Newsletter „DER WEG“ 6/10-2   Oktober 2006

Neubearbeitung: 24.4.16

 

 

Artikel:  6.10.2  Warum sollen christliche Frauen in der Versammlung Gottes schweigen?

 

2.Teil: Frauen als nützliche Glieder in der Christenversammlung

 

GERHIRN & GEIST: Typisch Mann, typisch Frau   Im ersten Teil dieser zweiteiligen Serie im NEWSLTTER „DER WEG“ vom Monat August 2006 im Artikel 6.8.2 Kennen und anerkennen wir Gottes Wort im Hinblick auf die Geschlechter wirklich? behandelten wir die geschlechtlich vorgeschriebene Rolle beider Ehepartner aus dem Blickpunkt biblischer Offenbarung. Die Gleichstellung der Frau im täglichen Leben schien für eine längere Periode die Lösung des Konfliktes zwischen den Geschlechtern zu sein. Eine genaue Betrachtung der Resultate aber zeigt, dass sich die Probleme eher vervielfacht haben, die konsequente Anwendung göttlicher Regeln dagegen bei weitem die besten kurz- und langfristigen Resultate erzielt! Jehova ist ein Gott der Ordnung und des Friedens, seine Anweisungen sind stets zu unserem Nutzen!

 

   Gott erschuf den Menschen als männlich und weiblich. Die Unterschiede dienen einem vorherbestimmten Zweck! Nur gemeinsam konnten Mann und Frau das von Gott gesetzte Ziel erreichen, die Erde mit Menschen zu füllen und zu einem Paradiesischen Garten zu gestalten, wobei Jehova jedem Teil spezifische Aufgaben zuteilte. Das betrifft einerseits die Ehe und andererseits auch die Christenversammlung.

 

   Was macht Frauen zu äusserst nützlichen Gliedern der Christenversammlung? Wir sehen die vielfältigen Aufgaben aus der Sicht der göttlichen Rollenverteilung und welche Vorteile sie allen Beteiligten bringt. Eine nüchterne Betrachtung der faulen Früchte der Frauenbefreiung hilft einen etwas ausgeglicheneren Standpunkt gegenüber göttlichen Vorkehrungen zu finden.

 

   Schlussendlich wollen wir in diesem 2.NEWSLETTER zum Thema der Schweigepflicht der Frauen innerhalb der Christenversammlung noch weiter schauen, was denn die Rolle der Frau während der Tausendjahrherrschaft des Christus.

 

 

 

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

10.2.......... Warum sollen christliche Frauen in der Versammlung Gottes schweigen?.. 3

10.2.1......... Frauen als nützliche Glieder in der Christenversammlung. 3

10.2.1.1.... Gottes Anordnung betreffend eines „Hauptes“ in der Christenversammlung. 3

10.2.1.2.... Die Aufgaben einer Frau richtig einschätzen! 4

10.2.1.3.... Hat in der Christenversammlung inzwischen etwas an der Stellung der Frau geändert?. 6

10.2.1.4.... Männer und Frauen mit der Aufgabe des Prophezeiens beauftragt 8

10.2.1.5.... Die „Gaben in Form von Männern“ als Vorsteher 9

10.2.2......... Kindererziehung als langfristiges Projekt sehen, das alle Lebensphasen umspannt 10

10.2.2.1.... Wo Erziehung im Elternhaus fehlschlägt, da folgen für Christus verlorene Generationen. 10

10.2.2.2.... Kinder als Versorger und Stütze ihrer alternden Eltern. 11

10.2.2.3.... Viele Glieder aber ein einziger „Leib“ unter „einem Haupt“ vereint 12

10.2.2.4.... Die „verborgene Person des Herzens“ stärken lernen. 12

10.2.2.5.... Gegenseitiger Respekt verhindert Streitereien. 13

10.2.3......... Was bringt die Missachtung göttlicher Regelung?. 14

10.2.3.1.... Welche Schuld trifft die christlichen Führer an der verfahrenen heutigen Situation?. 14

10.2.3.2.... Der Kult um Maria und Heilige beeinflusst die Stellung der Frau. 15

10.2.3.3.... Was sind die Folgen der so genannten „Gleichberechtigung“ der Frau?. 16

10.2.3.4.... Die Vorrechte der Frau in der Christenversammlung und die symbolischen Frauen in der Bibel 17

10.2.3.5.... Die „Braut des Lammes“ und die „Frau“ in der Wildnis. 18

10.2.3.6.... Jerusalem, die ungetreue Ehefrau Jehovas. 19

10.2.4......... Welches der GESETZE respektierst du vorab: Das des Cäsars oder jenes des Christus?. 20

10.2.4.1.... Trägst du das Kennzeichen des „wilden Tieres“ oder betest du dessen „Bild“ an?. 20

10.2.4.2.... Was war und bleibt die Bedeutung des Schleiers der Frauen?. 21

10.2.4.3.... Respekt christlicher Frauen vor der Stellung des Mannes. 22

10.2.4.4.... Keuscher Wandel der Frau zeigt sich vorab in ihrem äusseren Auftreten. 23

10.2.4.5.... Wozu führt die Übertretung göttlicher Normen betreffend des „Hauptes“ in Christenversammlungen?. 24

10.2.4.6.... Trägst du die Marke zum Überleben?. 25

10.2.4.7.... Wer war Hauptnutzniesser aus der veränderten Stellung der Frau?. 25

10.2.5......... Was sagt die Bibel zu der kommenden Königreichsregierung wirklich?. 26

10.2.5.1.... Gehören auch Frauen zu den 144.000 Priesterkönigen des kommenden Systems?. 26

10.2.5.2.... Warum verkünden Jehovas Zeugen „Priesteköniginnen“ unter den 144.000?. 27

10.2.5.3.... Werden Frauen in Zukunft ein Amt in der Versammlung Gottes haben?. 30

10.2.5.4.... Was ist für den Erfolg und das Glück des Menschen wirklich notwendig?. 31


 

 

10.2             Warum sollen christliche Frauen in der Versammlung Gottes schweigen?

 

 

10.2.1        Frauen als nützliche Glieder in der Christenversammlung

 

10.2.1.1       Gottes Anordnung betreffend eines „Hauptes“ in der Christenversammlung

Gottes GESETZ hatte mit Jesu Kommen nicht geendet, sondern wurde erstmals durch jemanden vollständig erfüllt, indem Christus das durch das GESETZ vorgegebene Ziel vollständig erreichte: Vollkommene Abwesenheit von Unrecht und vollständige Erfüllung von Gottes Willen war die Folge von absolutem Gehorsam! Ein Vorbild wurde gesetzt, das es nachzuahmen gilt! Wie aber werden wir Jesus nachahmen, wenn wir Gottes GESETZE nicht vorab kennen lernen und uns um Kenntnis seines Willens für uns heute bemühen? Die „geringsten der Gebote“ sind laut Jesu eigenen Worten nicht dahingefallen! Dies aber lehrt uns keine der christlichen Religionen: Warum wohl nicht?

 

Jesu Bergpredigt*** Rbi8  Matthäus 5:17-20 ***

Denkt nicht, ich sei gekommen, um das GESETZ oder die PROPHETEN zu vernichten. Nicht um zu vernichten, bin ich gekommen, sondern um zu erfüllen; 18 denn wahrlich, ich sage euch: Eher würden Himmel und Erde vergehen, als daß auch nur ein kleinster Buchstabe oder ein einziges Teilchen eines Buchstabens vom GESETZ verginge und nicht alles geschähe. 19 Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden. 20 Denn ich sage euch, daß ihr, wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, keinesfalls in das Königreich der Himmel eingehen werdet.

 

Christliche Versammlungsvorsteher und Familienvorstände nehmen Jesu Worte sehr ernst und bemühen sich göttliche Weisungen zu erfüllen! Dadurch erweisen sie sich als echte Nachfolger Jesu. Jesus lehrte stets und jedermann, niemals göttliche Gebote zu übertreten! Ganz offensichtlich folgen die Religionsführer diesem Muster nicht nach. Haben sie etwa Angst Kirchenmitglieder zu verlieren, die kein Interesse zeigen Selbstverantwortung Gott gegenüber zu entwickeln?

 

Wir sollten lernen nicht Menschen nachzufolgen, sondern wirkliche Nachfolger Jesu zu sein: Jeder muss an seinem Ort das tun, was Jesus und seine Apostel uns gelehrt und auch vorgelebt haben!

 

Mit Jesus kam das beste Vorbild, wie aus Liebe eine vollkommene Unterordnung unter Gottes Vorkehrung möglich ist. Jehova beschützte selbst Jesus nicht vor jedem Ungemach! Im Gegenteil: Der Christus war den Einflüssen des Lebens härter ausgesetzt wie andere, er hatte als er sein Predigtwerk begann kein festes Dach mehr, keine schützenden Familienumgebung und bildete seine eigene Versammlung der Apostel unter Widerstand der Umgebung auf! Dadurch gab er auch Beispiel für alle nach ihm kommenden Versammlungsvorsteher. Er belehrte seine „kleine Herde“ intensiv und leitete sie an selbst anderen zu predigen, jene zu belehren die hören wollten und sie zu taufen! Er leitete sie an selbst gute Werke zu vollbringen und den anderen dadurch nützlich zu sein. Auch korrigierte und berichtigte er seine Apostel, da, wo sie Fehler machten und verurteilte schlussendlich Judas, der im Begriff stand ihn zu verraten! Stets ging er mit eigenem, gutem Beispiel voran (Mat 26:24; Lu 12:32; 22:1-6, 21-23, 47, 48). 

 

Jesus zeigte somit wie ein Haupt der Versammlung handeln sollte. Dasselbe Beispiel sollte auch auf der Ebene der Familie angewendet werden. Paulus zeigt die Regel der Leitung durch ein Haupt, das von jedem Christen Unterordnung fordert!

 

*** Rbi8  1. Korinther 11:3 ***

Ich will indes, daß ihr wißt, daß das Haupt jedes Mannes der Christus ist; das Haupt einer Frau aber ist der Mann; das Haupt des Christus aber ist Gott.

 

Die Stellung der Frau war jener des Mannes als Haupt unterordnet, beide zusammen aber waren dem Christus unterstellt! Selbst Christus hat über sich ein Haupt, Gott! Die Versammlung und deren Vorsteher stehen unter Jesus, als deren „Haupt“.

 

Anforderungen an Vorsteher christlicher Versammlungen
 

In der Problemversammlung Korinth hatten offensichtlich auch gewisse Frauen ab einem bestimmten Zeitpunkt die öffentliche Unterweisung an sich gerissen. Darum griff Paulus korrigierend ein und stellte verschiedenes richtig. All dies hatte zur Unordnung in jener Versammlung beigetragen und dadurch bestand die Gefahr, dass sich hinter gewissen Führerpersönlichkeiten Sekten bilden würden. Paulus zeigte, dass diese Entwicklung nicht wünschenswert, sondern verderblich sei und versuchte die Ordnung, welche in den Synagogen (Versammlung der jüdischen Gemeinde) seit der Zeit Mose vorherrschte Nachdruck zu verleihen! (Apg 15:21) Eine Sache ist es, eine eigene Versammlung ins Leben zu rufen, um sie den ganzen Willen Gottes zu lehren, eine andere aber innerhalb echter Christenversammlungen zu Spaltung hin zu lenken. Das war in Korinth der Fall gewesen.

 

*** Rbi8  1. Korinther 11:17-19 ***

Während ich aber diese Anweisungen gebe, lobe ich euch nicht, denn es ist nicht zum Besseren, sondern zum Schlimmeren, daß ihr zusammenkommt. 18 Denn fürs erste höre ich, daß, wenn ihr in einer Versammlung zusammenkommt, Spaltungen unter euch bestehen; und zum Teil glaube ich es. 19 Denn es muß auch Sekten unter euch geben, damit die Bewährten unter euch auch offenbar werden.

 

Paulus nutzt seine Autorität als Apostel aus und gibt deutliche Anweisung. Spaltungen waren nur da möglich, wo von den Aussagen Jesu und der Apostel abweichende „gute Botschaften“ verkündigt wurden. Die „Bewährten“ sind es, die sich an das Wort des Paulus festklammern, sie würden dadurch offenbar werden, während andere sich Sekten zuwenden würden, Abspaltungen von der apostolischen Lehre.  

 

In der Christenversammlung sollen nicht Spaltungen wie in politischen Parteien vorhanden sein, wobei Führer hinter sich Gruppen zu einigen suchen, um irgendwelchen Sonderlehren nachzueifern. Jedes Versammlungsglied, vor allem aber Vorsteher mussten sich um die Einheit der Versammlung und um Reinheit der Lehre kümmern!

 

10.2.1.2       Die Aufgaben einer Frau richtig einschätzen!

Wer die Aufgaben einer Frau richtig einzuschätzen vermag, welche sie in Gottes Vorkehrung auszufüllen hat, wird nicht umhin kommen, dafür Bewunderung auszudrücken! Wenn sie diese Aufgabe wirklich erfüllt, so wird dies nicht nur zum Gedeihen der Familie und der Ruhe und den häuslichen Frieden dienen, sie wird einen sehr wertvollen Beitrag für die Versammlung und die Allgemeinheit leisten! Bedenken wir, dass Jehova selbst Israel als seine „Ehefrau“ betrachtete, er selbst beschreibt sich als ihr „ehelicher Besitzer“!

 

Sölle: Gottes starke Töchter*** Rbi8  Sprüche 31:10-12 ***

Eine tüchtige Ehefrau, wer kann [sie] finden? Ihr Wert geht weit über den von Korallen.)

11 Auf sie hat das Herz ihres Besitzers vertraut, und es mangelt nicht an Gewinn.

12 Sie hat ihn mit Gutem belohnt und nicht mit Bösem alle Tage ihres Lebens.

 

Wenn eine Frau gute Gedanken und Ideen hat, wird sie dann nicht ihren Mann davon zu überzeugen wissen? Wenn es zum Wohl der Familie ist, wird dann der Mann nicht diese Gedanken in die Tat umsetzen und sei dies als „Haupt“ der Familie, als „Haupt“ einer Versammlung oder als „Haupt“ des Staates? Deutlich aber warnt der König Lemuel (bedeutet: Gott gehörend, möglicherweise ein Titel für König Salomo), dass ungerecht handelnden Frauen durch ihre Männer nicht das Wort geredet werden darf!

 

*** Rbi8  Sprüche 31:3 ***

Gib nicht den Frauen deine leistungsfähige Kraft noch deine Wege dem, [was dazu führt,] Könige auszutilgen.

 

Adam hätte bereits Vorsteher aller seiner Nachkommen werden können. Er war der erste König der seine leistungsfähige Kraft Eva gab, obwohl sie deutlich Gottes gesetzte Grenze übertrat! Dieser Übertretung wegen wurde der Boden verflucht und Adam musste künftig im Schweisse seines Angesichtes harte Arbeit verrichten, um seine Frau und die Kinder am Leben zu erhalten! Ungehorsam gegenüber Gott bringt stets unerwünschte Folgen mit sich!

 

Die Bibel ist aber auch voller Beispiele herausragender Frauen, die an der Stelle, wo Gott sie hingesetzt hat Grossartiges leisteten und sich Lob zuzogen! Das Aufziehen der Kinder und Unterweisung in Dingen, die heute den Schulen überlassen werden, dies war in früherer Zeit weitgehend Aufgabe der Mütter! Analphabetismus war im alten Israel wohl kaum bekannt gewesen. Der Ausbildung in Schrift und Sprache, der Kenntnis der heiligen Schrift und deren klarem Verständnis wurde hoher Wert beigemessen und dies wurde weitgehend im Elternhaus vermittelt! Die Hauptaufgabe und Verantwortung aber traf dabei den Vater! Wo heutige Väter diese Pflicht vernachlässigen und sie alleine ihrer Frau übertragen, da sind schwerwiegende Folgen unausweichlich! Die Stellung des Vaters in der Familie als Lehrer, als Unterweiser, der Dinge richtigstellen muss wird unterwandert! Der Kulturwandel der letzten hundert Jahre trägt seine sauren Früchte! Moses aber musste Gottes Worte auch für unsere Generation am Ende dieses Systems aufzeichnen:

 

Kinder brauchen den Schutz und die Geborgenheit von Vater und Mutter*** Rbi8  5. Mose 6:4-9 ***

Höre, o Israel: Jehova, unser Gott, ist ein Jehova. 5 Und du sollst Jehova, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele und deiner ganzen Tatkraft. 6 Und es soll sich erweisen, daß diese Worte, die ich dir heute gebiete, auf deinem Herzen sind; 7 und du sollst sie deinem Sohn einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Haus sitzt und wenn du auf dem Weg gehst und wenn du dich niederlegst und wenn du aufstehst. 8 Und du sollst sie als ein Zeichen auf deine Hand binden, und sie sollen als Stirnband zwischen deinen Augen dienen; 9 und du sollst sie auf die Türpfosten deines Hauses und an deine Tore schreiben.

 

Gottes Gebote mussten im Leben der Kinder Israels allgegenwärtig sein! Ohne als Last empfunden zu werden gaben unveränderbare Gebote bei jeder Handlung stabilen Halt in der Entscheidungsfindung von was gut und was böse ist. Dadurch entstand von frühester Jugend an ein deutlich vorgezeichneter Weg, der ständig beleuchtet blieb! Es gab keinen Bereich der durch die elterliche Belehrung nicht einbezogen worden wäre!

 

Jesus ging auf keine höhere Schule war aber in Schriftkenntnis mit zwölf Jahren so ausgebildet, dass andere die über hohe Schulbildung verfügten über seine Kenntnisse staunten. Das war die Arbeit von Maria und von Joseph gewesen! Während Jesus sein Handwerk als Zimmermann vom Vater erlernte, waren es beide Eltern, die ihm Liebe zum Schöpfer, Anstand, Höflichkeit, Gerechtigkeit, Hilfsbereitschaft, Fleiss und vieles mehr vermittelten. Selbst die Heimatversammlung in Nazareth war vorab erstaunt über die Weisheit und die gewinnenden Worte Jesu, als er seine Predigttätigkeit begann! (1.Mo 27:5-10; 2.Mo 2:7-10; Spr 1:8; 31:1; Mat 13:53-56; 2.Ti 1:5; 3:14, 15)

 

Während beide Eltern Grundwerte vermitteln ist es der Vater, der Söhnen zeigt, was ihre Aufgabe als spätere Väter und Hausvorstände ist! Ein Sohn muss lernen dem GESETZ Nachachtung zu verschaffen und dies beginnt mit dem guten Beispiel des Vaters!

 

Die Aufgabe der Unterweisung der Mädchen und junger Frauen, was ihr Verhalten in der Familie und eine korrekte Haushaltführung anbetrifft erfordert viel Zeit. Mütter waren gefordert aus ihren Töchtern junge Frauen zu bilden, die es Wert waren, dass sich fremde Väter darum bemühten, sie für ihren Sohn zur Ehe zu gewinnen!

 

Haben wir heute noch Zeit für unsere Kinder oder werden wir beständig abgelenkt?Wir haben uns heute an die Konsumgesellschaft angepasst, der es viel an Phantasie fehlt und die sich gewohnt ist Standardartikel im Supermarkt zu kaufen und vielerlei Haushaltgeräten die täglich anfallenden Arbeiten zu übertragen. Heutige Frauen sind oft nicht mehr in der Lage ein einfaches Menü zu bereiten, ein eigenes Kleidungsstück zu fertigen oder die Bearbeitung eines Gartens mit Früchten, Gemüse und Blumen zu kennen. Viele fühlen sich leicht überfordert ihre eigenen Kinder nutzbringende Tätigkeiten zu lehren. Indem wir heute alles Spezialisten überlassen, daher können wir oft einfachste Zusammenhänge des täglichen Lebens nicht mehr erkennen! Dafür aber erübrigt sich Zeit für moderne Hausfrauen anderer Art Beschäftigung nachzugehen. Waren noch vor fünfzig Jahren oft acht bis zehn Kinder der Obhut der Mutter überlassen, so sind es heute noch eins oder zwei, für die sie neben aller beruflichen Tätigkeit und ihren vielfältigen Hobbys zudem kaum noch Zeit findet.

 

Die jüdische und wahre christliche Frau hatte in ihrem Bereich grossen Handlungsspielraum, auch wenn der Ehemann bei Entscheidungen das letzte Wort zufiel. Ihre Stimme wurde gehört und sie konnte sich ihrem Mann gegenüber frei äussern und nahm durchaus aktiven Anteil an der Entscheidungsfindung durch ihre Fragen und gut überlegten Bemerkungen. Das war in heidnischen Familien oft nicht so, wo die Frau eher die Stellung einer Sklavin hatte (1.Mo 16:5, 6; 21:9-13; 27:46 bis 28:4; 1.Sa 1:4-8).

 

Den christlichen Frauen aber kommt zudem auch bei der Verbreitung der guten Botschaft eine grosse Rolle zu! Männer wie Frauen begleiteten Jesus in seinen Tagen und predigten anderen die gute Botschaft.

 

*** Rbi8  Psalm 68:11 ***

Jehova selbst gibt das Wort;

Die Verkündigerinnen der guten Botschaft sind ein großes Heer.

 

Auch heute, in der Endzeit, gibt es für Frauen herausragende Arbeit in der Festigung der guten Botschaft über Gottes Königreich. Auch in unserer Bewegung „Der Weg“ suchen wir ständig nach Mitarbeiterinnen. Noch sind viele Artikel in andere Sprachen zu übersetzen, Korrekturlesen können Frauen an jedem Punkt der Erde durch das Internet vornehmen und so einen nützlichen Beitrag dazu leisten, dass andere den Anbruch des neuen Systems ebenso freudig in genauer Erkenntnis erwarten!

 

Die festliche Anlässe des Jahres gaben den Frauen in Israel und heutigen Christinnen viel Gelegenheit selbst aktiv bei der Gestaltung mitzuwirken, dass solche festlichen Tage für die Familie und Mitchristen erfolgreich und auferbauend sind. Auch innerhalb der Versammlung gibt es viel Spielraum für Aktivität. Frauen können sich gegenseitig unterstützen und anderen wertvolle Hilfe leisten und so Menschen für die gute Botschaft durch eigene Aktivität gewinnen.

 

Mirija, die Schwester Mose war auch eine Prophetin und MusikerinAuch bei musikalischer Begleitung der Versammlung dürfen Frauen aktiven Anteil haben zum Lobpreis Jehovas und zum Lob Jesu! Wechselgesang zum Lobpreis Gottes war seit Beginn Israels Bestandteil der Anbetung! (Ri 11:34)

 

*** Rbi8  2. Mose 15:20-21 ***

Und Mirjam, die Prophetin, Aarons Schwester, nahm dann ein Tamburin in ihre Hand; und alle Frauen begannen mit ihr auszuziehen mit Tamburinen und in Reigentänzen. 21 Und Mirjam antwortete den Männern [im Wechselgesang] fortwährend:

„Singt Jehova, denn er ist hoch erhöht worden.

Das Roß und seinen Reiter hat er ins Meer gestürzt.“

 

Paulus zeigt, dass einige Frauen den gewohnten Rhythmus des Familienlebens dadurch verloren, dass sie mit der Zeit zu Witwen wurden. Von jenen neigten einige dazu in schädliche Gewohnheiten zu verfallen. Das Taufgelübde, wo uns das GESETZ ins Herz geschrieben wurde bleibt auch für Witwen bindend, das ihnen Keuschheit auferlegt, wenn sie nicht wieder heiraten. Die Versammlung kümmerte sich dabei besonders um ältere Witwen, um deren Bedürfnisse abzudecken.

 

*** Rbi8  1. Timotheus 5:11-16 ***

Jüngere Witwen dagegen weise ab, denn wenn sich ihre sexuellen Regungen zwischen sie und den Christus drängen, wollen sie heiraten 12 und haben ein Gericht [auf sich], weil sie ihre erste [Äußerung des] Glaubens mißachtet haben. 13 Zugleich lernen sie auch, unbeschäftigt zu sein, indem sie in den Häusern umherlaufen, ja nicht nur unbeschäftigt, sondern auch Schwätzer und solche, die sich in die Angelegenheiten anderer Leute einmischen und Dinge reden, die sich nicht gehören. 14 Daher möchte ich, daß die jüngeren Witwen heiraten, Kinder gebären, einen Haushalt führen und dem Gegner keinen Anlaß zur Beschimpfung geben. 15 Tatsächlich haben sich bereits einige abgewandt, um dem Satan zu folgen. 16 Wenn irgendeine gläubige Frau Witwen hat, so möge sie ihnen Hilfe leisten, und die Versammlung werde nicht damit belastet. Dann kann sie denen Hilfe leisten, die wirklich Witwen sind.

 

Andere wollten ihrer Witwenschaft wegen von der Versammlung unterhalten werden, obwohl sie noch jung und kräftig zur Arbeit waren sich anderen nützlich zu machen.

 

Jene jüngeren Witwen, die sich um Männer zu bemühen begannen um solche zu gewinnen verliessen offensichtlich göttliche Regeln, indem sie sich um andere, verheiratete Ehemänner oder ungerechtfertigt Geschiedene bemühten und so zu einer Gefahr für die Versammlung wurden. Andere Witwen suchten sich einen Mann ausserhalb der Christenversammlung oder nahmen gar sexuelle Beziehungen auf ohne wiederum in die Ehe einzutreten! Paulus verurteilt dies alles, so wie Jesus die Normen deutlich erwähnt hatte und er setze Grenzen deutlich (Mat 5:31, 32).

 

Die schwatzhaften Frauen Unbeschäftigt oder unterbeschäftigt zu sein kann auch heute Grund für vielerlei Übel sein! Darum ist es gut, wenn eine Frau sich mit vortrefflicher Arbeit zu beschäftigen weiss und allezeit „im Werk des Herrn“ tätig ist. Geschwätzigkeit kann dabei zu einer grossen Gefahr für Familien und die ganze Versammlung werden, über die deshalb bald abschätzig geredet wird! Der Rat des Paulus zeigt auch die Gefahr die lauert, dass dies zum Abfall vom Glauben führen kann.

 

Die Pflege von Witwen, die wirklich Witwen sind, muss eine Aufgabe der Versammlung bleiben, wobei Frauen dabei eine wichtige Hilfeleistung stellen sollen. Sich gegenseitig zu stärken und zu unterstützen, aktive Hilfe zu leisten, wo dies angebracht und notwendig ist, Liebe und Verständnis zu zeigen, wo andere Frauen in Bedrängnis sind, diese Verhaltensweisen haben einen unschätzbaren Wert und sind Erfüllung des Gebotes zur Nächstenliebe! Die Erziehungsaufgabe ist für alleinstehende Mütter oft sehr schwierig und andere Mitglieder der Versammlung, vor allem reife ältere Frauen können einen guten Beitrag dazu leisten jüngere Frauen und deren Kinder in ihre Aufgaben einzuweisen!

 

Aber auch ihre Leistung zu Gunsten anderer Frauen in der Versammlung, wie dies aus dem Beispiel Tabithas hervorgeht, war sehr gut angesehen. Sie war anscheinend Schneiderin, die innere und äussere Kleider anfertigte. Bestimmt tat sie vieles davon ohne Entgelt für Notdürftige! 

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 9:36 ***

In Joppe aber war eine gewisse Jüngerin namens Tabitha, was übersetzt Dorkas heißt. Sie war überströmend an guten Taten und Gaben der Barmherzigkeit, die sie spendete.

 

Im Brief an die Thessalonicher legte Paulus den Massstab betreffend Arbeit für alle Christen dar. Frauen können einen guten Beitrag zum Wohlergehen ihrer eigenen Familien dadurch beitragen, dass sie arbeitsam und tüchtig sind. Darin liegt viel Spielraum für Kreativität. Sparsamkeit und gute Nutzung der vorhandenen Mittel können aus sehr wenig sehr viel Nützliches, Wertvolles und Schönes erzeugen!

 

*** Rbi8  2. Thessalonicher 3:10-12 ***

In der Tat, auch als wir bei euch waren, gaben wir euch gewöhnlich diese Weisung: „Wenn jemand nicht arbeiten will, soll er auch nicht essen.“ 11 Denn wir hören, daß einige unter euch unordentlich wandeln, indem sie überhaupt nicht arbeiten, sondern sich in etwas einmischen, was sie nichts angeht. 12 Solchen Personen geben wir die Weisung und Ermahnung im Herrn Jesus Christus, daß sie, indem sie in Ruhe arbeiten, ihr selbstverdientes Brot essen sollten.

 

Die Erfahrung wie man das selbstverdiente Brot essen soll beginnt schon früh in der Jugend, wo Kinder lernen ihren Eltern bei den täglichen Arbeiten zur Hand zu gehen und selbständig Arbeiten zu erledigen in der Lage sind! Die Mithilfe bei der Erziehung ihrer Geschwister war ein natürlicher Teil des Lebens von Mädchen in früheren Grossfamilien und bereitete junge Frauen auf ihre eigene, künftige Aufgabe vor. Aber auch als Vorbilder können Jugendliche vieles tun, indem sie das von den Eltern und in der Versammlung Gelernte frühzeitig anzuwenden beginnen! Schon Kinder vermögen gegenüber anderen Jugendlichen ihre Glaubensansichten am besten durch gutes Beispiel aber auch durch Erklärungen mit Worten zu vermitteln. Frauen können dabei einen grossen Teil der Aufgabe mit tragen, das Werk des Herrn, das Wort über das kommende Königreich zu verbreiten helfen!

 

*** Rbi8  1. Korinther 15:58 ***

Darum, meine geliebten Brüder, werdet standhaft, unbeweglich, und seid allezeit reichlich beschäftigt im Werk des Herrn, da ihr wißt, daß eure mühevolle Arbeit in Verbindung mit [dem] Herrn nicht vergeblich ist.

 

Es bleibt kaum ein Grund für Frauen darüber zu weinen, dass Jehova ihnen gewisse Funktionen in der Christenversammlung vorenthält und sie Männern übertragen hat. All jene Dinge gut auszuführen, welche den Frauen vorbehalten sind, verlangt von ihnen bereits vieles und gibt viel Raum zu tiefer Befriedigung und Freude!

 

10.2.1.3       Hat in der Christenversammlung inzwischen etwas an der Stellung der Frau geändert?

Während in Israel die Polygamie als gesetzlich geregeltes Verhältnis gestattet war, wurde durch Jesus die Monogamie in der Christenversammlung wiederum fest verankert! Dies wirkte sich eindeutig auf die Stellung der Frau zum Guten aus, da sie sich das Haus, ihren Mann, das Ehebett und ihre Kinder nicht mehr mit anderen Frauen zu teilen hatte!

 

Sara war ihrem Mann zugetan und nannte ihn trotzdem "mein Herr"Wie es schon Abraham vormachte und Jesus wie die Apostel es zeigten, hatten sie einen tiefen Respekt vor der weiblichen Wesensart, als „schwächerem Gefäss“ und forderten christliche Männer deutlich dazu auf „ihre Frauen weiterhin zu lieben“!

 

Frauen erhielten in der Form unabhängiger Ältester zudem starke Fürsprecher, da, wo ihre Sorgen und Nöte offensichtlich bei ihrem Mann zu wenig Gehör finden. Die Vermittlung bei Eheproblemen oblag nicht wie heute Eheberatern und Psychologen, die gemäss dem „System dieser Dinge“ und deren eigenen Regeln Ratschlag erteilen. Dieser ist leider allzu oft mit Gottes Wort nicht in Einklang zu bringen!

 

Paulus erwähnt im Brief an die Epheser, welches die wahren Gaben Gottes in dieser Beziehung sind, die reinen gottgemässen biblischen Rat zu erteilen:

 

(Epheser 4:11-16)  Und er gab einige als Apostel, einige als Propheten, einige als Evangeliumsverkündiger, einige als Hirten und Lehrer, 12 im Hinblick auf das Zurechtbringen der Heiligen, für das Dienstwerk, für die Erbauung des Leibes des Christus, 13 bis wir alle zur Einheit im Glauben und in der genauen Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen, zum vollerwachsenen Mann, zum Maße des Wuchses, der zur Fülle des Christus gehört; 14 damit wir nicht mehr Unmündige seien, die wie von Wellen umhergeworfen und von jedem Wind der Lehre hierhin und dorthin getrieben werden durch das Trugspiel der Menschen, durch List im Ersinnen von Irrtum; 15 sondern die Wahrheit redend, laßt uns in allen Dingen durch Liebe in den hineinwachsen, der das Haupt ist, Christus. 16 Von ihm aus bewirkt der ganze Leib, harmonisch zusammengefügt und durch jedes Gelenk, welches gibt, was nötig ist, zum Zusammenwirken veranlaßt, gemäß der Funktion jedes einzelnen Gliedes in gebührendem Maß, das Wachstum des Leibes zu dessen Erbauung in Liebe.

 

Der „Leib des Christus“, dessen „Haupt“ er ist bedeutet doch die Versammlung, ja, alle Christenversammlungen gemeinsam und deren Vorsteher oder Älteste, die Jesus wie „sieben Sterne“ in seiner rechten Hand hält. Der Zweck der Unterweisung und Richtigstellung aufgrund des einen, unveränderlichen Massstabs Gottes hat zur Folge, dass unser Denken dem eines in geistigem Sinne „erwachsenen Mannes“ gleicht, während uns die Lehren des Systems nur in Abhängigkeit zu ihm bringen und uns als „unmündige“ handeln lässt: „…  dass wir wir nicht mehr Unmündige seien, die wie von Wellen umhergeworfen und von jedem Wind der Lehre hierhin und dorthin getrieben werden durch das Trugspiel der Menschen, durch List im Ersinnen von Irrtum“, der an Schulen und Universitäten bis zum „Abschluss des Systems“ gelehrt wird: Menschliche Philosophie, Weisheit die nicht von Gott dem Schöpfer her stammt. Das Buch der Psalmen beginnt:

 

Welchen Teil von "meint nicht, dass ich gekommen sei, das GESETZ aufzulösen" haben sie nicht verstanden?*** Rbi8  Psalm 1:1-3 ***

Glücklich ist der Mann, der nicht im Rat der Bösen gewandelt

Und nicht auf den Weg der Sünder getreten ist

Und nicht auf dem Sitz der Spötter gesessen hat,

 2 Sondern seine Lust hat an dem Gesetz [[GESETZ]] Jehovas

Und mit gedämpfter Stimme in seinem Gesetz [[GESETZ]] liest Tag und Nacht.

 3 Und er wird gewiß wie ein Baum werden, gepflanzt an Wasserbächen,

Der seine eigene Frucht gibt zu seiner Zeit

Und dessen Laub nicht welkt,

Und alles, was er tut, wird gelingen.

 

Ehemänner und Vorsteher bemühen sich Ratschlag an Männer, Frauen und Kinder zu erteilen gemäss Gottes Wort in der Bibel, Jehovas Rechtsordnung, um in Milde Unterweisung und Zurechtweisung zu erteilen! Bedenken wir in diesem Zusammenhang an das Symbol eines „Baumes“, der „gute Früchte“ zur rechten Zeit hervorbringt. Aus dem einen „Baum des Lebens“, der Gottes Rat im Garten Eden gab, unter dessen Schatten bereits Adam und Eva unterwiesen wurden, werden nun im kommenden System 144.000 lebendige „Bäume“ sein, die am „Fluss des Wassers“, der vom Heiligtum her fliesst der „grossen Volksmenge aus allen Nationen und Sprachen“ Unterweisung erteilen wird!

 

(Offenbarung 22:1, 2)  Und er zeigte mir einen Strom von Wasser des Lebens, klar wie Kristall, der vom Thron Gottes und des Lammes aus hinabfloß 2 in der Mitte ihrer breiten Straße. Und diesseits des Stromes und jenseits [standen] Bäume des Lebens, die zwölf Fruchternten hervorbringen, indem sie jeden Monat ihre Früchte geben. Und die Blätter der Bäume [dienten] zur Heilung der Nationen.

 

Diese Art der Unterweisung macht uns geistig reif, zu „vollerwachsenen Männern“, die den Lehren dieses Systems weit bessere mit klarer Argumentation entgegen halten.

 

Was ist die symbolische Bedeutung vom "Baum des Lebens" und dem "Baum der Erkenntnis von Gut und Böse"?
 

Kommen wir zum Thema der Eheprobleme und Scheidung zurück und auf wessen Rat dabei zu hören ist: Durch Jesus wurde dem deutlichem Verbot sich aus irgendwelchen Gründen scheiden zu lassen (ausser wegen Hurerei des Partners) der Frau eine wesentlich höhere Sicherheit im Umfeld der Ehe wiedergegeben! Im Verhältnis zu den unter den Nationen herrschenden Sitten, wo die Frau oft als Lust- und Sexobjekt missbraucht wurden, war die Stellung der Frau in der Christenversammlung deutlich angehoben worden und wurde damit dem Mann in fast jeder Beziehung ebenbürtig!

 

Im Tempel Jerusalems gab es einen abgetrennten "Vorhof der Frauen"Die Grenzen, die Paulus u.a. im Korintherbrief erwähnt, wie das Redeverbot für Frauen in der Versammlung, diese bestanden schon zuvor in der jüdischen Synagoge und hatte ihr Muster im Tempel Jerusalems, wo die Frauen einen von den Männern abgetrennten Tempelvorhof benutzten. Die Worte des Paulus, die wir in der Einführung zum Thema bereits aufführten, sind aus dem erläuterten, umfangreichen Material heraus für viele hinterfragende Frauen heute leichter verständlich und bilden für sie kein Hindernis oder Stolperstein mehr! Zudem wird diese Art der Regel in vielen Christenversammlungen seit langem angewendet und bildet eine gute Grundlage für dauerhaften Frieden in der Familie und der Versammlung!

 

*** Rbi8  1. Korinther 14:32-40 ***

Und [die Gaben] des Geistes der Propheten werden von den Propheten beherrscht. 33 Denn Gott ist nicht [ein Gott] der Unordnung, sondern des Friedens.

Wie in allen Versammlungen der Heiligen 34 sollen die Frauen in den Versammlungen schweigen; denn es ist ihnen nicht erlaubt zu reden, sondern sie sollen untertan sein, wie auch das GESETZ sagt. 35 Wenn sie dann etwas lernen wollen, so mögen sie zu Hause ihre eigenen Männer befragen, denn es ist schändlich für eine Frau, in einer Versammlung zu reden.

36 Was? Ist das Wort Gottes etwa von euch ausgegangen, oder hat es etwa nur euch erreicht?

37 Wenn jemand denkt, er sei ein Prophet oder [sei] ein Geistbegabter, so erkenne er die Dinge an, die ich euch schreibe, weil sie das Gebot des Herrn sind. 38 Wenn aber jemand unwissend ist, so bleibt er unwissend. 39 Demzufolge, meine Brüder, strebt beständig eifrig nach dem Prophezeien, und doch verbietet nicht das Zungenreden. 40 Laßt aber alle Dinge anständig und nach Anordnung geschehen.

 

Hier wird eine Eigenart in der Verhaltensweise vieler Frauen angesprochen, dass ihnen echte Bildung im GESETZ und den Aussagen der PROPHETEN fehlen. Männern aber war es laut GESETZ Pflicht, jeden Sabbat und jede Festzeit anwesend zu sein und dadurch auf einer gemeinsamen Grundlage an Erkenntnis zu verbleiben. Frauen waren von dieser Pflicht ausgenommen, deren Begründung wir bereits weiter oben behandelt haben: Ihre Pflichten den Kleinkindern gegenüber liess dies gar nicht zu. Darum würden all jene Frauen, welche echte Gottesfurch hätten sich gern durch ihre Männer belehren lassen, was denn die Themen und Schlussfolgerungen waren, welche in der Synagoge oder im Tempel besprochen wurden.

 

Messadie: Ein Mann namens SaulusFrauen mussten daher darin Selbstinitiative ergreifen, ihren Durst nach genauer Erkenntnis zu stillen, selbständig in den Schriften zu forschen und zudem bei jeder Gelegenheit die sich ihnen bot ebenfalls in den Versammlungen anwesend sein, schon rein aus Liebe zu echter Weisheit zu gelangen. Mann und Frau mussten daher Gesetzestreue zeigen und auf Ordnung bedacht sein aus innerer Überzeugung, dies verkünden die Worten des Paulus: Ein zusätzlicher Grund liegt darin den Gegnern keinerlei Angriffsfläche zu zeigen. Es ist nicht so, wie es ihm von Gegnern vorgeworfen wird, dass er ein Frauenhasser gewesen wäre! Die Schändlichkeit, wenn eine Frau in der Versammlung das Wort ergreift bezieht sich auf die Übertretung göttlicher Regeln und der Gefahr von Geschwätz, statt echter Belehrung! Paulus spricht nicht von einer untergeordneten Intelligenz der Frau, sondern von fehlendem Respekt gegenüber einer deutlichen göttlichen Anweisung für die es klar ersichtliche Gründe gibt!

 

Das Wort Gottes ging nicht von der Christenversammlung her aus, sondern wurde durch Moses übermittelt! Jesus kam, um dem GESETZ Nachdruck zu verleihen, damit es wiederum im ursprünglichen Sinne angewendet werden solle, gemäss den dahinterliegenden Prinzipien! Viele heutige Vorsteher die eine liberale Christengemeinde bevorzugen, verneinen dadurch Gottes Recht klare Grenzen festzulegen! Sie stellen sich in Wirklichkeit als „Feinde Christi“ dar, weil sie seine Gebote missachten und eher dem gerade vorherrschenden Zeitgeist frönen! Da schon die Vorsteher Israels immer wieder davon abwichen Gottes ganzes GESETZ anzuwenden, darum kam Unheil über sie und sie wurden schlussendlich zum Gespött! „Babylon der Grossen“, die wie Fahnen im Winde hin und her flatternden Religionen steht Vernichtung bevor, weil sie Gottes GESETZ deutlich missachten und sich jede Form anderer Götter und deren Anweisungen vor Gottes Gebot stellen!

 

*** Rbi8  5. Mose 5:31-33 ***

Und du [[Moses]], steh hier bei mir, und laß mich das ganze Gebot und die Bestimmungen und die richterlichen Entscheidungen zu dir reden, die du sie lehren solltest und wonach sie tun sollen in dem Land, das ich ihnen gebe, damit sie es in Besitz nehmen.‘ 32 Und ihr sollt darauf achten, so zu tun, wie es Jehova, euer Gott, euch geboten hat. Ihr sollt weder nach rechts noch nach links abweichen. 33 Auf dem ganzen Weg, den Jehova, euer Gott, euch geboten hat, solltet ihr wandeln, damit ihr lebt und es euch gutgeht und ihr wirklich eure Tage verlängert in dem Land, das ihr in Besitz nehmen werdet.

 

Wir stehen kurz davor, dass Gott sein Wort wahr werden lässt und Jesus die ganze Erde zum Besitz ererbt! Auch wird in Israel die wahre Theokratie durch Jesus wiederhergestellt werden!

 

Paulus weisst jene Vorsteher in Korinth auch in diesem Punkt hart zurecht, weil sie seine eigene Kompetenz im Namen des Herrn zu reden missachtet hatten und einige sich ihm auf der Stufe des Apostels Jesu gleich stellten, um ihre eigenen abweichenden Lehren zu verbreiten.

 

10.2.1.4       Männer und Frauen mit der Aufgabe des Prophezeiens beauftragt

Die Geistesgaben, allen voran das Prophezeien göttlicher Vorhersagen früherer Propheten, sollen in den Versammlungen gefördert werden, empfiehlt Paulus. Das betrifft Männer wie Frauen! „Am nächsten Tag brachen wir auf und kamen in Cäsarẹa an, und wir kehrten im Haus des Evangeliumsverkündigers Philịppus ein, der einer von den sieben Männern war, und wir hielten uns bei ihm auf. Dieser Mann hatte vier Töchter, Jungfrauen, die prophezeiten.“ (Apg 21:8, 9) Darin voran stehen für die Endzeit alle Vorhersagen im Hinblick auf die Aufrichtung von Gottes Königreich, deren genaues Verständnis und deren Verbreitung als frohe Botschaft kommender Dinge in der heutigen Zeit von so grosser Wichtigkeit sind! Die Inspiration, was zu prophezeien sei erhalten wir aus exaktem Verständnis der Schriften des alten und „neuen Bundes“. Während der Endzeit kündigt Johannes einen Engel an, einen „Boten“, der in der „Mitte des Himmels“ fliegt und die „ewige gute Botschaft“ verkündet Gott, den Schöpfer aller Dinge und Lebengeber zu fürchten, was Salomo mit „Anfang der Weisheit“ bezeichnet: „Die Furcht Jehovas ist der Anfang der Erkenntnis. Weisheit und Zucht sind das, was nur Toren verachtet haben.“ (Spr 1:7)

 

*** Rbi8  Offenbarung 14:6-7 ***

Und ich sah einen anderen Engel in der Mitte des Himmels fliegen, und er hatte eine ewige gute Botschaft, um sie als frohe Nachricht denen zu verkünden, die auf der Erde wohnen, sowie jeder Nation und [jedem] Stamm und [jeder] Zunge und [jedem] Volk, 7 indem er mit lauter Stimme sprach: „Fürchtet Gott, und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen, und betet den an, der den Himmel und die Erde und das Meer und die Wasserquellen gemacht hat.“

 

Die Ehre muss wiederum Gott und seinem Christus gegeben werden! Die Rettung kommt nicht vom heutigen politischen, religiösen und wirtschaftlichen System her, die gemeinsam für die kritische Endzeit verantwortlich zeichnen und auf die das Gericht kommt! Sie werden alle vergehen, wie eine ausgelesene Buchrolle für immer zusammengerollt!

 

Ende aller Regierungen, Macht und Autorität dieses Systems?
 

Unter jenen Hundertzwanzig Jüngern Jesu, welche an Pfingsten 33 u.Z. in einem Obergemach in Jerusalem versammelt waren gab es auch viele Frauen. An ihnen erfüllte sich die Vorhersage Joels deutlich, dass „Töchter“ und „Mägde“ im „Schlussteil der Tage“ prophezeien würden, vorab des jüdischen Systems. Somit hat die Frau in der Christenversammlung auch in dieser Beziehung ihre Aufgabe, um die gute Botschaft anderen Menschen mitzuteilen und von den kommenden, besseren Dingen zu prophezeien! (Apg 1:13, 14)

 

Die Geistesgaben, welche jene Männer und Frauen durch Ausgiessen des heiligen Geistes erhielten, diese brachte die zusammengelaufene Volksmenge der Juden zum Staunen, als jene die ungebildeten Jünger plötzlich in fremden Sprachen die guten Nachricht verkünden hörten, wo sie komplexe Zusammenhänge den Messias betreffend gemäss den Schriften  plötzlich zu erklären wussten!

 

An Pfingsten predigte Petrus über 3000 versammelte Juden, Männern wie Frauen*** Rbi8  Apostelgeschichte 2:12-21 ***

Ja, sie staunten alle und waren in Verlegenheit und sagten zueinander: „Was hat das zu bedeuten?“ 13 Andere jedoch spotteten über sie und begannen zu sagen: „Sie sind voll süßen Weins.“

14 Petrus aber stand mit den Elf auf und erhob seine Stimme und äußerte sich vor ihnen wie folgt: „Männer von Judäa und all ihr Bewohner von Jerusalem, dies sei euch kund, und schenkt meinen Reden Gehör. 15 Diese [Leute] sind wirklich nicht betrunken, wie ihr vermutet, denn es ist die dritte Stunde des Tages. 16 Im Gegenteil, dies ist das, was durch den Propheten Joel gesagt wurde: 17 ‚ „Und in den letzten Tagen“, spricht Gott, „werde ich etwas von meinem Geist auf Fleisch von jeder Art ausgießen, und eure Söhne und eure Töchter werden prophezeien, und eure jungen Männer werden Visionen sehen, und eure alten Männer werden Träume haben; 18 und sogar auf meine Sklaven und auf meine Sklavinnen will ich in jenen Tagen etwas von meinem Geist ausgießen, und sie werden prophezeien. 19 Und ich will Wunder geben im Himmel droben und Zeichen auf der Erde unten, Blut und Feuer und Rauchdunst; 20 die Sonne wird in Finsternis verwandelt werden und der Mond in Blut, ehe der große und glanzvolle Tag Jehovas gekommen sein wird. 21 Und jeder, der den Namen Jehovas anruft, wird gerettet werden.“ ‘

 

Diese Prophezeiung Joels hat eine noch grössere Erfüllung in unserer „Zeit des Endes“ dieses Systems, in Verbindung mit Gottes Gerichtstag an den Nationen! Jesus spricht auf dieselben „Zeichen“ an, wie er von seiner Rückkehr in der neu erhaltenen Königreichsmacht über seine Feinde spricht! „Im übrigen, diese meine Feinde, die nicht wollten, daß ich König über sie werde: Bringt sie her, und schlachtet sie vor mir.“ (Lu 19:27)

 

Die Gabe des Prophezeiens war und ist wiederum damit verbunden, so dass der Glaube in die Vorhersagen der Propheten über das kommende System gestärkt wird, indem bereits einfache, ungebildete Menschen die Zusammenhänge verstehen würden! Frauen waren eifrige Zeugen um die Geschehnisse im Zusammenhang mit Jesu Leben und Tod, von denen viele direkte Augenzeugen gewesen waren. Als Jesus den Auftrag zum Predigen etwa fünfhundert versammelten Jüngern erteilte waren darunter bestimmt auch viele Frauen! (Joel 2:28, 29; Mat 28:19, 20; 1.Kor 15:6)

 

Frauen sollten den Streit der Euodia und Syntyche nicht nachahmenDie späteren Christenversammlungen unter den Nationen wurden durch glaubensstarke Frauen mit geprägt! Eurodia und Syntiche gehörten zu den vielen Frauen, welche für sich allein und an der Seite der Apostel bei der Verkündigung aktiv mitarbeiteten! Sie hatten sich mit der Zeit jedoch offensichtlich etwas zerstritten, was Paulus beklagt.

 

*** Rbi8  Philipper 4:2-3 ***

Euodia ermahne ich und Syntyche ermahne ich, gleichen Sinnes im Herrn zu sein. 3 Ja, ich bitte auch dich, echter Jochgenosse, steh diesen [Frauen] weiterhin bei, die für die gute Botschaft Seite an Seite mit mir gestritten haben, zusammen mit Klemens und auch den übrigen meiner Mitarbeiter, deren Namen im Buch des Lebens stehen.

 

Paulus zeigte, dass Frauen an seiner Seite zusammen mit ihm die gute Botschaft verkündigten! Ganz offensichtlich wirkten die Versammlungen darin harmonisch zusammen! Die Männer waren verpflichtet die Frauen beim Predigen zu unterstützen und dadurch zur Einheit beizutragen. Beide Geschlechter, Frauen und Männer werden bei ihrer Taufe in dasselbe „Buch des Lebens“ aufgenommen und unter denselben „neuen Bund“ mit dem Vater, dem Christus durch heiligen Geist vereint!

 

Von Priska (Priscilla) wird berichtet, dass in ihrem Hause die Versammlung sowohl in Ephesus wie später in Rom zusammenkam. Als ihn Ephesus ein Mann, ein gläubiger Jude namens Apollos aus Alexandria kommend eintraf, der glühend im Geiste und gut bewandert in den Schriften war aber bisher nicht von Jesus als dem Messias wusste, da nahmen sie ihn gastfreundlich in ihr Haus auf und unterwiesen ihn. Sie traf ihn in der Synagoge offensichtlich der Juden und seine Rede dort hatte sie beflügelt. Offensichtlich hatte Priscilla dabei eine wichtige Aufgabe erfüllt. Die Gastfreundschaft ist eine der herausragenden Eigenschaften eines Christen! (Apg 16:3-6)

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 18:26 ***

Und dieser [Mann [[(Apollos)]] fing an, in der Synagoge [[(der Juden)]] freimütig zu reden. Als Priscilla und Aquila ihn hörten, nahmen sie ihn zu sich und erklärten ihm den Weg Gottes noch genauer.

 

Priscilla war an der Seite ihres Mannes Aquila mitbeschäftigt, den in den Schriften gut bewanderten Juden Apollos in Bezug auf die Geschehnisse um Jesus als dem erwarteten Messias, als Christus noch besser zu unterweisen! So wurde jener ein Jünger Jesu und nützliches Mitglied einer anderen Versammlung als der Synagoge! Dies aber zeigt, dass Priscilla auch in der Synagoge der Juden ihre Angel auswarf. Jene waren doch die ersten, welche von der guten Botschaft überzeugt werden sollten, weil ihre Grundkenntnisse des GESETZES und der PROPHETEN und ihre Anerkennung Jehovas sie besonders geeignet erzeigte. Viele der ersten Ältesten waren aus den Juden rekrutiert worden! (Apg 18:27, 28)

 

Frauenkonferenz: Wege zur weiblichen SelbstverwirklichungDurch harmonischen Mitwirken von Frauen in der Versammlung würde diese gefestigt werden und so zu einer Leuchte für andere. Moderne Frauen, die auf Selbstverwirklichung setzen, sie mögen über die Worte des Paulus spotten, sie sollten aber objektiv die Resultate beachten, welche diese Art von Selbstverwirklichung in den heutigen Familien hinterlassen! Das „tiefe Verlangen“ einer Frau war, ist und bleibt ihren eigenen Mann zu haben und sich mittels Kindern zu verewigen: Dies ist nur ihnen vorbehalten! Die wenigen guten Ausnahmen vermögen nicht über die Menge der schlechten, dahinsiechenden und gescheiterten Ehen hinweg zu täuschen und zudem die Singles, welche mit den Jahren feststellen, dass ihre Verwirklichung als Frau und Mutter einer Illusion geopfert wurde!

 

Das wiederum ist keine Entschuldigung für unchristlich handelnde Männer, die oft unabhängig von ihren Frauen die Ehe nicht als tägliche Aufgabe betrachten, die zum Erfolg zu gestalten ist! Christliche Vorsteher sehen diese Dinge mit unparteiischen Augen und geben beiden Rat Gottes Willen zu erkennen und ihn auszuführen! Unser Glück innerhalb der Familie hängt davon ab.

 

Im Brief an Titus zeigt Paulus, auf welche Abweichungen Vorsteher achten sollen, um sie in die richtige Bahn zu lenken.

 

*** Rbi8  Titus 2:3-5 ***

Ebenso seien die betagten Frauen von ehrerbietigem Benehmen, nicht verleumderisch, auch nicht vielem Wein versklavt, Lehrerinnen des Guten, 4 damit sie die jungen Frauen zur Besonnenheit bringen, so daß sie ihre Männer lieben, ihre Kinder lieben, 5 gesunden Sinnes seien, keusch, im Haus arbeiten, gut seien, sich den eigenen Männern unterwerfen, damit vom Wort Gottes nicht lästerlich geredet werde.

 

Innerhalb der Versammlungen sollten Frauen zudem als „Lehrerinnen des Guten“ gegenüber jüngeren Frauen und Kindern wirken, was ausschloss, dass sie Männern gegenüber Gewalt oder Macht ausübten und sie dadurch in unsinnige Debatten und Streitgespräche verwickelten.

 

Paulus erinnerte im ersten Brief an Titus daran, wie Eva leicht verführt wurde und in Übertretung kam und zudem ihren Mann zum Essen von der verbotenen Frucht hinzog! Dort wurde von Gott als Strafmassnahme der Grund gelegt, dass der Mann „über die Frau herrschen“ würde, leider oft genug geschah dies in ungerechter Form. Dies sollte aber in der Christenversammlung und seitens christlicher Ehemänner bestimmt nicht der Fall sein!

 

*** Rbi8  1. Mose 3:16 ***

Zur Frau sagte er: „Ich werde die Mühsal deiner Schwangerschaft sehr mehren; mit Geburtsschmerzen wirst du Kinder hervorbringen, und dein tiefes Verlangen wird nach deinem Mann sein, und er wird über dich herrschen.“

 

Als die Rumpfnation Israel als Nation Gott untreu wurde, da gab es dasselbe Strafmass, indem Juda in die Sklaverei Babylons gegeben wurde! Jehova aber bestrafte Babylon später für ungerechtfertigte Härte! Die Herrschaft des Mannes über seine Frau wurde in der Christenversammlung mit deutlichen Grenzen versehen und in das enge Band der Liebe gefesselt!

 

10.2.1.5       Die „Gaben in Form von Männern“ als Vorsteher

Wenn Paulus im Brief an die Epheser von „Gaben in Form von Menschen“ spricht, die Gott durch Christus den Versammlungen gibt, so redet er nur von Männern. Die Einheit in der Christenversammlung hängt weitgehend davon ab diese Worte zu verstehen und sie ernst zu nehmen. Männer wie Frauen wurden zum ewigen Leben unter Gottes Königreich berufen, nur Männer aber werden als Häupter im Zusammenhang mit der Führung der Versammlung Gottes erwähnt.

 

Die Auseinandersetzung Satan gegen Jesus steht kurz vor ihrer Entscheidung*** Rbi8  Epheser 4:1-10 ***

Ich, der Gefangene im Herrn [[(in seiner Berufung als Apostel der Nationen)]], bitte euch daher inständig, der Berufung, mit der ihr berufen worden seid, würdig zu wandeln, 2 mit aller Demut und Milde, mit Langmut, einander in Liebe ertragend, 3 euch ernstlich bemühend, die Einheit des Geistes in dem vereinigenden Band des Friedens zu bewahren. 4 Da ist ein Leib und ein Geist, so wie ihr in der einen Hoffnung berufen worden seid, zu der ihr berufen wurdet; 5 ein Herr, ein Glaube, eine Taufe; 6 ein Gott und Vater aller, der über allen und durch alle und in allen ist.

7 Jedem von uns nun ist unverdiente Güte verliehen worden, so wie der Christus die freie Gabe zugemessen hat. 8 Deshalb sagt er: „Als er [[(Jesus)]] auffuhr in die Höhe, führte er Gefangene [[(aus Satans Kerker des Systems und aus der Gefangenschaft des „Fluches“)]] hinweg; er gab Gaben [in Form von] Menschen [[(um in Freiheit Versammlungen innerhalb des „Königreiches des Sohnes seiner Liebe“ anzuleiten, die in seinem „Licht“ der Erkenntnis wandeln)]].“ 9 Was bedeutet nun der Ausdruck „[als] er auffuhr“ anderes, als daß er auch in die unteren Regionen, das heißt zur Erde, hinabfuhr? [[(Michaels Menschwerdung)]] 10 Der, welcher hinabfuhr, ist auch der [[(einzige)]], welcher hoch über alle Himmel [[(zum dritten Himmel)]] hinauffuhr, damit er allen Dingen Fülle gebe.

 

Das „Band des Friedens“ kommt da, wo alle Versammlungsglieder die göttlichen Anweisungen beachten und ausführen. So wie sich die Familie durch zwei gleichberechtigte „Häupter“ zu zwei getrennten „Leibern“ aufteilt, so auch eine Versammlung die an zwei widersprüchlichen Lehren festhält: Jene des Christus und der Apostel und irgendeiner anderen Doktrin, die diesen widerspricht! Es muss zu Konflikten führen und wird in Spaltungen enden! Die Apostel und die Christenversammlung sind geeint in einer einzigen Lehre!

 

*** Rbi8  1. Korinther 11:16 ***

Wenn indes jemand zugunsten eines anderen Brauches streitsüchtig zu sein scheint: wir haben keinen anderen und auch die Versammlungen Gottes nicht.

 

Jesus ist das „Haupt des Mannes“ und das „Haupt der Christenversammlung“. Je harmonischer wir in dieser Vorkehrung aufgehen, desto friedvoller werden christliche Familien und Zusammenkünfte! Sie bilden einen einheitlich, harmonisch zusammenarbeitenden „Leib“ mit einem vorgegebenen Kurs und Ziel!

 

*** Rbi8  Epheser 4:11-16 ***

Und er [[(Gott, der all jene zu Jesus zieht die Er erwählt)]] gab einige als Apostel, einige als Propheten, einige als Evangeliumsverkündiger, einige als Hirten und Lehrer, 12 im Hinblick auf das Zurechtbringen der Heiligen, für das Dienstwerk, für die Erbauung des Leibes des Christus, 13 bis wir alle zur Einheit im Glauben und in der genauen Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen, zum vollerwachsenen Mann, zum Maße des Wuchses, der zur Fülle des Christus gehört; 14 damit wir nicht mehr Unmündige seien, die wie von Wellen umhergeworfen und von jedem Wind der [[(in sich widersprüchlichen)]] Lehre hierhin und dorthin getrieben werden durch das Trugspiel der Menschen, durch List im Ersinnen von Irrtum; 15 sondern die [[(unverfälschte)]] Wahrheit redend, laßt uns in allen Dingen durch Liebe in den hineinwachsen, der das Haupt ist, Christus. 16 Von ihm aus bewirkt der ganze Leib, harmonisch zusammengefügt und durch jedes Gelenk, welches gibt, was nötig ist, zum Zusammenwirken veranlaßt, gemäß der Funktion jedes einzelnen Gliedes in gebührendem Maß, das Wachstum des Leibes zu dessen Erbauung in Liebe.

 

Die Christenversammlung kann nur in Einheit zu einem einzigen Körper wachsen, wenn die göttlich festgesetzten Aufgaben erfüllt werden und jedes seine ihm gesetzten Grenzen anerkennt. Was der Einheit entgegenwirkt sind falsche Lehren, das Trugspiel des Systems, das stets „klügere“ Antworten bereithält. Christen sollten sich von dieser Art Wellen nicht abtreiben lassen. Wer die Wahrheit aus der Schrift einmal erkannt hat, der wird sich fest daran klammern und sein Leben durch diese bestimmen lassen! Jeder Mann und jede Frau tragen ihren nützlichen Beitrag dazu bei, dass der Leib unter dem Haupt Jesu als Einheit handelt und alle gemeinsam handeln.

 

Die Anforderungen an Vorsteher („Aufseher“ gr.: epískopoi), Älteste (ältere Männer“ gr.: presbýteroi) und Dienstamtgehilfen, deutsch direkt übersetzt „Diener“ (gr.: diákonoi; lat: ministri) lauten ähnlich: Sie sollten „Mann einer Ehefrau“ sein! Paulus spricht zweifelsfrei stets von Männern in Amtsstellungen der Versammlung die als Vorbild wirken müssen. Keiner durfte mehr als eine Frau haben, was unter Heiden und auch Juden z.T. üblich war (1.Ti 3:1-13; Tit 1:5-9; vgl. Apg 20:17, 28; Php 1:1).

 

In der Versammlung Kenchräa hatte Phöbe eine von Paulus geschätzte Rolle inneAn herausragenden Frauen in frühchristlichen Versammlungen gibt es viele weitere Beispiele. Darunter zählt auch Phöbe, eine Dienerin der Versammlung Kenchreä. An nutzbringenden Aufgaben für Frauen in den Versammlung fehlt es bestimmt nicht (Apg 2:17, 18). Paulus beschreibt sie:

 

*** Rbi8  Römer 16:1-2 ***

Ich empfehle euch Phöbe, unsere Schwester, die eine Dienerin der Versammlung in Kenchreä ist, 2 damit ihr sie auf eine Weise im Herrn willkommen heißt, wie es für die Heiligen würdig ist, und ihr beisteht in irgendeiner Sache, in der sie euch benötigen mag, denn sie selbst hat sich auch als eine Verteidigerin vieler erwiesen, ja meiner selbst.

 

Auch wenn den Frauen in den Versammlungen gewisse Vorrechte vorenthalten wurden, so sind es doch viele andere herausragende Werke, die sie zum Nutzen der Versammlungen und der eigenen Familien zu tun in der Lage sind. Diese brachten ihnen das Lob seitens der Vorsteher, der Apostel, Jesu und Gottes ein! Das ‚den anderen Dienen‘ beginnt schon beim „Haupt der Versammlung“, bei Jesus, das doch gar sein unbeflecktes Leben für die Versammlung hingab! Die Apostel dienten ihren Versammlungen als Vorsteher und gaben die Richtlinien die Jesus erteilt hatte an die Jünger weiter! Auch einige unter ihnen starben wegen ihres Verkündigungswerkes einen gewaltsamen Tod, wie Jakobus (der ältere), Paulus und Petrus. Genau wegen ihres unentwegten Predigens wurden sie oft angegriffen und benötigten weise Frauen wie Phöbe, die sie durch kluge Argumente vor ihren Anklägern zu verteidigen wussten!

 

 

10.2.2        Kindererziehung als langfristiges Projekt sehen, das alle Lebensphasen umspannt

 

10.2.2.1       Wo Erziehung im Elternhaus fehlschlägt, da folgen für Christus verlorene Generationen

Wir können unsere Kinder nur das belehren, was uns selbst beigebracht wurde. Heutige Generationen in vielen ehemals christlichen Ländern, vor allem unter dem Kommunismus haben diese Tradition der neuen Generation dasselbe Wissen weiterzugeben verlernt. Viele Diktatoren und Gotteshasser in hoher Amtsstellung stellten Gottglauben unter Todesstrafe. Jehovas Warnung an Israel durch Jesaja erklärt dazu:

Dies ist, was Jehova, dein Rückkäufer, der Heilige Israels, gesprochen hat: „Ich, Jehova, bin dein Gott, der [dir] zum Nutzen dich lehrt, der dich auf den Weg treten läßt, auf dem du wandeln solltest. O wenn du doch nur meinen Geboten Aufmerksamkeit schenktest! Dann würde dein Frieden so werden wie ein Strom und deine Gerechtigkeit wie die Meereswellen. Und deine Nachkommenschaft würde so werden wie der Sand und die Nachkommen aus deinem Innern wie dessen Körner. Jemandes Name würde nicht abgeschnitten oder vertilgt werden vor mir.“ (Jes 48:17-19) Wer Gottes Gebote verlässt, weil er es freiwillig sich so erwählt oder weil sie ihn nie durch die Eltern gelehrt wurden steht unter ein und derselben Strafe der „Abschneidung“ und „Vertilgung“.

 

Bereits die Apostel wurden vor den Sanhedrin gebracht, weil sie eher auf Gott hörten als auf ihre religiösen Führer und wurden angeklagt, die Lehre zu verbreiten, Jesus sei von den Toten auferstanden.

 

Petrus lehnte das Begehren des Sanhedrins ab, nicht weiter im Namen Jesu zu lehren (Apostelgeschichte 4:18-21)  Darauf riefen sie sie [[(die Mitglieder des Sanhedrins)]] und geboten ihnen, sich nirgends aufgrund des Namens Jesu zu äußern oder zu lehren. 19 In Erwiderung aber sagten Petrus und Johạnnes zu ihnen: „Ob es in den Augen Gottes gerecht ist, eher auf euch zu hören als auf Gott, urteilt selbst. 20 Wir aber, wir können nicht aufhören, von den Dingen zu reden, die wir gesehen und gehört haben.“ 21 Als man ihnen dann weiter gedroht hatte, ließ man sie frei, weil man keinen Grund fand, aus dem man sie hätte bestrafen können, und wegen des Volkes, denn sie alle verherrlichten Gott wegen des Geschehenen;

 

Ja, aufgrund ihres unerschrockenen Predigens waren inzwischen sehr viele Juden, die möglicherweise zuvor skeptisch waren, zum Glauben an Jesus als den verheissenen Messias gekommen.

 

Wir tun gut daran auf alle Teile von Gottes Wort sorgfältig zu achten! Folgen wir menschlichen Überlieferungen und Bräuchen mehr wie Gottes Anordnung? Damit erheben wir jene zum Gesetzgeber, zu Gottgleichen, sie werden dadurch zu Götzen denen wir bewusst oder unbewusst nachfolgen. Jesus warnte vor dieser Art Übertretung. Die Pharisäer wähnten sich innerhalb der göttlichen Norm, Jesus aber verwies sie auf ihre gravierende Übertretung hin.

 

*** Rbi8  Matthäus 15:3-4 ***

Als Antwort sagte er zu ihnen: „Wie kommt es, daß auch ihr das Gebot Gottes um eurer Überlieferung willen übertretet? 4 Zum Beispiel sprach Gott: ‚Ehre deinen Vater und deine Mutter‘ und: ‚Wer Vater oder Mutter beschimpft, soll im Tod enden.‘

 

Gottes GESETZ gab Kindern somit Befehl beide Eltern zu ehren, sowohl Vater wie Mutter! Wer es an Respekt fehlen liess und Vater oder Mutter beschimpfte sollte dieses Fehlen an gebührender Achtung gar mit dem Tod bezahlen! „Zum Beispiel sprach Gott: ‚Ehre deinen Vater und deine Mutter‘ und: ‚Wer Vater oder Mutter beschimpft, soll im Tod enden.‘“ (Mat 15:4 vergl. 3.Mo 20:9; ) Eltern waren dadurch verpflichtet ihre Kinder von frühester Jugend an diesen Respekt zu lehren und frühzeitig Tendenzen der Respektlosigkeit entgegenzutreten! Das musste sich auf das ganze Leben der Kinder günstig auswirken, weil dadurch auch andere Respektspersonen gebührend geachtet wurden! Gottes richterliche Entscheidung am Sinai lautete: Und wer Übles auf seinen Vater und seine Mutter herabruft, soll unweigerlich zu Tode gebracht werden.“ (2.Mo 21:17) Die Todesstrafe konnte somit selbst einen Jugendlichen treffen, der es fortdauern an Respekt seinen Eltern gegenüber fehlen lies und sich als unbelehrbar erwiesen hatte! Die Eltern selbst mussten Klage vor den Vorstehern führen und an der Urteilsvollstreckung am selben Tag teilhaben! (Spr 20:20)

 

DER SPIEGEL: JugendkrawalleWie ernst dies Jehova nimmt erklärt auch der Schreiber der Sprüche: „Da ist eine Generation, die sogar auf ihren Vater Übles herabruft und die nicht einmal ihre Mutter segnet.“ (Spr 30:11) Weiter steht dort deutlich geschrieben: „Das Auge, das einen Vater verspottet und das den Gehorsam gegenüber einer Mutter verachtet — die Raben des Wildbachtals werden es aushacken, und die Söhne des Adlers werden es auffressen.“ (Spr 30:17)

 

 Ungerechtigkeit haftet an einem Jüngling wie der Kot an einem Kleinkind, das noch nicht gewohnt ist sich selbst zu reinigen! Wer etwas aufmerksam das Verhalten von Kindern gegenüber ihren Eltern, Lehrern und Amtspersonen verfolgt merkt, dass seit längerem jede Generation weniger Anstand kennt und viele der früheren guten Modalitäten vollkommen verloren gingen! Ein Vergleich etwas älterer Filme mit modernen zeigt dies krass! Gewalttätige Proteste wie sie 2006 in Frankreich und in Chile, seither immer weiter durch Jugendliche gezeigt wurden wären unter Gottes Theokratie undenkbar gewesen! Dabei denken wir nicht an berechtigte Demonstrationen, um Staaten und Religionen zu zwingen ihre Unterdrückung zu beenden, sondern an die Gewaltbereitschaft auch das Üble, Verachtenswerte, blind Zerstörerische zu tun.

 

*** Rbi8  Sprüche 30:11-14 ***

Da ist eine Generation, die sogar auf ihren Vater Übles herabruft und die nicht einmal ihre Mutter segnet.

12 Da ist eine Generation, die rein ist in ihren eigenen Augen, die aber nicht von ihrem eigenen Kot [rein] gewaschen ist.

13 Da ist eine Generation, deren Augen o wie hoch geworden sind und deren blitzende Augen sich überheben!

14 Da ist eine Generation, deren Zähne Schwerter und deren Kinnladen Schlachtmesser sind, um die Niedergedrückten von der Erde und die Armen aus der Menschheit wegzufressen.

 

Die Überheblichkeit von Jugendlichen wird sich später auf die Ruhe einer ganzen Nation auswirken! Bandentum ist die Folge, das vor Raub und Mord nicht zurückschreckt! Wo statt elterlicher Belehrung guter Sitten der Fernseher diese Aufgabe übernimmt, da darf diese und die folgende Generation abgeschrieben werden! Die Ausnahme bestätigt nur die Regel!

 

10.2.2.2          Kinder als Versorger und Stütze ihrer alternden Eltern

Die Pharisäer hatten die göttliche Regelung, wo Kinder ihre alternden Eltern weiterhin zu ehren hatten dadurch ungültig gemacht, dass sie Schenkungen zu Gunsten des Tempels, die „Korban“ oder „eine Gott gewidmete Gabe“ genannt wurden den Vorrang gaben, wenn dadurch auch kein Unterhalt an die alternden Eltern mehr möglich war. Da die Priester Nutzniesser solcher Geschenke waren, erwachsene Kinder die sie dem Tempel gaben sich dort anderseits beliebt machten oder Nutzen erwirkten, hatte diese Handlung eine von den Vorstehern geduldete und gar geförderte Schlechterstellung der Eltern im Alter zu Folge. Das war eine Verdrehung des GESETZES! Paulus zeigte den Massstab für Christen im ersten Brief an Timotheus:

 

Abschiebung ins Altersheim anstatt der Betreuung zu Hause? *** Rbi8  1. Timotheus 5:3-8 ***

Ehre Witwen, die wirklich Witwen sind. 4 Wenn aber irgendeine Witwe Kinder oder Enkel hat, so laß diese zuerst lernen, in ihrem eigenen Hause Gottergebenheit zu pflegen und ihren Eltern und Großeltern beständig eine gebührende Vergütung zu erstatten, denn das ist in Gottes Augen annehmbar. 5 Die Frau nun, die wirklich Witwe ist und hilfsbedürftig hinterlassen wurde, hat ihre Hoffnung auf Gott gesetzt und verharrt Nacht und Tag im Flehen und in Gebeten. 6 Diejenige aber, die an sinnlicher Befriedigung Gefallen findet, ist tot, obwohl sie lebt. 7 So fahre fort, diese Dinge zu gebieten, damit sie untadelig seien. 8 Bestimmt hat jemand, der für die Seinigen und besonders für seine Hausgenossen nicht sorgt, den Glauben verleugnet und ist schlimmer als ein Ungläubiger.

 

Hilfsbedürftige Witwen durften nicht untätig bleiben nach der Zeit ihrer Trauer von dreissig Tagen, während welcher die übrige Familie oder, wo gegeben, die Versammlung sie stützte! Kinder und Enkel waren verpflichtet ihre betagten Eltern zu unterstützen, das war die Altersvorsorge! Eine „gebührende Vergütung“ seitens der Kinder, die ihnen doch ihr Leben verdanken sollten und die von den Eltern über viele Jahre ihrerseits alles Notwendige empfangen hatten. Heute aber werden Eltern leichtfertig und lieblos in Alters- und Pflegeheime abgeschoben. Oft liegt das daran, dass Eltern es in der Kindheit unterlassen hatten eine wirkliche Kommunikation mit ihren Kindern zu pflegen und die göttlichen Massstäbe zu vermitteln!

 

Wirkliche Witwen, die Christus nachfolgen, diese setzten ihre Hoffnung auf Gott, der auf die Gebete ihres Leides hört! Christliche Männer und Frauen sind sich ihrer Pflicht gegenüber jenen in Not bewusst!

 

*** Rbi8  Jakobus 1:27 ***

Die Form der Anbetung, die vom Standpunkt unseres Gottes und Vaters aus rein und unbefleckt ist, ist diese: nach Waisen und Witwen in ihrer Drangsal zu sehen und sich selbst von der Welt ohne Flecken zu bewahren.

 

Paulus zeigt, dass andere Witwen dagegen, die ihren Gefühlen nicht Meister wurden zur Untätig neigten und vielerlei sinnliche Befriedigung suchten, was zu ihrem geistigen Tod führte. So wie Timotheus diese Dinge als Aufseher gebieten musste, so müssen auch heutige Versammlungsvorsteher auf solche Dinge achten und sie nötigenfalls richtigstellen, damit kein Tadel auf die Versammlung fällt. Nicht für die Hausgenossen zu sorgen, in absteigender Linie für Kinder und Enkel, in aufsteigender Linie für Eltern und Grosseltern würde Christen schlimmer machen wie Ungläubige!

 

Das heutige System, wo alternde Eltern und die Grosseltern ohne wirkliche Notwendigkeit in Altersheime abgeschoben werden, wo Rentner vom Staat unterhalten werden müssen und vereinsamt in Altwohnungen leben ist mit Gottes Norm nicht im Einklang! Geschiedene Frauen und deren Kinder die von Alimentenzahlungen fern ihrer Männer und Väter oft mehr schlecht als recht überleben, wenig kontrolliert ihr Leben selbst gestalten, dies ist bestimmt nicht im Einklang mit den Worten des Paulus! All das hat wegen staatlicher Eingriffe und Lockerung göttlicher Normen noch weiter zur Desintegration von Familien beigetragen!

 

Hier geht es nicht darum, grosse Leistungen in Alters- und Pflegeheimen die ihre Aufgabe ernst nehmen zu mindern, sondern Kinder und Enkel in erster Linie in Pflicht zu nehmen sich der alternden und kränklichen Eltern anzunehmen. Es kann durchaus eine Grenzlinie geben, wo es gar keine andere Wahl und Möglichkeit gibt, um den Betroffenen Personen und ihren Bedürfnissen gerecht zu werden und allen, die in dieser Form der Hilfe am Nächsten arbeiten gehört unser aller Dank und unsere Aufmunterung.

 

10.2.2.3       Viele Glieder aber ein einziger „Leib“ unter „einem Haupt“ vereint

Die Christenversammlung tut dagegen alles, um jedem Glied ein Wohlergehen in der Gemeinschaft zu ermöglichen. Jeder Verbundene aber muss seinen eigenen, aktiven Beitrag dazu beitragen! Es war aus Gottes Blickwinkel wirklich alles so geregelt, wie bei einem lebender Körper, der keines der Körperteile ohne Liebe und Zuwendung lässt! Jenes, das schwach wurde, sollte gestärkt werden, was krank war musste gepflegt und was scheinbar wenig nützlich war, sollte erneut integriert werden. Ältere Personen können doch ebenso einen gewichtigen Beitrag innerhalb der Familie übernehmen und zum Frieden im Familienleben einen gewichtigen Beitrag leisten. Dabei gab es nicht Gleichschaltung aller, sondern sie blieben unterschiedliche Teile desselben Leibes des Christus, seiner Versammlung. Wiederum ist es Paulus der diese Dinge richtigstellt:

 

Jedes Glied am Leib hat seine eigene Berechtigung! *** Rbi8  1. Korinther 12:19-26 ***

Wenn sie alle ein Glied wären, wo wäre der Leib? 20 Nun aber sind sie viele Glieder, doch ein Leib. 21 Das Auge kann nicht zur Hand sagen: „Ich benötige dich nicht“ oder wiederum das Haupt [nicht] zu den Füßen: „Ich benötige euch nicht.“ 22 Vielmehr aber sind die Glieder des Leibes, die schwächer zu sein scheinen, notwendig; 23 und die Körperteile, die wir für weniger ehrbar halten, diese umgeben wir mit reichlicherer Ehre, und so haben unsere unansehnlichen Teile um so reichlichere Wohlanständigkeit, 24 während unsere wohlanständigen Teile nichts benötigen. Dennoch hat Gott den Leib so zusammengefügt, daß er dem Teil, der einen Mangel hatte, reichlichere Ehre verlieh, 25 damit keine Spaltung im Leib sei, sondern daß dessen Glieder dieselbe Sorge füreinander tragen sollten. 26 Und wenn ein Glied leidet, leiden alle anderen Glieder mit; oder wenn einem Glied Herrlichkeit zuteil wird, freuen sich alle anderen Glieder mit.

 

Unterschiedliche Glieder am selben Leib: EinHaupt“, der Christus, viele unterschiedliche Glieder mit unterschiedlichen Aufgaben. Frauen, Schwache, Kranke, ältere Personen, Witwen und Waisen erhalten besondere Aufmerksamkeit und Ehre, so dass sie sich als Teil des Ganzen fühlen.

 

Auch mussten innerhalb der Familie Vater und Mutter durch Kinder in gleicher Weise geehrt werden, auch mit materiellen Dingen! Als Mutter durfte die Frau die Kinder belehren und die Haushaltangelegenheiten weitgehend in eigener Regie durchführen, soweit sie innerhalb des „Gesetzes ihres Mannes“ lagen. Dieses „Gesetz“ oder die Hausverordnung erliess das Familienhaupt, um die innerfamiliären Angelegenheiten zu regeln, damit Ordnung im Familienleben zum tragen kam. Das konnte sowohl gewisse stabile Regeln beinhalten, wie auch Anweisungen betreffen, die gemäss der sich zeigenden speziellen Situation getroffen werden! Als „Haupt“ war und blieb der Ehemann auch Richter für Familienangelegenheiten, der bei bestimmten Übertretungen die Zurechtweisung zu erteilen hat, Strafen verhängt, Grenzen festlegt und Ziele setzt. Bei alldem wird Lob und Dankesbezeigung zwischen den Familiengliedern stets den gebührenden Platz behalten (1.Kor 7:39).

 

Offensichtlich gingen gewisse Dinge, die in Israel kein herausragendes Thema bildeten, weil sie als vollkommen normal angesehen wurden, in den Christenversammlungen durch heidnischen Einfluss verloren, wo andere Verhaltensweisen vorherrschten und Paulus musste an die bisherige Regel erinnern.

 

*** Rbi8  Römer 7:1-3 ***

Kann es sein, daß ihr nicht wißt, Brüder (denn ich rede zu Gesetzeskundigen), daß das GESETZ über einen Menschen Herr ist, solange er lebt? 2 Zum Beispiel ist eine verheiratete Frau durch Gesetz an ihren Mann gebunden, während er lebt; wenn aber ihr Mann stirbt, ist sie von dem Gesetz ihres Mannes entbunden. 3 So würde sie denn zu Lebzeiten ihres Mannes als Ehebrecherin bezeichnet werden, wenn sie eines anderen Mannes würde. Doch wenn ihr Mann stirbt, ist sie frei von seinem Gesetz, so daß sie keine Ehebrecherin ist, wenn sie eines anderen Mannes wird.

 

So wie Mann und Frau unter Gottes GESETZ stehen, die Ehe eine von Gott geschützte Institution darstellt, so steht eine Ehefrau und die Kinder unter dem „Gesetz des Mannes“ so lange er lebt. Lassen wir uns nicht verblenden: Heutige Scheidungsgesetze setzen nicht göttliche Verordnung ausser Kraft! Menschliche Gesetzesmacher und Richter sollten sich nicht über Gottes Regeln überheben! „Und nun, o Könige, handelt nach Einsicht; Laßt euch zurechtweisen, o Richter der Erde. Dient Jehova mit Furcht, Und frohlockt mit Zittern. Küßt den Sohn, daß ER nicht in Zorn gerät Und ihr nicht umkommt [von] dem Weg, Denn leicht entbrennt sein Zorn. Glücklich sind alle, die zu ihm Zuflucht nehmen.“ (Ps 2:10-12) Durch den Schluss des Ehebundes kommt die Frau unter jenes „Gesetz ihres Mannes“ zu stehen. Nicht weil eine gesetzliche Bestimmung eines Landes erfüllt wird, sondern weil die Bedingungen Gottes dies so fordern! Zuvor stand die junge Frau als Tochter unter dem Gesetz ihres Vaters. Die freiwillige Unterordnung unter diese göttliche Anweisung muss längerfristig gute Auswirkungen zeitigen! Selbst innerhalb gemischter Ehen muss Gottes GESETZ Vorrang haben! Petrus erklärt diesbezüglich:

 

*** Rbi8  1. Petrus 3:1-2 ***

Ebenso ihr Frauen, seid den eigenen Männern untertan, damit sie, wenn irgendwelche dem Wort ungehorsam sind, durch den Wandel [ihrer] Frauen ohne ein Wort gewonnen werden mögen, 2 weil sie Augenzeugen eures keuschen Wandels, verbunden mit tiefem Respekt, gewesen sind.

 

Selbst in dem Falle, dass ungläubige Männer ihrerseits Gottes Regeln übertreten, so mögen sie leichter für das Vortreffliche gewonnen werden, wenn eine Frau Unterordnung zeigt. Eine Frau die „tiefen Respekt“ ihrem Manne gegenüber zeigt, sie wird sich dessen Liebe immer wieder aufs Neue gewinnen!

 

10.2.2.4       Die „verborgene Person des Herzens“ stärken lernen

Die Verhaltensregeln, die Petrus Frauen gibt, sie verhindern zudem einen unmoralischen Konkurrenzkampf zwischen den Frauen, um ihre äusserliche Schönheit, mit welcher sie die Aufmerksamkeit der Männer auf sich zu ziehen versuchen! „Die verborgene Person des Herzens“ gilt es zu bilden, wobei Sara ein herausragendes Beispiel ist. Zwischen wohlgeordnet und dadurch attraktiv weiblich und dem herausfordernden Aufputzen sollte jede Frau gut unterscheiden lernen! Diese Dinge auch ihre Töchter von früher Kindheit an zu lehren, mitten in einer sexbesessenen Welt, ist bestimmt eine Herausforderung die gut überlegte Argumente erfordert!

 

Wie Sara sich ihrem Mann Abraham unterordnete bildet sie auch für heutige Frauen ein herausragendes Beispiel *** Rbi8  1. Petrus 3:3-6 ***

Und euer Schmuck bestehe nicht im äußerlichen Flechten der Haare und im Anlegen goldener Schmucksachen oder im Tragen äußerer Kleider, 4 sondern er sei die verborgene Person des Herzens im unvergänglichen [Gewand] des stillen und milden Geistes, der in den Augen Gottes von großem Wert ist. 5 Denn so pflegten sich einst auch die heiligen Frauen zu schmücken, die auf Gott hofften, indem sie sich ihren eigenen Männern unterwarfen, 6 wie Sara Abraham zu gehorchen pflegte, indem sie ihn „Herr“ nannte. Und ihr seid ihre Kinder geworden, vorausgesetzt, ihr tut weiterhin Gutes und fürchtet keinerlei Ursache des Schreckens.

 

Um wahre „Kinder Saras“ zu sein sollten Frauen diese Art des Respekts gegenüber dem anderen Geschlecht und ihresgleichen zeigen. Indem Sara Abraham als ihren „Herrn“ anerkannte unterordnete sie sich bereitwillig dessen Anordnungen, auch wenn dies nicht immer leicht war, wie zum Beispiel beim Auszug aus der Stadt Ur in Mesopotamien: Um in ein beiden unbekanntes, fremdes Land mit anderer Sprache und Sitten zu ziehen. Auch das Leben danach in Zelten, von einem Rastort zum anderen ziehend. Aber auch Abraham musste sich dem Wunsche seiner Frau Sara unterordnen, als der Familienfriede in Gefahr kam! Der Entscheid Abrahams Sohn Ismael und die Dienerin Hagar wegzusenden erforderte von Abraham und Sara eine gemeinsame Strategie! Dies mag modernen Frauen wie eine kaum erfüllbare Aufgabe anmuten, biblische Konzepte anzuwenden wird aber bestimmt reiche Früchte tragen!

 

Rosenheimerin: Selbst ist die FrauWie anders beschreibt Salomo eine Frau, die zwar äussere Schönheit besitzt, sich aber von Verständigkeit abwendet! Diese Art Schönheit ist bestimmt keine Ehre für eine Frau und verdient keine Beachtung, sondern Zurechtweisung!

 

*** Rbi8  Sprüche 11:22 ***

Wie ein goldener Nasenring im Rüssel eines Schweines, so ist eine Frau, die schön ist, sich aber von Verständigkeit abwendet.

 

Aber auch dem Ehemann obliegen Pflichten. Von ihm wird Erkenntnis erwartet, was weibliche Schwächen anbetrifft, insbesondere, wenn eine Frau ihre Tage hat. Das Ausziehen aus der ehelichen Gemeinschaft ist ihm ebenso untersagt und er muss seiner Frau „Ehre als einem schwächeren Gefäss“ erweisen! Die Frau muss vom Mann ebenso geehrt werden, wie die Frau den Mann zu ehren hat! Das geht über angenehme Sitten und Äusserlichkeiten reiner Höflichkeit hinaus.

 

*** Rbi8  1. Petrus 3:7 ***

Ihr Ehemänner, wohnt gleicherweise weiterhin bei ihnen gemäß Erkenntnis, indem ihr ihnen als einem schwächeren Gefäß, dem weiblichen, Ehre zuteil werden laßt, da auch ihr mit ihnen Erben der unverdienten Gunst des Lebens seid, damit eure Gebete nicht behindert werden.

 

Da nur der Tod die Ehe auflöst werden die Ehepaare der letzten Generation, welche Harmagedon überleben, weiterhin „Mann und Frau“ bleiben und gemeinsam das ewige Leben antreten! Noch wissen wir nicht, was uns unmittelbar nach Harmagedon erwartet, aber wie beim Auszug aus Ägypten werden damit vorab auch Unannehmlichkeiten in Verbindung stehen, wo es unsere Selbstbeherrschung und unsere Unterordnung unter die neuen Umstände erfordern wird.

 

(4. Mose 11:4-6)  Und die gemischte Volksmenge, die in ihrer Mitte war, gab einem selbstsüchtigen Verlangen Ausdruck, und auch die Söhne Israels begannen wieder zu weinen und zu sagen: „Wer wird uns Fleisch zu essen geben? 5 Wie wir doch der Fische gedenken, die wir in Ägypten jeweils umsonst zu essen bekamen, der Gurken und der Wassermelonen und des Lauchs und der Zwiebeln und des Knoblauchs! 6 Jetzt aber ist unsere Seele vertrocknet. Gar nichts haben wir vor unseren Augen als nur das Manna.“

 

Wir werden lernen müssen, die Erde selbst zu bearbeiten die Jehova uns als Erbe schenken wird. Das Leben in Grossstädten bietet heute viele Vorteile, die im kommenden System nicht mehr existieren werden, weil dieses System aus Übervorteilung und Habsucht ihr Ende finden wird, das wenigen sehr viel bot und auf Ausnutzung billiger Arbeit aufbaute. Situationen sind somit zu erwarten, wie Abraham und Sara sie beim Auszug aus Ur, und Israel nach der geordneten Flucht aus Ägypten annehmen mussten. Sich gegen Jehovas Entscheide aufzulehnen und zu murren würde uns bestimmt zum Schaden gereichen.

 

Wie klug sind somit die Regeln der Bibel, die, wenn sie eingehalten werden, gegenseitiges Vertrauen und Frieden in die Ehegemeinschaft und die gesamte Versammlung des „Leibes des Christus“ eintragen! Wo Männer die Schuld an Ehestreit haben, da werden zudem „deren Gebete vor Gott behindert“, erklärt Petrus! Wie soll denn ein Vater vor der Familie reine Gebete sprechen, wenn sein Herz seiner Frau gegenüber geteilt ist?

 

10.2.2.5       Gegenseitiger Respekt verhindert Streitereien

Frauen denen es an Respekt vor ihren Männern fehlt und jede Gelegenheit zu Streitigkeiten suchen, sie werden von Salomo wie ein „undichtes Dach“ bei Regen beschrieben, das einen Mann bei Niederschlag aus dem Hause forttreibt.

 

*** Rbi8  Sprüche 19:13 ***

Ein unvernünftiger Sohn bedeutet Widerwärtigkeiten für seinen Vater, und die Streitigkeiten einer Ehefrau sind wie ein undichtes Dach, das einen forttreibt.

 

Söhne müssen Vernunft lernen. Gegenüber ihren Kindern hat auch die Frau ein Recht Verordnungen zu erlassen und Kinder werden aufgefordert „das Gesetz der Mutter“, deren Anordnungen zu respektieren, die verhängten Grenzen nicht zu überschreiten!

 

*** Rbi8  Sprüche 1:8-9 ***

Höre, mein Sohn, auf die Zucht deines Vaters, und verlaß nicht das Gesetz deiner Mutter. 9 Denn sie sind ein anmutiger Kranz deinem Haupt und eine schöne Halskette deinem Hals.

 

Ganz deutlich sind auch die Söhne davon nicht ausgenommen, keine Benachteiligung nur der Töchter, die sich in der Jugend im Drang um baldige Verselbständigung hin und wieder sich über die Anweisungen der Mutter zu überheben suchen! Die ausgeglichene Zurechtweisung des Vaters bringen die Dinge schlussendlich wieder in ihr Gleichgewicht.

 

*** Rbi8  Sprüche 6:20-26 ***

Beobachte, o mein Sohn, das Gebot deines Vaters, und verlaß nicht das Gesetz deiner Mutter. 21 Binde sie beständig auf dein Herz; knüpfe sie um deinen Hals. 22 Wenn du umherwandelst, wird es dich leiten; wenn du dich niederlegst, wird es dich behüten; und wenn du aufgewacht bist, wird es sich mit dir befassen. 23 Denn das Gebot ist eine Leuchte, und das Gesetz [[GESETZ]] ist ein Licht, und die Zurechtweisungen der Zucht sind der Weg des Lebens ...

 

Pickup vs. Verführungskunst Wenn Jugendliche verstehen, was es bedeutet, dass „die Zurechtweisungen der Zucht ... der Weg des Lebens“ sind, dann werden sie auf „Zucht des Vaters“ und die Zurechtweisung der Mutter achten! Der Schreiber vieler der Sprüche, Salomo, er warnte öfters vor der Verführungskunst der „Ausländerin“. Eine „Ausländerin“, obwohl inmitten Israels lebend, stellt eine Person dar, welche sich nicht unter Jehovas GESETZ stehend wähnte und so die Dinge dieser Welt treibt. Junge Männer werden von der verführerischen Kraft einer Frau durch deren äussere Erscheinung und Überredungskunst gewarnt. Salomo schreibt hierzu, als er selbst noch nicht in die Falle vieler Frauen geraten war, die an seiner Macht und an seinem Reichtum interessiert waren. Er kannte die Folgen des gottlosen Wandels und liess sich selbst schlussendlich darin verwickeln:

 

*** Rbi8  Sprüche 2:10-19 ***

Wenn Weisheit in dein Herz einkehrt und Erkenntnis selbst deiner eigenen Seele lieblich wird, 11 so ist es Denkvermögen, das stets über dich wachen wird, ja Unterscheidungsvermögen wird dich behüten, 12 um dich von dem schlechten Weg zu befreien, von dem Mann, der verkehrte Dinge redet, 13 von denen, die die Pfade der Geradheit verlassen, um auf den Wegen der Finsternis [[(ungesetzlichen Handelns)]] zu wandeln, 14 von denen, die sich freuen, Schlechtes zu tun, die über die Verkehrtheiten der Schlechtigkeit frohlocken, 15 denen, deren Pfade krumm sind und die in ihrem allgemeinen Lauf abwegig sind, 16 um dich von der fremden Frau zu befreien, von der Ausländerin, die ihre eigenen Reden glattgemacht hat, 17 die den vertrauten Freund ihrer Jugend verläßt und die sogar den Bund ihres Gottes vergessen hat. 18 Denn wahrlich, zum Tod hinab senkt sich ihr Haus, und hinab zu den im Tode Kraftlosen [führen] ihre Spuren. 19 Keine von denen, die Beziehungen mit ihr haben, werden zurückkehren, noch werden sie wieder auf die Pfade der Lebenden gelangen.

 

Gottes Gesetz betreffend Hurerei und Ehebruch und der darauf folgende Fluch“, die Verurteilung bleiben als Warnung für Mann wie Frau bestehen! Gebote beleuchten den geraden Lebensweg den wir gehen sollen. Zucht bringt uns bei Abirrung auf den Weg der zum wahren Leben führt zurück. Paulus bestätigt die Worte Salomos in seinem Brief an die Korinther! Nichts hatte sich an Gottes Rechtsmassstab verändert!

 

*** Rbi8  1. Korinther 6:9-11 ***

Was? Wißt ihr nicht, daß Ungerechte das Königreich Gottes nicht erben werden? Laßt euch nicht irreführen. Weder Hurer noch Götzendiener, noch Ehebrecher, noch Männer, die für unnatürliche Zwecke gehalten werden, noch Männer, die bei männlichen Personen liegen, 10 noch Diebe, noch Habgierige, noch Trunkenbolde, noch Schmäher, noch Erpresser werden Gottes Königreich erben. 11 Und doch waren das einige von euch [[(vor ihrer Taufe)]]. Aber ihr seid [([im Wasser der Taufe beim Untertauchen)]]  reingewaschen worden, aber ihr seid geheiligt worden, aber ihr seid gerechtgesprochen [[(mittels unverdienter Güte)]] worden im Namen unseres Herrn Jesus Christus und mit dem Geist unseres Gottes.

 

All die Dinge, die heute durch das Fernsehen als scheinbar normal und tolerierbar dargestellt werden ziehen im Gericht Gottes Konsequenzen nach sich! Gottes Königreich bleibt für jene verschlossen, die sich Gottes Normen widersetzt haben! Eine Umkehr im letzten Moment ist von Gott her nicht vorgesehen!

 

Die wichtigsten Hauptbegriffe und Zusammenhänge göttlichen Rechts im Überblick
 

Auch was die ehelichen Pflichten betrifft sind Mann und Frau gleichgestellt! Keiner soll dem anderen dieses Recht entziehen ausser aufgrund einer besonderen Ehekrise aber auch da nur für eine kurze „bestimmte Zeit“ der Besinnung und Gebets, die gegenseitig vereinbart wird!

 

Eheliche Rechte kennen auch eheliche Pflichten! *** Rbi8  1. Korinther 7:3-6 ***

Der Mann leiste [seiner] Frau das, was ihr zusteht, doch gleicherweise auch die Frau [ihrem] Mann. 4 Die Frau übt nicht Gewalt über ihren eigenen Leib aus, sondern ihr Mann; ebenso übt auch der Mann nicht Gewalt über seinen eigenen Leib aus, sondern seine Frau. 5 Entzieht [es] einander nicht, außer mit gegenseitiger Einwilligung für eine bestimmte Zeit, damit ihr dem Gebet Zeit widmen und wieder zusammenkommen könnt, so daß der Satan euch nicht wegen eures Mangels an Selbstbeherrschung beständig versuche.  6 Indes sage ich dies als Zugeständnis, nicht als Befehl.

 

Wenn Mann und Frau sich an solche klugen göttlichen Grundsätze halten, dann muss die Ehe zu einem Erfolg werden und wird für beide tiefe Befriedigungen geben. Krisen werden durch Einhaltung fester Grundsätze viel schneller bewältigt und werden nie die Tiefe erreichen, die das Brechen dieser Regeln verursacht! Einander Fehler zu vergeben bevor die Sonne untergeht hilft täglich den Hausfrieden wieder herzustellen: „Seid erzürnt, und doch sündigt nicht; laßt die Sonne nicht über eurer gereizten Stimmung untergehen, auch gebt dem Teufel nicht Raum.“ (Eph 4:26). Tyrannisches Verhalten des einen dem anderen gegenüber mit Habsucht verbunden führt zum Untergang.

 

*** Rbi8  Sprüche 11:16 ***

Eine Frau von Anmut ist die, die Herrlichkeit erlangt; aber die Tyrannen ihrerseits erlangen Reichtum.

 

Die Anmut des Herzens ist das, was ewigen Bestand hat und Frauen die diese Art der Anmut entwickeln holen sich das Lob Gottes!

 

 

10.2.3        Was bringt die Missachtung göttlicher Regelung?

 

10.2.3.1       Welche Schuld trifft die christlichen Führer an der verfahrenen heutigen Situation?

Heidnische Sitten, die mit dem Kult um die Fruchtbarkeit und Muttergöttinnen eng verwandt sind, haben sich auch tief in die christliche Denkweise eingeschlichen. Die Glaubensväter wie Augustinus versuchten Heiden- und Christentum unter einen Nenner zu vereinen. Nur Dabei wurden grosse Abstriche bei göttlichen Normen gemacht und grosszügig fremdes Gedankengut übernommen, das Gottes Geboten, seinen Offenbarungen und der Wahrheit diametral entgegengesetzt waren! Es ging in der Kirche schon bald mehr um Macht, Einfluss und Luxus, wie um die Reinerhaltung der Lehre und Anwendung dessen, was der Lebensweg eines Christen sein sollte!

 

Eigentlich sollten christliche Vorsteher ihre Schafe von solchen Einflüssen warnen und sie davor schützen, indem sie jede Form der Durchsäuerung mittels heidnischer Lehren verurteilen und aus der Versammlung verbannen. Die Tendenz heidnisches Gedankengut aufgrund irgendwelcher scheinbaren Verbindungen mit Gottes Lehren zu adaptieren wurde durch Jesus und später die Apostel hart bekämpft. Zum Ende des ersten Jahrhunderts aber musste Johannes, der letzte der Apostel eingestehen, dass die letzte Stunde wahren Christentums angebrochen war!

 

Was bewirkt Sauerteig der Lehre und der Schlechtigkeit in Christenversammlungen?
 

Die Abtrünnigen, die nicht von der Art der Apostel mit ihrer Liebe zur Wahrheit waren begannen die Versammlungen durch Irrlehren zu beherrschen. Antichristen bleiben nicht bei der ganzen Wahrheit!

 

*** Rbi8  1. Johannes 2:18-21 ***

Kindlein, es ist die letzte Stunde, und so, wie ihr gehört habt, daß [der] Antichrist kommt, so sind jetzt auch viele zu Antichristen geworden; aus dieser Tatsache erkennen wir, daß es die letzte Stunde ist. 19 Sie sind von uns ausgegangen, aber sie sind nicht von unserer Art gewesen; denn wenn sie von unserer Art gewesen wären, so wären sie bei uns geblieben. Aber [sie sind weggegangen,] damit offenbar gemacht werde, daß nicht alle von unserer Art sind. 20 Und ihr habt eine Salbung von dem Heiligen; ihr alle habt Kenntnis. 21 Ich schreibe euch, nicht weil ihr die Wahrheit nicht kennt, sondern weil ihr sie kennt und weil aus der Wahrheit keine Lüge stammt.

 

Genaue Kenntnis der Wahrheit würde der Schutz all jener sein, die mit den Aposteln über deren Tod hinaus verbunden bleiben würden, so wie jene mit Jesus verbunden blieben, indem sie seine Gebote einhielten.

 

10.2.3.2       Der Kult um Maria und Heilige beeinflusst die Stellung der Frau

Der ab dem vierten Jahrhundert aufkommende Totenkult um Maria, die Lehre, sie wäre im Himmel und die Aussage, dass sie Bitten der Glaubenden bei GOTT-Jesus vortragen würde ist ohne die Lehre des Hymenäus zu kennen kaum richtig zu verstehen! Sie widerspricht in allem der biblischen Lehre und ist ein Produkt heidnischer Kultur, auch wenn sie heute die ganze Christenheit durchzieht! Paulus aber zeigt deren Ursprung ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen:

 

Himmel, Hölle, Fegefeuer. Das Jenseits im Mittelalter *** Rbi8  2. Timotheus 2:16-19 ***

Meide aber leere Reden, die verletzen, was heilig ist; denn sie werden immer mehr zur Gottlosigkeit fortschreiten, 17 und ihr Wort wird sich ausbreiten wie Gangrän. Hymenäus und Philetus gehören zu diesen. 18 Gerade diese [Männer] sind von der Wahrheit abgewichen, indem sie sagen, die Auferstehung sei bereits geschehen [[(anstatt sei in Zukunft, nach Jesu Wiederkehr)]]; und sie untergraben den Glauben einiger. 19 Doch die feste Grundlage Gottes bleibt bestehen und hat dieses Siegel: „Jehova [[(der Herr (Jesus))]] kennt die, die ihm gehören“ und: „Jeder, der den Namen Jehovas [[(des Herrn (Jesus))]] nennt, lasse ab von Ungerechtigkeit [[(von ungesetzlichem Verhalten)]].“

 

Jehova hatte Jesus alles übergeben. Jesus seinerseits bekennt vor dem Vater nur jene, die seine, Jesu Gebote halten: „An jenem Tag werdet ihr erkennen, daß ich in Gemeinschaft bin mit meinem Vater und ihr in Gemeinschaft seid mit mir und ich in Gemeinschaft bin mit euch. Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt. Wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden, und ich will ihn lieben und mich ihm deutlich zeigen.“ (Joh 14:20, 21)

 

Jedes Gebet an den Vater ist zudem im Namen Jesu zu sprechen: „Und worum immer ihr in meinem Namen bittet, das will ich tun, damit der Vater in Verbindung mit dem Sohn verherrlicht werde. Wenn ihr um etwas in meinem Namen bittet, will ich es tun.“ (Joh 14:13) Nur wer Jesus in seiner erhöhten Stellung anerkennt bleibt im „Buch des Lebens“ eingetragen, das Jesus führt: „Alles ist mir von meinem Vater übergeben worden, und niemand erkennt den Sohn völlig als nur der Vater, noch erkennt jemand den Vater völlig als nur der Sohn und jeder, dem der Sohn ihn offenbaren will.“ (Mat 11:27) Jesu Name ist zu erhöhen und nur in diesem Namen wird es Rettung geben! „Dieser ist ‚der Stein, der von euch Bauleuten verächtlich behandelt wurde, der das Haupt der Ecke geworden ist‘. Überdies gibt es in keinem anderen Rettung, denn es gibt keinen anderen Namen unter dem Himmel, der unter [den] Menschen gegeben worden ist, durch den wir gerettet werden sollen.“ (Apg 4:11, 12)

 

Wenn die Worte des Paulus angenommen worden wären und die Lehre, dass Tote erst nach Jesu Rückkehr ihre Auferstehung aus den Gräbern erfahren werden, so hätte die Lehre des Hymenäus keine Anhänger gefunden! Jene Lehre aber war verführerisch, weil sie das Warten im Todesschlaf ausschloss und weil sie scheinbar ein Instrument lieferte, unmittelbar in den Genuss von Hilfeleistungen aus dem geistigen Bereich zu gelangen. Diese Lehre lieferte die Grundlage zum Marien- und Heiligenkult!

 

Paulus nennt die Aussage „die Auferstehung sei bereits geschehen“ nichts als „leere Reden die verletzen, was heilig ist“. Das Resultat ist Gottlosigkeit! Wer den Marienkult aus diesem Blickwinkel betrachtet kommt nicht umhin, ihn als reinen Götzendienst zu deklarieren! Was um das Jahr 65 u.Z. bei einigen Christen zum Abfall führte, wurde zum Stolperstein für die gesamte Christenheit, welche mehr der Aussage des Hymenäus glaubt, die Toten seien bereits auferstanden, als den warnenden Worten des Paulus folgt!

 

Papst und Marienkult: Gätzendienst? Der ganze Kult um die ewigwährende Jungfrauschaft Marias hat zu einem Lügengeweben geführt, aus dem ein davon infizierter Christ nur schwer herausfindet! Alles ist so schön, auf die Sinnlichkeit ausgerichtet, dass vor allem die Frauen sich darin verweben, wie in einem dichten, klebrigen Spinnennetz!

 

Scheinbar haben sie in Maria und den Heiligen Fürbitter, welche alle ihre Seelennöte verstehen und unmittelbar zu befriedigen in der Lage sind. Dass dabei Jesus als Mittler und Haupt übergangen wird spielt keine Rolle, da ja Maria gemäss Kirchenlehre nahezu gottgleichen Charakter besitzt und selbst Jesus Befehle erteilt. Sie wird ja nicht umhin „Gottesmutter“ genannt!

 

Das musste sich langfristig auf die Stellung des Mannes innerhalb der Familie ebenfalls auswirken! Wenn Maria schon Jesus und selbst Gott Befehle zu erteilen vermag, Engel befehligt, wie werden die Gattin dann nicht auch die eigenen Ehemänner dazu bringen das zu tun, was gewünscht wird oder als ersehnenswert erscheint?

 

Die offensichtliche Dominanz des männlichen Elementes in der gesamten Bibel durch Gott, der als männlich dargestellt wird, Jesus, der als Mann kam und Engel, die männlichen Geschlechts sind, wurde im Marienkult ein künstlicher Ausgleich geschaffen. Während Klosterfrauen sich als die Bräute des Christus zu verstehen begangen, hatte die christlichen Priester ihren keuschen Ausgleich in der ewigen Jungfrau Maria, der sich ein Geweihter nur in scheuer Unterordnung nähert.

 

Ist die Jungfrau Maria tot oder lebend?Dass dabei Jesu Worte, dass Mann und Frau „ein Fleisch“ bilden vergessen wurde und nur der Gedanke, dass auch Frauen Haupt sein könnten an Gewicht zunahm ist klar. Die Hauptfrage bleibt dabei: Was ist der geäusserte Wille Gottes gemäss der Schrift und nicht, was möchten gewisse Frauen erreichen! Entweder anerkennen wir Jehova als einzigen wahren Gott und Jesus als „Haupt“ oder wir erwählen uns ein anderes, weil es uns besser zusagt! Katholische Kirchenführer trifft eine wesentliche Verantwortung durch ihr Lügengewebe rund um Maria!

 

Dass Maria mindestens sechs weitere Kinder neben Jesus hatte wird in Katholischen Kreisen gerne vertuscht. Offensichtlich war sie mit Joseph ganz normal verheiratet und führte ein ehrbares und vollkommen normales Eheleben ab Jesu Geburt, bis dahin sie „keinen ehelichen Verkehr“ hatten! „Joseph erwachte dann aus seinem Schlaf und tat, wie ihn der Engel Jehovas angewiesen hatte, und er führte seine Frau heim. Doch hatte er keinen ehelichen Verkehr mit ihr, bis sie einen Sohn gebar; und er gab ihm den Namen Jesus.“ (Mat 1:24, 25) Die herausragende Eigenschaft Marias war nicht ewige Jungfrauschaft, sondern bereitwillige Unterordnung unter Gottes Willen, auch da, wo es mit Ungemach und Ungewissheit, sogar mit heftigem Schmerz verbunden war, wie im Falle von Jesu Tod! Die Worte des Matthäus sprechen bestimmt die Wahrheit:

 

*** Rbi8  Matthäus 13:54-58 ***

Und nachdem er in sein Heimatgebiet gekommen war, begann er sie in ihrer Synagoge zu lehren, so daß sie höchst erstaunt waren und sagten: „Woher hat dieser Mensch eine solche Weisheit und diese Machttaten? 55 Ist dieser nicht des Zimmermanns Sohn? Heißt seine Mutter nicht Maria und seine Brüder Jakobus und Joseph und Simon und Judas? 56 Und seine Schwestern, sind sie nicht alle bei uns? Woher hat dieser Mensch denn all dies?“ 57 So begannen sie Anstoß an ihm zu nehmen. Jesus aber sprach zu ihnen: „Ein Prophet ist nicht ohne Ehre, ausgenommen in seinem Heimatgebiet und in seinem eigenen Haus. 58 Und wegen ihres Unglaubens verrichtete er dort nicht viele Machttaten.

 

Da Päpste mittels Dogmen jenes Schriftwort ausser Kraft zu setzen versuchen, sind sie an einer fehlgeleiteten Hoffnung die viele Menschen zum Straucheln brachte die Hauptverantwortlichen! Ihr Gericht schlummert nicht und sie werden für die offensichtliche Lüge hart zur Rechenschaft gezogen! Aber Jesus hatte deutlich gewarnt, dass auch blinde Nachfolger in dieselbe Grube fallen, wie ihre blinden Führer! (Mat 15:14)

 

10.2.3.3       Was sind die Folgen der so genannten „Gleichberechtigung“ der Frau?

Mit Luther kam eine Richtigstellung einiger gewisser unbiblischer Lehren der Katholischen Kirche. So wurde Maria im Protestantismus nicht weiter als Gottesmutter verehrt, obwohl man an der Doktrin der Dreieinigkeit Gottes weiter festhielt, die von den Konzilen erst im vierten Jahrhundert entwickelt worden war. An der himmlischen Auferstehung oder Verurteilung zur Hölle unmittelbar nach dem Tod wurde aber nichts gerüttelt. So blieb Hymenäus auch im Protestantismus mit seiner Auferstehungslehre unmittelbar nach dem Tode und dem Gericht im Himmel danach Sieger und Paulus ist der scheinbare Verlierer! Halt! Beachten wir doch, dass Paulus deutlich gegenüber den Korinthern erklärte, dass sie, die Apostel die Versammlungsvorsteher (gr.: aggelous = (lat.: angelos, translit. deutsch: Engel) Bote, Vorsteher) richten werden! Das nicht Übersetzen des verdeutschten griechischen Wortes „Engel“ hilft dabei weiter zur Mystifizierung der Dinge, statt ihr wahres Wesen zu begreifen, wie es seit Beginn gelehrt wurde! (Mat 19:28)

 

Gericht musste in der Versammlung gehalten werden und alle Dinge die ohne unter „unverdiente Güte“ zu fallen und ohne Gerechtigkeit wieder herzustellen war, ist und bleibt dem Endgericht an den Lebenden und dem Millenniumsgericht an den von den Toten Auferstandenen in deren jeweiligen Versammlung durch irdische Richter zu beurteilen vorbehalten! Paulus erklärt diesbezüglich:

 

*** Rbi8  1. Korinther 6:1-3 ***

Wagt es jemand von euch, der eine [Rechts]sache gegen den anderen hat, vor ungerechte Menschen vor Gericht zu gehen und nicht vor die Heiligen? 2 Oder wißt ihr nicht, daß die Heiligen die Welt richten werden? Und wenn durch euch die Welt gerichtet werden soll, seid ihr da nicht geeignet, ganz geringfügige Dinge rechtlich zu entscheiden? 3 Wißt ihr nicht, daß wir [[(die Apostel)]] Engel [[(Boten; Versammlungsvorsteher)]] richten werden? Warum also nicht Dinge dieses Lebens?

 

Die Apostel werden somit Versammlungsvorsteher, die nicht gerechte Richter sind, weil sie nicht zwischen Recht und Unrecht laut Gottes GESETZ zu unterscheiden wissen zur Rechenschaft ziehen! Die Stellung der Frau wurde in Eden von Gott festgelegt. Innerhalb der Christenversammlung gelten dieselben Richtlinien die Im GESETZ Mose festgelegt wurden. Wer dies eigenwillig verändert, es akzeptiert und gar fördert errichtet ein „andersartiges Evangelium“, eine „veränderte gute Botschaft“ die sich von der der Lehre der Apostel unterscheidet (Jes 28:9-13). Paulus warnte solche, welche die Lehre veränderten, unabhängig davon, was immer ihr Rang sei, was in jenem Fall Petrus und Barnabas gemäss Kontext mit einschloss:

 

*** Rbi8  Galater 1:6-7 ***

Ich wundere mich, daß ihr euch so schnell abbringen laßt von dem, der euch durch Christi unverdiente Güte berufen hat, zu einer andersartigen guten Botschaft. 7 Doch gibt es keine andere; nur sind da gewisse Leute, die euch Unruhe bereiten und die gute Botschaft über den Christus verdrehen wollen.

 

Da inzwischen bei den Protestanten der Marienkult begraben wurde, so kam das scheinbare Ungleichgewicht in der Stellung der Frau erneut zum Vorschein und rief nach der Befreiung vom Joch der Aristokratie und Kirche und dann, nach der französischen Revolution und danach seit Mitte des 19. Jahrhunderts zur Gleichstellung und Gleichberechtigung der Frau in allen Lebensbereichen.

 

Drum prüfe, wer sich ewig bindet: Scheidungsstatistik Deutschland Dies führte aber zu starker Übertretung göttlich festgesetzter Normen. Die Auswirkungen davon haben wir bereits mehrfach erwähnt: Die Familienstruktur wurde dadurch unterhöhlt und die Folge waren Fluten von Scheidungen. Aus den Scheidungen resultierte neues Übel, Scheidungskinder, Verarmung und Verwahrlosung von vielen Einelternfamilien, gleichgeschlechtliche Partnerschaften, ungehemmte Verbreitung von sexuell ansteckbaren Krankheiten durch das, was die Bibel als „Hurerei“ bezeichnet: Jeglicher ausserehelicher Geschlechtsverkehr! Die Wiederverheiratung Geschiedener wird durch Jesus als Hurerei bezeichnet, ausser es wäre eine Scheidung aus dem einzigen Scheidungsgrund, des vorausgegangenen Ehebruchs! Der moderne Kult um Homosexuelle, Lesben und Transgeneros wird immer mehr hochgespielt um das Vorurteil zu zeigen das mehr und mehr zum Ende hin triumphiert: „Gott ist tot“. Jesus dagegen erklärte betreffs Scheidung:

 

*** Rbi8  Matthäus 5:31-32 ***

Außerdem ist gesagt worden: ‚Wer immer sich von seiner Frau scheiden läßt, gebe ihr ein Scheidungszeugnis.‘ 32 Doch ich [[(als Gottes wahrer Zeuge)]] sage euch, daß jeder, der sich von seiner Frau scheiden läßt, ausgenommen wegen Hurerei, sie dem Ehebruch aussetzt, und wer eine Geschiedene heiratet, begeht Ehebruch.

 

Jesus verschärfte eindeutig das GESETZ das Moses gegeben hatte zu Gunsten des Schutzes der Frauen, welche in den Tagen Jesu von ihren Männern wegen irgendwelcher Gründe geschieden wurden! An den nachstehenden Worten Jehovas an Maleachi hatte sich somit nichts geändert! Wer treulos handelt, der zieht sich Gottes Gericht zu! Menschliche Gesetze machen Gottes GESETZ nicht ungültig! Wer dies nicht anerkennt, selbst dessen Opfer sind für Gott nicht annehmbar!

 

*** Rbi8  Maleachi 2:13-16 ***

„Und dies ist das zweite, das ihr tut, [wodurch] der Altar Jehovas mit Tränen bedeckt wird, mit Weinen und Seufzen, so daß es kein Hinwenden mehr gibt zur Opfergabe noch Wohlgefallen am Entgegennehmen [von irgend etwas] aus eurer Hand. 14 Und ihr habt gesagt: ‚Weswegen?‘ Deswegen, weil Jehova selbst Zeugnis abgelegt hat zwischen dir und der Ehefrau deiner Jugend, an der du selbst treulos gehandelt hast, obwohl sie deine Mitgenossin und die Frau deines Bundes ist. 15 Und da war einer, der [es] nicht tat, da er hatte, was von [dem] Geist übrigblieb. Und was suchte jener? Den Samen Gottes. Und ihr sollt euch hinsichtlich eures Geistes hüten, und an der Ehefrau deiner Jugend möge niemand treulos handeln. 16 Denn er hat Ehescheidung gehaßt“, hat Jehova, der Gott Israels, gesprochen; „und den, der sein Gewand mit Gewalttat überdeckt hat“, hat Jehova der Heerscharen gesagt. „Und ihr sollt euch hinsichtlich eures Geistes hüten, und ihr sollt nicht treulos handeln.

 

Jäckel: Bischöfin für eine neue KircheHeute sind es mit grosser Mehrheit die Frauen die sich von ihren Männern scheiden lassen! Meist kommt dies zur Vollendung, nur weil dahinter habgierige Juristen ihr gutes Geschäft beim Scheidungsprozess wittern und entsprechenden gottlosen Rat erteilen! Abscheulich, wahrlich abscheulich! Nicht nur an der Ehefrau, auch am Ehemann deiner Jugend möge niemand treulos handeln! Gottes Urteil bleibt sich dasselbe: Wer das tut, was Jehova hasst, der zieht sich selbst Jehovas Hass zu! Aus Rache und Habsucht oder Eigensinn Gottes Massstab zu missachten bringt schwerwiegende Folgen mit sich!

 

Viele Frauen dominieren ihre Männer heute in ihren Ehegemeinschaften und viele suchen inzwischen die Dominanz über den Mann ausserhalb der Familie zudem auch noch in Wirtschaft, Politik und selbst in der Religion. Das mag in Einzelfällen bessere Resultate erbringen, im Gesamten aber auf der Waagschale ehrlich gemessen überwiegen die Nachteile und richteten sich in Wirklichkeit gegen den Grossteil der Frauen, die heute in weiten Teilen der Erde mehr als andere zu leiden haben!

 

Durch den Geburtenrückgang ist Deutschland, Österreich und die Schweiz am Überaltern, gar aussterben und an einer stufenweisen Übergabe ihrer Länder an geburtenfreundliche ausländischen Zuzügler ausgesetzt! Paulus dagegen schrieb, was nichts an Gültigkeit verloren hat, trotz veränderter Verhältnisse:

 

*** Rbi8  1. Timotheus 2:11-14 ***

Eine Frau lerne in Stille mit aller Unterwürfigkeit. 12 Ich erlaube einer Frau nicht, zu lehren oder Gewalt über einen Mann auszuüben, sondern sie sei in [der] Stille. 13 Denn Adam wurde zuerst gebildet, danach Eva. 14 Auch wurde Adam nicht betrogen, aber die Frau wurde gründlich betrogen und geriet in Übertretung.

 

An den Worten des Paulus hat bis heute nichts geändert! Die Frau lässt sich im Allgemeinen leichter betören wie der Mann! Werbung richtet sich oft auf die leichtere Verführbarkeit der Frau aus! Die heutige Dominanz der Frau in vielen Bereichen über Männer führt zu einer Frustration die sich auf vielen Gebieten auch in Gewaltausbrüchen Luft schafft. Vielerlei unnötige Konflikte zwischen den Geschlechtern hätten vermieden werden können, wenn göttlichem Massstab frühzeitig Beachtung gezollt worden wäre. Allzu oft aber war der Mann selbst für das verantwortlich, was gekommen ist, weil es ihm an geistiger und moralischer Stärke fehlte, um die ihm übertragene Aufgabe als „Haupt“ schriftgemäss in Liebe auszuführen! Paulus spricht Adam mehr schuldig wie Eva, weil er sie nicht zurechtwies und zur Reue geleitete, was seine Aufgabe gewesen wäre.

 

10.2.3.4       Die Vorrechte der Frau in der Christenversammlung und die symbolischen Frauen in der Bibel

Wurden die Regelungen des Paulus, die er in seinen Briefen deutlich machte jedoch auch wirklich in die Tat umgesetzt, so war dies zum Vorteil jener Familien und der Christenversammlungen, die weit schneller prosperierten wie andere! Der Friede und die Harmonie als Folge davon waren allen offensichtlich.

 

Obwohl die Rechte der Frauen nicht vollkommen gleich waren, wie die der Jünger und der Apostel oder der von Jesus ausgesandten siebzig Verkündiger und selbst Jesu im Vergleich zur Stellung des Vaters, so waren doch Frauen von Anfang an auf der Seite Jesu und der Apostel und dienten ihnen und wurde daher hoch geschätzt!

 

*** Rbi8  Lukas 8:1-3 ***

Kurz danach begann er von Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf zu ziehen, wobei er predigte und die gute Botschaft vom Königreich Gottes verkündigte. Und die Zwölf waren mit ihm 2 und einige Frauen, die von bösen Geistern und Krankheiten geheilt worden waren: Maria, die sogenannte Magdalene, aus der sieben Dämonen ausgefahren waren, 3 und Johanna, die Frau Chusas, des Beauftragten des Herodes, und Susanna und viele andere Frauen, die ihnen mit ihrer Habe dienten.

 

Eine Heilung von Dämonen kann durchaus auch bedeuten, dass durch Dämonen inspirierte Äusserungen die ein Handeln gegen Gottes Willen verursachten, nun keinen Einfluss mehr auf solche geheilten Personen haben, sie erneut wiederum auf Gottes Rechtsmassstab achten! Dies geht aus den Worten der Offenbarung des Johannes klar hervor!

 

Die Urschlange, das wilde Tier und der falsche Prophet rufen hin nach Harmagedon die Könige der Erde zusammen *** Rbi8  Offenbarung 16:13-14 ***

Und ich sah drei unreine inspirierte Äußerungen, [die aussahen] wie Frösche, aus dem Maul des Drachen und aus dem Maul des wilden Tieres und aus dem Mund des falschen Propheten ausgehen. 14 Sie sind tatsächlich von Dämonen inspirierte Äußerungen und vollbringen Zeichen, und sie ziehen aus zu den Königen der ganzen bewohnten Erde, um sie zu versammeln zum Krieg des großen Tages Gottes, des Allmächtigen.

 

Nicht alle Personen achten auf die von Dämonen inspirierten Äusserungen, andere kommen unter deren Abhängigkeit! Solche aber, die anfänglich darauf achteten können sich davon abkehren, in geistigem Sinne geheilt werden! Nicht jeder „König der Erde“ ist zwangsläufig ein von Dämonen Besessener, alle aber anerkennen ihn willentlich oder unwillentlich als „Herrscher dieses Systems“, dessen Willen sie ausführen und damit in Wirklichkeit gegen die Aufrichtung von Gottes Königreich auf der Erde sind.

 

Das Austreiben von „sieben Dämonen“ bedeutet somit, aus der Umklammerung falscher Lehren, falscher Prophetie die von Dämonen stammten befreit worden zu sein! Nicht weiter in der Abhängigkeit jener Personen zu bleiben, die das Denken und Handeln zuvor in unmoralischer Weise beeinflussten! Maria Magdalene, die von solchem befreit worden war und welche deswegen eine spezielle Zuneigung zu Jesus hatte, sie wusch ihm mit ihren Tränen die Füsse, trocknete sie mit ihrem Haar und rieb sie mit kostbarem Öl ein. Er versprach den Umstehenden: Wo immer diese gute Botschaft in der ganzen Welt gepredigt wird, wird auch das, was diese Frau tat, zur Erinnerung an sie erzählt werden“ (Mat 26:6-13; Joh 12:1-8). Jesus gedachte nicht der früheren Unmoral, sondern daran, was diese Frau für eine Änderung in Denken und Handeln vorgenommen hatte!

 

Frauen am leeren Grab wurden durch einen Engel instruiertBei Jesu Tod waren es erneut die Frauen, die bis zum Ende beim Stamm ausharrten und Jesu Tod mitverfolgten. Ebenso waren es Frauen, die ihn am dritten Tag in der Frühe beim Grab suchten und als Erste vom Engel von seiner Auferstehung die Nachricht erhielten! Sie waren beauftragt es dem Petrus zu erzählen, ihn dadurch zu ermuntern, nachdem er Jesus dreimal verleugnet hatte (Mat 28:1-10; Joh 20:1-18).

 

*** Rbi8  Markus 16:6-7 ***

Er sprach zu ihnen: „Seid nicht so bestürzt. Ihr sucht Jesus, den Nazarener, der an den Pfahl gebracht wurde. Er ist auferweckt worden, er ist nicht hier. Seht den Ort, wo sie ihn hinlegten! 7 Geht aber hin, sagt seinen Jüngern und Petrus: ‚Er geht euch nach Galiläa voraus; dort werdet ihr ihn sehen, so wie er es euch sagte.‘ “

 

Die Frauen waren somit ebenso wie die Apostel und Jünger aufgefordert hin nach Galiläa zu gehen, um dort den Auferstandenen Jesus als Lebenden am „Berg in Galiläa“, dem Ort wo Jesu Predigen begann nun abzuschliessen, ihn, den ersten von den Toten Auferstandenen mit ewigem Leben zu treffen und weitere Instruktionen zu erhalten! Dies geschah gegen Ende der vierzig Tage, wo Jesus sich lebend zeigte, bevor er zum Vater auffuhr. Frauen wurden ebenso wie Männer dort in Galiläa am Berg aufgefordert selbst mitzuhelfen „Jünger zu machen“! „Und Jesus trat herzu und redete zu ihnen, indem er sprach: ‚Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden. Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge.‘ “ (Mat 28:16-20)

 

Auch weitere biblische Gepflogenheiten zeigen die ehrbare Stellung der Frau vor Gott! So bezeichnet Jehova die ganze Versammlung Israels als „meine Frau“, die er sich vermählt hat. Jehova nennt sich selbst ihr „ehelicher Besitzer“. Dass diese, Seine „Frau“ sich dann durch geistige Hurerei mit anderen Göttern entsprechend dem Beispiel von „Gomer“ später verunreinigte, das war zu Beginn nicht eingeplant. Ein Hinweis an Frauen ihre Stellung innerhalb der Ehe zu bewahren!

 

Die nachfolgende Erläuterung ist sehr komplex und zeigt Jehovas Ansicht über getreue und ungetreue symbolische „Frauen“, da ja eine Frau als „Gehilfin“ ihres Mannes bezeichnet wird findet dies auch Anwendung auf die himmlische „Frau“, die Engel und die irdische „Frau“ mit der Jehova sich im Sinai vermählte, Israel. Beide werden im Schluss miteinander vereint und mit dieser auserwählten „Verlobten“ wird Gott ein neues Bündnis eingehen. Der folgende Text ist eine höchst konzentrierte Form das Geschehen im Zusammenhang mit Gottes „Frau“, die Zusammenhänge vom Beginn an mit dem Ende zu vereinen, wie dies in Jesaja Kapitel 54, den Versen 1-4 geschieht.

 

Dies hat gemäss Jesajas Vorhersagen für den kommenden Tag des Gerichts erneut Auswirkungen, weil Jesus dem Vater schlussendlich am Ende der Frist von 1335 Tagen das aufgerichtete „Königreich der (neuen) Himmel (Mehrzahl!), die nach dem Untergang dieses gottlosen Systems erwählte neue Herrschaft über die Erde übergibt. Mit ihnen schliesst Jehova den ehegleichen „neuen Bund“ durch Jesus! Keiner der 144.000 ist mokiert, als „Verlobte Jehovas“, ja als „Söhne der Vereinsamten“ bezeichnet zu werden!

 

*** Rbi8  Jesaja 54:1-4 ***

Juble, du Unfruchtbare [[(„Jakob“)]], die nicht geboren hat! [[(von Menschen her kommt weder Rettung, noch Auferstehung (Jes 26:18); die schwangere „Frau im Himmel“, Gottes Auserwählter, Sein Messias und dessen Engel werden erst während der Endzeit „gebären“ (Off 12:1; 5, 6), indem eine Auserwählung stattfindet))]] Werde fröhlich mit Jubelruf [[(vergl. Off 14:3-5)]], und jauchze, die du keine Geburtsschmerzen hattest, denn die Söhne der Vereinsamten [[(„Gomer“, die Mutter: deren Söhne (Mehrzahl) „Jesreel“ und „Lo-Ammi“, letztere als „… nicht mein Volk“)]] sind zahlreicher [[(= „Ephraim“ (vergl. Segen Jakobs 1.Mo 48:))]] als die Söhne der Frau mit einem ehelichen Besitzer[[(„Gomer“, = „Manasse“, das fleischliche Israel)]], hat Jehova gesagt. 2 „Mache die Stätte deines Zeltes geräumiger [[(an die frühauferstandenen Apostel, „die Frau“ in der Wildnis gerichtet (Off 12:5, 6)]]. Und man lasse die Zelttücher deiner großartigen Wohnstätte [[(die „neuen Himmel“, der geistige Tempel, die „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“)]] ausspannen. Halte nicht zurück. Verlängere deine Zeltstricke, und mache die Zeltpflöcke von dir stark. 3 Den zur Rechten und zur Linken wirst du hervorbrechen [[(durch die Versiegelung des Überrests [B2e-B2g] und dann die Erstauferstehung der 144.000)]], und deine eigenen Nachkommen [[(die Priesterkönigsschaft; darunter auch erstauferstandene Leviten und aaronische Priester)]] werden sogar Nationen in Besitz nehmen, und sie werden auch die verödeten Städte bewohnen. 4 Fürchte dich nicht, denn du wirst nicht zuschanden werden; und fühl dich nicht gedemütigt, denn du wirst nicht enttäuscht werden. Denn die Schande deiner Jugendzeit [[(von „Gomer“)]] wirst du vergessen, und der Schmach deiner fortgesetzten Witwenschaft [[(Jehova stellte der Priesterschaft Levis, seinen Auserwählten ein „Scheidungszeugnis“ aus (5.Mo 24:1-3; Jes 50:1))]] wirst du nicht mehr gedenken.“

 

Zur Zeit Jesajas waren weder Juda noch Israel und seine levitische Priesterschaft verworfen. Das war die Folge, dass sie Jesus zu Tode brachten. Am Ende, während der Endzeit wird das fleischliche Israel, die Juden keinen Beitrag geben zu den „neuen Himmeln“ und zur „neuen Erde“: „Lo-Ruhama„ (das heutige fleischliche Israel) wird „keine Barmherzigkeit mehr gewährt werden“, denn sie haben das „GESETZ des Glaubens“ in den wahren Messias verworfen (5.Mo 18:15; Hos 1:6). Dies folgte erst ab Jesu Tod mittels Priestern und Volk durch Pilatus.

 

Jesajas Endzeitprophezeiung zeigt, dass Israel, repräsentiert durch seine „Erstlinge“, den Stamm Levi als verstossene symbolische „Frau“ von Jehova nach ihrem Bereuen und vollkommener Erneuerung (Jes 1:16, 17) wiederum anerkannt wird! Die „Unfruchtbare“ und „Vereinsamte“ stellt Israel und die Leviten dar, deren erneuter „ehelicher Besitzer“ Jehova erst wird, nachdem Jesus Gott das gereinigte, aufgerichtete Königreich des „Israel Gottes“, einschliesslich der Versiegelten der „anderen Schafe“ aus der zweiten „Hürde“ übergibt!

 

Welches sind die "Schafe die nicht aus dieser Hürde" sind?
 

10.2.3.5       Die „Braut des Lammes“ und die „Frau“ in der Wildnis

Dass der symbolische Titel „Braut“ und „Frau“ in Gottes Augen einen sehr hohen Stellenwert besitzt geht aus der folgenden Erläuterung deutlich hervor! Paulus hatte oft über die Schande geschrieben, welche die Apostel, als Jesu „Braut“ wegen ihrer Predigttätigkeit erleiden mussten: Wie sie sich „wie eine nährende Mutter“ um die Versammlungen kümmerten (1.Kor 4:8-13; 1.Thess 2:7).

 

Nun, in unserer Zeit, nach ihrer Frühauferstehung  [B1](Phi 3:11, 20, 21), zu Beginn der „Wiederherstellung des Königreiches für Israel“ (Apg 1:6-8), wenn Jesus erstmals wieder vom Vater in die „bewohnte Erde eingeführt“ wird (Heb 1:6), erhalten sie den ihnen von Jesus versprochenen speziellen „Lohn“, den schon die Propheten vorhergesagt haben. Die auferstanden Apostel  werden von Johannes in der Offenbarung ehrenvoll als „Frau“ (= Gehilfin) bezeichnet (1.Mo 2:18; Off 12:6), die zu Beginn des „Tages des Herrn“ an die zu ihrer Sicherheit an die für sie von Jehova „bereiteten Städte in der Wildnis“ zu fliehen hat, weit abseits der aus dem Himmel hinausgeworfenen „Schlange“ und „Drachen“ Satan. Dies ist begrenzt für die insgesamt dreieinhalb Jahre oder 1260 Tage der „grossen Drangsal“ [B1-B3; B](Off 13:15-17).

 

(Offenbarung 12:5, 6)  Und sie gebar einen Sohn [[(das „Königreich der (neuen) Himmel“)]], einen Männlichen, der alle Nationen mit eisernem Stab hüten soll. Und ihr Kind [[(ihr Priesterkönig Jesus)]] wurde entrückt zu Gott und zu seinem Thron. 6 Und die Frau [[(die frühauferstandenen Apostel)]] floh in die Wildnis, wo sie eine von Gott bereitete Stätte hat, damit man sie dort tausendzweihundertsechzig Tage [[(dreieinhalb Jahre; 42 Monate)]] ernähre.

 

Dort in der „Wildnis“ bereitet sie sich als Jesu „Braut, die Frau des Lammes“ vor auf die kommende „Hochzeit des Lammes“, mit dem Sohn des „grossen Königs“ Jehova, dem „Erben der ganzen Erde“ (Off 19:6-8).

 

Detailablauf der Ereignisse des "Tages des Herrn"
 

Erst dann, bei der Hochzeit mit Jesus [B2e] wird Jesus „ehelicher Besitzer“ seiner im versprochenen „Braut“: „Freuen wir uns und frohlocken wir, und verherrlichen wir ihn, denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Frau hat sich bereit gemacht. Ja, es ist ihr gewährt worden, in hellglänzende, reine, feine Leinwand gehüllt zu werden, denn die feine Leinwand stellt die gerechten Taten der Heiligen dar.“ [B2e] (Off 19:7)

 

Der Bräutigam hält die Hand seiner Braut: Wo? Im Himmel oder auf der Erde?Es gilt einen gewichtigen Unterschied zu erkennen, was die „Hochzeit des Lammes“ anbetrifft: Vorab zeigt es sich, dass diese „Hochzeit“ während der „grossen Drangsal“, in der „Wildnis“ stattfinden muss, dann erst folgt nach Harmagedon [B3] das „Abendessen der Hochzeit des Lammes“, wo doch alle 144.000 Brautjungfrauen gemeinsam anwesend sein müssen, die Harmagedon Überlebenden und die Erstauferstehenden gemeinsam [BbB; a1]. Paulus hatte doch erklärt, dass weder die Apostel, noch die Versiegelten den Verstorbenen darin vorauseilen würden. In der Versammlung Korinth herrschte diese falsche Ansicht, dass nicht alle gemeinsam Königreichswürde empfangen würden und einige diese Stellung bereits angetreten hätten: „Ihr seid wohl schon gesättigt? Ihr seid wohl schon reich? Habt ihr etwa ohne uns als Könige zu regieren begonnen? Und ich wünschte tatsächlich, ihr hättet als Könige zu regieren begonnen, damit auch wir mit euch als Könige regieren könnten. (1.Kor 4:8) Den Thessalonichern schrieb er über jenes heilige Geheimnis des Zeitpunktes:

 

(1. Thessalonicher 4:13-18)  Ferner, Brüder, wollen wir nicht, daß ihr hinsichtlich derer unwissend seid, die [im Tod] schlafen, damit ihr nicht auch betrübt seid wie die übrigen, die keine Hoffnung haben. 14 Denn wenn wir den Glauben haben, daß Jesus gestorben und wieder auferstanden ist, so wird Gott auch die [im Tod] Entschlafenen durch Jesus mit ihm [[(mittels Frühauferstehung der Apostel (Php 3:11) und „Erstauferstehung“ der Verstornenen der 144.000)]] bringen. 15 Denn dies sagen wir euch durch Jehovas [[des Herrn (Jesu)]] Wort, daß wir, die Lebenden [[(Paulus schliesst sich in „wir, die Lebenden“ mit ein!)]], die bis zur Gegenwart [[(zum Kommen)]] des Herrn am Leben bleiben, denen keineswegs zuvorkommen werden, die [im Tod] entschlafen sind; 16 denn der Herr selbst wird vom Himmel herabkommen mit gebietendem Zuruf, mit der Stimme eines Erzengels und mit der Posaune Gottes, und die in Gemeinschaft mit Christus Verstorbenen werden zuerst auferstehen. 17 Danach werden wir, die Lebenden, welche [[(die „grosse Drangsal“ und Harmagedon)]] überleben, mit ihnen [[(den Erstauferstandenen)]] zusammen in Wolken entrückt werden zur Begegnung mit dem Herrn in der Luft [[(somit hier, auf der Erde!)]]; und so werden wir allezeit beim Herrn sein. 18 Somit fahrt fort, einander mit diesen Worten zu trösten.

 

Hier ist keinesfalls die Rede einer „Entrückung“ oder englisch „rapture“ in den dritten Himmel Gottes! Das geht doch schon aus der Vorhersage Jesajas hervor, wohin die Zusammenrufen der „Versiegelten“ von der ganzen Erde her erfolgt: „Und sie werden in der Tat all eure Brüder aus allen Nationen als Gabe für Jehova bringen, auf Pferden und in Wagen und in gedeckten Wagen und auf Maultieren und auf schnellfüßigen Kamelstuten, herauf zu meinem heiligen Berg, Jerusalem“, hat Jehova gesprochen, ‚so wie die Söhne Israels die Gabe in einem reinen Gefäß in das Haus Jehovas bringen.‘ “ Laut Offenbarung 14:1-5 sieht jeder dann dort in Jerusalem Anwesende die 144.000 mit Jesus auf dem Tempelberg Zion:

 

(Offenbarung 14:1-5)  Und ich sah, und siehe, das Lamm stand auf dem Berg Zion und mit ihm hundertvierundvierzigtausend, die seinen Namen und den Namen seines Vaters auf ihrer Stirn geschrieben trugen. 2 Und ich hörte ein Geräusch aus dem Himmel wie das Rauschen vieler Wasser und wie das Geräusch eines lauten Donners; und die Stimme, die ich hörte, war wie von Sängern, die sich, Harfe spielend, auf ihren Harfen begleiteten. 3 Und sie singen gleichsam ein neues Lied vor dem Thron und vor den vier lebenden Geschöpfen und den Ältesten; und niemand konnte dieses Lied meistern als nur die hundertvierundvierzigtausend, die von der [[(alten)]] Erde erkauft worden sind. 4 Diese sind es, die sich nicht mit Frauen befleckt haben; in der Tat, sie sind jungfräulich. Diese sind es, die dem Lamm beständig folgen, ungeachtet wohin es geht. Diese wurden als Erstlinge aus den Menschen für Gott und für das Lamm erkauft, 5 und in ihrem Mund wurde keine Unwahrheit gefunden; sie sind ohne Makel.

 

Zwei Engel erklärten den erstaunten Aposteln, dass Jesus in derselben Weise wiederkommen werdeWir sollen uns durch dogmatische Lehrmeinungen die auf den Aussagen des Hymenäus aufbauen beunruhigen lassen, hin zu einer himmlischen Auferstehung oder Entrückung oder einer Hinwegnahme nicht beeinflussen lassen. Solche Übersetzungen sind tendenziös und verhindern nur ein genaues Verständnis. Zwei Engel hatten den Aposteln doch klar und unmissverständlich nach Jesu Himmelfahrt verkündet: „Und nachdem er diese Dinge gesagt hatte, wurde er, während sie zuschauten, emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf, von ihren Augen hinweg. Und als sie unverwandt zum Himmel schauten, während er hinfuhr, siehe, da standen zwei Männer in weißen Kleidern neben ihnen, und sie sprachen: ‚Männer von Galilạ̈a, warum steht ihr da und schaut zum Himmel empor? Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird so kommen, in derselben Weise, wie ihr ihn in den Himmel habt gehen sehen. “ (Apg 1:9-11)

 

Jesus muss als Menschensohn zur Erde herabkommen. Wiederum aber werden auch die Frauen der Auserwählten bei der erdenweiten Einsammlung nicht zu kurz kommen. Sie haben an der Einweihung ihrer versiegelten Ehegefährten zu Priesterkönigen in Jerusalem ihren Anteil. Jesus hatte doch erklärt: „Dann werden zwei Männer auf dem Feld sein: einer wird mitgenommen und der andere zurückgelassen werden; zwei Frauen werden an der Handmühle mahlen: die eine wird mitgenommen und die andere zurückgelassen werden. Wacht deshalb beharrlich, weil ihr nicht wißt, an welchem Tag euer Herr kommt. (Mat 24:40-42)

 

Die erst kurz auf die Einweihung der Priesterkönige folgende Neuvermählung Jehovas, mit dem „Israel Gottes“, den inzwischen aufgerichteten ersten „neuen Himmeln“, der künftigen „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“! Das sind zwei unterschiedliche Ereignisse, welche in der Christenheit als ein einziges deklariert werden, was eindeutig bei exakter Analyse nicht stimmen kann! In Hosea steht: „Und ich will dich mir verloben auf unabsehbare Zeit, und ich will dich mir in Gerechtigkeit und in Recht und in liebender Güte und in Erbarmungen verloben. Und ich will dich mir in Treue verloben; und du wirst Jehova gewiß erkennen. (Hos 2:19, 20)

 

Was meint die Bibel mit dem Ausdruck "alte Himmel" und "neue Himmel"?
 

Diese erneute „Verlobung“ Jehovas, nun mit dem auserwählten „Israel Gottes“ als Sein neuerliches „besonderes Eigentum“. Diese zweite, vollkommen von Jesu getrennte Hochzeitsfeier kann erst nach der Erstauferstehung der Verstorbenen Auserwählten erfolgen. „Und ich will dich mir verloben auf unabsehbare Zeit, und ich will dich mir in Gerechtigkeit und in Recht und in liebender Güte und in Erbarmungen verloben. Und ich will dich mir in Treue verloben; und du wirst Jehova gewiß erkennen.“ (Hos 2:19, 20)

 

Dieser neue ehegleiche Bund erfolgt mit Jesu endgültiger Wiederkehr zur Erde als „der Menschensohn  doch mit dem Tag des Trompetenfestes am 1.Tischri nach Harmagedon, nachdem Jesus „mit den Wolken“ inmitten der aus aller Welt zusammengerufenen „Versiegelten“ [BbA] herabgekommen sein wird [Bb; a1]. Die darauf folgende Amtseinsetzung der 144.000 Mit-Priesterkönige wird wie wir nun bereits gut wissen als das „Abendessen der Hochzeit des Lammes“ [BbB; a] bezeichnet und dauert acht Tage, wie damals in der Wildnis, als Moses das „Zelt der Zusammenkunft“ aufrichtete und die Priester Aarons einweihte:

 

(2. Mose 29:8, 9)  Dann wirst du seine Söhne herzubringen, und du sollst sie mit den langen Gewändern bekleiden. 9 Und du sollst sie mit den Schärpen umgürten, Aaron wie auch seine Söhne, und du sollst ihnen die Kopfbedeckung umwinden; und das Priesteramt soll ihnen [zuteil] werden als eine Satzung auf unabsehbare Zeit [[(auf ewig)]]. So sollst du die Hand Aarons und die Hand seiner Söhne mit Macht füllen.

 

Am ersten Tag des Erntefestes, am 15.Tischri übergibt Jesus seinem Gott und Vater Jehova dies nun fest aufgerichtete „Königreich der (neuen) Himmel“, den geistigen Tempel den „Gott mit seinem Geist bewohnen wird“ (Eph 2:22) [Bb1; e1] oben auf dem Berg Zion, dem bisherigen Tempelplatz: „Als nächstes das Ende [[(der Frist von 1335 Tagen, die in Daniel 12:12, 13 erwähnt ist)]], wenn er seinem Gott und Vater das [[(inzwischen aufgerichtete)]] Königreich übergibt, wenn er Regierungen von aller Art und alle Gewalt und Macht [[(am Tag Harmagedons [B3])]] zunichte gemacht hat.“ (1.Kor 15:24)

 

Bei der neuen „Vermählung“ gilt es klar zu beachten, dass Jehova ja zuvor schon „ehelicher Besitzer“ Israels war, der sich statt der Erstgeburt aller elf Stämme den Stamm Levi als Sein „besonderes Eigentum“ erworben hatte: Aaron und seiner Söhne als Priester aussonderte. Ja ganz Israel hat er als seine „Söhne und Töchter“ betrachtet aufgrund Seiner Bündnisse mit Abraham, Isaak und Jakob, um sie dann als Strafmassname in ihrer letzten Generation der aus Babylons Exil Zurückgekehrten „Lo-Ruhama“ zur Zeit Jesu Tod als „Ehefrau“ zu verstossen: Ihr das „Scheidungszeugnis“ zu geben, zufolge ihres anstössigen Verhaltens (Jer 44:7-10; Hes 21:25-27; Off 12:6; 19:6-8).

 

Jehova hatte gegenüber der Nation Israel am Horeb, als Er den Gesetzesbund 1513 v.u.Z. schloss durch Moses erklärt: “Und ihr, ihr werdet mir ein Königreich von Priestern und eine heilige Nation werden.‘ Dies sind die Worte, die du zu den Söhnen Israels sprechen sollst.“ (2.Mo 19:6) Israel erreichte deren Vollzahl nicht, welche erst in der Offenbarung erwähnt wird und der fehlende Rest musste aus „Lo-Ammi“, den getreuen Christen erwählt werden.

 

Die Personen im Ehedrama Hoseas: Gomer, Jesreel, Lo-Ruhama und Lo-AmmiVon den Christen sagt Hosea in seiner Prophezeiung, dass Jehova „Lo-Ammi“ als letztes unehelicher „Sohn der Hurerei“, aus dem fleischlichen Israel stammend (Mutter = Jakob; „Gomer“, die „Frau der Hurerei“ = Levi und Priesterschaft anstelle der Erstlinge der 12 Stämme) vorerst nicht anerkennt (Hos 1:8), sie aber nach dem Gerichtstag in der neuen Form als „Israel Gottes“ anerkennen würde!

 

Dann aber brechen die Söhne und Töchter der bisher Unfruchtbaren ab dem Aufrichten des „Königreiches der (neuen) Himmel“ [B1] und vor allem ab dem Gerichtstag Gottes [B2] hervor! Repetieren wir einige der Erkenntnisse:

 

Die geistigen Nachkommen der Apostel, „der Frau“, die als „treue und verständige Sklaven“ als „Überrest aus den Nationen“ (Jes 11:11, 12; Jer 31:7-9) mit früheren Auserwählten zusammen das „Volk der Heiligen des Allerhöchsten“ bilden werden erwählt und ein Überrest unter den Lebenden versiegelt [B2e-B2g]. Der lebende Überrest kann am Tag des „Abendessen der Hochzeit des Lammes“ [Bb](Off 19:9) zusammen mit den Erstauferstandenen als Priesterkönige die Nationen der Erde und deren Ehre in Besitz nehmen! Zuvor wurden ja in Harmagedon das als System, seine (ersten und zweiten) „Himmel“ und deren Führer und die rebellische alte „Erde“ beseitigt! Daniel der Prophet hatte dies vorhersagen müssen:

 

*** Rbi8  Daniel 7:27 ***

Und das Königreich und die Herrschaft und die Größe der Königreiche unter allen Himmeln wurden dem Volk der Heiligen des Allerhöchsten gegeben. Ihr Königreich ist ein auf unabsehbare Zeit dauerndes Königreich, und alle Herrschaften werden selbst ihnen dienen und gehorchen.‘

 

Die Worte Daniels müssen mit Verstand und genauer Erkenntnis, sowohl auf der Zeitachse der Endzeit, wie innerhalb der von Paulus erwähnten „drei Himmel“ und innerhalb dem „Rang der Auferstehung“ betrachtet werden.

 

Die weiter oben zitierten Worte Jesajas 54:1-4 sind somit ganz spezifisch an die Apostel gerichtet und dann weiter an alle jene „treuen Sklaven“, die ihre Versammlungen in der Endzeit hüten, um sie Jesus in ihrer Pracht und „ohne Runzeln“ und Fehler wie eine „keusche Jungfrau“ am Tag seines Offenbarwerdens darzustellen [Bb](Eph 5:24-27).

 

Die Zeit ist gekommen, wo die geistigen „Söhne und Töchter“ der geistigen „Frau“, nun der Apostel hervorbrechen werden, nachdem Jesus sie am Gerichtstag [B2] als seine „Schafe“ markiert hat und die Apostel als die „Heiligen des Allerhöchsten“ die „grosse Volksmenge aus allen Nationen“ in Empfang nehmen dürfen. Dann, wenn sie sich am Tag der „Hochzeit des Lammes“ mit Jesus auf ihre richterlichen Throne setzen [B2e](Da 7:22). Gemäss dem Propheten Hosea wird der Vater sie alle erst danach, wenn ihm der Sohn das gereinigte Königreich übergibt endgültig als „Söhne und Töchter“ anerkennen! (Hos 1:10) „Als nächstes das Ende, wenn er seinem Gott und Vater das Königreich übergibt, wenn er Regierungen von aller Art und alle Gewalt und Macht zunichte gemacht hat.“ (1.Kor 15:24)

 

(Vergleiche Grafik: Erntefeste zum Abschluss der Menschenernte)

 

*** Rbi8  Jesaja 54:5-6 ***

„Denn dein großer Erschaffer ist dein ehelicher Besitzer, Jehova der Heerscharen ist sein Name; und der Heilige Israels ist dein Rückkäufer. Der Gott der ganzen Erde wird er genannt werden. 6 Denn Jehova rief dich, wie wenn du eine gänzlich verlassene und im Geist verletzte Frau wärst und wie eine Frau der Jugendzeit, die dann verworfen wurde“, hat dein Gott gesprochen.

 

Diese Worte haben somit in unseren Tagen eine ganz spezifische Bedeutung, nachdem Jehova die Generation Israels innerhalb „Lo-Ruhama“ verworfen hatte, die ihrerseits Seinen Sohn als Messias verworfen hatte. Es ist eine Prophezeiung für die Zeit der „Wiederherstellung des Königreiches für Israel“! Jehova spricht vom „Israel Gottes“ und als „seiner Frau“ und ihren Kindern von „Söhnen und Töchtern

 

*** Rbi8  Hosea 1:10-11 ***

Und die Zahl der Söhne Israels soll wie die Sandkörner des Meeres werden, die nicht gemessen oder gezählt werden können. Und es soll geschehen, daß an dem Ort, an dem zu ihnen jeweils gesagt wurde: ‚Ihr seid nicht mein Volk‘, zu ihnen gesagt werden wird: ‚Die Söhne des lebendigen Gottes.‘ 11 Und die Söhne Judas und die Söhne Israels werden gewiß zu einer Einheit zusammengebracht werden und werden tatsächlich ein Haupt für sich einsetzen und aus dem Land heraufziehen; denn groß wird der Tag von Jesreel sein.

 

Das „Haupt“, das über die beiden Völker, das fleischliche und das geistige Israel gesetzt wird ist Jesus! Der Tag von Jesreel [B3] hat auch mit der Tiefebene Jesreel, mit dem darin gelegenen Har-Megiddo zu tun, wo Gott an allen Feinden seines Königreiches die Rache vollzieht!

 

10.2.3.6       Jerusalem, die ungetreue Ehefrau Jehovas

Jerusalem, als synonym für Herrschaft wird von Jehova oft ebenfalls als „Frau“ bezeichnet. Allerdings erwies sich das jüdische Jerusalem als „ungetreue Frau“, die mit den Herrschern der Nationen und deren Götzen geistigen „Ehebruch“ beging, wie „Gomer“, die Frau Hoseas. Jehova hatte sie darum verworfen, verspricht aber ihre Wiederaufnahme nachdem sie bereut hat!

 

(Vergleiche Grafik: Hosea III: Hosea soll eine Prostituierte heiraten)

 

Babylon die Große, dargestellt als Prostituierte, in Purpur und Scharlach gekleidet in ihrem Liebesrausch mit den "Königen der Erde"Viele Nationen und Städte der Nationen hat Jehova ebenso als „Frau“ bezeichnet, wie Moab (Jer 48:41), Ägypten (Jer 46:11), Rabba von Ammon (Jer 49:2), Babylon (Jer 51:13) deren ehelicher Besitzer aber Satan ist. „Babylon die Grosse“ bezeichnet er als Hure, weil sie sich gegenüber den Politikern der UNO vollkommen prostituiert (Off Kap. 17, 18).

 

*** Rbi8  Offenbarung 17:3-6 ***

Und in [der Kraft des] Geistes trug er mich in eine Wildnis hinweg. Und ich erblickte eine Frau, die auf einem scharlachfarbenen wilden Tier saß, das voll lästerlicher Namen war und sieben Köpfe und zehn Hörner hatte. 4 Und die Frau war in Purpur und Scharlach gehüllt und war mit Gold und kostbaren Steinen und Perlen geschmückt und hatte in ihrer Hand einen goldenen Becher, der voll von abscheulichen Dingen und den Unreinheiten ihrer Hurerei war. 5 Und auf ihrer Stirn war ein Name geschrieben, ein Geheimnis: „Babylon die Große, die Mutter der Huren und der abscheulichen Dinge der Erde. 6 Und ich sah, daß die Frau trunken war vom Blut der Heiligen und vom Blut der Zeugen Jesu.

 

Babylon die Grosse Hure“ ist für den Tod von Millionen von Gerechten verantwortlich. An ihr haftet auch das Blut all jener die sie zum Straucheln in der Wahrheit gebracht hat und mit ihrer mystischen Verführungskunst und ihrem schamlosen Luxus zu sich ins Grab hinabzieht.

 

*** Rbi8  Sprüche 7:24-27 ***

Und nun, o Söhne, hört auf mich, und merkt auf die Reden meines Mundes. 25 Möge dein Herz nicht zu ihren Wegen abweichen. Irre nicht ab auf ihre Pfade. 26 Denn viele sind der Erschlagenen, die sie fällte, und zahlreich sind alle von ihr Getöteten. 27 Die Wege zum Scheol sind ihr Haus; sie führen hinab zu den Innenkammern des Todes [[(der „Gehenna“)]].

 

Hier ist das negative Beispiel einer von Gott abgewendeten Frau beschrieben, statt „Gehilfin“ eine Gegnerin. Auch Paulus weisst prophetisch im Vergleich dazu auf zwei biblische, getreue Frauen hin: Sara und Hagar, welche in dramatischer Weise unterschiedliche Zeitabschnitte im Volk Jehovas darstellen: Zuerst nennt er Hagar, die dem Fleische nach Abraham Nachkommen hervorbringt und Paulus bringt es mit dem fleischlichen Israel in Verbindung. Dann erwähnt er Sara, als unsere geistige „Mutter“, welche „Kinder der Verheissung“ hervorbringt. Sie stellt das „Jerusalem droben“, Jehovas Königreich, das nach dem Tag des „Abendessen der Hochzeit des Lammes“ vom Himmel herabkommen wird. Jesus ist dabei der Erstgeborene unter vielen Brüdern (Heb 2:11, 12; Off 21:1-5).

 

Abrahams Same der Verheissung wird die Erde erben
 

(Vergleiche Grafik: 9.6  Abrahams Same, Jehovas „Frau“: Das symbolische Drama von Hagar und Sara)

 

Jeremia ruft die „Jungfrau Israel“, alle die nicht an der Hurerei ihrer Mutter teilhaben dazu auf, den ihr vorgezeichneten Weg der Rückkehr zu beschreiten, nachdem Jehova sie ins Exil gehen liess. Israel ist bis heute eine untreue Tochter in Form von „Lo-Ruhama“.

 

*** Rbi8  Jeremia 31:21-22 ***

Errichte dir Wegzeichen. Setze dir Wegweiser. Richte dein Herz fest auf die Landstraße, den Weg, den du wirst gehen müssen. Kehre zurück, o Jungfrau Israel. Kehre zurück zu diesen deinen Städten. 22 Wie lange wirst du dich hierhin und dorthin wenden, o untreue Tochter? Denn Jehova hat etwas Neues auf der Erde geschaffen: Eine weibliche Person, sie wird sich um einen kräftigen Mann drängen.“

 

Die „weibliche Person“, die „Frau“, Jesu „kleine Herde“ der Apostel aber drängen sich eng um den „kräftigen Mann“, den Christus! Der Weg zu Jehova führt alleine über Jesus als dem vorherbestimmten Messias, dem Gesalbten Jehovas! Es ist ein Umkehren von einem falschen Weg hin zum richtigen Pfad. Kein anderer Weg führt ins Königreich der „neuen Himmel! Der Vater kommt vom Himmel herab und wird danach wiederum bei den Menschen auf der Erde weilen. „Ich sah auch die heilige Stadt, das Neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitgemacht wie eine für ihren Mann geschmückte Braut. Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.““ (Off 21:1-5)

 

*** Rbi8  Johannes 14:6-7 ***

Jesus sprach zu ihm: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich. 7 Wenn ihr mich erkannt hättet, würdet ihr auch meinen Vater erkannt haben; von nun an kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.“

 

Jesus zu erkennen und dadurch auch seine erhöhte Stellung anzuerkennen bedeutet den Vater mit klaren Augen zu sehen! Das fleischliche und geistige Israel muss sich um genaue Erkenntnis bemühen und sich um Rückkehr zum wahren Besitzer bemühen!

 

 

10.2.4        Welches der GESETZE respektierst du vorab: Das des Cäsars oder jenes des Christus?

 

10.2.4.1       Trägst du das Kennzeichen des „wilden Tieres“ oder betest du dessen „Bild“ an?

Im babylonischen Exil weigerten sich drei junge Hebräer ein Standbild Nebukadnezars anzubetenAnbetung bedeutet Referenz erweisen, sich jemandem unterordnen, als Autorität anzuerkennen. Jehova gestattet keine anderen Götter gegen sich, welche ihm das alleinige Recht auf Anbetung streitig machen! Der vom Propheten Daniel erwähnte Fall der drei jungen Hebräer, die sich nicht vor einem Standbild Nebukadnezars verneigten, obwohl dies allen vom König deutlich befohlen wurde, zeigt, dass jeder Mensch individuell zu entscheiden hat, ob er sich ungebührlich vor jemandem oder etwas verbeugt!

 

Staatliche und private Schulen und Universitäten bilden Frauen inzwischen für alle Bereiche menschlicher Tätigkeit aus und lassen sie in Stellungen treten, wo sie über Männer beherrschende Funktionen auszuüben haben. Heute sind Frauen in Polizei, Armee,  an Gerichten und selbst der Führung von Staaten in entscheidenden Machtpositionen.

 

Das Logo des WORLD COUNCIL OF RELIGIOUS LEADERSAuch das „Bild des [[(siebenköpfigen)]] wilden Tieres“, die Kopie der UNO als politischer Gleischschaltung, die vereinigten Religionen im World Council of Religious Leaders erwartet von uns Menschen ein sich niederbeugen vor ihrer Autorität, was Gott deutlich ablehnt, wo immer dies in Widerspruch zu seinem GESETZ steht! Die Verbindung „Babylons der Grossen“ zur Politik ist inzwischen unübersehbar! Mit der Unterzeichnung des Vertrages am Friedensgipfel des „Millennium World-Peace-Summit" am 28.-31.8.2000 [A1] unterwarfen sich die Religionen der Oberhoheit der UNO. Gottes Befehl kommt seither umso deutlicher zum Ausdruck: „Geht aus ihr hinaus, mein Volk!“ (Off 18:4)

 

Denkende und handelnde Christen haben sich in der Taufe in einen Bund mit Jehova und mit Jesus begeben. Sie anerkennen den heiligen Geist, der zu ihnen aus der Schrift redet und unterwerfen sich nicht weiter den Gepflogenheiten dieses Systems, das durch Gottentfremdung geprägt ist! Der Jünger und Halbbruder Jesu, Jakobus schrien in seinem Brief an alle Christenversammlungen gerichtet

 

*** Rbi8  Jakobus 4:7-8 ***

Unterwerft euch daher Gott; doch widersteht dem Teufel, und er wird von euch fliehen. 8 Naht euch Gott, und er wird sich euch nahen. Reinigt eure Hände, ihr Sünder, und läutert euer Herz, ihr Unentschlossenen.

 

Ein Christ führt einen ständigen Kampf, der durch die Promiskuität des Systems nicht gerade erleichtert wird. Aber denselben Kampf mussten auch die Christen in Rom ausfechten, die dem unmoralisches Verhalten jener Weltstadt ausgesetzt waren, deren Dekadenz ihren Untergang beschleunigte! Paulus betrachtet sich und seinen eigenen Kampf Gottes GESETZ anzuwenden!

 

Welches Gesetz ist gemein? Welche Rechtsgrundlage?*** Rbi8  Römer 7:21-25 ***

Ich finde also in meinem Fall dieses Gesetz [[(des sündigen Fleisches (Rö 8:1-7))]]: daß, wenn ich das Rechte zu tun wünsche, das Schlechte [[(das Begehren des Fleisches Gottes Gebot zu übertreten)]] bei mir vorhanden ist. 22 Ich habe wirklich Lust an dem Gesetz [[GESETZ]] Gottes gemäß dem Menschen, der ich innerlich bin [[(, gemäss dem geschulten Gewissen)]], 23 aber ich sehe in meinen Gliedern ein anderes Gesetz, das dem Gesetz meines Sinnes widerstreitet und mich gefangennimmt unter das Gesetz der Sünde, das in meinen Gliedern ist. 24 Ich elender Mensch! Wer wird mich befreien von dem Leib, der diesem Tod verfallen ist? [[(der aufgrund Adams Sünde mutierten Gene, in die Tod und Verwesung einprogrammiert wurden)]] 25 Dank sei Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn! So bin ich selbst denn mit [meinem] Sinn ein Sklave des GESETZES Gottes, mit [meinem] Fleisch aber des Gesetzes der Sünde.

 

Im Römerbrief spricht Paulus zumindest von sieben unterschiedlichen Gesetzen: Nur die, welche im Einklang mit Jehovas Geboten sind führen hin zurück zu „ewigem Leben“, so wie es Adam zu Beginn, vor dem Sündigen hatte. Paulus unterscheiden den inneren Menschen, der durch das Studium von Gottes Wort geprägt wurde und den äusserlichen Menschen, der von den ungesetzlichen Annehmlichkeiten des Systems ständig herausgefordert wird! Das Fleisch sucht Befriedigung seiner Bedürfnisse, Gottes GESETZ aber bindet diese Befriedigung in gewisse Grenzen! „Wer aber in das vollkommene Gesetz, das zur Freiheit gehört, hineinschaut und dabei bleibt, der wird glücklich sein, indem er [es] tut, weil er nicht ein vergeßlicher Hörer, sondern ein Täter des Werkes geworden ist.“ (Jak 1:25) Diese Grenzen zu überschreiten bedeutet gemäss GESETZ aber den Fluch auf Sünde“ und damit den Tod, weil wir Gottes Willen missachten! Durch Christus, der uns als vollkommenes Vorbild zeigte wie wir den Geist in Zügel zu nehmen imstande sind und durch sein Loskaufsopfer, indem er als vollständig Gerechter an unserer Stelle den Tod erlitt, dadurch wurde uns der Ausweg gezeigt! Der Geist wird durch Gottes Kraft befähigt, das „Gesetz des Fleisches“ zu kontrollieren und zu beherrschen! Die „unverdiente Güte“ vermag den „Fluch“ und damit den Eintrag von Sünde vollständig auszulöschen. Das war nach dem GESETZ Mose noch nicht möglich!

 

*** Rbi8  Galater 5:22-24 ***

Andererseits ist die Frucht des Geistes Liebe, Freude, Frieden, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Glauben, 23 Milde, Selbstbeherrschung. Gegen solche Dinge gibt es kein Gesetz [[GESETZ]]. 24 Außerdem haben die, die Christus Jesus angehören, das Fleisch samt seinen Leidenschaften und Begierden an den Pfahl gebracht.

 

Wenn wir die „Früchte des Geistes“, unsere Erziehung hin zu wahrer Nachfolge Jesu und der Apostel immer mehr offen legen, bringen wir vermehrt jene Früchte hervor, welche das in uns erzeugen, was wir von Herzen begehren: Liebe, Freude, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Glauben, Milde und eben die höchste Frucht, Selbstbeherrschung!

 

Die verbindung der "unverdienten Güte Gottes" zu Gottes GESETZ
 

Was dem entgegengerichtet ist und was uns von „unverdienter Güte“ zu trennen vermag ist das willentliche, bewusste sündigen, Gottes Massstab der Gerechtigkeit zu missachten und dadurch die „Frucht der Sünde“ erneut hervorzubringen:

 

(Galater 5:19-21)  Nun sind die Werke des Fleisches offenbar, und sie sind: Hurerei, Unreinheit, zügelloser Wandel, 20 Götzendienst, Ausübung von Spiritismus, Feindschaften, Streit, Eifersucht, Wutausbrüche, Wortzänkereien, Spaltungen, Sekten, 21 Neidereien, Trinkgelage, Schwelgereien und dergleichen Dinge. Vor diesen Dingen warne ich euch im voraus, so wie ich euch im voraus gewarnt habe, daß die, die solche Dinge treiben, Gottes Königreich nicht erben werden.

 

Lassen wir uns nicht von leerem religiösem Geschwätz betören, das uns vorgaukeln will, dass „Jesus das Ende des GESETZES“ sei, statt korrekt zu übersetzen, das „Ende“, der höchste Massstab das GESETZ vollständig zu erfüllen*

 

10.2.4.2       Was war und bleibt die Bedeutung des Schleiers der Frauen?

In vielen Ländern und mehreren christlichen Religionsgemeinschaften wurden seit einigen Jahrzehnten die Ernennung von Priesterinnen und damit auch Berufung und Ordinierung zu höheren Ämtern wie zu weiblichen Bischöfen vorgenommen. Ganz eindeutig widersprechen solche Bemühungen den göttlichen Anordnungen an Israel und dem deutlichen Befehl des Paulus, dass Frauen ihren Männern untertan sein sollen und er ihnen nicht gestattet öffentlich zu lehren.

 

In England, Holland, Dänemark und auch in Deutschland u.a. sind Ernennungen von Frauen zum Priesteramt seit geraumer Zeit üblich. Viele andere Länder haben sich diesem Zeitgeist angeschlossen. Das führte in verschiedenen Ländern aber zu Protesten und zum Verlassen der Kirchen von Menschen, die eher Gott die Ehre geben wie Menschen! [1]

 

Das schwedische Parlament entschied im Jahre 1958, daß Frauen ordiniert werden könnten. Zu den insgesamt 2 900 Pfarrern, die in der Kirche von Schweden dienen, gehören jetzt etwa 330 Frauen. Das hat sowohl unter Geistlichen als auch unter Laien stürmische Reaktionen hervorgerufen. Die Mehrheit der Geistlichen, etwa 58 Prozent, ist für die Zulassung der Frau zum geistlichen Amt, hauptsächlich um der Gleichheit der Geschlechter willen. Doch eine Phalanx von etwa 42 Prozent der Bischöfe und Pfarrer widersteht — zum Teil sehr energisch — dieser Vorstellung mit dem Hinweis auf die Worte des Apostels Paulus in 1. Korinther 14:34, wo es heißt, daß „die Frauen in den Versammlungen schweigen“ sollen.

 

Die Überlieferungen aus dem Alten Testament, den Hebräischen Schriften wurden auch in den Christenversammlungen des ersten Jahrhunderts respektiert. Paulus hatte viele Dinge so erklärt, dass der Grund den Christen wohl bekannt war und sie den Vorteil dieser Art des Verhaltens durchaus zu erkennen vermochten! Die von Gott festgesetzten Strukturen mussten den besten Erfolg zeitigen, jene aber, welche der Mensch zusätzlich darüber stülpte, wie die Pharisäer und Schriftgelehrten dies gern taten, solche waren nichts als ein zusätzliches Joch, was die Entwicklung nur behinderte.

 

Der geistige Tempel: Aufbau des Leibes des ChristusFür einmal lobte Paulus die Korinther, weil sie an gewissen Überlieferungen die er ihnen aufgetragen hatte weiterhin festhielten. Er legte aber Wert darauf, dass die Stellung des Mannes gefestigt würde, was der Ehre der Frau nur zum Guten gereichen kann. Die Leitung durch ein verantwortliches „Haupt“ haben wir bereits mehrfach erwähnt, Paulus aber geht auf äusserliche Zeichen des Respekts und der Unterordnung ein.

 

*** Rbi8  1. Korinther 11:2-6 ***

Nun lobe ich euch, weil ihr in allen Dingen meiner gedenkt und ihr an den Überlieferungen festhaltet, so wie ich [sie] euch übermittelt habe. 3 Ich will indes, daß ihr wißt, daß das Haupt jedes Mannes der Christus ist; das Haupt einer Frau aber ist der Mann; das Haupt des Christus aber ist Gott. 4 Jeder Mann, der betet oder prophezeit und dabei etwas auf seinem Haupt hat, macht seinem Haupt Schande; 5 jede Frau aber, die mit unbedecktem Haupt betet oder prophezeit, macht ihrem Haupt Schande, denn es ist ein und dasselbe, als wäre sie eine [Frau] mit kahlgeschorenem Haupt. 6 Denn wenn sich eine Frau nicht bedeckt, so möge sie auch geschoren werden; wenn es aber für eine Frau schändlich ist, geschoren oder kahlgeschoren zu sein, so möge sie sich bedecken.

 

Das „Haupt“ dem ein Mann sich zu unterordnen hat ist Christus, der als einziger Mittler zu Gott existiert. Eine Kopfbedeckung ist ein Zeichen der Unterordnung, die Frauen aufgetragen wurde, dem Mann dagegen Schande bereitet. Darum zeigt Paulus den Zusammenhang, wenn Frauen diese göttliche Anordnung übertreten. Paulus reagiert mit Vehemenz, weil offensichtlich dieses Gebot in Korinth ausser Gebrauch gekommen war!

 

Warum musste Paulus dieses streitbare Thema in seinen Brief an die Korinther aufnehmen? Jene waren in besonderem Mass negativem Einfluss ausgesetzt. Es war allgemein üblich, dass sich Frauen in der Öffentlichkeit den Kopf teilweise verschleierten, wie dies weit über das gebotene Mass hinaus in arabischen Ländern bis heute üblich ist. Heidnische Priesterinnen dagegen, welche die Tempelprostitution betrieben liessen ihr Haar offen. Frauen mit lockerer Moral folgten jenem Vorbild der heidnischen Priesterinnen. Paulus wollte die Christenversammlung deutlich vor dem Einfluss der allgemein herrschenden Unmoral des Systems beschützen.

 

Rahel, Isaaks Verlobte verschleierte ihr Gesicht bevor sie zu Isaak gebracht wurdeIm Falle der Rebekka, die bevor sie ihrem Verlobten Jakob begegnete sich den Schleier umlegte kommt die Sitte zum Ausdruck, die bereits zur Zeit der Patriarchen fest verankert war. Es ist ein Zeichen der Keuschheit und des Respekts vor Autorität. Dies kommt bis heute u.a. in Hochzeitszeremonien zum Ausdruck!

 

*** Rbi8  1. Mose 24:65-67 ***

Darauf sprach sie zu dem Diener: „Wer ist jener Mann, der uns auf dem Feld entgegenkommt?“, und der Diener sagte: „Es ist mein Herr.“ Und dann nahm sie ein Kopftuch und bedeckte sich. 66 Und der Diener ging daran, Isaak alle Dinge zu erzählen, die er getan hatte. 67 Danach brachte Isaak sie in das Zelt Saras, seiner Mutter. Auf diese Weise nahm er Rebekka, und sie wurde seine Frau; und er gewann sie lieb, und Isaak fand Trost, nachdem er seine Mutter verloren hatte.

 

Rebekka verdeckte ihr Angesicht mit dem bei Frauen üblichen Kopftuch. Isaak anerkannte Rebekka als seine Frau nachdem   Sara die künftige Frau ihres Sohnes Isaak begutachtet hatte und somit nach deren Gutheissung. Damit galt die Verlobung als Ehebund, wo Isaak sie als Frau in sein eigenes Zelt führte. Abraham war es gewesen, der die Auswahl einer geeigneten Frau aus derselben Abstammung veranlasst hatte und seinen Diener nach Mesopotamien in sein Land sandte und ihn göttlicher Fügung anvertraute, um ja keine Kanaaniterin für Isaak zu nehmen! (1.Mo Kap 24) Genau dieselbe Regelung gibt Paulus, wenn er schreibt: „Eine Frau ist während der ganzen Zeit, da ihr Mann lebt, gebunden. Wenn ihr Mann aber [im Tod] entschlafen sollte, so ist sie frei, sich zu verheiraten, mit wem sie will, nur im Herrn.“ (1.Kor 7:9). Eine Heirat mit einem Andersgläubigen bringt viele Probleme und die Gefahr mit sich, sich vom wahren Glauben abzuwenden, der dem Christus gebührt und zu Jehova und Seinem Königreich geleitet.

 

Die „Kopfbedeckung“ oder wie andere Übersetzer es ausdrücken, der „Schleier“ (EB, EÜ, Her) heisst auf Hebräisch „za`íph“, was auch mit „Schal“ (NW) übersetzt werden kann. Auf Griechisch lautet der Begriff „peribólaion“, etwas das man umwirft, eine Hülle. Viele Bräute legen sich bis heute am Hochzeitstag einen Schleier um, ohne den tieferen Sinn zu durchschauen, der lange zuvor in jenes modische Element der Hochzeitsbekleidung gelegt wurde. Auch bei Totenfeiern verschleiern sich viele Frauen in Trauer ihr Gesicht. Paulus aber zeigt die Grundbestimmung für die Versammlung Gottes.

 

*** Rbi8  1. Korinther 11:7-10 ***

Denn ein Mann sollte sein Haupt nicht bedeckt haben, da er Gottes Bild und Herrlichkeit [[(im Bilde Gottes und der Engel wurde Adam gebildet)]] ist; die Frau aber ist des Mannes Herrlichkeit. 8 Denn der Mann ist nicht aus der Frau, sondern die Frau aus dem Mann; 9 und überdies ist der Mann nicht um der Frau willen erschaffen worden, sondern die Frau um des Mannes willen. 10 Deshalb sollte die Frau um der Engel [[(Boten; Engel und/oder Vorsteher???  Engel sind die „sieben Augen“ Jesu, um das Handeln derer zu beobachten, die ihn als „Haupt“ anerkennen)]] willen ein Zeichen der Befugnis auf ihrem Haupt haben.

 

Der Übersetzer Albrecht gibt den Satz etwas anders wieder, was aber dem Sinne der Regelung des Paulus nur noch tieferen Gehalt gibt: „Deshalb soll die Frau das Zeichen ihrer Abhängigkeit vom Manne auf ihrem Haupte tragen, und zwar mit Rücksicht auf die Engel“. Auch hier scheint der Respekt vor christlichen Vorstehern und ihrer Stellung innerhalb der Versammlung den Schleier zu Bedingen, wie auch gegenüber Engeln des Himmels als göttlichen Beobachtern. Es geht dabei nicht um das tägliche Leben, sondern um öffentliches Beten in der Versammlung (1.Kor 11:4), somit um die Bestätigung seitens der Frau, dass sie ihren Mann in der Öffentlichkeit vertritt und nicht sein Recht als ihr „Haupt“ an sich reissen will. Paulus zeigt, dass Männern langes Haar und eine Kopfbedeckung zur Unehre gereichen würde.

 

*** Rbi8  1. Korinther 11:13-16 ***

Urteilt für euch selbst: Ziemt es sich für eine Frau, unbedeckt zu Gott zu beten? 14 Lehrt euch nicht die Natur selbst, daß, wenn ein Mann langes Haar hat, es ihm zur Unehre gereicht, 15 wenn aber eine Frau langes Haar hat, es ihr zur Herrlichkeit gereicht? Denn ihr Haar ist ihr statt einer Kopfbedeckung gegeben. 16 Wenn indes jemand zugunsten eines anderen Brauches streitsüchtig zu sein scheint: wir haben keinen anderen und auch die Versammlungen Gottes nicht.

 

Paulus duldet in dieser Hinsicht keinerlei Streitgespräche, seine Aussage ist verbindlich in Christenversammlungen: „… für die aber, die streitsüchtig sind und die der Wahrheit nicht gehorchen, sondern der Ungerechtigkeit gehorchen, wird es Zorn und Grimm geben …“ (Rö 2:8)  Paulus spricht hier deutlich vom Gebet in der Öffentlichkeit, das heisst vor der Christenversammlung aber auch vor der Familie in Anwesenheit des Mannes, das ja eigentlich nur den Männern vorbehalten ist, die darin priesterliche Pflichten wahrnehmen. „Denn wenn sich eine Frau nicht bedeckt, so möge sie auch geschoren werden; wenn es aber für eine Frau schändlich ist, geschoren oder kahlgeschoren zu sein, so möge sie sich bedecken.“ (1.Kor 11:6)

 

Wo es aber Frauen in Ausnahmesituationen trifft ein Gebet in Anwesenheit von Männern zu sprechen, da wird es der Frau daher zur Ehre gereichen, wenn sie alttestamentlichen Brauch im Zusammenhang mit dem Vater der Nation Israel, Isaak und damit auch die Regelung des Paulus weiterhin respektiert, die doch bereits im GESETZ, im 1.Buch Mose als verbindlicher Brauch im Falle Rebekkas aufgezeichnet war! Dieser Umstand kann dann eintreten, wenn kein geeigneter Mann da ist, z.B. bei einem Ungläubigen Ehemann oder dieser z.B. durch Unwohlsein dazu nicht in der Lage sei, der das Gebet sprechen könnte. Die Christenversammlung, welche sich Jesus und den Aposteln unterordnet kennt keinen anderen Brauch und überlässt das Streiten darüber jenen draussen!

 

10.2.4.3       Respekt christlicher Frauen vor der Stellung des Mannes

Das respektvolle Behandeln des Nächsten beginnt bereits in der Familie. Da, wo die Mutter Respekt vor der Stellung ihres Mannes zeigt, da werden auch Kinder diesen Respekt lernen und sich ohne grösseren Zwang unter das häusliche Gesetz einordnen.

 

HausordnungWas früher allgemein als „Hausordnung“ bekannt war, das müsste heute in vielen Familien allzu oft als „Chaos des Hauses“ eingestuft werden. Chaos entsteht da, wo es an Ordnung fehlt, Ordnung aber fehlt da, wo kein Ordnender da ist der Verhaltensregeln festlegt die zu respektieren sind! Jehova aber ist ein Gott der Ordnung, was zum Frieden beiträgt!

 

 *** Rbi8  Galater 6:16 ***

Und alle, die nach dieser Regel des Benehmens ordentlich wandeln werden, über sie komme Frieden und Barmherzigkeit, ja über das Israel Gottes.

 

Auch Petrus zeigt den Vorteil, den es mit sich bringt, wenn Frauen sich ihren Ehemännern unterordnen. Diesmal liegt der Gewinn bei jenen Männern, die sich vorerst nicht zu Christus bekennen, die als Augenzeugen der Keuschheit und des Respekts, den ihnen ihre Frauen zollen gewonnen werden können, indem sie die göttliche „Hausordnung“ anwenden.

 

*** Rbi8  1. Petrus 3:1-2 ***

Ebenso ihr Frauen, seid den eigenen Männern untertan, damit sie, wenn irgendwelche dem Wort ungehorsam sind, durch den Wandel [ihrer] Frauen ohne ein Wort gewonnen werden mögen, 2 weil sie Augenzeugen eures keuschen Wandels, verbunden mit tiefem Respekt, gewesen sind.

 

Ein keuscher Wandel steht dem Unkeuschen diametral gegenüber! Wer den Exhibitionismus heutiger Frauen und Männer etwas aus einem tieferen Blickwindel betrachtet, hinter das Oberflächliche, das äusserlich in Erscheinung Tretende wirft, der kann durchaus den Rat zum Tragen einer Kopfbedeckung verstehen. Es ist an gewissen Orten nicht selten, dass Frauen in Shorts in sehr freier Oberbekleidung selbst an christlichen Gottesdiensten teilhaben. Jene zeigen ihren fehlenden Respekt vor Gott, Christus und der Versammlung indem es ihnen offensichtlich an Unterscheidungsvermögen mangelt.

 

10.2.4.4       Keuscher Wandel der Frau zeigt sich vorab in ihrem äusseren Auftreten

Beide Extreme, keuscher Wandel und Exhibitionismus führen jeweils zu einem getrennten Ziel: Der Schleier, respektive die Kopfbedeckung möchte Keuschheit fördern und zeigt als äusserliches Symbol Unterordnung an, das andere Extrem, das freie Zeigen fast aller Körperteile will die Begehrlichkeit erwecken. Jene die auf die Freiheit des Vorzeigens der ästhetische Schönheit des weiblichen Körpers verweisen sind oft jene, die ihr eigenes Begehren nicht im Zaume zu halten vermögen, weil es ihnen an Selbstbeherrschung fehlt! Nicht umsonst ist die Werbung voll Exhibitionismus, sie will zur Kauflust verführen und setzt das eine für das andere. Paulus verweist im Brief an die Römer wohin dies zu führen vermag.

 

DER SPIEGEL: Forschungs-Objekt Liebe; Die Natur der Untreue *** Rbi8  Römer 1:24-27 ***

Daher überließ sie Gott entsprechend den Begierden ihrer Herzen der Unreinheit, damit ihre Leiber untereinander entehrt würden, 25 ja diejenigen, die die Wahrheit Gottes mit der Lüge vertauschten und eher der Schöpfung Verehrung und heiligen Dienst darbrachten als dem Schöpfer, der immerdar gesegnet ist. Amen. 26 Deshalb übergab Gott sie schändlichen sexuellen Gelüsten, denn sowohl ihre weiblichen Personen vertauschten den natürlichen Gebrauch von sich selbst mit dem widernatürlichen; 27 und desgleichen verließen auch die männlichen Personen den natürlichen Gebrauch der weiblichen Person und entbrannten in ihrer Wollust zueinander, Männliche mit Männlichen, indem sie unzüchtige Dinge trieben und an sich selbst die volle Vergeltung empfingen, die ihnen für ihre Verirrung gebührte.

 

Christen sollen ihre „Begierden des Fleisches“ durch Selbstbeherrschung zügeln und auch andere nicht in Versuchung bringen durch herausfordernde Zuschaustellung des eigenen Körpers! Die Verschleierung der Frauen hat darin eine lange Tradition, sowohl in Israel, wie in anderen Kulturen. Er ist somit mit der Keuschheit eng verbunden, das „GESETZ des Geistes“ beachtend. Die Frau versucht dadurch mittels Zurückhaltung ihre natürlichen Reize nicht ungebührlich zur Schau zu stellen, um dadurch Begehren zu erwecken, das zu Ehebruch hin führen kann. Bestimmt ist dies vollkommen im Einklang mit Jesu warnenden Worten:

 

*** Rbi8  Matthäus 5:27-30 ***

Ihr habt gehört, daß gesagt wurde: ‚Du sollst nicht ehebrechen.‘ 28 Ich aber sage euch, daß jeder, der fortwährend eine Frau ansieht, um so in Leidenschaft zu ihr zu entbrennen, in seinem Herzen schon mit ihr Ehebruch begangen hat. 29 Wenn nun dein rechtes Auge dich straucheln macht, so reiß es aus und wirf es von dir weg. Denn es ist dir nützlicher, daß dir eines deiner Glieder verlorengehe, als daß dein ganzer Leib in die Gehenna gestürzt werde. 30 Und wenn deine rechte Hand dich straucheln macht, so hau sie ab und wirf sie von dir weg. Denn es ist nützlicher für dich, daß eines deiner Glieder verlorengeht, als daß dein ganzer Leib in die Gehenna kommt.

 

Die Zurschaustellung des weiblichen Körpers hat zum Ziel, die Leidenschaft der Männer herauszufordern, was eng mit Ehebruch verbunden ist! Ehebruch schliesst auch vorehelichen Sexualverkehr mit ein, nicht nur den heute oft so unschuldig verkleideten Seitensprung!

 

Jesu Worte sind unverkennbar auf das Objekt gerichtet, ohne zu beschönigen und zeigen klar, dass Ehebruch mit der Todesstrafe verbunden ist, wie dies im GESETZ Mose festgeschrieben wurde! Da heute kaum jemand mehr daran glaubt, dass göttliches Recht am Gerichtstag Gottes die entsprechende Rache findet, werden Jesu Worte vollkommen ignoriert und die Christenheit hat einen Grad der Unmoral und Heuchelei erreicht, der wohl kaum noch zu überbieten ist! Ein Blick in den Kiosk genügt, ein flüchtiges durchsehen der Fernsehprogramme bringt es zu Tage, dass wir an Unmoral Sodom und Gomorra längst geschlagen haben! Nicht umsonst erwähnte Jesus den Untergang Sodoms im Zusammenhang mit seinem Offenbarwerden am Tag der Rache Jehovas! [B3]

 

Auf Sodom regnete es Schwefel und Feuer, nachdem Lot und zwei Töchter daraus geflohen waren *** Rbi8  Lukas 17:28-30 ***

Ebenso wie es in den Tagen Lots [[(in der Stadt Sodom)]] geschah: sie aßen, sie tranken, sie kauften, sie verkauften, sie pflanzten, sie bauten. 29 An dem Tag aber, als Lot aus Sodom herauskam, regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und vernichtete sie alle. 30 Ebenso wird es an dem Tag sein, an dem der Menschensohn geoffenbart wird.

 

Wenn christliche Männer und Frauen Jesu Worte ernst nehmen, so reissen sie sich selbst förmlich ihr „Auge“ aus, respektive das, was das Auge reizen mag, das sie straucheln macht! Wenn es Zeitschriften oder gar pornographische Literatur ist, so verbrennen sie jene, wo es Videos oder Internet sind, da meiden sie solchen Zugang, wo es das Fernsehen ist, da bannen sie gewisse Kanäle und Zeiten, wo unmoralische Programme bekannt sind. Internet bietet viele Möglichkeiten zum Straucheln, ein Christ weiss sie zu meiden. Wo wir unvermeidlich mit Unmoral konfrontiert werden, wie auf der Strasse oder im Kino, da wendet ein Christ bewusst den Blick weg, um das zu vermeiden, was Jesus warnend erwähnte: In Leidenschaft zu geraten! Da Jesus die „Gehenna“ dabei erwähnt, die ewige Vernichtung im Feuersee, ist es bestimmt von grossem Wert diese Warnung ernst zu nehmen! Er selbst ist der Richter und er kennt den Massstab den er mit „eisernem Zepter“ im Auftrag des Vaters anzuwenden hat! (Off 12:5; 20:14, 15)

 

*** Rbi8  Psalm 101:3 ***

Ich werde mir kein nichtsnutziges Ding vor Augen stellen.

Das Tun der Abtrünnigen habe ich gehaßt;

Es haftet mir nicht an.

 

Das „Auge“ auszureissen oder die „rechte Hand“ abzuhauen lädt nicht zur Selbstverstümmelung ein, sondern zeigt den Wertunterschied zwischen Lustgewinn mittels des Auges und der Hand und der Gefahr göttliche Normen zu übertreten!

 

10.2.4.5       Wozu führt die Übertretung göttlicher Normen betreffend des „Hauptes“ in Christenversammlungen? 

Unzweifelhaft führt es zu Ablösungserscheinungen und Sektarismus, sobald göttliche Normen ausser Acht gelassen werden. Die heute in Zehntausende von christlichen Gruppierungen aufgespaltene Christenheit weist deutlich auf diesen üblen Zustand hin! Die von Jesus erwähnten „sieben Versammlungen“ der Offenbarung werden individuell aufgefordert jede für sich die notwendigen Korrekturen vorzunehmen, welche Jesus gegenüber Vorstehern und Versammlungsgliedern erwähnt!

 

Der Aposatel Johannes und seine Sendschreiben an die sieben Versammlungen in Asien in der Offenbarung
 

In vielen europäischen Ländern gibt es heute wesentlich mehr Kirchenaustritte wie Taufen. Schlagzeilen füllen auch heute die kritische Presse, wo Deutschland von prominenten Kirchenführern wiederum als „Missionsland“ bezeichnet wird, weil es die Grundlage des Christentums offensichtlich vollkommen verloren hat.

 

Mehr und mehr Menschen verlassen ihre angestammte KircheSchweden bezeichnete sich im Jahre 1593 durch königliches Verdikt als evangelisch-lutherisch. Im Jahre 1686 wurde Kirche und Staat zu einer Einheit verbunden und dadurch Staatskirche. Alle Schweden wurden durch Geburt Mitglied der Kirche. Der Kirchenaustritt war nicht möglich und gemäss dem Gesetz von 1686 wurde jede Art der Trennung und des Abfalls verboten, was zu Verbannung und Aberkennung des Erbrechts führte. Erst am 1. Januar 1952 wurden jene Gesetze abgeschafft. Die Folgen waren zuvor und danach verheerend. Ein Zwangschrist, der dies nicht aus freiem Entscheid und willentlicher Beschneidung des Herzens vornimmt verbleibt in Heuchelei. Die Kirche hat das schwedische Volk nicht mehr im Griff“, „Kirche von schwerer Krise bedroht“ lauteten Schlagzeilen vor einigen Jahren. An der Situation hat sich bis heute wenig verändert!

 

In vielen Ländern werden um die Popularität der Kirche vor allem in Frauenkreisen zu steigern Priesterinnen und Bischöfinnen ernannt. Professor S.H. Hooke, eine Autorität auf biblischer Archäologie schrieb über das alte Babylon:  „Das Priestertum war nicht auf Männer beschränkt, sondern in namhaften Tempeln zählten auch Frauen dazu. Dem Stand der Priesterinnen anzugehören war eine Ehre, und uns ist von mehreren Königen bekannt, daß sie ihre Töchter zu Priesterinnen weihten. ... Ihre wichtigste Aufgabe war es, bei den großen jährlich wiederkehrenden Festen als sakrale Prostituierte zu dienen. ... Der Tempel der Ischtar [Göttin der Fruchtbarkeit und des Krieges] beherbergte naturgemäß eine große Anzahl solcher Frauen.“

 

Kein Zweifel, dass auch protestantische, christliche Kirchen heute Teil „Babylons der Grossen“ bilden, da sie es ja vorziehen eher heidnisches Brauchtum anzuwenden, wie sich an apostolische Überlieferung zu halten!

 

Im Jahre 1997 erschütterte ein Skandal Japan. Im Namen der Religion wurde ein gross angelegter Schwindel aufgedeckt, in welchen auch Priesterinnen verwickelt waren, die zusammen mit buddhistischen Priestern vorgaben übersinnliche Kräfte zu besitzen. Sie prellten Gemeindemitglieder um hunderte von Millionen Yen und versprachen Heilungen und Beratungen. Hausfrauen wurden gesagt, dass ihre Kinder von Geistern Verstorbener verfolgt würden, welche mittels Gedenkgottesdiensten gebannt werden könnten. Das Unternehmen kostete die Gemeinden 10 Millionen Yen (etwa 80.000 USD), stand in der japanischen Zeitung Mainichi Daily News zu lesen Ein anderer Bericht im The Daily Yomiuri  vermeldete, das eine Frau 6,65 Millionen Yen gespendet hatte. „Angeblich sagten sie der Frau, ihr würde Unglück widerfahren, wenn sie nicht einen speziellen Gottesdienst zum Gedenken an die Seelen ihrer Ahnen abhalten lassen würde, um so die Geister abzuwehren“.

 

Die ganze Christenheit ist in Krise. Was in Japan buddhistische Priester und Priesterinnen an Betrugsvermögen aufzeigen, dies wird nur noch von amerikanischen Heilspredigern in den Schatten gestellt. In der Sammlung von schwindelerregenden Vermögen teilen sich inzwischen auch viele amerikanische Frauen, die aktiv Religion als Geschäft betreiben.

 

Als 1994 die Kirche von England eine Lockerung der Ordination in Richtung weiblicher Geistlicher gestattete, ging ein Aufruhr durch die ganze Kirche. Eine Massenflucht begann sich abzuzeichnen, nachdem sieben anglikanische Bischöfe und etwa 700 Priester den Gedanken erwogen, zur Katholischen Kirche überzutreten. „Auslöser war offensichtlich die umstrittene Entscheidung der Kirche von England, Frauen als Priesterinnen zu ordinieren“ erklärte der kanadische Toronto Star. Von den 20 Millionen getauften besuchten 1994 nur noch 1 Million ihre Kirche regelmässig! Die Kirchenflucht hat sich seither eher verstärkt!

 

10.2.4.6       Trägst du die Marke zum Überleben?

Hesekiel musste in einer Vision Gottes Gericht an diesem System sehen und beschreiben:

 

 *** Rbi8  Hesekiel 9:4 ***

Und Jehova sprach weiter zu ihm: „Geh mitten durch die Stadt, mitten durch Jerusalem, und du sollst ein Kennzeichen an die Stirn der Menschen anbringen, die seufzen und stöhnen über all die Abscheulichkeiten, die in seiner Mitte getan werden.“

 

Jesus, der treue Hirte trennt seine Schafe von den BöckenJerusalem“, das „Herz der Erde“ bedeutet heute die stadtähnlich organisierten christlichen Kirchen und deren Führungsspitze. Sie haben sich so weit von göttlichen Vorgaben entfernt, dass die Urteilsvollstreckung an all jenen, die Gottes Markierung nach dem Gerichtstag Jesu als „Schafe“ nicht tragen das Gerichtsurteil schon bald vollstreckt wird.

 

*** Rbi8  Hesekiel 9:5-7 ***

Und zu diesen [anderen] [[(sechs bewaffneten Engeln, an der Seite des mit dem Tintenfass eines Sekretärs ausgestatten siebten Engels (Hes 9:1-4)]] sagte er vor meinen Ohren: „Zieht durch die Stadt ihm nach, und schlagt. Laßt [es] eurem Auge nicht leid sein, und empfindet kein Mitleid. 6 Greis, Jüngling und Jungfrau und Kleinkind und Frauen solltet ihr töten — zum Verderben. Aber irgendeinem Menschen, an dem das Kennzeichen ist, naht euch nicht, und bei meinem Heiligtum solltet ihr anfangen.“ So fingen sie bei den alten Männern [[(Ältesten, Vorstehern, der Priesterschaft)]] an, die vor dem Haus waren. 7 Und er sprach ferner zu ihnen: „Verunreinigt das Haus [[(heute: den geistigen Tempel, die gottenfremdeten Christenversammlungen)]], und füllt die Vorhöfe mit den Erschlagenen. Geht hinaus!“ Und sie gingen hinaus und schlugen in der Stadt.

 

Da das Gericht beim Heiligtum, im „inneren des Tempels“ beginnt ist es die christliche Priesterschaft und die Vorsteher die zuerst vom Urteil eingeholt wird. Der Untergang „Babylons der Grossen“ ist eine fest beschlossene Sache. Gottes Urteil wird sich bestimmt erfüllen!

 

Der Weltsicherheitsrat der UNO wird seinen Entscheid gegen alle Religionen in nur einer Stunde fällen*** Rbi8  Offenbarung 18:8 ***

Darum werden an einem Tag ihre Plagen kommen, Tod und Trauer und Hungersnot, und sie wird gänzlich mit Feuer verbrannt werden, denn Jehova Gott, der sie gerichtet hat, ist stark.

 

Das „siebenköpfige wilde Tier“, die UNO ist daran die Pläne zur Vernichtung der Religionen in die Tat umzusetzen! Religion ist ein Störfaktor und eine ständige Gefahr für den Weltfrieden geworden. Zwang wird auf Männer wie auf Frauen ausgeübt, um das Kennzeichen der Politik, die symbolische „666“ als „unbedenklich“ zu erhalten!

 

*** Rbi8  Offenbarung 13:16-18 ***

Und es [[(das „wilde Tier“]] übt auf alle Menschen einen Zwang aus, auf die Kleinen und die Großen und die Reichen und die Armen und die Freien und die Sklaven, daß man diesen auf ihrer rechten Hand oder auf ihrer Stirn ein Kennzeichen anbringe 17 und daß niemand kaufen oder verkaufen könne, ausgenommen jemand, der das Kennzeichen hat, den Namen des wilden Tieres oder die Zahl seines Namens. 18 Hier kommt es auf Weisheit [[(die auf Gottes Rechtsordnung aufbaut)]] an: Wer Verstand hat, berechne [[(ziehe in Berechnung)]] die Zahl des wilden Tieres, denn sie ist eines Menschen Zahl; und seine Zahl ist sechshundertsechsundsechzig.

 

Die „Zahl des wilden Tieres“, die dreifache sechs sollte dabei „in Berechnung“ gezogen werden! Die Zahl 6 hat gegenüber der 7 die göttliche Symbolik der Unvollkommenheit und gar der Monstrosität! Die Verbündung Politik, Wirtschaft und Religion ist ein vollkommen instabiles Gebilde, das nur die Unterjochung der unberechenbaren, einem schäumenden Meer gleichenden Menschenmassen zum Ziel kennt! Wirtschaftssanktionen werden immer häufiger gegen Staaten, Unternehmungen und Einzelpersonen von der UNO oder von Einzelstaaten ausgesprochen!

 

(2. Samuel 21:20, 21)  Und wiederum kam es zu einem Krieg, bei Gath [[(heutiger Gasastreifen)]], als gerade ein Mann von außergewöhnlicher Größe da war, der sechs Finger an jeder seiner Hände und sechs Zehen an jedem seiner Füße hatte, vierundzwanzig an Zahl; und auch er war den Rẹphaïm geboren worden. 21 Und er verhöhnte Israel fortwährend. Schließlich schlug ihn Jọnathan, der Sohn Schịmeïs, des Bruders Davids, nieder.

 

Der „Goliath“ der Endzeit ist das vorherrschende System Satans und an der Stelle Israels müssen wir die wenigen, zerstreuten „Inseln“ christlicher Versammlungen sehen, die der aus dem Himmel geworfene Satan zu zerstören sucht.

 

10.2.4.7       Wer war Hauptnutzniesser aus der veränderten Stellung der Frau?

Satans Angebot zu „sein wie Gott“ hatte er Eva schon zu Beginn gegeben! Er versprach ihr eine Stellung, die in Gottes Plan nie vorgesehen war! Durch Übertretung von Gottes festgesetzten Grenzen resultiert aber deutlich der Tod! Nur durch Verdrehung der Wahrheit konnte Satan Eva überlisten!

 

Evas Versuchung durch die Schlange mittels Halbwahrheit *** Rbi8  1. Mose 3:1-5 ***

Die Schlange nun erwies sich als das vorsichtigste aller wildlebenden Tiere des Feldes, die Jehova Gott gemacht hatte. So begann sie zur Frau zu sprechen: „Sollte Gott wirklich gesagt haben: Ihr dürft nicht von jedem Baum des Gartens essen? 2 Darauf sprach die Frau zur Schlange: „Von der Frucht der Bäume des Gartens dürfen wir essen. 3 Aber von der Frucht des Baumes, der in der Mitte des Gartens [[(zentral, das GESETZ, die Unterscheidung von „Gut und Böse“)]] ist, hat Gott gesagt: ‚Ihr sollt nicht davon essen, nein, ihr sollt sie nicht anrühren, damit ihr nicht sterbt.‘ “ 4 Darauf sprach die Schlange zur Frau: „Ihr werdet ganz bestimmt nicht sterben. 5 Denn Gott weiß, daß an demselben Tag, an dem ihr davon eßt, euch ganz bestimmt die Augen geöffnet werden, und ihr werdet ganz bestimmt sein wie Gott, erkennend Gut und Böse.“

 

Von dem zu nehmen, was Gott verbietet oder für sich selbst vorbehält endet mit dem Tod! Der Wunsch Gott gleich zu werden und selbst zu entscheiden, was Gut und was Böse ist wurde deutlich von der Schlange inspiriert!

 

Halbwahrheiten dienen der TäuschungDie Verdrehung der Wahrheit, stets nur ein wenig, genau so viel, dass man es im ersten Moment nicht wahrhaben kann und der  Wunsch nach etwas gefördert wird, das uns Gott nicht zugestanden hat, damit arbeitet Satan bis heute! Die Kirchen die sich im Allgemeinen näher der Wahrheit angleichen, sind dabei die Gefährlichsten Verführer. Warum? Weil die versteckte Lüge sehr gut getarnt ist und oft fast kaum mehr zu erkennen ist!

 

Satans Ziel ist es, jeden Menschen von Gott und Jesus zu trennen! Das gelingt ihm nur als „Engel des Lichts“, der scheinbar „Wahrheit“ vermittelt. Jesus warnte im Zusammenhang mit der Endzeit vor „falschen Christussen“ (gr.: pseudóchristoi = Pseudo-Gesalbte)(Mat 24:23-26), welche selbst die schlussendlich am Gerichtstag Auserwählten irrezuführen versuchen! Die erste Auserwählung findet vorab jedoch bereits bei der Taufe statt, wo Jesus die Einschreibung in der „Buchrolle des Lebens“ vornimmt (Joh 10:26-30; Off 3:5; 13:7, 8), dann aber endgültig am Tag, wo er „Schafe und Böcke“ trennt (Mat 25:31-33).

 

Johannes spricht davon, dass alle Christen eine „Salbung“ durch die Wahrheit der Erkenntnis der Schriften erlangten! Die „Salbung“ dem Christus anzugehören fusst in genauer Kenntnis der biblischen Wahrheit! Johannes, der Apostel warnte am Ende des ersten Jahrhunderts vor damals und heute akuter Gefahr:

 

*** Rbi8  1. Johannes 2:19-21 ***

Sie sind von uns [[(jenen, welche unveränderte Wahrheit lehrten, den Aposteln)]] ausgegangen, aber sie sind nicht von unserer Art gewesen; denn wenn sie von unserer Art gewesen wären, so wären sie bei uns geblieben. Aber [sie sind weggegangen,] damit offenbar gemacht werde, daß nicht alle von unserer Art sind. 20 Und ihr habt eine Salbung von dem Heiligen; ihr alle habt Kenntnis. 21 Ich schreibe euch, nicht weil ihr die Wahrheit nicht kennt, sondern weil ihr sie kennt und weil aus der Wahrheit keine Lüge stammt.

 

Wenn unsere so genannte „Salbung“ bereits durch Unwahrheit und Lüge mittels Treue zu einer Religion erreicht wurde, indem man uns in diese oder andere bestimmte Religion hineintaufte, statt allein in Jehova als einzigen GOTT und in den Christus, als Messias und Erlöser und mittels heiligem Geiste vom „Fluch“ befreite, dann wird es höchste Zeit solches zu erkennen und die religiösen Lügen abzustreifen! Jesus, als „starker Engel“ ruft jedem zu, der nicht im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ ist, „Babylon die Grosse“, das Weltreich religiöser Verwirrung zu verlassen und im wahren „Gehege“, in Jesu eigener „Hürde“ Zuflucht zu suchen. Diese braucht keine grossartige, stadtgleichenden „Organisationen“, wie diese Kirchen bilden, sondern Vertrauen in Gott und die inselgleiche Abschottung innerhalb des Menschenmeeres. Jesus kennt jeden mit Namen der ihn als wahres „Haupt“ anerkannt hat und keiner wird uns mehr aus seiner Hand reissen.

 

Jesaja kündigte an, dass vor dem „furchteinflössenden Tag Jehovas“ alle „Hügel und Berge“ eingeebnet werden müssten. Da „Berge“ und „Hügel“ auch symbolisch für hierarchisch organisierte Autorität steht und Paulus davon spricht, dass jegliche von Menschen errichtete Autorität in Harmagedon zu Nichte wird und er zudem äusserte, dass sich Menschen nicht über andere erhöhen sollten, ist der Sinn klar und deutlich! Die hierarchische Kirchenstrukturen „Babylons der Grossen“ werden zuerst beseitigt!

 

Die Landstrasse durch die Wüstenebene soll gerade werden *** Rbi8  Jesaja 40:3-5 ***

Horch! Es ruft jemand in der Wildnis: „Bahnt den Weg Jehovas! Macht für unseren Gott die Landstraße durch die Wüstenebene gerade. 4 Jedes Tal [[(der Unkenntnis von Jehovas Willen)]] werde erhöht, und jeder Berg und Hügel [[(der von Menschen errichteten Herrschaft unter Satans Einfluss)]] werde erniedrigt. Und der höckerige Boden soll ebenes Land werden und der holprige Boden eine [[(in geistigem Sinne)]] Talebene. 5 Und die Herrlichkeit Jehovas wird bestimmt geoffenbart werden, und alles Fleisch miteinander soll [sie] sehen, denn der Mund Jehovas selbst hat [es] geredet.“

 

Wenn nun Frauen sich über ihre Männer erhöhen, Priesterinnen über die Versammlungen und Bischöfinnen über die Priesterinnen, so bilden sie „Hügel“ und „Berge“, die Gott nicht vorgesehen hat und die Er während der Endzeit beseitigen wird! Wenn Richterinnen in diesem System nach weltlichen Gesetzen Recht sprechen, so entspricht dies ihrem eigenen Wusch über Männer zu dominieren. Paulus hat dies für christliche Frauen deutlich untersagt. Jeder wählt sich frei, welchem Herrn er dienen will und wessen Gesetz er anerkennt! Jesus selbst gab den Auftrag:

 

*** Rbi8  Matthäus 23:11-12 ***

Der Größte aber unter euch soll euer Diener sein. 12 Wer immer sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden; und wer immer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.

 

Jesu Ratschlag galt nicht nur für seine Apostel, sondern gilt für alle Christen! Frauen die nach wahrer Weisheit streben sind es, die sich das Lob des Herrn Jesus und Gottes verdienen werden!

 

Was bewirkt "Sauerteig" in christlichen Organisationen?
 

 

10.2.5        Was sagt die Bibel zu der kommenden Königreichsregierung wirklich?

 

10.2.5.1       Gehören auch Frauen zu den 144.000 Priesterkönigen des kommenden Systems?

Die meisten christlichen Religionen vertreten die Meinung, dass ihre „Heiligen“ oder „Gesalbten“ im Himmel mit Jesus bereits herrschen oder künftig von dort aus regieren werden. Sie folgen darin nur dem Katholischen Dogma himmlischer Auferstehung, die sich auf der verdrehten Lehre des Hymenäus und Alexander aufbaute. Paulus hatte deutlich widersprochen, dass die Toten bereits auferstanden seien! Für die Katholische Kirche ist Maria die Himmelskönigin und Gottesmutter und hat an ihrer Seite viele heilige Frauen.

 

Eine der wichtigsten Eigenschaften jener, welche mit Jesus regieren werden ist ihre Ehrlichkeit und Liebe zur Wahrheit! Wer die Bibel auf Wahrheit hin untersucht wird sie dort auch wirklich finden! „Heilige sie durch die Wahrheit; dein Wort ist Wahrheit.“ (Joh 17:17) Aus der Perspektive des Apostels Johannes, der in der Offenbarung die bereits erfüllten Vorhersagen durch Vision in die Zukunft sehen durfte wird erklärt, als ob es bereits geschehen sei. Er sieht wie Jesus seine 144.000 Priesterkönige auf dem Berg Zion der staunenden Volksmenge aus „Schafen“ aller Nationen und Sprachen zeigt und er erklärt es:

 

In der Schrift findet sich keine Unwahrheit *** Rbi8  Offenbarung 14:4-5 ***

Diese wurden als Erstlinge aus den Menschen für Gott und für das Lamm erkauft, 5 und in ihrem Mund wurde keine Unwahrheit [[(auch keine religiöse Lüge)]] gefunden; sie sind ohne Makel [[(innerhalb der gesamten Rechtsordnung Jehovas)]].

 

Der Vater hat am ersten Tag des Erntefestes nach Harmagedon, am 15.Tischri aus Jesu Hand die „neuen Himmel“ empfangen, die reinen irdischen Autoritäten für die Führung der Menschen im Millennium, welche sich alle zuvor am Yom Kipur (10.Tischri, dem Sühnetag) in Jesu Blut erneut von letzten Fehlern gereinigt haben. Jesus sprach klar und deutlich stets von einer irdischen Auferstehung der Toten! Sie alle werden wie von den Propheten deutlich angekündet gemäss ihrem „Rang“ aus den Gräbern kommen. Dieser „Rang“ ergibt sich aufgrund dem Einhalten von Gottes Anweisungen, wobei Jesus der Erste, die Apostel an zweiter Stelle folgend, dann an dritter Stelle als Erste nach Harmagedon jene die zu den Priesterkönigen Gehörenden sein werden.

 

Dieser siebte Trompetenstoss gibt zu dessen Anfang den Zeitpunkt des Beginns der Auferstehung an [B1], dauert aber an durch weitere, spätere dröhnende Signale: Mit dem Ertönen der letzten Trompetenstosses, zu Beginn des Trompetenfestes nach Harmagedon, geht es ja wie wir bereits wissen weiter mit Ankündigung von Jesu endgültigem Kommen „mit den Wolken“! [2; B1] Die Offenbarung verrät zudem, dass es insgesamt sieben Trompeten sein würden, die geblasen werden! Sechs müssen somit zuvor sein! Die letzte, siebte davon beginnt ihren Schall mit Jesu erster Wiederkunft zur Früh-Auerweckung seiner „Braut, der Frau des Lammes“, der zwölf Apostel. Der letzte Trompetenstoss der siebten Posaune steht im Zusammenhang mit dem Erntefest, nach dem Sühnetag, fünfundvierzig Tage nach Harmagedon (1335 – 1290 = 45 Tage (Da 12:11-13)).

 

Kenntst du die Hauptereignisse der Endzeit im logischen Ablauf?
 

Paulus erklärt im Brief an die Korinther zudem, dass die Auferstehung gemäss „Rang“ durch den zurückgekehrten „Menschensohn“, durch den „letzten Adam“ erfolgt (1.Kor 15:21-23). Er zählt sich zu den Aposteln die zuerst auf Jesus gehofft haben und spricht nur von ihnen von einer Frühauferstehung zu Beginn der siebten Trompete [B1](gr.: exanástasin)(Phi 3:11), welcher erst später nach Harmagedon [B3] (Off 19:19-21) die Erstauferstehung [Bb](Off 20:6) folgen soll!

 

Wenn Paulus Frauen in der Versammlung nicht gewährt öffentlich zu reden und keine Frau Männer dominieren sollte, so geht aus dieser bisherigen Stellung hervor, dass sie sich ihren Männern unterordnen müssen, so wie jene sich den Versammlungsvorstehern und diese wiederum Jesus und der Christus dem Vater unterordnet. Das war seit Beginn der Schöpfung und dann seit Adam so, hatte Paulus erklärt. Das erklärte schon Moses in seinen Schriften und hatte Er dann auch in Gottes GESETZ für Israel so festgelegt und das blieb so in der Christenversammlung. Warum sollte Jehova dies nun im tausendjährigen Reich plötzlich ändern, wo doch die GESETZE Mose und Jesu Prinzipien ebenso Geltung haben und bei Einhaltung beste Resultate zeitigte?

 

10.2.5.2       Warum verkünden Jehovas Zeugen „Priesterköniginnen“ unter den 144.000?

Jehovas Zeugen, welche in ihren Reihen als Älteste und Vorsteher keine Frauen akzeptieren und von der allgemeinen Auferstehung auf der Erde reden, haben doch einiges aus der Katholischen Überlieferung, respektive deren reformierten Nachfolgern und von ihren Dogmen übernommen! Die Himmelslehre des Hymenäus trägt auch dort ihre sauren Früchte! So sind es bei ihnen die „Gesalbten“, welche ihrerseits alleine in den Himmel kommen, ähnlich den „Heiligen“ der Katholischen Kirche! Die „grosse Volksmenge“ aber erhält korrekterweise auf der Erde ewiges Leben und kommt als „Schafe“ Jesu aus der „grossen Drangsal“. Bei Jehovas Zeugen wurde der Himmel bereits 1918 geöffnet, dreieinhalb Jahre nachdem ihrer Meinung nach 1914 Jesus „gekrönt“ wurde und das Königreich vom Himmel her zu herrschen begann. Wir haben zur Genüge bewiesen, dass diese Theorie unmöglich mit biblischer Aussage in Einklang zu bringen ist und reiner menschlicher Phantasie entspringt!

 

(Vergleiche: E-Buch Der falsche Prophet; Anhang VI: Die Wahrheit? Offener Brief an die Leitung der Zeugen Jehovas)

 

Wie nun sehen jene Führer die Stellung der Frau innerhalb der himmlischen Auferstandenen? In ihrem Standardwerk „EINSICHTEN ÜBER DIE HEILIGE SCHRIFT“, im Band I, auf der Seite 770 ist folgendes zu lesen:

 

144 000 „nicht mit Frauen befleckt“. Von den 144 000, die — wie in Offenbarung 14:1-4 geschildert — mit dem Lamm auf dem Berg Zion stehen, heißt es, daß sie „von der Erde erkauft worden sind. Diese sind es, die sich nicht mit Frauen befleckt haben; in der Tat, sie sind jungfräulich.“ Sie haben ein weit engeres Verhältnis zu dem Lamm als irgend jemand anders, und nur sie können das „neue Lied“ singen (Off 14:1-4). Das zeigt, daß sie die „Braut“ des Lammes bilden (Off 21:9). Sie sind Geistpersonen, denn sie stehen mit dem Lamm auf dem himmlischen Berg Zion. Wenn es daher heißt, sie hätten sich „nicht mit Frauen befleckt“ und sie seien „jungfräulich“, so bedeutet das nicht, daß keine der 144 000 Personen jemals verheiratet gewesen sei, denn die Bibel verbietet Personen auf der Erde, die Miterben Christi werden sollen, die Ehe nicht (1Ti 3:2; 4:1, 3). Auch bedeutet es nicht, daß alle 144 000 Männer gewesen sind, denn soweit es das geistige Verhältnis der Miterben Christi betrifft, gibt es „weder männlich noch weiblich“ (Gal 3:28). Bei den „Frauen“ muß es sich daher um sinnbildliche Frauen handeln, zweifellos um Religionsorganisationen wie Babylon die Große und ihre „Töchter“, Organisationen der falschen Religion. Wenn man sich diesen anschließen oder sie unterstützen würde, würde man sich beflecken (Off 17:5). Diese sinnbildliche Beschreibung stimmt mit dem Erfordernis des mosaischen Gesetzes überein, daß der Hohepriester Israels nur eine Jungfrau heiraten durfte, denn Jesus Christus ist der von Jehova eingesetzte große Hohepriester (3Mo 21:10, 14; 2Ko 11:2; Heb 7:26).

 

Beachten wir einige der Aussagen etwas näher: Beim ersten Zitat aus Offenbarung 14:1 wird korrekt die Bibelstelle wiedergegeben: „die ... mit dem Lamm auf dem Berg Zion stehen“. Der Berg Zion repräsentiert die kommende königlich-priesterliche Macht, welche in Jerusalem hier auf der Erde ausgeübt wurde und von dort her wiederum ausgeübt werden wird! Im zweiten Zitat, wo die Interpretation beginnt, wird der Berg Zion in den Himmel gelegt: „Sie sind Geistpersonen, denn sie stehen mit dem Lamm auf dem himmlischen Berg Zion“. Damit wird aber deutlich verschiedenen anderen Textstellen widersprochen:

 

1.)   Das „Jerusalem droben“ oder das „Neue Jerusalem“ mit seinen Königen Jehova und Jesus kommen vom Himmel zur Erde herab! Das ist zum Ende des Blasens der 7. Trompete!

 

*** Rbi8  Offenbarung 21:1-2 ***

Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der frühere Himmel und die frühere Erde waren vergangen, und das Meer ist nicht mehr. 2 Ich sah auch die heilige Stadt, das Neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitgemacht wie eine für ihren Mann geschmückte Braut.

 

Die Reihenfolge ist festgelegt: a) der „neue Himmel“, die künftige Regierung der Erde existiert bereits b) das „neue Jerusalem“ (Jehova, Jesus und seine Engel) kommt vom Himmel zur Erde herab. c) der „frühere Himmel“ der menschlichen Machtstrukturen und die „frühere Erde“ des aufgewühlten Menschenmeeres ist in Harmagedon bereits vernichtet worden [B3].

                                                                                                            

2.)   Die Erstauferstehung ist gemäss Offenbarung Kapitel 20 in der Logik des Ablaufs ebenso klar definiert!

 

a) Laut Kapitel 19:11-21 findet vorab die Endschlacht Harmagedons statt:

 

*** Rbi8  Offenbarung 19:19-21 ***

Und ich sah das wilde Tier und die Könige der Erde und ihre Heere versammelt, um Krieg zu führen mit dem, der auf dem Pferd sitzt, und mit seinem Heer. 20 Und das wilde Tier wurde gefaßt und mit ihm der falsche Prophet, der vor ihm die Zeichen tat, durch die er die irreführte, welche das Kennzeichen des wilden Tieres empfingen, und die, die seinem Bild Anbetung darbringen. Noch lebendig wurden sie beide in den Feuersee geschleudert, der mit Schwefel brennt. 21 Die übrigen aber wurden mit dem langen Schwert getötet, das aus dem Mund dessen hervorging, der auf dem Pferd saß. Und alle Vögel wurden von ihren Fleischteilen gesättigt.

 

b) Erst danach folgt die Gefangennahme Satans und seine Einkerkerung im Abgrund. Er musste die vollständige Vernichtung seines Systems mit ansehen.

 

Jesus wird die Urschlange, Satan fesseln und in den Abgrund werfen *** Rbi8  Offenbarung 20:1-3 ***

Und ich sah einen Engel aus dem Himmel herabkommen mit dem Schlüssel des Abgrunds und einer großen Kette in seiner Hand. 2 Und er ergriff den Drachen, die Urschlange, welche der Teufel und der Satan ist, und band ihn für tausend Jahre. 3 Und er schleuderte ihn in den Abgrund und verschloß [diesen] und versiegelte [ihn] über ihm, damit er die Nationen nicht mehr irreführe, bis die tausend Jahre zu Ende wären. Nach diesen Dingen muß er für eine kleine Weile losgelassen werden.

 

c) Erst nach der Gefangensetzung Satans folgt die Erstauferstehung, die deutlich auf der Erde stattfinden muss, da ja die Toten gemäss den Propheten und Jesu eigenen Worten aus den „Gräbern“ kommen werden! Zudem geht aus dem Text deutlich hervor, dass sich „Throne“ bereits vor der Auferstehung mit solchen besetzt werden, die bereits Macht zum Richten haben: Die Apostel, die seit der Frühauferstehung und danach der ihrer „Hochzeit“ mit dem „Lamm“ auf diesen Moment warteten.

 

*** Rbi8  Offenbarung 20:4-6 ***

Und ich sah [[(bei der „Hochzeit des Lammes“ zwölf)]] Throne, und da waren solche, die sich darauf setzten, und es wurde ihnen Macht zu richten gegeben [[B2e]]. Ja, ich sah die Seelen derer, die mit dem Beil hingerichtet worden waren wegen des Zeugnisses, das sie für Jesus abgelegt, und weil sie von Gott geredet hatten, und die, die weder das wilde Tier noch sein Bild angebetet und die das Kennzeichen nicht auf ihre Stirn und auf ihre Hand empfangen hatten. Und sie kamen zum Leben [[Bb]] und regierten als Könige mit dem Christus für tausend Jahre [[M]]. 5 (Die übrigen der Toten [[, jene im 5.Rang, der „Gehenna“]] kamen nicht zum Leben, bis die tausend Jahre zu Ende waren.) Das ist die erste Auferstehung [[(nach Harmagedon [[Bb, a1]])]]. 6 Glücklich und heilig ist, wer an der ersten Auferstehung teilhat; über diese hat der zweite Tod keine Gewalt, sondern sie werden Priester Gottes und des Christus sein und werden als Könige die tausend Jahre mit ihm regieren.

                                                                                                            

Jesus hatte den Aposteln zu Lebzeiten Macht zu Richten versprochen (Mat 19:28) und ihnen die Autorität Tote aufzuerwecken bereits im Voraus verliehen (Mat 10:5-8). Da sie in der Frühauferstehung (gr.: exanástasin)(Phi 3:11, 20) bereits bei Aufrichtung des Königreiches [B1] zum Leben gekommen sind, sich zudem etwas später nach dem Gerichtstag [B2] am Tag der „Hochzeit des Lammes“ [B2e](Off 19:6-8) mit Jesus auf ihre königlichen Throne setzen durften, sind sie es, welche die Versiegelung mit bewirken zusammen mit Jesus, ihrem „Bräutigam“, die sich doch dann erst auf ihre Richter-„Throne“ (Mehrzahl) setzen. Es sind somit die Apostel, welche mit Jesus zusammen die Versiegelung des Überrests leitete werden [B2e-B2g](Off 7:1-4). Beachten wir, dass jene die im dritten „Rang“ nun nach Harmagedon auferweckt werden weder das politische „wilde Tier“ (UNO), noch dessen religiöses „Bild des wilden Tieres“ (WCRL) angebetet haben.

 

Das „Bild des wilden Tieres“, das „World Council of Religious Leaders“ aber ist erst während der Endzeit entstanden [A1] und hat seinen „Odem des Lebens“ vom „wilden Tier“ (UNO, deren 7.Kopf Anglo-Amerika) erst bei der Gründungsversammlung in Bangkok erhalten, als es „selbständig zu reden und handeln“ anfing und sich unter die Autorität der UNO-Charta stellte! (Off 13:14, 15)

 

 

WATCHTOWER 1914: Die (vergangene) Generation die nicht vergehen wird) Die biblische Chronologie der Ereignisse im Ablauf und die Ereignisse im Geschichtsablauf der letzten Jahre deklarieren die Aussagen der WATCHTOWER betreffend der Jahre 1914-1918 zum fein ersonnenen Irrtum und seit dem Ablauf jener Frist von dreieinhalb Jahren zur ausgewachsenen Lüge, Da Harmagedon ja an deren Ende nicht gekommen war. Dadurch wird das Verständnis der wahren Zusammenhänge vollkommen verhindert! Ihre Erkenntnis, wer das „siebenköpfige wilde Tier“ und dessen „Bild sei, diese stimmen eindeutig nicht mit der Realität und den biblischen Aussagen überein! Zu jener Zeit gab es weder den Völkerbund, noch die UNO, noch das WCRL. Einer genauen Überprüfung konnten ihre Aussagen nicht standhalten!

 

3.)   Die Behauptung der Führer der Zeugen Jehovas, dass nicht alle, die „mit dem Lamm auf dem Berg Zion“ stehen nur aus Männern, sondern auch aus Frauen bestehen würden, dies ist aus dem Zusammenhang gerissen! Zwar werden auch die Frauen der „Versiegelten“, welche aus der ganzen Erde gleich nach Harmagedon während 30 Tagen [BbA] zusammen mit ihren Ehefrauen nach Jerusalem gebracht werden. Diese aber sind unter den Zuschauern und nicht oben, auf dem Berg Zion. Das Thema, das Paulus im Brief an die Galater im Kapitel 3 behandelt, das Jehovas Zeugen als Beweistext aufnahmen, dieses hat mit „üblem Einfluss“ von aussen zu tun, der sie zu einer „andersartigen guten Botschaft“ verleitete (Gal 2: 8, 9; 3:1). Paulus nennt jene, die am wahren Glauben festhalten „Söhne Abrahams“, durch welche sich die Nationen segnen würden (nicht „Söhne und Töchter“)(Gal 3:7-9). Die nachstehende Schlussfolgerung ist daher zu verwerfen:

 

Auch bedeutet es nicht, daß alle 144 000 Männer gewesen sind, denn soweit es das geistige Verhältnis der Miterben Christi betrifft, gibt es „weder männlich noch weiblich“ (Gal 3:28)

 

Worum geht es Paulus, wenn er von keinerlei Unterschied spricht, „weder männlich noch weiblich“? Geht es um die Auferstehungshoffnung oder um die Mitbeteiligung an der Königreichsregierung?

 

Es geht dort im Kapitel 3 deutlich um Glauben, der zu Leben führt“, Glauben in den verheissenen Messias, den „Samen aus Abraham“, der Jesus ist (Gal 3:16, 22) an Stelle von „Gesetzeswerken“ (blutigen Tieropfern zufolge Sünden), auf denen der „Fluch“ des Bundes von Moab liegt, weil sie ja mit Opfern für Gesetzesübertretung in Verbindung stehen. Im Thema geht es überhaupt nicht um „himmlische Auferweckung“ oder Stellung in der kommenden „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“! (Gal 3:11-13, 21, 22; Eph 1:8-12)

 


 

Schon der Ausdruck des Paulus „an der Grenze der Fülle der Zeiten“ besagt den Zeitpunkt der Aufrichtung jener Verwaltung: Exakt zum Ende der „Zeiten der Nationen“, der Grenze, wo Gottes Königreich die Macht erdenweit übernimmt, indem die „alten Himmel und die alte Erde“ nicht mehr sind! Das konnte zweifelsfrei weder 1914 noch 1918 gewesen sein! Trotz aller logischen und biblisch begründeten Argumenten hält die WATCHTOWER, deren „leitende Körperschaft“ und die verbundenen Zeugen Jehovas an dieser eklatanten Lüge fest! Paulus warnt jeden der Beteiligten Führer und Geführten: „Und darum läßt Gott ihnen eine Wirksamkeit des Irrtums zugehen, damit sie der Lüge glauben, so daß sie alle gerichtet werden, weil sie der Wahrheit nicht glaubten, sondern an Ungerechtigkeit [[(Gesetzlosigkeit, Lüge)]] Gefallen hatten.“ (2.Thess 2:11, 12) Den Galatern schrieb Paulus des Weiteren:

 

Jesus ist eine Religion sondern der Weg*** Rbi8  Galater 3:26-29 ***

Ihr alle seid tatsächlich Söhne Gottes durch euren Glauben an Christus Jesus. 27 Denn ihr alle, die ihr in Christus [[(und nicht in irgendeine Religion)]] getauft worden seid, habt Christus angezogen. 28 Da ist weder Jude noch Grieche, da ist weder Sklave noch Freier, da ist weder männlich noch weiblich; denn ihr alle seid einer in Gemeinschaft mit Christus Jesus. 29 Überdies, wenn ihr Christus angehört, seid ihr wirklich Abrahams Same, Erben hinsichtlich einer Verheißung.

 

In Gemeinschaft mit Jesus“ ist aber nur der, welcher „seine Gebote hält“, darunter auch „keine Unwahrheit redet“ und „Babylon die Grosse“, die organisierten Religionen verlassen hat! Er selbst sagt von sich, dass er der einzige Weg der Wahrheit sei, der zum Vater hin führt! Religionen aber bilden unterschiedliche Wege: „Ich [[(nicht „meine Religion“!)]] bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich.“ (Joh 14:6)

 

Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt. Wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden, und ich will ihn lieben und mich ihm deutlich zeigen.“ (Joh 14:21) Jesu Gebote zu verlassen bedeutet von Jesus getrennt zu sein! Das Erbe der Verheissung ist ewiges Leben! Menschen der Nationen würden sich dank ihres Glaubens in die Vorhersagen Gottes die Verheissung ebenso wie die Juden erlangen!

 

Es geht in diesem Text des Paulus im Galaterbrief nicht um die Verheissung Mitkönige zu sein, sondern „Söhne und Töchter Gottes“. Dazu ist es aber notwendig sich nicht mit hurerischen Religionen zu beschmutzen, welche die Wahrheit in ihr Gegenteil verkehren, nur um Anhänger zu gewinnen! Beliebtestes Ziel sind Frauen mit falschen Hoffnungen zu gängeln!

 

*** Rbi8  2. Korinther 6:17-18 ***

,Darum geht aus ihrer Mitte hinaus und sondert euch ab‘, spricht Jehova, ‚und hört auf, das Unreine anzurühren‘ “; „ ,und ich will euch aufnehmen.‘ “ 18 „ ,Und ich werde euch Vater sein, und ihr werdet mir Söhne und Töchter sein‘, spricht Jehova, der Allmächtige.“

 

Paulus hatte von solchen von der geoffenbarten Wahrheit Abtrünnigen deutlich gewarnt! Alle Religionen zusammen bilden vor Gott „Babylon die Grosse“, die es zu verlassen gilt! Nichts ist unreiner wie Lüge, da ja Satan sein Werk mit der Lüge begonnen hat und seine Diener es mit Wahrheit nie sehr genau genommen haben!

 

*** Rbi8  2. Timotheus 3:6-7 ***

Denn von ihnen [[(gottlosen, die nicht lieben, was gleichbedeutend ist mit Gesetzesübertretern)]] stehen die Männer auf, die sich auf schlaue Weise Eingang in die Häuser verschaffen und schwache Frauen gefangennehmen, die, mit Sünden [[(Verletzung der Gebote Gottes)]] beladen, von mancherlei Begierden getrieben werden, 7 die allezeit lernen und doch niemals imstande sind, zu einer genauen Erkenntnis der Wahrheit zu kommen.

 

Alle jene, welche Jesus am Gerichtstag als „Schafe“ auserwählt, das sind Männer wie Frauen, Sklaven wie Freie, Juden wie Griechen: Sie alle werden an dem Tag, wo Jesus dem Vater das gereinigte, aufgerichtete Königreich übergibt [Bb1; e1] als wahre „Söhne und Töchter“ von Jehova anerkannt!

 

*** Rbi8  1. Korinther 15:24 ***

Als nächstes das Ende, wenn er seinem Gott und Vater das Königreich übergibt, wenn er Regierungen von aller Art und alle Gewalt und Macht zunichte gemacht hat.

 

Von Menschen aufgerichtete Macht, auch jene, wo Frauen in erhöhte Stellungen gesetzt wurden, solche, die Gott nicht vorgesehen hat, sie alle werden in Harmagedon beseitigt! [B3]

 

4.)   Der Ausdruck des Johannes, dass jene 144.000 „von der Erde erkauft“ wurden, diese Wortwahl ist bestimmt keine Berechtigung diese nun in den dritten Himmel Jehovas zu versetzen, zumal sehr wohl bekannt ist, dass „Himmel“ auch Autorität, „Erde“ aber die gesamte Menschheit bedeuten kann! Deutlich wird an mehreren Stellen von den „alten Himmeln“ die beseitigt werden und den „neuen Himmeln“ gesprochen, die erst danach errichtet würden! Dasselbe Wort spricht ebenso von der „alten Erde“ und von der „neuen Erde“! Während die „alte Erde“ dieses gottentfremdete System und damit die von den „alten Himmeln“ regierten Volksmassen bedeutet, aus denen die 144.000 durch Jesu Blut erkauft sind und die sich nicht „mit den Töchtern Babylons“ verunreinigt haben. Entgegen den Behauptungen jener Pseudo-„Gesalbten“ ist dieses „erkauft sein“ auch nicht mit den verführerischen Lehren der WATCHTOWER identisch, die ebenso mit Unwahrheiten und Lügen durchsetzt sind! Kein Lügner erbt Gottes Königreich!

 

*** Rbi8  Offenbarung 14:4-5 ***

Diese sind es, die dem Lamm beständig folgen, ungeachtet wohin es geht. Diese wurden als Erstlinge aus den Menschen für Gott und für das Lamm erkauft, 5 und in ihrem Mund wurde keine Unwahrheit [[(keine Lüge)]] gefunden; sie sind ohne Makel.

 

Da jene 144.000 „dem Lamm beständig folgen“ bedeutet dies, dass sie keine anderen Herren über sich anerkannten ausser Jesus! Da die Apostel mit Jesus „eins“ waren, so folgen sie in allem den Anweisungen der Abgesandten Jesu und lernten sehr wohl zwischen Wahrheit und Irrtum oder gar offensichtlicher Lüge zu unterscheiden! Sie halten das ganze Gebot Jesu, das „GESETZ des Christus“!

 

Das GESETZ des Christus: Was schliesst es miot ein?
 

5.)   Auch bei der „Braut des Lammes“ fehlt es offensichtlich an Unterscheidungsvermögen! Das Wunschdenken ist Vater der Aussage, dass die „Gesalbten“ die durch Rutherford, den 2.Präsideten der WATCHTOWER geschaffene „Brautklasse“ wären. Zitat: „Das zeigt, daß sie die „Braut“ des Lammes bilden (Off 21:9)“. Wer das zeitliche Umfeld betrachtet, wo die „Hochzeit des Lammes“ mit seiner „Braut“ und die „Brautjungfrauen“ besprochen wird und die Paralleltexte in Lukas Kapitel 12 und Matthäus Kapitel 25 betrachtet, der kommt schnell zu einem anderen Schluss: Mit der „Braut“ sind ausschliesslich die zwölf Apostel gemeint. Jesus kommt ja von der Hochzeit [B2e] zurück, dies ist eindeutig vor Harmagedons Endschlacht und vor der Erstauferstehung! [B3] Hat er dann geheiratet, bevor die gesamte „Brautklasse“ beisammen war, nur mit den „Versiegelten“, die doch zudem erst nach der „Heirat des Lammes“ versiegelt wurden? Die „fünf verständigen“ Brautjungfrauen erwarten ihn doch mit angezündetem Licht, wenn er von der Hochzeit her kommt. Wie denn kann die „Braut“ identisch sein mit den „Brautjungfrauen“? Unsinn über Unsinn und keiner merkt es? Erst später gehen zudem die verständigen zur „Hochzeitsfeier“ oder dem „Abendessen der Hochzeit des Lammes“, einem zeitlich und örtlich getrennten Ereignis, das eindeutig mit der Erstauferstehung [Bb] in Verbindung steht, wo doch vorab die längst Verstorbenen zu den Lebenden hinzugesellt werden! Überlebender Überrest und Erstauferstandene erhalten erst dann ihre Priesterkönigswürde, eindeutig ist dies zudem erst, nachdem die „alten Himmel“ zerstört sind. Die „Braut“ aus der Offenbarung und „die kleine Herde“, die in Lukas 12:32 erwähnt werden sind beide identisch mit den Aposteln! Johannes der Täufer hatte dies schon bestätigt: „Wer die Braut hat ist der Bräutigam“ (Joh 3:29)

 

Wer es in einer Sache mit Wahrheit nicht sehr genau nimmt, der gibt sich auch in anderen Dingen mit Unwahrheit und Lüge zufrieden! Die Diskrepanzen sind zu gross, die Wahrheit in der Bibel für aufmerksame Leser zu offensichtlich, um sie bei biblisch so Geschulten wie dies die Leitung von Jehovas Zeugen von sich behauptet als „Irrtum“ akzeptieren zu können! Der „Vater der Lüge“, der die ganze Menschheit irre führt hatte auch dort seine Hand im Spiel! (Joh 8:44, 45)

 

Der Grund, weshalb Jehovas Zeugen auch Frauen ihre „himmlische Hoffnung“ vermitteln ist deutlich erkenntlich: Sie stellen innerhalb ihrer Reihen die Mehrheit dar und sind ihr „Heer an Verkünderinnen“, auf die Rücksicht genommen werden muss und die mit einer besondere Prämie angelockt werden. Leider ist auch dies aus biblischer Sicht reine Irreführung: Blinde Leiter und blinde Geführte, welche dieselbe „Grube“ erwartet! Darum: „Geht aus ihr hinaus, mein Volk“! (Mat 15:14; Off 18:4)

 

10.2.5.3       Werden Frauen in Zukunft ein Amt in der Versammlung Gottes haben?

Wir wissen es schlichtweg nicht und möchten Gottes und Jesu Urteil nicht vorgreifen! Aufgrund der erwiesenen Tatsachen hatte Jehova von Anfang an die Frau als „Gehilfin“ dem Manne zur Seite gegeben. Das war seit Adam bis zu den Christen des ersten Jahrhunderts unverändert so gewesen! Die Frage müsste somit erlaubt sein, dass wenn eine göttliche Vorkehrung gute Resultate in der Vergangenheit erbrachte, warum diese Vorkehrung nun geändert werden müsste?

 

Bronsky/Wilk: Die Abschaffung der MutterHatte nun das Experiment, dass Frauen den Männern gleichgestellt sind und jenen in ihren Amtsführungen als „Haupt“ Konkurrenz machten wirklich zur grösseren Freiheit der Frauen etwas beigetragen? Sind sie nicht nur umso mehr versklavt worden, indem sie zu einen unmöglichen Spagat gezwungen wurden, gleichzeitig gute Ehefrau, gute Mutter und zudem nun noch tüchtige und erfolgreiche Karrierefrau zu sein? Was auf der einen Seite hinzu gewonnen wurde, das wurde schlussendlich auf der anderen Seite doppelt verloren! Bestimmt hat all dies den Frauen nicht mehr Glück gebracht, sondern ihre Abhängigkeit vom Mann nur verschoben! Profitiert haben die Industrie und der Handel durch billigere Arbeitskräfte und Senkung der Löhne den Männern gegenüber. Folge war eine gesteigerte Nachfrage nach Konsumprodukten, bis der Markt damit überschwemmt war und nun heute keiner mehr die Mittel hat sie zu kaufen, noch sie wirklich benötigt. Alles war, ist und bleibt bis zum bitteren Ende Schall und Rauch …

 

Auch die Männer wurden dadurch nicht freier oder glücklicher, weit gefehlt! Die Konkurrenz um die letzte Entscheidung bei Streitfragen hat fast jede Ehe ein oder mehrmals an den Rand des Zusammenbruchs getrieben! Die liberalen moralischen Normen und die Scheidungsgesetze machten Männer zum Freiwild für Frauen, die sich den Schönsten, Reichsten und Erfolgreichsten auserwählen, um sie dann im Scheidungsfall zur Kasse zu bitten! Der freie Sex führte zu unendlichen und kostspieligen Prozessen um Alimentenzahlungen und zu Millionen von Abtreibungstoten und steigender Zahl dahinsiechender Aids-Kranker, nicht zu reden von den Kindern ohne Väter oder Waisen! Wo ist da von Frauenbefreiung zu reden? Warum sind wir so blind geworden der harten Realität nicht in die Augen zu sehen?

 

Die Frage, ob Frauen in der künftigen Versammlung Gottes ein Amt innehaben lässt sich aufgrund der göttlichen Vorkehrungen der Vergangenheit somit recht deutlich erkennen!

 

Heidnische Riten, welche im Tempel Priesterinnen zuliessen, um der Tempelprostitution zu dienen, hatten nicht nur auf Israel, nein noch in viel grösserem Ausmass auf die abgefallene Christenheit deutlich eingewirkt. Es war am Konzil von Nicäa im Jahre 325 u.Z., wo der Grundstein zum Marienkult gelegt wurde, als Jesus als Gottgleich erklärt wurde und damit auch die Mutter Maria indirekt zur Gottesgebärerin, der „Theodokos“ aufstieg. Das wurde am Konzil von Ephesus im Jahre 431 u.Z. dann fest noch innerhalb der Dogmengeschichte verankert.

 

Der Encyclopædia Britannica ist über die führende Rolle des heidnischen Hohepriesters und Kaisers Konstantins am Konzil von Nicäa folgendes Zitat entnommen: „Konstantin führte den Vorsitz, wobei er die Verhandlungen leitete und selbst die entscheidende Formel ..., die das Verhältnis Christi zu Gott im Nizäischen Glaubensbekenntnis ausdrückt, nämlich ‚wesenseins ... [homooúsios] mit dem Vater‘ vorschlug ... Aus Furcht vor dem Kaiser unterschrieben alle Bischöfe außer zweien das [Nizäische] Bekenntnis — viele von ihnen entgegen ihrer eigenen Überzeugung.“

 

Minerva, war sie Vorbiuld hin zur Göttin Maria? Die Grundlage zur Dreieinigkeitslehre, die schon im alten Babylon (Mondgott Sin, Sonnengott Schamasch und Fruchtbarkeitsgöttin Ischtar) die herausragendste Rolle spielte und in Roms Kaiserkult weitergeführt wurde als Himmels- und Lichtgott Jupiter, Juno als dessen Gemahlin und Herrin über Frauenangelegenheiten und Minerva, der Göttin des Handwerks. Diese Götterdreiheit galt als die kapitolinische Trias, welche als oberste Beschützer des Staatswesens verehrt wurden. Was Minerva (Bild) für die Römer war, das wurde Maria für Christinnen!

 

Auch die griechische jungfräuliche Göttin der Jagt, Artemis, die in Ephesus und ganz Kleinasien verehrt wurde und die sich leicht bis nach Babylon zur Göttin Ischtar zurückverfolgen lässt, hat später ihren Einfluss auf die Grundlage zur Marienverehrung gelegt. Schon Paulus war mit jener Verehrung in Ephesus konfrontiert, als der Silberschmied Demetrius einen Aufstand gegen seine Lehren organisierte, weil sie das Geschäft mit der vielbrüstigen Muttergöttin in Gefahr brachte.

 

 *** Rbi8  Apostelgeschichte 19:23-28 ***

Um jene besondere Zeit entstand eine nicht geringe Störung wegen des WEGES. 24 Denn ein gewisser Mann namens Demetrius, ein Silberschmied, der Silberschreine der Artemis herstellte, verschaffte den Handwerkern einen nicht geringen Gewinn; 25 und er versammelte sie und diejenigen, die an solchen Dingen arbeiteten, und sprach: „Männer! Ihr wißt wohl, daß wir aus diesem Geschäft unseren Wohlstand haben. 26 Auch seht und hört ihr, wie dieser Paulus nicht nur in Ephesus, sondern nahezu in dem ganzen [Bezirk] Asien eine beträchtliche Menge Volks überredet und zu einer anderen Meinung umgestimmt hat, indem er sagt, das seien keine Götter, die mit Händen gemacht seien. 27 Überdies besteht nicht nur die Gefahr, daß diese unsere Beschäftigung in Verruf kommen wird, sondern auch, daß der Tempel der großen Göttin Artemis für nichts geachtet werde, und selbst ihre herrliche Größe, die von dem ganzen [Bezirk] Asien und der bewohnten Erde angebetet wird, steht im Begriff, herabgesetzt und zu nichts zu werden.“ 28 Als die Leute das hörten und voller Wut wurden, begannen sie zu schreien und zu sagen: „Groß ist die Artemis der Epheser!

 

Was den Ephesern die Artemis, den Bewohnern von Lourdes, Fatima, Guadalupe usw., usw., usw. ihre jeweilige Maria. Geschäft bleibt eben doch Geschäft, auch wenn’s Geschäft nur über die Lüge gemacht werden kann! Solche Formen der Marienverehrung sind reiner Götzendienst und aus Gottes Standpunkt heraus untragbar! Maria hatte eine solche Art der Verehrung nie begehrt! Sie erfüllte ihre ihr als Frau zugeteilte Rolle als Mutter und Ehefrau als eine von Jehova her vorgegebene Aufgabe bis zum Ende und wurde nach Jesu Tod eine treue Jüngerin ihres Sohnes! Der Apostel Johannes soll sie als Witwe bis zu ihrem Tode in Ephesus betreut haben:

 

(Johannes 19:25-27)  Beim Marterpfahl [[(Pfahl)]] Jesu standen jedoch seine Mutter und die Schwester seiner Mutter; Maria, die Frau des Klọpas, und Maria Magdalẹne. 26 Als nun Jesus seine Mutter und den Jünger, den er liebte, dabeistehen sah, sagte er zu seiner Mutter: „Frau, siehe, dein Sohn! 27 Darauf sprach er zu dem Jünger: „Siehe, deine Mutter!“ Und von jener Stunde an nahm der Jünger sie in sein eigenes Heim.

 

Auch hier wird Frauen Ehre zuteil, die am Leiden und Tod Jesu Anteil nahmen. Keinerlei Behandlung die auf etwas Minderes hinweist, sondern vielmehr Gottes Vorkehrung in den Vordergrund rückt, dass Männer für Witwen zu sorgen haben.

 

Die Artemis von Ephesus stand Pate, als Maria am Konzil dort 429 u.Z. zur Gottesmutter erklärt wurdeDer Artemis war der Monat Artemision (März/April) gewidmet. Die Artemis der Epheser war eine Fruchtbarkeitsgöttin, mit vielen Brüsten, einer Art Krone und einem Nimbus (Heiligenschein). Hunderttausende von Besuchern strömten nach Ephesus, um an Prozessionen teilzunehmen, wo wie Bildnisse und Statuen der Artemis durch die Stadt getragen wurden. In Rom wurde die Artemis als Diana verehrt.  

 

In dem Werk A Dictionary of the Bible (herausgegeben von J. Hastings, 1904, Bd. I, S. 605) heißt es: „Artemis hat solche Ähnlichkeit mit der phrygischen Kybele und mit anderen weiblichen Verkörperungen der göttlichen Macht in asiatischen Ländern, wie der kappadozischen Ma, der phönizischen Astarte oder Aschtoret, der syrischen Atargatis und Mylitta, daß man annehmen kann, daß sie alle lediglich Variationen einer ursprünglichen religiösen Vorstellung sind, die in verschiedenen Ländern aufgrund unterschiedlicher Entwicklungen je nach den örtlichen Verhältnissen und dem nationalen Charakter unterschiedlich dargestellt wurden.“ [2]

  

Kein Zweifel, die Marienverehrung war ein weiteres mystisches Mittel die Volksmassen an die römischen Päpste und ihre Hierarchie zu binden. In der Bibel finden sich keinerlei Entsprechung in Israel! Maria wird in den Evangelien nirgends als zentrale Figur behandelt, der irgendwelche grössere Ehre unter den ersten Christen zugestanden worden wäre, als dass sie die von Gott selbst auserwählte Jungfrau und dann Mutter Jesu wurde!

 

Durch die Erhöhung Marias in der Christenheit zur Gottesmutter wurde die Stellung der Frau im allgemeinen sozialen Umfeld zwar nicht verbessert, sondern auf einen Weg kanalisiert, dass Frauen einen besseren Hörer für ihre Gebete finden würden. Allerdings wurde Jehova als einzige Anlaufstelle menschlicher Gebete und damit auch Jesus als einziger Mittler dabei fast ausgeschaltet! (Apg 19:23-28) Die Worte des Paulus wurden in den Wind geschlagen.

 

*** Rbi8  1. Timotheus 2:5-6 ***

Denn da ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und Menschen, ein Mensch, Christus Jesus, 6 der sich selbst als ein entsprechendes Lösegeld für alle hingegeben hat — [dies] soll zu seinen eigenen besonderen Zeiten bezeugt werden.

 

Wenn somit die Frauen im heidnischen Kulturraum und in der Götterverehrung eine gewisse herausragende Stellung einnahmen, so bedeutet dies nicht, dass dies Jehova für das kommende System unter Jesus im Millennium übernehmen wird! Das israelische Staatswesen, das mit Moses als einzig wahre Theokratie begann wurde zu einem gut funktionierenden Staatssystem ohne Frauen in hohen Ämtern, weder in Politik noch in der Anbetung! Die Frage muss somit erlaubt sein, ob Gott dies wirklich im kommenden System verändern wird?

 

10.2.5.4       Was ist für den Erfolg und das Glück des Menschen wirklich notwendig?

Wenn das Glück des Menschen davon abhängen würde, dass er selbst über alles bestimmen kann, was er sich wünscht, dann wären wir die unglücklichste aller Spezi! Glück hängt nicht davon ab, ob wir als „Haupt“ oder als Untergebener dienen, sondern davon, ob wir Gottes Willen ganzherzig erfüllen. Daraus entsteht Zufriedenheit und Glück und bringt uns Gottes Lobpreis ein.

 

Im Eingang dieses für viele aufrechte Christinnen polemischen Artikels schrieben wir im ersten Teil dieser Artikelserie im Kapitel: 8.2.2.8  Gottes Gesetz als Wegweiser zu einem glücklicheren Leben

 

Das Israelische Volk bildete eine viel engere Einheit in vielerlei Beziehung als alle sie umgebenden Nationen! Der Kitt der sie zusammenhielt war die Tora, der ihre Beziehung zur höchsten Autorität in den Vordergrund rückte, zu Gott als Gesetzgeber und Richter, der sich uns durch eine zu Herzen gehende Liebe offenbarte. Aufgrund kluger Unterweisung die Vorteile dieses Systems allen augenfällig wurde! All dies war an die göttlichen Richtlinien gebunden, wie das Halten des Sabbats, der Feiertage, die einem beständigen Gottesdienst entsprachen, der sich auf den Alltag und jeden Bereich des Lebens auswirkte!

 

Während des Millenniums wird die Leitung durch ein „Haupt“ zu ihrer Vollkommenheit gebracht! Anstatt korrupter und durch lügenhafte Machenschaften geprägter Vorsteher der Völker treten Menschen, die ihr Leben dazu verwenden Gottes Willen zu verstehen und ihn anzuwenden! Das kann sich nur segensreich für uns alle auswirken! Ausgehend von obersten „Haupt“ aller „Häupter“, von Jehova der Jesus anführt sind es die Apostel, welche den Auftrag Gottes gegenüber den 144.000 Mitkönigen in die Tat umsetzen werden. Diese ihrerseits werden Versammlungsvorsteher beaufsichtigen, welche erdenweit eine einheitliche Ordnung in einer einzigen Amtssprache und unter einem einzigen GESETZ umsetzen werden! Weiterhin werden Väter als „Haupt“ ihre Familien vertreten und als solche die Ausbildung ihrer Familienglieder anleiten! Die geistigen „Wasser“ der Belehrung aber kommen nicht weiter aus verseuchten Quellen der Religionsführer, Philosophen und Wissenschaftler, sondern deren reiner Quell ist Gott selbst!

 

Unter der Königreichsregierung Jesu werden Männer und Frauen, Seite an Seite zu einer Welt beitragen, die sich zu einem wahren Paradies entwickelt und nicht mehr unter ständigem Konkurrenzkampf der Geschlechter leiden wird!

 

 

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[1] ERWACHET vom 8.9.81 / S.22 „Warum verlassen sie die Kirche von Schweden“; Herausgeber WATCHTOWER Inc., New York

[2] Einsichten in die Heilige Schrift; Band I, Artemis, S.201; Herausgeber WATCHTOWER Inc., New York