Newsletter „DER WEG“ 6/08-2   August 2006

Neubearbeitung: 26.4.16

 

 

Artikel:  6.8.2  Warum sollen christliche Frauen in der Versammlung Gottes schweigen?

 

1.Teil: Kennen und anerkennen wir Gottes Wort im Hinblick auf die Rolle der Geschlechter wirklich?

 

   Wer in unseren Tagen von einer göttlich vorgeschriebenen Geschlechterrolle spricht, der muss sich schnell von Seiten der Verteidiger der Frauenrechte Vorwürfe anhören dem Macho-Kult zuzuneigen. Bestimmt bringt es Erweiterung des eigenen Gesichtspunktes, die Ansicht der Bibel zum Thema und damit Jehova Gottes verstehen zu lernen.

 

Peter Maersch: Die Emanzipation - ein Irrtum!   Aus heutiger Sicht, wo Frauen zumindest in westlichen Ländern in nahezu allen Bereichen des Lebens ein hohes Mass an Gleichberechtigung erlangt haben, muten die Worte des Paulus betreffend christlicher Frauen und ihrer Stellung innerhalb der Versammlung viele Anhänger der Emanzipation wie dunkles Mittelalter an. Ist aber alles, was  heute wie Gold glänzt, wirklich so wertvoll, wie wir dies glauben gemacht wurden? Wo lauern die versteckten Gefahren und wohin führt es, sich göttlicher Führung zu entledigen?

 

*** Rbi8  1. Korinther 14:33-35 ***

Denn Gott ist nicht [ein Gott] der Unordnung, sondern des Friedens.

Wie in allen Versammlungen der Heiligen [[(der Getauften)]] 34 sollen die Frauen in den Versammlungen schweigen; denn es ist ihnen nicht erlaubt zu reden, sondern sie sollen untertan sein, wie auch das Gesetz [[(GESETZ)]] sagt. 35 Wenn sie dann etwas lernen wollen, so mögen sie zu Hause ihre eigenen Männer befragen, denn es ist schändlich für eine Frau, in einer Versammlung zu reden.

 

   Paulus spricht drei Dinge an: 1.) Jehova ist ein Gott der Ordnung und durch Ordnung entsteht Frieden. 2.) Das göttliche GESETZ an Moses hat auch Wirkung auf alle Christenversammlungen, wo jeder sich als „Heiliger“ zu erweisen hat, was geistige und sittliche Reinheit zeigt. 3.) Die Unterordnung der Frauen unter ihre Ehemänner kommt auch darin zum Ausdruck, ihnen als Unterweiser innerhalb der Familie und der Versammlung Respekt zu erweisen.

 

   Bestimmt gibt uns das von Gott inspirierte Wort weisen Rat in jeder Hinsicht und anstatt es zum Vornherein abzulehnen dürfte es von grossem Nutzen sein herauszufinden, warum eine bestimmte Anweisung Vorteile bringt. Ganz offensichtlich dienen diese Anweisungen im GESETZ und durch Wiederholung des Paulus dem Frieden innerhalb der Versammlungen und der Familien!

 

   Im 2. Teil dieser Artikelserie im NEWSLETTER „DER WEG“ vom Monat Oktober behandeln wir unter dem Thema 6.10.2  Frauen als nützliche Glieder der Versammlung weitere Aspekte zu diesem umfassenden und polemischen Thema, das wir im Blickwinkel aller wichtigen Nebenbereiche betrachten möchten.

 

   Was macht Frauen zu äusserst nützlichen Gliedern der Christenversammlung? Wir sehen die vielfältigen Aufgaben aus der Sicht der göttlichen Rollenverteilung und welche Vorteile sie allen Beteiligten bringen. Eine nüchterne Betrachtung der faulen Früchte der Frauenbefreiung hilft einen etwas ausgeglicheneren Standpunkt gegenüber göttlichen Vorkehrungen zu finden. Schlussendlich wollen wir auch noch die Rolle der Frau während der Tausendjahrherrschaft des Christus etwas näher betrachten.

  

 

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

8.2............. Warum sollen christliche Frauen in der Versammlung Gottes schweigen?.. 4

8.2.1........... Kennen wir und anerkennen wir Gottes Wort im Hinblick auf die Rolle der Geschlechter wirklich?. 4

8.2.1.1........ Frauenrechte: Ein polemisches Thema mit weitreichenden Folgen! 4

8.2.1.2........ Veränderungen in der Stellung der Frau und deren Folgen genau beobachten. 5

8.2.1.3........ Die Desintegration der Familie begann mit der technischen Revolution. 6

8.2.1.4........ Am herausragenden Beispiel der Familie von Jesus lernen! 6

8.2.1.5........ Staatlich geförderte Vernachlässigung der Kinder und die Folgen davon. 7

8.2.2........... Die Ehe von Gott als wichtigster Grundbaustein der Versammlung Gottes gebildet 8

8.2.2.1........ Im Bilde Gottes erschaffen, als weiblich und männlich! 8

8.2.2.2........ Die Ehe als Zusammenschluss zu „einem Fleisch 10

8.2.2.3........ Die Monogamie als beste Lebensform, mit der höchsten Erfolgsaussicht?. 11

8.2.2.4........ Gottes Ratschlag die Ehe rein zu halten wird heute oft missachtet! 12

8.2.2.5........ Es gibt auch biologische Zusammenhänge, welche Frau und Mann getrennte Limiten setzen. 13

8.2.2.6........ Eine ausgewogene Aufgabenverteilung führt zu besseren Resultaten. 14

8.2.2.7........ Sich nicht weiter nach diesem System der Dinge ausrichten. 15

8.2.2.8........ Gottes GESETZ als Wegweiser zu einem glücklicheren Leben. 16

8.2.3........... Was sagt das GESETZ Israels zur Stellung der Frau innerhalb der Stämme Israels?. 17

8.2.3.1........ Wer waren die Vorsteher Israels? Wie lautet Gottes Gebot?. 17

8.2.3.2........ Die Häupter des „Israel Gottes“ werden erst in der Endzeit endgültig bestimmt 18

8.2.3.3........ Welches war die Stellung der Frau in Israel?. 19

8.2.3.4........ Weise Frauen bauen ihr Haus auf, törichte reissen es mit eigener Hand nieder 20

8.2.3.5........ Das GESETZ Gottes zeigt sich für beide Geschlechter als ausgeglichen. 21


 

8.2                       Warum sollen christliche Frauen in der Versammlung Gottes schweigen?

 

 

8.2.1           Kennen wir und anerkennen wir Gottes Wort im Hinblick auf die Rolle der Geschlechter wirklich?

 

8.2.1.1        Frauenrechte: Ein polemisches Thema mit weitreichenden Folgen!

TITANIC: 50 Jahre EmancipationDie heutige moderne Welt ist ohne Hilfe der Frauen in der Wirtschaft unvorstellbar geworden. Bis zur höchsten Amtsstellung eines Regierungshauptes können sich Frauen heute hinaufarbeiten. Scheinbar wurde dieses Ziel der Gleichheit der Geschlechter auf nahezu allen Gebieten weitgehend erreicht! Aber wie bei allem im Leben hat dies einen Preis! Verlust einer Sache, um des Gewinnes einer anderen. Dies wird meist wenig beachtet oder lieber verschwiegen! Ein Heer zusätzlicher billiger Arbeitskräfte strömte vom Land in die Städte: Darunter sind Frauen, auf der Suche nach einen Lebensunterhalt und einer besseren Stellung in der Gesellschaft. In den Städten aber tobt ein beständiger Konkurrenz- und Überlebenskampf: Nun zudem zwischen den Geschlechtern, um die immer weniger werdenden guten Futtertöpfe! Rüde und unmoralische Methoden zu Erfolg zu gelangen sind an der Tagesordnung! Die Worte Jesu werden in den Winde geschlagen:

 

*** Rbi8  Matthäus 16:26 ***

Denn welchen Nutzen wird ein Mensch haben, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber seine Seele einbüßt? Oder was wird ein Mensch zum Tausch für seine Seele geben?

 

Denkende Menschen beginnen zu erkennen, dass wir für gewisse scheinbar wünschenswerte Veränderungen einen sehr hohen Preis bezahlen, wo wenige Nutzniesser immer mehr gewinnen und die grosse Masse an Menschen im wahrsten Sinne „ihre Seele einbüssen“, ihrer Lebensgrundlage und damit der Lebensfreude verlustig gehen! Lassen wir uns nicht durch Glanz und Glimmer täuschen, sondern realistisch die Wirklichkeit betrachten! Die Schwachen waren stets die Verlierer! Zu den Schwachen zählen auch die Frauen, die Kinder und die Alten!

 

Es ist unbestreitbar, der Mensch erreichte im vergangenen Jahrhundert und heute viele hohe Ziele, die er sich gesetzt hatte! Unsere Generation betrat den Mond und unsere Generation erschuf die Atomkraft mit der wir scheinbar Energie im Übermass zu erzeugen in der Lage sind. In nur rund 150 Jahren wurde das Gesicht der Erde vollkommen umgestaltet, dank der technischen Revolution, die schon davor seit der Französischen Revolution durch die geistige Umwandlung an Geschwindigkeit zunahm. Frühere Utopien nehmen konkrete Formen an, Städte wachsen in den Himmel und Megaprojekte, wie Super-Brücken verbinden Festland und Inseln, ja ganze Kontinente miteinander. Industrie und Chemie liefern jedes erwünschte Produkt! Wertmassstäbe wurden neu festgesetzt. Die allgemeine Bildung nahm erdenweit zu, Spezialisierung gibt es heute auf nahezu jedem Gebiet, Arbeitsprozesse wurden analysiert, rationalisiert und schlussendlich automatisiert!

 

DER SPIEGEL: Die Klima-KatastropheDas brachte unbestreitbar grosse Vorteile: Wir produzieren heute wesentlich mehr, mit weit geringerem Aufwand an physischer menschlicher Kraft. Ein Übermass an Lebensmitteln und Produkten für jeden Bereich des Lebens steht für einen kleineren Teil der Erdbevölkerung zur Verfügung! Das zeigte aber ebenso auch Nachteile: Wir verbrauchen wertvolle Ressourcen die nicht erneuerbar sind mit unvorstellbarer Geschwindigkeit, heizen den Planeten auf, was zu immer verheerenderen Klimakatastrophen führt und erzeugen Heere von Arbeitslosen, welche unter unmenschlichen Bedingungen in Grossstadtslums dahinvegetieren! Der Mensch hat sich durch all die Erfolge vom Nächsten immer mehr abgesondert und sein Verhältnis zum Schöpfer ist weitgehend tot!

 

Jesus brachte einen Vergleich der diesen Zustand gut veranschaulicht, wo er vor gewissen Bestrebungen die uns gefangen zu nehmen vermögen deutlich warnt.

 

*** Rbi8  Lukas 12:15-21 ***

Dann sagte er zu ihnen: „Haltet eure Augen offen, und hütet euch vor jeder Art von Habsucht, denn wenn jemand auch in Fülle hat, kommt doch sein Leben nicht aus den Dingen, die er besitzt.“ 16 Darauf redete er in einem Gleichnis zu ihnen, indem er sprach: Das Land eines gewissen Reichen lieferte einen guten Ertrag. 17 Demzufolge begann er, bei sich zu überlegen, und sagte: ‚Was soll ich tun, nun, da ich keinen Raum habe, wohin ich meine Ernten einbringen könnte?‘ 18 Da sprach er: ‚So will ich’s machen: Ich will meine Vorratshäuser abbrechen und größere bauen, und ich will dorthin all mein Getreide und alle meine guten Dinge einsammeln; 19 und ich will zu meiner Seele sagen: „Seele, du hast viele gute Dinge für viele Jahre aufgehäuft; laß dir’s wohl sein, iß, trink und sei fröhlich.“ 20 Gott aber sprach zu ihm: ‚[Du] Unvernünftiger, in dieser Nacht wird man deine Seele von dir fordern. Wer soll dann die Dinge haben, die du aufgespeichert hast?‘ 21 So ergeht es dem Menschen, der Schätze für sich aufhäuft, aber nicht reich ist Gott gegenüber.“

 

Jesus spricht vom wahren Leben, von jenem Leben, das erst mit der vollkommenen Aufrichtung von Gottes Königreich kommen wird, wo Menschen Gelegenheit erhalten ewig zu leben: Ein Geschenk Gottes für die Treuen! Eine solche Sichtweise verändert kurzfristiges Erfolgsdenken und stimmt uns nachdenklich darüber, welche langfristigen Werte es anzustreben gilt! Wenn es einen Schöpfergott gibt, – diese Frage muss jeder für sich selbst beantworten, – dann gibt es auch eine Verantwortung gegenüber dem Schöpfer und dessen Schöpfung! Reichtum Gott gegenüber bedeutet dies in Betracht zu ziehen und es im täglichen Leben anzuwenden! Dazu gehört es Gottes Spielregeln kennen zu lernen und sich danach auszurichten. Das erzeugt hohen gegenwärtigen und künftigen, langfristigen Gewinn!

 

Atomgetriebenes U-Boot zum Abschuss von Mittelstreckenraketen auch mit nuklearen Sprengköpfen ausgestattetDie Kehrseite derselben Medaille heutigen, kurzsichtigen Erfolgsdenkens zeigt sich zudem auch dadurch, dass wir Atomenergie ebenso zur Zerstörung zu benutzen in der Lage sind! Zwei Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki beendeten den bisher furchtbarsten aller Kriege, der zum zweiten Mal nach nur vierzig Jahren des Friedens nahezu die gesamte Menschheit in eine Tragödie geführt hatte. Weit grössere Gefahr aber lauert inzwischen vor der Haustüre, seit auch Terroristen und „Schurkenstaaten“ dieselben Massenvernichtungswaffen besitzen und unseren fragilen Wohlstand täglich bedrohen! Die Katastrophe von Tschernobyl in der Ukraine und dann in Japan, in Fukushima zeigen u.a. deutlich, mit welcher Macht der Mensch umzugehen gelernt hat und was das Resultat ist, wenn er darüber die Kontrolle verliert! Die Chemie verseucht mit ihren Produkten die Natur, die diese Produkte nicht abzutragen vermag und die Industrie verschandelt die Natur immer mehr, so dass statt ein Paradies immer grössere Gebiete trostlose Industriewüsten werden. Diese grossen, allen sichtbaren Katastrophen haben aber auf niedrigster Ebene ihr gigantisches Gegenstück, das individuell einen Grossteil der Menschen täglich ängstigt und ihr Glück bedrängt.

 

Eines der negativen Resultate der technischen Revolution sehen wir in einem Heer von Arbeitslosen, die weite Bevölkerungsteile in der ganzen Welt betrifft. Es besteht eindeutig ein Überangebot an Arbeitskräften und zudem ein grosser Mangel an befriedigender Arbeit. Arbeit wird zudem in schamlos ungerechtem Mass entlohnt. Immer mehr Arme werden ständig ärmer und immer mehr Superreiche, das eine Prozent der Bevölkerung immer reicher. Menschen leben wie Ameisen auf immer weniger Wohnraum eng zusammen, was vielerlei Probleme schafft.

 

Eine vollkommen ungerechte Verteilung von Kulturland und unvernünftig niedrige Preise für Landwirtschaftsprodukte ist mit Ursache der Flucht in die Städte, die auseinanderbersten und wo sich immer mehr schier unlösbare Aufgaben aufhäufen. Megaprojekte verschlingen Unmengen von Finanzmitteln, um jene Probleme in den Griff zu bekommen. Der Mensch zeigt sich unfähig das Gleichgewicht wieder herzustellen, das er selbst aus den Fugen brachte!

 

Die Frucht der Herrschaft zeigt die Unfähigkeit Regierender wahren, dauerhaften Frieden und physisches Wohlergehen herzustellenDer weise Salomo spricht solche Dinge an und bringt sie auf den wahren Nenner: Die Unfähigkeit des Menschen zum Nutzen aller Menschen zu herrschen!

 

 *** Rbi8  Prediger 8:9-10 ***

All das habe ich gesehen, und mein Herz richtete sich auf jede Arbeit, die unter der Sonne getan worden ist [während] der Zeit, da der Mensch über den Menschen zu seinem Schaden geherrscht hat. 10 Aber obwohl dem so ist, habe ich gesehen, wie die Bösen begraben wurden, wie sie hereinkamen und wie sie gewöhnlich selbst von dem heiligen Ort weggingen und in der Stadt vergessen wurden, wo sie so gehandelt hatten. Auch das ist Nichtigkeit.

 

Die Zeit ist herangekommen, wo die Bösen unserer Tage für ihre Werke zur Rechenschaft gezogen werden und jenen, die zu Gott schreien Gerechtigkeit widerfahren wird! Nur eine gerechte erdenweite Regierung unter Gottes Führung ist in der Lage den Menschen daran zu hindern, seine gesamte Lebensgrundlage zu zerstören!

 

*** Rbi8  Psalm 9:16 ***

Jehova ist bekannt geworden durch das Gericht, das er vollzogen hat.

Durch das Tun seiner eigenen Hände ist der Böse verstrickt worden.

 

Landlose Bauern würden gerne aus den städtischen Slums zurück auf ein Stück Eigentum ziehen, wo sie sich nicht nur selbst zu ernähren vermöchten, sondern auch zur Ernährung anderer beitragen könnten. Die Slums rund um die Millionenstädte sind ein Schandfleck für jedes Land! Die dafür Verantwortlichen, ob sie leben oder längst verstorben sind werden zur Verantwortung gezogen!

 

*** Rbi8  Psalm 37:9 ***

Denn die Übeltäter, sie werden weggetilgt,

Die aber auf Jehova hoffen, sind es, die die Erde besitzen werden.

 

Das von Gott angekündigte Gericht nimmt seinen Verlauf und wird sich um nichts verzögern!

 

8.2.1.2        Veränderungen in der Stellung der Frau und deren Folgen genau beobachten

Jede Veränderung einer stabilen Ordnung bringt eine Unstabilität mit sich. Wird zu viel verändert, bricht die Ordnung gar zusammen. In der Zeit des Endes wird gar von der grössten aller Drangsale gesprochen, die der Mensch je erlebt hat.

 

Scheidungsquote in Deutschland von 1960 bis 2014 Der Kampf um die Gleichberechtigung der Frau in Familie und Gesellschaft und bei der Arbeit hat zum Teil grosse Erfolge aufzuzeichnen. Betrachten wir aber auch einige Zusammenhänge, wo sich die Umstände für Frauen nur zu einem geringen Teil zum Nutzen veränderten oder aber nur einige Wenige betreffen, ihnen aber als gesamte Gruppe wesentliche Nachteile einbrachten. Die ab 1960 sprunghaft zugenommenen Scheidungen gehören dazu, die ihren Höhepunkt 2005 erreichte und die viel Leid über alle Beteiligten brachten, vor allem für betroffene Kinder.

 

Jesaja ermuntert Menschen Gott als Unterweiser Aufmerksamkeit zu zollen, um wahren Frieden zu erlangen!

 

*** Rbi8  Jesaja 48:16-19 ***

Und nun hat der Souveräne Herr Jehova mich gesandt, auch seinen Geist. 17 Dies ist, was Jehova, dein Rückkäufer, der Heilige Israels, gesprochen hat: „Ich, Jehova, bin dein Gott, der [dir] zum Nutzen dich lehrt, der dich auf den Weg treten läßt, auf dem du wandeln solltest. 18 O wenn du doch nur meinen Geboten Aufmerksamkeit schenktest! Dann würde dein Frieden so werden wie ein Strom und deine Gerechtigkeit wie die Meereswellen. 19 Und deine Nachkommenschaft würde so werden wie der Sand und die Nachkommen aus deinem Innern wie dessen Körner. Jemandes Name würde nicht abgeschnitten oder vertilgt werden vor mir.“

 

In Gottes Wort der Bibel sind sehr kluge Grundsätze verankert, welche, wenn wir sie anwenden, zum Glück und zum Frieden beitragen, wo wir sie verlassen Ketten von immer schwieriger zu lösenden Problemen erzeugen. Das Verhältnis zwischen Mann und Frau wurde vom Schöpfer her in einen bestimmten Rahmen gelegt, wo wir diesen Rahmen sprengen sind für uns Nachteile unausweichlich.

 

8.2.1.3        Die Desintegration der Familie begann mit der technischen Revolution

Die technische Revolution ist inzwischen in die elektronische Revolution hinübergeleitet worden, was uns ausser grossen Vorteilen auch eine neue Art der Sklaverei brachte. Die heutige Arbeitswelt, wo Arbeitsabläufe oft in wenige Handbewegungen aufgeteilt werden schaffte die Automatisierung eine Monotonie und dadurch geistigen Zerfall vieler Menschen, welche in diesen Prozessen gefangen werden!

 

Charli Chaplin: Moderne ZeitenCharles Chaplin versuchte die harten Folgen des technischen Fortschritts in seinem Film „Moderne Zeiten“ auf etwas sarkastisch- humoristische Weise darzustellen. Der Mensch wurde selbst zu einem Rädchen einer Maschine degradiert und musste sich ständig drehend in ein grösseres System einfügen.

 

Die Industrialisierung war weitgehend an die Städte gebunden und benötigte seit Mitte des achtzehnten Jahrhunderts eine steigend grosse Anzahl von Arbeitskräften. Die Ernährung jener Arbeiter musste zu Lasten der Einkommen der produzierenden Bauern durch künstlichen Markteinfluss niedrig gehalten werden. Die Produktion von Nahrungsmitteln wurde durch Rodung, Entwässerung von Sumpfgebieten, Bewässerung trockener Gegenden, künstliche Düngung und maschinelle Bearbeitung innert wenigen Jahrzehnten vervielfacht. Kleine, durch Erbteilung zerstückelte Landgebiete wurden wieder zu grossen Kulturflächen zusammengefügt, weil Kleinbetriebe nicht mehr konkurrenzfähig waren und aufgegeben werden mussten. Maschinen übernahmen die Arbeit vieler Hände. Dies trug zur Abwanderung der Landbevölkerung bei, die in immer schneller wachsenden Städte ausziehen mussten, wo Arbeit doch zumindest den Lohn für einen gewissen Lebensunterhalt ermöglichte. Der Glanz der Städte und deren Angebot zur Unterhaltung wirkten aber auch auf viele wie ein Magnet. Dadurch wurden oft Familien auseinandergerissen. Väter arbeiteten weit weg von ihren Familien und kehrten nur noch abends oder gar nur an Wochenenden zu ihren Familien zurück. Vielerlei zuvor nahezu unbekannter Probleme begannen sich auszubreiten, wie psychische Probleme, Alkohol, Drogen und Glücksspiele, Prostitution und kriminelle Delikte.

 

Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen in Deutschland Die Wirtschaft entdeckte mit der Industrialisierung den wirtschaftlichen Wert der Frau als billige und willige Arbeitskraft! Schon bald wurde der Hungerlohn, der auf den arbeitenden Mann zugeschnitten war, um die Familie mit dem Allernotwendigsten zu versorgen auf zwei Erwerbstätige ausgedehnt! Zwei arbeiteten nun um zusammen etwa dieselbe Quantität an Geld nach Hause zu bringen. Staatliche Abgaben vervielfachten sich, so dass heute bis zur Hälfte und mehr des Einkommens zum Staat wegfliesst, um dessen immer teurer werdenden Dienste zu finanzieren. Zum Ausgleich wurde ein Schul- und Sozialsystem aufgerichtet, das die bisherige Funktion der Familie weitgehend übernehmen sollte. Damit Frauen arbeiten konnten wurden Kinder in den Kindergarten und daraufhin in die Schule geschickt. Dadurch wurden aber wichtigste Elemente im familiären Zusammenleben verloren!

 

Die Unterweisung der Eltern gegenüber ihren eigenen Kindern und deren liebevolle Hinführung, um Jugendliche zu einem nützlichen Instrument für die Familie und das Gemeinwesen werden zu lassen wurde unterbrochen. Eine steigende Anzahl von Kindern mit Erziehungs- und Lernproblemen und eine rebellische Jugend war die Folge, die Zuflucht in Zerstreuung, Sex, Alkohol und Drogen suchte.

 

Die bisherigen stabilen Werte wurden in den Sechzigerjahren durch immer neue, geänderte ersetzt. Eine Hippiekultur war die Folge, die sich gegen das immer mehr versklavende System auflehnte. Der Staat und damit die Ideen jener, welche dort die Macht ausübten wurden in Schulungsprogramme eingebaut. Biblische Unterweisung in Gottes „Tora“, dem GESETZ oder dessen Wegleitung zu einem glücklichen Leben waren schon bald ausgemerzt und menschliche Philosophien traten an deren Stelle! Der Einfluss von Religion nahm konsequent in westlichen Ländern ab.

 

8.2.1.4        Am herausragenden Beispiel der Familie von Jesus lernen!

Im Falle Jesus, der als Jugendlicher Gottes GESETZ, das für das Staatswesen Israels galt kennen und anwenden lernte, sehen wir das gesunde Muster das zu herausragenden Resultaten führt. Da Jesus vollkommen Mensch war, weder Engel noch Teil der Dreieinigkeit musste er auch all die Lernprozesse durchlaufen, wie jedes andere normale Kind und wie jeder Jugendliche, bevor er seine Hauptaufgabe mit dreissig Jahren nach der Taufe im Jordan durch Johannes begann, die gute Botschaft von Gottes kommendem Königreich zu verkünden!

 

Dieselben Regeln, die auch wir lernen und einhalten sollen machten Jesus zum erfolgreichsten Menschen aller Zeiten. Sie gelten auch individuell für jeden Menschen, innerhalb und ausserhalb der Grenzen der Nation Israel und sie sind zudem unlimitiert im Geschichtsablauf anwendbar und Jesu Muster jedermann zum Kopieren empfohlen (1.Kor 11:1). Er war offensichtlich sowohl durch die Eltern, wobei die Mutter Maria eine wichtige Stellung einnahm, wie durch die Synagoge in Nazareth sehr gut unterrichtet worden!

 

Maria und Joseph suchen Jesus und finden ihn nach drei Tagen im TempelSeine Wissbegier trieb ihn dazu mit zwölf Jahren im Tempel in Jerusalem von den Experten im GESETZ Gottes mehr zu erfahren.

 

*** Rbi8  Lukas 2:46-52 ***

Schließlich, nach drei Tagen, fanden sie ihn im Tempel, wie er mitten unter den Lehrern saß und ihnen zuhörte und sie befragte. 47 Alle aber, die ihm zuhörten, staunten immer wieder über sein Verständnis und seine Antworten. 48 Als sie ihn nun sahen, waren sie höchst erstaunt, und seine Mutter sagte zu ihm: „Kind, warum hast du so an uns gehandelt? Sieh, dein Vater und ich haben dich ganz verzweifelt gesucht.“ 49 Er aber sprach zu ihnen: „Wie habt ihr mich nur suchen können? Wußtet ihr nicht, daß ich im [Haus] meines Vaters sein muß? 50 Sie begriffen jedoch das Wort nicht, das er zu ihnen redete.

51 Und er ging mit ihnen hinab und kam nach Nazareth, und er blieb ihnen untertan. Auch bewahrte seine Mutter alle diese Worte sorgfältig in ihrem Herzen. 52 Und Jesus nahm weiterhin zu an Weisheit und Körpergröße und an Gunst bei Gott und den Menschen.

 

Joseph und Maria reisen zusammen mit ihrer Familie nach Jerusalem in den Tempel zur AnbetungDie Eltern gingen ihrer Gewohnheit gemäss jährlich zu den drei Festversammlungen nach Jerusalem, wo das ganze Volk Unterrichtung erhielt. Jehova hatte dies im mosaischen GESETZ festgelegt, was zur Bildung einer engen Verbindung zwischen Volk, dessen Führern und Jehova ihrem Gott und König beitrug! Jesus, als Zwölfjähriger, war bereits vollkommen bewusst, dass er im Haus des Vaters sein musste, dessen Symbol und Hauptanbetungsstätte der zentrale Tempel war.

 

Was war das Resultat von Jesu Gelehrigkeit? „Jesus nahm weiterhin zu an Weisheit und Körpergröße und an Gunst bei Gott und den Menschen.“ Offensichtlich war die Belehrung aus der Schrift zu seinen Gunsten und zu Gunsten aller Menschen in seiner Umgebung, vorab der eigenen Familie! Warum sollten wir dieses herausragende Beispiel nicht wiederum kopieren und auf unsere eigenen Kinder anwenden? Der Zusammenhalt wird enger und liebevoller, wenn wir als Vater und als Mutter unsere Erziehungsaufgabe durch konsequentes, tägliches Belehren wahrnehmen! Die Worte Jehovas an jüdische Väter sind genauso an geistige Israeliten heute gerichtet! Nur wenn wir ihren Sinn an unsere Kinder vermitteln, dann erst wird eine neue Generation heranreifen, die das Leben wieder selbst in den Griff nimmt und nicht alles dem Staat und dessen Autoritäten überlässt!

 

*** Rbi8  5. Mose 6:4-9 ***

Höre, o Israel: Jehova, unser Gott, ist ein Jehova. 5 Und du sollst Jehova, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele und deiner ganzen Tatkraft. 6 Und es soll sich erweisen, daß diese Worte, die ich dir heute gebiete, auf deinem Herzen sind; 7 und du sollst sie deinem Sohn einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Haus sitzt und wenn du auf dem Weg gehst und wenn du dich niederlegst und wenn du aufstehst. 8 Und du sollst sie als ein Zeichen auf deine Hand binden, und sie sollen als Stirnband zwischen deinen Augen dienen; 9 und du sollst sie auf die Türpfosten deines Hauses und an deine Tore schreiben.

 

Nur ein Volk, das seinen Gott wirklich kennt und liebt wird sich Ihm als ihrem König und Gesetzgeber vollkommen unterordnen und gegen schädliche geistige Einflüsse immun werden! Das beginnt in frühester Kindheit und Mütter haben dabei eine herausragende Rolle! Paulus erwähnt dies im Zusammenhang mit Timotheus, seinem Begleiter, einem anderen fähigen Jugendlichen mit herausragenden Charaktereigenschaften, der sich ihm angeschlossen hatte! Er schrieb zwei Briefe an Timotheus, welche uns genauso belehren und ermuntern:

 

*** Rbi8  2. Timotheus 3:14-17 ***

Du aber, bleibe bei den Dingen, die du gelernt hast und zu glauben überzeugt worden bist, da du weißt, von welchen Personen du sie gelernt hast, 15 und da du von frühester Kindheit an die heiligen Schriften gekannt hast, die dich weise zu machen vermögen zur Rettung durch den Glauben in Verbindung mit Christus Jesus. 16 Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in [der] Gerechtigkeit, 17 damit der Mensch Gottes völlig tauglich sei, vollständig ausgerüstet für jedes gute Werk.

 

Der Mensch Gottes wird völlig tauglich und vollständig ausgerüstet für jedes gute Werk! Das beginnt mit der Unterweisung durch die Mutter bei Kleinkindern und geht hin zu den Vätern, wenn die Kinder wachsen! Nur die heilige Schrift vermittelt uns die tiefen Dinge, welche das Leben bereichern und zum Frieden und Glück wirklicher Massstab bilden!

 

8.2.1.5        Staatlich geförderte Vernachlässigung der Kinder und die Folgen davon

Die Wirtschaft dirigiert heute das Geschehen im Staat! Sie braucht Spezialisten die von frühester Jugend an auf ihre künftigen Aufgaben hin ausgebildet werden. Eine breite Basis an Grundinformationen ist hierzu Voraussetzung! Heute wird hoher Wert darauf gelegt, dass sowohl Buben wie Mädchen weitgehend dieselbe schulische Erziehung geniessen. Eine Erziehung hin auf geschlechtsspezifische Rollen scheint nicht weiter wünschenswert und würde für künftige Karrieren in Wirtschaft, Handel, Politik usw. eher hinderlich sein.

 

Gleiche Rechte für Mann und Frau!Gleiche Rechte für Männer und Frauen kann auch zur Gleichschaltung werden, was wichtige Entwicklungen spezifischer Fähigkeiten behindert und andere, nicht sehr wünschenswerte wie das übertriebene Erfolgs-, Macht-, Besitztums-, Konsum- und Konkurrenzdenken dagegen in den Vordergrund rückt. Erziehung hin zu moralischen Werten, zu Geschichtskenntnis, wo unsere christliche Kultur wirklich ihr Fundament hat, ein Studium der Bibel und ihres herausragenden Wertes für unser tägliches Leben mit ihren fundierten Normen wurde weitgehendst zu Gunsten anderer Dinge aufgegeben! Ein heutiger Jugendlicher kann bestenfalls eins bis drei der zehn Gebote aufzählen, viel weniger noch weiss er über den tieferen Sinn und den Nutzen diese anzuwenden! Salomos Worte haben bleibende Gültigkeit, um statt bloss intelligente Kinder zu erzeugen Jugendliche mit göttlich inspirierter Weisheit auszustatten!

 

*** Rbi8  Sprüche 2:1-9 ***

Mein Sohn, wenn du meine Reden annehmen und meine eigenen Gebote bei dir verwahren wirst, 2 indem du der Weisheit dein Ohr leihst, so daß du dein Herz dem Unterscheidungsvermögen zuneigst, 3 wenn du überdies nach Verständnis selbst rufst und zum Unterscheidungsvermögen deine Stimme erhebst, 4 wenn du danach fortwährend wie nach Silber suchst und du wie nach verborgenen Schätzen ständig danach forschst, 5 dann wirst du die Furcht Jehovas verstehen, und du wirst die wahre Erkenntnis Gottes finden. 6 Denn Jehova selbst gibt Weisheit; aus seinem Mund [kommen] Erkenntnis und Unterscheidungsvermögen. 7 Und für die Rechtschaffenen wird er praktische Weisheit aufbewahren; für die, die in unversehrter Lauterkeit wandeln, ist er ein Schild, 8 dadurch, daß die Pfade des Rechts eingehalten werden, und er wird den Weg seiner Loyalgesinnten behüten. 9 In diesem Fall wirst du Gerechtigkeit und Recht und Geradheit verstehen, die ganze Bahn des Guten.

 

Heute sind Frauen in höchsten Ämtern in Wirtschaft, Politik und neuerlich auch in der Religion keine nennenswerten Ausnahmen mehr. Aber auch hier musste ein Preis bezahlt werden den man gerne verschweigt. Es sind nun nicht mehr nur Männer die sich um eine erhöhte Stellung konkurrieren, auch die Frauen versuchen mit ihren eigenen Mitteln männliche Konkurrenten auszustechen. Frauen wurden aus ihrem angestammten Bereich herausgelöst, um Bereiche zu erobern, die bisher nur Männern vorbehalten waren, die sie inzwischen ebenso gut oder gar besser wie Männer ausfüllen.

 

Weisheit: Was ist die Differenz zwischen Intelligenz und Weisheit?
  

Dabei aber wurde der Bereich vernachlässigt, wo sie ihre Hauptaufgabe hatten, was zu neuen, grossen und unlösbaren Problemen für die Gesellschaft führte: Den Zerfall der Familieneinheit, zu dem die Frau und Mutter den Kitt bildete! Dadurch wurden Kinder auf ein unumgängliches Mindestmass an Beaufsichtigung und persönlicher Betreuung gesetzt, man spricht heute von „qualitativer und qualitativer Zeit“, die überbeschäftigte Mütter ihren Kindern widmen. Es bleibt ein Spagat, der genau betrachtet wenig Bewunderung verdient! Die Kinder sind tagein, tagaus in der Hand derer, die erwiesenermassen Gottes Widersacher sind, ihn weder kennen noch erkennen wollen! Ihre Art zu erziehen hat bereits und wird weiterhin einen hohen Preis fordern!

 

*** Rbi8  Klagelieder 1:5 ***

Ihre Widersacher sind zum Haupt geworden. Die, die ihre Feinde sind, sind unbesorgt.

Weil Jehova selbst sie in Kummer gebracht hat wegen der Menge ihrer Übertretungen,

Sind ihre eigenen Kinder gefangen vor dem Widersacher hergegangen.

 

Wir möchten heute aufgrund der Schlagworte wie „Gleichberechtigung“, „Gleichheit der Geschlechter“ usw. gerne vergessen, dass bei aller Gleichheit Gott doch zwei sich in vielerlei Beziehung unterschiedliche Wesen schuf, die nur gemeinsam in den ihnen vorgezeichneten Grenzen ihre Aufgabe vollkommen zu erfüllen in der Lage sind! Das Wesen der Frau und des Mannes unterscheiden sich aus dem Konstruktionsprinzip heraus! Jede Form der Gleichgestaltung oder Umänderung vom männlichen zum weiblichen Prinzip oder umgekehrt muss zu schlechteren Resultaten führen! Es wäre klug wiederum zu lernen, was die von Anfang an festgelegte beste Ausnutzung der gegebenen Kräfte für jedes der Geschlechter beinhaltet!

 

Karriere, Kinder, Geld: Das ist Frauen wichtigÜber Frauen zu spotten, die sich wiederum intensiv um ihre Kinder und ihre Familie kümmern statt dem Karrieredenken zu verfallen ist leicht und heute allgemein üblich! Die wahren Folgen aber des modernen Lebens zu untersuchen, sie anzuprangern und zu ändern kostet viel Energie und bringt wenig Anerkennung ein, weil es dem herrschenden System zuwider geht! Auch Gott zu vertrauen und Gleichgesinnte zu suchen ist unsere ständige Herausforderung.

 

 Jede Form der Geschlechtsumwandlung, physischer wie geistiger ist nicht nur widernatürlich, sondern erfordert einen unbezahlbar hohen Preis!

 

Machtkampf innerhalb der Familie um den letzten EntscheidDas ist bereits physisch so, wo Männer niemals die Funktionalität einer Frau erreichen, wie auch geistig, wo Frauen niemals wirkliche Männer sein werden! Wir verlieren nicht bloss die natürliche Kraft, die uns für unsere Geschlechterrollen gegeben wurde, wir erreichen auch nicht das ausgeglichene Potential der Kraft des anderen Geschlechts! Verlust der eigenen Identität ist in vielen Fällen der hohe Preis der nicht mit höherem Glück, sondern oft mit Verlust des eigenen Gleichgewichts und Frustration bezahlt werden muss!

 

Die Bibel hat sich in nahezu allen Bereichen als kluges Handbuch erwiesen, um die Resultate zu überprüfen, welche die Anwendung göttlicher Normen oder die Ausserkraftsetzung und der Ersatz durch andersartige Normen mit sich bringen!

 

*** Rbi8  Jesaja 45:18-19 ***

Denn dies ist, was Jehova gesprochen hat, der Schöpfer der Himmel, ER, der [wahre] Gott, der Bildner der Erde und der sie gemacht hat, ER, der ihr festen Bestand gab, der sie nicht einfach umsonst erschuf, der sie bildete, damit sie auch bewohnt werde: „Ich bin Jehova, und sonst gibt es keinen. 19 Nicht im Verborgenen redete ich, an einem dunklen Ort der Erde; noch sagte ich zum Samen Jakobs: ‚Sucht mich einfach umsonst.‘ Ich bin Jehova, [ich] rede, was gerecht ist, teile mit, was gerade ist.

 

Gott teilte Israel mit, was gerecht ist. Ob wir als Christen darauf achten zeigt, ob wir wirklich Jesu „Schafe“ sind! Jesus tat in allem Gottes Willen, weil er in allem auf Gott hörte.

 

Wenn wir diesen Planeten nicht verlieren wollen, der mit viel Aufwand so gestaltet wurde, dass er in einem ausgewogen Gleichgewicht der unterschiedlichen Spezi seit Millionen von Jahren besteht, so müssen wir jetzt umdenken! Die Erde bildet die Grundlage nicht bloss zum heutigen, exzessiven Leben sondern auch künftiger menschlicher Generationen und all derer, denen Gott eine Auferstehung zum Leben gewährt. Wenn wir die Lebensgrundlage nicht aufs Spiel setzen wollen, dann müssen wir umdenken und die Spielregeln wiederum anerkennen, die uns Grenzen setzen aber gleichzeitig auch Schutz bieten! Ein Spiel ohne Grenzen gibt es nicht ohne schweren Schaden zu verursachen! Gott aber hat uns deutlich mitgeteilt, was in jedem Fall für uns das Beste ist!

 

*** Rbi8  Psalm 104:5 ***

Er hat die Erde auf ihre festen Stätten gegründet;

Sie wird auf unabsehbare Zeit oder für immer nicht zum Wanken gebracht werden.

 

Dass Frauen auf vielen Gebieten dieselben Leistungen wie Männer zu erbringen in der Lage sind, das wurde inzwischen bewiesen! Dass Frauen auch dieselben negativen Folgen durch ihr Strebertum zu ertragen haben, dies zeigt sich immer deutlicher. Krankheiten wie Herzinfarkte, die früher den Männern vorbehalten waren sind inzwischen Frauen nicht mehr fremd! Psychische Probleme treffen Frauen weiter härter wie Männer! Die Armee zeigt voll Stolz Frauen, die selbst bis zum Offiziersrang Befehle erteilen, verschweigt aber lieber die Folgen von Verstümmlungen im Gefecht,  die Männer und Frauen nun gleich treffen, bei Frauen aber noch grösseren Langzeitschaden hinterlassen!

 

Die Familien brechen heute schneller auseinander, als sie sich neu zu bilden vermögen, was zu sozialen Problemen ohne Grenzen geführt hat. Selten bringt man diese Dinge auf den wahren Nenner, indem man die wirklichen Ursachen beim Namen nennt! Ganz bestimmt hat das Gefühl des glücklich sein der Menschen durch die so genannte „Frauenbefreiung“ um nichts zugenommen, sondern wurde gesamthaft  auf der Waage gewogen bestimmt verringert!

 

 

8.2.2           Die Ehe von Gott als wichtigster Grundbaustein der Versammlung Gottes gebildet

 

8.2.2.1        Im Bilde Gottes erschaffen, als weiblich und männlich!

Wir möchten versuchen anhand verschiedener Texte der Bibel die ursprünglichen Grundlagen wiederum zu erkennen, die der Schöpfung von Mann und Frau feste Stabilität geben. Die Grundlage, welche der Ehe als fundamentaler Einheit eines Staatswesens so organisierte, dass dadurch die besten Resultate im Hinblick darauf, wie ein höheres vorgegebenes Ziel erreicht werden können! Jehova ist ein Gott perfekter Organisation! Zwei Aufgaben erhielt Adam und Eva: Fruchtbar zu sein und die Erde mit Menschen zu füllen die ihres Schöpfers wohl bewusst sind und den Planeten zu einem Paradies zu gestalten, einem Garten.

 

DER SPIEGEL: Die Suche nach dem Garten EdenGottes Ziel für den Menschen war es daher, dass sich der Mensch die Erde untertan macht. Das von Engeln hergerichtete ursprüngliche Paradies sollte sich im Verlauf der Zeit auf die ganze Erde auszudehnen, indem weitere Generationen gezeugt und durch Belehrung auf ihre Aufgabe vorbereitet würden! Das konnte weder der Mann noch die Frau alleine bewerkstelligen. Sie waren von Anfang an auf Zusammenwirken und Zusammenarbeit angewiesen! Ihre spezifischen physischen und geistigen Unterschiede sollten sich gegenseitig anziehen und zu einem Gesamten ergänzen! Nur zusammen würden sie das Höchstmass an Effizienz und Glück erreichen!

 

 *** Rbi8  1. Mose 1:27-28 ***

Und Gott ging daran, den Menschen in seinem Bilde zu erschaffen, im Bilde Gottes erschuf er ihn; männlich und weiblich erschuf er sie. 28 Auch segnete Gott sie, und Gott sprach zu ihnen: „Seid fruchtbar, und werdet viele, und füllt die Erde, und unterwerft sie [euch], und haltet [euch] die Fische des Meeres und die fliegenden Geschöpfe der Himmel untertan und jedes lebende Geschöpf, das sich auf der Erde regt.“

 

Der hebräische Ausdruck für Frau ist ´ischscháh, was wörtlich übersetzt „weiblicher Mensch“ oder „Männin“ bedeutet. Er wird aber fast ebenso oft mit „Ehefrau“ wiedergegeben. So wird auch das griechische Wort gyne sowohl mit „Frau“ als auch mit „Ehefrau“ übersetzt. Beide Sprachen der Bibel vermitteln somit den Zusammenhang von der Frau als Teil des Mannes in der Ehe. Die Ehe war nicht Ausnahme, wie heutige ehefeindliche Gesetzgebung dies zu erreichen versucht, sondern die erstrebenswerte Regel als Grundlage der Gesellschaft und des Staates!

 

Nachdem Jehova vorab den Mann erschaffen hatte und dieser für eine begrenzte Zeit alleine war, ohne das in der Natur übliche weibliche Gegenstück, kam der nächste Schritt in der Realisierung von Gottes Plan für den Menschen.

 

*** Rbi8  1. Mose 2:18 ***

Und Jehova Gott sprach weiter: „Es ist für den Menschen nicht gut, daß er weiterhin allein sei. Ich werde ihm eine Gehilfin machen als sein Gegenstück.“

 

Die Frau sollte somit des Mannes „Gegenstück“ sein, wie zwei zueinander passende Werkstücke, welche sich gegenseitig ergänzen und vervollständigen!  Adam gab später seiner Frau den Namen „Eva“, was „Lebendige“ oder „Lebende“ bedeutet! Die Reihenfolge der Erschaffung und der Zweck waren durch den Schöpfer in der Planung vorgegeben.

 

Evas Erschaffung aus einer Rippe Adams *** Rbi8  1. Mose 2:21-23 ***

Deshalb ließ Jehova Gott einen tiefen Schlaf auf den Menschen fallen, und während er schlief, nahm er eine von seinen Rippen und schloß dann das Fleisch an deren Stelle zu. 22 Und Jehova Gott ging daran, aus der Rippe, die er von dem Menschen genommen hatte, eine Frau zu bauen und sie zu dem Menschen zu bringen. Da sprach der Mensch: ‚Dies ist endlich Bein von meinem Gebein und Fleisch von meinem Fleisch. Diese wird Männin genannt werden, denn vom Mann wurde diese genommen‘ “

 

Theorie der Evolution: Wahrheit oder Phantasiewerk Darwins? Die ganze Theorie der Evolution Darwins zerbricht an wenigen Sätzen der Bibel! So sehr sich Wissenschaftler um Lösung des grossen Rätsels wie Arten entstanden sind mühen, so scheitern sie schon weit vorher bei der Lösung der Frage, in welcher Form zwei so unterschiedliche sich gegenseitig ergänzende Gebilde, wie das Männliche und Weibliche, sich gleichzeitig in einem Akt zu entwickeln vermochten. Ohne gleichzeitige Entwicklung innerhalb einer fortpflanzungsfähigen Generation wäre jede Art schon vor ihrer Entstehung zum Aussterben verurteilt gewesen!

 

Es braucht ein sehr hohes Mass an Ignoranz seitens der Evolutionsanhänger, um eine intelligente Planung und systematische Ausführung zum Vornherein auszuschliessen:  Dass kein Schöpfergott existieren darf und soll, ist deren Schlussfolgerung: „Der Unverständige hat in seinem Herzen gesagt: ‚Es gibt keinen Jehova.‘ Sie haben verderblich gehandelt, sie haben verabscheuungswürdig gehandelt in [ihrer] Handlungsweise. Da ist keiner, der Gutes tut.“ (Ps 14:1). So musste nach ihrer Meinung alles durch den blinden Zufall von Mutation entstehen. Wo es keinen Schöpfer gibt, da gibt es auch keine Schöpfung! Dann existieren auch kein göttlicher Plan, kein moralisches Gesetz und kein Schlussgericht. Unser Handeln richtet sich nur nach dem Erfolg, den wir selbst wünschen und verursachen! Der Mensch ist daher weder Gott und niemandem gegenüber Rechenschaft schuldig. Dass Jesus vom Himmel herabkam und hier für unsere Sünden starb mutet in ihren Augen wie ein Märchen an.

 

Paulus bringt das Problem im Brief an die Korinther auf den Punkt, nachdem in jener Versammlung bereits Bestrebungen existierten, die Auferstehung des Christus durch philosophische Erklärungen zu leugnen:

 

*** Rbi8  1. Korinther 1:18-21 ***

Denn das Wort über den Marterpfahl [[(Pfahl; Stamm)]] ist denen Torheit, die zugrunde gehen, uns aber, die gerettet werden, ist es Gottes Kraft. 19 Denn es steht geschrieben: „Ich will die Weisheit der Weisen zugrunde richten, und die Intelligenz der Intellektuellen will ich beseitigen.“ 20 Wo ist der Weise? Wo der Schriftgelehrte? Wo der Debattenredner dieses Systems der Dinge? Hat Gott nicht die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht? 21 Denn da in der Weisheit Gottes die Welt durch ihre Weisheit Gott nicht kennengelernt hat, hielt Gott es für gut, durch die Torheit dessen, was gepredigt wird, die Glaubenden zu retten.

 

Die Evolutions der Tiere: Lehrplan im Kindergarten?Was sich heute als ausgesprochene Weisheit in der Theorie der Evolution darstellt, die an allen Schulen und Universitäten der Erde wie eine feststehende Tatsache gelehrt wird darf und soll ruhig hinterfragt werden! Unter den hervorragendsten Wissenschaftlern gibt es die besten Verteidiger der einzigen Ursache der Dinge: Ihre Erkenntnis führt zur Schlussfolgerung, dass die Komplexität die bereits auf Ebene anorganischer Elemente und dann in Form von Einzellern als Lebensgrundlage existieren nur durch intelligente Planung, fortlaufende Schöpfung und organisierte Leitung zum Erfolg werden konnte! Die „Krone der Schöpfung“, der Mensch war mit dem Schutz und Bewahrung von Gottes Schöpfung betraut.

 

*** Rbi8  1. Mose 1:26 ***

Und Gott sprach weiter: „Laßt uns Menschen machen in unserem Bilde, gemäß unserem Gleichnis; und sie sollen sich untertan halten die Fische des Meeres und die fliegenden Geschöpfe der Himmel und die Haustiere und die ganze Erde und jedes sich regende Tier, das sich auf der Erde regt.“

 

Die Einfachheit biblischer Aussagen täuscht nicht über eine komplexe Organisationsstruktur auf wesentlich höherer Ebene hinweg, die der Mensch bisher erreicht hat! Sie liefert exakt genügend Hinweis, dass der Mensch in die richtige Richtung zu suchen beginnt! Gott lässt sich von all denen finden, die ihn mit offenem Herzen suchen!

 

*** Rbi8  Psalm 46:1-3 ***

Gott ist uns Zuflucht und Stärke,

Eine Hilfe, die in Bedrängnissen leicht zu finden ist.

 2 Darum werden wir uns nicht fürchten, wenn auch die Erde eine Veränderung erfährt

Und wenn auch die Berge [[(die hierarchischen Gebilde)]] ins Herz des weiten Meeres wanken,

 3 Wenn auch seine Wasser [[(die abgeirrten Menschenmassen)]] toben, überschäumen mögen,

Wenn auch die Berge bei ihrem Aufruhr beben.

 

Berge stellen menschliche Hierarchien dar und die tobenden Wasser stellen aufgewühlte Volksmengen dar. Das Ende aller von Menschen geschaffenen hierarchischen Systeme, ausser der Ehe und der Christenversammlung sind zum Untergang verurteilt, um durch ein gottgefälliges, neues System ersetzt zu werden!

 

Am göttlichen Ursprung der Erschaffung des Menschen durch einen Willensakt zu zweifeln bedeutet auch Jesus zu verleugnen, der auf dieses Ereignis und Adam und Eva deutlich Bezug nahm. Wenn die Erschaffung als „männlich und weiblich“ nicht stattfand, so ist Jesus auch nicht für uns gestorben und auferweckt worden! Dann aber wehe uns, den niemand wird diesem Irrsinn unserer Tage ein Ende setzen ausser der Mensch selbst, der sich und die Schöpfung zu vernichten nun in der Lage ist!

 

Heutige Universitäten erscheinen dadurch als Brutstätten einer neuen Form religiösen Ignoranz zu sein: Atheismus und Agnostizismus die dort vermittelt werden sollten genauso als fundamentalistische Religionen eingeordnet werden und deren ausserordentliche und gut verdeckte Gefahr muss erkannt und offen deklariert werden! Die drohende Konfrontation der Kulturen oder Religionen hat ein weiteres, ebenbürtiges Glied, das im Hintergrund diesen Konflikt geschickt schürt!

 

Was bewirkt Sauerteig in christlichen Organisationen
  

8.2.2.2        Die Ehe als Zusammenschluss zu „einem Fleisch

Es ist für den Menschen nicht gut, daß er weiterhin allein sei. Ich werde ihm eine Gehilfin machen als sein Gegenstück.“ Jeder Versuch diese göttlich vorgegebene Regelung zu brechen, dass die Frau als „Gehilfin“ des Mannes und als sein „Gegenstück“ geplant und verwirklicht wurde, wirkt sich für beide Teile schädlich aus! Der Mann ist ohne Frau nichts, und die Frau ohne den Mann ebenso nichts! Nur in der Ehe gelangen beide zur wahren, sich gegenseitig ergänzenden Einheit, um die Aufgabe zu erfüllen, die Erde mit Menschen zu füllen.

 

Das Brechen der Ehe durch Hurerei als Regel mag zwar im Einzelfall eine kurzfristige Zunahme persönlicher Befriedigung mit sich bringen, im Gesamten aber und langfristig betrachtet, wirkt sich dies schädlich aus! Homosexualität und Lesbianismus waren in Gottes Plan nicht vorgesehen! Auch das Abgesondert sein in klösterlicher Einsamkeit zeigt für sich Gefahren, allzu oft mit negative Folgen! Denken wir an den Kindsmissbrauch, der in jenen Gefilden besonders gedieh. Darum gibt Paulus den klugen Rat, nachdem er durch Versammlungsglieder über Missstände orientiert worden war, dass „jeder Mann seine eigene Frau habe“ und umgekehrt. Einige waren der Meinung, völlige Enthaltsamkeit bis hin zur sexuellen Abstinenz in der Ehe wäre vorteilhaft. Paulus widerspricht dieser Meinung deutlich!

 

*** Rbi8  1. Korinther 7:1-7 ***

Was nun die Dinge betrifft, über die ihr geschrieben habt: Es ist für einen Menschen gut, keine Frau zu berühren; 2 doch wegen der weitverbreiteten Hurerei habe jeder Mann seine eigene Frau, und jede Frau habe ihren eigenen Mann. 3 Der Mann leiste [seiner] Frau das, was ihr zusteht, doch gleicherweise auch die Frau [ihrem] Mann. 4 Die Frau übt nicht Gewalt über ihren eigenen Leib aus, sondern ihr Mann; ebenso übt auch der Mann nicht Gewalt über seinen eigenen Leib aus, sondern seine Frau. 5 Entzieht [es] einander nicht, außer mit gegenseitiger Einwilligung für eine bestimmte Zeit, damit ihr dem Gebet Zeit widmen und wieder zusammenkommen könnt, so daß der Satan euch nicht wegen eures Mangels an Selbstbeherrschung beständig versuche. 6 Indes sage ich dies als Zugeständnis, nicht als Befehl. 7 Ich wünsche aber, alle Menschen wären so wie ich [[(ein Losgelöster von der Ehe, wahrscheinlich als Wittwer)]] selbst. Dennoch hat jeder seine eigene Gabe von Gott, der eine auf diese, der andere auf jene Weise.

 

Paulus zeigt vollkommene Ausgeglichenheit, wenn  Mann und Frau in ihren sexuellen Bedürfnissen betrifft, jeder hat Rechte und Anspruch darauf, dass sie befriedigt werden, aber auch eigene Pflichten gegenüber dem Ehegefährten, die zu erfüllen sind! Aus seinen Worten spricht Ausgewogenheit und Einfühlungsvermögen!

 

Adam und Eva im Garten EdenDer Teufel möchte, dass wir Gottes Regeln missachten und uns durch Mangel an Selbstbeherrschung in Gefahr begeben! Satan weiss genau, dass Gott, wenn wir Ihn willentlich missachten, eine trennende Wand errichtet, die selbst Gebete in Not nicht zu durchbrechen vermögen! (Spr 1:22-33)

 

Gleichgeschlechtliche Trauung durch Frauen? Welche Art Früchte der Emanzipation???Gott duldet keine Ausnahme und hat in seinem GESETZ jede Art gleichgeschlechtlicher Ehe vollkommen  untersagt! Die Befriedigung von sexuellen Wünschen ist somit deutlich gesetzten Grenzen unterworfen! Das Verlassen der bisherigen Familieneinheit, von Vater und Mutter, um neu selbst eine Einheit zu bilden, eine eigenständige Ehegemeinschaft zu bilden, deren Zweck die Erhaltung der Geschlechtslinie durch weitere Generationen ist, war und bleibt Gottes ursprüngliche Regelung.

 

*** Rbi8  1. Mose 2:24 ***

Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen, und er soll fest zu seiner Frau halten, und sie sollen  ein Fleisch werden.

 

Aus zwei Individuen sollte eine neue Einheit entstehen, die wie ein Körper harmonisch als „ein Fleisch“ zusammenwirken würde! Dazu war es unvermeidlich, dass gewisse bestehende enge Bindungen wie zum Vater und zur Mutter gelockert oder gar aufgelöst werden mussten! Der göttliche Befehl, die ganze Erde zu bevölkern und sie zu füllen bedingte auch, dass Zweit- und Nachgeborene, die nicht die direkte Erbfolge innehatten und welche den bisherigen Wohnraum zu stark einschränken würden in andere, entferntere Teile der Erde wegziehen sollten! Landesgrenzen waren kein ursprüngliches Konzept Gottes, sondern gehen auf die Zeit nach der Sintflut und die Bemühungen Nimrods im Widerstand gegen Gott zurück!

 

Paulus zeigt im Korintherbrief, dass Mann und Frau vor Jesu gleich stehen und vor Gott als Einheit erscheinen.

 

*** Rbi8  1. Korinther 11:11-12 ***

Außerdem ist in Verbindung mit [dem] Herrn weder die Frau ohne den Mann noch der Mann ohne die Frau. 12 Denn so, wie die Frau aus dem Mann ist, so ist auch der Mann durch die Frau; aber alle Dinge sind aus Gott.

 

Die Abhängigkeit der beiden Geschlechter ist vollkommen deutlich dargelegt, sie sind aufeinander angewiesen und sollen sich zu einem harmonischen Ganzen ergänzen: Der dies veranlasste ist Gott.

 

8.2.2.3        Die Monogamie als beste Lebensform, mit der höchsten Erfolgsaussicht?

Das Prinzip der Monogamie, wo ein Mann eine Frau hat und wo jene ein Leben lang fest zueinander halten ist aus heutiger Sicht bestimmt die absolut klügste Lösung mit der höchsten Wahrscheinlichkeit des möglichen, längerfristigen Erfolges! Statistiken zeigen, dass Verheiratete sogar länger leben als Unverheiratete!

 

Jesus hatte darauf hingewiesen, dass ein symbolischer „Baum“ anhand seiner „Früchte“ erkannt werden kann. Das darf auch auf die Ehegemeinschaft und andere moderne Formen des Zusammenlebens übertragen werden. Wer ein anderes Konzept predigt, wie die Monogamie zwischen Mann und Frau, der erweist sich als „falscher Prophet“, so verführerisch seine Theorien auch glänzen mögen! (2.Pe 2:1-3)

 

Faule Bäume mit faulen Früchten enden in der Verbrennung *** Rbi8  Matthäus 7:15-20 ***

Nehmt euch vor den falschen Propheten in acht, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie raubgierige Wölfe. 16 An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Liest man vielleicht jemals Trauben von Dornsträuchern oder Feigen von Disteln? 17 Ebenso bringt jeder gute Baum vortreffliche Frucht hervor, aber jeder faule Baum bringt wertlose Frucht hervor; 18 ein guter Baum kann nicht wertlose Frucht tragen, noch kann ein fauler Baum vortreffliche Frucht hervorbringen. 19 Jeder Baum, der nicht vortreffliche Frucht hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen. 20 Ihr werdet also diese [Menschen] wirklich an ihren Früchten erkennen.

 

Die Früchte der heutigen, offenen Moral, wo die dauerhafte Ehe zur Ausnahme wurde, hat wahrlich saure, ungeniessbare Früchte hervorgebracht! Darüber hinweg zu täuschen vermögen auch nicht all die vielfältigen, oberflächlichen Produktionen im Fernsehen, Radio und in gedruckten Publikationen. Diese wollen die so genannte Freiheit und deren scheinbaren Vorteile der neuen Lebensgemeinschaften in den buntesten Farben ausmalen und nur diese in den Vordergrund zu rücken versuchen: Ohne Risiken und Gefahren auch nur zu erwähnen. Ihre Zielgruppe sind bereits Kinder und Jugendliche, denen es an Unterscheidungsvermögen fehlt! Telenovellen sprechen oft junge Frauen an, wo Liebesabenteuer und der Seitensprung als erstrebender Zeitvertreib dargestellt werden. Denkende und beobachtende Menschen mit analytischer Begabung lassen sich dadurch nicht in die Irre führen! Sie kennen den hohen Preis den es kostet göttliche Normen zu missachten!

 

Jene falschen Propheten die Befreiung von göttlichem Joch versprachen haben die Menschheit nur unter ein weiteres, viel härteres Joch versklavt! Mangel an Selbstbeherrschung und Missachtung von moralischen Grenzen führen schlussendlich zu Auflösungserscheinungen innerhalb der Gesellschaft mit jeder Art unerwünschten Konsequenzen!

 

Dass Gott während gewissen Zeiten Ausnahmen bei der Monogamie duldete, wie die Polygamie bei den Patriarchen, später in Israel und auch das Recht auf Scheidung aus beliebigem Grund wie Moses es Israel gab, dies hatte bestimmte Ausnahmecharakter. Es war aber nicht das ursprüngliche Konzept: Moses gewährte es aufgrund der zu Beginn bereits vorherrschenden Situation beim Auszug aus dem heidnischen Ägypten, dass „viel Mischvolk“ mit auszog, darunter ägyptische Zweitfrauen und deren Kinder.

 

Dass dies nicht dauerhaft bleiben würde zeigten nach dem jüdischen Exil und der Rückkehr ins Gelobte Land der Prophet Esra, zur Zeit, wo in Jerusalems neu erstelltem Tempel Opfergaben dargebracht werden mussten. Alle heidnischen Frauen und deren Kinder, die von den Völkern stammten, die inzwischen auf der Erde Israels geweilt hatten wurden zurückgeschickt (Esr 7:12, 13). Juda sollte frei von Götzenanbetung werden.

 

Jesus zeigte mit aller Deutlichkeit, was Jehovas Befehl und Gebot betreffend Monogamie war:

 

Scheidung der Ehe: Was sind denn die kurz-, mittel- und langfristigen Folgen wenn ein emotionaler Tiefpunkt Grundlage eines Entscheides ist? *** Rbi8  Matthäus 19:3-9 ***

Und Pharisäer traten an ihn heran, in der Absicht, ihn zu versuchen, und sprachen: „Ist es einem Mann erlaubt, sich von seiner Frau aus jedem beliebigen Grund scheiden zu lassen? 4 In Erwiderung sagte er: „Habt ihr nicht gelesen, daß der, welcher sie schuf, sie von Anfang an männlich und weiblich gemacht hat 5 und sprach: ‚Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und wird fest zu seiner Frau halten, und die zwei werden ein Fleisch sein‘, 6 so daß sie nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch sind? Was also Gott zusammengejocht hat, bringe kein Mensch auseinander.“ 7 Sie sagten zu ihm: „Warum schrieb denn Moses vor, ihr ein Entlassungszeugnis zu geben und sich von ihr scheiden zu lassen? 8 Er sprach zu ihnen: „Im Hinblick auf eure Herzenshärte hat Moses euch das Zugeständnis gemacht, [daß ihr] euch von euren Frauen scheiden lassen [könnt], aber von Anfang an ist dies nicht der Fall gewesen. 9 Ich sage euch, daß, wer immer sich von seiner Frau scheiden läßt, ausgenommen aufgrund von Hurerei, und eine andere heiratet, Ehebruch begeht.“

 

Der Anfang, den Jesus erwähnte, war in Eden durch Gott festgesetzt worden. Dort hatte Jehova als Vater Adams ihm eine Frau beigegeben die Adam freudig annahm und damit den lebenslangen Bund einging, den er vor Gott schloss.

 

Eindeutig ist, dass die Sekte der Pharisäer im ersten Jahrhundert offensichtlich die Scheidung unterstützten, Jesus dagegen das ursprüngliche Prinzip wieder herstellte! Da schon damals Richter nur noch für Geld Recht sprachen fürchteten sie wahrscheinlich gute Einnahmen zu verlieren. Zudem war es nach Meinung der Pharisäer nur dem Mann gestattet sich scheiden zu lassen, nicht aber einer Frau. Diese Ungleichstellung war somit nicht von Seiten Gottes vorgesehen, sondern von Menschen geschaffen, wegen der Herzenshärte der Israeliten.

 

Wenn gemäss Jesus nun Ehescheidung aus irgendwelchen Gründen kein gangbarer Weg ist, um den Bund aufzulösen, so stehen Mann und Frau unter genau denselben gesetzlichen Verpflichtungen! Die Unverständigkeit der israelitischen Männer, betreffend der erschreckenden Folgen hatte Moses zu einem Kompromiss gezwungen, den Gott für den Moment tolerierte, der aber zu weiteren, längerfristigen Problemen Anlass geben würde! (Lu 3:38)

 

Moses schrieb im GESETZ:

 

*** Rbi8  5. Mose 24:1-4 ***

Falls ein Mann eine Frau nimmt und sie sich als Ehefrau wirklich zu seinem Besitz macht, so soll es geschehen, wenn sie in seinen Augen keine Gunst finden sollte, weil er etwas Anstößiges an ihr gefunden hat, daß er dann ein Scheidungszeugnis für sie ausschreiben und es ihr in die Hand legen und sie aus seinem Haus entlassen soll. 2 Und sie soll aus seinem Haus wegziehen und hingehen und [die Frau] eines anderen Mannes werden. 3 Wenn der letztgenannte Mann sie schließlich haßt und ein Scheidungszeugnis für sie ausgeschrieben und es ihr in die Hand gelegt und sie aus seinem Haus entlassen hat oder falls der letztgenannte Mann, der sie sich zur Frau genommen hat, sterben sollte, 4 so wird ihr erster Besitzer, der sie entlassen hat, sie nicht zurücknehmen dürfen, damit sie wieder seine Frau wird, nachdem sie verunreinigt worden ist; denn das ist etwas Verabscheuungswürdiges vor Jehova, und du sollst das Land, das Jehova, dein Gott, dir als Erbe gibt, nicht in die Sünde hineinführen.

 

Was als „anstössig“ gelten durfte beschrieb Moses nicht im Detail und war Angelegenheit der Synagoge zu entscheiden gemäss GESETZ. Richter konnten korrumpiert werden jede Art Scheidungsgrund zu akzeptieren, da ja die Ehe von der Gemeinschaft anerkannt werden muss und sich von ausserehelichem Zusammenleben und Hurerei deutlich absetzen muss! Die Ehe sei ehrbar unter allen, und das Ehebett sei unbefleckt, denn Gott wird Hurer und Ehebrecher richten.“ (Heb 13:4) So schrieb es Paulus.

 

Bedenken wir, dass auch Jehova seiner irdischen, hurerischen „Frau“, „Gomer“ (Jakob) das Entlassungszeugnis der Scheidung früh androhte und ihrer Tochter „Lo-Ruhama“ keine Barmherzigkeit mehr erweisen wird! Mit derselben „Frau“ wird Jehova kein weiteres Ehebündnis eingehen, sondern mit jenen, die sich Ihm gegenüber als „jungfräulich“ verhalten haben, dem künftigen „Israel Gottes“ (Hos Kap. 1, 2).

 

Der Ehemann wird mit der Heirat zum Besitzer seiner Frau, dies ist nicht wie der Besitz einer Ware oder eines Tieres, von denen man sich jederzeit trennen darf, sondern wie das Eigentum des eigenen Fleisches, das man hegt und pflegt! Paulus zeigt dieses wichtige Erfordernis gegenüber den Ephesern.

 

*** Rbi8  Epheser 5:28-30 ***

Ebenso sind die Männer verpflichtet, ihre Frauen zu lieben wie ihre eigenen Leiber. Wer seine Frau liebt, liebt sich selbst, 29 denn kein Mensch hat je sein eigenes Fleisch gehaßt, sondern er nährt und pflegt es wie auch der Christus die Versammlung, 30 denn wir sind Glieder seines Leibes.

 

Paulus verweist auf Jesus, der sich um seine Versammlung der Apostel kümmerte, so wie in Ehemann um seine Frau!

 

Der "Leib des Christus", ein geistiger Tempel!
  

Jesus ging im oben von Matthäus erwähnten Fall, wo er wegen der Scheidungsfrage auf die Probe gestellt wurde, wie so oft auch hier auf das geschriebene Wort ein und stellte dessen logischen Zusammenhang in den Vordergrund! „Habt ihr nicht gelesen ....“ fragt er an die Adresse der Pharisäer zurück, auf die ursprüngliche Regelung Gottes verweisend! Er zeigt die Verantwortlichkeit jenes Ehepartners auf, der für die Auflösung der Ehe als verantwortlich zeichnet, und deutet sie als grosse Gefahr an, die, wenn sie zu Ehebruch führt, mit der im GESETZ vorgesehenen Todesstrafe enden würde! Paulus bestätigt dies in 1.Korinther 6:9 und 10, wo er dem Brecher des Ehebündnisses den Eingang ins kommende Königreich verweigert: „Was? Wißt ihr nicht, daß Ungerechte das Königreich Gottes nicht erben werden? Laßt euch nicht irreführen. Weder Hurer noch Götzendiener, noch Ehebrecher, noch Männer, die für unnatürliche Zwecke gehalten werden, noch Männer, die bei männlichen Personen liegen, noch Diebe, noch Habgierige, noch Trunkenbolde, noch Schmäher, noch Erpresser werden Gottes Königreich erben.“ Ehebruch und Hurerei sind deutlich zwei unterschiedliche, todeswürdige Vergehen. Zudem hatte Jesus öfters deutlich gesagt, wer einen andern Menschen zum Straucheln bringt, dass jenem besser ein Mühlstein um den Hals gehängt würde!

 

Denkmal Groer: Mühlstein um den Hals derer, die Kleine zum Straucheln bringen *** Rbi8  Matthäus 18:6 ***

Wer immer aber einen von diesen Kleinen, die an mich glauben, straucheln macht, für den ist es nützlicher, daß ihm ein Mühlstein, wie er von einem Esel gedreht wird, um den Hals gehängt und er ins weite, offene Meer versenkt werde.

 

Wer den Ehepartner mutwillig und ohne den von Jesus genannten Grund der Hurerei verlässt, der setzt ihn dadurch selbst dem Ehebruch aus! Dasselbe Strafmass, das Ehebrecher trifft, wird darum auch ihn treffen! Es ist wahrlich klug auf biblische Ratschläge zu achten und Streitigkeit gar nicht erst aufkommen zu lassen!

 

Die Verantwortung solche Zusammenhänge aufzuzeigen lag in Israel vorab bei den Leviten und Priestern. Dieselbe Pflicht trifft in der Christenversammlung die Vorsteher für die Versammlung und die Ehemänner für ihre Familie!

 

*** Rbi8  Maleachi 2:7 ***

Denn die Lippen eines Priesters sind es, die Erkenntnis bewahren sollten, und [das] Gesetz [[GESETZ]] sollte man aus seinem Mund suchen; denn er ist der Bote Jehovas der Heerscharen.

 

Schon zuvor aber beginnt dies als Grundaufgabe der Eltern, die ihre Kinder von frühester Jugend an entsprechend belehren mussten! Gottes Wort sollte sich den Kindern einprägen! Die göttlichen Grenzen zu kennen, dies sollte jeden Israeliten ob fleischlich oder geistig zu jeder Zeit begleiten und so Schutz bieten!

 

8.2.2.4        Gottes Ratschlag die Ehe rein zu halten wird heute oft missachtet!

Wie viel weiser ist doch der Ratschlag Salomos, der unter Gottes Inspiration an Söhne schreibt:

 

*** Rbi8  Sprüche 7:1-27 ***

Mein Sohn, behalte meine Reden, und meine Gebote mögest du bei dir verwahren. 2 Bewahre meine Gebote, und bleibe am Leben, und mein Gesetz [[GESETZ]] wie die Pupille deiner Augen. 3 Binde sie an deine Finger, und schreibe sie auf die Tafel deines Herzens. 4 Sprich zur Weisheit: „Du bist meine Schwester“; und [das] Verständnis mögest du „Verwandte“ nennen, 5 um dich vor der fremden Frau zu behüten, vor der Ausländerin, die ihre eigenen Reden glattgemacht hat. 6 Denn am Fenster meines Hauses blickte ich durch mein Gitterwerk hinab, 7 um auf die Unerfahrenen zu spähen. Mit Interesse bemerkte ich unter den Söhnen einen jungen Mann, dem es an Herz mangelte, 8 der auf der Straße dahinging, in der Nähe ihrer Ecke, und den Weg zu ihrem Haus beschreitet er 9 in der Dämmerung, am Abend des Tages, beim Nahen der Nacht und des Dunkels. 10 Und siehe, eine Frau kam ihm entgegen im Gewand einer Prostituierten und listigen Herzens. 11 Sie ist ungestüm und störrisch. Ihre Füße verweilen nicht in ihrem Haus. 12 Bald ist sie draußen, bald ist sie auf den öffentlichen Plätzen, und in der Nähe jeder Ecke liegt sie auf der Lauer. 13 Und sie hat ihn fest erfaßt und ihm einen Kuß gegeben. Sie hat ein dreistes Gesicht aufgesetzt, und sie beginnt zu ihm zu sagen:

Strassenstrich: Die Kunst nicht auf Verführung zu reagieren! 14 „Gemeinschaftsschlachtopfer lagen mir ob. Heute habe ich meine Gelübde bezahlt. 15 Darum bin ich ausgegangen, dir entgegen, um dein Angesicht zu suchen, damit ich dich finde. 16 Mit Decken habe ich meinen Diwan schön bedeckt, mit bunten Sachen, Leinen aus Ägypten. 17 Ich habe mein Bett mit Myrrhe, Aloe und Zimt besprengt. 18 Komm doch, wir wollen uns an Liebe satt trinken bis zum Morgen; laß uns doch einander mit Liebkosungen erfreuen. 19 Denn der Ehemann ist nicht in seinem Haus; er ist auf eine Reise in die Ferne gegangen. 20 Einen Geldbeutel hat er in seine Hand genommen. Am Tag des Vollmonds wird er nach Hause kommen.“

21 Sie hat ihn durch die Fülle ihrer Überredung verleitet. Durch die Glätte ihrer Lippen verführt sie ihn. 22 Ganz plötzlich geht er ihr nach wie ein Stier, der sogar zur Schlachtung kommt, und gerade wie gefesselt zur Züchtigung eines Törichten, 23 bis ein Pfeil seine Leber zerspaltet, so wie ein Vogel in die Falle eilt, und er hat nicht gewußt, daß es um seine Seele selbst geht.

24 Und nun, o Söhne, hört auf mich, und merkt auf die Reden meines Mundes. 25 Möge dein Herz nicht zu ihren Wegen abweichen. Irre nicht ab auf ihre Pfade. 26 Denn viele sind der Erschlagenen, die sie fällte, und zahlreich sind alle von ihr Getöteten. 27 Die Wege zum Scheol [[(dem Grab, zufolge todbringender Sünde des Ehebruchs)]] sind ihr Haus; sie führen hinab zu den Innenkammern des Todes.

 

Die Füsse einer Prostituierten weilen nicht im eigenen Haus, sie ist unbeschäftigt. Schon ihre Form der Kleidung verrät ihre Absicht. Salomo beschreibt sie als „Ausländerin“, obwohl sie Gemeinschaftsschlachtopfer darbringt, weil sie sich nicht an Israels hohen moralischen Massstab hält! Sie hat alles weit im Voraus für den Ehebruch geplant! Der junge Mann geht ihr nach „wie der Stier zur Schlachtung“, er erkennt nicht, dass Ehebrecher Gottes Todesurteil verdienen. Der die Leber zerspaltende Pfeil bezieht sich möglicherweise auf eine sexuell übertragbare Krankheit wie Gonorrhöe, Herpes, Syphilis oder AIDS. Übertretung göttlicher Normen bringt gemäss GESETZ Tod nach sich, Jesus als Richter der Lebenden und Toten muss im Endgericht und dem Gericht des Millenniums mit eisernem Stab die Erde richten!

 

Ist das Beispiel schlecht gewählt oder unpassend? Nun, CNN en Español brachte eine Statistik einer Umfrage in Chile, nach der 48% der Männer erklärten ihr Ehegelübde gebrochen zu haben. Bei den Frauen waren es gar 58%! Die Hälfte aller Männer und fast zwei Drittel aller Frauen in einem Land, das sich christlich nennt und eine lange Katholische Tradition kennt!

 

Je weniger Eltern ihre Pflicht gegenüber ihren Kindern erfüllten, desto weniger war die kommende Generation in der Lage göttliche Massstäbe im eigenen Leben zur Anwendung zu bringen, bis dieses Recht völlig ausser Kraft trat und durch ständig wechselnde menschliche Überlieferungen verdrängt wurde. Wer gerade das Sagen hat änderte moralischen Standpunkt, so wie die Fahne im Wind die Richtung wechselt! Nationale Gesetze sind inzwischen meist vollkommen gleichgültig gegenüber göttlichen Normen. Wie sehr stimmen Jeremias Worte mit der heutigen Situation überein:

 

*** Rbi8  Jeremia 3:25 ***

Wir legen uns hin in unserer Schande, und unsere Demütigung bedeckt uns ständig; denn gegen Jehova, unseren Gott, haben wir gesündigt, wir und unsere Väter, von unserer Jugend an und bis auf diesen Tag, und wir haben der Stimme Jehovas, unseres Gottes, nicht gehorcht.“

 

Gott aber auferlegte die Hauptverantwortung den Vätern für die Erziehung der Söhne! Sie sollten Träger innerhalb der Generationen sein, welche die Verantwortung innehatten! Die Frau sollte vom Mann lernen und bei der Erziehung hin zu aufrechten Menschen an demselben Strick ziehen!

 

8.2.2.5        Es gibt auch biologische Zusammenhänge, welche Frau und Mann getrennte Limiten setzen

Alleine schon die grundlegende Aufgabe der Frau, dass sie Kinder gebären konnte und sie zu ernähren vermochte beschränkte die Möglichkeit der Frau an regelmässigen Versammlungen beständig teilzuhaben, die der Stärkung und Unterweisung des Volkes diente! Während ihrer Menstruation galt sie zudem als „unrein“ und durfte die Versammlung nicht besuchen. Das hatte hygienische Hintergründe, die ihr selbst und anderen über Jahrtausende hin zum Schutz dienten!

 

*** Rbi8  3. Mose 15:25-27 ***

Was eine Frau betrifft, falls der Ausfluß ihres Blutes viele Tage fließen sollte, wenn es nicht die regelmäßige Zeit ihrer menstrualen Unreinigkeit ist, oder falls sie einen Fluß haben sollte, [der] länger [dauert] als ihre menstruale Unreinigkeit, so werden sich alle Tage ihres unreinen Ausflusses so erweisen wie in den Tagen ihrer menstrualen Unreinigkeit. Sie ist unrein. 26 Jedes Bett, auf dem sie an irgendwelchen Tagen ihres Ausflusses liegt, wird für sie wie das Bett ihrer menstrualen Unreinigkeit werden, und jeder Gegenstand, auf dem sie sitzen mag, wird unrein werden wie die Unreinheit ihrer menstrualen Unreinigkeit. 27 Und jeder, der diese [Dinge] berührt, wird unrein sein, und er soll seine Kleider waschen und im Wasser baden und unrein sein bis zum Abend.

 

Die Frau mit langjährigem Blutfluss, die Jesu Rocksaum im Glauben auf Heilung berührt Dieser unreine Zustand war einer Frau zur Zeit Jesu anhängend, die viele Jahre bereits an Ausfluss litt und als sie sich innerhalb einer Volksmenge Jesus näherte und seinen Rocksaum erfasste, da wurde sie ihres Glaubens wegen sofort geheilt. Dieselbe Regelung gilt auch bis heute, unabhängig von modernen Mitteln zur Vorsorge (Mar 5:25-29). „Und falls eine Frau einen Ausfluß hat und sich ihr Ausfluß an ihrem Fleisch als Blut erweist, sollte sie sieben Tage in ihrer menstrualen Unreinigkeit bleiben, und jeder, der sie berührt, wird unrein sein bis zum Abend.“ (3.Mo 15:19)

 

Auch heute fühlen sich viele Frauen während ihrer Monatsblutung unwohl und würden gerne statt zu arbeiten oder eine öffentliche Versammlung zu besuchen zu Hause bleiben! Gottes GESETZ nahm in diesem Sinne grosse Rücksicht auf das „schwächere Gefäss, die Frau“. Wie viele Arten infektiöser Ansteckung auf unsauberen öffentlichen Toiletten könnten wohl erspart bleiben, wenn solche Regeln wiederum ernst genommen würden? Wir glauben wegen des Besitzes von Antibiotika auf solche Dinge kaum mehr achten zu müssen, die Realität aber zeigt eine steigend grössere Gefahr. Aber auch psychische Gründe existieren, da eine Frau während jener Tage besonders sensibel reagieren mag.

 

Durch das öfters Fernbleiben wurde einer Frau eine lückenhafte Unterweisung zuteil, was sich längerfristig als negativ auswirken musste! Männer dagegen, welche bei dem Teil der Aufgabe wie das Aufziehen der Kleinkinder weniger Verantwortung zukam, ihnen wurde die andere „Bürde“ auferlegt: Sowohl in der Versammlung ein Amt anzustreben wie auch ihre Frauen zu Hause zu unterweisen. Sie müssen den Kindern, vorab den Söhnen die Erkenntnis vermitteln, die ihrerseits Informations- und Entscheidungsträger der nächsten Generation sein würden!

 

Daher wurde die Versammlungen ausschliesslich durch die Männer geführt, wobei Priester und Leviten an der Stelle der Erstgeborenen Israels die Unterweisung innehatten: Alle versammelten Männer mussten in der Synagoge aktiven Anteil nehmen! Am Apostelkonzil des Jahres 49 u.Z. wurde dies in Jerusalem durch Jesu Halbbruder Jakobus bestätigt, dass dies mit dem Sabbatgebot fest zusammenhängt: „Denn seit alten Zeiten hat Moses von Stadt zu Stadt solche gehabt, die ihn predigen, weil er in den Synagogen an jedem Sabbat vorgelesen wird.“ (Apg 15:21) Im Gegensatz zu einer Messe, die ein reines Ritual darstellt, ging es zuvor in Israel und dann auch in den Christenversammlungen um Unterweisung, um Richtigstellung, um Disziplin und vor allem um ungeheuchelten Gottesglauben zu demonstrieren: Dort wurde „das GESETZ aufgerichtet“ indem es gelehrt und erklärt wurde! (Rö 3:31) Salomo schrieb:

 

 *** Rbi8  Sprüche 1:1-7 ***

Die Sprüche Salomos, des Sohnes Davids, des Königs von Israel, 2 damit man Weisheit und Zucht erkennt, um die Reden des Verstandes zu erfassen, 3 um die Zucht anzunehmen, welche Einsicht verleiht, Gerechtigkeit und Recht und Rechtschaffenheit, 4 um den Unerfahrenen Klugheit zu geben, einem jungen Mann Erkenntnis und Denkvermögen.

5 Ein Weiser wird zuhören und mehr Unterweisung in sich aufnehmen, und ein Verständiger ist der, der sich geschickte Lenkung erwirbt, 6 um einen Spruch und eine schwerverständliche Rede zu verstehen, die Worte von Weisen und ihre Rätsel.

7 Die Furcht Jehovas ist der Anfang der Erkenntnis. Weisheit und Zucht sind das, was nur Toren verachtet haben.

 

Die jüdische Synagoge hält sich strikt daran, Frauen in der Versammlung abgetrennt zu haltenDie Ordnung gebot es nun, da Frauen auch sonst weniger am Tagesgeschehen der Gemeinde teilhatten, dass die weiter oben durch Paulus erwähnte Regel im Buch Mose zu tragen kam, dass Frauen in den Versammlungen Israels zu schweigen hatten. Darum wurde in den Synagogen ein abgetrennter Raum oder oft auch eine Empore gebaut. Sowohl in den Synagogen wie in der Familie oblag es vorab den Männern Gottes Richtlinien zu lehren und durchzusetzen. Fragen von Frauen, wo Unklarheit bestand, mussten sie gegenüber ihren Männern äussern, welche ihrerseits die Pflicht hatten ihre Frauen auf denselben Wissensstand zu bringen, den sie selbst erreicht hatten! Frauen und Kinder bildeten daher die ersten Jünger jedes Hausvorstandes! Jesus erklärte diesbezüglich:

 

*** Rbi8  Matthäus 10:24-25 ***

Ein Jünger steht nicht über seinem Lehrer noch ein Sklave über seinem Herrn. 25 Es genügt, wenn der Jünger wie sein Lehrer wird und der Sklave wie sein Herr.

 

Dadurch zeigte eine Frau Unterwürfigkeit unter das göttlich bestimmte „Haupt“ der Familie, wenn sie ihren Mann auch in diesen Dingen respektierte! Das trug zum Frieden bei, indem nicht schon in der Familie Rivalität aufkam, die später auf die Versammlung übertragen wurde, sondern eine festgefügte Ordnung herrschte! Paulus wiederholte in seinem Brief nur Dinge, die in der Synagoge seit den Tagen Mose geregelt waren! Der negative Einfluss war seitens von Bekehrten der Nationen in die jungen Christenversammlungen eingedrungen, wo Frauen dieselben Rechte in Familie und Öffentlichkeit in offener Herausforderung der Männer suchten, inspiriert vom Geschehen in heidnischen Tempeln, wo Frauen als Priesterinnen und Wahrsagerinnen dienen durften. Paulus widerspricht dieser Tendenz mit deutlichen Worten.

 

*** Rbi8  1. Timotheus 2:11-15 ***

Eine Frau lerne in Stille mit aller Unterwürfigkeit. 12 Ich erlaube einer Frau nicht, zu lehren oder Gewalt über einen Mann auszuüben, sondern sie sei in [der] Stille. 13 Denn Adam wurde zuerst gebildet, danach Eva. 14 Auch wurde Adam nicht betrogen, aber die Frau wurde gründlich betrogen und geriet in Übertretung. 15 Doch wird sie durch Kindergebären in Sicherheit bleiben, vorausgesetzt, daß sie in Glauben und Liebe und Heiligung mit gesundem Sinn verharren.

 

Es war von Anfang an die Ordnung so festgelegt, dass Gott direkt Adam unterrichtete und jener später seine Frau und dann seine künftigen Kinder zu informieren hatte! Im Falle des „Baumes der Frucht von Gut und Böse“ zeigte Eva gegenüber der Schlange, dass sie Gottes Grenzlinie und Gebot sehr wohl kannte, Adam somit seiner Aufgabe nachgekommen war, Eva sich aber gründlich von der Schlange verführen liess!

 

Paulus erwähnt auch das Kindergebären, eine Grundaufgabe des weiblichen Konzepts innerhalb der ganzen Natur, welche der Frau nicht nur tiefe Befriedigung, sondern auch ein hohes Mass an Glück zu vermitteln vermag! Die heutige Tendenz, wo viele Ehen kinderlos bleiben war nicht Gottes Grundprinzip, das zur Füllung der Erde aufforderte! Gott selbst oblag es, den Zeitpunkt zu bestimmen, wo die Fortpflanzung ein Ende finden würde! Jesus hatte darauf verwiesen, als ihn die Sadduzäer mit Fragen über die Auferstehung der Toten konfrontierten:

 

*** Rbi8  Matthäus 22:29-30 ***

Jesus gab ihnen zur Antwort: „Ihr seid im Irrtum, denn ihr kennt weder die Schriften noch die Macht Gottes; 30 denn in der Auferstehung heiraten Männer nicht, noch werden Frauen verheiratet, sondern sie sind wie Engel im Himmel.

 

Engel im Himmel pflanzen sich nicht fort! Die Auferstandenen werden offensichtlich die Fortpflanzungsgabe nicht wieder erhalten, weil der Zweck, die Füllung der Erde nun mittels der Auferstehung ihr gesetztes Ziel erreichen wird! Diesen Umstand bestätigt auch die Offenbarung dadurch, dass keine Hochzeitszeremonien im kommenden System gefeiert werden! Der Fruchtbarkeitszyklus ist bei Frau und Mann so oder so auf eine bestimmte Zeit begrenzt (Off 18:21-23).

 

8.2.2.6        Eine ausgewogene Aufgabenverteilung führt zu besseren Resultaten

Der heutige Gleichberechtigungswahn seitens gewisser Feministinnen hat schon rein physisch seine Grenzen! Kein Mann reklamierte bisher dieses ausschliessliche Recht der Frau Kinder zu bekommen für sich! Rechte und Pflichten zwischen Mann und Frau wurden von Beginn an gerecht aufgeteilt! Sich dagegen aufzulehnen widerspricht echten Glauben an Gottes bessere Vorhersicht! Eine Frau, welche diese Grundregel erkennt und hält heiligt sich und zeigt einen gesunden Sinn für tiefere Zusammenhänge! Zudem hat sie grössere Aussicht ein wirklich erfülltes Leben zu haben!

 

*** Rbi8  Sprüche 8:32-36 ***

Und nun, o Söhne, hört auf mich; ja glücklich sind die, die meine Wege einhalten. 33 Hört auf Zucht, und werdet weise, und bekundet keine Nachlässigkeit. 34 Glücklich ist der Mensch, der auf mich hört, indem er Tag für Tag an meinen Türen wacht, indem er an den Pfosten meiner Eingänge Wache hält. 35 Denn wer mich findet, wird bestimmt Leben finden und erlangt Wohlwollen von Jehova. 36 Wer mich aber verfehlt, tut seiner Seele Gewalt an; alle, die mich aufs tiefste hassen, die sind es, die tatsächlich den Tod lieben.“

 

Jesu Fusswaschung ist Vorbild sich gegenseitig untertan zu sein  Während die Männer innerhalb der Versammlung sich gegenseitig untertan sind, wie Jesus dies durch die Apostel vorgelebt hatte und mit der Fusswaschung beim letzten Abendmahl in den Vordergrund rückte, so zeigen Frauen ihre Unterordnung bereits in der Familie! Männer anerkennen die Führung durch ein Haupt seitens der Vorsteher, wie die Apostel sich Jesus unterordneten. In der Familie aber unterordnet sich die Frau ihrem Mann ohne das Begehren, ihn insgeheim dominieren zu können. Dadurch zeigen sie wahre Unterordnung des Herzens unter Christus, der auch ihr Haupt ist!

 

*** Rbi8  Epheser 5:21-27 ***

Seid einander untertan in der Furcht Christi. 22 Die Frauen seien ihren Männern untertan wie dem Herrn, 23 denn ein Mann ist [das] Haupt seiner Frau, wie der Christus auch [das] Haupt der Versammlung ist, er, [der] Retter [dieses] Leibes. 24 In der Tat, wie die Versammlung dem Christus untertan ist, so seien es auch die Frauen ihren Männern in allem. 25 [Ihr] Männer, liebt eure Frauen weiterhin, so wie auch der Christus die Versammlung geliebt und sich für sie dahingegeben hat, 26 damit er sie heilige, indem er sie mit dem Wasserbad durch das Wort reinige, 27 so daß er die Versammlung sich selbst in ihrer Pracht darstelle, ohne daß sie einen Flecken oder eine Runzel oder etwas dergleichen habe, sondern daß sie heilig und ohne Makel sei.

 

Das „Haupt“ hat die Führung des ganzen „Leibes“, jedes einzelnen Gliedes inne! Jesus führte seine Versammlung der Apostel mit Liebe aber auch mit gewisser Strenge an! Er tolerierte keine Übertretung, er korrigierte falsche Ansichten und wies liebevoll zurecht, zeigte aber Verständnis für Schwächen und half jedem dem es an Erkenntnis fehlte durch entsprechende Unterweisung!

 

Dieselbe Liebe sollen Ehemänner ihren Frauen gegenüber zeigen! Durch Unterordnung und Respekt gegenüber der Führung und Anleitung ihrer Männer, dadurch zeigen christliche Frauen ihre Weisheit, weil sie die Zusammenhänge zu verstehen in der Lage sind und sich freiwillig und nicht aus Zwang unterordnen. Am Erfolg haben beide in gleichem Masse teil!

 

*** Rbi8  Sprüche 24:3-4 ***

Durch Weisheit wird eine Hausgemeinschaft aufgebaut, und durch Unterscheidungsvermögen wird sie sich als fest gegründet erweisen. 4 Und durch Erkenntnis werden die Innenkammern mit allen kostbaren und lieblichen Dingen von Wert gefüllt.

 

Das Wort aus den Schriften bildet dabei das von Paulus erwähnte „Wasserbad“, wodurch Beschmutzung durch falsches Verhalten wiederum gereinigt wird: Durch Einsicht, Reue und Wiedergutmachung von Fehlern! Das kann durchaus gegenseitig sein, da Männer ebenso oft Fehler machen und genauso auf gütliche Zurechtweisung mittels Gottes Wort reagieren sollten, das ihnen ihre Frauen ihrerseits ausgewogen darlegen mögen! Das Patriarchat ist alles andere wie eine autokratische Tyrannei, sondern baut auf Einfühlungsvermögen und Leitung durch Vorbild auf! Das hat mit Hingabe zu tun, wie Jesus dies vorgemacht hat!

 

Wo jedes Glied seine Aufgabe in der Familie wahrnimmt, der Mann die Leitung in Weisheit ausübt und die Frau ihre Unterordnung freudig wahrnimmt, da kommt Einheit auf, von der alle profitieren! Statt unnötiger Streitgespräche und Zank wird Eintracht folgen, wo mehr Zeit für auferbauende Dinge zur Verfügung stehen! Die Kinder profitieren am meisten von dieser Harmonie, weil sie die beste Anleitung für ihr künftiges Leben erhalten und bald schon nützliche Glieder am selben Leib unter demselben Haupt darstellen!

 

8.2.2.7        Sich nicht weiter nach diesem System der Dinge ausrichten

Das nach der französischen Revolution aufgekommene Erziehungssystem, das dem immer mehr laizistischen (Freiheit des öffentlichen Lebens von religiöser Bindung) neuen, andersartigen Prinzipien frönte, wo Staat und Kirche strikt getrennt wurden, zeigte schon bald erste negative Früchte.

 

Louis XIV: "L'etat cßest moi"Wir verteidigen dabei weder Staat noch Kirche, die doch gerade die Ursache der Revolution waren mit ihren vielseitigen Missbräuchen und doppelter Moral. König Louis XIV behauptete: „Der Staat bin ich“. Anstatt Erziehung hin zur Achtung eines Gottes kamen immer mehr menschliche Götter mit eigenen Spielregeln auf! Der Humanismus stellte menschliche Intelligenz über göttliche Grundsätze und trennte beide voneinander. Glaube in einen Schöpfergott der weiterhin leitend eingreift wurde als Aberglaube öffentlich zum Gespött gemacht.

 

*** Rbi8  Psalm 82:1 ***

Gott bezieht Stellung in der Gemeinde des Göttlichen;

Inmitten der Götter richtet er:

 

Vieles hatte Ursache in der unbiblischen Doktrin und Dominanz der Katholischen Kirche, ihrer verlogenen Heuchelei und ihrem bigotten Mystizismus! Die Inquisition, die grausame Unterdrückung der französischen Hugenotten, die Verfolgung und das Genozid an den Katharern und an Juden blieben dem Volk in Erinnerung! Zur französischen Revolution hatte somit der Missbrauch kirchlicher Macht und ihre Unterstützung absolutistischer Könige und der herrschenden Klasse geführt, welche die schamlose Ausnutzung der Massen und deren Ignoranz wegen fehlender Bildung zu verantworten hatten.

 

Der Katholischen Kirche, deren hohen Repräsentanten und Priestern wurde über Jahrhunderte ein luxuriöses Leben gewährt, bei sehr hohem Grad von Unterdrückung jeglicher Denkfreiheit all jener, die gegen die Falschheit und die offensichtlichen Lügen opponierten. Die schamlose Aufhäufung von Reichtum bei der Aristokratie und die ständige Gewalt gegen die Bevölkerung brachte das Fass endgültig zum Bersten!

 

TIME: Sex in the '80s; The revolution is over Die modernistischen Bestrebungen mit freiem vorehelichem Geschlechtsverkehr, mit liberalen Scheidungspraktiken, gleichgeschlechtlichen Heiraten und Adoption von Kindern durch Homosexuelle, die Geschlechtsumwandlung und wie all die unmöglichen Möglichkeiten genannt werden, sie haben alle eines gemeinsam: Gottlosigkeit und Ablehnung einer höchsten Autorität! Die ausserordentlich gut organisierte moderne publizitäts-Maschinerie, welche in der Hand einer Minderheit die moderne Gesellschaft vollkommen beeinflusst und die verhältnismässig kleine Informationsmacht, welche die christlichen Religionen dagegen aufgebaut haben, sind wie David und Goliath! Da die Christenheit zudem in sich vollkommen zerstritten ist, lassen sie den Eindruck in vielen Menschen aufkommen, dass die heutige „Freiheit“ des Systems der Höhepunkt menschlicher Errungenschaft darstellen würde. Wer aber etwas an der Oberfläche des Scheins zu Kratzen beginnt erkennt sehr schnell die weit düsterere Realität!

 

Paulus erwähnte prophetisch, durch welche Charakterzüge unser System an seinem Ende geprägt sein würde.

 

*** Rbi8  2. Timotheus 3:1-7 ***

Dieses aber erkenne, daß in den letzten Tagen kritische Zeiten dasein werden, mit denen man schwer fertig wird. 2 Denn die Menschen werden eigenliebig sein, geldliebend, anmaßend, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, nicht loyal, 3 ohne natürliche Zuneigung, für keine Übereinkunft zugänglich, Verleumder, ohne Selbstbeherrschung, brutal, ohne Liebe zum Guten, 4 Verräter, unbesonnen, aufgeblasen [vor Stolz], die Vergnügungen mehr lieben als Gott, 5 die eine Form der Gottergebenheit haben, sich aber hinsichtlich deren Kraft als falsch erweisen; und von diesen wende dich weg. 6 Denn von ihnen stehen die Männer auf, die sich auf schlaue Weise Eingang in die Häuser verschaffen und schwache Frauen gefangennehmen, die, mit Sünden beladen, von mancherlei Begierden getrieben werden, 7 die allezeit lernen und doch niemals imstande sind, zu einer genauen Erkenntnis der Wahrheit zu kommen.

 

Die Aufforderung, sich von Menschen dieser Art der Prägung wegzuwenden, sie ist klar und deutlich zu vernehmen! Die heutigen Kirchenführer haben eine Form der Gottergebenheit, die sich als falsch und lügnerisch erwiesen hat! Die Priester, Hirten und Vorsteher folgen lieber ihren Kirchenhierarchien, wie selbst zwischen Recht und Unrecht, zwischen Wahrheit und Lüge zu unterscheiden. Wahrlich unfähig, die Wahrheit und Logik der Schrift zu erkennen! Sie erweisen sich alle als Lohnhirten, die um Gewinnes oder Ansehens willen Gott und Jesus verleugnen, obwohl sie sie lautstark erwähnen! (Mat 7:21-23)

 

Todbringende Schulen?Christen sollten ihren Geist durch das Studium von Gottes Wort schärfen, um zu verstehen, „was der annehmbare Wille Gottes“ alles beinhaltet! Je mehr sich Christen aus dem bestehenden System lösen, um selbst in der Familie und der Versammlung eine starke Einheit aufzubauen, desto stärker werden sie sich in der vor uns liegenden „grossen Drangsal“ erweisen und sich gegenseitig auferbauen, helfen und unterstützen, nicht dem Druck des Systems hin zum Schlechten zu erliegen! (Heb 10:24, 25)

 

 *** Rbi8  Römer 12:1-2 ***

Daher bitte ich euch inständig, Brüder, durch die Erbarmungen Gottes, eure Leiber als ein lebendiges, heiliges, für Gott annehmbares Schlachtopfer darzustellen, [das ist] ein heiliger Dienst gemäß eurer Vernunft. 2 Und formt euch nicht mehr nach diesem System der Dinge, sondern werdet durch die Neugestaltung eures Sinnes umgewandelt, damit ihr durch Prüfung feststellen könnt, was der gute und annehmbare und vollkommene Wille Gottes ist.

 

Heute Kinder in die öffentliche Schule oder gar auf die Universität zu senden hat leider oft fatale Konsequenzen! Nicht nur, dass sie dort oft sexuellem Missbrauch ausgesetzt sind, sondern auch beständiger Indoktrination „Gott ist tot“!

 

Während das öffentliche Schulsystem die Kinder während durchschnittlich sechs Stunden am Tag zu beeinflussen sucht, – vieles davon ist bestimmt nicht zum Guten hin, in Gottes Augen – haben die Eltern und die Versammlung nur eine begrenzte Zeit zur Verfügung, um die Dinge wiederum richtigzustellen! Oft eine Sisyphusarbeit, weil das, was wir in Kindern an moralischen Werten aufrichten in der Schule wiederum niedergerissen wird.!

 

Nur wenn wir unsere gemeinsame Zeit klug nutzen gelingt es uns den negativen Einfluss des Schulsystems neutralisieren zu können und unsere Kinder zu wertvollen, erwachsenen Christen hin zu erziehen! Unsere angewandte Vernunft und unser Vorbild verhindern es, dass das System seinen unvernünftigen Einfluss verstärkt! Die Neugestaltung unseres Sinnes muss in göttlichen Regeln ihre Grundlage finden, dem einzigen stabilen Fundament! Unser Verstand prüft dabei, wo auch längerfristig die besseren Resultate zu erzielen sind, statt nur auf kurzfristigen Gewinn zu achten!

 

8.2.2.8        Gottes GESETZ als Wegweiser zu einem glücklicheren Leben

Das hebräische Wort „Tora“, das meist mit „GESETZ“ wiedergegeben wird, bedeutet im ursprünglichen Sinn des WortesWeisung“. Die Tora ist somit ein Hinweiser oder Wegweiser mit dem Ziel, den rechten Weg zu wählen, um ein ausgefülltes und glücklichen Leben zu erlangen. Dies ermöglicht erst das harmonische Zusammenleben in der Ehe und der Gesellschaft! Weitere Worte sind damit eng verwandt und zeigen Beziehungen zwischen den Elementen: Die hebräischen Worte „morä, das Lehrer bedeutet und „horim“, das mit Eltern übersetzt wird, sie haben beide denselben Stamm wie „Tora“.

 

Masstab: Tora; Isaraels Weisung für christliche Ethik Mit der Wortübersetzung „GESETZ“ bekam das Wort Tora einen negativen Unterton, etwas Notwendiges aber auch Unangenehmes! Viel dazu beigetragen haben die Pharisäer, welche Gottes Weisungen mit einem Zaun von vielen unnötigen Regeln umzogen haben, die in sich selbst das göttliche Gebot ungültig machten!

 

Die Mischna: Festzeiten Das Israelische Volk bildete eine viel engere Einheit in vielerlei Beziehung als alle sie umgebenden Nationen! Der Kitt der sie zusammenhielt war die Tora (heb: תּוֹרָה ‚Gebot', ‚Weisung', ‚Belehrung', von jarah ‚unterweisen'), der ihre Beziehung zur höchsten Autorität in den Vordergrund rückte, zu Gott als König, Gesetzgeber und Richter.

 

Die Mischna (heb. מִשְׁנָה , „Wiederholung“) erweist die Wichtigkeit von Gottes Sabbaten und Festzeiten auf die regelmässige Unterweisung der gesamten Versammlung im GESETZ (gr: συναγωγή synagōgē; Versammlung).

 

Aufgrund kluger Unterweisung, welche die Vorteile dieses göttlich gegebenen Systems allen augenfällig macht, dadurch sollte eine von Herzen kommende Liebe zum Satzungsgeber Jehova und dem Messias als vollkommenem Vorbild in der Gesetzeserfüllung erzeugt werden! All dies war an die göttlichen Richtlinien gebunden, wie das Halten des Sabbats, der Feiertage, der täglichen Opfer im Tempel, die einen beständigen Gottesdienst ergaben, der sich auf den Alltag und jeden Bereich des Lebens auswirkte! Jesus antwortete seinen Feinden:

 

*** Rbi8  Matthäus 22:34-40 ***

Als die Pharisäer hörten, daß er die Sadduzäer zum Schweigen gebracht hatte, taten sie sich zu einer Gruppe zusammen. 35 Und einer von ihnen, ein Gesetzeskundiger, stellte ihn auf die Probe mit der Frage: 36 „Lehrer, welches ist das größte Gebot im GESETZ?“ 37 Er sprach zu ihm: „ ,Du sollst Jehova, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Sinn.‘ 38 Dies ist das größte und erste Gebot. 39 Das zweite, ihm gleiche, ist dieses: ‚Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.‘ 40 An diesen zwei Geboten hängt das ganze GESETZ und die PROPHETEN.“

 

Die Liebe zu Gott veranlasst Menschen seine Gebote zu halten und die Liebe zum Mitmenschen verhindert es, dass wir dem Nächsten Schaden zufügen! Die Liebe als Hauptprinzip aber lässt uns weit über die Grenzen der Gebote hinausreichen, indem wir für andere das Gute suchen!

 

 

8.2.3           Was sagt das Gesetz Israels zur Stellung der Frau innerhalb der Stämme Israels?

 

8.2.3.1        Wer waren die Vorsteher Israels? Wie lautet Gottes Gebot?

Paulus berief sich auf das GESETZ, das Jehova Moses gab, als er den Korinthern schrieb: „Denn Gott ist nicht [ein Gott] der Unordnung, sondern des Friedens. Wie in allen Versammlungen der Heiligen sollen die Frauen in den Versammlungen schweigen; denn es ist ihnen nicht erlaubt zu reden, sondern sie sollen untertan sein, wie auch das GESETZ sagt.“ (1.Kor 14:33, 34)

 

Seit Adam war der Vater das „Haupt“ der Familie und durch Zusammenschluss mehrerer Generationen von Familien wurden die Stammväter nach deren Tod durch deren männlichen Erstgeborenen abgelöst. Jehova hielt dies im GESETZ fest, wonach er jeden männlichen Erstgeborenen Sein Eigen nannte.

 

*** Rbi8  2. Mose 13:1-2 ***

Und Jehova redete ferner zu Moses, indem [er] sprach: 2 „Heilige mir alles männliche Erstgeborene, das jeden Mutterschoß unter den Söhnen Israels öffnet, bei Menschen und Tieren. Es ist mein.“

 

Nach dem Auszug aus Ägypten aber noch vor dem Bundesschluss am Sinai musste Moses aus jedem der zwölf Stämme Israels männliche Vorsteher von Tausendschaften, Hundertschaften, Fünfzigschaften und Zehnerschaften auswählen. Das hebräische Wort für jene Führer der Tausendschaften lautet nassí und wird auch als „Fürst“ und „Anführer“ übersetzt.

 

Innerhalb jedes Stammes wurden daher vorab Häupter über Tausendschaften usw. gesetzt. Auch hier waren es stets Männer, welche die Führung innehatten. Die Zehnerschaften sind vergleichbar mit Versammlungen des ersten Jahrhunderts und der Endzeit jener, welche die Religionen verlassen haben, um abgetrennt ihre Pflicht zu Zusammenkünften weiterhin zu erfüllen.  Bevor Jehova die Erstgeborenen Israels mit den Nachkommen Levis als für sich bestimmt tauschte, hatten somit die Familienhäupter Israels Priesterpflichten inne und vertraten ihre Familien vor Gott. Der Priesterdienst Levis kam doch erst ab dem Beginn des 2.Jahres nach dem Auszug, mit dem Aufstellen des „Zeltes der Zusammenkunft“ und der Einweihung Aarons und seiner Söhne in den regulären priesterlichen Dienst.

 

Wir müssen das Zuvor und das Danach unterscheiden und Veränderungen durch die Beendigung des „Bundes mit Levi“ durch Erhöhung Jesu zum Priesterkönig im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ unmittelbar nach seinem Tode mit berücksichtigen (Mat 28:18; Off 5:11, 12).

 

*** Rbi8  2. Mose 18:21-23 ***

Du aber solltest aus dem ganzen Volk tüchtige, gottesfürchtige Männer ausersehen, zuverlässige Männer, die ungerechten Gewinn hassen; und du sollst diese über sie setzen als Oberste über Tausendschaften, Oberste über Hundertschaften, Oberste über Fünfzigschaften und Oberste über Zehnerschaften. 22 Und sie sollen das Volk bei jedem passenden Anlaß richten; und es soll geschehen, daß sie jeden großen Fall vor dich bringen werden, jeden geringeren Fall aber werden sie als Richter selbst behandeln. Mache es dir also leichter, und sie sollen die Last mit dir tragen. 23 Wenn du diese Sache wirklich tust und Gott es dir geboten hat, dann wirst du gewiß dabei bestehen können, und auch all dieses Volk wird in Frieden an seinen eigenen Ort kommen.“

 

Diese Führer des Volkes hatten gleichzeitig Richterpflichten! Dieselbe Pflicht, die Paulus auch in der Christenversammlung von Vorstehern verlang! Das hatte mit dem Frieden des Volkes zu tun und mit dem Bestand der Führerschaft! Jesus ist der Führer und der oberste Richter, vor den alle schwierigen Rechtsfälle getragen werden müssen. Er ernannte seine Apostel als Anführer der Stämme Israels, welche ihrerseits die Vorsteher zu richten haben! (Mat 19:28)

 

Moses weiht Aaron in sein Hohepriesteramt ein Bevor Jehova Aaron und seine Söhne durch Moses in das Amt des Priesters einweihte, um im seinem Heiligtum, dem Zelt der Zusammenkunft einen abgesonderten Dienst zu verrichten, waren es die Vorsteher Israels die in dieser Pflicht als Priester  das Volk regelmässig vor Gott vertraten. Darunter werden keine Frauen erwähnt! Es herrschte eine Personalunion in der Person des Vorstehers, als Richter und Priester!

 

*** Rbi8  2. Mose 19:20-22 ***

Jehova sprach nun zu Moses: „Geh hinab, warne das Volk, damit sie nicht zu Jehova durchzubrechen versuchen, um zu schauen, und viele von ihnen fallen müßten. 22 Und auch die Priester, die sich regelmäßig Jehova nahen, sollen sich heiligen, damit Jehova nicht gegen sie losbricht.“

 

Erst am Berg Sinai, nachdem Jehova dem Volk die zehn Gebote verkündet hatte und seine richterlichen Entscheidungen gab und Israel den Bund über Opfern bestätigt hatte, gab es weitere gewichtige Ereignisse. Erst nachdem Moses erneut das GESETZ auf Steintafeln beim zweiten Besteigen des Berges Horeb am Ende nach den zweiten vierzig Tagen erhalten hatte, da wurde die heilige Stiftshütte zum Anfang des kommenden Jahres am 1.Nisan 1512 v.u.Z. nach Gottes Plan errichtet. Daraufhin wurde von Jehova die geheiligte Priesterschaft unter Aaron abgetrennt, abgesondert zum Dienst für Jehova.

 

Moses III: Pfingsten 1513 v.u.Z. bis Passah 1512 v.u.Z.
  

All dies ist von Wichtigkeit im Zusammenhang mit der Errichtung von Gottes Königreich in der Endzeit und seiner Bestimmung der Königspriesterschaft für das Millennium! Wir können das Zweite nur verstehen, wenn wir das Erste im Sinai verstanden haben, das als Muster galt! (2.Mo 25:40; Heb 8:1-6)

 

Im Falle Aarons, als dem von Gott erwählten Hohepriester, waren es wiederum seine Söhne, die ihm im Amt als Priester folgten. Im neuen Bund gab Jehova seinem Hohepriester-König Jesus die zwölf Apostel der „kleinen Herde“ als dessen namentlich erwähnten priesterlichen Söhne und Richter im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“! (Mat 10:1-4; Lu 12:32; Joh 17:22-26)

 

*** Rbi8  2. Mose 28:1 ***

Und du, laß Aaron, deinen Bruder, und seine Söhne mit ihm aus der Mitte der Söhne Israels zu dir herantreten, damit er mir als Priester dient, Aaron, Nadab und Abihu, Eleasar und Ithamar, die Söhne Aarons.

 

Erst danach wurde der Stamm Levi, dessen männliche Nachkommen an der Stelle der männlichen Erstgeburt Israels ausgesondert! Auch im kommenden, neuen, geistigen Tempel existiert dieselbe Reihenfolge: Zuerst Jesus und seine geistigen Söhne, seine „Braut, die Frau des Lammes“ (Off 12:5, 6; 21:9, 12), dann erst folgt die Erwählung der 144.000 Priesterkönige, als Vorsteher von Tausendschaften, von Städten. Diese ihrerseits bestimmen die kommenden Vorsteher von Hundert-, Fünfzig- und Zehnerschaften. Jesus bestätigte die Sonderaufgabe der Apostel: „Fürchte dich nicht, du kleine Herde, denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Königreich zu geben.“ (Lu 12:32)

 

*** Rbi8  4. Mose 3:11-13 ***

Und Jehova redete weiter zu Moses, indem [er] sprach: 12 Was mich betrifft, siehe, ich nehme tatsächlich die Leviten aus den Reihen der Söhne Israels an Stelle aller Erstgeborenen, die den Mutterschoß öffnen unter den Söhnen Israels; und die Leviten sollen mein werden. 13 Denn jeder Erstgeborene ist mein. An dem Tag, an dem ich jeden Erstgeborenen im Land Ägypten schlug, heiligte ich mir jeden Erstgeborenen in Israel vom Menschen bis zum Tier. Sie sollten mein werden. Ich bin Jehova.“

 

Nachdem Jehova seine irdische „Ehefrau“, den Stamm Levi, als symbolische „Gomer“ als Führung von „Lo-Ruhama“ und als Sein erwähltes Volk bei Jesu Tod verwarf und ihr „keine Barmherzigkeit mehr gewährte“, die Zerstörung des Tempels, Jerusalems und der Nation durch die Römer gewährte, da begann sich das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ frei vom Hass der Juden als Nation auszubreiten.

 

8.2.3.2        Die Häupter des „Israel Gottes“ werden erst in der Endzeit endgültig bestimmt

Mit Jesu Tod endete der „Salzbund“ (= Salärbund; Wegfall des Zehnten) mit Aaron und Levi. Ein neuer Hohepriester und eine veränderte heilige Priesterschaft trat an deren Stelle! Der steinerne Tempel wurde durch einen geistigen Tempel ersetzt. Die behauenen Steine des Tempels durch lebendige Steine aus Christen, die hölzernen Säulen des Zeltes der Zusammenkunft durch menschliche „Säulen“, Vorsteher die Gottes Willen tun ausgewechselt.

 

Bau eines dritten Tempels? "Der Grundeckstein, den die Bauleute verworfen haben ..." Jesus, der Mensch gewordene „Engel Jehovas“ (Michael) war der lebendige „Grundeckstein“, den die Bauleute seines Volkes Juda verworfen hatten, den Jehova aber nach seinem Tod in Treue zum „Haupt der Ecke“ gemacht hatte. (Jes 28:16; Sa 4:7, Lu 20:17) Psalm 118 kündigt dies Jahrhunderte im Voraus so an:

 

 *** Rbi8  Psalm 118:22-24 ***

Der Stein, den die Bauleute verworfen haben,

Ist zum Haupt der Ecke geworden.

23 Dies ist von Jehova selbst aus geschehen;

Es ist wunderbar in unseren Augen.

24 Dies ist der Tag, den Jehova gemacht hat;

Wir wollen frohlocken und uns seiner freuen.

 

Jesus selbst hatte die Grundlage zum geistigen Tempel gelegt, als er seine zwölf Apostel als sein Regierungskabinett bestimmte, was später auch Paulus anstelle des ungetreuen Judas-Iskariot mit einschliesst (Gal 1:1; Eph 2:19-22).

 

Aus den Reihen des geistigen Israel innerhalb des „Königreiches des Sohnes seiner Liebe“ sollte die Vollzahl der Söhne Israels erst am Gerichtstag Gottes während der vorherbestimmten Endzeit bestimmt [B2e] und die letzten der 144.000 Auserwählten darin versiegelt werden [B2e-B2g](Off 7:1-4). Sie sind die von Gott durch Jesus und seine Apostel bestimmten „Häupter der zwölf Stämme Israels“, die je 12.000 „Vorsteher jedes Vaterhauses von allen Stämmen Israels ... von den Tausendschaften Israels“, bestimmt für deren Königspriesterschaft für das Millennium! (Rö 11:11, 12)

 

Das "Heilige" des geistigen Tempels wird vor Ablauf der 2300 Tagefrist Daniels fertiggestellt
  

(Vergleiche Grafik: Erntefeste zum Abschluss der Menschenernte)

 

Ein Blick auf die Geschichte Israels zeigt, dass auch im Gelobten Land weiterhin ausnahmslos Männer das Volk anleiteten, auch später, als Israel durch Josua in Kanaan ansässig wurde, da spielten die auserwählten Männer, die „Häupter Israels“ weiterhin eine herausragende Rolle.

                                          

*** Rbi8  Josua 22:13-14 ***

Dann sandten die Söhne Israels zu den Söhnen Rubens und den Söhnen Gads und dem halben Stamm Manasse in das Land Gilead Pinehas, den Sohn Eleasars, des Priesters, 14 und zehn Vorsteher mit ihm, einen Vorsteher jedes Vaterhauses von allen Stämmen Israels, und sie waren jeder ein Haupt des Hauses ihrer Väter von den Tausendschaften Israels.

 

Das Wort „Haupt“ steht somit auch als Synonym für ein Amt innezuhaben. Das „Haupt zu erheben“ steht im Sinne von eine erhöhte Stellung einnehmen, umgekehrt kann das „Haupt erniedrigt“ werden, wie es Satans Los beim Tod Jesu war und verbunden die Führer Israels.

 

Joseph im Gefängnis des Pharao deutet den Traum des Weinschenks und des Bäckers Jakobs Sohn Joseph deutete in Ägypten einen Traum des gefangengesetzten Mundschenk des Pharao, dass jener Herrscher ihn wiederum in seine ursprüngliche Stellung erhöhen würde (1.Mo 40:20-23; Da 5:18-20).

 

*** Rbi8  1. Mose 40:12-13 ***

Da sprach Joseph zu ihm: „Dies ist seine Deutung: Die drei Ranken sind drei Tage. 13 Von nun an in drei Tagen wird Pharao dein Haupt erheben, und er wird dich bestimmt wieder in dein Amt einsetzen; und du wirst gewiß den Becher Pharaos in seine Hand geben gemäß dem früheren Brauch, als du sein Mundschenk warst.

 

Väter und Stammesvorsteher konnten aber auch die Reihenfolge der Erstgeburt verändern, wie dies im Falle Ephraims, des zweitgeborenen Sohnes von Joseph geschah. Stets aber waren es männliche Nachkommen, welche das Amt des Familienhauptes übertragen erhielten. Ihnen gebührte das letzte Wort.

 

*** Rbi8  1. Mose 48:14-16 ***

Doch streckte Israel seine Rechte aus und legte sie auf das Haupt Ephraims, obwohl er der Jüngere war, und seine Linke auf das Haupt Manasses. Er legte seine Hände absichtlich so, denn Manasse war der Erstgeborene. 15 Und er ging daran, Joseph zu segnen und zu sprechen:

Der [wahre] Gott, vor dem meine Väter Abraham und Isaak wandelten,

Der [wahre] Gott, der mich während meines ganzen Daseins bis zu diesem Tag als Hirte gehütet hat,

16 Der Engel, der mich von allem Unglück erlöst hat, segne die Knaben.

Und möge mein Name über ihnen genannt werden und der Name meiner Väter, Abraham und Isaak,

Und mögen sie sich zu einer Menge mehren mitten auf der Erde.“

 

Somit ist Jesus in der Lage die Erstgeborenen Josephs, „Ephraims“ und „Manasses“ der „Zeit des Endes“ selbst zu bestimmen, welche als symbolischer „Manasse“ ihrerseits das kleinere, messianische, fleischliche Israel, die „Ebioniten“ und „Ephraim“ das grösser endzeitliche geistige Israel aus den Nationen darstellen, die „Paulikaner“!

 

Zu keinem Zeitpunkt unter Gottes Königreichsherrschaft in Israel waren Vorsteher von Stämmen Frauen! Gemäss GESETZ sollte der König ausschliesslich aus den Reihen der Brüder jenes Mannes erwählt werden, den Jehova selbst bestimmen würde. Dies schloss eine Frau auf dem Throne aus! Sowohl in Juda wie in Israel waren es stets Könige, welche das Volk anführten. Die böse Königin Athalja von Juda war die einzige Ausnahme, sie hatte sich durch Gewalt des Thrones bemächtigt (5.Mo 17:14, 15; 2.Chr 22:10-12).

 

8.2.3.3        Welches war die Stellung der Frau in Israel?

In Israel war es vollkommen der Normalzustand, dass eine Frau heiratete und vom Zeitpunkt der Heirat bis zum Tod fest zu ihrem Mann hielt, um seine Gehilfin zu sein, sein Gegenstück, mit dem sie eine vollkommene Einheit bildete. Sie war verpflichtet zum Wohl des Mannes und der Familie mitzuarbeiten. Eine Frage nach Verselbständigung wäre fast widernatürlich aufgenommen worden!

 

Wer roter Korallen: Eine gute Ehefrau übertrifft sieJe nach Stellung ihres Mannes war die Frau als Gegenstück des Mannes auch indirekt an der Ehre, die mit dem Amt ihres Mannes zusammenhing beteiligt. Ihre Unterstützung des eigenen Mannes aber half jenem sein Amt erst voll ausfüllen zu können. Zu Recht spricht Sprüche Kapitel 31 vom hohen Wert einer tüchtigen Ehefrau:

 

 *** Rbi8  Sprüche 31:9-12 ***

Eine tüchtige Ehefrau, wer kann [sie] finden? Ihr Wert geht weit über den von Korallen.

11 Auf sie hat das Herz ihres Besitzers vertraut, und es mangelt nicht an Gewinn.

12 Sie hat ihn mit Gutem belohnt und nicht mit Bösem alle Tage ihres Lebens.

 

Das Herz des Besitzers vertraut seiner Frau!

 

Eine ganz besondere Stellung nahm Debora ein, sie war ausser Richterin in Israel auch Prophetin. Die Bibel nennt es „eine besondere Zeit“ in der es jene Frau traf Macht auszuüben, als Israel während zwanzig Jahren von den Kanaanitern bedrückt wurde. Der Fürst Barak, der von Debora als Anführer der Heere Israels berufen wurde, er bestand seinerseits vor Jehova darauf, dass jene Frau am Kriegszug gegen den Kananiterkönig Jabin und seinen Heerführer Sisera teilhaben sollte.

 

*** Rbi8  Richter 4:4-5 ***

Debora nun, eine Prophetin, die Frau Lappidoths, richtete Israel zu jener besonderen Zeit. 5 Und sie wohnte unter der Palme Deboras zwischen Rama und Bethel in der Berggegend von Ephraim; und die Söhne Israels gingen jeweils zu ihr hinauf zum Gericht.

 

Debora war somit eine Ausnahme in der Stellung als Prophetin und Richterin. Die Schrift verrät nichts über die Hintergründe, warum Debora in Israel während der Zeit der Richter dieses aussergewöhnliche Amt innehatte. Weil Barak ihre Anwesenheit bei der kommenden Schlacht verlangte, gab Deborah die prophetische Antwort, dass damit Barak die Ehre für die Tötung des gegnerischen Heerführers in die Hand einer Frau legen würde:

 

Jael tötet den geflohenen feindlichen Befehlshaber in ihrem Zelt mit einem Hammer und Zeltpflock(Richter 4:17-22)  Was Sịsera betrifft, er floh zu Fuß zum Zelt Jạels, der Frau Hẹbers, des Kenịters, denn es war Frieden zwischen Jạbin, dem König von Hạzor, und dem Hause Hẹbers, des Kenịters. 18 Dann kam Jạel heraus, Sịsera entgegen, und sagte zu ihm: „Wende dich hierher, mein Herr, wende dich hierher zu mir. Fürchte dich nicht.“ Da bog er zu ihr ab in das Zelt. Später deckte sie ihn mit einer Schlafdecke zu. 19 Nach einiger Zeit sprach er zu ihr: „Gib mir bitte ein wenig Wasser zu trinken, denn ich habe Durst.“ Somit öffnete sie einen Milchschlauch und gab ihm zu trinken, wonach sie ihn zudeckte. 20 Und er sagte weiter zu ihr: „Steh am Eingang des Zeltes, und es soll geschehen, wenn irgend jemand kommt und dich fragt und spricht: ‚Ist ein Mann hier?‘, daß du dann sagen sollst: ‚Nein!‘ “

21 Und Jạel, die Frau Hẹbers, ging daran, einen Zeltpflock zu ergreifen und den Hammer in ihre Hand zu nehmen. Dann ging sie heimlich zu ihm hin und stieß den Pflock durch seine Schläfen und schlug ihn in die Erde, während er fest eingeschlafen und ermattet war. So starb er.

22 Und siehe, da war Bạrak, der Sịsera nachjagte. Jạel kam jetzt heraus, ihm entgegen, und sagte zu ihm: „Komm, und ich werde dir den Mann zeigen, den du suchst.“ Da ging er zu ihr hinein, und siehe, da war Sịsera, tot hingefallen, mit dem Pflock in seinen Schläfen.

 

Jehova gab auch hier erneut wie so oft die Aktion zum Guten hin in die Hand einer mutigen Frau.

 

Eine weitere herausragende Frau die der Bibelbericht erwähnt war Abigail, die mit Nabal verheiratet war. Ihr Mann hatte David schlecht behandelt, als jener von ihm zu Recht einen Dienst erwartete. David hatte Nabals Herden ohne Lohn vor den Plündererstreifscharen bewacht.

 

*** Rbi8  1. Samuel 25:21 ***

Was David betrifft, so hatte er gesagt: „Es hat zu nichts als zur Enttäuschung gereicht, daß ich alles in der Wildnis bewachte, was diesem Gesellen [[Nabal]] gehört, und kein einziges Ding von allem, was ihm gehört, hat sich als vermißt erwiesen, und doch vergilt er mir Gutes mit Üblem.

 

Frauen der Bibel: AbigailIn jener Auseinandersetzung beschloss David Nabal und alle seine Männer die zu ihm gehörten zu töten. Durch kluge Vermittlung Abigails verhinderte jene weise Frau ein Blutbad. Sie zeigte dadurch, dass eine Frau nicht unter ihrem „Haupt“ steht, wenn dieser göttliche Anweisungen und Recht übertritt! Abigail zeigte ihrerseits vor dem Gesalbten Jehovas, vor David einen deutlichen Respekt, an dem es ihrem Mann sichtlich fehlte!

 

*** Rbi8  1. Samuel 25:23-26 ***

Als Abigail David erblickte, beeilte sie sich sogleich und stieg vom Esel herab und fiel vor David auf ihr Angesicht und verbeugte sich zur Erde. 24 Dann fiel sie ihm zu Füßen und sprach: „Auf mir selbst, o mein Herr, sei das Vergehen; und laß bitte deine Sklavin vor deinen Ohren reden, und höre auf die Worte deiner Sklavin. 25 Mein Herr möge bitte sein Herz nicht auf diesen nichtsnutzigen Mann Nabal richten, denn wie sein Name ist, so ist er. Nabal ist sein Name, und Unverstand ist bei ihm. Was mich, deine Sklavin, betrifft, ich habe die jungen Männer meines Herrn, die du gesandt hattest, nicht gesehen. 26 Und nun, mein Herr, so wahr Jehova lebt und so wahr deine Seele lebt: Jehova hat dich davon abgehalten, in Blutschuld zu kommen und dir mit eigener Hand Rettung zu schaffen.

 

David hörte auf jene Frau, er verstand ihre Beweggründe und korrigierte seine Rachegefühle. Deutlich gibt David dadurch Männern in leitender Stellung ein Beispiel, wie sie auf begründete Argumente seitens einer Frau zu reagieren haben, wenn solche mit Respekt vor ihnen ausgebreitet werden!

 

*** Rbi8  1. Samuel 25:39 ***

Und David bekam zu hören, daß Nabal gestorben sei, und so sprach er: „Gesegnet sei Jehova, der den Rechtsfall meiner Schmach geführt hat, [um mich zu befreien] von Nabals Hand, und seinen Knecht von Schlechtigkeit zurückgehalten hat, und Nabals Schlechtigkeit hat Jehova ihm auf den eigenen Kopf zurückkehren lassen! Und dann sandte David hin und ließ um Abigail werben, um sie sich zur Frau zu nehmen.

 

Erst als Nabal gestorben war warb David um die Hand Abigails und nahm sie sich zur Frau. Das kluge, respektvolle Verhalten jener gottesfürchtigen Frau und ihre praktische Weisheit machte sie schlussendlich an der Seite eines Königs zu dessen Ehefrau!

 

8.2.3.4        Weise Frauen bauen ihr Haus auf, törichte reissen es mit eigener Hand nieder

Scheidung ist heute ein wahrer Volkssport geworden. Viele Männer und Frauen sind sich der harten Langzeitfolgen die es für sie mit sich bringt und wo Kinder die Hauptleidenden sind höchstens ganz am Rand bewusst! Gemäss Statistiken vieler Länder, wo Scheidung erlaubt ist sind es mit grosser Mehrheit Frauen, welche heute die Scheidung einreichen! Gemäss einer anderen Umfrage in Deutschland sind Männer viel mehr um das Erhalten von Ansehen, gutem Ruf und Ehre bemüht und bemühen sich härter und konsequenter die Ehe nicht auseinanderbrechen zu lassen.

 

Gleichberechtigung in der Scheidung: Kindeszuteilung Väter 7%, Mütter 93%Zu dieser Verfallserscheinung tragen die gesetzlichen Regelungen mit bei, die in den meisten Fällen den Mann zu Alimentenzahlungen verurteilt. Damit wird einerseits eine Einkommensgrundlage für die Frau geschaffen und ihr ein Instrument der Rache in die Hand gespielt, welche Scheidungsanwälte schamlos ausnutzen! Früher gut funktionierende Haushalte werden nicht nur auseinandergerissen, sondern im wahrsten Sinne des Wortes zerstört! Eine Kleinigkeit kann die Grundursache für das Zerbrechen bilden! 

 

*** Rbi8  Sprüche 14:1 ***

Die wahrhaft weise Frau hat ihr Haus aufgebaut, aber die törichte reißt es mit ihren eigenen Händen nieder.

 

Der Schreiber der ersten drei Kapitel des Bibelbuches Sprüche und vieler der darin aufgeführten Weisheiten und dem Buch Prediger, Salomo, der Richter Israels kannte dies schon sehr genau, obwohl es in Israel bestimmt niemals so ausgeprägt war wie heute! Durch Weisheit wird eine Hausgemeinschaft errichtet, die Frau hat daran wesentlichen Anteil, durch Torheit wird sie es mit den eigenen Händen niedergerissen!

 

Weibliche Gewalt in Partnerschaften*** Rbi8  Sprüche 12:4 ***

Eine tüchtige Frau ist eine Krone für ihren Besitzer, aber wie Fäulnis in seinem Gebein ist die, die schändlich handelt.

 

Während die tüchtige Frau für ihren Besitzer ein so edler Wertgegenstand und eine Auszeichnung wie eine Krone ist, den er hoch einschätzt und ebenso behandelt, sind Ehefrauen die am Untergang ihres eigenen Hauses arbeiten wie ein Krebsgeschwür, das langsam den Leib zerfrisst!

 

Pro feministische Filme und Artikel zeigen meist gewalttätige Männer, die ihre Frauen misshandeln und schlagen und damit die Grundlage für berechtigte Scheidung darzustellen versuchen. Männer ihrerseits erwähnen kaum, dass ihre Frauen physische Gewalt oder durch ihre Beschuldigungen angewendet haben, Frauen dagegen bauschen leicht verletzte Gefühle zu schwerwiegenden Taten auf, um eigene Respektlosigkeit zu vertuschen. Das kann im Einzelfall aber durchaus auch umgekehrt sein! Einfühlsame Vorsteher der Christenversammlung hören sich beide Parteien mit Verstand und Unterscheidungsvermögen an, um den häuslichen Frieden wieder herzustellen! Ein Richter muss zwischen Falschanklage und wahrem Sachverhalt unterscheiden können!

 

*** Rbi8  Prediger 7:5-7 ***

Besser ist es, das Schelten eines Weisen zu hören, als der Mann zu sein, der das Lied der Unvernünftigen hört. 6 Denn wie das Geräusch von Dornen unter dem Topf, so ist das Lachen des Unvernünftigen; und auch das ist Nichtigkeit. 7 Denn allein Bedrückung kann bewirken, daß ein Weiser unsinnig handelt, und eine Gabe kann das Herz vernichten.

 

Häusliche Gewalt wird heute leider öfters auch dadurch provoziert, dass sich eine Frau ihrem Manne gegenüber respektlos verhält oder ihre sogenannte „Gleichberechtigung“ mit psychischer Gewalt durchzusetzen versucht. Jeder von uns muss aber einen Entscheid fällen sein Taufgelübde zu erfüllen und Gottes GESETZ, das er auf dem Herz tragen muss anzuwenden oder uns wiederum auf das System zu stützen, das Gottes Wort entgegensteht! Grösste Ursache zum Übel, das in der heutigen Zeit oft zur Scheidung führt, ist somit die durch moderne Gesetzgebung zur Kollision verurteilte Entscheidungsfindung innerhalb der Familie! Wo zwei das letzte Wort haben, da wird ein Entscheid leider oft gewaltsam herbeigeführt! Gewalt zeigt sich nicht nur physisch, sondern auch in Worten und Handlungen! Bedrückung aber kann selbst Weise unsinnig handeln lassen! Die Zeitschrift DER SPIEGEL brachte den nachfolgenden Artikel in der Internetausgabe PANORAMA am 28.5.2013:

 

Gewalt gegen Mönner: "Ich habe die Messer im Haus versteckt"
   

Das dürfte bei den meisten Menschen ein Tabu-Thema sein, denn wenn wir den Medien und Frauenbewegungen Glauben schenken, so sind Frauen nahezu immer die Opfer. Dass die Tatsachen anders sein könnten und Frauen vorab psychische Gewalt anwenden und oft erst dann ein Mann der in die Ecke getrieben wurde zur Gewalt greift wird kaum öffentlich diskutiert. Wenn wir heute so weit gehen, dass Väter die ihre Kinder an den Ohren nehmen gar mit einer Strafanzeige wegen „häuslicher Gewalt“ von Seiten ihrer Frauen fürchten müssen, wird auch das Niveau von Korrektur und Zurechtweisung der Kinder darunter leiden. Der Spruch des Salomo ist aber bis heute gültig:

 

(Sprüche 13:24)  Wer seine Rute zurückhält, haßt seinen Sohn, wer ihn aber liebt, der sucht ihn sicherlich heim mit Züchtigung.

 

Wenn Mann und Frau das letzte Wort in der Familie haben, zwei „Häupter“ sich konkurrieren, so wird das auf mittlere und lange Frist zu schlechten unerwünschten Resultaten führen.

 

Wo es daher kein eindeutig definiertes „Haupt“ mit festgelegten Rechten und Pflichten mehr gibt herrscht früher oder später Unordnung und Chaos! Weise christliche Frauen halten sich an die Regelung in Gottes Wort, was sich für sie und die ganze Familie segensreich auswirkt! Gottes Wort ist ausgeglichen, lautet zum Wohl beider Ehepartner und der Kinder! Verständige Ehemänner lassen sich durch Äusserungen ihrer Frauen nicht vorschnell aufreizen, rennen den Frieden nach und lieben ihre Frauen weiterhin und zeigen sich grosszügig auch im Vergeben! Paulus schreibt hierzu im Brief an die Römer:

 

*** Rbi8  Römer 12:17-21 ***

Vergeltet niemandem Böses mit Bösem. Sorgt für die Dinge, die in den Augen aller Menschen vortrefflich sind. 18 Wenn möglich, haltet, soweit es von euch abhängt, mit allen Menschen Frieden. 19 Rächt euch nicht selbst, Geliebte, sondern gebt dem Zorn Raum; denn es steht geschrieben: „Mein ist die Rache; ich will vergelten, spricht Jehova.“ 20 Doch „wenn dein Feind hungrig ist, speise ihn; wenn er durstig ist, gib ihm etwas zu trinken; denn wenn du das tust, wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt häufen“. 21 Laß dich nicht vom Bösen besiegen, sondern besiege das Böse stets mit dem Guten.

 

Der Rat des Paulus an die Christen in Rom ist bestimmt auch bei Ehestreitigkeiten äusserst nützlich! Das Böse wird durch das Gute besiegt!

 

8.2.3.5        Das GESETZ Gottes zeigt sich für beide Geschlechter als ausgeglichen

Das GESETZ Mose hob auch den Wert einer jungen Ehe dadurch hervor, dass ein neu Vermählter, der als Jungverheirateter noch keinen ehelichen Verkehr hatte vom Militärdienst um ein Jahr zurückgesetzt wurde, um die Ehe zu vollziehen und einen Nachkommen zu zeugen.

 

*** Rbi8  5. Mose 20:7 ***

Und wer ist der Mann, der sich mit einer Frau verlobt hat und sie nicht genommen hat? Er gehe und kehre zu seinem Haus zurück, damit er nicht in der Schlacht stirbt und ein anderer Mann sie nimmt.

 

Das zeigt Jehovas Vorhersicht, falls jener Mann im Krieg sterben sollte, indem er seiner Frau einen Tröster in Form des Kindes zurücklassen würde.

 

Die Stellung der Frau vor dem GESETZ war in vielerlei Beziehung absolut dem Manne ebenbürtig. Für Verfehlungen wie Ehebruch, Blutschande, Sodomie und andere Vergehen standen auf beide dieselbe Strafe des Todes (3.Mo 18:6, 23; 20:10-12; 5.Mo 22:22).

 

*** Rbi8  3. Mose 20:10 ***

Ein Mann nun, der mit der Frau eines anderen Mannes Ehebruch begeht, der begeht Ehebruch mit der Frau seines Mitmenschen. Er sollte unweigerlich zu Tode gebracht werden, der Ehebrecher wie auch die Ehebrecherin.

 

Gesetzliche Regelungen betreffend des Sabbats, der Feiertage über Gelübde und Nasiräerschaft waren zu Gunsten beider Geschlechter erlassen und erwiesen sich als Segen, wenn sie beachtet wurden (2.Mo 20:10; 4.Mo 6:2; 5.Mo 12:18; 16:11, 14).

 

Kinder waren dazu angehalten Vater wie Mutter zu ehren, ihnen somit deutlich unterordnet! (3.Mo 20:9; 5.Mo 5:16; 27:16).

 

*** Rbi8  3. Mose 19:3-4 ***

Ihr solltet ein jeder seine Mutter und seinen Vater fürchten, und meine Sabbate solltet ihr halten. Ich bin Jehova, euer Gott. 4 Wendet euch nicht wertlosen Göttern zu, und ihr sollt euch nicht gegossene Götter machen. Ich bin Jehova, euer Gott.

 

Jeder, der sich über die göttlichen Anweisungen hinwegsetzen würde machte sich selbst zu einem Gott, einem Mächtigen. Wir sollten weder den Göttern der Politik, noch Richtern, noch jener der Religionen nachfolgen, wenn jene mit ihren Überlieferungen oder weltlichen Verordnungen Gottes Wort ungültig machen!

 

 

Vorschau auf den 2. Teil der Artikelserie:

 

   Im 2. Teil dieser Artikelserie im NEWSLETTER „DER WEG“ vom Monat Oktober behandeln wir unter dem Thema 6.10.2  Frauen als nützliche Glieder der Versammlung weitere Aspekte zu diesem umfassenden und polemischen Thema, das wir im Blickwinkel aller wichtigen Nebenbereiche betrachten möchten.

 

   Was macht Frauen zu äusserst nützlichen Gliedern der Christenversammlung? Wir sehen die vielfältigen Aufgaben aus der Sicht der göttlichen Rollenverteilung und welche Vorteile sie allen Beteiligten bringen. Eine nüchterne Betrachtung der faulen Früchte der Frauenbefreiung hilft einen etwas ausgeglicheneren Standpunkt gegenüber göttlichen Vorkehrungen zu finden. Schlussendlich wollen wir die Rolle der Frau während der Tausendjahrherrschaft des Christus etwas näher betrachten.

 

 

 

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