Newsletter „DER WEG“ 6/11-5   November 2006

Neubearbeitung: 22.10.14

 

 

SONDERBEITRAG:  6.11.5  Gottes Sabbatjahr beachten!

 

2.Teil:  Das Sabbatjahr und das Jubeljahr und ihre herausragende Bedeutung in unseren Tagen

 

   Im 1.Teil dieser mehrteiligen Artikelserie beginnend im Monat Oktober 2006, im Artikel unter dem Titel: 6.10.5  Warum sollten wir dem Sabbat- und dem Jubeljahr unsere besondere Beachtung schenken? betrachteten wir Gottes Vorkehrung für Israel des Sabbatjahres. Dabei zeigte sich der spezifische Nutzen, den diese Vorkehrung für das ganze Volk mit sich brachte. Allerdings verliessen die Israeliten schon bald Gottes Gebot und wurden schlussendlich für die Unterlassung jener göttlichen Vorkehrung mit siebzig Jahren Exil in Babylon bestraft, während welcher Zeit das ganze Land Sabbat hielt!

  

Erst nach dem Tod der Erstgeburt des Pharaos, der zehnten Plage liess er Israel ziehen, um ihrem Gott JHWH Opfer darzubringen   Wir sollten uns deshalb ernstlich fragen, ob all diese Vorkehrungen für die Endzeit dieses Systems nicht wiederum eine spezifische Beziehung haben? Die Propheten sprechen einerseits vom „annehmbaren Jahr Jehovas“, andererseits einem Jahr der Vergeltung und der Rache am Ende des Systems. So begann es doch auch in Ägypten, als die ganze Erstgeburt getötet, Israel aber aufgrund des Gehorsams befreit wurde!

 

   Gott tut nichts, ohne dass es einen tieferen Sinn ergibt und er seine Knechte darüber informiert hätte! Beachten wir, dass Jesus deutlich gesagt hatte, dass er gekommen war um das GESETZ zu erfüllen, nicht um es aufzuheben! Das muss somit auch das Sabbat- und Jubeljahr betreffen, Teil des GESETZES worüber Jesus als „Herr des Sabbats“ bestimmen muss! Er forderte seine Nachfolger auf keines, auch nicht „das geringste der Gebote“ zu brechen noch andere zu lehren sie zu brechen! (Mat 12:8; Lu 4:18, 19)

 

*** Rbi8  Matthäus 5:18-20 ***

Eher würden Himmel und Erde vergehen, als daß auch nur ein kleinster Buchstabe oder ein einziges Teilchen eines Buchstabens vom GESETZ verginge und nicht alles geschähe. 19 Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden. 20 Denn ich sage euch, daß ihr, wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, keinesfalls in das Königreich der Himmel eingehen werdet.

 

   Sollten diese Worte nicht gelten, bis alles erfüllt ist? Noch ist nicht alles erfüllt, was die Propheten vorhersagten! Somit sind Jesu Worte weiterhin gültig! Die „alten Himmel“ der Mächtigen dieses Systems in Religion und Politik müssen in Harmagedon enden und die „neuen Himmel“, die „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ müssen in ihre Funktion eingesetzt werden! Zudem reden die Propheten auch von der Zeit danach, wo die Sabbatvorkehrungen wiederum alle während des Milleniums eingehalten werden! Dazu zählen auch das Sabbat- und das Jubeljahr! Jesu Worte sind deutlich und sie sind besonders an uns in der Endzeit gerichtet, auf die das Ende dieses Systems kommt! (Eph 4:10)

 

Ebde aller Regierungen, Macht und Autoirität dieses Systems?

 

   Das Sabbatjahr war stets ein Jahr besonders eindringlicher Belehrung und ein Jahr der Umkehr zu Jehova! Deutlich wird von Jehova gefordert in dieser Zeit die soziale Gerechtigkeit wieder herzustellen, die durch Gottes Vorkehrung dafür sorgte, dass es in Israel keine Hyperreichen und auch keine besonders Armen gab, denen es am Notwendigsten fehlte! Es war eine Vorkehrung für die gesellschaftlich schwächer Gestellten! Dadurch gab es auch kaum soziale Spannungen in Israel, natürlich nur so lange, wie die GESETZE auch wirklich angewandt wurden.

 

Das vierte der Zehn Gebote betrifft die Sabbatordnung Jehovas   Die Gesamtheit der Sabbatverordnungen bilden in sich eine Einheit von Fest- und Ruhezeiten, die Jehova für sein Volk Israel gemacht hat und die das fleischliche wie geistige Israel mit ihrem Gott verbinden! Sie sind alle im vierten der zehn Gebote eingeschlossen! Sie wurden Israel am Sinai im Anschluss an die Verkündigung des Dekalog unter den richterlichen Entscheidungen seitens Jehova durch Moses mitgeteilt.

 

*** Rbi8  2. Mose 31:12-17 ***

Und Jehova sagte ferner zu Moses: 13 „Was dich betrifft, rede zu den Söhnen Israels, indem [du] sprichst: Besonders meine Sabbate sollt ihr halten, denn es ist ein Zeichen zwischen mir und euch durch eure Generationen hindurch, damit ihr erkennt, daß ich, Jehova, euch heilige. 14 Und ihr sollt den Sabbat halten, denn er ist euch etwas Heiliges. Wer ihn entweiht, wird unweigerlich zu Tode gebracht werden. Falls irgend jemand an ihm Arbeit verrichtet, so soll diese Seele von der Mitte ihres Volkes abgeschnitten werden. 15 Sechs Tage kann Arbeit getan werden, aber am siebten Tag ist ein Sabbat vollständiger Ruhe. Er ist etwas Heiliges für Jehova. Jeder, der am Sabbattag Arbeit verrichtet, wird unweigerlich zu Tode gebracht werden. 16 Und die Söhne Israels sollen den Sabbat halten, um den Sabbat durch ihre Generationen hindurch zu begehen. Es ist ein Bund auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]]. 17 Zwischen mir und den Söhnen Israels ist er ein Zeichen auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]], denn in sechs Tagen hat Jehova die Himmel und die Erde gemacht, und am siebten Tag ruhte er und ging daran, sich zu erquicken.‘ “

 

   Jene Christen, welche Argumentieren, dass dies nur für das fleischliche Israel gelten würde irren sich, den Paulus macht keinen Unterschied zwischen „Jude und Grieche“ sondern reiht beide nach der Taufe unter die geistig „Beschnittenen“ ein, die ihr Herz mittels Gottes GESETZ beschnitten haben!

 

*** Rbi8  Galater 3:26-29 ***

Ihr alle seid tatsächlich Söhne Gottes durch euren Glauben an Christus Jesus. 27 Denn ihr alle, die ihr in Christus getauft worden seid, habt Christus angezogen. 28 Da ist weder Jude noch Grieche, da ist weder Sklave noch Freier, da ist weder männlich noch weiblich; denn ihr alle seid einer in Gemeinschaft mit Christus Jesus. 29 Überdies, wenn ihr Christus angehört, seid ihr wirklich Abrahams Same, Erben hinsichtlich einer Verheißung.

 

Erst am Konzil von Nicäa beschlossen die anwesenden Bischöfe den vom Cäsar Konstanbtin verfügten Sonntag anstelle des Sabbats einzuführen   Wenn der wöchentliche Sabbat zu Gunsten des Sonntags aufgehoben, wie dies am Konzil von Nicäa bestätigte wurde und wie die Katholische Kirche und die meisten der Protestanten daran festhalten, so wurden auch die anderen jährlichen Festzeiten aufgehoben! Wenn die Festzeiten wirklich aufgehoben wurden, dann auch das Sabbat- und das Jubeljahr, das für Israel erst nach Eintritt in das gelobte Land Gültigkeit erlangte!

 

   Es gilt also festzustellen, ob diese Veränderung biblisch wirklich begründbar ist und wenn nicht, ist zudem abzuklären, wen die Schuld für diesen grossen Gesetzesbruch trifft! Gottes GESETZ sagt doch eindeutig, dass jene Personen die andere zum Straucheln im GESETZ bringen den Tod verdienen! Jesus spricht von blinden Leitern“ und „blinden Geführten“, die beide in dieselbe Grube fallen!  Wer den Sabbat entweiht, der muss durch den von Gott verordneten Richter unweigerlich zu Tode gebracht werden! „Wer ihn entweiht, wird unweigerlich zu Tode gebracht werden.“ Wir tun somit sehr gut die wirklichen Regeln zu kennen, um sie auch anzuwenden. Ewiges Leben wird jenen versprochen, die Gottes Willen tun, Sein GESETZ halten (Mat 15:14). Paulus weist gewisse Christen Roms zu Recht, weil sie obwohl beschnittene Juden Teile des GESETZES nicht weiter einhielten!

 

*** Rbi8  Römer 2:13-16 ***

Denn nicht die Hörer des Gesetzes [[GESETZES]] sind die vor Gott Gerechten, sondern die Täter des Gesetzes [[GESETZES]] werden gerechtgesprochen werden. 14 Denn wenn immer Menschen von den Nationen, die ohne Gesetz [[GESETZ (Jehovas)]] sind, von Natur aus die Dinge des Gesetzes [[GESETZES]] tun, so sind diese Menschen, obwohl sie ohne Gesetz [[GESETZ]] sind, sich selbst ein Gesetz [[GESETZ]]. 15 Sie zeigen ja, daß ihnen der Inhalt des Gesetzes [[GESETZES]] ins Herz geschrieben ist, wobei ihr Gewissen mitzeugt und sie inmitten ihrer eigenen Gedanken angeklagt oder auch entschuldigt werden. 16 Das wird an dem Tag sein, an dem Gott durch Christus Jesus die verborgenen Dinge der Menschen gemäß der guten Botschaft, die ich verkündige, richtet.

 

   Paulus spricht vom kommenden tausendjährigen Gerichtstag, der bei Jesu ersten Wiederkehr [B1] ihren Beginn hat! Paulus kann nicht missverstanden werden, wenn wir ihn nur erst einmal verstehen wollen! Christus war nicht das „Ende“ sondern die höchste Form der Erfüllung des GESETZES, das „Ziel“, das jeder von uns erreichen soll, indem er die dahinterliegenden Prinzipien als Erster voll anwendete!

 

Das "GESETZ des Christus": Was schliesst es mit ein?

 

   Der letzte Sühnetag am Ende dieses Systems, vierzig Tage nach der Endschlacht Harmagedons bedeutet den Beginn des grössten Jubeljahres! Somit haben das letzte Jahr dieses Systems als Sabbatjahr und das erste im kommenden als Jubeljahr eine herausragende Bedeutung! Zum Jubeljahr, das stets am Ende von 49 (7x7 Jahre) folgte, gab es zusätzliche grossartige Segnungen! Jeder Israelit durfte zu seinem Erbe zurückkehren! Sklaven mussten freigelassen werden! Dadurch wurde der Erbbesitz zu einem unveräusserlichen Gut, das jeder Besitzer hegte und pflegte, weil daraus sein Lebensunterhalt und der künftiger Generationen resultierte! Kinder konnten zwar das Erbe ihrer Väter durch Misswirtschaft verlieren, aber spätestens im fünfzigsten, im Jubeljahr konnten sie und ihre Familien dorthin zurückkehren! Das war eine Quelle konkreter Hoffnung für jeden Israeliten, der durch Unglücksschläge getroffen worden war, selbst dann, wenn er und gar seine Familie in Sklaverei gerieten!

 

Gefangen im Teufelskreis der Sünde   Das Jubeljahr beginnt wie das Sabbatjahr ganz offensichtlich mit dem Sühnetag! Was aber wird dieses uns am Beginn der Tausendjahrherrschaft Jesu bringen, mögen wir uns berechtigterweise fragen? Die Schriften verraten uns einige wichtige Details und gute Gründe, die uns ermuntern um auszuharren und das Jubeljahr herbeizusehnen. Die Sklaverei dieses Systems wird in Harmagedon enden und die herrliche „Freiheit der Kinder Gottes“ von der Paulus spricht wird seinen Höhepunkt zustreben!

 

Der Tod eines geliebten Menschen bedeutet für Gott nicht dessen Ende!*** Rbi8  Römer 8:20-21 ***

Denn die Schöpfung ist der Nichtigkeit unterworfen worden, nicht durch ihren eigenen Willen, sondern durch den, der sie unterworfen hat aufgrund der Hoffnung, 21 daß die Schöpfung selbst auch von der Sklaverei des Verderbens frei gemacht werden wird zur herrlichen Freiheit der Kinder Gottes.

 

   Nach Harmagedon endet auch die Sklaverei des Verderbens des adamschen Todes, weil Jesus kurz darauf, zur Zeit des „Abendessens der Hochzeit des Lammes“ diesen Tod zunichtemachen wird, wenn die Überlebenden Harmagedons in einem Nu“ in Unverweslichkeit und Unsterblichkeit verwandelt werden (1.Kor 15:54-57).

 

Jesus hatte seinen Schafen „ewiges Leben“ für ihre Treue und ihr Ausharren versprochen, den andern aber ewige Strafe: „Und diese werden in die ewige Abschneidung weggehen, die Gerechten aber in das ewige Leben.“

 

   Offensichtlich lehrten die Apologeten und die Kirchenväter vollkommen etwas anderes als die Apostel zuvor und die Katholische Kirche, die erst nach ihnen kam und jene selbst hielten nicht weiter an der „festen Ordnung“, welche ihnen von den Aposteln überliefert wurde fest! Wie hielten sie es mit dem Sabbat- und dem Jubeljahr? Gibt es dort eine Ausnahmeordnung? (Phi 3:16)

 

 

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

11.5.......... Das Sabbatjahr und das Jubeljahr und ihre herausragende Bedeutung in unseren Tagen.. 6

11.5.1......... Die Freiheit ausrufen im grossen Jubeljahr Jehovas. 6

11.5.1.1...... Die schweren Folgen der Missachtung der Sabbate, der Festzeiten und des Sabbat- und Jubeljahres waren für ganz Israel vorhergesagt! 6

11.5.1.2...... Die Nichtbeachtung der ganzen Sabbatordnung führte zu Gottes Strafe; wahre Christen aller Jahrhunderte hielten sich fest an Jehovas Sabbatordnung! 7

11.5.1.3...... Wie Kaiser Konstantin zum Heiligenschein gelangte. 9

11.5.1.4...... Ist der Sonntag wirklich der „Tag des Herrn“ und die katholischen Päpste Gottes erwählter Kanal für Mitteilungen an die Menschen?. 11

11.5.1.5...... Gottes Gedanken verkünden und nicht Menschenwerk unterstützen! 14

11.5.2......... Roms Weltmachtanspruch der auf Lügen gründet bröckelte seit dem Beginn ständig. 15

11.5.2.1...... Wer richtet die Vorsteher der Christenversammlungen, wer muss bestimmen was Häresie ist?. 15

11.5.2.2...... Nicht wer gerade die Macht hat darf bestimmen, was der Glaube des Einzelnen ist! Jeder ist selbst verantwortlich seinen Glauben anhand der Schrift zu überprüfen! 16

11.5.2.3...... Die Kirche von Rom verliert wegen ihrer Häresie immer mehr Christenversammlungen. 17

11.5.2.4...... Das päpstliche Rom spielt sich als Weltherrscher und als Herren des Glaubens auf: Die Kreuzzüge gegen Christen, Juden und Muslime. 18

11.5.2.5...... Zuerst Gegenpäpste und dann die Reformation offenbaren Roms eigene Uneinigkeit 21

11.5.2.6...... Der Adel und die Kirche werden in Zentraleuropa aus ihren Privilegien verdrängt 22

11.5.3......... Gottesgnadentum der Päpste und Herrscher dieses Systems. 24

11.5.3.1...... Das Gottesgnadentum der christlichen Könige und Kaiser kam zum bitteren Ende. 24

11.5.3.2...... Wer errichtete das „Gottesgnadentum“ der Päpste und Kaiser?. 25

11.5.3.3...... Christen wurden zur Freiheit berufen, nicht zur Versklavung unter Päpste und Kaiser! 25

11.5.3.4...... Die Verdrehung der Schriften seitens der machthungrigen Kleriker 27

11.5.3.5...... Druck wahrer Christen auf Regierungen durch Anwendung göttlicher GESETZE im eigenen Leben. 29

11.5.3.6...... Das anhand der Schriften geschulte Gewissen als Massstab für rechtes Verhalten. 29

11.5.4......... Ungerechte Steuersysteme aufgrund Missachtung von göttlicher Rechtsordnung. 31

11.5.4.1...... Zahlt daher Cäsars Dinge Cäsar zurück, Gottes Dinge aber Gott 31

11.5.4.2...... Purpur und Scharlach als Kennzeichen der grossen Hure. 33

11.5.4.3...... Wir müssen Gott, dem Herrscher, mehr gehorchen als den Menschen. 34

11.5.4.4...... Erfüllt die  staatliche Obrigkeit als Gottes Dienerin ihre Pflicht?. 36

11.5.4.5...... Die Erklärung der Unfehlbarkeit der Päpste soll deren Dogmen weitere Kraft verleihen. 37


 

11.5     Das Sabbatjahr und das Jubeljahr und ihre herausragende Bedeutung in unseren Tagen

 

 

11.5.1        Die Freiheit ausrufen im grossen Jubeljahr Jehovas

 

11.5.1.1       Die schweren Folgen der Missachtung der Sabbate, der Festzeiten und des Sabbat- und Jubeljahres waren für ganz Israel vorhergesagt!

In Israel waren es die Schriftgelehrten und Pharisäer, welche sich „auf den Stuhl Mose“ gesetzt hatten und verantwortlich zeichneten, dass Gottes Wille eingehalten werde! Ganz offensichtlich wichen die Gesetzeslehrer von der Haltung und Weitervermittlung des ganzen GESETZES ab, so dass Jesus über sie schlussendlich ein Wehe aussprach, nein, gar einen Fluch äusserte! Er nannte sie kurz vor seiner Hinrichtung öffentlich „Otternbrut“ und „Heuchler“, die Gottes Königreich nicht sehen würden! (Mat Kap. 23) Wir kennen die Warnung in der Bergpredigt, die an das einfache Volk erging

 

Jehovas Zeugen, die aktivste der Endzeitsekten und ihre Belehrung "von Haus zu Haus": Hat sie Gottes Anerkennung?*** Rbi8  Matthäus 5:20 ***

Denn ich sage euch, daß ihr, wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, keinesfalls in das Königreich der Himmel eingehen werdet.

 

Der Eingang in das Königreich der Himmel hängt klar davon ab, ob wir das GESETZ halten und es andere lehren! Jesu Worte der Bergpredigt konnte niemand ungültig machen! (Mat 5:17-20) Er erklärte, dass dadurch jemand von Gott als „gross“ eingestuft wird, der sie hält und lehrt! Wir haben immer und immer wieder darauf verwiesen, dass die Katholische Kirche durch ihre Überlieferungen von Geboten der Päpste Gottes GESETZ ungültig gemacht hat! Die aus ihr hervorgegangen protestantischen Kirchen sind alle auf halbem Weg in ihrer Reformation stehen geblieben und blieben Töchter ihrer geistig hurerischen Mutter!

 

Wir haben ebenso deutlich darauf hingewiesen, dass die Lehre von Jehovas Zeugen, der im Predigen herausragendsten Endzeitsekte, ebenso verheerend sind! Jene verbreitet ihrerseits die Lehre, dass Christen überhaupt nicht unter mosaischem GESETZ stehen würden, auch nicht unter den zehn Geboten. Dies ergibt keinerlei Sinn und ist der Lehre der Apostel vollkommen entgegengesetzt! Paulus hatte davor im Zusammenhang mit der Endzeit deutlich gewarnt!

 

*** Rbi8  2. Thessalonicher 2:3-5 ***

Laßt euch in keiner Weise von irgend jemandem verführen, denn er wird nicht kommen, es sei denn, der Abfall komme zuerst und der Mensch der Gesetzlosigkeit, der Sohn der Vernichtung, werde geoffenbart. 4 Er widersetzt sich und erhebt sich über jeden, der „Gott“ oder ein Gegenstand der Verehrung genannt wird, so daß er sich in den Tempel DES GOTTES niedersetzt und sich öffentlich darstellt, daß er ein Gott sei. 5 Erinnert ihr euch nicht, daß ich euch diese Dinge wiederholt sagte, als ich noch bei euch war?

 

Es herrscht bei nahezu alle christlichen Religionen derselbe Sauerteig in der Lehre vor wie jener der Pharisäer und Sadduzäer. Ihre widersprüchlichen Aussagen haben längst die ganze Masse ihrer jeweiligen christlichen Lehre durchsäuert, ein Abfall, der die ganzen kirchlichen Hierarchien als Lügner und Heuchler kennzeichnet! Das ist ein harter Angriff der aber durch die Beweisführung in unseren Artikeln nur immer weiter erhärtet wird! 

 

Was bewirkt Sauerteig der Lehre und der Schlechtigkeit in Christenversammlungen?

 

Wir haben gezeigt, dass kleine Textveränderungen in der Übersetzung und das Herausklauben einzelner Textstellen, herausgerissen aus dem Gesamtzusammenhang, zwar im Stande sind solche verdrehte Ideen zu vermitteln. Sie sind äusserst geschickt getarnt und kosten viel Mühe herausgefunden und enttarnt zu werden. Gleichzeitig liefern solche Lehren Beweis dafür, dass jene, welche solche Behauptung aufstellten die Schriften zu verdrehen imstande waren, wovor Paulus deutlich warnte, weil es Vernichtung mit sich bringt! Wir unterscheiden dabei klar von Irrtum, der jedem suchenden Christen unterlaufen kann und bewusster Irreführung von Seiten jener, welche wiederholt auf Irrtum hingewiesen wurden aber darauf beharren, dass diese Irreführung Wahrheit sei! Damit wird aus Irrtum bewusste Lüge!

 

*** Rbi8  Offenbarung 14:4-5 ***

Diese [[144.000 Priesterkönige oben bei ihrer Vorsrellung auf dem Tempelberg]] wurden als Erstlinge aus den Menschen für Gott und für das Lamm erkauft, 5 und in ihrem Mund wurde keine Unwahrheit gefunden; sie sind ohne Makel.

 

Wer mit Gottes Geist gesalbt ist verbreitet keinerlei Unwahrheit und jede Art Gesetzesübertretung ist ein Makel!

 

Erklärung BROOKHAUS 1886 zum Wort "Sekten" Paulus spricht seinerseits von den im Glauben „Bewährten“, die an der ursprünglichen guten Botschaft festhalten! „Denn es muß auch Sekten unter euch geben, damit die Bewährten unter euch auch offenbar werden.“ Sekte bedeutet Abspaltung vom geraden Weg der Wahrheit und ist nicht zwangsweise identisch mit dem Etikett „Sekte“, das alle grösseren Kirchen den kleineren Abspaltungen anhängen, um jene zu diffamieren. Aus diesem Blickwinkel ist die Katholische Kirche die grösste aller Sekten (1.Kor 11:19).

 

*** Rbi8  2. Petrus 3:15-16 ***

Betrachtet ferner die Geduld unseres Herrn als Rettung, so wie euch unser geliebter Bruder Paulus nach der ihm verliehenen Weisheit ebenfalls schrieb, 16 indem er von diesen Dingen redete, wie er das auch in all [seinen] Briefen tut. Darin sind jedoch einige Dinge schwer zu verstehen, die die Ungelehrten und Unbefestigten verdrehen, wie [sie es] auch, zu ihrer eigenen Vernichtung, mit den übrigen Schriften [tun].

 

Wer die Schriften verdreht zeigt sich als unbefestigt in der Wahrheit! Auch wenn Millionen von Gläubigen solche Dinge von Tür zu Tür wiederholen oder in Kirchen von den Kanzeln gepredigt werden, so werden sie dadurch trotzdem nicht zur Wahrheit!

 

Satan ist zum Abschluss des Systems [B1>] darüber zornig, dass er nicht alle Menschen dazu bewegen konnte die Gebote Gottes zu übertreten! Deutlich gibt es Christen, welche „Babylon die Grosse“ verliessen und die die Gebote Gottes weiterhin halten und dies auch durch Zeugnis geben bestätigen!

 

*** Rbi8  Offenbarung 12:17 ***

Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, um Krieg zu führen mit den Übriggebliebenen ihres Samens, die die Gebote Gottes halten und das Werk des Zeugnisgebens für Jesus innehaben.

 

Ein Same der Apostel, der „der Braut, der Frau des Lammes“ existierte ununterbrochen seit den Tagen Jesu, der bis zum Ende bereit ist die Gebote Gottes und Jesu weiter zu halten und sie anderen entsprechend lehrt, so wie Gott dies Moses und wie Jesus dies seine Jünger lehrte! Zeugnisgeben für Jesus bedeutet nicht alleine die kommende Aufrichtung von Gottes Königreich der Wahrheit gemäss zu lehren, sondern auch die Grundlage jenes Königreiches zu vermitteln, seine GESETZE!

 

*** Rbi8  Matthäus 6:33 ***

So fahrt denn fort, zuerst das Königreich und SEINE Gerechtigkeit zu suchen, und alle diese [anderen] Dinge werden euch hinzugefügt werden.

 

Die Gerechtigkeit von Gottes Königreich fusst auf Gottes GESETZ und seinen richterlichen Entscheidungen. Die ersten Christen wahren geistige Juden die sich daran hielten! Es führt kein Weg darum herum Gottes GESETZ zu erfüllen und Jesus als Hohepriester, König und Richter anzuerkennen. Diejenigen die es tun bilden den Grundstock zu den „neuen Himmeln“ und zur „neuen Erde

 

Was meint die Bibel mit dem Ausdruck "neue Himmel" und "neue Erde"?

 

Wir selbst sollten somit den eigenen Verstand bemühen und von den religiösen Lehrern unabhängige Nachforschungen betreiben und nicht erschrecken, wenn wir mit jenen in vielen Dingen nicht weiter übereinstimmen können! Jeder ist selbst dafür verantwortlich die Gerechtigkeit der heutigen Schriftgelehrten und den Sauerteig heutiger Pharisäer zu erkennen und diese durch wirkliche Gesetzestreue bei weitem durch die wahre Gerechtigkeit zu übertreffen, die von Gott her stammt!

 

11.5.1.2       Die Nichtbeachtung der ganzen Sabbatordnung führte zu Gottes Strafe; wahre Christen aller Jahrhunderte hielten sich fest an Jehovas Sabbatordnung!

Den wöchentlichen Sabbat zu missachten führte im Falle eines Mannes, der am Sabbat Holz sammelte zur Verhängung der Todesstrafe durch Moses. Dies deutet darauf hin, dass zu Beginn Israels Gottes Recht durchgesetzt wurde! Jehova hatte deutlich gewarnt, dass jeder der das GESETZ bricht und Arbeit verrichtet vom Volk abgeschnitten werden muss. Jehova kannte die langfristigen, schwerwiegenden Folgen dieser Art von Übertretung! Schon bevor Jehova den Sabbat als viertes Gebot im GESETZ verankerte, als er ihnen das Manna vom Himmel gab, übertrat Israel offen sein Gebot. Am Sabbat durften sie das Manna nicht einsammeln, weil es keines gab. Am sechsten Tag war der einzige Tag, wo das doppelte Mass eingesammelt werden durfte, ohne dass es während der Nacht verdarb.

 

*** Rbi8  2. Mose 16:25-27 ***

Dann sagte Moses: Eßt es heute, denn heute ist ein Sabbat für Jehova. Heute werdet ihr es auf dem Feld nicht finden. 26 Sechs Tage werdet ihr es auflesen, aber am siebten Tag ist ein Sabbat. Da wird sich keines bilden.“ 27 Es geschah jedoch, daß am siebten Tag einige vom Volk doch hinausgingen, um [es] aufzulesen, aber sie fanden keines.

 

Auch später, nachdem Jehova den Sabbat gesetzlich geregelt hatte gab es immer welche, die das Gebot zu umgehen wussten. Die Beachtung der Festzeiten und der Sabbat- und Jubeljahre wurden bald schon ausser Acht gelassen. Das brachte Strafe über sie! Die Haltung des Sabbats aber blieb selbst im Exil Bedingung für Israel

 

Zarathustra, ein persischer Glaubensgründer auf der beflügelten SonnenscheibeZarathustra (630-553 v.u.Z.), ein persischer Glaubensgründer zur Zeit des Propheten Daniel, während der Tage, wo Israel in babylonischer Gefangenschaft war, hatte den Sonntag zur Ehre der Sonne eingeführt! Cyrus unterwarf Babylon und gab den Juden die Freiheit. Die Juden die in Babylon verblieben und auch Jahrhunderte später die Christen, denen Petrus dort predigte und die im persischen Reich Versammlungen gründeten, sie fügten sich diesem Gebot der Herrscher aber nicht! Sie hielten weiterhin am Sabbat fest. Darum wurden sie durch bestimmte Herrscher bis hin ins fünfte Jahrhundert u.Z. verfolgt! Alte persische Dokumente bestätigen dies! (1.Pe 5:13)

 

Ausdehnung des Medo-Persischen ReichesSie verachten unseren Sonnengott. Führte nicht Zarathustra, der heilige Gründer unseres göttlichen Glaubens, vor tausend Jahren den Sonntag zu Ehren der Sonne ein und ersetzte damit den Sabbat des Alten Testaments? Dennoch feiern diese Christen am Samstag ihre Gottesdienste [1]

 

Das Reich der Medo-Perser breitete sich unter Cyrus dem Grossen aus, dem nachgesagt wird, dass er die Lehre Zarathustras im ganzen Reich förderte und deren Priester unterstützte. Griechenland unter Alexander dem Grossen zeigte sich fremden Religionen in seinem Reich gegenüber tolerant.

 

Oxyrünchus Papyrus (um 200 v.u.Z.) erwähnt: "Es sei denn, ihr macht den Sabbat zum wahren Sabbat (gr. “sabbatisiert” den Sabbat), werdet ihr den Vater nicht sehen " Dass die späteren römischen Bischöfe einige Teile der Lehre Zarathustras, insbesondere den Sonntag in ihr Lehrgebäude übernahmen, ist allgemein anerkannt. Die spätere Katholische Kirche Roms verfolgte schon sehr früh, spätestens ab Ende des zweiten, Anfangs des dritten Jahrhunderts Christen im ganzen Reich, welche weiterhin am Sabbat festhielten. Das geht aus dem Oxyrhynchus Papyrus (ca. 200 – 250 u.Z. in griechisch) deutlich hervor, wo die Christen den alleinigen Weg zum Vater verteidigen, den Jesus erwähnt hatte. Jene treuen Christen wussten, dass der Sabbat auch für sie als geistige Juden dieselbe Bedeutung in Verbindung mit der wahren Gottesverehrung hat, wie für das fleischliche Israel.

 

Es sei denn, ihr macht den Sabbat zum wahren Sabbat (gr. “sabbatisiert” den Sabbat), werdet ihr den Vater nicht sehen [2]

 

Das Christentum verbreitete sich in den ersten zwei Jahrhunderten sehr schnell und wo immer es hin gelangte, da begann man den Sabbat zu heiligen! Das brachte in Europa und bis hin nach Indien Konflikte mit jenen, welche die Sonne verehrten!

 

Die Christenversammlungen in Spanien hielten den Sabbat ein, wie aus dem Kanon 26 des Konzils von Elvira (ca. 305 u.Z.) hervor geht. Rom führte zu jener Zeit das obligatorische Fasten am Sabbat ein, um diesem Brauch der Christen am Sabbat Gemeinschaftsmahlzeiten einzunehmen entgegenzuwirken. Die Apostel hatten dies in ihrer Gemeinschaft mit den Jüngern Jerusalems vorerst täglich so gehalten.

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 2:46-47 ***

Und Tag für Tag waren sie fortgesetzt einmütig im Tempel anwesend, und sie nahmen ihre Mahlzeiten in Privathäusern ein und nahmen mit großer Freude und Aufrichtigkeit des Herzens Speise zu sich, 47 priesen Gott und erlangten Gunst beim ganzen Volk. Gleichzeitig fuhr Jehova [[der Herrn (Jesus) vergl. Joh 14:13, 14]] fort, täglich solche zu ihnen hinzuzufügen, die gerettet werden.

 

Offensichtlich hielten jene Christen die nicht Rom nachfolgten keine Messe, sondern nahmen nach ihrer Versammlung eine gemeinsame Mahlzeit am Sabbat ein! Bestimmt stand dies in Verbindung mit der Belehrung. Papst Sylvester (314–335 u.Z.) war der erste, der allen Versammlungen zu Rom befahl am Sabbat zu fasten. Papst Innozenz (420–417 u.Z.) machte dieses Gebot den Kirchen die ihm unterstanden, zum bindenden Gesetz. Alle übrigen, so verlangte er es, sollten sich Rom fügen, das die Nachfolge Petri für sich alleine beanspruchte.

 

Die spanische Stadt Sabadell in der Nähe von Barcelona erhielt ihren Namen in jener Zeit wegen der dort ansässigen Sabbatisten und ihrem entschiedenen Widerstand den Sonntag als Ruhetag einzuführen.

 

11.5.1.3       Wie Kaiser Konstantin zum Heiligenschein gelangte

Wie anders verhielten sich somit die Päpste und deren loyale Bischöfe entgegen dem Brauch früher Christen in ganz Südeuropa bis hin nach Asien, die weiterhin am Sabbat festhielten!

 

Kaiser Konstantin deklarierte den "Sonnengott", "sol invictus", die unbesiegbare Sonne als den höchsten Gott des Reiches.Kaiser Mark Aurel deklarierte im Jahre 274 u.Z. den Sonnengott „sol invictus“ zum römischen Reichsgott! Im Jahre 321 u.Z. erklärte Kaiser Konstantin (Bild) den Sonntag im ganzen Reich als Ruhe- und Feiertag zur Ehre des Sonnengottes! Spätestens am Konzil von Nicäa im Jahre 325 u.Z. übernahmen die romgetreuen Bischöfe diese Regelung endgültig. Sie bildete Teil des arianischen Glaubensbekenntnisses, das die ersten vier Gebote ungültig werden liess!

 

 Bischof Eusebius von Nikodemia soll Konstantin erst auf dessen Sterbebett getauft haben. Aus Dankbarkeit solle Konstantin die Bischofssitze von Antiochia, Alexandria, Konstantinopel (Byzanz) und Jerusalem dem Papst unterstellt haben. Diese waren somit zuvor unabhängig von Rom, sie hatten sich schon zuvor bestimmten Konzilsbeschlüssen unterworfen.

 

Die päpstlichen Insignien: Symbole aus heidnischer Götzenanbetung!Der Papst erhielt die kaiserlichen Insignien und Vorrechte, das dreistufige Diadem (die Tiara), den Purpurmantel, das Zepter und das Prozessionsrecht.

 

Die Herrschaft über ganz Italien und Roms Westreich soll Konstantin den Päpsten vermacht haben! Bestimmt gab es für die Päpste somit Gründe genug, um einen Heiligen aus Konstantin zu machen!

 

Jesus lehnte die Macht über alle Königreiche der Erde aus Satans Hand ab. Presis: Eine einzige Anbetung des Teufels!Jesu Gedanken aber hatten sie ganz offensichtlich nicht verstanden und so vollkommen in den Wind geschlagen! Jesus lehnte weltliche Macht ab, als er vom Teufel versucht wurde, weil er deren Ursprung sehr wohl kannte!

 

*** Rbi8  Lukas 4:5-8 ***

Da brachte er [[Satan]] ihn [[Jesus]] hinauf und zeigte ihm in einem Augenblick alle Königreiche der bewohnten Erde; 6 und der Teufel sagte zu ihm: „Dir will ich diese ganze Gewalt und ihre Herrlichkeit geben; denn mir ist sie übergeben worden, und wem immer ich [sie zu geben] wünsche, dem gebe ich sie. 7 Wenn du daher einen Akt der Anbetung vor mir verrichtest, wird alles dein sein.“ 8 Jesus gab ihm zur Antwort: „Es steht geschrieben: ‚Jehova, deinen Gott, sollst du anbeten, und ihm allein sollst du heiligen Dienst darbringen.‘ “

 

Der höchste „Berg“ an menschlicher Macht war von Papst Silvester I. bestiegen worden! Satan verlieh grosszügig die Herrschaft über die Welt, auf die sich die Päpste bis heute versteifen. Er gab sie ihnen, weil jene sich vor ihm verbeugten, ihn anbeteten! Der Sonntag, Anbetung der „Sonne“, die Satans Herrschaft auf der Erde repräsentiert war dafür äusseres Symbol. Gottes Worte und spezielles Kennzeichen für all jene die zu seinem Volk gehören, wie die Sabbatordnung wurden wieder einmal durch menschliches Werk zunichte gemacht!

 

*** Rbi8  2. Mose 31:13-14 ***

Was dich betrifft, rede zu den Söhnen Israels, indem [du] sprichst: ‚Besonders meine Sabbate sollt ihr halten, denn es ist ein Zeichen zwischen mir und euch durch eure Generationen hindurch, damit ihr erkennt, daß ich, Jehova, euch heilige. 14 Und ihr sollt den Sabbat halten, denn er ist euch etwas Heiliges. Wer ihn entweiht, wird unweigerlich zu Tode gebracht werden.

 

Das "furchteinflössende wilde Tier" mit "zehn Hörnern" stelle Roms Kaiserreich dar.Von nun an galt es für die päpstlichen Nachfolger diese Macht mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu verteidigen und zu erweitern: Auch mit Gewalt! Das zehnhörnige „wilde Tier“ aus Daniel Kapitel 7, die vierte Grossmacht Roms, die nach Griechenland, dem geflügelten Leoparden aufstieg und die Katholische Kirche waren zur Einheit verschmolzen! „Babylon die Grosse“, die Religion begann das „wilde Tier“ der Politik zu lenken!

 

Jesu Worte an Satan aber blieben für alle wahren Christen zu allen Zeiten dieselben: Es steht geschrieben: ‚Jehova, deinen Gott, sollst du anbeten, und ihm allein sollst du heiligen Dienst darbringen.‘ “. Jede Anerkennung einer Lüge bedeutet ein Niederknien vor dem „Gott dieses Systems“, vor Satan, dem „Vater der Lüge“ (Joh 8:44). Wir können nicht gleichzeitig Freund „dieses Systems der Dinge“ sein ohne uns Jehova Gott zum Feind zu machen! Jakobus stellt dies klar:

 

*** Rbi8  Jakobus 4:4 ***

Ihr Ehebrecherinnen, wißt ihr nicht, daß die Freundschaft mit der Welt Feindschaft mit Gott ist? Wer immer daher ein Freund der Welt sein will, stellt sich als ein Feind Gottes dar.

 

Die Konstantinische Schenkung an Papst Silvester I. (lat.: respektive Donatio Constantini ad Silvestrem I papam) ist mit sehr hoher Sicherheit eine gefälschte Urkunde, die angeblich von Konstantin I. ausgestellt wurde. Darin wird Papst Silvester I. und seinen sämtlichen Nachfolgern eine Oberherrschaft über Rom, Italien und die gesamte Westhälfte des Römischen Reichs geschenkt.

 

Seit Silvester I. nutzten die Päpste diese Urkunde, um ihre Vormacht in der Christenheit und ihre Ansprüche auf die Oberherrschaft über die Königreiche Europas (die zehn Hörner) zu begründen. Die behauptete Konstantinische Schenkung ist Symbol für die irdische Gestalt der Kirche und deren fiktiven Anspruch Gottes Königreich darzustellen. Ganz offensichtlich fusst jenes irdische Königreich aber nicht auf Gottes Plan, den nach wie vor beten Christen um das Kommen von Gottes Königreich, und dass Sein Wille geschehe! Bestimmt betrifft dieser göttliche Wille auch den Sabbat, die göttlich festgelegten Festzeiten, sowie das Sabbat- und das Jubeljahr!

 

Das Dokument "Constitutem Constantini", das den Päpsten die Oberherrschaft über christianisierte Reiche gab wurde als Fälschung aufgedeckt!Die Weisungsbefugnis der Päpste beruht somit auf einer simplen Fälschung, auf reinem Betrug! Das sogenannte Dokument Constitutum Constantini wird von Experten auf das achte Jahrhundert datiert! Fünfhundert Jahre nach Konstantins Tod! Das war somit etwa die Zeit vor Karl dem Grossen, den der Papst zum Kaiser des ersten „römischen Reiches deutscher Nation“ machte, dies auf jenem gefälschten Dokument fussend, wohl erst zu jenem Zweck erstellt.

 

Der Habsburgerkaiser Otto III. bestritt 1001 u.Z. die Rechtsgültigkeit jenes Dokuments erstmals, als er mit Roms Papst in Streit lag. Erst ab dem 11. Jahrhundert wurde die Konstantinische Schenkung fester Bestandteil des Kirchenrechts. Der Nachweis der Fälschung im Jahre 1440 durch den deutschen Philosophen und Theologen Nikolaus von Kues konnte daran nichts mehr ändern! Sprachliche Merkmale, die im vierten Jahrhundert zur Zeit der vermeintlichen Abfassung noch nicht existierten, legten die Grundlage zur Infragestellung des Dokuments. Im 17. Jahrhundert soll die Kirche die Fälschung anerkannt haben, behauptete aber weiterhin, dass wirklich eine Schenkung Konstantins vorgelegen habe. [3]

 

Ein Sprichwort aber lautet: „Wer einmal lügt dem glaubt man nicht, selbst wenn er auch die Wahrheit spricht“. Was müsste das Sprichwort zu dauerhaften, uneinsichtigen Lügnern sagen? Jesus sagt in der Offenbarung, dass kein Lügner Gottes Königreich ererben wird (Off 21:8 vergl. 1.Kor 6:9). Darum: „Geht aus ihr hinaus, mein Volk!“ und „Lasst sie! Blinde Leiter sind sie!“ (Off 18:4)

 

*** Rbi8  Matthäus 15:13-14 ***

„Jede Pflanze, die mein himmlischer Vater nicht gepflanzt hat, wird entwurzelt werden. 14 Laßt sie. Blinde Leiter sind sie. Wenn aber ein Blinder einen Blinden leitet, so werden beide in eine Grube fallen.“

 

Die Monstranz des Papstes zeigt das Symbol des Sonnengottes "sol invictus"Im Kapitolinischen Museum in Rom ist ein Sonnengott mit Heiligenschein zu sehen. Dieser Gott wurde von heidnischen Römern jeweils am Sonntag angebetet. „Der Halo [[Nimbus, Heiligenschein]] des Sonnengottes ... [wurde] später von den Christen übernommen.“, wird in einigen Geschichtswerken dokumentiert. Der Grosse Brockhaus sagt dazu:

 

Er (der Heiligenschein) kommt schon in der späten Antike, auch im Osten bei Göttern, Heroen, Herrschern vor; in christl. Kunst erhalten im 4.Jh. Christus, aber auch Gottvater, den mit einem Kreuz versehenen Kreuznimbus, Heilige den einfachen. Viereckig ist der Nimbus in frühchristl. und frühmittelalterl. Zeit oft bei lebenden Personen.

 

Die Monstranz ist nur ein Abbild der Sonne mit ihren Strahlen, den „Engel des Lichts“, dem Gott dieses Systems der Dinge! Sich als Nachfolger der Apostel, insbesondere des Petrus zu bezeichnen, davor warnte schon Paulus im 2.Brief an die Korinther:

 

(2. Korinther 11:13-15)  Denn solche Menschen sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter, die die Gestalt von Aposteln Christi annehmen. 14 Und kein Wunder, denn der Satan selbst nimmt immer wieder die Gestalt eines Engels des Lichts an. 15 Es ist daher nichts Großes, wenn auch seine Diener immer wieder die Gestalt von Dienern der Gerechtigkeit annehmen. Ihr Ende aber wird gemäß ihren Werken sein.

 

Auch Konstantin wird auf Kirchenbildern mit Heiligenschein abgebildet. Ja, der Sonntag und der Heiligenschein sind beide mit der heidnischen Sonnenanbetung verbunden und die Katholische Kirche Roms musste seit ihrem Beginn als heidnisch eingestuft werden! Darum: „Geht aus ihr hinaus, mein Volk!

 

11.5.1.4       Ist der Sonntag wirklich der „Tag des Herrn“ und die katholischen Päpste Gottes erwählter Kanal für Mitteilungen an die Menschen?

Die Päpste adaptierten somit diese Regelung heidnischer Kaiser betreffend des Sonntags und stellten sich selbst und den Cäsar dadurch über Jehova Gott und dessen Anordnung! Sie verneinten Jesus als den „Herrn des Sabbats“ und setzten ihn stattdessen als „Herrn des Sonntags“ dar, wo sie jenen Tag von dann an „Tag des Herrn“ nannten. Jesu Worte in Offenbarung 1:9 wurde eindeutig in lügenhafter Verfälschung angewendet und mit Jesu Auferstehung am „ersten Tag der Woche“ gleichgesetzt. (Mat 12:8) 

 

*** Rbi8  Offenbarung 1:10 ***

Durch Inspiration befand ich mich dann am Tag des Herrn

 

Johannes aber fand sich durch Visionen an jenem fernen Tag in der Zukunft, wo Jesus als „Herr“, als Hoherpriesterkönig „gleich Melchisedek“ wiederkehren soll und am Ende von „dreieinhalb Zeiten“ als „Reiter auf dem weissen Pferd“ seinen Feinden ein Ende bereitet. Er wird vorab Gottes Königreichinmitten seiner Feinde“ errichtet [B1-Bb]. Während jener Zeit werden sich die Prophezeiungen der Offenbarung systematisch zu ihrem Höhepunkt erweiterten! [B]

 

Daraus aber den „Sonntag“ zu konstruieren, an dem Jesus auferstanden sei, um nun diesen Tag als geheiligt zu erklären, dazu braucht es viel verdrehte Phantasie, den festen Wunsch Lüge zur „offiziellen Wahrheit“ zu erklären! Jesu Auferweckung im Geiste, wo er über alle Macht und Autorität gesetzt worden ist, folgte unmittelbar nach seinem Tode! (vergl. Off 5:11, 12)

 

(1. Petrus 3:18)  Ja, auch Christus ist ein für allemal hinsichtlich Sünden gestorben, ein Gerechter für Ungerechte, damit er euch zu Gott führe, [er,] der im Fleische zu Tode gebracht, aber im Geiste lebendig gemacht wurde.

 

Das ganze Gehabe um den Sonntag der Christenheit war somit seit Beginn eine vollkommene Verdrehung der Aussagen der Schriften! Ein unlösbar grosser Widerspruch entstand zum vierten göttlichen GESETZ der Zehn Gebote! Ganze Ketten von Gesetzesverletzungen waren die Folge!

 

Das vierte Gebot lautet auf ewig: Du sollst den Sabbat heiligen!g *** Rbi8  2. Mose 20:8-11 ***
Des Sabbattages gedenkend, um ihn heiligzuhalten, 9 sollst du sechs Tage Dienst leisten und all deine Arbeit tun. 10 Aber der siebte Tag ist ein Sabbat für Jehova, deinen Gott. Du sollst keinerlei Arbeit tun, [weder] du noch dein Sohn, noch deine Tochter, [noch] dein Sklave, noch deine Sklavin, noch dein Haustier, noch dein ansässiger Fremdling, der innerhalb deiner Tore ist. 11 Denn in sechs Tagen hat Jehova die Himmel und die Erde gemacht, das Meer und alles, was in ihnen ist, und er begann am siebten Tag zu ruhen. Darum segnete Jehova den Sabbattag und ging daran, ihn zu heiligen.

 

Seit dem Ende des sechsten Tages der Schöpfung Gottes ist der siebte Tag geheiligt! Er gilt somit nicht bloss für die Juden, sondern vielmehr für die ganze Menschheit! Seit den Tagen Mose aber ist es für alle die Jehova als ihren Gott anerkennen GESETZ!

 

Im Jahre 330 u.Z. kam es nur fünf Jahre nach dem Konzil von Nicäa zur Abspaltung der griechisch Orthodoxen Kirche. Eine Tochter derselben Mutterkirche.Im Jahre 330 u.Z. kam es zum ersten grösseren von vielen späteren Schismen, zur Abspaltung der griechischen Kirche von der lateinisch sprechenden Roms. Das geschah fünf Jahre nach dem Konzil von Nicäa im Jahre 330 u.Z., nach dessen Beschlüssen Jesus zu Gott zu erklären und das Osterfest auf den Sonntag zu verlegen und den Sabbat durch den Sonntag zu ersetzen. Die griechisch sprechenden Versammlungen vor allem in ländlichen Gegenden, hielten damals weiterhin am Sabbat fest und blieben arianische Unitarier. Sie beugten sich der Lüge Roms nicht!

 

Die Bestimmung durch Konstantin Byzanz zur Reichshauptstadt des Ostreiches zu machen, das „neu-Rom“ genannt wurde geschah nach dessen Thronbesteigung. Im Jahre 326 wurde Byzanz in Konstantinopel umgetauft. Absicht dahinter war eine stärkere Einheit im Reich zwischen Ost und West zu erlangen. Der dadurch aufgewertete Bischofssitz Konstantinopels bildete von da ab Quelle für Rivalitäten mit dem Bischof von Rom, dem Papst. Gerade wegen der Frage der geistigen Oberhoheit Roms für jene griechisch sprechenden Teile des östlichen römischen Imperiums kam es zur Abspaltung. Der Bischofssitz von Konstantinopel umschloss die Urversammlungen der Zeit des Paulus in Asien. Der Sabbat und die Dreieinigkeitsfrage spielten dabei dort weiterhin eine gewichtige Rolle.

 

Zwischen 330 und 867 u.Z. entzog das päpstliche Rom während insgesamt 203 Jahren in wechselhafter Folge die Gemeinschaft durch Exkommunikation jener Gebiete und von deren Versammlung. Ausschluss folgte Wiedereingliederung und erneuter Ausschluss, wie ein Yo-Yo-Spiel! Dabei ging es oft um die Frage der Dreieinigkeit Gottes, der Bilderverehrung, der Einhaltung des Sonntags und der Festzeiten, wie u.a. Ostern. Das orthodoxe Griechenland und Byzanz und die Versammlungen Asiens hielten weiterhin zumindest in Teilen an den apostolischen Gebräuchen fest. Wenn sie mit Rom Kompromisse schlossen, dann kam es wiederum zu Abspaltungen jener, die zu keinem Kompromiss bereit waren, weil sie weiterhin fest am Glauben der Apostel festhielten und keine „andersartige gute Botschaft“, „auch nicht für eine Stunde“ anerkennen wollten. Die Probleme, welche die Versammlungen Galatiens verunsichert hatten, indem Jünger von Jerusalem her die Verfügungsgewalt über die Versammlungen des Paulus zu erreichen suchten, diese Art Probleme kam nun von den Bischöfen von Rom her! Paulus hatte die Galater gewarnt:

 

In den Versammlungen Galatiens kam es zu einer Zuwendung hin zu einer "verdrehten guten Botschaft", die Christen aus den Pharisäern aus Jerusalem bereits in Antiochia gelehrt hatten *** Rbi8  Galater 1:6-9 ***

Ich wundere mich, daß ihr euch so schnell abbringen laßt von dem, der euch durch Christi unverdiente Güte berufen hat, zu einer andersartigen guten Botschaft. 7 Doch gibt es keine andere; nur sind da gewisse Leute, die euch Unruhe bereiten und die gute Botschaft über den Christus verdrehen wollen. 8 Aber selbst wenn wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als gute Botschaft verkündigen sollte außer dem, was wir euch als gute Botschaft verkündigt haben, er sei verflucht. 9 Wie wir es zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wieder: Wer immer euch als gute Botschaft etwas verkündigt außer dem, was ihr angenommen habt, er sei verflucht.

 

Ob die „andersartige gute Botschaft“ nun aus dem Mund eines Papstes kommt, der sich selbstgerecht als „apostolisch“ deklariert, das sollte für Christen nichts ändern! Jeder der das verändert was Paulus den Nationen verkündete, der sollte „verflucht“ sein, ein „anáthema“, was „der Vernichtung geweiht“ bedeutet! (4.Mo 21:3; 5.Mo 7:26; Rö 9:3)

 

Der Fluch, den Moses am Ende seines Lebens in der Tiefebene von Moab gegen Israel androhte, der jeden treffen sollte, der nicht beim ganzen GESETZ blieb, wurde durch Paulus nun auf Christen und Jesu Gebot angewandt! Nur Jesus hatte das Recht gewisse Gesetzesbestimmungen unter dem „neuen Bund“ zu verändern! Dazu gehörte die Beschneidung des Herzens, anstelle der des Fleisches für Getaufte aus den Heiden. Christus bildete das Ende der blutigen Opfer, des Tempels als Anbetungsstädte und der Aaronischen Priesterschaft, dem bei Jesu Tod beendeten „Bund mit Levi“.

 

Durch die Gebote, die der Christus dem Paulus in Visionen aufgetragen hatte, als einem durch Gott „auserwählten Gefäss“, um „Apostel für die Nationen“ zu sein und vor Königen Zeugnis zu geben, gab es nur gewisse Neuerungen betreffend die Erfüllung des „GESETZES des Christus“!

 

Paulus erklärt den Korinthern, warum er "Juden ein Jude" wurde und den "Griechen ein Grieche": Um wenigstens einige zu gewinnen! *** Rbi8  1. Korinther 9:21 ***

Denen, die ohne Gesetz [[GESETZ (Mose)]] sind, bin ich wie [einer] ohne Gesetz [[GESETZ (Mose)]] geworden, obwohl ich nicht ohne Gesetz [[GESETZ]] gegenüber Gott, sondern unter Gesetz [[GESETZ]] gegenüber Christus bin, um die zu gewinnen, die ohne Gesetz [[GESETZ (des Christus)]] sind.

 

Jesus hatte schon zu Beginn mit aller Deutlichkeit gesagt, dass er nicht gekommen sei das GESETZ abzuschaffen, sondern um es zu erfüllen! Paulus selbst erklärt: „… obwohl ich nicht ohne GESETZ gegenüber Gott, sondern unter GESETZ gegenüber Christus bin! Jesus aber verschärfte eindeutig die Handhabung des göttlichen GESETZES, insbesondere was Hass und Mord (Mat 5:21, 22), was Bruderzwist und Rechtsstreitigkeiten (Mat 5:23-26), was Ehebruch und Scheidung (Mat 5:27-32), was Lüge und falsches Schwören (Mat 5:33-37), was Rache und Vergeltung (Mat 5:38-42), was Feindesliebe und christliche Vollkommenheit betreffen (Mat 5:43-48). Jesus zeigte wie das gesamte GESETZ zu erfüllen ist und wies pharisäerhafte Regeln die das Leben des Einzelnen einschränkten zurück! Das kam insbesondere bei der Einhaltung des Sabbats immer wieder erneut zum Ausdruck!

 

Jesu Abendmahl wurde gemäss den Forderungen Gottes am 14.Nisan nach Sonnenuntergang durch Jesus mit seiner geistigen Familie gefeiert! "Tut dies (nicht etwas völlig anderes) zu meinem Gedächtnis"Jesus veränderte das jüdische Passahmahl, das gemäss GESETZ jährlich am 14.Nisan, nach Sonnenuntergang stattzufinden hatte in keiner Weise. Er trug es ebenfalls als ein Abendmahl seinen Nachfolgern auf, nicht an einen fixierten Wochentag oder an einem anderen Datum oder einer anderen Uhrzeit, sondern gab ihm nur eine zusätzliche Bedeutung: Die Erinnerung an seinen Tod zu unseren Gunsten als schuldloses „Lamm Gottes“! Der jährliche Zyklus wurde nicht in ein tägliches oder wöchentliches Ritual seitens eines Priesters am Altar verändert! In der Endzeit sollte es eine zusätzliche Bedeutung erhalten, wenn Jesus es wiederum mit seinen Aposteln nach Aufrichtung des Königreiches einnehmen würde! „Von nun an werde ich nicht wieder von dem Erzeugnis des Weinstocks trinken, bis das Königreich Gottes gekommen ist.“ (Lu 22:18)

 

*** Rbi8  Lukas 22:19 ***

Auch nahm er ein Brot, dankte, brach es und gab es ihnen, indem er sprach: „Dies bedeutet meinen Leib, der zu euren Gunsten gegeben wird. Tut dies immer wieder zur Erinnerung an mich.“

 

Auch die Apostel und die ersten Christen veränderten daran nichts! Wir selbst tun gut daran zum Urzustand der Abendmahlsfeier zurückzukehren, um nicht als Übertreter überführt zu werden. Fast alle Geschehnisse in der Endzeit sind eindeutig an Gottes Festzeiten, an seine Sabbate gebunden! „Zeiten und Zeitabschnitte“ die Daniel aufzeichnen musste stehen damit in deutlicher Verbindung, genauso jene in der Offenbarung! (Da Kap.12; Off Kap 11, 12)

 

11.5.1.5       Gottes Gedanken verkünden und nicht Menschenwerk unterstützen!

Dasselbe, wie die Apostel es vormachten, das sollten auch wir tun! Wir verkünden nicht Menschenwerk, sondern Gottes Gedanken, Seine Vorhersagen, Seine GESETZE und Seinen Willen!

 

*** Rbi8  Galater 1:11-12 ***

Denn ich bringe euch zur Kenntnis, Brüder, daß die gute Botschaft, die von mir als gute Botschaft verkündigt worden ist, kein Menschenwerk ist; 12 denn ich habe sie weder von einem Menschen empfangen, noch bin ich [darüber], außer durch Offenbarung Jesu Christi, belehrt worden.

 

Raymond Franz, ehemaliges Mitglied der "leitenden Körperschaft" von Jehovas Zeugen stellt das Gewissen des Einzelnen über die Lehren der Gesellschaft!Paulus war das von Jesus verwendete Werkzeug, um Christen aus den Nationen zu belehren! Wir tun somit besser daran auf ihn zu hören und nicht auf solche „falschen Apostel“, die in Anspruch nehmen über ihm zu stehen und ihm das Wort im Munde zu verdrehen!

 

Es gab damals keine „leitende Körperschaft“ oder einen „Kommunikationskanal“ seitens „Jerusalems“, zu Beginn der Führer in Davids Stadt oder nun den endzeitlichen kirchlichen Führern, die den Versammlungen Richtlinien wie die Beschneidung von Heidenchristen, „Paulikanern“ vorschreiben durften!

 

Die erste Versammlung der Apostel mit Vorstehern Jerusalems zeigte dies und Jakobus, Jesu Halbbruder musste die Verordnung, dass Christen der Nationen beschnitten werden müssten die aus dem Kreis christlich gewordener Pharisäer ausgegangen war zurücknehmen! Petrus, der vorab von jenen Abgesandten in Antiochia sich überfahren liess, er selbst unterordnete sich dem Paulus und damit den Anordnungen Jesu, die jener doch bei der Taufe des Kornelius deutlich machte, als er auf jene Hausgemeinschaft heiligen Geist ausgoss!

 

Jehovas Formen der Kommunikation mit den Menschen

 

Paulus war Petrus ganz offensichtlich nicht unterordnet, sondern es gab eine Aufteilung der Kompetenzen! Petrus war für die Juden und Samaritaner verantwortlich, Paulus aber für jene Glaubenden der Nationen! Das gab später Grund für einige Übereifrige, den Brief des Paulus an die Hebräer abzulehnen, wie sie zu behaupten wagten, als nicht aus seiner Hand stammend. Paulus schonte keinen, der sein Apostelamt an der Stelle des Judas in Frage zu stellen oder gar abzulehnen versuchte!

 

*** Rbi8  Galater 2:6-10 ***

Die aber ihrerseits, die etwas zu sein schienen — was auch immer für Leute sie früher waren, macht für mich keinen Unterschied — Gott geht nicht nach der äußeren Erscheinung eines Menschen —, ja jene hervorragenden Männer teilten mir nichts Neues mit. 7 Sondern im Gegenteil, als sie sahen, daß ich mit der guten Botschaft für die Unbeschnittenen betraut war, so wie Petrus für die Beschnittenen [damit betraut war] 8 denn der, welcher Petrus Kraft gab, wie sie für ein Apostelamt für die Beschnittenen notwendig ist, gab auch mir Kraft für die von den Nationen; 9 ja, als sie die unverdiente Güte kennenlernten, die mir verliehen worden war, gaben Jakobus und Kephas und Johannes, diejenigen, die Säulen zu sein schienen, mir und Barnabas die rechte Hand der Mitteilhaberschaft, damit wir zu den Nationen gehen sollten, sie aber zu den Beschnittenen. 10 Nur sollten wir die Armen [[(aram. „die Ebioniten“, die „Heiligen“ Jerusalems, Judenchristen die alles gemeinsam hatten)]] im Sinn behalten. Gerade das habe ich mich auch ernstlich zu tun bemüht.

 

Petrus hat keinen Nachfolger! Jesus versprach nur seinen zwölf Aposteln, dass sie mit ihm auf zwälf Thronen sitzen werden um die 144.000 künftigen Priesterkönige zu richten!Nach den eigenen Worten des Paulus und der Behauptung der Päpste, dass sie Petri Stellvertreter seien, ergäbe sich, dass Rom keine Kompetenz über Christen „der Nationen“ hat, sondern bloss über beschnittene Juden. Jede Art Lüge stolpert über die zu kurzen eigenen Beine!

 

Nicht der Schein einer Person, sein äusserlicher Prunk, seine herausragenden Titel die er trägt, seine ausserordentliche Ausbildung oder Klugheit sollten uns an einer Person beeindrucken! Prüfen wir doch einfach, ob ihre Handlungen und ihre Worte mit den GESETZEN Gottes und den Worten Jesu im Einklang sind! Ausser all dem, was bereits schriftlich im Bibelkanon überliefert wurde können uns „hervorragende Männer ... nichts neues mitteilen“. Paulus hatte das kommende Ende der Mitteilungen seitens Gottes und durch Jesus schon gegenüber den Thessalonichern vor angekündigt! Jesus bestätigt es selbst durch den Apostel Johannes in der Offenbarung! Es gibt nichts mehr hinzuzufügen! (2.Thess 2:1, 2, 15)

 

*** Rbi8  Offenbarung 22:18-19 ***

Ich lege vor jedermann Zeugnis ab, der die Worte der Prophezeiung dieser Buchrolle hört: Wenn jemand einen Zusatz zu diesen Dingen macht, wird Gott ihm die Plagen hinzufügen, die in dieser Buchrolle geschrieben stehen; 19 und wenn jemand irgend etwas von den Worten der Buchrolle dieser Prophezeiung wegnimmt, wird Gott dessen Teil von den Bäumen des Lebens und aus der heiligen Stadt wegnehmen, Dinge, die in dieser Buchrolle geschrieben stehen.

 

Nichts hinzufügen, nichts hinwegnehmen und nichts verändern! Darin liegt der Schlüssel Gottes Anerkennung zu erhalten und in Jesu Liebe zu verbleiben! Dazu sind keinerlei Kirchenhierarchien notwendig, sondern solche sind vielmehr hinderlich darin!

 

Wo wir Abweichungen in Lehre oder Verhalten seitens Kirchenführern feststellen, da folgen wir besser Paulus, denn jene Volksverführer werden ihr Gericht bestimmt schon bald erhalten! Was über das hinausgeht, was Jesus in den Evangelien, was Paulus und die übrigen Apostel und Jünger in ihren Briefen erklärt haben, da tun wir gut daran dies mit eigenem Verstand zu bemessen! Nicht jene die „Herr, Herr“ rufen haben Jesu Anerkennung, nein im Gegenteil, sondern jene, „die den Willen des Vaters“ erkennen wollen und ihn tun! Paulus ist der Apostel der Unbeschnittenen! (Mat 7:21-23)

 

 

11.5.2        Roms Weltmachtanspruch der auf Lügen gründet bröckelte seit dem Beginn ständig

 

11.5.2.1       Wer richtet die Vorsteher der Christenversammlungen, wer muss bestimmen was Häresie ist?

In den Urgemeinden des Christentums genauso wie heute in der Endzeit mussten die Vorsteher für die Reinheit in der Versammlung einstehen! Versammlungen sind wie „goldene Leuchter“ in der Finsternis dieser Welt.

 

Jesu Aufmunterung und Lob, die Zurechtweisungen an die sieben Versammlungen in der Offenbarung zeigen deutlich, dass jeder Vorsteher oder „Engel (gr.: aggelos, de.: Bote oder Vorsteher) wie ein „Stern“ in Jesu Hand ist und Christus jeden direkt zurechtweist! Johannes als letzter lebender Apostel hatte die Aufgabe das Lob an jeden Einzelnen „Stern“ und die Zurechtweisungen an jene aufzuzeichnen. Boten brachten die Kopien zu allen betroffenen Versammlungen.

 

Heute haben wir dieselben Hinweise, ebenso gültig um das „heilige Geheimnis“ zu entziffern als letztes der Bibelbücher in der Offenbarung in Kapitel 2 und 3 und sie gelten wie damals jeder Gemeinschaft und deren Vorstehern. Die Versammlungen waren existent, real wie deren Vorsteher aber exemplarisch, „das heilige Geheimnis“ für alle übrigen Christengruppierungen, die nicht namentlich erwähnt sind. Sie enthalten die wichtigsten Punkte, um das Verhalten jedes Einzelnen von uns zu überprüfen!

 

*** Rbi8  Offenbarung 1:20 ***

Was das heilige Geheimnis der sieben Sterne betrifft, die du auf meiner rechten Hand sahst, und der sieben goldenen Leuchter: Die sieben Sterne bedeuten [die] Engel [[Boten; Vorsteher]] der sieben Versammlungen, und die sieben Leuchter bedeuten sieben Versammlungen.

 

Die sieben Versammlungen der Offenbarung

 

Beachten wir, dass Johannes sich „im Geiste“ durch die Visionen oder die sechzehn „Videoclips“ am „Tag des Herrn“ befand  und Dinge sowohl der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in Visionen sah! Der „Tag des Herrn“ wird auch mit dem Gerichtstag Gottes identifiziert, wo Jesus „Schafe und Böcke“ danach trennt, ob sie auf ihn hörten oder nicht, und wo er mit seinen „Sklaven“, den Vorstehern persönlich abrechnet: Jedem den ihm gebührenden Lohn zuteilt! (Mat 25:31-46; Off 22:12)

 

Versammlung Ephesus: Lob und Tadel*** Rbi8  Offenbarung 2:1-3 ***

Dem Engel [[Vorsteher]] der Versammlung in Ephesus schreibe: Diese Dinge sagt der, der die sieben Sterne in seiner Rechten hält, der inmitten der sieben goldenen Leuchter wandelt: 2 ‚Ich kenne deine Taten und deine mühevolle Arbeit und dein Ausharren und [weiß,] daß du schlechte Menschen nicht ertragen kannst und daß du diejenigen auf die Probe gestellt hast, die sagen, sie seien Apostel, es aber nicht sind, und du hast sie als Lügner erfunden. 3 Auch bekundest du Ausharren, und du hast um meines Namens willen ausgehalten und bist nicht ermattet.

 

Jesus wandelt nach seinen eigenen Worten inmitten aller Versammlungen, die er als die Seinen anerkennt! Warum erwähnte er die Versammlung Jerusalem und jene in Judäa nicht? Weil sie nicht mehr existierte, sich ihre Glieder mit den Versammlungen Asiens verbunden hatten, nachdem Titus im Jahre 70 u.Z. die Stadt und den Tempel zerstört hatte und die Städte Judäas in Schutt und Asche lagen. Jesus lobt jene Vorsteher, die sich selbst anmassenden „falschen Apostel“ von sich weisen und sie öffentlich als Lügner darstellen. Jene Versammlung Ephesus des ersten Jahrhunderts hat viele endzeitliche Gegenstücke, die ebenso in Treue ausharren und um Jesu Namen willen die verschiedenartigsten Angriffe seitens der Gegner aushalten. Auch uns gelten die letzten Worte Jesu im Evangelium von Matthäus:

 

*** Rbi8  Matthäus 28:20 ***

Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge.

 

Da Jesus selbst bei den Seinen ist braucht er keinen Stellvertreter! Jesus selbst richtet aufgrund des von ihm geäusserten Wortes, wer innerhalb einer Versammlung sein darf und wer aus ihr ausgeschlossen werden muss! „Wer mich mißachtet und meine Reden nicht annimmt, der hat einen, der ihn richtet. Das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am letzten Tag„ (Joh 12:48). Die Vorsteher müssen als Jesu Knechte oder als Christi „treue Sklaven“ dem Wort Jesu Nachachtung verschaffen! Das schlussendliche Gericht über den einzelnen Christen und  über jeden Vorsteher liegt bei Jesus! Sowohl jeder Christ als auch jeder Vorsteher können sich irren, Jesus aber irrt sich nicht, weil ihm der Vater auch die verborgenen Dinge offenlegt! Darum ist sein Gericht bestimmt gerecht. (Mat 6:6) Wir haben den Ausspruch des Paulus im Römerbrief bereits im Eingangstext erwähnt, möchten ihn nun aber noch in Tiefe betrachten:

 

*** Rbi8  Römer 2:14-16 ***

Denn wenn immer Menschen von den Nationen, die ohne Gesetz [[GESETZ (Mose)]] sind, von Natur aus die Dinge des Gesetzes [[GESETZES]] tun, so sind diese Menschen, obwohl sie ohne Gesetz [[GESETZ (Mose)]] sind, sich selbst ein Gesetz [[GESETZ]]. 15 Sie zeigen ja, daß ihnen der Inhalt des Gesetzes [[GESETZES]] ins Herz [[(in die Gene)]] geschrieben ist, wobei ihr Gewissen mitzeugt und sie inmitten ihrer eigenen Gedanken angeklagt oder auch entschuldigt werden. 16 Das wird an dem Tag sein, an dem Gott durch Christus Jesus die verborgenen Dinge der Menschen gemäß der guten Botschaft, die ich verkündige, richtet.

 

Paulus wies Vorsteher zurecht, welche sich über ihre eigene Kompetenz erhöht hatten und andere Vorsteher und Versammlungsglieder in ungebührlicher Weise zurechtgewiesen hatten, respektive gar aus der Versammlung zu entfernen suchten. Dies, obwohl jene nichts gegen das „GESETZ des Christus“ getan hatten.

 

Die Fleischlosigkeit der Vegetarier kann nicht biblisch als Gebot untermauert werden! Es ist persönlicher Entscheid des Einzelnen!Einige hatten bloss gewisse Vorlieben in den Vordergrund gerückt, wie z.B. die Fleischlosigkeit der Vegetarier (1.Mo 9:3, 4) oder völlige Abstinenz von Alkohol, beides Dinge, welche die Bibel nicht generell verbietet. Betreffend der Festzeiten Jehovas gebot Moses:

 

(5. Mose 14:26)  Du sollst auch das Geld für das geben, wonach immer deine Seele verlangt, ob es für Rinder und Schafe und Ziegen und Wein und berauschendes Getränk und irgend etwas sei, was deine Seele von dir fordert; und du sollst dort vor Jehova, deinem Gott, essen und dich freuen, du und deine Hausgenossen.

 

 

Es ging auch nicht um Zweifelsfragen, sondern um „Schwächen im Glauben“, man bewertete gewisse Verhaltensweisen als anderen überlegen! Gewisse Personen achteten bestimmte Tage als herausstehend gegenüber anderen Tagen. Dabei ging es überhaupt nicht um den Sabbat oder Festzeiten, die das GESETZ doch verbindlich vorschrieb, sondern um persönliche Vorlieben für Gedenktage wie Heiratstag, Todestag oder möglicherweise selbst Geburtstagsfeiern, die in sich einen heidnischen Brauch darstellen, sobald solches überbordet und eine Form des Personenkultes annimmt! (Rö 14:1-3, 5)

 

*** Rbi8  Römer 14:4 ***

Wer bist du, daß du den Hausknecht eines anderen richtest? Er steht oder fällt seinem eigenen Herrn. In der Tat, er wird zum Stehen veranlaßt werden, denn Jehova [[der Herr (Jesus)]]  kann veranlassen, daß er steht.

 

Paulus versucht Vorsteher zu warnen, nicht mehr in die Schrift hineinzulesen, wie dort wirklich steht, um nicht selbst ein Pharisäertum zu errichten. Da Jesus Vorsteher in seiner Hand hält kann er deren „Stehen“ und „Fallen“ direkt veranlassen, indem er sie im Glauben stärkt und Irrtümer ausräumen hilft oder sie Satans Irrtum und Lügen unbehelligt belässt!

 

Briefe über das InquisitionsgerichtDie spätere Behauptung seitens der romgetreuen Kirche, dass nur Bischöfe Häretiker zurechtweisen dürften widerspricht eindeutig der Aussage der Offenbarung und auch jener des Paulus im Korintherbrief, wo er Älteste deutlich dafür tadelt, dass sie Unrecht in der Versammlung duldeten! (1.Kor 6:1-6)

 

Ganz offensichtlich befahl Paulus Rechtsstreitigkeiten aufgrund des  mosaischen GESETZES und Jesu Verschärfungen in deren Strafbestimmungen gemäss der Bergpredigt innerhalb der Versammlung zu behandeln. Er verbietet deutlich Rechtsstreitigkeiten vor weltliche Gerichte zu tragen, während Rom die Exekution der von der Inquisition bezeichneten Personen staatlicher Gewalt übertrug. Alles ein Hohn auf Gottes Wort und brachiale Gewaltanwendung, zur Unterwerfung der Völker! Rein schon ein Zweifel an der Hierarchie und der „gottgegebenen“ Macht der Kirche reichte für ein Verfahren. (Mat 5:17-48, 1.Kor Kap 5, 6)

 

WAS WAR DIE INQUISITION?  [4]

 

Wenn es um die Einheit des Glaubens und die Verteidigung der Kirche ging, kannten die Inquisitoren keine Gnade. Über viele Jahrhunderte wurden Häretiker, also Andersdenkende und -gläubige, von der Kirche bekämpft.

 

Domenikus als Inquisitionsrichter hat den Tod von hunderttausenden zu verantworten!Wie kam es zur Inquisition?

 

(Gerichtsverfahren im Mittelalter und in der frühen Neuzeit, das im Auftrag von katholischen Geistlichen Andersgläubige aufspürte und verurteilte)

 

   Nachdem sich seit dem 12. Jahrhundert immer mehr Menschen von der Kirche abwandten und religiösen Gegenbewegungen anschlossen (Katharer und Waldenser), suchte die Kirche einen Weg, wie sie hier gegensteuern könnte. Die Bischöfe, die ursprünglich für die Ketzerverfolgung (Andersgläubiger. Person, die vom allgemein herrschenden Glauben abweicht) zuständig waren, waren oft überfordert oder hatten gar kein Interesse.

 

Franziskaner und Dominikaner wurden zu Beauftragten der Inquisition

 

(Inquisition: Gerichtsverfahren im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit, das im Auftrag von katholischen Geistlichen Andersgläubige aufspürte und verurteilte.)

 

   Deshalb griff der Papst auf Sondergesandte zurück, die sich nur der widmen sollten. Die Grundlage für die Inquisition hatte schon Papst Innozenz III. gelegt. Diese sollte sich in erster Linie gegen Missstände in der Kirche richten. Inquisition bedeutete ursprünglich nichts anderes als "Erforschung". Geeignet schienen hier vor allem die Bettelorden der Franziskaner und der Dominikaner, da diese sehr viel Kontakt auch zum Volk besaßen, durch das Land wanderten und sich nicht nur hinter Klostermauern zurückgezogen hatten.

 

Papst Gregor IX. der die Dominikaner und Franziskaner zur Verfolgung andersdenkender beauftragte: Aussendung zum Massenmord im Namen Jesu Christi!?Beginn der Inquisition

 

   Unter Papst Gregor IX. wurden die Dominikaner und Franziskaner mit der Verfolgung beauftragt und damit begann quasi offiziell die "Inquisition". Die früheren Gottesurteile wurden abgelöst und der Inquisitor mit besonderen Vollmachten des Papstes ausgestattet. Ein Inquisitor wurde immer dort tätig, wenn man glaubte, ihn einsetzen zu müssen. In der Regel wurde er vom örtlichen Bischof angefordert und an den Ort der vermuteten Hexerei oder Ketzerei geschickt. Ein ständiges "Inquisitionsgericht" gab es allerdings nicht.

 

   Die Folter wurde erlaubt Mitte des 13. Jahrhunderts wurde auch die Folter erlaubt, die, sollte die "Erforschung" ins Stocken kommen, sprich der und die Angeklagte nicht gestehen, eingesetzt werden durfte. Am Ende stand immer ein Urteil. Doch die Kirche selbst war ja nicht befugt, Urteile zu sprechen, so musste man die weltliche Macht hinzuziehen. Erst diese Unterstützung verhalf der Inquisition auf Dauer zu ihrem "Erfolg".

 

Heutige Verfolgung von Christen die anders denken nicht bloss von Andersgläubigen, sondern auch durch MitchristenBei heutiger Verfolgung von wahren Christen, die sich weigern der „offiziellen Wahrheit“ des WORLD COUNCIL OF RELIGIOUS LEADERS zu unterordnen, solche Menschen, welche die in der Offenbarung beschriebene „Anbetung des wilden Tieres“ (UNO, politische Nationen) und des „Bildes des wilden Tieres“ (WCRL, Religionen) verweigern; diese können „weder kaufen noch verkaufen“! Warum? Weil z.B. eine staatliche „Lizenz“ fehlt: Wie z.B. KdÖR – Körperschaft des öffentlichen Rechts; Verein, Gesellschaft usw. Glaubensgruppen die kein „Teil der Welt“ sein wollen, sich dem „GESETZ des Christus“ verpflichtet fühlen, sie werden zum Angriffsziel!

 

Anbetung“ jener „Berge“, der hierarchischen Mächte bedeutet wie zur Zeit der Inquisition nichts weiter, wie absolute Unterordnung unter Staatsgewalt und offizielle Religionen!

 

Darum muss „Babylon die Grosse“ fallen, die Politik des „zehnhörnigen wilden Tieres“ (UNO) wird sie vernichten, weil sie den von ihnen abgespalteten, nun oft militanten Splittergruppen (z.B. Dschihadisten), nicht mehr Herr wird! Die Politiker wollen alleine herrschen und zeigen geschlossene Einheit. Auf christlicher Seite folgt Gegengewalt, ähnlich der Zeit der Kreuzzüge, die sich vorab gegen „Abtrünnige“ richtete, weil sie der Gewaltanwendung abgeschworen hatten, dann gegen Muslime!

 

In jener weit über das Christentum hinaus berühmten Bergpredigt sagte Jesus deutlich, dass er nicht gekommen war, um das GESETZ abzuschaffen, sondern um es zu erfüllen! Liebe sollte das ganze GESETZ als Richtlinie begleiten: Liebe zu Gott und Christus und deren Geboten und Liebe zum Mitmenschen! Er selbst gab darin das beste Beispiel, dem wir nacheifern sollen. Das bedingt aber auch Rechtsvollzug, wo das GESETZ verletzt wird, aber limitiert es auf die einzelne Versammlung! „Geht aus ihr hinaus“ bedeutet nicht dieselben Gebilde neu aufzurichten!

 

Religionen und Gläubige: Das Katz und Mausspiel dauert nur bis Harmagedon!Paulus widerspricht dem nicht, dass auch Strafe vollzogen werden muss, sondern verhindert „ungesetzliche Anwendung des GESETZES“ durch den Sauerteig des Pharisäismus und dem der Sadduzäer. Auch die Schriftgelehrten (heutige Rechtsanwälte) machten dem Volk das Leben schwer, indem sie die Versammlungen mit kleinlichen Geboten zu durchsäuern begannen!

 

Indem man zentral alles mittels Standartwerten in Vorschriften zu regeln suchte, wurde der juristische Apparat aufgeblasen, mit Macht angefüllt und zur schweren Last für das Volk! Paulus beklagte solche Tendenzen in der Versammlung Roms, die doch schlussendlich zum Papsttum ausartete.

 

*** Rbi8  Römer 14:10-12 ***

Warum aber richtest du deinen Bruder? Oder warum blickst du auch auf deinen Bruder hinab? Denn wir werden alle vor dem Richterstuhl Gottes stehen; 11 denn es steht geschrieben: „ ,So wahr ich lebe‘, spricht Jehova, ‚vor mir wird sich jedes Knie beugen, und jede Zunge wird Gott offen anerkennen.‘ “ 12 So wird denn jeder von uns für sich selbst Gott Rechenschaft ablegen.

 

Gemäss Jesu eigenen Worten und der Beschreibung in der Offenbarung gibt es einerseits das Urteil Jesu über die „Schafe und die Böcke“ [B2], andererseits muss Jesus zuvor schon, beim ersten Kommen [B1] bereits über jene entscheiden, welche die Hierarchie „Babylons der Grossen“ [B1] bilden: Sie werden verworfen! Erst nach dem Gerichtstag der Endzeit, zum Ende des Richtens und der Scheidung von „verständigen“ und „unverständigen Sklaven innerhalb der Gruppe der zehn „Jungfrauen“ die nach der „Hochzeit des Lammes“ vorgenommen wird, indem dort der Überrest versiegelt wird [B2e-B2g]. Die „Böckeund die „ungetreuen Sklaven“ gehen in die ewige Abschneidung Harmagedons weg! [B3](Mat 25:46) Christen müssen somit eigenes Unterscheidungsvermögen erwerben, wann laut Gottes Plan, welche Dinge zu geschehen haben und auf welcher Seite sie gefunden werden wollen!

 

Unter Kaiser Theodosius I. kam es zu Christenverfolgungen durch Papstgetreue Christen all jener, die sich nicht an die Beschlüsse des Konzils von Nicäa, und Konstantinopel hielten. Erst nachdem das abgefallene Christentum unter den Bischöfen Roms Staatsreligion geworden war wurden so genannte „Irrlehrer“, welche die Kirche „Häretiker“ nannte, (weil sie den dreieinigen Gott ablehnten und die Sabbatordnung weiter hielten, sowie an den Speisegeboten festhielten) aufgrund eines Edikts Kaiser Theodosius I. aus dem Jahre 380 auch reichsgesetzlich verfolgt und mit der Todesstrafe bedroht. Kirche und Staat waren zur Einheit verschmolzen.

 

Babylon die Grosse Hure“ steuerte die Politik lägst in die Richtung, wohin sie es wünschte, mittels der ihnen hörigen Volksmassen. Der erste Märtyrer, der tatsächlich nach dem neuen Edikt hingerichtete so genannte Ketzer, war Priscillian im Jahr 385. Da das Christentum inzwischen im ganzen römischen Imperium Staatsreligion war wurden nun durch den Papst die Bischöfe verantwortlich gemacht jede Lehre die Rom widersprach als Häresie zu verurteilen. Wer entweder dem athanasischen Glaubensbekenntnis des Konzils von Nicäa (325 u.Z.) und jenem des zweiten ökumenischen Konzils von Konstantinopel (381 u.Z.) oder irgendeinem päpstlichen Dogma widersprach, das musste als ketzerisch eingestuft werden und führte zur Bestrafung. Das gab den Päpsten und den mächtigen Bischöfen ungeheure Gewalt und den Glaubensverfolgten wenig Möglichkeit zu fliehen.  

 

Erste Verurteilungen und die bischöfliche Inquisition  [5]

 

   Papst Alexander III. (1159–1181) berief 1179 das Dritte Laterankonzil ein. § 27 der Konzilsbeschlüsse bildet den ersten strengen Erlass gegen Häretiker, konkret gegen die Katharer gerichtet: Diese sowie alle, die sie verteidigten oder aufnahmen, sollten fortan als exkommuniziert gelten. Ihre Güter sollten eingezogen und ihnen auch ein kirchliches Begräbnis vorenthalten werden.

 

   Papst Lucius III. (1181–1185) erließ im Jahr 1184 in Zusammenarbeit mit Friedrich Barbarossa die Bulle Ad Abolendam nach dem Konzil von Verona. Hierin wurde nun der Kreis der als ketzerisch gebrandmarkten Gruppen ausgedehnt: Namentlich erwähnt werden die Katharer, die Waldenser, die Humiliaten, die Arnoldisten und die Josephiner. Ferner wurde beschlossen, dass der Exkommunikation verfallen sei, wer als Laie predige. Wer dem Verbot der Laienpredigt – das Recht auf Predigt sah die Kirche nur ihren Priestern vorbehalten – nicht Folge leistete, sollte der weltlichen Gerichtsbarkeit zur Verurteilung übergeben werden. Darüber hinaus wurde bestimmt, dass in Hinkunft alle Bischöfe jeder Diözese zwei- bis dreimal jährlich ihre Pfarren besuchten, um nach Ketzern zu fahnden. Da somit die Verantwortung für die Ketzerverfolgung nun den Bischöfen übertragen wurde, spricht man ab diesem frühen Zeitpunkt der Entstehungsgeschichte der Inquisition auch von der bischöflichen Inquisition.

 

Wer das Mittel des Versammlungsausschlusses der Zeugen Jehovas kennt wird automatisch an die Bestimmungen des Papstes Alexander II. erinnert: Mann nennt es heute sozialen Mord!

 

Bibelfragen konnten nicht „ökumenisch“ durch Mehrheiten beantwortet werden, sondern mussten anhand von Gottes geäussertem Wort innerhalb jeder Versammlung entschieden werden! Jeder Vorsteher war Gott und Jesus als Richter direkt gegenüber verantwortlich! Die Worte des Paulus blieben weiterhin verbindlich!

 

*** Rbi8  2. Korinther 6:14-18 ***

Laßt euch nicht in ein ungleiches Joch mit Ungläubigen spannen. Denn welche Gemeinschaft besteht zwischen Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit? Oder welche Teilhaberschaft hat Licht mit Finsternis? 15 Welche Harmonie besteht ferner zwischen Christus und Belial? Oder welchen Anteil hat ein Gläubiger mit einem Ungläubigen? 16 Und welche Übereinkunft besteht zwischen Gottes Tempel und Götzen? Denn wir sind ein Tempel eines lebendigen Gottes, so wie Gott gesagt hat: „Ich werde unter ihnen wohnen und unter [ihnen] wandeln, und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein.“ 17 „ ,Darum geht aus ihrer Mitte hinaus und sondert euch ab‘, spricht Jehova, ‚und hört auf, das Unreine anzurühren‘ “; „ ,und ich will euch aufnehmen.‘ “ 18 „ ,Und ich werde euch Vater sein, und ihr werdet mir Söhne und Töchter sein‘, spricht Jehova, der Allmächtige.“

 

Absonderung lautete die Devise und nicht Vereinigung mit solchen, die Gottes GESETZ missachten und Jesus als „Haupt“ zurückweisen und sich auf dieselbe Stufe der Apostel hochschwingen!

 

11.5.2.2       Nicht wer gerade die Macht hat darf bestimmen, was der Glaube des Einzelnen ist! Jeder ist selbst verantwortlich seinen Glauben anhand der Schrift zu überprüfen!

Wie anders war das zur Zeit der Apostel! Paulus selbst hatte sich in der Frage der Beschneidung gegen eine „obrigkeitliche Gewalt“ gewehrt, die Jesu Worten und dem Zeugnis durch Ausgiessen des heiligen Geistes auf die Hausgemeinschaft des Kornelius widersprochen hatte. Jakobus und die übrigen Apostel und Vorsteher Jerusalems mussten schlussendlich klein beigeben! Petrus sah seinen Irrtum ein, sich jenen aus dem Kreise der Pharisäer anzuschliessen und gab Zeugnis über das Geschehen im Falle des Kornelius vor der ganzen Versammlung. Jesus hatte nichts bestimmt, dass ein Einzelner oder einige die Oberherrschaft über die anderen und deren Glauben übernehmen sollten! Jesu Worte sind bis heute gültig! Paulus hatte inzwischen bewiesen, dass er wahrer Apostel sei! Jesu hatte Selbstüberhöhung einen Riegel geschoben:

 

Friedensnobelpreis für Obama: Wahrer Frieden kommt erst nach Harmagedon unter Führung des Friedensfürsten Jesus, wenn sämtliche Mach der "alten Himmel" in Harmagedon beseitigt ist*** Rbi8  Lukas 22:24-30 ***

Es entstand indessen auch ein hitziger Wortstreit unter ihnen darüber, wer von ihnen der Größte zu sein scheine. 25 Er  [[(Jesus)]] aber sagte zu ihnen: Die Könige der Nationen spielen sich als Herren über sie auf, und die, die Gewalt über sie haben, werden Wohltäter genannt. 26 Ihr aber sollt nicht so sein, sondern möge der, der unter euch der Größte ist, wie der Jüngste werden und der, der als Oberster auftritt, wie der Dienende. 27 Denn wer ist größer, der zu Tisch Liegende oder der Dienende? Ist es nicht der zu Tisch Liegende? Ich aber bin in eurer Mitte wie der Dienende.

28 Ihr aber seid es, die in meinen Prüfungen mit mir durchgehalten haben; 29 und ich mache einen Bund mit euch, so wie mein Vater einen Bund mit mir gemacht hat, für ein Königreich, 30 damit ihr an meinem Tisch in meinem Königreich eßt und trinkt und auf Thronen sitzt, um die zwölf Stämme Israels zu richten.

 

Erzbischof Bergoglio: Fusswaschung von Kranken und Behinderten in Buenos Aires: War das wirklich das, was Jesus vormachte?Wiederum ging Jesus mit gutem Beispiel voran. Er hatte den Jüngern zuvor die Füsse gewaschen, nicht als öffentliches Spektakel inszeniert, sondern als Vorbild für Dienstbereitschaft, wo und wann immer dies angebracht ist. Das war kein totes Ritual vor laufenden Kameras, sondern lebendiger Beweis dafür, wie sie sich gegeneinander und auch gegenüber ihren späteren eigenen Versammlungen verhalten sollten: Jenen dienen sollten, auch niedrige Arbeit nicht von sich weisend, sich nicht als Könige über sie aufzuspielen beginnen!

 

Beachten wir gut, dass Jesus nur mit den elf Aposteln daraufhin einen „Bund für ein Königreich“ schloss. Jeder Anspruch auf derselben Stufe der Apostel zu stehen muss daher deutlich zurückgewiesen werden! Nur die zwölf Apostel (Paulus eingeschlossen) werden schlussendlich im Millennium die Vorsteher richten, welche in ihrer Vollzahl von 144.000 das Israel Gottes, ein „Königreich von Priestern und eine heilige Nation“ bilden werden! (2.Mo 19:6)

 

Statt der Beschneidungsfrage betreffend Christen aus den Nationen, welche die Vorsteher Jerusalems in Antiochia aufwarfen, hatten inzwischen seitens der Bischöfe Roms nur die Glaubensfragen geändert: Sabbat oder neu Sonntag? Passah am 14.Nisan oder neu Osterfeier? Ist Jesus als Sohn Gottes als Herr und König einzustufen oder Jesus nun als Gottgleich anzubeten? Stehen Christen unter den mosaischen Geboten oder nicht? Da die Apostel inzwischen verstorben waren begannen die Wölfe in Schafspelzen die Herde zu zerreissen!

 

Roms Höhepunkt unter den Cäsaren und Päpsten war durchmischt von christlichen und heidnischen Riten: Papst und Kaiser stärkten gegenseitig ihre Macht in der Ausplünderung der MassenDie griechisch sprechende Kirche Kleinasiens hielt weitgehend an dem fest, was Paulus überliefert hatte, es war nicht Menschenwerk, wie das was inzwischen von Rom her verordnet wurde, das als Kompromisse mit dem heidnischen Cäsar nun in allen Christenversammlungen verändert werden sollte und Gottes Wort ungültig werden liess! Der Cäsar missbrauchte den Einfluss der Kirche, um sein Reich zu einigen und die Kirche missbrauchte den Cäsar, um ihre Macht  und ihren Einfluss zu festigen! Der Prunk der Stadt Rom färbte auf die Führer der Christenhäupter ab! Jesu künftiges Königreich wurde vorweggenommen!

 

Die Versammlungen in Kleinasien, die noch den Geist des Paulus in sich trugen wehrten sich ab dem Konzil von Nicäa vehement gegen die neue Art von Sauerteig und gegen eine Oberherrschaft der Bischöfe, die mit Rom verbunden waren! Sie unterordneten sich nicht, weil diese Fragen entweder von Jesus, von den Aposteln und den Jüngern oder zuvor von den Propheten in den Schriften eindeutig bereits geregelt worden waren! Einige duldeten keinen Widerspruch, weder seitens des Cäsars noch seitens des Papstes.

 

Woher stammt der Titel „Bischof“ eigentlich? Auf mittelhochdeutsch „bischof“ und auf althochdeutsch „biscof“ wird erst seit dem 8. Jahrhundert belegt. Es ist ein Lehnwort vom lateinischen episcopus, das auf griechisch επίσκοπος (epískopos) zurückgeht und kein Titel war, sondern das Amt bezeichnete: „Vorsteher“ oder „Aufseher“ und auch „Ältester“ aufgrund grösserer Erfahrung.

 

Die Bildung von Hierarchien, wie die der Katholischen Kirche und all ihrer späteren Töchter, waren eindeutig gegen Jesu Vorgabe gerichtet der wusste, dass jede Hierarchie anfällig für Korruption und Machtmissbrauch ist! Als man ihn zum König machen wollte lehnte er dies ab! Der Vater hatte die Zeit hierzu selbst festgelegt! „Denn solche Menschen sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter, die die Gestalt von Aposteln Christi annehmen.“ (2.Kor 11:13)

 

Was bewqirkt "Sauerteig" in christlichen Organisationen

 

Zudem sind die frühen, allgemein anerkannten „Väter unseres Glaubens“ nicht identisch mit den Kirchenvätern die erst viel später kamen. Zu jenen gehörten die Getreuen des Paulus, Timotheus, Titus, Markus, Barnabas, Lukas und wie sie alle hiesen. Die Nachfolger der Apostel hielten sich in nahezu allen Punkten an die Schrift und deren Getreue beriefen sich auf jene in ihrem Widerstand gegen Verwässerung und Umdeutung. Titel wie „Bischof“, „Kardinal“ oder „Papst“ („Heiliger Vater“) kamen erst später auf, als der Abfall überhandnahm. Jesu warnenden Worte waren in Vergessenheit geraten!

 

"Vergelts Gott heiliger Vater": Wer nun ist "Gott", um auf solche Bitten zu hören? Jesus erklärte doch deutlich, niemanden auf der Erde als Titel "Vater" zu nennen! (Matthäus 23:6-12)  Sie [[(die geistigen Führer der Juden: Schriftgelehrte und Pharisäer)]] haben gern den hervorragendsten Platz bei Abendessen und die vorderen Sitze in den Synagogen 7 und die Begrüßungen auf den Marktplätzen und daß die Menschen sie Rabbi [[(heb. Lehrer)]] nennen. 8 Ihr aber, laßt euch nicht Rabbi nennen, denn einer ist euer Lehrer, während ihr alle Brüder seid. 9 Des weiteren nennt niemand auf der Erde euren Vater, denn einer ist euer Vater, der himmlische. 10 Auch laßt euch nicht ‚Führer‘ nennen, denn einer ist euer Führer, der Christus. 11 Der Größte aber unter euch soll euer Diener sein. 12 Wer immer sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden; und wer immer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.

 

Die Getreuen erinnerten sich der Warnung des Paulus: „Aber selbst wenn wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als gute Botschaft verkündigen sollte außer dem, was wir euch als gute Botschaft verkündigt haben, er sei verflucht.“ (Gal 1:8)

 

Am Konzil von Laodicea im Jahre 369 u.Z. wurden im Gefolge ihrer Übertretung der Anweisungen des päpstlichen Roms all jene unter Strafe gestellt, welche weiterhin am Sabbat festhielten. Anstatt der biblischen Festzeiten, die von Jehova an den Mondkalender gebunden worden waren wurden die katholischen Feiertage an Sonntagen und an dem in Kirchenkalender nach dem heidnisch-julianischen Sonnenkalender festgesetzten Tagen gefeiert. Ein neues Fest kam, Weihnachten (25.Dezember), das angeblich die Geburt Jesu pries, sowie Ostern (stets ein Sonntag) anstatt des Abendmahls, des Passah, das nach GESETZ Mose strikt nach Sonnenuntergang am 14.Nisan beachten werden muss! „Diese Nacht ist im Hinblick auf Jehova von Seiten aller Söhne Israels durch ihre Generationen hindurch zu beobachten.“ (2.Mo 12:42) 

 

Jesus selbst hielt diese Nacht des Passahs stets jährlich am 14.Nisan ein und erfüllte dadurch göttliches GESETZ, er tat es zusammen mit seiner geistigen Familie, den Aposteln. Keine Fremden waren dazu geladen, so wie das Gebot Jehovas dies vorschrieb! Der unreine Judas wurde durch Jesus mittendrin weggesandt, weil sein Herz auf Verrat sann! Auch besagte Jesu Anordnung an die Apostel eindeutig: „Tut dies immer wieder zu meinem Erinnerung“. Dasselbe sollte weiterhin getan werden und nicht etwas vollkommen anderes: Exakt das kopieren, was Jesus tat! Sein Befehl „tut dies weiterhin zu meinem Gedenken“ umfasste das gesamte Passahmahl in seiner ursprünglichen Form, nicht das tägliche oder wöchentliche Austeilen einer Hostie innerhalb eines Messerituals! Es war eine gemeinsame Mahlzeit, wo ungesäuertes Brot, ein geschlachtetes Lamm und bittere Kräuter an den hastigen Auszug aus Ägypten erinnern sollten, die Befreiung aus der Sklaverei durch Gottes mächtige Hand. Dasselbe Mahl sollte nun künftig zusätzlich an Jesu Tod erinnern, an das „Lamm Gottes, das geschlachtet wurde“, an das an unserer Sünden statt für uns vergossene Blut (Lu 22:19).

 

11.5.2.3       Die Kirche von Rom verliert wegen ihrer Häresie immer mehr Christenversammlungen

Beim Konzil von Chalzedon (Chalkedon) im Jahre 451 kam es zu einem neuerlichen Schisma, zur Abspaltung der Abessinier, der Jakobiten, der Maroniten, der Armenier und der Kurden, die alle weiterhin am Sabbat festhielten und die jüdischen Speisevorschriften einhielten! Als Unitarier verwarfen sie die Dreieinigkeitslehre und damit auch Maria als „Gottesgebärerin“. Das Konzil war vom Kaiser einberufen worden, um weiteren Druck auf die Dissidenten auszuüben! Es legte die Grundlage zur Christologie die seit der Reformation von mehr und mehr denkenden Christen und Glaubensgruppen erneut in Frage gestellt wird. Das so sehr fragliche und Konflikt heraufbeschwörende Glaubensbekenntnis von Chalzedon lautet:

 

Das Glaubensbekenntnis von Chalzedon: Dritte veränderte Ausgabe

 

Das Glaubensbekenntnis von Chalzedon: Dritte, erneut veränderte Ausgabe, was Christen zu glauben haben.In der Nachfolge der heiligen Väter [[(Kirchenväter)]] also lehren wir alle übereinstimmend, unseren Herrn Jesus Christus als ein und denselben Sohn zu bekennen: derselbe ist vollkommen in der Gottheit und derselbe ist vollkommen in der Menschheit: derselbe ist wahrhaft Gott und wahrhaft Mensch aus vernunftbegabter Seele und Leib; derselbe ist der Gottheit nach dem Vater wesensgleich und der Menschheit nach uns wesensgleich, in allem uns gleich außer der Sünde; derselbe wurde einerseits der Gottheit nach vor den Zeiten aus dem Vater gezeugt, andererseits der Menschheit nach in den letzten Tagen unsertwegen und um unseres Heiles willen aus Maria, der Jungfrau (und) Gottesgebärerin [[(neu)]], geboren; ein und derselbe ist Christus, der einziggeborene Sohn und Herr, der in zwei Naturen unvermischt, unveränderlich, ungetrennt und unteilbar erkannt wird, wobei nirgends wegen der Einung der Unterschied der Naturen aufgehoben ist, vielmehr die Eigentümlichkeit jeder der beiden Naturen gewahrt bleibt und sich in einer Person und einer Hypostase vereinigt; der einziggeborene Sohn, Gott, das Wort, der Herr Jesus Christus, ist nicht in zwei Personen geteilt oder getrennt, sondern ist ein und derselbe, wie es früher die Propheten über ihn und Jesus Christus selbst es uns gelehrt und das Bekenntnis der Väter es uns überliefert hat. [6]

 

Hier wird philosophiert, das Absurde zur Norm erklärt, Glauben zu Aberglauben reduziert! Die Worte des Paulus sind klar genug um den Wandel vom Geschöpf Gottes zum GOTT zu widerlegen! Jesus wurde erst nach seinem Tod in vollkommener Treue zum Höchsten der Engel erhoben und als Hohepriesterkönig in sein eigenes Königreich gesetzt! „Und Jesus trat herzu und redete zu ihnen, indem er sprach: ‚Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden.‘ “ Paulus erklärt daher zur wahren Person des Christus als Geschöpf: (Mat 28:18 vergl. Off 5:11, 12)

 

(Kolosser 1:13-20)  Er hat uns von der Gewalt der Finsternis befreit und uns in das Königreich des Sohnes seiner Liebe versetzt, 14 durch den wir unsere Befreiung durch Lösegeld haben, die Vergebung unserer Sünden. 15 Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes [[(Auch der Mensch ist „Bild Gottes“ und trotzdem ist er nicht GOTT („Und Gott sprach weiter: „Laßt uns Menschen machen in unserem Bilde, gemäß unserem Gleichnis;“ (1.Mo 1:25))]], der Erstgeborene aller Schöpfung [[(Jesus ist Geschöpf, der Vater ist unerschaffen)]]; 16 denn durch ihn [[(Jesus, als Gottes Werkmeister (Spr 8:22-31) und Gottes Wortführer, „das WORT“ (Joh 1:1, 2))]] sind alle [anderen] Dinge in den Himmeln und auf der Erde, die sichtbaren und die unsichtbaren, erschaffen worden, es seien Throne oder Herrschaften oder Regierungen oder Gewalten [[(auf Gottes Seite)]]. Alle [anderen] Dinge sind durch ihn und für ihn erschaffen worden. 17 Auch ist er vor allen [anderen] Dingen, und durch ihn sind alle [anderen] Dinge gemacht worden, um zu bestehen [[(die im Einklang sind mit Gottes Willen und GESETZ)]], 18 und er ist das Haupt des Leibes, der Versammlung. Er ist der Anfang, der Erstgeborene von den Toten, damit er in allen Dingen der Erste werde; 19 denn [Gott] hat es für gut befunden, in ihm die ganze Fülle wohnen zu lassen 20 und durch ihn alle [anderen] Dinge wieder mit sich zu versöhnen, indem Frieden gemacht wurde durch das Blut, [das er] am Marterpfahl [vergoß], es seien die Dinge auf der Erde oder die Dinge in den Himmeln.

 

Jesus besuchte als auferwecktes Geistwesen und erhöhter Erzengel auch die zur Zeit Noahs gefallenen Engel! Jesu Blut als Mensch kann nicht nur Menschen reinigen, sondern auch Engel die gesündigt haben. Darum besuchte Jesus unmittelbar nach seiner Auferstehung „im Geiste“, als das Geistwesen das er zuvor war die gefallenen Engel: Als erhöhter Engel „Michael der zu Gunsten deines (Daniels) Volkes steht“ (Da 12:1).

 

(1. Petrus 3:18-20)  Ja, auch Christus ist ein für allemal hinsichtlich Sünden gestorben, ein Gerechter für Ungerechte, damit er euch zu Gott führe, [er,] der im Fleische zu Tode gebracht, aber im Geiste lebendig gemacht wurde. 19 In diesem [Zustand] [[(als inzwischen erhöhter „Erzengel Michael“)]] ging er auch hin und predigte den Geistern [[(den gefallenen Engeln)]] im Gefängnis, 20 die einst ungehorsam gewesen waren, als die Geduld Gottes in den Tagen Noahs wartete, während die Arche errichtet wurde, in der wenige Personen, nämlich acht Seelen, sicher durch das Wasser getragen wurden.

 

Schon der Name „Michael“ verhindert eine Verwechslung mit der einzigartigen Stellung Jehovas als der GOTT: „Wer ist wie Gott?

 

Die Wesensgleichheit Sohn und Vater besteht darin, dass beide Geistwesen sind und nicht materieller Natur! Das macht Jesus aber nicht gleich im Rang, im Alter und an Weisheit mit GOTT dem Vater, er bleibt erstes Geschöpf und ist der erste der Engel, Jehovas Geistgeschöpfen!

 

Kaiser Markian erklärte die Beschlüsse des Konzils von Chalzedon zum Gesetz! Nun wurden Christen per Staatsmacht dazu gezwungen den Beschluss des Konzils anzuerkennen oder mussten als Gesetzesbrecher mit Verfolgung zu rechnen. Die Versammlungen Palästinas, Syriens und Ägyptens lehnten sich gemeinsam gegen die Beschlüsse auf, weil sie darin ein Rückfall zum Nestorianismus erkannten. Sie bildeten im Gefolge die abgespaltene Altorientalische Kirche oder die Gruppe der Nicht-Chalzedonischen Kirchen. Aus ihnen gingen in späterer Zeit die Paulikianer (nicht „Paulikaner“) hervor. Während 1500 Jahren blieben jene Kirchen den apostolischen Lehren in vielerlei Hinsicht treuer als die Westkirche Roms.

 

Jene die weiterhin Jehova als einzigen Gott und Jesus als menschgewordenen Sohn Gottes anerkannten und die Sabbatordnung weiter befolgten waren nicht etwa eine kleine Minderheit, sondern ein sehr grosser Anteil, wenn nicht gar eine Mehrheit der Christen in weiten Regionen des römischen Imperiums, die sich trotz kaiserlichem Befehl und Exkommunikation nicht an das staatliche Gesetze hielten und den Päpsten über Jahrhunderte harten Widerstand leisteten! Jene vermochten oft nur in den grösseren Städten und in der Nähe der Bischofssitze Roms Anspruch durchzusetzen. Die ganzen ländlichen Teile standen über Jahrhunderte hinweg weiterhin in Opposition.

 

Die Nestorianer oder "Die zehn Stömme"Der Nestorianismus, genannt nach Nestorius, der bis 431 Patriarch von Konstantinopel war, wurde von Kyrill von Alexandria gelehrt, der offensichtlich die Lehren des Nestorius verdreht hatte, und behauptete, dass es in Christus eine göttliche und eine menschliche Person gäbe. Dies wurde am Konzil von Ephesus 431 u.Z. verworfen. Das Konzil von Nicäa hatte Jesus doch auf dieselbe Stufe mit Gott angehoben. Da Nestorius die Trinität und den Begriff „Gottesgebährerin“ (gr.: theotokos) als geläufiger Titel heidnischer Göttinnen, wie z.B. der Arthemis nun in der Anwendung auf Maria bezogen logischerweise ablehnte, konnte er der Ablehnung seitens der romgetreuen Bischöfe sicher sein.

 

Der Begriff „Nestorianer„ wurde nach dem Konzil von Ephesus somit als Etikett von Seiten der Gegner all jenen umgehängt, welche ebenfalls die Dreieinigkeit ablehnten und Maria nicht als „Mutter Gottes“ sondern lediglich als „Mutter Jesu“ und Jungfrau bis Jesu Geburt anerkannten. Später hatte Joseph mit Maria Verkehr und zumindest sechs weitere Kinder!

 

(Matthäus 13:55, 56)  Heißt seine Mutter nicht Maria und seine Brüder Jakobus [[(der Schreiber des Jakobus-Briefes)]] und Joseph und Sịmon und Judas? [[(Der Schreiber des Judas-Briefes)]] 56 Und seine Schwestern [[(zumindest zwei!)]], sind sie nicht alle bei uns?

 

Viele von den Verfolgten Nestorianern wanderten in Gebiete Assyriens respektive Persiens aus, ausserhalb des römischen Staatsgebietes!

 

Das photiastische Schisma: Das Patriarchat von KonstantinopelIm Jahre 867 u.Z. verteidigte das Patriarchat von Konstantinopel beim so genannten „photiastischen Schisma“ seine Stellung gegenüber Rom, wo es zum vollkommenen Bruch mit Rom kam. Papst Nikolaus I. hatte der Erhebung des Laientheologen Photios zum Patriarchen nicht zugestimmt und der byzantinische Patriarch lehnte eine Unterwerfung unter Rom ab, worauf ihn der Papst wieder einmal exkommunizierte! Im Gegenzug exkommunizierte Photios den Papst von Rom! Die darauf berufene Synode von Konstantinopel im Jahre 887 bestätigte die Exkommunikation des Papstes von Rom, der kurz darauf verstarb! Rom beharrte auf dem Supremat und klerikaler Disziplin!

 

 Zum vollständigen Bruch zwischen Ost- und Westkirche, dem Katholizismus und den Orthodoxen kam es im Jahre 1054 u.Z., beim grossen Schisma. Auch diesmal ging es um Macht- und Einflusssphären. Längst hatten beide Grosskirchen Gottes Massstab vollkommen verlassen und folgten dem „Gott dieses Systems der Dinge“! Beide Teile verfolgten nun nach der Trennung in ihren Gebieten alle „Abtrünnigen“ und die „Häretiker“, welche die jeweilige kirchliche Oberhoheit und deren gerade oportunen Anordnungen an die Priester aus Gewissensgründen nicht respektieren konnten, weil sie klare Abweichungen gegenüber Gottes Willen und GESETZ erkannten!

 

In der Frage der Beschneidung in Antiochia im ersten Jahrhundert musste die „leitende Körperschaft“ oder das Apostelkonzil Jerusalems ihr Supremat zurückziehen und Paulus Recht geben! Nicht wer auf Macht pocht hat das Recht, sondern wer Gottes Willen und Sein GESETZ respektiert! Paulus beharrte zu Recht auf sein Apostolat für die Unbeschnittenen!

 

11.5.2.4       Das päpstliche Rom spielt sich als Weltherrscher und als Herren des Glaubens auf: Die Kreuzzüge gegen Christen, Juden und Muslime

Unter anderem führte auch das grosse Schisma zwischen Katholiken und Orthodoxen zur Schwächung der Stellung der Christen gegenüber den immer weiter um sich greifenden islamischen Expansion. Der byzantinische Kaiser Alexios I. Komnenos richtete Hilferufe an das christliche Europa, da die türkischen Seldschuken sein Reich immer mehr bedrohten, nachdem sie in der Schlacht von Manzikert im Jahre 1071 Anatolien (Kleinasien), Antiochia (die alte Hauptstadt des Seleukidenreiches, dann Hauptstadt der römischen Provinz Syria), Palästina und Jerusalem erobert hatten. Die Schilderung der Lage der Christen im Heiligen Land wurde stark übertrieben, da die Muslime weitgehende Religionsfreiheit gewährten, aber Pilgerströme eindämmten. Alexias I. bot Rom eine Wiedervereinigung an!

 

Papst Urban II. rief zum ersten Kreuzzug gegen Jerusalem auf Das führte im Jahre 1095 u.Z. zum Aufruf zur Teilnahme am ersten Kreuzzuge gegen Palästina zur Rückeroberung Jerusalems für die Christenheit, zu dem Papst Urban II. aufgerufen hatte.  Am Konzil von Clermont wurde allen Teilnehmer vollkommene Absolution all ihrer Sünden versprochen! Welch ein Hohn auf Gottes Vorkehrung Sünden zu vergeben! „Deus lo vult“ –  „Gott will es“ lautete der Kampfruf. „Nie verwelkender Rum im Himmel“ wurde den Teilnehmern versprochen! Hinter dem Aufruf stand weit mehr als der Wille zur Rückeroberung Jerusalems. Das nach dem Zerfall des Karolingerreiches zerstrittene Europa sollte unter der Schirmherrschaft der Kirche neu vereint werden und mit dem Ostreich eine neue Vereinigung erfolgen. Wichtige Einkommensquellen Roms, wie die Kirchen und Klöster, die immer wieder Raubzügen zum Opfer fielen sollten gesichert werden. Dabei spielte auch der starke Abfall von der Katholischen Tradition mit eine Rolle und die um sich greifenden Sekten.

 

Das undisziplinierte Heer des ersten Kreuzzuges „der Armen“ unter Peter von Amiens mordeten auf grausamste Weise bereits zu Beginn im Rheinland und Ostfrankreich die Juden hin. Die Seldschuken brachten das Heer in Kleinasien zum Stoppen und zwangen es zur Umkehr nach Konstantinopel, wo sie auf das Heer des zweiten Kreuzzuges warteten. Das vereinte Heer zog durch Kleinasien und kam zeitweise durch die Bedrängung seitens der Seldschukenheere in grosse Not. Bei der siebenmonatigen Belagerung Antiochias kam es zu einer Hungersnot. 

 

Babylon die grosse Hure trinkt den Mischwein mit Blut der Unschuldigen vermischtIn Maara kochten unsere Leute die erwachsenen Heiden in Kesseln, zogen die Kinder auf Spieße und aßen sie geröstet.

 

Als die Stadt Antiochia fiel wurden alle Bewohner umgebracht. Das restliche Heer eroberte schlussendlich 1099 u.Z. die Stadt Jerusalem nach verlustreichem Kampf und metzelte die jüdische und muslimische Bevölkerung hin. Die koptischen und syrischen Christen in der Stadt erlitten dasselbe Schicksal: „Deus lo vult“, die Frage ist nur welcher Gott solches veranlasst! Der Becher „Babylons der Grossen“ war reichlich mit Mischwein und Blut angefüllt!

 

 Wenige Jahre später organisierte und leitete Papst Innozenz III. persönlich die im ersten Kreuzzug im Töten geübten Katholiken gegen die „abtrünnigen“ Albigenser und Waldenser, die er als Ketzer bezeichnete, weil sie sein Supremat ablehnten und weiterhin als Unitarier strikt an der Einhaltung der Sabbate und der göttlich verordneten Festzeiten festhielten! Unter der Herrschaft des Grafen Reimond VI. von Toulouse, der sich sehr zum Ärger des König  von Frankreich unabhängig im Languedoc der Bevölkerung grosse Glaubensfreiheit gewährte. Innozenz exkommunizierte den Grafen, der ihm Gefolgschaft verweigerte.

 

Nachdem 1208 der päpstliche Legat Pierre de Castelnau ermordet wurde lag ein Grund zum Krieg vor! Das Schlachten begann im südfranzösischen Languedoc 1209 mit der Stadt Albi, zu der vier von Rom unabhängige Albigenser-Bistümer gab! Während der kommenden zwei Jahrzehnte bis 1229 wurden etwa 20 Millionen Christen im Namen Gottes hingemetzelt! Die religiöse Hure blieb Trunken vom Blut der durch sie Getöteten!

 

Dass bei den verschiedenen Kreuzzügen im Namen Jesu auch ein Grossteil der Juden im Gefolge des von der Katholischen Kirche propagierten Antisemitismus ausgemerzt wurde, bleibe nicht unerwähnt! Was Jesus Christen an Verfolgung seitens der Juden angekündigt hatte, so wurden nun Juden und solche Christen, die am GESETZ Mose festhielten von Christen verfolgt und Christen schlachteten in ungeahntem Ausmass andere Christen ab, weil sie nicht mit der Glaubensrichtung der Masse übereinstimmten! All dies tat man im Namen Jesu!

 

*** Rbi8  Lukas 21:12-13 ***

Vor allen diesen Dingen aber wird man Hand an euch legen und euch verfolgen, indem man euch den Synagogen und Gefängnissen ausliefert und euch vor Könige und Statthalter schleppt um meines Namens willen. 13 Es wird euch zu einem Zeugnis ausschlagen.

 

Im Zentrum des Interesses des Albigenser Kreuzzuges aber standen die christlichen „Ketzer“ und des Kulturgebietes Okzitaniens (Gebiet Südfrankreichs der Katharer mit einer eigenen Sprache wie dem Katalanisch), weil sie sich Roms unbiblischen Dogmen nicht fügten! Die katholischen Inquisitoren konnten nun statt einzelne Gläubige ganze Städte von Ketzern niederbrennen! Der katholische Heilige Bernhard von Clairvaux, Prediger auf den Kreuzzügen äusserte sich über die Katharer:

 

„Wenn ihr sie fragt, so kann es nichts christlicheres geben als diese Häretiker; was ihre Unterhaltung angeht, so kann nichts weniger tadelnswert sein, und mit ihren Worten stimmen ihre Taten überein. Was die Sittlichkeit des Ketzers angeht, so betrügt er keinen, bedrückt er keinen, schlägt er keinen; seine Wangen sind bleich vom Fasten, er isst nicht das Brot des Müßiggangs, seine Hände arbeiten für seinen Lebensunterhalt.“ [7]

 

Auch auf den nachfolgenden Kreuzzügen verloren hunderttausende von Christen und Juden oft auf grausamste Weise ihr Leben, weil ihnen ein Etikett als Häretiker umgehängt worden war! Millionen von Muslime, die ebenfalls den Sabbat als heiligen Tag halten, auch sie wurden wahl- und gnadenlos hingeschlachtet, Frauen, Kinder und Greise! Die Hure Babylon die Grosse betrank sich förmlich am Blut der Hingemordeten.

 

*** Rbi8  Offenbarung 18:24 ***

Ja, in ihr [[(Babylon der Grossen)]] wurde das Blut von Propheten und von Heiligen und von all denen gefunden, die auf der Erde hingeschlachtet worden sind.“

 

Die Katholische Kirche war offensichtlich das wahre Haupt einer grossen, blutrünstigen religiösen geistigen Hure, welche die ganze damalige Welt mittels der Inquisition zu kontrollieren versuchte!

 

Verteilung der Christenheit innerthalb des römischen Reiches und den Grenzzonen. Die blaue Linie markiert den Bereich, welchen Muslime erobert hatten

 

11.5.2.5       Zuerst Gegenpäpste und dann die Reformation offenbaren Roms eigene Uneinigkeit

Zwischen 1378 und 1417 u.Z. kam es zu einem weiteren, dem grossen abendländischen Schisma. Während jener Zeit war die Katholische Kirche gleich mit zwei und sogar drei sich rivalisierenden Päpsten gesegnet, die von Rom, von Avignon und von Pisa aus ihre Untertanen beherrschten! Die Katholische Kirche spaltete sich in sich selbst in rivalisierende Bischofsgruppen die ihren eigenen Machtgelüste frönten. Dies schwächte die Einheit der Kirche, da Roms Päpste und deren Inquisitoren zumindest für gewisse Zeit ihre zentrale Macht auf dem jeweiligen Gebiet der Gegenpäpste verloren.

 

Unitarier und Sabbatisten konnten nie vollkommen durch die Katholische und später Protestanbtische Kirche ausgemerzt werden. Immer wieder bildeten sich neue Gruppen und Hausgemeinschaften. Sie widerstanden der Ausnutzung durch Leibeigenschaft.Trotz Kreuzzügen und trotz Inquisition waren aber die Unitarier und Sabbatisten nicht vollkommen ausgemerzt und zumindest ein Teil des ursprünglichen Gedankengutes, das die Apostel gelehrt hatten, flammte hier und dort immer wieder erneut auf! Die Schriften der Bibel inspirierten noch und noch neue Menschen das Gelesene zu überdenken! Mutige Männer und Frauen standen immer wieder auf, um trotz Verfolgung gegen die unbiblischen Lehren der Kleriker offen aufzutreten.

 

Die Unzufriedenheit weitester Bevölkerungskreise in ganz Europa aufgrund der schamlosen Ausnutzung der Menschen durch Leibeigenschaft und durch geistige Versklavung und Beraubung jeder Art Denkfreiheit erhöhte den Druck langsam aber steigend von unten her auf Adel und Kirche. Es brauchte nur noch einen Funken, um das Pulverfass zum Explodieren zu bringen. Ab dem Ende des vierzehnten Jahrhunderts, nach der Entdeckung des amerikanischen Kontinents kam eine lange Frist, wo religiöse Gruppierungen die Freiheit der neuen Territorien jenseits des Atlantiks zu suchen begannen und sich eigenständig entwickelten. 

 

Am Ende des fünfzehnten Jahrhunderts folgte der Beginn die protestantische Reformation mit Luther in Deutschland beginnend, Calvin in Genf und Zwingli in Zürich. Im sechzehnten Jahrhundert kam sie zu einem Höhepunkt, wo es zur vollkommenen Abspaltung von Rom seitens der sich neu formierenden Protestanten kam. Äusserlicher Grund dazu bildete einerseits die blutrünstige Inquisition, die jedes Andersdenken zu unterdrücken suchte und andererseits die unerschöpfliche Habsucht der römischen Päpste, die mit ihrer Ablassverordnung den Bau des Petersdom in Rom zu finanzieren suchten! Mit Geld und Schenkungen konnte jede Art Sünde selbst vom Tod auf dem Scheiterhaufen befreien!

 

Bevülkerungsrückgang der einzelnen Landkreise zufolge des dreissigjährigen Krieges zwischen Katholiken und ProtestantenDer Protestantismus war aber keine vollständige Rückkehr zu den reinen Quellen biblischer Lehre, sondern viel eher eine machtpolitische Abspaltung von Roms Abhängigkeit.

 

 Als Folge der protestantischen Abspaltung folgten weitere unzählige Kriege, wo sich Fürsten für oder gegen Rom stellten und ihre Untertanen mit dem Schwert beim alten Glauben hielten oder zum neuen Glauben überzeugten! Dann kam der dreissigjährige Krieg (1618-1648), der halb Europa erneut in ein nie dagewesenes christliches Blutbad tauchte! Teile z.B. in Deutschland wie Mecklenburg, Pommern, Würzburg und Reinland-Pfalz verloren über fünfzig Prozent ihrer Bevölkerung!

 

Münzen mit Gottes Namen "IEHOVA" durch den Landgrafen Wilhelm V. machten erstmals den Eigennamen Gottes unter der einfachen Bevölkerung bekanntDer reformierte Landgraf Wilhelm V. von Hessen und Kassel (1602-1637) liess 1635 alles Silber und Gold zu Münzen prägen, um den Krieg zu finanzieren. Jede seiner Münzen trug den Namen „Jehova“. Damit wurde dem Landvolk erstmals bewusst, dass Gott einen Namen hat der nicht mit dem Jesu identisch ist!  

 

Ganz offensichtlich lässt sich aber mit der Verwendung des Namens Gottes seit längerem auch gutes Geschäft betreiben! „Babylon die Grosse“ blieb vollkommen trunken vom Blut der Gerechten und Ungerechten! Auch die aufgespaltene Kirche in reformierten und in katholische Teile hielten beide weiterhin an vollkommen unchristlichen Sitten fest! Jede Seite behauptete Gott stände bei der Schlächterei zu ihren Gunsten!

 

11.5.2.6       Der Adel und die Kirche werden in Zentraleuropa aus ihren Privilegien verdrängt

Die Zeit der Aufklärung, welche der Reformation folgte brachte auch kritische Denker wie Voltaire, Montesqieu und Rousseau hervor. Diese wollten mit christlicher Vorherrschaft der absolutistischen Feudalherren aufräumen und eine Trennung der Macht im Staat erreichen. Sie forderten die Souveränität des Volkes. Kritische und populäre Theaterstücke brachten diese Ideen unter die breite Bevölkerung. Das Bürgertum, aus Kaufleuten, Unternehmern, Finanzadel und Beamten erstarkte wirtschaftlich und verlangte grösseres Mitbestimmungsrecht.

 

Goldenes Tor mit Sonnenscheibe vor dem Palast in Versailles, zu Ehren des  Sonnenkönigs Ludwig XIV.Die Herrschaft durch das „Gottesgnadentum“, das auf dem katholischen Klerus fusste, wurde durch immer gewichtigere Kreise in Zweifel gezogen und abgelehnt. Der despotische, feudalistische Adel der auf dem Lehnwesen und dem Leibeigentum beruhte hatte seinen Glauben an ihr gottgegebenes Vorrecht zum Herrschen weitgehend aufgegeben und steckte nach der absolutistischen Herrschaft des Sonnenkönigs Ludwig XIV. durch die folgenden Umwandlungen in einer tiefen Krise. Adel und Klerus hatten damals nur noch Rechte aber kaum mehr Pflichten. Ihnen verblieben weiterhin grosse Privilegien wie Steuerbefreiung und Zugang zu öffentlichen Ämtern.

 

Der Kampf um katholische und protestantische Vorherrschaft in Europa und in Amerika und den Kolonien hatte die Länder über zwei Jahrhunderte in innere Händel verwickelt. Zentraleuropa war durch Auswanderungswellen und zudem durch den dreissigjährigen Krieg stark entvölkert worden. Ein grosser Teil des Adels war verarmt. Die Feudalherrscher gaben dem dritten Stand der Bauern und Lohnarbeiter kaum mehr Schutz, während Räuberbanden in ganz Europa ungestört ihre Raubzüge machten. Als dies und äussere Einflüsse im Gefolge zu einer Wirtschaftskrise und der Zahlungsunfähigkeit des französischen Staates führte, wurden 1789 die Lebensmittelpreise abrupt um 60% angehoben, die Löhne aber nur um 20%. Dies führte zu Hunger und Elend weiter Bevölkerungskreise.

 

Mit der Gründung der Französischen Nationalversammlung begann sich die revolutionäre Haltung verschiedener Kreise des Bürgertums und der Arbeiter zu koordinieren. Beim Ballhausschwur erklärte sich die Versammlung zur Verfassunggebenden Versammlung und verkündigte am 26. August 1789 die erste europäische Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte. 

 

Französische Revolution und die Schlacht um die Touierillen: Der Sturm der BastilleDie Französische Revolution zwischen 1789 und 1799 ersetzte erstmals in Europa eine Monarchie durch eine  Republik und gilt als eine der tiefsten Zäsuren in der europäischen Geschichte. Am 14. Juli 1789 erfolgte durch die französische Revolutionsarmee der Sturm auf die Bastille. Die darauf folgende Schreckensherrschaft Robespierres nahm ihren Anfang und führte zu einer Konterrevolution. General Bonaparte wurde zwischen 1799 bis 1804 erster Konsul in der Französischen Republik. Errungenschaft war die Freiheit, Meinungs- und Pressefreiheit und die Gleichheit aller Bürger vor dem Gesetz! Einheitliche Besteuerung, das allgemeine Wahlrecht, das Selbstbestimmungsrecht des Volkes, eine verbindliche Staatsverfassung sowie Berufs- und Gewerbefreiheit wurden dadurch erstmals breiten Bevölkerungsteilen bewusst. Napoleon verbreitete die Ideen der Revolution mit seiner Grand Armee über ganz Europa. Heute bilden diese fundamentalen Menschenrechte Grundlage der meisten Staatsverfassungen der Erde.

 

Napoleon I. Bonaparte krönte sich selbst ohne Erlaubnis der Päpste zum Kaiser der Franzosen Napoleon I. Bonapartes (1769-1821) begann die Periode der „Grand-Nacion“ und der Eroberungsfeldzüge, welche die Karte Europas veränderte als er sich am 2. Dezember 1804 selbst zum Kaiser der Franzosen krönte. Diesmal war kein Papst mehr zuständig diese Ehre zu vergeben. Am 26. Mai 1805 wurde er zudem im Mailänder Dom zum König von Italien und 1806-1813 Protektor des Rheinbundes erkoren. Er gilt als der fähigste Militärführer aller Zeiten. Seine Verwandten und Vertrauten machte er in den eroberten Gebieten zu Fürsten und zu Königen. Der Wahlspruch „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“, wurde erst zu Beginn der Dritten Republik 1871 als Devise eingeführt und im Nachhinein zur Hauptmaxime der Revolution erklärt.

  

Rechtsfakultät mit dem Wahlspruch der Französischen Revolution: Liberte, egalite, fraternite Die Zeit der französischen Revolution begann im Februar 1848 mit einem Aufstand gegen die Herrschaft des  Bürgerkönigs Louis-Philippe von Orleans und brachte im Gefolge den endgültigen Aufstand in ganz Europa im März 1848 verschiedener Volksteile gegen die Vorherrschaft des Adels und der Kirche und damit den Anbruch zu grösserer Denk- und Meinungsfreiheit. In Frankreich wurde die Zweite Republik ausgerufen. Zu den Forderungen der vereinten Arbeiter und Bürger gehörten die Abschaffung der Sklaverei in den Kolonien, die Einführung der Pressefreiheit, des allgemeinen Wahlrechts und die Abschaffung der Todesstrafe für politische Delikte, die Anerkennung des Rechts auf Arbeit. Zur erwachenden Demokratie war nun aber auch Bildung des Volkes notwendig, auch was Politik und Religion betrifft, um darin mitbestimmen zu können.

 

Der Aufstand wurde blutig Niedergeschlagen durch Monarchie treue Truppen im Februar und März 1848 niedergeschlagen. Die Armee und die Nationalgarde töteten etwa 3000 Aufständische und machten etwa 15.000 Gefangene, die der König in die Straflager der Kolonien verbannte. Dies löste den weiteren sozial-revolutionären Juniaufstand 1848 auch in anderen Ländern, insbesondere in Deutschland aus, wo vor allem in Berlin die Massen auf die Strassen zogen. Eine deutliche Abspaltung des Proletariats vom Bürgertum zeichnete sich ab, der zu einem langfristigen Klassenkampf und später dem Kommunismus führte.

 

Darauf folgte in Frankreich die Konterrevolution des Adels und der Kleriker in ganz Europa, die ihre angegriffene Macht  wiederum zu festigen suchten. Frankreich blieb trotzdem Republik und am 4. November 1848 wurde von der Nationalversammlung eine Verfassung genehmigt, welche die Wahl eines Staatspräsidenten vorsah. Am 10. Dezember 1848 wurde der Neffe von Napoleon Bonaparte, Luis Napoleon Bonaparte (1808-1873) zum neuen französischen Staatspräsidenten gewählt.

 

Kaiser Napoleon Bonaparte III. machte Frankreich zur absolutistischen MachtNur drei Jahre dauerte die Republik um dem Zweiten Kaiserreich Frankreich durch einen  Staatsstreich des gewählten Staatspräsidenten am 2. Dezember 1851 nun zur absolutistischen Macht als Kaiser Napoleon Bonaparte III. zu gelangen. In der Folge versuchte Napoleon III. seine Macht auch militärisch zu festigen, was ihm im Krimfeldzug (1854-1856) gelang, später aber im deutsch-französischen Krieg (1870) gegen Otto von Bismarck den Untergang brachte und ihn in deutsche Gefangenschaft kommen liess. 1873 starb er im englischen Exil.

 

Die Paulskirchenverfassung wurde durch Abstimmung am 27. März 1849 von der Nationalversammlung für das Deutsche Reich als Gesetz festgeschrieben.Im Gefolge der Märzrevolution von 1848 kam die liberale Forderung nach Rede- und  Gewissensfreiheit und wurde in Deutschland erstmals in der demokratisch festgesetzten Paulskirchenverfassung am 27. März 1849 von der Nationalversammlung für das Deutsche Reich als Gesetz festgeschrieben. Sie war bestimmt zu wesentlichen Teilen Produkt der Glaubensverfolgung seitens der beiden Grosskirchen, den Katholiken und den Protestanten. Dagegen opponierten die deutschen Fürsten unter Führung von Preussens König, so dass es nicht rechtskräftig werden konnte. Die Grundlage aber war geschaffen worden! Die Verfassung wollte anstelle einer Erbmonarchie nun einen Regenten, der durch demokratische Wahl gewählt werden sollte. Als dem preussischen König Friedrich Wilhelm IV. die deutsche Kaiserkrone angeboten wurde berief sich jener auf sein „Gottesgnadentum“ „Dei Gratia“ und lehnte ab. Er fühlte sich von Gott her über jede andere menschliche Autorität erhoben und das Volk konnte ihn weder erhöhen noch absetzen.

 

 

11.5.3        Gottesgnadentum der Päpste und Herrscher dieses Systems

 

11.5.3.1       Das Gottesgnadentum der christlichen Könige und Kaiser kam zum bitteren Ende

Das Gottesgnadentum beruft sich darauf, dass der Herrscher von Gott her zur Regierung legitimiert sei, somit weder absetzbar noch irgendwie in der Regentschaft behindert werden dürfe. Der Sonnenkönig Luis XIV. In Frankreich, der Preussenkönig Wilhelm IV. und die russischen Zaren sind herausragende Beispiele für Herrscher, die sich auf das Gottesgnadentum beriefen. Dieses beruft sich vorab auf zwei Schriftstellen im Neuen Testament des Paulus:

 

(Römer 13:1-4)  Jede Seele sei den obrigkeitlichen Gewalten [[(unserem Christus als König und Hohenpriester und den durch ihn ernannten Aposteln)]] untertan, denn es gibt keine Gewalt [[(„im Königreich des Sohnes seiner Liebe“)]] außer durch Gott; die bestehenden Gewalten [[(der Versammlungsvorsteher; Ältesten, Richtern und Beamten)]] stehen in ihren relativen Stellungen als von Gott angeordnet [[(weil sie Sein GESETZ und Seinen Willen respektieren und zu unsereren Gunsten anwenden)]]. 2 Wer sich daher der Gewalt widersetzt, hat sich der Anordnung Gottes entgegengestellt; die, die sich ihr entgegengestellt haben, werden für sich ein Gericht empfangen. 3 Denn die Herrschenden sind nicht für die gute Tat ein Gegenstand der Furcht, sondern für die schlechte. Willst du also ohne Furcht vor der [obrigkeitlichen] Gewalt sein? Fahre fort, Gutes zu tun, und du wirst Lob von ihr haben; 4 denn sie ist Gottes Dienerin, dir zum Guten. Wenn du aber Schlechtes tust, so fürchte dich; denn sie trägt das Schwert nicht ohne Zweck; denn sie ist Gottes Dienerin, eine Rächerin zur Kundgabe des Zorns an dem, der Schlechtes treibt.

 

Es ist nicht der Ort, um diese Auslegung zu Gunsten der Religionsführer und der Staatsoberhäupter als das zu widerlegen, was sie in Tat und Wahrheit ist: Eine Umkehrung der behandelten Tatsachen! Die Rede ist vom „Königreich des Sohnes seiner Liebe“, in das wir bei der Glaubenstaufe aufgenommen wurden! und der darin ausgeübten „obrigkeitlichen Gewalt“ durch Jesus, seine Apostel und Versammlungsvorsteher oder ernannte Richter und Beamte. Wer kein Unterscheidungsvermögen besitzt, zwischen dem „Gott dieses Systems der Dinge“ und dem wahren Gott und dessen Recht zu unterscheiden: Was ist von jenen wirklich zu erwarten? Christen unterordnen sich der öffentlichen Gewalt des Staates stets da, wo Gottes GESETZ und Sein Wille nicht verletzt werden! Jedes der von Jesus geredeten Worte wird uns richten: Dich und mich und auch den Herrscher aus „Gottesgnadentum“!

 

Paulus schrieb an die Römer und schrieb mit guter Umsicht, um jene Autoritäten nicht gegen Christen unnötig aufzubringen. Kein Zweifel aber herrscht darüber, dass er die Autorität innerhalb jeder einzelnen Versammlung ansprach, die doch alle unter demselben „Haupt“ und unter einem „GESETZ des Christus“ vereint sind!

 

Der "Leib des Christus", ein geistiger Tempel

 

Wilhelm IV. lehnte die Kaiserkrone ab, die ihm vas Volk antrugIn Deutschlands lehnte Wilhelm IV. von Preussen (1795-1861) somit aus diesem Grund am 3. April 1849 die Kaiserkrone ab, die ihm im Gefolge der Umwälzungen der Revolution durch das Volk, die Kaiserdeputation der Frankfurter Nationalversammlung angetragen wurde. Er sagte, dass er „keine Krone aus der Gosse“ annehmen könnte. Wilhelm war schon als Jugendlicher vom Glanz des „Heiligen Römischen Reiches“ angetan. Eine Anerkennung der durch Volksvertreter  bestimmten Ehre als Kaiser war für ihn unannehmbar. Dabei achtete er offensichtlich das vom Papst behauptete Recht, dass nur der höchste Kirchenvertreter zum König und Kaiser salbt. Dabei stützte er sich offensichtlich auf ein geschichtliches Geschehen, auf die Krönung Karl des Grossen und dessen Einsetzung als Kaiser im Jahre 800 durch Papst Leo III. in Rom, am Weihnachtsfest vom 25. Dezember. Somit berief er sich auf den Papst als höchste Autorität und lehnte das Volk als Souverän ab. Gott JHWH als höchste Autorität blieb ihm unbekannt.

 

Die Märzrevolution 1848 und Mairevolution 1849 in Dresden wurde von Wilhelm IV. blutig unterdrücktDurch Veränderung dieses Rechtsstatuts, vom Papst hin zu Gunsten der Wahldemokratie, dadurch war die Einheit Staat und Kirche und Religion wie sie bestand in Gefahr. Genau das war aber der Standpunkt der Freidenker und weitgehend auch der Protestanten, die jenes Supremat des Papstes ja seit Beginn ablehnten und eine Trennung jener Gewalten wünschten!

 

Wilhelm IV. lockerte während der Märzrevolution 1848 einige staatliche Bestimmungen wie die Pressezensur und versprach die Ausarbeitung einer gesamtdeutschen Verfassung. Alles aber war Kalkül, um die absolutistische Macht schlussendlich zurückzuerlangen. Rom brauchte die loyalen Könige und die Könige brauchten Rom und ihren Einfluss durch die örtlichen Pfarrer und Kirchen!

 

Die nach der Ablehnung der Kaiserkrone und der Paulskirchen-Verfassung aufflammende Mairevolution 1849 die in Dresden begann unterdrückte Wilhelm IV. blutig mittels der Armee. Die Nationalversammlung wurde aufgelöst.

 

Bedenken wir dabei, dass dies nur Muster kommender Dinge sind während der „grossen Drangsal“, wo die hungernden Volksmassen ihre Beherrscher, die das Übel zu verantworten haben, zur Rechenschaft zu ziehen versuchen. Der völlige Zusammenbruch jeglicher Rechtsordnung wird die Folge sein, bevor Gott selbst eingreifen wird!

 

11.5.3.2       Wer errichtete das „Gottesgnadentum“ der Päpste und Kaiser?

Ist das „Gottesgnadentum“ aber wirklich durch Jesus und die Apostel errichtet worden? Jesus hatte offensichtlich kein solches Supremat des Petrus und für dessen Nachfolger eingesetzt, sondern stets vor der Gefahr von Selbstüberhöhung gewarnt! Jesus wollte nicht Überhöhung des einen über den anderen, vielmehr lehrte und zeigte es am eigenen Beispiel erwartete er Selbsterniedrigung. Wir alle sind Brüder und Schwestern!

 

Jesus gab als Beispiel gegen die Erhüng des einen Apostels über die anderen das Benehmen kleiner Kinder ihm gegenüber*** Rbi8  Markus 9:33-37 ***

Und sie kamen nach Kapernaum. Als er nun drinnen im Haus war, stellte er ihnen die Frage: „Was habt ihr auf dem Weg erörtert? 34 Sie schwiegen, denn auf dem Weg hatten sie miteinander darüber diskutiert, wer größer sei. 35 Da setzte er sich nieder und rief die Zwölf und sprach zu ihnen: „Wenn jemand der Erste sein will, so soll er der Letzte von allen und aller Diener sein.“ 36 Und er nahm ein kleines Kind, stellte es mitten unter sie, und es in seine Arme schließend, sagte er zu ihnen: 37 Wer immer eines von solch kleinen Kindern aufgrund meines Namens aufnimmt, nimmt mich auf; und wer immer mich aufnimmt, nimmt nicht [nur] mich auf, sondern [auch] den, der mich ausgesandt hat.“

 

Was wollte Jesus damit zeigen? Das kleine Kind, das er in seine Arme schloss verweigerte ihm dies nicht, im Gegenteil, fühlte sich bei Jesus geborgen. Als Jesus seine Jünger aussandte um zu predigen tat er mit jenen das, was der Vater von ihm selbst zuvor erwartet hatte: Die gute Botschaft von der Aufrichtung von Gottes kommendem Königreich zu verbreiten und den dazu bestimmten König anzukündigen. Wo immer sie hinkamen und offen aufgenommen wurden sollten sie bleiben und der Frieden würde über jenes Haus kommen. So wie jenes Kind von Jesus aufgenommen wurde, so nahmen nun fremde Menschen seine Jünger schutzgebend auf. Jene Familie würde Unterweisung erhalten, kostenfrei und doch als Gegenleistung die Bedürfnisse des Predigers befriedigen. Das Verständnis um Gottes Königreich hätte dadurch wiederum einen neuen Samen, der für sich selbst wiederum Frucht tragen sollte.

 

Jesus sandte siebzig Jünger aus, um wie die Apostel sie es lehrten die gute Botschaft zu verbreiten, welche Jesus zuvor instruiert hatte und das Beispiel hinterliess.*** Rbi8  Lukas 10:1-7 ***

Nach diesen Dingen bezeichnete der Herr siebzig andere und sandte sie zu zweit vor sich her in jede Stadt und jeden Ort, wohin er selbst zu gehen im Begriff war. 2 Dann begann er zu ihnen zu sagen: „Die Ernte ist wirklich groß, aber der Arbeiter sind wenige. Bittet daher den Herrn der Ernte, daß er Arbeiter in seine Ernte aussende. 3 Geht hin. Seht! Ich sende euch wie Lämmer mitten unter Wölfe. 4 Tragt weder einen Geldbeutel noch eine Speisetasche, noch Sandalen, und umarmt niemand zur Begrüßung auf dem Weg. 5 Wo immer ihr in ein Haus eintretet, da sagt zuerst: ‚Friede sei mit diesem Hause!‘ 6 Und wenn dort ein Freund des Friedens ist, so wird euer Frieden auf ihm ruhen, wenn aber nicht, wird er zu euch zurückkehren. 7 Bleibt also in jenem Haus, eßt und trinkt, was sie bereitstellen, denn der Arbeiter ist seines Lohnes würdig. Zieht nicht von einem Haus in ein anderes um.

 

Die Welt bestand laut Jesu Worten schon damals aus Wölfen, die ständig etwas zum Zerreissen suchen. Jesu Jünger sollten darin wie Lämmer auftreten und Menschen suchen, welche eine ähnliche Einstellung zum Frieden hatten. Sie sollten sich nicht aufhalten lassen, sondern zielstrebig ihrer gesetzten Aufgabe nachkommen andere zu belehren. Wo sie ein Haus des Friedens fanden, da sollten sie bleiben.

 

Was würde das Resultat sein? Statt Männer die mit aller Kraft nach einer Karriere suchen würden neue Generationen von Männern heranwachsen, welche mit aller Kraft den Vorteil des Nächsten darin suchen, dass ein vorbildliches Ausbildungssystem auf der Grundlage des einzelnen Haushaltes entstehen würde! Zuerst waren die neu Belehrten verpflichtet ihre eigene Familie zu belehren, die Frau und die Kinder, dann aber auch andere, die jeder selbst suchen sollte. Es galt die Ernte für das kommende Königreich einzubringen, nicht es durch eigene Kraft und Macht zu erstellen! Die GESETZE des Königreiches waren bekannt, mussten gelehrt und gelernt werden, um sie künftig anzuwenden. Alle Bereiche des täglichen Lebens waren darin befriedigend abgedeckt! Der Sabbat und die Festzeiten bildeten im Unterrichtssystem Mose und nun des Christus dieselbe feste Grundlage!

 

11.5.3.3       Christen wurden zur Freiheit berufen, nicht zur Versklavung unter Päpste und Kaiser!

Zu einem Teil wurde dieses System des zerfallenden Römischen Imperiums, mit seinen daraus resultierenden Nationalstaaten, als „zehn Hörner“ aus dem Kopf des „furchteinflössenden ... wilden Tier“ bezeichnet. Daniel der Prophet musste aufzeichnen, was das Reich Cäsars und dann der Päpste sein würde! Ein ungeheures, sich wie wild gebärdendes „Tier“, das alles zertritt was ihm in den Weg kommt!

 

Das furchterregende vierte "wilde Tier" stellte die Macht Roms dar*** Rbi8  Daniel 7:7-8 ***

Nach diesem schaute ich in den Visionen der Nacht weiter, und siehe da, ein viertes Tier, furchteinflößend und schrecklich und ungewöhnlich stark. Und es hatte große Zähne aus Eisen. Es verzehrte und zermalmte, und was übrig war, trat es mit seinen Füßen nieder. Und es war verschieden von all den [anderen] Tieren, die vor ihm waren, und es hatte zehn Hörner. 8 Ich betrachtete die Hörner weiter, und siehe, ein anderes Horn, ein kleines, stieg zwischen ihnen auf, und da waren drei von den ersten Hörnern, die vor ihm ausgerissen wurden. Und siehe, da waren Augen wie die Augen eines Menschen an diesem Horn, und da war ein Maul, das großtönende Dinge redete.

 

Ein kleines Horn wurde grösser und grösser und riss drei weitere aus: Grossbritannien besiegte Spanien, Holland und Frankreich durch Seekriege.Das letzte Horn, das grösser wurde als alle übrigen ist Anglo-Amerika, die als Doppelweltmacht heute das Geschick der Erde führt! Die „drei Hörner“ die es ausriss waren drei Mächte vor ihr, welche aus dem römischen Weltreich entstanden war und sich selbst vergrössert hatten: Holland, Spanien und Frankreich. Aus England wurde Grossbritannien mit all seinen Überseekolonien. Die USA, ein Teil der ursprünglichen Kolonien machte sich unabhängig, verbündete sich aber später mit der Hausmacht Englands und bildet das spätere wilde Tier“, das „aus der Erde aufsteigt und „zwei Hörner“ hat und „wie ein Lamm redet“ (Off 13:11-13).

 

Wie anders lautete doch der Auftrag des Paulus an wirkliche Christen! Sie sind „zur Freiheit berufen“ und nicht dazu, sich in politisch-religiöse Machtblöcke einspannen zu lassen! Sie hatten seit Beginn der Nation ihr GESETZ von Jehova und das musste ihnen Richtschnur sein! Jesus hatte dieses GESETZ vollkommen gelebt und durch seine Liebe zum Nächsten ein Beispiel hinterlassen!

 

*** Rbi8  Galater 5:13-15 ***

Ihr seid natürlich zur Freiheit berufen worden, Brüder; nur benutzt diese Freiheit nicht als einen Anlaß für das Fleisch, sondern durch Liebe dient einander wie Sklaven. 14 Denn das ganze GESETZ ist in einem Ausspruch erfüllt, nämlich: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ 15 Wenn ihr jedoch einander fortgesetzt beißt und verschlingt, so seht euch vor, daß ihr nicht voneinander vertilgt werdet.

 

Genau das aber, sich gegenseitig zu vertilgen zeigte das System der Päpste und von deren eingesetzten Mächtigen aus „Gottesgnaden“! Die Mächtigen zerfleischten sich gegenseitig mittels ihrer „Hörner“, die auf demselben „wilden Tier“ Roms wuchsen!

 

Der Gedanke christlicher Freiheit, die sich nicht in die Machtgelüste anderer Nationen einmischt und einspannen lässt, dieser wurde in der kleinen Schweiz ab dem Jahre 1291 vorangetrieben. Es war das Jahr, von dem man annimmt, dass sich drei Täler erstmals zusammenschlossen, um sich gegenseitig Nachbarschaftshilfe zu leisten und einen Schwur im Namen Gottes leisteten. Wieweit dies ein Mythos ist überlassen wir dem Einzelnen der Beurteilung aufgrund eigener Geschichtsforschung. Uns interessiert die Anwendung göttlicher GESETZE, die immerhin zu einem gewissen Teil realisiert wurden! Weder am Ersten noch am  Zweiten Weltkrieg hatte die Schweiz direkten Anteil.

 

Der Rütlischwur der drei Vertreter der Schweizer Urkantone wurde im Namen Gottes des Allmächtigen geschlossen.Wir wollen sein ein einzig Volk von Brüdern,

in keiner Not uns trennen und Gefahr.

Wir wollen frei sein, wie die Väter waren,

eher den Tod, als in der Knechtschaft leben.

Wir wollen trauen auf den höchsten Gott

und uns nicht fürchten vor der Macht der Menschen.

 

Christen sollten jedoch im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ „ein einzig Volk von Brüdern“ sein! Offensichtlich berief man sich auf den höchsten Gott, auf Jehova und auf eine Form der Freiheit, wie Jesus sie für seine Brüder vorsah, welche den Willen des Vaters respektieren! Offensichtlich ist es möglich der Macht der Mächtigen zu widerstehen und das zu tun, was das eigene Gewissen aufträgt!

 

*** Rbi8  2. Petrus 2:9-10 ***

Jehova [[der Herr; Jesus]] weiß Menschen von Gottergebenheit aus der Prüfung zu befreien, Ungerechte aber für den Tag des Gerichts zu ihrer Abschneidung aufzubehalten, 10 besonders aber diejenigen, die weiterhin dem Fleisch [[(„dem Gesetz des sündigen Fleisches“)]] nachgehen mit der Begierde, [es] zu beflecken, und die auf [die] Herrschaft [[Jesu, der Vorsteher und Apostel]] herabblicken.

 

Kantone und Wappen innerhalb der CONFOEDERATION HELVETICAÜber sieben Jahrhunderte existiert die Confoederatio Helvetica seither als Nation ohne einen König, lange Zeit selbst ohne feste Armee und ohne fremde Mächte anzuerkennen, ohne Anspruch darauf andere zu unterjochen blieben sie weitgehend unabhängig. Offensichtlich kannten sie die Sprüche Salomos und wandten sie instinktiv in ihrer Nation an!

 

*** Rbi8  Sprüche 30:24-28 ***

Vier Dinge sind es, die die kleinsten der Erde sind, aber sie sind instinktiv weise: 25 Die Ameisen sind ein Volk, das nicht stark ist, und doch bereiten sie im Sommer ihre Nahrung; 26 die Klippdachse sind ein Volk, das nicht mächtig ist, und doch setzen sie ihr Haus auf einen zerklüfteten Felsen; 27 die Heuschrecken haben keinen König, und doch ziehen sie alle, in Gruppen geteilt, aus; 28 die Gecko-Eidechse greift mit ihren eigenen Händen zu, und sie ist in dem großartigen Palast eines Königs.

 

Die Grenzen wurden in der Schweiz eng gehalten aus der Erkenntnis heraus, dass grössere Macht fast stets korrumpiert! Unter sich bestimmten sie, wer die Amtsgeschäfte führen sollte, wer sich fähig zeigte verblieb im Amt und wurde erhöht, der Unfähige daraus entfernt. Katholiken lernten Protestanten zu respektieren. Die Machtgelüste der Päpste und Kaiser wurden ausser den Landestoren belassen! Dies war weitgehend dem zu verdanken, dass ein starkes Selbstbewusstsein und der Wunsch keine fremden Herren zu dulden auf der Grundlage des christlichen Glaubens sich entwickeln konnte. Dass es auch Schattenseiten gab und gibt soll nicht verheimlicht werden!

 

11.5.3.4       Die Verdrehung der Schriften seitens der machthungrigen Kleriker

Kommen wir zurück zum König, der nicht der vom Volk bestimmte Kaiser sein wollte. Woher nahm Wilhelm IV. seine Überzeugung des „Gottesgnadentum“ für sein Amt? Das „Gottesgnadentum“ wurde von den Päpsten Roms aus dem Brief des Paulus an die Römer im Kapitel 13 abgeleitet. Wir haben bereits kurz darauf hingewiesen.

 

L'etat c'est moi (Der Staat bin ich) erklärte Ludwig XIV. 
Demokratie ist nur Theorie!Die Grundlage bildete die kontroverse Vorstellung, dass jede staatliche Gewalt von Gott verliehen sei und jeder Widerstand gegen diese Gewalt ein Verstoss gegen den Willen Gottes darstellt: „die sich ihr entgegengestellt haben, werden für sich ein Gericht empfangen. Damit wurde absolutistische Macht, sowohl der Päpste, der Bischöfe, der Inquisition wie der staatlichen Herrscher der Kaiser, Könige und Fürsten begründet, gegen die sich niemand erheben darf.

 

Damit verteidigen auch viele protestantische Kirchen und politischen Systeme seither ihre Machtstellung gegenüber den Gläubigen und den Landesbewohnern. Die bestehende Autorität sei unantastbar! Je absolutistischer eingestellt, desto weniger wird Opposition geduldet. Die Herrscher machen sich dadurch zum Herrn des Glaubens des einzelnen Christen. Sie lassen dabei aber gewichtigere andere Texte vollkommen aus dem Spiel, die erst den vollständigen Zusammenhang ergeben, was Paulus wirklich ausdrücken wollte! Der Text des Paulus lautet:

 

*** Rbi8  Römer 13:1-7 ***

Jede Seele sei den obrigkeitlichen Gewalten untertan, denn es gibt keine Gewalt außer durch Gott; die bestehenden Gewalten stehen in ihren relativen Stellungen als von Gott angeordnet. 2 Wer sich daher der Gewalt widersetzt, hat sich der Anordnung Gottes entgegengestellt; die, die sich ihr entgegengestellt haben, werden für sich ein Gericht empfangen. 3 Denn die Herrschenden sind nicht für die gute Tat ein Gegenstand der Furcht, sondern für die schlechte. Willst du also ohne Furcht vor der [obrigkeitlichen] Gewalt sein? Fahre fort, Gutes zu tun, und du wirst Lob von ihr haben; 4 denn sie ist Gottes Dienerin, dir zum Guten. Wenn du aber Schlechtes tust, so fürchte dich; denn sie trägt das Schwert nicht ohne Zweck; denn sie ist Gottes Dienerin, eine Rächerin zur Kundgabe des Zorns an dem, der Schlechtes treibt.

5 Daher besteht zwingender Grund, daß ihr untertan seid, nicht nur jenes Zorns wegen, sondern auch [eures] Gewissens [[(das doch Sünde verabscheut)]] wegen. 6 Denn darum zahlt ihr auch Steuern; denn sie sind Gottes öffentliche Diener, die für ebendiesen Zweck beständig dienen. 7 Erstattet allen, was ihnen gebührt: dem, der die Steuer [verlangt], die Steuer; dem, der den Tribut [verlangt], den Tribut; dem, der Furcht [verlangt], die Furcht; dem, der Ehre [verlangt], die Ehre.

 

Kritische Bemerkungen zur Zivilgesetz-NovellePaulus spricht von Steuern, aus denen der Staat sein Rechtssystem unterhalten muss. Wer ein schweres Verbrechen begangen hat soll nach staatlichem Gesetz zur Rechenschaft gezogen werden, da die Autorität von Vorstehern eine Grenze kennt, die der Ausschluss ist, was Todesstrafe entspricht! Erst hier erweisen sich staatliche Autoritäten als Gottes öffentliche Diener, weil sie das Gericht der Versammlung respektieren, sich der Verordnung des Christus unterordnen! Da wir unter den Nationen „das GESETZ (des Christus) aufrichten“ muss das GESETZ des Staates sich eindeutig dem GESETZ Gottes unterordnen! (Rö 3:31) Das ist heute bestimmt nicht der Fall! Jesu Worte sind nicht vergangen noch vergessen:

 

(Matthäus 18:15-17)  Überdies, wenn dein Bruder eine Sünde begeht, so gehe hin, lege seinen Fehler zwischen dir und ihm allein offen dar. Wenn er auf dich hört, so hast du deinen Bruder gewonnen. 16 Wenn er aber nicht hört, nimm noch einen oder zwei mit dir, damit jede Sache aus dem Mund von zwei oder drei Zeugen festgestellt werde. 17 Wenn er nicht auf sie hört, sprich zu der Versammlung. Wenn er auch nicht auf die Versammlung hört [[(den Richter der Versammlung)]], so sei er für dich ebenso wie ein Mensch von den Nationen und wie ein Steuereinnehmer.

 

Wer Steuern des Staates eintreibt, der soll auch vom Staat zur Rechenschaft gezogen werden: Als letzte der Massnahmen, weil der, welcher willentlich Sünde treibt nichts in der Christenversammlung verloren hat!

 

Jesu Ablehnung aller Königreiche der Erde aus Satans HandEs stimmt, Paulus sagt: „... es gibt keine Gewalt außer durch Gott“. Bedeutet dies, dass jede Autorität von Gott gewollt und eingesetzt ist und unveränderlich bleiben muss? Das sagt Paulus nicht, genau das aber lesen Päpste und autoritätsbewusste Kreise die Staat und Amtskirche unterstützen gerne hinein! Vergessen wir nicht, dass Paulus auch davon spricht, dass der „Gott dieses Systems“ die Dinge führt und Christen sich diesem Gott nicht unterordnen! Paulus spricht klar und deutlich vom Teufel, der ganz offensichtlich hinter jeder weltlicher Autorität steht, welche Gottes GESETZ nicht zur Anwendung bringt!

 

Jesus identifizierte die geistigen Führer seiner Tage: „Ihr seid aus eurem Vater, dem Teufel, und nach den Begierden eures Vaters wünscht ihr zu tun. Jener war ein Totschläger, als er begann, und er stand in der Wahrheit nicht fest, weil die Wahrheit nicht in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er gemäß seiner eigenen Neigung, denn er ist ein Lügner und der Vater der [Lüge].“ (Joh 8:44) Wer die Geschichte der Christenheit mit offenen Augen statt mit Scheuklappen betrachtet, wer all die Unredlichkeiten und die Geschichtsklitterei herauszulesen versucht ist über so viel Ignoranz, Bosheit, Neigung zum Gesetzlosen, Verlogenheit und Heuchelei und Mord-Wahn nicht bloss erstaunt, sondern mit Abscheu erfüllt! Will Paulus denn wirklich, dass wir uns den Kirchen „Babylons der Grossen“ unterordnen, wenn er uns auffordert „hinauszugehen“, „nichts unreines anzurühren“? (2.Kor 6:17, 18)

 

Ob ein gutes oder schlechtes „christliches“ Staatssystem existiert, das hängt ausschliesslich davon ab, wie weit jener Staat Gottes Obrigkeit als höchsten Souverän und Jesus als „König der Könige und Herr der Herren“ respektiert und deren Anweisungen ausführen! Je mehr sie abweichen, umso grösser erweist sich der Einfluss von Gottes Widersacher! In Psalm 2 erklärt Jehova warnend, was die Aufgabe der weltlichen Autoritäten ist, seit  der erhöhte Messias, vom Vater alle Königreiche der Welt erhalten hat: [B1]

 

In Harmagedon werden die unreinen "Töpfergefässe" der "alten Himmel und Erde" mit "eisernem Stab" zerbrochen (Psalm 2:9-12)  

9 Du wirst sie mit eisernem Zepter zerbrechen,

Wie ein Töpfergefäß wirst du sie zerschmettern.“ [B3]

10 Und nun, o Könige, handelt nach Einsicht;

Laßt euch zurechtweisen, o Richter der Erde.

11 Dient Jehova mit Furcht,

Und frohlockt mit Zittern.

12 Küßt den Sohn, daß ER nicht in Zorn gerät

Und ihr nicht umkommt [von] dem Weg,

Denn leicht entbrennt sein Zorn.

Glücklich sind alle, die zu ihm Zuflucht nehmen.

 

Ja, unsere Zuflucht ist und bleibt bei Jesus, da wir in seinem Königreich Aufnahme gefunden haben.

 

Dass die Katholische Kirche ein vollkommen vom „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ getrennte Machtstruktur ist, die wie ein Eisberg im Menschenmeer schwimmt, der aber mehr und mehr von seiner Grösse verliert, dies zeigt folgender Artikel über den Macht- und Geldrausch des Limburger Bischofs Tebartz-van Elst:

 

Limburg ist überall  [8]

 

   Die Affäre Tebartz-van Elst [[(der Bischof von Limburg der weit über 30 Millionen in die Restauration und Vergrösserung seines Amtssitzes aus Kirchengeldern investierte)]] ist kein Einzelfall. Eher die Spitze des Eisbergs.

 

Eine autoritär-absolutistische Amtsausübung, fehlende Mitsprachemöglichkeiten der sogenannten Laien, unklares Finanzgebaren, defensives Verhalten gegenüber einer kritischen Öffentlichkeit: das ist nicht nur aus Limburg bekannt. Es sind Symptome einer spezifisch katholischen Krankheit (Bildmontage: Publik-Forum; Fotos: Clevenger/CORBIS; pa/Becker)
   Das römisch-katholische System ist an vielen Stellen krank. Und wird längst für viele Engagierte zur Last. Barbara Tambour und Hartmut Meesmann analysieren die jahrhundertealte religiöse Monarchie.

 

Eine autoritär-absolutistische Amtsausübung, fehlende Mitsprachemöglichkeiten der sogenannten Laien, unklares Finanzgebaren, defensives Verhalten gegenüber einer kritischen Öffentlichkeit: das ist nicht nur aus Limburg bekannt. Es sind Symptome einer spezifisch katholischen Krankheit

 

   Denn die Limburger Geschehnisse um die selbstherrliche und verschwenderische Amtsführung des Bischofs, die inzwischen weltweite Aufmerksamkeit gefunden haben, sind nur die Spitze eines Eisbergs. »Wundern wir uns über die aktuellen Missstände wirklich?«, fragt der katholische Theologe Hermann Häring, der vor seiner Pensionierung an der Universität Nimwegen Theologie lehrte. »Das war und ist doch die reale Sprache des offiziell existierenden und in Deutschland noch offiziell verteidigten Katholizismus.«


Der Staat hat die Pflicht die öffentliche Ordnung zu gewährleisten: „... sie trägt das Schwert nicht ohne Zweck; denn sie ist Gottes Dienerin, eine Rächerin zur Kundgabe des Zorns an dem, der Schlechtes treibt.“ Die Worte des Paulus lassen nicht Zweifel offen, wozu das staatliche Schwert dient! Als „Gottes Dienerin“ müsste das staatliche Rechtssystem
Gottes Rechtsmassstab erfüllen und darf diesem nicht zuwiderhandeln! Sonst wird der Staat ja selbst Objekt der Übertretung und zudem zum Stolperstein für seine Bürger! Das bedingt auch Urteilsvollstreckung gegen Missetäter, selbst bis hin zu Todesurteilen!

 

Richter dagegen, die Gerechte verurteilen werden bestimmt ihrem eigenen Gericht nicht entkommen! Die gesamte Machtstruktur dieses Systems steht kurz vor dessen völligen Auflösung und Vernichtung!

 

Elia beobachtet, wie der Allmächtige seine Macht demonstriert: Ein Vorzeichen, was in der Endzeit vor Harmagedon geschieht, wo sich die Machthaber der Erde und ihre Vasallen in den "Klüften der Felsen" zu verstecken suchen vor Gottes Zorn!*** Rbi8  Offenbarung 6:15-17 ***

Und die Könige der Erde und die Personen von oberstem Rang und die Militärbefehlshaber und die Reichen und die Starken und jeder Sklave und [jeder] Freie verbargen sich in den Höhlen und in den Felsen der Berge. 16 Und sie sagen fortgesetzt zu den Bergen und zu den Felsen: „Fallt über uns, und verbergt uns vor dem Angesicht dessen, der auf dem Thron sitzt, und vor dem Zorn des Lammes, 17 denn der große Tag ihres Zorns ist gekommen, und wer vermag zu bestehen?“

 

Ein Missbrauch staatlicher Gewalt zur Unterdrückung Andersdenkender war in Israel vom GESETZ Mose her nicht möglich, so lange, wie das GESETZ respektiert wurde!

 

*** Rbi8  2. Mose 12:49 ***

Ein Gesetz [[GESETZ]] soll für den Einheimischen und für den ansässigen Fremdling bestehen, der als Fremdling in eurer Mitte weilt.“

 

Jesus trug uns Christen auf ohne physische Gewaltanwendung innerhalb der Versammlung Gottes Recht durchzusetzen! Die Grenze der Versammlung durfte nicht überschritten werden, wenn es um Rechtsangelegenheiten von Gottes GESETZ ging! Paulus warnte: „Wagt es jemand von euch, der eine [Rechts]sache gegen den anderen hat, vor ungerechte Menschen vor Gericht zu gehen und nicht vor die Heiligen?“ (1.Kor 6:1-6) Damit wird auch die „ordentliche Gewalt“ spezifiziert, denn unser Hohepriesterkönig lebt wirklich und wird Gottes Rache an all denen vollziehen, die ihn als Autorität missachtet haben.

 

Ende aller Regierungen, Macht und Autorität dieses Systems?

 

Wenn Gottes GESETZ den Sabbat als Ruhetag vorschreibt, dann galt dies „für den Einheimischen und für den ansässigen Fremdling“! Das GESETZ Israels war für alle im Gebiet verbindlich! Für jeden Beschnittenen galt es, wo immer er sich aufhielt! Niemand aber sollte Fremde dazu zwingen Jehova als Gott Israels anzubeten, wenn jene einem anderen Glauben huldigen mochten. Das sollte durch Beispiel und Überzeugung geschehen, um der Vorteile willen, die dies mit sich bringt! Ansonsten hätte Israel jeden Besucher des Tempels, die bis zum „Vorhof der Nationen“ kommen durften allein schon wegen Verletzung der ersten drei Gebote gesteinigt werden müssen.

 

Da Jesus die trennende Wand zwischen beschnittenen Juden und Menschen anderer Nationen niederbrach, den „Soreg“, jene Mauer rund um den „Vorplatz Israels“, so war eine künftige Vermischung unter den Christen aus weiterhin beschnittenen Juden und jener unbeschnittenen Christen aus den Nationen und gar Umgang mit Angehörigen anderer Religionen unumgänglich. Das war doch bereits aus dem Predigt und dem Taufauftrag Christi ersichtlich!

 

Das GESETZ des Christus: Was schliesst es mit ein?Ohne Änderungen im GESETZ Mose durch das „GESETZ des Christus“ als den neu eingesetzten Hohepriester und König, der somit höher stand als Moses und Aaron und zudem sein eigenes Königreich vom Vater her erhielt: Das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ (Ps 110:4; Kol 1:13). Dies bedingte weitere  Toleranz gegenüber Andersdenkenden, nicht Anpassung an deren Glaubensansichten (siehe Ökumene), was Glaubensdinge betraf, die unverrückbar sind! Paulus lebte diese Art der Toleranz gegenüber allen Klassen von Menschen vor, indem er uns ein Beispiel hinterliess! „Den Juden bin ich wie ein Jude … den Griechen wie ein Grieche, … um wenigstens einige zu gewinnen“, mittels der Überzeugung durch das Schwert des Geistes, nicht mittels der Gewalt! (Eph 6:14-20)

 

*** Rbi8  1. Korinther 9:20-23 ***

Und so bin ich den Juden wie ein Jude geworden, um Juden zu gewinnen; denen unter Gesetz [[GESETZ (Mose; Juden)]] bin ich wie [einer,] der unter Gesetz [[GESETZ (Mose)]] ist, geworden, obwohl ich selbst nicht unter Gesetz [[GESETZ (Mose)]] bin, um die zu gewinnen, welche unter Gesetz [[GESETZ (Mose; Juden)]] sind. 21 Denen, die ohne Gesetz [[GESETZ (Mose; Heiden)]] sind, bin ich wie [einer] ohne Gesetz [[GESETZ (Mose)]] geworden, obwohl ich nicht ohne Gesetz [[GESETZ (Gottes)]] gegenüber Gott, sondern unter Gesetz [[GESETZ (des Christus)]] gegenüber Christus bin, um die zu gewinnen, die ohne Gesetz [[GESETZ (des Christus; Juden und Heiden)]] sind. 22 Den Schwachen bin ich ein Schwacher geworden, damit ich die Schwachen gewinne. Ich bin Menschen von allen Arten alles geworden, damit ich auf jeden Fall einige rette. 23 Alles aber tue ich um der guten Botschaft willen, damit ich mit [anderen] Teilhaber an ihr werde.

 

Die logischen Zusammenhänge im Ablauf der Ereignisse von dem Vorbild der Hhurerischen "Gomer" und ihrer drei Kinder Inwiefern war Paulus „nicht unter GESETZ“ der Juden? Er war doch mit seiner Taufe Teil des „Königreiches des Sohnes seiner Liebe“ geworden! „Er hat uns von der Gewalt der Finsternis befreit und uns in das Königreich des Sohnes seiner Liebe versetzt, durch den wir unsere Befreiung durch Lösegeld haben, die Vergebung unserer Sünden.“ (Kol 1:13, 14) Der Vater hatte Jesus all jene Juden unter dem Gesetzesbund übergeben, die ihn als den Messias Gottes anerkannten. Mose warnenden Worte betreffend des Glaubens in den Propheten gleich mir“ waren Kraft getreten! (5.Mo 18:14-19)

 

Wer nicht Glauben ausüben würde, sollte vom Volk abgeschnitten werden! Gegenüber „Lo-Ruhama“, der nachexilischen jüdischen Nation würde keine Barmherzigkeit mehr gewährt! Von den Christen, „Lo-Ammi“ erklärte Jehova, dass sie „nicht mein Volk“ wären! Keine der Religionen will diese Tatsachen anerkennen obwohl alle behaupten „Gottes Volk“ zu sein!

 

Ausserhalb des Staatsgebietes Judas konnte das nationale Gesetz Israels so oder so nur zum Teil angewandt werden. So waren die drei Wanderungen zu den Festzeiten nach Jerusalem auf jene beschränkt, die innerhalb der Grenzen der Nation lebten.

 

Juden, welche Paulus der Häresie anklagten, wurden von Cäsars Beamten abgewiesen: Wenn sie etwas gegen Paulus zu klagen hatten, nicht im Zusammenhang mit ihrem nationalen GESETZ, so sollten sie dies vorbringen. Man hatte Paulus vorgeworfen Nichtbeschnittene hinter den Soreg gebracht zu haben, was eine falsche Anschuldigung war. Dennoch sagt Paulus deutlich, dass er „Gott gegenüber nicht ohne GESETZ“ war, denn er hatte die Gebote was Beendung von Gelübden betrifft vollkommen beachtet! Nun aber stand er unter dem „GESETZ des Christus“, das er sehr wohl anerkannte, das doch vollkommen auf Gottes Geboten aufbaut!

 

Jesus hatte deutlich gesagt, dass er nicht gekommen war das GESETZ abzuschaffen, sondern um es zu erfüllen! Gegenüber den Menschen der Nationen trat das doppelte GESETZ der Gottes- und Nächstenliebe seitens Paulus in den Vordergrund, um neben Juden nun auch jene Menschen zu gewinnen!

 

Die Predigt des Apostels Paulus, um Juden und Griechen zu gewinnen *** Rbi8  Römer 1:14-17 ***

Sowohl Griechen als auch Barbaren, sowohl Weisen als Unverständigen bin ich ein Schuldner; 15 daher bin ich, was an mir liegt, voller Eifer, die gute Botschaft auch euch dort in Rom zu verkündigen. 16 Denn ich schäme mich der guten Botschaft nicht; sie ist tatsächlich Gottes Kraft zur Rettung für jeden, der Glauben hat, für den Juden zuerst und auch für den Griechen; 17 denn in ihr wird Gottes Gerechtigkeit aufgrund des Glaubens und zum Glauben geoffenbart, so wie geschrieben steht: „Der Gerechte aber — durch Glauben wird er leben.“

 

Paulus gewann für seinen Glauben sowohl viele der Juden, die „Ebioniten“ wie auch Griechen als seine Nachfolger, sprossender Same, den er gestreut hatte. Die „Paulikaner“ reichten bis hin zum gotisch-germanischen Volk der Vandalen, die auch unter den Begriff der „Barbaren“ bekannt waren. Man nannte sie so, weil sie des Griechischen nicht vollkommen mächtig waren und deren Kultur nicht vollkommen adaptierten! Viele solcher Menschen aus anderen Ländern waren in den blühenden Städten Griechenlands und Roms zu finden, wo Paulus predigte. Als minderwertig geachtete Bevölkerungsschicht hörten sie weit eher auf die gewinnenden Worte des Paulus, wie die stolzen Einheimischen, denen es an nichts mangelte.

 

Der Machtmissbrauch der Regierenden dieses Systems der Dinge gegen Andersdenkende und die Blutgierigkeit des päpstlichen Roms, das durch die Kreuzzüge und die Inquisition zum Höhepunkt gelangte, zeigten deutlich, wessen wirkliche Kinder jene Mächtigen waren und weiterhin sind! Der erste und zweite Weltkrieg führten doch hauptsächlich Christen gegen Christen! Die christlichen Priester gaben auf beiden Seiten den Soldaten den Segen und Absolution für Sünden. Solche Art Machtmissbrauch war weder in der Absicht Jehovas noch jener Jesu! Christus gebot selbst Menschen nicht daran zu hindern, die ausserhalb seiner eigenen Gruppe aber in seinem Namen Machttaten vollbrachten!

 

Mühlstein, wie er von einem Esel zur Olivenölpresse verwendung findet*** Rbi8  Markus 9:38-42 ***

Johannes sprach zu ihm: „Lehrer, wir sahen jemand unter Benutzung deines Namens Dämonen austreiben, und wir suchten ihn zu hindern, weil er uns nicht begleitete.“ 39 Jesus aber sagte: „Sucht ihn nicht zu hindern, denn da ist niemand, der eine Machttat aufgrund meines Namens tun wird, der rasch imstande sein wird, mich zu beschimpfen; 40 denn wer nicht gegen uns ist, ist für uns. 41 Denn wer immer euch aufgrund dessen, daß ihr Christus angehört, einen Becher Wasser zu trinken gibt, wahrlich, ich sage euch: Er wird seines Lohnes keinesfalls verlustig gehen. 42 Wer immer aber einen von diesen Kleinen, die glauben, straucheln macht, für den wäre es besser, wenn ihm ein Mühlstein, wie er von einem Esel gedreht wird, um den Hals gelegt und er tatsächlich ins Meer geworfen würde.

 

Wer nicht gegen uns ist, ist für uns.“ Die Grundsatzfrage lautet somit: „Wer ist gegen uns?“ und damit waren Jesus, die Apostel und seine Jünger gemeint, nicht irgendeine der Kirchen, die gar noch nicht existierten! Jeder der den Willen des Vaters tat war Jesu Bruder, Schwester und Mutter! Jene „Kleinen“, die Jesus voller Glauben predigten waren nicht die Gefahr für das entstehende Christentum. Die Gefahr war die etablierte Religion, die jüdischen Vorsteher, Pharisäer, Sadduzäer vor denen Jesus warnte! Jesus erklärte darum seinen wahren Nachfolgern: „Wer immer aber einen von diesen Kleinen, die glauben, straucheln macht, für den wäre es besser, wenn ihm ein Mühlstein, wie er von einem Esel gedreht wird, um den Hals gelegt und er tatsächlich ins Meer geworfen würde.

 

Wie ein Mühlstein wird "Babylon die Grosse" im Meer versinkenEs besteht wohl kein Zweifel daran, was mit dem päpstlichen System zu geschehen hat, das so viele Glaubende straucheln machten, die möglicherweise dem einen oder anderen Irrtum unterlagen aber nach Erkenntnis und Gesetzestreue strebten,. Der Mühlstein ist bereits weit erhoben, um im Meer für ewig zu versinken!

 

 *** Rbi8  Offenbarung 18:21-22 ***

Und ein starker Engel hob einen Stein auf gleich einem großen Mühlstein und schleuderte ihn ins Meer, indem er sprach: „So wird Babylon, die große Stadt, mit Schwung hinabgeschleudert werden, und sie wird nie wieder gefunden werden.

 

Weder Jesus noch Paulus forderten dagegen Christen zur Revolution mit der Waffe in der Hand gegen den Staat auf, noch zum Kriegszug in der Armee, um Revolutionäre zu töten. Vielmehr ist ein Christ gefordert zu einem friedfertigen christlichen Dienst mit „dem Schwert des Geistes“, der Waffe von Gottes Wort zu greifen, um zu überzeugen. Indem sich Nachfolger Jesu von „hinterhältigen Dingen“ der Religion, Politik und Wirtschaft loslösen, hin zu aufrichtigen und reinen Wahrheit, zu wahrem Recht und wirklicher Gerechtigkeit führen sie den wahren Kampf den Jesus und die Apostel vorgelebt haben!

 

11.5.3.5       Druck wahrer Christen auf Regierungen durch Anwendung göttlicher GESETZE im eigenen Leben

Dieses Verhalten von immer mehr Bürgern muss jene „obrigkeitlichen Gewalten“ dazu bringen und zwingen, ihre Aufgabe auch wirklich  gottgemäss auszuführen! Ein Volk das die Freiheit des Christus gelernt hat wird keinen Tyrannen dulden und wird die Korrupten aus ihrer Stellung verdrängen und gerechter Strafe zuführen!

 

Die vorwiegend Katholischen südamerikanischen Länder aus Spaniern, Portugiesen und Italienern weisen einen sehr hohen Grad an Korruption aus!Südamerikanische, katholische Regierungen, die in Korruption versinken und deren Rechtssystem von Grund auf faul sind, waren nur dank Roms „Gottgnadenherrschaft“ möglich geworden! Die faulen Früchte Spaniens, Portugals und Italiens, wo die Kirche und deren politischen Günstlinge absolutistische Herrschaft ausübten konnten sich in deren Überseegebieten ungehemmt etablieren!

 

*** Rbi8  2. Korinther 4:1-6 ***

Aus diesem Grund lassen wir nicht nach, da wir diesen Dienst entsprechend der uns erwiesenen Barmherzigkeit haben; 2 sondern wir haben uns von den hinterhältigen Dingen losgesagt, deren man sich zu schämen hat, indem wir nicht mit List wandeln noch das Wort Gottes verfälschen, sondern uns selbst durch das Kundmachen der Wahrheit jedem menschlichen Gewissen vor Gott empfehlen. 3 Wenn nun die gute Botschaft, die wir verkündigen, tatsächlich verhüllt ist, so ist sie unter denen verhüllt, die zugrunde gehen, 4 unter denen der Gott dieses Systems der Dinge den Sinn der Ungläubigen verblendet hat, damit das erleuchtende Licht der herrlichen guten Botschaft über den Christus, der das Bild Gottes ist, nicht hindurchstrahle. 5 Denn wir predigen nicht uns selbst, sondern Christus Jesus als Herrn und uns selbst als eure Sklaven um Jesu willen. 6 Denn Gott ist es, der gesagt hat: „Das Licht strahle aus der Finsternis“, und er hat in unsere Herzen gestrahlt, um [sie] mit der herrlichen Erkenntnis Gottes durch das Angesicht Christi zu erleuchten.

 

Die gute Botschaft von Gottes kommendem Königreich und seiner Gerechtigkeit war und blieb Menschen verhüllt, die ihre Religionen und deren Führer wie Götzen betrachten und sich jenen unterordnen, ohne ihr eigenes Gewissen vorab durch Training in Erkenntnis zu schulen! Paulus kündet an: „Wenn nun die gute Botschaft, die wir verkündigen, tatsächlich verhüllt ist, so ist sie unter denen verhüllt, die zugrunde gehen“. Er sagt warnend, dass sie aufgrund ihres Unglaubens und aus ihrer Unkenntnis der guten Botschaft zugrunde gehen! Er bestätigt nur Jesu eigene Aussage: „Laßt sie. Blinde Leiter sind sie. Wenn aber ein Blinder einen Blinden leitet, so werden beide in eine Grube fallen.“ (Mat 15:14) Ob diese gute Botschaft vollkommen im Herzen fehlt oder durch eine „andersartige gute Botschaft“ ersetzt wurde und andere dadurch zum Straucheln im GESETZ veranlasst ändert dabei nichts! Unkenntnis bringt Tod! „Das Licht strahle aus der Finsternis“, wir müssen uns aber selbständig hin zum Licht bewegen, das ist mit Anstrengung verbunden! (Gal 1:6-9)

 

Wer behauptet Gottes GESETZ hätte mit Christus geendet belügt sich selbst! Ein Vergleich des GESETZES mit den Aussagen des Neuen Testaments zeigt das Gegenteil: Vollkommene Erfüllung ist das, was Jesus und die Jünger uns unterbreiten!

 

Göttliches Gebot an fleischliches, beschnittenes Israel

(2.Mo Kap.20)

Siehe Grafik: 4.2 Prinzipien und Gesetze

 

Mat 5:17-20: Denkt nicht, ich sei gekommen, um das GESETZ oder die PROPHETEN zu vernichten. Nicht um zu vernichten, bin ich gekommen, sondern um zu erfüllen; 18 denn wahrlich, ich sage euch: Eher würden Himmel und Erde vergehen, als daß auch nur ein kleinster Buchstabe oder ein einziges Teilchen eines Buchstabens vom GESETZ verginge und nicht alles geschähe. 19 Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden. 20 Denn ich sage euch, daß ihr, wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, keinesfalls in das Königreich der Himmel eingehen werdet.

Prinzip

 

S.Grafik: 4.1 Baum der Erkenntnis

 

Das Prinzip zeigt den Sinn, der hinter einem Gesetz steht, das eine Limite oder ein Erfordernis bedeutet.

 

Die Liebe ist das höchste der Prinzipien

 

 

 

Jesus und die Apostel wiederholen die Gebote gegenüber geistigen Israeliten

 

Rö 2:15, 15: Denn wenn immer Menschen von den Nationen, die ohne Gesetz [[GESETZ (Gottes)]] sind, von Natur aus die Dinge des Gesetzes [[GESETZES (Gottes)]] tun, so sind diese Menschen, obwohl sie ohne Gesetz [[GESETZ]] sind, sich selbst ein Gesetz [[GESETZ]]. 15 Sie zeigen ja, daß ihnen der Inhalt des Gesetzes [[GESETZES]] ins Herz geschrieben ist, wobei ihr Gewissen mitzeugt und sie inmitten ihrer eigenen Gedanken angeklagt oder auch entschuldigt werden.

Rö 2:28, 29: Denn nicht der ist ein Jude, der es äußerlich ist, noch besteht [die] Beschneidung in dem, was äußerlich am Fleisch [vollzogen] worden ist; 29 sondern der ist ein Jude, der es innerlich ist, und [seine] Beschneidung ist die des Herzens durch Geist und nicht durch ein geschriebenes Recht [[nicht (bloss) durch den Buchstaben des GESETZES]].

Rö 7:12: Somit ist das GESETZ an sich heilig, und das Gebot ist heilig und gerecht und gut.

Off 12:17: Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, um Krieg zu führen mit den Übriggebliebenen ihres Samens, die die Gebote Gottes [[das GESETZ]] halten und das Werk des Zeugnisgebens für Jesus innehaben.

1

2Ich bin Jehova, dein Gott, der ich dich aus dem Land Ägypten, aus dem Sklavenhaus, herausgeführt habe. 3 Du sollst keine anderen Götter wider mein Angesicht haben.

Eine einzige höchste Autori-

tät im Himmel und auf Erden

Mat 4:10: Da sprach Jesus zu ihm: „Geh weg, Satan! Denn es steht geschrieben: ‚Jehova, deinen Gott, sollst du anbeten, und ihm allein sollst du heiligen Dienst darbringen.

2

4 Du sollst dir kein geschnitztes Bild machen noch eine Gestalt wie irgend etwas, was oben in den Himmeln oder was unten auf der Erde oder was in den Wassern unter der Erde ist. 5 Du sollst dich nicht vor ihnen niederbeugen noch dich verleiten lassen, ihnen zu dienen, denn ich, Jehova, dein Gott, bin ein Gott, der ausschließliche Ergebenheit fordert, der für die Vergehung von Vätern Strafe bringt über Söhne, über die dritte Generation und über die vierte Generation, im Fall derer, die mich hassen, 6 aber liebende Güte übt an der tausendsten Generation im Fall derer, die mich lieben und meine Gebote halten.

Anbetung gebührt ausschliesslich Gott! Kein Objekt und weder Engel noch Menschen dürfen ungebührlich verehrt werden

(Lu 4:5-8)

1.Joh 5:21: Kindlein, hütet euch vor Götzen.

Gal 4:8-9: Damals jedoch, als ihr Gott nicht kanntet, dientet ihr denen als Sklaven, die von Natur nicht Götter sind. 9 Jetzt aber, da ihr Gott kennengelernt habt, oder vielmehr jetzt, da ihr von Gott erkannt worden seid, wie kommt es, daß ihr wieder zu den schwachen und armseligen elementaren Dingen zurückkehrt und wieder deren Sklaven sein wollt?

Off 19:10: Darauf fiel ich vor seinen Füßen nieder, um ihn anzubeten. Er aber sagt zu mir: „Sieh dich vor! Tu das nicht! Ich bin nichts weiter als ein Mitsklave von dir und deinen Brüdern, die das Werk des Zeugnisgebens für Jesus innehaben. Bete Gott an; denn das Zeugnisgeben für Jesus ist das, was zum Prophezeien inspiriert.“

3

7 Du sollst den Namen Jehovas, deines Gottes, nicht in unwürdiger Weise gebrauchen, denn Jehova wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen in unwürdiger Weise gebraucht.

Jehovas Name steht über jedem anderen Namen! Missbrauch wird bestraft!

Mat 6:9: Ihr sollt daher auf folgende Weise beten:

,Unser Vater in den Himmeln, dein Name werde geheiligt.

1.Ti 6:1: So viele, die als Sklaven unter einem Joch sind, sollen ihre Besitzer weiterhin aller Ehre würdig achten, damit von dem Namen Gottes und der Lehre nie nachteilig geredet werde.

4

8 Des Sabbattages gedenkend, um ihn heiligzuhalten, 9 sollst du sechs Tage Dienst leisten und all deine Arbeit tun. 10 Aber der siebte Tag ist ein Sabbat für Jehova, deinen Gott. Du sollst keinerlei Arbeit tun, [weder] du noch dein Sohn, noch deine Tochter, [noch] dein Sklave, noch deine Sklavin, noch dein Haustier, noch dein ansässiger Fremdling, der innerhalb deiner Tore ist. 11 Denn in sechs Tagen hat Jehova die Himmel und die Erde gemacht, das Meer und alles, was in ihnen ist, und er begann am siebten Tag zu ruhen. Darum segnete Jehova den Sabbattag und ging daran, ihn zu heiligen.

Gottes Sabbate und Festzeiten sind eine feste Grundlage für alle Zeiten! Sie dienen der Festigung der Bindung Mensch zu Jehova Gott.

Mat 24:20-21: Betet unablässig, daß eure Flucht nicht zur Winterzeit erfolge noch am Sabbattag; 21 denn dann wird große Drangsal sein, wie es seit Anfang der Welt bis jetzt keine gegeben hat, nein, noch wieder geben wird.

Mar 2:27-28: Dann sagte er weiter zu ihnen: „Der Sabbat ist um des Menschen willen ins Dasein gekommen und nicht der Mensch um des Sabbats willen; 28 somit ist der Menschensohn Herr auch des Sabbats.“

Apg 15:21: Denn seit alten Zeiten hat Moses von Stadt zu Stadt solche gehabt, die ihn predigen, weil er in den Synagogen [[Versammlungen]] an jedem Sabbat vorgelesen wird.“

5

12 Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit sich deine Tage als lang erweisen auf dem Erdboden, den Jehova, dein Gott, dir gibt.

Kinder müssen Eltern gegenüber Respekt zeigen

Mat 19:19: Ehre [deinen] Vater und [deine] Mutter‘ und ‚Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst‘.

Eph 6:1, 2: Ihr Kinder, gehorcht euren Eltern in Gemeinschaft mit [dem] Herrn, denn das ist gerecht: 2Ehre deinen Vater und [deine] Mutter“, welches das erste Gebot mit einer Verheißung ist:

6

13 Du sollst nicht morden.

Menschliches Leben gehört Gott

Rö 13:9: Denn das [geschriebene Recht]: „... du sollst nicht morden, ...“ und was immer für ein Gebot es sonst noch gibt, ist in diesem Wort zusammengefaßt, nämlich: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“

7

14 Du sollst nicht ehebrechen.

Die Ehe muss ehrbar gehalten werden

(Heb 13:4)

Mat 5:32: Doch ich sage euch, daß jeder, der sich von seiner Frau scheiden läßt, ausgenommen wegen Hurerei, sie dem Ehebruch aussetzt, und wer eine Geschiedene heiratet, begeht Ehebruch.

Rö 13:9: ... Du sollst nicht ehebrechen ...10 Die Liebe fügt dem Nächsten nichts Böses zu; daher ist die Liebe die Erfüllung des Gesetzes [[GESETZES]].

8

15 Du sollst nicht stehlen.

Achtung vor dem Besitz des Nächsten

Rö 13:8: Seid niemandem irgend etwas schuldig, außer daß ihr einander liebt; denn wer seinen Mitmenschen liebt, hat [das] Gesetz [[GESETZ]] erfüllt.

Rö 13:9: ... du sollst nicht stehlen

9

16 Du sollst nicht falsch zeugen als Zeuge gegen deinen Mitmenschen.

Jehovas Wort ist Wahrheit

Mat 19:18: Du sollst nicht falsches Zeugnis ablegen

Off 14:4-5: ... und in ihrem Mund [[144.000]] wurde keine Unwahrheit gefunden; sie sind ohne Makel.

10

17 Du sollst nicht das Haus deines Mitmenschen begehren. Du sollst nicht die Frau deines Mitmenschen begehren noch seinen Sklaven, noch seine Sklavin, noch seinen Stier, noch seinen Esel, noch irgend etwas, was deinem Mitmenschen gehört.“

Jede Form der Sünde beginnt in den Gedanken. Habsucht beginnt mit Begehrlichkeit

Rö 13:9: ... du sollst nicht begehren

1.Kor 10:6: Diese Dinge nun sind Vorbilder für uns geworden, damit wir nicht Menschen sind, die schädliche Dinge begehren, so wie jene sie begehrten.

Kol 3:5: Ertötet daher die Glieder eures Leibes, die auf der Erde sind, in bezug auf ... schädliche Begierde und Habsucht, die Götzendienst ist.

 

Von verführerischen Kirchenfürsten wie den Päpsten und Bischöfen sagen sich wahre Christen los, weil jene offensichtlich Gottes Wort mit List verdrehen und verfälschen hin zu jenen, die Paulus Recht geben: „...indem wir nicht mit List wandeln noch das Wort Gottes verfälschen, sondern uns selbst durch das Kundmachen der Wahrheit jedem menschlichen Gewissen vor Gott empfehlen.“ Das Kundmachen der Wahrheit ist das gefährlichste Mittel das die Mächtigen dieses Systems zu allen Zeiten am meisten gefürchtet haben! Wer Macht hat und lauter im Wandeln ist braucht Wahrheit nicht zu fürchten!

 

Kirche, Kirchensteuer, Glaube, Religion: Selber Denken!*** Rbi8  Lukas 12:1-7 ***

Als sich unterdessen die Volksmenge zu so vielen Tausenden versammelt hatte, daß sie einander traten, fing er an, zuerst zu seinen Jüngern zu sagen: „Nehmt euch vor dem Sauerteig der Pharisäer in acht, der Heuchelei ist. 2 Doch da ist nichts sorgsam verhüllt, was nicht geoffenbart werden wird, und verborgen, was nicht bekanntwerden wird. 3 Darum wird das, was ihr in der Finsternis redet, im Licht gehört werden, und was ihr in privaten Räumen flüstert, wird von den Hausdächern gepredigt werden. 4 Ferner sage ich euch, meinen Freunden: Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten und danach nichts weiter tun können. 5 Ich will euch aber zeigen, wen ihr fürchten sollt: Fürchtet den, der nach dem Töten Gewalt hat, in die Gehenna zu werfen. Ja, ich sage euch, diesen fürchtet. 6 Verkauft man nicht fünf Sperlinge für zwei Münzen von geringem Wert? Doch nicht einer von ihnen wird vor Gott vergessen. 7 Aber sogar die Haare eures Hauptes sind alle gezählt. Fürchtet euch nicht; ihr seid mehr wert als viele Sperlinge.

 

Es ist Aufgabe jedes Christen sich gegen die Heuchelei jeder Art von neuem religiösen Pharisäismus, welcher Färbung er auch immer unter dem täuschenden Gewand der Religionen zeigen mag, sich zur Wehr zu setzen und diesen als das was er ist anzuprangern: Heuchelei und Lüge! Nicht das jetzige Leben ist von ausschlagender Bedeutung, vielmehr das Kommende während des Millenniums mit Auferstehung und göttlichem Gericht! Das zu erreichen gelingt nur dann, wenn wir an Wahrheit und an Gottes Gerechtigkeit festhalten!

 

11.5.3.6       Das anhand der Schriften geschulte Gewissen als Massstab für rechtes Verhalten

Nach den Worten des Paulus ist das Gewissen des Einzelnen letzter Massstab, dies aber erst nachdem das göttliche „GESETZ auf das Herz geschrieben“ wurde! Wahre Gottesfurcht bringt wirkliche Weisheit hervor! Jede Übertretung von Gottes GESETZ führt zur Vor-Verurteilung durch das eigene Gewissen! Wo das geschulte Gewissen sich meldet ist der deutlich markierte Zeitpunkt gekommen nachzuprüfen und gegebenenfalls Schritte hin zur Umkehr und Reue zu machen! Erinnern wir uns der Worte des Paulus nun:

 

Gottes Gebote auf lebende Herzen schreiben!*** Rbi8  Römer 2:14-15 ***

Denn wenn immer Menschen von den Nationen, die ohne [[GESETZ (Mose)]] sind, von Natur aus die Dinge des Gesetzes [[GESETZES (Gottes)]] tun, so sind diese Menschen, obwohl sie ohne Gesetz [[GESETZ (Mose)]] sind, sich selbst ein Gesetz [[GESETZ]]. 15 Sie zeigen ja, daß ihnen der Inhalt des Gesetzes [[GESETZES]] ins Herz geschrieben ist, wobei ihr Gewissen mitzeugt und sie inmitten ihrer eigenen Gedanken angeklagt oder auch entschuldigt werden.

 

Paulus begründet im Römer Kapitel 13 auch das Zahlen von Steuern als damit gerechtfertigt, dass der Staat „Gottes öffentlicher Diener“ sei. Er unterstützte damit aber bestimmt nicht die offensichtliche Korruption und Vetternwirtschaft jener Mächtigen, welche durch ihr ungerechtes Steuersystem die Armen in zu vielen Ländern vollkommen unterdrückten und viele von ihnen in Ungesetzlichkeit treiben oder dem Hungertod preisgaben!

 

Wer sich gegen das herrschende Steuersystem auflehnte, der wurde zu allen Zeiten eingesperrt, misshandelt und zu Tode geprügelt. Es ist wie stets ein Hohn, dass die katholische Kirche und ihre protestantischen Töchter genau dadurch ihre ungeheuren Reichtümer aufhäuften, indem sie an jenem ungerechten Steuersystem Anteil hatten! Sie selbst profitierten vom herrschenden Unrecht!

 

Was wird Jesus mit jenen tun, welche christliche Kirchen zum Kaufhaus gemacht haben?Jesu Worte sind auch darin klar, was die Steuereintreibung betrifft: „Verlangt nicht mehr als gebührt“, sagte er zu Steuereinnehmern, die bisher das Volk schikanierten. Das gilt auf jeder Ebene der Steuereintreibung, bis hoch zur Gesetzgebung! Jesu Feinde, die religiösen Vorsteher und Nutzniesser der ungerechten Steuern warfen ihm dagegen vor, das Steuersystem Cäsars und das der Religionsführer zu hintergehen! Das geht aus dem Beispiel der Tempeldrachme hervor, wo Jesus der Steuerhinterziehung angeklagt wird!

 

Petrus fängt einen Fisch und findet wie Jesus es vorgergesagt hatte eine Doppeldrachme in seinem Mund, der Wert der Tempelsteuer!*** Rbi8  Matthäus 17:24-27 ***

Nachdem sie in Kapernaum angekommen waren, traten die Männer, die die Doppeldrachme [Steuer] einzogen, an Petrus heran und sagten: „Zahlt euer Lehrer die Doppeldrachme [Steuer] nicht? 25 Doch“, sagte er. Als er aber ins Haus trat, kam ihm Jesus zuvor, indem er sprach: „Was denkst du, Simon: Von wem erhalten die Könige der Erde Abgaben oder Kopfsteuer? Von ihren Söhnen oder von den Fremden? 26 Als er sprach: „Von den Fremden“, sagte Jesus zu ihm: „In Wirklichkeit sind dann die Söhne steuerfrei. 27 Damit wir ihnen aber keinen Anlaß zum Straucheln geben, geh ans Meer, wirf einen Angelhaken aus, und nimm den ersten Fisch, der heraufkommt, und wenn du sein Maul öffnest, wirst du eine Stater-Münze finden. Nimm diese und gib sie ihnen für mich und dich.“

 

Wer nun sind die wahren „Söhne des Königs“ die von der Tempelsteuer (Kirchensteuer) befreit sein müssten? Natürlich zählen sich die Religionsführer aller Farbschattierungen zu ihnen! Jesus aber zeigte anhand seines eigenen Beispiels, dass auch er und seine Apostel sich jener Steuer die Gottes GESETZ vorsah nicht entzogen, obwohl sie aus Gottes Sicht davon befreit waren! Jehova verhalf durch ein Wunder dazu, die Forderung der Abgeordneten der Priester zu befriedigen!

 

Staat und Kirche machen durch ihre Steuergesetze jeden Menschen erneut zum Leibeigenen!Die Steuerlast auf dem Volk wäre allgemein weit geringer, wenn nicht die Kleriker und der Luxus und Reichtum der Kirchen dadurch mitfinanziert werden müssten! Die Kulturgüter wie Kirchen, Kathedralen, Klöster und der Kunstschätze des Vatikans, der Bischofssitze, die einigen wenigen Privilegierten Befriedigung geben, sie sind gesamthaft aus dem Schweiss und Blut der Armen entstanden und schreien nach Rechtfertigung! Die Sklaverei Israels in Ägypten zur Finanzierung und Realisierung der Tempel, Obelisken und Pyramiden hat in der Christenheit ihr Gegenstück!

 

Offensichtlich war das Thema des Steuerzahlens an Cäsar auch eine der falschen Lanzen, welche die Ankläger Jesu vor Pilatus brauchten um Jesus zu Tode zu bringen, weil Jesus sie offen mittels der Wahrheit der Ausnutzung und Unterdrückung des Volkes beschuldigte! Darum versuchten sie Jesus mit List zur Übertretung hinzubewegen: (Mat 6:1-4)

 

*** Rbi8  Matthäus 22:15-22 ***

Dann gingen die Pharisäer hin und hielten miteinander Rat, um ihn in seiner Rede zu fangen. 16 So sandten sie ihre Jünger zusammen mit Parteianhängern des Herodes zu ihm, welche sagten: „Lehrer, wir wissen, daß du wahrhaftig bist und den Weg Gottes in Wahrheit lehrst, und du kümmerst dich um niemand, denn du schaust nicht auf die äußere Erscheinung der Menschen.

Rämische Münzen mit dem Kopf des Kaisers: "Gebt dem Kaiser, was des Kaiser ist, Gott aber, was Gottes ist"17 Sag uns daher: Was denkst du? Ist es erlaubt, Cäsar Kopfsteuer zu zahlen, oder nicht?“ 18 Jesus aber, der ihre Bosheit erkannte, sprach: Warum stellt ihr mich auf die Probe, Heuchler? 19 Zeigt mir die Kopfsteuermünze.“ Sie brachten ihm einen Denar. 20 Und er sagte zu ihnen: „Wessen Bild und Aufschrift ist dies? 21 Sie sagten: „Cäsars.“ Dann sprach er zu ihnen: „Zahlt daher Cäsars Dinge Cäsar zurück, Gottes Dinge aber Gott.“ 22 Als sie [das] nun hörten, verwunderten sie sich, und sie ließen von ihm ab und gingen davon.

 

Weder Jesus noch Paulus richteten sich gegen gerechte Steuern! Ein Denar entsprach einem Tageslohn! Möglicherweise musste monatlich ein Tageslohn pro Kopf eines Erwachsenen bezahlt werden, was etwa 3-5% Steuer entsprach. Offensichtlich wurde dies durch Steuereintreiber aber missbraucht um mehr Steuern zu haben, woran sie finanziell beteiligt waren! Jesus und die Apostel beklagten offen die ungerechtfertigte Ausnutzung staatlicher Macht zur Bereicherung einer privilegierten Minderheit unter Unterstützung und Duldung seitens der geistlichen Führer!

 

*** Rbi8  Lukas 23:1-2 ***

Nun erhob sich die gesamte Menge und führte ihn zu Pilatus. 2 Dann fing man an, ihn anzuklagen und zu sagen: Wir fanden, daß dieser Mensch unsere Nation aufwiegelt und verbietet, Cäsar Steuern zu zahlen, und sagt, er selbst sei Christus, ein König.“

 

Das Volk und die Vorsteher wussten somit sehr wohl, dass Jesus der Christus und damit der künftige König Israels sei. Gegenüber Pilatus gestand Jesus offen: „Dazu bin ich geboren worden“ und erklärte auch, dass sein Königreich nicht von diesem System sei!  Als König hätte er doch auch das Recht gehabt zu bestimmen, welche Art und Höhe die Steuern seien! Da die Anführer des Volkes, die Pharisäer und Schriftgelehrten zusammen mit den Priestern selbst Nutzniesser unter dem System Cäsars waren, darum wollten sie auch keine Veränderung des bestehenden Systems! Sie fürchteten sich vielmehr vor dem Verlust ihrer Privilegien (Joh 18:36, 37)

 

Die Kirchensteuern hat Jesus niemals gutgeheissen: Mit dem Ende des "Bundes mit Levi" ist auch der "Zehnte" entfallen! Priester haben ihren Lohn bereits heute, wahre Christen erwarten ihn in Zukunft!

 

*** Rbi8  Johannes 11:47-48 ***

Infolgedessen versammelten die Oberpriester und die Pharisäer den Sanhedrin und begannen zu sagen: „Was sollen wir tun, denn dieser Mensch tut viele Zeichen? 48 Wenn wir ihn so gewähren lassen, werden sie alle an ihn glauben, und die Römer werden kommen und sowohl unsere Stätte als auch unsere Nation wegnehmen.“

 

Die Leviten und Priester profitierten vom eigenen Steuersystem des Zehnten und der Tempelsteuer gemäss dem GESETZ Mose! Zudem hatten sie die Anteile an den Opfertieren und Tempelopfern. Den Tempel hatten sie inzwischen zu einem Kaufhaus gemacht! Jesus vertrieb die Händler aus dem Tempel mit einer Peitsche und lehrte eine neue Ordnung: Das Ende des Tempels, das Ende der blutigen Opfer im Tempel, das Ende jener Privilegien der levitischen Priesterschaft mittels des Zehnten.

 

All dies wurde zu Gunsten einer neuen Form von Priestern und einer anderen Art der Unterstützung der „Arbeiter im Weinberg des Herrn“ neu formuliert! Jesus und später die Apostel mussten sich dadurch den Hass der herrschenden Klasse zuziehen! Jesus versprach Lohn erst am Ende der Arbeit eines „Tages“ und meinte damit am Ende des Lebens während der Auferstehung oder bei der letzten Generation des Systems durch Überleben hin zum „ewigen Leben“ und ewigem Erbe der Erde!

 

Ganz offensichtlich lehnte sich Jesus durchaus gegen die Mächtigen und ihre Misshandlung göttlichen GESETZES auf und brauchte auch angemessene Gewalt dazu, um Gottes Massstab durchzusetzen!

 

 

11.5.4        Ungerechte Steuersysteme aufgrund Missachtung von göttlicher Rechtsordnung

 

11.5.4.1       Zahlt daher Cäsars Dinge Cäsar zurück, Gottes Dinge aber Gott

Obwohl dieses Nebenthema das Hauptthema des Sabbat- und Jubeljahres sprengt gehört es doch in den Zusammenhang! Die Reichen in Israel waren am Sabbat- und Jubeljahr bestimmt nicht interessiert, weil es ja ihrem Besitztum zu Gunsten der Armen und Ärmsten Nachteile brachte! Das war der Grund, dass jene Regelung von den Verantwortlichen nicht durchgesetzt wurde, während aber das System der Steuereintreibung zu Gunsten des Königs und zu Gunsten des Tempels perfektioniert wurde!

 

Damit verletzten die geistlichen Führer aber Jesu Worte, die klar aussagen, dass „Gottes Dinge Gott“ zurückbezahlt werden müssen! „Zahlt daher Cäsars Dinge Cäsar zurück, Gottes Dinge aber Gott.“ Das Sabbat- und das Jubeljahr gehörten zu den Dingen Gottes, die er zur Wiederherstellung gerechter Verhältnisse errichtet hatte!

 

Unter dem König Salomo wurden um das Jahr 1000 v.u.Z. zum Ende von dessen Herrschaft, während der er den Tempel, Paläste und herrliche Gärten eingerichtet hatte die Steuern und die Zwangsarbeit des Volkes dermassen erhöht, dass sie eine schwere Last geworden waren! Jehova aber hörte das Klagen des Volkes! Auch Jesus erwähnt, dass diese Art „grossartiger Werke“ seine Anerkennung nicht hat! (Mat 7:21-23)

 

Das Tempelgebiet zur Zeit Salomos

Das GESETZ hatte der levitischen Priesterschaft und dem König je einen Zehnten an Abgaben zugesprochen. Dies entspricht insgesamt 20%! Dafür mussten sie dem Volk ihre Dienstleistung erbringen wie die Verwaltung, das Gerichts- und das Unterrichtswesen, sowie den öffentlichen Dienst am Tempel und in der Synagoge! Auch eine soziale Vorsorge für die Armen, Witwen und Waisen wurde im GESETZ deutlich vorgesehen! Heutige Steuersysteme gehen oft weit über die 50%-Marke hinaus!

 

Jehova anerkannte Salomos Form der Investitionen in grossartige Werke nicht und verwarf ihn schlussendlich! Er hatte sich offensichtlich am Ende als Heuchler erwiesen, der das Kluge und Rechte wohl sprach aber selbst nicht entsprechend handelte! Seine vielen fremdländischen Frauen hatten ihn zur Götzenanbetung verleitet. Seine eigenen Worte richteten sich gegen ihn:

 

*** Rbi8  Prediger 12:13-14 ***

Der Abschluß der Sache, nachdem man alles gehört hat, ist: Fürchte den [wahren] Gott, und halte seine Gebote. Denn das ist des Menschen ganze [Pflicht]. 14 Denn der [wahre] Gott selbst wird jederlei Werk ins Gericht über alles Verborgene bringen im Hinblick darauf, ob es gut ist oder böse.

 

Die Strafe die Salomo wegen ungerechter Steuerlast heraufbeschwor traf aber nicht ihn selbst, sondern fiel auf seinen Sohn Rehabeam. Beachten wir somit Gottes Standpunkt zu Herrschern, welche die Last auf dem Volk zu hart machen und vergleichen sie mit den Aussagen des Paulus in Römer Kapitel 13 und den Aussagen heutiger Politiker und Kirchenführer:

 

König Rehabeam erhöhte gar die haushohen Steuern seines Vaters Salomo, was wie Jehova angekündigt hatte zur Teilung des Reiches führte*** Rbi8  1. Könige 12:1-4 ***

Und Rehabeam [[(König über Juda)]] ging dann nach Sichem, denn nach Sichem kam ganz Israel, um ihn zum König zu machen. 2 Und es geschah, sobald Jerobeam, der Sohn Nebats, davon hörte, während er noch in Ägypten war (denn er war wegen König Salomo weggeeilt, damit Jerobeam in Ägypten wohnen könnte), 3 daß man dann hinsandte und ihn rief. Danach kamen Jerobeam und die ganze Versammlung Israels und begannen zu Rehabeam zu reden, indem [sie] sprachen: 4 „Dein Vater [[(Salomo)]] seinerseits hat unser Joch hart gemacht, und was dich betrifft, erleichtere nun den harten Dienst deines Vaters und sein schweres Joch, das er uns auferlegt hat, und wir werden dir dienen.“

 

Das Volk wehrte sich nicht gegen die Steuern generell oder den Dienst für den König, sondern gegen ungerechtfertigte Last! Rehabeam kannte das Thema sehr wohl. Als Rehabeam das Ansinnen des Volkes gehört hatte bat er um Bedenkzeit, um sich mit den Weisen und Beratern zu besprechen!

 

*** Rbi8  1. Könige 12:5-7 ***

Darauf sagte er zu ihnen: „Geht für drei Tage fort, und kehrt zu mir zurück.“ Da ging das Volk weg. 6 Und König Rehabeam begann sich mit den älteren Männern zu beraten, die Salomo, seinem Vater, zu dessen Lebzeiten ständig zu Diensten gestanden hatten, indem [er] sprach: „Wie ratet ihr, diesem Volk zu erwidern? 7 Daher redeten sie zu ihm, indem [sie] sagten: „Wenn du dich heute diesem Volk als ein Diener erweisen und ihnen tatsächlich dienen möchtest, so sollst du ihnen antworten und mit guten Worten zu ihnen reden; und sie werden gewiß allezeit deine Diener sein.“

 

Die älteren Männer antworteten gemäss Jehovas eigenem GESETZ und gaben Rat den Fehler Salomos zu korrigieren! Der König sollte dem Volk dienen, nicht das Volk versklaven! Reue und Umkehr hätte Gottes Strafgericht abwenden können! Rehabeam war aber nicht weise genug, sondern hörte eher auf die Schulabgänger seines Alters, wie jenen die aus Gottes GESETZ zitierten und schon seinem Vater gedient hatten! Wie das bis heute üblich ist setzt sich ein Herrscher Männer seines Alters und Bekanntenkreises zu Beratern ein, die nicht notwendigerweise die Erfahrung haben, um die Folgen einer Entscheidung durchblicken zu können!

 

*** Rbi8  1. Könige 12:8-11 ***

Er verließ jedoch den Rat der älteren Männer, den sie ihm geraten hatten, und er begann sich mit den jungen Männern zu beraten, die mit ihm aufgewachsen waren, die ihm nun zu Diensten standen. 9 Und er sprach dann zu ihnen: „Was ratet ihr, daß wir diesem Volk erwidern können, das zu mir geredet und gesagt hat: ‚Erleichtere das Joch, das uns dein Vater auferlegt hat.‘? 10 Die jungen Männer ihrerseits, die mit ihm aufgewachsen waren, redeten zu ihm, indem [sie] sprachen: „Dies ist, was du zu diesem Volk sagen solltest, das zu dir geredet und gesagt hat: ‚Dein Vater seinerseits hat unser Joch schwer gemacht, du aber, mache es uns leichter‘; dies ist, was du zu ihnen reden solltest: ‚Selbst mein kleiner Finger wird sicherlich dicker sein als meines Vaters Hüften. 11 Und nun, mein Vater seinerseits hat euch ein schweres Joch aufgeladen; ich aber werde zu eurem Joch hinzufügen. Mein Vater seinerseits hat euch mit Peitschen gezüchtigt, ich aber werde euch mit Geißeln züchtigen.‘ “

 

Das geteilte Reich: Juda und Benjamin im Süden, das Zehnstämmereich Samaria im Norden.Die Überheblichkeit jenes Herrschers führte zum Aufstand des Volkes und zur Abtrennung von zehn Stämmen  vom Rumpfreich Juda und Benjamin, genauso wie Jehova es im Urteil gegen Salomo vorhergesagt hatte! Nicht auf Jehova zu hören bedeutet andere Götter über Jehova zu stellen, wie immer auch ihre Namen und Titel lauten mögen! Diesen Göttern „Höhen“ zu bauen, wo jene vom Volk verehrt werden sollen muss Jehovas Zorn erwecken!

 

*** Rbi8  1. Könige 11:7-13 ***

Damals war es, daß Salomo daranging, Kamos, dem abscheulichen Ding Moabs, auf dem Berg, der vor Jerusalem war, und [dem] Molech, dem abscheulichen Ding der Söhne Ammons, eine Höhe zu bauen. 8 Und auf diese Weise tat er für alle seine fremdländischen Frauen, die ihren Göttern räucherten und opferten.

9 Und Jehova geriet in Zorn über Salomo, weil sein Herz sich von Jehova, dem Gott Israels, der ihm zweimal erschienen war, weggeneigt hatte. 10 Und diese Sache betreffend gebot er ihm, nicht anderen Göttern nachzugehen; aber er hatte das nicht gehalten, was Jehova geboten hatte. 11 Jehova sprach nun zu Salomo: „Darum, daß dies bei dir geschehen ist und du meinen Bund und meine Satzungen nicht gehalten hast, die ich dir als Befehl auferlegt habe, werde ich dir ganz bestimmt das Königreich entreißen, und ich werde es gewiß deinem Knecht geben. 12 Doch werde ich es nicht in deinen Tagen tun, um Davids, deines Vaters, willen. Aus der Hand deines Sohnes werde ich es reißen. 13 Nur werde ich nicht das ganze Königreich wegreißen. Einen Stamm werde ich deinem Sohn geben um Davids, meines Knechtes, willen und um Jerusalems willen, das ich erwählt habe.“

 

Die Emanzipation - ein Irrtum!Salomo hörte auf seine fremdländischen Frauen und begann deren Göttern zu opfern! Das wurde „zur Warnung für uns geschrieben …, auf welche die Enden der Systeme der Dinge gekommen sind“ weil dieselben Fehler heute wiederum gemacht werden! Gott erlaubte damals und auch der Frau nicht über den Mann zu dominieren, was jedoch heute fast schon einem Nationalsport nahezu aller Länder der Erde entspricht! Schon Satan versprach Eva: „Ihr werdet ganz bestimmt sein wie Gott, selbst erkennend (bestimmend) Gut und Böse“ (1.Mo 3:5) 

 

Gottes Gebot hat nicht geändert, auch wenn demokratische Mehrheiten das Gegenteil behaupten und Kirchenführer dazu schweigen mögen, um ja nicht die Stimmen und die Zuneigung der Frauen zu verlieren! Paulus erklärte nur das, was zuvor schon in Gottes GESETZ festgehalten war: (1.Kor 10:11)

 

*** Rbi8  1. Timotheus 2:11-14 ***

Eine Frau lerne in Stille mit aller Unterwürfigkeit. 12 Ich erlaube einer Frau nicht, zu lehren oder Gewalt über einen Mann auszuüben, sondern sie sei in [der] Stille. 13 Denn Adam wurde zuerst gebildet, danach Eva. 14 Auch wurde Adam nicht betrogen, aber die Frau wurde gründlich betrogen und geriet in Übertretung.

 

Salomos Frauen hatten ihn beeinflusst das zu tun, was nicht Recht ist in Gottes Augen. So wie Salomo Gottes GESETZ in einem Punkt zu übertreten begann, so hat dies fast stets zur Folge weitere Gebote zu übertreten! Das war zu Salomos Zeit so, das wird für unsere Tage vorhergesagt. Vom „König des Südens“, der Weltmacht Anglo-Amerika wurde prophezeit, dass er wiederum andern Göttern dient und Christen mit Erfolg dazu verleitet, dasselbe zu tun!

 

Alle aber, die ihn als siebten, führenden Kopf der UNO oder das „Bild des wilden Tieres“ das er aufgestellt hat, die vereinten Religionen im „World Council of Religious Leaders“ in irgendeiner Form anbeten Gottes Urteil nicht entgehen werden! Anbeten bedeutet Unterwerfung und Vergöttlichung!

Der "siebte Kopf" des siebenköpfigen "wilden Tieres" erhält während der "Zeit des Endes" einen beinahe tödlichen Streich aber erholt sich!

 *** Rbi8  Offenbarung 13:3-8 ***

Und ich sah einen seiner Köpfe [[(den in der Endzeit vorherrschenden siebten Kopf der UNO, Anglo-Amerika)]] wie zum Tode geschlachtet, doch wurde seine Todeswunde geheilt, und die ganze Erde folgte dem wilden Tier mit Bewunderung. 4 Und sie beteten den Drachen [[(Satan, den „Gott dieses Systems“)]] an, weil er dem wilden Tier [[der UNO]] die Gewalt gab, und sie beteten das wilde Tier an mit den Worten: „Wer ist dem wilden Tier gleich, und wer kann mit ihm kämpfen? 5 Und ein Maul wurde ihm gegeben, das große Dinge und Lästerungen redete, und Gewalt wurde ihm gegeben, zweiundvierzig Monate [[(=1260 Tage=3½ Zeiten: „grosse Drangsal [B])]] zu handeln. 6 Und es tat sein Maul auf zu Lästerungen gegen Gott, um seinen Namen und seine Wohnstätte zu lästern, ja die, die im [[(dritten)]] Himmel weilen. 7 Und es wurde ihm gewährt, mit den Heiligen [[(Christenheit)]] Krieg zu führen und sie zu besiegen [[(zum Götzendienst, der Anbetung der politischen und religiösen Mächte zu bewegen = Abfall)]], und es wurde ihm [[dem „siebenköpfigen wilden Tier“, dessen 7.Kopf]] Gewalt gegeben über jeden Stamm und [jedes] Volk und [jede] Zunge und [jede] Nation. 8 Und alle, die auf der Erde wohnen, werden es anbeten; der Name von keinem von ihnen steht von Grundlegung der Welt an in des Lammes Buchrolle des Lebens geschrieben, das geschlachtet worden ist.

 

Jesu Lehre war klar und eindeutig: „Wenn ihr ein Teil der Welt wärt, so wäre der Welt das Ihrige lieb. Weil ihr nun kein Teil der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt auserwählt habe, deswegen haßt euch die Welt.“ (Joh 15:19) Niemand kann diesem politischen System zu Diensten sein, ohne Jesus als seinen „König“ zu verneinen und ebenso niemand dem religiösen System der Kirchen sich unterordnen, ohne sich einem anderes „Haupt“, einen anderen „Hohepriester“ als Christus sich zu unterordnen!

 

Harmagedon wird eine grosse Zahl von Toten verursachen, die nicht bereit waren zu hören und zu handeln, solange Gott Zeit einräumteDer Politik oder der Religion sich zu unterordnen, wo jene offensichtlich Gottes Wort lästern, dies entspricht einer  Form der Anbetung die Gott niemals geduldet hat noch dulden wird! Jeder von uns muss somit selbst entscheiden, auf welche Seite er sich durch Denken und Handeln stellt! Die Macht in der Hand des „wilden Tieres“ und der „grossen Hure“ haben die Besiegung der „Heiligen“ der Christenheit als Gesamtes zur Folge. Indem sie nicht vor Gott und seinen Vorhersagen Furcht haben, sondern Menschfurcht vor den Führern dieser finstersten Nacht verlieren sie die Möglichkeit des ewigen Lebens!

 

Wie Salomos Sohn Rehabeam nicht auf die Ältesten hörte, so scheinen amerikanische Präsidenten oft sehr wenig auf den Kongress und andere „Älteste“ zu hören! Es scheint, dass sie den Gang in Richtung Harmagedon fest weiterverfolgen wird!

 

Es wurde „ihm gewährt, mit den Heiligen Krieg zu führen und sie zu besiegen, und es wurde ihm Gewalt gegeben über jeden Stamm und [jedes] Volk und [jede] Zunge und [jede] Nation.“. Nicht Jehova Gott gab dem letzten Führer die Macht mit „den Heiligen Krieg zu führen“, sondern der „Gott dieses Systems“! Lernen wir als Individuen erkennen, wo Gott uns Grenzen setzt und übertreten wir diese Grenzen nicht! Die Worte des Paulus sind somit deutlich relativiert und nicht so zu nehmen wie Vertreter des „Gottgnadentums“ uns glaubhaft zu machen versuchen!

 

*** Rbi8  Römer 13:5-7 ***

Daher besteht zwingender Grund, daß ihr untertan [[(den „obrigkeitlichen Gewalten“ (im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“))]] seid, nicht nur jenes Zorns wegen, sondern auch [eures] Gewissens wegen. 6 Denn darum zahlt ihr auch Steuern; denn sie sind Gottes öffentliche Diener, die für ebendiesen Zweck beständig dienen. 7 Erstattet allen, was ihnen gebührt: dem, der die Steuer [verlangt], die Steuer; dem, der den Tribut [verlangt], den Tribut; dem, der Furcht [verlangt], die Furcht; dem, der Ehre [verlangt], die Ehre.

 

Unser mittels der Schriften gut geschultes Gewissen muss uns leiten richtig zu handeln! Wir erstatten jedem das, was ihm gebührt und werden Gott stets an erste Stelle setzen! Uns sind Grenzen gesetzt, die jene dunklen Mächte zu verschieben suchen. Der Engel Gabriel kündigte dies gegenüber dem Propheten Daniel an, was die dreieinhalb letzten Jahre dieses Systems anbetrifft:

 

Gottes  Reiterheere unter Führung "des WORTES" (Jesu) als Erzengel Michael (Daniel 7:25, 26)  Und er [[der vorherrschende „König des Südens“ (Anglo-Amerika)]] wird sogar Worte gegen den Höchsten reden, und die Heiligen des Allerhöchsten wird er andauernd befehden. Und er wird beabsichtigen, Zeiten und Gesetz zu ändern, und sie werden für eine Zeit und Zeiten und eine halbe Zeit in seine Hand gegeben werden. 26 Und das Gericht selbst setzte sich dann, und seine eigene Herrschaft nahm man schließlich weg, um [ihn] zu vertilgen und [ihn] gänzlich zu vernichten.

 

Das ist Aufgabe von Jesu himmlischen Reiterheeren am Tag Harmagedons, während wahre Christen sich weigern  an der Schlächterei Anteil zu haben!

 

ISIS Karte die ihre momentanen Absichten Jerusalem zu erobern offen legen!Der Angriff des „Königs des Nordens“ gegen Israel und der Gegenangriff des „wilden Tieres“ ist in voller Vorbereitung. Beide Mächte verlangen Kontrolle über Israel und die Stadt Jerusalem!

 

Lernen wir also auch die Grenzen klar zu sehen, die Gott weltlicher Autorität zuordnet! Die Auflehnung der zehn Stämme gegen Rehabeam und ihre Abtrennung von Juda unter dem eigenen König Jerobeam hatte Gottes Unterstützung! Es war wegen der zu hohen Steuerlast, die das Volk nicht mehr tragen konnte! Politiker sollten auf Gottes Worte achten und seinen Willen respektieren: „Zahlt daher Cäsars Dinge Cäsar zurück, Gottes Dinge aber Gott.“

 

Jesu Schelte mit der Geissel gegen jene, die aus dem „Hause meines Vaters“ ein Kaufhaus machten hatte Jehovas Wohlwollen! Jesu öffentliche Zurechtweisung der religiösen Führer als Heuchler und Otternbrut wurde von Gott gedeckt! Als Petrus und die übrigen Apostel dem Sanhedrin offen widerstanden und deren Anforderungen zurückwiesen hatten sie Gottes Willen erfüllt! Wir müssen mit Verstand und Unterscheidungsvermögen jeder Situation entgegentreten. Um Gottes Willen auch in geringen Dingen zu erfüllen!

 

11.5.4.2       Purpur und Scharlach als Kennzeichen der grossen Hure

Nur verständlich, dass das heutige System staatlicher Steuereintreibung zu Gunsten der Hauptreligionen, die ja meist zudem selbst steuerbefreit sind zur Folge hat, dass jene wiederum das bestehende System schützen, das ihnen Privilegien gibt! Das „Gottesgnadentum“ beinhaltete doch, dass der Papst den Kaiser krönt, der Kaiser aber dem Papsttum dessen Privilegien erhält und vergrössert! Eine Hand wäscht doch gern die andere! Wenn man dabei mit Gottes Wort etwas schummeln muss ... das Volk versteht es ja ohnehin nicht. Gerne vermeiden die Mächtigen in der Religion auch andere biblische Zusammenhänge zu erwähnen, welche sie als „Babylon die grosse Hure“ deutlich in ein anderes Licht rücken!

 

Die "grosse Hure" in Purpur und  Scharlach gekleidet, mit Gold und kostbaren Steinen und Perlen*** Rbi8  Offenbarung 17:4-6 ***

Und die Frau war in Purpur und Scharlach gehüllt und war mit Gold und kostbaren Steinen und Perlen geschmückt und hatte in ihrer Hand einen goldenen Becher, der voll von abscheulichen Dingen und den Unreinheiten ihrer Hurerei war. 5 Und auf ihrer Stirn war ein Name geschrieben, ein Geheimnis: „Babylon die Große, die Mutter der Huren und der abscheulichen Dinge der Erde.“ 6 Und ich sah, daß die Frau trunken war vom Blut der Heiligen und vom Blut der Zeugen Jesu.

 

Religion als „Hure“, die ihrem ehelichen Besitzer Gott den Rücken zugekehrt hat, um sich durch ihre weltlichen Liebhaber der Politik zu bereichern! Jeder der diese Dinge offenlegte wurde durch die Inquisition während Jahrhunderten gnadenlos verfolgt, eingesperrt, der Tortur ausgesetzt und verbrannt! Nicht etwa weil jene mutigen Männer und Frauen gegen Gottes GESETZ unrecht taten, sondern bloss darum, weil sie sich vom Joch „falscher Christusse“ zu befreien suchten! „... ich sah, daß die Frau trunken war vom Blut der Heiligen und vom Blut der Zeugen Jesu“. Wer für Jesus Zeugnis ablegt wird aber auch jene Dinge ans Licht bringen, die im Finsteren sind!

 

Wenn dein Auge lauter ist, wird dein ganzer Leib ebenfalls Licht sein *** Rbi8  Lukas 11:33-36 ***

Nachdem jemand eine Lampe angezündet hat [[(Erkenntnis erreicht hat)]], stellt er sie nicht in einen verborgenen Winkel noch unter ein Maßgefäß, sondern auf den Leuchter [[(sieben „Leuchter“, Versammlungen, öffentliches Zeugnis geben)]], damit die Eintretenden das Licht sehen können. 34 Die Lampe des Leibes ist dein Auge. Wenn dein Auge lauter [[(rein, im Gegensatz zur Blindheit)]] ist, wird dein ganzer Leib ebenfalls licht sein [[(weil das Hirn die Signale in allen Spektralfarben erreicht)]]; wenn es aber böse ist [[(der Wahrnehmungssinn abgestumpft, geistige Blindheit)]], ist auch dein Leib finster [[(unempfänglich für das Gute, dem GESETZ entgegengerichtet)]]. 35 Sei daher wachsam. Vielleicht ist das Licht [[(falsche, „so genannte Erkenntnis“, menschliche Philosophie, „veränderte gute Botschaft“)]], das in dir ist, Finsternis. 36 Wenn nun dein ganzer Leib licht ist und gar keinen finsteren Teil hat