E-MAIL vom 23.12.2011

Weihnachten: Ein Rückblick um voraus zu schauen

 

Liebe Freunde, liebe Brüder und Schwestern im Glauben an Christus

 

Beschreibung: http://t2.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcQqCnCU4k20JtveQ3RJ4aMTia1l5xYYCOpQfZ3sm-uMZfRyUruB7gDer amerikanische Wirtschafts- und Finanzkolumnist Bill Bonner, ich lieb es ihn zu zitieren, schreibt mit scharfer Zungen über das sich selbst zerstörende System dieser Endzeit. Er nimmt die Hochfinanz und die Geier der Politik gern aufs Korn wie ein geübter Jäger, dem kein Schuss danebengeht!  Er zeigt deutlich, dass jene habgierige Insidergruppe die an der Spitze der Zombie-Industrie der Grossfinanz steht und in den letzten wenigen Jahren vom amerikanischen Staat, das heisst den Steuerzahlern 29 Billionen Dollar herausgepresst hat, dass jene bald schon ihren letzten Trumpf verlieren wird!

 

Er hat Recht. Das System ist falsch. Vielleicht nicht auf die Art und Weise, wie der Demonstrant [[der Occupy-Wall-Street Bewegung]] denkt. Aber falsch nichtsdestotrotz. Der Sektor von den führenden amerikanischen Unternehmen ist in Zombie-kontrollierte, Werte zerstörende Industriezweige verwandelt worden. Die Fed und die Regierung haben das Geld der Nation in eine "Ersatz-Währung" verwandelt. Und sie haben die privaten Haushalte der Mittelklasse in Schuldenlöcher gestoßen, aus denen diese es schwer finden, wieder herauszuklettern ...

 

Und dann, als das gesamte degenerierte System vor dem Zusammenbruch stand ... da wurden die Schuldenmacher gerettet mit Steuergeldern...und es wurden ins korrupte System 29 Billionen Dollar gepumpt, welches nicht der Regierung gehörte.

Eine kleine nette wirtschaftliche Depression wäre viel besser gewesen.

 

"Armes Amerika..." schreibt ein französischer Freund.

 

"Das ist nicht mehr das Land der Freiheit.

Jetzt ist es das Land der Sklaven."

 

Die Welt steht erneut vor dem Abgrund, wie sie es schon vor dreissig und vor vierzig Jahren war, ohne es wirklich wahrnehmen zu wollen! Diesmal aber sind wir alle versklavt, kontrolliert und werden ausgepresst wie Zitronen!

 

Damals, in den Siebzigerjahren erregten Bücher die Gemüter wie „Die Grenzen des Wachstums“, vom Club of Rome  oder Esther Villars „Der dressierte Mann“, welche deutlich die todbringenden Tendenzen aufzeigten! Im ersteren Fall ging es um die überbordende Konsumgesellschaft, im anderen um die Zerstörung der Ehe mittels der Frauenbefreiung. Was damals als Gefahr übertrieben in die Luft gezeichnet wurde ist heute bitterste Wirklichkeit! Schreckenerregend zeichnet sich die Horror-Silhouette einer weit grösseren Depression an, wie in den frühen Dreissigerjahren des zwanzigsten Jahrhunderts, keine „kleine nette wirtschaftliche Depression“ aus der es in wenigen Jahren einen Ausweg gäbe!

 

Bin ich nun ein ewiger Pessimist, der nur das Schlechte sucht und erkennt und das Gute nicht zu sehen vermag? Ich glaub langsam, dass ich einer der wenigen Realisten bin in einer Welt, die sich die Augen verbunden hat, um der Wirklichkeit nicht zu begegnen! Als ich 1985 die Schweiz verliess, um in Südamerika weit entfernt von der Hektik und der offensichtlichen Liebe zur Selbstzerstörung einen ruhigen Platz zu suchen, da standen die ersten Gewitterwolken hoch am Horizont! Dass man dieses Gewitter und den Hagel so lange hinaus zu zögern vermochte ist erstaunlich! Allerdings geschah dies auf Kosten unserer Generation, die den hohen Preis eines ausufernden Lebensstils nun zu begleichen hat! Unsere Kinder tragen die Last der Staatsschulden, die irgendwann mal beglichen werden müssen, so oder so! Immer am Ende eines Kaufrausches kommt die Zeit die Rechnung zu erhalten!

 

Man wird diese Epoche später „Die hohe Zeit der Frauenbewegung“ nennen, oder vielleicht auch „Die Epoche des Rausches der Selbstzerstörung“, weil die Suffragetten mit ihrer Bemühung das Stimmrecht der Frauen zu erhalten gesiegt hat und die Welt nach wenigen Jahrzehnten im vollkommenen Chaos zurück lassen wird! Die Urne erwies sich als teuflische Stolperfalle, um sich durch Mehrheiten jeden noch so unsinnigen Wunsch zu erfüllen: Wer hat schon bei der Stimmabgabe daran gedacht, ob Gott dem zustimmen würde oder nicht? Die Frauen zeigten sich auch nicht weiser als ihre männlichen Kollegen, vielleicht sogar noch etwas überheblicher und dummdreister! Sie liessen sich von den Herren und nun den Frauen an der Macht nur noch leichter verführen!

 

Ich habe von einem Rückblick gesprochen, der doch zwangsläufig auch bedingt nach vorne zu schauen! Die Führer der Welt, die gerade Beschreibung: http://t2.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcQ142Pe1_yGZcD8CzKAAGVzlfC3yR2wBXLLCiec2xG9ZW62HXXEnach demokratischer Manier das Zepter in den Händen halten versuchen das anstehende Chaos zu verhindern oder zumindest noch zu verzögern, bis zum Ende ihrer Amtszeit! Nun, ihr Spielraum wird beständig etwas enger und die bereits ausgespielten Karten holen sie nicht wieder zurück! Das letzte Ass, das des unbegrenzten Gelddruckens in Europa steht kurz davor ins Spiel geworfen zu werden! Die Amerikaner haben diesen Trumpf schon verloren.  Die Herren an der Geldpresse lechzen danach Überstunden zu machen, um Bailouts der Banken und von Grossunternehmen und ganzer bankrotter Staaten zu finanzieren!     

 

„Die Könige dieser Erde“, die Mächtigen in Politik, Wirtschaft und Religion möchten, dass alles so weitergeht wie bisher und legen ihr ganzes Gewicht in die Waagschale. Sie schauen nach vorne, wie sie ihre Macht und ihren Einfluss noch vergrössern und den Druck auf die Mittelklasse noch verstärken können. Den unteren Schichten werden mehr und mehr die Substitutionen gekürzt, die Gehälter eingefroren, die Pensionierunsgrenze noch oben verschoben! Sie selbst aber möchten doch bei der Bezahlung der Rechnung am Ende der Schlange stehen! Ihre Vermögen sollen nicht angetastet werden!  Nun, das mag noch etwas dauern aber sie werden bestimmt den höchsten Preis bezahlen: Der „ewiger Abschneidung von den Lebenden“! Jesaja musste in seinen Tagen Juda und Israel warnen, was mit ihnen geschehen würde, wenn sie nicht zu Jehovas Normen zurückkehren würden:

 

(Jesaja 9:13-17)  Und das Volk selbst ist nicht zu dem zurückgekehrt, der es schlug, und Jehova der Heerscharen haben sie nicht gesucht. 14 Und Jehova wird von Israel Kopf und Schwanz abhauen, Schößling und Binse an einem Tag. 15 Der Betagte und Hochgeachtete ist der Kopf, und der Prophet, der falsche Unterweisung erteilt, ist der Schwanz. 16 Und die dieses Volk leiten, erweisen sich als die, die [es] irreführen; und die von ihnen Geleiteten [als] die, die verwirrt sind. 17 Darum wird Jehova sich nicht einmal über ihre jungen Männer freuen, und ihrer vaterlosen Knaben und ihrer Witwen wird er sich nicht erbarmen; denn sie alle sind Abtrünnige und Übeltäter, und jeder Mund redet Unverstand. Bei alldem hat sich sein Zorn nicht abgewandt, sondern seine Hand ist noch ausgestreckt.

 

Ja, es ist bestimmt so, dass Gottes Zorn hier auf der Erde für Ordnung sorgen muss! Die Macht der Mächtigen ist zur bedrückenden Last geworden und ihre Unfähigkeit die Angelegenheiten der Menschheit in Weisheit zu lenken ist allzu deutlich! Jesajas Worte erfüllen sich heute erneut und wir sind Zeugen: „Und die dieses Volk leiten, erweisen sich als die, die [es] irreführen; und die von ihnen Geleiteten [als] die, die verwirrt sind. … sie alle sind Abtrünnige und Übeltäter, und jeder Mund redet Unverstand.“

 

Wir, Du und ich sind somit gefordert mit eigenem Verstand in die Zukunft zu blicken und zu erkennen was sein wird! Wer anders, als der Schöpfer der Himmel und der Erde könnte uns besseren Rat erteilen auf was wir achten sollten? Ja, das wissen wir bereits, dass wir die Welt nicht verändern vermögen aber wir können an uns selbst schaffen und jener Welt, in dem wir ihr den Gehorsam verweigern etwas an Macht nehmen! Mahatma Gandhi veränderte Indien indem er fastete und zum waffenlosen Widerstand aufrief! Er war ein Verehrer von Jesus und dessen Bergpredigt, woraus er viele seiner Schlüsse zog ohne je ein Jünger zu werden. Warum sollten wir nicht lernen und gewisse versklavende Gewohnheiten verändern?  

 

Unser Brief zu diesem Wochenende, der uns in das Thema einführt trägt den Titel:

 

Weihnachten:  Ein Rückblick auf die Frage – „Für welchen König wird das Fest gefeiert?“

 

Beschreibung: gandhi, father of indiaWenn wir als Christen Teil des „Königreiches des Sohnes seiner Liebe“ sind, wie Paulus uns dies erklärt, so haben wir doch einen weisen Herrscher über uns, der uns weit mehr Anleitung gibt als Gandhi es zu begreifen vermochte! Weil jener Inder die christlichen Religionen betrachtete, deren englischen Heere und Vizekönige doch sein Land unterjocht hatten zog er es vor kein Christ zu werden! Jene gaben ein beschämendes Zeugnis darüber, wie falsch all die Lehren Anwendung finden! „Kopf und Schwanz“ waren untauglich und blieben es bis heute! Der tote Fisch beginnt am Kopf zu faulen!

 

Rückblick zu halten, um voraus zu schauen kann unseren Blickwinkel verändern! Die Zusammenhänge nicht sehen zu wollen macht uns nur zu Mitschuldigen! Jeder von uns aber kann etwas zur Verbesserung der Welt beitragen wenn er erneut auf Gottes Rat zu hören beginnt und ihn im eigenen Leben zur Anwendung bringt!

 

Wir wünschen Dir und Deinen Liebsten innere Besinnung während dieser Tage, welche die heidnische Christenheit zum Kaufrausch und zum Überborden benutzt um fast jedes Gebot ihres Herrn zu missachten!

 

Urs Martin Schmid

 

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