Newsletter „DER WEG“ 7/08-4   August 2007

Neubearbeitung: 11.11.11

 

 

Aktuelles zur Endzeit:  7.8.4  Ist der Ausdruck „wilde Tiere“ auf Regierungen anzuwenden nicht Respektlosigkeit?

 

1.Teil:  Gottes Vorhersagen über die „wilden Tiere“ der sich folgenden Weltmächte

 

image001   In der Bibel wird der Ausdruck „wilde Tiere schon früh durch die Propheten Gottes auf politische Systeme, vorab auf Weltmächte aber auch auf jede andere nationale Macht und auf Einzelpersonen die zerstörerisch handeln angewendet. Im Richterspruch Gottes in Eden wird Satan als „Schlange“ bezeichnet und Jesus nennt die Schriftgelehrten (entsprechend heutigen Rechtsgelehrten) und die Pharisäer (religiöse Führer mit eigener Rechtsordnung) Otternbrut“! Die Offenbarung identifiziert den Teufel als „siebenköpfigen Drachen, die Urschlange“! (Off 12:3, 9)

 

   In der Offenbarung oder Apokalypse des Johannes wird gezeigt, dass während der Endzeit drei spezifische „wilde Tiere“ besondere Aufmerksamkeit erheischen: Das „siebenköpfige wilde Tier“, das aus dem „Meer auftaucht (UNO), dann das „zweihörnige wilde Tier, das aus der „Erde stammt (Anglo-Amerika) und schlussendlich noch das „Bild des wilden Tieres, das ebenso siebenköpfig ist aber keine Diademe auf ihren Hörnern hat (das WCRL, World Council of Religious Leaders). Wir müssen somit gewisse Dinge erst richtig einordnen, wissen wofür jedes steht, was deren Ziel ist, wann sie in Aktion treten, wer sie anführt um zu erkennen, warum uns die Schrift eindringlich vor jenen warnt! Die Bibel ist zu grossen Teilen in Symbolsprache geschrieben und wer diese Symbole nicht oder falsch interpretiert kommt zu einem Fehlresultat!

 

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   Besondere Aufmerksamkeit gilt es diesen drei gesondert erwähnten „wilden Tieren“ zu Beginn des „Tages des Herrn“ zu schenken, weil jene sich geeint gegen die Aufrichtung von Gottes Königreich auf der Erde richten! Wer sich mit jenen identifiziert, sie sinnbildlich „anbetet“, weil er sie als Autorität anerkennt obwohl sie offensichtlich Jehova zuwiderhandeln, der wird Gottes Königreich nicht sehen, erklärt uns der Apostel Johannes deutlich!

 

(Offenbarung 13:16-18)  Und es [[das zweihörnige „wilde Tier“]] übt auf alle Menschen einen Zwang aus, auf die Kleinen und die Großen und die Reichen und die Armen und die Freien und die Sklaven, daß man diesen auf ihrer rechten Hand oder auf ihrer Stirn ein Kennzeichen anbringe 17 und daß niemand kaufen oder verkaufen könne, ausgenommen jemand, der das Kennzeichen hat, den Namen des wilden Tieres oder die Zahl seines Namens. 18 Hier kommt es auf Weisheit an: Wer Verstand hat, berechne die Zahl [[ziehe in Rechnung die Zahl]] des wilden Tieres, denn sie ist eines Menschen Zahl; und seine Zahl ist sechshundertsechsundsechzig.

 

   Was hat es mit dieser geheimnisumwobenen Zahl des „wilden Tieres zu tun? Viele mystische Theorien existieren und Dutzende oder gar Hunderte von Arten der Berechnung kamen über die zwei Jahrtausende auf. Die Zahl aber muss von Gottes Standpunkt aus betrachtet werden. Während die Zahl sieben Vollständigkeit in göttlichen Dingen bezeichnet erreicht die Zahl sechs dies nicht und wird oft in der Schrift als etwas Monströses, Ungewöhnliches bezeichnet. Die dreifache sechs ist etwas Absurdes von Gottes Sichtweise aus gesehen verabscheuungswürdiges! Beachten wir dabei, dass die Anbetung dem „wilden Tier“ (Politik) wie auch dem „Bild des wilden Tieres“ (Religion) bedeutet und den Handel, die Wirtschaft mit einschliesst, die niemand „kaufen oder verkaufen“ kann der jenen Mächten nicht Anbetung oder Unterordnung erweist! Jede der drei Träger menschlicher Aktivität und Denkens erweist sich aus Jehovas Sicht als ungenügend und ist daher in Harmagedon dem Untergang geweiht! (1.Kor 15:24)

 

   Schon rund ein halbes Jahrtausend bevor Johannes im Jahre 96 u.Z. die Visionen erhielt hatte Gott sein Volk Israel vor einander sich folgenden Grossmächten gewarnt, die es unterdrücken würden! In der Vorherschau des Propheten Daniel auf künftiges Geschehen und Ablauf kommender Weltmächte die ihm durch den Engel Gabriel mittels Visionen gezeigt hat, da erschienen bereits vier „wilde Tiere und der Engel identifizierte sie ihm der Reihe ihres Erscheinens nach als politische Mächte; Einen geflügelten  Löwen den der Engel mit Babylon identifiziert! Dann folgt zeitlich später ein „Bär“ mit drei Rippen im Maul, der sich als Medo-Persien herausstellte. Danach folgte in der Vision ein „Leopard“ mit Flügeln, der für Alexander den Grossen und das griechische Imperium steht. Zuletzt folgt ein „furchterregendes wildes Tier“, Rom, das gross und mächtig wurde, aus dessen zehn Hörnern (die Teilnationen) später ein „kleines Horn“ gross und noch mächtiger wird: Es ist als siebter und mächtigster Kopf des „achten Königs“ (UNO) den politischen und religiösen Machthabern übergeordnete Doppelweltmacht Anglo-Amerika!  (Off 17:9-11)

 

   Somit ist es Gott Jehova selbst, der politische Mächte mit diesem Ausdruck „wilde Tiere“ belegt und sie mit Attributen aus der Tierwelt gleich setzt! Wenn Gott nun diese von einigen behauptete „Respektlosigkeit“ begeht und uns auffordert, andere danach zu belehren, wer dürfte es wagen diesen Auftrag zu widerrufen? Sind es nicht viel mehr jene Mächte, die Jehova gegenüber respektlos handeln, indem sie Seine Autorität in Frage stellen und sich offen gegen Ihn wenden? Deutet es nicht auf blossen tierischen Instinkt hin, wenn wir deren Verhalten etwas näher untersuchen, mit welcher Überheblichkeit die Führer der Nationen mit Menschenleben umgehen, jene töten die ihnen im Wege stehen ihre ambitiösen Ziele zu erreichen?

 

Belsazar Schrift an der Wand.JPG   Genau diese Vermessenheit der Herrschenden beanstandete der Prophet Daniel, am Abend vor dem Fall Babylons das in die Hand der Meder und Perser unter Cyrus fiel, als er dem letzten König Belsazar und dessen Versammelten tausend Höchsten seines Reiches die geheimnisvolle Schrift an der Wand deutete: „Mene, Mene, Tekel, Parsin (Da 5:22-31).

 

(Daniel 5:19-20)  Und wegen der Größe, die ER ihm gab, erwies es sich, daß alle Völker, Völkerschaften und Sprachen bebten und vor ihm Furcht zeigten. Wen er gerade wollte, tötete er; und wen er gerade wollte, schlug er; und wen er gerade wollte, erhöhte er; und wen er gerade wollte, erniedrigte er. 20 Als aber sein Herz hochmütig wurde und sein eigener Geist sich verhärtete, so daß er vermessen handelte, wurde er vom Thron seines Königreiches heruntergeholt, und seine Würde wurde ihm genommen.

 

   Gott Jehova selbst hatte den Grossvater Belsazars, Nebukadnezar gross werden lassen und ihm die Nation Juda zur Züchtigung überlassen! Als er sich selbst über den Höchsten überhöhte bestrafte Jehova jenen! Nun hatte Belsazar gar aus den goldenen Gefässen des Tempel mit seinen Konkubinen und Gästen Wein getrunken. Das Mass war voll geworden.

 

   Heute steht ein weiteres MEINE-MEINE-TEKEL an Wand aller Mächtigen dieses Systems! Noch in dieser „Nacht“ werden sie gemeinsam umkommen und das „Königreich der Himmel“ wird ihre Stelle einnehmen. Wenn wir dies verstanden haben werden wir unsere Gedanken neu ausrichten!

 

(Daniel 2:44)  Und in den Tagen dieser Könige [[(welche die Füsse des Standbildes darstellen)]] wird der Gott des Himmels ein Königreich aufrichten, das nie zugrunde gerichtet werden wird. Und das Königreich selbst wird an kein anderes Volk übergehen. Es wird alle diese Königreiche zermalmen und [ihnen] ein Ende bereiten, und selbst wird es für unabsehbare Zeiten bestehen.

 

   Kein Buchstabe aller Worte Jehovas wird unerfüllt dahinfallen! Es taucht damit die Frage auf, ob Christen denselben Begriff „wilde Tiere“ auf heute bestehende politische und religiöse Systeme anwenden dürfen oder gar dazu verpflichtet sind oder ob es wirklich eine Respektlosigkeit vor „obrigkeitlichen Gewalten“ darstellt, wie Paulus es scheinbar schreibt?

 

*** Rbi8  Römer 13:1-4 ***

Jede Seele sei den obrigkeitlichen Gewalten untertan, denn es gibt keine Gewalt außer durch Gott; die bestehenden Gewalten stehen in ihren relativen Stellungen als von Gott angeordnet. 2 Wer sich daher der Gewalt widersetzt, hat sich der Anordnung Gottes entgegengestellt; die, die sich ihr entgegengestellt haben, werden für sich ein Gericht empfangen. 3 Denn die Herrschenden sind nicht für die gute Tat ein Gegenstand der Furcht, sondern für die schlechte. Willst du also ohne Furcht vor der [obrigkeitlichen] Gewalt sein? Fahre fort, Gutes zu tun, und du wirst Lob von ihr haben; 4 denn sie ist Gottes Dienerin, dir zum Guten. Wenn du aber Schlechtes tust, so fürchte dich; denn sie trägt das Schwert nicht ohne Zweck; denn sie ist Gottes Dienerin, eine Rächerin zur Kundgabe des Zorns an dem, der Schlechtes treibt.

 

   Die erste Frage, die somit zu beantworten ist bleibt jedem von uns vorbehalten: Von welcher der beiden „obrigkeitlichen Gewalten“ spricht Paulus den wirklich? Von jener des „Königreiches des Sohnes der Liebe“ oder jener der Königreiche dieses Systems? Die Katholische Kirche sagt, doch, dass die Herrscher der Nation aus „Gottes Gnaden“ regieren würden. Wer das Kapitel 13 des Römerbriefes, wo Paulus auf dieses Thema eingeht wirklich studiert hat kennt die Antwort sehr wohl: Gott hat Satan zwar in Eden in seine Macht eingesetzt, wo er noch nicht gefallen war, niemals aber gestattet, dass er seinen Geboten zuwiderhandle!

 

   Unmittelbar auf den Sündenfall in Eden hat er eine Trennung herbeigeführt und zwei Gruppen identifiziert: Den Samen der Schlange und den Samen der Frau“! Da seither die ganze Welt in des Teufels Macht steht und Christen „kein Teil“ der Welt sein sollen beschränkt sich die Aussage des Paulus auf die „obrigkeitliche Gewalt“ Jehovas durch Christus, seine Apostel und die Versammlungsvorsteher! Dies müssen wir verstandesmässig begreifen!

 

(1. Johannes 5:18-21)  Wir wissen, daß jeder, der aus Gott geboren worden ist, nicht Sünde treibt, sondern der aus Gott Geborene [[der Christus]] wacht über ihn, und der Böse bemächtigt sich seiner nicht. 19 Wir wissen, daß wir von Gott stammen, aber die ganze Welt liegt in der [Macht] dessen, der böse ist. 20 Wir wissen aber, daß der Sohn Gottes gekommen ist, und er hat uns verstandesmäßig befähigt, den Wahrhaftigen [[Gott Jehova]] zu erkennen. Und wir sind in Gemeinschaft mit dem Wahrhaftigen durch seinen Sohn Jesus Christus. Dies ist der wahre Gott und ewiges Leben. 21 Kindlein, hütet euch vor Götzen.

 

   Wir können nicht gleichzeitig in Gemeinschaft mit „dem Bösen sein, Satan dem Teufel, der sich als Gott verehren lässt und dessen Dämonen und irdischen Herrscher, den „Samen der Schlange“ verehren, die „Götzen“ sind und auf Jehovas und Jesu Seite stehen! Entweder, oder! Wir müssen eine klare Wahl treffen! Dass der Teufel jene politischen und religiösen Königreiche beherrscht hat Jesus klar und deutlich gezeigt! Satan selbst bot ihm „deren ganze Herrlichkeit“ an für einen einzigen Akt der Anbetung:

 

(Lukas 4:5-8)  Da brachte er ihn [[Satan Jesus]]  hinauf und zeigte ihm in einem Augenblick alle Königreiche der bewohnten Erde; 6 und der Teufel sagte zu ihm: „Dir will ich diese ganze Gewalt und ihre Herrlichkeit geben; denn mir ist sie übergeben worden, und wem immer ich [sie zu geben] wünsche, dem gebe ich sie. 7 Wenn du daher einen Akt der Anbetung vor mir verrichtest, wird alles dein sein.“ 8 Jesus gab ihm zur Antwort: Es steht geschrieben: ‚Jehova, deinen Gott, sollst du anbeten, und ihm allein sollst du heiligen Dienst darbringen.‘ “

 

   Zweifelsfrei verlangen jene „Könige der Erde“ eine Form der Anbetung die in Wirklichkeit den Teufel betreffen, die in Wahrheit nur Gott Jehova als Schöpfer allein gebührt! Immer, wenn jemand Gott widerspricht oder ihm zuwiderhandelt oder seine Existenz leugnet wird jene Person zu einen Gott: Diesen zu gehorchen bedeutet sie über Gott zu erhöhen, was Anbetung entspricht! Jehova aber fordert für sich, dass wir ihn mit ungeteiltem Herzen lieben und zeigt sich als eifersüchtiger Gott!

 

(2. Mose 34:14-16)  Denn du sollst dich nicht vor einem anderen Gott niederwerfen, denn Jehova, dessen Name EIFERER ist, er ist ein eifernder Gott; 15 damit du nicht einen Bund mit den Bewohnern des Landes schließt, da sie gewiß unsittlichen Verkehr mit ihren Göttern haben und ihren Göttern opfern werden und jemand dich bestimmt einladen wird und du sicherlich etwas von seinem Schlachtopfer essen wirst. 16 Dann wirst du von ihren Töchtern für deine Söhne nehmen müssen, und ihre Töchter werden gewiß unsittlichen Verkehr mit ihren Göttern haben und deine Söhne veranlassen, unsittlichen Verkehr mit ihren Göttern zu haben.

 

   Die „wilden Tiere“ wollen uns in ihre Bündnisse einspannen! Da Gottes Gebote ewigen Bestand haben und wenn wir sie halten uns „ewiges Leben“ in Aussicht gestellt wird ändert sich an Gottes Rechtssystem nie etwas! Jesus hatte deutlich gesagt, dass wir nicht einmal denken sollen, er wäre gekommen das GESETZ abzuschaffen! (Mat 5:17-20) Die ganze Schrift kann doch nur aufgrund des GESETZES verstanden werden, da Gott doch darin festlegt, was er verabscheut und was er als annehmbar bezeichnet! Wer von Beginn an behauptet hat Gottes Gebote seien nicht verpflichtend war der Teufel und bis heute ist es „der Same der Schlange“, alle die Satan kontrolliert. Die meisten haben sich ihm unwissentlich unterworfen inden sie den vom teufel kontrollierten Organisation unterordnen und das ist „die ganze Welt“, die dies in einer oder anderer Form tut!

 

   Die wahre, von Gott her stammende Autorität ist nur im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ zu finden! Dieses ist mit keiner bestehenden Religion identisch die Gott doch insgesamt als „Babylon die Grosse“ bezeichnet! (Off 18:4) Jesus der von Gott eingesetzte „König der Könige“ und alleinige Hohepriester bestimmt, wer seine Angelegenheiten vertreten darf! Seine Apostel haben keine Nachfolger! Und wer zu den künftigen Priesterkönigen gehört bestimmt Gott durch Christus und durch die Apostel erst am kommenden Gerichtstag! Wer behauptet zu Jesus zu gehören und gar beansprucht für ihn Verwalter zu sein muss beweisen, ob er ein „treuer“ oder ein „untreuer Sklave“ seines Herrn ist! Nur den Aposteln hat Jesus versprochen, dass sie Gericht halten müssen und ihr „Schwert“ ist das Wort Gottes, das Recht von Unrecht gemäss Gottes Rechtsordnung unterscheidet!

 

(Matthäus 19:28)  Jesus sprach zu ihnen: „Wahrlich, ich sage euch: In der Wiedererschaffung, wenn sich der Menschensohn auf seinen Thron der Herrlichkeit setzt, werdet auch ihr selbst, die ihr mir nachgefolgt seid, auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten.

 

   Es wäre wohl kaum sinnvoll, wenn wir uns als Christen „wilden Tieren“ ungebührlich unterordnen würden, wo immer jene etwas von uns fordern, was Gottes Geist widerspricht oder wo sie von uns Anbetung fordern, wo wir doch genau wissen, dass diese ausschliesslich Gott gebührt! Es gibt keine von Menschen aufgebaute Hierarchie, welche Satan nicht mittels der Dämonenengel bereits nach kürzester Zeit kontrollieren würde! Wenn es dem Teufel im ersten Jahrhundert gelang alle Versammlungen Asiens von Paulus wegzuziehen, wie viel mehr heute die unterschiedlichen Religionen und Sekten?

 

(2. Timotheus 1:15)  Das weißt du, daß sich im [Bezirk] Asien alle von mir abgewandt haben.

 

   Verbinden wir diese gewichtige Erkenntnis mit den Aussagen der Offenbarung, so wird uns klar und deutlich, dass wer immer sich auf die Seite der Politik oder der Religion stellt, die gesamthaft als „wildes Tiere“ bezeichnet werden, diese unterstützt, sei dies durch Anerkennung mittels Beitritt, Wahlverfahren oder aktive Arbeit zu Gunsten der Herrschenden in Wirklichkeit bereits eine Form der „Anbetung“ erfüllt!  Dasselbe gilt für das „Bild des wilden Tieres“, die Religionen „Babylons der Grossen“ ebenso wie für politische Institutionen. Daher warnt ein Engel den Johannes und damit uns deutlich:

 

(Offenbarung 14:9-12)  Und ein anderer Engel, ein dritter, folgte ihnen und sprach mit lauter Stimme: „Wenn jemand das wilde Tier und sein Bild anbetet und ein Kennzeichen auf seiner Stirn oder auf seiner Hand empfängt, 10 wird er auch von dem Wein des Grimmes Gottes trinken, der unverdünnt in den Becher seines Zorns eingeschenkt worden ist, und er wird vor den Augen der heiligen Engel und vor den Augen des Lammes mit Feuer und Schwefel gequält werden. 11 Und der Rauch ihrer Qual steigt auf für immer und ewig, und Tag und Nacht haben sie keine Ruhe, diejenigen, die das wilde Tier und sein Bild anbeten, und wer immer das Kennzeichen seines Namens empfängt. 12 Hier kommt es für die Heiligen, die, welche die Gebote Gottes halten und den Glauben Jesu [bewahren], auf das Ausharren an.“

 

   Gottes Verordnung ist deutlich! Beachten wir was Voraussetzung für Rettung am Gerichtstag ist: „… die Heiligen, die, welche die Gebote Gottes halten und den Glauben Jesu [bewahren], [[kommt es]] auf das Ausharren an.“

 

   Wir müssen das Offenbarwerden unseres Königs und Hohepriesters erwarten, wenn er von der Reise „in ein fernes Land“ zurückkehrt (Lu 19:11-14), um an jenem Tag von den „treuen Sklaven“ mit leuchtenden Lampen erwartet zu werden! (Mat 25:10-12) Paulus schrieb diesbezüglich an seinen Mitarbeiter Timotheus:

 

*** Rbi8  1. Timotheus 6:15-16 ***

Dieses [Offenbarwerden] [[Jesu]] wird der glückliche und einzige Machthaber [[Jehova Gott]] zu seinen eigenen bestimmten Zeiten zeigen, [er,] der König derer, die als Könige regieren, und Herr derer, die als Herren herrschen, 16 der allein Unsterblichkeit hat, der in einem unzugänglichen Licht wohnt, den keiner der Menschen gesehen hat noch sehen kann. Ihm sei Ehre und ewige Macht. Amen.

 

   Der „glückliche und einzige Machthaber“ ist Jehova Gott! Jesus als einziger Mensch hat bisher „ewiges Leben“ erlangt und Zugang zu Gottes Thron „in einem unzugänglichen Licht und sein „Offenbarwerden“ veranlasst Jehova, wenn Er ihn „erneut in die bewohnte Erde“ einführt! (Heb 1:6) Nur wenn wir diese Zusammenhänge völlig verstanden haben werden wir bestimmt den „wilden Tieren“ gegenüber auch gemäss Gottes Willen konform handeln!

 

 

 

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

8.4      Ist der Ausdruck „wilde Tiere“ auf Regierungen anzuwenden nicht Respektlosigkeit?.. 5

8.4.1              Den Begriff „wilde Tiere“ aufgrund biblischer Aussage identifizieren! 5

8.4.1.1        Die unterschiedliche Anwendung des Begriffs „wilde Tiere“ in der Heiligen Schrift 5

8.4.1.2        Die „Urschlange“ in Eden wird in der Offenbarung als „siebenköpfiger Drache“ identifiziert! 6

8.4.1.3        Der „Same Abrahams“ der Christus ist wird seinem getreuen „Samen aus Isaak“ das verheissene Land geben! 7

8.4.2              Die zwei „Samen“ Abrahams über Ismael und Isaak bis zum Ende hin in Feindschaft 8

8.4.2.1        Der Konflikt Muslime und Juden in Israel aufgrund der Prophezeiungen analysieren! 8

8.4.2.2        Der „Same Abrahams“ aus der Linie Ismaels führt zu den Muslimen heute. 10

8.4.2.3        Abrahams Opferung Isaaks bringt besonderen Segen und nur dieser „Samen“ wird das „Tor seiner Feinde“ in Besitz nehmen. 12

8.4.3              Die Erde wird von „wilden Tieren“ bestimmt befreit sein! 14

8.4.3.1        Das gelobte Land sollte von „wilden Tieren“ die Schaden stiften frei bleiben! 14

8.4.3.2        Gott ist Herr auch über die wilden Tiere! 15

8.4.3.3        Jesajas Vorhersage über den „Weg der Heiligkeit“, der von den wohlgenährten  „wilden Tieren“ frei sein wird. 16

8.4.3.4        Gottes Gerichtsandrohungen durch Hesekiel und deren Form der „wilden Tiere“ die Schaden stiften. 17

8.4.3.5        Der neue Bund, wo schadenstiftende „wilde Tiere“ aus dem Land verbannt sein werden. 18

8.4.4              Daniel Kapitel 2:  Das Ende der Statute in Nebukadnezars Traum; Der „Stein“ aus Zion der zum erdenweiten „Berg“ wird. 18

8.4.4.1        Gottes Königreich der als ein „Stein“ aus dem himmlischen „Berg Zion“ alle diese Königreiche zerstören wird. 18

8.4.4.2        Hoseas Worte, dass Jehova selbst wie ein „wildes Tier“ handeln wird. 21

8.4.5              Daniel Kapitel 7: Vision der vier „wilden Tiere“ die aus dem Meer herauskamen. 21

8.4.5.1        Als erstes Tier sieht Daniel einen Löwen mit adlergleichen Flügeln. 21

8.4.5.2        Das Medo-Persische Reich als Bär mit drei Rippen dargestellt; ewige Weltmachtambitionen eines Cyrus. 21

8.4.5.3        Die drei Weltreligionen berufen sich auf Jehovas Segen an Abraham als ihr Anrecht auf Jerusalem! 23

8.4.5.4        Das griechische Imperium Alexanders des Grossen als geflügelter vierköpfiger „Leopard“ 23

8.4.6              Das „furcheinflössende wilde Tier“, das römische Imperium wird zum Anglo-Amerikanischen zweihörnigen „wilden Tier“ der Offenbarung. 24

8.4.6.1        Das letzte, „furchteinflössende wilde Tier“ und das von ihm herauswachsende „kleine Horn das grösser wurde“ 24

8.4.6.2        Die letzte Weltmacht am Tag von Gottes Gericht über die ganze Erde. 24

8.4.6.3        Die „wilden Tiere“ in den Visionen Daniels und ihre Verbindung zur Endzeit 25

8.4.7              Daniel Kapitel 8: Der zweihörnige Widder und der Ziegenbock; Die „Übertretung die Verwüstung verursacht“. 28

8.4.7.1        Daniel sieht in einer Vision wie der zweihörnige Widder alle „wilden Tiere“ niederwarf 28

8.4.7.2        Religionsgründer und Religionswechsel zur Stärkung des Nationalen Zugehörigkeit 30

8.4.7.3        Der einhörnige haarige Ziegenbock vom Sonnenaufgang her wirft den Widder nieder 32

8.4.7.4        Das „andere Horn“ innerhalb der „vier Hörner“ des „Ziegenbocks“ Griechenland. 33

8.4.7.5        Daniel erfährt durch eine Konversation zwischen Engeln „wie lange die Vision vom beständigen Opfer“ und der „Übertretung, die Verwüstung verursacht“ dauert 33

8.4.7.6        Steht ein Angriff der „wilden Tiere“ des „Nordkönigs“ gegen Jerusalem bevor?. 34

8.4.7.7        Eine Wiederholung der Ereignisse der ersten Eroberung Judas im Zusammenhang mit Babylon der Grossen erkennen. 35

8.4.7.8        Die Übertreter bringen ihre Taten zur Vollendung: Der Herrscher der gegen den „Fürsten der Fürsten“ aufsteht 36

 

 

8.4             Ist der Ausdruck „wilde Tiere“ auf Regierungen anzuwenden nicht Respektlosigkeit?

 

 

8.4.1          Den Begriff „wilde Tiere“ aufgrund biblischer Aussage identifizieren!

 

8.4.1.1        Die unterschiedliche Anwendung des Begriffs „wilde Tiere“ in der Heiligen Schrift

 

Wenn wir mit offenen Augen sehen, was während der gesamten Menschheitsgeschichte geschah, wo vom Brudermord Kains bis heute Gewalttätigkeit und ein Krieg den nächsten ablöste, unterbrochen von kurzen Zeiten des Friedens, wenn wir zudem unseren Blick auf Missachtung von Menschenrechten durch die Machthaber richten, dann sehen wir, dass da „wilde Tiere“ beständig bis heute damit beschäftigt sind Menschenfleisch zu verschlingen!

 

(Jeremia 50:17)  Israel ist ein versprengtes Schaf. Löwen haben [es] versprengt. Im ersten Fall hat der König von Assyrien es verzehrt, und in diesem letzteren Fall hat Nebukadrẹzar, der König von Babylon, an seinen Knochen genagt.

 

Jeremia beschreibt treffend, was jene tun die mächtig sind mit denen die ihrer Macht ausgeliefert sind.

 

Dass das „wilde Tier“ der Politik fest mit der Wirtschaft verbunden ist, dies zeigt sich deutlich aufgrund der Finanzkrise ab den Jahren 2007, wo Staaten wie z.B. die USA nicht nur ihre Banken die in Schwierigkeiten geraten waren retteten, sondern auch Versicherungsgiganten und Automobilkonzerne.  Während die Grossen gerettet wurden verloren hunderttausende und Millionen ihren Job, ihr Haus, ihre ganze Existenz. Dieselben „wilden Tiere“ aber tun alles um ihren Unterstützern das Überleben zu sichern! Wie viele andere dabei zu Schanden gehen kümmert jene wenig. Beachten wir wie ein Wirtschaftskommentator die aktuellen Geschehnisse im November des Jahres 2011 als ein Dschungel voll von „wilden Tieren“ beschreibt:

 

Kurssturz an Allerheiligen: [1]

 

Der gestrige Hochfesttag Allerheiligen war einmal mehr einer dieser vielen Karfreitage" an den Aktienmärkten im Krisenjahr 2011. Vorige Woche noch herrschte Hochstimmung, Halleluja an den Börsen. Davon ist nichts mehr übrig geblieben.

 

Grabesstimmung

Im Gegenteil, gestern herrschte wieder einmal Grabesstimmung. Allen voran erwischte es zum wiederholten Male die Finanzwerte. Nach der Ankündigung des griechischen Ministerpräsidenten Papandreou, Anfang kommenden Jahres eine Volksabstimmung über das europäische Hilfspaket und den in Aussicht gestellten Teilerlass der griechischen Staatsschulden abhalten zu wollen, gab es an Europas Börsen kein Halten mehr. Vor allem die Finanzaktien litten massiv.

Degenerierter Kapitalismus

Einige Firmen wurden als "too big to fail" bezeichnet - "zu groß, um zu scheitern", durch eine Schlüsselrolle, welche sie in der Wirtschaft einnehmen. Oder zumindest eine Schlüsselrolle, welche sie in den Plänen eines Politikers für seine Wiederwahl oder künftige Berufsplanung einnehmen. Dieser vom Staat gelenkte Kapitalismus ist deutlich anders als der wirkliche Kapitalismus. Es ist Kapitalismus in degenerierter Form.

 

Kreative Zerstörung

Wirklicher Kapitalismus wurde von Josef Schumpeter als "kreative Zerstörung" beschrieben. Er ist wie ein Dschungel ... nicht wie ein Zoo. Den kann man nicht lenken. Man kann nicht die Raubtiere herausnehmen oder bestimmte Tiere füttern, ohne das Gleichgewicht der Natur zu stören. Wenn man die "Zerstörung" herausnimmt, dann blockiert man auch den kreativen Prozess.

Eine "Zoo-Volkswirtschaft" hält die alten Tiere so lange wie möglich am leben.

 

 

Den Begriff „wilde Tiere“ auf Menschen und Organisationen in Staat, Wirtschaft und Religion anzuwenden ist somit nicht eine rein biblische Gewohnheit, sondern durchaus im Sprachgebrauch als Vergleich üblich. Selbst himmlische Wesen, wie jener gefallene Engel zu Beginn in Eden werden als giftspeiende „Schlange“ bezeichnet und von dessen menschlichen Nachkommen spricht man als von Ottern- und Natternbrut und von Hornvipern!  (Ps 140:3)

 

(Römer 3:12-18)  Alle [Menschen] sind abgewichen, alle zusammen sind sie wertlos geworden; da ist keiner, der Güte erweist, da ist auch nicht einer.“ 13 „Ihre Kehle ist ein geöffnetes Grab, sie haben mit ihrer Zunge Trug geübt.“ „Natterngift ist hinter ihren Lippen.“ 14 „Und ihr Mund ist voll Fluchens und bitterer Rede.“ 15 „Ihre Füße sind schnell zum Blutvergießen.“ 16 „Trümmer und Elend sind auf ihren Wegen, 17 und sie haben den Weg des Friedens nicht erkannt.“ 18 Es ist keine Gottesfurcht vor ihren Augen.“

 

Uns interessiert die Anwendung des Begriffs „wilde Tiere“ und was dieser mit einschliesst auf Seiten Gottes und dessen Dienern, vor allem in Bezug auf unsere Zeit. Daraus heraus können wir erkennen, wo die Gefahren für uns lauern und uns aus diesen Bereichen vorsichtig zurückziehen!

 

8.4.1.2        Die „Urschlange“ in Eden wird in der Offenbarung als „siebenköpfiger Drache“ identifiziert!

 

http://t2.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcTTOqtygzL8f1BpTZEXiduDwA0J8zP3FiiEzG8GB6bZHEfVjeHADQAls erstes der „wilden Tiere“ identifiziert die Bibel in der Genesis die „Schlange“ in Eden, die Eva mit List verführte. Erst in der Offenbarung wird diese „Schlange“ mit weiteren Titeln verbunden, mit „Satan“ als dem „Teufel“ und als „Urschlange“ bezeichnet, ein „siebenköpfiger Drache“. Es muss uns somit interessieren, warum Gott diese Begriffe verwendet!

 

(1. Mose 3:1-5)  Die Schlange nun erwies sich als das vorsichtigste aller wildlebenden Tiere des Feldes, die Jehova Gott gemacht hatte. So begann sie zur Frau zu sprechen: „Sollte Gott wirklich gesagt haben: Ihr dürft nicht von jedem Baum des Gartens essen? 2 Darauf sprach die Frau zur Schlange: „Von der Frucht der Bäume des Gartens dürfen wir essen. 3 Aber von der Frucht des Baumes, der in der Mitte des Gartens ist, hat Gott gesagt: ‚Ihr sollt nicht davon essen, nein, ihr sollt sie nicht anrühren, damit ihr nicht sterbt.‘ “ 4 Darauf sprach die Schlange zur Frau: „Ihr werdet ganz bestimmt nicht sterben. 5 Denn Gott weiß, daß an demselben Tag, an dem ihr davon eßt, euch ganz bestimmt die Augen geöffnet werden, und ihr werdet ganz bestimmt sein wie Gott, erkennend Gut und Böse.“

 

Ganz offensichtlich wird das Wesen hinter der Schlange dadurch identifiziert, dass es das „vorsichtigste“ der Tiere ist. Was hervortritt ist die Verschlagenheit, wie jenes Geistwesen die Frage an Eva stellte und ihr die Antwort unterschob, dass Jehova betreffend Sterblichkeit und Todesstrafe beim Übertreten von Gottes Gebot gelogen hätte. Der Teufel selbst versprach Unsterblichkeit und dass Gottes Gebot ohne Folgen übertreten werden könnte!

 

Die Augen wurden ihnen beim Gericht Gottes wirklich geöffnet, als sie aus dem Garten Eden verwiesen wurden und nun dem Alterungs- und Sterbeprozess unterworfen wurden. Der Tod wurde dabei erblich auf die nächsten Generationen übertragen!

 

Dies bedeutet, dass jeder, der dieselben Behauptungen wie der Teufel aufstellt sich selbst als „Same der Schlange“ identifiziert! Wer von Unsterblichkeit der Seele spricht oder nach dem Tod Auferstehung im Himmel anbietet, der redet die Dinge Satans! Jehova dagen bleibt bei seiner ersten Äusserung: „Siehe! Alle Seelen — mir gehören sie. Wie die Seele des Vaters, ebenso die Seele des Sohnes — mir gehören sie. Die Seele, die sündigt — sie selbst wird sterben.“ (Hes 18:4)

 

(Johannes 3:13)  Überdies ist kein Mensch in den Himmel hinaufgestiegen, außer dem, der vom Himmel herabkam, der Menschensohn.

 

Da der Mensch eine Seele („Lebender“) ist und nicht eine Seele im Sinne von etwas vom Leib Getrenntem hat gibt es auch keine „lebenden Seelen“ im Himmel, einem für den Menschen unzugänglichen Bereich! Das Leben des Menschen ist an seinen Körper und das Hirn gebunden und mit dem Tod „vergehen seine Gedanken tatsächlich“ (Pr 9:5, 10). „Sein Geist geht aus, er kehrt zurück zu seinem Erdboden; An jenem Tag vergehen seine Gedanken tatsächlich.“ (Psalm 146:4)

 

Wer wie Satan in Eden der Eva gegenüber behauptet Gottes Gebote wären für Christen nicht weiter verbindlich lügt Jesus direkt ins Angesicht der doch klar und deutlich erklärte:

 

(Matthäus 5:17-20)  Denkt nicht, ich sei gekommen, um das GESETZ oder die PROPHETEN zu vernichten. Nicht um zu vernichten, bin ich gekommen, sondern um zu erfüllen; 18 denn wahrlich, ich sage euch: Eher würden Himmel und Erde vergehen, als daß auch nur ein kleinster Buchstabe oder ein einziges Teilchen eines Buchstabens vom GESETZ verginge und nicht alles geschähe. 19 Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden. 20 Denn ich sage euch, daß ihr, wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, keinesfalls in das Königreich der Himmel eingehen werdet.

 

Dadurch lässt sich der „Same der Schlage“ schnell und einfach identifizieren! Jesus selbst klassifiziert jene Menschen als aus dem Teufel stammend und als Totschläger, da ja andere Menschen verführt werden der Lüge zu glauben und Gebote Gottes zu übertreten. Da „blinde Leiter“ ebenso wie „blinde Geführte“ in „die Grube“ oder „das Grab“ sinken werden müssen wir Blindheit ablegen und der Wahrheit gegenüber sehend werden:

 

(Johannes 8:44-47)  Ihr seid aus eurem Vater, dem Teufel, und nach den Begierden eures Vaters wünscht ihr zu tun. Jener war ein Totschläger, als er begann, und er stand in der Wahrheit nicht fest, weil die Wahrheit nicht in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er gemäß seiner eigenen Neigung, denn er ist ein Lügner und der Vater der [Lüge]. 45 Weil ich dagegen die Wahrheit sage, glaubt ihr mir nicht. 46 Wer von euch überführt mich einer Sünde? Wie kommt es, daß ihr mir nicht glaubt, wenn ich die Wahrheit rede? 47 Wer aus Gott ist, hört auf die Worte Gottes. Darum hört ihr nicht zu, weil ihr nicht aus Gott seid.“

 

Wer einer Lüge anhängt, weil sie ihm angenehmer erscheint oder sich weigert auf Wahrheit zu hören begibt sich in grosse Gefahr! Es gibt kein Recht auf Irrtum aber eine Pflicht die Wahrheit herauszufinden! Den „Geringsten“ aber droht die „Gehenna“, der „zweite Tod“, weil sie wie die „Schlange“ gegen den heiligen Geist, gegen Gottes Aussprüche reden! Sie machen sich förmlich selbst zu „wilden Tieren“!

 

Da Gott jenes Geistwesen, das hinter der „Schlange“ stand mit dem Begriff jenes Tieres verknüpfte, das scheinbar redete, so identifiziert uns dies mit den Charakteristiken jener Menschen, die später unter denselben Begriff gefallen sind! So bezeichnet Johannes der Täufer die Schriftgelehrten und Pharisäer als „Otternbrut“ und Jesus gebrauchte ebenso den Begriff „Schlangen, Otternbrut“ auf dieselbe Gruppe! Paulus braucht in Bezug auf gewisse Christen den Begriff „Natternbrut“. Da jene sich durch ihr Verhalten und Reden als „Same der Schlange“ erwiesen, weil sie mit derselben Scheinheiligkeit versuchen andere zum Übertreten von Gottes Geboten zu verführen!

 

(Matthäus 23:29-33)  Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler, weil ihr die Gräber der Propheten baut und die Gedächtnisgrüfte der Gerechten schmückt 30 und ihr sagt: ‚Wären wir in den Tagen unserer Vorväter, wir hätten nicht mit ihnen teil an dem Blut der Propheten.‘ 31 Somit legt ihr gegen euch selbst Zeugnis davon ab, daß ihr Söhne derer seid, die die Propheten ermordet haben.  32 Nun, so macht denn das Maß eurer Vorväter voll. 33 Schlangen, Otternbrut, wie solltet ihr dem Gericht der Gehẹnna entfliehen?

 

Das Vergehen jener „Schriftgelehrten und Pharisäer“ die doch Gesetzeslehrer sind ist „wider den heiligen Geist“, worauf es keine Vergebung jener Sünde gibt, was daher für jene am Gerichtstag Gottes die „Gehenna“, den „zweiten Tod“ oder „ewige Abschneidung von den Lebenden“ zur Folge hat! Das sollte uns aufhorchen lassen, damit wir genaues Verständnis erlangen und nicht in die Fallen und Schlingen des Teufels geraten! (1.Ti 3:7) In der Offenbarung werden weitere Zusammenhänge offengelegt die uns heute in der Endzeit ganz besonders interessieren müssen! Die Erfüllung dieser Dinge nähert sich! Der Drache, Satan und seine Dämonenengel sollen aus dem Himmel geworfen werden. Sie werden der Menschheit weiteren Schaden zufügen! Johannes beschreibt es als das „dritte Wehe“.

 

image001(Offenbarung 12:7-12)  Und Krieg brach aus im Himmel: Mịchael und seine Engel kämpften mit dem Drachen, und der Drache und seine Engel kämpften, 8 doch gewann er nicht die Oberhand, auch wurde für sie keine Stätte mehr im Himmel gefunden. 9 Und hinabgeschleudert wurde der große Drache — die Urschlange —, der Teufel und Satan genannt wird, der die ganze bewohnte Erde irreführt; er wurde zur Erde hinabgeschleudert, und seine Engel wurden mit ihm hinabgeschleudert. 10 Und ich hörte eine laute Stimme im Himmel sagen:

Jetzt ist die Rettung und die Macht und das Königreich unseres Gottes und die Gewalt seines Christus herbeigekommen, denn der Ankläger unserer Brüder ist hinabgeschleudert worden, der sie Tag und Nacht vor unserem Gott verklagt! 11 Und sie haben ihn wegen des Blutes des Lammes und wegen des Wortes ihres Zeugnisses besiegt, und sie haben ihre Seele selbst angesichts des Todes nicht geliebt. 12 Darum seid fröhlich, ihr Himmel und ihr, die ihr darin weilt! Wehe der Erde und dem Meer, weil der Teufel zu euch hinabgekommen ist und große Wut hat, da er weiß, daß er [nur] eine kurze Frist hat.“

 

Wir wissen, dass diese „kurze Frist“ die Zeit der „grossen Drangsal“ [B] umfasst und dreieinhalb Jahre dauert. Satan war ein Falschankläger, der uns vor Gott beständig wegen unserer Schwächen verklagt hat. Gleichzeitig aber ist auch Hoffnung gekommen, weil Gottes Königreich aufgerichtet ist und Jesus zu Gunsten der Seinen wirken kann!

 

8.4.1.3        Der „Same Abrahams“ der Christus ist wird seinem getreuen „Samen aus Isaak“ das verheissene Land geben!

 

Die „wilden Tiere“, als „Samen der Schlange“ richten ihre Aufmerksamkeit seit Beginn auf den „Samen der Frau“, all jene, die auf Gott und auf Christus hören. Sie möchten diese zerstören und verhindern, dass Gottes Verheissungen sich an ihnen erfüllen wird. Dazu ist es notwendig die Getreuen dazu zu verleiten Jehovas Geboten ebenso zuwider zu handeln wie sie es tun! Ihr Bestreben das Ziel zu erreichen geht von Verführung bis hin zu kalter Gewalt! Da Satan „der Gesetzlose“ gemeinhin ist, so sind es auch seine Anhänger! Dabei spielt es ihm keine Rolle ob wir eines oder alle Gebote übertreten. Für Gott bleibt es dasselbe!

 

(Jakobus 2:10-13)  Denn wer auch immer das ganze GESETZ hält, aber in einem einzigen Punkt einen Fehltritt tut, der hat sich gegen alle vergangen. 11 Denn der, der gesagt hat: „Du sollst nicht ehebrechen“, hat auch gesagt: „Du sollst nicht morden.“ Wenn du nun nicht die Ehe brichst, aber mordest, bist du ein Gesetzesübertreter geworden. 12 Redet weiterhin so, und handelt weiterhin so wie die, die durch das Gesetz [[GESETZ]] eines freien Volkes gerichtet werden sollen. 13 Denn für den, der nicht Barmherzigkeit übt, wird das Gericht ohne Barmherzigkeit sein. Barmherzigkeit frohlockt triumphierend über das Gericht.

 

Als Christen sind wir nur unter Gottes Geboten wirklich ein „freies Volk“, weil die Liebe die Erfüllung aller Gebote einschliesst! „Seid niemandem irgend etwas schuldig, außer daß ihr einander liebt; denn wer seinen Mitmenschen liebt, hat [das] Gesetz erfüllt. (Rö 13:8)

 

Wir wollen weiterhin den Beginn der beiden „Samen“ seit Eden verfolgen und sehen, wo stehend sich die beiden in der bevorstehenden Endschlacht Harmagedons erzeigen! Dort wird ja offenkundig, wer als „Schaf“ zum ewigen Leben als geeignet erachtet wird und wer als „Bock“ in der „ewigen Abschneidung“ weggeht! Bereits fehlende Nächstenliebe genügt um als unzähmbares „wildes Tier“ betrachtet zu werden.

 

(Matthäus 25:45-46)  Dann wird er ihnen antworten und sagen: ‚Wahrlich, ich sage euch: In dem Maße, wie ihr es einem dieser Geringsten nicht getan habt, habt ihr es mir nicht getan. 46 Und diese werden in die ewige Abschneidung weggehen, die Gerechten aber in das ewige Leben.“

 

Weil Israel und Juda gesündigt hatten und sich in Bündnissen den „wilden Tieren“ abschloss hat Gott selbst es bestraft und mehrfach unter die Nationen zerstreut. Derselbe Gott aber, der Israel unter alle Völker zerstreut hat schwor auch, dass ein Überrest dorthin zurückkehren werde und Er ihnen das ganze Gebiet das Abraham durchwandert hatte geben werde. Die Verheissung ging an all jene, die den Glauben Abrahams an Gottes Verheissungen teilen würden und dadurch als Nachkommen Isaaks, dem Sohn der Verheissung Geltung hätten, als „Same der Frau“ gerechnet werden!

 

Heute war es die UNO, das „siebenköpfige wilde Tier“ das für sich 1948 das Recht in Anspruch nahm den Juden einen Teilstaat zuzugestehen und den Palästinensern einen anderen Teil. Dies erschien sehr vielen als Beginn der Erfüllung der Vorhersagen. Wer aber die ganze Schrift aufmerksam studiert und diesem Thema besondere Beachtung schenkt merkt bald, dass da eine grosse Irreführung der „Schlange“ vorliegt! Wer die Prophezeiungen auf der Zeitachse ordnet sieht bald, dass erst nach Harmagedon ein Überrest nach Israel zurückgeführt wird! Dies steht im Zusammenhang mit „Spross“ und der Aufrichtung des geistigen Tempels!

 

Damit wurde ein Konfliktherd erzeugt, der die Welt bis zum Tag Harmagedons in Atem halten wird! An jenem Tag wird nämlich endgültig entschieden, wer auf jener Erde leben darf und wer sterben wird!

 

http://t1.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcQr3YKG0HebbjPzRbrWpnYxiRJXzLurPptFdYc3Ss8G_nB9hpv_Der Begriff „Harmagedon“ oder „Har-Megiddo“ ist fest mit der Erde des Gelobten Landes verbunden und ebenso mit Gottes Zusagen an Abraham, dass seine Nachkommen davon auf ewig Besitz nehmen werden. Dort, am Ende dieses Systems wird sich die Macht Jehovas erneut so zeigen, wie beim Auszug Israels aus Ägypten, als Jehova das Eliteherr Pharaos in Roten Meer versenkte! Die Sanduhr ist am Ablaufen! Dort endet alle Macht und Autorität jeder Form „wilder Tiere“, deren Gefolgsleuten und ihrer Anbeter!

 

image015Mit Pharao beginnend wurde den ersten der sieben ursprünglichen Nationen, die den ersten der sieben Köpfe des „wilden Tieres“ der Endzeit bilden eine Wunde beigebracht! Während der Endzeit erhält nun der siebte und letzte nun führende Kopf eine nahezu tödliche Wunde, die aber heilt. In Harmagedon aber werden alle „sieben Köpfe“ rollen!

 

 

8.4.2          Die zwei „Samen“ Abrahams über Ismael und Isaak bis zum Ende hin in Feindschaft

 

8.4.2.1        Der Konflikt Muslime und Juden in Israel aufgrund der Prophezeiungen analysieren!

 

Um den Rechtsanspruch der Muslime und Juden auf das Land Palästina richtig zu sehen, müssen wir Gottes Zusagen beachten, denn ihm gehört die ganze Erde!

 

(Psalm 24:1)

Jehova gehört die Erde und das, was sie erfüllt,

Das ertragfähige Land und die, die darauf wohnen.

 

Achten wir auf Gottes Bündnis mit Abraham, dessen Miterben wir sein werden, wenn wir im Glauben nicht nachlassen. Vorab sind die Bundesverpflichtungen mit Abraham vor der Geburt Ismaels (Muslime) und danach mit Isaak (Israel) zu sehen. Später betrachten wir jene, die nur noch den einen Nachkommen, jenen Ismaels und dann die, welche nur den Nachkommen Isaaks gegeben wurden! Dort bestehen deutliche Unterschiede, somit braucht es auch hier Unterscheidungsvermögen! Schlussendlich wollen wir die Worte Jesu, „des Samens Abrahams“, des Haupterben betrachten und dann die Erklärungen, welche Paulus hierzu gegeben hat:

 

(1. Mose 12:6-9)  Und Ạbram durchzog nun das Land bis zur Stätte von Sịchem bei den großen Bäumen von Mọre; und zu jener Zeit war der Kanaanịter im Land. 7 Jehova erschien nun dem Ạbram und sprach: „Deinem Samen werde ich dieses Land geben.“ Danach baute er dort Jehova, der ihm erschienen war, einen Altar. 8 Später zog er von dort zur Berggegend östlich von Bẹthel und schlug sein Zelt so auf, daß Bẹthel im Westen [lag] und Ai im Osten. Dann baute er dort Jehova einen Altar und begann den Namen Jehovas anzurufen. 9 Danach brach Ạbram das Lager ab und zog dann von Lagerplatz zu Lagerplatz zum Nẹgeb.

 

Das ganze Land das Abraham durchzog, vom Norden, dem „grossen Strom“ Euphrat (1.Mo 15:18) bis hinab zum „Wildbachtal Ägyptens“ (Jos 15:4; 4.Mo 34:5) sollte künftig seinen Nachkommen zufallen. Das Gebiet wurde später genauer umschrieben (Jos 15:4; 4.Mo 34:5). Zu jenem Zeitpunkt war Abraham im hohen Alter noch kinderlos und verstand daher nicht, wie sein „Same“ erbe des Landes sein werde.

 

(1. Mose 15:1-7)  Nach diesen Dingen erging das Wort Jehovas in einer Vision an Ạbram und lautete: Fürchte dich nicht, Ạbram. Ich bin dir ein Schild. Dein Lohn wird sehr groß sein. 2 Darauf sprach Ạbram: Souveräner Herr Jehova, was wirst du mir geben, da ich doch kinderlos dahingehe und der, der mein Haus besitzen wird, ein Mann von Damạskus, Eliẹser, ist? 3 Und Ạbram fügte hinzu: Siehe! Du hast mir keinen Samen gegeben, und siehe, ein Sohn meiner Hausgemeinschaft folgt mir als Erbe. 4 Doch siehe, das Wort Jehovas [erging] an ihn und lautete: Nicht dieser wird dir als Erbe folgen, sondern der aus deinem eigenen Innern hervorkommen wird, wird dir als Erbe folgen.“ 5 Er brachte ihn nun hinaus und sagte: Blicke bitte zu den Himmeln auf, und zähl die Sterne, wenn du sie zu zählen vermagst. Und er sprach ferner zu ihm: So wird dein Same werden.“ 6 Und er setzte Glauben in Jehova; und er rechnete es ihm dann als Gerechtigkeit an. 7 Dann sprach er ferner zu ihm: Ich bin Jehova, der dich aus [dem] Ur der Chaldạ̈er herausgeführt hat, um dir dieses Land zu geben, damit [du] es in Besitz nimmst.

 

Abraham befürchte, da er wegen der Unfruchtbarkeit Saras kinderlos geblieben war, dass der Erbe all dessen, was er in einem langen Leben und durch Jehovas Segen an Gütern aufgehäuft hatte, wie auch das Land, das ihm versprochen war der Syrer Elieser aus Damaskus sein werde. Jener folgte im Anspruch an erster Stelle, da er als vertrauter Diener treu war. Jehova aber machte die erste Aussonderung, indem er Elieser respektive dessen Nachkommen als Erben ausschloss!

 

Damit nun Abraham es eines Tages selbst, wie es ihm zugesagt wurde in Besitz nehmen kann, muss er vorab wiederum zum Leben kommen und jene, die es in der „Zeit des Endes“ in Besitz haben, sie müssen es als Erblasser durch ihren Tod zurücklassen! So lautet nun einmal Gottes Verordnung! Der rechtmässige Besitzer ist Jehova und er gibt es denen, welchen Er es verheissen hat! Das ist Abraham und dessen „Same“. Dieser muss eindeutig gemäss der Prophezeiung in Eden innerhalb des „Samens der Frau“ sein und daher einen „Glauben wie den Glauben Abrahams“ in jene Vorhersagen der „Teraphim“ haben! (Rö 4:16, 17)

 

(Galater 3:26-29)  Ihr alle seid tatsächlich Söhne Gottes durch euren Glauben an Christus Jesus. 27 Denn ihr alle, die ihr in Christus getauft worden seid, habt Christus angezogen. 28 Da ist weder Jude noch Grieche, da ist weder Sklave noch Freier, da ist weder männlich noch weiblich; denn ihr alle seid einer in Gemeinschaft mit Christus Jesus. 29  Überdies, wenn ihr Christus angehört, seid ihr wirklich Abrahams Same, Erben hinsichtlich einer Verheißung.

 

Jude noch Grieche, da ist weder Sklave noch Freier“ sind künftig Miterben, sofern sie in Jesus getauft sind und den „Christus angezogen“ haben! Die Bedingungen sind festgelegt! „Da ist weder männlich noch weiblich“, Frauen werden zusammen mit Männern Miterben sein! Ganz deutlich muss dieser Glaube in Verbindung zu dem „einen Samen“ Abrahams stehen, der Christus ist!

 

Das erfüllen die Juden Palästinas eindeutig nicht und die Muslime anerkennen Jesus nur als einen unter anderen Propheten, halten aber dessen Gebote nicht ein! Weder Juden noch Muslime lassen sich taufen! Paulus erklärte im Brief an die Galater weiter: Sicherlich erkennt ihr, daß die, die am Glauben festhalten, die Söhne Abrahams sind.“ Glaube ohne Werke aber ist tot, erklärte Jakobus (Jak 2:14-17). Um Miterbe zu sein ist Taufe und Glauben in Christus und dessen Gebote einzuhalten Voraussetzung, denn er wird ja der Führer, der König und Hohepriester in Israel sein! Dies gilt für Lebende und Tote, die nach ihrer Auferstehung diese Bedingungen anerkennen müssen und entsprechend Handeln sollen!

 

Beachten wir nun weitere Details im Zusammenhang mit Gottes Bundesversprechungen an Abraham:

 

(1. Mose 15:12-16)  Nach einer Weile war die Sonne nahe daran unterzugehen, und ein tiefer Schlaf fiel auf Ạbram, und siehe, eine beängstigend große Finsternis überfiel ihn. 13 Und er begann zu Ạbram zu sprechen: Wisse bestimmt, daß deine Nachkommen ansässige Fremdlinge werden in einem Land, das nicht das ihre ist, und sie werden ihnen dienen müssen, und diese werden sie bestimmt vierhundert Jahre lang niederdrücken. 14 Die Nation aber, der sie dienen werden, richte ich, und danach werden sie mit viel Habe ausziehen. 15 Du nun, du wirst in Frieden zu deinen Vorvätern gehen; du wirst in gutem Alter begraben werden. 16 Aber in der vierten Generation werden sie hierher zurückkehren, denn die Vergehung der Amorịter ist noch nicht vollendet.“

 

Abraham selbst erhielt das Land noch nicht, auch nicht seine Nachkommen. Joseph als Pharaos Lebensmittelverwalter holte sie sich nach Ägypten, als in Kanaan eine grosse Hungersnot herrschte. Jehova versprach zur Zeit der „vierten Generation“, während des später folgenden Höhepunktes der Bedrückung durch die Ägypter nun sein Versprechen gegenüber Abrahams Nachkommen einzulösen. Es sollte zur Zeit sein, wo „die Vergehung der Amoriter“ (wird auf alle Kanaaniterstämme angewandt; Hamiten) auf ihren Höhepunkt kommen würde. Er selbst würde sie befreien und herausführen. Später aber mussten die Israeliten das Gelobte Land aus der Hand der Kanaaniter erobern! Gottes Wort an Abraham erfüllte sich ab 1513 v.u.Z. vollkommen! Sie zogen mit viel Habe aus!

 

Israel und später Juda verloren ihr Erbe, als sie Gottes Gebote missachteten! Was den Amoritern geschah wiederholte sich am auserwählten Volk! Gott kennt keine Parteilichkeit! Diese Grundlage müssen wir auch auf unsere Tage anwenden lernen! Lassen wir uns nicht von politischer Propaganda seitens Israels oder der Palästinenser irreleiten! Gottes Bedingungen setzen fest, wer als Erblasser in Harmagedon stirbt und wer als Erbe daraufhin das Land erhalten soll! Aus Gottes Sicht gehören beide Nationen die Mitgliedschaft in der UNO haben oder anstreben, also Teil des siebenköpfigen „wilden Tieres“ sind in Wirklichkeit zu den Verlierern!

 

Nun, im „Schlussteil der Tage“ wird es Jesus, „der Same Abrahams“ sein, der das heutige Gebiet des Gelobten Landes aus der Hand all seiner Feinde befreien wird, die ihn als König und Hoherpriester abgelehnt haben!

 

8.4.2.2        Der „Same Abrahams“ aus der Linie Ismaels führt zu den Muslimen heute

 

Wir müssen somit zwei Linien des fleischlichen Samens Abrahams auch hier unterscheiden: Jener über Ismael, den Erstgeborenen von der ägyptischen Magd Hager her und jenen, die von Isaak her stammen, die eine besondere Verheissung erhalten haben. Auch da gelten nur die als „Samen“, die Abrahams Glauben zeigen, vereint mit Werken des Glaubens!

 

Betrachten wir vorab die ägyptische Magd Hagar, welche die unfruchtbare Sara dem Abraham als Frau gegeben hatte, damit aus jener ein Erbe kommen möge. Hagar hatte sich danach als sie schwanger wurde mit Sara gezankt und war ihrer Herrin davongelaufen. Da sie Abrahams Kind unter ihrem Herzen trug wurde ihr Gottes Aufmerksamkeit durch Seinen Engel geschenkt.

 

(1. Mose 16:7-12)  Später fand Jehovas Engel sie an einer Wasserquelle in der Wildnis, an der Quelle auf dem Weg nach Schur. 8 Und er begann zu sagen: „Hạgar, Magd Sạrais, woher bist du denn gekommen, und wohin gehst du?“ Darauf sprach sie: „Nun, ich laufe von Sạrai, meiner Herrin, weg. 9 Und Jehovas Engel sprach weiter zu ihr: Kehre zu deiner Herrin zurück, und demütige dich unter ihre Hand.“ 10 Dann sagte Jehovas Engel zu ihr: „Ich werde deinen Samen sehr mehren, so daß er vor Menge nicht gezählt werden wird.“ 11 Ferner sprach Jehovas Engel zu ihr: Siehe, du bist schwanger, und du wirst einen Sohn gebären und sollst seinen Namen Ịsmael nennen; denn Jehova hat von deiner Trübsal gehört. 12 Was ihn betrifft, er wird ein Zebra von Mensch werden. Seine Hand wird gegen jedermann sein, und die Hand jedermanns wird gegen ihn sein; und vor dem Angesicht aller seiner Brüder wird er zelten.“

 

Der Name Ismael bedeutet „Gott hört“ oder „Gott erhört“. Wiederum wurde von Jehovas Seite Bedingungen gestellt, um später Anspruch auf das Erbe zu haben: Gott gab dem Kind selbst den Namen und Hagar musste zurückkehren und sich unter Sara erniedrigen! Gott setzt die Hierarchie innerhalb der Familie fest! Der Same der von Ismael her stammen würde sollte als Lohn zahlreich werden! Dies hat sich bis heute bestimmt erfüllt! Die Scheiche Arabiens berufen sich darauf Nachkommen Ismaels zu sein. Sie sehen sich als Behüter ihrer zwei heiligen Stätten Mekka und Medina. Mohammed berief sich bei der Gründung seines Glaubens darauf, dass die Nachkommen Ismaels seine Vorfahren waren! Sie behaupten der wahre Same Abrahams zu sein! „Seine Hand wird gegen jedermann sein, und die Hand jedermanns wird gegen ihn sein“ kann bis heute auf seine Nachkommen Anwendung finden!

 

(1. Mose 16:15-17:2)  Später gebar Hạgar dem Ạbram einen Sohn, und Ạbram gab seinem Sohn, den Hạgar geboren hatte, den Namen Ịsmael. 16 Und Ạbram war sechsundachtzig Jahre alt, als Hạgar dem Ạbram Ịsmael gebar. 17 Als Ạbram neunundneunzig Jahre alt wurde, da erschien Jehova dem Ạbram und sprach zu ihm: „Ich bin Gott, der Allmächtige. Wandle vor mir, und erweise dich als untadelig. 2 Und ich will meinen Bund zwischen mir und dir geben, um dich sehr, sehr zu mehren.“

 

Nach der Geburt Ismaels kam von Gott her ein neues Versprechen Abraham gegenüber ihn sehr zu mehren. Das muss Abraham darin bestätigt haben, dass das, was „sein Same“ genannt würde von Ismael her kommen würde und so sehen es bis heute die Muslime. Aber beachten wir, dass dies in direktem Zusammenhang mit Gehorsam und einem vor Gott untadeligen Wandel steht!

 

Der weitere Verlauf der Geschichte Abrahams beweist, dass Gott der die Herzen kennt die Dinge so zu lenken vermag, dass sein Plan und seine Vorhersagen sich stets schlussendlich erfüllen! Selbst Hindernisse wie die Unfruchtbarkeit der Sarai (bedeutet: möglicherweise streitbar) und das hohe Alter Abrahams  würden kein Hindernis darstellen! Gott selbst trifft dabei oft die Wahl zwischen zwei Anwärtern, den einen erhöht, den anderen erniedrigt Er! Im Falle der Zwillinge Jakob und Esau geschah dies noch im Mutterleib! Paulus erklärte daher später:

 

(Römer 9:10-13)  Doch nicht allein in diesem Fall, sondern auch als Rebẹkka Zwillinge empfing von dem einen [Mann], von Ịsa·ak, unserem Vorvater; 11 denn als sie noch nicht geboren waren und weder Gutes noch Böses getan hatten — damit der Vorsatz Gottes bezüglich der Auserwählung nicht von Werken, sondern von dem, der beruft, abhängig bleibe —, 12 wurde ihr gesagt: „Der Ältere wird der Sklave des Jüngeren sein“, 13 so wie geschrieben steht: „Jakob habe ich geliebt, Ẹsau aber habe ich gehaßt.“

 

Bereits ein Ungeborenes zeigt Charaktereigenschaften die es entwickelt die in die Richtung künftigen Verhaltens als „Schaf“ oder als „Bock“ hinweisen, darauf bedacht zu hören und zu verstehen oder nur den eigenen Willen durchzusetzen! Gott aber ist es, der erwählt oder verwirft! Gott gibt den Namen denen die er erwählt, der mit der Funktion in Zusammenhang steht, welche jene Person auszuüben hat! (Off 19:11, 12)

 

(1. Mose 17:15-21)  Und Gott sprach weiter zu Abraham: „Was Sạrai, deine Frau, betrifft, du sollst ihren Namen nicht Sạrai nennen, denn Sara ist ihr Name. 16 Und ich will sie segnen und dir auch einen Sohn von ihr geben; und ich will sie segnen, und sie wird zu Nationen werden; Könige von Völkern werden aus ihr kommen.“ 17 Da fiel Abraham auf sein Angesicht und begann zu lachen und in seinem Herzen zu sagen: „Wird einem Mann im Alter von hundert Jahren ein Kind geboren werden, und wird Sara, ja wird eine Frau im Alter von neunzig Jahren gebären?

18 Danach sagte Abraham zu dem [wahren] Gott: „O daß doch Ịsmael vor dir leben möge! 19 Hierauf sprach Gott: Sara, deine Frau, gebiert dir tatsächlich einen Sohn, und du sollst ihm den Namen Ịsa·ak geben. Und ich will meinen Bund mit ihm errichten als einen Bund auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]] für seinen Samen nach ihm. 20 Was aber Ịsmael betrifft, so habe ich dich erhört. Siehe! Ich will ihn segnen und will ihn fruchtbar machen und will ihn sehr, sehr mehren. Er wird gewiß zwölf Vorsteher hervorbringen, und ich will ihn zu einer großen Nation werden lassen. 21 Jedoch werde ich meinen Bund mit Ịsa·ak errichten, den Sara dir nächstes Jahr zu dieser bestimmten Zeit gebären wird.“

 

Abrahams Blick blieb zu jenem Zeitpunkt auf Ismael gerichtet, der inzwischen 11 Jahre alt sein mochte. Jehova hörte auf Abrahams Bitten. Zwei getrennte Linien würden entstehen, beide hatten vorab Gottes Segen und mussten erweisen, sich als gottesfürchtig Jehova gegenüber zu zeigen! Nur mit Isaak aber sollte der Bund geschlossen werden, was eine deutliche Einschränkung für Ismael bedeutet! Dass dies von Muslimen als eine spätere Fälschung jüdischer Priester anklagen braucht uns nicht zu kümmern, denn Jesus bestätigte die ganze Schrift als „Wahrheit“ (Joh 17:17) und Paulus erwähnt die Inspiration durch Gott (2.Ti 3:14-17). Die beiden „Samen“ würden sich schon bald trennen und langfristige Feindschaft würde sie kennzeichnen! Der ganze Nahostkonflikt kann nur aus dieser Erkenntnis heraus verstanden werden! So wollen wir ihn auch in den folgenden Kapiteln betrachten!

 

Nun wurde auch der Name von „Sarai“ durch Gott auf „Sara“ verändert, was Fürstin bedeutet. Dies ist treffend im Hinblick auf die Vorhersage, dass aus ihr „Nationen und Könige“ hervorgehen würden! Es würde ein „ewiger Bund“ mit deren „Samen“ werden! Wie wir bereits gesehen haben erklärte Paulus deutlich, wer zum „Samen Isaaks“ gehört: Nicht nur fleischliche Nachkommen, sondern all jenen, die Glauben wie Abraham in den Christus zeigen würden, der Gottes Höhepunkt der Verheissung ist. Jahrhunderte lang war dies ein „heiliges Geheimnis“! Dieses Geheimnis wird vollendet, wenn die künftigen Priesterkönige nach ihrer Einweihung durch Jesus dem „König der Könige“ erstmals  auf dem Berg Zion den jubelnden Volksmengen zeigen wird!

 

(Offenbarung 14:1)  Und ich sah, und siehe, das Lamm stand auf dem Berg Zion und mit ihm hundertvierundvierzigtausend, die seinen Namen und den Namen seines Vaters auf ihrer Stirn geschrieben trugen.

 

Dies alles muss somit unseren Blick erneut auf das Ende richten, das Geschehen nach Harmagedon, wenn das „Königreich der Himmel“ aufgerichtet wird: Ein Königreich aus 144.000 Priesterkönigen, das „Israel Gottes“, „eine königliche Priesterschaft“, welche über alle Nationen der Erde herrschen wird und das unter der Führung des „einen Samen“ sein wird, der Jesus ist! Diese Verheissung steht nun nach der Ankündigung Gottes eindeutig nur noch im Zusammenhang mit Isaak und dessen Linie!

 

Die Vorhersage Gottes wurde nun weiter kanalisiert: Ein weiterer „Same“ Abrahams nach Ismael wurde ihm angesagt, „der Sohn der Verheissung“, dessen Name Isaak sein würde (bedeutet: Lachen, Gelächter). Im Gegensatz zum „Sohn des Fleisches“, Ismael, von der Hagar war dieser Sohn an eine Vorhersage und an Abrahams und Saras Glauben und Gehorsam gebunden! Da liegt der herausragende Punkt, wo alles daran hängt: Glaube und Gehorsam in Gottes Wort. Gottesfurcht statt Menschenfurcht macht den wahren Samen kenntlich!

 

Als Isaak fünf Jahre alt wurde begann die offene Feindschaft zwischen jenen beiden „Samen“. Es war ein exakt festgelegter Tag: Isaak war fünf Jahre alt geworden und wurde nun von der Brust seiner Mutter entwöhnt! Etwas für die heutige Zeit nahezu Unvorstellbares, dass Mütter so lange stillen. In Gottes Augen aber etwas Vortreffliches, weil dies das Mutter-Kind Verhältnis festigt und der Mutter viel Gelegenheit gibt ihr Kind geistig zu lenken! Auch physisch bietet dies grosse Vorteile für beide Teile, Mutter und Kind, die die Muttermilch Abwehrstoffe enthält, die beiden zugute kommen!

 

(1. Mose 21:8-13)  Das Kind nun wuchs heran und wurde schließlich entwöhnt; und Abraham bereitete dann an dem Tag, an dem Ịsa·ak entwöhnt wurde, ein großes Festmahl. 9 Und Sara bemerkte immer wieder, wie der Sohn Hạgars, der Ägypterin, den sie Abraham geboren hatte, spottlachte. 10 Da begann sie zu Abraham zu sagen: „Treib diese Sklavin und ihren Sohn hinaus, denn der Sohn dieser Sklavin wird nicht Erbe sein mit meinem Sohn, mit Ịsa·ak! 11 Es zeigte sich aber, daß Abraham die Sache hinsichtlich seines Sohnes sehr mißfiel. 12 Dann sprach Gott zu Abraham: „Möge dir nicht etwas, was Sara dir fortgesetzt über den Knaben und über deine Sklavin sagt, mißfallen. Höre auf ihre Stimme, denn durch Ịsa·ak wird sein, was dein Same genannt werden wird. 13 Und was den Sohn der Sklavin betrifft, ich werde ihn ebenfalls zu einer Nation machen, weil er dein Nachkomme ist.“

 

Abrahams Hausgemeinschaft umfasste inzwischen mehrere hundert Personen und alle sollten an diesem Fest Anteil haben. Ismael aber missachtete die Stellung Isaaks vor Gott und spottete über den Knaben, was Sara als erniedrigend empfand. Als Strafmass für diese Überheblichkeit und das respektlose Verhalten verlangte Sara, dass sowohl Hagar wie Ismael die Hausgemeinschaft zu verlassen hätten. Das Erbrecht sollte von Ismael genommen werden. Abraham zeigte sich darüber verärgert, hatte er doch den heranwachsenden jungen Mann in seinem Herzen lieb gewonnen! Erneut musste er aber Gottesfurcht zeigen, die selbst weit über familiäre Bindungen und Zuneigung gesetzt werden muss! Jesus zeigte später dasselbe Prinzip, wo es um die Zuneigung zu ihm als dem Führer geht: „Wer zum Vater oder zur Mutter größere Zuneigung hat als zu mir, ist meiner nicht würdig; und wer zum Sohn oder zur Tochter größere Zuneigung hat als zu mir, ist meiner nicht würdig.“ (Mat 10:37) Gottes Zusage auch Ismael zu einer Nation zu machen zeigt Gottes Rücksicht auf Abrahams Gefühle!

 

Jehova gebot klar und deutlich, dass Abraham in dieser Sache der Sara gehorchen sollte. Es war nicht das erste Mal, dass Sara über Ismael und Hagar schlechten Bericht erteilt hatte. Deren Charakter war offensichtlich in Gottes Augen unzureichend, um Erbe zusammen mit Isaak zu werden! Das was Paulus später im Brief an die Galater erklärte, dass dieser eine „Same“ und Haupterbe Jesus wäre, dies war hier von Jehova bereits festgesetzt worden: „… durch Ịsa·ak wird sein, was dein Same genannt werden wird.“ Es sind nicht mehrere „Samen“, sondern nur ein Einzelner, der Messias, der Christus!

 

(1. Mose 21:14-21)  Da stand Abraham früh am Morgen auf und nahm Brot und einen Wasserschlauch und gab es Hạgar, indem er es auf ihre Schulter legte, und das Kind, und dann entließ er sie. Und sie ging hin und irrte in der Wildnis von Beërschẹba umher. 15 Schließlich war das Wasser im Schlauch erschöpft, und sie warf das Kind unter einen der Sträucher. 16 Dann ging sie und setzte sich allein hin, etwa einen Bogenschuß weit weg, denn sie sagte: „Möge ich es nicht ansehen, wenn das Kind stirbt.“ So setzte sie sich in einiger Entfernung und erhob ihre Stimme und begann zu weinen. 17 Da hörte Gott die Stimme des Knaben, und Gottes Engel rief Hạgar aus den Himmeln zu und sprach zu ihr: „Was hast du, Hạgar? Fürchte dich nicht, denn Gott hat auf die Stimme des Knaben dort, wo er ist, gehört. 18 Steh auf, heb den Knaben auf, und nimm ihn an deine Hand, denn ich werde ihn zu einer großen Nation machen.“ 19 Dann öffnete Gott ihre Augen, so daß sie einen Wasserbrunnen erblickte; und sie ging hin und begann den Schlauch mit Wasser zu füllen und dem Knaben zu trinken zu geben. 20 Und Gott war weiterhin mit dem Knaben, und er wuchs auf und wohnte in der Wildnis; und er wurde ein Bogenschütze. 21 Und er schlug seinen Wohnsitz in der Wildnis Pạran auf, und seine Mutter nahm ihm dann eine Frau aus dem Land Ägypten.

 

Der jugendliche Ismael mag aufgrund des Durstes schwach geworden sein. Er war inzwischen ein grosser Knabe von etwa siebzehn Jahren und um ihn vor weiterem Austrocknen zu schützen mag sie ihn entgegen seinem Aufbegehren in den Schatten eines Busches gestossen haben. Sie fürchtete für beide das Verdursten und wollte ihre Tränen und Hilflosigkeit nicht vor dem Kind zeigen und noch weniger dessen Tod mit ansehen, warum sie sich entfernte.

 

Gott zeigte aber Gehör auf die Stimme in der Not und Jehovas Engel gab Hagar erneut Zusagen, dass Ismael leben würde und Gott ihn zu einer grossen Nation werden lasse. Das mag Hagar aufgerichtet haben, so dass ihre Augen nun eine Lösung ihrer Probleme zu suchen begannen und sie einen naheliegenden Brunnen erkennen konnte. Abrahams Knechte hatten rund um Beerscheba verschiedene Brunnen gegraben aber nie musste Hagar sich alleine in der Wildnis zurechtfinden. Jeder der Brunnen wurde sorgsam geschützt, damit die Feinde ihn nicht entdecken mögen und ihn zuschütteten (1.Mo 21:25, 26).

 

Ismael wurde ein Jäger und später war es Hagar, seine Mutter die ihm von ihren ägyptischen Landgenossen eine Frau suchte. Ismaels Glaube begann sich durch seine Frau mit ägyptischem Glaubensgut zu vermischen! Wir wissen dagegen, dass Abraham später für Isaak sich eine Frau durch den Knecht Elieser in Haran bei seinen Verwandten suchte, die ebenso aus der Linie Sems treue Anbeter Jehovas waren. Gottes Richtlinien für Ehebündnisse sind bis heute in Kraft! Paulus gebietet daher auch uns: „Eine Frau ist während der ganzen Zeit, da ihr Mann lebt, gebunden. Wenn ihr Mann aber [im Tod] entschlafen sollte, so ist sie frei, sich zu verheiraten, mit wem sie will, nur im Herrn.“ (1.Kor 7:39)

 

8.4.2.3        Abrahams Opferung Isaaks bringt besonderen Segen und nur dieser „Samen“ wird das „Tor seiner Feinde“ in Besitz nehmen

 

Nachdem Abraham Isaak weggesandt hatte wurde seine Bindung an Isaak nur umso fester. Gott wollte ihn ein weiteres Mal auf die Probe stellen, ob Abraham Ihn vor allem anderen Dingen an erste Stelle setzen würde. „Der Engel Jehovas“ gebot ihm daher nach dem Berg Moria zu ziehen und dort auf dem höchsten Punkt Ihm seinen Sohn Isaak zu opfern! Dies ist derselbe Ort, an dem später der Tempel in Jerusalem erbaut wurde und auch derselbe Ort, wo Jesus als „der Same“ Abrahams aus Isaak sich zusammen mit den 144.000 Erben zeigen wird. Ein weiterer Kreis der sich vollständig schliessen wird!

 

Viele sehen darin, dass Gott so ein grosses Opfer von Abraham forderte etwas Ungebührliches, etwas Erschreckendes. Wer ist schon bereit sein eigenes Kind zu opfern? Bringen wir hier nun die „wilden Tiere“ ins Spiel, die Väter dazu auffordern ihre Söhne der Armee zu opfern, die sie an die Front schicken, allzu oft, um die habsüchtigen Ambitionen ihrer Führungselite zu befriedigen.  Sie erkennen nicht, dass exakt dasselbe vom „Gott dieses Systems“, vom Teufel und denen die durch ihn an der Macht sind im grossen Stil gefordert wird! Beachten wir doch bitte, wie anders die Prüfung von Seiten Gottes an Abrahams Gehorsam verlief:

 

(1. Mose 22:15-18)  Und Jehovas Engel rief dann dem Abraham zum zweiten Mal von den Himmeln her zu 16 und sprach: „ Ich schwöre in der Tat bei mir selbst‘, ist der Ausspruch Jehovas, ‚daß wegen der Tatsache, daß du dies getan hast und [mir] deinen Sohn, deinen einzigen, nicht vorenthalten hast, 17 ich dich bestimmt segnen werde und deinen Samen bestimmt mehren werde wie die Sterne der Himmel und wie die Sandkörner, die am Ufer des Meeres sind; und dein Same wird das Tor seiner Feinde in Besitz nehmen. 18 Und durch deinen Samen werden sich bestimmt alle Nationen der Erde zufolge der Tatsache segnen, daß du auf meine Stimme gehört hast.‘ “

 

Abraham gehorchte Gott auch in dieser Angelegenheit vollkommen und schattete dadurch ein weit grösseres Muster vor, nämlich den Opfertod Jesu zu unseren Gunsten. „Der Same Abrahams“ war ausersehen die Bitterkeit des Todes für alle anderen Menschen zu schmecken, um dadurch Gott das wohlgefällige Opfer darzubringen, um vollkommenen Ausgleich für die Sünde Adams zu schaffen! Alle Nationen der Erde, die darauf achten würden, sie werden sich dadurch segnen, weil auch sie auf Gottes Stimme in dieser Beziehung hörten! Das „Tor der Feinde“, die nicht auf Abraham hören und nicht seinen Glauben und seine Werke zu kopieren bereit sind, sie vergehen in Harmagedon und geben den Eintritt in alle Städte der Erde frei für die, welche an der Seite des Siegers Jesus ausgehalten haben!

 

Dieser Ausdruck den „Jehovas Engel“ gebraucht zeigt an dieser Stelle erneut deutlich, dass nicht Ismael der Erbe des verheissenen Landes sein wird! Dies entgegen dem, was heutige physische und geistige Nachkommen Ismaels, die Muslime für sich beanspruchen erben zu sein und einen Grossteil der Erde Kanaans heute im Besitz haben!

 

Auch die heutigen Juden sind genauso falsch informiert, wenn sie für sich das Erbrecht auf jene Erde des Gelobten Landes beanspruchen, weil sie „den Samen Abrahams“, Jesus doch bis heute verwerfen! Darin bilden messianische Juden eine Ausnahme, welche aber im Verhältnis nur wenige sind! Jehova selbst hatte doch die Nation Juda zur Strafe, dass sie seinen Sohn Jesus als den verheissenen Messias verworfen hatten im Jahre 70 u.Z. durch die Römer aus dem Land vertrieben und ins Exil unter alle Völker zerstreut! Jesu Worte werden sich an ihnen erfüllen:

 

(Matthäus 23:37-39)  Jerusalem, Jerusalem, die da tötet die Propheten und steinigt, die zu ihr gesandt sind — wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen, wie eine Henne ihre Küken unter ihre Flügel versammelt! Ihr aber habt nicht gewollt. 38 Seht! Euer Haus wird euch verödet überlassen. 39 Denn ich sage euch: Ihr werdet mich von nun an auf keinen Fall mehr sehen, bis ihr sagt: Gesegnet ist der, der im Namen Jehovas kommt!‘ “

 

Jesus erklärte den Juden, dass er von Jerusalem weggehen würde, um nach einer „… langen Reise in ein fernes Land um Königreichsmacht für sich zu erlangen und zurückzukehren“ (Lu 19:12, 15).  Diese endgültige Wiederkehr wird kurze Zeit nach Harmagedon sein [Bb]. Für all jene die ihn bis zum Gerichtstag [B2] nicht als König willkommen heissen „ewige Abschneidung“ in Harmagedon. [B3] er hatte warnend erklärt: „Im übrigen, diese meine Feinde, die nicht wollten, daß ich König über sie werde: Bringt sie her, und schlachtet sie vor mir. (Lukas 19:27) Jehovas Worte durch Moses werden sich hierin erfüllen:

 

(5. Mose 18:18-19)  Einen Propheten gleich dir werde ich ihnen aus der Mitte ihrer Brüder erwecken; und ich werde gewiß meine Worte in seinen Mund legen, und er wird bestimmt alles zu ihnen reden, was ich ihm gebieten werde. 19 Und es soll geschehen: Der Mann, der auf meine Worte nicht hört, die er in meinem Namen reden wird, von dem werde ich selbst Rechenschaft fordern.

 

Bestimmt ist dies bis heute nur bei den „Ebioniten“ der Fall, welche die Wiederkehr Jesu aufgrund genauen Verständnisses erwarten und sich einer Rückkehr in das Gelobte Land nach Harmagedon voll bewusst sind. Sie sind es die mit uns „Paulikanern“ einstimmen: „Gesegnet ist der, der im Namen Jehovas kommt! “ Sie wissen auch, dass Jerusalem von den „wilden Tieren“ der Nationen bis zum Abschluss zertreten wird und kurz vor dem Ende ein Grossangriff auf die Stadt angesagt bleibt! Auch diese warnenden Worte Jesu müssen sich noch vollkommen erfüllen. (Lu 21:23, 24)

 

(Matthäus 24:15-22)  Wenn ihr daher das abscheuliche Ding, das Verwüstung verursacht, von dem Daniel, der Prophet, geredet hat, an heiliger Stätte stehen seht (der Leser wende Unterscheidungsvermögen an), 16 dann sollen die, die in Judạ̈a sind, in die Berge zu fliehen beginnen. 17 Wer auf dem Hausdach ist, steige nicht hinab, um die Güter aus seinem Haus zu holen; 18 und wer auf dem Feld ist, kehre nicht ins Haus zurück, um sein äußeres Kleid mitzunehmen. 19 Wehe den schwangeren Frauen und denen, die ein Kleinkind stillen in jenen Tagen! 20 Betet unablässig, daß eure Flucht nicht zur Winterzeit erfolge noch am Sabbattag; 21 denn dann wird große Drangsal sein, wie es seit Anfang der Welt bis jetzt keine gegeben hat, nein, noch wieder geben wird. 22 Tatsächlich, wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden.

 

Die Erfüllung dieser Worte rücken näher! Wir sind angehalten die Entwicklung der Dinge im Nahen Osten gut zu beachten! Wir müssen gut unterscheiden zwischen dem heutigen Jerusalem im nahen Osten, das innerhalb der Gruppe „wilder Tiere“ eine Schlüsselrolle spielt und dem „Jerusalem droben“, die Paulus „unsere Mutter“ nennt. Diese wird erst nach Harmagedon zu Erde herabkommt, wenn die heutige Stadt Jerusalem vollkommen von allen Feinden Jesu gereinigt ist! (Off 21:1-5)

 

Achten wir nun auf die Worte des Paulus in seinem Brief an die Hebräerchristen, die „Ebioniten“ von denen viele als Vorster der Versammlungen. Er zeigt in Bezug die Wichtigkeit in jedes der Worte Gottes volles Vertrauen zu setzen wie Abraham und Sara, selbst da, wo eine Erfüllung scheinbar unmöglich ist.

 

(Hebräer 11:11-16)  Durch Glauben empfing auch selbst Sara Kraft, Samen zu empfangen, sogar als sie die Altersgrenze überschritten hatte, weil sie den für treu achtete, der die Verheißung gegeben hatte. 12 Somit wurden auch von einem [Mann], ja einem so gut wie Erstorbenen, [Kinder] geboren, wie die Sterne des Himmels an Menge und wie die Sandkörner am Ufer des Meeres, so unzählbar.

13 Alle diese starben im Glauben, ohne die [Erfüllung der] Verheißungen erhalten zu haben, aber sie sahen sie von fern und hießen sie willkommen und erklärten öffentlich, daß sie Fremde und zeitweilig Ansässige im Land seien. 14 Denn die, die solche Dinge sagen, zeigen an, daß sie ernstlich eine Stätte suchen, die ihr eigen ist. 15 Und doch, wenn sie sich wirklich fortwährend an jenen [Ort] erinnert hätten, von dem sie ausgezogen waren, so hätten sie Gelegenheit gehabt zurückzukehren. 16 Jetzt aber streben sie nach einem besseren [Ort], nämlich einem, der zum Himmel gehört. Darum schämt sich Gott ihrer nicht, als ihr Gott angerufen zu werden, denn er hat ihnen eine Stadt bereitgemacht.

 

Die „Städte die ihr Eigen ist“, von der uns niemand mehr vertreibt, diese wird erst bei der Erbverteilung nach Harmagedon zugeordnet! Den „Ebioniten“ wird durch Jesus, dem Haupterben, als seinen fleischlichen Brüdern erneut die Erde Kanaans gegeben werden.

 

(Sacharja 8:11-13)  ‚Und nun werde ich den Übriggebliebenen dieses Volkes nicht wie in den früheren Tagen sein‘ ist der Ausspruch Jehovas der Heerscharen. 12 Denn da wird die Saat des Friedens sein; der Weinstock selbst wird seinen Fruchtertrag geben, und die Erde, sie wird ihren Ertrag geben, und die Himmel, sie werden ihren Tau geben; und ich werde gewiß die Übriggebliebenen dieses Volkes all diese [Dinge] erben lassen. 13 Und es soll geschehen, so, wie ihr ein Fluch unter den Nationen wurdet, o Haus Juda und Haus Israel, so werde ich euch retten, und ihr sollt ein Segen werden. Fürchtet euch nicht. Mögen eure Hände stark sein.‘

 

Das „Israel Gottes“ wird zu einem Segen, während die heutige Nation ein Fluch ist! Den „Paulikanern“, Christen aus den Nationen wird aber ihr Erbe in den Ländern der ganze Erde zugeteilt werden! Alle diese „Erben“ haben Vertrauen in die Erfüllung der Vorhersagen Jehovas gesetzt! Beide Gruppen betrachten sich als „zeitweilig Ansässige“ ob im Land Kanaan oder sonst wo auf der Erde und bilden keinen Teil der Welt „wilder Tiere“!

 

Wie Abraham streben alle jener Stadt entgegen, dem „neuen Jerusalem“, die Paulus als „unsere Mutter“ bezeichnet, weil wir „Same der Frau“ sind und auf Gottes Gebote achten!

 

(Römer 8:14-17)  Denn alle, die durch Gottes Geist geleitet werden, diese sind Söhne Gottes. 15 Denn ihr habt nicht einen Geist der Sklaverei empfangen, der wiederum Furcht erweckt, sondern ihr habt einen Geist der Annahme an Sohnes Statt empfangen, durch welchen Geist wir ausrufen: Abba, Vater!“ 16 Der Geist selbst bezeugt mit unserem Geist, daß wir Gottes Kinder sind. 17 Wenn wir also Kinder sind, sind wir auch Erben, nämlich Erben Gottes, doch Miterben mit Christus, vorausgesetzt, daß wir mitleiden, damit wir auch mitverherrlicht werden.

 

Sich auf die Seite Abrahams, der Propheten und Jesu zu stellen bedingt somit ein Mitleiden und Ausharren! Der Gegner sind heute wirklich sehr viele. Selbst christliche „wilde Tiere“ zeigen sich vollkommen gottentfremdet! Um aber zusammen mit Christus durch unseren gemeinsamen Vater Jehova „mitverherrlicht“ zu werden ist während wir leiden Ausharren notwendig! Paulus bestätigt im Brief an die Galater erneut:

 

(Galater 3:16)  Nun wurden die Verheißungen Abraham und seinem Samen zugesagt. Es heißt nicht: „Und den Samen“ wie im Fall vieler solcher, sondern wie im Fall eines einzigen: „Und deinem Samen“, welcher Christus ist.

 

Nicht die Behauptung „Same Abrahams“ und damit „Erbe der Verheissungen“ zu sein genügt, sondern Glaube in Jehovas Worte und Werke die im Einklang mit Gottes Willen und Seinem GESETZ gewirkt werden sind somit Voraussetzung Miterbe zu werden! Jehova selbst teilt nicht nur das „Gelobte Land“ den Erben zu, nein, die ganze Erde wird von den Erblassern genommen werden, all jenen, welche eher den „wilden Tieren“ in Politik, Religion oder Wirtschaft vertrauten und deren Willen erfüllten als sich auf Gottes Worte zu setzen und Jesus fest angehören. Ihnen wird sie weggerissen und denen zugeteilt, die Gottes Worten mit Ausharren bis ans Ende folgten!

 

(Galater 3:26-29)  Ihr alle seid tatsächlich Söhne Gottes durch euren Glauben an Christus Jesus. 27 Denn ihr alle, die ihr in Christus getauft worden seid, habt Christus angezogen. 28 Da ist weder Jude noch Grieche, da ist weder Sklave noch Freier, da ist weder männlich noch weiblich; denn ihr alle seid einer in Gemeinschaft mit Christus Jesus. 29 Überdies, wenn ihr Christus angehört, seid ihr wirklich Abrahams Same, Erben hinsichtlich einer Verheißung.

 

Der Glaube in Christus als einzigen Mittler und Retter, der uns auf dem eingeengten Weg hin zu Jehova führt ist somit Grundvoraussetzung zur Rettung! Bestimmt erfüllen dies weder die Juden noch die Palästinenser, deren Staatsgebilde sich doch beide ebenso wie „wilde Tiere“ benehmen und ihren Schutz beim siebenköpfigen „wilden Tier“ (UNO) oder im Falle Israels zuerst beim zweihörnigen wilden Tier“ (Anglo-Amerika) suchen! Zudem sind beide im „Bild des wilden Tieres“ (WCRL - World Council of Religious Leaders) durch ihre religiösen Führer vertreten, was bestimmt nur mit „Anbetung“ jener Gebilde umschrieben werden kann!

 

 

8.4.3          Die Erde wird von „wilden Tieren“ bestimmt befreit sein!

 

8.4.3.1        Das gelobte Land sollte von „wilden Tieren“ die Schaden stiften frei bleiben!

 

Wir haben nun schon verschiedene Anwendungsformen für den Begriff „wilde Tiere“ gesehen, der sowohl auf natürliche Bestien wie auch auf jene von Menschen und Geistwesen geschaffenen Organisationen und zerstörerische Individuen zutrifft. Das Verhalten, das Jehovas Gebote missachtet bestimmt in diesem Falle die Zuteilung dieses Begriffs. Wenn die Liebe die Erfüllung des ganzen GESETZES ist, so ist Lieblosigkeit das, was „wilde Tiere“ durch ihr Verhalten auszeichnet!

 

(Römer 13:10)  Die Liebe fügt dem Nächsten nichts Böses zu; daher ist die Liebe die Erfüllung des Gesetzes.

 

Schauen wir uns nun noch gemischte Verwendung des Begriffs „wilde Tiere“ an, wo sowohl das eine wie das andere gemeint sein kann. Im ersteren Fall ging es um die Eroberung Kanaans zur Zeit Josuas.

 

*** Rbi8  2. Mose 23:29-30 ***

Ich werde sie [[die Kanaaniter]] nicht in einem einzigen Jahr vor dir vertreiben, damit das Land nicht zu einer wüsten Einöde wird und sich die wilden Tiere des Feldes tatsächlich gegen dich mehren. 30 Nach und nach werde ich sie vor dir vertreiben, bis du fruchtbar wirst und wirklich das Land in Besitz nimmst.

 

Beachten wir, dass der Begriff „wilde Tiere“ mit der Ergänzung „des Feldes“ versehen wurde. Es ging dabei offensichtlich um die Vermehrung von gefährlichen Tieren, wo der Mensch sich aus einem zuvor bevölkerten Gebiet zurückzieht! Beachten wir hier auch die Anwendung hin auf die Zukunft, wenn in Harmagedon die Erde fast entvölkert wird und die Überlebenden am furchterregenden „Tag Jehovas“ seltener werden, als das „Gold von Ophir“. „Ich werde den sterblichen Menschen seltener machen als geläutertes Gold und den Erdenmenschen [seltener] als das Gold aus Ọphir.“ (Jes 13:9-15) Wilde Tiere mögen sich dann wirklich mehren, weil der Mensch als ihr Hauptfeind nicht interveniert. Laut Vorhersagen aber ist davon auszugehen, dass jene für die verbleibende „grosse Volksmenge“ nicht zur Gefahr werden. Wie im ursprünglichen Paradies wird Jehova jenen Tieren Befehl erteilen keinen Schaden zu stiften!

 

Andererseits war in der Ankündigung Jehovas durch Moses, falls Israel Seine Gebote missachten würde schon die Strafe vorhergesehen, dass „wilde Tiere des Feldes“ mitten unter die Bevölkerung gesandt würde, welche Mensch und Haustier nicht schonen würden! 

 

*** Rbi8  3. Mose 26:22 ***

Und ich will die wilden Tiere des Feldes unter euch senden, und sie werden euch bestimmt der Kinder berauben und eure Haustiere wegtilgen und eure Zahl vermindern, und eure Wege werden tatsächlich verödet werden.

 

Bei der Eroberung Kanaans sollte Israel langsamen Fortschritt machen kündigte Gott ihnen durch Moses erneut an und erinnert an die Gründe, die er schon zuvor bei der Gesetzgebung am Horeb verkündet hatte:

 

*** Rbi8  5. Mose 7:22-26 ***

22 Und Jehova, dein Gott, wird diese Nationen bestimmt nach und nach vor dir vertreiben. Du wirst ihnen nicht ein rasches Ende bereiten dürfen, damit sich die wilden Tiere des Feldes nicht gegen dich mehren. 23 Und Jehova, dein Gott, wird sie dir tatsächlich überlassen und sie mit einer großen Verwirrung verwirren, bis sie vertilgt sind. 24 Und er wird ihre Könige bestimmt in deine Hand geben, und du sollst ihre Namen unter den Himmeln hinweg vernichten. Niemand wird gegen dich standhalten, bis du sie ausgerottet hast. 25 Die geschnitzten Bilder ihrer Götter solltest du im Feuer verbrennen. Du sollst das Silber und das Gold daran nicht begehren noch es in der Tat für dich nehmen, damit du dadurch nicht verstrickt wirst; denn es ist eine Abscheulichkeit für Jehova, deinen Gott. 26 Und du sollst nichts Verabscheuungswürdiges in dein Haus bringen und tatsächlich zu etwas werden, was gleich ihm der Vernichtung geweiht ist. Es sollte dir ganz und gar widerlich sein, und du solltest es unbedingt verabscheuen, denn es ist etwas der Vernichtung Geweihtes.

 

http://t2.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcQQL05iQL0AxnglLdHqYnnmVMDh8w0Tv2879HSkREr0JtwcNjmZLADie heutige Erde Israels ist voller Kultgegenstände und auf dem Tempelberg glitzert eine vergoldete und versilberte muslimische Kuppel! Gottes Befehl für unsere Tage ist derselbe geblieben! Wir sollen deren Gold und Silber nicht begehren. Wenn aber das „neue Jerusalem“ zur Erde herabkommt werden diese Dinge dort nicht mehr existieren! Jesus wird sich mit den 144.000 Priesterkönigen nicht inmitten muslimischer Anbetungsstätte zeigen! (Off 7:1-4; 21:1-5)

 

 Als Israel nach der Teilung der zwölf Stämme in zwei Nationen mehr und mehr fremden Göttern diente gab es ein Gericht Gottes über die Nation und die Assyrer unterjochten die zehn Stämme und führten sie aus dem Gebiet Samarias als Gefangene weg, um sie im ganzen Gebiet Assyriens anzusiedeln.  Der König von Assyrien, Salmanassar V. nahm im Jahre 740 v.u.Z. nach langer Belagerung die Hauptstadt Samaria ein und machte die Erde dort von Israeliten frei. Die dort angesiedelten Stämme aus verschiedenen Teilen Babylons brachten die Anbetung ihrer Götter mit sich, was Jehovas Zorn gegen jene erweckte.

 

(2. Könige 17:24-28)  Danach brachte der König von Assyrien [Leute] aus Babylon und Kụtha und Ạwa und Hạmath und Sepharwạjim und ließ sie statt der Söhne Israels in den Städten Samạrias wohnen; und sie begannen Samạria in Besitz zu nehmen und in dessen Städten zu wohnen. 25 Und es geschah zu Beginn, da sie dort wohnten, daß sie Jehova nicht fürchteten. Deshalb sandte Jehova Löwen unter sie, und sie wurden zu Todbringern unter ihnen. 26 Da sandten sie dem König von Assyrien Nachricht, indem [sie] sprachen: „Die Nationen, die du ins Exil geführt und dann in den Städten Samạrias angesiedelt hast, haben die Religion des Gottes des Landes nicht gekannt, so daß er fortwährend Löwen unter sie sendet; und siehe, sie bringen sie zu Tode, weil niemand da ist, der die Religion des Gottes des Landes kennt. 27 Darauf gebot der König von Assyrien, indem [er] sagte: „Laßt einen der Priester, die ihr von dort ins Exil geführt habt, dorthin gehen, damit er hingehe und dort wohne und sie die Religion des Gottes des Landes lehre.“ 28 Demgemäß kam einer der Priester, die sie von Samạria ins Exil geführt hatten, und begann in Bẹthel zu wohnen, und er wurde ihnen zum Lehrer, [der sie lehrte,] wie sie Jehova fürchten sollten.

 

Heute geschieht in Israel etwas ähnliches. Fremde Nationen mit ihren Religionen sind seit der Vertreibung der Juden durch Kaiser Hadrian nach dem Bar-Kochba-Aufstand auf die Erde Israels gezogen. Zu den „wilden Tiere“ gehören heute auch die aus den Nationen stammenden Menschen, die u.a. als Selbstmordattentäter oder Heckenschützen Schaden stiften. Die Erde Israels ist voll von Götzendienst, sei dies in Form von Verehrung eines dreieinigen Gottes, von Heiligen, von Engeln oder jeder Form menschlicher „Götter“!

 

Dass sich die „Paulikaner“ von den „Ebioniten“ entfernten und innerhalb des grossen Abfalls nach dem Tode des Apostels Johannes mehr und mehr dem Einfluss der „wilden Tiere“ erlagen wird sehr anschaulich durch messianische Juden der Bewegung „Segne-Israel“ von Andreas Hornung beschrieben. Heutige wahre „Paulikaner“ nähern sich erneut den „Ebioniten“ an, da beide sich auf die Tora, die fünf Bücher Mose berufen: 

 

DIE GESCHICHTE DER MESSIANISCH-JÜDISCHEN BEWEGUNG [2]

 

Ebenso distanzierte sich die heidenchristliche Mehrheit der Christenheit von den Judenchristen. Dies lag an einer Skepsis gegenüber der Einhaltung der Mosetora durch die Judenchristen. H. Chadwick schreibt: Die Judenchristen [...] hielten an der Beschneidung fest und feierten weiter den Sabbath und die anderen jüdischen Feste. Dies wieder verstimmte viele Heidenchristen. [...] weder konnten ihnen die orthodoxen Juden ihr Christsein vergeben, noch konnte die heidnische Mehrheit innerhalb der Kirche verstehen, warum die Judenchristen fortfuhren, die traditionellen Bräuche und Riten des Judentums zu halten. Langsam verloren ihre [d. h. die judenchristlichen] Gemeinden an Bedeutung."

 

Ein weiterer Grund für die Distanzierung des Heidenchristentums vom Judentum waren verstärkte Repressalien seitens der Römer: Der römische Kaiser Hadrian, der den Bar-Kochba-Aufstand niederschlug und die Juden aus Jerusalem vertrieb, verbot die Ausübung der jüdischen Religion wie die Beschneidung, das Torastudium und die Heiligung des Sabbats im gesamten Römischen Reich. Den Römern folgten die Heidenchristen mit der Entwicklung einer Theologie, die sich vom Judentum distanzierte. So findet sich bei vielen der (heidenchristlichen) Kirchenväter eine dem Judentum gegenüber negative Haltung. Die Zerstörung des Tempels 70 n. Chr. wurde als Gottes unwiderrufliche Ablehnung des jüdischen Volkes verstanden. Die neutestamentliche Kritik an der Heuchelei der religiösen Führung wurde auf das ganze Judentum übertragen. Justin der Märtyrer akzeptierte in seinem Werk „Dialog mit dem Juden Tryphon“ (130-150) das Einhalten der Mosegesetze durch die Judenchristen, schrieb jedoch von anderen Heidenchristen, die das Einhalten des Mosegesetzes nicht tolerierten, weil dies den Zugang zum Heil verhindern würde. Irenäus von Lyon bekämpft das Judenchristentum in Adversus haereses (Ende 2.Jh.). Die stärksten antisemitischen Töne unter den Kirchenvätern schlug Johannes Chrysostomus (354-407) an. Er bezeichnete die Juden einmal als „gemeinsames Verderben und Krankheit der ganzen Erde“. Melito von Sardes beschuldigte die Juden des „Gottesmordes“ (Ende 2.Jh.). Dieser Begriff hatte großen Einfluß auf die Kirchengeschichte. Nach kirchlicher Anschauung waren die Juden aufgrund der Sünde des Gottesmordes auf ewig von Gott verworfen. In der Theologie bildete sich sehr bald die Vorstellung, daß die Kirche als das wahre Israel das alte Israel ersetzt habe und das alte Bundesvolk Israel für ewig von Gott verdammt sei. Dies führte zu einer „Spiritualisierung“ der alttestamentlichen Verheißungen: Alle Verheißungen an Israel wurden auf die Kirche übertragen, so z. B. die alttestamentlichen Verheißungen, daß Gott seinen endgültigen Triumph über die Nationen durch Israel gewinnen und durch Israel die Nationen segnen würde. Dies wurde offizielle Kirchenlehre in den ersten Jahrhunderten und dauert in Teilen der Kirche bis heute an.

 

Wenn wir heute den Ursprung des Abfalls schon kennen, dann müssen wir zurück zu den Quellangaben finden und diese finden wir alleine in der Heiligen Schrift! Gottes Worte sind für messianische Juden, die „Ebioniten“ ebenso verbindlich wie für „Paulikaner“, Christen aus den Heiden! Beide Gruppen wurden gewarnt vor dem „Sauerteig“ falscher Lehren! Beide Gruppen müssen zusammenwachsen, weil sie ja unter Jesus vollkommen vereint sein werden!

 

8.4.3.2        Gott ist Herr auch über die wilden Tiere!

 

Ob nun menschliche „wilde Tiere“ oder jene „des Feldes“, so oder so ist Jehova Herr über sie! Einige lassen es geschehen, dass Jehovas Wort auf sie Einfluss hat und werden gezähmt, andere bleiben bei ihren tierischen Gewohnheiten und werden den Preis ewiger Vernichtung erleiden. Gottes Gebote sind im Gewissen der Menschen und im Instinkt der Tiere verankert. Auf beides hat Jehova Einfluss! Er kann Menschen wie im Falle Pharaos zur Zeit Mose verhärten oder Herzen empfänglich machen, dass sie sich seinem Gebot beugen!

 

*** Rbi8  Hiob 41:33-34 ***

33 Auf dem Staub gibt es nicht seinesgleichen,

Der gemacht ist, um ohne Schrecken zu sein.

34 Alles Hohe sieht er.

Er ist König über alle majestätischen wilden Tiere.“

 

Jehova ist der König über jede Art von Leben und er kennt deren Verhalten.

 

8.4.3.3        Jesajas Vorhersage über den „Weg der Heiligkeit“, der von den wohlgenährten  „wilden Tieren“ frei sein wird

 

Der Prophet Jesaja musste über künftiges geschehen viele Dinge prophezeien, die das Ende dieses Systems und den Beginn des Kommenden markieren. Von den Herrschenden spricht er als „wohlgenährte wilde Tiere“, die sich von den „Schafen“ der Weide Jehovas ernährt haben. Es kommt der Tag, wo Jehova sie zur Rechenschaft ziehen wird! Wenn er von der kommenden Herrschaft spricht die aufgrund von Gottes Gerechtigkeit Herrschaft ausüben wird.

 

*** Rbi8  Jesaja 5:15-17 ***

Und der Erdenmensch wird sich beugen, und der Mann wird erniedrigt werden, und sogar die Augen der Hohen werden erniedrigt werden. 16 Und Jehova der Heerscharen wird hoch werden durch Gericht, und der [wahre] Gott, der Heilige, wird sich gewiß heiligen durch Gerechtigkeit. 17 Und die männlichen Lämmer werden tatsächlich weiden wie auf ihrer Trift; und ansässige Fremdlinge werden die öden Stätten der wohlgenährten Tiere verzehren.

 

In der Auferstehung werden unter den 144.000 Priesterkönigen auch viele „Ausländer“ sein, die nun als „ansässige Fremdlinge“ ihr eigenes Erbe in Israel erhalten. Die Besitzungen der „wohlgenährten Tiere“, der heute Herrschenden und der reichen Ungerechten die in Harmagedon durch Gottes Gericht umkommen werden können von den relativ wenigen Überlebenden gar nicht alle in Besitz genommen werden und zerfallen mit der Zeit. Der Überrest innerhalb der „grossen Volksmenge“ wird sich von bestimmten Punkten aus, wo sie sich in vernünftigem Masse konzentrieren erneut über die Erde hin auszuweiten beginnen, je nach Fortgang der Auferstehung der Toten sich neue Territorien untertan machen! Die heutigen Grossstädte werden schnell zerfallen und als nahezu unerschöpfliches Lager für Baumaterial dienen. Mit Bestimmtheit wird das Industriezeitalter erneut einer Agrarkultur weichen müssen! 

 

Im Kapitel elf lässt uns Jesaja einen weiteren Blick auf das kommende System werfen! Einerseits wird Jehova bestimmt wie im Garten Eden den Menschen durch die Engel Schutz vor den wilden Tieren zukommen lassen, die ja aufgrund der Reduzierung der Erdbevölkerung sich erneut vermehren werden. Der Mensch hatte sie doch durch beständige Jagd und Ausweitung seines Habitats in diesem System dezimiert. Viele wurden gar nahezu oder vollständig ausgerottet. Jehova wird auch diese erneut erstehen lassen. Die Ankündigung lautet doch: „Siehe ich mache alle Dinge neu“ schliesst bestimmt aus Spezi ein die ausgestorben sind (Off 21:5).

 

*** Rbi8  Jesaja 11:6-9 ***

Und der Wolf wird tatsächlich eine Zeitlang bei dem männlichen Lamm weilen, und der Leopard wird bei dem Böckchen lagern, und das Kalb und der mähnige junge Löwe und das wohlgenährte Tier, alle beieinander; und ein noch kleiner Knabe wird sie führen. 7 Und die Kuh und der Bär, sie werden weiden; zusammen werden ihre Jungen lagern. Und selbst der Löwe wird Stroh fressen so wie der Stier. 8 Und der Säugling wird gewiß auf dem Loch der Kobra spielen; und auf die Lichtöffnung einer giftigen Schlange wird ein entwöhntes Kind tatsächlich seine Hand legen. 9 Sie werden keinen Schaden stiften noch irgendwie Verderben anrichten auf meinem ganzen heiligen Berg; denn die Erde wird bestimmt erfüllt sein mit der Erkenntnis Jehovas, wie die Wasser das ganze Meer bedecken.

 

Da Jesaja von der erdenweiten Erkenntnis Jehovas im Zusammenhang mit diesen „wilden Tieren“ spricht dürfen wir annehmen, dass es erneut sich um symbolische „Tiere“ handelt, die nun statt mit blossem Instinkt und irregeführter Intelligenz nun mit Weisheit ihre Charaktereigenschaften verändert haben! Die Grundlage von Weisheit ist doch auf Gottes GESETZ zu achten und statt selbstsüchtig zu handeln das Wohl des Nächsten im Sinne zu behalten! Wenn wir aber auch von den anderen „wilden Tieren“ reden, den Auferstandenen „Ungerechten“, die nachdem sie ihr Gericht erhalten haben sich unterordnen und ihre Strafe geduldig tragen und nun durch Belehrung ihre „alte Persönlichkeit“ ebenso ablegen, wie wir dies heute schon tun mussten, so ergibt es sich, dass Menschen mit früheren Charaktereigenschaften wie „Wölfe“ und „Leoparden“ nun friedlich beim „Lamm“ und „Böckchen“ weilen, weil sie auf deren Belehrung achten werden!

 

Fleischfressende Tiere wie „Bären“ und „Löwen“ gleichende Menschen werden nun ihre selbstproduzierten Agrargüter verzehren, sinnbildlich Stroh fressen! Schlangen gleichende Menschen, welche die Unschuld und Ahnungslosigkeit von Mitmenschen die „kleinen Knaben“ gleichen zuvor ausgenutzt haben mit ihrem Gift der Verführung und Irreleitung, werden keinen Schaden mehr stiften! Sie werden ebenso Gerechtigkeit lernen, weil auch sie nun Jahr für Jahr unter den Volksmassen sein werden, die nach Zion, zum heiligen Berg Jehovas nach Jerusalem kommen werden! Alle werden „Belehrte Jehovas“ sein und ihre frühere Handlungsweise bereut haben und an Erkenntnis beständig wachsen, da auch sie nun jeden Sabbat und zu den Festzeiten regelmässig geistige Nahrung erhalten!

 

Im Kapitel 35 beschreibt Jesaja, wie die ganze Erde frohlockt und fruchtbar werden wird, weil Jehova seinen Segen über die Menschen der „grossen Volksmenge“ ausgiessen wird. Die Zusammenarbeit zwischen Engeln und Menschen wird Dinge fertig bringen, die wir uns heute kaum vorstellen können!

 

*** Rbi8  Jesaja 35:8-10 ***

Und dort wird es bestimmt eine Landstraße geben, ja einen Weg; und er wird der „Weg der Heiligkeit“ genannt werden. Der Unreine wird nicht darüberziehen. Und er wird für den auf dem Weg Wandelnden sein, und keine Törichten werden [darauf] umherirren. 9 Dort wird sich kein Löwe befinden, und raubtierartige wilde Tiere werden nicht darauf hinaufsteigen. Keines wird dort zu finden sein; und die Zurückgekauften sollen [dort] wandeln. 10 Und die von Jehova Erlösten, sie werden zurückkehren und gewiß mit Jubelruf nach Zion kommen; und auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]] wird Freude über ihrem Haupt sein. Frohlocken und Freude werden sie erlangen, und Kummer und Seufzen sollen entfliehen.

 

Jehova erlöst alle aus dem Todesschlaf mittels der „Auferstehung der Gerechten und der Ungerechten“, weil Jesu Loskaufsopfer jene aus dem Tod zu erlösen vermag! Dort gibt es aber eine Begrenzung, da alle, die bisher „wider den heiligen Geist gesündigt“ hatten erst am Ende des Millenniums zum Gericht und zur ewigen Vernichtung auferstehen werden! Diese sind es die als unbelehrbare „Löwen und raubtierartige wilde Tiere“ gelten, die im kommenden System keinen Platz finden!

 

Bisher war es ein „eingeengter Weg“ der zu Jehova führte, nun aber bezeichnet es Jesaja als „eine Landstrasse“ und „den Weg der Heiligkeit“ bezeichnet, auf der sehr viele Menschen nach Zion gehen werden, die sich bereits gereinigt haben, die Ungetauften haben sich dem Bund angeschlossen und sich durch Untertauchen im Wasser von früherer Unreinheit „im Blute des Lammes weiss gemacht“. Sie gehören nun zu den „Zurückgekauften“, da sie Jesu Loskaufsopfer angenommen haben! Wer noch in der Unreinheit verweilt darf nicht nach Zion kommen!

 

8.4.3.4        Gottes Gerichtsandrohungen durch Hesekiel und deren Form der „wilden Tiere“ die Schaden stiften

 

Auch Hesekiel erhielt viele Teilinformationen die uns helfen die Symbolik der „wilden Tiere“ besser zu verstehen und was mit denen geschehen wird, die diese Verhaltensweise haben am Tag von Jehovas Gerichten! Da diese Gerichte jeweils durch treue Gottesmänner angekündigt werden bleibt keine Entschuldigung für jene, die diese Warnungen in den Wind geschlagen haben. Sie alle zählen unter die Gruppe, die „wider den heiligen Geist“ gesündigt haben. Indem sie Gottes Worte ablehnten machten sie Gott zum Lügner und sich selbst zu unverbesserlichen Toren!

 

Zu den Plagen die Jehova jeweils sendet gehören Hunger und Seuchen auch die Zunahme von „wilden Tieren“, die sich unter ungerechten Verhältnissen vermehren. Alle diese Strafen haben eine doppelte Bedeutung: Hunger nach Wahrheit und Gerechtigkeit, geistige Seuchen zufolge von Irrlehren die zu töten vermögen!

 

*** Rbi8  Hesekiel 5:16-17 ***

Wenn ich die schädlichen Pfeile der Hungersnot über sie sende, die sich zum Verderben erweisen werden, [Pfeile,] die ich senden werde, um euch zu verderben, werde ich sogar Hunger in vermehrtem Maße über euch bringen, und ich will eure Stäbe, um die ringförmige Brote gehängt werden, zerbrechen. 17 Und ich will Hungersnot und Schaden verursachende wilde Tiere über euch senden, und sie sollen dich der Kinder berauben, und Pest und Blut, sie werden durch dich hindurchgehen, und ein Schwert werde ich über dich bringen. Ich selbst, Jehova, habe geredet.‘ “

 

Das Schwert bedeutet Aufstände und Kriege, die deutliche Folge ungerechter und gottloser Verhältnisse sind! Was zur Zeit Hesekiels für die Nation Juda galt, das ist auf die Christenheit übertragbar, da wir ja in der Taufe zu geistigen Juden wurden. An Gottes Rechtsmassstab hat sich nichts geändert.

 

Im Kapitel 14 warnt Gott durch Hesekiel vor „falschen Propheten“! Dies betrifft uns in der „Zeit des Endes“ ganz besonders, weil Jesus eine Vervielfachung dieser Art von Plage gesprochen hat! (Mat 24:    ) „Falsche Propheten“ hören auf andere Götter, wenden sich Satan und den Dämonen zu! Jehova selbst sagt, dass er jene Propheten „betört“, um Seine Hand gegen ihn zu richten und jeden der auf jenen hört schlussendlich auszutilgen! Jehova selbst antwortet jenen „falschen Propheten“ auch dadurch, dass jene die bereits geäusserten Dinge gar nicht zu verstehen vermögen. „Kein Unreiner wird es verstehen“ (Da 12:10; Hes 14:1-11)  Jesus redete von „blinden Leitern“ und „blinden Geführten“, die beide in „dieselbe Grube“ fallen würden! Wir sind verpflichtet „sehend“ zu sein und müssen genau hinhören, um „falsche Propheten“ von den „wahren Propheten“ zu unterscheiden!

 

Den falschen Propheten setzt Jehova durch die Worte Hesekiels drei „Gerechte“ entgegen, die Jehova „in allem“ Gehör schenkten und handelten! Jede Nation die sich aufgrund ihrer falschen Propheten gegen Jehovas Rat wenden werden diese Plage der „wilden Tiere“, vor allem ungerechter Herrscher erdulden müssen, sie sind doch die Folge davon, Jehovas Gerechtigkeit zurückzuweisen, seinem GESETZ nicht Nachachtung zu verschaffen!

 

*** Rbi8  Hesekiel 14:15-16 ***

„ ,Oder wenn ich Schaden verursachende wilde Tiere durch das Land ziehen ließe und sie es tatsächlich der Kinder beraubten und es wirklich eine wüste Einöde würde, ohne daß irgend jemand hindurchziehen würde wegen der wilden Tiere 16 wären diese drei Männer  [[Noah, Daniel und Hiob]] in seiner Mitte, so wahr ich lebe‘, ist der Ausspruch des Souveränen Herrn Jehova, ‚weder Söhne noch Töchter würden sie befreien; sie, nur sie selbst, würden befreit werden, und das Land, es würde eine wüste Einöde werden.‘ “

 

Da in Harmagedon Gottes Urteil an er gesamten Menschheit vollstreckt wird, werden die Städte zur Einöde werden! So wie Jehova die Nation Israel und dann Juda bestrafte und sie ins Exil gehen liess, so enden die Ungerechten im Tode! Die Gerechten aber, die wie „Inseln“ im Menschenmeer auf Jehova und Seine Gerechtigkeit vertrauten werden wie jene drei Männer, Noah, Daniel und Hiob von Gott selbst durch Jesus gerettet werden! Gott belohnt jeden, der falsche Götter zurückweist und falsche Propheten als das kennzeichnet, was sie wirklich sind!

 

Was früher unter ganz Israel und dann unter dem Zweistämmereich Juda die Hauptstadt Jerusalem mit ihrem Tempel war, das wird in der Endzeit durch das „alte Jerusalem“, die Führungsspitzen innerhalb der Christenheit dargestellt. Paulus dagegen bezeichnet das „Jerusalem droben“ als „unsere Mutter“. Auf jene „Stadt die wahre Grundlagen hat“, die auf Gottes Geboten und Seinem Willen aufbaut vertrauen und hoffen wir und nicht auf menschliches Organisationsvermögen!

 

*** Rbi8  Hesekiel 14:21-22 ***

21 „Denn dies ist, was der Souveräne Herr Jehova gesprochen hat: ‚So [wird es] auch [sein], wenn es meine vier Schaden verursachenden Taten des Gerichts geben wird — Schwert und Hungersnot und Schaden verursachende wilde Tiere und Pest —, die ich tatsächlich über Jerusalem senden werde, um Erdenmensch und Haustier daraus wegzutilgen.   22 Doch siehe, es wird gewiß eine entronnene Schar darin übrigbleiben, diejenigen, die herausgeführt werden. Söhne und Töchter, hier sind sie! Sie kommen zu euch heraus, und ihr werdet ihren Weg und ihre Handlungen sehen müssen. Und ihr werdet bestimmt getröstet werden über das Unglück, das ich über Jerusalem gebracht haben werde, ja über all das, was ich darüber gebracht haben werde.‘ “

 

Das Handeln all jener, die Gottes Gebote halten und für Jesus Zeugnis ablegen unterscheidet sich vom Rest der Welt! Sie sondern sich ab und suchen sich gegenseitig zu stärken, belehren bis zum Gerichtstag aufrichtig gesinnte Menschen, damit auch jene sich zu retten vermögen! Das alte, irdische Jerusalem, Zentrum der drei abrahamischen Religionen, der Juden, Christen und Muslime und die gesamte Führungselite der Christenheit, das gegenbildliche alte Jerusalem wird das bei der Vernichtung „Babylons der Grossen“ über sie gebrachte „… Unglück, das ich über Jerusalem gebracht haben werde“ bis zu ihrem vollkommenen ende erdulden müssen!

 

8.4.3.5        Der neue Bund, wo schadenstiftende „wilde Tiere“ aus dem Land verbannt sein werden

 

Ebenso wie Jesaja kündet Jehova auch durch den Propheten Hesekiel das Ende der „wilden Tiere“ im Gelobten Land an! Da die künftigen 144.000 Priesterkönige unter dem „Bund des Friedens“ herrschen werden und mit „eisernem Stab“ herrschen werden und jeden, der erneut Eigenschaften „wilder Tiere“ an den Tag legt zur Rechenschaft ziehen und nötigenfalls durch Engel vernichten lassen, ebenso wie Petrus den durch in verurteilten Ananias und dessen Frau Sapphira unmittelbar töten liess, indem jene tot umfielen (), so wird es auch im neuen System während des Millenniums sein! Bei Jehova gibt es kein Versteckt wo sich jemand unerkannt zurückziehen könnte, weder die Wildnis noch die Wälder bieten Schutz!

 

*** Rbi8  Hesekiel 34:25-28 ***

Und ich will einen Bund des Friedens mit ihnen schließen, und ich werde gewiß die Schaden verursachenden wilden Tiere aus dem Land beseitigen, und man wird tatsächlich in der Wildnis in Sicherheit wohnen und in den Wäldern schlafen. 26 Und ich will sie und die Umgebung meines Hügels zum Segen machen, und ich will den Regenguß zu seiner Zeit herabkommen lassen. Ja, Regengüsse des Segens wird es geben. 27 Und der Baum des Feldes soll seinen Fruchtertrag geben, und das Land selbst wird seinen Ertrag geben, und sie werden sich auf ihrem Boden tatsächlich in Sicherheit befinden. Und sie werden erkennen müssen, daß ich Jehova bin, wenn ich die Stangen ihres Jochs zerbreche und ich sie aus der Hand derer befreit habe, die sie als Sklaven gebraucht hatten. 28 Und sie werden nicht mehr Plündergut werden für die Nationen; und was die wilden Tiere der Erde betrifft, sie werden sie nicht verzehren, und sie werden tatsächlich in Sicherheit wohnen, ohne daß jemand [sie] aufschreckt.

 

Jesus hatte schon seinen Aposteln angekündigt, dass sie grössere Wunderwerke als er sie vollbracht hatte geschehen lassen würden! Da die künftigen Priesterkönige mit der Gewalt ausgerüstet sein werden die Jesus bereits den Aposteln gegeben hatte werden sie nicht nur Tote auferwecken und unverbesserliche „wilde Tiere“ unmittelbar hinrichten lassen, sondern auch andere Segnungen verursachen. Elia konnte durch Jehova für dreieinhalb Jahre den Himmel verschliessen dass es keinen Regen gab und auf sein Wort hin bildeten sich Wolken und der so ersehnte Regen kam, so wird unter Jesu Herrschaft weder Trockenheit noch Überschwemmung die Erde plagen! Da Jehova auch die Erde beben lassen kann und der Berg Sinai zitterte hat er selbst Erdbeben und Tsunamis damit unter Seiner Kontrolle, so dass solche Naturphänomene die Menschen nicht weiter beunruhigen und erschrecken werden!

 

Da Jehova in Harmagedon alle menschlichen „wilden Tiere“ zerstören wird, indem Jehova „die Stangen ihres Jochs zerbrechen wird kommen friedliche Verhältnisse! Nur „Schafe“ und keiner der „Böcke“ werden überleben! Die während des Millenniums Auferstandenen Ungerechten werden unmittelbar ins Gericht kommen und verdiente Strafe erlangen! So haben jene früher Unbelehrbaren nun eine zweite und letzte Chance sich als „Lamm“ zu üben und durch Unterweisung zu Weisheit zu kommen!

 

 

8.4.4          Daniel Kapitel 2:  Das Ende der Statute in Nebukadnezars Traum; Der „Stein“ aus Zion der zum erdenweiten „Berg“ wird

 

8.4.4.1        Gottes Königreich der als ein „Stein“ aus dem himmlischen „Berg Zion“ alle diese Königreiche zerstören wird

 

Berge“ bedeuten Hierarchien. Die Form wie jene Hierarchien handeln ist entweder im Einklang mit Gottes Geboten oder im Widerspruch damit! Israel sollte für alle Nationen das Vorbildkönigreich sein. Als ihre Vorsteher selbst wie „wilde Tiere“ zu handeln begannen kam Gottes Gericht und die Nation wurde wie ein fauler „Baum“, gefällt! Gott selbst hatte zur Ausführung seines Gerichtsurteils die babylonische Nation erwählt und stark gemacht. Er wollte dessen Führer Nebukadnezar informieren, was im Verlauf der Geschichte geschehen würde bis zur Zeit der „Wiederherstellung des Königreiches für Israel“. Viele Generationen müssten unter der Herrschaft sich folgender Weltmächte die jede für sich wie ein „wildes Tier“ handeln würde leiden!

 

Zu Beginn seiner Herrschaft hatte König Nebukadnezar einen beunruhigenden Traum, wo er eine bis zum Himmel reichende Statue sah, die schlussendlich durch einen „Stein“, der dessen Füsse traf vernichtet wurde. Der „Stein“ wurde zu einem erdenweiten „Berg“. Hören wir doch selbst auf die Worte, die Gott Daniel eingab und verbinden wir den Anfang in Gedanken mit dem Ende! Es ist im Voraus geschrieben Weltgeschichte!

 

(Daniel 2:29-34)  Was dich betrifft, o König, auf deinem Bett stiegen deine eigenen Gedanken über das auf, was nach diesem geschehen soll, und ER, der Geheimnisse offenbart, hat dir bekanntgegeben, was geschehen soll. 30 Und was mich betrifft, es wird mir dieses Geheimnis nicht durch irgendwelche Weisheit, die in mir mehr als in irgendwelchen anderen Lebenden vorhanden ist, geoffenbart, außer zu dem Zweck, daß die Deutung dem König selbst bekanntgegeben werde und daß du die Gedanken deines Herzens kennen mögest.

31 Du, o König, erblicktest dann, und siehe, ein gewisses riesenhaftes Bild. Dieses Bild, das groß und dessen Glanz außerordentlich war, stand vor dir, und sein Aussehen war schrecklich. 32 Was dieses Bild betrifft, sein Haupt war aus gutem Gold, seine Brust und seine Arme waren aus Silber, sein Bauch und seine Oberschenkel waren aus Kupfer, 33 seine Beine waren aus Eisen, seine Füße waren teils aus Eisen und teils aus geformtem Ton. 34 Du schautest weiter, bis ein Stein herausgehauen wurde, nicht mit Händen, und er schlug das Bild an seine Füße aus Eisen und geformtem Ton und zermalmte sie. 35 Zu dieser Zeit wurden das Eisen, der geformte Ton, das Kupfer, das Silber und das Gold alle zusammen zermalmt und wurden wie die Spreu von der Sommerdreschtenne, und der Wind trug sie weg, so daß gar keine Spur davon gefunden wurde. Und was den Stein betrifft, der das Bild traf, er wurde zu einem großen Berg und erfüllte die ganze Erde.

 

Nun wusste der König was er wirklich geträumt hatte und erinnerte sich daran! Was den Weisen und Magiern Babylons nicht möglich war zeigt deutlich, dass Dämonen keinen Einblick in das Geschehen in unserem Hirn besitzen, dass aber Gott nicht bloss jeden Gedanken kennt, sondern auch vollen Zugriff auf unser Unterbewusstsein hat und dieses beeinflussen kann! Er kann wie an Pfingsten 33 u.Z. Menschen gesamte Sprachinhalte in ihr Hirn einfügen oder wie bei  der Sprachverwirrung eine Sprache durch eine andere ersetzen, wie wir einen Harddisk eine bestehende Datei durch eine neuere ersetzen können!

 

Nun folgte der zweite Teil den Nebukadnezar zu lösen wünschte: Die Interpretation des Traumes. Dies ist dieselbe Aufgabe die wir zu lösen haben, wenn wir an die Symbolsprache der Schrift denken! Daniel war es nicht erlaubt selbst etwas zu interpretieren, sondern er musste Wort für Wort das wiederholen, was Gott ihm eingab, welche Bedeutung an dem „Bild“ jedes der Teile habe! Wenn wir es sehen, dann können wir bald auch erkennen, dass jedes der Körperteile des einen, geeinten „Leibes“ einem der später im Kapitel 7 und 8 dargestellten „wilden Tiere“ entspricht! Es handelt sich somit um kombinierte, aufgeteilte Information! Der erste Teil war für den grossen König Nebukadnezar bestimmt, damit er sich bewusst würde, dass all seine Macht und Herrlichkeit zerbrechlich wäre und Gott Jehova als „der Höchste“ bestimmt, wer, wann an die Macht kommen könnte oder daraus entfernt würde!

 

(Daniel 2:36-34)  Dies ist der Traum, und seine Deutung werden wir vor dem König ansagen. 37 Du, o König, du König der Könige, du, dem der Gott des Himmels das Königreich, die Macht und die Stärke und die Würde gegeben hat 38 und in dessen Hand er überall, wo die Menschensöhne wohnen, die Tiere des Feldes und die geflügelten Geschöpfe der Himmel gegeben hat und den er zum Herrscher über sie alle gemacht hat: du selbst bist das Haupt von Gold.

39 Und nach dir wird sich ein anderes Königreich erheben, geringer als du, und ein anderes Königreich, ein drittes, aus Kupfer, das über die ganze Erde herrschen wird.

40 Und was das vierte Königreich betrifft, es wird sich stark wie Eisen erweisen. Insofern als Eisen alles andere zermalmt und zermahlt, so wird es wie Eisen, das zerschmettert, auch alle diese zermalmen und zerschmettern.

41 Und daß du die Füße und die Zehen teils aus geformtem Töpferton und teils aus Eisen bestehend sahst: Das Königreich selbst wird sich als geteilt erweisen, aber etwas von der Härte des Eisens wird offenbar in ihm sein, da du ja das Eisen mit feuchtem Ton vermischt erblickt hast. 42 Und was die Fußzehen betrifft, die teils aus Eisen und teils aus geformtem Ton waren: Das Königreich wird sich teils als stark erweisen und wird sich teils als zerbrechlich erweisen. 43 Daß du Eisen mit feuchtem Ton vermischt erblickt hast: Sie werden schließlich mit der Nachkommenschaft der Menschen vermischt sein; aber sie werden sicherlich nicht aneinanderhaften, dieses an jenem, so wie sich Eisen nicht mit geformtem Ton vermischt.

 

Wie der Wert von Silber geringer ist als der von Gold und Kupfer niedriger als der von Silber, so würde die Qualität der Herrschaft von absoluter monarchischer Macht hin zum niedrigsten Wert entwickeln, hin der Demokratie unserer Tage. Das Volk würde schlussendlich bestimmen was gut und was böse wäre und aus Gottes Sicht der Dinge wäre dies das Ende von Herrschaft! Chaos wäre die Folge und wir leben in dieser Zeit wo die sauren Früchte der Demokratie reif werden! „Geformter Töpferton“ (menschliche Tongefässe zu edlem oder unedlem, schlechtem Gebrauch) und „hartes Eisen“ (Herrschaft) niemals dauerhaft aneinander haften!

 

Zum Abschluss erklärt Daniel dem wohl sehr betroffenen König, was im Schlussteil geschehen werde, was nun uns in unseren Tagen betrifft!

 

(Daniel 2:44-45)  Und in den Tagen dieser Könige [[der tönernen Füsse und Zehen]] wird der Gott des Himmels ein Königreich aufrichten, das nie zugrunde gerichtet werden wird. Und das Königreich selbst wird an kein anderes Volk übergehen. Es wird alle diese Königreiche zermalmen und [ihnen] ein Ende bereiten, und selbst wird es für unabsehbare Zeiten bestehen; 45 wie du ja sahst, daß aus dem Berg ein Stein gehauen wurde, nicht mit Händen, und [daß] er das Eisen, das Kupfer, den geformten Ton, das Silber und das Gold zermalmte. Der große Gott selbst hat dem König bekanntgegeben, was nach diesem geschehen soll. Und der Traum ist zuverlässig, und seine Deutung ist vertrauenswürdig.“

 

Genau dieses Vertrauen in jedes der Worte Gottes haben die Theologen seit langer Zeit über Bord geworfen und Gottes Interpretation mit einen, ihnen gefälligen Geschichten und Mythen ersetzt! Wir aber hören auf geringste Details und versuchen jedes wie ein verwaistes Puzzlestück korrekt dort einzusetzen, wo es im Teilbild passt und dem Gesamtbild entspricht!

 

Die ganze Herrschaftsmacht war nun in der Hand Nebukadnezars als „König der Könige“. Er sollte aber zur Kenntnis nehmen, dass diese Macht die Gott den Nationen beginnend mit der Nation Babylon gab eine Vollzahl an unterschiedlichen Mächten und eine zeitliche Grenze kennen würde!

 

Als Nebukadnezar später erneut einen Traum hatte, diesmal von einem „grossen Baum“ der bis zum „Himmel“ (2.Himmel) reichte sollte Daniel ihm erneut die Bedeutung erklären. Diesmal hielt Gott nicht mit persönlichem Rat und mit einer deutlichen Warnung an den Weltbeherrscher zurück!

 

(Daniel 4:13-17)  Ich schaute weiter in den Visionen meines Hauptes auf meinem Bett, und siehe, ein Wächter, ja ein Heiliger, der von den Himmeln selbst herabkam. 14 Er rief laut aus, und dies ist, was er sprach: „Haut den Baum um, und schneidet seine Zweige ab. Schüttelt sein Laub herunter, und verstreut seinen Fruchtertrag. Die Tiere mögen unter ihm wegfliehen und die Vögel von seinen Zweigen. 15 Seinen Wurzelstock aber laßt in der Erde, nämlich mit einem Band aus Eisen und aus Kupfer, im Gras des Feldes; und mit dem Tau der Himmel werde er benetzt, und bei den Tieren sei sein Teil unter der Pflanzenwelt der Erde. 16 Sein Herz verändere sich von dem eines Menschen, und es werde ihm das Herz eines Tieres gegeben, und sieben Zeiten sollen über ihm vergehen. 17 Durch die Verordnung von Wächtern ist die Sache, und [durch] den Spruch von Heiligen ist die Bitte, damit die Lebenden erkennen, daß der Höchste [der] Herrscher ist im Königreich der Menschheit und daß er es gibt, wem er will, und er darüber sogar den niedrigsten der Menschen setzt.“

 

Der „heilige Wächter“ der vom Himmel herabkam war ein Engel Gottes und da später von „Wächtern“ die Rede ist, müssen es mehrere in der Folge der Zeit gewesen sein! Die Verordnung an alle Menschen lautete: Nur Gott allein ist höchster Herrscher „im Königreich der Menschen“! Obwohl Satan die ganze Welt als ihr „Gott“ beherrscht, so ist doch seiner Macht Grenzen gesetzt worden! Wann immer Gott es als für angebracht erachtete änderte er die Nation die der Weltherrschaft zu erlangen suchte. Von der Besseren hin zur Schlechtesten würde sich der Trend wenden! Schlussendlich würde Gott das Königreich über die ganze Erde dem „niedrigsten der Menschen“ geben! Jesus starb in erniedrigter Form an einem Stamm, obwohl er der von Gott auserwählte König in Israel war. Sein eigenes Volk und deren Führer hatten ihn verworfen!

 

Erst zur Zeit der Füsse und Zehen des Bildes aber würde der letzte und endgültige Machtwechsel folgen, der mit Harmagedon in direkter Verbindung steht! Als himmlisches Wesen, als Michael würde Jesus das „Königreich für Israel“ auf der Erde aufrichten und dann als „Reiter auf dem weissen Pferd“ all jene vernichten, die sich der Aufrichtung von Gottes eigener Herrschaft auf der Erde widersetzt haben! Der „niedrigste der Menschen“ war nach seinem Opfertod im Himmel auferweckt und „über jede Macht und Autorität im Himmel und auf der Erde“ erhöht worden! Nun sollte der Tag folgen, wo er auch auf der Erde als Mensch die Herrschaft als „König der Könige und Herr der Herren“ antreten würde! Sein Königtum, das als ein einzelner „Stein aus dem Berg Zion“ begonnen hatte wird nun zu einem „Berg der die ganze Erde erfüllt“!

 

Aus dem umgehauenen „Baum“ der im ersten Fall die Nation Juda betraf kam ein „Spross“ aus dem Wurzelstock hervor, der Isaï bedeutet, den Vater Davids der Jesus ist. Es ist der „Baum“ der Königsherrschaft aus der Linie Davids! Der „Spross“ wurde inzwischen zu einem ansehnlichen Baum, der von dürren Ästen die keine oder saure Früchte tragen gereinigt. Es das „Königreich des Sohnes der Liebe“, das am Gerichtstag von den „Böcken“ befreit wird.

 

Der umgehauene „Baum“ deutete aber noch mehr an, da er wie das „Bild“ die gesamte Zeitspanne von Nebukadnezar bis zur Aufrichtung von Gottes Königreich auf der Erde und der Vernichtung des „Bildes“ dauert! Achten wir auf Daniels Erklärungen zu Beginn, wo er sich direkt an das „Haupt aus Gold“ richtete! Nebukadnezar hatte den 

 

(Daniel 4:20-22) . . .Der Baum, den du erblicktest, der groß und stark wurde und dessen Höhe schließlich die Himmel erreichte und der für die ganze Erde sichtbar war 21 und dessen Laub schön und dessen Frucht reichlich war und an dem es Nahrung für alle gab, unter dem die Tiere des Feldes wohnten und auf dessen Zweigen die Vögel der Himmel weilten, 22 der bist du, o König, denn du bist groß und stark geworden, und deine Größe hat sehr zugenommen und hat bis zu den Himmeln gereicht und deine Herrschaft bis an das äußerste Ende der Erde.

 

 

 

8.4.4.2        Hoseas Worte, dass Jehova selbst wie ein „wildes Tier“ handeln wird

 

*** Rbi8  Hosea 13:7-9 ***

7 Und ich werde ihnen wie ein junger Löwe werden. Wie ein Leopard am Weg werde ich Ausschau halten. 8 Ich werde ihnen begegnen wie eine Bärin, die ihre Jungen verloren hat, und ich werde den Verschluß ihres Herzens zerreißen. Und ich werde sie dort verzehren wie ein Löwe; ein wildes Tier des Feldes, es wird sie in Stücke reißen. 9 Es wird dich gewiß ins Verderben bringen, o Israel, weil es gegen mich war, gegen deinen Helfer.

 

 

8.4.5          Daniel Kapitel 7: Vision der vier „wilden Tiere“ die aus dem Meer herauskamen

 

8.4.5.1        Als erstes Tier sieht Daniel einen Löwen mit adlergleichen Flügeln 

 

Schon aus dem Titel werden wir auf ein Detail eingestimmt, das uns später in der Offenbarung erneut interessieren muss: Alle vier „wilden Tiere“ kommen aus dem Menschen-„Meer“ heraus. Sie sind nicht von Gott her dazu bestimmt, sondern der „Same der Schlange“ bestimmt sie und Satan selbst gibt jenen die Macht, weil sie ihm Anbetung darbringen! Wir erinnern uns, wo der Teufel Jesu irreführte: Ein einziger Akt von Unterwerfung unter Satan gilt als Anbetung und Abtrennung von Gottes Gunst! Darum gilt es sehr vorsichtig zu sein vor allem in der „Zeit des Endes“, um der Politik („wildem Tier“) und Religion „Bild des wilden Tieres“) keinerlei Art „Anbetung“ zu leisten! Die äusserlichen Charakteristiken aller vier „wilden Tiere“ finden sich erneut im siebenköpfigen „wilden Tier“, das aus dem „Meer“ auftaucht, was der UNO, den Vereinten Nationen entspricht und dieselben Charakteristiken finden sich logischerweise im siebenköpfigen „Bild des wilden Tieres“, dem WCRL, dem World Council of Religious Leaders!

 

Achten wir aufmerksam auf die Beschreibungen, welche der Engel Gabriel dem Propheten Daniel durch einen nächtlichen Traum zeigt und anschliessend auf dessen Unverständnis und seine Fragen Erklärungen darreicht. Offenbar schrieb ein Hörer das auf, was Daniel am Morgen erklärend äusserte:

 

image002(Daniel 7:1-4)  Im ersten Jahr Belsạzars, des Königs von Babylon, sah Daniel selbst einen Traum und Visionen seines Hauptes auf seinem Bett. Alsbald schrieb er den Traum auf. Den vollständigen Bericht über die Sache teilte er mit. 2 Daniel ergriff das Wort und sprach:

„Ich schaute dann in meinen Visionen bei Nacht, und siehe da, die vier Winde der Himmel wühlten das weite Meer auf. 3 Und vier riesige Tiere kamen aus dem Meer herauf, jedes verschieden von den anderen. 4 Das erste war wie ein Löwe, und es hatte die Flügel eines Adlers. Ich schaute weiter, bis seine Flügel ausgerissen wurden, und es wurde von der Erde aufgehoben, und man ließ es gleich einem Menschen auf zwei Füßen stehen, und es wurde ihm eines Menschen Herz gegeben.

 

Der gealterte Daniel erlebte die dritte und letzte Thronbesteigung im Neubabylonischen Reich kurze Zeit vor dem Ende der siebzigjährigen Exils. Nach Nebukadnezar folgte Nabonid und nun war der Mann der Tochter Belsazars, Belsazar in Babylon auf dem Thron. Schon kündigte sich der Aufstieg des Medo-Persischen Reiches an, das Babylon erobern würde und Belsazars Tod herbeiführen soll.

 

Verständlich, dass Daniel beim Anblick jener Tiere erschrak und sich fragte, was all dies bedeuten möge. Aufgrund der lebendigen Darstellung können wir uns das Bild gut vorstellen! Erst die spätere Erklärung des Engels aber brachte Daniel die Erkenntnis was damit veranschaulicht werden sollte. Der Löwe stellte die Weltmacht Babylon dar!

 

8.4.5.2        Das Medo-Persische Reich als Bär mit drei Rippen dargestellt; ewige Weltmachtambitionen eines Cyrus

 

Unmittelbar darauf folgte das zweite „wilde Tier“ in Form eines Bären, der viel Menschenfleisch verzehren würde. Die Medo-Persische Weltmacht die unter Cyrus dem Perser und Darius dem Meder vereint wurden.

 

image003(Daniel 7:5)  Und siehe da, ein anderes Tier, ein zweites, das gleich einem Bären war. Und auf einer Seite war es aufgerichtet, und da waren drei Rippen in seinem Maul zwischen seinen Zähnen; und dies ist, was sie zu ihm sagten: ‚Steh auf, friß viel Fleisch.‘

 

Erneut erklärt der Engel daraufhin, was die Bedeutung wäre. Wie sich später zeigte waren die Kriege der Medo-Perser mittels immenser Armeen geführt und die Toten auf den Schlachtfeldern unzählbar.

 

Cyrus II der Grosse gilt als Enkel des Cyrus I, seinem Grossvater, dem Königsgeschlecht des Achämenes, dem Vater des Cyrus I. Sein Vater war Kamyses und seine Mutter  Mandane, Tochter des medischen Königs Astyages. Andere Hystoriker geben andere Blutsverwandtschaft an. Auf dem Cyrus-Zylinder steht eine Inschrift die stolz verkündet: „Ich (bin) Kyros, der König der Gesamtheit, der große König, der mächtige König, König von Babylon, König von Sumer und Akkad, König der vier Weltgegenden, Sohn des Kambyses, des großen Königs, Königs der Stadt Anšan, Enkel des Kyros [I.], . . . Urenkel des Teïspes . . . der ewige Sproß des Königtums“. [3]

 

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/3/31/Islam_by_country.png/440px-Islam_by_country.pngStaaten mit einem islamischen Bevölkerungsanteil von mehr als 10 %
Grün: sunnitische Gebiete, Rot: schiitische Gebiete, Blau: Ibaditen (Oman)

 

Der „ewige Spross des Königtums“ endete allerdings im Jahre …. Und das Medo-Persische Reiche wurde in der Schlacht von …. Durch Alexander den Grossen erobert! Der Ausdruck aber zeigt, dass die Imperien stets für sich unendlichen Erfolg wünschten! Das heutige Iran, Teil des ehemaligen Medo-Persischen Reiches unter Präsident Ahmadinedschad hat Ambitionen erneut Israel zu unterjochen und Grossmacht im Nahen Osten zu werden und den Erzfeind Anglo-Amerika zu besiegen! Dies sollte uns im Hinblick auf die Schlacht von Harmagedon nicht verwundern. Auch die Anstrengungen Irans Langstreckenraketen und Massenvernichtungswaffen herzustellen können durchaus im Zusammenhang mit dem von Daniel angekündigten Aufstellen „des abscheulichen Ding, das Verwüstung verursacht“ betrachtet werden!

 

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/3/32/Atomprogramm_des_Iran_2.png/330px-Atomprogramm_des_Iran_2.pngUSA fürchten Israelischen Angriff auf Iran [4]

Aus Angst vor einem israelischen Angriff im Iran drängen die USA den UN-Sicherheitsrat, dem Iran und seinem Nuklearprogramm härtere Sanktionen aufzuerlegen. Einem Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde zufolge, der im November veröffentlicht werden soll, gäbe es Fortschritte im iranischen Nuklearprogramm. Währenddessen hat ein Staatsbeamter Verteidigungsminister Ehud Barak (Bild) kritisiert, der einen Angriff Israels auf den Iran unterstützen würde. „Barak hat kürzlich einige Reporter darüber informiert, dass ein Angriff auf den Iran die richtige Entscheidung sei“, so der Beamte zu Ynet. Laut der Quelle, sei Barak nicht direkt an einem Angriff interessiert, will aber seine Rolle in der Regierung stärken und den Ministerpräsidenten und seine Berater manipulieren. Solche Angelegenheiten sind normalerweise Top-Secret und es ist unverantwortlich von dem Verteidigungsminister, die Öffentlichkeit in solche militärischen Angelegenheiten miteinzubeziehen. Ynet berichtete weiter, dass israelische Kampfjets diese Woche Übungsflüge in Sardinien, Italien durchgeführt haben. Es wird spekuliert, dass dies schon die Vorbereitung auf einen Angriff im Iran sei.

 

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/thumb/c/c6/Osirak_de.png/220px-Osirak_de.pngWas ein Angriff Israels, so wie sie ihn am 7. Juni 1981 gegen die Atomreaktor und geheimen Aufbereitungsanlagen in Saddam Husseins Irak ausführten auslösen konnten war offen. Die Anlage in Osirak wurde von Israel als „schwerste Bedrohung“ angesehen. Heute sind es jene  im Iran, die Israel und die ganze Region in noch grösserem Ausmass bedrohen!  Was aber ein Angriff auf den „Nordkönig“ für Gegenreaktionen auslösen wird können wir uns nur vorstellen! Das Zusammenrufen nach Harmagedon hin hat eine Grundursache! 

 

(Offenbarung 16:13-16)  Und ich sah drei unreine inspirierte Äußerungen, [die aussahen] wie Frösche, aus dem Maul des Drachen und aus dem Maul des wilden Tieres und aus dem Mund des falschen Propheten ausgehen. 14 Sie sind tatsächlich von Dämọnen inspirierte Äußerungen und vollbringen Zeichen, und sie ziehen aus zu den Königen der ganzen bewohnten Erde, um sie zu versammeln zum Krieg des großen Tages Gottes, des Allmächtigen.

15 „Siehe! Ich komme wie ein Dieb. Glücklich ist, wer wach bleibt und seine äußeren Kleider bewahrt, damit er nicht nackt einhergehe und man seine Schande sehe.“

16 Und sie versammelten sie an den Ort, der auf hebräisch Har-Magẹdon genannt wird.

 

Es lohnt somit im Hinblick auf kommende Dinge unseren Blick auf jene Geschehen gerichtet zu halten! Der „Nordkönig“ in seiner veränderten Existenz ist bestimmt mit muslimischen Anstrengungen zu sehen eine Weltherrschaft unter dem Recht der Scharia zu errichten! Inzwischen kontrollieren die Muslimbrüder, die stärkste Gruppe bereits Ägypten und Tunesien und in vielen arabischen Ländern bilden sie ein starke Fraktion! Wenn es deren Führern gelingt den Graben zwischen Sunniten 85 % und Schiiten  15 % zu überwinden und ihre Kräfte im Hass gegen den westlich-christlich-jüdischen Block zu vereinen, dann steht eine Herausforderung zur letzten Schlacht unausweichlich bevor!

 

8.4.5.3        Die drei Weltreligionen berufen sich auf Jehovas Segen an Abraham als ihr Anrecht auf Jerusalem!

 

http://t2.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcQHW1VfusY6kceGSU0_stkMyVk63IzGHADsRdhJag6xIEAp-d3owgEin geeintes Sultanat von Marokko bis Indonesien ist das erklärte Ziel, das Muslime der ganzen Welt vereint! Die Anstrengungen Der Al-Kaida unter Bin Ladens Führung hatte dies öfters erklärt. Die grossen Terrorattentate der vergangenen Jahre sind von diesem Hintergrund aus zu betrachten: Es geht um das Recht, wer die Weltherrschaft anführen soll und der muslimische Block in der UNO ist einer der Einflussreichsten, der oft nur an dem Vetorecht der USA und Englands scheitert! Bedenken wir in diesem Zusammenhang auch den Ursprung der drei Weltreligionen die sich auf Abraham berufen. Die Muslime sehen sich als Nachkommen von Ismael und dessen Mutter Hagar als rechtmässige Erben von Gottes erstem Segen an Abraham:

 

(1. Mose 12:1-3)  Und Jehova sprach dann zu Ạbram: „Zieh hinweg aus deinem Land und von deinen Verwandten und aus dem Haus deines Vaters in das Land, das ich dir zeigen werde; 2 und ich werde aus dir eine große Nation machen, und ich werde dich segnen, und ich will deinen Namen groß machen; und erweise dich als ein Segen. 3 Und ich will die segnen, die dich segnen; und den, der Übles auf dich herabruft, werde ich verfluchen, und alle Familien des Erdbodens werden sich bestimmt durch dich segnen.“

 

Später erneuerte Jehova den Segen gegenüber Abraham

 

(1. Mose 13:14-18)  Und Jehova sprach zu Ạbram, nachdem sich Lot von ihm getrennt hatte: „Erhebe bitte deine Augen, und schaue von dem Ort, wo du bist, nordwärts und südwärts und ostwärts und westwärts, 15 denn das ganze Land, das du siehst, dir und deinem Samen werde ich es bis auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]] geben. 16 Und ich will deinen Samen gleich den Staubkörnchen der Erde machen, so daß, falls ein Mensch die Staubkörnchen der Erde zu zählen vermöchte, auch dein Same gezählt werden könnte. 17 Steh auf, durchwandere das Land nach seiner Länge und nach seiner Breite, denn dir werde ich es geben.“ 18 So lebte Ạbram weiterhin in Zelten. Später kam er und wohnte unter den großen Bäumen von Mạmre, die in Hẹbron sind; und dort machte er sich daran, Jehova einen Altar zu bauen.

 

Das heutige Geschehen im Nahen Osten, die Auseinandersetzungen zwischen Juden und Palästinensern um das gesamte Gebiet Palästinas und das Recht auf die heilige Stadt Jerusalem und den Tempelberg stehen in direktem Zusammenhang mit Abraham und dessen beiden Söhnen, Ismael dem Erstgeborenen und Isaak, dem Sohn der Verheissung! Der Glaube der Muslime, dass Muhammed  von Jerusalem angeblich in den Himmel auffuhr macht jene Stadt zum Kernstück religiöser Dogmatik! Die vollkommen desinformierte Christenheit die an biblischer Geschichte und deren Zusammenhängen uninteressiert ist steht einer indoktrinierten muslimischen Bevölkerung mit grossem Geschichtsbewusstsein gegenüber!

 

Medien und Persien gelten als arische Völker und der Weltmachtanspruch Hitlers, sein Hass gegen als was jüdisch ist machte ihn zum Vorbild für die heutigen Herrscher in Persien mit ihrer Ambition den Judenstaat zu eliminieren und die Bevölkerung Israels ins Meer zu treiben. Irans Präsident Ahmadinedschad leugnete selbst in Ansprachen vor der UNO den Holocaust und bestreitet das Recht Israels auf seinen Staat, dessen Territorium die Muslime vollständig für sich beanspruchen. Eindeutig sitzt er an der Stelle des früheren „Nordkönigs“, der nun in erster Linie das religiöse Gesicht der Muslime vertritt!

 

8.4.5.4        Das griechische Imperium Alexanders des Grossen als geflügelter vierköpfiger „Leopard“

 

Aber kaum war jener Teil der Vision vorbei kam schon die nächste, diesmal war es ein geflügelter „Leopard“! Die Rede ist von Alexander dem Grossen und seinem mazedonischen Reich, das er zum Griechischen Imperium erweiterte. Nach dem Tod Alexanders in Babylon im Jahre 332 v.u.Z. wurde das Reich auf seine vier Generale aufgeteilt. Daher wird der Leopard mit vier Häuptern dargestellt.

 

image004(Daniel 7:6)  Nach diesem schaute ich weiter, und siehe da, ein anderes [Tier], eines wie ein Leopard, aber es hatte vier Flügel eines fliegenden Geschöpfes auf seinem Rücken. Und das Tier hatte vier Köpfe, und es wurde ihm tatsächlich Herrschaft gegeben.

 

Innert nur weniger Jahre hatte der junge Alexander sein Imperium mittels eines schlagkräftigen Heeres aufgebaut und das medo-persische Reich unterworfen. Als er im Jahre 332 u.Z. Richtung Jerusalem unterwegs war, das er bestrafen wollte, weil sie Stellung auf der Seite seiner Gegner einnahmen kamen im die Priester in einer feierlichen Prozession entgegen, um ihm die Stadt kampflos anzubieten. Als sie ihm gar das Buch Daniel zeigten und ihm sagten, dass der grosse Gott Jehova sein Kommen vorangekündigt hätte, da waren seine Rachegelüste dahin. Der hellenistische Einfluss der Philosophie Platons und des Aristoteles begann auf die Denkweise der Juden Einfluss zu nehmen.

 

In der heutigen Zeit sind es die Griechen, die Europa und seine Einheitswährung den EURO durch ihre überbordende Staatsverschuldung fast aus den Angeln heben und noch viele Nachbeben sind zu erwarten. Die dadurch herbeigeführte Schwächung des Nordatlantik-Bündnisses und damit des „Südkönigs“ ermuntert den an Ölvorkommen reichen „Nordkönig“ sich auf die letzte grosse Auseinandersetzung vorzubereiten! Andererseits versucht der „Südkönig“ durch Stärkung der Frauen in muslimischen Ländern die Gewaltherrscher aus ihren Positionen zu vertreiben und ein schwächliches demokratisches System einzurichten, wo er Mehrheiten durch Lobbyisten zu beeinflussen hofft, um so seinen Interessen zu dienen.

 

Wir dürfen nicht verkennen, dass alles heutige Geschehen seinen Ursache in früheren geschichtlichen Ereignissen hat und Jehovas Vorhersagen diese Dinge Jahrtausende im Voraus offengelegt haben! Dies wiederum gibt uns Gewähr auf Sein Wort zu vertrauen und uns keinem jener „wilden Tiere“ auszuliefern!

 

8.4.6          Das „furcheinflössende wilde Tier“, das römische Imperium wird zum Anglo-Amerikanischen zweihörnigen „wilden Tier“ der Offenbarung

 

8.4.6.1        Das letzte, „furchteinflössende wilde Tier“ und das von ihm herauswachsende „kleine Horn das grösser wurde“

 

 

 

 

(Daniel 7:7-8)  Nach diesem schaute ich in den Visionen der Nacht weiter, und siehe da, ein viertes Tier, furchteinflößend und schrecklich und ungewöhnlich stark. Und es hatte große Zähne aus Eisen. Es verzehrte und zermalmte, und was übrig war, trat es mit seinen Füßen nieder. Und es war verschieden von all den [anderen] Tieren, die vor ihm waren, und es hatte zehn Hörner. 8 Ich betrachtete die Hörner weiter, und siehe, ein anderes Horn, ein kleines, stieg zwischen ihnen auf, und da waren drei von den ersten Hörnern, die vor ihm ausgerissen wurden. Und siehe, da waren Augen wie die Augen eines Menschen an diesem Horn, und da war ein Maul, das großtönende Dinge redete.

 

 

8.4.6.2           Die letzte Weltmacht am Tag von Gottes Gericht über die ganze Erde

 

Hesekiel sah in einer Vision den Wagen Jehovas mit seinen feurigen vier Rädern die innerhalb von vier Rädern waren. Daniel schaut etwas ähnliches, diesmal aber in Verbindung mit Gottes Endgericht

 

(Daniel 7:9-10)  Ich schaute weiter, bis Throne aufgestellt wurden und der Alte an Tagen sich setzte. Seine Kleidung war so weiß wie Schnee, und das Haar seines Hauptes war wie reine Wolle. Sein Thron waren Feuerflammen, dessen Räder waren brennendes Feuer. 10 Da war ein Feuerstrom, der floß und von [der Stelle] vor ihm ausging. Da waren tausend Tausende, die ihm ständig Dienst leisteten, und zehntausend mal zehntausend, die fortwährend direkt vor ihm standen. Das Gericht setzte sich, und Bücher wurden geöffnet.

 

Es geht um den Gerichtstag in der Endzeit! Die letzte Weltmacht, der „König des Südens“, das „kleine Horn“ das gross geworden ist oder wie es Johannes in der Offenbarung sieht und ganz ähnlich beschreibt, das zweihörnige „wilde Tier“ das wie ein „Lamm“ ist, sich christlich gibt aber lästerliche Dinge redet. Beide Ereignisse sind identisch auf der Zeitachse und beide Akteure sind ebenso miteinander identisch. Die Symbolik mag wechseln, der Auftreten bleibt dasselbe!

 

(Offenbarung 13:11-13)  Und ich sah ein anderes wildes Tier aus der Erde aufsteigen, und es hatte zwei Hörner gleich einem Lamm, doch begann es zu reden wie ein Drache. 12 Und es übt die ganze Gewalt des ersten [[siebenköpfigen]] wilden Tieres vor dessen Augen aus. Und es veranlaßt, daß die Erde und die, die darauf wohnen, das erste wilde Tier [[(die UNO)]] anbeten, das von seinem Todesstreich [[des siebten Kopfes]] geheilt worden war. 13 Und es tut große Zeichen, so daß es vor den Augen der Menschen sogar Feuer vom Himmel zur Erde herabkommen läßt.

 

Laut Daniel und laut Johannes befeindet Anglo-Amerika auf Anleitung des Drachens hin all jene, die kein Kennzeichen an der Stirn oder Hand haben: „Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, um Krieg zu führen mit den Übriggebliebenen ihres Samens, die die Gebote Gottes halten und das Werk des Zeugnisgebens für Jesus innehaben.“ (Off 12:17)

 

Daniel sieht nun das Resultat dessen, dass Gott Gericht hält und durch Michael als „Reiter auf dem weissen Pferd“ in Harmagedon eingreifen wird und es in Harmagedon im Feuersee vernichtet!

 

(Daniel 7:11-14)  Ich schaute weiter zur selben Zeit wegen des Schalls der großtönenden Worte, die das Horn redete; ich schaute weiter, bis das Tier [[(das vierte, furchteinflössende: Anglo-Amerika)]] getötet und sein Leib vernichtet war und es dem brennenden Feuer hingegeben wurde. 12 Was aber die übrigen der Tiere betrifft, ihre Herrschaft wurde weggenommen, und es wurde ihnen eine Verlängerung des Lebens für eine Zeit und einen Zeitabschnitt gewährt.

13 Ich schaute weiter in den Visionen der Nacht, und siehe da, mit den Wolken des Himmels kam gerade einer wie ein Menschensohn; und er erlangte Zutritt zu dem Alten an Tagen, und man brachte ihn nahe heran, ja vor IHN. 14 Und ihm wurde Herrschaft und Würde und Königtum gegeben, damit die Völker, Völkerschaften und Sprachen alle ihm dienen sollten. Seine Herrschaft ist eine auf unabsehbare Zeit dauernde Herrschaft, die nicht vergehen wird, und sein Königreich eines, das nicht zugrunde gerichtet werden wird.

 

Vom Gerichtstag Gottes [B2] an bis Harmagedon sind es etwas weniger als zwei Jahre! „Eine Zeit“ entspricht doch biblisch einem Jahr und ein „Zeitabschnitt“ ist weniger als ein Jahr. Jehova rechnet offenbar oft mit den Zeitabschnitten zwischen seinen Festzeiten! Was in Vers 13 und 14 beschrieben wird scheint, wenn es die logische Fortsetzung betrifft die Zeit nach Harmagedon zu betreffen, wo Jesus dem Vater, der mit dem „Jerusalem droben“ inzwischen zur Erde herabgekommen ist das aufgerichtete „Königreich für Israel“, das „Israel Gottes“ die „königliche Priesterschaft“ übergibt und nun von Jehova vollkommen zur Herrschaft darüber autorisiert ist!

 

(Offenbarung 19:19-21)  Und ich sah das wilde Tier und die Könige der Erde und ihre Heere versammelt, um Krieg zu führen mit dem, der auf dem Pferd sitzt, und mit seinem Heer. 20 Und das wilde Tier wurde gefaßt und mit ihm der falsche Prophet, der vor ihm die Zeichen tat, durch die er die irreführte, welche das Kennzeichen des wilden Tieres empfingen, und die, die seinem Bild Anbetung darbringen. Noch lebendig wurden sie beide in den Feuersee geschleudert, der mit Schwefel brennt. 21 Die übrigen aber wurden mit dem langen Schwert getötet, das aus dem Mund dessen hervorging, der auf dem Pferd saß. Und alle Vögel wurden von ihren Fleischteilen gesättigt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

8.4.6.3        Die „wilden Tiere“ in den Visionen Daniels und ihre Verbindung zur Endzeit

 

Es ist unmöglich die „wilden Tiere“ der Endzeit zu identifizieren ohne vorab jene im Bibelbuch Daniel geklärt zu haben! Als der Engel Gabriel dem gealterten Daniel in verschiedenen Visionen „wilde Tiere“ zeigte und wie sie an seinem Volk Israel handeln würden war er sehr erschreckt und bat den Engel zu erklären, was diese bedeuten würden.

 

(Daniel 7:15-20)  Was mich, Daniel, betrifft, mein Geist war deswegen in [mir] bekümmert, und die Visionen meines Hauptes, sie begannen mich zu erschrecken. 16 Ich ging nahe an einen der Dastehenden heran, um von ihm zuverlässige Auskunft über all dies zu erbitten. Und er sprach zu mir, während er fortfuhr, mir die wahre Deutung der Dinge bekanntzugeben:

17 ‚Was diese riesigen Tiere betrifft, weil es vier sind: Es sind vier Könige, die von der Erde aufstehen werden. 18 Aber die Heiligen des Allerhöchsten werden das Königreich empfangen, und sie werden von dem Königreich Besitz nehmen bis auf unabsehbare Zeit [[auf ewige]], ja für unabsehbare Zeit [[auf ewig]] auf unabsehbare Zeiten [[auf Ewigkeiten]].‘

19 Dann begehrte ich, mich über das vierte Tier zu vergewissern, das sich als verschieden von allen anderen erwies, als außerordentlich fürchterlich, dessen Zähne aus Eisen waren und dessen Klauen aus Kupfer waren, das verzehrte [und] zermalmte und das sogar das, was übrig war, mit seinen Füßen niedertrat, 20 und über die zehn Hörner, die auf seinem Haupt waren, und das andere [Horn], das aufstieg und vor dem drei fielen, ja jenes Horn, das Augen hatte und ein Maul, das großtönende Dinge redete, und seine Erscheinung war größer als die seiner Genossen.

 

Obwohl diese vier Tiere nacheinander Macht über Israel ausüben würden zeigte Jehova Daniel, dass schlussendlich die „Heiligen des allerhöchsten“ das Königreich empfangen werden. Die Frage ist natürlich welches Königreich wer empfangen wird? Wer jene „Heiligen des Allerhöchsten“ sein würden war zu jenem Zeitpunkt ein Geheimnis! Erst als Jesus gekommen war und seinen Aposteln bestätigte, dass sie die von Gott Auserwählten und Bestätigten wären war dieser Punkt geklärt:

 

(Lukas 12:32-34)  Fürchte dich nicht, du kleine Herde, denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Königreich zu geben. 33 Verkauft die Dinge, die euch gehören, und gebt Gaben der Barmherzigkeit. Macht euch Geldbeutel, die sich nicht abnutzen, einen unerschöpflichen Schatz in den Himmeln, wo kein Dieb hinkommt und keine Motte verzehrt. 34 Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein.

 

Damit bleibt aber noch die zweite Frage offen, welches Königreich gemeint sei? Was Jesus bestätigte war, dass die Apostel das Königreich erhalten würden, welches Jesus zum Vorsteher hat, nämlich das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“. Dieses allerdings kann nicht identisch sein mit dem „Königreich der Himmel“, weil Jesus ja die Apostel lehrte und wir bis heute bitten, „Dein Reich komme“! Wir müssen somit hier einen klaren Unterschied machen. Paulus bestätigte im Brief an die Kolosser, dass jene Christen inzwischen Aufnahme in jenes Königreich des Christus gefunden hatten, dem die Apostel als Vorsteher dienten und die während ihrer Lebzeit alle gewichtigen organisatorischen Punkte erläutert hatten.

 

(Kolosser 1:13-14)  Er hat uns von der Gewalt der Finsternis befreit und uns in das Königreich des Sohnes seiner Liebe versetzt, 14 durch den wir unsere Befreiung durch Lösegeld haben, die Vergebung unserer Sünden.

 

Nach dem Tod der Apostel blieb Jesus in seinem Reich natürlich weiterhin König und hatte doch allen Glaubenden Jüngern versprochen, dass bis zum Abschluss des Systems er bei ihnen verweilen würde. Da die Apostel in der Frühauferstehung wiederkommen werden und sie zu Lebzeiten alles aufgezeichnet hatten was Gott durch seinen „heiligen Geist“ () oder „den Engel Jehovas“ () instruiert hatte brauchte weder Jesus noch die Apostel einen Stellvertreter! Jeder Jünger und jede Hausversammlung des ersten Jahrhunderts wussten exakt, was zu tun war! Sie sollten inmitten der Nationen wie friedvolle „Inseln“ () wirken und mitten unter den Nationen Gottes GESETZ aufrichten (Rö 3:31).

 

Da Paulus uns weitere Informationen im Brief an die Philipper liefert, indem er von seiner eigenen „Früh-Auferstehung“ (gr: exanástasin) spricht, ein Wort das nur einmal in der Bibel vorkommt, so galt es herauszufinden wann denn diese Früh-Auferstehung zu erwarten sei!

 

(Philipper 3:8-11)  Um seinetwillen habe ich den Verlust aller Dinge erlitten, und ich betrachte sie als eine Menge Kehricht, damit ich Christus gewinne 9 und in Gemeinschaft mit ihm erfunden werde, indem ich nicht meine eigene Gerechtigkeit habe, die aus Gesetz kommt, sondern die, die durch Glauben an Christus kommt, die Gerechtigkeit, die aufgrund des Glaubens aus Gott stammt, 10 um ihn zu erkennen und die Kraft seiner Auferstehung und [die] Teilhaberschaft an seinen Leiden, indem ich mich einem Tod gleich dem seinigen unterziehe, 11 [um zu sehen,] ob ich auf irgendeine Weise zu der Früh-Auferstehung von den Toten gelangen könnte.

 

Da Paulus von der Gemeinschaft mit Christus redet, muss Jesu Wiederkehr zur Erde gemeint sein. Die „Früh-Auferstehung muss zudem zeitlich vor der „Erstauferstehung“ sein, was nur einen wirklich sinnvollen Termin ergibt [B1], wenn Jesus erstmals zur Erde zurückkehrt, um das „Königreich der Himmel“ hier auf der Erde aufzurichten!

 

(Offenbarung 12:5-6)  Und sie gebar einen Sohn, einen Männlichen, der alle Nationen mit eisernem Stab hüten soll. Und ihr Kind [[(Jesus)]] wurde entrückt zu Gott und zu seinem Thron. 6 Und die Frau [[(die frühauferstandenen Apostel)]] floh in die Wildnis, wo sie eine von Gott bereitete Stätte hat, damit man sie dort tausendzweihundertsechzig Tage ernähre.

 

Natürlich ist dies keine physische Geburt, die „himmlische Frau“ sind doch Engel, die Geburtshelfer bei der Aufrichtung von Gottes Königreich spielen! Der „männliche Sohn“ ist Jesus selbst und er wurde nachdem er die erste Aufgabe auf der Erde erfüllt hatte erneut zurück in den Himmel entrückt, wo er als Michael und „Reiter auf dem weissen Pferd“ die Dinge der Engel lenken muss! (Off 12:7; 19:11-16)

 

Die „Geburt der neuen Nation“ erfolgt dadurch, dass diese Frühauferstehung der Apostel durch Jesus erfolgt (1.Kor 15:20, 21) [B1] und daraufhin „die Frau“, Jesu „Braut“ in die Wildnis flieht, wo sie für 1260 Tage ernährt werden [C2]. Dort wird auch die „Hochzeit des Lammes“ (Off 19:7) sein, wo die Apostel nun wie Jesus es ihnen versprochen hatte als „Frau des Lammes“ ihre zwölf Throne besteigen dürfen, um an der Versiegelung des Überrests Teil zu haben (Off 7:1-8). Jesus übergibt ihnen die am Gerichtstag zu seiner Rechten gestellten „Schafe“, die der Vater bestimmt hat! 

 

(Daniel 7:21-22)  Ich schaute weiter, wie gerade jenes Horn Krieg gegen die Heiligen führte, und es gewann die Oberhand über sie, 22 bis der Alte an Tagen kam und das Recht selbst zugunsten der Heiligen des Allerhöchsten gegeben wurde und die bestimmte Zeit herankam, da die Heiligen das Königreich selbst in Besitz nahmen.

 

Das „kleine Horn“ Anglo-Amerika führt Krieg gegen all jene, die es ablehnen das „wilde Tier“ und sein „Bild“ anzubeten! Damit nur erhalten sie das „Kennzeichen des wilden Tieres“ das es ihnen ermöglicht Handel zu treiben. Die Christenheit liegt der letzten Weltmacht zu Füssen und hofft auf die politischen und religiösen Mächte zur Lösung der immer unüberschaubareren Probleme (Off 13:14-18).

 

Deutlich erklärt der Engel Gabriel, dass diese Dinge während der Herrschaft des vierten „wilden Tieres“ und da gegen Ende der Herrschaft des „kleinen Hornes, das immer grösser wurde“, also der Doppelweltmacht Anglo-Amerika geschehen wird. Die Informationen von Daniel und Johannes ergänzen sich harmonisch! Ohne Kenntnis der Aussagen des ersten Propheten sind jene des zweiten nicht zu verstehen!

 

image005 (Daniel 7:22-26)  Dies ist, was er sprach: ‚Was das vierte Tier betrifft, es gibt ein viertes Königreich, das schließlich auf der Erde sein wird, das von all den [anderen] Königreichen verschieden sein wird; und es wird die ganze Erde verzehren und wird sie zertreten und sie zermalmen. 24 Und was die zehn Hörner [[(alle Nationen die aus Rom hervorgegangen sind)]] betrifft, aus jenem Königreich werden zehn Könige aufstehen; und noch ein anderer wird nach ihnen aufstehen, und er selbst wird von den ersten verschieden sein, und drei Könige wird er erniedrigen [[Spanien, Holland, Frankreich]]. 25 Und er wird sogar Worte gegen den Höchsten reden, und die Heiligen des Allerhöchsten wird er andauernd befehden. Und er wird beabsichtigen, Zeiten und Gesetz zu ändern, und sie werden für eine Zeit und Zeiten und eine halbe Zeit in seine Hand gegeben werden. 26 Und das Gericht selbst setzte sich dann, und seine eigene Herrschaft nahm man schließlich weg, um [ihn] zu vertilgen und [ihn] gänzlich zu vernichten.

 

Gott Jehova, „der alte an Tagen“ hält über die ganze Erde durch Jesus Gericht, der die „Schafe von den Böcken“ trennen muss, jenen die hörten und handelten kommen auf seine rechte Seite, die welche es ablehnten auf die linke Seite „zur ewigen Abschneidung“!

 

Nachdem die Apostel sich nach der „Hochzeit des Lammes“ auf ihre zwölf Richterthrone gesetzt hatten surften sie mit Jesus die Versiegelung des Überrests vornehmen, bis die Vollzahl der 144.000 erreicht war.  Mit der Versiegelung des Letzten der 144.000 künftigen Priesterkönige ist das „Volk der Heiligen des Allerhöchsten“ bereit! Es gilt für sie noch die Erstauferstehung jener abzuwarten, welche unter dem Altar sind, deren Blut zum Vater um gerechtes Gericht schrie:

 

(Offenbarung 6:9-11)  Und als es das fünfte Siegel öffnete, sah ich unter dem Altar die Seelen derer, die wegen des Wortes Gottes und wegen des Zeugniswerkes, das sie innegehabt hatten, hingeschlachtet worden waren. 10 Und sie riefen mit lauter Stimme und sprachen: „Bis wann, Souveräner Herr, heiliger und wahrhaftiger, hältst du dich davon zurück, zu richten und unser Blut an denen zu rächen, die auf der Erde wohnen? 11 Und es wurde jedem von ihnen ein weißes langes Gewand gegeben, und es wurde ihnen gesagt, noch eine kleine Weile zu ruhen, bis auch die Zahl ihrer Mitsklaven und ihrer Brüder voll wäre, die daran waren, getötet zu werden, so wie auch sie [getötet worden waren].

 

Die „wilden Tiere“, insbesondere die letzte Weltmacht Anglo-Amerika hatte eine Verfolgungswelle all jener gestartet, welche kein „Kennzeichen“ trugen, keine Eintragung als Kult oder Religion in die öffentlichen Register hatten und „die Gebote Gottes halten und das Werk des Zeugnisgebens für Jesus innehaben“ (Off 12:17). Beachten wir, dass Johannes schreibt, dass jene für ihren König und Hohepriester Jesus zeugen, also nicht „Zeugen Jehovas“ sind! Zeugnis für Jesus abzulegen bedeutet auch den Vater anzuerkennen, das eine ist fest mit dem zweiten verbunden!

 

Erst nachdem Jesus als „Reiter auf dem weissen Pferd“ die Nationen in Harmagedon besiegt hat und alle „Böcke“ die Strafe durch das lange Schwert aus Jesu Mund erlitten haben folgt dreissig Tage später die angekündigte Erstauferstehung der Toten [Bb]. Mit der Versiegelung des Letzten der 144.000 künftigen Priesterkönige ist das „Volk der Heiligen des Allerhöchsten“ bereit, um mit denen vereint zu werden, deren „weisse lange Kleider“ zuvor bereitgestellt wurden! Jesus selbst, der „mit den Wolken des Himmels“ zur Erde zurückkehrt (Apg 1:10, 11; Off 1:7) und von den Aposteln, vereint mit dem Überrest sehnlich erwartet wird! Es ist der Tag der „letzten Posaune“, wie Paulus es ankündigte, der 1.Tischri, der Tag des Trompetenfestes! Alle die an Gottes viertem Gebot, der Sabbatverordnung festhielten kannten diese Dinge! Damit wird das Zusammenrufen der Auserwählten hin zu den Aposteln ihren Höhepunkt erreichen!

 

 (Daniel 7:27)  Und das Königreich und die Herrschaft und die Größe der Königreiche unter allen Himmeln wurden dem Volk der Heiligen des Allerhöchsten gegeben. Ihr Königreich ist ein auf unabsehbare Zeit dauerndes Königreich, und alle Herrschaften werden selbst ihnen dienen und gehorchen.‘

 

Bevor Jesus ihnen ihre Anteile an den Königreichen geben kann müssen diese zuvor von den alten Herrschern befreit worden sein! Genau dies hatte Paulus im Brief an die Korinther angekündigt, wo er die Details der Auferstehung im Fleische der unterschiedlichen Rangordnung erklärt!

 

(1. Korinther 15:24)  Als nächstes das Ende, wenn er seinem Gott und Vater das Königreich übergibt, wenn er Regierungen von aller Art und alle Gewalt und Macht zunichte gemacht hat.

 

Erst nachdem Jesus aber die ganze Gruppe der 144.000 eingeweiht hat übergibt er einem jeden seinen Anteil am „Königreich der Himmel“. Jedes Teilkönigreich ist ein Teil der ersten „neuen Himmel“. Gemeinsam übergibt sie Jesus auf dem Berg Zion dem Vater, nachdem dieser sich als Anwesend allen versammelten Menschen aus allen Nationen und Völkern kund macht! Die „grosse Volksmenge“ wird nun staunend die „Vollendung des heiligen Geheimnis“ sehen, wer schlussendlich durch Gott und Christus die Erde in Gerechtigkeit beherrschen wird, wenn sie von allen „wilden Tieren“ gereinigt sein wird:

 

(Offenbarung 21:1-8)  Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der frühere Himmel und die frühere Erde waren vergangen, und das Meer ist nicht mehr. 2 Ich sah auch die heilige Stadt, das Neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitgemacht wie eine für ihren Mann geschmückte Braut. 3 Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. 4 Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.“

5 Und der, der auf dem Thron saß, sprach: Siehe! Ich mache alle Dinge neu.“ Auch sagt er: Schreibe, denn diese Worte sind zuverlässig und wahr.“ 6 Und er sprach zu mir: „Sie sind geschehen! Ich bin das Ạlpha und das Ọmega, der Anfang und das Ende. Wen dürstet, dem will ich kostenfrei vom Quell des Wassers des Lebens geben. 7 Wer siegt, wird diese Dinge erben, und ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein. 8 Was aber die Feiglinge und die Ungläubigen und die betrifft, die zufolge ihrer Unsauberkeit abscheulich sind, und Mörder und Hurer und solche, die Spiritismus ausüben, und Götzendiener und alle Lügner, ihr Teil wird in dem See sein, der mit Feuer und Schwefel brennt. Das bedeutet den zweiten Tod.“

 

Damit „der Tod nicht mehr sein“ kann muss zu jenem Zeitpunkt des Beginns des grossen Festes Jehovas der Einsammlungen aus allen Völkern die von Paulus deutlich angekündigte „Umwandlung in einem Nu“ folgen! Was wäre dazu geeigneter als dies in Anwesenheit des grossen Königs als Lohn für treues Ausharren der Sieger im Widerstand gegen Satan und dessen „Samen der Schlange“ allen erdenweit an jenem Tag Versammelten zukommen zu lassen? Beachten wir, dass Jehova die „grosse Volksmenge“ erst jetzt als „Söhne und Töchter“ anerkennt, weil sie wie Adam ursprünglich nun in vollkommenem Zustand sind!

 

(1. Korinther 15:50-57)  Indes sage ich dies, Brüder, daß Fleisch und Blut Gottes Königreich nicht erben können, noch erbt die Verweslichkeit die Unverweslichkeit. 51 Seht, ich sage euch ein heiliges Geheimnis: Wir werden nicht alle [im Tod] entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden, 52 in einem Nu, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune. Denn die Posaune wird erschallen, und die Toten werden auferweckt werden unverweslich, und wir werden verwandelt werden. 53 Denn das, was verweslich ist, muß Unverweslichkeit anziehen, und das, was sterblich ist, muß Unsterblichkeit anziehen. 54 Wenn aber [dieses Verwesliche Unverweslichkeit anzieht und] dieses Sterbliche Unsterblichkeit anzieht, dann wird sich das Wort erfüllen, das geschrieben steht: „Der Tod ist für immer verschlungen.“ 55 „Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?“ 56 Der Stachel, der den Tod verursacht, ist die Sünde, die Kraft der Sünde aber ist das GESETZ. 57 Gott aber sei Dank, denn er gibt uns den Sieg durch unseren Herrn Jesus Christus!

 

Um die tausend Jahre mit Jesus herrschen zu können ist doch Unsterblichkeit Voraussetzung! Erst die Umwandlung macht auch das „Israel Gottes“, die Priesterkönige bereit dazu ihr Amt wirklich auszuüben, das „Königreich zu erben“, nachdem die Erblasser, die Mächtigen der „alten Himmel“ alle vergangen sind. Das ist keine Verwandlung hin zu einem Geistwesen, wie die Mystiker innerhalb christlicher Kirchen dies behaupten, sondern exakt das Gegenteil dessen, was Adam und Eva beim Hinauswurf aus dem Paradies widerfuhr! Sie wurden sterblich und dem Alterungsprozess und der Verweslichkeit als Strafe unterworfen! Als Siegespreis all jener die Gott trotz Anfeindungen und Verführung Satans Treue gezeigt haben folgt die Umwandlung zur Unsterblichkeit! Wahrlich ein Sieg und der Tod verliert den Stachel, die Angst die er uns bereitete, das Gift, das uns der Sterblichkeit unterwarf!

 

 

8.4.7          Daniel Kapitel 8: Der zweihörnige Widder und der Ziegenbock; Die „Übertretung die Verwüstung verursacht“

 

8.4.7.1        Daniel sieht in einer Vision wie der zweihörnige Widder alle „wilden Tiere“ niederwarf

 

Durch eine getrennte Vision sieht Daniel später weitere Details, welche die beiden Mächte Medo-Persien, dargestellt als ein „zweihörniger Widder“ und sein späterer Herausforderer, der einhörnige „haarige Ziegenbock“, der für Alexander den Grossen und sein mazedonisches Reich steht.  

 

In den Prophezeiungen Daniels nimmt der „zweihörnige Widder“ eine besondere Stellung ein. Das eine Horn war höher als das andere und kam später hoch. Es ging um die Vorherrschaft des Persers Cyrus des Grossen, der 550 v.u.Z., elf Jahre vor der Eroberung Babylons die Herrschaft der Meder unter Astyages unterworfen hatte aber jenes stolze Volk der Meder nun an Macht etwas geringeren Partner in seinem Reich einordnete. Darius dem Meder, dem zweiten „Horn“ gab Cyrus nach der Eroberung der Stadt Babylon im Jahre 539 v.u.Z. einen Teil des babylonischen Reiches, einschliesslich der Hauptstadt Babylon. Von dort herrschte die Dynastie des Darius. Damit begann die arische Weltherrschaft, die mit Sems Sohn Japhet in Verbindung steht. Unter Cyrus wurde das Volk Daniels befreit und durfte nach Jerusalem zurückkehren und dort den Tempel, und später die Stadtmauern neu aufrichten.

 

Innerhalb der Vision macht der Engel Daniel auf etwas Besonderes aufmerksam. Er sagte zu ihm:  „Siehe, ich lasse dich wissen, was im Schlußteil der Strafankündigung geschehen wird, denn es ist für die bestimmte Zeit des Endes.“ Wir sollten somit unsere Aufmerksamkeit diesem Thema besonders widmen. Bedenken wir, dass Hitler und das Dritte Reich sich für die Arier einsetzten, indo-persischen Abkömmlingen und in ganz besonderer Weise die zerstreuten Juden zu zerstören suchten. Dabei waren auch alle Christen besonderer Unterdrückung ausgesetzt, die weiterhin „… die die Gebote Gottes halten und das Werk des Zeugnisgebens für Jesus innehaben“.

 

Am Ende der Macht Babylons, kurz vor deren Untergang hatte Daniel erneut Visionen, die wir mit den übrigen verbinden müssen um das vollständige Teilbild innerhalb des Gesamtbildes zu erhalten!

 

image044*** Rbi8  Daniel 8:1-4 ***

Im dritten Jahr des Königtums Belsazars, des Königs, da erschien mir eine Vision, ja mir, Daniel, nach derjenigen, die mir zu Beginn erschienen war. 2 Und ich begann in der Vision zu sehen; und es geschah, während ich sah, daß ich in Susa, der Burg, war, die in Elam, dem Gerichtsbezirk, ist; und ich sah dann in der Vision, und ich selbst befand mich am Wasserlauf des Ulai. 3 Als ich meine Augen erhob, da sah ich, und siehe, ein Widder, der vor dem Wasserlauf stand, und er hatte zwei Hörner. Und die beiden Hörner waren hoch, aber das eine war höher als das andere, und das höhere kam nachher empor. 4 Und ich sah den Widder gegen Westen und gegen Norden und gegen Süden stoßen, und keine wilden Tiere hielten vor ihm stand, und da war niemand, der irgendwie aus seiner Hand befreit hätte. Und er tat nach seinem Willen, und er tat sehr groß.

 

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/8/84/Mohammad-reza-shah.jpg/220px-Mohammad-reza-shah.jpgWir sollen den „Anfang und das Ende“ betrachten und miteinander in Verbindung bringen, erwähnt die Schrift! Diese Charakteristik des „sehr grossen“ Auftretens kennen wir schon vom persischen Schah Pahlewi und  sehen wir heute erneut im Mullah-Staat des Iran und seines Präsidenten Ahmadinedschad! Der Shah von Persien, Mohammad Reza Pahlewi (1919-1979) beabsichtigte nach einem grossen Fest in Persepolis zur 2500 jährigen Gründung der Stadt und iranischer Monarchie die Grösse des früheren Reiches erneut aufleuchten zu lassen. Am Grab des Cyrus hob er dessen Verdienste hervor.  Er war der letzte Herrscher auf dem Pfauenthron. Er wurde durch den Ayatollah Chomeini und die  Islamischen Revolutionsgarden aus dem Land verdrängt.

 

Der Kampf um die Macht im Iran zwischen der linken bürgerlichen Opposition der Nationalen Front, den marxistisch-leninisten Gruppierungen, den Maoisten und den marxistischen Islamisten hatte begonnen. Chomeini sollte sie alle zur Seite schieben und eine Herrschaft der islamischen Rechtsgelehrten (Velayat-e Faqih), die Islamische Republik Iran, errichten. [5]

 

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/c/c0/NIXONSandshah.gif/220px-NIXONSandshah.gifAls einen der Hauptfehler des Shahs sah man seine Art „… er tat nach seinem Willen, und er tat sehr groß.“ Seine Bindung an den Westen, den „Südkönig“ und Aufrüstung unter Nixon zum Alliierten im Nahen Osten wurde im Kalten Krieg vom „Nordkönig“, der kommunistischen UdSSR unterlaufen und durch Subversion unterhöhlt. Dabei ging er an der muslimischen Charakteristik der einfachen Bevölkerung Irans vorbei, was schon zuvor sein Vorgänger Fazllolah Nuri in der konstitutionellen Revolution von 1906 beschrieben hatte:

 

„Die konstitutionelle Bewegung hat die Worte Freiheit und Gleichheit auf die Fahnen geschrieben. Diese beiden Forderungen widersprechen dem Islam. Der Islam verlangt Gehorsam und nicht Freiheit, Ungleichheit und nicht Egalität […] Was ich will, ist ein islamisches Parlament, das kein Gesetz verabschiedet, dessen Inhalt nicht mit den Gesetzen des Koran übereinstimmt.“

 

Damit ist der Islam und seine Scharia dem Christentum heute weit überlegen, das sich nicht darum schert, ob irgendwelche erlassenen Gesetzte im Einklang mit Gottes GESETZ sei oder ihm diametral widersprechen! Die muslimischen religiösen Führer strebten unerbittlich die Vorherrschaft im Reiche an und erlangten diese mit der Rückkehr des Ayatollah Chomeini aus dem französischen Exil schlussendlich. Als nächstes streben dieselben Köpfe der früheren „Magier Persiens“ nun in Form der Ayatollahs erneute Weltherrschaft an!

 

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/6/6c/Mahmoud_Ahmadinejad_2009.jpg/220px-Mahmoud_Ahmadinejad_2009.jpgHeute sehen wir erneut im Mullah-Staat des Iran und seines Präsidenten Ahmadinedschad dieselbe Form des Handelns des „zweihörnigen Widders“: „… es tat nach seinem Willen, und er tat sehr groß! Erneut bildet die Religion zentrales Thema jenes Staates. Er will nach allen Windrichtungen stossen! Selbst Attentate im fernen Buenos Aires gegen das israelische Konsulat und die AMIA, das jüdische Sozialwerk sollen auf Rechnung Irans gehen. „Wilde Tiere“ die mit ihren Hörnern dahin stossen, wo es ihnen gefällt!

 

Während der ersten Herrschaft Medo-Persiens von etwa fünfzig Jahren gab es keine gleichwertiges „wildes Tier“, das sich gegen deren Herrschaft hätte erheben können! Heute rühmt sich der iranische Präsident, dass jeder der seine Nation angreifen würde vernichtet werde. Er fordert nicht nur Israel heraus, sondern den ganzen „ungläubigen“ Westen, insbesondere Anglo-Amerika! Er droht mit Mittelstreckenraketen Jerusalem zu erreichen und Massenvernichtungswaffen zu besitzen! An Eroberungsgelüsten fehlt es nicht und der Krieg Irans gegen Irak (19) zeigte, dass das Land militärische Stärke entwickelt hatte und vom „Nordkönig“ Russland unterstützt wird.

 

Indem Cyrus 496 v.u.Z. von „Sonnenaufgang her“ den Bosporus überquerte und Thrakien mit seiner Hauptstadt Byzanz eroberte wurde die Grenze im Norden und Westen erweitert. Danach eroberte er auch Mazedonien. Jesaja hatte über Cyrus angekündigt:

 

 (Jesaja 46:8-11)  Gedenkt dessen, damit ihr Mut fassen mögt. Nehmt es zu Herzen, ihr Übertreter. 9 Gedenkt der ersten Dinge von langer Zeit her, daß ich der Göttliche bin, und da ist kein anderer Gott noch irgendeiner wie ich; 10 der von Anfang an den Ausgang kundtut und von alters her die Dinge, die nicht getan worden sind; der spricht: ‚Mein eigener Beschluß wird bestehen, und alles, was mir gefällt, werde ich tun‘; 11 der vom Sonnenaufgang her einen Raubvogel ruft, aus fernem Land den Mann, der meinen Beschluß vollziehen soll. Ich habe [es] ja geredet; ich werde es auch herbeiführen. Ich habe [es] gebildet, ich werde es auch tun.

 

Ein anderer Ausdruck im Repertoire der „wilden Tiere“ ist der Ausdruck „Raubvogel“, der auf Cyrus zielt. Er hörte auf Daniel und liess Israel aus babylonischer Sklaverei auf den Tag genau nach siebzig Jahren des Exils frei! Jesajas Vorhersagen wurden ihm wahrscheinlich durch Daniel gezeigt und der Sieg über die Stadt Babylon dem Gott Israels zugeordnet, der doch mehr als zwei Jahrhunderte zuvor angekündet hatte, dass die kupfernen Tore für die Eroberer offen sein würden. Ob die Juden dies veranlasst oder getan hatten schreibt Daniel nicht. Dass sie Gottes Willen in allem ausführen sollten und Daniel in jener Nacht Belsazar das MEINE-MEINE-TEKEL-PASIN erklärte deutet auf solche Zusammenhänge hin! 

 

König Kambyses der auf dem Thron des Cyrus folgte erweiterte das Reich gegen Westen hin, und eroberte Ägypten und Libyen. Die heutigen Umstürze in Ägypten und Libyen werden u.a. auch durch Kräfte aus dem Iran gefördert. 

 

Unter der folgenden Herrschaft Darius I. Hyspases, der Grosse genannt war der herausragendste Herrscher Persiens. Er liess sich „König der Könige“ nennen (Es 7:12) was schon zuvor der Titel Nebukadnezars war (Hes 26:7; Da 2:37). Wir erinnern uns, dass dies seit Beginn der Titel Jehovas war und dann auch des Christus, ab seiner Erhöhung über seine Feinde! Dies scheint einer der Gründe zu sein, dass die Wut seiner Gegner noch überschäumender wird! Johannes erklärt hierzu in der Offenbarung:

 

(Offenbarung 17:12-14)  Und die zehn Hörner, die du sahst, bedeuten zehn Könige, die noch kein Königtum empfangen haben, aber sie empfangen Gewalt wie Könige für eine Stunde mit dem wilden Tier. 13 Diese haben einen Gedanken, und so geben sie ihre Macht und Gewalt dem wilden Tier [[mit den sieben Köpfen (UNO)]]. 14 Diese werden mit dem Lamm [[(in Harmagedon)]] kämpfen, doch wird das Lamm sie besiegen, weil es Herr der Herren und König der Könige ist. Auch die mit ihm Berufenen und Auserwählten und Treuen [werden das tun].“

 

Erneut gibt göttliche Prophetie Anweisung an jene, welche auf den Höchsten der Könige achten! Keiner der darauf hört, wird die Seite der „wilden Tiere“, der „zehn Hörner“ oder der UNO und ihrer Nationen einnehmen, sondern sich wie Daniel trotz des Exils fest an den einen Gott halten!

 

Die Herrschaft des Darius des Grossen Hyspases begann mit dem Mord am Magier Gaumata, der für kurze Zeit Usurpator des Thrones gewesen sein soll, während Kambyses auf dem Ägyptenfeldzug war und auf der Heimreise einem Unfall erlag. Danach warf er die Aufstände im Reich mit starker Hand nieder. Darius I. war Gründer der neuen Hauptstadt Persepolis.

 

Ein Vergleich zum Geschehen heute in Syrien ist angebracht, das ja Teil des Medo-Persischen Reiches war und Präsident Asad jeden Volksprotest gegen dessen „tierische“ Gewaltherrschaft mit mörderischer Härte durch seine Armee, Polizei und den Geheimdienst niederwirft. Die Assyrer waren zuvor schon durch ihre blutrünstige Gewaltherrschaft aufgefallen! Iran unterstütz Assad mit Waffen und Ausbildung!

 

http://www5.picfront.org/picture/enAco4dg/img/persien_banner.jpgUm 518/519 v.u.Z. eroberte Darius I. auch das südwestlich gelegene Ägypten zurück, das sich inzwischen befreit hatte. Danach eroberte er im Osten Teile Indiens bis über den Indus hinaus. Im Westen fügte er Thrakien hinzu.

 

Der Folgekönig auf dem Thron der Achämeniden-Dynastie nach Darius I. war Xerxes I., der in der Bibel Ahasverus genannt wird. Er herrschte von Indien bis Äthiopien. Er bürokratisierte das Reich und förderte die religiöse Kultur.

 

Heutige Machtambitionen Irans und Syriens sollten wir aus diesem Blickwinkel betrachten. Israel war damals ein tributpflichtiger Vasallenstaat. Dieselbe Unterwerfung wird auch heute offen angestrebt!

 

Die Religion der Perser sollte auch noch aus biblischer Sicht in Erscheinung treten! Erinnern wir uns daran, dass Daniel es zu Beginn war der in Babylon alle magietreibenden Priester vom sicheren Tod befreite, als er Nebukadnezar den Traum von der Statue die bis zum Himmel reichte erklären konnte. Dadurch erhöhte in der König über alle Priester Babylons. Seit jener Zeit existierte eine Abneigung der Priester gegen den Hebräer Daniel und dessen Glauben. Da er den Glauben Israels hatte und sich nie vor anderen Göttern niederbeugte müssen wir dieses Detail im Auge behalten!

 

8.4.7.2        Religionsgründer und Religionswechsel zur Stärkung des Nationalen Zugehörigkeit

 

Was war nun die Religion des Darius und damit im persischen Reich zu jener Zeit? Es war die Religion des Zarathustra oder Zoroaster. Seine Lehren wurden in der Awesta im 3. oder .4.Jh. v.u.Z. erstmals aufgezeichnet nach mündlichen Überlieferungen. Deren Schriften sollen in goldener Tinte auf Ochsenhäuten dokumentiert gewesen sein und bei der Eroberung Persepolis durch Alexander den Grossen 330 v.u.Z. verbrannt worden sein. Es war eine Verbindung der bisherigen Anbetung mit neuen Elementen.

 

Die mündlichen Überlieferungen des Zarathustra sind in der Awesta wurde in der awestischen Sprache geschrieben, deren Wortbedeutung bis heute umstritten ist, was einer Übersetzung Tür und Tor zu Interpretationen offenlässt. Als obersten Gott wählte Zarathustra Ahura Masda, der Schöpfer der ganzen Welt gewesen sei und Gut und Böse definiert haben soll. Die früheren Götter, Daiwas genannt wurden zu Dämonen. Er redet von einem „heiligen Geist“ durch den der oberste Gott kommuniziert haben soll. Den Obersten der Dämonen, den Teufel nannte er Angra Mainyu, den „Geist des Bösen“ der in einem kosmischen Kampf mit dem „heiligen Geist“ liegen soll.

 

Jeder Mensch habe Wahlfreiheit sich für einen der Geister zu entscheiden und Ahura Masda als Schöpfergott anzuerkennen. Im Jenseits aber würde entweder ewige Pein oder die Guten mit Seligkeit belohnt. Ahura Masda würde mit einen Plan arbeiten und Menschen die Chance geben sich ihr Schicksal selbst zu bestimmen. Kommt uns dies alles nicht sehr bekannt vor?

 

Wir finden die Grundlagen der Aussagen aus dem jüdischen Glauben und Parallelen der Lehre in der Katholischen Kirche und im Koran! Die Lehre der Unsterblichkeit der Seele übernahmen beide. Die babylonische Trinität finden wir in der Katholischen Kirche wieder, den einen höchsten Gott Jehova der Juden und im Glauben Zoroasters und später bei den Muslimen in Allah.

 

image006Zarathustra solle in der Nähe des heutigen Teheran um 628 v.u.Z geboren worden sein und war möglicherweise später einer der Magier- Priester der damaligen polytheistischen Religion Persiens. Als Daniel mit etwa 18 Jahren (?) um 618 v.u.Z. als Zwangsstudent nach Babylon zur Ausbildung in Staatskunst kam, war Zoroaster somit etwa 10 Jahre alt. Da die Chronologie von Jehovas Zeugen in jener Zeit um etwa 20 Jahre differiert müssen wir dies mit in Betracht ziehen (607 v.u.Z. wird gem.weltlicher Geschicht als 587 v.Chr. angegeben). 

 

Ob Zarathustra zu jener Zeit der Glaubensgründung und später als Wanderprediger Kenntnis der jüdischen monotheistischen Anbetung hatte lässt sich nicht sicher bestätigen, darf aber vermutet werden, da Daniel inzwischen ja dritthöchste Person im Babylonischen Reich war und die Juden sich weithin verbreitet hatten. Der Gott Ahura Masda soll Zarathustra erschienen sein und ihm den neuen Glauben diktiert haben. Dies erinnert uns an Angaben über Mohammed und den Engel Gabriel und Joseph Smith, den Gründer der Mormonen, der vom Engel Moroni unterrichtet worden sei. Nachher zog Zarathustra für zehn Jahre als Wanderprediger umher und kam dadurch mit vielen Glaubensansichten in Kontakt, bestimmt auch mit Juden.

 

Parallel zu Daniel in Babylon lehrte somit Zarathustra im persischen Reich ab etwa 560 v.u.Z. herum eine monotheistische Religion. Er galt als oberster der „Magie treibenden Priester“, die durch ihr Wunderwirken auffielen. Als zu Beginn des Exils Daniels Nebukadnezar seinen Traum hatte, waren jene Magietreibenden Priester nicht in der Lage das Rätsel zu lösen. Daniels Gott aber gab dem Propheten die Lösung!

 

(Daniel 2:1-13)  Und im zweiten Jahr des Königtums Nebukadnẹzars hatte Nebukadnẹzar Träume; und sein Geist begann beunruhigt zu werden, und selbst sein Schlaf war für ihn dahin. 2 Somit sprach der König, [man solle] die Magie treibenden Priester und die Beschwörer und die Zauberer und die Chaldạ̈er rufen, um dem König seine Träume mitzuteilen. Und sie kamen dann herein und standen vor dem König. 3 Da sprach der König zu ihnen: „Da ist ein Traum, den ich gehabt habe, und mein Geist ist beunruhigt, den Traum zu wissen.“ 4 Darauf redeten die Chaldạ̈er zum König in der aramäischen Sprache: „O König, lebe weiterhin, ja auf unabsehbare Zeiten. Sag deinen Knechten, was der Traum ist, und wir werden die wahre Deutung anzeigen.“

5 Der König antwortete und sagte zu den Chaldạ̈ern: „Das Wort ist von mir aus kundgetan: Wenn ihr mir den Traum und seine Deutung nicht bekanntgebt, so werdet ihr in Stücke gehauen werden, und eure eigenen Häuser werden in öffentliche Aborte umgewandelt werden. 6 Aber wenn ihr den Traum und seine Deutung anzeigen werdet, werdet ihr Gaben und ein Geschenk und große Würde von mir empfangen. Darum zeigt mir den Traum selbst und seine Deutung an.

7 Sie antworteten zum zweiten Mal und sprachen: „Möge der König seinen Knechten sagen, was der Traum ist, und wir werden seine wahre Deutung anzeigen.“

8 Der König antwortete und sagte: „In der Tat, ich weiß, daß ihr versucht, Zeit zu gewinnen, da ihr ja eingesehen habt, daß das Wort von mir aus kundgetan ist. 9 Denn wenn ihr mir den Traum selbst nicht bekanntgebt, ergeht dieses eine und einzige Urteil über euch. Aber es ist ein lügnerisches und falsches Wort, das ihr vor mir zu sprechen übereingekommen seid, bis die Zeit sich ändert. Daher teilt mir den Traum selbst mit, und ich werde wissen, daß ihr seine wahre Deutung anzeigen könnt.“

10 Die Chaldạ̈er antworteten vor dem König, und sie sprachen: „Es existiert kein Mensch auf dem trockenen Land, der die Sache des Königs anzuzeigen vermag, insofern als kein großer König oder Machthaber um eine Sache wie diese irgendeinen Magie treibenden Priester oder Beschwörer oder Chaldạ̈er befragt hat. 11 Aber die Sache, die der König selbst fordert, ist schwierig, und es existiert sonst keiner, der sie vor dem König anzeigen kann, außer den Göttern, deren eigene Wohnung gar nicht bei dem Fleisch existiert.“

12 Deswegen wurde der König selbst ärgerlich und ergrimmte sehr, und er sprach, man solle alle Weisen Babylons vernichten. 13 Und der Befehl selbst ging aus, und die Weisen waren daran, getötet zu werden; und man suchte Daniel und seine Gefährten, um sie zu töten.

 

Unter denen, die getötet werden sollten befand sich möglicherweise auch viele spätere Anhänger Zarathustras! Daniel deutete aufgrund von Jehovas Vorgaben den Traum und rettete dadurch jene Priester und Magier. Das erste öffentliche Auftreten soll um 588 v.u.Z. gewesen sein, wo er König Wischtaspa (Darius I. Hystaspes) zum Glaubensübertritt bewegte.

 

Als Zoroaster im Alter von 77 Jahren in einem Krieg getötet wurde, war dies exakt die Zeit, wo Cyrus um 550 v.u.Z. die Meder niederwarf. Ob das dieser Krieg war lässt sich nicht bestätigen. Später, nach Eroberung Babylons und nachdem Daniel unter Darius dem Meder erneut eine gewichtige Stellung einnahm scheint Cyrus aber innerhalb des Reiches für religiöse Toleranz eingetreten zu sein oder eine gewisse Religionsfreiheit eingeführt zu haben. Dies gab den Juden bis zu ihrer Rückkehr ins Gelobte Land die Möglichkeit frei den Glauben auszuüben und ermöglichte gleichzeitig, dass ihnen der Aufbau eines eigenen Tempels gestattet wurde!

 

Dagon 3http://t3.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcRlLtH8iTmB-29h2RXJAVqEzW8gpHpGid4rCuFYDb4IKajo_h5Zhttp://t0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcSonG3nK8MTMd2zV1uHp-EpJZsOahsmcDbUaYjeEwaTZRL9RJr1UgOb Zoroaster zuvor Cyrus für seine Lehre gewonnen hatte ist offen. Der Zoroastrismus löste die altpersische polytheistischen Religion mit der Zeit ab. Wo zuvor einerseits Ahura und anderseits Mithras die oberen Götter waren, die Sonne, Mond und Sterne beeinflussten kam nun alleine Ahura Masda als alleiniger höchster Gott. Der Mithraskult war in Kanaan verbreitet bevor Israel es eroberte. Teile des Mithraskultes finden wir bis heute in der Katholischen Kirche z.B. in der Infula der Bischöfe, die ein geöffnetes Fischmaul des Gottes Dagons darstellen, Kopfbedeckung der Priester im Mithraskult, dessen Geburtsfeier am 25. Dezember war. Zufall? Die dreistufige Papstkrone ist ebenso ein Relikt der persischen Könige! Ein heiliges Feuer das im Mithraskult wichtig war finden wir im ewigen Licht in katholischen Kirchen. Mittels Feuer sollten Dämonen vertrieben werden. 

 

Auch nach der Eroberung Babylons durch Cyrus erreichte Daniel eine herausragende Stellung innerhalb einer Dreiergruppe, welche über die einhundertzwanzig Satrapen gesetzt waren die als Reichsverwalter dienten (Da 6:1-3). Als der König den treuen Daniel als höchsten Verwalter einzusetzen gedachte, da machten jene gegen ihn einen Anschlag. Indem sie im GESETZ Daniels einen Grund suchten (Da 6:1-5). Auf ihr Ansinnen hin lies Darius ein Gebot ergehen, dass während dreissig Tagen jedes Ansinnen, Bitten oder Gebet an keinen Menschen oder Gott richten durfte, sondern ausschliesslich direkt an den König.

 

Daniel betend am Fenster.JPG(Daniel 6:10-11)  Sobald aber Daniel wußte, daß die Schrift unterzeichnet worden war, ging er in sein Haus, und während die Fenster in seinem Dachgemach für ihn nach Jerusalem hin offen waren, kniete er sich sogar dreimal am Tag auf seine Knie und betete und brachte Lobpreis dar vor seinem Gott, wie er es zuvor regelmäßig getan hatte. 11 Zu jener Zeit drängten sich diese kräftigen Männer hinein und fanden Daniel bittend und um Gunst flehend vor seinem Gott.

 

Daniel zeigte klar und deutlich, dass kein Gebot menschlicher Regierungen beachtet werden soll, wenn es dem Gebot Jehovas widerspricht! Dasselbe gilt für Christen, die Seites der wahren „obrigkeitlichen Gewalt“, dem „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ Unterordnung zeigen und Gottes Gebote und das „GESETZ des Christus“ anerkennen!

 

Als man Daniel fand, der seiner Gewohnheit gemäss auf den Knien sein Gebet und Lobpreis vor Jehova bei offenem Fenster gegen Jerusalem hin vernehmen liess, da nahmen ihn seine Gegner gefangen. Darius musste ihn entgegen seinem Wunsch und Willen zum Tod in der Löwengrube verurteilen. Gott selbst aber liess ihn durch Engel beschützen und zeigte dadurch erneut seine Macht selbst auf das Verwalten von Wildtieren, die seinem Befehlen gehorchen!

 

Daniel Löwengrube.jpg(Daniel 6:12-17)  Dann war es, daß sie sich nahten und vor dem König wegen des Verbots des Königs sagten: „Gibt es nicht ein Verbot, das du unterzeichnet hast, daß irgendein Mensch, der im Laufe von dreißig Tagen eine Bitte an irgendeinen Gott oder Menschen richtet, außer an dich, o König, in die Löwengrube geworfen werden sollte?“ Der König antwortete und sprach: „Die Sache steht fest nach dem Gesetz der Meder und Perser, das nicht aufgehoben wird.“ 13 Sogleich antworteten sie, und sie sagten vor dem König: „Daniel, der von den Weggeführten aus Juda ist, hat dir keine Beachtung geschenkt, o König, noch dem Verbot, das du unterzeichnet hast, sondern dreimal am Tag äußert er seine Bitte.“ 14 Sobald daher der König das Wort hörte, mißfiel es ihm sehr, und er richtete [seinen] Sinn auf Daniel, um ihn zu befreien; und bis zum Untergang der Sonne bemühte er sich ständig, ihn zu befreien. 15 Schließlich drängten sich diese kräftigen Männer selbst zum König hinein, und sie sprachen zum König: „Beachte, o König, daß es bei den Medern und Persern Gesetz ist, daß irgendein Verbot oder [eine] Satzung, die der König selbst festlegt, nicht geändert werden darf.“

16 Demgemäß gebot der König selbst, und man brachte Daniel und warf ihn in die Löwengrube. Der König antwortete und sagte zu Daniel: „Dein Gott, dem du mit Beharrlichkeit dienst, er selbst wird dich befreien.“ 17 Und ein Stein wurde gebracht und auf die Öffnung der Grube gelegt, und der König versiegelte ihn mit seinem Siegelring und mit dem Siegelring seiner Großen, damit im Fall Daniels nichts geändert werde.

 

 

Als man Daniel fand, der seiner Gewohnheit gemäss auf den Knien sein Gebet und Lobpreis vor Jehova bei offenem Fenster gegen Jerusalem hin vernehmen liess, da nahmen ihn seine Gegner gefangen. Darius musste ihn entgegen seinem Wunsch und Willen zum Tod in der Löwengrube verurteilen. Gott selbst aber liess ihn durch Engel beschützen und zeigte dadurch erneut seine Macht selbst auf das Verwalten von Wildtieren, die seinem Befehlen gehorchen!

 

8.4.7.3        Der einhörnige haarige Ziegenbock vom Sonnenaufgang her wirft den Widder nieder

 

 image018 (Daniel 8:5-7)  Und ich meinerseits gab weiter acht, und siehe, da war ein Ziegenbock, der vom Sonnenuntergang her über die Oberfläche der ganzen Erde kam, und er berührte die Erde nicht. Und was den Bock betrifft, da war ein auffälliges Horn zwischen seinen Augen. 6 Und er kam weiter, bis zu dem Widder hin, der die zwei Hörner hatte, den ich vor dem Wasserlauf hatte stehen sehen; und er kam rennend auf ihn zu im Grimm seiner Kraft.

7 Und ich sah ihn in enge Berührung mit dem Widder kommen, und er begann gegen ihn Erbitterung zu bekunden, und er ging daran, den Widder niederzuschlagen und seine zwei Hörner zu zerbrechen, und es erwies sich, daß keine Kraft in dem Widder war, um vor ihm standzuhalten. So warf er ihn zur Erde und zertrat ihn, und es erwies sich, daß der Widder niemand hatte, der ihn aus seiner Hand befreite.

 

 

8.4.7.4        Das „andere Horn“ innerhalb der „vier Hörner“ des „Ziegenbocks“ Griechenland

 

(Daniel 8:8-12)  Und der Ziegenbock seinerseits tat über die Maßen groß; aber sobald er mächtig wurde, wurde das große Horn zerbrochen, und es kamen dann auffälligerweise vier an seiner Stelle empor, nach den vier Winden der Himmel hin.

9 Und aus einem von ihnen kam ein anderes Horn hervor, ein kleines, und es wurde ständig sehr viel größer nach Süden und nach Sonnenaufgang und nach der „Zierde“ hin. 10 Und es wurde ständig größer bis zum Heer der Himmel, so daß es einige vom Heer und einige von den Sternen zur Erde fallen ließ, und es zertrat sie dann. 11 Und bis zum Fürsten des Heeres tat es groß, und das beständige [Opfer] wurde von ihm weggenommen, und die feste Stätte seines Heiligtums wurde niedergeworfen. 12 Und ein Heer selbst wurde allmählich übergeben, zusammen mit dem beständigen [Opfer], wegen der Übertretung; und es warf die Wahrheit fortgesetzt zur Erde, und es handelte und hatte Gelingen.

 

 

8.4.7.5        Daniel erfährt durch eine Konversation zwischen Engeln „wie lange die Vision vom beständigen Opfer“ und der „Übertretung, die Verwüstung verursacht“ dauert

 

(Daniel 8:13-14)  Und ich hörte schließlich einen gewissen Heiligen reden, und ein anderer Heiliger sprach dann zu dem Betreffenden, der redete: „Wie lange wird die Vision von dem beständigen [Opfer] und von der Übertretung, die Verwüstung verursacht, dauern, um sowohl [die] heilige Stätte als auch [das] Heer zu Dingen der Zertretung zu machen?“ 14 Daher sagte er zu mir: „Bis zu zweitausenddreihundert Abenden [und] Morgen; und [die] heilige Stätte wird gewiß in ihren rechten Zustand gebracht werden.“

 

(Daniel 8:15-19)  Dann geschah es, während ich selbst, Daniel, die Vision sah und ein Verständnis suchte, daß, nun siehe, vor mir einer stand, der wie ein kräftiger Mann aussah. 16 Und ich begann die Stimme eines Erdenmenschen inmitten des Ụlai zu hören, und er rief dann aus und sprach: „Gạbriel, laß diesen das Gesehene verstehen.“ 17 So kam er neben meinen Standort, doch als er kam, erschrak ich, so daß ich auf mein Angesicht fiel. Und er sagte dann zu mir: „Versteh, o Menschensohn, daß die Vision für die Zeit des Endes ist.“ 18 Und während er mit mir redete, war ich, mit meinem Angesicht zur Erde, in tiefen Schlaf gefallen. Daher rührte er mich an und ließ mich da aufstehen, wo ich gestanden hatte. 19 Und er sprach weiter: „Siehe, ich lasse dich wissen, was im Schlußteil der Strafankündigung geschehen wird, denn es ist für die bestimmte Zeit des Endes.

 

 

(Daniel 8:20-22)  Der Widder, den du sahst, der die zwei Hörner hatte, [steht für] die Könige von Mẹdien und Persien. 21 Und der haarige Ziegenbock [steht für] den König von Griechenland; und was das große Horn betrifft, das zwischen seinen Augen war, es [steht für] den ersten König. 22 Und daß eins zerbrochen worden war, so daß an seiner Stelle schließlich vier aufstanden: Da sind vier Königreiche aus [seiner] Nation, die aufstehen werden, aber nicht mit seiner Kraft.

 

 

 

 

 

Die Nationen im nahen Osten, die in Beziehung zum Euphrat stehen spielen am Ende eine gemeinsame Schlüsselrolle, weil sie die Heere des „Nordkönigs“ auf dem Schlachtfeld Harmagedons stellen werden! Das Zusammenrufen nach Harmagedon hin braucht seine Zeit! In der Offenbarung liefert uns Johannes einige weitere Elemente zum Puzzle vom Teilbild des Endzeitgeschehens, die es korrekt einzuordnen gilt!

 

(Offenbarung 9:12-15)  Das eine Wehe ist vorbei. Siehe! Zwei weitere Wehe kommen nach diesen Dingen. 13 Und der sechste Engel blies seine Trompete. Und ich hörte eine Stimme aus den Hörnern des goldenen Altars, der vor Gott steht, 14 zu dem sechsten Engel sagen, der die Trompete hatte: „Binde die vier Engel los, die an dem großen Strom Euphrat gebunden sind. 15 Und losgebunden wurden die vier Engel, die bereitgemacht worden sind für die Stunde und [den] Tag und [den] Monat und [das] Jahr, um ein Drittel der Menschen zu töten.

 

Wozu werden diese geistigen Anführer, Dämonen oder Satansengel losgebunden? Um zum Kampf von Harmagedon anzutreten, da sie ja exakt wissen, dass an jenem Tag ihre letzte Stunde in Freiheit kommt! Sie sind der Meinung, dass Jehovas Heere und Michaels Führung besiegt werden könnten! Der Engel nennt den Zeitpunkt exakt: Am Ende des 2.Wehe und zu Beginn des Dritten! 

 

http://www.geschichteinchronologie.ch/judentum-aktenlage/AT/Fink-Silb/Finkelstein-Silberman-d/karte-Babylonisches-reich-nebukadnezar.gifWelche vier Nationen stehen in direkter Beziehung zum Euphrat? Zuerst der Irak, der einen Grossteil des Zweistromlandes umfasst! Dann ist es Syrien, das nördlich folgt und schlussendlich die Nation die am Einzugsgebiet liegt, welches im Südosten der Türkei ist. Das vierte Land ist der Iran, der mit zahllosen Flüssen sein Wasser in den Tigris, den zweiten grossen Fluss ergiesst. Beide Flüsse waren zur Zeit Nebukadnezars bereits mit Kanälen untereinander verbunden, bildeten ein Bewässerungssystem. Diese vier Nationen sind muslimisch und fühlen sich der Sache Palästinas verbunden! Sie sind die geistigen Nachkommen Ismaels, welche die Verheissung Gottes an Abrahams auf ein Anrecht auf das Gelobte Land aufgrund des Erstgeburtsrechtes auf sich beziehen!

 

Im Falle Judas zur Zeit Nebukadnezars, als Gott das Gericht über Jerusalem vollstrecken liess kamen die Heere aus demselben Einzugsgebiet, dem Babyloniens, das heute jene vier Nationen einnehmen! Es wurde später das Gebiet des „Widders“, von Medo-Persien, dann Griechenlands, später vom römischen Imperium und nun möchte auch die letzte Weltmacht, Anglo-Amerika seine Hand über jene ölreichen Länder legen. Die Invasion des Irak war offensichtlich nur ein Vorspiel zu grösserem Expansionsdrang!

 

Erinnern wir uns bitte, dass der „König des Nordens“ der ehemals kommunistische Block und nun in der Endzeit in seiner veränderten Aufmachung mit den Religionen „Babylons der Grossen“ verschmilzt. Wir sehen Russland und China, die sich intensiv um jene Gebiete kümmern und Hauptlieferant für Waffen und Technologie nach Iran ist!

 

(Daniel 11:44-45)  Aber es wird Berichte geben, die ihn in Bestürzung versetzen werden, vom Sonnenaufgang her [[Medo-Persien = Könige von Sonnenaufgang]] und vom Norden her [[Syrien, Türkei]], und er [[der Südkönig]] wird gewiß mit großem Grimm ausziehen, um viele zu vertilgen und der Vernichtung zu weihen. 45 Und er wird seine Palastzelte zwischen [dem] großen Meer und dem heiligen Berg der ‚Zierde‘ aufpflanzen [[Gebiet Israels]]; und er wird völlig zu seinem Ende kommen müssen, und es wird für ihn keinen Helfer geben.

 

In der letzten Schlacht von Harmagedon gibt es auch für den Südkönig keinen Helfer mehr, weil gegen Michaels himmlische Heere, die auf dem Schlachtfeld Harmagedons gegen den Nord- und Südkönig einschreiten werden alle menschlichen Waffen unnütz sein werden. Satan und seine Dämonen sind seit dem Hinauswurf aus dem zweiten Himmel geschwächt und können nicht verhindern, dass Michaels Heere sie bezwingen und Satan gefesselt wird (Off 20:1-3). 

 

Damals erfolgte am Ende von siebzig Jahren eine Befreiung Israels aus babylonischer Gefangenschaft. Heute ist es eine Befreiung aus „Babylon der Grossen“! Die „Könige von Sonnenaufgang“ waren die Meder und Perser. Was nun folgen wird ist der vollständige Untergang der Religionen Babylons der Grossen. Heute werden es die grösseren „Könige von Sonnenaufgang“ sein, Jehova und sein Christus!

 

Eine grössere Erfüllung der Worte Gottes durch Jeremia ist für all jene Nationen zu erwarten, die das geistige Israel in ihrem Exil unter allen Nationen unterdrückt haben!

 

(Jeremia 25:13-14)  Und ich will über jenes Land all meine Worte bringen, die ich dagegen geredet habe, ja alles, was in diesem Buch geschrieben ist, was Jeremia gegen alle Nationen prophezeit hat. 14 Denn auch sie selbst, viele Nationen und große Könige, haben sie als Knechte ausgebeutet; und ich will ihnen gemäß ihrem Tun und gemäß dem Werk ihrer Hände vergelten.‘ “

 

Die wilden Tiere werden den Preis ihres Handelns bestimmt entrichten!

 

8.4.7.6        Steht ein Angriff der „wilden Tiere“ des „Nordkönigs“ gegen Jerusalem bevor?

 

Vor dem Abschluss dieses Systems müssen sich weitere Vorhersagen der Propheten erfüllen, wozu ein Angriff des „Königs des Nordens“ gegen Jerusalem zählt. Dies wird einen Auslöser haben, der die untereinander zerstrittenen muslimischen Nationen untereinander eint.

 

Die Berliner-Morgenpost Online-Zeitung veröffentlichte am 5. November 2011 einen Artikel, der in diesem Zusammenhang von grossem Interesse ist und einen möglichen Auslöser gravierender Veränderungen zeigen könnte. Sie zeigen einen interessanten Hintergrundbericht, wie Israel und der Iran von einer positiven Zusammenarbeit hin zu einer Todfeinschaft gekommen sind: [6]

 

Atomstreit: Ein militärischer Schlag gegen Iran wird wahrscheinlicher

 

Ein Militärschlag Israels und anderer Staaten gegen das iranische Atomprogramm wird nach Einschätzung des israelischen Präsidenten Schimon Peres immer wahrscheinlicher. „Die Geheimdienste aller Länder wissen, dass die Zeit abläuft“, zitierte die Zeitung „Haaretz“ am Samstag aus einem Fernsehinterview mit dem Staatschef. Iran könne schon in sechs Monaten eine Atombombe haben, warnte der Friedensnobelpreisträger von 1994.

Peres betonte, die Welt sei nun gegenüber Israel in der Pflicht, die iranischen Atombestrebungen notfalls auch militärisch zu stoppen. „In der noch verbleibenden Zeit müssen wir die anderen Staaten der Welt zum Handeln drängen und ihnen sagen, dass es nun Zeit ist, die uns gegebenen Versprechen einzulösen, ihre Pflicht entweder durch harsche Sanktionen oder durch militärisches Handeln zu erfüllen“, betonte der 88-Jährige.

 

   Israel und der Westen vermuten seit langem, dass der Iran unter dem Deckmantel eines zivilen Atomprogramms auch Atombomben entwickelt. Der Iran hat das stets bestritten und für den Fall eines Angriffs eine „apokalyptische“ Antwort angedroht. Der Westen setzt jedoch vorerst weiter auf diplomatischem Druck und Sanktionen gegen den Iran.

   Die Beziehungen zwischen dem Iran und Israel haben sich von versteckter Zusammenarbeit zur offenen Todfeindschaft gewandelt. Der Iran hatte als eines der ersten Länder den 1948 gegründeten Staat der Juden faktisch anerkannt. Auch wenn die formelle diplomatische Anerkennung ausblieb, hatte Israel im von Schah Mohammed Reza Pahlavi beherrschten Iran eine ständige Vertretung, die die Funktionen einer Botschaft wahrnahm.

   Kernpunkte der Kooperation waren die Hilfe des Irans bei der Auswanderung irakischer Juden, eine versteckte Militärzusammenarbeit und die Versorgung Israels mit Öl. Nach unbestätigten Medienberichten soll Teheran von 1975 an umgerechnet insgesamt 1,2 Milliarden Euro in gemeinsame Rüstungsprojekte investiert haben. Dazu gehörten der Bau einer Munitionsfabrik im Iran und die gemeinsame Entwicklung einer Mittelstreckenrakete.

 

Nach dem Sechstagekrieg 1967 war der Suez-Kanal blockiert. Öl-Tanker vom Golf mussten den teuren Umweg um Afrika nach Europa nehmen. Ein israelisch-iranisches Gemeinschaftsunternehmen baute eine Pipeline von Eilat am Roten Meer zum israelischen Mittelmeerhafen Aschkelon. Iranische Tanker entluden ihre Fracht nun am Südzipfel Israels. Etwas Öl diente der Versorgung Israels, das meiste wurde in Aschkelon weiterverschifft. Nach Schätzungen flossen 1969 bis 1979 rund 54 Millionen Tonnen Öl durch die Leitung.

 

1979 begann Teheran unter Revolutionsführer Ajatollah Khomeini einen Krieg der Worte. Israel wurde zum „Kleinen Satan", der mit dem „Großen Satan" USA verbündet sei. Der Name des jüdischen Staates wurde aus dem offiziellen Sprachgebrauch gestrichen, die Bekämpfung des „Krebsgeschwürs im besetzten Palästina" zu einem Eckpfeiler der iranischen Außenpolitik.

 

Todfeinde: Israel und Iran

Seit der Wahl von Mahmud Ahmadinedschad zum iranischen Präsidenten im Jahr 2005 hat sich der Ton noch verschärft. Im vergangenen August bezeichnete er in einem Interview den Holocaust als „Lüge" und verkündete seine Entschlossenheit, das „zionistische Gebilde (Israel) auszulöschen".

 

Dabei gab es noch im Ersten Golfkrieg 1980-1988 massive israelische Waffenhilfe, mit der der Iran im Kampf gegen den Irak unter Saddam Hussein gestärkt werden sollte.

 

2009> sollen in Kairo Vertreter Israels und des Irans sogar erstmals seit 30 Jahren gemeinsam an Gesprächen über die regionale Atompolitik teilgenommen haben. Entsprechende Berichte wurden allerdings sofort von Teheran dementiert.

 

In Israel leben nach Schätzungen bis zu 300.000 Juden iranischer Herkunft. Zu ihnen gehört der ehemalige Präsident Mosche Katzav. Bis 1979 gab es noch rund 100.000 Juden im Iran. Nach mehreren Auswanderungswellen wird ihre Zahl heute auf 30.000 geschätzt.

 

Beachten wir, dass eine ähnlich Verschlechterung der Zusammenarbeit zwischen Israel und der Türkei sich entwickelt hat!

 

8.4.7.7        Eine Wiederholung der Ereignisse der ersten Eroberung Judas im Zusammenhang mit Babylon der Grossen erkennen

 

(Jeremia 25:8-11)  Dies ist daher, was Jehova der Heerscharen gesprochen hat: ‚ „Darum, daß ihr meinen Worten nicht gehorchtet, 9 siehe, so sende ich hin, und ich will alle Familien des Nordens holen“, ist der Ausspruch Jehovas, „[indem ich] sogar zu Nebukadrẹzar, dem König von Babylon, meinem Knecht, [sende,] und ich will sie gegen dieses Land und gegen seine Bewohner und gegen all diese Nationen ringsum bringen; und ich will sie der Vernichtung weihen und sie zu einem Gegenstand des Entsetzens machen und zu etwas, was man auspfeift, und zu Orten, die auf unabsehbare Zeit verwüstet sein werden. 10 Und ich will aus ihrer Mitte den Klang des Frohlockens und den Klang der Freude austilgen, die Stimme des Bräutigams und die Stimme der Braut, das Geräusch der Handmühle und das Licht der Lampe. 11 Und dieses ganze Land soll ein verwüsteter Ort werden, ein Gegenstand des Entsetzens, und diese Nationen werden dem König von Babylon siebzig Jahre dienen müssen.“ ‘

 

(Offenbarung 18:21-24)  Und ein starker Engel hob einen Stein auf gleich einem großen Mühlstein und schleuderte ihn ins Meer, indem er sprach: „So wird Babylon, die große Stadt, mit Schwung hinabgeschleudert werden, und sie wird nie wieder gefunden werden. 22 Und die Stimme von Sängern, die sich auf der Harfe begleiten, und von Musikern und von Flötenspielern und von Posaunenbläsern wird nie wieder in dir gehört werden, und kein Handwerker irgendeines Handwerks wird je wieder in dir gefunden werden, und kein Geräusch eines Mühlsteins wird je wieder in dir gehört werden, 23 und kein Licht einer Lampe wird je wieder in dir leuchten, und keine Stimme eines Bräutigams und einer Braut wird je wieder in dir gehört werden; denn deine reisenden Kaufleute waren die Männer von oberstem Rang auf der Erde, denn durch deine spiritistischen Bräuche wurden alle Nationen irregeführt. 24 Ja, in ihr wurde das Blut von Propheten und von Heiligen und von all denen gefunden, die auf der Erde hingeschlachtet worden sind.“

 

 

 

8.4.7.8        Die Übertreter bringen ihre Taten zur Vollendung: Der Herrscher der gegen den „Fürsten der Fürsten“ aufsteht

 

(Daniel 8:23-25)  Und im Schlußteil ihres Königreiches, während die Übertreter ihre Taten zur Vollendung bringen, wird ein König aufstehen, der grimmigen Gesichts ist und doppelsinnige Reden versteht. 24 Und seine Kraft soll mächtig werden, aber nicht durch seine eigene Kraft. Und auf verwunderliche Weise wird er Verderben verursachen, und er wird sich gewiß als erfolgreich erweisen und wirksam handeln. Und er wird tatsächlich Mächtige ins Verderben bringen, auch das aus [den] Heiligen bestehende Volk. 25 Und seiner Einsicht gemäß wird er auch bestimmt Trug in seiner Hand gelingen lassen. Und in seinem Herzen wird er großtun, und während [eines Zustands der] Sorglosigkeit wird er viele ins Verderben bringen. Und gegen den Fürsten der Fürsten wird er aufstehen, aber ohne Hand wird er zerbrochen werden.

 

(Daniel 8:26-27)  Und das hinsichtlich des Abends und des Morgens Gesehene, das gesagt worden ist: Es ist wahr. Und du deinerseits halte die Vision geheim, denn sie ist noch für viele Tage.“ 27 Und was mich, Daniel, betrifft, ich fühlte mich erschöpft und wurde [einige] Tage krank. Dann stand ich auf und tat die Arbeit des Königs; aber ich zeigte mich ständig wie betäubt zufolge des Gesehenen, und da war niemand, der [es] verstand.

 

Verständnis dieser Dinge kann erst im „Schlussteil der Tage“ erreicht werden, wenn sich die letzten der „wilden Tiere“ zur grossen Auseinandersetzung zusammenfinden werden! Der Engel Gabriel erklärte ganz zum Schluss dem gealterten Daniel, dass auch er am „Ende der Tage“ zu jenen Miterben gehören werde, die schlussendlich die ganze Erde beherrschen und kontrollieren werden als das „Königreich der Himmel“, das das Tor all seiner Feinde einnehmen wird! Dies erscheint so unmöglich, da ja nur ein geringer Überrest an Gottes Wort festhält und keinerlei Bündnisse weder mit den „wilden Tieren“ noch mit dem „Bild des Tieres“ eingeht! Gottes Wort aber ist vertrauenswürdig und verdient unsere ganze Aufmerksamkeit!

 

 

VORSCHAU AUF DEN KOMMENDEN ARTIKEL:

 

   Im 2.Teil dieser Artikelserie im NEWSLETTER „DER WEG“ vom Monat November 2011 unter dem Titel: 11.11.4  Das Ende aller „wilden Tiere hat sich genaht!  zeigt, dass die Symbolik der drei „wilden Tiere“ in der Offenbarung des Johannes nur aufgrund der Visionen Daniels erklärbar und verständlich werden! Wohin führen sie uns, auf was müssen wir achten?

 

Die Hauptthemen lauten:

 

   Die Visionen des Johannes und die „wilden Tiere der Endzeit

   Das Verhalten der „wilden Tiere“ der Endzeit im Licht des Tagesgeschehens  

   Die Pflicht des Christen in der Endzeit gegenüber dem Staat im rechten Blickwinkel betrachten!   

 

 

 

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[1] Kapitalschutzakte; Bill Bonner, Newsletter vom 2.11.11

[2] http://www.segne-israel.de/mag/am_0inh.htm

[3] Altorientalische Texte zum Alten Testament, herausgegeben von H. Greßmann, Berlin und Leipzig 1926, S. 369

[4] ISRAEL HEUTE; E-Mail Newsletter vom 3.11.11

[5] http://de.wikipedia.org/wiki/Mohammad_Reza_Pahlavi#Der_Schah_verl.C3.A4sst_das_Land

[6] http://www.morgenpost.de/politik/ausland/article1817393/Militaerschlag-gegen-den-Iran-wird-wahrscheinlicher.html