Brief an unsere Mitbrüder

X2.2-13.11.15  Evangelien 11

 

Betrachtung der vier Evangelien: 11.Teil: Matthäus Kapitel 27-28: Synoptische Verbindung:

Verhandlung vor Pilatus und Tod Jesu; Auferstehung und Predigtauftrag

 

Bariloche,  15. November  2013

 

Lieber Bruder, liebe Schwester im Glauben!

 

Alle von uns kennen den einprägsamen Satz, den Johannes der Täufer äusserte, als Jesus zu ihm im Alter von dreissig Jahren kam, um sich taufen zu lassen: „Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt!“ Später bestätigte Jesus mehrfach, dass er seinen sündlosen Leib zu unseren Gunsten hingeben werde und prophezeite dadurch auf den kommenden Opfertod hin, gleich dem eines unschuldigen Lammes!

 

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/c8/Apokalyptisches_Lamm.JPG(Johannes 6:51) Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist; wenn jemand von diesem Brot ißt, wird er immerdar leben; und in der Tat, das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch zugunsten des Lebens der Welt.“

 

Damit „die Welt das Leben“ sehen kann müssen allerdings bestimmte Bedingungen erfüllt werden! So muss zum Beispiel das „GESETZ des Glaubens“ auf unser Herz geschrieben werden und wir müssen lügenhafte Lehren aus unserem Sinn verbannen: Diese verwehren uns den Zugang zur unverfälschten Wahrheit! All dies bedingt, dass wir nicht nur unser Herz sprechen lassen, sondern unseren Verstand einsetzen, um Zusammenhänge zu erkennen und Schlussfolgerungen zu ziehen, auch unangenehme! Möglicherweise sind es solche, die den tief eingeprägten Gedanken widerstreben und die weitverbreiteten religiösen Lehren pari bieten!

 

Jesu letzter Tag, der nach Sonnenuntergang am Tag des Abendmahls begann ist von vielen Mythen umrankt, die rund um seine Auferstehung nur noch mehr zum Blühen kamen. Ist es wirklich so schwer die Tatsachen erneut herauszulösen und mit unserem Verstand zu erfassen? Gehören wir zu jenen Menschen die Seifenopern der unverfälschten Wahrheit gegenüber bevorzugen? Paulus erklärt:

 

Einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus. 1.Timotheus 2,5-6 - Bildquelle: pixelio.de(1. Timotheus 2:5-7)  Denn da ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und Menschen, ein Mensch, Christus Jesus, 6 der sich selbst als ein entsprechendes Lösegeld für alle hingegeben hat — [dies] soll zu seinen eigenen besonderen Zeiten bezeugt werden. 7 Für dieses Zeugnis wurde ich zum Prediger und Apostel eingesetzt — ich rede die Wahrheit, ich lüge nicht —, zum Lehrer der Nationen in bezug auf Glauben und Wahrheit.

 

Zwischen Gott und Mensch steht der Mensch und nicht der GOTT Jesus als Mittler,  der Christus. Paulus bezeichnet ihn klar und deutlich als „ein Mensch“! Jesus muss als Mensch hierher zur Erde zurückkehren, um seine Aufgabe zu vollenden: Alle die das „GESETZ des Glaubens“ erfüllt haben zum ewigen Leben zu führen; sei dies als Überlebende Harmagedons oder als Auferstandene von den Toten zu Beginn und während des Millenniums! Die Erde wird zu einem wirklichen Paradies werden, weil diesmal die Redlichen die Sieger sein werden.

 

(Offenbarung 2:7)  Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Versammlungen sagt: Dem, der siegt, will ich gewähren, von dem Baum des Lebens zu essen, der im Paradies Gottes ist.‘

 

http://www.blogz.ch/endzeitinfo/files/2013/03/Abendmahl-242x300.jpgVor zwei Wochen haben wir den 10.Artikel dieser Serie betrachtet, wo es um das Abendmahl ging, um Jesu Gefangennahme, die Mordabsichten der geistigen Führer die sich ihren eigenen Erlöser in Form ihrer Hierarchie zu schaffen versuchten. Sie wünschten keinen Messias, der sie öffentlich zurechtwies und ihre unlauteren Werke aufdeckte!

 

Heute nun geht es um Jesu schmerzvollen Tod, wo Jehova seinen Sohn unmittelbar danach „im Geiste“ auferweckt hat und er nun zu höchster Ehre gelangte. Es geht um das Geschehen während der drei Tage im Grab und was Zeugen berichteten, als sie am „ersten Tag der Woche“ das Grab leer vorfanden.

 

Da gibt es Teile der Information, die von keiner Religion gelehrt werden, obwohl jedes Puzzlestück zu diesem so gewichtigen Teilbild des Geschehens im dritten Himmel Jehovas alle vorhanden sind. Sie mussten nur in korrekter Form zusammengefügt werden! Es lohnt die Gedanken auf solche scheinbaren Details zu werfen, weil nur durch sie das Gesamtbild wirklichen Sinn ergibt! Dadurch können viele scheinbare Widersprüche gelöst werden und das sollte jeden ehrlichgesinnten Menschen interessieren!

 

Das Studium zu diesem Sabbat und Wochenende ist daher von besonderem Interesse, weil es den Höhepunkt darstellt von Gottes Rettungsvorkehrungen für Dich und mich!

 

13.11.3  Lehrer der guten Botschaft:  Jesu Vorbild in den Evangelien

 

Betrachtung der vier Evangelien: 11.Teil: Matthäus Kapitel 27-28: Synoptische Verbindung:

Verhandlung vor Pilatus und Tod Jesu; Auferstehung und Predigtauftrag

 

Ohne Jesu Tod und Auferstehung von den Toten im selben menschlichen Leib, der drei Tage zuvor mit einem Speer durchs Herz durchbohrt worden war, gäbe es für uns keine Hoffnung auf Auferstehung noch auf ewiges Leben, welches doch ein festes, unerschütterliches Versprechen unseres Schöpfers darstellt.

 

(Titus 1:1-3)  Paulus, ein Sklave Gottes und ein Apostel Jesu Christi gemäß dem Glauben der Auserwählten Gottes und der genauen Erkenntnis der Wahrheit, die der Gottergebenheit entspricht, 2 aufgrund einer Hoffnung auf das ewige Leben, das Gott, der nicht lügen kann, vor langwährenden Zeiten verheißen hat, 3 wohingegen er zu seinen eigenen bestimmten Zeiten sein Wort in der Verkündigung offenbar machte, mit der ich betraut worden bin, nach dem Befehl unseres Retters, Gottes,

 

Paulus gibt uns leuchtendes Beispiel jede Form Unwahrheit und Lüge zurückzuweisen! Er selbst war in religiösem Wahn gefangen, als er den Pharisäern gedient hatte! Der „Glaube der Auserwählten Gottes“ geht weit über Leichtgläubigkeit hinaus, wo sehr viele scheinbar feststehende Christen es nicht für nötig halten, den Wahrheitsgehalt jeder Aussage zu prüfen, an die sie fest glauben. Ihnen genügt es treu hinter einer Glaubensführung vereint zu sein, die ihnen Rettung verspricht, obwohl jene selbst ihr Ziel nie erreichen! Paulus nannte es später „… eine Menge Kehricht“ und war bereit für die genaue Erkenntnis der Wahrheit zu leiden! (1.Kor 4:11-13)

 

(Philipper 3:8-11) Ja, tatsächlich betrachte ich überhaupt auch alle Dinge als Verlust wegen des alles übertreffenden Wertes der Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn. Um seinetwillen habe ich den Verlust aller Dinge erlitten, und ich betrachte sie als eine Menge Kehricht, damit ich Christus gewinne 9 und in Gemeinschaft mit ihm erfunden werde, indem ich nicht meine eigene Gerechtigkeit habe, die aus Gesetz [[Gesetzeswerken]] kommt, sondern die, die durch Glauben an Christus kommt, die Gerechtigkeit, die aufgrund des Glaubens aus Gott stammt, 10 um ihn zu erkennen und die Kraft seiner Auferstehung und [die] Teilhaberschaft an seinen Leiden, indem ich mich einem Tod gleich dem seinigen unterziehe, 11 [um zu sehen,] ob ich auf irgendeine Weise zu der Früh-Auferstehung [[gr. exanástasin]] von den Toten gelangen könnte.

 

Paulus war bereit für Christus und die genaue Erkenntnis der Wahrheit selbst den Tod zu erleiden. Nur er schreibt von der „Früh-Auferstehung“, bei Jesu erster Widerkehr [B1]. Nur das Einreihen dieses so unscheinbaren Elementes korrekt auf der Zeitachse löst das Rätsel der „Hochzeit des Lammes“!

 

http://www.manfred-gebhard.de/Inri5.jpgKehren wir nun zu Jesu Leiden zurück: Bedenken wir an dieser Stelle, dass all jene die schrien: „An den Stamm mit ihm“ in Wirklichkeit fest hinter ihrer geistlichen Führung vereint handelten! Nur einer der zwei Verbrecher links und rechts von Jesus bat ihn seiner zu gedenken, während die Oberpriester und Schriftgelehrten spotteten, er solle sich selbst retten, wenn er Gottes Sohn sei!

 

Können wir uns dabei vorstellen, dass heutige Führer Jesu Wiederkunft „im Fleische“ ehrlich erwarten und herbeiwünschen, während ihre Kirchen und deren Vorsteher hier und da von beständig auf- und ab-wogenden Skandalen geprägt werden? Die heutigen Führer der Christen stehen doch den Anschuldigungen Jesu im Kapitel 23 von Matthäus gegenüber jenen Vorstehern seiner Tage in Nichts hintenan! Jesu Urteil trifft somit die Führer der Christenheit in derselben Form, was aus den Kapitel 17 und 18 der Offenbarung deutlich hervorgeht! Alle Religionen zusammen fallen unter den Begriff „Babylon die Grosse“, so sehr sich die einzelnen Führer und deren Gläubige auch dagegen streben mögen!

 

So bitten wir Dich, lieber Leser, lieber Bruder, liebe Schwester im Glauben an Jesu Auferstehung besondere Aufmerksamkeit diesen Artikel im NEWSLETTER zu schenken und über das hinauszuschauen, was uns als Glaubens-Eintopf normalerweise vorgesetzt wird!

 

(1. Johannes 5:18-21)  Wir wissen, daß jeder, der aus Gott geboren worden ist, nicht Sünde treibt, sondern der aus Gott Geborene wacht über ihn, und der Böse bemächtigt sich seiner nicht. 19 Wir wissen, daß wir von Gott stammen, aber die ganze Welt liegt in der [Macht] dessen, der böse ist. 20 Wir wissen aber, daß der Sohn Gottes gekommen ist, und er hat uns verstandesmäßig befähigt, den Wahrhaftigen zu erkennen. Und wir sind in Gemeinschaft mit dem Wahrhaftigen durch seinen Sohn Jesus Christus. Dies ist der wahre Gott und ewiges Leben. 21 Kindlein, hütet euch vor Götzen.

 

Ja, die „ganze Welt liegt in der Macht dessen, der böse ist“! Zu den „Götzen“ gehören auch die Glaubensführer, denen allzu oft blindes Vertrauen geschenkt wird!

 

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Diese Macht auf Satans Seite sollte sich uns gut einprägen und uns mit Vorsicht handeln zu lassen. Bedenken wir, dass der Teufel in der Vergangenheit die drei Theokratien die Gott selbst durch Seine Auserwählten aufbaute und anführte schon bald danach zu unterlaufen vermochte und diese auf seine Seite brachte: Vorab die Nation Israel die JHWH unter Moses gebildet hatte, dann das abgespaltene Zehnstämmereich „Jesreel“ und später das aus der babylonischen Gefangenschaft zurückgekehrte Juda, „Lo-Ruhama“.

 

Wie könnten wir glauben, dass er es nicht vermöchte die oberste Kirchenleitung jeder christlichen Denomination genauso zu unterwandern, die Hosea doch als „Lo-Ammi“ bezeichnet. Von der erklärt Gott selbst: „Nicht mein Volk“? Wenn Jesus seinen Aposteln befahl, dass keiner sich über den andern erhöhen sollte, warum sollte dies für die ihnen Untergebenen nicht genau so gelten? Dies als Warnung, weil es dem Menschen ohne Gottes Führung und Sein Gericht nicht gegeben ist selbst Hierarchien aufzubauen! Solche werden schon nach kurzer Zeit vom geraden Pfad abweichen und Sauerteig der Lehre und Gesetzlosigkeit sich überall breit machen!

 

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So wie es Paulus tat, wo immer er hinkam und einige wenige fand die auf ihn hörten vereinte er sie in Hausversammlungen! Ebenso sollten wir es kopieren: Kleine, unabhängige Versammlungen die wie „Inseln“ im Menschenmeer sich vor Verunreinigung schützen und jedes „Schaf“ das andere direkt kennt, die alle gemeinsam sich freiwillig ihrem Hirten und Haupt Jesus unterordnen. Der Vorsteher, ein Ältester hat nicht eine hierarchische Funktion, sondern ist Unterweiser und erfüllt organisatorische Pflichten wie ein Familienvater!

 

Der Artikel zu Jesu Tod, Auferstehung und den letzten Anweisungen an seine geliebten Brüder, die Apostel und Jünger, dieser bringt uns viele dieser Zusammenhänge in Erinnerung!

 

So wünschen wir Dir, lieber Bruder und liebe Schwester im selben Glauben an Jesus vereint gutes Unterscheidungsvermögen, um eigenes Fehlverhalten und falsche Glaubensansichten zu erkennen und zu korrigieren! Unser Herr Jesus möge Dir und Deinen Liebsten seinen Schutz geben, um den wir Jehova durch Christus bitten!

 

 

„DER WEG“

 

Urs Martin Schmid

 

PS: Benutze den Link zum Hauptartikel:

 

13.11.3  Lehrer der guten Botschaft:  Jesu Vorbild in den Evangelien

Matthäus Kapitel 27-28: Synoptische Verbindung:

Verhandlung vor Pilatus und Tod Jesu; Auferstehung und Predigtauftrag

 

4 Reasons Why Your Email Marketing Strategy Isn't WorkingEinen Grossteil der zunehmenden Schar von neuen Lesern unseres wöchentlichen E-Mails „Brief an Brüder“ verdanken wir der Meldung neuer Mailadressen von Verwandten, Bekannten und Freunden, was an dieser Stelle verdankt sei. Es sind ihrer inzwischen viele Tausende! Die durch Links offerierte Literatur ist vollkommen kostenlos. Wir fordern weder einen „Zehnten“ noch bitten wir um Spenden noch werden wir von dritter Seite her finanziert, weil wir dasselbe System der ersten Christen verwenden, das Jesus bereits den Aposteln empfahl: „Kostenfrei habt ihr erhalten, kostenfrei gebt!