Newsletter „DER WEG“ 5/08-1    August 2005

Neubearbeitung: 21.8.14

 

Artikel:  5.8.1  Das Trompetenfest, der Sühnetag und das Laubhüttenfest

 

1.Teil:  Der Ernteabschluss und seine Bedeutung am „Ende der Zeiten der Nationen

 

   Im NEWSLETTER „DER WEG“ vom Monat Juli haben wir das Neumondfest studiert. Dieses bildet die Grundlage für das Verständnis des Trompetenfestes: 5.7.1 Das Neumondfest: Warum sollten sich Christen dafür interessieren? 

 

   Der ursprüngliche Artikel von 2005 wurde 2014 bei der Überarbeitung und zufolge von Ergänzungen in zwei Teile aufgeteilt. Der 2.Teil erhielt die Einordnungsnummer 5.8.6 (siehe Ende des Artikels).

 

Jüdischer Mond-Kalender mit dem eingeschobenen Monat Veadar zur Anpassung an das Sonnenjahr alle 2-3 Jahre   Geistige Speise zur „rechten Zeit“ auszuteilen bedingt Kenntnis von „Zeiten und Zeitabschnitten“. Ausser den wöchentlichen Sabbaten bilden Jehovas Festzeiten dazu wichtige Anhaltspunkte! Das Trompetenfest ist am Tag des Neumonds, dem 1. des siebten jüdischen Monats Tischri (oder Ethanim). Warum sind diese Daten von solch herausragender Wichtigkeit?

 

    Das Jahr 2005 wie auch das Jahr 2014 sind jüdische Schaltjahre, wo der eingeschobenen Monat Veadar (oder Adar II) die Differenz der Mondmonate an das Sonnenjahr angleicht. Daher fallen die Festzeiten in diesen Jahren jeweils etwas später aus als normal.

 

Diesmal, 2014 trifft das Trompetenfest als Einleitung der Herbstfeste auf den 25. September (Donnerstag). Der Feiertag beginnt wie gewohnt am Vorabend, dem 24. September (Mittwoch) nach Sonnenuntergang.

 

Mittels Trompetenstoss werden wichtige folgende Ereignisse angekündigt: Der zehn Tage später folgende Sühnetag (Sukkot) und das am 15. Tischri darauf anschliessende achttägige Fest der Einsammlungen oder Laubhüttenfest, das genau zum Vollmond beginnt. In diesem Jahr 2014 betrifft es erneut wie schon im Frühjahr zum Fest der ungesäuerten Brote am 15. Nisan einen „Blutmond“, das war am 15. April 2014 zum ersten Mal.  Am 8.Oktober 2014 ist es der der 1.Tag des Laubhüttenfestes den es zum 2.Mal dieses seltene Ereignis trifft, der 15.Tischri im jüdischen Kalender.

 

Vier "Blutmonde" während der Jahre 2014 und 2015 die jeweils exakt mit den vier Festen Passah und Erntefest übereinstimmen

 

Alle drei Herbstfeste haben sowohl für Juden wie Christen eine herausragende Bedeutung! Wir wollen diese kennen lernen und den prophetischen Zusammenhang zur Endzeit herausfinden!

 

   Die entsprechenden Festzeiten für jedes Jahr findest du in der Grafik: Festkalender und am Ende der BRIEFE an Mitbrüder jeweils ca. 1-2 Monate vor den Festzeiten.

 

   In diesen 1.Teil der Abhandlung möchten wir gewichtige Zusammenhänge aufzeigen, warum es so wichtig ist uns auf die Ereignisse zum Abschluss der Menschenernte gut vorzubereiten. Wir behandeln welches die Verbindungen zu den Ereignissen beim Auszug aus Ägypten und der Formierung des „Staatssystems Israels“ durch Gesetzgebung erfolgte. Der Stamm Levi kam im Gefolge davon eine besondere Rolle zu gegenüber den Erstgeburten der übrigen elf Stämme. Mit ihnen wurde ein Jahr nach dem Auszug ebenso am Berg Horeb der Bund mit Levi unter Aaron, als erstem Hohepriester geschlossen, als das Zelt der Zusammenkunft aufgerichtet wurde. Dies geschah während der drei Frühjahrsfeste, Passahmahl, Fest der ungesäuerten Brote und 50 Tage danach Pfingsten.

 

   Die drei Herbstfeste haben besondere Bedeutung am Ende des Systems, weil sie im Zusammenhang mit dem Einsammeln der Menschenernte im Zusammenhang stehen. Diese jährlichen Feste dienten stets der Unterweisung des ganzen Volkes im GESETZ und den PROPHETEN, damit Israel Jehovas Wort und seine Grosstaten und Vorankündigungen fest im Sinn behielten!

 

Das "Heilige", der geistige Tempel wird vor Ablauf der 2300-Tagefrist Daniels fertiggestellt

 

Später, bei den Ereignissen im 1.Jahrhundert zur Zeit Jesu gab es Parallelen zum Geschehen am Sinai. Da die Priesterschaft Levis Jesus als den Messias verwarf, wurde Jesus nach seinem Tod zum Priesterkönig erhöht. Der „Bund mit Levi“ hatte geendet, wie es Maleachi angedroht hatte (Hos 4:6) der „neue Bund“ für ein Priesterkönigtum wurde im Himmel mit dem vorab „im Geiste“ auferstandenen Jesus gefeiert (Ps 110:1-4; 1.Pe 3:18).

 

   An Pfingsten 33 u.Z. öffnete das neue Königreich des Sohnes seiner Liebe ihre Tore. Durch Erfüllung des von Mose im „Bund von Moab“ festgelegten „GESETZES des Glaubens“ in den Propheten gleich Mose und durch die Taufe in den Christus fanden Juden als erste ihren Eingang durch das „eigeengte Tor“. Am Ende der siebzigsten Jahrwoche endete der „Bund mit den vielen, all jenen, welche das „GESETZ des Glaubens“ inzwischen nicht erfüllt hatten. Jene Generation wurde von Jehova verworfen (Lu 11:47; Apg 2:39, 40). Die Einsammlung in das neue Königreich wurde auf Menschen der Nationen ausgedehnt.

 

   Offensichtlich ist eine dritte Wiederholung zu erwarten, weil ja das Königreich der (neuen) Himmel, die Wiederherstellung des Königreiches Jehovas erst nach Harmagedon erfolgen wird. Während der Zeit der „grossen Drangsal sind gewichtige Gerichte und Auserwählungen zu erwarten. Der Ablauf jener Ereignisse wurde durch die Propheten vorhergesagt. Es liegt an uns ein exaktes Verständnis dieser Dinge zu erlangen!

 

(Daniel 12:4)  Und was dich betrifft, o Daniel, halte die Worte geheim, und versiegle das Buch bis zur Zeit des Endes. Viele werden umherstreifen, und die [wahre] Erkenntnis wird überströmend werden.“

 

   Erst in unseren Tagen, kurz vor dem Eintreffen der Ereignisse wird „… die [wahre] Erkenntnis … überströmend werden“. Dies bedingt Nachforschen, vergleichen, verwerfen wo Irrtum vorlag und Annehmen dessen, was Gott ankündigt!

 

   Wichtiger Hinweis:  Da das letzte Ereignis einer Kette in den Jahren 2004-2007 nicht so stattfand, da, wo und wie wir es erwartet hatten, bitten wir den Leser um eigenes Unterscheidungsvermögen zu gewissen Aussagen in diesem Artikel! Harmagedon hat innerhalb der prophetisch vorgegebenen „Zeiten und Zeitabschnitte“ einen festgefügten Platz! Die Zuteilung der sichtbaren „Zeichen“, die sich in dieser Zeit zu erfüllten hatten und in diesem Artikel mit konkreten Ereignissen verbunden sind, sie beziehen sich somit als Muster auf weitere, künftige Dinge in Verbindung mit der angesagten Endschlacht!

   Obwohl die Ablauflogik den biblischen Vorhersagen entspricht, können und haben wir uns in der Zuteilung der „Zeichen“ z.T. geirrt! Wir geben dies ohne Umschweife zu. Was wir aufzuzeigen versuchen ist der vorgegebene Ablauf und dass dies seine feste Verbindung zu „Zeichen“ hat, welche Jesus und die Apostel erwähnten! Sie sind nicht im Voraus berechenbar, sondern erst wenn sie eintreffen besteht Gewissheit über den weiteren Verlauf!

   Die Verbindung von vorhergesagten „Zeichen“ und Geschehnissen heute und entsprechende Datierungen sind somit ein Versuch der Annäherung an die kommende Realität! Benutzen wir sie als Muster, um uns künftig daran orientieren zu können! (Anmerkung des Herausgebers bei der Revision 8.12)

 

 

 

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

8.1............. Das Trompetenfest, der Sühnetag und das Laubhüttenfest 3 – 1.Teil: Der Ernteabschluss und seine Bedeutung am „Ende der Zeiten der Nationen“

8.1.1........... Das Fest des Trompetenschalls als von Jehova eingesetzter Feiertag in Israel zur Ankündigung grosser Ereignisse! 3

8.1.1.1........ Der Abschluss der Menschenernte erfolgt nach dem Gerichtstag und vor Harmagedons Endkampf! 3

8.1.1.2........ Gott hat ganz bestimmte Tage für sein Handeln vorherbestimmt und durch Propheten „Zeichen“ angekündigt! 4

8.1.1.3........ Beginn und Ende einer grossen Menschenernte für Jesu “Königreich der Himmel 5"

8.1.1.4........ Wird Jesus den Glauben auf der Erde finden?. 5

8.1.1.5........ Verschiedene Ernten zu verschiedenen Zeitpunkten: Die Festzeiten Israels bezeugen dies! 6

8.1.1.6........ Festgesetzte Regeln für jeden der Gedenktage bringen Ordnung. 6

8.1.2........... Die Frühernte des ersten Jahrhunderts und die Späternte beim Abschluss des Systems. 7

8.1.2.1........ Beginn und Ende der Ernte durch Jehovas GESETZ festgelegt 7

8.1.2.2........ GESETZ bringt Leben, Nachfolge Jesu aber ewiges Leben! 8

8.1.2.3........ Wenn „im Munde keine Unwahrheit gefunden“ wird und wer andere das „geringste der Gebote“ zu halten belehrt 9

8.1.2.4........ Kleine Veränderungen in der Übersetzung der Bibel können grosse Auswirkungen zeigen! 10

8.1.2.5........ Trennende Gesetzesbestimmungen in Form von Satzungen und der auf uns lastende Fluch wurden aufgehoben, nicht das GESETZ und nicht die Gebote! 15

8.1.2.6........ Wie Jesus den Sinn hinter GESETZEN erklärte, so auch die Apostel, was zu positiven Veränderungen im Verhalten führt! 13

8.1.3........... Welche Wirklichkeit gehört dem Christus? Opfergaben und Festzeiten und der Sinn der hinter den Dingen steckt 14

8.1.3.1........ Die Wirklichkeit gehört dem Christus und nicht Religionsführern! 14

8.1.3.2........ In welchem Tempel sollen Christen zusammenkommen?. 15


 

 

8.1                     Das Trompetenfest, der Sühnetag und das Laubhüttenfest – 1.Teil: Der Ernteabschluss und seine Bedeutung am „Ende der Zeiten der Nationen“

 

 

8.1.1           Das Fest des Trompetenschalls als von Jehova eingesetzter Feiertag in Israel zur Ankündigung grosser Ereignisse!

 

8.1.1.1          Der Abschluss der Menschenernte erfolgt nach dem Gerichtstag und vor Harmagedons Endkampf!

Wie wir im Monat Januar 2005 im Artikel 5.1.2  Die Bedeutung des Abendmahls in der Endzeit betrachtet haben, so gibt es eine ganz spezifische Verbindung im Handeln Jehovas mit Israel in der Vergangenheit und auch mit dem geistigen Israel in der Endzeit! Nur wer der Stimme Jehovas gehorchte wurde in jener Nacht des ersten Passahs vom Rachengel Jehovas verschont, als jener die Erstgeburt Ägyptens tötete.

 

Am 1. Nisan 1513 v.u.Z. musste Moses durch die Vorsteher das Volk Israel auf nachfolgende Ereignisse am 10. und 14. jenes Monats aufmerksam machen. Jene Ankündigungen erfolgten mittels eines Trompetenstosses, um das Volk zusammenzurufen.

 

Der Pharao betrauert den Tod seines Erstgeborenen in der Nacht des 14. Nisan 1513 u.Z. vor dem Auszug aus ÄgyptenAm Passah des Jahres 1513 v.u.Z. begann Jehova aktiv mit dem Volk Israel zu handeln. In der Nacht vom 14.  Nisan, nach Mitternacht starb die gesamte Erstgeburt Ägyptens, von Mensch und Tier und nur jene Israels wurde verschont, an deren Türpfosten das Blut eines einjährigen Lammes war!

 

Am 15. Nisan begann der Auszug aus der ägyptischen Gefangenschaft. Jeder Einzelne Israelit musste Jehovas Anweisungen genau zuhören und selbst handeln. Das war ein Sabbat, aber die Sabbatverordnung gab Jehova erst einige Tage später, nach der Durchquerung des Roten Meeres!

 

Jehova gibt Israel mittels Seines Wortführers die Zehn Gebote bam Berg Horeb bekannt an Pfingsten 1513 v.u.Z.Dazu sollten sie dem von Jehova bestimmten Führer Moses „in allem“ gehorchen, was jener im Auftrag Gottes, respektive „des Engels Jehovas  als Gottes Wortführer von ihnen verlangte. Die Unterordnung unter ein Haupt hatte seinen Beginn!

 

Jehova versprach für Unterordnung und Gehorsam reichen Segen und das Erbe in Kanaan,  das er bereits im Bund mit Abraham festgeschrieben hatte! Jede Übertretung des GESETZES, das er ihnen schrittweise beginnend mit der Einführung des Sabbats gab, sollte durch Richter geahndet werden. Exakt fünfzig Tage nach dem Auszug, an Pfingsten, wurde der Gesetzesbund durch Tieropfer besiegelt. Bereits unmittelbar zuvor hatte Jehova dem ganzen Volk die zehn Gebote und richterlichen Entscheidungen vorgelegt, indem der Berg Sinai von Wolken, Donner und Blitzen beleuchtet wurde und die Erde bebte. Vor Angst bat das Volk, dass Jehova nicht weiter direkt mit ihnen reden möge, sondern nur noch durch den Mittler Moses. Später ergänzte Gott diese Zehn Grundprinzipien die er direkt mittels „des WORTES“ verkündet hatte mit den übrigen Geboten und gesetzlichen Bestimmungen, durch weitere „richterlicher Entscheidungen“. An diesem ersten Pfingsttag begann Gott somit als König über Israel zu regieren!

 

(Vergleiche:  Zeitband Moses II:  Auszug aus Ägypten bis zum Gesetzesbund am Sinai)

 

Zeitband Moses II: Auszug aus Ägypten bis Gesetzesbund am Sinai

 

Das Abendmahl, die Passah-Feier und Pfingsten hatten auch im ersten Jahrhundert eine herausragende Parallele! Dort begann das geistige Israel mit dem „Königreich des Sohnes seiner Liebe“, getrennt vom Königreich Jehovas, der „Bund mit den vielen“ für die Nation Israel! Dreieinhalb Jahre existierten beide Königreiche parallel nebeneinander, nach Jesu Erhöhung zum Hohepriesterkönig. Ganz spezifische Ereignisse waren mit jenen Feiern verbunden. Es war der Beginn eines neuen Königreiches und des Abschlusses der Zeit, wo Jehova direkt mit Israel als dem „Volk Gottes“ handelte. Diese endete am Ende der siebzigsten Jahrwoche der Prophezeiung Daniels (Da 9:24-27).

 

Prophezeiung und Erfüllung der siebzig Jahrwochen DanielsPaulus bestätigt dies neue „Königreich des Sohnesseiner Liebe“ im Brief an die Kolosser:

 

*** Rbi8  Kolosser 1:13-14 ***

Er hat uns von der Gewalt der Finsternis befreit und uns in das Königreich des Sohnes seiner Liebe versetzt, 14 durch den wir unsere Befreiung durch Lösegeld haben, die Vergebung unserer Sünden.

 

Beim Abendmahl besiegelte Jesus seinen Bund mit den Aposteln, dass sie mit ihm zusammen auf zwölf Thronen mitregieren würden (Lu 22:28, 29). Bis Johannes die Offenbarung erhielt war nichts bekannt von einer exakten Zahl von 144.000 Mitkönigen, über welche die Apostel je 12.000 pro Stamm Israels gesetzt würden! (Off 7:1-8)

 

Am selben 14. Nisan wurde der „neue Bund“ durch Jesu Tod wirksam, da jeder Bund mit dem Vergiessen von Blut besiegelt wird. Der alte Bund mit Levi für ein Priesteramt in Israel endete damit! Keine blutigen Opfer waren weiter gefordert, weil das grösste Opfer, ein sündloses menschliches Leben freiwillig gegeben wurde. Jehova bestätigte dies durch die Auferweckung seines Sohnes „im Geiste“ oder als jenes Geistwesen unmittelbar nach dem Tod, als „der Engel Jehovas“ der er zuvor war, bevor er zur Erde gesandt wurde, um aus der Jungfrau Maria als Mensch geboren zu werden.

 

(Johannes 9:4)  Wir müssen die Werke dessen wirken, der mich gesandt hat, solange es Tag ist; es kommt die Nacht, da niemand wirken kann.

 

Am ersten Tag des Passah dem 15. Nisan fand die Krönungsfeier am Thron Gottes statt, wo Jesus als „das Lamm das geschlachtet wurde“ nun „alle Macht und Herrlichkeit im Himmel und auf der Erde“ übertragen wurde und ihm Engel und Menschen untertan wurden (Mat 28:18; Off Kap 4, 5).

 

Am Tag der "Erstlingsfrüchte", am 16. Nisan war Jesu Auferstehung als Erstling der Auferstandenen zu ewigem Leben Am Sonntagmorgen des 16. Nisan, dem jüdischen „ersten Tag der Woche“, der Tag der Darbringung der „Erstlingsfrüchte“ war Jesu Auferstehung im Fleische und er erschien erstmals seinen Jüngern und Aposteln. Er selbst hatte angekündigt, dass er „den Tempel seines Leibes“ in nur drei Tagen wiederherstellen würde (Joh 2:18-22).

 

Am letzten Tag der Passahfeier trifft sich Jesus wiederum mit seinen Aposteln, Thomas ist diesmal auch dabei, Jesus haucht sie alle an und sie erhalten heiligen Geist. Er verweilte bei ihnen insgesamt während vierzig Tagen.

 

Wiederum exakt an Pfingsten, 50 Tage nach dem ersten Festtag der Passahfeier erhalten 120 Jünger heiligen Geist, der „neue Bund mit den vielen“ wird eingeweiht und das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ unter Jesus und den Aposteln beginnt mit der Einsammlung von Männern und Frauen. Eine weitere Ernte beginnt, vorab aus den Juden, dann Samaritanern und am Ende der siebzigsten Jahrwoche mit Menschen aus den Nationen.

 

Wie wir bereits zuvor gesehen haben waren die Feiern der Israeliten zum Jahresanfang Jehovas, beginnend am 1.Nisan, dem Fest des Neumondes, dann dem Passahmal am Vorabend des 14. Nisan und gefolgt am 15.Nisan von der siebentägigen Feier der ungesäuerten Brote dazu angetan, Jehovas Handeln zu Beginn mit seinem Volk jährlich in Erinnerung zu rufen. Dies sollte durch alle Generationen Israels hindurch geschehen. Das geistige Israel der Christen folgt Jesu Schritten genau nach, auch was diese Festtage betrifft, um die Erinnerung an Jehovas grosse Taten gegenüber seinem Volk zu erinnern und weitere, kommende Grossereignisse anzukünden! Sehr vieles in den Schriften deutet darauf hin, dass dieselben Festtage Jehovas wie zu Beginn beim Auszug aus Ägypten, dann bei Jesu Tod nun auch beim Abschluss des Systems eine herausragende Rolle spielen.

 

(Vergleiche NEWSLETTER „DER WEG“ vom Mai 2005:  5.5.1  Sind jüdische Festzeiten für Christen verbindlich?)

(Vergleiche NEWSLETTER „DER WEG“ vom Juni 2005:  5.6.1  Das Pfingstfest: Darbringung der ersten reifen Früchte vor Jehova)

 

Die Aufhebung des „Bundes mit Levi“, der erst ein Jahr später am selben Ort geschlossen wurde erfolgte seitens Jehovas, wegen fortgesetzter Missachtung der Bundesklauseln durch die Priester und Leviten unmittelbar bei Jesu Tod, wo der Vorhang im Tempel zerriss, der das Heilige vom Allerheiligsten trennte.

 

Gabriel schreibt die Visionen und Aussagen des Engels Gabriel getreulich aufDas vom Engel Gabriel dem Propheten Daniel angekündigte Ende des „Bundes mit den vielen“, wo die Generation die Jesus als Messias verworfen hatte nun wie fruchtlose Äste vom Ölbaum Israels abgeschnitten wurden, dieses kam dreieinhalb Jahre nachdem sie den Messias, Jesus, an den Pfahl gebracht hatten. So war es deutlich durch den Propheten vorhergesagt worden.

 

(Daniel 9:27)  Und er soll [den] Bund für die vielen [[, dem fleischlichen Volk Israel]] eine Woche lang [[während der siebzigsten Jahrwoche]] in Kraft halten; und zur Hälfte der Woche [[nach den ersten dreinhalb von sieben Jahren]] wird er [[der Messias]] Schlachtopfer und Opfergabe aufhören lassen [[durch sein eigenes reines Opfer als „Lamm Gottes“]].

 

Hoseas Muster mit der Heirat der Hure "Gomer" und ihren drei Kindern deren zwei letzten aus "Hurerei" geboren wurden: Sie stellen die Königreiche Israels dar.Dieses Beenden des „Bundes mit Levi“ als Strafmassnahme gegenüber den Priestern und dem Volk Juda, „Lo-Ruhama“, der aus Babylons Exil gekommenen unehelichen Tochter von „Gomer“ (Jakob), war somit zuvor durch die Propheten mehrfach deutlich angekündigt worden! Vor allem der Prophet Maleachi warnte die Priester eindringlich, dass ihr Bund enden werde, falls sie dem GESETZ nicht Nachachtung verschaffen würden!

 

(Maleachi 2:1-4)  „Und nun, dieses Gebot ist für euch, o Priester. 2 Wenn ihr nicht zuhören werdet und wenn ihr [es] nicht zu Herzen nehmen werdet, meinem Namen Ehre zu geben“, hat Jehova der Heerscharen gesprochen, „so werde ich gewiß den Fluch über euch senden, und ich will eure Segnungen verfluchen. Ja, ich habe sogar den [Segen] verflucht, weil ihr [es] nicht zu Herzen nehmt.“

3 „Siehe! Ich schelte euretwegen die Saat, und ich will Mist auf eure Gesichter streuen, den Mist eurer Feste; und jemand wird euch tatsächlich zu ihm hinwegtragen. 4 Und ihr werdet erkennen müssen, daß ich euch dieses Gebot gesandt habe, damit mein Bund mit Lẹvi weiterbestehe“, hat Jehova der Heerscharen gesagt.

 

Levi hörte nicht, sie töteten den „Boten des Bundes“, Jesus und verloren so ihr Vorrecht! Der „neue Bund“ mit Jesus war weit besser, denn er war ein Bund für ein Priesterkönigtum gleich dem Melchisedeks!

 

Mit Jesu Tod trat somit dieser „neue Bund“ in Kraft, der mit seinem eigenen Blut eingeweiht wurde! Das fleischliche Israel wurde nun durch das geistige Israel ersetzt, zu dem am Ende der siebzigsten Jahrwoche auch Menschen der Nationen Zugang erhielten. (Da 9:26, 27)

 

8.1.1.2          Gott hat ganz bestimmte Tage für sein Handeln vorherbestimmt und durch Propheten „Zeichen“ angekündigt!

 Vom Ruf „Frieden und Sicherheit“ an würden es maximal 2300 Tage sein, bis „das Heilige“ wiederhergestellt sein würde, hatte Daniel angekündigt (Da 8:13-19)[C1]. Am 28.-31.8.2000 fand vor der UNO der Millenniums Weltfriedensgipfel der religiösen Führer statt [A1; Fb ???]. Die angekündigte Übertretung des Bundes mit Jesus durch Führer der Christenheit war offenbar begangen worden, „welche Zerstörung verursacht“!

 

Am 11.9.2001 wurde dies durch die Attentate von New York und Washington bestätigt,  welche „Kriege und Kriegsberichte“ in Afghanistan und dann im Irak auslösten, ein „Anfang der Bedrängniswehen“ [A3 ???](Mat 24:6.8; Off 16:13-19).

 

Hinweis Revision August 2012: Damals ab 2001 bis 2005 hatten sich mehrere „Zeichen“ wie die beschriebenen im Einklang mit Jesu Worten, den Vorhersagen der Propheten und der Apostel scheinbar zu erfüllen begonnen, was uns veranlasste erstmals exaktere Vorhersagen zu wagen. Stets mit dem Hinweis, dass auch die restlichen „Zeichen“ sich noch erfüllen müssten! Als im Herbst 2007 diese nicht eintrafen war es offensichtlich, dass unsere Naherwartung verfrüht war! Dennoch helfen diese Dinge als Muster das weiterhin zu suchen und einzureihen, was schlussendlich mit dem Abschluss vollkommen im Einklang ist!

Solche Übereinstimmungen gibt es in jedem Jahrhundert und haben immer wieder zu voreiligen Hoffnungen geführt. Einerseits stärken diese Dinge das Vertrauen in biblische Vorhersagen und schärfen unseren Blick, andererseits führt es bei einigen zu Enttäuschung, wenn das Erhoffte doch noch nicht eintrifft! So war es bereits im erst Jahrhundert, wo Apostel und Jünger ab dem Jahre 66 u.Z. sicher waren, dass nun die Erfüllung kommen würde! Der Tempel wurde dreieinhalb Jahre später zerstört aber Jesu Wiederkehr und die Aufrichtung des „Königreiches der Himmel“ hatte sich noch nicht erfüllt! Erst die Offenbarung an Johannes gab 26 Jahre danach weiteres „Licht“ auf ein kommendes, künftig zu erwartendes grösseres Ereignis!

 

(Vergleiche: Zeitband Ablaufschema Harmagedons Endgericht)

 

Logik im Aublauf der Detailereignisse während dem "Tag des Herrn"

 

Zwei Zeugen“ beginnen an jenem Tag, wo „Frieden und Sicherheit“ scheinbar bald schon Realität sein könnte  während 1260 Tagen kommende Vernichtung „Babylons der Grossen“ anzukündigen (Off 11:1-4)[A1; B], sowie, dass Gottes Königreich bald aufgerichtet würde [B1]. Genau zum Ende jener Zeitspanne, wiederum am Passah geschehen grosse Dinge, vorab im Himmel, die dann auch auf der Erde zu Wirken beginnen. Wie Jesus es angekündigt hatte wird bei seinem ersten Wiederkommen und der Frühauferweckung der Apostel, seiner „Braut“ das Königreich Gottes hier auf der Erde aufgerichtet, ohne weiteres Aufsehen zu erregen!

 

(Lukas 17:20, 21)  Als er aber von den Pharisäern gefragt wurde, wann das Königreich Gottes komme, antwortete er ihnen und sprach: „Das Königreich Gottes kommt nicht in auffallender Weise, so daß man es beobachten könnte, 21 noch wird man sagen: ‚Siehe hier!‘ oder: ‚Dort!‘ Denn siehe, das Königreich Gottes ist in eurer Mitte.“

 

Jesus selbst, der designierte Hohepriesterkönig stand ja inmitten von seinen Feinden!

 

Dies ist das dritte Mal, dass dieselben Feiertage des Passah für wichtige Ereignisse im Zusammenhang mit Gottes Königreich in Erscheinung treten!

 

(Vergleiche Grafik: Das Passahfest Mose und seine Bedeutung in der Endzeit)

 

Drei Passah-Feiern in Jehovas Gerichtsjahr

 

Der Prophet Daniel hatte das Aufstellen des „abscheulichen Dings das Zerstörung verursacht angekündigt“ (Da 11:30b; 11:31b)[Ba]. Dies sollte exakt 1290 Tage vor dem Abschluss des Systems in Harmagedon sein [B3], dreissig Tage vor dem 1.Nisan und Jesu Rückkehr zur Erde am 14. Nisan [B1] und der Aufrichtung von Gottes Königreich hier unter uns Menschen durch die von Paulus erwähnte „Frühauferstehung“ (gr. exanástasin) der Apostel [B1](Phi 3:11, 17-21). Während 1260 Tagen [B] soll „die Frau“, die frühauferstandenen Apostel dann in der Wildnis ernährt werden (Off 12:5, 6). (Die Zeitspannen sind jeweils vom 1. des jeweiligen Monats an zu rechnen!)

 

Übereinstimmung im Jahre 2004 der Attentate in Madrid mit biblischer Vorhersage???Am 11. März 2004 explodierten in Madrid mehrere Bomben die 192 Tote und rund 1400 Verletzte forderten. Am selben Tag kündigte Bin Laden den Einsatz von Massenvernichtungswaffen an. War nicht dies, das Aufstellen des „abscheulichen Ding, das Verwüstung verursacht“?

 

(Vergleiche: Zeitband Jesu Wiederkehr: Beginn des „Tages des Herrn“)

 

Ein weiteres wichtiges Ereignis sollte vor oder kurz nach Ablauf der 2300 Tage erfolgen: Der Untergang Babylons der Grossen würde durch ein weltweites Grossereignis ausgelöst, das wie ein „Blitz von Osten nach Westen“ sein würde [<B2>]. Diese Höchstfrist läuft 6 Jahre, 4 Monate und 20 Tage nach der „Übertretung die Zerstörung verursacht“ aus! [1]

 

Da diese 2300 Tage [C1] die Höchstdauer zur Wiederherstellung des geistigen Tempels anzeigt, muss es mit der Versiegelung der 144.000 abschliessen, die ja den neuen geistigen Tempel darstellen, dessen „lebende Steine“ und „Säulen“ sind. Der Gerichtstag, wo Jesus „Schafe und Böcke“ voneinander trennt und die im Gefolge angekündigte „Hochzeit des Lammes“ müssen somit davor liegen!

 

Der Erzengel Gabriel muss im Endgericht die "Schafe von den Böcken" trennen. Am Tag des Endgerichtes [B2] verspricht Jesus in Kapitel 25 des Evangeliums von Matthäus, ab Vers 31 die Trennung der „Schafe von den Böcken“ vorzunehmen, dem Beginn einer auserwählten „grossen Volksmenge“ (Mat 25:31-46; Off 7:9), all jene, die würdig sein würden, um in das Königreich des Vaters Eingang zu finden. 

 

Die „Hochzeit des Lammes“ folgt bald auf den Gerichtstag, am fünfzigsten Tag danach, dem Pfingstfest [B2e]. Jesus wird mit der „Hochzeit“, die „Braut“, die nun „die Frau des Lammes“ wird, seine inzwischen vorbereiteten zwölf Apostel mit sich auf seinen Richterthron setzen! (Off 19:7)

 

(Matthäus 19:28)  Jesus sprach zu ihnen: „Wahrlich, ich sage euch: In der Wiedererschaffung, wenn sich der Menschensohn auf seinen Thron der Herrlichkeit setzt, werdet auch ihr selbst, die ihr mir nachgefolgt seid, auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels [[deren 144.000 Erstlinge, je 12.000 pro Apostel]] richten.

 

Die neuen Richter beginnen mit Jesus ihre richterliche Arbeit somit erst nach der „Heirat“, ihrer Einsetzung! Jene sollen alsdann zusammen mit dem Christus noch unter den Lebenden jene „an der Stirn“ versiegeln [B2e-B2g], welche im Tausendjahrreich Jesu [M] die neue Erde als Mit-Priesterkönige an ihrer Seite regieren werden! (Off 7:1-8) Diese Menschenernte wird mit dem „Sühnetag“ [B2g], dann im „Fest der Einsammlung“ ihren Höhepunkt und Abschluss bereits einige Zeit vor Harmagedon [B3] erreichen!

 

(Vergleiche Grafik: 3.1  Menschenernte der Erde ergibt „neue Himmel und neue Erde“)

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 17:31 ***

Denn er hat einen Tag festgesetzt, an dem er die bewohnte Erde in Gerechtigkeit richten will durch einen Mann, den er [dazu] bestimmt hat, und er hat allen Menschen eine Gewähr [dafür] gegeben, indem er ihn von den Toten zur Auferstehung gebracht hat.“

 

Diesen grossen Gerichtstag Gottes in Jesu Händen [B2] gilt es nun durch uns als ein Hauptereignis in der Zeit des Abschlusses zu erwarten und die Tage danach: Die Zeit der Haupternte, wo Jesus mit den Aposteln zusammen jene bestimmt, welche im kommenden System unter ihrer Obhut als „Erstlinge für Jehova“ die Erde in Gerechtigkeit richten werden (Mat 19:28; 1.Kor 6:1, 2; Off 7:1-4).

 

Ohne Gottes Festzeiten richtig einzuordnen ist das mehrdimensionale Zusammensetzspiel nicht zu lösen! (Daniel 7:27)  Und das Königreich und die Herrschaft und die Größe der Königreiche unter allen Himmeln wurden dem Volk der Heiligen des Allerhöchsten gegeben [[den 144.000]]. Ihr Königreich ist ein auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]] dauerndes Königreich, und alle Herrschaften werden selbst ihnen dienen und gehorchen.‘

 

Gottes Festzeiten sind somit während der Endzeit von herausragender Wichtigkeit. Einige neue Erkenntnisse weiterer herausragender Details vervollständigen das grosse Puzzle rund um die prophetischen Aussagen der Endzeit!

 

(Daniel 12:3, 4)  Und die, die Einsicht haben, werden leuchten wie der Glanz der Ausdehnung und die, die die vielen zur Gerechtigkeit führen, wie die Sterne [[vergl. Off 1:20]] auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]], ja für immer.

4 Und was dich betrifft, o Daniel, halte die Worte geheim, und versiegle das Buch bis zur Zeit des Endes. Viele werden umherstreifen, und die [wahre] Erkenntnis wird überströmend werden.“

 

Dies ist ein fortschreitender Prozess, mit Irrtum und Korrektur verbunden. Denn nur wer sucht der findet und nur wer sich reinigt, sich weiss macht und sich läutern lässt wird genaue Erkenntnis erreichen!

 

8.1.1.3          Beginn und Ende einer grossen Menschenernte für Jesu „Königreich der Himmel

Jesus wurde unmittelbar nach seinem Tod, im Jahre 33 u.Z., zum Hohepriester-König nach der Weise Melchisedeks erhoben und eine weitere grosse Ernte begann unter der Führung der Apostel: Die Einsammlung der Schafe, vorab Israels und Samarias, dann aus allen Nationen! Jesus versprach diese „anderen Schafe“ aus einer anderen Herde, den Christen, geistigen Israeliten aus den Nationen (den „Paulikanern“), zum Abschluss ebenfalls in dieselbe „eine Herde unter einem Hirten“ gemeinsam mit den fleischlichen Israeliten (den „Ebioniten“) zu vereinen. (1.Mo 14:18, 19; Ps 110:4; Heb 7:1-3)

 

Schafe aus zwei Herden zu einer Hürde unter einem Hirten vereinigt

 

Jesus starb am Stamm (gr. Stauros)  oder am Holz (gr. Xylon). Gemäss 5.Mo 21:22, 23 *** Rbi8  Johannes 10:16-17 ***

Und ich habe andere Schafe, die nicht aus dieser Hürde sind; auch diese muß ich bringen, und sie werden auf meine Stimme hören, und sie werden eine Herde werden [unter] einem Hirten. 17 Deshalb liebt mich der Vater, weil ich meine Seele hingebe, damit ich sie wiederempfange.

 

Jesus hatte sein Leben zur Sündensühnung Israels dahingegeben und auch für jeden Menschen der Nationen, der Glauben in ihn setzt. Er erhielt seine Seele vom Vater unmittelbar nach dem Tod wieder, indem ihn der Vater im Geist auferweckte (1.Pe 3:18) und Jesus am dritten Tag als Mensch wiederum im selben Leib, seinem physischen „Tempel“ mit denselben Wundmalen zu ewigem Leben auferstehen liess! (Jes 53:3-7; Lu 24:36-43; Joh 2:20-22)

 

Die Vereinigung der beiden „Herden“, unter demselben „Hirten“ wird sich nun in der Endzeit zu einem vorherbestimmten Zeitpunkt erfüllen! Dazu muss diese „Herde“ geistiger Israeliten aber auf Jesu Stimme hören und ihm allein und keinem der unterschiedlichen religiösen „Lohnhirten“ folgen, die sich alle an Jesu Stelle gesetzt haben! Die Apostel werden zu Beginn des „Tages des Herrn“, zum Leben kommen, da Jesus mit der Aufrichtung des Königreiches sie aus dem Todesschlaf erweckt [B1] und sie werden dann während 1260 Tagen in der Wildnis beschützt und abgeschirmt geistig ernährt, um sich vorzubereiten auf ihre „Hochzeit des Lammes“, wo sie sich auf ihre Richterthrone setzen dürfen [B](Phi 3:11, 17-21; Off 12:5, 6; 19:7).

 

Dadurch erfüllen sich Jesu Worte vollkommen, die er an seine Apostel richtete und denen er als Erste ewiges Leben versprach, noch bevor sie Jesus als Menschensohn in seinem Königreich endgültig kommen sehen! [Bb; a1] (Da 7:13, 14; Mat 10:23; 13:41; 25:31)

 

*** Rbi8  Matthäus 16:27-28 ***

Denn es ist dem Menschensohn bestimmt, in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen Engeln zu kommen, und dann wird er jedem gemäß seiner Handlungsweise vergelten. 28 Wahrlich, ich sage euch, daß von denen, die hier stehen, einige sind, die den Tod überhaupt nicht schmecken werden, bis sie zuerst den Menschensohn in seinem Königreich kommen sehen.“

 

Vision der drei Apostel, die Jesus auf dem Berg verwandelt sahen und mit Moses und Elia redete als Vorbild der "zwei Zeugen" der EndzeitPetrus, Jakobus und Johannes erhielten kurz darauf eine Vision, wo ihnen Jesus zusammen mit Elia und Moses auf einem Berg in einer Vision im Königreich gezeigt wurde.

 

Die endgültige Erfüllung dieser Prophezeiung steht im Zusammenhang mit der Wiedererweckung der „zwei Zeugen“, die eine ähnliche Aufgabe wie jene von Moses und Elia gegenüber Israel erfüllen. Nachdem „Geist des Lebens“ in sie gekommen ist, werden sie aufgefordert: „Kommt hierherauf“, gemeint ist die Anteilhabe am ersten „neuen Himmel“, die ja mit den Aposteln zu existieren beginnen! [B1].

 

(Offenbarung 11:11-13)  Und nach den dreieinhalb Tagen [[(identisch mit dem „Zeichen Jonas“)]] kam von Gott her Geist des Lebens in sie, und sie stellten sich auf ihre Füße, und große Furcht befiel die, die sie sahen. 12 Und sie hörten eine laute Stimme aus dem Himmel zu ihnen sagen: „Kommt hierherauf.“ [[nehmt Anteil am „neuen (ersten) Himmel“]] Und sie gingen in der Wolke in den Himmel hinauf, und ihre Feinde sahen sie. 13 Und in jener Stunde ereignete sich ein großes Erdbeben, und ein Zehntel der Stadt fiel [[die „Erstgeburt“; die christlichen Vorsteher, „die den Bund verlassen haben“]]; und siebentausend Personen wurden durch das [[geistige]] Erdbeben [[der Gerichtsbotschaft von Gott]] getötet, und die übrigen [[die wahren „anderen Schafe“]] gerieten in Furcht und verherrlichten den Gott des Himmels.

 

Die Offenbarung ist in Symbolsprache geschrieben und jedes Symbol muss vorab geklärt sein, um alles zu verstehen! Da nur Jesus vom dritten und höchsten der Himmel herabkam um „etwas unter Engel erniedrigt“ Mensch zu werden (Heb 2:7) und er allein nur Zutritt zum Allerheiligsten des Himmels Jehovas hat, ist es ausgeschlossen, dass jene “zwei Zeugen“ dorthin verpflanzt wurden!

 

Elisa sieht den himmlischen Wagen der Elia entführte, um ihn an einem andern Ort abzusetzenIm Falle des Propheten Elia war es ein himmlischer feuriger Kriegswagen, der ihn aufnahm und „im Windsturm“ vom einen Ort zu einem anderen brachte, wovon Elisa und die „Söhne der Propheten“ Zeugen waren. Er führte sein Werk aber dort weiter (2.Kö 2:11-15).

 

Der gegenbildliche „Serubbabel“, die auferweckten Apostel, welche die Grundlage des geistigen Tempels in ihren Tagen legten, müssen diesen nun zusammen mit Jesus beenden! Sie waren es, welche gemäss Jesu Worten „zuerst den Menschensohn in seinem Königreich kommen sehen sollten. Dazu mussten sie aber vorab erst von den Toten auferweckt werden! [B2](Off 11:4, 11, 12, 14, 15; Sach 4:2, 3, 11-14) Die einzelnen Teile der unterschiedlichen Vorhersagen passen exakt zueinander. Wie beim „magischen Würfel“ muss jeder Teil an seine korrekte Position gedreht werden! Die „Farben“ müssen am ganzen Würfel übereinstimmen, so auch die Aussagen zu ein und demselben Thema!

 

8.1.1.4          Wird Jesus den Glauben auf der Erde finden?

Die Festtage Jehovas, zusammen mit dem wöchentlichen Sabbat, die Jesus allesamt beachtete, sie sind darum in der Endzeit umso genauer zu respektieren auch durch uns! Die Christenheit dagegen hält den Sonntag und jüdische Festzeiten werden überhaupt nicht oder an anderen Tagen wie vorgeschrieben gefeiert! Dies bedeutet aber Glauben an Kirchenfürsten zu zeigen, die solche Veränderungen einführten und nicht am „Haupt“ Jesus festzuhalten!  (Mat 17:1-9) „Auch hat er alle Dinge seinen Füßen unterworfen und hat ihn zum Haupt über alle Dinge für die Versammlung gemacht, welche sein Leib ist, die Fülle dessen, der alles in allen erfüllt.“ (Eph 1:22, 23)

 

Der „Richter der ganzen Erde“ wird jedoch nur nach göttlichem Recht und nicht nach politischem Gebot oder nach Kirchenrecht vorgehen! Glaube auszuüben bedeutet doch Jesu Gebote zu halten die Gottes GESETZ vollumgänglich mit einschliessen!

 

*** Rbi8  Lukas 18:8 ***

Ich sage euch: Er wird ihnen eilends Recht verschaffen. Dessenungeachtet, wird der Menschensohn, wenn er gekommen ist, wirklich den Glauben auf der Erde finden?

 

Die jüdischen Festzeiten die auch Christen als geistige Juden betreffenWenn Jesus somit um das Königreich aufzurichten gekommen sein wird [B1] findet er diesen Glauben bei den „zwei Zeugen“ und jenen „übrigen“, die nicht dem Gericht der 7000 Verfallen (bedeutet Gesamtheit). 

 

Wenn er etwas später zum Gericht wiederkommt [B2], möchte er, dass alle die wach sind und ihn erwarten dies durch „Werke des Glaubens“ an ihn zeigen, indem wir seine Gebote ausführen und die Gedenktage in Gemeinschaft verbringen, wie Gottes GESETZ dies vorsah.

 

(Vergleiche Grafik:  Die jüdischen Festzeiten die auch Christen als geistige Juden betreffen)

 

Wir dürfen uns der Worte Jesu nicht schämen, sondern müssen uns offen zu ihm bekennen, nicht zu irgendeiner Religion und deren steinernen Kirchen, die er uns doch zu verlassen aufgefordert hat. „Geht aus ihr hinaus, mein Volk, wenn ihr nicht an ihren Plagen teilhaben wollt“. Jehova fordert Christen, das Volk des „Sohnes seiner Liebe“, deutlich auf, Gott „mit Geist und Wahrheit“ anzubeten! (Joh 4:22-24) Dazu sind nicht steinerne Gebäude nötig, sondern es genügen fruchtbare geistige Gemeinschaften in überschaubaren Hausversammlungen, die in der Zeit des „Abschlusses des Systems der Dinge“ wie „Inseln“ mitten im Menschenmeer sind! (Mat 13:8)

 

*** Rbi8  Offenbarung 18:4-5 ***

Und ich hörte eine andere Stimme [[jene des Engels Jehovas, dem mit dem Siegel (Off 7:2)]] aus dem Himmel sagen: Geht aus ihr hinaus, mein Volk, wenn ihr nicht mit ihr teilhaben wollt an ihren Sünden und wenn ihr nicht einen Teil ihrer Plagen empfangen wollt. 5 Denn ihre Sünden haben sich aufgehäuft bis zum Himmel, und Gott hat ihrer Taten der Ungerechtigkeit gedacht.

 

Diese Plagen, welche die Religionen treffen, haben bereits eingesetzt. Die Zerstörung „Babylons der Grossen“ wird bestimmt erfolgen, weil Gottes Gericht an ihr ebenso vollzogen wird [B2], wie Er sein Gericht durch Nebukadnezar 607 v.u.Z. an Israel zeigte und wie er Jerusalem durch Titus, den Römer, im Jahre 70 u.Z. ein zweites Mal zerstören liess! (Off 19:2)

 

(Vergleiche: Zeitband Göttliche Gerichtstage ab Adam bis Ende Millennium)

 

Die zehn herausragenden Gerichtstage Jehovas

 

Statt Gottes Rat anzunehmen und die hierarchischen, komplexen Kirchenstrukturen zu verlassen bleiben viele von innen her gute Menschen darin gefangen. Sie glauben dort eine nützliche und gute Funktion auszuüben und übersehen dabei Gottes Standpunkt, der weiss, wohin jedes System unter Satans Herrschaft tendiert. Jehovas Befehl ist nur zum Nutzen jedes Einzelnen von uns: „Geht aus ihr hinaus, mein Volk, wenn ihr nicht mit ihr teilhaben wollt an ihren Sünden und wenn ihr nicht einen Teil ihrer Plagen empfangen wollt.“ Nun wird ein grosser „Stein“ aus dem himmlischen „Berg Zion“ jene Statue zerstören, die Nebukadnezars Traum beinhaltete und die Füsse treffen, das gesamte heutige morsche, demokratische System! Ein göttliches Gericht, das die gesamte komplexe Gesellschaft in Staub auflösen wird! Jesus vergleicht es mit den Gerichten durch die Sintflut der Tage Noahs, welches die gesamte Generation betraf, mit acht Überlebenden und der Zeit Abrahams und Lots und der Zerstörung der fünf Städte um Sodom und Gomorrah, wo Engel drei Menschen das Überleben sicherten. Keine der damaligen Organisationen konnte vor Gottes Gericht Rettung geben: Nur Gehorsam!

 

Die Statue in Nebukadnezars Traum wird durch einen "Stein" aus Gottes Königreich an den Füssen getroffen und vollkommen zerstört(Daniel 2:32-38)  Was dieses Bild betrifft, sein Haupt war aus gutem Gold [[(Babylon)]], seine Brust und seine Arme waren aus Silber [[(Medo-Persien)]], sein Bauch und seine Oberschenkel waren aus Kupfer [[(Griechenland)]], 33 seine Beine waren aus Eisen [[Rom]], seine Füße waren teils aus Eisen und teils aus geformtem Ton [[(Demokratien, Sozialismus)]].

34 Du schautest weiter, bis ein Stein [[(der „Eckstein“ der „neuen Himmel“: Jesus)]] herausgehauen wurde, nicht mit Händen, und er schlug das Bild an seine Füße aus Eisen und geformtem Ton [[(die letzten Mächte unter der Leitung des „Südkönigs“, Anglo-Amerika und des siebenköpfigen „wilden Tieres“, der UNO)]] und zermalmte sie. 35 Zu dieser Zeit wurden das Eisen [[(der vorherrschende „Südkönig“ der aus dem römischen Imperium hervorging)]], der geformte Ton [[(die Demokratie, der Sozialismus)]], das Kupfer [[(das griechische Imperium, das durch seine Philosophie weiter wirkt)]], das Silber [[(das medo-persische, das durch seine Religion die Insider und Freimaurer inspirierte)]] und das Gold [[(Babylon das zur religiösen Verwirrung „Babylons der Grossen“ auswuchs)]] alle zusammen zermalmt und wurden wie die Spreu von der Sommerdreschtenne, und der Wind trug sie weg, so daß gar keine Spur davon gefunden wurde. Und was den Stein betrifft, der das Bild traf, er wurde zu einem großen Berg [[das „Königreich der (neuen) Himmel“]] und erfüllte die ganze Erde [[(durch die „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten)]].

36 Dies ist der Traum, und seine Deutung werden wir vor dem König ansagen. 37 Du, o König, du König der Könige, du, dem der Gott des Himmels das Königreich, die Macht und die Stärke und die Würde gegeben hat 38 und in dessen Hand er überall, wo die Menschensöhne wohnen, die Tiere des Feldes und die geflügelten Geschöpfe der Himmel gegeben hat und den er zum Herrscher über sie alle gemacht hat: du selbst bist das Haupt von Gold.

 

Statt auf Menschen zu hören, die sich gegenseitig Ehre erweisen und statt die Schriften wie die Pharisäer zu verdrehen mögen, komplexe Strukturen schaffen und vom Rest der Bevölkerung abhängen, ihnen statt Nutzen zu bringen eine Last werden, da man nun auf sie angewiesen zu sein scheint.

 

Das Problem mit Komplexität  [2]

   Joseph Tainter (der Autor von „The Collapse of Complex Societies“) glaubt, dass der Rückgang von Zivilisationen auf das Problemlösen zurückgeführt werden kann. Er sagt, dass jedes Problem zu einer Lösung führt, welche größere Komplexität beinhaltet. Bürokratien, Hierarchien, Regeln und Regulierungen werden auferlegt. Diese Dinge kosten Zeit, Energie und Ressourcen. Letztlich werden die Kosten zu groß. Komplexität erhöht die Kosten, ohne den Output zu erhöhen. Letztlich erzielt die Zivilisation einen Netto-Verlust (statt) Netto-Renditen. Nicht jeder verliert.

   Es gibt einen großen Transfer von Reichtum: Von produktiven Bürgern hin zu Lobbyisten, Anwälten, Bürokraten, Polizisten, Richtern, Beratern und Psychologen, Sozialarbeitern und Tausenden anderen.

   Es gibt verschiedene Formen von Komplexität. Die erste Form der Komplexität hilft, die Kosten zu reduzieren. Die zweite erhöht sie. Die erste macht das System robuster – wie ein Netz kleiner Straßen in einer großen Stadt. Die zweite macht das System verwundbarer – wie eine einzige große Autobahn. Das erste erlaubt Experimente, Innovation und Korrekturen. Das zweite schneidet Innovationen ab und unterbindet Korrekturen. In der natürlichen Komplexität einer dynamischen Wirtschaft gedeihen Unternehmer. Aber Planer bevorzugen Komplexität in ihrer gelenkten Form. Warum? Das ist einfach zu verstehen und noch einfacher zu manipulieren.

   Sicher, man könnte das Steuersystem durch eine einfachere Variante ersetzen – aber dann wäre das zu Lasten von Tausenden von Insidern. Da geht es besser zu Lasten von Millionen von Outsidern – diejenigen, welche nicht von dieser Komplexität profitieren.


Das "abscheuliche Ding, das Verwüstung verursacht", die Atommächte Israel und Iran die sich kampfbereit gegenüberstehenDieses Fehlen von wichtigen Korrekturmassnahmen, so wie Gott Jehova sie uns durch Jesus auferlegt, jenen  Stein“ der das gesamte System zerstören wird, bringt das Fass an Sünden zum Überlaufen! Der „Point of no return“ ist erreicht! Ohne Gottes Einschreiten zum Schutz seiner Schöpfung und der Gerechten wird das System sich selbst zerstören! Das Aufstellen des „abscheulichen Dings, das Verwüstung verursacht“ zu Beginn der 1290-Tagefrist [C3].

 

Wir sollten heute wiederum auf Gott und auf Jesus hören, die einfachsten der Strukturen wählen: Funktionierende Familie und Versammlungen innerhalb Hausgemeinschaften! Jehova wird durch Jesus und die Schriften direkt zu uns sprechen! Jesus erklärte daher den Juden:

 

*** Rbi8  Johannes 5:39-44 ***

Ihr erforscht die Schriften, weil ihr denkt, daß ihr durch sie ewiges Leben haben werdet; und gerade diese sind es, die über mich Zeugnis ablegen. 40 Und doch wollt ihr nicht zu mir kommen, damit ihr Leben habt. 41 Ich nehme nicht Ehre von Menschen an, 42 aber ich weiß wohl, daß ihr die Liebe Gottes nicht in euch habt. 43 Ich bin im Namen meines Vaters gekommen, doch ihr nehmt mich nicht auf; wenn jemand anders in seinem eigenen Namen käme, so würdet ihr diesen aufnehmen. 44 Wie könnt ihr glauben, wenn ihr voneinander Ehre annehmt und nicht die Ehre sucht, die vom alleinigen Gott kommt?

 

Jesus sammelt die verlorenen Schafe Israels aus der ersten Hürde der Nation Juda in sein "Königreich des Sohnes seiner Liebe"Jene, die Ehre von Menschen suchen und annehmen, diese sind zu verlassen! Die erste „Herde“, aus der Jesus einsammelte waren die Juden, die meisten hatten zuvor einer der jüdischen Sekten, der Sadduzäer, der Pharisäer, Essener oder den Herodianern angehört. Sie alle mussten sich dort lossagen, Jesus führte sie aus jenen „Hürden“ oder Umzäunungen hinaus. Um nun zur Herde Jesu zu gehören und in seine Hürde zu kommen, mussten sie jene Religionsführer verlassen! Sie konnten nicht unterschiedlichen Oberhirten folgen oder sich der Worte Jesu schämen! (Mi 2:12)

 

(Vergleiche Grafik: 8.2  Schafe aus zwei Herden zu einer Hürde unter einem Hirten vereinigt)

 

*** Rbi8  Lukas 9:26 ***

Denn wer immer sich meiner und meiner Worte schämt, dessen wird sich der Menschensohn schämen, wenn er in seiner Herrlichkeit und der des Vaters und der heiligen Engel gekommen sein wird.

 

Wer Jesu Worte hört, sie versteht und behält und wer seine Gebote ausführt, der ist es, der  in seiner Liebe bleibt. Dadurch erweisen sie sich als seine Schafe und er wird sie am Gerichtstag zu seiner Rechten stellen (Mat 25:31-34).

 

8.1.1.5          Verschiedene Ernten zu verschiedenen Zeitpunkten: Die Festzeiten Israels bezeugen dies!

Einige Schriftstellen weisen deutlich darauf hin, dass Jehova zum Ende dieses Systems verschiedene Arten von Ernten zu unterschiedlichen Zeitpunkten entweder in sein Vorratshaus einbringt oder aber als Unkraut von Engeln sammeln und bündeln lässt, zur Vernichtung im Feuer! Uns, die wir nach genauer Erkenntnis streben, interessiert wann, welche der Ernten durch die Schriften vorhergesagt sind! Wir möchten dabei keine neuen Propheten sein die aus sich selbst reden, sondern treue Jünger, welche die Worte ihres Herrn verstehen, um den anderen „Hausknechten geistige Speise zur rechten Zeit“ auszuteilen.

 

*** Rbi8  Johannes 7:17-19 ***

Wenn jemand SEINEN Willen zu tun begehrt, wird er erkennen, ob die Lehre von Gott ist oder ob ich aus mir selbst rede. 18 Wer aus sich selbst redet, sucht seine eigene Ehre; wer aber die Ehre dessen sucht, der ihn gesandt hat, dieser ist wahrhaftig, und keine Ungerechtigkeit ist in ihm. 19 Hat nicht Moses euch das GESETZ gegeben? Doch niemand von euch gehorcht dem GESETZ.

 

Gottes Ernte ist bereits im GESETZ erwähnt und war seit Beginn an Seine Festzeiten gebunden! Dies begann mit dem Passah in Ägypten!

 

Bis zur Haupternte wachsen der "vortreffliche Samen" und das Unkraut gemeinsam. Dann erst sind es Engel die das Unkraut herauslesen und verbrennen, die Frucht aber in des Vaters Kornspeicher bringenSchauen wir uns diese Vorhersagen Gottes zur Einbringung der Ernte und Gottes Festzeiten etwas näher an und versuchen wir zu ergründen, mit welchen Festen, die Jehova als verbindliche Feiertage durch alle Generationen Israels festgelegt hat, diese im Einklang sind!

 

Dabei ist es nicht möglich das fleischliche, beschnittene Israel von den geistigen Israeliten zu trennen, wie dies die christlichen Kirchen und die Juden tun! Beide müssen um anerkannt zu werden das „GESETZ des Glaubens“ erfüllen! Jesus sprach doch von „einem Volk unter einem Hirten in einer Hürde“! Er selbst hatte doch gesagt, dass er ausschliesslich zu den „verlorenen Schafen Israels gesandt“ worden war!

 

In der Endzeit muss Jesus noch „die anderen Schafe, die nicht aus dieser Hürde sind“ einbringen! Zeitlich besteht ein Unterschied, zwei ursprüngliche getrennte Hürden werden nun zu einer einzigen vereint! Paulus erklärte, dass zufolge der Taufe zwischen „Grieche und Jude“ kein Unterschied mehr bestehe! (Jer 50:6, 7; Mat 10:5, 6; 15:24; Rö 10:11, 12) Die zuvor „trennende Zwischenwand“ der „Soreg“ wurde niedergebrochen. Trotzdem existieren in derselben „Hürde“ des „Königreiches des Sohnes seiner Liebe“ zwei Gruppierungen, welche durch die „zwei Zeugen“ veranschaulicht werden: Die „Ebioniten“, messianische Juden heute und die „Paulikaner“, nichtjüdische Christen aus den Heiden.

 

8.1.1.6          Festgesetzte Regeln für jeden der Gedenktage bringen Ordnung

Das bedingt aber, dass es ein einziges GESETZ gibt, das für alle gleich verbindlich ist! Dies hatte Jehova im Zusammenhang mit der Passah-Feier so verankert! Auch durch Jesus wurde dies so bestätigt, das jede Familie für sich im eigenen Haus das Abendmahl einnehmen soll und nicht in einer Kirche oder an einem anderen Ort! Ganz Israel musste es jährlich am Abend des 14.Nisan feiern. Jesus feierte es mit seiner geistigen Familie, den Aposteln. Es war keine öffentliche Feier als Grossveranstaltung! (Mat 15:24)

 

Die Passahfeieram Vorabend des 14.Nisan nach Sonnenuntergang  ist seit Gott Moses den Befehl gab eine Feier im Kreis der Familie und der Kleinversammlung in Privathöusern*** Rbi8  2. Mose 12:46-49 ***

In einem Haus soll es gegessen werden. Du sollst nichts von dem Fleisch aus dem Haus an einen Ort außerhalb mitnehmen. Und ihr sollt keinen Knochen daran zerbrechen. 47 Die ganze Gemeinde Israel soll es feiern. 48 Und falls ein ansässiger Fremdling als Fremdling bei dir weilt, und er will tatsächlich das Passah für Jehova feiern, so werde eine Beschneidung [[die Taufe]] an jeder seiner männlichen Personen vorgenommen. Erst dann darf er herankommen, um es zu feiern; und er soll wie ein im Land Einheimischer werden. Aber kein Unbeschnittener darf davon essen. 49 Ein Gesetz [[GESETZ]] soll für den Einheimischen und für den ansässigen Fremdling bestehen, der als Fremdling in eurer Mitte weilt.“

 

Mit der Beschneidung des Herzens und der Erwachsenentaufe wurden sowohl Männer als auch Frauen aus den Nationen Teil des geistigen Israel. Ihre ungetauften Ehepartner und Kinder werden dadurch geheiligt, erklärte Paulus im 1.Brief an die Korinther. Vorher waren sie „Fremdlinge“, danach aber Einheimische, denen Jesus genauso geboten hat das Abendmahl zu feiern. Paulus erwähnte im Brief an die Korinther betreffend des Brotes und Weins: „Tut dies immer wieder zum Gedenken an den Tod und den Bund, bis er gekommen ist“. Dazu aber mussten alle Teilnehmer im Bundesverhältnis mit Jesus stehen (1.Kor 11:23-26).

 

Die Familie ist als Gemeinschaft rein, wenn einer der Ehegatten im Bundesverhältnis durch die Taufe steht! Paulus schreibt:

 

*** Rbi8  1. Korinther 7:14 ***

Denn der ungläubige Mann ist in Verbindung mit [seiner] Frau geheiligt, und die ungläubige Frau ist in Verbindung mit dem Bruder geheiligt; sonst wären ja eure Kinder unrein, nun aber sind sie heilig.

 

Jesus ist der Eckstein nach dem sich der ganze geistige Tempel exakt ausrichtetPaulus bestätigte in seinem Brief an die Epheser diesen Umstand, dass Christen nicht weiter Fremdlinge sind. Moses war einer jener grossen Propheten, welche Jehovas Willen verkündeten und Jesus, (Sacharja nennt ihn „Spross“), wurde als grösster aller Propheten der „Grundeckstein“ des kommenden geistigen Tempels, der nun daran ist durch „Spross“ selbst fertiggestellt zu werden (Sach 3:8, 9; 6:12-15).

 

Durch das Bundesverhältnis wurden auch Christen zu „Mitbürgern der Heiligen“, auf deren Grundlage sie aufgebaut sind.

 

*** Rbi8  Epheser 2:19-20 ***

Bestimmt seid ihr daher nicht mehr Fremde und ansässige Fremdlinge, sondern ihr seid Mitbürger der Heiligen und Hausgenossen Gottes, 20 und ihr seid auf der Grundlage der Apostel und Propheten aufgebaut worden, wobei Christus Jesus selbst der Grundeckstein ist.

 

Aus dem fleischlichen Israel wurde durch Jesus vorab eine „kleine Herde“ herausgelesen, die „Heiligen“, seine „Braut“, seine zwölf Apostel, die zusammen mit den Propheten jene Grundlage legten, auf der der geistige Tempel aufgebaut wird. Dies geschah wie schon zuvor nach dem babylonischen Exil durch den Statthalter „Serubbabel“, beim Wiederaufbau des Tempels in Jerusalem, der die Gruppe der Apostel vorschattet, „die Heiligen des Allerhöchsten“. Schlussendlich bilden 144.000 lebendige Steine und Säulen den geistigen Tempel, den Jesus während des „Abendessen der Hochzeit des Lammes“ einweihen wird!  (Da 7:21; Lu 12:32).

 

Auf dem hohen Berg, wo Jesus vor den Augen seiner Jünger umgewandelt wurde, da erschienen Moses und Elia, welche schon zuvor herausragende Aufgaben in Verbindung mit dem Königreich Gottes erfüllten und die Grundlage der Nation Israel legten, respektive festigten. Sowohl Johannes in der Offenbarung wie der Prophet Sacharja stellen zwischen diesen beiden Propheten und den „zwei Zeugen“ eine Wortbrücke her, im Zusammenhang mit ihrer Aufgabe. Beide „stehen vor dem Herrn der ganzen Erde“. Beide prophetischen Paare stellen Gottes Richtlinien wieder her und bringen das Volk dazu, das GESETZ zu achten (Off 11:4; Sach Kap.4).

 

 

8.1.2           Die Frühernte des ersten Jahrhunderts und die Späternte beim Abschluss des Systems

 

8.1.2.1          Beginn und Ende der Ernte durch Jehovas GESETZ festgelegt

Die Einsammlung der „Erstlingsfrucht“ begann mit den Aposteln und endet mit der Versiegelung der letzten Getreuen innerhalb der 144.000 Miterben am Königreich, kurze Zeit vor Harmagedons Endschlacht [B2e-B2g]. Wir können also einen Beginn der Einsammlung der Erstlingsfrucht durch das Ausgiessen des heiligen Geistes an Pfingsten des Jahres 33 u.Z. feststellen.

 

Der Anfang der „neuen Schöpfung“ (Gal 6:15; 2.Kor 5:17) im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ begann somit am selben Gedenktag, an dem Jehova seine ersten Bund, den Gesetzesbund als König im Sinai mit ganz Israel schloss: Am Pfingsttag, fünfzig Tage nach Beginn des Auszugs! Mit Bestimmtheit steht auch der Abschluss der Einsammlung erneut mit einem der Festtage Jehovas im Einklang!

 

(Vergleiche: Zeitband Jehovas Königtum)

 

Jehovas Königreich über das "Israel Gottes"

 

Die Einsammlung der „Erstlingsfrucht“ begann daher mit Israel, jenen „verlorenen Schafen“ zu denen Jesus gesandt worden war. Dreieinhalb Jahre später wurde dieses Einsammlungswerk mittels Berufung auf die Menschen der Nationen erweitert die guten Willens waren sich dem himmlischen Priesterkönig Jesus im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ zu unterordnen!

 

Jesus als Jehovas Wortführer belehrte seine Apostel, die "Braut des Lammes" auf ihre kommende Aufgabe hin als Richter der zwölf Stämme Israels*** Rbi8  Jakobus 1:18 ***

Weil er es gewollt hat, hat er uns durch das Wort der Wahrheit [[durch Jesus, „das WORT“, Jehovas Wortführer seit Anbeginn]] hervorgebracht, damit wir [[die Apostel]] eine gewisse Erstlingsfrucht seiner Geschöpfe seien.

 

Wir tun somit gut daran, weiterhin auf das „Wort der Wahrheit“ zu hören und alles so zu tun, wie Jehova es Israel durch Seinen Wortführer seit Beginn befohlen hat, „den Engel Jehovas“! Jesus erfüllte dabei als erster Mensch das ganze GESETZ. Er war nicht wie einige Religionsgründer behaupten das „Ende [[anstatt, Ziel; höchste Erfüllung]] des GESETZES“, sondern dessen vollkommene Erfüllung! [3] Viele Teile des GESETZES (Moses und PROPHETEN) die mit dem Abschluss dieses Systems in Verbindung stehen, sie müssen sich erst noch erfüllen, denn „nicht ein kleinster Buchstabe“ der sich nicht erfüllen wird, so hatte Jesus es angekündigt!

 

Rufen wir uns Jesu Worte somit vorab wiederum in Erinnerung und beginnen wir wie gewohnt die Dinge logisch miteinander zu verknüpfen, so, wie sich Gottes Absicht hinter den Texten erforschen lässt!

 

*** Rbi8  Matthäus 5:17-20 ***

Denkt nicht, ich sei gekommen, um das GESETZ oder die PROPHETEN zu vernichten. Nicht um zu vernichten, bin ich gekommen, sondern um zu erfüllen; 18 denn wahrlich, ich sage euch: Eher würden Himmel und Erde vergehen, als daß auch nur ein kleinster Buchstabe oder ein einziges Teilchen eines Buchstabens vom GESETZ verginge und nicht alles geschähe. 19 Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden. 20 Denn ich sage euch, daß ihr, wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten [[der Rechtsgelehrte; Anwälte, Notare, Richter]] und Pharisäer [[religiöse Führer]] nicht weit übertrifft, keinesfalls in das Königreich der Himmel eingehen werdet.

 

Der 2.Präsident der WATCHTOWER war zuvor Anwalt und weltlicher Richter und setzte Gottes GESETZ ausser Kraft für seine AnhängerAus dieser Erklärung Jesu heraus erfolgte auch in der „NEUE WELT ÜBERSETZUNG DER HEILIGEN SCHRIFT[4] an dieser Stelle im Römerbrief eine Veränderung des Sinnes der Aussage, welche die Ansicht Rutherford’s unterstützt, Jesu Tod hätte das „Ende des GESETZES“ bedeutet. Dies wird von jenem mit Abschaffung des ganzen GESETZES gleichgesetzt.

 

webassets/RutherfordClipping.jpgJoseph Franclin Rutherford war weltlicher Richter und stellte weltliche Gesetze über Gottes Gebote! Er war eindeutig „Teil dieser Welt“ und dementsprechend sind es seine Doktrinen. Er führte die WATCHTOWER vollkommen in Harmonie mit dieses System, obwohl er in vielem einen anderen Weg einschlug, nicht aber auf den „eingeengten Weg“ zurückführte! Daran hat sich bis heute nichts geändert. Paulus warnte für die Endzeit vom „Menschen der Gesetzlosigkeit“, was das Ignorieren von Gottes Geboten und deren Straffolgen bei Übertretung einschliesst! „Laßt euch in keiner Weise von irgend jemandem verführen, denn er wird nicht kommen, es sei denn, der Abfall komme zuerst und der Mensch der Gesetzlosigkeit, der Sohn der Vernichtung, werde geoffenbart.“ (2.Thess 2:3)

 

Jesus kam nicht um das GESETZ oder die PROPHETEN abzuschaffen, sondern um sie vollkommen zu erfüllen und uns von der Folge der Gesetzesübertretung, dem „Fluch“ mittels „Gnade“ oder „unverdienter Güte“ zu befreien! Darum musste Jesus an unserer statt sterben! Das ist ein gewaltiger Unterschied den viele Christen und deren Führer nicht begriffen haben oder zu begreifen ablehnen!

 

(Titus 2:11-14)  Denn die unverdiente Güte Gottes, die allen Arten von Menschen Rettung bringt, ist offenbar geworden 12 und unterweist uns, Gottlosigkeit und weltliche Begierden von uns zu weisen und inmitten dieses gegenwärtigen Systems der Dinge mit gesundem Sinn und Gerechtigkeit und Gottergebenheit zu leben, 13 während wir auf die beglückende Hoffnung und das Offenbarwerden der Herrlichkeit des großen Gottes und [des] Retters von uns, Christus Jesus, warten, 14 der sich selbst für uns hingegeben hat, damit er uns von jeder Art Gesetzlosigkeit befreie und für sich ein Volk reinige, das insbesondere sein eigen ist, eifrig für vortreffliche Werke.

 

Die Verbindung der "unverdienten Güte Gottes" zu Gottes GESETZDie Befreiung von Gesetzlosigkeit kommt nur durch Anerkennung und Anwendung des GESETZES mittels Glauben und Glaubenswerken. Jesus unterscheidet dabei deutlich zwischen den Prinzipien hinter Gottes Geboten, die Liebe bedeuten und jenen „Gesetzeslehrern“, die den „Buchstaben des GESETZES“ mittels zusätzlicher Menschengebote zur Unterdrückung gebrauchen! Die Einengung unseres „Weges“ hin zu Gott ist das „GESETZ des Christus! 

 

(Matthäus 7:13, 14)   Geht ein durch das enge Tor; denn breit und geräumig ist der Weg, der in die Vernichtung führt, und viele sind es, die auf ihm hineingehen; 14 doch eng ist das Tor und eingeengt der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind es, die ihn finden.

 

Zu behaupten, die „obrigkeitlichen Gewalten“, denen ein Christ untertan ist, dies seien die weltliche Autorität ist eine vollkommene Uminterpretation, der ganzen Schrift, insbesondere von Römer Kapitel 13! Dies ist natürlich Unsinn und widerspricht den ganzen übrigen Schriften und ist Jesu obigen Worten vollkommen entgegengesetzt! Auch viele andere Übersetzer sagen auf Deutsch in Römer 10:14 „Ende des GESETZES“. Auf Spanisch lautet das Wort „fin“ und in der Fussnote wird gesagt „el fin consumado“.

 

Der Übersetzer Dr. h.c. Dr. Theol. Abraham Meister (1901-1990) [5] sagt in seiner Übersetzung des NT das „Ziel“, was der Wahrheit nahe kommt, denn wir sollen doch so werden wie Jesus, der keines der Gebote übertrat! Diese Übersetzung war in der HEXAPLA des Verlags MITTERNACHTSRUF in der Ausgabe 1989 an erster Stelle! In der Neuauflage wurde die Übersetzung von Meister entfernt. Offenbar waren seine Aussagen für einige gefährlich geworden, die eher die Tradition vertreten wie den Mut haben, was falsch ist zu verändern! Jesus dagegen begegnete diesen Gegnern mit Mut und offener Sprache:

 

Der Teufel als Vater der Lüge forderte Jesus immer erneut heraus (Johannes 8:44-47)  Ihr seid aus eurem Vater, dem Teufel, und nach den Begierden eures Vaters wünscht ihr zu tun. Jener war ein Totschläger, als er begann, und er stand in der Wahrheit nicht fest, weil die Wahrheit nicht in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er gemäß seiner eigenen Neigung, denn er ist ein Lügner und der Vater der [Lüge]. 45 Weil ich dagegen die Wahrheit sage, glaubt ihr mir nicht. 46 Wer von euch überführt mich einer Sünde? Wie kommt es, daß ihr mir nicht glaubt, wenn ich die Wahrheit rede? 47 Wer aus Gott ist, hört auf die Worte Gottes. Darum hört ihr nicht zu, weil ihr nicht aus Gott seid.“

 

Niemand konnte Jesus einer Sünde überführen! Darum ist er das vollkommene Vorbild, hassenswert für jeden der auf der Seite der Lüge feste Stellung bezogen hat! Wer andere hin zur Gesetzlosigkeit führt ist „ein Totschläger“!

 

Nicht alle Übersetzer folgen somit diesem Gedankengang, Jesus sei das „Ende des GESETZES“! Der Übersetzer Abraham Meister spricht anstatt vom „Ende“ somit offen vom „Ziel“ im Sinne der Erfüllung. Sünde im Gegensatz bedeutet das Ziel zu verfehlen. Jesus sündigte in nichts! Die Elberfelder-Übersetzung brauch ebenso das Wort „Ziel“ in der Fussnote, ebenso Menge, der dort in seiner Fussnote erklärt: „w: denn das Ende (oder vlt. Noch besser: Ziel und Ende“) des Gesetzes ist Christus“. Das ist ein Schritt vorwärts und dann zwei zurück! Denken wir an die Worte des Paulus im selben Brief an die Römer, wo er erklärt: „Heben wir denn durch unseren Glauben [das] Gesetz auf? Das geschehe nie! Im Gegenteil, wir richten [das] Gesetz [[GESETZ]] auf.“ (Rö 3:31) Etwas das „aufgerichtet“ wird ist bestimmt nicht beendet! Er spricht auch nicht von der Aufrichtung von Kirchengesetzen, die Gottes Gebote ungültig machen!

 

*** Rbi8  Römer 10:4 ***

Denn Christus ist das Ende [[die Erfüllung; das Ziel (Meister)]] des GESETZES, jedem zur Gerechtigkeit, der Glauben ausübt.

 

Das "Ende des GESETZES" würde auch das Ende jeder Moral bedeuten!Die Übersetzung „Reina Valera“ in Spanisch verwendet ebenfalls das Wort „fin“ kehrt jedoch den Satz um und gibt daher eher den Sinn wieder, dass Jesus das Ziel des GESETZES erfüllte, nämlich Gerechtigkeit zu üben! Das ist die Grundlage des Glaubens an die Auferstehung Jesus. Jesus erwartet von jedem von uns schlussendlich Vollkommenheit! „Ihr sollt demnach vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist.“ (Mat 5:48) Hätte Jesus gegen das GESETZ gefehlt, so hätte Jehova ihm nicht als dem Ersten der Auferstandenen menschliches, ewiges Leben geben können: Als dem Anfang und Erstgeborenen von den Toten! Nur wer des GESETZ erfüllt wird Leben, hatte Jesus deutlich gesagt! (Lu 10:25-28, 1.Kor 15:13-19; Kol 1:18)

 

*** Rbi8  Offenbarung 1:17-19 ***

Und er legte seine Rechte auf mich und sprach: Sei ohne Furcht. Ich bin der Erste und der Letzte 18 und der Lebende; und ich wurde ein Toter, doch siehe, ich lebe für immer und ewig, und ich habe die Schlüssel des Todes und des Hades. 19 Daher schreibe die Dinge auf, die du gesehen hast, und die Dinge, die sind, und die Dinge, die nach diesen geschehen werden.

 

Wie Paulus es in Römer 10:4 zeigt, steht dieses „Ziel“ in Verbindung zu „Gerechtigkeit“, was die Ausführung von Gottes Willen und Geboten bedeutet. Wer das GESETZ übertritt gilt als ungerecht! Weil Jesus das ganze GESETZ erfüllte, darum wurde er zum obersten Richter erwählt! Die Apostel ihrerseits mussten das GESETZ erfüllen, um künftig selbst Richter der 144.000 Mitpriesterkönige zu werden. Sie sollten über „Jesu Schafe“ wachen und Vorsteher zurechtweisen, wo jene fehlten. Diese Vorsteher oder „Sterne“, „Boten“ (gr.: aggelos) oder Älteste für Jesus hatten ihrerseits wiederum Richterfunktion innerhalb ihrer Versammlungen inne, wo sie sich als gerecht erweisen mussten! All das hatte stets die Grundlage im göttlichen GESETZ!

 

8.1.2.2          GESETZ bringt Leben, Nachfolge Jesu aber ewiges Leben!

Zudem ist dazu Glaube an Christus notwendig, wie Moses dies ja angekündigt hatte. Juden, welche den Messias ablehnen erfüllen das GESETZ somit nicht, sondern übertreten Mose Anweisung! Durch GESETZ leben wir, indem wir das GESETZ erfüllen und dadurch mit Gottes Gerechtigkeit in Einklang kommen.

 

Das GESETZ des Christus: Was schliesst es mit ein?

 

Übertreten wir das GESETZ als beschnittener Jude oder als getaufter Christ, so steht laut Paulus im Brief an die Hebräer genau dieselbe Todesstrafe für beide vorgeschrieben! Den Christen aber trifft die Strafe „wie viel mehr“, weil er genaue Erkenntnis des Sinnes der GESETZE hat, die ja erst durch Jesus kam, der uns vom „Fluch des GESETZES“ loskaufte. Durch wiederholtes Sündigen betrachtet ein Christ Jesu Loskaufsopfer als von geringem Wert! Das wäre fatal und hätte darum umso mehr die angekündigte Strafe der „Abschneidung von den Lebenden“ zur Folge!  Lassen wir uns also durch die geschickt verdrehten Worte von Religionsführer nicht irreführen und uns dadurch der „Krone des Lebens“ berauben! (Mat 19:16-24; Jak 1:12; Off 2:10, 11).

 

*** Rbi8  Hebräer 10:26-31 ***

Denn wenn wir willentlich Sünde treiben, nachdem wir die genaue Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, so bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig, 27 [wohl] aber ein gewisses furchtvolles Erwarten des Gerichts und eine feurige Eifersucht, die die Gegner verzehren wird. 28 Jemand, der das GESETZ Mose mißachtet hat, stirbt ohne Erbarmen auf das Zeugnis von zwei oder drei [Personen] hin. 29 Einer wieviel strengeren Strafe, denkt ihr, wird der wert geachtet werden, der den Sohn Gottes mit Füßen getreten und der das Blut des Bundes, durch das er geheiligt worden ist, als von gewöhnlichem Wert geachtet und der den Geist der unverdienten Güte durch Verachtung gröblich verletzt hat? 30 Denn wir kennen den, der gesagt hat: Mein ist die Rache; ich will vergelten“ und wiederum: „Jehova wird sein Volk richten.“ 31 Es ist etwas Furchtbares, in die Hände [des] lebendigen Gottes zu fallen.

 

Wo es kein GESETZ gibt, da gibt es keine Sünde und kein Richten! Jesu GESETZ der Gottes- und der Nächstenliebe, die er auf dieselbe Stufe setzt, was Wichtigkeit betrifft, schliessen aber alle GESETZE, vorab die Zehn Gebote Jehovas mit ein!

 

BRUDER-INFO: Ein Kontaktforum für Jrehovas Zeugen und solche, welche die Organisation verlassen haben oder hinausgeworfen worden sind: Eine Mischung von Reinem und UnreinemAktive und ehemalige Zeugen Jehovas betreiben eine Diskussionsseite, die eigentlich jedem Christen die Möglichkeit bietet seine persönliche Meinung zu äussern. Wir dürfen dies aber nicht damit verwechseln, dass Gottes Wort stets die letzte Instanz bleibt um zwischen Wahrheit und Irrtum/Lüge und zwischen Rein und Unrein und zwischen Gerecht und Ungerecht aus GOTTES Sicht zu unterscheiden!

 

Ewiges Leben aber kommt nur durch ausgeübten Glauben an Jesus, dessen Opfertod und dessen Auferstehung! Dies ist das „GESETZ des Glaubens“, das von Moses bereits im GESETZ definiert wurde und auf den „Propheten gleich mir“, wie Moses ausgerichtet war! Wer keinen Glauben ausübt, der ist bereits gerichtet!

 

(Johannes 3:16-21)  Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen einziggezeugten Sohn gab, damit jeder, der Glauben an ihn ausübt, nicht vernichtet werde, sondern ewiges Leben habe. 17 Denn Gott sandte seinen Sohn nicht in die Welt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde. 18 Wer Glauben an ihn ausübt, wird nicht gerichtet werden. Wer nicht Glauben ausübt, ist schon gerichtet, weil er nicht Glauben an den Namen des einziggezeugten Sohnes Gottes ausgeübt hat. 19 Dies nun ist die Grundlage für das Gericht, daß das Licht in die Welt gekommen ist, aber die Menschen haben die Finsternis mehr geliebt als das Licht, denn ihre Werke waren böse [[gesetzlos]]. 20 Denn wer schlechte Dinge treibt, haßt das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Werke nicht gerügt werden. 21 Wer aber das tut, was wahr ist, kommt zum Licht, damit seine Werke als solche offenbar gemacht werden, die in Harmonie mit Gott gewirkt worden sind.“

 

Beachten wir die deutlichen Worte Gottes durch Moses, auf die Johannes doch direkt Bezug nimmt.

 

Moses, dessen Strahlen nachdem er vom Berg Moria herabkam als "Hörner" dargestellt wurden und er sein Antlitz mit einem Schleier verdecken musste um mit Israel zu reden (5. Mose 18:14-19)  Denn diese Nationen, die du enteignest, hörten gewöhnlich auf die, die Magie treiben, und auf die, die wahrsagen; doch was dich betrifft, so hat dir Jehova, dein Gott, nichts dergleichen gegeben. 15 Einen Propheten gleich mir wird dir Jehova, dein Gott, aus deiner eigenen Mitte, aus deinen Brüdern, erwecken — auf ihn solltet ihr hören — 16 entsprechend all dem, was du von Jehova, deinem Gott, im Họreb erbeten hast am Tag der Versammlung, indem [du] sagtest: ‚Laß mich nicht wieder die Stimme Jehovas, meines Gottes, hören, und laß mich dieses große Feuer nicht mehr sehen, damit ich nicht sterbe.‘ 17 Darauf sprach Jehova zu mir: ‚Sie haben gut getan, so zu reden, wie sie [es] taten. 18 Einen Propheten gleich dir werde ich ihnen aus der Mitte ihrer Brüder erwecken; und ich werde gewiß meine Worte in seinen Mund legen, und er wird bestimmt alles zu ihnen reden, was ich ihm gebieten werde. 19 Und es soll geschehen: Der Mann, der auf meine Worte nicht hört, die er in meinem Namen reden wird, von dem werde ich selbst Rechenschaft fordern.

 

Wer also Jesus zurückweist, somit nicht Glauben in ihn ausübt, der ist bereits gerichtet! Jesus kam wie Moses als Mensch, er war nicht Teil einer Dreieinigkeit, weder zuvor, noch danach! Er war ein himmlisches Geschöpf des Vaters, der den Auftrag annahm das zu erfüllen, was er als Gottes Wortführer zuvor schon seit Adam allen Propheten mitgeteilt hatte!

 

Jesus hatte diesen Zusammenhang, vom Unterschied zwischen „Leben“ und „ewigem Leben“ einem jungen Gesetzeskundigen erklärt, der behauptete, bereits das ganze GESETZ zu erfüllen! Der junge Mann war sich aber bewusst, dass ihm noch etwas Weiteres fehlte (Mat 19:16-24). Er musste nun Glauben in den grösseren Propheten als Moses ausüben und sein Jünger werden!

 

*** Rbi8  Matthäus 19:20-21 ***

Der junge Mann sprach zu ihm: Ich habe das alles gehalten [[im GESETZ]]; was fehlt mir noch? 21 Jesus sagte zu ihm: „Wenn du vollkommen sein willst, geh, verkauf deine Habe und gib den Armen, und du wirst einen Schatz im Himmel haben, und komm, folge mir nach.“

 

Die vollständige Nachfolge Jesu, die nicht durch weltliche Güter und durch zu einengendes Engagement im System beengt sein darf, diese war notwendig, um Vollkommenheit zu erlangen! Dazu musste er später auch Jesu Tod und Auferstehung öffentlich verkünden!

 

Wiederum ist es Paulus, einige Verse später im Brief an die Römer, der diese Übereinstimmung zwischen Glauben, Rettung und Gesetzeserfüllung durch Ausüben von Gerechtigkeit mittels der Nächstenliebe zeigt:

 

*** Rbi8  Römer 10:9-10 ***

Denn wenn du dieses ‘Wort in deinem eigenen Mund’, daß Jesus Herr ist, öffentlich verkündigst und in deinem Herzen Glauben übst, daß Gott ihn von den Toten auferweckt hat, wirst du gerettet werden. 10 Denn mit dem Herzen übt man Glauben zur Gerechtigkeit, mit dem Mund aber legt man eine öffentliche Erklärung ab zur Rettung.

 

Gebetstreffen der Religionen in Assisi 1986: "Babylon die Grosse" erweitert ihren Einfluss auf alle Religionen der WeltDiese öffentliche Erklärung, dass Jesus Herr ist, unser König und Hoherpriester, dies muss ein Christ während seines ganzen Lebens immer wieder verkünden und nicht nur durch seine Taufe einmalig bekräftigen! Christsein ist ein Lebensweg der durch das GESETZ eingeengt ist, aber schlussendlich allein durch Jesus zum Vater führt! Wenn Jesus aber über uns „Herr“ ist, dann können wir nicht „andere Herren“ an seiner Stelle dulden! Jesus warnte uns gar vor jenen, die verkünden ihn zu vertreten!

 

(Lukas 13:24-28)  „Ringt danach, durch die enge Tür einzugehen, denn viele, sage ich euch, werden hineinzukommen suchen, werden es aber nicht vermögen, 25 wenn einmal der Hausherr aufgestanden ist und die Tür verschlossen hat [[(Das Gericht an den Vorstehern ist zu Beginn von Jesu Wiederkehr, nachder er von Gottes rechter Seite aufstand [B1])]] und ihr anfangt, draußen zu stehen und an die Tür zu klopfen und zu sagen: ‚Herr, öffne uns.‘ Er wird euch aber als Antwort sagen: ‚Ich weiß nicht, woher ihr seid.‘ 26 Dann werdet ihr anfangen zu sagen: ‚Wir haben vor dir gegessen und getrunken, und du hast auf unseren breiten Straßen [[(inmitten „Babylons der Grossen“ durch wahre Verkündiger)]] gelehrt.‘ 27 Er aber wird reden und zu euch sagen: ‚Ich weiß nicht, woher ihr seid. Geht weg von mir, all ihr Täter der Ungerechtigkeit!‘ [[Jede Gesetzlosigkeit ist Ungerechtigkeit]]‘ 28 Dort wird [euer] Weinen und [euer] Zähneknirschen sein, wenn ihr Abraham und Ịsa·ak und Jakob und alle Propheten im Königreich Gottes seht, euch selbst aber hinausgeworfen.

 

Mit der Taufe gehen wir durch dieses enge „Tor“ (Anerkennung des „GESETZES des Geistes“) ein, indem wir den „breiten Weg“ (Gesetzlosigkeit) verlassen haben, der zum Tod führt. Der „schmale, eingeengte Weg“, der von da weg zum Leben führt, er darf auch später weder nach links noch nach rechts verlassen werden! (5.Mo 5:32, 33)

 

Jene Vorsteher der Christenheit lehrten ihre eigenen Gebote die Gottes GESETZ ungültig werden lassen, sie erklärten, dass Gott jede ihrer Übertretungen verzeihen würde und sie die Macht hätten Sünden zu vergeben. Sie unterscheiden sich nicht von den „Pharisäern und Schriftgelehrten“ der Tage Jesu!

 

8.1.2.3          Wenn im „Munde keine Unwahrheit gefunden“ wird und wer andere das „geringste der Gebote“ zu halten belehrt

Eine Sache ist es, einer Unwahrheit zu folgen, weil wir nicht in der Lage sind diese zu erkennen, eine andere aber ist es, der Unwahrheit zu folgen, wenn wir sie erkennen konnten und sie dazu später noch als gut zugedeckte Lüge an andere zu verbreiten helfen! Die Richter der kommenden Erde müssen vollkommen frei von diesem Vergehen gegen das Gebot sein: „Du sollst nicht lügen“ und „du sollst nicht falsches Zeugnis ablegen“. Sie müssen sich als makellos erweisen und in deren Mund darf keine Unwahrheit sein! Jesus schloss im Voraus die „Pharisäer und Schriftgelehrten“ davon aus, denen er viel mehr die „Gehenna“ versprach!

 

Papst Benedikt Ratzinger war ein getreuer Verehrer des Nationalsozialismus Was wird er heute bei seiner Widerkehr zu den Theologen, Priestern Hirten, Pastoren, Rabbis und Ältesten der renommierten Religionen und Sekten sagen, die doch längst alle „Teil dieser Welt“ sind? War nicht Papst Benedikt Ratzinger selbst ein Verehrer des Nationalsozialismus gewesen?

 

Wie anders lautet doch wie Wahl die Jesus trifft all jener, die seine Gebote hielten und sich nicht durch Ehre und Titel dieses Systems blenden liessen!

 

*** Rbi8  Offenbarung 14:3-5 ***

Diese sind es, die sich nicht mit Frauen [[(den Töchtern „Babylons der Grossen“)]] befleckt haben; in der Tat, sie sind jungfräulich. Diese sind es, die dem Lamm beständig folgen, ungeachtet wohin es geht. Diese wurden als Erstlinge aus den Menschen für Gott und für das Lamm erkauft, 5 und in ihrem Mund wurde keine Unwahrheit gefunden; sie sind ohne Makel.

 

Die Zehn Gebote der LiebeUnwahrheit entspricht dem Gegenteil von Wahrheit! Makel kommt, wo wir unser Gebot zur Gottes- oder  Nächstenliebe übertreten. Wenn Paulus somit an bestimmten Stellen scheinbar ausdrückt, Christen ständen „nicht“ unter GESETZ Mose, so will er damit etwas ganz spezifisches ausdrücken, zum Beispiel stehe ein Christ nicht unter „Gesetzeswerken“, wie der Beschneidung der Vorhaut des Fleisches oder des sich getrennt Haltens der Judenchristen von den Heidenchristen! Was aber das GESETZ nicht auflöst, sondern unseren Blickwinkel auf bestimmte Aspekte des GESETZES richtet: Das „GESETZ des Christus“, zusammengefasst in die zwei Hauptgebote, das höher steht wie die Zehn Gebote, weil es darin alle GESETZE und den ganzen Willen Gottes vereint: Die Liebe!

 

Christen schauen nicht in erster Linie darauf keines der Gebote zu übertreten, sondern erfüllen jene dadurch, dass sie vorab ihre Liebe zu Jehova erfüllen in dem sie seinem Willen genau folgen und dann weiter dadurch, dass sie ihrem Nächsten aktive Liebe erweisen. 

 

Im Gleichnis vom barmherzigen Samariter zeigt sich der Sinn des neuen „GESETZES des Christus“, der die Abgrenzung von Juden gegenüber den Nationen auf eine weit höhere Grundlage anhebt. Statt sich vor schlechtem Handeln anderer Menschen zu schützen, sollten wir durch gutes Tun ein Beispiel hinterlassen, das anderen zeigt, dass diese Lehre des Christus höher steht als jede andere religiöse Gesetzesauslegung! Dabei muss jeder sich selbst in Acht nehmen nicht Gesetzlosigkeit zu kopieren.

 

Jesus zeigt einem Juden, was diese ausgeübte Nächstenliebe ist, welche die Abgrenzungspolitik jeder Art Religionisten vor der anderen Religionsgruppe aufzeigt. Das Gebot der Nächstenliebe war ja bereits im GESETZ Mose verankert!

 

Der barmherzige Samariter der Nächstenliebe praktizierte*** Rbi8  Lukas 10:29-37 ***

Da aber der Mann beweisen wollte, daß er gerecht sei, sagte er zu Jesus: „Wer ist in Wirklichkeit mein Nächster?“ 30 In Erwiderung sagte Jesus: Ein gewisser Mensch ging von Jerusalem nach Jericho hinab und fiel unter Räuber, die ihn auszogen und ihm auch Schläge versetzten und weggingen und ihn halb tot zurückließen. 31 Nun traf es sich, daß ein gewisser Priester jenen Weg hinabging, doch als er ihn sah, ging er auf der entgegengesetzten Seite vorüber. 32 Ebenso ging auch ein Levit, als er an die Stelle hinabkam und ihn sah, auf der entgegengesetzten Seite vorüber. 33 Aber ein gewisser Samariter, der des Weges zog, kam zu ihm, und als er ihn sah, wurde er von Mitleid bewegt. 34 Und er trat an ihn heran und verband ihm seine Wunden, wobei er Öl und Wein auf sie goß. Dann hob er ihn auf sein eigenes Tier und brachte ihn in eine Herberge und sorgte für ihn. 35 Und am nächsten Tag zog er zwei Denare heraus, gab sie dem Herbergswirt und sprach: ‚Sorge für ihn, und was immer du darüber ausgibst, will ich dir zurückzahlen, wenn ich hierher zurückkomme.‘ 36 Wer von diesen dreien hat sich, wie es dir scheint, als Nächster des Mannes erwiesen, der unter die Räuber fiel? 37 Er sagte: Derjenige, der ihm gegenüber barmherzig handelte.“ Darauf sprach Jesus zu ihm: „Geh hin, und handle selbst ebenso.“

 

Das Mitleid, das der Samariter, ein Nichtjude einem Juden gegenüber zeigt, wird der Gefühlskälte des Priesters und jener des Leviten gegenübergestellt! Jener Samariter wurde von den Juden verachtet und doch tat jener das, was Nächstenliebe verlangt und ging noch darüber hinaus! (Joh 4:27)

 

image047Der Nächste war für jenen Priester und den Leviten dagegen nicht einmal sein eigener misshandelter Glaubensbruder, denn auch die Samariter akzeptierten den Pentateuch, die fünf Bücher Mose! Die „trennende Zwischenwand“ (heb. soreg), der Fremden, den Unbeschnittenen den Zugang zum Tempel verwehrte. Ein Symbol, das nur Heiligkeit Zugang zu Gott gewährt!

 

Gewisse Bestimmungen im GESETZ Mose wurden durch Jesus mittels etwas weit Besserem ersetzt, dem Sinn hinter jenen Geboten der Beschneidung, sein „Herz zu beschneiden“, dadurch Heiligkeit zu erlangen und durch Jesus Zugang zu Gott zu finden: Dass wir uns aktiv auch um Fremde und deren Wohlergehen kümmern! Jesus hob Gottes Gebot auf einen höheren Stand: Dem Gebot der Nächstenliebe, selbst hin zu Feinden! Wir müssen somit die Gebote nach ihrem Sinn beachten, dem Prinzip, das dahinter liegt!

 

*** Rbi8  1. Johannes 2:3-6 ***

Und dadurch wissen wir, daß wir ihn kennengelernt haben, nämlich wenn wir fortfahren, seine Gebote zu halten. 4 Wer sagt: „Ich habe ihn kennengelernt“ und dennoch seine Gebote nicht hält, ist ein Lügner, und die Wahrheit ist nicht in diesem. 5 Wer aber sein Wort hält, in diesem ist wahrhaftig die Liebe Gottes vollkommen gemacht worden. Dadurch wissen wir, daß wir in Gemeinschaft mit ihm sind. 6 Wer sagt, er bleibe in Gemeinschaft mit ihm, ist verpflichtet, selbst auch weiterhin so zu wandeln, wie jener wandelte.

 

Christsein endet nicht mit dem Bekenntnis zu Christus oder einer bestimmten Religion zu gehören, sondern damit, Jesu Gebote fortwährend zu halten! Wir müssen des Messias Beispiel vollkommen kopieren, dazu haben wir uns in der Taufe verpflichtet, nämlich uns redlich zu bemühen „vollkommen“ zu sein, so wie Gott vollkommen ist und wie Jesus es vorgezeigt hat! „Ihr sollt demnach vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist.“, erklärte Jesus deutlich in der Bergpredigt (Mat 5:48).

 

8.1.2.4          Kleine Veränderungen in der Übersetzung der Bibel können grosse Auswirkungen zeigen!

Bibelübersetzer haben die Möglichkeit ihre eigenen Vorstellungen, jene ihrer Glaubensgemeinschaft, mittels kleiner Veränderungen so zu verbreiten, dass ihre Leser ihnen ihre abweichenden Behauptungen glauben. Kleinigkeiten können dadurch den Eindruck erwecken, dass eine bestimmte abirrende Lehre durch die Schrift bestätigt wird! Es kostet sehr viel Mühe solche Details herauszufinden und viel Liebe die Wahrheit zu ergründen! Wir kennen schon einige solcher tendenziösen Übersetzungsfallen. Wir haben als E-Buch solche Übersetzungs-Veränderungen in der Bibel der WATCHTOWER INC. dokumentiert, der NEUEN-WELT-ÜBERSETZUNG DER HEILIGEN SCHRIFT.

 

(Vergleiche E-Buch: Die Bibel; Anhang V:  Korrekturen der Neue-Welt-Übersetzung der Heiligen Schrift)

 

Korrekturen der NEUE WELT ÜBERSETZUNG die tendenziöse Wörter und Wortkombinationen offenlegt und Verbesserungshinweise gibt

 

Betrachten wir aufmerksam, wie Richter Rutherford’s Behauptung zu tendenziöser Übersetzung führte, wo er behauptet, Christen ständen überhaupt nicht unter mosaischem GESETZ. Dabei stand er absolut nicht allein, das tun auch Agnostiker und Atheisten!

 

Die „Neue-Welt-Übersetzung der Heiligen Schrift“ ist eine Bibelausgabe in verschiedenen Sprachen mit weit über 100 Millionen Auflage und zudem unzählbare CD-ROMs, heute direkten Zugang durch das Internet, wo diese Heilige Schrift elektronisch für den Computer existiert und woraus erdenweit Milliardenfach jährlich zitiert wird. Im WACHTTURM in Millionenauflage wird ständig daraus wiederholt. Bedenken wir den Einfluss den dieses Instrument ausübt! (ACHTUNG: Die Elberfelder-Bibel bildete die Grundlage zur NWÜ. Unsere Anklage richtet sich gegen jede Abweichung von biblischer Logik durch tendenziöse Übersetzung, die alle von Religionsgruppen favorisierten Übersetzungen betrifft!)

 

Die Denkweise von etwa 7.5 Millionen Zeugen Jehovas (Stand 2014) und etwa 25 bis 75 Millionen Menschen, die ihre Lehren irgendeinmal, zumindest aber einen Teil jener Lehren in ihrem Leben angenommen haben: Sie alle wurden dadurch grundlegend beeinflusst. Stehen Christen unter GESETZ oder nicht? Jehovas Zeugen behaupten: Nein! Paulus wird im Epheserbrief wie folgt als Beweis zitiert:

 

Warntafel an den Durchgängen des "Soreg" in drei Sprachen: Griechisch, Latein und Hebräisch die vor Todesstrafe warnen*** Rbi8  Epheser 2:13-18 ***

Nun aber, in Gemeinschaft mit Christus Jesus, seid ihr, die ihr einst fern wart, durch das Blut des Christus nahe gekommen. 14 Denn er ist unser Frieden, er, der die zwei Teile zu einem machte und die Zwischenwand [[den trennenden „soreg“]] *, die sie voneinander abzäunte, vernichtete. 15 Durch sein Fleisch hob er die Feindschaft auf, das aus Verordnungen [[(auf dem Stein ist in drei Sprachen das Verbot des Zugangs für Unbeschnittene bei Todesstrafe beschrieben)]] bestehende GESETZ der Gebote, damit er die beiden Völker in Gemeinschaft mit sich zu einem neuen Menschen schaffe und Frieden mache 16 und damit er durch den Marterpfahl [[Pfahl]] beide Völker in einem Leib mit Gott völlig versöhne, weil er die Feindschaft durch sich selbst getötet hatte. 17 Und er kam und verkündete die gute Botschaft des Friedens euch, den Fernen, und Frieden den Nahen, 18 denn durch ihn haben wir, beide Völker [[(Juden und Heiden)]], durch einen Geist [[(die Schriften)]] den Zutritt zum Vater.

 

Wer das Textumfeld liest stellt fest, dass Paulus an Christen aus den Nationen schreibt und das Thema die Beschneidung des Fleisches ist, eine „Zwischenwand“ (der „soreg“ im Tempel verdeutlicht dies), der das fleischliche Israel gegenüber den Nationen abtrennte, was jene „Unbeschnittenen“ dem „Staatswesen Israels“ mit seinen GESETZEN bisher entfremdet hatte (Vers 11, 12). Jehova gründete doch jenes Staatswesen Israels, als er ihnen am Horeb am Pfingsttag durch Moses Sein GESETZ und die Satzungen gab! Wer zur Nation Israel gehören wollte musste sich beschneiden lassen und alle Gebote halten!

 

Saulus führte die Steinigung des Stefanus an und hatte im Sanhedrin seine Stimme zu Gunsten der Todesstrafe abgegebenPaulus zeigt an seinem Verhalten als „Saulus“, wo er dem „GESETZ des Christus“ fern war und jene „die zum Weg“ gehörte aus Unwissenheit verfolgte und gebunden nach Jerusalem brachte. Er ging so weit, im Sanhedrin gegen den gerechten Stephanus Zeugnis abzulegen und seine Stimme zugunsten des Todesurteils einzulegen: (Saulus links auf dem Bild im Dunkeln auf dem Pferd)

 

Er musste erst von Jesus über seine falschen Gedanken erleuchtet werden, was ihn für eine Zeit sein Augenlicht kostete!

 

Das GESETZ ist heilig und das Gebot den Messias anzuerkennen ist gerecht und gut: Wer es zurückweist steht unter Todesstrafe(Römer 7:9-12)  In der Tat, ich war einst ohne Gesetz [[(„GESETZ des Christus“)]] lebendig [[weil er doch das ganze GESETZ Mose einhielt]]; als aber das Gebot gekommen war [[(das von Moses deklarierte „GESETZ des Glaubens“ „in den Propheten gleich mir“; das kam erst bei Jesu Taufe im Jordan, als er sich als Messias darstellte)]], lebte die Sünde wieder auf, ich aber starb [[(weil jeder, der nicht Glauben in den Messias ausübt bereits verurteilt ist)]]. 10 Und das Gebot, das zum Leben [gegeben] war [[das „GESETZ des Glaubens“]], dieses erwies sich mir zum Tod. 11 Denn [die] Sünde [[(z.B. seine Verfolgung von jenen, die den Messias angenommen haben)]], die durch das Gebot Anlaß erhielt, verführte mich und tötete mich durch dieses. 12 Somit ist das GESETZ an sich heilig, und das Gebot ist heilig und gerecht und gut.

 

Wir gehen etwas später weiter auf die Bedeutung der Aussage des Paulus ein, wenn uns gewisse Grundlagen erst in Erinnerung gerufen sind. Die „Gnade“ oder „unverdiente Güte“ kam nur aufgrund des „GESETZES des Glaubens“, ergänzte somit das GESETZ aber löste es keineswegs ab, wie so viele behaupten. Das GESETZ definiert Sünde, Sünde bringt den „Fluch des GESETZES“, „unverdiente Güte“ befreit uns vom Fluch!

 

Dabei haben wir die warnenden Worte des Petrus im Sinn, der vor all jenen warnt, die aufgrund fehlender Kenntnis der Aussagen des GESETZES und der PROPHETEN auch die Schriften des Paulus verdrehen! „Betrachtet ferner die Geduld unseres Herrn als Rettung, so wie euch unser geliebter Bruder Paulus nach der ihm verliehenen Weisheit ebenfalls schrieb, indem er von diesen Dingen redete, wie er das auch in all [seinen] Briefen tut. Darin sind jedoch einige Dinge schwer zu verstehen, die die Ungelehrten und Unbefestigten verdrehen, wie [sie es] auch, zu ihrer eigenen Vernichtung, mit den übrigen Schriften [tun].“ (2.Pe 3:15, 16) Und Petrus rede nicht allein vom „Neuen Testament“ und den Schriften des Paulus, sondern deutlich auch von den „übrigen Schriften“, dem „Alten Testament“, den Büchern Mose, dem GESETZ und der PROPHETEN.

 

Petrus belehrt an Pfingsten eine Volksmenge von etwa 5000 Juden über das "GESETZ des Glaubens" in den Messias, Jesus, den "Propheten gleich mir", den schon Moses im GESETZ ankündigte: Unglaube würde zur Abschneidung von Israel führen An Pfingsten 33 u.Z., da war es Petrus der etwa 5000 Juden über das „GESETZ des Glaubens“ zu belehren begann. Jene hatten sich wegen der starken Geräusche im Zusammenhang mit dem Ausgiessen des heiligen Geistes vor jenem Gebäude zusammengefunden, weil sie nicht wussten, was dies bedeutete. Es waren ähnliche Geräusche wie zur Zeit Mose am Sinai, bei der Staatsgründung Israels, als Gott die zehn Gebote verkündete und das Volk Moses danach bat, dass sie Gottes Stimme nie mehr direkt hören möchten, sondern dass er als Mittler zu ihnen rede (5.Mo 5:23-33).

 

Als Jehova durch Jesus auf die ersten hundertzwanzig Jünger die sich im Obergemach versammelten hatten „heiligen Geist“ ausgoss, wurde jenes „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ von Gott selbst bestätigt.

 

Das Volk erkundigte sich nun bei Petrus, was sie tun müssten und der Apostel erklärte, dass Glaube in den am Stamm getöteten und von Gott Auferweckten durch die Taufe bestätigt werden müsse! Etwa 3000 Juden kamen der Aufforderung des Petrus nach, weil sie alle jenes Gebot im GESETZ kannten und nun Bereitschaft zeigten es zu erfüllen!

 

Paolo Veronese: Jesus unter den Gelehrten im TempelDa sie sich zeremoniell zuvor schon gereinigt hatten und dem GESETZ Gottes bereits Gehorsam leisteten fehlte nur noch die Taufe, um Eingang zum „neuen Bund“ zu erhalten: Die Annahme Jesus (Jahoschuahs) als „den Propheten gleich mir“, der nun als von Gott eingesetzter Hohepriesterkönig das „GESETZ des Christus“, das Jesus zuvor dreieinhalb Jahre lang verkündet, nun in seinem Königreich verbindlich machte! Dieses brachte gewisse Erleichterung aber auch Verschärfungen der Anwendungs- und Strafbestimmungen von Gottes Geboten! (Apg Kap. 2)

 

Am nächsten Tag gingen Petrus und Johannes zum Tempel hinauf zur Zeit der Nachmittagsanbetung und begannen das versammelte Volk zu belehren, dass jener durch die Vorsteher Israels getötete Jesus der von Moses angekündigte Prophet sei und wer nicht auf ihn höre, werde „aus der Mitte des Volkes ausgerottet werden“!

 

(Apostelgeschichte 3:19-26)  Bereut daher und kehrt um, damit eure Sünden ausgelöscht werden, so daß Zeiten der Erquickung von der Person Jehovas kommen mögen 20 und er den für euch bestimmten Christus sende, Jesus, 21 den allerdings der Himmel bei sich behalten muß bis zu den Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge, von denen Gott durch den Mund seiner heiligen Propheten der alten Zeit geredet hat. 22 In der Tat, Moses hat gesagt: ‚Einen Propheten gleich mir wird euch Jehova Gott aus der Mitte eurer Brüder erwecken. Auf ihn sollt ihr hören gemäß all den Dingen, die er zu euch redet. 23 Wahrlich, jede Seele, die auf jenen Propheten nicht hört, wird aus der Mitte des Volkes ausgerottet werden.‘ 24 Und alle Propheten, ja von Samuel an und die nachfolgenden, so viele geredet haben, haben auch diese Tage deutlich verkündet. 25 Ihr seid die Söhne der Propheten und des Bundes, den Gott mit euren Vorvätern geschlossen hat, indem er zu Abraham sagte: ‚Und in deinem Samen werden alle Familien der Erde gesegnet werden.‘ 26 Gott sandte seinen Knecht, nachdem er ihn erweckt hatte, zuerst zu euch, um euch zu segnen, indem er einen jeden von euch von euren bösen Taten abwendet.“

 

Der „Bund mit den vielen“ sollte doch laut David am Ende der siebzigsten Jahrwoche enden! Das wollen Juden und viele Christen bis heute nicht wahrhaben, was aber nichts an den Worten Mose, des Petrus und Johannes verändert! Wer wie die jüdische Nation bis heute jenes „GESETZ des Glaubens“ nicht erfüllt, „… indem er einen jeden von euch von euren bösen Taten abwendet“, der darf nicht mit Gottes Barmherzigkeit rechnen, denn er hat willentlich den Bund gebrochen und damit Fluch auf sich geladen, das Loskaufsopfer, das von früheren Sünden befreit zurückgewiesen!

 

Nicht das GESETZ wurde an den Stamm geschlagen sondern der gegen uns lautende "Fluch" zufolge Gesetzesverletzung; die handschriftliche Strafurkunde GottesDer Glaube, dass Beschneidung und Treue zum GESETZ Mose ausreiche wurde der damaligen Generation zum Verhängnis und wird ebenso der heutigen Generation zur Verurteilung gereichen. Paulus bestätigt dies im Brief an die Galater, wo es um die Beschneidungsfrage für Christen aus den Heiden ging, als Mittel zur Rettung. Das lehnte Paulus strikt ab und wurde ihm am Apostelkonzil 49 u.Z. bestätigt!

 

(Galater 3:12-14)  Das GESETZ nun hält sich nicht an [den] Glauben [[das „GESETZ des Glaubens“, das ja erst in Kraft trat, als jener „Prophet gleich mir“, Jesus gekommen war]], sondern „wer sie tut, wird durch sie leben“. 13 Christus hat uns vom Fluch des GESETZES losgekauft, indem er an unserer Statt ein Fluch geworden ist, denn es steht geschrieben: „Verflucht ist jeder, der an einen Stamm gehängt ist.“ 14 So sollte der Segen Abrahams durch Jesus Christus für die Nationen kommen, damit wir den verheißenen Geist durch unseren Glauben empfangen könnten.

 

Kein Zweifel bleibt offen: Ohne GESETZ, das uns auf Sünde aufmerksam macht gibt es keine „Sünde“. Dies obwohl Sünde seit Adam existiert, weil doch das GESETZ in unsere Gene geschrieben wurde. Sünde aber führt zu Tod! Paulus erklärt, dass „alle gesündigt haben“ und daher auch alle Jesu Loskaufsopfer benötigen! „Nun aber ist Gottes Gerechtigkeit ohne Gesetz [[(mittels Glauben an Jesu Opfertod)]] offenbar gemacht worden, wie sie durch das GESETZ und die PROPHETEN bezeugt wird,  ja, Gottes Gerechtigkeit durch den Glauben an Jesus Christus für alle, die Glauben haben. Denn da ist kein Unterschied [[zwischen Juden und Heiden]]. Denn alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes [[, die Vollkommenheit]], und als freie Gabe werden sie durch seine unverdiente Güte gerechtgesprochen aufgrund der Befreiung durch das von Christus Jesus [bezahlte] Lösegeld. (Gal 3:21-24)

 

Wer immer diesen Glauben ablehnt bleibt in Sünde und unter dem „Fluch“, der „handschriftlichen Verordnung“, dem Gerichtsurteil zur Todesstrafe! Paulus wiederholt deutlich jenen Teil aus den Bundesbestimmungen von Moab: „Verflucht ist jeder, der nicht bei allen Dingen bleibt, die in der Buchrolle des GESETZES geschrieben sind, um sie zu tun.“ (Gal 3:10 vergl. 5.Mo 27:26)

 

Die Verurteilung Israels am Ende der siebzigsten Jahrwoche steht im Zusammenhang mit dem „Fluch“ und dem Entfernen der unfruchtbaren Zweige vom Olivenbaum!

 

Paulus erklärt zudem im Brief an die Kolosser weitere gewichtige Zusammenhänge: „Er hat uns alle unsere Verfehlungen verziehen und die gegen uns [lautende] handschriftliche Urkunde [[das Urteil]], die aus [[Gerichts-]]Verordnungen bestand und gegen uns war, ausgelöscht; und ER hat sie aus dem Weg geräumt, indem sie an den Marterpfahl [[Pfahl]] genagelt wurde.“ (Kol 2:13, 14)

 

Abrahams Same der Verheissung wird die Erde erben

 

Nun aber, bis zur Taufe haben all jene Juden die auf Petrus und die Apostel Jünger hörten sich Gottes GESETZ, einschliesslich des „GESETZES des Glaubens“ und des „GESETZES des Christus“ freiwillig aufgrund dieses Glaubens unterworfen. Später ab der Taufe des Kornelius kamen Menschen aus den Heiden hinzu, die ebenso ihr „Herz beschnitten“ haben. Denken wir an die Worte des Paulus in diesem Zusammenhang: „Heben wir denn durch unseren Glauben [das] Gesetz [[GESETZ]] auf? Das geschehe nie! Im Gegenteil, wir richten [das] Gesetz [[GESETZ]] auf.“ (Rö 3:31)

 

Bei Jesu Taufe im Jordan durch Johannes den Täufer bestätigte Gott, dass dieser sein Sohn, der Geliebte sei, auf den zu hören wäre, auf den die Taube als Symbol der Übertragung heiligen Geistes herabkam! Sie alle, die mittels Untertauchen im Wasser getauft wurden, sind dadurch dem „Staatswesen Israels“ nahegekommen, dessen Gott und König Jehova (JHWH; Jahwe; Jahuwah) war. Durch das Untertauchen im Wasser wurden sie gar Teil des „Königreiches des Sohnes seiner Liebe“ auf dem einzigen Weg, der hin zum kommenden „Königreich des Vaters“ führt! „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich.“ hatte deutlich verkündet (Joh 14:6),

 

Kommen wir nun mit dieser Erkenntnis zurück, und betrachten aufs neue die Aussage des Paulus im Brief an die Epheser zu Beginn der Erläuterung, um uns auf gewichtige Zusammenhänge aufmerksam zu machen, welche Religion nicht oder kaum lehren:

 

Durch sein Fleisch hob er die Feindschaft auf, das aus (2) Verordnungen [[(auf dem Stein ist in drei Sprachen das Verbot des Zugangs für Unbeschnittene bei Todesstrafe beschrieben)]] bestehende (1)  GESETZ der (3) Gebote, damit er die beiden Völker in Gemeinschaft mit sich zu einem neuen Menschen schaffe und Frieden mache“ (Eph 2:15)

 

Wie nun übersetzen andere Theologen diesen schwerverständlichen Teil des Paulusbriefes:

 

„… das Gesetz der Gebote in Satzungen …“ (Abraham Meister; Schlachter, Elberfelder)

„… das Gesetz, so in Geboten gestellt war …“ (Luther)

„… das Gesetz mit seinen in Satzungen gefassten Gebote …“ (Menge)

„… das Gesetz mit seinen Geboten und Verordnungen …“ (Abrecht)

 

Ein Strafregisterauszug zeigt, welche Straftaten abgebüsst sind und welche ungesühnt blieben und deren Exekution ausstehtAlle winden sich, weil sie durch die Aussage die Gültigkeit und Verbindlichkeit des GESETZES, der daraus resultierenden Sünde und darauf dem Fluch und Verurteilung nicht offen zugeben können! Es wäre gegen die Aussagen ihrer Glaubens- oder Gründungsväter! So wie wir einen Auszug aus dem Strafregister anfordern können muss uns bewusst sein, dass auch im Himmel jede Übertretung eingetragen bleibt und nur durch „unverdiente Güte“ vollkommen gelöscht wird! Selbst der Tod löscht keine Sünden dort, sonst gäbe es keine „Auferstehung zum Gericht“! (Joh 5:28, 29)

 

Die Feindschaft bestand darin, dass die Völker anderen Göttern dienten und Gottes GESETZE nicht kannten. Eines der Gebote der Juden untersagte zudem jenen, sich mit Menschen der Nationen einzulassen! Nur da liegt der Punkt und nicht im GESETZ an sich, sondern in einer seiner Unterverordnungen! Jesus veränderte gewisse dieser Gebote oder Bestimmungen im „GESETZ des Christus“ auf die Anwendung ihrer Grundsätze hin.

 

So wie es die NWÜ darstellt, war das GESETZ als Gesamtes mit all seinen Geboten das Hindernis, die Feindschaft! Durch den Tod Jesu wurde der Fluch auf Sünde mittels „unverdienter Güte“ aufgehoben, so dass Juden und Christen in der Taufe gleichgestellt wurden, ohne den früheren Fluch auf ihren Sünden verblieben! Dadurch war jene Verordnung hinfällig! Jeder war durch die Taufe mit Gott zum Frieden gelangt, weil jene „handschriftliche Urkunde“, der Strafregisterauszug und die Datei dahinter gelöscht waren! Die NWÜ verweist auf die Aussagen des Kolosserbriefes, um wiederum das GESETZ als aufgehoben zu erklären. Nach dem Wort „Zwischenwand“ im Vers 14 verweist uns der Querverweis auf folgenden Text aus Kolosser, den wir schon kennen:

 

(Kolosser 2:13-15)  Überdies hat [Gott] euch, obwohl ihr tot wart in euren Verfehlungen [[Gottes Fluch und Todesurteil über jedem schwebte]] und in dem unbeschnittenen Zustand eures Fleisches, zusammen mit ihm lebendig gemacht. Er hat uns alle unsere Verfehlungen verziehen 14 und die gegen uns [lautende] handschriftliche Urkunde, die aus Verordnungen [[dem Fluch; Urteilen]] bestand und gegen uns war, ausgelöscht; und ER hat sie aus dem Weg geräumt, indem sie an den Marterpfahl [[Pfahl]] genagelt wurde. 15 Die Regierungen und die Gewalten entblößend, stellte er sie als besiegt in der Öffentlichkeit zur Schau und führte sie durch den [Marterpfahl] im Triumphzug einher.

 

Der Eindruck soll erweckt werden, dass das GESETZ diese „handschriftliche Urkunde, die aus Verordnungen bestand“ gewesen sei. Stimmt dies aber? Nun, Paulus erklärt dies selbst, was „an den Stamm geschlagen“ wurde. Nun vereinen wir dies erneut, mit jener tieferer Erkenntnis, mit seinen Aussagen im Galaterbrief:

 

(Galater 3:10-14)  Denn alle die, die sich auf Gesetzeswerke [[wie die Opfertiere, die Beschneidung, die Zwischwand usw.]] verlassen, sind unter einem Fluch; denn es steht geschrieben:Verflucht ist jeder, der nicht bei allen Dingen bleibt, die in der Buchrolle des GESETZES geschrieben sind, um sie zu tun. 11 Daß übrigens durch Gesetz [[Gesetzeswerke]] niemand bei Gott gerechtgesprochen wird, ist offenkundig, denn der Gerechte wird zufolge des Glaubens leben[[(der Erfüllung des „GESETZES des Glaubens“, das erst „unverdiente Güte“ zur Folge hat)]]. 12 Das GESETZ [[(und seine Strafbestimmungen)]] nun hält sich nicht an [den] Glauben, sondern „wer sie tut, wird durch sie leben“. 13 Christus hat uns vom Fluch des GESETZES losgekauft, indem er an unserer Statt ein Fluch geworden ist, denn es steht geschrieben: „Verflucht ist jeder, der an einen Stamm gehängt ist.“ 14 So sollte der Segen Abrahams durch Jesus Christus für die Nationen kommen, damit wir den verheißenen Geist durch unseren Glauben empfangen könnten.

 

Die Rede ist somit nicht vom GESETZ das geendet hat, sondern vom Ende des auf uns lastenden Fluches, des „handschriftlich“ gegen uns lautenden Todesurteils zufolge von Sünde! Nur dieses Urteil wurde mit der Taufe sinnbildlich „an den Stamm geschlagen“, durch „unverdiente Güte“ oder „Gnade Gottes“ vollständig ausgelöscht!

 

Anders mit all jenen, die eher ihren Religionsführern bis zum bitteren Ende Anteil haben wollen: „Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel sagen: „Geht aus ihr hinaus, mein Volk [[(Jesu und nicht Jehovas Volk!)]], wenn ihr nicht mit ihr teilhaben wollt an ihren Sünden [[Gesetzesbruch]] und wenn ihr nicht einen Teil ihrer Plagen empfangen wollt. Denn ihre Sünden haben sich aufgehäuft bis zum Himmel, und Gott hat ihrer Taten der Ungerechtigkeit [[oder Ungesetzlichkeit]] gedacht.“ (Off 18:4, 5)

 

 

Welche Art Rechtsverdreher sind doch die meisten der Theologen, die exakt den Schritten der „Rechtsgelehrten und Pharisäer“ folgen, unfähig die Logik der Aussagen zu rekonstruieren! Ganz klar und deutlich hat nicht der „Fluch“ auf „Sünde“ mit Jesu Tod aufgehört, sondern die Tieropfer und jene Priesterschaft Levis, die jene Sünden nur zuzudecken vermochten, diese hatten ihr Ende gefunden!

 

Gottes Vorkehrungen zur Sündensühnung wahrnehmenJesu Blut löscht einmalig das gegen uns lautende Register der Flüche und Verurteilungen die das GESETZ bestimmt somit in der Taufe aus! Wer nach der Taufe erneut „willentlich Sünde treibt“, für den „bleibt kein Sündopfer mehr übrig“ erklärte derselbe Paulus im Hebräerbrief! Wir kennen dies bereits! Warum lassen wir uns von Religionsführern in so gewichtigen Themen irreführen? Der „verheissene Geist“ wurde uns doch in schriftlicher Form überliefert! Wir haben genaue Erkenntnis erlangt, indem wir Thema um Thema gemäss Aussagen der Bibel analysierten! Jeder ist verpflichtet selbst zu überprüfen! (1.Kor 13:5) Wir erinnern uns der lauernden Gefahr: „Laßt sie. Blinde Leiter sind sie. Wenn aber ein Blinder einen Blinden leitet, so werden beide in eine Grube fallen.“ (Mat 15:14)

 

Wer aber nach der Taufe, nachdem er mittels Belehrung und Selbststudium „genaue Erkenntnis“ über Gottes gerechte Verordnungen erlangt hat erneut willentlich sündigt, „für den gibt es kein Schlachtopfer mehr“, erklärte Paulus doch deutlich. Warum? Er sündigt „gegen heiligen Geist“. Der nun erneut auf ihm lastende Fluch wird seinen Tod erbringen! „Denn wenn wir willentlich Sünde treiben, nachdem wir die genaue Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, so bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig,  [wohl] aber ein gewisses furchtvolles Erwarten des Gerichts und eine feurige Eifersucht, die die Gegner verzehren wird.“ (Heb 10:26-31) Lassen wir uns nicht irreführen! Das GESETZ ist ewig und die Strafbestimmung auf Übertretung ebenso!

 

Der „eine Geist“ besteht somit genau aus den „Verordnungen des GESETZES“, das zur Liebe und zur Freiheit gehört! Nur wer die GESETZE hält hat Zutritt zum Vater und Jesus ist dazu der einzige Weg! Er hielt das ganze GESETZ Jehovas, auch die kleinste Verordnung! Die Liebe zu Gott und zum Nächsten ermöglicht dies! Es gibt nicht zweierlei Wahrheit zum selben Thema! Wer erneut willentlich sündigt trennt sich dadurch sowohl von Jesus wie von Gott! Darum ist es so wichtig Gottes Vorkehrung zur Sündentilgung auch nach der Taufe zu kennen und anzuwenden! Dies wiederum steht in Verbindung zum Sühnetag, den wir im zweiten Teil der Abhandlung näher betrachten!

 

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Die „Bündnisse der Verheissung“ sind mit Gottes GESETZ unauflösbar verknüpft! Die Verheissungen verweisen doch gerade auf den kommenden Messias, den grösseren Propheten und auf die Pflicht Glauben in diesen auszuüben! Nur durch ihn ist Rettung möglich, sowohl für Juden wie für Heiden! Die Verheissung kann nur der erlangen, der Gottes GESETZ erfüllt! Dazu müssen Christen die gute Botschaft erdenweit predigen und dadurch unter den Nationen das GESETZ aufrichten! „Heben wir denn durch unseren Glauben [das] Gesetz [[GESETZ]] auf? Das geschehe nie! Im Gegenteil, wir richten [das] Gesetz [[GESETZ]] auf.“ (Rö 3:31)

 

Dieses Bündnis des „Staatswesens Israels“ ging in den „neuen Bund“ über, weil Jesus das GESETZ vollkommen erfüllt hatte wurde er nun dessen Richter! Das war nicht eine Auflösung des GESETZES, sondern die Aufforderung Jesus in jedem unserer Schritte ihm nachzufolgen!

 

Entstehungsgeschichte der Bibel und von Gottes Bündnissen

 

Was sollte laut den Worten des Paulus im Epheserbrief denn nun wirklich vernichtet werden? Der abrahamische Bund, das GESETZ oder der Gesetzesbund, der „Bund von Moab“ oder die Zwischenwand, die Juden von Menschen der Nationen trennte, was nur gewisse Satzungen innerhalb des GESETZES betraf, die diese Abtrennung verlangten?

 

Nicht das GESETZ wurde ans "Kreuz" (gr. staoros = Stamm) geschlagen sondern nur der Fluch auf Gesetzesübertretung, der Tod zur Folge hat und dies aus "unverdienter Güte", weil Jesus an unserer statt gestorben ist!Mit Jesu Tod sollten nur jene trennenden Satzungen verändert werden, nicht aber das gesamte GESETZ verschwinden! Die Beschneidung des Fleisches für Christen aus den Heiden gehörte hierzu! Der Weg hin zum Vater bleibt auch für Christen durch GESETZE eingeengt! Paulus erklärt das GESETZ als unseren „Erzieher der zu Christus führt“. Dazu gehört auch das Sabbatgebot und die Einhaltung der Feiertage, genauso wie das Verbot des Ehebruchs, des Tötens, des falsch Schwörens usw.! Wenn wir all dies durch Liebe einhalten brauchen wir den „Erzieher“ nicht mehr, weil ja die Gebote auf unser Herz geschrieben sind! Auch das bedeutet nicht die Abschaffung des GESETZES, denn die nachfolgenden Generationen kommen doch alle unter denselben „Erzieher“ zu stehen!

 

(Galater 3:23-25)  Bevor jedoch der Glaube gekommen war, wurden wir unter Gesetz [[dem Fluch, der Verurteilung zufolge Sünde]] verwahrt, indem wir zusammen in Gewahrsam gegeben wurden im Hinblick auf den Glauben, der geoffenbart werden sollte. 24 Folglich ist das GESETZ unser Erzieher geworden, der zu Christus führt, damit wir zufolge des Glaubens [[mittels „unverdienter Güte“]] gerechtgesprochen werden könnten. 25 Jetzt aber, da der Glaube gekommen ist, sind wir nicht mehr unter einem Erzieher.

 

Der Glaube zeigt sich doch gerade durch das Einhalten der Gebote Gottes! Dass wir dies in der Taufe geloben, dies hat uns doch erst unter „unverdiente Güte“ gebracht! Was wirklich gelöscht wurde und endete, war nur der „Fluch“ auf frühere Sünden! Nun, nachdem wir Gottes Gerechtigkeit erlernt haben sind wir geistig Erwachsene, der „Erzieher“ oder „Zuchtmeister“ (Luther) hat seine Aufgabe erfüllt, die Schulung ist abgeschlossen. Nun gilt es sich in der Praxis zu bewähren! Das fordert Satan ganz besonders in der Endzeit heraus, nachdem er aus dem Himmel zur Erde hinab geworfen wird, um jeden von uns auf die Probe zu stellen:

 

(Offenbarung 12:17)  Und der Drache wurde zornig über die Frau [[das himmlische „Jerusalem droben, unsere Mutter“ (Gal 4:26)]] und ging hin, um Krieg zu führen mit den Übriggebliebenen ihres Samens, die die Gebote Gottes halten und das Werk des Zeugnisgebens für Jesus innehaben.

 

Sinnbildlich haben wir die Lizenz innerhalb der Grenzen die das GESETZ setzt nun frei zu leben! Denn unsere „Mutter“ ist frei und möchte unsere Unabhängigkeit von der Versklavung dieses Systems! Dies bestätigt Jakobus:

 

image065(Jakobus 1:25)  Wer aber in das vollkommene Gesetz [[GESETZ]], das zur Freiheit gehört, hineinschaut und dabei bleibt, der wird glücklich sein, indem er [es] tut, weil er nicht ein vergeßlicher Hörer, sondern ein Täter des Werkes geworden ist.

 

Erst wenn wir den tieferen Sinn hinter diesen scheinbar komplizierten Sätzen des „neuen Bundes“ verstehen, dann können wir auch den Zusammenhang mit Gottes Gerichtstag verstehen! Gericht kann nur anhand eines gültigen GESETZES gehalten werden! Wo es kein GESETZ gibt, da gibt es auch keine Strafe! Ein einziger Weg führt ins Königreich Gottes: Die Erfüllung von Gottes Willen! Wer seine Gebote missachtet endet in der ewigen Abschneidung Harmagedons. Wir erinnern uns der Worte Jesu:

 

*** Rbi8  Johannes 14:5-7 ***

Thomas sagte zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie kennen wir denn den Weg?

6 Jesus sprach zu ihm: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich. 7 Wenn ihr mich erkannt hättet, würdet ihr auch meinen Vater erkannt haben; von nun an kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.“

 

Wir sollen somit Jesus und sein Handeln erkennen und seinen Schritten exakt nachfolgen! Dies ist der Weg eines Christen, nicht Religionszugehörigkeit, sondern sich dem „Staatswesen Israels“ zu nähern, das ja in Gottes kommendem „Königreich der Himmel“ weiterhin gültig sein wird, mit genau denselben GESETZEN die heute im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ Gültigkeit haben! (Apg 1:6, 7; Jes 2:1-4)

 

8.1.2.5          Trennende Gesetzesbestimmungen in Form von Satzungen und der auf uns lastende Fluch wurden aufgehoben, nicht das GESETZ und nicht die Gebote!

Wir haben im vorhergehenden Abschnitt vieles über jene „trennende Zwischenwand“ erfahren die Jesus beseitigt hat. Veränderte Übersetzung die auf die Kirchenväter der Katholischen Kirche zurückreichen und mit dem Konzil von Nicäa und dessen Beschlüssen zu tun haben wurden von den Protestanten weitgehend unbesehen übernommen, was zu scheinbaren Widersprüchen in der Schrift führte! Nur aufmerksame Bibelstudierende merkten solchen Widersinn! Wir wollen nun weiter hinter die Kulissen sehen, warum diese Veränderungen so wichtig waren!

 

Während Jesus zu Israel gesandt wurde sandte Jesus die Apostel und Jünger später auch zu den Nationen! Da sie Juden waren musste vorab diese „trennende Zwischenwand“ entfernt werden, sonst hätten sie ja das GESETZ gebrochen, das ihnen verbot Umgang mit Menschen anderer Nationen zu haben! Dies war eine Schutzvorkehrung, die nur bis zum Kommen des Messias gelten sollte!

 

Jehova reinigt die Herzen Unbeschnittener, die Jesus als Hohepriesterkönig annehmen wie im Falle des Kornelius. Die "trennende Zwischenwand", der "Soreg" wurde dadurch für Unbeschnitte durchlässig gemacht, weiter nach aussen hin verschoben!Jesus selbst zeigte den Willen Gottes diesbezüglich, als Petrus schlussendlich aufgrund des weiteren Geschehens begriff, was jenes Tuch mit den unreinen Tieren das ihm im Traum vom Himmel herabkam bedeutete, als gar heiliger Geist auf die Hausgemeinschaft des Kornelius fiel, noch bevor er getauft wurde.

 

Dadurch bestätigte Jesus, dass Heiden die sich dem „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ annähern wollten von Gott her nicht als Unrein betrachtet wurden! Solche Menschen mussten gar nun gesucht werden! Später musste sich Petrus zudem dafür verteidigen und zeigen, dass Gott die Beschneidung der Heidenchristen nicht weiter verlangte!

 

(Apostelgeschichte 15:7-9)  Männer, Brüder, ihr wißt wohl, daß Gott von frühen Tagen an die Wahl unter euch getroffen hat, daß durch meinen Mund Leute aus den Nationen das Wort der guten Botschaft hören und glauben sollten; 8 und Gott, der das Herz kennt, legte Zeugnis ab, indem er ihnen den heiligen Geist gab, so wie er [ihn] auch uns gegeben hat. 9 Und er hat gar keinen Unterschied zwischen uns und ihnen gemacht, sondern hat ihr Herz durch Glauben gereinigt.

 

Der Predigtauftrag, das „Königreich des Sohnes der Liebe“ auszuweiten „bis an die Enden der Erde“ und den Gerichtstag Gottes zu verkünden machte solche Veränderungen notwendig! Zudem waren Gottes Bestimmungen durch pharisäisches Regelwerk weit über Seinen Rahmen hinaus zuvor erweitert worden, was sein GESETZ ungültig werden liess. Jehova hatte durch Moses bestimmt:

 

*** Rbi8  5. Mose 7:3-4 ***

Und du sollst kein Ehebündnis mit ihnen eingehen. Deine Tochter sollst du nicht seinem Sohn geben, und seine Tochter sollst du nicht für deinen Sohn nehmen. 4 Denn er wird deinen Sohn davon abwendig machen, mir zu folgen, und sie werden bestimmt anderen Göttern dienen; und Jehovas Zorn wird zweifellos gegen euch entbrennen, und er wird dich gewiß eilends vertilgen.

 

Die Nation Israel musste Jehova treu bleiben und seinen GESETZEN gehorchen. Die grösste Gefahr im Umgang mit Menschen anderer Völker lag in den Ehebündnissen! Dasselbe Gebot hat Paulus auch Christen aufgetragen, sich nur mit einem Christen „im Herrn“ zu verheiraten: „Wenn ihr Mann aber [im Tod] entschlafen sollte, so ist sie frei, sich zu verheiraten, mit wem sie will, nur im Herrn.“ (1.Kor 7:39)

 

Der Umgang innerhalb Israels mit Menschen anderer Nationen war unvermeidlich, da jene ja selbst eingeladen wurden nach Jerusalem zur Anbetung zu kommen! Trotzdem wurde durch das GESETZ eine Distanz zu jenen gelegt, die aus Gottes Sicht unrein waren. Ihnen war der äussere Tempelbezirk zugänglich, bis hin zum „Soreg“, der Abschrankung jenes Teils, der nur beschnittenen Männern zugänglich war. Auch die Geschäftsbeziehungen Israels mit anderen Völkern waren sehr umfangreich. Nach dem Babylonischen Exil blieben jüdische Gemeinschaften über das ganze Persische Reich zerstreut!

 

Dieser Zusammenhang zur Tendenz der vollkommenen Abschottung durch Gesetzesregeln zeigte sich deutlich, als Petrus zum römischen Offizier Kornelius gesandt wurde, um jenen zu taufen! Petrus hatte Jesu Worte damals noch nicht verstanden und glaubte, dass es ihm untersagt wäre zu Kornelius, einem Heiden zu gehen! Durch eine Vision wurde ihm aber gezeigt, dass Jehova das bisher „Unreine“ geheiligt hatte! Jesus war ja auch für die Reinigung der Sünden von Menschen der Nationen gestorben, so dass jene nun ebenfalls geheiligt werden konnten, indem sie ebenso Glauben in Jesus setzten (Rö 5:6-11).

 

Der Traum des Petrus vom Tuch, das vom Himmel herabgelassen wurde, voller unreiner Tiere deutete auf das kommende Geschehen hin, dass Gott zuvor unreine Menschen gereinigt hatte. *** Rbi8  Apostelgeschichte 10:9-16 ***

Als sie am nächsten Tag ihre Reise fortsetzten und sich der Stadt näherten, stieg Petrus um die sechste Stunde auf das Dach des Hauses, um zu beten. 10 Er wurde aber sehr hungrig und wollte essen. Während man etwas herrichtete, fiel er in einen Trancezustand 11 und sah den Himmel geöffnet und eine Art Gefäß herabkommen gleich einem großen Leinentuch, das an seinen vier Zipfeln auf die Erde herabgelassen wurde; 12 und es waren alle Arten vierfüßiger und kriechender Tiere der Erde und Vögel des Himmels darin. 13 Und eine Stimme erging an ihn: „Steh auf, Petrus, schlachte und iß! 14 Petrus aber sagte: „Nicht doch, Herr, denn ich habe niemals etwas Verunreinigtes und Unreines gegessen.“ 15 Und die Stimme [redete] wieder zu ihm, zum zweiten Mal: „Hör du auf, die Dinge verunreinigt zu nennen, die Gott gereinigt hat.“ 16 Dies geschah ein drittes Mal, und sogleich wurde das Gefäß in den Himmel hinaufgenommen.

 

Das GESETZ hatte in den Speisevorschriften vorgeschrieben, dass gewisse Tiere unrein wären und nicht angefasst oder gar gegessen werden durften. Petrus weigerte sich entschieden, weil er jene Gesetzessatzungen nicht brechen wollte. Die Stimme zeigte ihm aber, dass solche Satzungen, die der symbolische Befehl „schlachte und iss“ nicht Tiere betraf, sondern Menschen als Rein erklärt wurden. Der tiefere Sinn war durch die „Wirklichkeit des Christus“ geoffenbart worden: Jene Tiere waren nur Veranschaulichungen für die Verunreinigung von Menschen aus den Nationen durch deren Götter! Wie Speise Teil unseres Körpers wird, so wird Unterweisung Teil unseres Geistes! Menschen der Nationen sollten durch Umkehr und Anerkennung des Christus zum einzigen und wahren Gott, zu Jehova gelangen und durch die Taufe gereinigt und Teil des Leibes des Christus werden. Petrus musste dazu gegenüber der Hausgemeinschaft des Kornelius den dritten der drei Schlüssel zum Öffnen des „Königreiches des Sohnes seiner Liebe“ verwenden, die ihm Jesus gegeben hatte! (Mat 16:19)

 

Die Taufformel zeigt deutlich, dass jene Heiden nun den Vater, den Sohn und den heiligen Geist anerkennen würden und weiterhin belehrt werden mussten, alle Gebote zu halten!

 

*** Rbi8  Matthäus 28:19-20 ***

Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, 20 und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge.“

 

Ps 19:8: Das GESETZ des HERRN (Jehovas) ist vollkommen, es erquickt die SeeleWenn wir die die Grossbuchstaben GESETZ in der „Neue Welt Übersetzung“ im Text des Paulus an die Epheser, die den Eindruck des ganzen GESETZES vermitteln, durch Gross- und Kleinbuchstaben ersetzen, wie dies im Originaltext der Fall ist, so ändert bereits dies den Sinn der Worte! Zudem wurde die Satzstellung in Deutsch verändert und damit die Gewichtung der Worte, die eine absteigende Wichtigkeit zeigen: 1) GESETZ, 2) Verordnungen, 3) Satzungen. Die Elberfelder Übersetzung gibt die Worte im Vers 15 wie sie im griechischen Text erscheinen wie folgt wieder:

 

„In seinem Fleisch hat er die Feindschaft, das (1) Gesetz der (2) Gebote in (3) Satzungen, beseitigt, um die zwei – Frieden stiftend – in sich selbst zu einem neuen Menschen zu schaffen.“

 

Das „Gesetz der Gebote“ wird als eines erachtet! Die Abschaffung jener Teile der Satzungen hatten den Zweck Frieden zu stiften, wo zuvor Feindschaft herrschte! Diese Vereinigung musste in Christus erfolgen, weil er die höchste von Gott eingesetzte Autorität geworden war.

 

*** Rbi8  Matthäus 28:18 ***

Und Jesus trat herzu und redete zu ihnen, indem er sprach: „Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden.

 

Was genau hob Jesus somit bei seinem Tode auf? Alle GESETZE, Gottes Gebote wie einige Christen behaupten oder nur jene Satzungen, die als „Trennwand“ zwischen Juden und Heiden wirkten, darunter der „Fluch“ auf Übertretung von Gottes Geboten im GESETZ, der doch bei der Taufe an den Stamm geheftet wird? (Gal 3:10) Es ist doch eindeutig, dass die Heiden ihre Götter verlassen mussten und nun Jehova dienen sollten und seinem Christus! Sie sollten nun nicht mehr morden, stehlen, lügen usw., sondern das ganze GESETZ erfüllen, so wie es Gottes Wille verlangt. Es war auch umgekehrt durchaus nicht so, dass Juden durch die Taufe ihre GESETZ verlassen durften und nun anderen Göttern dienen sollten. Das wäre eine vollständige Umkehrung der Aussage des Paulus! Jesus gab doch deutlich den Auftrag: “...  lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe.“ Und in der Bergpredigt hatte er gewarnt: „Denkt nicht, ich sei gekommen, um das GESETZ oder die PROPHETEN zu vernichten. Nicht um zu vernichten, bin ich gekommen, sondern um zu erfüllen…“. (Mat 5:17)

 

Jesus gebot zweifelsfrei gar selbst „das geringste der Gebote“ zu achten und es nicht zu übertreten. Dies sollten seine Jünger jene lehren, welche sie später tauften! Durch das Halten aller Gebote und durch Verständnis des tieferen Sinnes würde die Gerechtigkeit seiner Nachfolger überströmend werden und jene der Pharisäer und Schriftgelehrten bei weitem übertreffen!

 

8.1.2.6          Wie Jesus den Sinn hinter GESETZEN erklärte, so auch die Apostel, was zu positiven Veränderungen im Verhalten führt!

Die Abschottung, welche gewisse Satzungen des GESETZES Mose für Israeliten befahl, diese wurde somit aufgehoben. Christen wandten sich vom „Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer“ ab! Juden durften keine Ausländer heiraten, weil dies dazu führen würde Gottes Gebote zu übertreten und andern Göttern zu dienen, die anderslautende Vorschriften erlassen würden! Es ist vernünftig zu erkennen, was falsche religiöse Lehrer und falsche Propheten für Schaden verursachen! Darum: „Geht aus ihr hinaus, mein Volk“!

 

Was bewirkt Sauerteig der Lehre und der Schlechtigkeit in Christenversammlungen?

 

So wurde die Satzung Jehovas keine Ehebündnisse mit dem Sohn oder der Tochter von Ausländern einzugehen durch Paulus an Christen in leicht veränderter Form weitergegeben, dass sie „nur im Herrn“ heiraten dürften. Dies bedeutet, dass es ein getaufter Christ, der im Wasser untergetauft wurde sein soll, sonst wäre jener ja nicht „im Herrn“. Es bedeutet aber nicht, dass er nur ein Angehöriger einer einzigen, auserlesenen christlichen Religionsgemeinschaft sein dürfte, wie dies z.B. die Katholische Kirche oder Jehovas Zeugen verlangen! In Wirklichkeit muss „Babylon die Grosse“ doch verlassen werden! Dies schliesst alle Religionen mit ein, denn das „Königreich des Sohnes der Liebe“ ist nicht identisch mit irgendeiner Religion! Wir erinnern uns der Worte des Paulus: „Eine Frau ist während der ganzen Zeit, da ihr Mann lebt, gebunden. Wenn ihr Mann aber [im Tod] entschlafen sollte, so ist sie frei, sich zu verheiraten, mit wem sie will, nur im Herrn.“ (1.Kor 7:39)

 

Wenn Juden erst durch Beschneidung am Passah teilhaben durften, so sind Christen verpflichtet, vorab ihr Herz zu beschneiden und als Erwachsene getauft zu sein und nur in reinem Zustand daran teilzuhaben! Das GESETZ wurde somit nicht aufgehoben, sondern vom fleischlichen Sinn auf das Geistige hin übertragen! Beschneidung des Herzens, indem die GESETZE gehalten werden, wird als Beschnittenheit angerechnet! Jede Art Gesetzesübertretung ist wie Sauerteig!

 

Ein wenig Sauerteig durchsäuert die ganze Masse!(1. Korinther 5:6-8)  [Die Ursache] eures Rühmens ist nicht schön. Wißt ihr nicht, daß ein wenig Sauerteig die ganze Masse durchsäuert? 7 Fegt den alten Sauerteig aus, damit ihr eine neue Masse seid, wie ihr ja ungesäuert seid. Denn Christus, unser Passah, ist tatsächlich geopfert worden. 8 Darum laßt uns das Fest nicht mit altem Sauerteig, auch nicht mit Sauerteig der Schlechtigkeit und Bosheit begehen, sondern mit ungesäuerten Broten der Aufrichtigkeit und Wahrheit.

 

Paulus spricht die Korinther deutlich auf die Begehung des Passah-Festes an, das sieben Tage lang jede Art Sauerteig aus dem Hause verbannt. Er identifiziert allerdings „Sauerteig“ zudem auch mit „Schlechtigkeit und Bosheit“, ungesetzlichem Handeln (2.Kor 11:27-32). An die Römer schrieb er, dass Unbeschnittene Heidenchristen, welche das GESETZ halten als Beschnittene gelten und Juden, die Gesetzesübertreter sind gelten als Unbeschnittene!

 

*** Rbi8  Römer 2:25-26 ***

Beschneidung ist tatsächlich nur von Nutzen, wenn du [das] Gesetz [[GESETZ]] hältst; wenn du aber ein Gesetzesübertreter bist, ist deine Beschneidung Unbeschnittenheit geworden. 26 Wenn daher ein Unbeschnittener die gerechten Forderungen des GESETZES beobachtet, wird ihm seine Unbeschnittenheit nicht als Beschneidung angerechnet werden?

 

Auch hier ist es nur eine Satzung innerhalb des GESETZES, welches Beschneidung des Fleisches unter dem Gesetzesbund verlangt. Das ganze GESETZ aber musste von Juden gehalten werden! Christen aus den Heiden, die sich nun freiwillig unter GESETZ begeben, beschneiden dadurch ihr Herz! Dies ist die wahre Beschneidung, die des Geistes!

 

Die Aufhebung der „trennenden Zwischenwand“ zwischen Juden und Menschen der Nationen hebt somit weder das GESETZ auf, noch die darin enthaltenen richterlichen Entscheidungen Gottes den Sabbat und die Festzeiten zu achten, sondern schliesst sie vielmehr mit ein! Dies ist nicht nur so zu Beginn des jüdischen Jahres, im Monat Nisan, beim Abendmahl und der Passah-Feier, sondern auch zum Ende des Agrarjahres, beim Abschluss der Ernte!  Zwei Gruppen von Festzeiten die miteinander in fester Beziehung stehen! Beginn und Ende der Ernte!

 

In der Erntezeit beim Abschluss des Systems werden Engel als Schnitter die gute Frucht in das Vorratshaus des Vaters bringen.*** Rbi8  2. Mose 23:16 ***

Ferner das Fest der Ernte der ersten reifen Früchte deiner Arbeitserträge, dessen, was du auf dem Feld säst; und das Fest der Einsammlung am Ausgang des Jahres, wenn du deine Arbeitserträge vom Feld einsammelst.

 

Betrachten wir nun mit dieser Erkenntnis die verschiedenen Einsammlungen und deren Darbringung einer Gabe davon vor Jehova! Gemäss Jesus ist das „Feld“ die Welt, der „Samen“ ist die Botschaft vom Königreich. Die Frühernte menschlichen Getreides begann mit dem Passah 33 u.Z. und endete mit dem Einbringen der letzten Feldfrüchte, der letzten Menschen, die für das Königreich geerntet würden vor Abschluss des herrschenden Systems.

 

Jesu Gleichnis vom Weinberg, wo einige der Arbeiter den ganzen Tag mühevoll für einen Denar gearbeitet hatten und jene die in der letzten Stunde kamen denselben Lohn erhielten.

 

*** Rbi8  Matthäus 20:16 ***

Auf diese Weise werden die Letzten Erste sein und die Ersten Letzte.“

 

In diesem Gleichnis spricht Jesus davon, dass die Letzten der symbolischen „Traubenernte“ zudem im kommenden System die Ersten werden sollten! Jesus bestätigt diesen Zusammenhang der Ernte in einem weiteren Gleichnis mit dem Abschluss des Systems, der stets mit Jehovas Festtagen eine bleibende Verbindung hat.

 

*** Rbi8  Matthäus 13:39-42 ***

Die Ernte ist ein Abschluß eines Systems der Dinge, und die Schnitter sind Engel. 40 So, wie nun das Unkraut zusammengelesen und im Feuer verbrannt wird, so wird es beim Abschluß des Systems der Dinge sein. 41 Der Menschensohn wird seine Engel aussenden, und sie werden aus seinem Königreich alle Dinge herauslesen, die Anlaß zum Straucheln geben, und Personen, die gesetzlos handeln, 42 und sie werden sie in den Feuerofen werfen.

 

Jehovas Zeugen und Gruppen mit ähnlicher Einstellung, was Jehovas GESETZE betrifft, die sie als „beendet“ erklären sind gemäss dieser Aussage Jesu in grosser Gefahr, weil sie ja dadurch „gesetzlos handeln“ und durch ihr Predigtwerk andere dazu auffordern Gottes GESETZE als abgeschafft zu betrachten. Dadurch bilden sie Anlass zum Straucheln!

 

 

8.1.3           Welche Wirklichkeit gehört dem Christus? Opfergaben und Festzeiten und der Sinn der hinter den Dingen steckt

 

8.1.3.1          Die Wirklichkeit gehört dem Christus und nicht Religionsführern!

Wie wir nun bereits wissen, mussten ein gewisser Ertrag des Landes während der dazu bestimmten Festtage durch die Priester vor Jehova dargestellt oder geopfert werden. Das GESETZ unterscheidet zwei Gruppen von Festen: Zu Beginn die „ersten reifen Früchte“ beim Passahfest, am 16. Nisan, dem zweiten Tag der „Erstlingsfrüchte“. Es war der Tag, wo Jesus aus dem Grabe auferweckt wurde.  Am 6. Siwan ist das Pfingstfest, das „Fest der Wochen“ oder auch das „Fest der Ernte“ genannt. Es ist die Zeit der Weizenernte in Israel. Dabei wird vorab an die Gabe Jehovas im Sinai erinnert, wo Er Israel Seine Gebote zum zweiten Mal gab, nachdem Moses wegen des goldenen Kalbes die ersten zerschmettert hatte.

 

An Pfingsten 33 u.Z. wurde durch den himmlischen Jesus heiliger Geist auf hundertzwanzig Jünger ausgegossen.

 

Schlussendlich im Herbst „das Fest der Einsammlung am Ausgang des Jahres“, wo jeder den Zehnten seines Ertrages ablieferte. Dieses Gebot des Zehnten war zugunsten Levis, der aaronischen Priesterschaft und endete mit Jesu Tod, dem Schluss des „Bundes mit Levi“.

 

(3. Mose 27:30-33)  Und jeder Zehnte des Landes, von der Saat des Landes und der Frucht des Baumes, gehört Jehova. Er ist etwas Heiliges für Jehova. 31 Und wenn ein Mann überhaupt irgend etwas von seinem Zehnten zurückkaufen will, sollte er ein Fünftel davon dazugeben. 32 Was jeden Zehnten vom Großvieh und Kleinvieh betrifft, von allem, was unter dem Hirtenstab hindurchgeht, sollte der zehnte Kopf etwas Heiliges für Jehova werden. 33 Er sollte nicht untersuchen, ob es gut oder schlecht ist, noch sollte er es vertauschen. Wenn er es aber doch vertauscht, dann soll es selbst [etwas Heiliges] werden, und das, womit es vertauscht wird, sollte etwas Heiliges werden. Es darf nicht zurückgekauft werden.‘ “

 

Der Zehnte diente dem Unterhalt der Priesterschaft und des Tempels. Beides endete mit Jesu Erhöhung. Nun waren Christenversammlungen ein „heiliger Tempel“ und Älteste führten ehrenamtlich die priesterlichen Dienste durch, wie dies seit Beginn den Vätern oblag. Jesus erklärte:

 

(Matthäus 10:7-10)  Während ihr hingeht, predigt, indem ihr sagt: ‚Das Königreich der Himmel hat sich genaht.‘ 8 Heilt Kranke, weckt Tote auf, reinigt Aussätzige, treibt Dämọnen aus. Kostenfrei habt ihr empfangen, kostenfrei gebt. 9 Verschafft euch nicht Gold oder Silber oder Kupfer für eure Gürtelbeutel 10 oder eine Speisetasche für unterwegs oder zwei untere Kleider oder Sandalen oder einen Stab; denn der Arbeiter hat seine Nahrung verdient.

 

Jene die belehrt wurden durften freiwillige Gaben geben, so dass der Lehrer oder Vorsteher nötigenfalls davon leben konnte. „Bleibt also in jenem Haus, eßt und trinkt, was sie bereitstellen, denn der Arbeiter ist seines Lohnes würdig. Zieht nicht von einem Haus in ein anderes um.“ (Lu 10:7) Nirgends im Neuen Testament wird erwähnt, dass ein „Zehnter“ gegeben wurde. Wo immer andere in einer Notsituation waren wurden freiwillige Gaben grosszügig gespendet!

 

Hoseas Prophezeiung im Ablauf der Geschichte Israels anhand der Hure "Gomer" und ihrer drei Kinder: "Jesreel", "Lo-Ruhama" und "Lo-Ammi" als Nationen und ihre Beziehung zu Gottes KönigtumPaulus hatte geschrieben, dass all diese Dinge nur ein „Schatten künftiger Dinge“ wären und damit gezeigt, dass diese künftigen Dinge sich mit dem Wiederkommen Jesu im Fleische zu realisieren beginnen werden. Aus den Worten Jesu wissen wir, dass am Ende des Systems eine weitere grosse Ernte, die an Menschen erfolgt, wobei „Engel die Schnitter“ sind.

 

Mit Jesu Taufe im Jordan begann die Wirklichkeit des „Königreiches des Sohnes seiner Liebe“, indem Jesus das kommende „Königreich der Himmel“ zu predigen begann, dem Menschen entgegenstreben sollen, dadurch auf ein weiteres, ein kommendes Königreich des Vaters hinwies, auf die „Wiederherstellung des Königreiches für Israel“! Was schon Moses verkündete, soll dies ein „Königreich aus Priestern“ sein, das Israel Gottes, die „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“. Erst dann wird es erneut einen Zehnten geben, wenn die Steuern dieses habgierigen Systems beendet sind. (Mat 6:9; 13:39; Apg 1:6, 7)

 

Gottes Wahl der kommenden weltregierung für das Millennium: Eine wahre Theokratie!

 

Betrachten wir aus diesem Blickwinkel noch einen weiteren Text, der die Gefahr zeigt, wenn wir uns an religiöse Häupter binden, sei dies nun der Papst, Bischöfe oder eine „leitende Körperschaft“, an „Stammapostel“ oder „Propheten“. Sie alle schieben sich, ohne dass wir es gross bemerken würden, zwischen Jesus und jeden Christen, indem sie sich eine Stellung zueignen, die erst im kommenden System offenbar wird und nur von denen innegehalten wird, die Jesus aufgrund von Gottes Zeugnis erwählt! Wir sollen Brüder sein und Jesus als unseren Lehrer anerkennen und keiner sollte sich über andere Überheben!

 

Keiner sollte sich "Vater", "Lehrer" oder "Führer" nennen!*** Rbi8  Matthäus 23:8-12 ***

Ihr aber, laßt euch nicht Rabbi nennen, denn einer ist euer Lehrer, während ihr alle Brüder seid. 9 Des weiteren nennt niemand auf der Erde euren Vater, denn einer ist euer Vater, der himmlische. 10 Auch laßt euch nicht ‚Führer‘ nennen, denn einer ist euer Führer, der Christus. 11 Der Größte aber unter euch soll euer Diener sein. 12 Wer immer sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden; und wer immer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.

 

Papst („Papa“) bedeutet doch „Vater“ und „leitende Körperschaft“ ist doch nichts anderes als Führerschaft! Warum stellen wir uns so leicht als „Blinde“ und „Taube“ dar, welche die Zusammenhänge nicht erkennen wollen? Weil es leichter ist den gewohnten Trampelpfad der Mehrheit zu gehen, wie selbst aktiv mit Eigenverantwortung zu handeln!

 

Was wollte Paulus damit sagen, dass „die Wirklichkeit dem Christus“ gehört? Beachten wir exakt das Textumfeld!

 

Jesus wandelt inmitten der sieben Versammlungen, die Leuchter im ersten Teil des Tempels sind und hat die sieben Versammlungsvorsteher in seiner rechten Hand wie Sterne*** Rbi8  Kolosser 2:16-19 ***

Daher möge euch niemand wegen Speise und Trank oder in Hinsicht auf ein Fest oder die Beobachtung des Neumonds oder eines Sabbats richten; 17 denn diese Dinge sind ein Schatten der künftigen Dinge, aber die Wirklichkeit gehört dem Christus. 18 Laßt euch nicht um den Siegespreis bringen von jemandem, der Gefallen hat an [Schein]demut und einer Form der Anbetung der Engel [[gr: aggelos = Boten; Vorsteher (oder/und Engelverehrung)]], „indem er eintritt in“ Dinge, die er gesehen hat, und ohne rechten Grund aufgeblasen ist durch seine fleischliche Geistesverfassung [[(oder durch das „GESETZ des sündigen Fleisches“)]], 19 während er nicht an dem Haupt [[Jesus]] festhält, an dem, von dem aus der ganze Leib, durch seine Gelenke und Bänder versorgt und harmonisch zusammengefügt, weiterhin wächst mit dem Wachstum, das Gott gibt.

 

http://harmagedon.com.ar/X/Newsletter/NEWSLETTER%202007/WEG%20ARTIKEL%202007/WEG%20Artikel%207.5.2-Dateien/image008.jpgJesus ist „Herr des Sabbats“ (Mat 12:8), er allein ist Hoherpriester und König und das „Haupt“ eines jeden Christen und jeder Versammlung, welche er in der Offenbarung mit einem siebenarmigen „Leuchter“ vergleicht, gleich dem, der im „Heiligen“ des „Zeltes der Zusammenkunft“ stand. Deren Vorsteher erklärte er doch wie sieben „Sterne“, die er in seiner rechten Hand hält (Off 1:20).

 

Vor dem Vorhang zum Allerheiligsten war der Räucheraltar, wo täglich Räucherk, Weihrauch durch Priester dargebracht wurde, welche "doie Gebwte der Heiligen" darstellen, die Gebete derer, die rein sind.Jesus selbst vertritt uns im „Allerheiligsten“ des Himmels vor Gott, der wahren „Wirklichkeit“. Er bringt unsere Gebete, die wir doch in seinem Namen an den Vater richten wie „heiligen Weihrauch“ vor Jehova dar: „… das [Räucherwerk] bedeutet die Gebete der Heiligen.“ (Off 5:8). Paulus zeigte durch seine Versammlungen, dass diese jeden Sabbat in Privathäusern zusammenkamen und die Feste Gottes gemäss GESETZ einschliesslich der Neumonde einhielten! (Jes 66:23, 24) Am Apostelkonzil 49 u.Z. in Jerusalem bestätigte Jakobus diesen Zusammenhang mit seinen Schlussworten:

 

(Apostelgeschichte 15:21)  Denn seit alten Zeiten hat Moses von Stadt zu Stadt solche gehabt, die ihn predigen, weil er in den Synagogen [[gr: = Versammlungen]] an jedem Sabbat vorgelesen wird.“

 

Wer sollte Christen fälschlich richten und um den Siegespreis bringen? Jesus erklärte in der Bergpredigt: „Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden.“ (Mat 5:17) Den „Siegespreis“, das „ewige Leben“ steht denen zu, die Gottes Gebote halten! „Hier kommt es für die Heiligen, die, welche die Gebote Gottes halten und den Glauben Jesu [bewahren], auf das Ausharren an“ (Off 14:12 vergl. 10:4).

 

Paulus spricht von jenen Abtrünnigen, die sich als Richter aufspielen, ohne dass sie dazu die wahre Autorität hätten! Jemand der sich über das wahre „Haupt“ jedes Christen, über Jesus erhebt: Jene, welche das GESETZ und dessen Speisevorschriften als nicht verbindlich erklären! Jene die den Sinn der Schrift in der Übersetzung verändern: „Denn Christus ist das Ende [[statt das „Ziel“; das vollkommene Vorbild in Gesetzeserfüllung, daher „ohne Sünde“]] des GESETZES, jedem zur Gerechtigkeit, der Glauben ausübt.“ (Apg 15:19, 20) Vor solchen Heuchlern warnt Paulus!

 

Die Macht der Päpste war seit Anbeginn gegen das "Königreich des Sohnes seiner Liebe" gewandt gewesen, Instrumente in der Hand des "Gottes dieses Systems"Natürlich sind solche Menschen „Antichristen“, die jenes „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ in Jesu Hand nicht wünschen, die längst ihr eigenes Königreich errichtet haben, in welchem sie bereits herrschen noch lange bevor das wahre Königreich Gottes errichtet wird! Dies erreichten sie durch Scheindemut, indem sie behaupten Jesus zu vertreten, von „heiligem Geist“ eingesetzt zu sein und indem sie veranlassen, dass ihnen Menschen hinterherlaufen. Diese Verführer würden sich bei genauer Prüfung aber als „falsche Apostel“, als „falsche Propheten“ und selbst als „falsche Christusse“ (gr: = „falsche Gesalbte“) erweisen. Heiliger Geist aber irrt sich nicht, vor allem lügt er nicht, sondern handelt im Einklang mit Gottes Willen!

 

(1. Johannes 2:1-6) Meine Kindlein, ich schreibe euch diese Dinge, damit ihr keine Sünde [[= Gesetzesübertretung]] begehen mögt. Und doch, wenn jemand eine Sünde begeht, so haben wir einen Helfer beim Vater, Jesus Christus, einen Gerechten. 2 Und er ist ein Sühnopfer für unsere Sünden, doch nicht nur für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt. 3 Und dadurch wissen wir, daß wir ihn kennengelernt haben, nämlich wenn wir fortfahren, seine Gebote zu halten. 4 Wer sagt: „Ich habe ihn kennengelernt“ und dennoch seine Gebote nicht hält, ist ein Lügner, und die Wahrheit ist nicht in diesem. 5 Wer aber sein Wort hält, in diesem ist wahrhaftig die Liebe Gottes vollkommen gemacht worden. Dadurch wissen wir, daß wir in Gemeinschaft mit ihm sind. 6 Wer sagt, er bleibe in Gemeinschaft mit ihm, ist verpflichtet, selbst auch weiterhin so zu wandeln, wie jener wandelte.

 

Jesus hielt das ganze GESETZ und tat in allem den Willen des Vaters! Wer sollte einen Christen dafür richten, dass er den Neumond und den Sabbat beachtet, dass er Gottes Festzeiten hält? Bestimmt nicht Christus, der doch „Herr des Sabbats“ ist und als Hoherpriester vor Gott an den von Jehova erwählten Tagen Dienst vor Gottes Thron verrichtet!

 

Gottes verbotene Speisen: Meeresfrüchte gehören zu den unreinen SpeisenWer nimmt sich das Recht heraus, Christen dafür anzuklagen, dass sich des Blutes enthalten, Stranguliertes und Dinge die Götzen geopfert wurden oder Meeresfrüchte zurückweisen? Wer steht über Gottes Gebot, dass andere Speisen wie Blut, Schweinefleisch, erwürgte Tiere die nicht ausgeblutet sind oder Wassertiere ohne Schuppen und ohne Flossen gegessen werden dürfen? Das sind die, welche Gottes Gebote als beendet erklären! Sie widersprechen selbst den Propheten und den Aposteln, die am Konzil der Apostel in Jerusalem im Jahre 49 u.Z. genau Dinge aus den Zehn Geboten und den Speisevorschriften zitieren, um zu ermahnen, dass diese Dinge weiterhin verboten sind!

 

 (Apostelgeschichte 15:19-21)  Meine [[des Jakobus, als Vorsitzender]] Entscheidung ist deshalb, daß man die von den Nationen, die zu Gott umkehren, nicht beunruhige [[(was die Beschneidung und die Trennung von „Ebioniten“ und „Paulikanern“ betrifft, was doch das Streitthema dieses Gerichtes war]], 20 sondern ihnen schreibe, daß sie sich von Dingen enthalten, die durch Götzen befleckt sind, und von Hurerei und von Erwürgtem und von Blut. 21 Denn seit alten Zeiten hat Moses von Stadt zu Stadt solche gehabt, die ihn predigen, weil er in den Synagogen [[gr: = Versammlungen]] an jedem Sabbat vorgelesen wird.“

 

Weiterhin waren die Versammlungen am Sabbat, weiterhin waren die Speisevorschriften des GESETZES gültig und weiterhin die Zehn Gebote, da ja Hurerei eines von ihnen betrifft! Dies war nur ein Auszug von Vorschriften, wo es besonders häufig unter Christen der Nationen zu Übertretung kam! Da Moses jeden Sabbat vorgelesen wurde, waren den ersten Christen alle Bestimmungen Gottes gut vertraut! Das ist das Gegenteil dessen, was wir heute sehen, wo das „Alte Testament“ als veraltet erklärt wird und nur von wenigen Christen gelesen und dessen Sinn erfasst wird! Damals bildeten das GESETZ (der Pentateuch) und die PROPHETEN die Grundlage jeder christlichen Ausbildung!

 

Berufung und Auserwähglung: Wodurch unterscheiden sie sich? Wo sind sie auf der Zeitachse anzuordnen?Diese Sekten und Religionen, die ab dem Ende des ersten Jahrhunderts sich nach dem Tode des Apostels Johannes bildeten führten zu Stolz und Aufgeblasenheit der Anhänger, die dieser oder jener Gruppe anzugehören behaupten. Solche, die sehr wohl Jesu oder Jehovas Namen benutzen, aber in Wirklichkeit gegen deren Interessen handeln. Sie wurden belehrt, dass sie die Auserwählten seien, ohne zu bemerken, dass sie wie alle anderen „Berufene“ sind, die „Auserwählung“ aber erst am Gerichtstag erfolgt! Jesus hatte nur seine „kleine Herde“, seine „Braut“ auserwählt und nur ihnen bereits zwölf Richterthrone versprochen! „Fürchte dich nicht, du kleine Herde, denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Königreich zu geben.“ (Mat 19:28; Lu 13:32)

 

Jesus aber ist der höchste Richter der ganzen Erde all jener, die sich zu ihm bekennen! Dann erst, nachdem die „Schafe von den Böcken getrennt“ sind, wird er seine Engel aussenden und all jene, die zum Straucheln Anlass geben, herauslesen! (Rö 11:29, 30; 1.Kor 1:26-31; Eph 4:1-3; 2.Pe 1:10, 11)

 

Paulus zeigte, dass diese Bildung von Abspaltungen innerhalb der Versammlungen notwendig wäre, da erst durch diese Art von Sektenbildung „die Bewährten“ für Jesu Königreich in Erscheinung treten, weil jene nicht bereit sein würden Menschen nachzufolgen, sondern an ihrem alleinigen Haupt festhalten, an Jesus. Dies würde offensichtlich werden! Solche falschen Führer versuchten grössere Gruppierungen als „geeinte“ Christenversammlungen zu erzeugen, um ihren Einfluss zu vergrössern. Das geschah bereits in geringem Ausmass der Versammlung Korinth, wo das Abendmahl zu einem Volksfest ausartete! Paulus weist jene Vorsteher mit deutlichen Worten zurecht! Entgegen der Behauptung jener Neuerer war dies nicht etwa zum Besseren der Versammelten, sondern zum Schlimmeren!

 

*** Rbi8  1. Korinther 11:17-19 ***

Während ich aber diese Anweisungen gebe, lobe ich euch nicht, denn es ist nicht zum Besseren, sondern zum Schlimmeren, daß ihr zusammenkommt. 18 Denn fürs erste höre ich, daß, wenn ihr in einer Versammlung zusammenkommt, Spaltungen unter euch bestehen; und zum Teil glaube ich es. 19 Denn es muß auch Sekten unter euch geben, damit die Bewährten unter euch auch offenbar werden.

 

In der Versammlung Korinth gab es Anhänger von Abspaltungen, aber es gab auch solche, die an ihrem Haupt Jesus festhielten und keine „falschen Apostel“ in ihren Reihen duldeten, wie dies Jesu Lob einige Jahrzehnte später in der Offenbarung zeigt, hier speziell an die Vorsteher in Ephesus gerichtet:

 

Angeklagt: Die Neuapostolische Kirche; Erfahrungen eines Aussteigers*** Rbi8  Offenbarung 2:2 ***

Ich kenne deine Taten und deine mühevolle Arbeit und dein Ausharren und [weiß,] daß du schlechte Menschen nicht ertragen kannst und daß du diejenigen auf die Probe gestellt hast, die sagen, sie seien Apostel, es aber nicht sind, und du hast sie als Lügner erfunden.

 

Gemäss Paulus sollte niemand Christen „in Hinsicht auf ein Fest oder die Beobachtung des Neumonds oder eines Sabbats richten“ dürfen. Zuvor waren jene Christen aus den Nationen heidnischen Festen verpflichtet gewesen, nun aber hielten sie sich an die jüdischen Feste, wie es das GESETZ Jehovas vorschrieb! Die Wirklichkeit gehört nicht dem Cäsar noch Kirchenführern, die z.B. den Sonntag und Weihnachten oder Ostern seit dem Jahre 321 u.Z. feiern, weil Kaiser Konstantin dies für sein ganzes Reich so befahl. Die Wirklichkeit der Feste Jehovas gehört dem Christus! Jesus war zum Priester gesalbt und darum waren für ihn die Neumonde verpflichtende Festtage! Jesus aber hielt alle von Jehova festgelegten Sabbate, Neumonde und Festzeiten! Auch die Apostel taten dies und alle Christen des ersten Jahrhunderts!

 

Wie sonst hätte Jesus seine Apostel darauf hingewiesen, dass Christen der Endzeit darum beten sollen, dass der Tag, wo die „grosse Drangsal“ und damit verbunden die Flucht beginnt, nicht auf einen Sabbat fallen solle?

 

Auszug aus Jerusalem, solange Gott Zeit dazu einräumt!*** Rbi8  Matthäus 24:20-22 ***

Betet unablässig, daß eure Flucht nicht zur Winterzeit erfolge noch am Sabbattag; 21 denn dann wird große Drangsal sein, wie es seit Anfang der Welt bis jetzt keine gegeben hat, nein, noch wieder geben wird. 22 Tatsächlich, wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden.

 

Im Jahre 66 u.Z. beachteten Christen Jesu Anweisung und verliessen Jerusalem frühzeitig aufgrund der von Jesus erklärten „Zeichen“, welche die kommende Zerstörung der Stadt anzeigten.

 

Ein spezifischer Sabbat, eine Passahfeier steht auch in Verbindung mit der kommenden Auserwählung! Christen würden zudem jenen Fluchttag des heutigen Jerusalem, das erneut von fremden Heeren umstellt sein wird auch dann beachten, wenn er auf einen Sabbat fallen würde, was ihnen eine Flucht an jenem Tag verunmöglichen würde. Jesus aber sagte vorher, dass bei Verfolgung durchaus von einer Stadt in eine andere geflohen werden muss, offensichtlich aber nicht am Sabbat. Die „Sabbat-Tagereise“ liegt bei rund einem Kilometer, etwa der Distanz vom Ölberg bis zum Tempel!

 

(Apostelgeschichte 1:12)  Dann kehrten sie von einem Berg, welcher Ölberg genannt wird, der nahe bei Jerusalem liegt, eine Sabbat-Tagereise [davon] entfernt, nach Jerusalem zurück.

 

Das "abscheuliche Ding, das Verwüstung verursacht": Wann und wo gilt es als "aufgestellt" und wann entwickelt es wo seinen Lichtblitz und von wo zu wo leuchtet er?Hier aber lehrte Jesus Christen darum beten, dass das Ereignis, das die Flucht auslöst, – es muss ein Grossereignis sein, das erdenweite Auswirkung zeigt, – nicht an einem Sabbat stattfinden würde! Dieses Grossereignis steht ohne Zweifel im Zusammenhang mit dem wie Jesus es erwähnt „abscheulichen Ding, das Vernichtung verursacht, von dem Daniel der Prophet geschrieben hat“ und von dem Christus in den Versen davor schreibt (Mat 24:15-19).

 

(Vergleiche NEWSLETTER „DER WEG“:  5.3.4  Aktuelles zur Endzeit: Angriff des Nordkönigs auf den Südkönig mittels „Streitarmen)

 

Menschen mit einer Scheindemut, die ein Verständnis der Zusammenhänge, der „Zeiten und Zeitabschnitte“ vorgeben, die  aber in Wahrheit die „Wirklichkeit des Christus“ nicht verstehen, solche würden sich somit über andere aufschwingen und sich als falsches „Haupt“, als „falsche Führer“ und „falsche Christusse“ ihre Nachfolger zu beherrschen beginnen. Die Endzeit ist voll solcher Religionen, Sekten und Sondergruppen!

 

Die Wirklichkeit aber bestand im Leben Jesu, seiner Art zu handeln, seiner Treue gegenüber Jehova bis in den Tod und nicht gegenüber den damaligen Religionsführern, die er als Heuchler bezeichnete. Seine Auferstehung erfolgte im Fleische, wo ihm der Vater die „Seele“, sein Leben zurückgab.

 

Dies bedeutet, dass er all seine Erfahrungen während seines menschlichen Lebens zurückerhielt und denselben Leib, seinen „Tempel des Leibes“ wieder aufrichten durfte, den er bis zum dritten Tag als auferwecktes Geistwesen selbst wiederherstellte, wie er es angekündet hatte: „Reißt diesen Tempel nieder, und in drei Tagen will ich ihn aufrichten.“ Deshalb sagten die Juden: „Dieser Tempel ist in sechsundvierzig Jahren gebaut worden, und du willst ihn in drei Tagen aufrichten?“ Er aber sprach von dem Tempel seines Leibes.“ (Joh 2:18-22). Seine Wunden galten den Aposteln und Jüngern als Erkennungsmerkmahle, dass er es wirklich war! (Lu 24:36-43)

 

8.1.3.2          In welchem Tempel sollen Christen zusammenkommen?

Jesus hatte die Gebote stets gehalten, worunter das Einhalten des Sabbats und der Festzeiten gehören und ihm sollten wir somit nachfolgen! Dabei hatte er erklärt, dass der Tempel in Jerusalem nicht mehr notwendigerweise der Versammlungsort sein würde, sondern bereits während seines Predigens der geistige Tempel, die Versammlung an dessen Stelle getreten war! Jesus war etwas Grösseres, als der steinerne Tempel Jerusalems, zu ihm hin sollten sich Christen versammeln!

 

Jesus am Teich in Betesda heilte am Sabbat. Verletzte er dabei das Sabbatgebot Gottes oder die harten Fesseln der pharisäischen Ordnung?Die Pharisäer versuchten Jesus Fallen zu stellen um ihn anzuklagen, dass er das Sabbatgesetz verletzen würde, wenn er im Tempel oder in Jerusalem oder wo immer er Heilungen am Sabbat vollbracht hatte. Dabei ging es nicht um den Sinn, das Prinzip hinter dem Gebot, sondern um ihre pharisäischen Regeln, somit nicht um Verletzung des GESETZES betreffend des Sabbats an sich! Jesus war seit seinem dreissigsten Jahr ein vom himmlischen Vater eingesetzter Priester! So war es von Jesaja angekündigt, nicht aus dem Stamm Levis sollte der Messias als Hoherpriester wirksam werden, sondern aus dem Stamm Juda, aus der Linie des Königs David, mit Anrecht auf den Thron. Er würde barmherzig mit dem Volk sein, selbst ein besseres Opfer darbringen! (Heb 2:17) Er hatte somit von Gott her das Recht und die Pflicht priesterliche Aufgaben zu erfüllen! Seine Apostel nahmen die Stellung von Leviten ein, die ebenso am Sabbat Hilfspflichten wahrnehmen ohne zu sündigen! Als man ihn deswegen zur Rede stellte antwortete er:

 

*** Rbi8  Matthäus 12:5-8 ***

Oder habt ihr in dem GESETZ nicht gelesen, daß an den Sabbaten die Priester im Tempel den Sabbat nicht heiligen und dabei schuldlos bleiben? 6 Doch ich sage euch, daß etwas Größeres als der Tempel hier ist. 7 Wenn ihr aber verstanden hättet, was dies bedeutet: ‚Ich will Barmherzigkeit und nicht Schlachtopfer‘, so würdet ihr die Schuldlosen nicht verurteilt haben. 8 Denn der Menschensohn ist Herr des Sabbats.

 

Jesu eigene Versammlung bestand aus seinen zwölf Aposteln, die durch Jünger ergänzt wurden, je nach Ort, wo er sich gerade aufhielt. Wo es möglich war und er nicht Gefahr lief, dass man ihn zu töten versuchte, da suchte er die Synagoge oder den Tempel auf und lehrte dort.

 

Der Samaritanerin erklärte Jesus, dass keine steinernen Tempel mehr notwendig wären, um Gott anzubeten, sondern dies mit Geist und Wahrheit überall wahrgenommen werden könne!*** Rbi8  Markus 1:21-22 ***

Sobald es Sabbat geworden war, begab er sich in die Synagoge und begann zu lehren. 22 Und sie gerieten über seine Art zu lehren in höchstes Erstaunen, denn er lehrte sie wie einer, der Gewalt hat, und nicht wie die Schriftgelehrten.

 

Jesus hatte der Samaritanerin am Brunnen von Sychar eine Änderung in der Ausführung von Gottes GESETZ bekanntgegeben. Der Tempel in Jerusalem war nicht weiter Zentrum für die Anbetung! Er war von den Priestern, Leviten und dem Volk verunreinigt worden und Gott verwarf ihn daher. Das Ereignis fand nach dem ersten Passahfest, auf Jesu zweiter Predigtwanderung statt.

 

Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: http://t0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcR2W8rAazF_-Z03qLICm6WSiqachQaPEAsQPukdJIe76wCS0nGH*** Rbi8  Johannes 4:19-26 ***

Die Frau sagte zu ihm: „Herr, ich merke, daß du ein Prophet bist. 20 Unsere Vorväter haben auf diesem Berg angebetet; ihr aber sagt, daß in Jerusalem der Ort sei, wo man anbeten müsse.“ 21 Jesus sprach zu ihr: „Glaube mir, Frau: Die Stunde kommt, in der ihr den Vater weder auf diesem Berg noch in Jerusalem anbeten werdet. 22 Ihr betet an, was ihr nicht kennt; wir beten an, was wir kennen, denn die Rettung ist aus den Juden. 23 Dennoch kommt die Stunde, und sie ist jetzt, in der die wahren Anbeter den Vater mit Geist und Wahrheit anbeten werden; denn in der Tat, der Vater sucht solche als seine Anbeter. 24 Gott ist ein GEIST, und die ihn anbeten, müssen [ihn] mit Geist und Wahrheit anbeten.“ 25 Die Frau sagte zu ihm: „Ich weiß, daß der Messias kommt, der Christus genannt wird. Wenn dieser gekommen ist, wird er uns alle Dinge offen verkünden.“ 26 Jesus sprach zu ihr: Ich bin es, der mit dir redet.“

 

Als der Messias und designierter Hohepriesterkönig hatte er das Recht neue Weisungen einzuführen und Änderungen vorzunehmen! Sein Wort ist für uns aufgezeichnet! Jesus ist der Messias und Christus, der Retter, der aus den Juden kommt. Jeder andere, der sich als „Retter“ an seine Stelle drängt ist ein Lügner! Nachfolge gebührt Jesus und Anbetung gebührt ausschliesslich dem Vater und hierzu ist jeder Ort geeignet!

 

Bereits in seinem 2.Dienstjahr, im Jahre 31 u.Z., anlässlich des 2.Passah seit seiner Taufe, versuchten die Juden Jesus zu töten. Jesus musste somit nicht weiter nach Jerusalem gehen, nur um diesen Teil des mosaischen GESETZES zu erfüllen. Dennoch ging er jedes Mal hin, wo es die Festzeiten verlangten, manchmal wegen der Gefahr erkannt zu werden tat er es „im geheimen“ (Joh 7:2-5). Wahrscheinlich hatte er genau dies den Jüngern am Brunnen von Sychar später erklärt, nachdem diese von ihrem Einkauf zurückgekommen waren und nachdem die samaritische Frau weggegangen war. Der Apostel Johannes war es, der diesen Teil der Evangelien erst aufzeichnete, nachdem der Tempel in Jerusalem bereits nicht mehr existierte! Es ist verständlich, dass die Juden solche Aussagen als Ursache zu noch stärkeren Verfolgung betrachtet hätten. Paulus aber erklärte solche Zusammenhänge bereits in seinen Briefen mit Deutlichkeit: Christen sind selbst ein geistiger Tempel, wenn sie den Vater „mit Geist und Wahrheit“ anbeten! (1.Kor 3:16, 17)

 

(Vergleiche: Zeitband Jesu Leben; Festzeiten und Jesu Aufenthalt in Jerusalem; Erläuterungen (8))

 

 

Vorschau auf den 2. Teil:

 

   Im 2.Teil dieser Artikelserie wird in der Ausgabe des NEWSLETTER „DER WEG“ vom Monat August 2005 (August 2014 Neubearbeitung), im Artikel: 5.8.6 Die drei Herbnstfestzeiten: Ihr Zusammenhang mit dem Abschluss des Systems werden weitere Details zu den „Zeiten und Zeitabschnitten“ der Endzeit aufgezeigt!

 

   Ohne Kenntnis der Festzeiten, die zu Jehovas Sabbatordnung gehören, ist ein Verständnis des Ablaufs der Endzeit unmöglich! Die Christenheit besteht auf den heidnischen Festen, die Kaiser Konstantin 321 u.Z. für verbindlich im ganzen Reich erklärte und zur Spaltung führten: Zwischen den Arianern, die weiterhin an Gottes 4.Gebot festhielten und den Athanasiern, die dem Kaiser zu entsprechen bereit waren. Am Konzil von Nicäa wurde dies von der Mehrheit der anwesenden Bischöf, Anhänger des Athanasius angenommen.

 

   Lässt Gott zu, dass seine Gebote im GESETZ durch Konzile und Synoden ausser Kraft gesetzt werden? Die Frage muss anhand der Schrift geklärt sein! Jede Veränderung bringt Konsequenzen, Gottes Gebote zu missachten steht gar unter Todesstrafe! Paulus erklärt jeden unter dem „Fluch“ zu stehen, der die gute Botschaft verändert, wer immer er sei! (Gal 1:8-10)

 

   Darum müssen wir beide Teile der Schriften, jene des Alten Bundes und die des Neuen Bundes miteinander verbinden. Jehova hat sich nicht geändert: Wenn seine Festzeiten zwei Mal in der Vergangenheit gewichtige Grosstaten Jehovas beinhalteten, beim Auszug aus Ägypten und bei Jesu Tod und daher zur Erinnerung ewig eingehalten werden sollen, so ist dies mit Sicherheit auch beim Abschluss des Systems erneut zu erwarten! Wir bringen hierzu viele Details ans Licht die in der Christenheit verschwiegen werden.

 

Die Hauptthemen lauten:

 

Das Trompetenfest, der Sühnetag und das Laubhüttenfest

2.Teil: Die drei Herbstfestzeiten: Ihr Zusammenhang mit dem Abschluss des Systems

 

   Drei Festzeiten in Verbindung mit dem Ernteabschluss

   Der Sühnetag, eine herausragende Festzeit mit tiefer Bedeutung

   Sich auf den Gerichtstag vorbereiten und die Vorkehrung des Sühnetages nutzen

   Das Laubhüttenfest als Fest der Freude auch zum Abschluss des Systems

   

 

 

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[1] Das „maximale“ Ende fällt auf ca. 20.Dezember 2006 (Ergänzung 6.7.06)

[2] http://www.investor-verlag.de/sind-sie-ein-zombie/107202422/

[3] Russell, vor allem aber J.F. Rutherford stellte die unsinnige Behauptung auf, Christen ständen weder unter den Zehn Geboten noch unter irgend einem anderen Gesetz Mose, noch unter den richterlichen Entscheidungen Jehovas. Damit widersprechen sie Jesus und den Apostel deutlich! Es ist Gesetzlosigkeit, wie Paulus dies deutlich für die letzten Tage vorhergesagt hat! (2.Thess 2:3-5)

[4] Es ist eine der vielen Veränderungen die wir beanstanden und korrigiert haben: Vergleiche dazu „DIE BIBEL“; Anhang V:  Korrekturen „Neue-Welt-Übersetzung der Heiligen Schrift“ 

[5] http://www.bibelarchiv-birnbaum.de/index.php?option=com_content&view=article&id=323&Itemid=92