Brief an unsere Mitbrüder

X2.2-13.05.24  Ewiges Leben

 

Wie nahe ist die Wissenschaft daran ewiges Leben geben zu können?

 

Bariloche,  24. Mai 2013

 

Lieber Bruder, liebe Schwester im Glauben!

 

Erst wenn wir schwer erkrankt sind erkennen viele oft erst den wahren Wert des Lebens! Wir bemühen Ärzte und Quacksalber, um uns die schwindende Lebenskraft zurückzubringen!

 

http://www.textezumfilm.de/bilder/elisabeth_kuebler_ross.jpgDie Todesnähe-Forscherin Dr. Elisabeth Kübler-Ross, eine aus Zürich nach den USA ausgewanderte Ärztin, versuchte Menschen zu helfen und ihre Ängste und Hoffnungen zu verstehen, ohne selbst die wahren Antworten der Bibel in ihrer Tiefe verstanden zu haben. Auch sie hielt am althergebrachten Glauben weitgehend fest, der schlussendlich von Hymenäus zur Zeit des Apostels Paulus die Christenversammlungen zu durchdringen begann: Die Toten würden unmittelbar nach dem Ableben ins Jenseits kommen. Trotzdem war sie vielen Menschen eine grosse Hilfe den Tod besser zu verstehen und Hoffnung auf ein Danach zu stärken.

 

Im 2.Brief an Timotheus warnte Paulus aber davor falsche Lehren zu verbreiten helfen: „Meide aber leere Reden, die verletzen, was heilig ist; denn sie werden immer mehr zur Gottlosigkeit fortschreiten, und ihr Wort wird sich ausbreiten wie Gangrän. Hymenäus und Philetus gehören zu diesen. Gerade diese [Männer] sind von der Wahrheit abgewichen, indem sie sagen, die Auferstehung sei bereits geschehen; und sie untergraben den Glauben einiger.“

 

http://www.netteam.at/gemeinden/user/32104/bilder/aa_begraebnis_g.jpgPaulus wusste genau, dass bisher keine Toten auferstanden waren, sondern dies an die Wiederkehr Jesu „im Fleische“ und an Geschehen hier auf der Erde gebunden sei! „Denn viele Betrüger sind in die Welt ausgegangen, Personen, die das Kommen Jesu Christi im Fleische nicht bekennen. Dies ist der Betrüger und der Antichrist.“ (2.Joh 7) Es gibt keine Seelenwanderung und der Glaube an die Unsterblichkeit der Seele gehört ins Reich der Mythen und Lügen! (2.Ti 2:16-18) Jehova erklärte dem Propheten Hesekiel die Sterblichkeit der Seele, die doch Leben bedeutet!

 

(Hesekiel 18:4)  Siehe! Alle Seelen — mir gehören sie. Wie die Seele des Vaters, ebenso die Seele des Sohnes — mir gehören sie. Die Seele, die sündigt — sie selbst wird sterben.

 

Wir alle haben gesündigt und unsere Seele, unser Leben endet im Tod! Die Auferstehungshoffnung und ewiges Leben hangen von der Wiederkehr Jesu zu uns zur Erde ab! Trotzdem werden Tag um Tag auf der Erde Totenreden von Priestern gehalten, die keineswegs mit Wahrheit in Verbindung stehen! Sie vermitteln Illusionen, die zwangsläufig früher oder später zur Desillusion werden und schwere Enttäuschung bei den Getäuschten zurücklassen!

 

http://iteru.de/img/tour_img/book_dead.jpgDie Pharaonengräber sind ein Erweis des Glaubens an ein Leben im Jenseits, allerdings würden laut dem ägyptischen Totenbuch die damals wie heute sklavisch arbeitende Unterklasse kaum oder keine Vorteile geniessen. Das grossartige Leben bleibt der herrschenden politischen und priesterlichen Klasse vorbehalten!

 

http://farm5.static.flickr.com/4018/4408897000_9b62a1538f_m.jpgDer chinesische Kaiser Qín Shìhuángdì liess sich ebenfalls etwas einfallen, um bei seiner Auferstehung von den Toten, an die er offensichtlich fest glaubte sein künftiges Reich unmittelbar verteidigen zu können. Er liess sich als Grabbeilage in Xi‘an gleich ein Heer aus etwa 6000 Terracotasoldaten mitgeben, samt Waffen und Pferden. Jede der Figuren wurde individuell erschaffen und dann in unterirdischen riesigen Hallen zu marschierenden Armeeeinheiten vereint. 1974 wurde sie entdeckt.

 

Ja, der Glaube an ein Leben danach, auch dann, wenn er irregeführt ist kann zu grossartigen Leistungen führen! Welche Enttäuschung aber, wenn die Auferstehung jener Feudalherren nicht zu neuerlicher Herrschaft, sondern zum Gericht gereicht?

 

(Johannes 5:27-30)  Und er hat ihm [[Jesus]] Gewalt gegeben, Gericht zu halten, weil er der Menschensohn ist. 28 Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören 29 und herauskommen werden, die, welche Gutes getan haben, zu einer Auferstehung des Lebens, die, welche Schlechtes getrieben haben, zu einer Auferstehung des Gerichts. 30 Ich kann gar nichts aus mir selbst tun; so, wie ich höre, richte ich; und mein Gericht ist gerecht, denn ich suche nicht meinen eigenen Willen, sondern den Willen dessen [zu tun], der mich gesandt hat.

 

Dass ewiges Leben kein hohles Versprechen Gottes ist hat Er in der Vergangenheit immer wieder erneut erklärt und erwiesen! Der wahre Feind ewigen Lebens ist und bleibt der Tod! Eine gewichtige Umwandlung ist unausweichlich, bevor wir je ewiges Leben zu erreichen vermögen! Paulus bringt dies auf den Nenner:

 

image007(1. Korinther 15:53-57)  Denn das, was verweslich ist, muß Unverweslichkeit anziehen, und das, was sterblich ist, muß Unsterblichkeit anziehen. 54 Wenn aber [dieses Verwesliche Unverweslichkeit anzieht und] dieses Sterbliche Unsterblichkeit anzieht, dann wird sich das Wort erfüllen, das geschrieben steht: „Der Tod ist für immer verschlungen.“ 55 „Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?“ 56 Der Stachel, der den Tod verursacht, ist die Sünde, die Kraft der Sünde aber ist das GESETZ [[(der Fluch des GESETZES auf Missachtung)]]. 57 Gott aber sei Dank, denn er gibt uns den Sieg durch unseren Herrn Jesus Christus!

 

Sünde bedeutet Missachtung von Gottes Gebot oder Seinem Willen! Die wichtigste Veränderung hin zu ewigem Leben liegt somit beim Einzelnen, bei Dir und bei mir!

 

Der Tod wird durch den Alterungsprozess, ein nicht mehr vollkommen perfekt funktionierendes Immunsystem und genetische Schäden oder durch Unfall hervorgerufen.

 

Der durch Religion geförderte Aberglaube in den Himmel zu Jesus und zu Gott zu kommen ist blosse gezüchtete Illusion. Jesus erklärte doch selbst, dass die Toten in den Gräbern seine Stimme hören werden! Entweder im Himmel oder in den Gräbern, nicht an beiden Orten zugleich! Jesus sagt die Wahrheit, wer ist es dann, der lügt?

 

Wenn Jesus die Sünder zum Gericht auferstehen lässt, so muss er auch Strafe gemäss demselben GESETZ geben, nach dem er richten wird: Dem „GESETZ des Christus“, bei dem er doch die Anwendungs- und Strafbestimmungen in der Bergpredigt deutlich verschärft hat!

 

Alle Anstrengungen des Menschen auf eigene Faust den Mechanismus des ewigen Lebens herauszufinden bleibt blosse Illusion!

 

http://www.derwesten.de/img/incoming/crop6789304/0828504660-cImg0273_543-w656-h240/Patientenverfuegung.jpgZudem bleibt zu bedenken, dass das behauptete Weiterleben im Himmel doch viel besser sei: Warum sollten wir dann das Leben hier auf der Erde überhaupt verlängern wollen?

 

Die Kirche lehrte uns, dass es auch noch die Hölle gäbe und jene die hierzu verurteilt wären für alle Ewigkeit im Feuer gequält würden. Damit kreierten jene religiösen Quacksalber einen rachsüchtigen Gott ihrer eigenen Phantasie und nach dem Muster der griechischen Philosophen!

 

Bibliothek-500Wir haben seit frühester Kindheit ein Gemisch wahren Glaubens mit veränderter Lehre eingetrichtert erhalten! Je länger wir in der Schule waren und je mehr wir über Theologie und Philosophie erlernt haben, desto weniger vermochten wir die „unverfälschte Wahrheit“ zu erkennen, weil der „Schleier“ vor unseren Augen dichter wurde! Paulus warnt auch uns im Brief an die Kolosser über die Gefahr dieses Gemischs:

 

(Kolosser 2:8-12)  Seht zu, daß nicht jemand da sei, der euch als Beute wegführe durch die Philosophie und leeren Trug gemäß der Überlieferung der Menschen, gemäß den elementaren Dingen der Welt und nicht gemäß Christus; 9 denn in ihm wohnt die ganze Fülle der göttlichen Wesensart körperlich. 10 Und so seid ihr im Besitz einer Fülle durch ihn, der das Haupt aller Regierungsmacht und Gewalt ist. 11 In Verbindung mit ihm seid ihr auch mit einer Beschneidung beschnitten worden, ohne Hände vollzogen durch das Abstreifen des Fleischesleibes, durch die Beschneidung, die zum Christus gehört, 12 denn ihr seid mit ihm in [seiner] Taufe begraben, und in Verbindung mit ihm seid ihr auch zusammen auferweckt worden durch [euren] Glauben an die Wirksamkeit Gottes, der ihn von den Toten auferweckt hat.

 

Die „Beschneidung die zum Christus gehört“ bedeutet doch Anerkennung der Grenzen die Gott uns Menschen gesetzt hat und Vertrauen in den Schöpfer und in Jesus zu setzen, dass sie Ihre Versprechen bestimmt einlösen werden, zum Guten wie zum Verderben!

 

Wenn heute rund ein Drittel all derer, die sich z.B. in Deutschland vor wenigen Jahrzehnten einer Konfession zugehörig nannte,  sich heute als konfessionslos erklärt und dies durch Kirchenaustritt bestätigte, so ist dies ein deutliches Signal, dass unsere Religionen in einem Sterbeprozess liegen!

 

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In Österreich und der Schweiz ist dies ähnlich, mit etwas geringeren Prozentzahlen! Viele Menschen erkannten und erkennen, dass dort in den Kirchen unmöglich die „unverfälschte Wahrheit“ gelehrt wird und schon gar nicht der wahre Wille Gottes und dessen Gerechtigkeit! Kirche ist längst zum Geschäft mit Seelen geworden!

 

Jesus aber erklärte: „So fahrt denn fort, zuerst das Königreich und SEINE Gerechtigkeit zu suchen, und alle diese [anderen] Dinge werden euch hinzugefügt werden.“ (Mat 6:33) Konfessionslos zu sein bedeutet nicht zwangsläufig kein Christ mehr sein zu wollen, sondern keinem der verschiedenen Glaubensbekenntnisse zuzugehören!

 

Wie ein Fusstritt wirkte doch der letzte grosse Weltkrieg, der von der Christenheit ausging! Dessen Wunden sind nur oberflächlich geheilt! Wie wollen wir je wahren Frieden herstellen, ohne vorab Gottes Gerechtigkeit, Sein GESETZ erdenweit aufzurichten? Paulus schreibt auch uns: „ ‚Ihre Füße sind schnell zum Blutvergießen.‘ ‚Trümmer und Elend sind auf ihren Wegen, und sie haben den Weg des Friedens nicht erkannt.‘ ‚Es ist keine Gottesfurcht vor ihren Augen.‘ “

 

Die Toten werden mit einem komplizerten Verfahren präpariertAuf der anderen Seite steht die heutige Wissenschaft, die rasante Erfolge verzeichnen kann, was das Herausfinden der Faktoren betrifft, die zur Unsterblichkeit führen könnten. Zu mindestens versuchen sie uns davon zu überzeugen, dass jenes Ziel auch ohne Gott und Christus durch unseren Intellekt gelöst werden kann!

 

http://www.explainingthefuture.com/images/cryonics_550.jpgMenschen lassen ihren verstorbenen Leib unmittelbar nach ihrem Tode tief gefrieren, um den Tag zu erwarten, wo man die angekündigten Techniken hat, um das Leben zurückzugeben und die unheilbare Krankheit inzwischen kuriert werden kann! Es ist wirklich erstaunlich, welchen Glauben solche Menschen in den Fortschritt und menschliche Fähigkeit setzen!

 

Wir möchten das Geheimnis der Bibel lüften, was sie uns über kommendes ewiges Leben verrät und wie wir unter denen sein können, welche es erhalten werden. Dies dient einem vorgegebenen Zweck: Um Gottes Ziel zu erreichen, die Erde zu einem sicheren und friedlichen Paradies zu wandeln auch dazu bestimmt unseren Anteil geben zu dürfen.

 

Der Grundsatzartikel den wir während am Sabbat und in dieser Woche studieren bringt uns klare und deutliche Hinweise und Antworten auf die Frage:

 

Ist ewiges Leben wirklich möglich?

 

Nur der Schöpfer Jehova hat den Schlüssel zu ewigem Leben wirklich in seiner Hand! Jesus wurde dieses Recht Tote zum Leben zurückzubringen vom Vater her übergegeben!

 

Der Pharisäer Nikodemus, Mitgliede des höchsten  jüdischen Gerichts, des Sanhedrins war zwar von Herzen Jesus gegenüber gut gesinnt, aber jene tieferen Dinge, die mit himmlischer Machtausübung über Leben und Tod zusammenhängen, diese waren ihm bestimmt nicht vertraut.

 

http://www.livenet.de/sites/default/files/media/cache/images/title/196781-Christus-bei-Nikodemus-Bild-von-Crijn-Henddricksz-.jpg (Johannes 3:9-15)  Nikodẹmus gab ihm zur Antwort: „Wie können diese Dinge geschehen?“ 10 Als Antwort sprach Jesus zu ihm: „Bist du ein Lehrer Israels und weißt dennoch diese Dinge nicht? 11 Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wir reden, was wir wissen, und wir bezeugen, was wir gesehen haben; ihr aber nehmt das Zeugnis nicht an, das wir geben. 12 Wenn ich von irdischen Dingen zu euch geredet habe und ihr trotzdem nicht glaubt, wie werdet ihr glauben, wenn ich von himmlischen Dingen zu euch rede? 13 Überdies ist kein Mensch in den Himmel hinaufgestiegen, außer dem, der vom Himmel herabkam, der Menschensohn. 14 Und so, wie Moses die Schlange in der Wildnis erhöhte, so muß der Menschensohn erhöht werden, 15 damit jeder, der an ihn glaubt, ewiges Leben habe.

 

Glauben ausüben bedeutet Jesus zu lieben und dies seinerseits bedeutet seine und damit Gottes Gebote zu halten! „Denn darin besteht die Liebe zu Gott, daß wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer, denn alles, was aus Gott geboren worden ist, besiegt die Welt. Und das ist die Siegesmacht, die die Welt besiegt hat: unser Glaube.“ (1.Joh 5:3, 4) Das bedeutet mehr als nur die Zehn Gebote zu kennen!

 

http://www.study-blog.de/gallery/2/R-Christi-Himmelfahrt.jpgOhne den Irrsinn des Glaubens an eine Auferstehung nach den Tode im Himmel droben, unmittelbares Gericht und Verurteilung zur Hölle oder Befreiung zu ewiger himmlischer Seligkeit aus den Gedanken zu verbannen: Dem wird es nicht wirklich möglich auf Jesus und die Apostel und Propheten zu hören, obwohl diese doch alle die Wahrheit reden. Jesus erklärte doch deutlich: „Überdies ist kein Mensch in den Himmel hinaufgestiegen, außer dem, der vom Himmel herabkam, der Menschensohn.“

 

Es gibt keine Himmelfahrt für Menschen, weder für Maria, noch die Apostel, noch die Heiligen! Das Wort „Himmel“ bedeutet doch auch Machtausübungen: Schlechte, wie die „alten Himmel“ heute oder gute, wie die zu erwartenden „neuen Himmel“ der künftigen Priesterkönige unter Jesu Millenniumsherrschaft uns geben werden!

 

Jesus war somit bereits unmittelbar nach dem Tode als einziger im Himmel als Geistwesen auferweckt worden! Das war die wahre „Auferstehung“! Jene drei Tage später, wo er den „Tempel seines Leibes“ zu ewigem Leben wiederhergestellt hatte, dies war nur das Ergebnis der „Auferweckung im Geiste"!

 

http://www.jw.org/assets/l/bh/bh_X/99.jpgEr selbst, als „der Engel Jehovas“, der die Propheten Gottes als Wortführer, als „das WORT“ instruierte und ihnen auch Schutz gab. Als erstgeschaffenes Geistwesen, das er war bevor er zur Erde gesandt wurde, musste er all das erfüllen, was die Propheten über ihn aufgezeichnet hatten!

 

Nun aber, nachdem er ohne Sünde starb und der Vater ihm sein himmlisches Leben zurückgab und zudem mit höchster Autorität ausgestattet wurde, konnte er das Erfüllen, was er zuvor angekündigt hatte: „ ‚Reißt diesen Tempel nieder, und in drei Tagen will ich ihn aufrichten.‘ Deshalb sagten die Juden: ‚Dieser Tempel ist in sechsundvierzig Jahren gebaut worden, und du willst ihn in drei Tagen aufrichten? ‘ Er aber sprach von dem Tempel seines Leibes. Als er jedoch von den Toten auferweckt worden war, kam es seinen Jüngern in den Sinn, daß er dies wiederholt gesagt hatte; und sie glaubten der Schrift und dem Wort, das Jesus gesprochen hatte.“

 

Petrus gibt uns im 1.Brief die treffende Antwort zum Teilbild, das wir betrachten:

 

(1. Petrus 3:18)  Ja, auch Christus ist ein für allemal hinsichtlich Sünden gestorben, ein Gerechter für Ungerechte, damit er euch zu Gott führe, [er,] der im Fleische zu Tode gebracht, aber im Geiste lebendig gemacht wurde.

 

Wer die „himmlischen Dinge“ mit den „irdischen Dingen“ vermischt zeigt fehlendes Unterscheidungsvermögen! Das aber benötigen wir, um Gottes wahre Worte zu verstehen!

 

Die Antwort Jesu an Nikodemus: „Bist du ein Lehrer Israels und weißt dennoch diese Dinge nicht?“, sie sollte uns nicht erstaunen! Was wohl würde er heutigen christlichen Führern die ihm ebenso gut gesinnt sind antworten, die einen „Sauerteig der Lehre“ vertreten, der ebenso oder weit verwerflicher ist als jener damals, im Sanhedrin, jener der Pharisäer, Sadduzäer und Schriftgelehrten?

 

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Bedenken wir hierbei, dass wir offensichtlich die letzte Generation im „Schlussteil der Tage“ darstellen, die Verständnis erlangen kann und damit ihr Schicksal von „ewiger Abschneidung von den Lebenden“ hin zu jener Gruppe zu verändern vermögen, zu der Jesus am Gerichtstag erklärt:

 

(Matthäus 25:46)  Und diese werden in die ewige Abschneidung weggehen, die Gerechten aber in das ewige Leben.“

 

Detail: "Die Gemeinde spendet" aus: Adolf Friedrich Erdmann von Menzel: Kanzelpredigt in der Pfarrkirche zu Innsbruck. 1881Dieser gerechten Gruppe können wir nur dann angehören, wenn wir die Zusammenhänge verstanden haben, was Gott als „gerecht“ und was Er als „ungerecht“ einstuft! Das wiederum können wir nur dann erkennen, wenn wir die „Gerechtigkeit des Königreiches“ studiert haben, sie verstanden haben und anwendeten! (Mat 6:33) Dies ist aber mehr wie das, was wir am Sonntag von der Kanzel hören, um sie zu grosszügigen Spenden zu animieren, weit mehr wie Nikodemus an seinen höchsten Schulen Judäas je vermittelt wurde!

 

Nikodemus musste fast all das vergessen, was ihm in Jahrzehnten durch seine Lehrer beigebracht worden war, weil jene nicht das lehrten, was Gott wirklich im Wort der Schrift vermittelt hatte: „Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wir reden, was wir wissen, und wir bezeugen, was wir gesehen haben; ihr aber nehmt das Zeugnis nicht an, das wir geben.“

 

Zentrale Ringvorlesung "Wozu Theologie?"Das Zeugnis über „unverfälschte Wahrheit“ anzunehmen geht nur über eine Selbstverleugnung: Die Erkenntnis, dass das, woran wir wie Nikodemus jahrzehntelang geglaubt haben einer wirklich tiefen Revision bedarf! Ewiges Leben hängt vollumfänglich mit Verständnis „der himmlischen Dinge“ zusammen! Wo immer wir philosophische Lehren mit Gottes Wort vermischt aufgenommen haben, da kann kein wahres Verständnis entstehen!

 

Der Engel Gabriel musste dem Propheten Daniel erklären, was „im Schlussteil der Tage“ der Reihe nach geschehen werde. Er warnte und munterte auf jede Art Bosheit zu verlassen!

 

(Daniel 12:9, 10)  Und er sagte weiter: „Geh, Daniel, denn die Worte werden geheimgehalten und versiegelt bis zur Zeit des Endes. 10 Viele werden sich reinigen und sich weiß machen und werden geläutert werden. Und die Bösen werden bestimmt böse handeln, und gar keiner der Bösen wird [es] verstehen; die aber, die Einsicht haben, werden [es] verstehen.

 

Sei auch Du auf der Seite der Einsichtigen die handeln! So wünschen wir Dir, lieber Bruder, liebe Schwester, liebe Freunde, dass dieser Sabbat und die kommende Woche uns dem Gedanken Gottes näherbringen, was unser Beitrag sein muss, um wirklich ewiges Leben zu erlangen!

 

 

 „DER WEG“

 

Urs Martin Schmid