Newsletter „DER WEG“ 6/09-1   September 2006

Neubearbeitung: 6.9.15

 

 

6.9.1  Wohlgefällige Opfer im neuen, geistigen Tempel: Was stellt der Bock für Asasel in der Endzeit dar?  

 

2.Teil:  Die zwei symbolischen Opfertiere am Sühnetag. Asasel trägt die Sünde der Menschheit weg

 

   Im ersten Teil dieser dreiteiligen Artikelserie im NEWSLETTER „DER WEG“ vom Monat August 2006, im Artikel: 6.8.1  Die Urkirche zeigt den Weg für geistige Juden und deren Opfer und der vollkommenen Neubearbeitung im September 2014 wiesen wir auf wichtige Zusammenhänge betreffend früherer und heutiger Opfergaben hin. Die Christenversammlungen des ersten Jahrhunderts, welche durch die Apostel und Jesu Lehren geführt waren, diese zeigen deutlich, welche Art von Opfern für uns in der Endzeit in Gottes Augen annehmbar sind.

 

Sind die sogenannt christlichen "Sakramente" wirklich biblisch in der Form zu bestätigen, wie sie die Katholische Kirche verkündet?    Die von der Katholischen Kirche herrührenden sieben Sakramente: Taufe, Firmung, Eucharistie,  Beichte, Krankensalbung, Priesterweihe, Ehe untersuchten wir anhand des mosaischen Gesetzes und der diesbezüglichen Handlungen der Urkirche, aufgrund der Anweisungen Jesu, der Apostel und Jünger.

 

   Wir konnten feststellen, dass diese Dinge einen realen Hintergrund im Wort Gottes haben aber durch die spätere Kirche verändert, heidnischen Ritualen angepasst und mystifiziert wurden. Dadurch ging der ursprüngliche Sinn weitgehend verloren und andersgeartete Lehren führten in die Irre, mit negativen Auswirkungen auf alle Versammlungen!

 

   Sündopfer waren als Sühne für Gesetzesübertretung eingesetzt, als Ganzbrandopfer und freiwillige Brandopfer als Gemeinschaftsschlachtopfer mir frohem Charakter. Vieles davon hat ein Gegenbild für Christen, wobei schlussendlich nur ein einziges blutiges Sühnopfer vor Gott zur Sündenlöschung zählt: Das makellose Leben von Jesus!

 

   Ein ganz bestimmtes jährliches Opfer, dasjenige am Sühnetag möchten wir in diesem Artikel noch näher beleuchten. Welche Bedeutung hat der Sündenbock Asasel, der in die Wildnis weggeschickt wurde? Ein Zeremoniell, das ohne Verbindung zum realen Hintergrund nur schwer verständlich ist. Was stellt in diesem Zusammenhang das erste Opfertier dar, das am selben Tag auf dem Altar für das Volk Sühne leistete und die Israeliten mit Gott zu versöhnen vermochte?

 

Jehova teilte an Moses und durch ihn an die Priester Levis und der Hohepriester am Sühnetag folgende Aussage, die Gottes Wortführer und Mittler, „der Geist Jehovas“ oder „der Engel Jehovas“ zu überbringen hatte, der selbst später davon selbst als männliches „Lamm Gottes“ betroffen sein würde:

 

Die beiden Böcke am Sühnetag haben auch in der Endzeit ihre besondere Bedeutung!(3. Mose 16:7-10)  Und er soll die beiden Böcke nehmen und sie vor Jehova an den Eingang des Zeltes der Zusammenkunft hinstellen. 8 Und Aaron [[respektive der amtierende Hohepriester]] soll über die beiden Böcke Lose ziehen, das eine Los für Jehova und das andere Los für Asasẹl. 9 Und Aaron soll den Bock, über den das Los für Jehova heraufkam, darbringen, und er soll ihn zu einem Sündopfer machen. 10 Der Bock aber, über den das Los für Asasẹl heraufkam, sollte lebend vor Jehova gestellt werden, damit man für ihn Sühne leistet, um ihn für Asasẹl in die Wildnis wegzusenden.

 

   Die Frage muss erlaubt sein: Sind damit in der Endzeit nochmals gewichtige Dinge verbunden? Asasel wurde am Sühnetag durch Handauflegung des Hohepriesters mit den Sünden des Volkes beladen und in die Wildnis weggeschickt, um die Sünden ganz Israels wegzutragen. Jene Opfertiere des alten Bundes waren jedoch nicht in der Lage Sünden vollständig auszulöschen. Ein Tieropfer kann kein menschliches Leben aufwiegen! Dazu war mehr notwendig: Unverdiente Güte Gottes und Jesu freiwilliges Loskaufsopfer! (Ps 51:1; Heb 10:26-31)

 

   Die Versiegelung des Überrests kommender Priesterkönige endet offensichtlich kurz vor dem letzten Sühnetag innerhalb des alten Systems, vor Abschluss der zweitausenddreihundert Tagefrist die der Engel gegenüber dem Propheten Daniel äusserte! Laut Offenbarung des Johannes werden erst danach die vier Winde der Zerstörung losgelassen. Steht die Urteilsvollstreckung an „Babylon der Grossen bevor? Gewisse gewichtige Zeichen deuten darauf hin!

 

   In Verbindung mit den Opfergaben am Sühnetag taucht die im Psalm 49 durch die Söhne Korahs aufgestellte Frage auf: Wer kann das Lösegeld erbringen, damit Sünden gereinigt werden? Dies muss ein abschliessendes Opfer darstellen, das den Eingang zum Königreich Gottes ermöglicht! In diesem Psalm werden wir zudem aufgefordert, mit dem Herzen über Dinge des Verständnisses nachzusinnen. Der Psalmist schrieb doch unter göttlicher Inspiration, dass kein Mensch einen anderen Menschen erlösen könnte, damit er den Tod nicht sehen würde! Der Tod aber ist laut Gottes Vorgaben die Folge der Sünde (Rö 5:12).

 

*** Rbi8  Psalm 49:7-10 ***

Ein noch so hohes "Lösegeld" kann einen Menschen vom Tod zurückkaufen: Nur Jesus vermochte dies durch seinen Tod!7 Nicht einer von ihnen kann irgendwie selbst einen Bruder erlösen

Noch Gott ein Lösegeld für ihn geben

 8 (Und der Erlösungspreis ihrer Seele ist so kostbar,

Daß er aufgehört hat auf unabsehbare Zeit),

 9 Daß er immerdar weiterleben [und] die Grube [[das Grab]] nicht sehen sollte.

10 Denn er sieht, daß auch die Weisen sterben,

Der Törichte und der Vernunftlose kommen zusammen um,

und sie müssen anderen ihre Mittel des Unterhalts [[als Erblasser]] hinterlassen.

 

   Im Gegensatz zum Tier, das hingeht und still stirbt, ist es der Mensch, der fest verankert den Wunsch nach ewigem Leben in sich trägt! Weise wie Vernunftlose sterben ebenso! Was kann den Tod verhindern und was ist es, das Tote zum Leben zurückzubringen vermag? Ein Sühneopfer, das Sünden vollständig auslöscht! Nur Gott allein konnte für jenes vollkommene Opfer sorgen! Darin zeigt sich Gottes Liebe zur Welt und seine „unverdiente Güte“ in herausragender Weise! Sein himmlischer, erstgeborener Sohn Jesus nahm diese Aufgabe freiwillig auf sich und starb qualvoll für unsere Vergehungen!

 

*** Rbi8  Johannes 3:16-18 ***

Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen einziggezeugten Sohn gab, damit jeder, der Glauben an ihn ausübt, nicht vernichtet werde, sondern ewiges Leben habe. 17 Denn Gott sandte seinen Sohn nicht in die Welt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde. 18 Wer Glauben an ihn ausübt, wird nicht gerichtet werden. Wer nicht Glauben ausübt, ist schon gerichtet, weil er nicht Glauben an den Namen des einziggezeugten Sohnes Gottes ausgeübt hat.

 

Die Verbindung der "unverdienten Güte Gottes" zu Gottes GESETZ 

 

   Glaube in Jesus als den von Gott verheissenen Christus ist Voraussetzung, dass jenes Opfer Jesu sowohl zu Beginn in der Erwachsenen- oder Glaubenstaufe, wie zum Ende des Systems auch für dich und dann bei der Auferstehung der Toten zur Anwendung kommen. Ungesühnte Sünden erhalten Vergeltung! Eine Beichte vor dem Priester löscht keinerlei Sünden, ist ein reines Ritual. Basilius der Grosse soll um das Jahr 380 u.Z. diese Regel für die Klostermönche als allabendliches Ritual vorgeschrieben haben. Das war also deutlich nach dem Konzil von Nicäa 325 u.Z., wo sich so vieles zum Negativen verändert hatte!

 

   Im Endgericht Gottes und während jener Zeit verbundenen göttlichen Festzeiten sind dagegen für Sündentilgung von grosser Wichtigkeit! Wir müssen mit Gott und dem Nächsten gegen den wir gesündigt haben ins Reine gelangen, sonst bleibt die Schuld ungetilgt! Jehova hat für die am Gerichtstag auserwählten „Schafe“, die sich doch durch Nächstenliebe auszeichneten eine Schlussreinigung „an einem Tag“ für das ganze „Land“ angekündigt. Christen sind im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“, welches „Land“ die gesamte Erde umfasst, wo immer „zwei oder drei“ in Gottes und Jesu Namen sich versammeln, um Gottes Gerechtigkeit zu erwirken (18:15-20) steht dabei der jährliche Sühnetag, Yom Kippur  an vorderster Stelle!

 

Die wichtigsten Hauptbegriffe und Zusammenhänge göttlichen Rechts im Überblick 

 

Was aber meint der Prophet Sacharja mit folgender Aussage? (Jes Kap. 27 & 28)

 

*** Rbi8  Sacharja 3:8-9 ***

‚Höre bitte, o Josua, du Hoherpriester, du und deine Gefährten, die vor dir sitzen, denn sie sind Männer, [die] als Vorzeichen [dienen]; denn siehe, ich lasse meinen Knecht „Sproß“ kommen! 9 Siehe, ich graviere seine Gravierung ein‘, ist der Ausspruch Jehovas der Heerscharen, ‚und ich will die Vergehung jenes Landes an einem Tag hinwegnehmen.‘

 

   Nur jener, welche von Gott selbst „graviert ist heisst „Spross“ und ist identisch mit Jesus. Nur er ist der  Eckstein“ mit der Eingravierung Gottes, nach dem sich der gesamte geistige Tempel auszurichten hat! An einem von Gott vorherbestimmten „einen Tag“ wird Jehova die Vergehung jenes „Landes“ hinwegnehmen!

 

   Sacharja spricht von der „grossen Volksmenge“ von Jesu „Schafen“ und dem versiegelten Überrest, welche alle zusammen die Bewohner jenes „Landes“ darstellen! Aufgrund der vielfältigen Hinweise muss jener eine Tag“ mit dem Sühnetag identisch sein! (2.Mo 23:31-33)

 

   In diesem Zusammenhang interessiert die Frage: Inwieweit ist der symbolische Sündenbock Asasel auch heute und in Zukunft für Christen von grosser Bedeutung? Diese Opferhandlung des alten Bundes hat auch im neuen Bund ein entsprechendes Ebenbild! Der Mensch neigt bei aller ehrlich gezeigten Anstrengung doch zur Übertretung und Sünde und Jehova hat vorgesorgt, unsere unwissentlichen Sünden weiterhin wegzutragen!

 

Achtung: Gewisse konkrete Zeitangaben in diesem Artikel und eingeblendeten Zeitbänden helfen zum besseren Verständnis und sind als Muster gegenwärtiger und kommender Dinge zu betrachten! Nur die Erfüllung der vorhergesagten „Zeichen“ in ihrer Abfolge gemäss vorgegebener Logik der „Zeiten und Zeitabschnitten“ lassen die Erfüllung der Vorhersagen bestätigen!

 

 

 

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

9.1............. Opfer am Altar Gottes und ihre tiefere Bedeutung für Christen.. 6

9.1.1                Die Urkirche und ihr Gegenstück in der Endzeit 6

9.1.1.1........ Die Urkirche wurde erst ab dem zweiten Jahrhundert Teil Babylons der Grossen und deren Form der Priesterschaft. 6

9.1.1.2........ Das „annehmbare Jahr“ folgt dem letzten Sühnetag während der Endzeit! Ankündigung der Rache Jehovas. 9

9.1.1.3........ Die jüdische „Wurzel“ trägt die christlichen „Zweige“, nicht umgekehrt! 13

9.1.1.4........ Reinigung des „edlen Weinstocks“ in der Endzeit vorhergesagt! 15

9.1.2                Vorsteher und ihre Priesterpflicht zur Reinerhaltung der Versammlung. 19

9.1.2.1........ Berufung als Vorsteher der Versammlungen bis zum Abschluss der Endzeit 19

9.1.2.2........ Warnung vor jenen Priestern, die auf inspirierte Äusserungen von Dämonen achten! 21

9.1.2.3........ Veränderungen vom alten „Bund mit Levi“ zum „neuen Bund“ für ein Priesterkönigtum beachten: Reinheit ist von gleichbleibender Wichtigkeit! 22

9.1.2.4........ Verunreinigung in geistigem Sinne und die Folge der Nichtbeachtung. 24

9.1.2.5........ Priesterliche Pflichten eines Christen und der Vorsteher der Versammlung. 26

9.1.2.6........ Priesterliche Pflichten, welche die Versammlungsvorsteher übernehmen. 29

9.1.3                Kannte die Urkirche im ersten Jahrhundert Sakramente, die nur geweihte Priester verleihen dürfen?. 30

9.1.3.1........ Geburt, Taufe, Ehebündnis in der Christenversammlung. 30

9.1.3.2........ Glaube und Werke des Glaubens müssen miteinander im Einklang sein, um von Gott als wohlgefällige Opfer anerkannt zu werden: Bedingung zur Taufe! 32

9.1.3.3........ Die Heirat ist kein Sakrament, das ein Priester verleihen müsste. 33

9.1.3.4........ Die Christenversammlung duldet keine Form von Hurerei und verurteilt Heuchelei! 34

9.1.3.5........ Ehescheidung zieht göttliches Gericht nach sich. 35


 

9.1             Opfer am Altar Gottes und ihre tiefere Bedeutung für Christen

 

 

9.1.1           Die Urkirche und ihr Gegenstück in der Endzeit

 

9.1.1.1          Die Urkirche wurde erst ab dem zweiten Jahrhundert Teil Babylons der Grossen und deren Form der Priesterschaft.

Die Christenversammlungen des ersten Jahrhunderts richteten sich in ihren Handlungen nach all dem aus, was Jesus und die Apostel angeordnet hatten. Zu grossen Teilen entsprach dies derselben Ordnung, die seit Mose Tagen in den Synagogen (= Versammlungen) am Sabbat herrschte. Dabei gab es gewisse Veränderungen im Ablauf und der Gestaltung der Sabbate und an den Festzeiten Jehovas, die im Wesentlichen aber vollkommen mit dem Geschehen in den Synagogen und z.T. im Tempel in Jerusalem im Einklang stehen. Ein herausragendes Merkmal lag auf der Vermittlung und auf dem klaren Verständnis des GESETZES und wie Gott mit Israel in der Vergangenheit gehandelt hatte, sowie auf Erklärungen zu den Prophezeiungen, vor allem im Hinblick auf den Messias und die Wiederherstellung des Königreiches für Israel (Apg 1:6)

 

Als Juda ins babylonische Exil ging, wurde es im Reich verzettelt und jede Familie musste lernen Gottes GESETZ ohne Tempel und meist ohne Priester trotzdem zu erfüllen! Das sollte uns und der Fluchtanweisung „Babylon die Grosse“ zu verlassen ein Beispiel geben! Jene Generation der Weggeführten starb und deren Kinder wurden am Ende der „siebzig Jahre“ durch Serubbabel und Nehemia zurückgeführt und erst innerhalb des verheissenen Landes neu organisiert. Das liess der Unterdrücker gar nicht erst zu, dass hierarchische Strukturen aufgebaut werden konnten, was der Gefahr von Aufstand Vorschub geleistet hätte!

 

Islamisten behaupten: "Wir werden im Herzen Europas einen Gottesstaat errichten" Welche Art hat dieser Gott?Denken wir nur an den heutigen Islam und die Islamisten und ihren Wunsch inmitten Europas einen Gottesstaat nach ihrer Denkweise auf dem Koran gründend zu errichten! Das wird schon bald verheerende Auswirkungen auf alle Religionen nach sich bringen!

 

Das ursprüngliche Muster galt in den verzettelten Hausversammlungen des ersten Jahrhunderts in der Diaspora des römischen Reiches („Synagogen“ nicht als Gebäude, sondern als Zusammenkunft gleichgesinnter) und gilt erneut ebenso in der Endzeit innerhalb der Territorien des „siebenköpfigen wilden Tieres“ aller Nationen!

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 15:21 ***

Denn seit alten Zeiten hat Moses von Stadt zu Stadt solche gehabt, die ihn predigen, weil er in den Synagogen [[gr. = Versammlungen]] an jedem Sabbat vorgelesen wird.“

 

Jesus selbst liefert das Grundbeispiel, wie die Versammlung Gottes auch im ersten Jahrhundert unter den Christen funktionierten. Für jeden männlichen Juden musste es Gewohnheit sein, am Sabbat die Synagoge zu besuchen und aktiv am Versammlungsgeschehen mitzuwirken!

 

Jesus liesst aus der Jesaja-Schriftrolle die sein Kommen ankündigte*** Rbi8  Lukas 4:16-21 ***

Und er kam nach Nazareth, wo er aufgezogen worden war; und nach seiner Gewohnheit ging er am Sabbattag in die Synagoge, und er stand auf, um vorzulesen. 17 Da wurde ihm die Buchrolle des Propheten Jesaja gereicht, und er öffnete die Buchrolle und fand die Stelle, wo geschrieben war: 18 „Jehovas Geist ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, um den Armen gute Botschaft zu verkünden, er hat mich ausgesandt, um den Gefangenen Freilassung zu predigen und den Blinden Wiederherstellung des Augenlichts, um die Zerschlagenen als Freigelassene wegzusenden, 19 um Jehovas annehmbares Jahr zu predigen.“ 20 Darauf rollte er die Buchrolle zusammen, gab sie dem Diensttuenden zurück und setzte sich; und die Augen aller in der Synagoge waren gespannt auf ihn gerichtet. 21 Dann fing er an, zu ihnen zu sprechen: „Heute ist dieses Schriftwort, das ihr eben gehört habt, erfüllt worden.

 

Ganz offensichtlich war Jesus, ohne eine spezifische Aufgabe innezuhaben als Besucher seiner Heimatversammlung aufgefordert aus den Schriften vorzulesen und diese zu kommentieren. Er selbst identifizierte sich mit den Worten Jesajas, die direkt an ihn gerichtet waren und die er zuvor als „das WORT Gottes“, als „der Geist Jehovas“ Jesaja als Mittler zukommen liess! Der Wille des Vaters war die Befreiung von Ignoranz und geistiger Finsternis, für die er öffentlich die geistigen Führer verantwortlich machte!

 

Bei anderer Gelegenheit erklärte er, wer diese freigelassenen Gefangen darstellen. Er sagte: „Die Wahrheit wird euch frei machen“, dies im Hinblick auf jede Art Unwahrheit, Irrtum und Lüge die unter die Sünde der Urlüge Satans versklavt! Die „Blinden und die blinden Geführten“ stellten zudem auch noch die in geistigen Sinne blinden Führer und die ihnen in blindem Gehorsam Nachfolger dar! Auch solche konnten durch wirklichen Glauben in die Schrift und in Jesus zur „genauen Erkenntnis der Wahrheit“ (gr. epígnōsis) gelangen, statt der angelernten „Scheinerkenntnis“ (gr. gnṓsis) zu Licht kommen, wie z.B. im Falle des Pharisäers Nikodemus. Paulus zeigt im Brief an die Epheser diesen gewichtigen Unterschied:

 

(Epheser 4:11-16)  Und er gab einige als Apostel, einige als Propheten, einige als Evangeliumsverkündiger, einige als Hirten und Lehrer, 12 im Hinblick auf das Zurechtbringen der Heiligen, für das Dienstwerk, für die Erbauung des Leibes des Christus, 13 bis wir alle zur Einheit im Glauben und in der genauen Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen, zum vollerwachsenen Mann, zum Maße des Wuchses, der zur Fülle des Christus gehört; 14 damit wir nicht mehr Unmündige seien, die wie von Wellen umhergeworfen und von jedem Wind der Lehre hierhin und dorthin getrieben werden durch das Trugspiel der Menschen, durch List im Ersinnen von Irrtum; 15 sondern die Wahrheit redend, laßt uns in allen Dingen durch Liebe in den hineinwachsen, der das Haupt ist, Christus. 16 Von ihm aus bewirkt der ganze Leib, harmonisch zusammengefügt und durch jedes Gelenk, welches gibt, was nötig ist, zum Zusammenwirken veranlaßt, gemäß der Funktion jedes einzelnen Gliedes in gebührendem Maß, das Wachstum des Leibes zu dessen Erbauung in Liebe.

 

Der "Leib des Christus", ein geistiger Tempel

 

Mit Jesu Kommen und seiner Taufe, wo er durch heiligen Geist gesalbt wurde, als eine Stimme aus dem Himmel erklärte: „Du bist mein Sohn, der geliebte; an dir habe ich Wohlgefallen gefunden“ war Gottes erstgeborener geistiger Sohn nun als Mensch offenbar gemacht worden! Alle Propheten hatten sein Kommen mit vielen Details angekündigt. Damit erfüllte sich dieser Teil des Schriftwortes das Jesaja geäussert hatte! „Jehovas Geist ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, um den Armen gute Botschaft zu verkünden, er hat mich ausgesandt, um den Gefangenen Freilassung zu predigen und den Blinden Wiederherstellung des Augenlichts, um die Zerschlagenen als Freigelassene wegzusenden, um Jehovas annehmbares Jahr zu predigen.“  (Jes 4:18, 19)

 

„Jehovas annehmbares Jahr“ hatte zwei Aspekte und der Erste hing mit Jesus öffentlichen Auftreten zusammen, der zweite aber, wie der Kontext zeigt, mit dem Endgericht an diesem System, dem das „annehmbare Jahr“, das  neunundvierzigste Jahr, dem fünfzigsten „Jubeljahr“ vorausgehend. Diesem grösste „Jubeljahr“, das am 1.Tischri, dem Trompetenfest und dem darauf folgenden Sühnetag nach Harmagedon seinen Beginn hat! Jenes ganz besondere „Jubeljahr“ verlängert sich gar bis zum Ende der Tausendjahrherrschaft, während der kommenden gerechten „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“! Der „Sabbat Jehovas“, in welchen nur Gerechte dauerhaft Aufnahme finden. Dort folgt am Ende des Millenniums das „Schlussgericht“, nun an den während des Millenniums Auferstandenen, die aus der Gefangenschaft des Todes befreit wurden und sich denselben Spielregeln Jesu im „GESETZ des Christus“ unterordnen mussten!

 

Sabbat- und Jubeljahr als herausragende Zeitabschnitte der Endzeit 

 

Jesu Vorbild zeigt, dass jeder männliche Jude berechtigt war aus der Tora und den Propheten vorzulesen. Die Frauen waren bei den Juden von den Männern abgesondert und hatten als Zuhörer Anteil am Geschehen.

 

Juden in der Synagoge am Sühnetag; Die Apostel und Christen des ersten Jahrhunderts fasteten und beteten in ihren Versammlungen; ein Tag der Trauer, um mit Gott erneut in Frieden zu kommen durch "unverdiente Güte"Ein Blick in eine heutige jüdische Synagoge gibt uns die Idee einiger Gegenstände, die dort Verwendung finden: Der Aron ha'kodesch (heb.: ארון הקודש, de.: „heilige Lade”), welcher auf Israels Bundeslade hindeutet und die Thora-Schriftrollen enthält, das mosaische GESETZ und die PROPHETEN. Aus einer solche Rolle lass Jesus vor. Die Bimah (heb.: בימה, dt.:„Bühne“) oder Almemor (de.: „Gebetspult“), von wo aus die Anwesenden belehrt wurden.

 

Die zu behandelnden Schriftstellen waren in 48 wöchentliche Segmente unterteilt, die „Parascha“, welche ausserdem die Texte für die Feiertage, Jehovas Sabbate enthielten,  so dass sich ein jährlich wiederholender Zyklus an Themen ergab. Die Vorlesung der jeweiligen Parascha (heb: פרשה, de: „Wochenabschnitte“) wurde gut vernehmlich vorgelesen und prägte sich so den Zuhörern ein. Jeder Vorleser war zudem gefordert den Text zu erklären.

 

In den Christenversammlungen wurden schon früh ausser dem GESETZ und den PROPHETEN auch die Evangelien, vorab das von Matthäus und zudem die Briefe der Apostel verlesen, so wie sie den Versammlungen im Verlauf ihrer Entstehung verteilt wurden. Auch diese wurden ebenso durch die Vorsteher erklärt, meist „Ebioniten“, beschnittene Juden mit guter Kenntnis der Vorhersagen der Propheten, welche die Zusammenhänge erkannt haben.

 

An diesem vorgegebenen Vorgehen begann erst ab dem 2. Jahrhundert die erstarkende Linie der Nachfolger des Hymenäus zu rütteln, die später zur Nikolaus-Sekte und sich von dort über vielerlei Windungen hin zur Katholischen Kirche entwickelte. (1.Ti 1:18-20; 2:16-18)

 

Die Nikolaus-Sekte die Jesus hasste gab das Vorbild der christlichen Religionen und deren GründungsväternSchlussendlich wurden Älteste, welche die Schulung der gesamten Versammlung innehatten durch ein von oben her eingesetztes indoktriniertes Priestertum ersetzt, das Dogmen von „Kirchenvätern“ und den Synoden und Konzilen folgte, welche von einer kleinen Führungsschicht beherrscht wurde.

 

Die Belehrung im GESETZ, die seit Moses gleich geblieben war, diese wurde durch eine selbstgezimmerte Liturgie verdrängt, wo nun nur noch ein reines Rituell vollzogen wurde, das sich in jeder Messe wiederholte und Gebete aus Gebetsbüchern ständig wiederholt werden. „Geist und Wahrheit“, die der Vater von seinen Anbetern fordert gab es nicht mehr! Jesu warnende Worte waren vollkommen ignoriert worden:

 

*** Rbi8  Matthäus 6:5-8 ***

Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht wie die Heuchler sein; denn sie beten gern stehend in den Synagogen und an den Ecken der breiten Straßen, um von den Menschen gesehen zu werden. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben bereits ihren vollen Lohn.

Es gab im ersten Jahrhundert keine Priesterweihe, diese folgt erst nach der Erstauferstehung der wirklich von Gott Auserwählten6 Du hingegen, wenn du betest, geh in deinen Privatraum, und nachdem du deine Tür geschlossen hast, bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; dann wird dein Vater, der im Verborgenen zusieht, dir vergelten. 7 Wenn ihr aber betet, sagt nicht immer und immer wieder dasselbe wie die Leute von den Nationen, denn sie meinen, daß sie erhört werden, weil sie viele Worte machen. 8 So macht euch ihnen nicht gleich, denn Gott, euer Vater, weiß, welche Dinge ihr benötigt, schon ehe ihr ihn überhaupt bittet.

 

Anstelle Menschenherzen, wo Gott mit Geist und Wahrheit angebetet werden sollte und die einen geistigen Tempel darstellen, und statt der Christenversammlung in Privathäusern kamen steinerne Kirchen in Gebrauch, Nachahmungen der heidnischen Tempel, die jenen Konkurrenz an Prunk machen sollten! (Joh 4:20-26)

 

Dabei wurden heidnische Feste und deren Bräuche wie Weihnachten (Fest der „unbesiegbaren Sonne“, „sol invictus“), Ostern (Germanisches Mond- und Frühlingsfest zu Ehren der „Göttin Ostara“, am 1.Sonntag nach der Frühjahrs Nacht- und Taggleiche), dann Tage für bestimmte Götter, die nun durch erklärte kirchentreue „Heilige“ ersetzt wurden übernommen und immer fester in die Christenheit integriert. Ab dem vierten Jahrhundert kamen die Reliquien und Heiligenverehrung auf. Ab dem 12.Jahrhundert wurde in die Liturgie das Wiederholen des athanasianischen Glaubensbekenntnisses aufgenommen.

 

9.1.1.2          Das „annehmbare Jahr“ folgt dem letzten Sühnetag während der Endzeit! Ankündigung der Rache Jehovas

Jesus kündigte in der Heimatversammlung von Nazareth, beim Lesen aus Jesajas Buchrolle zudem auch noch etwas Künftiges in Verbindung mit Gottes Königreich an, als er in der Synagoge zu Lehren anfing: „... um Jehovas annehmbares Jahr zu predigen.“ Was wollte er damit sagen, als Jesus aus des Propheten Vorhersagen für den Abschluss des alten Systems und den Beginn des neuen Systems zitierte? (Lu 4:19)

 

Jesus ist der wahre Messias und tat dies nicht nur durch sein Predigen sondern vor allem durch seine Werke kund und erfüllte Jesajas Vorhersagen auf den i-Punkt! *** Rbi8  Jesaja 61:1-4 ***

Der Geist des Souveränen Herrn Jehova ist auf mir, darum, daß Jehova mich [[(seinen Messias; den Erstgeborenen aller Schöpfung)]] gesalbt hat, um den Sanftmütigen gute Botschaft kundzutun. Er hat mich gesandt, um die zu verbinden, die gebrochenen Herzens sind, Freiheit auszurufen den Gefangengenommenen und das weite Öffnen [der Augen] selbst den Gefangenen [[Jesus zitiert dies in Nazareth und erklärt, es habe sich erfüllt (Lu)]]; 2 um auszurufen das Jahr des Wohlwollens seitens Jehovas und den Tag der Rache seitens unseres Gottes; um zu trösten alle Trauernden; 3 um zuzuweisen den um Zion Trauernden [[(vergl. Frage der Apostel vor Jesu Himmelfahrt: Herr, stellst du in dieser Zeit für Israel das Königreich wieder her?“(Apg 1:6)]], ihnen zu geben Kopfschmuck [[(Kronen)]] statt Asche, das Öl des Frohlockens statt Trauer, den Mantel des Lobpreises [[(die „weissen langen Gewänder“ (Off 7:1-9; 13, 14))]] statt des verzagten Geistes; und sie sollen genannt werden große Bäume der Gerechtigkeit [[(Off 7:3; 22, 1, 2)]], die Pflanzung Jehovas, zu [seiner] schönen Auszeichnung. 4 Und sie sollen die seit langem verwüsteten Stätten wieder aufbauen; sie werden auch die verödeten Stätten von früheren Zeiten aufrichten, und sie werden die verwüsteten Städte, die Orte, die Generation um Generation öde waren, gewiß erneuern [[(während des Millenniums)]].

 

Jesus schloss seine Vorlesung am Sabbat in Nazareth mit folgenden Worten: „Darauf rollte er die Buchrolle zusammen, gab sie dem Diensttuenden zurück und setzte sich; und die Augen aller in der Synagoge waren gespannt auf ihn gerichtet. Dann fing er an, zu ihnen zu sprechen: ‚Heute ist dieses Schriftwort, das ihr eben gehört habt, erfüllt worden.‘ “ (Lu 16:16-19)

 

Bedeuten Jesu Worte, dass sich bereits alles erfüllt habe oder er der Beginn der Erfüllung ist? An Vers 2 spricht Jesaja jedoch von künftigen Ereignissen

 

Jehovas „annehmbares Jahr“, „das Jahr des Wohlwollens seitens Jehovas muss erst nach dem Gerichtstag [B2>; 14.Nisan], somit etwas später folgen und exakt ein Jahr von jenem Tag an sein, wo Jehova die „Sünden des Landes“ weggenommen hat! Das ist sechs Monate nach dem Abendmals-Gericht, am Sühnetag! Die Sünden waren es doch, die eine Scheidung verursacht haben, so dass Jehova nicht weiter auf Gebete hörte (Spr 1:22-33).

 

Das auf den letzten Sühnetag der Endzeit folgende Jahr muss somit das „annehmbare Jahr“ sein! Dieser Sühnetag liegt noch innerhalb der zweitausenddreihundert Tagefrist liegt, wo „ wo alle „Schafe“ sich Asche aufs Haupt streuten und bereut haben, wo der zuvor versiegelte „Überrest“ die letzten lebenden „Steine“ des Tempels bilden, die innerhalb der „grossen Volksmenge“ erdenweit zerstreut sind. Der Engel kündigte Daniel diese Details an: „Daher sagte er zu mir: „Bis zu zweitausenddreihundert Abenden [und] Morgen; und [die] heilige Stätte wird gewiß in ihren rechten Zustand gebracht werden.“ Es ist unmittelbar darauf, wo der geistige Tempel gereinigt ist und Jehova über die Auserwählten als Herrscher wirkt. Vor dem Ende des „annehmbaren Jahres Jehovas“ folgt die Rache Jehovas, wo seine Feinde in Harmagedon zerstört werden (Jes 59:1-4).

 

(Vergleiche Grafik: Erntefeste zum Abschluss der Einsammlung der Menschenernte)

 

Die verschiedenen Erntefeste vor Abschluss des Systems und deren Bedeutung 

 

Die göttliche Anweisung verwüstete Städte des alten Israel wieder aufzubauen ergeht somit an Spross und muss nach Harmagedons Endschlacht angeordnet sein. „... Und sie sollen die seit langem verwüsteten Stätten wieder aufbauen; sie werden auch die verödeten Stätten von früheren Zeiten aufrichten, und sie werden die verwüsteten Städte, die Orte, die Generation um Generation öde waren, gewiß erneuern.“ Das heutige Israel ist nicht die Erfüllung dieser Vorhersage! Unter den nach Harmagedon inzwischen mit Macht und Autorität ausgestatten Priesterkönigen sind auch Männer „von früheren Zeiten“, welche über ihr Erbe gesetzt werden und an der Stelle, wo früher ihre Stadt lag jene erneut aufbauen werden.

 

Es ist aber auch das „annehmbare Jahr“, während welchem Jehovas „Tag der Rache“ ausgerufen werden muss, dass nun Jehovas Eingreifen folgen wird! Vorab geschieht dies an den Religionen durch das „siebenköpfige wilde Tier“ und dann in Harmagedon an allen Seinen Feinden [B3; I]!

 

Johannes zeigt einen weiteren Zusammenhang zum Abschluss jener begrenzten Zeitphase, welche auf die „Hochzeit des Lammes“ folgt, wo die Versiegelung des Überrests durch das Lamm und seine Frau erfolgt, während die vier Winde der Zerstörung noch zurückgehalten werden! Die am Gerichtstag auserwählte „grosse Volksmenge“ der Schafe preist Jehova inzwischen, weil er als König zu regieren begonnen hat!

 

*** Rbi8  Offenbarung 19:6-8 ***

Und ich hörte etwas, was wie eine Stimme einer großen Volksmenge war und wie ein Rauschen vieler Wasser und wie ein Geräusch schwerer Donner. Sie sprachen: Preiset Jah, denn Jehova, unser Gott, der Allmächtige, hat als König zu regieren begonnen. 7 Freuen wir uns und frohlocken wir, und verherrlichen wir ihn, denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Frau hat sich bereit gemacht. 8 Ja, es ist ihr gewährt worden, in hellglänzende, reine, feine Leinwand gehüllt zu werden, denn die feine Leinwand stellt die gerechten Taten der Heiligen dar.“

9 Und er sagt zu mir: Schreibe: Glücklich sind diejenigen, die zum Abendessen der Hochzeit des Lammes eingeladen sind.“

 

Die fünf klugen Brautjungfrauen erwarteten ihren Bräutigamm mit ihren Lichtern der Erkenntnis, wie er von der Hochzeit zurückkommt!Die Auswahl der Brautjungfrauen zur Teilnahme zum „Abendessen der Hochzeit des Lammes“ ist somit erst am  Ende der Zeit der Versiegelung, die bis hin zum Sühnetag reicht, mit Festlegung des letzten Auserwählten aus der Reihe der „treuen Sklaven“ abgeschlosssen.

 

Alle „törichten Jungfrauen“, die später erst von ihren geistigen Ölhändlern zurückkommen, finden die Türe verschlossen! Dies gibt einen weiteren möglichen Hinweis darauf, dass Zerstörung „Babylons der grossen“ erst nach Abschluss der Versiegelung kommen wird! Die geistigen „Krämer“ sind doch offensichtlich Jesu Worte, dass die grosse Drangsal um der Auserwählten willen verkürzt wird trifft somit vollauf zu!

 

Jene fünf törichten Jungfrauen werden daraufhin von bei der Türe abgewiesen und weggesandt, nachdem die „Türe“ zum Königreich verschlossen wurde, wo der letzte unter den Lebenden der 144.000 versiegelt war! Dies geschah nach der „Hochzeit des Lammes“, wo sich die zwölf Apostel auf ihre Richterthrone setzen durften und jedem ein Stamm der 144.000, somit jedem je 12.000 Versiegelte zugewiesen wurden (Mat 25:1-5). Der „Bräutigam“ kommt somit von der Hochzeitsfeier und ein Teil der „Sklaven“ erwartet ihn mit dem Licht der Erkenntnis des Ablaufs der Ereignisse.

 

Nachdem die Versiegelung der letzten Auserwählten künftigen Priesterkönige abgeschlossen ist verlangen auch die "törrichten fünf Jungfrauen" Einlass. Jesu Antwort: "Ich sage euch die Wahrheit: Ich kenne euch nicht." *** Rbi8  Matthäus 25:6-12 ***

Um Mitternacht [[(während der grossen Drangsal)]] aber entstand ein Geschrei: ‚Der Bräutigam ist da! Geht hinaus, ihm entgegen! 7 Da erhoben sich alle jene Jungfrauen und brachten ihre Lampen in Ordnung. 8 Die törichten sagten zu den verständigen: ‚Gebt uns etwas von eurem Öl, denn unsere Lampen sind daran, zu erlöschen.‘ 9 Da antworteten die verständigen und sprachen: ‚Vielleicht mag es nicht ganz für uns und euch genügen. Geht statt dessen hin zu denen, die es verkaufen, und kauft für euch selbst. 10 Während sie hingingen, um zu kaufen, traf der Bräutigam ein, und die Jungfrauen, die bereit waren, gingen mit ihm hinein zum Hochzeitsfest; und die Tür wurde verschlossen. 11 Danach kamen auch die übrigen Jungfrauen und sprachen: ‚Herr, Herr, öffne uns! 12 Er gab zur Antwort: ‚Ich sage euch die Wahrheit: Ich kenne euch nicht.‘

 

Eine weiterer Punkt wird zudem durch diese Dinge mehr erleuchtet: Die Verlängerung des Lebens der „übrigen wilden Tiere“ innerhalb der „Zeiten der Nationen“ [C] um „eine Zeit und einen Zeitabschnitt“ [C6], die Daniel der Prophet angekündigt hat! Diese ist nach der Szene anzusetzen, wo sich zuvor das himmlische Gericht gesetzt hatte und der Menschensohn Macht erhielt [B1](Off 11:15) und beginnt erst dann, wenn die „Heiligen des Allerhöchsten“, die Apostel das Königreich der „grossen Volksmenge“ am Tag der „Hochzeit des Lammes“ empfangen haben und darin die „treuen Sklaven“ bezeichnet sind. Obwohl die Apostel auf Richterthronen sitzen dürfen fehlt noch ihre Einweihung zu Priesterkönigen! Daher wird den Herrschern des Systems eine Verlängerung ihrer Herrschaft durch Gott gewährt, die in Harmagedon enden wird!

 

*** Rbi8  Daniel 7:11-12 ***

Ich schaute weiter zur selben Zeit wegen des Schalls der großtönenden Worte [[Anglo-Amerikas, des letzten führenden Kopfes des siebenköpfigen wilden Tieres (UNO)]], die das Horn redete; ich schaute weiter, bis das [[(siebenköpfige wilde)]] Tier [[(am Tag Harmagedons])]] getötet und sein Leib vernichtet war und es dem brennenden Feuer hingegeben wurde [[(Off 19:19-21)[B3]]]. 12 Was aber die übrigen der Tiere [[(die „Könige der ganzen Erde“)]] betrifft, ihre Herrschaft wurde weggenommen [[am Tag der „Hochzeit des Lammes“, wo die „Heiligen des Allerhöchsten“ die „Braut, die Frau des Lammes“ die „Schafe“ der „grosse Volksmenge aus allen Nationen“ sinnbildlich erhielte]], und es wurde ihnen [[(den „Königen der Erde“)]] eine Verlängerung des Lebens für eine Zeit und einen Zeitabschnitt gewährt. [[B2e-B3]]

 

Die Zeit der „Verlängerung“ der Herrschaft [C6] ist somit eindeutig nach Gottes Gerichtstag an den „Schafen und Bücken“ [B2] und die Frist von etwas über einem Jahr (maximal zwei Jahre minus 1 Tag) muss somit vom Zeitpunkt an sein, wo sich die Apostel mit Jesus auf ihre Throne setzen und „das Recht zugunsten der Heiligen des Allerhöchsten gegeben wurde, und die bestimmte Zeit herankam, da die Heiligen das Königreich selbst in Besitz nahmen.“ Dies ist vom Tag des Pfingstfestes, dem Tag der „Hochzeit des Lammes“ an! [B2e-B3](Da 7:)

 

Ablauf der Endzeit: "Wann ist das annehmbare Jahr Jehovas"?

 

Der Leib des „wilden Tieres, der in Harmagedon dem „brennenden Feuer“ hingegeben wird, er stand dem „Leib des Christus“ entgegen. Er setzt sich aus den Machthabern dieses Systems unter Führung Anglo-Amerikas zusammen! Dies entspricht den „alten Himmeln“, welche weggetan werden: „Und wie eine Buchrolle sollen die Himmel zusammengerollt werden; und ihr Heer wird ganz wegschrumpfen, ebenso wie das Laub vom Weinstock abschrumpft und wie eine geschrumpfte [Feige] vom Feigenbaum.“ (Jes 34:4).

 

Die politischen "wilden Tiere" erhalten eine Verlängerung ihrer Herrschaft um "eine Zeit und einen Zeitabschnitt"Obwohl Jesus nach dem Gerichtstag mit Jehova zusammen Herrschaft über die „grosse Volksmenge“ ausüben verbleiben jene „Schafe“, die über die ganze Erde zerstreut sind innerhalb der Nationen verteilt, welche somit weiterhin für „eine Zeit und einen Zeitabschnitt“ [C6] ihre Macht über sie ausüben!

 

Am Tag der „Hochzeit des Lammes“ werden die Apostel  das Königreich empfangen und von Gottes Urteil her, die Herrscher der Nationen ihren Rechtsanspruch verlieren, werden sie nicht unmittelbar vernichtet (Da 4:16, 17; 5:18-21).

 

Genauso wie Nebukadnezar der von Gott die Herrschaftsmacht über sein Volk Israel erhalten hatte und Babylon sich über Gott erhöht hatte, so sind es in der Endzeit die Töchter Babylons, die Religionen und die Nationen, die sich über das Volk Jesu erhoben haben und das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ unter Satans Führung niederdrücken und zu vernichten suchen.

 

9.1.1.3          Die jüdische „Wurzel“ trägt die christlichen „Zweige“, nicht umgekehrt!

Das in Israel seit den Tagen Moses übliche Versammlungsgeschehen, das auch im babylonischen Exil aufrecht erhalten wurde, dieses wurde mit der Zeit vollkommen durch mystische heidnische Überlieferungen überdeckt, dass kaum mehr etwas an diese festgefügte Vorkehrung erinnern konnte! Das zweite Kind der hurerischen „Gomer“, die Tochter, „Lo-Ruhama“, die aus dem Exil Zurückkehrenden hatten viele der heidnischen Bräuche übernommen!

 

Die aus der Nikolaus-Sekte entstandener Katholische Kirche, „Lo-Ammi“ tat alles, um sich von ihrer Wurzel des Judaismus, den Lehren des GESETZES und der PROPHETEN in jeglicher Form zu trennen! Die warnenden Worte des Paulus an die Versammlung in Rom, dass Christen in die jüdische „Wurzel“ eingepfropft wären und der „Stamm“ sie trägt, nicht umgekehrt, wurde ignoriert und von dort her um sich greifend durchsäuerte sie mehr und mehr nahezu alle Christenversammlungen. Abgetrennt vom Wurzelstock musste der Baum jedoch verdorren!

 

Symbolische Bäume und ihre Bedeutung in der Zeit des Endes

 

In der Urchristenversammlung wurden Versammlungen in Privathäusern in kleinem Rahmen durchgeführt, ohne dass irgendwelche spezifischen Vorkehrungen oder Requisiten existierten, ausser Kopien der Schriften, vorab des GESETZES und der PROPHETEN, später jene der Apostel und Jünger. Fähige Männer übernahmen die Führung ohne irgendwelche Titel zu besitzen. Ziel war es, die Versammlung zu festigen und sie rein von jeglichem Sauerteig falscher Lehren und ungesetzlichen Handelns zu halten. Auch über eine strikte Trennung von Männern und Frauen innerhalb der Versammlungen wird nichts berichtet! Kirchengebäude kamen erst ab dem zweiten Jahrhundert in Gebrauch. Da Frauen ebenso wie Männer getauft wurden und damit die geistige Beschneidung des Herzens auf sich nahmen, war ein höherer Grad an Gleichstellung zu erkennen. Dennoch zeigte Paulus gewisse Grenzen auf (Apg 8:12).

 

Frauen als Priesterinnen: Was erden Jesus und Paulus am Gerichtstag mit ihnen tun? *** Rbi8  1. Korinther 14:33-35 ***

Wie in allen Versammlungen der Heiligen 34 sollen die Frauen in den Versammlungen schweigen; denn es ist ihnen nicht erlaubt zu reden, sondern sie sollen untertan sein, wie auch das GESETZ sagt. 35 Wenn sie dann etwas lernen wollen, so mögen sie zu Hause ihre eigenen Männer befragen, denn es ist schändlich für eine Frau, in einer Versammlung zu reden.

 

Dass diese Regelung Gottes mehr und mehr missachtet wird brachte nur neue Probleme hervor! Die Aufgaben von Mann und Frau werden heute mehr und mehr verwischt, was zum Zusammenbruch der ehelichen Gemeinschaft führte! „Ich fürchte aber, daß etwa so, wie die Schlange Eva durch ihre List verführte, euer Sinn verdorben werde, hinweg von der Aufrichtigkeit und der keuschen Reinheit, die dem Christus gebühren.“ (2.Kor 11:3) Weiter erklärte Paulus: „Wenn indes jemand zugunsten eines anderen Brauches streitsüchtig zu sein scheint: wir haben keinen anderen und auch die Versammlungen Gottes nicht.“ (1. Kor 11:16)

 

Die Unterordnung der Frau unter das „Haupt“, den Mann, gemäss Gottes Weisungen im GESETZ, diese wurde weiterhin in allen Versammlungen hochgehalten, was zum Frieden und Gedeihen beitrug. Im zweiten Artikel vom NEWSLETTER „DER WEG“ vom Monat August 2006, unter der Überschrift: 6.8.2  Warum sollen Frauen in den Versammlungen Gottes schweigen?“ gingen wir näher auf dieses Thema ein.

 

Das Urchristentum wurde von den Juden und Aussenstehenden als „Sekte, die man den Weg nennt“ bezeichnet und ihre Glieder der „Ebioniten“ waren stolz auf ihre jüdische Wurzel, die auf Abraham zurück ging und in Gottes GESETZ auf Moses und den Propheten fusste! Jesus war nicht gekommen die Wurzel auszugraben, sondern um die verdorrten und unfruchtbaren Äste abzuschneiden und ein neuer, fruchtbarer Trieb aus demselben Wurzelstock zu sein! Er selbst war der von Jesaja vorhergesagte Reis oder Spross Isais, des Vaters von David! (Apg 24:14)

 

Der "Baum Isais", das Königtum Davids hat einen "Spross", der selbst zu einem grossen Baum wird, der aus dem "Strunck", der Wurzel des "edlen Olivenbaums" herauswächst*** Rbi8  Jesaja 11:1-3 ***

Und es soll ein Reis aus dem Stumpf Isaïs [[(aus der königlichen Linie Davids)]] hervorgehen; und ein Sproß aus seinen Wurzeln [[(Jesus)]] wird fruchtbar sein [[(mittesls des „Königreiches des Sohnes seiner Liebe)“)]]. 2 Und auf ihm soll sich der Geist Jehovas niederlassen, der Geist der Weisheit und des Verständnisses, der Geist des Rates und der Macht, der Geist der Erkenntnis und der Furcht Jehovas [[(als Hoherpriesterkönig)]]; 3 und er wird seine Freude haben an der Furcht Jehovas.

 

Auch Paulus vergleicht die Juden und die Christenversammlung ähnlich mit einem Olivenbaum, dessen Gärtner Jehova ist! Jesus, als Erbe des Gartens war gekommen, um den unfruchtbaren Baum wiederum zum Tragen von Früchten zu bringen! Ein Teil der Erstlingsfrucht, die „Ebioniten“ wurde am Stock belassen, später fremde Zweige eingepfropft, die aus einem „unedlen Olivenbaum“ stammten, aus den Nationen, die „Paulikaner“! Durch Verwerfung des unfruchtbaren Teils, der abgeschnitten wurde, war gleichzeitig den Nationen Versöhnung angeboten worden. Die Wurzel blieb heilig und heiligte nun auch die neuen, eingepfropften Zweige!

 

*** Rbi8  Römer 11:15-16 ***

Denn wenn ihre Verwerfung Versöhnung für die Welt bedeutet, was wird ihre Annahme [[(die Einpropfung in den Wurzelstock und dessen „Spross“, durch Tafe in Jesus und Aufnahme in sein Königreich)]] [anderes] bedeuten als Leben aus den Toten? [[(in geistigem Sinn „Tote“, vergl 1.Kor 11:30)]] 16 Ferner, wenn [der Teil, der als] Erstlingsfrucht [genommen wird,] heilig ist [[(die Apostel und die 120 Jünger von Pfingsten 33 u.Z.)]], ist es auch die Masse; und wenn die Wurzel heilig ist, sind es auch die Zweige [[die Christenversammlungen des 1.Jh die sich an GESETZ und PROPHETEN hielten]].

 

Jehova verwarf somit nur den Teil, der aus dem Wurzelstock des Judaismus fruchtlos blieb, der sich von ihm abgewandt hatte und keine oder schlechte Früchte zeigte und liess aus dem übrigbleibenden fruchtbaren Überrest und derselben Wurzel den „Spross“ des Olivenbaums neu fruchtbar werden! Paulus spricht von den „Früchten des Geistes“! Die abgehauenen „Zweige“, all jene Juden die den Christus verwarfen, sie wurden sinnbildlich durch die Römer im Jahre 70 u.Z. verbrannt (Gal 5:22-24).

 

Der „Wurzelstock“ begann mit dem Urchristentum in ihren kleinen Versammlungen schon bald „gute Früchte“ zu zeigen. Die neuen „Pächter“, die Apostel bemühten sich um die Kultivierung des Baumes, damit jeder eingepflanzte „Zweig“ ebenso Früchte zeigen könnte! Viele der Vorsteher bemühten sich in echter Liebe um ihre Kleinversammlungen und kannten jedes Glied und deren Sorgen und Nöte. Die „Früchte“ waren der Wurzel entsprechend, der Wurzelstock mit dem mosaischen GESETZ gab die Fettigkeit! (Jes 37:31, 32)

 

Prophezeiung und Erfüllung  der 70 Jahrwochen DanielsVom Olivenbaum erwartet niemand Äpfel oder Orangen! Die aus den Nationen kommenden Christen glichen gemäss den Worten des Paulus „Zweigen“, welche von einem „wilden Olivenbaum“ in den „edlen Wurzelstock“ Israels eingepflanzt worden waren.

 

*** Rbi8  Römer 11:17-20 ***

Wenn indes einige der Zweige ausgebrochen wurden, du aber, obwohl du ein wilder Olivenbaum bist, zwischen sie eingepfropft und des Olivenbaums Wurzel der Fettigkeit teilhaftig wurdest, 18 so überhebe dich nicht über die Zweige. Überhebst du dich aber über sie: nicht du trägst die Wurzel, sondern die Wurzel [trägt] dich. 19 Du wirst nun sagen: „Zweige sind ausgebrochen worden, damit ich eingepfropft werde.“ 20 Richtig! Wegen [ihres] Unglaubens sind sie [[die Juden jener Generation, vom „Bund der vielen“ am Ende der siebzigsten Jahrwoche Daniels]] ausgebrochen worden, du aber stehst durch Glauben. Hege nicht mehr überhebliche Gedanken, sondern fürchte dich.

 

Genau dies geschah mit dem Urchristentum zur Zeit der „letzten Stunde“, beim Wuchern der Antichristen, wo zuvor die Apostel die Dinge stets wieder in die alte Ordnung fügten, den „Baum“ aus dem „Spross“ durch Entfernen von unfruchtbaren „Zweigen“ reinigten!

 

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Eingepfropfte „Zweige“ begannen sich schon bald nach dem Tod des letzten Apostels „über den Wurzelstock zu überheben“! Sie gaben sich als Nachfolger der Apostel aus. Paulus hatte sie schon früh gekennzeichnet: „Denn solche Menschen sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter, die die Gestalt von Aposteln Christi annehmen.“ (2.Kor 11:13) Jene verleugneten die Lehren der wahren Apostel, verdrängten sie durch eigene Lehren. Hymenäus, Alexander und Philetus gehörten zu jenen, machten den Anfang der Sektenbildung! Paulus aber schnitt jene vom „Spross“ aus dem  Wurzelstock“ ab, indem er sie aus der Versammlung Ephesus hinauswarf! Ihr Gedankengut, das nicht aus dem geistige „Wurzelstock“, dem GESETZ und den PROPHETEN stammte, indem sie behaupteten, „die Auferstehung sei bereits geschehen“ untergruben sie den Glauben an irdische Auferstehung der Toten. Ihre heidnischen Lehren begannen aber immer grösseren Einfluss zu nehmen und brachten schlussendlich viele andere „Zweige“ dazu sich ebenfalls über den Wurzelstock zu erheben! (1.Ti 1:18-20; 2.Ti 2:16-19; 1.Joh 2:18)

 

Messianische Juden, Teil der erdenweiten "Ebioniten"Heute, in der Endzeit muss der „saftige Wurzelstock“ erneut von allen „unfruchtbaren Zweigen“ gereinigt werden. Der Besitzer des Gartens wird jeden „Zweig“ abschneiden und verbrennen, der nicht jene Art geistiger „Frucht“ hervorbringt, welche der „Wurzelstock“ erwarten lässt!

 

Vormals abgeschnittene „Zweige“ vom ursprünglichen „Wurzelstock“ (Juden, die messianisch werden, „Ebioniten“) werden aber neu eingepfropft!

 

9.1.1.4          Reinigung des „edlen Weinstocks“ in der Endzeit vorhergesagt!

Jesus braucht ein ähnliches, weiteres Gleichnis für seine Jünger, die an ihn glauben und „Früchte des Geistes“ hervorbringen mit einem „Weinstock“ in Verbindung. Jesus selbst ist der „edle Weinstock“, sein Vater der Weingärtner! Nur in Verbindung mit ihm können die Zweige Früchte tragen! Die Reinigung erfolgt mittels des Wortes, das Jesus gebracht hat! Die Zeit der letzten Reinigung ist heute gekommen! Jeder Zweig ohne Frucht wird weggeworfen!

 

Jesus ist der edle Weinstock, wir sollen früchtetragende Zweige sein!*** Rbi8  Johannes 15:1-10 ***

Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Weingärtner. 2 Jeden Zweig an mir, der nicht Frucht trägt, nimmt er weg, und jeden, der Frucht trägt, reinigt er, damit er mehr Frucht trage. 3 Ihr seid bereits rein des Wortes wegen, das ich zu euch geredet habe. 4 Bleibt in Gemeinschaft mit mir und ich in Gemeinschaft mit euch. So, wie der Zweig nicht von sich selbst Frucht tragen kann, es sei denn, er bleibe am Weinstock, so könnt auch ihr es nicht, wenn ihr nicht in Gemeinschaft mit mir bleibt. 5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Zweige. Wer in Gemeinschaft mit mir bleibt und ich in Gemeinschaft mit ihm, der trägt viel Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr gar nichts tun. 6 Wenn jemand nicht in Gemeinschaft mit mir bleibt, wird er wie ein Zweig hinausgeworfen und verdorrt; und man sammelt diese Zweige und wirft sie ins Feuer, und sie werden verbrannt. 7 Wenn ihr in Gemeinschaft mit mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, so bittet, was immer ihr wünscht, und es wird für euch geschehen. 8 Mein Vater wird dadurch verherrlicht, daß ihr fortwährend viel Frucht tragt und euch als meine Jünger erweist. 9 So, wie der Vater mich geliebt hat und ich euch geliebt habe, bleibt in meiner Liebe. 10 Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, so wie ich die Gebote des Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe.

 

Betrachten wir nun, was durch Jesus, als „Gärtner“ und „Erbe“ am jüdischen „Olivenbaum“ und was im anderen Gleichnis Jehova als „Gärtner“ am christlichen „Weinstock“, der Trauben kultivierte und Beschneidung der Äste vornahm, gegenüber dem Judaismus erneuerte, dadurch bessere Früchte hervorbrachte:

 

Mit Jesus kam deutlich nicht das Ende göttlicher GESETZE und Prophezeiungen, sondern der wahre Beginn ihrer Erfüllung und er lehrte sogar eine Verschärfung in der Handhabung der bestehenden Gebote. Unnötige, belastende kleinliche Regeln dagegen schaffte Jesus ab! „Schlechte Früchte“, wie z.B. Habgier und Hurerei sollten in der Christenversammlung ausgemerzt werden! Statt Rache kam Feindesliebe und statt blutiger Opfer für Sünden kamen die jungen „Stiere der Lippen“, das Zeugnisgeben für Jesus! (Hos 14:2)

 

*** Rbi8  Hebräer 13:15-16 ***

Durch ihn [[unseren Hohepriester Jesus]] laßt uns Gott allezeit ein Schlachtopfer der Lobpreisung darbringen, das ist die Frucht der Lippen, die eine öffentliche Erklärung für seinen Namen abgeben. 16 Überdies, vergeßt nicht, Gutes zu tun und die Dinge mit anderen zu teilen, denn solche Schlachtopfer sind Gott wohlgefällig.

 

Alle Erntearbeiter erhalten erst am Schluss des Tages ein und denselben LohnDie neue Priesterschaft unter Jesu war nach einem anderen Vorbild aufgebaut als jene Aarons. Statt Erbfolge kam die Berufung. Die Leviten erhielten den Zehnten, Jesus aber erhielt keinen Lohn, obwohl er der von Jehova gesalbte neue Hohepriester und König war! Erst nach seinem Tod in vollkommener Treue erhielt er seinen vom Vater versprochenen Lohn: Eine erhöhte Stellung! Auch im Gleichnis von den Erntearbeitern im Weinberg erhalten alle jene erst am Abend den Taglohn, die seit dem Morgen hart arbeiteten oder aber erst zur letzten Stunde damit angefangen hatten! So sind auch wir es, die in der Erntearbeit unseres Herrn arbeiten, die den Lohn erst zum Ende, sei es in der Auferstehung oder zum Abschluss der Ernte zu erwarten haben: Ewiges Leben! (Mat 20:1-16)

 

Dasselbe Muster wie es Jesus zeigte können wir auch bei den Aposteln sehen, welche keinen Zehnten von ihren „Schafen“ erhielten. Jesus hatte ihnen Throne versprochen, auf welche sie sich später setzen würden und nur mit ihnen schloss er den „Bund für ein Königreich“! (Lu 12:32; 22:28, 29)

 

Paulus zeigte, dass die neue Priesterschaft unter Christus keine kostspielige Bürde sein sollte, wie dies die aaronische Priesterschaft geworden war! Habsucht sollte ihnen fremd bleiben!

 

Motivwagen beim Karneval mit Protzbischof van Elst*** Rbi8  1. Thessalonicher 2:5-8 ***

In der Tat, zu keiner Zeit sind wir mit schmeichelnder Rede aufgetreten (wie ihr wohl wißt) noch mit einem Vorwand für Habsucht, Gott ist Zeuge! 6 Wir haben auch nicht Ehre von Menschen gesucht, nein, weder von euch noch von anderen, obwohl wir als Apostel Christi eine kostspielige Bürde sein könnten. 7 Im Gegenteil, wir wurden in eurer Mitte sanft, wie wenn eine nährende Mutter ihre eigenen Kinder [hegt und] pflegt. 8 Da wir also eine innige Zuneigung zu euch haben, hat es uns wohlgefallen, euch nicht nur an der guten Botschaft Gottes teilhaben zu lassen, sondern auch an unseren eigenen Seelen, weil ihr uns lieb geworden wart.

 

Eine der neuen Art von Opfern, die Christen anstelle der blutigen Opfergaben im alten Tempel Jerusalems darzureichen haben, ist andere Menschen an der guten Botschaft teilhaben zu lassen! Eine weitere ausgezeichnete Frucht war es am Wohlergehen der Brüder der Versammlungen Anteil zu haben, sich gegenseitig zu unterstützen und zu helfen! All das waren Opfer und wahre Früchte, die sich aus dem „saftigen Wurzelstock“, aus Jehovas Wort ergeben mussten!

 

Des Hohepriesterkönigs Jesu Apostel sollten dessen geistigen Söhne sein, seine königliche Abgesandte die nun Priesterpflichten erfüllen. In derselben Verpflichtung waren auch alle ihre Jünger mit eingeschlossen, da Jesus sie alle zum Jüngermachen aufgefordert hatte, welche ihre eigenen Nachfolger zu belehren hatten alles zu halten, was Jesus geboten hatte. Jesus selbst hielt das ganze GESETZ Mose und forderte deutlich dazu auf, dass auch in der Christenversammlung bis zum geringsten der Gebote alles gelehrt werden müsse. Jeder der das Gegenteil lehrt redet wider Jesus eigene Worte! Wir dürfen nicht das hinein interpretieren, was uns persönlich gefällt sondern die tiefen Gedanken unseres „Hauptes“, Jesu verstehen lernen, das Prinzip hinter jedem der Gebote erkennen

 

*** Rbi8  Matthäus 5:17-20 ***

Denkt nicht, ich sei gekommen, um das GESETZ oder die PROPHETEN zu vernichten. Nicht um zu vernichten, bin ich gekommen, sondern um zu erfüllen; 18 denn wahrlich, ich sage euch: Eher würden Himmel und Erde vergehen, als daß auch nur ein kleinster Buchstabe oder ein einziges Teilchen eines Buchstabens vom GESETZ verginge und nicht alles geschähe. 19 Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden. 20 Denn ich sage euch, daß ihr, wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, keinesfalls in das Königreich der Himmel eingehen werdet.

 

Jene Zweige am Judaismus, die ausgebrochen worden waren, waren all jene, die nach der Art der Pharisäer, Sadduzäer und Herodianer andersartige Lehren mittels eigener Überlieferung gebracht hatten! Daneben wurden auch die Schriftgelehrten vom „Wurzelstock“ abgeschnitten, da sie eine eigene Form der Rechtsprechung durch ein kleinliches Regelwerk unterstützten, das Gottes GESETZ ungültig machte! (Mar 7:2-8)

 

Dasselbe erkennen wir in der heutigen Justiz vieler Länder, wo eines der Gesetze stets ein anderes ungültig werden lässt. Juristen und Richtern bietet dies eine Spielwiese, um jene zu besiegen, die ihre Ruhe stören. Wahrheit und Gerechtigkeit interessieren wenig, hohe Gewinne stehen im Zentrum!

 

Das "GESETZ des Christus": Was schliesst es mit ein?

 

Zu den „Zweigen“, die am alten „Wurzelstock“, in dessen „Spross“ als „Überrest“ belassen wurden, den Aposteln und den hundertzwanzig Jüngern und den Tausenden von Getauften Juden an Pfingsten und danach kamen zudem mehr und mehr Samaritaner hinzu. Ab dem Jahre 36 u.Z. waren es die eingepfropften „Zweige“ aus dem „wilden Olivenbaum“, den Nationen, beginnend mit dem römischen Offizier Kornelius und seiner Familie. (Mat 19:28; Apg 10:34, 35; 15:14)  

 

Wie Paulus es warnend erwähnte, begannen einige der „Zweige“ sich schon früh über den „Wurzelstock“ zu überheben! Das Fundament, das Moses gelegt hatte, sich auf den Bündnissen Gottes mit den Vorvätern aufbauend wurde Jesus zum „Eckstein“ des geistigen Tempels! Die „falschen Christusse“, die „falschen Apostel“, die „falschen Propheten“ und die „falschen Lehrer“, allen voran Hymenäus, Alexander und Philetus hatten und den Christenversammlungen des ersten Jahrhunderts einen grossen Schaden angerichtet: Dies, indem sie behaupteten, „die Auferstehung hätte bereits stattgefunden“! Da begannen sich erste faule Früchte zu zeigen, sie hatten innerhalb der Versammlungen etwas wie einen Spaltpilz gebildet, Sauerteig, welche die Versammlungen durchsäuerten und sie zu teilen drohten. Sie griffen auch die gesunden Äste an und begannen und die guten Früchte anzustecken!

 

Nach dem Tod des Paulus und der übrigen Apostel schrieb am Ende des ersten Jahrhunderts Johannes mit grosser Trauer davon, dass viele die sich Christen nannten nun in Wirklichkeit zu Antichristen geworden waren!

 

Die letzte Stunde dieses Systems und die Uhr und ihre heidnische Formder Zeitmessung  ist daran zerbrochen zu werden*** Rbi8  1. Johannes 2:18-21 ***

Kindlein, es ist die letzte Stunde [[(der apostolischen Zeit]], und so, wie ihr gehört habt, daß [der] Antichrist kommt, so sind jetzt auch viele zu Antichristen geworden; aus dieser Tatsache erkennen wir, daß es die letzte Stunde ist. 19 Sie sind von uns ausgegangen, aber sie sind nicht von unserer Art gewesen; denn wenn sie von unserer Art gewesen wären, so wären sie bei uns geblieben. Aber [sie sind weggegangen,] damit offenbar gemacht werde, daß nicht alle von unserer Art sind. 20 Und ihr habt eine Salbung von dem Heiligen; ihr alle habt Kenntnis. 21 Ich schreibe euch, nicht weil ihr die Wahrheit nicht kennt, sondern weil ihr sie kennt und weil aus der Wahrheit keine Lüge stammt.

 

Bei „uns geblieben“ bedeutet somit fest zu Jesus und den Apostel zu halten, die ja untereinander und mit Jesus und dadurch mit Gott eins sind! (Joh 10:30; 17:11, 12) Gewisse Religionen behaupten, dass jene die sich von ihnen trennen die Worte des Johannes erfüllen, zeigen aber damit nur, dass sie sich selbst als „falsche Propheten“ manifestieren, die sich an die Stelle Jesu als „Haupt“ und der Apostel, als Lehrer unverfälschter Wahrheit setzten! 

 

Die „letzte Stunde“ des reinen Christentums war bereits zu Lebzeiten des Johannes angebrochen, der Einfluss und die Macht jener, welche der wahren Lehre mit eigenen Interpretationen trotzten, sich über Versammlungen erhöhten und sich selbst auf die Stufe der Apostel gesetzt hatten wurde gegen Ende des ersten Jahrhunderts überwiegend! Auch jene tauften und hatten schnell mehr Anhänger, da sie die Normen verwässerten und Dinge duldeten, die Jesus und die Apostel niemals geduldet hatten. Sie forderten nicht mehr das Halten aller Gebote die Jesus gelehrt hatte! Gottes GESETZ wurde nicht weiter gesetzmässig gehandhabt! Ihre Lehren kitzelten die Ohren ihrer Zuhörer. Sie hatten zudem die Art der Apostel, sich nicht übereinander zu erhöhen nicht kopiert und bauten hierarchische Strukturen auf. Die Folge war das Papsttum. Ihre Lehren wichen von der „gesunden Lehre“ des Christus und seiner Apostel deutlich ab! Sie lebten von ihren „Schafen“, die sie in ihren eigenen Hürden gefangen hatten und scherten und töteten sie, statt sie zu weiden und zu schützen.

 

Christliche Hierarchien: Wirkung des Sauerteigs in christlichen Organisationen

 

*** Rbi8  1. Timotheus 1:8-11 ***

Nun wissen wir, daß das GESETZ vortrefflich ist, vorausgesetzt, daß man es gesetzmäßig handhabt, 9 in der Erkenntnis der Tatsache, daß [das] Gesetz [[GESETZ]] nicht für einen gerechten Menschen öffentlich bekanntgegeben ist, sondern für Gesetzlose und Widerspenstige, für Gottlose und Sünder, für die, denen es an liebender Güte fehlt, und für Unheilige, Vatermörder und Muttermörder, Totschläger,   10 Hurer, Männer, die bei männlichen Personen liegen, Menschenräuber, Lügner, Falschschwörende und was sonst noch der gesunden Lehre entgegengesetzt ist, 11 gemäß der herrlichen guten Botschaft des glücklichen Gottes, mit der ich betraut worden bin.

 

Paulus richtetet innerhalb der Nationen, die durch jene gottlosen Taten durchtränkt waren Gottes Gebote auf, die heutige Kirchenführer mit Füssen treten: „Heben wir denn durch unseren Glauben [das] Gesetz auf? Das geschehe nie! Im Gegenteil, wir richten [das] Gesetz auf.“ (Rö 3:31)

 

Der „Sauerteig“ begann die Versammlungen von innen und von höchsten Rangstufen her nach unten zu durchsäuern! Besonders verheerend wirkte sich eben die Lehre des Hymenäus aus, der doch wie Paulus es offenlegt: „Gerade diese [Männer] sind von der Wahrheit abgewichen, indem sie sagen, die Auferstehung sei bereits geschehen; und sie untergraben den Glauben einiger.“ Heute ist es die überwiegende Mehrheit christlicher Religionen, welche dieselbe Lügen in hellsten Farben verbreiten!

 

Taufe von Kleinkindern wurde durch die abgefallene Christenheit am Konzil von Karthago im Jahre 251 u.Z. bestimmtDamit verbunden kam ein komplexes Lügenwerk von Himmels-, Fegefeuer- und Höllenlehre, das aus dem Heidentum und dessen Philosophien kopiert wurde. Statt Erwachsene zu lehren und zu überzeugen, wurden bald schon Kleinkinder getauft. Sündenvergebung wurde zu einer Ritualhandlung der Priesterschaft in der Ohrenbeichte, ohne wahre Reue und Wiedergutmachung angerichteten Schadens. (1.Ti 1:18-20; 2.Ti 2.16-19)

 

Die einzige Rettung vor solchen falschen Lehren war wie Johannes es schrieb „genaue Kenntnis“, welche der Apostel als „Salbung“ jedes Christen bezeichnet! Aus den Heiligen Schriften spricht keinerlei Lüge. Jeder Versuch, die Kirche der wir angehören mögen von innen her zu verändern, ist zum Vornherein zum Scheitern verurteilt! Kirchenhierarchien hängen fest an ihren Dogmen und fallen zusammen, wenn man an diese Dogmen zu rütteln versucht! Das hat seit den Tagen Jesu und der Apostel nicht geändert! „Junger Wein gehört in neue Schläuche“, weil die alten platzen würden, hatte Jesus gewarnt! (Mar 2:22)

 

*** Rbi8  Offenbarung 18:4-5 ***

Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel sagen: „Geht aus ihr hinaus, mein Volk, wenn ihr nicht mit ihr teilhaben wollt an ihren Sünden und wenn ihr nicht einen Teil ihrer Plagen empfangen wollt. 5 Denn ihre Sünden haben sich aufgehäuft bis zum Himmel, und Gott hat ihrer Taten der Ungerechtigkeit gedacht.

 

Sich abzusondern und nichts Unreines anzurühren, wozu auch Lügen und falsche Lehren gehören, lautete der Ratschlag des Paulus! (2.Kor 6:14-18)

 

 

9.1.2           Vorsteher und ihre Priesterpflicht zur Reinerhaltung der Versammlung

 

9.1.2.1          Berufung als Vorsteher der Versammlungen bis zum Abschluss der Endzeit

Während der Familienvorstand für alle Glieder seiner Familie verantwortlich zeichnet sind es Älteste, welche mehreren Familien und Einzelchristen in einer Versammlung vorstehen. Paulus fordert jeden Christen dazu auf die Reife als Lehrer zu erreichen und selbst nach dem Amt eines Vorstehers zu streben. Dies würde zum Wachstum beitragen. Dies bedingt gewisse Anforderungen zu erfüllen, die schon Moses im GESETZ stellte und welche Jesus und die Apostel genauer definierten. Nicht mehr physische Dinge, wie die Abstammung von Aaron und physische Unversehrtheit waren notwendig, sondern geistige Kinder der Lehren Jesu zu sein zeigte die wahren Früchte und brachten die wirklich Opfer hervor, die Jehova angenehm sind!

 

Der "Leib des Christus" wurde von Gott durch Jesus festgelegt: Die Glieder haben unterschiedliche Aufgaben

 

Die „Geistesgaben“ sind unterschiedlich, wie auch die Aufgaben innerhalb jeder Versammlung, die zu lösen sind!

 

*** Rbi8  1. Timotheus 3:1 ***

Wenn jemand nach dem Amt eines Aufsehers strebt, begehrt er vortreffliche Arbeit.

 

Vorsteher sollten Bestrebungen junger Männer die sich geistig und moralisch eignen fördern! Sie dürfen nicht ängstlich sein, dass jene Jüngeren ihnen etwas von ihrem Ansehen oder ihrem Einfluss nehmen könnten. Vielmehr lässt sich die Aufgabe auf mehrere Häupter verteilen und die Last verringern! Neue „Zweige am Weinstock“, junge Versammlungen sollten gestärkt werden, indem sie gesäubert und hochgebunden werden, der Boden muss kultiviert und viel Wasser zugefügt  werden,  damit dieselben ebenso gute Früchte hervorbringen. Niemals aber sollte jemand voreilig in ein solches verantwortungsvolles Amt gesetzt werden, der nicht zuvor seine Eignung unter Beweis gestellt hat!

 

*** Rbi8  1. Timotheus 5:22 ***

Lege niemals deine Hände jemandem voreilig auf; auch habe nicht teil an den Sünden anderer; bewahre dich selbst keusch.

 

(Vergleiche Grafik: 3.4  Anforderungen an Vorsteher von Christenversammlungen)

 

In einer Synagoge vor etwa 2000 Jahren: Jesus vertieft sich in eine SchriftrollePaulus weist im Brief an die Korinther darauf hin, dass keinerlei Hochschulabschluss oder gar ein Priesterseminar notwendig wären, um in Weisheit eine Versammlung aufbauen und führen zu können! Die ersten Christenversammlungen bildeten sich spontan, nachdem Paulus bestimmten Einzelpersonen oder Gruppen gepredigt hatte. Normalerweise ging er dazu in die Synagoge der Juden und versuchte seine Glaubensbrüder mittels biblisch gut fundierter Argumente zu überzeugen: Dass jener Jesus der lang erwartete Messias gewesen war und nachdem dieser durch die eigenen Brüder getötet worden war, von Gott zum Leben erweckt und erhöht wurde! Es war dann an den Juden, so wie es die Synagoge in Beröa tat, die Worte des Paulus im GESETZ und den PROPHETEN selbst nachzulesen und durch Prüfung sich überzeugen lassen   

 

Exaktes Nachforschen in den Schriften brachte im ersten Jahrhundert ebenso wie heute die unverfälschte Wahrheit ans Licht Aus all jenen die Paulus zuhörten zeigten sich bald solche, die durch grösseres Interesse, die strittigen Punkte besser zu verstehen lernen suchten. Das gab Paulus Gelegenheit auf Zusammenhänge einzugehen, vielleicht sogar Abschriften seiner Briefe und anderer bereits vorhandener Texte zu unterbreiten, die dann bald schon wiederum kopiert wurden. Solche Männer und Frauen liessen sich durch Argumente Überzeugen und wurden getauft. Einige unter diesen hatten schon zuvor tiefe Schriftkenntnisse besessen.

 

Die Berufung zum Vorsteher geht an jeden männlichen Christen, der sich in der Erwachsenentaufe Jesus hingegeben hat! Frauen wurden andere Aufgaben zuteil und waren wichtige Helfer bei der Verbreitung der guten Botschaft und der Unterweisung der Kinder! Nur durch diese getrennten Aufgaben konnten die jungen Christenversammlungen wirklich gedeihen!

 

*** Rbi8  1. Korinther 1:26-31 ***

Denn ihr seht eure Berufung, Brüder, daß nicht viele, die dem Fleische nach Weise sind, berufen wurden, nicht viele Mächtige, nicht viele von vornehmer Geburt; 27 sondern Gott hat das Törichte der Welt auserwählt, damit er die Weisen beschäme; und Gott hat das Schwache der Welt auserwählt, damit er das Starke beschäme; 28 und Gott hat das Unedle der Welt auserwählt und das, worauf man herabblickt, die Dinge, die nicht sind, um die Dinge, die sind, zunichte zu machen, 29 damit sich vor Gott kein Fleisch rühme. 30 Ihm aber ist es zu verdanken, daß ihr in Gemeinschaft mit Christus Jesus seid, der uns zur Weisheit von Gott geworden ist sowie zur Gerechtigkeit und Heiligung und Befreiung durch Lösegeld; 31 damit es so sei, wie geschrieben steht: „Wer sich rühmt, rühme sich in Jehova.

 

Die Berufung war nicht an eine Elite mit besonderer Weisheit, Macht oder vornehmer Abstammung gerichtet! Das Starke der Welt, die Philosophen, Theologen und Priester dieses Systems, sie alle sollten gemäss Paulus durch das Schwache beschämt werden, durch einfache, redliche Männer, die ihren Verstand auf Gottes Wort richteten! Solche Männer mögen als Unedle vom System betrachtet werden, in Gottes Augen sind sie wegen ihres Dranges nach Verständnis der Wahrheit und Anwendung der göttlichen Gerechtigkeit von hohem Wert!

 

Frauen wurde es durch Paulus verboten Männer zu belehren: Hat sich dies in unseren Tagen geändert? Der mit pompösen Titeln und dekorativen Urkunden ausgestattete Priesterschaft der Christenheit stehen in der Endzeit wiederum Männer gegenüber, die in wahrer Gemeinschaft mit Jesus stehen, weil sie das Zeugnisgeben für ihn innehaben und nicht bezahlte Lohnhirten irgend einer Kirche sind! Die Wahrheit ist nicht teilbar, um sie mit Unwahrheiten und kirchlichen Dogmen geschickt zu mischen und so Menschen wie Vögel auf Leimruten zu fangen! Wer ehrlich bereit ist zu untersuchen, was da so alles auf Priesterseminaren an unbiblischer „Weisheit dieses Systems“ vermittelt wird, der dreht sich angewidert ab!

 

Die Charakteristik von Jesu wahren Jüngern liegt in ihrer Bescheidenheit, ihrem Hang zu Gerechtigkeit, zur Wahrheit und ihrer Heiligung dadurch, dass sie Jesu Gebote halten und lehren! Ihre Beschneidung ist des Herzens und ihr Lob kommt nicht von Menschen, sondern von Gott! Sie sind wahre Juden im geistigen Sinne, deren Beschneidung am Herzen erfolgt ist.

 

*** Rbi8  Römer 2:28-29 ***

Denn nicht der ist ein Jude, der es äußerlich ist, noch besteht [die] Beschneidung in dem, was äußerlich am Fleisch [vollzogen] worden ist; 29 sondern der ist ein Jude, der es innerlich ist, und [seine] Beschneidung ist die des Herzens durch Geist und nicht durch ein geschriebenes Recht [[den Buchstaben des GESETZES]]. Das Lob eines solchen kommt nicht von Menschen, sondern von Gott.

 

Solche Christen und Vorsteher zeigen deutlich, welchem Wurzelstock sie ihre Kraft entnehmen: Wenn sie göttliches GESETZ und Jesu Gebote halten, Vorbild sind und sie lehren! Wenn sie die Schriften der PROPHETEN ernst nehmen und sich nicht dem Zeitgeist der Bibelkritik unterordnen.

 

Petrus erklärte, dass diese neue Priesterschaft aus männlichen Christen, wie, „ein geistiges Haus für den Zweck einer heiligen Priesterschaft, um geistige Schlachtopfer darzubringen, für Gott annehmbar durch Jesus Christus“ sein muss (1.Pe 2:5).

 

Im „alten Bund mit Levi“ durften Priester nur körperlich, physische gesunde Männer aus dem Stamm Levi, aus der Linie Aarons werden. Unter dem „neuen Bund“ war dies geistige Unversehrtheit, die verlangt wird, welche die neue Priesterschaft anstelle der Levis auszeichnet, welche ausschliesslich der Linie der Apostel und deren Lehren folgen, die Gottes Willen erfüllen und daher von Jesus als seine Brüder anerkannt werden! (3.Mo 21:16-23)

 

*** Rbi8  Matthäus 12:50 ***

Denn wer immer den Willen meines Vaters tut, der im Himmel ist, der ist mir Bruder und Schwester und Mutter.“

 

Um Jesu Bruder zu sein und sich dadurch zum Priesteramt zu eignen muss der Wille des Vaters erfüllt werden!

 

9.1.2.2          Warnung vor jenen Priestern, die auf inspirierte Äusserungen von Dämonen achten!

Dass von jenen, die Christus annehmen und sich taufen lassen einige später abfallen werden und auf irreführende Lehren achtgeben, dies war seit Anfang deutlich gemacht worden! Jesus hatte bereits mehrfach davor gewarnt! Paulus erwähnte es gegenüber Timotheus:

 

Der Zölibat, eine Efindung der Katholischen Kirche mit interessantem Hintergrund der Gründe die dazu geführt haben! *** Rbi8  1. Timotheus 4:1-3 ***

Die inspirierte Äußerung [[(von Jehova her)]] aber sagt ausdrücklich, daß in späteren Zeitperioden [[(ab dem 2.Jahrhundert bis hin zur Zerstörung „Babylons der Grossen“)]] einige vom Glauben abfallen werden, indem sie auf irreführende inspirierte Äußerungen und Lehren von Dämonen achtgeben, 2 durch die Heuchelei von Menschen, die Lügen reden, die in ihrem Gewissen gebrandmarkt sind, 3 die verbieten zu heiraten und gebieten, sich von Speisen zu enthalten, die Gott geschaffen hat, damit sie mit Danksagung von denen genossen werden, die Glauben haben und die Wahrheit genau erkennen.

 

Wiederum sind jene falschen Lehrer aufgrund von lügenhaften, zusammengereimten Geschichten zu erkennen, die biblischen Aussagen zuwiderlaufen. Wie die Pharisäer gehen sie über die von Gott festgelegten Verbote hinaus und stellen pharisäerhafte Normen auf, die Gott nicht vorgesehen hat! Nirgends hat Jesus oder die Apostel Versammlungsvorstehern, den Ältesten oder Dienstamtgehilfen das Heiraten verboten! Die Katholische Kirche verbietet bis heute ihren Priestern und Nonnen die Heirat. Normen, wie am Freitag kein Fleisch zu essen gehen deutlich über Gottes Gebot hinaus. Andere verbieten den Konsum von Alkohol und veranlassen, dass selbst am Abendmahl kein Wein gereicht wird oder vertauschen ihn durch einen Traubensaft! Wenn einer von sich aus, wegen seiner eigenen Überzeugung gewisse Restriktionen auferlegt, so mag das für jene Person richtig und gar klug sein, als allgemeine Vorschrift macht es nur Gottes GESETZ ungültig!

 

(Matthäus 15:8, 9)  ‚Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, doch ihr Herz ist weit entfernt von mir. 9 Vergeblich bringen sie mir fortwährend Anbetung dar, weil sie als Lehren Menschengebote lehren.‘ “

 

Religionen die ein vollkommenes Alkoholverbot aussprechen, gar sich von Cola-Getränken oder Tee distanzieren, diese zeigen eine heuchlerische Tendenz, die nicht mit Gottes Wort im Einklang steht!

 

Gottes Verbot im GESETZ des Blutgenusses: Wie weit geht die Auslegung wo dies anfängt und aufhört? Achtung vor modernen Pharisäern, die alles in Regeln zu legen versuchen!Ein Transfusionsverbot mag im Einklang mit Gottes Gebot zur Heiligkeit des Blutes stehen. Wenn aber das Thema  auf jede Fraktion von Blutbestandteilen erweitert wird, um zu endlosen Nachforschungen zu führen, dann sind dies pharisäerhafte Regeln! Mit jedem Stück Fleisch nimmt der Mensch eine gewisse Menge Blut in sich auf und übertritt dadurch auch kein göttliches Gebot! Wer eine offene Wunde an der Hand leckt folgt einem natürlichen Instinkt und übertritt keine Weisung Gottes, obwohl er Eigenblut in sich aufnimmt! Jede Form religiösen Extremismus verfolgt einen Zweck: Aufsehen zu erregen und lenkt dadurch vom Wesentlichen ab! Weder Jesus noch die Apostel nahmen Zuflucht zu solchen Mitteln!

 

Ein Tabakgenussverbot wie es Jehovas Zeugen kennen vermag einen klugen und gesunden Anschein zu erwecken, geht aber über das hinaus, was geschrieben steht! Wenn ein Zeuge zwei oder drei Zigaretten raucht mag das ein Grund für Älteste sein in aus der Organisation zu entfernen, für einen Versammlungsausschluss, was einem Todesurteil gleichkommt! Das ist religiöse Heuchelei, welche Gottes GESETZ ungültig macht, der selbst definiert, welche Art Übertretung ein Todesurteil bedingt! Wer in einen Restaurant arbeitet zieht möglicherweise mehr Rauch in seine Lungen als ein Raucher! Selbst jeder, der nahe eines Feuers sitzt zieht möglicherweise Rauch in seine Lungen und ein Leben in einer Grossstadt mit all ihren giftigen Ausscheidungen mag ebenso gefährlich sein den Körper zu verunreinigen, gibt aber bestimmt nicht Anlass jemanden aus der Versammlung zu entfernen! Dass Nikotin eine schädliche Droge ist die absolut zu vermeiden ist bestreitet niemand. Bedenken wir jedoch, dass andere zur Apotheke gehen und vielerlei Drogen um ihr Wohlbefinden zu erhöhen kaufen, ohne ein göttliches GESETZ zu übertreten!

 

Christliche Vorsteher müssen sich als treue Sklaven ihres Herrn Jesus erweisen! Dadurch erbringen sie den Beweis, dass sie Jesu Anordnung erfüllen und der Berufung nachkommen, die vom Herrn ausging! Eine ihrer Hauptaufgaben ist es geistige Speise auszuteilen, die in keiner Form von religiösen Irrlehren und groben Lügen durchzogen sein darf!

 

*** Rbi8  Matthäus 24:45-47 ***

Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave, den sein Herr über seine Hausknechte gesetzt hat, um ihnen ihre Speise zur rechten Zeit zu geben? 46 Glücklich ist jener Sklave, wenn ihn sein Herr bei der Ankunft so tuend findet. 47 Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über seine ganze Habe setzen.

 

Deutlich spricht Jesus von seiner Ankunft, nicht von seiner „Anwesenheit“ (gr.: parousia), wie Jehovas Zeugen dies verbreiten! Die Beurteilung, ob ein „Sklave“ treu oder untreu war hängt somit von der Art der geistigen Speise und auch vom Zeitpunkt des Austeilens ab! In der Zeit vor Jesu Wiederkehr und während der Aufrichtung des „Königreiches für Israel“ ist es eine andere Form geistiger Speise, weil eine andere Dringlichkeit existiert!

 

Menschenmassen an Kongressen, Synoden und Konzilen, die Gott nie geboten hat: Haben sie wirklich Gottes Anerkennung wenn Sein Sabbatgebot und Seine Festzeiten mit Füssen getreten wird? Wenn Gott, Jesus und die Apostel den Sabbat als Tag der Austeilung geistiger Speise sprechen und die Festzeiten als Bestandteil des Saftes, der vom „Wurzelstockes“ ausgeht darstellen, so kann dies nicht auf den Sonntag und andere Festzeiten wie Kongresse oder Kirchensynoden verändert oder gar gänzlich weglassen werden! Dies bedeutet Jehovas richterliche Entscheidung zu missachten! Dasselbe GESETZ gilt für fleischliche und geistige Juden!

 

*** Rbi8  4. Mose 15:16 ***

Es sollte sich zeigen, daß ein Gesetz [[GESETZ]] und eine richterliche Entscheidung für euch und für den ansässigen Fremdling gilt, der als Fremdling bei euch weilt.‘ “

 

Die Überprüfung der Einhaltung all dieser Dinge seitens der „treuen Sklaven“ steht zudem in Verbindung mit Jesu Rückkehr, seiner Ankunft zum jeweiligen Gericht, die mit dem Rang in Zusammenhang stehen, beginnend bei den geistlichen Führern! [B1; B2; B2e-B2g].

 

9.1.2.3          Veränderungen vom alten „Bund mit Levi“ zum „neuen Bund“ für ein Priesterkönigtum beachten: Reinheit ist von gleichbleibender Wichtigkeit!

http://www.templeinstitute.org/images/soreg-breaches.jpgJehova hatte im alten „Bund mit Levi“, als Teil des Gesetzesbundes zwischen Juden und Menschen der Nationen  einen „trennende Zwischenwand“ aufgerichtet, symbolisiert mit dem „Soreg“ im Tempel Jerusalems, das den „Vorhof der Nationen“ vom „Vorhof Israels“ abzäunte, was Israel zum Schutz dienen sollte! Mit Jesus und dem „neuen Bund“ wurde diese symbolische „Trennwand“ entfernt, aber eine neue, eine geistige „Trennwand“ zwischen Reinem und Unreinem errichtet! Paulus erwähnt es klar und deutlich:

 

*** Rbi8  2. Korinther 6:17-18 ***

„ ,Darum geht aus ihrer Mitte hinaus und sondert euch ab‘, spricht Jehova, ‚und hört auf, das Unreine anzurühren‘ “; „ ,und ich will euch aufnehmen.‘ 18 ,Und ich werde euch Vater sein, und ihr werdet mir Söhne und Töchter sein‘, spricht Jehova, der Allmächtige.“

 

Jehova anerkennt nur jene Menschen und nimmt sie als „Söhne und Töchter“ künftig auf, die sein Gebot halten und alles, was mit Götzendienst und mystischen Bräuchen in Verbindung steht zurückweisen!

 

Für Frauen gab es im Tempel einen gesonderten Platz für Anbetung, getrennt von den Männern Jesus hat im Taufauftrag alle Jünger dazu bestimmt andere alles belehren und sie zurechtzuweisen, wo sie von geraden Weg abweichen. Dies betrifft alle getauften Christen, Männer wie Frauen, die erst dadurch zu Jüngern wurden, indem sie die Gebote selbst hielten und andere lehrten! Dies ist nicht bloss Aufgabe jener, welche als Vorsteher in priesterlichem Dienst stehen. Der Taufauftrag sollte Juden, Samaritaner und Menschen aller Nationen, „bis an die Enden der Erde“ einschliessen! Es gibt keine Schranke weder zu einer Rasse noch zu einer Hautfarbe! Im Tempel und in den jüdischen Synagogen wurde Frauen und Kleinkindern ein gesonderter Platz zugewiesen.

 

Selbst Petrus musste im Falle des Offiziers Kornelius hinzulernen: Bestimmt merke ich, daß Gott nicht parteiisch ist, sondern daß für ihn in jeder Nation der Mensch, der ihn fürchtet und Gerechtigkeit wirkt, annehmbar ist.“ (Apg 10:45, 35) Jesus erklärte am Berg von Galiläa nach seiner Auferstehung vor etwa fünfhundert Jüngern, Frauen und Männern:

 

*** Rbi8  Matthäus 28:19-20 ***

Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, 20 und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe.  Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge.“

 

Jeder Getaufte und jeder „treue Sklave“ steht unter diesem Gebot Jesu! Jesus spricht nicht davon, dass er nur mit den Vorstehern sei, sondern mit jedem von uns, wenn wir seine Gebote halten! Da Jesus einziger Mittler ist brauchen wir nicht Zwischenglieder als Mittler. Jedes Gebet in seinem Namen zum Vater gerichtet aus reinem Herzen wird gehört!

 

Gemäss Offenbarung Kapitel 2 und 3 hat Jesus zudem jeden Vorsteher wie einen „Stern“ in seiner Hand und überwacht die Arbeit eines jeden Gliedes der Versammlung, die wie „Leuchter“ für die Wahrheit Licht verbreiten müssen!

 

*** Rbi8  Offenbarung 1:20 ***

Was das heilige Geheimnis der sieben Sterne betrifft, die du auf meiner rechten Hand sahst, und der sieben goldenen Leuchter: Die sieben Sterne bedeuten [die] Engel [[gr: aggelos = Bote, Vorsteher]] der sieben Versammlungen, und die sieben Leuchter bedeuten sieben Versammlungen.

 

Sieben“ bedeutet Vollständigkeit, sowohl im ersten Jahrhundert wie in der Endzeit! Deutlich spricht Jesus von Versammlungen, nicht von Kirchenstrukturen und grossen Religionsfamilien! Nur auf Ebene Versammlung, wo jeder Vorsteher selbständig Verantwortung übernimmt ist es möglich Jesu Gebot zu befolgen! Alle Religionsstrukturen haben sich als Fallen erwiesen, die uns mit „Babylon der Grossen“ verknüpfen, weil alle in Wirklichkeit Dinge lehren, die weder Gott, noch Jesus noch die Apostel gelehrt haben! Alle verdrehen die Wahrheit in der einen oder anderen Sache!

 

Der Apostel Johannes und seine sieben Sendschreiben an die Versammlungen Asiens

 

Deutlich spricht Jesus in der Offenbarung an Versammlungsvorsteher, welche die Situation am „Tag des Herrn“ beschreibt, wie er jeden Einzelnen prüft und direkt über das bereits geschriebene Wort zurechtweist! Viele christliche Vorsteher der Religionen achten das Wort ihrer Glaubensgründer und Führer weit höher als das geschriebene Wort der Bibel. Wo es zu Gewissenskonflikten führt folgen sie eher dem Massentrieb, wie selbständig zwischen Recht und Unrecht zu unterscheiden! Jesu Warnung gilt jedem von uns:

 

*** Rbi8  Johannes 12:48-49 ***

Wer mich mißachtet und meine Reden nicht annimmt, der hat einen, der ihn richtet. Das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am letzten Tag; 49 denn ich habe nicht aus eigenem Antrieb geredet, sondern der Vater selbst, der mich gesandt hat, hat mir ein Gebot in bezug auf das gegeben, was ich sagen und was ich reden soll.

 

"Babylon die Grosse" und ihre Verbindung zu den "wilden Tieren" der Politik zeigen sich auf vielfältige Weise! Es ist an jedem von uns zu beurteilen, wo wir bei denen, in welche wir Glauben setzen ähnliche Abweichungen vom gesetzten Soll erkennen und sollen in unserem Geist alles korrigieren, was Irrlehre, Lüge und gesetzloses Handeln betrifft, wie Jesus dies verlangt! Das ist innerhalb einer Religionsorganisation unmöglich, ohne den Zorn der Höherstehenden zu erregen und jene Führer als das zurechtzuweisen, was sie wirklich sind: Gesetzlose, Heuchler und geistige Ehebrecher! Harte Worte aber wer es genau betrachtet, der sieht dieselbe Situation, wie damals als Jesus im Kapitel 23 von Matthäus die damalige Obrigkeit nackt auszog!

 

(Vergleiche Grafik: Die sieben Versammlungen der Offenbarung)

 

*** Rbi8  Offenbarung 2:8-11 ***

Und dem Engel [[Boten; Vorsteher]] der Versammlung in Smyrna schreibe: Diese Dinge sagt ‚der Erste und der Letzte‘, der ein Toter wurde und [wieder] zum Leben kam: 9 ‚Ich kenne deine Drangsal und Armut — doch du bist reich — und die Lästerung von seiten derer, die sagen, sie selbst seien Juden, und sie sind es doch nicht, sondern sind eine Synagoge [[gr. = Versammlung]] des Satans. 10 Fürchte dich nicht vor den Dingen, die zu leiden du im Begriff bist. Siehe! Der Teufel wird fortfahren, einige von euch ins Gefängnis zu werfen, damit ihr völlig auf die Probe gestellt werdet, und ihr werdet zehn Tage lang Drangsal haben. Erweise dich als treu selbst bis in den Tod, und ich will dir die Krone des Lebens geben. 11 Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Versammlungen sagt: Wer siegt, der wird keinesfalls vom zweiten Tod Schaden erleiden.‘

 

Was Jesus in der Offenbarung am Ende des ersten Jahrhunderts schrieb, das gilt genauso auf unsere Versammlungen angewandt in der Zeit des Endes! Nicht die Behauptung ein Christ zu sein zählt vor Jesus, vielmehr sind es die Werke, welche die Worte begleiten, die dies bestätigen müssen! Jeder aber der Christus angehört wird Lästerungen und Verunglimpfungen hören und spüren. Die eigenen Familienglieder werden die ersten Feinde sein, wenn wir uns an Wahrheit und Gerechtigkeit klammern! Durch die Diener Satans völlig auf die Probe gestellt zu werden und auch unter Drangsal fest zu bleiben ergibt erst den wahren Sieg, geprüfte Echtheit unseres Glaubens!

 

Wer als christlicher Vorsteher dient muss auf physische und geistige Reinheit achten! Das Reinheitsgebot das Jehova Aaron gab gilt in angepasster Weise auch für christliche Vorsteher, warnend erwähnt Jehova den Grund: „... damit sie nicht starben“! (2.Mo 30:17-21; 40:30-32)

 

9.1.2.4          Verunreinigung in geistigem Sinne und die Folge der Nichtbeachtung

Wer sich als Priester des Christus verunreinigt hat, der darf auch nicht Diener am Altar sein,  bis er sich gründlich von seiner Übertretung gereinigt hat! Berauschendes Getränk darf er wie die Söhne Aarons Stunden vor seinem Dienst für die Versammlung nicht zu sich nehmen! Wer im geistigen „Zelt der Zusammenkunft“, der Versammlung Dienst tut, der muss dies in gereinigtem Zustand tun. Statt der physischen Reinheit muss wie es Christus vormachte auf absolute geistige Hygiene geachtet werden! (3Mo 10:8-11)

 

Im "Zelt der Zusammenkunft" noch im Tempel Jehovas in Jerusalem gab es Trauerzeremonien für Verstorbene. Ein Leichnahm verunreingt den heiligen Ort!Trauer um einen Verstorbenen, ausser für einen nahen, persönlichen Verwandten hätte einen Priester zum Tempeldienst untauglich gemacht! Die Berührung von Leichen war ihnen gänzlich untersagt! (3.Mo 21:1-4) Dies auf Christen und auf geistige Dinge zu übertragen gibt Vorstehern einen Massstab darüber, wie das Lesen von Totenmessen und gebräuchliche Rituale in Bezug auf Tote innerhalb der Christenheit aus Gottes Sichtweise zu beurteilen sind!

 

Der Wurzelstock im GESETZ Mose muss uns mit geistiger Sichtweise des Allerhöchsten ernähren! Das bedingt gesundes Unterscheidungsvermögen, was gewisse Dinge die unter dem Salzbund verbindlich waren nun im geistigen, übertragenen Sinn unter dem „neuen Bund“ bedeuten!

 

*** Rbi8  3. Mose 22:1-9 ***

Und Jehova redete ferner zu Moses, indem [er] sagte: 2 Rede zu Aaron und seinen Söhnen, daß sie sich abgesondert halten von den heiligen Dingen der Söhne Israels und meinen heiligen Namen in den Dingen, die sie mir heiligen, nicht entweihen. Ich bin Jehova. 3 Sprich zu ihnen: ‚Irgendein Mann von allen euren Nachkommen durch eure Generationen hindurch, der zu den heiligen Dingen herzutritt, die die Söhne Israels Jehova heiligen werden [[(den Opfern)]], während er seine Unreinheit an sich hat, diese Seele soll von meinem Angesicht weggetilgt werden. Ich bin Jehova. 4 Kein Mann von Aarons Nachkommen darf, wenn er aussätzig ist oder einen Ausfluß hat, von den heiligen Dingen essen, bis er rein wird, noch der, der irgendeinen berührt, welcher durch eine verstorbene Seele unrein geworden ist, oder ein Mann, dem ein Samenerguß abgeht, 5 noch ein Mann, der irgendein Ding des Gewimmels berührt, das für ihn unrein ist, oder einen Menschen berührt, der für ihn unrein ist hinsichtlich irgendeiner Unreinheit, die er an sich hat. 6 Die Seele, die so etwas berührt, soll unrein sein bis zum Abend und darf nichts von den heiligen Dingen essen, sondern der Betreffende soll sein Fleisch im Wasser baden. 7 Wenn die Sonne untergegangen ist, dann soll er rein sein, und danach darf er etwas von den heiligen Dingen essen, denn es ist sein Brot. 8 Er sollte auch keinen [bereits] toten Körper oder irgend etwas von wilden Tieren Zerrissenes essen, da er dadurch unrein würde. Ich bin Jehova.

9 Und sie sollen ihrer Verpflichtung mir gegenüber nachkommen, damit sie nicht deswegen Sünde auf sich laden und dafür sterben müssen, weil sie es entweiht haben. Ich bin Jehova, der sie heiligt.

 

Die Ebola zeigt einmal mehr, dass Gottes Reinheitsgesetz Leben verlängert und retten wird!Aussatz und Unreinheit des Körpers sind durch geistige Unreinheit und unsere Worte, die uns verunreinigen zu ersetzen! Nichtsdestotrotz sollten wir Gottes Regeln der physischen Reinheit nicht unbeachtet lassen, denn die aktuelle Ebola-Seuche, zuvor die Schweine- und Vogelseuchen haben uns gelehrt, dass das Berühren von Kranken und Toten schwerwiegende Folgen mit sich bringen kann!


Nicht was in [seinen] Mund hineingeht, verunreinigt einen Menschen; sondern was aus [seinem] Mund herauskommt, das verunreinigt einen Menschen“, erklärte Jesus. Kontakte mit geistig Toten, wie den Lehrern der Namenchristenheit (Off 11:13), die uns in ihre religiösen Pferche in ein ungleiches Joch einzufangen suchen, diese können uns weit mehr verunreinigen, wie das Berühren einer Leiche! Die Speisegebote des GESETZES gelten für geistige Juden ebenso! (Mat 15:11; 2.Kor 6:14-18; Eph 2:1, 2)

 

Paulus zeigt, dass Christen sich im „Wasserbad des Wortes“ zu waschen haben, um jede Unreinheit religiöser Lehren von sich zu entfernen, um wiederum rein zu sein! Es gilt Zweifel, die in unsere Herzen gestreut werden mögen durch andere Menschen, die „in der Wahrheit nicht feststehen“ oder angelernter Überzeugung widersprechen, diese unverzüglich durch die Suche nach eindeutigen Antworten aus Gottes Wort zu klären! Für die Versammlung Beröa mag Paulus, der die gute Botschaft predigte vorab suspekt gewesen sein. 

 

Die Juden in Beröa waren edler gesinnt als die in Thessalonich und überprüften die Aussagen des Paulus anhand der Schriften! (Apostelgeschichte 17:10, 11)  Sogleich sandten die Brüder sowohl Paulus wie Sịlas bei Nacht nach Berọ̈a weg, und als diese [dort] angekommen waren, begaben sie sich in die Synagoge der Juden. 11 Diese nun waren edler gesinnt als die in Thessalọnich, denn sie nahmen das Wort mit der größten Bereitwilligkeit auf, indem sie täglich in den Schriften sorgfältig forschten, ob sich diese Dinge so verhielten.

 

Sich bei denen zu erkundigen, welche „das Wort der Wahrheit richtig handhaben“ wird uns von Befleckung reinigen! (Jud 22) Das „Wasserbad“ bei Verunreinigung nennt Paulus „das reinigende Wort“. Unwahre Geschichten gilt es abzulehnen, unverfälschte Wahrheit sich zu Eigen machen ist Gewinn und bringt „Früchte des Geistes“ hervor!

 

*** Rbi8  Epheser 5:25-27 ***

[Ihr] Männer, liebt eure Frauen weiterhin, so wie auch der Christus die Versammlung geliebt und sich für sie dahingegeben hat, 26 damit er sie heilige, indem er sie mit dem Wasserbad durch das Wort reinige, 27 so daß er die Versammlung sich selbst in ihrer Pracht darstelle, ohne daß sie einen Flecken oder eine Runzel oder etwas dergleichen habe, sondern daß sie heilig und ohne Makel sei.

 

Der Salzbund mit Aaron wurde aufgelöst und Jesus hatte im „neuen Bund“ gewisse neue Regeln aber mit derselben geistigen Grundlage, denselben dahinterstehenden Prinzipien gelegt! Jesus kam nicht um das GESETZ Mose abzuschaffen, sondern um es in dessen tieferen Sinn zu erfüllen! Wir sollten seinen Schritten nachfolgen! Männer mit priesterlichen Aufgaben im „neuen Bund“ dürfen sich ebenso wenig verunreinigen, wie im alten „Bund mit Levi“!

 

Paulus bemühte sich von Gott und Menschen ein reines Gewissen zu haben!Dies betrifft somit neu das dahinter stehende Geistige, die leitenden Prinzipien, der Sinn der hinter Verordnungen steht. Das Physische, das Äusserliche, wie es durch das „Zelt der Zusammenkunft“ und die darin dienende Priesterschaft symbolisch vorgeschattet haben, diese stehen nicht weiter im Vordergrund. All dies sollte nur als einprägsames Muster dienen! Die Ernsthaftigkeit des dahinterliegenden Themas geht deutlich aus Jehovas Worten an Moses hervor, die an Aaron als Hohepriester gerichtet sind!

 

Reinheit des Gewissens war Voraussetzung, um von den heiligen Dingen zu essen, welche Israel auf dem Altar opferte! Das ist auch im „neuen Bund“ nicht anders, auch wenn gewisse Veränderungen mit dem neuen Hohepriesterkönig Jesus und einem neuen „GESETZ des Christus“ kamen! Der Altar ist der Tisch, an dem wir das geistige Brot und den geistigen Wein vom Opfer Jesu zu uns nehmen: Die Versammlung!

 

*** Rbi8  1. Korinther 10:18-22 ***

Seht auf das, was Israel in fleischlicher Hinsicht ist: Sind nicht die, welche die Opfer essen, Teilhaber mit dem Altar? 19 Was soll ich also sagen? Daß das, was einem Götzen geopfert ist, etwas sei oder daß ein Götze etwas sei? 20 Nein; sondern ich sage, daß die Dinge, die die Nationen opfern, sie Dämonen opfern und nicht Gott; und ich will nicht, daß ihr Teilhaber mit den Dämonen werdet. 21 Ihr könnt nicht den Becher [[Kelch]] Jehovas [[des Herrn (Jesus)]] und den Becher [[Kelch]] der Dämonen trinken; ihr könnt nicht am „Tisch Jehovas“ [[„Tisch des Herrn“ (Jesus)]] und am Tisch der Dämonen teilhaben. 22 Oder „reizen wir Jehova zur Eifersucht“? Wir sind doch nicht etwa stärker als er?

 

An den unreinen Opfern, den mit heidnischen Riten verunreinigten Messen der Christenheit dürfen wir nicht weiter teilhaben! Paulus zeigt, dass dahinter dämonische Einflüsse stecken, da Gott jede Art unreiner Opfer auf seinem Altar ablehnt! Gott herauszufordern wäre bestimmt sehr unklug! Brot und Wein sind Symbole für Jesu Hingabe seines Leibes. Daran jährlich am 14.Nisan teilzuhaben ist christliche Pflicht! Jesus feierte keine täglichen Messen aber jeden Sabbat waren er und die Apostel in der Synagoge (gr: Versammlung) anwesend. Das letzte Abendmahl wurde gemäss Gottes GESETZ am 14.Nisan als Erinnerung an den Auszug aus Ägypten, als Gedenkfeier mit einem Gemeinschaftsessen gehalten!

 

Erst am Konzil von Nicäa 325 u.Z. wurde im Westreich der von Kaiser Konstantin vorgeschriebene Sonntag als Tag der Anbetung der Götter anstelle des Sabbats eingeführt! Die Arianer lehnten jene Veränderungen weiterhin Jahrhunderte lang ab und wurden darum verfolgt und getötet! Das Osterfest wurde anstelle der Passahwoche ab dem 15. Nisan und der darauf folgenden siebentägigen „Feier der ungesäuerten Brote“ eingesetzt: Vollkommen heidnisch geprägte Feste!

 

Jesus sandte Judas während des Abendmahls vom Tisch, da er in unreinem Zustand war. Was er mit den Aposteln an jenem Abend tat sollte Vorbild für unser Zusammenkommen jeden 14.Nisan sein!Der „Gründonnerstag“ (ein Fasttag, wo man kein Fleisch isst) kann nicht den 14. Nisan, als Tag des Abendmahls ersetzen, weil Gottes Kalender und seine Anweisungen ewige Gültigkeit besitzen! Nur dies ist der Gedenktag an Jesu Tod! „Tut dies zu meinem Gedächtnis“, erklärte er den Aposteln und ihnen als Juden wäre nie in den Sinngekommen täglich oder wöchentlich das später so genannte „Liebesmahl“ einzunehmen. Jesus hat nicht erklärt: „Tut etwas anderes“ auch nicht „tut, was euch gefällt“! Auch war Maria-Magdalena nicht anwesend (Bild), sondern die zwölf Apostel, Jesus geistige „Familie“, wovon er Judas wegsandte, weil er in unreinem Zustand war!

 

Wie die Priester im alten Bund an den Opfern teilhaben durften, auch deren Familien, Opfern, welche auf dem Altar dargebracht wurden, so sind es christliche Vorsteher, welche an den geistigen Opferspeisen teilhaben und sie an ihre geistigen Familienangehörigen austeilen, an die Versammlung! Der „treue und verständige Sklave“, der seinen Hausknechten die Speise zur rechten Zeit austeilt! Jeden Sabbat sind es die „jungen Stiere der Lippen“, annehmbare Opfer für Jehova (Mat 24:45)

 

(Hosea 14:2)  ‚Mögest du Vergehen verzeihen; und nimm an, was gut ist, und wir wollen dagegen die jungen Stiere unserer Lippen darbieten.

 

Dasselbe tun, was schon die Apostel und die Versammlungen des Paulus taten und Gottes Anerkennung hatte ist weise selbst so zu handeln!

 

9.1.2.5          Priesterliche Pflichten eines Christen und der Vorsteher der Versammlung

Jesus gab vielerlei nützliche Hinweise und sein Handeln weisst auf geistige Zusammenhänge hin, was Reinheit im neuen Sinne betrifft: Er berührte Tote und weckte sie gar auf. Christen müssen die Abschrankung die Jehova Israel gab, um sich rein zu halten und von verderblichen Einflüssen von Menschen anderer Nationen abzutrennen in ihrem tieferen Sinn verstehen, weil Jesus diese trennende Wand durch seinen Tod niederriss. Wir müssen aber gleichzeitig die neuen, geistigen Schranken beachten, welche er durch das „GESETZ des Christus“ aufrichtete! So gab er vielerlei Änderungen in der Anwendung von Gottes Geboten, die eine weit höhere Zucht unseres Geistes beinhalten! Das Ziel dabei ist Selbstbeherrschung die bis zur Feindesliebe reicht! (Mat 5:21-48)

 

*** Rbi8  Epheser 2:14-16 ***

Denn er ist unser Frieden, er, der die zwei Teile [[(die Judenchristen, „Ebioniten“ und Christen aus den Heiden, „Paulikaner“)]] zu einem machte und die Zwischenwand, die sie voneinander abzäunte, vernichtete. 15 Durch sein Fleisch hob er die Feindschaft auf, das aus Verordnungen bestehende GESETZ der Gebote [[(jene Gebote, welche eine „trennende Zwischenwand“ darstellten, was doch das Thema ist!)]], damit er die beiden Völker in Gemeinschaft mit sich zu einem neuen Menschen schaffe und Frieden mache 16 und damit er durch den Marterpfahl [[Pfahl]] beide Völker in einem Leib mit Gott völlig versöhne, weil er die Feindschaft durch sich selbst getötet hatte.

 

Taufe mittels vollständigem Untertauchen folgt dem Beispiel, das Jesus gab, wobei jedes genügend tiefe Wasser geeignet ist.Nicht die fleischliche Nation Juda oder Israel vereinte Jesus durch seinen Tod, sondern den „Überrest“ aus ihnen,  der ihn in der Taufe annahm, die „Ebioniten“ zusammen mit denen aus den Nationen, denen Paulus predigte und die nun beide vereint in ihren Versammlungen in Einheit wirkten, die „Paulikaner“!

 

Wer behauptet, z.B. wie hier die NEUE WELT ÜBERSETZUNG durch komplizierte Wortführung, Jesus hätte das GESETZ gänzlich abgeschafft betrügt sich selbst! Gottes GESETZ bleibt ewig! (Ps 119:44, 142; Jes 20:8, 9) Als Hohepriesterkönig, dem die „Enden der Erde“ übergeben wurden, sollte bloss das im bisherigen GESETZ der Verbreitung der guten Botschaft Hindernde ersetzt werden!

 

(Römer 3:29-31)  Oder ist er nur der Gott der Juden? Nicht auch der Menschen der Nationen? Doch, auch der Menschen der Nationen, 30 wenn Gott wirklich einer ist, der Beschnittene [[(Juden)]] zufolge des Glaubens und Unbeschnittene [[(aus den Nationen)]] durch ihren Glauben gerechtsprechen wird. 31 Heben wir denn durch unseren Glauben [das] Gesetz auf? Das geschehe nie! Im Gegenteil, wir richten [das] Gesetz auf.

 

Die „trennende Zwischenwand“, der „Soreg“ im geistigen Tempel der Versammlungen musste vorab durch Christi Tod entfernt werden!

 

Der geistige Tempel: Aufbau des Leibes des Christus

 

Gewisse Verordnungen unter Gottes GESETZ, wie die Pflicht sich am Fleische zu beschneiden wurden durch Jesus beseitigt, der Salzbund (oder Salärbund) mit Aaron beendet und durch den „neuen Bund“ ersetzt. Dies betraf vielerlei Verordnungen und Gebote, um ein neues Gebot der Prinzipien aufzurichten, die weit höher als einzelne Gebote im GESETZ anzuordnen sind und die mit unserem Geist zusammenhängen, der mittels Gottes Geist einen neuen Menschen zu schaffen imstande ist, der auf den Frieden hinwirkt. Jesus fasste sie doch in zwei Hauptgebote zusammen; Gott und den Nächsten zu lieben!

 

Die beiden Völker, die Christen aus den Juden und die Christen aus den Nationen sollten zu einem neuen, einheitlichen Leib zusammengefügt werden, dessen „Haupt“ Jesus ist. Die „Zwischenwand“ die Juden und Menschen der Nationen voneinander trennte wurde durch Jesu Tod niedergebrochen, wurde vollkommen durchlässig. Sein Loskaufsopfer machte vollkommene Sündenvergebung und Versöhnung mit Gott erst möglich (Rö 5:10; 1.Kor 12:12, 13).

 

Gott hat die "handschriftliche, gegen uns lautende Urkunde" mit all den gegen uns zufolge Sünde lautenden "Flüche" ausgelöscht, indem er ihn sinnbildlich an den Stamm heftete, an dem Jesus starb.*** Rbi8  Kolosser 2:13-15 ***

Überdies hat [Gott] euch, obwohl ihr tot wart in euren Verfehlungen und in dem unbeschnittenen Zustand eures Fleisches, zusammen mit ihm lebendig gemacht. Er hat uns alle unsere Verfehlungen verziehen 14 und die gegen uns [lautende] handschriftliche Urkunde, die aus [[Gerichts-]]Verordnungen bestand und gegen uns [[(als Fluch)]] war, ausgelöscht [[(symbolisch „an den Stamm geheftet“]]; und ER hat sie aus dem Weg geräumt, indem sie an den Marterpfahl [[Pfahl]] genagelt wurde. 15 Die Regierungen und die Gewalten entblößend, stellte er sie als besiegt in der Öffentlichkeit zur Schau und führte sie durch den [Marterpfahl][[Pfahl; Stamm]] im Triumphzug einher.

 

Wohl kaum würde Paulus „Regierungen und Gewalten“ als „besiegt“ bezeichnen, wenn wir jenen mehr als das notwendige Mass an Unterordnung zeigen müssten! Nicht der Besiegte ist Herrscher, sondern der Sieger! Da die fälschlich den mit „der Welt“ paktierenden Religionen uns „die Könige der Erde“ und deren Richter als „obrigkeitliche Gewalt“ darstellen verfälschen sie die Wahrheit! Die „obrigkeitliche Gewalt“ wird im „Leib des Christus“ mit Jehova Gott und dann Christus als unserem „Haupt“, als Hoherpriester und als König im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ erklärt!

 

Jesu Tod als Gerechter entblösste die Regierenden der Juden in Gemeinschaft mit den Römern als das, was sie waren: Unfähig wirkliches Recht Gottes in gesetzmässiger Form zu wahren, um Frieden herzustellen. Die vielgepriesene „Pax Romana“ (römischer Frieden), welche Frieden durch Religionsfreiheit und darüber stehende staatliche Gesetze mittels einer ausgedehnten Verwaltung und absoluter staatlicher Gewalt herzustellen sucht, zeigte sich von der wahren Seite: Die Regierenden stellen ihren eigenen Frieden und die Sicherheit ihrer Privilegien über die der Regierten und vor das wahre Recht! (Mar 10:33, 34; Lu 20:19, 20; Joh 11:47, 48; 18:30, 31)

 

Wer immer Gottes Gebot bricht, ist gemäss dem „Bund von Moab“ dem Fluch Gottes unterordnet. Auch wenn nicht unmittelbar Recht geübt wird, so geschieht dies im göttlichen Gericht! Das kann auch erst in der Auferstehung während des Millenniums sein.

 

Jesus starb als Gerechter durch die Hand der römischen Politik im Auftrag der jüdischen Oberpriester!(Galater 3:13, 14)  Christus hat uns vom Fluch des GESETZES losgekauft, indem er an unserer Statt ein Fluch geworden ist, denn es steht geschrieben: „Verflucht ist jeder, der an einen Stamm gehängt ist.“ 14 So sollte der Segen Abrahams durch Jesus Christus für die Nationen kommen, damit wir den verheißenen Geist durch unseren Glauben empfangen könnten.

 

Der heuchlerische Prozess an Jesus durch die jüdische Obrigkeit, die ihn unbedingt beseitigen wollte und seitens der Vertreter des römischen Staates, da wurden beide durch Gottes Auferweckung und Erhöhung des Christus (1.Pe 3:18) durch Jesus „als besiegt in der Öffentlichkeit zur Schau gestellt“! Bis heute gilt diese Verurteilung als die Spitze religiösen und staatlichen Machtmissbrauchs!

 

Die Versammlungsglieder von Kolossä, als Christen der Nationen, hatten ihre früheren Gewohnheiten aufgegeben, welche mit dem heidnischen Kaiserkult und Götzen in Verbindung standen. Anstelle des Kaisers als gottähnliche Führerkraft stellten sie nun Jesus, als nachahmenswertes Beispiel für Gerechtigkeit ins Zentrum ihres Lebens! Paulus nennt diese Dinge die sie verlassen hatten die „elementare Dinge der Welt ... gemäss den Geboten und Lehren der Menschen“, die für einen Christen als dem „GESETZ des Christus“ gehorchend und nicht weiter „elementar Dinge dieser Welt“ sind, sondern die göttlichen Ursprung haben! Zu „dieser Welt“ zählten die staatlichen und religiösen Verordnungen der heidnischen Welt, die das Leben und die Freiheit mit dem Christus all jener einzuschränken drohte, welche mit Jesus als ihrem wahren „Herrscher“ zu Leben beschlossen hatten, unter seinem „leichten Joch“! (Mat 11:28-30)

 

Die Gebote Cäsars werden nur da geachtet, wo sie kein göttliches Gebot verletzen!*** Rbi8  Kolosser 2:20-23 ***

Wenn ihr mit Christus zusammen den elementaren Dingen der Welt abgestorben seid, warum unterwerft ihr euch, als lebtet ihr in der Welt, weiterhin den Verordnungen [[dieses „Systems der Dinge“]]: 21 „Faß nicht an noch koste [[z.B. das Gebot am Freitag nur Fisch und nicht Fleisch zu essen; vollkommenes Alkoholverbot; vegetarisches Gebot usw.]], noch berühre“ 22 in bezug auf Dinge, die alle dadurch, daß sie verbraucht werden, zur Vernichtung bestimmt sind, gemäß den Geboten und Lehren von Menschen? 23 Gerade diese Dinge besitzen zwar einen Schein von Weisheit in einer selbstauferlegten Form der Anbetung und [Schein]demut, einer strengen Behandlung des Leibes; aber sie sind von keinem Wert im Kampf gegen die Befriedigung des Fleisches.

 

Paulus spricht eindeutig nicht von göttlichen Geboten und Lehren die Jehova bereits  Moses auftrug, sondern von einem Regelwerk das Scheindemut vermittelt! Das schliesst auch pharisäerhafte Regeln mit ein, Selbstkasteiung und Verzicht auf bestimmte Dinge des täglichen Lebens.

 

Jesus konnte die vierzig Tage ohne essen und trinken nur durch Gottes Schutz überleben.Sich dagegen als annehmbarem Opfer für Jehova von diesem oder jenem freiwillig zu enthalten oder gar Gott gegenüber ein Gelübde in dieser Beziehung zu leisten, dies war und bleibt Jehova wohlgefällig! Jesu vierzigtägiges Fasten zeigte ihm Gottes Unterstützung, sonst wäre er an Durst und Unterernährung bestimmt gestorben!

 

Beachten wir dabei genau die Erklärungen des Paulus: Er verweist auf „Gebote und Lehren der Menschen“, welche über Gottes Gebote oder das „GESETZ des Christus“ hinausreichen, Verordnungen der Welt, welche unser tägliches Leben betreffen! Heidnische Vorschriften mögen gewisse Dinge untersagen: In Indien sind z.B. Kühe heilig, in Thailand Affen und Schlangen. Christen wurde durch die Katholische Kirche der Verzehr von Fleisch am Freitag verboten, Jehovas Zeugen verbieten jede Art Blutbestandteil zu sich zu nehmen, selbst in niedrigsten Quantitäten in Medikamenten aber auch jegliches Rauchen einer Zigarette; die Mormonen dagegen verbieten Kaffee und Cola-Getränke, gewisse Evangelikale enthalten sich jeden Alkoholgenusses: Ja, all dies fällt unter „Gebote und Lehren der Menschen“.

 

Paulus fasst es als eine „[Schein]demut, einer strengen Behandlung des Leibes; aber sie sind von keinem Wert im Kampf gegen die Befriedigung des Fleisches“ zusammen! Nicht Scheindemut, sondern echtes Bemühen um wahres Verständnis und die Anwendung göttlicher Gebote zeichnen einen wirklichen Christen aus!

 

Gewisse Schranken im GESETZ Mose hatte Jesus niedergebrochen: Jesus näherte sich Kranken, die mit Aussatz und Ausfluss behaftet waren und heilte sie! Er war nicht zu den geistig Gesunden gesandt worden, sondern um Sünder zu rufen! Darum erklärte er den Geheilten gegenüber: „Siehe, du bist gesund geworden. Sündige nicht mehr, damit dir nicht etwas Schlimmeres widerfahre.“ (Joh 5:14). Christen gehen zu den geistig Kranken dieses Systems hin, um sie mittels Unterweisung zu heilen und sie Gottes Gebote lehren! Jesus berührte Tote, welche daraufhin aufstanden! Christen gehen zu den Toten dieses Systems, ausserhalb der Versammlung, um sie zu ermuntern ihr todbringendes Verhalten zu verändern und geben ihnen durch die Taufe neues, geistiges Leben! Jesus durchbrach die Schranke, die Juden den Zugang zu Sündern verhinderte:

 

*** Rbi8  Matthäus 9:11-13 ***

Als aber die Pharisäer das sahen, begannen sie zu seinen Jüngern zu sagen: „Wie kommt es, daß euer Lehrer mit Steuereinnehmern und Sündern ißt? 12 Als er sie hörte, sprach er: „Gesunde benötigen keinen Arzt, wohl aber die Leidenden. 13 Geht also hin und lernt, was dies bedeutet: ‚Ich will Barmherzigkeit und nicht Schlachtopfer.‘ Denn ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder.“

 

Jesus zeigte somit deutlich, welche geistigen Schlachtopfer Jehova wünscht! Christen erfüllen Arztpflichten, indem sie geistige Heilung verursachen!

 

Die Frau mit Blutfluss hatte vollen Glauben in Jesus gesetzt und die Berührung seines Gewandes hatte ihr bereits geholfen. Jesus war sehr gut zu Frauen und achtete ihre Stellung.Am Beispiel jener Frau, welche unter einem Ausfluss litt, jene war für Jesus nicht unrein, als sie ihn von hinten am Saum seines Gewandes berührte, obwohl die Verordnungen dies so aussagten! Jesus verwies auf die geistige Bedeutung hin, nicht auf physischen Ausfluss! Jesus nahm Anteil an ihrem Leid und heilte sie. Christen sehen die geistigen Leiden anderer Menschen und lassen solche zu sich in ihre Nähe, um ihnen durch Vorbild und Worte Heilung ihrer lästigen Leiden zukommen zu lassen. Oft fehlt Wissen um geistige Hygiene, welche jahrelanges seelisches Leiden verursacht hat! Umkehr bringt Erleichterung, wir müssen dabei Hilfe leisten und so das Gebot der Nächstenliebe erfüllen. Das sind die wahren Opfer, die ein Christ auf dem geistigen Altar in Reinheit darbringt! (Mar 5:26-34).

 

Ebenso wie die Priester Israels keine Prostituierte oder Geschiedene zur Frau nehmen durften (3.Mo 21:7, 8) hat Jesus das Gebot auf alle Christen erweitert: „Doch ich sage euch, daß jeder, der sich von seiner Frau scheiden läßt, ausgenommen wegen Hurerei, sie dem Ehebruch aussetzt, und wer eine Geschiedene heiratet, begeht Ehebruch.“ (Mat 5:32) Unangenehme Wahrheiten, die heute gemäss dem „Zeitgeist“ gerne zurückweisen und als veraltet, nicht mehr zeitgemäss zurückweisen.

 

Wiederverheiratung auf Scheidung? Jesus gibt exakte Auskunft, wo dies Ehebruch und Hurerei bedeutet!Was zuvor nur für Priester galt hat Jesus jedoch auf jeden Christen übertragen! Dies ist mit den liberalen Scheidungsgesetzen niemals in Einklang zu bringen und bedingt von Christen Opferbereitschaft! Kein Mann verstosse seine Frau und keine Frau verstosse ihren Mann, ausser wegen Hurerei! Hurerei aber hat den Tod zur Folge, eine verheerende Übertretung göttlicher Gebote, die heute so üblich ist und wo jene in den Medien als Ewiggestrige lächerlich dargestellt werden, die gegen den Seitensprung angehen oder Wiederverheiratung als Verletzung von Gottes Gesetz beanstanden!

 

Aber auch in geistigem Sinne müssen wir uns von Prostitution abwenden! „Babylon die Grosse“, das Weltreich der Religionen wird von Jehova als Prostituierte bezeichnet! Sich mit ihr einzulassen verunreinigt einen Christen in geistigem Sinne! Ein Priester unter dem GESETZ Mose, dessen Tochter eine Prostituierte wurde, da musste jene getötet und als etwas für Gott Abscheuliches verbrannt werden. Das war aber nur ein warnendes Beispiel viel grösserer geistiger Hurerei! (3.Mo 21:9)

 

Jesus wird im kommenden System "mit eisernem Stab" dem GESETZ Nachachtung verschaffen, zuvor bereits in Harmagedo als Reiter auf dem weissen Pferd mit dem Schwert seines MundesJesus als Hoherpriester muss am Gerichtstag jede Art hurerisches Benehmen und geistiger Prostitution nach demselben Massstab beurteilen und durch das Feuer seines „Schwertes aus seinem Mund“ verurteilen! Kein Zweifel, die ursprüngliche Regel wurde aufrechterhalten und gar verschärft!

 

Paulus zeigt deutlich, dass weder Hurer noch Ehebrecher noch Männer oder Frauen die zu unnatürlichen Sexualpraktiken neigen Gottes Königreich ererben werden! Wahre Christen lassen sich durch religiöse liberalgesinnte Promiskuität nicht täuschen!

 

*** Rbi8  1. Korinther 6:9-10 ***

Was? Wißt ihr nicht, daß Ungerechte das Königreich Gottes nicht erben werden? Laßt euch nicht irreführen. Weder Hurer noch Götzendiener, noch Ehebrecher, noch Männer, die für unnatürliche Zwecke gehalten werden, noch Männer, die bei männlichen Personen liegen, 10 noch Diebe, noch Habgierige, noch Trunkenbolde, noch Schmäher, noch Erpresser werden Gottes Königreich erben.

 

Auch dies bedingt von Christen nach ihrer Taufe grosse Selbstbeherrschung, um keines der göttlichen Gebote zu übertreten! Das sind die Gott wirklich wohlgefälligen Opfergaben eines Christen!

 

9.1.2.6          Priesterliche Pflichten, welche die Versammlungsvorsteher übernehmen

Der Vorsteher einer Christenversammlung muss für seine Schafe als Hirte vorangehen, Gottes GESETZ lehren, Jehovas Festzeiten ankünden und die Versammlung darauf vorbereiten, was im Endgericht wirklich zu erwarten ist und was das Paradies und Auferstehung bedeuten. Dazu gehören auch die wöchentlichen Versammlungen am Sabbat, die Feststellung der Neumonde, monatliche Festtage, welche den göttlichen Festzeiten vorangehen. Die Belehrung der Versammlung über Gottes GESETZ und richterlichen Entscheidungen, über Jesu Gebote und wie sie in der heutigen Zeit zur Anwendung kommen.

 

Vorsteher müssen auf die Reinheit der Versammlung achten und wo es notwendig wird auch Versammlungsmitglieder nach Gottes Normen richten! Ihr Urteil ist für alle Beteiligten verbindlich! Sie müssen auch die Einhaltung eingegangener Verpflichtungen überwachen. Ein richterliches Urteil zu missachten bedeutete in Israel die Todesstrafe, in der Christenversammlung wäre diese Höchststrafe dem Versammlungsausschluss gleichzusetzen! (4.Mo 15:30; 5.Mo 17:10-13)

 

Wo es wie in Israel um Aufbruch geht, muss der Vorsteher das geistige „Horn“ blasen, wo Krieg oder Ungemach im Anzug ist die Seinen darauf vorbereiten, damit sie handeln können oder ihre Neutralität gegenüber den Händeln der Welt auch unter hartem Ansturm aufrechterhalten! Jesus ruft zur Flucht aus „Jerusalem auf, wenn die Stadt umlagert ist! Vorsteher müssen frühzeitig warnen! (4.Mo 10:1-10)

 

Der Untergang der Religionen "Babylons der Grossen" erfolgt durch die "wilden Tiere" der PolitikAuch im Predigen muss der Vorsteher vorangehen, was auch Dienst „von Haus zu Haus“, heute bei jenem Interessierten, morgen in jener Familie mit Schwierigkeiten beinhaltet. Auch informell, bei jeder sich bietenden Gelegenheit spricht er über die gute Botschaft und was der Menschheit bevorsteht (Mat 10:11-15). Für die Zeit des Endes wird durch Jesus von Flucht aus dem gegenbildlichen „Jerusalem“ gesprochen, wo die Bindungen zur Christenheit gelöst werden müssen, die ja innerhalb „Babylons der Grossen“ ihren Platz einnimmt! (Lu 21:20-24)

 

*** Rbi8  Maleachi 2:6-7 ***

Denn die Lippen eines Priesters sind es, die Erkenntnis bewahren sollten, und [das] Gesetz [[GESETZ]] sollte man aus seinem Mund suchen; denn er ist der Bote Jehovas der Heerscharen.

 

Nicht bloss die Vorsteher, nein jeder Christ ist durch Jesus verpflichtet das GESETZ und den Sinn hinter den Geboten zu verstehen und andere darin zu belehren! Alle müssen geistig reife, erwachsene Christen werden, Lehrer der guten Botschaft. Männer sind berufen sich als Versammlungsvorsteher zu eignen, geeignete geistig gefestigte Christen sind Richter der Versammlung! Vorsteher werden ihrerseits durch die Apostel gerichtet, wobei Gott und Engel Zeugen vor Jesus als Richter sind. Wer leichtfertig Schuld zudeckt oder eigenes Vergehen verschweigt wird dem obersten Richter Rechenschaft ablegen, unbesehen seines Ranges! Vorsteher müssen die Versammlung rein halten und Vergehen muss gerechter Strafe und Vergeltung zugeführt werden. (5.Mo 21:1-8; 1.Kor 6:1-6)

 

In allen Fällen musste unter dem alten Bund das von den Priestern oder den eingesetzten Richtern gefällte Urteil respektiert werden; wer ihren Entscheid willentlich missachtete oder nicht befolgte, wurde mit dem Tod bestraft. Daran hat in der Christenversammlung nichts geändert! Wer das Urteil der Versammlungsvorsteher missachtet muss mit göttlich angedrohter Strafe rechnen! Das hat mit Jesu kommen nicht geändert, sondern wurde gar noch verschärft und auf unsere Gedanken und tiefsten Beweggründe im Herzen erweitert, die kein menschlicher Richter zu beurteilen in der Lage ist! In der Bergpredigt erklärte Jesus den versammelten Juden:

 

Jesus belehrte seit Beginn die Volksmengen wie hier am Berg von Galiläa. Er verschrärfte die Strafbestimmungen von GESETZEN, weit davon entfernt, sie abzuschaffen!*** Rbi8  Matthäus 5:21-22 ***

Ihr habt gehört, daß zu denen, die in alten Zeiten lebten, gesagt wurde: ‚Du sollst nicht morden; wer immer aber einen Mord begeht, wird dem Gerichtshof Rechenschaft geben müssen.‘ 22 Doch ich sage euch, daß jeder, der seinem Bruder fortgesetzt zürnt, dem Gerichtshof Rechenschaft wird geben müssen; wer immer aber ein unaussprechliches Wort der Verachtung an seinen Bruder richtet, wird dem höchsten Gerichtshof Rechenschaft geben müssen, während jeder, der sagt: ‚Du verächtlicher Tor!‘, der feurigen Gehenna verfallen sein wird.

 

Wer vor ungerechte Richter der Welt geht, statt die Angelegenheit in Güte durch Versammlungsvorsteher beurteilen zu lassen, der missachtet Jesu Gebot den Bruder nicht fortdauern zu zürnen oder ihn gar zu hassen und die deutliche Anweisung des Paulus, was das Rechtswesen in den Versammlungen angeht! Ein solcher Christ steht in sehr grosser Gefahr! Meist ist Habsucht Anlass zu solcher Übertretung oder der verdeckte Wunsch göttliches Recht zu übertreten! Wer kann von weltlichen Richtern ein gerechtes Urteil gemäss göttlichem Massstab erwarten? (4Mo 15:30; 5Mo 17:10-13).

 

*** Rbi8  1. Korinther 6:7-8 ***

Nun bedeutet es tatsächlich durchaus eine Niederlage für euch, daß ihr Prozesse miteinander habt. Warum laßt ihr euch nicht lieber Unrecht tun? Warum laßt ihr euch nicht lieber übervorteilen? 8 Im Gegenteil, ihr verübt Unrecht und Übervorteilung, und das an euren Brüdern.

 

Unrecht und Übervorteilung sind Anlass göttlichen Massstab deutlich zu übertreten! Paulus nennt es ein grosses Wagnis, weil Jehova Richter unserer innersten Beweggründe ist!

 

Jede Rechtsstreitigkeitl zwischen wahren Christen muss durch den Richter der Versammlung entschieden werden gemäss gesetzmässiger Anwendung des  "GESETZES des Christus". Wer nicht auf den Richter hört ist wie ein "Steuereinnehmer" *** Rbi8  1. Korinther 6:1-6 ***

Wagt es jemand von euch, der eine [Rechts]sache gegen den anderen hat, vor ungerechte Menschen vor Gericht zu gehen und nicht vor die Heiligen? 2 Oder wißt ihr nicht, daß die Heiligen die Welt richten werden? Und wenn durch euch die Welt gerichtet werden soll, seid ihr da nicht geeignet, ganz geringfügige Dinge rechtlich zu entscheiden? 3 Wißt ihr nicht, daß wir [[die Apostel]] Engel [[gr.: aggelous = Boten, Vorsteher (die 144.000)]] richten werden? Warum also nicht Dinge dieses Lebens? 4 Wenn ihr nun Dinge dieses Lebens rechtlich zu entscheiden habt, setzt ihr da diejenigen als Richter ein, auf die man in der Versammlung herabblickt? 5 Ich sage [es] zu eurer Beschämung. Ist denn wirklich nicht ein Weiser unter euch, der zwischen seinen Brüdern richten kann, 6 sondern Bruder geht mit Bruder vor Gericht, und das vor Ungläubige?

 

Wenn Vorsteher die Rechtssachen ihrer Versammlungen nicht gemäss göttlichen Recht beurteilen, Schuldige zur Rechenschaft ziehen und Unschuldige aus der Schlinge befreien, so laden sie sich selbst Schuld auf! Sie werden für die Versammlung vor Gott zur Schande, zur Beschämung der ganzen Gemeinde! Der Sauerteig in der Versammlung wird früher oder später zur Durchsäuerung führen! Jesus aber wird jene Vorsteher bestimmt von ihrer Stelle rücken.

 

*** Rbi8  Offenbarung 2:5 ***

Daher erinnere dich an das, wovon du abgefallen bist, und bereue und vollbringe die früheren Taten. Wenn du [das] nicht tust, so komme ich zu dir, und ich will deinen Leuchter von seiner Stelle rücken, es sei denn, du bereust.

 

Diese Dinge des göttlichen Rechts so zu tun, wie Jehova, Jesus und die Apostel es uns auferlegen bringt Segen. Es sind Opfer die Gott wohlgefällig anschaut und die Jesus denen vergelten wird, die sie erbringen!

 

Gottes Rechtsordnung und Seine Strafbestimmungen sind es, die für Christen vorab Geltung haben!

 

 

9.1.3           Kannte die Urkirche im ersten Jahrhundert Sakramente, die nur geweihte Priester verleihen dürfen?

 

9.1.3.1          Geburt, Taufe, Ehebündnis in der Christenversammlung

Das Taufen von Jüngern ist nicht alleine Aufgabe von Vorstehern, sondern trifft jeden männlichen Christen, Jesu Worte, wo er den Auftrag erteilt Jünger zu machen und sie zu taufen waren ausser an die Apostel an etwa fünfhundert weitere Jünger gerichtet gewesen! (Mat 28:19, 20; 1.Kor 15:6) Es ist ein Akt des Bundesschlusses des Täuflings mit Gott dem Vater, mit Jesus als Hoherpriesterkönig und „Haupt“ der Versammlung, die zu uns durch heiligen Geist, jedem Wort aus Gottes Mund mittels der gesamten Bibel zu jedem von uns direkt spricht!

 

Jesus war zum Hochzeitsfest in Kanaa eingeladen. Keine Hochzeitszeremonie wird im neuen Testament erwähnt, noch vor einem Priester!Heiratsansprachen und Ansprachen am Totenbett waren im alten Bund nicht Teil der Priesterpflichten und werden im neuen Testament nicht als Aufgabe für christliche Vorsteher erwähnt.

 

Als Jesus in Kanaan zum Hochzeitsfest geladen war hielt er keine Rede, obwohl sich dort zum Predigen bestimmt Gelegenheit fand. Zudem war es nicht die Hochzeit selbst, sondern das Fest danach. Der Ehebund wird zwischen Bräutigam und Braut vor Gott selbst geschlossen: Ein unauflösbarer Bund der nur der Tod scheidet.

 

Die Bibel erwähnt nichts von Trauzeugen noch Registrierung. Das sind Erfordernisse welche Kirchen und Staat erst im Nachhinein eingeführt haben, um daraus Geschäfte zu machen. Jede Taufe, Hochzeit und Beerdigung bringt den Kirchen Geld ein! Jeder gerichtliche Scheidungsfall kann tausende bis hunderttausende kosten! Gottes Register darüber, wer sich in der Taufe untertauchen lässt oder das Ehegelöbnis gibt wird im Himmel selbst geführt. Erst danach wird es in der Versammlung bekanntgegeben (Joh 2:1-11).

 

Das Eheversprechen gab Jesus nur seinen Aposteln! (Mat 19:28; Lu 12:32; 20:28, 29) Jesu künftige Heirat mit seiner „Braut“ geschieht an Pfingsten nach dem Gerichtstag in der Abgeschiedenheit der „Wildnis“ (Off 12:5, 6; Ps 110:6, 7). Die „Brautjungfrauen“ sind daran nicht beteiligt, erwarten aber sehnsüchtig seine Wiederkehr! (Mat 25:1-10)

 

(Offenbarung 19:7-9)  Freuen wir uns und frohlocken wir, und verherrlichen wir ihn, denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Frau [[„die Braut des Lammes“, die zwölf frühauferstandenen Apostel (Off 21:9; Jes 61:10; Joh 3:28, 29;)]] hat sich bereit gemacht. 8 Ja, es ist ihr gewährt worden, in hellglänzende, reine, feine Leinwand gehüllt zu werden, denn die feine Leinwand stellt die gerechten Taten der Heiligen dar.“

9 Und er sagt zu mir: „Schreibe: Glücklich sind diejenigen, die zum Abendessen der Hochzeit des Lammes eingeladen sind.“ Auch sagt er zu mir: „Dies sind die wahren Worte Gottes.“

 

Bedenken wir, dass zu jenem Zeitpunkt der „Hochzeit des Lammes“ die Erstauferstehung der Verstorbenen „Brautjungfrauen“ noch in der Zukunft liegt, nach Harmagedon, am Tag des Trompetenfestes zu erwarten ist. Paulus gibt uns darin Sicherheit: „Denn dies sagen wir euch durch Jehovas [[des Herrn (Jesu)]] Wort, daß wir, die Lebenden, die bis zur Gegenwart des Herrn am Leben bleiben [[weil sie Harmagedon überleben]], denen keineswegs zuvorkommen werden, die [im Tod] entschlafen sind; denn der Herr selbst wird vom Himmel herabkommen mit gebietendem Zuruf, mit der Stimme eines Erzengels und mit der Posaune Gottes, und die in Gemeinschaft mit Christus Verstorbenen [[der 144.000]] werden zuerst auferstehen.“ (1.Thess 4:15, 16) Direkt anschliessend erfolgt dieses „Abendessen der Hochzeit des Lammes“, das der Einweihung der 144.000 Priesterkönige dient, welche gemäss Moses acht Tage dauert!

 

(2. Mose 29:4-9)  Und du wirst Aaron und seine Söhne am Eingang des Zeltes der Zusammenkunft darstellen, und du sollst sie mit Wasser waschen. 5 Dann sollst du die Kleider nehmen und Aaron mit dem langen Gewand und dem ärmellosen Obergewand des Ẹphods und mit dem Ẹphod und dem Brustschild bekleiden, und du sollst es ihm mit dem Gürtel des Ẹphods fest umbinden. 6 Und du sollst den Turban auf seinen Kopf setzen und das heilige Zeichen der Hingabe am Turban anbringen. 7 Und du sollst das Salböl nehmen und es auf sein Haupt gießen und ihn salben.

8 Dann wirst du seine Söhne herzubringen, und du sollst sie mit den langen Gewändern bekleiden. 9 Und du sollst sie mit den Schärpen umgürten, Aaron wie auch seine Söhne, und du sollst ihnen die Kopfbedeckung umwinden; und das Priesteramt soll ihnen [zuteil] werden als eine Satzung auf unabsehbare Zeit. So sollst du die Hand Aarons und die Hand seiner Söhne mit Macht füllen.

 

Da die Berufung an jeden männlichen Christen geht, sich als künftige Priesterkönige zu bewähren, um von Jesus und den Aposteln als Richtern auserwählt zu werden ist jede Priesterweihe eine Usurpation! Jegliche Priesterweihe, die seit Jesu Auferstehung bis heute in Kirchen oder von Weihbischöfen vollzogen wurde ist daher unbiblisch und stammt vom „Gott dieses Systems“ (2.Kor 4:3, 4). Es darf als guteingespieltes Theater bezeichnet werden, erfreulich für die Teilnehmer und Zuschauer, vor Gott aber ein Akt der Selbsterhöhung! „Denn jeder, der sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.“ (Lu 14:11).

 

So sind auch alle Sakramente die Priester spenden vor dem Gott der Himmel nichtig! Jesus selbst ist Hoherpriester und muss seine „Frau“, die Apostel und deren „Söhne“, die 144.000 Auserwählten selbst in ihr Amt einsetzen, was laut Jehovas GESETZ acht Tage dauert! Dazu muss Jesus als „Menschensohn“ zur Erde zurückgekehrt sein. Am ersten Tag wird das „Zelt“ aufgerichtet, die lebenden „Steine und Säulen“ des geistigen Tempels zusammengefügt, dann folgen sieben Tage Einsetzung. Johannes kündigt dies als künftiges Geschehen an: „Das ist die erste Auferstehung [[im neuen System vergl. 1.Kor 15:21-23]]. Glücklich und heilig ist, wer an der ersten Auferstehung teilhat; über diese hat der zweite Tod keine Gewalt, sondern sie werden Priester Gottes und des Christus sein und werden als Könige die tausend Jahre mit ihm regieren.“ (Off 20:5, 6) Moses schrieb im GESETZ:

 

(3. Mose 8:33-35)  Und ihr sollt sieben Tage lang nicht vom Eingang des Zeltes der Zusammenkunft weggehen, bis zu dem Tag, an dem sich die Tage eurer Einsetzung erfüllen, denn sieben Tage wird es erfordern, eure Hand mit Macht zu füllen. 34 So, wie es an diesem Tag getan worden ist, hat Jehova zu tun geboten, um Sühne für euch zu leisten. 35 Und ihr werdet sieben Tage lang Tag und Nacht am Eingang des Zeltes der Zusammenkunft bleiben, und ihr sollt der Wachpflicht gegenüber Jehova nachkommen, damit ihr nicht sterbt; denn so ist es mir geboten worden.“

 

Seit Jesu Tod gab es somit keine Priesterschaft auf der Erde, denn der „Bund mit Levi“ hatte dies ja geendet! Wunschdenken der christlichen Priester ändert daran nichts! Hosea bestätigt

 

(Hosea 3:4, 5)  Es ist, weil die Söhne Israels viele Tage ohne König und ohne Fürst und ohne Schlachtopfer und ohne Säule und ohne Ẹphod [[ohne Hohenpriester]] und Tẹraphim [[ohne Erbregister]] wohnen werden. 5 Danach werden die Söhne Israels umkehren und Jehova, ihren Gott, und [[den Spross aus]] David, ihren König, gewiß suchen; und sie werden tatsächlich bebend zu Jehova und zu seiner Güte kommen im Schlußteil der Tage.

 

Jesus hat dieses Erbregister, er kennt jeden, der zu ihm gehört beim Namen, jeder der von Gott her Anspruch auf das „Erstgeburtsrecht“ hat, um künftige Priesterdienste auf königlichen Thronen zu leisten! Kein Papst kann jemanden als „Heilig“ erklären, da ja bereits sein Priesteramt eine Usurpation bedeutet!

 

Was sind die Teraphim wirklich? Heidnische Götter? Sind es nicht vielmehr die Erbregister des "Samens der Frau" bis zum Kommen des Messias?

 

Was in der Christenheit Gepflogenheit entspricht, dies ist oft mit biblischer Lehre schwer oder gar nicht in Einklang zu bringen. Da solche herausragenden Ereignisse, die so genannte „Spendung von Sakramenten“ in der Christenheit meist Anlass zu grossen Festlichkeiten geben, wäre es sinnvoll Gottes Wort etwas näher zu den Themen zu betrachten. Vorsteher tun gut daran, die Hintergründe von diesen so genannten christlichen „Sakramenten“ besser zu kennen! Vieles davon ist mit heidnischem Brauchtum verbunden und für Christen daher vollkommen unangebracht!

 

Paulus hob das Gebot im Bund mit Abraham, dass sich seine Nachkommen am achten Tag beschneiden müssten niemals auf: Auch christliche Juden unterliegen jenem Gebot, um Erben in Israel zu sein! Die Beschneidung jüdischer Knaben musste am achten Tag nach der Geburt erfolgen. Es war ein Ereignis das Freude auslöste, weil dadurch Unterordnung unter GESETZ veranschaulicht wurde, der Bund mit Abraham als Nachkomme eine Bestätigung fand.

 

Jehova hatte Abraham die Beschneidung als „Zeichen des Bundes“ aufgetragen. Dies geschah erst, nachdem er Glauben in Jehova bewiesen hatte. Es galt ausschliesslich für alles Männliche!

 

*** Rbi8  1. Mose 17:11-14 ***

Und ihr sollt am Fleisch eurer Vorhaut beschnitten werden, und es soll zum Zeichen des Bundes zwischen mir und euch dienen. 12 Und im Alter von acht Tagen soll alles Männliche von euch beschnitten werden, gemäß euren Generationen, irgendein im Haus Geborener und irgendein von irgendeinem Ausländer mit Geld Erkaufter, der nicht von deinem Samen ist. 13 Jeder in deinem Haus Geborene und jeder mit deinem Geld Erkaufte soll unbedingt beschnitten werden; und mein Bund an eurem Fleisch soll als ein Bund auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]] dienen. 14 Und ein unbeschnittener Männlicher, der das Fleisch seiner Vorhaut nicht beschneiden läßt, ja diese Seele soll von ihrem Volk abgeschnitten werden. Er hat meinen Bund gebrochen.“

 

Der Streit um die Beschneidung betraf nur Christen aus den Heiden! Man warf Paulus fälschlich vor, er lehre „Abfall vom GESETZ Mose“, denn „Ebioniten“, beschnitten ihre Knaben weiterhin am achten Tag, den ihnen gehört doch das künftige Erbe des „gelobten Landes!

 

Christus führte die von Gott geforderte Beschneidung des Herzens für alle seine Jünger ein! Auch hier wurde der Sinn von Gottes Gebot, die durch ein äusseres Zeichen sich im Sinne der Israeliten festigen musste ihrem ursprünglichen geistigen Sinne zugeführt! Kinder müssen von frühester Jugend an in ihrem Herzen „beschnitten“ werden. Das Zeichen des neuen Bundes ist somit die Beschneidung des Herzens, freiwillige Unterordnung unter Gottes und Jesu Willen!

 

Gottes GESETZ muss auf das Herz geschrieben werden!Paulus wies im Falle der Beschneidungsfrage für Christen der Nationen im Brief an die Galater darauf hin, dass  dieses Erfordernis unter dem „neuen Bund“ eine Änderung und neue Bedeutung erhalten hat! Auch hier musste das Äusserliche auf das Innere übertragen werden: Die Beschneidung des Herzens. Schon Jesaja musste durch Jehovas Wort auf diesen Umstand hinweisen, der nun neu mit der Taufe Männer wie Frauen traf! Diese Beschneidung geschieht dadurch, dass wir Jehovas GESETZ und seinen Willen uns aufs Herz schreiben und freiwillig uns seinen Beschränkungen unterwerfen, das GESETZ halten! Im Brief an die Römer erklärte Paulus: 

 

*** Rbi8  Römer 2:25-29 ***

Beschneidung ist tatsächlich nur von Nutzen, wenn du [das] [[GESETZ]] hältst; wenn du aber ein Gesetzesübertreter bist, ist deine Beschneidung Unbeschnittenheit geworden. 26 Wenn daher ein Unbeschnittener [[aus den Nationen]] die gerechten Forderungen des GESETZES beobachtet, wird ihm seine Unbeschnittenheit nicht als Beschneidung angerechnet werden? 27 Und der von Natur Unbeschnittene wird dadurch, daß er das GESETZ ausführt, dich richten, der du bei dessen geschriebenem Recht und der Beschneidung ein Gesetzesübertreter bist. 28 Denn nicht der ist ein Jude, der es äußerlich ist, noch besteht [die] Beschneidung in dem, was äußerlich am Fleisch [vollzogen] worden ist; 29 sondern der ist ein Jude, der es innerlich ist, und [seine] Beschneidung ist die des Herzens durch Geist und nicht durch ein geschriebenes Recht. Das Lob eines solchen kommt nicht von Menschen, sondern von Gott.

 

 Jesus kam um den tieferen Sinn des GESETZES zu erklären und dessen treibendes Prinzip, die Liebe in unsere Herzen zu verankern. Der Geist, der verstandesmässig zwischen Gut und Böse zu unterscheiden vermag, weil er die Grenzen, welche das GESETZ setzt als gut für ihn und andere erkannt hat! Menschlicher Geist der wahre Gottesfurcht dadurch zeigt, den Schöpfer und dessen Willen freiwillig zu anerkennen.

 

Gottes GESETZ war, ist und bleibt Rechtsmassstab!Jede Gesetzesübertretung, ob unter dem alten oder neuen Bund führt zur geistigen Unbeschnittenheit! Nur wer das GESETZ achtet ist in Beschnittenheit! Laut Jehovas GESETZ durfte kein Unbeschnittener in die Versammlung kommen, ebenso durften Unbeschnittene nicht in den Tempelvorhof Israels kommen, dies bei Todesstrafe! Wer in geistige Unbeschnittenheit zurückfällt wird von Paulus als geistig im Tode Schlafende“ identifiziert die kein Recht an der Teilnahme am Abendmahl besitzen und sich bei Übertretung ein Gericht zuziehen! Geistig Unbeschnittene können Gottes Königreich nicht ererben, sind dadurch von ewigem Leben abgeschnitten! Reue und Umkehr bringt Beschnittenheit!

 

*** Rbi8  1. Korinther 11:27-32 ***

Wer also in unwürdiger Weise das Brot ißt oder den Becher des Herrn trinkt, wird in bezug auf den Leib und das Blut des Herrn schuldig sein. 28 Zuerst möge sich ein Mensch nach genauer Prüfung als bewährt befinden, und so esse er von dem Brot und trinke aus dem Becher. 29 Denn wer ißt und trinkt, ißt und trinkt sich selbst ein Gericht, wenn er den Leib nicht unterscheidet. 30 Deswegen sind viele unter euch schwach und kränklich, und eine ganze Anzahl schläft [im Tod]. 31 Wenn wir uns aber selbst beurteilten, so würden wir nicht gerichtet werden. 32 Wenn wir aber gerichtet werden, werden wir von Jehova [[vom Herrn (Jesus)]] in Zucht genommen, damit wir nicht mit der Welt verurteilt werden.

 

In unwürdiger Weise am Brot und am Wein teilzuhaben bedeutet für Jesu Tod mitverantwortlich zu werden! Man hat doch erneut Anteil mit denen, die ihn verurteilt haben, die das GESETZ verdrehten, um selbst gesetzlos zu handeln!

 

Am „Leib und Blut“ Jesu Anteil zu haben ergibt den Sinn, wie die Priester Israels vom Altar und an den Opfern teilhaben zu dürfen! Das war nur Priestern gestattet, weil Jesus geopfert wurde und sein Blut wie ein Trankopfer zu unseren Gunsten ausgoss!

 

Ein jüdischer Schreiber zeichnet unter dem Einfluss von Gottes Geist eines der Bibelbücher auf. Johannes war der letzte mit dem 3.Brief!Aber seit Beginn durften auch am Passahlamm, das jede Familie Israels essen musste nur Beschnittene männliche Familienangehörige und deren Frauen und Kinder teilhaben! Wer als unbeschnittener Fremdling teilhaben wollte musste vorab beschnitten werden. Das Fehlen jeglichen Sauerteigs für diesen Abend und während weiterer sieben Tage deutet auf absolute Sündlosigkeit hin! Christen müssen beides erfüllen, den physischen und geistigen Sauerteig ausräumen und bereuen! Moses schrieb Gottes Bedingungen und Begründungen im Kapitel 12 der Genesis auf!

 

Jehovas Zeugen haben das Abendmahl geradezu pervertiert und zu einer öffentlichen Werbeveranstaltung umgewandelt, wo jedermann in jeglichem gesetzlosen Zustand Zutritt gewährt wird. Zudem wird den „Schafen“ Jesu der Zutritt zu Brot und Wein verboten, da diese angeblich nur für ihre „Gesalbtenklasse“ vorbehalten sind. Sie werden dadurch gar zu Totschlägern, Jesu Worte vollkommen missachtend:

 

(Johannes 6:53-56)  Deshalb sagte Jesus zu ihnen: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohnes eßt und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch selbst [[(ihr seid geistig Tote)]]. 54 Wer sich von meinem Fleisch nährt und mein Blut trinkt, hat ewiges Leben, und ich werde ihn am letzten Tag zur Auferstehung bringen [[(„Letzter Tag“ schliesst das Millenium mit ein)]]; 55 denn mein Fleisch ist wahre Speise, und mein Blut ist wahrer Trank. 56 Wer sich von meinem Fleisch nährt und mein Blut trinkt, bleibt in Gemeinschaft mit mir und ich in Gemeinschaft mit ihm.

 

Die Worte Jesu sind klar und deutlich, lassen keinen Raum für Zweifel: Wer am Abendmahl des 14.Nisan jeden Jahres nicht Anteil hat, ist auch nicht mit Jesus in Gemeinschaft und in Gottes Augen damit bereits verurteilt und tot! „Laßt sie. Blinde Leiter sind sie. Wenn aber ein Blinder einen Blinden leitet, so werden beide in eine Grube fallen.“ (Mat 15:14) Paulus hatte doch erwähnt: „Wenn er aber Zweifel hat, ist er bereits verurteilt, wenn er ißt, weil [er] nicht aus Glauben [ißt]. Tatsächlich ist alles, was nicht aus Glauben ist, Sünde.“ (Rö 14:23)

 

Im  Erntewerk vorandrängen (WACHTTURM vom 15. Juli 2001/Seite 15)

 

„Die mit Tränen säen, mit Jubelruf werden sie ernten“ (PSALM 126:5).

 

Eine lebensrettende Botschaft

 

   12 Wenn wir Gottes Gerichtsbotschaften verkündigen, betonen wir auch die positiven Aspekte der Königreichsbotschaft. Durch freimütiges Zeugnisgeben in der Öffentlichkeit machen wir die Würdigen ausfindig (Matthäus 10:11). Die Mehrzahl der letzten Glieder der Gesalbtenklasse folgte in den 1920er und 1930er Jahren dem Ernteaufruf. 1935 wurde dann auf einem Kongreß die wunderbare Botschaft bekanntgemacht, daß einer „großen Volksmenge“ „anderer Schafe“ eine gesegnete Zukunft auf der paradiesischen Erde in Aussicht steht (Offenbarung 7:9; Johannes 10:16). Diese Menschen haben Gottes Gerichtsbotschaften beachtet und sich den Gesalbten im Predigen der lebensrettenden guten Botschaft angeschlossen.

 

Soll wirklich "die richtige Führerschaft" bei Jehovas Zeugen gesucht werden? Ein fataler Irrtum!Wenn wir nun diese unsere Aussagen mit den Schriftstellen oben vergleichen, ist es ein Erntewerk Satans hin zum Tod und in keiner Form eine „lebensrettende Botschaft“. Ist das vielleicht die „richtige Führerschaft“, wie man sich so gerne selbst lobt?

 

Wer immer sich die Mühe nimmt die Worte der Religionsführer, die uns so leicht zu umgarnen vermögen, nun selbst anhand der Schrift und ihrer Zusammenhänge und Logik untersuchen, so werden die Schreiber als Lügner entlarvt oder als Menschen im Irrtum ohne wahre Schrifterkenntnis! Von beiden ist es gescheiter sich fern zu halten! Verstorbene, nun als Geistwesen in den dritten Himmel Gottes zu verlegen, dies ist eindeutig Spiritismus!

 

Dieselbe Botschaft wie schon Hymenäus brauchte wurde an jenem Kongress 1935 im Auftrag des Richters J.F. Rutherford allen die daran glaubten zur tödlichen Falle! Viele sonderten sich damals ab, weil ihnen die Diskrepanz zum geschriebenen Wort auffiel! Zuvor nahmen alle Zeugen Jehovas und davor alle Bibelforscher am 14.Nisan von Brot und Wein! Nun kam die unglaubliche „Entdeckung“, was Paulus schon im Jahre 61 u.Z. im 1.Brief an Timotheus beanstandete und jene, die sie verbreiteten „dem Satan übergab“, dass „die Auferstehung bereits geschehen sei“!

 

(1. Timotheus 1:18-20)  Diesen Auftrag vertraue ich dir an, Kind, Timọtheus, gemäß den Voraussagen, die direkt zu dir hingeführt haben, damit du durch diese den vortrefflichen Kriegszug fortsetzest, 19 indem du [den] Glauben und ein gutes Gewissen bewahrst, das einige beiseite gedrängt haben, wodurch sie an [ihrem] Glauben Schiffbruch erlitten haben. 20 Zu diesen gehören Hymenạ̈us und Alexander, und ich habe sie dem Satan übergeben, damit sie durch Züchtigung gelehrt werden, nicht zu lästern.

 

Die unvefälschte Wahreheit zu verteidigen braucht Mut!Ja, wir sind mitten in einem Kriegszug die von Religionen gutverdeckte Wahrheit ans Licht zu zerren und jeden der sie zu verfinstern sucht öffentlich anzuklagen! Tatsächlich geht es um Leben und Tod, sogar um „ewige Abschneidung von den Lebenden“, da dies eine Gerichtszeit Gottes ist! Erst im 2.Brief im Jahre 63 u.Z. erfahren wir von Paulus die Begründung, warum er jene Männer die gar Vorsteher waren aus der Versammlung warf und damit „Satan übergab“:

 

(2. Timotheus 2:14-17)  Erinnere sie beständig an diese Dinge, indem du ihnen vor Gott, deinem Zeugen, feierlich gebietest, nicht um Worte zu streiten, was gar nichts nützt, denn es führt zum Sturz derer, die zuhören. 15 Tu dein Äußerstes, dich selbst Gott als bewährt darzustellen, als ein Arbeiter, der sich wegen nichts zu schämen hat, der das Wort der Wahrheit recht handhabt. 16 Meide aber leere Reden, die verletzen, was heilig ist; denn sie werden immer mehr zur Gottlosigkeit fortschreiten, 17 und ihr Wort wird sich ausbreiten wie Gangrän. Hymenạ̈us und Philẹtus gehören zu diesen.

 

Zu Hymenäus und Alexander gesellte sich inzwischen auch noch Philetus. Paulus denunziert sie, dass sie nicht der Wahrheit folgen:

 

(2. Timotheus 2:18, 19)  Gerade diese [Männer] sind von der Wahrheit abgewichen, indem sie sagen, die Auferstehung sei bereits geschehen; und sie untergraben den Glauben einiger. 19 Doch die feste Grundlage Gottes bleibt bestehen und hat dieses Siegel: „Jehova [[der Herr (Jesus)]] kennt die, die ihm gehören“ und: „Jeder, der den Namen Jehovas [[der Herr (Jesus)]]  nennt, lasse ab von Ungerechtigkeit.“

 

Dieselben Worte, die einer irdischen Auferstehung entgegen gerichtet sind, diese hat J.F. Rutherford von den andern christlichen Religionen kopiert, die sich durch „himmlische Auferstehung“ auf ihre waren Gründer Hymenäus, Alexander und Philetus zurückführen lassen!

 

Mit der Taufe von Kleinkindern geht der Sinn der Taufe verloren, der persönlichen Hingabe an Gott, dem Absterben beim Untertauchen gegenüber dem "Gesetz der Sünde" und zu neuem Leben zu erwachen gegenüber dem "GESETZ des Geistes"! Die Katholische Kirche hat seit der Synode oder dem Konzil von Karthago im Jahre 253 u.Z. das jüdische Ritual der Beschneidung, das dem „Bund der Beschneidung“ mit Abraham und dessen Samen begann in ein Ritual der Kindstaufe verwandelt. Damit aber bricht sie deutlich mit den Worten des Paulus, indem sie etwas äusserliches am Fleisch durch etwas anderes äusserliches am Fleisch vertauscht. Dadurch geht der Sinn der Taufe aber verloren, da diese das Eingehen eines Bundes beinhaltet, der nur freiwillig und in Kenntnis der Bundesverpflichtungen eingegangen werden darf! Das ist nur unter geistig reifen Personen möglich. Diese geistige Reife muss sich vorab durch Werke des Jugendlichen erweisen, wo er die Anwendung des GESETZES auf sein Leben unter Beweis stellt, bevor er reif zur Taufe und zum Bündnis ist!

 

(Jakobus 2:18-23)  Dennoch wird jemand sagen: „Du hast Glauben, und ich habe Werke. Zeig mir deinen Glauben ohne die Werke, und ich werde dir meinen Glauben durch meine Werke zeigen.“ 19 Du glaubst, daß es einen einzigen Gott gibt, nicht wahr? Du tust sehr wohl. Doch glauben auch die Dämọnen und schaudern. 20 Möchtest du aber wissen, du leerer Mensch, daß der Glaube ohne Werke untätig ist? 21 Wurde nicht Abraham, unser Vater, durch Werke gerechtgesprochen, nachdem er Ịsa·ak, seinen Sohn, auf dem Altar dargebracht hatte? 22 Du siehst, daß [sein] Glaube mit seinen Werken zusammenwirkte, und durch [seine] Werke wurde [sein] Glaube vollkommen gemacht, 23 und das Schriftwort wurde erfüllt, welches sagt: „Abraham setzte Glauben in Jehova, und es wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet“, und er wurde „Freund Jehovas“ genannt.

 

Wie nun soll ein als Baby Getauftes Kind „Glaube mit Werken“ zeigen? In der gesamten Schrift wird nicht eine einzige Kindestaufe beschrieben!

 

Heidnische Trinität eroberte am Konzil von Nicäa die pseudo-christlichen Bischöfe unter Konstantins Erpressung und hohem Angebot eines Kaufpreises ihrer Stimmen. Jede Hure lässt sich für ihren Dienst bezahlen.Seit dem Konzil von Nicäa 325 u.Z., wo Konstantin die Göttlichkeit Jesu bestimmte und dann jenem von Konstantinopel 381 u.Z., als der dritte „GOTT Heiliger Geist“ hinzugefügt wurde werden Kleinkinder in den dreieinigen Gott getauft. Auch wenn Jesus mit dem Vater und dessen Worten, dem „Geist Jehovas“ in vollem Einklang steht, so bedeutet diese Dreieinigkeit einen vollständigen Glaubensbruch in die drei ersten Gebote Gottes!

 

So wie eine jüdische Familie ihren Erstgeborenen im Tempel darstellen musste, so werden Kinder vom frühesten Alter an in die Christenversammlung integriert, wobei Eltern ihre Kinder in Zucht nehmen, damit diese lernen dem Programm der Versammlung ebenfalls und dem Alter entsprechend Aufmerksamkeit zu zollen! Dies bringt Nutzen für alle Beteiligten und die Christenversammlung schmilzt zu einer wahren Grossfamilie zusammen. Alle Versammlungsteilnehmer helfen Familien mit Kindern diese in Liebe zu integrieren, wie eigene Söhne und Töchter. Die Kindern lernen zu anderen Christen, Frauen, Männern, Jungen und Alten wie zu engen Verwandten Vertrauen aufzubauen und eigene Liebe für jene zu entwickeln: Das sind Gott wohlgefällige Opfer der Nächstenliebe, die Kinder von Jugend an aufzuzeigen lernen! Paulus schrieb dies an Timotheus:

 

*** Rbi8  2. Timotheus 3:14-15 ***

Du aber, bleibe bei den Dingen, die du gelernt hast und zu glauben überzeugt worden bist, da du weißt, von welchen Personen du sie gelernt hast, 15 und da du von frühester Kindheit an die heiligen Schriften gekannt hast, die dich weise zu machen vermögen zur Rettung durch den Glauben in Verbindung mit Christus Jesus.

 

Das ist vergleichbar mit gewissen Gesetzeswerken unter dem mosaischen GESETZ, wo freiwillige Opfer und Gemeinschaftsschlachtopfer allen Nutzen brachten und das Verhältnis zu Gott festigten. Zudem mussten für Sünden Opfer im Tempel dargebracht werden die das GESETZ vorsah. Durch eine neue Art von Opfern erlangen Christen Jehovas Wohlgefallen, indem sie sich als wahre Brüder, Schwestern und Mütter Christi erweisen. Paulus erwähnte, dass er die anderen Christen nicht nur an der guten Botschaft teilhaben liess, sondern auch an sich selbst, seiner Person, seinen Freuden und Leiden durch engen Kontakt mit den Brüdern und deren Familien! (2.Kor 1:7; Gal 6:6; 1.Thess 2:8)

 

9.1.3.2          Glaube und Werke des Glaubens müssen miteinander im Einklang sein, um von Gott als wohlgefällige Opfer anerkannt zu werden: Bedingung zur Taufe!

Wahrer Glaube zeigt sich dadurch, dass wir Gottes Willen und Jesu Gebot auszuführen, wie dies Abraham tat! Dies muss durch Werke des Glaubens gezeigt werden!

 

Opfergaben gemäss gesetzlicher Vorschrift wie es Mose aufschrieb, die aufgrund von Sünden dargebracht wurden, konnten auch im Gesetzesbund nicht einen Lohn nach sich ziehen! Sie wurden ja zur Sündentilgung dargebracht, zur Begleichung einer Schuld gegenüber Gott, infolge von Übertretung! Dies hatte nicht Gottes „unverdiente Güte“ zur Folge, wie dies in der Taufe und Sündenlöschung als Folge von Jesu Tod zum Ausdruck kommt!

 

*** Rbi8  Römer 4:3-8 ***

Denn was sagt das Schriftwort? „Abraham setzte Glauben in Jehova, und es wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet.“ 4 Dem nun, der Werke [[der Sühne mittels Sündopfern]] verrichtet, wird der Lohn nicht als unverdiente Güte angerechnet, sondern als Schuld. 5 Dem dagegen, der keine Werke verrichtet, aber an den glaubt, der den Gottlosen gerechtspricht, wird sein Glaube als Gerechtigkeit angerechnet. 6 So, wie David auch von dem Glück des Menschen spricht, dem Gott Gerechtigkeit ohne Werke anrechnet: 7 „Glücklich sind die, deren gesetzlose Taten vergeben und deren Sünden zugedeckt worden sind; 8 glücklich ist der Mann, dessen Sünde Jehova keinesfalls anrechnet.“

 

In der Taufe kommt Jehovas „unverdiente Güte“ zur Anwendung, wo frühere Sünden ausgetilgt werden, ohne dass dafür die gesetzlich vorgeschriebenen Opfer erbracht wurden! Das kann nicht der Fall sein bei einem Neugeborenen, das keine Sünde begangen haben kann! Gottes Liebe zu uns kommt dadurch zum Ausdruck, dass er Jesus als Opfer an unserer Stelle den Tod schmecken liess.

 

So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einziggezeugten Sohn gab ...*** Rbi8  Johannes 3:16-21 ***

Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen einziggezeugten Sohn gab, damit jeder, der Glauben an ihn ausübt, nicht vernichtet werde, sondern ewiges Leben habe. 17 Denn Gott sandte seinen Sohn nicht in die Welt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde. 18 Wer Glauben an ihn ausübt, wird nicht gerichtet werden. Wer nicht Glauben ausübt, ist schon gerichtet, weil er nicht Glauben an den Namen des einziggezeugten Sohnes Gottes ausgeübt hat. 19 Dies nun ist die Grundlage für das Gericht, daß das Licht in die Welt gekommen ist, aber die Menschen haben die Finsternis mehr geliebt als das Licht, denn ihre Werke waren böse. 20 Denn wer schlechte Dinge treibt, haßt das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Werke nicht gerügt werden. 21 Wer aber das tut, was wahr ist, kommt zum Licht, damit seine Werke als solche offenbar gemacht werden, die in Harmonie mit Gott gewirkt worden sind.

 

Glauben auszuüben ist deutlich mit Werken verbunden, denn diese Werke die Jesus verrichtete und den Willen des Vaters erfüllte, dies machte ihn würdig zur Erhöhung! Ein Kleinkind kann diese Art von Werken nicht vorzeigen und kann damit auch nicht gültig getauft werden! Es steht während seiner Kindheit und Jugend unter dem Schutz jenes Elternteils, der gültig getauft ist!

 

Der ungläubige Ehepartner ist durch den Gläubigen geheiligt und damit auch die Kinder!Wir können doch die Worte des Paulus nicht einfach in ihr Gegenteil verdrehen und von „Erbsünde“ reden, wo er von „Heiligung“ der Kinder spricht! Entweder oder, aber nicht beides!

 

(1. Korinther 7:14)  Denn der ungläubige Mann ist in Verbindung mit [seiner] Frau geheiligt, und die ungläubige Frau ist in Verbindung mit dem Bruder geheiligt; sonst wären ja eure Kinder unrein, nun aber sind sie heilig.

 

Ein Jugendlicher wird die Taufe nicht suchen, dem es an Gerechtigkeit mangelt, einer aber der das Recht liebt wird sich gerne und willig unterweisen lassen, um diesen wichtigen Schritt aus eigenem Antrieb zu tun! Jesus gab dabei Vorbild, wie er sich mit zwölf Jahren unter die Lehrer im Tempel setzte, Fragen stellte und Antworten gab! Bestimmt fehlte Jesus an keinem Sabbat in der Synagoge (Lu 2:41-49; 4:16; 1.Kor 7:14).

 

Das griechische Wort baptízein, das mit „taufen“ übersetzt wird bedeutet „ein- oder untertauchen“ und kann schwerlich mit einem Kreuzzeichen auf der Stirn und dem übergiessen eines Kleinkindes mit etwas gesegnetem Wasser vertauscht werden. Die Formel die Priester über Jahrhunderte über dem Kind sprachen, womit der Teufel ausgetrieben werden sollte, wurde erst nach dem 2.Vatikanischen Konzil abgeschafft. Dunkelster Mystizismus wurde mit jüdischem Brauchtum der Kabala gemischt und der wahre Sinn der Taufe trat vollkommen in den Hintergrund.

 

Wahre Christen beschneiden sich von „frühester Jugend“ an ihr Herz. Das ist Aufgabe der Eltern, die ihre Kinder bereits als Kleinkind zu unterweisen beginnen! Zudem sind Kinder jeden Alters in den Versammlungen stets willkommene Zuhörer, wo sie ebenfalls von frühester Jugend an lernen können! Eine eigentliche Taufzeremonie existierte bei den ersten Christen nicht, alle Täuflinge waren Erwachsen und wussten um die Tiefe ihres Gelübdes gegenüber Gott!

 

Jesus gab das Beispiel, wie Eltern ihre Kinder in Gottesfurcht und Schriftkenntnis unterweisen sollen!Jesus selbst zeigte als Zwölfjähriger sehr gut in den Schriften unterrichtet zu sein. Er war dreissig Jahre alt, damit als Priester volljährig, als er sich von Johannes im Jordan vollständig untertauchen liess! Damit gab er selbst das Muster jeder weiteren Taufe!

 

Dass die Taufe vor der Versammlung erfolgen kann und dies für alle Teilnehmer ein freudiger Anlass darstellt, dies ist bestimmt richtig. Dazu aber besteht kein Zwang, auch nicht zu Taufpaten, den Jehova und Jesus selbst sind Zeugen, dass eine Person sich ihnen freiwillig hingibt! Sie werden ja dadurch in das Buch des Lebens eingeschrieben! (2.Ti 2:19; Off 3:5, 6; 20:15)

 

Vorsteher können dabei eine kleine Ansprache halten, wo diese Taufe vor der Versammlung geschieht oder sie davon Kenntnis erhält, um den Sinn der Taufe auch anwesenden Angehörigen des Täuflings gegenüber zu unterstreichen. Dies ist bestimmt im Sinne Jesu und der Apostel, die jede passende Gelegenheit nutzten, um die Anwesenden aufzuerbauen! Dazu aber einen Grossanlass zu machen raubt dem Ereignis eher seine tiefere Bedeutung! Aus der ungeplanten öffentlichen Ansprache des Petrus an Pfingsten geht die Spontaneität deutlich hervor: Die Ansprache des Petrus vor einer zusammengelaufenen Volksmenge ergab, dass sich anschliessend rund 3000 Juden zur Taufe begaben, weil sie durch die Worte zum Handeln angeregt wurden! (Apg Kap. 2)

 

9.1.3.3          Die Heirat ist kein Sakrament, das ein Priester verleihen müsste

Nach Gottes Norm sollen die beiden jungen Leute ihre Jungfräulichkeit bis zu jenem Tag bewahren, wo sie einander das Ja geben. Zudem sagt Paulus deutlich, dass sie nur „im Herrn“ heiraten sollen. Das bedeutet, dass beide die Gebote Jesu anerkennen und beide zuvor als Glaubende durch Untertauchen getauft wurden! Jesus warnte, dass unser Jawort auch später so gehalten werden muss: „Euer Wort Ja bedeute einfach ja, euer Nein nein; denn was darüber hinausgeht, ist von dem, der böse ist.“ (Mat 5:37)

 

Da Christen die Religionen „Babylons der Grossen“ zufolge deren geistigen Verwirrung und ihrem ungesetzlichen Handeln zu verlassen haben, so kann es nicht bedeuten nur innerhalb einer bestimmten Konfession zu heiraten. Dies würde doch nur bedeuten, die Dogmen jener Konfession der einer anderen gegenüber zu bevorzugen, sich aber in Wirklichkeit über Gottes Richtlinien und Jesu Gebote zu erhöhen! Aus „Babylon der Grossen“ hinauszugehen beinhaltet somit auch, nicht innerhalb deren Normen zu heiraten oder deren übrige „Sakramente“ anzuerkennen!

 

Witwen sind besser daran, nach dem Tod ihres Mannes unverheiratet zu bleibenPaulus rät Witwen, deren Mann verstorben ist nicht wieder zu heiraten, weil sie dadurch glücklicher sein können. An anderer Stelle spricht er davon, dass Verheiratete vermehrt „Drangsal im Fleische“ zu leiden haben (1.Kor 7:28).

 

*** Rbi8  1. Korinther 7:39-40 ***

Eine Frau ist während der ganzen Zeit, da ihr Mann lebt, gebunden. Wenn ihr Mann aber [im Tod] entschlafen sollte, so ist sie frei, sich zu verheiraten, mit wem sie will, nur im Herrn. 40 Doch ist sie, meiner Meinung nach, glücklicher, wenn sie so bleibt, wie sie ist. Ich denke bestimmt, daß auch ich Gottes Geist habe.

 

Die Ehe wird gemäss den Worten Jesu „durch Gott zusammengejocht“ und benötigt keinerlei Bestätigung seitens der Versammlungsvorsteher! Sie ist als göttliche Institution einmal geschlossen ehrbar und unbefleckt zu halten. Wer sein Jawort leichtfertig bricht, der bricht die Ehe und wird dadurch ebenso zum Ehebrecher, wie jemand der Hurerei begeht!

 

*** Rbi8  Hebräer 13:4 ***

Die Ehe sei ehrbar unter allen, und das Ehebett sei unbefleckt, denn Gott wird Hurer und Ehebrecher richten.

 

Wohl muss der Bund den zwei reife Christen untereinander eingehen der Versammlung unterbreitet werden, weil ja sonst ihre Beziehungen als Hurerei taxiert werden müssten, was zum Ausschluss aus der Versammlung führen kann! Den Bund selbst aber schliessen die zwei Eheleute nach ihrer Ankündigung und einer Zeit des Verlöbnisses unter sich, möglicherweise in Anwesenheit der Eltern, welche ja bei israelischen Jugendlichen bis zu zwanzig oder gar dreissig Jahren ein Bestimmungsrecht hatten. Die Zeit, wo sich zwei Menschen ihr künftiges Versprechen geloben ist eine Zeit der Vorbereitung, wo jedes seine Rechte und Pflichten in der Ehe und gegenüber Gott gut verinnerlichen sollte!

 

Die Ankündigung der Heirat ist bestimmt ein wichtiger Anlass für die ganze Familie, welche grosse Veränderungen mit sich bringt, da ja damit vielfach auch der Auszug aus dem elterlichen Haus ansteht. Bestimmt wurde auch die Versammlung motiviert das kommende junge Paar zu ermuntern und ihnen in christlicher Liebe zu helfen und sie zu unterstützen. Gott wohlgefällige Opfer werden dadurch erbracht, die zum Frieden und zur Gerechtigkeit in der Versammlung beitragen (Mat 1:18-20).

 

*** Rbi8  Matthäus 19:4-6 ***

„Habt ihr nicht gelesen, daß der, welcher sie schuf, sie von Anfang an männlich und weiblich gemacht hat 5 und sprach: ‚Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und wird fest zu seiner Frau halten, und die zwei werden ein Fleisch sein‘, 6 so daß sie nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch sind?

 

Das Jawort wird zwischen den Eheleuten gesprochen und Gott und Jesus sind davon Zeugen! Die zwei Eheleute mussten zuvor fest zu ihren Eltern und ihrer ursprünglichen Familie halten, „Vater und Mutter ehren“. Nun aber sind sie verpflichtet sich gegenseitig zu unterstützen, wobei der Mann das „Haupt“ der neuen Familie wird! Die Frage an den Vater der Braut um Erlaubnis zur Ehe mit seiner Tochter zeugt bestimmt vom Respekt gegenüber elterlicher Gewalt, welche unter dem mosaischen GESETZ erst mit dreissig Jahren endete. Vor Gott sind sie nun ein Fleisch! Beide aber unterordnen sich Jesus als dem Haupt der Versammlung und anerkennen seine Richtlinien für eine Gott wohlgefällige eheliche Gemeinschaft! Paulus fasst es so zusammen:

 

Gott gab Männern wie Frauen getrennte Aufgaben aber beiden die Verpflichtung zur gegenseitigen Achtung und Liebe!*** Rbi8  Epheser 5:21-27 ***

Seid einander untertan in der Furcht Christi. 22 Die Frauen seien ihren Männern untertan wie dem Herrn, 23 denn ein Mann ist [das] Haupt seiner Frau, wie der Christus auch [das] Haupt der Versammlung ist, er, [der] Retter [dieses] Leibes. 24 In der Tat, wie die Versammlung dem Christus untertan ist, so seien es auch die Frauen ihren Männern in allem. 25 [Ihr] Männer, liebt eure Frauen weiterhin, so wie auch der Christus die Versammlung geliebt und sich für sie dahingegeben hat, 26 damit er sie heilige, indem er sie mit dem Wasserbad durch das Wort reinige, 27 so daß er die Versammlung sich selbst in ihrer Pracht darstelle, ohne daß sie einen Flecken oder eine Runzel oder etwas dergleichen habe, sondern daß sie heilig und ohne Makel sei.

 

Die Emanzipation brachte verheerende Veränderungen, deren Auswirkungen erst am Gerichtstag Gott völlig offenliegen werden! Aus Frauen Männer zu machen brachte Kinder dazu, nicht mehr geschlechtzsspezifische Unterschiede zu erlernen und sind oft orientierungslos als Erwachsene!Wenn Frauen sich ihren Männern freiwillig, aus innerer Überzeugung unterordnen, so wird dadurch viel zum ehelichen Frieden beigetragen. Die Männer ihrerseits sind zur Liebe zu ihren Frauen verpflichtet, die Rücksicht auf das schwächer Gefäss nehmen und deren Bedürfnisse mit Verständnis und in Ehrerweisung zu befriedigen suchen! Wenn beide ihre Rolle anerkennen die Gott jedem zuordnet wird dies zur Harmonie und zum Frieden viel beitragen!

 

Die Unterweisung der Frauen durch ihre Männer sowie in der Versammlung und durch Älteste im persönlichen Gespräch, wo Unreinheit die Ehe beschmutzen und dadurch der Versammlung zur Unehre gereichen könnte, sie wirkt wie ein „reinigendes Wasserbad“. Dauernder Ehestreit und Zerwürfnis sind wie Runzeln und für die Versammlung ein Makel (Eph 4:25-30).

 

*** Rbi8  1. Petrus 3:7 ***

Ihr Ehemänner, wohnt gleicherweise weiterhin bei ihnen gemäß Erkenntnis, indem ihr ihnen als einem schwächeren Gefäß, dem weiblichen, Ehre zuteil werden laßt, da auch ihr mit ihnen Erben der unverdienten Gunst des Lebens seid, damit eure Gebete nicht behindert werden.

 

Jesus bringt die weisen fünf Brautjungfrauen zum "Abendessen der Hochzeit des Lammes, wo sie ihre Priesterkönigsehre erhalten, bevor Jesus sie dem Vater als "das Israel Gottes" übergibt: Eine königliche Priesterschaft mit der sich Jehova erneut in ein ehegleiches Bündnis begibt!Gott selbst ist es, der die „zwei Teile“ zu einem Teil einigt: Eine Einheit die weder Vorsteher leichtfertig lösen können, noch ein weltliches Gericht zu trennen vermag, ausser wegen Hurerei!

 

Die „Hochzeit des Lammes“ mit seiner Braut, den Aposteln ist ein gebührender Vergleich, um zu zeigen, dass dies kein öffentlicher Anlass vor der Versammlung zu sein hat! Die eigentliche Hochzeit geschieht gar unter Ausschluss jeglicher Öffentlichkeit, am Aufenthaltsort der Apostel in der Wildnis, welche sich wie „eine keusche Braut“ auf den Anlass vorbereitet haben! Der Vater selbst führt Jesus zu diesem Zweck wiederum in die bewohnte Erde ein [B1](Heb 1:6).

 

Erst kurz vor der Hochzeit nimmt die Versammlung Kenntnis und lobpreist Jehova für seine Vorkehrung! Die „Brautjungfrauen“, Älteste, Vorsteher gehen Jesus entgegen, wenn er „um Mitternacht“ von der Hochzeit her kommt. Das Hochzeitsfest folgt erst einige Zeit danach und nur geladene, reine Gäste werden dazu eingelassen. Dort wird es viel Anlass zu grosser Freude geben, wenn die „Braut, die Frau des Lammes“ und der „Bräutigam“ und die 144.000 „Brautjungfrauen“ der „grossen Volksmenge“ auf dem Berg Zion offenbar gemacht werden! (Off 12:5, 6; 19:7-9).

 

9.1.3.4          Die Christenversammlung duldet keine Form von Hurerei und verurteilt Heuchelei!

Wer die Ehe bricht, wie dies im Falle eines Mannes in der Versammlung Korinth geschah, muss durch Vorsteher zur Rechenschaft gezogen werden! Die Ehe muss unter Christen hochgehalten werden und ehrbar sein! Ehescheidungen nach heutigem liberalem Recht dient eher der Habgier und der Hurerei, wie dazu göttliche Normen zu schützen. Die Folgen dieser Praxis sind für die Gesellschaft untragbar geworden und mit ein wichtiger Grund für das strenge Endgericht Gottes! Jehova sagt deutlich, dass er „Ehescheidung hasst“! (Mal 2:15, 16)

 

Es gibt auch in der Welt Richter, die Gottes Massstab an Recht aufrecht erhalten möchtenDie Missachtung muss für Christen mit harten Folgen verbunden sein, wie Paulus dies anhand der Versammlung Korinth deutlich macht! Er zieht deren Vorsteher als Verantwortliche mit ins Gericht, weil sie nicht frühzeitig eingegriffen hatten! Er selbst richtet den Fall aus der Ferne, ohne anwesend zu sein, nur aufgrund dessen, was ihm unterbreitet wurde! (1.Kor 5:1-5)

 

*** Rbi8  1. Korinther 5:11 ***

Nun aber schreibe ich euch, keinen Umgang mehr mit jemandem zu haben, der Bruder genannt wird, wenn er ein Hurer oder ein Habgieriger oder ein Götzendiener oder ein Schmäher oder ein Trunkenbold oder ein Erpresser ist, selbst nicht mit einem solchen zu essen.

 

Die Christenheit zeigt auch darin ihre Heuchelei, dass aus der Hochzeit ein aufwendiges Fest macht, das Gott und seinen Willen in Wirklichkeit in den Hintergrund verschiebt. Dafür aber zieht sie ausgelassene Festlichkeit in den Vordergrund, die leider allzu oft mit grober Übertretung durch hohen Alkoholgenuss endet und in unbändige Musik und Tanz ausufert, der „Teil der Welt“ bildet. Der Hochzeitstag wird dadurch oft jener Tag im Leben, der am meisten Stress für das junge Ehepaar beinhaltet. Wahre christliche Hochzeitsfeiern verlaufen weit besser eher bescheiden und sollten Grund zur Freude aller Beteiligten sein! 

 

Durch die liberale Scheidungspraxis gibt es auch mehr Wiederverheiratungen und oft weitere ausgelassene Festlichkeiten. Gottes Normen werden dabei leichtfertig missachtet. Die Wirtschaft profitiert. Viele Anwälte und Gerichte verdienen sich gutes Geld damit und werden sich vehement dagegen wehren, dass Gottes Normen respektiert werden.

 

9.1.3.5          Ehescheidung zieht göttliches Gericht nach sich

Jesu warnende Worte werden in der Christenheit meist vollkommen übergangen, wo er Scheidung verurteilt, ausser wegen Hurerei, weil dies ein Bruch eines vor ihm geschlossenen Gelübdes bedeutet. Die Wiederverheiratung von ungerechter Weise Geschiedenen deklariert Gott als Hurerei, die laut GESETZ Jehovas gar mit dem Tod bestraft wird! Kein Ehebrecher wird Gottes Königreich erreichen, warnte Paulus deutlich!

 

Ehescheidung ausser wegen Hurerei zieht göttlichzes Gericht nach sich: Ein Bündnis, das vor Gott geschlossen wurde darf nicht gebrochen werden!*** Rbi8  Matthäus 5:31-32 ***

Außerdem ist gesagt worden: ‚Wer immer sich von seiner Frau scheiden läßt, gebe ihr ein Scheidungszeugnis.‘ 32 Doch ich sage euch, daß jeder, der sich von seiner Frau scheiden läßt, ausgenommen wegen Hurerei, sie dem Ehebruch aussetzt, und wer eine Geschiedene heiratet, begeht Ehebruch.

 

An Jesu deutlichen Worten besteht kein Zweifel! Die Worte des Paulus an die Korinther werden in Kirchenkreisen leicht unter den Teppich gekehrt! So tun heutige Geschiedene sehr gut daran, sich bei Versammlungsvorstehern die Gottes Strafregeln ernst nehmen zu erkundigen, ob sie aus Sicht des göttlichen Rechtsmassstabes wirklich berechtigt sind eine neue Bindung einzugehen! Ein offenes Gespräch kann dies klären! Auch wenn staatliches Recht Scheidung und Wiederverheiratung erlauben, so bedeutet dies dennoch klare Übertretung göttlicher Normen und des Gebotes Jesu, das nicht ohne Folgen bleiben kann! Paulus frägt die Korinther verwundert:

 

*** Rbi8  1. Korinther 6:9-10 ***

Was? Wißt ihr nicht, daß Ungerechte das Königreich Gottes nicht erben werden? Laßt euch nicht irreführen. Weder Hurer noch Götzendiener, noch Ehebrecher, ... noch Diebe, noch Habgierige, noch Trunkenbolde, noch Schmäher, noch Erpresser werden Gottes Königreich erben.

 

Deutlich unterscheidet er Hurer und Ehebrecher! Bei erwiesener Hurerei des einen Ehepartners ist der andere frei für Scheidung und Wiederverheiratung! Christen tun gut, sich die strikten Modalitäten vor Augen zu führen, bevor sie den Schritt zur Taufe oder zur Hochzeit ins Auge fassen! In Gottes kommendem Königreich wird Ordnung herrschen und nur Menschen, welche göttliche GESETZE achten und respektieren werden dort Eingang finden!

 

Wiederverheiratung zu Unrecht Geschiedener zieht Gottes Urteil wegen Hurerei nach sich!Für die meisten Kirchen bedeuten all diese Zeremonien wie Taufe, Hochzeit und Tod eine Gelegenheit, dass die Religionsanhänger wenigstens an jenem Tag sich im Gotteshaus versammeln. Zudem ist es meist mit Gebühren verbunden.

 

Bei wahren Christen ist dies nicht so. Kostenfrei erhielten sie, kostenfrei geben sie! Zudem treffen sie sich ihrer Gewohnheit gemäss jeden Sabbat vor Gott und ihrem Herrn Jesus! Kirchenzugehörigkeit ist keinesfalls identisch damit Christ zu sein! Nur der verbleibt in Einheit mit Christus, der auch Jesu Gebote hält! Das Halten der Gebote ist nicht schwer und gibt unserem Leben Sinn und Richtung!

 

*** Rbi8  1. Johannes 5:1-4 ***

Jeder, der glaubt, daß Jesus der Christus ist, ist aus Gott geboren worden, und jeder, der den liebt, der das Geborenwerden veranlaßt hat, liebt den, der aus jenem geboren worden ist. 2 Dadurch erkennen wir, daß wir die Kinder Gottes lieben, wenn wir Gott lieben und nach seinen Geboten handeln. 3 Denn darin besteht die Liebe zu Gott, daß wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer, 4 denn alles, was aus Gott geboren worden ist, besiegt die Welt. Und das ist die Siegesmacht, die die Welt besiegt hat: unser Glaube.

 

Jesus erklärte, dass seine Schafe auf ihn hören, wer nicht auf ihn hört der erzeigt sich in Wirklichkeit gleich einem „Bock“, der nicht in der Liebe des Christus verweilen möchte und sich freiwillig von ihm absondert. Jesus sagte deutlich wie er solche Menschen am Gerichtstag beurteilt. Wir können nicht Sklave der Sünde sein und Sklave Christi bleiben!

 

*** Rbi8  Johannes 10:27-30 ***

Meine Schafe hören auf meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir. 28 Und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie werden keinesfalls je vernichtet werden, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen. 29 Was mein Vater mir gegeben hat, ist größer als alles andere, und niemand kann sie aus der Hand des Vaters reißen. 30 Ich und der Vater sind eins.“

 

Kirchen haben durch ihre Gesetzlosigkeit Gott gegenüber das Weltbild verändert! Die Folge ist Herzlosigkeit! Gottes GESETZE galten für Jesus und gelten für jeden, der sich in der Taufe unter den Bund begibt! Wer die GESETZE hält bleibt mit Jesus im Bund und damit auch mit dem Vater! Jesus seinerseits bleibt mit seinen „Schafen“ im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ in Einheit!

 

Jesus sagt durch die Offenbarung bereits seit dem Jahr 96 u.Z., dass es im kommenden System keine kirchlichen Trauungen mehr geben wird! All dies diente „Babylon der Grossen“ zur Verbreitung ihrer spiritistischen Bräuche!

 

*** Rbi8  Offenbarung 18:21-24 ***

Und ein starker Engel hob einen Stein auf gleich einem großen Mühlstein und schleuderte ihn ins Meer, indem er sprach: „So wird Babylon, die große Stadt [[(„Stadt“ = im Sinne von Organisation, Menschenmassen; „Wildnis“ = im Sinne Abgeschiedenheit von „der Welt“)]], mit Schwung hinabgeschleudert werden, und sie wird nie wieder gefunden werden. 22 Und die Stimme von Sängern, die sich auf der Harfe begleiten, und von Musikern und von Flötenspielern und von Posaunenbläsern wird nie wieder in dir gehört werden, und kein Handwerker irgendeines Handwerks wird je wieder in dir gefunden werden, und kein Geräusch eines Mühlsteins [[(Schleifsteins)]] wird je wieder in dir gehört werden, 23 und kein Licht einer Lampe wird je wieder in dir leuchten, und keine Stimme eines Bräutigams und einer Braut wird je wieder in dir gehört werden; denn deine reisenden Kaufleute waren die Männer von oberstem Rang auf der Erde, denn durch deine spiritistischen Bräuche wurden alle Nationen irregeführt. 24 Ja, in ihr wurde das Blut von Propheten und von Heiligen und von all denen gefunden, die auf der Erde hingeschlachtet worden sind.“

 

Gott macht die Kirchenführer für all die gesetzlosen Dinge verantwortlich, denn sie hatten die Pflicht das „GESETZ des Christus“ unter den Menschen aufzurichten und stattdessen haben sie eine „veränderte gute Botschaft“ verkündet die Paulus unter „Fluch“ gelegt hat: Das sollten wir nie vergessen!

 

(Galater 1:8, 9)  Aber selbst wenn wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als gute Botschaft verkündigen sollte außer dem, was wir euch als gute Botschaft verkündigt haben, er sei verflucht. 9 Wie wir es zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wieder: Wer immer euch als gute Botschaft etwas verkündigt außer dem, was ihr [[(von uns, den Aposteln, unseren Aufzeichnungen innerhalb der Schrift)]] angenommen habt, er sei verflucht.

 

All die „Opfergaben“ in den Kirchen die deren Vorsteher darbringen sind vor Gott unannehmbar, weil ihre Hände mit dem Blut Unschuldiger befleckt sind! Ja, der „blinde Leiter“, der eher auf Kirchenleitung hört, statt Jesus als einziges „Haupt“ anzuerkennen und die „blinden Schafe“ fallen eben doch in dieselbe Grube! (Mat 15:14)

 

Der auf der Orgel gespielte feierliche Hochzeitswalzer, bei der Verehelichung vorab von Reichen, der oft auch noch mit Orchester untermalt ist, wird der Vergangenheit angehören. Es war Teil „Babylons der Grossen“ und ihrer gut durchdachten und organisierten Strategie zur Irreführung der Nationen. Die Geschäftemacherei der Kirchen, zusammen mit den Kaufleuten die dadurch reich geworden sind, sie haben durch dieses heidnische Brauchtum beide zur schamlosen Ausnutzung und Irreführung der Menschen beigetragen!

 

 

Vorschau auf den 3. Teil dieser Artikelserie:

 

   Nach diesem Überblick über göttlich vorgeschrieben Opfer für Christen in der Endzeit betrachten wir im 3. Teil dieser Artikelserie im September 2006, im Artikel: 6.9.5  Jesu Opferanwendung im Endgericht in Verbindung zum  symbolische „Bock für Asasel. Das Thema bleibt Jehova annehmbare Opfer beizutragen und diese durch Jesus als Hohepriester Gott darzubringen. Die Haupttitel dabei lauten:

 

Opfer am Altar Gottes und ihre tiefere Bedeutung für Christen

  

   9.5.1  Opfer am Altar Gottes und ihre tiefere Bedeutung für Christen

   9.5.2  Inwieweit befreit Jesu Opfer am Sühnetag von Sünden?

   9.5.3  Der annehmbare Bock am Sühnetag und der Bock für Asasel

 

 

 

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