Newsletter „DER WEG“ 6/04-3   April 2006

Neubearbeitung: 14.8.13

 

 

6.4.3  Artikel:   Lehrer der guten Botschaft:  Die Festzeiten Israels beachten!

 

2. Teil:  Der Sühnetag und das Laubhüttenfest am Gerichtstag Gottes

 

   Im 1.Teil dieser zweiteiligen Serie im NEWSLETTER „DER WEG“ vom Monat Februar unter dem Artikel: 6.2.3  Das Abendmahl, das Passafest und Pfingsten am Gerichtstag Gottes wurden die Sabbate und Festzeiten Jehovas zu Beginn des Jahres betrachtet: Bereits zwei Mal in der Vergangenheit war das Passah bereits ein herausragender Gerichtstag Gottes:

 

http://wegedeslebens.info/Literatur/FirstPessach.jpg   Beim Auszug aus Ägypten im Jahre 513 v.u.Z., im Gericht gegen den Pharao und Ägypten. Es  bedeutete Befreiung Israels aus ägyptischer Gefangenschaft und Beginn als Nation unter Gottes Führung.

 

   Dann war erneut das Passah des Jahres 33 u.Z. bei Jesu Tod, wo der „Bund mit Levi“ endete, jene Generation Israels die Jesus verwarf nun von Jehova verworfen wurde und Jesu Erhöhung im Himmel den Beginn des „Königreiches des Sohnes der Liebe“ bedeutete. (Kol 1:13; Off 5:11, 12)

 

   So ist auch in der Endzeit das Endgericht an einem der zwei möglichen Passahfeste während der „grossen Drangsal“ [B] zu erwarten! Jesu Trennung der „Schafe von den Böcken. Danach gibt es keinen Wechsel mehr, ein nicht überquerbarer Graben öffnet sich (Lu 16:23-31).

 

  Auch was das Pfingstfest betrifft waren es zwei Ereignisse davor, die uns auf das Kommende während der Endzeit einstimmen sollen. Nach dem Auszug aus Ägypten gab Jehova fünfzig Tage danach am Berg Horeb mit lauter Stimme an Israel die Zehn Gebote und richterlichen Entscheidungen, worunter auch die verbindlichen drei Festzeiten für ganz Israel und „an all ihren Wohnorten“ gehören! Paulus erklärt Christen als „Israel Gottes“, was uns mit einschliesst! (Gal 6:16)

 

   Nach Jesu Auferstehung zeigte er sich seinen Jüngern während 40 Tagen als im selben Leibe lebend und an Pfingsten, zehn Tage nach seiner Auffahrt goss er heiligen Geist über hundertzwanzig versammelte Jünger aus. Das Pfingstfest wurde der Anlass, wo Petrus den ersten Schlüssel zum Öffnen des „Königreiches des Sohnes der Liebe benutzte und am selben Tag 3000 Juden durch Taufe mittels Untertauchen im Wasser den Eingang gewährte!

 

   Nun steht an eben demselben Pfingstfest der Endzeit, fünfzig Tage nach der Passahfeier, wo Jesus die „Schafe“ von den „Böcken“ trennt erneut die Öffnung eines Königreiches bevor: Das Königreich der „neuen Himmel, der kommenden „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“, die ihren Beginn mit der „Hochzeit des Lammes hat, wo sich die Apostel auf ihre Richterthrone setzen dürfen und die Versiegelung des lebenden Überrests beginnt, nachdem die Toten „Heiligen“ ihre „weissen langen Gewänder“ beiseitegelegt erhalten, und dadurch der Überrest zur Vollzahl der 144.000 bekannt ist.

 

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   Sehr vieles deutet somit darauf hin, dass dieses Vorgehen Gottes auch in der Endzeit so sein wird und diese Festzeiten mit Gottes Handeln erneut zusammenhängen! Die Zeichen die Jesus und die Apostel genannt haben stimmen mit dem Zeitraster der Propheten Daniel und der Offenbarung des Johannes zu auffallend überein, als dass dies alles Zufall sein könnte!

 

(Maleachi 3:6, 7)  „Denn ich bin Jehova; ich habe mich nicht geändert. Und ihr seid Söhne Jakobs; ihr seid nicht zu eurem Ende gekommen. 7 Von den Tagen eurer Vorväter her seid ihr von meinen Bestimmungen abgewichen und habt [sie] nicht gehalten. Kehrt um zu mir, so will ich zu euch umkehren“, hat Jehova der Heerscharen gesprochen.

 

   Jehovas Sabbatbestimmungen haben nie geendet, auch wenn alle Religionsführer das Gegenteil behaupten und am Sonntag, dem Tag der Anbetung des Gottes der Sonne festhalten, was ein Überbleibsel aus der Anbetung des Sonnengottes Ra der Ägypter ist, dem auch Julius Cäsar huldigte, der seinen Kalender bestimmte!

 

   Dass später im Jahre 321 u.Z. Kaiser Konstantin den Sonntag für sein Imperium zum Ruhetag und Tag der Anbetung erhob beweist den heidnischen Ursprung und die von Jehova durch Maleachi verkündete „Abweichung von meinen Bestimmungen“! Wir können es begreifen, anerkennen und für uns ändern oder das bald kommende Gericht mit denen zusammen ertragen, die den Sabbat gegen Heidenkult austauschten! Wenn wir an Jesu Wiederkehr in Königreichsmacht glauben, dann müssen wir lernen die Dinge vom Beginn mit jenen zur Zeit des Abschlusses zu verbinden!

 

 

   Was ist nach dem Gerichtstag, wo Schafe von den Böcken getrennt wurden weiter zu erwarten?

 

http://4.bp.blogspot.com/-1xi9Za_SLGE/TdPAAXQSUzI/AAAAAAAAAvM/K1VU0ZR7cFE/s400/bibel_moses_DW_Verm_743328p.jpg   Jesus hatte davon gesprochen, dass der Sämann und der Schnitter sich einholen würden. Was wollte er damit ausdrücken? Der Sämann, der vortrefflichen Königreichssamen säte war Jesus und später die Apostel. Als „Jehovas Engel“ hatte er bereits Israel aus ägyptischer Gefangenschaft angeführt, wie Paulus es bestätigt, und Israel das GESETZ übergeben (2.Mo 3:1; Mal 4:4; Mat 5:17-20; Gal 3:19). Dann war Jesus es, der als das Wort Gottes alle Propheten instruierte und Gottes Gerichte ausführte! (Off 19:11-16)

 

*** Rbi8  Johannes 4:35-36 ***

Sagt ihr nicht, daß es noch vier Monate sind, ehe die Ernte kommt? Seht! Ich sage euch: Erhebt eure Augen, und schaut die Felder an, daß sie weiß sind zur Ernte. Schon 36 empfängt der Schnitter Lohn und sammelt Frucht zum ewigen Leben, so daß sich der Sämann und der Schnitter zusammen freuen können.

 

   Zur Zeit der Ente werden aber auch die Apostel, welche zu Beginn wie „Samen“ ausgesät haben wiederum aktiv sein, weil ihnen die Arbeit der Versiegelung des Überrests zusammen mit Jesus obliegt. Vom Tag der „Hochzeit des Lammes“ am Pfingsttag, dem 6.Siwan bis zum Ende der Versiegelung am Sühnetag, dem Abschluss der Ernte des geistigen „Weizens am 10.Tischri sind es rund 4 Monate!

 

http://www.dreikoenigsgemeinde.de/images/predigten/philSchmidt_predigt242_07.jpg   Beim Abschluss, wenn Jesus dem Vater das aufgerichtete „Königreich der (neuen) Himmel“ übergibt werden Moses und Elia als zwei gewichtige Repräsentanten Israels neben Jesus stehen, wie dies in der Umgestaltungsszene Jesu auf dem Berg im Voraus den drei anwesenden Aposteln gezeigt wurde! (Mat 17:2, 3)

 

   Jesus verwies in einem anderen Gleichnis darauf, dass Engel zur Zeit der Ernte die Schnitter sein würden, welche die Ernte in die Scheune des Vaters einbringen würden. Sie lesen dabei den „falschen Weizen“ oder das Unkraut heraus, das gebündelt wird, um am Tag des Zorns Jehovas verbrannt zu werden.

 

   Jesus spricht einerseits von den „Schafen und Böcken“ und zudem auch von „guten und schlechten Sklaven“, den Vorstehern seiner Herde, die entweder betrunken schlafen und ihre Mitsklaven schlagen oder als „treue Verwalter, die auf jedes Wort ihres Herrn achten und aufmerksam die „Zeiten und Zeitabschnitte“ im Auge haben und ihren Mitdienern die geistige Speise zur rechten Zeit austeilen!

 

(Matthäus 24:45-47)  Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave, den sein Herr über seine Hausknechte gesetzt hat, um ihnen ihre Speise zur rechten Zeit zu geben? 46 Glücklich ist jener Sklave, wenn ihn sein Herr bei der Ankunft so tuend findet. 47 Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über seine ganze Habe setzen.

 

   Betrachten wir auch den Zusammenhang den Jesus erwähnt, wie er den Propheten Jesaja zitiert und vom „annehmbaren Jahr Jehovas“ spricht, das dem grössten aller Jubeljahre vorausgeht! Harmagedon bedeutet doch das Tor zur Befreiung, entspricht dem Durchgang Israels durch das rote Meer, wo wie damals Pharaos Verfolger nun die Feinde des „Israel Gottes“ ihren Tod finden!

 

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   Ohne Verständnis der drei Festeinheiten zum Jahresende und Abschluss der Menschenernte können wir Jehovas Handeln nach dem Gericht und nach Harmagedon nicht verstehen! Es geht also gleich um zwei getrennte, sich aber ergänzende Handlungen im Zusammenhang mit dem einleitenden Trompetenfest, dem Sühnetag und dem achttätigen Laubhüttenfest: Einerseits knapp ein Jahr vor Harmagedon und andererseits kurz danach, innerhalb jener Frist von 45 Tagen, welche die Zeitspanne der 1335 Tage [C4] die der Engel Gabriel gegenüber Daniel erwähnte erfüllen! Am Ende, wo Jesus dem Vater das aufgerichtete Königreich übergibt:

 

(1. Korinther 15:24-28)  Als nächstes das Ende, wenn er seinem Gott und Vater das Königreich übergibt, wenn er Regierungen von aller Art und alle Gewalt und Macht zunichte gemacht hat. 25 Denn er muß als König regieren, bis [Gott] alle Feinde unter seine Füße gelegt hat. 26 Als letzter Feind wird der Tod zunichte gemacht. 27 Denn [Gott] „hat alle Dinge seinen Füßen unterworfen“. Wenn er aber sagt, daß ‘alle Dinge unterworfen worden sind’, ist offenkundig der ausgenommen, der ihm alle Dinge unterworfen hat. 28 Wenn ihm aber alle Dinge unterworfen sein werden, dann wird sich auch der Sohn selbst dem unterwerfen, der ihm alle Dinge unterworfen hat, so daß Gott allen alles sei.

 

   Paulus lässt keinen Zweifel offen, dass Jesus nicht nur zurückkehren wird, sondern den ganzen ursprünglichen Plan Jehovas zu Ende führt. Wir sind herausgefordert die Zusammenhänge zu verstehen, statt wie Schafe einer Herde ohne Hirten irgendwelche Lohnhirten hinterher zu laufen die kein Verständnis der gewichtigsten Dinge erlangt haben!

 

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   Gottes „Zeiten und Zeitabschnitte haben im Zusammenhang mit Seinen Festzeiten grosse Bedeutung! Ohne die Festzeiten zu verstehen ergeben jene keinen wirklichen Sinn! Nur wer das GESETZ versteht und respektiert kann Verständnis erlangen!

 

(Daniel 12:12, 13)  Glücklich ist, wer harrt und wer die eintausenddreihundertfünfunddreißig Tage erreicht!

13 Und was dich selbst betrifft, geh dem Ende entgegen; und du wirst ruhen, aber du wirst aufstehen zu deinem Los am Ende der Tage.“

 

   Daniel gehört zu den Erstauferstandenen, die mit Jesus zusammen während des Millenniums die Erde zum friedlichen Paradies verwandeln werden! Es besteht aller Grund jene „glücklich“ zu nennen die bis zum Ende ausharren!

 

   Unter denen, welche jene Frist der „grossen Drangsal“ ausharren müssen sind auch die frühauferstandenen Apostel! Gemeinsam gilt es dies zu bestehen und Satans letzte grosse Anstrengung Gottes Plan zu vereiteln während der „zehn Tage Drangsal“ zu überstehen! (Off 2:10)

 

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

4.3      Der Sühnetag und das Laubhüttenfest am Gerichtstag Gottes. 6

4.3.1              Der Abschluss der Erntezeit, die Zeit, wo der Schnitter Lohn empfängt 6

4.3.1.1        Das Trompetenfest verkündet das Ende der Erntezeit an; das „Verschliessen der Türe“ ist nahe! 6

4.3.1.2        Wenn der Hausherr aufsteht und die Türe zusperrt 7

4.3.1.3        Die Ernte ist reif, der Schnitter erhält seinen Lohn. 8

4.3.2              Der Sühnetag für ganz Israel an all seinen Wohnorten. 9

4.3.2.1        Der Sühnetag, wo Sünden gelöscht werden. 9

4.3.2.2        Tag des absoluten Fastens und der Zerknirschung. 11

4.3.2.3        Die fünf verständigen „Brautjungfrauen“, die „treuen Sklaven“ 13

4.3.2.4        Nur die in reinem Zustand erben „Unsterblichkeit und Unverweslichkeit“ 14

4.3.2.5        Wodurch gewährt Jehova Vergebung?. 14

4.3.3              Das Fest der Einsammlungen. 16

4.3.3.1        Das freudige Laubhüttenfest zum Ende der Einsammlung der Feldfrüchte. 16

4.3.3.2        Das grosse Fest der Einsammlungen nach Harmagedon. 17

4.3.3.3        Die Erklärungen der Schrift zu den Laubhütten. 18

4.3.4              Der Tempel in Jerusalem als Punkt der Vereinigung Israels zu den Festzeiten. 20

4.3.4.1        Die Festzeiten und der Tempel Salomos. 20

4.3.4.2        Festzeiten Israels die Jehova zur Bürde wurden. 20

4.3.4.3        Festzeiten nach der Rückkehr aus dem Exil 21

4.3.4.4        Hosea kündigt das Aufhören der Festzeiten für die hurerische Ehefrau Gomer an. 21

4.3.5              Jehovas Vermählung und sein Fest auf Zion. 23

4.3.5.1        Jehovas Festmahl auf dem Berg Zion beginnt am 15.Tischri! 23

4.3.5.2        Die Festzeiten während des ganzen Gerichtstages Jehovas im Auge behalten! 24

4.3.5.3        Jehovas annehmbares Jahr 25

4.3.5.4        Den „Sabbat wirklich ein Wonne nennen“ 26

4.3.5.5        Aus einem „Baum des Lebens“ werden 144.000 in kommenden Paradies! 27

 


 

4.3               Der Sühnetag und das Laubhüttenfest am Gerichtstag Gottes

 

 

4.3.1          Der Abschluss der Erntezeit, die Zeit, wo der Schnitter Lohn empfängt

 

4.3.1.1          Das Trompetenfest verkündet das Ende der Erntezeit an; das „Verschliessen der Türe“ ist nahe!

Zu Beginn des Agrarjahres der Juden, am 1.Tischri, soll beständig der spezielle Festtag des Trompetenfestes sein.

 

http://wilstar.com/wp-content/uploads/2013/07/Yom-Kippur.jpgDas Blasen des Schofar-Horns kündete überall den Festtag an!

 

Es entspricht dem Beginn des siebten Monats im Kalenderjahr Jehovas, das doch am 1.Nisan (Abib) seinen Beginn hat. Ebenso wurden auch jeder andere Monatserste, beim Neumondfest im Tempel Jerusalems durch Trompetenstösse angekündigt! Im Gegensatz zu den Neumondfesten, die Halbfeiertage sind war dies seit Beginn ein Tag vollständiger Ruhe mit heiliger Zusammenkunft in den Synagogen!

 

*** Rbi8  3. Mose 23:23-25 ***

Und Jehova redete weiter zu Moses, indem [er] sagte: 24 „Rede zu den Söhnen Israels und sprich: ‚Im siebten Monat, am Ersten des Monats, sollte für euch vollständige Ruhe eintreten, ein Gedenken durch Trompetenschall, eine heilige Zusammenkunft. 25 Keinerlei mühevolle Arbeit dürft ihr tun, und ihr sollt Jehova ein Feueropfer darbringen.‘ “

 

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/1a/Angelika_Kauffmann_-_Christus_und_die_Samariterin_am_Brunnen_-1796.jpeg/220px-Angelika_Kauffmann_-_Christus_und_die_Samariterin_am_Brunnen_-1796.jpeg Jesus, die Apostel und die Christen des ersten Jahrhunderts haben auch diese Vorschriften Jehovas beachtet, auch nachdem im Jahre 70 u.Z. der Tempel niedergerissen war! Keine steinernen Gebäude waren mehr zur Anbetung notwendig, wie Jesus doch bereits der Samaritanerin am Brunnen von Sychar deutlich gemacht hatte! (Joh 4:20-26) Die „Feueropfer“ waren nun die „jungen Stiere der Lippen“, das Zeugnisgeben für Jesus als König und Hohepriester und die guten Werke der Nächstenliebe! Daran ändert sich bis zum Ende des Systems nichts und wird auch im kommenden System weiterbestehen!

 

image017Das ist es, was Satan besonders herausreizt, dass es ihm bis zum Abschluss nicht gelingt alle Menschen von Jehovas Geboten abtrünnig zu machen: „Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, um Krieg zu führen mit den Übriggebliebenen ihres Samens, die die Gebote Gottes halten und das Werk des Zeugnisgebens für Jesus innehaben.“ (Off 12:17) Zeugnis für Jesus zu geben ist somit nicht identisch mit Zeugnis für eine der vielen Kirchen als deren Mitglied abzulegen!

 

Jesaja erklärt hierzu im letzten Abschnitt seines prophetischen Buches:

 

(Jesaja 66:22-24)  Denn so, wie die neuen Himmel und die neue Erde, die ich mache, vor mir bestehen“, ist der Ausspruch Jehovas, „so wird eure Nachkommenschaft und euer Name bestehenbleiben.“

23 „Und es wird bestimmt geschehen, daß von Neumond zu Neumond und von Sabbat zu Sabbat alles Fleisch herbeikommen wird, um sich vor mir niederzubeugen“, hat Jehova gesagt. 24 „Und man wird tatsächlich hinausgehen und die Leichname der Menschen anschauen, die sich gegen mich vergangen haben; denn selbst die Würmer an ihnen werden nicht sterben, und ihr Feuer, es wird nicht ausgelöscht werden, und sie sollen für alles Fleisch zu etwas Abstoßendem werden.“

 

Jehovas Gebote sollten wirklich ernst genommen werden, denn Jesus wird in Harmagedon mit „eisernem Stab“ Gottes Rechtsordnung Nachachtung verschaffen müssen! Die „neuen Himmel“ bedeuten die 144.000 künftigen Priesterkönige der „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“!

 

Das grosse Vergehen Gottes Sabbate zu missachten führte die Nation Juda zum siebzigjährigen Exil in Babylon. In Harmagedon aber wird endgültige Rechenschaft gefordert! Hören wir doch, so lange Gott Zeit zur Umkehr gewährt. ‚Denn ich habe kein Gefallen am Tod des Sterbenden‘ ist der Ausspruch des Souveränen Herrn Jehova. ‚So bewirkt eine Umkehr, und bleibt am Leben.‘ “ (Hes 18:32)

 

In einem Gleichnis zeigt Jesus, dass die Tür zum Königreich Gottes zu einem im Voraus bestimmten Zeitpunkt verschlossen wird! Er fordert jeden Christen auf, danach zu „ringen durch die enge Tür“ einzugehen! Die Beschneidung des Herzens durch das göttliche GESETZ macht den Weg eines Christen schmal, während die meisten Religionen einen breiten, angenehmen Weg offerieren, da sie uns teilweise oder gar nicht unter Gottes Geboten stehend erklären. Dass man dazu freimütig vor allem die Aussagen des Paulus aus dem Kontext reist und gar in ihr Gegenteil verwandelt ist nur eines der Übel!

 

4.3.1.2          Wenn der Hausherr aufsteht und die Türe zusperrt

Man widerspricht gar Jesus direkt ins Angesicht der doch deutlich in der Bergpredigt erklärte: „Eher würden Himmel und Erde vergehen, als daß auch nur ein kleinster Buchstabe oder ein einziges Teilchen eines Buchstabens vom GESETZ verginge und nicht alles geschähe. Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden. Denn ich sage euch, daß ihr, wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, keinesfalls in das Königreich der Himmel eingehen werdet.

 

http://principlesforlifeministries.files.wordpress.com/2012/06/3523761_com_pharisees_on_the_sanhedrin1.jpgKein Zweifel, die „Pharisäer“ der Endzeit, die religiösen Führer und ihre heutigen „Schriftgelehrten“, die Theologen passen exakt ins Bild und es ist an uns deren hausgemachte Gerechtigkeit „weit zu übertreffen“! 

 

*** Rbi8  Lukas 13:23-30 ***

Ringt danach, durch die enge Tür einzugehen, denn viele, sage ich euch, werden hineinzukommen suchen, werden es aber nicht vermögen, 25 wenn einmal der Hausherr aufgestanden ist und die Tür verschlossen hat und ihr anfangt, draußen zu stehen und an die Tür zu klopfen und zu sagen: ‚Herr, öffne uns.‘ Er wird euch aber als Antwort sagen: ‚Ich weiß nicht, woher ihr seid.‘ 26 Dann werdet ihr anfangen zu sagen: Wir haben vor dir gegessen und getrunken, und du hast auf unseren breiten Straßen gelehrt. 27 Er aber wird reden und zu euch sagen: Ich weiß nicht, woher ihr seid. Geht weg von mir, all ihr Täter der Ungerechtigkeit! 28 Dort wird [euer] Weinen und [euer] Zähneknirschen sein, wenn ihr Abraham und Isaak und Jakob und alle Propheten im Königreich Gottes seht, euch selbst aber hinausgeworfen. 29 Ferner werden Leute aus östlichen und westlichen Gegenden und von Norden und Süden kommen und werden zu Tisch liegen im Königreich Gottes. 30 Und siehe, es gibt Letzte, die Erste sein werden, und es gibt Erste, die Letzte sein werden.

 

Täter der Ungerechtigkeit“ haben in Gottes „Königreich der (neuen) Himmel“ keinen Platz! Jede Übertretung eines der Gebote Gottes ist gesetzloses Handeln! Jene öffentlichen Lehrer haben Gottes Gebote weder gehalten noch gelehrt, dies aber ist das Gebot Jesu. Zu behaupten sie hätten Jesus geliebt ist Heuchelei: „Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt. Wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden, und ich will ihn lieben und mich ihm deutlich zeigen.“ (Joh 14:21)

 

Da Jesus von „Ersten“ und „Letzten“ spricht taucht die Frage auf, ob er nur von zeitlich den „Letzten“ spricht, jenen des auserwählten versiegelten Überrests, die von den vier Windrichtungen her nach Jerusalem zusammengebracht werden (Jes 66:20) oder ob er zudem auch die Rangordnung meint? Paulus erläutert diese Rangunterschiede im 1.Brief an die Korinther, wo es um die Auferstehung geht:

 

(1. Korinther 15:21-23)  Denn da [der] Tod durch einen Menschen [gekommen] ist, kommt auch [die] Auferstehung der Toten durch einen Menschen. 22 Denn so, wie in Adam alle sterben, so werden auch in dem Christus alle lebendig gemacht werden. 23 Jeder aber in seinem eigenen Rang: Christus, der Erstling, danach die, die dem Christus angehören, während seiner Gegenwart [[bei seiner Wiederkehr, Ankunft]].

 

Und siehe, es gibt Letzte, die Erste sein werden, und es gibt Erste, die Letzte sein werden.“ Hier ist somit vorab von Rangordnung die Rede! Die „Ersten“ dieses Systems, deren Führer, werden nun „die Letzten sein“, weil ihr Tod in Harmagedon „ewige Abschneidung“ bedeutet, sie sind nicht im „Buch des Lebens“ verzeichnet.

 

Sie erhalten im Schlussgericht am Ende des Millenniums nur noch einmal eine kurze Auferstehung, die fünfte und letzte in der Rangordnung des Paulus, um ihr Knie vor Jehova zu beugen (Rö 14:10, 11), wenn er jenen das Urteil des „Feuersees“, des „zweiten Todes“ durch Jesus verkünden lässt! (Off 20:15)

 

http://www.lwl.org/323-download/bilder-download/sammlung-highlights-1262708767-1262708853_1.jpgEs ist wohl kaum anzunehmen, dass jene Klasse von Lehrern uns über ihr eigenes Todesurteil unterrichten wird: Vielmehr werden sie das Siegel des Schweigens darüber gelegt und auch jede Möglichkeit der Vertuschung und der Veränderung durch ihre Form der Schriftauslegung genutzt haben. Dennoch, jeder der sich bemüht die Wahrheit herauszufinden wird dieselben Schlussfolgerungen ziehen, weil es nur eine unveränderte Wahrheit gibt!

 

Offensichtlich ist die Rede vom Fest des „Abendessens der Hochzeit des Lammes“, da ja Abraham, Isaak, Jakob und alle Propheten als inzwischen Lebend erwähnt werden. Sie gehören zu den Erstauferstandenen (Off 19:5, 6), die erst nach Harmagedon erneut durch den zurückgekehrten „Menschensohnzum Leben gebracht werden! Jene aber die „hinausgeworfen“ sind müssen die religiösen Führer sein, welche in diesem System der Dinge stets die vordersten Plätze eingenommen hatten. „Wir haben vor dir gegessen und getrunken, und du hast auf unseren breiten Straßen gelehrt.“ Jesus bestätigt diesen Umstand im Kapitel 23 von Matthäus, wo er die Haupteigenschaften der religiösen Führer beschreibt:

 

http://www.katholisches.info/wp-content/uploads/Petersdom-Papst-Benedikt-XVI-Einigung-mit-Piusbruderschaft.jpg*** Rbi8  Matthäus 23:6-7 ***

Sie haben gern den hervorragendsten Platz bei Abendessen und die vorderen Sitze in den Synagogen 7 und die Begrüßungen auf den Marktplätzen und daß die Menschen sie Rabbi nennen.

 

Rabbi“ bedeutet Lehrer. Was jene aber lehren ist nicht vom Vater, noch entspricht es dem, was Jesus lehrte, sondern das, was deren Kirchenväter als Lehre bestimmt haben!  Menschen, die an jenem Tag aus allen vier Himmelsrichtungen kommen müssen jene Versiegelten aus den Nationen sein, die unter denen sind, die zum „Abendessen der Hochzeit des Lammes“ eingeladen wurden, jene „fünf verständigen Brautjungfrauen“, die um die „Zeiten und Zeitabschnitte“ Bescheid wussten, weil sie im „Licht“ wandelten!

 

*** Rbi8  Offenbarung 19:9 ***

Und er sagt zu mir: „Schreibe: Glücklich sind diejenigen, die zum Abendessen der Hochzeit des Lammes eingeladen sind.“ Auch sagt er zu mir: „Dies sind die wahren Worte Gottes.“

 

Diese „Ersten“ im kommenden System sind jene, welche Jesus als „gross“ bezeichnet, weil sie „den geringsten der Gebote“ Beachtung geschenkt haben! Heute ist das am wenigsten beachtete Gebot das Sabbatgesetz mit all seinen verschiedenen Geboten. Für Jehova war und ist es eines der wichtigen Gebote, das nie hätte verändert werden dürfen!

 

4.3.1.3          Die Ernte ist reif, der Schnitter erhält seinen Lohn

Jesus spricht also im weiter oben angeführten Text vom Abschluss der Ernte, wo die letzten Einlass erhalten, um künftig mit Jesus im kommenden System die Erde zu verwalten! Die Ernteabschlussfeiern gemäss Gottes Festzeiten sind daher in unserem Interesse! Die Einladung dazu erging an jeden männlichen Christen schon in der Taufe, die Auserwählung aber erfolgt erst am Ende, wenn Treue „bis in den Tod“ oder bis zum Abschluss gezeigt worden ist! Das Thema „Abschluss der Menschenernte“ sollte jeden von uns interessieren, da wir am Gerichtstag durch Jesus entweder als „Weizen“ betrachtet werden oder als „Unkraut“ im Feuer landen!

 

http://www.sauerlandkurier.de/uploads/pics/65439972_5736.jpg *** Rbi8  Johannes 4:35-36 ***

Sagt ihr nicht, daß es noch vier Monate sind, ehe die Ernte kommt? Seht! Ich sage euch: Erhebt eure Augen, und schaut die Felder an, daß sie weiß sind zur Ernte. 36 Schon empfängt der Schnitter Lohn und sammelt Frucht zum ewigen Leben, so daß sich der Sämann und der Schnitter zusammen freuen können.

 

Während Jesus als er redete vom Abschluss der Ernte von den fleischlichen „Söhnen Israels“ redete, denn nur zu ihnen war er gesandt, so ist es bei seiner Wiederkehr zur Einsammlung der „anderen Schafe die nicht aus dieser Hürde“ sind.

 

(Johannes 10:16-18)  Und ich habe andere Schafe, die nicht aus dieser Hürde sind; auch diese muß ich bringen, und sie werden auf meine Stimme hören, und sie werden eine Herde werden [unter] einem Hirten. 17 Deshalb liebt mich der Vater, weil ich meine Seele hingebe, damit ich sie wiederempfange. 18 Niemand hat sie mir weggenommen, sondern ich gebe sie aus eigenem Antrieb hin. Ich habe Gewalt, sie hinzugeben, und ich habe Gewalt, sie wiederzuempfangen. Das Gebot darüber habe ich von meinem Vater empfangen.“

 

Jesus blieb bis in den Tod treu und hinterliess damit ein Beispiel dem nachzufolgen es gilt! Die nachstehende Grafik zeigt die beiden unterschiedlichen Ernten: Jene erste der „Jüdischen Nation“ und dann jene der „Grossen Volksmenge“ jetzt zum Abschluss des Systems. Seit Abel sind gerechte Menschen dazu erwählt im künftigen System Mitherrscher innerhalb der „neuen Himmel“, der 144.000 Priesterkönige zu sein! Den Verstorbenen unter ihnen gehörte die Erstauferstehung, die dritte in der Rangordnung, die Paulus erwähnte.

 

Während des Millenniums folgt dann die allgemeine Auferstehung der Toten, sowohl „der Gerechten wie der Ungerechten“ mit einer Chance zur Korrektur und zum bleibenden Eintrag im „Buch des Lebens“. Dies ist in der Rangordnung die vierte und zweitletzte Auferstehung, die letzte mit der Chance darauf das ewige Leben zu erlangen!

 

Die Bedingung, um Leben zu erhalten, respektive am Leben zu bleiben ist seit Eden und dem „Baum von Gut und Böse“ dieselbe geblieben: Keines der Gebote Gottes, Seinem GESETZ zu übertreten! Das „Zelt Gottes“, das Seinen Herrschaftsanspruch durch den Hohepriester und den König veranschaulicht darf nur der betreten, der dazu auserlesen ist! Waren dies zur Zeit Israels nur die männlichen Nachkommen des „Stammes Levi“, so sind dies unter dem „neuen Bund“ all die Erstlinge, die Jehova sich durch Jesus erwählen wird! Sie bilden die „neuen Himmel“, worunter sowohl Söhne Aarons und wie frühere treue Leviten sein werden!

 

Behalten wir in Erinnerung, dass das Trompetenfest der Ankündigung der darauf folgenden Festzeiten dient. Jeder sollte die Zeitspanne danach, bis zum 10.Tischri, dem Sühnetag nutzen, sein Leben in Ordnung zu bringen, um es mit Jehovas Verordnungen in Einklang zu bringen! Jehova sucht nicht den Tod des Sünders, sondern seine Umkehr und seine Reue, wissen wir doch bereits! Was dies beinhaltet sehen wir im folgenden Thema, wo es um den so gewichtigen Sühnetag geht!

 

 

4.3.2          Der Sühnetag für ganz Israel an all seinen Wohnorten

 

4.3.2.1          Der Sühnetag, wo Sünden gelöscht werden

Im System der Sabbate Jehovas hat jedes Teil seine besondere Bedeutung und wir sollten uns mit jedem auseinandersetzen, weil umfassendes Verständnis kommt, was Gott von uns erwartet, um unsere Fehler zu vergeben!

 

Ein Kind sitzt zwischen den streitenden Eltern. © picture alliance / dpa In der Ehe lautet die Regel, dass „die Sonne nicht über der gereizten Stimmung untergehen“ darf, bevor Frieden in der Familie geschlossen wird! Sonnenuntergang bedeutet Anbruch eines neuen Tages nach Gottes ewigwährender Zeiteinteilung! (Eph 4:26, 27) Dem Teufel soll kein Raum gewährt werden durch unbeherrschte Zornausbrüche, ermahnt uns Paulus! Jeder Familienvorstand muss sich in der Zeit zwischen dem Trompetenfest bis zum Sühnetag darum kümmern, was in seiner Familie falsch läuft, damit diese Angelegenheiten in Ordnung gebracht werden!

 

Die zweite Stufe liegt auf der Ebene der Versammlung, wo Jesu verbindlicher Rat wie folgt lautet:

 

(Matthäus 5:23, 24)  Wenn du nun deine Gabe zum Altar bringst und dich dort erinnerst, daß dein Bruder etwas gegen dich hat, 24 so laß deine Gabe dort vor dem Altar und geh weg; schließe zuerst mit deinem Bruder Frieden; und dann, wenn du zurückgekommen bist, bringe deine Gabe dar.

 

http://vonnythay.files.wordpress.com/2011/12/high-priest-closeup-1.jpg?w=225&h=168Es ist klar, dass der „Altar“ die wöchentliche Sabbatversammlung repräsentiert, wo ja unser himmlischer Hoherpriester unsere Gebete gleich dem Rauch auf dem Räucheraltar vor dem Vorhang im Zelt der Zusammenkunft direkt vor Jehova im Allerheiligsten des Himmels darbringt! „Und der Rauch des Räucherwerks stieg aus der Hand des Engels mit den Gebeten der Heiligen vor Gott empor.“ Dieses Räucherwerk muss rein sein und in der Form dargebracht werden, so wie Jehova es wünscht! Gebete von Ungerechten sind bei Gott nicht willkommen, denn erst muss Reue kommen, um für Jehova annehmbar zu sein (Off 8:4).

 

Es sind die „Schlachtopfer der Lippen“, die Jehova angenehm sind! Paulus erklärt dazu im Hebräerbrief: „Durch ihn [[Jesus]] laßt uns Gott allezeit ein Schlachtopfer der Lobpreisung darbringen, das ist die Frucht der Lippen, die eine öffentliche Erklärung für seinen Namen abgeben. Überdies, vergeßt nicht, Gutes zu tun und die Dinge mit anderen zu teilen, denn solche Schlachtopfer sind Gott wohlgefällig.“ (Heb 13:15, 16)

 

Das GESETZ gibt im Buch Levitikus nun zum Sühnetag (auf Hebräisch Jom Kippur) zusätzliche Anweisungen, dass dies ein ganz besonderer Tag ist, um mit Jehova erneut ins Reine zu kommen und jährlich an diesem Tag einen erneuten Freispruch von Vergehungen zu erlangen! Im Prinzip ist die Taufe ein freiwillig erwählter „Yom Kippur“, wo Jehovas unverdiente Güte erstmals auf uns Anwendung findet!

 

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Wer ihn nicht einhält, dessen Sünden stapeln sich auf „bis zum Himmel“, wie dies die Offenbarung deutlich für „Babylon die Grosse“ erwähnt! „Denn ihre Sünden haben sich aufgehäuft bis zum Himmel, und Gott hat ihrer Taten der Ungerechtigkeit gedacht.“ (Off 18:5) Paulus ergänzt: „Denn wenn wir willentlich Sünde treiben, nachdem wir die genaue Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, so bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig, …“ (Heb 10:26)

 

http://www.templeinstitute.org/yom_kippur_images/daily_offering.jpg*** Rbi8  3. Mose 23:26-31 ***

Und Jehova redete ferner zu Moses, indem [er] sprach: 27 „Doch am Zehnten dieses siebten Monats ist der Sühnetag. Eine heilige Zusammenkunft sollte für euch stattfinden, und ihr sollt eure Seelen [in Betrübnis] beugen und Jehova ein Feueropfer darbringen. 28 Und ihr sollt an ebendiesem Tag keinerlei Arbeit tun, denn es ist ein Sühnetag, um für euch vor Jehova, eurem Gott, Sühne zu leisten; 29 denn jede Seele, die sich an ebendiesem Tag nicht [in Betrübnis] beugen wird, soll von ihrem Volk abgeschnitten werden. 30 Was irgendeine Seele betrifft, die an ebendiesem Tag Arbeit von irgendwelcher Art tun wird, diese Seele muß ich aus den Reihen ihres Volkes vernichten. 31 Ihr sollt keinerlei Arbeit tun. Es ist eine Satzung auf unabsehbare Zeit für eure Generationen an allen Orten, wo ihr wohnt. 32 Es ist ein Sabbat vollständiger Ruhe für euch, und ihr sollt eure Seelen am Neunten des Monats, am Abend, [in Betrübnis] beugen. Von Abend zu Abend solltet ihr euren Sabbat beobachten.“

 

http://www.historische-adventisten.de/bibelkurs/images/allerhei.jpgDie „Feueropfer“ sind unser Zeugnis für Jesus und unsere guten Werke, die Gott angenehm sind im Zusammenhang mit einer zerknirschten Seele, die ihre Fehler offen eingesteht!

 

http://4.bp.blogspot.com/-QcRFKpS_tyk/T3GLvL772II/AAAAAAAAB5o/M3UsaKEMnUY/s320/twin-goats_2.jpgDer Zusammenhang mit dem spezielle Opfer, dem Bock für Asasel haben wir in einem separaten NEWSLETTER bereits behandelt! Es ist der Tag, an dem der Hohepriester ins Allerheiligste des Tempels eintritt ein bisschen Blut vom Opfertier an den Sühnedeckel spritz, um Sühne zu leisten.

 

Jesus als himmlischer Hoherpriester hat die Macht von Jehova uns die Sünden während des Jahres erneut jeweils am Sühnetag zu vergeben! Dies ist doch gerade eine der wichtigsten Aufgaben des Hohepriesters, für sein Volk Sühne zu leisten und sein Blut wurde ein für alle Mal vergossen!

 

http://unconfirmedbreakingnews.com/wp-content/uploads/2012/09/an-empty-street-in-Jerusalem-during-Yom-Kippur.jpgWie bereits am Sabbat und an allen hohen Festtagen Jehovas besteht ein absolutes Verbot von Arbeit, was auch Einkäufe oder Verkäufe von Wahren und Dienstleistungen mit einschliesst. Am Sühnetag gibt es in Israel keine öffentlichen Verkehrsmittel und es fährt auch kein Auto, dies als Beispiel, wie bis heute grosse Bevölkerungsgruppen durchaus Gottes Gebot einzuhalten vermögen, wo es an gute Willen nicht fehlt! Das Gebot in vielen Teilen Europas am Sonntag Geschäfte geschlossen zu halten geht schlussendlich auf Gottes GESETZ zurück, auch wenn es den falschen Tag betrifft!

 

Dass Jehovas Gebot den Sabbat zu heiligen noch weit mehr auf den Sühnetag zutrifft geht deutlich aus Jesu eigenen Worten zum Systemabschluss hervor:

 

(Matthäus 24:20-22)  Betet unablässig, daß eure Flucht nicht zur Winterzeit erfolge noch am Sabbattag; 21 denn dann wird große Drangsal sein, wie es seit Anfang der Welt bis jetzt keine gegeben hat, nein, noch wieder geben wird. 22 Tatsächlich, wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden.

 

Jehova wird jene Tage um der Gerechten willen abkürzen! Diese Zeit kann uns viel näher sein als viele es glauben möchten! Wir sollen allezeit darauf vorbereitet sein!

 

4.3.2.2          Tag des absoluten Fastens und der Zerknirschung

Der Sühnetag ist zudem ein Tag absoluten Fastens, selbst Wassertrinken wird während vierundzwanzig Stunden untersagt, zumindest darf diese Schlussfolgerung gezogen werden, wie die Israeliten das Gebot nach ihrer Rückkehr aus dem Exil anwendeten. Die Trauer Esras wegen der Untreue der Zurückgekehrten Judas sollte uns noch weit mehr bewegen, die vor Gottes Gerichtstag stehen und das Unrecht der Namenchristenheit und der Juden beweinen, die ihren Retter ablehnen! Jeder, der den Sühnetag missachtet wird spätestens dann „mit den Zähnen knirschen“, wenn ihm bewusst wird, dass es für Umkehr zu spät ist! (Mat 8:11, 12)

 

http://shop.strato.de/WebRoot/Store3/Shops/61444973/4789/0CF3/0FAB/E1E4/53B7/C0A8/2935/F143/Swing_0020_time_0020_Teller_0020_tief.JPG(Esra 10:5, 6)  Darauf erhob sich Ẹsra und ließ die Obersten der Priester, die Levịten und ganz Israel einen Eid leisten, nach diesem Wort zu tun. Demgemäß leisteten sie einen Eid. 6 Ẹsra erhob sich nun von [der Stelle] vor dem Haus des [wahren] Gottes und begab sich zum Speisesaal Jehohanạns, des Sohnes Ẹljaschibs. Obwohl er dorthin ging, aß er kein Brot und trank kein Wasser, denn er trauerte wegen der Untreue der ins Exil Weggeführten.

 

Paulus schreibt, was mit „ganz Israel“ geschehen wird und spricht bestimmt nicht von einem ganz spezifischen Zeitpunkt: „…, wenn ich ihre Sünden wegnehme“. Gott selbst hat diesen Zeitpunkt mit aller Deutlichkeit in Verbindung mit dem Sühnetag gebracht, hier muss es jedoch um einen ganz spezifischen Sühnetag handeln, denn er setzt es mit der Wiederkehr Jesu in Verbindung: „Der Befreier wird aus Zion kommen und gottlose Handlungen von Jakob abwenden.“

 

*** Rbi8  Römer 11:25-27 ***

Denn ich will nicht, Brüder, daß ihr über dieses heilige Geheimnis unwissend seid, damit ihr euch nicht in den eigenen Augen für verständig haltet: daß eine Abstumpfung des Empfindungsvermögens Israel zum Teil widerfahren ist, bis die Vollzahl der Menschen aus den Nationen hereingekommen ist, 26 und auf diese Weise wird ganz Israel gerettet werden, so wie geschrieben steht: „Der Befreier wird aus Zion kommen und gottlose Handlungen von Jakob abwenden. 27 Und dies ist meinerseits der Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehme.“

 

Die Rede ist vom Hereinkommen der letzten der 144.000 Erstlinge, die Jesus mit den Aposteln zusammen versiegeln wird, das Dokument ihrer Erwählung damit gültig werden lässt.

 

image043Beachten wir, dass Paulus dies als „heiliges Geheimnis“ bezeichnet, was doch im Zusammenhang mit der kommenden „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ steht, dem wahren „Israel Gottes“, das erst während der Endzeit zur Vollzahl versiegelt und während des „Abendessens der Hochzeit des Lammes“ in ihr kommendes Amt eingesetzt wird, zusammen mit den Erstauferstandenen! Keiner wird dem andern zuvorkommen, hatte er deutlich erklärt!

 

(1. Thessalonicher 4:15-17)  Denn dies sagen wir euch durch Jehovas [[des Herrn (Jesu)]] Wort, daß wir, die Lebenden, die bis zur Gegenwart [[dem Kommen; der Ankunft]] des Herrn am Leben bleiben, denen keineswegs zuvorkommen werden, die [im Tod] entschlafen sind; 16 denn der Herr selbst wird vom Himmel herabkommen mit gebietendem Zuruf, mit der Stimme eines Erzengels und mit der Posaune Gottes, und die in Gemeinschaft mit Christus Verstorbenen werden zuerst auferstehen.

 

Der „neue Bund“ wird doch mit dem „Israel Gottes“ erst dann geschlossen, wenn Jesus dem Vater das „Königreich der (neuen) Himmel“ übergibt, wenn der Vater den ehegleichen Bund mit der inzwischen vollkommen gereinigten „Gomer“ (Jakob) neu schliesst! Wir müssen die Zusammenhänge aufgrund der Aussagen der Propheten, von Jesus und den Aposteln erkennen, um nicht voreilig falsche Schlussfolgerungen zu ziehen, so wie dies in den christlichen Kirchen in Mystik gelehrt wird! „Israel“ ist nicht gleich Israel, der heutigen Nation! Nachkommen Abrahams sind nicht automatisch „Israel“, weil Abraham auch Ismael als Sohn hatte und mit Hagar, seiner Mutter verstiess! Nur die aber mit dem Glauben Isaaks und die mit den Handlungen Jakobs im Einklang sind werden als wahres „Israel“ gerechnet werden! Ohne Glauben in Jesus ist dies nicht möglich!

 

(Johannes 3:16-21)  Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen einziggezeugten Sohn gab, damit jeder, der Glauben an ihn ausübt, nicht vernichtet werde, sondern ewiges Leben habe. 17 Denn Gott sandte seinen Sohn nicht in die Welt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde. 18 Wer Glauben an ihn ausübt, wird nicht gerichtet werden. Wer nicht Glauben ausübt, ist schon gerichtet, weil er nicht Glauben an den Namen des einziggezeugten Sohnes Gottes ausgeübt hat. 19 Dies nun ist die Grundlage für das Gericht, daß das Licht in die Welt gekommen ist, aber die Menschen haben die Finsternis mehr geliebt als das Licht, denn ihre Werke waren böse. 20 Denn wer schlechte Dinge treibt, haßt das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Werke nicht gerügt werden. 21 Wer aber das tut, was wahr ist, kommt zum Licht, damit seine Werke als solche offenbar gemacht werden, die in Harmonie mit Gott gewirkt worden sind.“

 

Die Worte des Paulus können nicht ungültig gemacht werden und wer eine Massenbekehrung der Nation Israel erwartet spricht in Wirklichkeit gegen die Aussagen der Bibel!

 

image045Welchem Teil Israels meint Paulus, wenn er erklärt: „… eine Abstumpfung des Empfindungsvermögens widerfahren“? Nun, das betraf damals eindeutig jene Juden, die Jesus als den Messias ablehnten! Denn Paulus bezeichnet Christen aus den Nationen, die in den Olivenbaum Jakobs eingepfropft sind doch als „Israel Gottes“!  Es gilt somit bei den Prophezeiungen sehr gut zwischen diesen zwei Israel zu unterscheiden!

 

Ganz Israel“, von dem Paulus spricht bedeutet die beiden Teile, die „Ebioniten“, messianische Juden und die „Paulikaner“, Christen aus den Heiden, die Jesu Gebote halten und daher im „Buch des Lebens“ eingetragen sind! Das schliesst aber auch das Halten von Gottes Geboten, einschliesslich des Sabbats und der Festzeiten mit ein! Dies ergibt jene, die Eingang in das Königreich Gottes erhalten!

 

Der Tag, wo Jehova die Sünden wegnimmt ist auch in der Endzeit der Sühnetag! Hier ist die Rede von einer vorherbestimmten Zeitdauer, „bis die Vollzahl der Menschen aus den Nationen hereingekommen ist“. Die Vollzahl ist mit dem Abschluss der Versiegelung des Überrests aus Menschen der Nationen, „Paulikanern“ wie „Ebioniten“ erreicht! Das ist eindeutig nach dem Gerichtstag [B2], erst nachdem Jesus die „Schafe von den Böcken“ getrennt hat aber noch vor dem Ende der 2300-Tagefrist, [<B2] „der Übertretung, die Vernichtung verursacht“ [C1] die der Engel Gabriel Daniel dem Propheten gegenüber erwähnte! „Bis zu zweitausenddreihundert Abenden [und] Morgen; und [die] heilige Stätte wird gewiß in ihren rechten Zustand gebracht werden.“ (Da 8:14) Was jene Auserwählten erfüllten zeigt Johannes in der Offenbarung:

 

*** Rbi8  Offenbarung 14:4-5 ***

Diese sind es, die sich nicht mit Frauen [[„Babylons der Grossen“]] befleckt haben; in der Tat, sie sind jungfräulich. Diese sind es, die dem Lamm beständig folgen, ungeachtet wohin es geht. Diese wurden als Erstlinge aus den Menschen für Gott und für das Lamm erkauft, 5 und in ihrem Mund wurde keine Unwahrheit gefunden; sie sind ohne Makel.

 

Diese Umschreibung kann bestimmt nicht auf Menschen der heutigen Nation Israel angewendet werden, die doch weiterhin Jesus als „das Lamm“ ablehnen! Sie trifft genau so wenig auf die Führer der Christenheit zu, die doch Teil „Babylons der Grossen“ bilden und denen die Dogmen der „offiziellen Wahrheit“ weit wichtiger sind wie die unverfälschte Wahrheit in Gottes Wort! Jede Art Sünde ist zudem „Makel“ und nur denen, die Gottes Sühnetag respektieren wird jener Makel weggewischt!

 

4.3.2.3          Die fünf verständigen „Brautjungfrauen“, die „treuen Sklaven“

Dass Jesus zwischen den „treuen Sklaven“ und den „ungetreuen Sklaven“ einen deutlichen Unterschied macht zeigt sich bei seiner Wiederkehr von der „Hochzeit“, also noch vor dem Beginn der Versiegelung!

 

http://u.jimdo.com/www31/o/sbb945d30030875ad/img/iea6deb4a35787607/1372179062/std/image.jpg*** Rbi8  Matthäus 25:10-12 ***

Während sie hingingen, um zu kaufen, traf der Bräutigam ein, und die Jungfrauen, die bereit waren, gingen mit ihm hinein zum Hochzeitsfest; und die Tür wurde verschlossen. 11 Danach kamen auch die übrigen Jungfrauen und sprachen: ‚Herr, Herr, öffne uns! 12 Er gab zur Antwort: Ich sage euch die Wahrheit: Ich kenne euch nicht.‘

 

Ganz offensichtlich werden jene „Jungfrauen“ die ohne ihre angezündeten „Lampen“, ohne Licht der Erkenntnis blieben und ihm nicht entgegen eilten, als er von der Hochzeit mit seiner „Braut“, den Aposteln her kam von Jesus nicht anerkannt! Auch hier braucht es Unterscheidungsvermögen, wen Jesus als „treu“ erachtet und wen eben nicht!

 

Auch Jesaja beschreibt jene Zeit, wo Jehova all denen den Lohn gibt, die auf Ihnen vertraut haben und die Sein GESETZ gehalten haben:

 

*** Rbi8  Jesaja 62:11-12 ***

Siehe! Jehova selbst hat [es] hören lassen bis zum fernsten Teil der Erde: Sagt zur Tochter Zion: ‚Siehe! Deine Rettung kommt. Siehe! Die Belohnung, die er gibt, ist bei ihm, und der Lohn, den er zahlt, [geht] vor ihm her.‘ “

12 Und man wird sie gewiß das heilige Volk nennen, die von Jehova Zurückgekauften; und du selbst wirst genannt werden „Gesuchte“, eine „Nicht gänzlich verlassene Stadt“.

 

Jener der den Lohn zahlt ist Jesus und tatsächlich kommt er 15 Tage vor Jehovas Wiederkehr am Tag des Trompetenfestes, wo die „siebte Trompete“ erneut erschallt zu seinem Volk zurück, der „grossen Volksmenge“ die ihm doch ihre Rettung verdankt! (Off 7:9, 10, 14)

 

4.3.2.4          Nur die in reinem Zustand erben „Unsterblichkeit und Unverweslichkeit“

Die „Umwandlung in einem Nu“ zur „Unsterblichkeit“ und „Unverweslichkeit“, diese kann erst geschehen, nachdem Jesus als Hoherpriester jede Sünde am Sühnetag von der „grossen Volksmenge“, von den inzwischen zu Priestern Geweihten 144.000 und von den zwölf Aposteln weggenommen hat! Das geschieht vorab am letzten Sühnetag innerhalb der 1335-Tagefrist, fünf Tage bevor Jesus dem Vater das Königreich übergibt!

 

http://i1.ytimg.com/vi/PaL-QENh9Rw/hqdefault.jpg (1. Korinther 15:50-56)  Indes sage ich dies, Brüder, daß Fleisch und Blut Gottes Königreich nicht erben können, noch erbt die Verweslichkeit die Unverweslichkeit. 51 Seht, ich sage euch ein heiliges Geheimnis: Wir werden nicht alle [im Tod] entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden, 52 in einem Nu, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune. Denn die Posaune wird erschallen, und die Toten werden auferweckt werden unverweslich, und wir werden verwandelt werden. 53 Denn das, was verweslich ist, muß Unverweslichkeit anziehen, und das, was sterblich ist, muß Unsterblichkeit anziehen. 54 Wenn aber [dieses Verwesliche Unverweslichkeit anzieht und] dieses Sterbliche Unsterblichkeit anzieht, dann wird sich das Wort erfüllen, das geschrieben steht: Der Tod ist für immer verschlungen.“ 55 Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel? 56 Der Stachel, der den Tod verursacht, ist die Sünde, die Kraft der Sünde aber ist GESETZ [[der Fluch des GESETZES]]. 57 Gott aber sei Dank, denn er gibt uns den Sieg durch unseren Herrn Jesus Christus!

 

Der Lohn den jeder gleich erhält, unabhängig davon, wann und wie lange er in der Erntearbeit mitgearbeitet hat ist ewiges Leben! (Mat 20:1-16) Dies geschieht somit am 1.Tag des Erntefestes nach Harmagedon, wenn sich alle Menschen der „grossen Volksmenge“ vor Gott voller Dank für Ihr Überleben versammelt haben, Jehovas ganze Ernte der Endzeit! Ewiges Leben ist Gottes Geschenk durch Jesus, zufolge seines Loskaufs von Sünde!

 

In der Offenbarung werden jene Toten glücklich gepriesen, die „von dieser Zeit an [[der Versiegelung]] in Gemeinschaft mit [dem] Herrn sterben“. Dies bedeutet im Zusammenhang, dass Jesus sie bereits als zu ihm gehörend gekennzeichnet hat, aber bisher die Endschlacht Harmagedons und seine Wiederkehr zur Auferweckung der Toten in der Erstauferstehung noch nicht gekommen ist!

 

*** Rbi8  Offenbarung 14:13 ***

Und ich hörte eine Stimme aus dem Himmel sagen: Schreibe: Glücklich sind die Toten, die von dieser Zeit an in Gemeinschaft mit [dem] Herrn sterben. Ja, spricht der Geist, mögen sie ruhen von ihren mühevollen Arbeiten, denn die Dinge, die sie getan haben, gehen gleich mit ihnen.“

 

Der Ausdruck: „… die Dinge, die sie getan haben“ weisst auf besondere Werke hin, welche die Versiegelten als „getreue Sklaven“ Jesus gegenüber geleistet haben!

 

Jene „zehn Tage“, wo Satan noch Gerechte ins Gefängnis wirft und tötet sind noch nicht abgelaufen „Siehe! Der Teufel wird fortfahren, einige von euch ins Gefängnis zu werfen, damit ihr völlig auf die Probe gestellt werdet, und ihr werdet zehn Tage lang Drangsal haben. Erweise dich als treu selbst bis in den Tod, und ich will dir die Krone des Lebens geben. Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Versammlungen sagt: Wer siegt, der wird keinesfalls vom zweiten Tod [[(Harmagedons)]] Schaden erleiden.“ (Off 2:10, 11).

 

4.3.2.5          Wodurch gewährt Jehova Vergebung?

Über dieses Thema existieren viele widersprüchliche Ansichten. Die Ohrenbeichte der Katholischen Kirche hat Tür und Tor geöffnet Sünde auf die leichte Schulter zu nehmen, da ja eine Beichte vor dem Priester so oder so Vergebung mit sich bringt und schlimmstenfalls die letzte Ölung auch noch den grössten Sündensumpf beseitigt. Dies widerspricht klar und deutlich der Aussage des Paulus im Brief an die Hebräer, in Wirklichkeit ein Schreiben an alle Versammlungsvorsteher! Schon der von den Kirchenvätern nachträglich im Bibelkanon zugeteilte Titel soll uns irreführen, dass er nur an fleischliche Israeliten gesandt wäre!

 

Paulus zeigt dem aufmerksamen Leser, dass der Brief wirklich an jene gerichtet ist, welche Zugang zum „Heiligtum“ haben, das war im „Zelt der Zusammenkunft“ wie im späteren Tempel nur den Priestern gewährt! Wenn im „neuen Bund“ an Pfingsten 33 u.Z. Älteste stellvertretend priesterliche Pflichten wahrnehmen durften, so blieb trotzdem Gottes Regel erhalten, dass keiner unbefugt diese Stellung beanspruchen dürfe, wie dies der Fall Korah im „Bund mit Levi“ deutlich vor Augen führt!

 

(Hebräer 10:19-25)  Da wir also, Brüder, Freimut haben in bezug auf den Weg des Eingangs in die heilige Stätte durch das Blut Jesu, 20 den er für uns als einen neuen und lebendigen Weg eingeweiht hat durch den Vorhang, das ist sein Fleisch, 21 und da wir einen großen Priester [[Hohepriester]] über das Haus Gottes haben, 22 so laßt uns mit wahrhaftigem Herzen in voller Gewißheit des Glaubens hinzutreten, da unser Herz durch Besprengung vom bösen Gewissen gereinigt und unser Leib mit reinem Wasser gewaschen worden ist. 23 Laßt uns an der öffentlichen Erklärung unserer Hoffnung ohne Wanken festhalten, denn treu ist er, der die Verheißung gegeben hat. 24 Und laßt uns aufeinander achten zur Anreizung zur Liebe und zu vortrefflichen Werken, 25 indem wir unser Zusammenkommen nicht aufgeben, wie es bei einigen Brauch ist, sondern einander ermuntern, und das um so mehr, als ihr den Tag herannahen seht.

 

Das Einberufen der Zusammenkünfte jeden Sabbat und jeden Festtag Jehovas ist Sache der Vorsteher, der Ältesten, wie es in Israel in den Synagogen war! Sie sind die „Verwalter“ die „ihrem Herrn Rechenschaft schulden“! Einige jener Vorsteher waren zu nachsichtig geworden und da gab es Brüder, die Jehovas Worte um das Versammlungsgebot nicht weiter ernst nahmen, obwohl das GESETZ dies gar unter Todesstrafe stellt! Dies aber bedeutete „willentlich Sünde zu treiben“!

 

Darum fährt Paulus fort über das vierte Gebot zu reden, das Zusammenkommen an den Sabbaten Jehovas und erklärt:

 

(Hebräer 10:26-31)  Denn wenn wir willentlich Sünde treiben, nachdem wir die genaue Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, so bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig, 27 [wohl] aber ein gewisses furchtvolles Erwarten des Gerichts und eine feurige Eifersucht, die die Gegner verzehren wird. 28 Jemand, der das Gesetz Mose mißachtet hat, stirbt ohne Erbarmen auf das Zeugnis von zwei oder drei [Personen] hin. 29 Einer wieviel strengeren Strafe, denkt ihr, wird der wert geachtet werden, der den Sohn Gottes mit Füßen getreten und der das Blut des Bundes, durch das er geheiligt worden ist, als von gewöhnlichem Wert geachtet und der den Geist der unverdienten Güte durch Verachtung gröblich verletzt hat? 30 Denn wir kennen den, der gesagt hat: „Mein ist die Rache; ich will vergelten“ und wiederum: „Jehova wird sein Volk richten.“ 31 Es ist etwas Furchtbares, in die Hände [des] lebendigen Gottes zu fallen.

 

Kein Zweifel, dass Paulus an Vorsteher sich wendet, die dem GESETZ Nachachtung zu verschaffen haben! Ihre Pflicht ist es die Übertreter zu ermahnen, sie auf die gesetzliche Vorschrift hinzuweisen, denn erst danach bedeutet es „willentliche Sünde“, wenn der Übertreter nicht bereut, sondern seinen Lauf fortsetzt!

 

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Dass es somit Grenzen beim Vergeben gibt ist deutlich! Jesus erklärt in Matthäus 18:15 ff mit aller Deutlichkeit, dass eine Sünde nicht vorab den Ältesten gemeldet werden muss, sondern jeder Christ seinem Bruder gegenüber Verantwortung trägt, wenn er jenen beim Verlassen des geraden Weges erkennt! Er soll mit ihm reden, ihn zur Umkehr bewegen, damit er die notwendigen Schritte unternimmt, bevor dies ein Fall für die Versammlung und damit für die Vorsteher wird!

 

Die Ältesten dürfen nicht schlafen, denn eine faule Frucht wird alle übrigen anstecken und der ganze Korb wird zu faulen beginnen!

 

(Zephanja 1:12, 13)  Und es soll geschehen zu jener Zeit [[vor Harmagedon]], daß ich Jerusalem sorgfältig mit Leuchten durchsuchen werde, und ich will den Männern Aufmerksamkeit schenken, die auf ihren Hefen erstarren [und] die in ihrem Herzen sprechen: ‚Jehova wird nicht Gutes tun, und er wird nicht Böses tun.‘ 13 Und ihr Vermögen soll zum Raub werden und ihre Häuser zu einer wüsten Einöde. Und sie werden Häuser bauen, aber sie werden [sie] nicht bewohnen; und sie werden Weingärten pflanzen, aber sie werden nicht den Wein davon trinken.

 

Es ist ein Hinweis auf die sinnbildliche „Stadt“, auf „Jerusalem“, auf die christlichen Führer, die zum Ende wie „Sodom und Ägypten“ sind, permissiv in sexueller Hinsicht und unterdrückerisch wie das götzendienerische Ägypten!

 

 

4.3.3          Das Fest der Einsammlungen

 

4.3.3.1          Das freudige Laubhüttenfest zum Ende der Einsammlung der Feldfrüchte

Als letztes Fest am Ende des Agrarjahres folgt das Fest der Einsammlungen“, ebenso im siebten Monat Tischri oder Ethanim, nur fünf Tage nach dem Sühnetag.

 

http://www.jewsforjesus.org/images/stories/shofar.jpgEs sollte im Gegensatz zum Sühnetag ein äusserst fröhliches Fest sein, in Erinnerung an Gottes Segen während des Jahres. Ihm sollte daher zu diesem Zeitpunkt auch der Zehnten entrichtet werden von allen Erträgen des Feldes! Wie stets wird es mit dem Schofarhorn angekündigt!

 

Wir erinnern uns, dass während der Endzeit, an Pfingsten nach dem grossen Gerichtstag, wo Jesus die Schafe von den Böcken trennte und die „Hochzeit des Lammes“ [B2e] folgte die Zeit der Versiegelung [B2e-B2g] einzuordnen ist. Sie schliesst rund ein Jahr vor Harmagedon am Trompetenfest ab. Danach folgt das letzte „Fest der Einsammlungen“ innerhalb des alten Systems, wo der letzte der 144.000 „seiner Stirn versiegelt“ ist! „Das Heilige“ des geistigen Tempels ist inzwischen „in seinen rechten Zustand gebracht“!

 

(Daniel 8:13, 14)  Und ich hörte schließlich einen gewissen Heiligen reden, und ein anderer Heiliger sprach dann zu dem Betreffenden, der redete: „Wie lange wird die Vision von dem beständigen [Opfer] und von der Übertretung, die Verwüstung verursacht, dauern, um sowohl [die] heilige Stätte als auch [das] Heer [[(„Israels“; diejenigen, „die den heiligen Bund verlassen haben“)]] zu Dingen der Zertretung zu machen?“ 14 Daher sagte er zu mir: Bis zu zweitausenddreihundert Abenden [und] Morgen; und [die] heilige Stätte wird gewiß in ihren rechten Zustand gebracht werden.

 

Diese Fristangabe ist somit an Jesus und seine inzwischen auf Richterthronen sitzenden Apostel, seine „Braut, die Frau des Lammes“ (Off 21:9) gerichtet. Die Grafik zeigt, welches der Zusammenhang dieser Einsammlungen der Endzeit mit den Vorhersagen Daniels hat, welche die Offenbarung mit vielerlei Details ergänzt. Bestimmt ist der Abschluss der Versiegelung ein weiterer Grund fröhlich zu sein inmitten der „grossen Drangsal“.

 

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Ab jenem Sühnetag folgt das letzte Jahr dieses Systems, welches das letzte vom Zyklus von sieben Sabbatjahren ist, das zudem „Jehovas grossen und furchteinflössenden Tag der Rache“ beinhaltet! „Denn Jehova hat einen Tag der Rache, ein Jahr der Vergeltungen für den Rechtsfall um Zion.“ (Jes 34:8; 63:3-6) Es ist ein „annehmbares Jahr“ für Jehova (Jes 61;1, 2; Lu 4:18, 19), weil der „Weizen“ nun von der „Spreu“ getrennt ist und der letzte der Priesterkönige bereits auserwählt worden ist! Darüber erfahren wir mehr etwas später zum Schluss des Artikels!

 

4.3.3.2          Das grosse Fest der Einsammlungen nach Harmagedon

Ein letztes Fest der Einsammlungen“, zum endgültigen Abschluss der Menschenernte der Erde, nachdem das „Unkraut“ bereits verbrannt ist und die „neuen Himmel“ in ihr Amt eingesetzt sind soll am Ende der 1335 Tagefrist Daniels, am 1.Tag des Laubhüttenfestes oder fünfundvierzig Tage nach Harmagedon stattfinden! Dies entspricht dem Höhepunkt der Festlichkeiten des letzten Jahres, des „annehmbaren Jahres“ das Harmagedon mit einschliesst, das wie wir schon wissen ein Sabbatjahr ist, zudem das siebte von sieben Sabbatzyklen abschliesst.

 

Es kommt der Höhepunkt, wenn Jesus dem Vater den eingesammelten „Weizen“, die 144.000 Priesterkönige als das Auserlesene „Israel Gottes“ übergibt und mit ihnen verbunden die „grosse Volksmenge“ der „Schafe“, die ihm allein als dem „wahren Hirten“ gefolgt sind, weil sie die „Stimme der falschen Hirten“ nicht gefolgt sind, die nur für Lohn gehandelt haben! Jesu Worte, dass er „andere Schafe“ habe die nicht aus der Hürde Israels wären und auch diese noch bringen müsse sind daran sich zu erfüllen!

 

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Jehovas gesetzliche Bestimmungen erklären genau, was jene acht Tage „der Feueropfer“ beinhalten, die während des Laubhüttenfestes dargebracht werden. Bedenken wir, dass eine Unmenge an „Gemeinschaftsschlachtopfern“ dargebracht werden, um die „grosse Volksmenge“ mit Fleisch zu versorgen: Auch darin zeigt sich Jehovas Weisheit, seine Schlachtopfer betreffend! Jedes Schuldopfer aber, wo alles Fleisch verbrannt werden muss schmerzt das ganze Volk, weil es Nahrung bedeutet, die vom Tisch weg in Rauch aufgelöst wird! So ist es mit den Sünden: Alles, was sie an scheinbarem Erfolg mit sich bringen löst sich in Rauch auf!

 

4.3.3.3          Die Erklärungen der Schrift zu den Laubhütten

Wie alles, was Jehova tut, so ist es auch hier nicht nur sinnvoll, sondern zum Guten der Gesamtheit! Alle Klassenunterschiede werden durch das Zusammenleben in Laubhütten während einer ganzen Woche abgebaut!

 

Laubhütten in Israel.Wie bei der Passahfeier im Frühjahr ist der erste und letzte Tag ein Feiertag, an dem „keinerlei mühevolle Arbeit“ getan werden darf! Zudem bestimmt das GESETZ, dass „eine heilige Zusammenkunft“ stattfinden muss. Jesus hatte gezeigt, dass bereits „zwei oder drei“ eine Zusammenkunft bedeuten und Jesaja spricht für die Zeit des Endes zudem von „Inseln“ inmitten des Menschenmeeres, die „kein Teil der Welt“ geworden sind!

 

Das wahre „Israel“ steht doch vor dem Abschluss des alten Systems unter ständiger Verfolgung Satans und dessen „Samens der Schlange“, kann gar keine grossartigen Werke vollbringen! „Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, um Krieg zu führen mit den Übriggebliebenen ihres Samens, die die Gebote Gottes halten und das Werk des Zeugnisgebens für Jesus innehaben.“ (Off 12:17) Zu den „Geboten Gottes“ die jener „Same der Frau“ halten gehören eben auch alle Sabbate und Festzeiten Jehovas zu beachten! Das Buch Levitikus zeigt Jehovas Anordnung:

 

*** Rbi8  3. Mose 23:33-36 ***

Und Jehova redete weiter zu Moses, indem [er] sagte: 34 Rede zu den Söhnen Israels und sprich: ‚Am fünfzehnten Tag dieses siebten Monats ist das Laubhüttenfest, sieben Tage lang für Jehova. 35 Am ersten Tag findet eine heilige Zusammenkunft statt. Keinerlei mühevolle Arbeit dürft ihr tun. 36 Sieben Tage solltet ihr Jehova ein Feueropfer darbringen. Am achten Tag sollte eine heilige Zusammenkunft für euch stattfinden, und ihr sollt Jehova ein Feueropfer darbringen. Es ist eine feierliche Versammlung. Keinerlei mühevolle Arbeit dürft ihr tun.

 

Jehovas durch Feuer gereinigte Opfer sind wie wir bereits gut wissen unsere „Stiere der Lippen“ oder wie es Johannes in der Offenbarung erklärt, „… das Werk des Zeugnisgebens für Jesus“! Es braucht Mut sich offen zu Jesus zu bekennen und keiner der vielen Religionen anzugehören, so wie Jesus sich keiner der Sekten seiner Tage angeschlossen hatte! Das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ kann nicht mit irgendeiner Religion identifiziert werden. „Jeder nun, der vor den Menschen bekennt, mit mir in Gemeinschaft zu sein, mit dem in Gemeinschaft zu sein, will auch ich vor meinem Vater, der in den Himmeln ist, bekennen; wer immer mich aber vor den Menschen verleugnet, den will auch ich vor meinem Vater verleugnen, der in den Himmeln ist. Denkt nicht, ich sei gekommen, Frieden auf die Erde zu bringen; ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern ein Schwert.“ (Mat 10:32-34)

 

Im Bibelbuch Levitus oder 3.Mose wird das Gebot Jehovas noch weiter präzisiert, allerdings in seiner Anwendung für Jerusalem, wenn die Stadt sich mit Pilgern jeweils zum Laubhüttenfest füllt und keine Häuser mehr für Unterkünfte zur Verfügung stehen. Bestimmt wird auch dies so sein am grossen Laubhüttenfest nach Harmagedon! Der Zweck der Laubhütten allerdings ist die Erinnerung an die vierzig Jahre in der Wildnis, weil Israel obwohl es gegen Jehova rebelliert hatte doch Gottes Schutz genoss und von ihm täglich mit Manna und mit Fleisch von Wachteln versorg wurde!

 

*** Rbi8  3. Mose 23:37-44 ***

http://annikameetsarak.files.wordpress.com/2012/10/dscn1311.jpg?w=450&h=338Dies sind die Festzeiten Jehovas, die ihr als heilige Zusammenkünfte ausrufen solltet, um Jehova ein Feueropfer darzubringen: das Brandopfer und das Getreideopfer des Schlachtopfers und die Trankopfer gemäß dem täglichen Erfordernis, 38 außer den Sabbaten Jehovas und außer euren Gaben und außer allen euren Gelübdeopfern und außer allen euren freiwilligen Gaben, die ihr Jehova geben solltet. 39 Indes solltet ihr am fünfzehnten Tag des siebten Monats, wenn ihr den Ertrag des Landes eingesammelt habt, das Fest Jehovas sieben Tage feiern. Am ersten Tag ist vollständige Ruhe, und am achten Tag ist vollständige Ruhe. 40 Und ihr sollt euch am ersten Tag die Frucht prächtiger Bäume holen, die Palmwedel und die Äste von Bäumen mit vielen Zweigen und von Pappeln aus dem Wildbachtal, und ihr sollt euch sieben Tage vor Jehova, eurem Gott, freuen. 41 Und ihr sollt es als ein Fest für Jehova sieben Tage im Jahr feiern. Als eine Satzung auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]] durch eure Generationen hindurch solltet ihr es im siebten Monat feiern. 42 In den Laubhütten solltet ihr wohnen, sieben Tage. Alle Einheimischen in Israel sollten in den Laubhütten wohnen, 43 damit eure Generationen wissen, daß ich die Söhne Israels in den Laubhütten wohnen ließ, als ich sie aus dem Land Ägypten herausführte. Ich bin Jehova, euer Gott.‘ “

44 Dementsprechend redete Moses zu den Söhnen Israels von den Festzeiten Jehovas.

 

Hier geht deutlich die um einen Tag gegenüber der Passahfeier verlängerten Dauer des Festes hervor! Am Tag der Ankunft sollten die Laubhütten erstellt werden, dann am ersten und am achten Tag war hoher Feiertag mit der heiligen Versammlung! Die Priester bereiteten während der ganzen Woche die Speise am grossen Altar für alles Volk, so dass jene nicht erst selbst Feuer machen und braten mussten! Auch auf dies lassen sich verschiedene Aussagen Jesu anwenden: „Ferner werden Leute aus östlichen und westlichen Gegenden und von Norden und Süden kommen und werden zu Tisch liegen im Königreich Gottes. Und siehe, es gibt Letzte, die Erste sein werden, und es gibt Erste, die Letzte sein werden.“ (Lu 13:29, 30)

 

image064Keine Frage, dass das fleischliche Israel, „Lo-Ruhama“ wie auch das „Israel Gottes“, das als „Lo-Ammi“ bisher „nicht mein Volk“ ist  noch nicht zum Ende gekommen sind.

 

Das endgültige Erbe in Israel kann erst in Zukunft angetreten werden, wenn Jehova es von allen Übeltätern befreit hat und die Erblasser denen das Erbe hinterlassen, die Jehova als zum „Israel Gottes“ gehörend gekennzeichnet hat!

 

Während die „Ebioniten“ nach Israel zurückkehren werden, von all ihren Orten der Zerstreuung her, so sind es die „Paulikaner“, die nach diesem Fest von ihren neuerwählten Priesterkönigen das Erbe der restlichen Erde erhalten werden! Damit wird sich das Erfüllen, was Jehova gegenüber Jakob versprochen hatte:

 

(1. Mose 35:9-13)  Gott erschien nun dem Jakob wiederum, während er aus Pạddan-Ạram kam, und segnete ihn. 10 Und Gott sagte dann zu ihm: Dein Name ist Jakob. Nicht länger werde dein Name Jakob genannt, sondern Israel wird dein Name werden.“ Und er begann seinen Namen Israel zu nennen. 11 Und Gott sprach ferner zu ihm: Ich bin Gott, der Allmächtige. Sei fruchtbar und werde zu vielen. Nationen und eine Versammlung von Nationen werden aus dir hervorgehen, und Könige werden aus deinen Lenden kommen. 12 Was das Land betrifft, das ich Abraham und Ịsa·ak gegeben habe, dir werde ich es geben, und deinem Samen nach dir werde ich das Land geben.“ 13 Danach fuhr Gott von ihm auf, an dem Ort, wo er mit ihm geredet hatte.

 

http://www.taz.de/uploads/images/684x342/cairo_kopten.20110309-15.jpgAuch wenn hier die Ehre Jehova zugeteilt wird war der Mittler auch in diesem Fall „der Engel Jehovas“, der damit in den Geistbereich zurückkehrte.

 

Jehova spricht nicht von einer Aufteilung der Erde zwischen „Lo-Ruhama“, den fleischlichen Israeliten die heute Jesus ablehnen und den Palästinensern! Er spricht vom wahren „Samen Israels“, welcher Jesus ist und alle die er am Gerichtstag anerkennt! Jede Art heutiger Friedenspläne für den Nahen Osten sind zum Scheitern verurteilt, weil Öl und Wasser sich beständig scheiden werden!

 

 

4.3.4          Der Tempel in Jerusalem als Punkt der Vereinigung Israels zu den Festzeiten

 

4.3.4.1          Die Festzeiten und der Tempel Salomos

Für alle drei grossen Festzeiten, das Passahfest, Pfingsten und das „Fest der Einsammlungen“ oder eben das Laubhüttenfest mussten alle erwachsenen Männer innerhalb der Grenzen Israels nach Jerusalem pilgern. Das war eine feste Einrichtung, während Frauen mit Kleinkindern und jene mit Kranken und Alten das Haus oder den Hof hüteten. Oft aber waren es ganze Familien, wie im Falle Jesu als er als Zwölfjähriger am Ende der Passahfeier in Jerusalem verblieb und sich im Tempel aufhielt, dann auf die Frage der Mutter Maria am dritten Tag antwortete:

 

http://www.internetmonk.com/wp-content/uploads/The-Finding-Of-The-Saviour-In-The-Temple-300x188.jpg (Lukas 2:48-50)  Als sie ihn nun sahen, waren sie höchst erstaunt, und seine Mutter sagte zu ihm: „Kind, warum hast du so an uns gehandelt? Sieh, dein Vater und ich haben dich ganz verzweifelt gesucht. 49 Er aber sprach zu ihnen: Wie habt ihr mich nur suchen können? Wußtet ihr nicht, daß ich im [Haus] meines Vaters sein muß? 50 Sie begriffen jedoch das Wort nicht, das er zu ihnen redete.

 

Wir sehen daraus, dass Jesus von Kind an gewohnt war diese Feiern in Jerusalem einzuhalten. Dies aber endete mit seinem Tode, denn damit hörten die blutigen Schlachtopfer auf und auch steinerne Gebäude zur Anbetung wichen dem geistigen Tempel, der Christenversammlung in Privathäusern!

 

Als Salomo den Tempel in Jerusalem erbaute glaubte er damit die der Vorhersage an David zu  erfüllen.

 

*** Rbi8  2. Chronika 2:2-6 ***

Ferner sandte Salomo zu Hiram, dem König von Tyrus, und ließ sagen: „So, wie du mit David, meinem Vater, gehandelt und du ihm fortwährend Zedernholz gesandt hast, damit er sich ein Haus baue, um darin zu wohnen 4 siehe, ich baue ein Haus für den Namen Jehovas, meines Gottes, um es ihm zu heiligen, um wohlriechendes Räucherwerk vor ihm zu verbrennen, mit dem beständigen Schichtbrot und mit Brandopfern am Morgen und am Abend, an den Sabbaten und an den Neumonden und zu den Festzeiten Jehovas, unseres Gottes. Auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]] wird dies Israel obliegen. 5 Und das Haus, das ich baue, wird groß sein, denn unser Gott ist größer als alle [anderen] Götter. 6 Und wer könnte Kraft behalten, ihm ein Haus zu bauen? Denn die Himmel und die Himmel der Himmel können ihn nicht fassen, und wer bin ich, daß ich ihm ein Haus bauen sollte, ausgenommen, um vor ihm zu räuchern?

 

Da Juda genauso wie das Zehnstämmereich Israel Jehovas GESETZ verlassen hatte wurde der Tempel Salomos im Jahre 607 v.u.Z. zerstört und er wurde zu Asche und einem Schutthaufen! Nach dem siebzigjährigen Exil durfte der Überrest aus Babylon zurückkehren und der Tempel wurde erneut unter Leitung Serubbabels aufgebaut. Derselbe zweite Tempel wurde in grossem Stil durch König Herodes renoviert, warum man ihn dann auch den „Tempel des Herodes“ nannte. Er hatte nur kurze Dauer, denn wie es Jesus in seinem Wehe über Jerusalem vorhergesagt hatte wurde er durch die Römer im Jahre 70 u.Z. zerstört! Seither wurde er nie wieder aufgebaut.

 

4.3.4.2          Festzeiten Israels die Jehova zur Bürde wurden

Da Israel Jehovas Vorschriften zu den Festzeiten nicht so einhielt, wie Gott es ihnen geboten hatte wurden diese Jehova gar zu einer Last! Gott selbst verschloss seine Augen und seine Ohren vor all ihren Gebeten! Da Jehova sich nicht geändert hat und seine Gebote weiterhin gelten sollten wir in unserem Verhalten Unterscheidungsvermögen zeigen, denn jeder von uns wird Jehova gegenüber selbst Rechenschaft ablegen müssen! Wer andere zum Straucheln im GESETZ bringt wird sich für Blutschuld verantworten müssen, denn derjenige der Strauchelt wird ebenso wie Eva für das Fehlverhalten zur Rechenschaft gezogen, jeder für seinen eigenen Fehler, wehe aber denen, die Anlass zum Straucheln bilden! „Wer immer aber einen von diesen Kleinen, die an mich glauben, straucheln macht, für den ist es nützlicher, daß ihm ein Mühlstein, wie er von einem Esel gedreht wird, um den Hals gehängt und er ins weite, offene Meer versenkt werde.“ (Mat 18:6)

 

*** Rbi8  Jesaja 1:14-17 ***

Eure Neumonde und eure Festzeiten hat meine Seele gehaßt. Mir sind sie zur Bürde geworden; ich bin müde geworden [, sie] zu tragen. 15 Und wenn ihr eure Handflächen ausbreitet, verhülle ich meine Augen vor euch. Auch wenn ihr viele Gebete vorbringt, höre ich nicht zu; mit Blutvergießen sind ja eure Hände gefüllt worden. 16 Wascht euch; reinigt euch; schafft mir die Schlechtigkeit eurer Handlungen aus den Augen; hört auf, Böses zu tun. 17 Lernt Gutes tun; forscht nach dem Recht; weist den Bedrücker zurecht; fällt [einen] Rechtsspruch für den vaterlosen Knaben; führt die Rechtssache der Witwe.“

 

http://images01.kurier.at/benedikt+XVI-006_AP_Andrew+Medichini.jpg/940x540nocrop2/451.514Was glauben wir, was Jehova über die Festzeiten der Christenheit erklärt, die weit eher heidnische Festlichkeiten sind? Wenn Jehova Israels Feste „gehasst“ hat wie wird er empfinden, wenn wir nicht auf Seinen Sohn hörten, der uns in den Evangelien doch so oft ermahnt „alle Gebote Jehovas“ zu halten, auch die „Geringsten“ und so andere zu belehren!

 

Was soll denn Jehova sich daran erfreuen, wenn aus dem, Lichtfest Chanukka das heidnisch-christliche Weihnachtsfest wurde, das ursprünglich am 25.Dezember dem Sonnengott Mithras geweiht war? Roms grösste Feier vor der „Sol invictus“ durch dessen Pontifex Maximos, dem Kaiser! Oder das Heidenfest der Frühlingssonnenwende, das die Fruchtbarkeitsgöttin Ostara ehren sollte, die nun anstelle des Abendmahls des 14.Nisan und der Woche des  Passahfeier scheinbar Jesu Leiden, Tod und Auferstehung erinnern soll. Es fehlt der Führung der Christenheit wirklich an Unterscheidungsvermögen, was Jehova annehmbar ist und was er nur noch als Zirkus und gegen ihn und seine deutlichen Anweisungen gerichtet sieht!

 

4.3.4.3          Festzeiten nach der Rückkehr aus dem Exil

Was Jesaja über Israel und Juda erklärte, die beide später die Strafe für Ihre Missachtung von Jehovas Sabbaten, seinen Sabbat- und Jubeljahren und den übrigen Geboten in aller Härte erfahren mussten, so gilt dies auch für die aus dem Exil Zurückgekehrten: Hosea nennt sie „Lo-Ruhama“. Nachdem sie wie aus der Beschreibung Esras hervorgeht das Laubhüttenfest nach Jehovas Vorschriften feierten wurde Juda durch den Priester Esra hart ermahnt nun wirklich beim GESETZ und seinen Bestimmungen zu bleiben! Scheinbar schutzlos waren sie den Angriffen durch die ihnen feindlich gesinnten Völker ausgesetzt und darum erfasse sie Furcht und sie hörten auf Esra!

 

image071*** Rbi8  Esra 3:3-6 ***

So richteten sie den Altar fest auf seinem eigenen Platz auf, denn Schrecken [kam] über sie wegen der Völker der Länder, und sie begannen, Jehova darauf Brandschlachtopfer zu opfern, die Brandschlachtopfer des Morgens und des Abends. 4 Dann hielten sie das Laubhüttenfest gemäß dem, was geschrieben steht, [in Verbindung] mit den Brandschlachtopfern Tag für Tag nach der Zahl gemäß der Vorschrift dessen, was sich für jeden Tag gebührte. 5 Und danach gab es das beständige Brandopfer und dasjenige für die Neumonde und für alle geheiligten Festzeiten Jehovas und für jeden, der willig Jehova eine freiwillige Gabe darbrachte. 6 Vom ersten Tag des siebten Monats an begannen sie, Jehova Brandschlachtopfer zu opfern, als die Grundlage des Tempels Jehovas selbst noch nicht gelegt worden war.

 

Aus den Ausführungen geht deutlich hervor, dass Juda unter der Führung Nehemias und Esras auch ohne steinernen Tempel diesen Teil der Anbetung wiederherstellten! Jehova wird uns daran bemessen, wie wir auf Sein Wort hören und darauf reagieren! Nicht durch Worte wird ein Christ geheiligt, sondern durch sein Tun!

 

4.3.4.4          Hosea kündigt das Aufhören der Festzeiten für die hurerische Ehefrau Gomer an

image073Mit seiner Ehefrau, einer Prostituierten Namens „Gomer“ machte Hosea dieselben schmerzlichen Erfahrungen wie Jehova mit Jakob und den aus diesem Volk hervorgegangenen drei Volksgruppen: „Jesreel“ als dem Zehnstämmereich Israel, dann der Tochter „Lo-Ruhama“, dem aus dem Exil Babylons zurückgekehrten Überrest aus Juda. Das dritte Volk, das dem Sohn „Lo-Ammi“ entspricht ist mit der Namenchristenheit identisch. „Da war ein Beginn des durch Hosẹa [ergangenen] Wortes Jehovas, und Jehova sprach dann zu Hosẹa: „Geh, nimm dir eine Frau der Hurerei und Kinder der Hurerei, denn durch Hurerei wendet sich das Land ganz bestimmt davon ab, Jehova zu folgen.“ (Hos 1:2)

 

Jehova versprach „Gomer“, dass Er sie züchtigen werde aber nicht gänzlich verstossen! Ihre „leidenschaftlichen Liebhaber“ waren ursprünglich die Nationen des „Königs des Südens“, Ägypten und des „Königs des Nordens“, Syrien. Heute sind es die Liebhaber „Babylons der Grossen“, dieselben „Könige des Nordens“ (der Ostblock und der Islam) und des „Königs des Südens“ (Anglo-Amerika und Alliierte)

 

*** Rbi8  Hosea 2:9-13 ***

‚Darum werde ich umkehren und gewiß mein Korn zu seiner Zeit und meinen süßen Wein zu seiner rechten Zeit wegnehmen, und ich will meine Wolle und mein Linnen zur Bedeckung ihrer Blöße wegreißen. 10 Und nun werde ich ihre Schamteile vor den Augen ihrer leidenschaftlichen Liebhaber aufdecken, und da wird kein Mann sein, der sie meiner Hand entreißt. 11 Und ich werde gewiß all ihr Frohlocken, ihr Fest, ihren Neumond und ihren Sabbat und jede ihrer Festzeiten aufhören lassen. 12 Und ich will ihren Weinstock und ihren Feigenbaum verwüsten, von denen sie sprach: „Sie sind mir eine Gabe, die mir meine leidenschaftlichen Liebhaber gegeben haben“; und ich will sie zu einem Wald machen, und das wildlebende Tier des Feldes wird sie gewiß verzehren. 13 Und ich will Abrechnung halten mit ihr wegen der Tage der Baalsbildnisse, denen sie ständig räucherte, als sie sich fortgesetzt mit ihrem Ring und ihrem Schmuck zierte und ständig ihren leidenschaftlichen Liebhabern nachging, und mich vergaß sie‘ ist der Ausspruch Jehovas.

 

Wer immer glaubt Jehova mit Göttern und Götzen betrügen zu können irrt. Jehovas Gericht mag lange stumm bleiben, es kommt der Tag, wo Er aufsteht und handelt! Dieser Tag ist nahe gekommen! Seine Abrechnung liegt in der Hand Jesu und er wird bestimmt Ordnung auf der Erde schaffen, so dass der Weg zur Aufrichtung des Paradieses und einer Gott vollkommen genehmen Anbetung frei wird! Bis zum Ende werden trotz grosser Plagen die Menschen weit eher an ihren Traditionen festhalten, wie an eine innere Umkehr und an Reue denken, weil ihre Führer weiterhin daran festhalten!

 

http://s1.wohintipp.at/uploads/events/transformed/173340-138655-7.jpg (Offenbarung 9:20, 21)  Aber die übrigen der Menschen, die durch diese Plagen nicht getötet wurden, bereuten die Werke ihrer Hände nicht, so daß sie die Dämọnen nicht [mehr] angebetet hätten sowie die Götzen aus Gold und Silber und Kupfer und Stein und Holz, die weder sehen noch hören, noch gehen können; 21 und sie bereuten ihre Mordtaten nicht noch ihre spiritistischen Bräuche, noch ihre Hurerei, noch ihre Diebstähle.

 

Was in der Offenbarung über „Babylon die Grosse“ erwähnt wird ist bereits in den Worten Hoseas deutlich beschrieben!

 

Beachten wir aber, dass Jehova durch Hosea eine grosse Veränderung ankündet. Es betrifft das Auswahlverfahren Jehovas, seine künftige „Frau“, seinen „ehelichen Besitz“, das „Israel Gottes“, von denen viele zuvor wie Saulus Teil der gottentfremdeten Anbetung waren und aus Jehovas Sicht „arge Sünder“ darstellten, die sich aber reinigten und zu Ihm umkehrten!

 

(Hosea 2:17-20)  Und ich will die Namen der Baalsbildnisse von ihrem Mund entfernen, und ihrer wird nicht mehr gedacht mit ihrem Namen. 18 Und für sie werde ich an jenem Tag gewiß einen Bund schließen in Verbindung mit dem wildlebenden Tier des Feldes und mit dem fliegenden Geschöpf der Himmel und dem Kriechtier des Erdbodens, und Bogen und Schwert und Krieg werde ich aus dem Land zerbrechen, und ich will sie in Sicherheit sich niederlegen lassen. 19 Und ich will dich mir verloben auf unabsehbare Zeit, und ich will dich mir in Gerechtigkeit und in Recht und in liebender Güte und in Erbarmungen verloben. 20 Und ich will dich mir in Treue verloben; und du wirst Jehova gewiß erkennen.‘

 

Die „gänzlich Verlassene“ wird also von Jehova in dem durch Jesus vollkommen gereinigten Zustand als das „Israel Gottes“, als die 144.000 Priesterkönige von Jehova angenommen! Das ist nur verständlich im Zusammenhang mit dem Geschehen der Endzeit und Jehovas Festzeiten!

 

 

4.3.5          Jehovas Vermählung und sein Fest auf Zion

 

4.3.5.1          Jehovas Festmahl auf dem Berg Zion beginnt am 15.Tischri!

Jesaja beschreibt das Letzte dieser Feste, fünfundvierzig Tage nach Harmagedon beginnend, dem ersten Tag des Laubhüttenfestes als Jehovas grosses Hochzeitsfest:

 

http://s3.germany.travel/media/gcb_1/mice/meetings/grand_elysee_hamburg/Grosser_Festsaal_festlich_1024x768.jpg (Jesaja 25:6-8)  Und Jehova der Heerscharen wird bestimmt für alle Völker auf diesem Berg ein Festmahl von Gerichten, reich an Öl, machen, ein Festmahl von [Wein, der auf den] Hefen [stehengelassen wurde], von Gerichten, reich an Öl, mit Mark gefüllt, von gefiltertem [Wein, der auf den] Hefen [stehengelassen wurde]. 7 Und auf diesem Berg wird er sicherlich die Oberfläche der Umhüllung verschlingen, die alle Völker umhüllt, und das Gewebe, das über alle Nationen gewoben ist. 8 Er wird tatsächlich den Tod für immer verschlingen, und der Souveräne Herr Jehova wird gewiß die Tränen von allen Gesichtern abwischen. Und die Schmach seines Volkes wird er von der ganzen Erde hinwegnehmen, denn Jehova selbst hat [es] geredet.

 

Keine Frage, welches „Hochzeitsfest“ gemeint ist! Jesus beschreibt es, nachdem die Feinde nicht mehr sind und keiner von denen, die eingeladen waren, die sich aber sich aus windigen Gründen lossagten mehr existiert (Mat 22:7-10; Lu 19:27). Es ist der Tag an dem Jehova sich selbst erneut mit dem „Israel Gottes“ vermählen wird!

 

Die „Stadt die wahre Grundlagen hat“, die vollkommen auf Jehovas Geboten und der Erfüllung Seines Willens aufbaut, das „Jerusalem droben, unsere Mutter“ (Gal 4:25, 26), Jehovas „(dritter) Himmel der Himmel“,  kommt zur Erde herab, um am „neuen Bund“ direkten Anteil zu haben!

 

http://1.bp.blogspot.com/_Pzrp3gthf_E/SNoDvUNsaMI/AAAAAAAAADA/V7U4KGaEN7k/s320/Das%2Berste%2BZelt%2BGottes%25252C%2Bder%2Berste%2BTabernakel.jpg (Offenbarung 21:1-8)  Und ich sah einen neuen Himmel [[die inzwischen geweihten, eingesetzten 144.000 Priesterkönige]] und eine neue Erde [[die „grosse Volksmenge“]]; denn der frühere Himmel [[alle Macht und Amtsgewalt dieses Systems]] und die frühere Erde [[die gottenfremdete Menschheit]] waren vergangen, und das Meer [[die wie Tang und Schlamm aufwühlenden Volksmassen]] ist nicht mehr. 2 Ich sah auch die heilige Stadt, das Neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitgemacht wie eine für ihren Mann geschmückte Braut. 3 Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. 4 Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.

5 Und der, der auf dem Thron saß, sprach: „Siehe! Ich mache alle Dinge neu.“ Auch sagt er: „Schreibe, denn diese Worte sind zuverlässig und wahr.“ 6 Und er sprach zu mir: „Sie sind geschehen! Ich bin das Ạlpha und das Ọmega, der Anfang und das Ende. Wen dürstet, dem will ich kostenfrei vom Quell des Wassers des Lebens geben. 7 Wer siegt, wird diese Dinge erben, und ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein. 8 Was aber die Feiglinge und die Ungläubigen und die betrifft, die zufolge ihrer Unsauberkeit abscheulich sind, und Mörder und Hurer und solche, die Spiritismus ausüben, und Götzendiener und alle Lügner, ihr Teil wird in dem See sein, der mit Feuer und Schwefel brennt. Das bedeutet den zweiten Tod.“

 

Genauso wie das ursprüngliche Zelt im Sinai inmitten Israels hier auf der Erde weilte, wird das „Zelt Gottes“ in unserer Mitte auf der Erde sein! Gottes Anwesenheit wird sich nicht physisch zeigen, sondern in den Auswirkungen durch Jesus und den geistigen Tempel, die 144.000 Priesterkönige mit Machtbefugnissen wie nie zuvor gekannt! Die Engel selbst werden auf deren Bitten hin unmittelbar reagieren, denn beide, das „Israel Gottes“ und die himmlische „Braut“, die Engel tun Gottes Werk gemeinsam! Weder den Engel noch dem „Israel Gottes“ als Jehovas „ehelichem Besitz“ gebühren Anbetung! Selbst der Apostel Johannes musste diese Lektion lernen!

 

(Offenbarung 22:8, 9)  Nun, ich, Johạnnes, war es, der diese Dinge hörte und sah. Und als ich gehört und gesehen hatte, fiel ich nieder, um vor den Füßen des Engels anzubeten, der mir diese Dinge gezeigt hatte. 9 Er aber sagt zu mir: Sieh dich vor! Tu das nicht! Ich bin nichts weiter als ein Mitsklave von dir und von deinen Brüdern, die Propheten sind, und von denen, die die Worte dieser Buchrolle halten. Bete Gott an!

 

Ja, grosse Veränderungen stehen bevor und es lohnt darüber nachzusinnen und das eigene Leben mit Gottes Massstäben in Harmonie zu bringen! Wer an mystische religiöse Märchen glauben möchte, wie jene, dass wir nach dem Tode in den dritten Himmel Jehovas oder in die Hölle kommen, der soll daran festhalten, wird aber niemals eine Chance des Verständnisses erreichen, was wirklich geschehen wird!

 

Zusammen mit den „neuen (ersten) Himmeln“ und der „grossen Volksmenge aus allen Nationen“ (Off 7:9) werden die Überlebenden Harmagedons Jehova nun „Schulter an Schulter“ mit einer einzigen Sprache, in Hebräisch dienen! Durch Zephanja kündet Jehova an: „Denn dann werde ich [die Sprache der] Völker in eine reine Sprache umwandeln, damit sie alle den Namen Jehovas anrufen, um ihm Schulter an Schulter zu dienen.“ (Zeh 3:9)

 

4.3.5.2          Die Festzeiten während des ganzen Gerichtstages Jehovas im Auge behalten!

Wie wir aus den Ausführungen dieser beiden Artikel deutlich erkennen konnten, hat Jehova bis zum Ende dieses Systems und auch im Kommenden sein Augenmerk auf seine Sabbate und Festzeiten gerichtet! Nur mittels des Verständnisses, das uns die hebräischen Schriften geben können wir auch die Wichtigkeit derselben beim kommenden Abschluss und zum Neubeginn erkennen! Die griechischen Schriften sind ohne Kenntnis von den Aussagen im GESETZ und den PROPHETEN unverständlich!

 

Jesajas Vorhersagen für das Millennium lassen keinen Zweifel offen, dass dieselben Regeln, die Gott durch Moses am Horeb im GESETZ und den richterlichen Entscheidungen bekanntgab auch im kommenden System Geltung haben! Wer daran zweifelt und es missbilligt wird in Harmagedon zurückbleiben!

 

(Jesaja 66:23, 24) Und es wird bestimmt geschehen, daß von Neumond zu Neumond und von Sabbat zu Sabbat alles Fleisch herbeikommen wird, um sich vor mir niederzubeugen“, hat Jehova gesagt. 24 Und man wird tatsächlich hinausgehen und die Leichname der Menschen anschauen, die sich gegen mich vergangen haben; denn selbst die Würmer an ihnen werden nicht sterben, und ihr Feuer, es wird nicht ausgelöscht werden, und sie sollen für alles Fleisch zu etwas Abstoßendem werden.“

 

Ja, wer Gottes Anweisungen missachtet wird den Preis bezahlen, den Widerstand gegen Gottes Macht- und Herrschaftsanspruch fordert! Bedenken wir, dass zu Beginn der „grossen Drangsal“ Jehova selbst das Heft erneut in seine Hand nimmt und Jesus nun über seine Feinde die Macht erhält! Jesus ist nicht der „Lieb Gott“, den eine pervertierte Kirche aus ihm machte, als hilfloses Kleinkind wehrlos in den Armen der Maria! Er ist Gottes Kriegsmann, sein Richter und Urteilsvollstrecker und jeder tut gut sich ihm in Treue zu unterordnen! Genug der religiösen Ammenmärchen, die uns den Blick auf die Tatsachen verwehren! 

 

Was nach dem „Aufstehen Michaels“ [B1](Da 12:1), wenn Jesus die Feinde unter die Füsse gelegt werden (Ps 110:1-4) geschieht ist in der Beschreibung des Johannes in der Offenbarung deutlich aufgezeichnet und gilt als die Zeit der „siebten Trompete“, welche die 1260 Tage [B; C2] und 45 Tage am Ende umfasst, dem Ende der 1335-Tagefrist [C4] also bis zum 1.Tag des Erntefestes am 15.Tischri andauert! Das „dritte Wehe“ endet in Harmagedon mit der Vernichtung von Gottes Feinden in der Endschlacht Harmagedons!

 

(Offenbarung 11:14-18)  Das zweite Wehe ist vorbei. Siehe! Das dritte Wehe kommt eilends.

15 Und der siebte Engel blies seine Trompete. Und es geschahen laute Stimmen im Himmel, die sprachen: Das Königreich der Welt ist das Königreich unseres Herrn und seines Christus geworden, und er wird für immer und ewig als König regieren.“ [[B1]]

16 Und die vierundzwanzig Ältesten, die vor Gott auf ihren Thronen saßen, fielen auf ihr Angesicht und beteten Gott an 17 und sprachen: „Wir danken dir, Jehova Gott, du Allmächtiger, der ist und der war, weil du deine große Macht [an dich] genommen und als König zu regieren begonnen hast. 18 Aber die Nationen wurden zornig, und dein eigener Zorn kam und die bestimmte Zeit für die Toten, um gerichtet zu werden, und den Lohn zu geben deinen Sklaven, den Propheten, und den Heiligen und denen, die deinen Namen fürchten, den Kleinen und den Großen, und die zu verderben, die die Erde verderben.“

 

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Ja, der Tag hat sich genaht und wir sollten unsere Aufmerksamkeit jedem der „guten Worte“ Jehovas, dem GESETZ, den PROPHETEN und den Schriften des „neuen Bundes“ zuwenden, um ihre Anwendung zu verstehen und entsprechend zu handeln! Bestimmt tun wir gut damit den Sabbaten und Festzeiten unser Herz zuzuneigen! Ohne Kenntnis der „Zeiten und Zeitabschnitte“ und ihrer logischen Einreihung sind wir nicht in der Lage das Geschehen der Endzeit wirklich zu verstehen!

 

4.3.5.3          Jehovas annehmbares Jahr

Über das „annehmbare Jahr“ haben wir bereits einiges gehört. Jesaja erklärt, was Jehova von Seinem Israel erwartet. Jede Gesetzesübertretung ist Sünde aber Bosheit geht darüber hinaus! Die boshafte Person ruft nach Personen, die Bosheit zulassen. Albert Einstein beschrieb die wahre Gefahr für die Menschheit: "Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen."

 

*** Rbi8  Jesaja 58:6, 7 ***

Ist nicht dies das Fasten, das ich erwähle? Die Fesseln der Bosheit zu lösen, die Bande der Jochstange loszumachen und die Zerschlagenen frei wegzusenden und daß ihr jede Jochstange entzweibrechen solltet? 7 Ist es nicht, dem Hungrigen dein Brot auszuteilen und daß du die Niedergedrückten, Heimatlosen in [dein] Haus bringen solltest? Daß du, falls du jemand nackt sehen solltest, ihn bedecken sollst und daß du dich vor deinem eigenen Fleisch nicht verbergen solltest?

 

Die Dinge, die Jesus im Endgericht an den „Schafen“ als Lobenswert findet, diese ist der Bosheit der „Böcke“ entgegengerichtet, es ist wahre, selbstlose Liebe! Das Gute zu tun ist es, was auferbaut, das Schlechte zu hassen ist das, was Jehovas Anerkennung erlangt! Gottes Gebote zu kennen und zu lehren bedeutet „Licht“!

 

*** Rbi8  Jesaja 58:8-12 ***

In diesem Fall würde dein Licht hervorbrechen so wie die Morgenröte; und eilends würde deine Genesung sprossen. Und deine Gerechtigkeit würde gewiß vor dir hergehen, ja die Herrlichkeit Jehovas wäre deine Nachhut. 9 In diesem Fall würdest du rufen, und Jehova selbst würde antworten; du würdest um Hilfe schreien, und er würde sagen: ‚Hier bin ich!‘

Wenn du aus deiner Mitte die Jochstange, das Fingerausstrecken und das Reden dessen, was schädlich ist, entfernen wirst 10 und du dem Hungrigen dein eigenes Seelen[begehren] gewähren wirst und du die [in Betrübnis] gebeugte Seele sättigen wirst, dann wird dein Licht gewiß aufstrahlen, ja in der Finsternis, und dein Dunkel wird wie der Mittag sein. 11 Und Jehova wird dich ganz bestimmt beständig führen und deine Seele selbst in einem versengten Land sättigen, und er wird sogar deine Gebeine kräftigen; und du sollst wie ein gut bewässerter Garten und wie der Wasserquell werden, dessen Wasser nicht lügen. 12 Und auf deine Veranlassung hin wird man die lange Zeit verwüstet gewesenen Stätten gewiß aufbauen; du wirst sogar die Fundamente fortdauernder Generationen aufrichten. Und du wirst tatsächlich der Ausbesserer der Bresche, der Wiederhersteller von Wegen, an denen man wohnt, genannt werden.

 

Hier ist eindeutig die Rede von den künftigen Priesterkönigen und von Jesu Herrschaft im kommenden System! Diejenigen die es heute bereits tun werden von Jehova genau beobachtet! Jehova wird seine ganze Aufmerksamkeit erneut der Erde zuwenden, Seine Auserwählten werden den vollen Segen erhalten und selbst Engel werden ihnen zu Diensten sein! „Die Fundamente fortdauernder Generationen“ sind die Gerechten, denn der Ungerechte wird keinen Bestand haben.

 

4.3.5.4          Den „Sabbat wirklich ein Wonne nennen“

Jesaja fährt fort Jehovas klugen Rat Wort für Wort zu widerholen. Jehova zeigt dem Propheten, welche Wichtigkeit der Sabbat hat, der „eine Wonne“ genannt werden soll! Seine Rede bezieht sich auf unsere Generation, welche in der Zeit des Abschlusses lebt!

 

image085*** Rbi8  Jesaja 58:13-14 ***

Wenn du in Anbetracht des Sabbats deinen Fuß an meinem heiligen Tag vom Tun deiner eigenen Gelüste zurückhalten und du den Sabbat wirklich eine Wonne nennen wirst, einen heiligen [Tag] Jehovas, einen, der verherrlicht wird, und ihn wirklich verherrlichen wirst, statt deinen eigenen Wegen zu folgen, statt das zu finden, was dir gefällt, und ein Wort zu reden, 14 dann wirst du deine Wonne an Jehova finden, und ich will dich einherfahren lassen auf den Höhen der Erde; und ich will dich essen lassen von dem Erbbesitz Jakobs, deines Vorvaters, denn der Mund Jehovas selbst hat [es] geredet.“

 

Der „Erbbesitz Jakobs“ ist das Land Israel, in den Grenzen die Jehova durch Abraham und seine Wanderungen mit seinen Herden setzten, vom Euphrat bis hinunter zum Wildbachtal Ägyptens. Jehova braucht keine der heutigen künstlichen Grenzziehungen der Nationen zu beachten! Was immer die UNO an Deklarationen erlässt sind für Ihn nicht bindend! Jehova redete direkt zu Israel als Er erklärte:

 

(2. Mose 19:5, 6)  Und nun, wenn ihr meiner Stimme genau gehorchen und meinen Bund wirklich halten werdet, dann werdet ihr bestimmt mein besonderes Eigentum aus allen [anderen] Völkern werden, denn die ganze Erde gehört mir. 6 Und ihr, ihr werdet mir ein Königreich von Priestern und eine heilige Nation werden.‘ Dies sind die Worte, die du zu den Söhnen Israels sprechen sollst.“

 

Jesajas Ankündigung des grossen Jubeljahres Jehovas, das dem siebten der sieben Sabbatjahrzyklen folgt ist eine Freude für jeden zu lesen, der sich mit dem kommenden „Königreich der (neuen) Himmel“ vertraut gemacht hat! Jesus wandte die Prophezeiung selbst auf sich an, als er in der Synagoge seiner Heimatstadt Nazareth gebeten wurde aus der Rolle Jesajas vorzulesen!

 

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Jesus zitierte aus Jesajas nachstehender Vorhersage bei seiner Antrittsrede in der Synagoge von Nazareth. Er wandte sie auf ihn selbst an und zu einem Teil erfüllten sie sich mit seinem ersten Auftreten. Die grosse Erfüllung aber steht erst noch aus und steht mit seiner endgültigen Wiederkehr in Verbindung!

 

http://www.goodsalt.com/view/jesus-in-the-synagogue-at-nazareth-1.jpg*** Rbi8  Jesaja 61:1-4 ***

Der Geist des Souveränen Herrn Jehova ist auf mir, darum, daß Jehova mich gesalbt hat, um den Sanftmütigen gute Botschaft kundzutun. Er hat mich gesandt, um die zu verbinden, die gebrochenen Herzens sind, Freiheit auszurufen den Gefangengenommenen und das weite Öffnen [der Augen] selbst den Gefangenen; 2 um auszurufen das Jahr des Wohlwollens seitens Jehovas und den Tag der Rache seitens unseres Gottes; um zu trösten alle Trauernden; 3 um zuzuweisen den um Zion Trauernden, ihnen zu geben Kopfschmuck statt Asche, das Öl des Frohlockens statt Trauer, den Mantel des Lobpreises statt des verzagten Geistes; und sie sollen genannt werden große Bäume der Gerechtigkeit, die Pflanzung Jehovas, zu [seiner] schönen Auszeichnung. 4 Und sie sollen die seit langem verwüsteten Stätten wieder aufbauen; sie werden auch die verödeten Stätten von früheren Zeiten aufrichten, und sie werden die verwüsteten Städte, die Orte, die Generation um Generation öde waren, gewiß erneuern.

 

Jehovas „Jahr des Wohlwollens“ muss dem „Tag der Rache“ somit vorausgehen, beginnt mit der Zeit, wo Jesus mit den Aposteln die Versiegelung des Überrests abschliessen wird! [B2g] Er wird gefolgt vom „Tag der Rache“, der mit Harmagedons Endkampf der himmlischen Streitkräfte gegen alle Feinde Jehovas in Harmagedon, elf Monate später [B3]. Dann folgt das Zuteilen ihrer Anteile an der Verwaltung der Erde, als den „… großen Bäumen der Gerechtigkeit, die Pflanzung Jehovas [[(sein „Wald“)]], zu [seiner] schönen Auszeichnung.

 

4.3.5.5          Aus einem „Baum des Lebens“ werden 144.000 im kommenden Paradies!

Jesus war der erste „Baum des Lebens“ im Paradies in Eden. Nun steht er bald schon als „Haupt“ der 144.000  „Bäume des Lebens“ im kommenden Paradies, als Lehrer der ganzen Erde, als „Lampe … das Lamm“ die alles erleuchten wird! „Und die Stadt hat es nicht nötig, daß die Sonne oder der Mond auf sie scheint, denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtete sie, und ihre Lampe war das Lamm. Und die Nationen werden durch ihr Licht wandeln, und die Könige der Erde werden ihre Herrlichkeit in sie hineinbringen. Und ihre Tore werden überhaupt nicht geschlossen werden bei Tag, denn Nacht wird dort nicht sein.“ (Off 21:23-25)

 

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Jene symbolischen „Bäume“ sind die neuen Priesterkönige, die hier in ihrer künftigen Macht und Herrlichkeit dargestellt werden.

 

http://www.allmystery.de/dateien/uh69924,1295720762,das_paradies.jpg?bcErinnern wir uns gut jenes erwähnten „Baumes des Lebens“, der im Garten Eden stand? Er repräsentierte Jesus, der als Unterweiser Adam täglich „in der Zeit der Abendbrise“ anzuleiten hatte! Nun ist er der stärkste „Baum“ in einem ganzen „Wald“ von 144.000 Bäumen!

 

*** Rbi8  Jesaja 61:5-9 ***

„Und Fremde werden tatsächlich dastehen und eure Kleinviehherden hüten, und die Ausländer werden eure Landwirte und eure Winzer sein. 6 Und was euch betrifft, die Priester Jehovas werdet ihr genannt werden; die Diener unseres Gottes werdet ihr geheißen werden. Das Vermögen der Nationen werdet ihr essen, und ihrer Herrlichkeit werdet ihr euch rühmen. 7 Statt eurer Schande wird es einen doppelten Teil geben, und statt der Demütigung werden sie jubeln über ihren Anteil. Darum werden sie in ihrem Land sogar einen doppelten Teil in Besitz nehmen. Freude auf unabsehbare Zeit ist das, was ihnen zuteil werden wird. 8 Denn ich, Jehova, liebe das Recht, ich hasse Raub samt Ungerechtigkeit. Und ich will ihren Lohn in Wahrhaftigkeit geben, und einen Bund von unabsehbarer Dauer [[auf ewig]] werde ich sie betreffend schließen. 9 Und ihre Nachkommenschaft wird tatsächlich bekannt sein selbst unter den Nationen und ihre Nachkommen inmitten der Völker. Alle, die sie sehen, werden sie erkennen, daß sie die Nachkommenschaft sind, die Jehova gesegnet hat.“

 

http://www.7stern.info/Bilder_Natur/Garten_Eden.jpgJa, den Priesterkönigen steht gar ein doppeltes Erbe zu: Einen Anteil in Israel und einen Anteil dort, wo Jesus sie als Könige über mehrere Städte gesetzt hat! Sie sind „das Erbe Jehovas“ und innerhalb der „grossen Volksmenge“ sind es Älteste die sich bereits bewährt hatten die nun die „Kleinvieherden“ hüten dürfen, die Versammlungen des neuen Systems.

 

Diese „neue Erde“ besteht nun aus willigen „Schafen“, da es keine „Böcke“ mehr gibt! Gemeinsam arbeiten sie auf das Ziel der Umwandlung der Erde zu einem wirklichen Garten hin, so wie Eden es zu Beginn war. Die ganze Erde wird unter den gerechten Verhältnissen aufatmen und erneut gesund werden!

 

Jeden Sabbat wird die Familie und werden die Haustiere ihre Ruhe erhalten! Die Menschen werde alle durch Jehova in der Versammlung belehrt und so nicht nur den Sinn der Gebote erkennen, sondern auch die gesetzmässige Anwendung der Prinzipien dahinter, der Liebe! Der von Jehova bestimmte Zyklus von sieben Jahren, wo Erde und die sie Bearbeitenden ruhen werden wird nun erdenweit eingehalten! Die Jubeljahre werden erneute Befreiung all derer sein, die unverschuldet in Abhängigkeit gerieten, nicht aus Bosheit, sondern durch Unvorsichtigkeit, denn die Bösen werden nicht mehr sein!

 

(Psalm 37:10, 11)

10 Und nur noch eine kleine Weile, und der Böse wird nicht mehr sein;

Und du wirst dich sicherlich umsehen nach seiner Stätte, und er wird nicht dasein.

11 Die Sanftmütigen aber werden die Erde besitzen,

Und sie werden wirklich ihre Wonne haben an der Fülle des Friedens.

 

Es lohnt heute sich dafür anzustrengen Teilhaber dieses gerechten Systems zu werden. Ohne Einhaltung von Jehovas Sabbatordnung wird dies nicht möglich werden! Beginnen wir im Kleinen: Führen wir den Sabbat erneut in der Familie ein, Anfang bildet die Kleinversammlung, die mit einer Familie und einemHaupt“ beginnt. Sie entspricht dem, was Jesus mit dem Sammeln der Apostel selbst vorgemacht hat! Kleine, gangbare Schritte führen uns weiter und bringen uns Gottes Anerkennung! Wir sind nicht Kirchengründer, sondern „Schafe“ Jesu, die „auf die Stimme ihres Hirten hören“ und im Geringen das tun, was er von uns als „Haupt“, als Hoherpriester und König erwarten darf!

 

Dies tun wir zum Lobpreis Jehovas, unseres Schöpfers!

 

 

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