Brief an unsere Mitbrüder

X2.2-13.11.29  Evangelien 12

 

Betrachtung der vier Evangelien: 12.Teil: Johannes Kapitel 14-17: Synoptische Verbindung:

Jesu Anweisungen nach dem Abendmahl und sein Gebet zum Vater

 

Bariloche,  29. November  2013

 

Lieber Bruder, liebe Schwester im Glauben!

 

Während dieses ganzen Jahres versuchten wir in 12 Folgeartikeln die Aussagen der vier Evangelien im Hinblick auf Jesus und den himmlischen Vater aus dem Blickwinkel der bibeleigenen Logik zu analysieren. Mit einer getrennten Betrachtung von Jesu Rede zu den elf Aposteln und seinem langen Gebet zu seinem Gott und Vater nach dem Abendmahl schliessen wir diese Serie ab.

 

http://www.lwl.org/323-download/bilder-download/sammlung-highlights-1262708767-1262708853_1.jpgWarum ist dieser letzte Artikel im Hinblick auf Erkenntnis von besonderer Bedeutung? Er zeigt einmal mehr, was wir an allen christlichen Religionen beanstanden: Dass sie von Jesu Worten als Gottes grössten aller Propheten deutlich abweichen! Fehlgeführte Denkweisen der fast vergötterten Kirchenväter und deren Dogmen wirken sich bis heute verheerend auf das Verständnis von wahren Zusammenhängen aus.

 

Religiösen Wahn und Fanatismus finden wir auch heute gut verteilt in allen Religionen, welche ein Überdenken von Glaubensansichten verunmöglichen! Sie geben vor Jesus zu lieben und doch zeigt ihr Handeln einen Hass gegenüber ihm und GOTT dem Vater dadurch, dass sie die Gebote ihres Herrn nicht halten und seine Aussagen in vielerlei Beziehung verdrehen! Paulus selbst bezeichnet Jesus als „den Engel Jehovas“, der Moses bereits die Gesetzestafeln gab! Das Gebot Jesu ist das GESETZ Jehovas, denn Jesus war nicht gekommen jene Gebote abzuschaffen sondern sie als Muster für jeden von uns einzuhalten!

 

(1. Johannes 5:3, 4)  Denn darin besteht die Liebe zu Gott, daß wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer, 4 denn alles, was aus Gott geboren worden ist, besiegt die Welt. Und das ist die Siegesmacht, die die Welt besiegt hat: unser Glaube.

 

Weil Jesus alle Gebote hielt besiegte er die Welt und dies wird auch von uns erwartet, indem wir gemäss unserem geprüften Glauben handeln!

 

„Welchen von den Propheten haben eure Vorväter nicht verfolgt? Ja, sie töteten die, die über das Kommen des Gerechten im voraus Ankündigung machten, dessen Verräter und Mörder ihr jetzt geworden seid, ihr, die ihr das GESETZ empfingt, wie es von Engeln übermittelt wurde, es aber nicht gehalten habt.““ (Apg 7:52, 53)

 

http://heart4truth.de/wp-content/uploads/2012/01/0607029.jpg (Johannes 14:15-21)  Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten; 16 und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Helfer geben, damit er für immer bei euch sei: 17 den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn weder sieht noch ihn kennt. Ihr kennt ihn, weil er bei euch bleibt und in euch ist. 18 Ich werde euch nicht verwaist zurücklassen. Ich komme zu euch. 19 Noch eine kleine Weile, und die Welt wird mich nicht mehr sehen, ihr aber werdet mich sehen, weil ich lebe und ihr leben werdet. 20 An jenem Tag werdet ihr erkennen, daß ich in Gemeinschaft bin mit meinem Vater und ihr in Gemeinschaft seid mit mir und ich in Gemeinschaft bin mit euch. 21 Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt. Wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden, und ich will ihn lieben und mich ihm deutlich zeigen.“

 

Jesus kommt hierher auf die Erde zurück und jede Form der Lehre einer himmlischen Auferstehung ist heidnischer Natur und gehört weit eher zum Olymp als zu Zion! Die Apostel zu denen Jesus redet würden sterben aber später bei seiner Wiederkehr [B1] erneut in der Frühauferstehung zum Leben erweckt werden!

 

Jesus macht einen Unterschied zwischen den Aposteln und „der Welt“! Keiner der zu „dieser Welt“ gehört und deren Willen ausführt, der doch vom „Herrscher dieses Systems“, vom Teufel selbst gelenkt wird, kann jenen „Geist der Wahrheit“ empfangen: Alles in solchen Personen widerstrebt es doch den Aussagen, welche ihm „die Welt“, das System der Religionen und Politik oder durch die Wirtschaft eingeprägt wurden zu widersprechen! Unser Denken und Handeln macht uns zu einem „Teil dieser Welt“! Dies aber erzeugt zudem Hass in jenen gegen jeden, der Wahrheit so lehrt, wie sie uns die Propheten und die Apostel übermittelt haben! So wie die Juden ihre Gesetzeslehrer liebten und Jesus hassten, so ist es auch heute vor dem Abschluss des Systems! Keine der Religionen lehrt uns Jesu Gebote so zu halten, wie dies Jesus und die Apostel taten!

 

http://bekenntnisbruderschaft.de/uploads/pics/Duccio.jpg(Johannes 15:20-24)  Behaltet das Wort im Sinn, das ich euch gesagt habe: Ein Sklave ist nicht größer als sein Herr. Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen; wenn sie mein Wort gehalten haben, werden sie auch das eure halten. 21 Alle diese Dinge aber werden sie euch um meines Namens willen antun, weil sie den nicht kennen, der mich gesandt hat. 22 Wenn ich nicht gekommen wäre und zu ihnen geredet hätte, so hätten sie keine Sünde; jetzt aber haben sie keine Entschuldigung für ihre Sünde. 23 Wer mich haßt, haßt auch meinen Vater. 24 Wenn ich unter ihnen nicht die Werke getan hätte, die niemand sonst getan hat, so hätten sie keine Sünde; jetzt aber haben sie sowohl mich als auch meinen Vater gesehen und gehaßt.

 

So wie damals die Juden und deren Vorsteher meinten Gott gar einen Dienst zu tun, indem sie Jesus an den Stamm nagelten, so sind es heute Christen die glauben in Jesu Auftrag zu handeln, um jene zu diffamieren und zu verfolgen, welche sich erneut in Liebe an Gottes Wort halten und Jesu Gebote einhalten! Jesus erklärt deutlich warum: „Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen; wenn sie mein Wort gehalten haben, werden sie auch das eure halten.“

 

Beachten wir hierbei, dass Jesus nachdem Judas vom Abendmahl her wegging, um ihn zu verraten nur mit seinen elf Aposteln den „Bund für ein Königreich“ mit den Worten schloss: „Ihr aber seid es, die in meinen Prüfungen mit mir durchgehalten haben; und ich mache einen Bund mit euch, so wie mein Vater einen Bund mit mir gemacht hat, für ein Königreich, damit ihr an meinem Tisch in meinem Königreich eßt und trinkt und auf Thronen sitzt, um die zwölf Stämme Israels zu richten.“ (Lu 22:28-30)

 

Jesu Worte in den Kapiteln 14 bis 17 von Johannes müssen wir somit aus diesem engeren Blickwinkel betrachten, an wen sie gerichtet sind und dass sie eine Erläuterung des eben geschlossenen Bundes darstellen! Wer Jesu Worte aus dem Zusammenhang reisst und isoliert betrachtet wird vollkommen andere Schlussfolgerungen ziehen wie jene, die sie strikt in diesen Zusammenhang einbeziehen: Die Rede gilt den eben bestimmten und designierten neuen Priesterkönigen: Jesu eigener „Braut des Lammes“! Sie erhielten besondere Rechte und Pflichten die Jesus im Gefolge erläuterte! Diese auf jeden von uns oder auf die Führungselite einer bestimmten Glaubensgruppe umzusetzen verfehlt das Ziel und verdreht den Zusammenhang! Genau dies aber finden wir in nahezu jeder Glaubensorganisation!

 

http://www.die10gebote.net/s/cc_images/cache_2420789378.jpg?t=1331920779Den „Helfer“, jenen „Geist der Wahrheit“ erhielten vorab die Apostel bereits als Jesus sie anhauchte: Nicht als eine Person „Heiliger Geist“, sondern als besondere auserwählte Gefässe, um all seine Worte aufzubewahren und sie unverändert aufzuzeichnen!

 

Warum aber ist es nur Johannes, der Jesu Worte erst am Ende des ersten Jahrhunderts aufzeichnete und in seinem Evangelium wiederholt? Jesus nennt hierzu Gründe.

 

Der „Helfer“, der „Geist der Wahrheit“ wurde nicht auf einmal und allen gleichzeitig gegeben, sondern jeder der Apostel erhielt sein eigenes Mass davon zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Dem Johannes wurde als dem letzten noch lebenden Apostel zuteil, Jesus in seiner Wiederkehr zur Erde und der Aufrichtung des „Königreiches der (neuen) Himmel“ in den sechzehn Visionen der Offenbarung zu sehen! Erst darin erteilte ihm der von Jesus gesandte Engel die Aufgabe zu, eine „Ausmessung“ vorzunehmen und sein eigenes Evangelium mit all jenen Details aufzuzeichnen, die bisher aus unterschiedlichen Gründen fehlten. Dies diente dazu, um das bisher „Stückweise“ nun mittels der letzten Ankündigungen des „Geistes der Wahrheit“ zu vervollständigen! Mit seinen drei abschliessenden Briefen war „das Vollständige“ gekommen! Paulus redet davon im ersten Brief an die Korinther:

 

(1. Korinther 13:8-13)  Die Liebe versagt nie. Seien es aber [Gaben des] Prophezeiens, sie werden weggetan werden; seien es Zungen, sie werden aufhören; sei es Erkenntnis, sie wird weggetan werden. 9 Denn wir erkennen teilweise, und wir prophezeien teilweise; 10 wenn aber das Vollständige gekommen ist, wird das Teilweise weggetan werden. 11 Als ich ein Unmündiger war, pflegte ich wie ein Unmündiger zu reden, wie ein Unmündiger zu denken, wie ein Unmündiger zu überlegen; nun aber, da ich ein Mann geworden bin, habe ich die [Merkmale] eines Unmündigen abgelegt. 12 Denn jetzt sehen wir mit Hilfe eines metallenen Spiegels in verschwommenen Umrissen, dann aber wird es von Angesicht zu Angesicht sein. Jetzt erkenne ich teilweise, dann aber werde ich genau erkennen, so wie ich genau erkannt worden bin. 13 Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die größte aber von diesen ist die Liebe.

 

Der Höhepunkt kommt erst noch in Zukunft: Wenn Paulus unter denen sein wird die Jesus in der „Frühauferstehung“ (gr. exanástasin siehe Kol 1:13 FN NWÜ) auferwecken wird! Nun wird er ebenso wie die übrigen elf schon zuvor „von Angesicht zu Angesicht“ von Jesus selbst in seine künftige Aufgabe eingeweiht werden! Er ist einer der dann herrschenden Priesterkönige und Richter der je 12.000 Erstlinge des „Israel Gottes“. Am Tag der „Hochzeit des Lammes“ [B2e] dürfen sich die Apostel erstmals auf ihre Richterthrone setzen, um Anteil an der Versiegelung des Überrests zu haben! [B2e-B2g] Von diesen Dingen redete Jesus zu den Aposteln an jenem Abend ansatzweise! An uns ist es, sie heute zu verstehen, weil  vieles unsere Zeit und das darauf folgende Millennium betrifft!

 

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Die Worte Jesu in den Kapiteln 14 bis 17 des Johannes waren somit vorab an die elf Bündnispartner gerichtet, zu denen hinzu später eben Paulus anstelle des Judas-Iskariot kam. Nur Matthäus als erster der Apostel schrieb sein Evangelium wahrscheinlich bereits nach jenen Ereignissen bis zu Jesu Himmelfahrt auf! Markus und Lukas waren zwar weitere Evangelisten, welche viele Details durch zusätzliche Nachforschung und unter Inspiration aufzeichnen durften, sie waren aber nicht innerhalb jenes gesonderten Bundes mit den Aposteln! Dass jene Worte in den Kapitel 14 bis 17 erst zum Ende des ersten Jahrhunderts um das Jahr 98 u.Z. durch Johannes offengelegt wurden sollten dem bereits weit fortgeschrittenen Abfall entgegenwirken. Jesus hatte schon Pilatus erklärt, dass nur jene verstehen würden, die auf der Seite der Wahrheit klar Stellung bezogen haben:

 

http://www.aref.de/highlights/2004/pics/passion-christi_pilatus_360.jpg (Johannes 18:37, 38)  Deshalb sagte Pilạtus zu ihm: Nun denn, bist du ein König? Jesus antwortete: Du selbst sagst, daß ich ein König bin. Dazu bin ich geboren worden und dazu bin ich in die Welt gekommen, damit ich für die Wahrheit Zeugnis ablege. Jeder, der auf der Seite der Wahrheit ist, hört auf meine Stimme.“ 38 Pilạtus sagte zu ihm: Was ist Wahrheit?

 

Für Pilatus existierte die politische Wahrheit des römischen Imperiums, dem er diente! Zu den Aussagen Jesu fand er keine wirkliche Beziehung, weil niemand zwei Herren dienen kann und er war mächtig und einflussreich, weil er dieses System verteidigte!

 

Auf welcher Seite von „Wahrheit“ beziehst Du Stellung? Das ist doch die Aufforderung an jeden von uns, wenn wir einmal erkannt haben, dass die „offizielle Wahrheit“ dieses Systems von der unverfälschten Wahrheit aus Gottes Wort abweicht!

 

So möchten wir Dir, lieber Bruder, liebe Schwester das Studium des letzten der zwölf Artikel zu den vier Evangelien ganz besonders ans Herz legen! Vielleicht berührt er Dein Herz in ganz verändernder Weise?

 

13.12.3  Lehrer der guten Botschaft:  Jesu Vorbild in den Evangelien

 

Betrachtung der vier Evangelien: 11.Teil: Johannes Kapitel 14-17: Synoptische Verbindung:

Jesu Anweisungen nach dem Abendmahl und sein Gebet zum Vater

 

Wir befinden uns alle in einer Gerichtszeit und wir selbst sind auf der Bank der Angeklagten oder der Bank der Ankläger! Wir haben dies weder gewünscht noch erwählt, sondern es trifft unsere Generation Jesu Widerkehr und den angekündigten Gerichtstag zu erleben!

 

Jesu Worte im Gebet zum Vater erhalten damit eine herausragende Wichtigkeit, weil dadurch entschieden wird, ob wir die Seite „dieses Systems der Dinge“ oder eben „dieser Welt“ vertreten oder auf der Seite Jesu als Ankläger aktiv werden, welche die Gesetzlosigkeit und die Lüge aufdecken.

 

(Johannes 17:1-5)  Jesus redete diese Dinge und erhob seine Augen zum Himmel und sprach: „Vater, die Stunde ist gekommen; verherrliche deinen Sohn, damit dein Sohn dich verherrliche, 2 so wie du ihm Gewalt über alles Fleisch gegeben hast, damit er der ganzen [Anzahl] derer, die du ihm gegeben hast, ewiges Leben gebe. 3 Dies bedeutet ewiges Leben, daß sie fortgesetzt Erkenntnis in sich aufnehmen über dich, den allein wahren Gott, und über den, den du ausgesandt hast, Jesus Christus. 4 Ich habe dich auf der Erde verherrlicht und habe das Werk vollendet, das du mir zu tun gegeben hast. 5 Und nun, Vater, verherrliche mich an deiner Seite mit der Herrlichkeit, die ich an deiner Seite hatte, ehe die Welt war.

 

Am bald schon kommenden grossen Gerichtstag Gottes wird Jehova dadurch verherrlicht, dass Jesus seine „Schafe“ auf seine rechte Seite stellen wird, weil diese ihre Liebe zu ihm durch das Halten aller Gebote erwiesen haben!

 

http://www.christlicherinfostand.de/gallery/fotolia_35722125_xs-250px-opt.jpgDiese Erkenntnis zu erlangen kann nicht über die ausgetretenen breiten Pfade der Religionen erreicht werden sondern beinhaltet den Mut selbst nachzusinnen, was Wahrheit ist und wo Lüge beginnt, was Gesetzestreue anbetrifft und wo wir von einem gut organisierten System hin zu gesetzlosem Handeln Gott gegenüber verführt werden!

 

Diese Entscheidungen in unserem Herzen muss jeder von uns für sich selbst treffen! Wo andere für uns Entscheidungen getroffen haben stehen wir in Abhängigkeitsverhältnis und sind nicht mehr frei!

 

Mit diesen Gedanken und Anregungen entlassen wir Dich in diesen Sabbat in der Hoffnung, Du mögest die tiefsinnigen Worte Jesu an seine Apostel verstehen und sie im korrekten Umfeld auch auf Dich selbst anwenden!

 

„DER WEG“

 

Urs Martin Schmid

 

PS: Benutze den Link zum Hauptartikel:

 

13.11.3  Lehrer der guten Botschaft:  Jesu Vorbild in den Evangelien

Johannes Kapitel 14-17: Synoptische Verbindung:

Jesu Anweisungen nach dem Abendmahl und sein Gebet zum Vater

 

4 Reasons Why Your Email Marketing Strategy Isn't WorkingEinen Grossteil der zunehmenden Schar von neuen Lesern unseres wöchentlichen E-Mails „Brief an Brüder“ verdanken wir der Meldung neuer Mailadressen von Verwandten, Bekannten und Freunden, was an dieser Stelle verdankt sei. Es sind ihrer inzwischen viele Tausende! Die durch Links offerierte Literatur ist vollkommen kostenlos. Wir fordern weder einen „Zehnten“ noch bitten wir um Spenden noch werden wir von dritter Seite her finanziert, weil wir dasselbe System der ersten Christen verwenden, das Jesus bereits den Aposteln empfahl: „Kostenfrei habt ihr erhalten, kostenfrei gebt!