Brief an unsere Mitbrüder

X2.2-13.10.04  Evangelien 8

 

Betrachtung der vier Evangelien: 8.Teil: Matthäus Kapitel 20-22: Synoptische Verbindung:

Gottes Königreich, die Arbeiter darin und ihr Rang unter Jesus als Eckstein

 

Bariloche,  4. Oktober  2013

 

Lieber Bruder, liebe Schwester im Glauben!

 

Dass der Sabbat und die Festzeiten Jehovas für viele Christen kein Thema sind, dies ändert nichts an der Unveränderlichkeit von Gottes Willen. Die Festwochen der Erntefeste ist vorüber. Eine tiefere Betrachtung des Beginns dieser Festzeiten in Israel durch Moses mit dem angekündigten Abschluss Harmagedons im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ zeigt deutliche Übereinstimmung: Es ist die Zeit, wo dem Vater sein Ihm gebührender Anteil gegeben werden muss!

 

http://www.avvento.de/images/siegel-sab.gifDie Sabbate und Festzeiten gehören Jehova. Die letzten Worte Jesajas in seiner Prophetie stehen kurz vor ihrer Erfüllung, denn kein Buchstabe wird laut Jesu Ankündigung dahinfallen:

 

 (Jesaja 66:23, 24)  Und es wird bestimmt geschehen, daß von Neumond zu Neumond und von Sabbat zu Sabbat alles Fleisch herbeikommen wird, um sich vor mir niederzubeugen, hat Jehova gesagt. 24 Und man wird tatsächlich hinausgehen und die Leichname der Menschen anschauen, die sich gegen mich vergangen haben; denn selbst die Würmer an ihnen werden nicht sterben, und ihr Feuer, es wird nicht ausgelöscht werden, und sie sollen für alles Fleisch zu etwas Abstoßendem werden.“

 

Warum nicht auf Gottes Rat hören, solange Er noch Zeit hierzu einräumt?!

 

Darum bekommt das Gleichnis Jesu des Weingärtners und der Sklaven, die des Besitzers Anteil holen sollen eine aktuelle Bedeutung! Dies steht doch mit den Herbstfesten und dem Abschluss der Menschenernte in direkter Beziehung. Das möchten wir in diesem Teil der Betrachtung zu den vier Evangelien näher behandeln, da es von besonderem Interesse für uns ist!

 

Das Erntefest war doch der Zeitpunkt, wo Jehova im GESETZ bestimmte, dass der Zehnte von allen Erträgen entrichtet werden muss und davon nur das Beste! Jesus erklärt, was bis heute im Argen liegt: Die „Weingärtner“ von „Gottes Weingarten“, die Priesterschaft der Erde gibt Ihm nicht das Beste, was Ihm gebührt und jene die Gott sendet werden bis heute durch jene üblen „Weingärtner“ verprügelt!

 

https://fbcdn-sphotos-c-a.akamaihd.net/hphotos-ak-ash3/p480x480/555586_238347599595806_1907310546_n.jpg (Lukas 20:9-18)  Dann fing er an, dem Volk dieses Gleichnis zu sagen: „Ein Mensch pflanzte einen Weingarten und verpachtete ihn an Weingärtner, und er reiste für eine geraume Zeit außer Landes. 10 Zur gegebenen Zeit aber sandte er einen Sklaven zu den Weingärtnern, damit sie ihm etwas von der Frucht des Weingartens gäben. Die Weingärtner sandten ihn jedoch leer weg, nachdem sie ihn verprügelt hatten. 11 Er aber sandte ihnen nochmals einen anderen Sklaven. Diesen verprügelten sie ebenfalls und entehrten ihn und sandten ihn leer weg. 12 Und noch einen dritten sandte er; auch diesen verwundeten sie und warfen ihn hinaus. 13 Daraufhin sprach der Eigentümer des Weingartens: ‚Was soll ich tun? Ich will meinen Sohn, den geliebten, senden. Hoffentlich werden sie vor diesem Respekt haben.‘ 14 Als die Weingärtner ihn erblickten, begannen sie, untereinander zu überlegen, und sagten: ‚Dieser ist der Erbe; laßt uns ihn töten, damit das Erbe unser werde.‘ 15 Darauf warfen sie ihn zum Weingarten hinaus und töteten ihn. Was wird deshalb der Eigentümer des Weingartens mit ihnen tun? 16 Er wird kommen und diese Weingärtner umbringen und wird den Weingarten anderen geben.“

Als sie [das] hörten, sprachen sie: „Das möge nie geschehen! 17 Er aber schaute sie an und sprach: „Was bedeutet denn das, was geschrieben steht: ‚Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, dieser ist zum Haupteckstein geworden.‘? 18 Jeder, der auf diesen Stein fällt, wird zerschmettert werden. Auf wen immer er aber fällt, den wird er zu Staub machen.“

 

Jesus war der Sohn, der als Letzter zu Israel gesandt wurde, um den dem Vater gebührenden Anteil zu holen. Am Passahfest des Jahres 33 u.Z., nach dem Abendmahl wurde er von den religiösen Führern festgenommen und auf grausame Weise getötet.

 

http://www.planet-wissen.de/kultur_medien/architektur/petersdom/img/intro_petersdom_petrus_g.jpgNach seiner Erhöhung über jede Macht und Autorität, unmittelbar nachdem Jehova ihn im Geiste auferweckt hatte, da begann das neue „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ zu wirken und fünfzig Tage danach an Pfingsten goss Jesus heiligen Geist auf hundertzwanzig Männer und Frauen im Obergemach eines Hauses in Jerusalem aus. Die Pforten dieses Königreiches wurden an jenem Tag durch Petrus mit dem ersten der drei Schlüssel für Juden geöffnet. Rund dreitausend liessen sich taufen! Bis vor dem Ende von dreieinhalb Jahren war mit dem zweiten Schlüssel auch den Samaritanern Zugang zum Königreich des Sohnes gewährt. Am Ende der Frist der siebzigsten Jahrwoche kamen mit Verwendung des dritten und letzten Schlüssels nun auch Menschen aus den Nationen hinzu: Die Hausgemeinschaft des Kornelius durch die Taufe im Herbst 36 u.Z. Die Erntearbeit erweiterte sich von da ab bis zu den Enden der Erde hin aus!

 

In der Endzeit dieses Systems kommen zwei Erntefeste zu besonderer Ehre, weil Jesus als „Herr der Ernte“ dem Vater die Erstlinge geben wird! Nach dem Gerichtstag [B2], wo Jesus in seinem Königreich zwischen „Schafen und Böcken“ unterscheidet entsteht die „grosse Volksmenge“. Das ist an einer Passahfeier während der „grossen Drangsal“ [B]. Darauf folgt fünfzig Tage später die „Hochzeit des Lammes“ [B2e] an Pfingsten, wo Jesus sich mit seiner „Braut, der Frau des Lammes“, den frühauferstandenen Aposteln fest durch ein ehegleiches Bündnis verbindet.

 

Erneut ist dies somit ein Pfingstfest, an welchem das kommende „Königreich der (neuen) Himmel“ seine Tore öffnet und die Versiegelung der 144.000 Priesterkönige beginnt: Erst werden die „weissen langen Kleider“ der Verstorbenen beiseite getan, dann folgt die Auserwählung und Versiegelung der entsprechenden Dokumente an ihrer „Stirn“ des lebenden Überrests unter den „treuen Sklaven“. Vor Ende der Frist von 2300 Tagen Daniels [C1], wo „die heilige Stätte … gewiss in ihren rechten Zustand gebracht“ (Da 8:14) sein wird, wo die letzten „lebenden Steine“ des geistigen Tempels bezeichnet sind.

 

image009

 

Alle die Führer der Religionen und das ganze gottentfremdete System wird am Tag Harmagedons ihr Ende finden. Der „Stein“ der alles zerstören wird hatte lang auf sich warten lassen aber alles, was unfruchtbar und keinen Ertrag für den Vater gab, kommt zu seinem Ende!

 

Erneut ist es die Zeit eines weiteren Erntefestes [BbA], diesmal nach Harmagedon, wo Jesus die 144.000 künftigen Herrscher der Erde zusammenführt: Die Lebenden werden eingesammelt und nach Jerusalem gebracht und die Toten stehen durch den Christus auf zum Leben durch den Menschen Jesus, der nun endgültig in sein Erbe zurückgekehrt ist. (Jes 66:19-22)

 

(1. Korinther 15:20, 21)  Nun aber ist Christus von den Toten auferweckt worden, der Erstling derer, die [im Tod] entschlafen sind. 21 Denn da [der] Tod durch einen Menschen [gekommen] ist, kommt auch [die] Auferstehung der Toten durch einen Menschen.

 

File:Juan de Flandes 001.jpgOhne exakte Einreihung all dieser Ereignisse, wo immer sie stattfinden sollen und Erkenntnis zum vorgegebenen Zeitpunkt, den Jehova lägst festgesetzt hat bleibt unser Verständnis Stückwerk und wir bleiben in geistiger Finsternis! Himmlische Auferstehung war, ist und bleibt Mystik und gehört in die Kategorie der Ammenmärchen verbannt! Jesus Vorbild dessen, was kommen wird bleibt die Auferweckung des Lazarus!

 

Wann und wie Jesus im ersten Jahrhundert handelte und wie er die Vorhersagen die auf ihn gemünzt sind und in den PROPHETEN und Evangelien aufgezeichnet sind für unsere Tage zur Vollendung bringen wird: Viele dieser Zusammenhänge zeigen wir in der Fortsetzung unserer Betrachtung und Zusammenfügung der vier Evangelien!

 

13.8.3  Lehrer der guten Botschaft:  Jesu Vorbild in den Evangelien

 

8.Teil: Matthäus Kapitel 20-22:  Synoptische Verbindung:

Gottes Königreich, die Arbeiter darin und ihr Rang unter Jesus als Eckstein

 

Wir möchten an dieser Stelle all unseren Lesern danken, die uns weitere E-Mailadressen zugesandt haben oder sich in persönlicher Form mittels Schreiben kund gemacht haben. Auch wenn es in Spitzenzeiten etwas dauern mag, bis jeder persönliche Antwort erhält, so bleiben wir doch mit unseren Lesern in engem Kontakt! Mehr und mehr Menschen zeigen Interesse an klarem Verständnis von Zusammenhängen, vor allem was den herannahenden Abschluss dieses ungerechten, korrupten und grausamen Systems der Nationen und Religionen anbetrifft!

 

Dass jene, welche die Nutzniesser sind uns Steine in den Weg legen und Angriffe führen wundert uns in Nichts! Wir werden auch in diesem Sinne die Informationen in Zukunft veröffentlichen und jene beim Namen nennen, die heuchlerisch vorgeben den Gott der Bibel, Jehova zu vertreten und sich als „falsche Christusse“, als „falsche Propheten“ und als „falsche Apostel“ Amt und Ehre zuordnen, die ihnen nicht gebühren!

 

http://www.altenburger-mission.de/fotos-amcg/foto-godi01.jpgIn diesem Sinne wünschen wir Dir und Deinen Lieben eine gesegnete Sabbatruhe! So wie Jesus, seine Apostel und die ersten Christenversammlungen handelten, so sollten auch wir tun! Sie hielten die Zeiten der Zusammenkunft des Tempels zum Morgengebet, um „die dritte Stunde“, um ca. 09.00 ein oder nutzten für andere das Abendgebet, zur „neunten Stunde“, also etwa um 15.00 nach unserer Zeitrechnung.

 

Genau so sind Zusammenkünfte heute in Kleingruppen, wo zwei oder drei oder mehr Personen oder in grösseren Hausversammlungen vor Gott annehmbar, all jene die Seinen ganzen Rat annehmen, um Ihm durch Christus zu dienen und Ihm Lob und Ehre darzubringen! Das ist Teil unseres „Zehnten“ den wir Gott schulden! Wir sollten Jehova das zurückzahlen, was Ihm gebührt!

 

„DER WEG“

 

Urs Martin Schmid

 

PS: Benutze den Link zum Hauptartikel:

13.8.3  Lehrer der guten Botschaft:  Jesu Vorbild in den Evangelien

Matthäus Kapitel 20-22:  Synoptische Verbindung: Gottes Königreich, die Arbeiter darin und ihr Rang unter Jesus als Eckstein