Newsletter „DER WEG“ 9/06-3    Juni 2009

Neubearbeitung: 2.11.10 / 15.2.19

 

 

9.6.3  Lehrer der guten Botschaft:  Der Brief an Philemon (60/61 u.Z.)

 

   Der kurze Brief an Philemon hat einen gewichtigen Hintergrund, der nur anhand von Gottes Geboten im GESETZ wirklich verstanden werden kann. Wir gehen daher zu Beginn auf die verschiedenartigen Aspekte zwischen Sklavenhaltern und ihren Sklaven und heutigen Arbeitgebern und Arbeitnehmern ein.

 

 Paulus und Onesimus    Aus der 1. römischen Gefangenschaft sendet Paulus diesen Begleitbrief durch den zuvor entlaufenen Sklaven Onesimus an dessen Besitzer, dem Philemon nach Kolossä. Onesimus war nach Rom zu Paulus geeilt und hatte ihm dort nicht nur in der Gefangenschaft gedient, sondern kam zum Glauben in Christus und wurde durch Paulus getauft.

 

    Wir können viel aus der Form lesen, wie Paulus diese heikle Situation zu lösen versucht. Einige Details der Vorgehensweise des Paulus sind nur aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen für Christen nachvollziehbar und geben uns ein klareres Verständnis, welches GESETZ für uns anwendbar ist, wo es um Dinge der Welt geht aber auch um Dinge der Christenversammlung! Paulus zeigt durch grosse Liebe und Überzeugungskraft, was er als Apostel und „obrigkeitliche Gewalt“ von Philemon erwartet.

 

    War Onesimus zuvor ein mit Geld erworbener Sklave, der nach römischem Recht wie eine Ware gehandelt werden konnte und volles Eigentum des Besitzers war, so änderte die Taufe des Onesimus diesen Status, da der frühere Sklave nun ein Bruder im Glauben war. Ohne das GESETZ Mose namentlich zu erwähnen zeigt Paulus die vollkommene Anwendung aller gesetzlichen Bestimmungen in diesem Fall! Wir können daraus vieles lernen!

 

  Um ein besseres Verständnis der Handlungen des Paulus, Philemon und Onesimus gegenüber zu erlangen, zeigen wir die unterschiedlichen Umstände der Sklaverei unter römischem Recht und unter Gottes GESETZ auf. Jesus nennt die Jünger seine „Sklaven“ und versichert, dass das Joch das er uns auferlegt leicht sei. Der Leser mag mit tieferem Verständnis der Zusammenhänge selbst entscheiden, unter welchem Gesetz er eher bereit ist Sklavendienste zu verrichten!

 

   Wir verbinden die Ereignisse damals mit unserer Zeit, zeigen Parallelen und Unterschiede auf und verweisen auf prophetische kommende Ereignisse im Zusammenhang mit dem kommenden Jubeljahr und der Freilassung aller Sklaven! Jesus erwähnte, dass kein Teil eines Buchstabens des GESETZES und der PROPHETEN sich nicht erfüllen würde!

 

   Der Artikel ruft dazu auf, uns selbst zu betrachten, wessen „Sklaven“ wir sind: „Sklaven der Sünde“ oder Sklaven des Systems, indem wir „Teil der Welt“ bilden, was in Verbindung mit dem „König des Südens“ (Anglo-Amerika und Alliierte) und dem „König des Nordens“ (Russland – kommunistisch-sozialistischer Block) stehen kann. Nicht zu unterschätzen ist die Sklaverei der Religionen, denen wir laut Offenbarung 18:4 entfliehen sollen! Auch das Wirtschaftssystem, ja selbst die Lokalpolitik bildet eine Form der „Sklaverei“, indem sie uns hindert „das zu tun, was in Gottes Augen vortrefflich ist, uns aber hin zu Habgier und Mithilfe bei Ausnutzung und Erniedrigung bis Tötung anderer Menschenleben zwingt: Denken wir dabei an die 56 Millionen Abtreibungen! Wenn ihr in meinem Wort bleibt, seid ihr wirklich meine Jünger, und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen. Dazu müssen wir die Zusammenhänge begreifen lernen! Hierzu dient der Artikel über das Verhältnis Hieronymus – Onesimus und Paulus!

 

 

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

6.3............. Der Brief an Philemon.. 3

6.3.1........... Den Inhalt des Briefes an Philemon im Umfeld richtig einordnen. 3

6.3.1.1........ Der Inhalt des Briefes an Philemon. 3

6.3.1.2........ Zusammenhänge verstehen zwischen GESETZ und Gebot des Christus im Zusammenhang mit Sklaven im Vergleich zum Staatsrecht Roms. 3

Begriffsklärung, was Sklave in hebräischer und griechischer Sprache bedeutet; Gottes Gebot betreffend des Begehrens eines fremden Sklaven. 3

6.3.2........... Eine Gegenüberstellung von weltlichem Recht und göttlichem GESETZ. 5

6.3.2.1........ Das römische Rechtssystem lässt fast vollkommene Ausbeutung von Sklaven zu. 5

Was war die Rechtslage des Sklavenhalters Philemon und des entlaufenen Sklaven Onesimus gemäss dem römischen Recht?  5

Das römische Staatsrecht der PAX ROMANA wurde zum Grundrecht auch späterer christlicher Nachfolgenationen! Damit wurde Gottes GESETZ und dem „GESETZ des Christus“ jedoch Gewalt angetan! 7

Das römische Recht, das bis heute die westlichen Staatsformen und deren Rechtssystem prägt 9

6.3.2.2........ Der Sklaverei unter dem GESETZ Israels und unter dem GESETZ des Christus wurde klare Grenzen gesetzt 9

Ursache für Sklaverei in Israel und korrekte Anwendung des Begriffs. 9

Auch in den Christenversammlungen unter den Nationen wurde das Joch für Sklaven noch mehr erleichtert 11

Kein Sklave der Sünde mehr sein! 13

Die Form der patriarchalen Herrschaft durch ein „Haupt“ unter Gottes GESETZ und dem „GESETZ des Christus 14

Paulus bekämpft die Selbstüberhöhten innerhalb der Versammlungen. 15

6.3.3........... Prophetie und ihre Erfüllung mit Christi Kommen und seiner Wiederkehr 17

6.3.3.1........ Eine vollkommene Befreiung von Sklaverei im kommenden grossen Jubeljahr Gottes. 17

Es gilt die Verbindung der Staatsmacht Roms, des „vierten wilden Tieres“ mit der letzten herrschenden Macht während der Endzeit richtig zu erkennen! 17

Die Getreuen des „Samens der Frau“, die Nachfolger der Apostel erben die Macht über die ganze Erde! 19

Jesus identifiziert den „Gott dieses Systems“ und zeigt die Überlegenheit von Gottes Recht 19

Hüte Dich das „Kennzeichen des wilden Tieres“ an der „Hand“ oder „Stirn“ zu tragen! 20

Wir selbst müssen den Konflikt lösen, der zwischen staatlichem Recht der Römer und dem „GESETZ des Christus“ vorliegt 22

6.3.3.2........ Paulus zeigt im Brief an Philipus die praktische Anwendung des GESETZES inmitten einer verdrehten Welt 23

Paulus gibt im Brief an Philippus ein Muster, wie Gottes GESETZ unter üblen Umständen doch erfüllt werden kann  23

Erneute Unterordnung des zurückgekehrten Sklaven unter die Befehlsgewalt seines Herrn. 23

Engel sind Mitsklaven mit uns, im selben Werk des Herrn. 24

6.3.4........... Die praktische Anleitung des Paulus und der übrigen Apostel in Bezug auf Arbeitsverhältnisse. 24

6.3.4.1........ Probleme des Philemon die Paulus zu lösen hilft 24

Paulus anempfiehlt dem Philemon die wohlgewogene, liebende Aufnahme des Onesimus. 24

Gottes Rechtsanspruch dem Rechtsdenken dieses Systems bei weitem überlegen! 25

Können wir das lenkende Prinzip hinter jedem Gebot Gottes erkennen?. 26

Jesus wird als Richter jedem Lohn geben, gemäss seinen Werken! 27

Paulus respektierte das göttliche Recht im Falle des Onesimus auf jeder Ebene. 28

6.3.4.2........ Sklaverei eines jüdischen Sklaven endet mit dem sechsten Jahr oder dem Freikauf! Sonderregelungen im Sabbat- und Jubeljahr 29

Das Rückkaufsrecht von Verwandten und das eigene Recht sich freizukaufen. 29

Wechsel im Status einer Person die sich taufen lässt und unter das „GESETZ des Christus“ zu stehen kommt 29

Paulus respektiert bestehende finanzielle Schuldenverhältnisse. 30

Freilassung eines hebräischen Sklaven am Ende von 6 Jahren und freiwilliges weiteres Verbleiben als Freigelassener 31

Besondere Behandlung für Sklaven im Sabbat- und Jubeljahr; Vergünstigung bei der Ernte. 32

Doppelter Wert eines Lohnarbeiters. 34

6.3.5........... Kapitel 1:   Gerechtes Handeln zeigt sich durch Werke der Gerechtigkeit 35

6.3.5.1........ Phm 1:1-3:  Ein Schreiben an „geliebte Mitarbeiter und Mitkämpfer 35

6.3.5.2........ Phm 1:4-12:  Das Gute anerkennen, das in Verbindung mit Christus ist 36

6.3.5.3........ Phm 1:13-20:  Statt eines Sklaven einen Bruder zurückerhalten. 37

6.3.5.4........ Phm 1:21-25:  Mehr tun als das, was der reine Gehorsam verlangt 38

6.3.6........... Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse des Briefes an Philemon. 40

Durch die Taufe „ein Freigelassener in Christus“ werden, statt unter „Fluch“ und Todesstrafe zu stehen! 40

Die fehlgeleitete Meinung vieler Christen während Jahrhunderten, dass Jesus das „Ende des GESETZES“ sei hatte verheerende Auswirkung! 41

Glaube wird erst durch Werke sichtbar und nur durch diese Werke kommt Rettung! 42

  


 

6.3               Der Brief an Philemon

 

 

6.3.1           Den Inhalt des Briefes an Philemon im Umfeld richtig einordnen

 

6.3.1.1          Der Inhalt des Briefes an Philemon

 

Paulus sendet den entlaufenen Sklaven Onesimus zu seinem Besitzer Philemon zurück. Paulus hat mit Philemon ein spezielles Vertrauensverhältnis, da er ihn einige Jahre zuvor in Ephesus zum Glauben an Christus gebracht hatte. Möglicherweise war Philemon ein Ebionit, ein beschnittener Jude und damit von Natur aus bereits mit grossem Verständnis der Regeln des GESETZES Gottes vertraut. Darum braucht Paulus keine besonderen Hinweise auf gesetzliche Vorschriften, sondern er stellt viel mehr das dahinterliegende Prinzip, die Liebe in den Vordergrund, die dem Nächsten nichts Böses zufügt, wo ein Fehler vorliegt Vergebung gewährt und mittels guter Werke feurige Kohlen aufs Haupt häuft.

 

*** Rbi8  Römer 12:17-21 ***

Vergeltet niemandem Böses mit Bösem. Sorgt für die Dinge, die in den Augen aller Menschen vortrefflich sind. 18 Wenn möglich, haltet, soweit es von euch abhängt, mit allen Menschen Frieden. 19 Rächt euch nicht selbst, Geliebte, sondern gebt dem Zorn Raum; denn es steht geschrieben: Mein ist die Rache; ich will vergelten, spricht Jehova.“ 20 Doch „wenn dein Feind hungrig ist, speise ihn; wenn er durstig ist, gib ihm etwas zu trinken; denn wenn du das tust, wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt häufen. 21 Laß dich nicht vom Bösen besiegen, sondern besiege das Böse stets mit dem Guten.

 

Onesimus seinerseits, der offensichtlich durch sein Weglaufen gefehlt hatte, will offensichtlich seinerseits dieselben Regeln des „GESETZES des Christus“ als Neugetaufter in Anwendung bringen und unterwirft sich vollständig dem Rat des Paulus nun bereit zu sein, um ohne Furcht und mit besten eigenen Absichten zu seinem früheren Herrn zurückzukehren und seine Pflicht Philemon als Herrn und Arbeitgeber gegenüber durch die neue Erkenntnis von Gottes Geboten und ihrer Anwendung in neuer Freude zu erfüllen.

 

6.3.1.2          Zusammenhänge verstehen zwischen GESETZ und Gebot des Christus im Zusammenhang mit Sklaven im Vergleich zum Staatsrecht Roms

Begriffsklärung, was Sklave in hebräischer und griechischer Sprache bedeutet; Gottes Gebot betreffend des Begehrens eines fremden Sklaven

Sowohl in der hebräischen wie der griechischen Sprache sind die Begriffe „Sklave“, „Diener“ oder „Knecht“ weitgehend untereinander austauschbar. Sie beschreiben ein Abhängigkeitsverhältnis und nicht notwendigerweise einen Stand des Besitztums. Es kann durchaus mit dem heutigen Begriff „Arbeiter“, „Angestellter“ und „Lohnbezüger“ verglichen werden. Statt Geld für seine Arbeitsleistung erhielt der Sklave Unterkunft, Nahrung und Bekleidung. Das hebräische Wort `évedh kann aber muss sich somit nicht zwangsläufig auf das Eigentum eines anderen beziehen (1.Mo 12:14-16), ebenso das ihm entsprechende griechische Wort doúlos, das aber doch verstärkt auf Eigentum hindeutet (Mat 10:24, 25).

                                            

Das Gestz regelt die Haltung vo SklavenJehova erlaubte Sklaven aus den Nationen rund um Israel zu kaufen. So sagt das GESETZ, dass keiner den „Sklaven“ eines anderen begehren soll! Damit steht der Sklave auf derselben Ebene wie die Frau, deren „Besitzer“ der Mann ist, wie das Haus oder der Esel und Stier. Das bedeutete in der Anwendung des GESETZES für Paulus, dass er den zu ihm hin geflohenen und ihm inzwischen nützlichen Onesimus nicht behalten durfte, sondern ihn seinem Besitzer zurückgeben musste! Fremdes Eigentum soll nicht begehrt werden. Er gab Onesimus nicht bloss wieder zurück, sondern hatte zudem seinen Zustand veredelt!

 

*** Rbi8  2. Mose 20:17 ***

Du sollst nicht das Haus deines Mitmenschen begehren. Du sollst nicht die Frau deines Mitmenschen begehren noch seinen Sklaven, noch seine Sklavin, noch seinen Stier, noch seinen Esel, noch irgend etwas, was deinem Mitmenschen gehört.“

 

Paulus zeigt durch sein Verhalten dieselbe strikte Anwendung des GESETZES auch unter Christen! Wir sollen nicht den Mitarbeiter unseres Mitmenschen begehren, da er jenem doch dient und seinen Auftrag dort zu erfüllen hat! Das mag hin und wieder zu Konfliktsituationen führen, da das weltliche Gesetz nicht auf Liebe und Respekt aufbaut, sondern oft auf Nutzen für den Stärkeren.

 

Jehova ist ein Gott der absoluten Gerechtigkeit! So befreite Jehova Israel aus der Sklaverei Ägyptens, weil jene Nation ohne Recht dieses Volk versklavt hatte! Er brauchte daher auch keinen Rückkaufspreis zu entrichten, was bei vorzeitiger Auflösung eines Vertragsverhältnisses gegeben wäre! Im Gegensatz er hielt Gericht an den Göttern der Ägypter und tötete die Erstgeburt in jedem jener Häuser am Mensch und Tier.

 

Jehova bezeichnet somit Israel als Volk als seinen „Sklaven“, den er aus Ägypten ohne Preis gekauft habe! Israel schuldete Gott Dienst zu tun und sich seinem Willen zu unterordnen. Die männliche Erstgeburt mussten sie freikaufen; „Alles, was als erstes den Mutterschoß öffnet, ist mein und, was deinen ganzen Viehbestand betrifft, der männliche Erstling vom Stier und vom Schaf.“ (2.Mo 34:19).

 

Auch ohne ein Anbeter Jehovas zu sein, jedoch seine Machtentfaltung dem Gott Israels verdankend, wurde Nebukadnezar, der König Babylons von Jehova als „Knecht“ oder „Sklave“ bezeichnet!

 

*** Rbi8  Jeremia 27:6 ***

„… Und nun habe ich selbst alle diese Länder in die Hand Nebukadnezars, des Königs von Babylon, meines Knechtes, gegeben; und auch die wildlebenden Tiere des Feldes habe ich ihm gegeben, damit sie ihm dienen. …“

 

Da Jehova der Schöpfer aller Dinge und der Menschen ist, sind wir sein Eigentum, sollten ihm freiwillig als Knechte dienen, seinen Auftrag erfüllend die Erde betreffend! Jehova seinerseits kann somit Menschen unter ein Haupt stellen, das Er bestimmt! Israel unterstellte er Nebukadnezar als deren Haupt, um Zucht zu lernen unter fremden Herren.

 

So hat er später nicht nur Israel, sondern alle Menschen mit Jesu Erhöhung über alle Könige und Richter der Erde aufgefordert, sich seinem Sohn, dem Hohepriesterkönig im himmlischen Zion, dem „Jerusalem droben“ zu unterordnen! Nur wer dies tut, ist wirklich frei! (Gal 4:25, 26)

 

Jakobus erlärt, dass wir "Täter des Wortes" sein müssenJakobus redet über dieses „vollkommene GESETZ, das zur Freiheit gehört“. Wer es übertritt wird zum „Sklaven der Sünde“ (Joh 8:34; Rö 6:16-20) und damit des Verderbens, weil auf Sünde der Fluch folgt.

 

 *** Rbi8  Jakobus 1:22-25 ***

Werdet indes Täter des Wortes und nicht bloß Hörer, indem ihr euch selbst durch falsche Überlegungen betrügt. 23 Denn wenn jemand ein Hörer des Wortes ist und nicht ein Täter, so ist dieser wie ein Mann, der sein natürliches Gesicht in einem Spiegel beschaut. 24 Denn er beschaut sich und geht dann weg und vergißt sogleich, was für ein Mensch er ist. 25 Wer aber in das vollkommene Gesetz, das zur Freiheit gehört, hineinschaut und dabei bleibt, der wird glücklich sein, indem er [es] tut, weil er nicht ein vergeßlicher Hörer, sondern ein Täter des Werkes geworden ist.

 

Das GESETZ wirkt wie ein Spiegel, der uns jede Art Unreinheit und Schmutz zeigt, wie ein reiner Spiegel zeigt uns Gottes Wort, was der gerechte Zustand wirklich alles umfasst den es zu erreichen gilt! Wir aber sollen uns um Verstehen bemühen und entsprechend handeln! Erst dadurch werden wir zu „Tätern des Werkes“.

 

Petrus warnt vor religiöser Irreführung, die uns verführt erneut Gottes Gebote zu übertreten, nachdem wir in der Taufe vom Fluch zufolge Sünde gereinigt worden waren und genaue Erkenntnis erlangt haben, was Gottes Wille ist!

 

Slaven der Gesetzlosigkeit *** Rbi8  2. Petrus 2:19-22 ***

Während sie ihnen Freiheit verheißen, führen sie selbst ein Dasein als Sklaven des Verderbens. Denn wer immer von einem anderen überwunden wird, ist diesem versklavt. 20 Wenn sie nämlich, nachdem sie durch eine genaue Erkenntnis des Herrn und Retters Jesus Christus den Befleckungen der Welt entronnen sind, wieder in ebendiese Dinge verwickelt und [davon] überwunden werden, so sind die letzten Zustände für sie schlimmer geworden als die ersten. 21 Denn es wäre für sie besser gewesen, den Pfad der Gerechtigkeit nicht genau erkannt zu haben, als sich, nachdem sie ihn genau erkannt hatten, von dem ihnen überlieferten heiligen Gebot abzuwenden. 22 Es ist ihnen ergangen, wie das wahre Sprichwort sagt: „Der Hund ist zum eigenen Gespei zurückgekehrt und die gebadete Sau zum Wälzen im Schlamm.“

 

Das „überlieferte heilige Gebot“ ist Gottes GESETZ, seine „zehn Gebote“ und die richterlichen Entscheidungen! Direkt daran anknüpfend kaufte uns somit Jesus vom „Fluch des GESETZES“ zufolge Übertretung los und damit von der „Sklaverei der Sünde“, weil Sünde „Fluch“ bedeutet und damit Tod.

 

*** Rbi8  5. Mose 28:15 ***

Und es soll geschehen, wenn du nicht auf die Stimme Jehovas, deines Gottes, hören wirst, indem du darauf achtest, alle seine Gebote und seine Satzungen zu tun, die ich dir heute gebiete, daß dann alle diese Flüche über dich kommen und dich erreichen sollen:

 

Dies gilt nicht bloss für das fleischliche Israel, es gibt ebenso für den „ansässigen Fremdling der in deinen Mitte wohnt“, uns Christen aus den Heidennationen, die wir doch von einem „wilden Olivenbaum“ genommen in denselben saftigen Wurzelstock“ Israels eingepfropft wurden!

 

Wir waren somit bis zur Taufe „Sklaven der Sünde“, durch Befreiung mittels „unverdienter Güte“ aber wurden wir Sklaven Jesu. Mittels des GESETZES wurde unser Herz beschnitten, alles Überstehende, darüber hinausgehende entfernt! Jesus ist somit unser Besitzer, er hat den Loskaufspreis mittels seines eigenen Blutes bezahlt und wir schulden ihm Unterordnung und Gehorsam! Wer zum Sündigen zurückkehrt, den vergleicht Petrus mit zwei nach dem GESETZ unreinen Tieren und ihrer notorischen Art sich zu verhalten: „Der Hund ist zum eigenen Gespei zurückgekehrt und die gebadete Sau zum Wälzen im Schlamm.

 

Wir sollen unsere genaue Erkenntnis somit durch hervorragende Werke zeigen, da Jesus Abrechnung mit jedem von uns hält! Dieser Zusammenhang geht schön aus dem folgenden Gleichnis Jesu hervor, wo das Rechtsverhältnis von „Herr und Sklave“ deutlich zum Ausdruck kommt, indem wir dem Herrn gegenüber als Sklaven schlussendlich abrechnen müssen betreffend unserer Tätigkeit:

 

*** Rbi8  Matthäus 25:19-23 ***

Nach langer Zeit kam der Herr jener Sklaven und rechnete mit ihnen ab. 20 Da trat der herzu, der fünf Talente empfangen hatte, und brachte fünf weitere Talente und sprach: ‚Herr, du hast mir fünf Talente übergeben; siehe, ich habe fünf weitere Talente gewonnen.‘ 21 Sein Herr sagte zu ihm: ‚Wohlgetan, [du] guter und treuer Sklave! Du warst über weniges treu. Ich will dich über vieles setzen. Geh ein in die Freude deines Herrn.‘ 22 Als nächster trat der herzu, der die zwei Talente empfangen hatte, und sprach: ‚Herr, du hast mir zwei Talente übergeben; siehe, ich habe zwei weitere Talente gewonnen.‘ 23 Sein Herr sagte zu ihm: ‚Wohlgetan, [du] guter und treuer Sklave! Du warst über weniges treu. Ich will dich über vieles setzen. Geh ein in die Freude deines Herrn.‘

 

Es geht deutlich aus der Aussage hervor, dass jeder Sklave der als Verwalter tätig ist unabhängig und für sich gestellt Entscheide treffen musste und entsprechend handelte, um den Besitz seines Herrn zu mehren. Treues Verhalten des Sklaven gegenüber seinem Herrn wird somit zum Ende zusätzlich belohnt, obwohl es Pflicht eines jeden ist, seinen Dienst als Sklave frohen Herzens und mit ganzen Sinn auf das Begehren des Herrn zu verrichten! Paulus erklärte den Korinthern ihn selbst betreffend aber uns als Muster dienend:

 

*** Rbi8  1. Korinther 9:16-18 ***

Wenn ich nun die gute Botschaft verkündige, ist das kein Grund für mich zum Rühmen, denn eine Notwendigkeit ist mir auferlegt. Tatsächlich, wehe mir, wenn ich die gute Botschaft nicht verkündigte! 17 Wenn ich dies freiwillig tue, habe ich einen Lohn; doch wenn ich es gegen meinen Willen tue, bin ich trotzdem mit einem Verwalteramt betraut. 18 Worin besteht denn mein Lohn? [Darin,] daß ich, während ich die gute Botschaft verkündige, die gute Botschaft unentgeltlich [[„kostenfrei“: Ohne „Zehnten“]] darbiete, damit ich meine Befugnis in bezug auf die gute Botschaft nicht mißbrauche.

 

Wer als Sklave in eine gehobenere Stellung kommt, ihm somit ein Verwalteramt innerhalb des „Königreiches des Sohnes seiner Liebe“, des Christus übertragen wurde, der muss sich doppelt um Erfüllung seines Auftrages bemühen! „Kostenfrei habt ihr erhalten, kostenfrei gebt“ (Mat 10:7, 8).

 

Das Königreichdes Sohnes seiner Liebe
  

Wenn wir Gottes Recht wirklich verstehen, wie er ein Besitzverhältnis schafft und es durch GESETZ schützt, so können wir auch erkennen, dass gemäss demselben göttlichen Gebot ein Sohn oder eine Tochter bis zu ihrem dreissigsten Lebensjahr im Elternhause dient, wenn nicht zuvor durch Heirat ein neues Rechtsverhältnis entsteht! Es verpflichtet Kinder nicht nur ihre Eltern zu lieben, sondern auch Sorge für sie zu tragen und ihnen zu helfen, ihr von Gott her anvertrautes Gut zu verwalten, das Erbe Israels zu bewirtschaften. So arbeitete Jesus unter der Aufsicht Josephs als Zimmermann, bis er das volle Alter von dreissig erreicht hatte. Auch darin erfüllte er Gottes Gebot! (Mat 13:55)

 

*** Rbi8  Lukas 3:23 ***

Übrigens war Jesus selbst, als er [sein Werk] anfing, ungefähr dreißig Jahre alt und war, wie man meinte, der Sohn Josephs

 

Das heutige System, das die Familien aufreisst, weil Unternehmen junge Leute als Angestellte brauchen, Väter zu weit entfernten Arbeitsplätzen verbannt werden, Mütter von Kleinkindern arbeiten müssen, um zum Lebensunterhalt beizutragen und selbst vielerorts Kinderarbeit in ausbeuterischer Form geduldet wird, all dies trägt viel zur Schwächung und Auflösung der Familien bei! In direktem Sinne ist es eine Verletzung des zehnten Gebotes, das verbietet den Knecht eines anderen zu begehren! Dies schwächt auch in ökonomischen Sinn die Familie und vermindert damit das Erbe und die Sicherheit der nächsten Generation! Erbschaftssteuern verursachen weitere Schwächung der ökonomischen Unabhängigkeit, um den Staat zu stärken, der immer dominanter von jedem von uns als seinen Sklaven Besitz nimmt und immer mehr göttliches Recht mit Füssen tritt!

 

 

6.3.2           Eine Gegenüberstellung von weltlichem Recht und göttlichem GESETZ

 

6.3.2.1          Das römische Rechtssystem lässt fast vollkommene Ausbeutung von Sklaven zu

Was war die Rechtslage des Sklavenhalters Philemon und des entlaufenen Sklaven Onesimus gemäss dem römischen Recht?

Die Sklaverei spielte in der römischen Wirtschaft eine herausragende Rolle! Durch Kriege, Piraterie, Schuldensklaverei und Gerichtsurteil für bestimmte Verbrechen kamen solch unselige Menschen auf den Sklavenmarkt. Ihr Preis variierte stark, oft von der Arbeitskraft, dem Bildungsstand oder äusserer Schönheit abhängend. Allein in Delos wurden gemäss dem Geographen Strabo (63 v.u.Z. bis 23 u.Z.) jeden Tag zehntausend Sklaven gehandelt! Möglicherweise drückte er damit auch nur eine „grosse Zahl“, „sehr viele“ aus! Es gab aber Sklavenhalter die Dutzende, Hunderte und gar Tausende von Sklaven auf ihren ausgedehnten Gütern beschäftigten!

 

Rom SklavenmarktZu manchen Zeiten waren ein Viertel bis ein Drittel der Bevölkerung Roms Sklaven. Sie stellten eine blosse Handelsware mehr dar, die öffentlich dem Meistbietenden angetragen wurde. Mädchen wurden zwangsweise infibuliert (operativer Eingriff, der den Geschlechtsverkehr verunmöglicht), um Schwangerschaften zu unterbinden und den Wert zu erhöhen! Sklavenkinder wurden mit Geburt ebenso Sklaven, Eigentum ihrer Herren.

 

So gab es auch unterschiedliche Klassen von Sklaven, wie für die Feldarbeit mit unterschiedlichen Lebensbedingungen. Sklaven hatte eine mindere Bekleidung, waren oft halb nackt. Die Toga, das römische Bürgergewand war ihnen zu tragen dagegen vollkommen verboten!

 

Die Anforderungen an Feldsklaven waren oft jenseits der Leistungsfähigkeit, um ihren Herren hohe Gewinne zu erbringen. Oft wurde die zweizinkige Gabel, die Furca gegen sie für geringe Vergehen eingesetzt, die wie ein Joch über den Nacken gelegt wurde und hart drückte und auch zu erheblichen Verletzungen führten, wenn ein Sklave z.B. stürzte oder am daran befestigten Seil gerissen wurde. Das Patibulum andererseits war ein Holz, das dem Sklaven auf die Schulter gelegt wurden und die Hände daran gefesselt waren. Oft endete diese Form der Bestrafung auch durch Kreuzigung.

 

Haussklaven dagegen wurden oft in die Familie integriert. Sie kochten, putzten, wuschen und bedienten bei Festen, sie musizierten und tanzten zur Unterhaltung der Herren und Festgäste. Damit trugen sie zur Bequemlichkeit ihrer Herren bei! Sklaven mit höherem Bildungsstand konnten Hauslehrer oder gar Ärzte sein!

 

Roms Hierarchiepiramide auf Ssklaverei aufgebautDie Sklavenklasse war in allen Teilen des römischen Reiches die niedrigste!

 

Sklaven im öffentlichen Dienst wurden zum Strassenbau und Gebäudeunterhalt oder im Hafen eingesetzt. Einige schafften es als Sklaven in der Staatsverwaltung zu arbeiten. Sklavenarbeit In Bergwerken und Steinbrüchen oder als Galeerensträflinge waren dagegen besonders gefürchtet. Viele überlebten nur wenige Monate unter den unmenschlichsten Bedingungen!

 

Der Kampf von Sklaven in der Arena war auch mit Prestige für den Gladiator verknüpft . Weibliche Sklaven wurden oft zum Konkubinat gezwungen! Erkannte das Militär einen entlaufenen Sklaven, so wurde er meist unmittelbar vor Ort hingerichtet.

 

Die durch Eroberungen annektierten Gebiete wurden zum Teil in Staatsbesitz überführt, um es später der einfachen Bevölkerung zuzuteilen. Grosse Latifundien wurden den Offizieren und örtlichen Kräften zugeteilt, die das Kriegsgeschehen zu Gunsten der Römer beeinflusst hatten. Bei der Verteilung des Staatsbesitzes wurde die Grösse der Fläche je Besitzer auf maximal 500 Joch (lat.: iochum) beschränkt, was je Joch etwa 2530 m2, also rund 2 ½ Hektar betrug. Der Grossgrundbesitz war somit auf 1265 Hektar limitiert. Wohlhabende Bürger legten sich aber oft weit grössere Latifundien zu und benötigten zu dessen Bearbeitung eine Menge von Lohnarbeitern und Sklaven! Bald stand ihnen die Katholische Kirche ebenbürtig zur Seite mit ihren Bischofssitzen und Klöstern, die immer mehr kleinere Bauern enteigneten, indem diese verschuldet und durch Zwang enteignet wurden!

 

Villa Rustica  Da viele Bauern zu den ständig andauernden Grenzkriegen eingezogen wurden blieben ihre Höfe ohne Führung und verwilderten. Kamen jene Bauern im Krieg um, so war schnell ein Grossgrundbesitzer bereit sich für ein Taschengeld jenen Besitz anzueignen oder dieses Grundstück einfach zu besetzen! Während die Verpächter in grosszügigen Villen, den „Villa rustica“ wohnten waren die Pächter, deren Lohnarbeiter und Sklaven notdürftig untergebracht.

 

 Je Pachtbauer wurden dann im Schnitt 30 Joch verpachtet, etwa 60 Hektar. Ein vollkommen ungerechtes Steuersystem legte den Kleinbauern und Pächtern zudem grosse Lasten auf! Die meist auf fünf Jahre lautenden Pachtverträge sahen Abgaben in der Grössenordnung von einem Drittel bei Getreide und bis zu 1/5 bei Bohnen und Hülsenfrüchten vor. Bei allen übrigen Produkten war dies in vergleichbarer Ordnung. Zudem waren die Pächter verpflichtet 6 bis 10 Tage pro Jahr auf dem Grundstück des Grundbesitzers Frondienst zu leiten. Hinzu kam die Pflicht zum Wehrdienst unter der Obhut der Landherren.

 

DDiocletianas so genannte Kolonat- oder Erbpachtrecht regelte diese Dinge. Der Besitzer der Gutsrechte wurde Kolone genannt. Kaiser Diokletian (236 – 245 u.Z.) führte eine Grundsteuer ein, was die Last auf den Kleinbauern weiter erhöhte. Bei den Germanen wurde das System der Freien und Unfreien zum System der Leibeigenschaft entwickelt. Ihnen war gar verboten das Gut ihrer Herren zu verlassen! Folge der neuen Grundsteuer war eine anschwellende Inflation, der Diokletian Festpreise entgegenstellte, damit aber scheiterte. Das führte zu Bauernaufständen. Wir befinden uns heute in einer ähnliche Zeit mit ähnlichen Problemen! Bauern die Strassen sperren oder mit ihren Traktoren in die Hauptstädte fahren und den Verkehr lahm legen, um gerechtere Preise für ihre Produkte zu erzielen!

 

Unter Diokletians Herrschaft kam es zudem zur grössten Christenverfolgung, um deren Glauben zu brechen und sie der Staatsgewalt untertan zu machen. Als dies nicht gelang führte es unter Konstantin zum Edikt von Mailand und später am Konzil von Nicäa zur Verbündung und Verbrüderung von Kirche und Staat! Was man durch Härte nicht erreichte, das gelang über geschickte Diplomatie, wo Gottes Rechtsgrundsätze aufgeweicht wurden!

 

(Johannes 15:18-27)  Wenn die Welt euch haßt, wißt ihr, daß sie mich gehaßt hat, bevor sie euch haßte. 19 Wenn ihr ein Teil der Welt wärt, so wäre der Welt das Ihrige lieb. Weil ihr nun kein Teil der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt auserwählt habe, deswegen haßt euch die Welt. 20 Behaltet das Wort im Sinn, das ich euch gesagt habe: Ein Sklave ist nicht größer als sein Herr. Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen; wenn sie mein Wort gehalten haben, werden sie auch das eure halten. 21 Alle diese Dinge aber werden sie euch um meines Namens willen antun, weil sie den nicht kennen, der mich gesandt hat. 22 Wenn ich nicht gekommen wäre und zu ihnen geredet hätte, so hätten sie keine Sünde; jetzt aber haben sie keine Entschuldigung für ihre Sünde. 23 Wer mich haßt, haßt auch meinen Vater. 24 Wenn ich unter ihnen nicht die Werke getan hätte, die niemand sonst getan hat, so hätten sie keine Sünde; jetzt aber haben sie sowohl mich als auch meinen Vater gesehen und gehaßt. 25 Doch ist es, damit das Wort erfüllt werde, das in ihrem GESETZ geschrieben steht: ‚Sie haben mich ohne Ursache gehaßt.‘ 26 Wenn der Helfer gekommen ist, den ich euch vom Vater her senden will, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, wird dieser Zeugnis von mir ablegen; 27 und auch ihr sollt Zeugnis ablegen, weil ihr bei mir gewesen seid, seitdem ich begann.

 

Jesu Gebot „kein Teil der Welt“ zu sein kann somit ernsthafte Nachteile in diesem System, Verfolgung, Versklavung und gar Tod bedeuten!

 

Eine grosse Landflucht in die Städte war zur Zeit Diokletians die Folge, wo die Slums rund um die Städte schon damals zunahmen! Dies führte im ganzen Reich immer wieder auch zu Aufständen der Kleinbauern, Landarbeiter und Sklaven gegen die Besitzer. Wir können heute vor allem in Nord- und Südamerika eine Wiederholung dieser Ungerechtigkeit sehen! All dies sind tickende Zeitbomben, die während der nächsten grösseren Krise zur Explosion neigen!

 

Brutale Niederschlagung von SklavenaufständenDie römischen Gesetze, um die vielen Sklaven in Unterordnung zu halten und Aufstände frühzeitig zu unterbinden waren darum brutal! Ein Besitzer hatte das Recht seinen Sklaven jederzeit auch wegen kleiner Vergehen zu Tode zu prügeln! Dem Besitzer drohte keinerlei Strafe! Was ein Sklave verdiente, das war Eigentum des Herrn! Gerade aber wegen ständiger Willkür und Grausamkeit kam es zu Sklavenaufständen, wie jenem erfolgreichen unter Spartakus, der Rom an den Rand des Zusammenbruchs drängte!( 73 – 71 v.u.Z.)

 

Das kann heute mit Protestmassnahmen von Arbeitnehmerverbänden verglichen werden, die einen Staat zu Kompromissen zu Gunsten der modernen „Sklaven“ treibt! Die modernen Sklaven können sich in den meisten Ländern zusammenschliessen, um für sich Rechte zu ertrotzen.

 

Das Peculium, ein Gesetz zu Gunsten der Sklaven gestattete dennoch eine beschränkte Möglichkeit Eigentum zu schaffen, um sich damit loszukaufen (manumissio). Das hing aber vollkommen vom Sklavenhalter ab, der so oder so Eigentümer des Ersparten war! Es gab aber dadurch Anreiz noch höhere Leistung zu erbringen. Diese Freilassung war laut Gesetz möglich

 

1)   „per testamentum“, über ein Testament 

2)   „per vindictam“, durch Rechtsakt eines Magistraten

3)   „per censum“, Eintrag in die Bürgerrolle als freier Bürger durch den öffentlichen Zensor

4)   „per epistulam“, durch einen Freibrief des Herrn

5)   „inter amicos“ oder „per mensam“, „per convivium“ in Form einer freien Willenserklärung des Herrn in Gegenwart Dritter

 

Obwohl nun Sklaven offiziell freigelassen waren, unterstanden sie weiterhin der Oberaufsicht ihres Patron. Es war eine begrenzte Freiheit! Unter Kaiser Augustus wurde das Alter für Freilassung auf über 30 Jahre festgelegt. All dies war Paulus als Bürger Roms bestimmt bekannt und er wusste um die Gefahr, in der Onesimus in seiner Obhut und auf der Rückreise war und später, wo er ihn dem Philemon zurücksandte!

Das römische Staatsrecht der PAX ROMANA wurde zum Grundrecht auch späterer christlicher Nachfolgenationen! Damit wurde Gottes GESETZ und dem „GESETZ des Christus“ jedoch Gewalt angetan!

Der Begriff „römischer Friede“ oder „pax romana“ steht für die Herrschaftsordnung jenes vierten „wilden Tieres“, das Daniel als äusserst zerstörerisch und mächtig bezeichnet. Da der Begriff zudem mit der „pax augusta“, dem „augustinischen Frieden“ austauschbar ist, zeigt sich, dass mit dem Entstehen des vierten „wilden Tieres“, Rom und dessen ersten Kaiser Augustus eine neue Ära begann und jener als erster Monarch Roms ein Rechtssystem aufbaute, mit dem die Unterwerfung und Unterjochung der eroberten Völker über Jahrhunderte erfolgreich fortgesetzt werden konnte. Erst im fünften Jahrhundert zerfiel das Westreich, ging aber dann in das die Vorherrschaft übernehmende Papsttum über.

 

Rom: Das furchteinflössende "wilde Tier"(Daniel 7:7)  Nach diesem schaute ich in den Visionen der Nacht weiter, und siehe da, ein viertes Tier [[(Rom)]], furchteinflößend und schrecklich und ungewöhnlich stark. Und es hatte große Zähne aus Eisen. Es verzehrte und zermalmte, und was übrig war, trat es mit seinen Füßen nieder. Und es war verschieden von all den [anderen] Tieren, die vor ihm waren, und es hatte zehn Hörner.

 

Zehn Hörner“ bedeuten die Vollzahl, welche dem römischen Reich untertan waren, die bei dessen Verfall eigene, unabhängige Nationalstaaten bildeten, mit eigener Rechtsordnung die sich aber stets an römisches Recht anglich.

 

(Daniel 7:8) 

Ich betrachtete die Hörner weiter, und siehe, ein anderes Horn, ein kleines Das "kleine Horn" Britannien das zur Grösse aufsteigt[[(Britannien)]], stieg zwischen ihnen auf, und da waren drei von den ersten Hörnern, die vor ihm ausgerissen wurden [[(Seeschlachten England gegen Spanien, Holland und Frankreich)]]. Und siehe, da waren Augen wie die Augen eines Menschen an diesem Horn, und da war ein Maul, das großtönende Dinge redete [[(letzter Herrscher Anglo-Amerikas vor dem Gericht Gottes)]].

 

Britannien wurde zu Grossbritannien, das die Weltmeere beherrschte und Kolonien rund um den Globus aufbaute, ein strategisches Netzwerk, welche das „kleine Horn“ beständig wachsen liess, ein „Reich, in dem die Sonne nicht unterging“! Auch Unabhängigkeitserklärung der dreizehn britischen Kolonien von Nordamerika von ihrer Mutternation Britannien verbanden sich beide Staaten erneut zu einer Allianz.

 

   „In der Unabhängigkeitserklärung (englisch Declaration of Independence; offiziell: The Unanimous Declaration of The Thirteen United States of America deutsch ‚Die einstimmige Erklärung der dreizehn vereinigten Staaten von Amerika‘) proklamierten dreizehn britische Kolonien in Nordamerika am 4. Juli 1776 ihre Loslösung von Großbritannien und ihr Recht, einen eigenen souveränen Staatenbund zu bilden. Der größtenteils von Thomas Jefferson verfasste und vom Zweiten Kontinentalkongress verabschiedete Text stellt die Gründungsurkunde der USA dar und ist eines der wirkungsmächtigsten Dokumente der demokratischen Staatsphilosophie.“ [1]

 

 

Während und nach dem ersten Weltkrieg 1914 bis 1918 verlor Grossbritannien mehr und mehr seiner Kolonien, die ihre Unabhängigkeit ausriefen, sich aber die meisten im Britisch Commonwealth zum gegenseitigen Nutzen vereinten.

 

Die Geschichte der Päpste ist voll Überraschungen: Habsucht, Massenmord, Lügenklüngel und all dies zur Ehre Gottes?Mit der Trennung von Staat und Kirche wurde weltliches Gesetz vom Kirchenrecht abgetrennt. Die Religionsfreiheit gestattet nun in vielen Ländern den Religionen und Weltanschauungsgemeinschaften innere Angelegenheiten selbst zu regeln, was jeweils im Grundgesetz verankert ist. Damit haben wir es innerhalb christlicher Nationen mit vielerlei Gesetzen zu tun, die zum selben Rechtspunkt ganz unterschiedliche Rechtsauffassungen vertreten! Kirchen mit dem Status „Körperschaft des öffentlichen Rechts“ erlangen dadurch auch, dass ihre Kirchenstatuten als „öffentliches Recht“ anerkannt werden! Sie bilden mit ihrer Rechtsprechung somit Teil der weltlichen Justiz, sind ihr aber in den meisten Angelegenheiten untergeordnet! Jesus warnte davor. Der Welt war nun „das ihre lieb“ und Religion verband sich mit Staatspolitik gegen alle, die weiterhin fest an Gottes eigener Rechtsordnung festhielten! „Diese Dinge gebiete ich euch, daß ihr einander liebt. Wenn die Welt euch haßt, wißt ihr, daß sie mich gehaßt hat, bevor sie euch haßte. Wenn ihr ein Teil der Welt wärt, so wäre der Welt das Ihrige lieb. Weil ihr nun kein Teil der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt auserwählt habe, deswegen haßt euch die Welt.“ (Joh 15:17-19)

 

Wahre Christen ziehen sich somit bis heute und dem Tag Harmagedons den Hass der Welt zu, weil sie ihrerseits nur Gottes GESETZ und die Schriften der PROPHETEN und jenen des Neuen Testaments als für sie absolut verbindlich betrachten!

 

Die „obrigkeitlichen Gewalten“, von der Paulus redet (Rö 13), der sich „Ebioniten“ und „Paulikaner“ bedingungslos unterordnen ist das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“, ihrem König und Hohepriester, Jesus, dem Christus! Das bringt sie in Konflikt sowohl mit weltlicher Gesetzgebung und richterlichen Entscheidungen, wie den unterschiedlichen Kirchenrechten der Religionen und Sekten, die insgesamt nicht im Einklang mit Gottes Geboten stehen! Petrus und die anderen Apostel liessen daran keinen Zweifel offen, als sie vor dem höchsten Gericht Israels standen, das von ihnen eine Handlung gegen Gottes Willen forderte und den Aposteln und Jüngern gebot, nicht weiter im Namen Jesu zu reden:

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 5:27-32 ***

Sie brachten sie also herbei und stellten sie in den Saal des Sanhedrins. Und der Hohepriester befragte sie 28 und sprach: „Wir haben euch ausdrücklich befohlen, nicht mehr weiter aufgrund dieses Namens zu lehren, und dennoch, seht, ihr habt Jerusalem mit eurer Lehre erfüllt, und ihr seid entschlossen, das Blut dieses Menschen über uns zu bringen.“ 29 Als Antwort sagten Petrus und die [anderen] Apostel: „Wir müssen Gott, dem Herrscher, mehr gehorchen als den Menschen. 30 Der Gott unserer Vorväter hat Jesus auferweckt, den ihr ums Leben gebracht habt, indem ihr ihn an einen Stamm hängtet. 31 Diesen hat Gott als Hauptvermittler und Retter zu seiner Rechten erhöht, um Israel [Gelegenheit zur] Reue und Vergebung der Sünden zu geben. 32 Und wir sind Zeugen dieser Dinge, und desgleichen ist es der heilige Geist, den Gott denen gegeben hat, die ihm als [dem] Herrscher gehorchen.“

 

Mit Jesu Tod verlor jener Hohepriester und seine ganze aaronische Nachkommenschaft einschliesslich die Leviten das Vorrecht, sich als Gottes „Ehefrau“ zu betrachten. Der „Bund mit Levi“ hatte geendet und der „Bund mit den vielen“ am Ende der siebzigsten Jahrwoche Daniels! An Pfingsten 33 u.Z. öffnete das „Königreich des Sohnes seiner Liebe die Pforten und am selben Tag wurden etwa 5000 Juden durch die Apostel, insgesamt 120 Jünger getauft, die am Morgen heiligen Geist empfangen hatten!

 

Prophezeiung & Erfüllung der 70 Jahrwochen Daniels
  

Nicht Menschengebot, sondern Gottes Gebot steht auf der höchsten Stufe die unsere Unterordnung fordert! „Wir müssen Gott, dem Herrscher, mehr gehorchen als den Menschen.“ Kirchen mit ihrem Kirchengesetz stehen heute an der Stelle vom Sanhedrin. Weltliche Richter, die weit eher Heiden als Christen genannt werden müssen und auf die die wahre Christenversammlung mit Verachtung herabblicken, weil jene die Worte des Paulus im Sinne behalten, dass sie Rechtsfälle aufgrund Gottes Standpunkt innerhalb der Versammlung zu beurteilen haben, von denen weltliche Richter keine Ahnung haben!

 

*** Rbi8  1. Korinther 6:3-6 ***

Wißt ihr nicht, daß wir [[(die Apostel)]] Engel [[(gr.: aggelos = Boten; Vorsteher)]] richten werden? Warum also nicht Dinge dieses Lebens? 4 Wenn ihr nun Dinge dieses Lebens rechtlich zu entscheiden habt, setzt ihr da diejenigen als Richter ein, auf die man in der Versammlung herabblickt? 5 Ich sage [es] zu eurer Beschämung. Ist denn wirklich nicht ein Weiser unter euch, der zwischen seinen Brüdern richten kann, 6 sondern Bruder geht mit Bruder vor Gericht, und das vor Ungläubige?

 

Da Christen diese göttlichen Gebote unter den Nationen dadurch aufrichten, dass immer mehr Gruppen und Versammlung sich nach diesen göttlichen Recht ausrichten  (Rö 3:31) beginnt innerhalb der Staaten das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ durch Anwendung des „GESETZES des Christus“ die anderen Rechtssysteme als das zu entlarven, was sie meist sind: Unrechtssysteme, welche die eine Gruppe gegenüber der anderen bevorzugt und Ungerechtigkeit zulässt, gar fördert und allzu oft parteiische urteilt und gar korrupt ist! Paulus zeigte worauf sein Glaube fusst als er als Gefangener vor dem römischen Stadthalter Felix in Cäsarea stand:

 

Paulus vor dem Stattalter Felix*** Rbi8  Apostelgeschichte 24:13-16 ***

Auch können sie dir die Dinge nicht beweisen, deren sie mich gerade jetzt anklagen. 14 Doch gebe ich vor dir dies zu, daß ich gemäß dem Weg, den sie eine ‚Sekte‘ nennen, dem Gott meiner Vorväter in dieser Weise heiligen Dienst darbringe, da ich alles glaube, was im GESETZ dargelegt ist und in den PROPHETEN geschrieben steht; 15 und ich habe die Hoffnung zu Gott, welche diese [Männer] auch selbst hegen, daß es eine Auferstehung sowohl der Gerechten als auch der Ungerechten geben wird. 16 In dieser Hinsicht übe ich mich wirklich fortgesetzt, das Bewußtsein zu haben, daß ich keinen Verstoß gegen Gott und Menschen begehe.

 

Der Glaube des Paulus wurde stets durch Werke des Glaubens begleitet, indem er das GESETZ in all seinen Details achtete! Seine Feinde warfen ihm zu Unrecht vor, er lehre Juden das GESETZ zu brechen! (Apg 21:20-21) Die Juden ihrerseits hatten Paulus aus Eifersucht, da seine Anhänger die zum „Weg“ gehörten ständig zunahmen, eines Vergehens angeklagt, das er gar nicht begangen hatte: Die Anklage lautete, er hätte den Tempel geschändet und das göttliche GESETZ gebrochen, weil er angeblich einen Unbeschnittenen hinter den Soreg gebracht habe (Apg 21:26-32). Das stimmte nicht mit den Tatsachen überein, kein Jude konnte ihn dieser Tat überführen! Die Römer nun achteten zwar das GESETZ Jehovas, da sie den Juden wie anderen beherrschten Völkern eine gewisse Glaubensfreiheit zugestanden. Sie stellten aber ihre eigene Rechtsordnung der „pax romana“ darüber! Durch Anrufen der römischen Autorität zeigten die religiösen Führer, dass sie sich der Jurisdiktion des Kaisers unterwarfen und vor dieser den Paulus anklagten. Paulus dagegen berief sich als römischer Bürger auf die Autorität des Cäsar, da niemand ihn eines wirklichen Vergehens überführen konnte. 

 

Die Tiara, die dreifache Krone des PapstesDas „Königreich der (neuen) Himmel“, um dessen Kommen wir bitten, darf und kann nicht mit irgendeiner heute existierenden irdischen Institution verwechselt werden! Die Katholische Kirche erklärt, dass sie die Erfüllung des Königreiches Gottes auf Erden sei, der Papst zu Recht die Tiara (Lat: triregnum) trage, die dreifache Krone. Sie stellt laut gewissen Deutungen die göttliche Dreifaltigkeit dar. Die drei Reifen sollen andererseits die Hauptaufgaben des Papstamtes symbolisieren: Heiligen, Lenken und Lehren oder seine Amtsfunktion, das Weih-Amt, die Jurisdiktion und das Lehramt. Schon die verschiedenen Auslegungen und der Ursprung, von wo das Symbol entlehnt ist zeigt aber auf den wahren Lenker hin, den „Gott dieses Systems“.

 

Jehovas Zeugen dagegen versichern in ihrem Predigtdienst von Haus zu Haus, dass jenes Königreich erst am 2.Oktober 1914 errichtet worden sei und sie, die „Gesalbten“ unter ihnen, die einzigen legalen Vertreter Gottes und Jesu wären. Auch sie sind Usurpatoren von Gottes Königreich!

 

Die Schrift dagegen erklärt, dass alle die im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ mittels der Glaubenstaufe, der „Beschneidung des Herzens“ durch das „GESETZ des Christus“ Aufnahme gefunden haben, diese Miterben eines künftigen Königreiches werden, das erst nach Harmagedon aufgerichtet wird und in dessen Hand die ganze Macht über die Erde liegen wird: Die „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“! Es ist deutlich zu erkennen, dass Religionen es mit Wahrheit nicht besonders genau nehmen, wo es ihrer Machtaufhäufung nützlich erscheint. Der Prophet Sacharja seinerseits zeigt, das der „Spross“ der aus Isai, dem Vater Davids stammt, Jesus allein die Krone als „König der Könige“ im künftigen lebendigen Tempel tragen wird und jenen geistigen Tempel aus 144.000 Steinen und Säulen zuvor fertigstellen muss! (Jes 11:1-5)

 

*** Rbi8  Sacharja 6:12-13 ***

,Dies ist, was Jehova der Heerscharen gesprochen hat: „Hier ist der Mann, dessen Name ‚Sproß‘ ist. Und von seiner eigenen Stelle aus wird er sprossen, und er wird gewiß den Tempel Jehovas bauen. 13 Und er selbst wird den Tempel Jehovas bauen, und er seinerseits wird Würde tragen; und er soll sich setzen und auf seinem Thron herrschen, und er soll ein Priester auf seinem Thron werden, und es wird sich erweisen, daß der Rat des Friedens selbst zwischen ihnen beiden [[(König und Hoherpriester)]] ist.

 

Niemand kann dem Christus diese Aufgabe vorwegnehmen! Er wird als Hohepriesterkönig sein Amt künftig von Jerusalem her ausüben!

 

gottes Wahl der kommenden Weltregierung für das Millenium: Eine wahre Theokrtie!
 

Das römische Recht, das bis heute die westlichen Staatsformen und deren Rechtssystem prägt

Die römische Gesellschaftsordnung beeinflusste nicht nur die Nation Israel im 1.Jahrhundert und die Gebiete, wo Paulus seine Versammlungen gegründet hatte, sondern wurde in vielerlei Hinsicht von jenen europäischen Folgestaaten übernommen, als das Imperium in Einzelnationen mit Monarchien zerfiel! Dies zeigt auch die Prophezeiung Daniels, betreffend des „vierten wilden Tieres“.

 

Kaiser Augustus Setzte die "pax romanum" ein, das römische RechtWir möchten dies als Grundvoraussetzung zum Verständnis nehmen, was das Recht Cäsars vom Recht Gottes grundsätzlich unterscheidet! Die Bibel erklärt, dass das Recht Cäsars durch den Erzgegner Gottes inspiriert ist, uns scheinbare Vorteile bietet, die sich aber stets langfristig als schwerwiegende Nachteile erweisen!

 

Das römische Recht, die „pax romanum“ oder „pax Augustus“ unterschied zwischen den Landbesitzenden Patriziern, welche politisch die einflussreichste Gruppe darstellten und andererseits den weitaus grössten Teil der Bevölkerung, den Plebejer (Vulgärsprache: „Plebs’), das nur vermindert politische Rechte besass. Sklaven wurden als „sprechende Werkzeuge“ und nicht als autonom handelnde Personen angesehen. Sie wurden wie ein Ware behandelt und gehandelt, hatten nahezu keine Rechte vor Gericht! Sie konnten unter bestimmten Umständen aber auch ihre Freiheit erlangen. Der siegreiche Kampf in der Arena als Gladiator gegen Tiere und Menschen zählte zu diesen Formen.

 

Die Patrizier herrschten in Form eines Abhängigkeitssystems (Klientel, lat.: clientela) auf der Grundlage Leistung und Gegenleistung, die stets der Stärkere zu seinen Gunsten festlegte. Das Wort Advokat (advokatus = hören, gehorchen) steht damit in enger Beziehung, da jener die Wünsche der Klienten zu vertreten hatte, selbst aber stets Teil der beherrschenden Patrizier war! Der Patron oder Besitzer hatte Verantwortung für das Wohl und die Sicherheit seiner Klientel. Im Tausch dafür erhält er Nahrung und Arbeitsleistung: Er erhob eine Form von Steuern durch Anteile an der Ernte, durch Frondienste und das Einmustern unter die Truppen zur Verteidigung.

 

Wir wollen nun die Rechtslage unter Gottes GESETZ und unter dem etwas veränderten Gebot des Christus näher betrachten!

 

6.3.2.2          Der Sklaverei unter dem GESETZ Israels und unter dem GESETZ des Christus wurde klare Grenzen gesetzt

Ursache für Sklaverei in Israel und korrekte Anwendung des Begriffs

In Israel wurde ein Schuldner nach GESETZ mitsamt seiner Familie zum Sklavendienst verurteilt, wenn er seinen Kredit nicht abbezahlen konnte. Das konnte vielerlei Ursachen haben, wie eine oder mehrere schlechte Ernten durch Trockenheit, Unglücksfälle, Hungersnot, Kriege, feindliche Überfälle und Verarmung waren Gründe für Verschuldung.

 

SchuldenfalleDie Schuldenfalle, die heute über Tausenden von Amerikanern zuschnappt und nun auch den Rest der Welt zufolge der Immobilien- und dann der Finanzkrise erreicht hat, diese gab es auch schon damals in etwas anderer Form! Heute sind es Mittelständler, die durch eine solche Krise, welche die Tore ihrer Fabrik von einem Tag zum anderen schliesst und die Belegschaft ohne Verschulden in Arbeitslosigkeit und oft in den persönlichen Konkurs treibt! Was heute der Staat durch Arbeitslosenfonds erbringt, dies war in Israel dadurch gewährleistet, dass der in Not Geratene nun als Sklave seine Schuld abarbeiten musste. Das gab ihm und seiner Familie andererseits die Möglichkeit zu überleben, da der Sklave Dach, Kleidung und Essen erhielt! Armenviertel gab es in Israel nicht!

 

Auch während der Kriege gegen Feinde wurden die Unterlegenen zu Kriegsgefangenen gemacht und zu Zwangsarbeit verurteilt. Das kam einer Wiedergutmachung für Schaden gleich, ebenso wie die Kriegsbeute hierzu diente. Aber auch Plündererstreifscharen und Okkupanten Israels machten Sklaven aus dem Volk Gottes für sich (Joel 3:5, 6).

 

*** Rbi8  2. Könige 5:2-4 ***

Eine jüdische Slavin gab ihrer Herrin den Rat den Aussatz des Heerobersten Naaman durch den Propheten Elia heilen zu lassen Und die Syrer ihrerseits waren als Plündererstreifscharen ausgezogen, und sie führten dann ein kleines Mädchen aus dem Land Israel gefangen fort, und es war schließlich vor der Frau Naamans [[(des Heerobersten der syrischen Armee)]]. 3 Im Laufe der Zeit sprach sie zu ihrer Herrin: „Wäre nur mein Herr vor dem Propheten, der in Samaria ist! In diesem Fall würde er ihn von seinem Aussatz befreien. 4 Danach kam jemand und berichtete seinem Herrn, indem [er] sagte: „So und so hat das Mädchen, das aus dem Land Israel ist, geredet.“

 

Heute sind es Millionen von sozialen Flüchtlingen, die ihre Länder verlassen müssen und in Europa und den USA Schutz suchen. Einige von ihnen sind wie jenes „Mädchen aus dem Land Israel“, welche über die Wunder der Heilung all jener berichten, die Harmagedon überleben!  Naaman musste sich trotz seiner erhöhten Stellung dem „Propheten in Samaria“ nähern und dessen Anweisungen exakt ausführen. Dies gilt auch heute für all jene, die das Krebsgeschwür, den Aussatz dieses Systems überleben möchten!

 

(Jesaja 33:23, 24)  Zu jener Zeit [[(nach Harmagedon)]] wird auch Beute in Fülle verteilt werden müssen; selbst die [[(am „Tag Jehovas“, wo Jesus dem Vater das „Königreich der (neuen) Himmel“ übergibt, alle inzwischen geheilten)]] Lahmen werden tatsächlich eine große Plünderung vornehmen. 24 Und kein Bewohner wird sagen: „Ich bin krank.“ Dem Volk [[(der „grossen Volksmenge“ an „Schafen“ Jesu)]], das in [dem Land] wohnt, wird sein Vergehen verziehen sein.

 

Zuvor zeigt Jesaja, was geschehen muss, wenn Jehova zum Handeln aufsteht: [B1] (Off 11:14, 15 vergl. Da 12:1)

 

(Jesaja 33:10-16)  Jetzt will ich aufstehen“, spricht Jehova, „jetzt will ich mich erheben; jetzt will ich mich aufrichten. 11 Ihr empfangt dürres Gras [[(durch die Klimänderung)]]; ihr [[(die letzte Generation der Juden, von „Lo-Ruhama“, die nicht auf Jehovas „Prophet gleich mir“, Jesus hörten (5.Mo 18:15))]] werdet Stoppeln gebären [[(keine Bewohner für das neue System)]]. Euer eigener Geist wird euch so wie ein Feuer verzehren. 12 Und Völker sollen wie die Kalkbrände werden. Wie abgehauene Dornen werden sie nämlich mit Feuer in Brand gesetzt werden. 13 Hört, die ihr weit entfernt seid, was ich bestimmt tun werde! Und erkennt, die ihr nahe seid, meine Macht. 14 In Zion sind die Sünder erschrocken; ein Schauer hat die Abtrünnigen gepackt: ‚Wer von uns kann für irgendwelche Zeit bei verzehrendem Feuer weilen? Wer von uns kann für irgendwelche Zeit bei lange dauernden Bränden weilen?‘ 15 Da ist einer, der in beständiger Gerechtigkeit wandelt und redet, was gerade ist, der den durch Betrügereien [erlangten] ungerechten Gewinn verwirft, der seine Hände davon losschüttelt, nach Bestechung zu greifen, der sein Ohr davor verstopft, auf Blutvergießen zu hören, und der seine Augen verschließt, um Schlechtes nicht zu sehen. 16 Er ist es, der auf den Höhen selbst weilen wird; seine sichere Höhe werden schwer zugängliche Orte zerklüfteter Felsen sein. Sein eigenes Brot wird [ihm] sicherlich gegeben werden; sein Wasservorrat wird nicht versiegen.“

 

Ja, Jesaja spricht von unseren Tagen, bevor Jehova sein Handeln aufnimmt, bevor Michael den ihm aufgetragenen Rat ausführen wird, vor der Zeit der „grossen Drangsal“, wo jeder, der nicht auf Jehova hofft sein „… eigener Geist wird (ihn) so wie ein Feuer verzehren“. Die aber auf Jehova gehört haben, deren geistiger „Aussatz“, „die Sklaverei der Sünde“ durch das Untertauchen in der Taufe, dem symbolischen „Jordan“, der Naaman heilte in der Sünde abgestorben ist, zu Gunsten des „GESETZES des Geistes“ Heilung erlangten sind es, die Leben und eine „grosse Plünderung“ vornehmen werden! (2.Kö 5:5-14)

 

Zwei Wege zur Eroberung:  Durch das Schwert oder durch VerschuldungWer in Israel verarmte, der konnte bevor er sich zu tief verschuldete sich urch das Schwert oder durch Verschuldungselbst, seine Frau oder seine Kinder als Sklaven verkaufen, um für die bestehenden Schulden aufzukommen. Das mag auf den ersten Blick ungerecht erscheinen. Heute müssen vielerorts Kinder bereits arbeiten, von den Frauen nicht zu sprechen und niemand stört sich daran, obwohl es im Grunde ein und dasselbe ist. Der Ruf des Wortes „Sklave“ wurde durch jahrhundertelangen Missbrauch zu etwas Verabscheuungswürdigem. Der biblische Begriff `évedh in Hebräisch war aber durchaus mit Ehre verknüpft (2.Mo 21:7-11; 2.Kö 4:1). Das Jubeljahr stellte die höchste Grenze dar, wo ein Sklave Dienst verrichtete, bis er zu seinem Eigentum zurückkehren darf! Eine so weitgehende tiefe Regelung, die wir nur aufgrund eines tieferen Studiums der Zusammenhänge wirklich zu verstehen lernen können! Jehovas richterliche Entscheidungen sind für ewig gültig!

 

*** Rbi8  3. Mose 25:39-46 ***

Und falls dein Bruder neben dir verarmt und er sich dir verkaufen muß, sollst du ihn nicht als einen Arbeiter in sklavischem Dienst gebrauchen. 40 Er sollte bei dir wie ein Lohnarbeiter sein, wie ein Ansiedler. Er sollte bis zum Jubeljahr bei dir dienen. 41 Und er soll von dir [frei] ausgehen, er und seine Söhne mit ihm [[(die „Ebioniten“)]], und er soll zu seiner Familie zurückkehren, und er sollte zum Besitztum seiner Vorväter zurückkehren. 42 Denn sie sind meine Sklaven, die ich aus dem Land Ägypten herausgeführt habe. Sie sollen sich nicht so verkaufen, wie ein Sklave verkauft wird. 43 Du sollst ihn nicht tyrannisch niedertreten, und du sollst Furcht haben vor deinem Gott. 44 Was deinen Sklaven und deine Sklavin betrifft, die dein werden, von den Nationen, die rings um euch sind, von ihnen dürft ihr einen Sklaven und eine Sklavin kaufen. 45 Und auch von den Söhnen der Ansiedler, die als Fremdlinge bei euch weilen, von ihnen könnt ihr kaufen und von ihren Familien, die sich bei euch befinden, die ihnen in eurem Land geboren worden sind; und sie sollen euch als Besitz gehören. 46 Und ihr sollt sie als Erbe auf eure Söhne nach euch übergehen lassen, als ein Erbbesitz auf unabsehbare Zeit [[(auf ewig)]]. Ihr könnt sie als Arbeiter gebrauchen, aber eure Brüder, die Söhne Israels, sollst du nicht, einer den anderen, tyrannisch niedertreten.

 

Jehova unterschied somit zwischen Sklaven aus seinem Volk und fremden Sklaven, die nicht Anbeter Jehovas waren. Die grösste Befreiung steht bevor, am Tag Harmagedons, wo jeder zum „Erblasser“ wird, der Gott nicht durch Seinen Sohn Jesus gedient hat!

 

Gewisse Sklaven erlangten gar eine vortreffliche Stellung im Haus ihres Besitzers und wurden gar Söhnen gleich behandelt. Abrahams Diener Elieser verwaltete seinen ganzen Besitz (1.Mo 24:1, 2). Gottes GESETZ kümmert sich klar und deutlich um die Verarmten, die anderen als Sklaven dienen müssen!

 

Gott schützt die Seinen vor dem Rotstift SatansManch moderne Gesetzgebung selbst in christlichen Nationen gibt weniger Schutz einem Arbeitnehmer, wie Sklaven dies in Israel hatten! Wenn Arbeitnehmer moderne Sklaven sind, so können wir bei Massenentlassungen erkennen, welche Folgen dies auf jene Bevölkerungsgruppe hat!

 

Auch jener der gestohlen hatte, ohne vollen Ersatz zu leisten wie es das GESETZ verlangt, der wurde für den Wert des angerichteten Schadens verkauft und erlangte seine Freiheit anscheinend erst wieder zurück, wenn der von ihm verursachte Schaden wiedergutgemacht worden war. Heute sperren wir solche Menschen in ein Gefängnis und haben neben dem nicht wieder gutgemachten Schaden noch hohe Kosten. Gottes Weisheit ist der Intelligenz dieses Systems bestimmt überlegen!

 

*** Rbi8  2. Mose 22:2-4 ***

(Wenn ein Dieb beim Einbruch ertappt werden sollte und er tatsächlich geschlagen wird und stirbt, so gibt es keine Blutschuld für ihn. 3 Wenn die Sonne über ihm aufgegangen ist, gibt es Blutschuld für ihn.)

Er soll unbedingt Ersatz leisten. Wenn er nichts hat, dann soll er für die Dinge, die er gestohlen hat, verkauft werden. 4 Wenn das Gestohlene unverkennbar in seiner Hand lebend gefunden werden sollte, vom Stier bis zum Esel und zum Schaf, muß er doppelten Ersatz leisten.

 

Angenommen jemand hatte für 10.000 Euro Diebstahl begangen und konnte nicht bezahlen. Dies entspricht etwa dem Schlachtpreis eines Rindes in Deutschland oder dem Wert eines Kleinwagen. Er musste den doppelten Wert vergüten und zudem das für Jehova bestimmte Schlachtopfer erbringen! Konnte er dies nicht bezahlen, so musste er es abarbeiten!

 

Das GESETZ sah verschiedene Sicherungsmassnahmen zu Gunsten von Sklaven vor, um sie vor brutaler Behandlung zu schützen. Immer wieder erinnerte Jehova Israel daran, dass sie selbst in Ägypten Sklaven gewesen waren! Verlor ein Sklave ein Auge oder einen Zahn aufgrund einer Misshandlung, so musste er freigelassen werden! (2.Mo 21: 26, 27) Sein Wert wurde gesetzlich festgelegt und war 30 Silberschekel (ca. 171g Silber = 460 USD; Stand Mai 2009) Dies war auch der Wert, den die Priester Judas für den Verrat an Jesus zahlten: Ein Monatslohn eines Arbeiters! So war es durch Sacharja vorhergesagt worden.

 

*** Rbi8  Sacharja 11:12 ***

Dann sagte ich zu ihnen: „Wenn es gut ist in euren Augen, gebt [mir] meinen Lohn; wenn aber nicht, so laßt es.“ Und sie zahlten mir dann meinen Lohn, dreißig Silberstücke.

 

Da der Taglohn eines Arbeiters einem Denar entsprach verlor ein Sklavenhalter dreissig Taglöhne, wenn er seinen Sklaven schlecht behandelte, eine gesetzliche Abschreckung! Das Schlagen eines Sklaven war gesetzlich erlaubt, trat dabei aber gar der Tod ein, so musste dies gemäss Richterspruch gerächt werden: Leben für Leben!  (3.Mo 24:17)

 

*** Rbi8  2. Mose 21:20-21 ***

Und falls ein Mann seinen Sklaven oder seine Sklavin mit einem Stock schlägt und dieser unter seiner Hand tatsächlich stirbt, so soll er unbedingt gerächt werden. 21 Wenn er jedoch einen Tag oder zwei Tage am Leben bleibt, so werde er nicht gerächt, denn er ist sein Geld.

 

Amnesti: Für eine Welt ohne todesstrafeDer Richter musste entscheiden, ob eine Tötungsabsicht vorgelegen hatte oder ein ungewollter Unfall vorliegt. Eine Welt ohne Todesstrafe wird oft zu einem Schulungszentrum, dem Gefängnis, um weit grössere Verbrechen zu erlernen! Diese Lehre sollte auch AMNESTY INTERNATIONAL erkennen! Richter aber werden für ein Fehlurteil zur Rechenschaft gezogen! „Deine (gerechten) Toten werden Leben.“ „Deine Toten werden leben. Eine Leiche von mir — sie werden aufstehen. Erwachet und jubelt, ihr Staubbewohner! Denn dein Tau ist wie der Tau von Malven, und die Erde selbst wird auch die im Tode Kraftlosen [beim Geborenwerden] auswerfen.“ (Jes 26:19)

 

*** Rbi8  4. Mose 35:16-18 ***

Wenn er ihn nun mit einem Werkzeug aus Eisen geschlagen hat, so daß er stirbt, so ist er ein Mörder. Der Mörder sollte unweigerlich zu Tode gebracht werden. 17 Und wenn er ihn mit einem kleinen Stein, durch den er sterben konnte, geschlagen hat, so daß er stirbt, so ist er ein Mörder. Der Mörder sollte unweigerlich zu Tode gebracht werden. 18 Und wenn er ihn mit einem kleinen Werkzeug aus Holz, durch das er sterben konnte, geschlagen hat, so daß er stirbt, so ist er ein Mörder. Der Mörder sollte unweigerlich zu Tode gebracht werden.

 

Der Besitzer wird es sich zwei Mal überlegen, in welcher Form er seinen Sklaven züchtigt, da sein eigenes Leben dadurch in Gefahr kommen konnte! Körperliche Züchtigung aber war eine der von Gott vorgesehenen Strafmassnahmen für jene, die sich der Disziplin entzogen, dies galt sowohl für Söhne wie für Sklaven!

 

*** Rbi8  Sprüche 23:13-14 ***

Enthalte doch dem, der noch ein Knabe ist, die Zucht nicht vor. Falls du ihn mit der Rute schlägst, wird er nicht sterben. 14 Du solltest ihn mit der Rute [[(der „Zucht“, nicht der „Rache“!)]] schlagen, damit du seine Seele vom Scheol befreist.

 

Gottes Wort zeigt, dass der, dem es an Züchtigung fehlt mit der Zeit grösseres Unrecht tun wird und schlussendlich sich gar die Todesstrafe zuzieht! Würde dieses Gebot heute erneut Anwendung finden, könnten viele Kinder vor Jugendkriminalität, Drogenmissbrauch, Suizid und Gefängnis geschützt werden und die Gesellschaft wäre von einer schweren Last befreit!

 

Männliche Sklaven wurden alle beschnitten und durften daher vom Passah essen! (2.Mo 12:44, 45 vergl. 1.Mo 17:12-14) Im Falle des Onesimus war dies durch geistige Beschneidung in der Taufe nun gegeben! (Rö 2:28) Sklaven des Priesters durften von den heiligen Opfern mitessen, was gleichbedeutend ist, an Jesu Fleisch und Blut Anteil zu haben! (3.Mo 22:10, 11; Joh 6:53-56)

 

Sklaven waren ebenso wie alle übrigen Hausgenossen am Sabbat von jeder Arbeit befreit!

 

Wie das Gesetz es vorschreibt: Die Sabbatordnung!*** Rbi8  2. Mose 20:10 ***

Aber der siebte Tag ist ein Sabbat für Jehova, deinen Gott. Du sollst keinerlei Arbeit tun, [weder] du noch dein Sohn, noch deine Tochter, [noch] dein Sklave, noch deine Sklavin, noch dein Haustier, noch dein ansässiger Fremdling, der innerhalb deiner Tore ist.

 

Zudem war er auch an den göttlichen Festzeiten von Arbeit befreit und durften an den freudigen drei Festen in Jerusalem Anteil haben. Das entspricht zwei Mal pro Jahr eine Woche Unterweisung, zuzüglich die Tage der Hin- und Rückreise! (5.Mo 5:14, 15; 16:9-12).

 

*** Rbi8  5. Mose 12:11-14 ***

Und es soll geschehen, an den Ort, den Jehova, euer Gott, erwählen wird, um seinen Namen dort weilen zu lassen, dorthin werdet ihr alles bringen, was ich euch gebiete: eure Brandopfer und eure Schlachtopfer, eure Zehnten und den Beitrag eurer Hand und jede Auslese eurer Gelübdeopfer, die ihr Jehova geloben werdet. 12 Und ihr sollt euch vor Jehova, eurem Gott, freuen, ihr und eure Söhne und eure Töchter und eure Sklaven und eure Sklavinnen und der Levit, der innerhalb eurer Tore ist, denn er hat weder einen Anteil noch ein Erbe mit euch. 13 Hüte dich, damit du nicht deine Brandopfer an irgendeinem anderen Ort, den du siehst, darbringst. 14 Sondern an dem Ort, den Jehova in einem deiner Stämme erwählen wird, dort solltest du deine Brandopfer darbringen, und dort solltest du alles tun, was ich dir gebiete.

 

Obwohl der Sklave vom Erbe der Erde Israels ausgeschlossen blieb, dies nur dem fleischlichen, beschnittenen Israel vorbehalten blieb, so durfte er doch am Nutzen des Ertrages in vielfältiger Form Anteil haben!

 

Die Aufrichtung des geistigen Tempels
  

Auch in den Christenversammlungen unter den Nationen wurde das Joch für Sklaven noch mehr erleichtert

Paulus ermuntert christliche Sklaven, dass sie ihr besonderes Verhältnis zu ihren christlichen Arbeitgebern nicht auszunutzen, sondern viel mehr im Gegenteil sich zu deren Nutzen voll einsetzen, weil dies zur Ehre beiträgt! Der Name ein Christ zu sein sollte Ehre auf unseren Herrn werfen, sowohl seitens der Sklaven wie ihrer Herren!

 

*** Rbi8  1. Timotheus 6:1-2 ***

So viele, die als Sklaven unter einem Joch sind, sollen ihre Besitzer weiterhin aller Ehre würdig achten, damit von dem Namen Gottes und der Lehre nie nachteilig geredet werde. 2 Überdies mögen die, die gläubige Besitzer haben, nicht auf sie herabblicken, weil sie Brüder sind. Im Gegenteil, sie mögen um so bereitwilliger Sklaven sein, weil die, die den Nutzen ihres guten Dienstes empfangen, Gläubige und Geliebte sind.

 

Damit erinnerte Paulus beide Parteien daran, dass sie zusammen dem Christus als Sklaven dienen, um das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ in Harmonie und Frieden gemeinsam zu gestalten! Der Befehl Gottes an Adam, die Erde zu einem Paradies zu gestalten wurde nie aufgehoben! (1.Mo 1:28) Nun aber werden Sklaven wie ihre Besitzer Erbe der Erde werden und eine vollkommene Befreiung in Christus erlangen! In diesem Bewusstsein sollte ihr Dienst aus innerer Überzeugung kommen.

 

*** Rbi8  Epheser 6:5-9 ***

Ihr Sklaven, gehorcht denen, die [eure] Herren nach dem Fleische sind, mit Furcht und Zittern, in der Aufrichtigkeit eures Herzens, als dem Christus, 6 nicht mit Augendienerei als Menschengefällige, sondern als Sklaven Christi, die den Willen Gottes mit ganzer Seele tun. 7 Dient als Sklaven mit guten Neigungen als für Jehova [[den Herrn (Jesus)]] und nicht für Menschen, 8 denn ihr wißt, daß jeder, was immer er Gutes tun mag, dies von Jehova [[dem Herrn (Jesus)]] zurückerhalten wird, ob er Sklave sei oder Freier. 9 Auch ihr Herren, fahrt fort, ihnen gegenüber dieselben Dinge zu tun, und laßt das Drohen, denn ihr wißt, daß sowohl ihr als auch euer Herr in den Himmeln ist, und bei ihm gibt es keine Parteilichkeit.

 

Christen sind Sklaven ihres Herrn Jesus, der sie mit seinem eigenen Blut erkauft hat! Die Herren dieses Systems aber müssen sich selbst desselben Umstandes bewusst sein, dass sie selbst dienen und den Sklaven eines anderen zu ihren Diensten haben und ihn darum vortrefflich behandeln sollen!

 

*** Rbi8  Kolosser 4:1 ***

Ihr Herren, teilt weiterhin das aus, was [euren] Sklaven gegenüber recht und billig ist, da ihr wißt, daß auch ihr einen Herrn im Himmel habt.

 

Ebenso wie Paulus den Herren Auftrag erteilt das zu tun, was in Gottes Augen „recht und billig ist“, fordert er im Brief an Timotheus die Sklaven, respektive heutigen Arbeitnehmer dazu auf keinen Diebstahl zu begehen und „volle Treue“ an den Tag zu legen und jenen nicht zu widersprechen, die ihren „Herren nach dem Fleische“ sind! (Tit 2:9, 10) Auch Petrus nimmt dasselbe Thema auf und zeigt, dass einige der Dienstherren sich nicht voll an Jesu Gebot halten werden, dies aber kein Grund zur Ausrede wäre, selbst ebenso zu handeln als Arbeitnehmer! Niemals ist Schlechtes mit Schlechtem zurückzuzahlen!

 

*** Rbi8  1. Petrus 2:18-20 ***

Hausknechte seien [ihren] Besitzern mit aller [gebührenden] Furcht untertan, nicht nur den guten und vernünftigen, sondern auch denen, die schwer zufriedenzustellen sind. 19 Denn wenn jemand wegen des Gewissens vor Gott unter Betrübnissen ausharrt und ungerechterweise leidet, so ist dies etwas Wohlgefälliges. 20 Denn welches Verdienst liegt darin, wenn ihr, sofern ihr sündigt und geschlagen werdet, ausharrt? Harrt ihr aber aus, wenn ihr Gutes tut und leidet, so ist dies bei Gott etwas Wohlgefälliges.

 

Paulus ermuntert in demselben Sinn die Dienenden, dies mit reinem Herzen zu tun, nicht durch Heuchelei etwas vorzugaukeln, sondern von Herzen. Der Glaube an kommende Gerechtigkeit erleichtert das Ausharren. Bei Christus gibt es keine Parteilichkeit.

 

*** Rbi8  Kolosser 3:22-25 ***

Ihr Sklaven, seid in allem denen gehorsam, die [eure] Herren nach dem Fleische sind, nicht mit Augendienerei als Menschengefällige, sondern mit Aufrichtigkeit des Herzens, in der Furcht Jehovas [[des Herrn (Jesus)]]. 23 Was immer ihr tut, arbeitet daran mit ganzer Seele als für Jehova [[(den Herrn (Jesus))]] und nicht für Menschen, 24 denn ihr wißt, daß ihr den gebührenden Lohn, das Erbe, von Jehova [[(vom Herrn (Jesus))]] empfangen werdet. Dient als Sklaven für den Herrn, Christus. 25 Wer unrecht tut, wird bestimmt das zurückerhalten, was er unrechterweise getan hat, und da ist keine Parteilichkeit.

 

Da Jesus zurückkommt und jedem „gemäss seinem Werk“ zurückerstattet ist auch hier Jesus und nicht Jehova der Bezugspunkt! Als seine Sklaven müssen wir allen Treue ihm gegenüber zeigen. Wenn wir auf ihn hören, so hören wir auf Gott! Was wir ihm und seinen Brüdern Gutes tun, das tun wir in Erfüllung von Gottes Auftrag! Jesus ist es, der zurückkommen wird und jedem von uns den Lohn gibt!

 

*** Rbi8  Offenbarung 22:12-15 ***

‚Siehe! Ich komme eilends, und ich habe den Lohn, den ich gebe, bei mir, um einem jeden zu erstatten, wie sein Werk ist. 13 Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende. 14 Glücklich sind die, die ihre langen Gewänder waschen, damit ihnen die Befugnis zuteil werde, zu den Bäumen des Lebens [zu gehen], und damit sie durch die Tore Eingang in die Stadt erlangen. 15 Draußen sind die Hunde und die, die Spiritismus treiben, und die Hurer und die Mörder und die Götzendiener und jeder, der einer Lüge zuneigt und sie verübt.‘

 

Am Fluss des Wassers des  Lebens: 144.000 fruchttragende BäumeOb wir als Sklaven oder als Herren Dinge treiben, die laut Gottes Gebot den Menschen untersagt sind, so bedeutet dies, dass wir auch die Strafe dafür tragen müssen, welche das GESETZ dafür zuteilt: Ewige Abschneidung von den „Bäumen des Lebens“! Der Zutritt zu den 144.000 Priesterkönigen und zur Stadt Jerusalem, dem Sitz der erdenweiten Regierung hängt von unserem Verhalten ab!

 

Die Christenversammlung behandelt alle Glieder mit Ehre, ohne soziale Unterschiede zu machen oder nach Rang und Titel besonders zu behandeln. Derselbe heilige Geist leitet alle an, dasselbe Ziel, das „ewige Leben“ zu erlangen und uns als würdig zu erweisen für das Leben in Gottes Königreich! Wir sind Glieder an ein und demselben Leib des Christus (1.Kor 12:12, 13).

 

*** Rbi8  Galater 3:26-29 ***

Ihr alle seid tatsächlich Söhne Gottes durch euren Glauben an Christus Jesus. 27 Denn ihr alle, die ihr in Christus getauft worden seid, habt Christus angezogen. 28 Da ist weder Jude noch Grieche, da ist weder Sklave noch Freier, da ist weder männlich noch weiblich; denn ihr alle seid einer in Gemeinschaft mit Christus Jesus. 29 Überdies, wenn ihr Christus angehört, seid ihr wirklich Abrahams Same, Erben hinsichtlich einer Verheißung.

 

In Gemeinschaft mit Christus kommen wir zu einem Ausgleich auf jeder Ebene! Dort gibt es keine Unterschiede nach sozialen Klassen, weil wir alle dasselbe Erbe haben werden! Männer zusammen mit ihren Frauen, Sklaven werden in Harmagedon Freigelassene sein, Nationale oder rassische Unterschiede existieren nicht vor dem Christus! Alle die gehorsam handeln haben Anteil an derselben Verheissung!

Kein Sklave der Sünde mehr sein!

Zuerst Eva und dann Adam hörten auf Satan und verwarfen damit Gott als ihren Herrn, um nun auf das Wort des Teufels zu hören und dessen Willen zu tun. Sie selbst machten sich zu dessen Sklaven und erhoben Satan dazu ihr Gott zu sein. In der Taufe sterben wir gegenüber dem „Gesetz unseres sündigen Fleisches“, um neu gegenüber dem „GESETZ des Geistes“, de des Christus aus dem Wasser aufzutauchen. Paulus zeigt die Unterschiede in den sieben Gesetzen die er im Römerbrief beschreibt! Gesetz ist nicht gleich GESETZ! Wir müssen ein gutes Unterscheidungsvermögen haben, von welcher Art Gesetz Paulus in jedem Falle spricht! Bedenken wir, dass er, um nicht mit dem Cäsar in Konflikt zu geraten oder die Christenversammlungen unnötigerweise der Gefahr auszusetzen eine Sprache wählen musste, die nur ein Jude und ein Christ mit Kenntnis von Gottes Geboten verstehen konnte! Er verband „geistige Dinge mit geistigen Worten“ (1.Kor 2:11-13).

 

Wir erwählen es, wem wir uns als Sklaven darbieten: Dem Christus, wie wir dies im Taufgelübde fest gelobt haben oder Satan, der uns durch Verführung zum Übertreten von Gottes Geboten verführen will? Wir hören auf den einen oder den anderen! Wir müssen selbst einen Entscheid treffen, wem wir angehören möchten!

 

*** Rbi8  Römer 6:15-20 ***

Was folgt daraus? Sollen wir Sünde [[(Gesetzlosigkeit)]] begehen, weil wir nicht unter Gesetz [[(der Sünde; des Fleisches)]], sondern unter unverdienter Güte sind? Das geschehe nie! 16 Wißt ihr nicht, daß ihr, wenn ihr euch fortgesetzt jemandem als Sklaven darstellt, um ihm zu gehorchen, dessen Sklaven seid, weil ihr ihm gehorcht, entweder der Sünde, die zum Tod führt, oder des Gehorsams [[(gemäss dem „GESETZ“ des Christus)]], der zur Gerechtigkeit führt? 17 Gott aber sei Dank, daß ihr, die ihr Sklaven der Sünde wart, doch von Herzen jener Form der Lehre gehorsam wurdet, der ihr übergeben wurdet. 18 Ja, da ihr von der Sünde frei gemacht wurdet, wurdet ihr Sklaven der Gerechtigkeit. 19 Ich rede in menschlichen Worten wegen der Schwachheit eures Fleisches; denn ebenso, wie ihr eure Glieder als Sklaven der Unreinheit und Gesetzlosigkeit zur Gesetzlosigkeit dargestellt habt, so stellt jetzt eure Glieder als Sklaven der Gerechtigkeit zur Heiligkeit dar. 20 Denn als ihr Sklaven der Sünde wart, wart ihr frei hinsichtlich der Gerechtigkeit.

 

Jeder der Sündigt ist ein Sklave der SündeMit dem Untertauchen im Wasser starben wir symbolisch gegenüber dem „Gesetz des sündigen Fleisches“ und beim Auftauchen kamen wir zum Leben gegenüber dem „GESETZ des Geistes“, was dem „GESETZ des Christus“ entspricht. In seinen Namen wurden wir getauft! Da wir uns durch Beschneidung des Herzens verpflichteten nun Gottes Willen zu tun, seinen Rechtsmassstab anzuwenden löschte er durch „unverdiente Güte“ all unsere Sünden aus, die Tod bedeuteten! Keiner aber sollte zurückkehren, um erneut „Sklave der Sünde“ zu werden, weil nun kein weiteres Schlachtopfer mehr zur Verfügung steht. Paulus gibt im Brief an die Hebräer die deutliche Warnung bekannt:

 

*** Rbi8  Hebräer 10:26-31 ***

Denn wenn wir willentlich Sünde treiben, nachdem wir die genaue Erkenntnis der Wahrheit [[(„Und dein GESETZ ist Wahrheit“ (Ps 119:142)“)]] empfangen haben, so bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig, 27 [wohl] aber ein gewisses furchtvolles Erwarten des Gerichts und eine feurige Eifersucht, die die Gegner [[(des GESETZES und des darauf lastenden Fluches bei willentlicher Übertretung)]] verzehren wird. 28 Jemand, der das Gesetz [[GESETZ]] Mose mißachtet hat, stirbt ohne Erbarmen auf das Zeugnis von zwei oder drei [Personen] hin. 29 Einer wieviel strengeren Strafe, denkt ihr, wird der wert geachtet werden, der den Sohn Gottes mit Füßen getreten und der das Blut des Bundes, durch das er [[(mittels „unverdienter Güte“ vom Fluch)]] geheiligt worden ist, als von gewöhnlichem Wert geachtet und der den Geist der unverdienten Güte durch Verachtung gröblich verletzt hat? 30 Denn wir kennen den, der gesagt hat: „Mein ist die Rache; ich will vergelten“ und wiederum: „Jehova wird sein Volk richten.“ 31 Es ist etwas Furchtbares, in die Hände [des] lebendigen Gottes zu fallen.

 

Beachten wir, dass das „GESETZ des Christus“ eine weit strengere Handhabe der Strafe kennt als das „GESETZ Mose“. Wir sollten somit diese Zusammenhänge wirklich verstehen, um nicht in die Verführung zu verfallen, die von Religionen ausgeht, die Übertretung nach der Taufe leichtfertig durch eine Ohrenbeichte vor einem Priester auszulöschen versprechen, anstatt Gottes vorgegebenen Massstab für Vergebung anzuwenden! Gottes GESETZ verlangt für Übertretung Vergeltung und gewährt niemals Straffreiheit! Jene die versprechen „Einmal geheiligt, für immer geheiligt“ zeigen den Verstand von Tieren! Sie behandeln Jesu Opfertod als etwas Gewöhnliches! Der nächste „Fluch“ durch Gesetzesübertretung trifft sie aber direkt! Wie sonst könnte Gott Gericht halten?

 

*** Rbi8  Johannes 8:31-32 ***

Und so sagte Jesus dann zu den Juden, die ihm geglaubt hatten: „Wenn ihr in meinem Wort bleibt, seid ihr wirklich meine Jünger, 32 und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen [[(vom „Fluch“)]].“

 

Um von der „Sklaverei der Sünde“ und dem darauf lastenden „Fluch“ frei zu werden ist Glaube in Christus und seinen Opfertod Voraussetzung! Die Wahrheit über diese Zusammenhänge zu verstehen hilft uns die notwendigen Schritte hin zur Taufe zu vollziehen und Nutzniesser der „unverdienten Güte“ zu werden, „von der Sklaverei der Sünde“ und damit verbunden des „zweiten“ Todes befreit zu werden, von „ewiger Abschneidung“ hin zu „ewigem Leben“! Gott hat zudem jedes Jahr einen Tag bestimmt, um Sünden die wir aus Unwissenheit und aus Schwäche begangen haben auszulöschen. Der Sühnetag war seit Anfang der Nation Israel dazu bestimmt erneut zwischen Gott und Mensch Frieden zu schaffen! Jesu Loskaufsopfer kann unsere Sünden nach der Taufe erneut auslöschen, wenn wir Gottes Vorkehrung hierzu annehmen und anwenden!

 

Sühnetag
  

Wir können nicht Sklaven „Babylons der Grossen“ sein und Jesu Sklaven bleiben und damit gleichzeitig Gottes Diener sein! Jesus ist niemals auf der Seite jener, die seine Gebote missachten! Er ist und bleibt einziger Mittler zu Gott! Dass die Religionen all jene verfolgen, die wahre Gottesfurcht zeigen und sich „von der Welt getrennt“ halten braucht nicht zu wundern, denn selbst Jesus als vollkommen Gerechter wurde durch die religiösen Führer getötet!

 

Gottes Wege erkennenNun aber kommt schon bald der Tag, wo „das Blut aller Gerechten“ an den Ungerechten unserer Generation und deren religiösen Führern gerächt werden wird! Alle zuvor Verstorbenen erhalten ihr Gericht in der Auferstehung während des Millenniums!

 

*** Rbi8  Offenbarung 19:1-3 ***

Nach diesen Dingen hörte ich etwas, was wie eine laute Stimme einer großen Menge im Himmel war. Sie sprachen: „Preiset Jah! Die Rettung und die Herrlichkeit und die Macht gehören unserem Gott, 2 denn seine Gerichte sind wahrhaftig und gerecht. Denn er hat das Gericht an der großen Hure vollzogen, die die Erde mit ihrer Hurerei verdarb, und er hat das Blut seiner Sklaven an ihrer Hand gerächt.“ 3 Und gleich darauf sagten sie zum zweitenmal: „Preiset Jah! Und der Rauch von ihr steigt weiterhin auf für immer und ewig.“

 

Der Tag von Gottes Rache an den Ungerechten ist auch der Tag der Befreiung aller Gerechten! Harmagedon ist das eingeengte Tor“, das zum „ewigen Leben“ führt! Gott selbst bestimmt, wen er als „treuen und verständigen Sklaven“ seines Sohnes anerkennt, weil Jesus deren Namen vor ihm nennen wird (Mat 10:32, 33). Sie sind es, die für den Christus bis zum Ende Zeugnis ablegten und Gottes Gebote gehalten haben (Off 12:17).

Die Form der patriarchalen Herrschaft durch ein „Haupt“ unter Gottes GESETZ und dem „GESETZ des Christus

Wie anders war doch das patriarchalische System das in Israel herrschte und in der Christenversammlung Fortsetzung findet. Die Familie und dort der Vater stehen im Mittelpunkt und dann ist eine Gruppe von Familien einem Vorsteher oder Richter der Versammlung unterstellt. Dieser hat ebenso für Wohlergehen der Gruppe oder Versammlung (Synagoge) Verantwortung, ohne aber Herrschafts- und Besitzrechte zu haben! „Hirten“ und „Schafe“ unterstehen demselben Recht! Parteilichkeit ist deutlich ausgeschlossen! Jakobus greift solche Übergriffe auf, die durch gewisse korrupte christliche Vorsteher in erneuter Anlehnung an die herrschende Ordnung in der Welt aufzuflammen begannen:

 

*** Rbi8  Jakobus 2:1-4 ***

Meine Brüder, ihr habt doch nicht etwa den Glauben unseres Herrn Jesus Christus, unserer Herrlichkeit, [und handelt dabei] mit Taten der Parteilichkeit? 2 Denn wenn ein Mann mit goldenen Ringen an den Fingern und in prächtiger Kleidung in eure Zusammenkunft kommt, ein Armer aber in unsauberer Kleidung ebenfalls kommt, 3 ihr aber begünstigend auf den schaut, der die prächtige Kleidung trägt, und sagt: „Setz du dich hierher auf einen vortrefflichen Platz“ und ihr zu dem Armen sagt: „Bleib du stehen“ oder: „Nimm jenen Platz dort unten an meinem Fußschemel ein“, 4 habt ihr da nicht etwa Klassenunterschiede unter euch selbst, und seid ihr nicht Richter geworden, die böse Entscheidungen fällen?

 

Sich über andere erheben zu wollen war schon seit Beginn ein Problem unter den Aposteln. Dies hat Christus deutlich in den Vordergrund gerückt und gezeigt, dass er dies unter seinen Jüngern nicht duldet! Sie alle hatten gemeinsam ihn als „Haupt“ und als „Lehrer“!

 

Terror: Weltkrirgsgefahr. Putin-Berater: "Der dritte Weltkrieg  läuft bereitd""*** Rbi8  Lukas 22:24-27 ***

Es entstand indessen auch ein hitziger Wortstreit unter ihnen darüber, wer von ihnen der Größte zu sein scheine. 25 Er aber sagte zu ihnen: „Die Könige der Nationen spielen sich als Herren über sie auf, und die, die Gewalt über sie haben, werden Wohltäter genannt. 26 Ihr aber sollt nicht so sein, sondern möge der, der unter euch der Größte ist, wie der Jüngste werden und der, der als Oberster auftritt, wie der Dienende. 27 Denn wer ist größer, der zu Tisch Liegende oder der Dienende? Ist es nicht der zu Tisch Liegende? Ich aber bin in eurer Mitte wie der Dienende.

 

Die ganze Weltkriegsgefahr baut auf der Überheblichkeit der Führer dieser Welt auf, die „die Werke ihres Vaters“, des Teufels vollbringen!

 

Jesus ging dagegen selbst als Beispiel voran. Nie hatte er sich ungebührlich erhöht, stets verteidigte er Gottes Herrschaft und dessen Recht zu erhöhen und zu erniedrigen! Obwohl Jesus seinen Aposteln durch die Belehrung diente, sie als Gruppe geeint hielt, ihnen gar die Füsse wusch, so zeigte er ihnen gerade durch sein eigenes Beispiel, dass er sie mittels seines Vorbildes führte und leitete!

 

Jesus war wahrer Herr und wahrer Lehrer, der durch seine vollkommene Unterordnung unter den Vater das perfekte Vorbild gab! Er zeigte, dass die Erkenntnis der Wahrheit wahre Befreiung bedeutet! Jede Form der Übertretung von Gottes Willen bedeutet dagegen Sünde! Frei werden von Sünde bedeutet somit wahre Freiheit erlangen!

 

*** Rbi8  Johannes 8:31-41 ***

Und so sagte Jesus dann zu den Juden, die ihm geglaubt hatten: „Wenn ihr in meinem Wort bleibt, seid ihr wirklich meine Jünger, 32 und ihr werdet die Wahrheit [[(über den Nutzen von Gottes GESETZ)]] erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ 33 Sie entgegneten ihm: „Wir sind Nachkommen Abrahams und sind niemals jemandes Sklaven gewesen. Wieso sagst du: ‚Ihr werdet frei werden.‘? 34 Jesus antwortete ihnen:Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Jeder, der die Sünde tut, ist ein Sklave der Sünde. 35 Überdies bleibt der Sklave nicht für immer im Haus; der Sohn bleibt für immer. 36 Darum, wenn euch der Sohn frei macht, werdet ihr tatsächlich frei sein. 37 Ich weiß, daß ihr Nachkommen Abrahams seid; ihr aber sucht mich zu töten, weil mein Wort keine Fortschritte unter euch macht. 38 Was ich bei meinem Vater gesehen habe, das rede ich; und daher tut ihr die Dinge, die ihr von [eurem] Vater gehört habt.“ 39 Als Antwort sagten sie zu ihm: „Unser Vater ist Abraham.“ Jesus sprach zu ihnen: „Wenn ihr Abrahams Kinder seid, so tut die Werke Abrahams. 40 Nun aber sucht ihr mich zu töten, einen Menschen, der euch die Wahrheit gesagt hat, die ich von Gott gehört habe. Das hat Abraham nicht getan. 41 Ihr tut die Werke eures Vaters.“ Sie sagten zu ihm: „Wir sind nicht durch Hurerei geboren worden; wir haben einen Vater, Gott.“

 

Jesus aber ging mit dieser Meinung jener Juden nicht einig, weil sie nicht auf ihn hörten und Werke verrichteten, die nicht im Einklang mit dem Willen und GESETZ des himmlischen Vaters standen! Jene waren und blieben „Sklaven der Sünde“, weil sie eher ihren religiösen Führern und deren Menschengeboten hörten, als auf Gott und dessen Abgesandten, Jesus zu hören! Abraham, auf den sie sich beriefen tat alles, was Gott von ihm erbat! Der damals vermittelnde Engel zwischen Abraham und Gott war derselbe „heilige Geist“, den Gott zur Erde gesandt hatte, um Mensch zu werden!

 

Der "König des Südens"  Trump und der "Känig des Nordens" Putin*** Rbi8  Johannes 8:42-47 ***

Jesus sprach zu ihnen: „Wenn Gott euer Vater wäre, würdet ihr mich lieben, denn ich bin von Gott ausgegangen und bin hier. Auch bin ich ja nicht aus eigenem Antrieb gekommen, sondern jener hat mich ausgesandt. 43 Wie kommt es, daß ihr nicht versteht, was ich rede? Weil ihr nicht auf mein Wort hören könnt. 44 Ihr seid aus eurem Vater, dem Teufel, und nach den Begierden eures Vaters wünscht ihr zu tun. Jener war ein Totschläger, als er begann, und er stand in der Wahrheit nicht fest, weil die Wahrheit nicht in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er gemäß seiner eigenen Neigung, denn er ist ein Lügner und der Vater der [Lüge]. 45 Weil ich dagegen die Wahrheit sage, glaubt ihr mir nicht. 46 Wer von euch überführt mich einer Sünde? Wie kommt es, daß ihr mir nicht glaubt, wenn ich die Wahrheit rede? 47 Wer aus Gott ist, hört auf die Worte Gottes. Darum hört ihr nicht zu, weil ihr nicht aus Gott seid.“

 

Wenn Jesus nun in der Endzeit zum Gericht wiederkommt, was wird er dann den christlichen Religionsführern und Politikern für ein Zeugnis ausstellen? Wird er ihnen nicht mit genau denselben Worten erwidern: “Ihr seid aus eurem Vater, dem Teufel, und nach den Begierden eures Vaters wünscht ihr zu tun. Jener war ein Totschläger, als er begann, und er stand in der Wahrheit nicht fest, weil die Wahrheit nicht in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er gemäß seiner eigenen Neigung, denn er ist ein Lügner und der Vater der [Lüge].“?

 

Wenn wir Jesu Worte genau beachten ist leicht zu erkennen, dass die gesamten Kirchen voll von religiösen Lügen sind und sie sich selbst damit als Sklaven der Sünde und gleichzeitig Sklaven Satans ausweisen, Diener der Gesetzlosigkeit! Sie bilden mit den Politikern eine Einheit, „Teil der Welt“ die gegen die Interessen der Völker aber zu Gunsten ihre Macht, Habsucht und die ihrer Freunde ausgerichtet ist!

 

SPIEGEL: Päpste, Kirche und die SündeGott ist niemals auf der Seite einer Lüge zu finden! Keine von ihnen lehrt uns alle Gebote Gottes und alle Anweisungen Jesu und seiner Apostel zu halten, weil sie ja selbst anderslautende Menschengebote lehren und staatliche Gesetze über Gottes Gebot stellen! Sie sind somit Götzendiener, da ihr Götter (= Mächtigen) die befehlen ja einerseits ihre Kirchenväter und anderseits der Staat sind! Deren Gebote stellen sie eindeutig über Gottes Gebot! Das zeigt sich meist schon am 4.Gebot, der Sabbatverordnung!

 

Der [[(ungetreue)]] Sklave bleibt nicht für immer im Haus“, hatte Jesus gewarnt, weil er ja mit Jesu Gericht und der Zerstörung der Religionen hinausgeworfen wird! Jesus als Gottes Sohn und alle, die Gott innerhalb der „grossen Volksmenge“ nun als seine „Söhne und Töchter“ anerkennt, weil Jesus sie „auf seine rechte Seite stellt“, sie werden aber bleiben! Paulus spricht davon im 2.Korintherbrief:

 

*** Rbi8  2. Korinther 6:16-18 ***

Und welche Übereinkunft besteht zwischen Gottes Tempel und Götzen? Denn wir sind ein Tempel eines lebendigen Gottes, so wie Gott gesagt hat: „Ich werde unter ihnen wohnen und unter [ihnen] wandeln, und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein. 17 „ ,Darum geht aus ihrer Mitte hinaus und sondert euch ab‘, spricht Jehova, ‚und hört auf, das Unreine anzurühren‘ “; „ ,und ich will euch aufnehmen.‘ “ 18 „ ,Und ich werde euch Vater sein, und ihr werdet mir Söhne und Töchter sein‘, spricht Jehova, der Allmächtige.“

 

Beachten wir, dass Jehova uns nur dann als „Söhne und Töchter“ aufnimmt, wenn wir uns vom Schlechten getrennt halten, nichts Unreines mehr anrühren!

Paulus bekämpft die Selbstüberhöhten innerhalb der Versammlungen

Paulus nimmt dasselbe Thema gegenüber den Vorstehern der Versammlung Korinth bereits in seinem 1.Brief auf, indem er jene zurechtweist, die das System Roms kopiert hatten und nun selbst wie Könige über die Versammlung zu regieren begonnen hatten. Ein neues System von Patriziern und Plebejern war am Entstehen, eine Vorstufe der später eingeführten Priesterschaft und ihrer Abtrennung von den Laien, was zur Katholischen Kirche führte! Paulus bekämpfte diesen Trend von Anfang an!

 

*** Rbi8  1. Korinther 4:8 ***

Ihr seid wohl schon gesättigt? Ihr seid wohl schon reich? Habt ihr etwa ohne uns als Könige zu regieren begonnen? Und ich wünschte tatsächlich, ihr hättet als Könige zu regieren begonnen, damit auch wir mit euch als Könige regieren könnten.

 

Paulus wusste, dass die Einsetzung zu Königen erst nach Zuteilung von Priesterwürde durch den Hohepriester Jesu erfolgen kann und noch in der Zukunft liegt. Zuerst muss Jesus zu Beginn des „Tages des Herrn“ [B1] zurückkommen, das Königreich Gottes inmitten der Feinde aufbauen, Gericht an „Schafen und Böcken“, die Trennung links und rechts üben [B2] und dem alten System in Harmagedon [B3] ein Ende setzen! Erst danach und erst  nachdem der geistige Tempel durch Erstauferstehung der Auserwählten unter den Toten [Bb; a1] errichtet und eingeweiht ist, und die künftigen Priester gemäss GESETZ in ihr Amt eingeführt sind [BbB; a] und dadurch ihre Hände durch Jesus als Gottes Hoherpriester mit Macht und Autorität gefüllt wären, dann würde auch noch Königswürde zugeteilt! [a3] Es ist ein vorgegebener Ablauf von Ereignissen, die alle durch die Propheten und Apostel im Detail beschrieben sind!

 

Was bewirkt "Sauerteig" in christlichen Religionen?
 

An Moses wurde ein „ewiges GESETZ“ gegeben, was die Einweihung von Priestern anbetrifft. Im Falle Jesu geschah dies nach seinem Tod durch Jehova im Himmel selbst: „Und ich sah, und ich hörte eine Stimme vieler Engel rings um den Thron und die lebenden Geschöpfe und die Ältesten, und ihre Zahl war Myriaden mal Myriaden und Tausende mal Tausende, die mit lauter Stimme sprachen: „Das Lamm, das geschlachtet wurde, ist würdig, die Macht und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Herrlichkeit und Segen zu empfangen.“ (Off 5:11, 12)

 

*** Rbi8  2. Mose 29:29-30 ***

Und die heiligen Kleider, die Aaron gehören, werden seinen Söhnen nach ihm dienen, um sie darin zu salben und ihre Hand darin mit Macht zu füllen. 30 Sieben Tage wird der Priester sie tragen, der ihm aus der Mitte seiner Söhne nachfolgt und der in das Zelt der Zusammenkunft kommt, um an der heiligen Stätte den Dienst zu verrichten.

 

Nur der Hohepriester darf seine Priester erwählen und legal in ihr Amt einweihen! Daran hat auch mit dem „neuen Bund“ nichts geändert! Keiner der heute sich den Titel „Priester“ anmasst, ob selbst verliehen oder von anderen zugeteilt hat diese Ehre aus Jesu Hand erhalten! Deutlich wird in der Beschreibung des Johannes in der Offenbarung gesagt, dass jene Erstauferstandenen erst danach Priester sein werden (Zukunft) und danach als Könige mit dem Christus gemeinsam die Erde beherrschen werden! Die Erstauferstehung kann unmöglich innerhalb der Zeit des Herrschen Systems stattfinden, da die Herrschenden alle unmittelbar zerstören würden!

 

Auferstehung der Totenaus dem Staube*** Rbi8  Offenbarung 20:6 ***

Glücklich und heilig ist, wer an der ersten Auferstehung teilhat; über diese hat der zweite Tod keine Gewalt, sondern sie werden Priester Gottes und des Christus sein und werden als Könige die tausend Jahre mit ihm regieren.

 

Nicht der Mensch bestimmt und erwählt, sondern Gott durch seinen Christus! Petrus ermahnt ebenso wie Paulus die Vorsteher so zu handeln wie Jesus und später seine Apostel es vorgelebt hatten, indem sie ihren Versammlungen mit mildem Geist dienten und nicht als Herren über sie herrschten. Jede Form unredlichen Gewinnes seitens der Vorsteher lehnte Petrus ab! Das Erheben eines Zehnten war Teil des Bundes mit Levi, aber nicht Teil des Königreichsbundes! Dort wird den „treuen Sklaven“ künftiger Lohn, am Ende, zum ersten Erntefesttag versprochen! [Bb1; a1] (Off 11:18; 22:12). Der ausgemachte Lohn mit allen Erntearbeitern „im Weinberg des Herrn“ ist der Lohn eines Tages, ein Denar! Es bedeutet nach lebenslanger Arbeit das „ewige Erbe“ zu erhalten. Petrus erwähnt, was zur Aufgabe der Verwalter der Herde gehört:

 

*** Rbi8  1. Petrus 5:1-4 ***

Daher gebe ich den älteren Männern unter euch diese Ermahnung, denn auch ich bin ein älterer Mann wie sie und ein Zeuge der Leiden des Christus, ja ein Teilhaber an der Herrlichkeit, die geoffenbart werden soll: 2 Hütet die Herde Gottes, [die] in eurer Obhut [ist], nicht aus Zwang, sondern freiwillig; auch nicht aus Liebe zu unehrlichem Gewinn, sondern voll Eifer; 3 auch nicht als solche, die über die herrschen, die Gottes Erbe sind, sondern indem ihr Vorbilder für die Herde werdet. 4 Und wenn der Oberhirte offenbar gemacht worden ist, so werdet ihr die unverwelkliche [[(priesterkönigliche)]] Krone der Herrlichkeit empfangen.

 

Das Erwarten der Rückkehr Jesu stand stets im Mittelpunkt und sollte ebenso unser Leben heute erneut wirklich beeinflussen! Der Abschluss der Ernte ist nahe gekommen! Bis dahin müssen Vorsteher Vorbilder für die Herde sein, indem sie das Vorbild der Apostel nachahmen!

 

Croqui der Situation bei der Aufrichtung des  geistigen Tempels
 

Ab dem Tod des letzten Apostels, des Johannes, um das Jahr hundert u.Z. herum kannte der um sich greifende Abfall kein Hemmnis mehr! Um Vormachtstellung rivalisierende Versammlungen und deren Vorsteher begannen sich Titel wie „Bischof von Antiochia“, um damit sich auf Paulus zu berufen, der dort die meiste Zeit gelehrt hatte oder „Bischof von Rom“ zuzuteilen, sich auf Petrus abstützend. Der „Bischof von Ephesus“ berief sich auf Johannes, der angeblich dort verstarb. Der „Bischof von Jerusalem“ glaubte Jesu Vertreter zu sein und jener von Alexandria berief sich darauf, dass dort die Gelehrtenschule der Juden unter Philo das Christentum zu reiner Form geführt habe. Alle aber unterlagen schlussendlich dem Machtanspruch des „Bischofs von Rom“, der unter Papst Silvester im Jahre 325 u.Z. am Konzil von Nicäa die bisher tiefgreifenden Kompromisse mit der Staatsmacht Roms einging und Jesus zu Gott erklärte. Damit gab es zwei Götter für Christen und Satan hatte einen scheinbar grundlegenden Sieg über Jehova erlangt! Die Frage blieb offen: Für wie lange?

 

Mit der Verschmelzung der Katholischen Kirche mit der Staatsmacht Roms, im Gefolge des Konzils von Nicäa wurde das römische Recht mit christlichem Gedankengut durchsetzt, aber gleichzeitig auch Gottes Recht durch weltliches, heidnisches Gedankengut vollkommen durchsäuert. Es ist heute für die meisten im GESETZ Gottes unbewanderten Christen schwer von einem bestimmten Gesetz zu sagen, ob es rein heidnisch oder rein christlich sei, oder eine Mischung aus beiden ist und wo dadurch Gottes Recht gebrochen wird! Das aber befreit uns nicht von Schuld in Gottes Augen. Die Worte Jesu sind in dieser Beziehung klar und deutlich:

 

*** Rbi8  Matthäus 15:14 ***

Laßt sie. Blinde Leiter sind sie. Wenn aber ein Blinder einen Blinden leitet, so werden beide in eine Grube fallen.“

 

Wenn wir nicht in dieselbe Grube fallen möchten müssen wir uns anstrengen gemäss genauer Erkenntnis Gottes Willen zu tun! Darum bitten wir doch im Mustergebet des  „Vater-Unser“: „Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf der Erde“!

 

 

6.3.3           Prophetie und ihre Erfüllung mit Christi Kommen und seiner Wiederkehr

 

6.3.3.1          Eine vollkommene Befreiung von Sklaverei im kommenden grossen Jubeljahr Gottes

Es gilt die Verbindung der Staatsmacht Roms, des „vierten wilden Tieres“ mit der letzten herrschenden Macht während der Endzeit richtig zu erkennen!  

Wovon nun warnte der Engel Gabriel in seiner Vision den Daniel, was uns in unserer Zeit ganz besonders interessieren muss? „Vier wilde Tiere“ würden als herausragende Mächte über die Menschheit herrschen, stets aus dem Blickwinkel des Königreiches für Israel betrachtet! Fernöstliche Potenzen wie die Mongolen unter Chingis Khan oder Südamerikanische Mächte wie die Mayas mögen gross geworden sein und weite Gebiete beherrscht haben, sie sind aus der Sicht der Prophetie ohne Gewicht!

 

Uns interessiert das „vierte wilde Tier“, weil seine Existenz bereits in den Tagen Jesu existierte und bis zum Abschluss des Systems die vorherrschende Weltmacht darstellt und zudem uns Christen in der Endzeit besondere Probleme bereitet, weil es Anbetung von uns fordert und viele dadurch zu Fall bringt! Die Rede ist vom römischen Imperium, das ohne wirklich je unterzugehen heute durch die Doppelweltmacht Anglo-Amerika dominiert wird.

 

Das "wilde Tier"  (Rom), ungewöhnlich stark und das "kleine Horn (Grossbritannien)*** Rbi8  Daniel 7:7-10 ***

Nach diesem schaute ich in den Visionen der Nacht weiter, und siehe da, ein viertes Tier [[(nach Griechenland folgte Rom)]], furchteinflößend und schrecklich und ungewöhnlich stark. Und es hatte große Zähne aus Eisen. Es verzehrte und zermalmte, und was übrig war, trat es mit seinen Füßen nieder. Und es war verschieden von all den [anderen] Tieren, die vor ihm waren, und es hatte zehn Hörner [[(das Total der eroberten Nationen)]]. 8 Ich betrachtete die Hörner weiter, und siehe, ein anderes Horn, ein kleines, stieg zwischen ihnen auf [[(Britannien)]], und da waren drei von den ersten Hörnern, die vor ihm ausgerissen wurden [[(Spanien, Holland, Frankreich waren in drei Seeschlachten unterlegen)]]. Und siehe, da waren Augen wie die Augen eines Menschen an diesem Horn, und da war ein Maul, das großtönende Dinge redete.

 

9 Ich schaute weiter, bis Throne [[(im Himmel, in der Endzeit (Off 11:14, 15))]] aufgestellt wurden und der Alte an Tagen sich setzte. Seine Kleidung war so weiß wie Schnee, und das Haar seines Hauptes war wie reine Wolle. Sein Thron waren Feuerflammen, dessen Räder waren brennendes Feuer. 10 Da war ein Feuerstrom, der floß und von [der Stelle] vor ihm ausging. Da waren tausend Tausende, die ihm ständig Dienst leisteten, und zehntausend mal zehntausend, die fortwährend direkt vor ihm standen. Das Gericht setzte sich, und Bücher wurden geöffnet.

 

Da jenes „furchteinflössende wilde Tier“ schlussendlich durch das „andere Horn, ein kleines“ repräsentiert wird, muss uns jene besonders Macht interessieren, da sie ja zur Zeit herrscht, wo „Throne aufgestellt wurden und der Alte an Tagen sich setzte“. Die Rede ist vom Beginn des grossen Gerichtstages Gottes [B1] über die Angelegenheiten der Erde! Die Schrift gibt uns in der Offenbarung einen klaren Hinweis wann dies geschieht, so dass wir es zeitlich auf der Geschichtsachse der Endzeit einreihen können:

 

Das zweihörnige "wilde Tier" (Anglo-Amerika))*** Rbi8  Offenbarung 11:14-15 ***

Das zweite Wehe ist vorbei. Siehe! Das dritte Wehe kommt eilends.

15 Und der siebte Engel blies seine Trompete. Und es geschahen laute Stimmen im Himmel, die sprachen: „Das Königreich der Welt ist das Königreich unseres Herrn und seines Christus geworden, und er wird für immer und ewig als König regieren.“

 

Gott übernimmt „das Königreich der Welt“ und lässt durch Christus auf der Erde das „Königreich für Israel“ neu errichten (Apg 1:6), indem er den Aposteln in der Frühauferstehung Leben wieder gibt, sie am Gerichtstag über die „Schafe zur Rechten“ Jesu, nun „über die ganze Habe“ setzt! Damit ist Jesus als König und die Glieder seines Kabinetts der künftigen Regierung handlungsfähig!

 

Da sie zu Beginn bereits aber in Gefahr sind durch Satans Hauptrepräsentanten, jenes „kleine Horn“ das laut Offenbarung zu einen „wilden Tier mit zwei Hörnern“ heranwuchs, USA und England, fliehen sie für 1260 Tage in die „Wildnis“, an „einem von Gott bereiteten Ort“, der mit Bestimmtheit zu keiner der existierenden Religionen zählt! Jesus, als der „männliche Sohn“ und Hauptrepräsentant des Königreiches kehrt zu Gottes Thron zurück (Off 12:5, 6).

 

Beachten wir nun die Entwicklung jener „vier wilden Tiere“:

 

Babylon: Der geflügelte LöweDas Aufstehen des „vierten wilden Tieres“ wird somit vom Zeitpunkt an gerechnet, wo Daniel die Vision sah. Das war am Ende des Exils in Babylon, bevor die Befreiung kam, somit zwischen den Jahren 550 bis 540 v.u.Z. herum. Nach der ersten Macht, die Babylon darstellt, das Daniel als aufgerichteten fliegenden Löwen sah stand als nächste Weltmacht das Medo-Persische Imperium auf.

 

Medo-Persien: Der Bär der viel fleisch verschlingtMedo-Persien wurde grösser und mächtiger als Babylon zuvor. Daniel sah jene Nation als symbolischen mächtigen Bär mit drei (menschlichen ) Rippen in seinem Maul. In der Zeit des Endes wird sein heutiges Gegenstück, der Iran mit Syrien (ehemals Assyrien), der Libanon und dessen Hisbollah und die Palästinenser unter dem „König des Nordens“, Russland, als dessen Streitarme den letzten grossen Angriff auf Israel auslösen!

 

Griechenland: Der geflügelte LeopardDie daraufhin folgende, die dritte Weltmacht, die wie ein fliegender Leopard mit Flügeln die Erde eroberte und zerstörte, diese wurde von Alexander dem Grosse angeführt mit seiner mazedonischen Streitmacht. Er machte Griechenland stark und machtvoll und deren religiöse Philosophie wurde in alle Teile seines Reiches verteilt, die bereits kräftig mit babylonischem Gedankengut durchsetzt war, das bis dem alten Babel zurückverfolgt werden kann.

 

Rom: Das bestialische  wilde TierAls vierte und letzte Grossmacht stand das oben von Daniel zitierte „vierte Tier“ auf „furchteinflößend und schrecklich und ungewöhnlich stark. Und es hatte große Zähne aus Eisen. Es verzehrte und zermalmte, und was übrig war, trat es mit seinen Füßen nieder. Und es war verschieden von all den [anderen] Tieren, die vor ihm waren, und es hatte zehn Hörner.“ Das letzte der vier Tiere stellte Rom dar, das unter Augustus (63 v.u.Z. bis 14 u.Z.) zur dominierenden Macht wurde und Einfluss auf die jüdische Nation hatte und bis heute als Anglo-Amerika die Christenheit politisch dominiert.

 

Nun, zur Zeit, wo Paulus in Rom in Gefangenschaft war herrschte die Macht Roms über fast ganz Europa und sein Einfluss reichte vom Norden Afrikas, über Teile Asiens bis und mit an die Grenzen Babylons mit seinen östlichen Nachbarn. Im Osten war es Spanien und im Norden die Britischen Inseln. Die „zehn Hörner“ versinnbildlichen all die verschiedenen Nationen, die insgesamt im selben Imperium integriert waren.

 

Daniel sieht nun aber, was am Ende der Macht jenes „wilden Tieres“ an Gottes Gerichtstag geschieht: „Ich schaute weiter, bis Throne aufgestellt wurden und der Alte an Tagen sich setzte.“ Gottes Gericht im Himmel tagt zu Beginn des Erschallens der „siebten Trompete“!“

 

Dieselbe Vision nun führt Daniel somit bis hin zum Gerichtstag Gottes, also in unsere Tage, wo eines jener zehn Hörner, „das andere Horn, das aufstieg ... seine Erscheinung war grösser als die seiner Genossen“ im Widerstand gegen Gottes Königreich und seinen Christus handelt. Das Britische Reich war gross geworden und hatte sich mit seiner früheren Kolonien in Nordamerika, die sich zuvor unabhängig erklärt hatten, mit den Vereinigten Staaten von Amerika, den USA verbündet. Die ganze Macht des römischen Imperiums als Vorbild und weit über dessen Grenzen hinaus wurden darin indirekt vereint. Nach dem ersten und dann weit mehr nach dem 2.Weltkrieg dominierte die USA als Kriegsgewinner ganz Europa! Amerikanische Truppen standen in Rom. Dieses „wilde Tier“ soll nun zum Ende selbst von Gott her gerichtet werden, weil es seinem Christus als „König der Könige“ ablehnt und bekämpft!

 

Papstrede vor der UNO-Vollversammlung *** Psalm 2:2-12 ***

Die Könige der Erde stellen sich auf, Und hohe Amtspersonen ihrerseits haben sich zusammengerottet wie ein [Mann] Gegen Jehova und gegen seinen Gesalbten,  3 [Indem sie sprechen:] „Laßt uns zerreißen ihre Bande Und von uns werfen ihre Stricke!  4 Der in den Himmeln sitzt, wird lachen; Jehova seinerseits wird sie verspotten.  5 Zu jener Zeit wird er zu ihnen reden in seinem Zorn, Und in der Glut seines Mißfallens wird er sie in Bestürzung versetzen,  6 [Indem er spricht:] „Ich, ja ich, habe meinen König eingesetzt Auf Zion, meinem heiligen Berg.“  7 Man lasse mich auf die Verordnung Jehovas hinweisen; Er hat zu mir gesagt: „Du bist mein Sohn; Ich, ich bin heute dein Vater geworden.  8 Erbitte von mir, daß ich Nationen zu deinem Erbe gebe Und die Enden der Erde zu deinem eigenen Besitz.  9 Du wirst sie mit eisernem Zepter zerbrechen, Wie ein Töpfergefäß wirst du sie zerschmettern. 10 Und nun, o Könige, handelt nach Einsicht; Laßt euch zurechtweisen, o Richter der Erde. 11 Dient Jehova mit Furcht, Und frohlockt mit Zittern. 12 Küßt den Sohn, daß ER nicht in Zorn gerät Und ihr nicht umkommt [von] dem Weg, Denn leicht entbrennt sein Zorn. Glücklich sind alle, die zu ihm Zuflucht nehmen.

 

 Keine Institution als die UNO verkörpert besser, das Psalm 2 beschreibt: „Die Könige der Erde stellen sich auf, Und hohe Amtspersonen ihrerseits haben sich zusammengerottet wie ein [Mann] Gegen Jehova und gegen seinen Gesalbten“, der Vertreter der grössten aller Religionen führt das „siebenköpfige wilde Tier“ in seine Richtung, im Widerstand gegen Jehova und dessen Hohepriesterkönig!

 

Es ist klar, dass Gottes eigenes Recht, sein GESETZ nun im Gericht zur Anwendung kommt und jedes Abweichen davon Konsequenzen nach sich zieht! „Das Gericht setzte sich, und Bücher wurden geöffnet.“ Gottes eigenes Buch mit allen Urteilen für Zuwiderhandlung ist nun Grundlage für den Richterspruch. Hören wir weiter, was Daniel durch den Engel erfährt:

 

 *** Rbi8  Daniel 7:23-26 ***

Dies ist, was er sprach: ‚Was das vierte Tier betrifft, es gibt ein viertes Königreich, das schließlich auf der Erde sein wird, das von all den [anderen] Königreichen verschieden sein wird; und es wird die ganze Erde verzehren und wird sie zertreten und sie zermalmen. 24 Und was die zehn Hörner betrifft, aus jenem Königreich [[(Rom)]] werden zehn Könige [[(10_Totalität aller Nationen die von Roms Rechtssystem beeinflusst waren)]] aufstehen; und noch ein anderer [[(das brittische Imperium, das „kleine Horn“)]] wird nach ihnen aufstehen, und er selbst wird von den ersten verschieden sein, und drei Könige [[(Holland, Spanien, Frankreich)]] wird er erniedrigen. 25 Und er wird sogar Worte gegen den Höchsten reden, und die Heiligen des Allerhöchsten wird er andauernd befehden. Und er wird beabsichtigen, Zeiten [[(Greenwich mean Time)]] und Gesetz [[(Jehovas Rechtsordnung)]] zu ändern, und sie werden für eine Zeit und Zeiten und eine halbe Zeit [[(dreinhalb Jahre vor Harmagedon)]] in seine Hand gegeben werden. 26 Und das Gericht [[(Jehovas durch Jesuas)]] selbst setzte sich dann, und seine eigene Herrschaft nahm man schließlich weg, um [ihn] zu vertilgen und [ihn] gänzlich zu vernichten [[(am Tag Harmagedons)]].

 

Jehovas Jahresbeginn ist der 1.Nisan, bei Sonnenuntergang beginnt sein neuer Tag, das Jahr ist in zwölf Mondmonate aufgeteilt mit je 30 Tagen Dauer. Nur wer diese seine Zeiteinteilung anerkennt, die als Zentrum nicht London, sondern Jerusalem hat kann das Geschehen während der „Zeiten und Zeitabschnitte“ verstehen! Diese ist im GESETZ, im Buch Exodus, Kapitel 12 definiert! Das Tausendjahrreich beginnt an eben diesem 1.Nisan, am 14. Nisan um Mitternacht war das Gericht an der Erstgeburt Ägyptens! Am 15. Nisan begann der Auszug aus Ägypten. Lassen wir uns durch diese von Grossbritannien eingerichteten Zeitveränderung nicht verwirren!

 

Gottes Zeitzone läuft mitten durch den Tempelberg und bestimmt die Uhreit in der Umdrehung der Erde vom Abend- hin zum Morgenland

 

Daniel spricht von den letzten dreieinhalb Jahren, „eine Zeit und Zeiten und eine halbe Zeit“ [B] unseres Systems, zwischen dem Aufrichten von Gottes Königreich zu Beginn des „Tages des Herrn“ [B1], ab dem 1.Nisan inmitten der Feinde (Ps 110:2) und dem Abschluss des Systems in der Schlacht Harmagedons [B3] am letzten Tag des Monats Ab und Jesu Wiederkehr am 1.Tischri, dreissig Tage nach der Urteilsvollstreckung.

 

Die UNOJohannes ist es, der jene Details zum Ende beschreibt. Er spricht nun noch von einem anderen, einem siebenköpfigen „wilden Tier“, das aber alle äusseren Eigenschaften der vier vorhergehenden wilden Tiere Daniels in sich vereinigt! Die Rede ist vom Zusammenschluss aller Nationen in der UNO. Deren letzter und siebter Kopf lenkt jenes Gebilde und stellt die führende Weltmacht USA mit Britannien dar. Das zweite „Horn“ des zweihörnigen „wilden Tieres“ ist England, das in Europa eine gewichtige Rolle spielt und Amerikas treuester Verbündeter ist.

 

Die letzte Doppelweltmacht erholt sich von einer tödlichen Wunde, welche jener siebte führender Kopf (USA) erhalten hat. Jenes Tier will danach seine Herrschaft mit allen Machtmitteln ausbauen, sich an die Stelle von Gottes Königreich drängen. Bis jenes siebenköpfige „wilde Tier“, der „achte König“ dem Gerichtsurteil Gottes verfällt und schlussendlich die Strafe der vollkommenen Vernichtung erleiden muss, zusammen mit allen übrigen Nationen, die gegen Gottes Königreich und dessen „Same Abrahams“, gegen Jesus ankämpften! (Off 19:19-21)

 

Der Vö¶lkerbund und dessen NationenDie UNO hatte einen Vorläufer, den Völkerbund, der nach dem ersten Weltkrieg entstand und bis zum zweiten Weltkrieg dauerte, dann aber während des Krieges aber im „Abgrund“ der Untätigkeit versank, eine Zeit von „ist aber nicht“ durchlief und dann erneut als UNO „aus dem Abgrund heraufstieg“ und in neuer Kraft und Herrlichkeit entstand!

 

Johannes sieht darauf die Reiterin, die Hure „Babylon die Grosse“, das religiöse Weltreich, das die Politik mit ihren mystischen Bräuchen zu beherrschen sucht und heute als „World Council of Religious Leaders“ das religiöse Abbild der politischen UNO ist.

 

Die Hure Babylon die Grosse reitet die UNO*** Rbi8  Offenbarung 17:6-8 ***

Als ich sie [[(die Hure „Babylon die Grosse“)]] nun erblickte, verwunderte ich mich mit großer Verwunderung. 7 Da sagte der Engel zu mir: „Warum verwunderst du dich? Ich will dir das Geheimnis der Frau [[(„Babylon die Grosse“ religiöse Hure“)]] und des [[(siebenköpfigen)]] wilden Tieres kundtun, das sie trägt und das die sieben Köpfe und die zehn Hörner hat: Das wilde Tier, das du sahst, war, ist aber nicht [[(der Völkerbund)]] und ist doch daran, aus dem Abgrund heraufzusteigen, und es wird in die Vernichtung hinweggehen [[(die UNO)]]. Und wenn sie sehen, wie das wilde Tier war, aber nicht ist und doch gegenwärtig sein wird, werden die, die auf der Erde wohnen, bewundernd staunen, aber ihre Namen sind seit Grundlegung der Welt nicht auf die Buchrolle des Lebens geschrieben worden.

 

Wer mit den „wilden Tieren“ der Politik, der UNO und dem Bild des „siebenköpfigen wilden Tieres“, dem WORLD COUNCIL OF RELIGIOUS LEADERS gemeinsame Sache macht, der ist nicht in der „Buchrolle des Lebens“ verzeichnet! Niemand kann gleichzeitig auf der Seite Jesu und auf der Seite seiner Feinde Platz einnehmen! Wir entscheiden uns entweder für Gottes Königreich, indem wir als Glieder des „Königreiches des Sohnes seiner Liebe“ handeln, seine „Sklaven“ sind oder wir handeln dem entgegen, indem wir unseren Bund brechen und „Teil dieser Welt“ unter Satans Herrschaft werden, dort Sklavendienste verrichten! Dies galt auch schon für Onesimus, dem Sklaven und dessen Herrn, Philemon!

 

Ende aller Regierungen,Macht und Autorität dieses Systems?
 

Die Getreuen des „Samens der Frau“, die Nachfolger der Apostel erben die Macht über die ganze Erde!

Was nun jene „treuen Sklaven“ betrifft, die ebenso wie der Apostel Paulus trotz Bedrückung seitens der gerade herrschenden Weltmacht sich an Gottes Gebote halten und Sein ganzes GESETZ ebenso wie es Jesus vorgelebt hat einhalten und lehren, sie werden zur Belohnung die Macht über die ganze Erde erhalten. Dies, nachdem in Harmagedon die vollständige Autorität der herrschenden politischen, religiösen und wirtschaftlichen Mächte zerstört worden sind! Gottes Königreich baut von Grund auf die „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ neu auf! Sie wird in die Hand der „heiligen des Allerhöchsten“, in die Hand der Apostel gelegt, welche ihrerseits als die zwölf Vorsteher das „Volk der Heiligen des Allerhöchsten“, die 144.000 Priesterkönige richten, welche die Erstlinge der „zwölf Stämme Israels“ bilden, „Abrahams Same“, Gottes „Königreich der (neuen) Himmel“!

 

*** Rbi8  Daniel 7:27 ***

Und das Königreich und die Herrschaft und die Größe der Königreiche unter allen Himmeln wurden dem Volk der Heiligen des Allerhöchsten gegeben. Ihr Königreich ist ein auf unabsehbare Zeit dauerndes Königreich, und alle Herrschaften werden selbst ihnen dienen und gehorchen.‘

 

Dieses „Königreich“ der nun herrschenden „neuen Himmel“ in der Form des „Königreiches des Sohnes seiner Liebe“ hatte schon zuvor Gottes Rechtsmassstab, statt den welchen das System anbietet und aufzwingt für sich angenommen und in ihrer Umgebung gelehrt und durchgesetzt!

 

Die wichtigsten Hauptbegriffe und Zusammenhänge göttlichen Rechts im Überblick
 

Da nur durch Anwendung von Gottes ganzem Gebot auf der Erde friedvolle Verhältnisse kommen können, wird dieses Königreich Gottes den wahren Frieden und vollkommene Gerechtigkeit unter allen Völkern herbeiführen! Hierzu waren und sind die Nationen auch nach hypothetischen tausend Jahren Herrschaft unter der UNO-Führung niemals in der Lage. Das alles geschieht exakt zu dem Zeitpunkt, den Gott dafür vorgesehen hat! Jesus hatte selbst zu den Aposteln gesagt, dass sie jene Dinge noch nicht verstehen könnten! Heute aber ist die von Daniel vorhergesagte Zeit gekommen, all diese Zusammenhänge zu verstehen! (Da 12:4, 9, 10)

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 1:6-11 ***

Als sie nun zusammengekommen waren, gingen sie daran, ihn zu fragen: „Herr, stellst du in dieser Zeit für Israel das Königreich wieder her? 7 Er sprach zu ihnen: „Es ist nicht eure Sache, über die Zeiten oder Zeitabschnitte Kenntnis zu erlangen, die der Vater in seine eigene Rechtsgewalt gesetzt hat