Brief an unsere Mitbrüder

X2.2-13.10.11  Verzeihen hat Grenzen 1.Teil

 

Ist es wirklich so, dass Gott uns jede Art Sünde vergibt? 1.Teil

 

 

Bariloche,  11. Oktober 2013

 

Lieber Bruder, liebe Schwester im Glauben!

 

http://austria-forum.org/attach/Wissenssammlungen/ABC_zur_Volkskunde_%C3%96sterreichs/Beichte/Beichte.jpgAls guter Katholik ging ich zumindest in der Jugend regelmässig zur Beichte. Ob da wohl wirklich tiefgreifende Sünden zu vermelden waren möchte ich in Frage stellen. Schlussendlich aber bin nicht ich es, der beurteilt, was in Gottes Augen schwerwiegend ist. Kenntnis Seiner Beurteilung wäre schon zu jener Zeit von Gewicht gewesen, um dies zu erfahren! Woher aber solche Kenntnis kommen sollte, wenn meine damals geliebte Kirche wie sich später erwies in vollkommener Unkenntnis bis heute handelt? Dazu fehlte mir aber bis vor einem Dutzend Jahren das Verständnis!

 

Umso mehr schätze ich heute dieses Verständnis aufgrund vieler Studien, um den Geheimnissen der Schrift auf den Grund zu gehen. Dabei zeigt es sich, dass Gott tatsächlich Grenzen beim Vergeben setzt, die wir besser nie überschreiten sollten!

 

Welche Rolle Gottes GESETZ spielt wurde mir vor längerem bewusst, obwohl die inzwischen erwählte Religionsgruppe dies verneinte und behauptete, dass Jesus „das Ende des GESETZES“ gewesen sei, weil er es allein vollkommen zu erfüllen vermochte. Das eine solche Interpretation weit verbreitet ist wurde mir mit der Zeit erst bewusst und dass sie auf  willentlicher Veränderung eines einzigen Wortes im Römerbrief zurückging brauchte seine Zeit, um diesen schwerstwiegenden Betrug aufzudecken! Angeblich schrieb Paulus:

 

(Römer 10:1-4)  Brüder, der gute Wille meines Herzens und mein Flehen zu Gott für sie gilt tatsächlich ihrer Rettung. 2 Denn ich bezeuge ihnen, daß sie Eifer für Gott haben, aber nicht gemäß genauer Erkenntnis; 3 denn weil sie die Gerechtigkeit Gottes nicht erkannten, sondern ihre eigene aufzurichten suchten, unterwarfen sie sich nicht der Gerechtigkeit Gottes. 4 Denn Christus ist das Ende [[der Höhepunkt; das Ziel]] des GESETZES, jedem zur Gerechtigkeit, der Glauben ausübt.

 

Auch ich bezeuge vielen Katholiken und Zeugen Jehovas, dass „… sie Eifer für Gott haben, aber nicht gemäß genauer Erkenntnis“! Ja, diese Erkenntnis der „Gerechtigkeit Gottes“ ist doch erst möglich, wenn wir Sein GESETZ kennen, den Sinn jedes Gebotes verstehen und achten lernen und darum auch anwenden, weil dies erst wahre Liebe zu Gott und zum Nächsten bedeutet! Paulus schrieb doch: „Die Liebe fügt dem Nächsten nichts Böses zu; daher ist die Liebe die Erfüllung des Gesetzes [[GESETZES]].“ (Rö 13:10) Seit unserer Taufe stehen wir unter dem „GESETZ des Christus“. Die Grafik zeigt einige gewichtige Punkte, die über das GESETZ Mose hinausgehen.

 

 

 

Ob ich nun überzeugt bin, dass Jesus „das Ende des GESETZES“ ist oder davon, dass er mir das „Ziel des GESETZES“ zeigt, indem er es vollständig einhielt, so bedeutet dies ein gewaltiger Unterschied! Wenn Jesus die Zehn Gebote in zwei Hauptgebote zusammenfasste, die Liebe zum Vater, als höchster Autorität und die Liebe zum Nächsten, als diesem ebenbürtig, so wäre dies vollkommen sinnlos, wenn das GESETZ gänzlich ausser Kraft wäre: Man kann „nichts“ doch nicht in zwei Hauptgruppen zusammenfassen, oder etwa doch? Religionen bringen offenbar alles fertig!

 

Wenn es nun ein GESETZ Gottes gibt und Jesus gewisse Veränderungen darin brachte, sogar einige Gebote härter anwendet als bisher durch Moses gefordert (Mat 5:21-47), dann wäre es doch sinnvoll auch die Strafbestimmungen bei deren Übertretung zu kennen! Was viele von uns nicht wissen ist, dass dieses Strafmass, seit Moses dieses aufzeichnen musste gleich geblieben ist und Jesus dieses nicht abgeschafft hat! Ein minutiöser Vergleich des Alten Testaments mit den Aussagen im Neuen bestätigt dies vollkommen!

 

Zum Vergrößern bitte anklicken. (Vergleiche Gegenüberstellung im Artikel zum 2.Brief des Petrus! Dort ist der Beweis erbracht, wie uns alle Religionen um die Wahrheit betrügen und so zu tödlichen Stolpersteinen werden)

 

Das Argument vieler Christen lautet, dass Jesus durch seinen Tod doch die Folgen für Gesetzesübertretung gelöscht habe, da durch „unverdiente Güte“ der auf uns lastende Fluch an den „Stamm“ (gr. xylon) geschlagen wurde, wie Paulus doch im Galaterbrief bestätigt:

 

(Galater 3:10-14)  Denn alle die, die sich auf Gesetzeswerke verlassen, sind unter einem Fluch; denn es steht geschrieben: 11 Daß übrigens durch Gesetz niemand bei Gott gerechtgesprochen wird, ist offenkundig, denn „der Gerechte wird zufolge des Glaubens leben“. 12 Das GESETZ nun hält sich nicht an [den] Glauben, sondern „wer sie tut, wird durch sie leben“. 13 Christus hat uns vom Fluch des GESETZES losgekauft, indem er an unserer Statt ein Fluch geworden ist, denn es steht geschrieben: „Verflucht ist jeder, der an einen Stamm [[an ein Holz]] gehängt ist.“ 14 So sollte der Segen Abrahams durch Jesus Christus für die Nationen kommen, damit wir den verheißenen Geist durch unseren Glauben empfangen könnten.

 

Was aber wollte Paulus uns damit erklären? Er redet von „Gesetzeswerken“, was auf die Opfertiere schliessen lässt, die Gott von Israel im GESETZ für jede begangene unwillentliche Sünde verlangte. Dies endete mit Jesus und seinem Opfertod, da Tieropfer nicht ebenbürtig sind mit seinen vollkommen fehlerlosen Leben, das er zudem freiwillig zu unseren Gunsten hingab! Darum trat das „GESETZ des Glaubens“ in Kraft, „das nach dem GESETZ kam“, nicht anstelle des GESETZES.

 

Beachten wir folgende Aussage, welches uns zeigt, dass scheinbar kleine

Veränderung bei uns das Verständnis zu ändern vermögen.

 

Zudem bezeichnet die Bibel das Werkzeug, an dem Jesus starb, auch mit dem griechischen Wort xylon. Gemäß Langenscheidts Großwörterbuch Griechisch-Deutsch bedeutet dieses Wort „1. Holz; insb.: a) Stück Holz, Scheit. b) . . . β) Baumstumpf, übh. Baum . . . 2. . . . b) Stock, Knüttel, Prügel. c) Stange“. In der Jerusalemer Bibel wird dieses Wort mit „Holz“ wiedergegeben, wie zum Beispiel in Apostelgeschichte 5:30, wo wir lesen: „Der Gott unserer Väter hat Jesus auferweckt, den ihr ans Holz gehängt und umgebracht habt.“ (Siehe auch Apostelgeschichte 13:29; Galater 3:13; 1. Petrus 2:24, JB.) [1]

 

Ob Jesus an einem „Holz“ oder „Stamm“ (gr. „stauros“) oder an einem Kreuz starb mag auf den ersten Blick vielen Christen unwichtig erscheinen, doch sind es oft Details, welche die grosse Differenz ausmachen. Pilatus erfüllte ein Todesurteil welches die Vorsteher der Juden gemäss ihrer Auslegung des GESETZES forderten: Jesus hätte sich selbst zu Gottes Sohn und zum König gemacht, beklagten sie (Mat 27:1, 9, 29, 43).

 

Der Christus aber hatte laut Aussagen des Pilatus nichts todeswürdiges getan gemäss römischem Recht! Pilatus wusch sich die Hände als Symbol der Unschuld am Tode Jesu! (Mat 27:24)

 

So erklärt das GESETZ:

 

(5. Mose 21:22, 23)  Und falls sich an einem Mann eine Sünde findet, die das Todesurteil verdient, und er ist zu Tode gebracht worden, und du hast ihn an einen Stamm gehängt, 23 sollte sein Leichnam nicht die ganze Nacht am Stamm bleiben, sondern du solltest ihn auf jeden Fall an jenem Tag begraben, denn etwas von Gott Verfluchtes ist der Gehängte; und du sollst deinen Boden nicht verunreinigen, den Jehova, dein Gott, dir als Erbe gibt.

 

Pilatus liess Jesus somit gemäss jüdischem Recht an einen Pfahl heften. Auch was er auf die Tafel ob Jesu Haupt schreiben liess zeigte den Grund des Todes: „Jesus, der Nazarener, der König der Juden“ (Mat 27:37; Mar 15:26; Lu 23:38; Joh 19:19) Auch was das Abnehmen des Leichnams angeht respektierte Pilatus das jüdische GESETZ!

 

W. E. Vine bemerkt zur Bedeutung [2]von staurós in seinem Werk An Expository Dictionary of New Testament Words  (Nachdruck 1975), Bd. I, S. 256 folgendes: „STAUROS (σταυρός) bezeichnet in erster Linie einen aufrechtstehenden Pfahl http://www.infosperber.ch/data/dms/media/large/Golgotha.jpgoder Stamm. Übeltäter wurden zur Hinrichtung daran genagelt. Sowohl das Substantiv als auch das Verb stauroō, an einem Stamm oder Pfahl befestigen, sind ursprünglich von der kirchlichen Form eines aus zwei Balken bestehenden Kreuzes zu unterscheiden.

 

http://www.elmonticulo.com/wpMontic/wp-content/uploads/2013/03/tamuz1.jpgDie Form des letzteren [[Kreuzes]] hat ihren Ursprung im alten Chaldäa. Sie wurde als das Symbol des Gottes Tammuz (in der Form des mystischen Taus, der Initiale seines Namens) in diesem Land und in angrenzenden Ländern, einschließlich Ägyptens, verwendet. In der Mitte des 3. Jh. A. D. hatten die Kirchen entweder gewisse Lehrpunkte des christlichen Glaubens verlassen oder aber entstellt. Um das Ansehen des abgefallenen kirchlichen Systems zu heben, wurden Heiden ohne Erneuerung durch Glauben aufgenommen, und es wurde ihnen erlaubt, ihre heidnischen Zeichen und Symbole weitgehend beizubehalten. Daher wurde das Tau oder T in seiner meistverbreiteten Form, mit dem tiefer hängenden Querholz, als das Kreuz Christi darstellend angenommen.“

 

http://yahwehandtruth2.webs.com/z82682376.jpgWas die wenigsten Christen wissen oder gar nicht erst wirklich zur Kenntnis nehmen möchten ist, dass Gottes Strafmass auf viele der Gesetzesübertretungen auch weiterhin die Todesstrafe ist! Das ist doch das, was der Begriff „Fluch“ aussagt, der Teil des „Bundes von Moab“ bildet: „Verflucht ist jeder, der nicht bei allen Dingen bleibt, die in der Buchrolle des GESETZES geschrieben sind, um sie zu tun.“ (Gal 3:10; 5.Mo 27:26; Jer 11:3)

 

Wenn christliche Kirchen unterschiedlichster Denomination behaupten, dass der „Neue Bund“ dies aufgehoben habe, so irren sie gewaltig und es wird ihnen selbst zum Fluch werden! Jesus kam weder um das GESETZ noch die PROPHETEN aufzuheben, sondern sie zu erfüllen! (Mat 5:17-20) Das könnte er nicht, wenn jene aufgehoben wären, der Unsinn ist leicht verständlich aber für viele schwer zu akzeptieren! Es ist weit leichter eingefleischten Irrtum zu belassen, wie durch unveränderliche Wahrheit zu ersetzen, was mit harter Disziplin in Verbindung steht! Dass sich dies aber wirklich lohnt wird jedem klar, der begreift, unter welcher Gefahr wir am bevorstehenden Gerichtstag stehen, wenn ein Fluch Gottes auf uns lastet!

 

File:Todesurteil Severin von Jaroszynski.jpgDas Todesurteil auf Gesetzesübertretung erscheint den meisten modernen Menschen als zu hart und nicht zeitgemäss zu sein, weil kaum jemand die langfristigen Folgen von Sünde bedenkt! Wenn aber jeder, der lieblos handelt den höchsten Preis, sein Leben zu verlieren hätte, dann wäre die Welt wohl längst ein Paradies, ohne Lügner, ohne Diebe, ohne Mörder und ohne Ehebrecher!

 

Wie viel Leid doch durch jene angerichtet wird! Glaubenskriege gäbe es nicht mehr, weil nur der eine Schöpfergott unsere Anbetung verdient und Sein Christus unser „Haupt“ ist, während wir wirklich untereinander verantwortungsbewusste Brüder wären! Genau dies versprechen uns die Propheten und selbst Jesus und die Apostel für das kommende System, nach Harmagedon. Der Begriff „Harmagedon“ seinerseits bedeutet aber „Tag der Rache Jehovas“, wo das volle Strafmass auf all jene ausgeschüttet wird, die Jesus am Gerichtstag zu seiner „Linken“ als „Böcke“ stellt. Diese wollten nicht hören und nicht handeln, solange Gott Zeit einräumte!

 

Dies und vieles mehr erklären wir Dir im Artikel für diesen Sabbat und die folgende Woche! Es ist Material, das gut verarbeitet unter die Haut geht!

 

Lehrer der guten Botschaft:  5.9.3  Gibt es Limiten beim Vergeben?

1.Teil:  Ewiges Leben hängt von Glauben und Gesetzestreue ab!

 

Was wir aus dem bisher Erläuterten klar entnehmen, dass eine genaue Erkenntnis Grundlage bildet, um das ewige Leben zu erlangen und ganz offensichtlich „Limiten beim Vergeben“ existieren! Diese klaren Grenzen sollten wir besser zur Kenntnis nehmen, um entsprechend zu handeln, so lange Gott hierzu Zeit und Möglichkeit einräumt! Paulus hatte doch erklärt: „… der Gerechte wird zufolge des Glaubens leben“. Glaube aber ohne entsprechend zu handeln ist tot! Gerecht ist nur der, welche Gottes Gebote hält, nicht nur die, welche er leicht zu halten vermag, sondern auch die anderen, die Selbstdisziplin verlangen! Liebe zeigt sich in Werken als gerecht!

 

(Jakobus 2:14-17)  Von welchem Nutzen ist es, meine Brüder, wenn jemand sagt, er habe Glauben, hat aber keine Werke? Dieser Glaube kann ihn doch nicht etwa retten? 15 Wenn sich ein Bruder oder eine Schwester in nacktem Zustand befindet und [es ihnen an] der für den Tag hinreichenden Speise fehlt, 16 aber einer von euch sagt zu ihnen: „Geht hin in Frieden, haltet euch warm und wohlgenährt“, ihr gebt ihnen aber nicht das für [ihren] Körper Notwendige, von welchem Nutzen ist das? 17 Ebenso ist der Glaube, wenn er keine Werke hat, in sich selbst tot.

 

http://cdn.vm-freudenstadt.de/dateien/Seitentitel/Taufe.jpgEinige werden nun antworten, dass Jesu Loskaufsopfer all unsere Sünden zudecken würde. Nun, das stimmt exakt bis zur Taufe. Mit dem Untertauchen im Wasser wurden frühere Sünden und der darauf lastende Fluch gelöscht, sinnbildlich „an den Stamm genagelt“! Da die Taufe den Eintritt in den „neuen Bund“ und damit in das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ bedeutet gilt damit auch das „GESETZ des Christus“, all die Änderungen die er dem GESETZ Mose gegenüber machte: Zum Teil Verschärfungen der Anwendungsbestimmungen wie auch das Erlassen bestimmter Vorschriften, so z.B. unter anderem das Beschneiden der Vorhaut bei Täuflingen aus den Nationen!

 

Kenntnis über dieses „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ (Kol 1:13) und über das „GESETZ des Christus“ und damit verbunden das „GESETZ des Glaubens“ bedeuten die Grundlage unseres Glaubens legen, die zwar die Christen des ersten Jahrhunderts auszeichnete, uns Getauften aber heute oft fast unbekannt sind!

 

 

 

Wenn wir mit wachem Sinn die Aussagen des Paulus aufnehmen sehen wir schnell, dass für Christen gar härtere Massnahmen gelten als für Juden, die doch nicht unter „unverdienter Güte“ standen. Der Apostel erläutert dies, nachdem er darum bat, das Zusammenkommen am Sabbat nicht aufzugeben, wie einige dies damals taten oder andere Tage für ihre Zusammenkunft erwählten und damit das vierte Gebot brachen. Achten wir doch aufmerksam auf diese gewichtigen Zusammenhänge:

 

(Hebräer 10:23-31)  Laßt uns an der öffentlichen Erklärung unserer Hoffnung ohne Wanken festhalten, denn treu ist er, der die Verheißung gegeben hat. 24 Und laßt uns aufeinander achten zur Anreizung zur Liebe und zu vortrefflichen Werken, 25 indem wir unser Zusammenkommen [[(jeden Sabbat und zu den Festzeiten)]] nicht aufgeben, wie es bei einigen Brauch ist, sondern einander ermuntern, und das um so mehr, als ihr den Tag herannahen seht.

26 Denn wenn wir willentlich Sünde treiben, nachdem wir die genaue Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, so bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig, 27 [wohl] aber ein gewisses furchtvolles Erwarten des Gerichts und eine feurige Eifersucht, die die Gegner verzehren wird. 28 Jemand, der das Gesetz Mose mißachtet hat, stirbt ohne Erbarmen auf das Zeugnis von zwei oder drei [Personen] hin. 29 Einer wieviel strengeren Strafe, denkt ihr, wird der wert geachtet werden, der den Sohn Gottes mit Füßen getreten und der das Blut des Bundes, durch das er geheiligt worden ist, als von gewöhnlichem Wert geachtet und der den Geist der unverdienten Güte durch Verachtung gröblich verletzt hat? 30 Denn wir kennen den, der gesagt hat: „Mein ist die Rache; ich will vergelten“ und wiederum: „Jehova wird sein Volk richten.“ 31 Es ist etwas Furchtbares, in die Hände [des] lebendigen Gottes zu fallen.

 

Lassen wir uns nicht irreführen! Die Worte des Paulus sind an jeden Christen gerichtet!

 

Welchen Tag sollten wir herannahen sehen? Natürlich Gottes Gerichtstag [B2] und dann den Tag der Urteilsvollstreckung! [B3] Wie aber werden wir dies, wenn uns niemand belehrt, was dies genau bedeutet und auf was zu achten ist? Wenn man uns verspricht nicht unter GESETZ zu stehen oder uns belügt, dass eine Beichte vor dem Priester jede Sünde lösche?

 

Das Sabbatgebot zu missachten bezeichnet Paulus als „willentliche Sünde“ und erklärt, dass Jesu Schlachtopfer dies nicht weiter abdecken würde! Er setzt somit „genaue Kenntnis (des GESETZES)“ und damit verbunden der Strafbestimmungen voraus!

 

(2. Mose 31:12-17)  Und Jehova sagte ferner zu Moses: 13 „Was dich betrifft, rede zu den Söhnen Israels, indem [du] sprichst: ‚Besonders meine Sabbate sollt ihr halten, denn es ist ein Zeichen zwischen mir und euch durch eure Generationen hindurch, damit ihr erkennt, daß ich, Jehova, euch heilige. 14 Und ihr sollt den Sabbat halten, denn er ist euch etwas Heiliges. Wer ihn entweiht, wird unweigerlich zu Tode gebracht werden. Falls irgend jemand an ihm Arbeit verrichtet, so soll diese Seele von der Mitte ihres Volkes abgeschnitten werden. 15 Sechs Tage kann Arbeit getan werden, aber am siebten Tag ist ein Sabbat vollständiger Ruhe. Er ist etwas Heiliges für Jehova. Jeder, der am Sabbattag Arbeit verrichtet, wird unweigerlich zu Tode gebracht werden. 16 Und die Söhne Israels sollen den Sabbat halten, um den Sabbat durch ihre Generationen hindurch zu begehen. Es ist ein Bund auf unabsehbare Zeit. 17 Zwischen mir und den Söhnen Israels ist er ein Zeichen auf unabsehbare Zeit, denn in sechs Tagen hat Jehova die Himmel und die Erde gemacht, und am siebten Tag ruhte er und ging daran, sich zu erquicken.‘ “

 

Wir Christen sind „Israel“, wenn wir Jesus angehören und damit Miterben der Erde und der Verheissungen Gottes an Abraham, Isaak und Jakob mit dem Christus zusammen!

 

Genau dies bedeutet es doch, was Jakobus am Apostelkonzil im Jahre 49 u.Z. erwähnte: „Denn seit alten Zeiten hat Moses von Stadt zu Stadt solche gehabt, die ihn predigen, weil er in den Synagogen [[gr. = Versammlungen]] an jedem Sabbat vorgelesen wird.“ (Apg 15:21)

 

 In Wirklichkeit ist der Hebräerbrief an alle Versammlungsvorsteher aller Zeiten gerichtet! Schon diese später zugefügte Bezeichnung „Brief an die Hebräer“ ist eine Irreführung. Dies, obwohl alle ersten Ältesten aus den Judenchristen erwählt wurden, also Hebräer waren, ganz einfach deswegen, weil sie die besten Schriftkenntnisse seit Jugend mitbrachten! Ihnen waren die vielen Zusammenhänge zum Alten Testament vollkommen geläufig, warum Paulus jenen oft wenig zu erklären brauchte!

 

Wer immer erklärt, das Alte Testament oder weit besser, der Bund vom Sinai sei durch den „Neuen Bund“ mit Christus abgelöst verkennt vollkommen die wahren Tatsachen! Der „Neue Bund“ löste ausschliesslich den „Bund mit Levi“ ab und ist insofern besser, dass er in Christus das Priestertum und die Königskrone vereint, so wie dies bei Melchisedek als Muster bereits für die Stadt Salem (später Jerusalem genannt) zur Zeit Abrahams der Fall war!

 

(Psalm 110:4)  

Jehova hat geschworen — und er wird es nicht bedauern —:

Du bist Priester auf unabsehbare Zeit Nach der Weise Melchisẹdeks!

 

Wir möchten Dir, lieber Leser, lieber Bruder helfen tiefsinnige Gedanken der Schrift zu verstehen, die keine der Religionen wirklich vermittelt, weil sonst all ihre Heucheleien und Gesetzesbrüche zu Tage treten würden! Jesus hatte vor jenen damals deutlich schon gewarnt: Die in seine Tagen existierenden Sekten der Pharisäer, Sadduzäer und Herodianern waren doch nur Muster für all die heutigen christlichen Denominationen!

 

Um das kommende „Königreich der (neuen) Himmel“ zu erreichen ist somit weit mehr notwendig, als Mitglied einer Glaubensgemeinschaft zu sein! Genaue Kenntnis, was uns die Schrift wirklich vermittelt vermögen Dich weise zu machen, damit Du ewiges Leben erlangen kannst! Wenn dies die Christen des ersten Jahrhunderts vermochten mit weit weniger Anleitung, so müsste dies doch auch uns heute gelingen!

 

Wir wollen Dir helfen! Wir machen keine Proselyten, sondern möchten Dich und Deine Lieben direkt dem Jesus als einzigem wahrem „Haupt“ zuführen. Das bedeutet es, das „GESETZ des Glaubens“ zu erfüllen, denn nur er kann „unverdiente Güte“ auf Dich und Deine Fehler anwenden und Dich vor Gott erneut rein machen!

 

In diesem Sinne wünschen wir Dir beim Studium des ersten von zwei Teilen des NEWSLETTER tiefsinnige Erkenntnisse, die Dich weise zu machen vermögen!

 

Wir grüssen Dich in brüderlicher Liebe,

 

 

„DER WEG“

 

Urs Martin Schmid

 

PS: Benutze den Link zum Hauptartikel:  Ewiges Leben hängt von Glauben und Gesetzestreue ab!

 

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Einen Grossteil der zunehmenden Schar von neuen Lesern unseres wöchentlichen E-Mails, des „Briefes an Brüder“ und der darin offerierten kostenfreien Literatur verdanken wir unseren treuen Abonnenten, was an dieser Stelle verdankt sei. Es sind ihrer inzwischen viele Tausende! Wir fordern weder einen „Zehnten“ noch bitten wir um Spenden noch werden wir von dritter Seite her finanziert, weil wir dasselbe System der ersten Christen verwenden, das Jesus bereits den Aposteln empfahl: „Kostenfrei habt ihr erhalten, kostenfrei gebt!

 



[1] Xylon: ERWACHET 22.2.1977, Seite 28 / WATCHTOWER Inc. New York

[2] NEUE WELT ÜBERSETZUNG DER HEILIGEN SCHRFT; WATCHTOWER Inc. New York; Anhang 5C Marterpfahl.