Newsletter „DER WEG“ 7/08-5   August 2007

Neubearbeitung: 18.11.15

 

 

7.8.1  Die Ohrenbeichte vor dem Priester:  Was ist Gottes Standpunkt?

 

1.Teil:  Das Gewissen verlangt nach einer Reinigung von Sünde!

 

   Die Form, wie wir unsere Sünden eingestehen sollen, um mit dem Nächsten und vor allem mit Gott in Einklang zu kommen wird von christlicher Religion zu Religion unterschiedlich betrachtet. Aber: Ist es wirklich so schwierig Gottes Standpunkt hierzu zu verstehen oder ist es nicht vielmehr so, dass die Religionen dieses Thema als Instrument benutzen, um andre auszuforschen und damit ihre innere Struktur zu schützen und zu stärken? Wenn dem so wäre, müsste natürlich ein Mantel des Schweigens darüber gebreitet werden!

 

Kirche wollte Sex-Skandal vertuschen!   Nach den Skandalen von homosexuellen Priestern und Päderasten vorab in katholischen und später auch protestantischen Institutionen tauchte natürlich die Frage auf, warum denn niemand gehandelt hat, obwohl alle die im seelsorgerischen Bereich tätig waren davon gewusst haben mussten! Die Beichte der Kinder und der Missbrauchenden war doch ein kirchliches Erfordernis! Priester, Bischöfe und Kardinäle hüllten sich in Schweigen und zeigten als Kollektiv Mittäter gewesen zu sein, die grosse Blutschuld auf sich geladen hatte! Der jeweils gerade herrschende Papst konnte sich nicht herausreden davon nichts gewusst zu haben, sondern muss vollumfänglich als Mitverantwortlicher bezeichnet werden!

 

   Wer als Vorsteher dient ist auch als Hirte ein Wächter der Herde und von ihm wird mehr verlangt als das Übliche!In der Tat, von jedem, dem viel gegeben wurde, wird viel verlangt werden; und wen man über vieles setzt, von dem wird man mehr als das Übliche verlangen. (Lu 12:48) Die Worte Jehovas an Hesekiel zeigen die Aufgabe, die jeder Vorsteher annehmen muss:

 

(Hesekiel 3:17-21)  „Menschensohn, zu einem Wächter habe ich dich für das Haus Israel gemacht, und du sollst [die] Rede aus meinem Mund hören, und du sollst sie von mir aus warnen. 18 Wenn ich zu einem Bösen spreche: ‚Du wirst ganz bestimmt sterben‘, und du warnst ihn tatsächlich nicht und redest nicht, um den Bösen vor seinem bösen Weg zu warnen, um ihn am Leben zu erhalten, so wird er, da er böse ist, in seiner Vergehung sterben, aber sein Blut werde ich von deiner eigenen Hand zurückfordern. 19 Was aber dich betrifft, falls du einen Bösen gewarnt hast und er tatsächlich nicht umkehrt von seiner Bosheit und von seinem bösen Weg, so wird er selbst wegen seiner Vergehung sterben; doch was dich betrifft, du wirst deine eigene Seele befreit haben. 20 Und wenn sich ein Gerechter von seiner Gerechtigkeit abwendet und tatsächlich unrecht tut und ich dann einen Anstoß zum Straucheln vor ihn hinlege, wird er selbst sterben, weil du ihn nicht warntest. Wegen seiner Sünde wird er sterben, und seiner gerechten Taten, die er tat, wird nicht gedacht werden, aber sein Blut werde ich von deiner eigenen Hand zurückfordern. 21 Und was dich betrifft, falls du einen Gerechten gewarnt hast, damit der Gerechte nicht sündige, und er seinerseits tatsächlich nicht sündigt, wird er ganz bestimmt weiterhin leben, weil er gewarnt worden war, und du selbst wirst deine eigene Seele befreit haben.“

 

   Beachten wir bitte, dass Gott bestimmt, was eine todbringende Sünde ist und was nicht! Auch Jesus warnte deutlich vor der „Sünde wider den heiligen Geist“, die weder „in diesem noch im kommenden System“ Vergebung erlangt! Dem Sinne nach bedeutet es Gottes Aussage betreffend Sünde und Folge von Sünde zu verneinen! Das hatte der Satan, die Urschlange bereits in der ersten Lüge der Eva gegenüber getan und wurde dadurch zum Totschläger! Jesus bezeichnete die Führer seiner Tage als Kinder ihres Vaters, des Teufels! Eine harte Anschuldigung aber mit den obigen Worten Gottes an Hesekiel vollkommen im Einklang!

 

(Johannes 8:42-47)  Auch bin ich ja nicht aus eigenem Antrieb gekommen, sondern jener [[Gott Jehova]] hat mich ausgesandt. 43 Wie kommt es, daß ihr nicht versteht, was ich rede? Weil ihr nicht auf mein Wort hören könnt. 44 Ihr seid aus eurem Vater, dem Teufel, und nach den Begierden eures Vaters wünscht ihr zu tun. Jener war ein Totschläger, als er begann, und er stand in der Wahrheit nicht fest, weil die Wahrheit nicht in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er gemäß seiner eigenen Neigung, denn er ist ein Lügner und der Vater der [Lüge]. 45 Weil ich dagegen die Wahrheit sage, glaubt ihr mir nicht. 46 Wer von euch überführt mich einer Sünde? Wie kommt es, daß ihr mir nicht glaubt, wenn ich die Wahrheit rede? 47 Wer aus Gott ist, hört auf die Worte Gottes. Darum hört ihr nicht zu, weil ihr nicht aus Gott seid.“

 

   Es gilt somit erneut auch bei diesem Thema exakt auf Jesu Worte zu hören, der selbst nirgends eine Sünde machte und dem Gott alleine die Autorität gab wirklich Sünden zu vergeben, das heisst, sie im „Buch des Lebens“ auszutilgen! Wir wollen genau erfahren, was Kirchen lehren und tun, was deren verdeckte Absichten sind und welche Folge ihr Handeln hat! Hinter Heuchlern und Lügner her zu rennen endet bestimmt mit dem eigenen Todesurteil! Unser eigenes Leben steht auf dem Spiele!

 

Leere Kirchen, leere Beichtstühle:    Die Beichte gilt als eines der sieben Sakramente in der Katholischen wie auch der Orthodoxen Kirche. Unter bestimmten Umständen, wie z.B. bei der letzten Ölung existiert in jenen Institutionen auch eine Generalabsolution, wo ohne Konfession durch den Priester alle Sünden vergeben werden.

 

   In der evangelisch-lutherischen Kirche gilt die Beichte als das dritte Sakrament. Die anglikanische und lutherische Kirche kennen neben der Privatbeichte auch noch die „allgemeine Beichte“ während eines Gottesdienstes! Auch die altkatholische Kirche hat das Beichtgespräch und daneben noch ein eigenständiges Busssakrament, „die Feier der Versöhnung“, ohne dass jeder seine Vergehen offenlegt.

 

   Die kirchliche Beichte ist ein formelles Gespräch mit dem Seelsorger. Es endet in einer Formel wie:Deine Sünden sind dir vergeben oder „Ich spreche dich los von deinen Sünden.“ Diese Sündenvergebung erfolgt im Namen des Christus, zeigt aber eine Machtstellung dessen, der die Absolution erteilt oder auch verweigern kann. Dass nur Gott Sünden vergeben kann, das war den Juden bewusst, Jesus aber zeigte, dass Gott ihm diese Autorität als einem Mensch übertragen hatte!

 

(Matthäus 9:1-8)  Da stieg er in das Boot, fuhr hinüber und kam in seine eigene Stadt. 2 Und siehe, man brachte ihm einen Gelähmten, der auf einem Bett lag. Als Jesus ihren Glauben sah, sagte er zu dem Gelähmten: Fasse Mut, Kind; deine Sünden sind vergeben.“ 3 Und siehe, einige von den Schriftgelehrten sagten bei sich: „Dieser Mensch lästert.“ 4 Und Jesus, der ihre Gedanken erkannte, sprach: „Warum denkt ihr Böses in eurem Herzen? 5 Was ist zum Beispiel leichter, zu sagen: Deine Sünden sind vergeben, oder zu sagen: Steh auf, und geh umher? 6 Damit ihr aber wißt, daß der Menschensohn Gewalt hat, auf der Erde Sünden zu vergeben —“, darauf sprach er zu dem Gelähmten: „Steh auf, heb dein Bett auf, und geh zu deinem Haus. 7 Und er stand auf und ging weg zu seinem Haus. 8 Als die Volksmengen dies sahen, wurden sie von Furcht ergriffen, und sie verherrlichten Gott, der Menschen solche Gewalt gab.

 

   Beachten wir, dass Jesus auf den Gelähmten zuging und ihm unaufgefordert dessen Sünden vergab! Es gab keine Beichte! Allein der Glaube jenes Gelähmten in ihn als Gottes Abgesandten war es, der ihn veranlasste zu handeln! Jesus zeigte dabei sein Recht Sünden zu vergeben dadurch, dass Gott den Gelähmten vollkommen gesund machte!

 

   Gott bestätigte im Moment, dass er Jesus die Macht gegeben hatte Sünden zu vergeben! Wer aber hat diese Macht den Priestern verliehen und wodurch bestätigt Gott diese Machtverleihung heute? Dies wollen wir im Verlauf des Artikels untersuchen!

 

Die Didache: Erstes Regelwerk der Kirche: "Doctrina Apostulorum"    Als erstes ausserbiblisches Dokument, wo erstmals die Beichte erwähnt wird, gilt die „Didache“ oder „Docrina apostulorum“ die auch „Lehre des Herrn durch die zwölf Apostel für die Heiden“ genannt wird. Sie wird um das Jahr 150-180 u.Z. aus Syrien stammend datiert und dort wird die Beichte erwähnt jedoch noch nicht als Sakrament! Sie gilt als früheste Kirchenordnung, somit erste Grundlage für eine kirchliche Hierarchie! Beachten wir zudem, dass nur Paulus der Apostel für die Heiden war und seine Lehren in seinen Briefen und der Apostelgeschichte erörtert wird! Er aber stellte seine gesamte Autorität gegen die Bevormundung der Versammlungen durch eine herrschende Minderheit! Die „Didache“ wurde von der abgefallenen Kirche lange Zeit gar zum Kanon der Schriften gezählt! Erst der Kirchenhistoriker Eusebius von Cäsarea (260-339 u.Z.) verwarf sie als eine unechte, nichtapostolische Schrift! 1873 wurde sie in Istanbul neu entdeckt. Sie diente der Belehrung neu Hinzukommender nach der Taufe.

 

   Erst der Kirchenvater Irenäus von Lion (135-202 u.Z.), er stammte aus Smyrna (heutiges Izmir, Türkei) und war ein Schüler Polykarps der noch von Johannes belehrt worden sei und gilt als erster systematischer Theologe des 2.Jahrhunders, Begründer christlicher Dogmatik. Von ihm stammt die „Regula fidei“, dieRegel des Glaubens. Irenäus schildert als Erster eine öffentliche Beichte. Der Kirchenvater Origenes (185-254) verlangte ein öffentliches Bekennen gravierender Verstösse. Erst ab dem dritten Jahrhundert nahmen Ohrenbeichten zu, insbesondere durch Mönchspriester und Eremiten wurde dies verbreitet.

 

   Da der Kirchenvater Augustinus (354-430 u.Z.) in seinen Schriften nichts von Beichten erwähnt, so dürfte die Einführung als Sakrament erst um das fünfte Jahrhundert gekommen sein. Ab dem neunten Jahrhundert wurde der Ablauf der Beichte zudem standardisiert. Darum gilt in der Katholischen und Orthodoxen Kirche, die sich erst drei Jahrhunderte später abtrennte dasselbe Schema! Es waren hauptsächlich irische und schottische Mönche, welche die Ohrenbeichte danach in ganz Europa verbreiteten.

 

   Das Beichtgeheimnis wurde erst am Laterankonzil 1215 festgesetzt. Das Kirchendekret „Omnis utriusque sexus“ ordnete in seinem 12. Kanon die jährliche Beichte als verpflichtend an. Ein Priester der das Beichtgeheimnis bricht kann vom Amt suspendiert werden und dies hat gar die Exkommunikation zur Folge. Ein Schleier wurde dadurch über die Beichte gebreitet, wo nun schwerste Sünden scheinbar unaufgedeckt angehört und zugedeckt wurden, gar Absolution erhielten! Eine wahre Einladung zum Sündigen!

 

(Sprüche 29:24)  Wer Teilhaber mit einem Dieb ist, haßt seine eigene Seele. Einen Eid, der eine Verfluchung in sich schließt, mag er hören, aber er berichtet nichts.

 

Durch Absolution Befreiung aus dem Fegefeuer?   Dass Absolution dann auch noch mittels Zahlungen durch den Sündenablass erreicht werden konnte setzte dem Verbrechen an der Menschlichkeit die Krone auf! Wer genügend Geld gestohlen hatte, Mörder, Menschenräuber und Vergewaltiger konnten sich selbst vor dem Fegefeuer und gar der Höllenstrafe freikaufen, wenn der Schuldige dem Vatikan eine bestimmte Summe überschrieb! Mit Ablässen wurde gehandelt wie mit Wertpapieren!

 

Luther nagelt seine 95 Thesen an die Kirchentür in Wittenberg    Ja, Martin Luthers Streit mit Rom und die ganze Bewegung der Reformation entzündete sich am Ablasshandel! Seine 95 Thesen schlug er an die Kirchentüre zu Wittenberg. Der kirchliche Betrug am Gläubigen war so offensichtlich geworden, dass eine Revolution vom Volk her unausweichlich wurde!

 

   Sind wir heute erneut in einer vergleichbaren Situation, wo man uns „Frieden und Sicherheit“ verspricht? Auch die Beichte und der Ablass durch den Priester verkündeten Frieden mit Gott und der Kirche! Paulus aber geht es um den kommenden Gerichtstag Gottes!

 

(1. Thessalonicher 5:3-5)  Wann immer sie sagen: „Frieden und Sicherheit!“, dann wird plötzliche Vernichtung sie überfallen wie die Geburtswehe eine Schwangere; und sie werden keinesfalls entrinnen. 4 Ihr aber, Brüder, ihr seid nicht in Finsternis, so daß jener Tag euch so überfalle, wie er Diebe [überfallen] würde, 5 denn ihr alle seid Söhne des Lichts und Söhne des Tages. Wir gehören weder zur Nacht noch zur Finsternis.

 

   Genaue Erkenntnis der Zusammenhänge bedeutet „Licht und verhindert durch praktische Weisheit Teilhaber mit denen zu sein, die in Nacht und Finsternis zu verbleiben wünschen!

 

   Wie vertraulich nun war denn das Beichtgeheimnis wirklich? Der Beichtvater konnte und musste doch bestehende Gefahren oder Verletzungen der kirchlichen Dogmen  von denen er hörte seinen Vorgesetzten melden! Dies geschah einfach dadurch, dass er dort selber beichten ging und ohne das Beichtgeheimnis direkt zu verletzen die notwendigen Informationen weitergab! Er selbst war ja selbst verpflichtet die ganze Wahrheit zu schildern! Hexenverbrennungen und Inquisition in einer Zeit tiefster „Nacht und Finsternis“ gegen jeden, der auch nur eine einzelne Seite der Bibel in der Landessprache besass fussten oft auf „Beichten“, die man nun gar unter schwerster Tortur abnahm!

 

(Psalm 15:4) 

In seinen Augen ist der Verachtenswerte gewiß verworfen,

Die aber, die Jehova fürchten, ehrt er.

Er hat zu dem, was [für ihn selbst] schlecht ist, geschworen, und doch ändert er [es] nicht.

 

   Seit dem 2.Vatikanischen Konzil wird erneut Wert auf das Verständnis gelegt, dass es eine „Feier der Versöhnung“ sei, mit Gott, der Kirche und den Menschen. Diesmal beichten gar die gesamte Kirche und die Päpste ihre Verbrechen und wünscht, dass ihre Schäflein ihnen grosszügig vergeben! Die Katholische Kirche verpflichtet ihre Glieder zur Beichte bei schweren Sünden. Todsünden verhindern den Empfang der Kommunion. Lässliche Sünden sollten gebeichtet werden, in „Gedanken, Worten und Werken“.

 

 Korb mit Geld von den Spenden; Habsucht der Kirchen und deren Oberen unter falschen Angaben an der Grossmut der Schafe  sich zu bereichern?   Laut Kirchenlehre wird mit dem Spenden des Busssakraments die Taufgnade wiederum hergestellt. Dies sei notwendig für ewiges Leben bei Gott. Fünf Voraussetzungen sind laut katholischem Katechismus zur gültigen Beichte notwendig: Gewissenserforschung, Reue, guter Vorsatz, Bekenntnis und Wiedergutmachung. Die Theorie tönt recht gut, lasst uns aber die Wirklichkeit erkennen!

 

   Wir wollen aus der ganzen Heiligen Schrift sehen, was Gott dazu meint, was Jesus erklärt, wem unsere Sünden bekennt werden müssen, wann dies geschehen muss und welche Handlungen Gott von uns erwartet, um mit Ihm in ein reines Verhältnis zu gelangen! Wir stehen vor dem Endgericht an diesem System und genaue Erkenntnis kann Leben retten! Schon der Prophet Daniel wollte vom Engel hören, was der „Schlussteil der Dinge“ sein werden!

 

(Daniel 12:8-10)  Was nun mich betrifft, ich hörte, aber ich konnte [es] nicht verstehen, so daß ich sprach: „O mein Herr, was wird der Schlußteil dieser Dinge sein?

9 Und er sagte weiter: „Geh, Daniel, denn die Worte werden geheimgehalten und versiegelt bis zur Zeit des Endes. 10 Viele werden sich reinigen und sich weiß machen und werden geläutert werden. Und die Bösen werden bestimmt böse handeln, und gar keiner der Bösen wird [es] verstehen; die aber, die Einsicht haben, werden [es] verstehen.

 

   Wer gesetzlos handelt ist in Gottes Augen „Böse“! Nur Gottes Recht bestimmt, was Sünde ist und daher gereinigt werden muss und Er allein legt das Procedere fest: „… sich reinigen und sich weiß machen und werden geläutert werden“. Hören wir also, was Gott in der ganzen Schrift zu diesen Themen erklärt und handeln wir entsprechend!

 

   Es lohnt bestimmt die in den Kirchen üblichen Sündenvergebungsverfahren mit dem zu vergleichen, was uns Jehova durch die Schrift darüber sagt und was Jesus und die Apostel gelehrt haben! Wir können sehen, dass die ersten Christen bestimmt kein „Sakrament“ der Beichte kannten! Sie wussten aber, wie sie nach einem Vergehen gegen ein Gebot handeln mussten, um Gottes Anerkennung erneut zu erlangen! Sowohl im kommenden Endgericht wie während des Millenniums und im darauf folgenden Schlussgericht sind es einzig Gottes Normen die das Gerichtsurteil bestimmen und Jesus, die Apostel und die 144.000 Priesterkönige werden einerseits mit Barmherzigkeit handeln und andererseits mit eisernem Stab dem GESETZ Nachachtung verschaffen! (Off 2:25-28)

 

 

 

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

8.1............. Das Gewissen verlangt nach einer Reinigung von Sünde! 1

8.1.1........... Was zeigt uns die Schöpfung in Bezug auf das Gewissen des Menschen?. 1

8.1.1.1........ Das natürliche Verlangen im Menschen Fehler einzugestehen. 1

8.1.1.2........ Die Folge von Sünde ist Schmerz: Fluch und Segen Gottes stehen in Abhängigkeit zum Handeln, gemäss dem Gewissen. 1

8.1.1.3........ Das „Haupt des Leibes“ bestimmt wie Sünden zu behandeln sind! 1

8.1.1.4........ Salomos Einweihung des Tempels hilft zu verstehen, was mit der Einweihung des geistigen Tempels folgen wird! 1

8.1.1.5........ Nüchtern werden! Nur wer auf Gott hört und reagiert wird schlussendlich in Sicherheit weilen! 1

8.1.1.6........ Ein mildes und gottesfürchtiges Volk durch die neuen „Leviten“ 1

8.1.2........... Führungsinstrument Beichte und Handel mit dem Ablass. 1

8.1.2.1........ Welche Rolle spielte die „Didache“ beim Aufbau einer frühen Kirchenstruktur 1

8.1.2.2........ Woher leiten die christlichen Kirchen die Beichte ab und welche Stellung nimmt der Beichtvater ein?. 1

8.1.2.3........ Die Rolle des Petrus im Hinblick auf den „Fels“ der Jesus als „Grundeckstein“ ist; Dinge die gebunden und gelöst werden. 1

8.1.2.4........ Richter innerhalb der Versammlung sind verpflichtet Sünden rechtlich zu behandeln! 1

8.1.2.5........ Ohrenbeichte als Instrument der Kirche das Volk und die höchsten Häupter der Politik und Wirtschaft  zu kontrollieren. 1

8.1.2.6........ Trotz Beichte und Kirchenausstoss himmelschreiende Ungerechtigkeit innerhalb der Katholischen Kirche. 1

8.1.2.7........ Jahrhundertelang galt die Ohrenbeichte vor dem Priester als Ausweg sich von Sünde zu befreien: Was ist aber Gottes Standpunkt?. 1

8.1.3........... Die Geschäftemacherei der Katholischen Kirche mittels des Ablasshandels öffnet den Blick auf wahre Hintergründe! 1

8.1.3.1........ Der Sündenablass als Einnahmequelle, um den Bau des Vatikans zu finanzieren. 1

8.1.3.2........ Freiwillige gute Werke werden durch die Beichte zur Pflicht gemacht 1

8.1.3.3........ Das Katholische Kirchenrecht von 1983 regelt im Codex Iuris Canonici den Ablass erneut 1

8.1.3.4........ Das Katholische kanonische Kirchenrecht, der Codex luris Canonici (CIC) 1

8.1.3.5........ Luthers Beichte brachte gewisse Veränderungen. 1

8.1.3.6........ Welche Missbräuche der Kirchen sind heute üblich, um sich die Sünder weiterhin zu Sklaven zu machen?. 1

 

 

8.1                 Das Gewissen verlangt nach einer Reinigung von Sünde!

 

 

8.1.1           Was zeigt uns die Schöpfung in Bezug auf das Gewissen des Menschen?

 

8.1.1.1          Das natürliche Verlangen im Menschen Fehler einzugestehen

 

Das Gewissen ist durch unsere ADN fest im Körper seit BeginnUnser Gewissen zeugt gegen uns, wenn wir ein göttliches Gebot übertreten haben! Das Gewissen ist vergleichbar mit dem Instinkt der Tiere, die von Natur aus gewisse Dinge tun oder unterlassen. Beides, Instinkt und Gewissen sind spezifische Teile des genetischen Codes und werden an die nächste Generation bei jeder Zellteilung mitgegeben! Das Gewissen existiert somit bereits auf Ebene der Zellen!

 

Schon daraus ist Gottes Gebot verständlich, keine der Arten miteinander zu vermischen, da der Instinkt jeder Tierart ihrem Überleben dienlich aufgebaut wurde! Jede war für sich selbst gut erschaffen, ja perfekt, wie der Artenerhalt über Jahrtausende, ja hunderttausende von Jahren beweist! Die einzige wahre Gefahr für die Artenvielfalt ist heute der Mensch! Jehova selbst verspricht gegen die Überheblichkeit des Menschen vorzugehen, der durch gewissenloses Handeln daran ist den Planeten Erde gänzlich unbewohnbar zu machen!

 

(Offenbarung 11:18)  Aber die Nationen wurden zornig, und dein eigener Zorn kam und die bestimmte Zeit für die Toten, um gerichtet zu werden, und den Lohn zu geben deinen Sklaven, den Propheten, und den Heiligen und denen, die deinen Namen fürchten, den Kleinen und den Großen, und die zu verderben, die die Erde verderben.“

 

Ohne Eingreifen Gottes würde der Mensch die Erde vollends verderben! Das Gewissen, das ihn an eine höchste Autorität erinnert sollte da ausgleichend einwirken! Das Gewissen lässt sich abstumpfen, ja förmlich abtöten, indem wir ganz einfach nicht weiter darauf achten! Als Gott jede Art von Tieren auf der Erde geschaffen hatte, noch bevor er den Menschen schuf, da zeigte es sich „…daß [es] gut [war].“ -- Was in Gottes Augen gut gemacht ist lässt Er nicht zu, dass Menschen es zerstören!

 

Dass die "Erde lebe Seelen" hervorbringt hat mit einem Auftrag und dessen Ausführung zu tun! (1. Mose 1:24-25)  Und Gott sprach weiter: „Die Erde bringe lebende Seelen nach ihren Arten hervor, Haustiere und sich regende Tiere und wildlebende Tiere der Erde nach ihrer Art.“ Und so wurde es. 25 Und Gott ging daran, die wildlebenden Tiere der Erde zu machen nach ihrer Art und das Haustier nach seiner Art und jedes sich regende Tier des Erdbodens nach seiner Art. Und Gott sah dann, daß [es] gut [war].

 

Die „Art“ Mensch wurde somit für sich am Ende einer langen Schöpfungsphase von sechs sinnbildlichen Tagen oder Perioden erschaffen mit einer vorherbestimmten Aufgabe: Aufsicht zu führen auf der Erde über Pflanzen und Tiere! Der Mensch wurde „gottähnlich“ und als Abbild der Engel erschaffen! Dies bedeutet, dass Engel wie Menschen ein Gewissen besitzen und Engel wie wir zwischen dem, was in Gottes Augen gut und böse ist zu entscheiden wissen!

 

(1. Mose 1:26-28)  Und Gott sprach weiter: „Laßt uns Menschen machen in unserem Bilde, gemäß unserem Gleichnis; und sie sollen sich untertan halten die Fische des Meeres und die fliegenden Geschöpfe der Himmel und die Haustiere und die ganze Erde und jedes sich regende Tier, das sich auf der Erde regt. 27 Und Gott ging daran, den Menschen in seinem Bilde zu erschaffen, im Bilde Gottes erschuf er ihn; männlich und weiblich erschuf er sie. 28 Auch segnete Gott sie, und Gott sprach zu ihnen: „Seid fruchtbar, und werdet viele, und füllt die Erde, und unterwerft sie [euch], und haltet [euch] die Fische des Meeres und die fliegenden Geschöpfe der Himmel untertan und jedes lebende Geschöpf, das sich auf der Erde regt.“

 

 

Um dieser Aufgabe gerecht werden zu können ist das Gewissen von herausragender Bedeutung, weil es uns lehrt zwischen dem zu unterscheiden, was eben wie schon erwähnt in Gottes Augen annehmbar und gerecht ist und dem, was schlechte Resultate bringt! Das Gewissen kann einer Präzisionswage verglichen werden! Die zeigt exakt an, was gewogen werden muss, was schwerer, was leichter ist! Falsch gebraucht, wird die Waage zerstört!

 

Das „Gewissen“ ist somit ebenfalls etwas, was mit Engeln bereits zuvor auf der Ebene der Geistwesen schon existierte und diese seit Beginn befähigte Gott als höchste Autorität anzuerkennen. Wie im Falle Satans und der Dämonen ersichtlich ist, wird jenen wie auch uns Menschen die Freiheit belassen, sich auch gegen die Herrschaft Gottes aufzulehnen! Gott wünscht freiwillige Unterordnung! Jesus zeigte diese Form des Verhaltens zuerst als Engel, dann als Mensch!

 

(Philipper 2:5-6)  Bewahrt diese Gesinnung in euch, die auch in Christus Jesus war, 6 der, obwohl er in Gottesgestalt [[(als Geist)]] existierte, keine gewaltsame Besitzergreifung in Betracht zog, nämlich um Gott gleich zu sein.

 

Das angeborene Gewissen enthält aber einen Satz von Gesetzen und Wirkungsweisen das vor Gefahren warnt. Wie die roten Lampen und Warnsignale im Cockpit eines Flugzeuges, das den Piloten rechtzeitig informiert, bevor ein Ereignis Schaden anrichtet. So erzeugt auch Übertretung der Gebote Unwohlsein bis hin zu Schmerz. Die Gebote dagegen zu halten ist mit Wohlergehen und innerem Frieden zusammengekoppelt!

 

Jede Zelle bildet ein hochkomplexes Gebilde wie eine Stadt mit Grenzschutz, Kommunikation, Zentraler Datenbank, Leitstelle usw.Wenn das Gewissen fest mit dem genetischen Code verbunden ist, so auch ein gewisses Gedächtnis und Aktionsvermögen! Angst und Schmerz gewisser Körperteile ist die Folge, wenn wir eine unrechte Handlung vollführen! Ein Kind das lügt und wird rot im Gesicht, um die Ohren; als Erwachsene fühlen wir Anspannung und einen Druck auf der Brust! Geist und Körper reagieren!

 

Mit diesem Verständnis können wir auch Persönlichkeitsveränderungen besser verstehen, die nach Bluttransfusionen oder Organtranspantationen regelmässig auftauchen! Es existiert ein Erinnerungsvermögen an Verhaltensmuster auf der Ebene der Organe! Solche Dinge sind heute bereits gut dokumentiert! Das „Gedächtnis“ und das „Gewissen“ der Zellen des Spenders wirken auf den Empfänger ein!  Es gibt somit sehr wohl ein „Gedächtnis“ auf Zellebene, sonst wären doch Zellen gar nicht funktionsfähig! Zellen sind in sich so komplex wie eine Stadt! Auch jener Teil des „Gedächtnis“ wird bei der Zellteilung weitergegeben! Es gibt noch sehr vieles zu entdecken, was Gottes Plan von Beginn an alles einschloss! Körper – Geist und Gewissen beeinflussen sich gegenseitig.

 

(Sprüche 15:13)  Ein frohes Herz wirkt sich gut aus auf das Angesicht, aber durch den Schmerz des Herzens gibt es einen niedergeschlagenen Geist.

 

Um Sünden aus dem „Gedächtnis“ unserem Gewissen entfernen zu können sind mehrere Schritte notwendig, welche uns die Schrift offenlegt. Es ist an uns diesen vorgegebenen Mechanismus zu verstehen! Wir haben versucht diesen Ablauf den uns die Schrift offenlegt in ein Schema zu bringen, um die Abfolge der Schritte zu verstehen die wir selbst vollbringen müssen, um mit uns selbst und vor allem mit Gott in Frieden zu kommen! Wenn du dir dieses Schema ausdruckst und während des Studiums dieses Artikels vor Augen hältst, dann wirst Du viele tiefgreifende Dinge verstehen, die Religionen uns nie übermittelt haben!

 

Gottes Vorkehrungen zur Sündenvergebung wahrnehmen! 

 

8.1.1.2          Die Folge von Sünde ist Schmerz: Fluch und Segen Gottes stehen in Abhängigkeit zum Handeln, gemäss dem Gewissen

 

Unser Gewissen zeugt somit gegen uns, wenn wir ein göttliches Gebot übertreten haben! Es existiert eine Erinnerung bis auf die Zellebene und die Organe herab! Darum wird das Gewissen auch mit unserem Herzen in Verbindung gebracht und Gewissensbisse können im gesamten Bereich des Körpers echten physischen Schmerz auslösen! Sünde kann auch in direkter Verbindung zu Krankheit stehen! Mehrfach erklärte Jesus Menschen, die er physisch geheilt hatte, dass sie nicht weiter sündigen sollen!

 

(Johannes 5:14)  Nach diesen Dingen fand ihn Jesus im Tempel und sprach zu ihm: Siehe, du bist gesund geworden. Sündige nicht mehr, damit dir nicht etwas Schlimmeres widerfahre.“

 

Dafür oder dagegen? Gut oder Böse in Gottes Augen? Gott verspricht zudem einen äusseren Effekt aufgrund von Sünde in Form vom „Fluch“ und von Strafen, die in diesem Zusammenhang die Folge von Sünde sind! Umgekehrt kommt „Segen“ von Seiten Gottes her, wenn wir uns Gottes Geboten unterordnen und selbst das Gute wirken! Bedenken wir dabei, dass Engel gewisse äussere Dinge lenken und sowohl beim „Segen“ wie auch beim „Fluch“ als Gottes Helfer Anteil haben!

 

Moses verkündete Israel nachstehende Worte Gottes den Segen und Fluch betreffend, bevor sie das Gelobte Land betraten. Er wies sie darauf hin, dass sie sogar bestimmt unter alle Völker versprengt würden, weil sie den Fluch auf sich laden würden! Im Falle des Segens wären sie vereint unter Seinem Schutz! Dies müssen wir auf die heutige Situation übertragen, wo Christenversammlungen „Inseln“ im Menschenmeer darstellen, wie „Organe“, jede von ihnen ist mit eigenem Gewissen und Erinnerungsvermögen ausgerüstet! Eine Wiedervereinigung zu einer grossen Nation steht erst nach Harmagedon bevor!

 

(5. Mose 30:1-7)  Und es soll geschehen, wenn alle diese Worte, die ich dir vorgelegt habe, der Segen und der Fluch, über dich kommen werden und du sie wieder zu Herzen genommen hast unter all den Nationen, wohin Jehova, dein Gott, dich versprengt hat, 2 und du zurückgekehrt bist zu Jehova, deinem Gott, und auf seine Stimme gehört hast gemäß allem, was ich dir heute gebiete, du und deine Söhne, mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele, 3 daß dann Jehova, dein Gott, deine Gefangenen bestimmt zurückführen und dir Barmherzigkeit erweisen und dich aus allen Völkern wieder zusammenbringen wird, wohin Jehova, dein Gott, dich zerstreut hat. 4 Wenn dein versprengtes Volk am Ende der Himmel sein sollte, wird Jehova, dein Gott, dich von dort zusammenbringen, und von dort wird er dich holen. 5 Jehova, dein Gott, wird dich tatsächlich in das Land bringen, das deine Väter in Besitz genommen haben, und du wirst es bestimmt in Besitz nehmen; und er wird dir in der Tat Gutes tun und dich mehren, mehr als deine Väter. 6 Und Jehova, dein Gott, wird dein Herz und das Herz deiner Nachkommen beschneiden müssen, damit du Jehova, deinen Gott, liebst mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele, um deines Lebens willen. 7 Und Jehova, dein Gott, wird gewiß alle diese Flüche auf deine Feinde und auf die legen, die dich hassen, die dich verfolgt haben.

 

Auch der Tod ist ein Gefängnis und Jehova bringt selbst jene „Gefangen“ zurück indem er die „Fesseln des Todes“ löst. Jehovas Worte waren zu Israel gesprochen aber sie treffen in der „Zeit des Endes“ auf die zwei zerstreuten Teile innerhalb der „Inseln“ zu: „Manasse“ respektive die „Ebioniten“ (messianische Juden, Beschnittene) und „Ephraim“, die „Paulikaner“ (Christen aus den Heiden,  mit der Beschneidung des Herzens). Unter Jesu Führung werden sie zu einer erdenweiten Einheit werden! Das „Königreich der Himmel“ wird mit dem „Leib des Christus“ in Verbindung gebracht und Paulus nennt jede Versammlung „Glieder“ und jeder Christ entspricht darin einer „Organ“! Alle aber müssen gemäss demselben „Gewissen“ zusammenwirken!

 

(1. Korinther 12:14-26)  Denn der Leib besteht ja nicht aus einem Glied, sondern aus vielen. 15 Wenn der Fuß sagen sollte: „Weil ich nicht Hand bin, bin ich kein Teil des Leibes“, so ist er nicht deshalb kein Teil des Leibes. 16 Und wenn das Ohr sagen sollte: „Weil ich nicht Auge bin, bin ich kein Teil des Leibes“, so ist es nicht deshalb kein Teil des Leibes. 17 Wenn der ganze Leib Auge wäre, wo wäre das Gehör? Wenn er ganz Gehör wäre, wo wäre der Geruchssinn? 18 Nun aber hat Gott die Glieder am Leib gesetzt, jedes von ihnen so, wie es ihm gefallen hat.

19 Wenn sie alle ein Glied wären, wo wäre der Leib? 20 Nun aber sind sie viele Glieder, doch ein Leib. 21 Das Auge kann nicht zur Hand sagen: „Ich benötige dich nicht“ oder wiederum das Haupt [nicht] zu den Füßen: „Ich benötige euch nicht.“ 22 Vielmehr aber sind die Glieder des Leibes, die schwächer zu sein scheinen, notwendig; 23 und die Körperteile, die wir für weniger ehrbar halten, diese umgeben wir mit reichlicherer Ehre, und so haben unsere unansehnlichen Teile um so reichlichere Wohlanständigkeit, 24 während unsere wohlanständigen Teile nichts benötigen. Dennoch hat Gott den Leib so zusammengefügt, daß er dem Teil, der einen Mangel hatte, reichlichere Ehre verlieh, 25 damit keine Spaltung im Leib sei, sondern daß dessen Glieder dieselbe Sorge füreinander tragen sollten. 26 Und wenn ein Glied leidet, leiden alle anderen Glieder mit; oder wenn einem Glied Herrlichkeit zuteil wird, freuen sich alle anderen Glieder mit.

 

Gemäss den Worten bilden alle Glieder gemeinsam die Versammlung, alle Versammlungen den „Leib des Christus“, von dem er selbst das „Haupt“ ist.

 

Der "Leib des Christs", ein geistiger Tempel! 

 

Damit dieser Leib vereint handeln kann, müssen alle „Glieder“ mit dem „Haupt“ verbunden sein! Unser „Haupt“ ist der Christus! Sobald ein anderes „Haupt“, wie ein Kirchenfürst oder eine Gruppe von Fürsten ist, wo sich eine organisierte Religion sich an Christi Stelle schiebt und wir dies akzeptieren, sind wir als Zelle, als einzelner Christ oder als Glied, als Versammlung vom wahren Leib abgetrennt! Jede Religion stellt einen eigenen „Leib“ mit einem eigenen, selbständigen „Haupt“ dar! Paulus aber beschrieb den Leib, dem wir mittels der Taufe angehören sollen.

 

Laut Psalm 110 sitzt Jesus (Michael)) an Gottes rechter Seite bis ihm der Vater die Feinde zu Füssen legtNur Jesus hat laut Psalm 110 das Recht an Jehovas rechter Seite Platz zu nehmen und genau dies sah Stephanus in einer Vision im Sanhedrin vor seinen Anklägern kurz vor dessen Steinigung! „Er aber, voll heiligen Geistes, schaute unverwandt zum Himmel empor und erblickte die Herrlichkeit Gottes und Jesus, zur Rechten Gottes stehend, und er sprach: „Siehe! Ich sehe die Himmel aufgetan und den Menschensohn, zur Rechten Gottes stehend.“ (Apg 7:55, 56) Nur Michael steht von Gottes rechter Seite auf, um Gottes Gegner in der Endzeit als „Reiter auf dem weissen Pferd“ zu besiegen (Da 12:1). Er ist Gottes Wort- und Heerführer und der himmlische Hohepriesterkönig und höchster der Engel, der „Erzengel Michael“ handelt als „Gottes Arm“ (Off 12:7-12).

 

 (Kolosser 1:13-20)  Er hat uns von der Gewalt der Finsternis befreit und uns in das Königreich des Sohnes seiner Liebe versetzt, 14 durch den wir unsere Befreiung durch Lösegeld haben, die Vergebung unserer Sünden. 15 Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Schöpfung; 16 denn durch ihn sind alle [anderen] Dinge in den Himmeln und auf der Erde, die sichtbaren und die unsichtbaren, erschaffen worden, es seien Throne oder Herrschaften oder Regierungen oder Gewalten. Alle [anderen] Dinge sind durch ihn und für ihn erschaffen worden. 17 Auch ist er vor allen [anderen] Dingen, und durch ihn sind alle [anderen] Dinge gemacht worden, um zu bestehen, 18 und er ist das Haupt des Leibes, der Versammlung. Er ist der Anfang, der Erstgeborene von den Toten, damit er in allen Dingen der Erste werde; 19 denn [Gott] hat es für gut befunden, in ihm die ganze Fülle wohnen zu lassen 20 und durch ihn alle [anderen] Dinge wieder mit sich zu versöhnen, indem Frieden gemacht wurde durch das Blut, [das er] am Marterpfahl [[Pfahl]] [vergoß], es seien die Dinge auf der Erde oder die Dinge in den Himmeln.

 

Wenn Jesus das „Haupt des Leibes, der Versammlung“ ist, warum sollte ich da ein anderes „Haupt“ anerkennen, das ihm widerspricht, ihn nur imitiert und ihn heuchlerisch in Wirklichkeit verleugnet? Wir sollen zur Nüchternheit erwachen und die Zusammenhänge verstehen! Nur in wirklicher Einheit mit Jesus gibt es Vergebung für Sünden und dazu müssen wir seine Gebote halten! Eines davon lautet: „Geht aus ihr hinaus, mein Volk, wenn ihr nicht mit ihr teilhaben wollt an ihren Sünden und wenn ihr nicht einen Teil ihrer Plagen empfangen wollt (Off 18:4) Das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ begann mit Jesu Erhöhung über „jede Macht und Autorität im Himmel und der Erde“ bereits unmittelbar nach seinem Tode. Es gilt dies klar abzutrennen vom „Königreich des Vaters“, um dessen Kommen wir doch weiterhin bitten! Keine der Religionen lehrt hierin die Wahrheit, obwohl dies einfach nachzuprüfen ist!

 

Jehovas Königreich über das "Israel Gottes" 

 

8.1.1.3          Das „Haupt des Leibes“ bestimmt wie Sünden zu behandeln sind!

 

Wenn wir einer Religion angehören, dann bildet diese ein eigenes, ein vom „Leib des Christus“, dem „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ abgetrenntes „Königreich“, das durch ein eigenes „Haupt“, einen anderen „Hohepriester“ und anderen „König“ angeleitet wird! Jene behaupten wohl Jesu Vertreter zu sein, da Jesus aber lebendig ist und uns versprochen hat da zu sein, wo „zwei oder drei“ in seinem Namen versammelt sind, so müssen wir zu wahrem Verständnis aufwachen! Unverständnis ist „Finsternis“! Zudem erklärte er, als er den Auftrag zum Predigen und Taufen erteilte: 

 

(Matthäus 28:18-20)  Und Jesus trat herzu und redete zu ihnen, indem er sprach: „Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden. 19 Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, 20 und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge.“

 

Wenn Jesus mit uns ist bis zum „Abschluss des Systems der Dinge“, warum sollte er da einen Stellvertreter haben? Wenn wir all das andere lehren sollen, was er uns lehrte, warum sollten wir dann verdrehte Lehren von Kirchenvätern verkünden, wo gewichtige Teile fehlen, andere hinzugefügt wurden?

 

Jesus ist „Haupt“, wir sind Teil seines „Leibes“! Gott selbst zieht jeden und hat „… uns in das Königreich des Sohnes seiner Liebe versetzt, durch den wir unsere Befreiung durch Lösegeld haben, die Vergebung unserer Sünden.

 

Plagen kommen aufgrund vom Fluch, der Fluch kommt aufgrund von Sünde! Wer von Sünde weiss und sich nicht davon absondert ist Teilhaber am Fluch! Wer Jesu Gebote willentlich und wissentlich missachtet hat keinen Anteil mit ihm als „Haupt“! Wenn wir aber Jesus erneut gehorchen, dann wird Gott „… durch ihn alle [anderen] Dinge wieder mit sich … versöhnen, indem Frieden gemacht (wird) durch das Blut, [das er] am Marterpfahl [[(Pfahl)]] [vergoß], es seien die Dinge auf der Erde oder die Dinge in den Himmeln.“ (Eph 1:15-20)

 

Paulus spricht nicht von Ohrenbeichte, sondern davon sich dem „Haupt“, dem Christus wirklich zu unterordnen, dessen Gebote nun erneut zu halten, um für ihn annehmbar zu sein, Teil seinesLeibes“ zu bilden und dies als Bestätigung unserer echten Reue!

 

Alle Autorität im Himmel und auf der Erde ist ihm, dem Christus unterordnet und wo immer jemand sich ihm entgegenstellt oder ihm widerspricht wird diese am kommenden Gerichtstag nicht bestehen! „… Throne oder Herrschaften oder Regierungen oder Gewalten“ müssen sich ihm alle unterordnen.

 

Babylon die "grosse Hure" reitet das siebenköpfige "Wilde Tier" (UNO)Statt dessen vereinen sich die Religionshäupter im „WORLD COUNCIL OF RELIGIOUS LEADERS“, das WCRL, um sich gemeinsam gegen ihr „Haupt“ und ihren „wahren Gott“ aufzulehnen, um ihre religiöse Souveränität als „Hohepriester“ zu verteidigen, ebenso wie dies die Nationen als „Könige“ in den Das siebenköpfige "wilde Tier", die UNO respektive vorab als Völkerbund tauchte aus dem Menschenmeer auf „VEREINTEN NATIONEN“, der UNO zuvor schon getan haben! Die Offenbarung spricht vom siebenköpfigen „wilden Tier“ und vom „Bild des wilden Tieres“, auf dem die Hure „Babylon die Grosse“ reitet! Gemeinsam hassen sie den wahren „Herrn der ganzen Erde“! (Off 11:3)

 

(Lukas 19:27)  Im übrigen, diese meine Feinde, die nicht wollten, daß ich König über sie werde: Bringt sie her, und schlachtet sie vor mir.‘ “

 

Können wir wirklich glauben, dass jenes „Bild“ des „wilden Tieres“ auch nur eine geringste Sünde zu vergeben mag, wenn wir sie ihr beichten? Können wir wirklich glauben, dass Christus seine Autorität Sünden zu vergeben seinen ärgsten Feinden übertragen hat, die ihm seine Stellung streitig machen und seine Wiederkehr als König der ganzen Erde zu verhindern suchen? Das wäre doch ein vollkommener Widerspruch, wo er selbst ankündet: „Im übrigen, diese meine Feinde, die nicht wollten, daß ich König über sie werde: Bringt sie her, und schlachtet sie vor mir.“ (Lu 19:27)

 

Gewissen, Taufe, Glauben, GESETZ und Befreiung von Sünden durch Jesus und sein Lösegeld bilden eine Einheit, sind voneinander abhängig! Keine Religion und kein Priester kann Sündenvergebung von sich aus bewirken oder hat hierzu Autorität! Jede die so etwas behauptet reisst etwas an sich, das alleine dem Christus zusteht und denen, die er hierzu wirklich bevollmächtigte: Seine Apostel! Nur an sie ergingen die folgenden Worte, die Jesus am Abend nach seiner Auferstehung zu den elf im Obergemach des Abendmahls versammelten Jüngern, seiner „Braut“ sprach und folgerichtig somit auch mit aller „Macht und Autorität im Himmel und auf der Erde“ ausgestattet war:

 

(Johannes 20:22-23)  Und nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: „Empfangt heiligen Geist. 23 Wenn ihr irgendwelchen Personen die Sünden vergebt, so sind sie ihnen vergeben; wenn ihr die von irgendwelchen Personen behaltet, so sind sie behalten.“

 

Diese Worte redete Jesus somit am Abend des Tages seiner fleischlichen Auferstehung, da, wo nur seine Jünger versammelt waren! Sie waren alleine an die elf Apostel gerichtet! Dies war somit Teil des Bundes, den er nur mit seinen Aposteln beim Abendmahl schloss und darf auch ausschliesslich in diesem Zusammenhang gesehen werden!

 

(Lukas 22:28-30)  Ihr aber seid es, die in meinen Prüfungen mit mir durchgehalten haben; 29 und ich mache einen Bund mit euch, so wie mein Vater einen Bund mit mir gemacht hat, für ein Königreich, 30 damit ihr an meinem Tisch in meinem Königreich eßt und trinkt und auf Thronen sitzt, um die zwölf Stämme Israels zu richten.

 

Nur diese Art von Gott eingesetzte Richter dürfen verbindlichen Sündenerlass sprechen! Keiner der zwölf Apostel, Paulus mit eingeschlossen hat einen Nachfolger oder Stellvertreter.

 

Der Zusammenhang zwischen "unverdienter Güte" und Sünde, aufgrund von GESETZ 

 

Erst ab dem Tag der „Hochzeit des Lammes“ [B2e] werden die Letzten der insgesamt 144.000 zusätzlichen, künftigen Priesterkönige auserwählt und versigelt. Jesu „Braut, die Frau des Lammes“ ist dabei mitverbunden, es ist doch eine erste richterliche Aufgabe nach ihrer Auferweckung ihre Mit-Priesterkönige auszuwählen. Jesus hatte ihnen doch versprochen, dass sich dieser Teil noch während der „Wiedererschaffung“ des ab dem Millennium erdenweit wirksamen „Königreiches für Israel“ (Apg 1:6-8)  bereits kommen würde:

 

(Matthäus 19:28)  Jesus sprach zu ihnen: „Wahrlich, ich sage euch: In der Wiedererschaffung, wenn sich der Menschensohn auf seinen Thron der Herrlichkeit setzt, werdet auch ihr selbst, die ihr mir nachgefolgt seid, auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten.

 

Die Versiegelten ihrerseits werden erst nach Harmagedon [B3>] dazu vorbereitet, dieser Art Richteramt, ihr Priester-Königtum ebenso zu erhalten wie die Apostel! Nur das Aufreihen aller prophetischen Ereignisse auf der Zeitachse bringt diese Details ans Licht! Erst nachdem sie zu „Priestern für Gott und das Lamm“ eingesetzt sind [Bb; a3] werden die Worte an die Apostel die ausschliesslich ihnen galten: „Wenn ihr irgendwelchen Personen die Sünden vergebt, so sind sie ihnen vergeben; wenn ihr die von irgendwelchen Personen behaltet, so sind sie behalten“ nun auch ihnen gelten!

 

(Offenbarung 20:6)  Glücklich und heilig ist, wer an der ersten Auferstehung teilhat; über diese hat der zweite Tod keine Gewalt, sondern sie werden Priester Gottes und des Christus sein und werden als Könige die tausend Jahre mit ihm regieren.

 

Jeder hat in unrechter Weise auf etwas gegriffen, der sich dieses Privileg heute schon anmasst, worauf er (noch) kein Anrecht hat! Nur Gott durch Christus bestimmt, wer Ihre wahren Vertreter sein werden!

 

Ablauf der Hauptereignisse bei der Aufrichtung des geistigen Tempels 

 

8.1.1.4          Salomos Einweihung des Tempels hilft zu verstehen, was mit der Einweihung des geistigen Tempels folgen wird!

 

Jesu Wunder, wo er Stürme besänftigte, Tausende von Menschen mittels Brotvermehrung sättigte, Tote auferweckte und selbst Krüppel vollkommen geheilt wurden, wo bei seinem Tod ein Erdbeben und eine Sonnenfinsternis eintraten, all dies sollte Menschen als Zeugnis dienen, dass jene Geister Wirklichkeit sind und Kräfte besitzen die weit über unsere Fähigkeiten hinausreichen und auf Befehl hin handeln! Er hatte Autorität über sie und jene gehorchten ihm und handelten auf sein Wort hin, weil der Vater dies so veranlasste! Als Jesus davor stand gefangen und getötet zu werden erklärte er Petrus im Garten Gethsemane, der ihn dort mit dem Schwert gegen die Häscher zu verteidigen suchte und den Aposteln:

 

Petrus schlägt Malchius das Ohr ab und Jesus befiehlt Einhalt, damit alles so gesche wie geschrieben steht  (Matthäus 26:52-54)  Da sagte Jesus zu ihm: „Stecke dein Schwert wieder an seinen Platz, denn alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen. 53 Oder denkst du, ich könne nicht meinen Vater anrufen, daß er mir in diesem Augenblick mehr als zwölf Legiọnen Engel sende? 54 Wie aber würden in diesem Fall die Schriften erfüllt werden, daß es so geschehen muß?“

 

Auf Jesu Bitte hin wäre er von seinen Engeln beschützt worden aber dadurch hätte er des Vaters Auftrag nicht erfüllt.

 

Wir haben weiter oben gehört, dass Sünde durch das Gewissen angezeigt wird und Schmerz verursacht und der damit verbundene Fluch auch Leid, Plagen und weiteren Schmerz bedeuten kann! Bei der Einweihung des Tempels sprach Salomo ein Gebet zu Gott, wo er diese „Schmerzen“ erwähnt. Diese fühlt jeder unterschiedlich aufgrund dieses „Gewissens“ und damit seiner eigenen Erinnerung an Sünde, die sich selbst in physischen Krankheiten zeigen mag. Plagen können oder sind somit die Folge von Sünde:

 

(2. Chronika 6:28-31)  Falls eine Hungersnot im Land eintritt, falls eine Pest kommt, falls [Getreide]brand und Mehltau, Heuschrecken und Kakerlaken auftreten, falls ihre Feinde sie im Land ihrer Tore belagern — irgendeine Art Plage und irgendeine Krankheit — , 29 was für ein Gebet, was für ein Flehen um Gunst auch immer von seiten irgendeines Menschen oder deines ganzen Volkes Israel erfolgen mag, weil jeder von ihnen seine eigene Plage und seinen eigenen Schmerz kennt, wenn er wirklich seine Handflächen zu diesem Haus hin ausbreitet, 30 dann mögest du deinerseits von den Himmeln, der Stätte deiner Wohnung, her hören, und du wollest vergeben und einem jeden gemäß all seinen Wegen geben, weil du sein Herz kennst (denn du, du allein kennst ja das Herz der Söhne der Menschen), 31 damit sie dich fürchten, indem sie alle Tage, die sie auf der Oberfläche des Erdbodens leben, den du unseren Vorvätern gegeben hast, auf deinen Wegen wandeln.

 

Ganz deutlich bringt Salomo Sündenvergebung mit dem Gebet des Einzelnen in Zusammenhang, das er hin zu „diesem Haus“ richtete. Damals war dies somit zum steinernen Tempel in Jerusalem gerichtet gewesen! Gott selbst ist es der hört und als Richter handeln wird: „… dann mögest du deinerseits von den Himmeln, der Stätte deiner Wohnung, her hören, und du wollest vergeben und einem jeden gemäß all seinen Wegen geben, weil du sein Herz kennst (denn du, du allein kennst ja das Herz der Söhne der Menschen). Salomo unterscheidet das individuelle Flehen um Gunst des Einzelnen, gemäss der Plage unter der er leidet und das einer Gruppe oder des ganzen Volkes Israel! Wir sind „Israel“, wenn wir Gottes Gebote auf unser Herz geschrieben haben und Jehova unser Gott ist, dem wir durch Christus gehorchen! Dies ist die Bedeutung davon unser Gewissen zu schärfen, indem wir Gottes Wege kennen lernen und darauf wandeln ohne abzuweichen!

 

Salomo sagt deutlich, dass Gott jedem „gemäss seinen Wegen geben“ möge! Er bitten nicht um Straffreiheit, dass wir von den Folgen falschen Handelns befreit werden, sondern dass Gott unser Sündenregister im Himmel reinigt, das Gewissen frei macht von Schmerz! Gott gewährt „niemals Straffreiheit“, weil dies eine Einladung zu Gesetzesübertretung wäre!

 

(2. Mose 34:6-7)  „Jehova, Jehova, ein Gott, barmherzig und gnädig, langsam zum Zorn und überströmend an liebender Güte und Wahrheit, 7 der Tausenden liebende Güte bewahrt, der Vergehung und Übertretung und Sünde verzeiht, doch keinesfalls wird er Straffreiheit gewähren, da er für das Vergehen der Väter Strafe über Söhne und über Enkel bringt, über die dritte Generation und über die vierte Generation.“

 

Diese Grundbedingung, keine „Straffreiheit“ zu gewähren hat mit Jesus nicht aufgehört! Vergebung und Strafe heben sich nicht auf! Gemäss Jehovas eigenen Ausführungen sind es drei Dinge, die  Gott verzeiht, wenn sie durch Gebet vor Ihn getragen werden, wie er dies von uns fordert: „Vergehung … Übertretung … Sünde“! Es sind drei Stufen von Missachtung von Gottes Willen und Grenzen!

 

Vergehung steht in Verbindung mit Gottes Willen zu kennen, ihn aber nicht zu tun. Übertretung besteht da, wo wir eine Grenzlinie kennen und missachten! Sünde ist eine Zuwiderhandlung und hat geistigen Tod zur Folge.

 

Heute ist der „Tempel“, den Salomo erwähnte, der individuelle geheiligte Leib des Christen, als „lebendiger Stein“ der Versammlung Gottes: Kein steinernes Gebäude wie eine Kirche, ein Tempel oder ein Königreichssaal. Es sind die Zusammenkommenden (gr. = Synagoge) die den Sabbat und die Festzeiten Jehovas heiligen. Sie sind ja Teil der Vorkehrungen Jehovas die der Heiligung und Rettung dienen! „Gottes Geist“ wohnt in uns, weil wir das Schriftwort in uns aufgenommen haben und dieses uns zum Handeln bringt!

 

(1. Korinther 3:16-17)  Wißt ihr nicht, daß ihr Gottes Tempel seid und daß der Geist Gottes in euch wohnt? 17 Wenn jemand den Tempel Gottes vernichtet, wird Gott ihn vernichten; denn der Tempel Gottes ist heilig, welcher [Tempel] ihr seid.

 

Eine „Sünde wider den heiligen Geist“ zu vollbringen bedeutet die Zerstörung jenes geistigen Tempels und damit verbunden die kommende Vernichtung in der „Gehenna“! Alle Priester zusammen und deren Bitten und Flehen sind dann zwecklos, sämtliche Ave Marias und Vaterunser verhallen ungehört! (Spr 1:22-33) Beachten wir gut die Ermahnung des Apostels Johannes in seinem 1.Brief:

 

(1. Johannes 5:16-17)  Wenn jemand seinen Bruder beim Begehen einer Sünde erblickt, die nicht den Tod nach sich zieht, so wird er bitten, und er wird ihm Leben geben, ja denen, die nicht so sündigen, daß sie sich den Tod zuziehen. Es gibt eine Sünde, die den Tod nach sich zieht. Nicht daß er diese Sünde betreffend bitten soll, sage ich ihm. 17 Jede Ungerechtigkeit ist Sünde, und doch gibt es eine Sünde, die nicht den Tod nach sich zieht.

 

Satans Verführung EVAS vom Baum der verbotenen Frucht zu nehmen und Adams Mithaberschaft an der SündeJohannes spricht vom „zweiten Tod“, nicht vom adamischen Tod, der ja schon aufgrund des Essens von der verbotenen Frucht kam! Jedes Gebot Gottes, das wir missachten entspricht einer „verbotenen Frucht“, vom „Baum der Erkenntnis von Gut und Böse“!

 

(1. Mose 2:17)  Was aber den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse betrifft, davon sollst du nicht essen, denn an dem Tag, an dem du davon ißt, wirst du ganz bestimmt sterben.“

 

Wir müssen also deutlich Gottes eigenen Entschluss akzeptieren lernen, dass er keine Übertretung seiner Gebote erlaubt und dies im Falle, dass Sünden ungesühnt bleiben sollte Tod bedeutet! Darin lag der grosse Fehler Adams, dass er seine Frau nicht zurechtwies und als Priesterlicher Vertreter seiner Familie vor Gott Bekenntnis und Reue zeigte. Gar im Gegenteil hielt er sich fern vom „Baum des Lebens“ („dem Engel Jehovas“, dem himmlischen Jesus in seiner Vorexistenz, dem „Mittler“) und sie versteckten sich gar vor Gott im Garten! Das Gewissen regte sich zweifelfrei! Darin liegt die Hauptlehre die wir ziehen müssen: Sünden sind direkt vor Gott einzugestehen, zu bereuen und Sühne ist zu leisten!

 

Die Sünden „Babylons der Grossen“ konnten sich nur darum „bis zu Himmel“ aufhäufen, weil sie Gottes GESETZ missachtet und Seine Vorkehrung für Sündentilgung ablehnt und diese beiden Dinge durch ihr eigenes Kirchenrecht mit anderslautenden Geboten ersetzte. Damit verbunden kam das eigens aufgerichtete System von „Beichte“ und „Ablass“! Es gilt somit, diese Dinge, Gottes System und das der Kirchen miteinander zu vergleichen und zu sehen, was sie scheinbar verbindet, vor allem aber, was das der Kirchen für Gott verabscheuungswürdig macht!

 

Das „GESETZ des Geistes“ aber zu verstehen, zu halten und lehren bedeutet ewiges Leben! Die nachfolgenden Tabellen helfen uns unser „genaues Erinnerungsvermögen“ aufzufrischen und zwar durch Gegenüberstellung von dem, was Gott Israel auftrug und dem, was Jesus und die Apostel Christen erklärten! Nimm dir die gebührende Zeit, es kann dir sehr nützlich sein eigene Fehler zu erkennen und sie noch rechtzeitig zu korrigieren!

 

Vergehen mit Folge der

„Abscheidung vom Volk“

GESETZ und richterliche Entscheidung Jehovas

Jesu und Apostel nehmen darauf Bezug

Kommentar

A)    Vergehen gegen Jehovas Recht als Schöpfer, Satzungsgeber und Richter der ganzen Erde (1. bis 3.Gebot)

 

Jehova ist höchster Souverän und verlangt von all seinen Geschöpfen freiwillige Unterordnung (Jos 24:14, 15; Phi 2:5, 6). Er offeriert für Gehorsam Segen und für Missachtung kündet er Strafe an! (5. Mo 11.26-28) Als Lebengeber hat er das unangreifbare Recht zu bestimmen, wer des Lebens würdig ist und wer es verlieren soll. Durch Hesekiel sagt er deutlich: „Siehe! Alle Seelen — mir gehören sie. Wie die Seele des Vaters, ebenso die Seele des Sohnes — mir gehören sie. Die Seele die sündigt, sie selbst wird sterben“ (Hes 18:4). Jehova hat sich nicht geändert, selbst dann nicht, wenn wir, unsere Regierungen und unsere Gesetze sich beständig verändern. Sein Wort wird sich bestimmt erfüllen. Die Tieropfer Israels deckten nur Sünden zu, die nicht willentlich begangen wurden! Jesu Loskaufsopfer löscht dagegen Sünden vollkommen aus durch Glauben in Verbindung mit Glaubenswerken der Liebe! Wer aber gegen die Liebe handelt verliert die Gnade oder „unverdiente Güte“ Gottes! (Apg 3:19)

Missachtung der höchsten Souveränität: Jehova gehört die ganze Erde und alles, was darauf ist; er ist höchste Instanz unter den „obrigkeitlichen Gewalten“ (Rö Kap.13). Wir sollen Gott lieben mit ganzen Herzen, Verstand und Leben.

2.Mo 20:1-3; 3.Mo 26:14, 15; 5.Mo 27:26; Jes 33:22;

Mat 22:36-40; Lu 10:16; 16:16, 17; Joh 12:48; Gal 1:8, 9; 6:2

Gott ist allein höchster König, Richter Satzungsgeber in Israel und der gesamten Menschheit. Jedes von Engeln oder Menschen stammende Gebot, das Gottes GESETZ ungültig macht zieht Gottes Fluch und Strafe nach sich! Gott zu missachten ist gleich bedeutend mit ihn zu hassen.

Jehova kündigte durch Propheten das Kommen des Messias an. Er hat nach Jesu Tod und Auferweckung im Himmel seinen Sohn zu seiner Rechten gesetzt. Er wurde „König der Könige“, „Hoherpriester“ und Richter der Richter! Jede andere Autorität ist ihm unterordnet und Rechenschaftspflichtig!

Ps 2:5-12; 45:6; 110:1, 2; Hes 17:22; 21:27; Da 7:14

Mat 5:17-20; 6:9, 10; 28:18; Mk 12:35-37; Lu 4:18-21; Joh 1:49; 12:48, 49; 1.Kor 15:25; Heb 1:13-2:1-4; Off 5:11, 12; 11:14, 15; 19:16

Die direkte und höchste Autorität nach Jehova ist Christus! Jedes Wort das er geredet hat wird uns richten am „Tag des Herrn“! Jesus zu missachten bedeutet Gott zu missachten! Jesus ist ein Geschöpf Gottes, in seinem Namen soll der Vater angebetet werden!

Essen von Baum der Erkenntnis von gut und böse hatte bereits in Eden Todesstrafe auf Adam und Eva gebracht.

1.Mo 2:17; 3:1-5, 16-19; Ps 1:6; Pr 12:13, 14

Joh 8:44; Rö 5:12; 1.Kor 15: 21, 22; 1.Joh 3:8

Gott entscheidet, was für den Menschen gut und was schlecht sei! Durch Adam erbten wir das „Gesetz des sündigen Fleisches“ und den Tod, durch Jesus lernten wir das „GESETZ des Geistes“ kennen, das ewiges Leben gibt!

Jede Missachtung Gottes ist Sünde gegen Ihn. Sünde bringt Tod. Sünde wider den heiligen Geist hat keine Vergebung!

1.Mo 2:17; Hes 18:4; Pr 3:20; Jes 53:12

Joh 1:14-18; Rö 3:23; 5:21; 7:11, 12; 8:34; Gal 3:10-14; Heb 9:26; Jak 1:15; 1.Joh 2:1

Jede Übertretung eines göttlichen Gebotes ist Sünde und jede Sünde bringt Tod hervor. Nur Jesu Blut befreit vom Urteil und vom Fluch durch unverdiente Güte!

Annäherung an Gottes heiligen Berg Sinai und dem himmlischen Zion, dem „Jerusalem droben“.

2.Mo 19:12; 22:28; Spr 19:29; Pr 10:20; Jes 8:21

Gal 4:25, 26; Heb 12:18-24; Jud 8-10

Der Berg Sinai bedeutete die Oberhoheit Jehovas als Richter und dessen Vorstehern. Nur die, welche Er bevollmächtigt dürfen sich ihm auf dem heiligen Berg Zion nähern!

Falsches Prophezeien; fasche Träume, Visionen verbreiten die nicht von Jehova sind

5.Mo 13:1-5; 18:20-22; Spr 29:25; Jer 28:15

Mat 24:11; 1.Th 5:3; 2.Pe 2:1; 1.Joh 4:1; Off 16:13-16; 19:19

Das Reden im Namen Jehovas, obwohl er hierzu keinen Auftrag erteilte. Gottes Wort widerreden, es ungültig machen

Jehovas Bündnisse brechen; Jehova fordert ausschliessliche Ergebenheit; sein GESETZ ist ewig, das „für die Menschheit gegebene GESETZ“ der Wahrheit; das „vollkommene GESETZ, das zur Freiheit gehört

2.Mo 19:5, 6; 5.Mo 4:23, 24; 17:2-7; 30:11-14; 2.Sa 7:18, 24; Ps 119:44, 142

Joh 17:17; Rö 9:1-13; Gal 5:14-18; Jak 1:25; 1.Joh 5:3; Heb 3:5, 6; Jak 1:25; Off 12:17

Alle Nachkommen Noahs sind unter dem „Regenbogenbund“. Unter dem Bund mit Abraham stehen alle seine Nachfahren, auch Christus und „sein Haus“. Ganz Israel kam im Sinai unter den „Gesetzesbund“. Levi unter den „Salzbund“, die neue Generation am Ende der 40 jährigen Wanderung im Sinai und den „Bund vom Moab“. Christen stehen durch Taufe unter dem „neuen Bund“, der auf den bisherigen Bündnissen aufbaut!

Gelübde sind zu bezahlen, Gott fordert es unweigerlich. Die Taufe bedeutend ein Bundesgelübde Gott und Christus gegenüber!

1.Mo 29:20, 3.Mo 19:12; 22:17-20; 4.Mo 29:39-30:16; 5.Mo 23:21-23; Ps 61:8; Pr 5:4-6; Nah 1:15

Mat 5:37; Apg 18:18; 21:20-24; 1.Kor 15:24; 2.Kor 1:17; Jak 5:12

Jesus fordert überhaupt nicht zu schwören; Das „Ja“ muss Ja sein, das „Nein“ nein! Gelübde müssen eingelöst werden, besser ist nicht zu geloben, wie es zu brechen. Jakob gelobte ein Haus Gottes (Bethel) zu bauen, Jesus wird es erfüllen und dem Vater das „Haus Jakob“, das „Israel Gottes“ übergeben, das neu errichtete „Königreich aus Königen und Priestern“, das die künftige Erde regiert! Paulus und die Apostel hielten ihre Gelübde Gott und Jesus gegenüber uns zum Vorbild!

Unterlassen der Beschneidung der Hausgenossen Abrahams und bei den Israeliten; Glaubenstaufe bei Christen & Beschneidung des Herzens

1.Mo 17:9-14; 2.Mo 4:4-26; 12:43, 48, 49; Jer 9:25, 26

Rö 2:25-29; 4:11; 1.Kor 7:19; Eph 2:1-18; Php 3:3; Kol 2:11, 12

Bereits das GESETZ fordert die Beschneidung des Herzens: Das Halten der Gebote! Keine physische Beschneidung für Leute der Nationen; Taufe als Symbol des Glaubens, Unterordnung unter das „GESETZ des Christus“.

Götzen zu dienen, zu gehorchen und ihnen etwas opfern

2.Mo 22:20; 5.Mo 6:1-18; 11:16, 17; Ps 82:1; Jes 29:13

Lu 4:8; Joh 10:34-36; Apg 5:29-32; 15:19, 20; 1.Kor 8:4-7; Kol 2:21-23

Jehova duldet keinerlei Autorität die sich über ihn hinwegsetzt! Anbetung, Gehorsam und Opfer sind wir Jehova schuldig. Menschengebot macht Gottes Gebote unwirksam.

Bildnisse, Statuen, heilige Pfähle (Kreuze), Säulen (Obelisken; Kirchtürme), Organisationen, Personen

5.Mo 10:20; 16:21, 22; 27:15; Ri 6:25; 1.Kö 15:13, 14; 2.Kö 13:6; 21:3, Jes 44:9-20

Mat 4:8-11; Joh 4:20-26; Off 22:9

Anbetung gehört allein Jehova, ihm gebührt Verehrung und Loyalität und Treue zum Bund. Er ist ein eifersüchtiger Gott und duldet keine Konkurrenten. Weder Jesus, noch Engel noch Heilige dürfen angebetet werden! Anbeter müssen ihn mit Geist und Wahrheit suchen.

Zum Abfall von Jehova, seinem GESETZ und zum Götzendienst auffordern

2.Mo 20:3-6; 5.Mo 13:6-18

Mat 24:23; 2.Th 2:3-5; 1.Ti 4:1; 2.Ti 2:18; 4:3; 2.Pe 2:1; 1.Joh 2:18; Off 13:15; 18:4; 19:19, 20

Aufforderung falschen Göttern nachzugehen; Babylon der Grossen zu dienen. Der „Mensch der Gesetzlosigkeit“ ist in der Endzeit aktiv und führt selbst Auserwählte hin zum Abfall. Anbetung und Dienst gegenüber dem „wilden Tier“ (Politik) und seinem „Bild“ (Religion)

Gottes Namen in unwürdiger Weise gebrauchen

2.Mo 20:7; 3.Mo 19:12; Spr 30:9; Hes 36:21-23; 38:23; Joel 2:32

Mat 6:9; Lu 13:35; Joh 5:43; 10:25; 12:12, 13, 28; 14:13, 26; Apg 2:21; Off 3:12; 14:1; 15:4; 16:9

Der wohl schlimmste Missbrauch war es, Gottes Namen (Heb: יהוה = JHWH)aus der Umgangssprache und aus der Schrift zu verbannen und ihn durch „HERR“ (Baal = Herr, Besitzer vergl. 2.Kor 4:3, 4) zu ersetzen

Auf Gott Übles herabrufen; Gott lästern (Lästerung gr. blasphēmía)

2.Mo 22:28; 3.Mo 24:15, 16; 4.Mo 15:30, 31; 5.Mo 5:1, 11; Hi 1:5, 6, 11, 20-22; 2:5-10; 32:3; 42:7

Mat 27:39; Joh 8:44-49; Apg 18:6, Jak 2:5-9; Off 13:6; 16:11; 2.Ti 3:2

Missachtung der Stellung und der Wesensart Gottes; gegen Gott und seine Autorität reden; wider Heiliges reden, gegen Gottes Aussagen. Satan ist der Hauptlästerer.

Ungesühnte Verbrechen, schwere Sünde bringen Blutschuld auf Versammlung, Gemeinde, Vorsteher

1.Mo 9:5; 3.Mo 19:17; 5.Mo 19:8-10; 21:1-9; Ps 5:6; 55:23; Spr 25:9; Hes 33:8

Apg 20:26-28; Mat 18:15-18; Lu 17:3; 2.Ti 4:2; Heb 13 :17; 1.Pe 2:25

Vorsteher sind verpflichtet ihre Versammlung rein von Blutschuld zu halten und Gottes GESETZ rechtmässig zur Anwendung zu bringen.

Jehova bringt Gericht über die Städte der Nationen die sich ihm widersetzen; unbedingte Vernichtung all derer, die er dem Bann unterstellt, weil sie sich gegen Ihn und seinen Sohn gestellt haben.

1.Mo 19:23-26; 5.Mo 20:15-18; 25:17-19; 29:23; Jos 6:17; 10:28; 11:11; Ps 11:6; Jes 1:9; Jer 51:6-10; Hes 9:1-11; 36:33-36; Da 2:44, 45; Am 4:11; Mi 5:10-15; Ze 3:6-9

Mat 24:30; Lu 19:14, 27, 29, 30; 1.Ti 6:9; 2.Th 1:7-10; 2:8-12; Heb 10:39; 2.Pe 2:1-3; 12; 3:7, 15, 16; Off 16:19; 17:8, 19:11-21

Jehovas Gerichte über die Städte Sodom und Gomorra und jene Kanaans, dann Israels und Judas war gerecht und wird sich in Harmagedon gegen alle Städte der Erde wiederholen. Sein Rechtsmassstab kommt bestimmt zur vollen Anwendung unter dem „Reiter auf dem weissen Pferd“.

Nicht gemäss dem Tun der Nation handeln, keine Bündnisse mit ihnen eingehen

3.Mo 18:26; 5.Mo 7:16; 12:30; 18:9; Ps 106:36; Jes 23:8; Hes 20:28; 28:11-16

Mat 10:22; Lu 19:14, 27; Joh 15:18, 19; 17:14; Rö 1:28; 6:21; Eph 4:3-6, 17; Tit 3:3; Off 13:16-18; 14:9-12; 18:4, 5

Christen dürfen „kein Teil der Welt“ werden, weder in Politik, noch Religion, noch Wirtschaft, weil diese von Satan kontrolliert werden und dies uns bestimmt zum Übertreten von Gottes Geboten verleitet! Jesus zerstört deren ganze Macht und Autorität! Das Kennzeichen Satans auf Hand und Stirn vermeiden!

Niemand darf Banngut oder der Vernichtung Geweihtes an sich nehmen

3.Mo 27:28, 29; 4.Mo 18:14; 5.Mo 7:26; Jos 6:18; 7:20, 21; Es 7:10:7-9; Ps 2:8; Mi 4:13;Sach 14:6-11

Mat 21:38; Lu 12:32; 20:14; Joh 16:15; Rö 8:17; Heb 1:1, 2

Gott bestimmt, was, wem gehört und was der Vernichtung geweiht werden muss; in Harmagedon sind Engel Schnitter und ungerechter Gewinn wird Jehova zufallen, der diesen dem „Vorsteher in Israel“, Jesus zuteilt. Das Erbe wird später unter den Miterben gerecht aufgeteilt.

B)    Vergehen gegen Jehovas Sabbate & Festzeiten (4.Gebot)

 

Die Sabbatordnung ist bei Jehova das verbindende Element zwischen Gott und Mensch, wo regelmässiges Versammeln Israels am Sabbat und zu den Festzeiten Pflicht ist, um in Gottes Rechtsordnung beständig unterwiesen zu werden! (4.Mo 5:9; )

 

(3. Mose 23:3) Sechs Tage kann Arbeit getan werden, aber am siebten Tag ist ein Sabbat vollständiger Ruhe, eine heilige Zusammenkunft. Ihr dürft keinerlei Arbeit tun. Es ist ein Sabbat für Jehova an allen Orten, wo ihr wohnt.

 

Jeder Mann war und blieb verpflichtet die ganze Sabbatordnung einzuhalten und während der drei Festzeiten (3.Mo Kap 23) im Tempel anwesend zu sein, sowie die jährliche Passahfeier in seiner Familie zu leiten (4.Mo 9:9-14).

 

Exakt dieselbe Ordnung galt auch im Urchristentum (Apg 15:21). Wo diese Regelung unterbrochen wird ist Gesetzlosigkeit und Abfall unweigerlich die Folge! Willentliches Brechen der Sabbatordnung und des Versammlungsgebotes untersteht für Juden wie Christen der Todesstrafe! (Heb 10:24-31) Das Sabbatgebot gilt für Menschen wie für Engel, da beide Gruppen zur selben Zeit ihre Unterweisung erhalten (Hi 1:6; 2:1; 38:7; Off Kap 5). Der erhöhte Jesus ist einziger Mittler zwischen Gott und Mensch! (1.Ti 2:5) Er ist Gottes Wortführer (Joh 1:1, 2)

Sabbat nicht heiligen, Arbeit verrichten, sich gewohnheitsmässig nicht zu versammeln

2.Mo 31:12-17; 35:1, 2; 3.Mo 15:32-35; 19:3, 30; 26:34, 35; Jes 56:4, 5; Hes 44:23, 24

Apg 15:21; Mat 24:20; Heb 10:24-31; Apg 13:14; 17:2; 18:4

Die Sabbatordnung verbindet den Menschen mit Gott. Das Gebot zu brechen bedeutet Missachtung des Schöpfers. Es ist ein ewiges Gebot. Die Urchristen hielten an der ganzen Sabbatordnung fest! Der Wechsel hin zum Sonntag war äusserliches Zeichen des Abfalls!

Gottes Festzeiten missachten

3.Mo 23:1-44; 5.Mo 16:1, 9-15; Ne 10:32, 33; Jes 36:37, 38; Hes 44:23, 24; 46:11; 45:16, 17; Na 1:15; Ze 3:18; Sa 8:18, 19

Mat 26:3-5; 27;15; Lu 2:41; 22:1, 2; Joh 2:23; 4:45; 5:1; 6:4, 7:2-14; 10:22; 11:56, 57; 12:12; 12:20; 13:1, 28-30; Apg 12:3, 4; 27:9; 1.Kor 5:7, 8; 16:8, Kol 2:16, 17; Heb 11:28

Jesus, die Apostel und die Urchristen hielten alle Feste Jehovas ein. Paulus ging, wo dies möglich war nach Jerusalem und war im Tempel anwesend! Im kommenden System wird das „Israel Gottes“ die drei Festzeiten im geistigen Tempel erneut in Jerusalem begehen!

Teilnahme am Passahopfer zur bestimmten Zeit am 14.Nisan unterlassen, eine Satzung den Einheimischen und für den ansässigen Fremden an allen Orten

2.Mo Kap. 12; 4.Mo 9:13, 14; 5.Mo 16:1, 2

Mat 26:14-19, 29; Lu 22:17; Joh 1:29; 6:52-59; 1.Kor 5:7, 8; 11:23-34

Das Passah ist die Erinnerung an die Befreiung aus Ägypten und dann die Befreiung durch Jesu Blut von der Sklaverei der Sünde und des Todes. Jesus wird das Passah erneut mit den Aposteln im kommenden System einnehmen.

Teilnahme am Passah in unreinem oder unbeschnittenem (ungetauftem) Zustand

2.Mo 12:14-20

Lu 22:19, 20; Mk 14:12-16; 2.Kor 11:26-32

Nur Beschnittene, Getaufte haben Anrecht auf Teilnahme am Abendmahl; der Zustand der Heiligkeit ist Voraussetzung!

Essen von Gesäuertem während der Passawoche; Nichts Gesäuertes im ganzen Gebiet

2.Mo 12:15, 19, 20; 23:15; 3.Mo 23:6; 5.Mo 16:3, 4, 8

Mat 5:17-20; 1.Kor 5:7, 8

Sauerteig bedeutet Unreinheit in Lehre und Handeln. Christen sind verpflichtet die kleinsten Gebote zu halten und zu lehren, um gross genannt zu werden

Wer nicht am Fleisch und Blut Jesu teilhat kommt nicht zum Leben, bleibt im Tod

2.Mo 12:6, 7, 12, 13; 4.Mo 9:13; 33:4; Ze 2:11; Hes 45:18, 19

Joh 1:29; 6:53-55; Lu 22:7-9

Das jährliche Passahfest wurde von den Christen des 1.Jahrhunderts exakt nach jüdischem Muster im Familienkreis, resp. nach Hausgemeinschaften gefeiert! Die Hausversammlung bestimmte die Grösse des Lammes!

Schlachten des Passahopfers nur an dem Ort, den Jehova vorgesehen hat; Jesu Auftrag: „Tut dies zu meinem Gedächtnis“

5.Mo 16:2, 7

Joh 4:21-24; 1.Kor 11:20-22

Mit dem Tod des Christus endete Jerusalem als dem von Jehova erwählten Ort. Neuer Tempel wurde die Christenversammlung, die Gruppe oder nur die Familie. Jehova aber wird künftig Jerusalem erneut erwählen!

Sühnetag und sein Fasten entweihen

2.Mo 23:10; 3.Mo 16:30; 23:26-32; 25:9; Jer 51:9, 10

Apg 27:9; Heb 2:17; 5:1-3; 7:26-28; 9:11-14; 1.Joh 1:7; Off 18:5

Am Sühnetag wird von Gott her „unverdiente Güte“ denen zuteil, die Gottes Sühnevorkehrung annehmen; Sünden häufen sich sonst „bis zum Himmel“ auf

 

Vergehen mit Folge der

„Abscheidung vom Volk“

GESETZ und richterliche Entscheidung Jehovas

Jesu und Apostel nehmen darauf Bezug

Kommentar

C)    Vergehen gegen Jehovas Tempel, seine Vertreter

 

Jehovas Zelt der Zusammenkunft, sein Tempel und die Christenversammlung haben eines gemein: Sie sind der physische Verbindungspunkt zwischen Gott und Mensch. Jesus erklärte, dass da, wo „zwei oder drei in meinem Namen“ in Bezug auf etwas Wichtiges vereint sind, er mitten unter ihnen ist, somit bereits eine „Synagoge“ oder „Versammlung“ existiert! (Mat 18:19, 20) Paulus erklärte, dass Christen ein „heiliger Tempel“ sind und daher rein sein müssen (1.Kor 6:19).

Was „der Engel Jehovas“ (Michael, vergl. 1.Mo 3:2; 14:19; Da 10:13; 12:1 und 1.Thess 4:15, 16) für Israel war, das ist Jesus für die Christenversammlung: Absoluter Gehorsam wird ihm gegenüber seitens Gottes verlangt! Wer nicht auf dessen Stimme hört und ihm nicht gehorcht, soll vom „Volk abgeschnitten werden“! Paulus verbindet jenen Engel mit dem himmlischen Jesus:

 

(Hebräer 12:21-25) Auch war die Schaustellung derart furchterregend, daß Moses sagte: „Ich bin voll Furcht und Zittern.“ 22 Sondern ihr habt euch einem Berg, Zion, genaht und einer Stadt [des] lebendigen Gottes, [dem] himmlischen Jerusalem, und Myriaden von Engeln, 23 in [der] allgemeinen Versammlung, und der Versammlung der Erstgeborenen, die in den Himmeln eingetragen worden sind, und Gott, dem Richter aller, und dem geistigen Leben von vollkommen gemachten Gerechten 24 und Jesus, dem Mittler eines neuen Bundes, und dem Blut der Besprengung, das auf bessere Weise redet als Abels [Blut]. 25 Seht zu, daß ihr den nicht abweist, der redet. Denn wenn die nicht entronnen sind, die den abwiesen, der eine göttliche Warnung auf Erden ergehen ließ, werden wir noch viel weniger [entrinnen], wenn wir uns von dem abwenden, der von den Himmeln her redet.

 

Das „Jerusalem droben … ist unsere Mutter“, erklärte Paulus den Galatern! (Gal 4:26) Da Jesus unser König und Hohepriester zu Rechten Gottes sitzt und über die Engel Gottes Herrschaft ausübt sind wir in der Taufe Teil des „Königreiches des Sohnes der Liebe“ geworden und dürfen Jehova als „Abba“, als „Vater“ anreden! Dies deutet ein persönliches Verhältnis an und gibt uns Sohnespflichten Gehorsam zu leisten. Der Vater spricht zu uns durch Jesus und auf ihn sollen wir hören!

Rebellion gegen Moses, Aaron durch Korah, Dathan und Abiram.

In der Endzeit erscheinen „falsche Christusse“ („falsche Gesalbte“), „falsche Propheten“ „falsche Apostel“, „falsche Lehrer“, die beanspruchen die Stellung der „Heiligen“ innezuhaben.

2.Mo 19:10-13; 3.Mo 10:1-3; 4.Mo 16:1-35; 5.Mo 1:16-18, Ps 18:27; 75:7; Spr 16:18; Da 4:31, 32

Mat 5:20; 19:28; 20:23; 23:11-13; 24:23, 24; Joh 5:41-44; 1.Ti 4:1; Jak 4:6; 2.Pe 2:1

Gott setzt die höchsten Autoritäten in seinem Königreich selbst fest: Die wahre Theokratie. Er erhöhte Jesus. Jesus setzte die Apostel als seine direkten Abgesandten mit richterlicher Gewalt ein! Erst bei der Aufrichtung des Königreiches des Vaters werden 144.000 Priesterkönige bestimmt und eingesetzt, die „neuen Himmel“, welche die „alten Himmel“ ersetzen, die in Harmagedon vergehen. Wer sich selbst erhöht und Ehre von Menschen annimmt wird erniedrigt werden!

Ablehnung des „grösseren Propheten“, des Messias

1.Mo 49:10; 4.Mo 17:10-12; 24:17; 5.Mo 18:15-19

Apg 3:22, 23; 7:37; Lu 7:16; 24:19; Joh 1:45; 3:18, 36; 12:48, 49; 2.Th 1:7, 8; 1.Joh 5:12

Wer nicht auf den Christus hört und nicht gehorcht in dem er Glauben in ihn setzt, auf dem bleibt Gottes Gericht, er ist schon gerichtet, er wird das Leben nicht sehen.

Stiftshütte nähern durch Unbefugte

2.Mo 19:6; 33:20; 4.Mo 1:51; 3:9, 10, 38; 18:7; 22; 1.Sa 6:19

Mat 24:31; Joh 1:18; Heb 12:22-24; 1.Pe 2:7-10; Off 5:9, 10; 20:6

Gott erklärt, wer sich seinem Heiligtum nähern darf; jeder Unbefugte Zutritt wird bestraft! Dies gilt auch im geistigen Tempel, der Versammlung! Das König-Priesteramt wird durch Gott zugeteilt und Jesus nimmt die Einsetzung erst nach Harmagedon vor!

Das Allerheiligste im Zelt betreten oder Hineinsehen; Bundeslade sehen oder berühren, „hochheiligen Dingen“ (Lade, Sühnedeckel, Cherube, Krug mit Manna, Staab Aarons, Tafeln des Gesetzes)

2.Mo 4:17; 23:27; 25:22; 26:33; 30:10; 3.Mo 16:2; 4.Mo 4:15-20; 1.Kö 8:6; 1.Chr. 15:2; 1.Sa 6:19; 2.Sa 6:6, 7; Ps 110:2; Spr 11 :2

Joh 3:12; 5:37; 6:46; 7:34-36; 8:14; 21, 22, 23, 27; 13:3, 33; 16:5, 28; Heb 9:3, 6-8, 12, 24, 25; 1.Joh 4:12; Off 11:15, 19

Nur der Hohepriester hat das Recht des Betretens des Allerheiligsten am Sühnetag, mit Opferblut und Weihrauch. Christus allein hat Zugang zum himmlischen Allerheiligsten! Ihm steht der Machthaberstab zu, er ist das wahre Manna und Verwalter der Gebote. Kein Mensch kann Gott sehen und leben! Allein Jesus konnte in den Himmel zurückkehren von woher er gekommen war.

Unerlaubtes Räucherwerk darbringen; Räucherwerk in einer nicht erlaubten Mischung und unerlaubten Menge herstellen

2.Mo 30:7; 3.Mo 10:1-3; 30:35; 3.Mo 16:12; 4.Mo 16:40; 18:17; 2.Chr 26:18, 19; Spr 1:22-33;

Mat 6:5-8; Joh 3:27; 4:23; Heb 5:4; Off 5:8; 8:3-6

Räucherwerk stellt die Gebete der Heiligen dar. Gott ist ein Geist und muss mit Geist und Wahrheit angebetet werden. Gott hört nicht auf uneinsichtige Sünder, er zieht sich von jenen zurück am Tag des Unglücks.

Am Priesteramt Aarons sich vergreifende Fremde oder solche, die sich selbst an die Stelle Jesu und sich gar als Gott in Seinem Tempel darstellen.

2.Mo 16:8; 4.Mo 3:10; 16:40; 17:14-18; 18:7; 4.Mo 16:1-35

Mat 24:24; Lu 10:16; Joh 20:21-23; Gal 3:20; 2.Th 2:3-5; 1.Ti 2:6; Heb 5:4-6; 8:6; 9:15; 12:22, 23; Jak 1:17; 2.Pe 2:9-12; 1.Joh 2:18; Jud 8

Gott selbst bestimmt, wer ihm Priesterdienst darbringen darf. Im alten Bund war es der Stamm Levi und im neuen Bund ist Jesus einziger Mittler, der sein eigenes Blut als Lösegeld darbrachte. Nur den zwölf Aposteln gab Jesus besondere Autorität. Der „Mensch der Gesetzlosigkeit“ glaubt selbst ein Gott zu sein. Im kommenden „Königreich der Himmel“ werden es 144.000 geweihte Priesterkönige sein, die durch Jesus bestimmt werden.

Falsche Propheten, falsche Apostel, falsche Lehrer; Vorhersager, Geistermedien

3.Mo 20:6; 5.Mo 13:1-5; 18:11, 20-22; Jes 8:19, Jer 5:31; 8:10; 27:9; Klg 2:14; 4:13; Hes 22:28

Mat 7:15; 15:14; 24:11, 12, 24; 2.Kor 11:12-15; 13:5; 1.Ti 4:1; 2.Pe 2:1-3; Off 16:13-16; 19:19, 20;

Wer im Namen Jehovas falsches prophezeit wird der Strafe Gottes nicht entgehen. Achtung vor Inspiration von Dämonen. Der Glaube muss geprüft werden! Blinde Leiter und blinde Geführte fallen in dieselbe Grube!

Richter, Beamte: Bestechung, Heuchelei, Korruption des Rechts, Rechtsbeugung; Ungehorsam gegenüber dem Richter

2.Mo 23:8; 5.Mo 1:13; 16:18-20; 17:8-13; 27:19; 5.Mo 27:25; 26; 1.Sa 8:3, 12:3; Spr 17:23; Pr 7:7; 8:2-7; Jes 1:23; 3:13-15; Hes 16:33; 22:12; Mi 3:1-3, 9-12

Mat 5:19; 19:28; Kap 23; Lu 22:28-30; Rö 3:31; Kap.13; 1.Kor 6:1-10; 15:24; Eph 2:11; 1.Ti 1:8-11

Die wahre „obrigkeitliche Gewalt“ im „Staatswesen Israels“ stammt von Jehova! Vorsteher müssen Gottes GESETZ halten und lehren und als Richter gesetzmässig anwenden! Alle Macht und Autorität dieses Systems endet in Harmagedon. Christus setzte 12 Apostel ein die Richter der Vorsteher sein werden! Die von Gott und dem Christus eingesetzte Autorität ist zu achten! Missachtung und Geringschätzung führt zum Gericht

Vergehen gegen den Zehnten des „Salzbundes“; dem Lohnarbeiter den Lohn vorenthalten

3.Mo 19:13; 27:9-13; 30-33; 4.Mo 14:22, 23; 18:26; 5.Mo 18:1; 24:14, 15; 26:12; 2.Chr 31:12; Ne 10:38; 13:12; Mal 3:8-10

Mat 10:7-10; 20:8-15; 23:23; Lu 10:4-7; 18:12; Apg 5:1-11; 68:20-24; 10:45; Gal 6:6; Heb 7:5, 9; 1.Ti 5:17, 18; Off 22:12

Mit Jesu Tod endete der „Salzbund“. Der „neue Bund“ verspricht Lohn denen, die bis zum Ende ausharren, ein Erbe und ewiges Leben! Kostenfrei erhielten Christen, kostenfrei sollten sie geben. In Gottes kommendem Königreich wird erneut ein Zehnter existieren, weil erneut eine Priesterschaft besteht! Jesus bringt den Lohn mit sich am Ende des Tages

D)    Vergehen gegen Gegenstände innerhalb des Tempels und in Bezug auf Opfer und Gelöbnisse

 

Mit dem „neuen Bund“ endete der „Bund mit Levi“ und wurde durch jenes bessere Bündnis ersetzt. Damit wurden auch vielerlei Gebote die den Tempel, den Dienst im Tempel und Opfer betrafen hinfällig und durch eine neue Form unter dem „GESETZ des Christus“ ersetzt! Diese neuen Gebote zeigen stets denselben tieferen Sinn, der bereits hinter den ersten Geboten an Levi und an Israel standen! Sie sind nun an christliche Vorsteher und an geistige Israeliten gerichtet!

 

(Galater 6:2) Fahrt fort, einander die Bürden zu tragen, und so erfüllt das Gesetz des Christus.

 

Das „GESETZ des Christus“ ist in einem Wort zusammengefasst“ „Du sollst lieben“! Der Belehrte ist für das physische Wohlergehen des Lehrers verantwortlich. Gerechtigkeit fusst auf Geben und Nehmen! Vorsteher sind doppelter Ehre für würdig zu halten! Die für Jehova annehmbaren Schlachtopfer sind Taten der Nächstenliebe und Schlachtopfer der Lippen, indem wir für Jesus Zeugnis ablegen. Kein Mensch darf nach den Dingen im Zusammenhang mit dem Allerheiligsten greifen, weder zum Priesteramt, noch zum Machthaberstab, noch zum GESETZ oder zum Manna, der nicht von Gott hierzu ermächtigt ist! Eine Auserwählung zum Königpriestertum erfolgt erst während der „grossen Drangsal“, deren Einweihung durch Jesus am Tag des „Abendessen der Hochzeit des Lammes“!

Berühren oder nur Ansehen der Bundeslade; Hoherpriester Recht und Pflicht ein Mal pro Jahr Sühne zu leisten mit Blut von Opfern.

2.Mo 16:34; 24:7, 8; 25:10-16; 31:18; 40:20; 3.Mo 16:11-17; 4.Mo 4:17-20; 17:10; 5.Mo 4:13; 10:5; 31:24-30; Jos 8:32-35; 1.Kö 8:1, 9; 2.Kö 23:1-3, 21; Ps 110:2; 132:8

Joh 6:28-33, 48-51; Heb 5:1-6; 9:1-28; Off 2:25-28; 12:5; 11:19

Die Bundeslade ist Symbol für Gottes Herrschaftsanspruch, Zeugnis des Bundes. Sie ist unantastbar und dürfen nur mit den Augen des von Jehova bestimmten Hohepriesters gesehen werden. Sie enthält die steinernen Tafeln, Gottes Gebote, den Machthaberstaab Aarons der gesprosst hatte, den goldenen Krug mit dem Manna. Daneben lag das Buch des GESETZES. Darüber war der Sühnedeckel und die zwei Cherube, worauf Aaron am Sühnetag etwas Blut spritzte. Jesus ist der neue Hohepriester.

Schlachten und Essen von Opfertieren ausserhalb des Lagers Israels; Opfer an Molech; Teilhabe am Altar des Christus

3.Mo 17:3-9; 18:21, 29; 20:2; 5.Mo 12:31, 32; 18:9, 10; Ps 66:15; 106:37

Mat 21:38, 39; Joh 6:53-56; 13:10; Rö 12:1; 1.Kor 6:11; 10:18-22; Eph 5:1, 2; Heb 2:14-18; 9:13, 14; 13:10-16; Jud 6

Nur Jesus als grösstes Schlachtopfer war ausserhalb der Tore Jerusalems geschlachtet worden. Zu ihm sollen wir hinausgehen. An seinem Altar und Opfer, an Fleisch und Blut haben wir Anteil.

Heiliges Salböl kopieren und falsch gebrauchen; Heilige Dinge und die Priester Gottes werden damit gesalbt!

2.Mo 29:4-7; 30:22-33; 40:12-15; 3.Mo 8:1; 21:10; 4.Mo 25:13; 1.Kö 19:9, 10; Ps 133:2; Jes 11:2; 42:1; Jer 31:34

Mat 3:16; Lu 24:49; Joh 15:26; 16:13; Apg 10:37, 38; 2.Kor 1:20, 21; Heb 1:9; 1.Joh 2:20, 21, 26, 27; 14:26; Off 14:4; 20:6

Das Salböl gehört zu den heiligten Dingen, damit werden die Dinge im Heiligen und im Allerheiligsten gesalbt und geheiligt und wird der König und Hohepriester und die Mit-Königspriester gesalbt. Christen sind mit Salböl der genauen Erkenntnis gesalbt worden! Der Helfer, heiliger Geist der Wahrheit; Wahre Gesalbte dulden Gott gegenüber keine Rivalität und keine Veränderung der Wahrheit!

Heiliges Räucherwerk kopieren und falsch gebrauchen; Verbindung zu Götzendienst

2.Mo 30:7-9, 34-38; 3.Mo 10:1-3; 16:12, 13; 30:22; 4.Mo 7:12-14, 84, 85 16:1-7; 2.Chr 26:18; Jes 6:5, 6; 29:13, 14; 48:1; Jer 3:9, 10 Hes 8:11, 12; Jes 1:13; Ps 141:2; Mal 1:11

Mat 6:5-8; Joh 4:23; Kol 4:2; Off 5:8; 8:1-6; 1.Pe 4:7

Räucherwerk bedeutet die Gebete der Heiligen, die eine genau bestimmte ausgewogene Form haben sollen. Jehova bestimmt wann, wie und durch wen Gebete dargebracht werden sollen! Jehova zeigt anhand der Feuerbecken Korahs, wer zu ihm gehört und wer nicht!

Anzünden des Leuchters im Heiligen; muss beständig leuchten; Licht (Erkenntnis, Wahrheit) darf nicht Finsternis (Unkenntnis; Irrtum, Lüge, Sünde, Gesetzlosigkeit) sein

2.Mo 24:1-4; 25:31-40; 27:20, 21; 30:7, 8; 38:37; 40:25; 24:2; 4.Mo 4:9; 8:1-3; 2.Chr 4:7; Jes 51:4

Mat 5:14-16; Lu 8:16-18; 11:33-36; Joh 1:9-13; 3:19-21; 8:12; 9:5; 11:9, 10; 12:35, 36, 46, 47; 2.Kor 6:14; Heb 9:1; Off 1:12, 13, 20

Das Licht bedeutet Erkenntnis und Christen sollen das Licht allen Menschen leuchten lassen. Gottes GESETZ ist eine Licht und eine Leuchte dem Pfad. Jesus selbst ist der Lichtspender, wandelt inmitten der 7 Leuchter, aller Versammlungen. Die gute Botschaft das reine Olivenöl. Die Versammlungen sind Leuchter, die wie eine Stadt auf dem Berg ihr Licht verbreitet.

Essen von den Schaubroten, ungesäuertem Brot aus Feinmehl des Getreideopfers, entfernt von Gesäuertem bereitet; Hefe und Sauerteig dagegen bedeuten Unreinheit in Lehre und im Handeln

2.Mo 25:30; 3.Mo 2:11; 6:14-16; 10:12, 13; 21:21, 22; 24:5-9; 1.Sa 21:1-6

Mat 12:1-7; 16:11, 12; Mk 2:26; Lu 6:4; Apg 15:21

Die 12 Schaubrote waren nur Priestern aus Aarons Linie vorbehalten. Jesu als Hoherpriester hat geistige Söhne, vorab die 12 Apostel und den „Samen der Frau“, die vom Brot des Lebens jeden Sabbat an heiliger Stätte, der Versammlung nehmen.

Aarons Priester müssen frei von Gebrechen sein; Gebrechen als Symbol der Unvollkommenheit; Kommende Priesterkönige werden vollkommen gemacht!

3.Mo 19:1, 2; 21:16-23; 5.Mo 32:4; Ps 19:7

Mat 5:48; 19:20; Lu 6:40; Joh 9:1-7; Lu 13:1-5; 1.Kor 6:11; 11:27-32; Eph 4:11-15; Phi 3:12; Kol 1:28;Heb 2:10; 5:8-10; 7:11, 19, 26-28; 9:9, 10; 10:1-4, 14; 11:39, 40; 12:22, 23; Jak 2:22, 23; 1.Joh 1:7; 2:5; 4:12, 17, 18

Gebrechen stellen Sünde dar. Vollkommenheit kommt nicht durch den „Bund mit Levi“, sondern den „Bund für ein Königreich“. Jesus reinigt vollkommen von Gebrechen bevor die Priesterkönige geweiht werden! Wer nicht bereut wird umkommen. Nur wer rein ist darf vom Passah essen, vom Brot und Wein nehmen! Vollkommenheit zu erlangen ist Gottes Gebot!

Opfergaben mit Gebrechen; Jehova fordert fehlerfreie Opfer, das Beste, die Erstlinge; Alle Erstgeburt von Mensch und Tier und alle Erstlinge des Feldes und des Baumes gehören Jehova

1.Mo 4:3-5; 3.Mo 1:3; 22:17-22; 23:10; 5.Mo 15:21; 17:1; Ne 10:34-37; Hes 20:40, 41; Mal 1:8

1.Kor 6:19, 20; 7:23; 15:20, 23; Kol 1:18; Heb 9:12; 1.Pe 1:18; Off 1:4, 5; 5:9; 14:4

Jehova gehört das Beste, nicht das, was übrig bleibt! Jesus ist der Erstling, die Apostel folgen ihm im Rang, dann die 144.000 Erstlinge, von der Erde durch Jesu Blut erkauft.

Unwürdiger Gebrauch der heiligen Gefässe des Tempels; die Gefässe stellen Jehova geweihte Personen dar, Trankopfer (Wein) und Opfer aus Feinmehl (Brote) mussten auf reinen Gefässen dargebracht werden!

2.Mo 25:29, 29:40; 30:26-30; 37:16; 29:37; 3.Mo 8:10, 11; 4.Mo 7:12-14; 84-86; Jes 22:24; Da 5:1-6, 22-30

Apg 9:15; 13:2; Rö 9:22, 23; Phi 2:17; 1.Th 4:3; 1.Ti 1:12; 2.Ti 2:20, 21; 4:6;

Christen sind heilige, goldene Gefässe zum Dienst im Tempelheiligtum müssen sie rein erhalten bleiben. Die 12 Vorsteher werden am „Tag“ des „Abendessen der Hochzeit des Lammes“ jeder seine goldenen und silbernen Gefässe, je 12.000 „Erstlinge Jehova darstellen.

Keinerlei Tempelprostitution; kein Geld von Huren und Hunden (Päderasten & Lustknaben)

1.Mo 19:5; 3.Mo 18:22, 23; 5.Mo 23:17, 18; Ps 137:8; Jes 13:19-22; 48:20; Jer 34:21; 38:23; 51:48, 49; Da 4:29; Hos 1:2, 3; 2:1-23

Mat 23:33-39; 24:9; Apg 7:39-43; 2.Kor 6:17, 18, 1.Joh 3:12; Off 6:9; 14:8; Kap.17 & 18

Babylon die Grosse“ stellt sich als eine vereinigte organisierte Tempelprostituierte dar. Sie glaubt Jehovas Ehefrau und Königin zu sein, „Witwe bin ich nicht“ erklärt sie und begeht mit den Herrschern der Welt Prostitution, indem sie sich diesen willig hergibt!

E)    Speise- und Reinheitsvorschriften

 

Wie das Apostelkonzil und seine verbindlichen Bestimmungen zeigen, sind die Speisevorschriften auch für Christen weiterhin verbindlich! Es bestand kein Anlass das ganze GESETZ zu wiederholen, das ja in der Versammlung (gr. Synagoge) jeden Sabbat vorgelesen wird.

 

(Apostelgeschichte 15:21) Denn seit alten Zeiten hat Moses von Stadt zu Stadt solche gehabt, die ihn predigen, weil er in den Synagogen an jedem Sabbat vorgelesen wird.

 

Nur jene Punkte wurden am Konzil in Jerusalem herausgehoben, die in den Versammlungen zu Konflikten geführt hatten, wie die Hurerei, der Genuss von Blut in Speisen, das Essen von Fleisch von nicht ausgebluteten, strangulierten Tieren und von Speisen, die zuvor in heidnischen Tempeln Götzen geopfert worden waren!

 

(Apostelgeschichte 15:28-29) Denn der heilige Geist und wir selbst haben es für gut befunden, euch keine weitere Bürde aufzuerlegen als folgende notwendigen Dinge: 29 euch von Dingen zu enthalten, die Götzen geopfert wurden, sowie von Blut und von Erwürgtem und von Hurerei. Wenn ihr euch vor diesen Dingen sorgfältig bewahrt, wird es euch gutgehen. Bleibt gesund!“

 

Die von gewissen Leuten aus dem Kreis der Pharisäer behaupteten Notwendigkeit sich beschneiden lassen zu müssen und innerhalb der Christenversammlung sich Beschnittene (Ebioniten, Judenchristen) von den Unbeschnittenen (Paulikanern, Christen aus den Heiden) voneinander strikt getrennt halten müssten wurde dagegen klar aufgehoben! Nur diese waren doch der Grund der Zusammenkunft, da die falsche Lehre von Jerusalem her ausgegangen war musste sie auch dort berichtigt werden! An jenem Konzil wurde nicht das GESETZ aufgehoben, sondern vielmehr klar bestätigt, die Veränderungen eingeschlossen, die das „GESETZ des Christus“ mit sich brachten!

Essen von Tierblut; Vergiessen von unschuldigem Menschenblut

1.Mo 9:3-6; 3.Mo 3:17; 7:26, 27; 17:10-12; 19:26; 5.Mo 12:16, 23-26; 1.Sa 14:32, 33; Hes 3:17-21

Apg 15:19-21, 29

Im Blut ist die Seele (Leben). Blut muss zur Erde hin ausgeschüttet werden und gehört auf den Altar. Es ist ein „ewiges Gebot“ und gilt an allen Orten, wo immer ein natürlicher oder geistiger Israelit hingelangt. Das Gebot wurde für Christen speziell am Apostelkonzil hervorgehoben!

Essen von toten Tieren die nicht ausgeblutet sind, von Stranguliertem

1.Mo 9:4; 3.Mo 11:39, 40; 17:13-16; 5.Mo 12:16; 14:21; 15:23

Apg 15:19-21, 29

Verletzt die Heiligkeit des Blutes. Blut steht im Zusammenhang mit Sündensühnung und dem Altar! Das kostbarste Blut das vergossen wurde ist das von Jesus!

Essen von Götzen Geopferten

1.Mo 35:2; 2.Mo 20:3; 34:15; Hes 20:30

Apg 14:12, 13, 18; 15:19-21, 29; Rö 8:7-13; 1.Kor 8:1; 10:14

Nur Jehova darf geopfert werden. Unsere Schlachtopfer der Lippen geben Lob für Gott und legen Zeugnis ab für den Christus. Niemanden durch Speisen die Gott verbietet zum Straucheln bringen!

Anteilhaben an Gemeinschaftsschlachtopfern in unreinem Zustand (z.B. Passah)

1.Mo 17:14; 3.Mo 7:20, 21; 15:3; 4.Mo 9:13; 19:13-20; Jer 4:14

Mat 23:25-28; Mk 3:29; Lu 11:39; Rö 2:1-11; 14:13-18; 1.Kor 10:20-22; 11:27-31; 2.Kor 13:5; Eph 5:1, 2; Phi 2:17; 4:18; Tit 1:15; Heb 5:1-3; 8:3; 10:29-31; 13:15, 16

Nur der Reine darf an Heiligem Anteil haben. Was Nationen opfern, das opfern sie Götzen! Unsere Schlachtopfer der Lippen geben Lob für Gott und legen Zeugnis ab für den Christus. Wir müssen die Gebote Jesu halten und lehren und dadurch unser Inneres rein erhalten. Taten der Nächstenliebe sind Gott annehmbare Opfer.

Berühren und Essen von unreinen Tieren, nicht den Bauch zum Gott machen der bestimmt, was gegessen werden darf!

2.Mo 22:31; 3.Mo 7:29, 21; 11:4-8, 10-12, 10-20, 23-47; 5.Mo 5:2, 3; 14:3, 7, 11-20; Da 1:8-17

Mat 15:11; 12:34; Mk 7:15; Apg 10:9-16; 11:5-17; Rö 14:17; 1.Kor 6:12, 13; Eph 4:29; Kol 2:16-19; Jak 3:6

Was Jehova als Unrein erklärt soll nicht einmal berührt werden! Im Falle von unreinen Menschen, die wie Kornelius bereuten, wurden diese von Gott als rein erklärt! Nicht die unreinen Tiere, die Petrus aufgefordert wurde zu essen, waren rein geworden! Menschengebot zu lehren verunreinigt, nicht das Essen mit ungewaschenen Händen!

Essen von Schweinefleisch

3.Mo 11:7; 5.Mo 14:8; Jes 65:4; 66:3, 17

Mat 8:28-34; Mk 5:16; Lu 15:15, 16; 2.Pe 2:22

Das Schwein gehört zu den unreinen Tieren, sein Verzehr bringt Gottes Gericht auf den Übertreter. Jesus erklärte, dass kein Wort des GESETZES und der Propheten dahingefallen wäre! Jesaja spricht von solchen die Schweinefleisch essen im Zusammenhang mit dem Endgericht und Vernichtung!

Essen vom Fett der Opfertiere; Fett der Opfer muss auf dem Altar in Rauch aufgehen

3.Mo 3:12-16; 7:22-25; 17:6; 5.Mo 32:15; Jes 10:16; Hes 34:16; Am 4:1

Mat 13:15 s. Fn.; Apg 28:25-27; Jak 5:5

Alles Fett der Opfertiere gehört Jehova, muss in Rauch aufgehen, Gott ein lieblicher Wohlgeruch. Gott sind die fettesten, wohlgenährtesten Tiere als Opfer darzubringen!

Essen von Dingen vom Altar, die den Priestern vorbehalten sind

2.Mo 29:32-34; 3.Mo 2:3-15; 6:16-18, 24-29; 10:12, 13; 4.Mo 18:8-11

Rö 15:27; 1.Kor 9:13, 14, Gal 6:6; 1.Th 2:9; Heb 13:16

Im neuen Bund gibt es keine Opfer auf dem Altar, Jesus war das letzte Opfer. Unter dem Salzbund waren Anteile an den Opfern Teil der Entlohnung der Priester. Nur der Reine durfte davon an heiliger Stätte essen. Kein Fremder durfte davon nehmen. Jesus ordnete an, dass wer die gute Botschaft verkündet Anteil am Altar, den Opfern hat.

Essen von Gemeinschaftsschlacht-

opfern am 3.Tag

3.Mo 7:16-18; 19:5-8; 4.Mo 9:13; 5.Mo 14:3; Jes 65:4; 66:17; Hes 4:14

Apg 10:14; 2.Kor 6:17; 7:1

Am gleichen oder nächsten Tag müssen Schlachtopfer gegessen werden; Jesaja kündet jenen die Widerliches essen im Endgericht den Tod an!

Keine der Abscheulichkeiten der Nationen tun; nicht in deren Satzungen (Gesetzen) wandeln

3.Mo 18:24-30; 20:22, 23; 5.Mo 18:12, 13; Jes 52:11; Jer 51:45; Sach 13:2

1.Kor 5:9-13; 2.Kor 6:14-17; Off 18:4

Die Nationen unterstehen dem Gott dieses Systems der Dinge. Was sie opfern, das opfern sie Dämonen. Sie missachten Gottes Rechtsordnung.

Jede Art willentliche Sünde; wer weiss was unrecht ist bei Gott und es trotzdem tut, der begeht Sünde wider den heiligen Geist

4.Mo 15:30, 31

Mk 3:29; Lu 10:16; 12:47; Joh 9:41; 125:22; 1.Kor 15:34; Heb 6:4-6; 10:26; 1.Joh 3:4-12; 5:16, 18; Jak 4:17

Wer weiss, was Recht ist und dies missachtet, es ist ihm Sünde. Gottes Wort oder Jesu Worte zu missachten bedeutet Gott missachten. Sünde ist Gesetzlosigkeit, Gesetzlose werden Gottes Königreich nicht erben.

 

Vergehen mit Folge der

„Abscheidung vom Volk“

GESETZ und richterliche Entscheidung Jehovas

Jesu und Apostel nehmen darauf Bezug

Kommentar

F)    Vergehen gegen den Nächsten (5. bis 10.Gebot)

 

Alle der Gebote Gottes haben eine doppelte Bedeutung: Eine direkte, das betreffende Gebot muss erfüllt werden und dessen Übertretung bedeutet Missachtung Gottes! Missachtung Gottes aber hat die Konsequenz, dass wir uns damit von Gott und seiner Fürsorge abtrennen, was den Tod mit sich bringt! Jesus stellte die Liebe zu Gott und die Liebe zum Nächsten auf eine vergleichbare Ebene. Beide sind Bedingung, um ewiges Leben zu erlangen!

 

(Lukas 10:25-28) Nun siehe, ein gewisser Gesetzeskundiger stand auf, um ihn auf die Probe zu stellen, und sprach: „Lehrer, was soll ich tun, um ewiges Leben zu erben?26 Er sprach zu ihm: „Was steht im GESETZ geschrieben? Wie liest du?“ 27 Er gab zur Antwort: „ ,Du sollst Jehova, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft und mit deinem ganzen Sinn‘ und ‚deinen Nächsten wie dich selbst‘.“ 28 Er sprach zu ihm: „Du hast richtig geantwortet; ‚tu das weiterhin, und du wirst Leben erlangen‘.“

 

Wer seinen Nächsten nicht liebt, sondern ihn hasst, der hat Gott nicht kennen gelernt! (1.Joh 2.9-11)

Ehebruch durch Frau und Mann während Verlobung oder Ehe; Jehova selbst geht mit ihnen zu Gericht!

1.Mo 2:24; 2.Mo 20:14; 3.Mo 20:10; 22:22-24; 24:1-4; 5.Mo 5:18; Spr 6:32; Jes 50:1; 54:5, 6; Jer 3:14, 20; 9:2, 3; Hes 16:8; Hos 2:16; 7:4, 5; Mal 3:5

Mat 1:18, 19; 5:27-32; 19:3-9; Mk 10:2-12; Lu 16:18; 18:11; Rö 13:9; 1.Kor 7:10, 11;Eph 5:28-32; Jak 2:11; 4:4; Off 19:7, 8

Jesus hat als einzigen Scheidungsgrund Hurerei angegeben. Auf Hurerei steht Todesstrafe. Wer sich eine Frau nimmt, macht sie sich zum Besitz! Wer die Ehe bricht, ausser wegen Hurerei lädt Blutschuld auf sich; er setzt den unschuldig Getrennten wer eine Geschiedene heiratet begeht Ehebruch. Bereits die Verlobung ist ein Bundesgelöbnis, das Treue fordert! Die Taufe entspricht einem Ehegelöbnis, ist ein unzerbrechlicher Bund!

Ehebruch durch Hurerei. Geistiger Ehebruch bedeutet Jehova verlassen, geistige Hurerei sich anderen Göttern zu unterordnen.

1.Mo 39:9; 2.Mo 20:14; 3.Mo 20:10; 5.Mo 5:18; 22:22; Spr 5:18-23; 7:21-23

Mat 1:18, 19; 5:27-32; Mk 2:19; Apg 15:29; 1.Kor 5:11, 6:9, 18; Gal 5:19-21; Eph 5:5, 23; Heb 13:4; Jak 2:10-13; Off 2:3,4; 21:18

Auf Hurerei steht Todesstrafe. Der Unschuldige hat das Recht auf Scheidung, nicht eine Pflicht, wenn der Schuldige bereut! Jede Form der Hurerei bricht das Gebot der Reinheit.

Kein Mensch darf das auseinanderbringen, was Gott zusammengejocht hat!

1.Mo 2:24; Spr 5:18; 19:16; Mal 2:16

Mat 7:21-23; 19:3-9; Joh 12:48, 49; 14:21; Rö 9:7; 1.Kor 6:1-6, 16; 7:10, 11; Eph 5:31; Heb 13:4

Wer eine Ehe trennt, ausser zufolge von Hurerei, widersteht Jesu und hat sein eigenes Gericht auf sich! Wer Jesu Gebot nicht gehorcht steht nicht weiter in seiner Gunst: „Ich habe euch nie gekannt. Weicht von mir ihr Täter der Gesetzlosigkeit.“

Vortäuschung der Jungfräulichkeit. Der Hohepriester muss sich eine Jungfrau als Frau nehmen

3.Mo 21:10-15; 5.Mo 22:20, 21; 24:1; Hes 44:22, Hos 2:19, 20

Lu 1:26, 27-34; Mk 2:19; 2.Kor 11:2; Off 14:4; 19:7

Pflicht zur sexuellen Reinheit, sowohl physisch wie geistig; Das Israel Gottes, die kommenden Priesterkönige sind Gott zur Ehe versprochen, die Apostel sind die Braut Jesu.

Vergewaltigung; Schreien bei Gewalttat; sich Prostituieren

1Mo 19:8; 34:2-7, 11, 12; 5.Mo 22:23-29; Ri 19:23, 24, 2.Sa 13:14; Jes 13:15, 16; Jer 3:1-5; Hes 16:16, 20:28; Sach 14:1, 2

Mat 5:27-30; 1.Kor 6:15; 1.Th 4:3-8; 1.Ti 5:1, 12; Off 17:1, 2

Wo eine Vergewaltigte nicht schreit bedeutet dies Einverständnis. Christen sollen sich weder physisch noch geistig der Prostitution aussetzen. Christen müssen sich ihres Sinnens hüten!

Beischlaf mit Menstruierenden bedeutet Unreinheit praktizieren

3.Mo 15:19-24; 18:19; 20:18; Hes 22:10

Mat 23:27; Rö 1:24-26; 1.Kor 6:9, 13; 2.Kor 12:21; Gal 5:19, 29; Eph 4:19-23; 5:3; Kol 3:5; 1.Th 4:7

Reinheitsgebot wird missachtet; Gefahr für das Leben der Frau durch Ansteckung heraufbeschwören. Zügellosigkeit, schwächerem Gefäss wird nicht Ehre zuerkannt.

Nicht Vollziehen der Schwagerehe; samen verschwenden, statt dem Erwecken von Nachkommen für den verstorbenen Bruder (auch geistige Anwendung betrachten!)

1.Mo 38:6-11; 5.Mo 25:5-10; Ru 1:11; Jes 32:20; 43:5-7; 44:3-5; Hes 17:5, 13; Hos 2:21-23

Mat 22:23-33; 25:24-27; 28:19, 20; Lu 8:5-8, 15; Rö 4:18; 9:7, 8; Gal 3:19, 29, Heb 11:17-19; Jak 3:18; 1.Joh 3:9

Onan weigerte sich seinem verstorbenen Bruder Nachkommen mit Tamar zu geben und vergoss seinen Samen gegen die Erde. Jehova bestrafte diese Missachtung seines Willens mit dem Tode! Wir müssen geistigen Samen geben, um dem Christus Nachkommen in geistigem Sinne zu erwecken: Kinder der Verheissung.

Inzest, Beischlaf mit engen Familiengliedern, ihre Scham aufdecken

1.Mo 9:23-25; 35:22; 49:4; 3.Mo 18:7, 8; 20:11, 12, 14, 17; 27:20; 5.Mo 22:30; 27:20,22, 23, 30; 1.Chr 5:1; Hes 22:10, 11

1.Kor 5:1; 6:9, 13; 2.Kor 12:21; Eph 5:3-5

Bereits das Aufdecken der Schamteile bei nahen Verwandten ist Zügellosigkeit! Unreine haben kein Erbe im Königreich des Christus!

Homosexualität, Lesben, Transsexuale; es ist Zügellosigkeit

1.Mo 19:5; 3.Mo 18:22; 20:13; 5.Mo 22:5; Ri 19:22; Ps 81:12

Rö 1:24-27; 1.Kor 6:9; 2.Kor 12:21; Gal 5:19; Jud 7; 2.Pe 2:6-10

Den natürlichen Gebrauch des Leibes missachten; Gott verabscheut Homosexuelle und Lesben, sie entgehen dem Gericht nicht!

Sodomie (Verkehr mit Tieren)

2.Mo 22:19; 3.Mo 19:19; 20:15, 16; 4.Mo 25:3; 5.Mo 27:21

Rö 1:26-28; 1.Kor 10:20; 1.Th 4:3

Das Gebot missachten, dass zwischen jeder Art eine trennende Grenze besteht. Der Mensch ist Ebenbild Gottes.

Mord und willentlichem Totschlag steht Todesstrafe, auf die Aussage von zwei oder drei Zeugen hin

1.Mo 9:6; 2.Mo 20:13; 21:12-14; 3.Mo 24:17, 21; 35:16-21, 24-29; 35:30-32; 4.Mo 35:9-12, 16-21, 30-32; 5.Mo 5:17; 19:11-13; 27:24, 25; Jes 1:21

Mat 5:22; Joh 8:44; Apg 7:52; 1.Ti 1:8, 9; 1.Pe 4:15; 1.Joh 3:13-18; Off 21:9

Leben ist heilig, wer unschuldiges Blut vergiesst lädt Blutschuld auf sich, dessen Blut wird vergossen werden; Leben um Leben; Wer den Bruder hasst, der ist bereits ein Totschläger

Unwillentlicher Totschlag; Verbleib in einer der Fluchtstädte bis zum Tod des Hohepriesters

3.Mo 16:30; 4.Mo 35:6-15; 5.Mo 22:8

Joh 13:10; Apg 22:16; 1.Kor 6:11; Kol 3:7; Tit 3:3; Heb 10:22; 1.Joh 1:7; Off 1:5

Totschlag bringt Blutschuld über den Todschläger. Wer nicht willentlich handelt kann Gottes Erbarmen erlangen. Die Versammlung bildet wie Inseln im Menschenmeer die Fluchtstadt; wer sie verlässt ist dem Bluträcher Jesu erneut ausgesetzt!

Kindstötung, dem Molech opfern, durchs Feuer gehen lassen (Abtreibung)

1.Mo 9:6; 2.Mo 20:13; 3.Mo 18:21; 20:1-3; 5.Mo 5:17; 12:31, 32; 18:10a; 2.Kö 16:3; 2.Chr 28:3; Ps 106:37; Jer 19:5; 32:35

Mat 5:21; 1.Th 4:3-8; Jak 2:11; 1.Joh 3:15; Off 21:8

Leben beginnt mit der Zeugung! Alles menschliche Leben gehört Gott! Abtreibung ist in Gottes Augen Mord.

Tod eines Menschen zufolge Fahrlässigkeit; Andere zum Straucheln veranlassen, Unterlassen andere vor Sünde zu warnen!

2.Mo 21:29; 3.Mo 19:17; Ps 56:13;116:8; Spr 2:16, 19; 25:9; Jes 8:14, 15; Jer 6:15; Hes 3:17-21

Mat 5:29, 30; 18:15-18; 13:21, 41, 42; 18:6; 24:10; Lu 17:1-3; Mk 8:33; Lu 17:3; Joh 16:1-4; Rö 16:17; 1.Kor 8:9-13; 10:32; 2.Kor 6:3; 11:29; Phi 1:9-11; 1.Pe 2:7, 8

Eigenverantwortlichkeit für jedes Handeln, das Folgen hat. Andere zum Straucheln bringen bedeutet Totschlag, weil am Gerichtstag Rechenschaft gefordert wird! Den Bruder der eine Sünde begeht nicht zu warnen bringt Blutschuld!

Entführung; Menschenraub; Menschen weg von Gott hin zu Götzen stehlen

2.Mo 21:16; 5.Mo 19:19; 21:21-23; 24:7

Apg 20:29; 1.Kor 6:19, 20; 1.Ti 1:8-11; Joh 10:10-15; 2.Pe 2:1

Menschenraub ist Mord gleichgesetzt! Das Gesetz und seine Strafbestimmungen sind dahingehend „gesetzmässig“ anzuwenden! Die Wölfe in Schafspelzen, die Jesu Schafe rauben entgehen ihrer Strafe nicht.

Von Gott aufgrund ihres Handelns verurteilte Personen, Vorsteher und Völker dürfen nicht verschont werden!

3.Mo 18:24, 25; 4.Mo 21:1-3; 5.Mo 2:31-34; 3:6, 7; 13:6-11; 20:15-18; Jos 6:15-19; Ps 2:9; 110:2

Mat 5:25, 26; 18:15-18, 34; Lu 12:59; 2.Thess 2:8; Off 1:16; 2:25-27; 12:5; 19:15, 19-21

Gott gehört das Leben; Er beurteilt Personen, Vorsteher und Völker aufgrund ihrer Einstellung und ihres Handelns. Jesus muss in Harmagedon mit eisernem Stab Gottes Rechtsmassstab gegen alle Ungerechtigkeit zur Anwendung bringen. Es soll seinem Auge nicht leid tun! Die 144.000 Priesterkönige werden mit „eisernem Stab“ künftig Gottes Recht durchsetzen!

Falsches Zeugnis geben, das Schaden oder gar den Tod des Beschuldigten zur Folge hat

2.Mo 20:16; 23:1; 5.Mo 5:20; 19:16-21; 1.Kö 21:13; Ps 27:12; 35:11; Spr 6:16, 19; 12:17; 14:5; 19:5, 28; 25:18

Mat 26:59, 60; Mk 14:56; Apg 6:13; 1.Kor 15:15

Dasselbe Strafmass, welches das GESETZ für das beschuldigte Vergehen vorsieht trifft den lügnerischen Zeugen, den falschen Ankläger. Gott hasst falsche Zeugen! Wenn wir Bibelaussagen verdrehen legen wir in Wirklichkeit gegen Gott falsches Zeugnis ab!

Leichen oder tote Seelen berühren und sich nicht entsündigen

4.Mo 19:11-13, 20; 31:19; 5.Mo 5:2, 3; Ps 15:4; Jes 52:11; Jer 51:6, 45; Hes 3:18

Mat 10:14; Mk 6:11; Lu 10:11; Apg 13:46, 51, 18:6; 19:9; 20:26; Rö 16:17; 2.Kor 6:17; 1.Ti 5:22; 2.Joh 8-11; Off 18:4

Tote sind unrein; Geistig Tote sind von Gott verworfene. Ihnen ist nicht einmal ein Gruss zu entrichten, wir sollen nicht mit ihnen am Tisch sitzen oder Umgang pflegen. Wer mit Sündern Anteil hat wird auch Anteil an der Strafe haben!

Schlagen von Vater oder Mutter oder etwas Übles auf sie herabrufen

2.Mo 21:15, 17; 5.Mo 21:18-21; 27:16

Mat 10:32-38; Mat 15:3-10; 19:19; Mk 7:10-13; 10:19, 20; Lu 12:51-53; 14:26; 18:20; Eph 6:1, 2

Respekt vor dem Haupt beginnt in der Familie! Jesus als Haupt des Mannes und der Versammlung gehört unser erster Respekt und unsere Liebe!

Zauberei und Befragung von Geistermedien, berufsmässigen Vorhersagern; Omen, Bannspruch, Magie, Zauberei

2.Mo 7:11-13; 22:18; 3.Mo 19:26, 31; 20:6, 27; 4.Mo 22:7; 5.Mo 18:10b-14; 1.Sa 28:3, 7,11; 2.Kö 17:17; 21:6; 1.Chr 10:13; 2.Chr 33:6; Jes 8:19; 19:3; 44:25; 47:9 ; Jer 27:9, 10; Hes 21:21; Da 2:2; 5:7; Mal 3:5

Apg 13 :6-12 ; 16:16-18, Gal 5:20; 1.Ti 4:1; Off 9:21; 16:13-16; 18:23; 21:8; 22:15

Sich an Tote statt an Lebende zu wenden steht in Verbindung mit Dämonen: Missachtung der Autorität Gottes, Götzendienst! Auf Inspiration von Dämonen soll nicht geachtet werden! Dämonen vollbringen wunderhafte Zauberei.

Begehren und Diebstahl, Raub, Übervorteilung, Unterschlagung, Erpressung, Wucher; Veruntreuung des Gutes des Nächsten; Versetzen von Grenzmarkierungen

2.Mo 22:2, 5, 7-14; 4.Mo 24:24; 5.Mo 19:14; 25:13-16; 27:17; 28:31; 2.Kö 21:14, 15; Hi 24:14; 29:17; 30:5; Ps 50:18; 62:10; Spr 6:30, 31; 12:12; 29:24; Jes 1:23; 3:14; 5:29; 42:22; 61:8; Jer 2:26, 27; 3:14; 30:16; Hes 18:7, 10-12; 22:25, 27, 29; 33:14, 15; Hos 7:1-3; Mi 3:9; Joel 2:9; Nah 3:1; Hab 2:6-8; Zeph 13:1

Mat 6:20; 7:15; 23:25; 24:43; Lu 12:33; Joh 10:1, 10; 12:6; 1.Kor 6:10; 1.Thess 5:2-4; Heb 10:34; 1.Pe 4:15; 2.Pe 3:10; Off 3:3; 16:15

Wer sich etwas widerrechtlich aneignet, was ihm nicht gehört ist ein Dieb. Kein Dieb wird Gottes Königreich erben. Wer einen Dieb schützt hat am Vergehen und der Strafe Anteil. Jesu kommt wie der Dieb in der Nacht: Unerwartet und raubt, was Diebe aufgehäuft haben! Jehova hasst Räuber und Diebe

Verflucht, wer einen Blinden irreführt

3.Mo 19:14; 5.Mo 27:18; 28:29; Ps 19:8; 146:8; Jes 9:16; 35:5; 59:10; Ze 1:17; Mal 2:8

Mat 11:4, 5; 15:14; 15:30, 31; 23:16; 23:16-26; Mk 10:51, 52; Lu 6:39; 7:22, 23; Joh 9:40, 41; Off 3:17, 18

Geistig Blinde können nicht Blinde leiten ohne in dieselbe Grube (Grab) zu fallen! Wer das Licht der Erkenntnis scheut ist blind! Jesus ist das Licht der Welt: heilt physische und geistige Blindheit

Rechtsbeugung; Bestechung; Bevorzugung oder Benachteiligung von Personen und Gruppen

2.Mo 23:1, 2; 3.Mo 19:15; 5.Mo 16:18-20; 24:17; 27:25; Hi 31:34; 34:12; 1.Sa 8:3; Spr 17:23; 31:5; Jer 22:17: Mi 6:8

Lu 23:23; Apg 25:9; Rö 1:32; 1.Kor 6:1-6; Jak 2:9; 3:17

Recht muss unbeugsam sei, darf weder zu Gunsten des Reichen noch des Armen verdreht werden. Bestechung blendet und beugt das Recht. Wer der Masse zu Schlechtem nachfolgt wird das Gebot beugen.

 

Vergehen mit Folge der

„Abscheidung vom Volk“

GESETZ und richterliche Entscheidung Jehovas

Jesu und Apostel nehmen darauf Bezug

Kommentar

G)   Verschärfung der Strafbestimmung durch das „GESETZ des Christus“

 

Gott als höchster Richter (Jes 40:21-23) hat Jesus nach seinem Tod und der Auferweckung im Himmel als Geistwesen (1.Pe 3:18; Off 5:11-14) zur höchsten Autorität über Engel und Menschen gemacht (Mat 28:18). Als designierter „Richter der Lebenden und Toten“ (Apg 10:40-43) und in der Funktion des gesalbten Königs und Hohepriesters (Ps 2:5, 8-10; 45:6, 7; 110:) verkündete Jesus eine Verschärfung der Anwendung der Gebote die Gott durch Moses gegeben hat. Keinesfalls aber würde er jenes GESETZ aufheben (Mat 5:17-48), sondern es zur vollständigen Erfüllung auf der ganzen Erde führen! (2.Sa 7:19; Rö 3:31)

Wer die Gerechtigkeit der Pharisäer und Schriftgelehrten nicht bei weitem übertrifft! Sie verschliessen Gottes Königreich denen, die hineinzugehen bereit sind!

1.Mo 18:25; 5.Mo 16:18-20; 17:8-13; Ri 2:14, Hi 8:3; 12:6; 31:12; 15; Ps 2:9, 10; 12:8; 76:12; 119:142; Spr 28:15; Pr 8:11; Jes 1:23, 29:13; 33:22; Jer 23:11; Klg 2:14; Da 2:44, 45; Ze 3:3-5; Hab 1:4

Mat 5:20, 21; 7:15; 13:41, 42; 19:28; 23:23; 23:13-15; Lu 1:52; 13:10-17; 18:11; Mk 7:8; 14:20; Joh 5:22; Apg 13:19, 20; 2.Kor 15:21; 2.Ti 1:8-11; 4:8; 2.Pe 2:1; Off 2:25-29; 12:5; 19:11-16; 20:6

Während langer Perioden haben die damaligen Richter Israels bis zur Zeit Jesu und der Apostel und ebenso Rechtsgelehrte des christlichen Systems bis heute sich geweigert Gottes Gerechtigkeit zu lernen, zu halten, zu lehren und „gesetzmässig“ anzuwenden! Sie selbst stehen nun bald vor dem Richter, weil sie Menschengebote über Gottes Recht stellten! Gott als höchster aller Richter wird selbst durch den Christus als Richter der Lebenden und Toten gerechte Männer als Richter erwählen die Seinem GESETZ Nachachtung schaffen!

Heuchler verdienen die Gehenna, weil sie gesetzlos handeln (2.Tod, Feuersee)

Ps 6:8; 26:5; 119:115; Jes 58:5-7; Hes 33:31

Mat 6:2,3, 5, 16, 17; 7:3-5; 21-23; 15:7-11; 22:17.21; 23:13-29; Lu 12:54-59; Rö 6:19, 21 1.Kor 13:3; 2.Kor 6:14; Heb 1:9; 1.Joh 3:4, 8

Jesus bezeichnet die ganze damalige Führungsschicht in Israel als Heuchler, da sie behaupten Gott und sein Recht zu vertreten. Was wird Jesus zu Beginn des Gerichtstages gegenüber heutigen Führern und deren Anhängern erklären? Das Urteil wurde uns bereits schriftlich überliefert!

Das Brechen der Ehe aus irgendwelchen Gründen, ausser wegen Hurerei

1.Mo 2:24; 5.Mo 9:6; 24:1-4; Jer 31:32; Mal 2:14-16

Mat 5:32; 19:3-8; Mk 10:11; Lu 16:18; Rö 7:3; 1.Kor 5:9; 6:9, 10; 7:10; Eph 5:28, 33

Jehova hasst Scheidung. Jesus verschärfte das Gebot Gottes betreffend Ehe, das Bundestreue verlangt. Er beendete den Kompromiss, den Moses aufgrund der Herzenshärte Israels geschlossen hatte und Scheidung aus irgendwelchem Grund erlaubte!

Wiederverheiratung nach schuldhafter Scheidung bedeutet Hurerei, eine „Verunreinigung“.

5.Mo 24:1-4; 3.Mo 18:20; Mal 2:16

Mat 5:31, 32; 19:8 Apg 15:29; 1.Kor 5:9; 6:9, 10, Eph 5:5

Paulus bezeichnet Hurerei als Götzendienst und erwähnt, dass kein Götzendiener Gottes Königreich erbt! Mit Hurern, die aus der Versammlung ausgestossen wurden ist der Kontakt abzubrechen! Wir sollen jene hassen, die Jehova hasst!

Richter die Ehen scheiden ausser wegen Hurerei

3.Mo 10:8-11; 5.Mo 17:8-13; 2.Chr 15:3; Ne 8:8; Mal 2:7

Mat 10:24-30; Mk 10:9; Apg 5:29; 15:21

Sie setzen sich über Jesu und Gott als Autorität hinweg und werden ihrerseits schuldig; Christen sollten ihnen kein Gehör schenken! Anweisungen gegen Gottes und Jesu Gebote sind keine Folge zu leisten! Christen gehorchen der wahren „obrigkeitlichen Gewalt

Habgierige, Diebe

2.Mo 20:17; 5.Mo 5:21; 10:18; 1.Kö 21:4; Ps 68:5

Mk 7:21, 22; 12:40; Eph 5:5; Rö 7:7; 1.Kor 5:11; 1.Ti 3:8; Tit 1:7, 11; 1.Pe 5:2; Jak 1:27

Habgier soll nicht einmal erwähnt werden, sagt Paulus! Vorsteher müssen sich vor jeder Art ungerechtem Gewinn hüten. Habgier hat seinen Ursprung in der Begierde, im Herzen etwas zu erlangen, worauf kein Anspruch besteht!

Unreine; was einschliesst sexuelles Verhalten, ansteckende Krankheiten, berühren von Unreinem, fehlende physische und geistige Reinigung; Unreine Tiere und Speisen wie z.B. Schweinefleisch, Blutgenuss, Stranguliertes, Unreinheit der Menstruation und nach der Geburt.

3.Mo 5:2, 3; 7:20, 21; 11:4-8, 24-47; 12:1-5, 13:5, 9-59; 14:36, 43-46, 54; 15:1-32; 17:13-16; 18:20, 23-30, 19:23, 31; 20:25, 26; 22:4-7; 4.Mo 5:2; 9:6-9; 19:6-22; 5.Mo 12:15, 14:7-22; 15:22; 2.Chr 23:19; 29:5, 16; Es 2:62; Hi 18:3; Ps 106:39; Jes 35:8, 52:1; Jer 19:13; Klg 4:15; Hes 4:13; 22:3, 4; 22:8-10; 36:16, Mi 2:10, Hag 2:13, 14

Mat 5:28;10:1; Mk 7:21, 23; Apg 10:28; 1.Kor 7:14; 11:25; 2.Kor 6:17; Eph 5:5; Off 22:11

Gott sagt, was Er als unrein erklärt! Unreinheit bringt Todesgefahr, auch ohne sie direkt mit dem Auge zu erkennen, wie Gifte, Viren und Bakterien! Geistige Verunreinigung ist ebenso gefährlich!

Kein Unreiner erbt Gottes Königreich; draussen sind die Hunde. Schweine kehren zum Wälzen im Schlamm zurück. Gott selbst erklärt, was zur Unreinheit gehört, sein Volk muss rein, muss heilig sein in Gedanken, Worten und Werken. Gott erklärt Menschen als rein, die sich von Sünde abkehren.

Hass gegenüber dem Bruder

1.Mo 27:41; 3.Mo 19:17; Spr 10:18; 4.Mo 35:19-21; 5.Mo 7:15; 2.Sa 13:15; Ps 25:19; 109:5; 139:21, 22; Spr 10:12, 18; 15:17; 26:24-26, Hes 23:28-31

Mat 5:21, 43-48; 6:24; Lu 6:22, 23, 27; Joh 7:7; Eph 4:31; Kol 3:8; Ti 3:3; 1.Joh 2:9; 3:15; Off 17:15-18

Hass gilt bereits als vorherplanen von Totschlag. Der Hassende verliert das Gleichgewicht im Denken und sinnt auf Rache. Rache aber gehört Gott! Bereits den Gruss seinem Bruder zu verweigern ist ein Zeichen von Hass, was Jesus zurückweist. Wir können nicht Sklaven von zwei Herren sein, einen werden wir lieben, den anderen hassen! Hass unter Brüdern ist ein Zeichen der letzten Tage des Systems.

Nicht schwören: ja bedeutet Ja, nein bedeutet Nein; Jehova hasst Vertragsbruch

2.Mo 20:7; 3.Mo 19:12; Ri 11:35; Ps 15:4; 50:14; Jes 3:11; 48:1; Jer 5:2; Hes 2:10; 19:1; Sach 5:3, 4

Apg 5:3; Mat 5:33-37; Rö 1:31; 1.Kor 15:24; 2.Kor 1:17; 1.Ti 1:10; Jak 5:12; Off 10:8-11

Unser gegebenes Wort muss vertrauenswürdig sein! Wer ein Gelübde abgibt, einen Bund eingeht, einen Vertrag abschliesst, der muss das Zugesagte erfüllen, auch da, wo es schwer fällt.

Mit dem „neuen Bund“ kam Ende des Zehnten: Künftiger Lohn gemäss eigenen Werken; Gottergebenheit ist kein Mittel zu ungerechtem Gewinn! Vorsteher: Keine kostspielige Bürde

1.Sa 2:7; Hi 4:11; Ps 58:11; 62:12; Spr 24:12; Jes 55:1; Jer 17:10; Hes 18:30

Mat 10:8: 32; 16:27; 19:29; Joh 4:34; 5:29; Apg 8:20; 10:45; 18:2, 3; 20:33-35; Rö 2:6; 1.Kor 4:11, 12; 1.Th 2:9; 2.Th 3:7, 8; 1.Ti 3:8; 6:6, 7; Tit 1:7; Heb 10:35; 11:6; 1.Pe 5:2; 2.Joh 8; Off 11:18; 21:1, 6; 22:12

Kostenfrei habt ihr Erhalten, kostenfrei sollt ihr geben, Gott gibt seinen heiligen Geist kostenlos. Jeder Christ muss angestrengt arbeiten und darf nicht auf Kosten anderer leben.

Spaltungen, Sektarismus; Babylon die Grosse ist zu verlassen! Abfall (Apostasie), Abtrünnigkeit von Jehova, vom GESETZ und von der Wahrheit; von Jesus und der Lehre der Apostel. Falsche Apostel

1.Sa 15:22, 23; 2.Chr 28:1, 2; Jes 32:5-7; Jer 23:15; Da 11:32, 33

Apg 21:21; Rö 16:17; 1.Kor 1:10; 11:17-19; Gal 11:19; 2.Thess 2:3; 1.Ti 1:5-8; 18-20; 4:1; 2.Ti 2:18; 2.Pe 2:1; Off 18:4

Spaltungen entstehen durch falsche Lehren, die nicht im Einklang mit den Propheten, mit Jesu und der Lehren der Apostel und Jünger sind! Paulus wurde fälschlich vorgeworfen, er lehre Abfall vom GESETZ Mose. Wo falsche Lehre entdeckt wird bedeutet es jene zu verlassen, da alte Weinschläuche jungen Wein nicht ertragen! Grosser Abfall ist ein Zeichen der Endzeit!

Ausharren, keine Kompromisse mit dem „wilden Tier“ und dem „Bild“, um das „Kennzeichen des wilden Tieres“; kein Zurückweichen.

5.Mo 20:1-4; 2.Chr 20:15; Ps 27:3; Jes 35:4; 41:10; Da 3:13-18

Mat 10:32, 33; Lu 8:15; 21:19; Apg 5:29-32; Rö 2:6-8; 5:3, 4; 8:25; 15:4, 5; 2.Kor 6:3, 4; 12:12; 2.Th 3:5; 1.Ti 6:11; 2.Ti 2:12; 3:10; Tit 2:2; Heb 10:38; 12:1, 2; Jak 1:2, 3; 5:11; 2.Pe 2:5, 6; Off 1:9; 2:2, 3, 19; 3:10; 13:10, 16, 17; 14:9-12; 16:2; 19:20, 21

Das System will von uns Kompromisse erpressen, damit wir entgegen Gottes Willen und gegen Sein GESETZ oder Jesu Gebot verstossen. Wer Jesus verleugnet wird von ihm verleugnet werden. Es braucht Ausharrevermögen und Standhaftigkeit Gottes Standpunkt kompromisslos zu vertreten.

Gebote Gottes halten, Zeugnis für Jesus geben, Jünger machen, Taufen , Belehren

2.Mo 15:26; 3.Mo 26:3; 5.Mo 6:3; 1.Sa 15:22; Ps 78:7; 119:115; Spr 2:1; 3:1; Pr 12:13; Jer 7:23; Jer 11:3, 4

Mat 19:17; 28:19, 20; Joh 12:48; 14:15, 21; Apg 1:8; Rö 3:31; 1.Kor 7:19; Gal 5:6; Phi 3:11; 1.Joh 2:3, 4; 5:3; Off 1:9; 6:9; 12:17; 14:12

Wir sollen Gottes GESETZ unter den Nationen aufrichten, Jesus als Herrn und König, als Hohepriester und Richter verkünden und die wahre “obrigkeitliche Gewalt” im “Königreich des Sohnes der Liebe” auf der Welt einsetzen!

Aufheben der Beschneidung des Fleisches für Menschen der Nationen (Paulikaner) durch Beschneidung des Herzens

5.Mo 10:12, 16; 30:6; Jer 4:4

Apg 11:2, 3, 13-18; Rö 2:25-29; 3:1-6; 4:9-12; 1.Kor 7:19; Gal 2:3, 4; Php 3:3; Kol 2:11, 12; 1.Joh 2:3-5; 5:2, 3; Off 12:17; 14:12

In der Taufe wird ein Christ am Herzen beschnitten, da er Gottes Gebote als verbindlich anerkennt. Pharisäerchristen verlangten von den Paulikanern die Beschneidung des Fleisches. Beschneidung bedeutet nichts, sondern das Halten der Gebote!

Aufhebung der Zwischenwand (Soreg) zwischen Judenchristen (Ebioniten) und Christen aus den Nationen (Paulikaner)

3.Mo 26:14-17; 5.Mo 11:26-29; 28:15; 30:1, 15; Sach 5:1-3

Gal 2:11-14; Eph 2:14; Kol 2:13-15

Nur Beschnittene durften durch den Soreg zum Tempelvorhof Israels. Jeder Getaufte und damit am Herzen Beschnittene hat Zugang zur Versammlung und zur Passahfeier.

Das „neue Gebot“: Einander zu lieben

3.Mo 19:18, 33, 34; 5.Mo 10:19; 1.Sa 18:1

Mat 3:17; 22:39; 25:40; Joh 3:35; 5:20; 10:17; 13:34, 35; 14:15, 21; 15:9; Rö 13:9; Gal 5:14; Eph 5:2; Jak 2:8

Die Liebe zeigt sich darin, dass wir uns gegenseitig ehren und Liebeswerke erzeigen! Liebe zeigt sich wie Glaube durch Werke.

Der Glaube in Jesus als Gottes Messias und das Halten der Gebote Gottes macht den wahren Israeliten aus, nicht die fleischliche Beschneidung

1.Mo 18:19; 5.Mo 6:2; Ps 119:35; Pr 12:13, 14, Jer 7:23; 9:25, 26

Rö 2:25-29; 1.Kor 7:19; Gal 5:6; 1.Joh 5:6; Off 12:17

Beschneidung des Herzens mittels aller Gebote Gottes macht aus einem Christen einen wahren Juden! Dies ist umso aktueller, als der Gerichtstag herannaht! Gesetzeswerke (wie physische Beschneidung) sind von geringem Nutzen (Rö 3:1, 2)

 

Vergehen mit Folge der

„Abscheidung vom Volk“

GESETZ und richterliche Entscheidung Jehovas

Jesu und Apostel nehmen darauf Bezug

Kommentar

H)    Anwendung der Strafbestimmung des „GESETZES des Christus“ durch die Apostel

 

Sowohl Jesus wie die Apostel nehmen häufig Bezug auf Gottes Gebote an Moses und zeigen damit deutlich, dass jenen weiterhin verbindlich sind! Da jede willentliche Sünde gegen Gott den Tod nach sich zieht ist die ganze Menschheit straffällig geworden!

 

(Römer 5:12) Darum, so wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod und sich so der Tod zu allen Menschen verbreitet hat, weil sie alle gesündigt hatten . . .

 

Darum war ein Lösegeld notwendig, um uns von den Folgen der Sünde Adams zu befreien. Wer Jesus als den Erbringer dieses Lösegeldes anerkennt, wird durch „unverdiente Güte“ oder aus Gnade von früheren Sünden freigesprochen! Ein genaues Verständnis ist daher notwendig, um nicht Gottes Güte gröblich zu verletzen! Wer behauptet, dass die Taufe automatisch jede Sünde auslösche, selbst solche die danach willentlich begangen werden täuscht sich und andere! Dieselben Vergehen gegen die Liebe zu Gott und gegen die Nächstenliebe unter dem GESETZ Mose haben unter dem „GESETZ des Christus“ gar ein strengeres Gericht zur Folge (Heb 10:26-31)

Von Gottes Königreich Abgeschnittene; Missachtung von Gottes gerechten Verordnungen die den Tod verdienen

(Römer 1:28-32) Und so, wie sie es nicht billigten, Gott in genauer Erkenntnis zu behalten, übergab Gott sie einem mißbilligten Geisteszustand, so daß sie Dinge taten, die sich nicht geziemen, 29 erfüllt, wie sie waren, mit aller Ungerechtigkeit, Bosheit, Habsucht, Schlechtigkeit, indem sie voll Neid, Mord, Streit, Trug und Niedertracht waren, Ohrenbläser, 30 böse Zungen, Gotteshasser, unverschämt, hochmütig, anmaßend, erfinderisch im Schadenstiften, den Eltern ungehorsam, 31 ohne Verständnis, vertragsbrüchig, ohne natürliche Zuneigung, unbarmherzig. 32 Obschon diese die gerechte Verordnung Gottes [[(sein GESETZ)]]sehr wohl erkennen [und wissen], daß die, die solche Dinge treiben, den Tod verdienen, fahren sie damit nicht nur fort, sondern stimmen auch denen zu, die sie zu tun pflegen.

 

Paulus zeigt, dass die Todesstrafe innerhalb der Versammlung durch den Ausschluss ersetzt wurde! Gott selbst wird die Rache ausführen. Mit sündhaft Ausgeschlossenen sollte jeder Kontakt gemieden werden!

 

(1. Korinther 5:9-13) In meinem Brief schrieb ich euch, keinen Umgang mehr mit Hurern zu haben, 10 nicht [in dem Sinne] gänzlich mit den Hurern dieser Welt oder den Habgierigen und Erpressern oder Götzendienern. Sonst müßtet ihr ja aus der Welt hinausgehen. 11 Nun aber schreibe ich euch, keinen Umgang mehr mit jemandem zu haben, der Bruder genannt wird, wenn er ein Hurer oder ein Habgieriger oder ein Götzendiener oder ein Schmäher oder ein Trunkenbold oder ein Erpresser ist, selbst nicht mit einem solchen zu essen. 12 Denn was habe ich damit zu tun, die, die draußen sind, zu richten? Richtet ihr nicht die, die drinnen sind, 13 während Gott die richtet, die draußen sind? „Entfernt den bösen [Menschen] aus eurer Mitte.“

 

Paulus listet all jene auf, welche vor ihrer Taufe gesündigt hatten, dann aber durch die Taufe vom Fluch freigesprochen wurden:

 

(1. Korinther 6:9-11) 9 Was? Wißt ihr nicht, daß Ungerechte das Königreich Gottes nicht erben werden? Laßt euch nicht irreführen. Weder Hurer noch Götzendiener, noch Ehebrecher, noch Männer, die für unnatürliche Zwecke gehalten werden, noch Männer, die bei männlichen Personen liegen, 10 noch Diebe, noch Habgierige, noch Trunkenbolde, noch Schmäher, noch Erpresser werden Gottes Königreich erben. 11 Und doch waren das einige von euch. Aber ihr seid reingewaschen worden, aber ihr seid geheiligt worden, aber ihr seid gerechtgesprochen worden im Namen unseres Herrn Jesus Christus und mit dem Geist unseres Gottes.

 

Die Taufe löscht frühere Sünden. Danach aber bleibt kein Schlachtopfer mehr übrig beim mutwilligen Übertreten! (Heb 10:26-31). Paulus warnt, dass alle „Werke des Fleisches“ zur Folge haben, dass wir Gottes Königreich nicht erben! Wir sollen uns darin nicht täuschen lassen! Das „GESETZ des Christus“ richtet sich gegen das „Gesetz des Fleisches“!


(Galater 5:19-22) Nun sind die Werke des Fleisches offenbar, und sie sind: Hurerei, Unreinheit, zügelloser Wandel, 20 Götzendienst, Ausübung von Spiritismus, Feindschaften, Streit, Eifersucht, Wutausbrüche, Wortzänkereien, Spaltungen, Sekten, 21 Neidereien, Trinkgelage, Schwelgereien und dergleichen Dinge. Vor diesen Dingen warne ich euch im voraus, so wie ich euch im voraus gewarnt habe, daß die, die solche Dinge treiben, Gottes Königreich nicht erben werden.

 

(1. Timotheus 1:8-11) Nun wissen wir, daß das GESETZ vortrefflich ist, vorausgesetzt, daß man es gesetzmäßig handhabt, 9 in der Erkenntnis der Tatsache, daß [das] Gesetz [[GESETZ]] nicht für einen gerechten Menschen öffentlich bekanntgegeben ist, sondern für Gesetzlose und Widerspenstige, für Gottlose und Sünder, für die, denen es an liebender Güte fehlt, und für Unheilige, Vatermörder und Muttermörder, Totschläger, 10 Hurer, Männer, die bei männlichen Personen liegen, Menschenräuber, Lügner, Falschschwörende und was sonst noch der gesunden Lehre entgegengesetzt ist, 11 gemäß der herrlichen guten Botschaft des glücklichen Gottes, mit der ich betraut worden bin.

 

Am Ende des Millenniums erfolgt das Schlussgericht:

 

(Offenbarung 21:8) 8 Was aber die Feiglinge und die Ungläubigen und die betrifft, die zufolge ihrer Unsauberkeit abscheulich sind, und Mörder und Hurer und solche, die Spiritismus ausüben, und Götzendiener und alle Lügner, ihr Teil wird in dem See sein, der mit Feuer und Schwefel brennt. Das bedeutet den zweiten Tod.“

 

 

Vergehen mit Folge der

„Abscheidung vom Volk“

GESETZ und richterliche Entscheidung Jehovas

Jesu und Apostel nehmen darauf Bezug

Kommentar

I)     Gegenüberstellung der Anwendung des „GESETZES des Christus“ mit dem „GESETZ Mose“

 

Die Apostel hatten keinen Grund jeweils die gesamte Gesetzesverordnung zu wiederholen, wenn sie über die Rechtsordnung in der Christenversammlung redeten: Diese wurde ja jeden Sabbat in der Versammlung behandelt (Apg 15:21) und war den Urchristen geläufig, deren Vorsteher doch meist beschnittene Juden waren, die Jesus anerkannt hatten und sich taufen liessen!

Da Jesus deutlich erklärt hatte, dass er nicht gekommen war das GESETZ zu beenden (Mat 5:17), sondern es zur vollkommenen Anwendung zu bringen, so soll das „GESETZ des Christus“ uns zu dieser Vervollkommnung hinführen! Die Behauptung „Jesus ist das Ende des Gesetzes“ statt „Jesus ist das Ziel (Höhepunkt) des GESETZES“ ist ein tödlicher Irrtum, der von vielen Religionen in der einen oder anderen Form vertreten wird! Als von Jehova gesalbter König und Hoherpriester brachte er Veränderungen in der Anwendung der Gebote, nicht deren Aufhebung! Stets wurde das Prinzip oder die Tugend, welche das GESETZ schützt und fördert in den Vordergrund gerückt!

Lassen wir uns nicht Irreführen durch hohle Versprechen: Wer die deutlichen Worte Jesu und der Apostel missachtet wird den Preis bezahlen, den Jehova auf Missachtung Gottes gesetzt hat: Ewige Abschneidung von den Lebenden! Nur Jesu Loskaufsopfer kann uns von begangenen Sünden frei sprechen!

v  Mörder; Todschläger, Hassender; Vatermörder, Muttermörder, Kindsmörder (Abtreibung)

1.Mo 9:6; 2.Mo 20:13; 24:17

Mat 5:22; Rö 1:29; 1.Kor 6:9; Jak 2:11; 4:2; 1.Joh 3:15; Off 21:8

Das Leben gehört Jehova. Wer menschliches Leben ungerechtfertigt zerstört muss sein eigenes Leben dafür geben: „Leben für Leben“. Das Gebot an Noah gilt für die ganze Menschheit.

v  Entführer; Menschenräuber, Versklavung

2.Mo 21:16; 5.Mo 24:7

1.Ti 1:10; Phi 2:5, 6

Jehova selbst sieht von gewaltsamer Besitzergreifung ab, um zu versklaven. Sünde versklavt unter Satans Herrschaft

v  Hurer; Augen voller Ehebruchs (physisch wie geistig)

1.Mo 40:15; 2.Mo 20:14; Mal 2:11

Mat 5:28, 29, 32; Mk 7:21; 1.Kor 6:9, 18; 2.Kor 12:21; Gal 5:19; 1.Ti 1:10; Off 17:1-6, 15-17; 18:9

Die Ehe muss ehrbar bleiben. Hurerei ist einziger Scheidungsgrund. Jehova betrachtet Israel als Ehefrau, ihn durch Götter zu ersetzen bedeutet Ehebruch.

v  Ehebrecher; Geschiedene heiraten

2.Mo 20:14; 3.Mo 20:10, 11; 21:7, 14; Hos 5:7; 7:4; Mal 2:14-16; 3:5

Mat 5:31, 32; 15:4; 19:9; Mk 7:22; 10:11; Lu 16:18; Rö 7:3; 1.Kor 6:9; 7:10; Heb 13:4

Paulus unterscheidet zwischen Hurern, welche die die Ehe schuldhaft brechen und jenen, die aus irgendeinem anderen Grund die Ehe brechen. Gott hasst Ehescheidung. Es ist eine Gewalttat, treueloses Handeln

v  Eltern Ungehorsame; Vatermörder, Muttermörder

2.Mo 20:12; 5.Mo 5:16; 21:18-21; Spr 23:32; 28:24; 30:17

Mat 15:4; Rö 1:31; Eph 6:2; 1.Ti 1:9; 2.Ti 3:2

Kinder schulden Eltern Gehorsam und Ehrerweisung; Bedingung für langes Leben.

v  Schwule, Lesben, Transvestiten, Päderasten (Hunde), Lustknaben, Tempelprostituierte

1.Mo 19:5; 3.Mo 20:13; 5.Mo 23:17, 18

Lu 17:29; Rö 1:26-29; Eph 4:19; 1.Kor 6:9; 1.Ti 1:10; 2.Pe 2:6; Jud 7; Off 17:1-7; 18:4

Sodom und Gomorra missachteten Gottes Gebot und brachten Vernichtung über sich! Jesus warnt vor derselben Strafe im Endgericht an denen die dem Fleisch dienen.

v  Zügelloser Wandel; Lustwandel; Inzest

1.Mo 49:4; 3.Mo 18:17, 19; 20:14;

Mk 7:22; Gal 5:19; Eph 4:19; 2.Kor 12:21; 1.Pe 4:3

Zügellosigkeit ist das Fehlen von Selbstbeherrschung das zu treiben, was Jehova verboten hat oder das, was erkennbar schlecht ist.

v  Unreine, Unreinheit

3.Mo 18:19; 5.Mo 13:6-11

Rö 1:24, 25; 6:19; Gal 5:19; 2.Kor 6:17; 12:21; Eph 4:19; 5:3; 1.Th 4:7; Off 22:11

Gott erklärt, was rein und was unrein ist; Jesus riss die Zwischenwand nieder, die Ebioniten von Paulikanern trennte. Paulus befiehlt aufzuhören, das Unreine zu berühren!

v  Götzendiener

2.Mo 20:1-7; 5.Mo 31:20

1.Kor 5:11; 6:9; 12:2; Gal 5:19; 2.Kor 6:16; 1.Pe 4:3; 1.Joh 5:21; Off 13:15

Alles, was sich gegen Gottes Autorität erhebt macht sich zu einem Gott (Mächtigen), einem Götzen.

v  Gotteshasser; auf Gott Fluchende; Respektlose Gott gegenüber, Vorstehern gegenüber

2.Mo 22:28; 5.Mo 5:10; 31:20; 3.Mo 24:13-16; 4.Mo 14:11, 23, 29; 5.Mo 1:27, 28, 34-39; 1.Sa 3:12, 13; Neh 9:18; Pr 10:20; Jes 8:21

Apg 23:5; Rö 1:30; 2.Pe 2:10; Jud 8

Eli wusste, dass seine Söhne auf Gott Übles herabgerufen hatten! Heutige Christenführer sind wie Eli, das Schlechte selbst tuend, es lehrend und duldend!

v  Den heiligen (Tauf-)Bund Verlassende (der Taufbund schliesst frühere Bündnisse mit ein, hebt sie nicht auf)

5.Mo 31:20; Ps 78:37; Jer 31:31-33; Da 11:30

Lu 22:20, 28-30; Gal 3:15-18; Heb 8:7-10, 13; 9:1, 15-22; 10:16; Off 13:15; 18:4

Der Taufbund ist ein heiliges Gelöbnis Gott zu lieben und seinen Willen zu tun. Wer ihn bricht lädt Gottes Zorn auf sich! Beschneidung des Herzens mittels des GESETZES. Der „veraltete Bund“ der weggetan wurde ist der Bund mit Levi!

v  Gottes Tempel verunreinigen

3.Mo 19:30; Ps 79:1; Jer 32:34; Mal 1:6-8

Mat 15:18-20; 1.Kor 3:16, 17; 6:19; 2.Kor 6:16; 9:13, 14; Eph 2:21, 22; 2.Th 2:4; Off 3:12; 7:15; 21:22

Jeder Christ ist ein heiliger Tempel, die Versammlung gilt als Gottes Tempel und wer ihn verunreinigt, niederreisst oder missbraucht hat die Strafe zu tragen

v  Spiritisten, Magier, Vorhersager von Ereignissen, Omen; Wahrsagerdämon

1.Mo 41:8, 9; 2.Mo 2:22; 8:7, 18, 19; 22:18; 9:11; 3.Mo 19:26, 31; 20:6; 5.Mo 18:10-12; Jos 13:22; 1.Sa 15:22, 23; 28:3; Jes 2:6; Da 1:20

Apg 8:9-13, 18-23; 16:16-18; Gal 5:19; Off 21:8; 22:15

Anrufen unheimlicher Macht mittels Dämonen oder Verstorbenen bedeutet mit Gottes Hauptgegner, mit Satan Übereinzukommen, um für sich oder andere Nutzen daraus zu ziehen. Bileam sollte dadurch Gottes Volk verfluchen.

v  Der „obrigkeitlichen Gewalt“ widerstehende. Gegen Jesus, Apostel (Herrliche) redend, den Propheten widersprechen; Antichristen die Jesu Wiederkehr im Leibe leugnen; die reine Lehre verfälschen

3.Mo; 4.Mo 14:2, 10; 16:1-3, 12-14; Ne 9:26

Apg 20 :29, 30 ; Mat 5:11; 7:15; 10:22; 19:28; 24:11, 24; Lu 6:22; 12:32; 22:28-30; Joh 17:22; Rö 13:1-4; 2.Kor 11:13; 14; Gal 1:8-10; 2.Ti 2:19; 1.Pe 4:14; 2.Pe 2:1; 1.Joh 2:18, 22; 4 :3 ; 2.Joh 7; 3.Joh 10; Jud 10, 11, 14

Korah wird als abschreckendes Beispiel genannt, dass Widerstand gegen Gottes Erwählte. Das Reden gegen „Herrliche“, die wahre Autorität im Königreich des Christus. „Falsche Christusse“ drängen an die Stelle Jesu, „falsche Apostel“ an die Stelle der wahren Apostel Jesu, „falsche Propheten“ verdrängen wahre Prophetie, „falsche Lehrer“ verdrängen die unverfälschte Wahrheit.

v  Feindselige, Hassende, Rache nehmen

2.Mo 23:4; 3.Mo 19:17, 18

Mat 5:22, 23; 43-48; Lu 6:27; Rö 12:17-21; Gal 5:19; Tit 3:3

Hass führt zu Feindschaft und Krieg. Gott gehört die Rache und wir sollen selbst Feinde lieben und ihnen das Gute tun!

v  Sünder zurechtweisen, um nicht Anteil an ihrer Sünde zu haben! Keinen Anteil mit Dieben haben!

2.Mo 23:1, 2; 3.Mo 19:17; 5.Mo 19:15; Spr 1:10, 11; 25:9, 10; Jer 2:26; Hos 7:1-3

Mat 18:15-17; Joh 10:1; 1.Ti 5:20, 21; Jak 5:16, 19, 20; 1.Joh 3:9-12

Der Bruder oder Nächste der eine Sünde begeht muss zurechtgewiesen werden, ansonsten wir als Mitwisser Anteil am Vergehen haben! Vorsteher müssen Sünder zurechtweisen!

v  Zänkische; Streitsüchtige; Hadernde; Kriegerische

Ps 27:3; 120:7, Spr 17:14; 18:6; 26:17; Jes 2:4; 58:3-5

Mat 26:52; Rö 1:29; 2.Kor 12:20; Jak 4:3; Off 17:10

Christen sind verpflichtet Zank und Streit auszuweichen und alles zu tun, was dem Frieden dient! Wer zum Schwert greift wird durch das Schwert umkommen!

v  Hochmütige, Selbstüberhebliche, Anmassende, aufgeblasen vor Stolz

2.Sa 22:28; Hi 40:11, 12; Ps 10:2; 17:10; 18 :27 ; 31:8; 31:23; Spr 6 :16; 29:23; Jes 2:17; 13:11

Mk 7:22; Rö 1:30; 1.Kor 15:24; 2.Kor 12:20; Gal 6:3, Jak 4:6; 1.Pe 5:5

Der Hochmütige erhebt sich über die Schwachen; Gott erniedrigt Selbstüberhöhte, den Demütigen erhöht er.

v  Eifersüchtige, Neidische, neidisches Auge; fehlgeleiteter Eifer

2.Mo 20:5; 32:7-10; 4.Mo 5:11-15; 5.Mo 4:23; 29:19-21; Spr 6:32-34; 14 :30

Mat 27:18; 21:38; Mk 7:22; Apg 13:45; Rö 1:29; 1.Kor 3:3; 2.Kor 12:20; 13:4; Rö 10:2, 19; 11:11; 13:13; Gal 1:13, 14; 5:20; Phi :15; 3:6; 1Tit 3:3; Jak 3:13-16

a) Keine Duldung von Rivalität oder b) sündhaftes Beneiden; Eifer kann fehlgeleitet sein, fehlende Liebe aufzeigen; Frucht des Fleisches. Etwas sich wünschen, was andere haben oder ihnen zusteht: Besitz, Stellung, Ruf, Ansehen

v  Wütige, fortgesetzt Zornige; Gottes Zorn, seine Rache

2.Mo 34:6; 4.Mo 12:9, 10; 14:18; 2.Chr 35:15, 16; Ps 18:7; Spr 6:34; Jes 10:1-4; 48:9; Jer 30:23, 24; Hes 38:18, 19; Joel 2:13, 14

Mat 5:22; Rö 1:18, 28-32; 13:1-4; 2:5, 8; 2.Kor 12:20; Kol 3:5, 6; 1.Th 2:16; 2.Th 1:7, 8; Off 19:11-21

Selbst Gott wird zornig, kennt Wut aber wir sollen sie unter Kontrolle halten! Gottes Zorn kommt zur festgesetzten Zeit gegen Gottlosigkeit, Ungerechte und solche, die die Wahrheit unterdrücken.

v  Schmäher, Lästerer, andere verachtend, verhöhnend, schlecht redend, böse Zungen, üble Nachrede,

Jos 5:8, 9; 2.Sa 13:13; Ps 15:1, 3; 69:9; 74:18; Spr 6:32, 33; 14:31; 17:5; 27:11; Jes 65:7; Jer 6:10; 15 :15-18; 20:8; Hes 5:14, 15; Ze 2:8-10

Mat 5:11; 22; 15:3; 27:44; Mk 7:22; 15:31, 32; Lu 1:25; 6:22, 23; Rö 1:30; 2:24; 15:3; 1.Kor 5:11; 2.Kor 12:20; Heb 10:33; 13:12, 13; 12:1, 2; 1.Pe 4:14; 1.Ti 3:7

Ehelosigkeit, Unfruchtbarkeit und Unbeschnittenheit galten in Israel als Schmach. Sünde bringt Schmach auf den Sünder, auf die Versammlung und auf Gott. Wer Gottes GESETZ ablehnt wird selbst zur Schmach. Jesus wurde verleumdet, verhöhnt, geschmäht, obwohl er keinerlei Sünde beging. Er hat der Schande und Schmach die man auf ihn warf nicht geachtet und blieb Gott bis ans Ende treu. Wir sollen zu ihm hinausgehen, vor die Tore des alten Jerusalem!

v  Verleumder, üble Nachrede, leeres Gerede, Falschanklage. Verräter.

1.Mo 3:2-5; 3.Mo 19:16; 1.Kö 21:12 ; Spr 6:16, 17; 10:9; 11:13 ; 13:3; 15:2; 16:28 ; 17:9; 18:10; 20:19; 26:20-26; Pr 10:12, 13

Mat 11:19; 12:34; 15:11, 19; 26:20-25; 59, 60; Joh 6:70; 17:12; Apg 6:13, 14; 21:20, 21;Php 4:8; 1.Ti 3:11; 5:13; 2.Ti 3:3; 2.Th 3:11; Tit 2:3; Jak 3:6; 1.Pe 2:1; 4:15; 3.Joh 9, 10; Off 12:9, 10

Verleumdung will anderen Schaden zufügen. Verleumder reden gegen das, was Wahrheit ist. Satan ist der erste und grösste Verleumder und Falschankläger. Verleumder trennen die miteinander Vertrauten. Der Verleumder wird zum Verräter an der gemeinsamen Sache.

v  Spaltungen Verursachende; Sekten bildende; die Gottes Gebote ablehnen und durch Menschengebot ersetzen

2.Mo 20:5; Ri Kap. 17, 18; Ps 78:38;7Jes 16:6; Jes 57:17; Jer 3:14; 4:22

Apg 15:5, 17, 20, 21; 23:6-10 (vergl. 2.Ti 2:16-18); 24:5, 14; 26:4, 5; 28:22; 1.Kor 1:10; 11:19; Gal 5:20; Jud 17-19; 2.Pe 2:1; Tit 3:9-11

Jesus warnte vor dem Sauerteig der Sekten aufgrund ihrer falschen, von Wahrheit abweichenden Lehren (Pharisäer, Sadduzäer). Die jüdischen Sekten nannten jene Christen vom „Weg der Wahrheit“ ebenso eine Sekte, der „überall widersprochen wird“, Paulus galt als deren Vorkämpfer. Einheit kommt nur durch Wahrheit unter dem „GESETZ des Christus“. Sektenführer als falsche Götter die Frieden und Rettung versprechen.

v  Trinker, übermässiger Alkoholgenuss

5.Mo 16:13; 21:20, 21; Hi 32:19; Ps 69:12; 104:15; Spr 20:20; 23:29-35; 26:9; 31:4-7; Pr 2:3, 4; 10:19; Jes 1:21, 22; 19:10; 28:1; Jer 13:12-14; Joel 1:5 ; Nah 1:10

Mat 11:19; Lu 5:37, 38; 7:34; 21:34; Rö 13:13; 1.Kor 5:11; 6:10; 1.Ti 3:3; 1.Pe 4:3 ; Off 14:8; 17:2; 18:3

Wein und starkes Getränk ist von Gott nicht verurteilt, erfreut das Herz, das Betrinken dagegen sehr wohl. Der Wein ist ein Spötter, macht schläfrig vor Gefahr. Weder Könige noch hohe Amtspersonen sollten dem Alkohol ein ergeben sein. Jesus bezeichnet seine Lehre als sprudelnden Wein, die religiösen Führer aber als alte Weinschläuche, die davon bersten. Geistiger Mischwein ergibt geistige Trunkenheit!

v  Schwelger; solche, die viel Fleisch essen

5.Mo 21:20, 21; Amos 6:7; Da 7:5

Rö 13:13; Gal 5:21; 1.Pe 4:3

Im Exzess essen. Jesu wurde fälschlich vorgeworfen ein Schwelger und Weintrinker zu sein. Schwelgerei gilt als eine der Früchte des Fleisches, ein „Tiefstand der Ausschweifung“.

v  Die den Bauch zum Gott machen

3.Mo 11:7, 8; Jes 66:15-18

Apg 10:14-17 vergl. Vers 47; 15:19, 20; Rö 14:6; 1.Kor 12:13; 2.Kor 6:17; 1.Ti 4:1-3

Wer Gottes Speisevorschriften, Blut, Stranguliertes, Götzen Geopfertes, Schweinefleisch usw. missachtet stellt den Bauch sinnbildlich über Gott. Speisen und Getränke dagegen, die durch Menschengebot verboten sind verwirft Paulus!

v  Diebe, Räuber, Wegelagerer, Unterschlagung, Veruntreuung

2.Mo 20:15; 22:1-12; 3.Mo 6:2-7; 19:13; 5.Mo 28:29, 31; Jos 7:11, 20, 21; Hi 24:14; Ri 9:25; Ps 37:21; Spr 6:30; 22:22, 23; 28:24; Jes 1:23; 3:13, 14; 61:8; Jer 2:26; 7:9-11; 21:12; 22:3; 49:9; Hes 7:22; 22:29; Mi 2:2; Joel 2:9; Sach 5:3, 4; Mal 3:8, 9

Mat 5:25, 26; 15:19; 21:12, 13; 24:43; Lu 10:30; Joh 10:10; 12:4-6; Rö 2:21; 1.Kor 6:10; 2.Kor 11:8, 26; Eph 4:28; 1.Th 5:2-5; 1.Ti 6:9, 10; 1.Pe 4:15; 2.Pe 3:10

Diebe benutzen die Nacht, um sich fremdes Eigentum anzueignen. Sie arbeiten mit Täuschung und Betrug! Räuber handeln aus dem Hinterhalt und wenden dazu Gewalt an. Einige berauben gar Gott. Diebe müssen den Schaden wieder gutmachen und das Mehrfache zurückgeben und die Schuldopfer erbringen! Sie werden in Sklaverei verkauft bis der volle Betrag entrichtet ist. Kein Dieb erbt Gottes Königreich!

v  Ungerechte, Übervorteiler; ungerechter Gewinn; Bestechung; Schweigegeld; Wucher

2.Mo 6:1-7; 20:15; 22:1, 25; 3.Mo 6:4; 19:13; 5.Mo 16:19, Ps 62:10; 73:8; Jes 30:12-14; Jer 22:17; Hes 18:18; 22:12, 29

Lu 19:8; Rö 1:29; 1.Kor 6:8

Gott verlangt eine genaue Waage, wer auf Übervorteilung setzt wird wie ein Töpfergefäss zerschlagen werden. Bestechung blendet die Augen der Weisen!

v  Habgierige, Habsucht, Bestechung annehmen

2.Mo 20:17; 22:22-24; 23:8; 5.Mo 5:21; Spr 1:19; 15:27; 28:16

Mk 7:21; Rö 1:29; 1.Kor 5:11; 6:10; Eph 5:3; 1.Ti 6:9, 10; 2.Pe 2:14; Jak 4:2

Gott unterscheidet deutlich zwischen mein und dein. Wir sollen nicht begehren, worauf kein Anspruch besteht!

v  Dem Lohnarbeiter den Lohn vorenthalten

3.Mo 19:13; 5.Mo 24:15; 27:19; Jes 1:17; Jer 22:13; Hes 22:7; Mal 3:5

Mat 20:8-15; Jak 5:4

Gott selbst wird Zeuge sein gegen jene, die dem Lohnarbeiter sein Recht vorenthalten.

v  Betrug gegen Witwen und Waisen

2.Mo 2:22-24; 5.Mo 24:7, 8, 10-13, 17; Hi 22:9; Ps 68:5; 94:6; Jes 9:17; 10:1-4; Jer 49:11; Mal 3:5; Jes 10:1-4

Lu 20:45-47; 2.Ti 3:6; Jak 1:27