Newsletter „DER WEG13/01-3    Januar 2013

Neubearbeitung: 22.1.13

 

 

13.1.3   Lehrer der guten Botschaft:  Jesu Vorbild für heute in den Evangelien

 

1.Teil: Einleitung: Jesu Stellung vor Gott verstehen; Synoptische Verbindung von drei Evangelien zum Johannesevangelium

 

   Eine gewaltige Arbeit gilt es anzufassen: Nicht nur die Verbindung des ersten Evangeliums von Matthäus mit den zwei anderen, den synoptischen von Markus und Lukas, um dort erweiterte Angaben zu einer Einheit zusammenzubringen. Auch eine Verbindung hin zu Evangelium des Johannes, das jene mit weiteren Informationen ergänzt und diese vier Beschreibungen von Jesu Leben zu allen übrigen Schrift im Sinne einer Gesamtschau zu verknüpfen: Um Ursache und Wirkung aufzuzeigen, Gottes Plan und dessen schrittweise Erfüllung darzulegen!

 

   Petrus zeigt uns in seinem 1.Brief, dass seit Beginn die Propheten denselben Wunsch hegten Gottes Vorkehrungen für uns Menschen zu durchschauen und uns darin Vorbild waren:

 

File:Peter Paul Rubens-Die Vier Evangelisten.jpg(1. Petrus 1:10-12)  Gerade was diese Rettung betrifft, wurde von den Propheten, die von der euch zugedachten unverdienten Güte prophezeiten, fleißig Nachfrage gehalten und sorgfältig nachgeforscht. 11 Sie untersuchten beständig, welchen besonderen Zeitabschnitt oder welche Art eines [Zeitabschnitts] der Geist in ihnen in bezug auf Christus anzeigte, als er im voraus über die für Christus [bestimmten] Leiden und über die nach diesen folgenden Herrlichkeiten Zeugnis gab. 12 Ihnen wurde es geoffenbart, daß sie nicht sich selbst, sondern euch mit den Dingen dienten, die euch nun durch diejenigen angekündigt worden sind, die euch die gute Botschaft mit [dem] vom Himmel her gesandten heiligen Geist verkündigt haben. Gerade in diese Dinge begehren Engel [[gr. aggelos = Boten; Vorsteher (die Propheten)]] hineinzuschauen.

 

   Mit all ihren Ankündigungen dienten jene treuen Männer somit uns, heute in der „Zeit des Endes, damit wir Verständnis erlangen könnten! Es geht nun um die Erfüllung der angekündigten folgenden „Herrlichkeiten bei Jesu Wiederkehr und der Aufrichtung von Gottes Königreich hier auf der Erde und dem Abschluss des Systems unter Satans Herrschaft!

 

   Die Internet online-Enzyklopädie Wikipedia erklärt den Begriff „synoptisch“:

  

http://t1.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcQLnIQOvq4ZKkHIO-soL61Td85TYpu6yrzUSQR05jmdpnlLBgvnXwSynoptische Evangelien [1]

Die Synoptiker bzw. synoptischen Evangelien (von griech. (συνόψις syn-opsis), zusammenschauen/gemeinsam schauen) nennt man die drei Evangelisten Markus, Matthäus und Lukas bzw. ihre Evangelien, das Markusevangelium, das Matthäusevangelium und das Lukasevangelium im Neuen Testament. Sie beschreiben und deuten das Leben und die Lehre Jesu aus einer vergleichbaren Optik. Darum hat 1776 erstmals Johann Jakob Griesbach zum besseren Vergleich die Texte in Spalten nebeneinander abdrucken lassen, eine so genannte Synopse (Zusammenschau) produziert. Man bezeichnet deshalb die drei ersten Evangelien als synoptisch.

Das Johannesevangelium stimmt zwar in groben Zügen mit Inhalt und Aufbau der drei Synoptiker ebenfalls überein, jedoch haben die drei synoptischen Evangelien weit mehr Gemeinsamkeiten bezüglich Sprache und des gemeinsamen Textmaterials.

 

   Johannes schreibt jene Dinge in seinem Evangelium erst zum Ende der Zeit der Inspiration durch heiligen Geist, die zuvor zwar schon gelehrt aber nicht in schriftlicher Form festgehalten wurden, oft darum, weil sie die Gefahr früher Verfolgung verstärkt hätten!

 

image007   Wir stellen somit an den geübten Leser hohe Anforderung an Kenntnis der Schrift, geben aber auch dem Anfänger die Möglichkeit sich mit der vollkommenen inneren Harmonie der ganzen Schrift vertraut zu machen! Ein „Gesamtbild“ geht weit über die synoptische schau hinaus, weil es Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander zu vereinen sucht: Die Suche nach Ursprung, nach dem angestrebten Ziel, der Ursache und der Wirkung, der verwendeten Mittel und der Menschen die sie anwendeten.

 

Beide im Gericht von Eden geschaffenen Hauptakteure bis hin zum Abschluss des Systems: Der „Same der Schlange“ der bis zum Ende den „Samen der Frau“ verfolgt, um schlussendlich durch Christus zertreten zu werden bekommen mit dem Auftreten des Messias eine vollkommen neue Dimension! Seine Aufgabe war es, das Licht“ genauer Erkenntnis auf den Gegner zu werfen, der sich längst als die herrschende religiöse Klasse innerhalb der Theokratie (Gottesherrschaft) Israels gezeigt hatte! Satan selbst hatte die Macht an sich gerissen wie die Versuchungen Jesu dies zu Beginn seines Predigens deutlich zeigen.

 

(Lukas 4:5-8)  Da brachte er ihn hinauf und zeigte ihm in einem Augenblick alle Königreiche der bewohnten Erde; 6 und der Teufel sagte zu ihm: „Dir will ich diese ganze Gewalt und ihre Herrlichkeit geben; denn mir ist sie übergeben worden, und wem immer ich [sie zu geben] wünsche, dem gebe ich sie. 7 Wenn du daher einen Akt der Anbetung vor mir verrichtest, wird alles dein sein.“ 8 Jesus gab ihm zur Antwort: „Es steht geschrieben: ‚Jehova, deinen Gott, sollst du anbeten, und ihm allein sollst du heiligen Dienst darbringen.‘ “

 

Ja, wer dies begriffen hat versteht Jesu Kampf und den seiner Apostel! Der „Bund mit Levi“ sollte aus diesem Grund ein Ende finden und der „neue Bund für ein Königreich“ gleich Melchisedek mit Jesu vorhergesagtem Opfertod einen Beginn finden!

 

   Die Unterwanderung der Theokratie der levitischen Priesterschaft durch den „Samen der Schlange“ war von den Propheten längst angekündigt worden! Jesus aber machte ihn offensichtlich und kündigte dessen kommendes Ende an, samt ihrem Tempel und der Stadt Jerusalem, ja ihrer Nation. Jesu Worte waren für jene Tage unbegreiflich offen und hart, noch direkter als jene der Propheten zuvor kennzeichnete er die Heuchelei der geistigen Führer!

 

http://vitajesu.files.wordpress.com/2009/12/pharisees2.jpg%3Fw%3D500 (Johannes 8:43-45)  Wie kommt es, daß ihr nicht versteht, was ich rede? Weil ihr nicht auf mein Wort hören könnt. 44 Ihr seid aus eurem Vater, dem Teufel, und nach den Begierden eures Vaters wünscht ihr zu tun. Jener war ein Totschläger, als er begann, und er stand in der Wahrheit nicht fest, weil die Wahrheit nicht in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er gemäß seiner eigenen Neigung, denn er ist ein Lügner und der Vater der [Lüge]. 45 Weil ich dagegen die Wahrheit sage, glaubt ihr mir nicht.

 

   Die Wahrheiten die Jesus erklärt können auch wir ablehnen oder annehmen und dazu stehen! Je nach dem wird unser Leben beeinflusst hin zum Guten, zum ewigen Leben oder hin zum Schlimmeren, zur “ewigen Abschneidung“. Im kommenden Gericht wird das gegenbildliche, das alte „Jerusalem vernichtet werden: Die heutigen geistigen Führer die sich an die Stelle der Apostel, an die Stelle des Christus und bis hin in „den Tempel des GOTTES“ gedrängt haben (2.Thess 2:3-5). Die Geschichte wiederholt sich und die Warnung des Paulus ist somit aktuell wie nie zuvor:

 

(2. Korinther 11:12-15)  Was ich jetzt tue, will ich stets tun, damit ich denen den Vorwand abschneide, die einen Vorwand dafür haben wollen, in dem Amt, dessen sie sich rühmen, ebenso erfunden zu werden wie wir [[Jesu Apostel]]. 13 Denn solche Menschen sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter, die die Gestalt von Aposteln Christi annehmen. 14 Und kein Wunder, denn der Satan selbst nimmt immer wieder die Gestalt eines Engels des Lichts an. 15 Es ist daher nichts Großes, wenn auch seine Diener immer wieder die Gestalt von Dienern der Gerechtigkeit annehmen. Ihr Ende aber wird gemäß ihren Werken sein.

 

   Jesu Worte an die Pharisäer und Schriftgelehrten finden somit in den Worten des Paulus Bestätigung und Fortsetzung innerhalb der Christenversammlung! Vereint betrachtet und auf das Geschehen kurz vor dem Ende dieses Systems übertragen geben die Worte des „starken Engels“ in der Offenbarung einen lebendigen Sinn, der jeden von uns unumwunden auffordert: Geht aus ihr hinaus, mein Volk, wenn ihr nicht mit ihr teilhaben wollt an ihren Sünden und wenn ihr nicht einen Teil ihrer Plagen empfangen wollt. Denn ihre Sünden haben sich aufgehäuft bis zum Himmel, und Gott hat ihrer Taten der Ungerechtigkeit gedacht“! (Off 18:4, 5)

 

http://www.franziskaner.de/uploads/pics/Assisi11_Papst.jpg   Gottes Gericht verschonte die levitische Priesterschaft als damalige Führer nicht! Jesus erklärte über jene: „Laßt sie. Blinde Leiter sind sie. Wenn aber ein Blinder einen Blinden leitet, so werden beide in eine Grube fallen“, so erweisen sich die heutigen geistigen Führer der Christenheit als Gesamtes betrachtet genauso blind und arrogant!

 

   Dieser Drang danach Gottes Plan mit den Menschen zu verstehen, Seine Gegner deutlich zu umschreiben und kenntlich zu machen ist vorrangig! Wer seinen Gegner nicht kennt ist ihm hoffnungslos ausgeliefert! Andererseits gilt es jene, die bis zum Ende dieses Systems treu an Jehovas und Christi Seite verbleiben zu stärken! Dies war und bleibt Ursache weiter systematisch das Ziel einer klaren Erkenntnis zu verfolgen. Rückschläge, Fehleinschätzungen und deren Korrektur gehören zu jedem grösseren Projekt! Erfolgserlebnissen und Verlusten, Lob und Tadel setzt sich jeder aus, der etwas Neues zu erschaffen sucht und nicht die Trampelpfade anderer benutzt!

 

(Jesaja 55:6, 7)  Sucht Jehova, während er sich finden läßt. Ruft ihn an, während er sich als nahe erweist. 7 Der Böse verlasse seinen Weg und der schadenstiftende Mann seine Gedanken; und er kehre um zu Jehova, der sich seiner erbarmen wird, und zu unserem Gott, denn er wird in großem Maße vergeben.

 

   Am Ende dieses Jahres 2013, beim Schreiben des letzten Artikels wird sich herausgestellt haben wie viel an neuer Erfahrung und erweitertem Verständnis es mit sich gebracht hat jedes der Worte Jesu in die Gesamtschau mit einzubeziehen: Jesus ist der höchste Ausdruck göttlicher Weisheit, seit Urbeginn wurde er vom himmlischen Vater her belehrt und angeleitet wie Jehovas Plan, in welcher Reihenfolge realisiert werden soll. Mit Weisheit hat er auf die Angriffe seines Hauptgegners Satan reagiert und als einziges Geistwesen hat er das Wagnis auf sich genommen als Mensch geboren zu werden und seinen Gegnern von Auge zu Auge gegenüber zu stehen!

 

   Er hatte seit Beginn als Gottes Wortführer Adam belehrt und während nur dreieinhalb Jahren wurde er als Jesus von Nazareth zum grössten Lehrer den die Menschheit je hatte! Seine Gleichnisse sind tiefgründig und verdichten die Essenz der Aussage auf wenige Worte zusammen. Jeder der die monatlichen NEWSLETTER zum Thema verfolgt wird selbst geistigen Fortschritt hin auf dem Weg zur Wahrheit macht. Jesu Worte werden sich bestimmt bestätigen: „Wenn ihr in meinem Wort bleibt, seid ihr wirklich meine Jünger, und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh 8:31, 32)

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

1.3............ Lehrer der guten Botschaft: Jesu Vorbild für heute in den Evangelien: Einleitung: Jesu Stellung vor Gott verstehen; Synoptische Verbindung von drei Evangelien zum Johannesevangelium... 4

1.3.1....... Jesus als den grössten aller Propheten bereits durch Moses angekündet 4

1.3.1.1        Jesus, als Gottes Wortführer oder als „das WORT“ war als „Werkmeister“ Gottes seit Beginn des Menschengeschlechts dabei 4

Johannes zeigt zu Beginn seines Evangeliums Jesu Stellung als „das Wort“ an Gottes Seite. 4

Salomos Identifikation des „Werkmeisters“ und der personifizierten Weisheit 5

Die Zusammenfassung des Paulus von Jesu Beginn bis zur Wiedervereinigung von Himmel und Erde. 6

1.3.1.2        Wann, warum und zu welchem Zweck wurde Michael zum Erzengel?. 6

Jesu erhöhte Stellung als Erzengel über allen übrigen Engeln hat einen Beginn! 6

Der „Same der Schlange“ hat freie Hand eine begrenzte Zeit Gott zu widerstehen: Seine Vernichtung schläft nicht! Jesus, das „Bild Gottes 7

Aufzeichnungen der „Linie des Samens der Frau“, der Erben der Verheissung in den „Teraphim 8

1.3.2....... Innerhalb des GESETZES Mose ein besonders wichtiges Gebot! 9

1.3.2.1        Das „GESETZ des Glaubens“ bedingt die Anerkennung Jesu als den durch Moses verheissenen Messias. 9

Das GESETZ Mose, das ewigen Bestand hat kündigt den Messias an. 9

Jesus selbst bestätigt der „Prophet gleich mir“, gleich Mose zu sein! 10

Das GESETZ Mose wurde um die Pflicht zur Erfüllung des „GESETZES des Glaubens“ ergänzt! 11

1.3.2.2        Die Stellung Jesu in Gottes Plan genau erkennen. 12

1.3.2.3        Prophezeiungen die auf das Erscheinen des Messias hinwiesen. 12

1.3.3....... Das Ende des „alten Bundes“ mit Levi und der Beginn des „neuen Bundes“ mit Jesus als Hohepriesterkönig. 19

1.3.3.1        Die Zeit in der Jesus lebte. 19

1.3.3.2        Derjenige, der das GESETZ für die Nationen verkündet 21

1.3.3.3        Gottes Aufrichtung des „neuen Bundes“ mit Jesus. 22

1.3.3.4        Jesu angekündigte Wiederkehr im Fleische erwarten. 25

1.3.3.5        Michaels Aufgabe die Dinge in den Himmeln und die Dinge auf der Erde zu vereinen. 27

Der Prophet Daniel kündet das Geschehen der letzten dreieinhalb Jahre des alten Systems an, wenn Michael über seine Feinde erhöht wird. 27

Satans und Michaels Stellung vor Gott waren lange Zeit als Gleichberechtigte. 29

Michaels Erhöhung über alle seine Feinde. 29

Michaels erste Aufgabe nach Aufrichtung des „Königreiches der Himmel“: Satans Hinauswurf 30

Michaels Kampf in Harmagedon gegen seine irdischen Feinde. 30

Satan und dessen Dämonen durch Michael gefangengesetzt 31

Das „Königreich der Himmel“ als Verwaltung durch Jesus eingesetzt und dem Vater übergeben. 32

1.3.4....... Die Evangelien als Bestätigung der Verwirklichung der Ankündigungen der Propheten zum Erscheinen des Messias. 33

1.3.4.1        Was unterscheidet und verbindet die synoptischen Evangelien von Matthäus, Markus und Lukas vom Evangelium des Johannes?. 33

Wie entstand das erste Evangelium?. 33

Matthäus als geeignetster Schriftführer innerhalb der zwölf Apostel 34

Jedes der Worte Jesus war dazu ersehen gehört und bewahrt zu werden. 35

Der „Helfer“, der ‘Paraklet’ war und ist bis heute das Schriftwort! 35

Die Apostel widmen sich dem Dienst am Wort 36

1.3.5....... Die vier Evangelien im Überblick. 37

1.3.5.1        Das Evangelium nach Matthäus (34-41 u.Z. Jerusalem) 37

Früheste Aufzeichnungen bereits kurz nach Jesu Tod und nach Pfingsten 33 als „Urevangelium“?. 37

Inhalt des Matthäusevangeliums. 38

1.3.5.2        Das Evangelium nach Markus (63-65 u.Z. Rom) 39

Der Jünger Markus als Schüler und geistiges „Kind“ des Petrus. 39

Markus als Begleiter des Paulus auf der 1.Missionsreise und später als Gehilfe in der Gefangenschaft in Rom.. 39

Markus mit Petrus zusammen in Babylon. 40

Details die Markus erwähnt, um Nichtjuden gesetzliche Notwendigkeiten zu erklären. 41

Inhalt des Markusevangeliums. 42

1.3.5.3        Das Evangelium nach Lukas (58-61 Rom) 43

Der Arzt Lukas als treuer Begleiter und Schriftführer des Paulus. 43

Viele Details, Wunder und Gleichnisse die nur Lukas beschreibt! 43

Inhalt des Lukasevangeliums. 44

1.3.5.4        Das Evangelium nach Johannes (98 u.Z. Ephesus) 45

Johannes als letzter Evangelist bringt bisher verschwiegene Jesusworte. 45

Mit dem Johannesevangelium und den 3 Briefen kam „das Vollständige 45

Jesu Worte unter dem Siegel der Verschwiegenheit bei Johannes aufbewahrt! 46

Inhalt des Johannesevangeliums. 47

1.3.5.5        Zeitband Jesu Leben als nützliches Hilfsmittel die Ereignisse zeitlich und örtlich einzureihen. 49

 

 

 

1.3                 Lehrer der guten Botschaft: Jesu Vorbild für heute in den Evangelien: Einleitung: Jesu Stellung vor Gott verstehen; Synoptische Verbindung von drei Evangelien zum Johannesevangelium

 

1.3.1           Jesus als den grössten aller Propheten bereits durch Moses angekündet

 

1.3.1.1          Jesus, als Gottes Wortführer oder als „das WORT“ war als „Werkmeister“ Gottes seit Beginn des Menschengeschlechts dabei

 

Johannes zeigt zu Beginn seines Evangeliums Jesu Stellung als „das Wort“ an Gottes Seite

Ohne dass wir Jesu Stellung in Gottes Plan genau erkennen ist ein Verständnis der Evangelien und ein korrektes Einordnen nicht nur schwierig, sondern gar unmöglich! Wenn wir die vielen unterschiedlichen religiösen Ansichten wer Jesus sei etwas hinter uns werfen und uns allein um die Aussagen der Schrift kümmern, so kommen wir schnell zu einem klaren Verständnis! Jede Art Mystik ist dabei verfehlt, denn die Auskünfte, welche uns die Bibel liefert sind präzise und lassen nicht Raum zu ungebührlichen Spekulationen!

 

Diego Velázquez: Hl. Evangelist Johannes auf PatmosJohannes beginnt sein Evangelium, das er als das Letzte der vier um das Jahr 96 u.Z. verfasste, mit einer Ankündigung, die den Schlüssel zum Verständnis vieler Dinge bietet! Möglicherweise schrieb er es noch in römischer Gefangenschaft auf der Insel Patmos oder kurz nach seiner Freilassung bereits in Ephesus:

 

(Johannes 1:1-5)  Im Anfang war das WORT, und das WORT war bei [[dem]] GOTT, und das WORT war ein Gott. 2 Dieser war im Anfang bei GOTT. 3 Alle Dinge kamen durch ihn ins Dasein, und ohne ihn kam auch nicht ein Ding ins Dasein. Was ins Dasein gekommen ist 4 durch ihn, war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. 5 Und das Licht leuchtet in der Finsternis, aber die Finsternis hat es nicht überwältigt.

 

Wenn Johannes den Begriff „Im Anfang“ an den Beginn seiner Erklärungen über das Leben Jesu stellt, so bezieht er sich auf denselben Zeitpunkt, wo Gott „die Himmel und die Erde“ erschuf!

 

(1. Mose 1:1)  Im Anfang erschuf Gott die Himmel und die Erde.

 

Wie uns der Kontext in der Genesis (1.Buch Mose) daraufhin im ersten Kapitel zeigt ist die Rede von der Vorbereitung der Erde für organisches Leben als Grundlage der Schöpfung des Menschen! Johannes bestätigt, dass Jesus von Beginn an bei Gott dem Allmächtigen war und jener ihm die Stellung eines „Mächtigen“ oder die als „ein Gott“ gab! Das Erkennen des Unterschiedes zwischen „dem GOTT“ und „einem Gott“ ist von herausragender Bedeutung, weil der Begriff „Gott“ auf eine erhöhte Stellung hinweist, relativ, zu einer anderen die niedriger ist! Die höchste Stellung nimmt alleine Jehova ein! Jesus war „bei GOTT“ und nicht „der GOTT“! Damit ist Jesus als ein Geistwesen definiert, das Gottes erste und gleichzeitig einzige Schöpfung war! Von Paulus erfahren wir etwas später mehr zum Thema!

 

Salomos Identifikation des „Werkmeisters“ und der personifizierten Weisheit

In den Sprüchen Salamos, im Kapitel 8 wird uns ein weiterer gewichtiger Hinweis über Jesus, als die personifizierte Weisheit gegeben, den Jehova seit Beginn als „Werkmeister“ einsetzte, um all seine Pläne in die Wirklichkeit umzusetzen. Der Redende, der Salomo inspirierte ist der himmlische Jesus in seiner Vorexistenz als Engelfürst (Da 10:13; 12:1; Jud 9), bevor er zur Erde gesandt wurde.

 

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/c/c5/Sheba_demin.jpg/310px-Sheba_demin.jpgEr selbst erklärte: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham ins Dasein kam, bin ich gewesen.“ (Joh 8:58) Salomo kam in der Geschlechtslinie Abrahams als dessen Same rund acht Jahrhunderte später! Ohne sich zu überheben erklärte Jesus über jenen weisen König: „Die Königin des Südens [[„Königin von Saba“]] wird im Gericht mit dieser Generation zum Aufstehen veranlaßt werden und wird sie verurteilen; denn sie kam von den Enden der Erde, um die Weisheit Sạlomos zu hören, doch siehe, mehr als Sạlomo ist hier.“ (Mat 12:42) Hören wir gut zu, was „der Geist Jehovas“ Salomo eingab:

 

(Sprüche 8:22-31)  Jehova selbst brachte mich als den Anfang seines Weges hervor, als das früheste seiner Werke vor alters. 23 Von unabsehbarer Zeit [[von Ewigkeit]] her war ich eingesetzt [[als geplantes „Haupt“ der Schöpfung]], von Anbeginn, von den Vorzeiten der Erde. 24 Als es keine Wassertiefen gab, wurde ich wie mit Wehen hervorgebracht, als es keine Quellen gab, wasserschwer. 25 Ehe die Berge selbst eingesenkt worden waren, vor den Hügeln wurde ich wie mit Wehen hervorgebracht, 26 als er die Erde und die offenen Räume und den ersten Teil der Staubmassen des ertragfähigen Landes noch nicht gemacht hatte. 27 Als er die Himmel bereitete, war ich da; als er einen Kreis über der Fläche der Wassertiefe festsetzte, 28 als er die Wolkenmassen droben festigte, als er die Quellen der Wassertiefe stark werden ließ, 29 als er dem Meer seine Verordnung festsetzte, daß die Wasser selbst seinen Befehl nicht überschreiten sollten, als er die Grundfesten der Erde verordnete, 30 da wurde ich neben ihm zum Werkmeister, und ich wurde der, den er Tag für Tag besonders liebhatte, während ich allezeit vor ihm fröhlich war, 31 fröhlich über das ertragfähige Land seiner Erde; und die Dinge, die mir lieb waren, waren bei den Menschensöhnen.

 

http://t3.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcQkL8qUto9m5iLhplUUpr5L0nfhu9FVt_VxmscNgAwWm8pCkai2IwBevor die Erde zu existieren begann hatte Jehova seine erste Schöpfung, den „Erstgeborenen aller Schöpfung“ beständig belehrt und ausgebildet, um jede Aufgabe der sieben Schöpfungsphasen durchzuführen! Erst am fünften „Schöpfungstag“ entstand komplexeres Leben im Meer, in der Luft und auf dem Land! Am Ende des sechsten Schöpfungstages erschuf der „Werkmeister“ gemäss dem Auftrag Jehovas Adam und später Eva!

 

(1. Mose 1:26, 27)  „Laßt uns Menschen machen in unserem Bilde, gemäß unserem Gleichnis; und sie sollen sich untertan halten die Fische des Meeres und die fliegenden Geschöpfe der Himmel und die Haustiere und die ganze Erde und jedes sich regende Tier, das sich auf der Erde regt.“ 27 Und Gott ging daran, den Menschen in seinem Bilde zu erschaffen, im Bilde Gottes erschuf er ihn; männlich und weiblich erschuf er sie.

 

Als „Ewigvater“ bezeichnet Jesaja Jesus, weil er doch an der Schöpfung des Menschen bereits beteiligt war und in der Auferstehung denen ewiges Leben gibt, die Gott als würdig erachtet! (Jes 9:6-7; 1.Kor 15:21, 22)

 

http://schalomchaverim.files.wordpress.com/2012/10/22berischit22-bild-obere-lobby-im-eshel-hashomron.jpgDies macht auch verständlich, dass Jesus als verantwortlicher Mitschöpfer des Menschen diesen wie es Pflicht jedes Vaters ist täglich belehrte! Der „Baum des Lebens“, der symbolisch im Zentrum des Paradieses lag wird nun künftig in Jerusalem über 144.000 Priesterkönige, „Bäume des Lebens“ herrschen und die Erde zu einem friedlichen und sicheren Ort umwandeln! Anfang und Ende in vollkommener Harmonie! „Baum“ ist ein Symbol für Vorsteher und deren Belehrung, „Früchte“ zum Leben oder zum Tod, Blätter die heilen oder krank machen!

 

Nachdem Adam und Eva im Garten Eden sich entschieden hatten nicht nur von der von Jehova verbotenen Frucht vom „Baum von Gut und Böse“ zu essen, sondern sich vereint der „Schlange“ anschlossen und damit in Rebellion gegen Jehova traten wurden sie von Gott unmittelbar gerichtet und aus dem Garten Eden entfernt. Bereits da war Gottes Wortführer aktiv am Geschehen beteiligt, denn er war es, der Adam täglich „während der Brise des Tages“ (1.Mo 2:19; 3:8) beim „Baum des Lebens“ unterrichtete.

 

Die Zusammenfassung des Paulus von Jesu Beginn bis zur Wiedervereinigung von Himmel und Erde

Paulus liefert uns die letzten gewichtigen Puzzle-Stücke, um das gesamte „Teilbild“ von Jesu Beginn als Gottes „Erstgeborenen aller Schöpfung“, bis hin zu seiner herausragenden Stellung über jedem anderen Geschöpf zu verstehen. Paulus zeigt, dass wir seit Pfingsten 33 u.Z. im „Königreich des Sohnes der Liebe“ sind und daher Christus unserem „Haupt“, den Hohepriesterkönig unser Ohr leihen sollten!

 

http://www.unserekirche.de/data/images/520/211366468223.jpg(Kolosser 1:13-20)  Er hat uns von der Gewalt der Finsternis befreit und uns in das Königreich des Sohnes seiner Liebe versetzt,  14 durch den wir unsere Befreiung durch Lösegeld haben, die Vergebung unserer Sünden. 15 Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Schöpfung; 16 denn durch ihn sind alle [anderen] Dinge in den Himmeln und auf der Erde, die sichtbaren und die unsichtbaren, erschaffen worden, es seien Throne oder Herrschaften oder Regierungen oder Gewalten. Alle [anderen] Dinge sind durch ihn und für ihn erschaffen worden. 17 Auch ist er vor allen [anderen] Dingen, und durch ihn sind alle [anderen] Dinge gemacht worden, um zu bestehen, 18 und er ist das Haupt des Leibes, der Versammlung. Er ist der Anfang, der Erstgeborene von den Toten, damit er in allen Dingen der Erste werde; 19 denn [Gott] hat es für gut befunden, in ihm die ganze Fülle wohnen zu lassen 20 und durch ihn alle [anderen] Dinge wieder mit sich zu versöhnen, indem Frieden gemacht wurde durch das Blut, [das er] am Marterpfahl [[Pfahl]] [vergoß], es seien die Dinge auf der Erde oder die Dinge in den Himmeln.

 

Jesus ist nicht Teil eines dreieinigen Gottes, sondern Teil der Schöpfung, ein Geistwesen wie alle übrigen Engel, als erste der Schöpfungswerke und daher in herausragender Stellung vor Gott! Natürlich hat er nicht Anteil an der Schaffung der „alten Himmel“, die doch in Eden mit Satans Komplott gegen Jehovas Rechtsordnung seinen Beginn hatte!

 

1.3.1.2          Wann, warum und zu welchem Zweck wurde Michael zum Erzengel?

 

Jesu erhöhte Stellung als Erzengel über allen übrigen Engeln hat einen Beginn!

Was ein weiterer gewichtiger Faktor zur Erkenntnis von Jesu überragender Stellung bildet ist der Zeitpunkt, wo er zur höchsten Stellung nach Gott, zum „Erzengel“ im Himmel und auf der Erde zum Priesterkönig „gleich Melchisedek“ erhoben wurde: Dies war unmittelbar nach dem Opfertod, als der Vater ihn „im Geiste“ auferweckte (1.Pe 3:18) und das „geschlachtete Lamm“ vor Gottes Thron Rechtfertigung erhielt (Off 5:6-10), seine menschlichen Richter aber, der Hohepriester Kaiphas aus seiner Stellung geworfen wurde! Der alte „Bund mit Levi“, der „Salzbund“ hatte wie durch Maleachi angekündet geendet und der „neue Bund für ein Königreich“ nahm seinen Beginn!

 

Pfingsten - Flügelalter LichtensternWie Paulus es beschreibt, das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ hatte Beginn mit Jesu Erhöhung zum Priesterkönig, öffnete seine Tore fünfzig Tage später an Pfingsten 33 u.Z.! Sichtbares Zeichen für Annahme durch den Königpriester bildete das Ausgiessen des heiligen Geistes, eine direkte Einwirkung auf das Hirn der Beteiligten, die Einpflanzung eines exakteren Verständnisses, Erinnerung an alle Worte Jesu, spezifische Fähigkeiten die zuvor nicht vorhanden waren und Kenntnis von Sprachen die nie erlernt wurden!

 

Seither ist er das „Haupt jeder Versammlung“, beginnend bei seiner „Braut“, den zwölf Aposteln!

 

(Offenbarung 5:11, 12)  Und ich sah, und ich hörte eine Stimme vieler Engel rings um den Thron und die lebenden Geschöpfe und die Ältesten, und ihre Zahl war Myriaden mal Myriaden und Tausende mal Tausende, 12 die mit lauter Stimme sprachen: „Das Lamm, das geschlachtet wurde, ist würdig, die Macht und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Herrlichkeit und Segen zu empfangen.“

 

Dies ist die exakte Beschreibung, wo Jesu Worte die er am Berg in Galiläa nach seiner Auferstehung erklärt hatte sich zuvor erfüllt hatten:

 

(Matthäus 28:18-20)  Und Jesus trat herzu und redete zu ihnen, indem er sprach: Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden. 19 Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, 20 und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge.“

 

Damit schliesst erneut ein Kreis! An Pfingsten 33 u.Z., wenige Tage nachdem Jesus diesen Auftrag erteilt hatte öffnete sich somit dieses „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ vorab für Juden die sich taufen liessen, um jeden darin aufzunehmen, der das „GESETZ des Glaubens“ erfüllte: Gott als Vater anerkennend, Jesus als den König und Hohepriester annehmend und dem Geist sich unterordnend, der zu uns aus der Schrift spricht! Die Worte des Johannes zu Beginn seines Evangeliums hatten sich bestätigt: „Und das Licht leuchtet in der Finsternis, aber die Finsternis hat es nicht überwältigt.

 

Der „Same der Schlange“ hat freie Hand eine begrenzte Zeit Gott zu widerstehen: Seine Vernichtung schläft nicht! Jesus, das „Bild Gottes

Satans Wunsch in Eden, die Menschen von Gott und von Jesus wegzuziehen, hin zu ihm als dem „Gott dieses Systems der Dinge“ wurde von Jehova her Raum zugeordnet. Damit sollte der endgültige Beweis erbracht werden, dass nur unter Jehovas Leitung und durch volle Anwendung Seiner Gebote der Mensch zu „Frieden und Sicherheit“ und damit zu ewigem Leben überhaupt fähig ist!

 

(2. Korinther 4:3, 4)  Wenn nun die gute Botschaft, die wir verkündigen, tatsächlich verhüllt ist, so ist sie unter denen verhüllt, die zugrunde gehen, 4 unter denen der Gott dieses Systems der Dinge den Sinn der Ungläubigen verblendet hat, damit das erleuchtende Licht der herrlichen guten Botschaft über den Christus, der das Bild Gottes ist, nicht hindurchstrahle.

 

image024Satans System wurde durch den „Samen der Schlange“ seit Eden erweitert. In der Sintflut wurde das alte System zerstört. Seit Nimrod etwa 130 Jahre danach ein grosser Herrscher wurde und das alte Babel als Zentrum seines Reiches erbaute, um dort seinen Turm bis in den Himmel zu errichten strebt Satan danach die gesamte Weltherrschaft durch einen seiner Getreuen zu lenken. Wir sind mit der Globalisation heute am Ende und Höhepunkt dieser Bestrebungen angelangt!

 

Nur wenn wir auf diese gute Botschaft über den „Engel Jehovas“, den „Werkmeister“, den „Geist Jehovas“, „das Wort“ hören und ihm gehorchen gelangen wir auf dem eingeengten Weg hin zum Ziel, zum ewigen Leben, um auf einer erneut zum Paradies gewandelten Erde Lohn zu erhalten!

 

(Matthäus 7:12-14)  Alles daher, was ihr wollt, daß euch die Menschen tun, sollt auch ihr ihnen ebenso tun; in der Tat, das ist es, was das GESETZ und die PROPHETEN bedeuten.

13 Geht ein durch das enge Tor; denn breit und geräumig ist der Weg, der in die Vernichtung führt, und viele sind es, die auf ihm hineingehen; 14 doch eng ist das Tor und eingeengt der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind es, die ihn finden.

 

Satans System, mittels seiner Politik, seiner ihm hörigen Religionen und der machtvollen Wirtschaft bietet jedem der es wünscht den breiten Weg, der in die Vernichtung führt: Frei von Gottes einschränkenden Geboten. Dabei reicht es aus schon ein einzelnes Gebot ausser Kraft zu setzen, was einer Anbetung seiner Autorität gleich kommt! Eva ass von einer einzigen verbotenen Frucht, um Gottes Wohlwollen zu verlieren!

 

image009image001Wenn nun Jesus, wie Paulus es erwähnt das „Bild Gottes“ ist, so hat auch Satan, der  siebenköpfige Drache“ (Off 12:3) sein eigenes „Bild“ oder eine Kopie seines Wesens geschaffen! Es ist das siebenköpfige „wilde Tier“, die Zusammenfassung der zersplitterten Politik dieses Planeten in der UNO. (Off 13:1, 2)

 

Nicht genug damit schuf dieses Unwesen sich zudem noch ein religiöses „Bild des siebenköpfigen wilden Tieres“, das kurz vor dem Ende dieses Systems die religiöse Kopie der UNO bildet, das „World Council of Religious Leaders“ (Off 13:14, 15).

 

Aufzeichnungen der „Linie des Samens der Frau“, der Erben der Verheissung in den „Teraphim

Wenn wir diese Paralleltexte miteinander in Verbindung bringen sehen wir, dass das was Johannes am Ende der Periode, wo Gott Menschen inspirierte und als Teil des „Vollständigen“ aufzeichnete, exakt mit dem im Einklang steht, was schon zu Beginn niedergeschrieben wurde! Seit Adam existiert Aufzeichnung von Gottes Wort, wobei der erste Wortführer offenbar Adams Sohn Set war, der erste der den Namen Jehovas anrief (1.Mo 4:25, 26). Von ihm dürfte „das Buch der Geschichte Adams“ stammen, das Moses zu Beginn des Kapitels 5 der Genesis erwähnt! Es bildete Bestandteil der „Teraphim“, der Erbschaftslinie Adams, welche Gottes Verheissung erlangt hatte zur ununterbrochenen Linie des „Samens der Frau“ zu gehören. Teil des Urteils Jehovas über Satan, nachdem er Adam und Eva verführt hatte. Dort, im Urteil wird erstmals das erscheinen „der Frau“ angekündigt, die Satan schlussendlich den „Kopf zertreten“ wird: Der Engel, der Adam und Eva täglich geschult hatte würde einen „Same“ haben, der im Messias den Höhepunkt finden würde.

 

image030(1. Mose 3:14, 15)  Und Jehova Gott sprach dann zur Schlange: „Weil du diese Sache getan hast, bist du das verfluchte unter allen Haustieren und unter allen wildlebenden Tieren des Feldes. Auf deinem Bauch wirst du kriechen, und Staub wirst du fressen alle Tage deines Lebens. 15 Und ich werde Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau und zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Er wird dir den Kopf zermalmen, und du wirst ihm die Ferse zermalmen.“

 

Die Abstammungslinie dieses „Samens der Frau“ sollte ununterbrochen zurückverfolgt werden können bis Adam! Noah brachte jene Dokumente aus der „ersten Welt“ durch die Sintflut. Jehova bestätigte durch „seinen Geist“ allen Nachkommen von Noah her über Sem, Eber, Abraham, Isaak, Jakob zu Juda und David später diese Geschlechtslinie!

 

Salomo erwähnt den „Urbeginn der Erde“ und offenbar ist damit der noch rotglühende Erdball gemeint, bevor die erste Sintflut, die das Ur-Meer und den ersten Grosskontinent Pangäa bildete. Später teilten sich davon die Kontinente ab, die wie Petrus es nannte „kompakt herausstanden aus dem Wasser“. Jesus, Gottes Wortführer war seit Beginn dabei und bewirkte Dinge, die über unser Verständnis hinausreichen! Zur Zeit Noahs kam ein weiteres göttliches Gericht, das Jehova Jahrhunderte zuvor schon Henoch ankündigte!

 

http://static.ddmcdn.com/gif/pangaea-breakup.jpg (2. Petrus 3:5-7)  Denn ihrem Wunsch gemäß entgeht diese Tatsache ihrer Kenntnis, daß es von alters her Himmel gab und eine Erde, die kompakt herausstand aus [dem] Wasser und inmitten des Wassers durch das Wort Gottes; 6 und durch diese [Dinge] wurde die damalige Welt vernichtet, als sie mit Wasser überflutet wurde. 7 Aber durch dasselbe Wort sind die Himmel und die Erde, die jetzt sind, aufgespart für das Feuer und sind aufbehalten für den Tag des Gerichts und der Vernichtung der gottlosen Menschen.

 

Die Sintflut war ein göttliches Gericht, das durch Gottes Wortführer exakt zum zuvor durch Henoch verkündeten Zeitpunkt kam und Noah nicht unvorbereitet traf. Ihm wurde rechtzeitig Auftrag zum Bau der Arche erteilt. Wiederum war es „der Geist“ oder „der Engel Jehovas“ der Noah die Anleitung gab! Erneut wird das erste Weltgericht an der Generation Noahs nun mit dem Endgericht an dieser Generation verknüpft von dem wir wissen, dass Jesus als „Richter über die Lebenden und Toten“ ausführen wird!

 

 

1.3.2           Innerhalb des GESETZES Mose ein besonders wichtiges Gebot!

 

1.3.2.1          Das „GESETZ des Glaubens“ bedingt die Anerkennung Jesu als den durch Moses verheissenen Messias

 

Das GESETZ Mose, das ewigen Bestand hat kündigt den Messias an

Eine weitere wichtige Voraussetzung, um Jesus, als den verheissenen Messias in seiner wahren Stellung vor Gott zu erkennen, wurde durch Moses im GESETZ, den fünf Büchern Mose mit Gottes Bestimmung für Israel festgelegt. Dies, bevor sie ins Gelobte Land gelangten, um davon Besitz zu nehmen. Dieses GESETZ sollte auch in der Zeit ihres Exils ausserhalb des verheissenen Erbes Gültigkeit haben. Es soll während all ihrer Generationen eingehalten werde, was auch uns als geistige Israeliten mit einschliesst! Wir sind gemäss den Worten des Paulus im Kapitel 2 des Römerbriefes „Juden“ mit einer „Beschneidung des Herzens“!

 

Jehova trug am Ende der vierzigjährigen Wanderung als Teil des „Bundes von Moab“ Israel folgendes auf:

 

http://cdn8.knowing-jesus.com/wp-content/uploads/Plains-of-Moab2.jpg (5. Mose 18:14-19)  Denn diese Nationen, die du enteignest, hörten gewöhnlich auf die, die Magie treiben, und auf die, die wahrsagen; doch was dich betrifft, so hat dir Jehova, dein Gott, nichts dergleichen gegeben. 15 Einen Propheten gleich mir wird dir Jehova, dein Gott, aus deiner eigenen Mitte, aus deinen Brüdern, erwecken — auf ihn solltet ihr hören — 16 entsprechend all dem, was du von Jehova, deinem Gott, im Họreb erbeten hast am Tag der Versammlung, indem [du] sagtest: ‚Laß mich nicht wieder die Stimme Jehovas, meines Gottes, hören, und laß mich dieses große Feuer nicht mehr sehen, damit ich nicht sterbe.‘ 17 Darauf sprach Jehova zu mir: ‚Sie haben gut getan, so zu reden, wie sie [es] taten. 18 Einen Propheten gleich dir werde ich ihnen aus der Mitte ihrer Brüder erwecken; und ich werde gewiß meine Worte in seinen Mund legen, und er wird bestimmt alles zu ihnen reden, was ich ihm gebieten werde. 19 Und es soll geschehen: Der Mann, der auf meine Worte nicht hört, die er in meinem Namen reden wird, von dem werde ich selbst Rechenschaft fordern.

 

Jede Art von Magie stammt von Satan, dem Teufel und Israel wurde geboten nichts dergleichen zu tun! Gottes Volk sollte sich an Jehova um Rat und Hilfe wenden, sich nicht durch Verkehr mit Dämonenengeln beschmutzen. Jener Engel würde als Wortführer Gottes auftreten und auf diesen war zu hören!

 

Bereits Moses musste somit den „Propheten gleich mir“ ankünden, gleich nachdem Jehova ihm „Seinen Engel“, den „starken Arm“ und Gottes Heerführer der himmlischen Streitkräfte als ständigen Begleiter beigegeben hatte!

 

http://www.jonathansigmon.com/wp-content/uploads/2012/12/immanuel-god-with-us.jpgDer versprochene Engel, der Gottes Volk auf der Wanderung durch die Wildnis Tag um Tag begleitete wurde später als Mensch durch Maria geboren! So war es deutlich durch die Propheten angekündigt worden: „Das alles geschah in Wirklichkeit, damit sich erfülle, was Jehova durch seinen Propheten geredet hatte, welcher sagt: ‚Siehe! Die Jungfrau wird schwanger werden und wird einen Sohn gebären, und sie werden ihm den Namen Immạnuel geben‘, was übersetzt ‚Mit uns ist Gott‘ bedeutet.“ (Mat 1:22, 23)

 

Wiederum ist die Rede vom Messias, dem in Eden verheissenen „Samen der Frau“ und seinem Erscheinen auf der Erde, inmitten seines Volkes Israel, um sich ihnen als den von Jehova erwählten Priester und König vorzustellen! Die Verordnung lautete innerhalb des GESETZES, dass jeder jenem „Propheten gleich mir“ Gehorsam zollen musste, so wie Israel verpflichtet war Moses und dem „Engel Jehovas“ Gehorsam zu leisten! Dies endete nicht bei Jesu Tod, denn als er im Fleische auferstanden war gebot er etwa fünfhundert Versammelten: (1.Kor 15:6)

 

(Matthäus 28:16-20)  Die elf Jünger dagegen gingen nach Galilạ̈a zu dem Berg, wohin Jesus sie bestellt hatte, 17 und als sie ihn sahen, huldigten sie ihm, einige aber zweifelten. 18 Und Jesus trat herzu und redete zu ihnen, indem er sprach: Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden. 19 Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, 20 und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge.“

 

http://4.bp.blogspot.com/-xa1rKQHXzX4/TxT_WEsjwPI/AAAAAAAAAL8/QMtyCR5LNGg/s640/216719_115577488541247_100002669908486_102037_6670555_n.jpgSo wie der „Engel Jehovas“ schon Israel als ständiger Begleiter gegeben wurde, so blieb es der in den Himmel zum Vater zurückgekehrte Jesus! So wie Israel jedem Wort des Engels Gehorsam leisten musste, so ist es auch mit uns Christen: Derselbe Jesus ist mit jenem Engel identisch, denn im Bereich des dritten Himmels Gottes, des „Himmels der Himmel“ können nur Geistwesen leben! Wir bezeichnen es eine „andere Dimension“! Jesu Erhöhung zum Erzengel und Hohepriesterkönig hat somit ein exaktes Datum: Sein Todestag, der 14.Nisan, der Tag des Abendmahls 33 u.Z.!

 

Derselbe Engel, der schon Adam instruierte, der Henoch die Vorhersagen gab und Noah anleitete die Arche zu bauen; derselbe der Abraham hinderte Isaak zu opfern und mit ihm im Namen Jehovas den Bund schloss. Es ist derselbe, der Moses im feurigen Dornbusch erschien und der als Strafengel die Erstgeburt Ägyptens tötete, derselbe der das Rote Meer spaltete und dessen Finger wie mit Feuer die Zehn Gebote in Stein schrieb und Moses die Tafeln des GESETZES gab. Dieser war es, den Israel fürchten sollte! Jehovas Auftrag lautete daher:

 

http://4.bp.blogspot.com/-1xi9Za_SLGE/TdPAAXQSUzI/AAAAAAAAAvM/K1VU0ZR7cFE/s1600/bibel_moses_DW_Verm_743328p.jpg(2. Mose 23:20-26)  Siehe, ich sende einen Engel vor dir her, um dich auf dem Weg zu bewahren und dich an den Ort zu bringen, den ich bereitet habe. 21 Nimm dich in acht seinetwegen, und gehorche seiner Stimme. Benimm dich nicht rebellisch gegen ihn, denn er wird eure Übertretung nicht verzeihen; denn mein Name ist in ihm. 22 Wenn du jedoch seiner Stimme genau gehorchst und wirklich alles tust, was ich reden werde, dann werde ich deine Feinde gewiß befeinden und die befehden, die dich befehden. 23 Denn mein Engel wird vor dir hergehen und wird dich tatsächlich zu den Amorịtern und den Hethịtern und den Perisịtern und den Kanaanịtern, den Hiwịtern und den Jebusịtern bringen, und ich werde sie gewiß austilgen. 24 Du sollst dich nicht vor ihren Göttern niederbeugen noch dich verleiten lassen, ihnen zu dienen, und du sollst nicht irgend etwas machen, was ihren Werken gleich ist, sondern du wirst sie unbedingt niederwerfen, und du wirst ihre heiligen Säulen unweigerlich abbrechen. 25 Und ihr sollt Jehova, eurem Gott, dienen, und er wird dein Brot und dein Wasser gewiß segnen; und ich werde tatsächlich Krankheiten von deiner Mitte abwenden. 26 Weder eine Fehlgebärende noch eine Unfruchtbare wird in deinem Land sein. Ich werde die Zahl deiner Tage vollmachen.

 

Der Gott der Israeliten war der Gott jenes „Engels“ oder des „Geistes Jehovas“, den Jesaja auch öfters den „starken Arm Gottes“ und ähnlich nennt. Wir müssen uns an viele unterschiedliche Titel des Christus gewöhnen, die stets eine andere Charakteristik ein und derselben Person in den Vordergrund stellen!

 

Jesus selbst bestätigt der „Prophet gleich mir“, gleich Mose zu sein!

Wenn nun Gott durch Moses im GESETZ festgelegt hat, dass jenem später erscheinenden „Propheten gleich mir“ absoluter Gehorsam gezollt werden müsse, um dadurch vollen Anteil am verheissenen Segen zu erlangen, so wurde dies durch Jesus gänzlich bestätigt. Er selbst identifizierte sich als jener Prophet, indem er sich als Abgesandten des Himmels ausgab und zudem bei drei Gelegenheiten Gott selbst dies durch eine Stimme aus dem Himmel bestätigte: „Dieser ist mein Sohn, der Geliebte, …, hört auf ihn“! (Mat 17:5) Johannes gibt uns Jesu eigene Worte an die Apostel kurz nach dem letzten Abendmahl wieder, wo er sprach:

 

(Johannes 14:21)  Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt. Wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden, und ich will ihn lieben und mich ihm deutlich zeigen.“

 

Jesus bei seiner Wiederkehr „deutlich zu sehen“, weil er ja versprochen hat „im Fleische“ wieder zu kommen hängt von unserer Liebe zu ihm ab, die sich dadurch zeigt, dass wir alles, was er geboten hatte auch wirklich halten! Damit erfüllen wir das „GESETZ des Glaubens“, das erstmals erfüllt werden konnte und musste, als Jesus sich am Jordan dem Johannes zur Taufe darstellte und sich heiliger Geist wie eine Taube sich zur Bestätigung auf ihn senkte und Gottes Stimme erstmals kam, dass dieser sein geliebter Sohn sei! Paulus erklärte im Römerbrief, dass unser Rühmen darin liegen muss, dass wir das „GESETZ des Glaubens“ in den Christus erfüllen!

 

(Römer 3:27-31)  Wo ist also das Rühmen? Es ist ausgeschlossen. Durch welches Gesetz [[GESETZ]]? Das der Werke [[Gesetzeswerke (wie die blutigen Opfer die das GESETZ befiehlt)]]? Nein, in der Tat, sondern durch das Gesetz [[GESETZ]] des Glaubens. 28 Denn wir halten dafür, daß ein Mensch ohne Gesetzeswerke durch Glauben gerechtgesprochen wird. 29 Oder ist er nur der Gott der Juden? Nicht auch der Menschen der Nationen? Doch, auch der Menschen der Nationen, 30 wenn Gott wirklich einer ist, der Beschnittene zufolge des Glaubens und Unbeschnittene durch ihren Glauben gerechtsprechen wird. 31 Heben wir denn durch unseren Glauben [das] Gesetz [[GESETZ]] auf? Das geschehe nie! Im Gegenteil, wir richten [das] Gesetz [[GESETZ]] auf.

 

Der Glaube (das „GESETZ des Glaubens“) folgte somit auf das GESETZ (den Gesetzesbund am Sinai), in zeitlicher Abfolge (bei Jesu Taufe), löste aber keineswegs das GESETZ ab! Der Glaube in Jesus als Messias, als der im GESETZ durch Moses angekündigte Erlöser wurde damit höchste Erfüllung des GESETZES. Nur durch diesen Glauben an die „unverdiente Güte“ die durch Jesu Opfertod gekommen ist, dass alle früheren Sünden bei der Taufe ausgelöscht werden, können wir gerettet werden!

 

Das GESETZ Mose wurde um die Pflicht zur Erfüllung des „GESETZES des Glaubens“ ergänzt!

Das GESETZ umfasst die Aussagen der fünf Bücher Mose, die Grundlage des Staatssystems Israel, das Jesus wenn er wiedergekommen ist erneut wiederherstellt. Dieses mussten wir durch das Predigen der guten Botschaft auf der ganzen Erde aufrichten, indem das „Königreich des Sohnes der Liebe“, das auf denselben Grundsätzen aufbaut bis an die Ende der Erde verbreiten! Ein GESETZ für Einheimischen, den beschnittenen Juden („Paulikaner“) und ansässigen Fremdling („Ebioniten“), dem beide sich in der Taufe unterordnen. Dieselbe Rettung für beide mittels der unverdienten Güte Gottes!

 

(2. Mose 12:49)  E i n Gesetz soll für den Einheimischen und für den ansässigen Fremdling bestehen, der als Fremdling in eurer Mitte weilt.“

 

Paulus erklärte im Brief an die Galater ein weiteres wichtiges Detail: Nämlich, dass der „Fluch“, der jede Gesetzesübertretung als Folge bringt in einer „handschriftliche Urkunde“ als Urteil das gegen uns lautet festgehalten wird!

 

(Galater 3:12-14)  Das GESETZ [[mit seinen Strafbestimmungen]] nun hält sich nicht an [den] Glauben, sondern „wer sie tut, wird durch sie leben“. 13 Christus hat uns vom Fluch des GESETZES losgekauft, indem er an unserer Statt ein Fluch geworden ist, denn es steht geschrieben: „Verflucht ist jeder, der an einen Stamm gehängt ist.“ 14 So sollte der Segen Abrahams durch Jesus Christus für die Nationen kommen, damit wir den verheißenen Geist durch unseren Glauben empfangen könnten.

 

Die Strafbestimmungen des GESETZES sehen für viele Arten von Vergehen die Todesstrafe vor und Moses befahl, dass der Getötete an einen Stamm gehängt würde, zur Abschreckung aller die dies sehen! Der Strafvollzug sollte anderen gegenüber eine heilsame Wirkung ausüben nicht denselben Fehler zu begehen! Unsere Ideen über die Todesstrafe und Menschenrechte haben uns heute an die Grenze des Chaos geführt! Gottes GESETZ aber ist vollkommen, Leben ist ein Recht, das an Pflichten gebunden ist und dazu gehört es das GESETZ zu beachten! Wer dies ablehnt verwirkt das Lebensrecht! Dies ist wichtig zu beachten in Bezug auf den kommenden Gerichtstag, wo Jesus „mit eisernem Stab“ das Urteil an willentlichen Sündern vollstrecken wird: Jedem, der erneut unter „Fluch“ steht! Es lohnt nicht auf religiöses Palaver zu hören, das uns das Gegenteil verspricht! Denken wir an Satans Versprechen Eva gegenüber: „Ihr werdet bestimmt nicht sterben“ auch dann nicht, wenn sie von der verbotenen Frucht essen würde! Eva starb, Adam musste sterben und vererbte Sterblichkeit und wir werden uns nicht retten wenn wir nicht hören und handeln!

 

(Johannes 12:47-50)  Wenn indes jemand meine Reden hört und sie nicht bewahrt, so richte ich ihn nicht; denn nicht um die Welt zu richten, sondern um die Welt zu retten, bin ich gekommen. 48 Wer mich mißachtet und meine Reden nicht annimmt, der hat einen, der ihn richtet. Das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am letzten Tag; 49 denn ich habe nicht aus eigenem Antrieb geredet, sondern der Vater selbst, der mich gesandt hat, hat mir ein Gebot in bezug auf das gegeben, was ich sagen und was ich reden soll. 50 Auch weiß ich, daß sein Gebot ewiges Leben bedeutet. Daher rede ich die Dinge, die ich rede, so wie der Vater [sie] mir gesagt hat.“

 

In der Taufe nehmen wir diese Rettung an! Jesus und seine Aussage zu missachten, dass er nicht gekommen sei das GESETZ und die PROPHETEN abzuschaffen, sondern um es beispielgebend zu erfüllen, dies muss beachtet werden! Danach erneut willentlich zu sündigen bringt „am letzten Tag“ harte Konsequenzen über die Fehlbaren! Paulus erwähnt, dass „kein Schlachtopfer übrig bleibt“ (Heb 10:26-31), daher die „handschriftliche gegen uns lautende Urkunde“ diesmal zur Anwendung gelangt! „Lasst euch nicht irreführen“, hatte er immer erneut gewarnt! (1.Kor 6:9, 10; 15:33; Gal 6:7)

 

Wer das „GESETZ des Glaubens“ erfüllt fällt unter „unverdiente Güte“ oder „Gnade“, wo Jesu Opfertod die eigenen Sünden auszulöschen vermag! Dadurch wird das GESETZ Mose erst vollkommen, weil Sünde nicht wie zuvor mittels blutigen Tieropfern zugedeckt wird, sondern vollständige Auslöschung erfolgt! Im Brief an die Kolosser bestätigt Paulus dies für Christen der Versammlungen die sich in der Taufe Gott und dem Christus hingegeben haben: 

 

Adam und der "letzte Adam", Jesus auf der Waage göttlichen Gerichts: Gottes Rechsanspruch "Seele für Seele" ist ausgeglichen!(Kolosser 2:13, 14)  Er hat uns alle unsere Verfehlungen verziehen 14 und die gegen uns [lautende] handschriftliche Urkunde [[den Fluch]], die aus Verordnungen [[Gerichtsurteilen]] bestand und gegen uns war, ausgelöscht; und ER hat sie aus dem Weg geräumt, indem sie an den Marterpfahl [[Pfahl]] genagelt wurde.

 

Indem Jesus als Unschuldiger für unsere Sünden starb war die vollkommene Gerechtigkeit die das GESETZ fordert, „Auge um Auge“ und „Leben um Leben“ erfüllt! (3.Mo 24:17-21) Der „letzte Adam“, Jesus, Jehovas Schöpfung hatte für Adam und all seine Nachkommen den höchsten Preis erbracht: Die freiwillige Hingabe seines sündenlosen Lebens zu Gunsten der Sünde der ganzen Menschheit! Nur wer dies anerkennt und durch Werke wie die Taufe bestätigt erfüllt die Bedingung des „GESETZES des Glaubens“!

 

1.3.2.2          Die Stellung Jesu in Gottes Plan genau erkennen

 

Jesus als einem mystischen Teil einer Dreieinigkeit zu sehen bringt nur Verwirrung und lässt eine genaue Erkenntnis seiner wirklichen Stellung verunmöglichen! Im Gegenteil, die Bibel erscheint dadurch widersprüchlich. So erklärte Jehova deutlich:

 

http://t1.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcTQPVistvfzwisvrcG6ZLPdggbr-mX0vAWLLzS84xViYHKC67ib(Jesaja 42:8)  Ich bin Jehova. Das ist mein Name; und keinem sonst werde ich meine eigene Herrlichkeit geben noch meinen Lobpreis gehauenen Bildern.

 

Dies schliesst selbstverständlich Jesus mit ein und ebenso den ominösen „Heiligen Geist“ als dritter Person. Typisch für alle Israel umgebenden Nationen war doch gerade der Glaube in unterschiedliche Trinitäten! Jehova der Gott Israels und Schöpfer aller Dinge teilt seine Ehre mit keinen anderen Göttern auf derselben Stufe! So bedingt dies zu klären, was die wirkliche Funktion Jesu in Gottes Plan ist und was „der Geist Jehovas“ wirklich bedeutet! Wer sich unvoreingenommen den Themen widmet findet in der Schrift genügend eindeutige Hinweise, um jeden Zweifel zu beseitigen! Durch Jesaja bestätigt Jehova erneut:

 

(Jesaja 48:11)  Um meiner selbst willen, um meiner selbst willen werde ich handeln, denn wie könnte man sich selbst entweihen lassen? Und meine eigene Herrlichkeit werde ich sonst keinem geben.

 

Dass Gott Jesus erst nach seinem Opfertod zu erhöhtem Rang im Himmel und auf der Erde erhöhte geht deutlich aus Jesu eigenen Worten hervor und zeigt die These eines gleich ewigen und gleich mächtigen Jesus an Jehovas Seite als vollkommenen Widerspruch: Vollkommen im Einklang mit Satans erster Lüge an Eva: „Ihr werdet sein wie Gott“!

 

Paulus ebenso bestätigt, dass Jesus selbst in seiner erhöhten Stellung stets dem Vater untertan bleibt:

 

(1. Korinther 15:24-28)  Als nächstes das Ende [[der Frist von 1335 Tagen]], wenn er seinem Gott und Vater das Königreich übergibt, wenn er Regierungen von aller Art und alle Gewalt und Macht [[in Harmagedons Endschlacht]] zunichte gemacht hat. 25 Denn er muß als König regieren, bis [Gott] alle Feinde unter seine Füße gelegt hat. 26 Als letzter Feind wird der Tod zunichte gemacht. 27 Denn [Gott] „hat alle Dinge seinen Füßen unterworfen“. Wenn er aber sagt, daß ‘alle Dinge unterworfen worden sind’, ist offenkundig der ausgenommen, der ihm alle Dinge unterworfen hat. 28 Wenn ihm aber alle Dinge unterworfen sein werden, dann wird sich auch der Sohn selbst dem unterwerfen, der ihm alle Dinge unterworfen hat, so daß Gott allen alles sei.

 

Zweifelsfrei wird Jesus auch nach Harmagedon sich Gott erneut vollkommen unterordnen! Wenn er die gesamte Machtstruktur Satans zerstört hat und der Teufel und die Dämonen im „Abgrund“ gefangen gesetzt sind! Wenn das „Königreich der (neuen) Himmel“ bereits aufgerichtet und handlungsfähig ist als „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“: Dann wird sich Jesus trotz der Fülle an Autorität die er erlangt hat sich dem Vater erneut unterordnen! Niemals wird er in Betracht ziehen dem Vater in Stellung und Rang gleich zu sein!

 

(Philipper 2:5-11)  Bewahrt diese Gesinnung in euch, die auch in Christus Jesus war, 6 der, obwohl er in Gottesgestalt [[als Geistwesen; als Engel]] existierte, keine gewaltsame Besitzergreifung in Betracht zog, nämlich um Gott gleich zu sein. 7 Nein, sondern er entäußerte sich selbst und nahm Sklavengestalt an und wurde den Menschen gleich. 8 Mehr als das, als er in seiner Beschaffenheit als ein Mensch erfunden wurde, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja zum Tod an einem Marterpfahl. 9 Gerade aus diesem Grund hat Gott ihn auch zu einer übergeordneten Stellung erhöht und ihm gütigerweise den Namen gegeben, der über jedem [anderen] Namen ist, 10 so daß sich im Namen Jesu jedes Knie beuge, derer, die im Himmel, und derer, die auf der Erde, und derer, die unter dem Erdboden sind, 11 und jede Zunge offen anerkenne, daß Jesus Christus Herr ist zur Verherrlichung Gottes, des Vaters.

 

Beachten wir das Detail, dass „im Namen Jesu“ sich jedes Knie vor Jehova beugt! Dies ist nicht gleich der Anbetung Jesu wie es in der Katholischen Kirche praktiziert wird! Diese Anerkennung von Jesu wahrer Stellung als „Herr“, als König und Hoherpriester, als Haupt der Versammlung ehrt den Sohn und den Vater, der ihm diese Stellung gab!

 

Diese Gleichstellung mit Jehova war dagegen Satans Ansinnen, sich zum „Gott dieses Systems der Dinge“ zu machen! (2.Kor 4:3, 4) Jehova tolerierte dies, um den vollkommenen Zusammenbruch des Systems des „Samens der Schlange“ als Beweis abzuwarten! Nun kommt der Tag dass all jene Lohn erhalten und vollen Ausgleich für ihre Leiden die Gott und seinem Christus die Treue gehalten haben, Vernichtung aber denen droht, die Jesu Worte missachtet haben!

 

1.3.2.3          Prophezeiungen die auf das Erscheinen des Messias hinwiesen

Das „Alte Testament“ wurde von den Katholischen Bischöfen ab dem Konzil von Nicäa mehr und mehr zurückgedrängt und das „Neue Testament“ als Grundlage des christlichen Glaubens postuliert. Dabei wurde der Gott der Juden als rachsüchtig dargestellt, der neue Gott Christus aber als personifizierte Liebe proklamiert, als der „Lieb Gott“! Wie wir inzwischen gut wissen ist dies Unsinn: Beide Teile bilden eine unzertrennliche Einheit! Gottes strafende „Hand“, sein „starker Arm“ hatte seit dem Gericht in Eden gegen jene gehandelt, die sich Gottes Zorn zugezogen haben.

 

Jesus hatte deutlich erklärt, dass er nicht gekommen war, um Israel zu richten, sondern, um jeden zu retten, der Glauben in ihn setzen würde! Nun aber wird der Tag herbeigesehnt, wo Jesus als Richter der Menschen sowohl rettet, wie die, welche keinen Glauben bekundeten mit „eisernem Stabe“ richten wird und sie wie unnütze, unreine Töpfergefässe zerbricht!

 

Es gibt im „Alten Testament“ um die sechshundert Prophezeiungen die auf Jesus hinweisen! Hier folgt ein Auszug der Bekanntesten, die uns helfen Zusammenhänge, Brücken zwischen den Hebräischen Schriften und den Griechischen zu schlagen und Gottes Macht zur Vorhersage mit Erfüllung zu verbinden. Dies soll unseren Glauben darin stärken, was an weiteren Vorhersagen über künftige Ereignisse im Zusammenhang mit Jesu Wiederkehr betrifft:

 

(Jesaja 46:8-11)  Gedenkt dessen, damit ihr Mut fassen mögt. Nehmt es zu Herzen, ihr Übertreter. 9 Gedenkt der ersten Dinge von langer Zeit her, daß ich der Göttliche bin, und da ist kein anderer Gott noch irgendeiner wie ich; 10 der von Anfang an den Ausgang kundtut und von alters her die Dinge, die nicht getan worden sind; der spricht: ‚Mein eigener Beschluß wird bestehen, und alles, was mir gefällt, werde ich tun‘; 11 der vom Sonnenaufgang her einen Raubvogel ruft, aus fernem Land den Mann, der meinen Beschluß vollziehen soll. Ich habe [es] ja geredet; ich werde es auch herbeiführen. Ich habe [es] gebildet, ich werde es auch tun.

 

Was zu geschehen hat ist somit nicht einfach Zufall, sondern beruht auf Planung, die systematisch weitergeführt wird, bis das von Beginn an gesetzte Ziel vollkommen erreicht ist! Darin zeigt sich doch gerade die Allmacht Gottes, dass kein Widerstand das zu verhindern vermag, was Jehova sich vorgenommen hat!

 

Aus unserer Sicht mögen sechstausend Jahre Herrschaft Satans über die Erde als eine sehr lange Zeit erscheinen. In Gottes Augen waren dies nur sechs Tage, denn für ihn bedeutet ein Tag dasselbe, wie für uns tausend Jahre! 

 

Von den etwa 600 Vorhersagen über dem Messias sind viele auf sein zweites Erscheinen, seine Wiederkehr zur Erde und die Aufrichtung von Gottes Königreich gerichtet. Hier eine Liste herausragender Vorhersagen die sich im ersten Jahrhundert erfüllt haben. Auf viele davon hatte Jesus keinen Einfluss, sondern der Vater selbst musste ihre Erfüllung herbeiführen! Unser Glaube an die Erfüllung kommender Dinge soll dadurch gestärkt werden!

 

Erfüllte Prophezeiungen zu Jesu erstem Erscheinen

Prophezeiung

Erfüllung

1.Mo 3:15

Und ich werde Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau und zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Er wird dir den Kopf zermalmen, und du wirst ihm die Ferse zermalmen.“

Gericht über Satans Samen

Joh 12:31, 32

Jetzt ergeht ein Gericht über diese Welt; jetzt wird der Herrscher dieser Welt hinausgeworfen werden. 32 Und doch werde ich, wenn ich von der Erde erhöht bin, Menschen von allen Arten zu mir ziehen.“

1.Mo 18:18

Nun, Abraham wird bestimmt eine große und mächtige Nation werden, und alle Nationen der Erde sollen sich durch ihn segnen.

Der verheißene Nachkomme Abrahams

Apg 3:25, 26

Ihr seid die Söhne der Propheten und des Bundes, den Gott mit euren Vorvätern geschlossen hat, indem er zu Abraham sagte: ‚Und in deinem Samen werden alle Familien der Erde gesegnet werden.‘ [[1.Mo 22:18]] 26 Gott sandte seinen Knecht, nachdem er ihn erweckt hatte, zuerst zu euch, um euch zu segnen, indem er einen jeden von euch von euren bösen Taten abwendet.“

1.Mo 17:19

Hierauf sprach Gott: „Sara, deine Frau, gebiert dir tatsächlich einen Sohn, und du sollst ihm den Namen Ịsaak geben. Und ich will meinen Bund mit ihm errichten als einen Bund auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]] für seinen Samen nach ihm.

Der verheißene Nachkomme Isaaks durch David

Lukas 1:30-33

Da sagte der Engel zu ihr: „Fürchte dich nicht, Maria, denn du hast Gunst bei Gott gefunden; 31 und siehe, du wirst in deinem Schoß empfangen und einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben. 32 Dieser wird groß sein und wird Sohn des Höchsten genannt werden; und Jehova Gott wird ihm den Thron Davids, seines Vaters, geben, 33 und er wird für immer als König über das Haus Jakob regieren, und sein Königreich wird kein Ende haben.“

4.Mo 24:17

Ich werde ihn sehen, doch nicht jetzt; Ich werde ihn erblicken, doch nicht nahe. Ein Stern wird bestimmt aus Jakob hervortreten, Und ein Zepter wird tatsächlich aus Israel erstehen. Und er wird gewiß die Schläfen Mọabs zerschmettern Und den Schädel aller Söhne des Kriegstumults.

Bileams Prophezeiung des Sterns aus Jakob der das Zepter hält

Offenbarung 2:26-28

Und dem, der siegt und meine Taten bis zum Ende hin bewahrt, will ich Gewalt über die Nationen geben, 27 und er wird die Menschen mit eisernem Stab hüten, so daß sie gleich Tongefäßen zerbrochen werden, ebenso wie ich von meinem Vater empfangen habe, 28 und ich will ihm den Morgenstern geben.

1.Mo 49:10

Das Zepter wird nicht von Juda weichen noch der Befehlshaberstab zwischen seinen Füßen hinweg, bis Schịlo kommt; und ihm wird der Gehorsam der Völker gehören.

Aus dem Stamm Juda

Lu 3:33

[Sohn] des Amminạdab, [Sohn] des Ạrni, [Sohn] des Hẹzron, [Sohn] des Pẹrez, [Sohn] des Juda,

Hebräer 1:8

Aber mit Bezug auf den Sohn: „Gott ist dein Thron für immer und ewig, und [das] Zepter deines Königreiches ist das Zepter der Geradheit.

Jes 9:6

Denn ein Kind ist uns geboren worden, ein Sohn ist uns gegeben worden; und die fürstliche Herrschaft wird auf seiner Schulter sein. Und sein Name wird genannt werden: Wunderbarer Ratgeber, Starker Gott, Ewigvater, Fürst des Friedens.

Thronfolger Davids

Mat 1:1

Das Buch der Geschichte Jesu Christi, des Sohnes Davids, des Sohnes Abrahams:

Lukas 2:10, 11

Der Engel aber sprach zu ihnen: „Fürchtet euch nicht, denn siehe, ich verkünde euch eine gute Botschaft großer Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden wird, 11 denn euch ist heute in Davids Stadt ein Retter geboren worden, welcher Christus, [der] Herr, ist.

Mi 5:2

Und du, o Bẹthlehem-Ẹphratha, das zu klein ist, um schließlich unter den Tausenden Judas zu sein, aus dir wird mir der hervorgehen, der Herrscher in Israel werden soll, dessen Ursprung aus frühen Zeiten ist, aus den Tagen unabsehbarer Zeit.

Geburtsort

Mat 2:1-6

Nachdem Jesus in Bẹthlehem in Judạ̈a in den Tagen des Königs Herodes geboren worden war, siehe, da kamen Astrologen aus östlichen Gegenden nach Jerusalem 2 und sprachen: „Wo ist der als König der Juden Geborene? …

(Herodes) versammelte alle Oberpriester und Schriftgelehrten des Volkes und erkundigte sich bei ihnen, wo der Christus geboren werden sollte. 5 Sie sagten zu ihm: „In Bẹthlehem in Judạ̈a; denn so ist durch den Propheten geschrieben worden: 6 ‚Und du, o Bẹthlehem vom Land Juda, bist keineswegs die unbedeutendste [Stadt] unter den Statthaltern Judas; denn aus dir wird ein Regent hervorgehen, der mein Volk Israel hüten wird.‘ “

Da 9:25

Und du solltest wissen und die Einsicht haben, [daß] es vom Ausgehen des Wortes, Jerusalem wiederherzustellen und wieder zu bauen, bis [zu dem] Messịas, [dem] Führer, sieben Wochen, ferner zweiundsechzig Wochen sein werden. Sie wird wiederkehren und tatsächlich wieder gebaut werden, mit einem öffentlichen Platz und Graben, aber in der Bedrängnis der Zeiten.

Geburtszeit; Daniels 70 Jahrwochen

Lu 2:1, 2

In jenen Tagen nun ging eine Verordnung von Cäsar Augụstus aus, daß die ganze bewohnte Erde eingeschrieben werde 2 (diese erste Einschreibung fand statt, als Quirịnius Statthalter von Syrien war);

Johannes 1:49

Nathạnaël antwortete ihm: „Rabbi, du bist der Sohn Gottes, du bist König von Israel.“

Jes 7:14

Darum wird Jehova selbst euch ein Zeichen geben: Siehe! Die Herangereifte, sie wird wirklich schwanger werden, und sie gebiert einen Sohn, und sie wird ihm gewiß den Namen Immạnuel geben.

Von einer Jungfrau geboren

Mat 1:18

Mit der Geburt Jesu Christi aber verhielt es sich so: Als seine Mutter Maria mit Joseph verlobt war, fand es sich, daß sie vor ihrer Vereinigung durch heiligen Geist schwanger war.

Jer 31:15

„Dies ist, was Jehova gesagt hat: ‚In Rạma wird eine Stimme gehört, Wehklage und bitteres Weinen; Rahel weint um ihre Söhne. Sie hat sich geweigert, sich trösten zu lassen über ihre Söhne, weil sie nicht mehr sind.‘ “

Kindermord in Bethlehem

Mat 2:16

Als Herodes nun sah, daß er von den Weisen betrogen war, wurde er sehr zornig und schickte aus und ließ alle Kinder in Bethlehem töten und in der ganzen Gegend, die zweijährig und darunter waren, nach der Zeit, die er von den Weisen genau erkundet hatte.

Hos 11:1

„Als Israel ein Knabe war, da liebte ich ihn, und aus Ägypten rief ich meinen Sohn.

Flucht nach Ägypten

Mat 2:14, 15

Da stand er auf und nahm das kleine Kind und dessen Mutter bei Nacht und zog weg nach Ägypten, 15 und er hielt sich dort bis zum Lebensende des Herodes auf, damit erfüllt würde, was Jehova durch seinen Propheten geredet hatte, welcher sagt: „Aus Ägypten rief ich meinen Sohn.“

Jes 9:1, 2

Indes wird die Düsterheit nicht so sein wie [zu der Zeit], da das Land in Bedrängnis war, wie zu der früheren Zeit, als man das Land Sẹbulon und das Land Nạphtali mit Verachtung behandelte und als man [es] zur späteren Zeit zu Ehren bringen ließ — den Weg am Meer, in der Gegend des Jordan, Galilạ̈a der Nationen. 2 Das Volk, das in der Finsternis wandelte, hat ein großes Licht gesehen. Was die im Land tiefen Schattens Wohnenden betrifft, Licht ist über ihnen aufgeleuchtet. 3 Du hast die Nation volkreich gemacht; für sie hast du die Freude groß gemacht. Sie haben sich vor dir gefreut, wie man sich freut in der Erntezeit, wie die, welche frohlocken, wenn sie die Beute verteilen.

Dienst in Galiläa; Licht den Nationen

Mat 4:12-16

Als er nun hörte, daß Johạnnes festgenommen worden war, zog er sich nach Galilạ̈a zurück. 13 Und nachdem er Nạzareth verlassen hatte, kam er und nahm Wohnsitz in Kapẹrnaum, das am Meer in dem Gebiet von Sẹbulon und Nạphtali liegt, 14 damit erfüllt werde, was durch Jesaja, den Propheten, geredet worden war, welcher sagt: 15 „O Land Sẹbulon und Land Nạphtali an der Straße des Meeres, jenseits des Jordan, Galilạ̈a der Nationen! 16 Das Volk, das in Finsternis saß, sah ein großes Licht, und denen, die in einer Gegend des Todesschattens saßen: Licht ging ihnen auf.“

5.Mo 18:15

Einen Propheten gleich mir wird dir Jehova, dein Gott, aus deiner eigenen Mitte, aus deinen Brüdern, erwecken — auf ihn solltet ihr hören —

Prophet

Joh 6:14

Als somit die Menschen die Zeichen sahen, die er tat, begannen sie zu sagen: „Dieser ist bestimmt der Prophet, der in die Welt kommen soll.“

Joh 12:48

Wer mich mißachtet und meine Reden nicht annimmt, der hat einen, der ihn richtet. Das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am letzten Tag;

Ps 110:4

Jehova hat geschworen — und er wird es nicht bedauern —:

„Du bist Priester auf unabsehbare Zeit

Nach der Weise Melchisẹdeks!“

Ein Priester wie Melchisedek

Heb 6:19, 20

Diese [Hoffnung] haben wir als einen Anker für die Seele, der sowohl sicher als auch fest ist und hineinreicht in das Innere, hinter den Vorhang, 20 wohin unsertwegen ein Vorläufer gegangen ist, Jesus, der für immer Hoherpriester nach der Weise Melchisẹdeks geworden ist.

Jes 53:3

Er war verachtet und war von Menschen gemieden, ein Mann, bestimmt für Schmerzen und für das Vertrautsein mit Krankheit. Und es war, wie wenn sich jemandes Gesicht vor uns verbirgt. Er war verachtet, und wir hielten ihn für nichts.

Ablehnung durch die Juden

Joh 1:11

Er kam in sein eigenes Heim, aber sein eigenes Volk nahm ihn nicht auf.

Jes 11:2

Und auf ihm soll sich der Geist Jehovas niederlassen, der Geist der Weisheit und des Verständnisses, der Geist des Rates und der Macht, der Geist der Erkenntnis und der Furcht Jehovas;

Jehovas Geist auf dem Messias

Joh 1:32

Johạnnes legte auch Zeugnis ab, indem er sprach: „Ich sah den Geist wie eine Taube aus dem Himmel herabkommen, und er blieb auf ihm.

Lukas 19:41

Und als er näher kam, schaute er die Stadt an und weinte über sie

Sach 9:9

Frohlocke sehr, o Tochter Zion. Jauchze im Triumph, o Tochter Jerusalem. Siehe! Dein König selbst kommt zu dir. Er ist gerecht, ja gerettet, demütig und auf einem Esel reitend, ja auf einem ausgewachsenen Tier, dem Sohn einer Eselin.

Triumphaler Einzug in Jerusalem

Joh 12:13, 14

Als am nächsten Tag die große Volksmenge, die zum Fest gekommen war, hörte, daß Jesus nach Jerusalem komme, 13 nahmen sie die Zweige von Palmen und zogen hinaus, ihm entgegen. Und sie begannen zu rufen: „Rette, bitte! Gesegnet ist, der im Namen Jehovas kommt, ja, der König von Israel!“ 14 Als Jesus aber einen jungen Esel gefunden hatte, setzte er sich darauf, so wie geschrieben steht: 15 „Fürchte dich nicht, Tochter Zion. Siehe! Dein König kommt, sitzend auf einem Eselsfüllen.“ 16 Von diesen Dingen nahmen seine Jünger zuerst keine Kenntnis, als Jesus aber verherrlicht wurde, da erinnerten sie sich an das, was über ihn geschrieben stand, und daß man ihm diese Dinge getan hatte.

Ps 41:9

Auch der Mann, der in Frieden mit mir [war], auf den ich vertraute,

Der mein Brot aß, hat [seine] Ferse groß gemacht gegen mich.

Von einem Freund verraten

Mar 14:10

Und Judas Iskạriot, einer von den Zwölfen, ging hin zu den Oberpriestern, um ihn an sie zu verraten.

Sach 11:12

Dann sagte ich zu ihnen: „Wenn es gut ist in euren Augen, gebt [mir] meinen Lohn; wenn aber nicht, so laßt es.“ Und sie zahlten mir dann meinen Lohn, dreißig Silberstücke.

Für dreißig Silberstücke verkauft

Mat 26:14, 15

Hierauf ging einer von den Zwölfen, der Judas Iskạriot hieß, zu den Oberpriestern 15 und sagte: „Was wollt ihr mir geben, daß ich ihn an euch verrate?“ Sie setzten ihm dreißig Silberstücke fest.

Sach 11:13

Darauf sprach Jehova zu mir: „Wirf ihn in den Schatz — den majestätischen Wert, den ich von ihnen wertgeachtet worden bin.“ Somit nahm ich die dreißig Silberstücke und warf sie in den Schatz im Haus Jehovas.

Verräterlohn für ein Töpferfeld zurückgegeben

Matt 27:6, 7

Die Oberpriester aber nahmen die Silberstücke und sagten: „Es ist nicht erlaubt, sie in den heiligen Schatz zu werfen, denn sie sind der Blutpreis.“ 7 Nachdem sie sich miteinander beraten hatten, kauften sie damit das Feld des Töpfers, um [darauf] Fremde zu begraben.

Ps 109:7-8

Wenn er gerichtet wird, gehe er als ein Böser hervor;

Und möge selbst sein Gebet zur Sünde werden.  

8 Seine Tage mögen sich als wenige erweisen; Sein Aufsichtsamt übernehme ein anderer.

Judas Stellung wird von einem anderen eingenommen

Apg 1:18-20

18 (Dieser nun erwarb sich mit dem Lohn für Ungerechtigkeit ein Feld, und kopfüber stürzend, barst er krachend mitten entzwei, und alle seine Eingeweide wurden verschüttet. 19 Es wurde auch allen Bewohnern Jerusalems bekannt, so daß jenes Feld in ihrer Sprache Akeldama, das heißt Blutfeld, genannt wurde.) 20 Denn es steht im Buch der Psalmen geschrieben: ‚Möge sein Unterkunftsort öde werden, und möge niemand darin wohnen‘ und: ‚Sein Aufsichtsamt übernehme ein anderer.‘

Galater 1:1

Paulus, ein Apostel, weder von Menschen noch durch einen Menschen, sondern durch Jesus Christus und Gott, den Vater, der ihn von den Toten auferweckt hat

Ps 27:12

Übergib mich nicht der Seele meiner Widersacher;

Denn falsche Zeugen sind gegen mich aufgestanden

Und er, der Gewalttat schnaubt.

Anklage durch falsche Zeugen

Mat 26:59-61

Mittlerweile suchten die Oberpriester und der gesamte Sanhedrịn nach einem falschen Zeugnis gegen Jesus, um ihn zu Tode zu bringen, 60 aber sie fanden keines, obwohl viele falsche Zeugen auftraten. Später traten zwei auf 61 und sprachen: „Dieser hat gesagt: ‚Ich kann den Tempel Gottes niederreißen und ihn in drei Tagen aufbauen.‘ “

Jes 53:7

Er wurde hart bedrängt, und er ließ sich niederdrücken; doch pflegte er seinen Mund nicht aufzutun. Er wurde so wie ein Schaf zur Schlachtung geführt; und wie ein Mutterschaf, das vor seinen Scherern verstummt, pflegte auch er seinen Mund nicht aufzutun.

Jesus Schweigt auf die Anklagen

Mat 26:62, 63

Darauf stand der Hohepriester auf und sagte zu ihm: „Hast du keine Antwort? Was ist das, worin diese gegen dich zeugen?“ 63 Jesus aber schwieg. Da sprach der Hohepriester zu ihm: „Bei dem lebendigen Gott stelle ich dich unter Eid, uns zu sagen, ob du der Christus, der Sohn Gottes, bist!“

Jes 50:6

Meinen Rücken bot ich den Schlagenden und meine Wangen denen, die [das Haar] ausraufen. Mein Gesicht verbarg ich nicht vor Demütigungen und Speichel.

Geschlagen und angespuckt

Mar 14:65

Und einige fingen an, ihn anzuspeien und sein ganzes Gesicht zu verhüllen und ihn mit den Fäusten zu schlagen und zu ihm zu sagen: „Prophezeie!“ Und die Gerichtsdiener übernahmen ihn mit Backenstreichen.

Ps 69:4

Derer, die mich ohne Ursache hassen, sind sogar mehr geworden als die Haare meines Hauptes.

Die mich zum Schweigen bringen, die grundlos meine Feinde sind, sind zahlreich geworden.

Was ich nicht durch Raub genommen hatte, gab ich dann zurück.

Ohne Grund gehaßt

Joh 15:23-25

Wer mich haßt, haßt auch meinen Vater. 24 Wenn ich unter ihnen nicht die Werke getan hätte, die niemand sonst getan hat, so hätten sie keine Sünde; jetzt aber haben sie sowohl mich als auch meinen Vater gesehen und gehaßt. 25 Doch ist es, damit das Wort erfüllt werde, das in ihrem GESETZ geschrieben steht: ‚Sie haben mich ohne Ursache gehaßt.‘

Jes 53:4, 5

Wahrlich, unsere Krankheiten hat er selbst getragen; und was unsere Schmerzen betrifft, er hat sie auf sich geladen. Wir aber hielten ihn für geplagt, von Gott geschlagen und niedergedrückt. 5 Aber er wurde für unsere Übertretung durchstochen; er wurde für unsere Vergehungen zerschlagen. Die Züchtigung, die zu unserem Frieden diente, [lag] auf ihm, und seiner Wunden wegen ist uns Heilung geworden.

Stellvertretendes Leiden, das uns für Sünde gebührt

Mat 8:16-17

Nachdem es aber Abend geworden war, brachte man viele von Dämọnen Besessene zu ihm; und er trieb die Geister mit einem Wort aus, und er heilte alle, denen es schlechtging, 17 damit sich erfülle, was durch Jesaja, den Propheten, geredet worden war, indem er sprach: „Er selbst nahm unsere Krankheiten auf sich und trug unsere Leiden.“

Jes 53:12

Aus diesem Grund werde ich ihm einen Anteil geben unter den vielen, und mit den Mächtigen wird er die Beute verteilen dafür, daß er in den Tod seine Seele ausschüttete, und den Übertretern wurde er zugezählt; und er selbst trug die Sünde vieler, und er ging daran, für die Übertreter vermittelnd einzutreten.

Mit Sündern an den Stamm gehängt

Mat 27:38

Dann wurden zwei Räuber mit ihm an den Pfahl gebracht, einer zu seiner Rechten und einer zu seiner Linken.

Ps 22:17

Ich kann alle meine Knochen zählen. Sie selbst schauen, sie richten den Blick auf mich.

Hände und Füße durchbohrt;

Joh 20:27

Darauf sagte er zu Thomas: „Reich deinen Finger her, und sieh meine Hände, und nimm deine Hand, und leg sie in meine Seite, und sei nicht länger ungläubig, sondern werde gläubig.“

Ps 22:7-9

Alle, die mich sehen, sie verspotten mich;

Sie sperren ihren Mund ständig auf, sie schütteln [ihren] Kopf immer wieder:  

8 „Er hat sich Jehova anbefohlen. Möge ER für sein Entrinnen sorgen!

Er befreie ihn, da er Gefallen an ihm gefunden hat!“  

9 Denn du warst es, der mich aus dem Leib hervorzog,

Der mir an den Brüsten meiner Mutter Vertrauen einflößte.

Verspottet und beleidigt

Mat 27:39-44

Die Vorübergehenden nun begannen lästerlich über ihn zu reden, ihren Kopf zu schütteln 40 und zu sagen: „Oh, der du den Tempel niederreißen und ihn in drei Tagen aufbauen wolltest, rette dich selbst! Wenn du ein Sohn Gottes bist, so steige vom Marterpfahl [[Pfahl]] herab!“ 41 Gleicherweise begannen auch die Oberpriester samt den Schriftgelehrten und älteren Männern Spott mit ihm zu treiben und zu sagen: 42 „Andere hat er gerettet; sich selbst kann er nicht retten! Er ist König von Israel; er steige nun vom Marterpfahl [[Pfahl]] herab, und wir wollen an ihn glauben.

Ps 69:21

Sondern als Speise gaben sie [mir] eine giftige Pflanze,

Und für meinen Durst suchten sie mir Essig zu trinken zu geben.

Galle und Essig

Joh 19:29, 30

Ein Gefäß voll saurem Wein stand da. Daher steckten sie einen mit saurem Wein gefüllten Schwamm an einen Ysop[stengel] und brachten ihn an seinen Mund. 30 Als nun Jesus den sauren Wein empfangen hatte, sagte er: „Es ist vollbracht!“, und sein Haupt neigend, übergab er [seinen] Geist.

Ps 22:8

„Er hat sich Jehova anbefohlen. Möge ER für sein Entrinnen sorgen!

Er befreie ihn, da er Gefallen an ihm gefunden hat!“

Verspottung mit prophetischen Worten

Mat 27:43

Er hat auf Gott vertraut; ER befreie ihn nun, wenn ER ihn [haben] will, denn er sagte: ‚Ich bin Gottes Sohn.‘ “ 44 Desgleichen begannen ihn auch die Räuber zu schmähen, die mit ihm zusammen an den Pfahl gebracht worden waren.

Ps 109:4

Für meine Liebe widerstehen sie mir fortwährend;

Doch meinerseits, da ist Gebet.

Er betet für seine Feinde

Lu 23:34

[[Jesus aber sprach: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“]]

Ps 69:21

Sondern als Speise gaben sie [mir] eine giftige Pflanze,

Und für meinen Durst suchten sie mir Essig zu trinken zu geben.

Galle und Essig

Joh 19:29, 30

Ein Gefäß voll saurem Wein stand da. Daher steckten sie einen mit saurem Wein gefüllten Schwamm an einen Ysop[stengel] und brachten ihn an seinen Mund. 30 Als nun Jesus den sauren Wein empfangen hatte, sagte er: „Es ist vollbracht!“, und sein Haupt neigend, übergab er [seinen] Geist.

Sach 12:10

Und ich will über das Haus Davids und über die Bewohner Jerusalems den Geist der Gunst und flehentlicher Bitten ausgießen, und sie werden gewiß auf den schauen, den sie durchstochen haben, und sie werden sicherlich um ihn klagen wie bei der Klage um einen einzigen [Sohn]; und es wird bittere Wehklage um ihn geben, wie wenn es bittere Wehklage um den erstgeborenen [Sohn] gibt.

Schauen auf den, den sie durchstochen haben

Joh 19:34-36

Einer der Soldaten jedoch stieß mit einem Speer in seine Seite, und sogleich kam Blut und Wasser heraus.

Ja, diese Dinge sind geschehen, damit das Schriftwort erfüllt werde: „Kein Knochen von ihm wird zermalmt werden.“ 37 Und noch ein anderes Schriftwort sagt: „Sie werden auf den schauen, den sie durchstochen haben.“

Ps 22:18

Sie verteilen meine Kleider unter sich.

Und über meine Kleidung werfen sie Lose.

Soldaten werfen das Los um seine Kleider

Mar 15:24

Und sie brachten ihn an den Pfahl und verteilten seine äußeren Kleider, indem sie das Los darüber warfen, wer welches [Stück] nehme.

Jes 53:9

Und er wird seine Grabstätte sogar bei den Bösen machen und bei der reichen Klasse in seinem Tod, obwohl er keine Gewalttat verübt hatte und kein Trug in seinem Mund war.

Bei den Reichen begraben

Mat 27:57-60

Am späten Nachmittag nun kam ein reicher Mann von Arimathịa namens Joseph, der auch selbst ein Jünger Jesu geworden war. 58 Dieser ging zu Pilạtus hinauf und bat um den Leib Jesu. Da gebot Pilạtus, daß er übergeben werden sollte. 59 Und Joseph nahm den Leib, wickelte ihn in reine, feine Leinwand 60 und legte ihn in seine neue Gedächtnisgruft, die er im Felsen ausgehauen hatte. Und nachdem er einen großen Stein an die Türöffnung der Gedächtnisgruft gewälzt hatte, ging er weg.

Ps 16:10

Denn du wirst meine Seele nicht im Scheọl lassen. Du wirst nicht zulassen, daß dein Loyalgesinnter die Grube sieht.

Auferweckung im Himmel unmittelbar nach dem Tode

1.Pe 3:18

Ja, auch Christus ist ein für allemal hinsichtlich Sünden gestorben, ein Gerechter für Ungerechte, damit er euch zu Gott führe, [er,] der im Fleische zu Tode gebracht, aber im Geiste lebendig gemacht wurde.

Ps 2:5-8

Zu jener Zeit wird er zu ihnen reden in seinem Zorn,

Und in der Glut seines Mißfallens wird er sie in Bestürzung versetzen,  

6 [Indem er spricht:]

„Ich, ja ich, habe meinen König eingesetzt

Auf Zion, meinem heiligen Berg.“  

7 Man lasse mich auf die Verordnung Jehovas hinweisen;

Er hat zu mir gesagt: „Du bist mein Sohn;

Ich, ich bin heute dein Vater geworden.  

8 Erbitte von mir, daß ich Nationen zu deinem Erbe gebe

Und die Enden der Erde zu deinem eigenen Besitz.

Erhöhung über alle Macht und Autorität im Himmel und auf der Erde

Mat 28:18 

Und Jesus trat herzu und redete zu ihnen, indem er sprach: „Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden.

Off 5:11, 12 

Und ich sah, und ich hörte eine Stimme vieler Engel rings um den Thron und die lebenden Geschöpfe und die Ältesten, und ihre Zahl war Myriaden mal Myriaden und Tausende mal Tausende, 12 die mit lauter Stimme sprachen: „Das Lamm, das geschlachtet wurde, ist würdig, die Macht und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Herrlichkeit und Segen zu empfangen.“

Jesaja 53:10

Jehova aber gefiel es, ihn zu zerschlagen; er hat ihn krank gemacht. Wenn du seine Seele als ein Schuldopfer stellen wirst, wird er seine Nachkommen sehen, er wird [seine] Tage verlängern, und in seiner Hand wird das gelingen, woran Jehova Gefallen hat.

Auferstehung im Fleische am dritten Tag

Joh 2:18-21

Die Juden gaben ihm daher zur Antwort: „Welches Zeichen kannst du uns zeigen, da du diese Dinge tust?“ 19 Als Antwort sagte Jesus zu ihnen: „Reißt diesen Tempel nieder, und in drei Tagen will ich ihn aufrichten.“ 20 Deshalb sagten die Juden: „Dieser Tempel ist in sechsundvierzig Jahren gebaut worden, und du willst ihn in drei Tagen aufrichten?“ 21 Er aber sprach von dem Tempel seines Leibes. 22 Als er jedoch von den Toten auferweckt worden war, kam es seinen Jüngern in den Sinn, daß er dies wiederholt gesagt hatte; und sie glaubten der Schrift und dem Wort, das Jesus gesprochen hatte.

Ps 68:18

Du bist in die Höhe aufgefahren;

Du hast Gefangene hinweggeführt;

Du hast Gaben in Form von Menschen genommen,

Ja selbst die Störrischen, um [unter ihnen] zu weilen, o Jah Gott.

Himmelfahrt

Lu 24:51

Während er sie segnete, schied er von ihnen und wurde zum Himmel emporgetragen.

 

Epheser 4:7-10

Jedem von uns nun ist unverdiente Güte verliehen worden, so wie der Christus die freie Gabe zugemessen hat. 8 Deshalb sagt er: „Als er auffuhr in die Höhe, führte er Gefangene hinweg; er gab Gaben [in Form von] Menschen.“ 9 Was bedeutet nun der Ausdruck „[als] er auffuhr“ anderes, als daß er auch in die unteren Regionen, das heißt zur Erde, hinabfuhr? 10 Der, welcher hinabfuhr, ist auch der, welcher hoch über alle Himmel hinauffuhr, damit er allen Dingen Fülle gebe.

 

Eine vergleichbare oder noch weit grössere Anzahl an Prophezeiungen beziehen sich auf Jesu Wiederkehr, vorab „im Geiste“ als „Erzengel Michael“, am „Tag des Herrn“, während der Endzeit, um als siegreicher „Reiter auf dem weissen Pferd“ Gottes Zorn zum Ende zu führen und jene zu retten, die auf ihn vertrauten. Er wird wie es die Propheten vorhersagen als „Richter der Lebenden und Toten“ zwischen „Schafen und Böcken“ eine Teilung vornehmen. In Harmagedon rechnet er mit seinen Feinden ab und die „alten Himmel“ (die heute Herrschenden) und die „alte Erde und das Meer“ (die gottentfremdeten und wie das stürmische Meer aufgewühlten Menschen) werden nicht mehr sein.

 

 

1.3.3           Das Ende des „alten Bundes“ mit Levi und der Beginn des „neuen Bundes“ mit Jesus als Hohepriesterkönig

 

1.3.3.1          Die Zeit in der Jesus lebte

Aufgrund der Vorhersagen des Propheten Daniel betreffend der siebzig Jahrwochen war der Beginn der Tätigkeit Jesu exakt umrissen. Darum waren es viele Juden die ihn in jenen Tagen erwarteten. Dass der Geburtsort Bethlehem-Ephrata sein würde hatte der Prophet Micha vorhergesagt. Da aber sowohl Joseph wie Maria in Nazareth lebten war es der Befehl des Kaisers Augustus sich am Ort der Stammväter einschreiben zu lassen der sie veranlasste trotz hoher Schwangerschaft nach Bethlehem in Juda zu ziehen. Jehova selbst wusste dieses Detail im Voraus, als der Prophet Micha seine Vorhersage aufzeichnete! Ohne es zu wissen helfen Gottes Gegner mit zur Erfüllung der Prophezeiungen! (Mi 5:2)

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 (Lukas 2:1-5)  In jenen Tagen nun ging eine Verordnung von Cäsar Augụstus aus, daß die ganze bewohnte Erde eingeschrieben werde 2 (diese erste Einschreibung fand statt, als Quirịnius Statthalter von Syrien war); 3 und alle Leute zogen hin, um sich einschreiben zu lassen, jeder in seine eigene Stadt. 4 Natürlich ging auch Joseph von Galilạ̈a aus der Stadt Nạzareth nach Judạ̈a zur Stadt Davids hinauf, die Bẹthlehem genannt wird, weil er aus dem Hause und der Familie Davids stammte, 5 um sich mit Maria einschreiben zu lassen, die ihm, wie versprochen, zur Ehe gegeben worden und jetzt hochschwanger war.

 

Zudem hatte Daniel vorhergesagt, dass das vierte „wilde Tier“, das ausserordentlich Starke in jenen Tagen an der Macht sein würde, was den eisernen Beinen der Statue in Nebukadnezars Traum entspricht, der dritten Weltmacht nach Babylon, dem „Haupt aus Gold“. Die Informationen müssen querverbunden ohne Widersprüche sein. Diese Mächte, die sich doch bis hin in unsere Tage erstrecken werden ihren Teil zur kommenden Erfüllung hin nach Harmagedon beitragen! Micha sagte auch die Belagerung Jerusalems voraus, als Strafe, weil Israel seinen Messias, Gottes Gesandten zurückweisen werde!

 

(Micha 5:1)  „Zu dieser Zeit machst du Einschnitte an dir, o Tochter einer Invasion; einen Belagerungswall hat er gegen uns errichtet. Mit dem Stock werden sie den Richter Israels auf die Wange schlagen.

 

Jesus hatte vor der Belagerung gewarnt und erklärt, dass all dies innerhalb seiner Generation stattfinden werde. Darüber wurde von den Propheten geschrieben und es steht im Zusammenhang mit dem Recht, das im GESETZ Mose definiert ist. Israel würde sich den Fluch zuziehen, wenn sie das „GESETZ des Glaubens“, das Moses aufschrieb, in den „Propheten gleich mir“ nicht erfüllen würden. Das Land würde seine Bewohner ausspeien, wenn es Blutschuld auf sich laden würde. Blutschuld auf sich zu laden bedeutet eines der Vergehen zu begehen, welche nach GESETZ der Todesstrafe unterstehen! Da wir als Christen aus den Heiden als „ansässige Fremdlinge“ gelten treffen uns dieselben Gebote. Das kommende Gericht fusst auf demselben GESETZ und dessen Strafbestimmungen.

 

http://images3.wikia.nocookie.net/__cb20121205213724/epicrapbattlesofhistory/images/f/f7/Moses.jpg (3. Mose 18:24-30) Macht euch nicht unrein durch irgendwelche dieser Dinge, denn durch alle diese Dinge haben sich die Nationen, die ich vor euch her wegsende, unrein gemacht. 25 Demzufolge ist das Land unrein, und ich werde für sein Vergehen Strafe darüber bringen, und das Land wird seine Bewohner ausspeien. 26 Und ihr eurerseits sollt meine Satzungen und meine richterlichen Entscheidungen beobachten, und ihr sollt keine von all diesen Abscheulichkeiten tun, ob Einheimischer oder ansässiger Fremdling, der als Fremdling in eurer Mitte weilt. 27 Denn alle diese Abscheulichkeiten haben die Männer des Landes getan, die vor euch waren, so daß das Land unrein geworden ist. 28 Dann wird euch das Land nicht dafür ausspeien, daß ihr es verunreinigt, so wie es bestimmt die Nationen ausspeien wird, die vor euch [da] waren. 29 Falls irgend jemand irgendwelche von all diesen Abscheulichkeiten tut, dann sollen die Seelen, die sie tun, von den Reihen ihres Volkes abgeschnitten werden. 30 Und ihr sollt eurer Verpflichtung mir gegenüber, keine der abscheulichen Bräuche zu pflegen, die vor euch gepflegt worden sind, nachkommen, damit ihr euch nicht durch sie unrein macht. Ich bin Jehova, euer Gott.‘ “

 

Dieses Gebot schwebt immer noch drohend über der heutigen Nation Israel, weil sie Jehovas GESETZ ebenso übertritt, wie es die Christenheit tut! Jesus wird mit „eisernem Stab“ und ohne Erbarmen am Gerichtstag Gottes als Gottes Urteilsvollstrecker an all denen handeln müssen, die sich Schuld aufgeladen haben und Schutz denen gewähren, die Gottes Rat und seine Zurechtweisung angenommen haben! Jesus sollte als das „Licht“ Gottes GESETZ bis an die Enden der Erde verkünden lassen zu deren Rettung!

 

(Jesaja 49:6)  Und er sagte dann: „Es ist für dich mehr als eine geringfügige Sache gewesen, mein Knecht zu werden, um die Stämme Jakobs aufzurichten und sogar die Bewahrten Israels zurückzubringen; ich habe dich auch zu einem Licht der Nationen gegeben, damit meine Rettung bis zum äußersten Ende der Erde gelange.“

 

http://beer7.files.wordpress.com/2012/12/asara2bb2527teveth2bphoto.jpg%3Fw%3D400%26h%3D191Wie uns Lukas Jesu Worte für unsere Tage bestätigt, wird es eine weitere Belagerung Jerusalems unmittelbar vor Harmagedon geben! Der „König des Nordens“, Jesaja spricht von „Assyrien“, was auf unsere Tage umgemünzt jene muslimischen Nationen betrifft, welche Israel als Todfeind betrachten und dort einen Palästinenserstaat errichten wollen, um Jerusalem unter die Kontrolle der Scharia, des Rechtssystems des Korans zu bringen! 

 

 (Lukas 21:20-24)  Wenn ihr ferner [die Stadt] Jerusalem von Heeren umlagert seht, dann erkennt, daß ihre Verwüstung nahe gekommen ist. 21 Dann sollen die, die in Judạ̈a sind, in die Berge zu fliehen beginnen, und die in ihrer Mitte sind, sollen hinausgehen, und die, die sich an Orten auf dem Land befinden, sollen nicht in sie hineingehen; 22 denn dies sind Tage, in denen nach dem Recht verfahren wird, damit alles erfüllt werde, was geschrieben steht. 23 Wehe den schwangeren Frauen und denen, die ein Kleinkind stillen in jenen Tagen! Denn dann wird große Not im Land sein und Zorn über diesem Volk; 24 und sie werden durch die Schärfe des Schwertes fallen und als Gefangene zu allen Nationen geführt werden; und Jerusalem wird von den Nationen zertreten werden, bis die bestimmten Zeiten der Nationen erfüllt sind.

 

Gottes „erhobene Hand“, Sein „starker Arm“ bleibt weiterhin zum Schlag ausgestreckt, sein Zorn hat sich nicht gelegt! Was somit im ersten Jahrhundert durch Prophezeiung Jesajas und Jesu Bestätigung von Gottes Seite her durch die Feinde Israels eine Vergeltung fand, dies weist gleichzeitig auf Kommendes hin: Dasselbe Vergehen unterliegt derselben Strafe!

 

(Matthäus 24:32-35)  Von dem Feigenbaum als Gleichnis lernt nun folgendes: Sobald sein junger Zweig weich wird und er Blätter hervortreibt, erkennt ihr, daß der Sommer nahe ist. 33 Ebenso erkennt auch ihr, wenn ihr alle diese Dinge seht, daß er nahe an den Türen ist. 34 Wahrlich, ich sage euch, daß diese Generation auf keinen Fall vergehen wird, bis alle diese Dinge geschehen. 35 [[die alten]] Himmel [[der Herrschenden]] und Erde [[der gottentfremdeten Menschen]] werden vergehen, meine Worte aber werden auf keinen Fall vergehen.

 

Jesus befand sich inmitten seiner Nation, die er als „Engel Jehovas“ seit Abraham beschützt, gelenkt und belehrt hatte! Nach seinem gewaltsamen Tod von Seiten seiner eigenen fleischlichen Brüder, der Juden, wird von Gott durch alle Propheten seine kommende Wiederkehr in Macht und Herrlichkeit vorhergesagt!

 

http://t0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcQQjklaJIByZpvk629iLBnFW6jFjq7WALWzhz3qzoMx7Mjif3HvSo wie im ersten Jahrhundert all die Zeichen die er nannte innerhalb „einer Generation“ sich erfüllen mussten, so auch bei der grösseren Erfüllung in unseren Tagen: „… wenn ihr alle diese Dinge seht, daß er nahe an den Türen ist.“. Wir können somit aufgrund der Kenntnisse der Verhältnisse im ersten Jahrhundert und der Aussagen der Propheten vielerlei Rückschlüsse darauf ziehen, was nun schon bald auf uns zukommen wird!

 

In unseren Tagen geschieht etwas Vergleichbares. Jesus hatte versprochen bis zum Abschluss des Systems bei den Seinen im Geiste zu verbleiben (Mat 28:20). Wiederum ist es sein eigenes Volk, diesmal die Namenchristen, die wie damals die „Schriftgelehrten und Pharisäer“ ihm heuchlerisch zu dienen behaupten, die nun glauben aufgrund der Taufe Teil des „Königreiches des Sohnes der Liebe“ zu sein. Wie damals die Juden behaupten sie Gottes Anerkennung zu haben, obwohl sie Jesu Gebote nicht halten! Christus aber sagt zu Beginn des Gerichtstages zu ihnen: „Ich habe euch nie gekannt! Weicht von mir, ihr Täter der Gesetzlosigkeit.” (Mat 7:23)

 

1.3.3.2          Derjenige, der das GESETZ für die Nationen verkündet

Ein gewichtiger Streitpunkt zu den Aussagen der Heiligen Schrift, die allzu oft im Gegensatz zu denen der Theologen steht, ist die Stellung des GESETZES und der richterlichen Entscheidungen Gottes.

 

Die grosse Hörbibel: Altes und Neues Testament (CD) Audiobook / HörbuchAb dem Konzil von Nicäa wurde das Alte Testament mehr und mehr zurückgedrängt, als veraltet und nicht weiter gültig erklärt! Der fatale Irrtum ist darin zu suchen, dass behauptet wurde der „neue Bund“ mit Christus hätte den Gesetzesbund abgelöst. Dies war nicht nur ein Irrtum, sondern eine nützliche aber krasse Lüge gegen die Aussage Jesus zu Beginn der Bergpredigt, die nun durch jene Theologen ihrerseits Jesus zum Lügner stempeln. Jesu deutliche Worte lauten:

 

(Matthäus 5:17-20)  Denkt nicht, ich sei gekommen, um das GESETZ oder die PROPHETEN zu vernichten. Nicht um zu vernichten, bin ich gekommen, sondern um zu erfüllen; 18 denn wahrlich, ich sage euch: Eher würden Himmel [[der Herrschenden Möchte]] und Erde [[der von jenen Beherrschten]] vergehen, als daß auch nur ein kleinster Buchstabe oder ein einziges Teilchen eines Buchstabens vom GESETZ verginge und nicht alles geschähe. 19 Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden. 20 Denn ich sage euch, daß ihr, wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, keinesfalls in das Königreich der Himmel eingehen werdet.

 

image055Das „Königreich der (neuen) Himmel“ muss erst aufgerichtet werden wenn Jesus zurückkommt und den Rest versiegelt, die darin Priesterkönige sein werden! Die „alten Himmel und Erde“ vergehen erst in Harmagedon, gerade deswegen, weil sie Gottes Rechtsmassstab ignorierten! Psalm 119 ist rund um Gottes Rechtsordnung geschrieben und zeigt alle gewichtigen Aspekte, warum das GESETZ und Jehovas richterliche Entscheidungen stets zu unserem Nutzen und Vorteil sind und ewige Gültigkeit besitzen!

 

Jesu Auftrag ist klar und deutlich: Die „geringsten der Gebote“ zu halten und zu lehren! Die Theologen die dies generell abschwächen oder verneinen schaufeln sich ihr eigenes Grab!

 

http://www.heiligenlexikon.de/Fotos/Silvester_I5.jpgUrsache zum Konzil von Nicäa war der arianische Streit, wo die Anhänger des Papstes Silvester I. und des Athanasius am Konzil von Nicäa Jesus zu Gott verklärten und den Sabbat mit dem kaiserlich aufgezwungenen Sonntag vertauschten! Arius der das GESETZ verteidigte und die Mehrheit der damaligen Bischöfe des Ostreiches unterlagen, weil sie gar nicht erst am Konzil erschienen! Damit war der Cäsar Konstantin als Pontifex Maximos anerkannt und als ein Gott über Jehova erhöht worden! Der Papst war zu einem „falschen Christus“ geworden, der seinen eigenen Herrn verleugnete! Zu Moses und Israel erklärte Jehova:

 

(5. Mose 4:7, 8)  Denn welche große Nation gibt es, die Götter hat, welche ihr so nahe sind wie Jehova, unser Gott, in allem, worin wir ihn anrufen? 8 Und welche große Nation gibt es, die gerechte Bestimmungen und richterliche Entscheidungen hat gleich diesem ganzen Gesetz [[GESETZ]], das ich euch heute vorlege?

 

Gottes GESETZ steht weit über jeder anderen Rechtsordnung und sie abzulehnen bedeutet vollkommenen Zerfall des Geistes der Wahrheit, den Gott nur denen gibt, die auf ihn hören! David hatte vollkommen erkannt, dass dieses GESETZ für sein Haus, das Königsgeschlecht aus seiner Linie für immer gilt, was Jesus mit einschliesst, der doch für ewig als König auf Davids Thron herrschen wird! Zudem erklärt David: „… das für die Menschheit gegebene Gesetz [[GESETZ]]“ nicht alleine für Israel gilt, sondern für alle Nation und alle Zeiten!

 

http://www.jw.org/assets/l/my/my_X/64.jpg (2. Samuel 7:18-24)  Danach ging König David hinein und setzte sich vor Jehova nieder und sprach: „Wer bin ich, o Souveräner Herr Jehova? Und was ist mein Haus, daß du mich bis hierher gebracht hast? 19 Als ob dies noch etwas Geringes wäre in deinen Augen, o Souveräner Herr Jehova, doch redest du auch hinsichtlich des Hauses deines Knechtes bis auf ferne Zukunft hin; und das ist das für die Menschheit gegebene Gesetz [[GESETZ]], o Souveräner Herr Jehova. 20 Und was kann David sonst noch hinzufügen und zu dir reden, da du selbst deinen Knecht so gut kennst, o Souveräner Herr Jehova? 21 Um deines Wortes willen und in Übereinstimmung mit deinem eigenen Herzen hast du alle diese großen Dinge getan, um sie deinen Knecht wissen zu lassen. 22 Darum bist du wirklich groß, o Souveräner Herr Jehova; denn da ist kein anderer wie du, und da ist kein Gott außer dir unter allen, von denen wir mit unseren Ohren gehört haben. 23 Und welche einzige Nation auf der Erde ist wie dein Volk Israel, dessentwegen Gott hingegangen ist, es sich zum Volk zu erlösen und sich einen Namen beizulegen und große und furchteinflößende Dinge für sie zu tun — die Nationen und ihre Götter auszutreiben wegen deines Volkes, das du dir aus Ägypten erlöst hast? 24 Und du hast dir dann dein Volk Israel bis auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]] als dein Volk befestigt; und du selbst, o Jehova, bist ihr Gott geworden.

 

Keine Frage, was David hier unter Inspiration über Jehova als dem Höchsten all jener, die sich Götter nennen erklärt! Das fleischliche Israel wurde durch das geistige Israel und den „neuen Bund“ ersetzt, respektive ergänzt! Erfüllung des „GESETZES des Glaubens“, der Teil des GESETZES an Mose bildet war nun weiteres Erfordernis den Messias anzuerkennen. Dessen Aufgabe war und ist es das GESETZ den Nationen zu erklären und es unter jenen aufzurichten! Jesaja schrieb Jehovas Worte auf, die Sein Mittler ihm darlegte:

 

(Jesaja 42:1-4)  Siehe, mein Knecht [[„der Engel Jehovas“, Jesus]], an dem ich ständig festhalte! Mein Auserwählter, [an dem] meine Seele Wohlgefallen hat! Ich habe meinen Geist in ihn gelegt. Das Recht wird er für die Nationen hervorbringen. 2 Er wird nicht schreien noch [seine Stimme] erheben, und auf der Straße wird er seine Stimme nicht hören lassen. 3 Ein geknicktes Rohr wird er nicht zerbrechen; und was einen glimmenden Flachsdocht betrifft, er wird ihn nicht auslöschen. In Wahrhaftigkeit wird er das Recht hervorbringen. 4 Er wird nicht verglimmen noch einknicken, bis er auf der Erde das Recht einsetzt; und die Inseln [[die zerstreuten Hausversammlungen bis zur Endzeit]] werden auf sein Gesetz [[GESETZ]] harren.

 

Weit davon entfernt, dass Jesus „das Ende des GESETZES“, statt das „Ziel“ oder der „Höhepunkt in Gesetzeserfüllung“ sei, wie man Paulus fälschlich übersetzt, wenn doch Moses und Jesaja und Jesu eigene Worte exakt das Gegenteil erklären! Was aufgerichtet werden soll wird doch nicht niedergerissen! Sind Theologen blind oder stellen sie sich dumm? Jeder der dies abstreitet macht Gott selbst zum Lügner! Jesus selbst bezieht die Worte auf sich, als er in Galiläa den Unglauben jener Städte in denen er so viele Wunder gewirkt hatte tadelte:

 

(Matthäus 12:18-21)  Siehe! Mein Knecht, den ich erwählt habe, mein Geliebter, an dem meine Seele Wohlgefallen gefunden hat! Ich will meinen Geist auf ihn legen, und er wird den Nationen das Recht erklären. 19 Er wird weder zanken noch schreien, noch wird jemand seine Stimme auf den breiten Straßen hören. 20 Ein zerstoßenes Rohr wird er nicht zerbrechen, und einen glimmenden Flachsdocht wird er nicht auslöschen, bis er das Recht erfolgreich aussendet. 21 In der Tat, auf seinen Namen werden [die] Nationen hoffen.“

 

http://www.manfred-gebhard.de/Kindertaufe2.jpg Galiläa der Nationen“ war der Anfang des Predigens unter jenen, die nicht zu Judäa gehörten! Sie waren die Ersten die das „Licht“, die Lehren Jesu erhielten! Nirgends wirkte er länger und tat grössere Werke als unter jenen! Darum traf sie schlussendlich auch sein Fluch, weil nur wenige hörten und handelten! Dies ist nur ein Beispiel für die Nationen am Ende des Systems, die zwar hörten, viele davon als Kleinkinder getauft wurden aber niemals sich voran arbeiteten, um wirklich zum „Israel Gottes“ zu gehören! Die Bibel kennt nur die Glaubenstaufe als Mündige!

 
Jesaja erklärt was kurz nach Harmagedon seinen Beginn hat, wenn Jesus als Menschensohn inmitten der „neuen Himmel“ dasselbe GESETZ das Gott Moses gab durch seine Priesterkönige auf der ganzen Erde aufrichtet und zur Anwendung bringt:

 

(Jesaja 2:3, 4)  Denn von Zion wird [das] Gesetz [[GESETZ]] ausgehen und das Wort Jehovas von Jerusalem. 4 Und er wird gewiß Recht sprechen unter den Nationen und die Dinge richtigstellen hinsichtlich vieler Völker. Und sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen schmieden müssen und ihre Speere zu Winzermessern. Nation wird nicht gegen Nation [das] Schwert erheben, auch werden sie den Krieg nicht mehr lernen.

 

Nur unter Gottes GESETZ wird wahrer Friede und Sicherheit auf der gesamten Erde Wirklichkeit werden! Alle Waffen werden zur Nutzung zu friedlichen Zwecken umgebaut werden, um statt die Erde zu zerstören und für ihre Umwandlung zum Paradies nützlich zu sein!

 

1.3.3.3          Gottes Aufrichtung des „neuen Bundes“ mit Jesus

Dass der „neue Bund“ schon im GESETZ Mose angedeutet wird geht ja aus dem Gebot des „GESETZ des Glaubens“ schon hervor. Der Messias, auf den Israel und später die ganze Erde hoffen sollte war schon in Eden als der „Same der Frau“ angekündet worden. Moses beschrieb all dies schon in der Genesis. Darum waren doch die Generationsregister all derer, die Gottes Segen seit Abel innehatten so wichtig und Gott selbst behütete die „Teraphim“ bis sie in die Hände Jakobs gelangten, des rechtmässigen Besitzers mit dem Gott die Bündnisse mit Abraham bekräftigte! Durch Jesaja lauteten weitere Details in der Kette der Ankündigungen:

 

(Jeremia 31:31, 32)  Siehe! Es kommen Tage“, ist der Ausspruch Jehovas, „da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund schließen; 32 nicht einen wie den Bund, den ich mit ihren Vorvätern schloß an dem Tag, an dem ich ihre Hand ergriff, um sie aus dem Land Ägypten herauszuführen, ‚welchen meinen Bund sie brachen, obwohl ich selbst ihr ehelicher Besitzer war‘ ist der Ausspruch Jehovas.“

 

*** Rbi8 Jeremia 31:31 ***

„Einen neuen Bund“. Hebr.: beríth chadhascháh.

 

Bedeutet dies, dass der Gesetzesbund ersetzt werden würde? Überhaupt nicht! Es geht doch um das Übertreten des alten Bundes vom Sinai und wen Jehova in erster Linie dafür als verantwortlich zeichnet! Das GESETZ zu lehren und es mit seinen Strafbestimmungen zur Anwendung zu bringen oblag Levi und dort vorab der aaronischen Priesterschaft! Durch Hose kündigte Gott an, was kommen würde:

 

(Hosea 4:6)  Mein Volk wird gewiß zum Schweigen gebracht werden, weil keine Erkenntnis da ist. Weil du selbst sogar die Erkenntnis verworfen hast, werde ich auch dich verwerfen, so daß du mir nicht als Priester dienst; und [weil] du ständig das Gesetz [[GESETZ]] deines Gottes vergißt, werde ich deine Söhne vergessen, ja ich.

 

Nicht das „GESETZ“, noch der Gesetzesbund würden verworfen, sondern der Stamm Levi, der Ihm als Priester dienen sollte!

 

Der „neue Bund“ mit dem Messias konnte erst mit seinem Opfertod in Kraft treten! Der Hohepriester als Nachkomme Aarons verlor an diesem Tag mit all seinen Nachkommen und jenen Levis ihre Privilegien. Die Opfer im Tempel hatten ihren Sinn verloren, da ein weit grösseres Opfer erbracht wurde! Jesus war nun als Hoherpriester und König „Herr des Sabbats“. Seine Apostel waren mit dem erbrachten Opfer Teil des „neuen Bundes“ geworden den Jesus mit ihnen beim Abendmahl schloss!

 

http://t0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcTUz5bo32mBhgdXSoOBYVeMbo6tJEFhBJU-qqAb9tijXk_ydrYV (Lukas 22:19, 20)  Auch nahm er ein Brot, dankte, brach es und gab es ihnen, indem er sprach: „Dies bedeutet meinen Leib, der zu euren Gunsten gegeben wird. Tut dies immer wieder zur Erinnerung an mich.“ 20 Ferner den Becher nach dem Abendmahl, indem er sprach: „Dieser Becher bedeutet den neuen Bund kraft meines Blutes, das zu euren Gunsten vergossen werden wird.

 

Jesus erfüllte damit an seiner eigenen Versammlung, was in Psalm 50 von Asaph beschrieben wird. Es ist ein Hinweis auf das Passahlamm, das seit den Tagen des Auszugs von Israel aus Ägypten am 14.Nisan erinnert wird! Jesus ass jenes Erinnerungsopfer zusammen mit seinen Jüngern und erklärte dabei, das ungesäuerte Brot brechend, das seinen fehlerlosen, ungesäuerten Leib wie den eines fehlerlosen Passahlamms veranschaulichte: „Tut dies immer wieder zur Erinnerung an mich“. „Tu dies zu meinem Gedenken“ befahl er, so wie es das GESETZ Mose erfordert! Nicht irgendetwas anderes an dessen Stelle zu setzen, wie eine Hostie auszuteilen, lautet der Befehl! Die christlichen Priester ignorieren sämtliche Anweisungen die Jehova Israel für all seine Generationen und all ihren Wohnorten auftrug! Wir sind „Israel“, wenn wir das „GESETZ des Glaubens“ erfüllen!

 

(Markus 14:12)  Am ersten Tag der ungesäuerten Brote nun, als sie nach ihrer Gewohnheit das Passah-[Opfertier] opferten, sagten seine Jünger zu ihm: „Wohin willst du, daß wir gehen und Vorbereitungen treffen, damit du das Passah essen kannst?“

 

Jesus respektierte alle Anweisungen die im GESETZ Mose hinsichtlich des Passahmahls vorgeschrieben waren! Er wird es im kommenden System weiter fortsetzen, hatte er den Aposteln gar versprochen. Wir sollten ihm in den Schritten exakt nachfolgen, forderte Paulus: „Werdet meine Nachahmer, so wie ich Christi [Nachahmer] bin.“ (1.Kor 11:1)

 

(Psalm 50:5)

Versammelt mir meine Loyalgesinnten,

Die meinen Bund über Opfer schließen.“

 

Paulus bringt all diese Zusammenhänge im Brief an die Hebräerchristen, an die „Ebioniten“ auf den Nenner, von denen viele als Älteste in den Versammlungen dienten und sich weiterhin an Gottes Vorkehrung für alle Festzeiten hielten! Er nennt Jesus als Hohenpriester den „Hauptpunkt“ seiner Erörterung. Niemals gab es zwei rechtmässige Hohepriester: Der bisherige verstarb oder wurde abgesetzt und der neue begann zu amtieren! Hier war es Gott selbst der Gericht hielt und die hohepriesterliche Linie Aarons beendete, indem Kaiphas durch Gottes Urteil abgesetzt wurde und Jesus in Amt und Ehre eingesetzt wurde. Seine überaus erhöhte Stellung geht auch aus seiner Nähe zu Gottes himmlischem Thron hervor! Sein „Fleisch“ war der Vorhang, der bei seinem Tod im Tempel zerriss, das Allerheiligste vom Heiligen trennte und ihm den Weg frei machte zum Eingang in den „Himmel der Himmel“!

 

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/54/Speyerer_Dom,_Steinigung_Stephanus,_1850.jpgGenau dies erklärte Stephanus vor seiner Steinigung vor dem Sanhedrin und vor Kaiphas, der ihn daraufhin umbringen liess (Apg 6:8-8:1).

 

http://www.casasantapia.com/images/art/fraangelico/cappellaniccolina/stoningstephen1700.jpg(Apostelgeschichte 7:55, 56)  Er aber, voll heiligen Geistes, schaute unverwandt zum Himmel empor und erblickte die Herrlichkeit Gottes und Jesus, zur Rechten Gottes stehend, 56 und er sprach: „Siehe! Ich sehe die Himmel aufgetan und den Menschensohn, zur Rechten Gottes stehend.“

 

Dieselbe Reaktion wie von Kaiphas und dem Sanhedrin kommt von „dem falschen Propheten“ der Endzeit, der als ein „falscher Christus“ sich das hohepriesterliche Amt anmasst. Am selben Tag, wo Jehova das Gerichtsurteil über die heutige Priesterschaft im Himmel verkündet ist der Tag, wo Jesus die Krone über seine Feinde erhält (Off 11:14, 15). Jene religiösen Führer die es betrifft hatten dreieinhalb Tage zuvor Seine „zwei Zeugen“ umgebracht und sie während dieser Zeit in „Sodom und Ägypten“, innerhalb „Babylons der Grossen“ auf deren „Hauptstrasse“ zur Abschreckung des „Samens der Frau“ liegen gelassen wurden! (Off 11:7-10)

 

Hören wir nun Paulus und seine Erklärungen über unseren himmlischen Hohepriester im Brief an die Hebräer:

 

image019 (Hebräer 8:1-6)  Von den Dingen nun, die besprochen werden, ist folgendes der Hauptpunkt: Wir haben einen solchen Hohenpriester, und er hat sich zur Rechten des Thrones der Majestät in den Himmeln gesetzt 2 als öffentlicher Diener der heiligen Stätte und des wahren Zeltes, das Jehova aufschlug und nicht ein Mensch. 3 Denn jeder Hohepriester ist dazu eingesetzt worden, sowohl Gaben als auch Schlachtopfer darzubringen, weshalb es notwendig war, daß auch dieser etwas darzubringen habe. 4 Wäre er nun auf der Erde, so wäre er kein Priester, weil [Männer] da sind, die die Gaben gemäß dem GESETZ darbringen, 5 aber diese [Männer] verrichten [den] heiligen Dienst in einer sinnbildlichen Darstellung und einem Schatten der himmlischen Dinge, so wie Moses, als er im Begriff war, das Zelt zu vollenden, den göttlichen Befehl erhielt: Denn, so sagt er: Sieh zu, daß du alle Dinge nach [ihrem] Muster machst, das dir auf dem Berg gezeigt worden ist.“ 6 Nun hat aber [Jesus] einen vorzüglicheren öffentlichen Dienst erlangt, so daß er auch der Mittler eines entsprechend besseren Bundes ist, der aufgrund besserer Verheißungen gesetzlich festgelegt worden ist.

 

image011Jesus brachte als „geschlachtetes Lamm“ unmittelbar nach seinem Tod, bei der Auferweckung im Geiste durch Jehova sein eigenes kostbares Blut vor Gottes Thron dar! Das war nicht wie Religionsführer behaupten erst nach seiner Himmelfahrt, das wäre wider die gesetzlichen Bestimmungen, gegen das „Muster“! Was der Hohepriester am Sühnetag tat, wenn er mit dem Blut vom Opfertier hinter den Vorhang trat war eine symbolische Darstellung dessen, was Jesus nun als „auferweckt im Geiste“ erfüllte! (1.Pe 3:18)

 

Paulus erklärt zweifelsfrei, welcher Bund endete und wie der „neue Bund“ in Kraft trat! „Nun hat aber [Jesus] einen vorzüglicheren öffentlichen Dienst erlangt, so daß er auch der Mittler eines entsprechend besseren Bundes ist, der aufgrund besserer Verheißungen gesetzlich festgelegt worden ist.“ Der „bessere Bund“ betrifft Aarons Dienstvorrechte!

 

http://t3.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcT3_frP9iBZpKBLEVJ4OnTipMlYX5TrteYy19SmbVe7vj3gcdH0PQ (Hebräer 8:7-11)  Denn wenn jener erste Bund [[mit Levi und Aaron als Hoherpriester]] ohne Mangel gewesen wäre, so hätte man nicht für einen zweiten Raum gesucht; 8 denn er findet am Volk etwas zu bemängeln, wenn er sagt: „ ,Siehe! Es kommen Tage‘, spricht Jehova, ‚da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund schließen, 9 nicht gemäß dem Bund, den ich mit ihren Vorvätern an [dem] Tag machte, an dem ich ihre Hand ergriff, um sie aus dem Land Ägypten herauszuführen, da sie nicht in meinem Bund blieben, so daß ich aufhörte, für sie zu sorgen‘, spricht Jehova.

10 ‚Denn dies ist der Bund, den ich mit dem Hause Israel nach jenen Tagen schließen werde‘, spricht Jehova. ‚Ich will meine Gesetze [[GESETZE]] in ihren Sinn legen, und in ihre Herzen werde ich sie schreiben. Und ich will ihr Gott werden, und sie selbst werden mein Volk werden.

 

Der Stamm Levi wurde an der Stelle der Erstgeburt der übrigen elf Stämme auserwählt, um Gott für das Volk heiligen Dienst darzubringen! Levi war es vorbehalten das Volk jeden Sabbat und zu den Festzeiten öffentlich zu belehren! Da sie es unterliessen das ganze GESETZ zu lehren und an dessen Stelle ihre Überlieferungen der Vorväter setzten die Gottes Gebote ungültig machten wurden sie verworfen! Das kommende „Israel Gottes“, die königliche Priesterschaft wird das GESETZ verinnerlicht haben, sie es selbst halten wie Jesus und es das Volk belehren und gesetzmässig richten!

 

 (Hebräer 8:11-13)  Und sie werden keineswegs ein jeder seinen Mitbürger und ein jeder seinen Bruder lehren, indem sie sprechen: „Erkenne Jehova!“ Denn sie alle werden mich erkennen, vom Geringsten bis zum Größten von ihnen. 12 Denn ich werde ihren ungerechten Taten gegenüber barmherzig sein, und ich werde ihrer Sünden bestimmt nicht mehr gedenken.‘ “ 13 Indem er sagt „einen neuen [Bund]“, hat er den früheren für veraltet erklärt. Nun ist das, was veraltet ist und alt wird, dem Verschwinden nahe.

 

Die göttliche Anweisung an Moses: „Sieh zu, daß du alle Dinge nach [ihrem] Muster machst, das dir auf dem Berg gezeigt worden ist“, diese gilt genauso an den „Propheten gleich dir“, an Jesus, wenn er nach Harmagedon den geistigen Tempel aufrichtet und die königlichen Priester in ihr Amt einsetzt!

 

Erneut ein kleiner Hinweis den Paulus darüber gibt, was ab dem Tag von Jesu definitiver Wiederkehr zu geschehen hat: „… aufgrund besserer Verheißungen gesetzlich festgelegt“, ohne Gottes GESETZ, die fünf Bücher Mose mit einzuschliessen kann Künftiges und Vergangenes nicht verstanden werden! Darum sind Theologen, die Führer der Christen genauso blind wie es die jüdischen Führer sind! Sie können die Dinge nicht verstehen, weil nur mittels des GESETZES zusammen mit den Schriften des „neuen Bundes“ das Verständnis erlangt werden kann! 

 

Jede Behauptung, Israel sei bis heute Gottes Volk und geniesse Seinen Schutz entbehrt jeder Logik, wenn wir Paulus zuhören, der aus den Propheten zitiert: (Jer 31:31, 32) „… da sie nicht in meinem Bund blieben, so daß ich aufhörte, für sie zu sorgen‘. Jehova hat sich vom fleischlichen Israel abgewandt, so verlangt es das GESETZ, wenn sie den Messias verwerfen würden. Mit „Lo-Ruhama“, den aus dem Exil zurückgekehrten Juden hätte Gott kein weiteres Erbarmen mehr! Dies gilt bis und mit Harmagedon! Hören wir wie Paulus weiter aus den PROPHETEN zitiert (Jer 31:33):

 

„‚Denn dies ist der Bund, den ich mit dem Hause Israel nach jenen Tagen schließen werde‘, spricht Jehova. ‚Ich will meine Gesetze [[GESETZE]] in ihren Sinn legen, und in ihre Herzen werde ich sie schreiben. Und ich will ihr Gott werden, und sie selbst werden mein Volk werden.

 

Sie werden erst Jehovas Volk an jenem Tag, wo Jesus Gott, dem Vater das aufgerichtete und gereinigte „Königreich der Himmel“ übergibt! (1.Kor 15:24) Es ist das von Moses angekündigte „Königreich aus königlichen Priestern“. Wenn wir all diese Dinge klar verstanden haben, erst dann sind viele der Worte Jesu in den Evangelien verständlich!

 

1.3.3.4          Jesu angekündigte Wiederkehr im Fleische erwarten

Der Same aus Davids Lenden muss als König für immer in Israel regieren. Wir wissen inzwischen mit aller Deutlichkeit, dass nicht das fleischliche Israel gemeint sein, dann, das Gott mit der Generation zur Zeit Jesu verwarf, noch mit deren Nachkommen heute! Um der Vorväter willen bleibt aber das „Israel Gottes“, die „königliche Priesterschaft“ schlussendlich Erbin aller göttlichen Verheissungen und schliesst eine Vielzahl Getreuer der Nation Israel mit ein, auch Priester und Leviten! Unter den Erstauferstandenen sind die vorsintflutlichen Zeugen seit Abel und dann die frühesten Hauptrepräsentanten des Bundes,  wie Abraham, Isaak und Jakob.

 

Als ein römischer Offizier Jesus um die Heilung eines seiner Bediensteten bat erklärte Jesus Dinge die wir nur aufgrund des bisher erklärten verstehen können: 

 

(Matthäus 8:11-13)  Ich sage euch aber, daß viele von östlichen Gegenden und westlichen Gegenden kommen und mit Abraham und Ịsa·ak und Jakob im Königreich der Himmel zu Tisch liegen werden, 12 während die Söhne des Königreiches in die Finsternis draußen hinausgeworfen werden. Dort wird [ihr] Weinen und [ihr] Zähneknirschen sein.“ 13 Dann sagte Jesus zu dem Offizier: „Geh! So, wie du geglaubt hast, so geschehe dir.“ Und der Diener wurde in jener Stunde geheilt.

 

Jene Ungläubigen Juden der Tage Jesus werden ausserhalb des „Königreiches der Himmel“ sein! Sie sind unter den während des Millenniums Auferstehenden „Gerechten und Ungerechten“ und werden jene beneiden, die sich als für die kommende „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ als geeignet gezeigt haben, weil sie Glauben hatten und reagierten!

 

Der Herrscher in Israel, so besagt es das GESETZ, muss einer aus ihren eigenen Reihen sein. Zu behaupten Jesus würde als Geistwesen oder als Gott das künftige „Israel Gottes“ anführen ist schlichtweg eine Verdrehung der Tatsachen!

 

image078 (5. Mose 17:14, 15)  Wenn du schließlich in das Land kommst, das Jehova, dein Gott, dir gibt, und du hast es in Besitz genommen und hast darin gewohnt, und du hast gesagt: ‚Ich will einen König über mich setzen wie alle Nationen, die rings um mich her sind‘, 15 solltest du unbedingt einen König über dich setzen, den Jehova, dein Gott, erwählen wird. Aus den Reihen deiner Brüder solltest du einen König über dich setzen. Du wirst keinen Ausländer, der nicht dein Bruder ist, über dich setzen dürfen.

 

Nur als Mensch hat Jesus das gesetzliche Recht sich auf den Thron Israels zu setzen, da er aus der Linie Davids stammt! Da er wie schon gezeigt „ewig lebt“ braucht er keinen Nachfolger noch Stellvertreter, denn er erklärte doch nach seiner Auferstehung im Fleische: „Und ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge.“

 

Am Abend seiner Auferstehung aus dem Grabe erklärte er dies den Aposteln deutlich, dass seine Auferstehung nicht im Geiste, sondern im Fleische war:

 

 (Lukas 24:36-43)  Während sie von diesen Dingen redeten, stand er selbst in ihrer Mitte [[und sprach zu ihnen: Friede sei mit euch!“]] 37 Doch weil sie erschraken und Furcht sie ergriffen hatte, meinten sie, sie sähen einen Geist. 38 Da sprach er zu ihnen: „Warum seid ihr beunruhigt, und warum steigen Zweifel in eurem Herzen auf? 39 Seht meine Hände und meine Füße, daß ich selbst es bin; betastet mich und seht, denn ein Geist hat nicht Fleisch und Bein, wie ihr seht, daß ich habe.“ 40 [[Und als er das sagte, zeigte er ihnen seine Hände und seine Füße.]] 41 Als sie aber vor lauter Freude immer noch nicht glaubten und sich wunderten, sagte er zu ihnen: „Habt ihr etwas zu essen da?“ 42 Und sie reichten ihm ein Stück gebratenen Fisch; 43 und er nahm es und aß es vor ihren Augen.

 

image080Jede Behauptung, wie zum Beispiel durch Jehovas Zeugen, Jesus sei nur im Geiste auferstanden und habe irgendeinen Fleischesleib angenommen ist aus den Fingern gesogen und macht Jesus selbst zum Lügner! Johannes bezichtigt solche Personen „Antichristen“ zu sein! „Denn viele Betrüger sind in die Welt ausgegangen, Personen, die das Kommen Jesu Christi im Fleische nicht bekennen. Dies ist der Betrüger und der Antichrist.“ (2.Koh 7) Hören wir statt dessen mit offenem Ohr, was das „GESETZ und die PROPHETEN“ sagen und was Jesus, die Apostel und Jünger bestätigen! 

 

In der Offenbarung bestätigt Jesus dem Johannes erneut, dass er auf „immer und ewig“ lebe, nachdem er zuvor „ein Toter wurde“, der „Erste (unter dem zum ewigen Leben Auferstandenen) und der Letzte“ sei!

 

(Offenbarung 1:17, 18)  Und er legte seine Rechte auf mich und sprach: „Sei ohne Furcht. Ich bin der Erste und der Letzte 18 und der Lebende; und ich wurde ein Toter, doch siehe, ich lebe für immer und ewig, und ich habe die Schlüssel des Todes und des Hạdes.

 

Jesus selbst muss als „Menschensohn“ den „Hades“ (das menschliche Grab) öffnen und den Toten einen Leib geben, ihnen das Erinnerungsvermögen an der bisherige Leben zurückgeben, ihnen Kenntnis zumindest der hebräischen Sprache geben, damit sie seine Worte verstehen und sich unterhalten können! Nur ihm sind diese „Schlüssel des Todes und des Hades“ anvertraut worden! Er selbst hat „Leben in sich selbst“! Paulus erklärte:

 

http://www.mgb-home.de/R-Jesu-Auferstehung.jpg(1. Korinther 15:20-22)  Nun aber ist Christus von den Toten auferweckt worden, der Erstling derer, die [im Tod] entschlafen sind. 21 Denn da [der] Tod durch einen Menschen [gekommen] ist, kommt auch [die] Auferstehung der Toten durch einen Menschen. 22 Denn so, wie in Adam alle sterben, so werden auch in dem Christus alle lebendig gemacht werden.

 

Jesus wird im Brief an die Korinther auch als der „letzte Adam“, oder als letzte menschliche Schöpfung Gottes erklärt! Jesus, als Verwalter der „Buchrolle des Lebens“ die im Himmel geführt wird muss zur Erde zurückkehren. Nur wer in dieser Buchrolle aufgeschrieben gefunden wird hat das „Bürgerrecht“ auf der Erde ewig zu leben! Nicht das Bürgerrecht, das Nationen gewähren ist von Wichtigkeit, sondern jenes, das vom Himmel her gewährt wird! Entweder wird jemand am Tag von Harmagedons Gericht als „Schaf“ markiert, um Harmagedon zu überleben oder er kommt während des Millenniums durch Auferstehung erneut zum Leben.

 

http://www.kitzingen.info/uploads/tx_templavoila/Ruecklein_Repertorium_1626.jpg (Philipper 3:20, 21)  Was uns betrifft, unser Bürgerrecht besteht in den Himmeln, von woher wir auch sehnlich einen Retter erwarten, den Herrn Jesus Christus, 21 der unseren Leib der Niedrigkeit umgestalten wird, damit er seinem Leib der Herrlichkeit gleichförmig werde, gemäß der Wirksamkeit der Kraft, mit der er sich auch alle Dinge unterwerfen kann.

 

Wiederum ist deutlich, dass Jesus als Retter „vom Himmel her“ hier auf der Erde erwartet werden muss und keiner von uns „in den (dritten) Himmel“ Jehovas gelangen wird! Zudem muss unser sterblicher und verweslicher Leib in Unsterblichkeit und Unverweslichkeit umgewandelt werden, wie ihn schon Adam und Eva hatten! Das ist etwas vollkommen anderes wie ihn zu einem Geistleib wie ihn Engel besitzen zu machen! Darauf haben wir keinen Anspruch, so wenig wie Engel sich einen Fleischesleib nehmen durften, um in den Tagen Noahs mit Frauen Verkehr zu haben. Sie hatten damit ihre rechte Stellung verlassen!

 

Genauso wie die Christen des ersten Jahrhunderts ihre Götzen, seien es physische oder menschliche  verlassen mussten trifft es uns in der Endzeit! Bedenken wir, dass weder eines der politischen „wilden Tiere“ noch das religiöse „Bild“, noch irgend einen ihrer „Köpfe“ und „Hörner“ eine der Anbetung gleichende Anerkennung gegeben werden darf, so dass Jehova als unser wahrer Gott sich betroffen fühlt! Wir geben den Autoritäten das, „was des Cäsar ist“ aber vor allem „Gott was Gott gebührt“ und dies bedeutet vollkommene Unterordnung und alleinige Anbetung!

 

(1. Thessalonicher 1:9, 10)  Denn sie selbst berichten fortgesetzt, auf welche Weise wir zuerst bei euch Eingang fanden und wie ihr euch von [euren] Götzen hinweg zu Gott gewandt habt, um wie Sklaven einem lebendigen und wahren Gott zu dienen 10 und seinen Sohn von den Himmeln her zu erwarten, den er von den Toten auferweckt hat, nämlich Jesus, der uns von dem kommenden Zorn befreit.

 

Wir erwarten Jesus hier als Mensch auf Erde! Dies ist was uns Paulus erneut bestätigt! Jesus gibt am Ende der Offenbarung dem Johannes exakt diese Zusicherung. Jener starb wenige Jahre nachdem er die letzten Dinge aufgezeichnet hatte und schläft bis zur Frühauferstehung im Tode! Auch für ihn werden sich Jesu Worte bestimmt bestätigen:

 

(Offenbarung 22:12-15)  ‚Siehe! Ich komme eilends, und ich habe den Lohn, den ich gebe, bei mir, um einem jeden zu erstatten, wie sein Werk ist. 13 Ich bin das Ạlpha und das Ọmega, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende. 14 Glücklich sind die, die ihre langen Gewänder waschen, damit ihnen die Befugnis zuteil werde, zu den Bäumen des Lebens [zu gehen], und damit sie durch die Tore Eingang in die Stadt erlangen. 15 Draußen sind die Hunde und die, die Spiritismus treiben, und die Hurer und die Mörder und die Götzendiener und jeder, der einer Lüge zuneigt und sie verübt.‘

 

Lassen wir die kirchlichen Lügner drin in „Babylon der Grossen“ und vereinen uns in kleinen „Inseln“ von Hausversammlungen die auf Jesus und seine kommende Rettung bei seiner Wiederkehr vertrauen!

 

1.3.3.5          Michaels Aufgabe die Dinge in den Himmeln und die Dinge auf der Erde zu vereinen

 

Der Prophet Daniel kündet das Geschehen der letzten dreieinhalb Jahre des alten Systems an, wenn Michael über seine Feinde erhöht wird

Wir haben die herausragende Stellung des Engelfürsten Michael in Bezug auf Gott, als dessen Werkmeister und Wortführer gut verstehen gelernt. Wir wissen, dass „der Engel Jehovas“ zudem „zu Gunsten der Söhne deines Volkes steht“, das heisst zu all denen, die dem „Engel Gottes“ Gehorsam zollen innerhalb des Volkes Israel!

 

Derselbe Engel Michael hatte sich lange Zeit zuvor bereits im Himmel bereit erklärt direkt als Mensch aus einer Jungfrau geboren zu werden. Mit dreissig Jahren, dem Alter, wo ein Priester seine Aufgabe wahrnimmt, präsentierte er sich seinem Volk Israel als der verheissene Messias in der Taufe des Johannes. Die vier Evangelien, die wir anschliessend betrachten geben uns genauen Aufschluss, wie sich die Vorhersagen an Jesus erfüllten, welche Aufgabe er wahrgenommen hat und ausführte und wie seine Leben nach nur dreieinhalb Jahren der Tätigkeit durch seine Gegner beendet wurde!

 

Was uns nun interessieren muss ist das Ende, der Abschluss des Dramas, um das Gesamtverständnis der Zusammenhänge zu sehen: Gottes Plan kommt zu seinem Höhepunkt: „Die Dinge in den Himmeln und die Dinge auf der Erde“ werden erneut miteinander vereinigt!

 

Im Kapitel 11 des Bibelbuches Daniel gibt der von Gott durch Michael ausgesandte Engel Gabriel Daniel eine detaillierte Vorschau aller Ereignisse ab der Zeit, wo das babylonische Reich durch Medo-Persien unter der Führung von Cyrus erniedrigt wurde und Juda wie angekündigt nach siebzigjährigem Exil eine zweiten und letzte Chance erhielt nun Gottes Gebote zu halten! Erinnern wir uns daran, dass das Exil die Folge davon war, dass Israel das Sabbatgebot missachtet hatte, Gottes Sabbatjahre nicht einhielt! Dies zeigt allein schon, welche Wichtigkeit Gott diesem Gebot beimisst! Weil die Nachkommen Aarons als Hohepriester Gott darin nicht die Ehre gaben sollte ein neuer „Herr des Sabbats“ sie ablösen! 

 

Wir machen nun den Sprung in der Zeit hin zum Ende, um die erhöhte himmlische Stellung Jesu als Erzengel Michael genauer zu betrachten: Dessen Aufgabe ist es vorab im Himmel Gottes neue Ordnung aufzurichten und das alte System von Satans Herrschaft im zweiten Rang der „Himmel“ abzubrechen! Der Tag an dem das beginnt wird „Tag des Herrn“ genannt! Es ist sowohl der „grosse Tag Jehovas“, wo Gott seine Autorität über die Erde an sich nimmt, wie der grosse Tag Jesu, wo Gott ihn in seiner himmlischen Stellung als Erzengel Michael nun zudem noch über sämtliche Feinde erhöht!

 

(Daniel 12:1, 2)  Und während jener Zeit wird Mịchael aufstehen, der große Fürst, der zugunsten der Söhne deines Volkes steht. Und es wird gewiß eine Zeit der Bedrängnis eintreten, wie eine solche nicht herbeigeführt worden ist, seitdem eine Nation entstanden ist, bis zu jener Zeit. Und während jener Zeit wird dein Volk entrinnen, jeder, der im Buch aufgeschrieben gefunden wird. 2 Und da werden viele von den im Staub des Erdbodens Schlafenden sein, die aufwachen werden, diese zu Leben auf unabsehbare Zeit und jene zu Schmach [und] zu Abscheu auf unabsehbare Zeit.

 

image087Im Kapitel 12 werden die „Zeiten und Zeitabschnitte“ die in diesem Zusammenhang von Wichtigkeit sind erwähnt und ihre logische Abfolge Beschrieben. Jene Zeit der „grossen Drangsal“ wird auf „dreieinhalb Zeiten“, was dreieinhalb Jahre bedeutet beschränkt!

 

Paulus nun zeigt im Brief an die Epheser den Zweck, den diese Phase zu erfüllen hat: Die in Eden voneinander getrennten Bereiche, jenen des „Samens der Frau“, die vom Himmel her ihren irdischen „Samen“ hat und betreut, soll miteinander erneut vereint werden. Vorab soll Jesus wiederkommen, mit ihm die Engel und danach folgend Gottes Thron erneut zur Erde herabkommen! Vorbedingung, dass dies geschehen kann ist eine Reinigung des zweiten „Himmels“, Satans Hinauswurf aus dem geistigen Bereich hinab zur Erde und dann die Vernichtung aller Feinde, des „Samens der Schlange“ auf der Erde und die Gefangensetzung des Teufels!

 

Parallel zu diesen Geschehnissen werden auf der Erde die „neuen Himmel“ aufgerichtet, die kommende „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“! All diese Erkenntnis wird uns in der Schrift vermittelt. Nur wenn wir die Informationen sortieren, korrekt im Ablauf der Ereignisse, sowohl in geschichtlicher wie in prophetischer Hinsicht ordnen, dann verstehen wir die Dinge! Gottes Plan mit Engeln und Menschen ist durchaus verständlich, wenn Irrtum und dummdreistes Lügen der religiösen Führer entdeckt und eliminiert ist!

 

(Epheser 1:8-14)  Diese hat er auf uns überströmen lassen in aller Weisheit und Vernünftigkeit, 9 indem er uns das heilige Geheimnis seines Willens bekanntgemacht hat. Es ist nach seinem Wohlgefallen, das er sich vorgenommen hat in sich selbst, 10 für eine Verwaltung an der Grenze der Fülle der bestimmten Zeiten, nämlich in dem Christus wieder alle Dinge zusammenzubringen, die Dinge in den Himmeln und die Dinge auf der Erde. [Ja,] in ihm, 11 in dessen Gemeinschaft wir auch zu Erben eingesetzt worden sind, indem wir vorherbestimmt wurden nach dem Vorsatz dessen, der alle Dinge gemäß dem Rat seines Willens wirkt, 12 damit wir [[die Apostel]] zum Lobpreis seiner Herrlichkeit dienen sollten, wir, die wir zuerst auf den Christus gehofft haben. 13 Doch auch ihr habt auf ihn gehofft, als ihr das Wort der Wahrheit, die gute Botschaft über eure Rettung, gehört habt. Durch ihn seid ihr auch, als ihr gläubig geworden seid, mit dem verheißenen heiligen Geist versiegelt worden, 14 der ein im voraus gegebenes Unterpfand unseres Erbes ist, zum Zwecke der Befreiung durch ein Lösegeld des besonderen Besitzes [Gottes], zum Lobpreis seiner Herrlichkeit.

 

image089Jesus spielt eine Schlüsselrolle, weil er zuerst als Engelfürst Michael dem Vater vollkommene Treue erwiesen hatte und dann als Mensch Jesus den gesamten Auftrag ausführte, der in den Propheten für ihn aufgezeichnet war! Während rund zweitausend Jahren oder zwei himmlischen „Tagen“ musste Jesus beobachten, wie Satan sein auf der Erde begonnenes Werk zu unterlaufen und zu zerstören begann, indem er die Führer in der Christenheit nach dem Tod des letzten Apostels durch Korruption auf seine Seite brachte!

 

Immer aber gab es treue Menschen die aufgrund der Schrift, dank dieses „Helfers“ sich zu orientieren wussten und sich von der korrupten Religion absonderten, um Gottes Gebote zu halten und Zeugnis für Jesus zu geben! Nur auf deren Seite war der Christus und nur diese blieben in der „Buchtolle des Lammes des Lebens“ aufgezeichnet.

 

Jeder der diese „grosse Rettung“, die „unverdiente Güte“ angenommen hat in der Taufe ist auch für das kommende Erbe der ganzen Erde bereitet, nachdem Jesus in Harmagedon seine Feinde vernichtet hat: „Im übrigen, diese meine Feinde, die nicht wollten, daß ich König über sie werde: Bringt sie her, und schlachtet sie vor mir.“  (Lu 19:27)

 

Satans und Michaels Stellung vor Gott waren lange Zeit als Gleichberechtigte

Wenn wir alle Informationen über Satan den Teufel aus der Schrift betrachten, so war dieser ebenso wie Jesus ein „Cherubim“, ein himmlischer, gekrönter, königlicher Fürst (Hes 28:11-19). Die Offenbarung aber verrät erst, dass deren Anzahl vierundzwanzig beträgt, gekrönte „Älteste“! Im Brief an Judas erhalten wir eine Information die uns zeigt, dass Jesu himmlische Stellung als „Michael, der Fürst“ zur Zeit Mose jener Satans gleich gestellt war, was ihn nicht berechtigte über jenen ein Gericht zu halten, als der Teufel versuchte den Leichnam Mose für seine Zwecke zu nutzen, aus ihm nach dessen Ableben einen von Israel im Totenkult verehrter Gott zu machen!

 

(Judas 8-10)  In gleicher Weise beflecken dessenungeachtet auch diese Menschen, die sich Träumen hingeben, das Fleisch und mißachten [die] Herrschaft und reden lästerlich über Herrliche. 9 Als aber der Erzengel Mịchael mit dem Teufel uneins wurde und sich mit ihm wegen des Leibes Mose auseinandersetzte, wagte er nicht, über ihn in lästernden Worten ein Gericht zu bringen, sondern sprach: „Jehova schelte dich.“ 10 Doch diese [Menschen] reden lästerlich über alles, was sie in Wirklichkeit nicht kennen; aber alles, was sie von Natur aus wie die vernunftlosen Tiere verstehen, darin fahren sie fort, sich zu verderben.

 

Zu Recht bezeichnet Judas den himmlischen Jesus nun als „Erzengel Michael“, denn er kannte ja Jesu Worte die er nach seiner Auferstehung im Fleische gesprochen hatte: „Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden.“ (Mat 28:19) Daraus ist zu schlussfolgern, dass er zuvor weder im Himmel, noch auf der Erde diese erhöhte Stellung hatte: Es gibt ein zuvor und ein danach!

 

Michaels Erhöhung über alle seine Feinde

Auch wenn Gott Jesus über alle Macht und Autorität im Himmel und auf der Erde erhöht worden war, so beschränkte sich dies auf den Bereich des „Samens der Frau“! Ganz offensichtlich wurde ihm der „Same der Schlange“ nicht unterworfen, weil Mensch und Engel weiterhin die Möglichkeit besitzen mussten einen freien Entscheid zu treffen zu Gunsten oder gegen Jesus, sich der „Schlange“ anzuschliessen die mit reichlich Vergeltung an materiellen Gütern lockte und hoher Stellung, Ehre, Macht sowie mit Freiheiten in Form von Abwesenheit von Gottes Geboten!  Paulus hilft uns diesen Teil zu verstehen im Brief an die Hebräer schrieb er:

 

http://picture.yatego.com/images/4cdc1c666d0e95.3/41_00452436-kqh/el-greco-der-apostel-paulus-54-x-71-kunstreprod---.jpg(Hebräer 2:7-9)  Du hast ihn [[Michael, als Mensch Jesus]] ein wenig unter Engel erniedrigt; mit Herrlichkeit und Ehre hast du ihn gekrönt und ihn über die Werke deiner Hände gesetzt. 8 Alle Dinge hast du seinen Füßen unterworfen.“ Denn indem [Gott] ihm alle Dinge unterworfen hat, hat er nichts ausgelassen, was ihm nicht unterworfen ist. Jetzt aber sehen wir ihm noch nicht alle Dinge unterworfen; 9 doch sehen wir Jesus, der ein wenig unter [die] Engel erniedrigt worden war, wegen des Erleidens des Todes mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt, damit er durch Gottes unverdiente Güte für jedermann den Tod schmecke.

 

Die Unterwerfung „aller Dinge“, aller Schöpfung war somit einer zeitlichen Staffelung unterordnet! Nach Jesu Tod wurden ihm all jene aus „Israel“ gegeben, die bereit waren das „GESETZ des Glaubens“ zu erfüllen und sich in das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ taufen liessen! Danach kamen jene aus Samaria hinzu und schlussendlich Menschen aus den Nationen!

 

Nun aber, während der „Zeit des Endes“ kommt der von Gott vorherbestimmte Zeitpunkt, wo Jesus auch noch seine Feinde unterworfen werden. Auf der Erde ist es inzwischen höchste „Finsternis“, „Mitternacht“ an Unkenntnis dessen, was wirklich geschehen wird und was Gottes Gerechtigkeit betrifft. Sie  nehmen nicht zur Kenntnis, „was über die bewohnte Erde“ hereinbrechen muss! Gesetzloses Handeln nimmt auf der ganzen Erde zu bis es für staatliche Autoritäten keine Kontrolle mehr geben wird. Die Schrift nennt diese Zeit in der Offenbarung das „dritte Wehe“!

 

Aber das Imperium gewinnt.(Offenbarung 11:14-18) 14 Das zweite Wehe ist vorbei. Siehe! Das dritte Wehe kommt eilends.

15 Und der siebte Engel blies seine Trompete. Und es geschahen laute Stimmen im Himmel, die sprachen: Das Königreich der Welt ist das Königreich unseres Herrn und seines Christus geworden, und er wird für immer und ewig als König regieren.“

16 Und die vierundzwanzig Ältesten, die vor Gott auf ihren Thronen saßen, fielen auf ihr Angesicht und beteten Gott an 17 und sprachen: „Wir danken dir, Jehova Gott, du Allmächtiger, der ist und der war, weil du deine große Macht [an dich] genommen und als König zu regieren begonnen hast.

18 Aber die Nationen wurden zornig, und dein eigener Zorn kam und die bestimmte Zeit für die Toten, um gerichtet zu werden, und den Lohn zu geben deinen Sklaven, den Propheten, und den Heiligen und denen, die deinen Namen fürchten, den Kleinen und den Großen, und die zu verderben, die die Erde verderben.“

 

Dass zwischen dem „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ und dem „Königreich der Welt“ ein grosser Unterschied besteht ist jedem klar, der weiss, das Satan jenes erdenweite Königreich fest in seiner Hand hält! Nun aber kommt Veränderung: „Das Königreich der Welt ist das Königreich unseres Herrn und seines Christus geworden, und er wird für immer und ewig als König regieren.“ Dies ist somit die Kampfansage an den Teufel und sein ganzes System! Jener weiss, dass ihm dreieinhalb Jahre zur Verfügung stehen bis er am „Tag des grossen Zorns Jehovas“, dem Schlachttag Harmagedons die vollkommene Vernichtung seines Imperiums ansehen muss und dann mit all seinen Dämonen in Gefangenschaft gerät.

 

Michaels erste Aufgabe nach Aufrichtung des „Königreiches der Himmel“: Satans Hinauswurf

Der Ablauf der Ereignisse während des „Tages des Herrn“ sind minutiös wie eine Aufgabentabelle aufgezeichnet zur Information von Freund und Feind! Keiner kann am Ende mit Recht sagen: „Ich hab es nicht gewusst!“ Die Antwort des Richters wird lauten: „Blinde Leiter sind sie. Wenn aber ein Blinder einen Blinden leitet, so werden beide in eine Grube fallen.“ Jeder wählt ober blind oder sehend sein will!

 

Der Krieg beginnt unmittelbar nachdem Gott die Macht über die Erde an sich zurückgenommen hat und Jesus über die Feinde Macht erhält. Psalm 2 und Psalm 110 kündigten beide diesen Tag an mit unterschiedlichen Details! Satan wird aus seiner himmlischen Wohnstädte heraus zur Erde hinab geworfen zusammen mit seinen Dämonen!

 

Luzifer fällt vom Himmel (Offenbarung 12:7-12)  Und Krieg brach aus im Himmel: Mịchael und seine Engel kämpften mit dem Drachen, und der Drache und seine Engel kämpften, 8 doch gewann er nicht die Oberhand, auch wurde für sie keine Stätte mehr im Himmel gefunden. 9 Und hinabgeschleudert wurde der große Drache — die Urschlange —, der Teufel und Satan genannt wird, der die ganze bewohnte Erde irreführt; er wurde zur Erde hinabgeschleudert, und seine Engel wurden mit ihm hinabgeschleudert. 10 Und ich hörte eine laute Stimme im Himmel sagen:

Jetzt ist die Rettung und die Macht und das Königreich unseres Gottes und die Gewalt seines Christus herbeigekommen, denn der Ankläger unserer Brüder ist hinabgeschleudert worden, der sie Tag und Nacht vor unserem Gott verklagt! 11 Und sie haben ihn wegen des Blutes des Lammes und wegen des Wortes ihres Zeugnisses besiegt, und sie haben ihre Seele selbst angesichts des Todes nicht geliebt. 12 Darum seid fröhlich, ihr Himmel und ihr, die ihr darin weilt! Wehe der Erde und dem Meer, weil der Teufel zu euch hinabgekommen ist und große Wut hat, da er weiß, daß er [nur] eine kurze Frist hat.“

 

Der „Vater der Lüge“, der mit seinem System und jedem der diesem diente die Erde verblendete und gleichzeitig all jene, die Gott und seinem Christus wirklich die Treue halten beständig vor Gott beschuldigte, er wird nun selbst zur Rechenschaft gezogen! Seine Frist ist am Ablaufen!

 

Diese „kurze Frist“ ist sowohl durch Daniel im Kapitel 12 wie in der Offenbarung mehrfach bestätigt mit „dreieinhalb Zeiten“, „zweiundvierzig Monaten und „tausendzweihundersechzig Tagen“. Sie endet mit der erdenweiten Vernichtung von Satans System am Tag von Harmagedons Schlacht (Da 7:25b; 12:7; Off 12:6, 14; 13:5).

 

Michaels Kampf in Harmagedon gegen seine irdischen Feinde

Der letzte Teil der uns Verständnis über Kommendes und das Ende des bösen Systems gibt ist wird im Kapitel 19 der Offenbarung offengelegt. Es schliesst an die „Hochzeit des Lammes“ an, nachdem Jesus sich mit der „Braut, der Frau des Lammes“ seinen Aposteln in der „Wildnis“ vermählt hat. Ohne jede Zweideutigkeit wird der Erzengel Michael mit „dem Wort Gottes“ identifiziert! Johannes nun hatte zu Beginn seines Evangeliums Jesus als „das Wort“ gekennzeichnet. Jesus und Michael sind zwei Namen für ein dieselbe Person, einmal in himmlischer und ein zweites Mal in irdischer Funktion als Gottes Wortführer und als „Jehovas starker Arm“!

 

(Offenbarung 19:11-16)  Und ich sah den Himmel geöffnet, und siehe, ein weißes Pferd. Und der, der darauf sitzt, wird Treu und Wahrhaftig genannt, und er richtet und führt Krieg in Gerechtigkeit. 12 Seine Augen sind eine Feuerflamme, und auf seinem Haupt sind viele Diademe. Er trägt einen Namen geschrieben, den niemand außer ihm selbst kennt, 13 und er ist in ein mit Blut besprengtes äußeres Kleid gehüllt, und der Name, nach dem er genannt wird, ist Das Wort Gottes. 14 Und die Heere, die im Himmel waren, folgten ihm auf weißen Pferden, und sie waren in weiße, reine, feine Leinwand gekleidet. 15 Und aus seinem Mund geht ein scharfes langes Schwert hervor, daß er damit die Nationen schlage, und er wird sie mit eisernem Stab hüten. Auch tritt er die Weinkelter des Grimmes des Zorns Gottes, des Allmächtigen. 16 Und auf seinem äußeren Kleid, nämlich auf seinem Oberschenkel, trägt er einen Namen geschrieben: König der Könige und Herr der Herren.

 

Auch der Titel „König der Könige“ wendet Jesus auf sich selber an! Seine Feinde, die ihn am Konzil von Nicäa zu Gott erklärt haben wird er nun zunichtemachen, weil sie ihn damit dem Teufel gleich setzen, der Jehova seine einzigartige Stellung als höchstem Gott streitig macht! Paulus bestätigt dies im 2. Brief an die Korinther:

 

(2. Korinther 4:3-6)  Wenn nun die gute Botschaft, die wir verkündigen, tatsächlich verhüllt ist, so ist sie unter denen verhüllt, die zugrunde gehen, 4 unter denen der Gott dieses Systems der Dinge den Sinn der Ungläubigen verblendet hat, damit das erleuchtende Licht der herrlichen guten Botschaft über den Christus, der das Bild Gottes ist, nicht hindurchstrahle. 5 Denn wir predigen nicht uns selbst, sondern Christus Jesus als Herrn und uns selbst als eure Sklaven um Jesu willen. 6 Denn Gott ist es, der gesagt hat: „Das Licht strahle aus der Finsternis“, und er hat in unsere Herzen gestrahlt, um [sie] mit der herrlichen Erkenntnis Gottes durch das Angesicht Christi zu erleuchten.

 

Dass Michael Gottes Heerführer zu allen Zeiten war kommt nun in der Schlacht von Harmagedon erneut zum Vorschein, wenn er das göttliche Urteil an all denen vollstreckt die gesetzlos gehandelt haben und Gottes Vorkehrung abgelehnt haben, um mit ihm in Frieden zu kommen!

 

(Offenbarung 19:17, 18)  Ich sah auch einen Engel in der Sonne stehen, und er schrie mit lauter Stimme und sagte zu allen Vögeln, die in der Mitte des Himmels fliegen: Kommt hierher, werdet versammelt zum großen Abendessen Gottes, 18 damit ihr die Fleischteile von Königen freßt und die Fleischteile von Militärbefehlshabern und die Fleischteile von Starken und die Fleischteile von Pferden und von denen, die darauf sitzen, und die Fleischteile von allen, von Freien wie auch von Sklaven und von Kleinen und Großen.“

 

Satans ganzer „Same“, von den Mächtigen bis hin zu denen die diesen Gehorsam zollen, die das „wilde Tier“ und sein „Bild“ angebetet haben kommen zu ihrem Ende!

 

http://t2.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcR77FDcNjGpOJh3Dyx_IH9bMQZoaRQoFCeWDOeZ6wfjLI-TPn5_ (Offenbarung 19:19-21)  Und ich sah das wilde Tier und die Könige der Erde und ihre Heere versammelt, um Krieg zu führen mit dem, der auf dem Pferd sitzt, und mit seinem Heer. 20 Und das wilde Tier wurde gefaßt und mit ihm der falsche Prophet, der vor ihm die Zeichen tat, durch die er die irreführte, welche das Kennzeichen des wilden Tieres empfingen, und die, die seinem Bild Anbetung darbringen. Noch lebendig wurden sie beide in den Feuersee geschleudert, der mit Schwefel brennt. 21 Die übrigen aber wurden mit dem langen Schwert getötet, das aus dem Mund dessen hervorging, der auf dem Pferd saß. Und alle Vögel wurden von ihren Fleischteilen gesättigt.

 

http://t3.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcRIUfTHM11HtIQZJqvJthnWXwM66uHvEyTjWXg6lGnG-j6H0wmjKQDie beiden Hauptführer, die zum Ende übrig bleiben, der politische Anführer des zweihörnigen „wilden Tieres“, Anglo- Amerika und der religiöse Leiter, „der falsche Prophet“ werden durch Michael „noch lebend gefangen“. Jener „Prophet  stand bis zum Ende an der Seite der Politiker! Er hat den Untergang „Babylons der Grossen“ somit überlebt. Er muss  das Haupt der Universalreligion geworden sein, die aus den verbrannten Ruinen der Kirchen zusammengeschustert wurde! Beide werden von Jesus persönlich zur Rechenschaft gezogen und enden in der „ewigen Abschneidung“ des „Feuersees“, des „zweiten Todes“. Das Urteil wird durch den „Richter der ganzen Erde“ persönlich vollstreckt! Das „Schwert aus dem Mund dessen … der auf dem Pferd sass“ bedeutet das Gerichtsurteil der Todesstrafe!

 

Satan und dessen Dämonen durch Michael gefangengesetzt

All dies musste Satan und dessen zur Erde hinab geworfenen Dämonenengel mit ansehen, ohne dass sie eingreifen hätten können und seinen getreuen Anbetern keinerlei Hilfe bieten! Sie waren vollkommen machtlos gegenüber Gottes Übermacht! Nun kommt seine Gefangensetzung bis zum Ende des Millenniums, damit Jesus freie Hand hat das Paradies auf der Erde aufzurichten, wo vollkommener Friede und Sicherheit herrschen werden durch gerechte Gebote und unparteiisches Gericht!

 

image001 (Offenbarung 20:1-3)  Und ich sah einen Engel aus dem Himmel herabkommen mit dem Schlüssel des Abgrunds und einer großen Kette in seiner Hand. 2 Und er ergriff den Drachen, die Urschlange, welche der Teufel und der Satan ist, und band ihn für tausend Jahre. 3 Und er schleuderte ihn in den Abgrund und verschloß [diesen] und versiegelte [ihn] über ihm, damit er die Nationen nicht mehr irreführe, bis die tausend Jahre zu Ende wären. Nach diesen Dingen muß er für eine kleine Weile losgelassen werden.

 

Derselbe Michael, den Gott „über alle Macht und Autorität im Himmel und auf der Erde“ gesetzt hatte vollzieht nun das Urteil über Satan. Es ist noch nicht das in Gottes erstem Urteil angekündigte „zertreten des Kopfes der Schlange“, das in Eden angesagt wurde! Gottes Erzfeind muss erst noch sehen, was eine in Gerechtigkeit geführte Erde in kurzer Frist vollbringt!

 

Während der Teufel sechstausend Jahre Zeit hatte und das Ende der Ruin der Erde hervorbrachte, so wird Jesu Millenniumsherrschaft den Planeten zu einem Paradies gestalten, einem herrlichen Garten.

 

Das GESETZ Gottes und Seine richterlichen Entscheidungen gehen  vom geistigen Tempel den Hesekiel in einer Vision sah, vom „neuen Jerusalem“ aus, Von Gott mittels Jesus durch die 144.000 Priesterkönige unter Aufsicht der Apostel. Diese werden alles ausführen, was Gott durch Christus gebieten wird.

 

Statt einer geteilten Erde die sich beständig bekämpft und jeder sich um Amt und Ehre balgt, da herrscht nun Einheit und Gott selbst bestimmt die Position jedes Einzelnen! Ungerechtigkeit kann nicht mehr wuchern wie Unkraut, weil Gericht unmittelbar auf Ebene des Familienhauptes, der Versammlungsvorsteher und der über bestimmte Städte eingesetzten Richter vorgenommen wird. Gottes ganzer Rechtsmassstab mit seinen strengen aber gerechten Strafbestimmungen wird zum Einsatz kommen und jeden der Unrecht zu tun beabsichtigt von Beginn an abschrecken!  

 

Das „Königreich der Himmel“ als Verwaltung durch Jesus eingesetzt und dem Vater übergeben

Wie so oft ist es Paulus, der tiefe Zusammenhänge erklären muss. Er will uns Jesu Stellung zeigen, dass Gott ihn innerhalb jeder neuen Phase in der Verwirklichung Seiner Pläne an herausragende Stelle gesetzt hat! Im 1. Brief an die Korinther gibt er Informationen über den Ablauf der Auferstehungen, die nach Rang erfolgen: Im ersten Rang ist Jesus, als „grösster“, was Erfüllung von Gottes Willen und Halten der Gebote anbetrifft, ihm folgen die Apostel im 2.Rang, dann die 144.000 Priesterkönige im 3.Rang. Während des Millenniums folgen im 4.Rang die „Gerechten und Ungerechten“, entweder zum Leben oder zum Gericht. Im 5.Rang, dem letzten kommen am Ende des Millenniums, während des Schlussgerichtes all jene vor den Richter Jesu, die zur „ewigen Abschneidung“ bestimmt sind, weil sie „gegen heiligen Geist“ verstossen haben: Es sind in Gottes Augen die „Geringsten“!

 

(1. Korinther 15:20-28)  Nun aber ist Christus von den Toten auferweckt worden, der Erstling derer, die [im Tod] entschlafen sind. 21 Denn da [der] Tod durch einen Menschen [gekommen] ist, kommt auch [die] Auferstehung der Toten durch einen Menschen. 22 Denn so, wie in Adam alle sterben, so werden auch in dem Christus alle lebendig gemacht werden. 23 Jeder aber in seinem eigenen Rang: Christus, der Erstling, danach die, die dem Christus angehören [[seine Aposte; die „Braut“]], während seiner Gegenwart [[bei seiner Wiederkunft; Ankunft]]. 24 Als nächstes das Ende [[der von Daniel geäusserten Frist von 1335 Tagen]], wenn er seinem Gott und Vater das Königreich übergibt [[Bb1; e1]], wenn er Regierungen von aller Art und alle Gewalt und Macht [[in Harmagedon]] zunichte gemacht hat [B3]. 25 Denn er muß als König regieren, bis [Gott] alle Feinde unter seine Füße gelegt hat. 26 Als letzter Feind wird der Tod zunichte gemacht. 27 Denn [Gott] „hat alle Dinge seinen Füßen unterworfen“. Wenn er aber sagt, daß ‘alle Dinge unterworfen worden sind’, ist offenkundig der ausgenommen, der ihm alle Dinge unterworfen hat. 28 Wenn ihm aber alle Dinge unterworfen sein werden, dann wird sich auch der Sohn selbst dem unterwerfen, der ihm alle Dinge unterworfen hat, so daß Gott allen alles sei.

 

Kein Zweifel bleibt, dass Jesus niemals Gott vollkommen gleich sein wird! Der Vater bleibt stets die höchste Autorität und Jesus wird immer volle Bereitschaft zeigen sich dieser Autorität zu unterordnen. Darin unterscheidet er sich wie Tag und Nacht von Satan, der gewaltsam sich unter Lügen Adam und Eva unterordnete!

 

Geringere Sterblichkeit bei HerzinfarktKurz vor Übergabe des Königreiches wird die „Umwandlung in einem Nu“ der Sterblichkeit des Menschen ein Ende gesetzt! Was beim Hinauswurf Adams und Evas aus dem Paradies einen Anfang nahm, die Verweslichkeit des Körpers, Krankheit und Tod werden enden! 

 

Die Scene, während der dies alles stattfindet wird in der Offenbarung des Johannes beschrieben! Es ist der grossartige Höhepunkt, wenn Jesus „die Dinge in den Himmeln und die Dinge auf der Erde“ in Frieden miteinander vereint, der himmlische und irdische „Same der Frau“ sich Jehova als eine Einheit darstellen:

 

http://gbcdecatur.org/files/NewJerusalem.jpg(Offenbarung 21:1-8)  Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der frühere Himmel und die frühere Erde waren vergangen, und das Meer ist nicht mehr. 2 Ich sah auch die heilige Stadt, das Neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitgemacht wie eine für ihren Mann geschmückte Braut. 3 Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. 4 Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.“

5 Und der, der auf dem Thron saß, sprach: Siehe! Ich mache alle Dinge neu.“ Auch sagt er: „Schreibe, denn diese Worte sind zuverlässig und wahr.6 Und er sprach zu mir: „Sie sind geschehen! Ich bin das Ạlpha und das Ọmega, der Anfang und das Ende. Wen dürstet, dem will ich kostenfrei vom Quell des Wassers des Lebens geben. 7 Wer siegt, wird diese Dinge erben, und ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein. 8 Was aber die Feiglinge und die Ungläubigen und die betrifft, die zufolge ihrer Unsauberkeit abscheulich sind, und Mörder und Hurer und solche, die Spiritismus ausüben, und Götzendiener und alle Lügner, ihr Teil wird in dem See sein, der mit Feuer und Schwefel brennt. Das bedeutet den zweiten Tod.“

 

Gott wird jeden der bis zum Ende ausgeharrt haben wird als „Sohn und Tochter“ anerkennen! Erst jetzt sind wir wirklich „Gottes Volk“, jene die Jesus am Gerichtstag als seine „Schafe“ anerkannt hat!

 

http://sheepalert.files.wordpress.com/2012/02/3-tempel.jpgDer „neue Bund“ mit Jesus, den Aposteln, den 144.000 Priesterkönigen tritt voll in Kraft: Jesus stellt seine „Verwaltung“ der jubelnden Menschenmenge oben auf dem alten Tempelplatz in Jerusalem dar, während Engel ihr Loblied auf Jehovas Grösse und Vorhersicht aller Dinge singen!

 

Heute sind dort muslimisches Heiligtume. Diese werden vor, während oder nach Harmagedon entfernt! Keine heidnische Anbetungsstätte wird sich mehr dort befinden, wenn das „Jerusalem droben“ zur Erde herabkommt!

 

Niemals mehr bis zum Ende des Millenniums wird es Krieg geben und auch dann nur für einen kurzen Augenblick ein letzter Aufstand erneut den Samen von der Spreu trennen, wenn Satan für eine kleine Weile aus seinem Gefängnis losgelassen wird!

 

Ohne dass wir Gottes Plan von Beginn bis Ende und darin Jesu wahre Stellung erkennen, weil wir entweder nie Gelegenheit hatten diese Dinge zu studieren oder wir von den religiösen Führern so an der Nase herum geführt wurden, dass uns jedes wirkliche Verständnis der Zusammenhänge abhandenkam: So oder so werden wir Jesu Aussprüche mit dieser gewichtigen Grundkenntnis die wir hier beschrieben haben nun verstehen! Verstehen bedeutet aber auch Pflicht zum Handeln wahrnehmen!

 

 

1.3.4           Die Evangelien als Bestätigung der Verwirklichung der Ankündigungen der Propheten zum Erscheinen des Messias

 

1.3.4.1          Was unterscheidet und verbindet die synoptischen Evangelien von Matthäus, Markus und Lukas vom Evangelium des Johannes?

 

Datei:Minuscule 447.jpgWie entstand das erste Evangelium?

Wer schrieb zuerst all die Worte Jesu auf, die er während dreieinhalb Jahren gepredigt hatte? Wer befragte Elisabet und ihren Mann Sacharja, was ihre persönlichen Erlebnisse waren, wie der Engel Gabriel ihnen Botschaften brachte? Wer hatte das Interview mit Maria, Jesu Mutter gemacht, die doch von Gabriel ebenso besucht wurde? Dies sind realistische Fragen die uns der Antwort näher bringen, wie, wo, wann und durch wen das erste der Evangelien geschrieben wurde! Lukas gab uns später zu Beginn des letzten der drei Evangelien eine gute Erklärung die uns weiter hilft:

 

(Lukas 1:1-4)  Da es viele unternommen haben, eine Darlegung der unter uns völlig beglaubigten Tatsachen zusammenzustellen, 2 so wie sie uns die überlieferten, die von Anfang an Augenzeugen und Diener der Botschaft wurden, 3 beschloß auch ich, weil ich allen Dingen von Anbeginn genau nachgegangen bin, sie dir, vortrefflichster Theọphilus, in logischer Reihenfolge zu schreiben, 4 damit du die Gewißheit der Dinge völlig erkennst, über die du mündlich belehrt worden bist.

 

Von Anfang an waren es Augenzeugen, welche wahrheitsgemäss darüber berichteten! Wer war der Erste, der sie schriftlich festhielt? „Viele haben es unternommen“ diese Dinge festzuhalten, erklärt Lukas!

 

Die konkrete Antwort wer der Erste war lautet schlichtweg: Wir wissen es nicht! Keiner bezweifelt die Existenz der vier Evangelien als schriftlicher Bericht von Vorkommnissen, welche im Gefolge die Welt verändert haben. Jesus gilt als der grösste aller Lehrer die je gelebt haben! Niemand veränderte die Welt mehr wie er in nur dreieinhalb Jahren, ohne ein Armee zu besitzen, als jemand der als einziges Eigentum bei seinem Tod ein langes Gewand besass, als einer, der niemals eine höhere Schule besucht hatte!

 

Laut Texten der altkirchlichen Überlieferungen redeten als frühe Zeugen sowohl Papias, Justin der Märtyrer, Irenäus, Tatian, Theophilius, Clemens, Tertullian, Origenes und Eusebius von Cäsarea über die Existenz der vier Evangelien und zitierten daraus: Sie waren seit Beginn des Christentum existent.

 

http://t3.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcQl-2iovyQuiAPivzr1496CnU7V8J3xrZ2uOGtIRCtyZL0TeHLSVon Matthäus wird ab dem 2.Jahrhundert, also kurz nach dem Tod vom Apostel Johannes durch Eusebius von Cäsarea gesagt: „Der Matthäus des Evangeliums ist der Apostel und frühere Zöllner. Er hat sein Evangelium ursprünglich in einem hebräischen Dialekt geschrieben“. [2] 

 

Wer sich auf Manuskriptfunde beschränkt, die aufgrund einer bestimmten Datierungsmethode auf der Zeitachse eingereiht werden, der sollte in Betracht ziehen, dass von zehntausend ursprünglichen Handschriften vielleicht von einer oder zwei ein Fragment überlebt hat und überhaupt den Weg in zu einem der Handschriftenforscher fand! Deren Datierung ist so angefochten wie die Festlegung, wann der erste Mensch existierte!

 

Da Gottes Auftrag an jeden der Propheten lautete Seine Worte unverändert aufzuzeichnen ist anzunehmen, dass auch Jesus als Hauptmittler von Gottes Worten von seinen Aposteln dasselbe erwartete.

 

(Johannes 5:36-38)  Ich aber habe das Zeugnis, das größer ist als das des Johạnnes, denn gerade die Werke, die mein Vater mir zu vollbringen aufgetragen hat, die Werke selbst, die ich tue, legen Zeugnis über mich ab, daß der Vater mich gesandt hat. 37 Auch hat der Vater selbst, der mich gesandt hat, Zeugnis über mich abgelegt. Ihr habt weder seine Stimme jemals gehört noch seine Gestalt gesehen; 38 und ihr habt sein Wort nicht bleibend in euch, denn gerade dem, den er gesandt hat, glaubt ihr nicht.

 

Diese Art Zeugnis über Jesu Werke mussten von den Augenzeugen schon früh in Schriftform festgehalten werden! Nur so konnten sie unverändert von Mensch zu Mensch, von Generation zu Generation übermittelt werden. Dieses Prinzip kannten die Juden seit dem „Buch Adams“, das den Beginn beschrieb!

 

Matthäus als geeignetster Schriftführer innerhalb der zwölf Apostel

http://t1.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcQ_cp58SZ7zTWIlrXfbdor8dj2TiWxKrSZpCSKvEtWokqyrfXRhVon den Aposteln die seit Beginn bei Jesus waren ist wohl Matthäus der Geeignetste, um die Worte Jesus festzuhalten. Als Beamter der römischen Steuerbehörde war er es gewohnt minutiöse Aufzeichnungen zu machen. Ob Jesus ihn dazu beauftragt hat oder er um nichts zu vergessen sich tägliche Notizen machte ist schwer zu beurteilen. Dass aber schon kurz nach Jesu Tod, vor allem nach der ersten Verfolgungswelle die auf den Tod des Stephanus bereits ein Jahr nach Jesu Tod folgte ein tiefes Bedürfnis nach Schrifttexten existieren musste ergibt sich alleine schon aus der Situation! Die Menschen wollten mehr, ja alles wissen! Damals wurden die Christen Jerusalems zerstreut, ein starkes Bedürfnis existierte genauso wie die Worte der Propheten nun die Worte Jesu in Schriftform zu haben! Jede Gruppe für sich erzeugte Abschriften. Dies ist schon an der späteren Äusserung des Paulus zu erkennen:

 

(Kolosser 4:16)  Und wenn dieser Brief bei euch gelesen worden ist, so veranlaßt, daß er auch in der Versammlung der Laodicẹner gelesen wird und daß ihr auch den von Laodicẹa lest.

 

Alle Christen sollten schon sehr früh nach Jesu Tod dasselbe „Muster gesunder Worte“ haben (2.Ti 1:13). Älteste Papyrusfunde deuten darauf, dass das Matthäusevangelium bereits um das Jahr 42 u.Z. herum verbreitet war. Warum sollte es nicht bereits schon kurz nach Pfingsten 33 u.Z., nachdem etwa 3000 Juden gläubig geworden und getauft worden waren in Schriftform gelegt worden sein? Der heilige Geist war auf alle gefallen die sich im Obergemach versammelt hatte und die Erinnerung an Jesu Worte waren dort aufgefrischt worden. Jesu Versprechen war erfüllt worden: „Diese Dinge habe ich zu euch geredet, während ich bei euch verweilte. Der Helfer aber, der heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, dieser wird euch alle Dinge lehren und euch an alle Dinge erinnern, die ich euch gesagt habe.“ (Joh 14:25, 26)

 

War nicht gerade dies ein Befehl alles aufzuzeichnen? Es bestand grosses Bedürfnis von sehr vielen Menschen die Lehren Jesu zu kennen und das war nur mittels schriftlichem Zeugnis möglich, denn jene Besucher aus allen Teilen des Reiches, die sich an Pfingsten taufen Liessen, als sie die Jünger in ihren eigenen Sprachen reden hörten gingen in ihre Länder und Städte zurück, woher sie gekommen waren und mussten doch nun Bescheid über Jesu Leben, Wirken und Predigen gehabt haben! Jesu Worte stammten doch vom himmlischen Vater, wie er dies zuvor erklärt hatte!

 

jesus-christ-mormon (Johannes 8:25-30)  Daher begannen sie zu ihm zu sagen: „Wer bist du?“ Jesus sprach zu ihnen: „Warum rede ich überhaupt zu euch? 26 Ich habe vieles über euch zu reden und zu richten. In der Tat, der mich gesandt hat, ist wahrhaftig, und gerade die Dinge, die ich von ihm gehört habe, rede ich in der Welt.“ 27 Sie erfaßten nicht, daß er vom Vater zu ihnen redete. 28 Daher sprach Jesus: „Wenn ihr einst den Menschensohn erhöht habt, dann werdet ihr erkennen, daß ich es bin und daß ich nichts aus eigenem Antrieb tue; sondern so, wie der Vater mich gelehrt hat, rede ich diese Dinge. 29 Und der mich gesandt hat, ist mit mir; er hat mich nicht mir selbst überlassen, weil ich allezeit das tue, was ihm wohlgefällig ist.“ 30 Als er diese Dinge redete, glaubten viele an ihn.

 

Jesu Worte legten somit Zeugnis über all das ab, was der Vater zu ihm im Himmel geredet hatte, bevor Er ihn zur Erde sandte, um aus Maria geboren zu werden. In der Taufe, als heiliger Geist auf ihn fiel, da erinnerte er sich selbst all dessen, was ihm der Vater gesagt hatte und was sein früheres Leben an der Seite des Vaters betraf, an seine frühen Arbeiten als Werkmeister und als seine Aufträge als Gottes Wortführer seit Eden, dem „Samen der Frau“ und dem, der die Propheten anleitete!

 

Jedes der Worte Jesus war dazu ersehen gehört und bewahrt zu werden

Laut dem Evangelium des Johannes gab Jesus deutlichen Auftrag seine Worte „zu hören und zu bewahren“, was eine laufende Aufzeichnung notwendig machte! Gewisse Worte wurden im engen Kreis Vertrauter gesprochen, die aber für alle von grosser Bedeutung waren. Ohne Aufzeichnung wären diese Worte nicht in gleichem Sinne verbreitet worden, unzählige Versionen wären die Folge gewesen, was das frühe Christentum als fragwürdig hätte erscheinen lassen, sich selbst widersprechend! Johannes gab darum weitere Informationen die uns helfen und der wahren Realität anzunähern:

 

(Johannes 12:46-50)  Ich bin als ein Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe. 47 Wenn indes jemand meine Reden hört und sie nicht bewahrt, so richte ich ihn nicht; denn nicht um die Welt zu richten, sondern um die Welt zu retten, bin ich gekommen. 48 Wer mich mißachtet und meine Reden nicht annimmt, der hat einen, der ihn richtet. Das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am letzten Tag; 49 denn ich habe nicht aus eigenem Antrieb geredet, sondern der Vater selbst, der mich gesandt hat, hat mir ein Gebot in bezug auf das gegeben, was ich sagen und was ich reden soll. 50 Auch weiß ich, daß sein Gebot ewiges Leben bedeutet. Daher rede ich die Dinge, die ich rede, so wie der Vater [sie] mir gesagt hat.“

 

http://img.youtube.com/vi/YshMdWHO6r4/hqdefault.jpgDas Hören und Bewahren der Worte Jesus war gar lebensnotwendig, bedeute ewiges Leben und musste bis zum kommenden Gerichtstag als gute Botschaft bis an die Enden der Erde verbreitet werden! Die Juden waren sich an die Schriftlichkeit ihrer Überlieferungen wie kein anderes Volk gewohnt! Das Abschreiben wurde bereits Kindern von Beginn an beigebracht! Kein anderes Volk war so sehr mit den Überlieferungen ihrer Vorväter vertraut wie Israel! Das veränderte sich in den ersten Christenversammlungen in Nichts, die doch von Juden gebildet wurden die das „GESETZ des Glaubens“ erfüllten!  Jakobus erklärte:

 

(Apostelgeschichte 15:21)  Denn seit alten Zeiten hat Moses von Stadt zu Stadt solche gehabt, die ihn predigen, weil er in den Synagogen [[gr. = Versammlungen]] an jedem Sabbat vorgelesen wird.“

 

Um diesem Gebot nachzukommen war jede Versammlung (gr. Synagoge) verpflichtet Kopien aller Schriftrollen zu haben! Dazu war auch notwendig die gute Botschaft zumindest in der ersten Version des Matthäus in Schriftform zu haben!

 

Der „Helfer“, der ‚Paraklet‘ war und ist bis heute das Schriftwort!

Bestimmt wirkte „der Helfer, der heilige Geist“ genau in diese Richtung, dass keines der guten Worte verloren gehen konnte! Jesus redet von diesem kommenden „Helfer“ (gr. ho . . . paráklētos, Paraklet, „Der Tröster,) als letzte der Worte die Johannes aufzeichnete, die Christus nach dem Abendmahl gesprochen hatte:

 

(Johannes 14:25-27)  Diese Dinge habe ich zu euch geredet, während ich bei euch verweilte. 26 Der Helfer aber, der heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, dieser wird euch alle Dinge lehren und euch an alle Dinge erinnern, die ich euch gesagt habe. 27 Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Ich gebe ihn euch nicht so, wie die Welt ihn gibt. Euer Herz werde nicht beunruhigt noch vor Furcht verzagt.

 

image036Was später an Pfingsten 33 u.Z. sich als das Ausgiessen „heiligen Geistes“ durch Jesus in Form von Feuerzungen die sich auf jeden der hundertzwanzig Anwesenden verteilte erwies, dies hatte somit bei der Taufe Jesus ein Vorbild in Form der Taube! Jesus begann damit seine Jünger mit „heiligem Geist“ zu taufen!

 

Auch all jenen Menschengruppen, wo Petrus die drei Schlüssel verwendete die Jesus ihm sinnbildlich übergeben hatte, die zum Öffnen des „Königreiches des Sohnes der Liebe“ dienten, Juden, Samaritaner und Heiden, jene erhielten „heiligen Geist“ in ähnlicher Form. Zwar ohne sichtbares Zeichen jener Feuerzungen. Zudem erhielten all jene „heiligen Geist“, denen die Apostel später ihre Hände auflegten.

 

Genauso wie die Feuerflammen über dem Haupt der hundertzwanzig Empfänger von Geistesgaben verblieb, so verblieb die Taube zuvor schon über Jesu Kopf als äusseres Zeichen, dass ihm die Erinnerungen an das frühere Leben als Geistgeschöpf an der Seite des Vaters im Himmel vermittelt wurde.

 

Jesus redete die Dinge, die der „heilige Geist“, in diesem Fall Gott selbst ihn zuvor als Geistwesen an der Seite des Vaters gelehrt hatte! Erst nachdem Christus bei seiner Auferweckung im Geist erhöht worden war und den Aposteln am dritten Tag im früheren, im wiederhergestellten auferstandenen Leib erschien, da begannen sie die Dinge zu verstehen, welche über den Messias von den Propheten aufgezeichnet waren und wie sie sich in Jesus erfüllt hatten! Darum erhöhten sie Jesus als Haupt der Versammlung und als König und Hohenpriester!

 

Nun rund fünfzig Tage darauf an Pfingsten erfüllte sich das, was Jesus versprochen hatte! Dies war doch wohl der geeignetste Zeitpunkt kurz darauf alle bereits existenten schriftlichen Aufzeichnungen zu überprüfen, zu korrigieren, wo notwendig zu ergänzen, um Jesu Gebot zu erfüllen und anderen diesen „Helfer“, das Urevangelium zur Verfügung zu stellen. Offenbar geht dessen Redaktion auf Matthäus als Schriftführer der Apostel zurück! Mit Zunahme der Versammlungen Jerusalems aber war die Notwendigkeit einer gleichlautenden Unterweisung mittels originalgetreuen Abschriften vordringlich!

 

(Apostelgeschichte 2:41, 42)  Somit wurden diejenigen, die sein Wort von Herzen annahmen, getauft, und an jenem Tag wurden ungefähr dreitausend Seelen hinzugetan. 42 Und sie widmeten sich weiterhin der Lehre der Apostel und dem Anteilhaben [miteinander], dem Einnehmen von Mahlzeiten und den Gebeten. 

 

Die „Lehre der Apostel“ musste sich schnell verbreiten. Aufgrund der vielen Neugetauften waren weitere gut instruierte Verkündiger eine Vordringlichkeit!

 

Die Apostel widmen sich dem Dienst am Wort

Kurze Zeit vor dem Tod des Stephanus zeigt ein weiteres Ereignis, dass sich die Apostel vermehrt um „das Wort“ zu kümmern begannen. Dies kann durchaus bedeuten, dass in jenen Tagen, um das Jahr 34 u.Z. das Urevangelium mittels gemeinsamer Absprache entsprang, wo jeder jene Teile beitrug, wo Jesus nur zu einem oder ein paar von ihnen geredet hatte oder eine bestimmte Handlung vor den Übrigen verborgen blieb.

 

(Apostelgeschichte 6:1-7)  Als nun in diesen Tagen die Jünger an Zahl zunahmen, entstand ein Murren der griechisch sprechenden Juden gegen die hebräisch sprechenden Juden, weil ihre Witwen bei der täglichen Austeilung übersehen wurden. 2 Da riefen die Zwölf die Menge der Jünger zu sich und sprachen: „Es gefällt uns nicht, daß wir das Wort Gottes zurückstellen, um [Speise] an Tische auszuteilen. 3 Darum, Brüder, sucht euch aus eurer Mitte sieben Männer aus, die ein [gutes] Zeugnis haben und mit Geist und Weisheit erfüllt sind, damit wir sie über dieses notwendige Geschäft setzen können; 4 wir aber werden uns dem Gebet und dem Dienst am Wort widmen.“ 5 Und das Wort gefiel der ganzen Menge, und man wählte Stẹphanus aus, einen Mann voll Glaubens und heiligen Geistes, und Philịppus und Prọchorus und Nikạnor und Tịmon und Parmẹnas und Nikolaus, einen Proselyten aus Antiọchia; 6 und man stellte sie vor die Apostel, und nachdem diese gebetet hatten, legten sie ihnen die Hände auf.

7 Infolgedessen wuchs das Wort Gottes weiterhin, und die Zahl der Jünger mehrte sich in Jerusalem fortgesetzt sehr; und eine große Menge Priester begann dem Glauben gehorsam zu sein.

 

Lukas berichtet, dass bereits als Petrus und Johannes im Jahre 34 ins Gefängnis gesetzt wurden bisher sich etwa 5000 Männer hatten taufen lassen! (Apg 4:1-4) „Eine grosse Menge von Priestern“ wurde gewonnen. Wodurch? Wäre es nicht die höchste Form von Überzeugung gewesen, wenn jene nun selbst Zugang zu einer Abschrift hatten und aufgrund der Handlungen und der Aussprüche Jesu diese mit den Vorhersagen der Propheten vergleichen konnten? Das war doch ihre tägliche Arbeit, aus dem GESETZ und den PROPHETEN vorzutragen, die jenen Messias doch angekündigt hatten. Das ergab doch den Beweis, dass dies der wahre Christus sei und kein weiterer falscher Prophet und kein künftiger erwartet werden musste! Moses hatte doch bereits gewarnt:

 

(5. Mose 18:20-22)  Der Prophet jedoch, der sich anmaßt, in meinem Namen ein Wort zu reden, das zu reden ich ihm nicht geboten habe, oder der im Namen anderer Götter redet, dieser Prophet soll sterben. 21 Und falls du in deinem Herzen sagen solltest: „Wie werden wir das Wort erkennen, das Jehova nicht geredet hat?“ 22 wenn der Prophet im Namen Jehovas redet, und das Wort trifft nicht ein oder bewahrheitet sich nicht, so ist dieses das Wort, das Jehova nicht geredet hat. Mit Vermessenheit hat der Prophet es geredet. Du sollst vor ihm nicht erschrecken.‘

 

Wenn Jesus der wahre grössere Prophet als Moses war, so musste in ihn Glauben gesetzt werden. Dazu aber war eine vorgängige Prüfung unumgänglich. Ein schriftlicher Bericht mit den damals bekannten Tatsachen konnte hiermit verglichen werden mit den Aussagen der Propheten und würde den Glauben stärken!

 

http://www.ub.unibas.ch/cmsdata/spezialkataloge/gg/images/gg0431_006_vor.jpgOrigenes schreibt um das Jahr 250 u.Z. in seinem Kommentar zum Matthäusevangelium im 1. Band: „Das Evangelium wurde von Matthäus für gläubige Juden in hebräischer Sprache geschrieben“ [3] Acht Bände des von Ruffinus gekürzten Kommentars sind davon erhalten geblieben! Dies stimmt mit unserer Theorie einer sehr frühen Entstehung des Urevangeliums überein!

 

Einige Berichte aus dem 10. Jahrhundert bestätigen, dass das Evangelium bereits um 41 u.Z., acht Jahre nach Jesu Tod zirkulierte. Die Abfassung dürfte daher einiges davor liegen! Ein weiterer Grund einer frühzeitigen Schriftlichkeit war dadurch gegeben, dass die Juden falsche Gerüchte über Jesu Auferstehung aussetzten:

 

(Matthäus 28:12-15)  Und nachdem sich diese mit den älteren Männern versammelt und Rat gehalten hatten, gaben sie den Soldaten eine genügende Anzahl Silberstücke 13 und sprachen: „Sagt: ‚Seine Jünger kamen bei Nacht und stahlen ihn, während wir schliefen.‘ 14 Und wenn dies dem Statthalter zu Ohren kommt, wollen wir [ihn] bereden und veranlassen, daß ihr ohne Sorge sein könnt.“ 15 Da nahmen sie die Silberstücke und taten, wie sie angewiesen worden waren; und dieses Wort ist unter den Juden verbreitet worden bis auf den heutigen Tag.

 

Bis auf den heutigen Tag“ weist auf eine Zeitspanne hin, bis Matthäus diese Worte niederschrieb. Ein solches Gerücht aber mag sich wie ein Lauffeuer unter den Anhängern der Mitglieder des Sanhedrins verbreitet haben. Dem musste mittels Dokumentation der Wahrheit entgegengewirkt werden!

 

Jesus hatte seinen Tod, seine Auferweckung im Geiste und Auferstehung im Fleische angekündigt! Die Propheten hatten dasselbe vorhergesagt. All dem stand ein im Voraus gegebener Zeitrahmen zur Verfügung! Die Prophezeiung der siebzig Jahrwochen im Buch Daniel stimmten exakt mit Jesu Taufe zu Beginn und Jesu Tod am Ende der halben siebzigsten Jahrwoche überein!

 

 

1.3.5           Die vier Evangelien im Überblick

 

1.3.5.1          Das Evangelium nach Matthäus (34-41 u.Z. Jerusalem)

 

Früheste Aufzeichnungen bereits kurz nach Jesu Tod und nach Pfingsten 33 als „Urevangelium“?

Matthäus hatte auch einen zweiten Namen, Levi und er war Steuereinnehmer, als Jesus ihn von der Arbeit weg zur Nachfolge berief. Offenbar kannte er ausser Hebräisch zumindest auch griechisch und wahrscheinlich auch lateinisch, schon wegen seiner Arbeit! Offenbar war der Ruf des Matthäus und dessen Arbeitskollegen im Steueramt unter den Pharisäern nicht besonders gut, wie der Bericht zeigt. Jesus selbst zeigte, dass auch er sie zu den niedrigsten der Menschen zählte, weil sie für ihre Unterdrücker arbeiteten und oft mehr verlangten, wie der Cäsar. Jesus aber erteilte jenen Hochmütigen und Selbstgerechten Pharisäern eine wichtige Lektion aus der auch wir viel lernen können:

 

http://media.kunst-fuer-alle.de/img/41/m/41_00051102.jpg (Matthäus 9:9-13)  Als Jesus danach von dort weiterging, erblickte er einen Menschen namens Matthạ̈us, der im Steuerbüro saß, und er sprach zu ihm: „Folge mir nach!“ Darauf stand er auf und folgte ihm. 10 Später, als er in dem Haus zu Tisch lag, siehe, da kamen viele Steuereinnehmer und Sünder und legten sich mit Jesus und seinen Jüngern zu Tisch. 11 Als aber die Pharisäer das sahen, begannen sie zu seinen Jüngern zu sagen: „Wie kommt es, daß euer Lehrer mit Steuereinnehmern und Sündern ißt?“ 12 Als er sie hörte, sprach er: „Gesunde benötigen keinen Arzt, wohl aber die Leidenden. 13 Geht also hin und lernt, was dies bedeutet: ‚Ich will Barmherzigkeit und nicht Schlachtopfer.‘ Denn ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder.“

 

Auch wir mögen eine Zeit lang ungerecht gehandelt haben! Jesus will, dass wir Gerechtigkeit lernen und von gesetzlosem Handeln uns abwenden und das Gute vollbringen! Matthäus war bestimmt geeignet von Jesus selbst den Auftrag erhalten zu haben alles aufzuzeichnen, was er seine Jünger und öffentlich lehrte und die Ereignisse und Wunder zu dokumentieren.

 

Der Gelehrte Hieronymus (der im 4. und 5. Jahrhundert u. Z. lebte) schrieb in seinem Werk De viris inlustribus (Über berühmte Männer), Kap. III folgendes: „[Matthäus] verfaßte zuerst ein Evangelium von Christus in Judäa in der hebräischen Sprache und in [hebräischen] Schriftzeichen zum Nutzen derer aus der Beschneidung, die geglaubt hatten. . . . Übrigens ist das Hebräische bis auf diesen Tag in der Bibliothek von Cäsarea erhalten geblieben, die Pamphilus, der Märtyrer, sehr bereicherte.“ (Die Übersetzung erfolgte nach dem lateinischen Text, der von E. C. Richardson in der Serie „Texte und Untersuchungen zur Geschichte der altchristlichen Literatur“, Leipzig 1896, Bd. 14, S. 8, 9 herausgegeben und veröffentlicht worden ist.) [4]

 

Einige Gelehrte sind gar der Ansicht, dass Matthäus selbst die Übersetzung in die Koine, die griechische Sprache vorgenommen habe. Das würde bestimmt auch im Sinne seines Besuches in Antiochia gewesen sein. Als Paulus ab dem Jahre 36 bis 39 u.Z. in Tarsus zusammen mit Barnabas lehrte hatte er gute Kenntnisse der Worte und Werke Jesu, obwohl er nie direkt wie die übrigen Apostel belehrt worden war, ausser durch Visionen! Sein erster Besuch in Jerusalem fällt auf das Jahr 35 u.Z., kurz nach seiner Bekehrung.

 

(Apostelgeschichte 9:26-30)  Als er [[Paulus, zufolge der Flucht aus Damaskus vor den dortigen Juden]] in Jerusalem ankam, suchte er sich den Jüngern anzuschließen; aber sie alle fürchteten sich vor ihm, denn sie glaubten nicht, daß er ein Jünger sei. 27 Da kam ihm Bạrnabas zu Hilfe und führte ihn zu den Aposteln, und er erzählte ihnen eingehend, wie er auf dem Weg den Herrn gesehen hatte und daß er zu ihm geredet habe und wie er in Damạskus freimütig im Namen Jesu geredet hatte. 28 Und er war weiterhin bei ihnen, ging in Jerusalem ein und aus und redete freimütig im Namen des Herrn; 29 und er redete und disputierte mit den griechisch sprechenden Juden. Diese aber unternahmen Versuche, ihn umzubringen. 30 Als die Brüder dies herausfanden, brachten sie ihn nach Cäsarẹa hinab und sandten ihn nach Tạrsus weg.

 

Die Wahrscheinlichkeit, dass Paulus bereits in Damaskus eine Abschrift des Evangeliums von Matthäus gelesen hatte oder inzwischen selbst besass ist nicht von der Hand zu weisen! Im Jahre 39 u.Z. war auch der 2.Besuch des Paulus in Jerusalem und er blieb mit Petrus und „Jakobus, dem Bruder des Herrn“ (Apg 11:28-30; Gal 1:18-20).

 

Inhalt des Matthäusevangeliums

Mehr als 40% des Inhalts des Matthäusevangeliums ist nur dort zu finden. Auch dies deutet auf ein gemeinsam erarbeitetes Urevangelium hin, wo jeder seine besonderen Erlebnisse mit Jesus schilderte. Als Besonderheit gilt auch Jesu Geschlechtsregister über die Abstammungslinie des Joseph, der jenen als gesetzlich legitimen Adoptivvater nimmt (Mat 1:1-16). Lukas zeichnete aber später jene Geschlechtslinie von Maria auf! (Lu 32-38). Marias Schwangerschaft und die Reaktion von Joseph sind nur durch Matthäus aufgezeichnet! Maria befand sich unter den hundertzwanzig Jüngern an Pfingsten. Wahrscheinlich blieb sie mit den Aposteln in Jerusalem, nachdem sie ihren Besitz in Nazareth veräussert hatte und konnte somit jene frühen Geschehnisse dem Matthäus direkt geschildert haben. Zudem waren diese Dinge unter den Aposteln bestimmt schon früh bekannt gewesen. Auch was den Besuch der Astrologen betrifft und die Flucht nach Ägypten werden diese nur durch Matthäus lebensnah geschildert.

 

http://4.bp.blogspot.com/_q6ym5bUQ1qc/R6CGTAHBhAI/AAAAAAAAAu8/jCGemBFmLrc/s320/Bergpredigt_DW_Baye_409221g%2B%255B320x200%255D.jpgDie Bergpredigt ist nur bei Matthäus ausführlich geschildert. Wo immer es um Zahlen ging scheint Matthäus genauere Angaben zu mache. Zu den fünftausend die Jesus gespeist hatte fügte er hinzu: „… ausser Frauen und Kindern“, was die Gesamtzahl erheblich erhöht! (Mat 14:21; Mar 6:44; Luk 9:14; Joh 6:10) Oft spricht er von der Anzahl der Geheilten, während Markus und Lukas nur das Ereignis und das Wunder an sich das Jesus wirkte erwähnen.

 

Matthäus hat etwa 100 Bezugnahmen auf Texte in den Hebräischen Schriften, wovon etwa 40 getreue Zitate sind und zudem oft Hinweise darauf: [5]

 

… eines Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein (Mat 10:35, 36; Mi 7:6); Johannes der Täufer als der „Elia“, der kommen sollte, gekennzeichnet (Mat 11:13, 14; 17:11-13; Mal 4:5); die Erfahrung Jesu mit der des Jona verglichen (Mat 12:40; Jon 1:17); das Gebot, die Eltern zu ehren (Mat 15:4; 2Mo 20:12; 21:17); Gott Lippendienst darbringen (Mat 15:8, 9; Jes 29:13); die Notwendigkeit zweier oder dreier Zeugen (Mat 18:16; 5Mo 19:15); Äußerungen über die Ehe (Mat 19:4-6; 1Mo 1:27; 2:24); verschiedene Gebote (Mat 5:21, 27, 38; 19:18, 19; 2Mo 20:12-16; 21:24; 3Mo 19:18; 24:20; 5Mo 19:21); der Tempel zu einer „Räuberhöhle“ gemacht (Mat 21:13; Jes 56:7; Jer 7:11); Verwerfung Jesu, des „Steines“, der der „Haupteckstein“ wurde (Mat 21:42; Ps 118:22, 23); die Feinde von Davids Herrn unter dessen Füße gelegt (Mat 22:44; Ps 110:1); das abscheuliche Ding an heiliger Stätte (Mat 24:15; Da 9:27); Jünger Jesu zerstreut (Mat 26:31; Sach 13:7); Christus anscheinend von Gott verlassen (Mat 27:46; Ps 22:1). Ein weiteres Beispiel sind die Worte Jesu, mit denen er Satans Versuchungen widerstand (Mat 4:4, 7, 10; 5Mo 8:3; 6:16, 13).

 

Interessant ist auch, wie der inspirierte Matthäus gewisse Prophezeiungen aus den Hebräischen Schriften auf Jesus anwendet, um zu beweisen, daß dieser der verheißene Messias ist. Dieser Gesichtspunkt hätte besonders die Juden interessieren müssen, für die dieser Bericht anscheinend ursprünglich gedacht war. Zu diesen Prophezeiungen gehören folgende: Jesus sollte von einer Jungfrau geboren werden (Mat 1:23; Jes 7:14); seine Geburt in Bethlehem (Mat 2:6; Mi 5:2); er sollte aus Ägypten gerufen werden (Mat 2:15; Hos 11:1); die Klage um die getöteten Kinder (Mat 2:16-18; Jer 31:15); Johannes der Täufer bereitete den Weg für Jesus (Mat 3:1-3; Jes 40:3); Jesus brachte durch seinen Dienst Licht (Mat 4:13-16; Jes 9:1, 2); er trug die Krankheiten (Mat 8:14-17; Jes 53:4); er sprach in Gleichnissen (Mat 13:34, 35; Ps 78:2); Jesu Einzug in Jerusalem auf dem Füllen einer Eselin (Mat 21:4, 5; Sach 9:9); Christus für 30 Silberstücke verraten (Mat 26:14, 15; Sach 11:12).

Einzelheiten im Leben Jesu erfüllen messianische Prophezeiungen [6]

  Jesus wird von einer Jungfrau als Nachkomme Abrahams aus dem Geschlecht Davids in Bethlehem geboren (1:1-23; 2:1-6)

  Kindermord; Jesus wird aus Ägypten gerufen (2:14-18)

  Er wächst in Nazareth auf; Johannes der Täufer bereitet den Weg für ihn (2:23—3:3)

  Er erweist sich als ein Licht in Galiläa (4:13-16)

  Er vollbringt viele Wunderheilungen (8:16, 17)

  Freudig hilft er den Geringen (12:10-21)

  Er lehrt anhand von Gleichnissen; das Herz vieler Menschen ist unempfänglich (13:10-15, 34, 35)

  Jesus reitet auf einem Eselsfüllen in Jerusalem ein; die Volksmengen begrüßen ihn als Sohn Davids, die jüdischen „Bauleute“ dagegen verwerfen ihn (21:1-11, 15, 42)

  Judas verrät ihn für 30 Silberstücke, die später verwendet werden, um das Feld eines Töpfers zu kaufen (26:14, 15, 48, 49; 27:3-10)

  Seine Jünger werden zerstreut (26:31)

  Jesus ist nicht ganz drei volle Tage im Grab (12:39, 40)

Jesus verkündigt die gute Botschaft von Gottes Königreich

  Nach der Festnahme des Johannes verkündigt Jesus: „Das Königreich der Himmel hat sich genaht“ (4:12-23)

  Er besucht alle Städte und Dörfer in Galiläa und predigt die gute Botschaft vom Königreich (9:35)

  Er unterweist seine 12 Jünger und sendet sie aus, um das Königreich zu predigen (10:1—11:1)

  Er enthüllt Wahrheiten über das Königreich, indem er die Gleichnisse vom Sämann und vom Unkraut und Weizen erzählt sowie vom Senfkorn, vom Sauerteig, von dem in einem Feld verborgenen Schatz, von einer Perle von hohem Wert, von einem Schleppnetz, von Arbeitern in einem Weingarten, von zwei Söhnen, von bösen Weingärtnern und von einem Hochzeitsfest, das ein König für seinen Sohn veranstaltete (13:3-50; 20:1-16; 21:28-41; 22:1-14)

  Er beantwortet die Frage seiner Jünger über das Zeichen seiner Gegenwart und sagt in diesem Zusammenhang eine weltweite Verkündigung der guten Botschaft vom Königreich voraus (24:3—25:46)

Jesus stellt die Heuchelei der religiösen Führer bloß

  Er zeigt, daß sie den Zweck des Sabbats falsch darstellen und daß sie durch ihre Überlieferungen das Wort Gottes ungültig machen (12:3-7; 15:1-14)

  Er stellt ihren Unglauben bloß, ihre mörderische Gesinnung, ihre Heuchelei und ihren Stolz (12:24-42; 16:1-4; 21:43-45; 23:2-36)

  Er prangert ihre offenkundige Außerachtlassung des Rechts, der Barmherzigkeit und der Treue an (23:23, 24; 9:11-13)

Jesus gibt seinen Nachfolgern vortrefflichen Rat