Newsletter „DER WEG“ 7/10-5   Oktober 2007

Neubearbeitung: 4.9.08 / 24.6.17

 

 

SONDERBEITRAG:  7.10.5  Gottes Sabbatjahr beachten!

 

13.Teil:   Erst im Jubeljahr werden messianische Juden und paulikanische Christen zu einer Einheit vereint

  

Im 12.Teil wurde im September 2007 im Artikel 7.9.5  Gottes grosses Jubeljahr bringt die Erfüllung der Vorhersagen der Propheten zu Gottes Königreich wurden die folgenden Hauptthemen behandelt:

 

   Gottes Sabbat- und Jubeljahr bleiben für immer Ruhejahre

   Unser eigenes Verhalten hat zur Folge, ob wir im Jubeljahr in Gottes Ruhetag eingehen

   Gerechte Landverteilung mit unveräusserlichem Erbbesitz bleibt eine göttliche Grundforderung

   Der Majestätische wird den geistigen Tempel beenden und ihn organisieren

   Hesekiels Vision vom wiederhergestellten Israel und der heiligen Stadt

                       

   Im 13.Teil dieser aufmerksamen Betrachtung zum Thema Jubeljahr und seiner vielfältigen Auswirkungen kommen wir nun vor allem zu dessen grösster Erfüllung in der Endzeit, in Verbindung mit der Aufrichtung von Gottes Königreich über Israel und das Erbe der Stämme im gelobten Land. Gottes Vorkehrungen sind langfristig und nur wer alle Aspekte betrachtet erhält einen Eindruck wie ein bestimmtes Thema im Gesamtbild eingebettet ist!

 

   Dem Stamm Levi war ein besonderes Erbe vorhergesagt! Die Priester sollten ebenso wie das Volk im Jubeljahr zu ihrem Eigentum gelangen, das sie verloren hatten. Ihr ganz besonderes Augenmerk sollte darum auf jenem besonderen Jubeljahr Jehovas liegen! Jehova erwartet von ihnen, dass sie das Volk das Einhalten des GESETZES lehren, indem sie darin selbst vorangehen. Es sind dieselben GESETZE Israels, die offenbar auch im neu aufgerichteten „Israel Gottes“, unter den künftigen Priesterkönigen Geltung haben werden! Jehova hat sich nicht geändert und Jesus kam nicht um das GESETZ abzuschaffen, sondern dessen höchste Form der Erfüllung aufzuzeigen und zu lehren! Christliche Vorsteher nehmen in ihren Versammlungen priesterliche Pflichten wahr!

 

jOSEPH WIRD  VON SEINEN ZEHN bRÜ*DERN IN DIE sKLAVEREI VERKAUFT   Als Joseph von seinen Brüdern in die Sklaverei Ägyptens verkauft wurde geschah dies mit Gottes Duldung, der all das Geschehen lenkte, um Joseph zum Retter seines Vaters und seiner Brüder zu machen. Der Traum, wo sich Eltern und Brüder vor ihm verneigen hatte schlussendlich eine erste Erfüllung! Joseph aber schattet in vielerlei Beziehung Jesus vor, der eine wesentlich grössere Rettung aus geistigem Hunger herbeiführen musste. Einige wesentliche Punkte in den Schriften weisen auf eine künftige noch grössere Erfüllung in unseren Tagen hin! Um gerettet zu werden ist Unterordnung unter den von Jehova vorherbestimmten Retter unabdingbar! Die Brüder Jesu, seine Nation hatten ihn in den Tod verkauft.

 

*** Rbi8  Philipper 2:9-11 ***

Gerade aus diesem Grund hat Gott ihn auch zu einer übergeordneten Stellung erhöht und ihm gütigerweise den Namen gegeben, der über jedem [anderen] Namen ist, 10 so daß sich im Namen Jesu jedes Knie [[(vor Jehova, Gott dem Vater aller)]] beuge, derer, die im Himmel [[(der Engel)]], und derer, die auf der Erde [[(alle Menschen)]], und derer, die unter dem Erdboden sind [[(die Toten in ihrer Auferweckung)]], 11 und jede Zunge offen anerkenne, daß Jesus Christus Herr ist zur Verherrlichung Gottes, des Vaters.

 

   Nur wer diese Bedingung erfüllt wird gerettet werden! Dabei ist Jesus weder Teil einer dreieinigen Gottheit noch ist er einfach Mensch, wie viele ihn zu sehen wünschen. Seine erhöhte Stellung ist anzuerkennen, ohne ihm deshalb Gott gleiche Anbetung darzubringen! Das Knie soll „im Namen Jesu“ ausschliesslich vor Jehova gebeugt werden!

   

 

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

10.5.......... Erst im Jubeljahr werden messianische Juden und paulikanische Christen zu einer Einheit unter dem einen Hirten vereint 3

10.5.1......... Levis gesondertes Erbe als Vorbild kommender Dinge. 3

10.5.1.1...... Das GESETZ Mose betreffend der Regelung des Sabbat- und Jubeljahres wird auch im kommenden System zur Anwendung kommen! 3

10.5.1.2...... Jehova gibt den Sanftmütigen die Erde durch das Los zum Erbe. 4

10.5.1.3...... Das besondere gesetzliche Erbe Levis. 6

10.5.2......... Das Vermögen der Nationen wird erst die kommende Verwaltung erhalten und essen! 7

10.5.2.1...... War der Zehnte wirklich Teil des Systems der Entlohnung christlicher Vorsteher?. 7

10.5.2.2...... Christen unterstehen weiterhin der Steuerpflicht dem Cäsar gegenüber 8

10.5.2.3...... Dem Cäsar das zurückzahlen, was des Cäsars ist, Gott aber das, was Gottes ist! 9

10.5.2.4...... Die Zuteilung spezifischer Städte an die Leviten und die besonderen Zufluchtsstädte. 10

10.5.2.5...... Weitgehend autonome Verwaltung von lokalen Schaltstellen aus. 11

10.5.2.6...... Das Vermögen der Nationen werdet ihr essen und ihrer Herrlichkeit werdet ihr euch rühmen! 12

10.5.2.7...... Moses, Josua und die Vorsteher Israels als Verantwortliche für gerechte Landverteilung. 14

10.5.2.8...... Das besondere Erbe des Israel Gottes. 17

10.5.3......... Ephraim und Manasse, in Ägypten geborene Söhne Josephs. 18

10.5.3.1...... Ephraim und Manasse und ihr Segen durch Jakob: Ganz Israel wird gerettet werden! 18

10.5.3.2...... Hesekiels Vision vom „neuen Jerusalem“ 20

10.5.3.3...... Juden und Heiden in den Ungehorsam eingeschlossen: „Ebioniten“ und „Paulikaner“ als Benjamin, der Jüngste des Vaters Jakob  21

10.5.3.4...... Werden wahre Christen in der Schlacht Harmagedons auf der Seite der Juden um Jerusalem kämpfen?. 22

10.5.4......... Josephs Traum vom Niederbeugen seiner Brüder und seine Erfüllung in der Endzeit 24

10.5.4.1...... Was hat der Traum Josephs mit einer grösseren Erfüllung in unseren Tagen zu tun?. 24

10.5.4.2...... Joseph gibt sich erst am Ende der Prüfungen zu erkennen! 25

10.5.4.3...... Juda zeigt Erkenntnis über die Liebe des Vaters zu den zwei Söhnen Rahels. 27

10.5.4.4...... Joseph gibt sich seinen Brüdern zu erkennen. 28

10.5.4.5...... Die Brüder müssen den grösseren Joseph anerkennen und sich vor ihm verneigen! 30

10.5.5......... Der Fürst des Heeres Jehovas und Vorsteher im „Israel Gottes“. 33

10.5.5.1...... Der Fürst des Heeres Jehovas, der erneut zu Gunsten Israels handelt 33

10.5.5.2...... Eine ganze Versammlung von Völkern, die Kanaans Erde endgültig in Besitz nehmen wird. 33

10.5.5.3...... Der Zweitgeborene Ephraim wird dem Erstgeborenen Manasse vorangestellt: Der gute Ausgang des Dramas um Joseph als Vorschau kommender Dinge?! 34

10.5.5.4...... Aus Ägypten rief ich meinen Sohn! 35

10.5.5.5...... Jakobs Segen über Ephraim und Manasse kommt zur grossen Erfüllung. 39

10.5.5.6...... Die in Ägypten geborenen Söhne Josephs, Manasse und Ephraim erhalten eine doppelte Landzuteilung. 39


 

 

10.5             Erst im Jubeljahr werden messianische Juden und paulikanische Christen zu einer Einheit unter dem einen Hirten vereint

 

 

10.5.1        Levis gesondertes Erbe als Vorbild kommender Dinge

 

10.5.1.1       Das GESETZ Mose betreffend der Regelung des Sabbat- und Jubeljahres wird auch im kommenden System zur Anwendung kommen!

Ob Arm oder ob Reich, jedem wird für schlechtes Handeln Vergeltung zukommen! Dies kann auch künftig dazu führen, dass jemand seine Habe verkaufen muss, um Schulden abzubezahlen und sich gar in sklavischen Dienst unterordnen muss! Unkluges Handeln, über die Verhältnisse zu leben oder sich unnötig zu verschulden hat weiterhin Folgen! Die Zeit nachlässiger und ungerechter Richter, die den Gerechten allzu oft verurteilen, den Ungerechten frei ausgehen lassen wird ein Ende haben.

 

Die kommenden Richter Israels und der Nationen werden dem GESETZ mit Gerechtigkeit aber auch mit „eisernem Stab“ Nachachtung verschaffen! Moses schrieb hierzu Gottes Worte ins GESETZ Israels:

 

*** Rbi8  3. Mose 25:39-46 ***

Und falls dein Bruder neben dir verarmt und er sich dir verkaufen muß, sollst du ihn nicht als einen Arbeiter in sklavischem Dienst gebrauchen. 40 Er sollte bei dir wie ein Lohnarbeiter sein, wie ein Ansiedler. Er sollte bis zum Jubeljahr bei dir dienen. 41 Und er soll von dir [frei] ausgehen, er und seine Söhne mit ihm, und er soll zu seiner Familie zurückkehren, und er sollte zum Besitztum seiner Vorväter zurückkehren. 42 Denn sie sind meine Sklaven, die ich aus dem Land Ägypten herausgeführt habe. Sie sollen sich nicht so verkaufen, wie ein Sklave verkauft wird. 43 Du sollst ihn nicht tyrannisch niedertreten, und du sollst Furcht haben vor deinem Gott. 44 Was deinen Sklaven und deine Sklavin betrifft, die dein werden, von den Nationen, die rings um euch sind, von ihnen dürft ihr einen Sklaven und eine Sklavin kaufen. 45 Und auch von den Söhnen der Ansiedler, die als Fremdlinge bei euch weilen, von ihnen könnt ihr kaufen und von ihren Familien, die sich bei euch befinden, die ihnen in eurem Land geboren worden sind; und sie sollen euch als Besitz gehören. 46 Und ihr sollt sie als Erbe auf eure Söhne nach euch übergehen lassen, als ein Erbbesitz auf unabsehbare Zeit [[(auf ewig; somit auch im Millennium)]]. Ihr könnt sie als Arbeiter gebrauchen, aber eure Brüder, die Söhne Israels, sollst du nicht, einer den anderen, tyrannisch niedertreten.

 

 Musste sich ein Hebräer in Knechtschaft verkaufen, so war der Dienst damit gewissen Beschränkungen mITTEN IN eUROPA. aLS sKLAVINNEN VERKAUFTgunterworfen! Zwischen einem Sklaven aus fremden Nationen und einem Israeliten in Knechtschaft wurde ein Unterschied gemacht! Eine sklavische Arbeit, wo selbst Kinder ausgebeutet werden, wie dies heute in Grossstädten und in der Landwirtschaft der ganzen Welt an der Tagesordnung ist, solches war unter Gottes Recht unmöglich! Schon gar nicht eine Ausnutzung als Sexsklavinnen, wie dies überall zunehmend der Fall ist, ein Produkt mehr des Familienzerfalls. 

 

Dass aber Kinder andererseits unbeschäftigt nur dem Spiel oder ihrer Ausbildung in staatlichen Schulen ihre Zeit ausschliesslich dem Lernen widmen war ebenso wenig denkbar in Israel! Die Kinder wurden von frühester Zeit an daran gewöhnt ihren Eltern zu helfen und Eltern unterwiesen sie von Kindheit an in Gottes GESETZ! Das erzeugte junge Menschen die mit Verantwortung, mit Handfertigkeiten gut vertraut waren. Heute besitzen Schul- oder Universitätsabgänger oft nur noch Kopfwissen und erweisen sich für das praktische tägliche Leben häufig als halbe Analphabeten! Andererseits existieren Kinder, die nur durch die Strasse erzogen werden, deren Eltern als Erzieher in geistigem Sinne gar nicht existieren! Trotz solch negativer Vorgaben gibt es unter ihnen nicht wenige, die im Leben Erfolg haben und den gerechten Weg erwählen.

 

(Sprüche 15:20)  Ein weiser Sohn ist der, der einen Vater erfreut, aber ein unvernünftiger Mensch verachtet seine Mutter.

 

Sklaven in Israel, die nicht Hebräer waren, sie wurden wie ein anderer Erbbesitz von Vater auf Kinder übertragen! Dazu war keine aufwendige Staatsbürokratie notwendig, um dies zu bewerkstelligen. Das stabile System mit festem Landbesitz von Familien verhinderte in sich selbst vielerlei unnötige Fluktuationen, wie sie heute üblich sind und vielerlei Kosten verursachen aber kaum Nutzen bringen.

 

fOR sALE. bY OWNERHeute wechseln Grundbesitz und Häuser oft mehrmals während einer menschlichen Lebensspanne den Besitzer. Überbordende Immobilienpreise treiben die Inflation durch Spekulation zu Gunsten von einigen habgierigen Menschen in die Höhe, so dass sich der Grossteil weder ein Grundstück noch eine Eigentumswohnung oder gar ein eigenes Haus leisten kann. Gottes GESETZ aber verhinderte dies! Grundstück bleibt Eigentum dessen, dem es zugeteilt wurde! Das betrifft vornehmlich Landwirtschaftlich genutzten Boden, weniger Besitz in Städten! Das hat zur Folge, dass die Landbevölkerung am Grund haften bleibt und nicht in die Städte abwandert! Eine sehr weise Regelung, wie wir heute zugeben müssen, wenn wir die Probleme der Grossstädte untersuchen und den Hunger und die Not in Berechnung ziehen, welche der Verlust eigenen Kulturlandes und die Verstädterung zur Folge haben!

 

Der freie Arbeitsmarkt verursacht heute, dass Menschen oftmals im Leben ihren Wohnsitz ändern müssen. Dies ist zu Gunsten einer hohen Produktion von Gütern, die eigentlich nur Stellvertreter für gewichtigere Dinge darstellen. Eine Konsumgesellschaft ist die Folge, die kurzfristige Befriedigung von künstlich erzeugten Bedürfnissen über langfristige Folgeschäden stellt! Wie wir inzwischen gut erkennen können ist damit selbst die Zerstörung unserer Umwelt verbunden.

 

Die Globalisation und Freiheit sich da niederzulassen, wo es jedem gefällt oder zu seinem Nutzen ist hat zudem zur Konsequenz, dass Völker so vermischt werden, dass Folgeprobleme und Unruhen von Anfang an vorhersehbar sind!

 

fLÜCHTLINGSELEND WIE IM ":wELTKRIEGAuch Enteignungen des Volkes von ihrer ererbten Erde, wie dies durch Kriege oder Willkürakte der Mächtigen geschieht wird es im kommenden System nicht weiter geben! Gott selbst macht in Harmagedon der Gewalttat und der Verheerung der „wilden Tiere“ der Politik ein Ende! Recht und Gerechtigkeit sollen in allen Bereichen aufgrund des von Gott festgesetzten Massstabs Geltung erlangen!

 

*** Rbi8  Hesekiel 45:9-12 ***

,Entfernt die Gewalttat und die Verheerung, und übt Recht und Gerechtigkeit. Hebt eure Enteignungen von meinem Volk auf‘ ist der Ausspruch des Souveränen Herrn Jehova. 10 ‚Genaue Waage und ein genaues Epha und ein genaues Bath-Maß solltet ihr dann haben [[(keine Mogelverpackungen, die grösser erscheinen als der Inhalt es ist)]]. 11 Was das Epha und das Bath-Maß betrifft, es sollte nur eine festgesetzte Menge geben, so daß das Bath ein Zehntel eines Homers faßt und das Zehntel des Homers ein Epha; nach dem Homer sollte seine geforderte Menge sein. 12 Und der Schekel ist zwanzig Gera. Zwanzig Schekel, fünfundzwanzig Schekel, fünfzehn Schekel sollten sich als die Maneh [[Mine]] für euch erweisen.‘ [[(der Betrug der Staatsführungen durch Inflation und galoppierende Geldentwertung wird enden)]]

 

Der Mindestlohn eines Arbeiters war in Israel von Beginn an festgelegt und keine Inflation konnte diesen Wert verändern, weil seine Parität zum Lebensnotwendigen hin festgelegt war! Inflation und Indexierung sind die Erfindung moderner Ökonomen, um dadurch zumindest dem staatlichen Diebstahl durch Geldentwertung ein Mäntelchen umzulegen und scheinbar ein Gegenmittel darzubieten! Gottes GESETZ war bestimmt von weit grösserer und langfristiger Weisheit gekennzeichnet! Alle sieben Jahre mussten Schulden als getilgt angesehen werden. Alle fünfzig Jahre, im Jubeljahr gingen Sklaven frei aus und ihr ehemaliger Landbesitz den sie verloren hatten musste ihnen ersatzlos zurückerstattet werden! Auch in diesem Fall erinnerte Jehova Israel immer wieder daran, wie sie selbst in Sklaverei gekommen waren!

 

Im neuen System werden auch die Masseinheiten wiederum stabil bleiben und keiner Veränderung mehr unterzogen sein! Dieselben Normen werden international gelten! Das Chaos von unterschiedlichen Normen und Grössen, von unterschiedlichen Währungen ist eines der heutigen Probleme, die den globalen Handel erschweren. Darum bemüht man sich in jedem Bereich um einheitliche Normen. Gottes Königreichsregierung wird dies unmittelbar herbeiführen.

 

10.5.1.2     Jehova gibt den Sanftmütigen die Erde durch das Los zum Erbe

Als Israel das Land Kanaan erobert hatte wurde die Erde den Stämmen zugeteilt und innerhalb der Stämme jeder Familie Grundbesitz durch das Los zugeteilt. Die durch harte Sklavenarbeit in Ägypten entmündigten Israeliten, respektive deren Kinder wurden nun glückliche Landbesitzer, die vom Ertrag ihrer eigenen Erde Leben mussten und konnten! Im vorherigen Artikel haben wir die Details gesehen, wie Hesekiel die kommenden Dinge im Millennium realitätsnah prophetisch beschrieben hat!

 

Durch König David wurde Jehovas Plan erweitert offengelegt, den Gott mit der gesamten Erde hat. Das System, das Er bisher mit Israel gezeigt hatte sollte als Muster dafür dienen, was Gott auf der ganzen Erde tun würde! Im Psalm 37 erklärt Jehova durch David:

 

*** Rbi8  Psalm 37:11 ***

Die Sanftmütigen aber werden die Erde besitzen,

Und sie werden wirklich ihre Wonne haben an der Fülle des Friedens.

 

Der künftige Besitz der Erde wird somit einer bestimmten Klasse von Menschen vorbehalten: Den Sanftmütigen, den Friedliebenden!

 

jERUSALEM. EVERY jEWS INHARITANCE???Die heutigen Juden in Israel und in der Welt behaupten, dass sie die legalen Erben Jerusalems und der Erde Israels, respektive Palästinas seien. Das tun aber auch die Palästinenser! Allerdings widerspricht dieser jüdische Anspruch zumindest zu diesem Zeitpunkt vielen Prophezeiungen, insofern, dass hierzu bestimmte Konditionen vorab erfüllt sein müssen! Unter anderem muss der Messias anerkannt sein und ihm muss Gehorsam geleistet werden! Das ist bestimmt bei den Juden im Allgemeinen nicht der Fall, die ja das erstmalige Erscheinen des Messias erst noch erwarten! Davon abgesehen aber gibt es zunehmend vielen messianischen Christen!

 

Christians we support IsraelDie Juden eigneten sich aber Staatsbesitz der Palästinenser in friedlicher und gewaltsamer Form bereits vor und dann 1948 durch UNO-Beschluss und auch später durch Eroberungsakte zufolge von Kriegen an. Erobertes Land von ihren Angreifern, darf zur Verteidigung erklärt werden. Die Angreifer aber verteidigen sich, dass ihnen ihr Grund und Boden genommen wurde und es eine Rückeroberung werden sollte. Viele Juden glauben aufgrund von gewissen Prophezeiungen hierzu ermächtigt zu sein, sich der Erde des Gelobten Landes selbst zu bemächtigen. Millionen von Christen unterstützen sie dabei moralisch, durch Publikationen und finanzielle Unterstützung. Eine exakte Einreihung der prophetischen Vorhersagen in das Gesamtbild lässt aber solche Interpretationen nicht zu!

 

Paulus gebot Christen im Gegensatz dazu ihrem Vorbild Jesus nachzueifern und keinerlei gewaltsame Besitzergreifung anzustreben!

 

*** Rbi8  Philipper 2:5-6 ***

Bewahrt diese Gesinnung in euch, die auch in Christus Jesus war, 6 der, obwohl er in Gottesgestalt [[(als Geistwesen wie Gott)]] existierte, keine gewaltsame Besitzergreifung in Betracht zog, nämlich um Gott gleich zu sein.

 

Jesus lehnte zudem eine gewaltsame Machergreifung ab und forderte auch Christen hierzu auf! Weder das eine noch das andere kann die blutige Geschichte des Staates Israel bestätigen!

 

Israel: Never vorget 9/11Die von Gott bestimmte Kondition ist friedfertig zu sein, um die Erde schlussendlich zu besitzen, eigenes Erbe von jenen zu erlangen, die sich durch Gewalt und Ungerechtigkeit, durch Gottlosigkeit ausgewiesen hatten! Ewiges Leben unter streitsüchtigen, gewaltbereiten Menschen oder mittels Ungerechten ist künftig unvorstellbar, weil dadurch ja der Frieden zunichtewird! Wer nicht zu vergeben weiss und nicht schnell bereit ist sich in Streitigkeiten mit seinem Gegner zu einigen, der bringt schlechte Voraussetzungen für das kommende System!

 

Wer Gottes gerechte Richtlinien ignoriert wird zur Ursache von Streitereien und bringt die versprochene „Fülle des Friedens“ in Gefahr! Andererseits anerkennt Gott solche nicht, die faule Kompromisse gegen die Wahrheit oder gegen die göttliche Gerechtigkeit schliessen! Gottes eingesetzte Richter und ihre Entscheidungen zu ignorieren bringt ebenso Probleme, wie wir sie heute bereits im Überfluss kennen! Dagegen wird der „eiserne Stab“ der Priesterkönige künftig für Ordnung sorgen.

 

Die Richter Gottes werden künftig von Gott für eigenes Fehlverhalten durch die zwölf Oberrichter selbst zur Rechenschaft gezogen. Heute werden sie gar für Korruption belohnt, Strafverfahren werden abgebogen, Strafen sind eher symbolischer Natur. Die künftigen Oberrichter stehen unter direkter der Aufsicht der Apostel! Wer Gottes Bedingungen erfüllt und zudem mildgesinnt ist, der darf sich als künftigen Erben der Erde sehen!

 

*** Rbi8  Matthäus 5:5 ***

Glücklich sind die Mildgesinnten, da sie die Erde erben werden.

 

Jede im „Buch des Lebens“ (Ps 69:28; Phi 4:2, 3) oder in der „Buchrolle des Lammes des Lebens“ (Off 13:7, 8) eingetragene Person, welche die grosse Drangsal und Harmagedon überleben wird und zudem all jene, die unter den Gerechten und Ungerechten Auferstehung erlangen. Die Ungerechten werden durch gerechte Richter nun zur Rechenschaft gezogen und nach Verbüssung ihrer Strafe als zeitlich begrenzte „Slaven“ frei ausgehen. Jehova hat im GESETZ erklärt, dass es „keine Straffreiheit“ gibt! Sie alle werden wie im alten Israel mittels des Loses ihren Anteil an der Erde erhalten. Die Familien werden aufgrund der „eingeschriebenen Söhne Israels“ eingeteilt: Nur durch das Los sollte das Land zugeteilt werden. Gemäß den Namen der Stämme ihrer Väter sollten sie ein Erbe erhalten.

 

Landverteilung kommt durch das Los*** Rbi8  4. Mose 26:51-56 ***

Dies waren die Eingeschriebenen der Söhne Israels: sechshunderteintausendsiebenhundertdreißig.

52 Hierauf redete Jehova zu Moses, indem [er] sprach: 53 „Diesen sollte das Land nach der Zahl der Namen als Erbe zugeteilt werden. 54 Gemäß der großen Zahl solltest du jemandes Erbe mehren, und gemäß der geringen solltest du jemandes Erbe mindern. Eines jeden Erbe sollte im Verhältnis zu seinen Eingeschriebenen gegeben werden. 55 Nur durch das Los sollte das Land zugeteilt werden. Gemäß den Namen der Stämme ihrer Väter sollten sie ein Erbe erhalten. 56 Nach der Entscheidung des Loses sollte jemandes Erbe zwischen den vielen und den wenigen verteilt werden.“

 

Das Erbe wird somit gemäss den eingeschrieben Familien sein. Jeder Vorsteher eines Stammes von Israel, das heisst, jeder der zwölf Apostel wird entsprechend der ihm zugeordneten Anzahl an Vorstehern von Sippen und Familien jedem seinen Anteil am ertragfähigen Land zuteilen. Gemäss Offenbarung 7:1-8 trifft es auf jeden der zwölf Apostel je 12.000 „treue und verständige Sklaven“, die nun ihrerseits als Priesterkönige Rechtsentscheide fällen müssen. Unter jene künftigen Priesterkönige wird es unterschiedlich viele Städte (Lu 19:16-19) und somit unterschiedlich viele Familien treffen, die sie betreuen werden. Wer bereits viel Ertrag für das Königreich hatte, also für Jesus reichlich Früchte trug, dem wird mehr gegeben werden (Lu 8:18). Das ist gerecht in Gottes Augen.

 

Wer alles gehört unter jene, welche „die Erde erben“? Es sind vorab jene Menschen, die zur „grossen Volksmenge“ gehören, die Jesus als seine „Schafe“ am Gerichtstag zu seiner Rechten gestellt hat. Auch die während des Millenniums Auferstehenden werden ihren gerechten Anteil erhalten.

 

Landverteilung der 12 Stämme: Jehovas Bund mit Abraham erfüllt!Jeder dieser 144.000 Vorsteher wird als Priesterkönig den ihm anvertrauten Familien künftig das Land mit dem Los zuteilen! Ein letzter Umzug von einem heutigen Wohnort zum anderen, neu zugeteilten wird in Kauf genommen werden müssen! Viele werden in die alte Heimat zurückkehren, die sie in Not verlassen mussten. Familien die auseinandergerissen wurden werden wiederum zusammengeführt werden zu Stammeseinheiten! Das stimmt einerseits für Israel, andererseits aber auch für die Volksmengen der Nationen!

 

*** Rbi8  4. Mose 33:54 ***

Und ihr sollt euch das Land als ein Besitztum durchs Los euren Familien gemäß zuteilen. Dem Volkreichen solltet ihr sein Erbe mehren, und dem Volkarmen solltet ihr sein Erbe mindern. Wohin das Los für ihn herauskommen wird, dort wird es sein werden. Nach den Stämmen eurer Väter solltet ihr euch mit Grundbesitz versehen.

 

Die Grenzlinien auf der Grafik der „Landverteilung nach der Wiederherstellung von Gottes Königreich“, die jeweils vom „grossen Meer“ bis zum Ostrand des Reiches reichen sind somit bloss Annäherungswerte, da ja niemand heute weiss, was die Zählung der Familien ergeben wird, die erst nach dem „Abendessen der Hochzeit des Lammes“ und nach der Übergabe der „Verwaltung an der Fülle der Grenze der Zeiten“ folgen wird! Bestimmt wird auch heutiges Material der örtlichen Kataster von Wert sein.

 

Grundbesitz an Erde ist die Grundlage für den künftigen Frieden auf der Erde! Niemand wird mehr durch Diebstahl, Unterschlagung, Konkurs, Kriege und ungerechte Gerichtsentscheide um seine Habe gebracht und von seinem Land vertrieben werden! Das ist eine wirklich gute Botschaft!

 

10.5.1.3     Das besondere gesetzliche Erbe Levis

Die besonderen Regeln des unveräusserlichen Erbbesitzes der Levitenstädte im GESETZ Mose werden bestimmt auch Auswirkungen auf die Wiederherstellung des „Königreiches für Israel“ haben. Die Vorhersagen der Propheten geben darüber guten Aufschluss! Unter den 144.000 Priesterkönigen wird eine grosse Zahl getreuer Priester und Leviten Israels sein, sowie solche aus der „grossen Volksmenge“, die nun neu den Priestern und Leviten zugeordnet werden! Die Regeln die für die Söhne Levis galten, sie gelten ja auch für die geistigen Söhne des Christus!

 

Der erbliche Landbesitz wurde den Leviten von Jehova her beschränkt. Sie traf ja die Aufgabe als Verwalter für das Volk zu amten, nicht dazu die Erde zu bewirtschaften! Die Leviten sollten nicht wie die zwölf Stämme Agrarland erhalten, sondern Besitztum in den für sie erwählten Leviten- oder Verwaltungsstädten! An der Stelle des Stammes Levi gelten die zwei Söhne Josephs, Ephraim und Manasse als je ein Stamm. Somit waren die „zwölf Stämme“ wieder vollzählig. Der Zehnte von den Stämmen war ihr Lohn!

 

*** Rbi8  4. Mose 18:24 ***

Denn den Zehnten der Söhne Israels, den sie für Jehova als Beitrag beisteuern werden, habe ich den Leviten als Erbe gegeben. Darum habe ich zu ihnen gesagt: ‚Inmitten der Söhne Israels sollten sie nicht in den Besitz eines Erbes gelangen.‘

 

Der Zehnte, den das Land an die Leviten bezahlen musste und deren Lohn darstellte war im „Salzbund“, dem „Bund mit Levi“ festgelegt, der ein System der Besoldung einschloss! Wie wir aus der Zuteilung des „Heiligen Beitrags“ im vorherigen Artikel gesehen haben wird nun neu ihr Besitz einerseits in Jerusalem sein, andererseits in jenen Städten, die ihnen zur Verwaltung übergeben werden.

 

*** Rbi8  4. Mose 18:19 ***

Alle heiligen Beiträge, die die Söhne Israels für Jehova beisteuern werden, habe ich dir und deinen Söhnen und deinen Töchtern mit dir gegeben als eine bestimmte Zuwendung auf unabsehbare Zeit [[(auf ewig)]]. Es ist ein Salzbund auf unabsehbare Zeit [[(auf ewig)]] vor Jehova für dich und deine Nachkommen mit dir.“

 

Un der Zehnte? ... Natürlich nicht!Dieser „Bund mit Levi“ wurde von Gott aufgekündigt, als sie den von Ihm gesandten Messias getötet haben. Damit endete auch der Zehnte! Levi hatte den Bund schändlich gebrochen. Dies geschah zudem, wie Paulus erklärte, „wegen des ihm zugrundeliegenden Mangels“, dass Sünden nur zugedeckt, nicht aber getilgt werden konnten und darum ein weit höheres Opfer als das von Tieren erforderlich war, das nur Jesus bezahlen konnte. Wie zuvor durch Maleachi warnend angekündet, so wurde der „Bund mit Levi“ durch den weit höherstehenden Königreichsbund mit Christus ersetzt!

 

Statt des Zehnten sollten die Nachfolger Jesu ihren Lohn erst nach Erfüllung der Aufgabe, am Ende erhalten! Gott selbst würde für ihr Auskommen sorgen durch jene, die belehrt würden: „Und wenn dort ein Freund des Friedens ist, so wird euer Frieden auf ihm ruhen, wenn aber nicht, wird er zu euch zurückkehren. Bleibt also in jenem Haus, eßt und trinkt, was sie bereitstellen, denn der Arbeiter ist seines Lohnes würdig. Zieht nicht von einem Haus in ein anderes um.“ (Lu 10:6, 7) Dann erst, wenn sie als echte Söhne des „Königs der Könige“ in ihr Amt eingesetzt [Bb2; a1] sind, dann wird es wiederum ein System des Zehnten geben müssen. Offensichtlich werden dieselben alten Regeln erneut unter Jesus als Hohepriester-König mit Anpassungen erneut gelten! (Heb 8:7-9)

 

Nachdem Jesus die veränderte Regel erwähnte: „Kostenfrei habt ihr empfangen, kostenfrei gebt“, war somit eine neue Anweisung in Kraft getreten, die bis zur Wiederaufrichtung von Gottes Königreich Geltung haben soll. Jesus sagte zu den Aposteln als er sie erstmals aussandte, um das nahende Königreich zu verkünden:

 

*** Rbi8  Matthäus 10:6-10 ***

Während ihr hingeht, predigt, indem ihr sagt: ‚Das Königreich der Himmel hat sich genaht.‘ 8 Heilt Kranke, weckt Tote auf, reinigt Aussätzige, treibt Dämonen aus. Kostenfrei habt ihr empfangen, kostenfrei gebt. 9 Verschafft euch nicht Gold oder Silber oder Kupfer für eure Gürtelbeutel 10 oder eine Speisetasche für unterwegs oder zwei untere Kleider oder Sandalen oder einen Stab; denn der Arbeiter hat seine Nahrung verdient.

 

Ein künftiges Königtum mit eigenem Steuersystem sollte angekündigt werden! Den Aposteln und später den siebzig Jüngern war es verboten sich für ihre Tätigkeit bezahlen zu lassen oder einen Zehnten zu fordern! Sie sollten nicht Lohnarbeiter sein, sondern ihr Herz musste sie zu ihrer Tätigkeit motivieren! Ihr Verdienst war es, dass sie das zum Leben Notwendige von jenen erhalten sollten, bei denen sie aufgenommen wurden. Es war nicht ihre Aufgabe Reichtum aufzuhäufen, um ein gutes Leben zu führen, sondern ständige Dienstbereitschaft zu zeigen für die Angelegenheiten ihrer Versammlungen! Sie mussten nach schafähnlichen Menschen für Jesu Herde suchen. Ihr Lohn sollte erst künftig kommen und Jesus würde ihn bei sich haben, wenn er zurückkehrt (Mat 20:8)!

 

*** Rbi8  Offenbarung 22:12 ***

‚Siehe! Ich komme eilends, und ich habe den Lohn, den ich gebe, bei mir, um einem jeden zu erstatten, wie sein Werk ist.

 

Jesus warnte seine Nachfolger, damit sie nicht das Verhalten der Pharisäer und Schriftgelehrten nachahmen, weil sie sonst ihres künftigen Lohnes verlustig gehen würden! Jene die sich in diesem System wichtigmachen „haben bereits ihren vollen Lohn“, warnte er dagegen! Selbst die Aufmerksamkeit unnötigerweise auf sich zu ziehen, wegen der zur Schau getragenen eigenen Gerechtigkeit oder öffentlicher Gebete wird als bereits bezogener Lohn angerechnet!

 

 *** Rbi8  Matthäus 6:1-8 ***

Achtet gut darauf, daß ihr eure Gerechtigkeit nicht vor den Menschen übt, um von ihnen beobachtet zu werden; sonst werdet ihr keinen Lohn bei eurem Vater haben, der in den Himmeln ist. 2 Wenn du also Gaben der Barmherzigkeit spendest, so posaune nicht vor dir her, wie es die Heuchler in den Synagogen und auf den Straßen tun, damit sie von den Menschen verherrlicht werden. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben bereits ihren vollen Lohn. 3 Du aber, wenn du Gaben der Barmherzigkeit spendest, so laß deine linke Hand nicht wissen, was deine rechte tut, 4 damit deine Gaben der Barmherzigkeit im Verborgenen seien; dann wird dein Vater, der im Verborgenen zusieht, dir vergelten.

 

Kein Heuchler war je dankbar, kein Heuchler hält sein Wort! 5 Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht wie die Heuchler sein; denn sie beten gern stehend in den Synagogen und an den Ecken der breiten Straßen, um von den Menschen gesehen zu werden. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben bereits ihren vollen Lohn. 6 Du hingegen, wenn du betest, geh in deinen Privatraum, und nachdem du deine Tür geschlossen hast, bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; dann wird dein Vater, der im Verborgenen zusieht, dir vergelten. 7 Wenn ihr aber betet, sagt nicht immer und immer wieder dasselbe wie die Leute von den Nationen, denn sie meinen, daß sie erhört werden, weil sie viele Worte machen. 8 So macht euch ihnen nicht gleich, denn Gott, euer Vater, weiß, welche Dinge ihr benötigt, schon ehe ihr ihn überhaupt bittet.

 

Wenn wir all diese Regeln die für christliche Vorsteher gelten mit dem Verhalten der Religionsführer vergleichen und zudem den innerhalb dieser Organisationen aufgehäuften Reichtum betrachten, so kommen wir zum Schluss, dass der Grossteil von jenen wirklich ihren Lohn bereits erhalten hat! Jesus nennt sie mit Recht „Heuchler“, weil sie ihre grossartigen karitativen Werke in die Welt hinaus posaunen. Wir aber sollen das Gute jederzeit da tun, wo es uns möglich ist! Die Kirchen werden von den „herausragenden Plätzen“ ihrer Kirchendiener dominiert und ihre Gebete kann man selbst am Radio und im Fernsehen verfolgen. Sie wollen dabei gesehen werden und erhalten bereits ihren vollen Lohn aufgrund der Aufmerksamkeit, die sie erheischen!

 

Selten betete Jesus in der Öffentlichkeit, ausser er wollte, wie im Falle der Auferstehung des Lazarus, mittels des Gebetes eine gewichtige Mitteilung verbreiten. Jedes Mal, wenn er aber zusammen mit den Aposteln bei den Malzeiten das Brot brach, dann betete er laut vor, für sie und mit ihnen. Seine Apostel und die Jünger taten später dasselbe! Dies aber als das Grundmuster für das Lesen einer täglichen oder wöchentlichen Messe und das Austeilen der Hostie zu nehmen, dies entspricht bestimmt nicht der Wirklichkeit des Christus. Keiner der Apostel und ersten Jünger tat solches Ritualwerk. Es macht zudem das jährliche Abendmahl ungültig, das göttliches Gebot in Form der Passah-Feier am 14.Nisan als Erinnerung ungültig. Es geschieht zu Gunsten menschlicher Überlieferungen gewisser Kirchenväter, die den Sabbat Jehovas mit dem heidnischen Sonntag vertauschten! (Mat 26:26; Joh 11:38-44).

 

 

10.5.2        Das Vermögen der Nationen wird erst die kommende Verwaltung erhalten und essen!

 

10.5.2.1     War der Zehnte wirklich Teil des Systems der Entlohnung christlicher Vorsteher?

Weder Jesus noch die Apostel haben einen Zehnten für die Jünger und Vorsteher erhoben oder auch nur erwähnt, obwohl dieser im mosaischen GESETZ als Teil des „Bundes mit Levi“ vorgesehen war! Im Gegenteil, Jesus zeigte wie heuchlerisch die Schriftgelehrten und Pharisäer diesen Teil des GESETZES durch exakte Einhaltung hervorhoben, „die gewichtigeren Dinge“ aber unterliessen! Diese Form vorbildlich zu sein, selbst von Gewürzen wie der Minze den Zehnten zu errichten hatte den Sinn, dass das Volk sie darin nachahmen sollte und sie dadurch selbst höhere Erträge erhielten! Jesus hatte ihr Treiben durchschaut!

 

Schriftgelehrte, Pharisäer ... Heuchler *** Rbi8  Matthäus 23:23-24 ***

Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler, weil ihr den Zehnten gebt von der Minze und dem Dill und dem Kümmel; aber ihr habt die gewichtigeren Dinge des GESETZES außer acht gelassen, nämlich das Recht und die Barmherzigkeit und die Treue. Diese Dinge hätte man tun, die anderen Dinge jedoch nicht außer acht lassen sollen. 24 Blinde Leiter, die ihr die Mücke aussiebt, das Kamel aber hinunterschluckt!

 

Wie Paulus es mehrmals erwähnte durfte bei der christlichen Tätigkeit keiner dem anderen unnötig zur Last fallen, sondern jeder musste für seinen eigenen Lebensunterhalt mittels Arbeit beitragen. Paulus selbst ging als Beispiel für Vorsteher voran: Er war und blieb Zeltmacher, arbeitete für seinen eigenen Unterhalt. Ihn sollen wir nachahmen. Die Apostel und deren Abgesandte waren somit zu Beginn „keine kostspielige Bürde“, was man von heutigen Religionsführern oft nicht behaupten kann! Sie „assen jemandes Brot nicht kostenfrei“, sondern erwiesen sich als dieses, „ihres Lohnes würdig“ durch „anstrengende Arbeit und Mühsal“. Andererseits hatte Jesus bereits die Regel geprägt, dass der, der die gute Botschaft predigt während jener Zeit auch davon leben soll: „Bleibt also in jenem Haus, eßt und trinkt, was sie bereitstellen, denn der Arbeiter ist seines Lohnes würdig. Zieht nicht von einem Haus in ein anderes um.“ (Lu 10:7)

 

*** Rbi8  2. Thessalonicher 3:7-12 ***

Denn ihr selbst wißt, auf welche Weise ihr uns nachahmen solltet, denn wir haben uns unter euch nicht unordentlich benommen, 8 noch haben wir irgend jemandes Brot kostenfrei gegessen. Im Gegenteil, unter anstrengender Arbeit und Mühsal haben wir Nacht und Tag gearbeitet, um keinem von euch eine kostspielige Bürde zu sein. 9 Nicht, daß wir nicht die Befugnis haben, sondern um uns selbst euch als ein Vorbild hinzustellen, damit ihr uns nachahmt. 10 In der Tat, auch als wir bei euch waren, gaben wir euch gewöhnlich diese Weisung: Wenn jemand nicht arbeiten will, soll er auch nicht essen.“ 11 Denn wir hören, daß einige unter euch unordentlich wandeln, indem sie überhaupt nicht arbeiten, sondern sich in etwas einmischen, was sie nichts angeht. 12 Solchen Personen geben wir die Weisung und Ermahnung im Herrn Jesus Christus, daß sie, indem sie in Ruhe arbeiten, ihr selbstverdientes Brot essen sollten.

 

Niemals missbrauchte Paulus sein Apostelamt und die damit verbundene Befugnis! Die Anweisung: „Wenn jemand nicht arbeiten will, soll er auch nicht essen“ galt somit vorab für die Ältesten, die ihrerseits dadurch den Schafen ihrer Versammlung Vorbild sein mussten „selbstverdientes Brot“ zu essen! Wer als Vorsteher der Versammlung überhaupt nicht arbeitete, sondern sich nur noch Versammlungsangelegenheiten widmen wollte, der mischte sich oft in Dinge ein, die nicht seine Angelegenheiten waren! Paulus bezeichnet dies einen „unordentlichen Wandel“ und gibt Auftrag in Ruhe zu arbeiten und das tägliche Brot selbst zu verdienen, damit jemand zudem davon anderen Bedürftigen etwas abgeben könnte! (Eph 4:28)

 

DER SPIEGEL: Was machen die Kirchen mit der Kirchensteuer?Die frühere Regelung, wo die Leviten ihren Zehnten im „Salzbund“ erhielten war somit im „neuen Bund für ein Königreich“ durch Jesu Regeln ersetzt worden. Es deutet aber alles darauf hin, dass die Priesterkönige künftig wiederum vom Zehnten leben werden. Die Kosten der Verwaltung durch die Priester und deren levitische Helfer dadurch bestritten werden, dem fertigerstellten geistigen „Tempel“, der von Gott bestimmten „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ vollumfänglich zu dienen!

 

*** Rbi8  Jesaja 60:5-7 ***

Zu jener Zeit wirst du sehen und gewiß strahlen, und dein Herz wird tatsächlich beben und weit werden, denn der Reichtum des Meeres wird sich dir zuwenden; ja das Vermögen der Nationen wird zu dir kommen. 6 Die wogende Menge von Kamelen, sie wird dich bedecken, die jungen Kamelhengste von Midian und Epha. Alle die von Scheba — sie werden kommen. Gold und duftendes Harz werden sie herbeitragen. Und die Lobpreisungen Jehovas werden sie künden. 7 All die Kleinviehherden von Kedar — sie werden zu dir zusammengebracht werden. Die Widder von Nebajoth — sie werden dir dienen. Mit Wohlgefallen werden sie auf meinen Altar kommen, und schön werde ich mein eigenes Haus der Schönheit machen.

 

Jerusalem mit seinen Priestern und Leviten wird ganz offensichtlich keinen Mangel erleiden! Der Reichtum der Nationen wird in gerechter Form zur Hauptstadt der Erde kommen!

 

So wie die in Israel ansässigen Fremdlinge „sklavischer Zwangsarbeit“ erfüllen musste, als der Bau des Tempels unter Salomo begonnen wurde und bis er fertiggestellt war, ebenso mussten Christen ihre Arbeit unter dem „leichten Joch“ Jesu leisten, um den Bau des geistigen Tempels voranzubringen! Jesus ist grösser als Salomo und sein Tempel ist wichtiger wie jener aus Stein und Marmor!

 

*** Rbi8  1. Könige 9:20-21 ***

Was alles übriggebliebene Volk von den Amoritern, den Hethitern, den Perisitern, den Hiwitern und den Jebusitern betrifft, die nicht zu den Söhnen Israels gehörten, 21 ihre Söhne, die nach ihnen im Land übriggeblieben waren, die die Söhne Israels nicht der Vernichtung zu weihen vermocht hatten, sie hob Salomo fortgesetzt zu sklavischer Zwangsarbeit aus bis auf diesen Tag.

 

Auch wir als Christen aus den Nationen haben unseren Beitrag zur Aufrichtung von Gottes Königreich und seinem Tempel beizutragen! Das fleischliche Israel musste das Land Kanaan in Kriegszügen mit Waffengewalt erobern, wir Christen müssen einen geistigen Krieg mit den Waffen des Geistes ausfechten!

 

10.5.2.2     Christen unterstehen weiterhin der Steuerpflicht dem Cäsar gegenüber

Im Gegensatz zu den fleischlichen Israeliten unterstehen Christen dagegen nicht der Pflicht zum Zahlen eines Zehnten, wohl aber gehören freiwillige Gaben zu jenen Opfern, die Jehova angenehm sind! Die „Schlachtopfer der Lippen“ sind Jehova annehmbar. Ganz offensichtlich ist das Joch und die Last die Christus seinen Nachfolgern auferlegt leicht, im Vergleich zu dem, was uns Politik und Religion aufbürden! (Mat 11:29, 30)

 

Kirchensteuer/ZehntenDas Bezahlen von Steuern an den Cäsar wurde in den Tagen Jesu immer wieder als Thema erwähnt, das zu Aufständen Anlass gab. Das römische Steuersystem war eine Last. Jesus erklärte nirgends, dass seine Nachfolger von diesem Joch unmittelbar befreit würden. Erst das Königreich Gottes würde Erleichterung bringen. Der Cäsar sollte weiterhin das erhalten, „was des Cäsars ist, Gott aber das, was Gottes ist“! Dass mit Steuererhebung arger Missbrauch getrieben wird und die Völker der Erde ausgeblutet werden, dies war, ist und bleibt Gott und Jesus nicht unbekannt! Die Verantwortlichen dafür werden ihren eigenen Lohn bestimmt erhalten! Jesus verbot somit nicht dem Cäsar Steuern zu zahlen, sondern klagte den Missbrauch der ungerechtfertigten Steuereintreibung, die weitverbreitete Korruption die damit verbunden ist an! Die Religionsführer klagten ihn deswegen fälschlich vor Pilatus an, dass er als Aufrührer gewirkt habe und sich zum König erklärt hätte! Mit dem Ende des „Bundes mit Levi“ bei Jesu Tod kam auch das Ende des Zehnten!

 

Teuffel: Rettet die Kirche, Schafft die Kirchensteuer ab *** Rbi8  Lukas 23:1-4 ***

Nun erhob sich die gesamte Menge und führte ihn zu Pilatus. 2 Dann fing man an, ihn anzuklagen und zu sagen: „Wir fanden, daß dieser Mensch unsere Nation aufwiegelt und verbietet, Cäsar Steuern zu zahlen, und sagt, er selbst sei Christus, ein König.“ 3 Pilatus stellte ihm nun die Frage: „Bist du der König der Juden?“ Als Antwort sagte er zu ihm: „Du selbst sagst [es]. 4 Da sprach Pilatus zu den Oberpriestern und den Volksmengen: „Ich finde kein Verbrechen an diesem Menschen.“

 

Die eigene Habgier der Priesterschaft war das Problem und nicht Jesu und seine Lehre! Jesus hatte den Schriftgelehrten und Pharisäern oft gezeigt, dass sie selbst die Schrift verdrehen würden und für das Volk eine schwere Last geworden waren! Dennoch erfüllte Jesus auch denen gegenüber seine ihm vom GESETZ her auferlegte Abgabe, die Tempelsteuer zu bezahlen. Er tat dies ohne wirkliche Pflicht seitens Gottes, um jenen nicht Anlass zum Straucheln zu geben!

 

*** Rbi8  Matthäus 17:24-27 ***

Nachdem sie in Kapernaum angekommen waren, traten die Männer, die die Doppeldrachme [Steuer] einzogen, an Petrus heran und sagten: Zahlt euer Lehrer die Doppeldrachme [Steuer] nicht? 25 Doch“, sagte er. Als er aber ins Haus trat, kam ihm Jesus zuvor, indem er sprach: Was denkst du, Simon: Von wem erhalten die Könige der Erde Abgaben oder Kopfsteuer? Von ihren Söhnen oder von den Fremden? 26 Als er sprach: „Von den Fremden“, sagte Jesus zu ihm: „In Wirklichkeit sind dann die Söhne steuerfrei.

 

Petrus und der Fisch mit der Statermünze 27 Damit wir ihnen aber keinen Anlaß zum Straucheln geben, geh ans Meer, wirf einen Angelhaken aus, und nimm den ersten Fisch, der heraufkommt, und wenn du sein Maul öffnest, wirst du eine Stater-Münze finden. Nimm diese und gib sie ihnen für mich und dich.“

 

 Jene Männer sammelten die jährliche Tempelsteuer ein, die dem Unterhalt des Tempels dienen sollte. Eine Doppeldrachme Silber (etwa 13,6g oder 0,436 Feinunze) entspricht einem heutigen Wert von etwa 1.30 Dollar. Das erscheint auf den ersten Blick ein geringer Wert zu sein, war aber im Vergleich zum damaligen Lohn eines Arbeiters eine gewichtige Abgabe! Offenbar musste Jesus ein Wunder wirken, um diesen Betrag für sich und für Petrus entrichten zu können!

 

Die erwähnte Stater-Münze entsprach dem Lohn eines Lohnarbeiters für vier Tage! Diese Steuer wurde zusätzlich zum Zehnten erhoben und daneben war auch noch die Kopfsteuer dem Cäsar zu entrichten, sowie diverse andere Steuerabgaben zu leisten. Auch damals seufzte das Volk unter der Last der sie Regierenden!

 

10.5.2.3     Dem Cäsar das zurückzahlen, was des Cäsars ist, Gott aber das, was Gottes ist!

Lange schon hatten die religiösen Führer versucht Jesus in seiner eigenen Rede zu fangen, um Grund für eine Anklage zu haben! Herodes Antipas, als Roms eingesetzter Tetrarch über Galiläa und Peräa hatte seine eigenen Anhänger, die Partei der Herodianer, die Rom getreu waren. Jesus hatte oft vor dem Sauerteig von deren Lehre gewarnt (Mar 8:15).

 

*** Rbi8  Matthäus 22:15-19 ***

Dann gingen die Pharisäer hin und hielten miteinander Rat, um ihn in seiner Rede zu fangen. 16 So sandten sie ihre Jünger zusammen mit Parteianhängern des Herodes zu ihm, welche sagten: „Lehrer, wir wissen, daß du wahrhaftig bist und den Weg Gottes in Wahrheit lehrst, und du kümmerst dich um niemand, denn du schaust nicht auf die äußere Erscheinung der Menschen. 17 Sag uns daher: Was denkst du? Ist es erlaubt, Cäsar Kopfsteuer zu zahlen, oder nicht?“ 18 Jesus aber, der ihre Bosheit erkannte, sprach: „Warum stellt ihr mich auf die Probe, Heuchler?

 

Jesus liess sich nicht fangen, sondern wies jene Heuchler zurecht, die aus ihrer Parteizugehörigkeit Nutzen empfingen und dadurch Teil des herrschenden Systems waren. Sie verrieten selbst, dass sie sehr wohl wussten dass Jesus „den Weg Gottes in Wahrheit lehrte“. Er kümmerte sich weder um die eine noch die andere Partei, sondern hielt an der Wahrheit fest!

 

Die Kopfsteuermünze mit dem Bild Cäsars  *** Rbi8  Matthäus 22:19-22 ***

Zeigt mir die Kopfsteuermünze.“ Sie brachten ihm einen Denar. 20 Und er sagte zu ihnen: „Wessen Bild und Aufschrift ist dies? 21 Sie sagten: „Cäsars.“ Dann sprach er zu ihnen: „Zahlt daher Cäsars Dinge Cäsar zurück, Gottes Dinge aber Gott.“ 22 Als sie [das] nun hörten, verwunderten sie sich, und sie ließen von ihm ab und gingen davon.

 

Jesus braucht den Vergleich des Bildes auf der Münze, um auf das Steuersystem des Cäsars zu verweisen, der seinen hohen Beamten oder „Söhnen des Königs“ Steuerfreiheit gewährt. Eigentlich wären somit Jesus und die Apostel für ihre Tätigkeit der öffentlichen Unterweisung für Gottes Königreich steuerfrei gewesen, sowohl von Cäsars Steuern, wie auch von der Tempelsteuer! Jesus war doch designierter König der Juden, von Gott selbst dafür gesandt und eingesetzt! Im Psalm 2 werden die Könige der Erde aufgefordert davon Kenntnis zu nehmen, dass Gott seinen Auserwählten eingesetzt hat!

 

Was meinte er damit, als er betreffend der Kopfsteuer fragte: Was denkst du, Simon: Von wem erhalten die Könige der Erde Abgaben oder Kopfsteuer? Von ihren Söhnen oder von den Fremden?“. Petrus antwortete: „Von den Fremden“.

 

Jesus aber befreite sich nicht von jener Last, weil dadurch für andere Anlass zum Straucheln gegeben worden wäre, er damit tatsächlich gegen das Zahlen von Steuern opponiert hätte. Trotzdem kommt er im Fall der Tempelsteuer zum klaren Schluss: „In Wirklichkeit sind dann die Söhne steuerfrei.“ Dies aber trifft erst im kommenden System zu! Die Söhne des Königs, seine Apostel und die 144.000 Priesterkönige werden erst dort von Steuern befreit sein! Vorab aber muss Gottes Königreich erdenweit aufgerichtet und jene Könige müssen selbst auserwählt sein! Dann erst werden sie selbst Steuern vom Volk erhalten!

 

Die milliardenschweren Subventionen des Staates an die KirchenDie christlichen Kirchen machen dagegen, als ob sie Gottes Königreich darstellen würden selbst in vielen Ländern illegitime Bündnisse mit der Staatsgewalt, um ihre Priester heute schon von Steuerlasten zu befreien und selbst von der Steuereintreibung des Staates zu profitieren. Sie gehen dabei oft Kompromisse ein, die ein Christ nicht schliessen dürfte, weil sie Gottes GESETZ verletzen! Damit aber zeigen sie, dass sie „Teil der Welt“ sind! In Wirklichkeit geben sie nicht „kostenfrei“, wie Jesus es fordert, sondern beziehen festen Lohn für ihre Tätigkeit! Dadurch aber sind sie auch ein Teil des schweren Jochs, das auf dem Volk lastet.

 

Jehova hatte das „Erbe“ an die Leviten mittels des Zehnten innerhalb des „Salzbundes“ festgelegt gehabt, weil sie doch ursprünglich kein Land erhielten:

 

*** Rbi8  4. Mose 18:25-29 ***

Dann redete Jehova zu Moses, indem [er] sprach: 26 Und du solltest zu den Leviten reden, und du sollst zu ihnen sagen: ‚Ihr werdet von den Söhnen Israels den Zehnten empfangen, den ich euch von ihnen als euer Erbe gegeben habe, und ihr sollt davon als Beitrag für Jehova einen Zehnten vom Zehnten beisteuern. 27 Und es soll euch als euer Beitrag angerechnet werden, gleich dem Korn von der Dreschtenne und gleich dem vollen Ertrag von der Weinkelter oder Ölpresse. 28 Auf diese Weise werdet auch ihr selbst einen Beitrag für Jehova von all euren Zehnten, die ihr von den Söhnen Israels empfangen werdet, beisteuern, und ihr sollt davon den Beitrag für Jehova dem Priester Aaron geben. 29 Von allen euch [zukommenden] Gaben werdet ihr jederlei Beitrag für Jehova beisteuern, vom Allerbesten davon, als etwas Heiliges davon.‘

 

Da der Beitrag normalerweise direkt im zehnten Anteil der Ernteerträge des Landes bezahlt wurde ist daraus zu erkennen, dass diese Ablieferung stets in der Nähe der Produktion erfolgte! Dazu dienten einerseits die Levitenstädte aber auch Jerusalem als Hauptstadt! Der „Zehnten des Zehnten für Jehova“ kam der Priesterschaft zu Gute. Die Leviten in ihren Städten mussten ihrerseits den Priestern ihren eigenen Zehnten abgeben! Das stand in Verbindung mit den Festzeiten, mit der Früh- und der Späternte! Damit gab es zwei eigentliche „Steuertermine“ während des Jahres, im Frühjahr bei der Passahfeier und im Herbst, am Fest der Einsammlungen.

 

Jeder Israelit war selbst verantwortlich gerecht zu handeln und nicht den Tempel und damit indirekt Gott zu bestehlen, indem er etwas zurückhielt oder minderwertige Dinge gab! „Von allen euch [zukommenden] Gaben werdet ihr jederlei Beitrag für Jehova beisteuern, vom Allerbesten davon, als etwas Heiliges davon.“ Zur Zeit Maleachis gab dies erneut zu Schelte Anlass, weil Israel minderwertige Dinge auf den Altar Gottes kommen liess und dadurch indirekt Gott bestahl (Mal 1:6-14).

 

Wenn Christen ihren Vorstehern gegenüber grosszügig sind, so werden jene keine Not zu leiden haben, ihrerseits aber der Aufgabe der Gemeinde zu dienen bestimmt ganzherzig nachkommen! Dazu gibt es vielerlei Möglichkeiten. Eine feste Abgabe eines Zehnten gab es unter den Urchristen nicht: Weder Jesus noch die Apostel hatten dies gefordert!

 

10.5.2.4     Die Zuteilung spezifischer Städte an die Leviten und die besonderen Zufluchtsstädte

Den Leviten wurde ausser dem Zehnten Verwaltungsstädte in regelmässigem Abstand innerhalb Israels zugeteilt. Gleichzeitig wurden einige dieser Levitenstädte zu „Zufluchtsstädten“ für Menschen erklärt, welche einen Totschlag oder gar Mord verübt hatten. Diese Regelung gab dem vor dem Bluträcher Fliehenden gewissen Schutz und Vorteil. Gottes Anspruch auf Gerechtigkeit musste so oder so Nachachtung verschafft werden! Da unwillentliche Blutschuld zur Folge hatte, dass jene Täter unter der Obhut der Leviten und Priester verbleiben mussten, so war stets Arbeitskraft vorhanden. Der Verfolger und die Richter aber hatten aufgrund der Annahme von Gottes Vorkehrung ebenso ihren Vorteil: Die Rechtspflege wurde erleichtert! Der Bluträcher musste seine ihm von Gott verordnete Aufgabe die Rache auszuführen nicht erfüllen, so lange der Totschläger in der Stadt verweilte.

 

Zehn Gebote: für Israel und die ganze Welt! *** Rbi8  4. Mose 35:10-15 ***

Rede zu den Söhnen Israels, und du sollst zu ihnen sagen: ‚Ihr zieht über den Jordan ins Land Kanaan. 11 Und ihr sollt euch geeignete Städte auswählen. Als Zufluchtsstädte werden sie euch dienen, und der Totschläger, der eine Seele unabsichtlich erschlägt, soll dorthin fliehen. 12 Und die Städte sollen euch als Zuflucht vor dem Bluträcher dienen, damit der Totschläger nicht stirbt, ehe er zum Gericht vor der Gemeinde steht. 13 Und die Städte, die ihr geben werdet, die sechs Zufluchtsstädte, werden euch zu Diensten sein. 14 Drei Städte werdet ihr diesseits des Jordan geben, und drei Städte werdet ihr im Land Kanaan geben. Als Zufluchtsstädte werden sie dienen. 15 Den Söhnen Israels und dem ansässigen Fremdling und dem Ansiedler in ihrer Mitte werden diese sechs Städte zur Zuflucht dienen, damit jeder dorthin flieht, der eine Seele unabsichtlich erschlägt.

 

Mit Jesus erhielten wir bei der Taufe den „nächsten Verwandten“, dem die Rache anheimgestellt ist am Mörder unserer Familienangehörigen! Da beim Wechsel des Hohepriesters für unwillentliche Totschläger Freilassung kam ist mit Jesu Wiederkehr und dem Jubeljahr erneut eine grosse Freilassung verbunden!

 

Im kommenden System wird es dafür erdenweit eine vergleichbare Vorkehrung geben! Wer unwillentlich einen Menschen tötet wird in einer dieser Städte Zuflucht suchen müssen! Durch die Auferstehungshoffnung werden tödlich Verunfallte, die während des Millenniums in Unfälle verwickelt wurden durch die Priesterkönige wiederum zum Leben gelangen. Paulus frägt daher zu Recht: „Tod, wo ist dein Stachel?

 

*** Rbi8  1. Korinther 15:54-57 ***

Wenn aber [dieses Verwesliche Unverweslichkeit anzieht und] dieses Sterbliche Unsterblichkeit anzieht, dann wird sich das Wort erfüllen, das geschrieben steht: „Der Tod ist für immer verschlungen.“ 55 „Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?“ 56 Der Stachel, der den Tod verursacht, ist die Sünde, die Kraft der Sünde aber ist das GESETZ. 57 Gott aber sei Dank, denn er gibt uns den Sieg durch unseren Herrn Jesus Christus!

 

Wo aber Menschen Gottes GESETZ erneut missachtet haben und jemanden willentlich getötet haben wird an jenen die ewige Strafe vollstreckt, die Gott für Blutschuld vorsieht! Die 144.000 müssen „mit eisernem Stab“ Gottes Urteile vollstrecken, Jesus stirbt kein weiteres Mal für jene Sünder!

 

Kriminalität in Österreich 2012Heute ist die Verfolgung von Verbrechern eine grosse Last auf der ganzen Erde. Die meisten Verbrecher entziehen sich der Justiz und die Quote von unaufgeklärten Fällen ist beängstigend wie eine Statistik aus Österreich im Jahre 2012 zeigt! Tendenz eher steigend, Kosten für Rechtspflege wachsen in den Himmel!

 

Das Rechtssystem mit geschlossener Verwahrung in Haftanstalten hat sich als zweischneidig erwiesen. Solche Anlagen sind sehr oft zu Brutstädten für mehr und zu schwereren Verbrechern geworden. Eine sehr hohe Last für das Volk an Steuern ist die Folge! Die von der Bibel her proklamierte offene Strafvollstreckung, wo ein unwillentlicher Totschläger bis zum Tod des Hohepriesters in der Zufluchtstadt verbleiben und dort für den Lebensunterhalt arbeiten musste hatte für alle Seiten Vorteile! Der Dieb musste das Diebesgut zurückerstatten, bis zu fünffach! Wer nicht zahlen konnte musste sich und womöglich selbst seine Familie in Sklavendienst geben. Der Verurteilte blieb dadurch ein nützliches Element innerhalb der Gesellschaft und verblieb in einer Umgebung, wo das GESETZ eingehalten und gelehrt wurde!

 

Der böswillige Verbrecher aber bezahlte mit seinem Leben! Die Todesstrafe verhinderte, dass das Übel sich wie Gangrän ausweitet, bis es keinerlei Heilung mehr gibt! Da der Ankläger als Hauptzeuge an der Urteilsvollstreckung teilhaben muss wurde dadurch eine zusätzliche Hürde gesetzt, die vor leichtfertiger oder gar falscher Klage schützte! Wurde ein falscher Ankläger oder falscher Zeuge entdeckt, so lag auf ihm dasselbe Strafmass!

 

All dies gibt viel Sinn auch im Hinblick auf die „Wiederherstellung des Königreiches für Israel“ und die gesamte kommende erdenweite Verwaltung!

 

*** Rbi8  4. Mose 35:6-8 ***

Dies sind die Städte, die ihr den Leviten geben werdet: sechs Zufluchtsstädte, die ihr geben werdet, damit der Totschläger dorthin flieht, und außer ihnen werdet ihr weitere zweiundvierzig Städte geben. 7 Alle Städte, die ihr den Leviten geben werdet, werden achtundvierzig Städte sein, sie zusammen mit ihren Weidegründen. 8 Die Städte, die ihr geben werdet, werden aus dem Besitz der Söhne Israels sein. Von den vielen werdet ihr viele nehmen, und von den wenigen werdet ihr wenige nehmen. Jeder wird im Verhältnis zu seinem Erbe, das er in Besitz nehmen wird, einige seiner Städte den Leviten geben.“

 

Die Levitenstädte, von wo aus das Recht gelehrt und wo Recht gesprochen wurde waren in regelmässigem Abstand Deutschland: Zahl der Einbrüche steigt über das ganze Land verteilt. Es waren lokale Zentren, von wo aus die Regierungsmacht während der Zeit der Richter in Israel ausgeübt wurde. Im kleinen Land Israel waren es achtundvierzig Orte, auf jeden Stamm traf es vier solche Verwaltungszentren! Auf je zwei Stämme kam darin eine Zufluchtsstadt.

 

Anstatt wie heute, wo es rund 200 Nationen gibt, wo die vollziehende Washington und Trump: Drain the swampMacht meist stark am Regierungssitz  zentralisiert wird, so werden in Zukunft 144.000 Priesterkönige sich die Macht in wesentlich kleineren Portionen teilen müssen! Dies behindert deutlich die Bildung von Machtsphären, wie wir sie heute kennen! Nicht mehr wird es grosse Verwaltungszentren geben, wo sich alle Macht und Kompetenz kumuliert und wo dadurch jede Form der Korruption blüht. Es sind diese heutigen Machtzentren, von wo aus dem Volk übergrosse Lasten durch überbordenden Steuern aufgezwungen werden, um den Wasserkopf an Administration am Leben zu erhalten.

 

Eindeutig wird künftig die Kompetenz erneut nach unten verordnet, beginnend in der Familie, beim Vater als „Haupt“ und der Versammlung beim Vorsteher. Nur noch die gewichtigen Aufgaben werden zentral auf Ebene von Volksgruppen und Ländern behandelt. Diese selbst stehen unter Aufsicht durch Jesus und die Apostel, die von Jerusalem her handeln und von wo aus Gottes Wille und Sein GESETZ wiederum ausgehen werden. Diesmal aber werden diese verbindlich sein für alle Völker und Nationen!

 

*** Rbi8  Jesaja 2:3-4 ***

Und viele Völker werden bestimmt hingehen und sagen: „Kommt, und laßt uns zum Berg Jehovas hinaufziehen, zum Haus des Gottes Jakobs; und er wird uns über seine Wege unterweisen, und wir wollen auf seinen Pfaden wandeln.“ Denn von Zion wird [das] Gesetz [[GESETZ]]ausgehen und das Wort Jehovas von Jerusalem. 4 Und er wird gewiß Recht sprechen unter den Nationen und die Dinge richtigstellen hinsichtlich vieler Völker.

 

Das Völkerrecht wird in zwischenstaatlichen Angelegenheiten und wo es Volksgruppen betrifft auf dem Berg Zion entschieden werden! Jerusalem wirkt wie der internationale Gerichtshof in Haag. Allerdings wird nun wahres Recht gesprochen und dem Recht auch Nachachtung verschafft!

 

Wenn wir diese realen Aspekte von der physischen Wirklichkeit trennen und die Auferstehung der Toten in den geistigen Himmel versetzen, wie dies die Religionen doch so gerne tun, dann nehmen wir die Aussagekraft der Worte Gottes weg! Das Verständnis der wirklichen Zusammenhänge geht verloren!

 

10.5.2.5     Weitgehend autonome Verwaltung von lokalen Schaltstellen aus

All diese Dinge waren bereits im GESETZ Mose beschrieben. Sie wurden von Anfang an zur Zeit Josuas und der Richter in Israel wenig zentralistisch behandelt, sondern auf niederer Ebene der Kommune gelöst! 

 

*** Rbi8  Richter 17:6 ***

In jenen Tagen gab es keinen König in Israel. Jedermann war gewohnt, zu tun, was in seinen eigenen Augen recht war.

 

Jesus inmitten der sieben Leuchter (Versammlungen) hält die sieben Sterne (Vorsteher) in seiner HandChristenversammlungen funktionieren nach demselben Prinzip! Es gibt keinen direkt anwesenden König. Jeder Vorsteher ist Gott und Jesus gegenüber Rechenschaftspflichtig! Jesus wandelt inmitten der „sieben Leuchter“ und hat die Versammlungsvorsteher, die „Engel“ (gr: aggelos = Bote)wie „Sterne“ in seiner rechten Hand. 

 

Als Jerusalem von Jehova als Hauptstadt erwählt wurde und dort der Tempel zu stehen kam waren bereits fünfhundert Jahre der Zeit der Richter vergangen! Die Städte und ihre Priesterschaft hatten bisher weitgehend autonom gehandelt. Die drei grossen Festzeiten verbanden aber Priester, Leviten und das Volk hin vorab zum jeweiligen Ort, wo das Zelt der Zusammenkunft weilte und wo die Bundeslade war. Sowohl von Gott vorherbestimmte Richter wie Propheten hatten Rechtsgewalt.

 

Nach der Aufrichtung des Königtums in Israel, zur Zeit Davids, wo das Zelt der Zusammenkunft auf den Berg Zion kam und dem Bau des Tempels unter Salomo und dessen Einweihung, da vereinte sie sich erneut alles Volk nach Jerusalem hin, von wo aus die Richtlinien Jehovas gelehrt wurden. Es gab keine Zeit, wo das GESETZ nicht jährlich dem ganzen Volk vorgelesen wurde! Das sich versammeln am Sabbat, den Neumonden und Festzeiten, sowie die Lesung der Verordnungen war ein verbindliches Gebot sowohl für Priester und Leviten im Tempel, für Vorsteher in den Versammlungen und für alle Männer innerhalb ihrer Familie! Durch Moses gab Jehova dieses Gebot:

 

(5. Mose 4:9, 10)  Nur hüte dich und gib gut acht auf deine Seele, damit du die Dinge nicht vergißt, die deine Augen gesehen haben, und damit sie nicht aus deinem Herzen weichen alle Tage deines Lebens; und du sollst sie deinen Söhnen und deinen Enkeln bekanntgeben, 10 den Tag, da du vor Jehova, deinem Gott, im Họreb standest, als Jehova zu mir sprach: ‚Versammle das Volk zu mir, damit ich sie meine Worte hören lasse, daß sie mich fürchten lernen alle Tage, die sie auf dem Erdboden am Leben sind, und damit sie ihre Söhne lehren.‘

 

Gottes Wort beständig zu lesen, damit alle hören und schon Kinder die Rechtsordnung Gottes kennen bedeutet Leben!

 

Korruption bei der Justiz: Das hat System Der Tendenz von heute, dem Staat viele Aufgaben zu übertragen, die eigentlich der Einzelne oder die Gruppe lösen sollte, dies hat einen Beamtenapparat zur Folge, der zur kostspieligen Last wird und stets zu Korruption neigte! Darunter gehört auch die Rechtspflege durch weltliche Gerichte. Der normale Bürger kennt einen Bruchteil der sich oft gegenseitig aufhebenden Gesetze. Ein Dschungel des Rechtsverständnisses in dem sich nur noch Anwälte auskennen und ihre Macht nach der Art der Schriftgelehrten und Pharisäer arg missbrauchen! Jesu Worte haben nichts von ihrer Gültigkeit eingebüsst, wo es um Gottes eigenen Rechtsmassstab geht:

 

*** Rbi8  Matthäus 5:19-20 ***

Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden. 20 Denn ich sage euch, daß ihr, wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, keinesfalls in das Königreich der Himmel eingehen werdet.

 

Ein einfaches Beispiel zeigt wohin es führt, Gottes Massstab zu missachten. Dies beginnt in der kleinsten Einheit des Staates, der Familie: Gott hatte unbestritten dem Vater als „Haupt“ die Rechtspflege in Familienangelegenheiten übertragen. Das Gesetz des Ehemannes galt in Israel über seine Frau und die Kinder! Das galt für Christen ebenso uneingeschränkt! Paulus bestätigt im Brief an die Römer:

 

*** Rbi8  Römer 7:2 ***

Zum Beispiel ist eine verheiratete Frau durch GESETZ an ihren Mann gebunden, während er lebt; wenn aber ihr Mann stirbt, ist sie von dem GESETZ ihres Mannes entbunden.

 

Durch Gleichschaltung von Mann und Frau in Familienangelegenheiten gibt es heute kein klar definiertes „Haupt“ der Familie mehr und damit auch keinen deutlichen Schlussentscheid bei Meinungsverschiedenheiten oder gar Verletzung des göttlichen GESETZES! Diese Situation hat viele Reibereien zur Folge, da jeder auf dasselbe Recht zum Schlussentscheid pocht. Der Streit muss nun von aussen geschlichtet werden! Da die Kirchengemeinde und Pfarrer Rechtsfragen an den Staat delegieren sind heute Familienrichter, respektive Familienrichterinnen zuständig. Wie viel Parteiliche Urteile wurden schon gefällt, um die Sache der Frauenrechte zu stützen, obwohl die Entscheide offen gegen Gottes Rechtsverständnis gerichtet sind? Frau und Mann können diese Richter anrufen. Das ist nicht nur eine unpersönliche, oft kostspielige Angelegenheit die viel Zeit und Energie verschlingt, auch die Folgen davon, dass Gottes Normen ausser Acht gelassen werden sind sehr vielschichtig, schmerzlich und hoch! Der Familienrichter wird oft nur noch dann angerufen, wenn die eine Seite die Scheidung verlangt! Statistiken zeigen, dass dies in weitgehendsten Fällen die Frau ist, Männer das Recht über ihre Kinder verlieren und zu Zahlvätern degeneriert werden. Unvorstellbares Leid ist die Folge Gottes Rat zu verwerfen. Unsere Weisheit der Weisen hat zum Zerfall der Familien geführt, wo geregelte Ehen zur Ausnahme wurden! Zerfall der Familien hatte schon seit immer auch den Zerfall moralischer Normen und schlussendlich Zerfall des Staatsgebildes zur Folge.

 

Die wichtigsten Hauptbegriffe und Zusammenhänge des göttlichen Rechts im Überblick
  

In Jehovas Recht war es nach dem Vater der in Familienangelegenheiten Entscheide fällte der Priester, der nächst höhere Entscheidungsbefugnis als Richter hatte. Da er als Versammlungsvorsteher seine Kleinviehherde kennen musste wurden ihm Streitigkeiten schnell bekannt und er konnte vermittelnd und schlichtend eingreifen. Scheidung war eine Ausnahme im ursprünglichen Staat Israel! Auch die zwölf Stämme untereinander zeigten sich immer wieder zu Übereinkommen bereit und unterzogen sich Schiedsgerichten. Wenn ein einzelner Stamm Unrecht in seinen Reihen duldete, so wurde er von den übrigen Stämmen zur Rechenschaft gezogen! Als die Benjaminiter ein grausames Sexualvergehen zudeckten zogen die übrigen Stämme zur Urteilsvollstreckung gegen jenen Stamm aus!

 

Erst nachdem David und dann vor allem Salomo ein ausgeklügeltes zentralistisches System errichtet hatte und die Steuerlast auf dem Volk zu gross geworden war kam es zum Aufstand und zur Abspaltung von zehn Stämmen!

 

10.5.2.6     Das Vermögen der Nationen werdet ihr essen und ihrer Herrlichkeit werdet ihr euch rühmen!

Die Feueropfer Jehovas waren ein weiterer Teil des Erbes der Priester und Leviten. Ein wesentlicher Teil der Feueropfer stand in Verbindung zur Rechtsprechung, da ja als Wiedergutmachung gegenüber Jehova gewisse Tiere und Getreideopfer als Schuld- und Sühneopfer dargebracht werden mussten. Diese Opfer gingen dann zu einem Teil zu Gunsten der am Rechtsverfahren beteiligten Priester und deren Familien! Das Opfer für Jehova bildete somit Anteil des Entgelts für das Justizsystem, an die Verwaltung, die Seinem GESETZ Nachachtung verschafft! Es musste als etwas Heiliges direkt vor Ort beim Tempel verzehrt werden! Dies unterband den Handel und die Bereicherung der levitischen Priester, was eher der Förderung des Unrechts gedient hätte.

 

*** Rbi8  5. Mose 18:1-2 ***

Die Priester, die Leviten, der ganze Stamm Levi, sollten weder einen Anteil noch ein Erbe mit Israel bekommen. Die Feueropfer Jehovas, ja sein Erbteil, sollten sie essen. 2 Somit sollte er kein Erbteil inmitten seiner Brüder bekommen. Jehova ist sein Erbteil, so wie er zu ihm geredet hat.

 

Das, was das Volk Jehova an Opfern darzubringen hatte, war Levis Anteil. Diese gab Jehova somit als zusätzliches Erbe an die Priester und Leviten an der Stelle eines Erbteiles am Land! Gemäss den Aussagen Jehovas durch Jesaja über kommende Dinge wird jener frühere Zustand offensichtlich wiederum ähnlich hergestellt werden! In Israel und unter Christen sind bestimmte Vorgehen notwendig, um Vergebung von Übertretung des Rechts zu erlangen!

 

Gottes Vorkehrungen für Sündenvergebung wahrnehmen!
  

Jesus festigte einige dieser Dinge, welche durch falsche Rechtspflege und durch verdrehtes Denken entstanden waren dadurch, dass er u.a. der leichten Scheidung wie sie sich eingelebt hatte einen Riegel vorschob und künftig ausschliesslich die eheliche Untreue als Grund anerkannte. Wie die Briefe des Paulus zeigen wurden die Grundlagen der Familie im Urchristentum erneut gefestigt. Nach der Stellung des Vaters für Entscheide in Familienangelegenheiten kamen unmittelbar danach die Ältesten, die das Recht pflegen mussten und die Stellung des Priesters vertretend innehaben! Einen Rechtsentscheid ausserhalb dieser Grenze, Richtern der Nationen bei „Ungläubigen“ zu suchen war vollkommen verpönt: Ein Wagnis, das mit Versammlungsausschluss enden würde, weil dadurch die wahre von Christus bestimmte „obrigkeitliche Gewalt“ missachtet wurde! (1.Kor 6:4-6)

 

Solche dem „GESETZ des Christus“ getreue Vorsteher werden nun künftig die Rechtsstreitigkeiten der ganzen Erde richten! Die 144.000 Priesterkönige werden die Oberrichter der Versammlungsvorsteher sein!

 

*** Rbi8  1. Korinther 6:1-3 ***

Wagt es jemand von euch, der eine [Rechts]sache gegen den anderen hat, vor ungerechte Menschen vor Gericht zu gehen und nicht vor die Heiligen? [[(Mitchristen, Vorsteher, Versammlungsrichter)]] 2 Oder wißt ihr nicht, daß die Heiligen die Welt richten werden? Und wenn durch euch die Welt gerichtet werden soll, seid ihr da nicht geeignet, ganz geringfügige Dinge rechtlich zu entscheiden? 3 Wißt ihr nicht, daß wir [[(die Apostel)]] Engel [[(gr. aggelous = Boten, Vorsteher; die 144.000)]] richten werden? Warum also nicht Dinge dieses Lebens?

 

Menschen und Richter aus den Nationen, die nicht zum „Königreich des Sohnes der Liebe“ gehören sind von ihrem Standpunkt aus „Fremde“, die nicht direkt zum System Israels, des „Königreiches Gottes“ gehören. Erst durch die Taufe und Anerkennung von Gottes GESETZ wurden sie Teil des „Staatswesens Israels“, unterordneten sich dem „GESETZ des Christus“ freiwillig. Selbst als Juden die Jesus ablehnten waren sie dem Christus entfremdet und vom neuen Bündnis Gottes ausgeschlossen, von der Hoffnung auf ewiges Leben und Auferstehung abgeschnitten.

 

Durch Jesu Fleischestod wurde die Feindschaft aufgehoben ...  *** Rbi8  Epheser 2:11-18 ***

Behaltet daher im Sinn, daß ihr früher nach dem Fleische Leute von den Nationen gewesen seid; „Unbeschnittenheit“ wurdet ihr genannt von dem, was „Beschneidung“ genannt wird, die mit Händen am Fleisch vorgenommen wird 12 daß ihr zu jener besonderen Zeit ohne Christus wart, entfremdet dem Staatswesen Israels und Fremde gegenüber den Bündnissen der Verheißung, und ihr hattet keine Hoffnung und wart ohne Gott in der Welt. 13 Nun aber, in Gemeinschaft mit Christus Jesus, seid ihr, die ihr einst fern wart, durch das Blut des Christus nahe gekommen. 14 Denn er ist unser Frieden, er, der die zwei Teile zu einem machte und die Zwischenwand, die sie voneinander abzäunte, vernichtete. 15 Durch sein Fleisch hob er die Feindschaft auf, das aus Verordnungen bestehende GESETZ der Gebote [[(das Urteil: den Fluch als „handschriftliche Urkunde“, die bei der Taufe sinnbildlich an den „Stamm“ geheftet wurde (Gal 3:12, 13))]], damit er die beiden Völker [[(Juden („Ebioniten“ und Heidenchristen („Paulikaner“))]] in Gemeinschaft mit sich zu einem neuen Menschen schaffe und Frieden mache 16 und damit er durch den Marterpfahl [[(Pfahl)]] beide Völker in einem Leib [[(des Christus)]] mit Gott völlig versöhne, weil er die Feindschaft durch sich selbst getötet hatte [[(durch seinen Todals Unschuldiger unsere Schuld, den „Fluch“ auslöschte)]]. 17 Und er kam und verkündete die gute Botschaft des Friedens euch, den Fernen, und Frieden den Nahen, 18 denn durch ihn haben wir, beide Völker, durch einen Geist [[(der aus den Schriften zu uns redet)]] den Zutritt zum Vater.

 

Erst das Blut Christi, das in der Taufe durch Löschung früherer Sünden zum Eintritt in den neuen Bund dient und eigene Schuld und damit Verbunden den „Fluch auf Sünde“ abwäscht erlaubte es mit Gott in Frieden zu gelangen! Die „Zwischenwand“ zwischen Reinen und Unreinen, durch die trennenden „Verordnungen der Gebote“ innerhalb des GESETZES, wo der „Fluch und Segen“ im Bund von Moab definiert ist, diese Trennung wurden durch Jesu Tod niedergerissen, so dass Heiden und Juden die Jesus anerkannten zum einem „Leib des Christus“ zusammengefügt wurden. Ein und dasselbe GESETZ ist für beide gültig! Wer Gottes Gebote hält hat Zutritt zum Vater „... durch ihn haben wir, beide Völker, durch einen Geist den Zutritt zum Vater.“ Paulus spricht von zwei Völkern: Den am Fleisch beschnittenen Ebioniten und den am Geist beschnittenen Paulikanern!

 

Der "Leib des Christus", ein geistiger Tempel!
  

Künftig werden dieselben getreuen Vorsteher von Christenversammlungen wiederum die Angelegenheiten auf Versammlungs- und auf kommunaler Ebene leiten und ihrem Priesterkönig gegenüber rechenschaftspflichtig sein, so wie die Versammlungen und deren Älteste im ersten Jahrhundert den Aposteln gegenüber untertan waren und Rechenschaft abzulegen hatten!

 

Diese Vorsteher werden somit erneut die „Schafe“ ihrer geistigen Kleinviehherden hüten! Jesaja spricht zudem: „Ausländer werden eure Landwirte und Winzer sein“. Die „Priester Jehovas“ werden das Vermögen der Nationen essen. Was meint er damit?

 

Traubenernte schon bald auf dem eigenen Erbbesitz?*** Rbi8  Jesaja 61:5-9 ***

„Und Fremde werden tatsächlich dastehen und eure Kleinviehherden hüten, und die Ausländer werden eure Landwirte und eure Winzer sein. 6 Und was euch betrifft, die Priester Jehovas werdet ihr genannt werden; die Diener unseres Gottes werdet ihr geheißen werden. Das Vermögen der Nationen werdet ihr essen, und ihrer Herrlichkeit werdet ihr euch rühmen. 7 Statt eurer Schande wird es einen doppelten Teil geben, und statt der Demütigung werden sie jubeln über ihren Anteil. Darum werden sie in ihrem Land sogar einen doppelten Teil in Besitz nehmen. Freude auf unabsehbare Zeit ist das, was ihnen zuteil werden wird. 8 Denn ich, Jehova, liebe das Recht, ich hasse Raub samt Ungerechtigkeit. Und ich will ihren Lohn in Wahrhaftigkeit geben, und einen Bund [[(auf ewig)]] von unabsehbarer Dauer werde ich sie betreffend schließen. 9 Und ihre Nachkommenschaft wird tatsächlich bekannt sein selbst unter den Nationen und ihre Nachkommen inmitten der Völker. Alle, die sie sehen, werden sie erkennen, daß sie die Nachkommenschaft sind, die Jehova gesegnet hat.“

 

Da die ganze Erde als Erbe an die „grosse Volksmenge“ und deren Nachkommen aufgeteilt sein wird, werden jene „Ausländer“ nun die Landwirte sein, die von ihrem Ertrag den Zehnten abliefern. Sie sind „Fremde“, da die Erstauferstandenen sie nie persönlich gekannt hatten! Unter ihnen werden auch jene sein, die in der allgemeinen Auferstehung wiederkommen, zum Gericht und daher Freiheitsentzug und Arbeitszuteilung erhalten bis die frühere Schuld die sie sich vor dem Tod aufgehäuft hatten abgetragen ist. Eine Gerechtigkeit die Gott verlangt, da der adamische Tod keinerlei ungesühnte Sünde auslöscht. Jesaja spricht ja zu Juden seiner Tage, wo jeder Mensch aus den Nationen noch ein „Fremder“ war, dem Staatswesen Israels entfernt und dessen Rechtsordnung missachtend.

 

Korruptionswahrnehmungsindex 2013 Nun aber, in der Erstauferstehung sind die versiegelten „Ausländer“ Teil des „Königreiches Gottes“. Sie sind Mitarbeiter der Apostel, um gemeinsam die künftige „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ zu unterhalten und bringen ihrerseits den Anteil Jerusalems aus ihren Städten! Sinnbildlich bringen sie die Ernte herein.

 

Jehova verspricht den künftigen Priestern gar, dass sie „in ihrem Land einen doppelten Teil in Besitz nehmen“. Er erklärt: „Das Vermögen der Nationen werdet ihr essen, und ihrer Herrlichkeit werdet ihr euch rühmen.“ Die Städte und Länder der Nationen werden von den 144.000 Priesterkönigen verwaltet. Sie werden dort gar einen doppelten Anteil für ihren Dienst für Jehova erhalten: „Freude auf unabsehbare Zeit ist das, was ihnen zuteil werden wird.“ Da das Auskommen jener getreuen Männer gesichert ist und sie sich schon zuvor vor Habsucht gehütet hatten wird der Anreiz der Korruption nachzugeben gering sein: „Denn ich, Jehova, liebe das Recht, ich hasse Raub samt Ungerechtigkeit.

 

Statt der heute blühenden Korruption, galoppierender Ungerechtigkeit und Raub wird auf der ganzen Erde wahres Recht einkehren! Der zugesagte Lohn wird jedem Arbeiter ausgezahlt und nicht durch Steuerabgaben, Inflation und täglich steigende Preise aufgezehrt!

 

Die Nachkommenschaft der Priesterkönige werden geehrt sein, weil sie von ihren fleischlichen und geistigen Vätern denselben Rechtsmassstab anwenden lernen. Heute sind Politiker und Priester und deren Kinder im Volk vielfach verachtet, weil ihnen allzu oft mit Recht Mittäterschaft am herrschenden Unrecht vorgeworfen wird!

 

10.5.2.7     Moses, Josua und die Vorsteher Israels als Verantwortliche für gerechte Landverteilung

Als Moses vorab die Gebiete östlich des Jordan erobert hatte begann die Verteilung an die ersten der zwölf Stämme Israels. Josua war nach dem Tod von Moses zuständig, die Erde westlich des Jordan, die nun durch ihn und die zwölf Stämme zuerst erobert werden mussten den restlichen Brudervölkern zuzuteilen. „Nur dem Stamm der Leviten gab er kein Erbe. Die Feueropfer Jehovas, des Gottes Israels, sind ihr Erbe, so wie er es ihnen verheißen hat.“ So gab es insgesamt zwölf Erbteile bei der Landverteilung, da ja statt Joseph seine zwei Söhne Manasse und Ephraim als Stämme galten (Jos 13:14).

 

Jehova soll das Erbteil Levis sein!*** Rbi8  Josua 14:3-5 ***

Denn Moses hatte das Erbe der zwei anderen Stämme und des anderen halben Stammes jenseits des Jordan gegeben; und den Leviten gab er kein Erbe in ihrer Mitte. 4 Denn die Söhne Josephs waren zwei Stämme geworden, Manasse und Ephraim; und sie hatten den Leviten keinen Landanteil gegeben, außer Städten zum Wohnen und deren Weidegründe für ihren Viehbestand und ihr Eigentum. 5 So, wie Jehova es Moses geboten hatte, so taten die Söhne Israels; und sie teilten dann das Land zu.

 

Zu den Levitenstädten hinzu gab es somit auch noch Weidegrund für das Vieh der Leviten, um dort auch eigene Weingärten, Früchte und Gemüse zu haben! Es war so geregelt, dass ein bestimmtes Opfertier nicht unmittelbar am selben Tag, wo es zum Priester gebracht wurde auch geschlachtet werden musste und auf den Altar kam! Ausser einem eigenen Viehbestand gab es somit auch einen Bestand an Opfertieren, die für eine gewisse Zeit auf der Weide blieben. Diese durften gemäss der Verordnung Jehovas unter keinen Umständen vertauscht werden! Da die Opferung vorab beim Zelt der Zusammenkunft und später in Jerusalem im Tempel geschah, nahmen die Priester diese Opfer jeweils zu den zwei Zeiten mit, wo es sie je nach ihrer Abteilung traf im Tempel Dienst zu tun, Morges wie Abends! Sie opferten somit die ihnen zustehenden Opfertiere selbst und teilten sich so den Unterhalt während ihres jeweils zweiwöchigen Aufenthaltes in Jerusalem ein! Besondere Regelungen gab es zudem für die drei jährlichen grossen Feste, wo besonders viele Gemeinschaftsschlachtopfer benötigt wurden!

 

Die Worte Jesajas lassen auf einen ähnlichen Sachverhalt im kommenden System schliessen! „Und was euch betrifft, die Priester Jehovas werdet ihr genannt werden; die Diener unseres Gottes werdet ihr geheißen werden. Das Vermögen der Nationen werdet ihr essen, und ihrer Herrlichkeit werdet ihr euch rühmen.“ Die wertvollen Dinge, die als Opfer auf der ganzen  Erde dargebracht werden kommen zum angemessenen Teil nach Jerusalem!

 

Die Landverteilung in Israel dauerte zudem eine gewisse Zeitspanne, etwa sechs Jahre nach Durchquerung des Jordan erhielt der letzte Stamm durch Los sein Erbe, da nicht alles Territorium unmittelbar erobert und dann zugeteilt werden konnte. So kamen einige Stämme früher und andere erst später zu ihrem Besitz. Allerdings war dies den Söhnen Israels zuzuschreiben, die offenbar ihre Ziele nicht richtig gesteckt hatten und nun einen neuen Anstoss benötigten! Bei einem der Feste beim Zelt der Zusammenkunft in Silo beschwerte sich Josua deswegen bei den Vorstehern:

 

Josua verhandelt betreffs Erbe von Manasse und Ephraim*** Rbi8  Josua 18:2-7 ***

Doch da waren unter den Söhnen Israels immer noch welche übrig, deren Erbe man nicht zugeteilt hatte, nämlich sieben Stämme. 3 Da sprach Josua zu den Söhnen Israels: „Wie lange werdet ihr lässig sein, einzuziehen, um das Land in Besitz zu nehmen, das Jehova, der Gott eurer Vorväter, euch gegeben hat? 4 Verschafft euch drei Männer von jedem Stamm, und ich will sie aussenden, damit sie sich aufmachen und im Land umherwandern und es aufzeichnen in Übereinstimmung mit ihrem Erbe, und laßt sie zu mir kommen. 5 Und sie sollen es unter sich in sieben Anteile verteilen. Juda wird auf seinem Gebiet gegen Süden stehenbleiben, und das Haus Joseph wird auf seinem Gebiet gegen Norden stehenbleiben. 6 Was euch betrifft, ihr werdet das Land in sieben Anteilen aufzeichnen, und ihr sollt sie hierher zu mir bringen, damit ich hier, vor Jehova, unserem Gott, das Los für euch werfe. 7 Denn die Leviten haben keinen Anteil unter euch, weil das Priestertum Jehovas ihr Erbe ist; und Gad und Ruben und der halbe Stamm Manasse haben ihr Erbe auf der Seite des Jordan gegen Osten genommen, das ihnen Moses, der Knecht Jehovas, gegeben hat.“

 

Auch bei der Inbesitznahme der ganzen Erde werden gewisse Hindernisse auftauchen, die es zu lösen gelten wird. Jesus als der grössere Führer wie Moses und Josua wird aber schnell dafür sorgen, dass die Erde gerecht verteilt wird. Ausser der „grossen Volksmenge“, die vorab ihre Landteile als Erbe je nach nationaler Zugehörigkeit in Empfang nehmen darf, werden es die Auferstandenen „Gerechten und Ungerechten“ in der allgemeinen Auferstehung sein, welche ebenfalls integriert werden sollen und ebenso ihren gerechten Anteil durch das Los erhalten müssen! Bestimmt darf es auch darin keine unnötige Verzögerung geben und es wird Energie von Seiten der Verwaltung erfordern die gewaltige Aufgabe zu lösen, die ganze Erde gerecht zu verteilen und zu einem Paradies zu verwandeln!

 

Aufteilung des Landes unter die zwälf Stämme Israels Nach Abschluss der Verteilung des Erbes an die zwölf Stämme fehlte nur noch die Zuteilung der Levitenstädte. Das war eindeutig erst am Ende der Eroberung möglich, da ja einige der Städte bei der Eroberung vollkommen zerstört wurden. Städte und nicht Ruinen sollten sie erhalten! Levi sollten ja gemäss den Worten Jehovas über das ganze Gebiet Israels regelmässig verteilt sein, so dass der Stamm Levi kein zusammenhängendes Stammesgebiet besitzen würden. Jakob hatte dies bereits bei seinem Segenswunsch für die Söhne Israels angedeutet, als er den Zorn Simeons und Levis tadelte.

 

*** Rbi8  1. Mose 49:5-7 ***

Simeon und Levi sind Brüder. Werkzeuge der Gewalt sind ihre Schlachtwaffen. 6 In ihre Gruppe von Vertrauten komme nicht, o meine Seele. Mit ihrer Versammlung werde nicht vereint, o mein Gemüt, denn in ihrem Zorn töteten sie Männer, und in ihrem Mutwillen durchschnitten sie Stieren die Sehnen. 7 Verflucht sei ihr Zorn, denn er ist grausam, und ihr Zornausbruch, denn er handelt hart. Ich will sie aufteilen in Jakob und will sie zerstreuen in Israel.

 

Der Ausspruch, den Jakob über den Zorn Levis und Simeons gesprochen hatte, er sollte sich hier u.a. nun insofern an den Nachkommen Levis erfüllen, indem der Stamm über das ganze Territorium Israels unter alle übrigen zwölf Stämme zerstreut wurde. Der Stamm Simeon erhielt seinen Erbteil inmitten des Stammes Juda, vom Teil Judas vollkommen umgeben (Jos 19:1). Als die Erde durch Los an die Stämme verteilt war forderten auch die Leviten zu Recht die ihnen von GESETZES wegen zustehenden Städte!

 

*** Rbi8  Josua 21:1-3 ***

Die Häupter der Väter der Leviten traten nun zu Eleasar, dem Priester, und zu Josua, dem Sohn Nuns, und zu den Häuptern der Väter der Stämme der Söhne Israels, 2 und sie redeten dann in Silo im Land Kanaan zu ihnen, indem [sie] sprachen: Jehova hat durch Moses geboten, daß man uns Städte zum Bewohnen gebe samt ihren Weidegründen für unsere Haustiere. 3 Da gaben die Söhne Israels den Leviten nach dem Befehl Jehovas von ihrem Erbe diese Städte und ihre Weidegründe.

 

Josua tat so, wie Moses es geboten hatte! Jesus wird ebenso handeln, wenn er den Priesterkönigen ihre Städte zuteilt! Das ganze Wort Jehovas im GESETZ und den Propheten wird sich bestimmt erfüllen!

 

Anordnung der Stämme um das Zelt der AnbetungDie Familien der vier Söhne Levis, die Söhne Aarons, dem Priester und die übrigen Söhnen Levis, die Kehathiter, die Gerschoniter, die Merariter, welche die vier Abteilungen des Tempeldienstes bildeten: Sie wurden während der vierzig Jahre in der Wildnis in direkter Nähe rund um das Zelt der Zusammenkunft angeordnet.

 

Offenbar wird etwas Vergleichbares im „Heiligen Beitrag“ für die Priester und Leviten im „neuen Jerusalem“ geschehen! Nach Osten, vor dem Eingang zum Tempel war Aaron angeordnet. Auch in der Vision Hesekiels sind die Priester im Osten, die Leviten im Westen des Heiligtums, das in ihrer Mitte liegt 

 

*** Rbi8  Josua 21:41-45 ***

Alle Städte der Leviten inmitten des Besitztums der Söhne Israels waren achtundvierzig Städte samt ihren Weidegründen. 42 Diese Städte bestanden dann jeweils aus einer Stadt mit ihrem Weidegrund rings um sie her — so [war es] bei all diesen Städten.

43 So gab Jehova Israel das ganze Land, das er ihren Vorvätern zu geben geschworen hatte, und sie gingen daran, es in Besitz zu nehmen und darin zu wohnen. 44 Ferner gab Jehova ihnen ringsumher Ruhe, gemäß allem, was er ihren Vorvätern geschworen hatte, und nicht einer von allen ihren Feinden hielt vor ihnen stand. Alle ihre Feinde gab Jehova in ihre Hand. 45 Keine Verheißung war dahingefallen von der ganzen guten Verheißung, die Jehova dem Hause Israel gegeben hatte; alles traf ein.

 

Der Stamm Levi war somit der letzte, der sein Erbe zugeteilt erhielt! Jesus aber kündigte an, dass im neuen System „die Letzten die Ersten“ sein werden (Mat 20:16). Die 144.000 Versiegelten Priesterkönige bilden die Erstauferstandenen, Jehovas Erstlinge. Wie das Gleichnis von den Minen und das Gleichnis von den Talenten zeigen, werden die „Erstlinge“ ganz zu Beginn über ihre Städte auf der Erde gesetzt, weil ja der grössere Josua die Eroberung der ganzen Erde in einen einzigen Zug, in der Schlacht von Harmagedon von seinen Feinden her in Besitz nehmen wird! So wie Jehova den Vätern in Israel geschworen hatte, dass sie das ganze Land in Besitz nehmen würden und sich alles erfüllte, so wird es im Falle Jesu ebenso sein: „Keine Verheißung war dahingefallen von der ganzen guten Verheißung, die Jehova dem Hause Israel gegeben hatte; alles traf ein.“ Kein Buchstabe und auch nicht ein Teil eines Buchstabens, die nicht in Erfüllung gehen werden. So hatte auch Jesus es angekündigt! Ein gigantisches Werk gilt es zu erfüllen!

 

Jesus nimmt nach Harmagedon die ganze Erde in Besitz und verteilt durch die 144.000 Priesterkönige das Erbe
  

Aus der Wiederkehr Israels aus dem Exil, zur Zeit der Fertigstellung des Tempels in den Tagen Nehemias können wir weitere Schlussfolgerungen auf Kommendes ziehen. So wie dort eine Einteilung der notwendigen Arbeiten erfolgte, so wird unter Jesu und der Apostel Herrschaft diese Dinge neu geordnet werden.

 

*** Rbi8  Nehemia 12:44-47 ***

Ferner wurden an jenem Tag Männer über die Säle für die Vorräte bestimmt, für die Beiträge, für die Erstlinge und für die Zehnten, um in ihnen aus den Feldern der Städte die [von] dem Gesetz [[GESETZ]] [geforderten] Anteile für die Priester und die Leviten zu sammeln; denn Juda hatte Freude wegen der Priester und der Leviten, die zu Diensten standen. 45 Und sie begannen, sich der Obliegenheit ihres Gottes und der Obliegenheit der Reinigung anzunehmen, auch die Sänger und die Torhüter, gemäß dem Gebot Davids [und] Salomos, seines Sohnes. 46 Denn in den Tagen Davids und Asaphs, in vergangener Zeit, gab es Häupter der Sänger und den Gesang der Lobpreisung und Danksagung für Gott. 47 Und ganz Israel gab während der Tage Serubbabels und während der Tage Nehemias die Anteile der Sänger und der Torhüter gemäß dem täglichen Bedarf und heiligte [sie] für die Leviten; und die Leviten heiligten [sie] für die Söhne Aarons.

 

Auch die neu bestellten Priester und Leviten werden sich unmittelbar nach ihrer Einweihungder Obliegenheiten und der Reinigung“ annehmen. So muss vorab Jerusalem und ganz Israel von den Objekten des Götzendienstes gereinigt werden! Bedenken wir auch die Bestattung der vielen Toten Harmagedons, wo viele nur noch als Knochen übrigbleiben werden, um während sieben Jahren eingesammelt und beerdigt zu werden.

 

Auf dem Berg Zion hörte Johannes zudem „ein neues Lied“, das nur die 144.000 zu singen in der Lage waren! Die zwölf Torhüter müssen durch Jesus bestimmt werden und den „zwölf Toren“ der Stadt zugeordnet sein: Die Apostel als Vorsteher je eines Stammes! (Off 14:3)

 

Neues Jerusalem: Gottes kommende Regierungshauptstadt "Jahwe-Schammah"Hesekiel beschreibt den Anblick: „... das ganze Haus Israel in seiner Gesamtheit“ auf dem Berg Zion vereint. Er spricht vorausschauend vom „Israel Gottes“, den 144.000 Priesterkönigen, den Aposteln und Jesus! [Bb3]. Dorthin verspricht Jehova seine Auserwählten hinaufzuführen!

 

*** Rbi8  Hesekiel 20:40-41 ***

‚Denn auf meinem heiligen Berg, auf dem Berg der Höhe Israels‘, ist der Ausspruch des Souveränen Herrn Jehova, ‚dort werden sie, das ganze Haus Israel in seiner Gesamtheit, mir dienen im Land. Dort werde ich Wohlgefallen an ihnen finden, und dort werde ich eure Beiträge und die Erstlinge eurer Darbringungen in all euren heiligen Dingen fordern. 41 Wegen des beruhigenden Wohlgeruchs werde ich Wohlgefallen an euch finden, wenn ich euch aus den Völkern herausführe und ich euch tatsächlich aus den Ländern zusammenbringe, wohin ihr zerstreut worden seid, und ich will in euch geheiligt werden vor den Augen der Nationen.‘

 

Bis zum Ende waren jene vom Überrest über die ganze Erde zerstreut. Nun sind es die Abgesandten der Apostel die nach Harmagedon zu den entferntesten Teilen der Erde gesandt werden, um jene Auserwählten und deren Ehefrauen nach Jerusalem zu bringen: „... wenn ich euch aus den Völkern herausführe und ich euch tatsächlich aus den Ländern zusammenbringe, wohin ihr zerstreut worden seid“.

 

Zu den wichtigsten Städten in Israel die dem Stamm Levi zugeordnet waren und bis heute bekannte Orte sind gehörten: Hebron, Sichem, Gibeon, Anathot und viele Städte mehr, die auch aktuell z.T. eine gewichtige Rolle innerhalb der Wirtschaft Israels oder im Tourismus spielen. Im Kapitel 21 des Buches Josuas sind alle Städte aufgezeichnet, welche die Leviten erhielten.

 

Es ergibt Sinn, dass ein Teil der 144.000 auferstandenen Priesterkönige in denselben Städten Wohnsitz in Israel zugeteilt erhalten, wie sie unter Josua durch das Los bereits zugeteilt wurden! Ausserdem erhalten andere der Auferstandenen und Überlebenden Versiegelten vor allem jene während der vergangenen 2000 Jahre Verstorbenen treuen Christen aus den Nationen und der paulikanische überlebende Überrest all jene Städte der ganzen Erde zur Verwaltung zugeteilt, die Jesus ihnen beim Abschluss des „Abendessen der Hochzeit des Lammes“, am Ende ihrer Einweihung als Priester zu Königtum zuordnen wird.

 

Jesus verteilt Städte der Welt unter die 144.000 Priesterkönige auf *** Rbi8  Lukas 19:15-19 ***

Als er schließlich zurückkam, nachdem er die Königsmacht erlangt hatte, gebot er, daß jene Sklaven, denen er das Silbergeld gegeben hatte, zu ihm gerufen würden, um festzustellen, was sie durch ihre geschäftliche Tätigkeit gewonnen hätten. 16 Da trat der erste herzu und sprach: ‚Herr, deine Mine hat zehn Minen gewonnen.‘ 17 Somit sagte er zu ihm: ‚Wohlgetan, guter Sklave! Weil du dich in einer sehr kleinen Sache als treu erwiesen hast, so habe Gewalt über zehn Städte.‘ 18 Dann kam der zweite und sprach: ‚Herr, deine Mine hat fünf Minen eingetragen.‘ 19 Zu diesem sprach er ebenfalls: ‚Auch du sollst über fünf Städte gesetzt sein.‘

 

Die Karte zeigt die heutigen grossen Städte der Erde. Es ist einfach zu verstehen, dass gewisse heutige Grossstädte als mehrere einzelne Städte gerechnet werden. Jener Sklave, der zur einen Mine seines Herrn zehn Minen hinzugewonnen hatte wird möglicherweise statt über zehn einzelne, verteilte Städte nun über eine der heutigen Grossstädte gesetzt werden. Bestimmt aber werden jene Städte so oder so in ihrem Umfang auf ein vernünftiges Mass reduziert werden! Alleine schon die Selektion die Harmagedons Urteilsvollstreckung mit sich bringt, durch die reduzierte Zahl an zum Überleben gekennzeichneten „Schafen“ erklärt dies! Die heutige Lebensform mit ihren katastrophalen Auswirkungen auf die Umwelt wird sich drastisch ändern müssen!

 

In jenen, den Priesterkönigen zugeteilten Städten, wird nun das angewendet, was auf Versammlungsebene zuvor bereits im Kleinen getan wurde: Den Willen Gottes lehren und durchführen lassen: Die Liebe zu Gott und zum Nächsten fördern und Gottes GESETZ zur gesetzmässigen Anwendung bringen! Jeder muss der Aufgabe gerecht werden die wahre „Freiheit der Kinder Gottes“ aufbauen zu helfen, damit die Erde zu einem wirklichen Paradies wird! Die gesamte Sabbatordnung mit ihrem System an Aus- und Weiterbildung wird erdenweit ausgebaut werden. Dann wird sich die Hoffnung erfüllt haben, von der Paulus im Brief an die Römer spricht: Die ganze Schöpfung wird „von der Sklaverei des Verderbens frei gemacht werden“!

 

*** Rbi8  Römer 8:20-25 ***

Denn die Schöpfung ist der Nichtigkeit unterworfen worden, nicht durch ihren eigenen Willen, sondern durch den, der sie unterworfen hat aufgrund der Hoffnung, 21 daß die Schöpfung selbst auch von der Sklaverei des Verderbens frei gemacht werden wird zur herrlichen Freiheit der Kinder Gottes. 22 Denn wir wissen, daß die gesamte Schöpfung zusammen fortgesetzt seufzt und zusammen in Schmerzen liegt bis jetzt. 23 Nicht nur das, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlingsfrucht, nämlich den Geist, haben, ja wir selbst seufzen in unserem Innern, während wir ernstlich auf [die] Annahme an Sohnes Statt warten, die Befreiung durch Lösegeld von unserem [[(verweslichen, sterblichen)]] Leib. 24 Denn in [dieser] Hoffnung sind wir gerettet worden; Hoffnung aber, die man sieht, ist keine Hoffnung, denn hofft ein Mensch noch auf etwas, was er sieht? 25 Wenn wir aber auf das hoffen, was wir nicht sehen, so erwarten wir es weiterhin mit Ausharren.

 

Die „Annahme an Sohnes statt“ geschieht in jenem Augenblick, wo Jesus dem Vater das gereinigte und aufgebaute Königreich sieben Tage nach Abschluss der Feier des „Abendessens der Hochzeit des Lammes“, zu Beginn der Feier des Laubhüttenfestes übergibt! [Bb2; e1] All das, auf das man als Glaubender gehofft hat wird sich zur Wirklichkeit erweitert haben! Zu Beginn der Feier erfolgt auch die „Umwandlung in einem Nu“, was auch das Wunder der Vermittlung der Einheitssprache Hebräisch beinhaltet.

 

10.5.2.8     Das besondere Erbe des Israel Gottes

Das „Israel Gottes“ ist die von Gott erwählte „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“. Jeder Einzelne der 144.000 neuen Herrscher hat bereits zuvor im Leben bewiesen, dass er auch unter schwierigen Umständen Gottes Normen einhält und sie andere lehrt und Treue bis in den Tod oder den Tag Harmagedons zeigte! Weil er die Liebe zu Gott und dem Nächsten auch unter Leiden und Verfolgung nicht aufgegeben hat, viele gar bis in den Tod Treue erwiesen haben, wurden sie von Gott als geeignet für die Leitung Seines Königreiches erachtet.

 

Ohne Teilen keine Gerechtigkeit ...Wie Jesus es ausdrückte wird jedem von ihnen nun „das Wahre“ anvertraut werden: Den ungerechten Gewinn, der dieses alte System der Dinge bisher aufgehäuft hatte, diesen verwendeten jene Gerechten während das alte Systems andauerte zur Förderung des kommenden, des wahren Königreiches Gottes: Sie haben sich in geringen Dingen als treu erwiesen und werden sich auch mittels des ihnen künftig anvertrauten Vielen weiterhin als treu erweisen.

 

Solche gerechtigkeitsliebende Menschen teilten ihre Habe mit jenen, die ebenso die Gerechtigkeit Gottes suchten und gewannen sich dadurch Freunde, die nicht vergehen werden, wenn dieses System endet! Sie gaben Gott das zurück, was Gottes ist: Anbetung und Unterordnung und dem Cäsar zahlten sie das, was des Cäsars ist!

 

Jene werden, wenn sie von Gott auserwählt und durch Jesus in ihr neues Amt eingesetzt sind auch an jene anderen denken, die sie selbst im jetzigen System unter Not und Armut und unter Verfolgung wegen des Wortes Gottes nicht im Stich gelassen hatten! Jesus bezeichnete solche als „seine Brüder“, denen unter Durst ein Glas Wasser, bei Hunger ein Stück Brot und ohne Obdach ein Bett gewährt wurde! (Mat 25:34-40)

 

*** Rbi8  Lukas 16:9-13 ***

Auch ich sage euch: Macht euch Freunde mit dem ungerechten Reichtum, damit, wenn dieser versagt, sie euch in die ewigen Wohnstätten aufnehmen. 10 Wer im Geringsten treu ist, ist auch in vielem treu, und wer im Geringsten ungerecht ist, ist auch in vielem ungerecht. 11 Wenn ihr euch also in Verbindung mit dem ungerechten Reichtum nicht als treu erwiesen habt, wer wird euch das Wahre anvertrauen? 12 Und wenn ihr euch in Verbindung mit dem, was einem anderen gehört, nicht als treu erwiesen habt, wer wird euch das Eure geben? 13 Kein Hausknecht kann ein Sklave zweier Herren sein; denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird sich zu dem einen halten und den anderen verachten. Ihr könnt nicht Sklaven Gottes und des Reichtums sein.“

 

Forbes: Die 400 ErfolgreichstenDer ungerechte Reichtum, der die heutigen Machthaber an der Macht erhält wird schon bald versagen! Ihr Reichtum ist die Armut der anderen und damit auch ihre Schande!

 

Jeder von uns hat bereits weit zuvor erwählt, ob er ein Hausknecht dieses Systems oder des kommenden Königreiches Gottes ist! Unsere Liebe gehört Gottes Königreich und dessen eingesetztem König, Jesus Christus, dem zu dienen wir uns durch die Taufe verpflichtet haben, weil er uns durch sein Blut von Todesstrafe befreit hat! Das wiederum zieht die Ablehnung und den Hass jener auf uns, die sich dem Dienst an diesem System verkauft haben, weil es ihnen bereits heute offensichtliche Vorteile bietet, Ansehen, Macht und Reichtum beschert!

 

Grossbritannien überholt Deutschland bei den MilliardärenDer angekündete Machtwechsel wird so abrupt kommen, dass das Erstaunen  sehr gross sein wird wenn es geschieht! Aus Freude wird Angst, aus Besitz Verlust. Auch hier zeigt es sich durch die klaren Worte Jesu, dass die „ewigen Wohnstädte“ somit nicht oben im Himmel zu suchen sind, sondern hier auf der Erde und jene sie erhalten, die in diesem System leiden mussten! Mit „ewigem Leben“ sind auch „ewige Wohnstädte“ und das „ewige Erbe der Erde“ verbunden! Nirgends wurden wir als „Erben des Himmels“ oder „Erben im Himmel“ erwähnt! „Das Wahre“, das jenen treuen Sklaven anvertraut wird, dies ist ja eindeutig gemäss der Schrift ein Anteil an Gottes Herrschaft über die ganze Erde, nicht über die Himmel der Engel! Petrus spricht von einem „unvergänglichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbe“ im Zusammenhang mit unserer Umwandlung zum selben unsterblichen Leib des Christus

 

(1. Petrus 1:3-9)  Gesegnet sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, denn nach seiner großen Barmherzigkeit hat er uns eine neue Geburt zu einer lebendigen Hoffnung gegeben durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten, 4 zu einem unvergänglichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbe. Es ist in den Himmeln aufbehalten für euch, 5 die ihr mit Gottes Macht durch Glauben zu einer Rettung behütet werdet, die bereit ist, in der letzten Zeitperiode [[(am Ende der 1335-Tagefrist)]] geoffenbart zu werden. 6 Über diese Tatsache [[(nicht Hypothese!)]] freut ihr euch sehr, obwohl ihr jetzt für eine kleine Weile, wenn es sein muß, durch mancherlei Prüfungen betrübt worden seid, 7 damit die geprüfte Echtheit eures Glaubens, viel wertvoller als Gold, das vergeht, obwohl es durch Feuer erprobt wird, bei der Offenbarung Jesu Christi als eine Ursache zum Lobpreis und zur Herrlichkeit und Ehre erfunden werde. 8 Obwohl ihr ihn niemals gesehen habt, liebt ihr ihn. Obwohl ihr ihn jetzt nicht seht, übt ihr doch Glauben an ihn aus und freut euch sehr mit unaussprechlicher und verherrlichter Freude, 9 da ihr das Endziel eures Glaubens, die Rettung eurer Seelen, erlangt.

 

Vorerst bleibt dies eine Hoffnung die auf dem Glauben aufbaut, dass Gott Jesus nicht nur aus dem Tod zu ewigem Leben errettet hat, sondern ihn auch erhöhte und die Macht gab, andere ebenso daran teilhaftig zu werden. Da Jesus bis zur endgültigen Wiederkehr im Himmel verbleibt ist dieses Erbe „in den Himmeln aufbehalten“, wo jeder der würdig ist im „Buch des Lebens“ verzeichnet bleibt.

 

Es ist gemäss der ganzen Schrift der Christus, der als „König der Könige“ seine Herrschaft antritt und es ist die künftige wahre Theokratie die er aufrichtet! Keine Menschenmacht war hierzu in der Lage, wiewohl sie dies von ihren Organisationen behaupteten, die in Tat und Wahrheit dem „Gott dieses Systems“ dienten. Diese Theokratie wird zuallererst gerechte Verhältnisse schaffen, indem Jesus wahres Gericht an den Lebenden hält und Gottes Rechtsnormen Nachachtung verschaffen wird an all denen, die diese verlacht und missachtet haben! Wo keine Gerechtigkeit herrscht kann es keinen Frieden geben! Da Ungerechte aber das Königreich nicht erben werden, wird Ungerechtigkeit künftig keine harte Bürde bleiben, wie sie dies heute darstellt! Gott wird jede Träne wegen früherer Unterdrückung wegwischen!

 

*** Rbi8  Jesaja 26:7-10 ***

Der Pfad des Gerechten ist Geradheit. Da du gerade bist, wirst du ja die Bahn eines Gerechten ebnen. 8 Ja, für den Pfad deiner Gerichte, o Jehova, haben wir auf dich gehofft. Nach deinem Namen und nach deinem Gedenk[namen] ist das Begehren der Seele gewesen. 9 Mit meiner Seele habe ich dich in der Nacht begehrt; ja mit meinem Geist in mir suche ich dich unablässig; denn wenn es für die Erde Gerichte von dir gibt, werden die Bewohner des ertragfähigen Landes bestimmt Gerechtigkeit lernen. 10 Auch wenn dem Bösen Gunst erwiesen werden sollte, wird er einfach nicht Gerechtigkeit lernen. Im Land der Geradheit wird er ungerecht handeln und wird nicht die Hoheit Jehovas sehen.

 

Die Mildgesinnten werden sich Gottes Anordnungen mit Freude unterwerfen, weil sie bereits verstanden haben, dass dies nur zu ihrem langfristigen Wohl ist! Die Diebe dieses Systems, die sich die leichtesten Einnahmequellen und die besten Stücke Land angeeignet hatten und sich als untreu erwiesen mit dem, was einem anderen gehörte: Sie alle werden in Harmagedon mit dem herrschenden System untergehen! Die Hausknechte Satans in Religion, Politik und Wirtschaft, die den ungerecht aufgehäuften Reichtum geliebt haben, sie werden der Vergangenheit angehören und vergessen werden! Sie hatten gegenüber Gottes Form der Gerechtigkeit, der Nächstenliebe gegenüber die kalte Schulter gezeigt und eher den Mächtigen dieses Systems gehorcht, wie auf Jesus gehört! Wahre Gottesfurcht war ihnen fremd!

 

Endgericht Harmagedon: Beendigung aller heutigen Machtstrukturen
  

 

10.5.3        Ephraim und Manasse, in Ägypten geborene Söhne Josephs

 

10.5.3.1     Ephraim und Manasse und ihr Segen durch Jakob: Ganz Israel wird gerettet werden!

Aus den Begebenheiten beim Einzug in das Gelobte Land können wir viele Rückschlüsse darüber erhalten, wie Gott bei der Verteilung der Erde nach Harmagedon wiederum durch seine auserwählten Knechte handeln wird! Moses und Aaron hatten die Nation aus der Sklaverei Ägyptens herausgeführt und während vierzig Jahren geformt.

 

Joseph war Jahrhunderte zuvor von seinen eigenen zehn Brüdern aus Eifersucht auf die Zuneigung des Vaters zum jüngeren Sohn in die Sklaverei verkauft worden. Jehova aber lenkte es so, dass Joseph später zur Erhaltung der ganzen Familie Jakobs in hoher Stellung Ägyptens amten konnte.

 

Ebenso wird es mit Jesus sein, den seine eigenen fleischlichen Brüder, die Juden dem Cäsar zum Töten überliefert hatten. Er ist zum Vergeben bereit. Jehova wird um ihrer Vorväter Abrahams, Isaaks und Jakobs willen auch all jenen Juden Erbarmen zeigen, die es verdienen, weil sie wie die zehn Brüder Josephs umkehren und tief bereuen, was sie, respektive ihre Vorväter an Jesus getan hatten! Der Traum Josephs, dass sich seine Brüder und selbst Vater und Mutter tief vor ihm verbeugen werden hat mit Jesus eine noch weit grössere Bewandtnis. Ohne Reue und Umkehr gibt es keine Vergebung! Ohne echte „Frucht, die der Reue entspricht“ wartet „unauslöschliches Feuer“. Johannes der Täufer hatte bereits die Pharisäer und Sadduzäer darauf hingewiesen!

 

Johannes der Täufer nennt Pharisäer und Sadduzöer Otternbrut*** Rbi8  Matthäus 3:7-12 ***

Als er viele von den Pharisäern und Sadduzäern erblickte, die zur Taufe kamen, sagte er zu ihnen: „Ihr Otternbrut, wer hat euch zu verstehen gegeben, daß [ihr] dem kommenden Zorn entfliehen könnt? 8 So bringt denn Frucht hervor, die der Reue entspricht; 9 und maßt euch nicht an, euch einzureden: ‚Wir haben Abraham zum Vater.‘ Denn ich sage euch, daß Gott dem Abraham aus diesen Steinen Kinder zu erwecken vermag. 10 Schon liegt die Axt an der Wurzel der Bäume; jeder Baum nun, der keine vortreffliche Frucht hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen werden. 11 Ich für meinen Teil taufe euch mit Wasser, weil ihr bereut; der aber nach mir kommt, ist stärker als ich, [und] ich bin nicht wert, ihm die Sandalen abzunehmen. Dieser wird euch mit heiligem Geist und mit Feuer taufen. 12 Er hat seine Worfschaufel in seiner Hand, und er wird seine Tenne gründlich säubern und wird seinen Weizen in das Vorratshaus sammeln, die Spreu aber wird er mit unauslöschlichem Feuer verbrennen.“

 

Bis heute reden sich Juden ein Gottes Segen und Schutz zu haben, weil sie Abrahams Kinder sind, auch wenn sie Gottes Willen missachten, was Seinen Messias betrifft, den sie verworfen haben. Das wird erneut für viele unter ihnen fatale Folgen haben. Gott lässt nicht mit sich scherzen. Ein auserwählter Überrest aus ihnen aber ist bereits mit heiligem Geist getauft!

 

Paulus zeigt diesen Zusammenhang im Brief an die Römer ansatzweise auf. Im Vers 1 vom Kapitel 11 sagt er: „Ich frage also: Gott hat doch nicht etwa sein Volk verworfen? Das geschehe nie!“ Nicht Israel als gesamte Nation, beginnend mit Abraham wurde verworfen, sondern nur jeweils jene Generation, die an einem der Gerichtstage nicht bereut und die Umkehr vollzogen hatte!

 

Diesen Unterschied machen viele Kirchenführer nicht und sagen, dass die Juden der Endzeit weiterhin Gottes Gunst hätten, unbesehen davon, dass sie Christus weiterhin verwerfen. Das ist natürlich Unsinn und widerspricht Gottes Gebot durch Moses, dass alle jene von Israel abgeschnitten würden, die den grösseren Propheten, den Messias, das heisst Jesus nicht anerkennen! Stattdessen hören jene auf „die Magie treibenden Priester“, ihre Rabbis, die sich eher mit Kabbala befassen, wie den Aussagen der Schriften ihr ungeteiltes Gehör zu leihen. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Jene erwartet ein weit grösseres, verzehrendes Feuer zu erfahren, als ihre Vorväter es am Berg Sinai sahen und sprachen: „... laß mich dieses große Feuer nicht mehr sehen, damit ich nicht sterbe.“ Bedingung sollte sein, auf den „Propheten gleich mir (Moses)“ zu hören, in dessen Mund Gott seine Worte legen würde!

 

*** Rbi8  5. Mose 18:14-19 ***

Denn diese Nationen, die du enteignest, hörten gewöhnlich auf die, die Magie treiben, und auf die, die wahrsagen; doch was dich betrifft, so hat dir Jehova, dein Gott, nichts dergleichen gegeben. 15 Einen Propheten gleich mir wird dir Jehova, dein Gott, aus deiner eigenen Mitte, aus deinen Brüdern, erwecken — auf ihn solltet ihr hören — 16 entsprechend all dem, was du von Jehova, deinem Gott, im Horeb erbeten hast am Tag der Versammlung, indem [du] sagtest: ‚Laß mich nicht wieder die Stimme Jehovas, meines Gottes, hören, und laß mich dieses große Feuer nicht mehr sehen, damit ich nicht sterbe.‘ 17 Darauf sprach Jehova zu mir: ‚Sie haben gut getan, so zu reden, wie sie [es] taten. 18 Einen Propheten gleich dir werde ich ihnen aus der Mitte ihrer Brüder erwecken; und ich werde gewiß meine Worte in seinen Mund legen, und er wird bestimmt alles zu ihnen reden, was ich ihm gebieten werde. 19 Und es soll geschehen: Der Mann, der auf meine Worte nicht hört, die er in meinem Namen reden wird, von dem werde ich selbst Rechenschaft fordern.

 

Der Tag, an dem Jehova Rechenschaft fordert ist herangekommen! Paulus verweist auf „eine Abstumpfung des Empfindungsvermögens“ eines Teils Israels hin, „bis die Vollzahl der Menschen aus den Nationen hereingekommen ist“. Das bedeutet bis zum Tag des Abschlusses der Menschenernte [B2e-B2g], wo ja die Vollzahl erst erreicht wird!

 

Israel selbst konnte nur bis zum Ende der „siebzigsten Jahrwoche“ das ausschliessliche Vorrecht geniessen innerhalb Israels Grenzen unter sich getreue Männer als auserwählte Versiegelte zu den 144.000 zu stellen. Bis dahin hielt Jesus „den Bund mit den vielen“ Israels exklusiv aufrecht. Er war ja nur „zu den verlorenen Schafen Israels“ gesandt worden. Im Jahre 36 u.Z., um den Sühnetag des 10. des Monats Tischri endete dieses Vorrecht, als Kornelius und seine Hausgemeinschaft getauft wurden. Nun hatten Menschen der Nationen dieselbe Chance Teil des „Israel Gottes“ zu werden, bis jene vorherbestimmte Vollzahl erreicht würde. Das war zuvor aber ein heiliges Geheimnis gewesen (Da 9:27).

Das GESETZ auf Tafeln des Herzens schreiben

*** Rbi8  Römer 11:25-32 ***

Denn ich will nicht, Brüder, daß ihr über dieses heilige Geheimnis unwissend seid, damit ihr euch nicht in den eigenen Augen für verständig haltet: daß eine Abstumpfung des Empfindungsvermögens Israel zum Teil widerfahren ist, bis die Vollzahl der Menschen aus den Nationen hereingekommen ist, 26 und auf diese Weise wird ganz Israel gerettet werden [[(jener Anteil an Beschnittenen, „Ebioniten“ und Unbeschnittenen Getauften, „Paulikanern“)]], so wie geschrieben steht: „Der Befreier wird aus Zion kommen und gottlose Handlungen von Jakob abwenden. 27 Und dies ist meinerseits der Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehme.“ 28 Allerdings sind sie [[(die Generation der Juden und deren Nachkommen die Jesus als Messias ablehnen)]] hinsichtlich der guten Botschaft Feinde um euretwillen, doch hinsichtlich [Gottes] Auserwählung sind sie Geliebte um ihrer Vorväter willen [[(nicht die Verworfenen, sondern deren Vorfahren, welche die Berufung angenommen hatten)]]. 29 Denn die Gaben und die Berufung Gottes sind Dinge, die ihn nicht gereuen werden. 30 Denn so, wie ihr einst Gott ungehorsam wart [[(bis zum Tag, wo wir auf die Berufung reagierten)]], jetzt aber wegen ihres Ungehorsams Barmherzigkeit erlangt habt [[(indem Gott Menschen aus den Nationen berief)]], 31 so sind auch diese jetzt ungehorsam gewesen, was euch zur Barmherzigkeit gereicht, damit auch ihnen selbst jetzt Barmherzigkeit erwiesen werde [[(wo immer sie den Messias anerkennen und durch die Taufe ebenso Vergebung finden)]]. 32 Denn Gott hat sie alle zusammen in den Ungehorsam eingeschlossen, damit er ihnen allen Barmherzigkeit erweise.

 

Israeliten, welche Jesus als Messias ablehnten waren seit Ende der siebzigsten Jahrwoche verworfen. Ihre „Beschneidung“ war zur „Unbeschnittenheit“ geworden, erklärt Paulus im Brief an die Römer, während Christen aus den Heiden als Unbeschnittene ihr „Herz beschnitten“ haben, indem sie das GESETZ auf „Tafeln des Fleisches“ schreiben und Gott annehmbar, und durch die Taufe vom „Fluch auf Sünden“ gereinigt wurden.

 

Prophezeiung & Erfüllung der 70 Jahrwochen Daniels
  

Die Frist für die Auserwählung aus den Nationen endet ebenso an einem von Gott vorherbestimmten Tag, dann, wenn die Menschenernte abgeschlossen ist und ein lebender Überrest die Vollzahl von 144.000 Auserwählten vollzählig machen wird! Wiederum ist es an einem Sühnetag! Dies ist der von Gott seit dem Schliessen des Bundes am Sinai festgesetzte Tag für Sündenvergebung! Mit der Versiegelung des letzten Lebenden wird somit diese „Vollzahl“ oder „ganz Israels“ erreicht, um gerettet zu werden! Die Rede ist eindeutig vom „Israel Gottes“, dem besonderen Volk aus „Priestern und Königen“ aber auch der „grossen Volksmenge“ jener, die als Schafe gekennzeichnet sind.

 

Verflucht und von Christus getrenntPaulus spricht davon: „... auf diese Weise wird ganz Israel gerettet werden, so wie geschrieben steht: ‚Der Befreier wird aus Zion kommen und gottlose Handlungen von Jakob abwenden.“ Einige Religionsführer wenden den Ausdruck „ganz Israel“ auf die fleischlichen Juden in Israel und jene in der Diaspora an, beziehen aber Christen als „die Gemeinde“ damit ein. Das ist aber nicht korrekt, da Paulus eindeutig vom „Israel Gottes“, der Vollzahl der 144.000 spricht! Wenn er somit „ganz Israel“ erwähnt, das gerettet werden wird spricht er einerseits von den „Versiegelten“, deren Vollzahl ja nun erreicht ist und zudem von der „grossen Volksmenge“ an Schafen Jesu, welche gemeinsam aus der „grossen Drangsal“ mit Leben hervorgehen, weil Jesus sie als seine „Schafe“ im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ zu seiner Rechten zur Errettung stellte. Juden aber bilden keinen Teil des Königreiches Jesu! (Off 7:1-4; 9, 10) Johannes wird befragt, wer denn jene Geretteten wären, die aus der „grossen Drangsal“ am Tag Harmagedons mit Leben hervorgehen?

 

*** Rbi8  Offenbarung 7:13-17 ***

Und einer der Ältesten ergriff das Wort und sprach zu mir: „Wer sind diese, die in die weißen langen Gewänder gehüllt sind, und woher sind sie gekommen? 14 Da sagte ich sogleich zu ihm: Mein Herr, du weißt es.“ Und er sprach zu mir: Das sind die, die aus der großen Drangsal kommen, und sie haben ihre langen Gewänder gewaschen und sie im Blut des Lammes weiß gemacht. 15 Darum sind sie vor dem Thron Gottes; und Tag und Nacht bringen sie ihm in seinem Tempel heiligen Dienst dar; und der, der auf dem Thron sitzt, wird sein Zelt über sie ausbreiten. 16 Sie werden nicht mehr hungern und auch nicht mehr dürsten, noch wird die Sonne auf sie niederbrennen, noch irgendeine sengende Hitze, 17 weil das Lamm, das inmitten des Thrones ist, sie hüten und sie zu Wasserquellen des Lebens leiten wird. Und Gott wird jede Träne von ihren Augen abwischen.“

 

Kein ungetaufter Jude hat am Gerichtstag [B2] seine „langen Gewänder gewaschen und sie im Blut des Lammes weiss gemacht“! Das „weiss machen ... der langen Gewänder ... im Blut des Lammes“ hat ausser der Erwachsenen-Glaubenstaufe auch mit dem Sühnetag zu tun, wo jährlich Schulden gelöscht werden, damit sie sich nicht „bis zum Himmel aufhäufen“! Nur dadurch können Christen rein vor Gottes Thron stehen und heiligen Dienst darbringen (Off 18:4, 5).

 

Paulus spricht aber auch von der Erstauferstehung und dem Tag, wo die 144.000 zusammen mit „dem Lamm“ auf dem Berg Zion, in Jerusalem gesehen werden, wie dies Johannes in der Offenbarung erwähnt! (Off 14:1-4)

 

Paulus schliesst eine ganze Periode mit mehreren unterschiedlichen Ereignissen ein, wo er sagt: „Der Befreier wird aus Zion kommen [[B1]] und gottlose Handlungen von Jakob abwenden.“ [[B3-Bb]] Erst nach der Erstauferstehung der Verstorbenen der 144.000 [Bb; a1] und dies erst nachdem Jesus kurz zuvor endgültig „mit den Wolken“ vom Himmel herabkam, „in derselben weise, wie ihr ihn in den Himmel habt gehen sehen“ wird von den Aposteln und den nun zusammengeführten 144.000 seine Wiederkehr bewundert werden!

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 1:11 ***

Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird so kommen, in derselben Weise, wie ihr ihn in den Himmel habt gehen sehen.“

 

Erst danach, wenn er dem Vater die aufgerichtete „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ übergibt ist er auch für die „grosse Volksmenge“ auf dem Berg Zion inmitten seiner „Brüder“ sichtbar, all jene Menschen „die sein Offenbarwerden geliebt hatten“! (2.Thess 2:8; 1.Ti 6:13-16; 2.Ti 1:9-11; 2.Ti 4:1-8)

 

*** Rbi8  Offenbarung 14:1 ***

Und ich sah, und siehe, das Lamm stand auf dem Berg Zion und mit ihm hundertvierundvierzigtausend, die seinen Namen und den Namen seines Vaters auf ihrer Stirn geschrieben trugen.

 

Erst damit ist „das heilige Geheimnis vollendet“, weil es nun kein Geheimnis mehr ist, wer zu dem „Volk der Heiligen des Allerhöchsten“ gehört! Nur eine exakte Anordnung der Reihenfolge der Ereignisse auf der Zeitachse und ein klares Unterscheiden der jeweils handelnden Parteien und der Handlungsorte ermöglicht ein klares Bild dessen, was noch kommen muss! Das gehört dazu das Gesamtbild mit Klarheit zu erkennen!

 

Menschernte für die "neuen Himmel" und die "neue Erde"
  

10.5.3.2     Hesekiels Vision vom „neuen Jerusalem“

Der Sühnetag spielt somit weiterhin eine herausragende Rolle! An „ebendiesem Tag“ fiel 607 v.u.Z. die Stadt Jerusalem, erwähnt Hesekiel fünfundzwanzig Jahre nachdem er mit der ersten Eroberung Jerusalems im Exil Babylons weilte. An „ebendiesem Tag“, einem Sühnetag vierzehn Jahre zuvor war Jerusalem beim zweiten Angriff Nebukadnezars zerstört worden.

 

Hesekiel hatte eine Vision vom „neuen Jerusalem“. Der „alte Himmel“ der Königsherrschaft auf dem Thron Davids war mit König Zedekia zu Ende gegangen. Hesekiel erhält nun eine Vision des kommenden „neuen Himmels“, der „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“. Bei der Wiederkehr am Ende der siebzig Jahre in Gefangenschaft wurde kein neuer Thron Davids aufgerichtet, was zeigt, dass die Vision der Endzeit gilt!

 

*** Rbi8  Hesekiel 40:1-4 ***

Im fünfundzwanzigsten Jahr unseres Exils, im Anfang des Jahres, am zehnten [Tag] des Monats [[(Tischri, dem Sühnetag)]], im vierzehnten Jahr, nachdem die Stadt geschlagen worden war, an ebendiesem Tag erwies es sich, daß die Hand Jehovas auf mir war, so daß er mich an jene Stätte [[(in der Vision zum Jerusalem nach Harmagedon)]] brachte. 2 In den Visionen Gottes brachte er mich in das Land Israel und setzte mich schließlich auf einem sehr hohen Berg [[(Berg=Administration)]] nieder, auf dem etwas wie der Bau einer Stadt war, gegen Süden.

3 Und er brachte mich dann dorthin, und siehe, da war ein Mann. Sein Aussehen war wie das Aussehen von Kupfer [[(wie in Daniel 10:4-6 und Offenbarung 10:14-16 = Jesus als Richter)]], und in seiner Hand war eine Flachsschnur und ein Meßrohr [[(Off 11:1)]], und er stand im Tor [[(Ort des Gerichtes)]]. 4 Und der Mann begann zu mir zu reden: Menschensohn, sieh mit deinen Augen, und mit deinen Ohren höre, und richte dein Herz auf alles, was ich dir zeige, denn damit [ich es] dir zeige, bist du hierhergebracht worden. Teile alles, was du siehst, dem Hause Israel mit.“

 

Hesekiels Tempelvision und die Vision des kommenden PriesterdienstesAnschliessend misst der Mann das ganze Tempelheiligtum. Erinnern wir uns, dass der Tempel zu jenem Zeitpunkt vollkommen zerstört war, die Messung in der Vision etwas Künftiges betreffen muss. Hesekiel folgt dabei dem Man in jeden Teil des Tempels, dessen Räume und in die Vorhöfe die nun ausgemessen werden.

 

  (Hesekiel 43:1-12)  Dann ließ er mich zu dem Tor gehen, dem Tor, das gegen Osten [[(Sonnenaufgang)]] sieht. Und siehe, die Herrlichkeit des Gottes Israels kam aus östlicher Richtung [[(vergl. Off 21:1-5)]], und seine Stimme war wie die Stimme ausgedehnter Wasser; und die Erde selbst leuchtete wegen seiner Herrlichkeit. 3 Und es war wie die Erscheinung der Vision, die ich gesehen hatte, wie die Vision, die ich sah, als ich kam, um die Stadt zu verderben [[(vergl. Hes 9:3-7 Mann in Leinen mit dem Tintenfass = Jesus, als Reiter auf dem weissen Pfern (Off 19:11-16))]]; und da waren Erscheinungen gleich der Erscheinung, die ich am Strom Kẹbar [[(einem Kanals, an dem die Juden in der Siedling Tel-Abib lebten)]] gesehen hatte, und ich fiel dann auf mein Angesicht. 4 Und die Herrlichkeit Jehovas selbst kam in das HAUS auf dem Weg des Tores, dessen Vorderseite nach Osten hin war. 5 Und ein Geist richtete mich dann auf und brachte mich in den inneren Vorhof, und siehe, das HAUS war von der Herrlichkeit Jehovas erfüllt worden. 6 Und ich begann, jemand aus dem HAUS zu mir reden zu hören, und [der] Mann selbst war neben mich hingetreten.  7 Und ER [[(er = Jesus, Gottes Wortführer, der Hohepriesterkönig)]] sprach weiter zu mir:

Menschensohn, [dies ist] die Stätte meines Thrones und die Stätte meiner Fußsohlen, wo ich inmitten der Söhne Israels [[(des „Israel Gottes“)]] weilen werde auf unabsehbare Zeit [[(auf ewig)]]; und nicht mehr werden sie, das Haus Israel, meinen heiligen Namen verunreinigen, sie und ihre Könige, durch ihre Hurerei und durch die Leichname ihrer Könige bei ihrem Tod, 8 dadurch, daß sie ihre Schwelle an meine Schwelle setzen und ihren Türpfosten neben meinen Türpfosten, mit der Wand zwischen mir und ihnen. Und sie verunreinigten meinen heiligen Namen durch ihre Abscheulichkeiten, die sie taten, so daß ich sie dann ausrottete in meinem Zorn. 9 Nun mögen sie ihre Hurerei und die Leichname ihrer Könige weit von mir entfernen, und ich werde gewiß in ihrer Mitte weilen auf unabsehbare Zeit [[(auf ewig)]].

10 Was dich betrifft, o Menschensohn, benachrichtige das Haus Israel über das HAUS, damit sie sich gedemütigt fühlen wegen ihrer Vergehungen, und sie sollen das Muster messen. 11 Und wenn sie sich tatsächlich gedemütigt fühlen wegen all dessen, was sie getan haben, so gib ihnen doch den Grundriß des HAUSES bekannt und seine Einrichtung und seine Ausgänge und seine Zugangswege und all seine Grundrisse und all seine Einzelbestimmungen und all seine Grundrisse und all seine Gesetze, und schreib [sie] vor ihren Augen auf, damit sie seinen ganzen Grundriß und all seine Einzelbestimmungen beobachten und sie wirklich ausführen können. 12 Das ist das Gesetz des HAUSES. Auf dem Gipfel des Berges ist sein ganzes Gebiet ringsum etwas Hochheiliges. Siehe! Das ist das Gesetz des HAUSES.

 

Hesekiel musste all die aufzeichnen. Es war nicht für Levi gedacht, die Priester die nach dem Exil zurückkehrten, sondern für das „Israel Gottes“, eines geistigen Tempels in vollkommener Symmetrie, den „Spross“, den Jesus erst nach der Schlussabrechnung Harmagedons mit diesem System erbauen wird.

 

Die einzelnen Teile, die Hesekiel im geistigen Tempel beschreibt:
  

Offenbar denselben Mann im „Aussehen wie Kupfer“ sieht etwa sechs Jahrhunderte später Johannes in einer Vision, die im Kapitel 10 der Offenbarung beschrieben ist. Auch Johannes erhält ein Messrohr, um den Tempel und die darin Anbetenden, den Altar und die Opfer darauf auszumessen. Das alles ist Vorschau auf das Geschehen zu Beginn der siebenjährigen Endzeit [A1], unmittelbar bevor die „zwei Zeugen“ zu prophezeien beginnen. Wiederum muss alles im Zusammenhang mit Anbetung erneut dem göttlichen Massstab entsprechen! Es ist eine „Zeit der Besichtigung“ (Hos 9:7; Mi 7:1-4; Mal 3:1-4; Lu 19:43, 44). Diesmal sollen jene „zwei Zeugen“ diese Dinge prophetisch verkünden, die direkt „vor dem Herrn der ganzen Erde“ stehen! Sie sind somit keinerlei Religionsführern unterstellt! (Hes 1:7; Da 10:6; Off 11:1-3) Es geht dabei um

 

Gottes Wahl der kommenden Weltregierung für das Millennium: Eine wahre Theokratie!
  

Mit Jesus hatte der Bau des geistigen Tempels mittels lebender Steine begonnen! In nur drei Tagen stellte er „den Tempel seines Leibes“ wieder her (Joh 2:18-22). Er wurde der Grundeckstein, auf dem sich der gesamte Bau erhebt. Er brachte auf seinem Altar sein eigenes Blut und Fleisch dar und erwartet nun erhöht als Hoherpriesterkönig auch von Christen „annehmbare Schlachtopfer“ für Gott. Diese sind die Anbetenden, deren „jungen Stiere der Lippen“ die sich nur in einem reinen Zustand Gott nähern dürfen. Der Zeitpunkt, wo Johannes das Rohr zur Ausmessung erhielt [A1] muss wiederum um den oder gar am Sühnetag sein, wie im Falle der Vision Hesekiels! [A1] Es ist 1260 Tage oder dreieinhalb Mondjahre vor der ersten Wiederkehr des Christus und damit dem „Beginn des Tages des Herrn“! [B1]

 

Jesu Wiederkehr: Beginn des "Tages des Herrn"
  

Der Bau des „neuen Jerusalem“, der „Stadt die wahre Grundlagen hat, deren Erbauer Jehova ist“, dieser vollkommen neue Bau steht in Verbindung mit Gottes Gerichtstag und dem Abschluss der Menschenernte! Auch wir sollen unser Herz auf alles richten, was mit den prophetischen Aussagen im Zusammenhang steht! Das „Haus Israel“ muss es verstehen! (Heb 11:10)

 

Offenbarng: 16.VisionAuch Johannes sieht in der sechzehnten Vision der Offenbarung ebenso wie Hesekiel die neue Stadtmauer, rund um dieses „Neue Jerusalem“. Er zeigt, dass die zwölf Apostel Jesu die Grundsteine jener Mauer bedeuten, jeweils an jedem der zwölf Tore. Sie sind die Richter der zwölf Stämme, deren Namen an den Torbogen stehen. Auf ihnen ist der Schutz der heiligen Stadt aufgebaut! (Hes 40:5; Off 21:9-27)

 

*** Rbi8  Offenbarung 21:13-14 ***

Die Mauer der Stadt hatte auch zwölf Grundsteine und darauf die zwölf Namen der zwölf Apostel des Lammes.

 

Nachdem „die heilige Stadt, das ‚Neue Jerusalem’, von Gott aus dem Himmel herabgekommen“ war,  das selbst ein geistiger Tempel ist und keine steinerne Anbetungsstädte mehr erfordert, weil Das Heiligtum von Jehova und dem Lamm belebt wird: Dessen Grundlage war ist und bleibt Jehova und das Lamm.

 

*** Rbi8  Offenbarung 21:22 ***

Und ich sah keinen Tempel darin, denn Jehova Gott, der Allmächtige, ist ihr Tempel und das Lamm.

 

Jesus hatte vor seinem Tod von seinem eigenen Leib als „Tempel“ gesprochen, den er in nur drei Tagen wiederum aufrichten werde. Die Juden verstanden ihn nicht, als er zu ihnen sagte: „Reisst diesen Tempel nieder und in drei Tagen will ich ihn aufrichten“ verstanden sie ihn nicht. Sie sahen die Quader und Säulen aus Stein, Jesus redete vom Fleischesleib und vom lebenden Hirn mit all seinen Gedanken und Erinnerungen, das jene Juden kurz danach zerstören würden. Erst nach der Auferstehung verstanden die Apostel, was er gesagt hatte!

 

Jesus ist auferstanden "im Fleische"*** Rbi8  Johannes 2:18-22 ***

Die Juden gaben ihm daher zur Antwort: „Welches Zeichen kannst du uns zeigen, da du diese Dinge tust?“ 19 Als Antwort sagte Jesus zu ihnen: Reißt diesen Tempel nieder, und in drei Tagen will ich ihn aufrichten.“ 20 Deshalb sagten die Juden: „Dieser Tempel ist in sechsundvierzig Jahren gebaut worden, und du willst ihn in drei Tagen aufrichten? 21 Er aber sprach von dem Tempel seines Leibes. 22 Als er jedoch von den Toten auferweckt worden war, kam es seinen Jüngern in den Sinn, daß er dies wiederholt gesagt hatte; und sie glaubten der Schrift und dem Wort, das Jesus gesprochen hatte.

 

Da das „Neue Jerusalem von Gott her zur Erde herabkommt“ dürfen wir schlussfolgern, dass damit ebenso wenig wie beim Tempel den Jesus wiederum aufzurichten versprach ein Gebilde aus Steinen und Säulen, Strassen und Plätzen gemeint ist, sondern ebenso eine vollständige geistige Grundlage hat! Jerusalem bildet das geistige Zentrum des Volkes Israel, das Gott sich auserwählte, um mittendrin zu wohnen.

 

Dasselbe müssen wir auch beim „Israel Gottes“, einer auserwählten „königlichen Priesterschaft“ erkennen, die sich nun vollkommen von Gott durch Jesus als ihrem Hohepriesterkönig führen lässt!

 

Paulus erklärt uns zudem im Hebräerbrief, dass Jesus bei der Wiedereinführung in die bewohnte Erde von all seinen Engeln begleitet wird!

 

*** Rbi8  Hebräer 1:6 ***

Wenn er aber seinen Erstgeborenen wiederum in die bewohnte Erde einführt, sagt er: „Und alle Engel Gottes sollen ihm huldigen.“

 

Das „Neue Jerusalem“ wird somit durch Jesus und dessen Engel und der erneuten Gegenwart Gottes dargestellt, die von da an bei den Menschen weilen werden! Jesus wird wie er es versprochen hat wiederum „im Fleische“ sein. Es wird keinen „Dritten Tempel“ aus Stein geben, den die Juden heute im Hinblick auf die Erwartung ihres eigenen Messias zu bauen gedenken!

 

Johannes hatte jedoch deutlich gesagt, dass das „Zelt Gottes“ bei den Menschen weilen werde und dass er in der Vision keinen Tempel im „Neuen Jerusalem“ sieht: „Und ich sah keinen Tempel darin, denn Jehova Gott, der Allmächtige, ist ihr Tempel und das Lamm.“

 

Die Schlussfolgerung, dass der Tempel den Hesekiel in einer Vision sah nur ein geistiges Abbild dessen darstellt, was Jesus in der Realität in organisatorischem Sinn aufrichtet, diese Induktion ist somit vollkommen korrekt!

 

10.5.3.3     Juden und Heiden in den Ungehorsam eingeschlossen: „Ebioniten“ und „Paulikaner“ als Benjamin, der Jüngste des Vaters Jakob

Paulus erwähnt im oben zitierten Römerbrief, Kapitel 11:25-32, dass Juden und Heiden gemeinsam in den Ungehorsam eingeschlossen sind. So wie alle zehn Söhne Jakobs ihr Vergehen bereuen mussten, so müssen Juden und Heiden Jesu Loskaufsopfer annehmen um sich von ihrer Schuld zu befreien! Ohne Reue und Werke der Reue gibt es für Sünde keine Vergebung!

 

Die zehn reuigen Brüder mussten den Vater, Jakob und dessen jüngsten Sohn, Benjamin schlussendlich zu Joseph nach Ägypten bringen. Auch da gibt es eine zeitliche Abstufung! Zuerst kehrten die zehn Brüder um, einer unter ihnen zeigte sich mutig und führte die anderen an, Juda. Er hatte dem Vater geschworen den Jüngsten nicht zu verlieren, wenn er ihn nach Ägypten zum Nahrungsverwalter bringen würde! Benjamin, die messianischen Juden wurden mit einer fünffachen geistigen Speise von Joseph (der Jesus vorschattet) bedient! Die zehn Brüder hatten einen reichlich beladenen geistigen Teller vor sich, die Schriften des Alten Testaments, Benjamin aber ass vom „Neuen Testament“, den lebengebenden Worten Jesu!

 

Zusammen mit dem jüngsten Sohn aus Jakobs Nachkommen, sozusagen dem „Benjamin“, den heutigen messianischen Juden und den Nachfahren der paulikanischen Christen der Endzeit hat Gott „sie alle zusammen in den Ungehorsam eingeschlossen, damit er ihnen allen Barmherzigkeit erweise.Barmherzigkeit wird aber nur denen erwiesen, die sich von schlechten Handlungen abgewandt haben, echte Reue durch Werke zeigten und Jehovas GESETZ auf ihr Herz geschrieben haben!

 

Reue und Sündenvergebung
  

Im biblischen Drama von Joseph fehlt noch der letzte Teil, wo Jakob mit seiner ganzen Hausgemeinschaft nach Ägypten zu Joseph zieht und dort von Joseph reichlich fruchtbares Land in Gosen zugewiesen erhält. Auch dieser Teil hat eine endgültige Erfüllung! Jakob muss vom Tod zurückkehren! Er wird innerhalb der Erstauferstandenen sein, um nun ebenso dort zu weilen, wo Jesus sein wird! Er wird sich über den Messias freuen, von dem er wusste, dass es sein „Same“ sein werde! Auch Getreue der Vorzeit wie sein Vater Isaak, sein Grossvater Abraham, Sem, Noah, Henoch und Abel werden mit ihm zusammen auferweckt werden!

 

Aus der Sicht Josephs war Benjamin, sein jüngerer Bruder von der geliebten Frau Jakobs, von Rahel bisher ein Unbekannter! Er war noch sehr klein, als seine zehn anderen Brüder in verkauft hatten. Das lässt sich gedanklich leicht auf die Christen übertragen! Bei Jesu Tod gab es seine elf getreuen Apostel und einige hundert Jünger, die später „Ebioniten“ genannt wurden, was „die Armen“ auf aramäisch bedeutet!

 

Paulus, der Apostel der NationenErst etwas über dreieinhalb Jahre nach seinem Tod kam Paulus als Apostel der Nationen und dann vor allem durch ihn die immer grössere Schar der „Paulikaner“, Christen aus den Heiden, die Paulus als „Apostel der Nationen“ als seine geistigen Kinder zählte! Beide gemeinsam bilden den „Benjamin“ der Endzeit! Die „anderen Schafe, die nicht aus dieser Hürde (Israels) sind“, die Jesus als grösserer „Joseph“ auch noch in die eine Hürde einbringen muss. Alle Kinder Jakobs werden vor Jesus vereint, um ihr Knie zu beugen, wie Joseph dies im Traume sah. 

 

Bis zum Abschluss müssen wir alle, „Benjamin“, die in der „Zeit des Endes“ leben durch vielerlei Prüfungen hindurch, um schlussendlich vor dem grösseren Nahrungsmittelverteiler als Joseph, vor Jesus zu stehen! Dann muss auch das ganze Haus Jakob zu ihm ziehen. Das geschieht sowohl in der Erstauferstehung wie auch in der allgemeinen Auferstehung! „Gerechte und Ungerechte“, Juden und Heiden müssen schlussendlich ihr Knie vor Gott im Namen Jesu beugen!

 

So wie die zwölf Söhne Israels berufen waren und es Gott nicht gereute, so wird es Gott nicht gereuen die Vollzahl der Auserwählten 144.000 gemeinsam zu retten, die ja die Auswahl aus den „zwölf Stämmen Israels“ bilden!

 

*** Rbi8  Offenbarung 7:4 ***

Und ich hörte die Zahl derer, die versiegelt waren, hundertvierundvierzigtausend, versiegelt aus jedem Stamm der Söhne Israels:

 

Danach zählt Johannes die zwölf Stämme namentlich auf und nennt die Zahl der Mitglieder jedes Stammes mit 12.000! Der Begriff „die zwölf Stämme Israels“ bezieht sich somit vorab auf die von Gott erwählten und versiegelten kommenden Vorsteher! Jesus hatte nur den Aposteln zugesagt, dass sie auf zwölf Thronen, somit an erhöhter Position das „Israel Gottes“ zu richten hätten! Paulus aber hatte auch Vorstehern in Korinth in Aussicht gestellt, schlussendlich zusammen mit ihm als Könige mit zu herrschen! Allerdings darf man dem nicht vorausgreifen, wie dies einige der Versammlung Korinth getan hatten! Paulus wird einer jener zwölf Richter jener künftigen Könige sein (1.Kor 4:8).

 

*** Rbi8  Matthäus 19:28 ***

Jesus sprach zu ihnen: „Wahrlich, ich sage euch: In der Wiedererschaffung, wenn sich der Menschensohn auf seinen Thron der Herrlichkeit setzt, werdet auch ihr selbst, die ihr mir nachgefolgt seid, auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten.

 

Jesus, der Befreier kommt vom himmlischen Zion her, während viele Juden wie auch Christen der Meinung sind, dass dies von der Stadt Jerusalem hier auf der Erde her sein müsse. Diese wird ja im kommenden Angriff des „Königs des Nordens“ (kommunistischer Block) und dessen „Streitarmen“, die durch den Osten unterstützten vereinten Muslime von den Juden bis zum letzten Blutstropfen verteidigt werden.

 

10.5.3.4     Werden wahre Christen in der Schlacht Harmagedons auf der Seite der Juden um Jerusalem kämpfen?

Die Frage ist berechtigt! Viele christliche Religionsführer dieser Tage feuern ihre Anhänger zur Verteidigung Israels auch mit der Waffe auf! Sie sind für ein Bündnis der USA und Europas mittels der NATO mit Israel! Der Frieden von Annapolis wird aber auf schwachen Beinen stehen! Eine weitere Erfüllung der Worte des Paulus steht offensichtlich noch aus: „Wann immer sie sagen ...“

 

*** Rbi8  1. Thessalonicher 5:3 ***

Wann immer sie sagen: „Frieden und Sicherheit!“, dann wird plötzliche Vernichtung sie überfallen wie die Geburtswehe eine Schwangere; und sie werden keinesfalls entrinnen.

 

Die irdische „schwangere Frau“ wird aber nur „Wind gebären“, wie Jesaja für den letzten Teil dieses Systems sieht!

 

Eine Frau verspürt Anzeichen einer Fehlgeburt und hält sich den schmerzenden Bauch. (Jesaja 26:15-18)  Du hast zu der Nation hinzugefügt [[(zum „Israel Gottes“ durch Versiegelung des Überrests [B2e-B2g])]]; o Jehova, du hast zu der Nation hinzugefügt; du hast dich verherrlicht. Du hast alle Grenzen des Landes weit hinausgerückt. 16 O Jehova, während der Bedrängnis haben sie ihre Aufmerksamkeit dir zugewandt [[(vergl. Spr. 1:22-32)]]; sie haben ein Flüster[gebet] ausgeschüttet, als deine Züchtigung sie [[(durch das Ausgiessen der sieben Zornschalen und die drei Wehe)]] traf. 17 So, wie eine Schwangere sich dem Gebären nähert, Geburtsschmerzen hat, in ihren Wehen schreit, so sind wir deinetwegen geworden, o Jehova. 18 Wir sind schwanger geworden, wir haben Wehen gehabt; wir haben sozusagen Wind geboren. Keine wirkliche Rettung vollbringen wir, was das Land betrifft, und keine Bewohner für das ertragfähige Land werden [beim Geborenwerden] ausgeworfen.

 

Weder die fleischlichen Juden noch die gottentfremdete Christenheit kann „Bewohner für das ertragfähige Land … auswerfen“. Der Befehl lautete doch deutlich „Babylon die Grosse zu verlassen“, nicht mit ihr zusammen die Strafankündigungen ertragen zu müssen!

 

Die Offenbarung dagegen zeigt, dass der „Reiter auf dem weissen Pferd“ mit seinen Engelheeren vom Himmel her, aus dem unsichtbaren Bereich heraus streiten wird! Wer immer sich auf dem Schlachtfeld der letzten Auseinandersetzung befindet wird nicht verschont werden! Wer „Teil der Welt“ bildet wird mit diesem System enden.

 

Jesu Ritt zum Sioeg am Tag Harmagedons*** Rbi8  Offenbarung 19:11-16 ***

Und ich sah den Himmel geöffnet, und siehe, ein weißes Pferd. Und der, der darauf sitzt, wird Treu und Wahrhaftig genannt, und er richtet und führt Krieg in Gerechtigkeit. 12 Seine Augen sind eine Feuerflamme, und auf seinem Haupt sind viele Diademe. Er trägt einen Namen geschrieben, den niemand außer ihm selbst kennt, 13 und er ist in ein mit Blut besprengtes äußeres Kleid gehüllt, und der Name, nach dem er genannt wird, ist Das Wort Gottes. 14 Und die Heere, die im Himmel waren, folgten ihm auf weißen Pferden, und sie waren in weiße, reine, feine Leinwand gekleidet. 15 Und aus seinem Mund geht ein scharfes langes Schwert hervor, daß er damit die Nationen schlage, und er wird sie mit eisernem Stab hüten. Auch tritt er die Weinkelter des Grimmes des Zorns Gottes, des Allmächtigen. 16 Und auf seinem äußeren Kleid, nämlich auf seinem Oberschenkel, trägt er einen Namen geschrieben: König der Könige und Herr der Herren.

 

Jesus ist eindeutig inzwischen als „König der Könige und Herr der Herren“ über seine Feinde dieses Systems eingesetzt, weil der Vater ihm ja die Feinde unter die Füsse legte! (Ps 110:1, 2; Off 11:14, 15) Seine eigenen „treuen Sklaven“ aber, obwohl zu diesem Zeitpunkt bereits versiegelt [B2e-B2g], sie haben noch keine Königswürde! Sie führen sich auch nicht als „Herren der Schafe“ Jesu auf. Schon der Prophet Daniel hatte die Schlacht Harmagedons vorhergesagt, sie werde „ohne Hand“ geschlagen werden! Der „Südkönig“ kommt bei seinem zu Hilfe eilen, um Israel und Jerusalem vom Angriff aus dem endzeitlichen „Assyrien“ zu befreien „zu seinem Ende“! (Da 8:25) Alle „Könige der Erde“ sind nach dem Aufruf hierzu in ihrem Widerstreit gegen Jesus am Ende untereinander vereint! „Der falsche Prophet“ ruft sie doch zu dem Ort hin zusammen, der auf Hebräisch Har-Magedon heisst!

 

Zwei Zentren in der Offenbarung betreffend Endschlacht: Har-Megiddo und Jerusalem*** Rbi8  Offenbarung 16:13-16 ***

Und ich sah drei unreine inspirierte Äußerungen, [die aussahen] wie Frösche, aus dem Maul des Drachen und aus dem Maul des wilden Tieres und aus dem Mund des falschen Propheten ausgehen. 14 Sie sind tatsächlich von Dämonen inspirierte Äußerungen und vollbringen Zeichen, und sie ziehen aus zu den Königen der ganzen bewohnten Erde, um sie zu versammeln zum Krieg des großen Tages Gottes, des Allmächtigen.

15 Siehe! Ich komme wie ein Dieb. Glücklich ist, wer wach bleibt und seine äußeren Kleider bewahrt, damit er nicht nackt einhergehe und man seine Schande sehe.“

16 Und sie versammelten sie an den Ort, der auf hebräisch Har-Magedon [[(Har-megiddo)]] genannt wird.

 

Jesus aber gab das Beispiel, dass Christen auch unter Verfolgung nicht zum Schwert greifen! Wahre Christen werden weder an der Seite Israels, noch an der Seite der Angreifer oder der zur Verteidigung herbeieilenden „Könige der Erde“ anzutreffen sein. Die Worte Jesu an Petrus der seinen Herrn zu verteidigen suchte bleiben für alle die dem Christus gehorchen verbindlich!

 

*** Rbi8  Matthäus 26:52-56 ***

Da sagte Jesus zu ihm: „Stecke dein Schwert wieder an seinen Platz, denn alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen. 53 Oder denkst du, ich könne nicht meinen Vater anrufen, daß er mir in diesem Augenblick mehr als zwölf Legionen Engel sende? 54 Wie aber würden in diesem Fall die Schriften erfüllt werden, daß es so geschehen muß?“ 55 In jener Stunde sagte Jesus zu den Volksmengen: „Seid ihr mit Schwertern und Knüppeln wie gegen einen Räuber ausgezogen, um mich festzunehmen? Tag für Tag pflegte ich im Tempel zu sitzen und zu lehren, und doch nahmt ihr mich nicht in Gewahrsam. 56 Aber all dies ist geschehen, damit die Schriftworte der Propheten erfüllt werden.“ Dann verließen ihn alle Jünger und flohen.

 

Auch was die letzte Auseinandersetzung um Jerusalem und den Kampfplatz in der Tiefebene Jesreel, nahe dem Berg Megiddo angeht, so muss die Schrift sich vollkommen erfüllen. Diesmal jedoch wird Jesus mit den Streitheeren seines Vaters wie zur Zeit, wo Israel Gott in Treue diente den Ausgang der Schlacht entscheiden. Wiederum ziehen sie gemeinsam, diesmal die Nationen „mit Schwertern und Knüppeln wie gegen einen Räuber“ in Wirklichkeit gegen Jesus aus, weil keine der Parteien ihn als König wünscht.

 

Die letzte Schlacht um die letzte Stellung, die Machtausübung über die Stadt Jerusalem und die Erde Israels steht erst noch bevor! Bestimmt werden sich die Worte Jesu erfüllen: „... alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen.“ Jesu Anweisung an seine Engel lautet:

 

(Lukas 19:27)  Im übrigen, diese meine Feinde, die nicht wollten, daß ich König über sie werde: Bringt sie her, und schlachtet sie vor mir.‘ “

 

Christen die auf Jesu Warnung hören und die Worte der Propheten und Apostel beachten lassen sich nicht in kriegerische Auseinandersetzungen hineinreissen! Ihr Schwert ist ausschliesslich das „Schwert des Geistes“, Gottes aufgezeichnetes Wort!

 

Jesus aber wird „die gottlosen Handlungen“ erst durch Harmagedons Gerichtsvollstreckung [B3] von „Israel“ abwenden! Für die meisten Juden Israels ist Jesus weiterhin nichts anderes als ein Toter, der ihrer Meinung nach zu Recht durch ihre Vorväter wegen Gotteslästerung hingerichtet wurde! So wie Joseph für den Vater Jakob nur vermeintlich tot war, aber in Macht lebte und Gott den Tag des gerechten Ausgleichs herbeibrachte, so wird es in der Endzeit sein!

 

*** Rbi8  Offenbarung 1:17-18 ***

Und er [[(Jesus)]] legte seine Rechte auf mich [[(den Apostel Johannes)]] und sprach: Sei ohne Furcht. Ich bin der Erste und der Letzte 18 und der Lebende; und ich wurde ein Toter, doch siehe, ich lebe für immer und ewig, und ich habe die Schlüssel des Todes und des Hades.

 

Jesus kommt nicht als Verteidiger der Juden oder der abgefallenen  Christenheit, sondern als Verteidiger all jener, welche er am Gerichtstag als „Schafe“ zu seiner Rechten gestellt hat, weil sie in Erfüllung des GESETZES Nächstenliebe gezeigt haben und weil diese „mein (Jesu) Wort bewahrt und dich meinem Namen gegenüber nicht als falsch erwiesen“ haben! (Off 3:8) Jesu warnende Worte sind nicht dahingefallen: „Wer mich mißachtet und meine Reden nicht annimmt, der hat einen, der ihn richtet. Das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am letzten Tag“ (Joh 12:48). Es sind nur die Nachlässigkeiten der Getreuen, die sein Blut weiterhin zudecken wird, weil sie nicht gegen Gottes Geist sündigen!

 

Die unvollkommene sechs der Politik, Religion, Wirtschaft: Keine erreicht die Vollkommenheit, welche die sieben darstellt!Sie sind nicht innerhalb „Babylons der Grossen“, wenn jene Religionen gerichtet werden und sie tragen kein Kennzeichen des „wilden Tieres, die „666“ weder an der Stirn noch an ihrer Hand. Sie waren kein Teil des das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ gesucht und gefunden haben. Sie selbst sind sehend und wandeln im „Licht“ genauer Erkenntnis. Petrus zitiert aus verschiedenen Quellen die er vereint (2.Mo 19:6)

 

*** Rbi8  1. Petrus 2:9-10 ***

Ihr aber seid „ein auserwähltes Geschlecht, eine königliche Priesterschaft, eine heilige Nation, ein Volk zum besonderen Besitz, damit ihr die Vorzüglichkeiten“ dessen „weit und breit verkündet“, der euch aus der Finsternis in sein wunderbares Licht berufen hat. 10 Denn einst wart ihr kein Volk, jetzt aber seid ihr Gottes Volk [[(im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“)]]; ihr wart die, denen keine Barmherzigkeit erwiesen worden war [[(„Lo-Ruhama“ (Hos 1:6))]], seid jetzt aber die, denen Barmherzigkeit erwiesen worden ist [[(dem geistigen Juda (Hos 1:7))]].

 

Da alles, was Jesus hat auch Jehovas Eigentum ist, sind alle die Jesus anerkennt auch von Jehova anerkannt, obwohl erst am Gerichtstag entschieden wird, wer endgültig dazu gehört. 

 

(Hosea 1:8, 9)  Und sie [[(„Gomer“die hurerische Frau Hoseas)]] entwöhnte Lo-Ruhạma [[(das nachexilische Juda)]] nach und nach, und sie wurde dann schwanger und gebar einen Sohn. 9 Da sprach ER: „Nenne seinen Namen Lo-Ammị, denn ihr seid nicht mein Volk, und ich selbst werde mich nicht als der Eure erweisen.

 

Zudem nennt Jehova alle die Jesus aus seinem „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ als „Schafe“ gekennzeichnet dem Vater schlussendlich übergibt, die „grosse Volksmenge“ innerhalb „Lo-Ammi“, nun erst als „mein Volk“: Dies geschieht erst nachdem das „Jerusalem droben“ zur Erde herabgekommen ist. Dies ist eindeutig nachdem Jesus Seinem Gott Jehova das aufgerichtete und gereinigte Königreich aus Priestern übergeben hat! (1.Kor 15:24) „… und ich will zu denen, die nicht mein Volk sind, sprechen: ‚Du bist mein Volk‘; und sie ihrerseits werden sagen: ‚[Du bist] mein Gott.‘ “ (Hos 2:23)

 

Paulus sagt im weiter oben behandelten Kapitel 7 des Römerbriefes, was mit jenen geschehen wird: „Denn so, wie ihr [[(Christen aus den Heiden; die damaligen „Paulikaner“ in Rom)]] einst Gott ungehorsam wart [[(ohne GESETZ des Geistes, dem „Gesetz des Fleisches“ gehorchend (Rö 7:21-23))]], jetzt aber wegen ihres [[(der Juden, „Lo-Ruhama“]] Ungehorsams [[(als sie Jesus töteten)]] Barmherzigkeit erlangt habt [[(seit der erste Heide, der Offizier Kornelius den Zugang zum „Königreich des Sohnes der Liebe“, durch die Taufe erhielt)]], so sind auch diese [[(fleischliche Juden, die Christen zur Zeit des Römerbriefes weiter verwarfen und verfolgten)]] jetzt ungehorsam gewesen, was euch zur Barmherzigkeit gereicht, damit auch ihnen [[(den neu eingepfropften „Ebioniten“)]] selbst jetzt Barmherzigkeit erwiesen werde [[(weil sie selbst umkehren und durch ihre Taufe zu christlichen Jüngern Jesu werden)]].

 

Wenn man aufmerksam die von Paulus erwähnten Personengruppen analysiert und im Text mit einbindet, dann wird klar von wem und von was er spricht! Er selbst war doch als „Saulus“ ein Christenverfolger und ihm selbst wurde Barmherzigkeit erwiesen, als er sich taufen liess, obwohl er zur Gruppe jener gehörte, die Jesus an den Stamm genagelt hatten! Er war somit zuvor selbst Teil jener „zehn Brüder“, die Schuld auf sich geladen hatten und denen wegen ihrer echten Reue Vergebung zukam!

 

 

10.5.4        Josephs Traum vom Niederbeugen seiner Brüder und seine Erfüllung in der Endzeit

 

10.5.4.1     Was hat der Traum Josephs mit einer grösseren Erfüllung in unseren Tagen zu tun?

Joseph gab sich in Ägypten erst ganz zum Ende seinen Brüdern zu erkennen, als jene sich schon als Gefangene der Ägypter wähnten, zum Schluss, als Ruben den Benjamin vom Vater Jakob her gebracht hatte: Nachdem bei der letzten Prüfung gar der silberne Becher Josephs im Getreidesack Benjamins gefunden wurde, waren alle davon Überzeugt, dass Sklaverei und Tod auf sie warte! 

 

Joseph erkennt seine zehn Brüder und stellt sie auf ProbeJuda hatte sich diesmal selbst beim Vater persönlich für das Leben Benjamins verbürgt! Der ägyptische Nahrungsmittelverwalter hatte doch vor ihrem Weggang gelobt, dass wenn sie Benjamin als Beweis ihrer Unschuld nicht bringen würden, er ihnen kein weiteres Getreide verkaufen würde. Jakob aber weigerte sich bis fast zum Ende seinen jüngsten Sohn Benjamin mitziehen zu lassen, weil er um dessen Leben fürchtete! In seinen Augen war Joseph damals von wilden Tieren zerrgerissen worden, während ihn seine Brüder in Wirklichkeit für 20 Silberstücke an die Ismaeliter verkauft hatten. Dass Gott ihn für ihre Rettung aufbehalten hatte wussten sie noch nicht! Judas hat später Jesus, den grösseren Joseph für blosse 30 Silberstücke an die Pharisäer verraten (Mat 26:14-16).

 

Betrachten wir nochmals zur Erinnerung den Ablauf der Ereignisse: Joseph stellte seinen Brüdern als Nahrungsverwalter Ägyptens, der doch auch für die Sicherheit Pharaos und seines Volkes verantwortlich zeichnete, in Abständen mehrere moralische Fallen. Er behauptete, sie wären als Spione gekommen. Er wollte dadurch erkennen, ob sie ihre frühere Gesinnung von Neid, Habsucht, Lüge, falschem Zeugnisgeben und Brudermord geändert hätten. Beim ersten Kauf des Getreides legte er ihnen das Geld wiederum in die Säcke unter das Korn, das sie für Getreidekauf bezahlt hatten. Er vergalt das Schlechte, dass die Brüder an ihm getan hatten mit Gutem. Simeon liess er gebunden als Geisel gefangen nehmen. Würden sie das Geld behalten? Würden sie sich Simeons erbarmen und wie verlangt Benjamin bringen? Dazu mussten sie vorab den Vater überzeugen und jenem die Sicherheit Benjamins garantieren!  (1.Mo 37:19-35; 42:24, 25)

 

*** Rbi8  1. Mose 42:35-38 ***

Und es ergab sich, als sie ihre Säcke leerten, siehe, da war eines jeden Geldbündel in seinem Sack. Und sie wie auch ihr Vater bekamen ihre Geldbündel zu Gesicht, und sie gerieten in Furcht. 36 Da rief Jakob, ihr Vater, vor ihnen aus: „Mich habt ihr der Kinder beraubt! Joseph ist nicht mehr, und Simeon ist nicht mehr, und Benjamin werdet ihr mitnehmen! Über mich sind alle diese Dinge gekommen! 37 Ruben aber sprach zu seinem Vater: „Meine eigenen beiden Söhne magst du zu Tode bringen, wenn ich ihn dir nicht zurückbringe. Übergib ihn meiner Obhut, und ich werde es sein, der ihn dir zurückbringt.“ 38 Er aber sagte: „Mein Sohn wird nicht mit euch hinabziehen, denn sein Bruder ist tot, und er ist allein übriggeblieben. Sollte ihm auf dem Weg, auf dem ihr gehen werdet, ein tödlicher Unfall zustoßen, dann würdet ihr bestimmt mein graues Haar mit Kummer in den Scheol [[(das Grab)]] hinabbringen.“

 

Im ersten Fall offeriert Ruben seine beiden eigenen Söhne als Sicherheit für Benjamin! Er hatte sich zuvor schon für Josephs Leben eingesetzt, als die anderen Brüder ihn zu töten bereit waren. Stattdessen wurde er in die Sklaverei verkauft, damit sein Leben gerettet (1.Mo 37:19-22). Nun will er Benjamin in Obhut nehmen.

 

Jakob grämte sich und fürchtet um Benjamins Leben! Heute sind es „Ebioniten“ und „Paulikaner“ die in Gefahr sind, so wie Benjamin von Jakob getrennt zu werden, auf dem Weg hin zum grösseren Joseph gebracht zu werden! Ihr ältester Bruder, Ruben, die Apostel wollen ihnen Mut und Ausharren zusprechen. Juda selbst, Jesus ist für die Sicherheit verantwortlich und Ruben wie Juda müssen sich vor Jehova, dem wahren Vater Israels rechtfertigen! Jesus ist unser wahrer Hirte, seinen Anweisungen gilt es zu gehorchen, seine Apostel sind seine Bevollmächtigten:

 

Der wahre Hirt seiner Schafe: Die Schafe kennen seine Stimme (Johannes 10:1-6)  „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer nicht durch die Tür in die Schafhürde hineingeht, sondern anderswo hineinsteigt, der ist ein Dieb und ein Plünderer. 2 Wer aber durch die Tür hineingeht, ist Hirte der Schafe. Diesem öffnet der Türhüter, und die Schafe hören auf seine Stimme, und er ruft seine eigenen Schafe beim Namen und führt sie hinaus. 4 Wenn er die Seinen alle hinausgelassen hat, geht er vor ihnen her, und die Schafe folgen ihm, weil sie seine Stimme kennen. 5 Einem Fremden werden sie keineswegs folgen, sondern werden vor ihm fliehen, weil sie die Stimme von Fremden nicht kennen.“ 6 Jesus sagte ihnen dies in bildlicher Rede; doch erkannten sie nicht, was die Dinge bedeuteten, die er ihnen sagte.

 

Wie die zehn Söhne Jakobs von Joseph auf die Probe gestellt wurden, so auch wir: Gehorchen wir Anweisungen die unangenehm oder gar mit Gefahren verbunden sind? Stellen wir uns wie Ruben und Juda schützend vor die Geringeren unter uns. Die Freude und der Lohn am Ende, wenn sich der grössere Joseph, Jesus offen zu erkennen gibt wird gross sein. Der Jünger Jakobus schrieb hierzu:

 

(Jakobus 1:2-4)  Erachtet es für lauter Freude, meine Brüder, wenn ihr in mancherlei Prüfungen geratet, 3 da ihr ja wißt, daß die geprüfte Echtheit eures Glaubens Ausharren bewirkt. 4 Doch laßt das Ausharren sein Werk vollständig haben, damit ihr vollständig und in jeder Hinsicht gesund seid und es euch an nichts fehlt.

 

Daraufhin folgten weitere Prüfungen, die Joseph die Umkehr im Herzen seiner Brüder zeigen sollten. Erst nachdem diese nach mehrfacher Prüfung echte Liebe untereinander erwiesen hatten, um sich für den Schutz Benjamins und um seine Wiederkehr zum Vater wirklich einsetzten, da gab er sich ihnen zu erkennen. Diesmal bemühten sie sich, um zu Gunsten des Schwächsten ihr eigenes Leben einzusetzen. Auch gegenüber dem Vater und dessen Gefühlen zeigten sie nun Mitleid.

 

Die Prüfung mit dem Silberbecher bringt die Angelegenheit zu ihrem Höhepunkt! Es ist ein Objekt, mittels dessen Joseph behauptete die Zukunft lesen zu können! Auch dies muss in der Endzeit eine vergleichbare Bewandtnis haben: In wessen Sack von Getreide wird das Objekt gefunden, das künftiges Geschehen offenbart?

 

Es lag nicht im Sack des ältesten der Brüder, den fleischlichen Juden, noch im Sack Judas, dem Führer der Gruppe, sondern im Sack des „Benjamin“, des Jüngsten wird er entdeckt! Das ist durchaus vergleichbar mit den „zwei Zeugen“ der Endzeit! „ ‚Und ich will meine zwei Zeugen tausendzweihundertsechzig Tage mit Sacktuch bekleidet prophezeien lassen.‘ Diese sind [versinnbildlicht durch] die zwei Olivenbäume und die zwei Leuchter und stehen vor dem Herrn der Erde.“ (Off 11:3, 4) Sie sind das Gefäss, durch welches Jesus, der grössere Joseph Informationen über Kommendes erläutert und verteilt.

 

10.5.4.2     Joseph gibt sich erst am Ende der Prüfungen zu erkennen!

Aber erst jetzt, ganz zum Abschluss zeigte sich Joseph den Elfen als ihr lebender Bruder, weil er inzwischen die Umkehr ihres Denkens und Handelns erkannt und geprüft hatte!

 

Achten wir darauf, was dem vorausging, bevor Joseph sich schlussendlich seinen Brüdern zu erkennen gibt. Es ist die Szene, wo die neun Brüder, Simeon war ja bei Joseph zurückbehalten worden, gemeinsam zusammen mit Benjamin vor Joseph erscheinen. Vom Vater her bringen sie reiche Gaben und werfen sich erneut vor Joseph nieder. Ein weiteres Mal erfüllt sich Josephs Traum der Jugend!  Die Prüfung aber ist noch nicht zum Höhepunkt gelangt:

 

*** Rbi8  1. Mose 43:24-28 ***

Dann führte der Mann die Männer in Josephs Haus und gab Wasser, damit ihnen die Füße gewaschen würden, und für ihre Esel gab er Futter. 25 Und sie gingen daran, die Gabe bereitzumachen, bis Joseph am Mittag kam, denn sie hatten gehört, daß sie dort Brot essen würden. 26 Als Joseph nun ins Haus kam, brachten sie dann die Gabe, die in ihrer Hand war, zu ihm in das Haus und warfen sich vor ihm zur Erde nieder. 27 Danach erkundigte er sich nach ihrem Wohlergehen und sprach: „Geht es eurem Vater, dem betagten Mann, von dem ihr geredet habt, gut? Ist er noch am Leben? 28 Darauf sagten sie: „Deinem Knecht, unserem Vater, geht es gut. Er ist noch am Leben.“ Dann verneigten sie sich und warfen sich nieder.

 

Joseph will über den Vater Neues hören, ob es dem gealterten Jakob gut geht! Er erfährt, dass er noch am Leben ist! So ist es bei Jesu Wiederkehr zur Besichtigung des Tempels! Der Geist Jakobs lebt bei den fleischlichen Juden nach wie vor bis heute. Israel ist davon überzeugt, dass der geliebte Sohn Joseph, in diesem Fall Jesus „von wilden Tieren gerissen“ wurde! Von einem als tot Geglaubten erwartete Jakob in jenem Zustand falscher Information keine Lebenszeichen!

 

So wie Joseph bei der Ankunft der Brüder nun Benjamin vor sich sieht, so sieht Jesus am Tag der Besichtigung den geistigen „Benjamin“ vor sich, die in Einheit gebliebenen „Ebioniten“ und die „Paulikaner“! So wie Joseph den Benjamin segnet, so segnete Jesus die „zwei Zeugen“ als Vertreter jener „zwei Leuchter“ oder Versammlungen, „Ebioniten“ und „Paulikaner“, die direkt „vor dem Herrn der ganzen Erde stehen“. Er fordert sie dem Segenswunsch Josephs über Benjamin ähnlich auf: „Kommt hierherauf“! (Off 11:12)

 

Die neun Brüder bringen Benjamin und befreien dadurch Juda aus der Haft*** Rbi8  1. Mose 43:29-32 ***

Als er seine Augen erhob und Benjamin, seinen Bruder, den Sohn seiner Mutter, sah, sprach er weiter: „Ist dies euer Bruder, der jüngste, von dem ihr zu mir geredet habt?“ Und er fügte hinzu: „Gott erweise dir seine Gunst, mein Sohn.“ 30 Joseph war nun in Eile, denn seine inneren Empfindungen seinem Bruder gegenüber waren erregt, so daß er [einen Ort] suchte, um zu weinen, und er ging in eine Innenkammer und ließ dort den Tränen freien Lauf. 31 Danach wusch er sein Angesicht und ging hinaus, und sich beherrschend, sagte er: „Tragt das Essen auf.“ 32 Und sie gingen daran, es für ihn besonders aufzutragen und für sie besonders und für die Ägypter besonders, die mit ihm aßen; denn die Ägypter konnten kein Mahl mit den Hebräern essen, weil das für die Ägypter eine Abscheulichkeit ist.

 

So wie Joseph seine zehn Brüder als mögliche Spione behandelte, so werden vorab Juden aber auch Namenchristen der Endzeit von Jesus mit einer gewissen Distanz betrachtet! Kommen sie zu ihm, um Nahrung zu suchen oder bloss, um auszuspionieren? Sind sie bereit sich vor ihm niederzuwerfen?

 

Der Traum Josephs, wo sich seine Brüder vor ihm zum Boden hin verneigten war mit der zweiten Ankunft in Ägypten ein weiteres Mal in Erfüllung gegangen! Noch fehlt aber der Tag, wo auch Jakob vor ihm stehen wird und sich zusammen mit Rebekka, seiner Mutter vor ihm verneigen wird! Das kann erst sein, wenn das ganze Haus Jakob zu Joseph zieht, in der Auferstehung! Rebekka starb ja zuvor in Bethlehem bei der Geburt Josephs.

 

So wie Joseph sich vor Rührung über den Anblick Benjamins gefreut hat und sich in die „inneren Gemächer“ zurückziehen musste, so muss es am Tag der Frühauferstehung der Apostel, am selben Tag sein, wo auch die „zwei Zeugen“ nach dreieinhalb Tagen dem Tod ähnlichen Schlafes zum Leben gelangen! Sie stellen nicht bloss die Vorsteher der beiden Gruppen der „Ebioniten“ und „Paulikaner“ dar, sondern die Gesamtzahl der 144.000 Auserwählten. Die Freude Jesu alle Brüder vereint vor ihm zu sehen muss überwältigend sein.

 

Noch wollte Joseph sich den elf Brüdern aber noch nicht zur Erkennung geben. Eine letzte grosse Prüfung sollte folgen.

 

Gemäss dem Rang wurden die Brüder beim darauf folgenden Essen im Hause Josephs aufgeteilt. Auf der einen Seite, die zehn älteren Brüder (bei Jesu, die Apostel, die fleischlichen Juden repräsentierend) und Benjamin der Jüngste am anderen Ende des Bankettes, die geistigen Juden versinnbildlichend, die „Letztgeborenen“! Wir haben bei Jesu Wiederkehr und der einer Geburt gleichenden Aufrichtung des „Königreiches für Israel“ einerseits die elf Apostel, die „Ebioniten“ (Manasse) darstellend, deren Wortführer Petrus ist und andererseits den zwölften und jüngsten der Apostel, Paulus, die „Paulikaner“ (Ephraim) vertretend. Am Tisch am Ort ihrer Zuflucht in der „Wildnis“ erhält jeder reichlich Speise, Information um geistig stark zu werden, aber nur Benjamin wurde fünffach mit Speise überhäuft!

 

*** Rbi8  1. Mose 43:29-33 ***

Und man setzte sie vor ihn, den Erstgeborenen gemäß seinem Recht als Erstgeborener und den Jüngsten gemäß seiner Jugend; und die Männer schauten einander immer wieder staunend an. 34 Und er ließ ständig Portionen von dem, was vor ihm war, zu ihnen tragen, doch mehrte er jeweils Benjamins Portion um das Fünffache der Größe der Portionen aller anderen. So fuhren sie fort, Festmahl zu halten und sich mit ihm satt zu trinken.

 

Paulus teilt geistige Nahrung aus in allen Versammlungen mittels seiner BriefeDie „Paulikaner“, Christen aus den Nationen erhalten geistig fünffache Nahrung! Die genaue Erkenntnis der Dinge der Endzeit gelangt somit zum Jüngsten der zwölf Brüder! Jesus war es der das „Licht“ brachte aber Paulus, der durch seinen Briefe genaues Verständnis vermittelte.

 

Das „Königreich für Israel“ aber besteht nach „der Geburt der neuen Nation“ am Tag von Jesu Wiederkehr [B1] nun inmitten der Feinde: Nach der Frühauferstehung der Apostel und der „zwei Zeugen“ ist die neue „Nation geboren“! „Benjamin“ und die „zwei Zeugen“ an ihrer Seite! Der „Drache“ Satan aber hat sie beide im Visier, um sie zu verschlingen! (Off 11:7; 12:17; 19:10)

 

*** Rbi8  Offenbarung 12:5-6 ***

Und sie gebar einen Sohn, einen Männlichen, der alle Nationen mit eisernem Stab hüten soll. Und ihr Kind wurde entrückt zu Gott und zu seinem Thron. 6 Und die Frau floh in die Wildnis, wo sie eine von Gott bereitete Stätte hat, damit man sie dort tausendzweihundertsechzig Tage ernähre.

 

Zurück nach Ägypten: Die Prüfungen der zehn Söhne Israels und Benjamins aber waren damit wie schon erwähnt noch nicht beendet! Die Offenbarung spricht von einem vergleichbaren Ereignis: Eine weitere Zeit von Prüfungen, sowohl für die Apostel, „die Braut, die Frau des Lammes“, den „Benjamin“ wie auch für die „zwei Zeugen“ steht noch bevor, die „Zeit der grossen Drangsal“ [B]. Beide Gruppen müssen weiterhin unter Beweis stellen bis zum Ende auf der Seite ihres Herrn und Königs Jesus zu sein! Die christlichen Vorsteher welche die „zwei Zeugen“ in jeder Versammlung vertreten müssen in ihren Gruppierungen weiterhin Zeugnis ablegen und selbst die Gebote halten und dies bis zum Ende auch andere die hinzukommen so belehren!

 

So wie Joseph sich in die „inneren Gemächer“ zurückzog, überwältigt vom Anblick der zehn Brüder und nun Benjamins, so zieht Jesus sich wiederum in den Himmel zurück, in sein „inneres Gemach“. „Die Frau“ aber, die Apostel haben ihre eigene bereitete Stätte in der „Wildnis“, um sich auf ihre „Hochzeit mit dem Lamm“ vorzubereiten! Die Gruppen der „zwei Zeugen“ aber geben bis zum Ende Unterweisung für Jesus als jene „Brautjungfrauen“, die sich mit geistigem Öl der Belehrung und des Verständnisses eindecken und dem „Bräutigam“ sinnbildlich entgegen gehen!

 

Was geschah alsdann in Ägypten, nachdem Joseph seine Brüder bewirtet hatte? Die Brüder sollten erneut mit Getreide zu Jakob zurückkehren. In einem jeden der Säcke war aber erneut ihr Geld und zudem im Sack Benjamins der Silberbecher Josephs. Eine letzte grosse Prüfung stand bevor.

 

*** Rbi8  1. Mose 44:1-2 ***

Später gebot er dem Mann, der über sein Haus [gesetzt] war, indem [er] sprach: „Füll die Säcke der Männer mit Nahrung in dem Maße, wie sie es zu tragen vermögen, und leg das Geld eines jeden in die Öffnung seines Sackes. 2 Doch sollst du meinen Becher, den Silberbecher, in die Öffnung des Sackes des Jüngsten legen mit dem Geld für sein Getreide.“ Da tat er gemäß dem Wort Josephs, das er geredet hatte.

 

Später liess Joseph seinen Diener und die Wachen hinterherjagen, um das vermeintliche Verbrechen aufzudecken. Offensichtlich war eine weitere Prüfung der zehn Brüder erforderlich!

 

Der ausgesandte Beamte findet im Sack Benjamins den Silberbecher*** Rbi8  1. Mose 44:6-12 ***

Schließlich holte er sie ein und redete diese Worte zu ihnen. 7 Sie aber sprachen zu ihm: Warum redet mein Herr gemäß solchen Worten? Es ist undenkbar, daß deine Knechte so etwas tun würden. 8 Ja, das Geld, das wir in der Öffnung unserer Säcke fanden, haben wir dir aus dem Land Kanaan zurückgebracht. Wie könnten wir denn aus dem Haus deines Herrn Silber oder Gold stehlen? 9 Derjenige von deinen Sklaven, bei dem er gefunden werden mag, der sterbe, und auch wir selbst wollen Sklaven meines Herrn werden.“ 10 Da sagte er: „Nun, es sei genau nach euren Worten. Also wird der, bei dem er gefunden wird, mir zum Sklaven, ihr selbst aber werdet als unschuldig befunden werden.“ 11 Darauf ließen sie rasch ein jeder seinen Sack auf die Erde hinab, und sie öffneten ein jeder seinen eigenen Sack. 12 Und er suchte nun sorgfältig. Bei dem Ältesten fing er an, und bei dem Jüngsten kam er zu Ende. Zuletzt wurde der Becher in Benjamins Sack gefunden.

 

Die Brüder waren sich ihrer Unschuld bewusst und argumentierten nach ihrem eigenen Rechtsempfinden: „Derjenige von deinen Sklaven, bei dem er gefunden werden mag, der sterbe, und auch wir selbst wollen Sklaven meines Herrn werden.“ Ein Dieb, der seinen Herrn bestiehlt, der ihm zuvor gar Gutes tut, er verdient den Tod, war ihre Schlussfolgerung.

 

Wer am Verbrechen teilhaftig ist, weil er den Dieb unterstützt, der muss ebenso auch an der Strafe Anteil haben, etwas geringer, darum wäre Sklavendienst angebracht. Der Schreck muss allen in den Knochen gesessen haben, als sie den Silberbecher im Sack Benjamins gefunden wurde! Alle Brüder mussten zurückkehren und nun vor Joseph treten:

 

*** Rbi8  1. Mose 44:15-23 ***

Joseph sprach nun zu ihnen: „Was für eine Tat habt ihr da getan? Wußtet ihr nicht, daß ein Mann wie ich Omen lesen kann? 16 Da rief Juda aus: „Was können wir zu meinem Herrn sagen? Was können wir reden? Und wie können wir uns als gerecht erweisen? Der [wahre] Gott hat die Vergehung deiner Sklaven herausgefunden. Siehe, wir sind Sklaven meines Herrn, sowohl wir als auch der, in dessen Hand der Becher gefunden wurde! 17 Er aber sprach: „Es ist für mich undenkbar, das zu tun! Der Mann, in dessen Hand der Becher gefunden wurde, der wird mir zum Sklaven werden. Ihr übrigen zieht in Frieden zu eurem Vater hinauf.

18 Nun trat Juda zu ihm heran und sagte: Ich bitte dich, mein Herr, laß doch deinen Sklaven ein Wort vor den Ohren meines Herrn reden, und dein Zorn entbrenne nicht gegen deinen Sklaven, denn es ist bei dir gleichwie bei Pharao. 19 Mein Herr fragte seine Sklaven, indem [er] sprach: ‚Habt ihr einen Vater oder einen Bruder?‘ 20 Da sagten wir zu meinem Herrn: ‚Wir haben tatsächlich einen betagten Vater und ein Kind seines Alters, den Jüngsten. Sein Bruder aber ist tot, so daß er von seiner Mutter allein übriggeblieben ist, und sein Vater liebt ihn wirklich.‘ 21 Danach sprachst du zu deinen Sklaven: ‚Bringt ihn zu mir herab, damit ich mein Auge auf ihn richte.‘ 22 Wir aber sagten zu meinem Herrn: ‚Der Knabe kann seinen Vater nicht verlassen. Wenn er seinen Vater verließe, würde dieser gewiß sterben.‘ 23 Dann sprachst du zu deinen Sklaven: ‚Wenn euer jüngster Bruder nicht mit euch herabkommt, dürft ihr mein Angesicht nicht mehr sehen.‘

 

Juda zeigte sich als Sprecher der Familie, der Entscheide zu treffen in der Lage ist! Das Gewissen Judas erinnert sich des Vergehens gegenüber Joseph, wie er sagt: „Der [wahre] Gott hat die Vergehung deiner Sklaven herausgefunden“, das sie aus Eifersucht auf des Vaters Liebe zu Joseph und wegen dessen Träumen begangen hatten. Er war nun bereit Strafe zu tragen.

 

Wir haben in der Zeit des Endes treue messianische Juden und Christen aus den Heiden, Kinder vom selben Vater aber unterschiedlicher Mütter, so wie die der Lea und Rahel und wie die von deren Sklavinnen, Bilha und Silpa  die wie die zehn Brüder umkehrten und bereuten, die aber den grösseren Joseph noch nicht zu erkennen vermögen. Unter ihnen ist „Benjamin“ der Jüngste, der ebenso den älteren Bruder Jesus noch nicht zu sehen vermag!

 

Abrahams Same, Jehovas "Frau": Das symbolische Drama von Hagar und Sara
 

Christen erwarten bis zum Abschluss sehnsüchtig das Offenbarwerden des Herrn und all derer, die mit ihm sein werden! Sie werfen sich aber vor Jesus nieder, beugen ihr Knie vor Gott in seinem Namen.

 

Der Silberbecher, mit dem Joseph die Zukunft vorhersagte ist nur im Sack Benjamins versteckt! Die „zwei Zeugen“, die in der Endzeit prophezeien haben den Silberbecher Josephs somit in ihrem Gepäck! Nur dort kann er gefunden werden! Selbst die Brüder wissen es nicht, bis der Test es herausbringt, nachdem Jesus seinen Häscher hinter ihnen her sendet! Daniel der Prophet zeigte später, dass erst während der Endzeit von denen „die Einsicht haben“ die Wahrheit über das „Geheimnis“ herausgefunden wird.

 

(Daniel 12:3, 4)  Und die, die Einsicht haben, werden leuchten wie der Glanz der Ausdehnung und die, die die vielen zur Gerechtigkeit führen, wie die Sterne auf unabsehbare Zeit, ja für immer.

4 Und was dich betrifft, o Daniel, halte die Worte geheim, und versiegle das Buch bis zur Zeit des Endes. Viele werden umherstreifen, und die [wahre] Erkenntnis wird überströmend werden.“

 

Satan ist „der Ankläger unserer Brüder“. Er behauptet, dass wir Gott und Jesus untreu wären. Jesus aber sondert durch eigene Prüfung am Tag des Gerichts [B2] jene aus, die sein Gebot der Nächstenliebe erfüllten!

 

Am Gerichtstag kommen alle Dinge ans Licht und Jesus scheidet jene „Schafe“ auf seine rechte Seite, die sein Wort gehört und es ausgeführt haben. Das Gericht an den „Schafen und Böcken“ muss aber erst noch zum Höhepunkt gelangen, wenn er sich schlussendlich allen die er durch Gottes Geist als Gerechte erachtet zum Erkennen gibt!

 

10.5.4.3     Juda zeigt Erkenntnis über die Liebe des Vaters zu den zwei Söhnen Rahels

Durch all das Geschehen erst hatte Juda richtig verstanden, dass der gealterte Vater seinen spätgeborenen Sohn Rahels, Joseph mehr liebte als die anderen Kinder, da er zudem doch von der von Jakob so innig geliebten Frau war. Um sie hatte er zwei Perioden von sieben Jahren gedient, bevor er sie von Laban, ihrem Vater und Jakobs Verwandtem zur Ehefrau erhielt!

 

Rahel stirbt bei Benjamins GeburtRahel war zudem später bei der Geburt Benjamins gestorben. Der davor geborene Joseph war der Erste Sohn von Rahel gewesen und er war doch von wilden Tieren zerrissen worden, glaubte Jakob nach wie vor. So übertrug er die Liebe zu Joseph nun auf Benjamin, den letztgeborenen „Sohn seines Alters“!

 

*** Rbi8  1. Mose 37:3 ***

Und Israel liebte Joseph mehr als alle seine anderen Söhne, denn er war der Sohn seines Alters; und er ließ ihm ein langes, gestreiftes hemdartiges Gewand machen.

 

Jehovas geliebter Sohn war und blieb Jesus! Auch die Christen der Endzeit entsprechen Jehovas letztem „Sohn des Alters“, dem Benjamin. Deren älterer Bruder Joseph entspricht somit Jesus, den seine zehn Brüder, die Juden in die Sklaverei des Todes verkauft hatten. Wie Jehova Joseph schützte, so erweckte er Jesus aus dem Tode auf! die „kleinen Herde“ Jesu, die Apostel und deren Jünger des ersten Jahrhunderts entsprechen den beiden Joseph in Ägypten geborenen Kindern der Tochter des Priesters von On: Manasse (die „Ebioniten“) und Ephraim (die „Paulikaner“), deren Exponenten der Endzeit die „zwei Zeugen“ entsprechen.

 

Am Ende einer langen Frist hatte der Vater Jakob nur unter der Last der Hungersnot und der Umstände zugestimmt den Jüngsten, Benjamin mitziehen zu lassen. Zudem erst dann, nachdem die Brüder ihm bei ihrem Leben versichert hatten Benjamin zurückzubringen. Die Umstände der Hungersnot waren so hart, dass er nachgeben musste, weil Ägyptens Nahrungsverwalter doch gesagt hatte: „Wenn euer jüngster Bruder nicht mit euch herabkommt, dürft ihr mein Angesicht nicht mehr sehen.

 

Auch da gibt es eine Parallele zu Jesu Worten an die Juden, seine Brüder des ersten Jahrhunderts. Wiederum ist die Warnung prophetisch auf unsere Tage und auf das grosse Jubeljahr hin ausgerichtet:

 

*** Rbi8  Matthäus 23:37-39 ***

Jerusalem, Jerusalem, die da tötet die Propheten und steinigt, die zu ihr gesandt sind — wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen, wie eine Henne ihre Küken unter ihre Flügel versammelt! Ihr aber habt nicht gewollt. 38 Seht! Euer Haus wird euch verödet überlassen. 39 Denn ich sage euch: Ihr werdet mich von nun an auf keinen Fall mehr sehen, bis ihr sagt: ‚Gesegnet ist der, der im Namen Jehovas kommt!‘ “

 

Wiederum steht heute das „Haus Jakob“, die heutige Nation Israel, die Juden vor einem gewichtigen Entscheid: Wird es sich vor dem verneigen, den sie um „dreissig Silberlinge“ und im Austausch gegen den Verbrecher Barabbas den Römern ausgeliefert hatten? Joseph hatte in Ägypten gewarnt, dass sie Benjamin, ihren jüngsten Sohn bringen müssten, ohne diesen würden sie Josephs Angesicht als Nahrungsverwalter nicht wieder sehen! Sie stellen die ersten Christen als Nachfolger der Apostel dar.

 

Die Juden müssen sich heute des Schutzes des endzeitlichen „Benjamin“, der messianischen, ebionitischen Christen („Manasse“) und der „Paulikaner“ („Ephraim“) besonders annehmen! Beide sind Kinder einer ägyptischen Priestertochter, der Religionen „Babylons der Grossen“, Christenheit und Judentum sind darin eingeschlossen. Ihr geistiger Vater aber ist Jesus (Joseph), dessen Stimme sie gehorchen, ihr gemeinsamer Gott ist Jehova, der Gott Jakobs!

 

Nun ist gemäss Jesu Worten zu den abspenstigen Juden seiner Tage die Bedingung, dass jene den segnen müssen, „der im Namen Jehovas“ als Retter auftreten muss: Jesus, der grössere Joseph! Das tun bisher nur der Teil der Juden, die sich messianisch nennen!

 

Jakob hatte Benjamin ziehen lassen, weil nur so das Überleben gesichert werden konnte! Juda wusste, wenn er ohne seinen jüngsten Bruder zurückkommen würde, der Vater bestimmt sterben würde! Als Joseph wegen des silbernen Bechers Benjamin zurückbehalten wollte setzte Juda sich für ihn ein und anerbot sich selbst im Tausch:

 

Judas Flehen um die Freilassung Benjamins wegen des Bechers zeigt seine Umkehr zum Schutz der Brüder und des Vaters*** Rbi8  1. Mose 44:30-34 ***

Und nun, sobald ich zu deinem Sklaven, meinem Vater, kommen sollte, ohne daß der Knabe bei uns ist, mit dessen Seele doch seine Seele verbunden ist, 31 dann wird es gewiß geschehen, daß er stirbt, sobald er sieht, daß der Knabe nicht da ist, und deine Sklaven werden bestimmt das graue Haar deines Sklaven, unseres Vaters, mit Kummer in den Scheol hinabbringen. 32 Denn dein Sklave [[(Juda)]] wurde für den Knaben Bürge, solange er von seinem Vater weg wäre, indem [er] sprach: ‚Wenn ich verfehle, ihn dir zurückzubringen, so werde ich mich für immer an meinem Vater versündigt haben.‘ 33 So laß nun bitte deinen Sklaven an Stelle des Knaben als Sklave meines Herrn dableiben, damit der Knabe mit seinen Brüdern hinaufziehe. 34 Denn wie kann ich zu meinem Vater hinaufziehen, ohne daß der Knabe bei mir ist, da ich dann das Unglück nicht ansehen mag, das meinen Vater treffen wird?“

 

Juda stellt nicht weiter sein eigenes Interesse in den Vordergrund, sondern setzte diesmal das Interesse des Vaters an die erste Stelle! Er kann ihm den Schmerz nicht zumuten, nun auch noch Benjamin zu verlieren.

 

Juda wird durch den Apostel Paulus repräsentiert, der zum Ende die Führungsrolle über „Paulikaner“ und „Ebioniten“ übernommen hatte. Der Brief an die Hebräer zeigt dies. Er setzte sich bis zum Ende seines Lebens dafür ein, dass „Ebioniten“ und „Paulikaner“ am selben Leib des Christus ihre Aufgabe gemeinsam erfüllten. Seine Briefe sind uns bis zum Abschluss volle Gewähr, dass er für uns vor Gott und Jesus Garantie bietet am Leben zu bleiben!

 

Christen sind als „Lo-Ammi“ wie Benjamin eine Zeit lang vom Vater getrennt. Juda verbürgte sich im Falle Benjamins gegenüber dem Vater, „ ... dein Sklave [[(Juda)]] wurde für den Knaben Bürge, solange er von seinem Vater weg wäre, indem [er] sprach: ‚Wenn ich verfehle, ihn dir zurückzubringen, so werde ich mich für immer an meinem Vater versündigt haben.‘ “

 

Paulus steht an der Stelle Judas vor Gott als unser Bürge! Bis zu seinem Tod tat er alles ihm Mögliche, um sowohl „Ebioniten“ als auch „Paulikaner“ dem Vater Jehova (Jakob) und für Jesus (Joseph) zu erhalten!

 

Bedrückende Wälfe werden die Herde nicht Schonen: Assisi, die interkonfessionallen Friedensgebete *** Rbi8  Apostelgeschichte 20:25-30 ***

Und nun seht, ich weiß, daß ihr alle, unter denen ich, das Königreich predigend, umhergegangen bin, mein Angesicht nicht mehr sehen werdet. 26 Darum rufe ich euch am heutigen Tag auf, zu bezeugen, daß ich rein bin vom Blut aller Menschen, 27 denn ich habe nicht zurückgehalten, euch den ganzen Rat Gottes mitzuteilen. 28 Gebt acht auf euch selbst und auf die ganze Herde, in welcher euch der heilige Geist zu Aufsehern ernannt hat, um die Versammlung Gottes zu hüten, die er mit dem Blut seines eigenen [Sohnes] erkauft hat. 29 Ich weiß, daß nach meinem Weggang bedrückende Wölfe bei euch eindringen und die Herde nicht schonen werden, 30 und aus eurer eigenen Mitte werden Männer aufstehen und verdrehte Dinge reden, um die Jünger hinter sich her wegzuziehen.

 

Die Unterweisung des Paulus ist bis zum Ende Schutz für uns, wenn wir auf ihn hören! Vorsteher sind seine Stellvertreter und werden ihm als ihrem Richter Rechenschaft ablegen müssen, auch wenn sie sein Angesicht vorläufig nicht sehen werden: „...  ich weiß, daß ihr alle, unter denen ich, das Königreich predigend, umhergegangen bin, mein Angesicht nicht mehr sehen werdet.“ Wie Paulus müssen Vorsteher „frei vom Blut aller Menschen“ sein, indem sie „den ganzen Rat Gottes“ und alle seine Gebote mitteilen! Sie sind die von Gott auserwählten Aufseher, um die Versammlung des Christus zu hüten! Sie bieten Schutz vor den Männern, die „verdrehte Dinge reden“, diese Religionsvertreter sind am Ende vereint innerhalb „Babylons der Grossen“ die es zu verlassen gilt!

 

10.5.4.4     Joseph gibt sich seinen Brüdern zu erkennen

Die Zeit der Prüfung Josephs seiner Brüder auf deren Einstellung kommt zum Abschluss! Sie hatten die bittere Lektion verstanden, die ihr Verbrechen an Joseph über sie gebracht hatte. Joseph hatte ihre veränderte Einstellung und Reue durch deren offensichtliche Werke der Reue erkannt! Es war der Zeitpunkt gekommen, wo er sich ihnen zu erkennen geben musste.

 

Joseph gibt sich seinen Brüdern zu erkennen *** Rbi8  1. Mose 45:1-4 ***

Darauf konnte sich Joseph vor allen bei ihm Stehenden nicht länger beherrschen. So rief er aus: „Laßt jedermann von mir hinausgehen!“ Und niemand anders stand bei ihm, als sich Joseph seinen Brüdern zu erkennen gab.

2 Und er begann seine Stimme mit Weinen zu erheben, so daß die Ägypter es zu hören bekamen, und das Haus Pharaos bekam es zu hören. 3 Schließlich sprach Joseph zu seinen Brüdern: „Ich bin Joseph. Ist mein Vater noch am Leben?“ Aber seine Brüder vermochten ihm überhaupt nicht zu antworten, denn sie waren seinetwegen bestürzt. 4 Da sagte Joseph zu seinen Brüdern: „Tretet bitte zu mir heran.“ Darauf traten sie zu ihm heran.

 

Auch diesmal gibt sich Jesus vorab nur seinen zwölf Aposteln in ihrer Frühauferstehung gegenüber zu erkennen! Die bereits zuvor erneut zum Leben gekommenen „zwei Zeugen“ sind indirekt Anwesende und Mitwissende vom Ereignis, wie die Ägypter, die das Weinen Josephs vernahmen.

 

Erst später sind es die 144.000 inzwischen in der Erstauferstehung mit den Versiegelten aus allen Erdteilen herbeigerufenen Überrest vereint und dann zu Priestern geweihte Brüder Jesu, die ihn sehen werden! Unendliche Freude wird diesen ersten Tag des Jubeljahres nach Harmagedon kennzeichnen. Auch alle Überlebenden auserwählten der „grossen Volksmenge“ werden sich an diesem Tag des Trompetenfest in grosser Freude in ihren erdenweiten Hausversammlungen vereinigen. Sie alle haben ihre Sünden verlassen und echte Reue gezeigt. Sie blieben Jesus auch unter harter Prüfung treu.

 

Erst wenn jedermann der unberechtigt ist am Tag Harmagedons „hinausgegangen“ ist, respektive entfernt wurde, wenn nun am ersten Tag des grossen Erntefestes zum Abschluss der Menschenernte die Apostel und die 144.000 Priester gemeinsam auf dem Berg Zion stehen werden sie sich gemeinsam den versammelten Volksmengen unter grossem Jubel nun von Angesicht zu Angesicht zeigen!

 

Glaube, Hoffnung, Liebe ... *** Rbi8  1. Korinther 13:12-13 ***

Denn jetzt sehen wir mit Hilfe eines metallenen Spiegels in verschwommenen Umrissen, dann aber wird es von Angesicht zu Angesicht sein. Jetzt erkenne ich teilweise, dann aber werde ich genau erkennen, so wie ich genau erkannt worden bin. 13 Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die größte aber von diesen ist die Liebe.

 

Erst zum Ende der Prüfungen, wenn wir „Glaube, Hoffnung und Liebe“ bis zum Ende bewahrt haben wird Jesus sich vorab den 144.000 und dann auch uns deutlich zu erkennen geben!

 

Die zehn Brüder, die zuvor so schrecklich an Joseph gehandelt hatten, sie waren nun zu Recht bestürzt, als sie ihren Bruder  in Macht und Autorität vor sich zu sahen, den sie für zwanzig Silberstücke in die Sklaverei verkauft hatten! Auch ihr Vergehen gegenüber Jakob, ihren Vater, den sie glauben machten Joseph wäre zerrissen worden stand nun kurz davor aufgedeckt zu werden!

 

Joseph aber liebte seine früher feindlichen Brüder nun erneut mit innigen Gefühlen, weil er ihren Umschwung in der Form des Denkens und Handelns gesehen hatte! Seine Gefühle der Liebe und brüderlichen Zuneigung überwallen:

 

*** Rbi8  1. Mose 45:4-8 ***

Dann sprach er: „Ich bin Joseph, euer Bruder, den ihr nach Ägypten verkauft habt. 5 Jetzt aber grämt euch nicht, und seid nicht zornig auf euch, weil ihr mich hierher verkauft habt; denn zur Lebenserhaltung hat Gott mich vor euch hergesandt. 6 Denn dies ist das zweite Jahr der Hungersnot auf der Erde, und noch sind fünf Jahre, in denen es weder Pflügen noch Ernten geben wird. 7 Daher hat Gott mich vor euch hergesandt, um für euch einen Überrest auf die Erde zu setzen und euch durch ein großes Entrinnen am Leben zu erhalten. 8 Somit habt nun nicht ihr mich hierhergesandt, sondern der [wahre] Gott, damit er mich für Pharao zu einem Vater und für sein ganzes Haus zu einem Herrn und über das ganze Land Ägypten zum Herrscher einsetze.

 

Joseph wusste, warum er all das Ungemach ertragen musste, um nun im Auftrag Jehovas als Schutz und Erhalter für seine ganze Familie dienen zu können. Seine Worte müssen sich wie mit Feuer in den Herzen seiner Brüder eingebrannt haben. „Jetzt aber grämt euch nicht, und seid nicht zornig auf euch, weil ihr mich hierher verkauft habt; denn zur Lebenserhaltung hat Gott mich vor euch hergesandt.“ Jehova selbst hatte gehandelt und die Dinge gelenkt.

 

Alles sollte zum Guten für Israel ausschlagen und diente zudem der Erfüllung einer weiteren Prophezeiung an Abraham, dass seine Nachkommen später in Ägypten versklavt werden würden. Das würde aber lange nach Josephs Zeit kommen und ebenso für das Volk zur Lehre gereichen stets später daran zu denken, dass auch sie versklavt gewesen waren, wie zuvor ihr Bruder Joseph. Jehova aber hatte zu einem weiteren vorherbestimmten Zeitpunkt Abraham bereits Befreiung versprochen! Moses war später der Erfüller der Befreiung aus ägyptischer Sklaverei!

 

Joseph beruhigt seine Brüder: „Somit habt nun nicht ihr mich hierhergesandt, sondern der [wahre] Gott, damit er mich für Pharao zu einem Vater und für sein ganzes Haus zu einem Herrn und über das ganze Land Ägypten zum Herrscher einsetze.“ Die grosse Hungersnot, die zuvor bitter und scheinbar ohne Ausweg war erfuhr eine plötzliche Veränderung zum Guten!

 

Auch die Gegnerschaft der Juden gegenüber Jesus und sein Tod muss aus demselben Blickwinkel betrachtet werden! Jehova hatte ihn dazu bestimmt die Schuld Israels zu erhöhen, gleichzeitig aber für den Rückkauf aus Sklaverei des „Fluches“ den Preis erbracht, um vom Tod zu befreien! Paulus erklärte öfters die Notwendigkeit von Jesu Leiden und seinem Tod zu unserer Befreiung. „Er ist für uns gestorben, damit wir, ob wir wach bleiben [[(Harmagedon überleben)]] oder entschlafen sind, mit ihm zusammen leben sollten.

 

Helm der Hoffnung auf Rettung *** Rbi8  1. Thessalonicher 5:8-11 ***

Was aber uns betrifft, die dem Tag [[(dem „Licht“; der Erkenntnis über Gottes Vorhaben)]] angehören, laßt uns besonnen bleiben, angetan mit dem Brustpanzer des Glaubens und der Liebe und mit dem Helm der Hoffnung auf Rettung; 9 denn Gott hat uns nicht zum Zorn bestimmt, sondern zum Erwerben der Rettung durch unseren Herrn Jesus Christus. 10 Er ist für uns gestorben, damit wir, ob wir wach bleiben [[(lebend sind bis zu seiner Wiederkehr)]] oder entschlafen sind, mit ihm zusammen leben sollten. 11 Fahrt daher fort, einander zu trösten und einander zu erbauen, so wie ihr es ja tut.

 

So wie Joseph seinen Brüdern nicht zürnte, weil sie umkehrten und sich vor ihm verneigten, so wird er auch uns vergeben, weil auch wir dasselbe getan haben, unsern Brüdern ihre Fehler verziehen haben und an unserer Hoffnung auf Rettung festhielten.

 

Jesus aber wusste, was über ihn in den Propheten geschrieben stand, zu welchem Zeitpunkt er sein Leben zu unseren Gunsten dahingeben musste.

 

*** Rbi8  Johannes 13:1 ***

Jetzt, vor dem Passahfest, da Jesus wußte, daß seine Stunde gekommen war, aus dieser Welt hinaus zum Vater zu gehen, liebte er die Seinen, die in der Welt waren und die er geliebt hatte, bis ans Ende.

 

Jesus wusste schon von Anfang an um seine Aufgabe als Erlöser, wann er sich Johannes vorstellen musste und ebenso um diesen seinen bevorstehenden, schmählichen Tod. Er kannte somit den Tag und die exakte Stunde, wo er sich für seine Brüder hingeben musste und sprach mehrfach davon zu seinen Aposteln! Er entzog sich auch in dieser für ihn härtesten Stunde nicht dem Willen des Vaters!

 

*** Rbi8  Markus 14:35-36 ***

Und er ging ein wenig weiter, fiel dann auf die Erde und begann zu beten, daß, wenn es möglich wäre, die Stunde an ihm vorübergehe. 36 Und danach sagte er: „Abba, Vater, alle Dinge sind dir möglich; entferne diesen Becher von mir. Doch nicht, was ich will, sondern was du willst.“

 

Eine grosse Befreiuung steht bevorDer geäusserte Wille des Vaters musste sich erfüllen! Jesus steht nun zum Beginn des grossen Jubeljahres zu einer weit grösseren Befreiung für all die bereit, die ihre Hoffnung auf Gott und auf ihn und seine Wiederkehr gesetzt haben. Er war, blieb und ist Jehovas Urteilsvollstrecker und Sein eingesetzter grosser Retter, Jehovas „starker Arm“! Nur den einen Messias hat er vorangekündigt und nur diesen hat er schlussendlich anerkannt und über Engel und Menschen erhöht, nachdem er sich auch unter der härtesten Prüfung als treu erwiesen hatte! Nur Jehova war in der Lage alles vorherzusehen und es durch die Propheten aufzeichnen zu lassen und nun die Erfüllung herbeizuführen!

 

*** Rbi8  Jesaja 44:6-8 ***

Dies ist, was Jehova gesprochen hat, der König von Israel und sein Rückkäufer, Jehova der Heerscharen: ‚Ich bin der Erste, und ich bin der Letzte, und außer mir gibt es keinen Gott. 7 Und wer ist da wie ich? Er rufe aus, damit er es mitteile und es mir darlege. Seitdem ich das Volk vor alters eingesetzt habe, mögen sie sowohl die kommenden Dinge als auch die Dinge, die eintreten werden, ihrerseits ansagen. 8 Erschreckt nicht, und werdet nicht bestürzt. Habe ich [es] dich nicht seit jener Zeit persönlich hören lassen und [es] mitgeteilt? Und ihr seid meine Zeugen. Existiert ein Gott außer mir? Nein, da ist kein FELS. Ich habe keinen anerkannt.‘ “

 

Israels Aufgabe war es durch seine Propheten die kommenden Dinge anzusagen! Bis zum Tod Jesu wurde weiterhin kein anderer Gott oder Mächtiger an der Seite Jehovas anerkannt! Auch danach gab es keinen „GOTT Jesus“! Erst mit der Erhöhung Jesu an Jehovas rechte Seite kam ein Retter, in dessen Namen Jehova künftige Befreiung selbst aus dem Tod verheisst! Glaube in ihn war nun Voraussetzung, um am Tag der Erlösung den Fesseln des Todes und der Gefangenschaft aus Satans System zu entgehen!

 

König Cyrus und die Stadt Babylon *** Rbi8  Jesaja 44:24-28 ***

Dies ist, was Jehova gesagt hat, dein Rückkäufer und dein Bildner vom Mutterleib an: „Ich, Jehova, tue alles, indem ich allein die Himmel ausspanne, die Erde ausbreite. Wer war bei mir? 25 [Ich] vereitle die Zeichen der eitlen Schwätzer, und [ich bin es,] der selbst Wahrsager unsinnig handeln läßt; der Weise zurückweist und der sogar ihre Erkenntnis Torheit werden läßt; 26 der das Wort seines Knechtes wahr macht und der den Rat seiner eigenen Boten ausführt; der von Jerusalem spricht: ‚Sie wird bewohnt werden‘ und von den Städten Judas: ‚Sie werden wieder erbaut werden, und ihre verödeten Stätten werde ich aufrichten‘; 27 der zur Wassertiefe sagt: ‚Verdunste; und all deine Ströme werde ich austrocknen‘; 28 der von Cyrus spricht: ‚Er ist mein Hirt, und alles, woran ich Gefallen habe, wird er ausführen‘; auch indem [ich] von Jerusalem sage: ‚Es wird wieder erbaut werden‘ und vom Tempel: ‚Deine Grundlage wird dir gelegt werden.‘ “

 

So wie der medopersische König Cyrus gemäss den Vorhersagen Jesajas am Ende des siebzigjährigen Exils das Joch Babylons zerbrach, so werden vorab die Politiker in der UNO, des siebenköpfigen „wilden Tieres“ das Joch „Babylons der Grossen“ entzweibrechen und so werden die schützenden Wasser, die Volksmengen das heutige Babel verwirrender Anbetung zu unterschiedlichsten Göttern umgeben austrocknen! Die Befreiung aus der Sklaverei des Systems steht aber erst danach bevor! (Off 16:12; 17:15-18)

 

All dies erfüllte sich ein erstes Mal nach der Zerstörung Judas, der Stadt Jerusalem und ihres Tempels durch Nebukadnezar nach der Rückkehr aus dem Exil, nach Ablauf der von Gott festgelegten Frist, wo das Land ruhen musste, weil es die Sabbat- und Jubeljahre abbezahlte, die Israel zuvor nicht eingehalten hatte!

 

Die endgültige Erlösung aber wird durch Jesus als dem „Reiter auf dem weissen Pferd“ kommen. Gottes Tag dafür ist festgesetzt! Wir müssen darauf harren! „... der von Jerusalem spricht: ‚Sie wird bewohnt werden‘ [[(sie wird beim letzten Angriff des „Königs des Nordens“ nicht zerstört!)]] und von den Städten Judas: ‚Sie werden wieder erbaut werden, und ihre verödeten Stätten werde ich aufrichten‘

 

Eine weitere Vorhersage Jesajas aber wird eine grössere Erfüllung erlangen im kommenden grossen Jubeljahr Jehovas: „... indem [ich] von Jerusalem sage: ‚Es wird wieder erbaut werden‘ und vom Tempel: ‚Deine Grundlage wird dir gelegt werden.‘ “. Die Rede ist vom geistigen Tempel und vom „neuen Jerusalem“, das Jehova selbst aufrichtet, das „Jerusalem droben“, „das wahre Grundlagen hat“, die von Gott gegebene kommende erdenweite Verwaltung die auf dem „Fels“, die auf Seinen Geboten auferbaut ist!

 

Das Beispiel Josephs, der zur Rettung seiner Familie nach Ägypten in die Sklaverei verkauft wurde hat somit in der Endzeit eine weit grössere Erfüllung! Jesus bringt das „Brot des Himmels“, das wahre „Manna“ und wird dem Hunger nach Erkenntnis ein Ende setzen! Die sieben mageren Jahre gehen zu Ende!

 

10.5.4.5     Die Brüder müssen den grösseren Joseph anerkennen und sich vor ihm verneigen!

Etwas Vergleichbares wird zum Ende dieses Systems mit dem fleischlichen Israel geschehen müssen, damit Jesus sich ihrer Erbarmen kann und ihre Umkehr und Reue erkenntlich wird! Jesu prophetischen Worte sind auf unsere Tage ausgerichtet: „Ihr werdet mich von nun an auf keinen Fall mehr sehen, bis ihr sagt: ‚Gesegnet ist der, der im Namen Jehovas kommt!

 

Die zehn Brüder erkannten Joseph bis zum Ende nicht und meinten einen Ägypter vor sich zu sehen! Erst nachdem Joseph sich zu erkennen gab kehrte der Frieden auf alle zurück und die Angst machte der Freude Platz, als sie die Liebe Josephs zu ihnen erkannten!

 

Jesus im Himmel an Gottes rechter Seite als "König der Könige und Herr der Herren" *** Rbi8  Offenbarung 1:4-7 ***

Unverdiente Güte und Friede sei euch von Dem, der ist und der war und der kommt, und von den sieben Geistern, die vor seinem Thron sind, 5 und von Jesus Christus, [der] „Der treue Zeuge“ [ist], „Der Erstgeborene von den Toten“ und „Der Herrscher über die Könige der Erde“.

Ihm, der uns liebt und der uns durch sein eigenes Blut von unseren Sünden erlöst hat — 6 und er hat uns zu einem Königtum, zu Priestern für seinen Gott und Vater gemacht —, ja ihm sei die Herrlichkeit und die Macht immerdar! Amen.

7 Siehe! Er kommt mit den Wolken, und jedes Auge wird ihn sehen, auch die, die ihn durchstochen haben; und alle Stämme der Erde werden sich seinetwegen vor Leid schlagen. Ja, amen.

 

Alle Stämme der Erde werden sich seinetwegen vor Leid schlagen“ schliesst alle ein, die Christus nicht angenommen haben, ihn in seiner Stellung zurückweisen und sich ihm bisher nicht unterworfen haben! Das schliesst auch all jene fleischlichen Juden mit ein, die ihren eigenen, einen anderen Messias als Retter bis hin zum bitteren Ende für sie erwarten! Sie weigern sich entgegen ihren zehn Vorvätern ihr Haupt zu neigen und den von JHWH Erwählten in seine ihm von Gott verliehene Stellung zu erhöhen.

 

Paulus erklärte im Brief an die Römer, dass die Sünden der abgefallenen Christenheit nun zum Ende an die der Israeliten gereichen, dass dies gar zum Nutzen der Juden ausschlagen würde, da sie als Volk als Gesamtes doch sich Jehova zugehörig nennen und sein GESETZ verteidigt haben. Sie waren die Hüter und Übermittler der Worte der Propheten!

 

*** Rbi8  Römer 3:1-6 ***

Worin besteht denn die Überlegenheit des Juden, oder worin liegt der Nutzen der Beschneidung? 2 In vielem, in jeder Hinsicht. Vor allem darin, daß ihnen die heiligen Aussprüche Gottes anvertraut wurden. 3 Was denn [ist der Fall]? Wird vielleicht, wenn einige [[(insbesondere „Lo-Ruhama“ im ersten Jahrhundert)]] nicht Glauben bekundeten, ihr Unglaube die Treue Gottes [[(gegenüber dem Bund mit den Vorvätern)]] unwirksam machen? 4 Das geschehe nie! Sondern Gott werde als wahrhaftig befunden, wenn auch jeder Mensch als Lügner erfunden werde, so wie geschrieben steht: „Damit du dich in deinen Worten als gerecht erweist und den Sieg gewinnst, wenn du [[(am tausendjährigen Gerichtstag)]] gerichtet wirst. 5 Wenn jedoch unsere Ungerechtigkeit Gottes Gerechtigkeit in den Vordergrund rückt, was sollen wir sagen? Gott ist doch nicht etwa ungerecht, wenn er seinen Zorn [[(am Tag Harmagedons)]] entlädt? (Ich rede wie ein Mensch.) 6 Das geschehe nie! Wie wird Gott sonst die Welt richten?

 

Das „Gericht der Lebenden und Toten“ steht ja erst noch bevor und dauert tausend Jahre, umfasst auch die Auferstandenen! Die Trennung der „Schafe von den Böcken“ durch Jesus und die Urteilsvollstreckung Harmagedons müssen doch gemäss Gottes Gerechtigkeit aufgrund Seines GESETZES erfolgen! Ebenso das Schlussgericht am Ende des Millenniums! Wer den Opfertod Jesu anstelle der eigenen Verfehlungen zurückweist muss den Preis auf Sünde, den ewigen Tod entgegennehmen, gemäss eigener freier Entscheidung!

 

Die "Überlegenheit des Juden", dass ihnen alle göttlichen Aussprüche anvertraut wurden An der „Überlegenheit des Juden“ änderte sich bis zum Ende nichts: Jesus, die Apostel und die Jünger, welche die Schriften des „Neuen Testaments“ aufgezeichnet haben, sie alle waren fleischliche Juden, beschnittene „Ebioniten“, darin besteht ihre Überlegenheit gegenüber den Paulikanern: „Worin besteht denn die Überlegenheit des Juden, oder worin liegt der Nutzen der Beschneidung? In vielem, in jeder Hinsicht. Vor allem darin, daß ihnen die heiligen Aussprüche Gottes anvertraut wurden.“ Gott begann mit den von Ihm auserwählten Personen zu reden und zu handeln und ab den fünf Büchern Moses bis Maleachi waren alle Israeliten, welche die Aufzeichnungen machen durften.

 

Paulus nimmt damit im Voraus den späteren Hassbezeugungen der Kirchenväter der katholischen, römischen Kirche gegenüber den Juden den Wind aus den Segeln! Wenn die Religion Roms voller Stolz behauptet Gottes Vertreter zu sein, dass ihr Papst Nachfolger des Petrus, der Fels sei, auf dem ihre Kirche gebaut wäre. Weit gefehlt für all jene, die den Mut haben die Dinge genau zu erforschen.

 

Die ganze Christenversammlung aber ist auf Jesus gerichtet, der ihr „Haupt“ ist und der wahre, unverrückbare „Fels“, worauf alles gründet ist Gottes GESETZ. Er ist Teil des himmlischen Berges Zion, von Jehovas Herrschergewalt! Daniel zeigte diesen Zusammenhang als er Nebukadnezar dessen Traum vom Standbild erklärte und auf das Ende hinwies, wo Jesus, der „Stein“ aus dem himmlischen „Fels“ ist, der dessen Füsse trifft und alles zu Staub zerschmettert und selbst zu einem „Berg“, einer erdenweiten berggleichen hierarchischen Verwaltung wird.

 

Der "Stein" aus dem himmlischen Zion zerstört das Standbild an seinen Füssen (Daniel 2:32-35)  Was dieses Bild betrifft, sein Haupt war aus gutem Gold, seine Brust und seine Arme waren aus Silber, sein Bauch und seine Oberschenkel waren aus Kupfer, 33 seine Beine waren aus Eisen, seine Füße waren teils aus Eisen und teils aus geformtem Ton. 34 Du schautest weiter, bis ein Stein herausgehauen wurde, nicht mit Händen, und er schlug das Bild an seine Füße aus Eisen und geformtem Ton und zermalmte sie. 35 Zu dieser Zeit wurden das Eisen, der geformte Ton, das Kupfer, das Silber und das Gold alle zusammen zermalmt und wurden wie die Spreu von der Sommerdreschtenne, und der Wind trug sie weg, so daß gar keine Spur davon gefunden wurde. Und was den Stein betrifft, der das Bild traf, er wurde zu einem großen Berg und erfüllte die ganze Erde.

 

Jesus, als „Haupt“ all jener, die in ihn und nicht in eine der vielen Religionen oder Staatswesen ihr Vertrauen setzten, er selbst wird mittels der „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ die Herrschaft über die gesamte Erde übernehmen, sich dabei aber Gott, seinem Vater wie anhin unterordnen (1.Kor 15:24-28).

 

Die ersten Christenversammlungen innerhalb der Nationen gründeten sich nicht auf Petrus, obwohl jener den letzten der drei „Schlüssel“ benutzte, um das Königreich auch für Heiden zu öffnen. Paulus ist der „Apostel der Nationen“ Aber auch nicht auf ihn stützt sich das System ab, sondern nur auf Christus!  Die Katholische Kirche hat sich von Anfang an als Lügnerin gezeigt und sich auf ein Podest gestellt, das ihr nicht gebührt! „Das geschehe nie! Sondern Gott werde als wahrhaftig befunden, wenn auch jeder Mensch als Lügner erfunden werde, so wie geschrieben steht: ‚Damit du dich in deinen Worten als gerecht erweist und den Sieg gewinnst, wenn du gerichtet wirst.‘ “ Unsere Worte müssen mit der Wahrheit Gottes im Einklang sein, darin erweisen wir uns als gerecht, nicht durch Verteidigen irgend einer „offiziellen Wahrheit“ mächtiger Religionsführer und deren menschliche Organisationen und ihrer Dogmen, die doch allzu offensichtlich ihre eigenen, abwegigen Interessen vertreten!

 

Drei Psalmen zeigen in drei Versen, dass Vertrauen in Menschen und deren Rettungsversprechungen wertlos sind! Das gilt für jüdische wie christliche Führer, die doch Rettung versprechen, vorausgesetzt man gehört jeweils ihren Organisationen an. Ihre Versprechen sind wertlos!

Ihrwerdet meine (Jesu) Zeugen sein

 *** Rbi8  Psalm 60:11 ***

Leiste uns doch Hilfe aus Bedrängnis,

Da Rettung durch den Erdenmenschen wertlos ist.

 

*** Rbi8  Psalm 108:12 ***

Schaffe uns doch Hilfe aus Bedrängnis,

Da Rettung durch den Erdenmenschen wertlos ist.

 

*** Rbi8  Psalm 146:3 ***

Setzt euer Vertrauen nicht auf Edle

Noch auf den Sohn des Erdenmenschen, bei dem es keine Rettung gibt.

 

Auch die Juden, die aus eigener Kraft mittels des Zionismus das Königreich Gottes aufzurichten versuchen, sie haben ebenso gefehlt und sich genauso als Lügner erwiesen! Vergeblich bauen sie an der Stadt, wo Jehova doch vorhersagt, dass Jerusalem bis zum Ende der Zeiten der Nationen niedergetreten wird! Sie erwarten einen Messias den es nicht geben wird, lehnen aber den wahren Messias, ihren eigenen Bruder, der vorab zu ihnen gesandt war und zuerst für sie gestorben ist weiterhin ab! Sie entfernten sich somit von ihren Wurzeln, wurden wie verdorrte, unfruchtbare Äste vom Baumstamm abgetrennt, aufgehoben für das Feuer.

 

Paulus erwähnte öfters, dass der Jude gegenüber dem Griechen Vorrang hat, vorausgesetzt, dass er als Gerechter im Glauben bleibt: „... zur Rettung für jeden, der Glauben hat, für den Juden zuerst und auch für den Griechen.

 

*** Rbi8  Römer 1:14-17 ***

Sowohl Griechen als auch Barbaren [[(Menschen der Heidennationen)]], sowohl Weisen als Unverständigen bin ich ein Schuldner; 15 daher bin ich, was an mir liegt, voller Eifer, die gute Botschaft auch euch dort in Rom zu verkündigen. 16 Denn ich schäme mich der guten Botschaft nicht; sie ist tatsächlich Gottes Kraft zur Rettung für jeden, der Glauben hat, für den Juden zuerst und auch für den Griechen; 17 denn in ihr wird Gottes Gerechtigkeit aufgrund des Glaubens und zum Glauben geoffenbart, so wie geschrieben steht: „Der Gerechte aber — durch Glauben wird er leben.“

 

Glauben auszuüben ist aber nicht identisch einem bestimmten Glaubensbekenntnis anzugehören! Wir müssen alles glauben, „was im GESETZ und den PROPHETEN geschrieben steht, erklärte Paulus dem Prokurator Felix, dies bildet die solide Grundlage und dazu all das, was Jesus und die Apostel uns verkündet haben, der Stoff mit dem wir den Tempel der Versammlung errichten!

 

Glaubensurkunde
 

Paulus redet vom Wurzelstock des fetten Olivenbaums, den die Generationen der Juden bilden, die ihre Wurzeln in Abraham, Isaak und Jakob haben. Anders ist es mit Christen aus den Heiden. Der Wurzelstock brachte den Haupttrieb, Jesus hervor und an ihm die Triebe der Apostel und deren Zweige, die Versammlungen! In diesen Stock und seinen Haupttrieb wurden Christen aus den Nationen, die „Paulikaner“ eingepfropft. Diese Menschen der Nationen waren einst „dem Staatssystem Israels entfremdet“, der Form wie Gott jene Nation verwalten liess und deren Grundlage, sie waren durch ihre Gesetzlosigkeit „Feinde Gottes“, da sie dessen GESETZ weder kannten noch anerkannten. Sie dienten anderen Göttern die Dinge guthiessen, die Gott missbilligt.

 

*** Rbi8  Kolosser 1:21-23 ***

Jesus am Stamm trug unsere Sünden, deren Fluch Todesstrafe bedeuteteJa euch, die ihr einst entfremdet und Feinde wart, weil euer Sinn auf die Werke gerichtet war, die böse waren, 22 hat er [[(Jesus)]] jetzt wieder versöhnt mittels seines Fleischesleibes durch [seinen] Tod, um euch heilig und makellos und frei von Anklage vor ihm darzustellen [[(da unsere Sünden und den darauf lastenden „Fluch“ zusammen mit ihm „an den Stamm geheftet“ wurden)]], 23 vorausgesetzt natürlich, daß ihr im Glauben verbleibt, fest gegründet und standhaft, und nicht abgetrieben werdet von der Hoffnung dieser guten Botschaft, die ihr gehört habt und die in der ganzen Schöpfung, die unter dem Himmel ist, gepredigt worden ist. Ich, Paulus, bin ein Diener dieser [guten Botschaft] geworden.

 

Diese Hoffnung der guten Botschaft, welche Jesus und die Apostel verkündigten, der Auferstehung der Toten im Fleische durch Religionsführer in den geistigen, dritten Himmel Gottes zu verlegen oder Zeitangaben zu machen, die nicht der Wirklichkeit entsprechen: Dies bedeutet von der guten Botschaft abzufallen! Wenn wir Gottes GESETZ verlassen, dann fallen wir wiederum zurück zu den alten Werken, die wir ja zuvor verlassen mussten: Den „Werken des sündigen Fleisches“!

 

Eine Sache ist es, sich in bestimmten Dingen zu irren, so wie auch die Apostel sich irrten und eine andere Sache ist es, an einer falschen Aussage zu hängen, die einer lügenhaften Doktrin entspricht! Paulus warnte speziell vor der „Gegenwart des Gesetzlosen“ und seinen herausragenden Zeichen und gar Wundern!

 

*** Rbi8  2. Thessalonicher 2:8-12 ***

Doch ist die Gegenwart des Gesetzlosen gemäß der Wirksamkeit des Satans mit jeder Machttat und mit lügenhaften Zeichen und Wundern 10 und mit jedem Trug der Ungerechtigkeit für die, die zur Vergeltung dafür zugrunde gehen, daß sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, damit sie gerettet würden. 11 Und darum läßt Gott ihnen eine Wirksamkeit des Irrtums zugehen, damit sie der Lüge glauben, 12 so daß sie alle gerichtet werden, weil sie der Wahrheit nicht glaubten, sondern an Ungerechtigkeit Gefallen hatten.

 

Wer an der Ungerechtigkeit von irgendwelcher Art von Gesetzlosigkeit Freude findet, der ist dem Irrtum anheimgefallen! Gott duldet keine Gesetzlosigkeit! Gottes Massstab für Adam und Evas Vergehen hat nicht geändert! Lassen wir uns nicht irreführen!

 

 *** Rbi8  1. Petrus 1:17-19 ***

Wenn ihr ferner den Vater anruft, der unparteiisch nach dem Werk eines jeden richtet, so führt euren Wandel mit Furcht während der Zeit eurer Fremdlingschaft. 18 Denn ihr wißt, daß ihr nicht mit vergänglichen Dingen, mit Silber oder Gold, von eurer fruchtlosen Art des Wandels befreit worden seid, die euch von euren Vorvätern her überliefert wurde, 19 sondern mit kostbarem Blut gleich dem eines makellosen und fleckenlosen Lammes, nämlich Christi.

 

Lassen wir uns nicht irreführen! Jesus befreite uns von fruchtlosen Überlieferungen der Vorväter, die uns einen Wandel aufbürdeten, den Gott nicht von uns erwartet: Der Vater entband uns durch Jesu kostbares Blut, da wir „... von eurer fruchtlosen Art des Wandels befreit worden seid, die euch von euren Vorvätern her überliefert wurde.

 

Die Juden als Nation erzeigen sich offensichtlich in ihrer Mehrheit bis zum Ende des Systems als Feinde der guten Botschaft. Gott aber gedenkt seines Bundes mit den Vorvätern durch Jesus, wie Joseph sich seiner Sohnschaft zu Jakob erinnerte und seinen Brüdern wegen ihrer Reue vergab! Sie waren als Erste von Gott berufen die Vollzahl der 144.000 künftigen Priesterkönige zu stellen. Der „neue Bund“ seitens Gottes wird erst zum Ende mit jenen Auserwählten geschlossen, denen ihre Sünde weggenommen ist, indem auch die Auferstandenen ihre Unterordnung unter den Christus mittels der Wassertaufe zeigen!

 

Wir sind Zeugen: Der Iran bereitet sich darauf vor, Israel zu vernichtenEine andere „Vollzahl von Hirten“ wird durch Jesaja angesprochen, die sich im Widerstand gegen Jehova vereinigen, um gegen das wahre Jerusalem zu kämpfen! Die Rede ist vom „neuen Jerusalem“ gegen das sie sich vereinigt haben, damit Gottes Königreich nicht zu herrschen beginne. (Ps 125:1; Sach 12:8)

 

 *** Rbi8  Jesaja 31:4-5 ***

Denn dies ist, was Jehova zu mir gesprochen hat: „So, wie der Löwe, selbst der mähnige junge Löwe, über seinem Raub knurrt, wenn der Hirten Vollzahl gegen ihn aufgeboten wird, [und] er trotz ihrer Stimme nicht erschrecken wird und er sich trotz ihres Getümmels nicht ducken wird, gleicherweise wird Jehova der Heerscharen herabkommen, um Krieg zu führen um den Berg Zion und um dessen Hügel. 5 Wie fliegende Vögel, so wird Jehova der Heerscharen Jerusalem verteidigen. Indem er [es] verteidigt, wird er [es] auch bestimmt befreien. Indem er [es] verschont, will er [es] auch entrinnen lassen.“

 

Die UNO und ihre Mitgliedstaaten (das siebenköpfige „wilde Tier“) sind es im Auftrag des „Königs des Südens“ (Anglo-Amerika, der siebte, führende Kopf), die nach Harmagedon hin versammelt werden, wo der Angreifer Jerusalems, der „König des Nordens“ und dessen muslimische Streitarme des endzeitlichen „Assyrien“ (Iran, Syrien, Libanon, Palästina usw.) den letzten Versuch der Eroberung Jerusalems unternehmen. Das Objekt, um das der Streit geht war und ist der Berg Zion, der Tempelberg. Jehova selbst aber wird den letzten Entscheid um jene Stadt treffen und handeln, so wie Er es durch seine Propheten vorhergesagt hat! „Wie fliegende Vögel“ wird das Heer der Engel ihren Kampf führen!

 

 

10.5.5        Der Fürst des Heeres Jehovas und Vorsteher im „Israel Gottes

 

10.5.5.1     Der Fürst des Heeres Jehovas, der erneut zu Gunsten Israels handelt

Vor der Eroberung der ersten Stadt nach der Durchquerung des Jordans, von Jericho ist die Rede, hatte Josua als Heerführer Israels eine Begegnung mit einem Engel. In Kenntnis davon, dass auch Satan und die Dämonen Hilfe leisten fragte Josua  jenen Engel: „Bist du für uns oder für unsere Widersacher?“  Der Engel gab sich deutlich zu erkennen: „… ich, als Fürst des Heeres Jehovas“, der mit dem Engelfürsten Michael identisch ist, der zu Gunsten des Volkes Gottes steht! Erst nachdem Michael zur Erde gesandt worden war, um Mensch zu werden und dann zudem erst nach Jesu Tod, seiner Auferweckung im Himmel und mit der Erhöhung erhielt er neu den Titel „Erzengel“. Er selbst erklärte dies nach seiner Auferstehung: „Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden.“ (Mat 28:18)

 

Der Engelfürst gebot Josua seine Sandalen auszuziehen, denn die Erde worauf er stand sei heilig! Josua hatte sich bereits unter Moses als mutig und stark erwiesen und war der von Gott auserkorene Nachfolger Mose. Er sollte das Territorium Kanaans durch Kriege von jenen Nationen erobern, die Gott wegen ihrer Abscheulichkeiten verurteilt und der Vernichtung anheimgegeben hatte.

 

Josuas Begegnung mit dem Fürst des Heeres Jehovas*** Rbi8  Josua 5:13-15 ***

Und es geschah, als Josua sich gerade bei Jericho befand, daß er dann seine Augen erhob und sah, und dort stand ein Mann vor ihm mit seinem gezückten Schwert in seiner Hand. Da schritt Josua auf ihn zu und sagte zu ihm: „Bist du für uns oder für unsere Widersacher? 14 Daraufhin sprach er: „Nein, sondern ich — als Fürst des Heeres Jehovas bin ich jetzt gekommen.“ Hierauf fiel Josua auf sein Angesicht zur Erde und huldigte [ihm] und sagte zu ihm: „Was spricht mein Herr zu seinem Knecht? 15 Der Fürst des Heeres Jehovas sprach seinerseits zu Josua: „Zieh deine Sandalen von deinen Füßen, denn die Stätte, auf der du stehst, ist heilig.“ Sogleich tat Josua so.

 

Wie der Fall der Mauern Jerichos später deutlich zeigte handelte der „Fürst des Heeres Jehovas“ zu Gunsten Israels! Auch bei der letzten Schlacht dieses Systems wird derselbe Fürst als „Reiter auf dem weissen Pferd“ seinen Sieg vollenden! Zu diesem Zweck krönte Jehova ihn, um über seine Feinde zu herrschen!

 

*** Rbi8  Offenbarung 6:2 ***

Und ich sah, und siehe, ein weißes Pferd; und der darauf saß, hatte einen Bogen; und es wurde ihm eine Krone gegeben, und er zog aus, siegend und um seinen Sieg zu vollenden.

 

Paulus erklärte, dass all diese Dinge zu unserer Unterweisung aufgezeichnet worden seien: „Denn alles, was vorzeiten geschrieben wurde, ist zu unserer Unterweisung geschrieben worden, damit wir durch unser Ausharren und durch den Trost aus den Schriften Hoffnung haben können.“ (Rö 15:4) „Keines der guten Worte Jehovas“ war und ist bis heute dahingefallen, alles musste sich so erfüllen, wie Er es vorhergesagt hatte und was noch aussteht, es wird bestimmt so geschehen wie es aufgezeichnet ist! An vielen Stellen waren es Engel unter der Leitung des Heeresfürsten Michael die den Sieg für Israel errangen. Es erwies sich, dass „der Engel Jehovas“ (heb: ruach) oder an anderen Stellen „der Geist Jehovas“ (heb: ruach) dabei eindeutig auf der Seite Josuas stand und führte ihn und unterstützte seine Bestrebungen und Josua seinerseits gehorchte der Stimme jenes Engels.

 

10.5.5.2     Eine ganze Versammlung von Völkern, die Kanaans Erde endgültig in Besitz nehmen wird

Bei der Gebietszuteilung durch Josua kam es zu einer Frage, welche Hinweise auf das gibt, was auch künftig bei der Neuverteilung der Erde Israels und der ganzen Erde sein wird: Die volkreichen Stämme Israels sollen mehr Territorium erhalten wie jene, deren Volk gering ist. Dabei bleibt zu beachten, dass Joseph in Ägypten zwei Söhne erhielt: Manasse, den Erstgeborenen und Ephraim, seinen zweiten Sohn. Als der Stammvater Jakob am Ende seines Lebens den Segensspruch über Joseph sprach redete er auf besondere Weise von dessen beiden Söhnen. Gott hatte in einer Vision, die Jakob in Lus hatte, gesagt, dass er ihn zu „einer Versammlung von Völkern“ machen würde und sein Same die Erde Kanaans für ewig in Besitz nehmen würde.

 

Gott sprach nun zu Jakob in Ägypten, vor seinem Tod und bevor er den Segen über Josephs Söhne sprach, dass jene beiden Söhne Ihm, Jehova gehören würden!

 

Jakobs Segen auf die zwei Söhne Josephss: Ephraim und Manasse*** Rbi8  1. Mose 48:3-7 ***