Newsletter „DER WEG“ 5/04-1    April 2005

Neubearbeitung: 6.6.15

 

Artikel:  5.4.1  Die Bedeutung des Abendmahls in der Endzeit

 

3.Teil:  Vom Abendmahl Jesu und der ersten Christen lernen!

 

(Fortsetzung vom NEWSLETTER „DER WEG Januar 2005 (1.Teil) unter dem Titel: 5.1.2  Ein Gebot bis Jesus wiedergekommen ist)

 

   Im 2.Teil im NEWSLETTER „DER WEG“ vom Monat März 2005, im Artikel 5.3.1  An wen richtet sich Jesu Gebot: „Tut dies zu meinem Gedächtnis behandelten wir den Hintergrund was genau am 14. Nisan des ersten Jahrhunderts geschah, als Jesus mit den Aposteln den „neuen Bund“ einweihte und am selben Tag schmachvoll am Stamm starb und von Gott vorab im Geiste“ auferweckt und erhöht wurde über jede Autorität im Himmel und auf der Erde.

 

   Das „Königreich des Sohnes der Liebe“ begann seine Tore kurz darauf an Pfingsten 33 u.Z. für all jene zu öffnen, die bereit waren den von Jehova auserwählten König anzuerkennen und ihn zu erhöhen! Wer aber sollte am Abendmahl künftig teilhaben, bis Jesus wiedergekommen ist? Da die verschiedenen Religionen diesen Anlass unterschiedlich begehen und selbst den Tag, um es zu feiern selbst festlegen, lohnt es bestimmt Gottes Standpunkt dazu anhand der Bibel zu befragen!

 

   In diesem 3. und letzten Teil gehen wir auf weitere wichtige Aspekte ein! Jede Religionsorganisation führt das Abendmahl auf etwas unterschiedliche Art und Weise durch. Können wir anhand der Beschreibung von Jesu Abendmahl und jenem in der Versammlung Korinth konkrete Rückschlüsse darüber ziehen, welche Form für Jesus und die Apostel annehmbar war? Damit wissen wir auch, was Gott von uns erwartet!

 

   Klug ist jeder, der aus den Fehlern anderer lernt, um denselben Fehler zu vermeiden! Was wollte Jehova mit dem Passahmahl bezwecken und welche Änderung oder Ergänzungen traten mit Jesu Tod in Kraft?

 

Lass dich nicht einschüchtern   Eine nähere Betrachtung verschiedener religiöser Gruppierungen und ihrer Form der Feier lässt schnell den Verdacht aufkommen, dass bei jenen noch andere Motive hinter jenen Anlässen stehen! Die Lehren weichen so sehr voneinander ab, dass wer sie vergleicht schnell erkennt, dass es nicht mehr um Wahrheit und Reinheit der Lehre geht, sondern darum „Überlieferungen der Vorväter“ aufrecht zu erhalten!

 

(Matthäus 15:6-9)  Und so habt ihr das Wort Gottes um eurer Überlieferung willen ungültig gemacht. 7 Ihr Heuchler, treffend hat Jesaja von euch prophezeit, als er sagte: 8 ‚Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, doch ihr Herz ist weit entfernt von mir. 9 Vergeblich bringen sie mir fortwährend Anbetung dar, weil sie als Lehren Menschengebote lehren.‘ “

 

   Achten wir daher auf Gottes Wort um Seinen Willen auch in geringen Dingen zu erfüllen. Der Lohn wird gross sein, weil Jesus jene reichlich segnet, die ihn lieben und seine Gebote halten!

 

(1. Johannes 3:19-24)  Dadurch werden wir wissen, daß wir aus der Wahrheit stammen, und wir werden unser Herz vor ihm versichern 20 im Hinblick auf das, worin immer uns unser Herz verurteilen mag, weil Gott größer ist als unser Herz und alles weiß. 21 Geliebte, wenn [unser] Herz [uns] nicht verurteilt, so haben wir Freimut der Rede gegenüber Gott; 22 und was immer wir erbitten, empfangen wir von ihm, weil wir seine Gebote [[sein GESETZ]] halten und die Dinge tun, die in seinen Augen wohlgefällig sind. 23 Ja, das ist sein Gebot, daß wir an den Namen seines Sohnes Jesus Christus glauben und einander lieben, so wie er uns ein Gebot gegeben hat. 24 Außerdem, wer seine Gebote hält, bleibt in Gemeinschaft mit ihm und er in Gemeinschaft mit einem solchen; und dadurch erkennen wir, daß er in Gemeinschaft mit uns bleibt, dank dem Geist, den er uns gegeben hat.

 

   Gottes Gebot durch Jesus lautet, dass wir ein genaues Verständnis erlangen sollen, nur dadurch sind wir in der Lage Gottes Willen zu erkennen und Irrtum und Lüge aufzudecken. Dies ist mit Anstrengung verbunden den viele Menschen fürchten und daher den breiten und angenehmen Weg erwählen mit der Masse zu gehen. Wahre Nächstenliebe versucht den Bruder vor drohender Gefahr zu warnen und ihn vor falschen Schlussfolgerungen zu bewahren. Nicht alle aber sind an solcher Liebe interessiert! Darum musste Jesus auch leiden und sterben, um uns trotz eigenen Fehlern den Zugang zum kommenden „Königreich der (neuen) Himmel“ wegen unserer Liebe ihm und dem Nächsten gegenüber zu öffnen.

 

   Nachdem das „Zeichen Jona“ sich vorab erfüllen muss, so kommt die Frage, worin es denn besteht und was zu welchem Zeitpunkt während der Endzeit geschehen wird. Welche Bedeutung kommt dem Abendmahl zu Beginn des „Tages des Herrn“ zu? (Die Geschehnisse 2004 und 2005 sind ein Muster künftiger zu erwartender Ereignisse) Das Abendmahl sollte vorab an Israels Befreiung aus ägyptischer Sklaverei und dann durch Jesus aus den Schranken des jüdischen Systems der Pharisäer und Schriftgelehrten erinnern. Mit Jesu Tod aber kamen weitere Punkte hinzu, an die es zu erinnern gilt: Jesus gab seinen Leib hin und vergoss sein Blut zur Vergebung von Sünden! Zeigen wir ihm und Jehova wirklich unsere Dankbarkeit?

 

 

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

4.1.................. Die Bedeutung des Abendmahls in der Endzeit (3. Teil) 3

4.1.1............. Vom Abendmahl Jesu und der ersten Christen lernen! 3

4.1.1.1............. Der Wein als Zeichen für Jesu vergossenes Blut 3

4.1.1.2............. Das ungesäuerte Brot als Symbol für Jesu fehlerlosen Leib. 4

4.1.1.3............. Teilhaberschaft am einenLeib des Christus 5

4.1.1.4............. Wer ist würdig am Abendmahl teilzuhaben?. 6

4.1.1.5............. Wenn das Abendmahl zum Grossanlass verkommt 7

4.1.1.6............. Selbstüberhöhung weder durch Jesus noch durch Paulus geduldet! 8

4.1.1.7............. Jesus schlioss den Bund für das Königreich nur mit den elf Aposteln. 9

4.1.2............. Aus den Fehlern der Christenheit Lehren ziehen. 11

4.1.2.1............. Katholiken, Orthodoxe und Protestanten mit demselben Ritual?. 11

4.1.2.2............. Des Todes ist zu gedenken, nicht der Auferstehung! 11

4.1.2.3............. Keine Ritualwiederholungen, sondern eine jährliche Gedenkfeier 12

4.1.2.4............. Jehovas Zeugen einerseits genau, andererseits in grober Übertretung. 12

4.1.2.5............. Wo liegt die Wahrheit, auf die wir wirklich hören sollten?. 14

4.1.2.6............. Welche Wahrheit gilt: Irdische oder himmlische Auferstehung oder gar beides?. 15

4.1.2.7............. Jesu Worten Gehör schenken und nicht Menschen nachfolgen! 16

4.1.3............. Endzeitreligionen mit verwirrenden Lehren. 17

4.1.3.1............. Adventisten in vielem als Vorbild für Jehovas Zeugen! 17

4.1.3.2............. Unlösbare Problem, wenn Irrtum zur handfesten Lüge wird. 17

4.1.3.3............. In den Himmel zu kommen: Davon abhängig am Abendmahl teilzunehmen?. 18

4.1.3.4............. Am Ende der 2300 Tage Daniels wird der Tempel wiederhergestellt sein! 18

4.1.3.5............. Siebzigjährige Verödung des Tempels. 19

4.1.3.6............. Für wen fasten Jehovas Zeugen beim Abendmahl?. 19

4.1.3.7............. Laut Sacharja enden siebzig Jahre der Übertretung! 20

4.1.4............. Kein weiteres Zeichen als das „Zeichen des Jona. 21

4.1.4.1............. Das „Zeichen Jona“ erfüllt sich! 21

4.1.4.2............. In nur 40 Tagen wird Ninive umgekehrt werden! 22

4.1.4.3............. König Hiskia als Vorbild für den „Hohepriester Josua“ der Endzeit 22

4.1.5............. Das Abendmahl im Jahre 2005, am 23. April nach Sonnenuntergang. 23

4.1.5.1............. Das exakte Datum des Passah im Jahr 2005 und wer daran teilhat 23

4.1.5.2............. Die Verantwortung vom Hausvorstand und des Versammlungsvorstehers. 23

4.1.5.3............. Der unreine Zustand führt vorab zum geistigen und später zum physischen Tod! 24

4.1.5.4............. Die Reinheit der Versammlung als Erfordernis und die Verantwortlichkeit der Vorsteher anerkennen! 24

4.1.5.5............. Jesu Fleisch und Blut sind wahre Speise und wahrer Trank! 25

4.1.5.6............. Der Zustand der vollständigen Reinheit ist nicht nur auf das Abendmahl beschränkt! 25

4.1.5.7............. Christen haben bis zum Abschluss des Systems einen Helfer beim Vater! 26

4.1.6............. Das Abendmahl, ein Erinnerungsmahl an Befreiung! 27

4.1.6.1............. Vorbereitung des Abendmahls. 27

4.1.6.2............. Den Ort des Abendmahls entsprechend vorbereiten und sich dem Anlass entsprechend kleiden. 28

4.1.6.3............. Der Ablauf des Abendmahls. 28

4.1.6.4............. Die Endzeit in Verbindung mit Erfüllung biblischer Vorhersagen ernst nehmen. 29

4.1.6.5............. Ungesäuertes Brot und vergorener Traubenwein waren Bestandteil des Abendmahls! 29

4.1.6.6............. Auch alleinstehende Personen, die sich keiner andern Familie anschliessen können feiern das Abendmahl! 29

4.1.7............. Repetition zum Thema Abendmahl 30

4.1.7.1............. Haben wir wirklich das Wichtigste rund um das  Thema Abendmahl verstanden?. 30

 

 

4.1              Die Bedeutung des Abendmahls in der Endzeit (3. Teil)

 

(Fortsetzung vom NEWSLETTER „DER WEGJanuar 2005 (1.Teil); März 2005 (2.Teil))

 

4.1.1          Vom Abendmahl Jesu und der ersten Christen lernen!

4.1.1.1       Der Wein als Zeichen für Jesu vergossenes Blut

Die Bedeutung von Jesu Blut zur Reinigung unserer Sünden wurde eingehend bereits im ersten Teil dieser Artikelserie betrachtet. Nun betrachten wir etwas näher, wie Jesus die Feier des Abendmahls im Einzelnen gestaltete. Vorab hatte er die Apostel Petrus und Johannes ausgesandt, um ein bestimmtes Obergemach zu reservieren und die Speisen wie das Lamm und die Kräuter, das ungesäuerte Brot und den Wein zu bereiten (Lu 22:7-13).

 

(Vergleiche: NEWSLETTER „DER WEG“ 05-01: Thema: 1.2.2.3   Jesu Blut, vergossen zur Sühne der Sünden der Welt)

 

Da der Arzt und Evangelist Lukas in seiner Aufzeichnung sehr auf die Logik der Abfolge der einzelnen Teilereignisse Wert legte, halten wir uns hier an die durch ihn aufgezeichnete Reihenfolge. Matthäus und Markus sprechen erst vom Wein, nachdem Jesus das Brot zuvor gebrochen hatte, Lukas dagegen erwähnt es umgekehrt (Lu 1:1-3).

 

*** Rbi8  Lukas 22:14-18 ***

Als schließlich die Stunde kam, legte er sich zu Tisch und die Apostel mit ihm. 15 Und er sprach zu ihnen: Ich habe sehnlich begehrt, dieses Passah mit euch zu essen, bevor ich leide; 16 denn ich sage euch: Ich werde es nicht wieder essen, bis es erfüllt wird im Königreich Gottes.“ 17 Und er nahm einen Becher entgegen, dankte und sprach: „Nehmt diesen, und reicht ihn unter euch von einem zum anderen; 18 denn ich sage euch: Von nun an werde ich nicht wieder von dem Erzeugnis des Weinstocks trinken, bis das Königreich Gottes gekommen ist.“

 

Jesus verbindet das Abendmahl mit seinen Aposteln mit seiner künftigen Wiederkehr und erneuten Einnahme, erst zum Zeitpunkt „wo es erfüllt ist“! Die Antwort liefert das Vaterunser: „Dein Reich komme“, was mit der Aufrichtung von Jehovas Königreich aus einer „königlichen Priesterschaft“ im Zusammenhang steht, wie es Paulus erwähnt: Der „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“. All dies steht im Zusammenhang mit dem Beginn des „Tages des Herrn“ und dessen Verlauf!

 

Gottes Wahl der kommenden Weltregierung für das Millennium: Eine wahre Theokratie!

 

Einige Übersetzer sagen Kelch, andere verwenden das Wort Becher. Die Übersetzung von Albrecht [1] zeigt in einer Fussnote, dass es der erste von vier Bechern Wein war, der im Kreise herum gereicht wurde. Dies aber hat mit jüdischer Tradition zu tun! Jesus sprach jene Worte bestimmt nur einmal! Matthäus ergänzt die Worte noch mit der exakten Bedeutung, aber offensichtlich im Zusammenhang mit jenem vierten Kelch, kurz bevor sie nach Mitternacht zum Ölberg gingen:

 

Jesus gab den Becher mit Wein zu jedem seiner Apostel, die daraus trinken sollen*** Rbi8  Matthäus 26:27-30 ***

Auch nahm er einen Becher, und nachdem er Dank gesagt hatte, gab er ihnen diesen und sprach: „Trinkt daraus, ihr alle; 28 denn dies bedeutet mein ‚Blut des Bundes‘, das zugunsten vieler zur Vergebung der Sünden vergossen werden wird. 29 Ich sage euch aber: Ich werde von nun an bestimmt nicht mehr von diesem Erzeugnis des Weinstocks trinken bis zu jenem Tag, an dem ich es neu mit euch trinke im Königreich meines Vaters.“ 30 Nach Lobgesängen gingen sie schließlich  hinaus  zum  Ölberg.

 

Das „Blut des Bundes“ wurde für viele vergossen, nämlich für all jene, die es zur Reinigung ihrer eigenen Sünden annehmen und ihr Leben in Einklang mit Jesu Geboten gebracht haben. Dies wird auch in Zukunft während der Auferstehung der Toten so sein.

 

Bei den Worten des Matthäus verspricht Jesus zudem, vom Weinstock wiederum mit seinen Aposteln „im Königreich des Vaters“ zu trinken [Bb>], dazu ist aber notwendig dieses Königreich vorab aufzurichten und es dem Vater zu übergeben, die Apostel sollten darin ja Mitkönige sein! Das wird erst ab der „Hochzeit des Lammes“ der Fall sein, wenn sie sich auf ihre Richterthrone setzen und Jesus jedem von ihnen einen Stamm der „Söhne Israels“ zuteilt (Off 7:1-8; 19:7).

 

Einige Kirchenfürsten wie die Päpste herrschen bis heute als Könige über ihre UntertanenIn der Versammlung Korinth erhöhten sich später einige und herrschten wie Könige, was Paulus deutlich zeigt, dass die Apostel diese Stellung zwar zugesprochen wurde aber sie noch nicht im Amt waren! Heute sehen wir viele Kirchenfürsten die wie Könige über ihre Untertanen herrschen! Alle Kirchenhierarchien sind in diese Richtung ausgerichtet!

 

(1. Korinther 4:8)  Ihr seid wohl schon gesättigt? Ihr seid wohl schon reich? Habt ihr etwa ohne uns als Könige zu regieren begonnen? Und ich wünschte tatsächlich, ihr hättet als Könige zu regieren begonnen, damit auch wir mit euch als Könige regieren könnten.

 

Paulus bringt noch weitere Information im 1. Brief an die Korinther. Er kannte aufgrund von Visionen den Ablauf des Abendmahls ohne selbst dabei gewesen zu sein! Jesus hatte ihn ja zum 12. Apostel erwählt anstelle des Judas-Iskariot. Er schreibt der Versammlung die in Korinth ist, wie er von Jesus durch Visionen informiert wurde, er war ja nicht direkt Teilnehmer. Er zeigt dabei deutlich, dass die Wiederholung des Aktes des Abendmahls über die ganze Zeitspanne, bis zu Jesu Wiederkommen und zwar sowohl in Bezug auf das Brot wie auch den Wein eingehalten werden muss. Der Auftrag ist an alle Abendmahlteilnehmer gerichtet, Judenchristen wie Heidenchristen: (1.Kor 11:23)

 

*** Rbi8  1. Korinther 11:25-26 ***

Ebenso tat er auch in bezug auf den Becher nach dem Abendmahl, indem er sprach: Dieser Becher bedeutet den neuen Bund kraft meines Blutes. Tut dies immer wieder, sooft ihr ihn trinkt, zur Erinnerung an mich. 26 Denn sooft ihr dieses Brot eßt und diesen Becher trinkt, verkündigt ihr immer wieder den Tod des Herrn, bis er gekommen ist.

 

Der „neue Bund“ war es, der durch den Tod des Herrn besiegelt wurde, der bis zu seinem Wiederkommen verkündigt werden sollte! Dieser Bund wird „mit den vielen“, den am Gerichtstag zu Priesterkönigtum Auserwählten erst nach Harmagedon rechtsgültig! Da die Auserwählung durch den Vater aufgrund der Handlungen während des Lebens erst beim Tod bestimmt wird, denn nur der Vater kennt auch die geheimsten Gedanken, ist die Versiegelung des Überrests erst kurz vor dem Ende Harmagedons beendet! Dies wie es Jehovas Zeugen verkünden auf 1935 zu verlegen ist Unsinn und Schriftwidrig!

 

Jesus gab keinen Auftrag die Auferstehung im Osterfest der Christenheit zu feiern. Auch ist der Auftrag nicht nur an spezifische Mitglieder der Versammlung (z.B. Priester oder „Gesalbte“) gerichtet, sondern an alle! Die Unterschiede mögen einigen als Gering erscheinen, sie sind in ihrer Bedeutung aber gewaltig! Ohne Christi Treue bis hin in den Tod hätte selbst Jesus keine Auferstehung erlangt! Jeder nun in der Versammlung muss Jesu Treue bis zum Ende kopieren, um am „neuen Bund“ Teilhaber zu sein! Ursache und Wirkung sind stets zu unterscheiden! Die Treue den Willen Jehovas zu erfüllen ist für uns ebenso Pflicht und gibt Männern bis zum Abschluss der Versiegelung die Möglichkeit die Berufung anzunehmen und entsprechend zu handeln. Die Auserwählung liegt bei Gott, durch Christus und dessen zwölf Mitrichter!

 

Der jüdische Friedhof unterhalb der TempelmauerDie Auferstehung aber ist eine gesicherte Hoffnung für die Zukunft, weil Jesus der Erstling wirklich auferweckt wurde! Paulus erklärt den Korinthern zudem, dass die Auferstehung durch „einen Menschen“ kommen wird, was Jesus als den „Engel“ der vorab auferweckt wurde oder als „Gott“, Teil einer Dreieinigkeit ausschliesst! Er muss als „Menschensohn“ und als „Erstling“ die Vorhersage durch Hesekiel Kapitel 37 betreffend der Erstauferstehung erfüllen, die auf den jüdischen Friedhof am Rand zum Kidrontal hinweist!

 

*** Rbi8  1. Korinther 15:20-28 ***

Nun aber ist Christus von den Toten auferweckt worden, der Erstling derer, die [im Tod] entschlafen sind. 21 Denn da [der] Tod durch einen Menschen [gekommen] ist, kommt auch [die] Auferstehung der Toten durch einen Menschen. 22 Denn so, wie in Adam alle sterben, so werden auch in dem Christus alle lebendig gemacht werden. 23 Jeder aber in seinem eigenen Rang: Christus, der Erstling, danach die, die dem Christus angehören [[seine „Braut“, die „Frau des Lammes“; die 12 Apostel]], während seiner Gegenwart [[bei seiner Ankunft; Wiederkehr [B1]]]. 24 Als nächstes das Ende [[der 1335 Tage die Daniel erwähnt (Da 12:12, 13)]], wenn er seinem Gott und Vater das Königreich übergibt [Bb1], wenn er Regierungen von aller Art und alle Gewalt und Macht [[in Harmagedon [B3]]] zunichte gemacht hat.

 

Alle werden schlussendlich auferweckt, so sagt es Paulus! Zuerst beim Kommen Jesu [B1] die Apostel in der Frühauferstehung (Php 3:11) und nach dem Ende des herrschenden Systems im folgenden Rang jene, die mit Jesus und den Aposteln zusammen als Priesterkönige regieren werden in der Erstauferstehung (Off 20:6) [Bb; a1]. Dann erst folgt im vierten „Rang“ die „Auferstehung der Gerechten und der Ungerechten“ in der allgemeinen Auferstehung während des Millenniums (Apg 24:14, 15).

 

Die "Gehenna", der unterste,  Teil des Grabes, der niedrigste im Rang endet nach dem Schlussgericht am Ende des Millenniums im "Feuersee" ewiger VernichtungZum Ende des Millenniums wird auch noch im Schlussgericht die „Gehenna“ geleert zur „Schmach und zur Abscheu“, jene von denen Jesus als den „Geringsten“ im Rang gesprochen hat (Da 12:2; Mat 5:19; Off 20:13, 14). „Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden. Denn ich sage euch, daß ihr, wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, keinesfalls in das Königreich der Himmel eingehen werdet.“ (Mat 5:19, 20) Ihr Ende ist im „Feuersee“!

 

Aufzeichnung im „Buch des Lebens“ bleibt Voraussetzung für das ewige Leben! „Und der Tod und der Hạdes wurden in den Feuersee geschleudert. Dies bedeutet den zweiten Tod: der Feuersee. Und jeder, der im Buch des Lebens nicht eingeschrieben gefunden wurde, wurde in den Feuersee geschleudert.“ (Off 20:14, 15)

 

Jesus hatte den Juden ja deutlich genug erklärt, dass das Essen seines Fleisches und das Trinken seines Blutes direkt mit ewigem Leben im Zusammenhang stehen, somit Verbleib im „Buch des Lebens“ bedeutet, in das jeder mit der Taufe eingetragen wird! Wie das Passah eine jährliche Erinnerung an den Auszug aus Ägypten ist, so zudem das Gedenken an Jesu Tod!

 

*** Rbi8  Johannes 6:53-54 ***

Deshalb sagte Jesus zu ihnen: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohnes eßt und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch selbst. 54 Wer sich von meinem Fleisch nährt und mein Blut trinkt, hat ewiges Leben, und ich werde ihn am letzten Tag zur Auferstehung bringen;

 

Ein waghalsiges Spiel bedeutet es Jesu Worte zu missachten! Erst wenn wir alle diese Informationen sorgfältig betrachtet haben, dann besitzen wir ein vollständiges Teilbild dessen, was die Ereignisse beim Abendmahl waren und bedeuten und wie sie stattgefunden haben, mit ihrer jeweiligen Bedeutung auch für uns, in der Endzeit und dem Millennium. 

4.1.1.2       Das ungesäuerte Brot als Symbol für Jesu fehlerlosen Leib

Während Jesus das Abendmahl mit den zwölf Aposteln einnahm, Judas war noch nicht weggegangen, nahm Jesus auch das Brot, brach es, reichte es den Jüngern und sagte:

 

*** Rbi8  Lukas 22:19 ***

Auch nahm er ein Brot, dankte, brach es und gab es ihnen, indem er sprach: „Dies bedeutet meinen Leib, der zu euren Gunsten gegeben wird. Tut dies immer wieder zur Erinnerung an mich.“

 

Jesus äusserte auch beim Brechen des Brotes den Auftrag, dies immer wieder zur Erinnerung zu tun, bis er im Königreich Wiederkommen wäre. Dies bedeutet, bis hin zu seinem sichtbaren Wiederkommen für seine Schafe, zur Zeit des „Abendessen der Hochzeit des Lammes“, nach Harmagedons Endschlacht! [BbB; a] Natürlich bleibt das Gebot zur Passahfeier auch im Millennium und danach, denn immer sollen wir uns Jehovas Grosstaten für Sein Volk erinnern!

 

Vorausgesetzt die Zeitzeichen sind richtig gedeutet bedeutet dies, dass innerhalb der Zeitspanne der „grossen Drangsal“ [B] noch drei Abendmahle gefeiert werden, nämlich jeweils am 14. Nisan im Jahre 2005, 2006 und 2007!

 

(Wie bereits in den zwei ersten Artikeln erläutert war unsere Erwartung und Hoffnung etwas voreilig, dass 2004 der Beginn der „grossen Drangsal“ war. Wie die fehlenden Zeichen am Ende der Periode erst offenbarten war es eine Koinzidenz von „Zeichen“! Sie sind uns ein Muster dessen, was zu erwarten ist! Es gilt daher mit der Aufmerksamkeit nicht nachzulassen, denn Gottes Worte werden sich bestimmt erfüllen!)

 

Auch Paulus wiederholt die Worte im 1.Brief an die Korinther. Paulus nennt das Brot wie Matthäus zuerst:

 

*** Rbi8  1. Korinther 11:23-24 ***

Denn ich habe das vom Herrn [[(mittels Visionen)]] empfangen, was ich euch auch übermittelt habe, daß der Herr Jesus in der Nacht, in der er überliefert werden sollte, ein Brot nahm, 24 und nachdem er Dank gesagt hatte, brach er es und sprach: „Dies bedeutet meinen Leib, der für euch ist. Tut dies immer wieder zur Erinnerung an mich.“

 

Paulus bestätigt die Worte des Lukas, dass Jesus einen Dank zu Jehova sprach, das Brot brach und die Erklärung der Symbolik seiner Handlung bekanntgab. Dies war mit dem Auftrag verbunden seines Todes weiterhin zu gedenken. Offensichtlich war dies bevor das gemeinsame Mahl begann und auch solange Judas noch anwesend war. Damit aber verletzte Judas das Gebot der Reinheit für die Teilnahme und Jesus sandte ihn danach weg! Judas hatte in seinem Herzen fest beschlossen Jesu zu verraten.

 

Das Lamm, das geschlachtet wurde und das Buch der sieben SiegelJesu fehlerloser Leib, der jede Art Bruch von Gottes GESETZ und dadurch das Begehen von Sünde vermieden hatte war kurz davor wie ein fehlerloses Opferlamm geschlachtet zu werden. Jesus wusste es, er war sich der Notwendigkeit bewusst den Willen des Vaters auch darin zu erfüllen, so wie es die Propheten angekündet hatten. Dieser von Gott bereitete Leib war für ein letztes, grösstes aller Schlachtopfer vorgesehen. Dieses höchste Opfer sollte die Sünden aller Menschen zudecken, vorausgesetzt, dass jene dieses Opfer anerkennen würden, das „GESETZ des Glaubens“ erfüllten.

 

Sowohl würdige als auch unwürdige Personen würden beim Abendmahl teilhaben, wie dies im Falle des Judas kundgetan wurde, der seine Hand mit Jesus in die Schüssel legte. Jeder ist selbst verantwortlich, weil die Teilhabe in unreinem Zustand „Abschneidung vom Volk“ zur Folge hat!

 

*** Rbi8  Markus 14:18-21 ***

Und während sie zu Tisch lagen und aßen, sprach Jesus: „Wahrlich, ich sage euch: Einer von euch, der mit mir ißt, wird mich verraten.“ 19 Da fingen sie an, betrübt zu werden und einer nach dem anderen zu ihm zu sagen: Ich bin es doch nicht etwa? 20 Er sprach zu ihnen: Einer von den Zwölfen ist es, der mit mir in die gemeinsame Schüssel eintaucht. 21 Allerdings geht der Menschensohn weg, so wie über ihn geschrieben steht, wehe aber jenem Menschen, durch den der Menschensohn verraten wird! Es wäre besser für diesen Menschen, wenn er nicht geboren worden wäre.“

 

Erst darauf hin, als Judas sich selbst durch das Eintauchen in die Schüssel verraten hatte, verliess jener die Versammelten, als Jesus ihn aufforderte: „Was du tun musst, tue schneller“!

 

Gottes Strafengel vollzog an der Erstgeburt Ägyptens das Strafgericht GottesAuch beim Abendmahl in der Endzeit würden sowohl „Schafe“ wie auch einige „Böcke“ daran teilhaben. Jene zweiten tragen den Schein der Wohlanständigkeit, in ihrem Herzen aber begehen sie Verrat an Jesus, weil sie seine Gebote willentlich und reuelos missachtet haben. Andere „Böcke“ würden sich dadurch kenntlich machen, dass sie Jesu Gebot der Abendmahlfeier missachten würden, daher entgegen dem Sabbatgebot handeln. Es scheint so, dass unmittelbar auf das Abendmahl, wie zur Zeit in Ägypten „um Mitternacht“, auch in der Endzeit am Gerichtstag die Trennung zwischen „Schafen und Böcken“ erfolgen wird, wenn alle sinnbildlich vor Jesus nach Sonnenuntergang versammelt sind! [B2]

 

Derselbe „Engel Jehovas“ ist für die Kennzeichnung der Gerechten, der „Schafe“ verantwortlich, der jedes mit Blut des Lammes gekennzeichnete Haus in Ägypten verschonte!

 

Jesus sagt deutlich, dass alle Nationen vor seinem Thron versammelt sein würden. Ihm wurden ja inzwischen auch seine Feinde unter die Füsse gelegt! [B1] Der Aufruf sich zu versammeln steht direkt mit dem Abendmahl in Verbindung (1.Kor 6:9, 10). „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen“, hatte Jesus erklärt! (Mat 18:20)

 

*** Rbi8  Matthäus 25:31-32 ***

Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit gekommen sein wird und alle Engel mit ihm, dann wird er sich auf seinen Thron der Herrlichkeit setzen. 32 Und alle Nationen werden vor ihm versammelt werden, und er wird die Menschen voneinander trennen, so wie ein Hirt die Schafe von den Ziegenböcken trennt.

 

Möglicherweise ist es Aufgabe der Engel die mit Jesus sind, der „sieben Augen“ die Jesus kennzeichnet, welche die unsichtbare Markierung zum Leben und zum Tod anbringen, gemäss Auftrag des Menschensohnes! Nichts weist darauf hin, dass sich die Bezeichneten dessen bewusst würden! Offenbar bleiben „Böcke“ unerkannt weiterhin innerhalb der Versammlung bis zum Tag der Urteilsvollstreckung [B3]. Hier mögen die Worte des Paulus im Brief an die Hebräer besondere Bedeutung erlangen:

 

(Hebräer 10:24-31)  Und laßt uns aufeinander achten zur Anreizung zur Liebe und zu vortrefflichen Werken, 25 indem wir unser Zusammenkommen nicht aufgeben, wie es bei einigen Brauch ist, sondern einander ermuntern, und das um so mehr, als ihr den Tag herannahen seht.

26 Denn wenn wir willentlich Sünde treiben [[(das Sabbatgebot verletzen)]], nachdem wir die genaue Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, so bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig, 27 [wohl] aber ein gewisses furchtvolles Erwarten des Gerichts und eine feurige Eifersucht, die die Gegner verzehren wird. 28 Jemand, der das Gesetz [[GESETZ]] Mose mißachtet hat, stirbt ohne Erbarmen auf das Zeugnis von zwei oder drei [Personen] hin. 29 Einer wieviel strengeren Strafe, denkt ihr, wird der wert geachtet werden, der den Sohn Gottes mit Füßen getreten und der das Blut des Bundes, durch das er geheiligt worden ist, als von gewöhnlichem Wert geachtet und der den Geist der unverdienten Güte durch Verachtung gröblich verletzt hat? 30 Denn wir kennen den, der gesagt hat: „Mein ist die Rache; ich will vergelten“ und wiederum: „Jehova wird sein Volk richten.“ 31 Es ist etwas Furchtbares, in die Hände [des] lebendigen Gottes zu fallen.

 

Das „GESETZ des Christus“ steht höher als das GESETZ Mose und hat schärfere Strafbestimmungen, weil wer immer im „Buch des Lebens“ bei der Glaubenstaufe eingetragen wurde an „unverdienter Güte“ Anteil hatte!

 

Der Zusammenhang zwischen "unverdienter Güte" und Sünde, aufgrund von GESETZ

 

Das Versammlungsgebot am Sabbat zu missachten und ganz speziell das der Teilhabe am Abendmahl und an den Festzeiten Jehovas bringt somit harte Folgen! Wer glaubt Gottes Gebote seien dahingefallen sollte wirklich aufmerksam den Worten der Schrift zuhören, anstatt Menschengebot zu folgen, welches Gottes Gebote ungültig machen! Das GESETZ Mose und dessen Strafbestimmungen wird gar an Christen in noch strengerer Form angewendet, erklärt Paulus deutlich, was uns wirklich zu Vorsicht mahnen sollte! Jehova richtet gemäss jedem der Gebote im GESETZ und jeder Verhärtung der Strafbestimmungen die er Jesus aufgetragen hatte zu verkünden!  

4.1.1.3       Teilhaberschaft am einen „Leib des Christus

Paulus warnte deutlich, dass Christen vom Götzendienst, das heisst jegliche Art ungebührlicher Verehrung und Unterwerfung fliehen sollten, sei dies unter eine menschliche Schöpfung oder solche von Dämonen, den gefallenen Engeln! Es ist darum wichtig, alle Formen des Götzendienstes zu meiden, nicht bloss die Verwendung von Bildnissen in der Anbetung, sondern auch menschliche Götzen, die sich zwischen Gott und Anbeter schieben mögen. Paulus verbindet es mit dem Brot des Abendmahls und dem Leib des Christus als dessen Haupt, an welchem wir alle Anteil haben:

 

*** Rbi8  1. Korinther 10:14-17 ***

Darum, meine Geliebten, flieht vor dem Götzendienst. 15 Ich rede wie zu Menschen mit Unterscheidungsvermögen; urteilt selbst über das, was ich sage. 16 Ist der Becher der Segnung, den wir segnen, nicht Teilhaberschaft am Blut des Christus? Ist das Brot, das wir brechen, nicht Teilhaberschaft am Leib des Christus? 17 Weil es ein Brot ist, sind wir, obwohl viele, ein Leib, denn wir alle haben an diesem einen Brot teil.

 

Wie nun verstanden die ersten Christen aus den Juden, die „Ebioniten“ und jene aus den Nationen, die „Paulikaner“ dieses Gebot Jesu und die Ermahnung des Paulus? Das jährliche Fest des Passahs wurde in den Versammlungen der Judenchristen in einer sehr ähnlichen, ja, gleichen Form weitergeführt wie Jesus dies vorgemacht hatte! Alle Getauften sollten daran in reinem Zustand teilhaben, das wussten sie aus dem GESETZ Mose! Paulus erklärt klar und deutlich: „… denn wir alle haben an diesem einen Brot teil“ und er schrieb an die Korinther, vornehmlich Christen aus den Heiden.

 

Paulus bestätigt somit dasselbe Vorgehen wie bei den „Ebioniten“ in den Versammlungen aus Heidenchristen, anhand des Briefes an die Versammlung in Korinth! Dort allerdings hatten sich schlechte Gewohnheiten eingeschlichen, die er durch den Brief zu korrigieren suchte. Er zeigte, dass ihn Jesus genauso instruiert hatte, wie die beim Abendmahl persönlich Anwesenden anderen elf Apostel. Hören wir nun die Texte in Verbindung zueinander und beachten die abschliessenden Worte:

 

*** Rbi8  1. Korinther 11:23-34 ***

Denn ich habe das vom Herrn empfangen, was ich euch auch übermittelt habe, daß der Herr Jesus in der Nacht, in der er überliefert werden sollte, ein Brot nahm, 24 und nachdem er Dank gesagt hatte, brach er es und sprach: Dies bedeutet meinen Leib, der für euch ist. Tut dies immer wieder zur Erinnerung an mich.“ 25 Ebenso tat er auch in bezug auf den Becher nach dem Abendmahl, indem er sprach: „Dieser Becher bedeutet den neuen Bund kraft meines Blutes. Tut dies immer wieder, sooft ihr ihn trinkt, zur Erinnerung an mich.“ 26 Denn sooft ihr dieses Brot eßt und diesen Becher trinkt, verkündigt ihr immer wieder den Tod des Herrn, bis er gekommen ist.

27 Wer also in unwürdiger Weise das Brot ißt oder den Becher des Herrn trinkt, wird in bezug auf den Leib und das Blut des Herrn schuldig sein.

 

Entspricht die Hostie wirklich Jesu Leib? Transsubstantation oder mystisches Hokuspokus?Genauso wie beim Passah der fleischlichen Nation Israel durften bei den ersten Christen nur jene daran teilhaben, die würdig sind, welche die Grundvoraussetzungen erfüllen. Natürlich lässt sich dies in einer öffentlichen Grossversammlung nicht kontrollieren, sehr wohl aber im Familienkreis oder der Gruppe! Nicht die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Kaste, bei der Katholischen Kirche zur Priesterschaft oder bei Jehovas Zeugen zu den „Gesalbten“, die beide eigenwillig entschieden, wer an welchen Emblemen teilnehmen durfte und wer nicht. Nein, es war die Würdigkeit des Einzelnen, die darüber entschied! Der eine „Leib des Christus“, die ganze Versammlung musste rein sein.

 

Der Mühlstein um den Hals derer, die andere zum Straucheln bringen.Richter Rutherford hatte dagegen für Jehovas Zeugen zwei getrennte Leiber Christi geschaffen, den der „Gesalbten“ und den der „grossen Volksmenge“. Laut seinen Anweisungen sollten ab 1935 nur die „Gesalbten“ an Brot und Wein teilhaben! Die Worte des Paulus, die Worte Jesu und die Worte Mose setzen damit Millionen von Menschen die als „Blinde“ ihren „blinden Leitern“ folgen dem Risiko aus, vom „Leib des Christi“ und damit vom „ewigen Leben“ abgeschnitten zu sein! Jesus kündet den Verantwortlichen harte Strafe an:

 

 (Markus 9:42)  Wer immer aber einen von diesen Kleinen, die glauben, straucheln macht, für den wäre es besser, wenn ihm ein Mühlstein, wie er von einem Esel gedreht wird, um den Hals gelegt und er tatsächlich ins Meer geworfen würde.

 

Wahrlich gebührt solchen, die verantwortlich für dieses Straucheln sind ein Mühlstein um den Hals!

4.1.1.4       Wer ist würdig am Abendmahl teilzuhaben?

Um innerhalb der zu Jesus gehörenden Familie zu sein ist es Voraussetzung am Herzen beschnitten zu sein. Dies ist zuvor bereits in der Erwachsenentaufe zu bestätigen. Mit dem Abendmahl bestätigt jeder Einzelne das Bundesverhältnis mit Jesus und Jehova jährlich aufs Neue!

 

Genauso wenig wie ein unbeschnittener Jude, sein unbeschnittener Sklave oder ein unbeschnittener Ausländer am Passah teilnehmen durften, weil er nicht dem Volke Israel zugeordnet war, so darf auch heute noch kein Ungetaufter daran teilhaben, der nicht zum „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ gehört, dem seine Sünden durch „unverdiente Güte“ vergeben sind! Mit der Beschneidung wurde der Fremde wie ein Einheimischer Jude und unterordnete sich durch Beschneidung freiwillig dem GESETZ. Dasselbe geschieht mit der Erwachsenentaufe des Christen (2.Mo 12:48; Kol 1:13, 14). Eigene Kinder sind durch den getauften Elternteil geheiligt.

 

(Vergleiche: NEWSLETTER „DER WEG“ 05-01: Thema: 1.1.6.8  Was sind die Voraussetzungen die ein Täufling zu erfüllen hat?)

 

Auch die übrigen Bedingungen sind zu erfüllen, u.a. ein gereinigtes Herz zu haben, jede Art „Sauerteig“ von Ungesetzlichkeit, Bosheit und Schlechtigkeit musste durch jeden Einzelnen zuvor aus seinem Herzen ausgefegt werden! Das eigene geistige Haus und die Versammlung musste vollkommen frei von jeder Art Sauerteig falscher Lehren und Bräuche sein! Lüge und Irrtum mussten durch Wahrheit und Aufrichtigkeit ersetzt werden! Paulus warnte die Korinther genau dahingehend:

 

Was bewirkt Sauerteig der Lehre und der Schlechtigkeit in Christenversammlungen?

 

*** Rbi8  1. Korinther 5:6-8 ***

Die Ursache] eures Rühmens ist nicht schön. Wißt ihr nicht, daß ein wenig Sauerteig die ganze Masse durchsäuert? 7 Fegt den alten Sauerteig aus, damit ihr eine neue Masse seid, wie ihr ja ungesäuert seid. Denn Christus, unser Passah, ist tatsächlich geopfert worden. 8 Darum laßt uns das Fest nicht mit altem Sauerteig, auch nicht mit Sauerteig der Schlechtigkeit und Bosheit begehen, sondern mit ungesäuerten Broten der Aufrichtigkeit und Wahrheit.

 

Schlechte Handlungen und jede Art von Bosheit war von sich zu entfernen. Dies bedeutete ein tiefes in sich selbst gehen und nachzuforschen, was im Leben nicht in Ordnung ist und dies zu berichtigen!

 

Hefe, Grundlage des SauerteigsAuch Paulus hatte von Jesus somit exakt dieselbe Weisung erhalten. Das Abendmahl war jährlich zu begehen! Jene Versammlung von Christen aus den Nationen in Korinth führte das Abendmahl zwar durch, aber offensichtlich nicht in der Form wie die Apostel dies geboten hatten.

 

Da Paulus den „alten Sauerteig“ zusätzlich mit „Sauerteig der Schlechtigkeit“ verwendet, darf, nein muss davon ausgegangen werden, dass zuerst jedes Produkt mit Sauerteig aus dem Haus entfernt wird, dies als äusserliches Zeichen innerer Reinigung von geistiger Durchsäuerung! Die Worte Jehovas durch Moses, was das Entfernen von Sauerteig betrifft, treffen somit genauso zu auf Christen! 

4.1.1.5       Wenn das Abendmahl zum Grossanlass verkommt

Der Anlass im Familienkreis war in Korinth eher zu einer unorganisierten Schlemmerei verkommen, als einem schlichten, würdigen Anlass zum Gedenken an Jesu Leiden und Tod! Offensichtlich trafen sich in Korinth viele Familien zu einem grösseren Anlass! Vielleicht wollten sie das jüdische Fest der ungesäuerten Brote und der Versammlung des ganzen Volkes hin nach Jerusalem kopieren. Paulus aber war damit nicht einverstanden!

 

Die einen waren offensichtlich hungrig, weil sie ein Mahl erwarteten oder von weit her gekommen waren, die andern hatten zuvor schon gegessen und getrunken, einige waren gar betrunken. Statt zur Einheit führte das Zusammenkommen im grossen Rahmen zu Verstimmung und damit zur Spaltung der Versammlung! Die Armen, welche hungrig und durstig weggesandt wurden, sie waren um das betrogen, was Gott im GESETZ vorschreibt und was der Ausdruck „Abendmahl“ doch beinhaltet: Ein Essen, am Abend! Sektarismus war die Folge.

 

Einige Bewährte wollten weiterhin dem folgen, was Jesus und die Apostel sagten, andere dagegen suchten gar den sozialen Anlass ihrer heidnischen Vergangenheit in ausschweifenden religiösen Festen unter dem Mantel des Christseins zu erneuern.

 

Achtung vor der Teilhabe an falschem Abendmahl der Namenchristenheit*** Rbi8  1. Korinther 11:17-22 ***

Während ich aber diese Anweisungen gebe, lobe ich euch nicht, denn es ist nicht zum Besseren, sondern zum Schlimmeren, daß ihr zusammenkommt. 18 Denn fürs erste höre ich, daß, wenn ihr in einer  Versammlung zusammenkommt [[(in einem Grossanlass)]], Spaltungen unter euch bestehen; und zum Teil glaube ich es. 19 Denn es muß auch Sekten unter euch geben, damit die Bewährten unter euch auch offenbar werden.

20 Wenn ihr also an einem Ort zusammenkommt, ist es nicht möglich, das Abendmahl des Herrn zu essen. 21 Denn wenn ihr [es] eßt, nimmt jeder zuvor sein eigenes Abendessen ein, so daß einer hungrig ist, ein anderer aber ist betrunken. 22 Habt ihr denn nicht Häuser, um [dort] zu essen und zu trinken? Oder verachtet ihr die Versammlung Gottes und beschämt die, die nichts haben? Was soll ich euch sagen? Soll ich euch loben? Hierin lobe ich euch nicht.

 

Diese Grossveranstaltung aus mehreren Hausversammlungen wurde also von Paulus gerügt und als Sektarismus eingestuft! Er spricht deutlich vom „Abendmahl des Herrn … essen“, nicht von einer Hostie, oder gebrochene Matzen auszuteilen, das bei religiösen Grossveranstaltungen die Notlösung darstellt, um den Schein des Passah zu wahren! Jene die diese falsche Gepflogenheit bereits kannten assen zuvor zu Hause. Fremde und Neue aber kamen mit der Erwartung auf eine Mahlzeit und gingen hungrig weg! Getaufte Juden, gewohnt an das jährlich Seder waren enttäuscht! Die „Bewährten“ aber blieben in einer eigenen Hausversammlung und hielten sich weiterhin an die gesetzliche Regelung! „Habt ihr denn nicht Häuser, um [dort] zu essen und zu trinken? Oder verachtet ihr die Versammlung Gottes und beschämt die, die nichts haben?

 

Wein und ungesäuertes Brot bilden Grundlage des AbendmahlsNatürlich weist Paulus sie auf das eigene Heim hin, wo das Abendmahl seinen angestammten Platz hat! Weder Jesus noch er hatten je Anweisung gegeben an der Überlieferung seit Mose etwas zu ändern! Dort im inneren Raum der Familie sollte jeder für seine Hausgenossen das Mahl in der Form bereiten, wie er dazu in der Lage wäre, ohne die „Versammlung Gottes“ dadurch zu beschämen! Weder ein Schlemmermahl mit Ausschweifung im Essen noch im Weingenuss durfte veranstaltet werden. Noch gestattete Paulus das andere Extrem: Ein purer Formalismus, eine Art von „Messe“, wo beide beschämt wurden, die Armen unter den Christen, die selbst wenig hatten und die „Bewährten“, die unwissend zum Grossanlass veranlasst wurden.

 

Dieses zweite, später in der Katholischen Kirche zur Regel gewordene Extrem, hatte einen blossen äusserlichen Anschein vom „Abendmahl“. Fast alle seit dem Konzil von Nizäa abgespaltenen frühchristlichen Riten wie Kopten, Armenier und Tochterkirchen haben ähnliche Rituale. Später, nach der Auftrennung der Katholischen Kirche in die orthodoxe Ostkirche im grossen Schisma von 1054 u.Z. und noch später bei der Abtrennung des Protestantismus im sechzehnten Jahrhundert übernahmen auch diese weitgehend die Form von Messe mit gewissen Anpassungen. Sie alle kopierten somit das katholische Ritual aus dem 2. und 3. Jahrhundert, wo überhaupt keine Speise ausgeteilt wird. Alles ist nur noch auf Symbolik aufgebaut und Gebetsformeln werden wiederholt, anstelle der Erklärung des Ursprungs in Ägypten und am Vorabend von Jesu Tod gemäss den Schriften. Unter allen Umständen wollte man sich vom jüdischen Seder distanzieren.

 

Paulus aber beruft sich auf Nachahmung des Christus, bestimmt noch weit mehr in so einer gewichtigen Angelegenheit. Er schrieb daher den „Bewährten“ in der Versammlung Korinth, die sein Vorbild angenommen hatten:

 

Jesu Schritten nachfolgen*** Rbi8  1. Korinther 11:1-2 ***

Werdet meine Nachahmer, so wie ich Christi [Nachahmer] bin.

2 Nun lobe ich euch, weil ihr in allen Dingen meiner gedenkt und ihr an den Überlieferungen festhaltet, so wie ich [sie] euch übermittelt habe.

 

Um das Lob des Paulus zu erhalten war es notwendig ein exakter Nachahmer Jesu zu werden! Die Überlieferungen waren dieselben Dinge, welche Gott im GESETZ Mose festgelegt hatte!

 

Paulus korrigierte die Fehler betreffend des Abendmahls in Korinth, vorab schriftlich durch den Brief und kündigte weiter seinen Besuch an, um mündlich und persönlich die Dinge und die Verantwortlichen da zu Recht zu bringen, wo allenfalls notwendig! Sein Brief lässt seine deutliche Verärgerung über die Respektlosigkeit gegenüber Jesu Vorkehrung deutlich werden!

 

Das Abendmahl war und blieb somit eine Angelegenheit der christlichen Familie, der christlichen Gruppe bis hin zur Kleinversammlung, wie dies Jesus mit seinen zwölf Aposteln selbst vorgemacht hatte! Es war keinesfalls ein Grossanlass oder ein öffentliches Spektakel, zu dem irgendwelche unberechtigte Personen, gar noch als bloss eingeladene Zuschauer Zutritt haben sollten!

4.1.1.6       Selbstüberhöhung weder durch Jesus noch durch Paulus geduldet!

Die Hierarchie des kommenden Systems wurde somit vom Vater festgelegt und vorherbestimmt. Ausser den bereits auserwählten Aposteln wird die kommende Verwaltung der Erde unter Jehovas himmlischer Führung und Jesu irdischer Präsenz erst nach dem Gerichtstag], der Trennung von „Schafen und Böcken“ festgelegt: Durch Auserwählung unter all den Verstorbenen Getreuen und Versiegelung der Lebenden [B2>-B3].

 

(Offenbarung 6:9-11)  Und als es das fünfte Siegel öffnete, sah ich unter dem Altar die Seelen derer, die wegen des Wortes Gottes und wegen des Zeugniswerkes, das sie innegehabt hatten, hingeschlachtet worden waren. 10 Und sie riefen mit lauter Stimme und sprachen: „Bis wann, Souveräner Herr, heiliger und wahrhaftiger, hältst du dich davon zurück, zu richten und unser Blut an denen zu rächen, die auf der Erde wohnen? 11 Und es wurde jedem von ihnen ein weißes langes Gewand gegeben, und es wurde ihnen gesagt, noch eine kleine Weile zu ruhen, bis auch die Zahl ihrer Mitsklaven und ihrer Brüder voll wäre, die daran waren, getötet zu werden, so wie auch sie [getötet worden waren].

 

Den Verstorbenen Auserwählten, deren Seelen symbolisch unter dem Altar ruhen werden gleich zu Beginn [B2e] ihre „weissen, langen Gewänder“ bereitgestellt. Das bedingt die genaue Anzahl zu bestimmen, um damit auch den Überrest bis 144.000 zu kennen, der durch Jesus und die Apostel versiegelt werden soll! Erst gemeinsam vereint, überlebende Versiegelte und Erstauferstandene aber werden zu Priestern Gottes und des Christus werden!

 

Heilig ist, wer an der ersten Auferstehung Anteil hat (Offenbarung 20:5, 6)  Das ist die erste Auferstehung. 6 Glücklich und heilig ist, wer an der ersten Auferstehung teilhat; über diese hat der zweite Tod keine Gewalt, sondern sie werden Priester Gottes und des Christus sein und werden als Könige die tausend Jahre mit ihm regieren.

 

Nach ihrer Erstauferweckung erhalten diese nun ihr langes weisses Gewand [Bb; a1]. Dies ist am ersten Tag des „Abendessen der Hochzeit des Lammes“ [BbB; a], das insgesamt acht Tage dauert. Am ersten Tag, dem Tag des Trompetenfestes,  wird der symbolische geistige Tempel aufgerichtet, so wie Moses das Zelt im Sinai aufrichtete, was doch das gesetzliche Vorbild liefert!

 

Ungetaufte vorchristliche Getreue werden vorab getauft! Am letzten und achten Tag der Einweihung zu Priestern werden jene 144.000 durch Zuteilung von Verantwortlichkeiten in ihr künftiges Königtum eingesetzt! Dort erst wird den 144.000 Mitregenten des „Israel Gottes“ Königswürde zugeteilt! „Somit sagte er zu ihm: ‚Wohlgetan, guter Sklave! Weil du dich in einer sehr kleinen Sache als treu erwiesen hast, so habe Gewalt über zehn Städte.‘ Dann kam der zweite und sprach: ‚Herr, deine Mine hat fünf Minen eingetragen.‘ Zu diesem sprach er ebenfalls: ‚Auch du sollst über fünf Städte gesetzt sein.“ (Lu 19:17-19). Der Prophet Daniel sah in einer Vision was sein wird:

 

(Daniel 7:27)  Und das Königreich und die Herrschaft und die Größe der Königreiche unter allen Himmeln wurden dem Volk der Heiligen des Allerhöchsten gegeben. Ihr Königreich ist ein auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]] dauerndes Königreich, und alle Herrschaften werden selbst ihnen dienen und gehorchen.‘

 

Auch in diesem Punkt hatten die Vorsteher der Versammlung Korinth dem Vorgehen Jesu vorausgegriffen und sich entgegen der Warnung Jesu einer über den anderen erhöht! Jesus hatte doch deutlich davor gewarnt, die Könige der Nationen als falsches Vorbild zu wählen! Die Vorsteher in Korinth führten sich in ihrer Versammlung bereits als herrschende Könige auf! Wir erinnern uns der Abmahnung des Paulus:

 

Papstkrönung = Selbsterhähung ohne von Gott dazu erwählt zu sein: Menschengebot!*** Rbi8  1. Korinther 4:8 ***

Ihr seid wohl schon gesättigt? Ihr seid wohl schon reich? Habt ihr etwa ohne uns als Könige zu regieren begonnen? Und ich wünschte tatsächlich, ihr hättet als Könige zu regieren begonnen, damit auch wir mit euch als Könige regieren könnten.

 

Deutlich zeigt Paulus, dass auch die Apostel zu jenem Zeitpunkt nicht Königreichsmacht hatten! Diesem spotten die römischen Päpste mit ihrer dreifachen Krone! Eine Selbstüberhebung, die bestimmt Folgen haben muss! Anstatt sich über die anderen zu erheben sollten Jesu Apostel und seine Jünger einander dienen und sich einander freiwillig unterordnen! Dies würde das reibungslose Funktionieren der Versammlung stärken.

 

Eine Hierarchie, anstelle Gleichstellung ohne Rangunterschiede aber mittels unterschiedlicher Funktionen, wie sie im Ungehorsam durch die Kirchenväter der Katholischen Kirche schon ab dem zweiten Jahrhundert aufgebaut wurde war die Folge: Eine solche sollte nach Gottes Willen aber erst durch „Spross“ im kommenden System aufgerichtet werden! Der Prophet Sacharja durfte diesen Teil prophezeien:

 

(Sacharja 6:12, 13)  ,Dies ist, was Jehova der Heerscharen gesprochen hat: Hier ist der Mann, dessen Name ‚Sproß‘ ist. Und von seiner eigenen Stelle aus wird er sprossen, und er wird gewiß den Tempel Jehovas bauen. 13 Und er selbst wird den Tempel Jehovas bauen, und er seinerseits wird Würde tragen; und er soll sich setzen und auf seinem Thron herrschen, und er soll ein Priester auf seinem Thron werden, und es wird sich erweisen, daß der Rat des Friedens selbst zwischen ihnen beiden ist.

 

Zuerst muss der letzte „lebendige Stein“ versiegelt sein, „Spross“ zurückkehren und die Erstauferstehung erfolgt sein, bevor dieser Tempel aufgerichtet werden darf! Jedes bereits herrschende religiöse Königreich bedeutet somit eine Usurpation und jeder darin Herrschende nimmt Jesus seine Stellung weg!

 

Leitende Körperschaft von Jehovas Zeugen: Selbsternannte "Gesalbte"Jehova kannte die grosse Gefahr, dass jede menschliche Machtstruktur vom Teufel und durch Dämonen und deren „Same der Schlange“ schon nach kurzer Zeit kontrolliert wird! „Die ganze Welt liegt in der Macht dessen, der Böse ist“, hatte Johannes am Ende des ersten Jahrhunderts doch erklärt (1.Joh 5:19). Eine übergeordnete Funktion zu beanspruchen würde dagegen zu Konkurrenzdenken und zu Streitereien führen. Jesus beanstandete genau diesen Punkt beim letzten Abendmahl!

 

*** Rbi8  Lukas 22:24-27 ***

Es entstand indessen auch ein hitziger Wortstreit unter ihnen darüber, wer von ihnen der Größte zu sein scheine. 25 Er aber sagte zu ihnen: Die Könige der Nationen spielen sich als Herren über sie auf, und die, die Gewalt über sie haben, werden Wohltäter genannt. 26 Ihr aber sollt nicht so sein, sondern möge der, der unter euch der Größte ist, wie der Jüngste werden und der, der als Oberster auftritt, wie der Dienende. 27 Denn wer ist größer, der zu Tisch Liegende oder der Dienende? Ist es nicht der zu Tisch Liegende? Ich aber bin in eurer Mitte wie der Dienende.

 

Was bewirkt "Sauerteig" in christlichen Organisationen?

 

Jesus zeigte durch sein Vorbild der Fusswaschung, dass er selbst Dienender der Apostel war! Nach der Warnung zeigte Jesus zum zweiten Mal, dass er den „Bund für ein Königreich“, den er mit ihnen bereits zuvor besprochen hatte mit ihnen nun am Ende der letzten Passahfeier vor seinem Leiden endgültig schliessen würde. Er hatte keinen von ihnen verloren ausser wie vorherbestimmt den „Sohn der Vernichtung“, Judas-Iskariot!

4.1.1.7       Jesus schloss den Bund für das Königreich nur mit den elf Aposteln

Jesus war vom Vater für sein Amt als „König der Könige und Herr der Herren“ nach seinem Tod in höchste Stellung über jede irdische Autorität gesetzt worden. Dies anzuerkennen wäre eine Pflicht gewesen auch für alle politischen Herrscher des Systems.

 

Jesus war vom Vater als er zur Erde gesandt wurde zudem vorherbestimmt im kommenden „Königreich der Himmel“ Hoherpriesterkönig über alle Priesterkönigen zu sein. Vorausgesetzt blieb seine eigene Treue bis hin in den Tod. Der Vater hatte diesen Bund mit seinem Erstgeborenen, mit Michael ja weit vorher geschlossen, wie bereits in Davids Psalm angekündigt wurde. Dies war viele Jahrhunderte bevor Jesus aus Maria geboren wurde aufgezeichnet.

 

*** Rbi8  Psalm 110:4 ***
Jehova hat geschworen — und er wird es nicht bedauern —:
Du bist Priester auf unabsehbare Zeit
Nach der Weise Melchisedeks!

 

Jesus bestätigte diesen Bund seinen engsten Jüngern, den Aposteln gegenüber und machte mit ihnen ebenfalls einen Bund für ein künftiges Königreich, über das sie aber erst nach der Aufrichtung des „Königreiches für Israel“ herrschen würden. Auch sie mussten Treue bis hin in den Tod zeigen. Der Vater selbst hatte Jesus bestätigt, dass sie selbst diese Aufgabe erhalten sollten:

 

(Lukas 12:32)  Fürchte dich nicht, du kleine Herde, denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Königreich zu geben.

 

Nikolaus als Muster herrschender Bischöfe wie KönigeDem Vorbild der Katholischen Kirche nachfolgend verkünden die meisten christlichen Kirchen, dass sie bereits jenes Königreich wären. Ihre Bischöfe herrschen wie Priesterkönige mit Pomp! Das „Königreich der Himmel“ zudem in den geistigen, den dritten Himmel Jehovas zu verlegen bedeutet aber Jesus und den Aposteln in vielen Dingen zu widersprechen und niemals ein genaues Verständnis zu erreichen! Das Königreich Israel war stets ein irdisches Königreich und Jesus wurde Davids Thron auf der Erde versprochen! Das „Königreich des Vaters“ dagegen existierte seit der ersten Schöpfung und soll künftig zur Erde herabkommen und das „Königreich der Himmel“ in Jesu Händen in höchster Autorität anführen:

 

(1. Korinther 15:27, 28)  Denn [Gott] „hat alle Dinge seinen [[Jesu]] Füßen unterworfen“. Wenn er aber sagt, daß ‘alle Dinge unterworfen worden sind’, ist offenkundig der ausgenommen, der ihm alle Dinge unterworfen hat. 28 Wenn ihm aber alle Dinge unterworfen sein werden, dann wird sich auch der Sohn selbst dem unterwerfen, der ihm alle Dinge unterworfen hat, so daß Gott allen alles sei.

 

Da Kirchenführer sich Jesu Autorität schon früh in den Christenversammlungen wie in Korinth anzueignen suchten veränderten sie die Aussagen des Paulus, dass sie scheinbar nicht auf sie anwendbar wären! Petrus bemängelte diese Art verdrehten Verständnisses bereits im ersten Jahrhundert und zeigt wohin das führt.

 

*** Rbi8  2. Petrus 3:16 ***

Darin [[in den Schriften des Paulus]] sind jedoch einige Dinge schwer zu verstehen, die die Ungelehrten und Unbefestigten verdrehen, wie [sie es] auch, zu ihrer eigenen Vernichtung, mit den übrigen Schriften [tun].

 

Petrus bestätigt, dass der Sinn der Schriften wie ihr Inspirator ihn hineingelegt hat nicht verändert werden darf!

 

Erst am Ende des Abendmahls, Judas war ja noch während des Mahls weggegangen, nahm Jesus wiederum einen Becher Wein, vielleicht den vierten und schloss nun ausschliesslich mit seinen elf verbleibenden Aposteln einen ganz speziellen Bund, weil sie während dreieinhalb Jahren mit ihm in Prüfungen ausgeharrt hatten. Nur Lukas bestätigt dieses Detail in seinem Evangelium:

 

*** Rbi8  Lukas 22:28-30 ***

Ihr aber seid es, die in meinen Prüfungen mit mir durchgehalten haben; 29 und ich mache einen Bund mit euch, so wie mein Vater einen Bund mit mir gemacht hat, für ein Königreich, 30 damit ihr an meinem Tisch in meinem Königreich eßt und trinkt und auf Thronen sitzt, um die zwölf Stämme Israels zu richten.

 

Damit bestätigte Jesus lediglich, was er wie erwähnt schon früher mit ihnen ausgemacht hatte! Es war der Lohn für Treue mit ihm auszuharren: Die zwölf Apostel sollten somit künftig die zwölf Stämme Israels richten. Wie die Offenbarung erwähnt, handelt es sich dabei um die 144.000 kommenden Priesterkönige, das künftige „Königreich von Priestern“ (2.Mo 19:6), die „königliche Priesterschaft“ (1.Pe 2:9), das wahre „Israel Gottes“ von dem Moses bereits redete. Diese sind dadurch in ihrem Rang eindeutig unter dem der Apostel stehend und bilden Teil der „neuen Himmel“, der „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“!

 

(Vergleiche Grafik: 3.1  Der geistige Tempel: Aufbau des Leibes des Christus)

 

Erinnern wir uns an Jesu frühere Worte betreffend Teilhaberschaft, die er aufgrund der Frage des Petrus nach einem Lohn geantwortet hatte:

 

*** Rbi8  Matthäus 19:27-29 ***

Da gab ihm Petrus zur Antwort: „Siehe! Wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt; was wird uns eigentlich zuteil werden? 28 Jesus sprach zu ihnen: „Wahrlich, ich sage euch: In der Wiedererschaffung, wenn sich der Menschensohn auf seinen Thron der Herrlichkeit setzt, werdet auch ihr selbst, die ihr mir nachgefolgt seid, auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten. 29 Und jeder, der um meines Namens willen Häuser oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Kinder oder Ländereien verlassen hat, wird vielmal mehr empfangen und wird ewiges Leben erben.

 

Jesu Antwort gegenüber dem Petrus zeigt eindeutig, dass die Apostel bereits in der Phase der „Wiedererschaffung“, dann, wenn Jesus sich auf den „Thron der Herrlichkeit“ setzt, ihre Aufgabe zu erfüllen beginnen. Dazu müssen sie am Leben sein und zwar hier auf der Erde, weil es ja um ein Gericht an den Lebenden geht! Jesus trennt zwar „Schafe von den Böcken“ [B2], das kommende „Israel Gottes“ aber, die 144.000 Mitkönige, diese sollen durch die Apostel als Jesu Mitarbeiter und als deren „Richter der zwölf Stämme Israels“ ihren Lohn erhalten. Viele nun von denen, die nach Jesu Tod auf die Apostel gehört haben erhalten ihren Lohn dann mittels der Apostel, den Lohn, den Jesus mit sich bringen wird, wenn er zurückkehrt! (Off 11:18; 22:12)

 

(Offenbarung 22:12)  Siehe! Ich komme eilends, und ich habe den Lohn, den ich gebe, bei mir, um einem jeden zu erstatten, wie sein Werk ist.

 

Zu jenen, die Lohn erhalten gehören aber auch vorchristliche treue Zeugen, deren Glaube an den künftigen Retter und Messias als Werke angerechnet werden! (Heb Kap. 11) Im Brief an die Römer zeigt Paulus, dass jener vorchristliche Glaube von Abel, Henoch, Noah, Abraham, Isaak, Jakob, Moses und David in Jehovas Vorhersagen und seine Anweisungen ebenso als Werke angerechnet wird, wie sie die Apostel und Jünger erbrachten!

 

Der Apostel Paulus(Römer 4:1-8)  Da dem so ist, was sollen wir über Abraham, unseren Vorvater nach dem Fleische, sagen? 2 Wenn nämlich Abraham zufolge von Werken gerechtgesprochen worden wäre, hätte er Grund zum Rühmen; doch nicht bei Gott. 3 Denn was sagt das Schriftwort? Abraham setzte Glauben in Jehova, und es wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet.“ 4 Dem nun, der [[Gesetzes-]]Werke verrichtet, wird der Lohn nicht als unverdiente Güte angerechnet, sondern als Schuld. 5 Dem dagegen, der keine [[Gesetzes]]Werke verrichtet, aber an den glaubt, der den Gottlosen gerechtspricht, wird sein Glaube als Gerechtigkeit angerechnet. 6 So, wie David auch von dem Glück des Menschen spricht, dem Gott Gerechtigkeit ohne Werke anrechnet: 7 „Glücklich sind die, deren gesetzlose Taten vergeben und deren Sünden zugedeckt worden sind; 8 glücklich ist der Mann, dessen Sünde Jehova keinesfalls anrechnet.“

 

Unverdiente Güte“ wird jedem angerechnet, der das „GESETZ des Glaubens“ erfüllt! Wer dagegen durch Gesetzeswerke die das GESETZ bei Sünde vorschreibt von Gott gerechtgesprochen werden möchte, sei dies zum Beispiel Beschneidung des Fleisches oder die gesetzliche Verpflichtung an Israeliten sich von Unbeschnittenen getrennt zu halten, oder durch Gesetzeswerke wie blutige Opfer im Tempel: Der hat Jesu Sterben zu Gunsten von Sündern nicht verstanden! Gottes Güte unsere Sünden zu erlassen hängen nicht von jener Art Werke ab! Viele Christen aus den Juden, vor allem jene aus den Pharisäern behaupteten dies!

 

Die Verbindung der "unverdienten Güte Gottes"  zu Gottes GESETZWas David vorhersagt erfüllte sich mit Jesu Tod und später an Pfingsten, als etwa 3000 Juden bereuten und sich taufen liesen und als Zeichen von Gottes Gunst und Vergebung ihrer Sünden „heiliger Geist“ auf jene fiel!

 

(Römer 4:9-12)  Wird dieses Glück nun Beschnittenen oder auch Unbeschnittenen zuteil? Denn wir sagen: „Dem Abraham wurde sein Glaube als Gerechtigkeit angerechnet.“ 10 Unter welchen Umständen wurde er denn angerechnet? Als er in der Beschneidung oder in der Unbeschnittenheit war? Nicht in der Beschneidung, sondern in der Unbeschnittenheit. 11 Und er empfing ein Zeichen, nämlich die Beschneidung, als ein Siegel der Gerechtigkeit durch den Glauben, den er hatte, während er in seinem unbeschnittenen Zustand war, damit er der Vater all derer wäre, die Glauben haben, während sie in unbeschnittenem Zustand sind, damit ihnen Gerechtigkeit angerechnet werde, 12 und ein Vater der beschnittenen Nachkommen, nicht nur derer, die sich an die Beschneidung halten, sondern auch derer, die in den Fußstapfen jenes Glaubens ordentlich wandeln, den unser Vater Abraham in unbeschnittenem Zustand hatte.

 

Paulus erklärt tiefsinnige Gedanken, die damalige Judenchristen nur mit Mühe verstanden und heutigen Christen oft vollkommen unverständlich sind! Schuldopfer im Tempel waren eben eine „Schuld“ die zu begleichen war, weil Sünde vorlag. All diese Opfer sollten nur auf das kommende grössere Opfer, Jesu freiwillige Hingaben seines sündenlosen Leibes zu unseren Gunsten anzeigen! Der Zweck war, dass wir nach der Taufe willentliches Sündigen unterlassen, weil uns Jesus mittels seines Blutes gekauft hat und wir ihm angehören. In der Taufe sterben wir gegenüber dem „GESETZ des sündigen Fleisches„ beim Untertauchen im Wasser, kommen aber bei heraustauchen zum Leben gegenüber dem „GESETZ des Glaubens“, gegenüber Gottes Geboten und dem „GESETZ des Christus“!

 

So wie Abraham müssen wir Glauben in Jehovas Vorkehrungen für uns setzen, seinen Willen anerkennen und erfüllen. Dies bringt uns in der Taufe die „unverdiente Güte“, das Auslöschen „der gegen uns lautenden handschriftlichen Urkunde“, des Fluches! Gott machte Abraham und die vorchristlichen Getreuen zu Gerechten, so dass wir, Menschen der Nationen durch das Siegel der „Beschneidung unseres Herzens“ mit jenen zusammen Hoffnung auf Anteil haben können, Gott im kommenden System erneut auf besondere Weise zu dienen! Zu diesem „ordentlichen Wandel“ zählt es, dass wir Gottes Festzeiten so einhalten, wie es Sein Wille durch die Schrift belegt!

 

Das letzte Abendmahl Jesu war somit der Ort, an dem Christus mit seinen Aposteln den „Bund für ein Königreich“ besiegelte, welcher Bund erst durch das vergossene Blut Gültigkeit erlangte. Mit niemandem sonst schloss Jesus diesen Bund! Jeder beschnittene Jude wusste, dass er zu einer Nation gehörte, aus welcher einst Priesterkönige hervorgehen würden, welche die Erde beherrschen sollten: „Eine Nation aus Königen und Priestern“, musste Moses aufzeichnen. Dasselbe wurde auch allen jenen Nachfolgern Jesu aus den Nationen angeboten, die Aufnahme im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ suchten! Sie sollen schlussendlich zusammen mit den fleischlichen Juden und den Gerechten der Vorzeit die Vollzahl der 144.000 Priesterkönige bilden (Rö 11:11, 12; Heb 9:16, 17). Drei Gruppen von gerechten Männern seit Adam bis zur Urteilsvollstreckung Harmagedons!

 

Petrus zitiert den Christen im 1. Brief aus dem mosaischen Bund folgendes:

 

*** Rbi8  1. Petrus 2:9-10 ***

Ihr aber seid „ein auserwähltes Geschlecht, eine königliche Priesterschaft, eine heilige Nation, ein Volk zum besonderen Besitz, damit ihr die Vorzüglichkeiten“ dessen „weit und breit verkündet“, der euch aus der Finsternis in sein wunderbares Licht berufen hat. 10 Denn einst wart ihr kein Volk, jetzt aber seid ihr Gottes Volk; ihr wart die, denen keine Barmherzigkeit erwiesen worden war, seid jetzt aber die, denen Barmherzigkeit erwiesen worden ist.

 

Hosea III:Hosea soll eine Prostituierte heiratenJeder Einzelne sollte sich seiner „Berufung nach oben“, Anteil zu haben an der künftigen Weltregierung als würdig erachten und seinen Anteil erbringen! „Brüder, ich betrachte mich selbst noch nicht so, als ob ich [es] ergriffen habe; doch da ist eines diesbezüglich: Die Dinge vergessend, die dahinten sind, und mich nach den Dingen ausstreckend, die vor [mir] sind, jage ich dem Ziel entgegen, dem Preis der Berufung Gottes nach oben durch Christus Jesus.“ (Php 3:13, 14)

 

Mittels der Taufe wurden wir mit Gott durch Christus versöhnt! Die Bestätigung darüber, Teil von Gottes künftigem auserwähltem Volk zu sein, dem „Israel Gottes“, sei dies als Priesterkönig oder als Teil der „grossen Volksmenge“, dies bedeutet es den Zweck der unverdienten Güte zu erfüllen! Da wir seit der Verwerfung jener Generation die Jesus umbrachte, von „Lo-Ruhama“ (Juda) von Gott als dritter Sohn der Hure „Gomer“ (Jakob) als „nicht mein Volk“ deklariert sind, ist dieser kommende Wechsel eine grosse Freude, wo Gott von „Lo-Ammi“ (Christen) wenn Jesus Ihm das aufgerichtete „Königreich der (neuen) Himmel“ übergibt erklärt: „mein Volk“!

 

(Hosea 1:8, 9)  Und sie entwöhnte Lo-Ruhạma nach und nach, und sie wurde dann schwanger und gebar einen Sohn. 9 Da sprach ER: „Nenne seinen Namen Lo-Ammị, denn ihr seid nicht mein Volk, und ich selbst werde mich nicht als der Eure erweisen.

 

Lo-Ammi“ war und ist Jesu Volk! Dieses wird Gott erst als „grosse Volksmenge“ Jesu getreuer „Schafe“ am Gerichtstag als „mein Volk“ anerkennen. Wenn Jesus dem Vater das aufgerichtete „Königreich der Himmel“ übergibt nennt er jene „meine Söhne und meine Töchter“, die zum heiligen Berg Zion eingesammelten 144.000 zusammen mit deren Frauen (Jes 43:6).

 

(Jesaja 43:5-7)  Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir. Vom Sonnenaufgang her werde ich deinen Samen bringen, und vom Sonnenuntergang her werde ich dich sammeln. 6 Ich werde zum Norden sprechen: ‚Gib her!‘ und zum Süden: ‚Halte nicht zurück. Bringe meine Söhne von fern her und meine Töchter vom äußersten Ende der Erde, 7 jeden, der nach meinem Namen genannt ist und den ich zu meiner eigenen Herrlichkeit erschaffen habe, den ich gebildet, ja den ich gemacht habe.‘

 

Keine Frage, das Passahmahl und der Gerichtstag der Endzeit sind von herausragender Bedeutung! Sendboten von den Aposteln her von Jerusalem ausgehend werden die Auserwählten aus allen Teilen der Erde nach Jerusalem bringen! (Mat 24:40-42)

 

 

4.1.2          Aus den Fehlern der Christenheit Lehren ziehen

4.1.2.1       Katholiken, Orthodoxe und Protestanten mit demselben Ritual?

Nun, wer all das bisher Erörterte über das Abendmahl Jesu und jener des Urchristentums mit einer katholischen Ostermesse vergleicht, der wird leicht feststellen, dass grosse Unterschiede existieren! Auch Ökumenische Gottesdienste täuschen nicht darüber hinweg, verschärfen es noch! Vom ursprünglichen Sinn mag ein Gerippe übriggeblieben sein, dieselben Worte mögen wiederholt werden. Der ursprüngliche Sinn und Zweck aber wurde vollkommen verändert! Im Übrigen aber werden Augen, Ohren und Emotionen der Teilnehmer angesprochen, nicht der Verstand, wie dies mit dem Erörtern von Details erst kommt. Bei Ostern handelt sich offensichtlich für die Kirchen um einen sehr wichtigen sozialen Grossanlass. Jesus aber verwendete das Abendmahl dahingehend, seinen Aposteln die letzten wichtigen Anweisungen vor seinem Weggang zu erteilen!

 

Gezanke zwischen Protestanten und KatholikenGezanke zwischen Protestanten und Katholiken

Repräsentanten von evangelischer und katholischer Kirche traktieren sich mit bösen Worten. Ein hochrangiger Protestant vergleicht die Katholiken etwa mit einem "angeschlagenen Boxer". Dafür lästert ein Kurienkardinal über die Scheidungsrate bei Bischöfinnen. Der Ökumene ist das nicht zuträglich

 

Wenn katholische und evangelische Gemeindeglieder miteinander reden, geht es selten ohne gegenseitige Kritik ab. Was sie denn für ein lockerer Laden seien, kriegen Protestanten zu hören. Was das mit dem Zölibat noch solle, werden die Katholiken gefragt. Anschließend aber betet man gemeinsam und würde gern zusammen das Abendmahl feiern. [2]

 

Wer die Kapitel 13 bis 17 des Evangeliums des Johannes mit Aufmerksamkeit studiert, der erkennt schnell, wie ernst Jesus es mit der Aufgabe der Belehrung seiner geistigen „Familie“, seiner „kleinen Herde“ der Apostel nahm! Er vermittelte tiefste Erkenntnisse während jener Stunden des Abendmahls und erfüllte dadurch dessen Zweck: Er festigte die Bande innerhalb der Apostel und zeigte ihnen mit der Fusswaschung wie wichtig es wäre, sich nicht über die andern zu erheben, sondern ihnen vielmehr zu dienen! Er legt ein besonderes Band der Liebe, die auch vor dem eigenen Tod zu Gunsten der Seinen nicht Halt macht!

 

(Johannes 15:11-16)  Diese Dinge habe ich zu euch geredet, damit meine Freude in euch sei und eure Freude vollgemacht werde. 12 Dies ist mein Gebot, daß ihr einander liebt, so wie ich euch geliebt habe. 13 Niemand hat größere Liebe als die, daß einer seine Seele zugunsten seiner Freunde hingebe. 14 Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch gebiete. 15 Ich nenne euch nicht mehr Sklaven, denn ein Sklave weiß nicht, was sein Herr tut. Ich habe euch aber Freunde genannt, weil ich euch alle Dinge, die ich von meinem Vater gehört habe, bekanntgegeben habe. 16 Nicht ihr habt mich auserwählt, sondern ich habe euch auserwählt, und ich habe euch dazu bestimmt, daß ihr hingeht und fortgesetzt Frucht tragt und daß eure Frucht bleibe, damit, was immer ihr den Vater in meinem Namen bittet, er euch gebe.

 

Wie anders aber ist das Osterfest der Christenheit! Der Priester oder eine Gruppe von Priestern dominieren den Anlass mit ihrem gut einstudierten Ritualschauspiel! Bereits der vom Konzil von Nicäa anerkannte Konstantinische Sonntag als Festtag ist nicht in Übereinstimmung mit Gottes Gebot, der eindeutig den 14. Nisan festgelegt hat! Der Sonntag, auf den das Fest gelegt wurde, ist und bleibt ein heidnischer Feiertag, dem Sonnengott gewidmet, der zuvor durch den heidnischen Pontifex Maximos, dem Kaiser als Ruhetag festgelegt wurde. Auch die genau festgelegte Zeit, nach Sonnenuntergang wird nicht respektiert! Die Mitternachtsmesse am Gründonnerstag ist kein Entsprechendes dessen, was das GESETZ fordert!

4.1.2.2       Des Todes ist zu gedenken, nicht der Auferstehung!

Zudem ordnete Jesus eindeutig an seines Todes zu gedenken, nicht seiner Auferstehung! Dies steht voll im Einklang mit der Aussage Salomos über die Wichtigkeit des Todestages und nicht des Geburtstages. Die Auferstehung ist wichtig, dazu dient der Tag nach dem 15. Nisan, dem grossen ersten Tag des siebentägigen Festes der ungesäuerten Brote. Der 16. Nisan, der Tag der ersten Reifen Früchte erinnert weiterhin an Jesu Auferstehung! Jesus als Erstling hat seine irdische Auferstehung!

 

*** Rbi8  Prediger 7:1-2 ***

Ein Name ist besser als gutes Öl und der Tag des Todes als der Tag, an dem man geboren wird. 2 Besser ist es, in das Haus der Trauer zu gehen, als in das Haus des Festmahls zu gehen, denn das ist das Ende aller Menschen; und der Lebende sollte [es] sich zu Herzen nehmen.

 

Es ist leicht ersichtlich, was der weise Salomo auszudrücken versuchte. Erst der Tod entscheidet darüber, ob ein Mensch bis zu seinem Ende Gott die Treue hielt und damit bei Gott einen guten Namen besitzt. Mögen ihn Menschen zu Lebzeiten noch so ehren, wenn jene Person bei Gott keinen guten Namen gemacht hat, so ist sein Wert gering! Es gibt daher wenig Sinn Menschen oder deren Organisationen zu ihren Lebzeiten durch grossartige Feste hochzupreisen. Selbst die von Gott eingesetzten drei Theokratien: Jakob („Gomer“), das Zehnstämmereich Israel („Jesreel“) und des nachexilischen Juda („Lo-Ruhama“) endeten durch Gerichtsentscheid in Zerstörung. Der Christenheit („Lo-Ammi“) steht ihr Gerichtstag erst noch bevor. Mit wie viel mehr Berechtigung wird Jehova von Menschen selbst erschaffene sogenannte „Theokratien“ enden lassen? (Hos Kap.1, 2)

 

(Vergleiche: Hoseas II: Grundschema zu Hoseas Prophezeiungen)

 

Zeitband göttliche Gerichtstage ab Adam bis Ende Millennium

4.1.2.3       Keine Ritualwiederholungen, sondern eine jährliche Gedenkfeier

Wenn durch Gott des Todes eines Menschen gedacht wird, der gottgefällig lebte, dann stand Gott und sein Christus bei jener Person bestimmt an erster Stelle! Jesu Todes dagegen täglich oder wöchentlich in einer Messe zu gedenken, dies mag einen Anschein von Erfüllung Jesu Gebot beinhalten, wie er das Brot brach zu den Jüngern sagte: „Tut dies immer wieder zu meinem Gedächtnis“. Es ist aber definitiv nicht das verlangte!

 

Jehovas Gebot zum Passah aber lautete deutlich auf jährliche Wiederholung, so wie Jesus es doch vorgelebt hat! So wird auch darin Gottes Gebot gebrochen! Da alles, das man zu oft wiederholt zu einem leeren Ritual verkommt, kann dies nicht Jesu tieferen Sinn hinter den Worten erfüllen. Er selbst machte es vor, er nahm jährlich an der von Gott festgesetzten Passah-Feier teil!

 

Charles Taze Russel erkannte zumindest, dass der 14.Nisan der Tag des Abendmahls ist*** Rbi8  3. Mose 23:4-5 ***

Dies sind die Festzeiten Jehovas, heilige Zusammenkünfte, die ihr zu ihren bestimmten Zeiten ausrufen solltet: 5 Im ersten Monat, am vierzehnten Tag des Monats, zwischen den zwei Abenden, ist das Passah für Jehova.

 

Auch die Erwachsenentaufe als Voraussetzung für die Teilnahme am Abendmahl wird nicht erfüllt, da fast alle Katholiken und sehr viele der übrigen Christen als Kleinkinder, als Babys getauft wurden! Die Firmung ist kein biblisches Erfordernis und kein Ersatz! Zudem sind die Meisten nicht in einem reinen, würdigen Zustand, wo sie zuvor durch „Werke der Reue“ über ihre Sünden büssten, sondern haben möglicherweise an einer Ohrenbeichte teilgenommen, die ihrerseits ein katholisches Ritual darstellt, aber nicht ein christliches Erfordernis ist!

 

(Vergleiche Grafik: 5.2  Reue und Sündenvergebung)

 

Die Orthodoxen und Protestanten übernahmen weitgehend das katholische Ritual. Sie haben an Brot und Wein teil, während die Katholiken nur die Hostie austeilen.

 

An wenigen Orten wird das Abendmahl zum korrekten Zeitpunkt und in der von Jesus bestimmten Form innerhalb der Familie oder festumrissenen Kleinversammlung abgehalten!

4.1.2.4       Jehovas Zeugen einerseits genau, andererseits in grober Übertretung

WACHTTURM: Erkenntnis der Wahrheit und Veränderung durch MenschengebotCharles Taze Russel, der Gründer der Bibelforscher und der WATCHTOWER Inc. erkannte schon früh, dass das Abendmahl eine herausragende Rolle spielt. Er bekämpfte viele der Veränderungen, welche die Katholische Kirche im Verlauf von Jahrhunderten an der ursprünglichen Lehre vorgenommen hatte erfolgreich. Leider aber führte auch er Veränderungen ein, die aus Sicht von Gottes Wort verheerende Auswirkungen haben.

 

Zu Beginn wurde das Abendmahl im Kreis kleiner christlicher Gruppen in ihren jeweiligen Häusern am 14. Nisan gefeiert, ziemlich nahe dem der Christen des ersten Jahrhunderts, was er aus der Schrift entnahm. Wein und ungesäuertes Brot wurde allen dargereicht die reinen Herzens waren. An einigen Orten zumindest scheint es zu Beginn auch mit einem Essen und bitteren Kräutern verbunden gewesen zu sein.

 

Als jene Organisation aber vor allem unter der späteren Führung von J.F. Rutherford ab 1917 schnell anzuwachsen begann, nun eine Kirchenhierarchie eingerichtet wurde ähnlich jener der Katholischen Kirche, da begann ein unaufhaltsamer Zerfallsprozess. Jede Versammlung wurde angehalten ihren eigenen Königreichssaal zu bauen. Es geschah dasselbe wie in Korinth, was Paulus dort beanstandete: Einige erhoben sich über die anderen und begannen wie Könige zu herrschen.

 

Die besinnliche Feier im Kreis der Hausgemeinschaft wie es Gott befiehlt verkam mehr und mehr zum Massenereignis. Ab 1922 wurde das hypothetisch 1914 im Himmel aufgerichtete „Königreich und sein König“ Jesus mittels grosser Werbefeldzüge verkündet. Was bis etwa 1918 noch als Irrtum bezeichnet werden konnte wurde nun zur fein ausgebauten Lüge! Jene Königreichssäle waren nun zu Buchhandlungen und Zeitschriftenverteilzentralen geworden. Jehova und Jesus waren das Aushängeschild eines Druckereikonzerns, um kommerziellen Interessen wegen grösser und grösser zu werden. Niemand schien Notiz davon zu nehmen, was Paulus schon um das Jahr 60 oder 61 u.Z. im Brief an die Kolosser geschrieben hatte:

 

(Kolosser 1:13, 14)  Er hat uns von der Gewalt der Finsternis befreit und uns in das Königreich des Sohnes seiner Liebe versetzt, 14 durch den wir unsere Befreiung durch Lösegeld haben, die Vergebung unserer Sünden.

 

Das Königreich, das Rutherford zu proklamieren begann existierte schon seit Pfingsten des Jahres 33 u.Z., nicht erst seit 1914 und wurde seither öffentlich bekannt gemacht! Die Frühauferstehung der Apostel hatte nicht stattgefunden und das erwartete Ereignis von Harmagedon war im Frühjahr 1918 nicht gekommen! Jesus war offensichtlich nicht zur Erde zurückgekehrt und hatte auch das „Königreich der (neuen) Himmel“ zu jener Zeit nicht auf der Erde aufgerichtet! Die Schrift und ihre Aussagen wurden nun laufend uminterpretiert, damit sie scheinbar Grundlage der Aussagen bleiben sollten.

 

Die Menschenfurcht, welche das Abendmahl erneut zu einem Ritual verkommen lässtObwohl also auch Rutherford weiter am 14.Nisan festhielt für das Abendmahl, die Versammlung jeweils nach Sonnenuntergang stattfand gab es starke Abweichungen dem gegenüber, was Jesus befohlen hatte: „Tut dies zu meinem Gedächtnis!“ Wie fast alle übrigen Kirchen tat man etwas anderes! Das Gedächtnismal wurde zu einer öffentlichen Zurschaustellung und Werbekampagne umfunktioniert, um neue Mitglieder zu gewinnen.

 

Seit 1935 ist die weltweite Organisation von Jehovas Zeugen, mit ihren heute 2005 über 90.000 Versammlungen in sich gespalten. Wodurch? Rutherford hatte einen seiner gewohnten Schachzüge gemacht, um die autoritäre Macht seiner Herrschaft und einer kleinen Elite im Königreich Watchtower zu festigen. Er urteilte, dass Gottes Gericht tatsächlich 1918 stattgefunden habe und die Aufteilung in eine „grosse Volksmenge“ und die Auserwählten der 144.000 bereits geschehen sei. Wo? Natürlich nach gut Katholischer Manier „im Himmel“. Jede Lüge zieht weiteres Lügen nach sich!

 

Ein kleiner Teil von nur rund 9.000 Personen der 6.5 Millionen Zeugen nimmt heute von den Emblemen Brot und Wein. Nahezu alle übrigen Zeugen und eine noch höhere Zahl eingeladener Gäste sind an der öffentlichen Veranstaltung des Abendmahls anwesend. Alle diese nehmen aber nicht Anteil an den Symbolen. Sie stehen dadurch eindeutig in Übertretung zu Jesu Warnenden Worten, dass wer nicht vom Fleisch und am Blut Teil habe weder am Leben noch an der Auferstehung Anteil habe (Joh 6:53).

 

Die fremden Anwesenden, eingeladene Gäste, um als Zuschauer am Ereignis teilzuhaben widersprechen deutlich dem Gebot Gottes, dass nur Personen die sich gereinigt haben, jeden geistigen Sauerteig ausgeräumt hatten teilhaben dürfen (2.Mo 12:19, 47-49).

 

Können wir uns das vorstellen? 99,5% reine Zuschauer an einem Essen, zu dem sie ausdrücklich eingeladen sind, an dem nur 0.5% der Anwesenden von der dargereichten Speise und Trank je ein Stücklein Brot und einen kleinen Schluck Wein nehmen? Das ist wie im Theater, wo viele Zuschauer wenigen Akteuren zuschauen die etwas vorspielen. Fast wie beim Fussballspiel, dort aber sind es doch wenigsten zwei Mannschaften die am Spiel teilhaben!  Da ist noch weit weniger Teilnahme, als bei einer Katholischen Osterfeier, wo doch immerhin ein grosser Prozentsatz wenigstens die Hostie einnimmt!

 

Im Wachtturm vom 1.4.1996 stand folgendes unter dem Titel zu lesen:  Das Gedächtnismahl auf würdige Weise feiern [3]

Unterscheidungsvermögen erforderlich  (Tatsächlich sollten wir dies zeigen, indem wir die Bibel wirklich zu Rate ziehen und nicht blind hinter blinden Leitern herlaufen!)

Tatsächlich haben einige von den Symbolen genommen, die jedoch später erkannten, daß sie nicht dazu befugt waren. ((Nun, Älteste müssen mit jedem reden, der von den Symbolen nimmt und möglichst viele überzeugen lieber den Tod zu wählen!)) Diejenigen, die rechtmäßig von den Gedächtnismahlsymbolen nehmen, wurden von Gott ausgewählt und haben als Bestätigung dafür das Zeugnis des Geistes Gottes (Römer 8:15-17; 2. Korinther 1:21, 22). Nicht ihre persönliche Entscheidung oder Neigung macht sie würdig ((, sondern Auserwählung durch Jesus die heute noch in der Zukunft liegt)). Gott hat die Zahl derjenigen, die mit Christus im Himmel ((??? In welchem Himmel, wo?)) regieren werden, auf 144 000 beschränkt — eine relativ kleine Zahl im Vergleich zu all denen, die aus dem Lösegeld Christi Nutzen ziehen (Offenbarung 14:1, 3). Da mit der Auswahl bereits in den Tagen Jesu begonnen wurde, gibt es heute logischerweise nur noch wenige Teilnehmer. Und da immer wieder einige von ihnen sterben, muß diese Zahl eigentlich weiter abnehmen.

Warum mag jemand unberechtigterweise von den Symbolen nehmen? Vielleicht geschieht es auf Grund früherer religiöser Ansichten — daß alle Treuen in den Himmel kommen. Es könnte aber auch aus Ehrgeiz oder Selbstsucht geschehen, aus dem Gefühl heraus, man würde mehr verdienen als andere, oder weil man etwas Besonderes sein möchte. Der Auslöser könnten auch starke Gefühlsregungen infolge ernster Probleme sein oder ein tragisches Ereignis, das einem das Interesse am Leben auf der Erde genommen hat. Ursache kann auch eine enge Freundschaft mit einem Menschen sein, der die himmlische ((???)) Berufung hat. Denken wir alle daran, daß die Entscheidung allein bei Gott liegt und nicht bei uns (Römer 9:16). Wenn jemand daher „nach genauer Prüfung“ feststellt, daß er nicht berechtigt war, von den Symbolen zu nehmen, sollte er es von nun an nicht mehr tun (1. Korinther 11:28).

((Das aber steht mit Reinheit im Zusammenhang, Gesetzestreue: Wer in unwürdiger Weise am Abendmahl teilhat untersteht dem GESETZ betreffend dem Passah: Abschneidung vom Volk! Insofern sind die „Gesalbten“ für die Übrigen „Stolperstein“, der den Mühlstein um den Hals verdient))

Die Hoffnung, die Gott den meisten Menschen gewährt, ist ewiges Leben auf einer paradiesischen Erde. Das ist ein großartiger Segen, den wir erwarten dürfen, etwas, was wir uns ohne weiteres vorstellen können (1. Mose 1:28; Psalm 37:9, 11). Die Treuen werden dann auf der Erde durch die Auferstehung wieder mit geliebten Menschen vereint werden, und sie werden die Gerechten aus alter Zeit kennenlernen, Menschen wie Abraham, Sara, Moses, Rahab, David und Johannes der Täufer, die alle starben, bevor Jesus den Weg zu himmlischem Leben öffnete (Matthäus 11:11; vergleiche 1. Korinther 15:20-23). ((Jesus öffnete keinerlei Weg zu einem Leben im dritten Himmel Jehovas, sehr wohl aber zur Anteilhabe an den ersten „(neuen) Himmeln“, jenen, welche im Tausendjahrreich die „grosse Volksmenge“ als Priesterkönige anführen.))

image060Personen mit der irdischen Hoffnung können das Abendmahl des Herrn durch ihre Anwesenheit und ihre respektvolle Aufmerksamkeit würdig feiern, auch wenn sie nicht von dem Brot und dem Wein nehmen. Auch sie ziehen Nutzen aus dem Opfer Jesu, das es ihnen ermöglicht, in Gottes Gunst zu stehen (Offenbarung 7:14, 15). Wenn sie dem Vortrag zuhören, der gehalten wird, wird ihre Wertschätzung für heilige Dinge vergrößert, und sie werden in ihrem Wunsch bestärkt, mit Gottes Volk auf der ganzen Welt vereint zu bleiben.

((Das ist Anstiftung zum Mord, Totschlag in Gottes Augen, wo Jesus deutlich erklärte:

 (Johannes 6:52-59)  Daher begannen die Juden miteinander zu streiten und sprachen: „Wie kann uns dieser sein Fleisch zu essen geben?53 Deshalb sagte Jesus zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohnes eßt und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch selbst. 54 Wer sich von meinem Fleisch nährt und mein Blut trinkt, hat ewiges Leben, und ich werde ihn am letzten Tag zur Auferstehung bringen; 55 denn mein Fleisch ist wahre Speise, und mein Blut ist wahrer Trank. 56 Wer sich von meinem Fleisch nährt und mein Blut trinkt, bleibt in Gemeinschaft mit mir und ich in Gemeinschaft mit ihm. 57 So, wie der lebendige Vater mich ausgesandt hat und ich des Vaters wegen lebe, so wird auch der, der sich von mir nährt, meinetwegen leben. 58 Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Es ist nicht wie [damals], als eure Vorväter aßen und dennoch starben. Wer sich von diesem Brot nährt, wird immerdar leben.“ 59 Diese Dinge sagte er, als er in der öffentlichen Versammlung in Kapẹrnaum lehrte.

Ja, was den Juden in Kapernaum gilt, das ist doppelt gültig für jeden getauften Christen! Jesus ist bestimmt nicht in Gemeinschaft mit jenen selbsternannten „Gesalbten“))

In diesem Jahr wird das Gedächtnismahl am Dienstag, dem 2. April, nach Sonnenuntergang weltweit in allen der über 78 000 Versammlungen der Zeugen Jehovas gefeiert werden. Wirst du anwesend sein?

 

Fragen wir uns: Wann wird „Gottes Volk“ denn bestimmt? Wie lassen sich Jehovas Worte betreffend „Lo-Ammi“, wo er sagt „nicht mein Volk“ mit dieser selbstsicheren Aussage nicht nur von Jehovas Zeugen, von nahezu allen Religionen in Einklang bringen? Wunschdenken, das Realitätsfremd ist bringt uns nicht weiter! Gott erwählt sich jene die „Gottes Volk“ sein werden erst am Gerichtstag! Der liegt heute noch in der Zukunft!

 

Fragen wir uns weiter: Wo und wie hat Gott jene ausgewählt, welche von den Symbolen nehmen? Wer erteilt die Befugnis? Vielleicht die Leitende Körperschaft in New York? Der Teufel? Dämonen? Jesus überlässt dies dem Gewissen des Einzelnen, damit sie gemäss Richtlinien der Schrift handeln und sich zuvor geistig reinigen, jeden Sauerteig der Lehre und im gesetzlosen Verhalten entfernen! Jeder ist aufgefordert die Bestimmungen zu erfüllen, nämlich Gottes Gebote zu halten und Fehler echt zu bereuen. Die Aussage: „Diejenigen, die rechtmäßig von den Gedächtnismahlsymbolen nehmen, wurden von Gott ausgewählt und haben als Bestätigung dafür das Zeugnis des Geistes Gottes“: Genau dies öffnet doch persönlicher Spekulation und Gefühlen Tür und Tor!

 

Die als Beweis angeführten Schriftstellen werden aus dem Kontext gerissen, um scheinbar etwas zu beweisen, was dort etwas anderes bedeutet! Beachten wir, was der Eingang der Worte des Paulus als Thema festlegt:

 

Nicht dem "sündigen Fleisch" verpflichtet, sondern dem Geist, der aus der Schrift spricht (Römer 8:12-17)  Demnach nun, Brüder, sind wir nicht dem [[sündigen]] Fleisch verpflichtet, um in Übereinstimmung mit dem Fleisch zu leben; 13 denn wenn ihr in Übereinstimmung mit dem Fleisch lebt, werdet ihr bestimmt sterben; wenn ihr aber durch den Geist die Handlungen des Leibes zu Tode bringt, werdet ihr leben. 14 Denn alle, die durch Gottes Geist geleitet werden, diese sind Söhne Gottes. 15 Denn ihr habt nicht einen Geist der Sklaverei empfangen, der wiederum Furcht erweckt, sondern ihr habt einen Geist der Annahme an Sohnes Statt empfangen, durch welchen Geist wir ausrufen: „Abba, Vater!“ 16 Der Geist selbst bezeugt mit unserem Geist, daß wir Gottes Kinder sind. 17 Wenn wir also Kinder sind, sind wir auch Erben, nämlich Erben Gottes, doch Miterben mit Christus, vorausgesetzt, daß wir mitleiden, damit wir auch mitverherrlicht werden.

 

Christen sterben in der Taufe dem „Gesetz des sündigen Fleisches“ gegenüber beim Untertauchen im Wasser und kommen beim Auftauchen gegenüber dem „GESETZ des Christus“ oder dem „GESETZ des Geistes“ zum Leben! (Rö Kap. 6) Darin müssen sie verharren, das heisst Gottes Gebote, Sein GESETZ halten, dann sind sie würdig am Abendmahl teilzuhaben! Dies wird durch das reine Gewissen bestätigt oder verneint!

 

Der Irrsinn, dass Gottes Gericht bereits 1918 stattgefunden hätte, damals die 144.000 bestimmt worden seien brachte eine Unzahl weiterer Lügen: Wie z.B. die Unterscheidung der „grossen Volksmenge“, die nicht weiter an den Emblemen teilhaben dürfe und den „Gesalbten“ im Jahre 1935! Hier wurde um Jahrzehnte dem Plan Gottes vorgegriffen und Zukünftiges in die Vergangenheit verlegt! Eine todbringende Lehre war entstanden! Nur durch Christus können wir uns Gott nähern und er allein ist „der Weg“, der uns zum Vater führen wird, wenn Jehova sein Königtum auf der Erde übernimmt!

 

Beachten wir den zweiten aufgeführten, so genannten „Beweistext“ ebenso etwas näher! Paulus schrieb die Verse an alle Glieder der Versammlung in Korinth und nicht bloss an hypothetisch „Gesalbte“, weil jeder Christ mit der Taufe eine „Salbung“ von „Gottes Geist“ erhält!

 

(2. Korinther 1:20-22)  Denn so viele Verheißungen Gottes es auch gibt, sie sind durch ihn zum Ja geworden. Daher wird auch durch ihn das Amen [gesagt], Gott zur Herrlichkeit durch uns. 21 Er aber, der dafür bürgt, daß ihr und wir Christus angehören, und der uns gesalbt hat, ist Gott. 22 Er hat uns auch sein Siegel aufgedrückt und hat uns das Unterpfand für das, was kommen soll, nämlich den Geist, in unser Herz gegeben.

 

Welche Art von „Salbung“ spricht Paulus denn an? Die, welche nur die Apostel betrifft, eine, welche nur die künftigen Priesterkönige angeht oder eine „Salbung“ die jeder Christ besitzt, der in Gemeinschaft mit Christus verbleibt?

 

Nun, Johannes lässt darüber im 1.Brief keinen Zweifel offen: Kenntnis der heiligen Aussprüche Gottes, der ganzen unverfälschten Wahrheit: Kenntnis Seines Willens und seines GESETZES bedeutet „Salbung“!

 

(1. Johannes 2:20, 21)  Und ihr habt eine Salbung von dem Heiligen; ihr alle habt Kenntnis. 21 Ich schreibe euch, nicht weil ihr die Wahrheit nicht kennt, sondern weil ihr sie kennt und weil aus der Wahrheit keine Lüge stammt.

 

Johannes fährt weiter dies zu umschreiben, weil wir früh die Warnung vor jenen „falschen Propheten“ erhalten haben, welche die Worte Gottes, jene von Jesus und die des Paulus verfälscht haben, um uns in die Irre zu führen:

 

Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben (1. Johannes 2:26-29)  Diese Dinge schreibe ich euch über die, die versuchen, euch irrezuführen. 27 Und was euch betrifft: Die Salbung, die ihr von ihm empfangen habt, bleibt in euch, und ihr benötigt niemand, der euch lehre; sondern wie euch die von ihm [kommende] Salbung über alle Dinge belehrt und wahr ist und keine Lüge ist, und so, wie sie euch belehrt hat, bleibt in Gemeinschaft mit ihm. 28 Und nun, Kindlein, bleibt in Gemeinschaft mit ihm, damit wir, wenn er offenbar gemacht wird, Freimut der Rede haben mögen und nicht beschämt von ihm weichen müssen bei seiner Gegenwart [[Wiederkehr]]. 29 Wenn ihr wißt, daß er gerecht ist, erkennt ihr, daß jeder, der Gerechtigkeit übt, aus ihm geboren worden ist.

 

Was gerecht ist und was ungerecht ist definierte Jehova im GESETZ! Wer das GESETZ gar als beendet erklärt ist ein Gesetzloser, ja, Paulus nennt jeden „der Mensch der Gesetzlosigkeit“! „Salbung“ gemäss Johannes hat mit Belehrung zu tun, die wahr ist und aus der keine Lüge stammt. Jesus sagte zur Schrift Gottes: „Dein Wort ist Wahrheit“ (Joh 17:17) und Paulus ergänzt: „Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in [der] Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes völlig tauglich sei, vollständig ausgerüstet für jedes gute Werk.“ (2.Ti 3:14-17)

 

Gerechtigkeit gibt es nur da, wo Gottes Gebote gehalten werden! Wer Gottes Gebote zu halten ablehnt ist aus Gottes Sicht ein Gesetzloser!

4.1.2.5       Wo liegt die Wahrheit, auf die wir wirklich hören sollten?

Die ganze Wahrheit ist fest mit Gerechtigkeit verbunden, mit Gottes GESETZ! Der Psalmist sagt doch: „Dein GESETZ ist Wahrheit“ und verbindet es mit der Ewigkeit, wo es weiterhin gültig ist! (Ps 119:142)

 

Dies schliesst bereits jene so genannten „Gesalbten“ zum vornherein aus, weil sie der Lüge von 1914 getreulich folgen und Gottes GESETZ als beendet erklärt haben! Sie weigern sich auch auf Argumente zu achten, welche ihren festgefahrenen Glauben erschüttern könnten! Jesus selbst liefert den Grund: „Wie kommt es, daß ihr nicht versteht, was ich rede? Weil ihr nicht auf mein Wort hören könnt.Wahrlich, Jesu Worte an die Pharisäer und Schriftgelehrten seiner Tage gelten jenen selbsternannten „Gesalbten“ gleicherweise. Freimut der Rede die jeder von uns haben sollte lässt uns die Lügen und Ungesetzlichkeit offen darlegen und jene denunzieren, die sie verbreiten oder verüben. Wer der Wahrheit zuneigt hört Jesus, den Aposteln und jenen zu, welche dieselben Dinge unverfälscht verkünden:

 

 (Johannes 8:42-47)  Jesus sprach zu ihnen: Wenn Gott euer Vater wäre, würdet ihr mich lieben, denn ich bin von Gott ausgegangen und bin hier. Auch bin ich ja nicht aus eigenem Antrieb gekommen, sondern jener hat mich ausgesandt. 43 Wie kommt es, daß ihr nicht versteht, was ich rede? Weil ihr nicht auf mein Wort hören könnt. 44 Ihr seid aus eurem Vater, dem Teufel, und nach den Begierden eures Vaters wünscht ihr zu tun. Jener war ein Totschläger, als er begann, und er stand in der Wahrheit nicht fest, weil die Wahrheit nicht in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er gemäß seiner eigenen Neigung, denn er ist ein Lügner und der Vater der [Lüge]. 45 Weil ich dagegen die Wahrheit sage, glaubt ihr mir nicht. 46 Wer von euch überführt mich einer Sünde? Wie kommt es, daß ihr mir nicht glaubt, wenn ich die Wahrheit rede? 47 Wer aus Gott ist, hört auf die Worte Gottes. Darum hört ihr nicht zu, weil ihr nicht aus Gott seid.“

 

Nicht die Behauptung aus Gott zu stammen macht jemanden zu einem „Gesalbten“, sondern die Werke weisen ihn aus, ob sie im Einklang mit Gottes Wort und Seiner Gerechtigkeit getan werden!

 

Es gibt keine Gesalbten-Klasse in dem Sinne, wie Rutherford dies erklärte! Er selbst könnte sich bestimmt nicht unter diese Klasse einreihen, denn die einfachsten Zusammenhänge die Endzeit und Gottes Gericht, Seine Gerechtigkeit betreffend blieben ihm bis ans Lebensende verborgen!

4.1.2.6       Welche Wahrheit gilt: Irdische oder himmlische Auferstehung oder gar beides?

Lüge? Kein gangbarer Weg!Nahmen 1935 noch die meisten Zeugen Jehovas von den Symbolen, wie alle Jahr zuvor, so nahm diese Zahl danach beständig ab, je mehr Artikel dies den Lesern verboten und je mehr Vorträge diesen Irrsinn einer Lüge wiederholten! Richter Rutherford hatte wahrlich ein teuflisches Werk an Irreführung und Umdeutung der Schrift erreicht, „… um selbst die Auserwählten irrezuführen“. Viele jener Irregeführten möchten wirklich Gott dienen und gefallen: Sie tun es aber auf ihre Art und nicht auf die Art, wie Jesus es uns vorgelebt hat!

Welche Schlangenfänger uns da zu verführen suchen mit der Aussage: „Da mit der Auswahl bereits in den Tagen Jesu begonnen wurde, gibt es heute logischerweise nur noch wenige Teilnehmer. Und da immer wieder einige von ihnen sterben, muß diese Zahl eigentlich weiter abnehmen.“ Auch diese Worte sind verdreht: „Die Hoffnung, die Gott den meisten Menschen gewährt, ist ewiges Leben auf einer paradiesischen Erde“.  Den „meisten Menschen“? Nein, allen die bereit sind Gottes Willen auszuführen! Es ist die einzige Hoffnung die Jesus uns gegeben hat! Erinnern wir uns der Worte, die er den Apostel gegenüber äusserte!

(Johannes 8:21)  Daher sagte er wieder zu ihnen: Ich gehe weg, und ihr werdet mich suchen, und doch werdet ihr in eurer Sünde sterben. Wohin ich gehe, könnt ihr nicht hinkommen.“

Dies hatte Jesus in einer öffentlichen Versammlung allen Juden gegenüber geäussert. Jesus redet dieselben Worte, die er zu den Juden geredet hatte etwas später auch zu den Aposteln:

(Johannes 13:33-35)  Kindlein, noch eine kleine Weile bin ich bei euch. Ihr werdet mich suchen; und so, wie ich zu den Juden gesagt habe: ‚Wohin ich gehe, könnt ihr nicht hinkommen‘, sage ich jetzt auch zu euch. 34 Ein neues Gebot gebe ich euch, daß ihr einander liebt, so wie ich euch geliebt habe, daß auch ihr einander liebt. 35 Daran werden alle erkennen, daß ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe unter euch habt.“

Da liegt die unverfälschte Wahrheit: Apostel und jene 144.000 werden die „neuen Himmel“ hier auf der Erde bilden! Hierzu muss Jesus „im Fleische“ und als „Menschensohn“ wiederkehren. Das war die Hoffnung die Christen des ersten Jahrhunderts hegten und nicht die, der Anhänger des Hymenäus mit „illusorischer himmlischer Hoffnung“! Gott und Sein Königreich werden hier auf der Erde von der Erde aus über alle Völker herrschen! (Off 21:1-5)

Was meint die Bibel mit dem Ausdruck "alte Himmel" und "neue Himmel"?

Die Auserwählung der 144.000 der „ersten“ „neuen Himmel“ erfolgt aber erst nach die "weissen, langen Gewänder" der Getöteten der 144.000dem Gerichtstag an den „Schafen und Böcken“, nach der „Hochzeit des Lammes“, wenn die „weissen langen Gewänder“ bei Seite gelegt werden! (Off 6:9-11) Dann erst ist die Zahl der Verstorbenen klar, was erst die Differenz zur Vollzahl ausmacht, des Überrests! Erst dann beginnt auch die Versiegelung, also erst noch in der Zukunft, was Rutherford in Fortsetzung der Lüge von 1914 auf das Jahr 1918 setzte und dann 1935 zur „Gesalbten-Klasse“ erklärte!

 

(Matthäus 24:24)  Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und werden große Zeichen und Wunder tun, um so, wenn möglich, selbst die Auserwählten irrezuführen.

 

Jeder für sich ist verpflichtet als „Gesalbter“ zu handeln, der über die Wahrheit belehrt wurde und mit Unterscheidungsvermögen Gottes Wort mit anderen Aussagen vergleicht, um Irreführung zu erkennen und zurückzuweisen. Jeder muss selbst als Richter in eigener Sache einen Entscheid fällen! Der „Gesetzlose“ lehnt doch gerade Gottes Verordnung ab, auch das, was das Passah und das Abendmahl betrifft!

 

Liebe zur Wahrheit (2. Thessalonicher 2:9-12)  Doch ist die Gegenwart [[das Erscheinen; das Kommen]] des Gesetzlosen gemäß der Wirksamkeit des Satans mit jeder Machttat und mit lügenhaften Zeichen und Wundern 10 und mit jedem Trug der Ungerechtigkeit für die, die zur Vergeltung dafür zugrunde gehen, daß sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, damit sie gerettet würden. 11 Und darum läßt Gott ihnen eine Wirksamkeit des Irrtums zugehen, damit sie der Lüge glauben, 12 so daß sie alle gerichtet werden, weil sie der Wahrheit nicht glaubten, sondern an Ungerechtigkeit [[(Ungesetzlichkeit)]] Gefallen hatten.

 

Der Glaube an himmlische Auferstehung steht im Zusammenhang mit der Lehre des Hymenäus! Eindeutig reiht sich Rutherford ebenfalls in jene Reihen ein, die an eine himmlische Auferstehung unmittelbar nach dem Tode glauben. Seine Version lautet, dass dies seit 1918 erfolgt. Dies ist genauso „… leere Reden, die verletzen, was heilig ist; denn sie werden immer mehr zur Gottlosigkeit fortschreiten“. Auferstehung steht in Zusammenhang mit Jesu Wiederkehr zur Erde als „Menschensohn“ und „im Fleische“. Dies haben wir zuvor schon klar gesehen und bewiesen! Rutherford wie sein Vorgänger Russel hielten an dieser Lehre des Hymenäus und dann der Katholischen Kirche und ihrer protestantischen Töchter zumindest soweit fest, dass zwar nicht alle in den Himmel kommen aber doch einige „himmlische Hoffnung“ hegten!

 

Himmel, Hölle, Fegefeuer?(2. Timotheus 2:18, 19)  Gerade diese [Männer] [[Hymenäus, Alexander und Philetus]] sind von der Wahrheit abgewichen, indem sie sagen, die Auferstehung sei bereits geschehen; und sie untergraben den Glauben einiger. 19 Doch die feste Grundlage Gottes bleibt bestehen und hat dieses Siegel: „Jehova [[der Herr (Jesus)]] kennt die, die ihm gehören“ und: „Jeder, der den Namen Jehovas [[des Herrn (Jesus)]] nennt, lasse ab von Ungerechtigkeit.

 

Ganz offensichtlich konnten jene Männer und alle die an ihre Lehren glauben den Unterschied zwischen den drei „Himmeln nicht erkennen! Sie hatten sich nie ein „Gesamtbild“ aller biblischen Informationen gemacht, sondern meist „Teilbild“ um „Teilbild“ für sich betrachtet! Die „neuen Himmel“ ersetzen doch schlussendlich die „alten Himmel“, die in Harmagedon vergehen! Ohne genaue Erkenntnis was jeweils gemeint ist bleiben wir „Blinde“ die hinter „blinden Leitern“ herstolpern!

 

Paulus identifiziert jenen „alten Himmel“ mit „alle Macht und Autorität“, welche damit auch die der Kirchenführungen und die der „Gesalbten“ mit einschliesst! Der Wunsch wie Könige über Untergebene zu Herrschen war doch schon unter den Aposteln und dann in der Versammlung Korinth ein Problem! (1.Kor 4:8) Der WACHTTURM selbst nennt im obigen Artikel vom 1.4.1996 das Motiv: „Ehrgeiz oder Selbstsucht!

 

In Ephesus war es Hymenäus der seine Sekte mit der Sonderlehre begründete: „Die Auferstehung sei bereits geschehen“! Exakt dasselbe lehrte Rutherford nun, das Jahr 1918 als Beginn der Auferstehung der „himmlischen Klasse“ proklamierend! Da jene „bereits Auferstandenen“ nicht unter uns weilen müssen sie zwangsläufig im mystischen Himmel, der Hölle oder dem noch hinzugefügten Fegefeuer sein! Wie stets ruft eine Lüge nach der Nächsten!

 

Wir können aus diesem Beispiel ersehen, welche Macht in lügenhaften Lehren aber auch welche Anziehungskraft solche auf suchende Menschen ausüben, indem sie ihnen scheinbar Antworten liefern! Nur sehr wenige Menschen sind bereit oder in der Lage eine eigene Prüfung vorzunehmen und aufgrund ihrer Erkenntnis zu handeln! Es braucht Mut und zeigt Bewährung dessen an, wer dies tut!

 

Suggestive Fragen, die am wahren Thema vorbeireden runden die äusserst geschickte Irreführung ab: ‚Wenn jemand daher ‚nach genauer Prüfung‘ feststellt, daß er nicht berechtigt war, von den Symbolen zu nehmen, sollte er es von nun an nicht mehr tun“‘. Ja, aber hier geht es bei der Prüfung um Reinheit und nicht um den Wunsch in den Himmel zu kommen! Wer Gottes GESETZ ablehnt und daher gesetzlos handelt darf nicht am „Blut und am Fleisch Jesu“ teilhaben, weil Jesus ihn ja bereits vom „Leib“, seiner Versammlung getrennt hat! (Joh 14:15-21) Er zeigt sich doch als „Bock“, der Jesu Worte in den Wind schlägt! Das darf von den meisten „Gesalbten“ der Zeugen gesagt werden, die sich daher an jedem Abendmahl mehr versündigen und Sünde „bis zum Himmel“ aufhäufen! (Off 18:5) Sie könnten die Wahrheit durchaus erkennen, denn sie studieren die Schriften doch jederzeit, aber „ohne zu einer genauen Erkenntnis der Wahrheit zu kommen“, wie es Paulus schreibt! Er schreibt es gerade im Zusammenhang mit den falschen Lehren des Hymenäus! (2.Ti 2:16-19)

Nimm dich vor den falschen Propheten in acht!

 (2. Timotheus 3:6, 7)  Denn von ihnen stehen die Männer auf, die sich auf schlaue Weise Eingang in die Häuser verschaffen und schwache Frauen gefangennehmen, die, mit Sünden beladen, von mancherlei Begierden getrieben werden, 7 die allezeit lernen und doch niemals imstande sind, zu einer genauen Erkenntnis der Wahrheit zu kommen.

 

Von solchen Menschen gilt es sich fern zu halten! Beachten wir nun den grossen Widerspruch und die todbringende damit verbundene Lüge wenn wir die korrekten Texte auch hier vergleichen, die Jesus selbst geredet hat. Die „Gesalbten“ von Jehovas Zeugen sprechen zur minderen Klasse mit „irdischer Hoffnung“ und behaupten:

 

Personen mit der irdischen Hoffnung können das Abendmahl des Herrn durch ihre Anwesenheit und ihre respektvolle Aufmerksamkeit würdig feiern, auch wenn sie nicht von dem Brot und dem Wein nehmen.

 

Jesu Worte haben wir schon zuvor besprochen, nun gilt es sie anzuwenden, um selbst für sich ein Urteil als Richter in eigener Sache zu fällen! Jeder trägt seine eigene Haut zu Markte!

 

(Johannes 6:52-59)  Daher begannen die Juden miteinander zu streiten und sprachen: „Wie kann uns dieser sein Fleisch zu essen geben? 53 Deshalb sagte Jesus zu ihnen: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohnes eßt und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch selbst. 54 Wer sich von meinem Fleisch nährt und mein Blut trinkt, hat ewiges Leben, und ich werde ihn am letzten Tag zur Auferstehung bringen; 55 denn mein Fleisch ist wahre Speise, und mein Blut ist wahrer Trank. 56 Wer sich von meinem Fleisch nährt und mein Blut trinkt, bleibt in Gemeinschaft mit mir und ich in Gemeinschaft mit ihm. 57 So, wie der lebendige Vater mich ausgesandt hat und ich des Vaters wegen lebe, so wird auch der, der sich von mir nährt, meinetwegen leben. 58 Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Es ist nicht wie [damals], als eure Vorväter aßen und dennoch starben. Wer sich von diesem Brot nährt, wird immerdar leben.“ 59 Diese Dinge sagte er, als er in der öffentlichen Versammlung in Kapẹrnaum lehrte.

 

Nun, Jesu Worte sagen exakt das Gegenteil von dem, was die „leitende Körperschaft“ so scheinbar „glaubwürdig“ verbreitet. Wem sollten wir den nun Glauben schenken und welche Art Handeln ziehen wir selbst vor? Wer bringt sich um das „ewige Leben“, der nun, der von den Symbolen Wein und Brot nimmt oder der, der den Teller und das Glas an sich vorüberreichen lässt? 

4.1.2.7       Jesu Worten Gehör schenken und nicht Menschen nachfolgen!

Offensichtlich haben Jehovas Zeugen mit ihrer Zurückweisung von Brot und Wein beim Abendmahl jeden Rekord gebrochen Jesu Worte zu missdeuten, die er gegenüber Juden aus dem Volk äusserte:  Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohnes eßt und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch selbst. Wer sich von meinem Fleisch nährt und mein Blut trinkt, hat ewiges Leben, und ich werde ihn am letzten Tag zur Auferstehung bringen; denn mein Fleisch ist wahre Speise, und mein Blut ist wahrer Trank. Wer sich von meinem Fleisch nährt und mein Blut trinkt, bleibt in Gemeinschaft mit mir und ich in Gemeinschaft mit ihm.

 

Das geschlachtete LammWer dies missachtet trennt sich selbst vom „Leib des Christus“! Während des Abendmals bestätigte Jesus somit nur die Worte, die er schon zuvor öffentlich den Juden verkündigt hatte! Das Abendmahl mit dem Passahlamm wurde seit dem Jahre 33 u.Z. zusätzlich zur jährlichen Bestätigung des Taufbekenntnisses, dass Jesu vergossenes Blut und sein hingegebener Leib zur Sündenvergebung notwendig waren! Ewiges Leben hängt direkt davon ab, ob wir seinen Worten gehorchen! Wer sein Fleisch und sein Blut ablehnt, ist nicht in Gemeinschaft mit Jesus, so sagt es der Meister! Seine Worte sind deutlich!

 

Dies abzulehnen und nach eigenen Regeln vorzugehen kann unmöglich im Sinne von Jesu Worten sein! Es ist der grösste Abfall von eindeutiger Lehre zugunsten einer gegenteiligen Aussage, die sich auf einen missdeuteten, einzelnen Satz beruft, der durch den zweiten Präsidenten der WATCHTOWER Inc., der weltlichen, wirtschaftlich orientierten Organisation von Jehovas Zeugen, den Richter J.F. Rutherford gegen Jesu Worte ausgelegt wurde!

 

(Vergleiche E-Buch: Der falsche Prophet; Kapitel: 14.1.5  Sich nicht verführen lassen und Jesu Gebote halten)

 

Fragen wir uns ehrlich: Stimmt dieses Vorgehen der Glaubensgruppe von  Jehovas Zeugen mit Jesu Worten und seinem Vorbild überein und vergleichen es dabei damit, wie das Abendmahl durch die Apostel später in einer der Versammlungen des ersten Jahrhunderts gehandhabt wurde, in der Versammlung Korinth. Wir haben bereits einiges darüber gelernt.

 

Jehovas Zeugen verstehen sich als eine christliche Gemeinschaft, die aber nicht mit den anderen Christengemeinschaften in Verbindung steht. Sie glauben, wie so viele anderen, dass sie allein als Gesamtes „Gottes Volk“ wären, und dass sie „Babylon die Grosse“ bereits verlassen haben, als sie als Individuen ihre Religion wechselten. Wir haben bereits viele Gründe publiziert, dass dem nicht so ist!

 

Statistiken der Zeugen, denen es an Wahrheitsgehalt mangeltDie Feier des Abendmahls legen sie korrekterweise auf den 14. Nisan und zeigen deutlich, dass die Teilnahme ein absolutes biblisches Erfordernis darstellt. Sie warten, wie es die Vorschrift ist den Sonnenuntergang ab. Richtiges Verhalten wurde aber mit unbiblischer Menschenlehre vermischt. Kennen wir dies nicht bereits von der ersten Verführung durch die Schlange? Gott akzeptiert keine Vermischung von Wahrheit und Lüge. Sein GESETZ bleibt Wahrheit! Im Jahre 2006 nahmen nur 8758 Personen von den Symbolen Brot und Wein von über 16 Millionen Anwesenden!

 

Warum aber wurde erst 1935 eine Änderung im Verfahren eingeführt, das seither die meisten Teilnehmer von den Emblemen ausschliesst, während zuvor alle daran teilhatten? Da der Gründer von Jehovas Zeugen, den früheren „Bibelforschern“ Charles Taze Russell ab etwa 1880 davon ausging, dass Jesu Rückkehr zur Erde im Oktober 1914 erfolgen würde, wurde an diesem Datum wie als Dogma seither festgehalten: In Wirklichkeit das Datum der Usurpation von Gottes kommendem Königreich. Zwangsläufig mussten sich alle weiteren Vorhersagen nach diesem Datum ausrichten! J.F. Rutherford war für jenes „neue Licht“ tiefster Finsternis verantwortlich als er klärte, dass die Einsammlung des Überrests der 144.000 nahezu abgeschlossen sei und daher nahezu alle der „grossen Volksmengte“ angehören würden, die ohne zu sterben ins neue System hinüberleben würden. Künftig würden nur die mit himmlischer Hoffnung an den Symbolen Anteil haben.

 

Nun, ein Blick auf die Logik, welche die Bibel darlegt zeigt, dass dem unmöglich so sein kann! Dieser Irrglaube verdunkelt im Gegenteil jedes Verständnis über die Endzeit! Je härter man auf einer Menschenlehre beharrt, umso weniger wird Einsicht dies zu korrigieren imstande sein! Es ist derselbe unantastbare Glaube an Dogmen und eigene Unfehlbarkeit der Führerclique wie bei der katholischen Kirche!

 

 

4.1.3          Endzeitreligionen mit verwirrenden Lehren

4.1.3.1       Adventisten in vielem als Vorbild für Jehovas Zeugen!

Charles Taze Russell, der Gründer von Jehovas Zeugen kopierte sehr vieles seiner Lehren von einer anderen Glaubensgruppe, die bis heute den Zeugen in vielem ähnlich ist: Von den Adventisten, die jedoch an eine Wiederkunft Christi im Fleische glauben, was Russell und Jehovas Zeugen bis heute verneinen.

 

William MillerWilliam Miller gemäss wurde diese Wiederkunft Jesu am 22.Oktober 1844 erwartet, zweitausenddreihundert Jahre nach der Zerstörung Jerusalems durch Babylon und nach der Rückkehr der Juden nach dem gelobten Land und dem Wiederaufbau des Tempels im Jahre 457 v.u.Z.

 

James and Ellen WhiteInterpretation der Adventisten der 69 Jahrwochen und der 2300 Tage: Fehlende Logik der Zusammenhänge!Natürlich geschah das Erwartete damals nicht und die Seherin der Adventisten, Ellen Harmon-Gold-White sagte später, dass die Berechnung stimmen würde, dann aber nach dem 22. Oktober 1844 eine andere, zweite Phase begonnen hätte, eine Zeit des tausendjährigen Untersuchungsgerichts. Von da ab wurde schon bei den Adventisten Irrtum zur kunstvoll ausgestatten Lüge umgedeutet. Wie immer in solchen Berechnungen wurde nur ein Teil der Vorhersagen berücksichtigt und gegenseitige Abhängigkeiten zu anderen Textstellen übergangen.

 

Es war ein Versuch die gegenseitigen Abhängigkeiten der „Zeiten und Zeitabschnitte“ zu verstehen aber die Zeit wahren Verständnisses war noch nicht gekommen! Das sollte erst während der Endzeit möglich werden. (Da 12:9, 10)

 

Zeitablauf gemäss den Milleriten 1843:  Wo bleibt Gottes Logik wirklich?
 

Wie wir schon besprochen haben hat der zweite Präsident der WATCHTOWER Inc., J.F. Rutherford, der nach dem Tod Russells 1917 mittels eines internen Staatsstreiches als Präsident und Führer folgte ähnlich gehandelt wie Elen White, nachdem das erwartete Ereignis das C.T. Russel auf den Oktober 1914 vorhergesagt hatte nicht eintraf. Diese Erwartung der Bibelforscher von Jesu Rückkehr aufgrund einer Zeitberechnung und die Hinwegnahme der in New York Versammelten „Gesalbten“ in den Himmel am 2. Oktober 1914 blieb ebenso unerfüllt! So mussten neue Argumente her. Ihre Berechnung von 2520 Jahren seit der Zerstörung des Tempels im Jahre 607 v.u.Z. als Äquivalent von Daniels prophetischen sieben Zeiten, was 2520 Tagen(7x360 Tage) entspricht und wie bei Miller als Jahre gerechnet wurden, dies hatte offensichtlich ebenso nicht gestimmt. Der Irrtum wurde von jenem Tag an genauso zur immer komplexeren handfesteren Lüge erweitert!

 

WATCHTOWER-Buch:  Gottes heiliges Geheimnis – sein Höhepunkt; Kapitel 20:

„Der siebte Engel blässt seine Trompete“  [4]

 

Zweitausendfünfhundertzwanzig Jahre nachdem als Zeichen dafür, daß Gottes Herrschaft über das Königreich Israel geendet hatte, die goldene Bundeslade verschwunden war, kam 1914 das Ende der Zeiten der Heiden. Damals wurde die gegenbildliche „Lade seines Bundes“ im geöffneten Tempelheiligtum Gottes im Himmel gezeigt. So veranschaulichte Gott, daß er durch seinen messianischen Priesterkönig, Jesus Christus, wieder regierte. Dies stimmte großartig mit dem überein, was laute Stimmen sprachen, nachdem der siebente Engel seine Trompete geblasen hatte. „Das Königreich der Welt ist das Königreich unseres Herrn und seines Christus geworden.“ (Offenbarung 11:15) Das Geheimnis Gottes war in der Tat vollendet.

 

Das „Ende der Zeiten der Heiden“ verzögerte sich weiter! Noch immer liegt dieses Ereignis in der Zukunft! Es konnte nicht errechnet werden, sondern musste anhand der Erfüllung der von Jesus vorhergesagten Zeichen erwartet werden. Jede Generation sollte ihr Augenmerk darauf richten! Wenn zudem 1914 der „siebte Engel“ seine Trompete blies, so mussten zuvor schon sechs Trompetenstösse erfolgt sein! Das wurde durch Rutherford später alles umgedeutet: Sieben Kongresse ab 1922 am 5.September in Cedar Point unter dem Motto: „Verkündet, verkündet, verkünden den König und sein Königreich“ wurden später als Trompetenstösse interpretiert! Der letzte Kongress in Detroit am 30. Juli 1928 enthielt eine öffentliche Erklärung gegen Satan und für Jehova.

 

WATCHTOWER-Buch:  Gottes heiliges Geheimnis – sein Höhepunkt; Kapitel 26

„Gottes heiliges Geheimnis sein herrlicher Höhepunkt“ [5]

Der Trompetenstoß des siebten Engels fand seinen Niederschlag in den Höhepunkten des Kongresses der Bibelforscher in Detroit (Michigan, USA), vom 30. Juli bis 6. August 1928. Damals waren 107 Radiostationen zusammengeschaltet, so daß, wie die New York Times schrieb, „der ausgedehnteste und kostspieligste vereinigte Rundfunk in der Geschichte“ zustande kam. Begeistert nahm der Kongreß eine kraftvolle „Öffentliche Erklärung gegen Satan und für Jehova“ an, die auf die Vernichtung Satans und seiner bösen Organisation in Harmagedon und die Befreiung aller gerechtigkeitsliebenden Menschen hinwies. Die loyalen Untertanen des Königreiches Gottes waren hoch erfreut, daß sie auf dem Kongreß das 368 Seiten starke Buch Regierung erhielten. Darin waren klare Beweise zu finden, „daß Gott im Jahre 1914 seinen gesalbten König auf seinen Thron gesetzt hat“.

 

Der Text, worauf der Kongress aufbaute lautete:

 

Am Tag der Stimme der siebten Trompete (Offenbarung 10:7)  … sondern in den Tagen der Stimme des siebten Engels, wenn er daran ist, seine Trompete zu blasen, wird das heilige Geheimnis Gottes gemäß der guten Botschaft, die er seinen eigenen Sklaven, den Propheten, verkündet hat, tatsächlich vollendet sein.“

 

Vollendung des „heiligen Geheimisses“ wer Mitregierender unter Jesus sein wird ist an das Ende der Frist von 1335 Tagen [C4] der Prophezeiung Daniels gebunden (Da 12:12, 13): Dem Moment, wo auf dem Berg Zion die 144.000 Priesterkönige eingeweiht sind und Jesus dem Vater die „neuen Himmel“, die erdenweite Regierung, die „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten  für das Millennium übergibt! (1.Kor 15:24)

 

(Offenbarung 14:1-5) Und ich sah, und siehe, das Lamm stand auf dem Berg Zion und mit ihm hundertvierundvierzigtausend, die seinen Namen und den Namen seines Vaters auf ihrer Stirn geschrieben trugen. 2 Und ich hörte ein Geräusch aus dem Himmel wie das Rauschen vieler Wasser und wie das Geräusch eines lauten Donners; und die Stimme, die ich hörte, war wie von Sängern, die sich, Harfe spielend, auf ihren Harfen begleiteten. 3 Und sie singen gleichsam ein neues Lied vor dem Thron und vor den vier lebenden Geschöpfen und den Ältesten; und niemand konnte dieses Lied meistern als nur die hundertvierundvierzigtausend, die von der Erde erkauft worden sind. 4 Diese sind es, die sich nicht mit Frauen befleckt haben; in der Tat, sie sind jungfräulich. Diese sind es, die dem Lamm beständig folgen, ungeachtet wohin es geht. Diese wurden als Erstlinge aus den Menschen für Gott und für das Lamm erkauft, 5 und in ihrem Mund wurde keine Unwahrheit gefunden; sie sind ohne Makel.

 

Nun, was jene Gesalbten-Klasse im Zusammenhang mit 1914 verkündete ist bestimmt alles andere als Wahrheit! Jene Männer und Frauen sind bestimmt nicht unter den künftigen Priesterkönigen. Sie hielten sich an eine Organisation die ebenso zu „Babylon der Grossen“ gehört obwohl sie das Gegenteil behauptet! Bedingung um unter die „Erstlinge der Menschen für Gott“ zu gehören lautet doch: „… in ihrem Mund wurde keine Unwahrheit gefunden“.

 

Menschenernte für die "neuen Himmel" und die "neue Erde"

 

End of the world in 1914Wiederum verging auch dann der siebte Trompetenstoss des Kongresses 1928 ohne die erwarteten Ereignisse! Am Kongress 1935 am 31. Mai in Washington unter dem Thema: „Die grosse Volksmenge“

 

Die Behauptung Rutherfords war, dass Jesus nun 1918, dreieinhalb Jahre nach dem, was er das „Kommen im Geiste“ nannte, eine Versiegelung des Überrests vorgenommen habe. Die „Bibelforscher“, wie sich die Nachfolger Russells nannten, wurden unter ihm erst 1931 am Kongress in Columbus, Ohio in „Jehovas Zeugen“ umbenannt. 

 

Damals, am 2. Oktober 1914 waren es wenige Tausend Personen die von sich glaubten, Gottes Volk Israel zu sein und man versuchte seither die Endzeitprophezeiungen alle so auszulegen, dass sie auf jene Gruppe und deren späteren Getreuen zutrafen. Dadurch entstand aber mit der Zeit vielerlei grosse Probleme, da die Prophezeiung die Endzeit betreffend mit den Tatsachen nicht in Einklang zu bringen waren! Das Lügengewebe wurde scheinbar immer perfekter und immer dichter und die Abkapselung gegenüber jedem, der einen Zweifel an den Lehren Raum gab, musste zunehmen!

4.1.3.2       Unlösbare Problem, wenn Irrtum zur handfesten Lüge wird

Eines der auftauchenden Probleme war, dass der Teilnehmer am Abendmahl jährlich immer mehr wurden. Innert absehbarer Zeit würde selbst die Vollzahl der 144.000 bald übertroffen werden. Präsident. J.F. Rutherford verkündete darum 1935 eine so genannte „neue Erkenntnis“, dass die Gesellschaft herausgefunden habe, dass die „grosse Volksmenge“ in Offenbarung Kapitel 7, Vers 9 eine Gruppe sei, die irdische Auferstehungshoffnung habe, während aber die Versiegelten mit Jesus im Himmel regieren würden. Das war gar eine Rückkehr zu Lehren, die Russel zuvor lautstark verworfen hatte!

 

Paulus warnte Timotheus vor „so genannter Erkenntnis“ die dem Rest der Schriften widerspricht! Alle Aussagen müssen mit dem Rest der Schriften zum selben Thema kongruent, in vollkommenem Einklang sein!

 

*** Rbi8  1. Timotheus 6:20-21 ***

O Timotheus, behüte, was als anvertrautes Gut bei dir hinterlegt ist, indem du dich von den leeren Reden abwendest, die verletzen, was heilig ist, und von den Widersprüchen der fälschlich so genannten „Erkenntnis“. 21 Denn indem einige eine solche [Erkenntnis] zur Schau gestellt haben, sind sie vom Glauben abgewichen.

 

Sich vor Gätzen verneigenDie erste Auferstehung der Verstorbenen der „Gesalbten“ war laut Richter J.F. Rutherfords Auslegung somit bereits 1918 im Himmel erfolgt. Damit wäre der 1916 verstorbene Bruder Russell seit damals bereits im „Himmel“ und würde von dort aus natürlich seine lebenden Anhänger mit vielen weiteren Verstorbenen seiner bisherigen Unterstützer bedienen! Wo aber liegt da der Unterschied zu den Heiligen der Katholiken, die doch in Gebeten um Hilfe angerufen werden? Ist es nicht genau derselbe Spiritismus, auch wenn man nicht zu ihnen betet, so bleiben sie doch beeinflussende Geister von Verstorbenen! Es fusst auf derselben Lehre, die im ersten Jahrhundert Hymenäus verbreitet hatte, die Auferstehung habe bereits stattgefunden!

 

(Offenbarung 9:20, 21)  Aber die übrigen der Menschen, die durch diese Plagen nicht getötet wurden, bereuten die Werke ihrer Hände nicht, so daß sie die Dämọnen nicht [mehr] angebetet hätten sowie die Götzen aus Gold und Silber und Kupfer und Stein und Holz, die weder sehen noch hören, noch gehen können; 21 und sie bereuten ihre Mordtaten nicht noch ihre spiritistischen Bräuche, noch ihre Hurerei, noch ihre Diebstähle.

 

Wer war damals unter den Mitarbeitern des Richter Rutherford, der nach dem unerwarteten Tod Russells 1916 auf einer Bahnfahrt nicht allzu gern bereit gewesen wäre solches zu glauben? Es war der rettende Strohhalm, nach dem man vor dem Versinken des Wachtturm-Schiffes griff! Nur jene, die ihr Augenmerk sorgfältig auf die Bibel richteten, sie fielen nicht darauf herein, dass Gottes Königreich nun im Himmel errichtet worden sei! Rutherford hatte Gottes Königreich eindeutig in eigener Regie und zur Unzeit errichtet! Dies war spätestens 1919 offenkundig, nachdem die zu jenem Zeitpunkt erwarteten Ereignisse dreieinhalb Jahre nach dem 2. Oktober erneut ausblieben. Von nun an war J.F. Rutherford der Usurpator von „Gottes Königreich“!

 

Der Spiritismus von Russel im Zusammenhang mit ägyptischer PyramideJene, die dies erkannten befanden sich aber bald als Ausgestossene oder als solche, welche jene Organisation freiwillig verliessen ausserhalb der Doktrinen und des Diktates von Richter Rutherford! Natürlich fusste diese Auslegung von Rutherford auf demselben Chaos, was „Zeiten und Zeitabschnitte“ betrifft, das schon Russel auszeichnete. Jener hatte viel mit Ägyptens Pyramidenausmessungen verbunden. Auch was den Ort anbelangt, wo die Auferstehung stattfindet, den Zeitpunkt der Erwählung, Kriterien der Auswahl und vieles mehr existierte nur in der Phantasie! Immerhin aber wurden sich die Bibelforscher ab 1935 nun im Gegensatz zu den meisten Christen bewusst, dass der dritte Himmel doch nicht für alle Personen vorgesehen war! Dass er für immer nur Jehova, Jesus und den Engeln vorbehalten bleibt, dies blieb ihnen aber weiterhin verborgen.

4.1.3.3       In den Himmel zu kommen: Davon abhängig am Abendmahl teilzunehmen?

Als im Jahre 1935 am Kongress der Zeugen in Cedar Point (Ohio, USA) dieses Zweiklassensystem gemäss „neuer Erkenntnis“ von der ersten Klasse, den „Gesalbten“ und der zweiten Klasse, der „grosser Volksmenge“ verkündet wurde, da lautete Rutherfords Urteil, dass eben nur die „Gesalbten“ in den Himmel kämen. Damals wurde es jedem Einzelnen anheimgestellt zu entscheiden, ob seine Zukunft auf der Erde stattfinde oder im dritten Himmel Gottes. Da das Gericht laut Rutherfords „Erkenntnissen“ bereits 1918 getagt hatte, musste der Entscheid bereits gefällt worden sein und jeder müsste sich selbst bewusst sein, ob er himmlische oder irdische Hoffnung hege! Das ist natürlich von der Aussage der Bibel her Unsinn und widerspricht ihr in sehr vielerlei Hinsicht.

 

(Vergleiche E-Buch:  Der falsche Prophet; Kapitel: 9.1.8 Satans Ziel in der Endzeit)

 

(Offenbarung 7:1-4)  Danach sah ich vier Engel an den vier Ecken der Erde stehen und die vier Winde der Erde festhalten, damit kein Wind über die Erde oder über das Meer oder über irgendeinen Baum wehe. 2 Und ich sah einen anderen Engel vom Sonnenaufgang heraufkommen, der ein Siegel des lebendigen Gottes hatte; und er rief mit lauter Stimme den vier Engeln zu, denen gewährt war, die Erde und das Meer zu beschädigen, 3 und sagte: „Beschädigt nicht die Erde noch das Meer, noch die Bäume, bis wir die Sklaven unseres Gottes an ihrer Stirn versiegelt haben.“ 4 Und ich hörte die Zahl derer, die versiegelt waren, hundertvierundvierzigtausend, versiegelt aus jedem Stamm der Söhne Israels:

 

Die Zahl der Teilnehmer an den Symbolen am Abendmahl nahm somit von jenem Jahr an bei Jehovas Zeugen zuerst Sprunghaft, dann Jahr für Jahr ständig ab, um nun in den letzten Jahren wiederum zuzunehmen, obwohl mehr und mehr der ursprünglichen Teilhaber mit „himmlischer Hoffnung“ bereits verstorben sind. Die Teilnehmerzahlen am Abendmahl dagegen wurden immer höher: Eine typische Werbeveranstaltung! Das ist ein sehr tragischer Betrug am Glaubenden, der einen Abfall von biblischer Lehre und vom Gebot Jesu bedeutet. Einerseits erhöht sich eine Gruppe über die andere und gibt indirekt zu verstehen, dass sie als Könige von Jesus bereits erwählt sei, andererseits werden Menschen die gerecht zu handeln beabsichtigen, die Jesus gegenüber in der Taufe einen Bund eingegangen sind daran gehindert das Gebot Jesu zu erfüllen.

4.1.3.4       Am Ende der 2300 Tage Daniels wird der Tempel wiederhergestellt sein!

Wie im letzten Artikel der Märzausgabe 2005 DER WEG über den Nord- und Südkönig erwähnt wurde, besagt der Prophet Daniel, dass  „... die heilige Stätte ... gewiß in ihren rechten Zustand gebracht werden“ wird. Eine Prophezeiung Sacharjas hat damit einen direkten Zusammenhang den es zu verstehen gilt.

 

(Vergleiche NEWSLETTER DER WEG 05/04: Artikel 3.4.3.3  Die „bestimmte Zeit“ bricht an und dauert bis zu 2300 Abende und Morgen 

 

Seit dem Jahr 1935, in welchem der Kongress in Washington der Zeugen stattfand, vergingen inzwischen 70 Jahre. Genauer ist es das Abendmahl des Jahres 2006, wo sich jene Übertretung, dass die „grosse Volksmenge“ nicht an den Emblemen teilhabe zum siebzigsten Mal jährt, da der Kongress und Rutherfords Bekanntgabe erst nach dem Abendmahl 1935 stattfand! Sei es nun das Abendmahl 2005 oder jenes 2006, je nach Art der Jahresrechnung, der Prophet Sacharja erwähnt ein Ereignis in Bezug auf die Endzeit und die Wiederherstellung des geistigen Tempels. Es ist Wert sie wie jede andere Prophezeiung genau zu betrachten:

 

Neues Jerusalem: Gottes kommewndee Regierungshauptstadt "Jahweh Schammah"*** Rbi8  Sacharja 1:12-17 ***

Da antwortete der Engel Jehovas und sagte: „O Jehova der Heerscharen, wie lange wirst du selbst dich Jerusalems und der Städte Judas nicht erbarmen, die du diese siebzig Jahre öffentlich verurteilt hast?“

13 Und Jehova antwortete dann dem Engel, der mit mir redete, mit guten Worten, tröstlichen Worten; 14 und der Engel, der mit mir redete, sprach weiter zu mir: Rufe aus, indem [du] sagst: ‚Dies ist, was Jehova der Heerscharen gesprochen hat: „Ich habe für Jerusalem und für Zion mit großem Eifer geeifert. 15 Mit großem Zorn bin ich erzürnt über die Nationen, die sorglos sind; denn ich meinerseits war nur in kleinem Maß erzürnt, sie aber ihrerseits haben zum Unglück geholfen.“ ‘

16 Dies ist darum, was Jehova gesagt hat: ‚ Ich werde gewiß zu Jerusalem mit Erbarmungen umkehren. Mein eigenes Haus wird darin gebaut werden“, ist der Ausspruch Jehovas der Heerscharen, „und eine Meßschnur, sie wird über Jerusalem ausgespannt werden.“ ‘

17 Rufe ferner aus, indem [du] sprichst: ‚Dies ist, was Jehova der Heerscharen gesagt hat: „Meine Städte werden noch von Gutem überfließen; und Jehova wird gewiß über Zion noch Bedauern empfinden und tatsächlich noch Jerusalem erwählen.“ ‘ “

 

Als Sacharja diese Worte schrieb war Israel bereits Jahrzehnte zuvor aus Babylonischer Gefangenschaft befreit worden! Die Frist der siebzig Jahre der Verurteilung war beendet! Zudem war der Tempelbau weit fortgeschritten. Nachdem der Befehl von Darius I. den Bau weiterzuführen erteilt worden war. Wie der Kontext deutlich zeigt spricht Jehova hier von einem weiteren, künftigen Ereignis, von Harmagedon, also lange nachdem der Tempel Jerusalems durch die Nationen im Jahre 70 u.Z. zum zweiten Mal zerstört wurde. Er spricht von der Endzeit, wo er durch „Spross“ den wahren Tempel errichten lässt und wo daraufhin die ganze bewohnte Erde in Ruhe sein wird. Das war bisher noch nie der Fall, richtet sich somit weiterhin auf die Zukunft aus, nach Harmagedon! (Sach 1:10, 11).

 

Hesekiels Tempelvision: Hesekiel und Johannes ergänzen sich gegenseitigWas wollte jener Engel bezwecken, der offensichtlich Gottes Sprecher ist, der die Frage stellte: „Wie lange?“. Die Prophezeiungen Sacharjas drehen sich zu grossen Teilen um die Wiederherstellung der wahren Anbetung und des geistigen Tempels Jehovas in der Endzeit. „Spross“ (Jesus) und „Serubbabel“ (Statthalter = zwölf Apostel) werden gemeinsam diesen Tempel fertigstellen. Dies muss auch aus dieser Überlegung heraus zwangsläufig die Endzeit gemeint sein! Der Hohepriester Josua und seine Männer, die als „Vorzeichen [[kommender Dinge der Endzeit]] dienen“ aufgeführt wird, stellen Vorsteher und die Ältesten der Endzeit dar, die als „Same der Frau“ wirken, aber noch „beschmutzte äussere Kleider“ tragen die sie reinigen und weiss machen müssen! (Sach 3:1-9; Hag 1:12; Off 12:17)

 

Jesus, als himmlischer Wortführer Gottes und himmlischer Fürst Michael trat zur Zeit der Propheten Sacharjas und Haggai nicht offen in Erscheinung. Er hatte hierzu auch keinen Auftrag von Seiten Jehovas! Die Inspiration der damaligen Propheten geschah über Visionen und Träume die so real waren, als wäre es Wirklichkeit!

 

(Sacharja 1:1, 2)   Im achten Monat, im zweiten Jahr des Darịus, erging das Wort Jehovas an Sachạrja, den Sohn Berẹchjas, des Sohnes Ịddos, den Propheten, und lautete: 2 „Jehova wurde zornig über eure Väter — und zwar sehr.

 

Die Zeit der zum Schlagen „erhobenen Hand“ Jehovas wird laut Jesaja erst in unseren Tagen zum Ende Seines Zorns gelangen! Jakob, „Gomer“ war dann nach der Zerstörung Jerusalems durch die neue Nation Juda, durch „Lo-Ruhama“ am Ende der siebzig Jahre Exil Barmherzigkeit gewährt worden. Etwas nach der Rückkehr ins Gelobte Land war der Zeitpunkt gekommen, um die inzwischen zufolge von Schwierigkeiten unterbrochener Arbeiten am Tempelbau in Jerusalem fortzusetzen! Der Statthalter Serubbabel und Esra der Priester bekämpfen die hohe Korruption unter den Juden und senden die fremdländischen Frauen weg und beginnen die Arbeiten am Tempelbau erneut um ihn zu beenden.

 

Heute besteht eine ähnliche Situation! Die letzten „lebendigen Steine“ und „Säulen“ müssen bereitet werden und durch die Apostel (Serubbabel) ausgewählt werden!

 

Dieselbe Ermunterung zum Handeln sollte somit zwei Zeitperioden betreffen: Die Zeit Serubbabels und die Zeit der frühauferstandenen Apostel! Der Tempelbau muss in beiden Perioden unter erschwerten Bedingungen beendigt werden! Der Ablauf der Frist von 2300 Tagen [C] muss bei der Versiegelung der letzten „lebendigen Steine“ während der „grossen Drangsal“ eingehalten werden!

 

Versiegelung des Überrests nach dem Gerichtstag, unmittelbar nach der "Hochzeit des Lammes"

 

Die Grundlage zum wahren, dem geistigen Tempel sollte Jesus als „Spross“ ja erst fünf Jahrhunderte nach Sacharja und Haggai nun als zur Erde Gesandter und Mensch gewordener Engel legen! Mit seinem vergossenen eigenen Blut würde schlussendlich die Einweihung der neuen Königs-Priesterschaft rechtskräftig werden!

 

Der Prophet Haggai von Jehova angetrieben aber sollte damals Serubbabel zur Fertigstellung des Tempels aufmuntern und die Arbeiten neu anlaufen lassen. Der Wiederaufbau war ins Stocken gekommen und während fast zwei Jahren unterbrochen worden!

 

Die „zwei Zeugen“ der Endzeit erfüllen ähnliche Funktionen, um die beiden Gruppen der „Ebioniten“ (Manasse; messianische Juden, „Beschnittene“) und der „Paulikaner“ (Ephraim; Christen aus den Heiden, „Unbeschnittene“) zum Handeln anzutreiben, nachdem es zuvor Verzögerungen gab als Jesus sein Zurückkommen scheinbar verzögerte (Off 10:6; 11: 3, 11, 12). 

4.1.3.5          Siebzigjährige Verödung des Tempels

Sacharja gibt betreffend jener siebzigjährigen Verödung des geistigen Tempels während der Endzeit bis zu seiner Wiederherstellung [G] aber noch mehr Licht auf diese Angelegenheit:

 

*** Rbi8  Sacharja 7:5-7 ***

Sprich zu dem ganzen Volk des Landes und zu den Priestern: ‚Wenn ihr gefastet habt und es ein Wehklagen gab im fünften [Monat] und im siebten [Monat], und dies siebzig Jahre lang, habt ihr wirklich für mich gefastet, ja für mich? 6 Und wenn ihr zu essen und wenn ihr zu trinken pflegtet, wart nicht ihr die Essenden, und wart nicht ihr die Trinkenden? 7 [Solltet ihr] nicht den Worten [gehorchen], die Jehova durch die früheren Propheten ausrief, [während] Jerusalem bewohnt und sorglos war mit seinen Städten rings darum her und [während] der Negeb und die Schephela bewohnt waren?‘

 

Spricht Sacharja wirklich von der siebzigjährigen Verwüstung Jerusalems von 607 bis 537 v.u.Z.? Die gleichzeitige Erwähnung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ist bei vielen Prophezeiungen charakteristisch, vor allem in der Offenbarung! (Off 1:8, 19) Es ist am Leser exakt die Zeitebenen zu unterscheiden und herauszufinden, welcher Teil der Aussage welche Ebene betrifft! Dies geht jeweils anhand der übrigen Aussagen durchaus hervor! Petrus gibt uns Hinweise:

 

Wie die Propheten eifrig Nachfrage halten, was jede Prophezeiung und deren Einreihung anbetrifft (1. Petrus 1:10-12)  Gerade was diese Rettung betrifft, wurde von den Propheten, die von der euch zugedachten unverdienten Güte prophezeiten, fleißig Nachfrage gehalten und sorgfältig nachgeforscht. 11 Sie untersuchten beständig, welchen besonderen Zeitabschnitt oder welche Art eines [Zeitabschnitts] der Geist in ihnen in bezug auf Christus anzeigte, als er im voraus über die für Christus [bestimmten] Leiden [[(im 1. Jahrhundert)]] und über die nach diesen folgenden Herrlichkeiten [[beim Abschluss des „Systems der Dinge“]] Zeugnis gab. 12 Ihnen wurde es geoffenbart, daß sie nicht sich selbst, sondern euch mit den Dingen dienten, die euch nun durch diejenigen angekündigt worden sind, die euch die gute Botschaft mit [dem] vom Himmel her gesandten heiligen Geist verkündigt haben. Gerade in diese Dinge begehren Engel [[gr. Aggelos = Boten; Vorsteher]] hineinzuschauen.

 

Die siebzigjährige Zeit des Exils Judas in Babylon wurde ausgelöst, weil Israel die Festzeiten Jehovas, insbesondere die Sabbate, Sabbatjahre und Jubeljahre nicht eingehalten hatte! Sie hatten nicht auf die früheren Propheten gehört, wo Jerusalem von den Babyloniern noch nicht zerstört war (= Vergangenheit / 2.Chr 36:20, 21; Vergleiche auch Jes 58:6-12, wo Jehova vom Fasten, der Nächstenliebe und dem Legen der Grundlage des Tempels spricht!)

 

Jesus wirft die Händler aus dem Haus seines VatersIm folgenden Kapitel 8 Sacharjas ist aber definitiv die Rede von Geschehnissen der Endzeit und der Wiederherstellung des „neuen Jerusalem“! Die Frage nach den „siebzig Jahren“ darf oder muss somit auch dort auf das Heute angewendet werden! (= Zukunft für Sacharjas Zeitgenossen; für uns aber Gegenwart). Der physische zweite Tempel Serubbabels in Jerusalem wurde zudem durch die Römer im Jahre 70 u.Z. zerstört und kann nicht gemeint sein, da er mit dem veralteten, beendeten „Bund mit Levi“ in Verbindung steht! Laut Paulus aber sind Menschenherzen der neue Tempel, wo annehmbare Anbetung erfolgt. Dieser geistige Tempel muss erneut vollkommen gereinigt werden!

 

(1. Korinther 6:19, 20)  Was? Wißt ihr nicht, daß der Leib von euch der Tempel des in euch [wohnenden] heiligen Geistes ist, den ihr von Gott habt? Auch gehört ihr nicht euch selbst, 20 denn ihr seid um einen Preis erkauft worden. Auf jeden Fall verherrlicht Gott in dem aus euch [bestehenden] Leibe.

 

Aus vielen lebendigen Steinen wird der geistige Tempel errichtet, indem Jesus Stein für Stein und Säule für Säule zur kommenden „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ zusammensetzen wird!

4.1.3.6       Für wen fasten Jehovas Zeugen beim Abendmahl?

Wenn ein grosser Teil des Volkes der Zeugen Jehovas seit dem Abendmahl 1936 nicht an den Symbolen Brot und Wein teilhat, entspricht dies einem Fasten, das wie sie sagen zur Ehre Jehovas sei! In Wirklichkeit aber ist es Gottes Gegner, der dadurch für sich den Vorteil verbucht, da eine deutliche Abweichung vom Gebot Jesu vorliegt!

 

Das dürfte bestimmt nicht der Fall sein, wenn Jesus allen Christen ein Gebot gab, das exakt jenem der jüdischen Nation entsprach und ein „Fasten“ in diesem Sinne während des Passahmahl gar eine todbringende Übertretung darstellte! „Die grosse Volksmenge“ übertritt somit „das Gebot früherer Propheten“, insbesondere jenes von Mose und dann von Jesus und der Apostel, während das alte gegenbildliche „Jerusalem“ noch von der christlichen Geistlichkeit bewohnt ist!

 

Wer hat mehr Freude an einer solchen Übertretung, wie Gottes Widersacher der Teufel? Was ist, wenn rund sechs Millionen Christen nun Jesu und damit Gottes Gebot betreffend des Passah zu Gunsten einer menschlichen Lehre übertreten und andere so belehren? Die meisten von jenen waren aus allen christlichen Religionen herausgeholt worden. Jesus gab ein anderes Vorbild. Er selbst hielt das Gebot und lehrte es weiterhin so zu halten bis er zurückgekommen wäre! Das steht wie wir gut wissen mit dem Gerichtstag im Zusammenhang! Bedenken wir auch hier die wohlbekannten Worte aus der Bergpredigt:

 

Jesu Bergpredigt: Kein Buchstabe des GESETZES und der PROPHETEN die sich nicht erfüllen!*** Rbi8  Matthäus 5:17-20 ***

Denkt nicht, ich sei gekommen, um das GESETZ oder die PROPHETEN zu vernichten. Nicht um zu vernichten [[(zu beenden)]], bin ich gekommen, sondern um zu erfüllen; 18 denn wahrlich, ich sage euch: Eher würden Himmel und Erde vergehen, als daß auch nur ein kleinster Buchstabe oder ein einziges Teilchen eines Buchstabens vom GESETZ verginge und nicht alles geschähe. 19 Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden. 20 Denn ich sage euch, daß ihr, wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, keinesfalls in das Königreich der Himmel eingehen werdet.

 

Das steht deutlich auch weiterhin im Zusammenhang mit der Fertigstellung des geistigen Tempels, der Auswahl der „Schafe“ und der „Steine“ und der „Säulen“, die darin tragend sein werden, der Versiegelung der letzten der 144.000 Mitkönige!

 

Viele jener Zeugen Jehovas sind Menschen die sehr aktiv für ihren Glauben eintreten und ihr Leben wirklich Gott widmen möchten! Sie wurden zum Übertreten von Gottes GESETZ verleitet und bewegten andere Menschen dazu das Gebot zu übertreten! Bedenken wir dabei auch Jesu Warnung, dass sowohl der blinde Führer und wie auch die blinden Geleiteten beide in dieselbe Grube fallen!

 

*** Rbi8  Matthäus 15:14 ***
Laßt sie. Blinde Leiter sind sie. Wenn aber ein Blinder einen Blinden leitet, so werden beide in eine Grube fallen.“

 

Jesus gibt den untrüglichen Rat jene „blinden Leiter“ zu lassen und selbst das zu tun, was richtig ist!

 

Erst wenn wir die Prophezeiungen Sacharjas als Ganzes betrachten und sie auf der Zeitachse richtig einordnen wird eindeutig klar, dass Sacharja von der Endzeit spricht und von Jesu Rückkehr als „Spross“ redet, von den Aposteln spricht, welche als Stadthalter „Serubbabel“ den Tempel beenden sollen. Nur den Aposteln hat Jesus eine Frühauferstehung versprochen, während der Zeitgenosse Sacharjas, Serubbabel als Nachkomme Davids voraussichtlich innerhalb jener Gruppe wiederkommen wird, welche an der ersten Auferstehung der 144.000 teilhaben!

4.1.3.7       Laut Sacharja enden siebzig Jahre der Übertretung!

Sacharja bringt dies alles wie wir gesehen haben direkt mit dem Gerichtstag in Verbindung, der somit innerhalb der Endzeit zwischen dem Jahr 2005 und 2006 liegen müsste (??? Fehlannahme; es gilt weitere „Zeichen“ abzuwarten und neue Einreihung vorzunehmen!), da die „Zeiten und Zeitabschnitte“ [C1, C5, C6, C7] ja vorherbestimmt und von den Propheten vorhergesagt sind: Da bleibt die berechtigte Frage, ob 1935 respektive 1936 eine gravierende Übertretung von Gottes GESETZ eingeführt wurde, durch eine Gruppe, welche ansonsten viele der göttlichen Anforderungen erfüllen würde und viele der Fehler christlicher Kirchen korrigierte? Andererseits wurde viele neue gravierende Abweichungen neu aufgerichtet! Keine der christlichen Kirchen erreicht den Standard, den die Apostel setzten!

 

Babylon die betrunkene religiöse HureWenn Jehova die Kirchen u.a. aufgrund ihres Bündnisses mit der UNO verwarf [A1; Fb], weil sie nun das siebenköpfige „wilde Tier“ bereitet, dann durfte auch diese Übertretung nicht ohne Folgen für jene bleiben, die sie zu verantworten haben! Sacharja weisst durch Jehova jedoch selbst auf einen Ausweg hin!

 

Derselbe Sacharja zeigt im Kapitel 3, dass der „Hohepriester Josua“ der Endzeit Satan zu seiner Rechten stehen hat und erst durch Zurechtweisung der Dabeistehenden umkehrt und seine beschmutzten Kleider wechselt. Satan auf der rechten Seite bedeutet Mitherrschaft, so wie Jesus sich auf Jehovas rechte Seite setzte!

 

*** Rbi8  Sacharja 3:1-4 ***

Und er ging daran, mir Josua, den Hohenpriester, zu zeigen, der vor dem Engel Jehovas stand, und Satan, der zu seiner Rechten stand, um ihm zu widerstehen. 2 Dann sprach [der Engel] Jehovas zu Satan: Jehova schelte dich, o Satan, ja Jehova schelte dich, er, der Jerusalem erwählt! Ist dieser nicht ein aus dem Feuer herausgerissenes Holzscheit?

3 Was nun Josua betrifft, es ergab sich, daß er mit beschmutzten Kleidern bekleidet war und vor dem Engel stand. 4 Dann ergriff er das Wort und sagte zu den vor ihm Stehenden: „Entfernt die beschmutzten Kleider von ihm.“ Und er sprach weiter zu ihm: „Siehe, ich habe deine Vergehung von dir wegnehmen lassen, und man bekleidet dich mit Festkleidern.“

 

Jehovas Zeugen sahen solche Zusammenhänge recht früh, wandten sie sogar auf sich selbst an, dies aber verbunden mit jenem verflixten, ja vom Teufel inspirierten Jahr 1914! Wer eine falsche Berechnung am Anfang einer komplexen Rechnung macht, dessen Endresultat kann niemals richtig sein! Wenig Zeit steht dem endzeitlichen „Hohepriester Josua“ für eine Korrektur zur Verfügung, wer immer er sei denn viele Religionsführer sehen sich in dieser Rolle!

 

(Vergleiche E-Buch: Der falsche Prophet; Kapitel: 12.9  Satan an der Seite des endzeitlichen Hohepriesters)

 

Dem König von Ninive gab Jona blosse vierzig Tage: Sein ganzes Reich bereute! Jona rief die Warnung nur einen Tag lang aus! Offensichtlich liegt dieselbe Funktion Jonas bei den „zwei Zeugen“. Erstaunlicherweise bezogen Jehovas Zeugen diese Aussage der „zwei Zeugen“ damals zu Beginn ebenfalls auf sich selbst, auf die Klasse der „Gesalbten“, aber logischerweise ebenfalls in Verbindung mit 1914-1919! Wenn somit 1914 falsch war, dann  müsste es eigentlich heute wahr werden, wo die Zeitzeichen die wahre Erfüllung anzeigen und nicht eine skurrile Berechnung! Nun, das Wechseln der schmutzigen Kleider bedeutet Reue, Umkehr und Wiedergutmachung! Das können einzelne Personen, wie Reymond Franz dies als ehemaliges Mitglied der leitenden Körperschaft gezeigt hat aber wohl kaum ein multinationaler Konzern als Ganzes!

 

Gottes Vorkehrungen zur Sündenvergebung wahrnehmen!

 

Josua kehrt in der Prophezeiung Sacharjas zum korrekten Zeitpunkt um und ein reiner Turban wurde auf sein Haupt gesetzt! Das steht offenbar zudem mit der kommenden Weihe zu Priesterkönigen in Verbindung, wie Sacharjas Worte aus Jehovas Mund dies bestätigen!

 

*** Rbi8  Sacharja 3:5-7 ***

Darauf sagte ich: Man möge einen reinen Turban auf sein Haupt setzen.“ Und sie gingen daran, den reinen Turban auf sein Haupt zu setzen und ihn mit Kleidern zu kleiden; und der Engel Jehovas stand dabei. 6 Und der Engel Jehovas begann Josua zu bezeugen, indem [er] sprach: 7 „Dies ist, was Jehova der Heerscharen gesagt hat: ‚Wenn du auf meinen Wegen wandeln und wenn du meiner Verpflichtung nachkommen wirst, dann wirst auch du es sein, der mein Haus richten und auch meine Vorhöfe hüten wird; und ich werde dir gewiß freien Zutritt unter diesen Dastehenden geben.‘

 

Jehova fordert jenen Hohepriester Josua auf die verkehrten Wege die er gewählt hat zu verlassen und seiner Pflicht Ihm gegenüber nachzukommen und Er verspricht ihm dabei die „Vorhöfe“, die Nationen zu hüten! Die Dastehenden müssen die Apostel darstellen, welche ja die Worte Jesu aufgezeichnet haben und „die Propheten früherer Tage“ waren. Der Zutritt zum „neuen Jerusalem“ wird Josua zugesichert! Die folgenden Worte weisen erneut auf die Endzeit und die Wiederkehr von „Spross“, von Jesus hin, von dem die Offenbarung sagt, dass er „sieben Augen“ (alle Geister oder Engel Gottes) hätte: (Off 5:6)

 

Josua und seine Gefährten: Die Warnung des Engels*** Rbi8  Sacharja 3:8-10 ***

‚Höre bitte, o Josua, du Hoherpriester, du und deine Gefährten, die vor dir sitzen, denn sie sind Männer, [die] als Vorzeichen [dienen]; denn siehe, ich lasse meinen Knecht „Sproß“ kommen! 9 Denn siehe, der Stein, den ich vor Josua gelegt habe! Auf dem einen Stein sind sieben Augen. Siehe, ich graviere seine Gravierung ein‘, ist der Ausspruch Jehovas der Heerscharen, ‚und ich will die Vergehung jenes Landes an einem Tag hinwegnehmen.‘

10 An jenem Tag, ist der Ausspruch Jehovas der Heerscharen, werdet ihr ein jeder dem anderen zurufen, während [ihr] unter [dem] Weinstock und während [ihr] unter [dem] Feigenbaum [seid].‘ “

 

Josuas („Jeschua“ laut EINHEITSÜBERSETZUNG) schmutzige Kleider haben bestimmt nichts mit Jesus zu tun, wie Rutherford dies ursprünglich interpretierte! Jesus konnte nicht durch die Sünden anderer beschmutzt werden, abgesehen davon ist er bei seiner Wiederkehr von Sündern getrennt! (Heb 7:26)

 

Welches ist der „eine Tag“, an dem „die Vergehung jenes Landes“ weggenommen wird? Nun Jesus sprach von der Erfüllung dessen, wofür er starb, als „Lamm, das sich für unsere Sünden dahingab“. Dies steht offensichtlich mit dem Abendmahl und damit auch mit dem Gericht an „Schafen und Böcken“ in direkter Beziehung! (Rö 4:25; 8:32, 33; Eph 5:1, 2)

 

Jenen Gerechten wird Sünde „nicht angerechnet“ und zudem wird Jesus am Sühnetag nach Harmagedon jede frühere Verfehlung sowohl seiner Apostel wie der 144.000 Priesterkönige und der „grossen Volksmenge“ auslöschen! (Rö 4:6, 7)

 

(Vergleiche E-Buch: Der falsche Prophet; Kapitel: 15.5.8  Josuas sauberer Turban und seine neuen Kleider)

 

Jehovas Zeugen bezeichnen sich zudem als ein „geistiges Land“. In vielerlei Beziehung sind sie anderen christlichen Glaubensgruppen vorausgeeilt. Ihre Führung wird sich nur dann als „Josua“ erweisen, wenn sie das tut, was Jehova sagt, umkehrt, reine Kleider anzieht und den Verpflichtungen Jehovas nachkommt! Im Falle von Raymond Franz scheint dies sich erfüllt zu haben, wie sein Buch „Der Gewissenskonflikt“ deutlich zeigt!

 

Die leitende Körperschaft dieser Glaubensgruppe und jeder andere christliche Führer sollte wie der König von Ninive handeln, wenn sie wirklich auf die Warnung hören! Weitere Zeichen werden nicht kommen wie jene, welche Jesus vorhersagte und deren Erfüllung wir heute Zeugen sind!

 

 

4.1.4          Kein weiteres Zeichen als das „Zeichen des Jona

4.1.4.1       Das „Zeichen Jona“ erfüllt sich!

Jona und der "grosse Fisch"So wie Jona drei Tage und drei Nächte „im Bauch des Fisches“ handlungsunfähig war, so sind es die wahren  zwei Zeugen“, die dreieinhalb Tage und drei Nächte vor Jesu Wiederkehr am 11. April 2004 „getötet“ wurden (als Muster kommender Dinge). Die Ereignisse rund herum stimmen alle erstaunlich genau überein. Reiner Zufall, Koinzidenz? Bestimmt weit weniger als das Konstrukt um 1914 bis 1918 der Zeugen Jehovas! Am Gerichtstag Jehovas wird Jesus selbst das wichtigste Zeichen setzen! Es steht in Verbindung mit der Zerstörung aller Religionen!

 

(Vergleiche: Zeitband Jesu Wiederkehr: Beginn des „Tages des Herrn; Erklärungen unter [5])

 

Beachten wir weiter, dass Jesus im Zusammenhang mit der Erwähnung vom „Zeichen Jonas“ eindeutig vom Gerichtstag und der Auferstehung der Niniviten zusammen mit jener ungläubigen Generation, die zur Zeit Jesu spricht! Das erfüllte sich eindeutig nicht im ersten Jahrhundert und auch nicht 1918! Ein grosser Teil jener ungläubigen Generation aber starb im Jahre 70 u.Z., als die Römer Jesu Worte erfüllten und Jerusalem wie den Tempel zerstörten. Sie hatten nicht auf Jesus gehört!

 

Die durch Jesus erwähnte Auferstehung jener Generation aus den Gräbern steht erst noch bevor! Der Prophet Daniel erwähnte aber im Zusammenhang mit dem „Aufstehen Michaels“ auch die Auferstehung von „vielen“ am Ende von 1335 Tagen. Daniel selbst wird sich darunter befinden! (Da 12:12, 13)

 

Daniel betet entgegen dem königlichen Gebot in Richtung Jerusalems Tempel*** Rbi8  Daniel 12:1-2 ***

Und es wird gewiß eine Zeit der Bedrängnis eintreten, wie eine solche nicht herbeigeführt worden ist, seitdem eine Nation entstanden ist, bis zu jener Zeit. Und während jener Zeit wird dein Volk entrinnen, jeder, der im Buch aufgeschrieben gefunden wird. 2 Und da werden viele von den im Staub des Erdbodens Schlafenden sein, die aufwachen werden, diese zu Leben auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]] und jene zu Schmach [und] zu Abscheu auf unabsehbare Zeit.

 

Wenn wir alle Informationen miteinander Verbinden und sie korrekt auf der Zeitachse einreihen betrifft das „Zeichen Jonas“ die erfolgreiche Warnung welche Ninive vor dem Untergang rettete, weil sie auf die Warnung Jonas hörte! Der „Hohepriester Josua“ der Endzeit reagiert aber ebenfalls auf die Warnung in Sacharjas Prophezeiung, die er von „Gefährten an seiner Seite“ erhält. Es müssen somit solche Personen sein, die mit „Josua“ in dessen Funktion als „Hoherpriester“ vereint sind, ihm nahestehen!

 

Lukas gibt Jesu Worte betreffend Jonas Erwähnung im Zusammenhang mit dessen Wiederkehr wieder und seiner Aufrichtung des Königreiches Gottes inmitten der Feinde, wenn er als „Dieb in der Nacht“ kommt und in das Haus seines Feindes eindringt und ihn besiegt (Lu 11:20-23; Mat 16:15).

 

*** Rbi8  Lukas 11:29-36 ***

Als die Volksmengen sich in Massen sammelten, fing er an zu sagen: Diese Generation ist eine böse Generation; sie sucht nach einem Zeichen. Doch kein Zeichen wird ihr gegeben werden, ausgenommen das Zeichen Jonas. 30 Denn so, wie Jona für die Niniviten ein Zeichen wurde, ebenso wird es auch der Menschensohn für diese Generation sein. 31 Die Königin des Südens wird im Gericht mit den Männern dieser Generation zum Aufstehen veranlaßt werden und wird sie verurteilen; denn sie kam von den Enden der Erde, um die Weisheit Salomos zu hören, doch siehe, mehr als Salomo ist hier! 32 Die Männer von Ninive werden im Gericht mit dieser Generation aufstehen und werden sie verurteilen; denn sie bereuten auf das hin, was Jona predigte; doch siehe, mehr als Jona ist hier! 33 Nachdem jemand eine Lampe angezündet hat, stellt er sie nicht in einen verborgenen Winkel noch unter ein Maßgefäß, sondern auf den Leuchter, damit die Eintretenden das Licht sehen können. 34 Die Lampe des Leibes ist dein Auge. Wenn dein Auge lauter ist, wird dein ganzer Leib ebenfalls licht sein; wenn es aber böse ist, ist auch dein Leib finster. 35 Sei daher wachsam. Vielleicht ist das Licht, das in dir ist, Finsternis. 36 Wenn nun dein ganzer Leib licht ist und gar keinen finsteren Teil hat, wird er ganz licht sein, so wie wenn eine Lampe dir durch ihre Strahlen Licht gibt.“

 

Die zwei Zeugen, Olivenbäume die das Öl den Leuchtern der zwei Versammlungsgruppen liefernFinsternis bedeutet Unkenntnis, falsche Lehren, bis hin zu offenen Lügen. Jesus gab Licht auf viele der offenen Geheimnisse! Der Menschensohn war wie Jonas für seine Generation ein Zeichen! Die „zwei Zeugen“ sind für die heutige Generation ein Zeichen! Sie leiten zwei endzeitliche Gruppen in geistigem Sinne an, die Christen aus den Heiden, „Paulikaner“ und die „Ebioniten“, Christen aus messianischen Juden! Sie geben wie zwei Olivenbäume geistiges, reines „Olivenöl“ zu den „zwei Leuchtern“, wie dies Sacharja erwähnt, zwei Gruppen von Versammlungen die erneut auf alle guten Worte Gottes achten: Manasse und Ephraim, die endzeitlichen Söhne Josephs, die im Exil in Ägypten geboren wurden!

 

Der ganze Leib darf keine Finsternis haben! Das Jahr 1914 als das Jahr von Jesu Rückkehr zu erklären war dunkelste Finsternis und vollkommenes Fehlen von Unterscheidungsvermögen, genauso wie das Verwerfen des GESETZES und die Verweigerung der Anteilnahme an den Symbolen Brot und Wein! Das sogenannte „hellere Licht“, das die leitende Körperschaft von Jehovas Zeugen zum Thema Endzeit bis heute verbreitet, ist somit „Finsternis“, absolute Nacht! Sie verwehrt dadurch jeden Blick auf die einfache Logik und Wahrheit des Wortes Jehovas betreffend der Zeit des Endes und der exakten Logik des Ablaufs, der von den Propheten geäusserten „Zeiten und Zeitabschnitte“!

 

Die Erklärung „1914“ im Zusammenhang mit der Aufrichtung von Gottes Königreich war die wohl verheerendste Lüge, durchaus vergleichbar mit dem Blutvergiessen Ninives, denn kein Lügner wird Gottes Königreich erreichen! „Was aber die Feiglinge und die Ungläubigen und die betrifft, die zufolge ihrer Unsauberkeit abscheulich sind, und Mörder und Hurer und solche, die Spiritismus ausüben, und Götzendiener und alle Lügner, ihr Teil wird in dem See sein, der mit Feuer und Schwefel brennt. Das bedeutet den zweiten Tod.“ (Off 21:8)

 

(1. Johannes 2:4)  Wer sagt: „Ich habe ihn kennengelernt“ und dennoch seine Gebote nicht hält, ist ein Lügner, und die Wahrheit ist nicht in diesem.

 

Das Gebot an Jehovas Zeugen sich seit 1935 von Brot und Wein zu enthalten stammt von dem, der an der rechten Seite des endzeitlichen „Josua“ steht, Satan, dem Teufel! Wer andere zum Straucheln veranlasst hat bestimmt nicht Gottes Anerkennung!

4.1.4.2       In nur 40 Tagen wird Ninive umgekehrt werden!

Jona hatte für Ninive eine kurze Frist von 40 Tagen angekündigt und Ninive kehrte um. Jona predigt in Ninive Jesus nennt Jona als einziges Kennzeichen vor dem Gerichtstag! Die Menschen von Ninive werden zusammen mit der ungläubigen Generation der Zeit Jesu aufstehen und jene verurteilen! Dies steht eindeutig mit dem Kommen von „Spross“ in Verbindung, seinem Gerichtstag und dem Beginn des tausendjährigen Reiches mit seiner Erstauferstehung und „Auferstehung der Gerechten und Ungerechten“!

 

Der „Josua“ der Endzeit hört auf die Warnung kehrt laut Sacharja zum Gott des Himmels um, er zieht neue, reine, weisse Kleider an und man setzt ihm „einen neuen Turban“ auf! Dieses „Scheit“ verbleibt nicht im „Feuer“, es wird daraus herausgerissen. Dieses Vorgehen steht mit Offenbarung 11:13 in Übereinstimmung, wo ein Teil der zuvor Verurteilten aufgrund eines grossen „Erdbebens“ in Furcht gerät und zum Gott des Himmels umkehrt!

 

*** Rbi8  Offenbarung 11:13 ***

Und in jener Stunde ereignete sich ein großes Erdbeben, und ein Zehntel der Stadt fiel; und siebentausend Personen wurden durch das Erdbeben getötet, und die übrigen gerieten in Furcht und verherrlichten den Gott des Himmels.

 

Wird die leitende Körperschaft von Jehovas Zeugen oder die Führung irgendwelcher anderen Religion rechtzeitig die Notbremse ziehen? Wird sie ihre Angehörigen wie dies der König von Ninive tat dazu auffordern das zu tun, was in Jesu Augen korrekt ist oder voll Stolz den Überlieferungen ihrer Vorväter, ihren Glaubensvätern wie Miller, Ellen Harmon-Gold oder C.T. Russell, J.F. Rutherford und danach Knorr und Franz mehr Glauben schenken wie Gottes Wort?

 

Mit Jesu Kommen bis hin zum Gerichtstag sind nur jene Zeichen zu erwarten, die Jesus gegenüber den Apostel in Matthäus Kapitel 24 aufgezählt hat. Sie alle weisen auf vielerlei „Zeichen“ hin, die jedoch alle durch das System und die „falschen Christusse“ und „falschen Propheten“ getan werden! Die Festzeiten Jehovas haben ihre herausragende Wichtigkeit, sie zu missachten bringt das von Gott angekündigte „Abschneiden von den Lebenden“!

 

Wenden wir uns nun konkret zum Schluss nochmals dem Abendmahl zu und dem äusseren Ablauf der den Abend prägen wird. Eine Repetition der behandelten Themen wird uns helfen das Geschehen im ganzen Umfeld richtig einzuordnen!

4.1.4.3       König Hiskia als Vorbild für den „Hohepriester Josua“ der Endzeit

Der Gott angenehme junge König Hiskia nahm mit fünfundzwanzig Jahren eine schwere Last auf sich, und begann sein Reich von falscher Anbetung und Götzendienst zu reinigen. Er folgte dabei getreulich allem, was König David zuvor getan hatte. Er war es, der den Tempel Jehovas ausbessern liess und veranlasste die Priester und Leviten sich zu reinigen. Offen gestand er die Sünden der Könige, Priester, Leviten, der Vorsteher und des Volkes ein! Nicht nur in Juda, sondern in ganz Israel! Er erinnerte sie daran, dass Gott Seinen Fluch und Seinen Segen bestimmt ausführen wird, wie Er es in der Vergangenheit Israels getan hatte!

 

König Hiskia liess die heidnisachen Anbetungsstädten zerstörenGanz besonders richtete er sich an die Priester und Leviten. Diese begannen daraufhin den Tempel zu reinigen und alles Unreine daraus zu entfernen, um für das Passah und das siebentägige Fest der ungesäuerten Brote vorbereitet zu sein! Erst am sechzehnten des ersten Monats waren sie mit ihrer Arbeit fertig, das war zwei Tage nach dem vierzehnten Nisan! Dann begannen sie für ganz Israel Sühne zu leisten und Opfer vor Jehova darzubringen, Schlachtopfer für Sünden gemäss dem mosaischen GESETZ. Weil sie damit nicht zu Ende kamen hatten sie das Passah zum richtigen Zeitpunkt zu feiern versäumt.

 

Die von Jehova gewährte Frist, einem Monat danach für all jene die am 14. Nisan Unrein waren, in diesem Fall Priester und das ganze Volk, wurde somit eingehalten! Das Fest wurde im zweiten Monat am 14. Ijjar gefeiert und hatte Jehovas Anerkennung!

 

Erstaunlich ist, dass dies fast plötzlich, ohne lange Vorbereitung geschehen war und Hiskia ein ganzes Volk und eine ganze Priesterschaft zur Umkehr bewegte! (2.Chr Kap 29)

 

*** Rbi8  2. Chronika 30:1-5 ***

Und Hiskia ging daran, zu ganz Israel und Juda zu senden, und er schrieb auch Briefe an Ephraim und Manasse, sie mögen zum Haus Jehovas in Jerusalem kommen, um Jehova, dem Gott Israels, das Passah zu halten. 2 Indes beschlossen der König und seine Fürsten und die ganze Versammlung in Jerusalem, das Passah im zweiten Monat zu halten; 3 denn sie hatten nicht vermocht, es zu jener Zeit zu halten, weil sich einerseits nicht genug Priester geheiligt hatten und sich andererseits das Volk nicht nach Jerusalem versammelt hatte. 4 Und die Sache war recht in den Augen des Königs und in den Augen der ganzen Versammlung. 5 So beschlossen sie, den Ruf durch ganz Israel ergehen zu lassen, von Beerscheba bis Dan, zu kommen und Jehova, dem Gott Israels, zu Jerusalem das Passah zu halten; denn als Menge hatten sie es nicht getan gemäß dem, was geschrieben ist.

 

Einzelne Familien scheinen dem Gebot Gottes Folge geleistet zu haben, das Passah am 14. Nisan zu feiern und sich zuvor zu reinigen, nicht aber das Volk „als Menge“. Die Anweisungen des Königs wurden daher ausgeführt! Ganz Juda und Israel, auch jene Entronnen in Samaria versteiften ihre Nacken nicht weiter, sondern kehrten um zu Jehova, um seinen Zorn zu besänftigen. Aus dem Gebiet Israels (Samarias) waren es nur Einzelpersonen die umkehrten, aber ganz Juda stellte sich „wie ein Mann“ hinter Hiskia. Auch die Priester und Leviten demütigten sich und taten alles gemäss dem GESETZ, das Jehova Mose verordnet hatte! Viele Familien und Städte, ja, die ganze Versammlung musste sich zuerst heiligen, die gesetzlich verlangten Werke der Reue erbringen! Hiskia legte Fürbitte für jene ein, die durch Übertretung unrein waren.

 

*** Rbi8  2. Chronika 30:17-20 ***

Denn es waren viele in der Versammlung, die sich nicht geheiligt hatten; und die Leviten waren mit der Schlachtung der Passahopfer betraut für alle, die nicht rein waren, um sie Jehova zu heiligen. 18 Denn da war eine große Zahl des Volkes, viele aus Ephraim und Manasse, Issachar und Sebulon, die sich nicht gereinigt hatten, denn sie aßen das Passah nicht gemäß dem, was geschrieben ist; aber Hiskia betete für sie, indem [er] sprach: „Möge Jehova selbst, der Gute,  Nachsicht haben mit 19 einem jeden, der sein Herz bereitet hat, den [wahren] Gott, Jehova, den Gott seiner Vorväter, zu suchen, wenn auch ohne die Reinigung für das, was heilig ist.“ 20 Demgemäß hörte Jehova auf Hiskia und heilte das Volk.

 

Jesu Loskaufsopfer wird auch heute Sünden von jenen Menschen decken, die ihr Herz wirklich bereitet haben und jede Art Sauerteig ausfegen, die aber aufgrund spezieller Umstände nicht alles nach Verordnung und zum gesetzten Zeitpunkt erfüllen können! Wer dagegen sein Herz verhärtet und weder die erste noch zweite Möglichkeit mit Gott zu Frieden zu gelangen beachtet, der darf nicht mit seinem Schutz rechnen!

 

 

4.1.5          Das Abendmahl im Jahre 2005, am 23. April nach Sonnenuntergang

4.1.5.1       Das exakte Datum des Passah im Jahr 2005 und wer daran teilhat

Laut jüdischem Kalender für Feiertage ist der erste Tag des jüdischen Pessach der 14. Nisan, der Sonntag 24. April 2005. Somit fällt das jüdische Seder, das Abendmahl auf den Abend vom Samstag den 23. April. (Aktuelle Daten entnimmst Du der Tabelle: Festkalender des Königreiches)

 

Jesu Anweisungen wie das Passamahl nach seinem Tode erfolgen sollWie bereits im ersten Artikel vom Januar 2005 erklärt werden Christen dieses Fest im Kreis ihrer Angehörigen feiern und nicht in einer öffentlichen Veranstaltung. Sie unterordnen sich den Regeln der Apostel, die ihrerseits Jesu Worte wiedergaben, und nehmen sich die Anforderungen die dafür gelten zu Herzen!

 

Bedingung für die Teilnahme von Erwachsenen ist die gültige Erwachsenentaufe „im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes“ (Mat 28:19, 20). Welches die Bedingungen für die gültige Erwachsenentaufe darstellen ist im Artikel des NEWSLETTER vom Januar 2005 unter Absatz „1.2.6.8  Was sind die Voraussetzungen die ein Täufling zu erfüllen hat“ beschrieben (Mat 28:18-20).

 

Minderjährige, die noch nicht in der Lage sind einen eigenen Entscheid betreffend ihrer Hingabe in der Taufe zu fällen, die im gleichen Haushalt leben, sie unterstehen weiterhin den gläubigen Eltern und stehen unter deren Schutz und deren Entscheidung. Dies darf von urteilsfähigen Jugendlichen nicht als eine Ausflucht genommen werden selbst die Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen. Wahre Christen sind weder lauwarm noch sind sie Feiglinge die einen eigenen Entscheid hinausschieben. Jeder muss sich der Zeit in der wir leben bewusst sein! (1.Kor 7:14, Off 21:8).

4.1.5.2       Die Verantwortung vom Hausvorstand und des Versammlungsvorstehers

Der christliche Hausvorstand, normalerweise der Vater, ist für sein Haus verantwortlich! Er muss vor Gott für die Reinheit einstehen! Wo es Einelternfamilien oder Einzelpersonen sind, da schliessen sich diese einer andern christlichen Familie oder zu einer Gruppe zusammen, so wie Jehova dies durch Moses vorgesehen hat und Jesus es anhand seiner Apostel vormachte. Beachten wir dabei die „guten Worte, von denen kein einziges dahingefallen ist“ und die für uns Ruhe und Schutz bedeuten, die Jehova zu Moses und ganz Israel beim ersten Passah geredet hat (Jos 21:44, 45).

 

*** Rbi8  2. Mose 12:45-49 ***

Ein Ansiedler und ein Lohnarbeiter dürfen nicht davon essen. 46 In einem Haus soll es gegessen werden. Du sollst  nichts  von dem Fleisch aus dem Haus an einen Ort außerhalb mitnehmen. Und ihr sollt keinen Knochen daran zerbrechen. 47 Die ganze Gemeinde Israel soll es feiern. 48 Und falls ein ansässiger Fremdling als Fremdling bei dir weilt, und er will tatsächlich das Passah für Jehova feiern, so werde eine Beschneidung an jeder seiner männlichen Personen vorgenommen. Erst dann darf er herankommen, um es zu feiern; und er soll wie ein im Land Einheimischer werden. Aber kein Unbeschnittener darf davon essen. 49 Ein Gesetz soll für den Einheimischen und für den ansässigen Fremdling bestehen, der als Fremdling in eurer Mitte weilt.“

 

Die Taufe durch vollständiges Untertauchen symbolisiert die "Beschneidung des Herzens"Die Taufe entspricht der Beschneidung, indem wir uns Gottes Gebote auf unsere Herzen schreiben, das Herz reinigen, symbolisch es beschneiden! Die Regeln für Israel gelten auch für das geistige Israel!

 

Auch am Abendmahl von Christen ist daher die Teilnahme auf einen ganz bestimmten Personenkreis beschränkt. Nur Personen welche alle von Jehova und Jesus gestellten Anforderungen wirklich erfüllen dürfen teilhaben! Jeder hat die Pflicht sich selbst zu überprüfen. Die Worte des Paulus sollten wir im Gedächtnis behalten:

 

(1. Korinther 11:27-31)  Wer also in unwürdiger Weise das Brot ißt oder den Becher des Herrn trinkt, wird in bezug auf den Leib und das Blut des Herrn schuldig sein. 28 Zuerst möge sich ein Mensch nach genauer Prüfung als bewährt befinden, und so esse er von dem Brot und trinke aus dem Becher. 29 Denn wer ißt und trinkt, ißt und trinkt sich selbst ein Gericht, wenn er den Leib nicht unterscheidet. 30 Deswegen sind viele unter euch schwach und kränklich, und eine ganze Anzahl schläft [im Tod]. 31 Wenn wir uns aber selbst beurteilten, so würden wir nicht gerichtet werden.

 

Gottes ewige GeboteDas „Israel Gottes“ in der Endzeit umfasst all jene, welche sich selbst anstrengen zur „grossen Volksmenge“ zu gehören, darin vorangehend sind die Familienhäupter und die Gemeindevorsteher, Älteste und Dienstamtgehilfen! Jehova bestimmt Sein Volk erst am Gerichtstag! Danach bestimmt Jesus wer zu den „Erstlingen“ gehören wird.

 

Wer nicht getauft ist, sich aber um die Taufe ehrlich bemüht und die Bedingungen als Christ erfüllt, der lasse sich vorab untertauchen! Die Beschneidung des Christen ist somit die des Herzens und betrifft Männer wie Frauen, die sich das GESETZ auf „Tafeln aus Fleisch“,  in ihr Herz schreiben! Jugendliche, welche dies klar verstehen, auch sie sollten sich zuvor taufen lassen! Wie bei den Juden wird das Alter von 12  Jahren bei Mädchen und 13 Jahren bei Jungen, wo sie als Söhne „Bar Mizwa“ („Sohn der Pflicht“ Mitwot = Gebote; religiöse Mündigkeit, Eigenverantwortlich Gebote zu halten) oder als Töchter die „Bat Mizwa“ dieses Fest feiern  (Rö 2:28, 29; Kol 2:13) Erst ab diesem Alter dürfen sie auch in der Synagoge vorlesen.

 

Als Jesus mit 12 Jahren im Tempel Jerusalems verblieb und Fragen stellte und Antworten gab zeigte er, dass seine Urteilsfähigkeit als Erwachsener erreicht war! Die Schriften des Paulus aber geben keine festen Altersangaben, sondern überlassen dies dem Urteilsvermögen des Einzelnen!

4.1.5.3       Der unreine Zustand führt vorab zum geistigen und später zum physischen Tod!

Jehova warnte Moses betreffend all jener, welche an einem Gemeinschaftsschlachtopfer in unreiner Form teilhaben. Jesus ist unser Opfer, das für unsere Sünden ein für alle Mal geschlachtet wurde, dessen wir gedenken. Wir möchten alle daran in reinem Zustand teilhaben! Jehova erinnerte Moses deutlich an Seinen Gesichtspunkt und die Konsequenzen der Unreinheit! Jehova will ein reines Volk, welches die „neue Erde“ bilden wird!

 

Bereitung des Gemeinschaftsschlachtopfers im Zelt der Zusammenkunft
*** Rbi8  3. Mose 7:20-21 ***

Und die Seele, die das Fleisch des für Jehova [bestimmten] Gemeinschaftsschlachtopfers ißt, während ihre Unreinheit auf ihr ist, diese Seele soll von ihrem Volk abgeschnitten werden. 21 Und falls eine Seele etwas Unreines berührt, die Unreinheit eines Menschen oder ein unreines Tier oder irgend etwas Widerliches, das unrein ist, und tatsächlich von dem Fleisch des für Jehova [bestimmten] Gemeinschaftsschlachtopfers ißt, diese Seele soll von ihrem Volk abgeschnitten werden.‘ “

 

Wie bei den Gemeinschaftsschlachtopfern unter dem Gesetzesbund ist es unreinen Personen bei Todesstrafe (Ausschluss aus der Versammlung) verboten am Abendmahl teilzuhaben und von Brot und Wein zu nehmen! Paulus warnte die Korinther, dass viele unter ihnen genau deswegen „im Tode schlafen“ würden!

 

Christen stehen darin nicht weiter unter jenen bestimmten Bestimmungen des Gesetzesbundes die den „Bund mit Levi“, das Priestertum und die blutigen Opfer betreffen [6]. Sie sind aber unter Jesu Pflicht, was keinen Abbruch an Reinheit beinhaltet, sondern nur mehr den Blick von äusserlicher Reinheit zur inneren Reinheit hin verlegt. Das Abendmahl war der Beginn einer folgenden siebentägigen Phase, wo zuvor nicht nur jeder Sauerteig aus dem Haus entfernt werden musste, sondern auch jegliche Unreinheit des Geistes beseitigt sein soll. Paulus erwähnte ebenso hinsichtlich des fleckenlosen Leibes:  Den Christen sinnbildlich im Brot zu sich nehmen und widerholt deutlich Jesu eigene Worte: ‚Tut dies zu meinem Gedächtnis, bis ich wiedergekommen bin!’ (1.Kor 11:26).

 

Aber auch Judas nahm am Abendmahl teil, Jesus wies ihn später vom Tisch, bevor er den Bund für das Königreich mit seinen Aposteln schloss. Judas hatte in seinem Herzen den Verrat an Jesus beschlossen und war zuvor bereits mit den Oberpriestern für dreissig Silberstücke zum Verrat bereit gewesen. Seinen Tod löste er selbst aus, als er sich erhängte. Für ihn gab es keinen Raum mehr für Reue und eine Sinnesänderung! (Mat 26:14-16).

4.1.5.4       Die Reinheit der Versammlung als Erfordernis und die Verantwortlichkeit der Vorsteher anerkennen!

Jesus wusste um den Verrat des Judas. Er selbst sorgte während der Versammlung für die Reinerhaltung und tat die Unreinheit des Judas öffentlich zur Warnung kund. Er gab Judas dadurch eine letzte Gelegenheit zur Umkehr. Jener zog es vor den Weg des Unrechts und Verrats weiter zu gehen.

 

Am Passah das Christus feierte fehlte auch nicht das Lamm: Ein Essen und nicht ein blosses Ritual*** Rbi8  Matthäus 26:21-25 ***

Während sie aßen, sprach er: Wahrlich, ich sage euch: Einer von euch wird mich verraten.“ 22 Tief betrübt darüber, fing jeder einzelne von ihnen an, zu ihm zu sagen: „Herr, ich bin es doch nicht etwa?23 Er erwiderte und sprach: Der seine Hand mit mir in die Schüssel taucht, der wird mich verraten. 24 Allerdings geht der Menschensohn weg, so wie über ihn geschrieben steht, wehe aber dem Menschen, durch den der Menschensohn verraten wird! Es wäre besser für ihn, wenn dieser Mensch nicht geboren worden wäre.“ 25 Judas, der im Begriff stand, ihn zu verraten, gab ihm zur Antwort: „Ich bin es doch nicht etwa, Rabbi?“ Er sprach zu ihm: „Du selbst hast [es] gesagt.“

 

Für Judas den Verräter gab es daher später keine Rückkehr mehr! Wer bewusst und willentlich sündigt handelt wider den heiligen Geist! Judas selbst vollzog das göttliche Urteil an sich durch Selbstmord.

 

Das Abendmahl ist somit eine sehr ernste Sache und Christen tun gut daran, dies wiederum zu erkennen! Die Worte des Paulus unterstreichen diesen Gesichtspunkt, den wir bereits kennen: „Wer also in unwürdiger Weise das Brot ißt oder den Becher des Herrn trinkt, wird in bezug auf den Leib und das Blut des Herrn schuldig sein. Zuerst möge sich ein Mensch nach genauer Prüfung als bewährt befinden, und so esse er von dem Brot und trinke aus dem Becher. Denn wer ißt und trinkt, ißt und trinkt sich selbst ein Gericht, wenn er den Leib nicht unterscheidet.“ (1.Kor 11:27-32)

 

Der Tag, den Paulus hier als den Gerichtstag erwähnt, diesen haben Christen in der Endzeit klar vor Augen! Jeder muss sich selbst beurteilen und gemäss eigenen Verfehlungen das tun, was notwendig ist, um von Gott Reue und Vergebung zu erlangen! Die Jesus gegenüber verantwortlichen Richter in diesem und im kommenden System sind die Vorsteher, die urteilen müssen, ob eine Person unwürdig ist und in Zucht genommen werden muss! Sie sind für die Reinhaltung der Versammlung zuständig! Die Väter ihrerseits sind dafür verantwortlich, dass ihre Familie rein bleibt. Die Angelegenheiten werden gemäss dem „GESETZ des Christus“ innerhalb der Versammlung und nicht durch aussenstehende Richter beurteilt (1.Kor 5:9-6:14).

 

(Vergleiche Grafik: 5.1  Göttliches Rechtssystem)

 

Jesus ist der oberste Richter jener, die Aufnahme in sein Königreich gesucht haben! Jehova aber richtet die, die draussen sind! Paulus bestätigt dies deutlich. Dies ist nicht gleichbedeutend damit automatisch von „Gott verurteilt“ zu sein von all jenen, welche ausserhalb der Versammlung sind! Bedenken wir, dass Jesus wegen Gotteslästerung durch die „Versammlung Gottes“ zum Tode verurteilt wurde und Stephanus wegen seiner Gottestreue durch die Juden gesteinigt wurde. Der Blinde wurde, nachdem ihn Jesus geheilt hatte, aus der Synagoge ausgestossen, weil er Gott lobte, der ihn durch Jesus geheilt hatte!

 

Jesus heilt einen Blindgeborenen (Johannes 9:18-34)  Die Juden glaubten jedoch nicht von ihm, daß er blind gewesen und sehend geworden war, bis sie die Eltern dessen herbeiriefen, der sehend geworden war. 19 Und sie fragten sie: Ist dies euer Sohn, von dem ihr sagt, er sei blind geboren worden? Wie kommt es denn, daß er jetzt sieht? 20 Darauf gaben seine Eltern zur Antwort: Wir wissen, daß dies unser Sohn ist und daß er blind geboren wurde. 21 Wie es aber kommt, daß er jetzt sieht, wissen wir nicht, oder wer ihm die Augen geöffnet hat, wissen wir nicht. Fragt ihn. Er ist volljährig. Er soll für sich selbst reden.“ 22 Dies sagten seine Eltern, weil sie sich vor den Juden fürchteten, denn die Juden waren bereits übereingekommen, daß, wenn ihn jemand als Christus bekenne, er aus der Synagoge ausgeschlossen werden solle. 23 Deswegen sagten seine Eltern: Er ist volljährig. Befragt ihn.“

24 Daher riefen sie den Menschen, der blind gewesen war, ein zweites Mal und sagten zu ihm: Gib Gott [die] Ehre; wir wissen, daß dieser Mensch ein Sünder ist. 25 Er seinerseits antwortete: Ob er ein Sünder ist, weiß ich nicht. Eines weiß ich, [nämlich] daß ich, obwohl ich blind war, jetzt sehe.“ 26 Daher sagten sie zu ihm: Was hat er mit dir getan? Wie hat er deine Augen geöffnet? 27 Er antwortete ihnen: Ich habe es euch schon gesagt, und doch hörtet ihr nicht zu. Warum wollt ihr es wiederum hören? Ihr wollt doch nicht etwa auch seine Jünger werden? 28 Darauf beschimpften sie ihn und sagten: „Du bist ein Jünger dieses [Menschen], wir aber sind Moses’ Jünger. 29 Wir wissen, daß Gott zu Moses geredet hat; aber von diesem wissen wir nicht, woher er ist.“ 30 Als Antwort sagte der Mensch zu ihnen: Dies ist bestimmt verwunderlich, daß ihr nicht wißt, woher er ist, und doch hat er meine Augen geöffnet. 31 Wir wissen, daß Gott nicht auf Sünder hört, doch wenn jemand gottesfürchtig ist und seinen Willen tut, hört er auf diesen. 32 Seit alters hat man nie davon gehört, daß jemand einem Blindgeborenen die Augen geöffnet hat. 33 Wenn dieser [Mensch] nicht von Gott wäre, so könnte er gar nichts tun. 34 Sie antworteten ihm und sprachen: Du bist ganz und gar in Sünden geboren worden, und dennoch lehrst du uns?“ Und sie warfen ihn hinaus!

 

Wenn einfache Christen schwerwiegende Fehler bei Kirchenvorstehern bemerken und beanstanden, so geschieht oft exakt das, was jenem Blinden geschehen ist: Sie werden zur Versammlung hinausgeworfen, mundtot gemacht und jede Art unberechtigter Vorwürfe werden als Argumente und als Beweise genommen! Es gilt somit auch da gutes Unterscheidungsvermögen zu entwickeln! Die Gefängnisse der Welt sind angefüllt mit Menschen, die aus politischen Gründen in Unschuld dort sind!

 

Alle diese Fälle beweisen, dass menschliches Versagen zu schwerwiegenden Fehlern führen kann und Fehlurteile auch unter Christen existieren! Jesus aber bleibt mit den zu unrecht aus der Versammlung entfernter Personen weiterhin in Gemeinschaft! Für Fehler anderer bei eigener Unversehrtheit wird Jehova niemanden zur Rechenschaft ziehen! Solche Personen brauchen viel Vertrauen in Jesus und in Jehova! Sie sollten das Abendmahl selbst für sich durchführen, da wo sie keinen entsprechenden Anschluss finden!

 

Auch der von Paulus zu Recht aus der Versammlung Korinth entfernte Übeltäter wurde wegen seiner Umkehr später wiederum in Liebe aufgenommen und getröstet! (1.Kor 5:1-5; 2.Kor 2:5-11)

 

Die gesetzliche Regelung der Möglichkeit dreissig Tage später das Abendmahl durchzuführen, für jene Personen die Unrein waren oder sich auf einer Reise befanden bleibt unter Christen aufrecht! Dieselbe Vorkehrung bleibt aufrecht:

 

*** Rbi8  4. Mose 9:9-13 ***

Dann redete Jehova zu Moses, indem [er] sagte: 10 Rede zu den Söhnen Israels und sprich: ‚Wenn auch irgendein Mann von euch oder von euren Generationen durch eine Seele unrein sein sollte oder sich auf einer Reise in der Ferne befände, soll er doch das Passahopfer für Jehova bereiten. 11 Im zweiten Monat, am vierzehnten Tag, zwischen den zwei Abenden, sollten sie es bereiten. Zusammen mit ungesäuerten Broten und bitteren Kräutern sollten sie es essen. 12 Sie sollen nichts davon übriglassen bis zum Morgen, und sie sollten keinen Knochen daran zerbrechen. Gemäß der ganzen Satzung des Passahs sollten sie es bereiten. 13 Wenn der Mann aber rein war oder sich nicht gerade auf einer Reise befand und das Passahopfer zu bereiten unterließ, dann soll diese Seele von ihrem Volk abgeschnitten werden, weil er die Opfergabe Jehovas nicht zu ihrer bestimmten Zeit dargebracht hat. Dieser Mann wird sich für seine Sünde verantworten.

 

Ganz offensichtlich bietet Jehova jedem die Möglichkeit umzukehren und in reinem Zustand das Erfordernis des Passah, respektive des Abendmahls für sich durchzuführen! Er duldet aber keine Leichtfertigkeit oder gar Teilhabe in Sünde! Diese Vorkehrung aber genau war es, was zur Reinheit seines Volkes und zum Gedeihen führte! Wann immer sie es verliessen wurde das Volk zügellos!

 

Die Reinheit des Einzelnen, der Familie und der Versammlung sind somit Grundlage für die Teilnahme am Abendmahl und damit im „Buch des Lebens“ eingetragen zu verbleiben!

4.1.5.5       Jesu Fleisch und Blut sind wahre Speise und wahrer Trank!

Jesus selbst unterstrich die Wichtigkeit, sich von seinem Fleisch und Blut wirklich zu ernähren. Das Abendmahl bildet einen wichtigen Verknüpfungspunkt dabei, weil jeder Einzelne von uns damit unter Beweis stellt, ob er Jesu Worte ernst nimmt! Dies war und bleibt Bedingung, dass Jesus mit solch einer Person in Gemeinschaft bleibt! Leben, ja ewiges Leben stehen damit in Verbindung! Was zueinander gehört dürfen wir nicht trennen! Obwohl wir die Worte bereits kennen möchten wir sie zur besser Einprägung wiederholen:

 

Jesus belehrt, dass sein "Fleisch" wahre Speise sei**** Rbi8  Johannes 6:53-59 ***

Deshalb sagte Jesus zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohnes eßt und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch selbst. 54 Wer sich von meinem Fleisch nährt und mein Blut trinkt, hat ewiges Leben, und ich werde ihn am letzten Tag zur Auferstehung bringen; 55 denn mein Fleisch ist wahre Speise, und mein Blut ist wahrer Trank. 56 Wer sich von meinem Fleisch nährt und mein Blut trinkt, bleibt in Gemeinschaft mit mir und ich in Gemeinschaft mit ihm. 57 So, wie der lebendige Vater mich ausgesandt hat und ich des Vaters wegen lebe, so wird auch der, der sich von mir nährt, meinetwegen leben.59 Diese Dinge sagte er, als er in der öffentlichen Versammlung in Kapẹrnaum lehrte.

 

Jesu warnende und aufmunternde Worte waren an alle Juden gerichtet und gelten genauso oder noch viel mehr für jeden getauften Christen! Die Christen des ersten Jahrhunderts verstanden dies. Die meisten von ihnen nahmen von den Symbolen in würdiger Weise und hatten am Gemeinschaftsessen des Lammes und der bitteren Kräuter teil! Die Judenchristen setzten das Abendmahl in derselben Form fort, wie sie es am Passah der Juden zuvor getan hatten! Das obligatorische Schlachten des Lammes war durch Jesu Tod dahingefallen. Er war das letzte blutige Opfer zur Sündentilgung! Es weiterhin zu halten, in Erinnerung an den Auszug und um alles entsprechend Jesu Vorbild zu tun wird Gott annehmbar sein!

 

Wie wir bereits wissen ist für Heidenchristen anstelle der Beschneidung des Fleisches die Beschneidung des Herzens mittels der Taufe getreten! Das göttliche GESETZ auf Stein, die zehn Gebote, war diesen nun ins Herz geschrieben!

4.1.5.6       Der Zustand der vollständigen Reinheit ist nicht nur auf das Abendmahl beschränkt!

Beachten wir nochmals Jehovas Worte an die Israeliten vor dem Auszug aus Ägypten und schauen wir den Zusammenhang an, den dies für die Endzeit und das zu erwartende Gericht symbolisch in sich trägt!

 

Dankt Jehova, ruft seinen Namen an*** Rbi8  2. Mose 12:17-20 ***

Und ihr sollt das Fest der ungesäuerten Brote beobachten, denn an ebendiesem Tag werde ich bestimmt eure Heere aus dem Land Ägypten herausführen. Und ihr sollt diesen Tag durch eure Generationen hindurch als eine Satzung auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]] beobachten. 18 Im ersten Monat, am vierzehnten Tag des Monats, am Abend, sollt ihr ungesäuerte Brote essen bis zum einundzwanzigsten Tag des Monats am Abend. 19 Sieben Tage darf kein Sauerteig in euren Häusern gefunden werden, denn jeder, der kostet, was gesäuert ist, ob er ein ansässiger Fremdling oder ein Einheimischer des Landes ist, diese Seele soll von der Gemeinde Israel abgeschnitten werden. 20 Ihr dürft nichts Gesäuertes essen. In allen euren Wohnungen sollt ihr ungesäuerte Brote essen.‘ “

 

Das siebentägige Fest der ungesäuerten Brote musste „durch alle Generationen“ Israels hindurch beachtet werden. Dem ersten Tag und dem letzte Tag wurde dabei eine spezielle Aufmerksamkeit von Seiten Jehovas zugeteilt. Es ist auffällig, dass dies mit den Prophezeiungen und Jesu erster Rückkehr in diesem Jahr 2004 auffallend genau übereinstimmt! Vom Abendmahl des 14. Nisan im Jahre 2004 an, der auf den Abend des 5. April, war es am siebten Tag der auf den 11. April 2004 fiel! Der 11. April begann nach jüdischem Recht am Vorabend, wie Daniel es vorhergesagt hatte exakt dreissig Tage nach „dem Aufstellen des abscheulichen Dings, das Verwüstung verursacht“, den Attentaten von Madrid am 11. März 2004 und Bin Ladens Ankündigung am selben Tag in der Londoner Tageszeitung gegen drei Städte in den USA und Europa Atomwaffen einzusetzen (Da 12:11). (Diese Dinge sind uns heute ein gewichtiges Muster für das, was noch kommen wird nicht nachzulassen nach den Zeichen Ausschau zu halten und mit Prophetie zu vergleichen. Dadurch bleiben wir geistig wach!)

 

(Vergleiche: Zeitband Jesu Wiederkehr: Beginn des „Tages des Herrn)

(Vergleiche: Erläuterungen zum Zeitband Jesu Wiederkehr: Beginn des „Tages des Herrn)

 

Sauerteig bläht den Teig auf den er vollkommen durchsäertAusser der äusserlichen Reinigung des Hauses von Sauerteig soll jeder Christ während jener Woche jede Art geistiger Verunreinigung vermeiden! Wie Jesu fleckenloser Leib dem ungesäuertem Brot entspricht, so sollte unser Geist und Körper Jesu reinen Leib entsprechen. Dies entspricht ein „weisses Gewand“ zu tragen, unbeschmutzt zu sein! Beachten wir wie der Engel jene „grosse Volksmenge“, die Johannes in der Offenbarung als „aus der grossen Drangsal“ kommend sieht beschreibt:

 

*** Rbi8  Offenbarung 7:13-15 ***

Und einer der Ältesten ergriff das Wort und sprach zu mir: Wer sind diese, die in die weißen langen Gewänder gehüllt sind, und woher sind sie gekommen? 14 Da sagte ich sogleich zu ihm: Mein Herr, du weißt es.“ Und er sprach zu mir: Das sind die, die aus der großen Drangsal kommen, und sie haben ihre langen Gewänder gewaschen und sie im Blut des Lammes weiß gemacht. 15 Darum sind sie vor dem Thron Gottes; und Tag und Nacht bringen sie ihm in seinem Tempel heiligen Dienst dar; und der, der auf dem Thron sitzt, wird sein Zelt über sie ausbreiten.

 

Die „langen, weissen Gewänder“ haben alle jene Glieder der „grossen Volksmenge“ bei ihrer Taufe gewaschen und „im Blut des Lammes weiss gemacht“. Was immer an Schmutz davor aufgetreten ist haben sie wie einen letzten Rest von „Sauerteig“ durch Reue und Werke der Reue aus ihrem geistigen Haus gefegt. Dann, beim Abendmahl hat Jesus sie wiederum als „weiss“ erklärt, weil Jesus mit solch einer Person in Gemeinschaft verbleibt! Beachten wir auch, dass jene Menschen die am Gerichtstag zur „grossen Volksmenge“ erklärt werden „Gott Tag und Nacht heiligen Dienst darbringen“. Heiliger Dienst aber darf nur in reinem Zustand dargebracht werden.

4.1.5.7       Christen haben bis zum Abschluss des Systems einen Helfer beim Vater!

Johannes schreibt aufmunternd am Ende des Jahrhunderts den treu gebliebenen Versammlungen, wie eine Frau und besorgte Mutter ihren Kindern, die trotz aufrichtigen Bemühens Fehler begehen mögen:

 

*** Rbi8  1. Johannes 2:1-6 ***

Meine Kindlein, ich schreibe euch diese Dinge, damit ihr keine Sünde begehen mögt. Und doch, wenn jemand eine Sünde begeht, so haben wir einen Helfer beim Vater, Jesus Christus, einen Gerechten. 2 Und er ist ein Sühnopfer für unsere Sünden, doch nicht nur für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt. 3 Und dadurch wissen wir, daß wir ihn kennengelernt haben, nämlich wenn wir fortfahren, seine Gebote zu halten. 4 Wer sagt: „Ich habe ihn kennengelernt“ und dennoch seine Gebote nicht hält, ist ein Lügner, und die Wahrheit ist nicht in diesem. 5 Wer aber sein Wort hält, in diesem ist wahrhaftig die Liebe Gottes vollkommen gemacht worden. Dadurch wissen wir, daß wir in Gemeinschaft mit ihm sind. 6 Wer sagt, er bleibe in Gemeinschaft mit ihm, ist verpflichtet, selbst auch weiterhin so zu wandeln, wie jener wandelte.

 

Christen, die wie Menschen aus der Welt über einen sündigen Wandel schmunzeln oder gar lachen, sie haben bestimmt die Worte des Johannes nicht verstanden und würden gut daran tun, über diese Ermahnungen ernsthaft nachzusinnen! Ein Christ muss auch nach der Taufe fortfahren die Gebote zu halten! Wer die Gebote nicht hält, der ist ein Lügner und hat die Wahrheit nicht erkannt!

 

Welches sind die "Schafe" die nicht aus dieser Hürde sind?

 

Genau solche Probleme hatte die Versammlung von Korinth, deren Vorsteher ihre Aufgabe nicht korrekt nachgekommen sind. Sie wollten vielleicht tolerant sein oder missverstanden Jesu Worte betreffend das Vergeben von Fehlern! Sie hatten möglicherweise vergessen, dass der Körper jedes Christen einen Tempel darstellt, den „Gott durch seinen Geist bewohnt“ und niemand ungestraft diesen Tempel verunreinigen darf! Ein bisschen „Sauerteig“ von Lüge und Ungerechtigkeit durchsäuert die ganze Masse einer Versammlung. Jesu zurechtweisende Worte an die „Engel“, die Boten oder Versammlungsvorsteher der sieben Kongregationen zeigt dies deutlich! Jesus macht jeden einzeln für Übel in seiner Versammlung verantwortlich, die Vorsteher aber trifft dabei ein schwereres Gericht. Sie dürfen die anhängigen Dinge nicht auf die lange Bank schieben! (Lu 12:45-48; 1.Kor 5:9-6:14)

 

(Vergleiche Grafik: 4.3  Durchsäuerung der Versammlung Gottes)

 

Jesus wandelt inmitten der sieben "Leuchter", den Versammlungen und hat deren Älteste wie "Sterne" in seiner Hand*** Rbi8  1. Korinther 5:6-8 ***

[Die Ursache] eures Rühmens ist nicht schön. Wißt ihr nicht, daß ein wenig Sauerteig die ganze Masse durchsäuert? 7 Fegt den alten Sauerteig aus, damit ihr eine neue Masse seid, wie ihr ja ungesäuert seid. Denn Christus, unser Passah, ist tatsächlich geopfert worden. 8 Darum laßt uns das Fest nicht mit altem Sauerteig, auch nicht mit Sauerteig der Schlechtigkeit und Bosheit begehen, sondern mit ungesäuerten Broten der Aufrichtigkeit und Wahrheit.

 

Beachten wir das Bindewort „auch“, welches Paulus verwendet, da sowohl der physische Sauerteig wie auch der Geistige aus dem Haus eines Christen entfernt werden muss! Das Erstere soll an das zweite doch gerade erinnern! Paulus spricht von der Passahfeier und damit vom Abendmahl!

 

Die Versammlung muss von Menschen die unrein sind gesäubert werden, genauso wie das Haus von jeder Art Sauerteig befreit werden muss. Jesu Zurechtweisungen an die sieben Versammlungen sind deutlich an die Vorsteher, die „Engel“ der Versammlungen gerichtet. Sie müssen darauf achten dass die Anforderungen erfüllt sind!

 

(Vergleiche Grafik: Die sieben Versammlungen der Offenbarung)

 

 

4.1.6          Das Abendmahl, ein Erinnerungsmahl an Befreiung!

4.1.6.1       Vorbereitung des Abendmahls

Die Vorgaben wie die Familienhäupter das Abendmahl gestalten sollten sind im Rahmenbau durch Jesus deutlich vorgegeben. Schon Tage im Voraus wurden erste Vorbereitungen getroffen. Das Bereitstellen des zu opfernden Lammes war in der jüdischen Nation bereits institutionalisiert, die Apostel mussten sich nicht spezifisch darum bemühen. Dieser Teil entfällt für Christen, da Jesus als vollkommenes Lamm ein für alle Mal geopfert worden war. Paulus wirft Licht darauf:

 

*** Rbi8  Römer 6:9-11 ***

Wir wissen ja, daß Christus, da er nun von den Toten auferweckt worden ist, nicht mehr stirbt; der Tod ist nicht mehr Herr über ihn. 10 Denn [den Tod,] den er starb, starb er ein für allemal hinsichtlich der Sünde; [das Leben] aber, das er lebt, lebt er hinsichtlich Gottes. 11 Ebenso auch ihr: Rechnet euch in der Tat hinsichtlich der Sünde als tot, doch hinsichtlich Gottes als lebend durch Christus Jesus.

  

Das Lamm, das die Juden jährlich schlachteten wies symbolisch auf das grössere, kommende Opfer Jesu hin. Nach dessen Tod hörten alle blutigen Schlachtopfer auf und wurden durch die Schlachtopfer der Lippen ersetzt, das Verkündigen der „guten Botschaft“ und Werke der Liebe, welche als Schlachtopfer gewertet werden!

 

Markus erwähnt, dass die Apostel das Passah-Opfertier, ein einjähriges, männliches und fehlerfreies Lamm opferte, genauso, wie es das GESETZ verlangt. Auch nach Jesu Tod taten sie dies bestimmt weiterhin, da es ihnen eine lebenslange Gewohnheit blieb! Nirgends steht geschrieben, dass Christen dies nicht ebenso erfüllen dürften, um alles so zu tun, wie es Christus getan hat!

 

(Markus 14:12)  Am ersten Tag der ungesäuerten Brote nun, als sie nach ihrer Gewohnheit das Passah-[Opfertier] opferten, sagten seine Jünger zu ihm: „Wohin willst du, daß wir gehen und Vorbereitungen treffen, damit du das Passah essen kannst?

 

Andererseits im Hinblick auf unsere Grossstädte und der Ferne vom Land und der Aufzucht von Schafen und Ziegen wäre es heute vielen Menschen gar unmöglich dieses Gebot wörtlich zu erfüllen. Wie sollten sie das Schaf am zehnten Tag aussondern und dann selbst schlachten? Offenbar in Anbetracht solcher Umstände schreibt Moses am Ende der vierzigjährigen Wanderung eine Ergänzung die in diesem Zusammenhang Wert ist näher betrachtet zu werden:

 

(5. Mose 16:1-8)  Der Monat Abịb [[oder Nisan]] sollte beobachtet werden, und du sollst das Passah Jehova, deinem Gott, feiern, denn im Monat Abịb hat Jehova, dein Gott, dich bei Nacht aus Ägypten herausgeführt. 2 Und du sollst das Passah Jehova, deinem Gott, vom Kleinvieh und vom Großvieh, an dem Ort opfern, den Jehova erwählen wird, um seinen Namen dort weilen zu lassen. 3 Du sollst dazu nichts Gesäuertes essen, sieben Tage lang. Du solltest dazu ungesäuerte Brote essen, das Brot der Trübsal, denn in Eile zogst du aus dem Land Ägypten aus, damit du alle Tage deines Lebens des Tages gedenkst, an dem du aus dem Land Ägypten ausgezogen bist. 4 Und kein Sauerteig sollte bei dir in deinem ganzen Gebiet zu sehen sein, sieben Tage, noch sollte irgend etwas von dem Fleisch, das du am ersten Tag am Abend opfern wirst, über Nacht bleiben bis zum Morgen. 5 Du wirst das Passah nicht in irgendeiner deiner Städte schlachten dürfen, die Jehova, dein Gott, dir gibt. 6 Sondern an dem Ort, den Jehova, dein Gott, erwählen wird, um seinen Namen dort weilen zu lassen, solltest du das Passah schlachten am Abend, sobald die Sonne untergeht, zu der bestimmten Zeit deines Auszugs aus Ägypten. 7 Und du sollst es an dem Ort kochen und essen, den Jehova, dein Gott, erwählen wird, und am Morgen sollst du umkehren und zu deinen eigenen Zelten gehen. 8 Sechs Tage solltest du ungesäuerte Brote essen; und am siebten Tag wird eine feierliche Versammlung für Jehova, deinen Gott, stattfinden. Du sollst keine Arbeit tun.

  

Moses spricht vom „Kleinvieh und vom Grossvieh“, was offenbar auch ein Kalb, ein Rind mit einschliesst. Auch wird hier der Begriff „gekocht“ verwendet, der offenbar das Bereiten auf dem Herd mit einschliesst. Gott befiehlt sogar, dass später nur in Jerusalem, der Stadt die er erst noch erwählte geopfert werden sollte. Dennoch hielten sich die Israeliten bis dahin an das Gebot, wie es im 2.Buch Mose im Kapitel 12 detailliert umschrieben wurde.

 

Der Ort nun, den Jehova für Christen erwählt hat ist die Hausgemeinschaft, die Gruppe von Christen die nicht grösser ist, als dass ein Lamm (ca. 10 Kg) für sie ausrechen würde, damit jeder satt wird. Dies, mit bitteren Kräutern und ungesäuertem Brot zusammen!

 

Das GESETZ erlaubt ausser Lamm auch Fleisch vom Grossvieh für das AbendmahlAus dieser Überlegung heraus erscheint es angebracht, dass sowohl ein Stück Fleisch vom Schaf, wie von Ziege oder Rind für das Essen des Abendmahls bereitet werden darf, auf dem Feuer gebraten, wo dies möglich ist. Eine kleine Mietwohnung im Zentrum einer Grossstadt die als Ort der Zusammenkunft  dient muss dennoch Gottes Anforderung gemäss den Umständen erfüllen können, was die Bereitung auf einem Herd offenbar mit einschliesst!

 

Wie jede andere wichtige Handlung benötigt das Abendmahl seine Vorbereitung. Jedes einzelne Familienmitglied und andere Christen, die daran teilhaben mussten sich zudem geistig darauf vorbereiten. Das war und ist Verantwortlichkeit des Versammlungsvorstehers die Glieder auf diese Dinge hinzuweisen! Auch die physische Reinheit war ein Erfordernis und ist es geblieben. Nicht umsonst führte Jesus die Fusswaschung durch und bestätigte den Jüngern, dass sie ansonsten gebadet und äusserlich rein wären. Die innere Reinheit aber beanstandete er im Falle des Judas!

 

Jesu Fusswaschung*** Rbi8  Johannes 13:2-11 ***

Im Verlauf des Abendmahls nun, als der Teufel es Judas Iskariot, dem Sohn Simons, bereits ins Herz gegeben hatte, ihn zu verraten, 3 er [aber] wußte, daß der Vater ihm alles in die Hand gegeben hatte und daß er von Gott ausgegangen war und zu Gott hinging, 4 erhob er sich vom Abendmahl und legte seine äußeren Kleider beiseite. Und er nahm ein leinenes Tuch und gürtete sich. 5 Danach goß er Wasser in ein Becken und fing an, den Jüngern die Füße zu waschen und sie mit dem leinenen Tuch, mit dem er umgürtet war, abzutrocknen. 6 So kam er dann zu Simon Petrus. Er sagte zu ihm: „Herr, wäschst du mir die Füße? 7 Jesus gab ihm zur Antwort: „Was ich tue, verstehst du jetzt nicht, doch wirst du es nach diesen Dingen verstehen. 8 Petrus sagte zu ihm: „Du wirst mir bestimmt niemals die Füße waschen!“ Jesus antwortete ihm: „Wenn ich dich nicht wasche, hast du keinen Teil mit mir.“ 9 Simon Petrus sagte zu ihm: „Herr, nicht nur meine Füße, sondern auch die Hände und den Kopf.“ 10 Jesus sprach zu ihm: „Wer gebadet ist, braucht weiter nichts mehr, als sich die Füße zu waschen, sondern ist ganz rein. Und ihr seid rein, aber nicht alle. 11 Er kannte ja den Menschen, der ihn verriet. Darum sagte er: „Nicht alle von euch sind rein.“

 

Die Fusswaschung seiner Apostel verbindet Jesus als äusseres Symbol mit innerer Reinheit! Der so eifrige Petrus war sich zu Beginn diese Symbolik nicht bewusst, später aber verstand er, dass er für seine Mitapostel die Stelle Jesu einnehmen sollte und sie stärken und ermuntern musste, sie aber auch zu reinigen hatte als Aufgabe des Vorstehers. Er sollte von Jesus die Demut lernen die es braucht andern einen niederen Dienst zu erweisen und ihnen den täglichen Schmutz in Form von Fehlern abzuwaschen. Petrus sollte darin einen besonderen Anteil in Verbindung mit Jesus nach dessen Weggang und den übrigen zehn Aposteln erhalten, indem er ihm, Jesus, in allem exakt nachfolgen sollte und nun dessen „Schafe hüten“ sollte (Joh 21:15-19).

 

Nicht nur die beteiligten Personen, auch das Haus, der Raum und die Speisen benötigen die verantwortungsbewusste Vorbereitung! Der Hausvorstand muss sich gut vorbereiten, um die geistige Speise in leicht verständlicher Form vorzubereiten, damit alle Teilnehmer gestärkt werden. Diese sollte er vor, während und nach dem Mahl übermitteln: Es ist kein gewöhnliches Essen, sondern ein Erinnerungsmahl an Jesu Tod und bleibend auch an den Auszug Israels! Die Verbindung des Abendmahls hin zu Gericht vor allem das Kommende sollte in Erinnerung gerufen werden.

 

Die ungesäuerten Matzen vorzubereiten wird Aufgabe der Frau des Hauses sein. Die Zubereitung ist einfach. Mehl, mit Wasser vermischt. In Israel war es bestimmt Olivenöl, was dem Gebäck einen besonderen Geschmack gibt. Auch die Bereitstellung des Weines sollte rechtzeitig nach den biblischen Vorgaben erfolgen: Ein handelsüblicher ungemischter Rotwein.

 

Matze, Fladenbrot ohne SauerteigEs sollte Brot verwendet werden, das aus einem oder einzigen oder einer Mischung unterschiedlicher Mehlsorten besteht und Wasser hergestellt ist, wie zum Beispiel jüdischer Matzen. Die Enzyklopädie Wikipedia erklärt: [7]

 

Matze (hebr. ‏מצה‎, matzá; dt. Matze; Plural hebr. ‏מצות‎, matzót; dt. Matzen - auch jiddisch ‏מצה‎, mátze; dt. Matze; Plural jiddisch ‏מצות‎, mátzes; dt. Matzen), auch ungesäuertes Brot genannt, ist ein dünner Brotfladen, der von religiösen und traditionsverbundenen Juden während des Pessachfestes gegessen wird. Matze wird aus Wasser und einer der fünf Getreidearten Weizen, Roggen, Gerste, Hafer oder Dinkel ohne Triebmittel gefertigt.

 

Ihr könnt ungesäuertes Brot selbst backen, und zwar nach folgendem Rezept: Eineinhalb Tassen Weizenmehl (falls nicht vorhanden, dann anderes Getreidemehl) werden mit einer Tasse Wasser vermischt und zu einem feuchten Teig verarbeitet.  Der Teig sollte frisch bereitet werden und unmittelbar danach wird er gebacken, um einen natürlichen Säuerungsprozess zu vermeiden. Der Teig wird so dünn wie möglich ausgerollt. Man gibt ihn auf ein Backblech und sticht mit einer Gabel mehrere kleine Löcher hinein. Dann wird er bei starker Hitze gebacken, bis er trocken und knusprig ist.

 

Im Tempel war es für Opfer notwendig, dass der Brotteig mit etwas „Öl angefeuchtet“ wurde. Obwohl von Salz nicht gesprochen wird war es im Tempel stets vorhanden und gilt als etwas Reines. Jesus erklärte: „Ihr seid das Salz der Erde; wenn aber das Salz seine Kraft verliert, wie wird seine Salzkraft wiederhergestellt werden? Es taugt zu nichts weiter, als hinausgeworfen und von den Menschen zertreten zu werden.“ (Mat 5:13) Die Juden stellen eine Schale mit Salzwasser auf den Tisch als Erinnerung an die Tränen Israels in der Sklaverei.

 

(3. Mose 14:10, 11)  Und am achten Tag wird er zwei fehlerlose junge Widder nehmen und ein fehlerloses weibliches Lamm, das in seinem ersten Jahr [steht], und drei zehntel Ẹpha Feinmehl als Getreideopfer, mit Öl angefeuchtet, und ein Log-Maß Öl; 11 und der Priester, der ihn für rein erklärt, soll den Mann, der sich reinigt, und diese Dinge vor Jehova an den Eingang des Zeltes der Zusammenkunft stellen.

 

Als Wein wird irgendein unverschnittener Rotwein aus Trauben verwendet, was immer vorhanden ist, möglicherweise auch aus eigener Produktion.

 

Die Heilige Schrift als Begleier jedes der Festzeiten und Sabbate JehovasDen Ort des Abendmahls entsprechend vorbereiten und sich dem Anlass entsprechend kleiden. Bestimmt sind Kerzen zum Anlass eine passende Ergänzung. Die Heilige Schrift sollte nicht fehlen, um ausgewählte Passagen vor, während und nach dem Essen vorzulesen und zu erklären.

 

Gute Organisation ist somit Sache des Familienvorstandes, es bedeutet Dienst an den anderen, wie Jesus dies durch sein Beispiel vormachte. Er hatte seine Apostel zuvor ausgesandt um den Ort und das Abendmahl vorzubereiten. Als es dann soweit war, nach Sonnenuntergang, da legte er sich mit den Zwölfen zu Tisch, nicht aber ohne ihnen jene wichtige Lektion in Dienst zu geben, als er ihnen zuvor ihre Füsse wusch.

 

Bedenken wir bei der Feier in diesem Jahr ganz besonders daran, dass das Gericht an einem einzigen Tag stattfindet: Wie Jesajas es sagt, wird das Land an einen Tag gerettet. Und die bisher „unfruchtbare Frau“ gebiert eine ganze Nation an einem Tag! Jene symbolische “Frau“ sind die Apostel als Vertreter dieser „neuen Nation“, des „Königreiches der (neuen) Himmel“, die bei Jesus kommendem Gericht [B1] mit auf der Erde anwesend sein werden. Vorstehern und „Schafen“ gilt Jesu Aufmerksamkeit! Erst nach dem Gerichtstag setzen sie sich auf ihre Richterthrone am Tag der „Hochzeit des Lammes“, um mit Jesus den Überrest zu versiegeln. Paulus bestätigt diesen Umstand deutlich gegenüber den Vorstehern in Korinth!

 

*** Rbi8  1. Korinther 6:2-3 ***

Oder wißt ihr nicht, daß die Heiligen die Welt richten werden? Und wenn durch euch die Welt gerichtet werden soll, seid ihr da nicht geeignet, ganz geringfügige Dinge rechtlich zu entscheiden? 3 Wißt ihr nicht, daß wir