Newsletter „DER WEG“ 7/06-1   Juni 2007

Neubearbeitung: 13.12.13

 

 

Artikel:  7.6.1  Stehen Christen unter dem Verbot des Verzehrs von Schweinefleisch?

 

4.Teil:   Die Pflichten eines Christen werden erst durch Kenntnis des Buches Levitikus völlig erkenntlich!

 

   Im 3.Teil dieser Artikelserie im NEWSLETTER „DER WEG“ vom Monat Mai 2007, im Artikel 7.5.1 Alle Gebote im Buch Levitikus wurden zu unserem Nutzen erlassen  behandelten wir einen zweiten Teil der Vorschriften des Gesetzesbundes vom Sinai. Darin haben wir das 3.Buch Mose, die Kapitel 19 - 22 näher betrachtet und wiederum festgestellt, dass wie schon zuvor alle Verordnungen darin eine gleichwertige Anwendung im neuen Bund unter Jesus haben. Sowohl Jesus wie die Apostel nehmen oft Bezug auf jene Gebote und zeigen, wie sie unter dem neuen Bund angewendet werden müssen.

 

   Der zweite Teil des Buches Levitikus mit Geboten zum Verhalten gegenüber Gott und dem Nächsten

 

      Levitikus 19: Verschiedene Gebote und die Folgen von deren Übertetung

      Levitikus 20: Spiritismus

      Levitikus 21: Gebote die Priester und Opfer betreffen

      Levitikus 22: Reinheit der Opfer für Juden und Christen verbindlich!

 

   Im diesem 4.Teil unter der ÜberschriftDie Pflichten eines Christen werden erst durch das Buch Levitikus völlig erkenntlich behandeln wir den dritten und letzten Teil des 3.Buches Mose, die Kapitel 23 – 27. Wiederum weisen wir auf die vielfältigen Übereinstimmungen im Buch Levitikus und der konkreten Anwendung der Gebote in den Griechischen Schriften des Neuen Bundes hin.

 

http://urchristen.files.wordpress.com/2013/01/steintafeln.jpg?w=560   Zu behaupten, Christen stünden nicht unter mosaischem GESETZ hat somit gravierende Auswirkungen auf unser Verhalten auf verschiedensten Gebieten! Gesetzloses Handeln beginnt mit der Unterlassung kleiner Gebote und führt hin zu Gottlosigkeit! Jesus, als neuer Hoherpriester, der nicht aus dem Stamm Levi war brachte zwar gewisse Veränderungen innerhalb des bestehenden GESETZES, vor allem in dessen Anwendung: Das ist nicht zu bestreiten, sondern wird auch von Paulus gar hervorgehoben!

 

   Der „neue Bund“, von dem die Propheten sprechen, dieser hat mit Jesus zu tun, der von Gott gesandt für ein Priesterkönigtum gleich Melchisedek bestimmt wurde und einem neuen, einem geistigen Tempel aufrichten musste, wo das ganze Volk Gottes GESETZ auf ihre Herzen schreibt, als auf lebendige Steine!

 

http://enominepatris.com/bilder/herz.jpg*** Rbi8  Epheser 2:19-22 ***

Bestimmt seid ihr daher nicht mehr Fremde und ansässige Fremdlinge, sondern ihr seid Mitbürger der Heiligen und Hausgenossen Gottes, 20 und ihr seid auf der Grundlage der Apostel und Propheten aufgebaut worden, wobei Christus Jesus selbst der Grundeckstein ist. 21 In Gemeinschaft mit ihm wächst der ganze Bau, harmonisch zusammengefügt, zu einem heiligen Tempel für Jehova. 22 In Gemeinschaft mit ihm werdet auch ihr zusammen zu einer Stätte aufgebaut, die Gott durch den Geist bewohnen wird.

 

   Jesus schloss denselben Bund, den der Vater mit ihm geschlossen hatte lange bevor er zur Erde kam nun zum Ende mit den Aposteln bei der letzten Passahfeier! (Lu 22:19, 20) Danach wurden auch sie in die Welt hinaus gesandt, um das Königreich bis an die Enden der Erde zu verkünden und selbst Jünger zu machen! (Mat 28:19, 20; Joh 13:1; 15:18, 19)

 

   Dieser geistige Tempel hat seine eigene Priesterschaft. Durch Moses sprach er von einer kommenden „Nation aus Priestern und Königen“! Jehova spricht zu uns durch Jesus bei diesen Dingen im Hinblick auf die Berufung zum „Israel Gottes und dort wiederum spezifisch von einer Auserwählung, einem Tag der Versiegelung in der Endzeit (Off 7:1-4) und der darauf folgenden Amtseinweihung als Priesterkönige hin. Dies erfolgt dann, wenn Gott sich erneut mit Israel vermählt, wenn Jesus dem Vater das „Königreich der (neuen) Himmel“ übergibt!

 

http://www.pouke.org/svetopismo/assets/images/46001001.jpg*** Rbi8  1. Korinther 1:26-31 ***

Denn ihr seht eure Berufung, Brüder, daß nicht viele, die dem Fleische nach Weise sind, berufen wurden, nicht viele Mächtige, nicht viele von vornehmer Geburt; 27 sondern Gott hat das Törichte der Welt auserwählt, damit er die Weisen beschäme; und Gott hat das Schwache der Welt auserwählt, damit er das Starke beschäme; 28 und Gott hat das Unedle der Welt auserwählt und das, worauf man herabblickt, die Dinge, die nicht sind, um die Dinge, die sind, zunichte zu machen, 29 damit sich vor Gott kein Fleisch rühme. 30 Ihm aber ist es zu verdanken, daß ihr in Gemeinschaft mit Christus Jesus seid, der uns zur Weisheit von Gott geworden ist sowie zur Gerechtigkeit und Heiligung und Befreiung durch Lösegeld; 31 damit es so sei, wie geschrieben steht: „Wer sich rühmt, rühme sich in Jehova.

 

   Eine Sache ist innerhalb eines bestehenden GESETZES eine Revision vorzunehmen und gewisse Dinge den veränderten Umständen anzupassen, eine andere aber wäre es ein „vollkommenes GESETZ“ gänzlich abzuschaffen, um es durch eine gänzliche Neufassung zu ersetzen! Weder Jesus noch Paulus haben dies getan!

 

   Das Unvollkommene des GESETZES, das verändert wurde, dieses hatte mit der Erbfolge Levis zu tun, die mit den durch die aaronischen Priester dargebrachten Tieropfern keine vollkommene Befreiung von Sünde gewähren konnten! Paulus sagt in Hebräer 7:28: „… denn das GESETZ setzt Menschen zu Hohenpriestern ein, die mit Schwachheit behaftet sind, aber das Wort des Eidschwurs, der [erst] nach dem GESETZ kam, [setzt] einen Sohn [ein], der für immer vollkommen gemacht worden ist.Eine grössere Hoffnung war verheissen, dass durch ein vollkommenes Opfer Sünden und damit der Fluch und der Tod als Straffolge vollkommen entfernt würden!

 

*** Rbi8  Hebräer 7:19 ***

Denn das GESETZ [[(besser: „die Gesetzeswerke“, die Tieropfer)]] machte nichts vollkommen, wohl aber die außerdem eingeführte bessere Hoffnung, durch die wir uns Gott nahen.

 

   Der Begriff GESETZ umfasst mehrere Unterbegriffe, die je nach Zusammenhang in den Vordergrund gerückt werden müssen, um die Verbindung zu erkennen! Oft steht GESETZ da, wo die Rede von bestimmten Gesetzeswerken ist, wie z.B. den Opfern im Tempel, der fleischlichen Beschneidung, den Reinheitsgeboten usw.

 

   Die „bessere Hoffnung“ kam durch Jesus und seinen Opfertod eines sündenlosen Leibes, weit höherstehend wie der eines fleckenlosen Lammes und durch dessen Erhöhung zum Hohepriesterkönig im Gefolge, direkt an Gottes Seite.

 

http://harmagedon.com.ar/X/Newsletter/NEWSLETTER%202013/WEG%20ARTIKEL%202013/WEG%20Artikel%2013.7.6-Dateien/image003.jpg*** Rbi8  Hebräer 7:27-28 ***

Er hat es nicht täglich nötig, Schlachtopfer darzubringen wie jene Hohenpriester, zuerst für seine eigenen Sünden und dann für die des Volkes (denn er tat dies ein für allemal, als er sich selbst [als Opfer] darbrachte); 28 denn das GESETZ setzt Menschen zu Hohenpriestern ein, die mit Schwachheit behaftet sind, aber das Wort des Eidschwurs, der [erst] nach dem GESETZ kam, [setzt] einen Sohn [ein], der für immer vollkommen gemacht worden ist.

 

   Jehova hatte sich gegenüber David mit einem Eidschwur verpflichtet, einen seiner Nachkommen auf den Thron zu setzen, dessen Königreich kein Ende haben würde. Im Psalm 110 wird durch David jener Eid weiter erklärt, wo steht, dass jener König gleichzeitig auch Hohepriester sein würde! Diese beiden Ämter waren an Menschen auf der Erde gebunden und werden durch Jesus nach seiner Wiederkehr künftig auf der Erde ausgefüllt werden!

 

*** Rbi8  Psalm 110:4 ***

Jehova hat geschworen — und er wird es nicht bedauern —:

„Du bist Priester auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]]

Nach der Weise Melchisedeks!“

 

   Jesus war, wie er es selbst klar und deutlich sagte, nicht „gekommen, um das GESETZ abzuschaffen“, sondern, um es vollkommen zu erfüllen und dadurch das gültige Muster zu hinterlegen! (Mat 5:17) Die höchste Erfüllung des GESETZES entsteht einerseits dadurch, dass man es einhält und es andere belehrt, andererseits dadurch, dass man dem GESETZ die Nachachtung verschafft, die es verlangt! Das war seine Pflicht als gesalbter Hohepriester-König und „Richter der ganzen Erde“! Recht muss auch durchgesetzt werden, sonst gleicht es einem zahnlosen Tiger! All dies hat Jesus erfüllt und wird es zum Abschluss des Systems auf den Höhepunkt bringen! Dasselbe GESETZ sah durch die Propheten aber auch seinen Opfertod vorher, gerade um das GESETZ dadurch zu erfüllen, dass Gott keinesfalls Straffreiheit gewährt!

 

http://www.metronaut.de/wp-content/uploads/no_impunidad.jpg   Jehova hat durch Sein GESETZ keine Straffreiheit für Gesetzesübertretung vorgesehen! Jeder muss die ihm gebührende Strafe, welche Sein GESETZ für ungesühnte Vergehen vorsieht schlussendlich verbüssen! Jehovas GESETZ lässt darin keine Zweifel offen! Kenntnis vom Buch Levitikus ist daher Voraussetzung, um die Anwendung von Gottes Rechtsmassstab und das Strafmass zu verstehen. Gegenüber Moses hatte „der Engel Jehovas“ (Michael, Gottes Mittler) erklärt:

 

*** Rbi8  2. Mose 34:5-7 ***

Und dann kam Jehova [[Jehovas Engel]] in der Wolke herab und stellte sich dort zu ihm hin und rief den Namen Jehovas aus. 6 Und Jehova [[Jehovas Engel]] ging vor seinem Angesicht vorüber und rief aus: Jehova, Jehova, ein Gott, barmherzig und gnädig, langsam zum Zorn und überströmend an liebender Güte und Wahrheit, 7 der Tausenden liebende Güte bewahrt, der Vergehung und Übertretung und Sünde verzeiht, doch keinesfalls wird er Straffreiheit gewähren, da er für das Vergehen der Väter Strafe über Söhne und über Enkel bringt, über die dritte Generation und über die vierte Generation.“

 

   Die Folgen von Übertretung von Gottes GESETZ können verzögert kommen. So z.B. bringt regelmässiger Konsum von unreinen Tieren wie z.B. dem Schweinefleisch Langzeitfolgen, die erst nach Generationen durch die Wissenschaft in ihrem Zusammenhang entdeckt werden.

 

   Die Nation Israel war in hohem Mass straffällig geworden, als sie Gottes Sohn als Messias verwarf und eine Züchtigung war unumgänglich geworden, weil die Worte der Propheten im Wind verhallten. Als Jehova seinen Sohn sandte, um das GESETZ und seine korrekte Anwendung zu erklären, um Gesetzestreue vorzuleben und andere danach zu belehren, da stiess er auf heftigen Widerstand der Herrschenden, die ihre Schuld bestritten. Jesu öffentliche Anschuldigung, dass jene Oberschicht in Wirklichkeit getünchte Gräber seien, Heuchler, Lügner und Gesetzesbrecher wären, dies brachte deren Aggressivität zum Siedepunkt, so dass sie ihn töteten.

 

http://metaphorisch.net/wp-content/uploads/2013/06/Allegorie-300x199.jpg*** Rbi8  Matthäus 23:27-28 ***

Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler, weil ihr getünchten Gräbern gleicht, die zwar von außen schön scheinen, innen aber voll von Totengebeinen und jeder Art Unreinheit sind. 28 So erscheint auch ihr von außen zwar vor Menschen gerecht, im Innern aber seid ihr voller Heuchelei und Gesetzlosigkeit.

 

   Diese Anklage Jesu zeigt die gerechte Anwendung des Massstabes, den das GESETZ durch die Erläuterungen und Satzungen des Buches Levitikus vorgibt! Wer die heuchlerischen Handlungen der christlichen Priesterschaft heute damit vergleicht, der erkennt selbst schnell, warum jene die Abschaffung jener GESETZE behaupten! Zu deutlich tritt ihre Übertretung zu Tage, ihre Heuchelei und Unreinheit, ihre Mitverantwortung an Mord und Krieg und Genoziden! 

 

   Es gibt wohl kaum Sinn, dass Jesus einerseits auf Gesetzestreue pocht und gleichzeitig jenes GESETZ abschafft! Der Widerspruch ist zu offensichtlich! Er verlangt zudem, dass selbst „das kleinste der Gebote“ gelehrt werden müsse! Wie käme er dann etwas später dazu, durch Paulus Gesetzlosigkeit zu lehren? Dieses Kunststück aber bringen Kirchenlehrer schon seit dem ersten Jahrhundert fertig! Heute ist die Lehre, dass Christen nicht unter GESETZ Mose stehen würden weit verbreitet und in vielen Menschen im Sinn fest verankert! Nicht alleine Jehovas Zeugen lehren dies, die Grundlage stammt von der Katholischen Kirche und ihrer Ablehnung des alten Testaments, das sie als „veraltet“ betrachten und zudem über Jahrhunderte einem Antisemitismus predigten, der sich gegen alles richtet, was mit jüdischer und biblischer Tradition zu tun hat!

 

   Dabei wird aber von den Verantwortlichen das gebadete Kind mit dem schmutzigen Badwasser ausgeschüttet!  Sie zeigen damit nur, dass sie selbst Nachfolger jener Schriftgelehrten und Pharisäer sind, welche das GESETZ mittels ihrer eigenen Überlieferungen ungültig gemacht hatten und haben sich selbst in Wirklichkeit als Antichristen entlarvt! Jesu Urteil über die heutigen Theologen kann unmöglich anders ausfallen, wie jenes, das er bereits über die Rechtsgelehrten seiner Zeitgenossen fällte! Sie werden ebenso wenig geschont werden, wie die jüdische Nation im Jahre 70 u.Z. bei der Zerstörung ihres Tempels und der Stadt Jerusalem geschont wurde! Jesu Vorhersagen erfüllen sich alle! (Mat 23:37-39) In der Offenbarung erklärt der Engel, der von Gottes Thron her kommt und der zu seinem eigenen Volk spricht:

 

http://nicsbloghaus.org/wp-content/uploads/2013/10/deschner10.jpg*** Rbi8  Offenbarung 18:4-8 ***

Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel sagen: Geht aus ihr hinaus, mein Volk, wenn ihr nicht mit ihr teilhaben wollt an ihren Sünden und wenn ihr nicht einen Teil ihrer Plagen empfangen wollt. 5 Denn ihre Sünden haben sich aufgehäuft bis zum Himmel, und Gott hat ihrer Taten der Ungerechtigkeit gedacht. 6 Erstattet ihr so, wie sie selbst erstattet hat, und tut ihr doppelt soviel, ja doppelt die Zahl der Dinge, die sie tat; in den Becher, in den sie ein Gemisch tat, tut doppelt soviel Gemisch für sie. 7 In dem Maße, wie sie sich verherrlichte und in schamlosem Luxus lebte, in dem Maße gebt ihr Qual und Trauer. Denn in ihrem Herzen sagt sie beständig: ‚Ich sitze als Königin, und Witwe bin ich nicht, und ich werde niemals Trauer sehen.‘ 8 Darum werden an einem Tag ihre Plagen kommen, Tod und Trauer und Hungersnot, und sie wird gänzlich mit Feuer verbrannt werden, denn Jehova Gott, der sie gerichtet hat, ist stark.

 

   Der „neue Bund“, der besser sein würde sah Berufung und Auserwählung an der Stelle von Erbfolge vor! Gott ist es, der durch Jesus beruft und sie sind es, die schlussendlich auserwählen! Nicht Religionsführer bestimmen, wer ein „Schaf“ ist oder wer für künftige Herrschaft versiegelt wird, ausschliesslich erfolgt diese Auserwählung von Jehova durch seinen Richter Jesus! Dies gibt jedem Ehrlichgesinnten eine redliche Chance, die ihm Religionen und deren Hierarchie bestimmt zu verwehren wissen, wenn er deren Lügen und Heuchelei widerspricht! Jene sind doch für den Tod aller Gerechten verantwortlich! Sind Jesu eigene Worte nicht deutlich genug?

 

*** Rbi8  Matthäus 23:33-36 ***

Schlangen, Otternbrut, wie solltet ihr dem Gericht der Gehenna [[(dem zweiten Tod ewiger Abschneidung von den Lebenden)]] entfliehen? 34 Darum siehe, ich sende Propheten und Weise und öffentliche Unterweiser zu euch. Einige von ihnen werdet ihr töten und an den Pfahl bringen, und einige von ihnen werdet ihr in euren Synagogen [[gr.: eclesia; Versammlungen, Kirchen]] geißeln und von Stadt zu Stadt verfolgen, 35 damit alles gerechte Blut über euch komme, das auf der Erde vergossen worden ist, vom Blut des gerechten Abel an bis zum Blut Sacharjas, Barachias’ Sohn, den ihr zwischen dem Heiligtum und dem Altar ermordet habt. 36 Wahrlich, ich sage euch: Dies alles wird über diese Generation kommen.

 

   Nun ist die Zeit einer weit grösseren Abrechnung gekommen! All dies war bereits von den Propheten vorhergesagt! Jehova selbst hatte inzwischen für ein Loskaufsopfer für die Übertretungen all jener gesorgt, welche bereit waren ihre Sünden einzugestehen und umzukehren, um nun Jesu Gebote zu halten! Dazu war Bedingung Gottes Sohn an jene Stelle zu erhöhen, an die Gott ihn bereits erhöht hat: Über „jede Macht und Autorität im Himmel und auf der Erde“! (Joh 3:14; 8:28) Jesus wurde nicht zu GOTT innerhalb einer Dreieinigkeit erhoben, sondern höchster Fürst über Engel und Menschen, was nicht dasselbe ist! Ein bisschen eigenes Unterscheidungsvermögen trauen wir unseren Lesern zu, weit mehr wie den Priestern und Theologen!

 

*** Rbi8  Philipper 2:9-11 ***

Gerade aus diesem Grund hat Gott ihn auch zu einer übergeordneten Stellung erhöht und ihm gütigerweise den Namen gegeben, der über jedem [anderen] Namen ist, 10 so daß sich im Namen Jesu jedes Knie [[(vor Gott)]] beuge, derer, die im Himmel, und derer, die auf der Erde, und derer, die unter dem Erdboden sind, 11 und jede Zunge offen anerkenne, daß Jesus Christus Herr [[(und nicht GOTT)]] ist zur Verherrlichung Gottes, des Vaters.

 

  Wer immer in der Schrift den Namen Gottes JHWH durch „HERR“ ersetzt, um zwischen Jesus als unserem „Herrn“ Jesus die Konfusion zu erzeugen, dass beides dasselbe sei, um der Trinitätslehre Vorschub zu leisten, der wird der Strafe des Fluches, den Paulus im Galaterbrief ausspricht nicht entgehen:

 

(Galater 1:6-9)  Ich wundere mich, daß ihr euch so schnell abbringen laßt von dem, der euch durch Christi unverdiente Güte berufen hat, zu einer andersartigen guten Botschaft. 7 Doch gibt es keine andere; nur sind da gewisse Leute, die euch Unruhe bereiten und die gute Botschaft über den Christus verdrehen wollen. 8 Aber selbst wenn wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als gute Botschaft verkündigen sollte außer dem, was wir euch als gute Botschaft verkündigt haben, er sei verflucht. 9 Wie wir es zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wieder: Wer immer euch als gute Botschaft etwas verkündigt außer dem, was ihr angenommen habt, er sei verflucht.

 

   Lassen wir uns nicht irreführen, es gibt nur eine Gute Botschaft über Jesus: Dass er Gottes Auserwählter ist, unser König und Hoherpriester, um uns als Mittler vor Gott zu vertreten und er der zur Erde Gesandte ist und nie für sich die Stellung beanspruchte GOTT dem Vater gleich zu sein! Stets erniedrigte er sich und machte sich niemals GOTT gleich! Eins zu sein im Geist und im Handeln bedeutet nicht dieselbe Stellung einzunehmen!

 

   Engel im Himmel, Menschen auf der Erde und Tote in der Auferstehung haben die Pflicht Gottes Entscheidung betreffend Jesu Erhöhung anzuerkennen! Um unsere vorbestandenen Sünden durch Jesu Loskaufsopfer zuzudecken ist es notwendig Glauben in den Sohn auszuüben und unsere Anbetung alleine dem Vater zukommen zu lassen. Diese Anbetung hat nun in Jesu Namen zu geschehen, wenn wir unser Knie vor dem Vater beugen! Jesus hatte niemals Anbetung für sich beansprucht und die Apostel haben nie zu Jesus gebetet, sondern stets zum Vater, unter Anrufung von dessen geheiligtem Namen JHWH! Ihre Bitten erfolgten aber stets im Namen Jesu, gemäss dessen eigener Anweisung: „Und worum immer ihr in meinem Namen bittet, das will ich tun, damit der Vater in Verbindung mit dem Sohn verherrlicht werde. Wenn ihr um etwas in meinem Namen bittet, will ich es tun.“ (Joh 14:13, 14)

 

   Das Verständnis der göttlichen Anforderungen, die im Buch Levitikus die zehn Gebote und die richterlichen Entscheidungen weiter in die Tiefe definieren und die Form der Anbetung und des Dienstes für Gott festlegen, den Weg zur Bereinigung von Sünden aufzeigt, die Art der Opfer und der Sühne für Sünden, all diese Erkenntnis ist für einen Christen ebenso notwendig, wie es dies für einen Juden war und weiterhin ist!

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   Die Brücke zwischen Gott und den Menschen bildet das persönliche Gebet. Die Zufahrtsstrasse zu jener Brücke aber bildet die regelmässigen Sabbatversammlungen, die seit Moses für ganz Israel galten, sowie die Festzeiten, wo alle Männer sich drei Mal jährlich nach Jerusalem hin versammeln mussten, um im GESETZ und der Anwendung geschult zu werden!

 

*** Rbi8  3. Mose 23:3 ***

Sechs Tage kann Arbeit getan werden, aber am siebten Tag ist ein Sabbat vollständiger Ruhe, eine heilige Zusammenkunft. Ihr dürft keinerlei Arbeit tun. Es ist ein Sabbat für Jehova an allen Orten, wo ihr wohnt.

 

   Verständlich, dass Jehovas GESETZ als nicht weiter verbindlich erklärt wird, wenn es mit Deutlichkeit erklärt: „... am siebten Tag ist ein Sabbat vollständiger Ruhe, eine heilige Zusammenkunft. Fast alle christlichen Kirchen, ausser den Adventisten, den Sabbatisten u.a. missachten jenes deutliche Gebot. Sie halten ihre Versammlungen Sonntags ab oder machen glauben, dass die Teilnahme nur der Entscheidung des Einzelnen oder den Vorstehern überlassen sei! Das ist offensichtlich gemäss GESETZ nicht so und galt gleichfalls für Christen des ersten Jahrhunderts! Paulus verbindet es aber direkt auch zur Zeit des Endes, wo der Tag Gottes herannaht!

 

*** Rbi8  Hebräer 10:23-25 ***

Laßt uns an der öffentlichen Erklärung unserer Hoffnung ohne Wanken festhalten, denn treu ist er, der die Verheißung gegeben hat. 24 Und laßt uns aufeinander achten zur Anreizung zur Liebe und zu vortrefflichen Werken, 25 indem wir unser Zusammenkommen [[(in der Sabbatversammlung)]] nicht aufgeben, wie es bei einigen Brauch ist, sondern einander ermuntern, und das um so mehr, als ihr den Tag herannahen seht.

 

   Die öffentliche Erklärung unseres Glaubens geschieht in der Christenversammlung, durch unser wöchentliches Zusammenkommen am Sabbat und während der Festzeiten Jehovas! Dort werden wir zu den vortrefflichen Werken angeregt! Wer dagegen Gottes GESETZ missachtet und durch anderslautende Gesetze der Nationen oder Religionen ersetzt „schläft im Tode“!

 

*** Rbi8  1. Korinther 11:30-32 ***

Deswegen sind viele unter euch schwach und kränklich, und eine ganze Anzahl schläft [im Tod]. 31 Wenn wir uns aber selbst beurteilten, so würden wir nicht gerichtet werden. 32 Wenn wir aber gerichtet werden, werden wir von Jehova [[dem Herrn (Jesus)]] in Zucht genommen, damit wir nicht mit der Welt verurteilt werden.

 

   Wodurch können wir uns den beurteilen? Indem wir unser Verhalten statt mit dem Massstab den Religionen setzen mit dem biblischen Massstab vergleichen, den Gott durch Jesus und die Apostel gesetzt hat!

 

image017   Jedes Staatssystem, das diese Anforderung durchführt und sein Volk im höchsten und reinsten der GESETZE schult müsste erfolgreich sein! Kein Staat und keine Religion aber tut dies heute! Darum bitten wir weiterhin um das Kommen von Gottes Königreich, das keine Religion ist! Nur auf der Grundlage der Anwendung von Gottes GESETZ auf jeder Ebene des Volkes, von oben her beim Staatsoberhaupt beginnend, bis zur untersten Stufe der Hierarchie, dem Familienvater wird bleibende Gerechtigkeit und dadurch wahrer Frieden und Sicherheit erlangt werden können!

 

   Ohne fortlaufende, allwöchentliche Schulung zur Erinnerung an Gottes GESETZ und Jehovas Willen kommt es nicht zur Anwendung oder geht diese Anwendung schon bald wieder verloren! Jehovas GESETZ an Moses hat sich durch die Christenheit zur Grundlage vieler Staatsverordnungen und Grundgesetzen der Erde verbreitet! Dass jenes GESETZ verdreht wurde und nicht wirklich angewendet wird zeigt such durch den Unfrieden zwischen den Menschen, das Zerbrechen der Ehen,  die Unsicherheit, die steigende Kriminalität bis hin zu den ständig auflodernden Unruhen und Kriegen! Jakobus zeigt warum dies so ist: Es regiert das „Gesetz des Fleisches“, statt das „GESETZ des Geistes“!

 

*** Rbi8  Jakobus 4:1-3 ***

Woher kommen Kriege und woher Streitigkeiten unter euch? Kommen sie nicht von dieser Quelle, nämlich von euren Begierden nach sinnlichem Vergnügen, die in euren Gliedern im Streit liegen? 2 Ihr begehrt, und doch habt ihr nicht. Ihr fahrt fort zu morden und seid weiterhin habsüchtig, und ihr könnt doch nicht erlangen. Ihr fahrt fort, zu streiten und Krieg zu führen. Ihr habt nicht, weil ihr nicht bittet. 3 Ihr bittet, und doch empfangt ihr nicht, weil ihr für einen falschen Zweck bittet, um [es] in euren Begierden nach sinnlichem Vergnügen zu verbrauchen.

 

   Erst wenn Gottes Königreich über die ganze Erde herrscht wird auch die vollkommene Anwendung des GESETZES herbeigeführt werden. Dies wird durch Gottes eingesetzten Priesterkönig Jesus Christus garantiert! Er hat alle göttlichen Anforderungen in dem ihm von Gott bereiteten kleinen Bereich ausgeführt! Er hat seine zwölf Apostel auserwählt, sie geschult, ausgesandt und sie darin zurechtgewiesen, wo sie Fehler machten! Nur Judas-Iskariot verriet ihn wie es vorhergesagt war! Jesus gründete keine Kirche und kein anderes Staatswesen. Sein Reich war nicht von dieser Welt, das heisst getrennt von diesem System! Der Vater übergab dem Sohn den Überrest Israels der Glauben in ihn ausübte als Grundlage des „Königreiches des Sohnes der Liebe“, das mit denselben GESETZEN als eine geistige Nation, ohne eigenes Staatsgebiet, inmitten der Nationen und abgesondert von den in sich gespaltenen Kirchen und Sekten!

 

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*** Rbi8  1. Korinther 11:18-19 ***

Denn fürs erste höre ich, daß, wenn ihr in einer Versammlung zusammenkommt, Spaltungen unter euch bestehen; und zum Teil glaube ich es. 19 Denn es muß auch Sekten unter euch geben, damit die Bewährten unter euch auch offenbar werden.

 

   Sich Gott und Jesus gegenüber als bewährt zu erweisen benötigt keine Hyperstrukturen, sondern gründet auf Familien und Kleinversammlungen wie im ersten Jahrhundert! Dadurch machen sich die Bewährten offenbar, indem sie dem Grundmuster exakt weiter nachfolgen! Jesu eigene Versammlung bestand aus den zwölf Aposteln!

 

   Erst nach einem Leben ohne jeglichen Makel und seinem Opfertod zu Gunsten unserer Sünden wurde er als König, als Hohepriester und oberster Richter eingesetzt! All dies war von den Propheten vorhergesagt worden! Auch unsere Erhöhung erfolgt erst im „Königreich der (neuen) Himmel, wenn dieses endgültig auf der Erde etabliert ist, vorausgesetzt wir harren in Treue bis zum Ende aus, ohne „Teil der Welt“ zu sein!

 

   Nun leben wir in der vorhergesagten Zeit, wo die kommende Regierung der ganzen Erde festgesetzt wird! Ohne genaue Kenntnis der Anwendung von Gottes GESETZEN, indem wir die Gerechtigkeit der Schriftgelehrten und Pharisäer bei weitem übertreffen, gibt es keinen Eingang in Gottes Königreich!

  

 

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

6.1     Alle Gebote im Buch Levitikus wurden zu unserem Nutzen erlassen! 7

6.1.1           Der „neue Bund“ mit dem „Israel Gottes“ in deren Herz das GESETZ geschrieben wird. 7

6.1.1.1      Hoseas Vorhersagen in Bezug auf den „neuen Bund 7

6.1.1.2      Gottes Eheverlöbnis mit dem Königreich aus Priestern, in deren Sinn die GESETZE gelegt werden. 8

6.1.2           Levitikus 23: Festzeiten Jehovas und die Opfergaben zu den Festzeiten. 9

6.1.2.1      3.Mo 23:1-3:  Der wöchentliche Sabbat 9

6.1.2.2      3.Mo 23:4-5:  Die Passahmahlfeier am 14. Nisan. 10

6.1.2.3      3.Mo 23:6-10:  Die siebentägige Passahfeier vom 15.-21.Nisan. 11

6.1.2.4      3.Mo 23:15-22:  Die Pfingstfeier am 6. Siwan. 12

6.1.2.5      3.Mo 23:12-25:  Das Trompetenfest am 1. Tischri 13

6.1.2.6      3.Mo 23:26-32:  Der jährliche Sühnetag am 10. Tischri 13

6.1.2.7      3.Mo 23:33-44:  Das achttätige Laubhüttenfest vom 15.-22.Tischri 14

6.1.2.8      Der Berufung zum „Israel Gottes“ in jeder Beziehung Folge leisten! 16

6.1.3           Levitikus 24: Schaubrot für den Tempel; Gotteslästerung. 18

6.1.3.1      3.Mo 24:1-9: Dasselbe Licht im Zelt der Zusammenkunft in Israel und im geistigen Tempel 18

6.1.3.2      3.Mo 24:10-22:  Ein einziges GESETZ für Einheimischen und ansässigen Fremdling. 20

6.1.4           Levitikus 25: Die Sabbat- und Jubeljahre. 21

6.1.4.1      3.Mo 25:1-7:  Jedes siebte Jahr soll das Land ruhen. 21

6.1.4.2      3.Mo 25:8-12:  Das fünfzigste Jahr ein Jubeljahr, wo im ganzen Land Freiheit ausgerufen wird. 22

6.1.4.3      3.Mo 25:23-55:  Eine Gott gegebene Gabe, „Korban 23

6.1.5           Levitikus 26: Götzendienst 26

6.1.5.1      3.Mo 26:1-13:  Götzendienerei und das Sabbatgesetz zu brechen steht vor Gott auf derselben Stufe! 26

6.1.5.2      3.Mo 26:14-32:  Strafankündigung für das Brechen der Gebote und richterlichen Entscheidungen. 28

6.1.5.3      3.Mo 26:20-45:  Gott kündigte das Exil an, weil Israel das Sabbatgebot gebrochen hat und Er kehrt sich schlussendlich von seinen Volk ab; Wiederherstellung angesagt 29

6.1.6           Levitikus 27: Heiligung für Jehova von Personen und Gegenständen; der Zehnte. 31

6.1.6.1      3.Mo 27:1-8: Menschen werden vor Gott mit unterschiedlichem Wert bemessen. 31

6.1.6.2      Jehova im Gelübde seine „Seele“ darzubieten steht in Verbindung mit der Taufe. 33

6.1.6.3      Das Einhalten jedes vor Gott abgelegten Gelübdes ist von grosser Wichtigkeit 33

6.1.6.4      3.Mo 27:9-13:  Jehovas Opfertiere müssen fehlerlos sein! 34

6.1.6.5      Häuser und Felder die Gott geheiligt werden im Blickwinkel von Jesu Lehren. 35

6.1.6.6      3.Mo 27:14-27:  Gaben eines Hauses oder Feldes. 36

6.1.6.7      3.Mo 27:28, 29:  Banngut darf nicht zurückgekauft werden. 38

6.1.6.8      Korban: Eine Gott gewidmete Gabe und wie Kirchen dieses GESETZ bis heute missbrauchen. 38

6.1.6.9      Ein Gelübde auf listige Weise zu Brechen hat auch im „neuen Bund“ harte Straffolge! 39

6.1.7           Die Änderungen vom Salzbund mit Levi zum Bund für ein Priesterkönigtum erkennen lernen! 39

6.1.7.1      Jehovas Salzbund gab den Leviten ihren Anteil 40

6.1.7.2      Jesu zeigt anhand von Zachäus, was Gott weiterhin wohlgefällig ist! 41

6.1.7.3      Jehovas Zeugen: Ein Musterbeispiel zur Verwendung von „Korban“?. 43

6.1.7.4      Jesu hält Schlussabrechnung mit seinen Sklaven! 48

6.1.7.5      Einige tragen hundertfach, andere sechzigfach, andere dreissigfach Samen! 49

6.1.7.6      Uneinsichtige Sünder erhalten siebenfache Strafe! 51

6.1.7.7      3.Mo 27:30-33:  Der Zehnte des Landes nach dem Salzbund mit Levi 52

6.1.7.8      Gottes Auflagen an den König über Israel 52

6.1.7.9      Das Volk Israel missachtet Gottes Warnung, die er durch Samuel erteilt hatte. 54

6.1.7.10    An der Stelle des Zehnten der Leviten folgte das Steuersystem des Cäsars. 55


 

6.1               Alle Gebote im Buch Levitikus wurden zu unserem Nutzen erlassen!

 

6.1.1          Der „neue Bund“ mit dem „Israel Gottes“ in deren Herz das GESETZ geschrieben wird

 

6.1.1.1        Hoseas Vorhersagen in Bezug auf den „neuen Bund“

Der Prophet Hosea zeigt Gottes Vorhersage den Geschichtsverlauf des Volkes Gottes betreffend mittels seines eindrücklichen Lebens. Auf Jehovas Geheiss muss Hosea die Prostituierte Gomer (=Jakob; Nation Israel) heiraten und erhält von ihr drei Kinder, wovon nur das erste von Hosea stammt. Sehr anschaulich zeigt Jehova, wohin die geistige Prostitution mit andern Göttern durch die Nation „Jakob“ führt:

 

http://harmagedon.com.ar/X/Newsletter/E-MAILS/E-MAILS%202012/X4.2-3%20E-MAIL%2012.09.14-Dateien/image006.jpg *** Rbi8  Hosea 1:2 ***

Da war ein Beginn des durch Hosea [ergangenen] Wortes Jehovas, und Jehova sprach dann zu Hosea: Geh, nimm dir eine Frau der Hurerei und Kinder der Hurerei, denn durch Hurerei wendet sich das Land ganz bestimmt davon ab, Jehova zu folgen.“

 

Wenn man Hoseas Prophezeiungen auf der Zeitachse verfolgt erkennt man leicht die Abfolge der Abspaltungen von der Mutternation Jakob (Gomer), deren „gezeugte“ Kinder:

 

Der erste Sohn „Jesreel“ stellt das Zehnstämmereich Israel dar, das sich 998 v.u.Z. vom Zwölfstämme-Königreich „Jakob“ abspaltete. Jehova hatte dies Salomo als Strafe vorhergesagt, weil er den Göttern seiner fremdländischen Frauen nachgegangen war. Im Jahre 740 ging jene abgespaltete Nation Israel in das assyrische Exil weg!

 

Die Mutternation „Jakob“, was davon übrig blieb, das Zweistämmereich Juda wurde im Jahre 607 u.Z. bestraft und durch Nebukadnezar in babylonische Gefangenschaft ins Exil geführt. Exakt wie durch Jeremia vorhergesagt kehrte siebzig Jahre später 537 v.u.Z. ein Überrest aus dem babylonischen Exil nach Judäa und Jerusalem zurück. Die neue Nation Juda wird von Hosea auf Geheiss Jehovas als uneheliche Tochter „Lo-Ruhama“ benannt.

 

Jehova spricht zum symbolischen dritten unehelichen Sohn Hoseas, von „Lo-Ammi“, dem Überrest Judas, der Glauben in den Messias ausübt. Diese aus dem verurteilten Juda Ausgeschiedenen übergibt Jehova dem Sohn im Jahre 33 u.Z. an Pfingsten, nachdem Er sich vom Volk Israel, respektive jener Generation zurückzieht. Er spricht durch Paulus nun von Christen als dem „Königreich des Sohnes seiner Liebe“, einem Volk von etwas Ihm Fremdem, das Er nur durch Jesus als Mittler anerkennt. Bis zum Ende dieses Systems sagt Er von „Lo-Ammi“, dass es „nicht mein Volk“ sei. Erst beim Abschluss dieses Systems, nach dem Gerichtstag und der Reinigung des Königreiches des Sohnes seitens Jesu als Richter der Lebenden sagt Jehova zu den nun Auserwählten „treuen Sklaven“ und den „Schafen“ der „grossen Volksmenge“ nun neuerlich: „Mein Volk“!

 

*** Rbi8  Hosea 1:8-9 ***

Und sie [[Gomer]] entwöhnte Lo-Ruhama nach und nach, und sie wurde dann schwanger und gebar einen Sohn. 9 Da sprach ER: Nenne seinen Namen Lo-Ammi, denn ihr seid nicht mein Volk, und ich selbst werde mich nicht als der Eure erweisen.

 

Hosea nimmt etwas später Bezug auf den „neuen Bund“ den Jehova erst jetzt „an jenem Tag“ [Bb3] mit den aus der Mutter und den Kindern heraus Auserwählten 144.000 Priesterkönigen schliessen wird, seiner nun erneut anerkannten „Braut“:

 

http://harmagedon.com.ar/X/Newsletter/NEWSLETTER%202007/WEG%20ARTIKEL%202007/WEG%20Artikel%207.4.2-Dateien/image073.jpg*** Rbi8  Hosea 2:18-23 ***

Und für sie werde ich an jenem Tag gewiß einen Bund schließen in Verbindung mit dem wildlebenden Tier des Feldes und mit dem fliegenden Geschöpf der Himmel und dem Kriechtier des Erdbodens, und Bogen und Schwert und Krieg werde ich aus dem Land zerbrechen, und ich will sie in Sicherheit sich niederlegen lassen. 19 Und ich will dich mir verloben auf unabsehbare Zeit, und ich will dich mir in Gerechtigkeit und in Recht und in liebender Güte und in Erbarmungen verloben. 20 Und ich will dich mir in Treue verloben; und du wirst Jehova gewiß erkennen.‘

21 ‚Und es soll geschehen an jenem Tag [[der Bundesschliessung]], daß ich antworten werde‘, ist der Ausspruch Jehovas, ‚ich werde den Himmeln [[den neuen Himmeln, bestehend aus Jesus, Engeln, den Aposteln und den 144.000 Priesterkönigen]] antworten, und sie ihrerseits werden der Erde [[der „neuen Erde“, der „grossen Volksmenge“ der Schafe]] antworten; 22 und die Erde ihrerseits wird dem Korn und dem süßen Wein und dem Öl antworten; und sie ihrerseits werden Jesreel [„Gott wird Samen säen“] [[den in der allgemeinen Auferstehung Auferstandenen]] antworten. 23 Und ich werde sie mir gewiß wie Samen in die Erde säen, und ich will derjenigen Barmherzigkeit erweisen, der nicht Barmherzigkeit erwiesen wurde [[Lo-Ruhama, dem Hause Israel, der jüdischen Nation (Hos 1:6)]], und ich will zu denen, die nicht mein Volk sind [[Lo-Ammi (Christen; die „grosse Volksmenge“)]], sprechen: „Du bist mein Volk“; und sie ihrerseits werden sagen: „[Du bist] mein Gott.“ ‘ “

 

Deutlich sind diese Ereignisse erst nach Harmagedon einzureihen, wo Jehova Frieden schafft: „Bogen und Schwert und Krieg werde ich aus dem Land zerbrechen“. Erst danach herrscht Sicherheit in Israel und auf der ganzen Erde! Das gehört fest verbunden zum Tag des „Abendessen der Hochzeit des Lammes“, denn dort erst werden die Auserwählten zu Priesterkönigen und das „Israel Gottes“ wird damit zu einer Nation aus königlichen Priestern, wie Jehova es Moses schon angekündet hatte. Im Hinblick darauf, was werden soll, erklärt Petrus in seinem ersten Brief:

 

(1. Petrus 2:9, 10)  Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, eine königliche Priesterschaft, eine heilige Nation, ein Volk zum besonderen Besitz, damit ihr die Vorzüglichkeiten dessen weit und breit verkündet, der euch aus der Finsternis in sein wunderbares Licht berufen hat. 10 Denn einst wart ihr kein Volk, jetzt aber seid ihr Gottes Volk; ihr wart die, denen keine Barmherzigkeit erwiesen worden war, seid jetzt aber die, denen Barmherzigkeit erwiesen worden ist.

 

Dieses Volk Gottes muss aber durch Jehova erst noch bestimmt werden am kommenden Gerichtstag! Wir müssen hier zwischen „Berufung“ die wir in der Taufe annehmen und „Auserwählung“ durch „Versiegelung“ (Off 7:1-9) auf der Zeitachse deutlich unterscheiden! Gemäss dem Kontext spricht Petrus von einem Heranwachsen, Heranreifen für den Tag der Auserwählung!

 

6.1.1.2        Gottes Eheverlöbnis mit dem Königreich aus Priestern, in deren Sinn die GESETZE gelegt werden

Dieses Eheverlöbnis wird an jenen künftigen Tag geschlossen, wo Jesus das gereinigte „Königreich des Sohnes der Liebe (Kol 1:13) dem Vater übergibt! (1.Kor 15:24) [Bb1; e1] Jehova spricht durch Hosea prophetisch im Hinblick auf das „Israel Gottes“, die „neuen Himmel“ der kommenden „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ (Eph 1:10):  „... ich will dich mir verloben auf unabsehbare Zeit, und ich will dich mir in Gerechtigkeit und in Recht und in liebender Güte und in Erbarmungen verloben.“ Dies ist der ersehnte Tag der Vermählung im „neuen Bund“ Gottes mit dem „Königreich aus Priestern“, das er doch bereits Moses gegenüber vorhergesagt hatte. Dies geschieht mit der „Braut“, der „Frau“, deren Haupt Jesus ist, seinen Aposteln und den 144.000 Auserwählten, die schlussendlich Zugang zum „Zelt Gottes“ haben (Ps 15), wenn das „Jerusalem droben“, „unsere Mutter zur Erde herabgekommen sein wird (Gal 4:24-26; Off 21:1-5)!

 

http://harmagedon.com.ar/X/Newsletter/NEWSLETTER%202007/WEG%20ARTIKEL%202007/WEG%20Artikel%207.7.2_archivos/image016.gifEs ist der Tag, an dem Jesus als „das Lamm“ und mit ihm zusammen die 144.000 auf dem Berg Zion gesehen  werden, wo das „heilige Geheimnis“ endgültig geoffenbart wird, indem Jesus und die Auserwählten Priesterkönige der „grossen Volksmenge“ sichtbar gemacht werden!

 

*** Rbi8  2. Mose 19:6 ***

Und ihr, ihr werdet mir ein Königreich von Priestern und eine heilige Nation werden.‘

 

Jene Nation aus Priesterkönigen hat das ganze GESETZ Gottes gehalten und gelehrt, auch die „geringsten der Gebote“ und die Gerechtigkeit der Pharisäer und Schriftgelehrten dadurch bei weitem übertroffen, so wie es Jesus angekündigt hatte! (Mat 5:17-20)

 

Paulus spricht vom selben Thema des kommenden Bundes für ein kombiniertes König-Priestertum im Brief an die Hebräer:  

 

*** Rbi8  Hebräer 8:10 ***

Denn dies ist der Bund, den ich mit dem Hause Israel nach jenen Tagen schließen werde‘, spricht Jehova. ‚Ich will meine Gesetze [[GESETZE]] in ihren Sinn legen, und in ihre Herzen werde ich sie schreiben. Und ich will ihr Gott werden, und sie selbst werden mein Volk werden.

 

Im Vergleich zum früheren Bund mit Levi, der mit den „Satzungen des heiligen Dienstes und [seine] irdische heilige Städte“, das „Zelt der Zusammenkunft“ und später den Tempel Salomos hatte, sollten nun neue Bestimmungen kommen.

 

http://mironclaudiu.files.wordpress.com/2011/06/high-priest21.jpg*** Rbi8  Hebräer 9:1 ***

Was nun den früheren [Bund] betrifft, so hatte er Satzungen des heiligen Dienstes und [seine] irdische heilige Stätte.

 

Paulus geht anschliessend auf Jesus als Hohepriesterkönig, seine Apostel und Jünger ein, die einen veränderten „heiligen Dienst“, eine andere Art von Schlachtopfern im neuen „Zelt“, dem geistigen Tempel ihrer Versammlung darbringen würden! Jesus brachte das grösste Opfer, sein eigenes Blut im innersten des „Zeltes“, direkt im Allerheiligsten im Himmel vor Gottes Thron dar!

 

*** Rbi8  Hebräer 9:8-10 ***

So zeigt der heilige Geist deutlich an, daß der Weg in die heilige Stätte noch nicht offenbar gemacht worden war, solange das erste Zelt [[der Tempel]] stand. 9 Ebendieses [Zelt] ist ein Sinnbild für die bestimmte Zeit, die jetzt da ist, und in Übereinstimmung damit werden sowohl Gaben als auch Schlachtopfer dargebracht. Indes können diese denjenigen, der heiligen Dienst verrichtet, nicht vollkommen machen, was sein Gewissen betrifft, 10 sondern haben nur mit Speisen und Getränken und verschiedenen Taufen zu tun. Sie waren rechtliche Erfordernisse, die das Fleisch betrafen, und wurden bis zu der bestimmten Zeit der Richtigstellung der Dinge auferlegt.

 

Jesus hatte erklärt, dass er „der Weg, die Wahrheit und das Leben“ sei, und keiner zum Vater gelangt ausser durch ihn! Er spricht vom künftigen, herabgekommenen Zelt Gottes, das erst dann bei den Menschen weilen wird (Off 21:1-5). Dies ist, wenn das Gebet „Dein Reich komme“ in Erfüllung gegangen sein wird! Unter dem „Bund mit Levi“ war „der Weg in die heilige Stätte noch nicht offenbar gemacht worden“, sondern erst mit dem „neuen Bund“ unter dem Christus und durch seine Apostel waren diese Dinge bis zum Ende des ersten Jahrhunderts offengelegt worden.

 

image043Das vollkommen-Machen der neuen Priester, die heiligen Dienst verrichten werden, dies wurde erst mittels Jesu Opfer, dem sündensühnenden Blut möglich! Das Gewissen wird in der Taufe gänzlich von früheren Sünden gereinigt: „… ein für alle Mal“! Durch Belehrung wissen wir nun um Gottes GESETZ! Ein weiteres Opfer für spätere willentliche Sünden durch Gesetzesverletzung gibt es nicht! (2.Kor 1:12; Heb 10:26-31) So schrieb Paulus an die Philipper:

 

*** Rbi8  Philipper 3:2-4 ***

Nehmt euch vor den Hunden [[symbolisch; unreine Tiere, wie auch die Schweine]] in acht, nehmt euch vor denen in acht, die Schaden stiften, nehmt euch vor denen in acht, die das Fleisch verstümmeln [[die fleischliche Beschneidung verlangen]]. 3 Denn wir sind die mit der wirklichen Beschneidung [[indem das Gesetz [[GESETZ]] auf das Herz geschrieben ist]], die wir durch Gottes Geist heiligen Dienst leisten und uns in Christus Jesus rühmen und unser Vertrauen nicht auf das Fleisch setzen, 4 obschon ich, wenn überhaupt jemand, wohl Gründe habe, auch auf das Fleisch zu vertrauen.

 

Paulus bezieht sich auf sich selbst und auf männliche Mitchristen, wenn er sagt: „... wir sind die mit der wirklichen Beschneidung, die wir durch Gottes Geist heiligen Dienst leisten.“ Er bezieht sich dabei auf die neue Form der Priesterdienste und die geistige „Beschneidung des Herzens“ mittels der göttlichen Gebote!

 

Die bisherigen Anweisungen an Levi, an die aaronischen Priester und das Zeremonialgesetz im Buch Levitikus beschreibt Paulus als nicht weiter auferlegt: „Sie waren rechtliche Erfordernisse, die das Fleisch betrafen, und wurden bis zu der bestimmten Zeit der Richtigstellung der Dinge auferlegt.“ Die Richtigstellung der Dinge hat somit mit dem Wechsel des Hohepriesters, der Priesterschaft, dem Tempel, dem Altar und den Opfern zu tun! Das bedingt nicht die Abschaffung des Gesetzesbundes, sondern bloss eine Änderung innerhalb der GESETZE und der neuen Form der Anwendung: Eine Richtigstellung! Es bedingt auch nicht das Buch Levitikus als überholt zu betrachten, sondern die Veränderungen einzelner Gebote und deren neue Form der Anwendung zu spezifizieren!

 

All diese Zusammenhänge zu verstehen geht nur über das Erlangen genauer Kenntnis von Gottes Vorgaben an die levitische Priesterschaft hervor, die eben im Buch Levitikus aufgezeichnet sind! Oft wird darauf im Neuen Testament Bezug genommen und Details daraus auch auf uns Christen und Älteste angewendet! Dieselben Strafbestimmungen bei Übertretung gelten auch für uns Christen, auch dann, wenn sie uns durch die Namenpriester nicht erklärt wurden!

 

 

6.1.2          Levitikus 23: Festzeiten Jehovas und die Opfergaben zu den Festzeiten

 

6.1.2.1        3.Mo 23:1-3:  Der wöchentliche Sabbat

3.Mo 23:1-3: Das ganze Kapitel 23 wiederholt und bespricht im Detail, was „die Söhne Israels“ zu den Festzeiten Jehovas tun müssen, die in zwei einwöchigen Hauptgruppen, die erste im Frühjahr und die zweite im Herbst stattfinden und in ihrer Mitte durch das frohe Pfingstfest miteinander verbunden sind.

 

http://u.jimdo.com/www54/o/sab39bdc97c5d24d0/img/i9c0c0e19915aacfb/1339845556/std/image.jpg*** Rbi8  3. Mose 23:1-2 ***

Und Jehova redete weiter zu Moses, indem [er] sprach: 2 Rede zu den Söhnen Israels, und du sollst zu ihnen sagen: ‚Die Festzeiten Jehovas, die ihr ausrufen solltet, sind heilige Zusammenkünfte. Dies sind meine Festzeiten:

 

Jede dieser Sabbate oder Festzeiten, beginnend mit dem Wochensabbat sind deutlich an heilige Zusammenkünfte geknüpft! Jehova hat die Sabbate und die Festzeiten somit zu einem bestimmten Zweck geschaffen! Sie sollen sein Volk mit Ihm als dem einzigen Gott vereinen und das Herz jedes Einzelnen ihm erneut zuneigen. Es waren Zeiten, wo Gottes grosse Taten mit Israel und das GESETZ in Erinnerung gerufen wurden. Die Anwendung des GESETZES musste immer wieder erneut erläutert werden, um in der Erinnerung wach zu bleiben!

 

Es sind ewigwährende Gebote, die weder durch Jesus noch die Apostel aufgehoben wurden und die auch während des Millenniums weiterbestehen und wiederum zu ihrer vollen Entfaltung gebracht werden!

 

*** Rbi8  3. Mose 23:3 ***

Sechs Tage kann Arbeit getan werden, aber am siebten Tag ist ein Sabbat vollständiger Ruhe, eine heilige Zusammenkunft. Ihr dürft keinerlei Arbeit tun. Es ist ein Sabbat für Jehova an allen Orten, wo ihr wohnt.

 

Der Mensch braucht einen Tag der Ruhe während er von seiner harten Arbeit während der Woche ablässt! Dieser Tag soll Jehova geweiht sein! Das Zusammenkommen der ganzen Gemeinde am Sabbat war von Anfang Israels an göttliche Pflicht! „Eine heilige Zusammenkunft. Ihr dürft keinerlei Arbeit tun. Es ist ein Sabbat für Jehova an allen Orten, wo ihr wohnt.“ Unabhängig davon, wo ein Teil von Gottes Volk sich immer aufhält, in Israel, in der Fremde, im Exil oder auf der Flucht, die Verpflichtung blieb stets dieselbe! Darum gebot Jesus für die Endzeit den Christen:

 

*** Rbi8  Matthäus 24:20-22 ***

Betet unablässig, daß eure Flucht nicht zur Winterzeit erfolge noch am Sabbattag; 21 denn dann wird große Drangsal sein, wie es seit Anfang der Welt bis jetzt keine gegeben hat, nein, noch wieder geben wird. 22 Tatsächlich, wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden.

 

Konstantin war es, der den heidnischen Sonntag 321 u.Z. als Ruhetag im ganzen Reich einführte. Die ihm das Wort redenden Bischöfe West-Roms waren es, die Gottes GESETZ untergruben und Cäsars Gebot über das GESETZ Gottes stellten! Damit hatten sie sich einen anderen Gott und ein anderes GESETZ erwählt!  Nach dem Jahre 321 u.Z. wurden die wöchentlichen Zusammenkünfte in immer mehr Christenversammlungen vom Sabbat auf den heidnischen Tag der Sonnenanbetung verlegt! Jesus aber hatte erwähnt, dass man Gott das zu geben hat, was Gottes ist: Die Liebe, die Anbetung und den Gehorsam! Der Sabbat gehört Jehova, der Sonntag dem Cäsar und dessen Göttern.

 

image030*** Rbi8  Matthäus 22:17-22 ***

Sag uns daher: Was denkst du? Ist es erlaubt, Cäsar Kopfsteuer zu zahlen, oder nicht? 18 Jesus aber, der ihre Bosheit erkannte, sprach: „Warum stellt ihr mich auf die Probe, Heuchler? 19 Zeigt mir die Kopfsteuermünze.“ Sie brachten ihm einen Denar. 20 Und er sagte zu ihnen: Wessen Bild und Aufschrift ist dies? 21 Sie sagten: „Cäsars.“ Dann sprach er zu ihnen: Zahlt daher Cäsars Dinge Cäsar zurück, Gottes Dinge aber Gott.“ 22 Als sie [das] nun hörten, verwunderten sie sich, und sie ließen von ihm ab und gingen davon.

 

Im römischen Ostreich aber hielten sich die Vorsteher in ihren Versammlungen weitgehend weiterhin an die ganze Sabbatordnung Jehovas und gaben dadurch Jehova das, was Gott gebührt! Sie gehörten jenen an, die man gemeinhin Arianer nannte, weil der Presbyter Arius dem Athanasius hart widersprach, der die Anpassung an die heidnischen Sitten in Zusammenarbeit mit den Cäsar getreuen Bischöfen Roms forderte.

 

Auch nach dem Konzil von Nicäa, wo Konstantin die entstandene Spaltung zwischen den progressiven Athanasiern, die heidnische Philosophie und biblische Lehre vermischten und den konservativen Arianern zu schlichten versuchte. Weiterhin lies Konstantin Münzen prägen mit der Inschrift „Sol Invictus“, dem unbesiegbaren Gott des Mithraskultes geweiht.

 

Siehe NEWSLETTER „DER WEG“:  11.5.1.4  Ist der Sonntag wirklich der „Tag des Herrn“ und die katholischen Päpste Gottes erwählter Kanal für Mitteilungen an die Menschen?

 

6.1.2.2        3.Mo 23:4-5:  Die Passahmahlfeier am 14. Nisan

3.Mo 23:4-5: Ausser den wöchentlichen Zusammenkünften hatte Jehova während des Jahres gewichtigere Zusammenkünfte als „Festzeiten Jehovas“ festgesetzt! Seinen Jahresbeginn hatte Gott auf den 1.Nisan (oder Abib) festgelegt, dem Tag des Neumondfestes zu Beginn des Frühlings! Es war die Zeit, wo Jehova durch Moses und Aaron Israel als Nation organisierte und es mit machtvoller Hand aus der Knechtschaft Ägyptens wegführte. Die Festzeiten mussten künftig in ganz Israel ausgerufen werden!

 

*** Rbi8  3. Mose 23:4-5 ***

Dies sind die Festzeiten Jehovas, heilige Zusammenkünfte, die ihr zu ihren bestimmten Zeiten ausrufen solltet: 5 Im ersten Monat, am vierzehnten Tag des Monats, zwischen den zwei Abenden, ist das Passah für Jehova.

 

Jehova gab präzise Angaben, wann sein Volk, wo und wie es sich zusammenfinden musste. Bis heute sind diese alljährlichen Festzeiten aufgrund des Mondkalenders exakt feststellbar! Auch die Themen die während der Festzeiten besprochen werden sollten waren fest vorgegeben!

 

Jesus feierte am 14. Nisan der göttlichen Vorschrift entsprechend das Abendmahl mit seinen Jüngern! Sie mussten es auf sein Geheiss hin exakt nach jüdischem Brauch in einem Obergemach in Jerusalem vorbereiten! Es war wie es das GESETZ verlangte keine öffentliche Zusammenkunft, sondern das Passahmahl innerhalb der Familie, das an den Auszug aus Ägypten erinnerte!

 

image022*** Rbi8  Lukas 22:7-13 ***

Der Tag der ungesäuerten Brote, an dem das Passah-[Opfertier] geopfert werden mußte, war nun herbeigekommen, 8 und er sandte Petrus und Johannes weg, indem er sprach: Geht und bereitet für uns das Passah, damit wir es essen.“ 9 Sie sagten zu ihm: „Wo willst du, daß wir [es] bereiten? 10 Er sprach zu ihnen: Seht! Wenn ihr in die Stadt hineinkommt, wird euch ein Mensch begegnen, der ein irdenes Gefäß mit Wasser trägt. Folgt ihm in das Haus, in das er hineingeht. 11 Und ihr sollt zu dem Eigentümer des Hauses sagen: ‚Der Lehrer sagt dir: „Wo ist das Gastzimmer, in dem ich das Passah mit meinen Jüngern essen kann?“ 12 Und jener wird euch ein großes, ausgestattetes Obergemach zeigen. Dort bereitet [es].“ 13 Da gingen sie hin und fanden es so, wie er es ihnen gesagt hatte, und sie bereiteten das Passah.

 

Jesus ging nicht in den Tempel, um dort das Abendmahl zu halten. Gott hatte dies anders aufgetragen! Auch heute soll die Feier nicht in einer Kirche oder einem öffentlichen Lokal als Grossanlass stattfinden, sondern weiterhin im Kreis der geistigen Familie in einem Privathaus, wobei durchaus auch mehr als eine Familien eingeschlossen sein kann. Die Grösse ist im GESETZ aber auf ein Lamm begrenzt, dass jeder genügend zu essen erhält und keiner hungrig bleibt! (2.Mo Kap.12 vergl. 1.Korr 11:20-22)

 

Die Apostel bildeten Jesu Familie und er gebot ihnen, weiterhin diesem Anlass ebenso zu halten und nun neu dazu das Brot zu brechen und den Wein zu trinken, in Erinnerung an seinen Tod! Jehova hatte im GESETZ geboten ein einjähriges Lamm zu bereiten, das Symbol, das auf Israels Befreiung aus Ägypten verwies, wo Gott sein ihm gefälliges Opfer selbst auserwählt. Dieses Lamm sollte zudem symbolisch auf den späteren Opfertod Jesu hinweisen, dessen Vater jede Familie ihren Namen verdankt! (Eph 3:14-18) Es ist deshalb bestimmt nicht falsch, sondern angebracht, an diesem Tag dieselbe Handlung zu vollziehen, wie Jesus es den Aposteln geboten hatte, auch wenn kein blutiges Opfer mehr zur Sündentilgung verlangt wird! Jesus sprach während des Mahls vom neuen Bund:

 

*** Rbi8  Markus 14:22-26 ***

Und während sie weiteraßen, nahm er ein Brot, sprach einen Segen, brach es und gab es ihnen und sagte: „Nehmt es, dies bedeutet meinen Leib.“ 23 Und er nahm einen Becher, sagte Dank und gab ihnen diesen, und sie tranken alle daraus. 24 Und er sprach zu ihnen: Dies bedeutet mein ‚Blut des Bundes‘, das zugunsten vieler vergossen werden wird. 25 Wahrlich, ich sage euch: Ich werde keinesfalls mehr von dem Erzeugnis des Weinstocks trinken bis zu jenem Tag, an dem ich es neu trinke in dem Königreich Gottes.“ 26 Nach Lobgesängen gingen sie schließlich hinaus zum Ölberg.

 

Ebenso wie Jesus diese Feier dem GESETZ entsprechend jährlich einhielt, so taten es danach die Apostel und Jünger in ihren jeweiligen Versammlungen des ersten Jahrhunderts! Das sollte so bleiben, bis der Christus zurückgekehrt wäre! Da Jesus dasselbe Mahl im „Königreich Gottes“ wiederum mit den Aposteln einnehmen wird, so ist damit mit image023Bestimmtheit klargestellt, dass auch im kommenden System dieselben Festgewohnheiten weiterbestehen! Dies umso mehr, da ja auch die Auferstandenen durch ihre Teilhabe am Brot und Wein anerkennen, dass Jesus auch für sie gestorben ist! Es bleibt zudem zu bedenken, dass im geistigen Himmel Jehovas weder Fleisch gegessen noch Wein getrunken wird! Jesus spricht deutlich von seiner Rückkehr zur Erde!

 

Die Korinther waren die ersten, die aus der intimen Familienfeier einen öffentlichen Anlass gemacht hatten und Paulus wies sie darin deutlich zurecht! Das Abendmahl war dort zu einem Festgelage verkommen (1.Kor 11:20-22). Der geistige Teil, die Erinnerung an den Auszug und an Jesu Tod war vollkommen in den Hintergrund gerückt worden.

 

Siehe: NEWSLETTER „DER WEG“:   5.1.2  Die Bedeutung des Abendmahls in der Endzeit

 

6.1.2.3        3.Mo 23:6-10:  Die siebentägige Passahfeier vom 15.-21.Nisan

http://www.juedisches-museum.org/jmf-blog/files/2011/08/Pessach.jpg3.Mo 23:6-8: Am kommenden Abend nach dem Abendmahl war der Beginn der einwöchigen Passahfeier. Ihr erster und ihr letzter Tag ist ein besonderer Sabbat, der mit einer heiligen Zusammenkunft verbunden ist! Es ist die Zeit der ungesäuerten Brote, wo aus jedem Haushalt jeglicher Sauerteig entfernt werden soll. Die Priester hatten tägliche Opfer darzubringen. Christen versammeln sich ebenso täglich, um gemeinsam Mahlzeiten einzunehmen sich gegenseitig zu helfen und zu ermuntern. Das sind Gott angenehme Schlachtopfer.

 

Am Sederabend essen Juden ein Festmahl mit symbolischen Speisen.*** Rbi8  3. Mose 23:6-8 ***

Und am fünfzehnten Tag dieses Monats ist das Fest der ungesäuerten Brote für Jehova. Sieben Tage solltet ihr ungesäuerte Brote essen. 7 Am ersten Tag werdet ihr eine heilige Zusammenkunft veranstalten. Keinerlei mühevolle Arbeit dürft ihr tun. 8 Doch sollt ihr Jehova sieben Tage ein Feueropfer darbringen. Am siebten Tag wird eine heilige Zusammenkunft stattfinden. Keinerlei mühevolle Arbeit dürft ihr tun.‘ “

 

3.Mo 23:9-10: Auch der zweite Tag, der 16.Nisan hatte eine besondere Bedeutung. Das Gedenken sollte erstmals nach dem Einzug ins Gelobte Land sein, nachdem das Land erobert und der Boden zugeteilt war und eine erste Ernte eingebracht worden war. Eine Garbe der Erstlinge der Ernte sollte Jehova dargebracht werden. Auch dies hatte symbolische Bedeutung die auf Christus und künftiges Geschehen hinwies.

 

*** Rbi8  3. Mose 23:9-10 ***

Und Jehova redete weiter zu Moses, indem [er] sprach: 10 „Rede zu den Söhnen Israels, und du sollst zu ihnen sagen: ‚Wenn ihr schließlich in das Land kommt, das ich euch gebe, und ihr seine Ernte eingebracht habt, sollt ihr auch eine Garbe der Erstlinge eurer Ernte zum Priester bringen.

 

Es war am 16.Nisan des Jahres 33 u.Z., dem ersten Tag der Woche, wo der neu von Jehova eingesetzte Hohepriester-König sich erstmals Jüngern und seinen Aposteln als der Auferstandene zeigte! Paulus zählte sich zur Gruppe dieser Erstlingsfrucht, den Aposteln, obwohl er zu jenem Zeitpunkt noch nicht unter jener auserwählten Gruppe, dem innersten Kreis von Jesu Vertrauten gehörte!

 

*** Rbi8  Römer 8:23 ***

Nicht nur das, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlingsfrucht, nämlich den Geist, haben, ja wir selbst seufzen in unserem Innern, während wir ernstlich auf [die] Annahme an Sohnes Statt warten, die Befreiung durch Lösegeld von unserem [[(sterblichen)]] Leib.

 

Beachten wir, dass Paulus weiterhin erwartete an „Sohnes Statt“ angenommen zu werden als ein künftiges Ereignis, wo Gott uns direkt annimmt und nicht mehr ausschliesslich durch Jesus!

 

http://vitajesu.files.wordpress.com/2010/01/tissot-christ-appears-to-the-holy-women.jpgAm Morgen der Auferstehung erschien Jesus zuerst den drei Frauen, dann dem Petrus und später den zwei Jüngern auf dem Weg nach Emmaus. Am Abend aber erschien er den versammelten Aposteln, die zuerst nicht glaubten, dann aber als Jesus die Wunden zeigte nicht weiter einen Geist vermuteten, sondern Jesus in „Fleisch und Bein“ erkannten (Lu Kap. 24).

 

*** Rbi8  Lukas 24:36-43 ***

Während sie von diesen Dingen redeten, stand er selbst in ihrer Mitte [[und sprach zu ihnen: „Friede sei mit euch!“]] 37 Doch weil sie erschraken und Furcht sie ergriffen hatte, meinten sie, sie sähen einen Geist. 38 Da sprach er zu ihnen: „Warum seid ihr beunruhigt, und, warum steigen Zweifel in eurem Herzen auf? 39 Seht meine Hände und meine Füße, daß ich selbst es bin; betastet mich und seht, denn ein Geist hat nicht Fleisch und Bein, wie ihr seht, daß ich habe.“ 40 [[Und als er das sagte, zeigte er ihnen seine Hände und seine Füße.]] 41 Als sie aber vor lauter Freude immer noch nicht glaubten und sich wunderten, sagte er zu ihnen: „Habt ihr etwas zu essen da?“ 42 Und sie reichten ihm ein Stück gebratenen Fisch; 43 und er nahm es und aß es vor ihren Augen.

 

Die Erstlinge des Christus hatten Glauben in Jesu Auferstehung und sein bezahltes Lösegeld gesetzt. Die „Erstlingsfrucht“ der geistigen „Gerstenernte“ war eingebracht, die Jesus als Hohepriester nun vor Jehova sinnbildlich hin und her webte. Sie sind es, von denen Jesus sagte, dass ihre Namen „in den Himmeln eingeschrieben“ sind! (Lu 10:20) Ganz eindeutig war Jesus den Aposteln nicht als Geist erschienen, sondern im wiederhergestellten „Tempel seines Leibes“ (Joh 2:18-22), so wie er es vorhergesagt hatte! Johannes warnt in seinem 2.Brief, dass wer die Auferstehung (im Fleisch) leugne ein „Antichrist“ sei, weil dadurch die fleischliche Auferstehung allgemein in Zweifel gezogen wird und Jesu Rückkehr (im Fleisch) zu den Seinen auf der Erde verdeckt wird! (Apg 10:40; 2.Joh 7)

 

Siehe:  NEWSLETTER „DER WEG“:   6.2.3  Die Bedeutung des Abendmahls in der Endzeit

 

6.1.2.4        3.Mo 23:15-22:  Die Pfingstfeier am 6. Siwan

3.Mo 23:15-17: Jehova hatte Israel am 15. Nisan des Jahre 1530 von ihren Orten im Norden Ägyptens her gesammelt, wo sie als Landwirte und Viehzüchter des Nildeltas in Gosen und als Sklaven vom Städtebau des Pharaos von Ramses her nach Sukkoth gekommen waren.

 

http://rosenkranzbeten.info/rosenkranzbeten/wp-content/uploads/2013/11/800px-Katharinenkloster_Sinai_BW_2.jpgDa führte Er sie durch das Rote Meer und Israel war fünfzig Tage in der Wildnis unterwegs, bis sie zum Berg Sinai kamen und dort das GESETZ von Jehova erhielten und mit Gott den Gesetzesbund schlossen. Das traf exakt den Tag des 6. Siwan, der seit jenen Tagen ein Festtag für Israel ist! Christen stehen unter ein und demselben Gebot!

 

*** Rbi8  3. Mose 23:15-17 ***

Und ihr sollt für euch von dem Tag nach dem Sabbat, von dem Tag an, an dem ihr die Garbe des Webeopfers bringt, sieben Sabbate zählen. Volle [Wochen] sollten es werden. 16 Bis zu dem Tag nach dem siebten Sabbat solltet ihr zählen, fünfzig Tage, und ihr sollt Jehova ein neues Getreideopfer darbringen. 17 Aus euren Wohnorten solltet ihr zwei Brote als Webeopfer bringen. Sie sollten aus zwei zehntel Epha Feinmehl bestehen. Sie sollten gesäuert gebacken werden, als erste reife Früchte für Jehova.

 

Auch zu diesem Fest musste ganz Israel, zumindest die Männer sich Jahr für Jahr vor Jehova in Jerusalem versammeln. Von Christen wird erwartet, dass sie den Tag in ihren Versammlungen zum Lobpreis Jehovas verbringen, bedenkend, dass an diesem Tag das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ die Pforten für etwa dreitausend Juden öffnete und damit die Einsammlung durch den Gebrauch des ersten der drei Schlüssel des Petrus begonnen wurde. (Apg Kap. 2)

 

3.Mo 23:18-22: Jesus gab seinen Jüngern vor seiner Auffahrt zum Vater in den Himmel den Auftrag in Jerusalem zu bleiben, bis er den versprochenen heiligen Geist auf sie ausgegossen haben würde. Das geschah an jenem Pfingsttag des Jahres 33 u.Z., indem hundertzwanzig Jünger Gottes Geist erhielten, unter ihnen die Apostel (Apg 2:1-13)

 

Die Niederkunft des Geistes ( Gustave Doré )*** Rbi8  3. Mose 23:21 ***

Und ihr sollt an ebendiesem Tag einen Ruf ergehen lassen; eine heilige Zusammenkunft wird für euch stattfinden. Keinerlei mühevolle Arbeit dürft ihr tun. Es ist eine Satzung auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]] an allen euren Wohnorten für eure Generationen.

 

Die „unabsehbare Zeit“ hat mit Jesus nicht geendet. Wie andere Übersetzer es wiedergeben ist es „eine ewige Ordnung in all euren Wohnorten für eure Generationen“ (Elberfelder 1986). Das Pfingstfest sollte nun neu noch als Erinnerung auf Jesu Wiederkehr dienen, nachdem dies zuvor den Aposteln bei Jesu Auffahrt von den Engeln versprochen worden war!

 

Jehovas GESETZ ist in diesem Zusammenhang auch auf das Wohlergehen des Minderbemittelten bedacht. Das Gebot der Nächstenliebe, das Jesus immer wieder in den Vordergrund rückte war bereits an Israel erteilt worden! Das Teil der Erträge der Bemittelten mit den weniger Bemittelten ist von grosser Wichtigkeit!

 

*** Rbi8  3. Mose 23:22 ***

Und wenn ihr die Ernte eures Landes einbringt, sollst du, wenn du erntest, den Rand deines Feldes nicht ganz abernten, und du sollst keine Nachlese deiner Ernte halten. Du solltest sie dem Niedergedrückten und dem ansässigen Fremdling überlassen. Ich bin Jehova, euer Gott.‘ “

 

Der Ansässige Fremdling, dem kein Grund und Boden zu eigen war und den verarmten Israeliten stand die Möglichkeit offen selbst den Rand der Felder der Besitzenden abzuernten und so ihre eigene Ernte und Vorsorge für den Haushalt zu treffen! Dieses Gebot wurden jedes Jahr zu Beginn der Weizenernte dem ganzen Volk gegenüber wiederholt, was der Erinnerung diente und zur Einheit und sozialen Ruhe betrug! 

 

Siehe:  NEWSLETTER „DER WEG“:   5.6.1  Das Pfingstfest: Darbringung des ersten reifen Weizens vor Jehova

 

Dass nicht nur das Passahfest einen festen Platz im Ablauf des christlichen Jahres hatte, sondern auch Pfingsten, das geht deutlich aus den Schriften früher Apologeten und Kirchenvätern hervor!

 

http://ericdarylmeyer.files.wordpress.com/2008/09/tertullian.jpgTertullian  (150?–230? u.Z.): “Danach ist Pfingsten die freudigste Zeit für die Taufe, da in dieser Zeit die Auferstehung des Herrn mehrmals unter den Jüngern erwiesen und die Hoffnung auf die Wiederkunft des Herrn angedeutet wurde als er in den Himmel aufgenommen wurde durch die Engel. Die Apostel erzählten, dass er so wiederkommen würde wie er in den Himmel aufgenommen wurde, wann – natürlich Pfingsten.” [1]

 

Nun, über das „wann“ lässt sich streiten, denn Jesus wurde nicht an Pfingsten in den Himmel aufgenommen sondern zehn Tage davor. Seine Wiederkehr ist an Gericht und an Harmagedon geknüpft und der Prophet Daniel und die Offenbarung werfen licht auf den Ablauf der kommenden Ereignisse, so dass eine Erwartung von Jesu Wiederkehr auf Realität fussen sollte!

 

Hyppolitus (170–236 u.Z.): “Lasst uns weiterhin untersuchen, warum es einhundertundfünfzig Psalmen gibt. Dass die Nummer fünfzig heilig ist, zeigt sich schon durch das gefeierte Fest Pfingsten, dass die Befreiung von der Arbeit anzeigt und die große Freude. Aus diesem Grund ist weder Fasten noch das Kniebeugen angesagt. Weil dies ein Symbol für die große Versammlung in zukünftigen Zeiten ist.” [2]

 

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/5/5c/Clement_alexandrin.jpg/165px-Clement_alexandrin.jpgOrigenes (185–254 u.Z.): “Wenn uns denn vorgeworfen wird, dass wir bestimmte Tage halten, so zum Beispiel den Tag des Herrn, die Vorbereitung, Passah oder Pfingsten, so antworte ich, dass ein vollkommener Christ, der in seinen Gedanken, Worten und Taten immer den Herrn dient, Gott das Wort, in allen Tagen dem Herrn gehört und er immer den Tag des Herrn hält.[3]

 

Zu den „bestimmten Tagen“ die erste Christen hielten zählt die gesamte Sabbatordnung, was sie doch gerade von den Völkern der Nationen unterschied, ebenso wie die Juden!

 

Der Kirchenhistoriker Eusebius von Cäsarea (260-340 u.Z.): “All dies geschah während des wichtigsten Festes, ich meine die majestätische und heilige Festlichkeit von Pfingsten, die abgesondert wird durch eine Periode von sieben Wochen und versiegelt durch den einen Tag, den die Schrift bezeugt, der Aufstieg unseres gemeinsamen Erlösers in den Himmel und das Herabkommen des Heiligen Geistes zu den Menschen.” [4]

 

Jesu Aufstieg in den Himmel war am vierzigsten Tag nach seiner Auferstehung am 16. Nisan, somit am 25. Iyar. Das GESETZ erwähnt nichts über diesen Tag als besonderes Fest.

 

Basilius von Ancyra (329–379 u.Z.): “Darüber hinaus ist die gesamte Pfingstzeit eine Erinnerung an die Auferstehung, die wir in Zukunft erwarten.” [5]

 

Siehe NEWSLETTER „DER WEG“:  5.6.1  Das Pfingstfest: Darbringung der ersten reifen Feldfrucht vor Jehova

 

6.1.2.5        3.Mo 23:12-25:  Das Trompetenfest am 1. Tischri

3.Mo 23:12-25: Der Festzyklus im Herbstmonat Tischri wird durch das Trompetenfest eingeleitet. Auf der Südhemisphäre dagegen beginnt zu jenem Zeitpunkt der Frühling. Vom Jahresbeginn den Jehova am 1.Nisan festgesetzt hat, bis zum Abschluss der Ernte auf der Nordhemisphäre, sind inzwischen sechs Monate verflossen.

 

http://blog.edreams.de/wp-content/uploads/sites/2/2012/09/jom-kippur-yom-kipur-shofar-9260140.jpg*** Rbi8  3. Mose 23:23-25 ***

Und Jehova redete weiter zu Moses, indem [er] sagte: 24 Rede zu den Söhnen Israels und sprich: ‚Im siebten Monat, am Ersten des Monats, sollte für euch vollständige Ruhe eintreten, ein Gedenken durch Trompetenschall, eine heilige Zusammenkunft. 25 Keinerlei mühevolle Arbeit dürft ihr tun, und ihr sollt Jehova ein Feueropfer darbringen.‘ “

 

Im Gegensatz zum Jahreswechsel zu Beginn des Monats am 1. Nisan, wo Jehova ausser dem Neumondfest kein besonderes Fest mit feierlicher Zusammenkunft eingesetzt hat, ist dieses Tages am 1. Tischri (Ethanim) nun besonders festlich zu gedenken. Im ganzen Land sind die Shofarhörner oder die Trompeten zu blasen und eine „heilige Zusammenkunft“ ist einzuberufen. Er gilt als Tag der Vorbereitung auf den jährlichen Sühnetag und das darauf folgende Fest der Einsammlungen. Die verbleibenden zehn Tage bis zum Sühnetag sollten dazu dienen mit dem Nächsten und mit Gott in Frieden zu gelangen. Jesus nahm indirekt darauf Bezug und gab Christen Auftrag vor jeder Versammlung diesen Frieden vorab zu erreichen!

 

*** Rbi8  Matthäus 5:23-24 ***

Wenn du nun deine Gabe zum Altar bringst und dich dort erinnerst, daß dein Bruder etwas gegen dich hat, 24 so laß deine Gabe dort vor dem Altar und geh weg; schließe zuerst mit deinem Bruder Frieden; und dann, wenn du zurückgekommen bist, bringe deine Gabe dar.

 

Am Sühnetag darf niemand vor Jehova ohne Opfergabe erscheinen. Jesus nimmt dasselbe Gebot auf und zeigt seine praktische Anwendung. Paulus gebietet Christen aus demselben Grund: 

 

*** Rbi8  Römer 14:19 ***

So laßt uns denn den Dingen nachjagen, die dem Frieden dienen, und den Dingen, die zur gegenseitigen Erbauung [gereichen].

 

Es ist aus der Apostelgeschichte oder den Briefen der Apostel nicht ersichtlich, wie dieser Tag unter den Urchristen begangen wurde. Es ist aber davon auszugehen, dass auch hier Gottes Gebot vollumfänglich erfüllt wurde, insbesondere Paulus in Apostelgeschichte 27:9, 10 das kommende Fasten des Sühnetages ausdrücklich erwähnt.

 

Gemäss der Ablauflogik der Geschehnisse der Endzeit, vom Ende der 1290-Tagefrist in Harmagedon bis zum Ende der 1335 Tage, wo Daniel 45 Tage später sein „Los“ als einer der Erstauferstandenen erhalten wird gilt es die Dinge gemäss biblischer Prophetie und Logik zu ordnen (Da 12:12, 13)

 

(Daniel 12:13)  Und was dich selbst betrifft, geh dem Ende entgegen; und du wirst ruhen, aber du wirst aufstehen zu deinem Los am Ende der Tage.

 

All dies ist nur aufgrund von Gottes Festzeiten, Seiner Sabbatordnung verständlich, wenn Jesus die Erstlinge der Menschenernte dem Vater am ersten Tag der Erntefeiern übergibt!

 

Siehe NEWSLETTER „DER WEG“:  8.1.4.1  Das Trompetenfest als Beginn des Abschlusses der Erntezeit

 

6.1.2.6        3.Mo 23:26-32:  Der jährliche Sühnetag am 10. Tischri

3.Mo 23:26-32: Der 10. Tischri oder Yom Kippur gilt auch als der Herbst-Fasttag, an dem ganz Israel sich in Trauer und Fasten vor Jehova verbeugt, um für ihre während des Jahres begangenen Sünden Sühne zu leisten. Jehova hat ebenso, wie zuvor auf den Tag der Passahfeier eine absolute Ruhe auf den Sühnetag verordnet, wo gar jeder der arbeitet vom Volk abgeschnitten werden soll! Ganz offensichtlich ist jener Tag für Jehova von grosser Bedeutung! Die Juden nennen es den wichtigsten Tag des Jahres und so sollte es auch für Christen sein!

 

http://1.bp.blogspot.com/-oCAgIRJcRb8/TpCNZ_PzUyI/AAAAAAAAC60/xXoI80vdXAw/s1600/YomKippur.JPG*** Rbi8  3. Mose 23:26-32 ***

Und Jehova redete ferner zu Moses, indem [er] sprach: 27 Doch am Zehnten dieses siebten Monats ist der Sühnetag. Eine heilige Zusammenkunft sollte für euch stattfinden, und ihr sollt eure Seelen [in Betrübnis] beugen und Jehova ein Feueropfer darbringen. 28 Und ihr sollt an ebendiesem Tag keinerlei Arbeit tun, denn es ist ein Sühnetag, um für euch vor Jehova, eurem Gott, Sühne zu leisten; 29 denn jede Seele, die sich an ebendiesem Tag nicht [in Betrübnis] beugen wird, soll von ihrem Volk abgeschnitten werden. 30 Was irgendeine Seele betrifft, die an ebendiesem Tag Arbeit von irgendwelcher Art tun wird, diese Seele muß ich aus den Reihen ihres Volkes vernichten. 31 Ihr sollt keinerlei Arbeit tun. Es ist eine Satzung auf unabsehbare Zeit [[auf ewig (Elberfelder)]] für eure Generationen an allen Orten, wo ihr wohnt. 32 Es ist ein Sabbat vollständiger Ruhe für euch, und ihr sollt eure Seelen am Neunten des Monats, am Abend, [in Betrübnis] beugen. Von Abend zu Abend solltet ihr euren Sabbat beobachten.“

 

Auch Christen, als geistige Israeliten, ebenso wie zuvor schon die fleischlichen Juden, sie begehen während eines ganzen Jahres viele Übertretungen gegen Gottes Verordnungen und benötigen einen Ausgleich, damit jene Sünden ausgelöscht werden können! Unser Hohepriester der Christus steht direkt vor Gottes Thron und hat es nicht weiter nötig, wie der aaronische Hohepriester, zuerst für sich und seine Sünden ein Opfer darzubringen. Sein Opfer gilt ein für alle Mal für unsere Sünden! Jesus warf Licht auf die Vorkehrung der Sündenvergebung, indem er Gottes Gebote alle erfüllte und uns dasselbe Gebot auftrug! Wir sind verpflichtet in diesem „Licht“ der Erkenntnis weiter zu wandeln, damit Jesu Blut auch heutige Verfehlungen von uns abwäscht!

 

*** Rbi8  1. Johannes 1:5-10 ***

Und dies ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkündigen, daß Gott Licht ist, und in Gemeinschaft mit ihm gibt es gar keine Finsternis. 6 Wenn wir erklären: „Wir haben mit ihm teil“ und wir trotzdem in der Finsternis weiterwandeln, so lügen wir und handeln nicht nach der Wahrheit. 7 Wenn wir jedoch im Licht wandeln, wie er selbst im Licht ist, so haben wir miteinander teil, und das Blut Jesu, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde.

8 Wenn wir erklären: „Wir haben keine Sünde“, führen wir uns selbst irre, und die Wahrheit ist nicht in uns. 9 Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, uns die Sünden zu vergeben und uns von aller Ungerechtigkeit zu reinigen. 10 Wenn wir erklären: „Wir haben nicht gesündigt“, machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns.

 

http://harmagedon.com.ar/X/Newsletter/NEWSLETTER%202008/WEG%20ARTIKEL%202008/WEG%20Artikel%208.4.1-Dateien/image034.jpgWer somit erklärt, Gottes Vorkehrung des Sühnetages nicht weiter zu benötigen, indem er erklärt: „Wir haben keine Sünde“, so belügen er sich selbst! Wir sind somit verpflichtet Gott unsere Sünden offen zu bekennen, dazu dient der Sühnetag auch weiterhin! Weil wir Jesu Worte ernst nehmen und sein Gebot halten „ist er [[Jehova]] treu und gerecht, uns die Sünden zu vergeben und uns von aller Ungerechtigkeit zu reinigen“.

 

Jesus hat vom Vater die Macht erhalten Sünden zu vergeben und er hat diese Autorität auch seinen Aposteln und jene bedingt auch den Versammlungsvorstehern übertragen! Uns selbst dagegen als vollkommen gerecht zu bezeichnen und des Sühnetages nicht weiter zu bedürfen, dies beinhaltet eine grosse Gefahr, weil wir Gott und Jesus zum Lügner machen: „Wenn wir erklären: „Wir haben nicht gesündigt“, machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns.“ Der „Sühnetag [jom hakkippurím]“ könnte passenderweise auch als der „Tag der Lösegelder“ bezeichnet werden.

 

Der Apostel Johannes weisst in seinem ersten Brief zudem darauf hin, dass wir dieselben Schwachheiten haben wie die Beschnittenen Israels und darum auch dieselben Mittel zur Reinigung benötigen! Der einzige Unterschied ist, dass Jesus ein einziges, wertvolles Schlachtopfer darbrachte und dadurch nicht nur das Zudecken unserer Sünden, sondern vollkommene Löschung erwirkt! Darum aber sind wir auch fest verpflichtet diese „unverdiente Güte“ keinesfalls zu missbrauchen!

 

*** Rbi8  1. Johannes 2:1-6 ***

Meine Kindlein, ich schreibe euch diese Dinge, damit ihr keine Sünde begehen mögt. Und doch, wenn jemand eine Sünde begeht, so haben wir einen Helfer beim Vater, Jesus Christus, einen Gerechten. 2 Und er ist ein Sühnopfer für unsere Sünden, doch nicht nur für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt. 3 Und dadurch wissen wir, daß wir ihn kennengelernt haben, nämlich wenn wir fortfahren, seine Gebote zu halten. 4 Wer sagt: „Ich habe ihn kennengelernt“ und dennoch seine Gebote nicht hält, ist ein Lügner, und die Wahrheit ist nicht in diesem. 5 Wer aber sein Wort hält, in diesem ist wahrhaftig die Liebe Gottes vollkommen gemacht worden. Dadurch wissen wir, daß wir in Gemeinschaft mit ihm sind. 6 Wer sagt, er bleibe in Gemeinschaft mit ihm, ist verpflichtet, selbst auch weiterhin so zu wandeln, wie jener wandelte.

 

Jesus hielt wie auch seine Apostel alle Festzeiten Jehovas ein und übertrag keines der göttlichen Gebote! Wir sollen uns hart darum bemühen ihren Schritten exakt zu folgen! Paulus hielt den Sühnetag auch während seiner Reisen ein. Er enthielt sich jeder Tätigkeit, selbst der, dem Kapitän des Schiffes das daran war in See zu stechen Empfehlungen wegen lauernder Gefahren zu erteilen. Unglücklicherweise hörte der Kapitän nicht auf seine Warnungen.

 

http://assets.jw.org/assets/l/my/my_X/112.jpg*** Rbi8  Apostelgeschichte 27:9-10 ***

Da geraume Zeit verflossen und die Schiffahrt nun gewagt war, weil sogar die Fastenzeit [des Sühnetages] schon vorüber war, machte Paulus eine Empfehlung, 10 indem er zu ihnen sprach: Männer, ich bemerke, daß die Schiffahrt mit Schaden und großem Verlust verbunden sein wird, nicht nur für die Fracht und das Schiff, sondern auch für unsere Seelen.

 

Zum Ende des Sühnetags erst gab er dem verantwortlichen Offizier klugen Rat, „... weil sogar die Fastenzeit [des Sühnetages] schon vorüber war.

 

Siehe NEWSLETTER „DER WEG“: 8.1.4.2  Den Zusammenhang zwischen Sünde und Sühnung verstehen: Dies ergibt den tieferen Sinn hinter dem Sühnetag

 

6.1.2.7        3.Mo 23:33-44:  Das achttätige Laubhüttenfest vom 15.-22.Tischri

3.Mo 23:33-36: Dieses Freudenfest, das auch das „Fest der Einsammlungen“ genannt wird spielt im Leben der glaubensfesten Juden bis heute eine grosse Rolle.

 

Während einer ganzen Woche wird unter ihnen vor allem in Jerusalem, aber auch in ganz Israel und gar erdenweit an vielen Orten, vor allem aber in Israel Laubhütten oder Sukkoth aufgestellt und der vierzigjährigen Wüstenwanderung gedacht. Laut Gottes Gebot soll am ersten und am achten Tag „eine heilige Zusammenkunft“ sein, wo Jehovas Bestimmungen vor den Ohren der ganzen Versammlung erklärt werden.

 

*** Rbi8  3. Mose 23:33-36 ***

Und Jehova redete weiter zu Moses, indem [er] sagte: 34 Rede zu den Söhnen Israels und sprich: ‚Am fünfzehnten Tag dieses siebten Monats ist das Laubhüttenfest, sieben Tage lang für Jehova. 35 Am ersten Tag findet eine heilige Zusammenkunft statt. Keinerlei mühevolle Arbeit dürft ihr tun. 36 Sieben Tage solltet ihr Jehova ein Feueropfer darbringen. Am achten Tag sollte eine heilige Zusammenkunft für euch stattfinden, und ihr sollt Jehova ein Feueropfer darbringen. Es ist eine feierliche Versammlung. Keinerlei mühevolle Arbeit dürft ihr tun.

 

http://www.jesus.ch/sites/default/files/media/cache/images/title/8456-Laubh%C3%BCtten-essen.jpgDieses achttägige Freudenfest, wo in engem Kontakt zwischen den Familienmitgliedern und hin zu anderen Familien Gemeinschaft gepflegt wird dient der Vereinigung der Nation hin zu ihrem Gott der sie anleitet! Obwohl nur männlichen Juden die drei Feste die in Jerusalem stattfinden aufgetragen wurden, so kamen doch meist die ganzen Familien zu dieser Freudenfeier zusammen und Jerusalems Strassen, Plätze und Hausdächer waren mit bunten Sukkoth übersäht, die alle ihr Dach aus Laubwerk und Palmblättern hatten, die Wände oft aus bunten Tüchern oder Teppichen bestehen. An diesem Brauch hat sich bis heute nichts geändert und ist bestimmt für Kinder eine besondere Zeit der Freude!

 

Jehovas Wort ergänzt darauf die Anweisungen an das Volk und zeigt die Zusammenhänge, welche die aaronischen Priester und Handlungen im Tempel betreffen. Am ersten und letzten Tag soll Ruhe sein, eine „heilige Zusammenkunft“ war festgeschrieben. Keinerlei Arbeit wird verrichtet.

 

3.Mo 23:37-38: Die einzeln aufgeführten Opfergaben die Jehova dargebracht werden ergeben alle einen tieferen Sinn. Erst im kommenden, im neu fertiggestellten geistigen Tempel werden die erwählten Priesterkönige diese bis zur Zerstörung des Tempels in sinnbildlicher Weise dargebrachten Opfer in ihrer wahre Form zu ihrem Höhepunkt bringen. Die 144.000 Priesterkönige werden in Jerusalem vor Jehova erscheinen und ihm gegenüber Rechenschaft ablegen. Jesus und die Apostel werden sie unterweisen und Dinge richtigstellen, welche bisher der Korrektur bedürfen. Jesus wird jene Häupter der Erde nun über alles offen unterweisen. Deren Diener werden an allen Orten der Erde Jehova ebenso ihre Opfer, die „jungen Stiere der Lippen“ in Form von Lobpreis in den jeweiligen lokalen Versammlungen darbringen! Gewisse Dinge die dort geschehen sollen werden uns erst durch die „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ erklärt werden müssen, wenn dieser Punkt erreicht ist (vergl. Heb 9:2-5).

 

*** Rbi8  3. Mose 23:37-38 ***

Dies sind die Festzeiten Jehovas, die ihr als heilige Zusammenkünfte ausrufen solltet, um Jehova ein Feueropfer darzubringen: das Brandopfer und das Getreideopfer des Schlachtopfers und die Trankopfer gemäß dem täglichen Erfordernis, 38 außer den Sabbaten Jehovas und außer euren Gaben und außer allen euren Gelübdeopfern und außer allen euren freiwilligen Gaben, die ihr Jehova geben solltet.

 

Jedes dieser Opfer steht sinnbildlich für etwas weit grösseres.

 

3.Mo 23:39-44: Jehova hat diese Feiern mit viel Bedacht so gestaltet, dass sich Freude und Auferbauung ergänzen. Es ist „eine Satzung auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]] durch eure Generationen hindurch solltet ihr es im siebten Monat feiern.“ Dieselben Gedanken die Jehova jährlich an den drei grossen Festzeiten auf Israel übertragen wollte gelten auch heute für Christen in ihrem reduzierten Rahmen, bis das gekommen ist, was Jehova von Alters geplant hat! Die wahren Erstlinge der Menschenernte übergibt Jesus dem Vater in Form des „Israel Gottes“ am ersten Tag der Erntefeiern nach Harmagedon, exakt am Ende der Frist von 1335 Tagen! [Bb1]

 

http://myaliyah.files.wordpress.com/2010/11/dsc0613.jpg*** Rbi8  3. Mose 23:39-44 ***

Indes solltet ihr am fünfzehnten Tag des siebten Monats, wenn ihr den Ertrag des Landes eingesammelt habt, das Fest Jehovas sieben Tage feiern. Am ersten Tag ist vollständige Ruhe, und am achten Tag ist vollständige Ruhe. 40 Und ihr sollt euch am ersten Tag die Frucht prächtiger Bäume holen, die Palmwedel und die Äste von Bäumen mit vielen Zweigen und von Pappeln aus dem Wildbachtal, und ihr sollt euch sieben Tage vor Jehova, eurem Gott, freuen. 41 Und ihr sollt es als ein Fest für Jehova sieben Tage im Jahr feiern. Als eine Satzung auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]] durch eure Generationen hindurch solltet ihr es im siebten Monat feiern. 42 In den Laubhütten solltet ihr wohnen, sieben Tage. Alle Einheimischen in Israel sollten in den Laubhütten wohnen, 43 damit eure Generationen wissen, daß ich die Söhne Israels in den Laubhütten wohnen ließ, als ich sie aus dem Land Ägypten herausführte. Ich bin Jehova, euer Gott.‘ “

44 Dementsprechend redete Moses zu den Söhnen Israels von den Festzeiten Jehovas.

 

Jehova oder Jesus erwähnten nichts, dass das geistige Israel, der Überrest der fleischlichen Juden, die Jesus als Messias anerkannten von den Festzeiten entbunden wären. Die Pflicht in Laubhütten zu wohnen richtet sich an alle „Einheimischen in Israel“. Der Überrest, der Jesus als den von Jehova erwählten „Eckstein“ anerkannten und all jene, die sich jenem Überrest angeschlossen haben bilden nun das wahre, das geistige „Israel“! Die Grosstat Jehovas an Israel und deren Befreiung aus der Sklaverei Ägyptens muss auch uns immer erneut eingeprägt werden, weil eine weit grössere Tat am Tag Harmagedons zu erwarten ist!

 

Paulus spricht vom Überrest, der künftig errettet werden soll, wenn Jehova auf der ganzen Erde eine Abrechnung halten wird. Er spricht von „Leuten aus den Nationen“,  welche die Gerechtigkeit Gottes erlangen durch ihren Glauben den sie ausüben!

 

*** Rbi8  Römer 9:27-33 ***

Ferner ruft Jesaja in bezug auf Israel aus: Obwohl die Zahl der Söhne Israels wie der Sand am Meer sein mag, ist es der Überrest, der gerettet werden wird. 28 Denn Jehova wird eine Abrechnung auf der Erde halten, wird sie zum Abschluß bringen und sie abkürzen.“ 29 Und so wie Jesaja vorhergesagt hatte: Wenn Jehova der Heerscharen uns nicht einen Samen gelassen hätte, wären wir so wie Sodom geworden, und wir wären Gomorra gleichgemacht worden.“

30 Was sollen wir denn sagen? Daß Leute von den Nationen, obwohl sie nicht der Gerechtigkeit nachjagten, Gerechtigkeit erlangten, die Gerechtigkeit, die sich aus dem Glauben ergibt; 31 Israel aber, obwohl es einem Gesetz [[GESETZ]] der Gerechtigkeit nachjagte, hat das Gesetz [[die Erfüllung des GESETZES]] nicht erreicht. 32 Aus welchem Grund? Weil es ihm nicht durch Glauben, sondern gleichsam durch Werke nachjagte. Sie strauchelten über den „Stein des Anstoßes“, 33 so wie geschrieben steht: Siehe! Ich lege in Zion einen Stein des Anstoßes und einen Fels des Ärgernisses, wer aber seinen Glauben darauf setzt, wird nicht enttäuscht werden.“

 

Die Gerechtigkeit zeigt sich vorab in der Glaubenstaufe, indem wir unsre Unsauberkeit die gemäss „dem Gesetz des Fleisches“ war ablegten und die neue Person gemäss dem „GESETZ des Geistes“ anziehen. Dies geschieht, indem wir in den „Stein des Anstosses“ über den die fleischlichen Juden bis heute mehrheitlich stolpern Glauben setzen und Jesu Schritten nachfolgen! Das kann bestimmt nicht durch neuerliche Gesetzlosigkeit geschehen, indem Gottes Gebote als veraltet und ungültig betrachtet werden!

 

Die „Abrechnung auf der Erde“ die Gott „zum Abschluß bringen und sie abkürzen wird hat ihre grosse Erfüllung somit erst in Harmagedon! Der „Same“, den Jehova uns gelassen hat ist Jesus. All jene, die ihn nicht anerkennen, sie werden dann „wie Sodom werden“! In der Offenbarung wird „die grosse Stadt“, welche die „zwei Zeugen“ bei Jesu erster Rückkehr zur Erde töten [<B1] als „in geistigem Sinne Sodom und Ägypten“ bezeichnet! Es ist die jüdisch-christlichen Vereinigung der von Gott und Christus abgefallenen Religionen „Babylons der Grossen“, die in geistigem Sinne nach Ägypten zurückgekehrt sind, in moralischer Form aber Sodom gleichen!

 

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*** Rbi8  Offenbarung 11:8 ***

Und ihre Leichname werden auf der breiten Straße der großen Stadt liegen, die in geistigem Sinne Sodom und Ägypten genannt wird, wo auch ihr Herr an den Pfahl gebracht wurde.

 

Durch ihr reueloses Sündigen bringen jene abgefallenen Christen wie zuvor die Juden Jesus erneut an den Pfahl. Geistige Erleuchtung sollte uns zur Erwachsentaufe führen und damit das Ablegen des sündigen „Gesetzes des Fleisches“ verbunden sein, indem wir das ganze heilige geistige GESETZ Gottes einhalten.

 

*** Rbi8  Hebräer 6:4-6 ***

Denn es ist unmöglich, diejenigen, die ein für allemal erleuchtet worden sind und die die himmlische freie Gabe geschmeckt haben und die [des] heiligen Geistes teilhaftig geworden sind 5 und die das vortreffliche Wort Gottes und die Kräfte des kommenden Systems der Dinge geschmeckt haben, 6 die aber abgefallen sind, wiederum zur Reue zu beleben, da sie den Sohn Gottes für sich aufs neue an den Pfahl bringen und ihn der öffentlichen Schande aussetzen.

 

Gottes Wille wurde Juden und Christen dargelegt. Wenn wir ihn erkannt haben gilt es ihn ganzherzig zu erfüllen, auch darauf, was Jehovas Feste anbelangt. „Und ihr sollt es als ein Fest für Jehova sieben Tage im Jahr feiern. Als eine Satzung auf unabsehbare Zeit [[auf ewig (Elberfelder)]] durch eure Generationen hindurch solltet ihr es im siebten Monat feiern. 

 

Der letzte Tag des Laubhüttenfestes, der 22. Tischri heisst auf hebräisch „Simchat Thora“, das Fest der Thora oder der fünf Bücher Mose, die auch als „Das GESETZ“ benannt werden. An diesem Tag endet der jährliche jüdische Lesezyklus mit den letzten Versen aus dem Pentateuch (5.Mose) und gleichzeitig ist es der Neubeginn der Lesung des kommenden Jahreszyklus mit den ersten Versen der Genesis (1.Mose). Gut verständlich, dass die ganze Christenheit diese Feste ablehnt, weil ihre Sünde bei jeder Sabbatlesung allzu offensichtlich würde!

 

Der Prophet Sacharja zeigt in einer Endzeitprophezeiung, dass auch im kommenden System das Laubhüttenfest weiterhin Bestand haben wird! Er erklärt, dass zudem das Fest während des Millenniums wiederum in Jerusalem gefeiert werden wird. Diesmal wird sich dort das „Israel Gottes“, die göttlich eingesetzte Verwaltung mit all ihren Priesterkönigen und deren Familien versammeln und so einen intensiven Kontakt zueinander und innerhalb ihrer Familien pflegen!

 

http://i38.servimg.com/u/f38/17/38/26/23/jpeg10.jpg*** Rbi8  Sacharja 14:16-19 ***

Und es soll geschehen, was alle betrifft, die übrigbleiben von all den Nationen, die gegen Jerusalem kommen, sie sollen dann von Jahr zu Jahr hinaufziehen, um sich vor dem König, Jehova der Heerscharen, niederzubeugen und das Laubhüttenfest zu feiern. 17 Und es soll geschehen, daß, was irgendeinen aus den Familien der Erde betrifft, der nicht nach Jerusalem heraufkommt, um sich vor dem König, Jehova der Heerscharen, niederzubeugen — ja, über sie wird sich kein Regen ergießen. 18 Und wenn die Familie Ägyptens selbst nicht heraufkommt und sich tatsächlich nicht einfindet, soll es auch über sie keinen geben. Die schlagartige Plage wird einsetzen, mit der Jehova die Nationen plagt, die nicht heraufkommen, um das Laubhüttenfest zu feiern. 19 Dies selbst wird sich als die [Strafe für die] Sünde Ägyptens und die Sünde aller Nationen erweisen, die nicht heraufkommen, um das Laubhüttenfest zu feiern.

 

Der Segen für die 144.000 Priesterkönige hängt auch fortan von ihrer Pflichterfüllung Jehova gegenüber ab! Es ist leicht erkenntlich, dass nicht wörtlich „alle Familien des Erdbodens“ sich auf dem kleinen Raum des Berges Zion versammeln können! Da aber die 144.000 als die Erstlinge oder Erstgeburt gerechnet werden, repräsentieren sie alle Stämme, Völker und Nationen! Jehovas „Zelt“ ist erneut auf dem Berg Zion, wohin David es gebracht hatte und auf Davids Thron in Jerusalem wird Jesus sitzen! (Off 7:9, 14; 21:1-5)

 

Wie aber aus den Ausführungen Sacharjas zu entnehmen ist, werden einige sich zeitweise weigern ihrer Pflicht nachzukommen, was für sie und ihre Nationen und Königtum aber erneut mit Plagen verbunden sein wird! „Ägypten“ ist dabei Symbol zur Rückkehr unter die Sklaverei des sündigen Fleisches!

 

Siehe NEWSLETTER „DER WEG“:  8.1.7  Das Laubhüttenfest als Fest der Freude auch zum Abschluss des Systems

 

6.1.2.8        Der Berufung zum „Israel Gottes“ in jeder Beziehung Folge leisten!

Wir alle haben mit der Taufe im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ Zuflucht gefunden! Wir alle die uns taufen liessen haben der Berufung durch Jesus Folge geleistet. Gott wird seine Auserwählung durch Christus fest machen, wenn wir bis ans Ende ausharren! Die Paulus im Fleische verwandten Juden aber, die Jesus bis heute ablehnen haben sich vom wahren Israel abgetrennt, weil sie nach wie vor unter einem Fluch stehen bleiben! Der Glaube an Jesus allein ist es, der von jenem Fluch befreit! Die fleischlichen Juden, „denen die Annahme an Sohnes Statt gehört und die Herrlichkeit und die Bündnisse und die Gesetzgebung und der heilige Dienst und die Verheißungen“, sie stolpern bis heute über den „Stein des Anstosses“. Paulus sagt warnend: “Denn nicht alle, die von Israel [abstammen], sind wirklich ‚Israel‘.

 

*** Rbi8  Römer 9:1-13 ***

Ich sage die Wahrheit in Christus; ich lüge nicht, da mein Gewissen mit mir Zeugnis gibt in heiligem Geist, 2 daß ich großen Kummer und unaufhörlichen Schmerz in meinem Herzen habe. 3 Denn ich wünschte, daß ich selbst als Verfluchter von dem Christus getrennt würde zugunsten meiner Brüder, meiner Verwandten nach dem Fleische, 4 die als solche Israeliten sind, denen die Annahme an Sohnes Statt gehört und die Herrlichkeit und die Bündnisse und die Gesetzgebung und der heilige Dienst und die Verheißungen; 5 denen die Vorväter angehören und von denen der Christus dem Fleische nach [abstammt]: Gott, der über allen ist, [sei] gesegnet immerdar. Amen.

6 Es ist jedoch nicht so, als ob das Wort Gottes versagt hätte. Denn nicht alle, die von Israel [abstammen], sind wirklich „Israel“. 7 Auch sind sie nicht alle Kinder, weil sie Abrahams Same sind, sondern: „Was ‚dein Same‘ genannt werden wird, wird durch Isaak kommen.“ 8 Das heißt, nicht die Kinder des Fleisches sind wirklich die Kinder Gottes, sondern die Kinder der Verheißung werden als der Same gerechnet. 9 Denn das Wort der Verheißung lautete wie folgt: „Um diese Zeit will ich kommen, und Sara wird einen Sohn haben.“ 10 Doch nicht allein in diesem Fall, sondern auch als Rebekka Zwillinge empfing von dem einen [Mann], von Isaak, unserem Vorvater; 11 denn als sie noch nicht geboren waren und weder Gutes noch Böses getan hatten — damit der Vorsatz Gottes bezüglich der Auserwählung nicht von Werken, sondern von dem, der beruft, abhängig bleibe —, 12 wurde ihr gesagt: „Der Ältere wird der Sklave des Jüngeren sein“, 13 so wie geschrieben steht: Jakob habe ich geliebt, Esau aber habe ich gehaßt.

 

http://data6.blog.de/media/020/4413020_659a32cc60_m.jpgVon Israel abzustammen hängt nach den Worten des Paulus somit nicht von der fleischlichen Abstammung ab, sondern der „Berufung und Auserwählung“ gemäss der Abraham im Zusammenhang mit Isaak gegebenen Verheissung: „... nicht die Kinder des Fleisches sind wirklich die Kinder Gottes, sondern die Kinder der Verheißung werden als der Same gerechnet.“ Esau war sein Erstgeburtsrecht unwichtig und tauschte es für ein Linsengericht! So auch heutige berufene Christen: Für eine geringe Sache wie Gottes Gebote zu missachten setzen sie ewiges Leben oder gar die Berufung zu den Auserwählten der 144.000 zu gehören aufs Spiel!

 

Jehova sagt zu ganz Israel, zu den fleischlichen und geistigen Juden: „Und ihr sollt es als ein Fest für Jehova sieben Tage im Jahr feiern. Als eine Satzung auf unabsehbare Zeit [[auf ewig (Elberfelder)]] durch eure Generationen hindurch solltet ihr es im siebten Monat feiern.“ Die Liebe Jehovas gehört denen, die wie Jakob das Angesicht ihres Gottes suchen und sein Wort halten.

 

Paulus erklärt diesen Zusammenhang im Brief an die Hebräer und zeigt, dass Christen sich bis zum Herabkommen des Königreiches Gottes weiterhin dem himmlischen Berg Zion nähern, der Stadt die wahre Grundlagen hat:

 

*** Rbi8  Hebräer 12:22-24 ***

Sondern ihr habt euch einem Berg, Zion, genaht und einer Stadt [des] lebendigen Gottes, [dem] himmlischen Jerusalem, und Myriaden von Engeln, 23 in [der] allgemeinen Versammlung, und der Versammlung der Erstgeborenen, die in den Himmeln eingetragen worden sind, und Gott, dem Richter aller, und dem geistigen Leben von vollkommen gemachten Gerechten 24 und Jesus, dem Mittler eines neuen Bundes, und dem Blut der Besprengung, das auf bessere Weise redet als Abels [Blut].

 

An den Festzeiten Jehovas sind die „allgemeinen Versammlungen“, dort sind die Namen derer eingetragen, die darin als „Erstgeborene“ der künftigen Priesterkönige auserwählt werden, diese hat Jesus in seiner „Buchrolle des Lammes“ in den Himmeln eingetragen! Das „Blut der Besprengung“ wurde von Moses über „das Buch des Bundes“, über das GESETZ und das ganze Volk besprengt. Sinnbildlich reinigt uns das Wasser der Taufe durch Jesu Blut von früheren Sünden und vom Fluch des GESETZES und wir haben darum Eingang in den „neuen Bund“, das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ (1.Pe 1:2).

 

http://www.thestudiesinthescriptures.com/0%20images/Tabernacle/Eng%20Ta15.jpg*** Rbi8  Hebräer 9:18-22 ***

Demzufolge wurde auch der frühere [Bund] nicht ohne Blut eingeweiht. 19 Denn als jedes Gebot gemäß dem GESETZ von Moses zum ganzen Volk gesprochen worden war, nahm er das Blut der jungen Stiere und der Ziegenböcke mit Wasser und Scharlachwolle und Ysop und besprengte das Buch selbst und das ganze Volk, 20 indem er sprach: „Dies ist das Blut des Bundes, den Gott euch als Gebot auferlegt hat.“ 21 Und er besprengte das Zelt und alle Gefäße des öffentlichen Dienstes gleicherweise mit dem Blut. 22 Ja, fast alle Dinge werden mit Blut gereinigt nach dem GESETZ, und ohne Blutvergießen gibt es keine Vergebung.

 

Die Festzeiten Jehovas dienen dazu, all diese Zusammenhänge dem Volk klar zu machen und ihnen zu erklären, dass sie Anteil daran haben. Jesu Blut heiligt das neue Zelt, den geistigen Tempel, die Versammlung. Wir sind die „heiligen Gefässe“ die durch das Blut Jesu ebenso gereinigt werden. Wie bei Moses Blut über „das GESETZ“, die fünf Bücher gesprengt wurde, so wurde auch Jesu Blut symbolisch über „das GESETZ des Christus“ gesprengt, die vier Evangelien, die alle neuen Verordnungen enthalten, welche die Änderungen zum GESETZ Mose betreffen!

 

Paulus zeigt, dass wahre Christen keine „Gefässe des Zorns“ sind, sondern von Sünde gereinigte „Gefässe der Herrlichkeit“:

 

*** Rbi8  Römer 9:22-26 ***

Wenn nun Gott, obwohl gewillt, seinen Zorn zu zeigen und seine Macht kundzutun, [die] Gefäße des Zorns, die zur Vernichtung passend gemacht sind, mit viel Langmut duldete, 23 damit er den Reichtum seiner Herrlichkeit an Gefäßen der Barmherzigkeit kundtun könnte, die er zur Herrlichkeit im voraus bereitet hat, 24 nämlich uns, die er nicht nur aus [den] Juden berufen hat, sondern auch aus [den] Nationen, [was dann]? 25 Es ist so, wie er auch in Hosea sagt: „Die nicht mein Volk sind, will ich ‚mein Volk‘ nennen und sie, die Nichtgeliebte, ‚Geliebte‘; 26 und an dem Ort, wo zu ihnen gesagt wurde: ‚Ihr seid nicht mein Volk‘, dort werden sie ‚Söhne des lebendigen Gottes‘ genannt werden.“

 

Paulus spricht von künftigen Ereignissen wie der Prophet Hosea zuvor: „... dort werden sie ‚Söhne des lebendigen Gottes‘ genannt werden.“ Dies hängt von der Auserwählung am Gerichtstag ab!

 

Paulus erwähnt, dass wir unserer Berufung beständig nachfolgen sollen. Er spricht davon, dass das Verleihen der „unverdienten Güte“ zu einem bestimmten Zweck geschehen sei: Der Rettung!

 

*** Rbi8  2. Korinther 6:1-2 ***

Mit ihm zusammenarbeitend, bitten wir euch auch inständig, nicht die unverdiente Güte Gottes anzunehmen und ihren Zweck zu verfehlen. 2 Denn er sagt: „In einer annehmbaren Zeit habe ich dich erhört, und an einem Tag der Rettung habe ich dir geholfen.“ Seht! Jetzt ist die besonders annehmbare Zeit. Seht! Jetzt ist der Tag der Rettung.

 

Die annehmbare Zeit hat somit eine Grenze, sie wird nicht ewig dauern! Der „Tag der Rettung“, wo wir auf Jesu Einladung reagieren können hat für die letzte Generation dieses Systems eine besondere Bedeutung, weil am Gerichtstag eine Bewertung stattfindet! Die unverdienten Güte, wo unsere Schuld und der darauf lastende Fluch gelöscht wurde hatte den Zweck uns von Tod zu retten, um uns künftig ans Leben zu klammern und Sünde zu vermeiden, die Gesetzlosigkeit ist!

 

Siehe NEWSLETTER „DER WEG“:  8.1.7  Das Laubhüttenfest als Fest der Freude auch zum Abschluss des Systems

 

 

6.1.3          Levitikus 24: Schaubrot für den Tempel; Gotteslästerung

 

6.1.3.1        3.Mo 24:1-9: Dasselbe Licht im Zelt der Zusammenkunft in Israel und im geistigen Tempel

3.Mo 24:1-4:  Israel wird verpflichtet reines Olivenöl für den siebenarmigen Leuchter im Zelt zu besorgen, damit ständig Licht im inneren des Zeltes herrscht. Aaron war verantwortlich, dass der Leuchter vom Abend bis zum Morgen beständig vor Jehova brannte! Wiederum muss dies ein Gegenbild, die wahre Wirklichkeit in der Christenversammlung haben und im kommenden geistigen Tempel!

 

http://www.einzigartiges-israel.de/bild/225-titus.jpg*** Rbi8  3. Mose 24:4 ***

Auf dem Leuchter aus purem Gold sollte er die Lampen beständig vor Jehova herrichten.

 

In der Offenbarung werden dieselben Ausdrücke auf geistige Erfüllung hin verwendet! Anstatt der aaronischen Priester und dem Zelt der Zusammenkunft sind es nun Vorsteher von Christenversammlungen, die im Heiligen des geistigen Tempels Dienste verrichten! Jede Versammlung wirkt als Lichtspender!

 

*** Rbi8  Offenbarung 1:20 ***

Was das heilige Geheimnis der sieben Sterne betrifft, die du auf meiner rechten Hand sahst, und der sieben goldenen Leuchter: Die sieben Sterne bedeuten [die] Engel [[Boten, Vorsteher]] der sieben Versammlungen, und die sieben Leuchter bedeuten sieben Versammlungen.

 

http://harmagedon.com.ar/X/Erkenntnis/X2.17%20%20Gimpelfang-Dateien/image069.jpgDas Licht symbolisiert Verständnis, Einsicht, Unterscheidungsvermögen. Die Christenversammlungen werden in der Offenbarung als „sieben goldene Leuchter“ erwähnt, inmitten derer Jesus steht, aus dessen Mund ein Schwert oder ein Urteil hervorkommt. Die Vorsteher, die „Engel“ (gr.: aggelos) oder „Boten“ der Versammlungen sind dabei in seiner Hand und stellen die Vorsteher oder Ältesten dar, die er zu beurteilen hat (Off 1:20).

 

So wie der Leuchter im Zelt aus „puren Gold“ sein musste, so sollen Christenversammlung nur edelstes Metall sein, ohne Verunreinigung! So bezeichnet der Apostel Petrus die gereinigten Versammlungen der Endzeit, „der letzten Zeitperiode“ für uns, denen das Erbe vorbehalten ist: „... die ihr mit Gottes Macht durch Glauben zu einer Rettung behütet werdet, die bereit ist, in der letzten Zeitperiode geoffenbart zu werden.

 

Christen, welche die dreieinhalb Jahre der „grossen Drangsal“ unbefleckt überstehen sind in Gottes Augen wertvoller wie geläutertes Gold! Ihr Glaube in Jesus als ihren Herrn, als ihren König und Hohepriester war vollkommen auf die Probe gestellt worden ohne Schaden zu nehmen!

 

*** Rbi8  1. Petrus 1:3-9 ***

Gesegnet sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, denn nach seiner großen Barmherzigkeit hat er uns eine neue Geburt zu einer lebendigen Hoffnung gegeben durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten, 4 zu einem unvergänglichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbe. Es ist in den Himmeln aufbehalten für euch, 5 die ihr mit Gottes Macht durch Glauben zu einer Rettung behütet werdet, die bereit ist, in der letzten Zeitperiode geoffenbart zu werden. 6 Über diese Tatsache freut ihr euch sehr, obwohl ihr jetzt für eine kleine Weile, wenn es sein muß, durch mancherlei Prüfungen betrübt worden seid, 7 damit die geprüfte Echtheit eures Glaubens, viel wertvoller als Gold, das vergeht, obwohl es durch Feuer erprobt wird, bei der Offenbarung Jesu Christi als eine Ursache zum Lobpreis und zur Herrlichkeit und Ehre erfunden werde. 8 Obwohl ihr ihn niemals gesehen habt, liebt ihr ihn. Obwohl ihr ihn jetzt nicht seht, übt ihr doch Glauben an ihn aus und freut euch sehr mit unaussprechlicher und verherrlichter Freude, 9 da ihr das Endziel eures Glaubens, die Rettung eurer Seelen, erlangt.

 

Petrus erläutert die Anwendung der Parabel: Die „goldenen Leuchter“, die Christus treuen Hausversammlungen der Endzeit, all diese Kleinversammlungen, die sich weiterhin an „das Muster der gesunden Worte“ halten: Sie mussten wie Gold im Feuer von jeder Schlacke gereinigt werden, „damit die geprüfte Echtheit eures Glaubens, viel wertvoller als Gold, das vergeht, obwohl es durch Feuer erprobt wird, bei der Offenbarung Jesu Christi als eine Ursache zum Lobpreis und zur Herrlichkeit und Ehre erfunden werde.“ Jesu Wiederkommen erwarten sie mit vertrauensvollem Herzen!

 

image070Paulus gab hierzu dem Timotheus den Rat der genauso auf uns zutrifft:

 

*** Rbi8  2. Timotheus 1:13 ***

Halte dich weiterhin an das Muster gesunder Worte, die du von mir gehört hast, mit Glauben und Liebe, die mit Christus Jesus verbunden sind.

 

Weiter sagte er Timotheus, dass die ganze Schrift von Gott inspiriert sei, damit sprach er vorab vom „Alten Testament“!

 

Jesus spricht im Evangelium von Matthäus Kapitel 25 auch von seiner Rückkehr „um Mitternacht“, wenn er von „der Hochzeit her“ kommen wird und erklärt, dass nur die Hälfte der Vorsteher, der sinnbildlichen „Jungfrauen“ geistiges Öl vorrätig haben, während ihre Lampen am erlöschen wären!

 

Die geistigen Lampen müssen stets genügend Ölvorrat haben, damit ihr Licht nicht ausgeht, wenn unser Herr auch verspätet „von der Hochzeit“ mit seiner „Braut“, den zwölf Aposteln her zurückkehrt! Ölvorrat bedeutet Erkenntnis, „Licht“ der Lampen ist Verständnis, um mit „praktischer Weisheit“ zu handeln! Wir müssen die handelnden Personen, die Orte ihres Wirkens, den Zeitpunkt der Geschehnisse usw. gemäss prophetischen Vorhersagen in ihre Teilbilder einordnen und zum Gesamtbild zusammenfügen! Nur wenn jedes Ding an seinem korrekten Ort eingereiht ist werden die Aussagen uns Verständnis vermitteln und wir zu Lichtquellen für andere!

 

3.Mo 24:5-9:  Zwölf ringförmige Kuchen aus Feinmehl sollen beständig auf dem goldenen Tisch im Heiligen sein, in zwei Aufschichtungen zu je sechs Broten. Jeden Sabbat sollen sie ausgewechselt werden. Aaron und seine Söhne dürfen sie danach an der heiligen Städte essen. Auch diese Dinge sind „ein Schatten der Wirklichkeit“! Wir wollen versuchen sie zu verstehen.

 

http://www.thestudiesinthescriptures.com/0%20images/Tabernacle/1Shewbread.jpg*** Rbi8  3. Mose 24:8-9 ***

An einem Sabbattag nach dem anderen sollte er es beständig vor Jehova herrichten. Es ist ein auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]] mit den Söhnen Israels [geschlossener] Bund. 9 Und es soll Aaron und seinen Söhnen gehören, und sie sollen es an heiliger Stätte essen, denn es ist etwas Hochheiliges für ihn von Jehovas Feueropfern, als eine Bestimmung auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]].“

 

Dieser beständige Bund ist mit Israel geschlossen und betrifft somit auch das geistige Israel, die Söhne des Hohepriesters Jesu! Jesus sagte von sich selbst, dass er das „Brot des Lebens“ sei und wer von diesen Broten essen würde ewig Lebe.

 

*** Rbi8  Johannes 6:35 ***

Jesus sprach zu ihnen: „Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, wird überhaupt nicht hungrig werden, und wer Glauben an mich ausübt, wird überhaupt nie durstig werden.

 

Diese Brote stellen symbolisch geistige Nahrung dar, wie Jesus sie freizügig austeilte, die aber durch die Vorsteher jeden Sabbat neu aufgelegt werden müssen! In zwei Schichten sind sie auf dem „golden Tisch“ aufgelegt: Die eine Schicht deuten auf die Schriften des alten Bundes mit Levi, „des GESETZES“ und die Schriften der Propheten und die andere Schicht auf die Schriften des „neuen Bundes“ mit Jesus und den Aposteln! Von allen zwölf Broten haben die Priester und deren Söhne zu nehmen, weil sie alle „heilige Dinge“ sind! Nur gemeinsam sind die zwölf vollkommen, stellen alle Schriften dar! Ihre Familien dürfen an den hocheiligen Dingen Anteil haben: Als Christen die in Hausversammlungen mit unseren Vorstehern Anteil haben sind wir Jesu Haus, seine Hausgenossen!

 

Jesus zeigte, dass David und seine Knechte von den heiligen „Broten der Darbringung“ assen, als es sie hungerte. Dennoch bemerkt er, dass sie den Bund nicht gebrochen hatten. Diese Brote waren doch als etwas Hochheiliges von Jehova den Priestern vorbehalten. David war der designierte König, seine Knechte hatten sich geheiligt und nicht mit Frauen verunreinigt (1.Sa 21:4-6). Bestimmt wird David unter den kommenden Priesterkönigen sein, seine Knechte zählten als seine Söhne!

 

http://harmagedon.com.ar/X/Newsletter/NEWSLETTER%20Monat/WEG%20ARTIKEL%202005/WEG%20Artikel%205.1.1-Dateien/image033.jpgIn den Christenversammlungen haben die Väter als Haupt der Familie wiederum Priesterpflichten zu erfüllen und sich von den heiligen Worten der Schrift regelmässig zu ernähren! Durch ihre Teilnahme an den Sabbatversammlungen erhalten sie vom „Tisch Jehovas“ das reine geistige Brot für ihre Söhne, Töchter und Familienglieder! Sie ahmen doch damit Jesus nach, der am Abendmahl nachdem er das Brot gebrochen hatte und den Jüngern den  Wein gereicht hatte erklärte: „Tut dies zu meinem Gedächtnis … bis ich widergekommen bin“ (1.Kor 11:23-26)

 

Die Barmherzigkeit und Einsicht, welche jener amtierende Priester im Heiligen des Tempels in Jerusalem zeigen musste verglich Jesus mit seinen eigenen Werken, die er in hohepriesterlicher Pflicht am Sabbat wirkte, in der Zeit vor seinem Tod, noch bevor er als Hoherpriester und König gekrönt war.

 

*** Rbi8  Matthäus 12:1-8 ***

Zu jener Zeit ging Jesus am Sabbat durch die Getreidefelder. Seine Jünger wurden hungrig und fingen an, Ähren abzupflücken und zu essen. 2 Als die Pharisäer dies sahen, sagten sie zu ihm: Siehe! Deine Jünger tun etwas, was am Sabbat zu tun nicht erlaubt ist.“

Bild zur Predigt. Jesus mit seinen Jüngern im Konrfeld3 Er sprach zu ihnen: Habt ihr nicht gelesen, was David tat, als ihn und die Männer, die bei ihm waren, hungerte? 4 Wie er in das Haus Gottes ging und wie sie die Brote der Darbringung aßen, etwas, was zu essen ihm nicht erlaubt war noch denen, die bei ihm waren, sondern nur den Priestern? 5 Oder habt ihr in dem GESETZ nicht gelesen, daß an den Sabbaten die Priester im Tempel den Sabbat nicht heiligen und dabei schuldlos bleiben? 6 Doch ich sage euch, daß etwas Größeres als der Tempel hier ist. 7 Wenn ihr aber verstanden hättet, was dies bedeutet: ‚Ich will Barmherzigkeit und nicht Schlachtopfer‘, so würdet ihr die Schuldlosen nicht verurteilt haben. 8 Denn der Menschensohn ist Herr des Sabbats.“

 

Jesus stellte die Gegenwart des geistigen himmlischen Tempels hier auf der Erde dar! Er war Gottes direkter Abgesandter, der aus dem Allerheiligsten des Himmels gekommen war! Er war als designierter Hoherpriester „Herr des Sabbats“, Herr jeder öffentlichen Zusammenkunft an allen Tagen, die Jehova zu Feiertagen erklärt hatte! Es war seine Pflicht als Priester am Sabbat die Aufgaben zu erfüllen, die Gott ihm aufgetragen hatte!

 

Jesus als „Herr des Sabbats“ bestimmt somit, welche Regeln Gottes Gebot einschliesst und welche davon nicht betroffen sind. Pharisäerhafte Menschen beharren dagegen auf ihre Überlieferungen! Vor allem aber erklärt Jesus seinen wahren Jüngern die auf ihn hörten die dahinterstehenden Prinzipien, wo Barmherzigkeit über der reinen, kalten Anwendung des Buchstabens des GESETZES steht, vor allem, wenn damit die Erfüllung einer guten Tat verbunden ist! Das sind doch die wahren Opfer die Jehova erwartet: Taten der Gottes- und der Nächstenliebe! Daraus ist ein wichtiges Prinzip für Richter ersichtlich! Dagegen waren die Pharisäer auf Erfüllung ihrer weit über das GESETZ hinausgehenden kleinlichen Regeln bedacht!

 

Niemals erwähnte Jesus als „Herr des Sabbats“ einen Wechsel vom Sabbat hin auf den Sonntag! „Denn der Menschensohn ist Herr des Sabbats“ erklärte er deutlich und er ist schon jetzt dem Geiste nach in der Mitte all jener Kleinversammlungen, wo nur zwei oder drei Jünger in seinem Namen versammelt sind! Da seine Apostel die Söhne des von Jehova designierten neuen Hohepriesters sind, werden sie wie David und dessen Knechte die ihm treu dienten, im kommenden System unter den Priesterkönigen sein die uns jeden Sabbat mit geistiger Nahrung dienen werden.

 

*** Rbi8  Matthäus 18:19-20 ***

Wieder sage ich euch in Wahrheit: Wenn zwei von euch auf der Erde in bezug auf irgend etwas Wichtiges, worum sie bitten sollten, übereinkommen, so wird es für sie von meinem Vater im Himmel aus geschehen. 20 Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte.“

 

Jesus erwähnte an anderer Stelle gegenüber den Pharisäern zudem, dass es stets erlaubt sei am Sabbat eine gute Tat zu wirken, wie eine Seele zu retten oder einen Menschen zu heilen oder Tote aufzuerwecken! (Mar 3:1-6) Vergessen wir dabei nie, dass Jesus nur in Gemeinschaft derer ist, die seine Gebote halten und Jesu Gebote sind stets auch Gottes Gebote, Sein GESETZ! (Joh 14:21)

 

6.1.3.2        3.Mo 24:10-22:  Ein einziges GESETZ für Einheimischen und ansässigen Fremdling

3.Mo 24:10-16: Gottes Rechtsentscheid über zwei Männer vom Stamme Dan die miteinander rauften und dabei Gottes Namen beschimpften wirft Licht auf Rechtsentscheide, die Richter der Vergangenheit, der Gegenwart und auch künftig zu treffen haben. Niemand darf straffrei ausgehen der Gottes Namen beschmutzt und darauf übles herabruft!

 

http://www.denk-mit.info/images/steinigung_150.jpg*** Rbi8  3. Mose 24:13-16 ***

Und Jehova redete dann zu Moses, indem [er] sprach: 14 „Führ denjenigen, der Übles herabgerufen hat, aus dem Lager hinaus; und alle, die ihn gehört haben, sollen ihre Hände auf seinen Kopf legen, und die ganze Gemeinde soll ihn [mit Steinen] bewerfen. 15 Und du solltest zu den Söhnen Israels reden, indem [du] sagst: Falls irgendein Mann Übles auf seinen Gott herabruft, so soll er sich für seine Sünde verantworten. 16 Wer also Jehovas Namen beschimpft, sollte unweigerlich zu Tode gebracht werden. Die ganze Gemeinde sollte ihn unbedingt mit Steinen bewerfen. Der ansässige Fremdling sollte ebenso wie der Einheimische zu Tode gebracht werden, wenn er den NAMEN beschimpft.

 

Moses führte Jehovas Entscheid so aus, wie es ihm aufgetragen wurde! Wer heute auf Jehova übles herabruft wird sein Urteil durch Jesus und die Engel in Harmagedon vollstreckt erhalten! Vorsteher sollten Menschen die keine Achtung vor Gottes heiligem Namen zeigen nach Ermahnungen aus der Versammlung entfernen! (1.Ti 6:2-8)

 

Die Todesstrafe sollte eine abschreckende Wirkung haben, das das, was in Jehovas Augen schlecht ist gar nicht erst aufkeimen konnte! Die heutigen Menschenrechte nehmen weit mehr Rücksicht auf Gesetzesübertreter übelster Art, wie auf die Opfer, denen Schaden zugefügt wurde!

 

3.Mo 24:17-21:  Jehovas GESETZ besagt, dass wer einen Mitmenschen tötet unweigerlich zu Tode gebracht werden muss. Wer ein Haustier totschlägt muss dafür Ersatz leisten! Wer dem Mitmenschen ein Gebrechen zufügt, dem sollte ebenso getan werden:

 

http://www.gruenewaldverlag.de/images/978-3-7867-2370-7.jpg*** Rbi8  3. Mose 24:20-21 ***

Bruch um Bruch, Auge um Auge, Zahn um Zahn; ein Gebrechen von derselben Art, das er dem Menschen zufügen mag, das sollte ihm zugefügt werden. 21 Und wer ein Tier totschlägt, sollte es ersetzen, aber wer einen Menschen totschlägt, sollte zu Tode gebracht werden.

 

Das Aussetzen der Todesstrafe seitens der Nationen, wie es heute üblich ist, hat bestimmt aufgrund der vielen Fehlurteile menschlicher Richter eine bestimmte Berechtigung. Andererseits wird Gottes Gebot dadurch auch da nicht Folge geleistet, wo dies absolut anzuwenden wäre! Dadurch werden nicht korrigierbare Schwerverbrecher förmlich gezüchtet und das Leid das sie verursachen wiegt sehr schwer! Es zeigt sich immer aufs Neue, dass unser System der Bestrafung wenig Erfolg zeitigt, da eine Mehrheit der Verbrecher aus dem Gefängnis nicht in geistigem Sinne geheilt entlassen werden, weil sie ihr Fehlverhalten verstanden hätten, sondern im Gegenteil als weit geübtere Verbrecher, die von ihresgleichen hinzulernen.

 

http://4.bp.blogspot.com/-MHzpViZ3DoI/TgGBawMV3zI/AAAAAAAAALg/Ma5ajV8xErc/s400/ZeitRechtsanw%25C3%25A4lte.JPGGefängnisse sind somit Schulen für schwerere Verbrechen! Die Mitschuld der Justiz liegt offen zu Tage! Mehr und mehr Menschen schliessen sich Jesu Worten im Kapitel 23 von Matthäus an, der die Rechtslehrer seiner Tage Heuchler nannte und sie als Hauptschuldige öffentlich denunzierte! Welcher heutige Rechtsgelehrte oder Richter würde es überhaupt noch wagen Jesu Rechtsmassstab zur Anwendung zu bringen? Sie alle haben sich dem System für Geld und überbordende Honorare verkauft!

 

*** Rbi8  1. Korinther 15:33-34 ***

Laßt euch nicht irreführen. Schlechte Gesellschaft verdirbt nützliche Gewohnheiten. 34 Wacht in gerechter Weise zur Nüchternheit auf, und treibt nicht Sünde, denn einige haben keine Erkenntnis Gottes. Ich sage es euch zur Beschämung.

 

Jesus nahm auf dieses Gebot des Strafvollzugs an Mördern und Schadenstiftern Bezug und ging dabei für die Christenversammlung wiederum einen Schritt weiter! Er zeigte, dass die höchste Form der Nächstenliebe die Feindesliebe ist. Er widersprach dabei nicht, dass Gottes GESETZ da streng zur Anwendung kommt, wo dies durchaus berechtigt oder gar absolut notwendig ist! Er hob dabei Gottes GESETZ nicht auf, sondern zeigte, dass seine Nachfolger statt persönlich Rache zu nehmen, um die Tat zu sühnen, jenen Gutes tun sollten, um den Übertreter für das Gute zu gewinnen!

 

*** Rbi8  Matthäus 5:38-42 ***

Ihr habt gehört, daß [[im GESETZ Mose]] gesagt wurde: ‚Auge um Auge und Zahn um Zahn.‘ 39 Doch ich sage euch: Widersteht nicht dem, der böse ist, sondern wenn dich jemand auf deine rechte Wange schlägt, so wende ihm auch die andere zu. 40 Und wenn jemand mit dir vor Gericht gehen und dein inneres Kleid in Besitz nehmen will, so überlasse ihm auch dein äußeres Kleid; 41 und wenn jemand mit Befugnis dich für eine Meile zum Dienst zwingt, so gehe mit ihm zwei Meilen. 42 Gib dem, der dich bittet, und wende dich nicht von dem ab, der [zinslos] von dir borgen will.

 

Der Gedanke, dass Gewalt Gegengewalt erzeugt ist nicht neu! Terrorismus durch Staatsterrorismus zu bekämpfen hat mehr Terrorismus zur Folge! Wir alle sind Zeuge davon, dass seit 2001 und den Anschlägen von New York die Gewalt in nichts ab-, sondern gar zugenommen hat! Der Staat will nun alles kontrollieren und jeder ist verdächtig ein potentieller Terrorist zu sein, wenn er nur schon hinter der Hand gegen die überbordende Staatsgewalt redet!

 

Wie anders würde die Welt in kurzer Zeit werden, wenn Richter jene die eine Straftat begehen dazu verurteilen würden, sich nun jeden Sabbat hinzusetzen und Gottes Massstab und dessen Anwendung in einer Christenversammlung mithören müssten? Wenn sie durch persönliches Studium reifer Christen mit ihnen auf den Nutzen der Anwendung von Gottes GESETZ hingewiesen würden? Viele von ihnen könnten früh gerettet werden, wo es ein Fehltritt war, bevor sie auf die wahre schiefe Bahn des Verbrechens kommen! 

 

*** Rbi8  Galater 6:1-2 ***

Brüder, wenn auch ein Mensch einen Fehltritt tut, ehe er es gewahr wird, so versucht ihr, die geistig Befähigten, einen solchen Menschen im Geist der Milde wieder zurechtzubringen, während du dich selbst im Auge behältst, damit nicht auch du versucht wirst. 2 Fahrt fort, einander die Bürden zu tragen, und so erfüllt das Gesetz [[GESETZ]] des Christus.

 

http://www.allmystery.de/dateien/9003,1298638439,todesstrafe.jpg?bcWer nicht auf Belehrung hört und darin fortfährt das Schlechte zu tun, willentlich zum Schaden anderer handelt, warum sollte er auf Kosten der gerecht handelnden Bürger in Gefängnissen gehortet werden, um nur vom Schlechten zum Schlimmeren voranzuschreiten? Gottes Urteil der Todesstrafe hat bis heute seinen tieferen Sinn nicht verloren! Im kommenden System wird es ganz bestimmt erneut Anwendung finden! (Jes 65:20) Der Apostel Petrus vollzog an zwei Personen direkt die Todesstrafe (Apg 5:1-11), Paulus warf uneinsichtige wie Hymenäus, Alexander und Philetus aus der Versammlung hinaus, was der geistigen Todesstrafe entspricht! (1.Ti 1: 18-20; 2:16-19)

 

Paulus nimmt denselben Gedanken auf und erweitert ihn, indem er zeigt, dass Gott der letztendliche Rächer ist, der Unrecht zu seinem eigenen Zeitpunkt ausgleichen wird! Wir sollen dem Nächsten Gutes tun, auch da, wo er uns Schlechtes getan hat! Gott hat durch Christus als Strafvollzieher die Vorsteher der Versammlungen bestimmt! (1.Kor 6:1-6) Wo jemand nicht auf die Versammlung hört, da soll das Gericht des Cäsars entscheiden! (Mat 18:15-17)

 

*** Rbi8  Römer 12:17-21 ***

Vergeltet niemandem Böses mit Bösem. Sorgt für die Dinge, die in den Augen aller Menschen vortrefflich sind. 18 Wenn möglich, haltet, soweit es von euch abhängt, mit allen Menschen Frieden. 19 Rächt euch nicht selbst, Geliebte, sondern gebt dem Zorn Raum; denn es steht geschrieben: „Mein ist die Rache; ich will vergelten, spricht Jehova.“ 20 Doch „wenn dein Feind hungrig ist, speise ihn; wenn er durstig ist, gib ihm etwas zu trinken; denn wenn du das tust, wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt häufen. 21 Laß dich nicht vom Bösen besiegen, sondern besiege das Böse stets mit dem Guten.

 

Schon der Jude unter dem mosaischen GESETZ war verpflichtet zum gerechten Ausgleich mittels direkter Bestrafung beizutragen und dadurch aufgrund von Abschreckung das Böse zu verhindern und selbst dadurch vor den Konsequenzen gewarnt zu werden. Jesus aber war mit höherer Autorität ausgestattet wie Moses und ging weit über das bestehende Gebot hinaus und zeigte, dass die Feindesliebe Gottes Gebot in weit höherem Mass erfüllt! Er selbst zeigte dies in höchstem Mass, als er für uns starb, während wir noch in unserer Sünde waren! Gott wünscht die Einsicht, Reue und Umkehr des Übeltäters, erst danach folgt Rache an denen, die unbelehrbar sind!

 

3.Mo 24:22: Was für fleischliche Juden gilt, dasselbe gilt auch für den ansässigen Fremdling der inmitten Israels weilt! Jehova hat ein einziges GESETZ für alle!

 

*** Rbi8  3. Mose 24:22 ***

Eine richterliche Entscheidung sollte für euch gelten. Es sollte sich erweisen, daß der ansässige Fremdling so wie der Einheimische ist, denn ich bin Jehova, euer Gott.‘ “

 

Auch uns Christen, die wir als Schösslinge eines unedlen Olivenbaums (den Heiden) genommen worden sind und bei der Taufe in den fetten Wurzelstock des edlen Olivenbaums (Israels) eingepfropft wurden, wir sind nun ansässige Fremdlinge. Demselben GESETZ Israels unterordnet! (Rö 11:17, 18)

 

 

6.1.4          Levitikus 25: Die Sabbat- und Jubeljahre 

 

6.1.4.1        3.Mo 25:1-7:  Jedes siebte Jahr soll das Land ruhen

3.Mo 25:1-7:  Die Sabbat- und Jubeljahre haben nichts an ihrer Gewichtigkeit für Israel, nein, für die ganze Welt verloren! Eine aus heutiger Sicht der Umweltzerstörung höchst wirkungsvolle Methode, um dem durch die moderne Landwirtschaft ausgebeuteten Boden eine Erholung zu bieten und dadurch langfristig die Erträge zu sichern und der Verarmung der Böden und Versteppung vorzubeugen wurde in Gottes GESETZ bereits Moses gegeben! Auch dieses GESETZ wurde von Jesus nicht aufgehoben und es lohnt die tieferen Zusammenhänge zu studieren! Bedenken wir auch hier, dass „der Engel Jehovas“ mit dem Wortführer Gottes, „dem Wort, das bei Gott war“ identisch ist. Jesus war, ist und bleibt einziger Mittler zu Gott!

 

*** Rbi8  3. Mose 25:1-7 ***

image084Und Jehova redete ferner zu Moses auf dem Berg Sinai, indem [er] sprach: 2 Rede zu den Söhnen Israels, und du sollst zu ihnen sagen: ‚Wenn ihr schließlich in das Land kommt, das ich euch gebe, dann soll das Land einen Sabbat für Jehova beobachten. 3 Sechs Jahre solltest du dein Feld besäen, und sechs Jahre solltest du deinen Weingarten beschneiden, und du sollst den Ertrag des Landes einsammeln. 4 Doch im siebten Jahr sollte ein Sabbat vollständiger Ruhe für das Land eintreten, ein Sabbat für Jehova. Dein Feld sollst du nicht besäen, und deinen Weingarten sollst du nicht beschneiden. 5 Was aus den ausgefallenen Körnern deiner Ernte nachwächst, sollst du nicht ernten, und die Trauben deines unbeschnittenen Weinstocks sollst du nicht einsammeln. Es sollte ein Jahr vollständiger Ruhe für das Land eintreten. 6 Und der Sabbat[ertrag] des Landes soll euch zur Speise dienen, dir und deinem Sklaven und deiner Sklavin und deinem Lohnarbeiter und dem bei dir Angesiedelten, denen, die als Fremdlinge bei dir weilen, 7 und deinem Haustier und dem wildlebenden Tier, das in deinem Land ist. Sein ganzer Ertrag sollte zum Essen dienen.

 

Das Land, das Gott Israel gab war vorab das Land Kanaan! Schlussendlich aber sollen all jene, die Gottes Sohn treu dienen alle Länder der Erde ererben! Paulus sagt, dass bis heute die ganze Schöpfung seufzt, weil Gottes Wille auch in dieser Beziehung nicht durchgeführt wird! Ein Grossteil der Übernutzung durch den Menschen ist auch für das Artensterben verantwortlich!

 

(Römer 8:19-23)  Denn die sehnsüchtige Erwartung der Schöpfung harrt auf die Offenbarung der Söhne Gottes. 20 Denn die Schöpfung ist der Nichtigkeit unterworfen worden, nicht durch ihren eigenen Willen, sondern durch den, der sie unterworfen hat aufgrund der Hoffnung, 21 daß die Schöpfung selbst auch von der Sklaverei des Verderbens frei gemacht werden wird zur herrlichen Freiheit der Kinder Gottes. 22 Denn wir wissen, daß die gesamte Schöpfung zusammen fortgesetzt seufzt und zusammen in Schmerzen liegt bis jetzt. 23 Nicht nur das, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlingsfrucht, nämlich den Geist, haben, ja wir selbst seufzen in unserem Innern, während wir ernstlich auf [die] Annahme an Sohnes Statt warten, die Befreiung durch Lösegeld von unserem [[(der Sterblichkeit unterworfenen)]] Leib.

 

Die wahren „Söhne Gottes“ sind nicht in den Religionen zu suchen, sondern werden von Gott durch Christus am kommenden Gerichtstag auserlesen, weil sie auf alle Worte Gottes achteten und Seine Gebote hielten!

 

Sechs Jahre Ernte, ein Jahr vollkommener Ruhe für den Boden, die Pflanzen, Insekten  und wilden Tiere, die dadurch ihr Überleben wiederum sichern, indem sie sich ungehindert fortpflanzen und vermehren können! Dadurch wurde dem Artensterben aktiv vorgebeugt! Aber auch für den Menschen bedeutet das Sabbatjahr ein Jahr der Erholung, das für verschiedene Zwecke nützlich gemacht werden kann! Ausser dringenden Arbeiten, wie Renovationen am Haus und Hof, Neukonstruktionen, für welche das Arbeitsjahr auf dem Feld wenig Zeit liess, sollte ausserdem auch für die geistige Weiterentwicklung Zeit eingeräumt werden! 

 

http://www.1st-art-gallery.com/thumbnail/112652/1/Le-Berger-$28the-Shepherd$29.jpgWährend des Sabbatjahres gab es keine eigentliche Ernte, sondern jeder holte sich von Feld das, was er eben brauchte, wie frisches Gemüse und Obst. Getreide durfte nur so viel geholt werden, wie für das tägliche Brot notwendig war. Auch für die Fütterung der Tiere wurde nicht auf Vorrat gearbeitet! Dabei sollten Sklaven und ansässige Fremdlinge dieselben Rechte beim Einbringen haben wie der Besitzer, was einen sozialen Ausgleich schaffte und Unruhen vorbeugte! „Und der Sabbat[ertrag] des Landes soll euch zur Speise dienen, dir und deinem Sklaven und deiner Sklavin und deinem Lohnarbeiter und dem bei dir Angesiedelten, denen, die als Fremdlinge bei dir weilen, und deinem Haustier und dem wildlebenden Tier, das in deinem Land ist. Sein ganzer Ertrag sollte zum Essen dienen.“ All dies zeigte das Vertrauen in Jehova, dass er das zum Leben notwendige bestimmt geben würde und beugte der Habsucht vor! Jehova selbst würde das Notwendige geben! Jesus ging indirekt auf diese Vorkehrung Gottes ein, wo er in der Bergpredigt zu Beginn diese Zusammenhänge aufzeigte:

 

*** Rbi8  Matthäus 6:25-32 ***

Deswegen sage ich euch: Hört auf, euch Sorgen zu machen um eure Seele über das, was ihr essen oder was ihr trinken werdet, oder um euren Leib über das, was ihr anziehen werdet. Bedeutet die Seele nicht mehr als die Speise und der Leib [mehr] als die Kleidung? 26 Beobachtet aufmerksam die Vögel des Himmels, denn sie säen nicht, noch ernten sie, noch sammeln sie [etwas] in Vorratshäuser ein; dennoch ernährt sie euer himmlischer Vater. Seid ihr nicht mehr wert als sie? 27 Wer von euch kann dadurch, daß er sich sorgt, seiner Lebenslänge eine einzige Elle hinzufügen? 28 Auch hinsichtlich der Kleidung, weshalb macht ihr euch Sorgen? Lernt eine Lektion von den Lilien des Feldes, wie sie wachsen; sie mühen sich nicht ab, noch spinnen sie; 29 doch sage ich euch, daß nicht einmal Salomo in all seiner Herrlichkeit wie eine von diesen bekleidet war. 30 Wenn nun Gott die Pflanzen des Feldes, die heute stehen und morgen in den Ofen geworfen werden, so kleidet, wird er nicht vielmehr euch kleiden, ihr Kleingläubigen? 31 Darum macht euch nie Sorgen und sprecht: ‚Was sollen wir essen?‘ oder: ‚Was sollen wir trinken?‘ oder: ‚Was sollen wir anziehen?‘, 32 denn all diesen Dingen streben die Nationen begierig nach. Denn euer himmlischer Vater weiß, daß ihr all diese Dinge benötigt.

 

Vertrauen in Gott setzen ist bestimmt mit dem Sabbat- und Jubeljahr in besonderem Mass verbunden! Beide wurden zu unseren Gunsten erlassen und haben in der Zeit des Endes eine ganz spezielle Bedeutung!

 

*** Rbi8  Matthäus 6:33-34 ***

So fahrt denn fort, zuerst das Königreich und SEINE Gerechtigkeit zu suchen, und alle diese [anderen] Dinge werden euch hinzugefügt werden. 34 Macht euch also niemals Sorgen um den nächsten Tag, denn der nächste Tag wird seine eigenen Sorgen haben. Jeder Tag hat an seinem eigenen Übel genug.

 

Zweifelsfrei wird das Sabbatjahr im kommenden System erdenweit für einen Ausgleich sorgen, wo der Natur Zeit zur Erholung eingeräumt wird und das Gleichgewicht der Arten sich wieder herstellen kann! Jehova verspricht sogar: „Und der, der auf dem Thron saß, sprach: „ ‚Siehe! Ich mache alle Dinge neu.‘ Auch sagt er: ‚Schreibe, denn diese Worte sind zuverlässig und wahr.‘ “ (Off 21:5)

 

Siehe NEWSLETTER „DER WEG“:  6.10.5  Gottes Sabbatjahr beachten!

 

6.1.4.2        3.Mo 25:8-12:  Das fünfzigste Jahr ein Jubeljahr, wo im ganzen Land Freiheit ausgerufen wird

3.Mo 25:8-12: Eine weitaus noch grösseres Jahr als das Gott wichtige Sabbatjahr war das Jubeljahr, das alle fünfzig Jahre von Gott her ausgerufen werden musste! Es ist das Jahr, das allen Freiheit verkündigt und die Rückkehr zum eigenen Grund und Boden ermöglicht, der z.B. aus Not zuvor verkauft werden musste. Am Sühnetag musste das Jubeljahr mit lautem Schall im ganzen Land angekündigt werden. Wie die Sabbatjahre sollte auch in diesem Jahr weder beschnitten, noch gesät, noch geerntet werden!

 

http://www.luxurious-estates.com/wp-content/uploads/2011/09/Bank-Owned-3.jpg*** Rbi8  3. Mose 25:8-12 ***

Und du sollst dir sieben Sabbatjahre zählen, siebenmal sieben Jahre, und die Tage der sieben Sabbatjahre sollen sich für dich auf neunundvierzig Jahre belaufen. 9 Und du sollst das laut tönende Horn im siebten Monat, am Zehnten des Monats, erschallen lassen; am Sühnetag solltet ihr das Horn in eurem ganzen Land erschallen lassen. 10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und im Land Freiheit ausrufen für alle seine Bewohner. Es wird ein Jubeljahr für euch werden, und ihr sollt ein jeder zu seinem Besitz zurückkehren, und ihr solltet ein jeder zu seiner Familie zurückkehren. 11 Ein Jubeljahr wird das fünfzigste Jahr für euch werden. Ihr sollt nicht säen noch das ernten, was im Boden aus den ausgefallenen Körnern nachwächst, noch die Trauben seiner unbeschnittenen Weinstöcke lesen. 12 Denn es ist ein Jubeljahr. Es sollte euch etwas Heiliges werden. Vom Feld weg dürft ihr essen, was das Land hervorbringt.

 

So lange Israel sich an diese göttliche Regelung hielt wurde es von Gott gesegnet! Als sie die Weisungen als zu hartes Joch zu erachten begannen wurde Jehovas Segen zurückgezogen und führte schlussendlich zum siebzigjährigen Exil, wo das Land seine nicht gehaltenen Sabbate abbezahlte!

 

Kein Zweifel, dass das auf Harmagedon folgende Jahr, das ja mit dem Sühnetag anbricht ein Jubeljahr ganz besonderer Art sein wird, weil das Erbe der ganzen Erde neu zugeteilt werden wird! Jeder Familie die Jesus am Gerichtstag auserwählte wird ein guter Teil an Grundbesitz zugeordnet nach dem Los, was für Gerechtigkeit sorgen wird!

 

[2009_02_16+Lose+gefaltet.jpg]3.Mo 25:13-19:  Jehova hatte das ganze Land Israel den Familien, welche Nachkommen Abrahams waren durch das Los als Grundbesitz zugeteilt! (4.Mo 33:54) Jeder hatte im Sinne des möglichen Bodenertrages dasselbe erhalten. Wo es fruchtbar war gab es weniger Anteil, als wo die Erde karg blieb und wenig Ertrag beliess wurde das Grundstück vergrössert.

 

Der Grundbesitz war langfristig gesehen unverkäuflich, nur der Ernteertrag wurde verkauft und der Kaufpreis war abhängig davon, wann das nächste Jubeljahr kam. Der Boden musste vom Vater auf die Söhne und beim Fehlen von männlichen Nachkommen auch auf Töchter vererbt werden! Das war sehr weise und richtete sich gegen Aufhäufung von Grossgrundbesitz, welcher heute die Abwanderung der arbeitslosen Landbevölkerung in die Städte bedingt und Grundlage für das schnelle Anwachsen der Armenviertel, moralischen Zerfall und Kriminalität sowie Unruhen bildet! Da Frauen normalerweise keinen Grundbesitz in die Ehe mitbrachten war ihre Erbschaft ihre Tüchtigkeit und praktische Weisheit! Sie wurden nicht um des Besitzes Willen geheiratet!

 

Gottes GESETZ sah aber auch vor, dass ein verschuldeter Besitzer Ausgleich bieten musste durch seinen eigenen Grund und Boden und gar sich und die gesamte Familie anderen versklaven musste. Der anrechenbare Wert wurde dabei anhand des Ertragswertes und der verbleibenden Zeit bis zum Jubeljahr berechnet! Jehovas Recht musste einen gerechten Ausgleich für Waren und Arbeitskraft ergeben, der jedem das Überleben sicherte! Spekulative Preise waren im gesetzestreuen Israel unbekannt!

 

http://scharf-links.de/uploads/pics/lebensmittel-spekulation-kriminell_01.jpg*** Rbi8  3. Mose 25:13-19 ***

In diesem Jubeljahr solltet ihr, ein jeder, zu seinem Besitz zurückkehren. 14 Wenn ihr nun eurem Genossen Ware verkaufen oder von der Hand eures Genossen kaufen solltet, so tut einander nicht unrecht. 15 Nach der Zahl der Jahre nach dem Jubeljahr solltest du von deinem Genossen kaufen; nach der Zahl der Ernteertragsjahre sollte er dir verkaufen. 16 Im Verhältnis zur Vielzahl der Jahre sollte er ihren Kaufpreis mehren, und im Verhältnis zur geringen [Zahl] der Jahre sollte er ihren Kaufpreis mindern, denn die Anzahl von Ernteerträgen ist das, was er dir verkauft. 17 Und keiner von euch soll seinem Genossen unrecht tun, und du sollst Furcht haben vor deinem Gott, denn ich bin Jehova, euer Gott. 18 So sollt ihr meine Satzungen ausführen, und ihr solltet meine richterlichen Entscheidungen beobachten, und ihr sollt sie ausführen. Dann werdet ihr im Land gewiß in Sicherheit wohnen. 19 Und das Land wird tatsächlich seinen Fruchtertrag geben, und ihr werdet bestimmt bis zur Sättigung essen und darin in Sicherheit wohnen.

 

Wahre Gottesfurcht machte Gerechtigkeit in Israel möglich! Das Resultat war Frieden und wahre Sicherheit! Jehova versprach seinen Segen und Fruchtertrag bis zur Sättigung! Innere Sicherheit hing von Gesetzestreue ab! „So sollt ihr meine Satzungen ausführen, und ihr solltet meine richterlichen Entscheidungen beobachten, und ihr sollt sie ausführen. Dann werdet ihr im Land gewiß in Sicherheit wohnen.“ Daran hat sich nichts geändert noch wird sich daran etwas je ändern! Leben hängt von Gerechtigkeit ab, der Unbelehrbare endet in „ewiger Abschneidung“!

 

3.Mo 25:20-22: Nach der Frage, was dann im siebten und achten Jahr gegessen werden soll antwortet Jehova, dass er im sechsten Jahr genügend Ertrag für drei Jahre liefern würde, wovon alle die ganze Zeit satt werden würden. Im achten Jahr würden sie erst erneut säen und ernten!

 

Siehe NEWSLETTER „DER WEG“:  6.11.5  Das Sabbatjahr und das Jubeljahr und ihre herausragende Bedeutung in unseren Tagen

 

6.1.4.3        3.Mo 25:23-55:  Eine Gott gegebene Gabe, „Korban“

3.Mo 25:23-28: Boden durfte nicht für immer verkauft werden, Israel hatte das Land von Gott zum Leihe erhalten und alle waren von Jehovas Standpunkt aus Ansiedler und ansässige Fremdlinge! Erst das „Israel Gottes“ erhält das endgültige Erbe! Jeder, der Land eines anderen kaufte musste das Rückkaufsrecht vorab dem Verkäufer, dann einem seiner nahen Verwandten einräumen! Wer verarmte, dessen nächster Verwandter konnte als Rückkäufer dieses Recht wahrnehmen. Im Jubeljahr aber sollte der frühere Verkäufer ersatzlos auf seinen Besitz zurückkehren! Der Kaufpreis bestand ja aus den Erträgen bis zum Jubeljahr, der Boden an sich hatte keinen Preis!

 

http://i1.weltbild.ch/asset/vgw/planet-erde-planet-des-lebens-2014-071524840.jpg*** Rbi8  Psalm 24:1 ***

Jehova gehört die Erde und das, was sie erfüllt,

Das ertragfähige Land und die, die darauf wohnen.

 

Jehovas grosses Jubeljahr kommt nach Harmagedon, wo das „Israel Gottes“ zu seinem Erbbesitz gelangen wird und allen überlebenden Bewohnern der Erde, jedem der ganzen „grossen Volksmenge“ Freiheit ausgerufen wird. Viele davon die in Israel ihr Erbe haben werden wiederum Besitzer dessen sein, was Jehova deren Vätern durch Josua als Grundbesitz bereits zugeteilt hatte. Andere dagegen hatten für sich und ihre Kinder das Besitzrecht verloren, weil sie gegen Jehova gehandelt hatten und er sie vom Boden vertrieb! Die Babylonier und später die Römer hatten das Land von Jehova als Strafe gegen sein Volk ohne Kaufpreis erhalten und die letzte Macht die es besitzt wird es ohne Entschädigung denen zurückzugeben haben, denen es von Gott her zusteht!

 

http://swisspoesia.files.wordpress.com/2011/05/macro-einer-tau-geschmc3bcckten-pfingstrosen.jpg*** Rbi8  Sacharja 8:11-13 ***

Und nun werde ich den Übriggebliebenen dieses Volkes nicht wie in den früheren Tagen sein‘ ist der Ausspruch Jehovas der Heerscharen. 12 ‚Denn da wird die Saat des Friedens sein; der Weinstock selbst wird seinen Fruchtertrag geben, und die Erde, sie wird ihren Ertrag geben, und die Himmel, sie werden ihren Tau geben; und ich werde gewiß die Übriggebliebenen dieses Volkes all diese [Dinge] erben lassen. 13 Und es soll geschehen, so, wie ihr ein Fluch unter den Nationen wurdet, o Haus Juda und Haus Israel, so werde ich euch retten, und ihr sollt ein Segen werden. Fürchtet euch nicht. Mögen eure Hände stark sein.‘

 

Die Sanftmütigen „Übriggebliebenen dieses Volkes“ werden die Erde erben, verspricht auch der Psalmist. Für die ganze Erde werden sie zu einem Segen werden:

 

*** Rbi8  Psalm 37:11 ***

Die Sanftmütigen aber werden die Erde besitzen,

Und sie werden wirklich ihre Wonne haben an der Fülle des Friedens.

 

Frieden und Wonne hängen davon ab, ob wir Gottes Willen verstehen und ihn auch tun!

 

3.Mo 25:29-31: Eine jeweils anderslautende Regel galt für Häuser in ummauerten Städten. Das Rückkaufsrecht dauerte nur ein volles Jahr. Auch im Jubeljahr wurde es nicht zurückgegeben! In offenen Städten ohne Mauer galt das Haus als Teil des zu bebauenden Landes und unterstand dem Rückkaufsrecht und der Regelung des Jubeljahres.

 

3.Mo 25:32-34: Auf Häuser der Leviten in den ihnen zugeteilten Städten bestand das Rückkaufsrecht auf unabsehbare Zeit! Im Jubeljahr musste es dem Besitzer zurückgegeben werden! Die Felder der ihnen zugeteilten Weidegründe waren unverkäuflich. Bestimmt hat dies eine grössere Anwendung bei der Rückgabe von Besitz nach Harmagedon an die Priesterkönige, die zum Teil auch aus den Leviten kommen!

 

Jesus versprach seinen Jüngern, dass im Hause seines Vaters viele Wohnungen wären. Jeder der von ihm anerkannt würde, soll Wohnraum erhalten! Das ist nicht im Himmel, sondern klar und eindeutig auf der Erde, wo die künftigen Priesterkönige wirken werden

 

http://harmagedon.com.ar/X/Newsletter/NEWSLETTER%202007/WEG%20ARTIKEL%202007/WEG%20Artikel%207.9.5-Dateien/image009.jpg*** Rbi8  Johannes 14:1-4 ***

Euer Herz werde nicht beunruhigt. Übt Glauben aus an Gott, übt auch Glauben aus an mich. 2 Im Hause meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es anders wäre, hätte ich es euch gesagt, denn ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten. 3 Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und will euch heimnehmen zu mir, damit dort, wo ich bin, auch ihr seid. 4 Und wohin ich gehe, [dahin] kennt ihr den Weg.“

 

Die Stadt des Christus ist die Stadt Davids, Jerusalem, wo dessen Diener und Beamte ihre Wohnungen hatten! Wer zum Christus gehört wird auch dort weilen, wo der Christus ist!

 

3.Mo 25:35-46: Wenn ein Israelit verarmte, so war es Pflicht der anderen ihn auch finanziell zu unterstützen! Es war verboten ihm Geld zu Wucherzinsen zu leihen. Er konnte bei anderen Israeliten ebenso wie ein ansässiger Fremdling oder Ansiedler eine Arbeit erhalten durch die er sein Leben fristen konnte. Das durfte nicht in sklavischer Form sein, sondern als Lohnarbeiter. Im Jubeljahr aber sollte er frei ausgehen, er und seine Familie und zu seinem Besitztum zurückkehren! Faulheit wurde nicht unterstützt.

 

http://krisenfrei.files.wordpress.com/2013/11/b24ae-35b15d.jpg*** Rbi8  3. Mose 25:35-38 ***

Und falls dein Bruder verarmt und er somit finanziell schwach ist neben dir, so sollst du ihn unterstützen. Wie ein ansässiger Fremdling und ein Ansiedler soll sein Leben bei dir erhalten bleiben. 36 Nimm nicht Zins und Wucher von ihm, sondern du sollst Furcht haben vor deinem Gott; und dein Bruder soll bei dir am Leben bleiben. 37 Du sollst ihm dein Geld nicht auf Zins geben, und du sollst deine Nahrung nicht um Wucher geben. 38 Ich bin Jehova, euer Gott, der euch aus dem Land Ägypten herausgeführt hat, um euch das Land Kanaan zu geben, um mich als euer Gott zu erweisen.

 

Jehova betrachtete alle Israeliten als seine Sklaven die er von den Ägyptern erkauft hatte. Kein Israelit durfte durch einen andern Israeliten als Sklave verkauft oder tyrannisch niedergetreten werden. Das Beispiel Josephs, der von seinen zehn Brüdern in ägyptische Sklaverei verkauft worden war sollte als Lehre für alle Tage gelten. Dieselbe Regelung zählt auch in der Christenversammlung! Paulus schrieb den Thessalonichern zum selben Gebot, wo diesmal aber umgekehrt die einen die aus eigener Schuld verarmt waren nun die anderen ausnutzten, um christliche Nächstenliebe auszunutzen.

 

http://wolfwetzel.files.wordpress.com/2008/09/hartz-iv-bild-netz.jpg*** Rbi8  2. Thessalonicher 3:10-12 ***

Wenn jemand nicht arbeiten will, soll er auch nicht essen.“ 11 Denn wir hören, daß einige unter euch unordentlich wandeln, indem sie überhaupt nicht arbeiten, sondern sich in etwas einmischen, was sie nichts angeht. 12 Solchen Personen geben wir die Weisung und Ermahnung im Herrn Jesus Christus, daß sie, indem sie in Ruhe arbeiten, ihr selbstverdientes Brot essen sollten.

 

Diese Regelung, wo für Verarmte Israeliten gesorgt werden musste, dieselbe wurde somit auch in der Christenversammlung angewendet, wo für Waisen und Witwen gesorgt werden muss (1.Ti 5:9-16). Viele Güter, vor allem von den „Ebioniten“ aber  auch in Zeiten der Bedrängung und Flucht seitens der „Paulikaner“ wurden nun gemeinsam geteilt. Die Situation der „Ebioniten“ war zu Beginn eine andere als die spätere in den Versammlungen der „Paulikaner“!

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 2:44-47 ***

Alle aber, die gläubig wurden, waren beisammen und hatten alles gemeinsam, 45 und sie verkauften ihre Besitztümer und ihr Eigentum und verteilten den [Erlös] unter alle, so wie jemand Bedürfnis hatte. 46 Und Tag für Tag waren sie fortgesetzt einmütig im Tempel anwesend, und sie nahmen ihre Mahlzeiten in Privathäusern ein und nahmen mit großer Freude und Aufrichtigkeit des Herzens Speise zu sich, 47 priesen Gott und erlangten Gunst beim ganzen Volk. Gleichzeitig fuhr Jehova [[der Herr (Jesus)]] fort, täglich solche zu ihnen hinzuzufügen, die gerettet werden.

 

Viele Jünger kamen von Galiläa her, hatten ihre Familien verlassen und ihren Besitz inzwischen verkauft und bildeten nun neue geistige Familien, die Urversammlungen, vorab in Jerusalem!

 

Auch als die „Ebioniten“, „die Armen“ später unverschuldet wegen Verfolgung in Not kamen halfen ihnen andere Versammlungen aus den Versammlungen in Galiläa und Samaria und dann jenen des Paulus unter den Nationen durch Sammlungen selbstlos.

 

*** Rbi8  Römer 15:26 ***

Denn denen in Mazedonien und Achaia hat es gefallen, zu einem Beitrag für die Armen der Heiligen in Jerusalem ihre Dinge [mit ihnen] zu teilen.

 

Witwen aber mussten ein gutes Zeugnis von Aussenstehenden haben, um in den Genuss der Unterstützung der Gemeinschaft zu gelangen. Trägheit wurde nicht unterstützt! Christsein bedeutete nicht einfach soziale Umverteilungen!

 

http://bilder2.n-tv.de/img/incoming/crop6060781/1494994001-cImg_16_9-w680/Stirbt-ein-Mensch-kann-es-fuer-die-Hinterbliebenen-finanziell-eng-werden.jpg*** Rbi8  1. Timotheus 5:9-10 ***

Eine Witwe trage man in die Liste ein, wenn sie nicht weniger als sechzig Jahre alt ist, [die] eines Mannes Ehefrau [war], 10 der man das Zeugnis vortrefflicher Werke gibt, wenn sie Kinder aufgezogen, wenn sie Fremde gastlich aufgenommen, wenn sie Heiligen die Füße gewaschen, wenn sie Bedrängten Hilfe geleistet hat [und] wenn sie fleißig jedem guten Werk nachgegangen ist.

 

Die ersten Christen wendeten somit dasselbe Gebot, das Gott Mose gegeben hatte in ihren Versammlungen an! Das Gebot war offensichtlich nicht aufgehoben! Die staatlichen Vorsorgeeinrichtungen heute gehen somit zu einem gewissen Teil auf das GESETZ Mose zurück! Weit davon entfernt, dass Christus das „Ende des GESETZES“ gewesen wäre!

 

Sklaven von anderen Nationen durften gekauft und wiederverkauft werden. Gott machte darin einen Unterschied, der auch in Zukunft im Tausendjahrreich Geltung haben wird. Ansässige Fremdlinge die Verarmten und deren Kinder durften als Sklaven genommen werden, als Besitz, der den Söhnen vererbt werden konnte. Auch Sklaven mussten gut behandelt werden und hatten in  Israel ein gesichertes Leben vergleichbar mit heutigen staatlichen Regelungen für Mindestlöhne für Arbeitnehmer. Der Begriff „Sklave“ hat einen äusserst negativen Beigeschmack und deutet auf Ausbeutung hin. Genau dies hat Jehova durch das GESETZ unterbunden mit dem Hinweis, dass Israel in Ägypten brutal versklavt war und nie solche Zustände in ihren Reihen dulden durfte!

 

Wer im Gericht der „Auferstehung der Ungerechten“ zur Begleichung ungerechter Schulden des früheren Lebens verurteilt wird muss dafür durch Arbeit einstehen, die bis zu neunundvierzig Jahre dauern kann! Gott gewährt keine Straffreiheit und Gott will, dass wir unsere Schulden tilgen! Reue und Vergebung ist doch fest mit Widergutmachung angerichteten Schadens verbunden!

 

3.Mo 25:47-55: War umgekehrt ein Fremdling reich geworden und ein verarmter Israelit musste sich ihm verdingen, so blieb das Rückkaufsrecht bestehen. Er konnte aufgrund von Erspartem sich auch selbst loskaufen, zum Preis des Lohnes eines Lohnarbeiters, der bis zum Jubeljahr berechnet wurde. Im Jubeljahr musste er mit seiner Familie frei ausgehen.

 

http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20298/Neunkirchen%20FrfIsrFambl%2020041906.jpgDer Wert jeder „Seele“ wurde gemäss dem Betrag festgelegt, den Jehova selbst bestimmt hatte. Wenn ein Israelit sich oder andere in einem Gelübde, was einem Vertrag entspricht fest gebunden hatte, so war dessen Auflösung und die Konsequenzen vom Alter und Geschlecht abhängig. Bestand Zweifel am Wert, so musste der Priester diesen verbindlich festlegen (3.Mo 27:1-8). Vertragsbruch war somit an feststehende Konsequenzen gebunden! Heutiges staatliches Recht kennt ganz ähnliche Paragraphen, wobei Stimmenmehrheiten an der Urne oder spezielle Rechtsausschüsse diese Dinge bestimmen. Auch hier ist Jehovas Gebot nicht aufgehoben.  

 

http://www.lavistachurchofchrist.org/Pictures/StandardBibleStoryReadersBook5/images/scan0031.jpgPaulus zeigte anhand des Briefes an Philemon, dass auch Christen weiterhin Sklaven haben konnten, die Behandlung aber als Christen eine ganz neue Dimension erreicht! Der Sklave Onesimus war Philemon davongelaufen und zu Paulus geeilt, dem er sich als sehr nützlich erwies. Paulus sandte ihn zurück mit der Bitte an Philemon der eigenen Schuld gegenüber Paulus zu gedenken und Onesimus zu vergeben.

 

*** Rbi8  Philemon 14-18 ***

Doch ohne deine Zustimmung will ich nichts tun, damit deine gute Tat nicht wie aus Zwang, sondern aus deinem eigenen freien Willen erfolge. 15 Vielleicht hat er sich wirklich deswegen für eine Stunde losgerissen, damit du ihn für immer zurückhaben mögest, 16 nicht mehr als einen Sklaven, sondern als mehr denn einen Sklaven, als einen geliebten Bruder, besonders für mich, doch wieviel mehr für dich, sowohl in fleischlicher Beziehung als auch im Herrn. 17 Wenn du mich daher als einen Teilhaber betrachtest, dann nimm ihn freundlich auf, so wie du mich [aufnehmen würdest]. 18 Wenn er dir überdies irgendein Unrecht angetan hat oder dir etwas schuldig ist, so setz dies auf mein Konto.

 

Wir sollen alle einander wie Sklaven dienen und uns gegenseitig die Bürden des Lebens tragen helfen! Wer aber getauft ist, der ist uns wirklich Bruder und Schwester und verdient unser enges Mitgefühl!

 

 

6.1.5          Levitikus 26: Götzendienst 

 

6.1.5.1        3.Mo 26:1-13:  Götzendienerei und das Sabbatgesetz zu brechen steht vor Gott auf derselben Stufe!

3.Mo 26:1, 2: Zu Beginn des Kapitels 26 verbindet Moses durch Jehovas Wort die drei Dinge, Götzendienerei, das Nichteinhalten des Sabbats und die Ehrfurcht vor seinem Heiligtum miteinander. Bedenken wir, dass Jehovas Heiligtum das „Zelt der Zusammenkunft“ das Zentrum Israels bedeutete und dessen aaronische Priester Gottes Vertreter waren, die sein Recht, das GESETZ zu lehren und anzuwenden hatten! Mit der Eroberung Jerusalems und dem Bau des Tempels wurde dort das Zentrum gebildet, wohin sich das ganze Volk drei Mal jährlich wendete!

 

http://www.manfred-gebhard.de/wFile0001-70.jpg*** Rbi8  3. Mose 26:1-2 ***

Ihr sollt euch keine wertlosen Götter machen, und ihr sollt euch nicht ein geschnitztes Bild aufrichten oder eine heilige Säule, und ihr sollt keinen Stein als ein Schaustück in euer Land setzen, um euch nach ihm hin niederzubeugen; denn ich bin Jehova, euer Gott. 2 Ihr solltet meine Sabbate halten und Ehrfurcht haben vor meinem Heiligtum. Ich bin Jehova.

 

Die Christenheit missachtet alle drei Punkte: Der Dreieinigkeitskult und die Sonntagsheiligung sind beide götzendienerisch: Da Jehova der einzig wahre Gott ist und Er den Sabbat zu seinem Tag der Heiligung bestimmt hat. Die Christenversammlung gilt als lebendiger Tempel und nicht steinerne Sakralbauten. Die Versammlung und die von Gott bestimmten Art Vorsteher, die Ältesten werden heute vielerorts gering geachtet, auf ihr Wort wir kaum gehört und noch weniger darauf reagiert! Als Richter werden sie kaum zugezogen, dazu wendet man sich viel eher an weltliche Richter. Das ist deutlich gegen Gottes Gebot der Ehrfurcht von Gottes Heiligtum und bedeutet klar dieses Heiligtum zu missachten! Christliche Priester missachten heute ihre Amtspflicht oder handeln parteiisch und sind oft selbst in Skandale verwickelt! Wie aber sollten sie richten, wenn sie selbst Gottes GESETZ als abgeschafft erachten und es in seiner täglichen Anwendung kaum noch kennen?

 

Paulus beklagte vergleichbare Missstände in der Versammlung von Korinth.

 

http://harmagedon.com.ar/X/Newsletter/NEWSLETTER%202012/WEG%20ARTIKEL%202012/WEG%20Artikel%2012.9.3-Dateien/image053.jpg*** Rbi8  1. Korinther 6:1-6 ***

Wagt es jemand von euch, der eine [Rechts]sache gegen den anderen hat, vor ungerechte Menschen vor Gericht zu gehen und nicht vor die Heiligen? 2 Oder wißt ihr nicht, daß die Heiligen die Welt richten werden? Und wenn durch euch die Welt gerichtet werden soll, seid ihr da nicht geeignet, ganz geringfügige Dinge rechtlich zu entscheiden? 3 Wißt ihr nicht, daß wir [[die Apostel]] Engel [[die Boten; Versammlungsvorsteher]] richten werden? Warum also nicht Dinge dieses Lebens? 4 Wenn ihr nun Dinge dieses Lebens rechtlich zu entscheiden habt, setzt ihr da diejenigen als Richter ein, auf die man in der Versammlung herabblickt? 5 Ich sage [es] zu eurer Beschämung. Ist denn wirklich nicht ein Weiser unter euch, der zwischen seinen Brüdern richten kann, 6 sondern Bruder geht mit Bruder vor Gericht, und das vor Ungläubige?

 

Heiligung bedeutet doch gerade Gottes Rechtsmassstab anzuwenden und dadurch ohne Sünde zu bleiben und als Versammlungsvorsteher Mitbrüder die gefehlt haben durch Einsicht zur Reue und Wiedergutmachung zu bringen! Aus jenen getreuen Ältesten die ihre Aufgabe erfüllen werden doch schlussendlich die 144.000 Priesterkönige bestimmt, wo jeder der Apostel je 12.000 zu richten hat, jene Priesterkönige nach Harmagedon nun aber Verantwortung tragen die ganze Welt zu richten! Die Grundlage dazu bilden Familienväter die in ihrem Haus Gottes Rechtsmassstab anzuwenden wissen!

 

image112Jesus erklärte doch in Matthäus Kapitel 24, dass er bei seiner Wiederkunft [B2e-B2g] „treue Sklaven“ auserwählen wird, um ihnen „die ganze Habe“ zuzuteilen (Mat 24:45-47). Und Lukas ist es, der beschreibt wie der eine über „zehn Städte“, der andere aber über „fünf Städte“ gesetzt wird, um dort nun Gottes Recht und Seine Form der Menschenführung einzusetzen! Diese Städte und zugehörigen Orte bilden somit künftig Herrschafts- und Gerichtskreise (Lu 19:15-19).

 

Jehovas Aussagen, Ihn und Seinen rechtsmassstab ins Zentrum zu setzen kommt somit erst im kommenden System zur vollen Erfüllung, wenn Jesus alle Feinde Gottes in Harmagedon vernichtet hat! Im „Königreich des Vaters“ wird keine Götzenverehrung mehr geduldet!

 

Dass die Einhaltung dieser drei Dinge, Götzenverehrung, Sabbateinhaltung und Heiligung des Tempels ein römischer Kaiser, Konstantin in Zusammenarbeit mit dem Bischof Roms, Sylvester durch das Konzil von Nicäa zu ändern vermochte, dies zeigt nur die Kraft Satans, jede von Menschen geschaffene Organisation und Hierarchie zu korrumpieren und zu beherrschen!

 

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3.Mo 26:3-13: Jehova verspricht in den folgenden Versen die Segnungen, welche es mit sich bringen würde alle seine Gebote zu halten. Der Regenschauer würde zum Ertrag führen und die Bäume Frucht tragen. Das Dreschen würde von der Weinlese abgelöst und Brot bis zur Sättigung für Sicherheit im ganzen Land sorgen. Kriege und Unruhen würde Jehova selbst fern halten.

 

Hosea spricht prophetisch davon, dass diese Gebote durch das künftige „Israel Gottes“, die „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“, gehalten werden und zu Gottes reichem Segen führen werden. Gott selbst wird der Königreichsregierung unter Jesu Obhut antworten, es sind die „neuen Himmel“, so wie Er zuvor bereits Moses und dann Jesus auf deren Bitten hin geantwortet hatte! Gott selbst lässt nun die Erde ihren Ertrag hervorsprossen!

 

http://harmagedon.com.ar/X/Aktivit%C3%A4ten/X1.34%20%20Mitarbeit-Dateien/image051.jpg*** Rbi8  Hosea 2:21-23 ***

Und es soll geschehen an jenem Tag, daß ich antworten werde‘, ist der Ausspruch Jehovas, ich werde den [[neuen]] Himmeln antworten, und sie ihrerseits werden der Erde antworten; 22 und die Erde ihrerseits wird dem Korn und dem süßen Wein und dem Öl antworten; und sie ihrerseits werden Jesreel [„Gott wird Samen säen“] antworten. 23 Und ich werde sie mir gewiß wie Samen in die Erde säen, und ich will derjenigen Barmherzigkeit erweisen, der nicht Barmherzigkeit erwiesen wurde [[(Lo-Ruhama: die Nation Juda)]], und ich will zu denen, die nicht mein Volk sind, sprechen: „Du bist mein Volk“; und sie ihrerseits werden sagen: „[Du bist] mein Gott.“ [[Lo-Ammi: Christen]]‘ “

 

Die von Jesus am Gerichtstag [B2] der Endzeit als seine „Schafe“ anerkannte „grosse Volksmenge“ [[Lo-Ammi]] wird das Erbarmen Jehovas kennen lernen. Jehova hat sie nun als „mein Volk“ anerkannt hat, wie Jesus Ihm am ersten Tag des Erntedankfestes [BbC] nach Harmagedon [Bb1] das „Israel Gottes“ zur Wiedervermählung übergibt (Hos 2:19, 20). Dazu gehört jeder, den Jesus am Gerichtstag vor Jehova als sein Eigentum bekannt hat, als „Schaf“ auf seine rechte Seite aussonderte! (Mat 25:31-46)

 

Der Prophet Micha spricht davon, dass Jehova selbst unter Jesu Führung als Friedensfürst nach Harmagedon alle Kriege aufhören lassen wird und neuerlich dasselbe GESETZ Gottes von Jerusalem zu der ganzen Erde hin ausgehen wird. Der „Berg des Hauses Jehovas“, Zion, auf dessen Höhe Moria der Tempel Jehovas stand und der das Zentrum der Staatsführung Israels darstellte, dieser Berg wird wiederum erhöht sein. Diesmal nicht bloss über die Nation Israel, das auserwählte „Israel Gottes“, nein über die ganze Erde und deren Regierungen aus den 144.000 Priesterkönigen!

 

*** Rbi8  Micha 4:1-4 ***http://wol.jw.org/de/wol/ml/r10/lp-x/41

Und es soll geschehen im Schlußteil der Tage, [daß] der Berg des Hauses Jehovas fest gegründet werden wird über dem Gipfel der Berge, und er wird gewiß erhaben sein über die Hügel; und zu ihm sollen Völker strömen. 2 Und viele Nationen werden bestimmt hingehen und sagen: „Kommt, und laßt uns zum Berg Jehovas hinaufziehen und zum Haus des Gottes Jakobs; und er wird uns über seine Wege unterweisen, und wir wollen auf seinen Pfaden wandeln.“ Denn von Zion wird [das] Gesetz [[GESETZ]] ausgehen und das Wort Jehovas von Jerusalem. 3 Und er wird gewiß Recht sprechen unter vielen Völkern und die Dinge richtigstellen hinsichtlich mächtiger Nationen in der Ferne. Und sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen schmieden müssen und ihre Speere zu Winzermessern. Nicht werden sie [das] Schwert erheben, Nation gegen Nation, auch werden sie den Krieg nicht mehr lernen. 4 Und sie werden tatsächlich sitzen, jeder unter seinem Weinstock und unter seinem Feigenbaum, und da wird niemand sein, der [sie] aufschreckt; denn der Mund Jehovas der Heerscharen selbst hat [es] geredet.

 

Micha wie schon zuvor Jesaja verbinden dies mit dem „Schlussteil der Tage“, einem Begriff der mit dem „Tag des Herrn“ parallel läuft und das Ende dieses herrschenden Systems Satans und den Aufbau des neuen Systems unter Führung Jesu beinhaltet.

 

Wo früher die Nation Israel zu den Festzeiten zum Berg Jehovas nach Jerusalem und Zion hin strebten, da werden es nun viele Nationen sein die Gottes Angesicht suchen! Sie alle kommen zur Unterweisung die von Jehova ausgeht, um den schmalen aber geraden Weg zu gehen, der Gottes Willen entspricht. Gottes Rechtsprechung wird wiederum aufgrund seines GESETZES erfolgen, das durch Moses der Nation Israel gegeben wurde und durch Jesus bis an die Enden der Erde Verkündigung erlangte!

 

(Offenbarung 7:9, 10)  Nach diesen Dingen sah ich, und siehe, eine große Volksmenge, die kein Mensch zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Zungen stand vor dem Thron und vor dem Lamm, in weiße lange Gewänder gehüllt, und Palmzweige waren in ihren Händen. 10 Und sie rufen fortwährend mit lauter Stimme, indem sie sagen: Die Rettung [verdanken wir] unserem Gott, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm.“

 

Das Lamm“ sitzt nicht auf dem Thron Gottes, denn Jesus weilt erneut als Mensch inmitten seiner Völker! Er war und wird nie Teil eines dreieinigen Gottes sein, denn Jehova allein ist wahrer Gott!

 

Die Völker werden das Recht Gottes, Sein GESETZ weiterhin in ihren Sabbatversammlungen und zu den Festzeiten nun erneut in Jerusalem verkündigt erhalten und sich alle nun danach richten! Dadurch wird Rechtsgleichheit geschaffen und durch gerechtes Gericht der 144.000 Priesterkönige erdenweit durchgesetzt: “Oder wißt ihr nicht, daß die Heiligen die Welt richten werden? Und wenn durch euch die Welt gerichtet werden soll, seid ihr da nicht geeignet, ganz geringfügige Dinge rechtlich zu entscheiden?“ (1.Kor 6:1, 2)

 

Alle Völker „die aus der grossen Drangsal kommen“ haben sich freiwillig schon vor dem Gerichtstag und Harmagedon dieses GESETZ zu Eigen gemacht, dessen Frucht wahre Gerechtigkeit mittels Gottesliebe und Liebe zum Nächsten sind! Die Grundlage für Kriege, die Hab- und Machtsucht, Rassendünkel und Ausbeutung seitens der heute Herrschenden wird der Vergangenheit angehören! (Off 7:9, 14) Jakobus, Jesu Halbbruder erklärte hierzu in seinem Brief:

 

*** Rbi8  Jakobus 4:1-4 ***

Woher kommen Kriege und woher Streitigkeiten unter euch? Kommen sie nicht von dieser Quelle, nämlich von euren Begierden nach sinnlichem Vergnügen, die in euren Gliedern im Streit liegen? 2 Ihr begehrt, und doch habt ihr nicht. Ihr fahrt fort zu morden und seid weiterhin habsüchtig, und ihr könnt doch nicht erlangen. Ihr fahrt fort, zu streiten und Krieg zu führen. Ihr habt nicht, weil ihr nicht bittet. 3 Ihr bittet, und doch empfangt ihr nicht, weil ihr für einen falschen Zweck bittet, um [es] in euren Begierden nach sinnlichem Vergnügen zu verbrauchen.

4 Ihr Ehebrecherinnen, wißt ihr nicht, daß die Freundschaft mit der Welt Feindschaft mit Gott ist? Wer immer daher ein Freund der Welt sein will, stellt sich als ein Feind Gottes dar.

 

http://www.iwkoeln.de/_storage/asset/70473/storage/iwm:image-zoom/file/440123/350322.jpgDie christlichen Vorsteher ihrer Kirchen können nicht empfangen, weil sie zu einem falschen Zweck bitten! Sie möchten nicht das Kommen des Königreiches Jehovas, sondern halten an ihren selbst aufgerichteten, den usurpierten Reichen ihrer eigenen Kirche fest! Sie handeln nicht nach Gottes GESETZ und halten nicht Jesu Gebote, so dass sie auch nicht in dessen Liebe sind! „Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt. Wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden, und ich will ihn lieben und mich ihm deutlich zeigen.“ (Joh 14:21)

 

Statt in Städten zusammengepfercht zu sein wird es wiederum wie zu Beginn Israels Grundbesitz für alle auf der ganzen Erde geben und die Mehrheit wird von dem leben, was sie selbst von ihrem Grund und Boden erntet! Jehova verspricht denen, die ihn lieben und Gehorsam zeigen, dass er seinen Bund bestimmt ausführen wird. Es soll im Überfluss Nahrungsmittel geben und nicht mehr wie heute Hunger für einen Drittel der Erdbevölkerung, während nur etwa 20% im Überfluss leben. Dies ist aufgrund der korrupten Regierungen und gottentfernten Religionen möglich, die heute für die Misswirtschaft und Gottlosigkeit verantwortlich sind, weil sie Gottes Rat und sein GESETZ ablehnen. Wer die Auferstehung der Toten in den Himmel verlegt, den stört es auch nicht gross, wenn heute die Erde zerstört wird! Gottes Wort aber verspricht, dass „Gottes Zelt“ erneut bei den Menschen sein wird, so wie es innerhalb Israels war!

 

http://data6.blog.de/media/061/4997061_a87f5ec125_m.jpeg*** Rbi8  3. Mose 26:11-12 ***

Und ich werde gewiß meine Stiftshütte in eure Mitte setzen, und meine Seele wird euch nicht verabscheuen. 12 Und ich werde tatsächlich in eurer Mitte wandeln und mich als euer Gott erweisen, und ihr eurerseits werdet euch als mein Volk erweisen.

 

Jesu Hinweis, dass keines der guten Worte Jehovas dahingefallen sei wird sich bestimmt als richtig erweisen. Der Apostel Johannes spricht dieselben Worte erneut in der Offenbarung, die bereits Moses im GESETZ geäussert hat! Das Zelt Gottes wird wiederum bei den Menschen weilen, das Zentrum, von dem aus jegliche Macht und Autorität ausgeht, die wahre Theokratie sich aufbaut!

 

*** Rbi8  Offenbarung 21:1-4 ***

Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der frühere Himmel und die frühere Erde waren vergangen, und das Meer ist nicht mehr. 2 Ich sah auch die heilige Stadt, das Neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitgemacht wie eine für ihren Mann geschmückte Braut. 3 Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. 4 Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.“

 

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/66/Andrea_Mantegna_012.jpgDie „Braut“, die Jehova sich erneut vermählen wird, von der Hosea spricht (Hos 2:19, 20), sie ist durch Jesus dargestellt, der die Apostel und die versiegelten 144.000 Priesterkönige vertritt! War er zuvor seit seiner Himmelfahrt an der Seite Gottes, so wird er künftig wiederum an der Seite seiner Apostel weilen und die kommenden Könige der Erde werden ihnen dienen! Es lohnt auf Gottes GESETZ in den kleinsten Dingen zu achten und diese andere zu lehren! Die Apostel hatten Jesu Auftrag ausgeführt und ihre Lehre bis an die Enden der damalig zugänglichen Erde verbreitet. Nun erfüllt sich vor den Augen der Apostel am Tag des „Abendessen der Hochzeit des Lammes“ das, was Engel den erstaunten Aposteln vorhergesagt hatten:

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 1:9-11 ***

Und nachdem er diese Dinge gesagt hatte, wurde er, während sie zuschauten, emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf, von ihren Augen hinweg. 10 Und als sie unverwandt zum Himmel schauten, während er hinfuhr, siehe, da standen zwei Männer in weißen Kleidern neben ihnen, 11 und sie sprachen: Männer von Galiläa, warum steht ihr da und schaut zum Himmel empor? Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird so kommen, in derselben Weise, wie ihr ihn in den Himmel habt gehen sehen.

 

Nur durch die von Paulus angekündigte Frühauferstehung war es möglich den Ablauf der kommenden Ereignisse exakt zu verstehen und sich von mystischen Illusionen, dass die Toten im Himmel seien zu lösen und der offenbarten Realität entgegen zu hoffen!

 

6.1.5.2        3.Mo 26:14-32:  Strafankündigung für das Brechen der Gebote und richterlichen Entscheidungen

3.Mo 26:14-32: So wie Gott Segen für das Halten der Gebote angekündigt hatte verspricht Jehova in den kommenden Versen die Strafankündigungen, wenn die Gebote und richterlichen Entscheidungen missachtet werden. Das betraf die Israeliten direkt, welche mehrfach Gottes Gericht erleiden mussten, weil sie schnell ihre Liebe wiederum vergessen hatten. Es betrifft aber genauso uns, die wir zum geistigen Israel gehören, die ein noch grösseres und umfassenderes göttliches Gericht in Harmagedon erwartet:

 

*** Rbi8  3. Mose 26:14-17 ***

Wenn ihr jedoch nicht auf mich hören noch alle diese Gebote tun werdet 15 und wenn ihr meine Satzungen verwerfen werdet und wenn eure Seelen meine richterlichen Entscheidungen verabscheuen werden, so daß ihr nicht alle meine Gebote tut und so meinen Bund brecht, 16 dann werde ich euch meinerseits folgendes tun, und zur Strafe werde ich gewiß Bestürzung durch Tuberkulose und hitziges Fieber, das die Augen versagen und die Seele verschmachten läßt, über euch bringen. Und ihr werdet euren Samen einfach umsonst säen, da eure Feinde ihn bestimmt essen werden. 17 Und ich werde tatsächlich mein Angesicht gegen euch richten, und ihr werdet vor euren Feinden zweifellos eine Niederlage erleiden; und die, die euch hassen, werden euch einfach niedertreten, und ihr werdet bestimmt fliehen, wenn keiner euch nachjagt.

 

Mit dem Untertauchen im Wasser schlossen wir den Bund: „Im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes“, wobei dieser Geist Gottes, jedes Seiner Worte für oder gegen uns Zeugnis ablegt am Tag des Gerichtes! Jehova selbst erklärt:

 

(Maleachi 3:5-7)  Und ich will mich euch nahen zum Gericht, und ich will ein schneller Zeuge sein gegen die Zauberer und gegen die Ehebrecher und gegen die falsch Schwörenden und gegen diejenigen, die mit dem Lohn eines Lohnarbeiters, mit [der] Witwe und mit [dem] vaterlosen Knaben betrügerisch handeln, und diejenigen, die den ansässigen Fremdling wegweisen, wobei sie mich nicht gefürchtet haben“, hat Jehova der Heerscharen gesprochen.

6 „Denn ich bin Jehova; ich habe mich nicht geändert. Und ihr seid Söhne Jakobs; ihr seid nicht zu eurem Ende gekommen. 7 Von den Tagen eurer Vorväter her seid ihr von meinen Bestimmungen abgewichen und habt [sie] nicht gehalten. Kehrt um zu mir, so will ich zu euch umkehren“, hat Jehova der Heerscharen gesprochen.

 

Niemand kann Jehova betrügen, da er jeden unserer Gedanken kennt und exakt zwischen menschlicher Schwäche und willentlicher Übertretung zu unterscheiden vermag! Als geistiges Israel sind wir mit unserer Taufe wie adoptierte Söhne und gehören zu Jakob! Wir sind als Christen aus den Heiden von einem wilden Olivenbaum als Stecklinge in den saftigen Ölbaum eingepfropft worden!

 

Jesus, als „Richter der ganzen Erde“ hat Gott das Richten Jesu übertragen (1.Mo 18:25; Ps 2:7-9; 110:5, 6; Joh 3:19; ) wird am kommenden Gerichtstag exakt das ausführen, was er vom Vater her und durch die „sieben Augen“, die Vollzahl der Engel (Off 5:6) als seine Zeugen hören wird, die Gottes Rechtsmassstab als Richtschur haben!

 

(Johannes 5:22-24)  Denn der Vater richtet überhaupt niemand, sondern er hat das gesamte Gericht dem Sohn übergeben, 23 damit alle den Sohn ehren, so wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat. 24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer auf mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, hat ewiges Leben, und er kommt nicht ins Gericht, sondern ist aus dem Tod zum Leben hinübergegangen.

 

Jesus selbst bestätigt das Gericht in seinen Händen zu haben aber nur gemäss dem zu richten, was er vom Vater her hört! Da gemäss GESETZ zwei oder drei Zeugen nötig sind wird auch Jehova dies so halten und statt selbst Richter zu sein als Kronzeuge mit Engeln auftreten, die das wahre Begeben bezeugen werden! Niemand sollte dies leicht nehmen, sondern die Zeit ausnutzen die Gott noch einräumt und „das Leben wählen“!

 

(Johannes 5:30)  Ich kann gar nichts aus mir selbst tun; so, wie ich höre, richte ich; und mein Gericht ist gerecht, denn ich suche nicht meinen eigenen Willen, sondern den Willen dessen [zu tun], der mich gesandt hat.

 

Da Jehova keinerlei Straffreiheit gewährt und sich jeder kleinste Buchstabe des GESETZES erfüllen wird muss auch dieser Teil der Ankündigung seine endgültige Vollendung finden!

 

http://myy.haaga-helia.fi/~a1000480/Israel/Pictures/Masada.jpgIn seinen Buch Der jüdische Krieg beschreibt der jüdische Schriftsteller Flavius Josephus, was in der Zeit vom Jahr 66 bis 70 u.Z. in Judäa und Jerusalem geschah. Die Zeit von etwa dreieinhalb Jahren umfasst die Terrorangriffe der Zeloten auf die römische Festung Massada am Roten Meer bis zur Zerstörung des Tempels und der Stadt Jerusalem dreieinhalb Jahre später. Viele der angekündigten Plagen kamen damals über die Juden. Eine letzte Erfüllung steht aber noch aus! Sie beginnt mit dem „Aufstellen des abscheulichen Dings, das Verwüstung verursacht“ von dem der Prophet Daniel und Jesus in Matthäus 24:15 berichten (Da 11:31; 12:11; Mat 24:)

 

Die Offenbarung ihrerseits spricht im selben Geist für unsere Tage von „sieben Schalen“, die mit den Plagen Gottes angefüllt sind! Der gesamte Grimm Gottes wegen der Gottlosigkeit der Menschen wird schlussendlich über die ganze Erde hin ausgegossen! Johannes sieht in Visionen, was geschieht: „Und eines der vier lebenden Geschöpfe gab den sieben Engeln sieben goldene Schalen, die voll des Grimmes Gottes waren, der da lebt für immer und ewig.

 

image024*** Rbi8  Offenbarung 15:5-8 ***

Und nach diesen Dingen sah ich, und das Heiligtum des Zeltes des Zeugnisses wurde im Himmel geöffnet, 6 und die sieben Engel mit den sieben Plagen kamen aus dem Heiligtum heraus, bekleidet mit reiner, hellglänzender Leinwand und um die Brust gegürtet mit goldenen Gürteln. 7 Und eines der vier lebenden Geschöpfe gab den sieben Engeln sieben goldene Schalen, die voll des Grimmes Gottes waren, der da lebt für immer und ewig. 8 Und das Heiligtum wurde wegen der Herrlichkeit Gottes und wegen seiner Macht mit Rauch erfüllt, und niemand war imstande, das Heiligtum zu betreten, bis die sieben Plagen der sieben Engel zu Ende waren.

 

Zu diesem Zeitpunkt ist Gottes Heiligtum, sein Zelt noch im Himmel! Engel führen Gottes Gericht gegen die Erde hin aus, das zuvor durch Gerichtsbotschaften mittels der Offenbarung auf der ganzen Erde verkündigt worden ist! Die Plagen treffen somit die Menschen nicht unvorbereitet! Jesus hatte die sieben Versammlungen gewarnt!

 

Obwohl die Israeliten bereits durch Plagen auf kommende weitere Gerichte vorbereitet wurden kehrten sie jeweils nur für kurze Zeit von ihrem falschen Weg um, worauf sie erneut in dieselben verdrehten Handlungen zurückkehrten. Jehova kündigte daraufhin härtere Züchtigungen an!

 

*** Rbi8  3. Mose 26:18-20 ***

Wenn ihr dennoch trotz dieser Dinge nicht auf mich hören werdet, dann werde ich euch siebenmal soviel für eure Sünden züchtigen müssen. 19 Und ich werde den Stolz eurer Stärke brechen und euren Himmel wie Eisen und eure Erde wie Kupfer machen müssen. 20 Und eure Kraft wird einfach für nichts verbraucht werden, da eure Erde ihren Ertrag nicht geben wird, und der Baum der Erde wird seine Frucht nicht geben.

 

Der Stolz, der keine wahre Gottesfurcht offenbart, er soll gebrochen werden! Trotz ungeheuerlicher Anstrengungen dem Hunger Herr zu werden wird die Erde schlussendlich ihre Frucht nicht geben! Wir leben heute in einer solchen Zeit! Die Herrscher der „alten Himmel“ sind wie Eisen und die „alte Erde“ der Menschheit zeigt sich hart wie Kupfer! Ihre Kraft wird mit tausendfachen unsinnigen Tätigkeiten verbraucht! Die ganze Welt ist in Stress ohne das wirkliche Ziel zu erreichen, Zufriedenheit und Sicherheit, die Frieden bedeuten! Sehen sie aber den bedauernswerten Zustand ein und ändern sie sich? Johannes sieht in der 5. Vision, was in unseren Tagen wirklich vor sich geht: Wir torkeln vom Schlechten hin zum Schlimmeren!

 

*** Rbi8  Offenbarung 9:20-21 ***

Aber die übrigen der Menschen, die durch diese Plagen nicht getötet wurden, bereuten die Werke ihrer Hände nicht, so daß sie die Dämonen nicht [mehr] angebetet hätten sowie die Götzen aus Gold und Silber und Kupfer und Stein und Holz, die weder sehen noch hören, noch gehen können; 21 und sie bereuten ihre Mordtaten nicht noch ihre spiritistischen Bräuche, noch ihre Hurerei, noch ihre Diebstähle.

 

Die Offenbarung enthüllt, dass dem nicht so ist: Die Menschen zeigen nicht Einsicht darüber, dass es selbstverschuldet ist, was ihnen widerfährt! Gottes GESETZE werden weiterhin ignoriert und statt dem Schöpfer Ehre zu geben werden die von Menschen geschaffenen neuen Götter angebetet! Dämonen sind es, die dahinter stehen und die Dinge lenken!

 

image009Trotz all der Plagen, welche die Menschen heute heimsuchen ist keine wahre Umkehr festzustellen, soweit unser Auge reicht! Die Religionsführer werden weiterhin wie Götter verehrt und ihnen wird Glauben geschenkt, dass sie im letzten Moment noch Heilung und Rettung vermitteln könnten.

 

image042Sie bilden durch das „World Council of Religious Leaders“ gemeinsam ein Abbild der politischen UNO, des siebenköpfigen „wilden Tieres“. Als eine geeinte religiöse „Stadt“, „die auf sieben Bergen sitzt“ befindet sie sich im Widerstreit gegen das „Jerusalem droben“. Dieses irdische „Jerusalem“ handelt als eine von Blut betrunkene Hure, als „Babylon die Grosse“, welche auf der internationalen Politik reitet!

 

Die Hoffnung der Menschheit konzentriert sich weiterhin auf das Werk ihrer eigenen Hände, auf die politische Organisation der UNO und deren Proklamation der Menschenrechte, einem Götzen besonderer Art, von dem sie im Zusammenwirken mit dem religiösen Abbild Frieden erwarten!

 

(1. Thessalonicher 5:3-5)  Wann immer sie sagen: „Frieden und Sicherheit!“, dann wird plötzliche Vernichtung sie überfallen wie die Geburtswehe eine Schwangere; und sie werden keinesfalls entrinnen. 4 Ihr aber, Brüder, ihr seid nicht in Finsternis, so daß jener Tag euch so überfalle, wie er Diebe [überfallen] würde, 5 denn ihr alle seid Söhne des Lichts und Söhne des Tages. Wir gehören weder zur Nacht noch zur Finsternis.

 

Finsternis bedeutet Unverständnis der Zusammenhänge und vor allem der heiligen Aussprüche Gottes die sich allesamt erfüllen müssen! Dem herrschenden System zu vertrauen das beständig am Bankrott wie auf Messers Schneide einhergeht und alle paar Jahre einen dritten Weltkrieg herauf zu beschwören droht zeichnet uns bestimmt nicht als Weise aus!

 

6.1.5.3        3.Mo 26:20-45:  Gott kündigte das Exil an, weil Israel das Sabbatgebot gebrochen hat und Er kehrt sich schlussendlich von seinen Volk ab; Wiederherstellung angesagt

3.Mo 26:40-45: Der zweite Teil der Erfüllung der Vorhersagen Gottes durch Moses erfüllte sich Israel im Jahre 607 v.u.Z., als Nebukadnezar Jerusalem und den Tempel zerstörte und die Nation ins Exil nach Babylon ging!

 

*** Rbi8  3. Mose 26:34-35 ***

Zu jener Zeit wird das Land seine Sabbate abzahlen, alle Tage, die es verödet liegt, während ihr im Land eurer Feinde seid. Zu jener Zeit wird das Land Sabbat halten, da es seine