Newsletter „DER WEG“ 5/07-1    Juli 2005

Neubearbeitung: 9.9.16

 

 

Artikel:  5.7.1    Das Neumondfest: Warum sollten Christen sich dafür interessieren?

 

   In vorhergehenden Artikeln wurde bereits verschiedene Feste näher betrachtet, die dem Volk Israel durch richterliche Entscheidung auferlegt waren. Zuerst das Abendmahl, oder Passah mit dem unmittelbar darauf folgenden Fest der ungesäuerten Brote das sieben Tage dauert. Fünfzig Tage später folgt das Pfingstfest zur Erinnerung an den Bundesschluss mit Gott und die wöchentlichen Sabbattage, die Gott Israel bereits kurz nach dem Auszug auferlegt hatte. „Und Gott ging daran, den siebten Tag zu segnen und ihn zu heiligen, denn an ihm hat er fortan geruht von all seinem Werk, das Gott, um [es] zu machen, geschaffen hat.“ Die Sabbatordnung wurde somit von Beginn an bekannt gegeben! Das Gebot des Neumondfestes erscheint erstmals im 4.Buch Mose, zählt somit genauso unter Gottes Rechtsverordnung an Moses. Auch Jesus gab tausendfünfhundert Jahre später Veränderungen in der Anwendung der Gesetzesbestimmungen vor, die genauso gültig sind.

 

Segensspruch zum Neumondfest(4. Mose 10:10)  Und an eurem Freudentag und in euren Festzeiten und an den Anfängen eurer Monate sollt ihr über euren Brandopfern und euren Gemeinschaftsschlachtopfern die Trompeten blasen; und ihre Benutzung soll euch vor eurem Gott zum Gedenken dienen. Ich bin Jehova, euer Gott.“

 

   Das Bild rechts zeigt einen hebräischen Segensspruch zum Neumondfest. Es zeigte sich beim Studium des Ursprungs, dass Gott diese Feste zu ganz bestimmten Anlässen vom ganzen Volk zur Erinnerung und zur Auferbauung eingeführt hatte. Auch die ersten Christen feierten diese Feste, hielten somit an Gottes richterlichen Entscheidung weiterhin fest, alles was in den fünf Büchern Mose, dem GESETZ und den PROPHETEN stand!

 

   Was sie dagegen nicht beachteten, waren pharisäische Regeln die im Talmud, „den Überlieferungen“ aus der Zeit des Exils und danach aufgezeichnet waren und Gottes Gebote ungültig werden liessen, weil Menschengebot über Gottes Gebote gestellt wurden (Mat 15:3). Jesus erklärte deutlich: „Und so habt ihr das Wort Gottes um eurer Überlieferung willen ungültig gemacht. Ihr Heuchler, treffend hat Jesaja von euch prophezeit, als er sagte: ‚Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, doch ihr Herz ist weit entfernt von mir. (Mat 15:6-8) Dies bestätigte Paulus ebenso, als er vor Felix als Angeklagter stand, weil er jüdisches GESETZ betreffend des Tempels verletzt haben sollte:

 

(Apostelgeschichte 24:14, 15)  Doch gebe ich vor dir dies zu, daß ich gemäß dem Weg, den sie eine ‚Sekte‘ nennen, dem Gott meiner Vorväter in dieser Weise heiligen Dienst darbringe, da ich alles glaube, was im GESETZ dargelegt ist und in den PROPHETEN geschrieben steht [[(nicht was der Talmud sagt!)]]; 15 und ich habe die Hoffnung zu Gott, welche diese [Männer] auch selbst hegen, daß es eine Auferstehung sowohl der Gerechten [[(zum (ewigen) Leben)]] als auch der Ungerechten [[(zum Gericht (vergl. Joh 5:29))]] geben wird.

 

   Gerecht“ wird nur der genannt, der unter „unverdienter Güte“ mittels Taufe steht und „im Buch des Lebens“ eingeschrieben steht, wo jedoch bei willentlicher Sünde eine Auslöschung erfolgt (Heb 10:24-31). Im GESETZ steht diesbezüglich: „Jehova sagte jedoch zu Moses: ‚Wer immer gegen mich gesündigt hat, den werde ich aus meinem Buch austilgen.‘ “ (2.Mo 32:33)

 

   Zwei weitere Festzeiten, das Trompetenfest, den Sühntetag und die achttägige Feier des Laubhüttenfestes werden in kommenden Artikeln behandelt. Auch dort ist das Halten des Neumondfestes von Gewicht, um das exakte Datum für alle Anbeter zu haben. Heutige christliche Glaubensgruppen weichen z.B. beim Abendmahl um Tage und gar Wochen voneinander ab, weil sie den Monat Veadar unbeachtet lassen, der aber seit Beginn Israels das Mondjahr an das Sonnenjahr angleicht. Bis heute ist daher der jüdische Kalender massgebend, den auch die „Ebioniten“, die messianischen Juden verwenden! Würde dagegen wie dies seit dem Konzil von Nicäa der Fall ist die Tages-Nachtgleiche (Äquinoktium) genommen, so fällt das Datum des 14.Nisan irgend auf einen Tag im Monat Veadar und ist daher auch nicht weiter der 14.Nisan, den Gott festgelegt hat und an dem Er erneut Gericht hält!

 

   Diese Feste haben in der Endzeit wiederum ihre Bedeutung, weil die von Paulus erwähnten Zeiten und Zeitabschnitte“ mit diesen Neumonden und Festzeiten aufgrund der vorgegebenen Logik in den Prophezeiungen offensichtlich in Verbindung stehen! Viele von Gott für die Endzeit vorgesehenen Handlungen seines Sohnes, Jesus, stehen in unmittelbarer Verknüpfung mit diesen göttlichen Erinnerungstagen. Ist seine Erhöhung über seine Feinde zu Beginn des „Tages des Herrn am 14.Nisan nicht ebenso an Gottes Festzeiten für Israel geknüpft? Dies ergab ein Rückblick auf die bisherigen Ereignisse an denselben Daten.

 

Zu den Monatsbeginnen und den Festzeiten war das Horn zu blasen   Bedenken wir die Worte Jehovas beim Auszug aus Ägypten! Am 1.Tag des Monats musste Israel sich der kommenden Tage bewusst werden. Ohne Kenntnis des monatlichen Beginns waren keine Abmachungen mehr genau. Die Leviten Jerusalems bestimmten, welches der 1.Tag des Monats sei, da einige 29 und andere 30 Tage hatten. Hinzu kamen noch die Ausgleichsmonate Veader alle zwei oder drei Jahre! Der Neumond musste in ganz Israel mit Trompetenschall verkündet werden. Nicht der julianische oder gregorianischer Kalender, noch moderne Uhrwerke können daran etwas ändern. So wird es weiterhin im Millennium sein, wie Jesaja es ankündet:

 

(Jesaja 66:23, 24)  „Und es wird bestimmt geschehen, daß von Neumond zu Neumond und von Sabbat zu Sabbat alles Fleisch [[(Männer, Frauen und Kinder)]] herbeikommen wird, um sich vor mir niederzubeugen“, hat Jehova gesagt. 24 „Und man wird tatsächlich hinausgehen und die Leichname der Menschen anschauen, die sich gegen mich vergangen haben; denn selbst die Würmer an ihnen werden nicht sterben, und ihr Feuer, es wird nicht ausgelöscht werden, und sie sollen für alles Fleisch zu etwas Abstoßendem werden.“

 

   Jehova kann nicht lügen (Tit 1:1-4), allein auf Sein Wort ist verlass, wenn auch alle Menschen zu Lügnern erklärt werden müssen. Paulus erklärte „Das geschehe nie! Sondern Gott werde als wahrhaftig befunden, wenn auch jeder Mensch als Lügner erfunden werde, so wie geschrieben steht: ‚Damit du dich in deinen Worten als gerecht erweist und den Sieg gewinnst, wenn du gerichtet wirst.‘ “ (Rö 3:4)

 

   So haben wir mit guten Recht gefragt, ob auch die vorhergesagten, noch folgenden Amtshandlungen, wie jene Jesu als Richter der Erde die Trennung der Schafe von den Böcken, die Hochzeit des Lammes und die Endschlacht Harmagedons und deren exakte Berechnung nicht ebenso an diese göttlichen Festtage gebunden sind, die doch alle vom Neumond abhängig sind?

 

   Alle Festzeiten Jehovas hängen in Wahrheit vom Neumond ab, weil Gott diese Art der stets gleichbleibenden Zeiteinteilung von Monaten seit Erschaffung der Welt als Grundlage der Zeitmessung festgelegt hat! Der Mondkalender muss an das Sonnenjahr periodisch angepasst werden, ähnlich den uns bekannten Schaltjahren.

 

(1. Mose 1:14) Und Gott sprach weiter: „Es sollen Lichter in der Ausdehnung der Himmel werden, um eine Scheidung zwischen dem Tag und der Nacht herbeizuführen; und sie sollen als Zeichen und zur [Bestimmung von] Zeitabschnitten und Tagen und Jahren dienen.

 

   Daran hat sich bis heute nichts geändert und auch künftig wird sich daran nichts ändern! Wir tun wirklich gut daran diese Dinge in ihren tieferen Zusammenhängen zu verstehen!

 

   Hier folgt ein Beispiel in unseren Freitagsbriefen für das Jahr 2015, vom 20. März, warum wir Gottes Standpunkt verstehen müssen, der als Zentrum der Welt nicht Greenwich in London, sondern Jerusalem festgelegt hat! Er kannte keine Tagesgrenze im pazifischen Ozean! Israel hatte vom „grossen Strom Ägyptens“, dem Nil bis zum Euphrat die Stunde „Null“, die nur mit der Erddrehung erneut am Euphrat endete. Der 14.Nisan dauerte daher 24 Stunden und die Datumsgrenze war der Euphrat, nicht wie bei GMT (Greenwich mean time). Der Begriff „Jerusalem“ bezieht sich auch auf dessen Landesgrenzen Israels in seiner höchsten Ausdehnung zur Zeit Salomos! Da der neue Tag bei Einbruch der Nacht beginnt hat die ganze Erde denselben Tag als Festzeit!

 

 

Bereite dich vor auf die kommenden Festtage der Passahfeier im März/April 2015 und das Pfingstfest im Mai

 

   Das Neujahrfest (1.Nisan - Neumondfest) beginnt um ca. 18.00 h am 20. März (Freitag Sonnenuntergang), es dauert bis zum Abend des 21. März (Samstag). Versammlung: Samstag 09.00-11.00 anschliessend Mittagessen (respektive 15.00-17.00) (4.Mo 28:11-15; Jes 66:23).

 

Heute führt die Tagesgrenze mitten durch den pazifischen Ozean. In Jehovas GESETZ liegt das "Morgenland" im Osten des Euphrats, bis wohl Israels Grenzen einmal reichten.   Das Abendmahl (14. Nisan) ist am Abend 2. April (Donnerstag nach Sonnenuntergang), Versammlung und Abendmahl ca. 20.00- 23.00 (3.Mo 23:5, 6)

  

   Das Fest der Passahwoche (15.-21. Nisan) beginnt am Abend ca. 18.00 h des 3. April (Samstag), dauert bis zum Abend des 9. April 18.00 (Samstag). Erster Tag Passah 3. (Samstag) und letzter Tag Passahfeier 9.4. (Freitag) sind heilige Sabbate mit Versammlung: 09.00-11.30; gemeinsames Mittagessen; alle übrigen Tage treffen wir uns um 17.00 zur Versammlung und zum Abendessen (3.Mo 23:6-14). Befreie Dich von jeder Art Sauerteig (Produkte mit Hefe) in deinem Haus, von physischer wie geistiger Durchsäuerung! (2.Mo 12:15; 1.Kor 5:6-8)

 

   Das Pfingstfest (6. Siwan) beginnt am Abend um 18.00 h des 23. Mai (Samstag), dauert bis zum Abend des 24. Mai 18.00 (Sonntag) Versammlung: 9.00-11.30, Mittagessen (3.Mo 23:15-21).

Keine Arbeit darf an den Sabbaten verrichtet werden; sie sind eine Ruhe für Jehova! (2.Mo 20:8-10; 3.Mo 16:29)

 

Wichtiger Hinweis betreffend Zeitzonen: Da Jerusalem in Gottes Augen „das Herz der Erde“ ist, so ist zu beachten, dass die Erdrehung den Zeitpunkt bestimmt, wo z.B. in den USA, in Japan, Thailand oder im Iran der Sabbat und die Festzeiten beginnen! Die Erde dreht nur in eine Richtung, um den 24 Stundentag, 12 Tages- und 12 Nachtstunden zu erfüllen! Nicht so wie auf dem Bild, wo + 1 Tag / - 1 Tag Verwirrung verursacht! Nicht der 0-Meridian, der durch Greenwich in London geht zählt, sondern die Zeit des Sonnenuntergang des Neumondfestes am 1.Nisan in Jerusalem, Jehovas Jahresbeginn und dann kongruent des 14.Nisan! Dieser 14.Nisan geht auch nach der modernen Datumsgrenze im Pazifik weiter, bis die 24 Stunden sich erneut in Jerusalem beim kommenden Sonnenuntergang schliessen! Da dies auch Gottes Gerichtstage der Endzeit betrifft ist diese Unterscheidung wichtig: Das Gericht beginnt zeitlich in Jerusalem und 24 Stunden lang all jene als „Schafe“ betrifft, die Gottes Willen erfüllen und Jesu Gebot des Abendmahls respektierten, auch was seine Sabbate und Feste angeht! „Denn Gott ist nicht [ein Gott] der Unordnung, sondern des Friedens.“! (1.Kor 14:33)

 


   Bedenken wir, dass das grösste Gebiet Israels in seiner maximalen Ausdehnung bis zum Euphrat reichte und alle männlichen Personen verpflichtet waren in Jerusalem das Passahmal zu feiern! Der erste jeden Monats wurde bereits auf der 40-jährigen Wanderung nach dem Auszug aus Ägypten per Hornstoss angekündigt, ebenso die Festzeiten, so dass es keine Unsicherheit gab! So wird das Abendmahl, um in Wirklichkeit ebenso am 14.Nisan zu sein nach der Datumsgrenze des Fernen Ostens am kommenden Tag nach Sonnenuntergang beendet, was für uns, von Europa oder Amerika aus gesehen immer noch derselbe Tag des 14.Nisan ist, weil ja der Tag mit dem Sonnenuntergang beginnt!

   Nicht unser subjektiver Standpunkt und nicht die letzte Weltmacht Anglo-Amerika bestimmt die Datumslinie, sondern Jehovas Sicht der Dinge der „über den Wolken“ thront und sich die Erde unter ihm nur in einer Richtung dreht! Sowohl Ägypten wie Jerusalem haben 2 Stunden Zeitverschiebung (-2 Stunden) (rot) wie London-Greenwich. Da der Zeitbegriff „Sonnenuntergang““ überall gleich verstanden wird, klar berechnet werden kann, so ist die Zählung vom Ausgangspunkt aus zu sehen: Ägypten, das Nildelta beim Auszug und Jerusalem, wo Jesus mit seinen Aposteln das letzte Abendmahl einnahm!

 

 

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

7.1............. Das Neumondfest: Warum sollten Christen sich dafür interessieren?.. 1

7.1.1........... Das Erscheinen des Neumondes als stets gleichbleibender Monatsanfang. 1

7.1.1.1........ Der Gerichtstag Gottes steht mit dem Neumond in Verbindung! 2

7.1.1.2........ Jehova kennt den von ihm vorherbestimmten „Tag des Herrn“ mit Präzision! 2

7.1.1.3........ Die Wiederherstellung des Königreiches für Israel ist an vorherbestimmte „Zeiten und Zeitabschnitte“ gebunden! 4

7.1.1.4........ Ohne Neumond keine geregelten Festzeiten für Israel! 5

7.1.2........... Gott selbst legt den Massstab fest mit dem er schlussendlich misst! 5

7.1.2.1........ Gott wiederholt sein Gebot der Festzeiten im GESETZ Mose mehrmals und ergänzt dabei gewisse Erfordernisse! 5

7.1.2.2........ Abweichung im Kleinen mit verheerenden Folgen im Grossen! 6

7.1.2.3........ Das Abendmahl und das Passah sind miteinander verbundene Festzeiten! 6

7.1.2.4........ Gottes gerechten Massstab im eigenen Herzen festsetzen! 7

7.1.2.5........ Pfingsten: Eingang in das Königreich des Sohnes finden! 8

7.1.2.6........ Das Trompetenfest am 1.Tischri war ein von Gott bestimmter Neumond, der ein besonderer Festtag sein musste und dem Sühnetag und Laubhüttenfest vorausging! 9

7.1.2.7........ Der Sühnetag als Erinnerung an Sündhaftigkeit und kommende Erlösung. 9

7.1.2.8........ Das Fest der Laubhütten zum Gedenken der Zeit Israels in der Wildnis. 10

7.1.3........... Die Neumondfeier in der Endzeit und im kommenden System.. 11

7.1.3.1........ Die jüdische Neumondfeier als nationaler Gedenktag. 11

7.1.3.2........ Anbetung des Mondes oder Verbindung zu Astrologie?. 12

7.1.3.3........ Das Neumondfest während der Endzeit und während der Tausendjahrherrschaft 13

 

 

7.1      Das Neumondfest: Warum sollten Christen sich dafür interessieren? 

 

 

7.1.1           Das Erscheinen des Neumondes als stets gleichbleibender Monatsanfang

 

7.1.1.1     Der Gerichtstag Gottes steht mit dem Neumond in Verbindung!  

Jehova ist ein Gott der Ordnung aber auch der Logik! Seine Massstäbe gelten auf „unabsehbare Zeiten“ oder besser „auf ewig“. Aus diesem Blickwinkel ist es kaum verwunderlich, dass Jehova die Zeiteinteilung an ganz bestimmte Merkmale gebunden hat, die heute, ebenso wie vor Tausenden von Jahren exakt dieselben waren! Aufgrund blosser Beobachtung von Himmelsphänomenen, wie dem neuerlichen Erscheinen der Mondsichel, liessen sich Zeitzyklen exakt einteilen! Keine Uhr, kein komplexer Kalender blosse Nachkontrolle waren nötig! Moses schrieb über den Beginn der Zeiteinteilung:

 

Unser Sonnensystem soll dem Menschen helfen seit Beginn "Zeiten und Zeitabschnitte" exakt zu bestimmen.*** Rbi8  1. Mose 1:14-19 ***

Und Gott sprach weiter: Es sollen Lichter in der Ausdehnung der Himmel werden, um eine Scheidung zwischen dem Tag und der Nacht herbeizuführen; und sie sollen als Zeichen und zur [Bestimmung von] Zeitabschnitten und Tagen und Jahren dienen. 15 Und sie sollen als Lichter in der Ausdehnung der Himmel dienen, um auf die Erde zu leuchten.“ Und so wurde es. 16 Und Gott machte dann die beiden großen Lichter, das größere Licht zur Beherrschung des Tages und das kleinere Licht zur Beherrschung der Nacht, und auch die Sterne [[(für Menschen sichtbar)]]. 17 So setzte Gott sie in die Ausdehnung der Himmel, damit sie auf die Erde leuchten 18 und bei Tag und bei Nacht herrschen und zwischen dem Licht und der Finsternis eine Scheidung herbeiführen. Dann sah Gott, daß [es] gut [war]. 19 Und es wurde Abend, und es wurde Morgen, ein vierter Tag.

 

Aufgrund von Gottes Willen sind die Dinge so geordnet wie sie es bis heute sind, so dass eine Erddrehung einen Tag und eine Umdrehung des Mondes um die Erde einen Monat und die Umdrehung der Erde um Die Sonne ein Jahr bedeuten! Die drei Einheiten zueinander in vollkommene Übereinstimmung zu bringen war offensichtlich nicht in Gottes Absicht! Ein Mondmonat umfasst 29,5306 Tage, ein Jahr 365 1/4 Tage. Die menschlichen Anpassungen dieser Unregelmässigkeiten an einen verbinlichen Kalender brachten in Datierungen viel Unsicherheit und haben oft in der Geschichte gewechselt!

 

Heute können Astronomen gewisse Tage, zum Beispiel eine bestimmte Sonnenfinsternis, mit absoluter Exaktheit festlegen, weil alle Himmelsgestirne nach genau festgelegten physikalischen Vorgaben zueinander in Verbindung stehen! Ein festzulegender Tag kann in Tausenden von Jahren in der Vergangenheit oder in der Zukunft liegen!

 

7.1.1.2     Jehova kennt den von ihm vorherbestimmten „Tag des Herrn“ mit Präzision!

Jehova, als Schöpfer der Himmel und der Erde weiss um diese Zusammenhänge und setzt dieses Wissen zum Nutzen der Menschen ein! Wenn die Bibel davon spricht, dass Jehova einen bestimmten Tag für das Gericht vorgesehen hat, dann ist dieser Tag an ganz spezifische Voraussetzungen geknüpft! Menschen sollten davor bereuen und dies durch Werke zeigen!

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 17:30-31 ***

Wohl hat Gott über die Zeiten solcher Unwissenheit hinweggesehen, doch läßt er jetzt den Menschen sagen, daß sie alle überall bereuen sollten. 31 Denn er hat einen Tag festgesetzt, an dem er die bewohnte Erde in Gerechtigkeit richten will durch einen Mann, den er [dazu] bestimmt hat [[Jesus, unser „Herr“]], und er hat allen Menschen eine Gewähr [dafür] gegeben, indem er ihn [[(Jesus)]] von den Toten zur Auferstehung gebracht hat.“

 

Der „Tag des Herrn“ wird hier eindeutig auf Jesus bezogen, seine Wiederkehr zur Aufrichtung des „Königreiches für Israel“ und dem Gericht an „Schafen und Böcken“. Der Richter, Jesus, muss den Tag somit kennen und das Volk sollte ihn ebenfalls zur Kenntnis nehmen, denn es soll bereuen und sich ja vor dem Richter versammeln! Jene die in geistigem Sinne „schlafen“ werden den vorherbestimmten Tag nicht zur Kenntnis nehmen! Da Gott den Tag im vornherein kennt und festgelegt hat und zudem verspricht, dass es ab einem bestimmten Zeitpunkt keinerlei Verzögerung mehr geben wird, können wir, nein müssen wir diesen Zeitpunkt erkennen! Er steht in Zusammenhang mit Gottes Festzeiten die auf unabsehbare Zeit für ganz Israel, somit auch für geistige Israeliten gelten, für Christen!

 

Jesus erhält aus der Hand Jehovas die Schriftrolle mit den sieben Siegeln nach seinem Tod und himmlischer AuferstehungDer Ausspruch Jesu: „Von jenem Tag und jener Stunde hat niemand Kenntnis, weder die Engel der Himmel noch der Sohn, sondern nur der Vater.“ Stimmte zu jenem Zeitpunkt, wo er dies aussprach! Als er aber unmittelbar nach seinem Tode als „das geschlachtete Lamm“ vom Vater die „mit sieben Siegeln“ versiegelte Buchrolle erhielt wurden ihm vielerlei Details erklärt, die Johannes für uns im Jahre 96 u.Z. in der Offenbarung niederschrieb (Mat 24:36).

 

*** Rbi8  Offenbarung 10:5-7 ***

Und der Engel, den ich auf dem Meer und auf der Erde stehen sah, erhob seine rechte Hand zum Himmel, 6 und bei dem, der da lebt für immer und ewig, der den Himmel und das, was darin ist, und die Erde und das, was darauf ist, und das Meer und das, was darin ist, erschaffen hat, schwor er: Es wird keine Verzögerung mehr geben, 7 sondern in den Tagen der Stimme des siebten Engels, wenn er daran ist, seine Trompete zu blasen, wird das heilige Geheimnis Gottes gemäß der guten Botschaft, die er seinen eigenen Sklaven, den Propheten, verkündet hat, tatsächlich vollendet sein.“

 

Satans Absicht ist Gottes Plan mit Menschen auf der Erde zu vereiteln, beginnend in EdenOffensichtlich wurde Gottes Plan mit der Menschheit durch Satan seit Eden verzögert! Das Paradies sollte mittels einer göttlichen Verwaltung bis an die Enden der Erde erweitert werden. Auch für die Endzeit wird durch Daniel von einem Versuch der Verzögerung gesprochen, diesmal sollte diese durch die letzte Weltmacht erfolgen, indem diese darangeht „Zeiten und GESETZ zu ändern“ (Da 7:25). Jehova aber hatte den Zeitpunkt für die Vollstreckung göttlichen Urteils an jener letzten Weltmacht schon seit Beginn in Eden festgelegt, wo er gegenüber Adam eine Auseinandersetzung zwischen zwei „Samen“, jenem „der Frau“ und jenem „der Schlange“, Satans vorhergesagt und der Ausgang deutlich gekennzeichnet wird! (1.Mo 3:15)

 

Diese letzte der sieben sich abfolgenden Weltmächte ist nicht bereit ihren Platz kampflos aufzugeben, und das gesetzliche Mandat zur Bildung einer erdenweiten Verwaltung an Jesus abzugeben, was zur Schlacht in Harmagedon hinführt! Gott selbst hat Jesus an die höchste Stelle gesetzt und Jesus hat die Apostel als die „Heiligen des Allerhöchsten“ für das Amt von Königen vorhergesehen, als oberste Verwaltung! Dies ist an bestimmte „Zeiten und Zeitabschnitte“ gebunden, die einen exakten Beginn [B1] und ein vorhergesagtes Ende [B3] haben, stets vom jeweiligen 1. des Monats abhängt!

 

*** Rbi8  Daniel 7:25-26 ***

Und er wird sogar Worte gegen den Höchsten reden, und die Heiligen des Allerhöchsten wird er andauernd befehden. Und er wird beabsichtigen, Zeiten und Gesetz [[(GESETZ)]] zu ändern, und sie werden für eine Zeit und Zeiten und eine halbe Zeit in seine Hand gegeben werden. 26 Und das Gericht selbst setzte sich dann, und seine eigene Herrschaft nahm man schließlich weg, um [ihn] zu vertilgen und [ihn] gänzlich zu vernichten.

 

Satan muss daher die „Zeiten und Zeitabschnitte“ genau kennen, sonst könnte er sie nicht zu verzögern suchen. Die gänzliche Vernichtung jenes „grossen Horns“ durch den „Reiter auf dem weissen Pferd“ endet am Tag Harmagedons und der Vernichtung des „wilden Tieres“ im Feuersee, was endgültiger, ewiger Vernichtung entspricht!

 

Daniel verkündet Nebukadnezar dessen Traum und die Deutung von Gott herDer Prophet Daniel musste dies im siebten Jahrhundert gegenüber Nebukadnezar, dem stolzen Haupt Babylons erklären! Er zeigte dabei, dass Gott die allerletzte Entscheidung über Einsetzung und Absetzung von Potentaten in seiner Rechtsgewalt behält!

 

 *** Rbi8  Daniel 2:20-23 ***

Daniel antwortete und sprach: „Möge der Name Gottes gesegnet werden von unabsehbarer Zeit [[(von Ewigkeit)]] ja bis auf unabsehbare Zeit [[(Ewigkeit)]], denn Weisheit und Macht — denn sie gehören ihm. 21 Und er ändert Zeiten und Zeitabschnitte, indem er Könige absetzt und Könige einsetzt [[(welche für die Berechnung der Geschichte der Menschheit ausschlaggebend sind, z.B.: „Im siebenunddreissigsten Jahr Nebukadnezars“ machte jener einen Feldzug gegen Ägypten)]], den Weisen Weisheit gibt und Erkenntnis denen, die Unterscheidungsvermögen kennen [[(hier: Was göttliche und was weltliche Zeitbestimmung anbetrifft)]]. 22 Er offenbart die tiefen Dinge und die verborgenen Dinge, da er weiß, was im Finstern ist; und bei ihm wohnt ja das Licht. 23 Dich, o Gott meiner Vorväter, preise und lobe ich, weil du mir Weisheit und Macht gegeben hast. Und nun hast du mir bekanntgegeben, was wir von dir erbeten haben, denn du hast uns ja die Sache des Königs bekanntgegeben.“

 

Es ist an uns Gott zu bitten uns Klarheit darüber zu geben, was Er mit Seinem König, mit Jesus tun wird! Er gibt Weisheit die Rätsel zu lösen und ihm gebührt der Dank, dass wir viele Dinge heute mit Exaktheit erkennen dürfen!

 

Gott selbst ist es, der seit Urbeginn den Ausgang jeder Sache kennt und sie denen bekannt gibt, die Er dazu erwählt. Daniel gehörte in diese Gruppe der auserwählten Vertrauten Jehovas! Das Geheimnis über die „Zeiten und Zeitabschnitte“, welche die Endzeit betreffen, diese Erkenntnis sollte erst am Ende kommen, während jener Endzeit! Der Engel erklärte: „Und was dich betrifft, o Daniel, halte die Worte geheim, und versiegle das Buch bis zur Zeit des Endes. Viele werden umherstreifen, und die [wahre] Erkenntnis wird überströmend werden.“ (Da 12:4) Alle Informationen zur Erkenntnis der „Zeiten und Zeitabschnitte“ die der Engel Daniel anvertraute waren somit seit etwa 2600 Jahren bereits aufgezeichnet! Zur Festsetzung bestimmter Tage innerhalb der Monate aber diente stets der Neumond!

 

Jesus sagt über seine Aufgabe als Richter, dass er sein Volk, das unter allen Nationen der Erde zerstreut ist, an einem ganz bestimmten Tag vor sich versammeln wird!

 

*** Rbi8  Matthäus 25:31-33 ***

Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit gekommen sein wird und alle Engel mit ihm, dann wird er sich auf seinen Thron der Herrlichkeit setzen. 32 Und alle Nationen werden vor ihm versammelt werden, und er wird die Menschen voneinander trennen, so wie ein Hirt die Schafe von den Ziegenböcken trennt. 33 Und er wird die Schafe zu seiner Rechten stellen, die Böcke aber zu seiner Linken.

 

Dieser Tag des Gerichts [B2] hängt wie alle übrigen Festzeiten, sowohl vom Erkennen des Neumonds ab, der für alle Menschen verbindlich gilt, wie auch von Gottes Gebot an sein Volk Israel, sich an ganz bestimmten Tagen zu versammeln! An diesem im voraus bestimmten Tag, während der Endzeit, nachdem Jesus als Menschensohn bereits gekommen ist [B1] und das Königreich des Vaters auf der Erde wiederhergestellt hat, setzt sich Jesus auf den Richterstuhl, um die Menschen voneinander zu trennen! [B2]

 

Detailablauf der Ereignisse zu Beginn des "Tages des Herrn"
 

7.1.1.3     Die Wiederherstellung des Königreiches für Israel ist an vorherbestimmte „Zeiten und Zeitabschnitte“ gebunden!

Verständlicherweise wünschten die Apostel zu wissen, wann die ihnen versprochene Königsherrschaft denn beginnen sollte. Unmittelbar vor Jesu Himmelfahrt fragten sie ihn deshalb aufs Neue nach einem exakten Zeitpunkt. In der Zwischenzeit hatte Jesus ja bereits die Rolle mit den sieben Siegeln“ gelesen und die göttlichen Anweisungen an ihn zu handeln erhalten. Darum erklärt er, dass es zu jenem Zeitpunkt der Apostel noch ein Geheimnis bleiben würde!

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 1:6-7 ***

Als sie nun zusammengekommen waren, gingen sie daran, ihn zu fragen: „Herr, stellst du in dieser Zeit für Israel das Königreich wieder her? 7 Er sprach zu ihnen: Es ist nicht eure Sache, über die Zeiten oder Zeitabschnitte Kenntnis zu erlangen, die der Vater in seine eigene Rechtsgewalt gesetzt hat;

 

Lebe ich in der Naherwartung der Wiederkehr Jesu? Die Apostel wussten nach Jesu Auferstehung nicht, wie lange es dauern würde bis Gottes Königreich für Israel wiedererstellt würde. Sie hielten am Glauben der baldigen Erfüllung fest. Die Naherwartung sollte auch alle Folgegenerationen wach halten. Er hatte ihnen ja zuvor, wie dies im Kapitel 24 von Mathäus erwähnt wird, die „Zeichen“ auf die sie schauen mussten bekanntgegeben und jene stammten ausnahmslos vom System und den Nationen her! Wer keine Naherwartung hegt hält auch nicht auf Erfüllung jener „Zeichen“ ausschau und wird schläfrig.

 

Paulus aber bestätigte, dass „Zeiten und Zeitabschnitte“ bereits damals bekannt waren. Sie mussten nun zu den „Zeichen“ in Verbindung gebracht werden, sobald jene erkenntlich sein würden.

 

Jesus verneinte inzwischen nicht mehr, „Tag und Stunde“ nicht zu kennen, sondern erwähnte, dass es nicht die Sache der Apostel sei, diese Dinge jetzt schon zu kennen! Nach ihrer Frühauferstehung [B1] würden sie diese Dinge exakt verstehen und während eintausendzweihundertsechzig Tagen [B; C2] entsprechend handeln. Die Informationen hierzu erhielten sie durch heiligen Geist. Von Pfingsten 33 u.Z. an, bis zum Überbringen der Offenbarung an Johannes durch Gottes Engel, am Ende des ersten Jahrhunderts erhielten die Apostel Informationen durch Visionen, durch Engel oder direktes Erscheinen von Jesus.

 

Jehovas Formen der Kommunikation mit den Menschen
 

Paulus aber waren die „Zeiten und Zeitabschnitte“ der Propherten und deren Vorhersagen zum „grossen Tag Jehovas“durchaus bekannt und er wusste, wann er, zusammen mit den elf Aposteln, innerhalb jener „Zeiten und Zeitabschnitte“ erneut als Frühauferstandener (Php 3:11; FN NWÜ) handeln würde! Den Beginn aber kannte auch er nicht, da er ja erst aufgrund von sich erfüllenden, vorhergesagten Zeitzeichen erkannt werden sollte! Es ist an uns seinen Worten genau zu lauschen (Mat 28:18; Off 1:1).

 

Endzeit: Wie weit sind wir? *** Rbi8  1. Thessalonicher 5:1-5 ***

Was nun die Zeiten und die Zeitabschnitte betrifft, Brüder, braucht euch nichts geschrieben zu werden. 2 Denn ihr selbst wißt sehr wohl, daß Jehovas Tag [[der Tag des Herrn (Jesu)]] genauso kommt wie ein Dieb in der Nacht. 3 Wann immer sie sagen: „Frieden und Sicherheit!, dann wird plötzliche Vernichtung sie überfallen wie die Geburtswehe eine Schwangere; und sie werden keinesfalls entrinnen. 4 Ihr aber, Brüder, ihr seid nicht in Finsternis, so daß jener Tag euch so überfalle, wie er Diebe [überfallen] würde, 5 denn ihr alle seid Söhne des Lichts und Söhne des Tages. Wir gehören weder zur Nacht noch zur Finsternis.

 

Was Paulus somit nicht wusste, das war der exakte Zeitpunkt des Beginns der Endzeit, weil Jehova diesen wie wir gut wissen eben an die Erfüllung von Zeitzeichen gebunden hatte, die nur Er im voraus in ihrer Kombination kannte. Diese Zeichen mussten seine Gegner erfüllen, um so den Beweis anzutreten, dass Gott die Dinge nicht nur kennt, sondern sie selbst gegen den Willen seiner Gegner zu lenken vermag! Christen mit Einsicht würden in der Endzeit aber auf diese Zeitzeichen achten und sie korrekt einzuordnen wissen, so dass sie nicht wie andere in Finsternis wären. „Nacht“ bedeutet Unkenntnis, Unverständnis, kein Unterscheidungsvermögen! Die „Söhne des Lichts“ hören somit, was  Gott und seine Ausgesandten sagen! „Einsicht“ würde zur „Erkenntnis“ führen!

 

*** Rbi8  Daniel 12:3-4 ***

Und die, die Einsicht haben, werden leuchten wie der Glanz der Ausdehnung und die, die die vielen zur Gerechtigkeit [[(zum Einhalten aller Gebote)]] führen, wie die Sterne auf unabsehbare Zeit, ja für immer.

4 Und was dich betrifft, o Daniel, halte die Worte geheim, und versiegle das Buch bis zur Zeit des Endes. Viele werden umherstreifen, und die [wahre] Erkenntnis wird überströmend werden.“

 

Das Verständnis sollte durch „Wenige“ zum richtigen Zeitpunkt zu den „Vielen“ gelangen! Das aber würde nicht in der Hand von einer bestimmten Religionsgemeinschaft liegen, weil diese ja selbst das Ziel der Vernichtung sind und an „Zeiten und Zeitabschnitten“ bestimmt kein Interesse zeigen! Sie zeigen keine Einsicht, warum Gott gegen sie ein Gericht vollzieht. Anstatt umzukehren, von ihren selbsterwählten Göttern weg hin zum geschriebenen Wort, fahren sie in ihrem sündigen und Lasterhaften Lauf fort.

 

*** Rbi8  Daniel 12:9-10 ***

Und er sagte weiter: „Geh, Daniel, denn die Worte werden geheimgehalten und versiegelt bis zur Zeit des Endes. 10 Viele werden sich reinigen und sich weiß machen und werden geläutert werden. Und die Bösen werden bestimmt böse handeln, und gar keiner der Bösen wird [es] verstehen; die aber, die Einsicht haben, werden [es] verstehen.

 

Keiner, der einer religiösen Lüge gegenüber Gottes aufgezeichnetem Wort den Vorrang gibt wird es verstehen können, weil es nicht in das Religionskonzept hineinpasst. Religion bedeutet Mitglieder zu sammeln, ähnlich wie politische Parteien! Jeder Religionsführer verspricht als eine Art von „Gott“ seiner Gruppe von Gläubigen, dass sie die Auserwählten wären und nicht die anderen! Damit aber greifen sie Gottes Erwählung im Endgericht Jesu vor! Das „Neumondfest“ bildet daher eine besondere Herausforderung, mehr noch wie die Sabbate, wo sowiso in Europa die meisten frei haben.

 

Das Versammeln lassen aber gehört Jehova und Jesus. Die menschlichen Führer der Religionen tun dies zwar nach Aussen hin zu den von ihnen bestimmten Zeiten, bauen aber andererseits starke Mauern rund um ihre kleinen und grossen Imperien auf. Dies beginnt mit dem eigenen Glaubensbekenntnis und jenes fusst auf Dogmen! Das Glaubensbekenntnis eines Christen aber ist das ganze geschriebene Wort Gottes, das „GESETZ und die PROPHETEN“ bis Jesus offenbar geworden ist und neue Anweisungen erteilte, die in den griechischen Schriften zu uns reden! Christentum in der Endzeit konzentriert sich auf den kleinen Kreis der Gruppe, der Versammlung die wie unabhängige „Inseln“ im Menschenmeer sind und nicht hin zu Institutionen und Grossversammlungen! Dies ist Jesus vorbehalten, nachdem er die Seinen erwählt hat, die „Schafe“ ausgesondert hat sie in seine eigene „Hürde“ zu vereinen.

 

Welches sind die "Schafe die nicht aus dieser Hürde sind"?
 

7.1.1.4     Ohne Neumond keine geregelten Festzeiten für Israel! 

Als Moses mit dem ganzen Volk Israel am Pfingstag des Jahres 1513 v.u.Z. am Berg Sinai das GESETZ empfing, da verordnete Jehova auch die drei für das ganze Volk obligatorischen Festzeiten, wo sie sich nach Jerusalem hin versammeln mussten: Vorab, zu Beginn des Jahres, das Passah, mit den sieben Tagen der ungesäuerten Brote. Daran geknüpft folgte fünfzig Tage danach das Pfingstfest und am Ende des Jahres das Laubhüttenfest.

 

*** Rbi8  2. Mose 23:14 ***

Dreimal im Jahr sollst du mir ein Fest feiern.

 

Diesen drei Feiern wurden später noch weitere Gedenktage hinzugefügt, welche alle einen bestimmten, tiefen Sinn haben und auch mit Vorkommnissen im Zusammenhang stehen, welche die Endzeit betreffen! So der Tag des Jahresbeginns Jehovas am 1.Nisan, des Trompetenschalls am 1.Tischri und den Sühnetag, am 10.Tischri.

 

Rosch Chodesch  Wikipedia [1]

 

   Rosch Chodesch (hebräisch: ראש חודש) ist die Bezeichnung für den ersten Tag eines jeden Monats im jüdischen Kalender, der in diesem Mondkalender immer ungefähr mit der ersten Sichtbarkeit der Mondsichel nach dem Neumond zusammenfällt. Die Sitte, den neu aufsteigenden Mond zu begrüßen und festlich zu feiern, stammt aus der Nomadenzeit des jüdischen Volkes. Sie erhielt sich auch im Zusammenhang damit, dass der Mond als Zeitmesser diente.

 

Stimmt dies mit biblischer Aussage überein, dass es freier Entscheid Israels war? Gemäss den Ausführungen von Moses wurde auch das Einhalten des Neumondfestes für ganz Israel bestimmt, gehörte somit zu den tichterlichen Entscheidungen Jehovas, wie die übrigen Sabbatte:

 

(4. Mose 10:10)  Und an eurem Freudentag und in euren Festzeiten und an den Anfängen eurer Monate sollt ihr über euren Brandopfern und euren Gemeinschaftsschlachtopfern die Trompeten blasen; und ihre Benutzung soll euch vor eurem Gott zum Gedenken dienen. Ich bin Jehova, euer Gott.“

 

Der Neumond, auf Hebräisch „Rosh chodesh“ wurde somit den Festzeiten gleichgesetzt, der Unterschied war es, dass dazu das Volk nicht nach Jerusalem zusammenkommen musste.

 

ISRAEL INFORMIERT  [2]

 

Was bedeutet "Neumond" und was "Vollmond". Phänomene die erdenweit sichtbar sind und damit Koordination von vorherbestimmten Tagen möglich machen.Neumond: Rosch ha Chodesch 


   Neumondbestimmung: "Bestimmung des Monatsanfangs. Die traditionelle jüdische Prozedur zur N. stützte sich in talmudischer Zeit [[(exilischer und nachexilischer Zeit („Lo-Ruhama“; Hos 1:6 „Und sie wurde dann abermals schwanger und gebar eine Tochter. Und ER sprach weiter zu ihm: „Nenne ihren Namen Lo-Ruhạma, denn ich werde dem Hause Israel nicht wieder Barmherzigkeit erweisen, weil ich sie ganz bestimmt hinwegnehmen werde.“))]] nicht nur auf astronomische Berechnungen, sondern aus religionsgesetzlichen Gründen auch auf Augenzeugen, die den Neumond gesehen haben. Deren Aussage wurde von der obersten Gerichtsinstanz im Lande Israel - die ausschließliche Autorität zur N. - entgegengenommen und nach den üblichen Regeln eines Zeugenverhörs überprüft. Wurde sie angenommen, erklärte das Gericht den betreffenden Tag zum Monatsanfang. Wurde sie für unglaubwürdig befunden, haben sich die Augenzeugen verspätet oder sind sie gar erst überhaupt nicht eingetroffen, so wurde erst der nächste Tag zum Monatsanfang proklamiert.

 
   Die Augenzeugenregelung wurde schon im 4. Jh. - als sich der zentrale Gerichtshof im Lande Israel unter dem Druck der Verhältnisse aufzulösen begann - notgedrungen zugunsten einer rein rechnerischen Kalendervorausberechnung außer Kraft gesetzt. Diese wurde in der Folge der gesamten jüdischen Welt zugänglich gemacht." (Zitat: Carlebach-Glossar

 

 Jemand muss bis heute den 1.Tag des Monats verbindlich für alle bestimmen. Darin halten wir uns an die Computerberechnungen im INTERNET unter www.KALUACH.org.

 

Die Bestimmung mittels Computerberechnung des 1. des jeweiligen jüdischen Monats und dem entsprechenden Tag im gregorianischen Kalender.
 

Dass dies zur Zeit Davids und Asaphs ebenso aufgrund Berechnung eingehalten wurde zeigt uns Psalm 81 vom Sänger und Psalmschreiber Asaph, wo in ganz Israel am Neumond das Horn geblasen wurde: „Eine richterliche Entscheidung des Gottes Jakobs“

 

(Psalm 81:1-4) 

O jubelt dem Gott unserer Stärke zu;

Jauchzt im Triumph dem Gott Jakobs zu.  

2 Stimmt eine Melodie an, und nehmt ein Tamburin,

Die liebliche Harfe zusammen mit dem Saiteninstrument.  

3 Am Neumond blast das Horn,

Am Vollmond für den Tag unseres Festes [[Passah, Erntefest]].  

4 Denn es ist eine Bestimmung für Israel,

Eine richterliche Entscheidung des Gottes Jakobs.

 

Andere Feste der jüdischen Gemeinschaft, die später hinzukamen sind nicht göttlich verordnet, sondern hängen mit der Nation Israel und ihrem späteren Werdegang zusammen. Sie erinnern an besondere Vorkommnisse.

 

An all diesen Festtagen oder Sabbaten durfte keinerlei schwere Arbeit verrichtet werden! Jehova wollte, dass das ganze Volk ruht! „Gemeinschaftsschlachtopfer“ waren für das Volk bestimmt und Leviten hatten es zuzubereiten, vorab im Tempel in Jerusalem, an nicht hohen Festtagen innerhalb der Versammlung.

 

Keines dieser Feste aber konnte so eingehalten werden, wie Jehova dies vorschrieb, wenn nicht der exakte Zeitpunkt durch den Neumond durch die Priester festgestellt wurde. Jene mussten dies dem Volk mitteilten oder öffentlich ausrufen, das Horn kündigte dies an! Sie mussten dazu Monat um Monat, Jahr um Jahr aufmerksam wach bleiben!

 

(Vergleiche Grafik: Die jüdischen Festzeiten die auch Christen betreffen)

 

Wie war das Vorgehen der Juden, um den Tag des Neumondes zu bestimmen? Sie kannten die Lunation schon zur Zeit Mose exakt, die 29 Tage, zwölf Stunden und 44 Minuten dauert aufgrund jahrzentelanger Beobachtung und Aufzeichnung! Allerdings fehlten Uhren, um dies zu bemessen ausser ungenauen Sonnenuhren. Dies bedingte ein vereinfaches System durch Beobachtung vor allem denen in der Ferne. Zur Bestätigung wurden nach der Eroberung des verheissenen Landes mit der Zeit um Jerusalem herum an hohen Punkten Beobachter auf Wachtposten am neundundzwanzigsten, respektive am dreissigsten des Monats hinbeordert und jene berichteten dem Sanhedrin, dem jüdischen Gericht das erscheinen des Neumondes. Signalfeuer verbreiteten die Nachricht im ganzen Land. Heutige Lunarkalender geben uns den Tag im voraus auf Jahre hinaus bekannt. Ausser den Monaten Chäschwan, Kislew und Adar, die sowohl 29 wie 30 Tage dauern können sind die restlichen Monate fest zugeteilt.

 

 

7.1.2           Gott selbst legt den Massstab fest mit dem er schlussendlich misst!

 

7.1.2.1     Gott wiederholt sein Gebot der Festzeiten im GESETZ Mose mehrmals und ergänzt dabei gewisse Erfordernisse!

Zu der wöchentlich an jedem Sabbat festgesetzten heiligen Zusammenkunft kamen somit die jährlichen Festzeiten, die als Gedenktage die Dinge des Beginns Israels in Erinnerung rufen sollten! Diese Tage wurden nicht dem Zufall oder menschlicher Entscheidung überlassen! Der göttlich verordnete Ruhetag am Ende von sechs Tagen der Arbeit sollte dazu dienen, sich an Erkenntnis im Wort Gottes zu bereichern und sich gegenseitig geistig zu stärken! Die ersten Christen hielten sich strikt an diese Anweisung, weil sie Jesu Schritten unter der Führung der Apostel exakt nachfolgten! So erklärte Jakobus als Vorsitzender am Apostelkonzil des Jahres 49 u.Z.:

 

Jakobus und sein Schreiben an die Versammlungen des Paulus nach dem "Apostelkonzil"*** Rbi8  Apostelgeschichte 15:21 ***

Denn seit alten Zeiten hat Moses von Stadt zu Stadt solche gehabt, die ihn predigen, weil er in den Synagogen [[(gr. = Versammlungen)]] an jedem Sabbat vorgelesen wird.“

 

Erst durch Kaiser Konstantin wurde der Sabbat auf den Sonntag verlegt, den heidnischen Tag zu Ehren des Gottes der Sonne! Christen aber tun gut daran göttliches GESETZ über jenes des Cäsars zu stellen! Das GESETZ Gottes gilt an jedem Wohnort des fleischlichen, wie geistigen Israel!

 

Betrachten wir nun, wie Moses im Kapitel 23 des 3.Buches (Levitikus) diese Dinge in wenigen, geordneten Worten dem ganzen Volk darlegt: