Newsletter „DER WEG“ 5/07-2    Juli 2005

Neubearbeitung: 25.4.16

 

Artikel:  5.7.2  Die Ehe: Ein Bund für das ganze Leben?

 

2.Teil:  Ist die Ehe auf Zeit für Jehova annehmbar?

 

2.Teil einer vierteiligen Serie über alte und neue Formen des Zusammenlebens, die im Juni 2005  im Artikel 5.6.2  Die Ehe, eine Last oder eine beglückende Herausforderung begann und im September mit dem Artikel  5.9.2  Die Folgen sexueller Freiheit und ihr hoher Preis und November im Artikel 5.11.2  Die Früchte der Erziehung hin zur absoluten Sexualfreiheit mit je einem weiteren Thema fortgeführt wurde.

 

   Im Artikel NEWSLETTER „DER WEG“ vom Juni 2005 unter dem Thema 5.6.2  Die Ehe, eine Last oder eine beglückende Herausforderung haben wir bereits einen Teil des Themas Ehescheidung und deren weitgehende Folgen behandelt und dabei festgestellt, dass diese Form der Trennung zwar für den der weggeht eine momentane grössere Handlungsfreiheit und Befreiung von unliebsamen Nebenerscheinungen der Ehe bedeutet, aber auch schwerwiegende Langzeitfolgen für beide Partner mit sich bringt. Eine Gefahr, unter vielen anderen ergibt sich, dass viele sich in neue Bindungen einlassen, eine „Ehe auf Zeit“, aber auch mit Abarten davon, die alle gewisse Gemeinsamkeiten aufweisen und alle in Gottes GESETZ verurteilt werden!

 

Veränderung der Familienstruktur zwischen 1996 und 2011   In den letzten Jahrzehnten hat sich ein grosser Wandel vollzogen. Neue Formen des Zusammenlebens haben sich mehr und mehr an die Stelle der  Ehegemeinschaft und Familie gedrängt. Ständig wurde mit Neuem experimentiert, wie Menschen ihr Bedürfnis nach Geborgenheit und dauerhafter Gemeinschaft befriedigen können. Solches wurde schon bald durch die Bevölkerung geduldet und militante Befürworter förderten deren baldige gesetzliche Anerkennung.

 

   Voreheliches Zusammenleben, aussereheliche Geschlechtsbeziehungen, Partnertausch, Recht auf Scheidung und Wiederverheiratung, Wohngemeinschaften mit sexueller Freiheit, Homosexuelle und Lesben, Transvestiten und Gleichgeschlechtliche in eheähnlicher Gemeinschaft sind Begriffe, welche die Gesellschaft heute kennt und toleriert. Man nennt es eine offene und freie Gesellschaft.

 

   Wir aber möchten uns nach Gottes Standpunkt zu diesen Themen erkundigen und uns nach Seinen Normen ausrichten. Dabei werden wir aber auch gewisse Resultate betrachten, welche solche Freizügigkeit und Missachtung göttlicher GESETZE mit sich bringen! Es bedeutet ein Forschen nach Ursache und Wirkung im Zusammenhang mit dem Ausserachtlassen göttlicher Normen und widernatürlichem Verhalten.

 

   Wir bemühen uns darum das Thema im Umfeld eingebettet zu betrachten, was wiederum notwendig macht auch scheinbar getrennte, aber durchaus verwandte Themen wegen ihrer gegenseitigen Beeinflussung zu betrachten. Was die Ehe als niedrigste der Stufen von Gemeinschaftsleben beeinflusst, das hat Auswirkungen auf jede höhere Stufe des Gesellschaftslebens!

 

 

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

7.2............. Ist die Ehe auf Zeit für Jehova annehmbar?.. 4

7.2.1........... Gibt es schrankenlose Freiheit?. 4

7.2.1.1........ Die Freiheit des einen wird ohne Normen zur Unfreiheit des anderen! 4

7.2.1.2........ Normen als Voraussetzung für Ordnung; Ordnung als Voraussetzung für Freiheit 4

7.2.1.3........ Reinheit bedeutet Anwendung von göttlichen Normen und entspricht Heiligkeit 5

7.2.2........... Die Ehe sei ehrbar und das Ehebett unbefleckt 5

7.2.2.1........ Was ist Hurerei gemäss göttlicher Norm und was die Konsequenz?. 5

7.2.2.2........ Statt der Todesstrafe unheilbare psychische und sexuell übertragbare Krankheiten?. 6

7.2.2.3........ Gottes Norm betreffend Blut und Hygienevorschriften sind weiterhin ein guter Schutz vor Krankheiten. 7

7.2.2.4........ Der leichte Sex vor der Ehe und seine Folgen im Licht göttlicher Normen. 8

7.2.2.5........ Der allgegenwärtige Reiz zum Sex hat eine Kehrseite! Die Jugend ist besonders gefährdet! 9

7.2.3........... Heiraten um zu Scheiden? Themen rund um die Ehe. 9

7.2.3.1........ Wer entscheidet über die Heirat: Eltern oder unreife Kinder, Verstand oder Gefühle? Über den Wert der Jungfräulichkeit nachdenken! 9

7.2.3.2........ Die Verteidigung der Jungfräulichkeit wiederum ernst nehmen! 10

7.2.3.3........ Eine sexhungrige und nach Freiheit strebende Welt wird wenig Verständnis für göttliche Normen zeigen! 11

7.2.3.4........ Leichter Sex und sein hoher Preis, moralische Normen haben hohen inneren Wert! 11

7.2.4........... Scheidung ist kein Ausweg aus Eheproblemen! Die hohe Verantwortung der Versammlungsvorsteher 12

7.2.4.1........ Scheidung wird von Gott gehasst, der Schuldige wird zur Rechenschaft gezogen! 12

7.2.4.2........ Jesus führte eine Verschärfung des GESETZES ein und verlangt die Beherrschung des Geistes! 13

7.2.4.3........ Schuldhaftes Verhalten führt zu einem Fluch und zur späteren Urteilsvollstreckung! 13

7.2.4.4........ Nur Umkehr, Sündenbekenntnis und wahre Reue mit Werken der Reue können Sünde auslöschen! 14

7.2.4.5........ Wegen fehlenden Gerichts der Richter und ungerechter Urteile wurde die Erde ins Chaos versetzt! 15

7.2.4.6........ Die Ursache zunehmender Ungerechtigkeit und Urteilsvollstreckung in Harmagedon. 16

7.2.4.7........ Unser Leben durch Geist lenken lassen und nicht durch Triebe! 16

7.2.4.8........ Was ist besser: Die Todesstrafe für schwere Verbrechen oder lebenslange Haft?. 17

7.2.5........... Cäsars Verpflichtungen an Christen sind dort zu erfüllen, wo es nicht gegen Gottes GESETZ geht! 19

7.2.5.1........ Die Verpflichtung gegenüber Cäsar im Hinblick auf Registrierung von Ehe und Kindern sind zu beachten! 19

7.2.5.2........ Registrierungen unter mosaischem GESETZ und in der Christenversammlung. 20

7.2.5.3........ Christen müssen Gottes GESETZ stets und Cäsars Gesetz bedingt erfüllen und  ihre Gedanken im Zaun behalten. 21

7.2.5.4........ Gottes GESETZ ist für Mann und Frau gleich und Vorsteher wie Richter sollten dies anerkennen! 22

7.2.5.5........ Sich vor dem Urteil mit dem Rechtsgegner einigen, der Ehefrieden ist wichtiger wie Recht zu bekommen! 22

7.2.5.6........ Ein Loskaufsopfer, eine Anwendung: Nur wahre Gottesfurcht rettet, 23die sich in Werken zeigt

7.2.5.7........ Falsche Anklage und falsches Zeugnisgeben. 24

7.2.5.8........ Streitfälle vor Gericht sind Christen nur in ganz bestimmten Ausnahmefällen gestattet und Christen müssen sich darüber klar sein, wie Gott dies betrachtet! 25

7.2.6........... Gottes Standpunkt betreffend der Ehe achten und mit dem eigenen Einsatz zum Erfolg beitragen. 25

7.2.6.1........ Statt zu trennen und zu scheiden sollten Richter ihr Augenmerk auf Korrektur der Fehlbaren und Heilung legen! 25

7.2.6.2........ Korrekturmassnahmen sollen geistige Heilung erzielen und nicht Ehen zerstören und grösseren, langfristigen Schaden verursachen! 26

7.2.6.3........ Staatlich sanktioniertes Unrecht bringt bloss viele weitere Probleme! 28

7.2.6.4........ Die Stellung der Frau in der Versammlung Gottes beachten! 28

7.2.6.5........ Job, Karriere oder Familie: Ist beides wirklich vereinbar?. 28

7.2.6.6........ Die Zusammenhänge zu verstehen hilft kluge Entscheidungen zu treffen. 29

7.2.7........... Die leichte Scheidung bringt weitere Verletzung göttlichen Rechtes im Gefolge. 29

7.2.7.1........ Wer eine Geschiedene heiratet begeht Ehebruch! 29

7.2.7.2........ Ehen heilen und zum Wiederaufbau beitragen, wo schon Schaden existiert! 30

7.2.7.3........ Die aktive Rolle christlicher Vorsteher bei Eheschwierigkeiten. 31

7.2.7.4........ Ewiges Leben kann nur der erreichen, der wirklich zu vergeben weis! 32

7.2.7.5........ Wer hat nach göttlichem Recht die Pflicht eine Scheidung auszusprechen oder die ungerechtfertigte Trennung zu vermeiden?. 32

7.2.7.6........ Moses verlangte das Ausstellen des Zeugnisses durch das Haupt der Ehe, den Mann! 33

7.2.7.7........ Im Falle einer biblisch gerechtfertigten Scheidung: Wer bekommt die Kinder?. 34

7.2.7.8........ Wenn die christlichen Schiedsrichter missachtet werden. 35

7.2.7.9........ Die Pflicht zur kostenfreien Rechtsprechung innerhalb der Versammlung. 36

 


 

7.2                 Ist die Ehe auf Zeit für Jehova annehmbar?

 

 

7.2.1           Gibt es schrankenlose Freiheit?

 

7.2.1.1          Die Freiheit des einen wird ohne Normen zur Unfreiheit des anderen!

Wenn wir heutige Kleinstädte in Mitteleuropa betrachten so fällt auf, dass jedes schmucke Haus auch von einem Garten umgeben ist, der meist an einem Zaun endet. Ganz offensichtlich möchte sich jede Familie von der nächsten abgrenzen und versucht im Rahmen der Freiheit den verbleibenden Raum bestmöglich zu nutzen.

 

Die Freihewit des einen hört da auf, wo es die Freiheit des andern betrifft oder anstössig ist!Wo einer der Nachbarn diese Grenze nicht wirklich respektiert, da gibt es später Probleme. Wird ein Baum zu nahe an die Grenzlinie gepflanzt, da taucht die Frage auf, wem die Früchte denn wirklich gehören? Können sich die zwei Nachbarn nicht einigen, so muss ein Vermittler oder ein Gericht bemüht werden: Es wird zur Frage zwischen Recht und Unrecht, Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit! Das aber hat heute meist kostspielige, langfristige Folgen, weil immer mehr kleine Fälle zu Richtern getragen werden. Neue Gesetze schränken den Freiraum immer mehr ein! Je mehr Gesetze es gibt, desto grösser ist der kostspielige Apparat der Justiz der unterhalten sein will und dadurch unseren Freiraum weiter einengt, weil wir dies auf unseren Schultern tragen müssen.

 

Damit überschreitet die Frage nach der Lösung des persönlichen Problems den Kreis von zwei Personen und wird zu einem Problem der Gesellschaft! Je mehr solcher Probleme die Gesellschaft zu verwalten hat, desto schwerfälliger und weniger effizient wird sie! Es kommt der Punkt, wo sie die Probleme nicht mehr lösen kann und sie vor sich herschiebt und das Chaos zu herrschen beginnt! Chaos bringt längerfristig Zusammenbruch!

 

Ganz offensichtlich wird unsere Freiheit immer mehr eingeengt, je mehr wir nach weiteren Gesetzen schreien, statt uns darum zu bemühen wahre Nächstenliebe zu zeigen, welche dem Nächsten keinen Schaden zufügt! Je tiefer unsere Erkenntnis der von Gott festgesetzten Grenzen ist und je besser wir diese aus Liebe respektieren, desto mehr Freiheit erreichen wir!

 

 

   Die persönliche Freiheit hängt somit davon ab, ob wir als Einzelne in der Lage sind Selbstbeherrschung zu üben aufgrund von Normen, die wir bereit sind zu anerkennen und die von einer höheren Instanz festgelegt werden, die wir als Kompetent erachten!

Freiheitsbild eines Realschülers: Der eigene Wille wird als höchste Autorität eingesetzt. Das ist Unfreiheit, weil es keine Selbstbeherrschung und statt Nächsten- nur Eigenliebe braucht!

   Dies bedingt Kenntnis über jene Autorität, deren Anerkennung und damit gleichzeitig der durch sie festgesetzten Normen. Um dazu motiviert zu sein braucht es Verständnis darüber, warum solche Normen notwendig sind, Unterscheidungsvermögen, wo, wann und wie solche Normen im eigenen Leben anzuwenden sind. Die Folge davon ist Liebe zu jener Autorität, welche die Normen zu unserem Guten erlässt und deren Durchsetzung erreicht! Salomo beschreibt diese Zusammenhänge als „praktische Weisheit“! Intelligenz, wie sie die Systeme dieser Welt aufweisen nutzen dagegen die Lücken der Interpretation zu eigenen Gunsten aus und missachtet diese Normen gar.

 

*** Rbi8  Matthäus 22:35-40 ***

Und einer von ihnen, ein Gesetzeskundiger [[(ein Anwalt, ein Richter)]], stellte ihn [[(Jesus)]] auf die Probe mit der Frage: 36Lehrer, welches ist das größte Gebot im GESETZ? 37 Er sprach zu ihm: „ ,Du sollst Jehova, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Sinn.‘ 38 Dies ist das größte und erste Gebot. 39 Das zweite, ihm gleiche, ist dieses: ‚Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.‘ 40 An diesen zwei Geboten hängt das ganze GESETZ und die PROPHETEN.“

 

   GESETZ, WAHRHEIT und LIEBE sind Begriffe, die miteinander in direkter Beziehung stehen! Wer das GESETZ abschafft oder auch nur verändert, rüttelt auch an den zwei anderen Begriffen!

 

(Psalm 119:142)

Deine Gerechtigkeit ist eine Gerechtigkeit auf unabsehbare Zeit,

Und dein Gesetz [[GESETZ]] ist Wahrheit.

 

   Paulus sagt zudem, dass die Liebe dem Nächsten keinen Schaden zufüge! Um diese Grundanforderung an den Menschen zu erfüllen braucht es Selbstüberwindung weil wir das Gute für andere und dadurch für uns selbst bewusst zu tun suchen! Es bedeutet die Liebe aktiv zu leben! Ohne Kenntnis über unsere wahre Herkunft, ohne Wissen um unseren Schöpfer wird Liebe zu Ihm zu blossem Lippenbekenntnis!

 

Weisheit: Was ist die Differenz zwischen Intelligenz und Weisheit?

 

Wahre Weisheit baut auf der Grundlage auf, welche Gottes GESETZ bildet, das Prinzip der Liebe, die Erkenntnis von Gottes Willen für uns Menschen. Nur eine solche Liebe zum Schöpfer gibt uns Recht auf Leben, das doch eine freie Gabe Gottes ist. Nur Er kann Leben erzeugen, erhalten und auch wiedererschaffen! Da er Lebengeber ist hat er auch das Recht Leben zurückzufordern und zu vernichten! Ob wir dies bereit sind zu anerkennen oder nicht, das ändert nichts an der Wahrheit dieser Tatsache!

 

 

   Die höchste Freiheit aber ist die Befreiung vor dem Tod! Das Brechen von göttlichen Normen hat somit das Gegenteil zur Folge, den Tod! Befreiung vom Tod der durch Adams Sünde kam, durch die später gegebene Auferstehungshoffnung aber bedeutet auf ewig leben zu dürfen. Dies ist ein festgelegtes Versprechen, das uns die Bibel immer und immer wieder versichert!

 

*** Rbi8  Johannes 17:3 ***
Dies bedeutet ewiges Leben, daß sie fortgesetzt Erkenntnis in sich aufnehmen über dich, den allein wahren Gott, und über den, den du ausgesandt hast, Jesus Christus.

 

   Wir sollten das Leben wählen, weil die einzige Alternative die Abschneidung von den Lebenden in den ewigen Tod bedeutet. Wir müssen uns beständig um höhere Erkenntnis der Angelegenheiten im Zusammenhang mit Gott Jehova und Jesus, als unseren Hohepriesterkönig aneignen! Darin liegt der Unterschied vom „Bock“ zum „Schaf“, dass ein wahres „Schaf“ auf den Hirten hört und ihm nachfolgt, ein „Bock“ aber hört nicht und flieht den Hirten!

 

 

Jesajas Worte bestätigen, dass ewiges Leben vollkommen dem Plan Gottes entspricht, für all jene, die sich das Leben und nicht den Tod ewiger „Abschneidung von den Lebenden“ erwählt haben. „Und diese werden in die ewige Abschneidung weggehen, die Gerechten aber in das ewige Leben.“ (Mat 25:46)

 

Die Gerechten kommen ins neue System und erhalten ewiges Leben (Jesaja 65:20-24)  Nicht mehr wird es dann [[(nach Harmagedon)]] von jenem Ort [[(der vollkommen von jeder Bosheit gereinigten Welt)]] einen Säugling von wenigen Tagen geben noch einen alten Mann, der seine Tage nicht erfüllt; denn obwohl hundert Jahre alt, wird einer noch als Knabe sterben; und was den Sünder betrifft, obwohl hundert Jahre alt, wird Übles auf ihn herabgerufen werden [[(auch im kommenden System wird der Sünder den Preis der Sünde bezahlen müssen, „Abschneidung von den Lebenden“)]]. 21 Und sie werden gewiß Häuser bauen und [sie] bewohnen; und sie werden bestimmt Weingärten pflanzen und [deren] Fruchtertrag essen [[(, was hier auf der Erde ist und nicht im illusorischen Versprechen der Kirchen in den Himmel zu kommen!)]]. 22 Sie werden nicht bauen und ein anderer [es] bewohnen; sie werden nicht pflanzen und ein anderer essen [[(das Prinzip des Selbstverbrauchers, der auf dem Erbland, das er bekommt selbst das anbaut, worauf er sein Verlangen setzt)]]. Denn gleich den Tagen eines Baumes werden die Tage meines Volkes sein; und das Werk ihrer eigenen Hände werden meine Auserwählten verbrauchen. 23 Sie werden sich nicht umsonst abmühen [[(weil der Sklaventreiber Staat, die „wilden Tiere“ alles erarbeitete für sich beanspruchen)]], noch werden sie zur Bestürzung gebären [[(weil ausserehelicher Sex kein Thema mehr sein wird)]]; denn sie sind der Nachwuchs, bestehend aus den Gesegneten Jehovas [[(die „grosse Volksmenge“, die Jesus am Gerichtstag auf seine „rechte Seite“ stellt und die Auferstandenen „Gerechten“)]], und ihre Nachkommen mit ihnen. 24 Und es wird tatsächlich geschehen, bevor sie rufen, daß ich selbst antworten werde; während sie noch reden, werde ich selbst hören.

 

Je besser wir uns als Einzelne beherrschen lernen und uns göttlicher Norm unterordnen, desto mehr Freiraum entsteht für das Kollektiv, die Familie, die Gruppe, die Versammlung, die Gemeinde, den Staat und schlussendlich für die gesamte Erdbevölkerung! Freiheit ohne Normen ist unmöglich! Je störrischer wir uns dagegen benehmen, um egoistischen Tendenzen zu frönen, desto eingeengter wird der Raum!

 

Terrorismus ist die extremste Form von Rache und Übergriff auf das Leben anderer unter Ablehnung von Normen! Ob dies von Individuen ausgeht oder vom Staat bleibt sich gleich verabscheuungswürdig!

 

7.2.1.2          Normen als Voraussetzung für Ordnung; Ordnung als Voraussetzung für Freiheit

Das Gewissen und seine Leitfunktion bildet Teil der menschlichen DNSLehnen wir die Normen ab, welche zur Freiheit fest gehören, lehnen wir damit auch die Instanz ab, die diese Norm festlegt! Zu allererst ist dies ein Problem zwischen mir und  meinem Gewissen. Dieses Gewissen ist dem Menschen in seiner Grundausstattung anstelle des Instinktes der Tiere in die Gene gelegt! Eine vom Gewissen verpönte Handlung führt dazu, dass wir uns schlecht fühlen! Die genetische Grundausstattung des Gewissens muss aber zusätzlich über Lernprozesse erweitert werden, die im Hirn gespeichert werden! Lernen aber bedeutet, dass uns vorab jemand belehrt oder wir aus eigener schlechter Erfahrung hinzulernen und wir später in der Lage sind uns selbst zu belehren einen weiseren Entscheid zu fällen! Paulus erklärt:

 

*** Rbi8  Römer 2:14-16 ***

Denn wenn immer Menschen von den Nationen, die ohne Gesetz [[GESETZ]] [[(Jehovas; „GESETZ des Christus“)]] sind, von Natur aus die Dinge des Gesetzes [[GESETZES]] tun, so sind diese Menschen, obwohl sie ohne Gesetz [[GESETZ]] sind, sich selbst ein Gesetz [[GESETZ]]. 15 Sie zeigen ja, daß ihnen der Inhalt des Gesetzes [[GESETZES]] ins Herz geschrieben ist, wobei ihr Gewissen mitzeugt und sie inmitten ihrer eigenen Gedanken angeklagt oder auch entschuldigt werden. 16 Das wird an dem Tag sein, an dem Gott durch Christus Jesus die verborgenen Dinge der Menschen gemäß der guten Botschaft, die ich verkündige, richtet [[(am Gerichtstag der Endzeit und während des Milleniums, dem tausendjährigen Gerichtstag)]].

 

Darum stimmen alle Religionen in ihrer Grundauffassung, was recht und was schlecht ist überein, weil das Gewissen allen Menschen fest eingepflanzt wurde.

 

Das GESETZ des Christus: Was schliesst es mit ein?

 

Lehnen wir Gott ab, dann lehnen wir bald auch jede andere normierende Instanzen ab: Zuerst innerhalb der Familie den Vater als „Haupt, dann jene des Gemeinwesens, dann die des Staates. Wenn wir als Kinder bereits den Vater missachten, dann missachten wir auch die Mutter und etwas später den Richter! „Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit sich deine Tage als lang erweisen auf dem Erdboden, den Jehova, dein Gott, dir gibt.“ (2.Mo 12:12) Lernen wir diese göttlichen Regeln später aufs Neue, aufgrund besserer Einsicht, dass wir notwendige Normen anerkennen, so endet das Chaos, das ohne Normen existiert und unser Leben verwandelt sich in Ordnung! Wo aber Ordnung vorherrscht, da gibt es bessere Effizienz, bessere Einheit, weniger Reibungsverluste und dadurch bessere Resultate.  

 

7.2.1.3          Reinheit bedeutet Anwendung von göttlichen Normen und entspricht Heiligkeit

Paulus schrieb in dieser Beziehung an die Thessalonicher und weist darauf hin, dass wir um christliche Freiheit bewahren zu können vorab die Rechte des Nächsten achten müssen! Eine der wichtigsten Grenzlinien, die heute mit Leichtigkeit missachtet wird, ist die sexuelle Freizügigkeit die in unserer Generation scheinbar unbegrenzt ist. Gott setzte Normen fest, wie wir unsere Sexualität gebrauchen sollen! Der Hauptsinn dieser Gabe ist die Erhaltung des menschlichen Geschlechts und dies ist nach Gottes Vorsatz ausschliesslich an Ehe und Familie gebunden! Gewinn von Freude daraus ohne spätere Reue zufolge Missachtung seiner Normen ist Sein Geschenk!

 

Die das GESETZ tun, werden gerecht sein *** Rbi8  1. Thessalonicher 4:3-8 ***

Denn das ist, was Gott will, eure Heiligung, daß ihr euch der Hurerei [[(schliesst jede Form der abnormalen Nutzung unserer Geschlechtsorgane mit ein)]] enthaltet; 4 daß jeder von euch wisse, wie er von seinem eigenen Gefäß in Heiligung und Ehre Besitz ergreife, 5 nicht in gierigen sexuellen Gelüsten, wie sie auch die Nationen haben, die Gott nicht kennen; 6 daß niemand so weit gehe, daß er seinen Bruder schädige und auf seine Rechte übergreife in dieser Sache, denn Jehova ist es, der für alle diese Dinge die Strafe vollzieht, so wie wir euch zuvor gesagt und euch auch gründlich bezeugt haben. 7 Denn Gott hat uns nicht mit der Erlaubnis zur Unreinheit berufen, sondern in Verbindung mit [der] Heiligung. 8 So mißachtet denn der, der Mißachtung bekundet, nicht einen Menschen, sondern Gott, der seinen heiligen Geist in euch legt.

 

image017Die Heiligung ist somit nichts anderes, wie göttliche Normen im Leben anzuwenden. Ein „Heiliger“ im Sinne der Schrift ist jemand, der Gottes Normen anwendet! Da die ersten Christen alle als „Heilige“ angesprochen wurden, ist bis heute jemand, der sich Gottes Normen freiwillig unterordnet und dies durch die Wassertaufe als Erwachsener beweist, geheiligt. Die Löschung früherer Sünden durch „unverdiente Güte“ bei der Taufe heiligt uns!

 

Gott wird somit am Gerichtstag jene schuldig sprechen und die Strafe in Harmagedon vollziehen, die Sein Gebot missachtet haben! Es wäre klug nicht den Kopf in den Sand zu verstecken, sondern unseren Sinn und Verstand auf die Aussage des Paulus zu richten:

 

1)      Vom eigenen Körper muss in Heiligung und Ehre Besitz genommen werden durch den lenkenden Verstand!

2)      Jeder Christ muss sich von jeder Art Betätigung, welche die Bibel als Hurerei bezeichnet enthalten!

3)      Wer einen Bruder oder eine Schwester in dieser Beziehung schädigt wird nicht Straffrei ausgehen! Gott als höchster Richter vollzieht die Strafe durch Jesus als Richter und Urteilsvollstrecker in Harmagedon und für Tote in der Auferstehung während des Millenniums: Es gibt nicht Straffreiheit!

4)      Es gibt keine Erlaubnis zur Unreinheit, sondern eine Pflicht zur Heiligung

5)      Wer Gottes Normen missachtet, der missachtet Gott

 

Im Verlauf der Abhandlung werden wir viel mehr darüber erfahren, welches die langfristigen Folgen sind, wenn Gottes Standpunkt missachtet wird! Gottes GESETZE sind somit wirklich zu unserem eigenen Schutz restriktiv!

 

 

7.2.2           Die Ehe sei ehrbar und das Ehebett unbefleckt

 

7.2.2.1          Was ist Hurerei gemäss göttlicher Norm und was die Konsequenz?

Paulus spricht von Hurerei und damit von sexueller Aktivität die ausserhalb der Grenzen der Ehe erfolgt. Dabei spielt die Zeitachse wiederum eine grosse Rolle! Hurerei beinhaltet nicht bloss den Ehebruch, wo einer oder gar beide der Beteiligten verheiratet sind, sich dabei ausserhalb der Ehe sexuell mit einem anderen einlassen. Das bedeutet durch Hurerei Ehebruch zu begehen (Gegenwart). Aber auch ein Unverheirateter der sich sexuell betätigt und nicht heiratet, der begeht Ehebruch gegenüber seiner künftigen Ehe und der des Partners (Zukunft). Eine dritte Form ist es, wenn ein zu Unrecht geschiedener Ehepartner sich wiederverheiratet, denn er versündigt sich gegenüber dem bisherigen Bundesgenossen.

 

Zur Oberbegriff Hurerei gehören auch gleichgeschlechtliche sexuelle Betätigung wie die Homosexualität und die Lesben, sowie der Verkehr mit Tieren. Auch der Verkehr mit engen Verwandten und Kindern zählt darunter. All dies ist widernatürlich. 

 

Haben wir dies verstanden? Entgegen modernen Ansichten bleiben Gottes Normen ewig dieselben. Sie zu verwerfen um dem „Gesetz des Fleisches“ zu gehorchen wird schwerwiegende Folgen haben! Zu jedem Gesetz gehört auch Strafe und Strafvollzug! Das ist Gottes Sichtweise, ob wir es bereit sind zu anerkennen oder nicht! Jehova gewährt keine Straffreiheit!

 

Geschichte der Tränen (2. Mose 34:6, 7)  Und [[(der Engel; der Wortführer von)]] Jehova ging vor seinem [[(Mose)]] Angesicht vorüber und rief aus: „Jehova, Jehova, ein Gott, barmherzig und gnädig, langsam zum Zorn und überströmend an liebender Güte und Wahrheit, 7 der Tausenden liebende Güte bewahrt, der Vergehung und Übertretung und Sünde verzeiht, doch keinesfalls wird er Straffreiheit gewähren, da er für das Vergehen der Väter Strafe über Söhne und über Enkel bringt, über die dritte Generation und über die vierte Generation.“

 

Warum dies gar auf die Generationen danach Auswirkungen hat werden wir später noch näher sehen! Jede Ehescheidung aufgrund von Hurerei betrifft nicht nur den Partner und zudem die gemeinsamen Kinder, sondern wirkt sich auch auf die Enkel bis zu den Urenkeln aus!

 

Unzucht mit Tieren bei Heidenkulten gefördertGott engt somit den Personenkreis innerhalb dessen wir eine freie Wahl treffen können ein, um nicht Blutschande mit einem nahen Verwandten zu begehen. Sodomie (von Sodoma her, der Stadt am Toten Meer, welche Gottes Regeln missachtete und zerstört wurde) ist eine andere Form die unter Hurerei zählt: Gleichgeschlechtliche Verbindungen wie Homosexualität unter Männern oder Lesben unter Frauen. Ebenso geschlechtlicher Verkehr mit irgendwelchen Tieren.

 

Vorab wenden wir uns dem Ehebruch durch Hurerei zu und lernen Gottes Standpunkt kennen. Gottes Norm lässt keinen Spielraum für dieses Vergehen offen. Aus Gottes Sicht ist es ein schweres Vergehen. Es sieht im GESETZ Mose ausnahmslos den Tod der Ehebrecher vor, weil ein verbrieftes Recht des Mitmenschen gebrochen wird! Ein Vergleich mit dem Neuen Testament zeigt, dass daran seit Christus nichts geändert hat!

 

*** Rbi8  3. Mose 20:10 ***

Ein Mann nun, der mit der Frau eines anderen Mannes Ehebruch begeht, der begeht Ehebruch mit der Frau seines Mitmenschen. Er sollte unweigerlich zu Tode gebracht werden, der Ehebrecher wie auch die Ehebrecherin.

 

Sowohl Mann wie Frau sind somit vor Gottes GESETZ gleichgestellt, beide verdienen den Tod, weil dadurch ein grundlegendes göttliches Gebot übertreten wurde! Die Lockerung dieses strikten Gebotes durch moderne Gesetzgebung war die Quelle des Überhandnehmens des Ehebruchs durch Hurerei, der unsägliches Leid über die Menschen, vor allem die leidtragenden Kinder gebracht hat. 

 

Sehr viele Menschen werden Todesstrafe nicht nur für Ehebruch, sondern auch für Kapitalverbrechen wie Mord und Vergewaltigung ablehnen. Es gilt dabei aber diese Sache nicht nur vom Standpunkt einer falsch verstandenen Barmherzigkeit aus zu betrachten, sondern sich vorab ein klares Bild der langfristigen Folgen vorzulegen! 

 

7.2.2.2          Statt der Todesstrafe unheilbare psychische und sexuell übertragbare Krankheiten?

Der einzige wahre Weg um Ansteckungsgefahr durch sexuell übertragbare Krankheiten zu vermeiden ist Jungfräulichkeit bis zur MonogamieAuch wenn dies heute grosse Bevölkerungsschichten kaum zuzugeben bereit sind, so wurde das Übel der abgeschafften Todesstrafe nur durch ein viel grösseres Übel ersetzt: Die langsame Todesstrafe durch psychischen Schaden und durch sexuell übertragbare Krankheiten. Herpes genitales, Gonorrhöe, Syphilis, Chlamydieninfektionen und Aids sind u.a. Krankheiten die in der ganzen Welt grassieren. In einer Studie wurde veröffentlicht, dass 1914 jeder fünfte Mann Syphilis hatte! 1983 waren es jährlich etwa 250 Millionen von registrierten neu auftretenden Fällen an Tripper und etwa 50 Millionen von Syphilis. Damit hat sich die Strafe gegen Schuldige auf viele Unschuldige übertragen, unschuldige Ehepartner und neugeborene Kinder die ebenso angesteckt wurden durch ihre Mütter!

 

Lebensfreude oder Siechtum?Die Auflösung fester Ehebande hat zudem sehr grosse psychische Auswirkungen, die erst langsam im gesamten Zusammenhang erkannt werden. Langzeitschäden bei  Kindern und abnormes Verhalten in der Schule und in künftigen Ehen Probleme sind nur einige der zunehmenden Übel, welche Ehebruch mit nachfolgender, gerechtfertigter Scheidung mit sich bringen.

 

Selbstmord der unschuldigen Ehepartner, frühem Drogenkonsum der Kinder und aggressivem Verhalten bis hin zu Tötungsdelikten. All dies häuft sich gemäss Statistiken im Zusammenhang mit geprellten Ehegatten und geschiedener Familien im Vergleich zu korrekt funktionierenden Ehen.

 

*** Rbi8  Sprüche 6:32-35 ***

Wer mit einer Frau Ehebruch begeht, dem mangelt es an Herz; wer es tut, bringt seine eigene Seele ins Verderben. 33 Plage und Unehre wird er finden, und seine Schmach, sie wird nicht ausgetilgt werden. 34 Denn die Wut eines kräftigen Mannes ist Eifersucht, und er wird nicht Mitleid bekunden am Tag der Rache. 35 Er wird keine Rücksicht nehmen auf irgendeine Art Lösegeld, noch wird er sich bereitwillig zeigen, ungeachtet, wie groß du das Geschenk machst.

 

Wenn wir einen weiteren Punkt betrachten aus Gottes erhöhter Sichtweise, so bringt Ehebruch Schaden und Schande auf die Christenversammlung die dadurch geschwächt wird. In Wirklichkeit wird Jesus etwas entrissen, was er sich durch sein Blut erkaufte! Er hat das Lösegeld für jeden von uns bezahlt und so wird es „kein Schlachtopfer mehr geben“ am Tag des Gerichts für jene, welche „willentliche Sünde treiben“! (Heb 10:26-31)

 

Syphilis bleibt eine der Geisseln der Menschheit!Früher war Syphilis unheilbar und führte selbst viele bekannte und berühmte Menschen in den Tod. Sie gilt bis heute als Geissel der Menschheit! Die Krankheit wurde  voraussichtlich durch Seeleute des Kolumbus von Amerika nach Europa gebracht. 1494 wurde sie erstmals schriftlich festgehalten und im XVI. Jahrhundert war sie bereits ein soziales Problem erster Rangordnung. Früher wurde sie nicht vom Tripper unterschieden, einer anderen etwas weniger gefährlichen sexuell übertragbaren und sehr weit verbreiteten Krankheit.

 

Die Syphilis konnte erst ab 1905 nachgewiesen werden, nachdem der Erreger durch den Deutschen Fritz Schaudinn entdeckt wurde.

 

Ohne Kenntnis von Erregern und Heilmitteln war somit Gottes GESETZ der einzige und beste Schutz vor Ansteckung! Es bedeutete über Jahrtausende für Millionen von Menschen Leben! Missbrauch der Sexualität brachte somit Krankheit und langfristig Tod für den Übertreter und durch massenweise Übertragung Tod auf Millionen von Menschen. Gottes GESETZ zu missachteten bedeutet hier fahrlässig zu töteten oder schwer zu schädigen!

 

 Die von angesteckten Müttern auf den Fötus übertragene Syphilis bringt auch auf Kinder langfristige, oft zuerst unerkannte Krankheiten, die von Blindheit zu Schwerhörigkeit reichen und die spätere Gefahr der weiterer Ansteckung an Dritte und des vorzeitigen Todes in sich birgt.

 

Erst ab 1943 konnte der Krankheit mittels des Penicillins Einhalt geboten werden! Noch 1972, Jahre vor der Aids-Seuche, stand  Syphilis in den Vereinigten Staaten an zweiter Stelle als Todesursache nach Lungenentzündung für Männer unter zwanzig Jahren! Viele dieser Krankheiten werden zu spät erkannt oder die Patienten reagieren nicht mehr auf heutige Antibiotika!

 

7.2.2.3          Gottes Norm betreffend Blut und Hygienevorschriften sind weiterhin ein guter Schutz vor Krankheiten

Bluübertragung von Mensch zu Mensch bleibt ein hohes Ansteckungsrisiko vor allem von seltenen Krankheiten: Sie ist gegen Gottes Blutverbot gerichtet: "Enthaltet euch des Blutes"!Bis heute werden zudem durch Bluttransfusionen Krankheiten wie die Syphilis und Aids nun in sekundärer Form auf Unschuldige übertragen. Blutspender mit unmoralischer Lebensweise bergen somit weiteres Gefahrenpotential, abgesehen davon, dass Blut in Gottes Augen heilig ist und von Menschen nicht aufgenommen werden darf! Im Blut sind sowohl hunderte von Krankheitserregern wie Antikörper dagegen zu finden! Jedes Blut ist anders, es gibt keine volle Kompatibilität. Jehovas Zeugen, die Bluttransfusionen generell verbieten sind Gottes Gebot bestimmt weit näher wie die Ärzte, die Bluttransfusionen gar aufzwingen wollen! Oft sind Alternativen wesentlich wirkungsvoller und mit viel geringerem Risiko verbunden. Zudem sind sie oft überall vorhanden und weit günstiger, was aber dem Geschäft von Bluttransfusionen zuwider läuft!

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 15:28-29 ***

Denn der heilige Geist und wir selbst haben es für gut befunden, euch keine weitere Bürde aufzuerlegen als folgende notwendigen Dinge: 29 euch von Dingen zu enthalten, die Götzen geopfert wurden, sowie von Blut und von Erwürgtem und von Hurerei. Wenn ihr euch vor diesen Dingen sorgfältig bewahrt, wird es euch gutgehen. Bleibt gesund!“

 

Gottes GESETZ ist vollkommen, wenn der Mensch es achtet, so ist es nur zu seinem Nutzen! „Das Gesetz Jehovas ist vollkommen, bringt die Seele zurück. Die Mahnung Jehovas ist zuverlässig, macht den Unerfahrenen weise. “ (Ps 19:7)

 

Weltweit sind etwa 34 Millionen Menschen HIV-Infiziert Heute ist es die unheilbare Seuche Aids (HIV), die uns bereits viel mehr Tote und auf wesentlich grausamere Weise beschert hat, als Gottes richterliche Norm der Todesstrafe für Übertreter! Sie hinterlässt weit mehr Waisen und bestraft zudem oft Unschuldige wie die Kinder der erkrankten Mütter zum Tod! Alles Folge der Missachtung göttlicher Normen! Selbst, da heute Medikamente existieren ist die Krankheit bisher unheilbar und die kostspieligen Medikamente für Millionen von Menschen ausserhalb ihrer Möglichkeiten!

 

Gab es früher nach eben dieser göttlichen Norm die bewusste Ausgrenzung von Menschen mit ansteckenden Krankheiten in die Quarantäne, so schreien wir heute förmlich danach, dass Menschen mit Aids integriert würden, sie anonym bleiben dürfen und erweitern die Gefahr zu Ansteckung ins Unbegrenzte! Wer schon zuvor gezeigt hat, dass er sich nicht beherrscht, der hat heute fast einen Freischein andere anzustecken! Fälle sind vor Gericht gekommen, dass ein einzelner HIV-Träger aus Rache für seine Ansteckung bewusst Dutzende von anderen Personen das Virus durch gezielte Sexualkontakte übertragen hat. Sehr viel mehr ähnliche Fälle kommen nie zur Denunzierung und Anklageerhebung! Jede Art von Körperflüssigkeit kann Aids übertragen! Selbst Muttermilch wird für das Kind zur Quelle der Ansteckung!

 

Jeder Ausfluss aus den Körperöffnungen musste vom Priester inspiziert werden. Unreine wurden in Quarantäne gestellt um der Ansteckungsgefahr zuvorzukommen!Das Risiko einer HIV-Übertragung ist erhöht, wenn sich besonders viele Viren im Blut und den Körperflüssigkeiten befinden. Das ist zum Beispiel zwei bis vier Wochen nach  einer frischen HIV-Infektion der Fall, weil sich das Virus dann besonders stark vermehrt. Das Risiko ist viel geringer, wenn sich nur wenige Viren im Blut befinden, etwa wenn HIV-Medikamente die Vermehrung des Virus verhindern.

 

Auch ein verringertes Risiko bleibt ein hohes Risiko, wenn es um das eigene und fremdes Leben geht!

 

Innerhalb Gottes GESETZ gilt jemand, der einen Ausfluss aus seinen Geschlechtsorganen hat als Unrein und darf mit keiner anderen Person irgendwelche geschlechtliche Verbindung eingehen. Die Hygienevorschrift war sehr restriktiv und zeigt grosse Kenntnis der Übertragungsmöglichkeit auf andere Personen! Woher sollte Moses wissen, dass zwischen Geschlechtskrankheiten und Speichel eine direkte Beziehung existiert? Göttliche Unterweisung hielt sein Volk in Schutz!

 

image033 *** Rbi8  3. Mose 15:1-15 ***

Und Jehova redete weiter zu Moses und Aaron, indem [er] sprach: 2 Redet zu den Söhnen Israels, und ihr sollt zu ihnen sagen: ‚Falls irgendein Mann einen Ausfluß aus seinem Zeugungsorgan bekommt, so ist sein Fluß unrein. 3 Und dies wird seine Unreinheit durch seinen Fluß werden: Ob sein Zeugungsorgan einen Ausfluß hat fließen lassen oder ob sein Zeugungsorgan verstopft ist von seinem Ausfluß, so [liegt] Unreinheit bei ihm [vor].

 

 4 Jedes Bett, auf dem derjenige, der einen Ausfluß hat, liegen mag, wird unrein sein, und jeder Gegenstand, auf dem er sitzen mag, wird unrein sein. 5 Und jemand, der sein Bett berührt, sollte seine Kleider waschen, und er soll sich im Wasser baden und unrein sein bis zum Abend. 6 Und wer immer auf dem Gegenstand sitzt, auf dem derjenige gesessen hat, der einen Ausfluß hat, sollte seine Kleider waschen, und er soll sich im Wasser baden und unrein sein bis zum Abend. 7 Und wer immer das Fleisch dessen berührt, der einen Ausfluß hat, sollte seine Kleider waschen, und er soll sich im Wasser baden und unrein sein bis zum Abend. 8 Und falls der mit einem Ausfluß Behaftete auf jemand, der rein ist, spuckt, dann soll dieser seine Kleider waschen und im Wasser baden und unrein sein bis zum Abend. 9 Und irgendein Sattel, auf dem derjenige geritten ist, der einen Ausfluß hat, wird unrein sein. 10 Und jeder, der irgend etwas berührt, was er gerade unter sich hat, wird unrein sein bis zum Abend; und wer dergleichen [Dinge] trägt, wird seine Kleider waschen, und er soll im Wasser baden und unrein sein bis zum Abend. 11 Und jeder, den derjenige, der einen Ausfluß hat, berühren mag, wenn er seine Hände nicht im Wasser abgespült hat, soll dann seine Kleider waschen und im Wasser baden und unrein sein bis zum Abend. 12 Und ein irdenes Gefäß, das derjenige, der einen Ausfluß hat, berührt, sollte zerschlagen werden; und irgendein hölzernes Gefäß sollte mit Wasser abgespült werden.

13 Falls nun derjenige, der einen Ausfluß hat, von seinem Ausfluß rein wird, soll er für sich dann sieben Tage für seine Reinigung abzählen, und er soll seine Kleider waschen und sein Fleisch in fließendem Wasser baden; und er soll rein sein. 14 Und am achten Tag sollte er sich zwei Turteltauben oder zwei junge Tauben nehmen, und er soll vor Jehova an den Eingang des Zeltes der Zusammenkunft kommen und sie dem Priester geben. 15 Und der Priester soll sie darbieten, die eine als ein Sündopfer und die andere als ein Brandopfer; und der Priester soll für ihn hinsichtlich seines Ausflusses vor Jehova Sühne leisten.

 

Gottes GESETZ ging jedem Detail nach, das direkte Auswirkungen im Weg der Übertragung hatte! Wenn das Spucken auf ein Kleidungsstück schon so grosse Beachtung findet, was wäre heute der so übliche Zungenkuss? Selbst Details im Unterschied eines irdenen Kruges, der als Infektionsherd weit gefährlicher ist wie Holz, das natürliche Antibiotika in sich trägt erstaunt heutige Spezialisten! Metallene Gefässe oder heute Kunststoff lassen sich leicht und sicher Reinigen, trotzdem ist Vorsicht geboten! Die Priester als Verantwortliche für die Reinerhaltung der Gemeinde mussten informiert werden und Kontrolle führen! Da ein Sündopfer vorgesehen ist, wird sexuell übertragbare Krankheit mit Sünde in Verbindung gebracht!

 

„Die Hygienevorschriften und die Gesetze über die Absonderung von Kranken sowie die Sittengesetze und das Verbot des Blutgenusses waren vom medizinischen Standpunkt aus gut, denn sie schützten die Israeliten vor Typhus und Fleckfieber, vor der Beulenpest, vor Hepatitis, vor Gonorrhöe und Syphilis sowie vor einer Menge anderer Krankheiten. [1]

 

Durch die Darlegung, was uns die Bibel vermittelt diskriminieren wir somit nicht unschuldige Jugendliche, Ehefrauen oder Ehemännern und Kinder, die durch ihre ungetreuen Partner angesteckt wurden, sondern ganz im Gegenteil, wir versuchen ihren Standpunkt zu festigen! Wir legen offen, wo die Schuld wirklich zu suchen ist!

 

Die Verbindung göttlicher Normen, Übertretung und Konsequenzen sind nur wenige bereit zu sehen, die ihre persönliche „Freiheit“ oder Unbeherrschtheit über die Rechte anderer stellen! Bestimmt ist biblische Moralvorstellung heute schon gar kein obligatorisches Lehrfach an Schulen oder Universitäten! Das ganze Übel hat im Gegenteil dort seinen Anfang genommen, wo die ungezügelte Freiheit unter staatlicher Hilfe verkündigt wurde, wie wir später sehr wohl erkennen können! Väter dagegen haben die Pflicht ihre Kinder über diese Zusammenhänge zu unterrichten und Gottes Standpunkt klarzulegen!

 

7.2.2.4          Der leichte Sex vor der Ehe und seine Folgen im Licht göttlicher Normen

Mit vorehelichem Geschlechtsverkehr, beginnend mit dem Petting, dem Betasten und reiben der gegenseitigen Geschlechtsorgane, sind heute schon Kinder zwischen zehn und zwölf Jahren beschäftigt, wie Umfrageergebnisse in verschiedenen Ländern zeigen. Unser ganzes System ist darauf ausgerichtet Jugendliche möglichst früh sexuell reif werden zu lassen und in den Zirkel des Spiels um die Sexualität einzugliedern. Kondome werden nicht nur im Supermarkt von Kindern erworben und sind in der Handtasche oder im Portemonnaie vieler Teenager zu finden, sie sind gar schon in öffentlichen Schulen durch Automaten im WC erhältlich. Einladung zum frühen Sex oder wie uns Glauben gemacht wird Schutz vor Krankheit und unliebsamer Schwangerschaft?

 

Die Gender-Ideologie geht direkt gegen die Elternrechte! Schule als Mittel des Sexualisierung unserer Kinder?Andererseits sind Aufklärungskampagnen an Jugendliche und Eltern gerichtet in den vergangenen Jahren immer häufiger, welche auf die Gefahren hinweisen, wie  Schwangerschaften von Mädchen, die verschiedenen Geschlechtskrankheiten hin bis zur tödlichen Seuche Aids! Sehr wenige Pädagogen aber sind gewillt und in der Lage göttlichen Standpunkt zu diesen Themen zu vermitteln. Dadurch wird Jugendlichen eine Vergleichsmöglichkeit entzogen ihr Gewissen durch göttliche Normen zu festigen! Auch in der Familie sind solche Unterweisungen immer seltener! Lobenswerte Ausnahmen sind in gewissen religiösen Gruppierungen wie Adventisten, Wiedertäufer-Bewegungen aber auch Jehovas Zeugen zu beobachten, die Vergehen auch heute mit Ausschluss der Verantwortlichen ahnden!

 

Sexuelle Verwahrlosung*** Rbi8  Sprüche 13:24 ***

Wer seine Rute zurückhält, haßt seinen Sohn, wer ihn aber liebt, der sucht ihn sicherlich heim mit Züchtigung.

 

Auch die Rute von geistiger Zurechtweisung kann grosse Liebe bedeuten, weil sie Jugendlich frühzeitig zur Selbstbeherrschung hinführen! Bestimmt werden viele Eltern dieser Ansicht zustimmen, vor allem jene weinend, deren Kinder mit Aids oder der Syphilis angesteckt wurden!

 

Die Warnung an junge Männer sich von Frauen nicht verführen zu lassen wird schon in der Bibel deutlich geäussert! Junge Männer die unerfahren sind werden auf die Folgen aufmerksam gemacht!

 

*** Rbi8  Sprüche 7:21-23 ***

Sie hat ihn durch die Fülle ihrer Überredung verleitet. Durch die Glätte ihrer Lippen verführt sie ihn. 22 Ganz plötzlich geht er ihr nach wie ein Stier, der sogar zur Schlachtung kommt, und gerade wie gefesselt zur Züchtigung eines Törichten, 23 bis ein Pfeil seine Leber zerspaltet, so wie ein Vogel in die Falle eilt, und er hat nicht gewußt, daß es um seine Seele [[sein Leben]] selbst geht.

 

Der Pfeil, der die Leber spaltet ist das tiefsitzende Virus sexuell übertragener Krankheit, das unsere inneren Organe zerstört! Ein einfacher Tripper (Gonorrhöe), der mit einer einzigen Spritze Antibiotika kuriert wird, hinterlässt durch geschädigtes Gewebe und Vernarbung Spuren, die Jahrzehnte später zu Folgeproblemen führen können! Auch die normale Bakterienflor des Körpers wird beeinträchtigt oder gar dauerhaft zerstört! Ein inzwischen gegen  Antibiotika resistenter Tripper breitet sich immer mehr aus!

 

1979 wurde geschätzt, dass etwa 50.000 bis 80.000 junge Mädchen alleine in den USA durch den Tripper unfruchtbar wurden! Auch Männer sind nicht ausgeschlossen unfruchtbar zu werden.

 

Herpes Genitalis hatte 1980 in den USA bereits 20 Millionen treue Kunden! Der Herpes Genitalis („Hautgeschwür“) hatte bereits um 1980 alleine in den Vereinigten Staaten über 20 Millionen treue Kunden! Auch er kann durch einen Kuss bereits übertragen werden und reicht von Fieberblässchen an den Lippen bis zu stecknadelgrossen, juckenden Bläschen an den Geschlechtsteilen bis hin zu den Augen. Auch die Gürtelrose ist damit verwandt! Etwa 40 verschiedene Virenstämme sind bekannt. Verbunden ist die Herpes zu Beginn mit fieberhafter Erkrankung und hat oft einen lebenslangen, chronisch verlaufenden Fortgang. Ein Heilmittel ist bis heute nicht in Sicht!

 

*** Rbi8  Galater 6:7-8 ***

Laßt euch nicht irreführen: Gott läßt sich nicht verspotten. Denn was immer ein Mensch sät, das wird er auch ernten; 8 denn wer im Hinblick auf sein Fleisch sät, wird von seinem Fleisch Verderben ernten, wer aber im Hinblick auf den Geist sät, wird vom Geist ewiges Leben ernten.

 

Die Sicherheit dazu, Sex wie Sport zu betreiben, den Seitensprung als ein Hobby anzusehen, die uns durch medizinische Findigkeit durch Antibiotika und Verhütungsmittel erst so richtig gegeben wurde, ist falsch und führt früher oder später zu negativen Resultaten! Jede Verabreichung von Antibiotika bringt uns näher an die Resistenz gegen jene Schutzmittel und jeder Stamm von Mikroorganismen der ein Antibiotika überlebt vergrössert die spätere Gefahr von Ansteckung durch Superinfektionen mit folgenden unheilbaren Krankheiten!

 

Empfängnisverhütungsmittel sind zudem allzu oft nicht so sicher, wie es uns die öffentliche Meinung vorspielt!

 

7.2.2.5          Der allgegenwärtige Reiz zum Sex hat eine Kehrseite! Die Jugend ist besonders gefährdet!

Die Details, wie ein Mann durch Worte und durch die Zurschaustellung des weiblichen Körpers verführt werden kann, ist heute zur höchsten Perfektion gelangt und berieselt uns durch die Medien und die Art der Kleidung ständig. Das Internet wird vielen zur Falle. Kaum ein Produkt, das nicht mit dem weiblichen oder männlichen Körper in Verbindung gebracht würde, um Begehrlichkeit zu erregen und auf das Produkt hin zu übertragen!

 

Allgegenwärtiger sexueller Reiz vermittelt, dass Hurerei doch nicht so sündhaft ist wie Gott es erklärtWir sind es uns inzwischen dermassen gewohnt, dass wir uns eine Welt ohne diesen Überreizungs- und Verführungskult kaum mehr vorstellen können! Da wir an der Ästhetik des jugendlichen Körpers Gefallen finden, werden unsere Sinne dauernd übertölpelt die Gefahren und Verführungskünste der modernen Welt zu unterschätzen! Allerdings bezahlen wir dafür einen hohen Preis: Verlust von wahrer Freiheit der Entscheidung hin dazu wie Stiere zu werden, die zur Schlachtbank geführt werden! Wenn wir Gottes gesetzte Grenzen überschreiten handeln wir mit dem Tod! 

 

*** Rbi8  Römer 8:6-8 ***

Denn das Sinnen des Fleisches bedeutet Tod, das Sinnen des Geistes aber bedeutet Leben und Frieden, 7 weil das Sinnen des Fleisches Feindschaft mit Gott bedeutet, denn es ist dem Gesetz [[GESETZ]] Gottes nicht untertan und kann es tatsächlich auch nicht sein. 8 So können denn die, die mit dem Fleisch in Übereinstimmung sind, Gott nicht gefallen.

 

Da Sex nur als eine Form mehr der Befriedigung von physischen Bedürfnissen, wie Essen, Trinken, Schlafen betrachtet wird, gelten von Land zu Land ganz unterschiedliche Jugendschutzgesetze, die mehr oder weniger restriktiv sind und auch das Heiratsalter festlegen. Im einen Land kann bereits ein Jugendlicher mit sechzehn Jahren selbst entscheiden ob er heiratet, im anderen erst mit Vollendung des einundzwanzigsten Jahres. Unterschiede, obwohl die Gefühle und Bedürfnisse bei allen Menschen dieselben sind die geistige Reife aber grosse Altersunterschiede zulässt! Ganz offensichtlich sehen gewisse Gesetzgeber die Unreife vieler Jugendlicher, um einen klugen Entscheid zu fällen und überlassen bis zu einem bestimmten Alter den Schlussentscheid den Eltern.

 

„In Anbetracht all dessen sagte ein Professor für Soziologie: ‚Vielleicht sind wir reif genug, um zu erwägen, ob es für uns alle nicht besser wäre, die voreheliche Enthaltsamkeit zu fördern, da diese Verhaltensweise den Bedürfnissen unserer Bürger und ihrem Recht auf Freiheit am ehesten entgegenkommt: frei zu sein von Krankheiten und frei von unerwünschten Schwangerschaften.‘[2]

 

 

7.2.3           Heiraten um zu Scheiden? Themen rund um die Ehe

 

7.2.3.1          Wer entscheidet über die Heirat: Eltern oder unreife Kinder, Verstand oder Gefühle? Über den Wert der Jungfräulichkeit nachdenken!

Auch hierin gibt die Bibel sehr klugen Rat! Das Erwachsenenalter wurde in biblischer Zeit auf zwanzig Jahre für den Militärdienst und für das Priesteramt auf dreissig Jahre festgesetzt und Kinder unterstanden bis dreissig Jahren elterlicher Gewalt, wobei der Vater stets das letzte Wort hatte!

 

14-Jährige heiratet 15-JährigenEs bleibt uns vorbehalten zu erahnen, wie viele Fehlentscheidungen dadurch verhindert werden konnten! Ein Vater, der seine Kinder liebt wird sorgsam darauf achten, dass der Lebenspartner des Sohnes oder der Tochter die besten Voraussetzungen erfüllt, um eine dauerhaft glückliche Ehe zu führen! Eine Zwangsheirat, um persönlicher Interessen der Eltern willen, ist zwar stets ein Risiko, bestimmt aber nicht grösser wie die sogenannte „Liebesheirat“, die allzu oft von jugendlichen Sexualwünschen überschattet wird und bekanntlich rosarote Farben hat!

 

Was nun ist die biblische Norm, wenn zwei Unverheiratete miteinander Sex haben? Wenn sie sich sexuell betätigen, ohne dies als verbindliche Zusage, als „Heirat“ zu betrachten, dann sündigen sie ebenso gegen Gottes Norm! Warum? Weil sie dem künftigen Ehepartner das Recht rauben einen jungfräulichen Partner zu erhalten! Heute setzen sie ihn gar der Gefahr aus, sich mit einem tödlichen Virus anzustecken! Es ist somit „Ehebruch mit der Frau deines Bruders“ auf die Zukunft hin, die nach Gottes Norm mit harter Strafe vergolten wird! Heute wissen wir zudem mehr darüber, welche tiefgreifenden Spuren die ersten Sexualerfahrungen in unserem Geist hinterlassen, sowohl in positiver wie in negativer Form! Darum gab Moses im GESETZ folgende Anweisung:

 

*** Rbi8  2. Mose 22:16-17 ***

Falls nun ein Mann eine Jungfrau verführt, die nicht verlobt ist, und er tatsächlich bei ihr liegt, soll er sie unbedingt für den Kaufpreis für sich als Frau erwerben. 17 Falls sich ihr Vater entschieden weigert, sie ihm zu geben, so soll er das Geld gemäß dem für Jungfrauen festgesetzten Kaufpreis auszahlen.

 

Ein junger Mann, der eine Jungfrau verführte, musste sie anschliessend heiraten! Gottes Norm setzt hier Jungfräulichkeit zudem mit einem Wert in Geld in Verbindung. In diesem Falle zusätzlich auch als Strafe für den Raub eines kostbaren Gutes! Der Vater hatte Anrecht auf einen Brautpreis, den eine Jungfrau erzielt, als Kompensation dafür, dass er über viele Jahre etwas Wertvolles, eine spätere, nützliche Ehefrau zeugte und grosszog. Je höher die Qualität einer jungen Frau somit ist, desto höher muss ihr Wert geschätzt werden! Dies als Marktware zu bezeichnen, wie dies heute in Unkenntnis wahrer Zusammenhänge gern geschieht, heisst nichts anderes, als den Wert einer Frau zu missachten! Worte aber über den „Wert einer Frau“ werden durch einen Strafpreis nur noch untermauert: „... das Geld gemäß dem für Jungfrauen festgesetzten Kaufpreis“. Dass heute im Falle von Schwangerschaft der Mann monatlich einen Preis, das Kindesgeld zu entrichten hat, dies vergessen viele, wenn sie den Zügeln freien Lauf lassen.

 

Der Crash der LebensversicherungenAndererseits sind jene, die über einen „Brautpreis“ lächeln, meist mittels jeder Lebenspolice dazu bereit, einen Wert auch für Männer festzulegen und dafür monatlich Prämien zu entrichten! Seien wir also in den Gedanken etwas realistischer: Eine Frau hat einen Wert; gemäss Gott aber ist eine Jungfrau weit mehr Wert, als eine leichtes Mädchen oder gar eine Hure! Es lohnt über den Unterschied nachzudenken!

 

In der Offenbarung wird der Vergleich von Jungfräulichkeit auf die 144.000 Priesterkönige angewandt, mit denen Jehova einen ehegleichen Bund schliessen wird und sich mit ihnen „verlobt“, wenn Jesus Ihm das „Israel Gottes“ nach Harmagedon zuführt! „Und ich will dich mir verloben auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]], und ich will dich mir in Gerechtigkeit und in Recht und in liebender Güte und in Erbarmungen verloben. Und ich will dich mir in Treue verloben; und du wirst Jehova gewiß erkennen.“ (Hos 2:19, 20)

 

(Offenbarung 14:3-5)  Und sie singen gleichsam ein neues Lied vor dem Thron und vor den vier lebenden Geschöpfen und den Ältesten; und niemand konnte dieses Lied meistern als nur die hundertvierundvierzigtausend, die von der [[(alten)]] Erde erkauft worden sind. 4 Diese sind es, die sich nicht mit Frauen [[(den Töchtern der Hure Babylon)]] befleckt haben; in der Tat, sie sind jungfräulich. Diese sind es, die dem Lamm beständig folgen, ungeachtet wohin es geht. Diese wurden als Erstlinge aus den Menschen für Gott und für das Lamm erkauft, 5 und in ihrem Mund wurde keine Unwahrheit gefunden; sie sind ohne Makel.

 

Jesus, das „Lamm“ bezahlte gar den allerhöchsten Preis, er gab sein eigenes Leben für sie dahin! Seine „Braut, die Frau des Lammes“, seine Apostel haben sich bis zu ihrem Tode Jesus gegenüber treu verhalten, sich an ihre Verlobung gehalten! Jehova aber wird Besitzer der „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ werden, wenn Jesus JHWH, das neu errichtete Königreich der „neuen Himmelfünfundvierzig Tage nach Harmagedon übergibt! „Als nächstes das Ende [[(der von Daniel erwähnten Frist von 1335 Tagen (Da 12:12, 13))]], wenn er seinem Gott und Vater das Königreich übergibt, wenn er Regierungen von aller Art und alle Gewalt und Macht [[(in Harmagedons Endschlacht)]] zunichte gemacht hat.“ (1.Kor 15:24)

 

Gottes Wahl der kommenden Weltregierung für das Millennium: Eine wahre Theokratie!

 

7.2.3.2          Die Verteidigung der Jungfräulichkeit wiederum ernst nehmen!

Jede Frau ist auf ihre Brüste zu Recht stolz. Im Hohelied aber zeigt Salomo, dass der Umgang mit diesem von Gott zugeteilten Gut beschützt werden muss! Die Brüder verteidigen ihre kleinere Schwester gegen Männer, die leicht an das zu kommen suchen, was ihre Phantasie begehrt, ohne den wahren Preis zu bezahlen: Das Ehegelübde:

 

Hoheslied Salomo: Triumpf der reinen Liebe *** Rbi8  Das Hohelied 8:8-10 ***

8 Wir haben eine kleine Schwester, die keine Brüste hat. Was werden wir für unsere Schwester tun an dem Tag, an dem man um sie werben wird?

9 Wenn sie eine Mauer sein sollte, so werden wir eine silberne Zinne auf ihr bauen, sollte sie aber eine Tür sein, werden wir sie mit einer Zedernplanke versperren.

10 „Ich bin eine Mauer, und meine Brüste sind wie Türme. In diesem Fall bin ich in seinen Augen wie die geworden, die Frieden findet.

 

Diese Brüder verteidigen die Grenzen des GESETZES und zeigen die beiden Möglichkeiten der eigenen Schwester: Eine „Mauer“ zu sein, die nicht einfach zu erklimmen ist oder eine „Tür“, die leichten Zugang zum schnellen Vergnügen bietet! Sie würden auf beide Vorkommnisse unterschiedlich reagieren. Die „Zedernplanke“ bedeutet Schutz der Schwester, die durch ihre Einstellung leicht zu verführen ist, welche den Weg hin zur Sünde versperren soll! Im Vers zehn zeigt das Mädchen selbst Einsicht und weiss um den Wert ihres Körpers! Sie wird dieses hohe Gut ausschliesslich für den aufsparen, dem sie sich im Bund der Ehe hingibt und dort wahren Frieden statt schnelle Befriedigung finden!

 

Ein hoher Brautpreis bedingt andererseits nicht, dass ein geeigneter Armer aber durchaus geeigneter Ehepartner nicht seine Geliebte erhalten würde! Der Geldbetrag drängt aber unliebsame Bewerber ab, die nicht das richtige Motiv zur Heirat haben! Bestimmt würde der heute übliche Missbrauch aufhören, wo schon junge Mädchen weit mehr an einem finanziell potenten Partner interessiert sind und sich einem solchen unüberlegt in die Arme werfen! Damit aber ist schon zum Vornherein ein Leben mit vielen Tränen verbunden! Wer sich ein Ehebündnis aus irregeleiteten Motiven erschleicht, der sollte genauso die Strafe bezahlen, wie jemand der sich ein Erbe erschleicht!

 

Ein vernünftiger Vater zieht einen besitzlosen, aber moralisch hochstehenden jungen Mann, der für sein Auskommen hart arbeitet schon aus praktischer Weisheit einem reichen, aber unmoralischen oder nichtsnutzigen Jüngling für seine Tochter vor! 

 

Gemäss der biblischen Sicht sollte die Ehe ein Ort des Schutzes für eine Frau sein, wo sie einen Ruheort findet, um ihre Aufgabe zu erfüllen für den Fortbestand und das Wohl des eigenen Hauses zu sorgen. Kinder mögen heute nicht so sehr im Vordergrund stehen wie früher.

 

Treue im Falle Noemis zeigt, dass Gott Seinen Segen langfristig gibt: Sie gilt als Vorfahrin des Christus JesusEin schönes Beispiel, wohin Treue führt, sehen wir im Falle der Moabiterin Ruth. Noomi, eine verwitwete Schwiegermutter bittet zu Gott, dass ihre inzwischen ebenfalls verwitweten beiden Schwiegertöchter Orpa und Ruth wiederum einen Mann finden möchten. Die arme Ausländerin Ruth, eine Israelitin zeigt ihrer Schwiegermutter in der bitteren Stunde besondere Anhänglichkeit, wo Noomi am Ende einer grossen Hungersnot nach Juda zu ihrem Wohnort zurückkehren will. Ruth möchte durch freien Entscheid zusammen mit Noomi dadurch zu einem Volk ziehen, dessen Normen weit rigoroser waren, wie jene der Moabiter und sie will ihrer Schwiegermutter durch ihre Leistungsfähigkeit als junge Frau und aus treuer Liebe im Alter Schutz verleihen. Orpa aber entschloss sich zurückzubleiben.

 

*** Rbi8  Ruth 1:7-9 ***

Und sie zog von dem Ort hinweg, wo sie gewesen war, und ihre beiden Schwiegertöchter waren bei ihr, und sie wanderten auf der Straße dahin, um in das Land Juda zurückzukehren. 8 Schließlich sprach Noomi zu ihren beiden Schwiegertöchtern: „Geht, kehrt zurück, jede in das Haus ihrer Mutter. Jehova übe liebende Güte euch gegenüber, so wie ihr sie den nun toten Männern und mir gegenüber geübt habt. 9 Jehova gebe euch eine Gabe, und ihr sollt einen Ruheort finden, eine jede im Haus ihres Mannes.“

 

Gott erhörte das Gebet von Noomi und Ruth wurde eine Vorfahrin des Christus in einem grossen und gut geführten Haus, jenem des Boas! Jehova zeigte dadurch in verschiedenerlei Hinsicht die Begünstigung einer Frau und in diesem Falle auch noch einer Ausländerin! Sie fand wegen ihrer Treue und Loyalität einen Ruheort in der Ehe mit einem geachteten Mann (Lu 3:32).

 

Ganz offensichtlich bringt die Bibel die physische Jungfräulichkeit zudem mit geistiger in Verbindung! Wer sich leicht mit unmoralischen Frauen abgibt, der weicht auch allzu leicht von Gott ab, hin zu hurerischen Religionen die sich dem Meistbietenden gerne verkaufen! In der Offenbarung sieht der Apostel Johannes die Auserwählten, die künftig als Priesterkönige dienen werden:

 

*** Rbi8  Offenbarung 14:4-5 ***

Diese sind es, die sich nicht mit Frauen befleckt haben; in der Tat, sie sind jungfräulich. Diese sind es, die dem Lamm beständig folgen, ungeachtet wohin es geht. Diese wurden als Erstlinge aus den Menschen für Gott und für das Lamm erkauft, 5 und in ihrem Mund wurde keine Unwahrheit gefunden; sie sind ohne Makel.

 

Die kommenden Könige der Erde sind „jungfräulich“ und haben sich nicht mit der Unmoral der Töchter „Babylons der Grossen“ verunreinigt! Physisch waren viele von ihnen mit Frauen verheiratet und zeigten auch in ihrer Ehe, dass sie ihre Triebe unter Kontrolle zu halten vermochten! Wie Ruth, die Noomi nach Juda hin folgte, so folgen jene dem Christus dahin, wohin immer er geht!

 

7.2.3.3          Eine sexhungrige und nach Freiheit strebende Welt wird wenig Verständnis für göttliche Normen zeigen!

Heutige Frauenrechtlerinnen werden sich unmittelbar zu ereifern beginnen, wenn die Rede von Haus, Kindern und Ehemann als Hauptaufgaben einer Frau zur Sprache kommen. Klüger aber wäre es für solche Verteidiger der „Rechte der Frau“ und der „freien Liebe“, den wirklichen Zusammenhang der Dinge in ihrer Tiefe erst verstehen zu lernen und nicht nur sich von Wünschen oder vorgefassten Meinungen und einer gewissen tendenziösen Schulbildung lenken zu lassen! Dass Männer ihre Rechte und Pflichten in falscher Weise gegenüber Frauen wahrgenommen haben, beginnend mit Adam ist eine unbestreitbare Tatsache. Ein Übel durch ein anderes zu bekämpfen ist aber nicht weise! Beide, Mann und Frau müssen wiederum lernen, dass Gottes Vorgaben zu unserem Nutzen sind!

 

Ehe: Eine lebenslange Institution sie viel Freude bringt!Schauen wir zudem doch etwas hinter religiöse und auch nicht religiöse Prüderie: Sex ist das von Gott eingesetzte Mittel, um eine Ehe zusammenzuführen und später  zusammenzukitten, gut angewandt zur lebenslangen Institution zu vereinen! Abraham und Sara werden uns als Beispiel ehelicher Treue und gegenseitiger Anerkennung und Vorsorge vor Augen geführt! Wir möchten doch in Gottes Augen als geistige Nachkommen Abrahams zum „Samen“ gehören, der „wie Sand am Meer“ unzählbar sein wird!

 

Kein Tier hat die Möglichkeit fast grenzenlos die sexuelle Vereinigung zu erreichen und dabei gleichzeitig tiefe Befriedigung zu verspüren. Die Zeit der Tiere zur Kopulation ist auf wenige vorgegebene Zyklen beschränkt! Offensichtlich hatte der Schöpfer für den Menschen etwas weit Besseres und Befriedigenderes vorgesehen!

 

Denken wir nochmals an den „Brautpreis“. Ist es so abwegig eine Norm anzuerkennen, die Grenzen setzt und allen Beteiligten Nutzen bringt und etwas zurückerstattet, was zuvor von den Eltern investiert wurde? Dieser Brautpreis bildet eine Form von Alterskapital für die Eltern! Töchter, die aus dem Haus gehen erstatten dadurch den Eltern etwas zurück! Bedenken wir, dass Kinder ja auch Altersvorsorge bedeuten! Alte Menschen mussten durch ihre Kinder geehrt werden!

 

*** Rbi8  Sprüche 16:31 ***

Eine Krone der Schönheit ist graues Haar, wenn sie auf dem Weg der Gerechtigkeit gefunden wird.

 

Wenn wir diese biblische Form der Fürsorge, die bis vor weniger als hundert Jahren überall Geltung hatte heute durch Altersheime ersetzen, wo Menschen allzu oft vereinsamen, haben wir bestimmt keine bessere Lösung für unsere Eltern gefunden. Wiederum ist es auch dort eine Minderheit, welche der Mehrheit eine „Freiheit“ aufzwingt, die keine wahre Freiheit ist! Freiheit von der Verpflichtung für die gealterten Eltern Sorge zu tragen führt zu Spannungen und Gewissenskonflikten!

 

Religiöse Führer hatten schon im ersten Jahrhundert Zur Zeit des Christus und der Apostel zu ihren eigenen Gunsten verändert. Das Muster sehen wir bis heute! Sie entliessen Kinder aus ihrer Pflicht für ihre Eltern zu sorgen, sofern jene dem Tempel und damit ihnen selbst eine Spende machten, indem sie Mittel, welche für den Unterhalt ihrer Eltern gewesen wären der Synagoge überschrieben! Jesus nannte jene Kirchenführer Heuchler! Gottes Normen die Er Kindern auferlegt sind genauso zu deren Gunsten, wenn sie alt werden!

 

*** Rbi8  Markus 7:10-13 ***

Moses hat zum Beispiel gesagt: ‚Ehre deinen Vater und deine Mutter‘ und: Wer Vater oder Mutter beschimpft, soll im Tod enden.‘ 11 Ihr aber sagt: ‚Wenn ein Mensch zu seinem Vater oder seiner Mutter spricht: „Was immer ich habe, wodurch ich dir nützen könnte, ist Korban (das heißt eine Gott gewidmete Gabe)“ ‘ — 12 so laßt ihr ihn für seinen Vater oder seine Mutter gar nichts mehr tun, 13 und so macht ihr das Wort Gottes durch eure Überlieferung ungültig, die ihr übermittelt habt.

 

Das heutige System der staatlichen Altersvorsorge hat eine ähnliche Auswirkung! Bestimmt wird dadurch viel Not gelindert und vielen rüstigen Rentnern mittels der monatlichen Zahlungen ein gesichertes, freieres Leben gewährt. Die Kehrseite davon aber ist leider, dass alternde Eltern von ihren Kindern und Grosskindern getrennt werden und der soziale Zusammenhalt der Familie immer mehr auseinanderbricht. Kranke und bettlägerige Personen verschwinden oft in Pflegeheimen, wo sie an Einsamkeit und Trauer eingehen! Alle diese Themen um die Familie, die auch mit der Art der Ausübung der Sexualität verbunden sind, sie haben in einem weit grösseren Umfeld ihre Auswirkungen! Einelternfamilien können bestimmt nicht auch noch zu alten Menschen schauen, wo sie schon mit sich selbst so beschäftigt sind!

 

7.2.3.4          Leichter Sex und sein hoher Preis, moralische Normen haben hohen inneren Wert!

Werfen wir nochmals einen Blick auf den Brautpreis den viele als ein Relikt aus biblischer Zeit ansehen. Dass in einem Bordell ein Preis für Sex bezahlt wird, dies stört einige kaum, jene für Freiheiten eifernden Frauen und Männer, weil sie einer Hure durchaus zugestehen, dass auch sie von etwas leben soll! Männer dagegen, die sich die sexuelle Befriedigung bei käuflicher Liebe suchen, sie sind oft bereit einen hohen Preis für eine sogenannte „Jungfrau“ zu bezahlen, um mit ihr Verkehr zu haben. Viele von ihnen reisen aus Europa und Amerika tausende von Kilometern in Länder wie Thailand oder Brasilien, nach Afrika oder in die Karibik, wo ein reger Handel auf dieser Ebene stattfindet! Angebot und Nachfrage bestimmen dort den Wert der Ware Sex und damit von Frauen. Diese Frauen sind oft fest an einen Partner gebunden, manchmal an ihren eigenen Zuhälter. Salomo zeigt, was der Unterschied ist:

 

*** Rbi8  Sprüche 12:4 ***

Eine tüchtige Frau ist eine Krone für ihren Besitzer, aber wie Fäulnis in seinem Gebein ist die, die schändlich handelt.

 

Dies aber ist die umgekehrte Medaille desselben göttlichen GESETZES, das einer Jungfrau in der Hand ihres Vaters Wert beimisst, um jene einer Ehe zuzugeben die gute Chancen auf Erfolg hat und ihrem Vater für eigene erbrachte Leistung eine gewisse berechtigte Vergütung zuordnet! Wo Frauen keinen Wert mehr haben, da werden sie zu einer Handelsware und zum Sexobjekt degradiert! Oft, nicht immer ist es die Frau selbst, die ihren Wert bestimmt! Das deutliche „Nein“ der Jungfrau und des Vaters gegenüber der falschen Person steigert dabei indirekt ihren wirklichen, den inneren Wert! Moralisches Verhalten wird somit den wahren Wert einer Person steigern, Unmoral reduziert auf eine Handelsware.

 

Um diese Zusammenhänge zu verstehen braucht es Verstand! Dieser Verstand aber lässt Mann wie Frau auch später in der Ehe mit grösserer Verantwortlichkeit handeln. Dies kommt wiederum den Kindern zu gut, damit der Gemeinschaft und dem Staatswesen, das auf vielerlei Weise weniger belastet wird!

 

*** Rbi8  Sprüche 19:14 ***

Das Erbe von Vätern ist ein Haus und Vermögen, aber eine verständige Ehefrau ist von Jehova.

 

Genau darum, um Sex nicht zur Handelsware degradieren zu lassen, begrenzt Gott diese Verbindung zwischen Mann und Frau ausschliesslich auf die Einehe von einem Mann mit einer Frau! Jesus erklärte deutlich: Habt ihr nicht gelesen, daß der, welcher sie schuf, sie von Anfang an männlich und weiblich gemacht hat ...?“

 

Die Ungleichheit in der Art zu fühlen, zu denken, zu handeln und in den physischen, geschlechtlichen Unterschieden ist von Gott von Anfang an so gewollt worden! Wer dies der blinden Evolution und der Zuchtwahl zuordnet, dem fehlt es schlichtweg an Unterscheidungsvermögen und Herz! Gemäss göttlicher Vorherbestimmung werden genau diese Unterschiede in der vereinenden Harmonie des Sexualaktes zu „einem Fleisch“ verschweisst. Beiden Seiten kann dies ständig neue tiefe Befriedigung während eines ganzen langen Lebens bringen und sie so zu einer sich gegenseitig ergänzenden, harmonischen bleibenden Einheit werden lassen! 

 

Gottes Vorkehrung der Schwagerehe wurde im Falle Judas und der verwittweten Tamar gebrochen Dass käuflicher Sex schändlich ist musste Jakobs Sohn Juda erleben! Dies zeigte sich, als Juda seine gesetzlichen Pflicht nicht nachkam, seiner Schwiegertochter deren Mann verstorben war ohne Kinder zu hinterlassen, ihr als nächsten männlichen Verwandter seinen Sohn Schela zur Ehe zu geben, um einen Nachkommen zu zeugen, um die Blutlinie des Verstorbenen aufrecht zu erhalten. Ein Gebot Gottes, das heute kaum Verständnis findet aber von der Weisheit Gottes zeugt, der einer Frau dadurch Lebenssinn zurückgibt und das Alter sichert. Als Juda gegenüber Tamar seine Pflicht nicht wahr nahm, seinen herangewachsenen Sohn nicht gab, da griff jene Betrogene zu einer List und verkleidete sich als Hure und stellte Juda auf die Probe, um das zu erhalten, was ihr gebührte! 

 

(1. Mose 38:15-19)  Als Juda sie erblickte, hielt er sie [[Tamar]] sogleich für eine Hure, denn sie hatte ihr Angesicht bedeckt. 16 Da bog er zu ihr ab an dem Weg und sagte: „Gestatte mir bitte, Beziehungen mit dir zu haben.“ Denn er wußte nicht, daß sie seine Schwiegertochter war. Sie aber sprach: „Was wirst du mir geben, damit du Beziehungen mit mir haben kannst? 17 Darauf sagte er: „Ich selbst werde ein Ziegenböckchen von der Herde senden.“ Sie aber sprach: „Wirst du ein Pfand geben, bis du es sendest? 18 Und er fuhr fort: „Was soll ich dir als Pfand geben?“, worauf sie sagte: „Deinen Siegelring und deine Schnur und deinen Stab, den du in der Hand hast.“ Da gab er sie ihr und hatte Beziehungen mit ihr, so daß sie von ihm schwanger wurde. 19 Danach stand sie auf und ging hin und legte ihren Schal von sich und bekleidete sich mit den Kleidern ihrer Witwenschaft.

 

Juda versuchte seine Pflicht zu erfüllen, sandte das Ziegenböckchen durch seinen Knecht, welcher aber die vermeintliche Hure, nun in Witwenkleidern nicht fand. So blieb Tamar im Besitz des Pfandes.

 

 (1. Mose 38:24-26)  Etwa drei Monate später jedoch geschah es, daß dem Juda mitgeteilt wurde: „Tạmar, deine Schwiegertochter, hat die Hure gespielt, und siehe, sie ist durch ihre Hurerei auch schwanger.“ Darauf sprach Juda: „Bringt sie hinaus, und sie soll verbrannt werden. 25 Als sie hinausgebracht wurde, sandte sie ihrerseits zu ihrem Schwiegervater und ließ sagen: „Von dem Mann, dem diese [Dinge] gehören, bin ich schwanger.“ Und sie fügte hinzu: „Untersuche bitte, wem diese gehören, der Siegelring und die Schnur und der Stab. 26 Da untersuchte Juda sie und sprach: „Sie ist gerechter als ich, denn ich habe sie ja meinem Sohn Schẹla nicht gegeben.“ Und er hatte danach keinen weiteren Verkehr mit ihr.

 

Als Vorsteher und Richter seines Stammes musste Juda handeln. Laut Jehovas GESETZ das aber erst später, mit Mose kam stand auf ihrem „Vergehen“ die Todesstrafe, allerdings auch für den Hurer, in diesem Falle Juda selbst, der als gerecht dazustehen glaubte. Der Verlauf der Geschichte zeigt, dass Tamar dann das Pfand als Beweis ihrer Unschuld nutzte und so ihre Ehre rettete, Juda aber als einer dastand, der das Wort gebrochen hatte und das herrschenden Recht gebrochen hatte!

 

 

7.2.4           Scheidung ist kein Ausweg aus Eheproblemen! Die hohe Verantwortung der Versammlungsvorsteher

 

7.2.4.1          Scheidung wird von Gott gehasst, der Schuldige wird zur Rechenschaft gezogen!

Aus diesem Gesichtswinkel wird Gottes Ratschlag an die verhärteten Pharisäer verständlich, denen es an Erkenntnis fehlte. Jesus gab die folgende für jeden seiner Nachfolger verbindliche Weisung:

 

Die Pharisäer versuchten Jesus in eine Falle zu locken betreffend der Scheidungsfrage *** Rbi8  Matthäus 19:3-6 ***

Und Pharisäer traten an ihn heran, in der Absicht, ihn zu versuchen, und sprachen: „Ist es einem Mann erlaubt, sich von seiner Frau aus jedem beliebigen Grund scheiden zu lassen? 4 In Erwiderung sagte er: Habt ihr nicht gelesen, daß der, welcher sie schuf, sie von Anfang an männlich und weiblich gemacht hat 5 und sprach: Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und wird fest zu seiner Frau halten, und die zwei werden ein Fleisch sein, 6 so daß sie nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch sind? Was also Gott zusammengejocht hat, bringe kein Mensch auseinander.“

 

Jesus engte die im GESETZ gewährte Freiheit zur Scheidung aufgrund verschiedener Scheidungsgründe auf den einzigen, legalen ein: Den Ehebruch mittels Hurerei des anderen Partners! Der unschuldige Partner hat das Recht sich zu befreien, nicht die Pflicht! Diese Wahl gibt ihm ausserdem die Möglichkeit, trotz tiefer Kränkung seinem echt reuigen Partner gegenüber Verständnis für ein Fehlverhalten zu zeigen und wahre, prinzipientreue Liebe (gr: agápe) zu beweisen. Wo aber Reue und Einsicht des Fehlbaren ausbleiben oder heuchlerisch vorgeschoben wird, da hat der Unschuldige das gesetzliche Recht einen Schlussstrich unter eine unhaltbare Situation zu machen. Im mosaischen GESETZ war für Hurerei eindeutig die Todesstrafe vorgesehen und der Tod trennt die Ehe! Ein uneinsichtiger Ehebrecher ist aus der Versammlung auszustossen!

 

Ein ganz anderes Vergehen betrifft Frauen die sich streitsüchtig zeigen. Salomo umschreibt sie mit einem „tropfenden Dach, an einem Tag des ständigen Regens“:

 

*** Rbi8  Sprüche 27:15-16 ***

Ein undichtes Dach, das einen am Tag eines ständigen Regens vertreibt, und eine streitsüchtige Ehefrau gleichen sich. 16 Wer sie beschirmt, hat den Wind beschirmt, und Öl ist es, was seiner Rechten begegnet.

 

Es gibt somit auch den Fall, dass der „unschuldige“ Ehepartner selbst in hohem Grad mitverantwortlich am Seitensprung ist, weil er diese Situation förmlich provoziert hat. Er mag selbst eine ständige Ursache für Konflikte sein, die ehelichen Pflichten vernachlässigen oder gar in streitsüchtiger Form sexuellen Umgang über längere Perioden verweigern! Wer seinen Bundesgenossen in egoistischer Weise verlassen hat, soll nicht daraus Nutzen ziehen dürfen! Gottes Gerechtigkeit wird nicht über diesen Punkt hinwegsehen! Vorsteher dürfen den „Wind“ nicht beschirmen, sondern müssen solche Personen frühzeitig zur Rechenschaft ziehen, bevor „Sturm“ für die ganze Versammlung geerntet wird!

 

(Vergleiche Grafik: 5.2  Reue und Sündenvergebung)

 

Reue und Sündenvergebung

 

Eine solche Person, Mann oder Frau, die selbst Ursache des Strauchelns für ihren Ehegefährten bedeutet, wird vor Gott nicht straflos bleiben! Jesus wird spätestens am Gerichtstag durch seine Engel jeden herauslesen, der „Ursache des Strauchelns“ ist, weil er nicht Gottes Gedanken denkt, sondern sich durch eigenes Verlangen und Unbeherrschtheit dominieren lässt! (Mat 16:23)

 

*** Rbi8  Matthäus 18:7 ***

Wehe der Welt wegen der Ursachen des Strauchelns! Zwar muß es Ursachen des Strauchelns geben, doch wehe dem Menschen, durch den es eine Ursache des Strauchelns gibt!

 

Die Pharisäer gaben sich mit Jesu Antwort nicht geschlagen. Sie wollten weiterhin die Scheidung aus irgendwelchen Gründen, weil sie ihnen für ihre eigenen falschen Begehren nützlich war! Den Frauen raubte dieses Scheidungsgesetz damals bereits allzu oft den rechtlichen Schutz, den die Ehe für sie bedeutete. Sie war in dieser leichten Scheidungsmöglichkeit zu Gunsten des Mannes die wahre Verliererin! Die Männer missbrauchten das Scheidungsrecht aus irgendwelchen Gründen, weil sie „etwas Anstössiges“ an ihrer Frau fanden, um sich jüngere Frauen zu nehmen. (5.Mo 24:1)

 

7.2.4.2          Jesus führte eine Verschärfung des GESETZES ein und verlangt die Beherrschung des Geistes!

Mit Jesu neuer Verschärfung des bestehenden Rechts auf den einzigen Scheidungsgrund „Ehebruch durch Hurerei“ führte der Christus für all seine Nachfolger den ursprünglichen Zustand zu Beginn wieder ein. Jehova hatte durch den Propheten Maleachi vier Jahrhunderte davor klar und deutlich seinen Standpunkt betreffend der Ehe geäussert:

 

*** Rbi8  Maleachi 2:14-16 ***

Und ihr habt gesagt: ‚Weswegen?‘ Deswegen, weil Jehova selbst Zeugnis abgelegt hat zwischen dir und der Ehefrau deiner Jugend, an der du selbst treulos gehandelt hast, obwohl sie deine Mitgenossin und die Frau deines Bundes ist. 15 Und da war einer, der [es] nicht tat, da er hatte, was von [dem] Geist übrigblieb. Und was suchte jener? Den Samen Gottes. Und ihr sollt euch hinsichtlich eures Geistes hüten, und an der Ehefrau deiner Jugend möge niemand treulos handeln. 16 Denn er hat Ehescheidung gehaßt“, hat Jehova, der Gott Israels, gesprochen; „und den, der sein Gewand mit Gewalttat überdeckt hat“, hat Jehova der Heerscharen gesagt. „Und ihr sollt euch hinsichtlich eures Geistes hüten, und ihr sollt nicht treulos handeln.

 

Joseph musste vom Engel überzeugt werden, dass die schwangere Maria rein war, kein Grund einer Scheidung existierteJehova weiss somit genau, wer gegenüber wem einen vor Gott verbindlichen ehelichen Bund schloss! Da war kein Standesamt und keine Beamten und auch kein Priester notwendig! Die Eltern waren verpflichtet ihre Kinder über die Ehe und alle Folgen der sexueller Vereinigung zu informieren! Ein Ehegelöbnis wurde durch Eltern oder die Brautleute der Versammlung mitgeteilt, was den geplanten Bund allen kenntlich machte! Im Falle von Maria und Joseph wird das Vorgehen des ersten Jahrhunderts betreffend Ehe deutlich.

 

*** Rbi8  Matthäus 1:18-20 ***

Mit der Geburt Jesu Christi aber verhielt es sich so: Als seine Mutter Maria mit Joseph verlobt war, fand es sich, daß sie vor ihrer Vereinigung durch heiligen Geist schwanger war. 19 Doch weil Joseph, ihr Mann, gerecht war und sie nicht öffentlich zur Schau stellen wollte, beabsichtigte er, sich heimlich von ihr scheiden zu lassen. 20 Als er aber über diese Dinge nachgedacht hatte, siehe, da erschien ihm Jehovas Engel im Traum und sprach: „Joseph, Sohn Davids, scheue dich nicht, Maria, deine Frau, heimzuführen, denn was in ihr gezeugt worden ist, ist durch heiligen Geist.

 

Maria war mit Joseph verlobt und vielleicht erst um die fünfzehn oder sechzehn Jahre alt. Joseph hatte nun die Wahl sie öffentlich als Ehebrecherin zur Schau zu stellen oder sie im Geheimen zu entlassen. Da er keinen Verkehr mit ihr gehabt hatte war er von Gottes Augen unschuldig und hatte beide Möglichkeiten! Auch war ihm kein Brautpreis aufzuerlegen, da er nicht bei ihr gelegen hatte. Heli, der Vater von Maria hätte beide vor die Richter schleppen können. Die Situation war für alle Beteiligten sehr beängstigend. Das GESETZ Mose lies für eine solche Situation keinen Raum für Zweifel offen:

 

Was ist das GESETZ?*** Rbi8  4. Mose 5:11-15 ***

Und Jehova redete weiter zu Moses, indem [er] sprach: 12 Rede zu den Söhnen Israels, und du sollst zu ihnen sagen: ‚Falls die Frau irgendeines Mannes auf Abwege gerät, indem sie einen Akt der Untreue gegen ihn begeht, 13 und ein anderer Mann tatsächlich bei ihr liegt und einen Samenerguß hat, und es ist vor den Augen ihres Mannes verborgen gewesen und ist unentdeckt geblieben, und sie ihrerseits hat sich verunreinigt, aber da ist kein Zeuge gegen sie, und sie selbst ist nicht gefaßt worden, 14 und der Geist der Eifersucht ist über ihn gekommen, und er hat Verdacht geschöpft hinsichtlich der Treue seiner Frau, und sie hat sich wirklich verunreinigt, oder der Geist der Eifersucht ist über ihn gekommen, und er hat Verdacht geschöpft hinsichtlich der Treue seiner Frau, aber sie hat sich tatsächlich nicht verunreinigt, 15 dann soll der Mann seine Frau zum Priester bringen und zusammen mit ihr ihre Opfergabe bringen, ein zehntel Epha Gerstenmehl. Er soll nicht Öl darauf gießen noch duftendes Harz darauf tun, denn es ist ein Getreideopfer der Eifersucht, ein Gedenk-Getreideopfer, das Vergehen in Erinnerung bringt.

 

Die Priester der Synagoge oder in der Christenversammlung die Ältesten hatten zum Schutz des Unschuldigen einzuschreiten und dessen Rechte, die der Ehebund mit sich bringt, zu schützen! Als Richter war er verantwortlich die wahren Tatsachen ans Licht zu bringen und nötigenfalls selbst die Todesstrafe auszusprechen und vollziehen zu lassen, respektive den Ausschluss aus der Gemeinschaft zu verfügen.

 

Dadurch wurde nicht nur Gerechtigkeit herbeigeführt, das Böse wurde aus Israel entfernt und die übrige Gemeinde durch Furcht dazu bewegt Gottes gerechte Massstäbe anzuwenden (4Mo 5:16-22).

 

7.2.4.3          Schuldhaftes Verhalten führt zu einem Fluch und zur späteren Urteilsvollstreckung!

Wurde der Verantwortliche nicht gefunden oder die Schuldhaftigkeit nicht mittels Zeugen bewiesen, so bestand auch die Möglichkeit, dass der Ehemann der wahre Vater des keimenden Lebens war. Trotzdem musste ein Urteil gefällt werden. Ein Fluch lag nun auf der Frau, sofern sie einen Betrug begangen hatte der im Himmel in ein Buch oder eine Buchrolle zur Erinnerung geschrieben wurde! Durch das obligatorische Getreideopfer wurde der Rauch vor Jehova getragen und ihm das mögliche Vergehen in Erinnerung gebracht. Gott selbst würde zum gegebenen Zeitpunkt den Fluch durch ein Gericht vollstrecken. Die Versammlung aber durfte kein allfällig unschuldiges Blut vergiessen! (4Mo 5:23-27) 

 

(4. Mose 5:28)  Wenn sich die Frau indes nicht verunreinigt hat, sondern rein ist, dann soll sie von solcher Strafe frei sein; und sie soll mit Samen schwanger gemacht werden.

 

Was mit jener Buchrolle später geschehen sollte, dies wird durch Hesekiel erläutert. Jene, die bei Nebukadnezars Belagerung Jerusalems nicht umgekommen waren, selbst jene würde Gottes Urteil zum eigenen Zeitpunkt treffen. Obwohl jemand im Moment scheinbar straffrei ausging, so würde dies nicht stets so bleiben, sondern jeder wird für sein eigenes Vergehen zur Rechenschaft gezogen.

 

*** Rbi8  Sprüche 6:29 ***

Ebenso bei irgendeinem, der Beziehungen mit der Frau seines Mitmenschen hat: Keiner, der sie berührt, wird straflos bleiben.

 

Absolution im Beichtstuhl von was?Selbst Feuer beim Brand der Register Jerusalems und der Tod der Priester oder der des geschädigten Ehepartners oder von demjenigen, der den Mitbruder schädigte, löschen Gottes Buchrolle der Erinnerung nicht aus! Wer wie im Falle der Katholischen Kirche behauptet eine priesterliche Absolution lösche Sünden, oder wie im Falle von Jehovas Zeugen, die behaupten der adamische Tod lösche alle Sünden, der ist ein religiöser Lügner und Seelenfänger und widerspricht deutlich Jehovas geäussertem Willen! Der „zweite Tod“ im „Feuersee“ ist gar der Preis, den Gesetzesübertretung gegen den heiligen Geist mit sich bringt! Die Auferstehung bei ungesühnten Vergehen ist dann zum Gericht! Jesus erklärte als Gottes eingesetzter Richter der Lebenden und Toten: „Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören und herauskommen werden, die, welche Gutes getan haben, zu einer Auferstehung des Lebens, die, welche Schlechtes getrieben haben, zu einer Auferstehung des Gerichts“ (Joh 5:28, 29)

 

(Sprüche 28:13)  Wer seine Übertretungen zudeckt, wird kein Gelingen haben, doch dem, der [sie] [[gegenüber dem, gegen den man gesündigt hat und Gott (vegl. Mat 18:15-17)]] bekennt und läßt, wird Barmherzigkeit erwiesen werden.

 

Bei Gott geht keine Übertretung vergessen, auch wenn sie noch so gut vertuscht wurde! Spätestens in der Auferstehung der Ungerechten wird Rechenschaft gefordert und Gott selbst wird Zeuge sein! Hesekiel musste weiteres aufzeichnen über Gottes Buch der Flüche:

 

*** Rbi8  Hesekiel 2:9-10 ***

Und ich sah dann, und siehe, da war eine Hand ausgestreckt nach mir, und siehe, darin war eine Buchrolle. 10 Und er breitete sie allmählich vor mir aus, und sie war auf der Vorderseite und auf der Rückseite beschrieben; und es waren Totenklagelieder und Jammer und Wehklage darin geschrieben.

 

Der Prophet Hesekiel war verpflichtet Israel Gottes Gerichte anzukünden und diese Gerichtsbotschaften sind auch für das kommende Gericht Harmagedons verbindlich! Seine Worte sind bis heute jedermann zugänglich und bilden den Massstab, den wir uns gut einzuprägen haben um nicht in die Gefahr zu kommen Gottes GESETZEN zu widerhandeln. Die Warnung Hesekiels betrifft uns genauso wie sie das fleischliche Israel betraf!

 

Hesekiel wurde zum Wächter Israels gemacht, uns zum Beispiel, was die Folge ist das Warnen zu unterlassen*** Rbi8  Hesekiel 3:17-21 ***

Menschensohn, zu einem Wächter habe ich dich für das Haus Israel gemacht, und du sollst [die] Rede aus meinem Mund hören, und du sollst sie von mir aus warnen. 18 Wenn ich zu einem Bösen spreche: ‚Du wirst ganz bestimmt sterben‘, und du warnst ihn tatsächlich nicht und redest nicht, um den Bösen vor seinem bösen Weg zu warnen, um ihn am Leben zu erhalten, so wird er, da er böse ist, in seiner Vergehung sterben, aber sein Blut werde ich von deiner eigenen Hand zurückfordern. 19 Was aber dich betrifft, falls du einen Bösen gewarnt hast und er tatsächlich nicht umkehrt von seiner Bosheit und von seinem bösen Weg, so wird er selbst wegen seiner Vergehung sterben; doch was dich betrifft, du wirst deine eigene Seele befreit haben. 20 Und wenn sich ein Gerechter von seiner Gerechtigkeit abwendet und tatsächlich unrecht tut und ich dann einen Anstoß zum Straucheln vor ihn hinlege, wird er selbst sterben, weil du ihn nicht warntest. Wegen seiner Sünde wird er sterben, und seiner gerechten Taten, die er tat, wird nicht gedacht werden, aber sein Blut werde ich von deiner eigenen Hand zurückfordern. 21 Und was dich betrifft, falls du einen Gerechten gewarnt hast, damit der Gerechte nicht sündige, und er seinerseits tatsächlich nicht sündigt, wird er ganz bestimmt weiterhin leben, weil er gewarnt worden war, und du selbst wirst deine eigene Seele befreit haben.“

 

Hätte Hesekiel die Israeliten nicht gewarnt, so wäre das Blut jener Schuldigen auf ihn gefallen! Dasselbe gilt für uns, denn die Warnungen wurden uns in der Schrift erhalten! Warnen Eltern ihre Kinder nicht oder Vorsteher ihre Versammlungsglieder, so ist auf ihnen Blutschuld. Gottes Wort ist klar und wir tun gut genau hinzuhören! Durch Warnung befreien wir uns von Blutschuld!

 

7.2.4.4          Nur Umkehr, Sündenbekenntnis und wahre Reue mit Werken der Reue können Sünde auslöschen! 

Gerechte Taten für sich decken ein Unrecht nicht zu! Jehova sagt deutlich: „... seiner gerechten Taten, die er tat, wird nicht gedacht werden! Nur Umkehr, Sündenbekenntnis, Reue und wirkliche Taten der Reue können Unrecht ausgleichen. Vergebung muss bei Jehova erlangt werden, weil Er ja durch Sünde missachtet wird, indem wir Sein Wort missachtet haben! Paulus bestätigt dieselben Regeln, welche zuvor Moses und Hesekiel verkündet hatten:

 

*** Rbi8  1. Korinther 6:9-11 ***

Was? Wißt ihr nicht, daß Ungerechte das Königreich Gottes nicht erben werden? Laßt euch nicht irreführen. Weder Hurer noch Götzendiener, noch Ehebrecher, noch Männer, die für unnatürliche Zwecke gehalten werden, noch Männer, die bei männlichen Personen liegen, 10 noch Diebe, noch Habgierige, noch Trunkenbolde, noch Schmäher, noch Erpresser werden Gottes Königreich erben. 11 Und doch waren das einige von euch. Aber ihr seid reingewaschen worden, aber ihr seid geheiligt worden, aber ihr seid gerechtgesprochen worden im Namen unseres Herrn Jesus Christus und mit dem Geist unseres Gottes.

 

Dank der Lehren der Religionen, die ihre eigenen Massstäbe verkünden und Gottes Gebote dadurch ungültig machen sind wir heute so weit von jeder moralischen Norm entfernt! Hurerei, Diebstahl, Erpressung, Lüge, Falschanklage und Mord und viel Weiteres sind nur einige der Vergehen gegen das GESETZ mit verheerenden Folgen!

 

Vergehen mit Folge der

„Abscheidung vom Volk“

GESETZ und richterliche Entscheidung Jehovas

Jesu und Apostel nehmen darauf Bezug

Kommentar

A)      Vergehen gegen den Nächsten (5. bis 10.Gebot)

 

Alle der Gebote Gottes haben eine doppelte Bedeutung: Eine direkte, das betreffende Gebot muss erfüllt werden und dessen Übertretung bedeutet Missachtung Gottes! Missachtung Gottes aber hat die Konsequenz, dass wir uns damit von Gott und seiner Fürsorge abtrennen, was den Tod mit sich bringt! Jesus stellte die Liebe zu Gott und die Liebe zum Nächsten auf eine vergleichbare Ebene. Beide sind Bedingung, um ewiges Leben zu erlangen!

 

(Lukas 10:25-28) Nun siehe, ein gewisser Gesetzeskundiger stand auf, um ihn auf die Probe zu stellen, und sprach: „Lehrer, was soll ich tun, um ewiges Leben zu erben?26 Er sprach zu ihm: „Was steht im GESETZ geschrieben? Wie liest du?“ 27 Er gab zur Antwort: „ ,Du sollst Jehova, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft und mit deinem ganzen Sinn‘ und ‚deinen Nächsten wie dich selbst‘.“ 28 Er sprach zu ihm: „Du hast richtig geantwortet; ‚tu das weiterhin, und du wirst Leben erlangen‘.“

 

Wer seinen Nächsten nicht liebt, sondern ihn hasst, der hat Gott nicht kennen gelernt! (1.Joh 2.9-11)

Ehebruch durch Frau und Mann während Verlobung oder Ehe; Jehova selbst geht mit ihnen zu Gericht!

1.Mo 2:24; 2.Mo 20:14; 3.Mo 20:10; 22:22-24; 24:1-4; 5.Mo 5:18; Spr 6:32; Jes 50:1; 54:5, 6; Jer 3:14, 20; 9:2, 3; Hes 16:8; Hos 2:16; 7:4, 5; Mal 3:5

Mat 1:18, 19; 5:27-32; 19:3-9; Mk 10:2-12; Lu 16:18; 18:11; Rö 13:9; 1.Kor 7:10, 11;Eph 5:28-32; Jak 2:11; 4:4; Off 19:7, 8

Jesus hat als einzigen Scheidungsgrund Hurerei angegeben. Auf Hurerei steht Todesstrafe. Wer sich eine Frau nimmt, macht sie sich zum Besitz! Wer die Ehe bricht, ausser wegen Hurerei lädt Blutschuld auf sich; er setzt den unschuldig Getrennten wer eine Geschiedene heiratet begeht Ehebruch. Bereits die Verlobung ist ein Bundesgelöbnis, das Treue fordert! Die Taufe entspricht einem Ehegelöbnis, ist ein unzerbrechlicher Bund!

Ehebruch durch Hurerei. Geistiger Ehebruch bedeutet Jehova verlassen, geistige Hurerei sich anderen Göttern zu unterordnen.

1.Mo 39:9; 2.Mo 20:14; 3.Mo 20:10; 5.Mo 5:18; 22:22; Spr 5:18-23; 7:21-23

Mat 1:18, 19; 5:27-32; Mk 2:19; Apg 15:29; 1.Kor 5:11, 6:9, 18; Gal 5:19-21; Eph 5:5, 23; Heb 13:4; Jak 2:10-13; Off 2:3,4; 21:18

Auf Hurerei steht Todesstrafe. Der Unschuldige hat das Recht auf Scheidung, nicht eine Pflicht, wenn der Schuldige bereut! Jede Form der Hurerei bricht das Gebot der Reinheit.

Kein Mensch darf das auseinanderbringen, was Gott zusammengejocht hat!

1.Mo 2:24; Spr 5:18; 19:16; Mal 2:16

Mat 7:21-23; 19:3-9; Joh 12:48, 49; 14:21; Rö 9:7; 1.Kor 6:1-6, 16; 7:10, 11; Eph 5:31; Heb 13:4

Wer eine Ehe trennt, ausser zufolge von Hurerei, widersteht Jesu und hat sein eigenes Gericht auf sich! Wer Jesu Gebot nicht gehorcht steht nicht weiter in seiner Gunst: „Ich habe euch nie gekannt. Weicht von mir ihr Täter der Gesetzlosigkeit.“

Vortäuschung der Jungfräulichkeit. Der Hohepriester muss sich eine Jungfrau als Frau nehmen

3.Mo 21:10-15; 5.Mo 22:20, 21; 24:1; Hes 44:22, Hos 2:19, 20

Lu 1:26, 27-34; Mk 2:19; 2.Kor 11:2; Off 14:4; 19:7

Pflicht zur sexuellen Reinheit, sowohl physisch wie geistig; Das Israel Gottes, die kommenden Priesterkönige sind Gott zur Ehe versprochen, die Apostel sind die Braut Jesu.

Vergewaltigung; Schreien bei Gewalttat; sich Prostituieren

1Mo 19:8; 34:2-7, 11, 12; 5.Mo 22:23-29; Ri 19:23, 24, 2.Sa 13:14; Jes 13:15, 16; Jer 3:1-5; Hes 16:16, 20:28; Sach 14:1, 2

Mat 5:27-30; 1.Kor 6:15; 1.Th 4:3-8; 1.Ti 5:1, 12; Off 17:1, 2

Wo eine Vergewaltigte nicht schreit bedeutet dies Einverständnis. Christen sollen sich weder physisch noch geistig der Prostitution aussetzen. Christen müssen sich ihres Sinnens hüten!

Beischlaf mit Menstruierenden bedeutet Unreinheit praktizieren

3.Mo 15:19-24; 18:19; 20:18; Hes 22:10

Mat 23:27; Rö 1:24-26; 1.Kor 6:9, 13; 2.Kor 12:21; Gal 5:19, 29; Eph 4:19-23; 5:3; Kol 3:5; 1.Th 4:7

Reinheitsgebot wird missachtet; Gefahr für das Leben der Frau durch Ansteckung heraufbeschwören. Zügellosigkeit, schwächerem Gefäss wird nicht Ehre zuerkannt.

Nicht Vollziehen der Schwagerehe; samen verschwenden, statt dem Erwecken von Nachkommen für den verstorbenen Bruder (auch geistige Anwendung betrachten!)

1.Mo 38:6-11; 5.Mo 25:5-10; Ru 1:11; Jes 32:20; 43:5-7; 44:3-5; Hes 17:5, 13; Hos 2:21-23

Mat 22:23-33; 25:24-27; 28:19, 20; Lu 8:5-8, 15; Rö 4:18; 9:7, 8; Gal 3:19, 29, Heb 11:17-19; Jak 3:18; 1.Joh 3:9

Onan weigerte sich seinem verstorbenen Bruder Nachkommen mit Tamar zu geben und vergoss seinen Samen gegen die Erde. Jehova bestrafte diese Missachtung seines Willens mit dem Tode! Wir müssen geistigen Samen geben, um dem Christus Nachkommen in geistigem Sinne zu erwecken: Kinder der Verheissung.

Inzest, Beischlaf mit engen Familiengliedern, ihre Scham aufdecken

1.Mo 9:23-25; 35:22; 49:4; 3.Mo 18:7, 8; 20:11, 12, 14, 17; 27:20; 5.Mo 22:30; 27:20,22, 23, 30; 1.Chr 5:1; Hes 22:10, 11

1.Kor 5:1; 6:9, 13; 2.Kor 12:21; Eph 5:3-5

Bereits das Aufdecken der Schamteile bei nahen Verwandten ist Zügellosigkeit! Unreine haben kein Erbe im Königreich des Christus!

Homosexualität, Lesben, Transsexuale; es ist Zügellosigkeit

1.Mo 19:5; 3.Mo 18:22; 20:13; 5.Mo 22:5; Ri 19:22; Ps 81:12

Rö 1:24-27; 1.Kor 6:9; 2.Kor 12:21; Gal 5:19; Jud 7; 2.Pe 2:6-10

Den natürlichen Gebrauch des Leibes missachten; Gott verabscheut Homosexuelle und Lesben, sie entgehen dem Gericht nicht!

Sodomie (Verkehr mit Tieren)

2.Mo 22:19; 3.Mo 19:19; 20:15, 16; 4.Mo 25:3; 5.Mo 27:21

Rö 1:26-28; 1.Kor 10:20; 1.Th 4:3

Das Gebot missachten, dass zwischen jeder Art eine trennende Grenze besteht. Der Mensch ist Ebenbild Gottes.

Mord und willentlichem Totschlag steht Todesstrafe, auf die Aussage von zwei oder drei Zeugen hin

1.Mo 9:6; 2.Mo 20:13; 21:12-14; 3.Mo 24:17, 21; 35:16-21, 24-29; 35:30-32; 4.Mo 35:9-12, 16-21, 30-32; 5.Mo 5:17; 19:11-13; 27:24, 25; Jes 1:21

Mat 5:22; Joh 8:44; Apg 7:52; 1.Ti 1:8, 9; 1.Pe 4:15; 1.Joh 3:13-18; Off 21:9

Leben ist heilig, wer unschuldiges Blut vergiesst lädt Blutschuld auf sich, dessen Blut wird vergossen werden; Leben um Leben; Wer den Bruder hasst, der ist bereits ein Totschläger

Unwillentlicher Totschlag; Verbleib in einer der Fluchtstädte bis zum Tod des Hohepriesters

3.Mo 16:30; 4.Mo 35:6-15; 5.Mo 22:8

Joh 13:10; Apg 22:16; 1.Kor 6:11; Kol 3:7; Tit 3:3; Heb 10:22; 1.Joh 1:7; Off 1:5

Totschlag bringt Blutschuld über den Todschläger. Wer nicht willentlich handelt kann Gottes Erbarmen erlangen. Die Versammlung bildet wie Inseln im Menschenmeer die Fluchtstadt; wer sie verlässt ist dem Bluträcher Jesu erneut ausgesetzt!

Kindstötung, dem Molech opfern, durchs Feuer gehen lassen (Abtreibung)

1.Mo 9:6; 2.Mo 20:13; 3.Mo 18:21; 20:1-3; 5.Mo 5:17; 12:31, 32; 18:10a; 2.Kö 16:3; 2.Chr 28:3; Ps 106:37; Jer 19:5; 32:35

Mat 5:21; 1.Th 4:3-8; Jak 2:11; 1.Joh 3:15; Off 21:8

Leben beginnt mit der Zeugung! Alles menschliche Leben gehört Gott! Abtreibung ist in Gottes Augen Mord.

Tod eines Menschen zufolge Fahrlässigkeit; Andere zum Straucheln veranlassen, Unterlassen andere vor Sünde zu warnen!

2.Mo 21:29; 3.Mo 19:17; Ps 56:13;116:8; Spr 2:16, 19; 25:9; Jes 8:14, 15; Jer 6:15; Hes 3:17-21

Mat 5:29, 30; 18:15-18; 13:21, 41, 42; 18:6; 24:10; Lu 17:1-3; Mk 8:33; Lu 17:3; Joh 16:1-4; Rö 16:17; 1.Kor 8:9-13; 10:32; 2.Kor 6:3; 11:29; Phi 1:9-11; 1.Pe 2:7, 8

Eigenverantwortlichkeit für jedes Handeln, das Folgen hat. Andere zum Straucheln bringen bedeutet Totschlag, weil am Gerichtstag Rechenschaft gefordert wird! Den Bruder der eine Sünde begeht nicht zu warnen bringt Blutschuld!

Entführung; Menschenraub; Menschen weg von Gott hin zu Götzen stehlen

2.Mo 21:16; 5.Mo 19:19; 21:21-23; 24:7

Apg 20:29; 1.Kor 6:19, 20; 1.Ti 1:8-11; Joh 10:10-15; 2.Pe 2:1

Menschenraub ist Mord gleichgesetzt! Das Gesetz und seine Strafbestimmungen sind dahingehend „gesetzmässig“ anzuwenden! Die Wölfe in Schafspelzen, die Jesu Schafe rauben entgehen ihrer Strafe nicht.

Von Gott aufgrund ihres Handelns verurteilte Personen, Vorsteher und Völker dürfen nicht verschont werden!

3.Mo 18:24, 25; 4.Mo 21:1-3; 5.Mo 2:31-34; 3:6, 7; 13:6-11; 20:15-18; Jos 6:15-19; Ps 2:9; 110:2

Mat 5:25, 26; 18:15-18, 34; Lu 12:59; 2.Thess 2:8; Off 1:16; 2:25-27; 12:5; 19:15, 19-21

Gott gehört das Leben; Er beurteilt Personen, Vorsteher und Völker aufgrund ihrer Einstellung und ihres Handelns. Jesus muss in Harmagedon mit eisernem Stab Gottes Rechtsmassstab gegen alle Ungerechtigkeit zur Anwendung bringen. Es soll seinem Auge nicht leid tun! Die 144.000 Priesterkönige werden mit „eisernem Stab“ künftig Gottes Recht durchsetzen!

Falsches Zeugnis geben, das Schaden oder gar den Tod des Beschuldigten zur Folge hat

2.Mo 20:16; 23:1; 5.Mo 5:20; 19:16-21; 1.Kö 21:13; Ps 27:12; 35:11; Spr 6:16, 19; 12:17; 14:5; 19:5, 28; 25:18

Mat 26:59, 60; Mk 14:56; Apg 6:13; 1.Kor 15:15

Dasselbe Strafmass, welches das GESETZ für das beschuldigte Vergehen vorsieht trifft den lügnerischen Zeugen, den falschen Ankläger. Gott hasst falsche Zeugen! Wenn wir Bibelaussagen verdrehen legen wir in Wirklichkeit gegen Gott falsches Zeugnis ab!

Leichen oder tote Seelen berühren und sich nicht entsündigen

4.Mo 19:11-13, 20; 31:19; 5.Mo 5:2, 3; Ps 15:4; Jes 52:11; Jer 51:6, 45; Hes 3:18

Mat 10:14; Mk 6:11; Lu 10:11; Apg 13:46, 51, 18:6; 19:9; 20:26; Rö 16:17; 2.Kor 6:17; 1.Ti 5:22; 2.Joh 8-11; Off 18:4

Tote sind unrein; Geistig Tote sind von Gott verworfene. Ihnen ist nicht einmal ein Gruss zu entrichten, wir sollen nicht mit ihnen am Tisch sitzen oder Umgang pflegen. Wer mit Sündern Anteil hat wird auch Anteil an der Strafe haben!

Schlagen von Vater oder Mutter oder etwas Übles auf sie herabrufen

2.Mo 21:15, 17; 5.Mo 21:18-21; 27:16

Mat 10:32-38; Mat 15:3-10; 19:19; Mk 7:10-13; 10:19, 20; Lu 12:51-53; 14:26; 18:20; Eph 6:1, 2

Respekt vor dem Haupt beginnt in der Familie! Jesus als Haupt des Mannes und der Versammlung gehört unser erster Respekt und unsere Liebe!

Zauberei und Befragung von Geistermedien, berufsmässigen Vorhersagern; Omen, Bannspruch, Magie, Zauberei

2.Mo 7:11-13; 22:18; 3.Mo 19:26, 31; 20:6, 27; 4.Mo 22:7; 5.Mo 18:10b-14; 1.Sa 28:3, 7,11; 2.Kö 17:17; 21:6; 1.Chr 10:13; 2.Chr 33:6; Jes 8:19; 19:3; 44:25; 47:9 ; Jer 27:9, 10; Hes 21:21; Da 2:2; 5:7; Mal 3:5

Apg 13 :6-12 ; 16:16-18, Gal 5:20; 1.Ti 4:1; Off 9:21; 16:13-16; 18:23; 21:8; 22:15

Sich an Tote statt an Lebende zu wenden steht in Verbindung mit Dämonen: Missachtung der Autorität Gottes, Götzendienst! Auf Inspiration von Dämonen soll nicht geachtet werden! Dämonen vollbringen wunderhafte Zauberei.

Begehren und Diebstahl, Raub, Übervorteilung, Unterschlagung, Erpressung, Wucher; Veruntreuung des Gutes des Nächsten; Versetzen von Grenzmarkierungen

2.Mo 22:2, 5, 7-14; 4.Mo 24:24; 5.Mo 19:14; 25:13-16; 27:17; 28:31; 2.Kö 21:14, 15; Hi 24:14; 29:17; 30:5; Ps 50:18; 62:10; Spr 6:30, 31; 12:12; 29:24; Jes 1:23; 3:14; 5:29; 42:22; 61:8; Jer 2:26, 27; 3:14; 30:16; Hes 18:7, 10-12; 22:25, 27, 29; 33:14, 15; Hos 7:1-3; Mi 3:9; Joel 2:9; Nah 3:1; Hab 2:6-8; Zeph 13:1

Mat 6:20; 7:15; 23:25; 24:43; Lu 12:33; Joh 10:1, 10; 12:6; 1.Kor 6:10; 1.Thess 5:2-4; Heb 10:34; 1.Pe 4:15; 2.Pe 3:10; Off 3:3; 16:15

Wer sich etwas widerrechtlich aneignet, was ihm nicht gehört ist ein Dieb. Kein Dieb wird Gottes Königreich erben. Wer einen Dieb schützt hat am Vergehen und der Strafe Anteil. Jesu kommt wie der Dieb in der Nacht: Unerwartet und raubt, was Diebe aufgehäuft haben! Jehova hasst Räuber und Diebe

Verflucht, wer einen Blinden irreführt

3.Mo 19:14; 5.Mo 27:18; 28:29; Ps 19:8; 146:8; Jes 9:16; 35:5; 59:10; Ze 1:17; Mal 2:8

Mat 11:4, 5; 15:14; 15:30, 31; 23:16; 23:16-26; Mk 10:51, 52; Lu 6:39; 7:22, 23; Joh 9:40, 41; Off 3:17, 18

Geistig Blinde können nicht Blinde leiten ohne in dieselbe Grube (Grab) zu fallen! Wer das Licht der Erkenntnis scheut ist blind! Jesus ist das Licht der Welt: heilt physische und geistige Blindheit

Rechtsbeugung; Bestechung; Bevorzugung oder Benachteiligung von Personen und Gruppen

2.Mo 23:1, 2; 3.Mo 19:15; 5.Mo 16:18-20; 24:17; 27:25; Hi 31:34; 34:12; 1.Sa 8:3; Spr 17:23; 31:5; Jer 22:17: Mi 6:8

Lu 23:23; Apg 25:9; Rö 1:32; 1.Kor 6:1-6; Jak 2:9; 3:17

Recht muss unbeugsam sei, darf weder zu Gunsten des Reichen noch des Armen verdreht werden. Bestechung blendet und beugt das Recht. Wer der Masse zu Schlechtem nachfolgt wird das Gebot beugen.

 

Was gemäss Paulus jene Heiden, die umkehrten und sich taufen liessen rettete, das war die Anwendung von Jesu Blut auf ihre Sünden bei der Erwachsenentaufe! Nach der Taufe aber steht für solche Sünden, die nun in genauer Erkenntnis der Folgen willentlich begangen werden kein weiteres Opfer mehr zur Verfügung! Wir tun gut daran, uns die Konsequenzen rechtzeitig in Erinnerung zu rufen und entsprechend zu handeln! Paulus erklärt den Zusammenhäng deutlich Im Brief an die Hebräer:

 

Eine willentliche Sünde genügte in Eden um das Paradies zu verlieren: Hinweis für jeden von uns Gottes Regeln mit Freude  zu akzeptieren!*** Rbi8  Hebräer 10:26-31 ***

Denn wenn wir willentlich Sünde treiben, nachdem wir die genaue Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, so bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig, 27 [wohl] aber ein gewisses furchtvolles Erwarten des Gerichts und eine feurige Eifersucht, die die Gegner verzehren wird. 28 Jemand, der das Gesetz [[GESETZ]] Mose mißachtet hat, stirbt ohne Erbarmen auf das Zeugnis von zwei oder drei [Personen] hin.

29 Einer wieviel strengeren Strafe, denkt ihr, wird der wert geachtet werden, der den Sohn Gottes mit Füßen getreten und der das Blut des Bundes, durch das er geheiligt worden ist, als von gewöhnlichem Wert geachtet und der den Geist der unverdienten Güte durch Verachtung gröblich verletzt hat? 30 Denn wir kennen den, der gesagt hat: „Mein ist die Rache; ich will vergelten“ und wiederum: „Jehova wird sein Volk richten.“ 31 Es ist etwas Furchtbares, in die Hände [des] lebendigen Gottes zu fallen.

 

Paulus war frei von Blutschuld, weil er seine Versammlungen und jene die nachher kamen mittels seiner Briefe bis hin in die Endzeit deutlich auf die Folgen hinwies, welche die Verletzung göttlichen Rechtes mit sich bringt!

 

Seine Briefe legen Zeugnis ab. Wer gerecht handelt braucht sich nicht zu fürchten, wer aber Ungerechtigkeit willentlich treibt, den wird ein furchtvolles Erwarten des Gerichts verzehren und eine feurige Eifersucht auf all jene, die hörten und richtig handelten!

 

7.2.4.5          Wegen fehlenden Gerichts der Richter und ungerechter Urteile wurde die Erde ins Chaos versetzt!

Wären in den Christenversammlungen die Massstäbe Jesu und jene der Apostel angewendet worden, so wäre heute, zweitausend Jahre danach, die Erde ein wahres, friedliches Paradies! Warum? Weil Gottes Willen Nachachtung verschafft würde! Weil aber vorab Väter gegenüber ihren Familien und dann Vorsteher gegenüber der Versammlung Unrecht duldsam wurden, Gottes Massstäbe ausseracht liessen und ihrer Pflicht als Unterweiser, als Zurechtweiser und als Richter nicht nachkamen, darum verbreitete sich Unrecht und falsche Lehren wie Gangrän aus.

 

(Vergleiche Grafik: 5.1  Göttliches Rechtssystem)

 

Die wichtigsten Hauptbegriffe und Zusammenhänge göttlichen Rechts im Überblick

 

Der „Leib des Christus“ kam in Gefahr, viele der Versammlungen des ersten Jahrhunderts waren daran abzusterben, jene in Asien wandten sich von Paulus ab: Viele Männer und Frauen darin waren in Gottes Augen „Tote“. Warum? Weil ausser des zunehmenden Unrechts und der falschen Lehren die von den Verantwortlichen toleriert wurden viele Glieder bereits im geistigen „Tode schliefen“. Sie hatten die Hoffnung auf Jesu Rückkehr und die Auferstehung der Toten aufgegeben oder glaubten das GESETZ als beendet, statt umzukehren. Paulus warnte bereits um das Jahr 50 u.Z.: (2.Ti 1:15)

 

*** Rbi8  1. Thessalonicher 4:13-15 ***

Ferner, Brüder, wollen wir nicht, daß ihr hinsichtlich derer unwissend seid, die [im Tod] schlafen, damit ihr nicht auch betrübt seid wie die übrigen [[(die wider heiligen Geist gesündigt haben)]], die keine Hoffnung haben. 14 Denn wenn wir den Glauben haben, daß Jesus gestorben und wieder auferstanden ist, so wird Gott auch die [im Tod] Entschlafenen durch Jesus mit ihm bringen. 15 Denn dies sagen wir [[(die Apostel, die „Braut des Lammes“)]] euch durch Jehovas [[(des Herrn (Jesu))]] Wort, daß wir [[(die in der Frühauferstellung erneut Lebenden 12 Apostel [B1])]], die Lebenden, die bis zur Gegenwart [[(5.Wiederkunft, die Definitive, sichtbar allen Anwesenden  [Bb])]] des Herrn am Leben bleiben, denen keineswegs zuvorkommen werden, die [im Tod] entschlafen sind;

 

Christus ist von den Toten auferstanden!Zusammen mit Jesus kommen auch die Gerechten, die Auserwählten unter den Toten, weil Jesus bei seinem „Kommen mit den Wolken des Himmels“ auf den Ölberg, wie es die Engel den Aposteln bei der Himmelfahrt doch versprachen (Apg 1:6-11). Dies ist am Tag des Trompetenfestes, 30 Tage nach Harmagedons Endschlacht. Die Überlebenden der versiegelten der 144.000, die aus aller Welt durch Boten zusammengerufen wurden (Jes 66:19, 20; Mat 24:40, 41) und die zwölf Apostel nun als „Frau des Lammes“ über je 12.000 Zugeordneten (Off 7:5-8) je symbolischem „Stamm Israels“, sie gemeinsam sind Zeugen der Erstauferstehung. Diese findet unten im Kidrontal statt, wie es Hesekiel im Kapitel 37 beschreibt! Gemeinsam gehen sie hinauf nach Zion, zum „Abendessen der Hochzeit des Lammes“ (Off 19:9). Dort wird Jesus, der Hohepriesterkönig ihre Einweihung zu Priestern und die Zuteilung der Städte ihres Königtums vornehmen. Dies, bevor das „Heilige“, die „königliche Priesterschaft“, das „Israel Gottes“, die „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ am letzten Tag der 1335 Tagefrist [C4] Jehova übergibt!

 

Erst nachher, während des Millenniums erfolgt die „allgemeine Auferstehung“ da ja die Toten auferweckt werden, zum „Leben oder zum Gericht“!

 

Einige der Brüder in Thessalonich waren vielleicht von Lehren des Hymenäus, Alexander und Philetus angetan, die von bereits erfolgter himmlischer Auferstehung gesprochen haben mögen, was Paulus deutlich verneinte! Das führte bei jenen zum geistigen Schiffbruch. Die meisten christlichen Religionen sind in dieser Falle gefangen! Nichts ist schwieriger auszulöschen wie eine gut verdeckte Lüge! (2Ti 2:16-18)

 

Jesus hatte ja seine Apostel vor dem „Sauerteig falscher Lehren“ immer wieder gewarnt! Paulus entfernte Hymenäus und Alexander schlussendlich aus der Versammlung und zeigte als Vorbild, dass Vorsteher handeln mussten und als Richter auch unliebsame Urteile an Personen zu vollstrecken hatten, die nicht hören wollten, welche die Reinheit der Versammlung gefährdet haben und durch falsche Lehre Spaltungen verursachten! (1.Kor 1:10)

 

(/Vergleiche Grafik: 4.3  Durchsäuerung der Versammlung Gottes)

 

Was bewirkt Sauerteig der Lehre und der Schlechtigkeit in Christenversammlungen?

 

Hören wir doch die Worte des Paulus, die er An den getreuen Timotheus als Auftrag richtet:

 

*** Rbi8  1. Timotheus 1:18-20 ***

Diesen Auftrag vertraue ich dir an, Kind, Timotheus, gemäß den Voraussagen, die direkt zu dir hingeführt haben, damit du durch diese den vortrefflichen Kriegszug fortsetzest, 19 indem du [den] Glauben und ein gutes Gewissen bewahrst, das einige beiseite gedrängt haben, wodurch sie an [ihrem] Glauben Schiffbruch erlitten haben. 20 Zu diesen gehören Hymenäus und Alexander, und ich habe sie dem Satan übergeben, damit sie durch Züchtigung gelehrt werden, nicht zu lästern.

 

Die Kirchenväter und deren abtrünniges Verhalten und LehrenIndem Paulus als Richter amtete, hatte er solche Personen, welche der Lehre der Apostel widerstanden aus der Versammlung entfernt. Dies war ein notwendiges und gerechtes Urteil und musste Ältesten als Vorbild dienen! Die Versammlungsvorsteher mussten „Stütze der Wahrheit“ bleiben und diese wie „Licht“ verbreiten und nicht „falsche Lehren“, welche der „Finsternis der Nacht“ entsprechen! Satans System ist „Finsternis“. Die Lehre, dass Tote unmittelbar nach dem Tode deren Seele im Himmel auferstehen würden und gerichtet werden, dann aufgrund des Urteils in den Himmel, die Hölle oder das Fegefeuer kämen, diese stammt ursprünglich von Hymenäus, der sich von platonischen, heidnischen Lehren beeinflussen liess und wurde am Ende des ersten Jahrhunderts durch die Sekte der Nikolaiten verbreitet, Wegbereiter späterer Lehren der Kirchenväter. (Rö 2:19; 1.Kor 4:5; 2.Kor 6:14; 1.Ti 3:14-16)

 

Andererseits warnte Johannes vor Vorstehern, welche ihre Befugnis übertraten und treue Christen aus der Versammlung zu entfernen suchten, welche kein Vergehen gegen das GESETZ oder die Liebe begangen hatten, sondern die sich ohne Kompromisse einzugehen an die Lehre der Apostel hielten. Diese nahmen zudem bereitwillig solche Personen bei sich auf, welche Abgesandte der Apostel waren. Unter jenen  Übertretern wird Diotrephes namentlich genannt, ein Ältester der sich gross zu machen suchte und über alle anderen überhob!

 

*** Rbi8  3. Johannes 9-10 ***

Ich schrieb etwas an die Versammlung, aber Diotrephes, der unter ihnen gern den ersten Platz einnimmt, nimmt von uns nichts mit Respekt an. 10 Darum will ich, wenn ich komme, an seine Werke erinnern, die er fortgesetzt tut, indem er mit bösen Worten über uns schwatzt. Und damit nicht zufrieden, nimmt er selbst auch die Brüder nicht mit Respekt auf, und diejenigen, die sie aufnehmen wollen, sucht er daran zu hindern und aus der Versammlung hinauszuwerfen.

 

Die Anwendung gerechter, gottgewollter Gewalt durch Richter darf nicht missbraucht werden! Sie dient dem Schutz gerechter Massstäbe und zur Bereinigung von Unrecht, das göttlicher Norm zuwiderhandelt! Das namentliche erwähnen von Personen, die gerechte Massstäbe missachten, ist ein weiteres Zuchtmittel, das sowohl Paulus wie Petrus angewendet haben und auch Vorstehern empfehlen, um andere vor jenen zu warnen! Paulus schrieb diesbezüglich den Thessalonichern: „Ihr eurerseits, Brüder, laßt nicht nach, das Rechte zu tun. Wenn aber jemand unserem durch diesen Brief [gesandten] Wort nicht gehorcht, so haltet diesen bezeichnet und hört auf, Umgang mit ihm zu haben, damit er beschämt werde.“ (2.Thess 3:13, 14)

 

Weil diese gerechten Verhältnisse heute in sehr vielen christlichen Gemeinden fehlen ist jener zerteilte „Leib des Christus“ in Form der Christenheit heute tödlich krank und weitgehend geistig tot. Er wird als Gesamtes das neue System nicht sehen! Gottes Todesurteil über das gegenbildliche, das alte „Jerusalem“, das Teil „Babylons der Grossen“ ist, muss somit als vollkommen gerecht bezeichnet werden! Am Tag der Urteilsvollstreckung werden wir alle Zeuge werden, dass man mit Gott nicht spotten darf! Die Hoffnung auf die Auferstehung aber nahm immer wieder neue Menschen in Beschlag, darunter auch Richter dieses Systems, die bisher dem Cäsar dienten! (Off 19:1, 2)

 

(Vergleiche Grafik: 3.1  Der geistige Tempel: Aufbau des Leibes des Christus)

 

Der "Leib des Christus", ein geistiger Tempel

 

Als der Apostel Paulus in Athen war und wegen gewisser Äusserungen vor die Richter des Areopags gezerrt wurde, da gab er Zeugnis einer künftigen, noch zu erwartenden Auferstehung der Toten:

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 17:32-34 ***

Als sie nun von einer Auferstehung der Toten hörten, begannen einige zu spotten, während andere sagten: „Wir wollen dich hierüber noch ein andermal hören.“ 33 So ging Paulus aus ihrer Mitte hinweg, 34 doch schlossen sich ihm einige Männer an und wurden gläubig, unter ihnen auch Dionysius, ein Richter des Areopag-Gerichts, und eine Frau mit Namen Damaris und andere außer ihnen.

 

Bis zum Tag des Gerichts werden jene die schlecht handeln weiterhin schlecht handeln und die Spötter auf Gott weiterhin spotten! Wer gerecht handelt wird aber aufgefordert weiterhin gerecht zu handeln und nach Vollkommenheit zu streben: „Wer ungerecht handelt, handle weiterhin ungerecht, und der Unreine verunreinige sich weiterhin, der Gerechte aber handle weiterhin gerecht, und der Heilige heilige sich weiterhin. (Off 22:11)

 

(Vergleiche Grafik:  4.2  Prinzipien und Gesetze)

 

7.2.4.6          Die Ursache zunehmender Ungerechtigkeit und Urteilsvollstreckung in Harmagedon

Salomo erläuterte, was die Ursache zunehmender Ungerechtigkeit ist und weist auf die Wichtigkeit von Urteilen hin, die vollstreckt werden müssen und im Einklang mit Gottes Gerechtigkeit sind!

 

*** Rbi8  Prediger 8:11-13 ***

Weil das Urteil über ein schlechtes Werk nicht eilends vollzogen worden ist, darum hat sich das Herz der Menschensöhne in ihnen völlig darauf gerichtet, Schlechtes zu tun. 12 Obwohl ein Sünder hundertmal Schlechtes tun und es lange Zeit treiben mag, wie es ihm gefällt, weiß ich doch auch, daß es mit denen, die den [wahren] Gott fürchten, gut ausgehen wird, weil sie sich vor ihm gefürchtet haben. 13 Mit dem Bösen aber wird es gar nicht gut ausgehen, noch wird er seine Tage verlängern, die wie ein Schatten sind, weil er sich vor Gott nicht fürchtet.

 

Heute werden viele schlecht unterrichtete Personen diese harten aber gerechten Massnahmen Jehovas, wie die Todesstrafe, den Versammlungsentzug und öffentliches Anprangern von hartnäckigen Sündern in Frage ziehen und eben gar verlachen und ablehnen. Dieselben Personen lesen Zeitung, sehen fern und lesen Bücher, wo genau diese Dinge von Ungerechten an an anderen Ungerechten aber auch an Gerechten vollzogen werden!

 

Von Jesus und den 144.000 Priesterkönigen aber wird während des Millenniums von Gott verlangt mit „eisernem Stab“ ihre Kleinkönigreiche zu beherrschen: Sie müssen gerechte Verhältnisse schaffen und jene aus den Versammlungen Gottes entfernen, die unrecht handeln! Der himmlische Jesus erklärt dem Johannes: „Und dem, der siegt und meine Taten bis zum Ende hin bewahrt, will ich Gewalt über die Nationen geben, und er wird die Menschen mit eisernem Stab hüten, so daß sie gleich Tongefäßen zerbrochen werden, ebenso wie ich von meinem Vater empfangen habe, und ich will ihm den Morgenstern geben. Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Versammlungen sagt.‘“ (Off 2:26-29)

 

Überfüllte Leichenhallen als Resultat von Seuchen und KriegenDie Folgen aber, die wir alle schon heute z.B. wegen sexueller Unmoral in Form tödlicher Plagen zu tragen haben, kennen wir bereits. Tödliche Plagen bringen aber nicht nur Leid auf die Betroffenen, sondern auf die ganze Gesellschaft! Im Falle der sich durch aussereheliche sexuelle Betätigung schnell verbreitenden todbringenden Krankheiten sind diese es, die weit mehr Tote verursachen, wie die Vollstreckung der gerechten Todesstrafe nach göttlicher Anweisung! Bis hin zur bisher tödlichsten unter ihnen, Aids, sind es bereits viele Millionen von Menschen, die jährlich hingerafft werden, darunter sehr viele Unschuldige! Besonders in unterentwickelten Ländern grassiert die Seuche weiterhin.

 

Auch Paulus sprach sich nicht gegen die Todesstrafe aus, er war für gerechte Verhältnisse, die in der Familie und der Versammlung gestärkt werden mussten. Gerechtigkeitsliebende Menschen wurden davon nicht in Schrecken versetzt. Gute Taten sind nicht Gegenstand der Furcht! 

 

Ein  überführter, schuldiger Übertreter gerechter Normen, der nicht bereute, der sollte jedoch seine gerechte Strafe tragen! Paulus wusste, dass dies seit Gott Juda 607 v.u.Z. in die Hand Nebukadnezars gab Sache des „Cäsars“, weltlicher Behörden ist und nicht Sache der Christenversammlung! Die Urteilsvollstreckung war dadurch in der Hand weltlicher Gerichte! Er forderte Christen auf die relative Stellung weltlicher Autorität, von Gerichten und deren Urteilsvollstreckung zu achten, die damals auch Todesurteile zu vollstrecken hatte! Mörder, Hurer, Diebe, Habgierige und Verleumder haben in der Christenversammlungen keinen Platz und sollen gar Gottes gerechte Strafe in Harmagedon erdulden!

 

Die wahre „obrigkeitliche Gewalt“, die von Gott her stammt wird durch das „Königreich des Sohnes der Liebe“ ausgeübt, wozu die Propheten, Jesus und die Apostel die Grundlage legten, die auf Gottes Willen und Seinem GESETZ beruht.

 

*** Rbi8  Römer 13:1-4 ***

Jede Seele sei den obrigkeitlichen Gewalten untertan, denn es gibt keine Gewalt außer durch Gott; die bestehenden Gewalten stehen in ihren relativen Stellungen als von Gott angeordnet. 2 Wer sich daher der Gewalt widersetzt, hat sich der Anordnung Gottes entgegengestellt; die, die sich ihr entgegengestellt haben, werden für sich ein Gericht empfangen. 3 Denn die [[(in Christenversammlungen als Diener Jesu)]] Herrschenden sind nicht für die gute Tat ein Gegenstand der Furcht, sondern für die schlechte. Willst du also ohne Furcht vor der [obrigkeitlichen] Gewalt sein? Fahre fort, Gutes zu tun, und du wirst Lob von ihr haben; 4 denn sie ist Gottes Dienerin, dir zum Guten. Wenn du aber Schlechtes tust, so fürchte dich; denn sie trägt das Schwert nicht ohne Zweck; denn sie ist Gottes Dienerin, eine Rächerin zur Kundgabe des Zorns an dem, der Schlechtes treibt.

 

Paulus spricht zu den Versammlungen, hier jener in Rom, in direkter Nähe des Cäsar. Kirchen, welche längst das „Kennzeichen des wilden Tieres“ tragen wenden die Worte des Paulus auf nationale und religiöse Rechtssysteme an, die doch voll in Satans Händen liegen, ob uns dies gefällt oder ob wir es ablehnen. Lassen wir uns von solchen Menschen und deren Organisationen nicht irreführen, jene sind zutiefst in Götzendienst verstrickt:

 

(1. Johannes 5:18-21)  Wir wissen, daß jeder, der aus Gott geboren worden ist, nicht Sünde treibt, sondern der aus Gott Geborene wacht über ihn, und der Böse bemächtigt sich seiner nicht. 19 Wir wissen, daß wir von Gott stammen, aber die ganze Welt liegt in der [Macht] dessen, der böse ist. 20 Wir wissen aber, daß der Sohn Gottes gekommen ist, und er hat uns verstandesmäßig befähigt, den Wahrhaftigen zu erkennen. Und wir sind in Gemeinschaft mit dem Wahrhaftigen durch seinen Sohn Jesus Christus. Dies ist der wahre Gott und ewiges Leben. 21 Kindlein, hütet euch vor Götzen.

 

Die Justiz dieses systems ist für Christen untereinander keine Option!Die „Götzen“ dieses Systems zeigen sich in vielfältiger Form! Das Urteil des Vaters als Richter in Familienangelegenheiten und der Versammlungsvorsteher als Richter bei Rechtsangelegenheiten in der Versammlung sind verbindliche Urteile, die einmal gefällt respektiert werden müssen! Sie sind es doch, welche im kommenden System die Welt richten werden! Nur die Richter innerhalb der Versammlung dienen Gott Jehova als durch Jesus als Hoherpriesterkönig anerkannte Autoritäten, weil sie deren Gebote als Massstab haben. Die Richter der Welt, dieses „Systems der Dinge“ dagegen dienen dem Gott dieses Systems, das Gottes Grundsätze nicht respektiert! Lassen wir uns nicht irreführen. Paulus zeigt, wo unser Rechtssystem endet und das andere beginnt, auf welches Christen herabblicken!

 

(1. Korinther 6:1-6) Wagt es jemand von euch, der eine [Rechts]sache gegen den anderen hat, vor ungerechte Menschen [[(dieses Systems der Dinge)]] vor Gericht zu gehen und nicht vor die Heiligen? [[(Die als Richter handelnden Brüder innerhalb der Versammlung)]] 2 Oder wißt ihr nicht, daß die Heiligen die Welt richten werden? Und wenn durch euch die Welt gerichtet werden soll, seid ihr da nicht geeignet, ganz geringfügige Dinge rechtlich zu entscheiden? 3 Wißt ihr nicht, daß wir [[(die Apostel)]] Engel [[gr. aggelos = Boten; Vorsteher]] richten werden? Warum also nicht Dinge dieses Lebens? [[(im bestehenden System)]] 4 Wenn ihr nun Dinge dieses Lebens rechtlich zu entscheiden habt, setzt ihr da diejenigen als Richter ein, auf die man in der Versammlung herabblickt? 5 Ich sage [es] zu eurer Beschämung. Ist denn wirklich nicht ein Weiser unter euch, der zwischen seinen Brüdern richten kann, 6 sondern Bruder geht mit Bruder vor Gericht, und das vor Ungläubige?

 

Paulus spricht davon, dass ein einzelner Bruder oder Vorsteher als Richter walten kann, somit nicht notwendigerweise drei Richter amten müssen, um Recht zu sprechen! Grundlage als Richter ist, selbst gerecht zu handeln und gute Kenntnisse von Gottes Rechtsnormen um das GESETZ auch „gesetzmässig“ und nicht pharisäerhaft anzuwenden ist: „Nun wissen wir, daß das GESETZ vortrefflich ist, vorausgesetzt, daß man es gesetzmäßig handhabt, in der Erkenntnis der Tatsache, daß [das] Gesetz nicht für einen gerechten Menschen öffentlich bekanntgegeben ist, sondern für Gesetzlose und Widerspenstige, für Gottlose und Sünder, für die, denen es an liebender Güte fehlt, und für Unheilige, Vatermörder und Muttermörder, Totschläger, Hurer, Männer, die bei männlichen Personen liegen, Menschenräuber, Lügner, Falschschwörende und was sonst noch der gesunden Lehre entgegengesetzt ist, gemäß der herrlichen guten Botschaft des glücklichen Gottes, mit der ich betraut worden bin.“ (1.Ti 1:8-11).

 

Jene die Schlechtes treiben sollen sich fürchten! Es ist nach göttlichem Willen das einzige Mittel, das Menschen davon abhält das Schlechte zu treiben! Zu unserer eigenen Schande müssen wir eingestehen, dass wir das Böse weit leichter suchen wie das Gute! Paulus selbst zeigte, dass auch er als Apostel einen Kampf mit seinem Fleisch führen musste, das ihn zu Dingen trieb die sich nicht gehören! Er zeigte damit aber gleichzeitig, dass wir in der Lage sind unsere Triebe zu beherrschen wenn wir uns geistig schulen!

 

7.2.4.7          Unser Leben durch Geist lenken lassen und nicht durch Triebe!

Paulus zeigt, dass das „Gesetz des Fleisches“ Menschen nicht zu besseren Menschen zu machen vermag, weil es dem „GESETZ des Geistes“ zuwider steht! Nur der Geist in uns ist es, der göttliche Prinzipien die zum ewigen Leben führen verstehen kann, indem wir Gutes tun und die Liebe an vorderste Stelle im Leben bringen, die ja Erfüllung des ganzen GESETZES darstellt! Wenn wir verstanden haben, dass GESETZE nur die äussersten Grenzen aufzeigen, welche es nie zu überschreiten gilt, so lernen wir durch Jesu Geist etwas weit Wichtigeres, dass wir das höchste Prinzip, die prinzipientreue Liebe, „Agape“ vollbringen müssen, welche dem Nächsten nichts Schlechtes zufügt und er lehrt selbst unsere Feinde zu lieben!

 

(Vergleiche Grafik: 4.1  Baum der Erkenntnis von Gut und Böse; Baum des Lebens)

 

Was ist die symbolische Bedeutung vom "Baum des Lebens" und dem "Baum von Gut und Böse"?

 

Die Briefe des Paulus mögen zwar nach den Worten des Petrus für viele schwer zu verstehen sein, er äussert sich aber gegenüber Christen mit Unterscheidungsvermögen nicht unverständlich! Die Begriffe „Gesetz des Fleisches“ – „Sünde“ sind Begriffen wie „Liebe“ (Prinzipien; Gottes Wille) – „Gehorsam“ – „GESETZ des Geistes“ gegenübergestellt! Auch hier gilt es sich von denen abzusetzen, die kein wirkliches Unterscheidungsvermögen zeigen!

 

Jesus war kein Gott, sondern er war ein Mensch in demselben Fleisch, mit denselben Wünschen und Begierden wie wir. Er war aber der Erste, der das Fleisch vollkommen dem Willen des Geistes unterwarf und allen ein Beispiel hinterliess! Paulus beschreibt die Gegensätze der zwei Gesetze, jene des „Gesetzes des Fleisches“ und das diesem entgegengesetzte „GESETZ des Geistes“, respektive des „GESETZTES des Christus“!

 

*** Rbi8  Römer 8:3-11 ***

Denn da auf seiten des GESETZES [[(das Sünde durch Opfer nur zudeckte, aber nicht auszulöschen vermochte)]] ein Unvermögen vorlag, während es durch das Fleisch schwach war, verurteilte Gott die Sünde im Fleisch, indem er seinen eigenen Sohn in der Gleichheit des sündigen Fleisches und der Sünde wegen sandte, 4 damit die gerechte Forderung des GESETZES [[(denen die es erfüllen ewiges Leben zu geben)]] erfüllt werde in uns, die wir nicht in Übereinstimmung mit dem Fleisch, sondern in Übereinstimmung mit dem Geist wandeln. 5 Denn die, die mit dem Fleisch in Übereinstimmung sind, richten ihren Sinn auf die Dinge des Fleisches, die aber mit dem Geist in Übereinstimmung sind, auf die Dinge des Geistes [[auf die Dinge Gottes, der Seinen „heiligen (gerechten, wahrhaftigen) Geist“ im geschriebenen Wort der Schrift darlegt)]]. 6 Denn das Sinnen des Fleisches bedeutet Tod, das Sinnen des Geistes aber bedeutet Leben und Frieden, 7 weil das Sinnen des Fleisches Feindschaft mit Gott bedeutet, denn es ist dem Gesetz [[GESETZ]] Gottes nicht untertan und kann es tatsächlich auch nicht sein. 8 So können denn die, die mit dem Fleisch in Übereinstimmung sind, Gott nicht gefallen.

9 Ihr dagegen seid nicht in Übereinstimmung mit dem Fleisch, sondern mit dem Geist, wenn Gottes Geist wirklich in euch wohnt. Wenn aber jemand Christi Geist nicht hat, so gehört dieser ihm nicht an. 10 Ist aber Christus in Gemeinschaft mit euch, so ist der Leib zwar tot der Sünde wegen, der Geist aber ist Leben der Gerechtigkeit wegen. 11 Wenn nun der Geist dessen [[(JHWH‘s)]], der Jesus von den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird er, der Christus Jesus von den Toten auferweckt hat, auch eure [[(zufolge der adamischen Sünde)]] sterblichen Leiber durch seinen in euch wohnenden Geist lebendig machen.

 

Die Forderungen in Gottes GESETZ sind gerecht und auch für Christen bindender Massstab! Wie sonst könnten wir Jesus nachfolgen? Wenn wir diese Grenzen nicht antasten, auch nicht zurückversetzen, dann erfüllen wir das GESETZ, das zur Freiheit des Christen gehört! Dieses GESETZ der Liebe bringt Frieden, Eintracht, Sicherheit in diesem System und schlussendlich ewiges Leben, im kommenden System, in Gottes Königreich!

 

Christen sind nicht in Übereinstimmung mit dem Fleisch, was die sexuelle Unmoral in den Vordergrund stellt, sondern mit dem Geist, der Gottes Normen und Jesu Vorbild ins Zentrum rückt! Damit gehörst DU wirklich Christus an! Nicht wegen der Worte, sondern wegen DEINER gerechten Handlungen!

 

7.2.4.8          Was ist besser: Die Todesstrafe für schwere Verbrechen oder lebenslange Haft?

 

Jede Abweichung von Gottes gerechten und langfristig wirkungsvollsten Methoden im Strafvollzug zeigen sich nur durch Vergleiche, wenn die Nation Israel Gottes Rechtsmassstab achtete, daher Gottes Segen erlangten und Zeiten, wo sie diese Verliessen und unter Jehovas Fluch kamen! In solchen Zeiten nahmen die Delikte beständig zu, bis nur noch Gottes eigenes Gericht erneut Ordnung zu verschaffen vermochte! Das kann und muss auf heutige Verhältnisse in der Christenheit übertragen werden!

 

http://www.bpb.de/cache/images/4/7794-st-original.jpg?6567CRückfälligkeitsquoten nach strafrechtlichen SanktionenDass heute keine Todesurteile vollstreckt, sondern lebenslange Haftstrafen ausgesprochen werden, dies hat zu einem System geführt, wo Schwerstverbrecher in Gefängnissen zu lebenslangen Ausbildern leichter Krimineller werden, die nach ihrer Haftentlassungen nur um so schwerere Delikte verüben! Die Rückfallquote bei Haftentlassungen ist in der ganzen Welt sehr hoch und lässt berechtigte Zweifel an diesem System aufkommen! Gefängnisse verbessern offensichtlich Menschen nicht, sondern verschlechtern sie eher!

 

Eine Veränderung kann nur durch Veränderung des Geistes, der Einstellung erreicht werden und bedingt Ausbildung! Wenn diese Ausbildung nicht in der Familie beginnt und durch die Versammlung Gottes kontinuierlich weitergeführt wird, dann ist es später sehr schwierig (aber nicht unmöglich) auf Gottes gerechte Massstäbe umzukehren!

 

Jede schlechte Tat bedingt eine Zurechtweisung! Jehova gewährt in keinem Fall Straffreiheit! Strafe muss einen Strafvollzug kennen! Die härteste Strafe ist der Tod, daran ändern unsere möglicherweise irregeführten Gefühle nichts! Wenn die Mächtigen dieses Systems, die Jehova als „wilde Tiere“ bezeichnet ungerechte Urteile fällten und unschuldige Menschen zu allen Zeiten verfolgten, einkerkerten und töteten, so ändert dies nichts an Gottes gerechten Massstäben gegenüber unbelehrbaren Sündern, sondern hebt sie nur noch mehr hervor!

 

(Vergleiche Grafik: Biblische Symbole)

 

Verständnis der biblischen Symbolik bedeutet den Schlüssel zum Gesamtbild

 

Salomo erklärt, was er durch Beobachtung selbst festgestellt hatte. Die Sprüche sind voller Weisheiten, die derselbe König am Ende seines Lebens schlussendlich selbst übertrat! David hatte Jugendsünden begangen, wurde von Gott durch Nathan zurechtgewiesen und änderte sein Fehlverhalten und kam erneut unter Gottes Gunst!

 

*** Rbi8  Prediger 8:9-10 ***

All das habe ich gesehen, und mein Herz richtete sich auf jede Arbeit, die unter der Sonne getan worden ist [während] der Zeit, da der Mensch über den Menschen zu seinem Schaden geherrscht hat. 10 Aber obwohl dem so ist, habe ich gesehen, wie die Bösen begraben wurden, wie sie hereinkamen und wie sie gewöhnlich selbst von dem heiligen Ort weggingen und in der Stadt vergessen wurden, wo sie so gehandelt hatten. Auch das ist Nichtigkeit.

 

Religion und Staat in tiefer Einheit: "Wilde Tiere" im Einklang Menschenfleisch zu verzehrenDass böse Menschen mit dem „heiligen Ort“, mit Gottes Tempel, der „Versammlung Gottes“ möglicherweise in enger Verbindung stehen mögen, Präsidenten und hohe Richter zusammen mit Bischöfen in den Kathedralen gemeinsam ihre Messen feiern, solches ändert nichts daran, dass sie vergessen werden, wenn sie nicht Gerechtigkeit übten! Gottes gerechtes System wird die Erinnerung an sie vollkommen auslöschen! In der Auferstehung der „Geringsten“, am Ende des Millenniums im Schlussgericht wird Ihnen „Schmach und Abscheu“ zu Teil! (Mat 5:19, 20) Der Prophet Daniel kündigt an:

 

(Daniel 12:2)  Und da werden viele von den im Staub des Erdbodens Schlafenden sein, die aufwachen werden, diese zu Leben auf unabsehbare Zeit [[(auf ewig)]] und jene zu Schmach [und] zu Abscheu auf unabsehbare Zeit [[(auf ewig)]].

 

So waren im Gegensatz zu jenen schlechten Richtern diejenigen, die das „GESETZ gesetzmässig“ anwendeten, mit Barmherzigkeit, wo immer angebracht aber auch gewillt zur Vollstreckung gerechter Urteile an uneinsichtigen Schuldigen, diese eine Quelle der Furcht für das Volk vor Gottes Gerechtigkeit. Abscheu dagegen vor den Machthabern, welche die Vollstreckung von ungerechtfertigten Urteilen an Unschuldigen förderten. Moses erwähnt Gottes Willen diesbezüglich im Bibelbuch Deuteronomium:

 

(5. Mose 17:12, 13)  Und der Mann, der mit Vermessenheit handeln wird, indem er auf den Priester nicht hört, der dasteht, um für Jehova, deinen Gott, dort den Dienst zu verrichten, oder auf den Richter: jener Mann soll sterben; und du sollst das Böse aus Israel wegschaffen. 13 Und das ganze Volk wird es hören und sich fürchten, und sie werden nicht mehr vermessen handeln.

 

Die Todesstrafe soll abschreckende Wirkung auf andere ausüben und damit für die Mehrheit heilende Wirkung haben! Das Wissen, dass Jesus in Harmagedon Gottes Urteil vollstrecken wird hin zur „ewigen Abschneidung von den Lebenden“ wird durch die Kirchen nicht gelehrt, damit sie ja niemanden verängstigen! Die Abschreckung die solche Kenntnis vermittelt könnte viele Leben retten!

 

Der Stein aus dem himmlischen Berg Zion, Jesus, wird die politischen Nationen an die Füsse treffen und vollkommen zerstörenDurch die Erwählung der Demokratie führte der Volkswille zur Machteinschränkung und zur besseren Kontrolle der Mächtigen und der Richter! Die Vermischung von „weichem Lehm mit hartem Eisen“ kann nicht dauerhafte Stabilität bringen! Der zu Ton gewordene Lehm ist anfällig auf jeden harten Schlag, um zu zerbrechen! Das musste der Prophet Daniel schon dem damaligen Herrscher Nebukadnezar erklären, als er ihm dessen Traum von der Statue erklärte und auf die „Zeit des Endes“ der Mächtigen verwies (Da Kap. 2).

 

Die freie Presse wurde dabei ein wichtiges Instrument zu Gunsten des Volkes, um Mächtige bei Missbrauch anzuklagen, ihre ungerechten Taten offenzulegen und jene selbst der Justiz zuzuführen – zumindest in freien Ländern. Damit wurde erst eine Spitze des Eisberges ungerechter Taten der Mächtigen offensichtlich!

 

Erst unter Jesu kommender Königreichsherrschaft wird die neue erdenweite Verwaltung mit eisernem Stab den GESETZEN Gottes wirklich zum Durchbruch verhelfen und die Gerechten vollkommen schützen! (Off 12:5)

 

*** Rbi8  Offenbarung 2:25-29 ***

Dennoch, haltet an dem fest [[(was die gute Botschaft beinhaltet)]], was ihr habt, bis ich [[(Jesus)]] komme. 26 Und dem, der siegt und meine Taten bis zum Ende hin bewahrt, will ich Gewalt über die Nationen geben [[(als Teil der „neuen Himmel“, der „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“)]], 27 und er [[(Jesus, der „Menschensohn“, der Hohepriesterkönig)]] wird die Menschen mit eisernem Stab hüten, so daß sie gleich Tongefäßen zerbrochen werden, ebenso wie ich von meinem Vater empfangen habe, 28 und ich will ihm den Morgenstern [[(„Stern“ bedeutet unter „Sonne und Mond“ unterordnete Macht; Lichtspender; Morgen = Beginn des Tages)]] geben. 29 Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Versammlungen sagt.‘

 

Bis dies vollkommen Wirklichkeit wird fehlt nur noch kurze Zeit! Bis dahin müssen wir mit überfüllten Gefängnissen leben und uns davor fürchten auf die Strasse zu gehen oder aufschrecken, wenn wir nachts ein Geräusch hören. Ganze Städte und Länder werden weiterhin und noch zunehmend vor Terrorismusangriffen zittern. Der Mensch hat gewählt die eigene Form der Gerechtigkeit aufzurichten und Gottes Gerechtigkeit zu verspotten!

 

Gottes sieben Zornschalenh voll von PlagenAlle „sieben Plagen“ der sieben „Zornschalen Gottes“ Gottes werden zur Zeit die Gott bestimmt hat gegen die Erde hin ausgegossen und betreffen die ganze Menschheit. Bereuen sie deswegen etwa und kehren zu Ihm um? Strafen haben doch bei Einsichtigen den Sinn hin zur Besserung!

 

*** Rbi8  Offenbarung 16:8-12 ***

Und der vierte goß seine Schale auf die Sonne aus; und der [Sonne] [[(Satan, der „Gott dieses Systems“ und seine irdischen hächsten Vertreter)]] wurde gewährt, die Menschen mit Feuer [[(Strafe, Plagen)]] zu versengen. 9 Und die Menschen wurden mit großer Hitze versengt, aber sie lästerten den Namen Gottes, der die Gewalt über diese Plagen hat, und sie bereuten nicht, um ihm Ehre zu geben.

10 Und der fünfte goß seine Schale auf den Thron des wilden Tieres [[(der letzten, vorherrschenden Weltmacht)]] aus. Und sein Königreich wurde verfinstert, und sie begannen, vor Schmerz ihre Zunge zu zernagen, 11 aber sie lästerten den Gott des Himmels wegen ihrer Schmerzen und wegen ihrer Geschwüre, und sie bereuten ihre Werke nicht.

12 Und der sechste goß seine Schale auf den großen Strom Euphrat aus, und sein Wasser vertrocknete, damit für die Könige vom Sonnenaufgang der Weg bereitet werde.

 

Die kommenden „Könige von Sonnenaufgang“ sind Jehova und Jesus, sie werden bald schon handeln! Ihr neuerliches Erscheinen war seit langem deutlich angekündigt! Wir mögen die Auswirkungen mit den Augen des Geistes in den Folgeerscheinungen, beim Ausgiessen der „sieben Schalen des Zornes“ wegen all der Gesetzesübertretung erkennen oder dies ablehnen und sagen, dass dies schon immer so war! Klüger wäre es zu bereuen und Jehova und Seinem Sohn Jesus die Ehre zu geben!

 

Zu den Plagen gehört auch, dass all diese direkten und indirekten Folgeerscheinungen die gesamte Gesellschaft belasten. Alleine durch sexuell hervorgerufene Folgeschäden sind die indirekte Folgen unüberschaubar hoch! Sie führen in Afrika zur Entvölkerung von ganzen Landesteilen, ganze Heere von Waisenkindern und zum Paralysieren von Regierungen. Selbst der Terrorismus ist direkt damit verknüpft oder indirekte Folge von der immer grösseren Unmoral und damit verbundenem Unrecht, z.B. durch Mittel, welche das überbordende Gesundheitswesen absorbiert, Polizei und Militär verschlingen, die auswuchernde Justiz verschlingt und welche finanziellen Mittel dann nicht mehr der öffentlichen Ausbildung zur Verfügung stehen!

 

Geduldetes Unrecht führt somit längerfristig zum vollkommenen moralischen Zusammenbruch auf jeder Ebene des menschlichen Zusammenlebens! Dessen Bekämpfung kann nur in der Familie beginnen und muss durch die Versammlung fortgesetzt werden! Auseinanderbrechende Ehen schwächen in der einen oder andern Form jedes Staatswesen, weil die Folgeerscheinungen gravierend sind. Paulus erlaubt Christen nicht weltliche Gerichte anzurufen, ausser der schuldhafte Christ wurde aus der Versammlung ausgestossen! Die Spielregeln sind somit bekannt, ob wir sie anwenden hängt vom Einzelnen ab! Wer sie aber anwendet und erfüllt wird von Jesus nicht ins Gericht genommen, weil er sich als folgsames „Schaf“ erweist, das seinen Worten Gehorsam zollt. Wir erinnern uns daran, was Paulus diesbezüglich an die Korinther schrieb: „Wagt es jemand von euch, der eine [Rechts]sache gegen den anderen hat, vor ungerechte Menschen vor Gericht zu gehen und nicht vor die Heiligen?“ (1.Kor 6:1) Ja, dieses Wagnis kann sehr, sehr teuer werden, denn sie bedeutet Missachtung der „obrigkeitlichen Gewalt“ die von Gott her kommt!

 

Was beim Gericht Jesu an der für die Unmoral hauptverantwortlichen religiösen Hure „Babylon der Grossen“ übrigbleibt, die unermessliche Schuld auf sich geladen hat, die sich „bis zum Himmel“ auftürmt, wird durch Jehovas Urteilsvollstreckung in Harmagedon ihr völliges Ende finden! Ihr soll bereits heute ein doppeltes Mass vergolten werden (Off 18:4, 5)

 

"Babylon die grosse Hure", die betrunkenen Religionen*** Rbi8  Offenbarung 18:4-8 ***

Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel sagen: „Geht aus ihr hinaus, mein [[(des starken Engels: Michaels)]] Volk, wenn ihr nicht mit ihr teilhaben wollt an ihren Sünden und wenn ihr nicht einen Teil ihrer Plagen empfangen wollt. 5 Denn ihre Sünden haben sich aufgehäuft bis zum Himmel, und Gott hat ihrer Taten der Ungerechtigkeit gedacht. 6 Erstattet ihr so, wie sie selbst erstattet hat, und tut ihr doppelt soviel, ja doppelt die Zahl der Dinge, die sie tat; in den Becher, in den sie ein Gemisch tat, tut doppelt soviel Gemisch für sie. 7 In dem Maße, wie sie sich verherrlichte und in schamlosem Luxus lebte, in dem Maße gebt ihr Qual und Trauer. Denn in ihrem Herzen sagt sie beständig: ‚Ich sitze als Königin, und Witwe bin ich nicht, und ich werde niemals Trauer sehen.‘ 8 Darum werden an einem Tag ihre Plagen kommen, Tod und Trauer und Hungersnot, und sie wird gänzlich mit Feuer verbrannt werden, denn Jehova Gott, der sie gerichtet hat, ist stark.

 

Es ist der mächtigste der Engel der Spricht, der Erzengel Michael, der als zur Erde gesandter Menschensohn sein eigenes Leben hingab, um danach erst vom Vater höchste Macht und Ehre zu empfangen! Die Religionen sind Jesu Hauptfeind, obwohl sie behaupten ihn zu vertreten. Das Urteil Gottes ist somit längst gefällt! Der Tag der Vernichtung „Babylons der Grossen“ hat sich bedenklich genaht! [<B2>?] Die Stimmung gegen religiösen Fanatismus und Fundamentalismus ist dem Siedepunkt nahe und ein einziger Tropfen kann das Fass zum Überlaufen bringen! Die Medien reden immer offener gegen Kirchen und Religionen und deren Führer, indem sie skandalöses Verhalten offenlegen! Im Blickpunkt sind zwar die Muslime wegen ihres offenen Kampfes, aber auch alle übrigen Religionen werden schlussendlich im selben Topf sein! Viele möchten dies nicht Glauben und verschliessen sich offensichtlichen Tatsachen, dass Religion ein Relikt ist, das im heutigen System in dieser Form untragbar wurde, weil es seine Grundaufgabe nicht erfüllt: Menschen über Den GOTT und Seine GESETZE zu belehren und die Einhaltung auf beiden Ebenen, jenem der Familie und der Versammlung durchzusetzen! (Mal 1:6) Das Buch wurde nach dem Exil durch den Propheten Maleachi beendet, der Tempel stand bereits erneut.

 

Warnung an die Priester Levis durch den Propheten Maleachi*** Rbi8  Maleachi 2:1-9 ***

„Und nun, dieses Gebot ist für euch, o Priester [[(des Stammes Levi)]]. 2 Wenn ihr nicht zuhören werdet und wenn ihr [es] nicht zu Herzen nehmen werdet, meinem Namen Ehre zu geben“, hat Jehova der Heerscharen gesprochen, „so werde ich gewiß den Fluch über euch senden, und ich will eure Segnungen verfluchen. Ja, ich habe sogar den [Segen] verflucht, weil ihr [es] nicht zu Herzen nehmt.“

3Siehe! Ich schelte euretwegen die Saat [[das Kirchenvolk]], und ich will Mist auf eure Gesichter streuen, den Mist eurer Feste [[die nicht gemäss Gottes GESTZ sind]]; und jemand wird euch tatsächlich zu ihm hinwegtragen [[(dem Gott dieses Systems, dem ihre Feste geweiht waren)]]. 4 Und ihr werdet erkennen müssen, daß ich euch dieses Gebot [[(der Festzeiten Jehovas)]] gesandt habe, damit mein Bund mit Levi weiterbestehe“, hat Jehova der Heerscharen gesagt.

5 Was meinen Bund betrifft, er war erwiesenermaßen mit ihm, [ein Bund] des Lebens und des Friedens, und ich gab sie ihm fortgesetzt, mit Furcht. Und er fürchtete mich weiterhin; ja, meines Namens wegen wurde er sogar in Schrecken versetzt. 6 Es erwies sich, daß das Gesetz [[GESETZ]] der Wahrheit selbst in seinem Mund war, und da war keine Ungerechtigkeit auf seinen Lippen zu finden. In Frieden und in Geradheit wandelte er mit mir, und viele waren es, die er von Vergehung zurückbrachte. 7 Denn die Lippen eines Priesters sind es, die Erkenntnis bewahren sollten, und [das] Gesetz [[GESETZ]] sollte man aus seinem Mund suchen; denn er ist der Bote Jehovas der Heerscharen.

8 Ihr aber — ihr seid vom Weg abgewichen. Ihr habt viele veranlaßt, im Gesetz [[GESETZ]] zu straucheln. Ihr habt den Bund Levis verderbt“, hat Jehova der Heerscharen gesprochen. 9 „Und auch ich meinerseits werde euch gewiß für das ganze Volk verächtlich und niedrig machen entsprechend dem, wie ihr meine Wege nicht bewahrtet, sondern Parteilichkeit bekundet habt im Gesetz [[GESETZ]].“

 

Kein Zweifel, wer aus Gottes Sicht für das Versagen Verantwortlichkeit trägt! Die Priester Levis hörten nicht und bei Jesu Tod verloren sie ihre privilegierte Stellung! Der „Bund mit Levi“ hörte auf zu existieren und der „neue Bund“ mit Jesus und seinen Aposteln und dem „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ begannen die „gute Botschaft“ erdenweit zu verbreiten!

 

Mit priesterlichen Pflichten aber ohne diesen Titel dienen heute der Vater in der Familie und der Vorsteher der Versammlung an Stelle der Nachkommen Levis! Als Volk, das Jesus sich erwählt hat im an Pfingsten 33 u.Z. neuentstandenen „Königreich des Sohnes der Liebe“ hat jeder getaufte Mann der Berufung hin zum künftigen Priesterkönigtum nachzufolgen! Jesus aber wird schlussendlich daraus jene erwählen, die zu den 144.000 gehören werden! Petrus erklärt im 1.Brief:

 

(1. Petrus 2:7-10)  Für euch nun ist er kostbar, weil ihr Gläubige seid; für die Ungläubigen aber „ist derselbe Stein, den die Bauleute verworfen haben, [das] Haupt der Ecke geworden 8 und „ein Stein des Anstoßes und ein Fels des Ärgernisses“. Diese straucheln, weil sie dem Wort ungehorsam sind. Gerade dazu sind sie auch bestimmt worden. 9 Ihr aber seid „ein auserwähltes Geschlecht, eine königliche Priesterschaft, eine heilige Nation, ein Volk zum besonderen Besitz, damit ihr die Vorzüglichkeiten“ dessen „weit und breit verkündet“, der euch aus der Finsternis in sein wunderbares Licht berufen hat. 10 Denn einst wart ihr kein Volk, jetzt aber seid ihr Gottes Volk; ihr wart die, denen keine Barmherzigkeit erwiesen worden war, seid jetzt aber die, denen Barmherzigkeit erwiesen worden ist.

 

Wir setzen unser Vertrauen in Jesus als unseren König und Hohepriester, nicht in menschliche Führer der unterschiedlichen Kirchen und deren veränderte gute Botschaft! Jesus allein ist „das Haupt der Ecke“, Führer in seinem Königreich! Nur durch Jesus sind wir „Gottes Volk“, das nach der Reinigung in Harmagedons Endgericht vom Vater voll anerkannt wird (Hos 2:23; 1.Kor 15:24). Mit unserer Taufe bilden wir Teil dieses neuen Königreiches: „ ,... ein auserwähltes Geschlecht, eine königliche Priesterschaft [[(das „Israel Gottes“, erst nach der Versiegelung und Einsetzung durch Jesus in ihr neues Amt)]], eine heilige Nation, ein Volk zum besonderen Besitz, damit ihr die Vorzüglichkeiten‘ dessen ‚weit und breit verkündet‘, der euch aus der Finsternis in sein wunderbares Licht berufen hat.“ Auch hier gilt zwischen „Berufung“ und schlussendlicher „Auserwählung“ klar zu unterscheiden!

 

An Gottes Tag der Rache wird Jehova selbst somit nur das Urteil an all jenen vollstrecken, die einem gerechten Gericht durch Menschen, die Richter der Versammlung entgangen sind und nicht bereut hatten, solange Er dazu Zeit eingeräumt hat! Jesus dagegen stellt die „Böcke“ innerhalb des „Königreiches des Sohnes seiner Liebe“, die nicht hören wollten zu seiner Linken.

 

Jesus ruft die Vögel des Himmels, um mit den Leichen Harmagedons fertig zu werden!Die heutigen Mächtigen der Erde möchten dies unter Satans Führung verhindern. Die Worte aus der Offenbarung sind deutlich! Wer sie verstehen möchte kann sie verstehen!

 

 *** Rbi8  Offenbarung 19:19-21 ***

Und ich sah das wilde Tier [[(der Führer des zweihörnigen „wilden Tieres“, Anglo-Amerika)]] und die Könige der Erde [[(vereint in der UNO, dem siebenköpfigen „wilden Tier“, dessen „zehn Hörner“]] und ihre Heere versammelt, um Krieg zu führen mit dem, der auf dem Pferd sitzt [[(mit dem Erzengel Michael (dem himmlischen Jesus))]], und mit seinem Heer [[(seiner Engel)]]. 20 Und das wilde Tier wurde gefaßt und mit ihm der falsche Prophet, der vor ihm die Zeichen tat, durch die er die irreführte, welche das Kennzeichen des wilden Tieres empfingen [[(die „666“ zufolge ihrer Unterstützung der Politik an der Hand oder ihrer geistigen Übereinstimmung an der Stirn)]], und die, die seinem Bild [[„des „wilden Tieres“, dem WCRL, dem WOLD COUNCIL OF RELIGIOUS LEADERS)]] Anbetung darbringen. Noch lebendig wurden sie beide in den Feuersee geschleudert, der mit Schwefel brennt [[(symbolik für den „zweiten Tod, endgültige Vernichtung)]]. 21 Die übrigen aber wurden mit dem langen Schwert getötet, das aus dem Mund dessen hervorging, der auf dem Pferd saß. Und alle Vögel wurden von ihren Fleischteilen gesättigt.

 

Das zweischneidige Schwert aus dem Mund Jesu bedeutet nichts anderes, dass seine Engelheere an denen das Urteil vollstrecken werden, die in der weiter oben erwähnten Buchrolle Hesekiels eingetragen sind weil sie Unrecht begingen, duldeten oder förderten und jene, die Jesus als „Böcke zur linken Seite“ stellte, die nicht ihn, sondern das bestehende System erwählten.

 

 

7.2.5           Cäsars Verpflichtungen an Christen sind dort zu erfüllen, wo es nicht gegen Gottes GESETZ geht!

 

7.2.5.1          Die Verpflichtung gegenüber Cäsar im Hinblick auf Registrierung von Ehe und Kindern sind zu beachten!

Im Falle Marias und Josephs hatte Jehova selbst eingegriffen und Joseph seine Rechte und Pflichten als Ziehvater des Erlösers der Menschheit durch einen Engel direkt erklärt! Er sollte Maria kein Scheidungszeugnis ausstellen, sondern sie als Ehefrau in sein Haus bringen! Nach GESETZ hatte Joseph ein Anrecht auf Scheidung und um seines guten Rufes willen hätte er darauf pochen dürfen! Maria war Schwanger und er wusste, dass er nicht der Vater war! Offensichtlich galt bereits das Gelöbnis als verbindlicher Ehevertrag, dessen Auflösung ein Scheidungszeugnis beinhaltet, das Zeugnis darüber gibt, warum und dass die Scheidung erfolgt ist. Joseph war aber gerecht und tat was Jehova gebot (Lu 1:26-38). Den ersten Teil wiederholen wir, um nun auch den zweiten Teil besser zu versteh in seinem Zusammenhang:

 

*** Rbi8  Matthäus 1:18-25 ***

Mit der Geburt Jesu Christi aber verhielt es sich so: Als seine Mutter Maria mit Joseph verlobt war, fand es sich, daß sie vor ihrer Vereinigung durch heiligen Geist schwanger war. 19 Doch weil Joseph, ihr Mann, gerecht war und sie nicht öffentlich zur Schau stellen wollte, beabsichtigte er, sich heimlich von ihr scheiden zu lassen. 20 Als er aber über diese Dinge nachgedacht hatte, siehe, da erschien ihm Jehovas Engel im Traum und sprach: „Joseph, Sohn Davids, scheue dich nicht, Maria, deine Frau, heimzuführen, denn was in ihr gezeugt worden ist, ist durch heiligen Geist. 21 Sie wird einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk von ihren Sünden erretten.“ 22 Das alles geschah in Wirklichkeit, damit sich erfülle, was Jehova durch seinen Propheten geredet hatte, welcher sagt: 23 „Siehe! Die Jungfrau wird schwanger werden und wird einen Sohn gebären, und sie werden ihm den Namen Immanuel geben“, was übersetzt „Mit uns ist Gott“ bedeutet.

24 Joseph erwachte dann aus seinem Schlaf und tat, wie ihn der Engel Jehovas angewiesen hatte, und er führte seine Frau heim. 25 Doch hatte er keinen ehelichen Verkehr mit ihr, bis sie einen Sohn gebar; und er gab ihm den Namen Jesus.

 

Jesus, Mutter Jesu oder Mutter GOTTES? Nur Puten fragen sich nach dem Sinn und Unsinn des Bildes!Natürlich hatte Joseph nach Jesu Geburt Verkehr mit Maria. Damit erfüllte er seine Pflicht und sein Recht für Eheleute. Die Katholische Lehre der ewigen Jungfrauschaft ist nicht bloss unbiblisch, sie ist ein vollkommener Unsinn und hat zu vielen weiteren falschen Lehren geführt, die ein Gewebe aus Lüge, Halbwahrheiten und wirklichen Begebenheiten darstellen. Sie waren Grund, dass viele Christen die Lehren der Bibel verliessen, weil sie die widersprüchlichen Aussagen der Kirche mit der Information der Heiligen Schrift gleichsetzten, ohne selbst zu prüfen! Wir sind zum Denken und Nachprüfen gefordert! Dass Jesus vier fleischliche Halbbrüder von Maria und Joseph und auch zumindest zwei Halbschwestern hatte bestätigt Matthäus mit aller Deutlichkeit, jede Umdeutung ausschliessend:

 

*** Rbi8  Matthäus 13:54-58 ***

Und nachdem er in sein Heimatgebiet gekommen war, begann er sie in ihrer Synagoge zu lehren, so daß sie höchst erstaunt waren und sagten: „Woher hat dieser Mensch eine solche Weisheit und diese Machttaten? 55 Ist dieser nicht des Zimmermanns Sohn? Heißt seine Mutter nicht Maria und seine Brüder Jakobus und Joseph und Simon und Judas? 56 Und seine Schwestern, sind sie nicht alle bei uns? Woher hat dieser Mensch denn all dies?“ 57 So begannen sie Anstoß an ihm zu nehmen. Jesus aber sprach zu ihnen: „Ein Prophet ist nicht ohne Ehre, ausgenommen in seinem Heimatgebiet und in seinem eigenen Haus.“ 58 Und wegen ihres Unglaubens verrichtete er dort nicht viele Machttaten.

 

Offensichtlich war Jesus als Kind und Jugendlicher bekannt und seine Brüder und Schwestern waren in Nazareth allen vertraut! Was geändert hatte war Jesu Auftreten als Prophet Jehovas und seine Weisheit mit der er redete, die Wundertaten die bisher keiner vor ihm getan hatte! Dies aber rief Widerstand jener hervor, welche in der Synagoge das Reden hatten! Sie bezweifelten seine Autorität an! Selbst im eigenen Haus wandten sich seine Brüder und Schwestern vorerst gegen ihn, weil sie nicht an ihn glaubten! (Joh 2:12; 7:3-5)

 

Mystische Bilder wie das Nebenstehende Kennzeichen die Katholische Kirche, die Jesus als undefensives Kleinkind darstelle in Marias schützenden Armen, wo Päpste (dreifache Krone) und Heiliggesprochene vor ihr niederknien! Ein Hohn auf Gottes Gebote, Mystizismus, um die Menschenmassen zu verführen und ja nicht zu eigenem Denken kommen lassen! Jesus als starker König mit seinen himmlischen Heerscharen wird von jedem von ihnen Rechenschaft fordern! Es scheint, dass der Maler nur die Putten-Engelchen seine eigene Ansicht des Zweifels darstellen lässt!

 

Nirgends wird erklärt, dass Maria und Joseph für die Heirat vor einen Priester traten oder ihr Verlöbnis in ein religiöses Heiratsregister eingetragen wurden. Die Einschreibung in Bethlehem war vom Cäsar Augustus verlangt worden, nicht von Gott! Maria und Joseph erfüllten diese Pflicht trotz unangenehmer Umstände einer hohen Schwangerschaft! (Lu 2:1-7)

 

*** Rbi8  Lukas 2:1-5 ***

In jenen Tagen nun ging eine Verordnung von Cäsar Augustus aus, daß die ganze bewohnte Erde eingeschrieben werde 2 (diese erste Einschreibung fand statt, als Quirinius Statthalter von Syrien war); 3 und alle Leute zogen hin, um sich einschreiben zu lassen, jeder in seine eigene Stadt [[(weder Gott noch Engel riefen zum Widerstand auf! Gott selbst hatte Juda wegen dessen Ungehorsam doch in die Hand der Nationen gegeben, bis Jesus sein Recht auf den Thron Davids antritt [B1-B3])]]. 4 Natürlich ging auch Joseph von Galiläa aus der Stadt Nazareth nach Judäa zur Stadt Davids hinauf, die Bethlehem genannt wird, weil er aus dem Hause und der Familie Davids stammte, 5 um sich mit Maria einschreiben zu lassen, die ihm, wie versprochen, zur Ehe gegeben worden und jetzt hochschwanger war.

 

Die Erfüllung dieser gesetzlichen Pflicht wurde von Joseph „natürlich“ erfüllt, was bedeutet, dass er sich der von Gott nun zugelassenen, gar gegenüber Nebukadnezar und dann Cyrus verordneten obrigkeitlichen Autorität freiwillig unterordnete! Jehova gibt somit der weltlichen Autorität durchaus das Recht Verordnungen zu erlassen, um ihrer Pflicht nachzukommen gerechte und friedvolle Verhältnisse zu schaffen. Was er aber verabscheut ist der Missbrauch der Macht durch jene obrigkeitlichen Gewalten, indem sie die wahre, von Gott eingesetzte „obrigkeitliche Gewalt“ in Jesu Königreich missachtet! David erklärt deren Pflicht im Psalm 2:

 

Gesegnet sind alle die Glauben in ihne setzen!(Psalm 2:10-12)

10 Und nun, o Könige, handelt nach Einsicht;

Laßt euch zurechtweisen, o Richter der Erde.

11 Dient Jehova mit Furcht,

Und frohlockt mit Zittern.

12 Küßt den Sohn, daß ER [[er]] nicht in Zorn gerät

Und ihr nicht umkommt [von] dem Weg,

Denn leicht entbrennt sein Zorn.

Glücklich sind alle, die zu ihm [[(zu Jesus)]] Zuflucht nehmen.

 

Laut Psalm 110 legt Jehova dem Sohn ja in der „Zeit des Endes“ alle Feinde unter die Füsse, jene, die Jesus nicht freiwillig dienten und die jene verfolgten, die für Jesus Zeugnis gaben und die Gottes Gebote hielten: „Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, um Krieg zu führen mit den Übriggebliebenen ihres Samens, die die Gebote Gottes halten und das Werk des Zeugnisgebens für Jesus innehaben.“ (Off 12:17)

 

Offensichtlich entspricht dies was Augustus einführte bis heute dem Zivilstandsregister des Geburtsortes, das seit damals im römischen Reich herrscht und von heutigen Staaten so weitergeführt wird. Die Eintragung bildet die Grundlage für den Heimatschein, den Reisepass, ein Recht auf Altersversorgung, die Erbaufteilung und vieles mehr. Wer sich irgendwo im In- und Ausland niederlässt, der benötigt eine Bestätigung seiner legalen Schriften was Heimat, Ehe und Kinder betrifft, um sich dort niederzulassen!

 

7.2.5.2          Registrierungen unter mosaischem GESETZ und in der Christenversammlung

Auch die Pflicht des Bundes gegenüber Abraham und der Bestätigung im GESETZES Mose, welches die Beschneidung jedes männlichen Kindes verlangt, wurde durch Maria und Joseph ausgeführt! Jesus war damit ein „Beschnittener“, ein fleischlicher Jude, Nachkomme Abrahams durch David! Das war nun auch in einem weltlichen Register bestätigt! Sein Anrecht auf den Königsthron Davids war registriert! Dies aber ist nicht identisch mit der Taufe von Kleinkindern und dem Eintrag in das Kirchenregister als zugehöriges Glied, obwohl christliche Kirchen dies behaupten mögen! Die Taufe wurde unter den ersten Christen nur an Erwachsenen vollzogen!

 

(1. Korinther 1:14-17)  Ich bin dankbar, daß ich niemand von euch getauft habe, außer Krịspus und Gạjus, 15 so daß keiner sagen kann, daß ihr in meinem Namen getauft worden seid. 16 Ja, ich habe auch die Hausgenossen des Stẹphanas getauft. Im übrigen weiß ich nicht, ob ich sonst jemand getauft habe. 17 Denn Christus hat mich nicht ausgesandt, zu taufen, sondern um die gute Botschaft zu verkündigen, nicht mit Redeweisheit, damit der Marterpfahl des Christus nicht nutzlos gemacht werde.

 

Jesu Beschneidung am achten Tag war noch in Bethlehem. Dort ist sein Erstgeburtsrecht auf Davids Thron festgehalten worden!Die christliche Taufe im Namen des Vaters, des Sohnes und des „heiligen Geistes“ bedeutete doch Eintritt in das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ (Kol 1:13). Jesus kennt jeden Namen derer, die er als ihm zugehörig erkennt, denn auch Löschung aus jenem Register ist ihm möglich! Dieses „Buch des Lebens“ führt Jesus. Selbst Paulus erinnerte sich nicht, wen er eigentlich alles getauft hatte.

 

*** Rbi8  Lukas 2:21 ***

Als nun acht Tage voll wurden und er beschnitten werden sollte, wurde ihm auch der Name Jesus gegeben, der Name, den der Engel genannt hatte, bevor er im Schoß empfangen worden war.

 

Nach der Geburt Jesu mussten sie das männliche Kind gemäss GESETZ und Brauch am achten Tage in der örtlichen Synagoge beschneiden lassen und es erhielt den Namen Jesus. In der Wildnis des Sinai gab es noch keine Synagogen als steinerne Anbetungsstätten. Die männlichen Kinder der „Ebioniten“, der messianischen Juden werden bis heute beschnitten. Das mag in Kleinversammlungen durch einen Ältesten geschehen!

 

Diese Beschneidung geschah offensichtlich in Bethlehem, ihrem Heimatort, also nicht an ihrem Wohnort in Nazareth. Ob dort ein Geburtsregister seitens der Synagoge geführt wurde, wo männliche und weibliche Nachkommen eingetragen wurden, ist sehr wahrscheinlich, wie die Stammesregister dies deutlich aufzeigen! (3. Buch Mose; Lu 3:23)

 

Dies entspricht heute einem Geburtsregister auf dem Standesamt der Gemeinde, wo das Kind geboren wurde! Im Falle von Jesus war somit der Heimat- und Geburtsort mit Bethlehem identisch, nicht aber der spätere Wohn- oder Aufenthaltsort! Sowohl Maria wie Joseph waren Nachkommen aus der Linie König Davids, der zu Bethlehem-Ephrata, dessen väterlichen Grundbesitz Ịsaïs hatte! (Mi 5:2; 1.Sa 16:1-3; 20:30, 31)

 

(Vergleiche: Zeitband Jesu Geburt)

 

War Jesu Geburt wirklich am 24. Dezember?

 

Auch die Einschreibung die Cäsar Augustus verlangte war am Heimatort. Dieser ergab sich ursprünglich durch das Los. Jehova hatte die Art der Zuteilung von Land unter die zwölf Stämme Israels durch Moses festgelegt. Josua war bei der Eroberung Kanaans damit beauftragt! Somit achtete Augustus das Landesrecht Jehovas! Durch die mosaischen Erbfolgesetze und Jehovas Rückkaufsrecht waren Familien an ihren Grundbesitz gebunden! Die Regelung des Jubeljahres garantierte, dass selbst bei Verkauf und Verlust die Rückkehr im fünfzigsten Jahr zum Grundbesitz gewährleistet war!

 

Dies gibt uns einen zusätzlich interessanten Hinweis auf die Zukunft im Tausendjahrreich, wo jede Familie zu ihrem Besitztum zurückkehrt oder erstmals einen Erbteil an der Erde zugeteilt erhält! Jenen „Sternen“ in der Hand Jesu wird zudem ein Besitztum im neuen Jerusalem versprochen. Auch Jesus führt somit sein eigenes Register derer, die ihm gehören, im „Buch des Lebens“ und der „Buchrolle des Lammes“. Er ist nicht auf vergängliche menschliche Taufregister angewiesen (1.Mo 17:8; 1.Pe 3:21, 22; Off 1:20; 3:12).

 

Jeder der Glauben ausübt achtet sorgfältig darauf, dass dieser Eintrag im „Buch des Lebens“ erfolgt, indem er sich durch die Erwachsenentaufe darin eintragen lässt. Dieser Eintrag kann aber später durch ein Vergehen gegen das „GESETZ des Christus  wiederum ausgelöscht werden! Wie Cäsar bestimmte Forderungen hat, was die Einhaltung seiner Gesetze betrifft, mit umso grösserer Berechtigung stellt Jehova und Jesus solche Forderungen. Wir tun gut daran, darauf zu hören (Phi 4:2, 3; Kol 1:13, 14)

 

*** Rbi8  Psalm 69:28 ***

Das Buch des Lebens wird im Himmel geführt!Laß sie ausgetilgt werden aus dem Buch der Lebenden,

Und mit den Gerechten mögen sie nicht eingeschrieben sein.

 

Versammlungen des ersten Jahrhunderts führten ganz offensichtlich verschiedene Register und der Eintrag war dort an Bedingungen geknüpft! Zum Beispiel gab es ein Register für unterstützungswürdige Witwen. Christliche Vorsteher müssen die Schafe ihrer Kleinviehherden kennen (1.Ti 5:9).

 

Nach dem mosaischen GESETZ war zudem eine männliche Erstgeburt in Jerusalem den Priestern im Tempel darzustellen, weil diese Erstgeburt Jehovas Eigentum sein würde! Vierzig Tage nach der Niederkunft gingen Maria und Joseph nach Jerusalem hinauf den Erstgeborenen Jesus im Tempel darzustellen. Da wurde bestimmt ein Register eröffnet, weil der Erstgeborene ja Gott geweiht war! Das Wort „Jerusalem“ (heb.: Jeruschaláhjim) bedeutet „Besitztum [Gründung] zweifachen Friedens“ (Mat 3:5 FN)

 

*** Rbi8  Lukas 2:22-24 ***

Und als die Tage ihrer Reinigung nach dem Gesetz [[GESETZ]] Mose voll wurden, brachten sie ihn nach Jerusalem hinauf, um ihn Jehova darzustellen, 23 so wie es in Jehovas Gesetz [[GESETZ]] geschrieben steht: „Alles Männliche, das einen Mutterschoß öffnet, soll Jehova heilig genannt werden“, 24 und um ein Schlachtopfer darzubringen gemäß dem, was in dem Gesetz [[GESETZ]] Jehovas gesagt ist: „Ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben.“

 

Offensichtlich gab es in den Tempelarchiven in Jerusalem ein zentrales Register, das alle Familien und ihre Nachkommen aufwies, um spätere Erbfolge gemäss mosaischem GESETZ regeln zu können. Im Jahre 66-70 u.Z. wurden jene Register schon zu Beginn des Aufstandes vernichtet. Dies geschah durch die Zeloten und Sikarier, zwei der Gruppen der jüdischen Aufständischen gegen die Römer, Kein Jude konnte seither sein Abstammung aus Davids Linie nachweisen!

 

Bei Jesus aber war der Beweis bei seiner Geburt erbracht worden, dass er sowohl von Maria wie auch vom Adoptivvater Joseph aus Davids Linie stammte. Damit war der Zweck jener Register erfüllt. Der Beweis des legalen Anspruchs auf Davids Thron war erbracht. Niemand konnte nach dem Jahr 70 diesen Anspruch nachweisen (3.Buch Mose; Mat 1:1-17; Lu 3:23-38)

 

In der Christenversammlung unter den Nationen gab es für Heidenchristen keine Beschneidung und schon gar keine Kindstaufe. Das Erbrecht Israels war mit dem Ende des Bundes erloschen! An dessen Stelle trat das jeweilige nationale Recht, das seine eigenen Vorschriften betreffend Standesamt, Ehe und Eintragung von Kindern hatte, die heute internationalen Charakter aufweisen. Es ist für Christen wichtig, solche gesetzlichen Vorkehrungen einzuhalten. Sie widersprechen Gottes Recht nicht und schaffen im Staat Ordnung!

 

(Vergleiche: Zeitband Jüdischer Krieg II; Zerstörung der Archive Jerusalems Mitte September 66 durch die Sikarier)

 

Zeitband jüdischrr Krieg II

 

7.2.5.3          Christen müssen Gottes GESETZ stets und Cäsars Gesetz bedingt erfüllen und  ihre Gedanken im Zaun behalten

Obwohl der Cäsar sein Recht verlangt, müssen Christen in allererster Linie vor jenem Gottes Recht erfüllen! Dabei gilt es sich an die drei Israeliten zu erinnern zur Zeit Nebukadnezars in der Ebene Dura, die lieber den Feuerofen erlitten, als Gottes gebot zu verletzen! (Da Kap.3) Wie wir inzwischen gesehen haben führt jede Art Übertretung von Gottes GESETZ zu schwerwiegenden, oft langfristigen Problemen oder gar zum Tod, hin bis zu ewiger Abschneidung! Paulus erklärt uns Christen nicht Angst vor Menschen zu haben sondern echte Gottesfurcht zu zeigen. „Denn er hat gesagt: ‚Ich will dich keineswegs im Stich lassen noch dich irgendwie verlassen‘, so daß wir guten Mutes sein können zu sagen: ‚Jehova [[Gott]] ist mein Helfer; ich will mich nicht fürchten. Was kann mir ein Mensch antun?“ (Heb 13:5, 6) Jesus hatte zuvor erklärt: „Ferner sage ich euch, meinen Freunden: Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten und danach nichts weiter tun können.“ (Lu 12:4)

 

Die Pharisäer meinten in ihrer Bosheit, Jesus würde gegen Cäsars Rechte Stellung beziehen und sie könnten ihn in seiner Rede fangen. Darin täuschten sich diese Heuchler! Als Jesus sie zudem auf die bleibende Pflicht der Erfüllung der Steuervorschriften hinwies und weiterhin auf Gottes Recht verwies, zeigten sie sich erstaunt und liessen von ihm ab! Die Aufständischen unter den Juden, die gegen Cäsars Hoheit waren forderten dagegen dazu auf, dem Cäsar keine Steuern zu zahlen. Wiederum fanden sie damit keinen Grund zur Anklage gegen Jesus!

 

Recht oder Pflichr Cäsar Steuern zu bezahlen?*** Rbi8  Matthäus 22:17-22 ***

Ist es erlaubt, Cäsar Kopfsteuer zu zahlen, oder nicht? 18 Jesus aber, der ihre Bosheit erkannte, sprach: „Warum stellt ihr mich auf die Probe, Heuchler? 19 Zeigt mir die Kopfsteuermünze.“ Sie brachten ihm einen Denar. 20 Und er sagte zu ihnen: „Wessen Bild und Aufschrift ist dies? 21 Sie sagten: „Cäsars.“ Dann sprach er zu ihnen: „Zahlt daher Cäsars Dinge Cäsar zurück, Gottes Dinge aber Gott.“ 22 Als sie [das] nun hörten, verwunderten sie sich, und sie ließen von ihm ab und gingen davon.

 

Christen müssen sowohl Gottes wie des Cäsars Gesetze erfüllen, wo jene Gottes Wort nicht widersprechen! Gottes GESETZ steht somit stets höher! Jede Art Übertretung aber beginnt in unseren Gedanken. Darum legt Jehova so grossen Wert darauf, dass wir unseren Geist beherrschen lernen und die Zusammenhänge zwischen Gedanken und Tat wirklich begreifen würden! „Demzufolge sah die Frau, daß der Baum gut war zur Speise und daß er etwas war, wonach die Augen Verlangen hatten, ja der Baum war begehrenswert zum Anschauen.“ (1.Mo 3:6)

 

Das neunte und das zehnte Gebot sind dieser Art der Übertretung gewidmet. Jehova kennt die Gedanken des Geistes das mit seinem Gebot verbunden und kann somit unsere Absichten durchaus durchschauen: „Du sollst nicht die Frau deines Mitmenschen begehren“. Treulosigkeit beginnt in den Gedanken!

 

*** Rbi8  2. Mose 20:17 ***

Du sollst nicht das Haus deines Mitmenschen begehren. Du sollst nicht die Frau deines Mitmenschen begehren noch seinen Sklaven, noch seine Sklavin, noch seinen Stier, noch seinen Esel, noch irgend etwas, was deinem Mitmenschen gehört.“

 

(Vergleiche Grafik: 4.2  Prinzipien und Gesetze)

 

Männer und Frauen müssen sich somit beide betreffend ihres Geistes hüten! Die Ehefrau der Jugend ist durch einen Bund von Seiten Jehovas geschützt. Sich dagegen zu vergehen bringt harte Folgen mit sich! Jehova hasst Ehescheidung und daran änderte sich bis heute nichts! (Mal 2:14-16)

 

7.2.5.4          Gottes GESETZ ist für Mann und Frau gleich und Vorsteher wie Richter sollten dies anerkennen!

Offensichtlich haben sich gewisse Verhaltensweisen aufgrund veränderter staatlicher Gesetze verschoben! So müssten sich heute auch sehr viele Frauen mit der Situation auseinandersetzen, dass sie durch die in den vergangenen Jahrzehnten veränderten Scheidungsrecht ihrerseits nun an die Stelle jener untreuen Männer getreten sind, die sich aus irgendwelchen Gründen von ihren Männern scheiden lassen! Gottes Worte an den Propheten Maleachi gelten somit ihnen genauso!

 

Gottes GESETZ steht hoch über jedem nationalen Gesetz! In vielen Ländern muss ein vor Gericht Schwörender seine Hand auf die Bibel legen! Das Gericht selbst zeigt, dass die biblische Grundlage über der Landesverfassung und den nationalen Gesetzen steht! Wenn wir dies in christlichen Nationen nicht mehr anerkennen, so verleugnen wir dadurch eigentlich bloss unsere christlichen Grundlagen, legen Zeugnis gegen uns selbst ab! Wir beanspruchen als Getaufte in einem Bundesverhältnis mit Gott und Jesus zu stehen und unter dem Geist der Heiligen Schriften zu stehen!

 

Frauenrechtlerinnen wollen keinerlei biblische Grenzen anerkennen!Frauenrechtlerinnen würden bestimmt auf die Barrikaden steigen, wenn die so hart erkämpften liberalen Scheidungsgesetze wiederum abgeschafft würden aber auch gewisse Männerkreise wären dagegen! Solche werden bestimmt nicht anerkennen, dass sie dadurch aber direkt gegen Jesus ankämpfen, seine Aussagen verneinen!

 

Was Gott zusammengejocht hat bringe kein Mensch auseinander*** Rbi8  Matthäus 19:6-9 ***

Was also Gott zusammengejocht hat, bringe kein Mensch auseinander.“ 7 Sie sagten zu ihm: „Warum schrieb denn Moses vor, ihr ein Entlassungszeugnis zu geben und sich von ihr scheiden zu lassen? 8 Er sprach zu ihnen: „Im Hinblick auf eure Herzenshärte hat Moses euch das Zugeständnis gemacht, [daß ihr] euch von euren Frauen scheiden lassen [könnt], aber von Anfang an ist dies nicht der Fall gewesen. 9 Ich sage euch, daß, wer immer sich von seiner Frau scheiden läßt, ausgenommen aufgrund von Hurerei, und eine andere heiratet, Ehebruch begeht.“

 

Aus Gottes Sicht ist es unwesentlich, ob jemand vorab zum Standesamt gegangen ist oder in der Kirche geheiratet hat, für ihn lautet der Unterschied: Ehelicher Akt oder Hurerei! Gott ist Zeuge ob dies der Beginn der Bindung, des Bundes ist oder ob allein Begehrlichkeit auf schnellen Gewinn aus war. Eheringe sind ebenfalls ein übernommenes Symbol, weder Adam noch Abraham trugen solche!

 

Christen haben sich Jesu Gebot zu unterordnen oder verneinen ihn als ihren Herrn! Wenn es auch heute somit die „Herzenshärte“ von Frauen wie von Männern betrifft die liberale Scheidungsgesetze einführten, so bleibt Gottes ursprüngliches Gesetz „ein Mann habe eine Frau“ trotzdem gültig, das Jesus wiederhergestellt hat! Weder Mann noch Frau dürfen Jesu Grenzen übertreten: „Was Gott zusammengejocht hat, bringe kein Mensch auseinander“ schliesst somit Frau, Mann, Versammlungsvorsteher, Zeugen, Richter und Gesetzgeber alle mit ein! Jeder trägt seinen Teil der Verantwortung, wenn Gottes GESETZ gebrochen wird und wird er seinen Teil der Strafe tragen, wenn er schuldhaft handelt!

 

Wie sonst würde sich Psalm 2 erfüllen können, welcher eindeutig Könige und Richter durch Gottes Wort unter Jesu Herrschaft erniedrigt? Als der Psalm geschrieben wurde hatte Israel Jehova als König und der Christus war erst angekündigt! Als der Sohn kam, war Cäsar König und Pilatus war Richter im Falle des Todesurteils Jesu, die jüdischen Vorsteher, Oberpriester eingeschlossen waren Ankläger! Der Psalm hat Anwendung auf Jesu erstes Erscheinen, seine Erhöhung unmittelbar nach dem Tode zum Hohepriesterkönig, dann, seine Zeit an des Vaters rechten Seite wie auch auf sein zweites Kommen und bleiben bei den Menschen! Wir erinnern uns an die beits zitierten Verse um sie uns gut einzuprägen und Verständnis der langfristigen Zusammenhänge zu bekommen:

 

Der Richter und sein Henker*** Rbi8  Psalm 2:10-12 ***

10 Und nun, o Könige, handelt nach Einsicht;

Laßt euch zurechtweisen, o Richter der Erde.

11 Dient Jehova mit Furcht,

Und frohlockt mit Zittern.

12 Küßt den Sohn, daß ER nicht in Zorn gerät

Und ihr nicht umkommt [von] dem Weg,

Denn leicht entbrennt sein Zorn.

Glücklich sind alle, die zu ihm Zuflucht nehmen.

 

Jesus ist unsere Zuflucht, weil er der alleinige Mittler zu Gott ist. Weder Maria noch Heilige oder Engel ändern daran etwas: Jesus ist unser Hoherpriesterkönig gleich Melchisedek, der über unseren Verbleib oder unser kommendes Ende entscheiden wird! Gott ist unparteiisch und sein Urteil wird den Schuldigen oder die Schuldige am Gerichtstag unabhängig unterschiedlicher nationaler Gesetze treffen! Wer gegenüber seinem Ehepartner zum Erlangen der Scheidung zudem geistige Gewalttat anwendet, die wahren Fakten vertuscht, sie beschönigt oder zudeckt, um sich dadurch aus der Ehe herauszuwinden, der zeigt offen eigene, starke Charakterschwäche, die durch ein geheucheltes Gehabe gut zugedeckt werden mag! Zudem verletzt er dadurch ein weiteres Gebot mit Straffolge: Falsche Anklage und falsches Zeugnisgeben

 

7.2.5.5          Sich vor dem Urteil mit dem Rechtsgegner einigen, der Ehefrieden ist wichtiger wie Recht zu bekommen!

Zuallererst gibt uns die Bibel den guten Rat einen Rechtsfall auf friedliche Art zu erledigen. Missverständnisse sollten ausgeräumt werden und der Schuldige sollte Fehler eingestehen und Werke der Reue zeugen. Sich gegenseitig immer wieder zu vergeben ist die Grundlage jeder guten Ehe!

 

Bedenken wir, Jesus ist von Jehova so verordnet höchster Richter der Lebenden und Toten! Jeder Fall eines menschlichen Rechtsspruchs ist ihm bekannt. Jeder Christ ist verpflichtet sich selbst ein Urteil darüber zu bilden, was in Gottes Augen gerecht ist!

 

*** Rbi8  Lukas 12:57-59 ***
Warum bildet ihr euch nicht selbst ein Urteil über das, was gerecht ist?  58 Wenn du zum Beispiel mit deinem Rechtsgegner zu einem Vorsteher [[(der Christenversammlung)]] gehst, so wirke darauf hin, solange du auf dem Weg bist, dich des Streites mit ihm zu entledigen, damit er dich nicht irgendwann vor den Richter schleppt und der Richter dich dem Gerichtsbeamten übergibt und der Gerichtsbeamte dich ins Gefängnis wirft. 59 Ich sage dir: Du wirst bestimmt nicht von dort herauskommen, bis du auch die letzte kleine Münze von ganz geringem Wert zurückgezahlt hast.“

 

Jesus zeigt im wirklichen Gerichtsfall vor gerechten Vorstehern, dass der Schuldige, wenn er nicht bereut und wiedergutmacht, bestimmt für seine Schuld und angerichteten Schaden bezahlen wird. Wenn dies nicht in diesem System geschieht, so bestimmt im Kommenden für Verstorbene, erst bei ihrer „Auferstehung zum Gericht“! Es ist somit klug nicht auf ein fehlendes oder falsches menschliches Urteil zu vertrauen! Wahres Recht bedingt ein gerechtes Urteil und eine Urteilsvollstreckung! Salomo hat erkannt und gibt uns das Wissen weiter:

 

*** Rbi8  Prediger 3:14-17 ***

Ich habe erkannt, daß alles, was der [wahre] Gott macht, auf unabsehbare Zeit [[(auf ewig)]] währen wird. Es ist nichts hinzuzufügen, und nichts ist davon hinwegzunehmen; sondern der [wahre] Gott selbst hat es gemacht, damit die Menschen sich seinetwegen fürchten.

15 Was geworden ist, es war schon gewesen, und was werden soll, hat sich als bereits gewesen erwiesen, und der [wahre] Gott selbst ist ständig auf der Suche nach dem Verjagten.

Justizia und ihre "Gutachten"16 Und weiter habe ich unter der Sonne den Ort der Rechtsprechung gesehen, wo Bosheit war, und den Ort der Gerechtigkeit, wo Bosheit war. 17 Ich selbst habe in meinem Herzen gesagt: „Der [wahre] Gott wird sowohl den Gerechten als auch den Bösen richten, denn es gibt eine Zeit für jede Angelegenheit und hinsichtlich jedes Werkes dort.

 

Der weise König und Richter Salomo sah, dass in Israel viele falsche und ungerechte Urteile gesprochen wurden. Die schwierigsten Fälle, wie beispielsweise jener der beiden Frauen, die beide behaupteten auf dasselbe Kind Anrecht zu haben, wurden vor ihn gebracht! Er wusste als oberster Richter Israels, dass nach seinem Urteil noch ein weitere Urteilsbestätigung oder Urteilsänderung kommen konnte: Jene des wahren Gottes, Jehovas! Falsche Anklage, falsches Zeugnisgeben und falsches Urteil sind somit relativ! Paulus bemerkte dazu:

 

*** Rbi8  1. Korinther 4:3-5 ***

Für mich nun ist es etwas sehr Geringfügiges, daß ich von euch oder von einem menschlichen Gerichtshof beurteilt werde. Ja, ich beurteile mich auch selbst nicht. 4 Denn mir ist nichts bewußt, was gegen mich [spräche]. Doch dadurch werde ich nicht als gerecht befunden, der mich aber beurteilt, ist Jehova. 5 Richtet somit nichts vor der gegebenen Zeit, bis der Herr kommt, der sowohl die verborgenen Dinge der Finsternis ans Licht bringen als auch die Ratschläge der Herzen offenbar machen wird, und dann wird jedem sein Lob von Gott zukommen.

 

Paulus gibt nicht Rat an Vorsteher keine urteile mehr zu fällen, sondern den Hinweis, dass ihr eigenes Urteil beurteilt wird! Das endgültige Urteil, ob jemand des Todes oder der Gehenna gar schuldig ist wird von Gott durch Christus gefällt! Im kommenden System werden die erwählten 144.000 Richter Gottes Urteile direkt vollstrecken und Fehlurteile aufheben! Das ist dann, wenn Jesus gekommen sein wird!

 

Was aber, wenn in einem Ehestreit jener, der die Trennung oder Scheidung verlangt, die Anklage mit gefälschten Argumenten zu erreichen sucht? Auch das ist bestimmt nicht klug, da Gott schlussendlich den Ratschlag des Herzens sehr wohl kennt und jede Art Vergehen ins Gericht bringt! (5.Mo 1:17; Pr 11:9; 12:14)

 

7.2.5.6          Ein Loskaufsopfer, eine Anwendung: Nur wahre Gottesfurcht rettet, die sich in Werken zeigt

Lukas zeigt ein Beispiel, wie ein Steuereinnehmer Namens Zachäus von anderen Menschen Geld erpresste, auf das er kein gesetzliches Anrecht hatte. Er war aber gläubig geworden in Jesus als dem wahren Messias. Seiner früheren Verfehlungen bewusst versprach er, als er Jesus in sein Haus aufnahm das Erpresste vierfach zu erstatten. Dies entsprach der gesetzlichen Strafe für kleineren Diebstahl wie z.B. den von einem Schaf! Jesus lobte ihn dafür und zeigte, dass die Sünde des Zachäus durch Werke der Reue gelöscht wurde (2.Mo 22:1; Lu 3:12-14).

 

Der Steuereinnehmer Zachäus bereute und handelte bei der Rückerstattung gemäss GESETZ *** Rbi8  Lukas 19:8-10 ***

Zachäus aber stand auf und sagte zum Herrn: „Siehe! Die Hälfte meiner Habe, Herr, gebe ich den Armen, und was immer ich von jemand durch falsche Anklage erpreßt habe, erstatte ich vierfach.“ 9 Darauf sprach Jesus zu ihm: „An diesem Tag ist diesem Hause Rettung widerfahren, weil auch er ein Sohn Abrahams ist. 10 Denn der Menschensohn ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren war.“

 

Rettung steht mit Einsicht, Reue und Werken der Reue untrennbar in Verbindung. Straffreiheit, wie sie das heutige System bietet, führt nur zu grösserem Unrecht! Wie können ein paar Gebete Sünden auslöschen? Sind sie nicht viel mehr eine Einladung zum Sündigen? Das Gebet ist notwendig, Gott löscht Sünde aus seinem Register aber nur aufgrund von sühnenden Taten! Jesus suchte Menschen, die bereit waren zu bereuen und nicht mehr zu den ungerechten Werken zurückkehrten. Er warnte davor, dass sonst etwas weit schlimmeres geschehen würde! Jesus hatte einen Mann geheilt, der achtunddreissig Jahre gelähmt gewesen war. Achten wir auf seinen Rat, denn nach Harmagedon werden auch unsere Gebrechen geheilt:

 

Siehe, du bist gesund geworden. Sündige nicht mehr ...*** Rbi8  Johannes 5:14 ***

Nach diesen Dingen fand ihn Jesus im Tempel und sprach zu ihm: Siehe, du bist gesund geworden. Sündige nicht mehr, damit dir nicht etwas Schlimmeres widerfahre.“

 

(Vergleiche Grafik: 5.2  Reue und Sündenvergebung)

 

Jesu Loskaufsopfer hat nur eine einzelne Anwendung: In der Erwachsenentaufe! Für späteres willentliches Vergehen gegen den heiligen Geist, das heisst, nachdem wir genaue Erkenntnis über Sünde und darauf festgelegte Strafe erlangten kennt Gott keine Vergebung! (Heb 10:26-31) Die Worte des Paulus im Hebräerbrief sind deutlich und unmissverständlich, wenn sie auch nie über die Lippen heutiger Priester kommen mögen: (vergl. 1.Kor 6:9-11)

 

*** Rbi8  Hebräer 10:26-27 ***

Denn wenn wir willentlich Sünde treiben, nachdem wir die genaue Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, so bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig, 27 [wohl] aber ein gewisses furchtvolles Erwarten des Gerichts und eine feurige Eifersucht, die die Gegner verzehren wird.

 

Wir sollten uns nicht als Gegner von Gottes Anweisungen und dem „GESETZ des Christus“ erweisen! Wer genaue Erkenntnis über Sünde hat und trotzdem willentlich Sünde treibt, der hat vor Gott und Jesus kein Erbarmen mehr, weil er durch sein Verhalten zeigt, dass er keine wahre Gottesfurcht hat, ein Heuchler ist! Wer aber von Sünde lässt und sich davon abwendet kann Erbarmen erreichen, weil Barmherzigkeit im Gericht triumphiert! (Ps 103:13; 119:77; Lu 1:50)

 

*** Rbi8  Jakobus 2:13 ***

Denn für den, der nicht Barmherzigkeit übt, wird das Gericht ohne Barmherzigkeit sein. Barmherzigkeit frohlockt triumphierend über das Gericht.

 

Der Psalm 119, der längste aller Psalmen, er enthält alle wichtige Faktoren für Richter und ein gerechtes Gericht, das in Gottes Augen annehmbar ist! Er zeigt die Wichtigkeit von Einsicht und Reue und bringt Jehovas Eigenschaft als Gott des Rechtes und der Barmherzigkeit in den Vordergrund. Die Bitte um ein gerechtes Gericht ist an Gott zu richten!

 

(Vergleiche Grafik: 5.1  Göttliches Rechtssystem)

 

Gott kann Dinge verändern!*** Rbi8  Psalm 119:154-160 ***

154 O führe doch meinen Rechtsfall, und bringe mich zurück;

Erhalte mich am Leben in Übereinstimmung mit deiner Zusage.

155 Fern ist Rettung von den Bösen,

Denn sie haben nicht nach deinen eigenen Bestimmungen geforscht.

156 Viele sind deiner Erbarmungen, o Jehova.

Gemäß deinen richterlichen Entscheidungen o erhalte mich am Leben.

157 Meiner Verfolger und meiner Widersacher sind viele.

Von deinen Mahnungen bin ich nicht abgewichen.

158 Ich habe die gesehen, die treulos sind im Handeln,

Und ich empfinde wirklich Ekel, denn deine Rede haben sie nicht bewahrt.

159 O sieh, daß ich deine eigenen Befehle geliebt habe.

O Jehova, gemäß deiner liebenden Güte erhalte mich am Leben.

160 Die Summe deines Wortes ist Wahrheit,

Und jede gerechte richterliche Entscheidung von dir währt auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]].

 

In Gottes Gericht erhält der Gerechte Schutz und der Ungerechte wird seinem Urteil zugeführt! Nur wer wirkliche Reue zeigt hat Jehovas Schutz! Urteile von fehlbaren menschlichen Richtern mögen heute noch unvermeidlich sein in diesem System, Gottes Schlussurteil aber währt auf unabsehbare Zeit, ja, auf ewig!

 

7.2.5.7          Falsche Anklage und falsches Zeugnisgeben

Wenn nun im Ehestreit vor dem Vorsteher durch den Kläger etwas durch falsche Anklage erpresst wird, wie beispielsweise die ungerechtfertigte Trennung oder Scheidung, so hat dies nach Gottes Recht unmittelbare Folgen für den Ankläger! Das kann sowohl um die Auflösung des Ehebundes gehen, wie später um Ansprüche bei der Aufteilung von Kindern und Vermögenswerten! Entweder habe ich nach Gottes GESETZ Anspruch darauf oder eben nicht! Auch wenn der heutige Richter dies nicht zu erkennen vermag, weil er staatliche Gebote über Gottes unvergängliches GESETZ stellt, so bleibt es doch vor Gott eine Sünde etwas durch falsche Anklage zu erpressen. Dies kann nur durch entsprechende Werke der Reue gelöscht werden, wie Zachäus dies aufzeigte!

 

Gottes Sinn für Gerechtigkeit hat sich nicht geändert! In Wirklichkeit begeht ein Ehegatte durch falsche Anklage gegen den andern die Sünde des falschen Zeugnisgebens, und die Strafe dafür ist hart! Das GESETZ besagt kurz und bündig:

 

*** Rbi8  2. Mose 20:16 ***
Du sollst nicht falsch zeugen als Zeuge gegen deinen Mitmenschen.

 

Dies gilt für Ankläger wie für Zeugen! Es lag an den Richtern die Wahrheit zu ergründen und sie sollten gründlich nachforschen. Wurde ein Zeuge aber der Falschanklage überführt, so musste er dieselbe Strafe erleiden, die vom GESETZ für das Vergehen vorgesehen ist.

 

Nicht Emotionen sollen einen Richter lenken und sodern wahre Gerechtigkeit und Unparteilichkeit: Wer ehrlich bereut darf mit Barmherzigkeit rechnen! Übertragen wir dies auf den Ehebund, so bedeutet dies, dass der als des Ehebruchs schuldig erklärte Gatte gemäss Gottes Strafmass für dieses Vergehen gesteinigt werden musste! In der Christenversammlung ist es der Ausschluss. Lag eine falsche Anklage vor, so musste der falsch klagende Ehegatte wegen seines falschen Zeugnisses dieselbe Strafe nun selbst erdulden!

 

*** Rbi8  5. Mose 19:18-21 ***

Und die Richter sollen gründlich nachforschen, und wenn der Zeuge ein falscher Zeuge ist und eine Falschanklage gegen seinen Bruder vorgebracht hat, 19 dann sollt ihr ihm so tun, wie er seinem Bruder zu tun gedachte, und du sollst das Böse aus deiner Mitte wegschaffen. 20 Und die übrigen werden [es] hören und sich fürchten, und sie werden in deiner Mitte nie wieder irgend etwas so Böses wie dieses tun. 21 Und deinem Auge sollte es nicht leid tun: Seele wird für Seele sein, Auge für Auge, Zahn für Zahn, Hand für Hand, Fuß für Fuß.

 

Leider werden diese Faktoren von heutigen Scheidungsrichtern kaum in Betracht gezogen, weil es zugegebenermassen schwierig ist Dinge zu beurteilen, welche in den vier Wänden geschehen oder durch Lügen und Verschweigen geschickt zugedeckt sind!

 

(Sprüche 14:25)  Ein wahrhaftiger Zeuge befreit Seelen, ein trügerischer aber bringt nur Lügen vor.

 

Die Ehrlichkeit vieler Zeugen und weit mehr noch von Rechtsanwälten darf, nein muss in dieser Beziehung leider in Zweifel gezogen werden! Im ersten Fall mögen freundschaftliche Bande die Aussagen trüben, der Wunsch zu helfen oder dem weniger geliebten oder gar gehassten Teil Schaden zu gönnen.

 

*** Rbi8  Prediger 3:16-17 ***

Und weiter habe ich unter der Sonne den Ort der Rechtsprechung gesehen, wo Bosheit war, und den Ort der Gerechtigkeit, wo Bosheit war. 17 Ich selbst habe in meinem Herzen gesagt: „Der [wahre] Gott wird sowohl den Gerechten als auch den Bösen richten, denn es gibt eine Zeit für jede Angelegenheit und hinsichtlich jedes Werkes dort.“

 

Im Falle der Anwälte gilt oft der Grundsatz, dass der Richter die Lüge herausfinden soll, bis zu jenem Zeitpunkt gilt die Aussage als Wahrheit. Eine widerliche Form des heutigen Rechtsverständnisses von Gesetzesgelehrten, die wahrer Rechtsverdrehung entspricht und die ihren Ruf als Berufsgruppe vielerorts und in breiten Bevölkerungsschichten ruiniert hat! Leider wird bereits von der Universität her auf Erfolgsdenken getrimmt und nicht auf Herstellung gerechter Verhältnisse!

 

*** Rbi8  Sprüche 17:23 ***

Ein Böser wird sogar eine Bestechung aus dem Busen nehmen, um die Pfade des Rechts zu beugen.

 

Jede Art unehrlichen Gewinnes blendet die Augen des Rechts, auch Anwaltshonorare gehören in diese Kategorie! Wo Vorsteher oder Anwälte ihre Berufung nicht aus Liebe zur Gerechtigkeit ausüben, da gleichen sie Ärzten, die nur noch um Honorar Menschen heilen oder gar kurpfuschen! Wo aber gar Richter sich als bestechlich zeigen, da hört jede Art von Recht auf!

 

7.2.5.8          Streitfälle vor Gericht sind Christen nur in ganz bestimmten Ausnahmefällen gestattet und Christen müssen sich darüber klar sein, wie Gott dies betrachtet!

Wird ein Streitfall von Vorstehern der Christenversammlung nicht gelöst oder von einem der Partner nicht anerkannt, so kann dies zur Folge haben, dass der Streit vor einem weltlichen Gericht endet, obwohl Paulus dies klar ausschliesst!

 

*** Rbi8  1. Korinther 6:1-2 ***

Wagt es jemand von euch, der eine [Rechts]sache gegen den anderen hat, vor ungerechte Menschen [[dieses „Systems der Dinge“]] vor Gericht zu gehen und nicht vor die Heiligen? [[(die Versammlungsvorsteher)]] 2 Oder wißt ihr nicht, daß die Heiligen die Welt richten werden? [[(Nach Harmagedon gibt es nur noch die Richter die Jesus bestätigt!)]] Und wenn durch euch die Welt gerichtet werden soll, seid ihr da nicht geeignet, ganz geringfügige Dinge rechtlich zu entscheiden?

 

Bei den vor weltlichen Richtern notwendigen Anwälten tritt allzu oft das reine Vertreten der Interessen des Kunden in den Vordergrund: Wer bezahlt befielt! Gottes Massstäbe sind wohl vielen gar unbekannt, Recht zu üben scheint nicht in ihren Aufgabenbereich zu gehören! Löbliche Ausnahmen bestätigen nur die leider zunehmenden negativen Fälle! Die Meinung grassiert, dass ein ehrlicher Anwalt nicht Anwalt sein darf, weil er so nicht gewinnen könne! Je höher der Streitwert, desto höher ihr Verdienst und Bereitschaft im Kampf sich für das Honorar einzusetzen! Sie blähen dadurch gerne einen kleinen Streit zu einer übergrossen Dimension auf. Wo die Richter ihr Spiel mitspielen geht jegliche Objektivität verloren, da es eine andere Form der Bestechlichkeit darstellt!

 

Solche abnormen Fakten der Rechtsprechung werden in den Medien kaum richtig dargestellt, so dass allgemeine Unkenntnis vorherrscht. Wer das heutige Rechtssystem unter die Lupe nimmt und es mit Gottes Massstab vergleicht, der ist schockiert mit welcher Leichtigkeit und nach welchen Kriterien Urteile gesprochen werden!

 

 

7.2.6           Gottes Standpunkt betreffend der Ehe achten und mit dem eigenen Einsatz zum Erfolg beitragen

 

7.2.6.1          Statt zu trennen und zu scheiden sollten Richter ihr Augenmerk auf Korrektur der Fehlbaren und Heilung legen!

Irregeführten Ehegatten wird durch ihren Anwalt gern ein Panorama gezeigt, das sie leicht zu Schritten verleiten kann, die später vor Gott und der Versammlung Folgen haben werden! Viele unbeteiligte Aussenstehende sehen heute nur die leicht fliessenden Tränen einer „betrogen“ oder „misshandelten“ Ehefrau, können oder möchten lieber nicht tieferliegende Zusammenhänge erfassen. Die Gefühle gehören normalerweise dem „schwächeren Geschlecht“, oft somit der Frau! Petrus spricht von „schwächerem Gefäss“! Gerade wegen dieser „Schwäche“, zudem nur in bestimmten Beziehungen und unter vorgegebenen Umständen, daher soll ja der Mann rücksichtsoll sein!

 

(1. Petrus 3:7)  Ihr Ehemänner, wohnt gleicherweise weiterhin bei ihnen gemäß Erkenntnis, indem ihr ihnen als einem schwächeren Gefäß, dem weiblichen, Ehre zuteil werden laßt, da auch ihr mit ihnen Erben der unverdienten Gunst des Lebens seid, damit eure Gebete nicht behindert werden.

 

Wenn jedoch dieses „schwächere Gefäss“ ihre „Schwäche“ als Waffe gegen ihren Mann einsetzt und Richter mittels Tränen zu beeinflussen sucht, so ist dies ebenso ein verwerflicher Missbrauch. Einige Frauen beteuern sich gegenseitig, dass Verletzungen ihrer Gefühle zu Hass, der sie zur Rache zu treiben vermag, wo dann jedes Mittel recht ist, dem nun ungeliebten Mann möglichst hohen Schaden zuzufügen. Jesu Worte in der Bergpredigt kommen hier zu tragen: „Doch ich sage euch, daß jeder, der seinem Bruder fortgesetzt zürnt, dem [[(von Gott eingesetzten)]] Gerichtshof Rechenschaft wird geben müssen; wer immer aber ein unaussprechliches Wort der Verachtung an seinen Bruder richtet, wird dem höchsten Gerichtshof Rechenschaft geben müssen, während jeder, der sagt: ‚Du verächtlicher Tor!‘, der feurigen Gehẹnna verfallen sein wird.“ Gerade darum sind Ehescheidungsfälle vor Gericht oft sehr schmutzig, gar pervers und werden von Anwälten in ihre Richtung getrieben! Johannes erklärt hierzu im 1.Brief:

 

(1. Johannes 2:9-11)  Wer sagt, er sei im Licht, und haßt doch seinen Bruder, der ist bis jetzt noch in der Finsternis. 10 Wer seinen Bruder liebt, bleibt im Licht, und in seinem Fall gibt es keine Ursache zum Straucheln. 11 Wer aber seinen Bruder haßt, ist in der Finsternis und wandelt in der Finsternis, und er weiß nicht, wohin er geht, weil die Finsternis seine Augen blind gemacht hat.

 

SPIEGEL: Gott gegen DarwinDer Schutz des Schwächeren ist bestimmt Aufgabe der Richter, das ist aber nicht identisch mit Parteilichkeit zu bezeugen! Schwächer und Unschuldig darf nicht verwechselt werden, obwohl dies in der gängigen Rechtspraxis und aus der Staatsraison heraus häufig der Fall ist! Spätere Sozialfälle sollen abgebogen werden, „zum Wohl der Mehrheit“! Das ist kurzfristiges Denken ohne auf schwere Nebenwirkungen und Langzeitschäden zu achten! Ein Problem wird zwar im Moment scheinbar durch das Urteil gelöst aber fünf weitere geöffnet! Viele Frauen würden keine Scheidung einreichen, sondern Versöhnung suchen, wenn sie nicht zum Vornherein bereits wüssten, dass aufgrund der gängigen Gerichtspraxis sie fast sicher als Sieger hervorgehen!

 

http://www.campodecriptana.de/blog/uploads/Darwin9.JPGViele Kinder würden dadurch nicht zu psychischen Langzeitfällen, mit Neigung zur Gewalt! Unmengen an Staatsgeldern müssten später nicht in Heilung von Folgeerscheinungen verschleudert werden! Alleinerziehende Mütter und Patchwork-Ehen sind nur eine faule Kopie des Originals! Diese Gerichtspraxis wurde erst mittels des Frauenstimmrechts geändert, wo nun „Frauen Gewalt über ihre Männer“ ausüben, was Paulus als Richter derer aus den Nationen deutlich ablehnt!

 

(1. Timotheus 2:11-15)  Eine Frau lerne in Stille mit aller Unterwürfigkeit. 12 Ich erlaube einer Frau nicht, zu lehren oder Gewalt über einen  Mann auszuüben, sondern sie sei in [der] Stille [[(nicht in beständigem Widerspruch zu Entscheidungen des „Hauptes“)]]. 13 Denn Adam wurde zuerst gebildet, danach Eva. 14 Auch wurde Adam nicht betrogen, aber die Frau wurde gründlich betrogen und geriet in Übertretung. 15 Doch wird sie durch Kindergebären in Sicherheit bleiben, vorausgesetzt, daß sie in Glauben und Liebe und Heiligung mit gesundem Sinn verharren.

 

Gerade um dieser Aussagen wegen wird Paulus von vielen Frauenrechtlerinnen richtiggehend gehasst. Nur wer seine Worte aber mit Verstand betrachtet und sie mit den negativen Folgen heutiger „Freiheit“ und „Frauenpower“ in Relation stellt kann ein gerechtes Urteil fällen! Kinder waren bis einem halben Jahrhundert ein Segen Gottes! Die Verhütungsmittel, der nun fehlende Kindersegen oder aussereheliche Geburtsraten hat die Einspannung der Frauen in den Produktions- und Erwerbsprozess gebracht. Sie haben einen höchst vergänglichen Scheinerfolg gezeigt! Unsere Grosseltern hatten mit weit weniger materiellen Gütern sehr oft ein erfüllteres Leben mit weit weniger Stress!

 

Aus dem „schwächeren Gefäss“ ist in vielen Fällen das dominante Geschlecht geworden! Die Forderung von 50% Frauenquote ist nur die Spitze des Eisbergs! Gottes GESETZ befiehlt:

 

*** Rbi8  3. Mose 19:15 ***

Ihr sollt keine Ungerechtigkeit begehen im Gericht. Du sollst den Geringen [[(in beide Richtungen)]] nicht mit Parteilichkeit behandeln, und du sollst die Person eines Großen nicht bevorzugen [[(aber auch nicht ungerecht benachteiligen!)]]. Mit Gerechtigkeit solltest du deinen Genossen richten.

 

Der letzte MannDen Geringen oder Schwächeren nicht mit Parteilichkeit zu behandeln hat somit zwei Gesichter: Weder zu gut noch zu schlecht, sondern gerecht! Das Urteil muss dem Vergehen und der Person und ihrem Verständnis ihres Handelns angepasst sein! Wo eine harte Strafe nichts korrigiert kann eine gut begründete  Zurechtweisung Nutzen haben und umgekehrt! Barmherzigkeit soll im Gericht Sieger sein aber nur da, wo dies verdient wird!

 

Rein statistisch gesehen ist es nicht so, dass Fehlverhalten etwa 50/50 zwischen Mann und Frau vorhanden sind: Eher selten nur ein Teil alleine die volle Schuld trifft? Sind etwa Männer viel schlimmer als Frauen, oder Frauen gar im Vergleich zu Männern Engel? Gibt es wirklich weniger misshandelte Ehemänner, wenn auch die Form der Misshandlung unterschiedlich sein mag? Jede Art fehlenden Respekts und Lieblosigkeit, Zuwiderhandeln gegen einen Entscheid, Missbrauch von Mitteln der Ehe, Erniedrigung, zermürbende Kritik und Nörgelei ist eine Form der Misshandlung! Männer misshandeln in ihrer eigenen Form, Frauen aber oft in einer anderen, ebenso brutalen Form! Wenn es um physische Gewalt geht ist diese meist sichtbar, die seelische Gewalt mag gut versteckt bleiben! Wir sollen lernen, dass Ursache und Wirkung mit Einhaltung von Gottes Rechtsmassstab fest verbunden ist!

 

Das heutige soziale und liberale Umfeld mag eine rebellische Frau in ihrem Handeln moralisch unterstützen, Machismos als stets vorgegebene Form des Verhaltens der Männer erachten; sexuelle Untreue und Abartigkeit ebenso als Menschenrechte deklarieren: Gottes Massstab für solches Fehlverhalten aber hat sich zu keinem Zeitpunkt geändert! Das ist nicht fundamentalistisches Denken, sondern einfache Erkenntnis wahrer Zusammenhänge und sich nicht durch den gerade vorherrschenden Zeitgeist verführen zu lassen!

 

Solches Fehlverhalten am Ort des Ursprungs nicht zu korrigieren, also in der Ehe, solches bringt die Gesellschaft nicht voran, sondern verschiebt das Problem nur von einem Punkt auf den Nächsten: Von der Ehegemeinschaft auf die Gesellschaft! Da durch Trennung und Scheidung normalerweise nicht das Fehlverhalten verbessert wird, so sind andere Unschuldige später wiederum die Leidtragenden! Strafe muss aber auf Fehlverhalten angewandt werden, jenen treffen, der sich ungebührlich verhält, wie es eine richterlich verfügte Entzugskur für Alkoholiker und Drogenabhängige ja schon rechtlich besteht. Im Strassenverkehrsgesetz werden solche Strafmassnahmen in vielen Ländern mit gutem Resultat sehr rigoros angewendet! Warum nicht die Ehe statt zu zerstören durch geeignete Korrekturmassnahmen heilen?

 

7.2.6.2          Korrekturmassnahmen sollen geistige Heilung erzielen und nicht Ehen zerstören und grösseren, langfristigen Schaden verursachen!

Es muss somit ein Programm zur geistigen Heilung sein, das Vorsteher und Eherichter zur Anwendung bringen, mit der Zielsetzung, dass der Fehlbare Erkenntnis darüber erlangt, was gerecht und richtig ist: Eine Verbesserung des bisher schlechten Zustandes! Natürlich steht ein Versammlungsvorsteher der ein oder zwei Dutzend Menschen gegenüber verantwortlich ist solch einem Programm wesentlich näher, als ein weltlicher Richter, dem eine ganzer Stadtteil unterordnet sein mag! Hinzu kommt der Vorteil, dass die Lebensumstände ihm aus den Kleinversammlungen heraus seit langem bekannt sind.

 

"Gott ist tot" - Nietsche ist tot! GottWie sollen Psychologen, Sozialhelfer und Psychiater göttliche Normen lehren von denen sie nie gehört haben? Wie werden sie deren Sinn verstehen und die Zusammenhänge erfassen, wenn sie Gott verneinen und als nichtexistent betrachten?

 

(Psalm 14:1) 

Der Unverständige hat in seinem Herzen gesagt:

Es gibt keinen Jehova.“

Sie haben verderblich gehandelt, sie haben verabscheuungswürdig gehandelt in [ihrer] Handlungsweise.

Da ist keiner, der Gutes tut.

 

Anständige Männer aber auch Frauen schämen sich oft Dinge zu ihrer Verteidigung zu erwähnen, welches die grundsätzliche Ursache für ein Fehlverhalten ist, die möglicherweise als Gewaltanwendung bezeichnet werden muss. Diese Ursache kann genauso hart und real sein die dem Partner angetan wurde! Der liebende Ehepartner deckt vielerlei Übertretung zu und vergibt im Herzen, der aber, der sein eigenes Bestreben zu realisieren sucht braucht Zündstoff um sein Ziel zu erreichen!

 

*** Rbi8  Sprüche 10:12 ***

Haß ist das, was Streitigkeiten erregt, aber Liebe deckt sogar alle Übertretungen zu.

 

Einige Männer und Frauen die vor dem Richter schweigen tun dies, weil sie ja den Fehler bereits vergeben hatten oder ihnen Vergebung für eigene Fehler zuteilwurde. Nun wird vom klagenden Teil eine Kleinigkeit unversehens wiederum aufgebauscht! Anwälte wissen, wie man Streit entfacht, anheizt und am Leben erhält!

 

Frauenorganisationen fordern heute lautstark und publikumswirksam ihre Anhängerinnen dazu auf, jede rechtliche Waffe zu nutzen, um Vorteile aus einem Ehestreit zu ziehen! Neue Gesetze stellen Verhalten unter Strafe, die nur sehr schwer zu beurteilen sind, durch bestehendes Recht ebenso abgedeckt werden könnten, aber damit geradezu um neue Ehescheidungen aus nichtigen Gründen werben! Legalisierung dessen, was Gott „illegal“ deklariert! Wenn wir den Medien Glauben schenken, ist jeder zweite Ehemann ein Schläger, Lügner, Trinker, Betrüger oder Frauenschänder und die allgemeine Schlussfolgerung ist, dass Frauen dringend zu ihrem Schutz weitere Gesetze benötigen, mehr Polizei, Anwälte und Richter, um sie besser zu schützen.

 

Ausschlag des PendelsStimmt dies aber wirklich in der Realität? Solche Fälle sind nicht zu bestreiten, aber ist es der Normalfall? Nehmen solche Fälle vielleicht gar darum zu, weil immer mehr Frauen ihre Männer in die Defensive, in die Ecke treiben und jene mittels Gewalt die häusliche Ordnung widerherzustellen suchen?

 

Wer einmal etwas kritisch Fernsehnovellen und Filme von angemessenem Stand betrachtet ist erstaunt, wie oft darin Frauen ihre Männer belügen, betrügen, schlagen, bedrohen sich betrinken, sich ungehörig benehmen, sich ihren Männern für lange Phasen verweigern, davonlaufen, ihre Männer aus irgendwelche emotionellen Motiven heraus beschimpfen und erniedrigen.

 

Hat man je davon gehört, dass rechtliche Massnahmen zu Gunsten der Männer ergriffen würden? Gibt es Frauen, denen die Annäherung an die Wohnung des Ehemannes und der Kinder im Umkreis von 500 Metern verbietet? Gibt es irgendwo das Gegenstück zum „Frauenhaus“, das misshandelte Männer aufnimmt? Wo landen jene Ehemänner, denen der Richter den Zugang zur eigenen Wohnung, zum eigenen Haus, selbst seinem Handwerkszeug das er für seine Arbeit benötigt verweigern? Das Pendel hat wirklich zur Gegenseite ausgeschlagen und ist genauso unausgeglichen wie jenes zur Zeit Jesu der Pharisäer, das zu Gunsten der Männer lautete!

 

Genau hier liegt der grösste Vorteil der Christenversammlung, wo unabhängig vom Geschlecht Vorsteher unmittelbar korrigierend einwirken, immer da, wo Unrecht sich breitmacht! Wo das persönliche Gespräch und Zurechtweisung nicht Nutzen bringt, da soll es vor der Versammlung geschehen, wo ein zusätzlicher Druck entsteht, um Fehlverhalten zu korrigieren! Paulus rät hierzu:

 

*** Rbi8  1. Timotheus 5:20-21 ***

Weise Personen, die Sünde treiben, vor den Augen aller zurecht, damit auch die übrigen Furcht haben. 21 Ich gebiete dir feierlich vor Gott und Christus Jesus und den auserwählten Engeln, diese Dinge ohne Vorurteil zu bewahren und nichts nach einer Neigung zu Voreingenommenheit zu tun.

 

Weitere Gesetze bringen nur weitere Formen der Gesetzesübertretung und noch mehr Unrecht durch Missbrauch des Rechtswesens! Dies ist weder klug noch gut und schadet wiederum den Frauen längerfristig! Zu jedem Streit braucht es zwei! Provokation und Missachtung von Geboten die Christen obliegen wird ein weltlicher Richter wohl kaum grosse Beachtung schenken! Einige von ihnen sind gar leichtgläubig oder möchten einen Fall schnell erledigt sehen, so dass sie auch heute in vielen Ländern weiterhin eher den Mann als die Frau als ursächlich schuldig betrachten! Wirkliches Recht oder Gerechtigkeit ist bestimmt nicht die Regel!

 

Die biblische Regel zum Beispiel, welche die Leitung durch ein Haupt als Voraussetzung für das Funktionieren einer Ehe vorsieht, wurde durch die Gleichstellung von Mann und Frau ersetzt. Eine ewige Quelle für Streitereien!  Widerspenstigkeit innerhalb der Familie gegen einen Entscheid des Familienhauptes liegt ausserhalb jeder Betrachtung, wenn weltliches Recht solches zu achten hat. Trotzdem ist es nicht nur die klügste, sondern auch die beste gesetzliche Regelung, die doch von Beginn an den Hauptstreitpunkt unterbindet: Wer hat das letzte Wort!

 

Frauenhäuser: Warum gibt es keine Männerhäuser? Sind nur Männer die Täter? *** Rbi8  Epheser 5:21-27 ***

Seid einander untertan in der Furcht Christi. 22 Die Frauen seien ihren Männern untertan wie dem Herrn, 23 denn ein Mann ist [das] Haupt seiner Frau, wie der Christus auch [das] Haupt der Versammlung ist, er, [der] Retter [dieses] Leibes. 24 In der Tat, wie die Versammlung dem Christus untertan ist, so seien es auch die Frauen ihren Männern in allem. 25 [Ihr] Männer, liebt eure Frauen weiterhin, so wie auch der Christus die Versammlung geliebt und sich für sie dahingegeben hat, 26 damit er sie heilige, indem er sie mit dem Wasserbad durch das Wort reinige, 27 so daß er die Versammlung sich selbst in ihrer Pracht darstelle, ohne daß sie einen Flecken oder eine Runzel oder etwas dergleichen habe, sondern daß sie heilig und ohne Makel sei.

 

Dieses Untertan sein der Frau „in allem“ schliesst auf der Seite des Mannes die Pflicht ein, ihre Frauen zu lieben, wie sich selbst! Die Frauen liebten Jesus wegen seiner Zuneigung zu ihnen und darum, dass er ihnen geduldig zuhörte, sie genauso unterwies wie die Männer und ihnen Recht verschaffte! Er nahm aber keine Befehle an, nicht einmal von seiner Mutter, nachdem er volljährig wurde! Als Haupt musste er selbst Entscheide fällen, ging aber sehr wohl auf berechtigte oder lobenswerte Wünsche ein!

 

*** Rbi8  Johannes 2:3-5 ***

Als der Wein ausging, sagte Jesu Mutter zu ihm: Sie haben keinen Wein.“ 4 Aber Jesus sagte zu ihr: „Was habe ich mit dir zu schaffen, Frau? Meine Stunde ist noch nicht gekommen.“ 5 Seine Mutter sagte zu den Dienern: „Was immer er euch sagt, tut.“

 

Jesu Mutter, Maria hatte kein Recht darauf Jesus indirekte Befehle zu erteilen. Sie hörte auf Jesus, nahm die Zurechtweisung an und veranlasste, dass auch alle anderen Jesu Auftrag nachkommen würden, was immer es sei! Statt ein Wunder zu wirken hätte Jesus sich als Unbeteiligter zeigen oder die Diener als Freund des Hauses auch dazu auffordern können, bei Nachbarn oder beim Händler für Nachschub zu sorgen!

 

Nicht auf Gottes Gebot zur Anerkennung des Mannes als Haupt zu achten ist sehr unklug! Damit schneiden sich Richter langfristig selbst ins Fleisch: Wer das Familienhaupt als Richter oder christliche Vorsteher als Schiedsrichter missachtet, wird längerfristig Missachtung seiner eigenen Funktion als Richter ernten! Wer Jesus missachtet wird als Geringster geachtet werden!

 

Gebote zu brechen und dies zu lehren hat zur Folge "Geringster" zu sein *** Rbi8  Matthäus 5:19-20 ***

Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden. 20 Denn ich sage euch, daß ihr, wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten [[(der Gesetzeskundigen; der Anwälte)]] und Pharisäer [[(der Sekten, der Theologen die alle etwas anderes lehren)]] nicht weit übertrifft, keinesfalls in das Königreich der Himmel eingehen werdet.

 

Vorsteher tun gut daran durch ihr Beispiel voranzugehen und auf alle Worte Jesu und seiner Apostel exakt zu hören und auch scheinbar geringe Gebote zu achten! Dies zeigt wahre Achtung vor Jesu und der Stellung der Apostel und vor allem vor Gott, der jene Personen in ihr Amt wirklich eingesetzt hat und dies durch seinen Geist und vielerlei Wundertaten bestätigte!

 

*** Rbi8  Lukas 10:16 ***

Wer auf euch [[(die Apostel)]] hört, hört [auch] auf mich. Und wer euch mißachtet, mißachtet [auch] mich. Und wer mich mißachtet, mißachtet [auch] den, der mich ausgesandt hat [[(Jehova - GOTT)]].“

 

Wenn geringe Fälle von Unrecht nicht bereits in der Familie endgültig entschieden werden und Versammlungsvorsteher nicht für Ordnung innerhalb der ihnen unterstellten Familien sorgen, dann belasten sie später das Gerichtswesen, das unter so vielen Fällen von geringer Bedeutung früher oder später zusammenbrechen muss! Heutige Gerichtsfälle von Bagatelldingen können oft Jahre dauern und grosse Summen verschlingen! Das ist das, was wir heute beobachten und beklagen, weil es Ursache fast allen Übels im Staat ist! Schon Moses musste diese Lektion von seinem Schwiegervater lernen! (2.Mo 19:13-27)

 

7.2.6.3          Staatlich sanktioniertes Unrecht bringt bloss viele weitere Probleme!

Das Pendel scheint heute also wirklich aufgrund der Statistiken auf die Gegenseite, zu Gunsten der Frauen ausgeschlagen zu haben! Scheidung wurde zum leichten Geschäft derer, die dies nach herrschendem Gesetz behandeln!

 

Alleinleben nimmt bei jungen Frauen sprunghaft zuDas Alleinleben der Frauen wird mittels breitem Arbeitsmarktangebot, staatlicher Zuschüsse für Kinderbetreuung und von Alimenten immer leichter gemacht: Anreize zum Scheiden? Immer weniger jüngere Frauen neigen zum Heiraten, was sich im Fehlen einer künftigen Generation auswirkt

 

Statistiken können darauf Licht werfen, dass die Mehrheit Scheidungen von Frauen eingereicht werden und Ehebruch als Scheidungsgrund in immer weniger Fällen genannt wird! Jede Kleinigkeit mag genügen sie emotionell aufzublasen, um ein gesetztes Ziel zu erreichen! Müsste bei gleichem Scheidungsrecht für Mann und Frau nicht erwartet werden, dass etwa 50/50 Scheidungen eingereicht würden? Sind Frauen wirklich wesentlich bessere und treuere Ehepartner als Männer oder ist es das heute richterlich geschützte Unrecht, dass Scheidung zum florierenden Geschäft und zum Mittel eigener Rache wurde?

 

 *** Rbi8  Jesaja 3:10-12 ***

Sagt, daß es dem Gerechten gut[gehen] wird, denn den Fruchtertrag ihrer Handlungen werden sie essen. 11 Wehe dem Bösen! — Unglück; denn die mit seinen eigenen Händen [erstattete] Behandlung wird ihm erstattet werden! 12 Was mein Volk betrifft, so verfahren seine Arbeitszuteiler streng, und nur Frauen beherrschen es [[(das Volk)]] in Wirklichkeit [[(indem sie bereits in der Familie das letzte Wort reden)]]. O mein Volk, die dich leiten, führen [dich] irre, und den Weg deiner Pfade haben sie verwirrt.

 

Auch wenn unser System heute durch jene, die es leiten irregeführt wird und der Weg des Rechts verwirrt ist, so sollte doch jeder Christ für sich selbst korrekt handeln! Der Befehl „Babylon die Grosse“, die Religionen zu verlassen und sich vom System getrennt zu halten ist nur durch ein umfassendes Verständnis der Zusammenhänge möglich! Dies beginnt bei scheinbar unwichtigen, kleinen Dingen!

 

*** Rbi8  Lukas 16:10 ***

Wer im Geringsten treu ist, ist auch in vielem treu, und wer im Geringsten ungerecht ist, ist auch in vielem ungerecht.

 

Diese Treue im Geringsten auch zu den „kleinen Geboten“ und Gottes richterlichen Entscheidungen mag oft nicht leicht sein in einem System, das von Grund auf Gottes Anweisungen widerspricht!

 

7.2.6.4          Die Stellung der Frau in der Versammlung Gottes beachten!

Obwohl Frauen genauso intelligent sein mögen und ebensolche geistigen Fähigkeiten wie der Mann aufweist ist es Irreführung des Volkes, wenn die Frauen die Männer zu beherrschen beginnen. „Arbeitszuteiler“ zu sein bedeutet eine beherrschende Position einzunehmen! Was bereits zur Zeit Jesajas einen schlechten Ruf hatte ist heute bestimmt nicht weniger verwerflich! Im Vers 3:12 sagte er: „Was mein Volk betrifft, so verfahren seine Arbeitszuteiler streng, und nur Frauen beherrschen es in Wirklichkeit“. War es in Gottes Augen korrekt, dass Frauen die klügeren Arbeitszuteiler waren wie die Männer? Nein, es war die Folge unklugen Handels von Seiten jener Männer die dazu geführt hatte: Sie waren zuvor als Arbeitszuteiler zu streng verfahren!

 

Es mag Wirklichkeit sein, dass heute Frauen in jeder Position im täglichen Leben, in Religion, Wirtschaft und Politik ihre Rolle spielen. Ob dies in Gottes Augen Weise ist darf angezweifelt werden, denn Jehovas Rat lautet anders! Frauen sind nicht Übermenschen, die ihrer Pflicht gegenüber der Familie, Kindern und Ehepartner und daneben im Beruf unbeschadet auszuüben vermögen. Irgendetwas kommt dabei bestimmt zu kurz und irgendetwas muss brechen: Meist das Schwächste, wenn es zu stark beansprucht wird!

 

Scheidung bringt Stress - vielerlei psychische Erkrankungen weil die Regeln des Zusammenlebens missachtet werdenDass die Häufigkeit von Herzinfarkten bei Frauen inzwischen fast gleich hoch ist wie die bei Männern, und psychisch-körperliche Probleme wie Stress und das Burnout-Syndrom (ausgebrannt sein) überhand nehmen, dies sind Allarmsignale, die sich auch in innerfamiliären Problemen zeigen! Dass das System dies von uns verlangt, weil eine normale Familie heute oft zwei Einkommen benötigt, um die laufenden Kosten zu decken, dies bedeutet nicht, dass es richtig oder klug ist!

 

Der Rat des Paulus mag etwas antiquiert erscheinen, im Zusammenhang aber ergibt er Sinn und erzeugt weit gesündere Verhältnisse als sie heute vorherrschen! Der heute oft rüde Ton und die harte Konkurrenz in den Auseinandersetzungen der Geschlechter in Politik, Wirtschaft und Religion wird dem aufmerksamen Beobachter nicht entgehen!    

 

*** Rbi8  1. Korinther 14:33-35 ***

Wie in allen Versammlungen der Heiligen 34 sollen die Frauen in den Versammlungen schweigen; denn es ist ihnen nicht erlaubt zu reden, sondern sie sollen untertan sein, wie auch das GESETZ sagt. 35 Wenn sie dann etwas lernen wollen, so mögen sie zu Hause ihre eigenen Männer befragen, denn es ist schändlich für eine Frau, in einer Versammlung zu reden.

 

Frauen neigen öfters wie Männer zur Schwatzhaftigkeit, sie sind weit kommunikativer. Das kann einer geordneten Versammlung zum Nachteil sich auswirken. Aus diesem Gesichtswinkel sollten wir die Worte des Paulus verstehen, die sich bereits im GESETZ befinden. Zudem ist ihnen die Teilnahme während ihrer Periode durch das GESETZ untersagt, ebenso während der Zeit nach einer Geburt, was bereits erklärt, dass die Ehemänner ihnen fehlenden Stoff mitteilen müssen und ihre Fragen beantworten.

 

Ob heutige christliche Gemeinden auf diesen Rat hören oder ihren Frauen in der Versammlung Redebefugnis erteilen und gar ein Amt zuweisen, dies weisst nur darauf hin, ob jene Verantwortlichen Paulus als Apostel Gottes und Jesu anerkennen oder ihn ablehnen! Natürlich besteht wie überall eine Zone, wo die Liebe über dem Verbot steht! Denken wir an Kleinversammlungen die nur oder mehrheitlich aus Frauen bestehen. Es geht dabei um die Einheit in der Familie und auch der Versammlung, die durch ein anderes „Haupt“ in Frage gestellt würde. Wenn Frauen in der Versammlung ihren Willen durchzubringen suchen, wie werden sie sich dann dem Willen ihrer Männer in der Familie unterordnen, „in allem“, wie Paulus es erwähnte?

 

7.2.6.5          Job, Karriere oder Familie: Ist beides wirklich vereinbar?

Kleine Ursachen mit langfristigen, grossen und gefährlichen Auswirkungen, die schlussendlich selbst unser ewiges Leben in Frage zu stellen vermögen: Handeln wir wie ein „Schaf“ oder eher wie ein „Bock“? Den „ Geist der Wahrheit“ können nur jene erhalten, die Gottes Gebote halten! Jesus bezog dies auf das „GESETZ des Christus“, das alle Ergänzungen und Veränderungen enthält, welche der Vater für die Zeit der Ausbreitung der guten Botschaft beschlossen hat. Es beinhaltet die Zehn Gebote die Jesus in zwei Prinzipien zusammenfasste, die Grundlage aller übrigen Anweisungen Gottes:

 

*** Rbi8  Johannes 14:15-17 ***

Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten; 16 und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Helfer geben, damit er für immer bei euch sei: 17 den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn weder sieht noch ihn kennt. Ihr kennt ihn, weil er bei euch bleibt und in euch ist.

 

Wenn wir behaupten Jesus zu lieben, so werden wir seine Gebote halten und ebenso auf die Worte jener achten, die er als seine Abgesandten erwählt hat, vorab seine Apostel, seine „Braut“!

 

Das "vollkommene GESETZ" das zur Freiheit gehörtOb eine Frau nach ihrer Verheiratung weiterarbeitet, wo Kinder unterwegs sind und Minderjährige ihre ganze Aufmerksamkeit benötigen, ob sie eine Karriere ins Auge fasst oder fortsetzt, dies muss durch jedes Ehepaar intern besprochen und gelöst werden. Gottes GESETZ gibt keine feste Grenzlinie bekannt aber hat kluge Ratschläge bereit, deren Beachtung spätere Probleme verringert oder gar verhindert!

 

Gott schuf Eva aus der Rippe (DNS) des Adam als GehilfinWenn die Frau zu Beginn dem Manne als „Gehilfin“ erschaffen wurde, dann sollte sie nicht sein Auftraggeber sein! Wenn wir grundsätzliche Aussagen in Frage stellen, werden wir bald jede Äusserung Gottes bezweifeln und unser eigenes Rechtsempfinden an dessen Stelle setzen! Das ist es, was wir im heutigen verfahrenen System beobachten! Jeder von uns muss somit seine eigene Wahl treffen!

 

*** Rbi8  1. Mose 2:18 ***

Und Jehova Gott sprach weiter: „Es ist für den Menschen [[(Adam)]] nicht gut, daß er weiterhin allein sei. Ich werde ihm eine Gehilfin machen als sein Gegenstück.“

 

In der Ehe werden diese beiden Gegenstücke zu einer Einheit vereinigt: „Ein Fleisch“, ein Leib mit einem „Haupt“. Wenn es einer Schande entspricht „Gehilfin“ zu sein, warum reissen sich Frauen heute darum eine Arbeit anzunehmen, selbst dann, wenn dies aus wirtschaftlichen Gründen nicht notwendig ist? Sind sie im Wirtschaftsbetrieb nicht auch „Gehilfinnen“? Nur wenige schaffen den Sprung nach oben und oft verlieren sie dabei vieles ihrer Weiblichkeit: Ein hoher Preis! Die Aufgabe und Herausforderung als „Gehilfin des Mannes“ und der Familie vollkommen wahrzunehmen und zu erfüllen, dies ist oft ein Grund für Spannungen in der Ehe, vor allem da, wo der Job zu viel verlangt!  Auch wegen der finanziellen Unabhängigkeit der Frauen durch ihre Arbeit und ihrer Forderungen nach Vergnügen und Luxus, die daraus resultieren mögen, sind solches Ursachen die zu vielen unnötigen Scheidungen und damit verbundener Unsicherheit und Leid führen!

 

7.2.6.6          Die Zusammenhänge zu verstehen hilft kluge Entscheidungen zu treffen

Viel Unrecht wurde begangen in den vergangen Jahrzehnten vorab von unwissenden und unfähigen christlichen Vorstehern, von Politikern, dann aber auch von Anwälten und Richtern betreffend leicht ausgesprochene Scheidungen! Durch ein neues Scheidungsrecht machten sie sich zu Handlangern einer neuen Art der Zuwiderhandlung gegen Gottes GESETZ, das zu vielerlei neuen Übeln führte. Leider oft genug verdienten sie daran gutes Geld! Die „Schriftgelehrten“ unserer Tage täten sehr gut daran, sich Gottes Rechtsstandpunkt zu eigen zu machen! Immerhin steht damit verbunden auch das „ewige Leben“ auf dem Spiel!