Brief an all jene die auf „dem eingeengten Weg“ sind

X2.21  V:2.9.11; R: 27.9.13

 

 

Christ zu sein bedeutet eine bestimmte Lebensweise einzuhalten, dem Muster Jesu zu folgen!

 

Es ist ein eingeengter Weg hin zu einem vorbestimmten Ziel und darauf zu gehen bedeutet nicht dasselbe, wie bereits dort angekommen zu sein! Viele Menschen glauben aber das Ziel bereits erreicht zu haben, bloss weil sie einer bestimmten Religion angehören!

 

*** Rbi8  Matthäus 3:13, 14 ***
Geht ein durch das enge Tor; denn breit und geräumig ist der Weg, der in die Vernichtung führt, und viele sind es, die auf ihm hineingehen; 

doch eng ist das Tor und eingeengt der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind es, die ihn finden.

 

Je besser unser Verständnis ist, was dieser „eingeengte Weg“ bedeutet und beinhaltet,

desto eher sind wir in der Lage unser Christsein auch wirklich zu leben.

Keine Form von Blindheit ist so gefährlich wie geistige Blindheit!

 

*** Rbi8  Matthäus 15:14 ***
Laßt sie. Blinde Leiter sind sie. Wenn aber ein Blinder einen Blinden leitet, so werden beide in eine Grube fallen.“

 

http://work.popperschule.at/projekte/wahrnehmung/daten/fileadmin/bilder/19MLBruegelBlindensturz.jpg

 

 

 

Inhalt

 

1)     Harmagedon – kein Schreckenswort für wahre Christen

2)     Der Weg der Wahrheit

3)     Schriften als Mittel der Leitung

4)     Vollkommene Anleitung für jedes gute Werk

5)     Christen wurden ursprünglich „der Weg“ genannt

6)     Sind Religionen notwendig oder sind sie für das Aufrichten des Königreiches Gottes  gar hinderlich?

7)     Hilfe zur Selbsthilfe

8)     Geistig vollerwachsene Menschen

9)     Selbst ein Meister werden

 

 

1)        Harmagedon – kein Schreckenswort für wahre Christen

 

http://www.hg-klug.de/sfarch/61posau/61posau.jpgWährend das Wort Harmagedon für die meisten Menschen etwas Erschreckendes an sich hat ist es für wahre Christen ein Wort, das Befreiung bedeutet. Warum? Es ist nicht so, wie dieses Foto zeigt, dass Gott auf diese Art eingreifen würde, sondern vielmehr das Ende nicht endender Schrecknisse!

 

Als die Israeliten durch Moses aus Ägypten hinaus und durch das Rote Meer geführt wurden, bedeutete dies Befreiung aus der ägyptischen Sklaverei. Als sie vierzig Jahre später durch Josua über den Jordan ins gelobte Land kamen, war dies mit der Inbesitznahme einer von Gott versprochenen Erbschaft verbunden.

 

Harmagedon vereint beides und noch viel mehr. Es ist die Befreiung durch Jesus aus diesem ungerechten System von Religion, Politik und Wirtschaft und der Beginn einer gerechten Herrschaft über die ganze Erde. Erst mit Harmagedon beginnt die ganze Erfüllung des Gebets vieler Christen: „Dein Reich komme!“ Gottes Königreich in den Händen von Christus beginnt erst dann seine volle Aufgabe zu entfalten. Die ganze Erde steht denen zum Erbe, die Gottes Willen erfüllen. Die Zeit zwischen dem Hinausgehen und dem Hineingehen dauert aber keine langen vierzig Jahre, wie im Falle Israels in der Wildnis, sondern laut prophetischer Vorhersage nur dreieinhalb Jahre [B]. Es sind Jahre des persönlichen Vorbereitens auf das kommende System.

2)  Der Weg der Wahrheit

 

Die ersten Christen nannte man „den Weg. Sie bildeten keine neue Religion, man nannte sie die „Sekte des Nazareners“ (Apg 24:5, 6), eine Abspaltung des Judaismus. Sie waren ab dem Jahre 36 u.Z. entweder fleischliche Juden oder kamen aus den Nationen mit unterschiedlichen religiösen Ansichten. Eines war es, was sie vereinte: Sie glaubten alle, dass jener Jesus, der in Jerusalem als Gotteslästerer hingerichtet worden war, wirklich jener wahre Messias sei, der durch die Propheten vorhergesagte Christus, den die Schriften seit eineinhalb Jahrtausenden angekündigt hatten. Bereits Moses erwähnte jenen Messias. Er sagte, dass nach ihm ein „Prophet gleich mir kommen würde, auf den man hören müsste.

 

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/db/Moses_Pleading_with_Israel_(crop).jpg (5. Mose 18:15-19)  Einen Propheten gleich mir wird dir Jehova, dein Gott, aus deiner eigenen Mitte, aus deinen Brüdern, erwecken — auf ihn solltet ihr hören — 16 entsprechend all dem, was du von Jehova, deinem Gott, im Họreb erbeten hast am Tag der Versammlung, indem [du] sagtest: ‚Laß mich nicht wieder die Stimme Jehovas, meines Gottes, hören, und laß mich dieses große Feuer nicht mehr sehen, damit ich nicht sterbe.‘ 17 Darauf sprach Jehova zu mir: ‚Sie haben gut getan, so zu reden, wie sie [es] taten. 18 Einen Propheten gleich dir werde ich ihnen aus der Mitte ihrer Brüder erwecken; und ich werde gewiß meine Worte in seinen Mund legen, und er wird bestimmt alles zu ihnen reden, was ich ihm gebieten werde. 19 Und es soll geschehen: Der Mann, der auf meine Worte nicht hört, die er in meinem Namen reden wird, von dem werde ich selbst Rechenschaft fordern.

 

Das „GESETZ des Glaubens“ begann mit Jesu Taufe im Jordan gültig zu werden. Der verheissene „Prophet gleich mir“ begann die gute Botschaft des kommenden Königreiches zu verkünden und der König aus Davids Linie stellte sich seinem Volk vor!

 

Diesem Jesus versuchten Christen aller Jahrhunderte nachzufolgen. Was aber sagte jener Jesus über sich selbst und was sagte er über Gott aus?


Jesus sprach zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich. 7 Wenn ihr mich erkannt hättet, würdet ihr auch meinen Vater erkannt haben; von nun an kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.“ (Joh 14:4-6)

 

Jene ersten Christen versuchten das Muster, das Jesus hinterlassen hatte in ihr eigenes Leben zu übertragen, sie folgten seinem Weg, seinen Schritten genau nach. Dazu war ein exaktes Verständnis darüber notwendig, was er tat, warum er es tat, die Art und Weise wie er es ausführte. Wie aber kamen diese ersten Christen ohne eine Kirchenstruktur und ohne religiöse Schulen und Universitäten zu einer genauen Erkenntnis?

3)  Schriften als Mittel der Leitung

 

Da sie alle denselben Jesus als ihr Haupt und Führer anerkannten, unterordneten sie sich gerne den Anweisungen derer, welche Jesus selbst als seine Ausgesandten erwählt hatte, die Apostel. Wenige Jahre nach Jesu Tod kursierte bereits das erste Evangelium unter denen die Glauben an Jesus ausübten.

 

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/40/Jakob_Jordaens_002.jpgDas Wort „Evangelium“ bedeutet übersetzt „Gute Botschaft“. Matthäus hatte seine Schrift ursprünglich in Hebräisch aufgezeichnet. Sie wurde schon sehr früh ins Griechische übersetzt. Als Steuerbeamter war Matthäus es sich gewohnt über wichtige Vorkommnisse schriftliche Aufzeichnungen zu machen. Bestimmt hatte er damit schon früh begonnen und sie im Laufe der Zeit, bereits kurz nach Jesu Tod, in Absprache mit den andern Aposteln und durch deren Ergänzungen als Erinnerungshilfe und Lehrhilfsmittel andern zur Verfügung gestellt.

 

Andere, zwei Jünger die nicht zu den Aposteln zählten waren Markus und Lukas, die später dasselbe taten. Sie ergänzten die Schrift von Matthäus zum Teil mit weiteren Details, an welche sich jene erinnerten, die Augenzeugen gewesen waren oder sie strukturierten das Vorhandene durch mehr Logik, wie im Falle des Lukas. Johannes aber fügte zum Ende des Jahrhunderts viele Dinge hinzu, welche Jesu vertraulichsten Worte an die Apostel beinhalteten.

 

Diese ersten Christen hatten also zu Beginn ausser den hebräischen Schriften der Juden, dem Alten Testament wenig schriftliches Material aus erster Quelle, und dennoch begannen sie von Anfang an sich regelmässig wie es unter Juden Gewohnheit und Gesetz war am Sabbat unter Gleichgesinnten zu treffen, um diese Schriften zu studieren. Bestimmt übernahmen die Apostel und ersten Jünger Jesu dabei wichtige Führungsaufgaben durch Verbreitung der Lehren und Anleitung, wie diese anzuwenden wären. Sie zeigten durch Vorbild im Predigen, wie neue Versammlungen aufgebaut und gefestigt werden könnten. Überall, wo die Lehre hinkam, formierten sich neue, kleine Gruppen, die gemeinsam die Schriften studierten, ohne aber eine hierarchisch strukturierte Kirche zu bilden. Sie trafen sich ausschliesslich in Privathäusern. Sie alle führten ihrerseits Jesu Auftrag aus, hinzugehen und Jünger zu machen, sie zu taufen und zu lehren.

4)  Vollkommene Anleitung für jedes gute Werk

 

Die Schriften, welche die Apostel und Jünger Jesu hinterliessen, zusammen mit jenen der Propheten der hebräischen Schriften, waren und sind bis heute genügend Grundlage, um ein Leben zu führen, das Gott wohlgefällig ist.

 

Paulus erklärt diesen Grundsatz einem jungen griechischen Mann, Timotheus, der ihm zu einer wichtigen Hilfe und zu einem selbständigen Lehrer und Unterweiser von anderen Unterweisern wurde.

 

Paulus überreicht Timotheus die beiden an ihn adressierten Briefe. Die Mosaike in der Kathedrale stammen aus dem 13. Jahrhundert.Du aber, bleibe bei den Dingen, die du gelernt hast und zu glauben überzeugt worden bist, da du weißt, von welchen Personen du sie gelernt hast, 15 und da du von frühester Kindheit an die heiligen Schriften gekannt hast, die dich weise zu machen vermögen zur Rettung durch den Glauben in Verbindung mit Christus Jesus. 16 Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in [der] Gerechtigkeit, 17 damit der Mensch Gottes völlig tauglich sei, vollständig ausgerüstet für jedes gute Werk. (2.Timotheus 3:14-17)

 

Die Überzeugung zum Glauben nehmen wir meist von anderen Menschen an. Paulus, wie auch zuvor schon Jesus zeigten immer wieder, dass wir diesen Glauben überprüfen müssen. Wenn er aber aufgrund der Schriften gesichert ist, dann sollen wir dabei bleiben! Die einzige zuverlässige Quelle zur Überprüfung bildet somit die Schrift, bis zu jenem Tag, wo Jesus und seine Apostel selbst die notwendigen Richtigstellungen vornehmen werden. Dies, nachdem sie ihr neue Aufgabe bereits im letzten Teil der Endzeit [B1-B3] übernommen haben und bei der Aufrichtung des geistigen Tempels, dem Offenbarwerden der „grossen Volksmenge“ offenbar gemacht werden: All jene nämlich, die Harmagedon überleben, weil Jesus sie hierzu als „Schafe“ gekennzeichnet hat. Wann und wie dies geschieht verrät uns die Bibel. (Hes 9:1-11)

5)  Christen wurden ursprünglich „der Weg“ genannt

 

Wie wurden im ersten Jahrhundert andere Menschen zu Jesus hingeführt? Das geschah oft ohne grosse Auffälligkeit nur durch einige gewinnende Worte am richtigen Ort gesprochen und durch gutes persönliches Beispiel. Darum kam die Bezeichnung für jene Jünger des Christus als „Der Weg auf. Jene, welche zu diesem Lebensweg gehörten hatten eine veränderte, eine anziehende Art. Ihre Hoffnung auf ein neues System übertrug sich positiv auf andere, die ebenfalls durch das damalige ungerechte System zu leiden hatten. Jene Jünger fielen durch ihre Liebe und Hilfsbereitschaft untereinander auf. Erst später, in Antiochia nannte man sie Christen.

 

Paulus zeigt selbst, dass er als „Saulus“ und Vertreter der offiziellen Kirche, der jüdischen Synagoge und der Sekte der Pharisäer, den Auftrag hatte alle zu verfolgen und zu bestrafen, welche zu diesem „Weg“ gehörten. Hören wir ihn selbst:

 

Wo Saulus zum Paulus wurde Ich bin ein Jude, in Tarsus in Zilizien geboren, aber in dieser Stadt zu den Füßen Gamaliels erzogen, nach der Strenge des GESETZES der Vorväter unterwiesen, war ich ebenso ein Eiferer für Gott, wie ihr es alle heute seid. 4 Und ich verfolgte diesen WEG bis auf den Tod, indem ich sowohl Männer als auch Frauen band und Gefängnissen übergab, 5 wie mir das sowohl der Hohepriester als auch die ganze Versammlung der älteren Männer bezeugen können. Von ihnen verschaffte ich mir auch Briefe an die Brüder in Damaskus, und ich ging hin, um auch die, die sich dort befanden, gebunden nach Jerusalem zu führen, damit sie bestraft würden. (Apostelgeschichte 22:3-5)

 

Paulus übernahm aber von Jesus eine andere, weit grössere Aufgabe. Er sollte als neuer Apostel der an die Stelle des Judas trat nun zu den Menschen der Nationen gehen und sie zu Jesus hinführen. Ihm oblag es durch Auftrag Jesu viele tiefe Dinge zu erklären und die Grundstruktur des „Leibes des Christus zu erläutern, das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ aufbauen zu helfen, was später, bei Jesu Rückkehr zu den Seinen in der „Wiederaufrichtung des Königreiches Gottes für Israel“ gipfeln würde, und was bis dahin durch jeden Christen und jede Versammlung wie ein heiliger Tempel wirken sollte. Dadurch würde sich das Werk des Jüngermachens auch nach dem Tod der Apostel selbständig weiterbilden könnte. Die Briefe des Paulus sind bis heute genügend Anleitung dazu! (1.Kor 3:16, 17; Kol 1:13)

 

(Vergleiche Grafik: 3.1  Der geistige Tempel: Aufbau des Leibes des Christus)

 

6)   Sind Religionen notwendig oder für das Aufrichten des Königreiches Gottes gar hinderlich?

 

Erst nach dem Tod der Apostel begann sich das zu bilden, was später die mächtige Katholische Kirche wurde, aus der im Verlauf der Jahrhunderte eine Unmenge von weiteren Kirchen und Sekten entstanden. Jesus und die Apostel hatten vor dieser Entwicklung lange zuvor gewarnt! Für unsere Tage heute aber lautet Jesu Befehl:

 

*** Rbi8  Offenbarung 18:4-5 ***

Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel sagen: „Geht aus ihr hinaus, mein Volk, wenn ihr nicht mit ihr teilhaben wollt an ihren Sünden und wenn ihr nicht einen Teil ihrer Plagen empfangen wollt. 5 Denn ihre Sünden haben sich aufgehäuft bis zum Himmel, und Gott hat ihrer Taten der Ungerechtigkeit gedacht.

 

Es ist notwendig genau zu verstehen, wann diese Worte Gültigkeit haben. Ist dieser Zeitpunkt schon gekommen, liegt er bereits in der Vergangenheit oder sollen wir weiter darauf warten? Nur ein klares Verständnis betreffend den Ablauf von Harmagedons Endgericht gibt darauf eindeutige Antworten!

 

Bedenken wir, dass diese Worte durch Johannes im Jahre 96 u.Z. aufgezeichnet wurden und bereits damals ihre Gültigkeit hatten! Christen sollten nichts Unreines anrühren und jede Vermischung mit Heidenkult bedeutet Unreinheit! Diese Vermischung war damals schon weit fortgeschritten. Einer der Begründer des Abfalls und falscher Lehren war Hymenäus, andere Alexander und Philetus. In der Offenbarung redet Jesus von der „Nikolaus-Sekte“ die er hasse! (Off 2:5-7) Offenbar war der Abfall das bereits weit fortgeschritten, was später im 4.Jahrhundert zur Katholischen Kirche wurde!

 

Viele Menschen fühlen sich in ihrer Kirche verunsichert oder bedrängt aber zufolge von Ritualen dennoch angezogen. Ist es aber wirklich notwendig einer Kirche anzugehören, um Gottes Wohlgefallen und Jesu Anerkennung zu finden?

 

Und so sagte Jesus dann zu den Juden, die ihm geglaubt hatten: Wenn ihr in meinem Wort bleibt, seid ihr wirklich meine Jünger, 32 und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Johannes 8:31, 32)

 

Jesu Anerkennung hängt davon ab, dass wir in seinem Wort bleiben. Jeder der dies tut wird von ihm als Jünger anerkannt. Wer die Wahrheit erkennt, der wird von religiöser Sklaverei frei werden. Weder Paulus, noch die anderen Apostel nannten für Christen ein anderes „Haupt“ wie Jesus! Jedes religiöse Oberhaupt aber schiebt sich an die Stelle Jesu Christi!

 

Im E-Buch Gesamtbild der Bibel und vor allem in der Schrift Der falsche Prophet wird vieles zu diesem Thema genau erklärt, aufgedeckt und richtiggestellt. Alle Religionen haben Jesu Worte in der einen oder andern Form verlassen!

 

Genaue Erkenntnis zu erlangen ist ein Weg den man ständig weitergeht. Es entspricht dem Besteigen eines Berges. Der Weg hinauf ist mit Anstrengung aber auch mit Befriedigung verbunden, weil unser Blick in immer grössere Weiten geführt wird (Jesaja 2:2, 3).

 

Wer sich auf diesen vorgezeichneten aber eingeengten Weg macht, der beginnt die Freude zu verspüren wie ein Wanderer, der sich ein Ziel setzt, das zu erreichen er Schritt um Schritt vorankommt.

7)  Hilfe zur Selbsthilfe

 

Die ersten Christen hatten wenig Hilfsmittel und mussten schnell lernen selbständig zu handeln. Wir möchten von den ersten Christen lernen und dasselbe System benutzen. Wir, die wir selbst wie die ersten Christen „der Weg“ genannt werden möchten, helfen jedem ehrlich Interessierten, dass er in kurzer Zeit sich selbst helfen kann. Wir möchten nicht neue Abhängigkeiten schaffen, sondern aus Ignoranz und Irrtum herausführen, indem wir bis zum endgültigen Wiederkehren Jesu nur der Schrift den ersten Platz einräumen!

 

Die Hilfe zur Selbsthilfe macht Menschen unabhängig von religiöser Gängelei. Dies ist an genaue Erkenntnis geknüpft. Der Anfang besteht darin wahre Gottesfurcht zu lernen um Selbstdisziplin zu erlernen!

 

http://www.livenet.de/sites/default/files/media/219828-Bibel.jpgDie Furcht Jehovas ist der Anfang der Erkenntnis. Weisheit und Zucht sind das, was nur Toren verachtet haben. (Sprüche 1:7)

 

Kein anderes Buch wie die Bibel gibt uns so hervorragenden Rat für unsere Tage. Uns Menschen heute trifft es in der Endzeit dieses Systems zu leben und grosse, schnelle und oft erschreckende Veränderungen ertragen zu müssen. Weisheit und Zucht werden es sein, die uns bis zum Abschluss behüten werden.

 

Ein ausgewogenes Programm, das Dich schrittweise belehrt wie Du Dir selbst helfen kannst ein umfassendes Gesamtbild der Bibel zu erreichen, dies möchten wir Dir anbieten. Es hilft Dir dazu zu erkennen, was in der heutigen Zeit kurz vor dem Abschluss des Systems von Dir erwartet wird: Du findest Anleitung in diesem Artikel „Hilfe zur Selbsthilfe“.

8)  Geistig vollerwachsene Menschen

 

Vielen von uns, die wir als Christen erzogen wurden, fehlt ein wirklich umfassendes Bibelverständnis. Wie aber können wir unseren Glauben überprüfen ohne sicher zu sein, was die Schriften zu jedem einzelnen Thema lehren?

 

Die Christen des ersten Jahrhunderts mussten ebenso wie wir aufmerksam lernen und selbst Unterscheidungsvermögen darüber entwickeln, was in Gottes Augen gut und was übel ist. Paulus schrieb diesbezüglich an Christen in Rom:

 

Denn euer Gehorsam ist allen bekanntgeworden. Ich freue mich daher über euch. Doch will ich, daß ihr weise seid in bezug auf das, was gut ist, aber unschuldig in bezug auf das, was übel ist. 20 Der Gott, der Frieden gibt, wird seinerseits den Satan in kurzem unter euren Füßen zermalmen. Die unverdiente Güte unseres Herrn Jesus sei mit euch. (Römer 16:19, 20)

 

http://www.manfred-gebhard.de/Drachegebunden2.jpgHeute ist die Zeit gekommen, wo Satan nicht nur in geistigem Sinn für Glaubende, sondern in wirklichem Sinn unschädlich gemacht wird. Bis dahin aber ist sein Einfluss so gross wie nie zuvor. Es ist wichtig diese Dinge aufgrund eines klaren Verständnisses aller Faktoren zu erkennen!

 

Nur Du selbst kannst Dich zur Reife als Christ voran bringen. Dazu ist eigenes, regelmässiges Studium notwendig. Die Bibel lernt man nie vollständig kennen, immer gibt es etwas Neues hinzuzulernen. Das Studium stärkt, erfreut, erfrischt. Es ist ein Weg, der an das richtige Ziel führt.

9)  Selbst ein Meister werden

 

Jesu Aufforderung Jünger zu machen war nicht nur an seine Apostel und damaligen Jünger gerichtet, es ist eine Aufforderung an jeden von uns, an Männer wie Frauen. Nur wer sich zuerst selbst belehrt hat, der ist wirklich in der Lage auch andere zu belehren. Dazu muss er fortwährend lernen, ob und wie das Gelernte mit dem biblischen Gesamtbild in Einklang ist. Jesus hat die unveränderliche Grundlage gelegt, welche harmonisch auf den Propheten aufbaut.

 

Dann sprach er auch in einem Gleichnis zu ihnen: Kann wohl ein Blinder einen Blinden leiten? Werden nicht beide in eine Grube stürzen? 40 Ein Schüler steht nicht über seinem Lehrer, doch jeder, der vollkommen unterwiesen ist, wird wie sein Lehrer sein. (Lukas 6:39, 40)

 

http://wegwahrheitleben.files.wordpress.com/2012/10/heilung-des-blinden.jpg?w=380Selbst ein Lehrer anderer zu werden ist somit eine Aufgabe, welche Jesus an jeden Christen stellt. Dazu müssen wir aber erst geistige Blindheit ablegen und dies geht nur über ein vertiefen unseres Verständnisses und unserer Erkenntnis. Viele Menschen sind heute so genannte „Religionslehrer“. Die Mehrheit unter ihnen kann aber auf einfache Fragen keine Antworten geben. Viel weniger noch haben sie ein klares Gesamtverständnis wie die Wissensteile im grossen Puzzle zum Gesamtbild vereint werden sollen. Sie bringen ihre Schüler eher in Gefahr, als dass sie ihnen wirklich eine geistige Hilfe wären, sie sind blinde Leiter. Schon Jesus beklagte die Proselytenmacherei jüdischer Sekten. Was würde er heute zu den Tausenden von christlichen Religionsgruppen sagen?

 

*** Rbi8  Matthäus 23:15 ***

Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler, weil ihr das Meer und das trockene Land durchreist, um einen einzigen Proselyten zu machen, und wenn er es wird, macht ihr ihn zu einem Gegenstand für die Gehenna, doppelt so schlimm wie ihr selbst.

 

Anhänger zu machen und sie auf einen falschen Weg zu führen bringt somit Gehenna, ewige Vernichtung! Wir sollten somit vorsichtig sein den engen Weg nicht zu verlassen und keiner veränderten, falschen „guten Botschaft“ nachfolgen!

 

Dränge Du selbst zur geistigen Reife voran. Jesus vergab keine Titelchen und verlangte keine Diplome. Beginne das, was Du selbst lernst und wirklich verstehst mit anderen zu teilen! Beginne in Deiner eigenen Familie. Als Vater oder Mutter fällt Dir diese Aufgabe von Natur aus zu. Israelitischen Vätern wurde das Folgende geboten:

 

Höre, o Israel: Jehova, unser Gott, ist ein Jehova. 5 Und du sollst Jehova, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele und deiner ganzen Tatkraft. 6 Und es soll sich erweisen, daß diese Worte, die ich dir heute gebiete, auf deinem Herzen sind; 7 und du sollst sie deinem Sohn einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Haus sitzt und wenn du auf dem Weg gehst und wenn du dich niederlegst und wenn du aufstehst. 8 Und du sollst sie als ein Zeichen auf deine Hand binden, und sie sollen als Stirnband zwischen deinen Augen dienen; 9 und du sollst sie auf die Türpfosten deines Hauses und an deine Tore schreiben. (5. Mose 6:4-9)

 

Es ist unmöglich Gott zu lieben, ohne ihn erst genau kennen zu lernen. Dieser Weg führt über seinen Sohn Jesus und ihn lernen wir wiederum nur aus den Schriften genau kennen! Wenn wir beginnen Gott mit ganzem Herzen zu lieben, unsere Seele, unseren Verstand und die Gefühle sich zu ihm hinneigen, dann möchten wir diese Erfahrung gerne mit anderen teilen. Ein klares Verständnis darüber, was Gott in unseren Tagen durch seinen Sohn ausführt, wird Dir sehr hilfreich sein ein guter und interessanter Lehrer für all jene zu werden, die bereit sind auf Dich zu hören. Wir bieten Dir hierzu viel interessantes und lehrreiches grafisches Material, das dir die Arbeit durch thematische Führung erleichtert.

 

Was israelitischen Vätern ein Gebot war sollte christlichen Eltern ein Bedürfnis sein. Es sind aber nicht nur unsere Kinder, denen wir diese „gute Botschaft“ überbringen sollten, was Harmagedon und die kurz darauf eingeweihte erdenweite „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ betrifft,  sondern wirklich jedermann, der bereit ist auf uns zu hören! Paulus rät dem jungen Timotheus folgendes, das genauso an Dich geschrieben sein könnte:

 

Gib beständig acht auf dich selbst und auf dein Lehren. Bleibe bei diesen Dingen, denn dadurch, daß du dies tust, wirst du sowohl dich selbst als auch die retten, die auf dich hören. (1.Timotheus 4:16)

 

Wenn Du Dich als Lehrer übst, dann wirst Du schon bald in der Lage sein selbst eine kleine Studiengruppe zu führen. Dies kann in der eigenen Familie beginnen und Freunde und Bekannte mit einschliessen. Nie wird es an interessantem Material fehlen, um anderen etwas Aufbauendes und Wissenswertes zu vermitteln, sie durch Bibelstellen zu ermuntern, ihnen Anleitung und wo notwendig Zurechtweisung zukommen zu lassen.

 

Mehr darüber erfährst Du im Brief an all jene, welche „vom Belehrten zum Lehrer“ fortschreiten möchten.

 

Du hast einen guten Entscheid getroffen mehr über die tiefen Dinge der Bibel zu lernen. Fahre darin weiter fort!

 

 

Mit brüderlicher Verbundenheit              

 

 

Deine Brüder und Schwestern

 

Der Weg

 

Bariloche, 2. April 2004

 

 

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