Newsletter „DER WEG13/02-3    Februar 2013

Neubearbeitung: 11.4.13

 

 

13.2.3   Lehrer der guten Botschaft:  Jesu Vorbild für heute in den Evangelien

2.Teil: Matthäus Kapitel 1-4: Synoptische Verbindung;

 

Jesu Geburt, seine Jugend, Taufe, Versuchung und Beginn der Verkündigung

 

   Im 1. Teil des NEWSLETTER DER WEG vom Monat Januar 2013 behandelten wir unter dem Titel: 13.1.3 Jesu Vorbild für heute in den Evangelien 1.Teil: Einleitung: Jesu Stellung vor Gott verstehen; Synoptische Verbindung von drei Evangelien zum Johannesevangelium

 

Die Haupttitel lauteten:

 

   Jesus als den grössten aller Propheten bereits durch Moses angekündet

   Innerhalb des GESETZES Mose ein besonders wichtiges Gebot!

   Das Ende des „alten Bundes“ mit Levi und der Beginn des „neuen Bundes“ mit Jesus als    Hohepriesterkönig

   Die Evangelien als Bestätigung der Verwirklichung der Ankündigungen der Propheten zum Erscheinen des Messias

   Die vier Evangelien im Überblick

 

http://4.bp.blogspot.com/-1xi9Za_SLGE/TdPAAXQSUzI/AAAAAAAAAvM/K1VU0ZR7cFE/s1600/bibel_moses_DW_Verm_743328p.jpg   Jesus war der „Prophet gleich dir, von dem bereits Moses Ankündigung machte und das „GESETZ des Glaubens“ von Jehova zitiert erhielt: „Einen Propheten gleich dir werde ich ihnen aus der Mitte ihrer Brüder erwecken; und ich werde gewiß meine Worte in seinen Mund legen, und er wird bestimmt alles zu ihnen reden, was ich ihm gebieten werde. Und es soll geschehen: Der Mann, der auf meine Worte nicht hört, die er in meinem Namen reden wird, von dem werde ich selbst Rechenschaft fordern.“ (5.Mo 18:18, 19). Das bedeutet, dass genaue Erkenntnis über den Messias, alles, was er geredet hat und die Vorhersagen, welche zuvor schon auf ihn hinweisen, die bisherige und künftige Erfüllung zu kennen, für jeden Christen eine Pflicht ist und Leben bedeutet! Jesus selbst hatte die obigen Worte die Gott durch Moses redete bestätigt:

 

(Johannes 12:48-50)  Wer mich mißachtet und meine Reden nicht annimmt, der hat einen, der ihn richtet. Das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am letzten Tag; 49 denn ich habe nicht aus eigenem Antrieb geredet, sondern der Vater selbst, der mich gesandt hat, hat mir ein Gebot in bezug auf das gegeben, was ich sagen und was ich reden soll. 50 Auch weiß ich, daß sein Gebot ewiges Leben bedeutet. Daher rede ich die Dinge, die ich rede, so wie der Vater [sie] mir gesagt hat.“

  

   Es geht also um wesentlich mehr als eine oberflächliche Kenntnis dessen, was Jesus tat oder dem Wissen einiger Sätze und Konzepte: Es geht um tiefes Verständnis der Zusammenhänge, die auf unser Denken und Handeln Einfluss haben müssen: Es geht um Vorbereitung auf den kommenden Systemwechsel, wo das von Jesus deutlich angekündigte Ende des herrschenden „Systems dieser Dinge kommt und er, als der angekündigte „Spross“ das kommende „Königreich der (neuen) Himmel“ aufrichtet oder wie es Paulus ankündigte: „Die Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“!

 

   Es gilt somit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander in unseren Gedanken zu einer Einheit zu bringen, um Gottes Plan zu erkennen, Seinen Werkmeister, den verantwortlichen Wortführer Jesus zu ehren und uns ihm als willige Instrumente zu unterordnen! Gottes Gebote spielen dabei eine herausragende Rolle! Diesem Zweck dient diese Arbeit und mit Jehovas Segen darauf wird sie vielen Menschen zu einem besseren Verständnis helfen. Dies soll am Tag des kommenden Gerichts Leben retten, denn Schafe“ hören auf ihren Hirten!

  

2.Teil: Matthäus Kapitel 1-4: Jesu Geburt, seine Jugend, Taufe, Versuchung und Beginn der Verkündigung

 

Zeugen-Jehovas-Jesus als Wissensvermittler   In der Gesamtschau“ zu den Evangelien halten wir uns an das Gerüst des ersten der Evangelien, jenem von Matthäus und ergänzen, was die anderen zwei synoptischen Evangelien von Markus und Lukas zugefügt haben oder in einer anderen Form zu erklären suchten; was jeweils Jesu Gleichnisse bedeuten, welche Erklärungen Jesus gab oder wie ein bestimmtes Wunder zur Anwendung kam und was daraus zu lernen ist. Wie gewohnt gehen wir zudem auf die wichtigsten Verbindungen zu anderen Bibelbüchern des AT und NT ein.

 

   Das Evangelium von Johannes, das für sich alleine zu stehen scheint binden wir da ein, wo es ergänzende Informationen bringt. Ansonsten behandeln wir diese Aussagen getrennt zum Ende. Viele der Dinge, die Johannes niedergeschrieben hat, wurden von den Aposteln in den Versammlungen zuvor schon mündlich gelehrt. Offenbar aber sollten sie erst am Ende der apostolischen Zeit in Schriftform gefasst werden. Sie hätten zuvor möglicherweise eine erhöhte Gefahr wegen Glaubensverfolgung bedeutet und damit die schnelle Verbreitung eher behindert, was sich in späteren Zeiten und den Reaktionen von Juden und Heiden gegen die Anhänger vom „Weg“ deutlich zeigte!

 

   Christ zu sein war zu allen Zeiten eine nicht ungefährliche Herausforderung, denn es galt Gottes GESETZ unter den Nationen bekannt zu machen und dieses als weit höher verbindlich zu erklären, wie jedes andere Gesetz! Das war natürlich nicht im Sinne der römischen Macht, des Imperiums! Cäsars Anforderungen sollten die Wichtigsten sein, da er sich selbst als Gott bezeichnete und als höchste Autorität sah! Auch die heidnischen Priester wehrten sich dagegen, dass Christen Gott Jehovas Anforderungen erfüllten, da ihre Gebote beachtet werden sollten.

 

   Heute sind es christliche Kirchenführer und weltliche Regierungen und deren Führer die dagegen fauchen, dass deren eigenen Missetaten ohne Scheu offengelegt werden, indem Gottes Gebote erneut Massstab zur Bemessung ihres Handelns ist!

 

image007 

 

   All das kündigte bereits David in Psalm 2 unter Inspiration an, der über dem künftigen Messias und seine Erhöhung über alle Könige und Richter und der am Ende folgenden Besitznahme der ganzen Erde durch den Christus erklärte:

 

(Psalm 1:5-12)

Zu jener Zeit wird er [[(Jehova)]] zu ihnen reden in seinem Zorn,

Und in der Glut seines Mißfallens wird er sie in Bestürzung versetzen,

6 [Indem er spricht:] „Ich, ja ich, habe meinen König eingesetzt

Auf Zion, meinem heiligen Berg.“

7 Man lasse mich auf die Verordnung Jehovas hinweisen;

Er hat zu mir gesagt: „Du bist mein Sohn;

Ich, ich bin heute dein Vater geworden.

8 Erbitte von mir, daß ich Nationen zu deinem Erbe gebe

Und die Enden der Erde zu deinem eigenen Besitz.

9 Du wirst sie mit eisernem Zepter zerbrechen,

Wie ein Töpfergefäß wirst du sie zerschmettern.“

10 Und nun, o Könige, handelt nach Einsicht;

Laßt euch zurechtweisen, o Richter der Erde.

11 Dient Jehova mit Furcht,

Und frohlockt mit Zittern.

12 Küßt den Sohn, daß ER nicht in Zorn gerät

Und ihr nicht umkommt [von] dem Weg,

Denn leicht entbrennt sein Zorn.

Glücklich sind alle, die zu ihm Zuflucht nehmen.

  

http://ipo.totfarm.com/pics/pic_1197845857392.jpg   Je mehr wir über Jesus wissen, klar seine Stellung in Gottes Plan erkennen, seine herausragenden Charakteristiken als Mensch, so wie wir selbst aber ohne Sünde: Umso leichter fällt es sich ihm freiwillig zu unterordnen! Je besser wir erkennen wie uns Kirchen zu Mittätern ihrer eigenen Unmoral und Heuchelei machen und von den „Weisen dieses Systems“ in Politik und Wirtschaft bestimmt keine Rettung zu erwarten ist, da uns diese doch an den Rand des Abgrundes manövriert haben desto eher suchen wir bei Jehova und seinem Christus die verheissene Rettung!

 

   Jehova setzt seinen eigens erwählten König auf Zion ein! So lautet Seine unfehlbare Verheissung. Die Stadt Jerusalem aber ist heute noch fest in der Hand von Jesu Feinden: „Seine Bürger aber haßten ihn und sandten eine Gesandtschaft hinter ihm her, die sagen sollte: ‚Wir wollen nicht, daß dieser über uns König wird.‘“ (Lu 19:14). Zudem wird Jerusalem wie Jesaja es prophezeit vor dem Eingreifen Gottes von „Assyrien“ belagert, durch den „Nordkönig“ (die muslimischen Staaten Iran, Irak, Syrien, Libanon, Gasa und Palästina unter Unterstützung des kommunistischen Blocks). Dadurch wird er dann in einer Befreiungsaktion durch den „Südkönig (Anglo-Amerika mit der NATO und Verbündeten) zur Endschlacht Harmagedons herausgefordert. Johannes erklärt in der Offenbarung, dass „alle Könige der Erde und ihre Heere“ sich in der „Tiefebene Jesreel“, beim „BergHar-Megiddo sich eine letzte Auseinandersetzung liefern! Das ist der Zeitpunkt für Jesu Eingreifen als „Reiter auf dem weissen Pferd“!

 

   Der ganze Streit seit den Tagen Abrahams geht doch darum, wer das Land zwischen Euphrat und Ägypten besitzen darf und wer von Jerusalem aus Weltherrschaft ausüben soll! (Off 16:13-16) Gott Jehova aber versprach es in einem Schwur „dem Samen“ Abrahams, durch Isaak der Jesus, der Christus ist. Paulus erklärt dies im Brief an die Galater: „Nun wurden die Verheißungen Abraham und seinem Samen zugesagt. Es heißt nicht: „Und den Samen“ wie im Fall vieler solcher, sondern wie im Fall eines einzigen: „Und deinem Samen“, welcher Christus ist.(Gal 3:16) Wegen Abrahams Treue schwur ihm Gott und bestätigte Isaak, dem „Sohn der Verheissung“:

 

(1. Mose 26:3-6)  Weile als Fremdling in diesem Land, und ich werde weiterhin mit dir sein und dich segnen, denn dir und deinem Samen werde ich alle diese Länder geben, und ich will den Schwur ausführen, den ich Abraham, deinem Vater, geschworen habe: 4 ‚Und ich will deinen Samen mehren wie die Sterne der Himmel, und ich will deinem Samen alle diese Länder geben; und durch deinen Samen werden sich bestimmt alle Nationen der Erde segnen‘ 5 zufolge der Tatsache, daß Abraham auf meine Stimme hörte und fortfuhr, seine Verpflichtungen mir gegenüber, meine Befehle, meine Satzungen und meine Gesetze zu halten.“ 6 So wohnte Ịsa·ak weiterhin in Gẹrar.

 

   Paulus zeigt somit, dass dieser „eine Same“ mit Jesus identisch ist und dieser sein Erbe von all den Erblassern die in Harmagedon als Feinde sterben erhalten wird. Da Gott ihm zum Hohepriesterkönig im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ erhob sind es jene, welche als „deinen Samen“ Teil dieses Königreiches bilden die sowohl das „Gelobte Land („Ebioniten“) wie als Miterben die ganze Erde erhalten werden! („Paulikaner“)

 

„Zion“ als Schlüsselbegriff  [1]

http://www.israelheute.com/portals/0/images/mount%20zion.jpgZion ist historisch und geographisch betrachtet ein Wanderbegriff. Die Bedeutung des althebräischen Wortes „Zion“ wird auf „Festung“ bzw. „Burg“ zurückgeführt, genau übersetzt mit „Fels“ bzw. „Felssporn“. Die Geschichte Zions beginnt um 1050 v. Chr., als König David mit Hilfe seines Hauptmanns Joab die Burg der Jebusiter eroberte, die oberhalb der Gihon-Quelle im Osten des heutigen Jerusalems lag (1. Chronik 11,4-9). Dort in Zion richtete David seinen Regierungssitz ein. Die Stadt nannte er „Jerusalem“, denn schon im 14. Jh. v. Chr. wurde Jerusalem im ägyptischen Amarna-Brief als „Urusalim“ erwähnt.

Die Davidstadt „Zion“ war vom Norden bis zum Siloah-Teich im Süden nur 400 Meter lang und 150 Meter breit. Nördlich der Davidstadt lag der Ophel, der Verbindungshügel von der Davidstadt zum Tempelberg. Auf dem Ophel waren später die Verwaltungsgebäude und der Königspalast. Auf dem nördlich davon liegenden 740 Meter hohen Moria-Gipfel, auf dem Abraham seinen Sohn Isaak opfern wollte, errichtete König Salomo den Tempel des Gottes JHWH [[Jahwe oder Jehova]], der im Jahre 961 v. Chr. Eingeweiht wurde. Hier begann die Wanderung des Begriffes „Zion“.  [[beachte Artikel Chronologie]]

 

   Damit aber endet die Begriffserklärung nicht, denn Jehova wendet den Begriff „Zion“ auch auf den himmlischen Sitz seines Thrones an und das „Jerusalem droben“ als seine Regierung! Zudem wurde dem „Samen Davids“ von Jehova ein ewiges Königtum in Jerusalem versprochen! Wichtig zu erkennen ist, dass diese beiden Jerusalem, das „Jerusalem droben“ zur Erde herabkommen wird und sich mit dem irdischen zu einer Einheit verbinden wird! (Off 21:1-5) Die „alten Himmel“, jede Art Regierungsgewalt im Widerstand gegen Gott und werden in Harmagedon vernichtet und Jesus selbst formt die „neuen Himmeln“! Dem von Jehova eingesetzten Priesterkönig Jesus, dessen zwölf Aposteln und 144.000 Mitpriesterkönigen muss gewaltsam der Platz frei gemacht werden, da die Herrschenden nicht auf Jehovas Aufruf achten werden:

 

Küßt den Sohn, daß ER nicht in Zorn gerät

Und ihr nicht umkommt [von] dem Weg,

Denn leicht entbrennt sein Zorn.

Glücklich sind alle, die zu ihm Zuflucht nehmen.

 

   Da dies ganz offensichtlich nicht freiwillig geschieht wird Gott Sein Recht mit Gewalt durchsetzen und Jesus als „starker Arm“ und Heerführer auf dem „weissen Pferd“ wird Gottes Urteil am System vollstrecken.

 

   Beachten wir den Beginn, wie Jesus in den Evangelien beschrieben wird und verknüpfen wir früheres mit heutigem und künftigem! Diese Art von Herrscher wie Jesus es vorgezeigt hat, mit seiner Form der aktiven Liebe und Gerechtigkeit die von Gott kommt wird die Erde zu einem friedlichen Ort machen, wo endlich wahre, andauernde Sicherheit für alle herrschen wird!

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

2.3      Lehrer der guten Botschaft: Jesu Vorbild für heute in den Evangelien: 1.Teil: Matthäus Kapitel 1-4: Synoptische Verbindung; Jesu Geburt, seine Jugend, Taufe, Versuchung und Beginn der Verkündigung.. 6

2.3.1              Matthäus Kapitel 1-4 im Umfeld korrekt einordnen: Verknüpfungen. 6

2.3.1.1        Der Inhalt der Kapitel 1-4 und synoptische Ergänzungen von Markus und Lukas und aus dem Evangelium des Johannes: 6

Matthäus Kapitel 1:  Jesu Abstammungslinie ab Abraham bis zur Geburt in Bethlehem.. 6

Matthäus Kapitel 2:  Die Mordabsichten des Herodes führen zur Flucht nach Ägypten. 7

Matthäus Kapitel 3:  Johannes der Täufer fordert den Weg Jehovas zu bereiten. 7

Matthäus Kapitel 4:  Jesu besteht die Versuchungen des Teufels und predigt und macht Heilungen in Galiläa. 7

2.3.2              Matthäus Kapitel 1:  Jesu Abstammungslinie ab Abraham bis zur Geburt in Bethlehem.. 8

2.3.1.2        Gewichtige Zusammenhänge um den „Samen der Frau“ und Jesu und Jehovas „Braut“ unterscheiden lernen! 8

Die Geschlechtslinie von Matthäus und Lukas. 8

Jesus als „Menschensohn“ muss Priesterkönig sein: Engelfürst und Mensch! Achtung vor den „Antichristen“! 8

Jesu himmlische Vorexistenz als Engelfürst anerkennen! Drei Ebenen von Gottes Geschöpfen. 9

Der „Same“, welcher der Schlange den Kopf zertreten wird ist identifiziert! 11

Eine wegen Hurerei „Geschiedene“ die schlussendlich mit Gott neu verlobt wird. 11

Die Stellung der „Ehefrau“ als Gehilfin des Mannes: Grundlage zur Lösung des Rätsels! 13

2.3.1.3        Mat 1:1-17:  Jesu Abstammung ab Abraham.. 13

Mat 1:1-6a:  Geschlechtslinie Jesus ab Abraham bis David: 14 Generationen. 13

Mat 1:6b-16:  Geschlechtslinie Jesus ab David bis zum Exil in Babylon:14 Generationen. 14

Mat 1:12-16:  Geschlechtslinie Jesus ab Rückkehr aus dem Exil bis zu Marias Mann Joseph: 14 Generationen. 14

Mat 1:17:  Matthäus zählt insgesamt 42 Generationen. 15

2.3.1.4        Lu 3:21-38:  Die Abstammungslinie Jesu über Joseph bis Abraham.. 15

2.3.1.5        Mat 1:18-25:  Die Jungfrau Maria wird schwanger und gebiert „Immanuel“, Jesus. 17

Mat 1:18-21:  Marias Schwangerschaft mittels heiligem Geist; Joseph durch Engel erklärt; Erretter von Sünden. 17

Mat 1:22-23:  Erfüllte Prophezeiung Jesajas zu Immanuel 18

Mat 1:24-25:  Joseph führt Maria zu sich nach Hause; kein ehelicher Verkehr bis Jesu Geburt! 19

2.3.1.6        Die Ergänzungen von Lukas des Kapitels 1 von Matthäus. 20

2.3.1.7        Lu 1:1-17:  Lukas als treuer Forscher bringt Details über Gottes Ankündigungen in Bezug auf Johannes den Täufer und Jesu. 20

Lu 1:1-4:  Lukas erklärt, dass er völlig beglaubigte Tatsachen logisch geordnet darlegt 20

Lu 1:5-7:  Engel kündet dem Priester Sacharja und dessen unfruchtbaren Frau Elisabeth den Sohn Johannes mit „Elias Geist“ an. 21

Lu 1:8-17:  Jehovas Engel am Altar im Tempel verheisst Sacharja einen besonderen Sohn. 22

Jesus bestätigt, dass Johannes der Täufer der angekündigte Elia war 22

2.3.1.8        Lu 1:18-38:  Gabriels Ankündigung an Sacharja und Elisabeth sowie gegenüber Maria. 23

Lu 1:18-25:  Sacharjas erster Unglaube gegenüber Gabriel, Elisabeths Schwangerschaft 23

Lu 1:26-38:  Der Engel Gabriel verkündet Maria die göttliche Empfängnis Jesu. 24

2.3.1.9        Lu 1:39-56:  Maria bei Elisabeth. 24

Lu 1:39-45:  Marias Besuch bei Elisabeth und Lobpreis auf Gott durch Elisabeth. 24

Lu 1:39-45:  Marias Lobgesang auf Gottes Handeln mit ihr 25

2.3.1.10      Lu 1:57-80:  Geburt Johannes des Täufers und Beschneidung. 25

Lu 1:57-66:  Elisabeths gebiert Johannes, Beschneidung und Namengebung. 26

Lu 1:67-80:  Sacharja prophezeit über Johannes und den Messias. 26

2.3.1.11      Lukas Kapitel 2:  Jesu Geburt, Beschneidung, Darstellung im Tempel 27

2.3.1.12      Lu 2:1-17:  Josephs Wohnsitz in Nazareth, Umstände Jesu Geburt in Bethlehem.. 27

Lu 2:1-7:  Geschichtliche Daten: Cäsars Augustus Verordnung, um Jesu Geburt einzuordnen: Geschehen in Nazareth. 27

Lu 2:4-7:  Reise nach Bethlehem, Umstände der Geburt 28

2.3.1.13      Lu 2:8-24:  Engel geben gute Botschaft gegenüber Hirten als ersten Zeugen; Beschneidung und Darstellung im Tempel 28

Lu 2:8-14:  Engel künden Jesu Geburt den Hirten auf dem Feld an. 28

Lu 2:15-19:  Hirten Bezeugen des Geschehens im Stall zu Bethlehem als erste. 29

Lu 2:21-24:  Gesetzliche Beschneidung, Darstellung im Tempel 29

Wechsel im System des „Bundes mit Levi“ hin zum „neuen Bund“: Jesus als „der Same des Bundes“ im Tempel dargestellt 30

Der Lohn für Arbeit im Weinberg des Vaters wird erst am Ende bezahlt! 31

Das Register des Tempels hatte nur Sinn, bis der „Same der Frau“, bis Jesus als der Messias offenbar gemacht würde! 31

2.3.1.14      Lu 2:25-40:  Simeon und Ana prophezeien über Jesus. 32

Lu 2:25-35:  Der alte Simeon prophezeit über Gottes „Mittel der Rettung“; Sinn der Darstellung im Tempel 32

Jesaja kündet das „Licht für die Nationen“ an. 33

Lu 2:36-40:  Die Prophetin und Witwe Anna dankt für das Kind Jesu als den Befreier Jerusalems. 34

2.3.3              Matthäus Kapitel 2:  Die Mordabsichten des Herodes führen zur Flucht nach Ägypten. 34

2.3.1.15      Mat 2:1-12:  Astrologen bei Herodes und dessen Befehl alle Knaben unter zwei Jahren in Bethlehem zu töten. 34

Mat 2:1-6:  Astrologen in Jerusalem bei Herodes: Bethlehem soll Geburtsort Jesu sein. 34

Ein „Stern“, der sich der Reiseroute und Marschgeschwindigkeit der Astrologen anpasst?. 36

Mat 2:7-12:  Zeitpunkt der Erscheinung des Sterns für Herodes wichtig! Der „Stern“ führte zum Ort, wo das Kind Jesus zu jenem Zeitpunkt war: Nach Nazareth! Gaben von Gold, duftendes Harz und Myrrhe. Geänderter Rückweg. 37

2.3.1.16      Mat 2:13-23:  Traum des Joseph: Flucht nach Ägypten und Rückkehr 38

Mat 2:13-18:  Engel im Traum des Joseph: Flucht nach Ägypten. Tötung von Knaben in Bethlehem bis zu den Zweijährigen. 38

Mat 2:19-23:  Rückkehr aus Ägypten nach dem Tod des Herodes nach Nazareth. 39

2.3.1.17      Lu 2:41-52:  Gesetzestreue Josephs im Sabbatgebot: Passahfeier; Jesu Jugend. 40

Lu 2:41-50:  Erfüllung Josephs betreffend die Pflicht in Jerusalem Passah zu feiern. 40

Lu 2:51-52:  Jesu Kindheit und Jugend. 41

2.3.4              Matthäus Kapitel 3:   Johannes der Täufer fordert den Weg Jehovas zu bereiten. 41

2.3.1.18      Mat 3:1-12:  Johannes der Täufer bereitet für Jesus den Weg, tauft und kündet das Königreich an. 41

Mat 3:1-6:  Johannes der Täufer predigt in der Wildnis von Judäa. Er kündet das Königreich der Himmel an und tauft 41

Maleachis Ankündigung des kommenden Endes des „Bundes mit Levi 43

Mat 3:7-12:  Pharisäer und Sadduzäer als Otternbrut entlarvt; Axt an der Wurzel der Bäume! Ankündigung von Jesu Taufe durch Geist und Feuer 44

2.3.1.19      Mat 3:13-17:  Jesus kommt zu Johannes zur Taufe: Gottes eigenes Zeugnis. 45

Mat 3:13-15  Jesus zur Taufe bei Johannes. Der Himmel öffnet sich, Gottes Geist setzt sich wie eine Taube auf Jesus. 45

Mat 3:16-17:  Eine Stimme aus dem Himmel erklärt Jesus zum geliebten Sohn. 45

2.3.1.20      Markus Kapitel 1:  Johannes bereitet den Weg des Herrn. 46

2.3.1.21      Die Ergänzungen von Markus des Kapitels 3 von Matthäus. 46

Mar 1:1-11:  Zusammenfassung der Worte in Matthäus. 46

Mar 1:12-13:  Nur ein Hinweis auf Jesu 40 Tage in der Wildnis und Satans Versuchung. 47

2.3.1.22      Das Johannesevangelium berichtet ebenso über das Werk Johannes des Täufers. 47

2.3.1.23      Die Ergänzungen von Johannes des Kapitels 1 von Matthäus. 47

Joh 1:14-18:  Johanes der Täufer erklärt Jesu Vorexistenz im Himmel an der Seite des Vaters. 47

2.3.1.24      Joh 1:19-34:  Die Ergänzungen von Johannes des Kapitels 3 von Matthäus. 48

Joh  1:19-28:  Pharisäer lassen Johannes den Täufer betreffend seiner Identität befragen. 48

Joh  1:29-34:  Das Lamm Gottes, das die Sünden der Welt wegnimmt 49

2.3.1.25      Lu 4:14-30: Lukas beschreibt Jesus in Nazareth, keine Wunder in der Heimat! 50

Lu 4:14-21:  Jesus lehrt in der Synagoge von Nazareth, zitiert Jesaja und wendet es auf sich an. 51

Lu 4:22-30:  Kein Prophet ist im Heimatgebiet willkommen; der eigene Ort versucht ihn zu töten. 51

2.3.5              Matthäus Kapitel 4:  Jesu besteht die Versuchungen des Teufels, predigt und macht Heilungen in Galiläa. 52

2.3.1.26      Mat 4:1-11:  Jesu drei Versuchungen durch den Teufel 52

Mat 4:1-4:  Jesu erste Versuchung in der Wildnis durch den Teufel: Steine zu Brot werden lassen. 52

Mat 4:5-7:  Zweite Versuchung: Sich von der Zinne des Tempels zu stürzen. 52

Mat 4:8-11:  Dritte Versuchung: Der Teufel bietet Jesus alle Königreiche der Welt 53

2.3.1.27      Mat 4:12-25:  Jesus beginnt sein Predigen in „Galiläa der Nationen 55

Mat 4:12-17:  Johannes festgenommen: Jesus zieht nach Kapernaum wie Jesaja prophezeite, das „Licht geht auf“. Beginn des Predigens vom Königreich. 55

Mat 4:18-22:  Die Fischer Petrus und Andreas, dann Jakobus und Johannes werden zu Menschenfischern. 55

Mat 4:23-25:  Jesus lehrte am Sabbat in den Synagogen Galiläas und wirkte Heilungen, grosse Volksmengen begannen ihm zu folgen. 56

Mar 1:21-28:  Erstaunen in den Synagogen Galiläas über seine Gewalt zu lehren; Heilung eines Besessenen am Sabbat 57

Mar 1:29-31:  Jesus heilt die Schwiegermutter des Petrus in Kapernaum.. 57

Mar 1:32-34:  Jesus treibt viele Dämonen aus die ihn als Christus erkennen. 58

Mar 1:35-39:  Weitere Städte Galiläas sehen Jesu Wunder und Austreibungen von Dämonen. 58

Mar 1:40-45:  Aussätziger bittet Jesus um Heilung; er sendet ihn danach zu den Priestern; sein Ruf verbreitet sich. 59

 

 

 

2.3    Lehrer der guten Botschaft: Jesu Vorbild für heute in den Evangelien: 1.Teil: Matthäus Kapitel 1-4: Synoptische Verbindung; Jesu Geburt, seine Jugend, Taufe, Versuchung und Beginn der Verkündigung

 

 

2.3.1           Matthäus Kapitel 1-4 im Umfeld korrekt einordnen: Verknüpfungen

 

2.3.1.1          Der Inhalt der Kapitel 1-4 und synoptische Ergänzungen von Markus und Lukas und aus dem Evangelium des Johannes:

 

Matthäus Kapitel 1:  Jesu Abstammungslinie ab Abraham bis zur Geburt in Bethlehem

image014 Was bedeutet der „Same der Frau“ und wodurch soll er identifiziert werden können? Im Gerichtsurteil Gottes gegen Adam und Eva ist die Rede von dem „einen Samen“, den Paulus später mit Jesus identifiziert. Um diesen Samen zurückverfolgen zu können bis Adam waren Register notwendig, die all jene lückenlos aufzeigten, welche der Männer Gottes Anerkennung erlangt hatten! Die vorsintflutlichen Aufzeichnungen gelangten mittels der „Teraphim“, den Analen, welche die Erbfolge und damit den Anspruch auf das Erstgeburtsrecht bestimmten zu Sem. In Sems Linie hatte später Abraham, dann Isaak und Jakob das Anrecht auf die Erbfolge. Durch den legalen „Diebstahl“ von Rahel von ihrem Vater Laban gelangten diese Dokumente zum rechtmässigen Besitzer, zu Israel (Jakob) der Gottes Zusicherung und Seinen Bund besass.

 

(1. Mose 31:19, 20)  Lạban nun war hingegangen, seine Schafe zu scheren. Unterdessen stahl Rahel die Tẹraphim, die ihrem Vater gehörten. 20 So überlistete Jakob den Syrer Lạban, denn er hatte ihm nicht mitgeteilt, daß er weglaufen würde.

 

Durch die Linie Levis gelangten die Dokumente zu Moses. So war es Matthäus und auch Lukas möglich die Geschlechtslinie über Maria und Joseph hin zu David und von dort bis zu Adam zurück zu dokumentieren!

 

Gemäss Davids Prophezeiung in Psalm 2 und 110 muss der Messias Gottes Sohn sein und als Priesterkönig wird er die ganze Erde zum Erbe erhalten und mit „eisernem Stab“ beherrschen. Den Gott- und Gesetzlosen wird dies zum Verhängnis, denen aber die Gott fürchten und seine Gebote halten zur Befreiung und Erhöhung!

 

(Offenbarung 2:26-29)  Und dem, der siegt und meine Taten bis zum Ende hin bewahrt, will ich Gewalt über die Nationen geben, 27 und er wird die Menschen mit eisernem Stab hüten, so daß sie gleich Tongefäßen zerbrochen werden, ebenso wie ich von meinem Vater empfangen habe, 28 und ich will ihm den Morgenstern [[die Mitherrschaft zu Beginn des neuen „Tages des Herrn“, des Tausendjahrreiches Christi]] geben. 29 Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Versammlungen sagt.‘

 

Mit Jesu Taufe im Jordan identifizierte Gott selbst „Seinen Samen“, indem eine Stimme aus dem Himmel erklärte: „Dieser ist mein Sohn, der Geliebte. Hört auf ihn“. Der Sinn und Zweck der Erstgeburtsregister im Tempel war damit erfüllt, die Identifikation ermöglicht!

 

Gabriels Ankündigung an den Priester Sacharja, dass seine sterile Frau Elisabeth einen Sohn haben werde, der dem Messias mit dem Geist Elias als Wegbereiter vorausgehen soll. Dies ist Erfüllung einer Vorhersagen durch den Propheten Maleachi (Mal 4:5). Sechs Monate darauf kündet Gabriel Maria die Geburt ihres Sohnes an, der durch Gottes Geist in ihr gezeugt würde. Damit soll sich die Ankündigung des Propheten Jesaja erfüllen, dass die „Jungfrau“, oder die „Herangereifte“ schwanger werden würde.

 

(Jesaja 7:14)  Darum wird Jehova selbst euch ein Zeichen geben: Siehe! Die Herangereifte, sie wird wirklich schwanger werden, und sie gebiert einen Sohn, und sie wird ihm gewiß den Namen Immạnuel geben.

 

Marias Besuch bei der im sechsten Monat schwangeren Elisabeth stärkt beide Frauen und erfüllt sie mit der Gewissheit von Gott hochbegünstigt zu sein! Bei der Geburt des Johannes hört die Stummheit Sacharjas durch ein Wunder auf, die der Engel über ihn verhängt hatte wegen seines fehlenden Glaubens und er Prophezeit durch heiligen Geist getrieben über die Aufgabe seines Sohnes als Wegbereiter des Messias!

 

(Lukas 1:68-79)  Gesegnet sei Jehova, der Gott Israels, denn er hat seine Aufmerksamkeit seinem Volk zugewandt und ihm Befreiung bereitet. 69 Und er hat für uns ein Horn der Rettung aufgerichtet im Hause Davids, seines Knechtes, 70 so wie er durch den Mund seiner heiligen Propheten seit alters geredet hat 71 von einer Rettung vor unseren Feinden und aus der Hand aller, die uns hassen, 72 um in Verbindung mit unseren Vorvätern Barmherzigkeit zu erweisen und seines heiligen Bundes zu gedenken, 73 des Eides, den er Abraham, unserem Vorvater, schwor, 74 um uns, nachdem wir aus den Händen der Feinde befreit worden sind, das Vorrecht zu gewähren, ihm ohne Furcht heiligen Dienst darzubringen 75 mit Loyalität und Gerechtigkeit vor ihm alle unsere Tage. 76 Und du aber, kleines Kind, du wirst ein Prophet des Höchsten genannt werden, denn du wirst vor Jehova hergehen, um ihm die Wege zu bereiten, 77 um seinem Volk Erkenntnis der Rettung durch Vergebung ihrer Sünden zu verschaffen 78 wegen des innigen Erbarmens unseres Gottes. Mit diesem [Erbarmen] wird uns ein Tagesanbruch aus der Höhe besuchen, 79 um denen Licht zu geben, die in Finsternis und Todesschatten sitzen, um unsere Füße glücklich auf den Weg des Friedens zu richten.“

 

Jesu Geburt in Bethlehem erfolgt wegen eines kaiserlichen Befehls des Augustus sich am Heimatort einschreiben zu lassen. Hirten auf dem Felde sind die ersten, die von der guten Botschaft hören, dass der verheissene Messias in Bethlehem in einem Stall geboren sei. Nach Jesu Beschneidung wird er am vierzigsten Tag in Jerusalem im Tempel dargestellt, wo der alte Simeon und die Prophetin Anna über das Kind weissagen und ihn als den Befreier Jerusalems zu erkennen geben.      

 

Matthäus Kapitel 2:  Die Mordabsichten des Herodes führen zur Flucht nach Ägypten

Als im Osten, in Babylon drei Astronomen einen ganz spezifischen Stern entdeckten schlussfolgerten sie daraus die Geburt des Königs der Juden. Seit dem Exil der Juden in Babylon bestand eine Verknüpfung der Glaubensansichten durch den Propheten Daniel und den  Religionsgründer Zarathustra aus Persien.

 

So bereiteten den drei Gelehrten ihre Karawane und suchten aufgrund der Führung des Sterns zuerst in Jerusalem bei Herodes. Dort wurden sie aufgrund der Vorhersage des Propheten Micha durch die Schriftgelehrten auf Bethlehem hingewiesen.

 

(Micha 5:2)  Und du, o Bẹthlehem-Ẹphratha, das zu klein ist, um schließlich unter den Tausenden Judas zu sein, aus dir wird mir der hervorgehen, der Herrscher in Israel werden soll, dessen Ursprung aus frühen Zeiten ist, aus den Tagen unabsehbarer Zeit [[der Ewigkeit]].

 

http://www.f1online.de/premid/004026000/4026419.jpgDer Stern aber führte sie nach Nazareth, wo sie Maria, Joseph und das kleine Kind in ihrem Hause fanden und ihm Myrrhe, Harz und Gold darbrachten. Ein Engel gebot ihnen nicht nach Jerusalem zurückzukehren und auf einem geänderten Weg in ihre Heimat zurückzukehren. Joseph erhielt den Befehl mit Maria und dem Kind nach Ägypten zurückzukehren.

 

Herodes, von den Astrologen getäuscht lässt in Bethlehem alle Kinder unter zwei Jahren ermorden. Nach dem Tod des Gewaltherrschers erklärt der Engel dem Joseph, dass er zurückkehren könne, womit der prophetische Spruch in Erfüllung ging: „Aus Ägypten rief ich meinen Sohn“ (Hos 11:1). Jesus wächst mit mindestens fünf Geschwistern in Nazareth auf.

 

Mir zwölf Jahren befragt und belehrt Jesus nach der Passahwoche im Tempel in Jerusalem die Gelehrten und setzt sie in Erstaunen. Jesus blieb bis zur Volljährigkeit von dreissig Jahren seinen Eltern untertan.

 

Matthäus Kapitel 3:  Johannes der Täufer fordert den Weg Jehovas zu bereiten

Sacharja und Elisabeth werden ihren Sohn Johannes gründlich auf seine künftige Aufgabe vorbereitet haben, dessen Geist von Jehova seit seiner Empfängnis für das Werk bereitet wurde. Er sollte Israel zur Reue und Umkehr veranlassen und den nach ihm kommenden Messias ankünden, dessen auserlesener Wegbereiter er war.

 

Als Priestersohn begann er sein Werk mit dreissig Jahren obwohl er schon zuvor sich in die Wildnis zurückzog und Umkehr zu Gott und dem GESETZ zu predigen begonnen haben mag. Seine Taufe diente der Reinigung von Sünde. Als Abgesandte der Pharisäer und Sadduzäer kamen, um ihn zu befragen, in wessen Auftrag er handle und ob er Elia, oder der PROPHET oder der Christus sei, da verneinte er dies und erklärte „ein Rufer in der Wildnis“ zu sein, wobei er Jesaja zitierte (Jes 40:3). Der nach ihm kommende sei grösser und Taufe mit Feuer und heiligem Geist!

 

(Johannes 1:23)  Er sprach: „Ich bin eine Stimme jemandes, der in der Wildnis ruft: ‚Macht den Weg Jehovas gerade‘, so wie es Jesaja, der Prophet, gesagt hat.“

 

http://www.jw.org/assets/l/my/my_X/88.jpgAls Jesus zu Johannes zur Taufe kam war er „um die dreissig Jahre alt“!  Sein Amt begann im Herbst mit der Salbung durch heiligen Geist, der wie eine Taube auf ihn herabschwebte, als er aus dem Wasser herauskam. Wahrscheinlich war dies kurz nach dem „Fest der Einsammlungen“.

 

(Johannes 1:6-8)  Es trat ein Mensch auf, der als ein Vertreter Gottes ausgesandt war; sein Name war Johạnnes. 7 Dieser kam zu einem Zeugnis, um Zeugnis von dem Licht abzulegen, damit durch ihn Menschen von allen Arten zum Glauben kämen. 8 Nicht er war dieses Licht, sondern er sollte Zeugnis von diesem Licht ablegen.

 

Als Jesus vom Untertauchen aus dem Wasser heraufkam bestätigte eine Stimme aus dem Himmel: „Dieser ist mein Sohn, der geliebte, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe“! (Mat 3:17) Damit begann die Erfüllung vieler Vorhersagen, sich auf den künftigen, neuen Hohepriesterkönig „gleich Melchisedek“ beziehen (Ps 110:1-4), der sich seinem eigenen Volk vorzustellen hatte (Joh 1:9-11). Gemäss dem prophetischen Segen Jakobs sollte „der Same“ aus dem Stamm Juda kommen: „Das Lamm Gottes, das die Sünden der Welt hinwegnimmt“ (Joh 1:29). Jehovas Schwur gegenüber David, einen Sohn aus seinen Lenden auf den Thron zu setzen, um ihm ein ewiges, nie endendes Königtum über Israel und die ganze Erde zu geben musste wahr werden (Ps 89:3, 4).

 

Nach der Taufe sammelte Jesus die ersten Jünger und begab sich laut dem Evangelium des Johannes vorab nach Kana zur Hochzeit, von dort nach Kapernaum, wo er nur kurze Zeit blieb und Wunder wirkte. Dann begann er in Nazareth in seiner Heimatstadt zu lehren, wo er erklärte, dass sich die Prophezeiung aus Jesaja eben erfüllt habe:

 

(Lukas 4:18-19)  „Jehovas Geist ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, um den Armen gute Botschaft zu verkünden, er hat mich ausgesandt, um den Gefangenen Freilassung zu predigen und den Blinden Wiederherstellung des Augenlichts, um die Zerschlagenen als Freigelassene wegzusenden, 19 um Jehovas annehmbares Jahr zu predigen.“

 

Als er aber der Aufforderung im Heimatort dieselben Wunder zu wirken wie zuvor in Kapernaum nicht nachkam versuchten sie ihn voller Wut zu töten! Er schritt aus ihrer Mitte hinaus.

 

Matthäus Kapitel 4:  Jesu besteht die Versuchungen des Teufels und predigt und macht Heilungen in Galiläa

Von Nazareth begab er sich für wenige Tage nach Kapernaum, wo die Jünger zurückblieben und er sich danach in die Wildnis Judäas zurückzog, um vierzig Tage zu fasten und zum Ende von Teufel drei Mal versucht zu werden.

 

'Duccio di Buoninsegna', Berufung der Apostel Petrus und Andreas, 14. JhdDann berief er am Strand in Kapernaum die vier Jünger von ihren Schiffen zu sich, jene die er bereits unmittelbar nach der Taufe erwählt hatte, um sie nun mit sich zu nehmen und zu „Menschenfischern“ zu machen. Von da ab begann er regelmässig am Sabbat in den Synagogen Galiläas zu lehren und tat viele Wunder.

 

Gross war das Erstaunen über seine Form zu lehren und die Autorität die er ausstrahlte, die ganz anders war als die der Schriftgelehrten und Pharisäer.

 

In Kapernaum heilte Jesus die Schwiegermutter des Petrus. Als er viele Dämonen austrieb erkannten ihn jene unreinen Geister als den Christus und befragten ihn, ob er zu ihrer Vernichtung gekommen wäre.

 

Ein Aussätziger bittet Jesus um Heilung. Er sendet ihn darauf zu den Priestern, um sich jenen zu zeigen wie es das GESETZ vorschreibt. Gegen seinen ausdrücklichen Befehlt verbreitet der Geheilte die Nachricht über das an ihm gewirkte Wunder und Jesu Ruf wächst schnell bis hinauf nach Syrien.

 

 

2.3.2           Matthäus Kapitel 1:  Jesu Abstammungslinie ab Abraham bis zur Geburt in Bethlehem

 

2.3.1.2          Gewichtige Zusammenhänge um den „Samen der Frau“ und Jesu und Jehovas „Braut“ unterscheiden lernen!

Die Geschlechtslinie von Matthäus und Lukas

Um die Geschlechtslinie zu verstehen, deren grundsätzliche Bedeutung Matthäus zu Beginn seines Evangeliums erwähnt, müssen wir schon zu Beginn etwas weiter ausholen! Matthäus nimmt die Linie Josephs, „des Mannes der Maria“ und zeigt sie ab Abraham beginnend.

 

Wie es im Evangelium von Lukas, in Kapitel 3, ab Vers 23 bis 38 aufgezeichnet ist wird dort dagegen die Geschlechtslinie Jesu in umgekehrter Reihenfolge wie sie Matthäus wiedergibt aufgezeichnet. Er gibt von Joseph, Jesu Adoptivvater ausgehend die männliche Linie wieder bis zu David und dann zurück bis Adam. Allerdings wird Joseph als „Sohn Helis“ erwähnt, als Familienhaupt. Tatsächlich ist Heli der Vater Marias, so dass hier Marias Herkunft gezeigt wird. Damit sind dort (nahezu) alle Nachkommen der Linie des „Samens der Frau“, während Matthäus bei seiner Aufzählung erst bei Abraham beginnt und dann ab König David die Geschlechtslinie Josephs aufzählt!

 

In M’Clintocks und Strongs Cyclopædia (1881, Bd. III, S. 774) heißt es diesbezüglich: „Bei der Zusammenstellung ihrer Geschlechtstafeln haben die Juden bekanntlich ausschließlich die Männer berücksichtigt, wobei sie, sofern das Blut des Großvaters durch eine Tochter auf dessen Enkel überging, den Namen der Tochter selbst ausließen und statt dessen den Mann jener Tochter als Sohn des Großvaters mütterlicherseits betrachteten (4Mo xxvi, 33; xxvii, 4-7).“ Zweifellos aus diesem Grund sagt der Geschichtsschreiber Lukas, Joseph sei der „Sohn des Heli“ gewesen (Luk 3:23). [2]

 

Da der Messias aus Davids Linie stammen musste und sowohl Maria wie Joseph dieser Linie entstammten wurde eine wichtige Prophezeiung und Voraussetzung erfüllt, welche Jehova durch den Propheten Natan zu David redete!

 

Geistiger Vater des Psalter: König David beim Harfenspiel (Peter Paul Rubens). (2. Samuel 7:11-16)  Und Jehova hat dir mitgeteilt, daß Jehova dir ein [[Königs-]]Haus bereiten wird. 12 Wenn deine Tage voll werden und du dich zu deinen Vorvätern niederlegen wirst, dann werde ich bestimmt deinen Samen nach dir erwecken, der aus deinem Innern kommen wird; und ich werde zweifellos sein Königtum festigen. 13 Er ist es, der meinem Namen ein Haus bauen wird, und ich werde den Thron seines Königreiches gewiß bis auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]] festigen. 14 Ich selbst werde sein Vater werden, und er seinerseits wird mein Sohn werden. Wenn er unrecht tut, so will ich ihn mit der Menschenrute und mit den Schlägen der Söhne Adams zurechtweisen. 15 Was meine liebende Güte betrifft, sie wird nicht von ihm weichen, wie ich sie von Saul weichen ließ, den ich deinetwegen entfernt habe. 16 Und dein Haus und dein Königtum werden gewiß bis auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]] vor dir beständig sein; ja dein Thron wird bis auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]] gefestigt werden.“ ‘ “

 

Der zu erwartende „Same“ war nicht Salomo, wie jener etwas voreilig annahm, sondern ist der Christus, Jesus, dessen Geschichte wir hier nun genauer betrachten. Er ist es, der den schlussendlichen, den ewigen geistigen Tempel errichten muss: Der „Spross aus Isaï“ aus Davids Vater. Er soll die Königskrone tragen und als Hoherpriester Jehova dienen!

 

Der „neue Bund“ für ein Priesterkönigtum „gleich Melchisedek“ (König von Salem [Jerusalem] z.Zt. Abrahams (1.Mo 17:14-20)) ist besser und löst den „Salzbund“ (oder „Salärbund“) mit Aaron ab! Da Jehova selbst Jesu eigenes allfälliges Fehlverhalten mit der „Menschenrute“ zurechtweist, ist jede mystische Vorgabe Jesus würde nur „im Geist“ zurückkehren von uns zu weisen! Jesus wird von Paulus auch als der „letzte Adam“ bezeichnet! (Adam = Erdenmensch; Mensch)

 

Jesus als „Menschensohn“ muss Priesterkönig sein: Engelfürst und Mensch! Achtung vor den „Antichristen“!

http://www.lightwish.de/images/jesus-thomas-caravaggio.jpgJesus kam „im Fleische“, ebenso ist er „im Fleische“ auferstanden (Lu 24:36-42) und genau so muss er als Mensch mit Fleisch und Blut zurückkehren! Jeder, der etwas anderes behauptet erzeigt sich als „Antichrist“, weil er Gott und Jesus selbst zu Lügnern deklariert!

 

(2. Johannes 7)  Denn viele Betrüger sind in die Welt ausgegangen, Personen, die das Kommen Jesu Christi im Fleische nicht bekennen. Dies ist der Betrüger und der Antichrist.

 

Wenn er unrecht tut, so will ich ihn mit der Menschenrute und mit den Schlägen der Söhne Adams zurechtweisen“, erklärte Jehova David! Er erklärte nicht dass Gott Jehova selbst Mensch würde, sondern Er zeigt Seine erhöhte Stellung über Jesus die ewig sein wird und ihn wie einen Sohn zurechtweisen würde, falls er je falsch handeln sollte! Jesus war seit Beginn Gottes Wortführer oder „das WORT“, „das Verb“.

 

(Johannes 1:14)  So wurde das WORT Fleisch und weilte unter uns; und wir schauten seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit, wie sie einem einziggezeugten Sohn vom Vater her gehört; und er war voll unverdienter Güte und Wahrheit.

 

http://www.scm-shop.de/fileadmin/mediafiles/scm_shopproduct/Bilder/gross/253122000.jpgJesus erhöhte sich selbst nie so wie Satan dies tat, um Gott gleich zu sein! Stets unterordnete er sich dem Vater und ist daher zu Recht die Grundidentität jener himmlischen „Frau“, die dem Teufel den Kopf zertreten wird! Als erster „Same“ unter den himmlischen Engeln, die Jehova treu sind. Darum hat Gott ihn zur Erde gesandt, um auch als Mensch den Teufel und dessen Welt zu besiegen, indem er vollkommene Treue selbst bis in den Tod zeigen sollte! Jener Verderber konnte ihn weder durch Verführung, noch durch Druck dazu bewegen irgendein göttliches Gebot zu übertreten! „Wer von euch überführt mich einer Sünde?” (Joh 8:46) Jesu gab Beispiel darin, wie der Teufel besiegt werden kann:

 

(Johannes 16:33)  In der Welt habt ihr Drangsal, doch faßt Mut! Ich habe die Welt besiegt.“

 

http://images2.wikia.nocookie.net/__cb20100516131854/assassinscreed/de/images/5/5d/Salomon-temple.jpgSalomo, Davids Sohn von der Batseba aber durfte anstelle des „Zeltes der Zusammenkunft“ den ersten Tempel auf Zion errichten, ein Muster künftiger, weit grösserer Dinge: Zentrum, von wo Jehovas Herrschaft nicht nur über seine Nation Israel, sondern hin zur ganzen Erde ausgehen wird. Dies wird durch das künftige „Israel Gottes“, die kommende „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“, Jehovas neuerlich „Verlobte“ sein und Jesus wird sie hier auf der Erde anführen!

 

Dieses ewig dauernde Königreich gilt es in den Vordergrund zu ziehen: „Der Same der Frau“, der Gottes Plan zu Ende führen wird und aus Davids Linie stammt müssen wir aus den Erklärungen des Matthäus und der übrigen Schriften der Apostel und Jünger vollkommen klar erkennen!

 

Die Juden lehnen dies bis heute ab, inzwischen aber gibt es hunderttausende von messianischen Juden! Wir nennen sie in unseren Schriften DER WEGEbioniten“ (aram. „die Armen“) ebenso wie sie sich selbst zu Beginn schon bezeichneten und wie sie in der Apostelgeschichte genannt wurden! (Apg 2:43, 44; Rö 15:26; Gal 2:10)

 

Jesu himmlische Vorexistenz als Engelfürst anerkennen! Drei Ebenen von Gottes Geschöpfen

Jesus wies seine Feinde darauf hin, dass seine Stellung über jene Salomos erhoben ist und er zudem weit vor Salomo bereits im Himmel existiert hatte: 

 

(Matthäus 12:42)  Die Königin des Südens [[Königin von Saba]] wird im Gericht mit dieser Generation zum Aufstehen veranlaßt werden und wird sie verurteilen; denn sie kam von den Enden der Erde, um die Weisheit Sạlomos zu hören, doch siehe, mehr als Sạlomo ist hier.

 

Jesu himmlische Vorexistenz als Gottes erste Schöpfung in Form eines Engels wird durch die ganze Schrift bestätigt. Jesus existierte nicht nur vor, Salomo, vor Abraham, sondern auch vor Adam den er als „Werkmeister“ Gottes erschuf (Spr 8:27-30).

 

(Johannes 8:58)  Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham ins Dasein kam, bin ich gewesen.“

 

Vielmehr existiere er vor allen Engeln als erstes der Geschöpfe Gottes. Dies bestätigt uns Paulus deutlich im Brief an die Kolosser, was Johannes dann  auch zu Beginn seines Evangeliums bestätigt: (Joh 1:1-4, 9-11)

 

(Kolosser 1:15-20)  Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Schöpfung; 16 denn durch ihn sind alle [anderen] Dinge in den Himmeln und auf der Erde, die sichtbaren und die unsichtbaren, erschaffen worden, es seien Throne oder Herrschaften oder Regierungen oder Gewalten. Alle [anderen] Dinge sind durch ihn und für ihn erschaffen worden. 17 Auch ist er vor allen [anderen] Dingen, und durch ihn sind alle [anderen] Dinge gemacht worden, um zu bestehen, 18 und er ist das Haupt des Leibes, der Versammlung. Er ist der Anfang, der Erstgeborene von den Toten, damit er in allen Dingen der Erste werde; 19 denn [Gott] hat es für gut befunden, in ihm die ganze Fülle wohnen zu lassen 20 und durch ihn alle [anderen] Dinge wieder mit sich zu versöhnen, indem Frieden gemacht wurde durch das Blut, [das er] am Marterpfahl [vergoß], es seien die Dinge auf der Erde oder die Dinge in den Himmeln.

 

Es gibt insgesamt drei Ebenen von Geschöpfen, welche die Bibel neben dem Schöpfer erwähnt, die er alle bis zum sechsten „Schöpfungstag“ in Vollkommenheit vollendete:

 

http://www.bibelpraxis.de/pic.php?d=Titelbilder&f=schoepfung.jpg&s=490 (1. Mose 1:31-2:3)  Nach diesem sah Gott alles, was er gemacht hatte, und siehe, [es war] sehr gut. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen, ein sechster Tag.

2 So kamen die Himmel und die Erde und ihr ganzes Heer zu ihrer Vollendung. 2 Und bis zum siebten Tag kam Gott zur Vollendung seines Werkes, das er gemacht hatte, und er begann am siebten Tag von all seinem Werk zu ruhen, das er gemacht hatte. 3 Und Gott ging daran, den siebten Tag zu segnen und ihn zu heiligen, denn an ihm hat er fortan geruht von all seinem Werk, das Gott, um [es] zu machen, geschaffen hat.

 

Seit Abschluss der Schöpfung ist der siebte Tag, der Sabbat geheiligt! Das war er bereits für Adam und dann für all seine Nachkommen! Das GESETZ Mose bestätigte dies lediglich, was Jehova zuvor auf dem Weg von Roten Meer hin zum Sinai in Wiederholung frühester Anweisung Israel erneut auferlegte! Am Sabbat erkennt man wer den wahren Gott Jehova als höchste Autorität anerkennt!

 

Wie zeigt uns die Bibel die unterschiedlichen Geschöpfe Gottes:

 

-       Engelgeschöpfe mit einem Geistleib (1.Kor 15:) in unterschiedlichen Funktionen

·         Engel, als ersten davon Michael, der „Erstgeborene“ (der spätere irdische Jesus, nach seiner Erhöhung Erzengel, höchster aller Engel)

·         4 Seraphe: Symbolisch als geflügelte Wesen, mit vier Gesichtern dargestellt, direkt um Gottes Thron (Off 4:6b-8)

·         24 Cherubim: Himmlische gekrönte Älteste in königlicher Funktion; auf Thronen rund um Gottes Thron (Off 4:4). Unter diesen hatten Jesus und Satan ihre Stellung bis Jesu Tod. Dann erst im Gericht wurde der Teufel aus der Stellung entfernt und Jesus seinerseits erhöht! (Joh 12:31) „Jetzt ergeht ein Gericht über diese Welt; jetzt wird der Herrscher dieser Welt hinausgeworfen werden.“ (Joh 12:31) 

·         1 Erzengel: Michael, der auferstandene Jesus, als das „Lamm das geschlachtet wurde“) der erst unmittelbar nach seinem Tod die höchste Stellung nach Gott erhielt (Mat 28:18; Off 5:11, 12). Seither sitz er an Gottes rechter Seite, abwartend, dass Gott ihm die Feinde unter seine Füsse legt (Ps 110:1-4)

·         Überdies ist kein Mensch in den Himmel hinaufgestiegen, außer dem, der vom Himmel herabkam, der Menschensohn. Und so, wie Moses die Schlange in der Wildnis erhöhte, so muß der Menschensohn erhöht werden, damit jeder, der an ihn glaubt, ewiges Leben habe.“ (Joh 3:13)

 

-       Die gesamte lebende Schöpfung der Natur mit ihren unterschiedlichen Formen (Kol 1:15, 16; Off 21:5).

 

-       Menschen als „Ebenbild“ Gottes und „Bild“ oder „Gleichnis“ der Engel mit einem physischen Leib (1.Mo 1:26, 27), „ein wenig unter Engel erniedrigt“. Ihnen ist die ganze übrige Schöpfung unterordnet (Heb 2:7).

 

(1. Korinther 15:44, 45)  Wenn es einen physischen Leib gibt, so gibt es auch einen geistigen. 45 So steht auch geschrieben: Der erste Mensch, Adam, wurde eine lebende Seele.“ Der letzte Adam [[Jesus, von Gottes heiligem Geist gezeugt in Maria]] wurde [[nach dem Tod, bei seiner Auferweckung (vorab) 1.Pe 3:18]] ein lebengebender Geist.

 

Er kehrte dahin zurück woher er gekommen war, erhielt denselben „Geistleib“ zurück, den er zuvor zurücklassen musste, um Mensch zu werden. Hätte er ein einziges Gebot Gottes übertreten wäre diese Wiederkehr verunmöglicht und unsere Rettung wäre zunichte geworden! Darum wurde er „über alle Macht und Autorität“ erhöhte, zum Hohepriester und König gekrönte und oberster Richter der Lebenden und Toten! Er ist es der „ewiges Leben“ denen gibt, die als würdig erachtet werden, weil sie das „GESETZ des Geistes“ angenommen und angewandt haben, indem er ihren sterblichen Leib umändern wird!

 

(Foto: akg-images) (Hebräer 4:15)  Denn als Hohenpriester haben wir nicht einen, der nicht mitfühlen kann mit unseren Schwachheiten, sondern einen, der in allem auf die Probe gestellt worden ist wie wir selbst, doch ohne Sünde.

 

Was soll der „lebengebende Geist“ nach seiner Rückkehr in den Himmel vollbringen? Als Hoherpriester bringt er unsere Gebete vor Gott. Er versprach zudem „heiligen Geist“ auszuschütten, Wiederzukommen und die Toten aufzuerwecken, beginnend bei den Aposteln! Darauf hoffen wir!

 

Der Mensch hat somit nicht eine lebende „Seele“ wie dies Mystiker behaupten, sondern „wurde eine lebende Seele“, was ein gewaltiger Unterschied ist! Beim Tod stirbt der Körper, die „Seele“ verliert das ihr inne liegende Leben (Hes 18:4). Der aus „Staub“ oder Atomen geformte Körper zerfällt. Gemäss seinem Bauplan, der DNS die Gott seit der Zeugung kennt wird derselbe Leib in derselben Kondition in der „Wiederherstellung aller Dinge“ neu erstellt. Somit gemäss den Original-Genen aus deren Bauplan von dem Gott eine Kopie besitzt. In der Auferweckung wird der „Geist“, der gesamte Inhalt aller Erinnerungen zurückgegeben, die beständig von Empfängnis an wie ein Computer-Backup stets auf letzten Stand gebracht ist! Schlussendlich wird ihm erneut „Odem des Lebens“ eingegeben und sein Geist mit allen früheren Erinnerungen angefüllt. Paulus argumentiert im Brief an die Hebräer zu Beginn über Jesu Stellung innerhalb der Engel:

 

(Hebräer 1:13, 14) Mit Bezug auf welchen der Engel aber hat er jemals gesagt: „Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde als Schemel für deine Füße hinlege.“? 14 Sind sie nicht alle Geister für den öffentlichen Dienst, ausgesandt, um denen zu dienen, die die Rettung erben werden?

 

Nur zu Jesus wurden diese Worte im Himmel gesprochen, als er nach der Auffahrt dorthin zurückkehrte, die David in Psalm 110 vorhergesagt hat! Die Engel wurden wie die Menschen erschaffen, um Gott zu dienen! Nun werden sie an unserer Rettung und der Auferstehung der Toten mitbeteiligt sein!

 

Als himmlisches Geschöpf, das wie lange zuvor angekündigt vom Vater zur Erde gesandt wurde, hatte Jesus eine besondere Stellung! Er war dazu bestimmt höchster Priesterkönig und Richter der ganzen Erde, der Lebenden und Toten zu werden (Apg 10:42), vorausgesetzt vollkommener Treue auch als Mensch zu Jehova, ohne auch nur eines der Gebote Gottes zu übertreten! Darin musste er für alle künftigen Generationen ein Beispiel geben!

 

Der „Same“, welcher der Schlange den Kopf zertreten wird ist identifiziert!

http://www.kathpedia.com/images/thumb/c/c3/Adam-Eva-Paradiesesvertr.JPG/504px-Adam-Eva-Paradiesesvertr.JPGBereits im Gericht in Eden wurde ein Same vorhergesagt, welcher der „Schlange“, Satan den Kopf zertreten werde. Dieser „Same“ sollte von „der Frau“ her kommen, jenen Nachkommen Adams, beginnend mit Abel über Set, die sich Gott gegenüber als getreu erweisen würden, wie eine vortreffliche Ehefrau! Jeder hatte freien Entscheid sich dem Schöpfer Jehova und dessen „starken Arm“, „dem Engel Gottes“ zuzuneigen oder dem Widersacher, Satan und seinen Dämonen Gehorsam zu zollen!  Der Urteilspruch in Eden lautete:

 

(1. Mose 3:15)  Und ich werde Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau und zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Er wird dir den Kopf zermalmen, und du wirst ihm die Ferse zermalmen.“

 

Aus dieser Vorhersage war seit Beginn klar, dass mittels einer ununterbrochenen Geschlechtslinie das Kommen des Messias, den Erlöser aus der von Adam bewirkten Schuld zu erwarten war! Adams Vergehen wegen wurde das „Gesetz des sündigen Fleisches“ in die Gene gelegt, welche er an alle künftigen Nachkommen vererbte, die dessen Drang hin zum Sündigen wie einen Dorn im Fleische tragen (Rö 8:1-8). Darum ist jene ununterbrochene Linie so wichtig, die uns Matthäus und Lukas darlegten! An jenem Erlöser würde es liegen die Knechtschaft zu beenden, die Satan mittels der Sünde aufgerichtet hatte! „Jeder der Sünde treibt ist ein Sklave der Sünde“ und macht sich damit zum Teil des „Samens der Schlange“, die ja mittels Lügen zum Übertreten von Gottes gerechten Geboten verleitet! Wie Satan verkünden sie Straffreiheit, trotz des Brechens von Gottes Gebot!

 

Darum erklärt der Apostel Johannes in seinem 1.Brief ein wichtiges Prinzip: „Jeder, der Sünde treibt, treibt auch Gesetzlosigkeit, und so ist Sünde Gesetzlosigkeit.“ (1.Joh 3:4) Gottes Gebote, die im GESETZ das Er Moses gab zusammengefasst und umschrieben sind, hat Er in Wirklichkeit bereits Adam in die Gene gelegt! Darum reagiert unser Gewissen schon von Kindheit an auf Ungerechtigkeit. Dieses GESETZ ist somit universal unter allen Menschen und hat ewigen Charakter, da ja ewiges Leben erneut zu erlangen Ziel des Menschen ist! Um dieses GESETZ das Gott Israel gab wie ein Lichtträger zu allen Menschen zu bringen wurde Jesus zur Erde gesandt! Dieses GESETZ bedeutet Leben, es zu brechen bringt Tod hervor!

 

Jeder Nachkomme Adams musste für sich selbst den Entscheid treffen entweder dem „Samen der Schlange“ zuzugehören, Gottes Gebote zurückzuweisen oder Teil „der Frau“ zu sein, welche auf Gott hört und handelt. Seit Eva die Frucht vom verbotenen Baum ass war klar, dass Gott dem Menschen Aufgaben zuteilt und Grenzen setzt, die es nicht zu überschreiten gilt! Jesus nannte es später den „eingeengten Weg“! Erkenntnis der Wahrheit über Gottes Gebote würde zur Freiheit führen!

 

(Johannes 8:31, 32)  Und so sagte Jesus dann zu den Juden, die ihm geglaubt hatten: „Wenn ihr in meinem Wort bleibt, seid ihr wirklich meine Jünger, 32 und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“

 

Jesus versprach Freiheit von der Sklaverei der Sünde, unter die uns Adam verkauft hatte! Nur er konnte uns diese Freiheit geben, weil er an Stelle Adams für dessen Sünde und die all seiner Nachkommen den Opfertod starb! „Denn der Lohn der die Sünde zahlt ist der Tod, die Gabe aber, die Gott gibt, ist ewiges Leben durch Christus Jesus, unseren Herrn“, hat uns Paulus deutlich erklärt! (Rö 6:23) Jesu freiwilliges Opfer, die Hingabe seiner kostbaren Leibes und Blutes das vollkommen sündenfrei war bringt uns Erlösung vom Tod und erneutes Leben nach der Auferstehung!

 

Eine wegen Hurerei „Geschiedene“ die schlussendlich mit Gott neu verlobt wird

Jahrhunderte lang schien es ein Geheimnis gewesen zu sein, wer diese „Frau“ bildet, die künftig eine so gewichtige Rolle spielen wird, da Jehova mit ihr eine „neue Verlobung“ eingehen wird, nachdem er diese „Frau“ zuvor mittels eines „Scheidungszeugnisses“ zufolge geistiger Hurerei entlassen hatte! (5.Mo 24:1; Jes 50:1, 2)

 

Die Katholische Kirche brachte sie mit Maria in Verbindung, identifizierte sie mit der schwangeren „himmlischen Frau“ in Offenbarung Kapitel 12, zu Beginn. Das kann aber nicht stimmen, da kein Mensch je in den dritten Himmel gelangt ausser Jesus!

 

Die „Frau“ die später in die „Wildnis“ flieht (Off 12:6) muss ein weiteres, einer anderen treuen „Frau“ gleichendes Gebilde sein, mit der Jesus sich später verheiratet (Off 19:7).

 

Dort behaupten z.B. auch Jehovas Zeugen, dass dies ihre „Gesalbten“, die 144.000 wären und verlegen dies ebenso in den Geistbereich des 3.Himmels. All dies sind Kopien derselben Fälschung! Nach der Logik, welche die Bibel selbst darlegt sind jene aber mit den je fünf „Brautjungfrauen“ identisch (oder auch nicht), die den „Bräutigam erwarten, wenn er von der Hochzeit kommt“, mit oder ohne brennendes „Licht“ (Verständnis). Gemäss Offenbar 19:7 ist dies eindeutig eine kurze Zeitspanne vor Harmagedon und auch vor der Erstauferstehung! Die „Braut, die Frau des Lammes“ (12 Apostel), muss somit von den „Brautjungfrauen“ (lebender Überrest der 144.000) deutlich unterschieden werden!

 

Dasselbe, die „Braut“ Jesu zu sein behaupten fast alle christlichen „Töchter“ der „grossen Hure Babylon“, die lieber von ihren Glaubensgründern kopieren und Dogmentreue zeigen als selbst zu untersuchen. Einmal ein Dogma festgelegt, gibt es kein Zurück mehr!

 

image039Aber auch das kann so oder so nicht stimmen, da es für Menschen keine „himmlische Auferstehung“ gibt! Zudem zeigt sich diese „Heirat des Lammes“ (Off 19:7) eindeutig vor Harmagedon und hier auf der Erde, während die Erstauferstehung ja deutlich laut Offenbarung 20:6 erst danach angesagt ist! Der kleine Unterschied von drei Ebenen von „Himmeln“ und darin zwei Gruppen, „alte und neue Himmel“ liefern die Lösung in diesem Bereich! „Himmel“ bedeutet auch Herrschaft, die Höchste gehört Jehova Gott! Satans System bildet die „alten Himmel“, was Jesus aufrichtet sind die „neuen Himmel“, eine neue, gerechte Herrschaft!

 

Das kleine griechische Wörtchen „exanástasin“, das mit Früh- oder Herausauferstehung in der NEUE-WELT-ÜBERSETZUNG wiedergegeben wird liefert den Schlüssel zur Lösung dieses Teils des Rätsels! Nur seinen Aposteln, der „kleinen Herde“ (Lu 12:32) versprach Jesus, dass sie sich mit ihm auf „zwölf Richterthrone“ setzen würden, dies bereits während der Wiederherstellung des „Königreiches für Israel“ und jeder 12.000 der 144.000 Auserwählten zugeteilt erhält. Die Erstlinge jedes der zwölf Stämme Israels (Off 7:1-8).

 

(Matthäus 19:28)  Jesus sprach zu ihnen: „Wahrlich, ich sage euch: In der Wiedererschaffung, wenn sich der Menschensohn auf seinen Thron der Herrlichkeit setzt, werdet auch ihr selbst, die ihr mir nachgefolgt seid, auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten.

 

http://jrenseyblog.files.wordpress.com/2009/07/geneva-bible-1.jpg?w=230&h=183Ja, Abtrünnige, die früh schon Sekten und dann Religionen gründeten haben ein unlösbares Chaos geschaffen, als sie schon im ersten Jahrhundert den Lehren des Hymenäus folgten, der bereits im ersten Jahrhundert behauptete, „die Auferstehung sei bereits geschehen“! (2.Ti 2:16-18) Eine einzige Lüge und schon kann das biblische Puzzle nicht mehr korrekt zusammengestellt werden und menschliche Philosophie, die „Weisheit der Weisen, die zunichte wird“ ist des Resultat! Gott ist nie auf der Seite von Lüge zu finden! (1.Kor 1:19, 20)

 

 (2. Timotheus 2:16-18)  Meide aber leere Reden, die verletzen, was heilig ist; denn sie werden immer mehr zur Gottlosigkeit fortschreiten, 17 und ihr Wort wird sich ausbreiten wie Gangrän. Hymenạ̈us und Philẹtus gehören zu diesen. 18 Gerade diese [Männer] sind von der Wahrheit abgewichen, indem sie sagen, die Auferstehung sei bereits geschehen; und sie untergraben den Glauben einiger.

 

http://ritter-der-unbefleckten.de/Kirche-Eucharistie/Katechesen/haende.jpgDurch den Propheten Hosea erklärt Jehova, was am Ende folgen wird, wenn Jesus dem Vater das inzwischen aufgerichtete „Königreich der Himmel“, das wahre „Israel Gottes“, die königliche Priesterschaft, die „neuen Himmel“ übergibt: „Und ich will dich mir verloben auf unabsehbare Zeit, und ich will dich mir in Gerechtigkeit und in Recht und in liebender Güte und in Erbarmungen verloben. Und ich will dich mir in Treue verloben; und du wirst Jehova gewiß erkennen.“ (Hos 2:19) Nur mit dem „Israel Gottes“ verlobt sich Jehova erneut, nicht mit Bischöfen und Gesalbten irgendeiner von Menschen geschaffenen Kirche, einem usurpierten Königreich!

 

Erkennen“ bedeutet auch „anerkennen“! Das „Israel Gottes“, die künftigen Priesterkönige werden sich Jehova vollkommen unterordnen! Dieses Geschehen lässt sich auf der Zeitachse exakt einordnen, wenn wir die ganze Heilige Schrift zu Wort kommen lassen! Der „geistige Tempel“ muss von Jesus vorab aufgerichtet werden! Alle oder zumindest die meisten Religionen versuchten dies aus eigener Kraft schon zuvor!

 

Die Stellung der „Ehefrau“ als Gehilfin des Mannes: Grundlage zur Lösung des Rätsels!

Die katholischen Kirchenväter missbrauchten die bevorrechtigte Stellung die Gott Maria, Jesu Mutter gegeben hatte Seinen Sohn zu empfangen, um ihr diese Stellung als „Frau“ Gottes zu geben. Sie setzte dort die Kirche, respektive deren Bischöfe an die Stelle. Dies widerspricht aber eindeutig den Aussagen der gesamten Schrift und verhindert ein wirkliches Verständnis und tauscht es gegen ein „Mysterium“ ein! Nicht Päpste bestimmen die „Heiligen“, sondern Jesus zusammen mit der „kleinen Herde“ der Apostel, die ihre späteren Mitarbeiter selber mitbestimmen dürfen aufgrund dessen, was der Vater hierzu erklärt!

 

Das Geheimnis löst sich somit wie so oft vom Ende her auf, wenn wir die Endzeitprophezeiungen genau anhand der Dinge zu Beginn analysieren! Die Institution der Ehe, war für Jehova seit Beginn eine geheiligte Sache. Er war es doch, der dem Adam die Eva erschuf, damit sie ihm als Gehilfin dienen sollte! Ebenso würde eine bestimmte „Klasse“ von Nachkommen Adams diese Bedingung erfüllen: Gott in Treue dienen. Jehova nennt sie später „meine Knechte“, die ihm heiligen, priesterlichen Dienst darbringen werden!

 

(Jesaja 41:8-10)  Du aber, o Israel, bist mein Knecht, du, o Jakob [[das spätere Israel]], den ich erwählt habe, du Same Abrahams, meines Freundes; 9 du, den ich ergriffen habe von den äußersten Enden der Erde, und du, den ich sogar von ihren entlegenen Teilen hergerufen habe. Und so sprach ich zu dir: ‚Du bist mein Knecht; ich habe dich erwählt, und ich habe dich nicht verworfen. 10 Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir. Blicke nicht gespannt umher, denn ich bin dein Gott. Ich will dich stärken. Ich will dir wirklich helfen. Ja, ich will dich festhalten mit meiner Rechten der Gerechtigkeit.‘

 

Hier spricht Jehova vom Ende der Sache, wenn ihm Jesus dieses „Israel Gottes“, die Auserwählten aus allen Generationen seit Adam übergibt! Diese bilden Gottes wahre „Frau“ und ein Teil von ihnen wird von den Enden der Erde her nach Jerusalem geführt werden, andere kommen aus dem Todesschlaf zurück!

 

2.3.1.3          Mat 1:1-17:  Jesu Abstammung ab Abraham

Mat 1:1-6a:  Geschlechtslinie Jesus ab Abraham bis David: 14 Generationen

Seit dem „Buch Adams“ (1.Mo 4:25; 5:1), das wohl aus der Feder von dessen Sohn Seth stammt und innerhalb der Sammlung der als „Theraphim bekannten Aufzeichnungen in der Arche Noahs die Sintflut durchstanden wachten die Nachkommen Sems darüber, wer von Gott bezeichnet werde. Dort war die vorsintflutliche Linie des „Samens der Frau“ verzeichnet, all jener, die Miterben von Gottes Verheissungen sein werden.

 

Warum ergibt die Zählung 13 Generationen, während doch Matthäus im Vers 17 am Ende der Aufzählung von je drei mal 14 Generationen spricht, ab Abraham bis David und ab David bis zum Exil und ab dem Exil bis zu Jesus?

 

(Matthäus 1:1-6) 1 Das Buch der Geschichte Jesu Christi, des Sohnes Davids, des Sohnes Abrahams:  

2 Abraham wurde der Vater Ịsa·aks;

http://images.reproarte.com/files/images/F/flinck_govaert/0128-0089_isaak_segnet_jakob.jpgỊsa·ak wurde der Vater Jakobs;

Jakob wurde der Vater Judas und seiner [[elf]] Brüder;  

3 Juda wurde der Vater des Pẹrez und des Sẹrach, deren Mutter Tạmar war;

Pẹrez wurde der Vater Hẹzrons;

Hẹzron wurde der Vater Rams;  

4 Ram wurde der Vater Amminạdabs;

Amminạdab wurde der Vater Nạchschons;

Nạchschon wurde der Vater Sạlmons;  

5 Sạlmon wurde der Vater des Bọas, dessen Mutter Rạhab war;

Bọas wurde der Vater Ọbeds, dessen Mutter Ruth war;

Ọbed wurde der Vater Ịsaïs;  

6 Ịsaï wurde der Vater Davids, des Königs.

 

Offensichtlich muss zu Beginn Abraham mit eingerechnet werden, so dass im selben Vers 2 Generationen zusammenfallen! Beachten wir, dass nur männliche Nachkommen in der Liste zählen

 

Mat 1:6b-16:  Geschlechtslinie Jesus ab David bis zum Exil in Babylon:14 Generationen

Matthäus zählt im zweiten Teil erneut 14 Generationen auf, ohne aber David zwei Mal zu zählen!

 

http://www.planet-wissen.de/kultur_medien/kommunikation/konflikte/img/konflikte_salomo_akg.jpgDavid wurde der Vater Sạlomos, dessen Mutter die Frau Urịas war;  

7 Sạlomo wurde der Vater Rehạbeams;

Rehạbeam wurde der Vater Abịjas;

Abịja wurde der Vater Ạsas;  

8 Ạsa wurde der Vater Jọsaphats;

Jọsaphat wurde der Vater Jọrams;

Jọram wurde der Vater Usịjas;  

9 Usịja wurde der Vater Jọthams;

Jọtham wurde der Vater des Ạhas;

Ạhas wurde der Vater Hiskịas;

10 Hiskịa wurde der Vater Manạsses;

Manạsse wurde der Vater Ạmons;

Ạmon wurde der Vater Josịas;

11 Josịa wurde der Vater Jechọnjas und seiner Brüder zur Zeit der Wegführung nach Babylon.

 

Mat 1:12-16:  Geschlechtslinie Jesus ab Rückkehr aus dem Exil bis zu Marias Mann Joseph: 14 Generationen

Erneut gibt sich das Problem von 13 Generationen

 

12 Nach der Wegführung nach Babylon wurde Jechọnja der Vater Scheạltiëls;

Scheạltiël wurde der Vater Serubbạbels;

http://www.wnd.com/files/2012/07/Jesus-290x275.jpg13 Serubbạbel wurde der Vater Ạbiuds;

Ạbiud wurde der Vater Ẹljakims;

Ẹljakim wurde der Vater Ạzors;

14 Ạzor wurde der Vater Zạdoks;

Zạdok wurde der Vater Ạchims;

Ạchim wurde der Vater Ẹliuds;

15 Ẹliud wurde der Vater Eleạsars;

Eleạsar wurde der Vater Mạtthans;

Mạtthan wurde der Vater Jakobs;

16 Jakob wurde der Vater Josephs, des Mannes der Maria,

von der Jesus geboren wurde, der Christus genannt wird.

 

Offenbar wird hier entweder von Maria als getrennt innerhalb von 14 Generationen gerechnet, was der obigen Regel widerspricht, dass nur männliche Nachkommen gerechnet werden.  Eine andere Erklärung wäre, dass dann vom Christus nach seiner Auferweckung z.B. als 14. Generation gesprochen wird!

 

In seiner ersten Rede vor Juden liefert uns Paulus den Schlüssel zur Lösung des Rätsels:

 

(Apostelgeschichte 13:32, 33)  Und so verkünden wir euch die gute Botschaft von der Verheißung, die an die Vorväter erging, 33 welche Gott uns, ihren Kindern, gänzlich dadurch erfüllt hat, daß er Jesus auferstehen ließ, wie es auch im zweiten Psalm geschrieben steht: ‚Du bist mein Sohn, heute bin ich dein Vater geworden.‘

 

Paulus verbindet die Vorhersage von Jehovas Vaterschaft an Jesus mit dessen Auferstehung! „… heute bin ich dein Vater geworden“! Der „letzte Adam“ war nun „ein lebengebender Geist“, er wurde zum „Ewigvater“ all derer, die Glauben in ihn setzen. Jesaja hatte Anfang und grossartiges Ende jenes so speziellen „Kindes“, des Christus erwähnt:

 

(Jesaja 9:6, 7)  Denn ein Kind ist uns geboren worden, ein Sohn ist uns gegeben worden; und die fürstliche Herrschaft wird auf seiner Schulter sein. Und sein Name wird genannt werden: Wunderbarer Ratgeber, Starker Gott, Ewigvater, Fürst des Friedens. 7 Für die Fülle der fürstlichen Herrschaft und den Frieden wird es kein Ende geben auf dem Thron Davids und über seinem Königreich, um es fest aufzurichten und es zu stützen durch Recht und durch Gerechtigkeit von nun an und bis auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]]. Ja der Eifer Jehovas der Heerscharen wird dieses tun.

 

http://home.arcor.de/fr40.f/am/burne/Der%20Morgen%20der%20Auferstehung%20Jesu,%201882.jpgEine vollkommen „neue Schöpfung“ (2.Kor 5:17; Gal 6:15, 16) nahm mit Jesu Auferweckung ihren Fortgang: Ewiges Leben wurde möglich durch einen „lebengebenden Geist“ (1.Kor 15:45), der vorab als erste „Schöpfung“ seinem eigenen „Tempel des Leibes“ erneut Leben geben durfte (Joh 2:18-22). Dies erfüllte sich hier auf der Erde, als Jesus erneut am dritten Tag als derselbe Mensch mit denselben Wundmalen auferstand! Die drei Marias durften davon als erste Zeugnis ablegen (Joh 20:11-18). Dann erschien Jesus den Aposteln, vielen Jüngern und einmal gar 500 von ihnen lebend während vierzig Tagen.

 

Als nächstes folgt nun, was Jesaja ankündigt zu Beginn des „Tages des Herrn“, Jesu Wiederkehr: Die Frühauferstehung seiner Apostel, der „Frau, der Braut des Lammes“, der „zwölf Grundsteine“ des „neuen Jerusalem“, der Richter der erdenweiten Verwaltung von 144.000 Priesterkönigen (Off 12:6; 21:9, 14).

 

Mat 1:17:  Matthäus zählt insgesamt 42 Generationen

Matthäus fasst sein Geschlechtsregister am Ende zusammen und zeigt, dass es insgesamt drei Mal je vierzehn Generationen seit Abraham bis zum auferweckten Christus waren. Jetzt wissen wir warum, obwohl auf den ersten Blick zu Beginn und am Ende die Rede von je 13 Generationen ist!

 

(Matthäus 1:17)  Alle Generationen von Abraham bis David waren also vierzehn Generationen und von David bis zur Wegführung nach Babylon vierzehn Generationen und von der Wegführung nach Babylon bis zum Christus vierzehn Generationen.

 

Nun ist dies die Abstammungslinie der Maria mit ihren 42 Generationen bis Abraham.

 

Lukas aber zeigt einen zweiten Weg als Beweis, dass Jesus von Abraham und jener von Adam, dem „Sohn Gottes“ abstammt, somit in der „Linie des Samens der Frau“ den Höhepunkt und Abschluss bildet. Mit ihm hörte die Führung von Geschlechtsregistern auf!

 

Mit Jesus hört zudem auch die Existenz vom fleischlichen Israel als dem „Volk Gottes“ auf. Jene Generation und damit deren Nachkommen die Jesus verworfenen hatte waren für Gott unannehmbar geworden. An Pfingsten 33 u.Z. begann das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“! Christen, die behaupten das „Volk Gottes“ zu sein irren sich. Dies wird erst dann erneut so sein, wenn der Sohn dem Vater das gereinigte und aufgerichtete „Königreich der (neuen) Himmel“ übergibt!

 

2.3.1.4          Lu 3:21-38:  Die Abstammungslinie Jesu über Joseph bis Abraham

Hier schieben wir nun zum besseren Verständnis des Zusammenhangs die Geschlechtslinie Jesu bis hin zu Adam über die männlichen Nachfahren des Adoptiv- und Ziehvaters Jesu ein. Gemäss GESETZ hat er volle väterliche Rechte und Pflichten. Ganz offensichtlich war Joseph seiner Vaterpflicht nachgekommen, wie der Sohn ihn durch seinen vollkommenen Lebenswandel zeigt!

 

(Lukas 3:21-38)  Als nun alles Volk getauft wurde, wurde auch Jesus getauft, und als er betete, wurde der Himmel geöffnet, 22 und der heilige Geist kam in leiblicher Gestalt wie eine Taube auf ihn herab, und eine Stimme kam aus dem Himmel: „Du bist mein Sohn, der geliebte; an dir habe ich Wohlgefallen gefunden.“

 

Gott selbst bestätigte seine eigene Vaterschaft bei der Taufe Jesu.

 

Während Matthäus jeweils den Vater an erste Stelle setzt brauch Lukas die Söhne als zuerst Erwähnte!

 

http://www.heiligenlexikon.de/Fotos/Joseph_von_Nazareth4.jpg(Lukas 3:23-38)  

23 Übrigens war Jesus selbst, als er [sein Werk] anfing, ungefähr dreißig Jahre alt und war, wie man meinte,

der Sohn Josephs,

[Sohn] des Hẹli,

24 [Sohn] des Mạtthat,

[Sohn] des Lẹvi,

[Sohn] des Mẹlchi,

[Sohn] des Jạnnai,

[Sohn] des Joseph,

25 [Sohn] des Mattathịas,

[Sohn] des Ạmos,

[Sohn] des Nạhum,

[Sohn] des Ẹsli,

[Sohn] des Nạggai,

26 [Sohn] des Mạath,

[Sohn] des Mattathịas,

[Sohn] des Sẹmeïn,

[Sohn] des Jọsech,

[Sohn] des Jọda,

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/a/a5/Zerubbabel.jpg/200px-Zerubbabel.jpg27 [Sohn] des Jọhanan,

[Sohn] des Rẹsa,

[Sohn] des Serubbạbel,

[Sohn] des Scheạltiël,

[Sohn] des Nẹri,

28 [Sohn] des Mẹlchi,

[Sohn] des Ạddi,

[Sohn] des Kọsam,

[Sohn] des Ẹlmadam,

[Sohn] des Er,

29 [Sohn] des Jesus,

[Sohn] des Eliẹser,

[Sohn] des Jọrim,

[Sohn] des Mạtthat,

[Sohn] des Lẹvi,

30 [Sohn] des Sịmeon,

http://www.jokers.de/kultur/configuration/aktionen/jokers/gold/bilder/bild-03-05.jpg[Sohn] des Juda,

[Sohn] des Joseph,

[Sohn] des Jọnam,

[Sohn] des Ẹljakim,

31 [Sohn] des Melẹa,

[Sohn] des Mẹnna,

[Sohn] des Mattạtha,

[Sohn] des Nathan,

[Sohn] des David,

32 [Sohn] des Ịsaï,

[Sohn] des Ọbed,

[Sohn] des Bọas,

[Sohn] des Sạlmon,

[Sohn] des Nạchschon,

33 [Sohn] des Amminạdab,

[Sohn] des Ạrni,

[Sohn] des Hẹzron,

[Sohn] des Pẹrez,

[Sohn] des Juda,

http://images.reproarte.com/files/images/L/lievens_jan/0439-0031_abraham_und_isaak_umarmen_einander.jpg34 [Sohn] des Jakob,

[Sohn] des Ịsa·ak,

[Sohn] des Abraham,

[Sohn] des Tẹrach,

[Sohn] des Nạhor,

35 [Sohn] des Sẹrug,

[Sohn] des Rẹu,

[Sohn] des Pẹleg,

[Sohn] des Ẹber,

[Sohn] des Schẹlach,

36 [Sohn] des Kainan,

[Sohn] des Ạrpachschad,

[Sohn] des Sem,

[Sohn] des Noah,

[Sohn] des Lạmech,

http://www.planet-wissen.de/kultur_medien/architektur/petersdom/img/portraet_petersdom_adam_g.jpg37 [Sohn] des Methụsalah,

[Sohn] des Hẹnoch,

[Sohn] des Jạred,

[Sohn] des Mahalạleël,

[Sohn] des Kainan,

38 [Sohn] des Ẹnosch,

[Sohn] des Seth,

[Sohn] des Adam,

des [Sohnes] Gottes.

 

So wie der himmlische Engel Michael die erste Schöpfung im Geistbereich „erstgeborener Sohn Gottes“ war, so wurde Adam als „Sohn Gottes“ erste Schöpfung als Mensch. „Erstgeboren“ im Himmel, nicht aus einer Frau, sondern als erste von Gottes Schöpfungen! „Geburt“ ist somit auch Synonym für Erschaffung! Weil Adam in seiner Aufgabe in  Vollkommenheit zu verbleiben versagt hat, daher musste ein Gegenstück erschaffen werden: Erneut in physischer Vollkommenheit, Jesus, von dem der Vater selbst bei dessen Taufe mit einer Stimme bestätigt: „Du bist mein Sohn, der geliebte; an dir habe ich Wohlgefallen gefunden.“ Von ihm spricht Paulus als dem „letzten Adam“. Von Maria aber erbte er dasselbe „Gesetz des gefallenen Fleisches“. Er musste den Beweis erbringen, dass durch das „GESETZ des Geistes“ der sündige Leib bezwungen werden kann!

 

(1. Korinther 15:45-47)  So steht auch geschrieben: „Der erste Mensch, Adam, wurde eine lebende Seele.“ Der letzte Adam wurde ein lebengebender Geist. 46 Dessenungeachtet ist das erste [[Adam, der Mensch]] nicht das, was geistig ist, sondern das, was physisch ist, danach das [[der „letzte Adam“ nach seiner „Auferweckung im Geiste“ (1.Pe 3:18)]], was geistig ist. 47 Der erste Mensch ist aus der Erde und von Staub gemacht; der zweite Mensch ist aus dem Himmel.

 

Jesus muss, obwohl er im dritten Himmel Jehovas als Geistwesen existiert bei seiner kommenden Wiederkehr zur Erde als Mensch handeln! Er wird mit demselben Leib wiederkommen wie er auferstanden ist, als „Same Davids“! Als König über das „Israel Gottes“ besagt Jehovas GESETZ deutlich, dass nur „einer der Brüder“ Israels diese Stellung einnehmen darf: Weder ein Gott noch ein Geist ist dazu berechtigt! Satan hatte sich als Geistwesen Jehovas klaren Anordnungen widersetzt, Jesus dagegen hat, sowohl zuvor wie nach seiner Menschwerdung niemals eine gewaltsame Machtergreifung in Betracht gezogen!

 

Auferstehung Jesu (Philipper 2:5-11)  Bewahrt diese Gesinnung in euch, die auch in Christus Jesus war, 6 der, obwohl er in Gottesgestalt [[(mit einem Geistleib)]] existierte, keine gewaltsame Besitzergreifung in Betracht zog, nämlich um Gott gleich zu sein. 7 Nein, sondern er entäußerte sich [[(des Geistleibes; der Stellung vor Gott)]] selbst und nahm Sklavengestalt an und wurde den Menschen gleich. 8 Mehr als das, als er in seiner Beschaffenheit als ein Mensch erfunden wurde, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja zum Tod an einem Marterpfahl [[Pfahl]]. 9 Gerade aus diesem Grund hat Gott ihn auch zu einer übergeordneten Stellung erhöht und ihm gütigerweise den Namen gegeben, der über jedem [anderen] Namen ist, 10 so daß sich im Namen Jesu jedes Knie beuge, derer, die im Himmel, und derer, die auf der Erde, und derer, die unter dem Erdboden sind, 11 und jede Zunge offen anerkenne, daß Jesus Christus Herr ist zur Verherrlichung Gottes, des Vaters.

 

Lassen wir uns nicht von religiösen Irrlehren Anleitung, die uns nur vom geraden, eingeengten Weg abzulenken versuchen, sondern achten wir exakt auf die Aussagen der Schrift! Jesus war im Himmel ein Geistwesen, ein Engel, exaktes Abbild des Vaters, Jehovas aber nicht gleich in Stellung und in Beginn. Er wurde „etwas unter Engel erniedrigt“, weil er zuvor ein absolut getreuer Engel gewesen war und nun dasselbe als Mensch zeigen musste, jeder Gefahr und Angst und Versuchung von Menschen ausgesetzt!

 

Nur Gott darf angebetet werden, aber unser Knie beugen wir vor Gott im Namen Jesu und jedes unserer Gebete richten wir zum Vater in seinem Namen, um erhört zu werden! Jesus ist der einzige Weg, der uns zum Vater führt, der einzige Mittler!

 

2.3.1.5          Mat 1:18-25:  Die Jungfrau Maria wird schwanger und gebiert „Immanuel“, Jesus

 

Mat 1:18-21:  Marias Schwangerschaft mittels heiligem Geist; Joseph durch Engel erklärt; Erretter von Sünden 

Während Lukas sich um den logischen Ablauf der Ereignisse kümmerte war es Matthäus, der eher eine sachliche Ordnung bevorzugte: Die Form des Steuereinnehmers, der das Geschlechtsregister an erste Stelle nahm, um Juden schon zu Beginn die Abstammung von David und Abraham zu zeigen!

 

Die ganze Vorgeschichte vom Engel an der Seite des Altars, wo Sacharja Dienst tat und dieser ihm einen Sohn ankündigte, der später vor dem Messias her gehen würde wurde ist von Lukas aufgezeichnet. Die Mitteilung an die Elisabeth die Steril war, dass sie empfangen werde erwähnt nur er. Wir fügen sie Auszugsweise an Ende der Erläuterungen zu Matthäus ein. Lukas zeigt auch weit mehr Details über die Ankündigung des Engels an Maria, ihren Besuch bei der im sechsten Monat schwangeren Elisabeth. Weiter ist es Lukas der die ganzen geschichtlichen Begleitumstände beschreibt, warum Joseph und Maria aufgrund des Befehls des Cäsars Augustus sich in Bethlehem einschreiben lassen mussten. Matthäus lässt diese Details offen.

 

http://www.lgvgh.de/wp/wp-content/uploads/2012/12/Schwangere-Maria.jpg (Matthäus 1:18-21)  Mit der Geburt Jesu Christi aber verhielt es sich so: Als seine Mutter Maria mit Joseph verlobt war, fand es sich, daß sie vor ihrer Vereinigung durch heiligen Geist schwanger war. 19 Doch weil Joseph, ihr Mann, gerecht war und sie nicht öffentlich zur Schau stellen wollte, beabsichtigte er, sich heimlich von ihr scheiden zu lassen. 20 Als er aber über diese Dinge nachgedacht hatte, siehe, da erschien ihm Jehovas Engel im Traum und sprach: „Joseph, Sohn Davids, scheue dich nicht, Maria, deine Frau, heimzuführen, denn was in ihr gezeugt worden ist, ist durch heiligen Geist. 21 Sie wird einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk von ihren Sünden erretten.“

 

Alles sollte sich exakt so erfüllen wie es der Nation Israel durch Jesaja den Propheten angekündigt worden war. Würden sie aber das „GESETZ des Glaubens“ erfüllen, das Moses im Zusammenhang mit dem „Propheten gleich mir“ so hervorgehoben hatte?

 

Wenn sie nicht seinen Worten glaubten, würden sie ihn anhand der Werke und Wunder anerkennen, welche die Propheten so deutlich angekündet hatten? Maria und Joseph standen am Anfang eines Weges der viel Glauben in Gottes Vorhersagen bedingte! Wir alle stehen heute in einer ähnlichen Situation! Glauben wir den Worten der Propheten und denen Jesu und den Aposteln? Die Juden wollten später Jesus nicht glauben!

 

(Johannes 10:35-39)  Wenn er diejenigen ‚Götter‘ nannte, gegen die das Wort Gottes erging, und die Schrift kann doch nicht ungültig gemacht werden, 36 sagt ihr da zu mir, den der Vater geheiligt und in die Welt gesandt hat: ‚Du lästerst‘, weil ich gesagt habe: Ich bin Gottes Sohn? 37 Wenn ich nicht die Werke meines Vaters tue, so glaubt mir nicht. 38 Wenn ich sie aber tue, so glaubt den Werken, auch wenn ihr mir nicht glaubt, damit ihr zu der Erkenntnis kommt und weiterhin erkennt, daß der Vater in Gemeinschaft mit mir ist und ich in Gemeinschaft mit dem Vater bin.“ 39 Daher suchten sie ihn wieder zu greifen; er aber begab sich außerhalb ihrer Reichweite.

 

Marias Erstaunen über die Ankündigung des Engels muss gross gewesen sein: E ein „herangereiftes junges Mädchen“ von vielleicht sechzehn bis achtzehn Jahren!  Sie aber glaubte den Worten des Engels und gab sich selbstlos in Gottes Hand!

 

Joseph musste Zweifel gehegt haben, wie Maria ihm diese Dinge erzählte! Erst die Worte des Engels direkt an ihn gerichtet überzeugten ihn und brachten ihn davon ab Maria mit einem Scheidungszeugnis wegzusenden! Das GESETZ berechtigte ihn hierzu, wenn berechtigte Zweifel an der Jungfrauschaft Marias aufkommen konnten! Er begann bestimmt die Worte der Propheten in seiner Erinnerung zu ordnen, was den kommenden Messias anging, die ihm als Juden Sabbat für Sabbat, Neumond für Neumond und an  allen Festzeiten Jehovas erläutert worden waren!

 

Mat 1:22-23:  Erfüllte Prophezeiung Jesajas zu Immanuel

So wie Jesus später in der Bergpredigt bestätigt, muss jeder Buchstabe des GESETZES und der PROPHETEN sich exakt erfüllen: „Denkt nicht, ich sei gekommen, um das GESETZ oder die PROPHETEN zu vernichten. Nicht um zu vernichten, bin ich gekommen, sondern um zu erfüllen; denn wahrlich, ich sage euch: Eher würden Himmel und Erde vergehen, als daß auch nur ein kleinster Buchstabe oder ein einziges Teilchen eines Buchstabens vom GESETZ verginge und nicht alles geschähe.“ (Mat 5:17, 18)

 

So verhielt es sich bereits mit Johannes dem Täufer, der als Vorläufer und Wegbereiter des Messias sechs Monate zuvor durch Elisabet von Sacharja her empfangen wurde! Jesajas Vorhersagen mussten sich betreffend „Elia“ an ihnen erfüllen, der Wegbereiter sein würde. Nun erfüllten sie sich an Maria.

 

(Matthäus 1:22-23) Das alles geschah in Wirklichkeit, damit sich erfülle, was Jehova durch seinen Propheten [[Jesaja]] geredet hatte, welcher sagt: 23 Siehe! Die Jungfrau wird schwanger werden und wird einen Sohn gebären, und sie werden ihm den Namen Immạnuel geben“, was übersetzt „Mit uns ist Gott“ bedeutet.

 

Bedeutet dies, dass Jesus „Gott“ ist, wie dies seit dem Konzil von Nicäa erklärt wird? Dazu ist Verständnis des Begriffes „Gott“ Grundvoraussetzung, denn Jehova selbst nannte die Führer Israels „Götter“: „Ich selbst habe gesagt: ‚Ihr seid Götter, Und ihr alle seid Söhne des Höchsten.“ (Ps 82:6)

 

Weder der Begriff „Sohn des Höchsten“ noch der Begriff „Gott“ geben ein Recht Jesus als mit dem Vater gleichstehend zu betrachten! Sonst müsste dieselbe Regel auf Adam „Sohn Gottes“ und auf die Führer Israels als „Götter“ ebenso Anwendung finden! Der Begriff „Gott“ bedeutet „Mächtiger“. Nur Jehova wird als „Allmächtiger“ bezeichnet, der Begriff wird nie auf Jesus angewendet! Jehova selbst stellte sich unter dieser Bezeichnung Moses als dem Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs vor! „Ich bin Jehova. Und ich pflegte Abraham, Ịsa·ak und Jakob als Gott, der Allmächtige, zu erscheinen, aber hinsichtlich meines Namens Jehova habe ich mich ihnen nicht kundgetan.“ (2.Mo 6:2-5)

 

Behalten wir diese Differenzierung gut im Sinne, weil ansonsten ein Chaos im Verständnis von Zusammenhängen entsteht. Da Jesus Gottes volle Anerkennung hat ist oft da, wo von ihm die Rede ist als Gottes Vertreter, als Sein Wortführer, als Sein Werkmeister, als Sein „starker Arm“ und als „sein Engel“ die Rede! Wenn Jesus als „das WORT“, als Gottes Wortführer redete, dann sprach er meist direkt die Worte Gottes und redete in der ersten Person, als ob er aus einem Schriftstück zitieren würde! Das setzt ihn genau so wenig mit Gott auf gleiche Stufe, obwohl dieser Trugschluss gang und gäbe ist! Jesu eigene Worte lassen keine Zweifel offen, wenn wir wirklich hinhören!

 

(Johannes 14:28-31)  Ihr habt gehört, daß ich zu euch sagte: Ich gehe weg, und ich komme zu euch [zurück]. Wenn ihr mich liebtet, würdet ihr euch freuen, daß ich zum Vater hingehe, denn der Vater ist größer als ich. 29 Und jetzt habe ich es euch gesagt, ehe es geschieht, damit ihr glaubt, wenn es geschieht. 30 Ich werde nicht mehr viel mit euch reden, denn der Herrscher der Welt kommt. Und er kann mir nicht beikommen; 31 damit aber die Welt erkennt, daß ich den Vater liebe, tue ich so, wie mir der Vater [zu tun] geboten hat. Steht auf, laßt uns von hier weggehen.

 

Gerade die Liebe zum Vater lässt Jesus sich dessen Willen stets unterordnen! Diese Liebe sollen wir zum Vater ebenso haben und auch zum Sohn!

 

Jesaja durfte Gottes Ankündigung durch denselben „Engel Jehovas“ entgegen nehmen, der seine eigene Menschwerdung ankündigt. Jesus als Geistwesen und Gottes Wortführer, der „Mittler“ aus dem Himmel kündet dem Propheten seine eigene Geburt an!

 

(Jesaja 7:13-17)  Und er sprach dann: „Hört bitte, o Haus Davids. Ist es euch eine solch kleine Sache, Menschen zu ermüden, daß ihr auch meinen Gott ermüden solltet? 14 Darum wird Jehova selbst euch ein Zeichen geben: Siehe! Die Herangereifte, sie wird wirklich schwanger werden, und sie gebiert einen Sohn, und sie wird ihm gewiß den Namen Immạnuel geben. 15 Butter und Honig wird er essen um die Zeit, da er das Böse zu verwerfen und das Gute zu erwählen weiß. 16 Denn ehe der Knabe das Böse zu verwerfen und das Gute zu erwählen wissen wird, wird der Erdboden, vor dessen beiden Königen du [[(Jesaja selbst)]] Grauen empfindest, gänzlich verlassen sein. 17 Jehova wird über dich und über dein Volk und über das Haus deines Vaters Tage bringen, wie solche nicht gekommen sind seit dem Tag, da sich Ẹphraim von der Seite Judas abwandte, nämlich den König von Assyrien.

 

Die beiden „Könige“ vor denen Jesaja grauen empfand waren im Norden das assyrische Reich, das zu seiner Zeit bis vor die Mauern Jerusalems vordrang, während die Nation Israel, das Zehnstämmereich ins Exil ging, da verschonte Jehova Juda und seine Hauptstatt Jerusalem. Der andere König, der Jesaja Grauen einjagte war Ägypten, der „König des Südens“! Diese Begriffe prägte erst der Engel Gabriel, als er dem Propheten Daniel die Dinge zur Endzeit erörterte! (Da Kap. 11) Sie treffen aber auch rückwärts auf der Zeitachse zu!

 

Zur Zeit der Geburt Jesu waren beide Nationen unter römischer Herrschaft und keine akute Gefahr mehr für Judäas Bestehen! „Jehova wird über dich und über dein Volk und über das Haus deines Vaters Tage bringen, wie solche nicht gekommen sind seit dem Tag, da sich Ẹphraim [[Israel, das Zehnstämmereich]] von der Seite Judas abwandte, nämlich den König von Assyrien.“ Da war eine neue Strafankündigung damit verbunden!

 

Verständnis erlangen wir, wenn wir das vorhergesagte Ende mit den prophetischen Worten die Jesus redete in Verbindung bringen. Jesus redet von zwei Erfüllungen im Kapitel 24, was Angriffe auf Jerusalem beinhaltet:

 

http://polpix.sueddeutsche.com/bild/1.1290391.1355410274/860x860/zerstoerung-irans-atomanlagen.jpg (Matthäus 24:20-22)  Betet unablässig, daß eure Flucht nicht zur Winterzeit erfolge noch am Sabbattag; 21 denn dann wird große Drangsal sein, wie es seit Anfang der Welt bis jetzt keine gegeben hat, nein, noch wieder geben wird. 22 Tatsächlich, wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden.

 

Der Erdboden wird von jenen beiden Mächten, von Assyrien, das später als „König des Nordens“ und von Ägypten, das die Rolle des „Königs des Südens“ spielt erst in Harmagedon durch den Messias als „König der Könige“ vollkommen befreit werden! Bis zum bitteren Ende raufen jene symbolischen zwei „Könige“ im „Schlussteils der Tage“ um die Vorherrschaft in Israel und in Jerusalem. Das Vorgeplänkel Iran – Israel um Atomwaffen steht damit im Zusammenhang! Wann es losgeht, das wissen wir noch nicht aber dass es kommt, das ahnen viele!

 

Jesus kam nicht um die Welt zu vernichten, sondern, um sie zu retten mittels seines Loskaufsopfers und mittels Erfüllung des „GESETZES des Glaubens“: Bei seiner Wiederkehr aber kommt er als Jehovas bevollmächtigter Richter über alle Feinde Gottes! „… um die Zeit, da er das Böse zu verwerfen und das Gute zu erwählen weiß“ und gemäss diesem Rechtsverständnis gesetzmässig mit „eisernem Stab“ zu handeln!

 

München: Mahnwache für IsraelHier folgt aber eine Endzeitankündigung, denn der Begriff „Assyrien“ wird von Jehova durch Jesaja auch auf die Endzeit angewandt und der „König des Nordens“ in seiner veränderten Erscheinungsform ist der Fundamentalismus, vorrangig von Seiten der muslimischen-Nationen. Diese geben ihren Hass gegen Israel, die Nation der Jesaja und Jesus angehörten offen zu! Iran ruft zur Zerstörung auf und bereitet sich sowohl auf einen israelischen Angriff zur Vorbeugung wie zu einem eigenen Erstschlag vor!

 

Beachten wir, dass Jehova erneut durch Jesaja den Begriff „Immanuel“ benutzt der ausschliesslich auf Jesus angewendet wird!

 

(Jesaja 8:5-8)  Und Jehova redete dann noch weiter zu mir, indem [er] sprach: 6 Darum, daß dieses Volk [[Juda, unter König Ahas]] die Wasser des Silọah verworfen hat, die sanft fließen, und man frohlockt über Rẹzin [[den König von Syrien]] und den Sohn Remạljas, 7 ja darum, siehe, bringt Jehova die mächtigen und die vielen Wasser des STROMES [[(der Nationen am Euphrat)]] gegen sie herauf, den König von Assyrien [[(heute Iran, Irak, Syrien, Lybanon usw.)]] und all seine Herrlichkeit. Und er wird gewiß über alle seine Flußbetten steigen und über alle seine Ufer treten 8 und durch Juda weiterziehen. Er wird tatsächlich überfluten und überströmen. Bis an den Hals wird er reichen. Und es wird sich ergeben, daß die Ausbreitung seiner Flügel die Breite deines Landes füllt, o Immạnuel!“

 

Ja, hier wird von „Immanuel“ geredet, wenn er als mächtiger König wiederkehrt, um in Harmagedon Besitz zu nehmen von der Abraham verheissenen Erde Israels, wenn der „Assyrer“ der Endzeit das Land Israel überflutet und Jerusalem eingekesselt wird und Jesu Fluchtanweisung die Christen in Jerusalem und Judäa erneut besonders betrifft! Behalten wir im Sinn, dass keines der guten Worte Jehovas unerfüllt dahinfallen wird! Die Vorhersagen Jesajas haben oft mehrere Erfüllungen aber stets ist die letzte im Zusammenhang mit „Gottes grossem Tag der Rache“ in der „Tiefebene Jesreel“!

 

Mat 1:24-25:  Joseph führt Maria zu sich nach Hause; kein ehelicher Verkehr bis Jesu Geburt!

Kehren wir nun nach diesem Exkurs zu den Worten des Matthäus zurück, der nachdem der Engel zu ihm geredet hatte das tat, was Jehova von ihm erwartete: Er nahm sich Maria zur Frau!

 

http://shambala25.files.wordpress.com/2009/11/der-engel-erscheint-josef-in-einem-traum-rembrandt-harmenszoon-van-rijn-1645-holztafel-20-x-27-cm-gemaldegalerie-der-staatlichen-museen-berlin.jpg%3Fw%3D1300%26h%3D976 (Matthäus 1:24, 25)  Joseph erwachte dann aus seinem Schlaf und tat, wie ihn der Engel Jehovas angewiesen hatte, und er führte seine Frau heim. 25 Doch hatte er keinen ehelichen Verkehr mit ihr, bis sie einen Sohn gebar; und er gab ihm den Namen Jesus.

 

Bis Jesus geboren wurde hatte Joseph somit keinen ehelichen Verkehr mit Maria. Sie verblieb in jungfräulichem Status! Er zeigte damit ein hohes Mass an Verantwortung und an Selbstbeherrschung! Auch was die Namengebung betrifft, gehorchte Joseph der Stimme des Engels: „Joseph, Sohn Davids, scheue dich nicht, Maria, deine Frau, heimzuführen, denn was in ihr gezeugt worden ist, ist durch heiligen Geist. Sie wird einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk von ihren Sünden erretten.“ (Mat 1:20, 21)

 

Jede Lehre, dass Maria nach Jesu Geburt „ewigwährende Jungfrau“ gewesen sei widerspricht den klaren Tatsachen und verneint, dass der Stand der Ehe vor Gott geheiligt ist. Diese unsinnige Lehre erniedrigt ehelichen Verkehr als etwas von Gott Unerwünschtes und erzeugt damit eine Opposition zu Gottes deutlichem Auftrag:

 

(1. Mose 1:27, 28)  Und Gott ging daran, den Menschen in seinem Bilde zu erschaffen, im Bilde Gottes erschuf er ihn; männlich und weiblich erschuf er sie. 28 Auch segnete Gott sie, und Gott sprach zu ihnen: „Seid fruchtbar, und werdet viele, und füllt die Erde, und unterwerft sie [euch], und haltet [euch] die Fische des Meeres und die fliegenden Geschöpfe der Himmel untertan und jedes lebende Geschöpf, das sich auf der Erde regt.“

 

Der eheliche Verkehr war etwas Wünschenswertes und Notwendiges, um Gottes Auftrag zu erfüllen die Erde mit Menschen zu besiedeln und das Paradies auszubreiten! Maria war bei Gott „hochbegünstigt“, dass sie Seinem Sohn das Leben schenken durfte aber stand danach auch unter dem Gebot fruchtbar zu sein und die ehelichen Rechte und Pflichten wahr zu nehmen. Der Drang sich in ehelichem Verkehr zu vereinen wurde Adam erst nach der Sünde im Garten Eden in die Gene gelegt und war bei Maria und Joseph genauso vorhanden! Sie allerdings unterwarfen sich seit frühester Jugend freiwillig dem „GESETZ des Geistes“ und zeigten beide Selbstbeherrschung ihrer Triebe bis nach Jesu Geburt!

 

2.3.1.6          Die Ergänzungen von Lukas des Kapitels 1 von Matthäus

 

Die Einschiebungen gewisser Aussagen des Lukas werfen weiteres Licht auf das Geschehen in Nazareth. Immerhin verbrachte Jesus seine ganze Jugend dort und arbeitete mit seinem Vater als Zimmermann. Auch in der Synagoge kannte man seine ganze Familie einschliesslich seiner Geschwister mit Namen!

 

2.3.1.7          Lu 1:1-17:  Lukas als treuer Forscher bringt Details über Gottes Ankündigungen in Bezug auf Johannes den Täufer und Jesu

 

Lu 1:1-4:  Lukas erklärt, dass er völlig beglaubigte Tatsachen logisch geordnet darlegt

Der Arzt Lukas bemerkte, dass gewisse Lücken in den Aufzeichnungen des Matthäus existierten, die für das Gesamtverständnis von Gewicht sind. Durch seine Reisen mit Paulus kam er mit vielen der Augenzeugen, welche von Beginn an die Dinge rund um Jesus miterlebt hatten in Berührung. So konnte er sich anhand jener Zeugen ein klares Bild machen, was die ursprünglichen Geschehnisse waren, die Matthäus offenbar eher als weniger wichtig einstufte, wie z.B. die direkten Aussagen Jesus und die Wunderwerke die er tat. So ergänzen sich diese beiden Evangelien schon gleich zu Beginn harmonisch und liefern höchst interessante Tatsachen die unser Gesamtbild gut ergänzen:

 

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/84/Lambert_Jacobsz_Heiliger_Lukas_Evangelist.jpg (Lukas 1:1-4)  Da es viele unternommen haben, eine Darlegung der unter uns völlig beglaubigten Tatsachen zusammenzustellen, 2 so wie sie uns die überlieferten, die von Anfang an Augenzeugen und Diener der Botschaft wurden, 3 beschloß auch ich, weil ich allen Dingen von Anbeginn genau nachgegangen bin, sie dir, vortrefflichster Theọphilus, in logischer Reihenfolge zu schreiben, 4 damit du die Gewißheit der Dinge völlig erkennst, über die du mündlich belehrt worden bist.

 

Empfänger ist ein Christ namens Theophilius, der offenbar durch Lukas zum Glauben an Christus „durch mündliche Unterrichtung“ gekommen war. Nun aber erhält er durch den Jünger und Arzt Lukas weitere, noch tiefergehende Informationen die das bisherige Gelehrte bestärken und untermauern. Offenbar sind diese Angaben im Verlauf längerer Zeit durch Lukas auf den Reisen und bei den Zusammentreffen mit den Augenzeugen gesammelt worden. Sie blieben in Form von Notizen und Reden bei Lukas, Paulus und anderen Reisebegleitern und wurden nun gesammelt, geordnet und in einen logischen Ablauf zusammengefasst.

 

Erst während der Gefangenschaft des Paulus in Rom hatte Lukas Zeit seine Aufzeichnungen fertig zu stellen. Später folgte noch die Apostelgeschichte die er ebenfalls dem Theophilius gewidmet ist. Oft liefern uns seine beiden Werke nützliche Hinweise, wann ein bestimmtes Ereignis im Leben Jesu und dann des Apostels Paulus auf der Zeitachse einzuordnen sind.

 

Lu 1:5-7:  Engel kündet dem Priester Sacharja und dessen unfruchtbaren Frau Elisabeth den Sohn Johannes mit „Elias Geist“ an

Der Priester Sacharja und seine unfruchtbare Frau Elisabeth waren an Alter bereits fortgeschritten. Sie waren Verwandte der Maria, der Verlobten des Joseph. Beide stammten aus dem Stamme Aarons.

 

Als David den Tempeldienst der Priester neu ordnete, Oberste der Heiligen Stätte organisierte, da schuf er vierundzwanzig Abteilungen, die er den damaligen Priestern durch das Los zuteilte wurden. Sie alle stammten von den zwei Söhnen Aarons, Eleasar und Ithamar ab. 

 

(1. Chronika 24:7-19)  Und das Los kam dann heraus: das erste für Jehọjarib; für Jedạja das zweite, 8 für Hạrim das dritte, für Sẹorim das vierte, 9 für Malkịja das fünfte, für Mịjamin das sechste, 10 für Hạkkoz das siebte, für Abịja das achte, …

19 Dies waren ihre Ämter für ihren Dienst, um in das Haus Jehovas zu kommen gemäß dem ihnen zustehenden Recht, [erlassen] durch die Hand Aarons, ihres Vorvaters, so wie es Jehova, der Gott Israels, ihm geboten hatte.

 

Dieser Priesterdienst betraf nun Sacharja in der achten Woche, oder beginnend am Sabbat nach dem 1.Nisan (März/April). Dies war etwa die letzte Woche des Monats Ijjar (April/Mai) für den ersten Dienst. Dann erneut traf es die zwanzigste Woche, die in etwa sechs Monate, genauer 134 Tage danach begann und sieben Tage, bis am Abend vor dem kommenden Sabbat dauerte! Der neu diensthabende Priester musste dann am Sabbat die bisherigen runden Brote durch zwölf frische in zwei Schichten zu sechs Broten austauschen. Die weggenommenen waren für die Priester und deren Familien bestimmt aber kein Fremder durfte davon essen (3.Mo 21:22; 22:10)

 

Neun Monate nach dem ersten Dienst kam Johannes der Täufer zur Welt, Im Frühjahr und sechs Monate später Jesus, im Herbst (September/Oktober) des Jahres 2.v.u.Z. Als er sich taufen liess war er „etwa 30 Jahre alt“, es musste somit um das Fest der Einsammlungen gewesen sein. Jesu Tod kam am 14. Nisan des Jahres 33 u.Z., dreieinhalb Jahre nach Beginn seines Dienstes! Der nachstehende Zeitband zeigt alle wichtigen Zusammenhänge.

 

image072 

 

(Lukas 1:5-7)  In den Tagen des Herodes, des Königs von Judạ̈a, da war ein gewisser Priester namens Sachạrja aus der Abteilung Abịjas, und er hatte eine Frau von den Töchtern Aarons, und ihr Name war Elisabeth. 6 Sie waren beide vor Gott gerecht, 7 Sie hatten aber kein Kind, weil Elisabeth unfruchtbar war, und beide waren an Jahren schon vorgerückt.

 

Der Hinweis auf die Abteilung Abijas lässt uns somit das kommende Ereignis auf zwei mögliche Daten reduzieren, da es insgesamt 24 Abteilungen waren und jede zwei Mal jährlich Dienst tat. Zudem kamen dann noch die Festzeiten Jehovas! Dadurch lässt sich das Geburtsdatum des Jesus ziemlich genau errechnen und damit wird auch jenes von Johannes dem Täufer definiert! Da Jesu Tod als festes Datum gilt, können die übrigen von diesem aus auf wenige Tage genau zurück errechnet werden.

 

Die Feste der Christenheit zeigen sich allesamt als falsch, oft um Monate oder zumindest um Tage neben dem wirklichen Datum! Wer es in geringen Dingen nicht genau nimmt ist auch in den Grossen nachlässig! Gottes „rechtliche Erfordernisse“ werden, was Sabbate und Festzeiten anbetrifft grosszügig missachtet!

 

Jehova selbst sah Sacharja als gerecht an und ebenso seine Frau Elisabeth „…, weil sie allen Geboten und rechtlichen Erfordernissen Jehovas gemäß untadelig wandelten.“ Darum sollten sie das Vorrecht erhalten Eltern des Mannes zu werden, den Jesus später als „… den Grössten von Frauen Geborenen“ bezeichnete: „Unter den von Frauen Geborenen ist kein Größerer erweckt worden als Johạnnes der Täufer; doch jemand, der ein Geringerer ist im Königreich der Himmel, ist größer als er.“ (Mat 11:11)

 

Lu 1:8-17:  Jehovas Engel am Altar im Tempel verheisst Sacharja einen besonderen Sohn

Nur der „Geringere im Königreich der Himmel“, der „ein wenig unter Engel erniedrigte“ Menschensohn Jesus (Heb 2:7-9) war grösser als er, weil er als Messias gesandt worden war. Johannes selbst erklärte später, dass er nicht würdig sei ihm die Schuhriemen zu lösen. Dennoch war er es, der den Messias ankündigen und ihn taufen, das heisst zum König und Hohepriester vorbereiten durfte! Jehova selbst salbte Jesus durch heiligen Geist! Johannes der Täufer wird bestimmt einer der 144.000 Priesterkönige sein und Jesus erneut im kommenden System mit Freuden dienen!

 

Bilder der Bibel - Zacharias und der Engel GabrielBeachten wir nun, was zu Beginn geschah, als der Engel Gabriel Sacharja die Ankündigung machte, dass Johannes aufgrund eines Wunders von dem im Alter vorgerückten Sacharja gezeugt und von der bisher unfruchtbaren Elisabeth empfangen werde:

 

 (Lukas 1:8-17)  Während er nun das Priesteramt versah, das seiner Abteilung vor Gott zugewiesen war, 9 kam gemäß dem feierlichen Brauch des Priesteramtes die Reihe an ihn, Räucherwerk darzubringen, als er in das Heiligtum Jehovas eintrat; 10 und die ganze Menge des Volkes betete draußen zur [[(dritten (ca. 9.00) oder neunten (ca. 15.00))]] Stunde des Rauchopfers. 11 Da erschien ihm Jehovas Engel, der auf der rechten Seite des Räucheraltars stand. 12 Sachạrja wurde jedoch bei dem Anblick beunruhigt, und Furcht befiel ihn. 13 Der Engel aber sprach zu ihm: Fürchte dich nicht, Sachạrja, denn dein Flehen ist erhört worden, und deine Frau Elisabeth wird die Mutter eines Sohnes von dir werden, und du sollst ihm den Namen Johạnnes geben. 14 Und Freude und Jubel werden dir zuteil werden, und viele werden sich über seine Geburt freuen; 15 denn er wird groß sein vor Jehova. Doch soll er auf keinen Fall Wein und starkes Getränk trinken, und er wird vom Schoß seiner Mutter an mit heiligem Geist erfüllt sein; 16 und viele von den Söhnen Israels wird er veranlassen, zu Jehova, ihrem Gott, umzukehren. 17 Auch wird er mit Elịas Geist und Kraft vor ihm hergehen, um zu veranlassen, daß die Herzen von Vätern zu Kindern umkehren und die Ungehorsamen zur praktischen Weisheit von Gerechten, um ein zubereitetes Volk für Jehova bereitzumachen.“

 

Offenbar sollte Johannes unter dem Gebot stehen, das Nasiräer (bedeutet: Ausgesonderter; Abgesonderter; Geweihter) einem besonderen Gelübde unterstellt. (4.Mo 6:1-4) Er war dazu bestimmt Israel auf den Messias vorzubereiten, damit jenes Volk von ihren schlechten Wegen umkehren sollte!

 

Jesus war es, der dieses angekündigte, kommende „Königreich der Himmel“ zu öffnen vermochte. Jesus begann dieses Königreich zu verkünden. Johannes war es der vor ihm hergehen sollte. Seinen Aposteln, die aus der Gruppe der Jünger des Johannes stammten verhiess Jesus später, dass sie mit ihm zusammen auf zwölf Thronen sitzen werden! Jesus erklärte seinen Jüngern die herausragende Stellung des Johannes:

 

(Matthäus 11:12-15)  Aber seit den Tagen Johạnnes’ des Täufers bis jetzt ist das Königreich der Himmel das Ziel, dem Menschen entgegendrängen, und die Vorandrängenden ergreifen es. 13 Denn alle, die PROPHETEN und das GESETZ, haben bis auf Johạnnes prophezeit; 14 und wenn ihr es annehmen wollt: Er selbst ist ‚Elịa, der kommen soll‘. 15 Wer Ohren hat, höre zu.

 

Moses im GESETZ und später alle Propheten hatten den Messias vorhergesagt! „Elia der kommen soll“ war symbolisch gemeint, da Johannes mit demselben feurigen Geist Israel zur Gerechtigkeit zu bewegen versuchte und der religiösen Heuchelei offen widerstand wie Elia!

 

Jeder männliche Christ, der Jesus in der Taufe annimmt ist berufen Teil jenes „Königreiches der (neuen) Himmel“ zu werden, sich als würdig zu erweisen die künftige Erde zusammen mit Jesus mit zu regieren! Mit dem Opfertod Jesus und seiner Erhöhung durch den Vater zum Hohepriesterkönig war der Grundeckstein gelegt. Über diesen aber stolperten vorab die Juden und heute verwerfen ihn die meisten Christen, um einem Ersatz nachzugehen, falschen Christussen zu folgen!

 

Jesus bestätigt, dass Johannes der Täufer der angekündigte Elia war

Die Apostel wollten von Jesus weiteres über Johannes den Täufer erfahren, weil sie nicht wussten, wie der Begriff „Elia“ auf Johannes den Täufer angewandt werden sollte. Die Jünger erinnerten sich, dass Elia in einem feurigen Wagen in den Himmel hinaufgenommen wurde, um später an anderer Stelle erneut abgesetzt zu werden. Sollte Elia nun im Fleische erneut kommen, eine Auferstehung haben?

 

http://www-neu.bibelwissenschaft.de/fileadmin/buh_bibelmodul/media/wibi/image/am_WILAT_Elia_05.jpg (Matthäus 17:10-13)  Die Jünger aber stellten ihm die Frage: „Warum sagen denn die Schriftgelehrten, Elịa müsse zuerst kommen?“ 11 Er gab ihnen zur Antwort: Elịa kommt tatsächlich und wird alle Dinge wiederherstellen. 12 Doch ich sage euch, daß Elịa schon gekommen ist, und sie haben ihn nicht anerkannt, sondern haben mit ihm alles getan, was sie wollten. Ebenso ist es auch dem Menschensohn bestimmt, durch sie zu leiden.“ 13 Da merkten die Jünger, daß er von Johạnnes dem Täufer zu ihnen redete.

 

Jesus gab eine kombinierte Antwort: Elia wird im kommenden System auferstehen und Jesus sehr nahe stehen. Das zeigte sich bei der Umwandlung Jesu auf dem Berg, wo Moses und Elia an Jesu linker und rechter Seite standen (Mat 17:1-9).

 

Nun aber war Johannes der Täufer in derselben Aufgabe wie Elia von Gott gesandt worden: Das Volk zu reinigen und vorzubereiten! Die Führer Israels aber hatten ihn willentlich und wissentlich abgelehnt und Herodes tötete ihn schlussendlich zum Spass seiner boshaften Frau und Tochter! Erstmals kündigte Jesus seine eigenen kommenden Leiden an. 

 

Da Israel seinen König und Hohepriester verwerfen würde kündigte Jehova durch Hosea an, dass sie ohne die von Jehova bestellte Führung durch König und Priester auch ohne Fürsten sein würden, ohne Tempel und von Gott gelenkte Rechtsprechung!

 

(Hosea 3:4, 5)  Es ist, weil die Söhne Israels viele Tage ohne König und ohne Fürst und ohne Schlachtopfer und ohne Säule und ohne Ẹphod und Tẹraphim wohnen werden. 5 Danach werden die Söhne Israels umkehren und Jehova, ihren Gott, und David, ihren König, gewiß suchen; und sie werden tatsächlich bebend zu Jehova und zu seiner Güte kommen im Schlußteil der Tage.

 

SolomonDer Begriff „danach“ muss auf das Ende dieser Periode hindeuten und ist im Einklang mit dem Aufrichten des „geistigen Tempels“ der Einweihung der künftigen Priesterkönige durch Jesus nach Harmagedon! Mit „David“ ist der „Same Davids“ Jesus gemeint, der das kommende Königreich vom Thron Davids auf Zion aus beherrschen wird!

 

Da Hosea den Begriff „im Schlussteil der Tage“ erwähnt spricht er vom „Abschluss des Systems der Dinge“ und der „Wiederherstellung des Königreiches für Israel“, wo das das „Israel Gottes“, sowie die „grosse Volksmenge“ und durch die von Jesus und den Aposteln Versiegelten mit ganzen Herzen dem „Königreich der Himmel“ zustreben. Dann, wenn Jesus als „der Same“ aus den „Lenden Davids“ den irdischen Thron besteigen wird, um von Jerusalem aus durch die „neuen Himmel“ die ganze Erde zu regieren!

 

2.3.1.8          Lu 1:18-38:  Gabriels Ankündigung an Sacharja und Elisabeth sowie gegenüber Maria

 

Lu 1:18-25:  Sacharjas erster Unglaube gegenüber Gabriel, Elisabeths Schwangerschaft

Sacharja wollte sichergehen, was der Engel ihm nun ankündigte, denn ein gewisser Unglaube machte sich bei ihm Platz. Er sah nicht, warum er würdig sein sollte eine solche Ehre zuteil zu erhalten. Bestimmt war es kein boshafter Unglaube. Trotzdem zog er sich des Engels Unmut zu, der nicht zuliess, dass auch nur ein Wort Gottes in Zweifel gezogen werde!

 

 (Lukas 1:18-23)  Und Sachạrja sprach zu dem Engel: „Wie kann ich dessen gewiß sein? Denn ich bin betagt, und meine Frau ist an Jahren schon vorgerückt.“ 19 Der Engel antwortete und sprach zu ihm: Ich bin Gạbriel, der nahe vor Gott steht, und ich wurde ausgesandt, um mit dir zu reden und dir die gute Botschaft dieser Dinge zu verkünden. 20 Doch siehe, du wirst schweigen und nicht reden können bis zu dem Tag, an dem diese Dinge geschehen, weil du meinen Worten nicht geglaubt hast, die zu ihrer bestimmten Zeit erfüllt werden.“ 21 Unterdessen wartete das Volk weiter auf Sachạrja, und man begann sich über sein langes Verbleiben im Heiligtum zu wundern. 22 Als er aber herauskam, war er nicht imstande, zu ihnen zu reden, und sie merkten, daß sich ihm soeben im Heiligtum ein übernatürlicher Anblick geboten hatte; und er machte ihnen fortwährend Zeichen, blieb aber stumm. 23 Als nun die Tage seines öffentlichen Dienstes erfüllt waren, ging er weg in sein Haus.

 

Offenbar war das Geschehen am ersten Tag von Sacharjas Dienst, am Sabbat entweder am Morgen, nach neun Uhr, zur „dritten Stunde“, wo alles Volk zum Gebet versammelt war oder um die „neunte Stunde“, am Nachmittag, etwas nach drei Uhr, wo die zweite Opfergabe vor Gott gebracht werden musste.

 

Die Aussage des Engels Gabriel, dass er „nahe vor Gott“ stehe lässt den Schluss zu, dass er einer der vierundzwanzig himmlischen, gekrönten Ältesten ist, zu denen auch Jesus gehörte. Dies, bevor er zur Erde gesandt wurde, um Mensch zu werden und den Opfertod zu sterben. Erst danach erhöhte ihn Gotte an Seine rechte Seite. Er wurde damit im Himmel zum „Erzengel“ erhoben oder dem höchster aller Engel. Satan aber wurde als „Cherub“ erniedrigt und hinausgeworfen! (Hes 28:11-15; Joh 12:31)

 

http://www.relilex.de/modul/image/thumb.php?src=/jda/relilexbilder/349.jpg&w=291&h=300Was Gabriel Sacharja angekündigt hatte wurde wahr. Elisabeth aber sah darin Gottes Hand, denn sie hatte immer zu Jehova gefleht, dass er ihren Schoss öffnen möge!

 

 (Lukas 1:24-25)   Nach diesen Tagen aber wurde seine Frau Elisabeth schwanger; und sie hielt sich fünf Monate lang abgesondert und sagte: 25 „So hat Jehova in diesen Tagen, da er mir seine Aufmerksamkeit zugewandt hat, an mir gehandelt, um meine Schmach unter den Menschen wegzunehmen.“

 

Unfruchtbarkeit galt als Schande und mehr noch im Falle einer Nachkommin Aarons! Nun aber war Ihr tiefer Wunsch in Erfüllung gegangen. Obwohl Sacharja nicht reden konnte bis zur Geburt des Johannes, wird er ihr mittels Schrift und Zeichensprache das erklärt haben, was im Tempel geschehen war. Auch ein Grund sich abzusondern, um nicht der Neugier aller Bekannten ausgesetzt zu sein!

 

Lu 1:26-38:  Der Engel Gabriel verkündet Maria die göttliche Empfängnis Jesu

Die nächste Aufgabe Gabriels war nun sechs Monate darauf Maria, Elisabeths junge Verwandte die wohl um die siebzehn Jahre alt gewesen sein mag auf ihre eigene Empfängnis vorzubereiten. Auch dieses Ereignis lässt deutlich werden, dass im Himmel nicht nur ein exaktes Personenverzeichnis existiert, sondern auch, wo, wer sich wann, an welchem Ort befindet! Das sollte uns die Sicherheit geben, dass Gott jederzeit über jeden von uns genau Bescheid weiss! Dies im Hinblick auf das Endgericht, die Kennzeichnung und die Urteilsvollstreckung!

 

http://ais.badische-zeitung.de/piece/01/64/0d/49/23334217.jpg(Lukas 1:26-33)  In ihrem sechsten Monat wurde der Engel Gạbriel von Gott in eine Stadt Galilạ̈as mit Namen Nạzareth gesandt, 27 zu einer Jungfrau, die einem Mann namens Joseph aus dem Hause Davids zur Ehe versprochen war; und der Name der Jungfrau war Maria. 28 Und als er bei ihr eintrat, sprach er: „Guten Tag, du Hochbegünstigte, Jehova ist mit dir.“ 29 Sie aber wurde bei dem Wort tief beunruhigt und begann zu überlegen, was das für ein Gruß sei. 30 Da sagte der Engel zu ihr: „Fürchte dich nicht, Maria, denn du hast Gunst bei Gott gefunden; 31 und siehe, du wirst in deinem Schoß empfangen und einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben. 32 Dieser wird groß sein und wird Sohn des Höchsten genannt werden; und Jehova Gott wird ihm den Thron Davids, seines Vaters, geben, 33 und er wird für immer als König über das Haus Jakob regieren, und sein Königreich wird kein Ende haben.“

 

Natürlich kannte alle Vorhersagen betreffend des Samens Davids, da sie ja aus dessen Linie stammte und zudem, die Zeit sich erfüllte, welche der Engel Gabriel schon Daniel sechs Jahrhunderte zuvor erklärt hatte. Ganz Jerusalem war wohl bereits in gespannter Erwartung, denn die Lehrer Israels hatten den siebzig Jahrwochen des Propheten Daniel grosses Interesse entgegen gebracht. Dreissig Jahre vor Ende der neunundsechzigsten Jahrwoche sollte der Messias geboren werden, denn als Priesterkönig konnte er sein Amt erst im Alter von dreissig Jahren antreten!

 

(Lukas 1:34-38)  Maria aber sprach zu dem Engel: Wie soll dies sein, da ich keinen ehelichen Verkehr mit einem Mann habe? 35 Der Engel antwortete ihr und sprach: „Heiliger Geist wird über dich kommen, und Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Darum wird auch das Geborene heilig, Gottes Sohn, genannt werden. 36 Und siehe, Elisabeth, deine Verwandte, auch sie hat in ihrem hohen Alter einen Sohn empfangen, und dies ist für sie, die sogenannt Unfruchtbare, der sechste Monat; 37 denn bei Gott wird keine Erklärung etwas Unmögliches sein.“ 38 Da sagte Maria: „Siehe! Jehovas Sklavin! Mir geschehe nach deiner Erklärung.“ Darauf schied der Engel von ihr.

 

Das mag exakt der Moment gewesen sein, wo Jesus durch heiligen Geist vom Vater her in Maria gezeugt wurde. Ihr Einverständnis machte den Weg frei und im selben Augenblick musste Michael im Himmel seine Existenz aufgeben. Auch für ihn, der als Gottes erste Schöpfung stets treu geblieben war und er sich freiwillig zu diesem Dienst bereit erklärt hatte stand vor einer neuen grossen Prüfung! Keiner der Engel hatte dieses Risiko je auf sich genommen 

 

2.3.1.9          Lu 1:39-56:  Maria bei Elisabeth

 

Lu 1:39-45:  Marias Besuch bei Elisabeth und Lobpreis auf Gott durch Elisabeth

Maria war nun in Erwartung des Verlaufes ihrer Schwangerschaft, inzwischen eben erst mit Joseph verheiratet aber ohne dass er mit ihr Verkehr haben sollte. Das Geschehen rund um ihre Empfängnis hätte sie mit anderen Verwandten, Freunden und Nachbarn nicht teilen können, da jenen wahrscheinlich jegliches Verständnis abgegangen und Maria gar zum Gespött geworden wäre. Daher bewahrte sie die Worte des Engels in ihrem Herzen und ausser Joseph wurde wahrscheinlich vorerst niemand in der näheren Umgebung eingeweiht. Die Hochzeit mag klein und schlicht gewesen sein, in der Synagoge verkündet war sie rechtsgültig, so dass jedermann über ihren neuen Status informiert war ohne etwas über Marias Schwangerschaft zu wissen. So musste sie in Nazareth vorab Stillschweigen bewahren.

 

http://www.manfred-gebhard.de/Tammuz4.jpgSo entschlossen sich offenbar beide, dass Maria bei ihrer gealterten Verwandten Elisabeth sich nützlich machen könnte, die inzwischen im sechsten Monat mit Johannes schwanger war, wie ihr der Engel doch verkündet hatte. Ob Joseph Maria persönlich die längere Strecke von Nazareth nach Judäa an den Wohnort des Sacharja brachte wäre bestimmt der Sache entsprechend gewesen. Auch der Rat und die Führung des Priesters Sacharja waren in ihrer Situation erwünscht, obwohl er nach wie vor stumm blieb und sich nur mittels einer kleinen Schiefertafel verständigen konnte.

 

Beim Eintreffen Marias bei Elisabeth gab es ein Ereignis, das bestimmt die Maria dem an Details interessierten Lukas später einmal persönlich anvertraut hatte.

 

image086  (Lukas 1:39-45)  In diesen Tagen nun machte sich Maria auf und begab sich eilends in das Bergland, in eine Stadt Judas, 40 und sie trat in das Haus Sachạrjas ein und begrüßte Elisabeth. 41 Als nun Elisabeth den Gruß der Maria hörte, hüpfte das Kindlein in ihrem Schoß; und Elisabeth wurde mit heiligem Geist erfüllt, 42 und sie rief mit lautem Ruf und sprach: „Gesegnet bist du unter den Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Schoßes! 43 Wie kommt es denn, daß mir dieses [Vorrecht] zuteil wird, daß die Mutter meines Herrn zu mir kommt? 44 Denn siehe, als der Klang deines Grußes in mein Ohr drang, da hüpfte das Kindlein vor Jubel in meinem Schoß. 45 Glücklich ist auch die, die geglaubt hat, weil die Dinge, die von Jehova zu ihr geredet wurden, vollzogen werden.“

 

Jehova ist der Gott der nicht lügen kann und alles, was er verkündet trifft ein, sowohl zum Segen der Treuen wie zum Fluch derer, denen es an Glauben mangelt und die seinen Willen und seine Gebote wissentlich missachten!

 

Die gealterte Elisabeth wusste schon zuvor von Marias Schwangerschaft oder heiliger Geist gab es ihr im Moment ein. Lukas schweigt sich darüber aus. Offensichtlich sind die gegenseitige Freude der Frauen und die Reaktion des bereits im sechsten Monat entwickelten Kindes des Johannes gross. Heute wissen wir, dass schon Babys enorm aufnahmefähig sind, darüber, was die Mutter an Gefühlen spürt, sie nehmen Töne und Worte auf und die Bildung des Hirnes geht in einer unvorstellbaren Geschwindigkeit vor sich. Bereits wird Sprache gelernt durch kopieren der Wörter, die an das Ohr des Embryos dringen und Sätze und Satzinhalte und Bedeutung werden vom Hirn analysiert und geordnet. Die positive Emotion der Mutter übertrug sich offensichtlich auf ihr Kind, das daraufhin stark reagierte, um deutlich eigene Freude, Erregung oder Wohlbefinden auszudrücken.

 

Lu 1:39-45:  Marias Lobgesang auf Gottes Handeln mit ihr

Beide Frauen stärkten sich gegenseitig und Maria spürte bestimmt in jenem Hause willkommen zu sein. Sie war noch sehr jung und die mütterliche Betreuung unter diesen Umständen war ihr bestimmt grosser Trost! Auch konnte sie mit Elisabeth und Sacharja all diese für sie überwältigenden und auch beängstigenden Geschehnisse offen austauschen und Sacharjas und Elisabeths eigene Erfahrung musste ihr Selbstvertrauen einflössen!

 

Maria bei Elisabeth(Lukas 1:46-56)  Und Maria sprach: „Meine Seele verherrlicht Jehova, 47 und mein Geist kann sich nicht zurückhalten, über Gott, meinen Retter, zu frohlocken; 48 denn er hat auf die niedrige Stellung seiner Sklavin geschaut. Denn siehe, von nun an werden mich alle Generationen glücklich preisen; 49 denn der Mächtige hat große Taten für mich getan, und heilig ist sein Name; 50 und Generationen um Generationen ruht seine Barmherzigkeit auf denen, die ihn fürchten. 51 Er hat mächtig gehandelt mit seinem Arm, weithin zerstreut hat er die, die in der Absicht ihres Herzens hochmütig sind. 52 Er hat Machthaber von Thronen herabgestoßen und Niedrige erhöht; 53 er hat Hungrige mit guten Dingen völlig gesättigt, und er hat Reiche leer fortgeschickt. 54 Er ist Israel, seinem Knecht, zu Hilfe gekommen, um der Barmherzigkeit zu gedenken, 55 so wie er zu unseren Vorvätern geredet hat, zu Abraham und seinem Samen, für immer.“ 56 Darauf blieb Maria etwa drei Monate bei ihr und kehrte [dann] in ihr eigenes Haus zurück.

 

Die Beschreibung des Lukas über Marias überschwängliche Freude kann nur von denen verstanden werden, die auf die Erfüllung der Ankunft des Messias hofften und die durch die Propheten angekündigte Linie des „Samens der Frau“ orientiert sind! Abrahams Bund mit Jehova, dass durch Isaak der Retter kommen werde und später die Bestätigung an David, dass sein Königsthron auf ewige aufgerichtet werde war den Beteiligten geläufig. All dies stimmte mit den Worten des Engels Gabriel vollkommen überein. Maria war bestimmt eine unter vielen Frauen gewesen, die im Stillen darauf gehofft hatten, dass sie die Auserwählte Jungfrau wäre, welche doch Jesaja schon siebenhundert Jahre zuvor angekündet hatte:

 

(Jesaja 7:13, 14)  Und er sprach dann: „Hört bitte, o Haus Davids. Ist es euch eine solch kleine Sache, Menschen zu ermüden, daß ihr auch meinen Gott ermüden solltet? 14 Darum wird Jehova selbst euch ein Zeichen geben: Siehe! Die Herangereifte, sie wird wirklich schwanger werden, und sie gebiert einen Sohn, und sie wird ihm gewiß den Namen Immạnuel geben.

 

Beide Frauen kannten die Vorhersagen der Propheten die sie jeden Sabbat und während jeder Festzeit und bei den Erläuterungen im eigenen Elternhaus, durch die Belehrung ihrer eigenen Männer so oft gehört hatten. Stets tauchte dann die Frage auf, wann es wen treffen würde? In jenen Tagen war das Thema besonders aktuell, da ja die Erfüllung erwartet wurde und besonders natürlich bei all jenen Mädchen und jungen Frauen, die aus Davids Linie stammten!

 

Ganz offenbar verblieb Maria bis kurz bevor Johannes im neunten Monat das Licht dieser Welt sah bei Elisabeth. Als die Geburt nahe bevor stand und Elisabeth ihre Aufgabe als Mutter selbst wahrzunehmen vermochte wird Joseph Maria zurückgeholt haben. Die vereinbarte Trennungszeit von drei Monaten war abgelaufen. Maria selbst verspürte nun im dritten Monat ihr eigenes keimendes Leben in sich. Niemand in Nazareth würde Fragen stellen für die es nicht hinreichend vernünftige Antworten geben konnte, vor allem die Erzählung über die erwartete Geburt des Johannes durch Elisabeth gab genügend Gesprächsstoff.

 

2.3.1.10       Lu 1:57-80:  Geburt Johannes des Täufers und Beschneidung

 

Lu 1:57-66:  Elisabeths gebiert Johannes, Beschneidung und Namengebung

Lukas fährt seine Beschreibung im logischen Ablauf der Ereignisse fort. Frauen jener Tage hatten oft fünf, zehn bis fünfzehn und mehr Kinder in ihrem Leben. Die Geburt eines Neuankömmlings war etwas Gewohntes in jedem Dorf und jeder Stadt. Für Elisabeth im hohen Alter aber war dies eine besondere Herausforderung und nicht ohne Gefahr aber im vollen Vertrauen auf Jehovas Schutz!

 

http://hansgruener.de/pictures/glaube/bb_264_01.jpg(Lukas 1:57-66)  Nun kam für Elisabeth die Zeit zu gebären, und sie wurde die Mutter eines Sohnes. 58 Und die Nachbarn und ihre Verwandten hörten, daß Jehova seine Barmherzigkeit ihr gegenüber groß gemacht hatte, und sie begannen sich mit ihr zu freuen. 59 Und am achten Tag kamen sie, um das kleine Kind zu beschneiden, und sie schickten sich an, es nach dem Namen seines Vaters Sachạrja zu benennen. 60 Doch seine Mutter antwortete und sprach: „Nicht doch, sondern er soll Johạnnes genannt werden.“ 61 Darauf sagten sie zu ihr: „Niemand unter deinen Verwandten wird nach diesem Namen genannt.“ 62 Dann fragten sie seinen Vater durch Zeichen, wie er es genannt haben wolle. 63 Und er bat um ein Täfelchen und schrieb: „Johạnnes ist sein Name.“ Darüber verwunderten sich alle.  64 Augenblicklich wurde sein Mund aufgetan und seine Zunge gelöst, und er begann zu reden und segnete Gott. 65 Und Furcht befiel alle, die in ihrer Nachbarschaft lebten; und im ganzen Bergland von Judạ̈a begannen sich alle diese Dinge herumzusprechen, 66 und alle, die sie hörten, nahmen sie sich zu Herzen und sprachen: „Was wird wohl aus diesem kleinen Kind werden?“ Denn die Hand Jehovas war tatsächlich mit ihm.

 

Frauen hatten in Israel durchaus ihre Stimme! Das moderne Gerede von der Selbstverwirklichung der Frauen ist allzu oft nichts als Tünche über das Gefühl der Leere und für andere Selbstüberhebung. Die Frau wurde von Jehova von Beginn an anders geschaffen als der Mann und nur in der Erfüllung ihrer Aufgabe gibt es für sie volle Befriedigung! Jehovas Weisheit ist bestimmt höher als alle die Seiner Gegner, die Seine Wege zu verdrehen suchen! 

 

http://1.bp.blogspot.com/_xC4VjrRpvAE/TRTOZmGcGbI/AAAAAAAAALA/IwjhLPfVP8w/s320/birth-of-jesus.jpgWie es der Engel Gabriel Sacharja bereits am Altar im Tempel neun Monate zuvor erklärt hatte würde es ein Sohn sein! Damit verbunden war die gesetzlich vorgeschriebene Beschneidung im Haus des Neugeborenen am achten Tag: Ein kleiner Festakt, wo Besucher kamen, um das Prozedere zu verfolgen. Da Sacharja immer noch stumm war und einem Brauch gemäss der Erstgeborene Sohn nach dem Vater genannt wurde mag es die Anwesenden erstaunt haben, dass Elisabeth sich einmischte und den Sohn Johannes genannt werden sollte. Hebräisch „Jehonanan“ bedeutet sein Name „Jehova hat Gunst erwiesen“ oder auch, „Jehova ist gnädig (gütig) gewesen“. In Anbetracht von Elisabeths Alter und bisherigen Unfruchtbarkeit verstanden dies viele! Dass der Name prophetisch auf die kommende Tätigkeit des Johannes hinwies wussten nur die Eingeweihten.

 

Erneut ereignete sich ein Wunder, als Sacharja den Namen auf das Täfelchen schrieb und damit bestätigte und in diesem Moment seine Redefähigkeit erneut fand! Ein weiterer Grund zur Freude und zum Lobpreis Jehovas, der sich erneut Israel in direkter Form zugewandt hatte!

 

Lu 1:67-80:  Sacharja prophezeit über Johannes und den Messias

Nun war es an Sacharja sein Wissen preis zu geben und die ihm durch heiligen Geist inspirierten Worte kund zu tun. Die neun Monate, wo er sich nur mittels eines Täfelchens und darauf gekritzelten Worten zu verständigen vermochte kamen zu ihrem Ende!

 

(Lukas 1:67-80)  Und Sachạrja, sein Vater, wurde mit heiligem Geist erfüllt, und er sprach prophetisch: 68 „Gesegnet sei Jehova, der Gott Israels, denn er hat seine Aufmerksamkeit seinem Volk zugewandt und ihm Befreiung bereitet. 69 Und er hat für uns ein Horn der Rettung aufgerichtet im Hause Davids, seines Knechtes, 70 so wie er durch den Mund seiner heiligen Propheten seit alters geredet hat 71 von einer Rettung vor unseren Feinden und aus der Hand aller, die uns hassen, 72 um in Verbindung mit unseren Vorvätern Barmherzigkeit zu erweisen und seines heiligen Bundes zu gedenken, 73 des Eides, den er Abraham, unserem Vorvater, schwor, 74 um uns, nachdem wir aus den Händen der Feinde befreit worden sind, das Vorrecht zu gewähren, ihm ohne Furcht heiligen Dienst darzubringen 75 mit Loyalität und Gerechtigkeit vor ihm alle unsere Tage. 76 Und du aber, kleines Kind, du wirst ein Prophet des Höchsten genannt werden, denn du wirst vor Jehova hergehen, um ihm die Wege zu bereiten, 77 um seinem Volk Erkenntnis der Rettung durch Vergebung ihrer Sünden zu verschaffen 78 wegen des innigen Erbarmens unseres Gottes. Mit diesem [Erbarmen] wird uns ein Tagesanbruch aus der Höhe besuchen, 79 um denen Licht zu geben, die in Finsternis und Todesschatten sitzen, um unsere Füße glücklich auf den Weg des Friedens zu richten.“

80 Und das kleine Kind wuchs heran und erstarkte im Geist. Und er blieb bis zum Tag seines öffentlichen Auftretens vor Israel in den Wüsten.

 

Als Priester war er mit dem GESETZ und den Aussagen der Propheten wohl vertraut! Der Besuch der Maria und ihre Schwangerschaft durch heiligen Geist wusste Sacharja exakt einzureihen. Die Aufgabe seines Sohnes Johannes sollte es sein den Weg für die Einführung des Christus zu ebnen und das Volk auf den Messias, den von Gott verheissenen Retter Israels vorzubereiten, damit jene ihn empfangen würden!

 

Ihm selbst stand nun die Aufgabe bevor seinen Sohn in alle Geheinisse der Vorhersagen der Propheten einzuführen und bestimmt hatte er dies zuvor schon bei Maria gemacht, sei dies auch ohne Worte, sondern durch schriftliche kurze Kommunikationen und Zeigen auf bestimmte Texte in den Schriftrollen! Damit war auch Maria vorbereitet, sich um die Ausbildung ihres Sohnes zu kümmern und ihn von frühester Kindheit an mit den Geheimnissen der Schrift vertraut zu machen, besonders all denen, die ihn künftig selbst betrafen und die er bewusst zu erfüllen haben würde!

 

Bestimmt hörten die Anwesenden mit Erstaunen die Vorhersagen Sacharjas und einige erinnerten sich gut der Worte der Propheten, die genau dies bereits angekündigt hatten. So wurde Johannes von Geburt an in seiner Umgebung als ein aussergewöhnliches Kind unter Gottes Schutz bekannt!

 

Sobald Johannes seine Aufgabe als Jugendlicher Begriffen hatte zog es ihn in die Einsamkeit der Wüste, um seine Beziehung mit Gott zu festigen und sich auf seine Aufgabe vorzubereiten. Als erstgeborener Sohn eines Priesters aus der Linie Aarons sollte auch er mit dreissig Jahren sein Amt antreten, sechs Monate vor Jesus!

 

Der biblische Begriff „Horn“ hat die Bedeutung von Macht und Königtum, das nun dem Hause David nach so langer Unterbrechung, seit der letzte König Zedekia durch Nebukadnezar von Thron entfernt worden war, bis der kommen würde, „der das gesetzliche Recht hat“.

 

Schon das kleine Kind im Bauche der Elisabeth erkannte offenbar das neue Leben in Maria als „meinen Herrn“ an. Bestimmt begegneten sich die beiden Kinder jeweils zu den Festzeiten zusammen mit ihren Eltern in Jerusalem und kannten sich daher. So sind auch die Worte des Johannes verständlich, die er im Hinblick auf den Christus redete schon bevor Jesus zu ihm zur Taufe kam!

 

Allerdings war Bedingung, dass die Prophezeiungen Sacharjas bereits zur Zeit, Zeit des Johannes des Täufers und dann durch Jesus Rettung erfolgen würde, dass Israel ihn als Gottes Propheten anerkennen, Glauben in ihn setzen würde und ihn erhöhen sollte.

 

Stattdessen handelten die hartherzigen und stiernackigen Priester und Vorsteher so, wie es die Propheten angekündigt hatten und verwarfen ihren eigenen Retter und damit ihre eigene Zukunft! Beachten wir hierbei, dass wir in einer vergleichbaren Situation erneut sind! Jesu Wiederkehr ist deutlich angekündet aber erneut lehnen ihn die Führer in Religion und Politik vehement ab. Ihr Ausgang ist vorhergezeichnet. Jesu Herrschaft wird ihnen gegenüber bestimmt mit eisernem Stabe sein:

 

(Lukas 19:27)  Im übrigen, diese meine Feinde, die nicht wollten, daß ich König über sie werde: Bringt sie her, und schlachtet sie vor mir.‘ “

 

Die Prophezeiung Sacharjas reicht somit weiter, auf Jesu Erhöhung durch den Vater selbst und seine zweite Wiederkehr, um den Bund mit Abraham, Isaak, Jakob und David zu erfüllen und den Segen Israels an Juda wahr werden zu lassen! Sacharja sah im Geist seine eigene Auferstehung im kommenden System „…das Vorrecht zu gewähren, ihm [[Jehova]] ohne Furcht heiligen Dienst darzubringen mit Loyalität und Gerechtigkeit vor ihm alle unsere Tage.“ Er wird unter Jesus seine Priesterdienste im geistigen Tempel in Jerusalem fortsetzen!

 

 

2.3.1.11       Lukas Kapitel 2:  Jesu Geburt, Beschneidung, Darstellung im Tempel

 

2.3.1.12       Lu 2:1-17:  Josephs Wohnsitz in Nazareth, Umstände Jesu Geburt in Bethlehem

 

Lu 2:1-7:  Geschichtliche Daten: Cäsars Augustus Verordnung, um Jesu Geburt einzuordnen: Geschehen in Nazareth

Wiederum ist es Lukas der zusätzliche, exakte Informationen liefert damit eine spätere Prüfung der Angaben gewährleistet wäre und dadurch den Widerredenden Argumente entgegenstellt werden könnten. Solange der Tempel in Jerusalem bestand und die Register existierten waren diese genügend Grundlage den Wahrheitsgehalt der Geburt Jesu in Bethlehem, seinen Eintrag in den Registern der Erstgeburt unter Davids Nachkommen zu überprüfen.

 

sesterz colonia patriciaLukas aber schrieb seine Informationen zwischen 56 und 58 u.Z. auf, mindestens sechs Jahre bevor 64 u.Z. die Turbulenzen in Jerusalem und der judäische Befreiungskrieg von den Römern begann. Das Joch, wo der Cäsar Steuern erhob, wozu die Volkszählung Grundlage war und durch seine harten Gesetze, welche die Gebote Gottes oft ungültig machten, hatte er das Fass schlussendlich zum Überlaufen gebracht! Die Zeloten und die Sykarier waren die damaligen Terroristen, die einen Untergrundkampf gegen das römische Joch begonnen hatten.

 

Wichtige Daten wurden durch Lukas festgehalten, solange sie noch geprüft werden konnten, die später mit dem Brand der Register in Jerusalem und den Städten Judäas und Galiläas vernichtet wurden. Ein Muster dafür, was in uns in Kürze bevorstehen wird, wenn sich die Ereignisse der Endzeit zu überstürzen beginnen!  

 

http://images-02.delcampe-static.net/img_large/auction/000/086/203/075_001.jpg?v=1 (Lukas 2:1-3)