E-MAIL vom 7.10.2011

Der Sühnetag, wo Gott selbst Vergebung gibt! Was haben die Jesuiten falsch gemacht?

 

Liebe Freunde, liebe Brüder und Schwestern im Glauben an Christus

 

Am vergangenen Donnerstag war der 1.Tischri, der Tag Rosh HaShanah, der bei den Juden als Jahresbeginn gilt. Gemäss Jehovas GESETZ aber ist es der 1.Nisan, zum Frühlingsbeginn, als Israel sich für den Auszug aus Ägypten vorbereitete (2.Mo 12:2). Warum nun legen wir erneut solchen Wert auf diese „jüdischen“ Dinge? Weil wir bei der Erforschung der Logik des Ablaufs der prophetischen Geschehnisse der Endzeit feststellten, dass nur der jüdische Kalender dabei Sinn ergibt und Gott die vorhergesagten Dinge zum kommenden Gerichtstag an Seine gesetzlich festgesetzten Feste gebunden hat! Mit unserem Kalender und christlichen Festtagen der Kirchen gibt es keinerlei Übereinstimmung! Ohne diese Feste sind diese Ereignisse schlichtweg nicht einzureihen und so fehlt genaues Verständnis kommender Dinge!

 

Wer von uns würde es wagen sich über Gottes Anordnungen zu setzen? Bestimmt keiner, der wahre Gottesfurcht zeigt die doch den Anfang der Erkenntnis“ festsetzt! Jesus selbst nennt sich Menschensohn und „Herr des Sabbats“ und als Hoherpriester ist er dies auch zweifelsfrei! (Mat 12:8)

 

(Sprüche 1:7)  Die Furcht Jehovas ist der Anfang der Erkenntnis. Weisheit und Zucht sind das, was nur Toren verachtet haben.

 

Weisheit bedeutet alles nach Gottes Regeln und Anweisungen zu tun, weil dies Erfolg bringt und Gottes Segen einträgt! Der kommende Samstag ist der 10.Tischri, ein doppelter Sabbat, weil der Sühnetag auf ihn fällt! Es ist ein Tag vollkommenen Fastens, das am Freitagabend bei Sonnenuntergang (wir nehmen 18.00 Uhr als Mittelwert) beginnt und bis zum Samstagabend dauert. Laut Gebot Gottes darf keinerlei Arbeit verrichtet werden. Eine Besinnung auf die Bestimmungen zeigt die Weisheit Gottes, dass wir alle Seiner Vergebung bedürfen und Gott in grosszügiger Weise Sünden tilgt, wenn unser Herz entsprechend geneigt ist. Jesus als Mittler und Hoherpriester im himmlischen Allerheiligsten weiss um unsere Schwächen und tritt für uns ein! Gnade oder „unverdiente Güte“ sind die Folge, wenn wir unser Herz in Trauer vor Gott neigen!

 

(3. Mose 23:26-36)  Und Jehova redete ferner zu Moses, indem [er] sprach: 27 „Doch am Zehnten dieses siebten Monats ist der Sühnetag. Eine heilige Zusammenkunft sollte für euch stattfinden, und ihr sollt eure Seelen [in Betrübnis] beugen und Jehova ein Feueropfer darbringen. 28 Und ihr sollt an ebendiesem Tag keinerlei Arbeit tun, denn es ist ein Sühnetag, um für euch vor Jehova, eurem Gott, Sühne zu leisten; 29 denn jede Seele, die sich an ebendiesem Tag nicht [in Betrübnis] beugen wird, soll von ihrem Volk abgeschnitten werden. 30 Was irgendeine Seele betrifft, die an ebendiesem Tag Arbeit von irgendwelcher Art tun wird, diese Seele muß ich aus den Reihen ihres Volkes vernichten. 31 Ihr sollt keinerlei Arbeit tun. Es ist eine Satzung auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]] für eure Generationen an allen Orten, wo ihr wohnt. 32 Es ist ein Sabbat vollständiger Ruhe für euch, und ihr sollt eure Seelen am Neunten des Monats, am Abend, [in Betrübnis] beugen. Von Abend zu Abend solltet ihr euren Sabbat beobachten.“ 33 Und Jehova redete weiter zu Moses, indem [er] sagte: 34 „Rede zu den Söhnen Israels und sprich: ‚Am fünfzehnten Tag dieses siebten Monats ist das Laubhüttenfest, sieben Tage lang für Jehova. 35 Am ersten Tag findet eine heilige Zusammenkunft statt. Keinerlei mühevolle Arbeit dürft ihr tun. 36 Sieben Tage solltet ihr Jehova ein Feueropfer darbringen. Am achten Tag sollte eine heilige Zusammenkunft für euch stattfinden, und ihr sollt Jehova ein Feueropfer darbringen. Es ist eine feierliche Versammlung. Keinerlei mühevolle Arbeit dürft ihr tun.

 

Gott hat den Sühnetag für ganz Israel festgelegt, unabhängig davon, wo immer sie wohnen, was auch die Christen als „geistige Juden“ mit „Beschneidung des Herzens“ betrifft.

 

(Römer 2:27-29)  Und der von Natur Unbeschnittene [[Christ aud den Heiden, Paulikaner]] wird dadurch, daß er das GESETZ ausführt, dich richten, der du bei dessen geschriebenem Recht und der Beschneidung ein Gesetzesübertreter bist. 28 Denn nicht der ist ein Jude, der es äußerlich ist, noch besteht [die] Beschneidung in dem, was äußerlich am Fleisch [vollzogen] worden ist; 29 sondern der ist ein Jude, der es innerlich ist, und [seine] Beschneidung ist die des Herzens durch Geist und nicht durch ein geschriebenes Recht [[nicht gemäss dem Buchstaben des Gesetzes, sondern in dessem Sinn!]]. Das Lob eines solchen kommt nicht von Menschen, sondern von Gott.

 

Es ist ein Tag vollkommenen Fastens und des sich in Betrübnis, in Trauer für eigenes Vergehen vor Jehova Beugens! Damit wird für die während eines Jahres begangen Sünden vor Gott erneut Sühne geleistet, sich dadurch die Sünden nicht „bis zum Himmel“ aufhäufen! Genau dies ist es, was „Babylon die Grosse“ verwirft und daher Gottes Gericht auf sich geladen hat!  Es ist vergleichbar mit dem Löschen eines amtlichen Strafregisters. Jesu sündensühnendes Opfer löscht weiterhin Sünden aus, nicht wie das Blut der Opfertiere davor, die Sünden nur zuzudecken vermochte! (Off 18:4, 5)

 

Das fünf Tage danach folgende achttägige Laubhüttenfest beginnt am Donnerstag 13.10. Der erste und dann der achte Tag sind heilige Festzeiten mit Zusammenkunft. Dies hat mit der Endzeit verbunden eine ganz besondere Bedeutung weil es den Abschluss der Menschernte bedeutet: Kurz nach Harmagedon wird es sein, wo Jesus die Erstlinge der gesamten Menschheit zu Priesterkönigen gemacht hat und sie am ersten Tag des Festes dem Vater übergibt, als das „Israel Gottes“, eine „königliche Priesterschaft“! (2.Mo 19:6) Bereiten wir uns doch auf diese gewichtigen Veränderungen vor, indem wir genaue Erkenntnis über diese Zusammenhänge erwerben!

 

Zum Buch von Edmond Paris, „Die geheime Geschichte der Jesuiten“ haben wir das Vorwort freigegeben und zudem ein feineres Inhaltsverzeichnis geschaffen, um künftig auf bestimmte Textabschnitte in der Beweisführung der Verknüpfung der Religionen mit der Politik direkt zugreifen zu können.

 

Unser Brief zu diesem Wochenende trägt den Titel:

 

Was haben die Jesuiten falsch gemacht?

 

Wir versuchen aufzuzeigen, dass jede Abweichung von Gottes Geboten längerfristig zu vollkommener Gottlosigkeit führt! Die Beteuerungen der Kirchen mögen unsere Gefühle ansprechen, vermögen sie aber Gottes Zorn wegen ihres gesetzlosen Handelns zu lindern? Das Vorwort gibt uns viele Hinweise auf was zu achten ist, wenn wir das Buch studieren!

 

Wir wünschen Dir und den Deinen den Segen Jehovas der denen gehört, die Seinen Willen erkennen und ausführen!

 

Urs Martin Schmid

 

PS:  Wir sind mitten schon innerhalb der biblischen Festtage zur Feier des Ernteabschlusses. Gottes Festtage in der Endzeit sind von besonderer Bedeutung. Kennst Du sie und ihre Begründung?

 

Bereite Dich vor auf die kommenden Festzeiten im September und Oktober 2011 (Versammlung “Der Weg”)

Das  Trompetenfest (1. Tischri) beginnt am Abend des 28. September (Mittwoch), es dauert bis zum Anden des  29. September (Donnerstag). Versammlung: 09.00-11.30, 12.00 gemeinsames Mittagessen 

Der Versöhnungstag (10. Tischri) beginnt am Abend des 7. Oktober (Freitag), er dauert bis zum Abend des 8. Oktober (ein doppelter Sabbat). Es ist ein Tag der Trauer und des vollständigen Fastens. Versammlung: 09.00-11.30 

Das Laubhüttenfest (15.-22. Tischri) beginnt am Abend des 12. Oktober (Mittwoch), der 13. Oktober=2.Tag, es dauert bis zum Abend des 20. Oktober (Donnerstag). Der erste und letzte Tag sind heilige Sabbate: 09.00-11.30, Mittagessen um 12.00; die übrigen Tagen versammeln wir uns um 17.00 mit anschliessender gemeinsamer Mahlzeit.

 

Keinerlei Arbeit soll an diesen heiligen Sabbaten verrichtet werden, sie sind ein vollkommener Ruhetag für Jehova (2.Mo 20:8-10; 3.Mo 16:29)