Newsletter „DER WEG“ 7/01-1   Januar 2007

Neubearbeitung: 16.11.13

 

 

Artikel:  7.1.1  Stehen Christen unter dem Verbot des Verzehrs von Schweinefleisch?

 

2.Teil:  Die Speisevorschriften als Teil der Verordnungen an die levitische Priesterschaft!

 

   Im ersten Teil dieser Artikelserie im NEWSLETTER „DER WEG“ vom Monat November im Artikel 6.11.1 Die göttlichen Richtlinien für Israel als Wegweiser auch für Christen! behandelten wir die vielfältigen Vorschriften des Gesetzesbundes vom Sinai. Deutlich davon abgetrennt, aber integrierender Bestandteil waren die Vorschriften die Gott den Leviten gebot! Die Christen bilden ein freies Volk, stehen aber unter dem „Gebot des Christus“ der deutlich gesagt hat, dass er nicht gekommen war, um Gottes GESETZ aufzuheben, sondern um es zu erfüllen! Wir sind gefordert Jesu Fussstapfen exakt nachzufolgen! Das GESETZ war für Israel gemacht worden, um Sünde, – Zuwiderhandlung gegen Gottes Willen, – als solche und auch die Straffolgen kenntlich zu machen. Ohne GESETZ gäbe es keine Sünde! Das GESETZ war Erzieher für Juden, das zum Christus führte und später für Christen der Nationen ein Erzieher, der zu Gott führt! Nur wer sein Herz beschnitten hat, Gottes GESETZ akzeptiert um es anzuwenden, nur dieser wurde als Erwachsener getauft und „zog den Christus an“! Er wurde von Gott durch unverdiente Güte dafür gerecht gesprochen! (Gal 4:23, 24) Paulus sagt, dass Christen Gottes GESETZ unter den Nationen aufrichten! (Rö 3:31)

 

   Diese Hauptthemen wurden bereits behandelt:

 

   Die vielfältigen Vorschriften des Bundes am Sinai

   Gottes GESETZ gilt auch für das freie Volk der Christen!

   Das GESETZ als Erzieher für Juden und Christen, das zu Jesus führt

 

   Der Taufbund beinhaltet doch, Gottes GESETZ, die Gerechtigkeit seines Königreiches anzuerkennen! (Mat 6:33) Stolperstein im ersten Jahrhundert bildeten die vielen pharisäischen Regeln, die über das GESETZ hinausgingen und es gar ungültig machten! Jesus und später die Apostel, vor allem Paulus wehrten sich gegen diese Art des Missbrauchs. (Gal 4:23, 24)

 

   Das Gebot betreffend den Verzehr von Schweinefleisch ist nur eines innerhalb der Speisevorschriften Israels! Wenn sie für Christen als „geistige Juden“ verbindlich sind, dann muss jeder für sich entscheiden: Entweder ich verteidige meinen „Bauch als (einen) Gott“, der mir Befehle erteilt oder ich höre auf Gottes Gebot, gewisse Speisen und Getränke betreffend!

 

*** Rbi8  Philipper 3:18-19 ***

18 Denn es gibt viele, ich pflegte sie oft zu erwähnen, erwähne sie jetzt aber auch weinend, die als die Feinde des Marterpfahls [[Pfahls]] des Christus wandeln, 19 und ihr Ende ist Vernichtung, und ihr Gott ist ihr Bauch, und ihre Herrlichkeit besteht in ihrer Schande, und ihr Sinn steht nach Dingen auf der Erde.

 

http://img.welt.de/img/wirtschaft/crop109447216/3448729263-ci3x2l-w620/Biofleisch-Projekt-2-.jpg   Die Industrie die Schweinefleisch verarbeitet oder Drogen produziert mögen ihre eigenen habgierigen Interessen höher stellen, als Gottes Gebote. Der Bauer der Koka oder Tabak anpflanzt und der Schweinezüchter haben alle für sich ein und dasselbe Argument, dass es ihr täglicher Unterhalt für ihre Familie bedeutet! Das behaupten aber auch Priester und ebenso Prostituierte! Was aber, wenn die Tätigkeit den frühzeitigen Tod jener mit sich zieht, die deren Produkte konsumieren? Wir müssen lernen mit Unterscheidungsvermögen zu handeln und zu verstehen lernen, was Gottes Wille in jeder Sache ist, um das zu tun, was für uns langfristig gut ist oder gar für das ewige Leben Voraussetzung bildet! Wir sollten niemanden zum Straucheln veranlassen! Der Jünger Jakobus weist uns in seinem Brief diesbezüglich auf einen gewichtigen Punkt hin:

 

*** Rbi8  Jakobus 2:10-13 ***

10 Denn wer auch immer das ganze GESETZ hält, aber in einem einzigen Punkt einen Fehltritt tut, der hat sich gegen alle vergangen. 11 Denn der, der gesagt hat: „Du sollst nicht ehebrechen“, hat auch gesagt: „Du sollst nicht morden.“ Wenn du nun nicht die Ehe brichst, aber mordest, bist du ein Gesetzesübertreter geworden. 12 Redet weiterhin so, und handelt weiterhin so wie die, die durch das Gesetz [[GESETZ]] eines freien Volkes gerichtet werden sollen. 13 Denn für den, der nicht Barmherzigkeit übt, wird das Gericht ohne Barmherzigkeit sein. Barmherzigkeit frohlockt triumphierend über das Gericht.

 

   Jehova ist ein barmherziger Gott. Dies ist aber nicht gleichbedeutend wie eine Einladung dazu, um sein GESETZ leichtsinnig oder gar böswillig zu übertreten, um Ihn zur Barmherzigkeit zu zwingen! Paulus sagte deutlich, dass es für jene die willentlich sündigen „kein (weiteres) Schlachtopfer mehr gibt! “Denn wenn wir willentlich Sünde treiben, nachdem wir die genaue Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, so bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig, [wohl] aber ein gewisses furchtvolles Erwarten des Gerichts (Heb 10:26-31). Lassen wir uns von weitverbreiteten religiösen Ansichten die Gottes Wort widersprechen nicht irreführen!

  

 

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

1.1     Die Speisevorschriften als Teil der Verordnungen an die levitische Priesterschaft 3

1.1.1           Die Speisevorschriften als Teil des Bundes mit Levi 3

1.1.1.1         Nachahmer des Paulus werden, der selbst Nachahmer Christi war! 3

1.1.1.2         Paulus diente den Menschen der Nationen und auch als auserwählter Lehrer den übrigen Aposteln beim neuen Aufbau der „zerfallenen Hütte Davids“! 3

1.1.1.3         Die Fertigstellung „der Hütte Davids“ erfolgt in unseren Tagen! Jene die Schweinefleisch und Widerliches essen erhalten ihr Gericht! 5

1.1.1.4         Der Massstab bei der Ausmessung des Tempels, des Altars und der darin Anbetenden. 7

1.1.1.5         Nicht zu den elementaren Dingen der Götzenverehrung zurückkehren! 8

1.1.1.6         Vor welchen „elementaren Dingen“ des Götzendienstes warnte Paulus?. 9

1.1.1.7         Am „Haupt“ festhalten, das der Christus ist und den wahren König ehren! 11

1.1.1.8         Die „notwendigen Dinge“ die Gottes GESETZ vorschreibt einhalten, nicht zurückkehren zu den „elementaren Dingen dieser Welt 11

1.1.1.9         Gottes Königreich und Seine Gerechtigkeit steht im Mittelpunkt christlichen Lebens. 12

1.1.2           Welche Rolle spielt das eigene Gewissen bei der Definition, was Sünde ist?. 13

1.1.2.1         Aktiver Glaube in Gottes Wort und GESETZ definiert dem Gewissen, was Sünde ist 13

1.1.2.2         Das zu tun, was wir erkennen, dass Gott es als unrein erklärt: Dies bedeutet Sünde! 14

1.1.2.3         Welchen Teil des GESETZES betreffen die Speisevorschriften?. 14

1.1.2.4         Das GESETZ Jehovas bringt das Leben zurück! 15

1.1.2.5         Glaube in Jesus und das Halten seiner Gebote bringen ewiges Leben! 17

1.1.2.6         Liebe zu Gott zeigt sich dadurch, dass wir Seine Gebote halten. 17

1.1.3           Welche Veränderungen brachte Jesus, die das Buch Levitikus betreffen?. 19

1.1.3.1         Die Bedingungen im Buch Levitikus wurden nur zum Teil durch den neuen Hohepriester verändert, nicht aber aufgehoben! 19

1.1.3.2         Vorschriften an die Söhne Levis im Zusammenhang mit dem Tempeldienst: Das Ritualgesetz. 20

1.1.3.3         Gottes Zelt der Zusammenkunft, seine Priester, die Opfer, die Beschneidung. 22

1.1.4           Levitikus 1-7:  Gottes Bestimmungen im Hinblick auf Opfergaben im Tempel 23

1.1.4.1         Die Anweisungen gelten für alle Söhne Israels, was das geistige Israel, Christen mit einschliesst! 23

1.1.4.2         Die Opfergaben die Jehova für Israel vorsah; Blut bleibt heilig, dem Altar vorbehalten! 23

1.1.4.3         Keine weiteren Bürden bedeutet nicht Befreiung vom GESETZ Mose! 24

1.1.5           Levitikus 8-10: Die Vorgaben in Levitikus betreffend Einsetzung der aaronischen Priesterschaft 25

1.1.5.1         Die Einsetzung der Söhne Aarons in ihr Amt hat im kommenden System ihr Gegenstück. 25

1.1.5.2         Das erste Tempelabteil im geistigen Tempel des Christus. 26

1.1.6           Levitikus 11: Die Speise- und die Hygienevorschriften. 27

1.1.6.1         Speisevorschriften, die wegen des „Gottes des Bauches“ auch Christen ebenso betreffen. 27

1.1.6.2         Schweine und andere Tiere die für Jehova immer als widerlich gelten. 28

1.1.6.3         Gebote mit langfristigen Folgen, die zu unserem Schutze dienen! 29

1.1.6.4         Gottes Verbot des Schweinefleisches auch aufgrund der weitreichenden Gesundheitsrisiken betrachten! 30

1.1.6.5         Heutige Warnungen vor cholesterinreichen Speisen schon vor 3500 Jahren in der Bibel?. 31

1.1.7           Levitikus 12: Gottes GESETZ der Beschneidung an Abraham gilt für ganz Israel! 32

1.1.7.1         Die „Beschneidung des Herzens“ als Kennzeichen dem Gott Israels anzugehören. 32

1.1.7.2         Mit der Taufe wird Die „Beschneidung des Herzens“ mittels Gottes Geboten bestätigt 33

1.1.8           Levitikus 13-15: Die Hygienegesetze sind bis heute nützlicher Schutz! 33

1.1.8.1         Hygienevorschriften die bis heute unverändert zu unserem Schutz dienen. 33

1.1.8.2         Geistige Hygiene und geistige Quarantäne sind bester Schutz vor geistigem Tod. 34

1.1.9           Levitikus 16, 17: Der Sühnetag und das Blut, das der Sühne dient 34

1.1.9.1         Ohne Blutvergiessen gibt es bei Gott keine Sühne. 34

1.1.9.2         Die aufgehäuften Sünden die bis zum Himmel reichen. 35

1.1.10         Levitikus 18:  Sexualgebote und die Straffolgen bei Übertretung des 7.Gebotes. 36

1.1.10.1       Ganz Israel zu allen Zeiten und an allen Orten aufgefordert Gottes GESETZE und richterlichen Entscheidungen zu halten. 36

1.1.10.2       Das siebte Gebot sich von Ehebruch frei zu halten und seine vielfältige Anwendung zu unserem beständigen Nutzen. 36

1.1.10.3       Die Folgen der Übertretung des Gebotes betreffend Hurerei sind wahrlich beängstigend! 37

1.1.10.4       Die weiteren Sexualvergehen aus Levitikus, den Kapiteln 19 und 20. 37


 

1.1               Die Speisevorschriften als Teil der Verordnungen an die levitische Priesterschaft

 

 

1.1.1          Die Speisevorschriften als Teil des Bundes mit Levi

 

1.1.1.1        Nachahmer des Paulus werden, der selbst Nachahmer Christi war!

Paulus erklärt uns viele dieser Dinge in seinen Briefen! Petrus aber bemerkte, dass einiges darin schwer zu verstehen ist, für jene, die mit den Schriften unvertraut sind! Paulus setzt somit in seinen Briefen voraus, dass Christen mit Gottes GESETZ vertraut sind! Mit den „Schriften“ ist das ganze „Alte Testament“ gemeint. Paulus widerspricht weder Moses noch Jesus! Er ist es, der oft die tieferen Dinge erklärt, die hinter einer göttlichen Regelung oder Anweisung stehen! Paulus war ein Gesetzeslehrer, der als Schüler des Gamaliel auch die übertriebenen Regeln des Pharisäismus kannte und jene genauso wie Jesus ablehnte: Der aber selbst vollkommen gesetzestreu wandelte! (Apg 5:34; 22:3; Gal 1:13, 14; Phi 3:5, 6) Er fordert uns auf: „Werdet meine Nachahmer, so wie ich Christi [Nachahmer] bin.“ Man kann weder Jesus noch Paulus nachahmen ohne auf das ganze göttliche GESETZ zu achten! (1.Kor 11:1)

 

*** Rbi8  2. Petrus 3:15-16 ***

Betrachtet ferner die Geduld unseres Herrn als Rettung, so wie euch unser geliebter Bruder Paulus nach der ihm verliehenen Weisheit ebenfalls schrieb, 16 indem er von diesen Dingen redete, wie er das auch in all [seinen] Briefen tut. Darin sind jedoch einige Dinge schwer zu verstehen, die die Ungelehrten und Unbefestigten verdrehen, wie [sie es] auch, zu ihrer eigenen Vernichtung, mit den übrigen Schriften [tun].

 

Worin waren neben einigen Judenchristen auch einige der neu hinzugekommenen Heidenchristen solche „Ungelehrte und Unbefestigte“? Einerseits betrifft es die Aussagen Jesu in den Evangelien, andererseits die „übrigen Schriften“ des Bundes vom Sinai. Erst zusammen ergeben sie eine vollkommene Einheit, wo das eine das andere ergänzt! Paulus sagte betreffend des „neuen Bundes“ mit Christus und dessen Nachfolgern im Brief an die Hebräer, aus Jeremia 31:33 zitierend:

 

*** Rbi8  Hebräer 8:10 ***
Denn dies ist der Bund, den ich mit dem Hause Israel nach jenen Tagen schließen werde‘, spricht Jehova. ‚Ich will meine Gesetze [[GESETZE]] in ihren Sinn legen, und in ihre Herzen werde ich sie schreiben. Und ich will ihr Gott werden, und sie selbst werden mein Volk werden.

 

Das ganze göttliche GESETZ soll nicht bloss ins Gedächtnis eingeschrieben sein, sondern aufs Herz, dass es uns zum entsprechend Handeln veranlasst!

 

Wir haben heute, in diesem aktuellen Moment in der Endzeit nicht den Vorteil Paulus oder einen anderen Apostel oder gar Jesus direkt befragen zu können, wie die Vorsteher jener Tage dazu Gelegenheit hatten, wenn sie etwas nicht genau verstanden. Mitglieder jener Versammlungen, wo Paulus gepredigt hatte konnten den Aposteln auch eine Mitteilung zukommen lassen, worauf sie reagierten. Wir müssen uns auf die geschriebenen Worte der Apostel konzentrieren, die wir, wenn wir sie wirklich zu verstehen suchen erkennen können, dass sie mit den übrigen Schriften in voller Harmonie stehen! (2.Thess 2:1, 2, 15)

 

Paulus in seiner Gelehrtheit und dem vertraut Sein mit Gottes Geboten, den Dienstvorschriften, dem Vorgehen im Tempel, den Propheten und Vorhersagen war von Gott durch Jesus als „auserlesenes Gefäss“ für die Belehrung der Nationen erwählt worden. Er sollte aber auch den Christen aus den Juden, den „Ebioniten“ das neue, tiefere Verständnis vermitteln, welches wie Licht durch Jesus gekommen war! Jesus zeigte gerade jenem Apostel in Visionen viele jener Dinge innerhalb des GESETZES, welche eine Änderung erfahren hatten und auch die Erfüllung von Dingen, die noch kommen würden.

 

Um das Jahr 41 u.Z. hatte Paulus eine übernatürliche Vision, wo er im Geist oder im Körper, er wusste es selbst nicht, im „dritten Himmel“ Jehovas war und Dinge hörte und sah, über die er nicht reden durfte! Wir, als Christen aus den Nationen müssen Paulus somit gut zuhören. Auch die Hebräerchristen, ja selbst die übrigen Apostel mussten von ihm lernen, mussten aus derselben Quelle schöpfen: Aus seinen Briefen! (Apg 9:15; 2.Kor 1-4)

 

image007

 

1.1.1.2        Paulus diente den Menschen der Nationen und auch als auserwählter Lehrer den übrigen Aposteln beim neuen Aufbau der „zerfallenen Hütte Davids“!

Paulus reiste erst nach Teilen von drei Jahren nach seiner Bekehrung persönlich nach Jerusalem, um dort seine Lehre vor den anderen Aposteln zu vertreten, die er direkt durch Visionen von Jesus erhalten hatte, zuerst, als Jesus ihm in einem hellen Licht begegnete. Das dürfte um das Jahr 36 u.Z. gewesen sein.

 

*** Rbi8  Galater 1:18-20 ***

Dann, nach drei Jahren, ging ich nach Jerusalem hinauf, um Kephas zu besuchen, und ich hielt mich fünfzehn Tage bei ihm auf. 19 Aber ich sah sonst keinen von den Aposteln, nur Jakobus, den Bruder des Herrn. 20 Was nun die Dinge betrifft, die ich euch schreibe, seht, vor Gott, ich lüge nicht.

 

Paulus bezeichnet Jakobus als „Bruder des Herrn“, um ihn von dem Apostel Jakobus zu unterscheiden. Es ist derselbe, vom dem ein Hirtenbrief in den Schriften steht und den Matthäus unter die zumindest sechs Geschwister Jesu einreiht „Ist dieser nicht des Zimmermanns Sohn? Heißt seine Mutter nicht Maria und seine Brüder Jakobus und Joseph und Sịmon und Judas? Und seine Schwestern, sind sie nicht alle bei uns? Woher hat dieser Mensch denn all dies?“ (Mat 13:55, 56).

 

image009Erst vierzehn Jahre später, als Jesus Paulus in jener weiteren Offenbarung hierzu Auftrag gab ging er ein weiteres Mal nach Jerusalem hinauf. Inzwischen war etwa das Jahr 50 u.Z. gekommen. Es war bereits einige Zeit nach dem Brief an die Galater, vor der Zeit, wo er auch die Briefe an die Thessalonicher schrieb. Einige seiner von ihm gegründeten Versammlungen waren bereits beträchtlich gewachsen. Damals, bei jenem Besuch hatten  ihm Petrus, Johannes und Jakobus, Jesu Bruder sein Apostelamt bestätigt (Gal 2:7-10).

 

Derselbe Jakobus, Jesu Halbbruder, der um das Jahr 50-52 u.Z. die Führung in der Versammlung Jerusalem innehatte, war aber der Auslöser eine Kontroverse gewesen, welche die Versammlung Antiochia sehr beunruhigt hatte und den Grund dazu gegeben hatte, dass Paulus jenen Versammlungen den Galaterbrief schrieb. Männer aus Jerusalem, unter denen offensichtlich auch Petrus war verlangten, dass das ganze GESETZ Mose gehalten würde, in wörtlichem und nicht in übertragenem Sinn, wie Paulus dies lehrte, was die Beschneidung betraf und das Getrenntsein von Juden von den Heiden. Vor allem in Beziehung auf das Verlangen, dass sich die Christen Galatiens am Fleische beschneiden lassen müssten gab es grosse Unruhe! Paulus schrieb erbost darüber:

 

*** Rbi8  Galater 1:6-9 ***

Ich wundere mich, daß ihr euch so schnell abbringen laßt von dem, der euch durch Christi unverdiente Güte berufen hat, zu einer andersartigen guten Botschaft. 7 Doch gibt es keine andere; nur sind da gewisse Leute, die euch Unruhe bereiten und die gute Botschaft über den Christus verdrehen wollen. 8 Aber selbst wenn wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als gute Botschaft verkündigen sollte außer dem, was wir euch als gute Botschaft verkündigt haben, er sei verflucht. 9 Wie wir es zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wieder: Wer immer euch als gute Botschaft etwas verkündigt außer dem, was ihr angenommen habt, er sei verflucht.

 

Selbst Männer die „Säulen in der Versammlung“ Jerusalems zu sein schienen hatten die Veränderungen nicht vollkommen verstanden, die Jesus im Zusammenhang mit der Anbetung Gottes durch „Geist und Wahrheit“ eingeführt hatte! Sie versuchten nach wie vor am Buchstaben des GESETZES festzuhalten und die Ritualhandlungen im Tempel zu kopieren. Jesus aber hatte neues „Licht auf Leben und Unvergänglichkeit geworfen durch die gute Botschaft“. Paulus war der dazu bestimmte Apostel diese Dinge als Lehrer nicht nur Christen aus den Heiden sondern auch solchen aus den Juden zu erklären!

 

*** Rbi8  2. Timotheus 1:9-11 ***

Er hat uns gerettet und uns mit einer heiligen Berufung berufen, nicht aufgrund unserer Werke, sondern aufgrund seines eigenen Vorsatzes und unverdienter Güte. Diese wurde uns in Verbindung mit Christus Jesus vor langwährenden Zeiten verliehen, 10 doch jetzt ist sie klar ersichtlich geworden durch das Offenbarwerden unseres Retters, Christus Jesus, der den Tod zunichte gemacht, aber Licht auf Leben und Unvergänglichkeit geworfen hat durch die gute Botschaft, 11 für die ich zum Prediger und Apostel und Lehrer ernannt worden bin.

 

Welches waren jene „langwährenden Zeiten“, wo die Apostel „in Verbindung mit Christus Jesus“ berufen wurden? Jesus war doch jener Engel, dem Israel in der Wildnis zu gehorchen hatte, der zuvor Moses erschienen war im Dornbusch und der die Erstgeburt Ägyptens tötete. Der Abraham den Auftrag gab aus Ur auszuziehen und Jehova Isaak zu opfern auftrug, als Vorbild, was Jesus dann wirklich ausführte und der sich als einziggezeugtem Sohn Jehovas sich selbst dar gab. Derselbe Engel der davor schon Noah den Auftrag erteilt hatte die Arche zu bauen und der das Tor verschloss! Ja, der Engel der schon beim „Baum des Lebens“ Adam und Eva bereits unterwiesen hatte und als „Werkmeister“ Jehovas deren Erschaffung leitete, das erste Menschenpaar „nach unserem Gleichnis“ zu schaffen. Gottes Vorsatz durch den Christus die Menschen zu retten bestand seit Anbeginn und dies sollte er „inmitten von Brüdern“, den Aposteln bewerkstelligen! Der Tod kam durch Adam, das ewige Leben durch den „letzten Adam“: „So steht auch geschrieben: ‚Der erste Mensch, Adam, wurde eine lebende Seele.‘ Der letzte Adam wurde ein lebengebender Geist“ (1.Kor 15:45). Paulus war „Prediger und Apostel und Lehrer“!

 

Nach einer harten persönlichen Auseinandersetzung vor der Versammlung Antiochia hörte Kephas (Petrus) auf Paulus (Gal 2:11-14). Als Paulus nun persönlich in Jerusalem vor den Aposteln erschien war es Simon-Petrus (Kephas), der ihn vor den versammelten Aposteln und Jüngern verteidigte (Apg 15:6-11).

 

image010Kephas seinerseits, der Paulus und seine Lehre nun seit der Konfrontation in Antiochia ebenfalls verstand und seither für ihn Stellung bezog, bewirkte in Jerusalem eine Veränderung im Denken. Paulus wurde als zwölfter Apostel und Prediger der guten Botschaft für die Nationen erst zu jenem Zeitpunkt von den übrigen elf Aposteln und Vorstehern Jerusalems voll anerkannt! Er hatte einen harten und langen Kampf um deren Anerkennung führen müssen.

 

Dies zeigt deutlich, dass auch die Apostel und Jünger Menschen waren die weiterhin Fehler machten, aber mit einer Bereitschaft ausgestattet, Fehler und Irrtum zu korrigieren! Keiner vergalt schlussendlich böses mit bösem! (1.Thess 5:12-15)

 

Jakobus der nun ebenfalls verstanden hatte verband in seiner Rede vor dem, was später als das „Apostelkonzil“ bekannt wurde, nun die aktuellen Ereignisse jener Tage mit Vorhersagen des Propheten Amos (Am 9:11).

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 15:14-18 ***

Simeon hat ausführlich erzählt, wie Gott erstmals seine Aufmerksamkeit den Nationen zuwandte, um aus ihnen ein Volk für seinen Namen herauszunehmen. 15 Und damit stimmen die Worte der PROPHETEN überein, so wie geschrieben steht: 16 Nach diesen Dingen werde ich zurückkehren und die Hütte Davids, die verfallen ist, wieder aufbauen; und ich werde ihre Trümmer wieder aufbauen und sie wieder aufrichten, 17 damit die, die von den Menschen übrigbleiben, zusammen mit Leuten aus allen Nationen, Leuten, die nach meinem Namen genannt sind, Jehova ernstlich suchen, spricht Jehova, der diese Dinge tut, 18 die seit alters bekannt sind.‘

 

Die Trümmer der „Hütte Davids“, das zerstörte Königreich Israel musste von Jesus in der neuen Form, dem „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ (Kol 1:13) wieder aufgerichtet werden und wird erst zur Zeit der „Wiederherstellung aller Dinge“ (Mat 19:28; Apg 1:6-8) endgültig fertiggestellt. Dies geschieht mittels der Erwählung der göttlichen „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“.

 

image013

 

Diese kommende „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ hat die Aufgabe auch die GESETZE Jehovas durch den König auf Davids Thron, dem Christus Jesus, diesmal nicht nur für Israel, diesmal für alle Nationen der Erde mit „eisernem Stab“ durchzusetzen. Jesus bestätigte dies selbst in der Offenbarung an die „sieben Versammlungen“.

 

http://harmagedon.com.ar/X/Erkenntnis/X2.13%20%20K%C3%B6nigreich-Dateien/image005.jpg*** Rbi8  Offenbarung 2:26-29 ***

Und dem, der siegt und meine Taten bis zum Ende hin bewahrt, will ich Gewalt über die Nationen geben, 27 und er wird die Menschen mit eisernem Stab hüten, so daß sie gleich Tongefäßen zerbrochen werden, ebenso wie ich von meinem Vater empfangen habe, 28 und ich will ihm den Morgenstern geben. 29 Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Versammlungen sagt.‘

 

Wir sind aufgefordert alles zu hören, was Jesus sagt und nicht auf das zu reagieren, was Ohrenbetörer uns gerne mittels gefälschter guter Botschaften vermitteln möchten, um uns gefangen zu nehmen, damit wir ihnen hinterherlaufen! „Ich wundere mich, daß ihr euch so schnell abbringen laßt von dem, der euch durch Christi unverdiente Güte berufen hat, zu einer andersartigen guten Botschaft. Doch gibt es keine andere; nur sind da gewisse Leute, die euch Unruhe bereiten und die gute Botschaft über den Christus verdrehen wollen. Aber selbst wenn wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als gute Botschaft verkündigen sollte außer dem, was wir euch als gute Botschaft verkündigt haben, er sei verflucht.“ (Gal 1:6-8)

 

1.1.1.3        Die Fertigstellung „der Hütte Davids" erfolgt in unseren Tagen! Jene die Schweinefleisch und Widerliches essen erhalten ihr Gericht!

Um die „Trümmer wieder aufzurichten“, jene des steinernen Tempels, dessen Ende Jesus angekündigt hatte, die nun schlussendlich in geistiger Form mittels „lebendiger Steine“ wieder aufzurichten waren mussten Männer, die als Überrest vom Stamm Juda an Jesus glaubten zusammen mit Männern aus den Nationen Schulter an Schulter Gott gemeinsam eine neue Art von priesterlichen Dienst leisten.

 

*** Rbi8  1. Petrus 2:4-5 ***

Zu ihm kommend als zu einem lebendigen Stein, von Menschen zwar verworfen, bei Gott aber auserwählt, kostbar, 5 werdet auch ihr selbst als lebendige Steine aufgebaut zu einem geistigen Haus für den Zweck einer heiligen Priesterschaft, um geistige Schlachtopfer darzubringen, für Gott annehmbar durch Jesus Christus.

 

Beachten wir, dass der Aufbau des geistigen Tempels dem späteren Zweck einer heiligen Priesterschaft dient! Dazu muss der Tempel ja erst fertiggestellt und eingeweiht sein! Das haben all jene nicht verstanden, die sich heute bereits „Priester Gottes“ nennen und damit etwas vorwegnehmen, was durch Berufung vieler und Auswahl weniger erst bestätigt und offenbar werden muss!

 

*** Rbi8  Amos 9:11-12 ***

An jenem Tag werde ich die Hütte Davids aufrichten, die verfallen ist, und ich werde gewiß ihre Breschen ausbessern. Und ihre Trümmer werde ich aufrichten, und ich werde sie bestimmt aufbauen wie in den Tagen der Vorzeit, 12 damit man das in Besitz nimmt, was von Edom übriggeblieben ist, und alle Nationen, über denen mein Name genannt worden ist‘ ist der Ausspruch Jehovas, der dies tut.

 

Die Inbesitznahme Edoms steht in Verbindung mit der Zeit nach Harmagedon! Jehova tut dies mittels seines Sohnes und des „Königreiches der (neuen) Himmel“! Diese kommende neue Verwaltung muss vorab in ihr Amt eingesetzt werden, Königswürde erhalten, um die Städte der Nationen in Besitz zu nehmen, die Jesus ihnen anlässlich des Abschlusses der Einweihung anvertraut! [Bb3]

 

image017Dieser Dienst von fleischlichen Juden, der Apostel und Jünger des ersten Jahrhunderts, die den folgenden Untergang des Tempels und Israels durch die Zerstörung der Römer im Jahre 70 u.Z. überstehen sollten, weil sie sich zu Christus bekannten. Diese sollten nun zusammen mit Menschen aus den Nationen das an Pfingsten 33 u.Z. aufgerichtete „Königreich des Sohnes der Liebe“ predigen, sie mussten nun nach den veränderten gesetzlichen Bestimmungen, nach dem „GESETZ des Christus“ den neuen heiligen Tempel, den Leib des Christus gemeinsam aufbauen! Der Dienst der Priester im Tempel zuvor war nur ein „Schatten künftiger Dinge“ gewesen! Die wahre Wirklichkeit war nun mit dem Christus Gottes machtvoll gekommen. Jesus hatte nur die Worte geredet, die er vom Vater her gehört hatte (Eph 1:10; Heb 8:3-6).

 

*** Rbi8  Johannes 8:26-30 ***

Ich habe vieles über euch zu reden und zu richten. In der Tat, der mich gesandt hat, ist wahrhaftig, und gerade die Dinge, die ich von ihm gehört habe, rede ich in der Welt.“ 27 Sie erfaßten nicht, daß er vom Vater zu ihnen redete. 28 Daher sprach Jesus: Wenn ihr einst den Menschensohn erhöht habt, dann werdet ihr erkennen, daß ich es bin und daß ich nichts aus eigenem Antrieb tue; sondern so, wie der Vater mich gelehrt hat, rede ich diese Dinge. 29 Und der mich gesandt hat, ist mit mir; er hat mich nicht mir selbst überlassen, weil ich allezeit das tue, was ihm wohlgefällig ist.“ 30 Als er diese Dinge redete, glaubten viele an ihn.

 

http://www.taz.de/uploads/images/684x342/doeener__spiess_dpa.jpgOb gewisse Dinge im GESETZ für uns weiterhin wörtlich zu nehmen sind oder eine veränderte, geistige Geltung haben, dies ergibt sich anhand der Aussagen Jesu, seiner Apostel und der Propheten! So prophezeite Jesaja für unsere Tage der Endzeit gegen jene das Ende, welche „Schweinefleisch essen und Widerliches“. Deutlich stehen dabei die Speisevorschriften im Vordergrund!

 

Dabei stehen falsche Gedankengänge und falsche Werke im Blickpunkt des verheissenen Richters Jesus, die aufgedeckt werden müssen. Gottes Schwert wird gegen jene sein, die Gott als Gesetzgeber missachten und Jesu Worte nicht annehmen, die vielmehr ihre eigenen „Gärten“ aufgerichtet haben! Jesaja redete die Worte Jehovas, Jesus widerrief nichts davon! Jesus erklärte deutlich, dass er nicht gekommen sei, um das GESETZ aufzuheben, sondern um es vollkommen zu erfüllen und damit allen ein Vorbild zu werden! Johannes ergänzt „Denn darin besteht die Liebe zu Gott, daß wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer, denn alles, was aus Gott geboren worden ist, besiegt die Welt. Und das ist die Siegesmacht, die die Welt besiegt hat: unser Glaube.“ (1.Joh 5:3, 4)

 

*** Rbi8  Jesaja 66:16-18 ***

Denn wie Feuer wird Jehova selbst den Rechtsstreit tatsächlich aufnehmen, ja mit seinem Schwert gegen alles Fleisch; und die Erschlagenen Jehovas werden gewiß viele werden. 17 Diejenigen, die sich heiligen und sich reinigen für die Gärten hinter einem in der Mitte, die Schweinefleisch essen und Widerliches, sogar die Springmaus, sie werden alle zusammen ein Ende nehmen ist der Ausspruch Jehovas. 18 Und was ihre Werke und ihre Gedanken betrifft, ich komme, um alle Nationen und Zungen zusammenzubringen; und sie werden kommen und meine Herrlichkeit sehen müssen.“

 

Jehovas Herrlichkeit wird von allen Nationen am Tag der Urteilsvollstreckung [B3] gesehen! Für die Einen ein entsetzlicher Anblick, für die anderen der Moment der Befreiung, das hineingehen durch das „eingeengte Tor“ in Gottes Königreich! Der eingeengte Weg zum Leben kennt GESETZE und Verordnungen, der breite Weg dagegen, der in die Vernichtung führt, er ist durch Liberalismus und Gesetzlosigkeit gekennzeichnet!

 

Jesaja hatte zu Beginn seiner prophetischen Aussagen gegenüber seinem Volk Israel im Kapitel 66 die Worte Jehovas wiederholt, was Gott mit Israel tun wird, wenn sie sich von ihm wegwenden, um anderen Göttern zu dienen! Er spricht von einem „Rechtsstreit mit dem Schwert gegen alles Fleisch“. Christen sind geistige Juden, die das GESETZ auf ihr Herz geschrieben haben sollten! Jeder dagegen, der Gottes Wort um irgendwelcher anderslautender Überlieferungen willen ungültig macht, der hebt sich und seine Meinung dadurch über Gott und sein geäussertes Wort hoch und macht sich dadurch selbst zu einem Gott, zu einem Gesetzgeber! Er zeigt sich gegenüber der Realität blind! Wer dagegen solchen blinden geistlichen Leitern nacheifert, der fällt am Gerichtstag in dieselbe Grube wie jene! Jesus hat doch deutlich erklärt: “Laßt sie. Blinde Leiter sind sie. Wenn aber ein Blinder einen Blinden leitet, so werden beide in eine Grube fallen.“

 

Jesaja spricht im Kapitel 66 vom Endgericht an den Nationen, von Harmagedon! Jehova redet dort wiederum von unannehmbaren Opfergaben durch jene, die ihn anzubeten vorgeben, deren Herz aber fern von ihm ist, weil sie respektlos und eigensinnig vor ihm handeln:

 

*** Rbi8  Jesaja 66:3 ***

Wer eine Gabe opfert — das Blut eines Schweines! Wer ein Gedächtnis[opfer] duftenden Harzes darbringt, ist wie einer, der einen Segen spricht mit unheimlichen Worten.

 

http://www.buechereien-im-vorgebirge.de/assisi/a511.jpgDie Christenheit vereinte sich seit dem 27. Oktober 1986 bereits mehrmals zu den multireligiösen Gebeten in Assisi. Das Jahr 1986 war von der4 UNO als das Friedensjahr deklariert worden! Welch ein Hohn, wenn wir an all die Aufstände, Angriffskriege, den Terrorismus, die Glaubens- und Bruderkriege seither denken! Der Papst sprach damals Segensworte in Verbindung mit jeder Form von spiritistischen Bräuchen!

 

Weihrauch bedeutet „die Gebete der Heiligen“. Wie es der Engel im Voraus gegenüber Johannes angekündigt hatte waren diese Gebete für Gott unannehmbar, genauso wie das Blut eines Schweines auf Seinem Altar! Offensichtlich änderte Jehova seine Meinung über das, was er rein und unrein erklärt nicht!

 

*** Rbi8  Offenbarung 8:3-6 ***

Und ein anderer Engel, der ein goldenes Räuchergefäß hatte, kam und stellte sich an den Altar; und sehr viel Räucherwerk wurde ihm gegeben, damit er es mit den Gebeten aller Heiligen auf dem goldenen Altar darbringe, der vor dem Thron war. 4 Und der Rauch des Räucherwerks stieg aus der Hand des Engels mit den Gebeten der Heiligen vor Gott empor. 5 Doch sogleich nahm der Engel das Räuchergefäß, und er füllte es mit etwas vom Feuer des Altars und schleuderte es zur Erde. Und es entstanden Donner und Stimmen und Blitze und ein Erdbeben. 6 Und die sieben Engel mit den sieben Trompeten machten sich zum Blasen bereit.

 

Für Jehova sind solche Handlungen ebenso verwerflich, wie wenn Schweineblut auf seinen Altar gekommen wäre, um diesen zu verunreinigen! Duftendes Harz musste von einer im Voraus bestimmten Art sein und durfte nur zu heiligen Zwecken verbrannt werden! Die Worte Jesajas verraten, dass in der Endzeit jene die Priesterdienste verrichten Gottes Massstab der heiligen Dinge vollkommen vergessen und in ihr Gegenteil verkehrt haben!

 

*** Rbi8  3. Mose 10:8-11 ***

Und Jehova redete dann zu Aaron, indem [er] sprach: 9Trink nicht Wein noch berauschendes Getränk, du und deine Söhne mit dir, wenn ihr in das Zelt der Zusammenkunft kommt, damit ihr nicht sterbt. Es ist eine Satzung für eure Generationen auf unabsehbare Zeit, 10 um sowohl einen Unterschied zu machen zwischen dem Heiligen und dem Nichtheiligen als auch zwischen dem Unreinen und dem Reinen 11 und um die Söhne Israels alle Bestimmungen zu lehren, die Jehova durch Moses zu ihnen geredet hat.“

 

Babylon die Grosse“ wird in der Endzeit als betrunkene Hure dargestellt, welche auf dem siebenköpfigen „wilden Tier“ der UNO reitet! Sie hat den Begriff dessen, was für Jehova heilig ist mit Dingen vertauscht, die den Götzen gewidmet sind. Die geistige „Söhne Israels“ kennen die Bestimmungen Gottes die Er Moses gegenüber erteilte überhaupt nicht mehr. Auch verstehen sie deren Sinn offensichtlich nicht, die dahinterliegenden Prinzipien!

 

*** Rbi8  Maleachi 3:6-7 ***

„Denn ich bin Jehova; ich habe mich nicht geändert. Und ihr seid Söhne Jakobs; ihr seid nicht zu eurem Ende gekommen. 7 Von den Tagen eurer Vorväter her seid ihr von meinen Bestimmungen abgewichen und habt [sie] nicht gehalten. Kehrt um zu mir, so will ich zu euch umkehren“, hat Jehova der Heerscharen gesprochen.

 

Das fleischliche Israel wurde durch das geistige Israel ergänzt! Wir sind noch nicht an unser Ende gekommen und nur eine Rückkehr zu Gottes Bestimmungen bietet Jehova als Ausweg an! Jehova verlässt jene, die ihn verlassen, kehrt aber zu den andern um, die ihn anrufen und tastend suchen, um seinen Willen wiederum zu tun.

 

Jehova hat sich nicht geändert, seine Bestimmungen und richterlichen Entscheidungen sind weiterhin für uns verbindlich, auch dann, wenn dies Einschränkungen im Leben bedeutet, anders als wie wir es uns heute gewohnt sind! Jede Verletzung von Gottes Willen ist Sünde, so erklärt uns dies auch Johannes!

 

*** Rbi8  1. Johannes 3:21-24 ***

Geliebte, wenn [unser] Herz [uns] nicht verurteilt, so haben wir Freimut der Rede gegenüber Gott; 22 und was immer wir erbitten, empfangen wir von ihm, weil wir seine Gebote halten und die Dinge tun, die in seinen Augen wohlgefällig sind. 23 Ja, das ist sein Gebot, daß wir an den Namen seines Sohnes Jesus Christus glauben und einander lieben, so wie er uns ein Gebot gegeben hat. 24 Außerdem, wer seine Gebote hält, bleibt in Gemeinschaft mit ihm und er in Gemeinschaft mit einem solchen; und dadurch erkennen wir, daß er in Gemeinschaft mit uns bleibt, dank dem Geist, den er uns gegeben hat.

 

Wie könnten wir so wandeln wie Jesus und gleichzeitig Gottes Willen in so vielen gewichtigen Dingen wie es uns das Buch Levitikus verrät übergehen? So wie die zwei Gebote Jesu alle übrigen zehn Gebote beinhalten, so beinhalten sie auch alle übrigen Anweisungen Gottes an die Menschen! Etwas zusammenzufassen bedeutet nicht, das was zur Einheit vereint wurde nun aufgehoben wäre! Das zu behaupten ist Irreführung! „Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt. Wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden, und ich will ihn lieben und mich ihm deutlich zeigen. (Joh 14:21) Zu behaupten Jesus zu lieben aber Gottes Gebote zu verwerfen ist ein vollkommener Widerspruch!

 

1.1.1.4        Der Massstab bei der Ausmessung des Tempels, des Altars und der darin Anbetenden

Laut den Worten in der Offenbarung zu Beginn des Kapitels 11 musste der Apostel Johannes, den geistigen „Tempel“, „den Altar“ und die im Tempel „Anbetenden“ etwas später ausmessen! [A1; A]

 

Welchen Massstab sollte er dazu verwenden? Natürlich jenen den das GESETZ Moses dafür vorsah und den Jesus bekräftigte! Anschliessend müssen „zwei Zeugen“ in der Endzeit darüber Zeugnis ablegen und prophezeien! „Und ich will meine zwei Zeugen tausendzweihundertsechzig Tage mit Sacktuch bekleidet prophezeien lassen.“ Diese sind [versinnbildlicht durch] die zwei Olivenbäume und die zwei Leuchter und stehen vor dem Herrn der Erde.“ (Off 11:3, 4) Um vor Gott und Seinem Christus zu stehen muss das Leben rein von Sünde, das heisst Ungesetzlichkeit sein!

 

*** Rbi8  Offenbarung 11:1 ***

Und es wurde mir ein Rohr gegeben, einem Stab gleich, als er sprach: „Steh auf, und miß das Tempel[heiligtum] Gottes und den Altar und die darin Anbetenden.

 

Der Massstab zum Ausmessen blieb sich für alle Generationen seit Moses derselbe! Gott verordnete gegenüber seinem Führer Moses jene Dinge, welche all jene die zu seinem Volk Israel gehören, seien dies Einheimische oder ansässige Fremdlinge im Zusammenhang mit dem Tempel, dem Altar, den Opfern darauf und was Gottes Anbetung betrifft einhalten müssen! 

 

Unter dem „GESETZ des Christus“, nach dem Ende des „Bundes mit Levi“ und dem Eintritt in das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ gab es Anpassungen! Nicht mehr der steinerne Tempel bildete Zentrum der Anbetung, nicht mehr blutige Opfer und Ritualhandlungen standen im Zentrum, sondern der Sinn, die Prinzipien dahinter kamen nun zur Anwendung!

 

So fragen wir uns aus diesem Blickwinkel, was nun Jesaja meinte mit jenen weiter oben erwähnten „Gärten“ im Zusammenhang mit denen, „die Schweinefleisch essen und Widerliches“ in der Zeit des Endes und des Gerichts? „Gärten“ bedeutet auf Hebräisch „Paradiese“. Die christlichen Kirchen haben ihre eigenen Paradiese, ihre Lustgärten besonderer Art errichtet. Sie essen von den Früchten jenes Baumes, von dem Gott gesagt hat: Was aber den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse betrifft, davon sollst du nicht essen, denn an dem Tag, an dem du davon ißt, wirst du ganz bestimmt sterben.“ Gott selbst hat doch zuvor bestimmt, was in seinen Augen recht und was unrecht ist! (1.Mo 2:17)

 

image027

 

Bereits im ersten Kapitel erklärte Jesaja anhand der abtrünnigen Führer Israels die ihre eigenen Gärten mit mächtigen Bäumen darin gemacht hatten. Wiederum ist das Wort „Bäume“ in symbolischer Sprache verwendet. Es sind Menschen, die mit Autorität und Macht ausgestattet sind. Sie waren Gott zu Widersachern geworden und Er wird sie wie Schaumschlacke beim Einschmelzen von Metallen abschöpfen! (Mal 3:2-4)

 

*** Rbi8  Jesaja 1:24-31 ***

Darum ist der Ausspruch des [wahren] Herrn, Jehovas der Heerscharen, des Starken Israels: Ha! Ich werde mich von meinen Widersachern entlasten, und ich will mich rächen an meinen Feinden. 25 Und ich will meine Hand auf dich zurückwenden, und ich werde deine Schaumschlacke wie mit Lauge wegschmelzen, und ich will all deine Abfallprodukte entfernen. 26 Und ich will wieder Richter für dich zurückbringen wie zuerst und Ratgeber für dich wie zu Beginn. Danach wirst du genannt werden: ‚Stadt der Gerechtigkeit‘, ‚Treue Stadt‘. 27 Zion wird durch Recht erlöst werden und ihre Umkehrenden durch Gerechtigkeit. 28 Und der Zusammenbruch der sich Auflehnenden und der von Sündern wird zur selben Zeit sein, und die Jehova verlassen, werden ihr Ende finden. 29 Denn sie werden beschämt werden wegen der mächtigen Bäume, die ihr begehrtet, und ihr werdet mit Scham bedeckt werden wegen der Gärten, die ihr erwählt habt. 30 Denn ihr werdet wie ein großer Baum werden, dessen Laub verwelkt, und wie ein Garten, der kein Wasser hat. 31 Und der kraftvolle Mann wird gewiß zu Werg werden und das Erzeugnis seines Tuns zu einem Funken; und sie beide werden bestimmt gleichzeitig in Flammen aufgehen, ohne daß jemand löscht.“

 

Die Schaumschlacke besteht aus Richtern und Ratgebern, die Gottes Wertmassstab missachten und seinem GESETZ nicht Nachachtung verschaffen! Das „neue Jerusalem“, die erdenweite Verwaltung unter Jehovas und Jesu Leitung wird nach Harmagedon, wo die Schaumschlacke abgeschöpft wird nun erneut Stadt der Gerechtigkeit‘, ‚Treue Stadt‘ genannt werden! In Harmagedon wird nach göttlichem Recht verfahren, denn „der Zusammenbruch der sich Auflehnenden und der von Sündern wird zur selben Zeit sein“. Jene „mächtigen Bäume“ dieses Systems, in Religion, Politik und Wirtschaft, die Gottes Gerechtigkeit mit Füssen treten kommen zu ihrem Ende! Jesus selbst nimmt Bezug in seiner Beschreibung der Dinge der Endzeit!

 

*** Rbi8  Lukas 21:20-22 ***

Wenn ihr ferner [die Stadt] Jerusalem von Heeren umlagert seht, dann erkennt, daß ihre Verwüstung nahe gekommen ist. 21 Dann sollen die, die in Judäa sind, in die Berge zu fliehen beginnen, und die in ihrer Mitte sind, sollen hinausgehen, und die, die sich an Orten auf dem Land befinden, sollen nicht in sie hineingehen; 22 denn dies sind Tage, in denen nach dem Recht verfahren wird, damit alles erfüllt werde, was geschrieben steht.

 

Die kommende „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“, die Jehova in diesen Tagen beim Abschluss der Menschenernte bestimmt, wird sich am Tag des „Abendessens der Hochzeit des Lammes“ [Bb] dadurch offenbaren, dass sie alle gemeinsam auf dem Berg Zion in Jerusalem versammelt werden: Die zwölf Apostel, als „Braut, die Frau des Lammes“ (Off 21:9) die 144.000 Auserwählten aus dem Überrest und aus den Erstauferstandenen, die nun gemeinsam vor dem „Lamm“ stehen. Sie werden nun die „Stadt der Gerechtigkeit“, die „Treue Stadt“ genannt werden!

 

*** Rbi8  Offenbarung 14:1 ***

Und ich sah, und siehe, das Lamm stand auf dem Berg Zion und mit ihm hundertvierundvierzigtausend, die seinen Namen und den Namen seines Vaters auf ihrer Stirn geschrieben trugen.

 

http://img.welt.de/img/kultur/crop101301079/3720716019-ci3x2l-w580-aoriginal-h386-l0/bs-salomo-strecke4-DW-Kultur-Calvaire-de-la-Madeleine.jpg Zion wird durch Recht erlöst werden und ihre Umkehrenden durch Gerechtigkeit“ erwähnte Jesaja. Gottes Gerechtigkeit und nicht die der Menschen wird den Sieg erringen. Darin sind unter den Siegern auch jene eingeschlossen, die Gottes Rechtsmassstab bis zum Ende hin jeder anderen Art so genannter „Gerechtigkeit“ vorher setzten! Sie bilden eine so „grosse Volksmenge“ an Schafen Jesu, dass sie kein Mensch zu zählen vermag!

 

Jene geistlichen, blinden Führer jedoch, die sich gegen Gottes Recht vergangen haben und die Gott und seinen Messias verliessen, die wie mächtige „Bäume“ in ihren grossen, selbstangelegten „Gärten“ ihrer Religionsgemeinschaften thronten, sie werden in Harmagedon ihr Ende finden mit all jenen, welche als Sünder göttliche GESETZE leichtfertig übertreten haben und dadurch das Gebot der Gottes- und Nächstenliebe gröblich verletzten!

 

Das Feuer ist bereits an den Werg gelegt, er wird wie Zunder brennen. Die machtvollen Kirchenfürsten werden zuerst in Flammen aufgehen, wenn „Babylon die Grosse“ vorab ihr Ende findet!

 

*** Rbi8  Offenbarung 18:7-8 ***

Denn in ihrem Herzen sagt sie beständig: ‚Ich sitze als Königin, und Witwe bin ich nicht, und ich werde niemals Trauer sehen.‘ 8 Darum werden an einem Tag ihre Plagen kommen, Tod und Trauer und Hungersnot, und sie wird gänzlich mit Feuer verbrannt werden, denn Jehova Gott, der sie gerichtet hat, ist stark.

 

Gottes Massstab für sein Gericht ist in den fünf Büchern Mose festgelegt. Das Buch Levitikus gibt klugen Rat an uns, um nicht innerhalb Babylons gefunden zu werden.

 

1.1.1.5        Nicht zu den elementaren Dingen der Götzenverehrung zurückkehren!

Die meisten Christen der Versammlung in Kolossä, die Paulus im Kolosserbrief anspricht, sie kamen aus den Nationen, ganz im Gegensatz zu den Hebräern. Ihr Verständnis der Zusammenhänge des „Musters“ in Verbindung mit der bisherigen levitischen Priesterschaft, dem steinernen Tempel in Jerusalem, den blutigen Opfern, dem Weihrauch, dem Dienst musste gestärkt werden, um den Sinn hinter den „neuen Verordnungen“ zu begreifen!

 

Paulus hatte Timotheus aufmuntern geschrieben:

 

*** Rbi8  2. Timotheus 1:13-14 ***

Halte dich weiterhin an das Muster gesunder Worte, die du von mir gehört hast, mit Glauben und Liebe, die mit Christus Jesus verbunden sind. 14 Behüte dieses vortreffliche anvertraute Gut durch den heiligen Geist, der in uns wohnt.

 

Timotheus Mutter und seine Grossmutter hatten ihm als Juden die Worte des GESETZES Mose von Jugend auf eingeprägt. Paulus nennt es ein „vortreffliches anvertrautes Gut“ das aus dem heiligen Geist der Schriften spricht!

 

Das waren nicht Mysterien die Paulus in seinen Briefen predigte, die keiner erklären könnte und mechanisch in Messritualen enden sollten, sondern ein lebendiger Weg von Verhaltensweisen, die uns Gott annähern! Jesus war das Muster des Verhaltens des neuen, vollkommenen Priestertyps, der in Liebe anderen zu Hilfe eilt, wo immer sie die Hilfe benötigen. Der unterweist, der korrigiert, der andere in Liebe auf das korrekte Verhalten hinweist, das durch die göttliche Ordnung vorgegeben wurde.

 

Menschen der Nationen waren wie Unmündige, bevor sie Jesus kennen lernten und sich ihr Herz beschnitten „den elementaren Dingen, die zur Welt gehören beständig versklavt“.

 

*** Rbi8  Galater 4:3-5 ***

Ebenso auch wir, als wir Unmündige waren, waren wir den elementaren Dingen, die zur Welt gehören, beständig versklavt. 4 Als aber die Grenze der Fülle der Zeit gekommen war, sandte Gott seinen Sohn, der aus einer Frau [geboren] wurde und unter Gesetz [[GESETZ]] zu stehen kam, 5 so daß er die unter Gesetz [[GESETZ]] loskaufe, damit wir unsererseits die Annahme an Sohnes Statt empfangen könnten.

 

http://www.weltvonmorgen.org/images/jga01.jpgJesus war als Israelit unter GESETZ geboren worden! Er wurde wie alle Israelitischen Jungen am achten Tag beschnitten. Seine Aufgabe war es, die unter GESETZ loszukaufen, um an Sohnes statt von Gott her Annahme zu empfangen. Laut dem „Bund von Moab“ stand doch jeder Jude unter einem Fluch, wenn er gesündigt hatte, war dadurch dem Tode versklavt und die Opfer im Tempel deckten nur die Sünde zu, vermochten sie nicht zu reinigen. Erst der Glaube in das sündenreinigende Loskaufsopfer Jesu befreite vom Fluch, der in der Taufe „an den Stamm geheftet“ wurde! Diese Zusammenhänge gilt es zu verstehen:

 

Wie ist dies zu verstehen? Sollten jene, die er durch sein Blut loskaufen würde vom GESETZ befreit werden oder war es eine Befreiung von der Strafe die das GESETZ für Vergehen vorsieht, vom „Fluch des GESETZES“? Nun, Paulus erklärte dies doch ein Kapitel zuvor im selben Brief an die Galater!

 

*** Rbi8  Galater 3:10-14 ***

Denn alle die, die sich auf Gesetzeswerke verlassen, sind unter einem Fluch; denn es steht geschrieben: Verflucht ist jeder, der nicht bei allen Dingen bleibt, die in der Buchrolle des GESETZES geschrieben sind, um sie zu tun.“ 11 Daß übrigens durch Gesetz [[Gesetzeswerke]] niemand bei Gott gerechtgesprochen wird, ist offenkundig, denn „der Gerechte wird zufolge des Glaubens leben“. 12 Das GESETZ nun hält sich nicht an [den] Glauben, sondern „wer sie tut, wird durch sie leben“. 13 Christus hat uns vom Fluch des GESETZES losgekauft, indem er an unserer Statt ein Fluch geworden ist, denn es steht geschrieben: „Verflucht ist jeder, der an einen Stamm gehängt ist.“ 14 So sollte der Segen Abrahams durch Jesus Christus für die Nationen kommen, damit wir den verheißenen Geist durch unseren Glauben empfangen könnten.

 

Die „Gesetzeswerke“ auf die sich Paulus beruft sind die gemäss Gesetz notwendigen Opfer, die ein Jude zur Sühnung der Sünde zum Tempel bringen musste! Dieser Teil von blutigen Sündopfern hatte mit Jesu Tod ein Ende gefunden, eine andere Form von Opfern war nun gefordert! Paulus selbst zeigte durch sein Leben, wie er diese neue Form von Gott angenehmen Opfern weiterhin für seine früheren Verfehlungen darbrachte, jene Sünden, als er zuvor Christen verfolgte und am Tod des gerechten Stephanus mitschuldig wurde!

 

Verflucht ist jeder, der nicht bei allen Dingen bleibt, die in der Buchrolle des GESETZES geschrieben sind, um sie zu tun!“ Paulus hatte inzwischen den Glauben in Jesus erlangt, der allein gerecht zu sprechen vermag, mittels der „unverdienten Güte“ Gottes! Jesus hatte nicht nur ihn, die anderen Juden die Jesus annahmen, nein auch uns die wir aus den Nationen, den Heiden kommen vom Fluch befreit! Das GESETZ aber hat Jesus dadurch nicht aufgehoben! Der Fluch war parallel zum GESETZ gekommen, als Folge der Übertretung! Der Segen aber, den Abraham wegen seines Glaubens erhalten hatte kam durch Christus für die Menschen der Nationen! Sie konnten nun ebenfalls „Söhne Gottes“ werden, vorausgesetzt sie würden den heiligen Geist der aus den Schriften spricht in ihrem Leben anwenden!

 

1.1.1.6        Vor welchen „elementaren Dingen“ des Götzendienstes warnte Paulus?

Die Christen in Kolossä standen stets in Versuchung zurückzukehren zu jenen „elementaren Dingen“ ihres früheren Glaubens in Götter und Götzen und zu den Opfern, die damit in Verbindung standen, die Gottes GESETZ widerstehen! Paulus spricht im Kolosserbrief vorab deutlich zu Heidenchristen! Auch in der Götzenverehrung gab es Speise- und Trinkvorschriften, besondere Regelungen hinsichtlich heidnischer Feste, den Kult um den Neumond oder den dort festgesetzten Tag für Anbetung der Sonne und anderer Dinge! Solche heidnischen Bräuche wurden später von der Katholischen Kirche entgegen den Warnungen des Paulus ins Kirchenjahr integriert!

 

http://img.mittelbayerische.de/bdb/745800/745859/300x.jpgDas Datum, an dem die Fastnacht gefeiert wird, verändert sich von Jahr zu Jahr, abhängig von den Mondphasen. Der  Fastnachtdienstag findet immer vierzig Tage vor dem letzten Neumond im Winter statt. Und Ostern wird immer am ersten Sonntag nach dem Frühlingsvollmond gefeiert. [1]

 

Werden nicht Kinder gerade durch solche kleinen Lügen wie z.B. die eierlegenden Osterhasen daran gewöhnt, dass für uns Erwachsene die Wahrheit zweitrangig ist, wenn es um heidnisches Brauchtum geht?

 

Wie heidnische Herrscher ihre Glaubensansichten selbst mit Gewalt durchzusetzen wussten geht aus dem nachfolgenden Beispiel hervor: Nach dem Zerfall des Imperiums Alexanders des Grossen fiel Israel später in den Einflussbereich des „Nordkönigs“, der Seleukiden, deren Hauptstadt zuerst die von Seleukos Nikator gegründete Hauptstadt Antiochia war. Der heidnische, syrische König Antiochus IV. Epiphanes 168 v.u.Z. gar ein Schwein und Schweineblut auf einem im Tempel Jehovas errichteten Altar für den griechischen Gott Zeus seinen Göttern darbrachte, wurde der Altar Jehovas und der Tempel vollkommen entweiht! Die Jüdischen Priester sollten durch königliche Verordnung Epiphanes von da ab gezwungen werden heidnische Opfer im Tempel Jehovas zu vollziehen. Der Priester Mattathias, der Vater von Judas Makkabäus verweigerte dies und tötete den königlichen Gesandten. Das führte 167 v.u.Z. zum Partisanenkrieg der Juden und zum Aufstand unter der Führung von Judas Makkabäus, der aus einer aaronischen Priesterfamilie stammte und Gründer des Hasmonäer-Königtums über Judäa wurde. 165. v.u.Z. wurde Jerusalem erobert. Das eigenständige Königtum endete 63 v.u.Z. als Pompeius Jerusalem für Rom eroberte. (siehe Apokryphe Schriften: 1.Makkabäer; Kap.1)

 

Nach ihrem Befreiungskampf zerstörten sie im Tempel den heidnischen Altarstein. Die Juden weihten am 25. Kislew im Jahre 164 v.u.Z. (das jüdische Jahr 3597) den Altar und Tempel neu ein. Die Juden feiern dies bis heute am Chanukka-Fest am 25.Dezember, jener Wiedereinweihung gedenkend!

 

Solch heidnische Einfluss, wie Schweineopfer an die griechischen Götter, Blutopfer an die heidnischen römischen Kaiser, Sittenzerfall und vieles mehr umgab alle Christenversammlungen des ersten Jahrhunderts und jeden einzelnen Christen innerhalb des Einflussbereiches des Heidenkultes jeden Tag! Es galt die Brüder im Glauben und in der Treue zu befestigen!

 

Paulus erwähnt in seinem Brief an die Kolosser das wahre Haupt aller Mächtigen: Den erhöhten Christus. Nicht jenen die solches zu tun pflegten und andere darin unterstützten Unwirkliches zu tun sollten wir uns unterordnen, die Wirklichkeit gehört vielmehr Jesus! Er alleine wurde über „jede Macht und Autorität, im Himmel und auf der Erde“ erhoben und ihm müssen Christen nach ihrer Hingabe in der Taufe schlussendlich dienen! (Mat 28:18; Off 5:11, 12) Jesus unterordnete sich Gott als höchster Autorität, als Souverän der Erde und hielt sich sowohl an Gottes Sabbatordnung wie an dessen Speisevorschrift! Gesetzestreue ergibt erst Ordnung und Festigkeit!

 

*** Rbi8  Kolosser 2:1-5 ***

Denn ich will, daß ihr euch bewußt seid, welch großen Kampf ich um euch habe und um die in Laodicea und um alle, die mein Angesicht im Fleische nicht gesehen haben, 2 daß ihr Herz getröstet werde, daß sie harmonisch zusammengefügt seien in Liebe und im Hinblick auf den ganzen Reichtum der vollen Gewißheit [ihres] Verständnisses, im Hinblick auf eine genaue Erkenntnis des heiligen Geheimnisses Gottes, nämlich Christus. 3 In ihm sind alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis sorgsam verborgen. 4 Das sage ich, damit euch niemand durch überredende Argumente betöre. 5 Denn obwohl ich im Fleische abwesend bin, bin ich doch im Geiste bei euch und freue mich und sehe eure gute Ordnung und die Festigkeit eures Glaubens gegenüber Christus.

 

image034Der grosse Kampf, den Paulus führte ging dahin, Menschen der Nationen dem Christus untertan zu machen, damit jene das „leichte Joch“ des Christus auf sich nähmen und ihr Herz nach Gottes Normen beschneiden würden! Diese feste göttliche Ordnung diente dem Frieden, da dadurch in der Versammlung und am ganzen „Leib des Christus“ erst alles harmonisch zusammengefügt wird! Die Erkenntnis der göttlichen Vorhersicht, um den Christus als König und Richter einzusetzen, der den ganzen Plan Gottes und dessen Gerechtigkeit in sich vereint, darin besteht die genaue Erkenntnis eines Christen! Jene Christen in Laodicea und Kolossä hatten Gottes Gerechtigkeit und sein Königreich im Leben an erste Stelle gesetzt! Die Beunruhigung des Paulus war: „… damit euch niemand durch überredende Argumente betöre“. Argumente wohin? Die „gute Ordnung und Festigkeit des Glaubens“ zu verlassen!

 

Da Heiden ausserhalb der Versammlung und auch unmündige Heidenchristen innerhalb der Christengemeinde an ihren früheren Kulten „elementarer Dinge“ dieses Systems oder „der Welt“ festzuhalten versuchten wurden sie zur Gefahr für Christen! Sie verurteilten dadurch jene Getreuen, welche nun Gottes GESETZ und Rechtsmassstab, Jehovas Sabbate und das Neumondfest hielten! Daher musste Paulus jene treuen Christen in Schutz nehmen, die nun die biblischen Festzeiten einhielten und unreine Speisen wie Blut und Schweinefleisch zurückwiesen, die den Wein als Symbol von Jesu Blut das Sünden zu reinigen vermag aber glaubensvoll akzeptierten!

 

*** Rbi8  Kolosser 2:16-17 ***

Daher möge euch niemand wegen Speise und Trank oder in Hinsicht auf ein Fest oder die Beobachtung des Neumonds oder eines Sabbats richten; 17 denn diese Dinge sind ein Schatten der künftigen Dinge, aber die Wirklichkeit gehört dem Christus.

 

image036Jesus ist „Herr des Sabbats“, nicht die Pharisäer und nicht der Cäsar, der den Sonntag geheiligt haben will, um die Sonne anzubeten! Jehova hat den Neumond zur Festzeit erklärt, um bis in alle Ewigkeit einen gleichbleibenden Massstab zur Monatseinteilung zu haben! Der erste Tag, wo der Mond sichtbar wird entscheidet die übrigen Tage des Monats! Nur so konnte gewährt werden, dass die von ihm verlangte Einhaltung der Festtage auf der ganzen Erde, wohin immer Juden oder später Christen zerstreut würden eingehalten werden könnten! Die Einhaltung des Abendmahls am 14.Nisan ist ohne Beachtung des Neumonds nicht möglich! Das eine bedingt das andere!

 

Worin nun bestand die Gefahr für jene Christen „abgetrieben zu werden“? Von Gottes GESETZ oder von weltlichen Philosophien und deren Gesetzen? Paulus hatte diesen Punkt doch zuvor schon deutlich erklärt!

 

*** Rbi8  Kolosser 2:8-12 ***

Seht zu, daß nicht jemand da sei, der euch als Beute wegführe durch die Philosophie und leeren Trug gemäß der Überlieferung der Menschen, gemäß den elementaren Dingen der Welt und nicht gemäß Christus; 9 denn in ihm wohnt die ganze Fülle der göttlichen Wesensart körperlich. 10 Und so seid ihr im Besitz einer Fülle durch ihn, der das Haupt aller Regierungsmacht und Gewalt ist. 11 In Verbindung mit ihm seid ihr auch mit einer Beschneidung beschnitten worden, ohne Hände vollzogen durch das Abstreifen des Fleischesleibes, durch die Beschneidung [[(des Herzens mittels der Gebote)]], die zum Christus gehört, 12 denn ihr seid mit ihm in [seiner] Taufe begraben, und in Verbindung mit ihm seid ihr auch zusammen auferweckt worden durch [euren] Glauben an die Wirksamkeit Gottes, der ihn von den Toten auferweckt hat.

 

Paulus sagt, wer das wahre „Haupt aller Regierungsmacht und Gewalt“ ist: Es ist Christus! Ihm muss ein Christ die Treue und Loyalität zeigen, nicht Menschen, die ihn davon durch Verführung, Angst oder mittels roher Gewalt wegzutreiben versuchen!

 

http://www.reblandklause.de/assets/images/Troxler_Schlachtfest_017webversiongross.jpgTreue Christen folgten den Speisevorschriften des mosaischen GESETZES. Schweinefleisch zu geniessen war ihnen verboten oder an Götzen geopferte Speisen wurden von treuen Israeliten zurückgewiesen. Der Genuss von Blutwürsten, wie dies für Heiden normal wurde von Christen abgelehnt. Dadurch zeigten jene Männer und Frauen nun Festigkeit, dass sie Jesu Schritten exakt nachfolgten! Sie zeigten sich im GESETZ Gottes als Bewährte! Darin besteht doch die „Beschneidung des Herzens“ in der Taufe! Gegenüber Sünde, was Verletzung von Gottes GESETZ bedeutet zu sterben, beim Untertauchen im Wasser!

 

All diese anderen Dinge, die Gott verabscheut und darum Sünde sind aber taten die Nationen, solches waren die „elementaren Dinge“ in ihrem Leben, weil das „Fleisch“ solches verlangte, ihr „Bauch ihr wahrer Gott“ ist! Christen aber müssen sich vom Geist der Schrift lenken lassen und nicht vom Bauch!

 

*** Rbi8  Kolosser 2:18-19 ***

Laßt euch nicht um den Siegespreis bringen von jemandem, der Gefallen hat an [Schein]demut und einer Form der Anbetung der Engel [[gr. aggelos = Boten; Vorsteher]], „indem er eintritt in“ Dinge, die er gesehen hat, und ohne rechten Grund aufgeblasen ist durch seine fleischliche Geistesverfassung, 19 während er nicht an dem Haupt festhält, an dem, von dem aus der ganze Leib, durch seine Gelenke und Bänder versorgt und harmonisch zusammengefügt, weiterhin wächst mit dem Wachstum, das Gott gibt.

 

Einige hatten sich in den Versammlungen aufgeblasen und hielten an jenen Dingen weiterhin fest, die Gottes GESETZ deutlich verabscheut! Jene forderten Unterordnung von den übrigen Christen, eine „Form der Anbetung der Vorsteher“ die sich nicht an Gottes Rat hielten, daher eine Form von Götzendienst betrieben! 

 

Den von Paulus erwähnten „Siegespreis“ erlangt ein Christ bestimmt nicht durch Übertretung oder Missachtung göttlicher Vorschriften, sondern nur dann, wenn er Glauben in Jesus ausübt und ihn nachahmt! Wenn Jesus das ganze GESETZ hielt und sagt, dass kein einziges der Gebote dahingefallen sei und sie weiter gelehrt werden müssten, so ist dies eine verbindliche Aussage, die Paulus bestimmt nicht widerrief!

 

(Römer 3:31)  Heben wir denn durch unseren Glauben [das] Gesetz [[GESETZ (Gottes)]] auf? Das geschehe nie! Im Gegenteil, wir richten [das] Gesetz [[GESETZ (Gottes)]] auf.

 

Bestimmt richtete Paulus in den Versammlungen weder die Gebote der Pharisäer, noch die Gesetze der Nationen auf!

 

Dies ist bestimmt entgegen der Aussagen vieler Kirchenführer, die bis heute lautstark behaupten „Christus ist das Ende [[statt: das Ziel; höchste Erfüllung]] des GESETZES“ (Rö 10:4), indem sie die Schriften des Paulus geschickt zu verdrehen wissen! Paulus kann doch nicht etwa höher stehen wie Jesus? Oder, glauben wir wirklich, dass Jesus seine eigenen Worte widerrufen hat, um durch Paulus etwas anderes zu lehren? Wenn Gott sich nicht geändert hat, so wird auch Jesus sich nicht ändern! Paulus aber macht Gottes GESETZ durch seine Aussagen nicht ungültig, auch wenn diese Aussagen wegen seiner grossen Gelehrtheit für die „in den Schriften Ungelehrten und Unbefestigten“ nicht immer leicht verständlich sein mögen (Mat 5:17-20).

 

(2. Petrus 3:14-16)  Deshalb, Geliebte, da ihr diese Dinge erwartet, tut euer Äußerstes, um schließlich von ihm fleckenlos und makellos und in Frieden erfunden zu werden. 15 Betrachtet ferner die Geduld unseres Herrn als Rettung, so wie euch unser geliebter Bruder Paulus nach der ihm verliehenen Weisheit ebenfalls schrieb, 16 indem er von diesen Dingen redete, wie er das auch in all [seinen] Briefen tut. Darin sind jedoch einige Dinge schwer zu verstehen, die die Ungelehrten und Unbefestigten verdrehen, wie [sie es] auch, zu ihrer eigenen Vernichtung, mit den übrigen Schriften [tun].

 

Lassen wir uns nicht durch klingende Hochschultitel verleiten! An theologischen Fakultäten wird wohl mehr heidnischer Unsinn gelehrt wie wahres Verständnis der ganzen Schrift!

 

1.1.1.7        Am „Haupt“ festhalten, das der Christus ist und den wahren König ehren!

Christen müssen somit klar und deutlich an ihrem „Haupt“ Jesus, dem Christus festhalten! Sie sind nicht in Paulus, nicht in Petrus (Kephas) noch in Apollos getauft worden und ebenso wenig in irgendeine der vielen Religionen, deren Vorsteher (gr: aggelos, Boten) ganz offensichtlich alle etwas anderes lehrten als Jesus gelehrt hat! Nur daraus lassen sich die Dutzenden von unterschiedlichen Kirchen die sich gegenseitig widersprechen doch überhaupt erst erklären! (1.Kor 1:12-17)

 

Paulus wehrte sich gegen „falsche Brüder“ sowohl aus den Juden wie auch aus den Heiden, die menschliche Überlieferungen und Verordnungen einsetzten und solche lehrten, die damit aber Gottes Gebote ungültig machten! Solche Lehren, wie zum Beispiel jener Brüder aus Jerusalem, die in Antiochia wiederum Dinge einführten, wie die Beschneidung am Fleische oder das Getrenntsein von Judenchristen und Heidenchristen, diese waren es, die ihm grosse Mühe machten. Sie versuchten die wesentlich tiefere, geistige Realität die Jesus lehrte wiederum durch das Äusserliche zu ersetzen, das aber bloss ein Abbild der Wirklichkeit des Christus darstellte! (Mar 7:13)

 

*** Rbi8  Kolosser 2:20-22 ***

Wenn ihr mit Christus zusammen den elementaren Dingen der Welt abgestorben seid, warum unterwerft ihr euch, als lebtet ihr in der Welt, weiterhin den [[deren heidnischen]] Verordnungen: 21 „Faß nicht an noch koste, noch berühre“ 22 in bezug auf Dinge, die alle dadurch, daß sie verbraucht werden, zur Vernichtung bestimmt sind, gemäß den Geboten und Lehren von Menschen?

 

Paulus zeigt eindeutig, dass Christen gegenüber den „elementaren Dingen der Welt“ abgestorben sind und nicht gegenüber den elementaren Dingen in Gottes GESETZ! Das hebt er doch hervor, wenn er am Schluss erklärt: „gemäß den Geboten und Lehren von Menschen?“

 

Das „Faß nicht an noch koste, noch berühre“ kann weder auf Blut, noch auf Erwürgtes, noch auf Götzen Geopfertes und auch nicht auf Schweinefleisch angewandt werden! Er sagt doch deutlich genug, dass es dabei um anderslautende „Gebote und Lehren von Menschen“ und deren Philosophien oder Gesetze geht, denen Christen nach ihrer Taufe nicht weiter Gehorsam zollen! Die Apostel in Jerusalem hatten Paulus betreffend dem Ende der fleischlichen Beschneidung für Christen aus den Heiden bestätigt und ebenso die bleibende Wirksamkeit der anderen göttlichen Verordnungen bestätigt!

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 15:19-21 ***

Meine Entscheidung [[des Jakobus, von Jesu Halbbruder]] ist deshalb, daß man die von den Nationen, die zu Gott umkehren, nicht beunruhige [[durch das Gebot der Beschneidung]], 20 sondern ihnen schreibe, daß sie sich von Dingen enthalten, die durch Götzen befleckt sind, und von Hurerei und von Erwürgtem und von Blut. 21 Denn seit alten Zeiten hat Moses von Stadt zu Stadt solche gehabt, die ihn predigen, weil er in den Synagogen an jedem Sabbat vorgelesen wird.“

 

Was seit den Tagen Moses durch dessen fünf Bücher in allen Versammlungen (heb.: Synagogen) Israels gelehrt wurde musste auch weiterhin in den Versammlungen der Christen am Sabbat gelehrt werden! Jakobus hob nur jene Dinge hervor, die direkt im Argen lagen in gewissen Versammlungen der Nationen! Er brauchte nicht jedes Gebot im GESETZ zu widerholen!

 

1.1.1.8        Die „notwendigen Dinge“ die Gottes GESETZ vorschreibt einhalten, nicht zurückkehren zu den „elementaren Dingen dieser Welt“

Jene „notwendigen Dinge“ aber, von denen das Apostelkonzil spricht sind und bleiben dieselben göttliche Verordnungen und diese gehören nicht zu den „elementaren Dingen der Welt“, sie sind Gottes Weisheit! Wenn heute gewisse Religionen das Trinken von Alkohol generell verbieten machen sie Jesu Gebot am Kelch mit Wein teilzuhaben ungültig, der sein Blut darstellt! Adventisten, Anhänger der Pfingstgemeinde und Mormonen tun dies. Sich vollkommen jeden Tabakgenusses zu enthalten geht über Gottes Gebot hinaus, obwohl es einen „Anschein von Gottergebenheit“ aufweisen mag!

 

http://ais.badische-zeitung.de/piece/04/51/f6/6d/72480365.jpgJehovas Zeugen und Adventisten tun dies. Selbst den Genuss von Wein und vom Brot beim Abendmahl dem einzelnen Christen zu verbieten und es der Klasse der „Gesalbten“ vorzuenthalten, so ist dies gar ein tödlicher Bruch von Jesu Gebot! Die Führung von Jehovas Zeugen wählte diesen todbringenden Weg!

 

*** Rbi8  Johannes 6:53-56 ***

Deshalb sagte Jesus zu ihnen: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohnes eßt und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch selbst. 54 Wer sich von meinem Fleisch nährt und mein Blut trinkt, hat ewiges Leben, und ich werde ihn am letzten Tag zur Auferstehung bringen; 55 denn mein Fleisch ist wahre Speise, und mein Blut ist wahrer Trank. 56 Wer sich von meinem Fleisch nährt und mein Blut trinkt, bleibt in Gemeinschaft mit mir und ich in Gemeinschaft mit ihm.

 

http://www.herzberatung.de/img/herzerkrankungen-gefaesserkrankungen/origs42626/4320333013-w500-h500/Rauchen-erhoeht-das-Arteriosklerose-Risiko.jpgAll jene Religionsführer ersetzen Jesu Gebot durch andere Regeln, als die von den Aposteln aufgrund Jesu Anweisung übermittelten, so „besitzen [diese] zwar einen Schein der Weisheit“ aber bestimmt nicht die Weisheit Gottes! Tabakmissbrauch ist bestimmt ebenso verwerflich wie Alkoholmissbrauch. Abstinenz von Giftstoffen die dem Körper schaden ist bestimmt ein kluger persönlicher Entscheid! Beides aber steht nicht unter Todesstrafe, ist somit kein Grund jemanden aus der Versammlung zu entfernen, ausser wenn es dadurch zu anderen Übertretungen wichtiger anderer göttlicher Gebote kommt! Wer bedenkt, dass jeder, der in eine luftverschmutzten Grossstadt lebt, oder immer wieder mit Feuer beschäftigt ist, wo Rauch entsteht und dadurch jenes Rauchverbot unwillentlich ständig übertritt, der sieht den Unsinn solcher Verbote etwas klarer.

 

*** Rbi8  Kolosser 2:23 ***

Gerade diese Dinge besitzen zwar einen Schein von Weisheit in einer selbstauferlegten Form der Anbetung und [Schein]demut, einer strengen Behandlung des Leibes; aber sie sind von keinem Wert im Kampf gegen die Befriedigung des Fleisches.

 

All diese Dinge helfen nicht Gottes Verordnung zu erfüllen, welche uns heiligem Geist, Gottes Worten unterordnet, welcher das zur Sünde neigende Fleisch zu dominieren hat! Die Liebe zu Gott und die Liebe zum Nächsten veranlassen Christen ihren Leib und ihren Geist rein zu erhalten! Solches erklärt Paulus im Brief an die Römer. Paulus versucht dabei uns dahingehend zu beeinflussen, dass wir durch unser Handeln selbst niemandem zum Straucheln veranlassen! So wäre es im Hause eines Vegetariers unangebracht nach Fleisch zu verlangen und wer im Hause eines Nichtrauchers eine Zigarette anzündet, der missachtet bestimmt die Nächstenliebe! Das schliesst die eigenen Kinder und den Ehegefährten mit ein! Vielleicht hatte gerade ein Anwesender zuvor mit grosser Mühe das Laster aufgegeben und könnte dadurch zu Schaden kommen!

 

image046Wer einen Antialkoholiker, der vielleicht früher dem Alkohol verfallen war durch Trinken in seiner Gesellschaft dazu verleitet in seine Abhängigkeit zurückzukehren, der würde sich schuldig machen! Wer durch seine Zigarette ein Kind dazu verleitet ebenfalls dazu zu greifen, der ist mitschuldig, wenn jenes Kind zur Nikotinsucht hingeführt wird! Insofern sind weder alkoholische Getränke noch der Rauch an sich verunreinigt! Paulus redet nicht von Dingen, die Gott im GESETZ als unrein erklärt! Jesus starb zu Gunsten jener, die zuvor jenes GESETZ verletzt hatten, um sie vom Fluch der Todesstrafe zu befreien!

 

*** Rbi8  Römer 14:14-23 ***

Ich weiß und bin in dem Herrn Jesus überzeugt, daß nichts an sich verunreinigt ist; nur für den, der etwas als verunreinigt betrachtet, ist es verunreinigt. 15 Denn wenn dein Bruder wegen einer Speise betrübt wird, so wandelst du nicht mehr gemäß der Liebe. Verdirb durch deine Speise nicht den, für den Christus gestorben ist. 16 Laßt daher nicht zu, daß über das Gute, das ihr tut, zu eurem Schaden geredet werde. 17 Denn das Königreich Gottes bedeutet nicht Essen und Trinken, sondern [bedeutet] Gerechtigkeit und Frieden und Freude mit heiligem Geist. 18 Denn wer in dieser Hinsicht als Sklave Christi dient, ist für Gott annehmbar und bei Menschen bewährt.

19 So laßt uns denn den Dingen nachjagen, die dem Frieden dienen, und den Dingen, die zur gegenseitigen Erbauung [gereichen]. 20 Hört auf, das Werk Gottes bloß der Speise wegen niederzureißen. Allerdings sind alle Dinge rein, aber es schadet dem Menschen, der mit einem Anlaß zum Anstoß ißt. 21 Es ist gut, nicht Fleisch zu essen noch Wein zu trinken, noch sonst etwas zu tun, woran dein Bruder Anstoß nimmt. 22 Habe den Glauben, den du entsprechend dir selbst hast, vor Gottes Augen. Glücklich ist der Mensch, der sich nicht selbst ins Gericht bringt durch das, was er billigt. 23 Wenn er aber Zweifel hat, ist er bereits verurteilt, wenn er ißt, weil [er] nicht aus Glauben [ißt]. Tatsächlich ist alles, was nicht aus Glauben ist, Sünde.

 

Als Sklave Christi zu dienen bedeutet dessen Geboten nachzukommen und den Willen des Vaters zu erfüllen! Ins Gericht bringen wir uns nur da, wo wir Gottes Gebote übertreten! Paulus spricht von „essen und trinken“ und somit den diesbezüglichen Vorschriften innerhalb des GESETZES! Könnte eine Speise mit solchen verbotenen Dingen wie Blut oder Schweinefleisch gemischt sein, dann ist es klüger darauf zu verzichten, den „Gott Bauch“ sich zu unterwerfen!

 

http://dr-zielasko.de/wp-content/uploads/2013/04/blutplasma.jpgWollte Paulus aber vielleicht damit sagen, dass die Speisevorschriften im GESETZ Mose ungültig wurden, wenn er erklärt: „…, dass nichts an sich verunreinigt ist; nur für den, der etwas als verunreinigt betrachtet, ist es verunreinigt“? Diese Aussage schliesst in sich die Speisevorschriften durchaus ein und schliesst sie bestimmt nicht kategorisch aus, wie einige behaupten! Wenn Christen Würste als verunreinigt betrachten, weil sie z.B. Fett vom Schwein oder tierisches Blutplasma enthalten, so ist dies gemäss GESETZ und lobenswert!

 

Wenn ein Jude und wenn die ersten Christen sich weigerten eine Blutwurst zu essen, weil sie gemäss mosaischem GESETZ wussten, dass diese „unrein“ sind und dazu gar durch GESETZ verpflichtet wurden solches zurückzuweisen, so war es bestimmt lieblos, wenn andere sie dazu aufgefordert oder gar gezwungen hätten! Dasselbe gilt beim Erwürgten und bei Götzen Geopfertem! All dies sind Teile der Speisevorschriften des GESETZES! Jakobus stellt es auf dieselbe Ebene wie Hurerei, die zweifelsfrei unter Todesstrafe steht und wer sie missachtet muss aus der Versammlung entfernt werden!

 

(1. Korinther 5:11)  Nun aber schreibe ich euch, keinen Umgang mehr mit jemandem zu haben, der Bruder genannt wird, wenn er ein Hurer oder ein Habgieriger oder ein Götzendiener oder ein Schmäher oder ein Trunkenbold oder ein Erpresser ist, selbst nicht mit einem solchen zu essen.

 

Wer eher auf „Götzen“ oder menschliche „Götter“ hört, die sich über Jehovas Rechtsnormen erhöhen und sie als ungültig erklären, der macht sich vor Jehova schuldig!

 

Die echte Überzeugung gesetzmässig zu handeln, diese schärft das eigene Gewissen und macht bewährt den „Bauch“ und die fleischlichen Begierden als einen fordernden „Götzen“ zu dominieren, der nach gewissen Speisen und Getränken oder sexueller Befriedigung verlangt! „Denn das Königreich Gottes bedeutet nicht Essen und Trinken, sondern [bedeutet] Gerechtigkeit und Frieden und Freude mit heiligem Geist“. Heiliger Geist aus der Gerechtigkeit von Gottes GESETZ lenkt solche Menschen das zu tun, was in Gottes Augen richtig ist und eben nicht weiter ihrem Gelüsten zu dienen, die nach Dingen verlangen, die Gott deutlich verabscheut! Paulus lobt solche im Einhalten von Gottes Normen bewährte Menschen: „Denn wer in dieser Hinsicht als Sklave Christi dient, ist für Gott annehmbar und bei Menschen bewährt.

 

1.1.1.9        Gottes Königreich und Seine Gerechtigkeit steht im Mittelpunkt christlichen Lebens

Wenn Paulus davon spricht das Gute zu tun und der Gerechtigkeit nachzujagen, dann redet er im selben Sinn wie dies Jesus zuvor schon tat:

 

*** Rbi8  Matthäus 6:33 ***

So fahrt denn fort, zuerst das Königreich und SEINE Gerechtigkeit zu suchen, und alle diese [anderen] Dinge werden euch hinzugefügt werden.

 

Gottes Königreich wurde ja durch dessen König Jehova mittels Grenzen festgelegt, indem sein GESETZ diese Grenzen definiert. Dies alles steht im GESETZ, den ersten fünf Büchern Mose! Jesus war nicht gekommen das GESETZ zu beenden, sondern vollkommene Erfüllung vorzuleben!

 

Diese Gebote aufzuheben oder durch andere Gesetze zu ersetzen bedeutet doch Gottes Souveränität zurückzuweisen, zu Gunsten einer anderen Souveränität! Ist dies wirklich so schwer zu verstehen? Wenn Gott den Verzehr von Blut und von Schweinefleisch verbietet, die Lehrer der Christenheit aber mehrheitlich das Gegenteil lehren, sind nicht sie es, die Gottes Werk niederreissen? „Hört auf, das Werk Gottes bloß der Speise wegen niederzureißen. Paulus bestätigt genau diese göttlichen Gebote als verbindlich, als andere ihn beschuldigten sich gegen jenes GESETZ zu vergehen! Man kann nicht etwas glauben und doch das Gegenteil von dem tun, was man vorgibt zu glauben ohne ein Heuchler zu sein!

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 24:14-16 ***

Doch gebe ich vor dir dies zu, daß ich gemäß dem Weg, den sie eine ‚Sekte‘ nennen, dem Gott meiner Vorväter in dieser Weise heiligen Dienst darbringe, da ich alles glaube, was im GESETZ dargelegt ist und in den PROPHETEN geschrieben steht; 15 und ich habe die Hoffnung zu Gott, welche diese [Männer] auch selbst hegen, daß es eine Auferstehung sowohl der Gerechten [[(zum Leben)]] als auch der Ungerechten [[(zum Gericht)]] geben wird. 16 In dieser Hinsicht übe ich mich wirklich fortgesetzt, das Bewußtsein zu haben, daß ich keinen Verstoß gegen Gott und Menschen begehe.

 

Gerechte und Ungerechte würden auferstehen. Der Unterschied zeigt sich aufgrund der Gesetzestreue respektive Gesetzesübertretung! Wären wir nicht unter GESETZ, so wären wir alle gerecht, erst durch das GESETZ werden einige zu Ungerechten erklärt! Wie Jesus aber lehrte ist es für die Ungerechten eine „Auferstehung zum Gericht“! Paulus glaubte nicht bloss, was im GESETZ und in den PROPHETEN steht, er hielt sich auch gewissenhaft daran, er war ein Eiferer in der Gesetzeserfüllung und verfolgte vorab gar jene, die zum „Weg“ gehörten, weil er sie der Gesetzesübertretung anklagte und meinte aus Sicht der Pharisäer, dass dies eine Sektenbildung darstellen würde!

 

http://www.glauben-und-wissen.de/M29-Dateien/DSC00009.jpg*** Rbi8  Apostelgeschichte 22:3-5 ***

„Ich bin ein Jude, in Tarsus in Zilizien geboren, aber in dieser Stadt zu den Füßen Gamaliels erzogen, nach der Strenge des GESETZES der Vorväter unterwiesen, war ich ebenso ein Eiferer für Gott, wie ihr es alle heute seid. 4 Und ich verfolgte diesen WEG bis auf den Tod, indem ich sowohl Männer als auch Frauen band und Gefängnissen übergab, 5 wie mir das sowohl der Hohepriester als auch die ganze Versammlung der älteren Männer bezeugen können.

 

Paulus musste lernen, dass Jesus wirklich der verheissene Christus ist, um selbst nun auch darin dem Gebot Mose treu zu sein und das „GESETZ des Glaubens“ in den Messias zu erfüllen, „den Propheten gleich mir“. Dazu musste er den Pharisäern und Priestern den Rücken zudrehen, weil jene den Christus weiterhin zu Gunsten ihrer Überlieferungen ablehnten! Sein Glaube in Jesus aber bedeutete für ihn Rettung durch die „unverdiente Güte“ Gottes!

 

 

1.1.2          Welche Rolle spielt das eigene Gewissen bei der Definition, was Sünde ist?

 

1.1.2.1        Aktiver Glaube in Gottes Wort und GESETZ definiert dem Gewissen, was Sünde ist

Wenn ich etwas billige, was Gott im GESETZ verurteilt, dann bringe ich mich selbst ins Gericht, weil Gottes Rechtsmassstab stets derselbe bleibt! „Glücklich ist der Mensch, der sich nicht selbst ins Gericht bringt durch das, was er billigt“. Wenn ich somit Blut esse, Erwürgtes zu mir nehme oder Schweinefleisch verzehre, das Gott alles ausdrücklich verboten hat, dann bringe ich mich ebenso ins Gericht, wie wenn ich Hurerei begehe oder einen anderen töte! Zweifel, ob etwas Gut oder Schlecht ist kommt doch erst durch das GESETZ, das mir verbindlich sagt, was in Gottes Augen Sünde ist!

 

http://unterhaltsbetrug.lentz-detektei.de/var/lentz/storage/images/media/images/unterhaltsbetrug/scheidung/29889-1-ger-DE/scheidung_article.jpg*** Rbi8  1. Thessalonicher 4:3-8 ***

Denn das ist, was Gott will, eure Heiligung, daß ihr euch der Hurerei enthaltet; 4 daß jeder von euch wisse, wie er von seinem eigenen Gefäß in Heiligung und Ehre Besitz ergreife, 5 nicht in gierigen sexuellen Gelüsten, wie sie auch die Nationen haben, die Gott nicht kennen; 6 daß niemand so weit gehe, daß er seinen Bruder schädige und auf seine Rechte übergreife in dieser Sache, denn Jehova ist es, der für alle diese Dinge die Strafe vollzieht, so wie wir euch zuvor gesagt und euch auch gründlich bezeugt haben. 7 Denn Gott hat uns nicht mit der Erlaubnis zur Unreinheit berufen, sondern in Verbindung mit [der] Heiligung. 8 So mißachtet denn der, der Mißachtung bekundet, nicht einen Menschen, sondern Gott, der seinen heiligen Geist in euch legt.

 

Alles, was Gott als unrein erklärt hat verunreinigt einen Menschen! Heiligung bedeutet doch nichts weiter als Gottes Willen anzuwenden, indem wir sein GESETZ auch da respektieren, wo es uns fordert!

 

Paulus weisst im Text weiter oben auf die Funktion des Gewissens hin: „Wenn er aber Zweifel hat, ist er bereits verurteilt, wenn er ißt, weil [er] nicht aus Glauben [ißt]. Tatsächlich ist alles, was nicht aus Glauben ist, Sünde.“ Wenn jemand wie Paulus an die Gerechtigkeit von Gottes GESETZ glaubt, so ist ich auch verpflichtet dieses GESETZ zu halten und es andere zu lehren! Ganz offensichtlich muss dabei mein Herz beschnitten, mein Gewissen anhand des GESETZES geschärft werden, um zwischen dem unterscheiden zu lernen, was in Jehovas  Augen „Recht und Unrecht“ ist! Das sind die elementaren Kenntnisse eines Christen, Gottes GESETZ zu lernen! Wie sonst wüsste er, was Gott selbst als Recht und was er als Unrecht erklärt hat?

 

*** Rbi8  Hebräer 5:12-14 ***

Denn in der Tat, obwohl ihr der Zeit nach Lehrer sein solltet, benötigt ihr wieder jemand, der euch von Anfang an die elementaren Dinge der heiligen Aussprüche Gottes lehrt; und ihr seid solche geworden, die Milch benötigen, nicht feste Speise. 13 Denn jeder, der Milch zu sich nimmt, ist unbewandert im Wort der Gerechtigkeit, denn er ist ein Unmündiger. 14 Die feste Speise aber gehört reifen Menschen, denen, die ihr Wahrnehmungsvermögen durch Gebrauch geübt haben zur Unterscheidung [zwischen] Recht und Unrecht.

 

Die Judenchristen, welche Hebräisch sprachen, sie hätten in den Christenversammlungen Lehrer des GESETZES und des Christus sein müssen! Offensichtlich aber benahmen sich viele wie geistige Kleinkinder, die weiterhin die Milch der göttlichen Grundlagen des Wortes der Gerechtigkeit vermittelt erhalten mussten! Bei der Taufe aber sollte ein Christ mündig sein, vollständig ernährt mit der Grundlage der Milch! Feste Speise wäre es dagegen, nun schon bald „der Zeit nach“ als Lehrer, Vorsteher oder wo notwendig als Richter innerhalb der Versammlung die gerechte Durchführung von Gottes GESETZ mittels eines geschulten Wahrnehmungsvermögens zu überwachen! Das alles fördert die Liebe, die ja auch Abwesenheit von Ungerechtigkeit bedeutet!

 

*** Rbi8  Römer 13:9-10 ***

Denn das [geschriebene Recht]: „Du sollst nicht ehebrechen, du sollst nicht morden, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht begehren“ und was immer für ein Gebot es sonst noch gibt, ist in diesem Wort zusammengefaßt, nämlich: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ 10 Die Liebe fügt dem Nächsten nichts Böses zu; daher ist die Liebe die Erfüllung des Gesetzes [[GESETZES]].

 

Du sollst nicht begehren“ schliesst alle jene Dinge ein, die Gott im GESETZ als unrein erklärt hat! Wahre Nächstenliebe erfüllt das ganze GESETZ!

 

1.1.2.2        Das zu tun, was wir erkennen, dass Gott es als unrein erklärt; Dies bedeutet Sünde!

Nur wenn wir Gottes Königreich und „seine Gerechtigkeit“ suchen und uns daran halten werden wir leben! Auch Jakobus bestätigt dies:

 

*** Rbi8  Jakobus 4:17 ***

Wenn daher jemand weiß, wie er das tun soll, was recht ist, und es doch nicht tut, so ist es ihm Sünde.

 

http://4.bp.blogspot.com/-vpPaHKSB04k/Ul6CKT4cDLI/AAAAAAAABCg/HRIJSf0GtfQ/s320/Der+S%C3%BCnde+Sold+-+Inge+L%C3%B6hnig.jpgWir mögen früher aus Unwissenheit all solche Dinge die das GESETZ verbietet getan haben, wir sollten aber durch Lernen dessen, was Gott gutheisst und was er verabscheut uns seinen gerechten Normen unterordnen! Wenn wir dies tun, dann ist uns Gottes „unverdiente Güte“ für frühere Sünden aus Unwissenheit sicher! Paulus verkündigte diese Art der Vergebung von Sünden den Juden in der Synagoge von Antiochia: Sünden, die sie zuvor gegen Gottes GESETZ begangen hatten ohne es zu erkennen!

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 13:38-41 ***

Darum sei euch kund, Brüder, daß euch durch diesen [[Jesus]] Vergebung der Sünden verkündigt wird 39 und daß von allen Dingen, von denen ihr durch das Gesetz [[GESETZ]] Mose nicht schuldlos gesprochen werden konntet, jeder, der glaubt, durch diesen schuldlos gesprochen wird. 40 Seht daher zu, daß das nicht über euch komme, was in den PROPHETEN gesagt ist: 41 ‚Seht es, ihr Verächter, und wundert euch darüber, und schwindet dahin; denn ich wirke ein Werk in euren Tagen, ein Werk, das ihr gewiß nicht glauben werdet, auch wenn es euch jemand im einzelnen erzählt.‘ “

 

Paulus forderte jene Juden in Antiochia auf an Christus und die Sündenvergebung dank dessen vergossenem Blut zu glauben und umzukehren, ihre Sünden zu bereuen und davon abzulassen sie weiterhin zu begehen! Wenn sie dies ablehnten, so würden die Gerichte Gottes über sie kommen, welche die Propheten von Moses an verkündigt hatten! Dasselbe gilt für Christen, deren Religionen sie etwas gelehrt haben mögen, was deutlich Gottes Wort widerspricht! Umkehr und Reue bringt im Gericht Barmherzigkeit! In Harmagedon kommt wiederum ein Werk Gottes über all jene, die als Verächter Gottes nicht an sein Wort glauben wollen! Dieses kommende Vernichtungswerk wurde im Einzelnen aufgezeichnet! Jeder muss selbst prüfen, ob sein Haus auf Sand oder auf Fels gebaut ist!

 

image055

 

1.1.2.3        Welchen Teil des GESETZES betreffen die Speisevorschriften?

Unser Thema in dieser Artikelserie im NEWSLETTER „DER WEG“ lautet: „Stehen Christen unter dem Verbot des Verzehrs von Schweinefleisch?“ Die Frage ist provokativ, denn Juden und Mohammedaner halten sich weitgehend bereits an das Gebot, während Christen fast aller Glaubensrichtungen der Meinung sind, dass sie nicht unter dem Gebot stehen würden.

 

Beim Gebot sich gewisser Speisen zu enthalten geht es wie wir bisher gesehen haben nicht bloss um den Verzehr von Schweinefleisch, sondern um eine ganze Gruppe von Geboten, wie Blutgenuss, Essen von Erwürgtem, der Beschneidung usw. Sie alle sind im Buch Levitikus enthalten, wo auch die Opfer im Tempel und die Pflichten der levitischen Priesterschaft erklärt werden. Dieser andere Teil wird das Zeremonialgesetz genannt. Es waren die Leviten, die das Volk belehren mussten!

 

http://www.scienzz.de/magazin/upload/forschung8/Beschneidung-Reni.jpgMit dem neuen Hohepriester Jesus kamen dort viele Veränderungen! Um diese Änderungen zu verstehen ist notwendig zu erkennen, welchen Teil des GESETZES betroffen ist und ob dieser Teil von Jesus oder den Aposteln neu geregelt wurde! Wir wissen inzwischen gut, dass Christen sich nicht am Fleische zu beschneiden haben, dass sie sich aber das Herz sinnbildlich beschneiden müssen! Es gab eine Veränderung von Äusserlichem zu etwas Innerlichem, vom Fleischlichen hin zum Geistigen. Dabei wirkt das GESETZ wie ein Messer, das die übrigstehende „Vorhaut des Herzens“ abschneidet, Dinge, welche unsere Beziehung zu Gott und zum Nächsten belasten könnten! „Und ihr sollt die Vorhaut eures Herzens beschneiden und euren Nacken nicht länger verhärten.“ (5.Mo 10:16)

 

Auch was die Opfergaben im Tempel, den Besuch des Tempels und den Altar betrifft gab es solche Veränderungen. Jesus als Hohepriester brachte eine Änderung im GESETZ, einen Wechsel, nicht aber „das Ende des GESETZES“! „Denn da das Priestertum gewechselt wird, tritt notwendigerweise auch ein Wechsel des Gesetzes [[GESETZES]] ein.“ sagt Paulus deutlich.

 

Nur das, was unvollkommen ist muss gewechselt werden! Das Vollkommene bleibt: „Das Gesetz Jehovas ist vollkommen, bringt die Seele zurück. Die Mahnung Jehovas ist zuverlässig, macht den Unerfahrenen weise.“ (Ps 19:7) Während die levitische Priesterschaft dem GESETZ Gewalt antat und es im Volk nicht zu verankern vermochte hielt Jesus alle Gebote Gottes und lehrte seine Jünger auch die geringsten Verordnungen Gottes einzuhalten! Der Wechsel in der Priesterschaft war notwendig geworden!

 

*** Rbi8  Hebräer 7:11-14 ***

Wenn also Vollkommenheit wirklich durch das levitische Priestertum käme (denn mit ihm als einem Grundzug wurde dem Volk das GESETZ gegeben), welche weitere Notwendigkeit bestände da für einen anderen Priester, der nach der Weise Melchisedeks aufstünde und von dem man nicht sagen würde, er sei nach der Weise Aarons? 12 Denn da das Priestertum gewechselt wird, tritt notwendigerweise auch ein Wechsel des Gesetzes [[GESETZES]] ein. 13 Denn der, von dem diese Dinge gesagt werden, ist ein Glied eines anderen Stammes gewesen, von dem keiner am Altar amtiert hat. 14 Denn es ist ganz klar, daß unser Herr dem Stamm Juda entsprungen ist, einem Stamm, über den Moses in bezug auf Priester nichts gesagt hat.

 

Einer der Wechsel war eben dieser, dass Jesus, der Christus nicht ein Nachkomme Aarons und damit aus dem Stamm Levi war! Jehova selbst kündigte diesen gewichtigen Wechsel an. Der Grund dazu war, dass jene Priesterschaft ihr Amt nicht befriedigend erfüllt hatte! Damit hatte Jesus als der von Gott gesandte grössere Prophet als Moses das gesetzliche Recht Veränderungen anzukünden, die mit seinem Tod und seiner Erhöhung in Kraft traten! Er tat nur das, was ihm der Vater dabei zuvor gesagt hatte, er tat nichts aus eigenem Willen der dem Vater widersprochen hätte! Gott gab Jesus die Macht Sünden zu vergeben und Jesus delegierte diese Autorität zu seinen Aposteln! Nur zu jenen sprach der Christus nach der Auferstehung, nachdem er vom Vater zum Priesterkönig „gleich Melchisedek“ erhöht war: „Wenn ihr irgendwelchen Personen die Sünden vergebt, so sind sie ihnen vergeben; wenn ihr die von irgendwelchen Personen behaltet, so sind sie behalten.“ (Joh 20:23) Dass Jesus zuvor schon Sünden vergab, weil ihn der Vater hierzu autorisiert hatte zog ihm den Zorn einiger Schriftgelehrten auf sich:

 

*** Rbi8  Markus 2:6-7 ***

Nun saßen dort einige Schriftgelehrte und überlegten in ihrem Herzen: 7 Warum redet dieser Mann so? Er lästert. Wer kann Sünden vergeben, ausgenommen einer, Gott?

 

So war Jesus gewährt worden, Sünden zu vergeben, für die das GESETZ die Todesstrafe unabdinglich vorsah! Dies deshalb, weil er vom Vater mit dieser Aufgabe gesandt war selbst den Tod für solche Sünden auf sich zu nehmen, um  Gottes Rechtsanspruch zu erfüllen! Dadurch konnte Jesus andere vom Tode loszukaufen, welche ihrerseits hierzu die neuen Bedingungen des Bundes annähmen und in der Erwachsenentaufe bestätigten! Glaube an den Menschensohn war künftig Bedingung, dass Sünden vergeben würden. Alle die sich zu Jesus bekannten mussten sich die Bundesbedingungen, Gottes GESETZ auf ihr Herz schreiben! Diese Zusammenhänge hatten aber die religiösen Führer nicht verstanden oder wollten sie vielmehr nicht verstehen! Ihnen ging es bei der Bekehrung um Quantität und nicht um Qualität.

 

http://media.news.de/resources/thumbs/77/a9/855326537_800x600/5005b51471c6da016f03ece60dbe.jpgJeder nun, der die von Jesus gesetzten Bundesbedingungen verändert oder auflöst stellt sich über Jehova und seinen König, den Christus! Es wäre somit klug, sich nicht mit jenen Gesetzesbrechern einzulassen!

 

*** Rbi8  Sprüche 24:21-22 ***

Mein Sohn, fürchte Jehova und den König. Mit denen, die für eine Veränderung sind, laß dich nicht ein. 22 Denn ihr Unheil wird sich so plötzlich erheben, daß — wer weiß vom Untergang derer, die für eine Veränderung sind?

 

Diese „Beschneidung des Herzens“ war somit bereits den Israeliten aufgetragen worden, die es aber aus Halsstarrigkeit ablehnten auf Jehova und Moses zu hören! Am Ende der Wüstenwanderung, im letzten Monat vor dem Einzug in das gelobte Land warnte Moses Israel erneut davor, seinen Hals zu versteifen! Ein ganzherziger Dienst für Jehova war von ihnen gefordert, wie wir heute einen ganzherzigen Dienst für Jesus zu erbringen haben, um von Jehova schlussendlich nach am Ende des Gerichtstages als „Söhne und Töchter“ innerhalb seines Volkes „Israel“ anerkannt zu werden!

 

*** Rbi8  5. Mose 10:12-19 ***

Und nun, o Israel, was fordert Jehova, dein Gott, von dir, als Jehova, deinen Gott, zu fürchten, um auf allen seinen Wegen zu wandeln und ihn zu lieben und Jehova, deinem Gott, mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele zu dienen, 13 die Gebote Jehovas und seine Satzungen zu halten, die ich dir heute gebiete, dir zum Guten? 14 Siehe, Jehova, deinem Gott, gehören die Himmel, ja die Himmel der Himmel, die Erde und alles, was darauf ist. 15 Nur deinen Vorvätern hat sich Jehova zugeneigt, um sie zu lieben, so daß er ihre Nachkommen nach ihnen erwählte, ja euch, aus allen Völkern wie an diesem Tag. 16 Und ihr sollt die Vorhaut eures Herzens beschneiden und euren Nacken nicht länger verhärten. 17 Denn Jehova, euer Gott, ist der Gott der Götter und der Herr der Herren, der große, starke und furchteinflößende Gott, der niemand parteiisch behandelt noch eine Bestechung annimmt, 18 der dem vaterlosen Knaben und der Witwe Recht schafft und den ansässigen Fremdling liebt, so daß er ihm Brot und einen Überwurf gibt. 19 Auch ihr sollt den ansässigen Fremdling lieben, denn ansässige Fremdlinge wurdet ihr im Land Ägypten.

 

Wie könnten wir auf Jehovas Wegen wandeln und seine GESETZE ausser Acht lassen? Dies würde sich widersprechen! Die „Himmel der Himmel“ bedeutet nichts weiter als die höchste Autorität die Jehova gehört! Wenn andere „Himmel“, wie jener Satans oder jener religiöser und politisch Gewaltiger, die sich als „Götter“ über Gott erhöht haben, so ist dies nur von beschränkter Dauer! In Harmagedon werden alle gemeinsam unwirksam gemacht!

 

image060

 

1.1.2.4        Das GESETZ Jehovas bringt das Leben zurück!

Da Jehova keinerlei Bestechung annimmt sind auch die ausserordentlichen Werke der Religionen nutzlos, wenn sie nicht im Einklang mit Gottes Willen ausgeführt wurden! Weder pompöse Kathedralen noch Statistiken von Millionen von Anhängern, noch spektakuläre Wunder und Dämonenaustreibungen können Gottes Augen trüben! Was er gewünscht hat ist Rechtsprechung nach seinen gesetzlichen Bestimmungen, indem die Schwachen wie Witwen, wie Waisen und die Fremdlinge gerecht behandelt werden und dem Notleidenden Unterstützung gegeben wird! Einheimischer und Ausländer sollten nach demselben Massstab gerichtet werden! Dies musste ohne eigene Befleckung geschehen! Wir können nicht andere berauben, um dann damit anderen Gutes zu tun!

 

http://www.payer.de/kommkulturen/kultur0824.gif*** Rbi8  Jakobus 1:27 ***

Die Form der Anbetung, die vom Standpunkt unseres Gottes und Vaters aus rein und unbefleckt ist, ist diese: nach Waisen und Witwen in ihrer Drangsal zu sehen und sich selbst von der Welt ohne Flecken zu bewahren.

 

Die Beschneidung war somit nur das äusserliche Zeichen zwischen Jehova und Israel, dass er jenes Volk für sich auserlesen hatte, um Seine Gerechtigkeit auszuführen! Jehova befahl deutlich vom Beginn an in der Wildnis das Herz zu beschneiden und keinen harten Nacken zu zeigen! Jesus aber brachte als Erster dieses ganze Gebot zum Durchbruch, indem er alle GESETZE vollkommen anwandte!

 

Um Gott zu lieben ist somit notwendig: „... die Gebote Jehovas und seine Satzungen zu halten, die ich dir heute gebiete, dir zum Guten“. Jedes GESETZ und jedes Gebot Jehovas ist zu unserem Guten! Wiederum geht es bei Christen, ebenso wie im Falle Israels, um die schlussendliche Auserwählung: Eintritt in das „Königreich der (neuen) Himmel“! Erinnern wir uns der Worte Jesu?

 

http://www.mefag.de/bfk/bibelkurs/images/gesbrech.gif*** Rbi8  Matthäus 5:19-20 ***

Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden. 20 Denn ich sage euch, daß ihr, wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit

 

Gott hatte Israel aus allen Völkern erwählt, um es aus der Sklaverei Ägyptens zu befreien und auf seine auserwählte Erde, die Erde Abrahams, des gelobten Landes zu bringen. Jesus sollte aus seinen Nachfolgern aus den Nationen nun in der Endzeit einen Überrest bestimmen [B2e-B2g], um die Vollzahl von 144.000 künftigen Priesterkönigen zu erreichen, die Israel innerhalb der ihnen gesetzten Zeit nicht auszufüllen vermochte, weil sie über den Eckstein strauchelten! 

 

*** Rbi8  Römer 11:11-12 ***

Daher frage ich: Sind sie gestrauchelt, um vollständig zu fallen? Das geschehe nie! Sondern durch ihren Fehltritt wird Menschen von den Nationen Rettung zuteil, um sie zur Eifersucht zu reizen. 12 Wenn nun ihr Fehltritt Reichtum für die Welt bedeutet und ihre Verminderung Reichtum für Menschen von den Nationen, wieviel mehr wird es ihre Vollzahl bedeuten!

 

Seit den Tagen Jesu bis heute geht es bei Menschen aus allen Nationen wiederum darum, Teil jenes auserwählten Volkes zu werden, des „Israel Gottes“, jene Vollzahl der 144.000, die Gott schlussendlich als „mein Volk“ anerkennt, weil jene Auserwählten wirklich auf ihn hören und seinen Sohn Jesus als König, Hohepriester und Herrn anerkennen! Nur dem fleischlichen Israel wurde das vollkommene GESETZ Gottes gegeben und nur jene können zu Israel gehören, die dieses perfekte GESETZ kennen und anwenden! Es ist das GESETZ des „freien Volkes“, das künftig alle Völker der Erde führen wird!

 

*** Rbi8  Psalm 19:6-9 ***

 7 Das Gesetz [[GESETZ]] Jehovas ist vollkommen, bringt die Seele zurück.

Die Mahnung Jehovas ist zuverlässig, macht den Unerfahrenen weise.

 8 Die Befehle Jehovas sind recht, erfreuen das Herz;

Das Gebot Jehovas ist rein, erleuchtet die Augen.

 9 Die Furcht Jehovas ist lauter, besteht immerdar.

Die richterlichen Entscheidungen Jehovas sind wahr; sie haben sich allesamt als gerecht erwiesen.

 

Gottes GESETZ ist vollkommen und bringt unser Leben selbst nach dem Tode wieder zurück, wenn wir uns an dieses GESETZ gehalten haben! Eine jener gesetzlichen Verordnungen des Mittlers Mose lautet zudem auf die Zukunft hin: Ganz Israel muss auf den „Propheten gleich mir“ hören, der nach ihm kommen würde und den Gott selbst „erwecken“ würde, welcher der verheissene Christus ist, Jesus!

 

http://www.gym-tir.de/homepage/sites/default/files/pictures/Religion_banner.jpeg*** Rbi8  5. Mose 18:15-19 ***

Einen Propheten gleich mir wird dir Jehova, dein Gott, aus deiner eigenen Mitte, aus deinen Brüdern, erwecken — auf ihn solltet ihr hören16 entsprechend all dem, was du von Jehova, deinem Gott, im Horeb erbeten hast am Tag der Versammlung, indem [du] sagtest: ‚Laß mich nicht wieder die Stimme Jehovas, meines Gottes, hören, und laß mich dieses große Feuer nicht mehr sehen, damit ich nicht sterbe.‘ 17 Darauf sprach Jehova zu mir: ‚Sie haben gut getan, so zu reden, wie sie [es] taten. 18 Einen Propheten gleich dir werde ich ihnen aus der Mitte ihrer Brüder erwecken; und ich werde gewiß meine Worte in seinen Mund legen, und er wird bestimmt alles zu ihnen reden, was ich ihm gebieten werde. 19 Und es soll geschehen: Der Mann, der auf meine Worte nicht hört, die er in meinem Namen reden wird, von dem werde ich selbst Rechenschaft fordern.

 

Das fleischliche Israel und die grosse Mehrheit der Christen werden Jehova Rechenschaft ablegen müssen, weil sie eher auf ihre Führer und Kirchenfürsten vertrauen wie Jesu Worten Gehorsam zollen! Keines der guten Worte Jehovas wird dahinfallen!

 

1.1.2.5        Glaube in Jesus und das Halten seiner Gebote bringen ewiges Leben!

Um ewiges Leben zu erlangen ist Glauben notwendig, Glaube in Jesus, als den von Gott eingesetzten Führer und Richter! Jesus selbst sagt, dass er aufgrund dessen richten wird, was er selbst verkündet hat! Gottes Gebote zu halten, die Jesus ebenso verkündete und sich stets darauf berief, dies bedeuten ewiges Leben!

 

*** Rbi8  Johannes 12:44-50 ***

Jesus aber rief aus und sprach: Wer an mich glaubt, glaubt nicht [nur] an mich, sondern [auch] an den, der mich gesandt hat; 45 und wer mich sieht, sieht [auch] den, der mich gesandt hat. 46 Ich bin als ein Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe. 47 Wenn indes jemand meine Reden hört und sie nicht bewahrt, so richte ich ihn [[jetzt]] nicht; denn nicht um die Welt zu richten, sondern um die Welt zu retten, bin ich gekommen. 48 Wer mich mißachtet und meine Reden nicht annimmt, der hat einen, der ihn richtet. Das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am letzten Tag; 49 denn ich habe nicht aus eigenem Antrieb geredet, sondern der Vater selbst, der mich gesandt hat, hat mir ein Gebot in bezug auf das gegeben, was ich sagen und was ich reden soll. 50 Auch weiß ich, daß sein Gebot ewiges Leben bedeutet. Daher rede ich die Dinge, die ich rede, so wie der Vater [sie] mir gesagt hat.“

 

Jesus spricht vom „letzten Tag“ dieses Systems, während welchem das Gericht an den Lebenden stattfindet! [B2] Er spricht somit deutlich direkt zu uns, die es trifft in dieser Zeit zu leben! Was immer der Vater gebietet, wir tun gut daran darauf zu achten und es zu tun! Er sagt klar und deutlich dass er „weiß..., daß sein Gebot ewiges Leben bedeutet“. Jesus kam nicht um Gottes Gebote aufzuheben, sondern Vorbild zu geben, wie sie eingehalten werden sollen! Der „letzte Tag“ umfasst zudem das Millennium, das als ein Gerichtstag gilt und alle Toten sich vor Gott und Seinem Christus zu verantworten haben!

 

image067Wenn wir auf Jesu Worte genau achten, auf Gottes höchsten Abgesandten, so sind wir nicht in Finsternis über Gottes Willen und sein Gebot! Die Welt, allen voran jener Teil, der sich christlich nennt, sie hören bestimmt nicht auf Jesus, sondern viel eher auf ihre eigenen Führer, die es offensichtlich vorziehen in tiefer Finsternis zu verbleiben und Falschheit zu prophezeien! Wenn wir aber auf Jesus hören, auf das, was uns die Evangelien weiter vermitteln und was die Apostel in ihren Briefen schildern, dann wird Jesus sich auch vor Gott für unsere Rettung einsetzen, obwohl wir auch nach unserer Taufe weitere Fehler unwillentlich begangen haben mögen. Johannes zeigt uns diesen Zusammenhang in seinem ersten Hirtenbrief:

 

*** Rbi8  1. Johannes 2:1-6 ***

Meine Kindlein, ich schreibe euch diese Dinge, damit ihr keine Sünde begehen mögt. Und doch, wenn jemand eine Sünde begeht, so haben wir einen Helfer beim Vater, Jesus Christus, einen Gerechten. 2 Und er ist ein Sühnopfer für unsere Sünden, doch nicht nur für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt. 3 Und dadurch wissen wir, daß wir ihn kennengelernt haben, nämlich wenn wir fortfahren, seine Gebote zu halten. 4 Wer sagt: „Ich habe ihn kennengelernt“ und dennoch seine Gebote nicht hält, ist ein Lügner, und die Wahrheit ist nicht in diesem. 5 Wer aber sein Wort hält, in diesem ist wahrhaftig die Liebe Gottes vollkommen gemacht worden. Dadurch wissen wir, daß wir in Gemeinschaft mit ihm sind. 6 Wer sagt, er bleibe in Gemeinschaft mit ihm, ist verpflichtet, selbst auch weiterhin so zu wandeln, wie jener wandelte.

 

Ganz deutlich unterscheidet Johannes einen Fehler, den wir unwissentlich begangen haben von Fehlern, welche wir bewusst treiben! Wenn wir die Gebote willentlich übertreten, obwohl wir behaupten Christen zu sein, so erweisen wir uns als Lügner! Wenn Jesus jedes der Gebote Gottes hielt und wir so wandeln sollen wie er, wie kommt es, dass viele behaupten wir ständen nicht unter Gottes GESETZ?

 

1.1.2.6        Liebe zu Gott zeigt sich dadurch, dass wir Seine Gebote halten

Jesus hielt das ganze GESETZ und übertrat keines der göttliche Gebote! Er verschärfte sogar klar und eindeutig einige der GESETZE, während er andere als verändert erklärte, wie jenes der Anbetung im Tempel in Jerusalem zu den drei Festzeiten! Ganz offensichtlich ersetzte er auf Gottes Geheiss jene Teile jedoch durch andere Gebote, die den Sinn des früheren Gebotes nur mehr in den Vordergrund rückten! Die Christenversammlung war nun der geistige Tempel und in diesem mussten sich Christen jeden Sabbat und zu allen Festzeiten vereinen! Paulus verweist mehrfach auf diesen Zusammenhang! (Apg 13:27; 15:21)

 

http://i1.ytimg.com/vi/Etsq8EqI11Q/hqdefault.jpg*** Rbi8  2. Korinther 6:16-18 ***

Und welche Übereinkunft besteht zwischen Gottes Tempel und Götzen? Denn wir sind ein Tempel eines lebendigen Gottes, so wie Gott gesagt hat: „Ich werde unter ihnen wohnen und unter [ihnen] wandeln, und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein.“ 17 „ ,Darum geht aus ihrer Mitte hinaus und sondert euch ab‘, spricht Jehova, ‚und hört auf, das Unreine anzurühren‘ “; „ ,und ich will euch aufnehmen.‘ “ 18 „ ,Und ich werde euch Vater sein, und ihr werdet mir Söhne und Töchter sein‘, spricht Jehova, der Allmächtige.“

 

Absonderung von allem, was mit Götzendienst zu tun hat lautet der Befehl des Paulus! Wenn die christlichen Religionen ihre Anführer zu Götzen machten und deren Anweisungen über Gottes Wort stellten, so ist es höchste Zeit jenen den Rücken zuzudrehen: „Laßt sie. Blinde Leiter sind sie. Wenn aber ein Blinder einen Blinden leitet, so werden beide in eine Grube fallen.“ (Mat 15:14)

 

Die Liebe zu Gott und zu Jesus stellen wir dadurch unter Beweis, dass wir Jesu Gebote und damit gleichzeitig Gottes Gebote halten! Johannes bestätigt dies in seinem ersten Brief!

 

*** Rbi8  1. Johannes 5:2-4 ***

Dadurch erkennen wir, daß wir die Kinder Gottes lieben, wenn wir Gott lieben und nach seinen Geboten handeln. 3 Denn darin besteht die Liebe zu Gott, daß wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer, 4 denn alles, was aus Gott geboren worden ist, besiegt die Welt. Und das ist die Siegesmacht, die die Welt besiegt hat: unser Glaube.

 

Die Siegesmacht erhält ihre Kraft durch den Glauben in Jesus als „Haupt“ eines in der Liebe geeinten „Leibes“, als einigendem Band! Religionen aber bedeuten getrennte Leiber mit getrennten Häuptern!

 

Wir müssen fortfahren Jesu Gebote zu halten, nur „dadurch wissen wir, daß wir ihn kennengelernt haben, nämlich wenn wir fortfahren, seine Gebote zu halten“. Dadurch wird unsere Liebe zu Gott vollkommen gemacht und wir verbleiben in Gemeinschaft mit Jesus und mit Gott!

 

Wer sagt, er bleibe in Gemeinschaft mit ihm, ist verpflichtet, selbst auch weiterhin so zu wandeln, wie jener wandelte.“ Da Jesus alle Gebote Gottes hielt sind auch wir verpflichtet dieselben Gebote weiterhin zu halten! Jesus ist der Höhepunkt in der Gesetzeserfüllung und nicht „das Ende des Gesetzes [[GESETZES]]“, wie einige Heuchler uns zu erklären versuchen, indem sie nicht davor zurückschrecken selbst in ihre Übersetzung der Bibel ihre gesetzlose eigenen Lehrmeinungen zu verbreiten! Das in vielen Übersetzungen durch Paulus im Römerbrief 10:4 verwendete griechische Wort, das mit „Ende widergegeben wird kann sowohl „Höhepunkt“ wie auch „Ziel“ bedeuten, bestimmt aber nicht „Ende“ im Sinne von Aufhebung!

 

*** Rbi8  Römer 10:4 ***

Denn Christus ist das Ende [[die höchste Erfüllung; das Ziel]] des GESETZES, jedem zur Gerechtigkeit, der Glauben ausübt.

 

Gottes GESETZ bringt wahre Gerechtigkeit hervor, nicht Kirchenverordnungen und staatliche Gesetze, die Gottes Normen missachten! Wer das GESETZ ebenso hält wie Jesus, der hat das Ziel erreicht! So wie zur Zeit Jesu die Pharisäer und Schriftgelehrten durch ihre eigenen Überlieferungen Gottes Wort, sein GESETZ durch Menschengebote ungültig machten, so sind die heutigen Religionsführer derselben Übertretung angeschuldigt! Sie werden von Jesus ebenso als Heuchler bezeichnet, weil ihr Herz weit von Gott entfernt ist!

 

image071*** Rbi8  Matthäus 15:6-11 ***

Und so habt ihr das Wort Gottes um eurer Überlieferung willen ungültig gemacht. 7 Ihr Heuchler, treffend hat Jesaja von euch prophezeit, als er sagte: 8 Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, doch ihr Herz ist weit entfernt von mir. 9 Vergeblich bringen sie mir fortwährend Anbetung dar, weil sie als Lehren Menschengebote lehren.‘ “ 10 Darauf rief er die Volksmenge herbei und sagte zu ihnen: „Hört zu, und erfaßt den Sinn davon: 11 Nicht was in [seinen] Mund hineingeht, verunreinigt einen Menschen; sondern was aus [seinem] Mund herauskommt, das verunreinigt einen Menschen.“

 

Es ging um das Gebot des Händewaschens, das die Pharisäer verändert hatten und lehrten, dass dieses Waschen bis zum Ellbogen reichen müsse! Wir als Christen müssen somit durch genaue Erkenntnis von Gottes Willen darüber entscheiden, ob etwas Menschengebot ist oder ob es Gottes Willen entspricht! Wenn wir Dinge verkünden, die mit Gottes Wort nicht im Einklang sind verunreinigen wir nicht nur uns, sondern auch andere durch unsere Worte und unser Beispiel, weil wir sie falsch belehren, sie gar zum Straucheln im GESETZ veranlassen! Das kann für uns selbst und jene die uns kopieren verheerende Folgen haben: Die vollkommene Abtrennung vom Leben! (Mat 15:2)

 

*** Rbi8  Matthäus 18:6 ***

Wer immer aber einen von diesen Kleinen, die an mich glauben, straucheln macht, für den ist es nützlicher, daß ihm ein Mühlstein, wie er von einem Esel gedreht wird, um den Hals gehängt und er ins weite, offene Meer versenkt werde.

 

Aus diesem Zusammenhang heraus ist ein klares Verständnis der Worte Jesu zu Beginn seiner Predigttätigkeit von herausragender Wichtigkeit, die den Mund all jener stopfen sollte, die glaubten Jesu wäre gekommen, um das GESETZ abzuschaffen! Wenn Jesus das GESETZ nicht abgeschafft hat, sondern er es vollkommen erfüllte, so sind auch wir verpflichtet es vollkommen zu erfüllen! Was durch sein Kommen geändert hat ist der Wechsel vom äusseren Schein zum Wesen der Dinge! Wir sollen daher den Sinn hinter jedem GESETZ verstehen und erfüllen! Haben wir uns den Text wirklich eingeprägt, der im Zusammenhang so wichtig ist?

 

http://kath-zdw.ch/maria/images/moses.gebote6.jpg*** Rbi8  Matthäus 5:17-20 ***

Denkt nicht, ich sei gekommen, um das GESETZ oder die PROPHETEN zu vernichten. Nicht um zu vernichten, bin ich gekommen, sondern um zu erfüllen; 18 denn wahrlich, ich sage euch: Eher würden Himmel und Erde vergehen, als daß auch nur ein kleinster Buchstabe oder ein einziges Teilchen eines Buchstabens vom GESETZ verginge und nicht alles geschähe. 19 Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden. 20 Denn ich sage euch, daß ihr, wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, keinesfalls in das Königreich der Himmel eingehen werdet.

 

Wer als „Geringster“ genannt wird, in der Rangordnung zuletzt erscheint, der kann nicht in das „Königreich der Himmel“ eingehen und wird kein ewiges Leben erlangen! Die Pharisäer hatten Jesus ihrer Überlieferung nach zum Tode verurteilt! Der, welcher in ihren Augen somit „Niedrigster“ war wurde von Jehova zur höchsten Autorität nach ihm ernannt! Im Traum des Nebukadnezar war dies vom Propheten Daniel bereits vorhergesagt worden:

 

*** Rbi8  Daniel 4:17 ***

Durch die Verordnung von Wächtern ist die Sache, und [durch] den Spruch von Heiligen ist die Bitte, damit die Lebenden erkennen, daß der Höchste [der] Herrscher ist im Königreich der Menschheit und daß er es gibt, wem er will, und er darüber sogar den niedrigsten der Menschen setzt.“

 

Das selbsterwählte Ziel überhöhter Kirchenfürsten aber ist die ewige Abschneidung, die Gehenna, der symbolische Feuersee. Von einer „Auferstehung ...zu Schmach und zu Abscheu“ spricht Daniel in diesem Zusammenhang. Das bedeutet klar und deutlich, dass wir uns um genaues Verständnis bemühen müssen, um Gottes Willen, sein GESETZ und den Sinn der hinter jedem GESETZ steht zu verstehen! Nur dann sind wir auch in der Lage diese Dinge zu erfüllen und sie andere zu belehren! (Da 12:2; Mat 25:46; Off 20:15)

 

 

1.1.3          Welche Veränderungen brachte Jesus, die das Buch Levitikus betreffen?

 

1.1.3.1        Die Bedingungen im Buch Levitikus wurden nur zum Teil durch den neuen Hohepriester verändert, nicht aber aufgehoben!

Betrachten wir nun die göttlichen Vorschriften die Jehova Israel im GESETZ Mose am Berg Sinai neben seinen zehn Geboten und den richterlichen Entscheidungen gab. Sie sind erstmals im 3. Buch Mose (lat.: Levitikus; gr: Leuitikon, was Leviten bedeutet) erwähnt. Dieses Buch besteht aus Bestimmungen für das Volk und für die levitische Priesterschaft, Nachkommen Aarons aus dem Stamm Levi. Es besagt u.a., wie sie ihre Priesterpflichten zu erfüllen haben und dem Volk Vorbild sein müssen. Diese Gebote wurden ihnen an jenem Tag verbindlich gegeben, als Aaron und seine Söhne als Priester gesalbt wurden und galten für alle Generationen der Aaronischen Priester! Der „Bund mit Levi“ trat mit ihrer Einweihung in Kraft! Jeder mit dreissig Jahren neu eingesetzte Priester trat später demselben Bund bei! Christen aber treten in der Taufe, beim vollkommenen Untertauchen im Wasser in den „neuen Bund“ und damit unter die GESETZE Jehovas und die Gebote des Hohepriesterkönigs Jesus, das „GESETZ des Christus“! Derselbe Geist steht hinter beiden Bündnissen!

 

image075Am Ende des 2. Buches Mose (Exodus) erhielt Moses noch vor Aufrichtung und vor der Einweihung des Zeltes der Zusammenkunft den Auftrag:

 

*** Rbi8  2. Mose 40:12-15 ***

Dann sollst du Aaron und seine Söhne zum Eingang des Zeltes der Zusammenkunft herzubringen und sie mit Wasser waschen. 13 Und du sollst Aaron mit den heiligen Kleidern bekleiden und ihn salben und ihn heiligen, und so soll er mir als Priester dienen. 14 Danach wirst du seine Söhne herzubringen, und du sollst sie mit langen Gewändern bekleiden. 15 Und du sollst sie salben, so wie du ihren Vater gesalbt hast, und so sollen sie mir als Priester dienen, und ihre Salbung soll ihnen durch ihre Generationen hindurch fortgesetzt zu einem Priestertum auf unabsehbare Zeit dienen.“

 

Gewisse Gebote die Moses aufschrieb sollten jedoch nur die Priesterschaft Aarons betreffen: „Dies war der priesterliche Anteil Aarons und der priesterliche Anteil seiner Söhne [[an den Schlachtopfern]] ... Es ist eine Satzung auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]] für ihre Generationen“. (3.Mo 7:35, 36)

 

Auch Christen ziehen in der Taufe ein neues, weisses Gewand an, das im Blut des Christus gewaschen wurde, eine veränderte Geisteshaltung, das Ablegen von Sünde und das Unterordnen unter die Gerechtigkeit des Königreiches Gottes!

 

*** Rbi8  1. Petrus 1:17-19 ***

Wenn ihr ferner den Vater anruft, der unparteiisch nach dem Werk eines jeden richtet, so führt euren Wandel mit Furcht während der Zeit eurer Fremdlingschaft. 18 Denn ihr wißt, daß ihr nicht mit vergänglichen Dingen, mit Silber oder Gold, von eurer fruchtlosen Art des Wandels befreit worden seid, die euch von euren Vorvätern her überliefert wurde, 19 sondern mit kostbarem Blut gleich dem eines makellosen und fleckenlosen Lammes, nämlich Christi.

 

Jesus befreit von den „fruchtlosen Art des Wandels ..., die euch von euren Vorvätern her überliefert wurde“. Die Befreiung geschieht vom religiösen Joch, unter dem wir uns bisher befanden. Für die einen waren es jüdische Sekten, für andere heidnische Religionen und für viele heute das Joch der abtrünnigen Christenheit!

 

Beachten wir bitte, dass Jehova den Anteil der aaronischen Priester auf deren Generationen hinaus regelte: „Eine Satzung auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]] für ihre Generationen.  Mit dem Ende der levitischen Priesterschaft entfielen einige diese Dinge, worunter die Anteile der Priester an den Opfern zählten, wie aber auch der Zehnte, die Anteile der Tempelsteuer usw.! Diese Teile wurden auch „Salzbund“ oder „Salärbund“ genannt!

 

*** Rbi8  4. Mose 18:19 ***

Alle heiligen Beiträge, die die Söhne Israels für Jehova beisteuern werden, habe ich dir und deinen Söhnen und deinen Töchtern mit dir gegeben als eine bestimmte Zuwendung auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]]. Es ist ein Salzbund auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]] vor Jehova für dich und deine Nachkommen mit dir.“

 

Mit dem Ende des „Salzbundes“ oder des „Bundes mit Levi“ zufolge Nichterfüllung der Bundesbedingungen hörten auch jene festen Pflichten auf, die dem Volk auferlegt waren. Anstelle einer erblichen Berufspriesterschaft der Söhne Aarons kam eine Laienpriesterschaft der geistigen Söhne Jesu! Weder Jesus noch die Apostel verlangten einen Zehnten von den Versammlungen! Die Arbeiter im Werk des Herrn würden trotzdem von den Belehrten das zum Leben notwendige erhalten, aber diesmal aus Liebe! Christliches Teilen und Anteilhaben mit denen, die hart in Lehre und Werk mitarbeiten sollte die Folge sein!

 

armenhilfe*** Rbi8  Matthäus 10:6-10 ***

Während ihr hingeht, predigt, indem ihr sagt: ‚Das Königreich der Himmel hat sich genaht.‘ 8 Heilt Kranke, weckt Tote auf, reinigt Aussätzige, treibt Dämonen aus. Kostenfrei habt ihr empfangen, kostenfrei gebt. 9 Verschafft euch nicht Gold oder Silber oder Kupfer für eure Gürtelbeutel 10 oder eine Speisetasche für unterwegs oder zwei untere Kleider oder Sandalen oder einen Stab; denn der Arbeiter hat seine Nahrung verdient.

 

So trat hier ein deutlicher Wechsel innerhalb des GESETZES ein, ebenso wie bei anderen Stellen des Buches Levitikus aber nicht „das Ende des GESETZES“: Der Grundsatz lautete nun: „Kostenfrei habt ihr empfangen, kostenfrei gebt“, eine vollkommen andere Motivation wurde erwartet, Nächstenliebe in Aktion. Jesus hatte es vorgelebt: Diese Liebe zum Nächsten ohne jede Habsucht und Machtrausch, die heute so viele Religionen kennzeichnen, die Gottes Tempel, die Christenversammlung zu einer Räuberhöhle verkommen liessen!

 

1.1.3.2        Vorschriften an die Söhne Levis im Zusammenhang mit dem Tempeldienst: Das Ritualgesetz

Die Kapitel 1 bis 7 von Levitikus beinhalten Vorschriften an die Söhne Levis und an Israel betreffend der verschiedenen Arten von Opfern für Sünden, Gelübde, Gemeinschaftsschlachtopfer usw., die Art der Opfertiere und der Feldfrüchte, ihre Reinheit, die Form und der Ort im Tempel, wo sie dargebracht werden mussten. Die Vorschriften für die Priester, ihre geistige und physische Reinheit, um am Altar dienen zu dürfen, ihre Anteile, wo und wann sie an den Opfern Anteil haben durften. All dies stand in der vorgegebenen Form eng mit dem Volk Israel in Verbindung, dem beschränkten Wohnraum innerhalb der Grenzen des gelobten Landes, dem zentralen Tempel als dem Platz der Verbindung zur höchsten Autorität. Die Symbolik der Elemente blieb sich dieselbe, wie Offenbarung Kapitel 11 uns zeigt, wo Johannes das Tempelheiligtum, den Altar und die Anbetenden auszumessen hat!

 

(Offenbarung 11:1, 2)  Und es wurde mir ein Rohr gegeben, einem Stab gleich, als er sprach: „Steh auf, und miß das Tempel[heiligtum] Gottes und den Altar und die darin Anbetenden. 2 Aber was den Vorhof außerhalb des Tempel[heiligtums] betrifft, wirf ihn hinaus und miß ihn nicht, denn er ist den Nationen gegeben worden, und sie werden die heilige Stadt zweiundvierzig Monate lang niedertreten.

 

Deutlich zeigt sich, dass die Grundelemente in der Gottesanbetung weiter existierten! Jede Versammlung wurde nun zum Tempel!

 

Mit Jesus aber kam eine neue Phase in Gottes Plan, nun von Israel her für die ganze Menschheit ausgeweitet! Die bisherigen Grenzen des Gottes Israels sollten bis an die Enden der Erde erweitert werden. Jesus als Hohepriester und König wurde unmittelbar nach dem Tod über jede andere Art von Macht gesetzt! (Mat 28:18; Off 5:11, 12) Jede andere Autorität sollte sich ihm künftig freiwillig unterordnen! Jesus hat dabei niemals erwähnt, dass die Vorschriften im Buch Levitikus im Allgemeinen dahingefallen wären.

 

Viele Gebote aber wurden der veränderten, neuen Realität angepasst, indem auch dort jeweils nicht mehr das Äusserliche im Vordergrund stand, sondern der Sinn dahinter, das Prinzip in den Vordergrund gerückt wurde! Jesus warf „Licht“ darauf, gab Erkenntnis zuerst selbst, dann durch die Apostel und Jünger! Von einer vollkommen zentralen Amtsausführung wurde auf eine dezentrale umgeschwenkt. Das erbliche Amt des levitischen Priesters auf eine Ältestenschaft übertragen. Dies anzuerkennen kostete vielen Judenchristen des ersten Jahrhunderts Mühe und hatte öfters die Intervention des Paulus in seinen Versammlungen notwendig gemacht. Der Brief an die Hebräerchristen zeugt davon.

 

http://img.posterlounge.de/images/wbig/nicolas-poussin-die-zerstoerung-des-tempels-in-jerusalem-durch-titus-223747.jpgEin zentraler Tempel sollte nicht weiter notwendiger Platz für die Anbetung sein. Im Jahre 70 u.Z. wurde er dann von General Titus und den Römern im Jüdischen Krieg zerstört. Plötzlich erkannten auch die Letzten, dass wirklich eine Veränderung notwendig war! Jesus hatte ja diese Zerstörung angekündigt, gerade darum, weil die levitische Priesterschaft ihn verworfen hatte und daher von Gott als Seinen Vertreter verworfen wurde. Das Ende des „Bundes mit Levi“ war gekommen. Jesus hatte aber von einem neuen, geistigen Tempel geredet, in welchem Gott künftig „mit Geist und Wahrheit“ angebetet werden sollte (Joh 4:19-26).

 

*** Rbi8  Johannes 4:23-24 ***

Dennoch kommt die Stunde, und sie ist jetzt, in der die wahren Anbeter den Vater mit Geist und Wahrheit anbeten werden; denn in der Tat, der Vater sucht solche als seine Anbeter. 24 Gott ist ein GEIST, und die ihn anbeten, müssen [ihn] mit Geist und Wahrheit anbeten.“

 

Die Stunde war inzwischen gekommen, wo der steinerne Tempel Jerusalems seine Funktion erfüllt hatte. Er stand nur als Symbol etwas weit grösseren: Dem geistigen Zelt Gottes, dem „Leib des Christus“! Der Petersdom in Rom und alle ähnlich gearteten Bauten machen bloss Jesu Worte ungültig, weil sie wiederum eine Kopie des alten Tempels nach eigener Phantasie der Erbauer darstellen! Jesus selbst bezeichnete seinen eigenen Leib als den wahren Tempel der nun die Funktion des Mittlers zu Gott auf der Erde innehatte!

 

*** Rbi8  Johannes 2:19-22 ***

Als Antwort sagte Jesus zu ihnen: Reißt diesen Tempel nieder, und in drei Tagen will ich ihn aufrichten.“ 20 Deshalb sagten die Juden: Dieser Tempel ist in sechsundvierzig Jahren gebaut worden, und du willst ihn in drei Tagen aufrichten? 21 Er aber sprach von dem Tempel seines Leibes. 22 Als er jedoch von den Toten auferweckt worden war, kam es seinen Jüngern in den Sinn, daß er dies wiederholt gesagt hatte; und sie glaubten der Schrift und dem Wort, das Jesus gesprochen hatte.

 

Jesus war nun nach seiner Auferstehung die von Gott auserwählte Ecke, der Grundeckstein des neuen geistigen Tempels geworden, das „Haupt“ des geistigen Leibes, der Führer seiner Apostel und jedes einzelnen Christen und damit jeder Christenversammlung! Er wandelte künftig inmitten der Versammlungen. Schon der Begriff „Leib des Christus“ zeigt etwas Lebendiges, etwas von Geist Getriebenes an und nicht etwas starres, wie es Kirchen und deren hierarchische Strukturen aufzeigen (Off 1:20).

 

Das Gebot an Aaron als Hohenpriester und an dessen Söhne und die Leviten hatte sich mit der Zeit als unwirksam erwiesen. Sie verliessen Gottes GESETZ und so sollte der „Bund mit Levi“, so wie es von den Propheten angekündigt worden war durch einen „besseren Bund“, den „Bund für ein Priesterkönigtum“ abgelöst werden, unmittelbar nachdem jene Nachkommen Aarons gar den Christus Gottes getötet hatten. Jeremia durfte die Veränderung bereits deutlich ankünden:

 

*** Rbi8  Jeremia 31:31-32 ***

Siehe! Es kommen Tage“, ist der Ausspruch Jehovas, „da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund schließen; 32 nicht einen wie den Bund, den ich mit ihren Vorvätern schloß an dem Tag, an dem ich ihre Hand ergriff, um sie aus dem Land Ägypten herauszuführen, ‚welchen meinen Bund sie brachen, obwohl ich selbst ihr ehelicher Besitzer war‘ ist der Ausspruch Jehovas.“

 

David hatte diesen Wechsel in den Psalmen schon vier Jahrhunderte vor Jeremia deutlich angekündet, rund 1000 Jahre vor Christus: Den neuen Bund mit Jesus und seinen geistigen Söhnen, den Aposteln! Jesus war wie Melchisedek Priester des Gottes des Allerhöchsten und König des Friedens (Ps 2, 110; Heb 7:1, 2).

 

*** Rbi8  Hebräer 7:15-25 ***

Und es ist noch weit klarer, daß ein anderer Priester nach der Ähnlichkeit mit Melchisedek aufsteht, 16 der nicht gemäß dem Gesetz [[GESETZ]] eines vom Fleisch abhängigen Gebotes ein solcher geworden ist, sondern gemäß der Kraft eines unzerstörbaren Lebens, 17 denn zum Zeugnis wird gesagt: Du bist Priester für immer nach der Weise Melchisedeks.“

18 Gewiß wird also das vorausgehende Gebot wegen seiner Schwäche und Unwirksamkeit abgeschafft. 19 Denn das GESETZ [[hier ist nicht die Rede vom ganzen GESETZ, sondern nur vom Gebot an die Priesterschaft Levis!]] machte nichts vollkommen, wohl aber die außerdem eingeführte bessere Hoffnung, durch die wir uns Gott nahen. 20 Und insofern dies nicht ohne Eidschwur war 21 (denn es gibt tatsächlich Männer, die ohne Eidschwur Priester geworden sind, doch da ist einer mit einem Eid, von dem Einen geschworen, der in bezug auf ihn sprach: Jehova hat geschworen — und er wird es nicht bedauern —: ‚Du bist Priester für immer‘ ), 22 insofern ist auch Jesus derjenige geworden, der als Bürge eines besseren Bundes gegeben wurde. 23 Überdies mußten viele [nacheinander] Priester werden, weil sie durch den Tod verhindert waren, als solche zu verbleiben, 24 er aber, weil er für immer am Leben bleibt, hat sein Priestertum ohne irgendwelche Nachfolger inne. 25 Demzufolge kann er auch die vollständig retten, die sich durch ihn Gott nahen, weil er immerdar lebt, um für sie einzutreten.

 

Was war das „vorausgehende Gebot“, das „wegen seiner Schwäche“ abgeschafft wurde? Etwa das gesamte GESETZ oder bloss die Verordnung, dass Nachkommen Levis am Altar dienen sollen? Wie Paulus deutlich macht ging es nur am das Priesteramt Levis: Ein „unzerstörbares Leben“, das des Christus sollte das Amt erhalten zufolge der vollkommenen Erfüllung seiner Aufgabe! Der Prophet Daniel mit seiner Prophezeiung der „siebzig Jahrwochen“ hatte über fünfhundert Jahre vor Jesu Kommen die Geschehnisse im Voraus angekündet!

 

image084

 

Das unzerstörbare Leben erhielt Jesus bei seiner himmlischen Auferstehung zurück, als Geistwesen, das er schon zuvor gewesen war! Zur Bestätigung dieser Tatsache wurde Jesus danach am dritten Tage auch im Fleische lebendig gemacht, ein Siegel künftiger Auferstehung aller Getreuen zum ewigen Leben! Die Vollkommenheit von Menschen konnte nur dadurch kommen, dass Sünden vollkommen vergeben würden und nun zufolge Erkenntnis von Sünde und darauf lastendem Fluch nicht weiter Sünde begangen werden. Dazu mussten Menschen lernen Gott und die Mitmenschen zu lieben! Vollkommenheit nach der Art des Vaters war das deutlich gesetzte Ziel jedes Nachfolgers!

 

*** Rbi8  Matthäus 5:48 ***

Ihr sollt demnach vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist.

 

Diese Art der Sündenvergebung konnte die aaronische Priesterschaft nicht geben, weil deren Opfer niemals Sünden vollkommen zu löschen in der Lage waren! Jesu Opfertod dagegen löscht Sünden vollständig, weil Gottes Anforderung an die Gerechtigkeit genüge getan wurde! Dies gab all jenen, welche Gottes Vorkehrung der Erwachsenentaufe annahmen die Gelegenheit sich Gott mit Hoffnung neuerlich zu nahen! Gott gewährt auf Sünde niemals Straffreiheit. Da Jesus die Strafe für uns auf sich nahm, konnte unsere Schuld durch Gottes unverdiente Güte jedoch getilgt werden! Ihm sind die Schlüssel des Lebens anvertraut worden, um Tote zur Auferstehung zu bringen! Jesus erklärte Johannes zu Beginn der Offenbarung:

 

*** Rbi8  Offenbarung 1:17-18 ***

Und er legte seine Rechte auf mich und sprach: Sei ohne Furcht. Ich bin der Erste und der Letzte 18 und der Lebende; und ich wurde ein Toter, doch siehe, ich lebe für immer und ewig, und ich habe die Schlüssel des Todes und des Hades.

 

Der „Hades“ ist nicht etwa wie Luther es übersetzte die mystische Hülle, sondern nichts weiter als das Grab, dem jeder sterbliche Mensch verfallen ist! Da Jesus seit der Auferweckung und späteren Auferstehung im Fleische für immer lebt hat er auch keinen Nachfolger! Er selbst und nicht irgendwelche Kirchenfürsten wird jene retten, die auf ihn vertrauen und ihm ehrlichen Herzens nachfolgen.

 

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/97/William_Holman_Hunt_-_The_Scapegoat.jpg*** Rbi8  Hebräer 10:1-10 ***

Denn da das GESETZ [[an Levis Priesteramt]] einen Schatten der künftigen guten Dinge, nicht aber das Wesen der Dinge selbst hat, können [die Menschen] niemals mit den gleichen Schlachtopfern [[(oder Gesetzeswerken)]], die sie fortgesetzt Jahr für Jahr darbringen, die Hinzutretenden vollkommen machen. 2 Würde sonst nicht das Darbringen der [Schlachtopfer] aufgehört haben, weil die, die heiligen Dienst verrichteten und ein für allemal gereinigt worden wären, kein Bewußtsein von Sünden mehr gehabt hätten? 3 Im Gegenteil, durch diese Schlachtopfer wird Jahr für Jahr an Sünden erinnert, 4 denn es ist unmöglich, daß das Blut von Stieren und von Ziegenböcken Sünden wegnimmt.

5 Daher sagt er [[Jesus]] bei seinem Eintritt in die Welt: „ ,Schlachtopfer und Opfergabe hast du nicht gewollt, aber einen Leib hast du mir bereitet. 6 Du hast kein Wohlgefallen an Ganzbrandopfern und Sünd[opfern] gehabt.‘ 7 Da sprach ich: ‚Siehe! Ich bin gekommen (in der Rolle des Buches steht über mich geschrieben), um deinen Willen, o Gott, zu tun.‘ 8 Nachdem er zuerst sagte: „Schlachtopfer und Opfergaben und Ganzbrandopfer und Sünd[opfer] hast du nicht gewollt noch Wohlgefallen daran gehabt“ — [Schlachtopfer,] die gemäß dem GESETZ [[für zuvor begangene Sünden]] dargebracht werden —, 9 sagt er darauf wirklich: „Siehe! Ich bin gekommen, um deinen Willen zu tun.“ Er beseitigt das erste, auf daß er das zweite aufrichte. 10 Durch den besagten „Willen“ sind wir durch die Opfergabe des Leibes Jesu Christi ein für allemal geheiligt worden.

 

Deutlich zeigt Paulus, dass das erste durch das zweite ersetzt wurde! Wiederum ist es ein Wechsel im GESETZ und nicht „das Ende des GESETZES“! Schlachtopfer, die „Gesetzeswerke“, die für Sünden dargebracht werden mussten wurden durch Jesu Tod und vergossenes Blut entfernt, das Gebot aber fest aufgerichtet, dass nun der Wille Gottes getan würde: Gottes und Nächstenliebe gelebt werden muss und nicht als blosse Lippenbekenntnisse wiederholt werden!

 

*** Rbi8  Jesaja 29:13-14 ***

Und Jehova spricht: „Darum, daß dieses Volk sich mit dem Mund genaht hat und sie mich bloß mit ihren Lippen verherrlicht haben und sie ihr Herz von mir weit entfernt haben und ihre Furcht mir gegenüber Menschengebot wird, das man sie lehrt, 14 deshalb siehe, ich bin es, der mit diesem Volk wieder wunderbar handeln wird, auf wunderbare Weise und mit etwas Wunderbarem; und die Weisheit seiner Weisen soll zugrunde gehen, und sogar der Verstand seiner Verständigen wird sich verbergen.“

 

Jeder, der sich weigert Gottes Willen auszuführen wird im kommenden Gericht Gott selbst Rechenschaft ablegen müssen! Paulus bezieht sich darauf im Brief an die Römer, nun zu Christen sprechend:

 

*** Rbi8  Römer 2:13 ***

Denn nicht die Hörer des Gesetzes [[GESETZES]] sind die vor Gott Gerechten, sondern die Täter des Gesetzes [[GESETZES]] werden gerechtgesprochen werden.

 

File:Kaufmann Day of Atonement.jpgPaulus gibt im Brief an die Hebräerchristen die aus den Juden stammen die Gründe bekannt, warum die blutigen Schlachtopfer ein für alle Mal aufgehoben wurden. Das Blut von Tieren war ein ständiges Erfordernis um an Sünde zu erinnern, bis das vollkommene Opfer gekommen wäre! Das Bewusstsein von Sünde bestand weiterhin, ansonsten ja keine weiteren Opfer am Sühnetag, am Jom Kipur mehr notwendig gewesen wären! „Würde sonst nicht das Darbringen der [Schlachtopfer] aufgehört haben“, fragt Paulus zum Denken anregend. Allein Jesu einmal vergossenes Blut vermochte vergangene und künftige Sünden zu reinigen! Das Blut von Tieren aber nimmt keine Sünden hinweg! Der Sühnetag aber bringt uns Jahr für Jahr erneute Löschung von Fehlern die wir begangen haben mögen, so dass sich „Sünde (nicht) bis zum Himmel aufhäufen“ können, wie Johannes in der Offenbarung des Engels Worte gegenüber „Babylon der Grossen“ aufzeigt!

 

Wenn nun das einmalige Sündopfer für jeden Menschen bei der Taufe zur Auslöschung von bisherigen Sünden Verwendung findet, so steht folgerichtig für spätere willentliche Sünden kein Opfer mehr zur Verfügung! (Heb 10:26-31) Christen müssen somit bereits vor der Taufe wissen, wie sie Gottes Willen tun müssen und welches die GESETZE sind, deren Übertretung nicht ohne verheerende Folge bleiben! Die Schlachtopfer wurden beseitigt, damit nun jeder, der sich Christus hingibt keine Sünde mehr treibe, sondern Jesus kopiert: „Siehe! Ich bin gekommen, um deinen Willen zu tun.“ Er beseitigt das erste, auf daß er das zweite aufrichte.“ Das „erste“ waren somit die Schlachtopfer für Sünden die beseitigt wurden, das „zweite“ ist, dass jeder, der Christi Fussstapfen nachfolgt nicht mehr sündigt, weil wir „ein für alle Mal“ durch Wasser und Geist geheiligt wurden!

 

*** Rbi8  Römer 6:8-11 ***

Überdies, wenn wir mit Christus gestorben sind, glauben wir, daß wir auch mit ihm leben werden. 9 Wir wissen ja, daß Christus, da er nun von den Toten auferweckt worden ist, nicht mehr stirbt; der Tod ist nicht mehr Herr über ihn. 10 Denn [den Tod,] den er starb, starb er ein für allemal hinsichtlich der Sünde; [das Leben] aber, das er lebt, lebt er hinsichtlich Gottes. 11 Ebenso auch ihr: Rechnet euch in der Tat hinsichtlich der Sünde als tot, doch hinsichtlich Gottes als lebend durch Christus Jesus.

 

In der Taufe sterben wir beim Untertauchen im Wasser symbolisch gegenüber dem „Gesetz des Fleisches“, der Sünde gegenüber ab und kommen beim Auftauchen gegenüber dem „GESETZ des Geistes“ und dem „GESETZ des Christus“ zum Leben! Wenn wir der Sünde gegenüber tot sind, dann werden wir auch zusammen mit dem Christus leben!

 

1.1.3.3        Gottes Zelt der Zusammenkunft, seine Priester, die Opfer, die Beschneidung

Zu Beginn des Buches Levitikus spricht Jehova zum ersten Mal zu Moses vom Allerheiligsten aus durch Seinen Wortführer. Von nun an sollte dies der Ort sein, wo Moses und Aaron Belehrung erhalten sollten. Jehova sagt, noch bevor die Priester geweiht waren zu Beginn zu Moses:

 

*** Rbi8  3. Mose 1:1-2 ***

Und dann rief Jehova Moses und redete zu ihm aus dem Zelt der Zusammenkunft, indem [er] sprach: 2 Rede zu den Söhnen Israels, und du sollst zu ihnen sagen:

 

Der Zeitpunkt an dem Gott mit Moses redete und ihm weitere Gebote gab war somit erst nach dem Aufstellen des Zeltes der Zusammenkunft. Nachdem Moses den Vorhof und den Altar und die Abschirmung des Vorhoftores aufgerichtet hatte. Dann erst erfüllte Jehovas Herrlichkeit die Stiftshütte, so dass Moses nicht hineingehen konnte. Die Wolke, die Jehovas Anwesenheit durch seinen Engel, der Jesus ist repräsentierte verweilte nun über dem Zelt. All dies ist ebenso zu unserer Unterweisung aufgezeichnet, weil wir in den Tagen leben, wo das geistige Zelt fertiggestellt wird! (2.Mo 14:19, 20; Off 10:1-3)

 

*** Rbi8  2. Mose 40:33-35 ***

Schließlich richtete er den Vorhof rings um die Stiftshütte und den Altar auf und brachte die Abschirmung des Vorhoftores an.

So beendete Moses das Werk. 34 Und die Wolke begann das Zelt der Zusammenkunft zu bedecken, und Jehovas Herrlichkeit erfüllte die Stiftshütte. 35 Und Moses vermochte nicht, in das Zelt der Zusammenkunft hineinzugehen, weil die Wolke darüber verweilte und die Herrlichkeit Jehovas die Stiftshütte erfüllte.

 

Paulus identifizierte den Engel in der Wolke mit demselben Engel, der zuvor schon Moses im Dornbusch erschienen war und der ihm die steinernen Gesetzestafeln mit seinem Finger beschrieben und gereicht hatte mit Jesus!

 

image090

 

Auch nach der Einführung und Einweihung des geistigen Tempels und ihrer Priesterschaft werden bestimmt „neue Buchrollen“ mit göttlichen Anweisungen für das Millennium und die neue Verwaltung geschrieben werden! Das alte GESETZ Mose wird aber weiterhin seine unveränderliche Gültigkeit haben!

 

*** Rbi8  4. Mose 15:15-16 ***

Ihr, die ihr zur Versammlung gehört, und der ansässige Fremdling, der als Fremdling [bei euch] weilt, werdet eine Satzung haben. Es wird eine Satzung auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]] für eure Generationen sein. Der ansässige Fremdling sollte sich vor Jehova ebenso wie ihr erweisen. 16 Es sollte sich zeigen, daß ein Gesetz [[GESETZ]] und eine richterliche Entscheidung für euch und für den ansässigen Fremdling gilt, der als Fremdling bei euch weilt.‘ “

 

Juden und geistige Juden als „ansässige Fremdlinge“ werden zu einem Volk unter einem Hirten und einem GESETZ vereinigt! Daran hat Jesus nichts geändert! Jesus als Richter aller, der Lebenden und Toten muss nach demselben GESETZ jeden einzelnen richten!

 

Die Aufrichtung des Zeltes der Zusammenkunft geschah am ersten Tag des zweiten Jahres nach dem Auszug, immer noch im Lager am Sinai. Die Fertigstellung und Einweihung des Zeltes erfolgte am 1.Nisan 1512 v.u.Z.. Die Einweihungsfeier Aarons in das Hohepriesteramt und seiner vier Söhne als Priester dauerte daraufhin sieben Tage! Moses war es der diese Handlungen der Einweihung durchführen musste!

 

Bedenken wir dabei wiederum, dass auch dies im Zusammenhang steht mit der Fertigstellung des geistigen Tempels, der Einweihung in der Endzeit der 144.000 „treuen Sklaven“ zu Priestern! Alles muss nach Anweisung in harmonischer Ordnung geschehen! Alles was zuvor aufgezeichnet wurde ist zu unserer Unterweisung geschrieben, auf die das Ende der Zeiten kommt, um Hoffnung zu fassen und auszuharren (Rö 15:4).

 

image092

 

 

1.1.4          Levitikus 1-7:  Gottes Bestimmungen im Hinblick auf Opfergaben im Tempel

 

1.1.4.1        Die Anweisungen gelten für alle Söhne Israels, was das geistige Israel, Christen mit einschliesst!

Galten nun die Anweisungen im Buch Levitikus nur für die Leviten? Schon der erste Satz des Buches verdeutlicht, dass alle „Söhne Israels“ angesprochen wurden: „Rede zu den Söhnen Israels, und du sollst zu ihnen sagen: …“ Das ganze Volk Israel sollte somit dieselbe Belehrung erhalten, welche die levitische Priesterschaft während jener Einsetzungsfeier erhielt! Die Worte gelten ebenso den geistigen Israeliten! Vieles darin sind nur Ausführungsbestimmungen zu den zehn Geboten, haben bei Gesetzesübertretung mit dem im Gericht zu verhängenden Strafmass zu tun und den notwendigen Opfern, die durch die Priester im Tempel Gott dargereicht werden müssen, um Sühne zu leisten.

 

http://harmagedon.com.ar/X/Newsletter/NEWSLETTER%202007/WEG%20ARTIKEL%202007/WEG%20Artikel%207.6.2_archivos/image012.jpg*** Rbi8  3. Mose 17:11-12 ***

Denn die Seele des Fleisches ist im Blut, und ich selbst habe es für euch auf den Altar gegeben, damit Sühne geleistet wird für eure Seelen, denn das Blut ist es, das Sühne leistet durch die Seele [darin]. 12 Darum habe ich zu den Söhnen Israels gesagt: „Keine Seele von euch soll Blut essen, und kein ansässiger Fremdling, der als Fremdling in eurer Mitte weilt, soll Blut essen.“

 

Ohne Blutvergiessen gibt es keine Sühne und darum musste Jesus als „letzter Adam“ sein Leben für alle Nachkommen Adams, die im selben Sinn gesündigt hatten dahingeben, weil er als einziger ohne Sünde blieb! „Denn da [der] Tod durch einen Menschen [gekommen] ist, kommt auch [die] Auferstehung der Toten durch einen Menschen. Denn so, wie in Adam alle sterben, so werden auch in dem Christus alle lebendig gemacht werden.“ (1.Kor 15:21, 22)

 

1.1.4.2        Die Opfergaben die Jehova für Israel vorsah; Blut bleibt heilig, dem Altar vorbehalten!

Im Kapitel 1 bis 7 sind die Opfergaben beschrieben, welche Israel Gott gegenüber Jehova darzubringen verpflichtet war mit den ganzen Regeln, wie jene Opfer sein mussten, wer sie wann, wo und wie darzubringen hatte.

 

Die Opfer im Tempel waren jedoch wie Paulus es nennt nur ein „Schatten künftiger Dinge“ und wurden durch Jesu Blut vollkommen erfüllt, das weit besser ist als das von Opfertieren, um Schuld Gott gegenüber wirklich zu tilgen! Wer sich mit den Opfern und ihrer Symbolik besser vertraut machen möchte, der Lese den NEWSLETTER vom September 2005: 5.9.1  Was ist die tiefere Bedeutung der Opfergaben zu den Festzeiten?

 

Viele der Verordnungen blieben jedoch unangetastet weiter in Kraft! Beachten wir, dass im Brief des Apostelkonzils an die Versammlung in Antiochia um das Jahr 49 u.Z. u.a. die Blutvorschrift aus dem Buch Levitikus auch für Christen als verbindlich erklärt wurden!

 

(Apostelgeschichte 15:19-21)  Meine Entscheidung ist deshalb, daß man die von den Nationen, die zu Gott umkehren, nicht beunruhige, 20 sondern ihnen schreibe, daß sie sich von Dingen enthalten, die durch Götzen befleckt sind, und von Hurerei und von Erwürgtem und von Blut. 21 Denn seit alten Zeiten hat Moses von Stadt zu Stadt solche gehabt, die ihn predigen, weil er in den Synagogen [[gr. = Versammlungen!]] an jedem Sabbat vorgelesen wird.“

 

Bibel lesenDa werden aus dem Buch Levitikus verschiedene Vorschriften wiederholt, auf die besonderes Augenmerk gelegt werden musste, gerade weil sie unter Christen aus den Nationen nicht weiter beachtet wurden! Das gilt genauso für uns heute! Moses muss auch vor „dem Abschluss des Systems der Dinge“ weiterhin jeden Sabbat gelesen werden, sie dies durch Erklärungen der Versammlungsvorsteher oder regelmässigem Vorlesen aus den fünf Büchern des GESETZES!

 

*** Rbi8  3. Mose 7:26-27 ***

Und ihr sollt an irgendwelchen Orten, wo ihr wohnt, keinerlei Blut essen, weder von Vögeln noch von [anderen] Tieren. 27 Irgendeine Seele, die irgendwelches Blut ißt, diese Seele soll von ihrem Volk abgeschnitten werden.‘ “

 

Auf Blutgenuss stand für Israel und steht für das „geistige Israel“, für Christen somit weiterhin die Todesstrafediese Seele soll von ihrem Volk abgeschnitten werden! Wer zur Kenntnis nimmt, dass nahezu alle Wurstwaren tierisches Plasma enthalten, einen Blutbestandteil, der wird sich davon fernhalten. Mit Gottes Geboten lässt sich nicht spassen! Da die Apostel dasselbe Gebot Christen gegenüber erwähnen hat auch am Strafmass grundsätzlich nichts geändert! Statt der Todesstrafe kam der Ausschluss aus der Versammlung, was dasselbe bedeutet! Das mögen die Religionsführer der meisten christlichen Kirchen unerwähnt lassen, um ihre Schafe nicht aufzustören. Damit legen sie aber eine andere „Grundlage als die Apostel und Propheten“ gelegt hatten! Ihr Werk wird somit keinen Bestand haben, sie bauen auf Sand!

 

Heute, mit Kenntnis der Komplexität des Blutes, seiner Bestandteile, Hormone, seinem Immunsystem haben wir mehr Verständnis, warum Gott dieses Verbot erteilte! Es hat aber einen weiteren, weit wichtigeren Zusammenhang! Blut gehört auf den Altar, um Sünden zu tilgen! Es musste somit ein deutlicher Unterschied gemacht werden zwischen dem „Heiligen und dem Nichtheiligen“, dem Profanen und zwischen dem „Unreinen und dem Reinen“! Das Buch Levitikus hilft uns diese Unterschiede zu erkennen! Das war nur möglich durch Belehrung von Gottes Bestimmungen!

 

*** Rbi8  3. Mose 10:8-11 ***

Und Jehova redete dann zu Aaron, indem [er] sprach: 9 Trink nicht Wein noch berauschendes Getränk, du und deine Söhne mit dir, wenn ihr in das Zelt der Zusammenkunft kommt, damit ihr nicht sterbt. Es ist eine Satzung für eure Generationen auf unabsehbare Zeit, 10 um sowohl einen Unterschied zu machen zwischen dem Heiligen und dem Nichtheiligen als auch zwischen dem Unreinen und dem Reinen 11 und um die Söhne Israels alle Bestimmungen zu lehren, die Jehova durch Moses zu ihnen geredet hat.“

 

Alle Söhne Israels, die fleischlichen und die geistigen müssen „alle Bestimmungen“ die Gott Moses gegeben hat belehrt werden, Einheimische wie ansässige Fremdlinge! Priester dürfen, wenn sie sich dem Altar nähern nicht berauschendes Getränk zu sich nehmen! Das Abendmahl findet wie es Jesus vorgelebt hat nicht im Tempel, sondern in einem Privathaus statt, im Kreis einer oder mehrerer Familien, wie es das Fleisch „eines Lammes“ deren Grösse und Teilhaber bestimmte! Im Falle Jesus waren es dreizehn Personen. Es war eine jährliche Erinnerung an den Auszug und von Gott am 14.Nisan vorgeschrieben! Jesus setzte es zudem als Erinnerungsfeier an sein Opfer ein!

 

Das tägliche Weintrinken am Altar der katholischen Priester widerspricht somit Gottes Gebot! Von „Babylon der Grossen“ wird dagegen gesagt, dass sie eine mit Mischwein betrunkene Hure sei!

 

*** Rbi8  Offenbarung 17:1-2 ***

Und einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen hatten, kam und redete mit mir, indem er sprach: Komm, ich will dir das Gericht über die große Hure zeigen, die auf vielen Wassern sitzt, 2 mit der die Könige der Erde Hurerei begingen, während die, welche die Erde bewohnen, mit dem Wein ihrer Hurerei trunken gemacht wurden.“

 

Dieses Gebot an Levi, alle Söhne Israels zu belehren galt ebenso für Jesus als neuem Hoherpriester! Auch er musste seine „Söhne“ lehren alle Bestimmungen zu lehren, die Moses zuvor zu den Söhnen Israels geredet hatte! Natürlich war nicht bei jeder Gelegenheit Zeit, um das gesamte GESETZ zu wiederholen, man erwähnte nur die der Situation angepassten Stellen, oft auch nur stichwortartig! Genauso taten es die Apostel später in ihren Versammlungen und so tun es heute Älteste als Vorsteher und ebenso wird es im neuen System sein! Das geschriebene Wort Gottes ist doch unser Lehrer, der zum Christus führt! Daran wird sich nie etwas ändern!

 

1.1.4.3        Keine weiteren Bürden bedeutet nicht Befreiung vom GESETZ Mose!

So schrieb unter der Führung des Jakobus das so genannte „Apostelkonzil“ zu gewissen Punkten im Buch Levitikus an die Versammlung in Antiochia, die wegen der Streitfrage um die Beschneidung aufgewühlt war:

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 15:28-29 ***

Denn der heilige Geist und wir selbst haben es für gut befunden, euch keine weitere Bürde aufzuerlegen als folgende notwendigen Dinge: 29 euch von Dingen zu enthalten, die Götzen geopfert wurden, sowie von Blut und von Erwürgtem und von Hurerei. Wenn ihr euch vor diesen Dingen sorgfältig bewahrt, wird es euch gutgehen. Bleibt gesund!“

 

Die „weitere Bürde“ von der die Apostel schrieben handelte eben von der Beschneidung, die einige aus der Versammlung Jerusalem zuvor auch für Menschen der Nationen als weiterhin verbindlich erklärt hatten! Das war ja das Hauptthema, das die Versammlung in Unruhe versetzt hatte und der Grund des Briefes, um die Wellen zu glätten und Paulus schlussendlich Recht zu geben! Hinzu kam noch die Frage des Getrenntseins der Judenchristen von den Heidenchristen. Diese waren doch gemäss dem was sich bei der Taufe des Kornelius ereignete von Gott als „rein“ erklärt worden, womit ein Getrenntbleiben hinwegfiel. Wie sonst könnten Christen den Predigtauftrag gegenüber Heiden, Menschen der Welt erfüllen? (Gal 1:6-9; 2:3-5; Apg Kap.15)

 

Dieses Thema der Beschneidung war nun vom Tisch, aber andere Punkte, die offensichtlich in den Christenversammlungen der Nationen zum Problem der Übertretung geworden waren, diese wurden nun in den Vordergrund gerückt und als „notwendige Dinge“ erklärt!

 

Ganz eindeutig wird somit hier durch die Apostel zumindest ein Teil der rund sechshundert GESETZE wörtlich hervorgehoben, dass sie für Christen weiterhin als „notwendige Dinge“ Geltung haben. Bedenken wir, dass ein Grossteil dieser Gebote sich nur am die Opferhandlungen am Altar, um Vorschriften an die Priester handeln! Somit sind es eigentlich nur sehr wenig Gebote die ein Christ lernen muss, deren dahinterliegende Prinzipien es zu verstehen gilt! 

 

Wurde damit aber explizit gesagt, dass die übrigen GESETZE deswegen aufgehoben worden seien? Mit keinem Wort! Das wäre eine unsinnige Schlussfolgerung, die selbst die Zehn Gebote mit einschliessen würde! Jehovas Zeugen aber kamen zu dieser falschen Schlussfolgerung! Als „notwendig“ wurden sie aus Sicht der Brüder in Jerusalem bezeichnet, weil jene Dinge dort in den Versammlungen der Nationen spezifisch zu Übertretungen Anlass gegeben hatten! Möglicherweise hatte Paulus sie in Jerusalem erwähnt und war nun dankbar über die schriftliche Schützenhilfe der übrigen Apostel, um Missstände zu korrigieren!

 

image098

 

Es ging bei der Auseinandersetzung wie bereits erwähnt vorab hauptsächlich um die Frage der Beschneidung, welche das Kapitel 12 des Buches Levitikus betrifft! Hier im Brief aber wurden nur vier ganz bestimmte „notwendigen Dinge“ erwähnt, welche jedes für sich bei Übertretung die Todesstrafe beinhaltete und ebenfalls im Buch Levitikus erwähnt werden! Es handelte sich somit um Dinge, welche in die Gruppe jener Sünden fallen, die, wenn sie bewusst übertreten werden keine Vergebung haben, weil wie Paulus es warnend erwähnte „kein Sündopfer“ mehr zur Verfügung steht! Jesu Blut wäscht unsere Sünden nur bei der Taufe, auch schwere Vergehen die so rot „wie Scharlach ... wie Karmesintuch“ sind, sie wurden „weiss wie Schnee ... wie Wolle“.

 

*** Rbi8  Jesaja 1:18-20 ***

Kommt nun, und laßt uns die Dinge zwischen uns richtigstellen“, spricht Jehova. Wenn sich eure Sünden auch wie Scharlach erweisen sollten, werden sie so weiß werden wie Schnee; wenn sie auch rot sein sollten wie Karmesintuch, werden sie sogar wie Wolle werden. 19 Wenn ihr Willigkeit zeigt und tatsächlich zuhört, so werdet ihr das Gute des Landes essen. 20 Wenn ihr euch aber weigert und tatsächlich rebellisch seid, so werdet ihr von einem Schwert verzehrt werden; denn Jehovas Mund selbst hat [es] geredet.“

 

http://www.harmagedon.com.ar/X/Newsletter/NEWSLETTER%202006/WEG%20ARTIKEL%202006/WEG%20Artikel%206.4.3-Dateien/image024.jpgWilligkeit und Zuhören, das ist es, was Jehova wünscht. Dann aber müssen wir entsprechend handeln! Auch Fehler, die wir aus Unwissenheit oder Schwäche begangen haben mögen, diese erhalten auch später nach der Taufe weiterhin Vergebung! Der Sühnetag und der „Bock für Asasel“ haben auch da weiterhin spezifische Bedeutung! Nach der Taufe, wo wir eine „genaue Erkenntnis der Wahrheit“ erfahren haben aber steht kein zweites Sündopfer für willentliches oder schuldhaft leichtsinniges Vergehen zur Verfügung! Lassen wir uns von verführerischen Lehren nicht täuschen!

 

*** Rbi8  Hebräer 10:26-31 ***

Denn wenn wir willentlich Sünde treiben, nachdem wir die genaue Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, so bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig, 27 [wohl] aber ein gewisses furchtvolles Erwarten des Gerichts und eine feurige Eifersucht, die die Gegner verzehren wird. 28 Jemand, der das Gesetz [[GESETZ]] Mose mißachtet hat, stirbt ohne Erbarmen auf das Zeugnis von zwei oder drei [Personen] hin. 29 Einer wieviel strengeren Strafe, denkt ihr, wird der wert geachtet werden, der den Sohn Gottes mit Füßen getreten und der das Blut des Bundes, durch das er geheiligt worden ist, als von gewöhnlichem Wert geachtet und der den Geist der unverdienten Güte durch Verachtung gröblich verletzt hat? 30 Denn wir kennen den, der gesagt hat: „Mein ist die Rache; ich will vergelten“ und wiederum: „Jehova wird sein Volk richten.“ 31 Es ist etwas Furchtbares, in die Hände [des] lebendigen Gottes zu fallen.

 

Paulus spricht vom Endgericht Harmagedons und im tausendjährigen Gerichtstag, wo Jesus die Böcke zur ewigen Abschneidung zu seiner Linken stellt, weil jene nicht hören wollen! Paulus zeigt, dass das Strafmass für Christen gegenüber dem mosaischen Bund verschärft und nicht etwa abgeschafft wurde! Die „unverdiente Güte“, die frühere Sünden vor der Taufe zudeckte, sie kann nicht ein weiteres Mal zur Deckung willentlicher Sünden zugezogen werden! Vertrauen wir nun weiterhin eher wohlklingenden und verführerischen Aussagen von Kirchenführern oder hören wir eher auf Paulus und Christus?

 

 

1.1.5          Levitikus 8-10: Die Vorgaben in Levitikus betreffend Einsetzung der aaronischen Priesterschaft

 

1.1.5.1        Die Einsetzung der Söhne Aarons in ihr Amt hat im kommenden System ihr Gegenstück

Ab dem Kapitel 8-10 folgt die Beschreibung der Einsetzung der Söhne Aarons. Dieser Teil hat eine erneute Wichtigkeit am Tag der Einweihung der 144.000 „Säulen“ im geistigen Tempel zu Priestern des Christus! Der Folgeartikel im NEWSLETTER ist spezifisch diesem Thema gewidmet: 7.1.2  Die Einweihung des neuen Tempels und der 144.000 Priesterkönige. Beachten wir die Worte in der Offenbarung die weiterhin auf die Zukunft ausgerichtet sind, zur Zeit der Erstauferstehung, dreissig Tage nach Harmagedon!

 

(Offenbarung 20:6)  Glücklich und heilig ist, wer an der ersten Auferstehung teilhat; über diese hat der zweite Tod keine Gewalt, sondern sie werden Priester Gottes und des Christus sein und werden als Könige die tausend Jahre mit ihm regieren.

 

Moses hatte von Gott her den Auftrag Aaron und seine Söhne zu weihen! Bedenken wir, dass nur Gottes dazu bestimmter Führer, Moses und dann später der Hohepriester Israels die Söhne Aarons rechtmässig als Priester einsetzen durfte, die alle aus der Linie Aarons stammen mussten und gewisse Grundvoraussetzungen erfüllten! Sie mussten physisch vollkommen und ohne körperlichen Mangel sein. Ihr Alter musste 30 Jahre übersteigen! (4.Mo 4:1-3)

 

Jesus, als gesalbter neuer Hohepriester und Führer Israels setzte nur seine zwölf geistigen „Söhne“, die Apostel als seine Abgesandten in diese priesterliche Funktion direkt ein, als er sie nach dem Abendmahl die elf anhauchte und heiligen Geist gab!

 

(Johannes 20:21-23)  Jesus sagte nun wieder zu ihnen: „Friede sei mit euch! So, wie mich der Vater ausgesandt hat, so sende auch ich euch.22 Und nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: „Empfangt heiligen Geist. 23 Wenn ihr irgendwelchen Personen die Sünden vergebt, so sind sie ihnen vergeben; wenn ihr die von irgendwelchen Personen behaltet, so sind sie behalten.“

 

https://encrypted-tbn2.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcT4eVT6iZeg_TAA4CZ8ltXKQmGQpRdb1DVKgEDIV0ux2BkyWgr1Der gerade amtierende Hohepriester seinerseits musste später die Söhne der Priester weihen. Die Apostel legten zwar gewissen Personen, denen ein Amt als Vorsteher der Versammlung gegeben wurde die Hand auf. Dies aber als Priesterweihe zu bezeichnen wäre unangebracht. Vielmehr sollte jeder männliche Christ priesterliche Pflichten übernehmen, vorab in der Familie und dann als Vorsteher in der Versammlung! Über einen Titel „Priester“ für Christen berichtet das Neue Testament nichts! Viele wurden zu diesem Amt berufen, aber wenige werden schlussendlich dazu auserwählt! Erst nach der Auserwählung und Versiegelung der letzten der 144.000 „treuen Sklaven“ redet die Bibel von einer Amtseinsetzung!

 

*** Rbi8  Offenbarung 20:6 ***

Glücklich und heilig ist, wer an der ersten Auferstehung teilhat; über diese hat der zweite Tod keine Gewalt, sondern sie werden Priester Gottes und des Christus sein und werden als Könige die tausend Jahre mit ihm regieren.

 

Das Priestertum ist somit künftiger Natur!

 

Auch Paulus bestätigt, dass erst nach dem Aufrichten des endgültigen „Zeltes“, des geistigen Tempels die Priester in das erste Zeltabteil treten, um dort heilige Diensthandlungen zu vollbringen. Das hat gemäss den Worten des Johannes in der Offenbarung aber erst mit der Zeit nach der Erstauferstehung zu tun, wenn er auf die Zukunft hin sagt: „...sie werden Priester Gottes und des Christus sein.“ Somit waren jene Vorsteher der sieben Versammlungen im Jahre 96 u.Z., als Johannes die Offenbarung schrieb noch keine geweihten Priester! Jesus spricht von „treuen Sklaven“, von „Dienern“, von „Vorstehern“, von „Verwaltern“ und von „Boten“. Stets ist damit jemand gemeint, der ein Verwalteramt innehat und dem Herrn gegenüber Rechenschaftspflichtig ist.

 

*** Rbi8  Hebräer 9:6-10 ***

Nachdem diese Dinge [[8durch Moses)]] so errichtet worden sind, treten die [[aaronischen]] Priester jederzeit in das erste Zelt[abteil], um die heiligen Diensthandlungen zu verrichten; 7 in das zweite [Abteil] jedoch tritt der Hohepriester allein einmal im Jahr [[am Sühnetag]], nicht ohne Blut, das er für sich selbst und für die unwissentlichen Sünden des Volkes darbringt. 8 So zeigt der heilige Geist deutlich an, daß der Weg in die heilige Stätte noch nicht offenbar gemacht worden war, solange das erste Zelt stand. 9 Ebendieses [Zelt] ist ein Sinnbild für die bestimmte Zeit, die jetzt da ist, und in Übereinstimmung damit werden sowohl Gaben als auch Schlachtopfer dargebracht. Indes können diese denjenigen, der heiligen Dienst verrichtet, nicht vollkommen machen, was sein Gewissen betrifft, 10 sondern haben nur mit Speisen und Getränken und verschiedenen Taufen zu tun. Sie waren rechtliche Erfordernisse, die das Fleisch betrafen, und wurden bis zu der bestimmten Zeit der Richtigstellung der Dinge auferlegt.

 

Das „Zelt der Zusammenkunft“ und der spätere steinerne Tempel in Jerusalem waren nur Sinnbild von etwas weit Grösserem, etwas Kommendem! Paulus weisst auf Vergangenes und Gegenwärtiges hin, um es als Vorgabe für das Künftige zu gebrauchen! Die Gaben und Schlachtopfer waren mit dem Tempel verbunden und hatten „mit Speisen und Getränken und verschiedenen Taufen zu tun“, Ritualhandlungen, welche „rechtliche Erfordernisse, die das Fleisch betrafen“ darstellten! Diese Dinge waren somit an den Tempel und die levitische Priesterschaft geknüpft und sollten mit Jesu Erhöhung zum Hohepriester-König ein Ende finden: Sie „wurden bis zu der bestimmten Zeit der Richtigstellung der Dinge auferlegt.“ Erst Jesu grosses Opfer seines eigenen Leibes und Blutes machte jene Dinge überflüssig! Dafür aber kamen andere „notwendige Opfer“ für Christen, wie das Predigen, das öffentliche Zeugnisgeben für die gute Botschaft und das Verrichten guter Werke! Einige dieser Dinge waren nicht mehr ausschliesslich an die Festzeiten gebunden, sondern mussten Tag und Nacht vor Gott als annehmbare Opfer dargebracht werden, genauso wie Israel auch tägliche Opfer kannte! (Off 7:14-17).

 

*** Rbi8  Offenbarung 7:14-15 ***

Da sagte ich sogleich zu ihm: „Mein Herr, du weißt es.“ Und er sprach zu mir: Das sind die, die aus der großen Drangsal kommen, und sie haben ihre langen Gewänder gewaschen und sie im Blut des Lammes weiß gemacht. 15 Darum sind sie vor dem Thron Gottes; und Tag und Nacht bringen sie ihm in seinem Tempel heiligen Dienst dar; und der, der auf dem Thron sitzt, wird sein Zelt über sie ausbreiten.

 

Die „grosse Drangsal“ dauert 1260 Tage [B] oder „dreieinhalb Zeiten“ und endet in Harmagedon! Auch hier bestätigt Johannes, dass das „Zelt“ Gottes erst nach dem Herabkommen des „neuen Jerusalems“ über jene ausgebreitet wird! Er spricht vom sinnbildlichen „Zelt der Zusammenkunft“, dem fertiggestellten geistigen Tempel!

 

1.1.5.2        Das erste Tempelabteil im geistigen Tempel des Christus

Das erste Zeltabteil, von dem Paulus spricht, hat mit dem „neuen Jerusalem“ zu tun, wo die 144.000 kommenden Priesterkönige im irdischen Teil des geistigen Tempels ständigen Zutritt haben werden. Ein eigentlicher Tempel aus Stein wird in der Vision des Johannes in der Offenbarung im kommenden Jerusalem nicht gesehen: „Gott, der Allmächtige und das Lamm sind ihr Tempel“.

 

*** Rbi8  Offenbarung 21:22 ***

Und ich sah keinen Tempel darin, denn Jehova Gott, der Allmächtige, ist ihr Tempel und das Lamm.

 

Auch werden jene die bis zum Ende treu bleiben und den Sieg erreichen erst künftig in jenem geistigen Tempel „Säulen“ sein, während die Priesterschaft der Christenheit heute schon sein will und sich selbst erwählt hat!

 

http://mysteryoftheinquity.files.wordpress.com/2011/02/new_jerusalem.jpg?w=950*** Rbi8  Offenbarung 3:12 ***

Wer siegt — ihn will ich zu einer Säule im Tempel meines Gottes machen, und er wird auf keinen Fall mehr [aus ihm] hinausgehen, und ich will den Namen meines Gottes und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalem, das von meinem Gott aus dem Himmel herabkommt, und diesen meinen neuen Namen auf ihn schreiben.

 

Jene „treuen Sklaven“ haben vor Jesus Freimut der Rede und müssen für die „Schafe“ ihrer Herde Rechenschaft ablegen, wenn er offenbar gemacht ist!

 

*** Rbi8  1. Johannes 2:28-29 ***

Und nun, Kindlein, bleibt in Gemeinschaft mit ihm, damit wir, wenn er offenbar gemacht wird, Freimut der Rede haben mögen und nicht beschämt von ihm weichen müssen bei seiner Gegenwart [[Ankunft; Wiederkehr]]. 29 Wenn ihr wißt, daß er gerecht ist, erkennt ihr, daß jeder, der Gerechtigkeit übt, aus ihm geboren worden ist.

 

Vorsteher müssen diesen „Freimut der Rede“ behalten, um über Gottes Wort, seinen Willen, sein GESETZ und seinen Vorsatz auch vor jenen zu vertreten, die Gottes Wort widersprechen! Dabei müssen wir vorab Gott und nicht Menschen und deren Organisationen die Treue halten und zu unserem Herrn, zu Jesus stehen und nicht irgendwelche Herren anerkennen, die ihm widersprechen oder zuwiderhandeln, die sein Gebot missachten oder die Wahrheit verdrehen!

 

*** Rbi8  Hebräer 3:6 ***

Christus aber [war] als ein Sohn über SEIN Haus [treu]. Wir sind SEIN Haus, wenn wir an unserem Freimut der Rede und unserem Rühmen der Hoffnung bis zum Ende standhaft festhalten.

 

Das Haus Mose war Gottes Israel, das Haus des Christus ist das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“, nicht irgendeine der vielen christlich genannten Religionen! Unser Hoherpriester Jesus steht direkt vor Gottes Thron! In unserer Taufe haben wir unser Bekenntnis zu ihm bestätigt! Er kennt unser Gebilde sehr wohl und weiss, dass wir noch in Schwachheit sind und Fehler begehen. Auch Jesus wurde auf die Probe gestellt, allerdings ohne je zu sündigen!

 

Jesus - Hoherpriester im himmlischen Heiligtum*** Rbi8  Hebräer 4:14-16 ***

Da wir nun einen großen Hohenpriester haben, der durch die Himmel [[(die Autoritäten)]] gegangen ist, Jesus, den Sohn Gottes, so laßt uns an [unserem] Bekenntnis [zu ihm] festhalten. 15 Denn als Hohenpriester haben wir nicht einen, der nicht mitfühlen kann mit unseren Schwachheiten, sondern einen, der in allem auf die Probe gestellt worden ist wie wir selbst, doch ohne Sünde. 16 Nahen wir uns daher mit Freimut der Rede dem Thron der unverdienten Güte, damit wir Barmherzigkeit erlangen und unverdiente Güte finden mögen als Hilfe zur rechten Zeit.

 

Die nach dem Tag der „Hochzeit des Lammes“ auserwählten und versiegelten künftigen Priesterkönige [B2e-B2g] tragen inzwischen bereits „den Namen des Lammes und den Namen Gottes  an ihrer Stirn“! Dies steht offensichtlich vorab mit der Taufe, dann aber auch mit deren „Versiegelung an der Stirn“ in Verbindung. Sie haben weder das Kennzeichen des „wilden Tieres“, die „666“ an ihrer Stirn noch an ihrer Hand gehabt! (Off 7:1-4; 13:16-18; 14:1)

 

Erst am Ende ihrer siebentägigen Priesterweihe aber haben sie auch noch den Namen der heiligen Stadt Jerusalem an ihrer Stirn, dann, wenn das „neue Jerusalem“ vom Himmel herabkommt und Gott endgültig bei den Menschen sein wird! Sie erhalten ihren eigenen weissen Kieselstein, ein Symbol des Mitspracherechts in der neuen Verwaltung!

 

http://www.manfred-gebhard.de/Offenbarungsbuch20kiesel*** Rbi8  Offenbarung 2:17 ***

Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Versammlungen sagt: Dem, der siegt, will ich etwas von dem verborgenen Manna geben, und ich will ihm einen weißen Kieselstein geben und auf dem Kieselstein einen neuen Namen geschrieben, den niemand kennt außer dem, der ihn empfängt.‘

 

Dann, wenn das neue Jerusalem vom Himmel herabgekommen ist erhalten die 144.000 auch mit jenem „Kieselstein“ den neuen Namen, der ihrem künftigen Titel und ihrem Amt entspricht (Off 3:12) Das „verborgene Manna“ bedeutet Erkenntnis von Jesus her

 

*** Rbi8  Offenbarung 14:1 ***

Und ich sah, und siehe, das Lamm stand auf dem Berg Zion und mit ihm hundertvierundvierzigtausend, die seinen Namen und den Namen seines Vaters auf ihrer Stirn geschrieben trugen.

 

http://israel.ammkla.de/assets/images/3-Olberg.jpgDas „neue Jerusalem“ ist vom Himmel bereits herabgekommen. Jesus und seine königliche Verwaltung werden auf dem Berg Zion offenbar gemacht! So wie Jesus von seinen Apostel „der Braut“ am Ende der vierzig Tage auf dem Ölberg weggegangen war, indem er hochgehoben wurde, so wird er in derselben Art zu ihnen zurückkehren versprach er ihnen. Er wird mit dem „Samen der Frau“, all jene, welche die Gebote Gottes halten und für das Lamm Zeugnis geben, mit den daraus Lebenden der 144.000 Auserwählten vereint werden auf demselben Ölberg.  Dann wird er mit jenen gemeinsam die Erstauferstehung der im Verlauf der Menschheitsgeschichte Verstorbenen unten im Kidrontal anführen! (Apg 1:11)

 

*** Rbi8  Matthäus 26:64 ***

Von jetzt an werdet ihr den Menschensohn zur Rechten der Macht sitzen und auf den Wolken des Himmels kommen sehen.“

 

In das Allerheiligste oder das „zweite Zeltabteil“ aber, den „Himmel der Himmel“ (5.Mo 10:14; 1.Kö 8:27; 2.Chr 2:6; Neh 9:6, 7; Ps 68:32-34, den „dritten Himmel“ Jehovas (2.Kor 12:2-4), dahin hat auch künftig nur Jesus als Hohepriester Zutritt! Er war der einzige der von den „oberen Bereichen“ herabkam und dorthin zurückkehrte!

 

*** Rbi8  Johannes 8:22-23 ***

Denn er sagt: Wohin ich gehe, könnt ihr nicht hinkommen.‘23 Da sagte er weiter zu ihnen: Ihr seid von den unteren Bereichen; ich bin von den oberen Bereichen. Ihr seid von dieser Welt; ich bin nicht von dieser Welt.

 

Was Jesus zu den Juden sagte, das erklärte er später auch den Aposteln erneut und gilt dasselbe auch für Christen! „Kindlein, noch eine kleine Weile bin ich bei euch. Ihr werdet mich suchen; und so, wie ich zu den Juden gesagt habe: ‚Wohin ich gehe, könnt ihr nicht hinkommen‘, sage ich jetzt auch zu euch.“ (Joh 13:33)

 

Paulus bestätigt zweifelsfrei, dass der „Weg in die heilige Städte“, das erste Zeltabteil des wahren geistigen Tempels, zu dem nur Priester Zutritt haben erst durch Christus offenbar gemacht worden war! Die „Zeit der Richtigstellung der Dinge“ begann mit Jesus und erreicht mit der Einweihung des geistigen Tempels und der Weihe der 144.000 Auserwählten ihren Höhepunkt! Das „Heilige Geheimnis“ wird erst dann vollständig vollendet sein, wenn die Auserwählten als Gottes Priesterkönige offenbar gemacht werden! Dieser Teil hat ebenso mit dem Kapitel 9 des Buches Levitikus zu tun.

 

http://www.general-anzeiger-bonn.de/img/incoming/crop1188519/4200117848-cw400/6a-IsraelKlagemauer-neu.jpg*** Rbi8  Offenbarung 10:5-7 ***

Und der Engel, den ich auf dem Meer und auf der Erde stehen sah, erhob seine rechte Hand zum Himmel, 6 und bei dem, der da lebt für immer und ewig, der den Himmel und das, was darin ist, und die Erde und das, was darauf ist, und das Meer und das, was darin ist, erschaffen hat, schwor er: Es wird keine Verzögerung mehr geben, 7 sondern in den Tagen der Stimme des siebten Engels, wenn er daran ist, seine Trompete zu blasen, wird das heilige Geheimnis Gottes gemäß der guten Botschaft, die er seinen eigenen Sklaven, den Propheten, verkündet hat, tatsächlich vollendet sein.“

 

Die Zeit des Blasens der „siebten Trompete [B1] dauert von Jesu Erhöhung im Himmel über seine Feinde, zu Beginn des „Tages des Herrn“, von seiner Rückkehr zur Erde und der Frühauferstehung der Apostel bis zum Abschluss der Einweihung des geistigen Tempels, wo die Söhne des allmächtigen Gottes allen Menschen offenbar gemacht werden und Jesus dem Vater das aufgerichtete „Königreich der (neuen) Himmel“ übergibt. [Bb1; e1] Erst damit ist „das heilige Geheimnis vollendet“, wenn jene 144.000 offenbar gemacht werden, die im künftigen System die Erde regieren werden!

 

Ob darunter auch nur einer jener von Päpsten ernannten „Heiligen“ sein wird darf ruhig in Frage gestellt werden! Wahre Heiligkeit wird nur seitens Gottes schlussendlich bestätigt werden und hängt mit Treue zu allen Bestimmungen Gottes ab!

 

 

1.1.6          Levitikus 11: Die Speise- und die Hygienevorschriften

 

1.1.6.1        Speisevorschriften, die wegen des „Gottes des Bauches“ auch Christen ebenso betreffen

Im Kapitel 11 folgen die Speisevorschriften für Israel. Die Speisevorschriften haben mit dem „Bauch“ zu tun, welche viele Menschen schon im ersten Jahrhundert zu einem „Gott“ gemacht hatten. Darum sagt Paulus von solchen Personen, dass „ihr Bauch ihr Gott“ sei.

 

*** Rbi8  Philipper 3:18-19 ***

Denn es gibt viele, ich pflegte sie oft zu erwähnen, erwähne sie jetzt aber auch weinend, die als die Feinde des Marterpfahls [[Pfahls]] des Christus wandeln, 19 und ihr Ende ist Vernichtung, und ihr Gott ist ihr Bauch, und ihre Herrlichkeit besteht in ihrer Schande, und ihr Sinn steht nach Dingen auf der Erde.

 

 

http://images.gadmin.st.s3.amazonaws.com/n44504/images/luzern/teaserHome/schlachtplatte_gschwend.jpg

 

Jesus starb am Pfahl für unsere Sünden, auch für Übertretungen von Gottes Speisegesetz wie dem Verzehr von Blut, von Erwürgtem oder von Speisen, die zuvor Götzen geopfert wurden. Auch unreines Fleisch von Tieren wie Schweinen hatte das „Abschneiden von Volk“ zur Folge. Wenn der „Bauch“ einiger Christen Gottes Wort und dessen Speisevorschriften als ungültig erklärt, so ist dies zu ihrer eigenen Schande und ihr Ende ist und bleibt Vernichtung! Nicht unsere persönliche Ansicht wird uns am Gerichtstag richten oder freisprechen, sondern Gottes eigene Rechtsordnung! 

 

http://ftp.wdr.de/alltag_gesundheit/mode/unterwaesche/img/intro_uw_adameva_g.jpgJehova hatte bereits Adam verboten eine bestimmte Frucht eines bestimmten Baumes zu essen. Eva übertrat das Gebot, Adam schloss sich ihr später in der Rebellion an und beide mussten die Strafe dafür erleiden: Verlust des Paradieses und Verlust des ewigen Lebens, Rückkehr zum Staube!

 

Speisevorschriften existierten somit seit Beginn und ihre Übertretung wurde von Anfang an mit harter Strafe belegt! Diese Vorschriften haben einen weit tieferen Sinn: Unser Unterwerfen unter Gottes Entscheid, was Gut und was Böse ist wird auf die Probe gestellt! Ob wir Satan, Dämonen oder dem „Samen der Schlange“, deren Nachfolgern gehorchen, weil jene selbst die „Gestalt eines Engels des Lichts“ annehmen und erklären, dass dieses oder jenes unwichtig sei! Das Resultat bleibt stets dasselbe, Gott hat sich nicht geändert!

 

*** Rbi8  2. Korinther 11:14-15 ***

Und kein Wunder, denn der Satan selbst nimmt immer wieder die Gestalt eines Engels des Lichts an. 15 Es ist daher nichts Großes, wenn auch seine Diener immer wieder die Gestalt von Dienern der Gerechtigkeit annehmen. Ihr Ende aber wird gemäß ihren Werken sein.

 

Wir selbst, jeder von uns ist verpflichtet als reifer christlicher Erwachsener zwischen Recht und Unrecht zu entscheiden und zu prüfen, ob wir in allem wirklich im Glauben der Apostel festhalten! Wir sind nicht unmündige Kleinkinder, die ein Priester an der Hand führen muss und mit Milch ernährt zu werden, weil wir unbewährt sind!

 

*** Rbi8  2. Korinther 13:5-6 ***

Prüft immer wieder, ob ihr im Glauben seid, bewährt euch immer wieder. Oder erkennt ihr nicht an, daß Jesus Christus in Gemeinschaft mit euch ist? Es sei denn, daß ihr unbewährt seid. 6 Ich hoffe wirklich, daß ihr erkennen werdet, daß wir nicht unbewährt sind.

 

http://koptisch.files.wordpress.com/2010/03/feiger_mord.jpgDie Vorschrift sich des Blutes zu enthalten wurde bereits Noah und seinen Söhnen gegeben und war somit ein Gebot an die ganze Menschheit! Die „Seele“ eines lebenden Wesens ist im Blut, Blut bedeutet Leben! Auch dort schon wurde Todesstrafe angedroht, vorab für jene, die unschuldiges Menschenblut vergiessen!

 

*** Rbi8  1. Mose 9:4-6 ***

Nur Fleisch mit seiner Seele — seinem Blut — sollt ihr nicht essen. 5 Und außerdem werde ich euer Blut, das eurer Seelen, zurückfordern. Von der Hand jedes lebenden Geschöpfes werde ich es zurückfordern; und von der Hand des Menschen, von der Hand eines jeden, der sein Bruder ist, werde ich die Seele des Menschen zurückfordern. 6 Wer Menschenblut vergießt, dessen eigenes Blut wird durch Menschen vergossen werden, denn im Bilde Gottes hat er den Menschen gemacht.

 

Für Israel wurde das Blutgebot auf jede Art Tierblut und noch weit mehr auf Menschenblut erweitert und ebenso unter Todesstrafe gestellt! Menschen wurden seit Noah unter Pflicht genommen das Todesurteil Gottes auszuführen!

 

1.1.6.2        Schweine und andere Tiere die für Jehova immer als widerlich gelten

Der Nation Israel aber wurde schlussendlich zudem der Verzehr von Schweinefleisch und anderer deutlich bezeichneten Tierarten verboten. Das Schweinefleisch repräsentiert dabei förmlich alle anderen verbotenen, unreinen Speisen! Es waren Gruppen von Tieren, Vögeln, Wassertieren und was kreucht und fleucht, die Jehova allesamt als „unrein“ erklärte, die nicht für Menschen zur Speise dienen durften!

 

Wer aber bedenkt, dass dies von allen Landtierarten, die wir normalerweise im christlich-westlichen Einflussbereich essen nur zwei sind, die uns wirklich betreffen, das Schwein und den Hasen, so ist dies bestimmt keine harte Belastung! Esel gehören ebenfalls zu den Tieren (2.Mo 13:13; 34:20) die wir nicht verspeisen dürfen, zumindest der Erstling des Esels, der mit einem Schaf losgekauft werden musste! Bei den Süsswasser- und Meerestieren sind es Krebse, Langusten und Fischarten ohne Schuppen und ohne Flossen, die uns vorenthalten sind. Auch der Aal zählt zu den unreinen Tieren. Auch hier ist das Gebot keine wirkliche Einengung in unserem Speiseplan!

 

http://blog.angeln.de/content/uploads/Aal-Basic-8.jpg*** Rbi8  3. Mose 11:4-12 ***

Nur dies sollt ihr nicht essen unter den Wiederkäuern und den Spalthufern: das Kamel, denn es ist ein Wiederkäuer, aber ist kein Spalthufer. Es ist für euch unrein. 5 Auch den Klippdachs, denn er ist ein Wiederkäuer, hat aber keinen gespaltenen Huf. Er ist für euch unrein. 6 Auch den Hasen, denn er ist ein Wiederkäuer, aber er hat keinen gespaltenen Huf. Er ist für euch unrein. 7 Auch das Schwein, denn es ist ein Spalthufer und weist einen völligen Spalt im Huf auf, aber es selbst käut nicht wieder. Es ist für euch unrein. 8 Ihr sollt nichts von ihrem Fleisch essen, und ihr sollt ihren toten Körper nicht berühren. Sie sind für euch unrein.

9 Dies ist, was ihr essen dürft von allem, was in den Wassern ist: Alles, was Flossen und Schuppen hat in den Wassern, in den Meeren und in den Wildbächen, dieses dürft ihr essen. 10 Und alles in den Meeren und in den Wildbächen, was keine Flossen und Schuppen hat, von allen Geschöpfen, von denen die Wasser wimmeln, und von jeder lebenden Seele, die in den Wassern ist, sie sind für euch etwas Widerliches. 11 Ja, sie werden euch etwas Widerliches werden. Ihr sollt nichts von ihrem Fleisch essen, und ihren toten Körper sollt ihr verabscheuen. 12 Alles in den Wassern, was keine Flossen und Schuppen hat, ist für euch etwas Widerliches.

 

Gottes Gebot lautet somit, vor allem, was das Schwein betrifft: „Ihr sollt nichts von ihrem Fleisch essen, und ihr sollt ihren toten Körper nicht berühren. Sie sind für euch unrein“. Viele Produkte, die uns wohlriechend und hübsch verpackt im Supermarkt offeriert werden sind direkt aus, oder zumindest mit Bestandteilen aus der Schweineverwertung produziert worden.

 

1.1.6.3        Gebote mit langfristigen Folgen, die zu unserem Schutze dienen!

 Warum verbietet Gott das essen von Schalentieren und von Fischen ohne Flossen? Sie alle ernähren sich vom Grund des Gewässers in dem sie leben! In der Nahrungsmittelkette reichert sich in ihnen grosse Mengen an Toxinen an, die andere Tiere oder Algen ausscheiden oder sich im Verlauf des Verwesungsprozess bilden!

 

Diese Toxine können beim Menschen akute oder lang dauernde Krankheiten hervorrufen. Die Gefahr ist in heissen Ländern wie Israel noch weit grösser, weil Krusten- und Schalentiere auch ohne Berücksichtigung von Gottes GESETZ nur unmittelbar nach ihrer Tötung relativ gefahrlos verzehrt werden können. Darum werden in vielen Spezialitätenrestaurants solche Meerestiere in Aquarien gehalten, um für den Verzehr frisch zu sein! Das sei am Rande erwähnt! Meeresmuscheln und gewisse Algen filtern das Wasser. Toxine häufen sich in ihrem Fleisch!

 

Zweifelsfrei ist Gottes Gebot zu unserem Schutz erlassen worden! Bedenken wir, dass die Endzeit noch weit höhere Gefahren darbietet aufgrund der schnell zunehmenden Verschmutzung aller Gewässer [2]

 

Gottes GESETZE betreffend den Verzehr unreiner Fischarten dient bestimmt unserem Schutz!

 

   Wir geben Teile eines Artikels von Dr. Tizano Schepis im Schweizer Medizin Forum, April 2004; Seite: 342–343 wieder, die vom Standpunkt des Arztes aus der Vergiftungen zu behandeln hat aufgezeichnet wurde:

 

   Dinoflagellaten (Panzergeissler), welche in Algen auf absterbenden Korallenriffen tropischer Gewässer leben und zahlreiche Toxine bilden. Am besten untersucht ist das Ciguatoxin. Bei Aufnahme dieser Algen durch Riff-Fische gelangt das Toxin in die Nahrungskette, so dass vor allem der Genuss von grösseren Raubfischen wie Barrakuda, Makrele, Muräne oder Barscharten für den Menschen gefährlich werden kann. Insgesamt rechnet man mit über 400 ciguatoxischen Fischarten

 

   Das biogene Amin wirkt in grösseren Mengen als Toxin, das weder durch Erhitzen noch durch Einfrieren zerstört werden kann. Der Genuss solch kontaminierter Fische führt bei Betroffenen nach einer kurzen Latenz von etwa einer Stunde zum Scombroid mit den typischen Symptomen eines sich rasch ausweitenden Erythems, Flush, Schwindel, Kopfschmerzen, Hypotonie und gastrointestinalen Beschwerden

 

   Weitere in Zusammenhang mit Dinoflagellaten und der Algenblüte (Rote Tide) auftretende Vergiftungen, die über die Nahrungskette übertragen werden, resultieren primär aus dem Konsum von Meeresfrüchten, die mit Toxinen der giftigen Algen belastet sind, wobei die grösste Gefahr von Schalentieren (Austern, Miesmuscheln, Venusmuscheln etc.) ausgeht.

 

image121    Die paralytische Muschelvergiftung tritt vorwiegend im Nordwestpazifik und vor der Küste Alaskas auf und wird durch Saxitoxin ausgelöst, das sich in Muscheln anreichert und beim Menschen Natriumkanäle blockiert. Abhängig von der Menge des aufgenommenen Gifts entwickelt sich die Symptomatik innerhalb von wenigen Stunden und führt zu Kopfschmerzen, zerebellären Symptomen, Hirnnervenstörungen und teils monatelang anhaltender Muskelschwäche. In sehr schweren Fällen kommt es innerhalb von 24 Stunden zum Atemstillstand, wobei die Mortalität bis zu 12% beträgt [7].

 

   Die neurotrope Muschelvergiftung tritt relativ häufig in Florida auf und zeigt eine ciguateraähnliche Symptomatik. Ausgelöst wird die Erkrankung durch ein Neurotoxin (Brevitoxin), welches die Permeabilität von Natriumkanälen erhöht [7]. Beim Auftreten einer Algenblüte kann das Toxin auch durch Wind- und Wellenbewegung als Aerosol verbreitet werden und so zu respiratorischen, dem Asthma ähnlichen Beschwerden, führen. Todesfälle sind nicht bekannt. Im Gegensatz zu Ciguatera erholen sich die Patienten meist innerhalb weniger Tage.

 

   Die diarrhoeassoziierte Muschelvergiftung fällt primär als milde gastrointestinale Unpässlichkeit auf. Sie ist weltweit verbreitet und wird durch multiple Toxine verursacht, von denen die Okadainsäure am besten untersucht ist. Nach Verzehr von kontaminierten Meeresfrüchten beginnen Diarrhoe, Nausea, Erbrechen und Abdominalkrämpfe. Die Rekonvaleszenz erfolgt meist innerhalb von wenigen Tagen.

 

http://www.jollydays.at/modules/mrcommerce/upload/tmp/810319f56c3e55edd87b6efe4a55dda1.jpg   Bei der amnesieauslösenden Muschelvergiftung kommt es innerhalb von 24 Stunden nach dem Konsum entsprechender Schalentiere zuerst zu einer Gastroenteritis, wobei häufig neurologische Symptome wie Kopfschmerzen, Verlust des Kurzzeitgedächtnisses und Desorientiertheit auftreten. Verantwortliches Neurotoxin ist die Domoinsäure. In schweren Fällen führt die Erkrankung zu Konvulsionen, Koma und Atemlähmung. Bei überlebenden Patienten wurden schwere anterograde Amnesien beschrieben [8].

 

   Die Kugelfischvergiftung wird verursacht durch Tetrodotoxin, eines der tödlichsten natürlichen Neurotoxine, welches von Mikroorganismen in den Eingeweiden des Fisches gebildet wird und hitzestabil ist. Die Muskulatur der Fische ist dabei giftfrei. Werden diese nicht fachgerecht zubereitet (z.B. als Fugu in Japan) und das Neurotoxin dadurch mit dem Essen aufgenommen, kommt es zur Tetrodotoxinvergiftung, welche sich als allgemeine körperliche Schwäche, Kribbelparästhesie, periphere und schliesslich zentrale Atemlähmung zeigt.

 

   Durch den wachsenden Tourismus und Welthandel werden immer häufiger auch Ärzte in Nicht-Endemiegebieten mit Krankheitsbildern konfrontiert, die durch den Verzehr kontaminierter Fische oder Meerestiere hervorgerufen werden. Bemerkenswert ist die zeitliche Koinzidenz und saisonale Häufung der Erkrankungen, die sich möglicherweise durch das Zusammenspiel verschiedener ökologischer Faktoren, wie der Durchmischung von Riffgewässern mit Algen aus tieferen Gewässern nach Unwettern und während der Algenblüte (Rote Tide), erklären lassen.

 

 

Gott bezeichnet „unreine Tiere“ ganz offensichtlich daher als solche, weil sie für den Menschen eine erhöhte Gefahr darstellen!

 

*** Rbi8  Sprüche 22:3 ***

Klug ist der, der das Unglück gesehen hat und sich dann verbirgt, die Unerfahrenen aber sind weitergegangen und müssen die Strafe erleiden.

 

Noah wurde von Gott geboten je sieben der „reinen Tiere“ aber nur je zwei der „unreinen Tiere“ in die Arche zu nehmen! Bereits dort machte Gott somit einen deutlichen Unterschied! Bereits Noah und seine Familie wussten somit, welche Landtiere Jehova als unrein erklärte und die für Opfer ungeeignet, somit nicht auf dem Altar dienen duften, um nicht von Gott zurückgewiesen zu werden! (1.Mo 7:2, 3, 8, 9)

 

Aber erst nach der Sintflut wurde Noah und seinen Söhnen der Verzehr von Fleisch gewährt! „Jedes sich regende Tier, das am Leben ist, möge euch zur Speise dienen“. Mit hoher Bestimmtheit schloss dies bereits damals die unreinen Tiere aus, wie auch das Blutverbot im Speiseplan der Nachkommen Noahs ausgeschlossen wurde! Gott wiederholt nicht jedes Mal alles ausdrücklich, was schon zuvor definiert worden war! Es wäre wohl kaum liebevoll anzunehmen, dass Gott gewisse „unreine“ Tiere, welche offensichtlich beim Menschen durch deren Verzehr zu Gesundheitsproblemen führen Noah zur Speise empfohlen wurden! (1Mo 9:3)

 

1.1.6.4        Gottes Verbot des Schweinefleisches auch aufgrund der weitreichenden Gesundheitsrisiken betrachten!

Offensichtlich dienen die Speisevorschriften Israels also wirklich zu unserem Guten! Wir wissen heute beispielsweise, dass das Fleisch eines Schweines gewisse ungesunde Elemente enthält, Sutoxine, die sich langfristig auf unsere Gesundheit negativ auswirken! Schweinefleisch enthält innerhalb der Zellen weit mehr Fette, wie andere Tiere und ist weit schwefelhaltiger als anderes Fleisch, wie z.B. das schwefelarme Schaffleisch! Dies zeigt sich beim Braten auch von mageren Stücken, die im eigenen, durch Hitze freigegebenen Fett gedünstet werden. Auch hohe Schleimanteile sind für den Menschen schädlich, neben dem Schweinefett das zu Fettsucht (Adipositas) führt und die beide durch den Körper schwer abzubauen sind! Je nachdem, welche Fetteile vom Schwein, ob Rücken oder Bauch gegessen werden, so lagern sich jene Grossmoleküle und Pepdide meist an denselben entsprechenden Stellen im menschlichen Körper ab! Bauch – Bauch, Huft – Huft, Kopf – Kopf.

 

http://www.augsburger-allgemeine.de/img/wirtschaft/crop18743426/7347218823-ctopTeaser/Geraeucherte-Schweineschinken-haengen-in-einer-Grossfleischerei-in-einer-Raeucherkammer.jpgDas Schweinefleisch ist zudem reich an Wachstumshormonen, die vor allem bei Krebsveranlagung eine weitere,  erhöhte Gefahr bilden. In Kombination mit dem rauchspezifischen karzinogen Benzpyren wird die Gefahr noch erhöht! Die ist der Fall bei geräuchertem Fleisch, dasselbe Benzpyren ist aber auch im Zigarettenrauch vorhanden und kumuliert bei Rauchern die schädliche Wirkung anderer Toxine!

 

Der hohe Histamingehalt des Schweinefleisches hat eine juckreizerzeugende Wirkung, womit vielfach auch Entzündungsvorgänge eingeleitet werden, wie Furunkel, Karbunkel, Blinddarmentzündung, Gallenerkrankungen, Venenentzündungen, Weissfluss der Frauen, Abszesse und Phlegmonen, aber auch Hauterkrankungen wie Nesselfieber, Hautentzündungen wie Ekzeme, Dermatitis, Neurodermitis und andere Dermatosen.

 

Ähnliche Gefahr beschreibt der oben erwähnte Bericht von Dr. Tizano Schepis auch bei Histaminanreicherung in Meerestieren. Stets spielt die Nahrungsmittelkette eine Rolle! Das Schwein als Allesfresser reichert ebenso wie z.B. Krustentiere Giftstoffe weit schneller an, als Tiere die nur auserwählte Pflanzen zu sich nehmen!

 

http://www.apotheken-umschau.de/multimedia/117/106/127/6061973521.jpgBesondere Gefahren gehen aus von der schwefelreichen Bindegewebssubstanz, den Mukopolysascchariden  (Aminozucker, Chondroitinsulfat, Hexosamin, Glukosamin u. a.), die speziell schleimigen Charakter haben. Dies hat bei Menschen die viel Schweinefleisch essen ein kissenartiges Aufschwellen des Bindegewebes mit viel Wassergehalt (Cenapse) zur Folge. Dieselben Schleimsubstanzen lagern sich auch in Sehnen, Bändern und Knorpeln ein, die später zu Rheuma, Arthritis und Bandscheibenleiden führen können, weil jene Körperteile durch überhöhten Schwefelgehalt weich und weniger Widerstandsfähig werden.

 

Durch das im Schweinefleisch vorhandene Ergothionein u.a. ähnlicher Stoffe werden Entzündungsvorgänge eingeleitet. Solche können auch experimentell ausgelöst werden. Durch Histamineinspritzungen lassen sich Magengeschwüre erzeugen sowie Juckreiz, Entzündung und verschiedene allergische Krankheiten, wie Asthma, Heufieber, Rhinitisvasomotorica, Herzarrhythmie und sogar den Herzinfarkt. Herzinfarkt-Gefährdete dürfen selbst aus ärztlicher Sicht kein Schweinefleisch essen.

 

image128 Tuberkolose und Skrofulose (Schweinekrankheit) eine chronisch entzündliche Drüsenschwellung wird bei Kindern berichtet, nachdem sie Schweinefleisch gegessen hatten. Sie sind dieser Gefahr erhöht ausgesetzt. Die Bazillen sind im Fleisch vorhanden und überstehen oft die Nahrungszubereitung. Salmonellenerkrankungen stehen oft mit Verzehr von Schweinefleisch in Zusammenhang. Zudem wird die Trichinellose durch den Rundwurm Trichinella spiralis bei Verzehr von Schweinefleisch auf Menschen übertragen. Die Verbreitung dieser Helminthose ist weltweit. Der Mensch gilt für Trichinen als sehr empfänglich.

 

Fast sämtliche Wurstwaren wie Salami, Schwartenmagen, Speckwurst, Landjäger, Lyoner, Weisswurst, Kalbsleberwurst usw. enthalten einen hohen Anteil an Schweinefett und Schweinelungen und zumeist auch Blutplasma, einen Bestandteil des Tierblutes, das Gott ebenso für menschlichen Verzehr verboten hat! Einige renommierte Mediziner sehen aufgrund ihrer Forschungen Schweinefleisch und Wurstwaren bis hin zu Dosenfleisch als wichtigen Verbreitungsweg der alljährlicher Grippepidemien! Interessanterweise sind dagegen vorwiegend muslimische Länder und Bevölkerungsteile die sich strikte von Schweinefleisch fernhalten von Grippeepidemien weitgehend verschont!

 

Das Schweineblut enthält verschiedene noch wenig erforschte Bestandteile, welche Wissenschaftler mit verschiedenen menschlichen Erkrankungen in Verbindung bringen. Auch der Grippevirus der in Schweinen in der Lunge auch den Sommer überdauert wird bei der Blutverarbeitung in die Würste mitgegeben! Im Zusammenhang mit der Vogelgrippe die sich leicht auf Schweine übertragen lässt bildet dies eine neue grosse Gefahr!

 

Der Körperaufbau und die Haut des Schweines haben mit dem menschlichen Gegenbild viele Gemeinsamkeiten. Erstaunlich ist, dass der häufige Konsum von Schweinefleisch wie eine Droge zur Abhängigkeit führt! Da jedes Teil vom Schwein in die Nahrungsmittelkette zum Menschen führt, sind der Genuss von unterschiedlichsten Produkten vielfältig Übertragungswege für krankmachende Substanzen!

 

image130 Auch die Sexualhormone scheinen auf den Menschen einen stärkeren Einfluss zu haben als bei anderen Fleischarten! Schweinefleisch von Tieren die mehr als sechs Jahre alt sind gilt als hoch karzinogen.

 

Das in Europa als billigstes Fleisch angepriesene Schwein wird laut einigen Medizinern aufgrund der Krankheitsfolgen zum weitaus teuersten Fleisch! Wenn man die Todesfolgen hinzuzieht ist es mit dem Effekt des chronischen Rauchens durchaus vergleichbar! Da hinter der Massenfleischproduktion grosse wirtschaftliche Interessen stehen und Schweinefleisch den meisten ausgezeichnet mundet ist in diesem System wohl wenig Erfolg zu erwarten, diesen höchst ungesunden und von Gott so deutlich verbotenen Exzess zu beenden!

 

1.1.6.5        Heutige Warnungen vor cholesterinreichen Speisen schon vor 3500 Jahren in der Bibel?

Auch das Verbot Fett der Opfertiere zu essen war keine Belastung, sondern diente offensichtlich der Gesunderhaltung des Volkes, vor allem aber der Priester, welche der Gefahr die von Tierfetten ausgeht erhöht ausgesetzt waren! Fett von Opfertieren musste verbrannt werden.

 

*** Rbi8  3. Mose 3:16 ***

Und der Priester soll sie auf dem Altar als Speise in Rauch aufgehen lassen, ein Feueropfer zu einem beruhigenden Wohlgeruch. Alles Fett gehört Jehova.

 

Im 5.Buch Mose wiederholt Moses nochmals zusammenfassend die Speisevorschriften aus dem Buch Levitikus:

 

http://www.hofgut-neumuehle.de/img/fb_schafe_schaefer.jpg*** Rbi8  5. Mose 14:3-20 ***

Du sollst nichts Verabscheuungswürdiges von irgendwelcher Art essen. 4 Dies sind die Arten der Tiere, die ihr essen dürft: den Stier, das Schaf und die Ziege, 5 den Hirsch und die Gazelle und den Rehbock und die Wildziege und die Antilope und das Wildschaf und die Gemse; 6 und jedes Tier, das gespaltene Hufe hat und das völlig in zwei Teile gespaltene Hufe aufweist [und] wiederkäut unter den Tieren. Das dürft ihr essen. 7 Nur diese Art sollt ihr nicht essen von den Wiederkäuern oder denen, die völlig gespaltene Hufe haben: das Kamel und den Hasen und den Klippdachs, denn sie sind Wiederkäuer, aber sie haben keinen gespaltenen Huf. Sie sind für euch unrein. 8 Auch das Schwein, denn es ist ein Spalthufer, aber da ist kein Wiederkäuen. Es ist für euch unrein. Ihr sollt nichts von ihrem Fleisch essen, und ihre Kadaver sollt ihr nicht berühren.

9 Diese Art von allem, was in den Wassern ist, dürft ihr essen: Alles, was Flossen und Schuppen hat, dürft ihr essen. 10 Und alles, was keine Flossen und Schuppen hat, sollt ihr nicht essen. Es ist für euch unrein.

11 Jeden reinen Vogel dürft ihr essen. 12 Diese aber sind es, von denen ihr nicht essen sollt: der Adler und der Fischadler und der Schwarzgeier, 13 ferner der Rote Milan und der Schwarze Milan und die Weihe nach ihrer Art; 14 außerdem jeder Rabe nach seiner Art; 15 des weiteren der Strauß und die Eule und die Möwe und der Falke nach seiner Art; 16 das Käuzchen und die Waldohreule und der Schwan, 17 außerdem der Pelikan und der Geier und der Kormoran, 18 des weiteren der Storch und der Reiher nach seiner Art, ferner der Wiedehopf und die Fledermaus. 19 Und jedes geflügelte Geschöpf des Gewimmels ist für euch unrein. Sie sollten nicht gegessen werden. 20 Jedes reine fliegende Geschöpf dürft ihr essen.

 

Jehova zeigte, dass Israel als auserwähltes Volk sich heiligen musste und der Verzehr von unreinen Tieren einen Menschen verunreinigt!

 

Einige der oben aufgezählten Wildvögel gelten für die Übertragung der Vogelgrippe auf Nutztiere als besonders gefährliche Krankheitsträger. Offensichtlich dienten gewisse Schutzanweisungen über alle Generationen hinweg den Menschen und werden erst heute aufgrund gewisser Ausbreitung epidemischer Krankheiten näher untersucht! „Seele“ bedeutet Leben, die „Seele verunreinigen“ bedeutet Körper oder Geist möglichen Schaden zuzufügen, davor sollten wir uns bewahren , indem wir auf Gottes Gebote achten: „ihr sollt eure Seelen nicht unrein machen durch irgendein Geschöpf des Gewimmels, das sich auf der Erde regt.“

 

*** Rbi8  3. Mose 11:44-45 ***

Denn ich bin Jehova, euer Gott; und ihr sollt euch heiligen und sollt euch als heilig erweisen, denn ich bin heilig. Und ihr sollt eure Seelen nicht unrein machen durch irgendein Geschöpf des Gewimmels, das sich auf der Erde regt. 45 Denn ich bin Jehova, der euch aus dem Land Ägypten heraufführt, um mich euch als Gott zu erweisen; und ihr sollt euch als heilig erweisen, denn ich bin heilig.

 

Da jene Gebote an Israel in den Urversammlungen durch Neubekehrte aus der Nationen schon früh nicht anerkannt oder beachtet wurden, führte dies in den Christenversammlungen bald schon zu Konflikten. Einige begannen zu ihren alten Gepflogenheiten zurückzukehren und stellten die Behauptung auf, dass jene GESETZE nicht für Christen gelten würden. Sie brachten andere in Gottes GESETZ damit zum Straucheln, das klar besagt einen Unterschied zu machen zwischen reinen Tierarten und „dem lebenden Geschöpf, das nicht gegessen werden darf und ... dem eßbaren lebenden Geschöpf und dem lebenden Geschöpf, das nicht gegessen werden darf“. Das Buch Levitikus besagt dies deutlich:

 

*** Rbi8  3. Mose 11:46-47 ***

Dies ist das Gesetz [[GESETZ]] über das Tier und das fliegende Geschöpf und jede lebende Seele, die sich in den Wassern regt, und hinsichtlich aller Seelen, von denen es auf der Erde wimmelt, 47 um einen Unterschied zu machen zwischen dem Unreinen und dem Reinen und zwischen dem eßbaren lebenden Geschöpf und dem lebenden Geschöpf, das nicht gegessen werden darf.‘ “

 

Christen müssen ebenso lernen einen Unterschied zwischen dem zu machen, was Jehova als rein erklärt und was in seinen Augen unrein ist!

 

 

1.1.7          Levitikus 12: Gottes GESETZ der Beschneidung an Abraham gilt für ganz Israel!

 

1.1.7.1        Die „Beschneidung des Herzens“ als Kennzeichen dem Gott Israels anzugehören

Bereits gegenüber Abraham gebot Gott, dass er sich selbst und alles männliche seines Haushalts und alle seine Nachkommen beschneiden sollte! Es war ein Zeichen des Bundes mit ihm und mit seinen Volk, das aus Isaak kommen würde! Diesen Bund zu brechen sollte die Abschneidung vom Volk zur Folge haben!

 

image135 *** Rbi8  1. Mose 17:11-14 ***

Und ihr sollt am Fleisch eurer Vorhaut beschnitten werden, und es soll zum Zeichen des Bundes zwischen mir und euch dienen. 12 Und im Alter von acht Tagen soll alles Männliche von euch beschnitten werden, gemäß euren Generationen, irgendein im Haus Geborener und irgendein von irgendeinem Ausländer mit Geld Erkaufter, der nicht von deinem Samen ist. 13 Jeder in deinem Haus Geborene und jeder mit deinem Geld Erkaufte soll unbedingt beschnitten werden; und mein Bund an eurem Fleisch soll als ein Bund auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]] dienen. 14 Und ein unbeschnittener Männlicher, der das Fleisch seiner Vorhaut nicht beschneiden läßt, ja diese Seele soll von ihrem Volk abgeschnitten werden. Er hat meinen Bund gebrochen.“

 

Das GESETZ das Gott Abraham gab sollte für alle seine Nachkommen dienen und wurde im GESETZ Mose darum nur wiederholt! Die Beschneidung war äusserliches Zeichen des abrahamischen Bundes oder dem „Bund der Beschneidung“!

 

Das Kapitel 12 des Buches Levitikus behandelt die Beschneidung der Israeliten. Die Beschneidung hat mit Reinheit und Reinerhaltung zu tun.

 

Das GESETZ besagt, dass eine Frau sieben Tage nachdem sie ein männliches Kind geboren hat unrein ist, wie während ihrer Menstruation. Am achten Tag musste der Knabe beschnitten werden. Nachher blieb sie weitere dreiunddreissig Tage unrein und durfte in ihrer Unreinheit auch nicht in die Versammlung kommen. War das Kind ein Mädchen so dauerte ihre Unreinheit zwei Wochen, nachher sollte sie weitere sechsundsechzig Tage in unreinem Zustand zu Hause bleiben! Wiederum geht es um Unterscheidung dessen, was Gott als „rein“ erklärt und was in Seinen Augen „unrein“ ist! Dahinter aber steht das Prinzip der Liebe: Den Schutz von Mutter in Kind!

 

Auch diese Gebote haben einen tieferen Sinn, dienten einerseits der Hygiene und verhinderten die Ausbreitung von Krankheiten. Sie gaben der Frau eine Ruhepause und entband sie gewisser Pflichten, um sich ihrem Neugeborenen zu widmen. Dies kam weiblichen Nachkommen zu Gute, die ihrerseits dieselbe mütterliche Zuneigung einer kommenden Generation zu geben haben! Nirgends ist erkenntlich, warum diese Gebote aufgehoben worden sein sollen! Paulus gebraucht den Vergleich der nährenden Mutter für sich und seine Mitarbeiter!

 

http://www.randomhouse.de/content/attachment/vv/koesel_stillen_i_startbox_15289.jpg*** Rbi8  1. Thessalonicher 2:6-8 ***

Im Gegenteil, wir wurden in eurer Mitte sanft, wie wenn eine nährende Mutter ihre eigenen Kinder [hegt und] pflegt. 8 Da wir also eine innige Zuneigung zu euch haben, hat es uns wohlgefallen, euch nicht nur an der guten Botschaft Gottes teilhaben zu lassen, sondern auch an unseren eigenen Seelen, weil ihr uns lieb geworden wart.

 

Die Vorschriften für die Sündopfer im Zusammenhang mit der Geburt sind ebenso wie die anderen Sündopfer durch Jesu Blut beseitigt worden. Auch besteht kein Tempel mehr und keine geweihte Priesterschaft. Kinder auch nur eines getauften Elternteils gelten als rein! Die Idee der „Erbsünde“ von Kleinkindern steht damit nicht im Einklang!

 

*** Rbi8  1. Korinther 7:14 ***

Denn der ungläubige Mann ist in Verbindung mit [seiner] Frau geheiligt, und die ungläubige Frau ist in Verbindung mit dem Bruder geheiligt; sonst wären ja eure Kinder unrein, nun aber sind sie heilig.

 

Kinder erbten insofern die Folge oder den Fluch der Übertretung der Ureltern, indem sie der nicht-Perfektion, Krankheit, Alter und Tod unterworfen wurden. Kinder, als mit Erbsünde belastet zu erklären, um sie als Babys in eine bestimmte Religion hinein zu taufen widerspricht eindeutig der Aussage des Paulus! Bei jenen die Gott durch ihre Handlungsweise hassen versprach Jehova, dass er sie vernichten würde. Jene aber die ihn lieben, würde er bis in die tausendste Generation mit liebender Güte behandeln! Zu Moses und dem Volk Israel hin erklärte Jehova:

 

*** Rbi8  5. Mose 7:9-11 ***

Und du weißt wohl, daß Jehova, dein Gott, der [wahre] Gott ist, der treue Gott, der den Bund und die liebende Güte bis auf tausend Generationen hin im Fall derer bewahrt, die ihn lieben, und derer, die seine Gebote halten, 10 aber demjenigen ins Angesicht vergilt, der ihn haßt, indem [er] ihn vernichtet. Er wird seinem Hasser gegenüber nicht zögern; er wird ihm ins Angesicht vergelten. 11 Und du sollst das Gebot und die Bestimmungen und die richterlichen Entscheidungen, die ich dir heute gebiete, beobachten, indem [du] sie tust.

 

Gottes Gebote zu halten bringt Segen, sein Wort zu übertreten bringt Vernichtung. Jehova ist ein eifersüchtiger Gott und will zu unserem Guten, dass wir sein Wort stets an die erste Stelle setzen! Unsere Liebe zu Gott zeigt sich darin, dass wir Sein Wort zu verstehen suchen, um es wirklich zu tun!

 

1.1.7.2        Mit der Taufe wird Die Beschneidung des Herzens mittels Gottes Geboten bestätigt

Die Taufe entspricht gemäss den Aussagen Christi der Beschneidung des Herzens durch bewusste Anerkennung des Bundes mit Jehova durch Jesus als Mittler des Bundes! Während Juden durch Geburt Glieder der Nation Israel wurden ist es die Wiedergeburt durch das Untertauchen im Wasser, um symbolisch gegenüber dem früheren, sündige Leben zu sterben und Gott gegenüber lebendig aufzutauchen. Es ist eine Wiedergeburt durch heiligen Geist, welcher die Beschneidung des Herzens anzeigt, die einem Menschen den Eingang in das Königreich des Sohnes der Liebe gewähren. Die Beschneidung des Fleisches hat erst durch Beschneidung des Herzens den wahren, tieferen Sinn erreicht! Der Glaube Abrahams in Gott liess ihn in allem das tun, was Gott von ihm erwartete! Er hatte insofern sein Herz zuvor bereits beschnitten gehabt und erhielt Gottes Segensvorhersage noch bevor er beschnitten wurde.

 

Die Beschneidung des Herzens war Israel schon durch Moses im „Bund von Moab“ festgehalten worden, wo Israel der „Fluch und Segen“ Jehovas vorgelegt wurde und es aufgefordert war „das Leben zu wählen“! „Ich nehme heute tatsächlich die Himmel und die Erde als Zeugen gegen euch, daß ich dir Leben und Tod vorgelegt habe, den Segen und den Fluch; und du sollst das Leben wählen, damit du am Leben bleibst, du und deine Nachkommen, indem du Jehova, deinen Gott, liebst, indem du auf seine Stimme hörst und indem du fest zu ihm hältst; denn er ist dein Leben und die Länge deiner Tage, damit du auf dem Boden wohnst, den Jehova deinen Vorvätern Abraham, Ịsa·ak und Jakob geschworen hat, ihnen zu geben.“ (5.Mo 30:19, 20)

 

Würde Israel, was auch uns Christen als das geistige Israel mit einschliesst nicht auf Gott und seine Gebote hören würde dies harte Straffolgen mit sich bringen, unter anderem die Zerstreuung! Wenn Jesaja für unsere Tage von „Inseln“ inmitten vom Menschenmeer spricht, so hat dies mit der Zerstreuung zu tun, wo jene die Gottes Gebote halten erneut im kleinen Kreise von Hausversammlungen zusammenschliessen! Jehova aber wird durch Jesus am „Ende der Tage“ die Getreuen zu sich hin erneut durch den Christus einsammeln, all jene, die ihr Herz beschnitten haben!

 

(5. Mose 30:4-7)  Wenn dein versprengtes Volk am Ende der Himmel sein sollte, wird Jehova, dein Gott, dich von dort zusammenbringen, und von dort wird er dich holen. 5 Jehova, dein Gott, wird dich tatsächlich in das Land bringen, das deine Väter in Besitz genommen haben, und du wirst es bestimmt in Besitz nehmen; und er wird dir in der Tat Gutes tun und dich mehren, mehr als deine Väter. 6 Und Jehova, dein Gott, wird dein Herz und das Herz deiner Nachkommen beschneiden müssen, damit du Jehova, deinen Gott, liebst mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele, um deines Lebens willen. 7 Und Jehova, dein Gott, wird gewiß alle diese Flüche auf deine Feinde und auf die legen, die dich hassen, die dich verfolgt haben.

 

Die Inbesitznahme der Erde, die Abraham von Gott her versprochen wurde ist an die Wanderung Abrahams von Ur her über Haran, nach Hebron und bis Ägypten definiert worden! Dieses ganze Land sollen seine Nachfahren zum Erbe erhalten! Uns, Menschen aus den Nationen die uns an dieselben Gebote halten wurde dagegen das Erbe der ganze Erde verheissen!

 

image139 

 

Jesus erklärte diese Zusammenhänge, das der Neugeburt im geistigen Sinne gegenüber Nikodemus, einem Mitglied des jüdischen Sanhedrins, der zwar an Jesus als den Messias Gottes glaubte, aber aus Furcht vor den anderen religiösen Führern ihn nicht öffentlich bekannte.

 

*** Rbi8  Johannes 3:3-7 ***

Als Antwort sagte Jesus zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht wiedergeboren wird, kann er das Königreich Gottes nicht sehen.“ 4 Nikodemus sagte zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Er kann doch nicht ein zweites Mal in den Schoß seiner Mutter eingehen und geboren werden? 5 Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Königreich Gottes eingehen. 6 Was aus dem Fleisch geboren worden ist, ist Fleisch, und was aus dem Geist geboren worden ist, ist Geist. 7 Wundere dich nicht, daß ich zu dir sagte: Ihr müßt wiedergeboren werden.

 

Das Gebot der Beschneidung wurde somit nicht abgeschafft, sondern seinem tieferen, ursprünglichen Zweck zugeführt, jemanden geeignet für Gottes Königreich zu machen! Die Taufe als Erwachsene zufolge des Glaubens und Beschneidung des Herzes mittels Gottes Geboten ist Grundvoraussetzung Teil des „Königreiches des Sohnes seiner Liebe“ zu werden! Beim Auftauchen aus dem Wasser ist es ein sinnbildliches „hineingeboren“ zu werden!

 

Nur wer die Gerechtigkeit die mit Gottes GESETZ im Einklang steht  erreicht, kann in Gottes Königreich eingehen! Juden und Christen sind darin gleichgestellt! Glaube in den Messias, somit in Jesus ist dabei eine Grundvoraussetzung! Das bedeutet doch das „GESETZ des Glaubens“ zu erfüllen, das bereits Moses gegeben wurde!  

 

(5. Mose 18:15-19)  Einen Propheten gleich mir wird dir Jehova, dein Gott, aus deiner eigenen Mitte, aus deinen Brüdern, erwecken — auf ihn solltet ihr hören — 16 entsprechend all dem, was du von Jehova, deinem Gott, im Họreb erbeten hast am Tag der Versammlung, indem [du] sagtest: ‚Laß mich nicht wieder die Stimme Jehovas, meines Gottes, hören, und laß mich dieses große Feuer nicht mehr sehen, damit ich nicht sterbe.‘ 17 Darauf sprach Jehova zu mir: ‚Sie haben gut getan, so zu reden, wie sie [es] taten. 18 Einen Propheten gleich dir werde ich ihnen aus der Mitte ihrer Brüder erwecken; und ich werde gewiß meine Worte in seinen Mund legen, und er wird bestimmt alles zu ihnen reden, was ich ihm gebieten werde. 19 Und es soll geschehen: Der Mann, der auf meine Worte nicht hört, die er in meinem Namen reden wird, von dem werde ich selbst Rechenschaft fordern.

 

Diesen aktiven Glauben an den Messias, den einzigen Mittler zwischen Gott und Menschen, der grösste von Gott her gesandte Prophet bringt uns zum wahren Leben und dazu, Miterben der ganzen Erde zu werden!

 

 

1.1.8          Levitikus 13-15: Die Hygienegesetze sind bis heute nützlicher Schutz!

 

1.1.8.1        Hygienevorschriften die bis heute unverändert zu unserem Schutz dienen

Die Hygienevorschriften bei ansteckenden Krankheiten sind in den Kapiteln 13-15 des Buchen Levitikus (4.Buch Mose) aufgeführt. Sie gehen im Detail auf ansteckbare Krankheiten und die Sicherheitsmassnahmen ein, die in eines solche Falle zu beachten sind.

 

image140 Es sind Anweisungen des Königs an sein Volk und die Vertreter, welche für die Gesundheit verantwortlich sind, die Priester. Es ist kaum sinnvoll anzunehmen, dass jene Schutzvorkehrungen für Christen aufgehoben worden wären! Das wäre eigentlich als lieblosen Akt gegenüber all jenen zu verstehen, die sich durch diese zum Teil tödlichen Seuchen anstecken würden! Das wäre Anstiftung zum Totschlag! Dies ist bestimmt weder in Jehovas noch Jesu Absicht! Satan aber gilt als Vater der Lüge und als Totschläger, indem er Gottes GESETZ seit Adam und Eva als veraltet, überfällig, unnötig sie zu halten erklärt und damit zur Übertretung veranlasst! Paulus spricht in unseren Tagen vom „Menschen der Gesetzlosigkeit“, der Gottes Gebote als unverbindlich erklärt! Satan sagte seit Beginn in Eden, dass Menschen wie Gott würden und ewiges Leben hätten, wenn sie Gottes Willen missachten.

 

Sehr ähnliche Hygienevorschriften gelten heute in den meisten Ländern der Erde, Religionen kopierten sie für ihre Anhänger, was zeigt, dass Gottes GESETZ vortrefflich ist und bereits zu einer Zeit galt, als die wenigsten Nationen auch nur annähernd etwas Vergleichbares hatten! Jesus erklärte den Juden gegenüber:

 

*** Rbi8  Johannes 8:43-47 ***

Wie kommt es, daß ihr nicht versteht, was ich rede? Weil ihr nicht auf mein Wort hören könnt. 44 Ihr seid aus eurem Vater, dem Teufel, und nach den Begierden eures Vaters wünscht ihr zu tun. Jener war ein Totschläger, als er begann, und er stand in der Wahrheit nicht fest, weil die Wahrheit nicht in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er gemäß seiner eigenen Neigung, denn er ist ein Lügner und der Vater der [Lüge]. 45 Weil ich dagegen die Wahrheit sage, glaubt ihr mir nicht. 46 Wer von euch überführt mich einer Sünde? Wie kommt es, daß ihr mir nicht glaubt, wenn ich die Wahrheit rede? 47 Wer aus Gott ist, hört auf die Worte Gottes. Darum hört ihr nicht zu, weil ihr nicht aus Gott seid.“

 

Aus Gott zu sein bedeutet somit auf Jehovas Sohn und die übrigen Propheten zu hören! Wer es vorzieht einem Totschläger mehr Vertrauen zu geben oder „blinden Leitern“ nachzueilen, der wird die Konsequenzen bestimmt erfahren! Jehova toleriert schlussendlich weder Lüge noch andere Gesetzesverletzungen, er ist ein eifersüchtiger Gott und toleriert keine anderen Götter neben ihm! Jedes Herz muss sich als beschnitten erweisen! Äusserliche Hygiene wurde offensichtlich durch vermehrtes Augenmerk auf geistige Hygiene nur im Schwerpunkt verändert, aber eindeutig nicht aufgehoben! Das eine tun, das andere aber umso mehr beachten!

 

1.1.8.2        Geistige Hygiene und geistige Quarantäne sind bester Schutz vor geistigem Tod

Geistig Erkrankte bilden eine ebenso grosse Gefahr, wie solche mit einer ansteckenden Seuche! Paulus gibt Christen darum den Rat sich abgetrennt zu halten, sich einer freiwilligen Quarantäne zu unterordnen, um sich vor „geistiger Ansteckung“ zu hüten! Einer falschen Lehre anzuhängen bedeutet für eine ganze Versammlung Gangrän, das unweigerlich zur Abschneidung jenes Gliedes oder ansonsten zum Tode führt! (2.Ti 2:15-19)

 

*** Rbi8  2. Korinther 6:14-18 ***

Laßt euch nicht in ein ungleiches Joch mit Ungläubigen spannen. Denn welche Gemeinschaft besteht zwischen Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit? Oder welche Teilhaberschaft hat Licht mit Finsternis? 15 Welche Harmonie besteht ferner zwischen Christus und Belial? Oder welchen Anteil hat ein Gläubiger mit einem Ungläubigen? 16 Und welche Übereinkunft besteht zwischen Gottes Tempel und Götzen? Denn wir sind ein Tempel eines lebendigen Gottes, so wie Gott gesagt hat: „Ich werde unter ihnen wohnen und unter [ihnen] wandeln, und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein.“ 17 „ ,Darum geht aus ihrer Mitte hinaus und sondert euch ab‘, spricht Jehova, ‚und hört auf, das Unreine anzurühren‘ “; „ ,und ich will euch aufnehmen.‘ 18 „ ,Und ich werde euch Vater sein, und ihr werdet mir Söhne und Töchter sein‘, spricht Jehova, der Allmächtige.“