Brief an unsere Mitbrüder

X2.2-13.01.18  Taufe

 

Gibt es gültige und ungültige Formen zu taufen?

 

Bariloche,  18. Januar 2013

 

Lieber Bruder, liebe Schwester im Glauben!

 

Wenn Dich jemand fragen würde, warum Christen sich taufen lassen und warum sie nicht beschnitten werden, die meisten von uns kämen in Verlegenheit eine konkrete Antwort zu geben! Jesus war beschnitten und liess sich zudem von Johannes dem Täufer taufen, obwohl er keine Sünde hatte! Johannes der Täufer wusste, dass Jesus der Messias war!

 

(Matthäus 3:13-17)  Dann kam Jesus von Galilạ̈a her zu Johạnnes an den Jordan, um sich von ihm taufen zu lassen. 14 Dieser aber suchte ihn davon abzuhalten, indem er sprach: „Ich habe es nötig, von dir getauft zu werden, und du kommst zu mir? 15 Da entgegnete ihm Jesus und sagte: „Laß es diesmal so sein, denn auf diese Weise ziemt es sich für uns, alles auszuführen, was gerecht ist.“ Da hörte er auf, ihn davon abzuhalten. 16 Als Jesus getauft war, kam er sogleich aus dem Wasser herauf; und siehe, die Himmel wurden geöffnet, und er sah Gottes Geist wie eine Taube herabfahren und auf ihn kommen. 17 Siehe! Da kam auch eine Stimme aus den Himmeln, welche sprach: „Dieser ist mein Sohn, der geliebte, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe.“

 

Gott selbst bestätigte im Falle Jesus, dass er seine Taufe anerkannte und erklärte ihn zum „Sohn, dem Geliebten, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe.“ Ist es nicht genau dies, was auch wir erreichen möchten: Gottes Wohlgefallen auf uns zu ziehen?

 

Viele werden erstaunt antworten, wenn ihnen jemand erklärt, dass wir erst nach Harmagedon, wenn Jesus dem Vater jene übergibt, die er am Gerichtstag auserwählt hat vom Vater als „Söhne und Töchter“ voll anerkannt werden! Paulus bringt uns diesen Zusammenhang im 2.Brief an die Korinther zur Kenntnis:

 

(2. Korinther 6:16-18)  Denn wir sind ein Tempel eines lebendigen Gottes, so wie Gott gesagt hat: „Ich werde [[Zukunft]] unter ihnen wohnen und unter [ihnen] wandeln, und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein.“ 17 „ ,Darum geht aus ihrer Mitte hinaus und sondert euch ab‘, spricht Jehova, ‚und hört auf, das Unreine anzurühren‘ “; „ ,und ich will euch aufnehmen.‘ “ 18 „ ,Und ich werde euch Vater sein, und ihr werdet mir Söhne und Töchter sein‘, spricht Jehova, der Allmächtige.

 

Zuerst gilt es sich vom Unreinen abzusondern, die Taufe bedeutet doch eine Reinigung von früheren Sünden, dann aber müssen wir zudem „aus ihrer Mitte hinausgehen“, uns von jenen absondern, die weiterhin das Unreine anrühren! Dabei ist es wiederum Gott, der im GESETZ das erklärt, was in Seinen Augen unrein ist! Wer gesetzlos handelt ist unrein!

 

Erst zum Ende, nach dem Gerichtstag, wo Jesus die Schafe zu seiner Rechten, die Böcke zur Abschneidung zu seiner Linken gestellt hat, nach Harmagedons Urteilsvollstreckung, wo alles Unreine ein Ende findet kommt das sehnlich Erwartete:  Wenn Jesus Loskaufsopfer eine letzte Reinigung vorgenommen hat am Sühnetag nach Harmagedon und am ersten Tag des Erntefestes [Bb1; e1] Jehova das aufgerichtete „Königreich der Himmel“ übergibt.

 

Erst dann werden wir wirklich „Gottes Volk“ und „Söhne und Töchter“ sein. Gemäss den Prophezeiungen des Propheten Hosea gelten Christen als „Lo-Ammi“ und werden von Jehova bis dahin als „nicht mein Volk“ bezeichnet. Erst nach dem Endgericht nimmt er uns voll an!

 

(Hosea 1:8, 9)  Und sie entwöhnte Lo-Ruhạma [[das Nachexilische Juda]] nach und nach, und sie wurde dann schwanger und gebar einen Sohn. 9 Da sprach ER: „Nenne seinen Namen Lo-Ammị, denn ihr seid nicht mein Volk, und ich selbst werde mich nicht als der Eure erweisen.

 

Keine der Religionen nimmt Kenntnis davon dass wir in Wirklichkeit Jesu Volk sind, er ist unser König und Hohepriester, wir sind seine „Sklaven“! Erst dann, wenn des „Jerusalem droben“ zur Erde herabkommt wird Jehova mit uns und inmitten Seines Tempels verweilen! Wir müssen die einzelnen Schritte nur richtig miteinander in Verbindung bringen und dann haben wir das „Licht“ der Erkenntnis!

 

(Offenbarung 21:1-5)  Und ich sah einen neuen Himmel [[die „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“]] und eine neue Erde [[die „grosse Volksmenge“ treuer „Schafe“]]; denn der frühere Himmel [[die Mächtigen und Autoritäten dieses Systems]] und die frühere Erde [[die gottentfremdeten Menschen]] waren vergangen, und das Meer [[das aufgewühlte, rebellische Menschenmeeer]] ist nicht mehr. 2 Ich sah auch die heilige Stadt, das Neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitgemacht wie eine für ihren Mann geschmückte Braut. 3 Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. 4 Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.“

5 Und der, der auf dem Thron saß, sprach: „Siehe! Ich mache alle Dinge neu.“ Auch sagt er: „Schreibe, denn diese Worte sind zuverlässig und wahr.“

 

Die gültige Taufe spielt dabei eine herausragende Rolle, ob wir als Teil des „Leibes des Christus“ anerkannt werden oder nicht! Wir können nicht gleichzeitig Teil der geistigen „Hure Babylon die Grosse“ sein und Teilhaber mit Jesus!

 

Jesus konnte nicht irgendwohin gehen und sich von irgendwem in einer selbsterwählten Form taufen lassen: Ihm und den Juden war es bestimmt zu Johannes dem Täufer zu gehen, der jeden den er als würdig zum Taufen anerkannte vollständig unter das Wasser hinab drückte und dann daraus heraushob!

 

Wenige wissen woher die Taufe stammt, selbst die Führer der Juden gaben Jesus keine Antwort als er sie danach fragte. Welche Kriterien erfüllt sein müssen, „so wie es sich ziemt alles auszuführen, was gerecht ist“. Damit sie vor Gott Gültigkeit hat müssen wir mittels der Angaben in der Schrift herausfinden, was Gott selbst bestimmt, was Er als gerecht erachtet!

 

Was ist der Zweck der Taufe? Wer darf taufen und wer darf sich taufen lassen? All diese Dinge müssen anhand der Aufzeichnungen in der Bibel und nicht aufgrund von religiösen Gebräuchen untersucht werden, um Gewissheit zu haben!

 

Wer dagegen die Apostelgeschichte und die Briefe des Paulus etwas genauer in Kenntnis hat wird sich erinnern, dass gewisse Personen die bereits getauft waren erneut getauft werden mussten, weil sie die Anforderungen Gottes in ihrer ersten Taufe nicht erfüllt hatten und daher keinen heiligen Geist erhielten!

 

Im Grundsatzartikel des NEWSLETTER gehen wir auf all diese Fragen ein und zeigen weitläufige Zusammenhänge, die wenigen Personen so einfach bewusst werden!

 

5.1.1  Die Taufe: Warum nur für Erwachsene?

 

Die wenigsten von uns werden sich erinnern, wie das Taufritual in ihrer Kirche im Detail gestaltet ist. Mehr und mehr Eltern unterlassen die Kindertaufe und wollen, dass ihre Kinder später ihren eigenen Entscheid treffen. Einige erfüllen ihre Pflicht ihre Kinder biblisch gut zu belehren, nehmen sie zu den Sabbatversammlungen mit, wie dies die Empfehlung der ganzen Schrift ist, andere überlassen all dies dem Zufall, ob ihr Kind eines Tages Gott suchen mag oder nicht. 

 

Wir bringen hier die Veröffentlichung im Internet des Bistum EichstättKatholischen Bistums Eichstätt in Deutschland als Muster, wie die grösste christliche Kirche dieses „Sakrament“ ausgestaltet. Jedem Leser sei ein Vergleich ans Herz gelegt, was uns die Heilige Schrift wirklich anbefiehlt! Dürfen Kinder oder nur Erwachsene in den Christus oder gar in eine Kirche getauft werden? Unser NEWSLETTER gibt tiefgründige Antworten! 

 

Sakramente – Taufe [1]

 

Das Sakrament des Glaubens und der kirchlichen Gemeinschaft

 

Die Taufe ist das Eingangstor zum Christ-Sein. In Christi Wort, "Macht alle Menschen zu meinen Jüngern, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, und lehrt sie alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Seid gewiss: Ich bin bei euch bis zum Ende der Welt" (Mt 28,19) ist der Auftrag zur Spendung der christlichen Taufe grundgelegt. Dieses Wort macht deutlich, dass die Taufe letztlich nicht nur eine einmalige Feier ist, sondern eine Lebenswende hin zu Christus und somit ein Zeichen des Glaubens an den dreifaltigen Gott.

 

 

Kindertaufe [2]

 

Die Taufe im Säuglingsalter ist die in weiten Teilen Europas übliche Praxis der Eingliederung in die Kirche. Sie ist eine Tradition, welche bereits seit dem 2. Jahrhundert nach Christus nachweisbar ist. Möglich ist auch, dass schon zur Zeit der Apostel nicht nur Erwachsene sondern auch Kinder getauft worden sind, als ganze Familien und Hausgemeinschaften das Sakrament empfingen: (vgl. Apg 16, 15.33; 18,8; 1 Kor 1,16)

 

Bei der Taufe von Kindern und Säuglingen kommt besonders den Eltern, aber auch den Paten eine wichtige Stelle zu. Sie repräsentieren den Glauben der Kirche, auf den die Kinder getauft werden. Daher ist ihnen auch die erste Hinführung und Weitergabe des Glaubens an die Kinder anvertraut. Dies tun die Eltern und Paten, indem sie von Jesus erzählen, aus der Kinderbibel vorlesen, die Advents-, Weihnachts- und Osterzeit mit den Kindern feiern und zusammen mit den Kindern den Sonntagsgottesdienst besuchen.

 

Ablauf der Kindertaufe

Warum ich mein Kind taufen lassen möchte:

"Ich möchte mein Kind christlich erziehen."

"Ich möchte Gott für mein Kind danken."

"Ich freue mich darüber, dass Gott mein Kind liebt."

"Ich möchte meinen eigenen Glauben an mein Kind weitergeben."

"Ich möchte, dass es zur Gemeinschaft der Kirche gehört."

"Mein Kind sollte von Anfang an seinen Weg mit Gott gehen."

"Ich möchte mein Kind unter den Schutz Gottes stellen."

 

Feier der Kindertaufe [3]

 

Der Taufe liegt wie jeder sakramentalen Feier eine liturgische Ordnung zu Grunde. Im folgenden Abschnitt ist der Ablauf für die Feier der Kindertaufe (Einzel- und Mehrlingstaufe) wiedergegeben, mit den wichtigsten Antworten und Gebeten, welche die Eltern, Paten und die Gemeinde sprechen.

 

Für die Feier der Erwachsenentaufe gibt es ein eigenes liturgisches Buch mit entsprechenden Texten.

 

Eröffnung und Begrüßung

 

Gespräch mit den Eltern

 

Taufspender (T): Welchen Namen haben Sie Ihrem Kind gegeben?
Eltern (E): Name des Kindes
T. Was erbitten Sie von der Kirche Gottes für (Namen)?
E: Die Taufe
T: Liebe Eltern! Sie haben für Ihr Kind die Taufe erbeten: Damit erklären Sie sich bereit, es im Glauben zu erziehen. Es soll Gott und den Nächsten lieben lernen, wie Christus es uns vorgelebt hat. Sind Sie sich dieser Aufgabe bewusst?
E: Ich bin bereit.

 

Wort an die Paten/Patinnen

 

T: Liebe Paten, die Eltern dieses Kindes haben Sie gebeten, das Patenamt zu übernehmen. Sie sollen Ihr Patenkind auf dem Lebensweg begleiten, es im Glauben mittragen und es hinführen zu einem Leben in der Gemeinschaft der Kirche. Sind Sie bereit, diese Aufgabe zu übernehmen und damit die Eltern zu unterstützen?
P: Ich bin bereit.

 

Gebet

 

Bezeichnung mit dem Kreuzzeichen

 

T: (Name), mit großer Freude empfängt dich die Gemeinschaft der Glaubenden. Im Namen der Kirche bezeichne ich dich mit dem Zeichen des Kreuzes.

 

Wortgottesdienst

Lesung/Lesungen
Predigt/Ansprache
Anrufung der Heiligen und Fürbitten
Gebet um Schutz vor dem Bösen
Salbung mit Katechumenenöl oder Handauflegung

 

Tauffeier

Die Taufgemeinde begibt sich zum Platz der Taufspendung, gewöhnlich zum Taufbrunnen.

 

Lobpreis und Anrufung Gottes über dem Wasser

 

Absage und Glaubensbekenntnis:

T: Widersagt ihr dem Bösen, um in der Freiheit der Kinder Gottes zu leben?
E und P: Ich widersage.
T: Widersagt ihr den Verlockungen des Bösen, damit die Sünde nicht Macht über euch gewinnt?
E und P: Ich widersage.
T: Widersagt ihr dem Satan, dem Urheber des Bösen?
E und P: Ich widersage.

T: Glaubt ihr an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde?
E und P: Ich glaube.
T: Glaubt ihr an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn, der geboren ist von der Jungfrau Maria, der gelitten hat, gestorben ist und begraben wurde, von den Toten auferstand und zur Rechten des Vaters sitzt?
E und P: Ich glaube.
T: Glaubt ihr an den Heiligen Geist, die heilige katholische Kirche, die Gemeinschaft der Heiligen, die Vergebung der Sünden, die Auferstehung der Toten und das ewige Leben?
E und P: Ich glaube.

 

Taufe
Der Zelebrant gießt Wasser über den Kopf des Täuflings und sagt dabei:

   (Name), ich taufe dich
   im Namen des Vaters
   und des Sohnes
   und des Heiligen Geistes.

 

Ausdeutende Riten

 

Salbung mit Chrisam:

 

T: Der allmächtige Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, hat euch von der Schuld Adams befreit und euch aus dem Wasser und dem Heiligen Geist neues Leben geschenkt. Aufgenommen in das Volk Gottes werdet ihr nun mit dem heiligen Chrisam gesalbt, damit ihr für immer Glieder Christi bleibt, der Priester, König und Prophet ist in Ewigkeit. A: Amen.

 

Bekleidung mit dem weißen Taufgewand:

 

T: (Name), in der Taufe bist du eine neue Schöpfung geworden und hast – wie die Schrift sagt – Christus angezogen. Das weiße Gewand sei dir ein Zeichen für diese Würde. Bewahre sie für das ewige Leben.

 

Übergabe der brennenden Taufkerze:

 

Empfange (Empfangt) das Licht Christi.

 

Liebe Eltern und Paten! Ihnen wird dieses Licht anvertraut. Christus, das Licht der Welt, hat Ihr Kind erleuchtet. Es soll als Kind des Lichtes leben, sich im Glauben bewähren und dem Herrn und allen Heiligen entgegengehen, wenn er kommt in Herrlichkeit.

 

Effata-Ritus:

 

Der Zelebrant kann mit dem Ruf: Effata (öffne dich) dem Neugetauften Ohren und Mund öffnen, damit dieser das Wort Gottes vernehme und den Glauben bekenne.

 

Gebet des Herrn:

   Vater unser im Himmel
   geheiligt werde Dein Name,
   Dein Reich komme, Dein Wille geschehe
   wie im Himmel, so auch auf Erden.
   Unser tägliches Brot gib uns heute,
   und vergib uns unsere Schuld,
   wie auch wir vergeben unseren Schuldigern,
   und führe uns nicht in Versuchung,
   sondern erlöse uns von dem Bösen. Amen

   Segen und Entlassung

 

Wir können alle Handlungen in unserem Leben auf Rituale, eine Art Liturgie beschränken! Wer die rot markierten Texte die Widerspruch bedeuten versteht, der merkt schnell, dass es hier nicht um genaues Verständnis geht, sondern eben um eingespieltes Ritual, welche die Emotionen der Beteiligten ansprechen sollen: Nicht darum tiefes Verständnis zu vermitteln wie Jesus befahl. „Lehrt sie alles zu halten, was ich euch geboten habe“. Dies ist bei einem Wickelkind schon gar nicht möglich!  „Licht“ bedeutet genaues Verständnis!

 

Jede Kirche und jede Sekte hat ihre eigenen Taufmuster aufgestellt, alle behaupten, dass sie Gottes Anforderungen erfüllen. Alle verbinden Taufe mit Religionszugehörigkeit, damit aber bilden sie von Christus abgetrennte Leiber mit jeweiligem unterschiedlichem „Haupt“! Paulus erteilt uns daher Rat den es zu beachten gilt:

 

(2. Korinther 13:5, 6)  Prüft immer wieder, ob ihr im Glauben seid, bewährt euch immer wieder. Oder erkennt ihr nicht an, daß Jesus Christus in Gemeinschaft mit euch ist? Es sei denn, daß ihr unbewährt seid. 6 Ich hoffe wirklich, daß ihr erkennen werdet, daß wir nicht unbewährt sind.

 

Unser Glaube muss geprüft werden anhand dessen, was uns Gottes Wort aus der Schrift mitteilt! Der Bewährte hält an dem fest, was er als Jehovas Willen geprüft hat! Der Leichtgläubige glaubt jedem Wort, wer aber die Warnung des Apostels Johannes ernst nimmt, dass „viele Betrüger in die Welt ausgegangen“ sind, die aus den Reihen der Christen stammen, der wird vorsichtig reagieren! Die unterschiedlichen Grosskirchen und die vielen Sekten sollten deutlicher Hinweis sein, das hier kein geeinter Leib existiert!

 

(2. Johannes 6, 7)  Und das bedeutet Liebe, daß wir weiterhin nach seinen Geboten wandeln. Dies ist das Gebot, so wie ihr von Anfang an gehört habt, daß ihr weiterhin darin wandeln sollt. 7 Denn viele Betrüger sind in die Welt ausgegangen, Personen, die das Kommen Jesu Christi im Fleische nicht bekennen. Dies ist der Betrüger und der Antichrist.

 

Gottes Gebot durch Christus, was das Taufen anbetrifft ist verbindlich für jeden von uns! Die Antichristen verändern das Schriftwort so, dass es mit den Lehrer ihrer Kirchenväter im Einklang steht! Jesus wird im Fleisch als Menschensohn zurückkehren und Gericht halten. Die „Schafe“ sind es, die ihn erwarten und seine Gebote erfüllen, auch was den Auftrag Jünger zu machen, sie zu belehren und zu taufen anbelangt! Ein Neugeborenes kann nicht Jünger sein und kann daher auch nicht getauft werden! Wenn somit schon die Grundlage des Glaubens falsch gelehrt wird, was ist dann mit dem Gebäude, das auf diesem Sand aufgerichtet wird? Der Fels, auf dem wir aufbauen sollen ist Gottes GESETZ und Sein Wille!

 

Wenn nun in der Bibel keine einzige Kindertaufe namentlich erwähnt wird, so bedeutet dies, dass sie im ersten Jahrhundert nicht praktiziert wurde, weil sie nicht Gottes Anerkennung hatte. Erst mit dem zunehmenden Abfall von den Lehren der Apostel, im Verlauf des dritten Jahrhunderts, im Konzil von Karthago im Jahre 251 u.Z. wurde dies von gewissen Bischöfen  gefordert, die solches praktizierten. Dort wurde eine neue Form beschlossene, gleich nach der Geburt Kinder zu taufen. Die Westkirche führte dies allgemein ein! Jeder der von der Kirche Roms als Ketzer bezeichnet wurde, dessen Getaufte mussten erneut eine Taufe erfahren. Die Taufe wurde damit vom Taufenden abhängig, nicht der Bund zwischen Gott und Täufling stand nun im Mittelpunkt! Die Westkirche bezeichnete die Ostkirche als abtrünnig und umgekehrt wurde gegenseitig der Kirchenbann verhängt!

 

http://www.glaubenszeugen.de/images/konz01.jpgDie Arianer wehrten sich auch gegen diese Art Veränderung der romtreuen Kirche und verteidigten am Konzil von Nicäa weiterhin die Erwachsenentaufe, genauso wie sie am Sabbat und Gottes Festzeiten wie dem Passah am 14.Nisan festhielten und den Wechsel auf den Sonntag und ein fixes Osterdatum an einem Sonntag ablehnten!

 

So geben wir Dir, lieber Freund, lieber Bruder, liebe Schwester zu diesem Sabbat und Wochenende wieder viel zu Denken auf. Nur wer Gottes Willen erkennt und tut darf sich sicher fühlen am Gerichtstag Seine Anerkennung zu besitzen. Dies ist mit Anstrengung und Liebe zur Wahrheit und zu Jesu Geboten verbunden! Wer eher Loyalität zu einer Kirchenorganisation zeigt, als zum Christus ist seiner nicht würdig, weil er ihn ja dadurch verleugnet. Lasst uns in echter Liebe wandeln, was bedingt jede Form unreinen Handelns abzulegen! Jehova möge Dir Kraft und Mut geben das zu tun, was Recht ist und Dich durch Seinen Christus beschützen!

 

 

 „DER WEG“

 

Urs Martin Schmid

 



[1] http://www.bistum-eichstaett.de/sakramente/taufe/

[2] http://www.bistum-eichstaett.de/sakramente/taufe/kindertaufe/

[3] http://www.bistum-eichstaett.de/sakramente/taufe/feier-der-kindertaufe/