Newsletter „DER WEG“ 5/09-1    September 2005

Neubearbeitung: 2.5.16

 

Artikel:  5.9.1  Was ist die tiefere Bedeutung der Opfergaben zu den Festzeiten?  

 

1.Teil:  Gott Opfer darzubringen hat eine lange Tradition. Welches sind die Opfer die Gott wohlgefällig sind?

 

   Ausser den täglichen Opfern mussten an den Festtagen verschiedene zusätzliche Opfer dargebracht werden. Was bedeuten sie im Einzelnen und in welcher Beziehung stehen sie zu den Festzeiten in der Endzeit? Die Aufgabe der aaronschen Priester endete mit Jesu Tod. Unter dem neuen Bund kam eine neue Priesterschaft, mit einer anderen Form von Opfern in einem geistigen Tempel, und löste jene Aarons ab. Christen haben Priesterpflichten in ihrem eigenen „Tempel des Leibes“ zu erfüllen! Verstehen wir wirklich, welches unsere tägliche Aufgabe ist und welche spezifischen Erfordernisse Jehova zu den Festzeiten von jedem von uns erwartet?

   Gott herrscht inmitten der Götter! Wer sind heute jene falschen Götter, die für Gott unannehmbare Opfer darbringen? Paulus beantwortet es im Hebräerbrief:

 

Jesu Wiederkunft wird wie seine Himmelfahrt sein, am selben Ort, zur selben Zeit*** Rbi8  Hebräer 10:36-39 ***

Denn noch „eine ganz kleine Weile“, und „der Kommende wird eintreffen und wird nicht säumen“. 38 Mein Gerechter aber wird zufolge des Glaubens leben“, und wenn er zurückweicht, so hat meine Seele kein Gefallen an ihm“. 39 Wir nun sind nicht von denen, die zur Vernichtung zurückweichen, sondern von denen, die Glauben haben zum Lebendigerhalten der Seele.

 

   Der Kommende“ ist Jesus als Hohepriester-König, um sein Loskaufsopfer auf die am Gerichtstag Auserlesenen „Schafe“ anzuwenden. Bei seiner Himmelfahrt hatten zwei Engel den erstaunten Aposteln erklärt, dass er „in derselben Weise“ wie sie ihn in Fleisch und Blut auffahren sahen wiederkommen werde. Darum ist es wichtig nicht zurückzuweichen und das zu tun, was in Gottes Augen vortrefflich ist! Wir Christen haben alle bestimmte Priesterpflichten und Opferdienste zu verrichten. Lernen wir, was Jesus als Hoherpriester vorgelebt hat und vor allen anderen Apostel, was Paulus uns darüber belehrt!

 

   Vorschau: Im 2. Teil dieses Artikels unter dem TitelDie Opfergaben des alten Bundes im neuen Bund, im NEWSLETTER „DER WEG“ vom November 2005 behandeln wir die einzelnen Opfer und ihre nähere Bedeutung für Christen. Ein ganz bestimmtes Opfer, dasjenige am Sühnetag mit dem Sündenbock Asasel wollen wir näher beleuchten, da in der Endzeit damit gewichtige Dinge verbunden sind. Bereits in der Oktoberausgabe wird diesem Thema ein Artikel gewidmet!

 

   Zu welchen Opferhandlungen sind Christen angehalten? Jede Amtshandlung in der Stiftshütte schattete etwas vor, das in Beziehung zu Jesus Christus, dem endgültigen Hohepriester und dem erdenweiten, geistigen Tempel steht, den Gott durch seinen Geist und durch das Lamm bewohnen wird (Eph 2:22; Off 21:22, 23).

 

   Wodurch und wann wird Jesus den geistigen Tempel vollenden? Der Richter Gideon schattet ein wichtiges, bevorstehendes Ereignis voraus.

 

 

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

9.1............. Was ist die tiefere Bedeutung der Opfergaben zu den Festzeiten?.. 3

9.1.1........... Ein “neuer Bund”, eine neue Art von Priesterschaft und ein verändertes GESETZ für Priester 3

9.1.1.1........ Glaube an eine höhere Existenzform und Wunsch der Annäherung sind dem Menschen in die Gene geschrieben! 3

9.1.1.2........ Mit Christus kam eine neue Form der Annäherung an Gott, “eine heilige Priesterschaft”! 3

9.1.1.3........ Ein Gott, ein Mittler zwischen Menschen und Gott, ein Mensch! 4

9.1.1.4........ Ohne Verständnis der Frühauferstehung der Apostel fehlt ein wichtiges Kettenglied zum Gesamtverständnis! 5

9.1.1.5........ Jesu ewiges Leben im Fleische wie im Geiste. 5

9.1.1.6........ Apostel mit einer Sonderstellung. 6

9.1.2........... Gott teilte dem Menschen mit, welche Opfer ihm wohlgefällig sind und durch wen er sie annehmen würde! 7

9.1.2.1........ Ein mitteilsamer Gott der geschickte Lenkung gewährt 7

9.1.2.2........ Deutliche Vorhersagen Jesajas für unsere Tage. 8

9.1.2.3........ Jehova hat von Anfang an ankekündigt, was geschieht und was er tun wird! 8

9.1.2.4........ Es gibt nur einen Gott Jehova, der die Zukunft mit Präzision vorhersagt 9

9.1.2.5........ Ein Gott der seinen Bund stets einhält und erfüllt! 9

9.1.2.6........ Sich nach Gottes Normen auszurichten bedeutet sich für das kommende System zu bewähren! 10

9.1.2.7........ Opfergaben als äusserliches Symbol für geistige Denkprozesse die zum Handeln führen. 10

9.1.3........... Ewiges Leben in der neuen Welt ist an die Taufe geknüpft und mit neuen Opfergaben verbunden. 11

9.1.3.1........ Glauben an Jesus, den der Vater sandte und sein Opfer ausüben führt zu ewigem Leben. 11

9.1.3.2........ Wir sollten wie Kinder werden, was unser Vertrauen und unsere Stellung betrifft 12

9.1.3.3........ Opfergaben an Gott seit Beginn der Menschheit 13

9.1.4........... Die Opfergaben Noahs, Abrahams und seiner Nachkommen, die Gott wohlwollend annahm.. 13

9.1.4.1........ Gottes erstes Gericht an der Menschheit und Noahs Opfer 13

9.1.4.2........ Gott hat Sein eigenes Vorhaben und eine exakte Planung. 14

9.1.4.3........ Auf Gott zu hören und entsprechend zu handeln gab im Gericht immer wieder Anlass zur Rettung, darauf nicht zu reagieren bringt Vernichtung! 15

9.1.4.4........ Abrahams Opfer dessen, was er am meisten liebte. 16

9.1.4.5........ Jehova selbst auserwählte das letzte und grösste Opfer! 16

9.1.5........... Abrahams Glaube durch das Opfer Isaaks, das ein grösseres Opfer vorherschattet 17

9.1.5.1........ Christus bestätigte die Ankündigungen an die Vorväter und wird jene erfüllen, die uns in der Endzeit betreffen! 18

9.1.5.2........ Jehova selbst erwählt sich das letzte blutige Opfer! 18

9.1.5.3........ Vorherbestimmung des Samens und Auserwählung hängen vom Glauben ab! 19

9.1.5.4........ Dem Ruf ein Erbe zu erhalten ganzherzig nachfolgen. 20

9.1.6........... Opfer, die Jehova wohlgefällig sind: Werden wir Gottes Zorn oder Gottes Wohlwollen erwecken?. 20

9.1.6.1........ Opfer die Jehovas Zorn erregen. 20

9.1.6.2........ Wer öffnet die Tür zum neuen Tempel und dem Altar Gottes?. 21

9.1.6.3........ Wovon sollen die leben, welche die gute Botschaft verkünden und andere belehren?. 22

9.1.6.4........ Missbrauch durch jene, die am Altar Anteil haben. 23

9.1.7........... Missbrauch von Opfern durch Religionsführer 23

9.1.7.1........ Am Tisch der Dämonen Anteil haben. 23

9.1.7.2........ Was nun waren jene Götzen, denen geopfert wurde, von denen Paulus spricht?. 25

9.1.7.3........ Christliche Hirten die sich selbst weiden. 25

9.1.7.4........ Jene, die Kirchen als ihr Geschäft betreiben. 26

9.1.7.5........ Christen haben im Tempel der Götzenanbeter keinen Anteil! 26

9.1.7.6........ Fleisch von Opfern im Tempel Gottes und im Tempel der Nationen. 26

9.1.7.7........ Dem Reinen ist alles rein! 27

9.1.8........... Gebete, die wie Räucherwerk vor Gott emporsteigen. 27

9.1.8.1........ Wenn es einen Gott und einen Herrn gibt, wie können Christen am selben Tisch zu unterschiedlichen Göttern beten?  27

9.1.8.2........ Die Gebete zum Friedensjahr in Assisi waren für Gott unannehmbar 28

9.1.8.3........ König und Priester unterstehen demselben göttlichen GESETZ! 28

9.1.8.4........ Der Fall von Korah zeigt wie Gott auf Selbstüberhebung und falsches Räucherwerk reagiert! 29

9.1.8.5........ Für Vergehen des Volkes muss durch den Hohepriester Sühne geleistet werden! 30

9.1.8.6........ Das Räucherwerk bedeutet die Gebete der Heiligen! 31

9.1.8.7........ Verstehen wir den Zusammenhang von Opfern der Patriarchen, dann der Priester im Gesetzesbund und Christen im neuen Bund?  32

 


 

9.1             Was ist die tiefere Bedeutung der Opfergaben zu den Festzeiten?

 

 

9.1.1           Ein „neuer Bund“, eine neue Art von Priesterschaft und ein verändertes GESETZ für Priester

 

9.1.1.1          Glaube an eine höhere Existenzform und Wunsch der Annäherung sind dem Menschen in die Gene geschrieben!

 

Seit Beginn suchten Menschen zu allen Zeiten den Kontakt zu ihrem Erschaffer in der Erkenntnis, weiterhin von etwas Höherem abhängig zu sein. Über 95% der Erdbevölkerung glaubt heute in der einen oder anderen Form an übernatürliche Kräfte und Intelligenzen, die höher sind als jene des Menschen und die mit seiner Herkunft in Verbindung stehen.

 

Verehrung und Anbetung war seit Beginn der Menschheit Zeichen des "Samens der Schlange"Ob bei Urvölkern im Amazonas oder unter den Pygmäen im tropischen Regenwald Zentralafrikas, den Ureinwohnern Australiens und den pazifischen Inseln ist eine Verehrung von einem höchsten Gott und von Göttern und Geistwesen vorhanden. Alle diese Stämme kennen in der einen oder anderen Form eine Verehrung höherer Wesen und bringen jenen ihre Opfergaben dar. Die Archäologie bestätigt dies auf viele Generationen zurück!

 

Wenn Archäologen nach vergangenen Kulturen forschen, so stossen sie zu jeder Zeitepoche auf Gegenstände, die mit dem ortsüblichen Kult verbunden waren. Je höher der Kult war, desto höher scheint auch der Zivilisationsgrad gewesen zu sein! Hochkulturen gab es auf allen Kontinenten mit spezifischen Opferritualen. Stets versuchte der Mensch sich der höheren Macht anzunähern und deren Wohlwollen zu erreichen, Unglück von sich und den Seinen abzuwenden und die Zukunft zu erfahren. Mit all diesen Kulthandlungen waren stets Priester beschäftigt!

 

Selbst in atheistischen Ländern ist der Glaube mittels Staatsgewalt nicht auszurotten, er verändert höchsten seine Form. Anstelle des Glaubens an einen persönlichen Gott im geistigen Bereich wird heute vermehrt der Glaube an den Staat gesetzt, oder an staatliche Götter. Da das Wort „Gott“ ja Mächtiger bedeutet, klammern sich dort Menschen an andere Menschen in hoher Position, die ihnen die Lösung ihrer Probleme versprechen. Dies aber führt zu unerwünschten Abhängigkeiten!

 

9.1.1.2          Mit Christus kam eine neue Form der Annäherung an Gott, „eine heilige Priesterschaft“!

Die Juden und Fremde durften zum Tempel hin beten, Opfer mussten durch Priester dargebracht werden! Mit dem Christentum aber kam eine vollkommen neue Art der Annäherung an Gott auf, die Jesus gelehrt hatte, der als erster und einziger Abgesandter des Himmels kam, um aus einer Frau als Mensch geboren zu werden. (Gal 4:4)

 

Jesus belehrte die Samaritanerin am Brunnen von SycharEiner Frau in Samaria vertraute er das Kommende als Erster Person an:

 

 (Johannes 4:19-26)  Die Frau sagte zu ihm: „Herr, ich merke, daß du ein Prophet bist. 20 Unsere Vorväter haben auf diesem Berg angebetet; ihr aber sagt, daß in Jerusalem der Ort sei, wo man anbeten müsse.“ 21 Jesus sprach zu ihr:Glaube mir, Frau: Die Stunde kommt, in der ihr den Vater weder auf diesem Berg noch in Jerusalem anbeten werdet. 22 Ihr betet an, was ihr nicht kennt; wir beten an, was wir kennen, denn die Rettung ist aus den Juden. 23 Dennoch kommt die Stunde, und sie ist jetzt, in der die wahren Anbeter den Vater mit Geist und Wahrheit anbeten werden; denn in der Tat, der Vater sucht solche als seine Anbeter. 24 Gott ist ein GEIST, und die ihn anbeten, müssen [ihn] mit Geist und Wahrheit anbeten.“ 25 Die Frau sagte zu ihm: „Ich weiß, daß der Messịas kommt, der Christus genannt wird. Wenn dieser gekommen ist, wird er uns alle Dinge offen verkünden.“ 26 Jesus sprach zu ihr: „Ich bin es, der mit dir redet.“

 

Gott will nicht weiter durch sich wiederholende Rituale angebetet werden und braucht hierzu auch keine steinernen Anbetungsstätten mehr, sondern fordert Anbetung mit „Geist und Wahrheit“! Auch sind es nicht wie zuvor bestimmte Orte und deren Tempel, wie das „Zelt der Zusammenkunft“ und dann der Tempel in Jerusalem, die Jehova zur Vereinigung des Volkes forderte, sondern ehrlich gesinnte Einzelpersonen die sich in Gruppen und Hausversammlungen treffen. Was innerhalb der Nation Israel Sinn ergab musste bei der Ausbreitung der Anbetung über die ganze Erde verändert werden.

 

Die neue „Priesterschaft“ unter Jesus als Hoherpriester wurde durch Delegation der Verantwortung auf eine niederere Ebene, jene der Familie und der Versammlung verteilt. Der Vater sollte wiederum Priesterpflichten für seine Familie als deren „Haupt“ tragen, Älteste als Vorsteher für die Gruppe und Versammlung! Genau diese Verteilung sollte die Bildung mächtiger Organisationen verhindern, die wie alle vorherigen jüdischen Theokratien schon bald durch Satan kontrolliert würden! Die jüdischen Vorsteher strauchelten schlussendlich über Jesus! (Joh 8:42-45)

 

*** Rbi8  1. Petrus 2:7-10 ***

Für euch nun ist er kostbar, weil ihr Gläubige seid; für die Ungläubigen aber „ist derselbe Stein, den die Bauleute verworfen haben, [das] Haupt der Ecke geworden 8 und „ein Stein des Anstoßes und ein Fels des Ärgernisses“. Diese straucheln, weil sie dem Wort ungehorsam sind. Gerade dazu sind sie auch bestimmt worden. 9 Ihr aber seid „ein auserwähltes Geschlecht, eine königliche Priesterschaft, eine heilige Nation, ein Volk zum besonderen Besitz, damit ihr die Vorzüglichkeiten“ dessen „weit und breit verkündet“, der euch aus der Finsternis in sein wunderbares Licht berufen hat. 10 Denn einst wart ihr kein Volk, jetzt aber seid ihr Gottes Volk; ihr wart die, denen keine Barmherzigkeit erwiesen worden war, seid jetzt aber die, denen Barmherzigkeit erwiesen worden ist.

 

Petrus schrieb seine Briefe an alle Versammlungen, an jedes Mitglied! Wie zuvor das fleischliche Israel, so sollte nun das geistige Israel sich darum bemühen eine „königliche Priesterschaft, eine heilige Nation, ein Volk zum besonderen Besitz“ zu werden. Die Berufung ging an jeden männlichen Christen, die schlussendliche Auserwählung jener aber, die im kommenden System Priesterkönige mit dem Christus sein werden, liegt bei Gott, durch Jesus Christus! Erst wenn Jesus dem Vater das aufgerichtete „Königreich der (neuen) Himmel“ nach Harmagedon übergibt [Bb1; e1] werden wir als „Lo-Ammi“ als das „Volk Gottes“ gerechnet, bis dahin bleiben wir das Volk im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“, das Volk Christi und kommen nur durch den Mittler Jesus hin zum Vater! Die Worte des Propheten Hosea sind zukunftsgerichtet: „Und sie entwöhnte Lo-Ruhạma [[(die nachexilischen Juden)]] nach und nach, und sie wurde dann schwanger und gebar einen Sohn. Da sprach ER: „Nenne seinen Namen Lo-Ammị, denn ihr seid nicht mein Volk [[(der Vater hatte doch alles dem Sohn übergeben (Mat 11:27))]], und ich selbst werde mich nicht als der Eure erweisen.“ (Hos 1:8, 9)

 

Was bewirkt "Sauerteig" in christlichen Organisationen
 

Diese Bestimmung derjenigen, welche das „Israel Gottes“, deren künftige „königliche Priesterschaft“ bilden erfolgt erst nach dem Gerichtstag [B2] an den „Schafen und Böcken“! [B2e-B2h] Es ist das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“, das Jesus Gott zusammen mit dem „Israel Gottes“, der „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ übergeben wird und dem er auch künftig als Hohepriester-König mit Macht vorsteht, wobei „Gott allen alles ist“! (1Kor 15:24-28)

 

Das "Heilige" des geistigen Tempels wird vor Ablauf der 2300-Tagefrist aniels fertiggestellt
 

(Vergleiche Zeitband: Erntefest zum Abschluss der Menschenernte)

 

*** Rbi8  Kolosser 1:13-20 ***

Er hat uns von der Gewalt der Finsternis befreit und uns in das Königreich des Sohnes seiner Liebe versetzt, 14 durch den wir unsere Befreiung durch Lösegeld haben, die Vergebung unserer Sünden. 15 Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Schöpfung; 16 denn durch ihn sind alle [anderen] Dinge in den Himmeln und auf der Erde, die sichtbaren und die unsichtbaren, erschaffen worden, es seien Throne oder Herrschaften oder Regierungen oder Gewalten. Alle [anderen] Dinge sind durch ihn und für ihn erschaffen worden. 17 Auch ist er vor allen [anderen] Dingen, und durch ihn sind alle [anderen] Dinge gemacht worden, um zu bestehen, 18 und er ist das Haupt des Leibes, der Versammlung. Er ist der Anfang, der Erstgeborene von den Toten, damit er in allen Dingen der Erste werde; 19 denn [Gott] hat es für gut befunden, in ihm die ganze Fülle wohnen zu lassen 20 und durch ihn alle [anderen] Dinge wieder mit sich zu versöhnen, indem Frieden gemacht wurde durch das Blut, [das er] am Marterpfahl [[Pfahl]] [vergoß], es seien die Dinge auf der Erde oder die Dinge in den Himmeln.

 

Jeder Christ ist in dieses Königreich des Sohnes aufgenommen, nachdem er als Erwachsener die Bedingungen zur Taufe erfüllt hat und mit heiligem Geist versiegelt wurde!

 

Der geistige Tempel: Aufbau des Leibes des Christus(Vergleiche Grafik: 3.1  Der geistige Tempel: Aufbau des Leibes des Christus)

 

Dies ist wichtig um die Stellung des Priesters und das Darbringen von Opfern zu verstehen, welche laut mosaischem GESETZ nur Priester aus der Linie Aarons im heiligen Tempel und am Altar darbringen dürfen! Der Wechsel im Hohepriesteramt mit dem Kommen Jesu gab diese Möglichkeit zum Priestertum all jenen männlichen Christen, die geistige Kinder Jesu wurden! Als Familienvater wurden sie „Haupt“ der Frau und der Kinder, als Vorsteher dann über die Schafe der Versammlung (2.Mo 27:21; 28:43).

 

Die Apostel als Jesu direkte geistige Söhne und einige der Jünger waren beauftragt all seine Worte für spätere Generationen aufzuzeichnen und die notwendigen Richtlinien für den neuen Dienst am Altar zu erläutern! Christen sind „an Sohnes statt“ angenommen, noch nicht direkte „Söhne und Töchter“ Gottes sondern „in Gemeinschaft“ mit Christus durch das Loskaufsopfer Jesu, sein eigenes kostbares Blut. (Eph 1:3-7).

 

*** Rbi8  Epheser 1:1 ***

Paulus, ein Apostel Christi Jesu durch Gottes Willen, an die Heiligen, die [in Ephesus] sind, und [die] Treuen [[(Gläubigen)]] in Gemeinschaft mit Christus Jesus:

 

In Ephesus war es nur eine Versammlung mit einem Vorsteher, deren „Engel“ (gr. = „Abgesandter“; Bote; Vorsteher), wie die Offenbarung deutlich macht (Off 2:1) der Empfänger des Schreibens des Paulus war. Die „Heiligen“ (Mehrzahl!) die Paulus anspricht waren somit die Getauften, Frauen und Männer, und die „treuen Gläubigen“. Jene „Treuen“, die ebenfalls zur Versammlung gehörten, wie Kinder und solche, die sich neu angeschlossen hatten, aber noch nicht getauft waren, die Gottes Gebote aber bereits hielten! Die Taufe ist es, die Frauen und Männer heiligt! Heiliger Geist ist eine freie Gabe Gottes, die allen Getauften und nicht bloss einer spezifischen Gruppe zukommt und steht in erster Linie für genaue Erkenntnis Gottes und Seines Christus! (Apg 8:12, 37, 38; Rö 16:15; 1.Pe 3:5)

 

*** Rbi8  Epheser 1:8-14 ***

Diese [[(Erkenntnis vom Himmel her durch Jesus)]] hat er auf uns [[(die Apostel und die Heiligen)]] überströmen lassen in aller Weisheit und Vernünftigkeit, 9 indem er uns das heilige Geheimnis seines Willens bekanntgemacht hat. Es ist nach seinem Wohlgefallen, das er sich vorgenommen hat in sich selbst, 10 für eine Verwaltung an der Grenze der Fülle der bestimmten Zeiten, nämlich in dem Christus wieder alle Dinge zusammenzubringen, die Dinge in den Himmeln und die Dinge auf der Erde. [Ja,] in ihm, 11 in dessen Gemeinschaft wir auch zu Erben eingesetzt worden sind, indem wir vorherbestimmt wurden nach dem Vorsatz dessen, der alle Dinge gemäß dem Rat seines Willens wirkt, 12 damit wir zum Lobpreis seiner Herrlichkeit dienen sollten, wir [[(die Apostel)]], die wir zuerst auf den Christus gehofft haben. 13 Doch auch ihr habt auf ihn gehofft, als ihr das Wort der Wahrheit, die gute Botschaft über eure Rettung, gehört habt. Durch ihn seid ihr auch, als ihr gläubig geworden seid, mit dem verheißenen heiligen Geist versiegelt worden, 14 der ein im voraus gegebenes Unterpfand unseres Erbes ist, zum Zwecke der Befreiung durch ein Lösegeld des besonderen Besitzes [Gottes] [[(Jesu ist Besitzer! Erst am Ende übergibt er Gott sein gereinigtes Königreich der „neuen Himmel“ (1.Kor 15:24)]], zum Lobpreis seiner Herrlichkeit.

 

Religionen nutzen diesen Drang des Menschen nach Führung zur anderen Seite hin aus, indem sie sich an die Stelle des wahren Gottes oder seines Sohnes in Form eines Mittlers zu Gott schieben und behaupten entweder Jehova, dessen heiliger Geist (personifiziert) oder Jesus hätte sie an jene erhobene Stelle gesetzt! Gemäss jener Kirchenlehren wird Gott nur noch durch ihre Priesterschaft als Mittler erreicht. Die ständige Drohung lautet, dass wer sich von diesen Priestern absondert ewiger Strafe verfällt! Auch diese erreichen dadurch einen gottähnlichen Status, werden zu „Götzen“! In einem folgenden Kapitel gehen wir näher darauf ein und zeigen die grosse Gefahr die Religionen darstellen! Darum: „Geht aus ihr hinaus, mein Volk!“, erklärt der starke Engel aus dem Himmel mit mächtiger Stimme (Off 18:4).

 

Gottes Wahl der kommenden weltregierung für das Millennium: Eine wahre Theokratie!
 

9.1.1.3          Ein Gott, ein Mittler zwischen Menschen und Gott, ein Mensch!

Paulus teilt diese Ansicht von Priestern als Mittler zu Gott nicht! Er reduziert dies deutlich im ersten Brief an Timotheus auf einen einzigen Mittler, welcher Jesus ist und er sagt, dass dieser Mittler ein Mensch sei! „Denn da ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und Menschen, ein Mensch, Christus Jesus, der sich selbst als ein entsprechendes Lösegeld für alle hingegeben hat — [dies] soll zu seinen eigenen besonderen Zeiten bezeugt werden.“ (1.Ti 2:5, 6) Dies schliesst jeden weiteren Mittler deutlich aus! Wenn die christlichen Kirchen Jesus zu „GOTT“ innerhalb der Dreifaltigkeit erklären, dann widersprechen sie dadurch Paulus und auch Moses, der Gott als „einen, Jehova“ bezeichnete! (5.Mo 6:4)

 

Denn es ist ein Gott und ein Mittler*** Rbi8  Galater 3:20 ***

Nun gibt es keinen Mittler, wo es nur eine Person betrifft, Gott aber ist nur einer.

 

Wenn andere Jesus dauerhaft zu einem Geistwesen erklären, widersprechen sie der Tatsache von seiner Auferstehung im Leib und seinem einzigartigen Recht ewig zu leben, sowohl als Mensch wie als Geist. Nur der Engelfürst Michael ist Fleisch und seines Opfertodes in völliger Treue darum zum Erzengel erhöht worden! (Da 12:1; Lu 24:36-43; Rö 6:8-10; 1Ti 6:15, 16; Heb 7:15-17).

 

*** Rbi8  Lukas 24:37-39 ***

Doch weil sie erschraken und Furcht sie ergriffen hatte, meinten sie, sie sähen einen Geist. 38 Da sprach er zu ihnen: „Warum seid ihr beunruhigt, und warum steigen Zweifel in eurem Herzen auf? 39 Seht meine Hände und meine Füße, daß ich selbst es bin; betastet mich und seht, denn ein Geist hat nicht Fleisch und Bein, wie ihr seht, daß ich habe.“

 

Dabei ist Jesus einzigartig aufgrund seiner Aufgabe, die Dinge in den Himmeln und die Dinge auf der Erde wieder bleibend miteinander zu vereinen, mittels einer künftigen königlichen Verwaltung! Dies sollte aber erst an der „Grenze der Fülle der Zeiten“, während der kurzen Spanne der Endzeit seine Realisierung und Verständnis der Zusammenhänge finden, wenn Gottes Königreich aufgerichtet würde! [B1] Die Bibel nennt diese Zeitspanne der Aufrichtung von Gottes Königreich eine „kurze Frist“ der Drangsal [B] von der Länge „einer Zeit, Zeiten und einer halben Zeit“, von dreieinhalb Jahren, die in Harmagedon [B3] mit dem Ende dieses Systems abschliessen! (Jes 33:5, 6; Jer 8:6, 7, Da 2:20-22; 7:25, 26; 12:1, 7; Off 12:12)

 

*** Rbi8  Epheser 1:9-12 ***

Es ist nach seinem Wohlgefallen, das er sich vorgenommen hat in sich selbst, 10 für eine Verwaltung an der Grenze der Fülle der bestimmten Zeiten, nämlich in dem Christus wieder alle Dinge zusammenzubringen, die Dinge in den Himmeln und die Dinge auf der Erde. [Ja,] in ihm, 11 in dessen Gemeinschaft wir auch zu Erben eingesetzt worden sind, indem wir vorherbestimmt wurden nach dem Vorsatz dessen, der alle Dinge gemäß dem Rat seines Willens wirkt, 12 damit wir zum Lobpreis seiner Herrlichkeit dienen sollten, wir, die wir zuerst auf den Christus gehofft haben.

 

Die Apostel spielen als Erben des Königreiches eine herausragende Rolle! Nur ihnen wird eine Frühauferstehung versprochen, die vor der Erstauferstehung der 144.000 Mitkönige liegt! [B1](Mat 19:28; Off 20:6)

 

Menschenernte für die "neuen Himmel" und die "neue Erde"
 

9.1.1.4          Ohne Verständnis der Frühauferstehung der Apostel fehlt ein wichtiges Kettenglied zum Gesamtverständnis!

Nur den Aposteln wurde Versprochen, dass sie die zwölf Stämme Israels richten und sich mit Jesus zusammen auf Throne setzen würden, in der Wiedererschaffung des Königreiches für Israel. Zudem hatte Jesus ihnen beim Abendmahl versprochen, dass sie am selben Tisch mit ihm Brot essen und Wein trinken würden! Das wird auf der Erde und nicht im geistigen Himmel sein und Jesus wird dazu wiederum „im Fleische“ sein! Religiöse Mystik mit himmlischer Auferstehung der Toten vernebelt dagegen jedes klare Verständnis, es wird ein umfassendes Bild verunmöglicht. (Da 7:14, 18; Mat 19:28; Lu 22:19, 20, 28-30; Off 7:1-8; 20:4)

 

Paulus erklärt den Zusammenhang zur Frühauferstehung der Apostel den Philippern wie folgt:

 

Paulus belehrte die Versammlungen*** Rbi8  Philipper 3:4-11 ***

Wenn irgendein anderer denkt, er habe Gründe, auf das Fleisch zu vertrauen, ich um so mehr: 5 Beschnitten am achten Tag, aus dem Familiengeschlecht Israels, aus dem Stamm  Benjamin, ein Hebräer, [geboren] von Hebräern; was [das] GESETZ betrifft: ein Pharisäer; 6 was Eifer betrifft: ein Verfolger der Versammlung; was Gerechtigkeit betrifft, die durch GESETZ kommt: einer, der sich als untadelig erwiesen hat. 7 Doch welche Dinge mir Gewinn waren, diese habe ich um des Christus willen als Verlust betrachtet. 8 Ja, tatsächlich betrachte ich überhaupt auch alle Dinge als Verlust wegen des alles übertreffenden Wertes der Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn. Um seinetwillen habe ich den Verlust aller Dinge erlitten, und ich betrachte sie als eine Menge Kehricht, damit ich Christus gewinne 9 und in Gemeinschaft mit ihm erfunden werde, indem ich nicht meine eigene Gerechtigkeit habe, die aus GESETZ [[(Gesetzeswerken: Tempelopfer für Sünden)]] kommt, sondern die, die durch Glauben an Christus kommt [[(die unverdiente Güte durch Jesu Opfertod)]], die Gerechtigkeit, die aufgrund des Glaubens aus Gott stammt, 10 um ihn zu erkennen und die Kraft seiner Auferstehung und [die] Teilhaberschaft an seinen Leiden, indem ich mich einem Tod gleich dem seinigen unterziehe, 11 [um zu sehen,] ob ich auf irgendeine Weise zu der Früh-Auferstehung von den Toten gelangen könnte.

 

Paulus wusste, dass ihm seine ganze kirchliche Karriere unter den Pharisäern als ein Vorsteher und Mitglied des Sanhedrins zu keinerlei Nutzen war, wenn er nicht den Christus gewinnen würde! Dazu musste er seine früheren Verbindungen lösen und wurde zu einem Verfolgten seiner eigenen Rasse! Der Verlust seiner Titel und der Ehre als religiöser Führer interessierte ihn nicht, er nannte es „eine Menge Kehricht!“. Aber auch als Apostel musste er sich anstrengen und sich als würdig erweisen unter Not und Verfolgung! Er durfte nicht zurückweichen oder Kompromisse mit der Wahrheit schliessen! Er bot alles auf, um sich seines Apostelamtes als würdig zu erweisen und an jener Frühauferstehung bei der Wiederkunft Jesu teilhaftig zu werden! (1.Kor 4:12; 15:9; Gal 6:12)

 

Jesus versprach den Aposteln immer wieder zu ihnen zurückzukehren und etwas später dauernd mit ihnen zu verbleiben [Bb>](Joh 12:26; 14:3). Er sagte deutlich, dass jene ihm dorthin, wo er nach seiner Auffahrt hingehen würde, nicht nachfolgen könnten! Der Himmel ist Geistwesen vorbehalten, nicht Menschen! (Joh 7:34; 13:33; 14:28, 29) Dieses Grundverständnis vermitteln Kirchen nicht, sondern verheimlichen es bewusst, wohl wissend, dass wer die Zusammenhänge verstehen lernt, ihnen nicht weiter nachfolgen würde! Wer vertraut schon chronischen Lügnern?

 

9.1.1.5          Jesu ewiges Leben im Fleische wie im Geiste

Jesus erklärte diesen Umstand seines ewigen Lebens, sowohl als Mensch, wie als Geistwesen dem erstaunten Apostel Johannes erst am Ende des ersten Jahrhunderts. Er zeigte ihm dabei deutlich, dass er selbst die Oberaufsicht über jede christliche Versammlung in seiner Hand hält und die Vorsteher direkt, ohne eine übergeordnete Organisation oder weitere Mittler kontrolliert!

 

Der Vater hatte Jesus unmittelbar beim Tod als Geistwesen auferweckt (Joh 17:5; vergl. 1.Pe 3:18), wo er als neuer Hoherpriester, als das „geschlachtete Lamm“ vor Gottes Thron erschien (Off 5:6) und sein eigenes, kostbares Opferblut hinter den „Vorhang“ seines Fleisches (Heb 6:19) ins Allerheiligste des Himmels brachte, um dort über jede Macht und Autorität erhoben zu werden! (Off Kap 5 vergl. Verse 11, 12)

 

Nach seiner Auferstehung im Fleische, wobei er selbst als auferwecktes Geistwesen nun den „Tempel seines Leibes“ nach „drei Tagen“ wiederhergestellt haben musste, wie er dies den Juden und Jüngern angekündigt hatte (Joh 2:18-22): Mit demselben, geheilten und wiederbelebten Körper, seinem nach drei Tagen wieder aufgerichteten „Tempel“, zeigte sich Jesus während vierzig Tagen seinen Aposteln und Auserwählten als lebend! (Lu 24:36-43) Bedenken wir zudem, dass Jesus auch im Himmel als „der Menschensohn“ bezeichnet wird! Kein anderer Engel trägt diesen Titel! (Da 7:13; Apg 1:2, 3) Johannes war so beeindruckt über die Visionen und Erscheinungen der Offenbarung, dass er mehrfach vor Jesus respektive dem Engel niederfiel:

 

Die Gemeinde der sieben Sendschreiben*** Rbi8  Offenbarung 1:17-20 ***

Und als ich ihn sah, fiel ich wie tot zu seinen Füßen.

Und er legte seine Rechte auf mich und sprach: „Sei ohne Furcht. Ich bin der Erste und der Letzte 18 und der Lebende; und ich wurde ein Toter, doch siehe, ich lebe für immer und ewig, und ich habe die Schlüssel des Todes und des Hades.

19 Daher schreibe die Dinge auf, die du gesehen hast [[(Vergangenheit)]], und die Dinge, die sind [[(Gegenwart)]], und die Dinge, die nach diesen geschehen werden [[(Zukunft)]]. 20 Was das heilige Geheimnis der sieben Sterne betrifft, die du auf meiner rechten Hand sahst, und der sieben goldenen Leuchter: Die sieben Sterne bedeuten [die] Engel [[Boten; Vorsteher]] der sieben Versammlungen, und die sieben Leuchter bedeuten sieben Versammlungen.

 

Wenn Jesus die „Engel“ (gr: aggelos = Bote), die Versammlungsvorsteher direkt in seinen Händen hält, so wird verständlich, dass dazwischen kein weiterer Mittler steht, weder ein Priester, noch ein Bischof noch ein Papst! Offensichtlich spricht Jesus pro „Leuchter“ oder je Versammlung von nur je einem „Engel“, einem Vertreter der ganzen Gemeinde! Obwohl mehrere Älteste die Arbeit der Aufsicht der Herde teilen mögen, ist doch nur einer der hauptverantwortliche Ansprechpartner Jesu!

 

*** Rbi8  Offenbarung 2:1 ***

Dem Engel der Versammlung in Ephesus schreibe: Diese Dinge sagt der, der die sieben Sterne [[(„Engel“, Vorsteher)]] in seiner Rechten hält, der inmitten der sieben goldenen Leuchter wandelt:

 

Sieben Versammlungen und sieben „Sterne“! Die Apostel waren zudem Jesu auserwählte Stellvertreter bis zu deren Tod! Nach dem Tod der beiden Apostel Stephanus und Jakobus wurde kein Ersatz mehr für jene gewählt, wie Petrus dies im Falle des Judas durch die Wahl des Matthias mittels Los offensichtlich fälschlich verursacht hatte, da Jesus ja später Paulus selbst erwählte! (Apg 1:23-26; Gal 1:1) Ganz offensichtlich hatten sie inzwischen verstanden, dass nur Jesus selbst seine Stellvertreter bestimmen kann und diese auf zwölf beschränkt bleiben!

 

Johannes, als letzter noch lebender Apostel war es, der die Worte Jesu erhielt und sie den Versammlungsvorstehern zu übermitteln hatte! Die Apostel haben somit keine Nachfolger, weil sie ja eine Auferstehung haben! Mit ihren Aufzeichnungen war die Übermittlung von Informationen bis zum Wiederkommen Jesu abgeschlossen! Darum sagte der „alte Mann„, Johannes am Ende des ersten Jahrhunderts deutlich, dass „die letzte Stunde“ gekommen sei und die Wahrheit immer bei ihnen bleiben würde! Die Apostolische Zeit lief ab, die „Antichristen“ innerhalb der Versammlungen die Sekten bildeten hatte ihr Werk bereits weit fortgesetzt! Das Resultat war später die allmächtige Katholische Staatskirche Roms ab dem 4. Jahrhundert (2.Joh 1:1, 2). Einen den Aposteln folgenden weiteren „Kommunikationskanal“ gab es nicht! Viele Religionen behaupten dies von ihren Gründern und Kirchenführern.

 

Jehovas Formen der Kommunikation mit den Menschen
 

(Vergleiche Grafik: 9.2  Jehovas Kommunikationskanal)

 

*** Rbi8  1. Johannes 2:18-21 ***

Kindlein, es ist die letzte Stunde, und so, wie ihr gehört habt, daß [der] Antichrist kommt, so sind jetzt auch viele zu Antichristen geworden; aus dieser Tatsache erkennen wir, daß es die letzte Stunde ist. 19 Sie sind von uns ausgegangen, aber sie sind nicht von unserer Art gewesen; denn wenn sie von unserer Art gewesen wären [[(an unveränderter Wahrheit festhaltend)]], so wären sie bei uns geblieben. Aber [sie sind weggegangen,] damit offenbar gemacht werde, daß nicht alle von unserer Art sind. 20 Und ihr habt eine Salbung von dem Heiligen; ihr alle habt Kenntnis. 21 Ich schreibe euch, nicht weil ihr die Wahrheit nicht kennt, sondern weil ihr sie kennt und weil aus der Wahrheit keine Lüge stammt.

 

Eine neue Zeit sollte anbrechen, wenn die Apostel wiederum auferstanden wären und mit Jesus zusammen in Harmagedon „den Antichristen“ und den „Menschen der Gesetzlosigkeit“, wie ihn Paulus nennt, vernichten würden. Christen waren durch genaue Kenntnis bei ihrer Taufe durch den Heiligen, durch Jesus bei ihrer Taufe durch Versiegelung „gesalbt“ worden! Sie brauchten keine anderen Lehrer als Jesus, die Apostel und Propheten, welche die ganze Wahrheit gelehrt hatten. Jede Art Abweichung von Wahrheit hin zu Lüge konnte nicht von Jesus her stammen! (2.Thess 2:3; Jak 4:12)

 

Da Religionsführer selbst von sich behaupten ihre Religion sei die einzig Wahre und lehre die biblische Wahrheit, wenden jene gerne das Argument an, dass jeder der sie verlassen habe somit ein „Antichrist“ wäre, was nichts anderes bedeutet als dass sie an Jesu Stelle stehen würden: „Falsche Christusse“ hatte Jesus deutlich gewarnt (Mat 24:24). Johannes erklärt hierzu: „Sonst wären sie bei uns geblieben“. Dem Abfall aber stimmt Johannes keinesfalls zu, wie sonst könnte er durch Gottes eigene Worte Christen seit dem Jahre 96 u.Z. auffordern: „Geht aus ihr hinaus, mein Volk!“? Ein Christ hat nicht an Lügenwerken teil und weiss sehr wohl Irrtum von Wahrheit zu unterscheiden! (Off 18:4)

 

Christen, die Kenntnis von der Wahrheit haben, sie sollen lügnerische Kirchenstrukturen verlassen, welche die Wahrheit verdrehen und sie zu ihrem Geschäft machen!

 

9.1.1.6          Apostel mit einer Sonderstellung

Die Apostel alleine waren die von Jesu direkt erwählten, seine Abgesandten! Das gäbe doch ein schönes Gerangel, wenn plötzlich hunderte von Aposteln auferstehen würden, wie dies im Falle der Päpste behauptet wird, die ja alle Stellvertreter des Petrus zu sein behaupten!

 

Nach ihrer Frühauferstehung [B1] sind die Apostel zudem Jesu „Statthalter“ im „Königreich des Sohnes seiner Lie4be“, wie dies schon zuvor Serubbabel für Jehova war, zur Zeit des Wiederaufbaus des zweiten Tempels! Sie bilden seit Pfingsten 33 u.Z. die Grundlage zum neuen, geistigen Tempel, den „Spross“, Jesus, während der siebten Trompete selbst fertigstellen muss. (Sach 3:8, 9; 4:6, 7; 6:12, 13; Eph 2:19-22)

 

Die wichtigsten Zweige der Christenheit
 

Die Grafik zeigt die Aufsplitterung aus amerikanischem Blickwinkel. Hunderte, ja tausende Sekten wären weiter aufzuführen mit irgendwelchen Sonderlehren, welche die Schrift nicht bestätigt.

 

Ein Beweis für das Ende ... ist die stark Abnehmende Zahl von Gesalbten Offensichtlich sind solche Religionsführer „falsche Christusse“ (bedeutet falsche „Gesalbte“, z.B. bei Jehovas Zeugen), die sich an die Mittlerstelle Jesu zu schieben suchen. Sie machen sich selbst zu Göttern, die unsere Nachfolge erheischen, in Wirklichkeit aber von der Nachfolge Jesu ablenken. Sobald sie Dinge behaupten oder tun, die nicht mit Gottes Wort in Einklang stehen, so machen sie sich doch selbst zu „Antichristen“, der doch jedes Wort im GESETZ und den PROPHETEN als wahrhaftig bestätigt hatte und nicht gekommen war diese niederzureissen! Sie zerstreuten Jesu Schafe in unzählige kirchliche Hürden!

 

 „Denn da ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und Menschen, ein Mensch, Christus Jesus, 6 der sich selbst als ein entsprechendes Lösegeld für alle hingegeben hat — [dies] soll zu seinen eigenen besonderen Zeiten bezeugt werden.“

 

Die Worte des Paulus an Timotheus sind klar und einfach zu verstehen: Es gibt keine anderen Mittler ausser Jesus! Paulus war der Lehrer all jener, die aus den Nationen kamen! Auf ihn gilt es für heutige Christen besonders zu achten, weil er die Zusammenhänge für jene aus den Nationen in seiner Tiefe erklärte!

 

Nur Jesus erbrachte durch seinen Opfertod das Lösegeld, kein Priester und kein Kirchengründer konnte dies tun, auch keiner der Märtyrer. Hören wir das Zeugnis des Paulus noch etwas erweitert:

 

*** Rbi8  1. Timotheus 2:7 ***

Denn da ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und Menschen, ein Mensch, Christus Jesus, 6 der sich selbst als ein entsprechendes Lösegeld für alle hingegeben hat — [dies] soll zu seinen eigenen besonderen Zeiten bezeugt werden. 7 Für dieses Zeugnis wurde ich zum Prediger und Apostel eingesetzt — ich rede die Wahrheit, ich lüge nicht —, zum Lehrer der Nationen in bezug auf Glauben und Wahrheit.

 

Viele behaupten Christus, "Gesalbter" zu sein: Wir sollen ihnen nicht nachfolgen! Viele versuchten sich bereits im ersten Jahrhundert an die Stelle des Paulus zu schieben, indem sie dessen Worte verfälschten! Er nannte sie „falsche Apostel“:

 

 (2. Korinther 11:12-15)  Was ich jetzt tue, will ich stets tun, damit ich denen den Vorwand abschneide, die einen Vorwand dafür haben wollen, in dem Amt, dessen sie sich rühmen, ebenso erfunden zu werden wie wir. 13 Denn solche Menschen sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter, die die Gestalt von Aposteln Christi annehmen. 14 Und kein Wunder, denn der Satan selbst nimmt immer wieder die Gestalt eines Engels des Lichts an. 15 Es ist daher nichts Großes, wenn auch seine Diener immer wieder die Gestalt von Dienern der Gerechtigkeit annehmen. Ihr Ende aber wird gemäß ihren Werken sein.

 

Es sind die, welche beständig „neues Licht“ bringen, um bisherigen Irrtum und offensichtliche Lügen zu beschönigen. Über solche Vorkommnisse berichten sowohl bereits die Apostelgeschichte wie auch Paulus in seinen Briefen. Jesu Warnung betreffend „falscher Christusse“ und „falscher Propheten“ gilt ganz besonders für unsere Tage!

 

*** Rbi8  Matthäus 24:23-25 ***

Wenn dann jemand zu euch sagt: ‚Siehe! Hier ist der Christus‘ oder: ‚Dort!‘, glaubt es nicht. 24 Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und werden große Zeichen und Wunder tun, um so, wenn möglich, selbst die Auserwählten irrezuführen. 25 Siehe! Ich habe euch im voraus gewarnt.

 

Selbst die Apostel, als Jesu direkt Auserwählt mussten vorsichtig sein und immer wieder prüfen, ob sie in der Wahrheit der ganzen Schrift wären! Der Fall des Petrus in der Versammlung Galatien zeigt, dass auch sie nicht frei von Irrtum waren! Wie viel mehr gilt dies für uns heute! (Gal Kap.1)

 

 

9.1.2           Gott teilte dem Menschen mit, welche Opfer ihm wohlgefällig sind und durch wen er sie annehmen würde!

 

9.1.2.1          Ein mitteilsamer Gott der geschickte Lenkung gewährt

Der Erschaffer des Lebens und des Menschen aber hat sich von Beginn an dem Menschen mitgeteilt und sich Personen auserlesen, die sein Wohlwollen erlangten, um andere über ihn, seinen Willen und sein Vorhaben mit uns zu informieren.

 

Erfüllte Prophezeiungen: Gottes Hand im WeltgeschehenWas er vorhersagte traf stets ein! Er war es, der veranlasste, dass die Menschheitsgeschichte von Beginn an aufgezeichnet und kopiert wurde und dass uns Mitteilungen durch seine Propheten vorliegen, was er in naher, ferner und unabsehbarer Zukunft mit uns tun wird! (1.Mo 5:1)

 

 *** Rbi8  Jesaja 48:3-7 ***

Die ersten Dinge habe ich sogar seit jener Zeit kundgetan, und aus meinem eigenen Mund gingen sie hervor, und ich ließ sie fortwährend hören. Plötzlich handelte ich, und die Dinge traten dann ein. 4 Da ich wußte, daß du hart bist und daß dein Nacken eine eiserne Sehne und deine Stirn Kupfer ist, 5 teilte ich [es] dir seit jener Zeit auch ständig mit. Ehe es eintreten konnte, ließ ich [es] dich hören, damit du nicht sagen würdest: ‚Mein eigener Götze hat sie getan, und mein eigenes geschnitztes Bild und mein eigenes gegossenes Bild haben sie geboten.‘ 6 Du hast gehört. Sieh es alles an. Was euch betrifft, werdet ihr [es] nicht berichten? Ich habe dich neue Dinge hören lassen von der gegenwärtigen Zeit an, ja aufgesparte Dinge, die du nicht gekannt hast. 7 Zur gegenwärtigen Zeit sollen sie geschaffen werden und nicht von jener Zeit an, ja Dinge, die du vor dem heutigen Tag nicht gehört hast, damit du nicht sprichst: ‚Siehe! Ich habe das schon gewußt.‘

 

Jehova kündigt fortdauernde Handlungen an, die zu bestimmten Ereignissen hinführen, die in Jesajas Tagen begannen, „von der gegenwärtigen Zeit an“, die mit Jehovas Gerichtstagen an seinem Volk verbunden sind und bis in unsere Tage führen! Er kündigt den Anbetern falscher Götzen und von Bildnissen den Kampf an! In der Offenbarung Kapitel 17 und 18 zeigt er den Vernichtungskrieg der Nationen gegen die Religionen die den Untergang „Babylons der Grossen“ und den Abschluss falscher Götterverehrung bildet! „Nicht von jener Zeit an“ bedeutet, dass die Ereignisse einen weit früheren Ursprung haben den Jehova in seinem Buch aufzeichnen liess und Ursache und Wirkung schon zu Beginn offenlegt! „Die aufgesparten Dinge“!

 

9.1.2.2            Deutliche Vorhersagen Jesajas für unsere Tage

Wie war sich die Worte Jesajas im Kapitel 48 die über die Endzeit handeln doch bis jetzt erwiesen haben und wie wahr die Worte Jehovas für unsere Tage doch sind! Der Tag des Gerichts an „Babylon der Grossen“ nähert sich, während die eiserne Hand der USA heute auf dem Nacken der Chaldäer (Babylonier) im Irak liegt!

 

Das fleischliche Israel und die Christenheit waren „Übertreter vom Mutterleib an“, Jehova wusste es schon im Voraus, dass jene, die ihn zu vertreten behaupten, fortgesetzt bis zum Ende gesetzlos handeln würden! Jehova handelt am Ende wiederum um seiner selbst, um seines heiligen Namens willen und gibt seine Herrlichkeit keiner überheblichen Priesterschaft! (Jes 48:8-13)

 

Charter des WORLD COUNCIL OF RELIGIOUS LEADERS (WCRL)*** Rbi8  Jesaja 48:14-15 ***

Tut euch zusammen, ihr alle, und hört. Wer unter ihnen hat diese Dinge berichtet? Jehova selbst hat ihn geliebt. Er wird an Babylon tun, was ihm gefällt, und sein Arm, er wird auf den Chaldäern sein. 15 Ich — ich selbst habe geredet. Auch habe ich ihn berufen. Ich habe ihn herbeigeführt, und es wird veranlaßt werden, daß sein Weg gelingt.

 

In der Offenbarung wendet Jehova sich an die Erben Babylons, einer erdenweiten mächtige Priesterschaft, die mittels Magie, Spiritismus und mystischem Glauben die ganze Menschheit verführt! Er nennt sie „Babylon die Grosse“, das Weltreich jeglicher Art Religion, die heute weitgehend im „World Council of Religious Leaders“ als religiöses „Bild“ der politischen UNO, des siebenköpfigen „wilden Tieres“ zusammengefasst sind (Off 9:20, 21).

 

In der Zeit des Endes sollen sich die Nationen gegen die Religionen vereinen. Wer dies offen verkündigt ist es, den Gott liebt, erklärt Jesaja! Präsident Bush und dessen Nachfolger werden die Welt hinter sich zu einen wissen, um das Vorhergesagte zu erfüllen, so wie Nebukadnezar es im Auftrage Jehovas erfüllte und Jerusalem einnahm, um das rebellische Juda zu züchtigen! Derselbe Prophet Jesaja hatte diese Ereignisse hundertfünfzig Jahre vorher im Auftrag Gottes angesagt! (Da 2:46, 47)

 

Verständnis der biblischen Symbole bedeutet den Schlüssel zum Gesamtverständnis
 

(Vergleiche Grafik: Biblische Symbole)

 

*** Rbi8  Offenbarung 18:23-24 ***

[[(Babylon die Grosse)]]... deine reisenden Kaufleute waren die Männer von oberstem Rang auf der Erde, denn durch deine spiritistischen Bräuche wurden alle Nationen irregeführt. 24 Ja, in ihr wurde das Blut von Propheten und von Heiligen und von all denen gefunden, die auf der Erde hingeschlachtet worden sind.“

 

Der Untergang der Religionen im Schmelzofen der Trübsal ist beschlossen und Jehova selbst wird die Nationen unter Führung Anglo-Amerikas dazu anleiten sein Wort gegen „Babylon die Grosse“ auszuführen!

 

9.1.2.3          Jehova hat von Anfang an angekündigt, was geschieht und was er tun wird!

Jehova fordert Israel auf seinen Worten Gehör zu schenken und seine Gebote zu beachten. Sein Wort war nie versteckt oder geheim, jeder konnte es lesen und verstehen lernen, der wollte! Jehovas Weg war von Anfang an durch „Licht der Wahrheit“ erleuchtet!

 

*** Rbi8  Jesaja 48:16-20 ***

Naht euch mir. Hört dies. Von Anfang an habe ich überhaupt nicht in einem Versteck geredet. Von der Zeit an, da es geschah, bin ich dagewesen.“

Und nun hat der Souveräne Herr Jehova mich gesandt, auch seinen Geist [[(Sein Wort, Sein Auftrag)]]. 17 Dies ist, was Jehova, dein Rückkäufer, der Heilige Israels, gesprochen hat: „Ich, Jehova, bin dein Gott, der [dir] zum Nutzen dich lehrt, der dich auf den Weg treten läßt, auf dem du wandeln solltest. 18 O wenn du doch nur meinen Geboten Aufmerksamkeit schenktest! Dann würde dein Frieden so werden wie ein Strom und deine Gerechtigkeit wie die Meereswellen. 19 Und deine Nachkommenschaft würde so werden wie der Sand und die Nachkommen aus deinem Innern wie dessen Körner. Jemandes Name würde nicht abgeschnitten oder vertilgt werden vor mir.“

 

Christen verlassen Jerusalem rechtzreitig vor dessen Zerstörung20 Geht aus Babylon hinaus! Eilt von den Chaldäern weg! Verkündet es sogar mit Jubelschall, laßt dieses hören. Laßt es ausgehen bis ans äußerste Ende der Erde. Sprecht: „Jehova hat seinen Knecht Jakob zurückgekauft.

 

Dies hat doppelte Bedeutung: Zuerst an die exilierten Juden in Babylon am Ende der siebzigjährigen Haft, zudem an Christen die sich an die ganze Schrift halten und „Babylon die Grosse“, die organisierten Religionen verlassen haben, um sich wie „Inseln“ im Menschenmeer getrennt von deren Spiritismus zu halten. Dann aber auch sich daran erinnernd, dass Gottes Gebote unvergänglich sind und wir gut daran tun darauf zu hören.

 

Frieden hängt davon ab, Gottes Gebot zu verstehen und es anzuwenden! Israel aber wandte sich vom wichtigsten Gebot ab, sich keine fremden Götter zu machen und hängte sich mittels ihrer Priesterschaft immer und immer wieder an solche falschen Götter und Götzen, die stets durch Menschen vertreten sind! Immer wieder wurde Israel für Übertretung dessen bestraft, was Jehovas Recht ist, und für die Nichtbeachtung des Sabbatgebots und der göttlich verordneten Festtage zur Rechenschaft gezogen! Sollte es in der Endzeit nun plötzlich anders sein? Nein, es ist dasselbe, weil Gott sich nicht geändert hat!

 

*** Rbi8  Jesaja 48:22 ***

Es gibt keinen Frieden“, hat Jehova gesprochen, „für die Bösen.“

 

Der Ablauf der Endzeit ist wie eine Uhr, deren Zeiger vorwärts gehenDer Ruf „Frieden und Sicherheit“ am „World-Peace-Summit“ der Religionen am 28.-31.8.2000 war nur ein weiterer Schritt hin zu deren Vernichtung! Wer nicht auf Jehovas Worte hört und rechtzeitig „Babylon die Grosse“ verlässt, der hat mit ihr Anteil und wird mit ihr die Plagen teilen! Die Zeit der Flucht läuft schon sehr bald ab! Die Stimme aus dem Himmel fordert durch Johannes auf zum Handeln.

 

*** Rbi8  Offenbarung 18:4-5 ***
Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel sagen: „Geht aus ihr hinaus, mein Volk, wenn ihr nicht mit ihr teilhaben wollt an ihren Sünden und wenn ihr nicht einen Teil ihrer Plagen empfangen wollt. 5 Denn ihre Sünden haben sich aufgehäuft bis zum Himmel, und Gott hat ihrer Taten der Ungerechtigkeit gedacht.

 

Es ist wahrlich nützlich auf Gottes Wort genau zu achten und es mit aller Sorgfalt zu verstehen suchen! Wir, von der Gruppe „DER WEG“, wir waren selbst immer und immer wieder aufs Neue erstaunt, mit welcher Präzision die Prophezeiungen für unsere Tage und die damit verbundenen Ereignisse sind, welche ihre Erfüllen vom System her anzeigen sollen, die alle miteinander durch Logik verzahnt sind, wie die Räder eines Uhrwerks! Es ist nicht möglich ein Rad durch ein anderes zu ersetzen! Gott handelt und das Vorhergesagte trifft ein! Auch das letzte grosse Abbild des politischen, siebenköpfigen „wilden Tieres“, die Vereinigung der Religionen, welche die im Herzen verhärteten christlichen Führer mit einschliesst und etwas später „der falsche Prophet“, der als Wegweiser für die Könige der Erde nach Harmagedon hin wirkt, sie alle sind immer deutlicher durch ihr gott- und gesetzloses Handeln auszumachen! (Off 16:13-16)

 

9.1.2.4          Es gibt nur einen Gott Jehova, der die Zukunft mit Präzision vorhersagt

Schon sehr früh teilte Gott uns seinen Namen mit, damit wir Ihn mittels dieses Namens anrufen könnten. Er gab uns verschiedene Möglichkeiten sich Ihm zu nähern und zeigte, auf welche Art und Weise Ihm dies angenehm wäre und welche Form der Annäherung er ablehnt! Aufgrund der Schrift ist anzunehmen, dass bereits Adam Gottes Namen kannte, dieser aber schon kurz nach Eden ausser von Set und seiner Familie mit der Zeit von immer weniger Menschen angerufen wurde! Nach Jesu kommen war der einzige Weg sich Gott überhaupt zu nähern durch seinen Sohn! Dazu ist es notwendig den Sohn in seiner erhöhten Stellung zu kennen und anzuerkennen! Dies zeigt sich nur durch Werke (1.Mo 2:4; Jak 2:14-17).

 

Noahs Opfer und der Regenbogenbund*** Rbi8  Johannes 14:6-7 ***

Jesus sprach zu ihm: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich. 7 Wenn ihr mich erkannt hättet, würdet ihr auch meinen Vater erkannt haben; von nun an kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.“

 

Noah und Sem kannten ihren Gott und nannten Ihn bei seinem Namen! (1.Mo 7:1; 9:26) Nimrod, der erste Mächtige nach der Sintflut auf der Erde kannte Gottes Namen! Er selbst erhöhte sich und wurde der Ursprung und Hauptgott der babylonischen Religion als dessen Gründer, die sich andere Götter als Jehova erwählten! Von ihm und seiner Priesterschaft her stammt die Anbetung von Göttertriaden (1.Mo 10:9).

 

Abraham, Isaak und Jakob kannten Gottes Namen, obwohl Jehova sich auch als „Gott, der Allmächtige“ anrufen liess (1.Mo 13:18; 14:22). Zu Moses redend erklärte er diesem in kurzen Worten die Geschichte Seines Volkes und dessen Auserwählung und zeigte dadurch, dass Er sehr wohl Kenntnis vergangener und künftiger Dinge hat und lenkend eingreift, zu seinen Bündnissen durchaus steht.

 

*** Rbi8  2. Mose 6:2-4 ***

Und Gott fuhr fort, zu Moses zu reden und zu ihm zu sprechen: „Ich bin Jehova. 3 Und ich pflegte Abraham, Isaak und Jakob als Gott, der Allmächtige, zu erscheinen, aber hinsichtlich meines Namens Jehova habe ich mich ihnen nicht kundgetan. 4 Und ich errichtete auch meinen Bund mit ihnen, ihnen das Land Kanaan zu geben, das Land der Orte ihrer Fremdlingschaft, in dem sie als Fremdlinge weilten.

 

Später in der Menschheitsgeschichte erwählte Er sich besonders Getreue Ihm gegenüber und schloss mit ihnen weitere Bündnisse, die für die eine Partei oder für beide Parteien verbindlich waren: Uni-, bi- oder multilaterale Verträge. So versprach Jehova gegenüber Abraham, dass sich seiner Treue wegen „alle Stämme der Erde segnen“ würden! Wegen der Treue des einen Menschen, die er durch ein ganz spezifisches Opfer an seinen Gott zeigte, würde Gott sein Wohlwollen und seinen Segen auf alle Menschen verbreiten! (Unilateral)

 

9.1.2.5          Ein Gott der seinen Bund stets einhält und erfüllt!

Den Bund mit Abraham wiederholte und ergänzte Jehova mit dessen Sohn Isaak und später dessen Sohn Jakob, aus dem das Volk Israel hervorging, durch die zwölf Söhne, die Stämme Israels. In der Folge handelte Gott mit diesem seinem Bundesvolk, erwählte ihm einen Führer, Moses, den Er als Sprachrohr und Mittler verwendete. Er stattete jenen mit Autorität und Macht aus, gab ihm seinen Bruder Aaron als Priester zur Seite und befreite Israel aus der Sklaverei. Später gab Er dem Volk GESETZE und schloss einen weiteren Bund, der über Opfern gültig wurde als das Volk antworte: „Alles, was Jehova gesagt hat wollen wir tun!“! (Multilateral) Er einte die Nation durch eine Form der Anbetung, die sich von allen anderen Völkern abhob und die jene kleine Nation zum erfolgreichsten aller Menschenstämme aller Zeiten machte! Er selbst zeigte sich als mächtiger Retter, König, Gesetzgeber, Richter, Kriegsherr und Unterweiser!

 

Johas Bund am Sinai in Erfüllung seiner Bündnisse mit Abraham, Isaak und Jakob*** Rbi8  5. Mose 7:7-11 ***

Es war nicht, weil ihr das volkreichste von allen Völkern wäret, daß Jehova Zuneigung zu euch bekundete, so daß er euch erwählte, denn ihr wart das geringste von allen Völkern. 8 Sondern es war, weil Jehova euch liebte und weil er seinen Schwur hielt, den er euren Vorvätern geschworen hatte, daß Jehova euch mit starker Hand herausführte, damit er dich aus dem Sklavenhaus, aus der Hand Pharaos, des Königs von Ägypten, erlöse. 9 Und du weißt wohl, daß Jehova, dein Gott, der [wahre] Gott ist, der treue Gott, der den Bund und die liebende Güte bis auf tausend Generationen hin im Fall derer bewahrt, die ihn lieben, und derer, die seine Gebote halten, 10 aber demjenigen ins Angesicht vergilt, der ihn haßt, indem [er] ihn vernichtet. Er wird seinem Hasser gegenüber nicht zögern; er wird ihm ins Angesicht vergelten. 11 Und du sollst das Gebot und die Bestimmungen und die richterlichen Entscheidungen, die ich dir heute gebiete, beobachten, indem [du] sie tust.

 

Der menschliche Führer Moses blieb Gott gegenüber verpflichtet und musste ein organisiertes Staatswesen nach Gottes Normen aufbauen. Er durfte in nichts von Jehovas Anweisungen abweichen! Sein Bruder Aaron war verpflichtet eine Priesterschaft aus seinen Kindern aufzubauen, die Gott in Treue nach dessen Erfordernissen dienen sollten. Dazu war organisierte Belehrung des ganzen Volkes Israel notwendig, die beim Vater und damit in der Familie begann!

 

Trotz der Opfer mittels einer erhöhten Priesterschaft und trotz Rechtsprechung durch menschliche Richter, die mit Macht ausgestattet wurden, blieb Gott König und oberster Richter! Das Abweichen des Volkes von den Normen zeigte Folgen und jede Vergehung fand nach dem GESETZ eine Vergeltung! Neben der Wiedergutmachung des Schadens gab es auch Strafe für Gesetzesbrecher! Stets musste Gott bei Vergehen ein vorgeschriebenes Opfer dargebracht werden.

 

9.1.2.6          Sich nach Gottes Normen auszurichten bedeutet sich für das kommende System zu bewähren!

All dies bildete ein geschlossenes System das das Volk in Zucht und Ordnung hielt und zum Gedeihen der gesamten Nation Israel beitrug! Nur eine Gesamtsicht all dieser Dinge vermag uns den Wert einzelner, in Gottes GESETZ vorgeschriebener Handlungen erkennen lassen, die für sich allein betrachtet manchmal wenig klaren Sinn zeigen mögen. Hinter jeder dieser Vorschriften Gottes steckt aber eine lehrreiche, tiefere Bedeutung, die uns helfen kann, unser eigenes Leben sinnvoller zu gestalten. Wir helfen dadurch mit eine neue Gesellschaft aufzubauen, welche die Bibel „neue Erde“ nennt und die unter der Führung von Gott, seinem Sohn Jesus und auserlesener Menschen stehen wird, die „neue Himmel“ genannt werden! „Himmel“ bedeutet somit Macht und Autorität, Regierung. Paulus fasste dies in einfache Worte:

 

*** Rbi8  Römer 12:2 ***

Und formt euch nicht mehr nach diesem System der Dinge, sondern werdet durch die Neugestaltung eures Sinnes umgewandelt, damit ihr durch Prüfung feststellen könnt, was der gute und annehmbare und vollkommene Wille Gottes ist.

 

Unser Sinn soll nicht mehr nach den Gesetzen und Geboten dieses vergehenden Systems geformt werden, sondern nach Gottes aufgezeichnetem Willen! Die kommende Regierung hat bereits während diesem System gezeigt, dass sie auch unter harten Bedingungen von Verfolgung, Folter und Tod Gottes Wort an die erste Stelle setzt!

 

Was meint die Bibel mit dem Ausdruck "alte Himmel" und "neue Himmel"?
 

(Vergleiche Grafik: 9.4  Alte und neue „Himmel“ und „Erde“)

 

Den Anfang der „neuen Himmel“ wurde durch Gottes eigenen Sohn gesetzt, den er zu diesem Zweck zur Erde sandte. Er sollte uns die kommende, erdenweite Regierung, das „Königreich der (neuen) Himmel“ anzukünden. Jesus war der von Gott im Gericht an Adam seit Eden angekündigte „Same der Frau“. Dieser wurde später durch Moses, als der „grössere Prophet“ oder „der Prophet gleich mir“, weil auch dieser ein Staatsgründer sein würde, als künftiger „Herr in seinem Haus“ hervorgehoben, auf den unbedingt geachtet werden müsste. Dann wurde dieser „Same“ durch nachfolgende Propheten immer wieder als kommender Messias oder Christus vorhergesagt, blieb aber bis zu seinem Erscheinen am exakt vorhergesagten Zeitpunkt ein Geheimnis, zu dem immer weitere Details vorhergesagt wurden (1.Mo 3:15; 5.Mo 18:18, 19).

 

Einen Propheten gleich mir wird dir Jehova, dein Gott, aus deiner eigenen Mitte geben (5. Mose 18:15-19)  Einen Propheten gleich mir wird dir Jehova, dein Gott, aus deiner eigenen Mitte, aus deinen Brüdern, erwecken — auf ihn solltet ihr hören — 16 entsprechend all dem, was du von Jehova, deinem Gott, im Họreb erbeten hast am Tag der Versammlung, indem [du] sagtest: ‚Laß mich nicht wieder die Stimme Jehovas, meines Gottes, hören, und laß mich dieses große Feuer nicht mehr sehen, damit ich nicht sterbe.‘ 17 Darauf sprach Jehova zu mir: ‚Sie haben gut getan, so zu reden, wie sie [es] taten. 18 Einen Propheten gleich dir werde ich ihnen aus der Mitte ihrer Brüder erwecken; und ich werde gewiß meine Worte in seinen Mund legen, und er wird bestimmt alles zu ihnen reden, was ich ihm gebieten werde. 19 Und es soll geschehen: Der Mann, der auf meine Worte nicht hört, die er in meinem Namen reden wird, von dem werde ich selbst Rechenschaft fordern.

 

Nur wer dieses „GESETZ des Glaubens“ erfüllt wird am ewigen Leben Anteil erhalten.

 

Dieser Christus war es, der mitten in dem von Gott auserwählten Volk der Israeliten, in ärmlichen Verhältnissen, durch Gottes Willen aus einer Jungfrau geboren wurde. Jener Messias sollte nun als ein gewöhnlicher, in nichts privilegierter Mensch den Beweis antreten, dass es möglich ist den menschlichen Autoritäten gebührend untertan zu sein und trotzdem keines der göttlichen Gebote zu übertreten! Jener Jesus von Nazareth hielt die Gebote und brachte die Opfer dar, die Gott von ihm wie von jedem anderen Juden erwartete. Er ging dabei aber weit darüber hinaus, indem er den Sinn hinter jeder Handlung erklärte und dadurch den Menschen die Augen für Höheres öffnete, das zuvor zur Zeit Israels und dessen Tempel und Priesterschaft in symbolischer Form praktiziert werden musste! Er wies aber auch jede Art des Pharisäismus zurück, der von den Menschen weit mehr verlangte, als Gott es gebot und so die Ausübung des Glaubens zur schweren Last machte! Die Rechtsgelehrten und Vorsteher wies er hin und wieder mit scharfen Worten zurecht:

 

*** Rbi8  Matthäus 23:2-4 ***

„Die Schriftgelehrten und die Pharisäer haben sich auf Moses’ Stuhl gesetzt. 3 Alles daher, was sie euch sagen, tut und haltet, aber handelt nicht nach ihren Taten, denn sie sagen [es] wohl, aber handeln nicht entsprechend. 4 Sie binden schwere Lasten zusammen und legen sie auf die Schultern der Menschen, sie selbst aber wollen sie nicht mit ihrem Finger bewegen.

 

Sie selbst bürdeten den Menschen durch ihre absurden Gesetzesauslegungen schwere Lasten auf, sie selbst aber verstanden den Sinn des GESETZES nicht und brachen es dadurch beständig! Für Jehova aber waren jene eine schwere Last!

 

9.1.2.7          Opfergaben als äusserliches Symbol für geistige Denkprozesse die zum Handeln führen

Wenn ein Kind auf spielerische Weise mit Bauklötzen die grundlegenden Gesetzmässigkeiten der Konstruktion erlernt, so bildet dies eine wesentliche Grundlage später ein wirkliches Haus oder Gebäude zu errichten! Die Gesetzmässigkeiten bleiben sich stets dieselben!

 

Jesus musste vorleben, dass Gott von Menschen Opfer erwartet und dies selbst so weit gehen konnte, dass jemand zu Gunsten anderer sein Leben hingeben würde! Der Opfertod Jesus, den dieser freiwillig auf sich nahm und der lange im Voraus durch die Propheten angekündigt war, sollte die bisherigen blutigen Opfer ein für alle Mal ersetzen! „Ersetzen“ bedeutet nicht „vernichten“, sondern durch etwas Höherstehendes auszutauschen! Paulus erklärte deutlich:

 

„Schlachtopfer und Opfergaben und Ganzbrandopfer und Sünd[opfer] hast du nicht gewollt noch Wohlgefallen daran gehabt“ — [Schlachtopfer,] die gemäß dem GESETZ dargebracht werden —, 9 sagt er darauf wirklich: „Siehe! Ich bin gekommen, um deinen Willen zu tun.“*** Rbi8  Hebräer 10:5-10 ***

Daher sagt er bei seinem [[(Jesu)]] Eintritt in die Welt: „ ,Schlachtopfer und Opfergabe hast du nicht gewollt, aber einen Leib hast du mir bereitet. 6 Du hast kein Wohlgefallen an Ganzbrandopfern und Sünd[opfern] gehabt.‘ Da sprach ich: ‚Siehe! Ich bin gekommen (in der Rolle des Buches steht über mich geschrieben), um deinen Willen, o Gott, zu tun.‘ “ 8 Nachdem er zuerst sagte: „Schlachtopfer und Opfergaben und Ganzbrandopfer und Sünd[opfer] hast du nicht gewollt noch Wohlgefallen daran gehabt“ — [Schlachtopfer,] die gemäß dem GESETZ dargebracht werden —, 9 sagt er darauf wirklich: „Siehe! Ich bin gekommen, um deinen Willen zu tun.“ Er beseitigt das erste, auf daß er das zweite aufrichte. 10 Durch den besagten „Willen“ sind wir durch die Opfergabe des Leibes Jesu Christi ein für allemal geheiligt worden.

 

Die Verbindung der "unverdienten Güte" zu Gottes GESETZAn die im GESETZ Mose festgelegten Opfer bei Vergehungen gegenüber dem GESETZ hing die Gerechtigkeit, erst daran anschliessend sollte nun für Nachfolger Christi etwas Neues kommen: Den Willen Gottes zu tun, so wie er es vorgelebt hat bis hin in den eigenen Opfertod unter Schmähungen! Um das alte System zu beenden und das neue einzuführen musste ein letztes, grösstes Opfer erfolgen: Jesu eigener Opfertod! Erst dadurch wurde der Weg zur „unverdienten Güte“ frei für all jene, die Jesus nun als den „Propheten gleich mir“ anerkannten und ihm Gehorsam leisteten indem sie ihn erhöhten, als Hohepriester, als König, als Richter und Retter und als eigenes „Haupt“ anerkannten.

 

Um Gottes Willen tun zu können ist es jedoch notwendig diesen Willen vorab zu kennen und ihn zu verstehen! Diese Aufgabe der Unterweisung erfüllte Jesus gegenüber jenen, die bereit waren auf ihn zu hören, indem er diesen die auf ihn hörten die tiefen Dinge Gottes erklärte, die bisher unerkannt geblieben waren! Jesus nannte dieses Verständnis „Licht“! Johannes erklärt zu diesem „Licht“, das in die Welt kam, um uns zu leuchten:

 

*** Rbi8  Johannes 1:9-13 ***

Das wahre Licht, das jeder Art von Menschen Licht gibt, war im Begriff, in die Welt zu kommen. 10 Er war in der Welt, und die Welt kam durch ihn ins Dasein, aber die Welt erkannte ihn nicht. 11 Er kam in sein eigenes Heim, aber sein eigenes Volk nahm ihn nicht auf. 12 So viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Befugnis, Kinder Gottes zu werden [[(Zukunft! Wenn Jesus dem Vater das gereinigte Königreich übergibt  (1.Kor 15:24) anerkennt der Vater jene als „Söhne und Töchter“ (Hos 2:23))]], weil sie bis zum Ende Glauben an seinen Namen ausübten; 13 und sie wurden nicht aus Blut noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen eines Mannes, sondern aus Gott geboren.

 

Jesus war schon zuvor in der Welt: Er war es, zu dem Jehova in Eden sprach: „Lasst uns Menschen machen“, später war er als jener Engel, der das Volk Israel während vierzig Jahren in der Wildnis anführte, dem absoluter Gehorsam geleistet werden musste! Er erschien in einer Wolke am Tag und einer Feuersäule bei Nacht! Zuvor war jener Engel seit Beginn der Schöpfung als „Werkmeister“ Gottes beteiligt gewesen; die bewohnte Welt war durch ihn ins Dasein gekommen! Die „Welt“ Israels, angeführt durch eine abtrünnige Priesterschaft aber wollte nicht auf jenen Engel hören, der seit dem Anfang Gottes Sprachrohr war. (2.Mo 19:14; Spr 8:30; Joh 1:1-3)

 

 

9.1.3           Ewiges Leben in der neuen Welt ist an die Taufe geknüpft und mit neuen Opfergaben verbunden

 

9.1.3.1          Glauben an Jesus, den der Vater sandte und sein Opfer ausüben führt zu ewigem Leben

Das „Heim“ jenes Engels, der zu Gunsten des Volkes Daniels stand, Michael, war sein eigenes Volk, Israel! Es ist dasselbe „Heim“, in welches Jesus die Apostel einlädt mit ihm künftig zu verweilen, das „Haus des Vaters“ in dem es „viele Wohnungen“ gibt auch für 144.000 mit-Priesterkönige und das der Christus vorab gründlich reinigen wird! Johannes zeichnete Jesu Worte auf:

 

*** Rbi8  Johannes 14:1-4 ***

Euer Herz werde nicht beunruhigt. Übt Glauben aus an Gott, übt auch Glauben aus an mich. 2 Im Hause meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es anders wäre, hätte ich es euch gesagt, denn ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten. 3 Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und will euch heimnehmen zu mir, damit dort, wo ich bin, auch ihr seid. 4 Und wohin ich gehe, [dahin] kennt ihr den Weg.“

 

Jesus wird eines ganz bestimmten Tages zurückkommen und den Thron seines Vaters Davids im gereinigten, neuen Jerusalem, auf dem Berg Zion einzunehmen! Der Weg dahin führt alleine über den Glauben an Jesus und das Ausführen von Gottes Willen, den „eigeengten Weg“. Religiöse Mystik hilft beim Verständnis nicht weiter, sondern vernebelt. Das „neue Jerusalem“ auf dem Berg Zion ist eine Regierung die aus Menschen besteht die von Jerusalem aus durch den „Menschensohn“ Jesus, dem Christus herrschen wird! (Sach 1:17; Off 14:1-4).

 

Kinderbelehrung sollte früh beginnenDiese Art des „Lichtes“ soll uns vom Leben in das wahre, das “ewige Leben“ führen. Dazu war es notwendig, dass ein Abgesandter des Himmels zu uns kam, der das absolute Verständnis aller Zusammenhänge uns Menschen betreffend hat, und auf unserer Ebene als Mensch zu Mensch zu uns sprach: Wie ein menschlicher, liebender Vater sich auf die Höhe seines Kindes erniedrigt, um ihm etwas Wichtiges zu erklären und ihm dabei direkt in die Augen zu sehen. Obwohl er sich auf die Höhe des Kindes erniedrigt bleibt er Vater und Autorität, ermöglicht es dem Kind durch einfaches Erklären Verständnis zu erlangen. So ist Jesus für alle die ewiges Leben erreichen auch deren Ewigvater! Jesaja kündete diesen Helfer an:

 

*** Rbi8  Jesaja 9:6-7 ***

Denn ein Kind ist uns geboren worden, ein Sohn ist uns gegeben worden; und die fürstliche Herrschaft wird auf seiner Schulter sein. Und sein Name wird genannt werden: Wunderbarer Ratgeber, Starker Gott, Ewigvater, Fürst des Friedens. 7 Für die Fülle der fürstlichen Herrschaft und den Frieden wird es kein Ende geben auf dem Thron Davids und über seinem Königreich, um es fest aufzurichten und es zu stützen durch Recht und durch Gerechtigkeit von nun an und bis auf unabsehbare Zeit. Ja der Eifer Jehovas der Heerscharen wird dieses tun.

 

Bevor Jesus getötet wurde und in den Himmel zum Vater zurückkehrte, um an dessen Seite erhöht zu werden und auf dem himmlischen Thron Platz zu nehmen, sprach er vor den Jüngern ein längeres Gebet, das den Aposteln weiteren wichtigen Einblick in diese Dinge gewährte. Er bat den Vater ihn an dessen Seite zu verherrlichen mit jener Herrlichkeit, die er an des Vaters Seite hatte bevor die Welt war! Jesus entsprach dieser Bitte im Moment des Todes Jesu!

 

*** Rbi8  Johannes 17:1-5 ***

Jesus redete diese Dinge und erhob seine Augen zum Himmel und sprach: Vater, die Stunde ist gekommen; verherrliche deinen Sohn, damit dein Sohn dich verherrliche, 2 so wie du ihm Gewalt über alles Fleisch gegeben hast, damit er der ganzen [Anzahl] derer, die du ihm gegeben hast, ewiges Leben [[(im Fleische)]] gebe. 3 Dies bedeutet ewiges Leben, daß sie fortgesetzt Erkenntnis in sich aufnehmen über dich, den allein wahren Gott, und über den, den du ausgesandt hast, Jesus Christus. 4 Ich habe dich auf der Erde verherrlicht und habe das Werk vollendet, das du mir zu tun gegeben hast. 5 Und nun, Vater, verherrliche mich an deiner Seite mit der Herrlichkeit, die ich an deiner Seite hatte, ehe die Welt war.

 

Jeder nun, der Christus annimmt, an seinen Namen glaubt, was seine ihm zugeordnete Stellung einschliesst, dem gewährt Gott sein „Kind“ zu werden! Dies entspricht einer geistigen Adoption, gewissermassen einer Transformation, einem neuen Leben, wie es eine Geburt darstellt. Es bedeutet die Abhängigkeit dieses Systems zu verlassen, ihr gegenüber zu sterben, indem jemand sich in der Taufe von Wasser bedecken lässt und ein eigenständiges, eigenverantwortliches Leben nach Jesu Geboten beginnt nach dem Auftauchen aus dem Wasser!

 

Was ist zu tun, um gerettet zu werden?
 

Es ist ein Anfang, der von Stadium zu Stadium zu einem verantwortungsbewussten Erwachsenen Christen führen muss, indem fortgesetzt weitere Erkenntnis aufgenommen wird! (Joh 3:3-5)

 

*** Rbi8  Johannes 3:2-7 ***

Nun war da ein Mensch von den Pharisäern, Nikodẹmus war sein Name, ein Vorsteher der Juden. Dieser [[(als Mitglied des Sanhedrins)]] kam in der Nacht zu ihm und sagte zu ihm: Rabbi, wir wissen, daß du als Lehrer von Gott gekommen bist; denn niemand kann diese Zeichen tun, die du tust, es sei denn, Gott ist mit ihm.“ 3 Als Antwort sagte Jesus zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht wiedergeboren wird, kann er das Königreich Gottes nicht sehen.“ 4 Nikodemus sagte zu ihm: „Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Er kann doch nicht ein zweites Mal in den Schoß seiner Mutter eingehen und geboren werden?“ 5 Jesus antwortete: „Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Königreich Gottes eingehen. 6 Was aus dem Fleisch geboren worden ist, ist Fleisch, und was aus dem Geist geboren worden ist, ist Geist. 7 Wundere dich nicht, daß ich zu dir sagte: Ihr müßt wiedergeboren werden.

 

Eine Transformation unseres Geistes ist notwendig, um das Königreich Gottes zu sehen! Obwohl wir Fleisch sind und bleiben ändert doch unsere Gesinnung, unser Verständnis, unser Wissen um Abhängigkeit von Gott. Ohne Wassertaufe ist dies nicht möglich, da erst mit der Taufe ein bilaterales Vertragsverhältnis entsteht! Jemand begibt sich erst durch die Taufe freiwillig unter den „neuen Bund“, den Jesus für uns schloss und über seinem eigenen Blut gültig werden liess! Zu diesem Bund wurden sowohl Juden wie Menschen der Nationen berufen. Sie sollten diese Berufung aber freiwillig annehmen! Paulus erklärte diesen Umstand den Hebräerchristen aus den Juden:

 

Der "neue Bund" trat ebenso wie zur Zeit Mose über einem blutigen Opfer in Kraft: Jesu eigenem Blut*** Rbi8  Hebräer 9:15-22 ***

Darum ist er [[(Jesus)]] also Mittler eines neuen Bundes, damit die Berufenen die Verheißung des ewigen Erbes empfangen könnten, weil zu [ihrer] Befreiung durch Lösegeld von den Übertretungen unter dem früheren Bund ein Tod eingetreten ist. 16 Denn wo es einen Bund gibt, da muß der Tod des [menschlichen [[(Jesu)]]] Bundesschließers beigebracht werden [[(in geistigem Sinne bei der Taufe, da wir dem „Gesetz des sündigen Fleisches“ gegenüber absterben)]]. 17 Denn ein Bund ist über toten [Opfern] rechtskräftig, da er zu keiner Zeit in Kraft ist, solange der [menschliche] Bundesschließer [[(in Sünde Gott gegenüber)]] lebt. 18 Demzufolge wurde auch der frühere [Bund] nicht ohne Blut eingeweiht. 19 Denn als jedes Gebot gemäß dem GESETZ [[(das Sünde erklärt)]] von Moses zum ganzen Volk gesprochen worden war, nahm er das Blut der jungen Stiere und der Ziegenböcke mit Wasser und Scharlachwolle und Ysop und besprengte das Buch selbst und das ganze Volk, 20 indem er sprach: „Dies ist das Blut des Bundes, den Gott euch als Gebot auferlegt hat.“ 21 Und er besprengte das Zelt und alle Gefäße des öffentlichen Dienstes gleicherweise mit dem Blut. 22 Ja, fast alle Dinge werden mit Blut gereinigt nach dem GESETZ, und ohne Blutvergießen gibt es keine Vergebung.

 

Jesus erstatte Gott durch seinen Tod das Lösegeld vom „alten Bund“ mit Levi, welche doch diese Art der Opfer darzubringen hatten, der für Übertretung die Todesstrafe vorsah! Erstaunlich bleibt für viele, dass daran im „neuen Bund“ nichts geändert hat: Willentliche Sünde nach der Taufe bringt erneut die Todesstrafe. Durch das Blut Christi wurde es Gott ermöglicht die Sünde der Nation Israel und der ganzen Welt zu tilgen, unter vorherbestimmten Bedingungen! Der „neue Bund“ wurde unmittelbar mit Vergiessen von Jesu Tod rechtsgültig, wobei Gott dies durch die himmlische Auferweckung seines Sohnes verbürgte und ihn dort „über jede Macht und Autorität im Himmel und auf der Erde“ erhöhte! (Mat 28:18; Off 5:11, 12) In der Taufe anerkennen wir diesen Umstand.

 

Gottes Vorkehrung zur Sündenvergebung wahrnehmen!
 

9.1.3.2          Wir sollten wie Kinder werden, was unser Vertrauen und unsere Stellung betrifft

Jesus zeigte, dass diese Art der geistigen Geburt einen ersten wichtigen Schritt bedeutet, sich ihm, Jesus als „Haupt der Versammlung“ und jedes Einzelnen zu unterordnen. Mag jemand zuvor auch eine hohe Stellung innegehabt oder dies als erstrebenswert erachtet haben, so musste eine neue Form des Denkens an dessen Stelle treten! Nicht Rang entscheidet bei Gott, sondern ein kindliches Vertrauen in den himmlischen Vater und dessen Vermögen, uns zum Guten hin zu lenken! Jesus zeigte seinen Jüngern diese Art des Vertrauens anhand von Kindern, die sich ihm ohne Scheu näherten.

 

Ein weihung des "Mühlsteins" mit der Inschrift der Warnung Jesu*** Rbi8  Matthäus 18:1-6 ***

In jener Stunde traten die Jünger an Jesus heran und sagten: Wer ist in Wirklichkeit der Größte im Königreich der Himmel? 2 Da rief er ein kleines Kind zu sich, stellte es mitten unter sie 3 und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und wie kleine Kinder werdet, so werdet ihr auf keinen Fall in das Königreich der Himmel eingehen. 4 Wer immer sich daher selbst erniedrigen wird wie dieses kleine Kind, der ist der Größte im Königreich der Himmel; 5 und wer immer ein solch kleines Kind aufgrund meines Namens aufnimmt, nimmt [auch] mich auf. 6 Wer immer aber einen von diesen Kleinen, die an mich glauben, straucheln macht, für den ist es nützlicher, daß ihm ein Mühlstein, wie er von einem Esel gedreht wird, um den Hals gehängt und er ins weite, offene Meer versenkt werde.

 

Jesus spricht nicht davon, dass wir in ein Stadium eines Kleinkindes zurückversetzt werden, sondern das Vertrauen nachahmen, die jene Kinder zu Jesus hatten, indem sie sich ihm ohne jede Scheu näherten, um von ihm belehrt zu werden und seinen Segen zu empfangen. Jesus forderte hier auch nicht dazu auf Waisenheime aufzurichten, obwohl das bestimmt auch gute Motive bedingt, sondern er spricht von Erwachsenen, denkfähigen Menschen, die sich ihm wie Kinder hingeben, die aber durch andere davon abgehalten werden könnten auf ihn zu hören und ihm nachzufolgen!

 

Solchen Menschen, die andere vom „eingeengten geraden Weg“ und von Wahrheit im Einklang mit Gottes Wort abbringen und dadurch zum Straucheln bringen, jenen gebührt der Mühlstein um den Hals! Wer mit Jesus sammelt, der gehört zu ihm, wer von ihm wegnimmt, der zerstreut! Das Sammeln richtet sich auf Jesus hin, nicht auf die Nachfolge von Menschen und deren Treue hin zu die Augen blendenden kirchlichen Organisationen! (Mat 12:30)

 

9.1.3.3          Opfergaben an Gott seit Beginn der Menschheit

Um den Wert dieses einen, abschliessenden blutigen Opfers Jesu wirklich verstehen zu können, müssen wir den Sinn der einzelnen im GESETZ vorgeschriebenen Opfer etwas besser verstehen, die jedes für sich erbracht Vergebung bestimmter Sünden gibt oder die Verbindung zu Gott wieder herzustellen. Mit Jesu Tod wurde all dies vereint und steht mit ihm in Verbindung, dem „einzigen Mittler“ zwischen Gott und Mensch, unserem „Hohepriester“. Unser künftiges Leben hängt davon ab, diese Dinge zu verstehen und anzuerkennen! Der einzige Weg der Annäherung zu Gott ist in Jesu Namen! Gewisse Veränderungen hin zu christlichen Opfern, die Gott annehmbar sind gilt es zu verstehen.

 

*** Rbi8  Johannes 14:6 ***

Jesus sprach zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich.

 

Dieser Artikel möchte uns somit zu einem genauen Verständnis des Sinnes auch der einzelnen früheren Opfer verhelfen, welche die Nation Israel darzubringen hatte und gleichzeitig die Verbindung schaffen, was dies für einen Nachfolger Christi bedeutet!

 

Offensichtlich war es bereits Kain und Abel, den ersten Kindern Adams ein Bedürfnis Gott zu opfern, ohne dass ein solches Begehren oder gar eine gesetzliche Pflicht dazu existiert hätte!

 

Abel opfert Jehova einige seiner besten Schafe, Kain opfert etwas von der Ernte seiner Felder*** Rbi8  1. Mose 4:2-7 ***

Und Abel wurde ein Schafhirt, Kain aber wurde ein Ackerbauer. 3 Und es geschah nach Ablauf einiger Zeit, daß Kain dann Jehova einige Früchte des Erdbodens als Opfergabe darbrachte. 4 Was aber Abel betrifft, auch er brachte einige Erstlinge seiner Kleinviehherde, ja ihre Fettstücke. Während Jehova nun wohlwollend auf Abel und seine Opfergabe blickte, 5 blickte er keineswegs wohlwollend auf Kain und seine Opfergabe. Und Kain entbrannte in großem Zorn, und sein Angesicht begann sich zu senken. 6 Hierauf sprach Jehova zu Kain: Warum bist du in Zorn entbrannt, und warum hat sich dein Angesicht gesenkt? 7 Wird es nicht Erhebung geben, wenn du darangehst, gut zu handeln? Wenn du aber nicht darangehst, gut zu handeln, so kauert die Sünde am Eingang, und nach dir steht ihr tiefes Verlangen; und wirst du, ja du, die Herrschaft über sie erlangen?“

 

Ganz offensichtlich zeigt der Bibelbericht schon zu Beginn, dass es unterschiedliche Opfergaben gibt und Gott auf diese Form menschlichen Verhaltens reagiert! Im Falle Abels waren es „die Fettstücke seiner Herde“, das Beste was er hatte, das er Gott darbrachte, während Kain offensichtlich als Opfergabe etwas darbrachte, was nicht einem wirklichen Opfer entsprach, sondern eher einer Alibiübung! Als Jehova Abels Opfer wohlwollend anschaute wurde Kain zudem erzürnt und liess sich zum ersten Brudermord hinreissen.

 

Warum nun war Abels Opfer Jehova wohlgefällig? Die Bibel erklärt dies an jener Stelle nicht, aber durch weitere Beispiele, wo Gott Opfer dargebracht wurden die Jehova wohlgefällig waren und anderen, die er mittels Erklärung zurückweist, lassen sich Schlussfolgerungen ziehen!

 

 

9.1.4           Die Opfergaben Noahs, Abrahams und seiner Nachkommen, die Gott wohlwollend annahm

 

9.1.4.1          Gottes erstes Gericht an der Menschheit und Noahs Opfer

Nachdem die Menschheit sich zu entwickeln begann kamen im Verlauf der Zeit immer verwerflichere Sitten auf. Gewalttat nahm auf der Erde schnell zu. Geistwesen, die sich von Gott getrennt hatten und unter der Führung Satans standen, begannen Menschen zu beeinflussen und selbst Dinge zu treiben, die Gott ausdrücklich verachtete. Engel hatten mit menschlichen Frauen Kontakt und ein Hybridgeschlecht, die Nephilim war die Folge. Diese waren eine Art Supermenschen, welche Macht mittels Überlegenheit an Kraft ausübten, zum Schaden der anderen.

 

Die Nehpilim lebten vor der Sintflut auf der Erde und waren besonders gross und mächtig*** Rbi8  1. Mose 6:4 ***

Die Nephilim befanden sich in jenen Tagen auf der Erde und auch danach, als die Söhne des [wahren] Gottes weiterhin mit den Töchtern der Menschen Beziehungen hatten und sie ihnen Söhne gebaren; sie waren die Starken, die vor alters waren, die Männer von Ruhm.

 

Jene Starken machten die anderen von sich abhängig, nicht aufgrund ihrer moralischen Überlegenheit, die es nachzuahmen gelohnt hätte, sondern mittels nackter Unterdrückung! Ihr Ruhm entstand durch ihre Untaten!

 

Sind nicht die heutigen Lebensverhältnisse für Milliarden von Menschen denen vor der Sintflut sehr ähnlich? Eine kleine Minderheit beherrscht die gesamte Menschheit und hat sie mittels der Begriffe „Demokratie“ und  „Freiheit“ versklavt: Ohne Gottes GESETZ zu halten aber gibt es keine wahre Freiheit!

 

 (Jakobus 1:25)  Wer aber in das vollkommene Gesetz [[GESETZ]], das zur Freiheit gehört, hineinschaut und dabei bleibt, der wird glücklich sein, indem er [es] tut, weil er nicht ein vergeßlicher Hörer, sondern ein Täter des Werkes geworden ist.

 

So funktioniert die Crispr-Technik, um das Erbgut zu verändernBestimmt sind unsere heutigen Versuche der menschlichen Klonation und der Veränderung des humanen Erbgutes in dieselbe Kategorie der Verirrungen einzuordnen! Der Versuch eine Superrasse zu züchten und Duplikate jener zu erstellen, die dafür bezahlen können hatte in den Nephilim ein treffliches Vorbild! Wie damals nehmen sich die Mächtigen Frauen wann immer jene sie begehren.

 

Auch heute werden Frauen dazu benutzt und missbraucht eingepflanzte Embryonen auszutragen, von denen sie keine Ahnung haben, woher sie stammen oder ob sie verändert wurden!

 

Dies begann mit dem Fortschritt der Medizin mit der In-vitrio-Fertilisation (künstliche Befruchtung einer Eizelle ausserhalb des Uterus) eine ungeahnte, neue Dimension anzunehmen. Was einen zahmen Anfang hatte wird bald schon in Experimenten mit gezüchteten und genmanipulierten Menschen enden, von deren Auswirkung wir keine wirkliche Ahnung haben! Mediziner behaupten erfolgreich menschliche Klone auf die Welt gesetzt zu haben!

 

Obwohl Wissenschaftler sich zu Göttern aufschwingen, sich vermeintlich zu Gunsten der Menschheit aufopfern mögen, sind dies bestimmt nicht jene Opfer, die Gott von uns fordert oder ihm wohlgefällig sind! Wir sollten unsere Augen durch verfängliche Argumente wie bessere Gesundheit und Austausch lebenswichtiger Organe nicht täuschen lassen: Es ist Eingriff in Gottes Schöpfung von der er erklärte: „Nach diesem sah Gott alles, was er gemacht hatte, und siehe, [es war] sehr gut. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen, ein sechster Tag.“ (1.Mo 1:31)

 

9.1.4.2          Gott hat Sein eigenes Vorhaben und eine exakte Planung

Der Nutzen, der mit unermesslich hohen Kosten in der Forschung und Gentechnologie verbunden ist, kommt somit nur sehr Wenigen wirklich zu gut! Die dadurch verschwendeten Gelder hätten in normalen Verbesserung der Anstrengungen im globalen Erziehungs- und Gesundheitswesen verwendet werden können und heute schon Millionen von Menschen das Leben gerettet oder verlängert!

 

Jehova verspricht entgegen diesen menschlichen Anstrengungen deutlich, dass Krankheit erst im kommenden System eliminiert werden wird und selbst die längst Verstorbenen wiederum zum Leben kommen! Den Beweis seiner Fähigkeit sein ausdrücklich gegebenes Wort zu halten hat er durch Jesus eindeutig erbracht! Der Tote wurde auferweckt, was viele glaubhafte Zeugen bestätigten.

 

*** Rbi8  Jesaja 33:24 ***

Und kein Bewohner [[(im Millennium)]] wird sagen: „Ich bin krank.“ Dem Volk [[(der „grossen Volksmenge“)]], das in [dem Land] wohnt, wird sein Vergehen verziehen sein.

 

Jesus hatte seine Macht über jede Art von Krankheit und Leiden, auch über Erbschäden deutlich unter Beweis gestellt! Immer wieder zeigte er zudem den Zusammenhang zwischen Sünde und Leiden als Folge menschlicher Übertretung des göttlichen Willens! Er warnte jedoch gewisse Kranke, die er geheilt hatte, die aber offensichtlich keinen moralisch einwandfreien Wandel führten das Sündigen zu lassen, weil ihnen sonst etwas Schlimmeres widerfahren würde: Er deutete den „zweiten Tod“ an, ewige Vernichtung im symbolischen „Feuersee“!

 

*** Rbi8  Johannes 5:14 ***

Nach diesen Dingen fand ihn [[(den Geheilten, der 38 Jahre gelähmt gewesen war)]] Jesus im Tempel und sprach zu ihm: „Siehe, du bist gesund geworden. Sündige nicht mehr, damit dir nicht etwas Schlimmeres widerfahre.“

 

Jesus heilte somit nicht bloss jedes Leiden und ererbte Krankheiten, er heilte vor allem in geistigem Sinne, indem er die Abhängigkeit zwischen Krankheit und Sünde offenlegte. Sünde führt zur geistigen Erkrankung, zum Tod. Jesus hatte die Macht Sünden zu vergeben.

 

Jesus kann auch Aussätzige reinigenNach der Heilung bestimmter Krankheiten existierten vorbestimmt Opferhandlungen, welche die Priester für die Geheilten vollziehen mussten. Diese Opfer sollten Israel an ihre Pflicht Gott gegenüber erinnern.

 

*** Rbi8  3. Mose 14:2-7 ***

„Dies wird das [[GESETZ]] des Aussätzigen werden am Tag der Feststellung seiner Reinigung, wenn er zum Priester gebracht werden soll. 3 Und der Priester soll aus dem Lager hinausgehen, und der Priester soll schauen; und wenn die Plage des Aussatzes an dem Aussätzigen geheilt worden ist, 4 dann soll der Priester Befehl geben; und er soll zu seiner Reinigung zwei lebende reine Vögel und Zedernholz und karmesinfarbenen Stoff und Ysop nehmen. 5 Und der Priester soll Befehl geben, und der eine Vogel soll in einem irdenen Gefäß über fließendem Wasser getötet werden. 6 Was den lebenden Vogel betrifft, er sollte ihn und das Zedernholz und den karmesinfarbenen Stoff und den Ysop nehmen, und er soll sie und den lebenden Vogel in das Blut des Vogels tauchen, der über dem fließenden Wasser getötet worden ist. 7 Dann soll er es siebenmal auf den spritzen, der sich vom Aussatz reinigt, und er soll ihn für rein erklären, und er soll den lebenden Vogel über das offene Feld hin wegsenden.

 

Die Feststellung der Reinigung bei einem Aussätzigen oblag somit dem Priester. Die Opferhandlung hat bestimmt eine Bedeutung die mit dem kommenden System in Verbindung steht und Reinigung für Sünden beinhaltet.

 

Wider den heiligen Geist, Gottes Wort willentlich entgegen zu handeln, diese Form Sünde würde aber im bestehenden wie künftigen System zur „ewigen Abschneidung von den Lebenden“ führen! Jesus erwähnte dies als „Lästerung gegen den Geist“, gegen den Willen Gottes!

 

*** Rbi8  Matthäus 12:31 ***

Deswegen sage ich euch: Jede Art von Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden, aber die Lästerung gegen den Geist wird nicht vergeben werden.

 

Physische und geistige Krankheit können geheilt werden, wer aber willentlich gegen Gottes heiligen Geist der Wahrheit lästert, für den gibt es keine Vergebung!

 

9.1.4.3          Auf Gott zu hören und entsprechend zu handeln gab im Gericht immer wieder Anlass zur Rettung, darauf nicht zu reagieren bringt Vernichtung!

Den Nephilim und der durch sie vorherrschenden Gewalttat machte Gott zu einer von Ihm bestimmten Zeitpunkt ein Ende, als diese ihren Höhepunkt erreichte. Eine Warnung für uns heute wie Jesus dies hervorhob:

 

(Matthäus 24:36-39)  Von jenem Tag und jener Stunde hat niemand Kenntnis, weder die Engel der Himmel noch der Sohn, sondern nur der Vater. 37 Denn geradeso wie die Tage Noahs waren, so wird die Gegenwart [[(das Wiederkommen zur Urteilsvollstreckung [B3])]] des Menschensohnes sein. 38 Denn so, wie sie in jenen Tagen vor der Sintflut waren: sie aßen und tranken, Männer heirateten und Frauen wurden verheiratet bis zu dem Tag, an dem Noah in die Arche hineinging, 39 und sie nahmen keine Kenntnis davon, bis die Sintflut kam und sie alle wegraffte: so wird die Gegenwart [[(das Wiederkommen)]] des Menschensohnes sein.

 

So wie der Prophet Henoch das Kommen der Sintflut bereits fünfhundert Jahre im Voraus ankündete, so tat dies auch Jesus mit dem Endgericht und seinem persönlichen Eingreifen als „der Engel Jehovas“, als Erzengel Michael, „das WORT“ am Tag Harmagedons [B3].

 

Gott warnte Noah zuvor und wies ihn an eine Arche zu bauen, nach einem von Gott genau vorgegebenem Plan. Nur Noahs Familie hörte auf Jehova und wurde zum Gespött seiner Generation. Als Gottes Zeitpunkt kam und Noah alles ausgeführt hatte ging jener alleine mit seiner Familie in die Arche und Gott selbst schloss hinter ihm die Tür! Exakt sieben Tage später begann die Sintflut. Eine genaue Vorauskenntnis der Ereignisse die folgen würden und eine minutiöse Planung seitens Gottes ist aus dem Augenzeugenbericht der Sintflut erkenntlich! (1.Mo 7:6-16)

 

(Vergleiche: Zeitband Sintflut der Tage Noahs)

(Vergleiche Grafik:  Sintflut und Versinken von Atlantis durch den Carolina Meteoreinschlag?)

 

Nachdem die Arche nach Gottes Plan und Vorhersicht Mensch und Tier durch die Sintflut getragen hatte, war es Noah, der ein Jahr danach das erste Opfer Jehova Gott darbrachte. Dies in der Zeit unmittelbar nach der Sintflut und nach dem Absinken des Meeresbodens zufolge des Gewichtes der vom Festland her zufliessenden Wasser und der Entstehung der Bergketten entlang den Rissen, welche das Aufbrechen der Kontinente verursachte. Das nachstehende Schema erklärt diese Phänomene:

 

Unterschieben sich die Meeresplatten unter die Festlandsockel?
  

 Das Opfer Noahs war Gott angenehm war auf das er mit dem „Regenbogenbund“ zu Gunsten der ganzen Menschheit reagierte.

 

*** Rbi8  1. Mose 8:20-22 ***

Und Noah begann Jehova einen Altar zu bauen und einige von allen reinen Tieren und von allen reinen fliegenden Geschöpfen zu nehmen und auf dem Altar Brandopfer zu opfern. 21 Und Jehova begann einen beruhigenden Wohlgeruch zu riechen, und so sprach Jehova in seinem Herzen: „Nie wieder werde ich des Menschen wegen Übles auf den Erdboden herabrufen, weil die Neigung des Menschenherzens böse ist von seiner Jugend an; und nie wieder werde ich alles Lebende schlagen, wie ich es getan habe. 22 Alle Tage, da die Erde besteht, werden Saat und Ernte und Kälte und Hitze und Sommer und Winter und Tag und Nacht niemals aufhören.“

 

Noahs Opfer neigte Gottes Herz zu Gunsten seiner Nachkommen! Offensichtlich kannte er bereits jene Tiere, die Gott als „rein“ bezeichnet hatte. Es ist wichtig dies zu verstehen im Hinblick auf das kommende Gericht an der ganzen Erde! Niemals wird Gott seinen in sich beschlossenen Bund brechen, obwohl heute die Erdbevölkerung bestimmt ebenso oder gar weit mehr verderbt ist wie zur Zeit Noahs. Die Bezeichnung als „Regenbogenbund“ kommt daher, weil erstmals nach der Sintflut und der Entleerung der oberen, permanenten Wolkenschicht, der „Wasser droben“ erstmals ein Regenbogen sichtbar wurde, weil zum ersten Mal das Sonnenlicht ungefiltert direkt bis zur Erdoberfläche drang!

 

Zeitband biblische Schriften, Bündnisse, Prophetie
 

(Vergleiche: Zeitband Biblischer Schriften, Bündnisse, Prophetie)

 

Die sieben Engel mit den Zornschalen GottesFür all die Schlechtigkeit und den erneuten Spiritismus, die Verbindung zu Dämonenengeln die Gott hassen: Dafür verdient eine heutige, dekadente  Welt bestimmt ebenso eine Vernichtung wie jene der Tage Noahs! Der Apostel Johannes beschreibt in der Offenbarung wie die Menschheit während der Endzeit auf göttlich vorhergesagte Plagen durch das Ausschütten der „sieben Schalen des Zornes Gottes  reagiert, die zeitlich weitgehend parallel mit den „sieben Trompeten“-stössen erfolgen. (Off 15:5-7)

 

*** Rbi8  Offenbarung 9:20-21 ***

Aber die übrigen der Menschen, die durch diese Plagen nicht getötet wurden, bereuten die Werke ihrer Hände nicht, so daß sie die Dämonen nicht [mehr] angebetet hätten sowie die Götzen aus Gold und Silber und Kupfer und Stein und Holz, die weder sehen noch hören, noch gehen können; 21 und sie bereuten ihre Mordtaten nicht noch ihre spiritistischen Bräuche, noch ihre Hurerei, noch ihre Diebstähle.

 

Nie dagewesene Plagen, welche teilweise der Natur angelastet werden aber weitgehend menschlichen Ursprungs oder Verantwortlichkeit unterliegen, sie bedrücken die Menschheit: Das Tsunami in Südostasien, das hunderttausende Leben forderte, der Sturm Katrina, der New Orleans verwüstete und eine Million obdachlos machte, die seit fast vier Jahrzehnten grassierende Aids-Seuche, die jährlich steigende Millionen wegrafft, der Terrorismus, der die ungehemmte Ausbeutung der Erdbevölkerung als Ursache kennt und heute durch Massenvernichtungswaffen in ihren Händen ganze Kontinente in Angst und Schrecken versetzen. Der Anti-Terrorkrieg, der ein Heer von Staatsbeamten in allen Lebensbereichen schuf und bereits mehrere Länder verwüstete. Der Konflikt zwischen Iran und Israel, beides Nuklearmächte, der zu jedem Zeitpunkt einen unberechenbaren Kampf herausfordern kann und wird.

 

Iran: Wir können Israel innerhalb weniger Minuten zerstören Dienstag, 24. Mai 2016 | NAI Redaktion [1][3]

 

Iran behauptet Israel in 8 Minuten auslöschen zu könnenEin hochrangiger Offizier der iranischen Armee sagte diese Woche, dass die Islamische Republik die nötigen Mittel hätte, ganz Israel innerhalb nur weniger Minuten zu zerstören. "Wenn so ein Befehl unser obersten Führung ausgeführt werden sollte, so können wir aufgrund der Fähigkeiten der uns zur Verfügung stehenden Mittel das zionistische Regime in weniger als acht Minuten auslöschen," sagte ein Berater der iranischen Revolutionsgarde, Ahmad Karimpour, in einem Interview.

 

In der letzten Zeit hatte der Iran mehrere Raketentests durchgeführt. Aussagen des iranischen Regimes zufolge haben die neuen Raketen Treffgenauigkeit in einem Radius von 3200 Kilometer, was bedeutet, dass sie das gesamte Gebiet des jüdischen Staates treffen können.

 

Die Äusserungen des Beraters geben auch Hinweise auf die weiterhin umstrittenen iranischen Pläne für Atomwaffen.

 

Der oberste Führer Irans, Ali Khamenei, erklärte in der vergangenen Woche, dass seine Nation ihr Raketenarsenal weiter ausbauen würde und es gäbe "verdammt nochmal" nichts, was Amerika und der Westen dagegen tun könnten.

 

Nichts davon ist Grund für die Mehrheit der Menschen von ihren schlechten und gesetzlosen Taten abzurücken! Mord, Sex, Diebstahl und Habsucht, Spiritismus, jede Form von Götzendienst sind die herausragenden Themen fast jeglicher Fernsehübermittlung. Gott wird diesmal, bei seinem letzten Schlag gegen solche Missetäter sehr wohl zu unterscheiden wissen zwischen Menschen die wirklich gottergeben sind und solchen die dies nur vorgeben! Gemäss der Absicht des Herzens wird er jedem Einzelnen vergelten! Wie zur Zeit Noahs ist er in der Lage zu retten oder zu vernichten!

 

9.1.4.4          Abrahams Opfer dessen, was er am meisten liebte

Ein weiteres, wohl das Herausragendste Opfer das wir erwähnen müssen wurde einige Jahrhunderte nach der Sintflut durch den treuen Abraham dargebracht. Jehova hatte ihn aus seiner Vaterstadt Ur im fruchtbaren Mesopotamien nach Kanaan gebracht. Er war bereits hundert Jahre alt, als ihm durch Vorhersage eines Engels von Seiten seiner unfruchtbaren, zehn Jahre jüngeren Frau Sara ein Sohn geboren wurde, den er Isaak nannte.

 

Bisher hatte Abraham alles ausgeführt, was Gott ihm geboten hatte. Nun war der Zeitpunkt gekommen Abrahams Glauben in Jehovas Gerechtigkeit auf eine erstaunliche, ganz besondere Art und Weise zu prüfen! (1.Mo 17:5 vergl. Heb 11:8-12)

 

Abrahams Opferbereitschaft Gott selbst seinen Sohn Isaak zu geben*** Rbi8  1. Mose 22:1-2 ***

Nach diesen Dingen nun geschah es, daß der [wahre] Gott Abraham auf die Probe stellte. Demgemäß sprach er zu ihm: „Abraham!“, worauf er sagte: „Hier bin ich! 2 Und er sprach weiter: Nimm bitte deinen Sohn, deinen einzigen Sohn, den du so liebst, Isaak, und mache eine Reise nach dem Land Moria, und opfere ihn dort als ein Brandopfer auf einem der Berge, den ich dir bezeichnen werde.“

 

Jehova forderte das grösste möglich Opfer, dass Abraham seinen eigenen, innig geliebten Sohn Gott opfern sollte. Was stand dahinter und würde Abraham ihm auch hierbei gehorchen?

 

Jehova erwählte sich somit selbst den Zeitpunkt und den Ort, wo Abraham ein ganz spezifisches, von Gott bestimmtes Opfer darbringen sollte. Dieses sollte einen weit tieferen prophetischen Wert haben und auf Zukünftiges hinweisen! Abraham gehorchte. Er machte sich unvermittelt mit Isaak auf den Weg. Das Land Moria wurde nach jener Erhöhung benannt, die den Berg Zion in Jerusalem leicht überragt. Moria ist der höchste Punkt Zions, wo achthundert Jahre danach auch der Tempel Salomos aufgerichtet wurde. Würde Abraham die schwerste aller Prüfungen bis zum Ende bestehen? Die Aufgabe lautete ja seinen eigenen, geliebten Sohn Isaak zu opfern! Wir können uns Abrahams aufgewühlte, zerrissene Gefühle nur vorstellen, die er dabei gehegt haben muss.

 

*** Rbi8  1. Mose 22:9-14 ***

Schließlich erreichten sie den Ort, den der [wahre] Gott ihm bezeichnet hatte, und Abraham baute dort einen Altar und legte das Holz zurecht und band seinem Sohn Isaak Hände und Füße und legte ihn auf den Altar, oben auf das Holz. 10 Dann streckte Abraham seine Hand aus und nahm das Schlachtmesser, um seinen Sohn zu töten. 11 Jehovas Engel aber begann, ihm von den Himmeln her zuzurufen und zu sagen: „Abraham, Abraham!“, worauf er antwortete: „Hier bin ich! 12 Und er sprach weiter: Strecke deine Hand nicht gegen den Knaben aus, und tu ihm gar nichts, denn jetzt weiß ich wirklich, daß du gottesfürchtig bist, indem du mir deinen Sohn, deinen einzigen, nicht vorenthalten hast.“ 13 Darauf erhob Abraham seine Augen und schaute, und dahinten war ein Widder, der sich mit seinen Hörnern in einem Dickicht verfangen hatte. Da ging Abraham hin und nahm den Widder und opferte ihn an Stelle seines Sohnes als Brandopfer. 14 Und Abraham begann den Namen jenes Ortes Jehova-Jire zu nennen. Deshalb ist es heute üblich zu sagen: „Auf dem Berg Jehovas wird es ausersehen werden.“

 

Jehova hatte Abrahams Glauben und seine Gefühle auf die allerhärteste Probe gestellt. Wem gehörte sein Herz mehr, dem über alles geliebten Sohn Isaak oder seinem Schöpfer? Abraham bestand die Prüfung!

 

Anstelle Isaak gab Jehova dem Abraham als Opfergabe einen WidderWer war jener Engel, der Abraham im letzten Augenblick davon abhielt seinen Sohn zu opfern und an dessen Stelle einen Widder zur Verfügung stellte?

 

Wie wir aus dem Artikel „5.8.4  Der Nordkönig und der Führer der Streitarme, ‚Bin Laden’“ (siehe Absatz: 8.4.5.3  Derselbe Engel Gottes Mittler des alten und neuen Bundes! ¡Error! Marcador no definido.) bereits wissen, war jener Engel, der Abraham an der Ausführung im letzten Moment hinderte, aller Voraussicht nach Michael, der später zur Erde gesandt als Mensch Jesus gelebt hat. Dieser starke Engel Jehovas, der Wortführer Gottes gegenüber den Menschen, sah, was Abraham im Gehorsam zu Gott bereit war zu tun. Es deutete auf sein eigenes Opfer seines Leibes und dem Vergiessen seines Blutes zu Gunsten der verurteilten Menschheit, all jener, welche bereit sein würden dies anzuerkennen und sich von Sünde reinigen würden.

 

Auch Abrahams Sohn Isaak hatte sich in seiner Unterordnung unter Jehovas Willen als untadelig erwiesen. Jehova liess dieses Drama geschehen, um dadurch ein späteres, weit grösseres Ereignis anzuzeigen: Den Tag, an dem Jehova selbst den Tod seines geliebten Sohnes durch Menschen mit ansehen müsste!  Jener Engel  wusste seinerseits aber auch, dass er selbst die Prüfung ebenso wie Isaak zu einem späteren Zeitpunkt, am selben Ort bestehen müsste! Jesus hatte aufgrund der Aufzeichnungen der Worte Gottes durch die Propheten, deren Übermittler er selbst war detaillierte Kenntnis dessen, was ihn selbst erreichen würde: Treue zu Jehova bis zum eigenen Opfertod. Der Engel Michael wusste seinerseits sehr wohl, dass ihn sein Vater zur Erde senden würde, um ein letztes, blutiges Opfer zur Erlösung der ganzen Menschheit zu erbringen. Er nahm den Auftrag an und führte ihn bis zum Ende durch!

 

9.1.4.5          Jehova selbst auserwählte das letzte und grösste Opfer!

Dort, im Allerheiligsten des Tempels Salomos, der später an derselben Stelle auf dem Berg Moria errichtet wurde, wo Abraham den Altar gebaut hatte, dort sollte Gott seinen einziggezeugten Sohn Jesus zu seinem letzten, vollkommen reinen blutigen Opfer auserwählen. Das Allerheiligste des Tempels auf Moria stellte dabei den himmlischen Thron Jehovas dar. Der Vorhang, der jenen Teil vom Heiligen der Priester abschirmte, dieser stellte Jesu Fleischesleib dar. Beim Tod Jesu zerriss jener Vorhang und gewährte Jesus als designierten Hohenpriester den Zugang zu Gottes Thron.

 

Jesu Gefangennahme, Tod, Auferstehung und seine vierzig Tage bei den Jüngern; Pfingsten
 

(Vergleiche: Zeitband Jesu Tod, Auferstehung bis Pfingsten)

 

Paulus zeigt den Hebräerchristen die Zusammenhänge verschiedener Ereignisse in Verbindung mit Abraham, Jesu Tod, dem Zerreissen des Vorhangs im Tempel und damit der Zuverlässigkeit der Erfüllung von Gottes Verheissungen: (Lu 23:44, 45)

 

*** Rbi8  Hebräer 6:13-20 ***

Denn als Gott dem Abraham seine Verheißung gab, schwor er bei sich selbst, da er nicht bei einem Größeren schwören konnte, 14 indem er sprach: „Ganz bestimmt will ich dich segnend segnen, und ich will dich mehrend mehren.“ 15 Und so erlangte [Abraham], nachdem er Geduld bekundet hatte, [diese] Verheißung. 16 Denn Menschen schwören bei dem, der größer ist, und ihr Eid ist das Ende jedes Wortstreites, da er für sie eine rechtsgültige Garantie ist. 17 Auf diese Weise trat Gott, als er den Erben der Verheißung die Unveränderlichkeit seines Rates in noch reichlicherem Maße zeigen wollte, mit einem Eid ins Mittel, 18 damit wir, die wir an den Zufluchtsort geflohen sind [[(in das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“)]], durch zwei unveränderliche Dinge, in denen es unmöglich ist, daß Gott lügt, eine starke Ermunterung hätten, die uns vorgesetzte Hoffnung zu ergreifen. 19 Diese [Hoffnung] haben wir als einen Anker für die Seele, der sowohl sicher als auch fest ist und hineinreicht in das Innere, hinter den Vorhang [[(direkt zu Gottes Thron durch den Mittler Jesus Christus)]], 20 wohin unsertwegen ein Vorläufer gegangen ist, Jesus, der für immer Hoherpriester nach der Weise Melchisedeks geworden ist.

 

Erwachsenentaufe in einem GewässerDer Zufluchtsort an den wir fliehen ist heute nicht die Arche, wie im Falle Noahs, sondern die christliche Taufe, die uns Einlass in das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“, der Liebe Jehovas gewährt! Wir sind nicht mehr wie ein Schiff, das vom Wind hin und her getrieben wird, sondern unser Anker der Hoffnung ist Jesus, der als unser Hoherpriester hinter den Vorhang ging, um sein Opferblut für uns vor Gott darzureichen und später wegen seiner Treue sich dort zur Rechten Gottes setzen durfte! Durch ihn wird Gottes Versprechen wiederum „zu einem Ja“, das das prophetische Wort bestätigen wird! „Denn so viele Verheißungen Gottes es auch gibt, sie sind durch ihn zum Ja geworden. (2.Kor 1:20; 1.Pe 3:18-22)

 

Wo es nun um die letzte grosse Rettung geht sind all jene willkommen, die durch Jehovas Vorkehrung, dem Opfertod seines Sohnes, selbst Jesus Anerkennung erlangen möchten, indem sie ihn an jene Stelle erhöhen, die Gott ihm zufolge seiner Treue gegeben hat: Als Hohepriesterkönig, Haupt und Retter der Glaubenden! Weder Kirchen noch Politiker vermögen das zu verändern, was wie eine schwere, grosse Welle auf die Menschheit zurollt! Gottes Fluchtpunkt liegt nicht bei menschlichen Vorkehrungen, sondern bei Christus, im „Tal zwischen den (machtvollen) Bergen“ der Politik und Religion, die sich, wie es der Prophet Sacharja vorhersagte, vor unseren Augen in der Mitte zu spalten beginnen. Sacharja spricht prophetisch von unseren Tagen (Off 18:4).

 

*** Rbi8  Sacharja 14:3-5 ***

Und Jehova wird gewiß ausziehen und gegen jene Nationen Krieg führen wie am Tag seiner Kriegführung, am Tag des Kampfes. 4 Und seine Füße werden tatsächlich an jenem Tag auf dem Berg der Olivenbäume stehen, der vor Jerusalem, im Osten, ist; und der Berg der Olivenbäume soll sich in seiner Mitte spalten, vom Sonnenaufgang her und gegen Westen. Dort wird ein sehr großes Tal sein; und die Hälfte des Berges wird tatsächlich nach Norden bewegt werden und die Hälfte davon nach Süden. 5 Und ihr werdet gewiß zum Tal meiner Berge fliehen; denn das Tal der Berge wird bis nach Azel hin reichen. Und ihr werdet fliehen müssen, so wie ihr wegen des [Erd]bebens in den Tagen Usijas, des Königs von Juda, geflohen seid. Und Jehova, mein Gott, wird bestimmt kommen [und] alle Heiligen mit ihm.

 

Die Spaltung kommt vom Osten her! Jehovas Krieg gegen die Nationen in Harmagedon ist Sacharjas Thema!

 

Die Spaltung des „Berges der Olivenbäume“ ist symbolisch gemeint! Es war der Ort, an dem Judas Jesus mit einem Kuss an die jüdischen Vorsteher verriet! Jesus entzog sich seiner Vorherbestimmung nicht, er wurde gefangengenommen und getötet. Jüdische Religion und römisches politische Macht handelten damals vereint! 

 

Heute teilen sich diese Mächte Politik und Religion immer mehr! Das siebenköpfige „wilde Tier“, die UNO, auf dem „Babylon die Grosse“ reitet wird schon sehr bald die „Hure“ Religion abwerfen, um sie zu zerstören und ihre „Fleischteile“, ihren aufgehäuften unermesslichen Reichtum wie die „Adler den Kadaver“ zu verzehren.

 

Die Flucht all jener die auf Gott hören soll in ein „Tal“ dazwischen erfolgen, das als Folge zwischen den zwei nun getrennten Bergen „der Olivenbäume“, der Politik und Religion entsteht. „Berge“ versinnbildlichen strukturierte Macht. Ein „Tal“ bedeutet, dass sich alle darin auf derselben Ebene befinden, nicht übereinander erhöht sind! Das war doch das Konzept, dass Jesus seinen Aposteln immer und immer wieder zu vermitteln suchte!

 

 

9.1.5           Abrahams Glaube durch das Opfer Isaaks, das ein grösseres Opfer vorschattet

 

9.1.5.1          Christus bestätigte die Ankündigungen an die Vorväter und wird jene erfüllen, die uns in der Endzeit betreffen!

Paulus erklärte im Brief an die Römer, dass wir Mitmenschen in unseren Familien, Gruppen und Versammlungen willkommen heissen sollen! Sie bilden den Hort für Suchende, das „Tal“, das sich nicht durch grosse Erhebungen hervortut! Zu diesem „Tal“ hin werden immer weitere Menschen fliehen, welche das Lügengewebe der Religionen fluchtartig zu Gunsten von Wahrheit verlassen. Die tieferen Stellen von Unkenntnis werden aufgefüllt und die erhöhten von Stolz und Drang nach Macht müssen abgetragen werden!

 

Gemeinschaft macht lebendigJesus wurde zur Bestätigung der göttlichen Verheissungen zu Israel gesandt und erfüllte alles, was die Propheten über den kommenden Messias aufgezeichnet hatten! Nun wird Gott seine Verheissungen gegenüber den Nationen in Kürze ebenso Wahrheit werden lassen, gegenüber all denen, die auf die Worte seines Sohnes geachtet haben und Jesu Gebote gehalten haben! Der Erzengel Michael wird in Gottes Auftrag in der Endzeit erneut und auf ganz besondere Weise handeln! Wir sollten in der Zwischenzeit die Worte des Paulus erfüllen:

 

*** Rbi8  Römer 15:7-13 ***

Darum heißt einander willkommen, so wie der Christus auch uns im Hinblick auf die Herrlichkeit Gottes willkommen geheißen hat. 8 Denn ich sage, daß Christus zugunsten der Wahrhaftigkeit Gottes tatsächlich ein Diener derer wurde, die beschnitten sind [[(der fleischlichen Juden; nur zu ihnen war er doch gesandt)]], um so die Verheißungen, die ER ihren Vorvätern gab, zu bestätigen 9 und damit die Nationen Gott um seiner Barmherzigkeit willen verherrlichen mögen, so wie geschrieben steht: „Darum will ich dich offen anerkennen unter den Nationen, und deinem Namen will ich Melodien spielen.“ 10 Und wieder sagt er: Seid fröhlich, ihr Nationen, mit seinem Volk [[(den „Ebioniten“, die Jesus anerkannt haben)]].“ 11 Und wieder: Preiset Jehova, all ihr Nationen, und mögen alle Völker ihn preisen [[(die „Paulikaner)]].“ 12 Und wieder sagt Jesaja: Da wird die Wurzel Isaïs sein [[(Spross; Immanuel, der Messias)]], und da wird einer sein, der aufsteht, um über Nationen zu herrschen; auf ihn werden Nationen ihre Hoffnung setzen.“ 13 Möge der Gott, der Hoffnung gibt, euch dadurch, daß ihr glaubt, mit aller Freude und mit Frieden erfüllen, damit ihr mit der Kraft [des] heiligen Geistes an Hoffnung überströmt.

 

Jesus starb nicht nur für das fleischliche Israel, nein auch für alle „anderen Schafe“ aus den Nationen, die er nun willkommen heisst in seiner einen „Hürde“! Nun ist es an den Menschen aus den Nationen auf ihn die Hoffnung zu setzen, damit Jesus nun über sie als Hohepriesterkönig über jeder anderen Macht und Autorität herrschen möge!

 

Welches sind die "Schafe die nicht aus dieser Hürde" sind?
 

(Vergleiche Grafik: 8.2  Schafe aus zwei Herden zu einer Hürde unter einem Hirten vereinigt)

 

Die „Wurzel“ oder der wahre Ursprung Isais, des Vaters Davids beginnt mit dem adamischen Bund, erfüllt sich im Mensch gewordenen Jesus, ist in der „Zeit des Endes“ erneut daran aufzustehen [B1] (vergl. Da 12:1) und endgültig über die Nationen und über seine Feinde (Ps 110:1-4; Off 11:14, 15) zu herrschen. Er wird in Harmagedon [B3] seine überragende Macht als „das WORT“, als der „Reiter auf dem weissen Pferd“ zeigen, hinter welcher Macht er mittels seines Vaters, Jehova, wirklich steht! Jesus wird wiederum das erfüllen, was als seine Aufgabe vorgezeichnet ist (Off 19:11-16)! Jesaja spricht zu Beginn seines Buches Gottes Worte aus:

 

*** Rbi8  Jesaja 2:11-17 ***

Die hochmütigen Augen des Erdenmenschen werden erniedrigt, und die Überheblichkeit der Männer soll sich beugen; und Jehova allein soll hoch erhoben werden an jenem Tag. 12 Denn es ist der Tag, der Jehova der Heerscharen gehört. Er kommt über jeden Selbsterhöhten und Überheblichen und über jeden Erhabenen oder Niedrigen; 13 und über alle Zedern des Libanon, die hochragenden und erhabenen, und über alle stattlichen Bäume Baschans [[(Heute Syrien; Jordanien; Irak)]]; 14 und über alle hochragenden Berge [[(Königreiche der Erde)]] und über alle erhabenen Hügel [[Mächtigen in Politik, Religion und Wirtschaft]]; 15 und über jeden hohen Turm [[(Überwachungssysteme)]] und über jede befestigte Mauer [[(Absicherung)]]; 16 und über alle Schiffe von Tarschisch [[(Spanien, als damals westlichste Macht)]] und über alle begehrenswerten Boote. 17 Und der Hochmut des Erdenmenschen soll sich beugen, und die Überheblichkeit der Männer soll erniedrigt werden; und Jehova allein soll hoch erhoben werden an jenem Tag [[(Harmagedons [B3])]].

 

Wie ein Kleinkind sollte unser Vertrauen in Gottes Hand seinDie Menschen der Nationen werden zusammen mit den fleischlichen Auserwählten, den Aposteln und den auferweckten Mitkönigen jubeln, weil nun Freude und Frieden die Erde zu erfüllen beginnen wird, wenn Jesus dem Vater das aufgerichtete Königreich übergeben wird. Der Böse wird nicht mehr sein! Diese Hoffnung soll uns in den kommenden schweren Tagen Kraft und Trost vermitteln.

 

*** Rbi8  Psalm 37:10-11 ***

Und nur noch eine kleine Weile, und der Böse wird nicht mehr sein;

Und du wirst dich sicherlich umsehen nach seiner Stätte, und er wird nicht dasein.

11 Die Sanftmütigen aber werden die Erde besitzen,

Und sie werden wirklich ihre Wonne haben an der Fülle des Friedens.

 

In der Endzeit wird es aber noch ein weiteres blutiges Opfer geben. Ein ganz besonderer „Sündenbock“ muss Gott als „Schuldopfer“ dargebracht werden: Das Blut aller Seiner Gegner, der Feinde Jesu! (Off 19:17, 18)

 

Das wichtigste und annehmbare Opfer, das den Tieropfern gemäss mosaischem GESETZ ein Ende bereitete aber war Jesus! Lernen wir weitere Zusammenhänge verstehen!

 

9.1.5.2          Jehova selbst erwählt sich das letzte blutige Opfer!

Dem Ort mit dem Altar, den Abraham auf dem Berg Moria einrichtete gab er den Name „Jehova-Jire“. Der transliterierte Ausdruck von „Jehova-Jire“ bedeutet: Jehova wird [dafür] sorgen“ oder „Jehova wird ausersehen“, auf Hebräisch: „Jehwáh Jir’éh“. (1.Mo 22;14; Lu 23:44, 45)

 

Paulus erklärte im Brief an die Hebräerchristen diese Zusammenhänge. Wie Johannes in der Offenbarung im Kapitel 4 und 5 beschreibt, erschien Jesus unmittelbar nach seinem Tod und der „Auferweckung im Geiste“ (1.Pe 3:18) als das geschlachtete Lamm vor Jehova, um nun über jede Autorität im Himmel und auf der Erde erhöht zu werden! Wir müssen Zusammenhänge verstehen, wobei oft kleine Details helfen das Verständnis zu erlangen!

 

Nachdem Abraham den Widder geopfert hatte, der symbolisch Jesu Opfer vorausschattete, erschien ihm der Engel Gottes. Dieser Widder stellte etwas höheres dar, ein letztes blutiges Opfer, das Jehova selbst auserwählen und annehmen würde. Dieses sollte zu einem von Gott selbst vorgesehenen, späteren Zeitpunkt dargebracht werden. Sein eigener Sohn, Jesus, sollte sein Blut und seinen fleckenlosen sündlosen Leib dahingeben.

 

Wie die Sterne des Himmels oder der Sand am Meer *** Rbi8  1. Mose 22:15-18 ***

Und Jehovas Engel rief dann dem Abraham zum zweiten Mal von den Himmeln her zu 16 und sprach: Ich schwöre in der Tat bei mir selbst‘, ist der Ausspruch Jehovas, ‚daß wegen der Tatsache, daß du dies getan hast und [mir] deinen Sohn, deinen einzigen, nicht vorenthalten hast, 17 ich dich bestimmt segnen werde und deinen Samen bestimmt mehren werde wie die Sterne der Himmel und wie die Sandkörner, die am Ufer des Meeres sind; und dein Same wird das Tor seiner Feinde in Besitz nehmen. 18 Und durch deinen Samen [[(den Messias)]] werden sich bestimmt alle Nationen der Erde zufolge der Tatsache segnen, daß du auf meine Stimme gehört hast.‘ “

 

Durch diesen Samen, der Engel spricht von einem einzigen Samen, welchen der jüdische Schriftgelehrte Saulus von Tarsus später im Hebräerbrief mit Jesus identifizierte. Durch diesen Samen, der sich stark mehren würde, sollte die ganze Menschheit gesegnet werden, nachdem jener das „Tor seiner Feinde“ in Besitz genommen haben würde.

 

Abrahams Bereitschaft ein ganz bestimmtes, auserwähltes und in Gottes Augen so hochstehendes Opfer darzubringen, wie es der geliebte Isaak war, hatte somit einen weit tiefen Sinn, den wir als Christen unbedingt verstehen müssen! Paulus gibt uns wie stets die notwendigen Erklärungen!

 

*** Rbi8  Hebräer 11:17-19 ***

Durch Glauben brachte Abraham, als er auf die Probe gestellt wurde, Isaak so gut wie als Opfer dar, und der Mann, der die Verheißungen gern empfangen hatte, versuchte, [seinen] einziggezeugten [Sohn] als Opfer darzubringen, 18 obwohl ihm gesagt worden war: Was ‚dein Same‘ genannt werden wird, wird durch Isaak kommen. 19 Doch rechnete er damit, daß Gott imstande sei, ihn sogar von den Toten aufzuerwecken; und in sinnbildlicher Weise empfing er ihn auch von dort.

 

Der Same, der Jesus ist, sollte somit durch Isaak und nicht durch Ismael kommen! Abraham hatte den tiefen Glauben, dass Gott, wenn er von ihm seinen Sohn als Opfer erwartete auch imstande wäre Isaak wiederum aus dem Tod aufzuerwecken.

 

Jesu Flehen zum Vater vor der GefangennahmeDieses Bewusstsein musste Jesus in seiner schwersten Stunde gespürt haben und sich jenes Opfers Abrahams in Erinnerung gerufen haben, als er selbst am Ölberg betend, so wie Isaak vor Abraham gebunden darauf wartete, dass er zum Tode verurteilt würde! Auch er wünschte vom Vater, dass dieses Opfer „an mir vorübergehen“ möge, bestätigte jedoch, dass des Vaters Wille Vorrang habe!

 

 *** Rbi8  Matthäus 26:39 ***

Und er ging ein wenig weiter, fiel auf sein Angesicht, betete und sprach: Mein Vater, wenn es möglich ist, so gehe dieser Becher an mir vorüber. Doch nicht wie ich will, sondern wie du willst.“

 

Bestimmt gab Jesus diese Bereitschaft Isaaks ein auserlesenes Opfer zu sein zusätzliche Kraft, wie sie Abraham gegenüber Jehova zeigte, indem er nun selbst auf seinen himmlischen Vater vertrauen musste, dass er ihn wirklich aus dem Tode auferwecken würde! Jesu letzte glaubensvolle Worte waren: „Vater, deinen Händen vertraue ich meinen Geist an“. Der Vater erhörte diese letzte bitte unmittelbar! (Lu 23:46)

 

9.1.5.3          Vorherbestimmung des Samens und Auserwählung hängen vom Glauben ab!

Die Vorsteher der Juden des ersten Jahrhunderts zeigten keinen Glauben in die Vorhersage Gottes, die er durch seine Gesandten geredet hatte. Sie lehnten den Messias ab, obwohl er durch seine Werke seine Sohnschaft Gottes durchaus unter Beweis gestellt hatte! Obwohl Israel das auserwählte Volk Gottes war, verstiess Gott jene Generation (nicht das Volk Israel als Ganzes!) wegen ihres fehlenden Glaubens und nahm nur einen kleinen Überrest in das Königreich seines Sohnes auf! (Mat 23:33-36)

 

*** Rbi8  Römer 11:2-6 ***

Gott hat sein Volk nicht verworfen, das er zuerst anerkannt hat. Nun, wißt ihr nicht, was die Schrift in Verbindung mit Elia sagt, wie er vor Gott gegen Israel vorstellig wird? 3 „Jehova, sie haben deine Propheten getötet, sie haben deine Altäre ausgegraben, und ich allein bin übriggeblieben, und sie trachten mir nach der Seele.“ 4 Doch was sagt ihm der göttliche Ausspruch? „Ich habe siebentausend Männer für mich übrigbleiben lassen, [Männer,] die das Knie nicht vor Baal gebeugt haben.“ 5 So hat sich nun auch in der gegenwärtigen Zeitperiode ein Überrest gemäß einer Auserwählung zufolge unverdienter Güte gezeigt. 6 Wenn es nun durch unverdiente Güte ist, ist es nicht mehr zufolge von Werken; sonst erweist sich die unverdiente Güte nicht mehr als unverdiente Güte.

 

Auch christliche Nachfolger Jesu vertrauen auf Gottes Verheissung, die er gegenüber Abraham gab! Sie gehören nicht dem auserwählten fleischlichen Geschlecht Abrahams durch Isaak an. Sie sind nicht am Fleische beschnittene Nachkommen, sondern haben sich durch Glauben an das geschriebene Wort ihr Herz beschnitten. Auch sie stehen unter derselben „unverdienten Güte“.

 

Der Zusammenhang zwischen "unverdienter Güte" und Sünde, aufgrund von GESETZ
 

Sie vertrauen auf Gottes Zusage Kinder der Verheissung zu werden. Wie Abraham und Sara, ebenso Isaak und Rebekka, die auf des Engels Stimme vertrauen mussten, um die Erfüllung der Vorhersage zu sehen!

Gott kannte die Vorherbestimmung von Rebekkas Zwilingen

 *** Rbi8  Römer 9:7-13 ***

Auch sind sie nicht alle Kinder, weil sie Abrahams Same sind, sondern: „Was ‚dein Same‘ genannt werden wird, wird durch Isaak kommen.“ 8 Das heißt, nicht die Kinder des Fleisches sind wirklich die Kinder Gottes, sondern die Kinder der Verheißung werden als der Same gerechnet. 9 Denn das Wort der Verheißung lautete wie folgt: „Um diese Zeit will ich kommen, und Sara wird einen Sohn haben. 10 Doch nicht allein in diesem Fall, sondern auch als Rebekka Zwillinge empfing von dem einen [Mann], von Isaak, unserem Vorvater; 11 denn als sie noch nicht geboren waren und weder Gutes noch Böses getan hatten — damit der Vorsatz Gottes bezüglich der Auserwählung nicht von Werken, sondern von dem, der beruft, abhängig bleibe —, 12 wurde ihr gesagt: „Der Ältere wird der Sklave des Jüngeren sein“, 13 so wie geschrieben steht: „Jakob habe ich geliebt, Esau aber habe ich gehaßt.

 

Die „Kinder der Verheissung“ sind der wahre Same Abrahams! Nicht Werke sind es, die wir im Zusammenhang mit irgendwelchen kirchlichen Organisationen erfüllt haben mögen, die zählen, es sind die Werke des Glaubens an die Verheissung, die mit annehmbaren Opfern an Gott in Zusammenhang stehen, indem wir der Stimme jenes Engels, Jesus, wirklich Gehorsam zollen! Der Jünger Jakobus präzisiert den Wert der Werke als Gott annehmbare Opfergabe:

 

(Jakobus 2:18-23)  Dennoch wird jemand sagen: „Du hast Glauben, und ich habe Werke. Zeig mir deinen Glauben ohne die Werke, und ich werde dir meinen Glauben durch meine Werke zeigen. 19 Du glaubst, daß es einen einzigen Gott gibt, nicht wahr? Du tust sehr wohl. Doch glauben auch die Dämọnen und schaudern. 20 Möchtest du aber wissen, du leerer Mensch, daß der Glaube ohne Werke untätig ist? 21 Wurde nicht Abraham, unser Vater, durch Werke gerechtgesprochen, nachdem er Ịsa·ak, seinen Sohn, auf dem Altar dargebracht hatte? 22 Du siehst, daß [sein] Glaube mit seinen Werken zusammenwirkte, und durch [seine] Werke wurde [sein] Glaube vollkommen gemacht, 23 und das Schriftwort wurde erfüllt, welches sagt: „Abraham setzte Glauben in Jehova, und es wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet“, und er wurde „Freund Jehovas“ genannt.

 

Paulus schloss sich und die Christen Galatiens mit zu den Kindern der Verheissung ein. Bestimmt dürfen wir dasselbe tun, wenn wir uns die Worte des Paulus zu Herzen nehmen und wie jene Christen seinen Anweisungen gehorsam leisten und unseren Glauben mittels Werken festigen!

 

*** Rbi8  Galater 4:28-31 ***

Wir nun, Brüder, sind Kinder, die zu der Verheißung gehören, ebenso wie es Isaak war. 29 Aber so, wie damals der nach der Weise des Fleisches Geborene den nach der Weise des Geistes Geborenen zu verfolgen begann, so auch jetzt. 30 Doch was sagt die Schrift? Treib die Magd und ihren Sohn hinaus, denn der Sohn der Magd soll keinesfalls Erbe sein mit dem Sohn der Freien. 31 Deshalb, Brüder, sind wir nicht Kinder einer Magd, sondern der Freien.

 

Das biblische Drama von Hagar und Sara
 

Die Verfolgung Jakobs durch Esau begann schon sehr früh! Schon bei der Geburt wurde offensichtlich um das Erstgeburtsrecht gekämpft und Esau erreichte das Licht der Welt als Erster, obwohl er nicht die Verheissung hatte. Er war  trotzdem nicht der von Gott auserwählte und in einer leichten Prüfung verschenkte er dieses Erstgeburtsrecht an Jakob für ein Linsengericht! Jakob aber war sich der Vorhersage die damit verbunden war bewusst! Er sollte der Vorfahre „des Samens der Frau“, der Messias, Jesu, werden! Wir können Wichtiges für uns daraus lernen, dass wir die Vorherbestimmung dadurch unter Beweis stellen, niemals Gottes Willen durch ungebührliche Gefühle oder Wünsche in den Hintergrund zu drängen! Auch wir können das Erstgeburtsrecht dadurch verlieren! (1.Mo 25:33, 34)

 

Jehova, "ehelicher Besitzer" des "Israel Gottes"
 

Verfolgung jener, die durch Gottes Geist aufgrund Umkehr und Reue „wiedergeboren“ sind, existierte seit den Tagen Abels den Kain tötete und Isaaks, als Ismael spottlachte und Isaak schon als Kind verfolgte. Dies geschieht seither ununterbrochen und wird dann in Harmagedon enden! Unsere Treue steht somit auf dem Spiel, wenn wir aufgrund unseres Glaubens versucht oder verfolgt werden! Als „Kinder der Freien“, der Sara müssen wir unsere Verfolger und Unterdrücker offen zurückweisen und keinesfalls deren Verhalten kopieren! Jesus gibt den deutlichen Rat für unsere Tage: „Geht aus ihr hinaus, mein Volk!“ Ein Freier kann nicht gleichzeitig Sklave einer Religion sein! (Gal 4:29)

 

9.1.5.4          Dem Ruf ein Erbe zu erhalten ganzherzig nachfolgen

Auch wir sind heute unterwegs zum kommenden System des „Königreiches Gottes“, ohne genau zu wissen, was uns dort erwarten wird! Wir brauchen einen starken Glauben, wie Abraham diesen zeigte und dieselbe Bereitschaft ein grösseres Opfer dafür zu leisten! Auch Christen müssen wie Abraham viele geliebte Dinge und Beziehungen zurücklassen. Paulus schreibt darüber im Hebräerbrief:

 

*** Rbi8  Hebräer 11:8-10 ***

Durch Glauben gehorchte Abraham, als der Ruf an ihn erging, nach einem Ort auszuziehen, den er zum Erbe erhalten sollte; und er zog aus, ohne zu wissen, wohin er ging. 9 Durch Glauben weilte er als Fremdling im Land der Verheißung wie in einem fremden Land und wohnte in Zelten mit Isaak und Jakob, den Miterben derselben Verheißung. 10 Denn er wartete auf die Stadt, die wahre Grundlagen hat, deren Bildner und Erbauer Gott ist.

 

Die Stadt, die wahre Grundlagen hat“, das „neue Jerusalem“ ist kurz davor das „Tor der Feinde“ in Besitz zu nehmen und Gott wiederum eine ihm wohlgefällige Opfergabe darzubringen, wie dies Noah nach der Sintflut tat! Diesmal ist es der Engel Gottes selbst, der diese Gabe als Menschensohn Gott in Form seiner wahren, geistigen Kinder darreicht, all jener, die ihr Vertrauen auf ihn und sein Opfer gesetzt haben, weil sie darauf vertrauten, dass Gott seinen Bund stets einhält!

 

Wer war Jehovas verstossene Ehefrau und mit wem wird Er sich erneut verloben?
 

 

9.1.6           Opfer, die Jehova wohlgefällig sind: Werden wir Gottes Zorn oder Gottes Wohlwollen erwecken?

 

9.1.6.1          Opfer die Jehovas Zorn erregen

Wie wir im Falle Kains bereits gesehen haben gibt es Opfer, auf die Gott nicht wohlgefällig blickt! Auch wenn Israel durch Moses exakte Vorschriften erhielt, welche Art von Opfern sie Jehova darbringen sollten, so verliessen sie schon bald wieder Jehovas Gebot und brachten ihm minderwertige Opfer dar, die von Jehova zurückgewiesen werden mussten, weil sie nicht aus einer reinen Motivation heraus dargebracht wurden!

 

Jesus klagte die Vorsteher an, dass sie das Königreich der Himmel vor ihren Nachfolgern verschliessen würden! Sie behaupteten zwar die Macht zu haben einzulassen oder davon ausschliessen zu können, indem sie Männer und Frauen aus den Synagogen warfen, sie verfolgten oder gar im Namen Gottes töteten. Warnend aber wies Jesus sie darauf hin, dass sie selbst nicht hineingehen würden!

 

Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer*** Rbi8  Matthäus 23:13-14 ***

Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler, weil ihr das Königreich der Himmel vor den Menschen verschließt! Denn ihr selbst geht nicht hinein, noch erlaubt ihr, daß die hineingehen, die sich auf dem Weg dorthin befinden.

 

So tauchte die bereits von Maleachi aufgeworfene Frage erneut auf, wer die Tür zum Königreich Gottes verwalten dürfte? Die Frage stand in direktem Zusammenhang mit dem Darbringen von Opfern vor Jehova! Wer würde das Recht haben, Gott annehmbare Opfer auf seinem Altar darzubringen?

 

*** Rbi8  Maleachi 1:10-13 ***

Wer ist es auch unter euch, der die Türen schließen wird? Und ihr werdet meinen Altar nicht anstecken — umsonst. Kein Gefallen habe ich an euch“, hat Jehova der Heerscharen gesprochen, „und an der Opfergabe aus eurer Hand habe ich kein Gefallen.“

11 „Denn vom Aufgang der Sonne selbst bis zu ihrem Untergang wird mein Name groß sein unter den Nationen, und an jedem Ort wird geräuchert werden, wird meinem Namen [eine Gabe] dargebracht werden, ja eine reine Gabe; denn mein Name wird groß sein unter den Nationen“, hat Jehova der Heerscharen gesprochen.

12 „Doch ihr entweiht mich, indem ihr sprecht: ‚Der Tisch Jehovas ist etwas Verunreinigtes, und seine Frucht ist etwas zu Verachtendes, seine Speise.‘ 13 Und ihr habt gesagt: ‚Siehe! Welche Mühsal!‘, und ihr habt bewirkt, daß man darüber die Nase rümpft“, hat Jehova der Heerscharen gesprochen. „Und ihr habt etwas Weggerissenes gebracht und das Lahme und das Kranke; ja, ihr habt [es] als Gabe gebracht. Kann ich an dem, [was] aus eurer Hand [kommt], Gefallen haben?“ hat Jehova gesprochen.

 

Jehova zeigt durch Maleachi den aus dem Exil zurückgekehrten Juden, dass ihre Opfer bei Jehova keinen Gefallen erweckt hatten! Jehovas Name aber wird unter allen Nationen und an jedem Ort der Erde angerufen werden, so lautete Gottes Vorhersage. „Zeiten und Zeitabschnitte“ wann sich dies erfüllen würde waren bereits zuvor dem Propheten Daniel mitgeteilt worden (Da 12). Jehova würden wohlgefällige Räucheropfer und reine Gaben durch eine neue Priesterschaft, in einem neu vollendeten geistigen Tempel dargereicht werden, der die ganze Erde umfasst, wenn er seinen Namen vorab in Harmagedon an seinen Feinden als gross erweisen wird!

 

Johannes muss den Tempel ausmessenDurch das Verhalten Israels gegenüber Jehovas Altar und den ungebührlichen Opfern, wegen seiner Priester und Vorsteher die ihre Aufgabe nicht erfüllten wurde der Dienst für Gott zu einer Mühsal, über welche das Volk die Nase rümpfte. Alles war zu reinem Ritual verkommen, ohne dass der tiefere Sinn dahinter weiter wach geblieben wäre. Als Opfertiere wurde das Lahme und das Kranke dargebracht! Wie hätte Jehova daran Freude haben können?

 

 In der Endzeit herrscht eine vergleichbare Situation, warum Jehova das Folgende an Johannes befiehlt, um den geistigen Tempel, die Christenheit und deren Führer und Opfer „auszumessen“, auf Tauglichkeit, auf Übereinstimmung mit Jehovas Normen zu prüfen:

 

(Offenbarung 11:1, 2)  Und es wurde mir ein Rohr gegeben, einem Stab gleich, als er sprach: „Steh auf, und miß das Tempel[heiligtum] Gottes und den Altar und die darin Anbetenden. 2 Aber was den Vorhof [[„der Nationen“]] außerhalb des Tempel[heiligtums] betrifft, wirf ihn hinaus und miß ihn nicht, denn er ist den Nationen gegeben worden, und sie werden die heilige Stadt zweiundvierzig Monate lang niedertreten.

 

Die Nationen“ beherrschen somit während zweiundvierzig Monaten oder dreieinhalb Jahren die Stadt Jerusalem! Das ist mit Jesu Worten über die Belagerung Jerusalems identisch und über die Flucht Seiner Getreuen daraus in die Berge Judäas.

 

9.1.6.2          Wer öffnet die Tür zum neuen Tempel und dem Altar Gottes?

Die jüdischen Priester, die Jehovas Namen verachteten, sie aber sollten die Türe zu Gottes Königreich nicht zuzuschliessen in der Lage sein, obwohl sie Gottes Sohn töteten und dessen Jünger verfolgten! Jesus erwähnte ähnliche Worte wie Maleachi sie aus Gottes Mund wiederholte betreffend der „Tür“. Er sagte gegenüber Johannes in der Offenbarung folgende Worte, die hin zur Versammlung Philadelphia gerichtet wurden. Sie entspricht den frühauferweckten Aposteln, ihnen steht das Königreich offen.

 

Die Versammlung Philadelphia und Gottes Schutz in der Endzeit *** Rbi8  Offenbarung 3:7 ***

Und dem Engel der Versammlung in Philadelphia schreibe: Diese Dinge sagt der Heilige, der Wahrhaftige, der den Schlüssel Davids hat, der öffnet, so daß niemand schließen wird, und schließt, so daß niemand öffnet:

 

Jesus alleine hat den Schlüssel zu jener Türe! Petrus benutzte die ihm von Jesus gegebenen drei Schlüssel, um Juden, Samaritanern und jenen der Nationen das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ zu öffnen! Er selbst würde am Gerichtstag diese Dinge binden und lösen können, welche auch im Himmel verbindlich wären!

 

Den Aposteln aber sollte später, nachdem sie sich auf ihrer „Richterthrone“ gesetzt haben als „Frau des Lammes“ [B2e] das Gericht ihres eigenen „Volkes der Heiligen des Allerhöchsten“ obliegen, den 144.000 Priesterkönigen. Ihnen wird zusammen mit Jesus die Versiegelung des lebenden Überrests aufgetragen werden.

 

Aufgrund dessen, was die Apostel den Jüngern denen sie gepredigt hatten und die nun ebenso Glauben an Jesus auszuüben begannen und nun ebenfalls Gottes GESETZE einhielten und anderen ihrerseits predigten und geistige Opfer darbringen, darauf beruhend werden jene Getreuen durch die Apostel beurteilt werden! (Mat 19:28)

 

Jesus führte eine neue Art von Gott wohlgefälligen Opfern ein, ein Wechsel im GESETZ, welcher durch das Predigen bis an die entferntesten Teile der Erde verkündet werden sollten. Gute Werke gegenüber dem Nächsten und aktive Hilfe an die Bedürftigen gehörten von nun an zu diesen Opfern, die Christen zu geben bereit sein sollten und die Gott annehmbar sind.

 

Dabei aber tauchten auch neue Fragen auf! Die bisherige Priesterschaft lebte von den Opfern, die in den Tempel gebracht werden mussten. Sie hatten zudem den Zehnten aller Erträge die für den Tempel und jene die dort dienten, die aaronischen Priester und der gesamte Stamm Levi bestimmt waren!

 

9.1.6.3          Wovon sollen die leben, welche die gute Botschaft verkünden und andere belehren?

Wovon aber sollten jene, die nun wie die Apostel die gute Botschaft verkünden und andere belehren leben? Nun, wenn wir das System des ersten Jahrhunderts betrachten sehen wir, dass ein gewisses Opfer auch von jenen erwartet wurde, welchen diese Belehrung dient und die dadurch gar ewiges Leben erlangen können. Paulus zeigt mehrfach, dass mit dem Ende des „Bundes mit Levi“ bei Jesu Tod und seiner Erhöhung auch „der Zehnte“ dahingefallen war. Die neue Priesterschaft in Form von Ältesten und Dienstamtgehilfen würden von denen die sie belehren mitgetragen werden. Keinerlei Bereicherung war vorgesehen: „Wenn wir also Lebensunterhalt und Bedeckung haben, werden wir mit diesen Dingen zufrieden sein.“ (1.Ti 6:8) Paulus lebte dies selbst vor, indem er beständig neben seinem Dienst für Gott und Christus auch Arbeitete. Dies hielt ihn nicht davon zurück Gastfreundschaft dankbar anzunehmen, was ihm einige in Korinth verübelten.

 

*** Rbi8  1. Korinther 9:6-7 ***

Oder haben nur Barnabas und ich keine Befugnis, von [weltlicher] Arbeit abzustehen? 7 Wer dient jemals auf eigene Kosten als Soldat? Wer pflanzt einen Weingarten und ißt nicht von dessen Frucht? Oder wer hütet eine Herde und ißt nicht von der Milch der Herde?

 

Paulus zeigte dies somit gegenüber der Versammlung Korinth deutlich: Als Apostel säten sie geistige Dinge, als Menschen mit Bedürfnissen aber würden sie die für ihr tägliches Leben, Unterhalt, Kleidung und Dach notwendigen Dinge wie eine Gott dargereichte Opfergabe seitens der Versammlung erhalten. Einige aber hielten diese Regelung als unangebracht und kritisierten den Apostel Paulus. Er verteidigt sich und zeigt, was Jesus selbst angeordnet hatte:

 

*** Rbi8  1. Korinther 9:11-14 ***

Wenn wir euch geistige Dinge gesät haben, ist es da etwas Großes, wenn wir von euch Dinge für das Fleisch ernten werden? 12 Wenn andere an dieser Befugnis über euch teilhaftig sind, sind nicht wir es viel mehr? Dessenungeachtet haben wir von dieser Befugnis keinen Gebrauch gemacht, sondern wir ertragen alles, um der guten Botschaft über den Christus kein Hindernis zu bereiten. 13 Wißt ihr nicht, daß die Männer, die heilige Pflichten erfüllen, die Dinge aus dem Tempel essen und die, die beständig am Altar Dienst verrichten, mit dem Altar einen Anteil für sich haben? 14 Ebenso hat der Herr auch angeordnet, daß diejenigen, die die gute Botschaft verkündigen, mittels der guten Botschaft leben sollen.

 

Der Reichtum der Kirche ist BlutgeldObwohl er als Apostel sehr wohl ein Anrecht auf diese Art des Ausgleichs hatte, verzichtete Paulus freiwillig darauf, um niemandem Anlass zum Straucheln zu geben! Er zeigte aber auch den Zusammenhang zu den Opfern im Tempel, wo die Priester und Leviten einen ihnen zugesicherten Anteil erhielten! Paulus weisst deutlich darauf hin, dass es Christus war, der diese neue Regelung auch für seine Nachfolger eingeführt hatte, dass diejenigen, welche die gute Botschaft verkündigen, auch davon leben sollen! Jesus also war es, der die Tür zum Altar und dem Anteilhaben an den Opfern jener geöffnet hatte, die am Altar dienen!

 

*** Rbi8  1. Korinther 9:18 ***

Worin besteht denn mein Lohn? [Darin,] daß ich, während ich die gute Botschaft verkündige, die gute Botschaft unentgeltlich darbiete, damit ich meine Befugnis in bezug auf die gute Botschaft nicht mißbrauche.

 

Die gute Botschaft musste ohne einen Preis zu kosten dargeboten werden: Kostenfrei hatten sie selbst erhalten, kostenfrei sollten sie nun geben! (Mat 10:8)

 

Paulus ging aber im guten Beispiel weit mehr darin voran, indem er nirgends zu einer Bürde für die christlichen Brüder wurde! Die ersten Christen kannten offensichtlich keinen „Zehnten“ mehr, wie er im Zeremonialgesetz festgelegt war. Nirgends wird eine solche Abgabe erwähnt! Jesus hatte ja ein neues GESETZ betreffend der Organisation der Anbetung gebracht, die nicht mehr an einen kostspieligen Tempel und eine Erbpriesterschaft gebunden war! Unter Moses war einer der Zwölf Stämme ausgesondert worden, jener Levis, um diesen besonderen Dienst zu verrichten. Die übrigen elf Stämme mussten somit diesen einen Stamm unterhalten. Durch die Aufteilung des Stammes Joseph in den Stamm Manasse und Ephraim waren es gar erneut zwölf Stämme.

 

Jesus lehrte dagegen seine Jünger, dass jeder von ihnen diese Aufgabe innehat denen die sie belehren das Lebensnotwendige zu erstatten. Statt jeder Zwölfte fleischliche Jude hat nun jeder Christ als geistiger Jude diese Aufgabe! Als Jesus siebzig Jünger aussonderte und sie zum Predigen aussandte gab er ihnen folgende Weisung:

 

*** Rbi8  Lukas 10:5-7 ***

Wo immer ihr in ein Haus eintretet, da sagt zuerst: ‚Friede sei mit diesem Hause!‘ 6 Und wenn dort ein Freund des Friedens ist, so wird euer Frieden auf ihm ruhen, wenn aber nicht, wird er zu euch zurückkehren. 7 Bleibt also in jenem Haus, eßt und trinkt, was sie bereitstellen, denn der Arbeiter ist seines Lohnes würdig. Zieht nicht von einem Haus in ein anderes um.

 

Der Arbeiter ist seines Lohnes würdig!“ Die Versammlung und ihre Verhältnisse in der sie lebte musste diesen Ausgleich schaffen, indem sie die Interessen der anderen höher schätzte wie die eigenen! Gastfreundschaft wurde hoch bewertet. Wer unterrichtet wurde, was seinem eigenen Frieden dient, der sollte seinen selbstlosen Beitrag gegenüber dem entrichten, der ihm diesen Frieden bringt!

 

DER WEG: Wodurch wir uns finanzieren
 

Der Friede, den der Verkündiger jenem Haus bringen würde, dieser würde die Hausbewohner dazu animieren grosszügig zu sein. Gastfreundschaft wurde unter dem GESETZ als eine wichtige Qualität betrachtet! Jede Familie trug so in der Form, wie es ihr ihre Umstände erlauben würden dazu bei, dass die Jünger ihre Predigen fortsetzen konnten! Jesus zeigt aber, dass Friede von gerechten Verhältnissen abhängt und unser Herz der Motor sein sollte, Dinge zu tun die in Gottes Augen vortrefflich sind!

 

*** Rbi8  Römer 12:10-13 ***

Habt in brüderlicher Liebe innige Zuneigung zueinander. In Ehrerbietung komme einer dem anderen zuvor. 11 Seid nicht saumselig in euren Geschäften. Seid glühend im Geist. Dient als Sklaven für Jehova [[(für den Herrn (Jesus))]]. 12 Freut euch in der Hoffnung. Harrt in Drangsal aus. Verharrt im Gebet. 13 Teilt mit den Heiligen gemäß ihren Bedürfnissen. Folgt dem Weg der Gastfreundschaft.

 

Jesus heilt einen blinden BettlerChristen sollten mit den „Heiligen“, vorab den Aposteln im ersten Jahrhundert die Dinge teilen, wie deren Bedürfnisse sind! Der Weg der Gastfreundschaft wird immer wieder in der Bibel beschrieben!

 

Jesus legte die Last des bisherigen Priesteramtes auf die Schulter jedes seiner Jünger! Sie sollten ihn nachahmen Er selbst bleibt unter demselben „Joch“, das er leicht gemacht hat. Durch die bessere Lastenverteilung wurde die Bürde tragbar! Jeder musste belehren und jeder musste anderen die gute Botschaft predigen! Bereits der Vater musste seine Verantwortlichkeit gegenüber der Familie erfüllen. Die Vorsteher sollten ihre Aufgabe in der Form eines Ehrenamtes tragen, wie Paulus mit gutem Beispiel voranging. Privathäuser waren der Ort, wo man sich versammelte. Indem die Gemeinde diese Arbeit schätze, sollte sie auch zu einem Ausgleich für jene Vorsteher bereit sein, ohne dass feste Regeln eingeführt wurden! Zu den Aposteln, die Jesus aussandte um sein Kommen anzukünden erklärte er:

 

*** Rbi8  Matthäus 10:7-10 ***

Während ihr hingeht, predigt, indem ihr sagt: ‚Das Königreich der Himmel hat sich genaht.‘ 8 Heilt Kranke, weckt Tote auf, reinigt Aussätzige, treibt Dämonen aus. Kostenfrei habt ihr empfangen, kostenfrei gebt. 9 Verschafft euch nicht Gold oder Silber oder Kupfer für eure Gürtelbeutel 10 oder eine Speisetasche für unterwegs oder zwei untere Kleider oder Sandalen oder einen Stab; denn der Arbeiter hat seine Nahrung verdient.

 

Das Opfer, das Gott wohlgefällig ist und er nun von Christen erwartet hat jetzt damit zu tun, dass jene die belehrt werden jene die sie belehren an den täglichen Dingen teilhaben liessen! „Der Arbeiter hat seine Nahrung verdient“ erklärte Jesus! Da Speisetasche, Kleider und Sandalen zurückgelassen wurden war es Aufgabe jener, die Gastfreundschaft zeigten, für das Notwendige zu sorgen. Gottes gerechter Ausgleich sollte dadurch gewährt bleiben!

 

9.1.6.4          Missbrauch durch jene, die am Altar Anteil haben

Die Geschichte der PäpsteAber auch in christlichen Versammlungen des ersten Jahrhunderts kam es bald schon zu Missbrauch, der von Gott von Christen als wohlgefällig erachteten Opfergaben und Paulus musste die Versammlung u.a. in Korinth hart zurechtweisen. Einige Vorsteher entweihten ihr Amt, um sich Gewinn zu verschaffen. Auch Petrus zeigte diese Art Übel an, die später durch die Nikolaus-Sekte die Lehren des Hymenäus verbreite und dann durch Institutionalisierung der West-Kirche durch Konstantin zu einer unlösbaren Seuche wurde.

 

Nun war es eine päpstlich angeführte Hierarchie, wo eine überhebliche Priesterschaft in einer nahezu allmächtigen Katholischen Kirche über die „Schafe“ herrschte und diese zusammen mit dem Cäsar beim Ausrauben der Mehrheit zu Gunsten einer schmalen Oligarchie mithalf!

 

Der Ratschlag des Petrus für Vorsteher dagegen lautete, frei von Geldliebe zu sein und nicht unredlichem Gewinn nachzustreben! Welche Herausforderung für Päpste und Bischöfe!

 

*** Rbi8  1. Petrus 5:1-4 ***

Hütet die Herde Gottes, [die] in eurer Obhut [ist], nicht aus Zwang, sondern freiwillig; auch nicht aus Liebe zu unehrlichem Gewinn, sondern voll Eifer; 3 auch nicht als solche, die über die herrschen, die Gottes Erbe sind, sondern indem ihr Vorbilder für die Herde werdet. 4 Und wenn der Oberhirte offenbar gemacht worden ist, so werdet ihr die unverwelkliche Krone der Herrlichkeit empfangen.

 

Jesus, als der Oberhirte würde bei seinem Offenbarwerden den wahren Lohn, ewiges Leben, die Krone des Lebens all jenen geben, die seinem Gebot nachgekommen waren!

 

Das Wirken des Sauerteigs in hristlichen Organisationen
 

 

9.1.7           Missbrauch von Opfern durch Religionsführer

 

9.1.7.1          Am Tisch der Dämonen Anteil haben

Einige der Versammlung in Korinth gingen aber noch weiter, indem sie gar an Opfern teilhatten, die Dämonen dargebracht wurden. Sie dienten einerseits als Vorsteher und andererseits hatten sie an heidnischen Kulten Anteil! Sie hatten das Gebot missachtet, dass auch Christen von Befleckung rein sein müssen, um vor Gott wohlgefällige Opfer darbringen zu können! Israel hatte Anteil an Gemeinschaftsschlachtopfern, sie mussten aber in reinem Zustand daran teilhaben! Dadurch hatten sie am Altar Jehovas teil, da ja jene Opfer, die auf dem Altar zubereitet wurden, durch den Altar geheiligt waren. Alles, was mit dem Altar der hochheilig war, in Berührung kam wurde geheiligt! Israel wurde dadurch Teilhaber mit dem Altar (2.Mo 29:12; 30:26-30). Wichtig ist dies zu verstehen auch mit der Ausmessung des Altars, den Priestern im „Heiligen“ und an den Opfern Teilhabenden der Endzeit, durch Johannes und dann durch das Prophezeien der „zwei Zeugen“. Dieselben Regeln bei Gott für physisches und Geistiges (Off 11:1-4).

 

*** Rbi8  1. Korinther 10:18-22 ***

Seht auf das, was Israel in fleischlicher Hinsicht ist: Sind nicht die, welche die Opfer essen, Teilhaber mit dem Altar? 19 Was soll ich also sagen? Daß das, was einem Götzen geopfert ist, etwas sei oder daß ein Götze etwas sei? 20 Nein; sondern ich sage, daß die Dinge, die die Nationen opfern, sie Dämonen opfern und nicht Gott; und ich will nicht, daß ihr Teilhaber mit den Dämonen werdet. 21 Ihr könnt nicht den Becher Jehovas und den Becher der Dämonen trinken; ihr könnt nicht am „Tisch Jehovas“ [[(Tisch des Herrn (Jesus, als Hohenpriester))]] und am Tisch der Dämonen teilhaben. 22 Oder „reizen wir Jehova [[(den Herrn (Jesus) und damit verbunden Gott)]] zur Eifersucht“? Wir sind doch nicht etwa stärker als er?

 

Paulus zeigt, dass wer von den Opfern mitisst, am Altar teilhat! In Israel waren es die Priester und Leviten die am Altar teilhatten! Sie mussten „heilig“, das heisst rein sein gemäss Gottes Rechtsordnung. Jene Christen in Korinth hatten aber an Opfern teil, die anderen heidnischen Göttern und Götzen dargebracht worden waren, einige wissentlich, andere unwissentlich. Dadurch reizten jene Christen den Hohepriester Jesus als Mittler und Gott zur Eifersucht heraus.

 

Abendmahl im Kreis der Gruppe oder Versammlung, wo eine Familie zu gering istWahre Christen aber nehmen am Abendmahl am „Brot und Wein“, am Leib und Blut unseres Herrn Anteil, die ja Symbol von Jesu Opfer sind und haben damit wie die Priester Israels am Opfer teil! Wer somit nicht zu unterscheiden weiss, was ein reiner oder unreiner Zustand ist, der versündigt sich und reizt Gott und dessen einzigen Mittler, der sich doch selbst als Opfer hingab zur Eifersucht!

 

Auch heute müssen wir sorgfältig darauf achten, mit wem, wie und wo wir christlichen Dienst verrichten! Nicht alles, was den christlichen Anschein hat ist auch vor Gott annehmbar! Auch eine habgierige Priesterschaft, der ständig Opfer dargebracht werden sollen, sind eine Form von Götzen! Paulus sagte deutlich, dass Habgier Götzendienst darstellt! Vorsteher müssen mit gutem Beispiel vorangehen und den Mitteln des täglichen Unterhalts zufrieden sein! Dies kann einmal Überfluss bedeuten und ein anderes Mal Mangel! Schon Paulus war dieser Situation öfters ausgesetzt! (2.Kor 6:5)

 

Offensichtlich duldeten die Ältesten in Korinth ausser der Habsucht einiger aber auch Hurerei! Paulus zeigt auf die Zusammenhänge zwischen diesen Übeln, die er alle direkt als Götzendienst denunziert und die Gottes Zorn hervorrufen! Sie alle sind Gesetzlosigkeit und das ist es, zu was uns Dämonen und deren menschliche Diener hinführen möchten.

 

*** Rbi8  Kolosser 3:5-11 ***

Ertötet daher die Glieder eures Leibes, die auf der Erde sind, in bezug auf Hurerei, Unreinheit, sexuelle Gelüste, schädliche Begierde und Habsucht, die Götzendienst ist. 6 Dieser Dinge wegen kommt der Zorn Gottes. 7 Gerade in diesen Dingen wandeltet auch ihr einst, als ihr in ihnen ständig lebtet. 8 Nun aber legt sie wirklich alle von euch ab: Zorn, Wut, Schlechtigkeit, Lästerworte und unzüchtige Rede aus eurem Mund. 9 Belügt einander nicht. Streift die alte Persönlichkeit mit ihren Handlungen ab, 10 und kleidet euch mit der neuen [Persönlichkeit], die durch genaue Erkenntnis erneuert wird nach dem Bilde dessen, der sie geschaffen hat, 11 wo weder Grieche noch Jude ist, weder Beschneidung noch Unbeschnittenheit, Ausländer, Skythe, Sklave, Freier, sondern Christus alles und in allen ist.

 

Einige vollbrachten diese schlechten Handlungen bevor sie Christen wurden, legten sie aber ab. Andere aber fielen wiederum in diese Übel zurück und praktizierten sie innerhalb der Versammlung und zum Teil gar offen! Die Versammlung war unrein, vollbrachte darin Götzendienst und wollte trotzdem an Brot und Wein des Abendmahls teilhaben! Paulus zeigte aber, dass sie dadurch Gott förmlich herausforderten! Einigen in der Versammlung fehlte es ganz offensichtlich an Unterscheidungsvermögen! Der Sauerteig begann die ganze Versammlung zu durchsäuern! Paulus nannte viele als in geistigem Sinn „Tote“, unter des Herrn Urteil.

 

Was bewirkt Sauerteig der Lehre und der Schlechtigkeit in Christenversammlungen?
 

(Vergleiche Grafik: 4.3  Durchsäuerung der Versammlung Gottes)

 

*** Rbi8  1. Korinther 10:14-17 ***

Darum, meine Geliebten, flieht vor dem Götzendienst. 15 Ich rede wie zu Menschen mit Unterscheidungsvermögen; urteilt selbst über das, was ich sage. 16 Ist der Becher [[(oder der Weinkelch)]] der Segnung, den wir segnen, nicht Teilhaberschaft am Blut des Christus? Ist das Brot, das wir brechen, nicht Teilhaberschaft am Leib des Christus? 17 Weil es ein Brot ist, sind wir, obwohl viele, ein Leib, denn wir alle haben an diesem einen Brot teil.

 

Christen bildeten somit eine Einheit mit dem Altar und das ungesäuerte Brot stellte Jesu geopferten, reinen Fleischesleib dar! Eine Missachtung dieser Zusammenhänge konnte Paulus nicht gutheissen! Auch am kommenden Gerichtstag werden diese Dinge, wenn sie nicht in Ordnung gebracht worden sind, eine Vergeltung empfangen! Wer in unreinem Zustand an Opfern teilhatte musste in Israel vom Volk abgeschnitten werden! Es lohnt bestimmt, dass wir die Zusammenhänge deutlich erkennen! Paulus schrieb den Brüdern in Galatien:

 

*** Rbi8  Galater 5:19-21 ***

Nun sind die Werke des Fleisches offenbar, und sie sind: Hurerei, Unreinheit, zügelloser Wandel, 20 Götzendienst, Ausübung von Spiritismus, Feindschaften, Streit, Eifersucht, Wutausbrüche, Wortzänkereien, Spaltungen, Sekten, 21 Neidereien, Trinkgelage, Schwelgereien und dergleichen Dinge. Vor diesen Dingen warne ich euch im voraus, so wie ich euch im voraus gewarnt habe, daß die, die solche Dinge treiben, Gottes Königreich nicht erben werden.

 

Opfer für die Kirche?Habsucht ist ebenfalls ein „Werk des Fleisches“, obwohl Paulus es hier nicht namentlich erwähnt! Die Habsucht kirchlicher Institutionen, die unermessliche Reichtümer aufhäufen, ihre Armen aber „nackt und unbedeckt“ lassen, die ihre Priester ohne Entgelt oder zu Hungerlöhnen die Arbeit verrichten lassen, so dass jene sich nur mittels ungerechter Methoden am Leben erhalten können, diese zählt darunter! Sie sind eindeutig Götzendienst, dabei wird die Institution zum verehrten Götzen! Darum sagt Jesus deutlich: „Geht aus ihr hinaus, mein Volk!“. Der Jünger Jakobus schrieb hierzu in seinem Brief an alle Versammlungen:

 

*** Rbi8  Jakobus 2:14-17 ***

Von welchem Nutzen ist es, meine Brüder, wenn jemand sagt, er habe Glauben, hat aber keine Werke? Dieser Glaube kann ihn doch nicht etwa retten? 15 Wenn sich ein Bruder oder eine Schwester in nacktem Zustand befindet und [es ihnen an] der für den Tag hinreichenden Speise fehlt, 16 aber einer von euch sagt zu ihnen: „Geht hin in Frieden, haltet euch warm und wohlgenährt“, ihr gebt ihnen aber nicht das für [ihren] Körper Notwendige, von welchem Nutzen ist das? 17 Ebenso ist der Glaube, wenn er keine Werke hat, in sich selbst tot.

 

Die Opfer die ein Christ erbringt haben mit Nächstenliebe zu tun und nicht mit der Institutionalisierung guter Werke mittels Mönchen und Klosterfrauen! Dies ist mit persönlicher Anstrengung und mit Engagement jedes einzelnen Christen verbunden! Man muss lernen sich selbst und was man hat mit anderen zu teilen und die Bedürfnisse des Nächsten sehen!

 

9.1.7.2          Was nun waren jene Götzen, denen geopfert wurde, von denen Paulus spricht?

Paulus spricht von Götzen, welchen die Korinther Opfer dargebracht hatten, respektive an denen Christen teilgehabt haben. Geschah dies nun innerhalb oder ausserhalb der Versammlung? Ganz offensichtlich sprach Paulus von Götzendienst sowohl innerhalb wie auch der Teilnahme ausserhalb der Versammlung!

 

*** Rbi8  1. Korinther 8:4-6 ***

Was nun das Essen von Speisen betrifft, die Götzen dargebracht worden sind, so wissen wir, daß ein Götze nichts ist in der Welt und daß es keinen GOTT gibt außer einem. 5 Denn wenn es auch solche gibt, die „Götter“ genannt werden, ob im Himmel oder auf der Erde, wie es ja viele „Götter“ und viele „Herren“ gibt, 6 so gibt es für uns tatsächlich einen GOTT, den Vater, aus dem alle Dinge sind und wir für ihn; und es gibt einen Herrn, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn.

 

Die Speisen wurden offensichtlich innerhalb der Versammlung Götzen dargebracht. Mögen Vorsteher solche Opfer verlangt haben, die Paulus nicht rechtfertigt, sie machten sich dadurch selbst zu „Göttern“, weil sie Gottes und Jesu Massstab missachteten! Im Psalm 82 wird gewarnt:

 

*** Rbi8  Psalm 82:1-2 ***

Gott bezieht Stellung in der Gemeinde des Göttlichen;

Inmitten der Götter richtet er:

 2 „Wie lange werdet ihr fortfahren, mit Ungerechtigkeit zu richten

Und gegenüber den Bösen Parteilichkeit zu bekunden?

 

Einige der christlichen Vorsteher mögen als Richter in der Versammlung Bestechung anerkannt haben, um über schlechte Taten hinwegzusehen und zeigten dadurch gegenüber dem Bösen Parteilichkeit. Durch Übertretung ihrer Befugnis an Opfern teilzuhaben, die der  Versammlung aufgebürdet wurden, brachten sie andere zum Straucheln! Sie waren die „Götter“, von denen im Psalm 82 die Rede ist!

 

9.1.7.3          Christliche Hirten die sich selbst weiden

Auch im Brief des Halbbruders Jesu, Judas, wird dieses Thema aufgegriffen. Er nennt diese Vorsteher „Felsenriffe“, die unter der Wasseroberfläche verborgen sind, die mit ihren Brüdern Festmahl halten. Er identifiziert sie als „Hirten, die sich ohne Furcht selbst weiden“.

 

Dienen muß der faltenreiche Kirchenmantel hundert Zwecken: Ehrsucht, Habsucht, Machtgelüste muß er decken. (Friedrich Wilhelm Weber)*** Rbi8  Judas 11-13 ***

Wehe ihnen, denn sie sind den Pfad Kains gegangen und haben sich für Lohn in den Lauf des Irrtums Bileams gestürzt und sind in der rebellischen Rede Korahs zugrunde gegangen! 12 Diese sind bei euren Liebesmahlen die Felsenriffe, die unter dem Wasser verborgen sind, während sie mit euch Festmahl halten, Hirten, die sich ohne Furcht selbst weiden; wasserlose Wolken, von Winden hierhin und dorthin getrieben; Bäume im Spätherbst, [doch] ohne Frucht, zweimal abgestorben, entwurzelt; 13 wilde Meereswogen, die ihre eigenen Ursachen der Schande ausschäumen; Sterne ohne festgesetzte Bahn, denen für immer die Schwärze der Finsternis aufbehalten ist.

 

Kain war auf Abel eifersüchtig, weil dessen Opfer Gottes Wohlgefallen hatte. Darum tötete er Abel! Solche Vorsteher waren es, die schlussendlich die Versammlungen im Bezirk Asien von Paulus entfremdeten, sie durch ihr Handeln geistig töteten und sich an die Stelle der Apostel setzen! (2.Ti 1:15)

 

Korah und seine Anhänger beanspruchte die Stellung von Aaron und Mose und redeten gegen diejenigen, die Gott selbst erwählt hatte! Einige jener Hirten im ersten Jahrhundert hatten sich gegen die Lehren der Apostel erhoben, wie Hymenäus, Philetus und Alexander die lehrten, die Auferstehung der Toten wäre bereits erfolgt. Sie selbst waren „falsche Apostel“ und „falsche Lehrer“ die wie Satan „Engel des Lichts“ zu sein vorgaben. Paulus hatte sie aus der Versammlung entfernt aber offensichtlich verblieb ihr Einfluss (2.Kor 11:12-15).

 

Wer an Gottes Wort festhält wird auch verfolgt werdenBileam ging um Lohn hin Gottes Volk zu verfluchen. Damals existierten christliche Vorsteher wie „Diotrephes, der gerne den ersten Platz einnahm“, der Männer und Frauen aus der Versammlung warf, weil sie am Wort der Apostel festhielten und deren Abgesandten Gastfreundschaft boten, Johannes versprach, diese Dinge persönlich in Ordnung zu bringen bei seinem nächsten Besuch.

 

*** Rbi8  3. Johannes 9-10 ***

Ich schrieb etwas an die Versammlung, aber Diotrephes, der unter ihnen gern den ersten Platz einnimmt, nimmt von uns nichts mit Respekt an. 10 Darum will ich, wenn ich komme, an seine Werke erinnern, die er fortgesetzt tut, indem er mit bösen Worten über uns schwatzt. Und damit nicht zufrieden, nimmt er selbst auch die Brüder nicht mit Respekt auf, und diejenigen, die sie aufnehmen wollen, sucht er daran zu hindern und aus der Versammlung hinauszuwerfen.

 

Solche christlichen Hirten, damals wie heute, sie vereinigen alle diese negativen Qualitäten und verführen diejenigen, die Jesu „Schafe“ sind! Sie lehren Dinge wie der Wind sie gerade treibt, die entgegen Gottes Wort sind, weil ihnen tieferes Verständnis fehlt. Obwohl sie starke Bäume sein sollten, die geistige Nahrung darreichen, waren sie für jedes gute Werk abgestorben! Der Jünger Judas vergleicht sie zudem mit „Sternen, die eine festgesetzte Bahn“ einhalten müssten, jene Vorsteher aber wichen in jeder Richtung davon ab! Sie hatten sich wahrlich zu „Götzen“ und zu „Göttern“ gemacht!

 

9.1.7.4          Jene, die Kirchen als ihr Geschäft betreiben

Bis heute haben sich solche Bräuche erhalten, die sich schon damals in die Versammlungen eingeschlichen hatten, wo die Vorsteher sich über die anderen erhoben haben und aus ihrer Berufung ein Geschäft machten! Literatur die in religiösen Institutionen verkauft wird und Irrtum und Lügen verbreiten, religiöse Andenken die Scharlatanerie sind, Heiligenbildchen und Figuren von Heiligen, die den verführten Leichtgläubigen zu Schundpreisen verkauft werden, Kerzen die vor „Heiligen“ angezündet werden, Gebühren für Taufen, Firmungen, Hochzeiten und was mehr gehört hierzu! All dies fällt unter die Opfer an Dämonen!

 

Jesus stößt die Tische der Geldwechsler um und verbietet ihnen, im Tempelgebiet Handel zu treibenJesus verurteilte die Geldwechsler und trieb die Händler mit einer Peitsche aus dem Tempelbezirk hinaus! Sie hatten das Haus Gottes zu einer Räuberhöhle gemacht. An den Opfern, die Israel auferlegt waren verdienten sie ungerechten Gewinn! Die Arbeitgeber jener Händler waren aber die geistlichen Vorsteher, die Anteile an den Gewinnen einsteckten. All dies hatte mit Opfergaben zu tun, die Gott unter dem Gesetzesbund von seinen Anbetern forderte. Es wurde aber Missbrauch damit getrieben!

 

*** Rbi8  Johannes 2:15-16 ***

Nachdem er nun aus Stricken eine Peitsche gemacht hatte, trieb er sie alle samt den Schafen und Rindern aus dem Tempel hinaus, und er schüttete die Münzen der Geldwechsler aus und stieß ihre Tische um. 16 Und er sprach zu den Taubenverkäufern: „Schafft diese Dinge von hier weg! Hört auf, das Haus meines Vaters zu einem Kaufhaus zu machen!

 

Was würde Jesus wohl heute tun, wenn Anbetungsstätten zu Literaturhandelsplätzen oder Andenken degradiert werden? Die Sitten in vielen christlichen Anbetungsstätten sind schlimmer wie in Heidentempeln! Aus Habsucht belehrt eine Priesterschaft nicht das, was Recht ist, sondern das, was ihnen nützlich ist! Statt Unrecht hart zurechtzuweisen haben sie selbst am Unrecht Anteil!

 

(Vergleiche Grafik: 9.5  Wirkung des Sauerteigs in christlichen Organisationen)

 

9.1.7.5          Christen haben im Tempel der Götzenanbeter keinen Anteil!

Paulus warnte die Vorsteher Korinths, die ihre Befugnis in jeder Form übertraten und die selbst fremde Götzentempel aufsuchten:

 

Keine Ursache des Strauchelns werden ...*** Rbi8  1. Korinther 8:9-13 ***

Doch wacht beständig darüber, daß diese eure Befugnis nicht irgendwie eine Ursache zum Straucheln für die werde, die schwach sind. 10 Denn wenn jemand dich, der du Erkenntnis hast, in einem Götzentempel bei einem Mahl liegen sieht, wird nicht das Gewissen des Schwachen so weit erbaut, daß er Speisen ißt, die Götzen dargebracht worden sind? 11 Tatsächlich geht durch deine Erkenntnis der Schwache zugrunde, [dein] Bruder, um dessentwillen Christus gestorben ist. 12 Doch wenn ihr so gegen eure Brüder sündigt und ihr Gewissen, das schwach ist, verletzt, sündigt ihr gegen Christus. 13 Wenn daher Speise meinen Bruder [[(der z.B. Vegetarier ist)]] zum Straucheln bringt, will ich überhaupt nie wieder Fleisch essen, damit ich meinen Bruder nicht zum Straucheln bringe.

 

Paulus warnt, dass etwas wie der Besuch fremder Tempel und gar dort von Speisen ist, die Götzen geopfert wurden, andere zum Straucheln bringen könnte! Das Essen von Speisen die in Heidentempeln von deren Priestern „gesegnet“ wurden konnten auf dem Markt gekauft werden, ohne grosse Nachfrage, hatte Paulus erklärt. Der Vorsteher mag erkannt haben, dass Götzen nichts Wirkliches sind, sondern nur durch unsere Phantasie zur Macht hochstilisiert werden und er dort wissentlich solche Speisen kauft. Der „im Glauben Schwache“ aber wird durch so einen Akt zum Straucheln gebracht, weil er nun annimmt, dass Götzen Geopfertes für Gott annehmbar wäre!

 

9.1.7.6          Fleisch von Opfern im Tempel Gottes und im Tempel der Nationen

Paulus zeigt, dass wir alles tun sollten, um unseren Bruder nicht zum Straucheln zu bringen, selbst wenn es der Verzicht auf den Genuss von Fleisch sein sollte. In Korinth wie im ganzen römischen Reich war es üblich in heidnischen Tempeln den Götzen Schlachtopfer darzubringen, die später durch die Gehilfen der Priesterschaft auf dem Fleischmarkt um Gewinnes willen verkauft wurden!

 

Im Tempel Jehovas aber waren gewisse Teile der Opfer den Priestern und Leviten vorbehalten, heilige Anteile, die innert bestimmter Frist nur von den Priestern gegessen werden durften, was übrigblieb musste verbrannt werden! Genau diese Regelung sollte der Habsucht Vorbeuge leisten! (2.Mo 29:27, 28; 3.Mo 6:29, 30)

 

*** Rbi8  3. Mose 7:16-19 ***

Und wenn das Schlachtopfer seiner Opfergabe eine Gelübdegabe oder eine freiwillige Gabe ist, soll es an dem Tag, an dem er sein Schlachtopfer darbringt, gegessen werden, und am nächsten Tag kann auch noch das, was davon übriggeblieben ist, gegessen werden. 17 Was aber vom Fleisch des Schlachtopfers am dritten Tag übriggeblieben ist, soll mit Feuer verbrannt werden. 18 Wenn indes irgend etwas von dem Fleisch seines Gemeinschaftsschlachtopfers gar am dritten Tag gegessen werden sollte, so wird der, der es darbringt, nicht mit Wohlgefallen angenommen werden. Es wird ihm nicht angerechnet werden. Es wird zu etwas Verdorbenem werden, und die Seele, die etwas davon ißt, wird sich für ihr Vergehen verantworten. 19 Und das Fleisch, das irgend etwas Unreines berühren mag, soll nicht gegessen werden. Es soll mit Feuer verbrannt werden. Was das Fleisch betrifft, so darf jeder, der rein ist, das Fleisch essen.

 

Sind auf dem Fleischmarkt Angebote die zuvor von Heidenpriestern auf deren Altar gesegnet wurden? Paulus gibt Rat!Wenn Paulus davon spricht, dass er gar auf das Essen von Fleisch verzichten würde, um keinen geistig Schwachen zum Straucheln zu bringen, so hatte er bestimmt das GESETZ im Sinn, das Fleisch, das etwas unreines berührt hatte, nicht gegessen werden durfte! Er hatte aber für sich selbst gutes Unterscheidungsvermögen, um den Rat zu geben, nicht auf dem Fleischmarkt nachzufragen, ob dieses oder jenes Stück vielleicht aus dem Tempel stammte. Er wusste ja im Voraus, dass der Händler schnell zu Lügen Zuflucht nehmen würde, um sein Geschäft zu machen!

 

*** Rbi8  1. Korinther 10:25-30 ***

Alles, was auf dem Fleischmarkt verkauft wird [[(ausser den vom GESETZ verbotenen Esswaren wie Blut, Schweinefleisch, Meerfrüchte, Fische ohne Flossen und Schuppen usw.)]], eßt weiterhin, ohne um eures Gewissens willen nachzuforschen; 26 denn „Jehova gehört die Erde und das, was sie erfüllt“. 27 Wenn euch jemand von den Ungläubigen einlädt und ihr hingehen möchtet, dann eßt alles, was euch vorgesetzt wird, ohne um eures Gewissens willen nachzuforschen. 28 Wenn aber jemand zu euch sagen sollte: „Dies ist etwas, was als Opfer dargebracht worden ist“, so eßt nicht um dessentwillen, der es enthüllt hat, und um des Gewissens willen. 29 „Gewissen“, sage ich [und meine] nicht dein eigenes, sondern das des anderen. Denn warum sollte meine Freiheit von dem Gewissen eines anderen gerichtet werden? 30 Wenn ich mit Danksagung teilhabe, warum soll bezüglich dessen, wofür ich Dank sage, über mich lästerlich geredet werden?

 

Die Apostel in Jerusalem hatten gefordert, dass nichts, was Götzen geopfert worden oder stranguliert war oder Blut gegessen werden durfte! Paulus widersprach dem nicht, sondern relativierte es, indem er nicht das Objekt ins Zentrum rückte, sondern die gute und gerechte Absicht dessen der es kaufte oder konsumierte! (Apg 15:19-21)

 

9.1.7.7          Dem Reinen ist alles rein!

Dem Reinen sollte alles rein sein! Christen sollten sich nicht mehr allzu sehr um Äusserlichkeiten sorgen, sondern ihr Inneres musste rein sein! Nicht die grossartigen Worte und Äusserlichkeiten machen den wahren Christen aus, es sind seine Werke die ihn verraten.

 

*** Rbi8  Titus 1:15-16 ***

Den Reinen [[(die Gottes Gebote halten)]] sind alle Dinge rein. Den Befleckten aber und Ungläubigen ist nichts rein, sondern sowohl ihr Sinn als auch ihr Gewissen ist befleckt. 16 Sie erklären öffentlich, Gott zu kennen, aber sie verleugnen ihn durch ihre Werke, weil sie verabscheuungswürdig und ungehorsam und für jedes gute Werk unbewährt sind.

 

Viele laufen beim Marathon aber nur einer ist Gewinner!Paulus zeigte aber an seinem eigenen Benehmen als Vorbild, wie er an seinen Körper harte Anforderungen stellte, um niemanden zum Straucheln zu bringen, dass Christen die ihn nachahmten den Sieg erreichen könnten:

 

*** Rbi8  1. Korinther 9:24-27 ***

Wißt ihr nicht, daß die Läufer in einem Wettlauf alle laufen, aber nur einer den Preis empfängt? Lauft auf eine Weise, daß ihr ihn erlangen könnt. 25 Außerdem übt jeder, der an einem Wettkampf teilnimmt, in allen Dingen Selbstbeherrschung. Nun tun sie es natürlich, um eine vergängliche Krone zu erhalten, wir aber eine unvergängliche. 26 Daher laufe ich nicht aufs ungewisse; ich führe meine Schläge so, daß ich nicht die Luft schlage; 27 sondern ich zerschlage meinen Leib und mache ihn zum Sklaven, damit ich mich nicht, nachdem ich anderen gepredigt habe, selbst irgendwie als unbewährt erweise.

 

In der Christenversammlung haben wir alle einen Lauf begonnen, auf dem wir bis zum Wiederkommen Jesu oder unserem Tod ausharren müssen! Paulus lässt sich von niemandem versklaven, macht aber seinen Körper seinem Geist untertan, um so für Christus annehmbar zu sein! Christen laufen nicht aufs Ungewisse, sondern mittels Unterscheidungsvermögen wissen sie, was Gott von ihnen wirklich verlangt und welches menschliche Überlieferungen sind! Im Gegensatz zu einem weltlichen Wettlauf erhalten wir alle denselben Lohn: Die „Krone des Lebens“, das ewige Leben. Die Verlierer allerdings erhalten in Harmagedon ebenfalls alle denselben Lohn: Ewige Abschneidung! 

 

 

9.1.8           Gebete, die wie Räucherwerk vor Gott emporsteigen

 

9.1.8.1          Wenn es einen Gott und einen Herrn gibt, wie können Christen am selben Tisch zu unterschiedlichen Göttern beten?

Jeder Christ muss wissen, was seine Gebete bedeuten und ob sie für Gott annehmbar sind oder ob Gott sie zurückweist! Ein Gebet, in unreinem Zustand dargebracht, kann von Gott nicht erhört werden! Gebete werden mit Räucherwerk im Tempel gleichgesetzt! Somit sind die Regeln, die für das Darbringen von Räucherwerk gelten, im übertragenen Sinne auch für Christen bei ihren priesterlichen Diensten verbindlich! Die Priester mussten rein sein, wenn sie vor Gott hintraten! Das mittels des „GESETZES des Christus“ geschulte Gewissen eines Christen muss rein sein! (Mat 5:19-26, 48)

 

Die Friedensgebete 1986 in AssisiJene Gebete in Assisi zum UNO-Friedensjahr am 27. Oktober 1986 [Aa], die in Verbindung mit der Versammlung vieler Religionsführer unter der Leitung des Papstes Johannes Paul des II. gehalten wurden [Fa], diese Gebets Mischen von Gebeten an unterschiedlichste Götter und Götzen konnten für Jehova als dem einen Schöpfergott nicht annehmbar sein! Sein Gebot an die Reinheit wurde in jeder Form gebrochen! Es wurde durch ranghohe Vertreter der unterschiedlichsten christlichen Bekenntnisse, jüdischer Sekten und von Anbetern jeder Art fremder Götter und Götzen gemeinsam dargebracht.

 

Multireligiöse Gebete mit dem Papst an unterschiedliche GötterWas aber sagt Paulus wie wahre Christen sich in so einer Situation zu verhalten haben?

 

*** Rbi8  2. Korinther 6:15-18 ***

Welche Harmonie besteht ferner zwischen Christus und Belial? Oder welchen Anteil hat ein Gläubiger mit einem Ungläubigen? 16 Und welche Übereinkunft besteht zwischen Gottes Tempel und Götzen? Denn wir sind ein Tempel eines lebendigen Gottes, so wie Gott gesagt hat: „Ich werde unter ihnen wohnen und unter [ihnen] wandeln, und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein. 17 „ ,Darum geht aus ihrer Mitte hinaus und sondert euch ab‘, spricht Jehova, ‚und hört auf, das Unreine anzurühren‘ “; „ ,und ich will euch aufnehmen.‘ “ 18 „ ,Und ich werde euch Vater sein, und ihr werdet mir Söhne und Töchter sein‘, spricht Jehova, der Allmächtige.“

 

Statt sich abzusondern und nach Reinheit in Anbetung und Lehre zu suchen wurde eine panreligiöse Einheit gesucht! Die ersten Schritte hin zur Universalreligion, die nach der Zerstörung „Babylons der Grossen“ sich unter „dem falschen Propheten“ bilden wird. Das im Jahre 2000 ins Leben gerufene „Bild des wilden Tieres“, die religiöse Kopie der UNO, das WORLD COUNCIL OF RELIGIOUS LEADERS“ weisst den Weg in seinen Friedensgebeten vor der UNO. Die Lehre sollte durch „Toleranz Andersdenkender“ aufgebessert werden. Möglicherweise ist man im Vatikan und in Jerusalem der Ansicht, dass Gott von diesem System etwas lernen müsste. Man höhnte Gott förmlich!

 

Zwei "wilde Tiere" und ein "Bild" in der Offenbarung des Johannes
  

9.1.8.2          Die Gebete zum Friedensjahr in Assisi waren für Gott unannehmbar

Der Engel, der diese Gebete als Hoherpriester vor Gott darzubringen hatte, schleuderte unmittelbar daraufhin das goldene Räucherfass mit dem Räucherwerk und Feuer von Gottes Räucheraltar zur Erde zurück! [Aa] Das Vergehen war so gross, dass Gott nicht weiter darüber hinwegsehen konnte! In Wirklichkeit räucherte man dem siebenköpfigen „wilden Tier“, der UNO als dem achten König und verehrte dieses als den von den Propheten vorhergesagten „Friedensfürsten“! Eine wahre Blasphemie! Die Engel mit den sieben Trompeten, die Unheil ankünden, machten sich an jenem selben Tag zum Blasen bereit!

 

Jehovas Hohepriester-Engel schleudert das goldene Räucherfass zur Erde: Unerlaubtes Räucherwerk entsprichr unannehmbaren Gebeten*** Rbi8  Offenbarung 8:3-6 ***

Und ein anderer Engel [[(Michael, der Hohepriesterkönig)]], der ein goldenes Räuchergefäß hatte, kam und stellte sich an den Altar; und sehr viel Räucherwerk [[(bedeutet Gebete)]] wurde ihm gegeben, damit er es mit den Gebeten aller Heiligen auf dem goldenen Altar darbringe, der vor dem Thron war. 4 Und der Rauch des Räucherwerks stieg aus der Hand des Engels mit den Gebeten der Heiligen vor Gott empor. 5 Doch sogleich nahm der Engel das Räuchergefäß, und er füllte es mit etwas vom Feuer des Altars und schleuderte es zur Erde. Und es entstanden Donner und Stimmen und Blitze und ein Erdbeben. 6 Und die sieben Engel mit den sieben Trompeten machten sich zum Blasen bereit.

 

Das Räucherwerk musste im Zelt der Zusammenkunft und später im Tempel Jerusalems nach ganz bestimmten Regeln dargebracht werden! Auch was die Zusammensetzung des Räucherwerks betraf, gab Gott exakte Vorschriften und bei Todesstrafe durfte niemand es zu anderen Zwecken nachahmen! Da diese Regeln die Menge, die Art des Räucherwerks, die Darbringenden, ihre Reinheit, die Art des Altars, der Zeitpunkt der Darbringung, das Objekt, dem man es darbringt und andere göttliche Massstäbe umfasst, müsste man doch annehmen, dass ein Papst diese Dinge zu unterscheiden vermag! Ein christlicher Führer muss doch die Zusammenhänge zwischen dem Dienst am Altar im Tempel und dem Dienst eines Christen als Priester im geistigen Tempel kennen!

 

Die Sünde des Königs UsijaDer König Usija wollte im Tempel unerlaubterweise Räucherwerk darbringen. Er liess sich von den Priestern nicht davor zurückhalten. Jehova reagierte unverzüglich auf diese Übertretung!

 

*** Rbi8  2. Chronika 26:19-20 ***

Usija aber wurde wütend, während in seiner Hand ein Räucherfaß zum Verbrennen von Räucherwerk war, und in seiner Wut gegen die Priester brach der Aussatz an seiner Stirn aus vor den Priestern im Haus Jehovas neben dem Räucheraltar. 20 Als Asarja, der Oberpriester, und alle Priester sich ihm zuwandten, nun, da war er an seiner Stirn mit dem Aussatz geschlagen! Da begannen sie ihn erregt von dort zu entfernen, und er selbst beeilte sich auch, hinauszugehen, weil Jehova ihn geschlagen hatte.

 

Aber genauso wie König Usijas in den Tempel eindrang, um unerlaubter Weise dort Räucherwerk darzubringen und dafür gebührende Strafe empfing und mit dem Aussatz geschlagen wurde, so wird auch Papst Johannes Paul II. als Anführer seine Strafe in der Auferstehung erreichen! Seine Seligsprechung durch Benedikt den XVI. wird daran nichts ändern! Gottes Regeln bleiben stets dieselben!

 

Der Ausbruch des Aussatzes bei König Usija glich in Juda einem emotionellen „Erdbeben“! Sacharja bezieht dieses „Erdbeben“ darauf, was in der Endzeit geschehen würde, wenn er von der Flucht in das Tal zwischen den Bergen spricht! (Sach 14:5)

 

Der Himmel bleibt während des Ausgiessens der „sieben Schalen voll des Zornes Gottes“ verschlossen! [Aa-B1]! Erst mit Michaels (Jesu) Aufstehen, am Tag seiner „Wiedereinführung in die bewohnte Erde“ [B1] und der Frühauferstehung der Apostel wird das Allerheiligste wieder zugänglich! Von diesem Tag an sind Opfer wieder annehmbar, weil sie durch reine Hände dargebracht wurden, die Apostel und durch die „Bewährten“! Paulus erklärte diesen Zusammenhang den Christen in Korinth: „Denn fürs erste höre ich, daß, wenn ihr in einer Versammlung zusammenkommt, Spaltungen unter euch bestehen; und zum Teil glaube ich es. Denn es muß auch Sekten unter euch geben, damit die Bewährten unter euch auch offenbar werden.“ (1.Kor 11:18, 19) Kein Zufall, sondern prophetische Übereinstimmung! (Da 12:1; Off 15:5; 11:19)

 

9.1.8.3          König und Priester unterstehen demselben göttlichen GESETZ!

König Usijas war wie alle Könige Israels verpflichtet das ganze GESETZ Mose für sich in ein Buch zu schreiben. Er wusste somit, was zur Zeit der Einweihung des Zeltes der Zusammenkunft mit Aarons Söhnen Nadab und Abihu geschehen war, die Gottes Anweisungen klar übertreten hatten!

 

Nadab und Abihu bringen unerlaubtes Feuer vor Jehova *** Rbi8  3. Mose 10:1-2 ***

Später nahmen Aarons Söhne Nadab und Abihu ein jeder sein Feuerbecken und brachten sie und taten Feuer hinein und legten Räucherwerk darauf, und sie begannen, vor Jehova unerlaubtes Feuer darzubieten, was er ihnen nicht vorgeschrieben hatte. 2 Darauf ging von Jehova her Feuer aus und verzehrte sie, so daß sie vor Jehova starben.

 

Wenn die zwei Söhne Aarons göttliche Strafe erdulden mussten, weil sie Gottes Vorkehrungen missachtet hatten, so wird die obersten christlichen Führer, die ebenbürtiges tun, auch eine gleichwertige Strafe erreichen! Seit die Friedensgebete in Assisi, wo „unerlaubtes Räucherwerk“, ein Gemisch von Gebeten zu Göttern und Götzen dargebracht wurden, blasen die „sieben Engel“ nacheinander ihre Trompeten, die das kommende Gericht ankünden und das Ende des unreinen Systems herbeiführen werden! Mit jedem Trompetenstoss wird eine weitere Schale mit göttlichen Plagen zur Erde hin ausgegossen!

 

Da Jesus von Gott unmittelbar nach seinem Tod als König-Priester nach der Weise Melchisedeks auf Gottes Thron gesetzt wurde war auch er verpflichtet, das ganze GESETZ Gottes in ein Buch zu schreiben und täglich darin zu lesen, um nach allem zu handeln, was darin geschrieben steht!

 

*** Rbi8  5. Mose 17:18 ***

Und es soll geschehen, wenn er seinen Sitz auf dem Thron seines Königreiches einnimmt, daß er eine Abschrift dieses Gesetzes [[GESETZES]] von dem, was sich in der Obhut der Priester, der Leviten, befindet, für sich in ein Buch schreiben soll.

19 Und er soll es ständig bei sich haben, und er soll darin lesen alle Tage seines Lebens, damit er Jehova, seinen Gott, fürchten lernt, um alle Worte dieses Gesetzes [[GESETZES]] und diese Bestimmungen zu halten, indem er sie tut, 20 damit sich sein Herz nicht über seine Brüder erhebt und damit er von dem Gebot weder nach rechts noch nach links abweicht, so daß er seine Tage über sein Königreich verlängert, er und seine Söhne in der Mitte Israels.

 

Bei seiner ersten Wiederkunft zur Erde [B1] muss Jesus den geistigen Tempel, seine Versammlungen die sich zu ihm als Hohepriesterkönig bekennen besichtigen. Er ist der von Maleachi angekündigte „Bote des Bundes“! Wer würde vor ihm bestehen? Er soll nun den Tempel wie mit dem Feuer eines Läuterers und der Lauge von Wäschern sein! Die Söhne Levis, alle die priesterliche Vorsteherpflichten innehaben sollten wie Silber und Gold gereinigt werden, um die Schlacke auszusondern!

 

Das Feuer eines Läuterers *** Rbi8  Maleachi 3:2-7 ***

„Doch wer wird den Tag seines Kommens ertragen, und wer wird bestehen, wenn er erscheint? Denn er wird wie das Feuer eines Läuterers sein und wie die Lauge von Wäschern. 3 Und er soll als Läuterer und Reiniger von Silber sitzen und soll die Söhne Levis reinigen; und er soll sie läutern wie Gold und wie Silber, und sie werden bestimmt für Jehova solche werden, die eine Opfergabe in Gerechtigkeit darbringen. 4 Und die Opfergabe von Juda [[(der „grossen Volksmenge“)]] und von Jerusalem [[den 144.000, dem „Königreich der (neuen) Himmel“]] wird Jehova tatsächlich angenehm sein wie in den Tagen vor langer Zeit und wie in den Jahren des Altertums.

5 Und ich will mich euch nahen zum Gericht, und ich will ein schneller Zeuge sein gegen die Zauberer und gegen die Ehebrecher und gegen die falsch Schwörenden und gegen diejenigen, die mit dem Lohn eines Lohnarbeiters, mit [der] Witwe und mit [dem] vaterlosen Knaben betrügerisch handeln, und diejenigen, die den ansässigen Fremdling wegweisen, wobei sie mich nicht gefürchtet haben“, hat Jehova der Heerscharen gesprochen.

6 „Denn ich bin Jehova; ich habe mich nicht geändert. Und ihr seid Söhne Jakobs; ihr seid nicht zu eurem Ende gekommen. 7 Von den Tagen eurer Vorväter her seid ihr von meinen Bestimmungen abgewichen und habt [sie] nicht gehalten. Kehrt um zu mir, so will ich zu euch umkehren“, hat Jehova der Heerscharen gesprochen.

 

Nach der Reinigung des Tempels und nachdem „ein Zehntel der grossen Stadt“, deren unreine Vorsteher am Tag von Jesu Rückkehr das Todesurteil empfangen, sind danach vor Gott wieder gereinigte Männer da, vorab die frühauferstandenen Apostel, die priesterliche Dienste erbringen und die Jehova in reiner Form Opfer darbringen: Die Zwölf und die „zwei Zeugen“ sowie jene, die Gottes Bestimmungen einhalten! (Off 11:12, 13)

 

Was nun waren die Anweisungen an die Priester betreffend der Darbringung von Opfern und von Räucherwerk vor Gott? Wenn wir in Gottes Wort an die Israeliten etwas mehr zum Thema suchen, so werden wir bald fündig. Die Priester, die Räucherwerk vor Gott im Tempel darbrachten, mussten sich zuvor gereinigt haben und durften sich mit nichts Unreinem verunreinigt haben. Der Altar war hochheilig und das Räucherwerk ebenso. Wer sie in unerlaubter Weise brauchte oder darbrachte musste „vom Volk abgeschnitten werden“!

 

9.1.8.4          Der Fall von Korah zeigt wie Gott auf Selbstüberhebung und falsches Räucherwerk reagiert!

Die bereits vom Jünger Judas in seinem Brief erwähnte Levit Korah und seine Anhänger, die nicht aus der priesterlichen Linie Aarons waren, wurden durch Jehova selbst für ihr Vergehen zur Rechenschaft gezogen, dass sie Mose und Aarons erhöhte Stellung für sich beanspruchten!

 

Dathan und Abiram werden von Gott her durch Feuer vernichtet *** Rbi8  4. Mose 16:2-3 ***

So versammelten sie sich gegen Moses und Aaron und sagten zu ihnen: „Genug von euch, denn die ganze Gemeinde, sie alle sind heilig, und Jehova ist in ihrer Mitte. Warum also solltet ihr euch über die Versammlung Jehovas erheben?“

 

Moses forderte eine Prüfung, wen Jehova wirklich erwählen würde und Korah und seine Nachfolger sollten ihre Feuerbecken nehmen und vor Jehova Räucherwerk darbringen. Jehova würde selbst zeigen, wen ER erwählen würde.

 

*** Rbi8  4. Mose 16:5-7 ***

Dann redete er zu Korah und zu seiner ganzen Gemeinde, indem [er] sprach: „Am Morgen wird Jehova kundtun, wer zu ihm gehört und wer heilig ist und wer sich ihm nahen soll, und wen immer er erwählt, der wird sich ihm nahen. 6 Tut dies: Nehmt euch Feuerbecken, Korah und seine ganze Gemeinde, 7 und tut Feuer hinein und legt morgen Räucherwerk darauf vor Jehova, und es soll geschehen, daß der Mann, den Jehova erwählen wird, der Heilige ist. Genug von euch, ihr Söhne Levis!“

 

Jehova gibt das Priesteramt jenen, denen Er es vorgesehen hat. Niemand kann es für sich selbst in überheblicher Weise beanspruchen. Jesus ist Hoherpriester, kein Papst hat ihm diese Stellung streitig zu machen und die Bischöfe, die sich an der Stelle der Apostel wähnen, nehmen einen Platz „falscher Apostel“ ein, der längst schon vergeben wurde! Nur mit den Aposteln, der „kleinen Herde“ schloss Jesus einen Bund, dass sie auf zwölf Thronen sitzen würden und das „Israel Gottes“, die 144.000 ab ihrer „Hochzeit“ mit dem „Lamm“ richten werden! Die ganze Kirchenhierarchie entspricht einer Erhebung gegen Jehovas Vorkehrung für Gottes Königreich! (Mat 19:28)

 

Wer für sich selbst ein König-Priesteramt beansprucht oder es annimmt, bevor Gott dies am Gerichtstag so bestimmt, der Überhebt sich über seine Brüder und handelt wie Korah, Dathan, Abiram und die zweihundertfünfzig, die mit ihnen waren! (Lu 22:24-27; 1.Kor 4:8)

 

*** Rbi8  4. Mose 16:18-35 ***

So nahmen sie jeder sein Feuerbecken und taten Feuer darauf und legten Räucherwerk darauf und traten an den Eingang des Zeltes der Zusammenkunft zusammen mit Moses und Aaron. 19 Als Korah die ganze Gemeinde am Eingang des Zeltes der Zusammenkunft gegen sie versammelt hatte, da erschien Jehovas Herrlichkeit der ganzen Gemeinde.

20 Jehova redete nun zu Moses und Aaron, indem [er] sprach: 21 Sondert euch ab aus der Mitte dieser Gemeinde, damit ich sie in einem Augenblick ausrotte.“ 22 Darauf fielen sie auf ihr Angesicht und sagten: „O Gott, du Gott der Geister von jeder Art Fleisch, wird nur ein Mann sündigen, und du wirst zornig über die ganze Gemeinde?“

23 Darauf redete Jehova zu Moses, indem [er] sprach: 24 „Rede zur Gemeinde und sprich: ‚Entfernt euch ringsum von den Wohnstätten Korahs, Dathans und Abirams!‘ “

25 Danach stand Moses auf und ging zu Dathan und Abiram, und die älteren Männer Israels gingen mit ihm. 26 Dann redete er zur Gemeinde, indem [er] sprach: „Weicht bitte von [der Stelle] vor den Zelten dieser bösen Männer, und rührt nichts an, was ihnen gehört, damit ihr nicht in all ihrer Sünde weggerafft werdet.“ 27 Sogleich entfernten sie sich von [der Stelle] vor der Wohnstätte Korahs, Dathans und Abirams, von jeder Seite hinweg, und Dathan und Abiram kamen heraus und stellten sich samt ihren Frauen und ihren Söhnen und ihren Kleinen an den Eingang ihrer Zelte.

Die Rebellion von Korah und Gottes Vernichtung28 Dann sagte Moses: „Hieran werdet ihr erkennen, daß Jehova mich gesandt hat, alle diese Taten zu tun, daß es nicht aus meinem eigenen Herzen ist: 29 Werden diese Leute gemäß dem Tod aller Menschen sterben und wird Strafe gemäß der Strafe aller Menschen über sie gebracht werden, dann hat Jehova mich nicht gesandt. 30 Ist es aber etwas [Neu]geschaffenes, was Jehova schaffen wird, und muß der Erdboden seinen Mund auftun und sie und alles, was ihnen gehört, verschlingen und müssen sie lebendig in den Scheol hinabfahren, dann werdet ihr bestimmt erkennen, daß diese Männer Jehova gegenüber respektlos gehandelt haben.“

31 Und es geschah, sobald er damit zu Ende war, alle diese Worte zu reden, daß sich der Erdboden, der unter ihnen war, zu spalten begann. 32 Und dann tat die Erde ihren Mund auf und verschlang sie samt ihren Hausgemeinschaften und allen Menschen, die zu Korah gehörten, und der ganzen Habe. 33 So fuhren sie und alle, die zu ihnen gehörten, lebendig in den Scheol [[Grab]] hinab, und dann deckte die Erde sie zu, so daß sie aus der Mitte der Versammlung umkamen. 34 Und alle Israeliten, die rings um sie her waren, flohen bei ihrem Geschrei, denn sie begannen zu sagen: „Wir haben Angst, daß die Erde uns verschlingt!“ 35 Und ein Feuer ging von Jehova aus und verzehrte dann die zweihundertfünfzig Männer, die das Räucherwerk darbrachten.

 

Jehova erachtete nicht nur die Aufständischen als schuldig, sondern er schloss die gesamte Familiengemeinschaft darin ein! Jeder, der behauptete auf Jehovas Seite zu sein musste dies unmittelbar zeigen, indem er deutlich auf die Seite Mose und Aarons trat und jene Selbstüberhöhten verliess! Die Schuldigen wurden von der Erde verschlungen!

 

Die Kapitel 17 und 18 der Offenbarung zeigen, dass Jehova sich wirklich nicht geändert hat und „Babylon die Grosse“ als Gesamtes vernichten wird! Jeder, der zum Beginn des Gerichtstags an Babylon in den Religionen gefunden wird [B2-B3] hat an ihren Plagen Teil! Dieselbe Aufforderung wie zur Zeit Korahs lautet auch heute klar und deutlich das Unreine zu verlassen: „Geht aus ihr hinaus, mein Volk!“. Die Vorsteher aber, die schon zuvor mit Korah waren wurden durch Gottes Feuer vernichtet!

 

9.1.8.5          Für Vergehen des Volkes muss durch den Hohepriester Sühne geleistet werden!

Aaron musste daraufhin für die ganze Gemeinde Israel Sühne leisten! Die ungerechtfertigte Erhebung Korahs hatte Jehovas Zorn gegen Israel erregt und die Folge war eine Plage, die das ganze Volk zu treffen begann! (4.Mo Kap.16)

 

Die "schlagartige Plage" wegen der Erhebung Korahs *** Rbi8  4. Mose 16:43-50 ***

Und Moses und Aaron begaben sich nun vor das Zelt der Zusammenkunft. 44 Dann redete Jehova zu Moses, indem [er] sprach: 45 „Erhebt euch aus der Mitte dieser Gemeinde, damit ich sie in einem Augenblick ausrotte.“ Da fielen sie auf ihr Angesicht. 46 Danach sagte Moses zu Aaron: „Nimm das Feuerbecken, und tu Feuer vom Altar hinein, und leg Räucherwerk darauf, und geh eilends zur Gemeinde, und leiste Sühne für sie, weil der heftige Zorn vom Angesicht Jehovas ausgegangen ist. Die Plage hat angefangen!“ 47 Aaron nahm es sogleich, so wie Moses geredet hatte, und lief hin, mitten in die Versammlung; und siehe, die Plage hatte unter dem Volk angefangen. Da legte er das Räucherwerk auf und begann Sühne zu leisten für das Volk. 48 Und er blieb zwischen den Toten und den Lebenden stehen. Schließlich wurde der schlagartigen Plage Einhalt geboten. 49 Und die Zahl derer, die an der schlagartigen Plage gestorben waren, belief sich auf vierzehntausendsiebenhundert, außer denen, die Korahs wegen gestorben waren. 50 Als Aaron schließlich zu Moses an den Eingang des Zeltes der Zusammenkunft zurückkehrte, war der schlagartigen Plage Einhalt geboten worden.

 

Die „schlagartige Plage“ hatte den Tod von vierzehntausendsiebenhundert Israeliten, sowie aller Angehörigen der Rebellen und Korahs und jener zweihundertfünfzig Anhänger bei ihm zur Folge! Gottes Gebot zu übertreten, um selbstsüchtiger Beweggründe wegen, muss Strafe nach sich ziehen! Aaron aber musste für Israel auf dem Opferaltar Sühne leisten.

 

Auch zur Zeit Davids und des Tempels wurde nach GESETZ vorgegangen. Der Opferaltar und der Räucheraltar waren dazu da, für die Söhne Israels Sühne zu leisten. Alles musste so geschehen wie es Moses von Jehova her gehört hatte.

 

*** Rbi8  1. Chronika 6:48-49 ***

Und ihre Brüder, die Leviten, waren die für den ganzen Dienst der Stiftshütte des Hauses des [wahren] Gottes Gegebenen. 49 Und Aaron und seine Söhne räucherten auf dem Brandopferaltar und auf dem Räucheraltar für das ganze Werk der hochheiligen Dinge und um für Israel Sühne zu tun, gemäß allem, was Moses, der Knecht des [wahren] Gottes, geboten hatte.

 

Wie das Offenbarungsbuch prophetisch vorhersieht, ist ganz offensichtlich zu Beginn der „Zeit des Endes“ vor Jehova unerlaubtes Räucherwerk, unerlaubte Gebete auf dem „Räucheraltar“ dargebracht worden, was er somit nach demselben GESETZ Israels wie bisher beantwortete! Entweder war das Opfer und das Räucherwerk annehmbar und Jehova angenehm und er vergalt es mit Segen, oder es war gegen das, was er erlaubte und hatte Plagen und Tod zur Folge!

 

9.1.8.6          Das Räucherwerk bedeutet die Gebete der Heiligen!

Jehova zeigt durch Jesus in der Offenbarung, wer ihm angenehmes Räucherwerk darbringen darf und was dies bedeutet. Die vierundzwanzig himmlischen Ältesten bringen vor Gott „die Gebete der Heiligen“, aller reinen Christen vor Gott dar! Ihre Stellung ist dabei Geringer als die des Lammes, warum sie sich vor Jesus erniedrigen. Unmittelbar nach Jesu Tod steht das geopferte “Lamm“ vor Gottes Thron und erhält aus Jehovas Hand die Buchrolle mit den „sieben Siegeln“, den Anweisungen der Geschehen der Endzeit.

 

die 24 Throhne um Gottes Trohn herum*** Rbi8  Offenbarung 5:7-8 ***

Und als es die Buchrolle nahm, fielen die vier lebenden Geschöpfe und die vierundzwanzig Ältesten vor dem Lamm nieder, und jeder hatte eine Harfe und goldene Schalen, die voll Räucherwerk waren, und das [Räucherwerk] bedeutet die Gebete der Heiligen.

 

Solche Gebete, aus reinem Herzen vor Gott gesprochen sind JHWH angenehm und annehmbar! Auch Menschen in Not, die sich nicht befleckt haben, dürfen ihr Bitten vor Gott erschallen lassen! Ein Engel, der in der Mitte des Himmels fliegt kündet vor dem Gerichtstag folgende Botschaft für alle Menschen aller Nationen:

 

*** Rbi8  Offenbarung 14:6-7 ***

Und ich sah einen anderen Engel in der Mitte des Himmels fliegen, und er hatte eine ewige gute Botschaft, um sie als frohe Nachricht denen zu verkünden, die auf der Erde wohnen, sowie jeder Nation und [jedem] Stamm und [jeder] Zunge und [jedem] Volk, 7 indem er mit lauter Stimme sprach: Fürchtet Gott, und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen, und betet den an, der den Himmel und die Erde und das Meer und die Wasserquellen gemacht hat.“

 

Paulus verharrt im GebetGott zu fürchten und ihm die Ehre zu geben lautet der Auftrag. Religionen sind zuvor zu verlassen und die ungebührliche Ehre und gar Anbetung, die man Religions-, Staats-, Wirtschaftsführern und jeder Form von Stars gezeigt hat soll wiederum alleine Gott gegeben werden! Der Psalmist zeigt Worte des Gebets, die Gott angenehm sind, wo wir in Bedrängnis und Not sind:

 

*** Rbi8  Psalm 141:1-2 ***

O Jehova, ich habe dich angerufen.

Eil doch zu mir.

Gib doch meiner Stimme Gehör, wenn ich zu dir rufe.

 2 Mein Gebet sei als Räucherwerk vor dir bereitet,

Das Erheben meiner Handflächen als das Abendgetreideopfer.

 

Paulus gibt den Kolossern den Rat im Gebet zu verharren, was bestimmt auch für uns heute genauso gilt! Er zeigt die Wichtigkeit Gott gegenüber dankbar zu bleiben und nicht alles als selbstverständlich zu erachten!

 

 *** Rbi8  Kolosser 4:2-4 ***

Verharrt im Gebet, indem ihr darin wach bleibt mit Danksagung, 3 während ihr zugleich auch für uns betet, daß Gott uns eine Tür für das Wort öffne, das heilige Geheimnis über den Christus zu reden, für das ich tatsächlich in Fesseln bin, 4 damit ich es offenbar mache, wie es meine Pflicht ist zu reden.

 

Gebete die wir äussern sollen auch andere einschliessen, die sich für Gottes Wort einsetzen. Paulus erachtete es für sich als Pflicht über die gute Botschaft und das kommende Gericht zu reden, wusste aber auch darum, dass Gott ihn zu Menschen führen könnte, die ihr Herz bereit gemacht hatten diese Dinge zu hören! Jesus hatte deutlich gezeigt, dass das Beten nicht eine Angelegenheit für den Kirchgang am Sonntag ist, wie es im Christentum üblich wurde, sondern eine konstante Vereinigung zu Gott bedeutet.

 

*** Rbi8  Lukas 18:1 ***

Dann redete er weiter in einem Gleichnis zu ihnen über die Notwendigkeit, daß sie allezeit beten und nicht nachlassen sollten ...

 

Christen, die Gottes Normen ernst nehmen versuchen den tieferen Sinn hinter den Dingen zu verstehen und sich Gottes Normen freiwillig zu unterordnen. Ihnen wird das GESETZ ins Herz geschrieben!

 

9.1.8.7          Verstehen wir den Zusammenhang von Opfern der Patriarchen, dann der Priester im Gesetzesbund und Christen im neuen Bund?

Wie dieser erste Teil der drei Artikel uns deutlich gezeigt hat, ist eine Trennung zwischen dem alten und dem neuen Bund eingetreten, was Priesterschaft und die Art der Opfer und deren Darbringung betrifft. Wir haben aber auch viele Parallelen gesehen und vor allem den Sinn hinter gewissen Opfern und Opferhandlungen näher beleuchtet.

 

Bereits die Patriarchen brachten Opfer dar und hatten für ihre Sippe die Stellung von Priestern inne. Bei Aufbau der Nation Israel wurde diese Aufgabe auf den Stamm Levi übertragen, der die zwölf Stämme Israels belehren musste und dazu ausgesondert wurde. Innerhalb des Stammes Levi waren es die Nachkommen Aarons, denen der Dienst im Zelt der Zusammenkunft und später im Tempel oblag!

 

Jede Art der gravierenden Übertretung im Zusammenhang mit Opfern hatte Folgen! Jehova zeigte dies erstmals im Falle Kains und Abels, wo ein Opfer wohlgefällig angenommen wurde, das andere aber Ablehnung fand!

 

Mit Jesus kam ein neuer Hoherpriester und dadurch eine Änderung im GESETZ! Was im Zeremonialgesetz für das fleischliche Israel verbindlich war, das war nun nur noch nach dem tieferen Sinn dahinter für Christen verbindlich. Am wahren Sinn hatte nichts geändert, wohl aber an der äusseren Form. Was das GESETZ vorschattete, das wurde durch Jesus Wirklichkeit: Das beachten der Prinzipien auf denen das jeweilige Gebot abstützt!

 

Jesu Opfertod zu Gunsten der Löschung des gegen uns lautenden FluchesDas grösste und wichtigste Opfer erbrachte Jesus und zeigte gleichzeitig, dass die Hingabe für andere, selbst für seine Feinde vor Gott eine herausragende Bedeutung besitzt. Jesus starb für uns noch während wir Feinde waren! Dadurch aber, dass wir an sein Opfer glauben wird uns Rettung zuteil!

 

*** Rbi8  Römer 5:8-10 ***

Gott aber empfiehlt seine eigene Liebe zu uns dadurch, daß Christus für uns starb, während wir noch Sünder waren. 9 Desto mehr werden wir somit, da wir jetzt durch sein Blut gerechtgesprochen worden sind, durch ihn vor dem Zorn gerettet werden. 10 Denn wenn wir, als wir Feinde waren, mit Gott durch den Tod seines Sohnes versöhnt wurden, so werden wir vielmehr jetzt, da wir versöhnt worden sind, durch sein Leben gerettet werden.

 

Die Rettung am Gerichtstag ist mit diesem grössten Opfer verbunden. In der Taufe unterziehen wir uns einem Tod wie dem seinen, indem wir gegenüber der Sünde absterben, Jesus und Gottes Willen gegenüber aber zum Leben gelangen.

 

*** Rbi8  Johannes 15:13 ***

Niemand hat größere Liebe als die, daß einer seine Seele zugunsten seiner Freunde hingebe.

 

So wie Jesus sich für uns dahingegeben hat sind auch wir als getaufte Christen verpflichtet uns für unsere Freunde hinzugeben. Jene, die wir durch unser Predigen der guten Botschaft gewinnen sind bestimmt unsere Freunde! Wie Jesus sollten wir bereit sein unser Leben zu ihren Gunsten hinzugeben. Als Vorsteher trifft uns eine besondere Aufgabe unsere Schafe zu hüten.

 

*** Rbi8  Johannes 10:11-15 ***

Ich bin der vortreffliche Hirte; der vortreffliche Hirte gibt seine Seele zugunsten der Schafe hin. 12 Der Lohnarbeiter, der kein Hirte ist und dem die Schafe nicht zu eigen sind, sieht den Wolf kommen und verläßt die Schafe und flieht — und der Wolf reißt sie weg und zerstreut sie —, 13 weil er ein Lohnarbeiter ist und sich nicht um die Schafe kümmert. 14 Ich bin der vortreffliche Hirte, und ich kenne meine Schafe, und meine Schafe kennen mich, 15 so wie der Vater mich kennt und ich den Vater kenne; und ich gebe meine Seele zugunsten der Schafe hin.

 

Christliche Vorsteher sind nicht Lohnarbeiter, sondern tun ihre Aufgabe aus Überzeugung und freiwillig, nicht um Gewinnes Willen! Ihr Gewinn ist es Christus zu gewinnen!

 

(Vergleiche Grafik: 8.2  Schafe aus zwei Herden zu einer Hürde unter einem Hirten vereinigt)

 

Jesus vor Pilatus, erniedrigt, ausgepeitscht, angespien und mit DornenkroneWenn wir die Liebe des Vaters und die Liebe Christi zu uns verstanden haben, dann suchen wir deren Licht das uns durch ihre Erklärungen und ihre Anweisungen für einen geraden Weg leuchtet. Wenn wir diesen Weg folgen, dann üben wir wirklich Glauben aus, der sich durch unsere Werke zeigt.

 

 *** Rbi8  Johannes 3:16-21 ***

Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen einziggezeugten Sohn gab, damit jeder, der Glauben an ihn ausübt, nicht vernichtet werde, sondern ewiges Leben habe. 17 Denn Gott sandte seinen Sohn nicht in die Welt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde. 18 Wer Glauben an ihn ausübt, wird nicht gerichtet werden. Wer nicht Glauben ausübt, ist schon gerichtet, weil er nicht Glauben an den Namen des einziggezeugten Sohnes Gottes ausgeübt hat. 19 Dies nun ist die Grundlage für das Gericht, daß das Licht in die Welt gekommen ist, aber die Menschen haben die Finsternis mehr geliebt als das Licht, denn ihre Werke waren böse. 20 Denn wer schlechte Dinge treibt, haßt das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Werke nicht gerügt werden. 21 Wer aber das tut, was wahr ist, kommt zum Licht, damit seine Werke als solche offenbar gemacht werden, die in Harmonie mit Gott gewirkt worden sind.“

 

Wir wollen, dass unsere Werke gesehen werden und kommen deshalb zum „Licht“. Alles was mit Gottes GESETZEN im Einklang ist und was „aus heiligem Geist geboren ist“ stimmt auch mit der Wahrheit der Bibel überein!

 

Unwahrheit und Irrtum, Lüge und gesetzlose Werke scheuen das Licht. Unsere Opfer als Christen werden für Gott wohlgefällig sein und unsere Priesterdienste seine Annahme finden, weil sie in Harmonie mit Gott gewirkt worden sind!

 

 

   Vorschau: Im 2. Teil dieses Artikels, im NEWSLETTER „DER WEG“ vom November 2005 unter dem Thema „Die Opfergaben des alten Bundes im neuen Bund“ behandeln wir die einzelnen Opfer und ihre nähere Bedeutung für Christen. Ein ganz bestimmtes Opfer, dasjenige am Sühnetag und dem Sündenbock Asasel wollen wir nochmals näher beleuchten, da in der Endzeit damit gewichtige Dinge verbunden sind. Im Newsletter vom Oktober wird das Thema bereits behandelt werden.

 

   Zu welchen Opferhandlungen sind Christen angehalten? Jede Amtshandlung in der Stiftshütte schattete etwas vor, das in Beziehung zu Jesus Christus, dem endgültigen Hohepriester und dem erdenweiten, geistigen Tempel steht, den Gott durch seinen Geist und durch das Lamm bewohnen wird (Eph 2:22; Off 21:22, 23).

 

   Wodurch und wann wird Jesus den geistigen Tempel vollenden? Der Richter Gideon schattet ein wichtiges, bevorstehendes Ereignis voraus. Wo liegt die Parallele zur Schlacht von Harmagedon?

 

 

 

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